9tr. 6. Unteröaltungtfbetlage. 1933. MeMGenMNv m Afrika Gkavenjäger terrorisieren ganze Provinzen. Bon unserem Spezialberichterstatter Henry Williams Frank. N a i r o b i, Lkeuya Colony. Jagd auf Menschen'? Es sind erst wenige Jahrzehnt« her, daß im afrikanischen Busch allnächtlich schlummernde Siegerdörfer von organisierten Sklavenjägern überfallen, in Brand gesteckt und die aus den lodernden Hütten stürzenden Eingeborenen teils nie- dergemächt, teils gefangen genommen wurden. Die Bevölkerung ganzer Landstriche rottet« man unbarmherzig aus. Arabische und portugiesische Händler, denen aus den Ranbzügen unermeßliche Vermögen zuflos- sen, formierten Jagdkompagnien, deren Mitglieder am Ertrag beteiligt tvaren. Sie legten an unzugänglichen Sümpfen und Flußarmen geheim« Stationen an, mit Kasernen, Vorratshäusern und Gefängnissen zur Aufnahme der lebenden Beut«. In ihren stark befestigten Fortifikationen, inmitten einer vorzüglich bewaffneten und blind gehorsamen Besatzung, residierten die Unternehmer wie absolute König«, die von den umwohnenden, auS Politik geschonten Negerstämmen jährliche Tribute an Landesprodukten, Vieh und Elfenbein empfingen. Di« jungen Krieger dieser befreundeten und unterjochten Stämme bildeten das unerschöpfliche Reservoir, aus dem sie kriegsgeübte Soldaten für ihre ost hundertköpfigen Banden gewannen. Reu« Zeiten, neue Methoden. Ihre unumschränst« Schreckensherrschaft über Jnneräfrika nahm erst ein End«, als die Kolonialmächte nach der Brüsseler Anti- sklaverei-Konserenz im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts ernstlich darangingen, diese Pest der afrikanischen Menschheit ernstlich auszurotten. Di« Sklgvenstalionen wurden in langen, blutigen Kämpfen dem Erdboden gleichgemacht, Händler und Jäger gehängt, die an den afrikanischen Küsten kreuzenden Sklavenschiffe in Grund'gebohrt, und so gelang eS schließlich, die Blüte des Sklgven- handelS zu knicken, nicht aber ihn gänzlich zu beseitigen. Denn es liegt in den Anschauungen der mohammedanischen Welt, di« an der Sklaverei nichts Schimpfliches findet, sie vielmehr als eine naturgegebene Institution betrachtet, daß da- Nebel nicht au§zum«rzen ist. Im südlichen Sudan, in Arabien, Abessinien, sogar in Marokko, gibt es noch Millionen Sklaven, besteht immer noch ein lebhafter Bedarf nach Menschenfleisch, dessen Befriedigung um so lohnender geworden, als der Händler mit Todesstrafe bedroht ist. Nicht nur die hart zugreifcnde Hand d«r Kolonialmächte, auch die argen wirtschaftlichen Verhältnisse hatten in den letzten Jahrzehnten eine Wandlung des Systems herbeigeführt. Keine. Kriegszüge mehr gegen wehrlose Negcrdörfer, kein satanisches Abschlach- ten von Greifen, Kindern und alten Weibern. Die Zivilisation bedient sich anderer Mechoden und hat d«m afrikanischen Eingeborenen überdies den Wert des Geldes beigebracht. Also verkaufen arme Galla und Massäi ihre jungen. Töchter an schmeichlerische, mit vollen Silberbeuteln vorspreckende Araber, helfen ihnen noch, die verkauften Mädchen auf unbegangenen Schleichpfaden aus dem Bereich der Polizei zu bringen. Die Negerinnen sind mit ihrem Los zumeist gar nicht unzufrieden. Was haben sie daheim? Harte Feldarbeit, Prügel und Armut. In den Harems harrt ihrer, sagen di« Händler, ein herrliches Leben des Müßigganges. Und da si« stets von Flitter und Nichtstun träumen, haben sie nichts gegen den Verlust der Freiheit. Als das Verschwin- den junger Schönheiten den englischen Behörden aufzufaüen begann und eine Untersuchung eingeleitet wurde, kam es bald zu- tag«, daß der Sklavenha niet wieder an Boden gewonnen hatte. Daraufhin wurde eine Registrierung aller Halbwüchsigen verfügt. Einige Monate schien die Maßnahme zu wirken. Doch plötzlich erschienen bei den Bezirksämtern massenhaft tief bekümmerte Bät«r, die das Ableben blühender Töchter zu melden hatten. Sie wurden in Arrest gesetzt und zu Zuchthaus verurteilt. Aber was schadet schon eiuein Calla das bißchen Zwangsarbeit, wenn die Gefängniskost seine kühnsten Erwartungen übertrifft? Rot macht böses