Sir. 28. ttittcrdoitungtf&eilage. 1933, Leben im Halbdunkel. Ein italienischer Emigrant hat einen Roman geschrieben und har ihn einem im Zuchthaus gestorbene» Anlifascisten, Romolo Tranquilli, zugeeignrt*). Der Verlag zeigt das Buch als den„ersten großen Roman auS einem sascistische« Land" an, aber rS rollt eine Schuldrechnung auf, die lange vor drin FasciS- mus beginnt. Es spricht vom Leben des abruz- zesischen Landvolkes, der„eafoni", wie der Städter, von Rom südwärts, diese Kleinbauern und ländlichen Taglöhner geringschätzig nennt. Von Leuten, die im Halbdunkel leben, wo der Blick des an Helligkeir gewöhnten Auges nichts unterscheidet als rin graues Einerlei. Aber I g n a z i o S i l o n e hat die Augen des Künstlers und sieht mehr: Einzelprrsönlichkeiten mit Einzelschicksalen, di« doch alle nur Fäden im Gewebe eines Massenschicksals sind, rinrm Gewebe, eingespannt im Webstuhl vielhundertjäh- riger Knechtung, zäh und daurrhaft durch den Einschlag der Naturverbundenhcit, die das animalisch« Leben erhält und fortpflanzt. An diesem Abruzzesenvolk, von dem dir alten Römer sagten, daß man weder ohne noch gegen es siegen könnte, ist viel gesündigt worden.„Ein Hirtenvolk von patriarchalischer Einfachheit und Roheit"— steht von ihm im Konversa- tionSlexikon—„anhänglich an sei» Vaterland, seine Religion, seine Regierung, abergläubisch, musikalisch und gastfrei". Viel Anhänglichkeit haben seine Regierungen nicht um es verdient, nicht die Bourbonen, nicht das dritte Italien. Tann ist das fascistische Italien gekommen, mit seiner offiziellen Ehrung der Pflugschar und der heiligen Scholl«, mit seinem Motto: Zurück zu den Acckern, zu Schlichtheit und Glauben! Und dieser Fascismus ist auch nach Fon- tamara gekommen, dem armseligen Dorf am Fucinrrsre, wo der Roman spielt. Den Ire hat man trockengelegt und dadurch das Klima so verändert, daß die Oliven auf den umliegenden Hügeln zugrunde gingen und auch sonst viele Mißernte» kamen. Aber dem Fürsten Terlenia sind dadurch 1J.OOO Hektar Ackerland zu seinem sonstige» riesigen Grundbesitz zugewachsen. Tie Eafoni von Fontamara sind so arm, daß sie nicht einmal einen eigene» Pfarrer halten können, trotz der ihnen im Lexikon nachgerübnuen Anhänglichkeit an di« *) 3 g ii a j i o Silane: Fantamara. Berka z?r. Oprecht& H.'lbling A.G., Zürich IMS, 210 Seiten. Religio». Das elektrische Licht«niziehl man ihnen, weil sie es nicht bezahlen, das Wasser, das seit Jahrhunderten ihre kleinen Aecker bewässerte, wird ihnen von einem im Kriege reich gewordenen Jndustrieritter abgegaunert, das Gemeindeland schlägt dieser selbe Gauner, der inzwischen sasristischer Podesta des Ortes geworden ist, zu srinrm Grund und Boden. Die Eafoni schimpfen, werden in der Stadt vorstellig, wenden sich an einen Rrchtkamvalt, der dem Podesta Zuhältrrdienste leistet, und leben weiter ahn« Licht, ohne Wasser, ohne Gemeindeland. Eines TageS— die Geschichte spielt im Jahr« ISA»— überfallen Faseisten den Ort, der irgendwie in den Geruch lauer fascistischrr Gesinnung gekommen ist. Sie treiben die Ca- foni in rin Viereck zusammen und es beginnt das Verhör. Der erste, der ausgerufen wurde, war Teo- filo, der Sakrislan. „Wer soll leben?" fragte ihn der Mann mit der dreifarbigen Schärpe. Teosilo schien aus den Wolke» zu fallen. „Wer soll leben?" wiederholte der Vertreter der Obrigkeit gereizt. Teosilo wandte sich, wie