Otr. 23. Uniet^oitunatfbeUafte. 1933. Eine Bennt klagt und ein Bamp ftirvt im Eiend O Do« Deale Dow. Sie ist eine Frau, wie ei» Mann sie sich Wohl wünschen kann: Schön, jung, tüchtig in Beruf und Leben und doch einer Leidenschaft fähig und bereit, dafür etwas anfzugrbeu. Als der Boxer Carnera Amelia Terfini in einem kleinen Restaurant in London-Soho kennenlcrnkc, hatte sie dort eine gute Stellung als Kellnerin. Sie lies ihm nicht nach. Aber als er erklärte, daß er ohne sie nicht lebe» könne und sich mit ihr Verlobte, gab sie ihm zuliebe ihre Stellung auf und arbeitete für eine Konfektionsfirma Heimarbeit, damit fie abends für ihn frei war. Obgleich die Mutter dagegen war, und italienische Mütter find streng mit ihren Töchtern? Roch aus Amerika schrieb Primo Carnera leidenschaftliche Briefe von ihrer Liebe und von seinen Triumphen, aber als er wiederkam, wollte er nichts mehr von seiner Braut wissen. Amelia griff nicht Pir Salzsaureflafche. Sie tat ihr Möglicher, um ihn nmzustimmen, und vor allem, um z» erfahren, was eigentlich geschehen war. Sie würde Carnero noch heute heiraten. Als der Boxer fie aber glatt schnitt, ging fie zum Gericht und verklagte ihn tvegen Bruchs des Eheversprechens. Es gibt in England einen Paragraphen, der Franen Schadenersatz für ein aufgehobenes Ber- löbniS zugesteht. . Amelia, schlank, schwarzhaarig, schön stand ruhig vor den Richtern. Sie sprach nicht von Rache.„Ich mußte klage»", sagte fie,„damit die Leute nicht denken. eS ist meine Schuld, daß er fortgegangen ist." Amelia hat recht, fanden die Richter. Sie verurteile» Carnera zur Zahlung von 2-1OO englischen Pfund. Amelia wird in Zukunft aufrecht und mit einein netten Bankkonto als Rückhalt in dem kleinen Teesalon steben, den fie fick eingerichtet Hai. Die Freunde aus der berühmten Brautzeit geben heute schon aus und ein bei ihr. Vielleicht hat fie einmal ein erst- tlaffigeS Künstlerlokal. Carnera freilich be- ruft sich vorlänfig ans den amerikanischen Bankkrach, der ihn jein Geld gekostet habe, so daß er nicht zahlen könne, und schimpft ans die englischen Gerichte. Amelia, obgleich von Geburt Italienerin. ist eine moderne Fran. Sie hat zweifellos die richtige Mischung von Vernunft und Licbessähigkeit. Und Amelia ist nicht die einzige und erste, die ans diese Werse am besten fährt. Da ist sie Geschichte zweier Geliebter Ivar Kreuzers, die daS gleiche beweist. Ein Leben, wie höchstens Greta Garbo eS uns im Film zeigen könnte, ist zu Ende gegangen. In London hat sich vor wenigen Tagen, ein Jahr nach dem Tode Ivar Kreuzers, eine Fran das Leben genommen, die einmal des Zündholzkönigs Geliebte war. Die Oeffentlichkrit erfährt von dem Leben der großen Kurtisanen— sowett es diese An Franen überhaupt noch gibt— nur durch Anekdoten und Klatsch oder aus Romanen. Man zeigt sie sich manchmal in Kurorten, ans Rennplätzen, in Spielsälen. Die Bedenklichen vergessen dabei nicht, 51t sagen:„Und was wird später?" DaS Ende der Alice Ormrvde har alle düsteren Phantasien übertroffen: die Geliebte Kreuzers starb als Lumpensammlerin und Trinkerin irr einem Londoner Maksen- quartier. Und hatte Jahre hindurch rn Stockholm eine Billa znr Verfügung, begleit‘t den aufsteigenden Industriekapitän auf allen Reisen und wurde von ihm kn die Gästebücher der Luxushotels als Fran Krenger eingetragen. Alice Ormrode wurde durch ernc andere Fran von Krcngers Feite vertrieben, durch die ebenso blonde, aber jüngere Jngc- borg Eberth, die dann bis;n Kreuzers Ende seine Lebensgefährtin war. Ingeborg Eberth, ans gutem Stockholmer Bürgerhaus, war Gnmnaftiklehrerin. Alice Ormrode batte sich, als Krenger sie kennen kernte, eben mit dem Gelds eines Engländers, der ihrer übrrdrüffig geworden war, einen— Mafsagesalon eingerichtet. Ingeborg Eberth hatte die bessere Erziehung, den stärkeren Verstand. Alice Armrode ging nichr an Krenger zugrunde. Sie arbeitete wieder an Buhnen, aber fie wurde bald kränklich und alt. Nn- aufbaltsam kam das Ende in der Londoner Borstadt. Ingeborg Eberth veröffentlichte inzwischen ihre Erinnerungen ans dem gemeinsamen Leben mit Ivar Kreuzer und dürfte sie sicher recht gut verkauft haben. Das Schicksal hat sich gegen Alice, die echte Kurtisane, die blutjung und triebhaft ihren Weg beschritt, entschieden. Die Gegenwart, die Entwicklung, hat sich gegen fie entschieden. 