Blirt. Die durch die bodenlose Entwertung der Landesprodukte hervorgerufene Not in Ostafrika ist so groß, daß dem schtvarzen Bauer daS zum Leben Unentbehrlichste fehlt. Dabei hat man es durchaus nicht»«ehr mit dem ehemaligen Buschnigger zu tun. Man hat ih«n im Verfolg einer weisen Handelspolitik zahlreiche Bedürfnisse beigebracht, deren fehlende Befriedigung ihn nun schwer trifft. Und das macht böses Blut! Auch die arabischen und indische«« Händler sind verzweifelt. Die bestfundierten Firme«« wackeln bedenklich, und wie soll man über die Krise, deren Eride gar nicht abzusehen ist, hinwegkommen? Das Land birgt zurzeit nur einen Artikel, der, dem weltwirt- schaftlichen Verfall zutrotz, in den angrenzenden sklavenhaltenden mohammedanischen Staaten heiß begehrt wird: schöne Mädchen und kräftige Jünglinge. Soll man den habgierigen Vätern noch weiterhin hohe Preise zahlen, sich mit der Polizei herumschlagen, um einige wenige Sklaven über die Grenz« zu bringen? Das lohnt sich kaum! Es ist bei der Unbedenklichkeit arabischer Händler nicht weiter verwunderlich, daß sie an die guten alten Zeiten zu denken begannen, da ihre Väter mit Feuer und Schwert daS Land brandschatzten und tausende Eingeborene in die Sklaverei führten. Damals. nmrden aus dem Blutgeld jene prächtigen Paläste in den Küstenstädten erbaut, in denen noch heute die Nachfahren der Sklavenjäger ein beschauliches Dasein führen. Wwder Mord und Brand. Im September vergangenen Jahres trug der Draht unheilverkündende Nachrichten in die.Hauptstadt Nairobi..In den verschiedensten Distrikten der Kenya Colony an der sudanesischen und abessinischen Grenze waren Negerdörser des Nachts von bewaffneten Bandep überfallen worden.. Die Angreifer hatten die Hütten niedergebranut, Greist und Kinder niedergemetzelt und die jungen Männer und Frauen zu Sklaven gemacht. Von iw ab v«rging keine W o ch e, die nicht neue Sklavenraids meldet«. Die rwers Land' dünn verstreut« Eingeborenenpolizei erwies sich gegenüber den zahlreichen, aufs modernst« bewaffneten Sklavenjägern als völlig»«achtlos. Das Gouvernement sandte «ilelws Verstärkungen, mehrere Kompagnien Kolonialinfanteri«, und es enttvickelte sich im — 2— Die Draut des Dieses. Bon Heinz Lirpmann. Busch ein erbitterter Guerillakrieg,-er nicht immer mit einem Erfolg-er Regierungstruppen endete. Die Sklavenjäger haben in den Grenzdistrikien rin wahres Schreckensregiment etabliert, und man schätzt-ie Zahl der hiWsschlachtettn Dorfbewohner an-ie Tausende. Zahlreiche Dörser sind nur noch Ruinenstätten, zwischen denen die Leichen-er Erschlagenen modern. Di« Bevölkerung ist von unbeschreiblicher Panik ergriffen. Ganze Siedlungen sind verwaist. Ihr« Bewohner ziehen mit Kind und Kegel, mit all ihrem Hab und Gut und-em Vieh südwärts, den der Hauptstadt näher gelegenen Bezirken zu. Das Gouvernement hat offenbar zu spät -en Ernst der Sachlage erfaßt. Erst als kürzlich im englischen Abgeordnetenhaus heftige Anklagen gegen sein« unzulänglichen Vorkehrungen erhoben wurden und die Sklavenjäger ein Polizei- -elach«ment bis auf den letzten Mann niedergemacht hatten, wurden stäüere Truppenverbände gegen di« Banden eingesetzt. Diese haben sich in unzugänglichen Schlupfwinkeln festgesetzt, aus denen sie immer wieder vorbrechen. Zu ihrer Abwehr mußt« «in ganze Bezirk« umfassender Kordon gebildet werden, den niemanv ohne besonder« Be. willigung passieren darf. und während das Gouvernement nunmehr in Eile an-er Entsendung großer Strafexpcditionen nach den bedrohten Gebieten rüstet, vergeht keine Nacht, in-er nicht Brände den Himmel röten, unglückliche Eingeboren« den Messern und Kugeln-er Sklavenjäger erliegen, gefesselte Menschen gleich Vieh verschleppt werden. Vaterland. Es ist mit dem Nationalhaß«in eigen Ding. Auf-en untersten Stufen der Kultur werden Sie ihn Immer am stärksten und heftigsten finden. ES gibt aber«ine Stufe, wo er ganz verschwindet und wo man gewissermaßen über den Nationen steht, und man«in Glück oder ein« Wehe seines Nachbarvolkes so empfindet, als wäre eS-em eigenen begegnet. Diese