Otr. 15. tlnteröaltungtfbeilage.*933. Eitler rrnd die Krauen. Don©flen Wtttrnfon(£onöon). Sie bekaunir soz alislijch« Publizistin und frühere Abgeordnete der englischen Arbeiterpartei hat kürzlich Deutschland bereist. „Zeder deutschen Frau einen guten deutschen Gatten!" Adolf Hiller fuhr sich mit der ihm eigenen nervösen Geste mit dem Handrücken über das Kinn und stand Habt- acht, während die Masse ihren Jubel über diese Ankündigung des Führers hinausbrüllte und die Musikkapellen die ersten Töne des Horst-Wessel-Liedes schmetterten. Das war im Juli des vergangenen Jahres im Berliner Sportpalast. Die sozialdemokratischen Mädel, die damals mit mir in der Versammlung waren, kicherte» vor unterdrücktem Gelächter. Nur die Aelteste, eine Chemiestudentin an der Berliner Universität, erschauderte. „Gott helfe uns berufstätigen Frauen, wenn diese Bande jemals zur Macht kommt", sagte sie düster. „Oh, sie werden dir den Auftrag geben, Menschen im Laboratoriun« zu erzeugen", scherzte ihre Freundin.„Wo soll denn Hitler sonst genug Leute hernehmen für die versprochenen Ehemänner en gros?" Als wir in die warme Sommernacht hinaustratcn, lachten wir noch immer über die absonderlichen Einfälle dieses Mannes. Heute ist seine Absonderlichkeit in Deutschland oberste(Gewalt und seine Anhänger erwarten die Erfüllung seiner Versprechen. Hitlers überwältigender Erfolg ist zum guten Teil der Tatsache zu danken, daß er offen sagt, was der Durchschnittsmann gern sagen möchte— und nicht zu sagen gewagt hat. Für den Arbeitslosen, für die Frau, deren Mann nichts verdient, gibt es etwas, das sie noch mehr hassen als den Namen mit gesichertem Einkommen: das ist die Frau, die einen„männlichen" Arbeitsplatz Hal. Im Vorkrirgsdeutschland war die Stellung der Frauen ungünstiger als selbst im Enaland der viktorianischen Zeit. Wo eine Militärkaste herrscht, ist das unvermeidlich. Die Grenzen, die der deutsche Kaiser selbst für die Tätigkeit der Frauen anfstcllte, hießen:„Kirche, Küche nnd Kinder". Erst der Krieg gab den deutschen Frauen Gelegenheit zu zeigen, daß sie auch andres konnten. Die Revolution von 1918 und die Verfassung von Weimar gaben ihnen Wahlrecht und Gleichberechtigung. In den vierzehn Jahren seither ist das Ansehen und der Einfluß der Frauen in Deutschland ungeheuer rasch gestiegen. Meine Freundin.Hedwig Wochenheim, die sozialdemokratische Abgeordnete; Toni Sender, di« sozialistische Journalistin, geschickte Organisatorin, lebendige Rednerin; Marie Juchaez, die Sozialdemokratin, und Elisabeth Lüders, die Demokratin, ernste, fachliche, „staatsmännische" Verwalterinnen— dawaren die typischen Frauen de- republikanischen Deutschland. * Hinter ihnen standen Bataillon« von jungen Frauen: Aerztinnen, Beamtinnen, Fürsorgerinnen, Lehrerinnen. Biele von ihnen verstanden. Ehe und Kinder mit ihrem Beruf zu vereinen. Andre zogen es vor, ganz frei zu bleiben, um ihrer Arbeit zu leben. Diese neuen Frauen in Deutschland erschienen mir im vergangenen Sommer als die Hoffnung dieses geschlagenen Landes. Die Demütigungen des Krieges und des Friedens waren über ihre jungen kurzhaarigen Köpfe hinwegaegangen. Sie batten keinen Minderwertigkeitskomplex über di« Niederlage in einem Krieg, den sie weder gemacht, noch mitgekänlpft halten. Ihre Freude über die neue Freiheit half mit, di« verharschte Bitterkeit der Kriegswunden im Bolkskörper zu lindern und zu desinfizieren. Es ist selbstverständlich, daß viele der führende» Frauen Sozialistinnen, einige auch Jüdinnen waren. Die Juden haben immer den Wert des Lernen- erkannt nnd als die Tore der Faknltäien geöffnet wurden. strömten jüdische Frauen in die Hochschulen. Tie Zustände in diesen Hochschulen machten viele studierende Frauen zu Sozialistinnen. Die jungen Nazistudenren, die gegen das Mensurverbot murrten, die furchtbar böse waren, weil man ihnen nicht mehr erlaubte, sich gegenseitig das Gesicht mit Schmisien zu tätowieren wie«in afrikanischer Negee- stamm: sie haßten die Unabhängigkeit und die Konkurrenz dieser klaräugigen Mädel, die nicht nächtelang ausfaßcn, um Bie>. zu trin- sen und schwer« Zigarren zu rauchen. Heul« sind di« Mensurstudenten wieder an