4- Ein Gegenstück dazu: Vor kurzer Zeit ist in Paris Germaine d'Anglemonk, Geliebte des Präfekten Canseret. als Mörderin. Mörderin an dem Präfekten aus Eifersucht, ins Gefängnis gegangen. Ihr Schicksal gleiche dem der Alice Ormrode: es ist nur mit einem jähen Abschluß versehen. Germaine d'Anglemonk. mn eigentlichem Namen Pvomie Huot, war die Tochter eines Pariser Fabrikarbeiters Eines Tages, eben siebzehnjährig, bezog sie kurz entschlossen das berühmte Cafe-Restaurant der Hauptstadt und wußte dort so Aufsehen zu erregen, daß sie mir 500 Francs in der Handtasche und in einer Droschke nach Hause fuhr. Kurze Zerr vor dem Krrege hotte fie einen Monatswechsel von 30.000 GoKjranes. Aber damit war auch der Höhepunkt ihrer Karriere erreicht. Mau har die Schönheiten produziert und übcrproduziert nach dem Kriege, und io sanken fie im Wert, und er kam zu einer Krise. Aber während es Sprotten und Apselfiueu nicht weh ttu, wen» man Pc ins Meer schüttel, haben überflüzzige, Schönbritsköiliginucn einige Qualen aus- zustehcu. wenn sie ins Meer der Namenlose» versinken. Aus der Komischen Oper wurde im vorige» Jahre eine junge Choristin von der Bühne weg die Fran eines reiche»» Äaukinaunes. Aehuliches Glück glaubte die Amerikaucrin Charlotte Nash zu haben, als sic zur Miß Amerika gewählt, von einem Mitglied der Jury, einem Millionär aus Philadelphia, geheiratet wurde. Auf der Hochzeitsreise durch Europa erfuhr dann die junge Frau, daß der Millionär bereits zwei Franen hatte. Er pftegte sich auf den Fchönbeitskonkurrenzen mir neue Opfer für seine Hekratsschwindcleke» zu suchen. — s— Keile durch das Zahlenreich-er Erde GeheimMe. die der Osten verbirgt ic Gottesdienste bet Mönche finden in der gehören doch alle Buddhistcnklöslern wird hier »nd wann dröhnen und Bei der Maler Tizian Gregor der Neunte hier und auch die Altersgrenzen Dinge und Wesen Ta steht die Krone obenan. Er bildet geworden ist. unseren geliebten Alter als lebende die kalifornischen in dem Lama- eine schwarze und Schmuck in dem So hat sich das Leben sür Jahrhundert abgespielt, trotz allen Berönderungen Steinzeit, Eisenzeit und haben wunderbare, für tief verschleierte Bezeich- Tertiärzeit und andere erdacht, aber wieviel Jahren seine„Räuber" geschrie- nur 16 Jahre. erreichten auch manche großen Alter. So lebte der griechische >• Eine eigenartige Einrichtung in China sind auch bic’ sogenannten Tiebesmärkte, ans denen alles mögliche Diebesgut verkauft wird. Man findet dort eine reiche Auswahl aller möglichen nützlichen oder kostbaren Gegenstände. Besonders sehenswert sind manche alten Klöster. In einigen von ihnen befanden sich früher zeitweise 1500 Mönche; jetzt ist ihre Anzahl aber zusantmengeschmolzen und sie müssen, da die Klöster nach dem Sturz des Kaiserreichs keine Unterstützung mehr bekommen, in äußerster Armut leben. Wenn ein Prior slirbr, wird seine Leiche, die mumifiziert wird, auf einem Altar angebracht, wo sie bleibt, bis der nächste Prior Tote" dieser wacht. T Hauptstadt statt, wo die Mönche vor niederen Pulten hocken, auf denen lange Pergamentstreifen liegen. Tie mageren Arme der Mönche sind entblößt, in« übrigen aber tragen sie gelblichbraune Gewänder. Auf erhöhtem Sitz nimmt der Prior Platz und leitet von hier den Gottesdienst, der durch Gongschläge eingeleitet wird. Darauf singen die Mönche im Chor mit vollen, tiefen Stimmen. Im Wechselgesang mit dem Prior des Klosters singen sie auf diese Weise ihre Gebete. Im Hintergrund der Tempelhalle steht ein mächtiger, farbenprächtiger, goldgezierter Buddha. Davor brennen zahlreiche Lampen und Kerzen, und ein Gewirr von Opfergaben umgibt ihn. Dann und dumpfe Paukenschläge. Eine sehr große Rolle spielt kloster„Zum ewigen Frieden" Buddhastatue, die mit Perlen reich behängt ist. Dieser Buddha Pekinger Lamatempel soll aus Tibet herübergebracht und ans einem einzigen Baumstamm geschnitzt sein. 600, die Lärche auf 500, die Fichte auf 100 die Edeltanne auf etwa 300 Jahre. Myrten rechnet man ein Alter von 150 Jahren und beim Efeu 150. Tie wahrscheinlich