Kulturstufe war meiner Natur gemäß Goethe. * Für die Höhergebildeten und Besseren ist «S Pflicht, ebenso mildernd und versöhnend auf die Beziehungen-er Völker«inzuwirken, wie die Schiffahrt zu erleichtern oder Wege über die Gebirge zu bahnen. Der Freihandel der Begriffe und Gefühle steigere ebenso wie der Verkehr in Bodenerzeugnissen und Produkten den Reichtum und das allgemein« Wohlsein der Menschheit. Goethe. * Das vaterländische Interesse ist überhaupt nür für unreife Nationen wichtig. Es ist «in armseliges kleinliches Ideal, für eine Nation zu schreiben: einem philosophischen Geist ist dies« Grenze durchaus unerträglich. Dieser kann bei einer so wandelbaren, zusälligen und willkürlichen Form der Menschheit, bei einem Fragmente(und was ist^ selbst di« wichtigste Nation anderes?) nicht stille stehn. Schiller. * Die Staatsbaumeister glauben, um dem Rauchen ein End« zu machen, brauche man bloß d!« Schornsteine zu vermauern. Sie tun es, treiben den Ranch zurück, vermehren ihn, werden ärgerlich darüber und ahnen üicht, daß ihre Unwissenheit das Nebel vergrößert. Ludwig Börne. Die Nacht fiel schnell herab,-er Schnee wurde stumpf und schattig. Der Dieb Ma; Slawe! blieb ssehen und sah sich um; da lagen schief und in all« Ewigkeit verlaufend di« dunklen Schatten seiner Füße auf dem Trottoir. Schnell trabt« er weiter, bog schräg über den verschneiten Weg und gelangt« auf die Fahrbahn, die, von vielen Fahrzeugen in den Nachmlttagsstunden befahren, fast vereist war. Ein Schutzmann überholte ihn. Slawe! sah ihn schief von unten an,«inen Augenblick lang gingen fie nebeneinander. Der Polizist sagte:„Na, Slawek?" Slawek wollte beteuernd die Hände ausbreiten, macht««in möglichst harmloses Gesicht und sagt«:„Nichts, Herr Wachtmeister, nichts, gar nichts"— unterließ es aber, die Hände auSzubreiten, denn unter bei-en Achseln steckten die Blusen: Seide(die«ine weiß und lila gestreift, die andere weißer Grund mit lila Tupfen, dir letzt« Mode), wi« Erna, seine Braut, sie sich gewünscht hatte. Der Polizist sah ihn an, dann bog er links ein; Slawe! blieb stehen und atmete tief. Sein noch harmloses Gesicht wurde starr und blaß. „Es ist das letzte Mall", sagt« er sich.„DaS letzte Mal'." Als er nach Hause kam— er mußte sich bücken, um durch-ie niedrige Tür einzutreten — und di« Stube war dunkel, überkam eS ihn, Erna, deren leise, singende Stimme er aus dem Dunkeln vernahm, auf ihre Frage zu antwortens„Nichts,«S ist schief gegangen." Darauf verstuinmtr Erna. Er stand in der finsteren Stube und er wußte auf esnmal nicht mehr, ob er sich setzen sollt« oder nicht; in diesen Stuhl oder auf jenen, den samtbezogenen, grünen; ob er die Schuhe ausziehen sollt« oder-um Beispiel Licht machen. Er blieb stehen und er empfand plötzlich, daß dies nicht sein« Heimat war, obgleich ihm alles gehört«, was hier war: die Stühle und die Lamp«, das Bett und sogar die Kornblumen in der Base vor dem verhangenen Fenster. Erna stand auf und machte Licht. Sie schlenderte gleichmütig, so wi« sie«s im Film gesehen hatt«:.- mit den Hüsten schlenkernd, an ihm vorbei, sah ihn dann verachten- über die Schulter an, stieg, das Kleid raffend, auf den Stuhl auf dem er immer zu sitzen pflegte, den mit dem grünen Samt, und zündele-en Gasstrumpf an. Slawe! beweg:« sich. Er sah st« an, sein Herz wurde schwer. Er zog unter den Armen di« beiden Blusen hervor, warf sie ihr hin, dreht« sich um und ging hinaus. Draußen blieb er stehen. Nein, sie kam nicht nach. Er ging fort. Er ging langsam durch-ie alten Gassen, vorbei an schmalen, winkligen Häusern. Er bog um Ecken breiter, lärmender Hauptstraßen mit schreienden Autos, elektrischen Bahnen, gestiku- lierenden Menschen, Lärm und Bewegung— er chog wieder«in und nun kam er an einer sehr hohen Kirche vorbei, die still am Abend hinter weißen Gärte-n stand und weit ihre Pforten öffnete: kleine Kinder spielten an Sommertagen davor, auf dem Rasen, dachte er. Es trieb Slawe!, hineinzugehen, et macht« eimge Schritt« zu ihr, aber dann dreht« er sich schnell um und ging weiter. Warum? dacht« er voll Schmerz. Und er sagte zu sich:„Morgen gehe ich hin, am Tag, wenn Licht ist. Jetzt ist«s dunkel in der Kirche v. i r.’i mit der Dunkelheit— ich schäm« mich... Spät abends kam er nach Haus«, es hatte wieder zu schneien begonnen. Er macht« kein Licht, tappte geradeaus und sagt« plötzlich leis«, aufs Geratewohl ins Dunkle hinein:„Du... und als di« Stille kein« Antwort gab, fuhr er fort:...