Was wird aus Gorgo? Um Weihnachten herum wird Äja Sus Herz schwer. Sie möchte den Jungen bei sich haben am Festabend, möchte ihm einen Baum putzen. Aber sie zwingt sich, vernünftig zu sein. Wenn er sich erst berge- wöhnt, wie soll ich ihm erklären, daß er nicht bleiben kann? Sic verdient recht gut an ihrem Arbeitsplatz, aber sie hat so viel« Schützlinge,-aß für sie nur das Notwendigste übrig bleibt. Und immer wieder sucht sie sich selbst zu überzeugen, daß sie die andern um Gorgos willen nicht im Stich laffen darf. Die Kameraden von der Arbeiterwohlfahrt raten ihr davon ab, den Jungen zu sich zu nehmen. Sie fürchten, ihre zuverlässigst« Helferin zu verlieren, uird sie warnen vor übertriebener Hoffnung. So ein umhergestoßenes Kind zu erziehen, sei nicht leicht. Oft treten ererbte schlimme Anlagen hervor, sind nicht zu besiegen. Lisa beginnt sich abzufinden. Die Gegemvart ist hart, man muß versuchen, auch ein wenig härter tu werden. Bor allem gegen sich selbst. o Ein trüber Wintersonntag steigt herauf. Lisa sitzt um die Mittagszeit im warmen Zimmer, ein Buch in der Hand. Bon draußen dringt milchig trübes Licht herein, das sich durch Schneegestöber bahngebrochen und alle Leuchtkraft unterwegs verbraucht hat. Lisa ist von i«ner Schwere umfangen, die chren Sonntagnachmittagen immer eigen ist. Sie spürt den Atem der winterlichen Stadt, sie weiß: um diese Zeit füllen sich di« Kaffeehäuser, die Kneipen, pilgern Klein, bürgerfamilien mit Kind und Kinderwagen zu Verwandten— sie weiß auch: Taufende, die keine Heimat haben, lungern im Schnee umher, werden beim Betteln geklappt und auf's Polizeirevier geführt, jugendliche Ar. beitslose in Scharen erliegen der Lockung, auf irgeichcine leichte Art zu Geld zu koni- nie», tun in ihrer Not die ersten Schritte von der„Ehrlichkeit" weg dem Verbrecher, tum entgegen. Plötzlich schlägt die Flurtingel schrill in die Stille. Lisa geht zur Tür, sieht durch den Spall. Niemand zu sehen. Schon will sie sich rückwärts wenden, da läutet es zum zweiten Male, stürmischer. Jetzt öffnet sie — und muß sich«inen Herzichlag lang an die Klinke klammern. Dvanßen auf der Bon Bgneo UbeL A-aite stehl«ine kleine Gestalt, von Schnee überstäubt, der halb geöffnete Mund weiß noch nicht, ob er weinen oder lachen will— Gorgo! Das erschrockene Zögern dauert nur wenige Sekunden. Aber in diesen Sekunden begreift Lisa heftiger und schmerzvoller denn je zuvor die hilflose Einsamkeit, die gesahr» volle Schutzlosigkeit des Kindes Gorgo. Wie er da vor ihr steht, die frierenden roten Hände in zerrissen« Taschen vergraben, winzig, in dem großen Treppenhaus sich ganz verlierend, allein in einer fremden, ge» walttätigen, schreckhaften Welt, entscheidet sich's in ihr: sie wird chn nicht wieder fortlassen, sie wird an ihm einen Teil jener ungeheuren Schuld abtragen, die eine morsche Welt, eine verwirrte Menschheit auf sich nahm. Dtillionen Kinder hungern, jedes Krisenjahr stößt abertausend Heranwachsende Gorgos in den unentrinnbaren Kreislauf von Not, Schuld, Strafe, neuer Schuld und neuer Not.— Diesen einen will sie der un« heilvollen Berkettung entreißen. Sie hebt den Jungen, dessen Seines Gesicht mit einem Schlage hell wird, zu sich empor, trägt ihn ins Zimmer, zieht ihm den beschneiten Mantel aus, wärmt seine Finger-vischen den chren. Dann sitzt Gorgo in der Sofaecke, kaut an einem Zwieback, fühlt sich warm und zu- frieden. Lisa hat vorsichtig alles aus ihm herausgeholt, was sie wissen muß. Die Pflegemutter— di« siebente— hat ihr den kleinen Burschen einfach vor die Tür gesetzt, ist wahrscheinlich auf und davon» gegangen. Lisa sieht das Kind nachdenklich an. Ihr Gehalt wird für fi« beide ausrei- chen, rechnet sie. Bis zur Schulzeit sind noch pvei Jahre hin, bald wird sie mehr verdienen. Vielleicht wird sie sogar mir Gorgo im Sommer vierzehn Tage lang verreisen können, in ein Bauerndorf, damit er einmal so viel Sonne zu kosten bekommt, wie noch nie in seinem Leben. Sie legt den Arm um seine