um eine Eingebung bittend, angstvoll zu uns: aber keiner wußte mehr als er. Da Teosilo keinerlei Anstalten zu einer Antwort machte, wandte sich der Knirps an Filippo den Schönen, der ein großes Register in Händen hielt, und befahl ihm: „Schreib' neben seinen Namen: Refraktär." (Bezeichnung für Antifascisteil.) Teosilo trat ab. Der zweite, der gerufen wurde, war Anacleto, der Schneider. „Wer soll leben?" fragte ihn der Dick«. Anacleto, der Zeit gehabt hatte, zu überlegen:„ES leb« Maria!" „Welche Maria?" fragte ihn der schöne Filippo. Anacleto besann sich rin wenig, schien zu zögern und sagte dann:„Die von Loreto." „Schreib': Refraktär", befahl der Kleine dem Straßenwärtrr. Anacleto trat ab. Der dritte, der gerufen wurde, war der alte Antonio Brariola. Auch er hatte eine Antwort bereit:„Es lebe San Rocco!" Aber auch dies befriedigte den Kleinen nicht und er befahl:„Schreib': Refraktär." Der vierte, der drankaw, war Pasquale Cipolla. „Wer soll leben?" wurde er angeschrien. „Verzeihung, was heißt das eigentlich?" wogte er zu fragen. „Sag' deutlich, was du denkst," befahl ihm der Ticke.„Wer soll leben?" „Es lebe daS Brot und der Wein!" war di««hrliche Antwort des Eipolla. Auch er wurde als„Refraktär" gebucht. Jeder von unS wartete, bis die Reihe an ihn kam, und keiner konnte erraten, was der Vertreter der Obrigkeit auf sein« Frage hören wollte. Was unS aber hauptsächlich beschäftigte, war etwas ganz anderes, nämlich, ob wir für eine falsche Antwort etwa- bezahlen mußten. Niemand von uns hatte natürlich eine Ahnung, was„Refraktär" bedeuten sollte, aber es war doch höchst wahrscheinlich, daß es hieß: muß zahlen. Was mich betrifft, so versucht« ich mich Baldissera zu nähern: er galt als der Gebildetste unter uns, weil er in seiner Jugend in Neapel gewesen war. Ich wollte mich von ihm über die richtige Antwort belehren lassen, aber er lächelt« mich nur mitleidig an wie einer, der alles weiß, aber es nicht verraten will. „Wer soll leben?" fragte ihn der Mann des Gesetzes. „Es lebe die Königin Margherita!" Die Wirkung war ganz anders, als Baldissera sie erwartet hatte. Die Soldaten brachen in rin schallendes Gelächter aus und das Männchen belehrte ihn:„Tie ist tot.. Königin Margherita ist tot." „Ist gestorben?" fragt Baldissera entsetzt. „Nicht möglich!" „Schreib': Verfassungstreuer", sagt« der Kleine zum schönen Filippo. Baldissera zog sich, über diese Häufung unerklärlicher Ereignisse den Kopf schüttelnd, zurück. Auf ihn folgte Antonio Zappa, der, von Berardo beeinflußt,„Nieder mit den Dieben!" schrie, damit aber den allgemeinen Widerspruch der Schwarzhemden hervorrief. „Schreib': Anarchist," bedeutete der Dicke dem Schönen. So geht das Verhör weiter. Dir hohe fascistische Behörde findet in dem armselige« Fontamara, das weder Licht, noch Wasser, noch Ackerland hat, alles Mögliche, was der Cafone nicht einmal dem Namen nach kennt: Anarchisten, Kommunisten, Liberale. Während sich — 8— dieses„jüngste Gericht" auf dem Marktplatz zu- Irägt, suchen die Patrouillen der Schwarzhcm- den im Ort nach Waffen, die sic bei dein Mangel an elektrischem Licht in den Hullen nicht finden können. Sie finden aber rin junges Mädchen, das von fünf von ihnen vergewaltig! wird... Bei der Heimfahrt überschlägt sich das erste Lastauto der Fasristen, über die abschüssige Strotze war ein Eisendraht gespannt worden... In dem Kampf nm das