der Macht. Die Rüpel regier«» in Deutschland. Das ganze Land gleicht einer Universität, an der man die Lehrer verjagt und die Raöausludenten zu Herren eingesetzt hat. Und di« ersten, die eS trifft, sind die früher«» Objekt« des Neides, die sich am wenigsten wehren können: die Juden und die Frauen. Die Stadt Berlin gibt, vom Oberbürgermeister gezeichnet, täglich Mitteilungen an di« Presse hinaus. Seit Tagen bestehe« dies« Mitteilungen auS Listen über Entlastungen. die unter dem elegqpten Trtel„Säu- b«rungsaktion" einhergehen. Weibliche Aerzte, Fürsorgerinnen, Beamtinnen werden biu- ausgeworfen; bis jetzt lautet die Ausrede nicht, daß sie Frauen, sondern, daß sie Jüdinnen oder Marxistinnen seien— obwohl in den Fällen leitender Beamtinnen die Mitteilungen bloß die beiläufige Beifügung enthalten, daß sie„als zur sozialdemokratischen Partei gehörig betrachtet werden können". Die wirtschaftliche Grundlage der Nazibewegung ist. daß sie als riesige Stellenvermittlung erschein». In einem hungernden, arbeitslosen Lande ist Hitler der große Gna- denspender, der Posten zu veraeben bat. Seine erste Tat, als er fest-im Sattel saß, war, seinen Unterführern zu sagen, sie sollten die Listen der Nazibewerber für die Beamtenstellen in ihrem Gebiet einsenden. Auf dies«» Listen wird zweifellos kein einziger weiblicher Name stehen. Ader gibt es denn keine Frauen in den Reihen der Nazi? Natürlich hat Hitler eine gewaltig« weibliche Gefolgschaft- aber das inö die Frauen, deren.Hauptinteresse der Mann und der Berus des Mannes ist. Die unabhängige, die berufstätige Frau fand vor den Äugen der Nazisnhrer keine Gnade. „Frauen", tagte Göbbels in einer berühmt gewordenen Rede,„gehören ins Haus. Dort ist ibr Platz, ihre Aufgabe ist, den ermüdeten Krieger zu pflegen." Nur mir Mühe gelingt eS selbst den aristokratischen Damen, die sich in die Nazibewegung drängen, dort zu anderm zugelassen zu werden als zu den Obliegenheiten der Gastgeberin, die durch„Beziehungen" Einfluß ausübt. Wohl gibt es «inen Bund deutscher Mädel, es gibt Frauen- — 2— Hilfsabteilungen-er Nazi mit schmucken Uniformen; aber als Führerinnen, als Ber- walterinnen, auf verantwortungsvollen Posten haben die Nazi für Frauen keine Verwendung. Jode Frau, die solche Arbeit Wünscht, bleibt weiter im Berdacht, eine Marxisttn oder«ine Jüdin zu sein. Bekannte nichtsozialiftische Frauenführerinnen, wie Dr. Anita Augspurg oder Lydia Gu- ltava Hrymann, muhten inS Bersteck oder ins Ausland; Gertrud Baer, die pazifistische Borkämpferin, ist in die Schweiz geflohen. Anfang Mär; konnte man hören, dah dir Nazi das Frauenwahlrecht abschaffen wollen. Da seither das Wahlen in Deutschland ohnedies zu einem unmodernen Zeitvertreib geworden ist, hat diele Frage derzeit nur akademisches Interesse. Im Augenblick steht«in andres tragisches Massenschicksal im Vordergrund: di«„Säuberung" der gesamten öffentlichen Verwaltung von allen Frauen, ihren eifrigsten und tatkräftigsten Mitarbeiterinnen. Werden die Frauen diesen Schlag der Reaktion ruhig hinnehmen? Im heutigen Deutschland ist es unmöglich, vorauszusagen, was in der nächsten Woche geschehen wird; aber mein Eindruck von den weiblichen Führerinnen, die ich sehen und sprechen könnt«, war, daß sic nicht lo«ingeschüchtert find wie di«. Mgnner. Gewiß find die Fäll« brutaler Razi- gcwalltaten gegen Frauen bisher noch weniger zahlreich als di« in di« viel« Tausende gehenden Mißhandlungen von Männern: aber die furchtbare Folierung der Sozialdemokratin Marie Jankowski in Köpenick zeigt, daß di« Frauen vor den viehischen Ausschreitungen der Naziwildheit nicht geschützt sind. Im Augenblick ist jeder Widerstand unmöglich. Aber ich letze meine Hoffnung in, diese feinen, freien Mädel, die ich im letzten Sommer sah. Hitler wird viel Mühe haben, sie auf die Dauer niederzuhallen. Er gehört dem Mittelalter an; ihnen gehört die Zu- kunft. Hügel Nr. 3507. Dos Grab des unbekannten irrfinnigen Soldaten. Bon Ern st Machet, An der dem Ring zugetehrten Front des Allstädler Rathauses:n Prag find zwei Bronze, tafeln angebracht, hinter denen Erde ringe« mauert ist von den Schlachtfeldern in Rußland, Frankreich und Italien. Diesen beiden Tafeln obliegt die traurige Pflicht, an den unglückseligen Kreg und seine zahllosen Opfer zu erinnern. Ein Grabmal des unbekannten Soldaten, so wie es in vielen anderen Ländern existiert, gib!