„Ich habe Arbeit gefunden." Sie ant- wortet« nichts. Er sprach weiter, sein« Stimme flehte:...„es ist auf einem Neubau... Di« Gerüste stehen schon... ich habe dem Vorarbeiter gefallen." Run stand Erna wieder wi« vorhin auf, ging dicht an ihm vorbei, daß er ihren Duft spürte, stieg auf einen Stuhl und zündete das Gaslicht an. Er sah sie an. Sie zuckt« mit den Schultern und sagte:„DaS kannst du halten wie du willst. Meinetwegen kannst du morgen früh um sechs aufltehen und zur Arbeit gehen. Aber wecke mich nur nicht! U«brig«nS: die Bluse, di« ich haben wollt«, die ich dir, Dummkopf, im Laden extra gezeigt habe,-i« lila mit den Weißen Streifen, di« ist«s wieder nicht..." Pause. Slatvek setzle mehrmals zum Sprechen an,. er gestikuliert« hilflos mit den Händen.„Erna, du hast doch gesagt, wir wollten doch aufhören, wenn du-ie Bluse hast; ich konnte die, di« du mir gezeigt hast, nicht erwischen, da stand andauernd die Verkäuferin, und jetzt hast du doch zwei, und ste sind ganz ähnlich... wir wollten doch ehrlich« Menschen. A. Gott steht alles, glaub« ich. Du weißt es auch... Erna", wie- derholt« er, wir werden ehrliche Menschen, wir werden ruhig, wir werden glücklich; Geranien vor's Fenster und vielleicht später ein kleines Häuschen irgendwo im Vorort, und",«r sprach ganz leise und tippt« sie am A«rmel,„wie wär'S, vielleicht ein kleines Mädch«n, he...?" Erna ging, die Arme in di« Hüsten gestemmt, im Zimmer auf und ab.„Sag doch waS!" fleht« er. Sie blieb vor ihm stehen. „Das kannst du ja nun halten wie du willst", sagte st«, ,^>ber erst die Bluse..." „Run gut", sagte er. Er zog langsam.den Rock aus,„dann werde ich eben«rst übermorgen zur Arbeit gehen, und morgen hole ich di« Bluse.". Ihr Gesicht veränderte sich plötzlich, wurde strahlend, weich; ihre Augen glänzten, ihr Atem flog: ste stürzte auf Ihn zu, drückte ihn an fich, fest, warm, heimatlich, fühlte er.„Ja!" flüstert« sie an seiner Brust.„Geh' übermorgen zur Arbeit! Morgen holst-ü mir die Bluse. Am Sonntag gehen wir aus, wir fahren mit der Straßenbahn un- dann lausen wir ein ganzes Stück, und was du da sagst mit den Geranien." Ihr Kopf tag an seiner Brust, er spürt« den Duft ihr«r Haare, ihrer Zartheit, ihres Daseins, nicht war er mehr verloren; die Kirchentüren standen nicht mehr leer un- weit, Orgeln brausten gewaltig un- mild durch den Raum. Nur noch einmal dacht« flüchtig verlöschend der Dieb Max Släwek, dann bin ich gut... Am nächsten Tag„holte" er die Bluse. Es ging gut. Zwar glaubt« er einen Augenblick lang, man sähe ihn an, hier mü> da un- dort und überall dieser dunkle, elegant« Mann mit den weißen Gamaschen, jene alte Frau mit den wirren Falten im Gesicht,«in langsam und wachsam vorbeispazierender Wachmann,«In Auto, das knirschend hinter ihm hielt; sein Aiem flog, sein« Gedanken zitterten, aber nein, alles ging gut.— Er brachte die Bluse, ja«8 war di« richtig«. Sie zog sie gleich an. Wir wunder- - s- schön. Sie stand vor dem Spiegel und betrach- tele sich, sie wiegte sich in den Hüsten; er saß stumm und vergessen hinter ihr aus dem Stuhl mit dem grünen Samt: Die Kornblumen vor dem Fenster hatten wieder mal kein Wasser de- kommen, er sah von ihr fort, er ging auf den Zehenspitzen zu der Base, um sie mit Wasser zu füllen; er blickte aus dem Fenster, er sah nichts vor eisigen Blumen und heißen Tränen. „Eigentlich", sag!« st« wie zu sich", eine kleine Brosche müßt« man dazu haben„Und nun— er sah es ganz genau, erinnerte st« sich an ihn: ir hijrftf sich tintr sie nähert« sich ihm, sie kam dicht an ihn heran, ganz dicht, sie sah zu ihm ans; ihr Gesicht lag dickt und voll und groß unter dem seinen.