Flützchcn, das der Podesta auf fein Land abgeleitet hat, werden die Cafoni von ihrem Fürsprecher geprellt. Als die Frauen sehen, dah man das Wasser zur Berieselung der winzigen Felder zum Berstegen bringt, plötzlich, aus Grund eines ergaunerten Verzichts, da werfen stc sich aus einmal auf die Knie und ihr ohnmächtiger Hatz sucht Beistand im Himmel. „Es soll sie so viel Blut kosten, als uns Wasser. Es soll sie so viel Tränen kosten, als uns Wasser. Es soll der Krebs in ihren Mägen wühlen. Es sollen Würmer in ihren Eingcwcidcn hausen. Es soll keiner seine Frau und seine Kinder Wiedersehen. Jesus, Josef, Anna, Marie, Erweist uns diese Gnade allhie!" Aber kein Himmel hilft. Dir Auflehnung schleicht durch die Seelen. Ein wilder Bursch im Ort, Berardo, ein Hüne, dessen riesige Kör- pcrkräste ohne Land und Arbeit verkommen, kleidet die dumpfe Wut in Worte. In Fonta- .mara erstickt er, sieht keinen Ausweg, so zieht Berardo nach Rom, Arbeit zu suchen. Die fascistische Syndikatsorganisation versperrt ihm den Weg auf Schritt und Tritt: er mutz immer nur zahlen, zahlen und zahlen. Es gibt schon Abruzzesen, die in Rom Geld machen, aber das sind Polizeispitzel und Mcnschenhändlcr. Und es sind rechtgläubige Faseistcn, während auf dem Leumundszeugnis, das der Podesta für Berardo an das Syndikat geschickt hat, zu lesen steht:„In nationaler Hinsicht völlig nnzuvrr- käfsig." So irrt der Bursche in Rom herum, verloren, wir im Urwald. Bei einer Polizeirazzia wird er verhaftet, weil sich in dem Lokal revolutionäre Druckschriften befinden. Es wird Jagd gemacht auf den„großen Unbekannten", einen geheimnisvollen Revolutionär, der den Aufruhr in dir Abruzzen trägt: feint Flugschriften sind überall, aber die Polizei kann seiner nicht habhaft werden. Schon sechstausend Menschen hat man verhaftet. Berardo sitzt in einer Zelle mit drni„großen Unbekannten", der ein junger, blasser Student ist. Und in das Wurmdascin des Cafonc, der nur im Erdboden eingcwühlt war, wo er lebte und starb, fällt hier zum erstenmal ein Funken Licht. Er ahnt, daß man um anderes kämpfcu kann als um Salz und Brot. Und jo gibt er dem Polizcikommissar an, daß dir bc- schlagnahmtcn Flugblätter von ihm slammcn, dir Unruhe auf den Dörfern von ihm gesät wurde. Man läßt den Studenten frei und foltert Berardo, damit er Mitschuldige nenne. So kämpft Berardo seinen letzten Kampf. „Wenn ich ihn verrate, ist alles verloren. Wenn ich ihn verrate, wird Foutamara auf ewig vrrdanimt sein... Wenn ich ihn verrate, wird cs noch hundert Jahre dauern, bis wieder so eine Gelegenheit kommt... Und wenn ich sterbe? Werde ich der erste Easonc sein, der nichi für sich stirbt, sondern für einen andern. Seitdem die Marjica stehl, werde ich der erste Cafone sein, der sür die andern stirbt ... Für die andern Casoni... Für die Einigkeit der Cafoni." Am nächsten Morgen muß sein Zellengenosse bestätigen, daß Berardo sich in der Nacht erhängt Hal. Als Dank für diese Zeugenaussage läßt man ihn frei. Es ist ein junger Bursch, aus Fontamara. Aus dem Heimweg erfährt er: In Fonla- mara ist„Krieg". Tie Fascislen sind gekommen, wie damals zum Verhör. Sie haben geschossen: viele sind rot, andere ins Gebirge entflohen. Tot ist der alte Schuster Baldissrra, den man als„verfassungstreu" gebucht hatte, tot Antonio Zappa, lot Dutzende der andern. Der die Geschichte berichtet, ist slüchtig im Ausland.