«S in Prag nicht. Dafür aber hat die alt«„hundrrttürmige" Moldaustadt etwas, das kein zweites Land hat, etwas, daS zwar n'cht zu begeisterter„Heldenverehrung" anspornt, wohl aber in eindrucksvollster, erschütterndster Weise verkündet, was dir im Sold deS Kapitals stehende Flurfuri« Krieg aus armen, schuldlosen Mensche» machen kann: das Grab des unbekannten irren Soldaten. Mit dem ersten Transport tschechischer Kriegsgefangener, die aus Sibirien über China, Amerika und Deutschland in di« Heimat zurück, kehrte», kam auch«in Wahnsinniger, den di« Drei Äaftre bei den Eskimos. Ein Schiffbrüchiger erzählt von den Lebensformen der voiarmeafchen. Als Schiffbrüchiger har der Norweger Christian Leden drei Jahre das Leben der Eskimos mitgelrbt, und da er ausge- zogen war, um in Rordalaska und Grönland ESkimoS zu swdierrn und zu filmen, hat ihm der dreijährige Aufenthalt eine KrnnwiS von den Lebensformen der Po- larmenschen vermittelt, die bisher keine Forschungsreise und keine Filmexpedition zu erlangen vermoL. Di« Striuzeitmeuschru unserer Tag«. In dem Lebenskampf, der sich in Polargebieten unter den härtesten Formen abspielt, stehen den ESkimoS nur die srlbstvcrfeNigten Werkzeuge und Waffen zur Verfügung, dir nachj den vorgeschichtlichen Funden in Europa in gleicher Art auch von den Steinzeitmenschen hergestellt wurden. AuS Steinen, aus Knochen und aus Treibholz fertigen die ESkimoS ihr« Werkzeuge und Geräte an. und mit diesen Werkzeugen erzeugen sie sich Schuhe, Kleider und Waffen für die Jagd auf Seehunde. Walrosse und Eisbären. Immer in Lebensgefahr, immer im Kampf um das bißchen Nahrung, und in den lanaen Wintern bedroht von mör- dcrischer Kälte, führen sie ein Leben, das nur ! dir gesündesten, mutigsten und ausdauerndsten s ertragen können. ES wäre jedoch verfehlt. zu glauben, daß; die Eskimos in diesem harten Kamps dumpf und trüb«, vielleicht gar halb vertiert dahinleben. Sie sind im Gegenteil freundliche, lebensfreudige Menschen von großer Intelligenz und gegenseitiger Hilfsbereitschaft. S'e sind Heiden, aber ihr« Moral steht viel höher als die vieler Gläubigen verschiedenster Konfession. Es gibt unter ihnen kein« Diebe, keine Verbrecher. Sie tun dos Gute nicht deshalb, weil ihnen dafür im Jenseits Belohnung in Aus- j sich: steht, oder weil sie die Hölle zu fürchten! hätten, wenn sie es nicht täten, sondern weil es eine selbstverständliche Borausiehung ihrer Lebensformen ist Tanzduelle statt Schimpsworten. Schimpfwort« sind ihnen unbekannt. Streiten oder gar Raufen gibt«S unter Eskimos nicht. Differenzen zwischen zwei Eskimos, die sich nicht le den können, werden als Tanzduelle I ansgciragen, wobei die Duellanten ranzend und' singend ihren Gegner zur Belustigung der Zu- 1 Hörer mit Spo t und Witz zu verhöhnen suchen. Dieses Duell gehr unter korrekten Formen vor sich. Die Duellanten müssen ihren Gegner aussprechen lasten und sie sind über einen guten Witz ihres Gegners n'cht etwa böse, sondern lachen selbst herzlich mit Sieger ist. wer dir größten Hcirerkeitscrfolge erzielt Di« Sagen und lleberlieserungen werden bei den Eskimos von Eltern aus die Kinder worrwörtlich überliefert. Menn auch bei diesen Urberlieferungen kein Wort geändert werden darf, so sind diese Naturmenschen doch alle auch Dichter und Komponisten und jeder von ihnen hat Lieder erfunden, di« nur«r singen darf. Jeder ander« muß, wenn er dies« Lieder singen will, den Namen d«S Dichters und Komponisten angeben. Wie der Vortragende an Schallplattenaufnahmen bewies, sind di« Lieder der Eskimos denen der Indianer ähnlich. Pro» festor Leden ist darum mit vielen anderen zur Ueberzeugüng gelangt, daß die ESkimoS mit den Indianern stammeSvrnvandt sind. Nackt« Zehen find unsittlich. Auch die Liltlichkrit der ESkimoS ist von ihren LrbenSbrdingungen abhängig. Da fi« nicht baden können und kein warmes Master zur Brrsügung haben, benützen sie den Sommer zu reichlichen Luftbädern. Das Nackte ist darum nicht unsittlich. Es