älteste Lind« Tentschlands, deren Alter auf annähernd 1000 Jahre geschätzt wird, steht in Neuernstadt, unweit von Heilbronn. Auf ein Alter von 6000 Jahren wird eine mexikanische Zypresse geschätzt, die noch heute im Staate Mexiko zu finden ist; das Alter der Asfenbrotbänme wird auf 5000 Jahre geschätzt. Roch weit mehr in den Kinderschuhen als die Kenntnis von dem Alter der Pflanzen steckt nun die Wissenschaft von der Altersgrenze der Tiere. Auch warum zwischen den einzelnen Tiergottungen so große Unterschiede bestehen, hat man bisher nicht erklären können. Es ist auch nicht leicht, die Lebensdauer der Tiere zu ergründen, da wir vielleicht erst seit 1000 Jahren uns mit derartigen systematischen Statistiken beschäftigen, und dann ist auch die Beobachtung besonders der niederen Tiere ein weit schwierigeres Unterfangen, als die Beobachtung der Pflanzen. Sichere Anhaltspunkte für das Alter in der Tierwelt haben wir nur da, wo sich dieses in der Struktur der Zähne oder des Knochengerüstes ausdrückt. Unter den Wirbeltieren werden der Elefant 150 bis 200 Jahre alt, Falken 162, Geier 118, Raben, Papageien, besonders Schildkröten 200 bis 300 Jahre. So haust im Zoologischen Wer mit ofsenen Augen reist, kann auch heute noch in China unendlich viel des Merkwürdigen sehe», denn an vielen Orten scheint es fast, als hätte das Leben sich dort im letzten Jahrtausend nicht verändert. Gleich den Südeuropäern leben die Chinesen fast ausschließlich auf der Straße, wo sie ihren Reis und ihre Hirse verzehren und ihren Tee trinken. Es wimmelt von Händlern aller möglichen Art, außerdem sieht man Zahnärzte, Sterndeuter, Friseure und Lhrenreiniger, ein Gewerbe, das in China unentbehrlich ist. Tie Handwerker arbeiten auf offener Straße, weil sie die Miete sür einen Laden nicht erscknvin- gen können. Ein herumziehender Reste.. ueur bereiter die verschiedensten Gerichte im Freien zu, wo auch seine Gäste ihre Mahlzeiten einnehmen. Rach dem Essen legen sie sich in eine Ecke schlafen. Jahrhundert so gehl es weiter. In de>» MDD da Papier hergestellt, und zwar noch nach der uralten chinesischen Methode. In einer mächtigen, runden Steinplatte befindet sich ein Hohlraum, in dem sich eine Walze oder Trommel dreht, die von einem Pferde gezogen wird. Hier werden Lumpen, Holzfasern und Hanf vermahlen, werden dann von einem Klosterbruder mit Wasser gemischt und nun in eine Art Sieb geschöpft und zu Blättern ausgestrichen. Die so gewonnenen Blätter werden an eine Mauer geklebt, wo sie in der Sonne trocknen; damit ist das Papier fertig. Auch beim Essen beweist sich die Traditionstreue des Chinesen. Nirgends in der Welt bekommt man so seltsame Speisen vorgesetzt wie in China. Ta hat man zum Beispiel die sogenannte„Lotossuppe", die sehr heiß und unglaublich süß ist. Tarin schwimmen weiße Früchte. Dazu ißt man ein merkivürdiges Brot, das gebacken ist und arrssieht wie Marzipan. Zu den Tatsachen, die die Wissenschaft noch nicht zu ergründe» verniochte, gehört das Alter unserer Erde— ein Planet, der ohne Zweifel über eine recht ehrfurchtgebietende Zahl von Jahren zurückblicken kann. Wohl haben die weisen Gelehrten die Einteilung des Erdalters in Eiszeit,'‘ Bronzezeit gefunden, uns Laien wiederum nnngen, Tiluvialzeit, geologische Begriffe, Jahre zum Beispiel die Diluvialzeit, unter der die biblische Sintflutzeit, das Schwemmgebiet, zu verstehen ist, zurückliegt, wissen sie uns nicht zu sagen. Leichter fiel es schon, »nd Altersmöglichkeiten der auf unserer Erde zu finden, der Schöpfung, der Mensch, sich ein, die Welt wäre für ihn geschafien, »nd doch ist er nichts als ein Schöpsungs- momeut im All, wie jedes andere Wesen. Ja, er rechnet sogar zu den lebendigen Dingen, die da§ beinahe geringste Lebensalter erreichen. Die von den Menschen so verachteten Gänse, Esel, Kamele und Schweine, die Generalnenner feiner Schimpfworte, kommen ihm in der Altersgrenze gleich, ja die Gans erreicht sogar ein Alter von 200 Jahren. Das Durchschnittsalter des Menschen hat man nämlich auf nur 10 Jahre errechnet. In dieser Grenze bewegen sich vor allem diejenigen Menschen, deren ungewöhnliche Frühreife die Kräfte allzu schnell verbraucht. Und wir haben auch