schmalen Schultern und ffchlt beglückt, wie er sich anschmiegt. Davon hat sie manchmal geträumt, ein richtiges kleines lebendiges Leben in ihrer Obhut zu haben. Oft hat sie ihrer emanzipierten, auf mannweibkrchc Rechte pochen- den Kollegin lachend versichert:„Glaub mir, wir berufstätigen Franen unterscheiden uns Fortsetzung. von den andern vor allem dadurch, daß wir uns die Kinder wünschen, die sie bekommen." Nach solchen Gesprächen pflegt« sie lange darüber nachzudenken, wie in einer künftigen, vernünftigen Welt Mutterschaft mit dem Beruf zu vereinen sei. Run wir- sie'S salbst versuchen. Frau Zimmermann, spät abends heimkehrend, findet den Jungen nach ein paar herrlichen Spielstunden in tiefem Schlaf. „Wie ein Engel schaut er aus!"— Frau Zimmermann hat ihren rührsamen Tag. Ater Lisa versichert chr, der Engel werde ihnen beiden in wachem Zustand noch aller- Hand zu schaffen machen.„Wikd ist er, und wenn er ganz glücklich ist, brüllt«r wie ein Löwe.— Also, macht nix, über uns wohnt keiner, und unter uns die Lehmanns haben selber sechs Rangen. Mag er brüllen, so viel er will." Frau Zimmermann läßt sich keine Angst einjagen. Wär ja noch schöner! Hat sie ein paar eigne großgebracht, wird sie wohl mit so einem einzigen Knirps auch noch fertig werden! Am nächsten Morgen muß Lisa zeitig ins Büro. Gorgo hat sich rote Backen geschlafen und wird munter, während sie sich anzieht. Große Morgenfreude. Er ist begeistert, daß der Tag da ist, daß er selber da ist, daß er statt des Nachthemdes«ine Fri- sierjack« anhat, daß ein Kalender an der Wand hängt. Splitternackt kollert er fünf Minuten ipäter über den Teppich, einige mißglückte Purzelbäume schkagerch. Mit Frau Zimmermann freundet er sich zwar rasch an, aber ohne das heilige Versprechen, bestimmt bald wicderzukommen, darf Lisa doch nicht aus dem Hans. Heute muß sie ihr« Gedanken mit aller Strenge zur Arbeit zwingen. Immer wieder versuchen sie, nach Hause zu laufen. Was wohl Gorgo tut? Ob er spielt, ob er ißt, ob er lacht, ob er brüllt?— Nach dem Dienst geht sie zur Arbeiterwohlsahrt.„Na, Lisa, viel Glück! Wir dachten schon lang«, daß es so kommen würde. Mach einen tüchtigen Kerl aus deinem Gorgo!" Lisa nickte, geht hin und kaust zunächst mal eine winzige Zahnbürste, einen Strickanzug, einen Stoffhund und einen Milchtopf, aus dem drei Zwerge in buntesten Farben prangen. I(Schluß folgt:) - 8— Die Grotte der Sibylle entdeckt. W» sich di« Mensch«« der Antike ihr Schicksal kündig«« lieh««.— Ein uraltes Rätsel gelöst. Rach Meldungen aus Neapel hat, allem Anschein nach, das uralte Geheimnis des Sitzes der Lumäischrn Sibylle, der berühmtesten der von Apollo zur Weissagung begeisterten Frauen der Antik«, jetzt seine restlose Aufklärung gesunden. Ter Sitz der Sibylle ist nicht in der Höhle zu suchen, dir man bisher dasürgehalten hat; er befindet sich vielmehr in einer anderen grandiosen Galerie, einer ausgedehnten unterirdischen Basilika, dir von den ersten griechischen Kolonisten von Kymr, dem heutigen Cumä in Kampanien, auf der Westseite des Berges von Cumä aus dem Felsen herausgehauen wurde. Diese kürzlich entdeckte Höhle würbe danach als der spukhafte Ort zu gellen haben, den Virgil beschrieben hat. Tort wurde bekanntlich Aeneas und seinen Gefährten zum erstenmal die zukünftige Geburt Roms ange- kündigt. Es handelt sich hier um dos streng gehütete Geheimnis des Tempels eines der berühmtesten Orakel des Altertums, um daß Versteck, aus dem die vom hrlligrn Feuer ergrifsrne Prophetin mit gelöstem Haar und glühenden Augen ihre Weissagungen. in dunklen Worten- und im Donnertone hinausschrie, der in dem unzugänglichen Heiligtum hundertfaches Echo erweckt«. Die Fundstätte zeigt mit den Beschreibungen, und nicht nur denen legendärer Art, eine so verblüffende Arhnlichkeit, daß an der Echtheit der Entdeckung ein Zweifel kauni gestattet ist. Aber wenn auch solche Zweifel beständen, würde es genügen, in di« lange gradlinige Galerie, die in den Felsen gegraben