gilt nur als unanständig, einem Fremden sein« Zehen zu, zeigen. Die Eh« hat vor allem den Zweck, gesunden Nachwuchs zu erzeugen. Bleibt eine Ehe ohn« K»der, dann hat die Frau nichts dagegen, wenn der Mann ein« zweite Fran ins Haus nimmt. In der Erziehung sind Momessorimechoden bei den Eskimos seit jeher eine Selbstverständlichkeit. Alle Kinderspiele bereiten auf daS künftige Leben vor. Die Spielsachen find im wesentlichen kleine Nachbildungen der Geräte, mit denen sich der Mensch später im Lebenskampf behaupten muß. Die Eskimos sind also ein glückliches Völkchen von hoher Sittlichkeit. Di« Weißen bringen Unheil. Wie bei allen anderen Naturvölkern wird aber die harmonische Urberrinstimmung mit der Natur durch di««indringende Technik und Zivilisation zerstört. Walsischsänger und Händ- ler br ngen mit der für di« ESkimoS unzweckmäßigen Kleidung durch die Bazillen der Erkältungskrankheiten und Tuberkulose nach Norden. Missionäre, deren Ethik auf einer viel tieferen Stufe steht als die der Eskimos, vcr- anlassen diese Naturmenschen, sich auch im Sommer so zu bekleiden, daß die Luft zu ihrem Körper keinen Zutrit: findet, und bringen ihnen damit schwere gesundheitliche Nachteile. In wenigen Jahrzehnten wird eS wahrscheinlich keine reinrassigen Eskimos mehr geben. Ein in seinem Geist und in seinen Sitten hochstehendes Völkchen wird von der verlogenen wc'ßen Kultur ausgerottet sein Kameraden aus Mitleid und Erbarmen mitgenommen hatten. Niemand kannte den Namen des Bedauerntwcr.'rn, niemand wußte, wo und wodurch der Geist dieses Aermsten der Umnachtung anheimgefallen war. Die Worte, die über seine Lippen kamen, waren stets die gleichen; einmal flüsterte er sie, vor Entsetzen bebend, scheu vor sich hin, dann wieder schrie er sie mit markerschütternder Stimme hinaus in die Welt, als furchtbare Anklage gegen alle jene, dir in frevelhafter Vermessenheit so viel gräßliches Unglück über di« Menschen gebracht hatten: „Mutter! Mutter! Es war schrecklich!" ES war schrecklich!— Diese drei Worte sollte» mit Riesrnlettern in Stein gehauen wer. den: sie sagen mehr, als sämtliche Bände der gewaltigen Kriegsliteraiur! In Bohnitz bei Prag, auf einem Plateau, zu dem eine steile Serpentin« emporsührt, ist di« große Irrenanstalt Böhmens. Sir hat ihren eigenen Friedhof. Wer ihn besucht und die lange Reihe der Soldatengräber abschreitet, kommt schließlich z» einem Hügel, der di« Rümmer 3507 trägt. Hier, unter diesem schmucklosen Erdaufwurf, ruht jener namenlos« Soldat, der— gleich vielen, vielen andern!— im Sta- cheldraht den Verstand verlor über der fürchterlichsten aller Berstandeslosigkriten: dem Krieg. Notizen eines Stellungslosen. Wir haben di« Fortsetzung des Kriege-. Jeden Morgen ging ich auf Patrouille in das Gelände der Inserate. Jeden Tag schickte ich meine Gesuche wie Schüsse hinan-, macht« hi« und da einen Ausfall. Immer wurde ich zu» rückgeschlagen mit all den vielen anderen. Dann versandete der Kampf wie damals im Krieg«. Wir wurden gleichgültig. Ans diesem Stadium des Erleidens kann keiner mehr«inen Genuß zi«hen. Ach Golt, wozu hab ich so viel gelernt? Ein mittelmäßiger Schulknabe hätte alles tun können, womit ich mir feit acht Jahren von Zeit zu Zeil etwa- verdienr habe. Bon Gängen, Gefälligkeiten und Freundschaften hab ich gelebt, und dazwischen in die Tage hinein geschla. feit. Ich habe keinen Mut zum Lernen mehr, das Gedächtnis versagt. Es ist entsetzlich, wenn ich manchmal empfinde, wie demoralisiert ich bin. Ich hoffe nicht mehr auf eine richtige Sl«l. lung, weil ich nicht mehr glaube, daß ich je wieder sein kann, der ich war Ich bin wie ein Kriegsinvalid Es gibr welche, dir juchen nur zum Schein ein Engagement, di« Stellungslosigkeit ist ihnen im Grunde lieb, sie hätschelt als Amme irgendeinen Wahn. Aber das sind dir Ausnahmen. Otto ist so. Wenn ihm nicht dir Tasche seines Bat«rs offen stände, wär* er sicher anders * Ich sah eine» neuen, einen glücklichen Menschen: Gustav. Er hat zur Aushilfe gekellnert bei einem Maskenball im„Mormorpalast". Ein Gastwirt au- dem Gebirge, der von Gustav bcdiem wurde, hat ihn für dir Sommer-Saison angenommen. Familienvater, zwei Kinder Er sah in der letzten Zeit niemand mehr an. Heute: rin neuer, glücklicher Mensch.