„Was meinst du?",, sagte sie zärtlich und weich, und küßt« ihn wie rin kleiner Hauch auf die Bartstoppeln.„.... ne kleine Brosche?" Slawe! ging aus der Tür, wobei er sich bücken mußte; draußen war Tauwetter, er ging langsam durch die hellen Straßen, er kam an der Kirche vorbei, die Türen waren mit eisern«« Riegeln geschlosien. Langsam kam der Polizist von gestern vorüber und blieb neben ihm stehen. Dann gingen sie zusammen mit kleinen Schritten.„Nun?" sagte der Polizist gewohnheitsmäßig. Slawik blieb stehen, der Wachmann auch. „Nehmen Sie mich fest!" sagte SlWek und fügte l«is« hinzu...„ich kann nicht dagegen an!" Der Polizist sperrte den Mund aus, schlug -sich aus die Schenkel und ging fort, Slawe! sah ihm nach— sein Gesicht verfiel, bis der Polizist in der Ferne verschwand. Di« Fußspuren liefen ins Unendliche. Slawe! drehte sich um und betrat das Ju- weliergeschäft.^Zeigen Sie mir Broschen!" sagte er. Der Verläufer lächelte, er hatt« braun« Augen und«ine weiß« Narbe quer über d'« recht« Wange, nur tvenig Haare. Es wird ihm nicht weh tun, dachte Slawe!, und: vielleicht hat er auch ein« Braut wie ich.. Dann schlug er zu. Gr schlägt einen Nagel ein. Bon Haedy Warm. Di« Aufsenberg Verlagsgesellschaft m. b. H., Berlin W. 80, hat soeben„Tas tolle Entenbuch" herausgegeben, das zahlreiche Karikaturen, Witze, Anekdoten, Gedichte und Kurzgeschichten der besten deutschen Satiriker enthält. Die nachfolgende Humoreske| ist dem lustigen Buch« entnommen. „Das muß anders werden", sagte Herr Knispe, als ihm der Regulator aus den Schädel siel.„Das Werk leidet darunter, wenn die Uhr dauern- herunterfällt. Erinnere mich nach dem Essen daran, daß ich den Nagel«inschlag«." Nach-em Essen erinnerte Frau Knispe ihren Mann daran. Aber der hatte gerade die untersten Westenknöpfe geöffnet und brummt«: „Du gönnst mir auch nicht fünf Minuten Ruh.. Schlag du mal kur; nach dem Esten «inen Nagel ein. Die Sache hat noch«ine Stunde Zeit. Die Uhr liegt da unten ganz gut." Nach einer Stunde erhob sich Herr Knispe und rief selbstbewußt auf den Flur: „Na, wo steckt ihr denn wieder? Wenn man euch braucht, seid ihr nicht zu finden." Aufgeregt kamen Frau Knispe und die Stütze herbeigeeilt. „Ja, warum kommt ihr denn ohne Leiter? Soll ich den Regulator vielleicht in Bauchhöhe annageln?" Die Stühe schleppte keuchend die Leiter herbei. Frau Knispe bracht« den.Nagelkasten. Er Admiral Bobby Dieser„Bobby" ist«in armer Proleiarier- junge aus dem Liverpooler Hafenviertel, der höchst Merkwürdiges erlebte und das Merkwürdigst« daran ist, daß es sich einmal wirklich zugetragen haben soll. Eines Tages avancierte nämlich Bobby zum Rang««iner„kaiserlichen Hoheit". Das trägt sich so zu, daß-er englische Kronprinz Eduard in offiziell«! Mission nach China reisen soll, doch will man den Sohn der Königin Viktoria nicht den Gefahren und Strapazen der Reise aussetzen und so wird Bobby, der«in« groß« Aehnlichkeit mit ihm aufweist, äuserwählt, um. ihn als„Double" zu vertreten. Die Geschichte dieser Reise erzählt Georg Frösche! In ein«m für di« Jugend bearbeiteten Buche f„A d m i r. a l Bobby", Franz- Schneider-Berlag, Leipzig, Pr«is geb. Mk 3.40) flott und unterhaltend. Wi« Bobby, der bis dahin nur auf anderen„Höfen" heimisch war, in die Hostitten«ingeführt, wi« er militärisch gedrillt wird und wir der einfache Prohetarier- jung« es versteht,«in vollwertiger Ersatz für den kränklichen Prine« of Wales zu sein, das wird nicht nur di« reifere Jugend, sondern auch mancher Erwachsene mit Vergnügen lesen. Der Liverpooler Gassenjunge als Admiral am chine- fischen Hose— G«org Frösche! weiß di« darin liegende Verspottung des Monarchismus trefflich zur Geltung zu bringen.—r. aber stand da wi« der Herr, der di« Heerscharen mustert. „So, hi«r wollen wir die Leiter aufstellen. An dieser Stell« hängt di« Uhr günstiger" Und er bestieg die L iier.