in der Geschichte genügend Beispiele dafür, daß bedeutende Geister, die sich sehr früh entwickelten, selten ein hohes Aller erreicht haben. Der große Tondichter Mozart unternahm zum Beispiel schon im siebenten Jahre seine erste Kunstreise, wurde im zwölften Jahre Konzertmeister und starb 35 Jahre alt. Felix Mendelssohn wurde 38 Jahre alt. Rafiael, der bedeutende Maler, starb 37 Jahre alt, nachdem n schon mit 18 Jahren seine bedeutendsten Bilder vollendet hatte. Schiller, der schon mit gleichfalls 18 den, erreichte Dagegen Geister hohe Weise Hippokrates 104 Jahre, Michelangelo wurde 90 Jahre alt und gar 99 Jahre, der Papst erreichte das gleiche Alter. Aber im allgemeinen Beispiele sür hohes Alter niedrigen and dürftigen Lebensverhälttiissen an. So soll noch fetzt am Schwarzen Meere ein Russe namens Tschakowski leben, der respektable 149 Jabre alt sein soll. Er erhebt den Anspruch, der älteste lebende Mensch zu sein. Man erzählt, daß er sich noch einer verhältnismäßig gute» Gesundheit erfreue, noch gehen und gut sehen könne. Er verheiratete sich mit 90 Jahren zum viertenmal,»och dazu mit einem— 20jährigen Mädchen und zeugte mit diesem noch fünf Kinder. Mit 125 Jahren wurde er noch einmal Bater! Ter Bericht der russischen Blätter ist allerdings mit Vorsicht auszunehmen, da wir in Länden« mit ordnungsgemäßer Geburtenangabe noch von keinem Menschen hörten, der über 109 Jahre alt Ganz anders geht es da Bäumen, die ein weit höheres Wesen erreichen. So werden Mammutbäume auf weit über 3000 Jahre geschäht, die Eibe auf 2800, die Eiche auf 1500, die Bergkiefer auf 1000, der Bergahorn aus Garten zu London eine Dchildlröt«, die vor kurzem ihren 300. Geburtstag feiern könnt». Karpfen werden 150, Pferde erreichen. 10 bis 50 Jahre. Bären desgleichen. Störche 70, Fischreiher und Kraniche 60, Etilen, Tauben, Spechte und Sträuße 60, Schollen 60 bis 70 Jahre. Zwischen 30 und 50 Jahren liegt di» Altersgrenze der Nashörner und Flußpferde, zwischen 40 und 50 Jahren die der Krokodile, Möwen. Kuckucke und Kröten. Dagegen werden Schafe höchstens 10 bis 15 Jahre alt, Edelhirsche 30, Rehe 15, Hunde und Wölfe 10 bis 15, Löwen 20 bis 25, Tiger 20, Hauskatzen 9 bis 10, Eichhörnchen 10 biL 12, Hasen 7 bis 8, Kaninchen 6 bis 7, Ratten 3, Mäuse 4, Hühner 15 bis 20, Kanarienvögel 24, Laubfrösche 10 bis 12 Jahre.' Stellt man diese gesamten Zahlen aus der Alrersstatistik der Pflanzen nnd Tiere neben diejenigen der Menschen, so muh nian beinahe an ein Eintagsleben unseres Erdendaseins glauben. Und die tatsächliche Sekundenzahl, die wir klugen Menschen zu leben haben, reicht an die Jnflationszahleir nicht im entferntesten heran. Sie bewegt sich zwischen eineinhalb und zwei Milliarden Sekunden! Wenn also jemand im zehnten Lebensjahre ansangen würde, im Abstand von je 1 Sekunde zu zählen, so würde er die zweite Milliarde bis zu seinem Tode nicht mehr vollenden können. Oder er erreichte das Leben Methusalems, der über 969 Jahre alt gewesen sein soll, als er starb, oder gar das des ewigen Juden, der 1900 Jahre erreichte— freilich nur in der Sage. stirbt. Tiefe Leiche ist der„lebendige der Klöster. Tie Mönche glauben, daß „Tore" zeitweise wieder zum Leben er» — s etwas sogen. einer er AngelnS. die der 'M bin losgezogen. Zum Tee srlbst- mir aus dem Fenster nach:„Tu mein Kind..." Er hatte vier I »ychrava an sich selbst erfahren. Eines Tages erhielt er eine Zuschrift vom Jteueramt, in der es hieß:„Bei der Prüfung seines Steuer- bekenntnisses für das Jahr 1812 hätten sich gewisse Zweifel bezüglich seines rerhältnis- mäßig niedrig angegebenen Einkommens ergeben. Entspricht das angegebene Einkommen der Wahrheit?" Ter Unglückliche kam auf den Einfall, das Stcucramt durch Aufzählung schrecklicher Tragödien und missglückter Unternehmungen zu täuschen, die sein Einkommen angeblich verringerten. Bevor er das erste Blatt Papier mit Aufklärungen vollgeschricbcn hatte, schwitzte er entsetzlich, aber dann ging alles glatt. Er schrieb: „Hohes Ztcucranit. Ich gestatte mir, einige Aufklärungen zu geben, aus denen hcrvorgeht, dass mein Einkommen nicht so gross ist. Ich kann die mir vorgeschricbcnc Einkommensteuer nicht zahlen, denn: erstens habe ich