£6 ich das noch einmal sein kann? * Richt allein wir unglücklichsten Opfer des Friedenskrieges suchen und suchen Stellung. Auch die Angestellten haben kaum gefunden, was ihnen ganz zusagt. Selten hat einer den Be- ruf inne, der für ihn paßt. DaS ist das Schicksal der Menschen von heute: Alle am falschen Platze, um des lieben Brotes und der Kleidung willen. ES fällt den andern so schwer, aus der falsihen Srellung zu kommen, wie uns hinein. Wir suchen alle Stellung, es besteht nur rin Gradunterschied in der Beziehung zum Totalen, in der Entfernung vom Ziel. DaS ganze Leben, die Entstehungsgeschichte der Erde, das Geheimnis deS Kosmos: eine Stellungssuche. Wie hieß eS ehedem in den Inseraten?„Dauerstellung zu beziehen.. Christian Meinhardt. Smlgranlenws. Bon Edgar Lang-Treitsch. Kelemen schütlekte die Kälte, daß ihm dir Zähne unaufhörlich klapperten. Dennoch wagte er es nicht, den warmen Warlesaal auszusuchen, um seine erstarrten Glieder zu erwärmen. Dieses Unterfangen konnte ihm die Freiheit kosten. Hier hart an der Gren^ hatte die Aufsichtsbehörde ein besonders wachsames Auge auf ver- dächtigr Gestalten. Wollte er cs nicht jetzt noch riskieren, abgefaßl zu werden, wo er schon säst außer Landes war? So ging das nun schon an die sechs Jahre. Aus Schlrichcrwcgen immer von einem Land inS andere, mit der schwachen Hoffnung im Herzen, daß er endlich einmal«in Asyl finden würde. Seit er sein« Heimat fluchtartig verlassen mußte, war es rasch bergab mit ihm gegangen. Er war schließlich pim ausweiSlofin Baganten gesunken, der von einem Arrest in den anderen torkelte, von einer LandcSgrenzr zur anderen geschoben wurde. WaS fragte man danach, was er früher war? Wer kümmerte sich um sein brennendes Weh da drinnen, Er war rin unwillkommener Fremdling, der allen Verordnungen zum Hohn die Grenzen überschritt. Da sein« Heimat nicht festzustellen war, mußte er weiter, mußte er immer wieder fort... Wie ofl hatte er in diesen jauunrrvollen Jahren kein Dach über dem Kopf? Mit leerem Beutel und knurrendem Magen zog er dir end- losen Straßen dahin, Straßen, die ins Endlose führen. Für den heimatlosen Flüchtling, der sich durch Arbeit sein Brot verdienen w'll, gibt es keine Duldung, kein greifbares Ziel, kein Ausruhen! Der Krieg mit all seinen Schrecken hatte ihn nicht bezwingen können. Sein Heimatland mit rauher Hand zerrissen und aus tausend Wunden blutend, wurde es an ander« vertritt- Die am Alten hingen, wurden erbarmungslos vertrieben, weil«S di« neue Ordnung so erfordert«, weil es der Befriedigung der Böller dienen sollte. In der kalten fremden Wett mußten aber die zugrunde gehen, die lieber all«K Hingaben, als zu heucheln und di« sich nicht denen beugen wollten, di« sich als Si«ger g«. bürdeten. Den Behörden aller Länder zur Last, sich selbst zum Ekel... der Flüchtling ans frem» dem Lande, den man möglichst rasch abschürteln mußte. Diese trostlosen Gedanken wälzien sich in KrlemenS Gehirn, da taucht« au- dem Dunkel ein Landjäger auf und hielt direkt auf ihn zu Kelemen will über die Geleise di« Flucht ergreifen, will nicht wieder verhaftet, nicht noch einmal der erniedrigenden Prozedur des ewig verdächtigen Heimatsloscn unterzogen werden. Mit einigen verzweifelten Sprüngen sucht er dj« schützende Finsternis zu erreichen.,> da faßt ihn mitleidig der dampfende Koloß eines heranbrausenden Schnellzuges und befördert ihn ohne Fahrschein und Patz in die ewige.Heimat, Meder...! Bon S. Richards. Dir Wach«»al an. Mit abwesenden Gedanken rief der Bootsmann dl« Namen auf. Der Ftrurrbordtörn wurde verlesen Jim Markoney fehlte. „Jim Marloney...?