„Wollt ihr wohl feschalten! Ich soll wohl von hier oben herunt«rstürzen? Kletzin hat sich neulich auch«rst«in Bei» gebrochen. Na, was st«h«n Sie d«nn da, Marie? Geben Sie mir doch den Nagel her. Nein, den nicht. Den andern. N«in, den auch nicht. Na, geben Sie schon den ersten. Der wird wohl halten. Na, und der Hammer? Soll ich den Nagel mit der Hand einschlagen? Bin ich ein Br«itbart? So, nun haltet fest." Herr Knispe beugte sich zurück, hielt mit der Linken den Nagel gegen di« Wand, zielt« wie auf dem Exerzierplatz und hieb sich mit dem Hammer auf den Daumen. Der Hammer siel herunter und traf Marie auf den Kops. Die schloß die Augen, schwankt« und sagt«„O, Jesus!" Ne war eine standhaft« Stütze vom Lande. UM so niehr brüllte Herr Knispe. Er wälzte den Daumen im Munde, herum nnd wurde blau wie eine Pflaume. Nach ein«r Viertelstunde schlug er zum zweiten Male zu. Ter Nagel krümmte sich beizeiten und wurde ein Häkchen. „Hab« ich Ihnen nicht gl«ich gesagt, Sie sollten mir den andern Nagel geben? Dieser hier ist zu schwach." Knispe hieb zum dritten Mal« zu Aber der Nagel drang nicht ins Mauerwerk. Herr Knispe sagte„Nanu" und betrachtrte sich den Hammer. Aber der sah auS wie sonst.„Hier ist keine Fuge. Wir müssen«in« andere Stelle suchen sür di« Uhr. Paßt auf, ich komm« jetzt runter." Nach«iner weiteren Bicrtelstund« schlug Herr Knispe an einer anderen Stelle zu. Der Nagel rutschte rein wie in Butter.„Paß auf, daß der Nagel nicht im Nebenzimmer durchkommt", warnte Frau Knispe, die sich«in Kuchenblech über den Kopf hielt, um nicht von herunterfallenden Gegenständen getroffen zu werden. „I wo", sagt« der Hämmerer und schlug derartig zu, daß der Nagel bis auf di« Kupp« im Mauerwerk versank. „Er ist im andern Zimmer durchgekomuien!" schreit Frau Knispe. „Das werden wir gleich haben", sag: er- „Der Nagel ist eben«in bißchen tief gegangen. Deswegen brauchst du nicht, so zu brüllen, Marie, reichen Sie mir die Zange, ich werde ihn herauSholen." Marie reicht ihm di« Zange. Herr Knispe bekommt einen fanatischen Blick und versucht, den Nagel beim Kopf zu packen. Ein« ziehende Bewegung, Herr Knispe rutscht ab. stürzt von der Leiter und bricht sich' den Hals Da^ nimmt seine Frau die Uhr, geht ins Nebenzimmer und hängt si« an den durchgekom- rnenen Nagel. Da hängt si« jetzt noch. Aber- sie schlägt seitdem nicht mehr. Uhren sind so gesühlvöll. UHHiHiniiHmHiinHimtimiHnmiHmniHimiimiitiiniiHiiiiiuuiumiiiiiiiiHiiiimiiiiHiit Was mancher nicht weiß... Als«im guter W«tt«rprophet wird der Bienenkorb bezeichnet. Wen« die Eingänge zum Korb im Herbst sehr sorgfältig verschlossen wer-, den, ist mit großer Kälte im Winter zu rechnen; wenn aber die Ocffnungen nicht mit Wachs verstopft werden, wird der Winter mild sein. Dir Räder«iurr Uhr l«g«n in einem Jahr ein« Streck« von fast 7000 Kilomrier zurück. Die „Unruhe" in«iner gewöhnlichen Taschenuhr! mach! fünf Schwingungen in der Sekunde, was. in einem Jahr 157.680.000 Schwingungen ausmach:. Di« chinesische Mauer hat einen Umfang von etwa 18 Millionen Kubikmeter, während' der Rauminhalt der großen Pyramide sich auf' 241.000 Kubikmeter beläuft. Die Steine der chinesischen Mauer würden ausreichen, ein« Mauer von 1.80 Meter Höh« um die ganze Erde zu bauen Ein Elefant kann 3000 Kilo auf seinem Rücken tragen. Spargel waren schon bei den alten Griechen und Römern bekannt und gelangten von Italien nach Deutschland. Die Petersilie stammt aus -Aegypten, Rettich« aus China,- Spinat aus! Westasien, Kresse aus Persien und Blumenkohl aus Zypern. Als musikalischer Scherz kann gelten, daß, der Hochzeitsmarsch aus„Lohengrin" sich, wenn man ihn rückwärts spielt, in den Tranermarschi von Chopin auslöst Daß längste Testament der Wett wurde von Fräulein Florence Cook« in London gemacht, S e begann es mit zwanzig Jahren zu schreiben, und als sie mit vierzig starb, füllte es acht dicke Bände und verfügte über ein Vermögen von etwa hunderttausend Mark. Bei den alte«. Assyrern vor viertausend Jahren gab c§ eine fünftägige Arbeitswoche. I« London werden bei den Modeuoor- führungcn Mannequins im Alter von sechs bis zu sechzig Jahren beschäftigt. Di« Jüngsten^ bekommen«in Pfund für jede Borsnhrui> die. im Durchschnitt eine Viertelstunde dauert.. Eine amerikansch« Statistik hat bereck. t,s daß mit der Schminke, die in jedem Jahr r n! den amerikanisch«« Frauen verbraucht wi.o,' 47.000 Häuser angcstrichen werden könnten. Die Chinesen haben schon 300 Jahr« vor, unserer Zeitrechnung Uhren gehabt. 