zu meinem Vergnügen eine grosse Seereise auf dem Acgäischcn Meer unternommen, wo das schiss bei einer kleinen Insel scheiterte, und bevor ich meine Wertpapiere retten konnte, sank das schiff, und ich wurde von ein paar Matrosen gerettet. Ich versprach ihnen eine Belohnung von Zehntausend Kronen. In der Angst, dass das Geld in die Hände von Seeräuber» gelangen könnte, verreiste ich ein zweitesmal, um den wackeren Matrosen das Geld auszuzahlrn, und Richtig, dir Anni hatte mir gesagt: Blumen musst du mitnrhmcn, ein paar lose Blumen. Tas gehört sich so. DaS hätte ich beinabe vergessen! Also: rein in den nächsten Blunienladen. Ter frischgebügeltr blaue Anzug, die neuen Socken, die feingewienrrte» Lackschuhe, das blütenwcise Oberhemd, der ssrue Kragen, der schicke Binder, na und der neue Mantel und der extra zur Feier des TageS vom Tabakgeld erstandene neue Hut, da durste man doch nicht kleinlich sein. U>rd überhaupt: das niedliche Fräulein behandelte mich wie einen ganz grossen Herrn. Teshalb:„Lechs Rosen bitte!" „Bon den gelben hier?" „Bitte!" „Bier FraneS achtzig, bitt«, mein Herr!" Heiliger Bimbam, daS—— aber: nichti merken lassen! Draussen erholte ich mich von meinem Schrecken. Fr. 1.28 war mein ganzer Besitz. Jedoch: was tut man nicht alles, um von einer geistreichen Frau zum Tee ringeladen zu werden?! ich eine goldene Uhr im Werte von hundert Kronen verloren. Fünftens habe ich aus Ceylon eine Kaffeescndung bestellt. Tas Schiff ist bisher verschollen, so dass ich viertausend Kronen verliere, sechstens hat mein Buchhalter sicbcnlauscndzwcihundertzwci Kronen in die Bank getragen. Er ist ebenfalls verschollen..." „Und jetzt werde ich das Ganze noch einmal durchlesrn", sagte er zufrieden,„und zu- sammcnrcchuen!" Sein anfangs ruhiges Gesicht nahm während des Lesens einen immer kläglicheren Ausdruck an, und als er einen Verlust von zwci- hundertvirrzigtausrnd srstgestellt hatte, war er bleich wie eine Leiche, begann zu weinen und taumelte aus der Tür. Was nun folgte, war eine sensationelle Begebenheit, über die ganz Prag redete. Grosskaufmann Sychrava wurde nämlich zwei Stunden später verhaftet, als er vor der Stcphans- kirche bettelte. Als man ihn abführre, rief er herzzerreissend zu der Menge, dir den Dell*» quenten begleitete:„Ich bin bankrott, mein» Herren!" „Die gnädige Frau lässt bitten." Also:„gnädige Fran" muss ich Herzklopfend steige ich in das Zimu.er. Begrüssung pp. gehen glatt. Mit Formvollendung, die Annis Freude hervorgerufen hätte, überreiche ich meinen Strauss „O, wie aufmerksam, lieber Herr Angelus", flötete sie, wickelte das Angebinde auf und— ach, wenn mich doch die Erde verschlingen sollte— eine einzige Rose barg Seidcuhülle. Tie anderen hatte ich auf Strasse verloren. „O pardon", stammelte ich und trat- dem Seidcnspitz auf die Pfote,„die anderen muss ich verloren haben. Tas geht doch nickt ... die teuren Rosen... mein ganzes Geld ...?" Mir drehte sich allich vergass, dass man bei feinen Leuten so etwas nicht sagt, ich hatte den Verstand verloren. BumS, quietschte das vermaledeite Vieh schon wieder. „Scher dich zum Henker!" schrie ich. „Aber mein Herr!" „Fünf Rosen L achtzig Rappen zum Teufel! Hol der Kuckuck dir ganze Vornehmtuerei und den Köter dazu!" brüllt« ich und knallte die Türe hinter mir zu. Die Visite war beendet. Me«istte. Ich musste eine Visite machen, d. h.. ich war zum Tee geladen. Irgendwo bei einer Dame von Welt, dir mal im Kapital von Marx geblättert und Knickerbockers Bücher Russland gelesen hatte. Mein Freund allerdings unverschämt gegrient, „Salonbolschewismus" gemurmelt und so getan, als ob ich auch. Na, dem ich erst mal ein paar in die Seiten ge» über hatte vom dabei habe trillert, dann habe ich mir einen funkelnagrb neuen Binder umgebunden, die Handschuhe gr> griffen und verständlich. Er pfiff bis verrückt Jahr« in Berlin zugebracht und gab sich gerne als waschechter Berliner; aber der konnte mir mal kreuzweise den Buckel runterruische». So «in Prolrte! Jeder Bürger bestrebt sich, wenigstens einmal im Leben, das Steueramt zu betrügen. Im Steueramt sind nämlich Raubtiere beschäftigt, die hinter Tausenden von Altenhausen und Fragebogen mir der Ausdauer