* fragte gedehnt und mißmutig der Wachhabende und sah über sein Taschenbuch hinweg nach dem Mitteldeck, wo di« Wache angelrelen war. Di« Matrosen zupften in der glühenden Sonne ruhig an ihren dro- :«Sken Kopfbedeckungen und gähnten gelangweilt ins Leere. Die Frage des Wachhabenden erreichte st« nicht. „Wo ist Jim?.. Weiß daS keiner von -der Bandes betonte nachdrücklich der Bootsmann die wiederholte Frage. Verlegen steckten die Matrosen ihr« Hände unter di« Leibriemen, besahen sich interessiert die Drcknähie und schwiegen. Endlich schickten sie den Jungen zu den Präliminarien mit dem Bootsmann vor. Jim Marloney lag in seiner Koje und war krank. Bon Colon, an der Einfahrt des Panamakanals, war er ohne Rausch zurückgekommen und halt«.sich sofort hinlegen müssen. Seit- dem war er nicht wieder ausgrstanden Er lag in der Koje, stierte stumpf noch dem Tabakskasten und regte sich nicht. Ueber die e nge- sallenen Wangen scheppert« hektisch« Röt«. Jim war völlig zusammengesackt. Die Wachleute gingen an die Arbeit. In der dörrenden Sonne des karibischen Meeres gab es wenig zu tun Unter den dumpfen Schlägen des Motors zitterte d:«„Iouciia" in die Kanaleinfahrt hinein und wackelte dabei mit dem Steen wie rin Kohlensteamer. Sie war flügellahm; Landwinde konnten dir festgebundenen Segel nicht entfalten Rach der Ablösung ging der Wachhabende ins MannschaftSkogiS. ES war leer. Dir TageShih« hatte alle vertrieben Fast leblos lag Jim Marloney in der unteren Koje Die Arm« ruht«n auf einer weißen Deck«, und die Adern waren dick angeschwollen. S'e schienen sich, wie die Egel, voll Blut saugen zu wollen. Der Kranke stieß unregelmäßig Atem heraus. Als sich der Bootsmann über chn neigte» trat dicker Schweiß aus daS fahl« Gesicht. Das Blut begann zn kochen. der Matrose hin und her und krümmte unwillig den kranken Körprr, wir unter rlrktrische« Schlägen Milchgrüner Schweiß lies in Slrö». men an ihm herunter. Dann verschwanden sekundenlang die hektischen Flecken aus dem Gesicht nnd wichen einer tiefen, blauen Bläffe, In drr harten Hitze des LogiS fror der Krank«. Di« Zähne schlngen klappernd aus« nander. und schon im nächste» Augenblick jagten di« brandroten 8:röhn«n wieder über das hohlwangige Antlitz Jim phantasierte uitd redete wirre» Zcug durcheinander Bagc Erinnerungsreize wurden zu Schreien; ein Gedanke martert» ihn in der Fieberhitze; er meinte, zu versinke». Krampfhaft hielten die knochigeti Finger die Seitenwand der Koje fest, während der Leih sich hin und her warf, daß-:e Bretter krachten. . Krankenwache wurde besohlen.. Und nun saßen sie abwechselnd am Lager deS Fiebernden, hörten sein« wilden Phantastereien von alle» Landstraßen drr Erde und sahen Jri« erschrek- kenden Erstarrungen Erst als de? erste Anfall vorüber war, atmeten die Wachen freier auf« Jim fiel, müde und durstig, auf die Decke» zurück Die Fre wache saß draußen vor dem LogiS und machte Zeugwäschr Ab und zu kam einer zu dem Kranken herein. Wenn«r wieder auf Deck erschien begegneten ihm fragende, be«. sorgte Blick« Dann nickte er vielleicht ein be- denlliches, tröstliches R ckrn; die Leute ließen ihre Unterhaltung fall«« und schwiegen In di« stockenden Reden der Mannschaften von der Freiwache schlichen sich grause Erzählungen von Ficberfahrten ein Die Schleusen öffneten sich Der Rache» der Kanaldurchsahrr gähnte wi« rin vorsintflutliches Ungeheuer die„Ionciia" an. Langsam schob sich das Schiss in'den quirlenden Wasserstrom des Rio Gatnneilla. AIS das Schifl frei war, stand die gelomte Freiwache an der Steuerbordrceling nnd blickte nachdenklich schwe:gsam ins Wasser. Sie dachten an Jim Markoney, der unten in der heißen Koje lag und fror.„Fieber..!* In ihren Erinnerungen reihten sich Bilder an Bilder. Sie dachten daran, wie daS Land al» der Stausee noch. Im Fieberanfall warf sich j hier vordem gewesen war, — 4— nicht seinen blanken Spiegel prahlerisch dem Himmel darbot. Sümpf«, unendliche Sümpfe halten sich hier gedehnt. Morastiger Dschungel in brüender Hitze. Dazu MoSkitoS. Dann hatten sie auf den Inseln hinter dem Winde Menschensrachten zusammeugetriebe» und her. dernveise herüber verfrachtet, mitte» hinein in diese Sümpfe. Die Mensche» sollten das Erdreich bewegen, den Dschungel aufwühlen: Schwarze. Braune, Weiße, bis sie selbst im Morast erstickten. Siebentausend sind in den Sümpfen der Landenge verreckt. Heimtückisch und schleichend hat sie das Fieber gepackt und hinweggerafft. ES kam weder Hilfe noch Rettung. Morgens marschierten sie singend in den Dschungel hinein, und wenn die wolkenlose Sonne sich hinter dir Berge RicaraguaS versteckte. lagen sie fiebernd in den Gröben und