4 Heiteres Hausrezevte 1. c7—c5 I r h bXc LXc3 erzwungen aufgeben!) von Gangei. Marienbad. Anmerkungen Oder 2 1 8 ? ü 5 4 Klopft bei Richter zur Ruh«: ,Angeklagter, daß Sie hier vor dem Michrf Rudolf, Schmied Ferdinand, alle aiß-wirfan; Triltsch Gustav, Wisterschan; Ulbert Rudolf. Prosseditz: SeN- macher Artur, Zweitmtz; Hilyarch Herrmann, Reu WiViG; Hacker Rudolf, Herrlich(bei Schachaufgaben, direkt Marr«, wird immer in der vorgeschriebenen Aügezahl der schwarze König Matti. 8 7 8 4 3 Dir Bibliothek des Brit.sche» Museums in! London wird in jedem Jahr von 1,200.000 Men» I schen besucht. Der höchst« Preis, den die Ber-1 Wallung dieses Museums jemals sür ei« Buch! gezahlt har, sind 1300 engl. Pfund. I« Grantham in England gibt«8«ine Kneipe, die schon aus dem 12. Jahrhundert stammt. Einer ihrer berühmtesten Wirt« war Michael Soloman, der, als er zu Anfang des achtzehnten Jahrhunderts starb, die Bestim mung traf, daß aus feiner Hinterlassenschaft in sauf und ruft mif erhobenen Händen:„Gerech- jedem Jahre vierzig Schilling dafür bezahlts tigkeit fordere ich, Gerechtigkeit! Gerechtigkeit!" werden sollten, daß eine Predigt gegen di«“ y Trunksucht gehalten würde. Diese Predigt wird| vergessen Sie nich noch heute alljährlich gehalten. Ei« anSgewachsener Grönlandwal wiegt über 100.000 Kilo oder ebensoviel wie 88 El«» sanken oder 440 Bären. Hier entscheidet sofort Sc3t!___ und Weit kenn aufgeben.(Allerdings könnte Weiß schon längst Schachaufgabe Nr. 123. Von Josef Hielte, Markendorf. Schwarz: Kd8; Da2; Lg6; SgS; BaS, M, eT, 14. 17(9). kann, kann man sie auch trocknen nnd Ftueranmachen benutzen. Tas in den enthaltene Lei erzeugt«ine helle und dam l ein rasches Anbrennen der Brennstoffe— Bei der Borwendung Zuviel verlangt.„Muttr, was sollen wir dir diesmal zum Geburtstag schenken?" fragte« die drei Kinder.—„Nichts, gar nichts, Kinder. Ich wünsche mir nichts anderes, als drei artige Kinder."—„Wird kaum gehen. Mntti,""sagt der Aeltestr ernsthaft,„Vater sagt doch,«r kann doch schon uns drei kaum durchdringen.." Zeitgemäß. Freund. Willst Ohr leihen?"- Humor des sagt der Regisseur zu dem Filmschauspieler, der di« Braut zur Kirche zu führen hat,„ein bißchen lustiger— es ist doch keine richtige Hochreit!" Das kl«in«re Ucbel.„Ein«'' voll« Stunde hat dich dein Bräutigam warten lassen? Das würde ich mir nicht gefallen lassen!"—„Lieber warte ich ein« Stunde aus«inen Bräutigam— als das ganze Leben auf einen Mann" I« höchster Erregung springt der Angeklagte Partie Nr. 3t. Sizilianisch. Gespielt im Kampf um die Kreismeisterschaft in Bodenbach 1932. Weiß: Riede!. Warnsdorf. Schwäre: Oual, Wisterschau. 5. Brett. 1. e2—e4 2. SM—c3 Bereits der erste Fehler. Eines der schwarzen Hauptziele in der Sizilianischen besteht darin, WeiB zur Verstellung des c-Bäuern zu zwingen. Dafi dies von WeiB freiwillig gemacht wird, ist also ein Mißgriff. 3. 12— 4. Sri—(3 e7—e6 Sb8—c6 d7—dS Die Tatsache, daß dieser Vorstoß mit Leichtigkeit geschehen kann, während das unter normalen Umständen erst nach langwierigem, hartnäckigem Kampfe erzwungen werden kann, bezeugt am besten, daß dem Schwarzen Briefkasten L. G., Arbesau: Nr. 1 Ist schon nach DB—b4! 4m Zuge Matt. B. W., Arnsdorf b. T.: Nr. 14 hat nach Del—b4! Nebenlösung. H. J.. Markersdorf: Nr. 6 gebt noch immer nicht wegen Sf3Xd4l Nr. 8 hat Nebenlösung nach Lf7—eßt K. R.. Klostergrab- Aufgabe gebrauchsfähig, wird erscheinen. Gchach-Glke. Alle stulchrikteu und Anfragen an Gen. Wenzel Schar»ch. ftwettnitz Rr. W bet- Tcvlitz-.Schönau. Allen Anfragen lft Retourmarke brizulegeu. „Ich bin in großer Eil«, lieber du mir«inen Augenblick dein „Ja— aber sonst nichts!" Auslandes.„Mann Gottes," Richter stehen!" Ans allen Rasenplätzen des kleinen Kurorts stand ein Schild:„Betreten der Grünanlagen i bei 50 Pfennig Strafe verboten."—„Das ist aber billig," wunderte sich ein Gast.