wurde, «inzutrrtrn, um das unabweisbare Gefühl zu haben, sich an der Stätte zu befinden, die dem Geheimkult der griechischen Religion gewidmet war. Die Entdeckung der Höhle verdankt man Professor Amedeo Majui, dem ver- dirnswollen Kustos der Altertümer Kampaniens. Dir Ausräumungs- und Jystandset- zungsarbritcn wurden nach der Freilegung der Grotte sofort in Angriff genommen, sind ober noch nicht abgeschlossen. Deshalb ist auch der Zutritt zur Grotte dem Publikum noch nicht freigegebcn, da ihr Besuch keine ausreichende Gewähr für die Sicherheit bietet. In einer Länge von 12, einer Höhe von 6 und einer Breite an der Sohle von 3 Metern zieht sich der Hauptgong von Norden nach Süden längs der westlichen Anhöhen des Hügels von Cumä hin. Er wird von einer Reihe von Seilengalerie» durchschnitten, dir sich nach der Westseite zum Meer öffnen, so daß rin schwacher Schein des Tageslichts in das Dunkel der Höhle fällt. Auf halbem Wege befinden sich in dem Gang drei kleinere Seitrngalerirn mit drei Teichen und Kanälen für dir Wasscrzu- führung. Tort vollzog dir Sibylle den Ritus der heiligen Waschung, der der Prophezeiung voranging. Der Gang mündet in einen Raum mit drei grwölbten Rischen. ES ist das der Ork, wo dir Sibylle wohnte, und wo sie die Gläubigen empfing, die gekommen waren, am sich ihr Schicksal künden zu lassen, nachdem sie Vorher in dem höhergelrgcnrn Tempel des Goikes Phöbns Apollo geopfert hatten. Tatsächlich führt vom äußersten Ende des Ganges eine gewunden« Treppe, dir in einrm Schacht angelegt ist, bis zum Gipfel des Berges Von Cumä an dir Stelle, wo der herrliche T«mpel des Apollo stand, den Aeneas staunend betrachtet«, als. er brr Aufforderung harrte, j« die Grotte der Sibylle ringelaffen zu werden. Die völlige Urbereinstimmung mit der poetischen Beschreibung Birgils und der eingehenden Topographie, di«»ns rin anonymer christlicher Schriftsteller ut dem vierten Jahrhundert hinterlassen hat, sowie endlich mit den Schilderungen von zwei Historikern des sechsten Jahrhunderts, bietet dir Garantie, daß die jetzt- entdeckte Grotte zweifellos die ünteriäische Höhle war, aus der die Orakelsprüche der Cumäischen Sibvllr herausklangen. Abschied von meinen Kakteen. Ich hatte eine hübsche kleine Kakteensammlung. Ich habe sie nicht mehr, denn ich habe sie in diesen Tagen verschenkt. Dreizehn kleine bunte Töpfe warrn's. Ich bin zum Glück nicht abergläubisch. Die Kakteen offenbar auch nicht. Ter Unglückszahl 13 zum Trotz sind sie ein paar Jahre lang munter und vergnügt gewachsen. Es geht ja nicht gar so schnell bei ihnen. Besonders in den langen dunklen Winterragen schieben sie gern so eine Art Murmelrierschlas ein. Sie rühren sich eine gute Weile nicht. Aber im Frühling bei den ersten warmen Sonnenstrahlen fangen sie an, eifrig und lebendig zu werden. Sie mühen sich, was sie im Winter versäumt haben, schnell nachzuholcn. So schnell es eben ihrem auf Geduld gestellten Temperament möglich ist. Es war hübsch, ihnen zuzuschauen, den kleinen stachligen Freunden! Und nun hab ich sic all« weggeben. Tas war weniger hübsch. Tas war sogar rin bißchen traurig. Wie es immer traurig ist, Abschied zu nehmen von befreundeten lebendigen Wesen. Aber dieser Abschied muß» sein. Er war nur der Beginn einer nun folgenden allgemeinen Auflösung. Bücher, Bilder, Möbel— olles wird gleich hinterher folgen. Auch unter Büchern und Bildern mancher gute Freund, von dem der Abschied etwas schmerzt. Aber— wen di« große Well«„arbeitslos" genannt, einmal gepackt hat, der tut gut, sich allen Ballasts möglichst schnell zu entledigen. Biellricht schwimmt er dann noch eine Weile oben. Vielleicht findet er doch noch eine rettende Planke— vielleicht? Wie dem auch sei, was da auch werden mag.