„Rach so viel Mühen und so viel Kämpfen, so viel Tränen und so viel Wunden, so viel Haß und so viel Verzweiflung: Was iollen wir tun?" Aus Millionen Kehlen»amenloser Casoni klingt diese Frage, wie unterirdisches Grollen, das das Erdbeben verkündet. Oda Olberg. toftet um» die Liede?" Herr Profesior De Bruyjn, Brüssel, ist ein ernster, gewissenhafter Mann, der einen ernsten, Gewissenhaftigkeit erfordernden Beruf ausübt. Herr Profesior Te Bruyjn ist Statt st i k e r, Verfasser mehrerer gewichtiger Abhandlungen und eine Autorität seines Faches. Daß der Name des Herrn Professors Tr Bruyjn der Ocsscntlichkcit trotz all feiner Verdienste nicht entsprechend bekannt ist, liegt an der Sprödigkeit der Materie, die er behandelt. Nun ist aber vor einiger Zeit eine Untersuchung dieses Gelehrten erschienen, dir ein Thema zum Gegenstand hat, das nicht nur für Fachleute der Statistik, sondern einfach für jedermann interessant ist, und dessen Behandlung Herrn Professor Te Bruyjn dir Popularität seines Namens garantiert. Um es gleich zu sagen: Herrn Professor Te BruyjnS neuestes Opus handelt von der Liebe. Herr Professor De Bruyjn ist, wie schon gesagt, ein ernster Mann nnd Statistiker, man darf daher von ihm nicht erwarten, daß er von der Liebe spricht wie ein Lyriker oder ein Siebzehnjähriger, der zuni erstenmal den Busen eines Mädchens liebkost. Herr Professor Te Bruyjn fragt schlicht und einfach, ernst und gewissenhaft: „Was kostet uns dir Liebe?" und sucht diese Frage mit den Mitteln seiner Wissenschaft zu beantworten. Wie alles, was mit den Regungen zujammenhängt, die summarisch unter den Begriss „Liebe" zusammcngcfaßt werden, ist auch das Problem ihrer Kosten ziemlich kompliziert. In vielem ist man bloß auf Schätzungen angewiesen, manches ist überhaupt nicht zu erfassen und nur einige Faktoren der Kostenrechnung des Herrn Professors Te Bruyjn können klar und eindeutig ausgcwiescn werden. Aus jeden Fall aber ist es durch die Darlegungen des verdienstvollen Gelehrten sichergcstellt, daß der Menschheit der holde Wahnsinn der Liebe teuer zu stehen kommt. Ter Schaden, der alljährlich durch Feuersbrünste angcrichtet wird, ist, wenn man Herrn Professor Te Bruyjn Glauben schenken will— nnd nichts steht dawider —, nur ein winziger Bruchteil des Schadens, der alljährlich durch die Liebe entsteht. Herr Professor Te Bruyjn beginnt mit einer Kleinigkeit. Ta stehen im Stadtpark von Brüssel etliche hundert Bänke. Auf diese» Bänken lassen sich in den warmen Rächten des Frühlings und des Sommers hunderte Liebespaare nieder. An und sür sich wäre gegen diese Handlung nichts cinzuwcnden, im Gegenteil, sie ist sogar im Interesse des belgischen Staates gelegen, der Sorgen wegen der Geburtenstatistik hat— leider aber verursachen diese romantischen Rendezvous der jungen Leute von Brüssel eine ärgerliche und gar nicht geringfügige Belastung des Budgets der Stadt Brüssel. Wie man weiß, leiden Liebespaare an dem eigenartigen, unoersländlichcu Hang, ihre Namen oder ihre Initialen in die Rinden der Bäume oder in das Holz und den Lack der Parkbänke cinzugravicrcn. Auch die Brüsseler Liebespaare sind von dieser Leidenschaft nicht frei, und so kommt cs, daß der Magistrat von Brüssel alljährlich neunhundert Bänke des Brüsseler Stadrparks reparieren lassen muß. Das kostet jedes Jahr die Kleinigkeit von z w a n z i g l a n j e n d Franken. Man rechne