eines Fliegenschnäppers, der ganz unschuldig anSsicht, die Fliege jedoch zu guter Letzt dennoch verschlingt, auf ihre Beute warten. Anfangs überschwemmt Euch daS Strnrramt mit recht steundlichrn Fragen. Ihr erhaltet rin Formular, auf dem euch das Amt„Euer Wohlgeboren" tituliert. Mit einer beinahe flehentlichen Bitte fordert man euch auf, so liebenswürdig zu sein und anzugebr», wir hoch euer Einkommen ist, was für ein Vermögen ihr besitzt, ob ihr Häuser, Ställe, Rindvieh, Automobil, Flugzeuge, Ballons habt, ob ihr euch die Nase mit Batistoder Lrincntüchcr wischt. Man fragt euch, ob euer Grossvater goldene Ohrringe trägt, fragt euch nach euer» intimsten Angelegenheiten. Tie zweite Zuschrift ist bereits schlimmer. Man tituliert euch nicht mehr„Euer Wohl- I geboren", sondern„Sehr geehrter Herr" und ;' fragt euch, ob ihr eine Scheune habt. Wenn ihr auch diese Zuschrift ignoriert, erhaltet ihr einen dritten Brief, in dem man euch„Geehrter Herr" tituliert, euch mit Strafgebühren und in ihrer Uneinbringlichkeit mit Gefängnis droht, und nach der vierten Zuschrift, die nur noch dir lleberschrist„In Angelegenheit..." trägt, schafft man euch ins Kriminal. Antwortet ihr, glaubt man euch kein Wort. Man'zweifelt sogar an den Angaben eines bedauernswerten Strassenkehrers, der beteuert, dass er„nackstrhende Angaben nach bestem Wissen und Ermessen" gemacht hat und versichert, dass er weder eine Scheune noch ein Bauerngut oder ein Automobil besitzt, ja nickt einmal jenen Grossvater mit goldenen Ohrringen hat. Man schreibt ihm einfach,„es seien da ich Sturm fürchtete, wählte ich diesmal de» > Weg per Bahn. Richtung Prag—Wien—Budapest—Saloniki und hinunter über Thessalien. In der Nähe von Saloniki sprengt« eine auf« ständische Gricchcnbandr eine Eisenbahnbrück« in die Lust, und ich siel in Gefangenschaft von Komitatschis. Sir nahmen mir nicht nur jene zehntausend Kronen, sondern schleppten mich in s die Berge, und meine Familie musste weiter» zchntansend Kronen Löscgeld zahlen." Er rieb sich zufrieden die Hände und sprach:„Was könnte ich ihnen noch schreiben, damit sie mir Glauben schenken?" „Zweitens wurde ich von einem mir unbekannten Agenten mit Weckuhren betrogen. I Im Glauben, rin vorzügliches Gcsckäft zu machen, kaufte ich 18.872 Wecker, und als ich sie übernahm, merkte ich, dass das Uhrwerk in ihnen fehlte. Ich hatte für jeden eine Krone siebzig Heller bezahlt, und weil ich sie nur [ mit grossem Verlust verkaufen konnte, verlor ! ich rund neuntausend Kronen, d. h. ncuntau» scndachthundertzivanzig Kronen." Er versank in Gedanken und sprach vor sich hin:„Ter Kerl hat mich schön betrogen." „Drittens habe ich eine zahlreiche Familie, oie vierzehn Stück zählt. Wir wohnten ii« einem sehr ungesunden Hause, wo grosse Zugluft herrschte, und trugen nnanshörlich Watte in den Ohren. Durch einen unglücklichen Zufall verkaufte man uns statt gewöhnliche Watt« einen Sprengstoff. Als wir dann einmal während einer Vergnügnngsrrise nach Schweden die grosse Bibliothek in Upsala besuchten, geschah cs, dass ein Luftzug«ine Tür zuschlug. Die Wirkung war entsetzlich. Die durch das Zuknallcn der Tür verursachte Detonation hatte die Explosion M>cirr Familienmitglieder zur Folge. Die Opfer der Explosion waren mein Sohn Johann und meine Tochter Marie Außer „ ,..........„ ihnen flog auch dir ganze Bibliothek in die keine Umstände vorhanden, die eine Handhabe j Lust, und nach langen Berhandlungcn mußte geben, ihm die Stcuergebühr nach 8 J73 zu ich neunzigtauscnd Kronen bezahlen. Di« ermäßigen oder nach 8 181 völlig zu erlassen, llcbcrführnng der beiden Leichen auf den Dol» Nm so schlinimcr für jenen, der tatsächlich schaner Friedhof in Prag kostete ebenfalls ein Vermögen besitzt. Tas hat der Großkaufmann nettes Sümmchen, das ich jedoch nicht in Abzug bringe, den» ich erfüllte nur meink Pflicht." In seine Augen traten Tränen Er rief: „Arme Kinder, sic wenigstens habe ich schrieb weiter: „Viertens habe betrogen, verlöre«, verfGollen. Bon Jaroslav Haäek. VraNifche Winke für die Hausfrau. Wir stopft man Federtisie»? Manchen Aerger bereitet uns ein nicht federdichtes Kiffen, und auch wenn wir„federdichte»" Jnlertswff kaufen, sind