— Ballast ist jetzt die sogenannte it- bürgrrliche Wohnung, dir man doch nicht mehr bezahlen kann. Ballast sind die Bücher und Bilder an den Wänden. Tie Blumen an den Fenstern. Ballast, mit einem Wort das ganze in vier Wände gefügte Dasein mitsamt srinen Gas- und Telephonrrchnungrn. Ter Sommer steht vor brr Tür. Man wird das große Abenteuer„Leben" einmal ohne festgefügt« Tagesordnung versuchen müssen. Man ist ja kein Einzelsall. Tos Schicksal— eine herrliche Weltordnung oder vielmehr Unordnung— hat heute Tausende auf die Straße- gesetzt. Eine endlose.unabsehbare Straße. Auch meine Wanderung muß nun beginnen. Der Anfang ist gemocht. Meine kleinen grünen stachligen Freunde, dir Kakteen, sind fort. Ich hab« sie in„gute Hände" gegeben, zu Freunden, dir noch so etwa? wie«in Heim haben in dieser Zeit der Rot. Ter größte Teil von ihnen ficht nun in einem einsamen Siedlungshaus in der Lüneburger Heide. Ein 11- jähriger Junge ist ihr freundlicher Beschützer. Eifriger kleiner Hridegärtner, du wirst sie gut halten und lieb haben, ich weiß! Und im Sommer, wenn meine Straß« mich vorbeisühren wird an eurem Blockhaus, dann wirst du sie mir voll Stolz zeigen zwischen den anderen Lieblingen deines Ge wächshauses und wir werden rin gutes Wiedersehen feiern. Und dann werd' ich wrfter- ziehen— ein bißchen heimatlos,«in bißchen traurig,— meine endlose Straße— irgendwohin. C K L Aus dem Dritten Reich. Mostrichbraunes Tagebuch. Das Volk erwachte... Die SA. doch lungert und wartet auf Befehl... Hei, jetzt gehti los. Berliner Norden...! Dori ist es famos, dort gibt es immer„irgendwas" zum Morden.. Und Trutschland hungert. Das Volk ist gleichgeschaltrt... national.., llndeutschr Bücher liefern ein Fanal... Ja, das verstehn des Deutschen Reichs Er- '»eurer... Das Fleisch wird tc»rer. Es geht ein tolles Jubeln, Feien«, Singen durchs deutsche Bolt... Man sucht nur Sensation und freut sich kindisch, wenn rin kleiner Cohn vom Mob. erschlagen wird(samt Weib und - Sohn)... Die Butter ist bald nicht mehr zu erschwing.». Und täglich gibts ein Fest... Man merkt es gleich, es lebt sich wunderbar im Dritten Reich, cs steigt mit jedem Tage das Vergnügen..> Und auch dir Eier sind im Preis gestiegen. Sö sinnt auf immer Neues, die Regierung, damit man merkt, daß sich das Volk„erhob".., Da doch wir andern sie bei der Brr-Führung nicht loben können, schenkt sie selbst sich Lob. Sie bläht sich auf und tut nur stets„als ob" und findet selbstverständlich ihre Sänger... Tas Bolt zieht seinen Leibgurt imnier enger. „Frank" und frei. So sprach der Frank:„Wir wollen nicht Exzesse... Wir wollen keine Barbarei und so... Wir hau'n zwar jedem Juden in die Fresir, daß er sich nicht etwa noch dreist vermesse, und nachher gar behauptet, wir sei'» roh. Gewiß,— Antisemiten sind und bleiben wir immerhin... Doch ohne Barbarei. Und das Geschrei vom angeblichen Treiben, von dem die feindlichen Gazetten schreiben, ist Lug und Trug. Nichts Wahres ist dabei. Mr wollen nur den Judeneinfluß brechen und— gar nichts mehr.'. So hört den Frank nian sprechen und sänselnd fährt er fort:„... mir Stumpf und Stiel... Vernichtung jedem Einfluß, der zu kritisch! Tod jenen bösen Kräften, dir— semitisch! Nur das ist unser Ziel. Ganz harmlos ist der Kampf... Dir Macht der Inden, nur diese Macht ists, die vernichtet wird..." So sprach der Frank... Und darum stürmt man Buden und Wohnungen, haust wie die Botokuden und— schlägt die Juden tot, daß es nur klirrt... Doch Barbarei? Exzesse? Rein! Ihr irrt! r II r l. — s— schrei aus. Hl|Cin ymuvii. uuci.n iu Bei der kleinen Bucht am Fluß angckom-1 ins Boot. verzwei- Aufgebot Schreien wieder zur Besinnung der Piroge zu Füßen Fragend richtete er Jungen. Alonzo be- stroniaufwärts unserer wimnielten Boden und Wände von Tausenden und aber Tausenden dieser frrßgierigcn Insekten, die sich über alles stürzten, auch über den Mann, der inmitten der Stube stand. Sanchez versuchte, sich zu wehren. Er schlug mit einem Stück Holz wild um sich. Hunderte seiner Feinde lötete er, aber immer neue Streiter rückten an, unerschöpflich waren dir Hilfskräste des mächtigen Heeres. Ter Gauchcro fühlte seine Kräfte erlahmen, er sah, daß sein Kampf aussichtslos war, rasende