„Bei uns zu Haus« kostet es sechs Mark."—„Ja," seufzte I der Wärter,„damit haben wir's zuerst auch ver- I sucht..-Uber dabei kam kein Pfennig in die Schutz gegen Grippe. In Grippezeiten wie I'^ a^ c setz! soll man ein Ueberheizen der Stuben v«r-l Als die Wirtin schon zum dritten, Mal« me dcn da man sonst den Körper zu sehr ver- swegen der überfälligen Miete kam, wurde es wohnt und beim ersten Blick ins Frei« einen Schnupfen oder Husten weg hat. Nebenbei soll man immer sür gutes Lüften der Wohnung sor gen, denn sr sche Luft ist das allerbest« Gegen mittel gegen Krankheitskeime. Kommt man mit durchnäßten Kleidern und nassem Schuh. zeug nach Hause, so muß die erste Sorge sein, Kleider und Strümpfe zn wechseln. Anderer seits soll jeder, der ein« Erkältung bekommen hat, so viel Rücksicht auf seinen Mitmenschen nehmen, daß er sich nach Möglichkeit nicht unter Leute begibt, sondern sich für sich hält. Kin der sollte man auch bei geringfügigen Erkäl« tungserscheinungcn die Schule keinesfalls be suchen lassen, da di« Ansteckungsgefahr in den Klassenzimmern zu groß ist. Warum muß-mack «inen Schnupfen,-er einen selber plagt und den man in einigen Tagen los sein kann, auch noch ..auf vierzig ändere übertragen? Wenn die Hände rissig werden. Hände wer den im Wiüter lcichl rissig und schmerzen dann. Ganz verhindern kann man«in Spröde- und Risfigwerden der Haut wohl nicht, aber man kann die Haut doch wesentlich weicher und auch weißer machen, wenn man sie regelmäßig mit einer Mischung«inreibt, di« zu gleichen Teilen aus Methylalkohol, Zitronensaft und Glyzerin besteht. Man reibt die Hände am besten nach jedem Waschen ein. Niemals darf man emp findliche Hände in kaltem Wasser waschen, son dern soll immer lauwarmes nehmen; außerdem darf man die Hände nie kurz vor dem Hinckus- geh:n an die frische Luft tvaschen. Etwas von Zitronen und Orangen. Oran gen. und Zitronenschalen soll:« man. niemals wegwerfen: abgesehen davon, daß nian sehr wohlschmeckende Erfrischungsgetränke aus ihnen bereite» sie beim Schalen Flamme anderen von Zitronen muß man insofern vorsichtig sein, als solche Frücht«, di« an ber Spitze einen brau nen Rande haben, nicht benutzt werden sollten. Sie haben einen fauligen Geschmack nnd ver derben»den Geschmack der Speften, denen man die Zitrone znsetzt Solche nicht mehr ganz tadellosen Zitronen kann man nur noch in der Küche ass Reinigungsmittel für die Hände ver- wendcn.— Biele Leute legen in ihre Teebüchse gern«ine Orange, da diese dem Te« einen sehr lieblichen und zarten Duft verleiht. (• iwyti» vu x'tiuir mm, wuioc es dem jungen Künstler zu bunt„Sie sollten froh sein", donnerte er,„einen Mann wie mich im Hause zu haben. In einigen Jahren wer- den die Leut«, die hier Vorbeigehen, auf das Fem'ter dieses elenden Loches zeigen und ehrfürchtig wispern:„Hier hat der Maler Krapp, lack gewohnt!"—„Das braucht noch nicht mal einige Jähre zu dauern," sagte die Wirtin.— „Na, also," lächelt« Krapplack geschmeichelt.— „... denn wenn die Miete nicht bis heute nachmittag drei Uhr bezahlt ist," fuhr sie fort, „können sie das schon morgen wispern!" WeiB: KM; Del; Ix«; BfS(4>. Matt in 2 Zügen! Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an Gen. Wenzel Scharoch, Zwettnitz. einzusenden. Lösungszug zu Nr. 120: Dhl—h71 Richtige Lösungen sandten nachfolgende Genossen ein: Dinnedier Emil, Teichen; Fritsch Auto» und Hirte Josef, Markersdorf; Jung Rudolf, Kleinpriesen; Leschat Gustav und Davtina Wenzel, Arbesau, Fieber Irmgard, Terfchen; Hyna Josef, Hhna Franz, Adam Johann, alle au- Hosto« miy: John Josef, Krochwitz; Bente! Wilhelm, Arnsdorf bei Tel schon; Schmidt Karl, Brüx. Wenzel Adolf, ArnSbors bei Haida; Schwarz Raimund, Skulpa Erwin, Kropf Rudolf, Rudolf Gustav, alle aus Klostergrab; Fleck Deutwart und Lorenz, Tetschen; Schöbel Franz, Straußnitz; Mildorf Adodf l und Döhnerr Max, T'rscha«; Walter Ludwig, Rodet Franz, von selten seines Partner? wenig Schwierigkeiten in den. Weg gelegt wurden. S. o4Xd5 eCXdB 6. d2—d4 Sg8—ff 7. h2—h3 L18—e’ 8. Lei—c3 c5X