blieben liegen. Dir ganze Nacht schrien und sie. berten sie; Wahnideen weckte der Durst; man hörte ihre Schreie bis in die fernen Barackenlager, aber niemand half. Wenn am Morgen neue Arbeiterscharen sich in de» Busch ergossen, dann waren die andern verreckt, hilflos gestorben,«vir die T'ere: ohne Waffer, Arzt und Beichte, denn die Errungenichasr unsrer geisti- geu.»tuttur wagte» sich»ich! in die Fieberhöüen Panamas vor. So wurde in ihren Hinten F in Marionev der letzte Kamerad jener Siebentausend, di« tief unter der gt> ißncriicken Fläch« des Stausee» warteten. Nüchterne, vergessene Opfer militanter Zweckmäßigkeit und merkantil«» Fortschritts. Vtnswer.es WeMl!erlel. El« der wertvollsren Holzarten ist noch immer Mahagoni. Tic größten Mahagoni- bäumc wachse»'N den Wäldern Weftafr'kaS. Bon hier kam auch der tverrvollsle Baum, den mau je gefällt hat, denn fein Holz brachte beim Berkaus rund 60.000 Mark. Beim Bau d:S EuezkanalS mußt« das Trink- waffer anfangs mit Zkamclen herbcigeschafst werden, und zwar mußten täglich nicht wenrger als 1600 Kamele die en Dienst versehen, was einen Kostenausivand von 5600 Mark täglich verursachte. Da diese Summ« aus die Dauer zu hoch war, wurde dann durch cin-n Süß wasser vom Nil hcrnbergeleitet. Es kostete aber zwei Jahre Zeit, diese».Kanal fertigzustellen, und 15.000 Arbeiter waren dabei beschäftigt. Die. Fabrikatisn des Rosenöls, das ans den Blüten hauptsächlich der Zentifolien und der Damaszener Rosen gewonnen wird, tvnrde besonders am Südhangx des Balkans, in der Gc- gend von Kazalüik vetri'bcn Dor: wurden je nach deui Ausfall der tikvicnernte di? zu 1000 Kilo Oel jährlich gewonnen, wobei zu bedenken ist, daß für 1 K!o Oel 3000 Kilo Rofcnblätter erforderlich waren. Bulgarien führte jährlich gegen Kilo Oe> ans Ter Bun des snrzkanals erjordertr 360 Millionen Mark abc, trotzdem kann man ihn als ein gu cs Kcfchäf! bezeichnen. Fin Jahre 1870 durchfuhren 451 Schiffe den Kanal, im Laufe der nächsten vrrzia-Fahre verzchiisachte sich die Anzahl^ io deß im Fohre 1010 schon 4533 Schiff: passierten Heute kann man mit einer Einnahme von 785 Millionen Mark jährlich rechnen. Obwohl die Ausgaben natürlich «rhebl ch nns. ist der Uebcrfchuß doch ganz bc- dcutrnö Die englische Regierung kaufte im Jahre 1F75 Aktien im Betrage von 80 Millionen Mark, heute sind diese Aktien 400 Millionen Mark wert. I« alte» Rom sah mau in Musik und Gesang lediglich eine Zerstreuung, und man legt« deshalb besonderes Gewicht auf Massenwirkung. Bei einem der Feste CäsarS traten folglich nicht weniger als 18.000 Sänger, Sängerinnen und Musiker auf, und Rero hatte an seinem Hose 5000 Musiker. Während bis dahin die Pflege und Ausübung der Musik meist den Sklaven überlassen war, wurde«S zu Reros Zeit Sitte, daß auch di« Bornohmen sich damit befaßten, dem Beispiel des Kaisers folgend, der ja auch selbst Musik ausübte. Ganz Australien hat nicht so viel Einwohner wie de S'adt London. Im Jahre 1030 wurden in Australien 0,301.000 Einwohner gezählt, während London eine Bevölkerung von 7,470.000 Menschen austvieS. Beruf verfehlt. Das neue Ho:el eines unbekannten Ortes hat noch«inem gulen Propagandisten annonciert. Herr Ehrlich kommt und stellt sich vor. Ter Hoteldirektor fiihrt ihn herum.„Und von dieser Terrasse, nicht wahr, sehen Sic dort hinten die Alpen"—„Die Akpen? Wie? Wo? Ich sehe nichs!" sagt Ehrlich.„Bedauerlich", sagt der Hoteldirektor, „dann kann ich Je auch als Propagandisten nicht gebrauchen!" Unumgänglich.„Also sie möchten mein sch.vicgersohn werden, junger Mann?"— „Nein, durchaus nicht. Fch möchte nur gern Fhre Tochter heiraten." Das Neueste ans Schottland. MacPhrrson möchte beim Arzt«ine Gratiskonsul'-ation. Er fragt ihn: Gestern habe ich mich doch so furchtbar in den Finger geschnitten Ge'chrien hab' "ch—— Was hätten Sie denn getan, Herr Doktor?"—„Auch geschrien." Der Grund. Ter große Mäzen steht vor dem Gemälde:„Man kann sich wirklich nicht satt sehen an Ihrem Bild!"—„Darum will ich es ja verkaufen!" Noch«in Schotte.„Sam, so wird«in schotte gefragt, jeden Tag bekommst du eine unfrankiert« Postkar c, die du zurückgehen läßt, — aber vorher liest du sie immer mit großem Interesse... Was bedeutet denn das?"