Schmerzen von den Bissen der an ihm emporlaufendcn Tiere peinigten ihn. Schon wollte er seine unzulängliche Waffe sinken lassen nnd sich in sein Schicksal ergeben, als ihm ein rettender Gedanke durch den Kopf schoß: der Fluß. Unweit der Hütte floß er vorüber. Er allein bildete eine unüberwindliche Schrank«. Sanchez stürzte zum Fenster, riß es auf, sprang mit einem Sah hinaus und rannte wie besessen zum Fluß hinunter. Ter ganze Körper, brannte ihn, als wäre er von Flammen eingehüllt. Er heulte laut. Bom Kopf bis zu den Füßen war er mit Ameisen bedeckt, nnd er fühlte, wie sich ihre scharfen Beißzangen durch die Kleider hindurch in sein Fleisch gruben. men, in der immer seine Piroge angebunden lag, sah er, daß sie fehlt«. Trotz seiner wahnsinnigen Schmeqen stieß er einen Freuden- Sein Sohn war auf den Fluß hinansge- sahrrn. Er konnte also nicht das Opfer der mörderischen Insekten geworden sein. Seines mit Wunden bedeckten Körpers nicht achtend, jubelte er laut. Alonzo weüig- stens war gerettet. Mit den Händen zerrte er sich die Kleider vom Leib und warf sich.in das reißende Wasser.„Leb wohl, Alonzo!" rief er noch in die mondhelle Rächt hinaus, dann fluteten die Wogen über ihn hin. Ein Sausen in den Ohren, ein Stoß— und Finsternis.... Stille. Neues von und Eva sDie älteste Stadt der Welt ausgegraben!— Fund« in Tepr Gawra. Unter den in ihren gemachte» Funden befindet sich zum Siegel benutzt Als der Gauchcro kam, fand er sich in seines Sohnes liege», seittc Augen auf den richtete:„Ich rudert« Hütte zu, als ich über das Wasser her einen lauten Schrei vernahm, aus dem ich»leinen Rainen zu hören glaubte. Ich ruderte schneller, da ich dich in Gefahr wähnte. Plötzlich erhielt die Piroge einen Stoß, der sie fast umwarf. Ich beugte mich vor, um die Ursache zu erforschen und sah im Mondlicht einen leblosen Körper auf den Wogen treiben. Mit aller Kraft faßte ich danach und— zog dich Rauchend saß der alte Gauchcro Diego Santez in seiner abseits gelegenen Hütte und wartete auf seinen Sohn. In trauriger Einsamkeit hausten die beiden Männer im wilden Gebiet des Amazonas, wo sie Tag für Tag damit beschäftigt waren, dir Stämme des„Hewei" cinzukerben, aus deren herausfließendem Harz der beste Kautschuk erzeugt wird. In ihren Mußestunden schmückten sic ein teures Grab mit Blumen, in das sie ihre arnie, ihnen jäh entrissene Tote gelegt hatten. Bei dem geringsten Geräusch sprang der Gauchcro auf und eilte vor dir Hütte, um Ausschau zu halten. Immer umsonst. Es waren sicher nur Tiere, die hin und wieder durch die Waldeinsamkeit huschten. Plötzlich tönte ein seltsames Summen aus der Ferne an sein Ohr, ein Knistern, das sich immer mehr zu nähern schien. Alles Blut wich aus des Alten Gesicht. Fahl bis in die Lippen starrte er angsterfüllt vor sich hin. Kalter Schweiß trat ihm auf die Stirn, angstvoll und verzweifelt rief er den Namen seines Sohnes:„Alonzo!... Alonzo!" Seine Rufe verhallten wirkungslos, nicht einmal ein Echo gab Antwort. Langsam ging die Sonne unter und färbte die endlos grüne Einöde blutigrot. Immer näher und näher kam das entsetzliche, unheimliche Knistern. Mit schreckgeweiteten Auge» schaute der Gauchcro in die Richtung des Geräusches, und nun konnte er das Grauenvolle auch bereits wahrnrhmen. Im letzten bleichen Schimmer des Tages sah er zwischen den hohen Baumstämmen den Boden mit einer strichweise sich bewegenden rostroten Kruste bedeckt, die sich unaushaltsam vorwärts wälzte. Es war ein auf dem Marsch befindliches Heer der Amazoncnameiscn, die nach einem nnbekanntrn Ziele strebten und auf ihrem Weg alles verwüsteten. „Alonzo!... Alonzo!" rief der felte Batcr immer wieder mit dem seiner ganzen Stimmittel, aber sein verhallte im Leeren. Wie ein greller Blitz durchzuckte rin furchtbarer Gedanke und raubte die Besinnung. Birlleicht war sein Sohn.bereits das Opfer der Vernichter geworden, die in zahlloser Masse die Gegend überfielen.. Ter Gauchcro flüchtete in die Hütte, schloß Tür und Fenster