wir noch keineswegs sicher, daß wirklich die feinen Donnen nicht doch herausschlüpfen. Man kann sich aber ziemlich leicht helfen, indem man die Innenseite des neuen Kiffen- oder Bettbezugs mit Bienenwachs einreibt. Das stopfen ist gar nicht so schlimm, wenn man das alte Kissen, das man umschütten will, au einer Seite auflrennl und nun die! Orffnungen des alten und des neuen Kissens an- einandernäht. Man kann nun ganz leicht die Federn aus dem alten Bezug in den neuen schütten, ohne daß es ein großes Schneegestöber a la Frau Holle gibt. Jedenfalls sollte man aber immer daS Haar durch ein Tuch schützen und die Arbeit möglichst in einem Rannt vor- nHmeu, in dem ein paar herumfliegende Federn mcht schaden, also etwa in der Waschküche oder besser nock im Freien. Die ewigen Flecke. ES mnß als unpraktisch bezeichne! werden, befleckte Kleider, Tiscbtüchcr, Servietten usw. ohne weiteres in die Wäsche zu gebe». Man wird dann meist siuden, daß häßliche Ränder oder dunkle Stellen bleiben: es ist als» erforderlich, ehe man die Gegenstände rinweicht, vorher die Flecke zu entfernen, was ja meist sehr'leicht geht. Schokoladeirfleckc verschwinden schnell, weuu man sie iri eine Schale mit Milch taucht und sie, wenn sie gut durchgefruchtet sind, tüchtig rcibl. Auch Weinftecke werde» durch die gleiche Behandlung schnell beseitigt. Ebenfo ist dieses Verfahren für Tintenflecke zu empfehlen. Bei Fleckeit von Tintenstifte» wird umn meist ein wenig Bleichwasier, aber start mit Wasser verdünnt, anwenden müssen, um jede Spur zu beseitigen. Obstflecke werde» straff über einen Topf gespannt und dann mit lochendem Wasser beträufelt. Kleine Kniffe fürs Gemüfekocheu. Wir sollen das Gemüse mir wenig Wasser auffetzeu, damit wir nichts davon wcgzugießeu brauchen, sondern uns die iverlvolleu Nähriatze erhalte». Außerdem tun wir gnt, dem Koch- Waster da» nölige Salz hiitzuzufügeu. ehe wir daS Gemüse hincintun. ES entzieh: dann Sem Gemüse weniger Salze, als wenn wir es erst hinterher binzufügeu. Lehr praktisch ist es. ein Stück Zucker in das Wäger zu tun. da dadurch die Farbe des Gemüses besser erhalten bleibt. Frisches Gcnrüie sollte man am besten vor dem Kochen immer eine Lrunde in lalkes Lalpvasser legen: es wird dadurch viel frischer und ille Raupen usw. kommen an die Oberfläche. Tas gilt ganz besonders vou Blumenkohl. Bein: Koche» junger Karrofjelu feilte mau niemals die Schale abschälcn. sondern sollte die Kartoffeln immer uur schaben, weil unmittelbar unter der Oberhaut die wertvollsten Stoffe sitzen. Ma» kann junge Kartoffeln auf leickrc Weise abschabe», indem man sie ans ein Tuch legt, das man mit envas grobe»: Kückenialz bestreu: bat. Hierin reibt mau sie tüchtig, bis die Haut entfernt ist. Am besten ist es natürlich. Vie Kartoffeln in der Schale zu kochen urrd sie erst hinterher abjuzicheu. Bohnen, Erbsen und Liuseu sind stets am Tage vorher einzuw-icheu, da sie dann nur die halbe Kochzeil benötigen. 2MC0 MW® 6a®. Die Autos in den Bereinigten Staaten haben eine durchschnittliche Lebensdauer von siebeneinhalb Jahren. Mangel au Wärme oder Licht hat eine schlecht« Wirkung auf die Konzentration der Kinder. I« Japan, wo sich 200.000 Tischtennisspieler befinden, gibt es vier eigene Zeitschriften für diesen Sport. Die älteste Bank Londons wurde im Jahre 1573 gegründet, sie ist demnach älter'als die Bank von England, die im Jahre 160t errichtet wurde. In fast allen Ländern nehmen— zweifellos eine Folge der Dirlschastskrise— neuerdings die Ehescheidungen ab. Zum Teil sind di« Ziffern des vergangenen Jahres die niedrigsten seit Kriegsbeginn. Aus eigenartige Weise sind drei Gefangene aus einem Gefängnis in Eolombo ausgebrochen; weiße Anreisen hatten das Mauerwerk um die Fcnslergitter wcggcsressen, so daß dir Stäbe sich entfernen ließen. Spielkarten sollen ihren Ursprung in Indien haben und durch Zigcunerstämmc vor etwa siebenhundert Jahren»ach Europa gebracht worden sein. Kunstseide ist in Amerika ans Zuckcrrohr- abfällerr geuiacht worden. Die Znckcrrohrmüh- leu in den Bereinigten Staaten haben in jedem Jahre etwa 500.000 Tonnen solchen Abfalls. In de» vergangenen zwölf Monaten sind in Indien 25,000 Menschen an den Folgen von T ck l a n g e n b i s s e n gestorben. Jeder erwachsene Mensch atmet etwa 35 Pfund Lust täglich ein. Ja bett Bereinigte» Staaten erfreuen sich dir Katzen sehr großer Beliebtheit. Ihre Zahl wird dort aus 120 Millionen geschätzt. Auf New Nork allein komme» siebe» Millionen Katzen. DaS Ideal.