— „Das sind die täglichen Berichte von me nem Sozius,— der ist seit einiger Zeit in London!" Frau Milduer konimt sich mit fünfzig Fahren io« dreißig vor; sie betont bei jeder Gelegenheit ihre Fugend. Während einer Gesellschaft zeig: ne ein Kinderbild von sich herum; sie sitzt als Baby auf dc;ii Arm ihrer alten Kinderfrau. Frau Milduer erklär::„Sehen sie, so iah ich vor 25 Fahren aus!" Ta fragt ein Freund des Hauies:„Und wer'st das reizende Baby da auf FH rem Arm?" Glaubhaft.„Was mir heute pais ert ist, wün'ch.' iw meinem schlimmsten Feind nicht." —„Was ist Ihnen denn zugestvßcn?"—„Ich habe das große Los gewonnen!" Daun allerdings.„Haben Sie im Hanse Fahrstuhl?"—„Ja, aber ich benutze ihn nicht." —„Sc fürchten sich doch nicht etwa?"„Da? nicht, aber ich wohn« parterre." Im Zweifel.„Geliebte! Du bist der Sonnenschein meines Lebens! Mag auch das Schicksal Donner und Regen bringen, mit dir allein werde'ch jedem Sturme trotzen!"—„Liebster!" flüstert« sie in seinen Armen,„ist das«in Wetterbericht oder ein« Liebeserklärung?" Gedächtnisschwäche. Eine ältlich aussehende Frau kommt in di« Sprechstunde des Arzt«-. „Also, Sie klag?» über Kopffchmerzen, Stich« im Rücken und Schmerzen in der Magengrgend? Hm. Wie alt sind Sie?" Schnell antwortet die Patientin:„25 Fahre."— Ter Arzt fuhr fort zu schreiben.„Ja... und GedächtuiSichwäche ebenfalls", murmelte er. Am französisch:» Hose war die Marquis« von Pompadour nicht sonderlich beliebt— de» König ausgenommen. Selbst der Hofprediger macht« kein Hehl auS seinem Mißfallen. EineS TageS ließ ihm der König durch einen Kammerdiener indirekt sagen, er möge die Marquise gefälligst in seine Gebet« mit«inschließen.— „Tu ich ja schon", sagt« der Geistliche ruhig, „ich bete jeden Tag: und erlöse uni von de» Uedel!" Benn Goldschmied.„Ich wollte Sie bstlen, diesen BerlobungSrinq wieder zurückzunebmen!" —„Wieso?.. Paßt er nicht?"—„Doch, er schon, aber ich paffe nicht!" UMMllMMPMMMWS-rtzWKIWMlüMIMrilMIllll» Gchack-stSe. Alle jliilchriiken und Anträgen an®fn Wenzel Scharow itwrltnid Nr. 65 bei Tevlld-Echdnau. Nie» laham iR Rrteatnarit W»btHL Schachaufgabe Nr. 133. Voq Anton Fritsch« MiriimtforL Schwart: KcJ-, Dhi; T«5. Le«; Sa3. ob; BdS. J6 U>. 8 SSWfJI 88 M k . Ä ,4(FJ ktz r 0 tU'rr!P W'». Matt In 2 Zügen! Lösungen sind bis llncstcnt 14 Tage nach Erscheinet der Aufgabe an Gen. Wenzel Scharocb Zwettnitz. ein« xsseaden. IAmdksui za Nr. IM: KdS-eTI Richtige Lösungen sandten nachfolgende Genosse* ein: Waller Ludwig. Robek Franz. Michel Rudolf. Schmied Ferdinand, sämtliche aus Kwilkan; Gnmmer Emil. Katarinabcrg; Reinert Julius. Ncstomltz; Hyni Josef. Hyna Franz. Adam Johann. Gobibach franz, sämtliche aus Hostomitx; Fritsch Anton und Hiebe Josef, Markersdorf: Böhm Heinrich. Jonsbach; Fink Viktor. Ulbrlchsthal: Gube Wenzel. Kaiserswaldes ScbObcl Franz. StrauSnitz; Kropf Rudolf. Klostergrab; Klein Edmund. Alcersdorf; Dlnnebier Emil, Tetschen; Wenzel Adolf, Arnsdorf bei Haida; Beutel Wilhelm, Arnsdorf bei Tetschen: Triltsch Gustav. Wisterschan; Mildorf Adolf. Tischau: Hikarth Herrmann Neu* Wistritz: Settmacher Artur. Zwettnitz. BEZIRKSWEITKAMPF ALSSIU GEGEN TLPLITZ. welcher am 17. April in Tflrmitz zur Austragung ge- lauere, endete mit 5:3 Punkten für Aussig. In beiden Mannschaften fehlten infolge der Osterferien einige starke Spieler, so daB man sich über die Spiclstlrko der beiden Bezirksmannschatten kein klares R‘ld machen Aussiger Bezirk: Teplilzcr Bezirk; 1. Vavllna, Arhesau 0:1 Gabler. Eichwald 1. 2. Pristasch. Tflrmitz 1:0 Walter. Wisterschan 2. 3. Dubitzky. Kleische 1:0 Scharocb. Wisterschan 1 4. Gunkl. Tflrmitz 1:0 Wend Zukmantel 4. 5. Glöckner, Arbesau 0:1 Robek. Wisterschan 5. 6. Hofmann, Tflrmitz i: 0 Denk. Zukmantel ü. 7. Wendler. Kleische 0:1 Dick, Zukmantel 7. 8. Weiß, Tflrmitz 1:0 Mildorf. Zukmantel 8. Zu bemerken wlre. daB die Teplilzcr Mannschaft am 2. und 4. Brett gute Gewinnausslchten hatte, welche jedoch durch grobe Versehen wieder wettge« macht wurden. Das Retourspiel, welches am 30. Aprif in Teplitr stattfinden sollte, mußte wegen der Kreis- tneistcrschaflssViele auf einen späteren Termin verlegt