und verstopfte in fieberhafter Eile jeden Spalt, jede kleinste Ritze mit Fetzen nnd Werg. Tic Nacht war jetzt vollständig hrreingr- brochen. Sanchez zündete die Oellampe an und harrte bangen Herzens auf das Kommende. Furcht und zage Hoffnung durchschüttertcn abwechselnd sein Inneres. Vielleicht waren die schrecklichen Feinde seinem Sohne nicht begegnet. Vielleicht würden sie noch im letzten Augenblick die Richtung ihres Vernichtungsfeldzuges ändern und seine Hütte verschonen. Aber seine Hoffnung erwies sich als trügerisch. Immer näher kam das Knistern der Hütte, und nun überfiel der entsetzliche Feind die armselige Behausung mit seinem verheerenden Knirschen. Durch zwei schlecht aneinandergrsügte Dachbalken arbeiteten sich die anderthalb Zentimeter großen, mit dolchartig geformten Beißwerk- zcugcn versehenen Riescnamrisen in die Hütte. Langsam, aber unaufhaltsam wie ein rötlicher Strom überfluteten sie dir Stube und alsbald Bisher haben die Archäologen angenommen, daß Ur, die.Hauptstadt der Chaldäer, die älteste Stadt der Welt sei. Nunmehr ist eine noch ältere Stadt in Mesopotamien ausgegraben worden: Tepe Gawra, die etwa 5600 Jahre alt sein dürfte.“ Trümmern' auch ein Petschaft, da wurde, und auf dem Adam. Eva und dir Schlange zu sehen sind. Ter Mann und die Frau sind unbekleidet, die Köpfe weisen üppigen Haarschmnck auf. Im Rücken der Frau züngelt eine Schlange. Das Drama zwischen Mann, Weib und Schlange, das hier von ihn nun I einem Künstler 3700 Jahre vor Christi Ge- ihm fast l burt als Vorwurf benützt wurde, muß vrm- »ach 2000 Jahre älter sein als die ersten geschriebenen Trile der Bibel. Die Frage drängt sich auf, in welchem Zusammenhang dieses Bildwerk von Tepe Gawra mit der Bibel steht. Bevor die Archäologen das Dunkel jener Zeiten erhellten, wußte man wenig von den Assyriern, Babyloniern, Kanaanitern, Philistern und anderen Völkern in jenen Gegenden. In den letzten zehn Jahren sind Hacke und Spaten der Archäologen in dir uncrsorjchten Erdschichten cingcdrungrn und haben Ruinen entdeckt, dir neue Zusammenhänge aufdecktcu und Rückschlüsse ermöglichten. In Babylon war die Geschichte der Sintflut bekannt, die sich in den Tälern des Euphrat und Tigris abgespielt hatte, und denen vielleicht die Sumerer zum Opfer gefallen waren. Auch Roah war in der altbabylonischcn Geschichte unter dem Namen Nt Napishtum bekannt, ebenso die Engel Seraphim nnd Cherubim. Auch in der altbabylonischen Geschichte findet sich der Bericht von Adam, Eva nnd der Schlange. Einige Historiker nehmen an, daß Abraham und sein Anhang aus der chal- däischcn Stadt Ur auswanderten, denn er und seine Nachkommen werden in der altbabylo- nischrn Geschichte häufig erwähnt. Als dir Die knisternde Gefahr. Bon Carlos el Majo. ■ Ausgewanderten vom Stamm Sem das- Ge- , lobte Land erreichten und sich dort angejirdrlt ! hatten, kamen sie wohl noch häufiger in Berührung mit Babylon. Adam und Eva 1 müssen lang vor der Entstehung Babylons gelebt haben; sie gehören wohl der Steinzeit an. Auch das in Tepe Gawra ausgcfundene Siegel muß in der Steinzeit entstanden sein, denn die dortigen Bewohner kannten weder Bronze noch Eisen. In Tepe Gawra entdeckten die Archäologen alte Stadtbanpläne. In der Mitte der Stadt befand sich der Marktplatz, ferner ein 30 Meter tiefer Wasserbehälter, dessen Vorräte nur für den Fall einer Belagerung bestimmt waren. Die Häuser hatten Fenster und Rischen,' und auch oic Konstruktion der Torbogen war den Architekten jener Zeit bekannt. Im nördlichen Teil der Stadt befanden sich Badchäuser und die Zitadelle, die letzte Zuflucht der Verteidiger, wenn der Feind in die Stadt eingedrungen war. Bei Ras Shamra an der syrischen Küste lonrden beschriftete Lchmtafcln gefunden, die aus dem 14. Jahrhundert vor Christi Geburt stammen, also kurz nach der Zeit«»gefertigt- wurde», da Moses die Kinder Israel durch die Wüste ins Gelobt« Land führte. Dir Schreiber der Tafel waren keine Monolhcistcn, sondern verehrten