„Es hat gewiß etwas für sich", sagte der junge Manu zu der jungen Dame, .Junggeselle zu sei»; aber eS gibt doch auch Zeilen. in denen man sich nach einem Wesen sehnt, das einen als vollkommm ansieht und das man ganz kein eigen nennen kann."—.Ach", er ividerle die juuge Dame,.dann würde ich an Ihrer Stelle mir doch einen Hund zulegen." .Auf die Frauen kann man sich nicht vcr- tafserr. Ich junt Beispiel habe vier Bräute, aber keine ist mir treu!" Liselott. sechsjährig, sährl mit der Mama in der Straßenbahn. Ein freundlicher Mann mir Schirmmütze spricht sie an:.Die alt bist du denn, kleines Fräulein?"—„Mutti," dreht sie sich zu dieser,„darf ich's sagen oder ist das der Kondukteur?" -v „Aber Herr Marlens, Ihre Gattin hat ja die reinsten Puppenfüßchcn. Ich glaube, was Kleineres gib: es kaum."—„O doch," brummt der Gatte,„ihre Schuhe." * „Ra. Junge, das ist ja'ne schöne Be- scherungl Was hat denn Baler zu dem zerbrochenen Füllfederhalter gesagt?"—„Soll ich die Schimpfworte weglassen, Mutti?"—„Ja." —„Ra, dann Hal er gor nichts gesagt." Der Lehrer wählte rin Beispiel des täglichen Lebens.„Denn eine Frau eine Wohnung in zwei Stunden aufräumt", fragt er, „wie lange brauch«» dann zwei Frauen dazu?" — Der Schüler sagte:„Bier Stunden." Tell kauft Tapeten.„Diese?"—„Nein." —„Diese?"—„Rein. Geben Sic mir die dünnsten Tapeten, dir Sie haben. Mein Zimmer ist nämlich sehr eng." „Ich würde sehr gern Nationalsozialist werde», wenn ich jähe, daß dies« Partei schon irgend etwas geleistet hätte!"—„Wenn alle Leute so nörgelig wären wie Sie, wären wir keine Volksbewegung!" „Bei Ihnen ist es stets sauber, die Teppiche sind staubfrei— und dabei haben Sie gar keine Aufwartefrau."—„Ja, wir laste» uns alle acht Tage einen Staubsauger vorführen..." Pattent:„Ich möckte mir gern einen Zahn ziehen lasten."— Zahnarzt:„Ra, wissen Sie. Sie silld der erste Patient, der das behauptet." „Mutter, unsere Lehrerin weiß nicht einmal,»oas ein Pftrd ist!"—„Unmöglich, Kind!" —„Doch. Ich bähe Henle ein Pferd gezeichnet, und da hat sie mich gefragt, was da? sei." RuMoü-Büchere». 1. Rennundnrunzig Tummeljpiele. 2. Ter Sterngucker. 3. Es bruzzett ini Pott. 1. Natur vor unserm Zelt. 5. Ich weiß mir zu helfen. 6. Der Mediziinuaitii. Jedes Bändchen zirka 32 Seite» mit vielen Abbildungen. Klein-Oktav, Querformat. Frauckh'sche Verlagshandlung, Stuttgart. Preis jeder Nummer 10 Pfennig. Als eine neue Reih« praktischer Ratgeber stelle» sich die ersten sechs schmucken und lustige» Bändchen der Franckh'schen Verlagshandlung, Stuttgart, vor. In erster Linie sind sie gedacht als praktisch« Schulungs- und Hilfsbücher für das Stammes- und Fahrtenleben der deutschen Jugend, aber sie gehören in de» Rucksack auch des„alten" Wanderlustigen. Da gibt es ein Bändchen„M Tummcl- spiele", in dem unterhaltende und witzige Spiele und Geschicklichkeitsübungen aufgeführt und beschrieben sind, die lustige Abwechslung ins Lebe» im Freien bringen, ins Jugendlagei, bei» Wochenende, in Sonnen» und Luftbad.„Der Sterngucker" und„Natur vor unserm Zelt" sind naturkundliche Ratgeber für alle Waudersleute und alle, die die Heimat lieben.„Es druzzelt im Pott" heißt das Bändchen, das erprobte Rezepte für gesunde, praktische und abwechslungsreiche Wanderkochcrei enthält.„Ich weiß mir zu helfen" ist die richtige lleberschrist stir das fünfte Bändchen. Wer sich die Erfahrungen, Kniffe und Tricks zunutze macht, die hier für alle möglichen Zwecke angegeben sind, der wird sich, wo immer er Brnch macht, zu helfen wissen. Besonders wichtig ist in der Reihe natürlich „Ter Medizinmann", ein wirklich brauchbarer, verläßlicher Nothrlfer für Leibesnöte aller Art vom Schnupfen bis zum Beinbruch. Ei» Top- pelbändchen.„Kartenlesen" und eine Reihe anderer Nummern werden, wie der Verlag mitteilt, in Kürze folgen. Jedes Bändchen ist in dauerhaftem Umschlag fest geheftet, hat viele Bilder und kostet nur RM.—.40.