verschiedene Götter. Unter ihren Namen findet sich auch der alttestament- liche Elohim, die originalhebräischr Bezeichnung für Gott im ersten Buch der Genesis. Bemerkenswert sind dir Angaben über Adam. Er heißt der„Mann aus dem Osten". Das stimmt genau mit der überlieferten Geographie überein, wonach der Garten Eden im Osten von Syrien und Palästina, also im fruchtbaren Mesopotamien, lag. Die Aehnlichkeit der überlieferten Inschriften in biblischen Namen und Ideen deutet auf ursprüngliche Zusammenhänge zwischen den Bewohnern Syriens und Palästinas. — 4 Auch eine Taktik. Bon St. Hellmut. Erwinhorst'Jiorfetl hatte die reizendste Frau. Was sage ich: die herrlichste, die schönste Fran! Wer die Dame kennt, wird mir recht geben. Und wenn ich kühn behaupte, daß er eine so schöne Frau nie in seinem Leben sah, dann wird mir jeder begeistert zustiminrn müssen. Erwinhorst Nockerl war der denkbar voll- kommensle Gegensatz zu seiner Frau. Häßlich, nnliebenswürdig, beschränkt, ein Stümper als Mensch und im Beruf.(Das sage ich nicht aus Böswilligkeit oder Neid; es stimmt!) - Und er, dieser Erwinhorst Nockerl, mit diesem Name» und dieser vollkommenen Unvollkommenheit, besaß diese Frau! Er lernte sie vor Jahren kennen. Und dies Kennenlernen, dieser unglaubwürdige Borgang, ist die Geschichte von der gähnenden Taktik oder dem taktischen Gähnen, die hier erzählt werden soll. Ich glaube, in den Ferien war's. Ganz durch Zufall, wie gesagt, oder eigentlich doch nicht völlig durch Zufall. Nein, rin Zufall, was man so Znfall nennt, war es(eigentlich) nicht! Es kam so! Am Strand erregte damals, als Enoinhorst Nockerl in Ferien weilte, eine unbeschreiblich liebreizende junge Dame berechtigtes Aufsehen. Alle Gespräche stockten, wenn die schöne Frau, begleitet von zwei Freundinnen, vorüberschwebt«. Die Herreu bekamen etwas Starres, Staunendes im Blick: nur vereinzelt wagte sich würdigend Bewunderndes hervor. Den meisten verschlug es das Fassungsvermögen. So überwältigend war die Schönheit der Frau! Erwinhorst Nockerl ward des Glückes bald ebenfalls teilhaftig, der schönen Frau mit zwei Freunden zu begegnen, und währeich die beiden Freunde ihren starren, beklommenen Blick bekamen, gähnte Erwinhorst Nockerl beim Anblick der Schönheit. Er gähnte!!(Die beiden Freunde hatten ihn nämlich extra an den Strand geschleppt, damit er staunend die schönste Frau in Augenschein nehme. Nun gähnte er aus Opposition. Nicht gerade offen und herzhaft, doch recht deutlich und auffällig—(ge- langweilt). Damir nicht genug: Er gähnte auch am folgende» Tag« gelangweilt das schöne Gesicht an. Er fiel auf damit. Er wurde beachtet. Bewundert. Er war die Sensation. So bedeutete eS gewissermaßen keine Steigerung, als er eines Tages mir der schönen Frau sie ohne Freundinnen, er ohne Freunde— spazieren ging. Und als e? hieß, sie seien ver- lobt, da fand man das ganz selbstverständlich. Boni Verloben znm Heiraten ist kein allzu großer Schritt. Es wurde schweigend zur Keunt- riis genommen, daß die schöne Frau künftig Frau Nockerl hieß.— ; Daheim sagt man nuir trog der unbestrit- tenen, beherrschenden Schönheit-er Frau beute «och, daß Erwinhorst Nockerl ein wenig geist- reichel. ein häßlicher, rin unsympathischer, kurz, «in in jeder Brise unvollendeter Mann sei— nicht der Mann, den dir schönste nnd vollendetste Fran beanspruchen konnte. Aber nun bitte ich: ist irgend einer von den durchaus vollendeten, den klugen, den schönen, den synrpathischen, kurz, den in jeder Brise vollkommenen Männern darauf verfallen, die schönste Frau für sich zu erobern, ist es ihm nur eingefallen, den Versuch zu machen? Und hat dies nicht Erwinhorst Nockerl getan? Und hat Erfolg gehabt?— Ist er also ein Trottel, so «in.Dummian... weil er, oder obwohl er die schönste Frau hat?! Tas sage mir mal jemand! Was mancher nicht Weitz. Alle bekannte« Kulturvölker des Altert««» haben bereits Weizen angebaut. Die Chinesen bauten mindestens 3000 Jahre vor unserer Zeitrechnung schon Weizen. Die ältesten Weizenfunde wurden in einem Ziegelstein der Dashur-Pyramide gemacht, die mehr als 5000 Jahre vor unserer Zeitrechnung errichtet wurde. Unter den Aegyptern galt der Weizen als heilig, u>ch den Leichen wurde Weizen mit in die Grabkammer gelegt. Als Ursprungsland des Weizens sieht man aber Mesopotamien an. Bon hier soll der Weizen seinen Sicgeszug durch die Welt angetrcten haben. I« Amerika gibt es fünf Millionen kinderlose Ehen, in Deutschland 4 Millionen, in Großbritannien nnd Frazrk-e-ch je zwei Millionen. Ein Italiener, Umberto Gabbi, Hal es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebensgewohitheiten der Hundertjährigen zu studieren und statistisch zn erfasse», um das Geheimnis ihrer Langlebigkeit zu ergründen. Er fand, daß dir meisten von ihnen auf dem Lande leben. Sie sind Begetarier, Nichtraucher und trinken keinen Alkohol. Im Gegensatz dazu hat rin Mann in Southampton, der soeben seinen hundertsten Geburtstag begangen hat, das Rezept seiner Langlebigkeit ausgegeben, das darin bestand, daß man alles«sien soll, was einem schmeckt, daß man rphig Bier trinken kann, daß man sich aber nicht ausregen und ärgern darf. Den Rekord der Riesen schlägt augenblicklich der aus Texas gebürtige Jak« Earle, der 2 Meter 65 Zentimeter groß und so kräftig ist, daß er in keinem modernen Verkehrsmittel Platz findet. Dir Gobelins, dir grwrbren Wandtrppichr, haben ihren Namen von ihren Herstellern. Gobelin hieß dir Familie, die vor etwa dreihundert Jahren diese Teppiche zu weben begann. Zur Zeit der französischen Revolution, wurden die Werke geschloffen. Uva»stündig.„Sie müssen verzeihen, Herr Kolb, ich kann Ihnen di« drei Franken, die ich sorben an Sie verspielt hab«, nicht geben. Ich habe kein Geld bei mir...!"—„Sie, das finde ich koloffal unanständig. Ein Gentleman setzt sich eben nicht an den Spieltisch mit leerer Tasch«... Zum Donnerwetter!... Und womit soll ich nun meinr Zeche bezahlen?" Der Schulanffatz.„Fritz macht Schularbeiten. Er soll zwei Sähe mit je fünf Tätigkeitswörtern bilden. Er schreibt: Die Mutier kocht, bäckt, näht, wäscht, plättet.— Der Vater ißt, trinkt, raucht, schimpft, schläft. Di« Üaufmaunstochter. Vater:„Das, Lilly, dieses kleine, unbedeutende Kerlchen willst du heirate»? Tu sagtest doch immer, du wolltest nur einen heiraten, der mindestens sechs Fuß groß ist!"— Lilly:„Ich weiß, Pap:. Aber ich habe mich doch entschloffe», gegen sofortige Kaffe zwanzig Prozent Rabatt zu geben." Hasenfuß.„Sind sie politisch derselben Ansicht wie ihre Frau?"—„Keine Spur— aber bitte, ich möch:« nicht, daß sie das erfährt!" Praktisch« Theorie.„To fleißig. Frau Doktor?"—„Ja, ich schreibe ein Buch:„Wie erziehe ich meinen Erstgeborenen?"—„Richtig, wo ist denn der Kleine?"—„Ten hab« ich, um ruhig schreiben zu können, bei Bekannten." Sie wandern zusammen ins Grüne. Wird er endlich heute von Heirat sprechen? Sie wagt eine kleine Anspielung:„Sir nur, Herbert, da auf dem Baum die glücklichen Spatzen— wie sie ihr Nest bauen und schnäbeln... Du—." —„Ja, Liebling— die sitzen aber anch aus'm grünen Zweig!" Gchach-Scke. Alle Lulchrikien nnd Anträgen an Gen. Wenzel Schar»ch, gwettnltz Rr. lv Alle» Anfragen Ist Retourmari« brljulegen. del Teplltz-Echdnau. Schachanrgnhr Nr. 143. Von Adoll Mlldorl. TltckM. Schwarz: KfS: Tefi.«6: Lc8. M: 8hl: BbT. rt. t5(». a t» c d e• 9 h 6 « 1 8 0 4 a 1 TI" S? K & HXK1E 8ÄW 13 M N W-■ »KW Wft • . b c« r Wei»: Kd5: De3: L«7.«S; Sei. dj; 8«. d«. hs M. Matt in zvei Zügen! Lösunsen sind bis lingstens 14 Taxe nach Erscheinen der Aufgabe an Gen. Scbaroch Wenzel. Zvettsitz, einzusenden. Lösuagszug*d4 14. e3Xd4 Lc7—M Mit diesem Zug wird Weil gezwungen, die Rolle des Verteidigers zn übernehmen; infolgedessen kann er die Eröffnung nicht korrekt behandel! haben. Znm Aufgeben gereift.— Auch bei klarer Verlust« Stellung hofft man immer noch auf einen Fehlzwg. 15. Sd2—bl TR—eS 16. a2—a3 Lb4—d6 17. SM—dl Dd8—c7 18. Tfl—ct LJöVhJt 19. Kgl—fl Sf6—g4 20. Sc3—dl Dc7