aus, welche Summen die Reparaiurarbciicn an den Bänken aller össcnilichrr Gärten Brüssels, Belgiens, Europas, der ganzen Welt verschlingen— man wird daraus komnicn, daß mir diesen Summen ohne weiteres die Finanzen eines G r o tz st a a i e s in Ordnung gebracht werde» könntcu. Herr Professor Te Bruyjn fährt in seiner Rechnung fort. Er vcrössenilicht eine Statistik der amerikanischen Gerichtsbehörden über dir Gründe der B c r k r h r s n n s ä l l e und Verkehrsdelikte in den USA. Es erweist sich, daß vierzig Prozent aller Vcr- kchrsuiiglncke durch die Verwirrung entstehen, welche dir Liebe in den Köpfen der Verliebten anrichici. Der Molorjahrer, den die hübschen Beine eines vorübergehenden Mädchens saszi- riicren, so daß er das Signal des Verkehrsreglers übersieht; der Automobilist, der von der Hüfte seiner Freundin bezaubert ist, um die er seinen linken Arm geschlungen Hal, während er den mit siebzig Kilometer über die Straße rasenden Wagen allein mit der rechten Hand zu lenken versucht; die Verliebten, die die Straße überschreiten nnd glauben, der Broadway wäre Arkadien— alles das verursacht Unglück, Leid und Kosten Tic Liebe ist nicht nur eine Idylle. Im Gegenteil. Tic Strafgesetzbücher aller Slaalcn der Welt fassen Kapitel in sich, in denen Dc- siniiiouen der Liebe gegeben werden, die weniger hübsch sind als jene, welche die Dichter von ihr geben, weniger romantisch, dafür aber um vieles präziser.„Liebe" heißt in der nüchternen, unhöflichen Sprache der Gesetzbücher: „Verführung unter Zusage der Ehe", Alimentation, Ehebruch, Ehcstöruug, Scheidung, Ehrenbelridigung, Verleumdung, körperliche Bedrohung, Gallenmitzhandlung, Mord, Kindesmord, Totschlag. Ucber s i c b; c h» Hunde r t D c l i k i c, berichtet Professor Te Bruyjn, haben alljährlich die Gerichtshöfe Belgiens zu urteilen, deren Ursachen Liebe und die aus ihr entspringenden Gefühle des Hasses und der Eifersucht sind. Und die Polizei mutz in jedem Jahr in mehr als h n n d c r t d r eitzig- tausend Fällen intervenieren, die ebenfalls aus Liebe, Haß nnd Eifersucht entspringen. Dem belgischen Staat erwachsen aus diesen kriminellen Folgeerscheinungen der„Liebe" jährlich sechzig Millionen Franken Gerichts, und Sirasvollzugskoslen— ungerechnet die gewaltigen Ausgaben, die sür den Polizciapparal gemacht werden müssen, weil die Liebe nicht eine Idylle, sondern«in solches destruktives Gefühl ist, wie di« Abhandlung des Herrn Professors De Bruyjn es auf jeder Leite ,rigt. Was soll nun geschehen? Die Rechnung des Herrn Professors De Bruyjn ist noch lange nicht zu Ende, vieles und mancherlei weih er noch über die Kostspieligkeit der Liebe, über die Verschwendung von Gütern, Kraft Eindrücke aus Sumatra, der „Das Land der größten Gegensätze" könnte man Sumatra nennen, das Land, wo Ost und West in friedlicher Nachbarschaft nebeneinander wohnen, und wo nian in einem dieser beiden Extreme leben kann, ohne allzuviel vom anderen gestört zu werden. Wenn man spätabends im Hasen anlommr, eines der vielen Autos besteigt, die auf dem hclicrleuchteken Kai parken, und über die breite asphaltierte Straße die wenigen Kilometer bis zur Hauptstadt Medan fährt, merkt man nicht viel davon, daß man ans Sumatra ist. An den Tagen, wo ein Schiff aus Europa ankommt, herrscht besonders reges Leben in der Stadt. Nur mühsam kommt der Wagen vorwärts. Auto an Auto in den Straßen. Hell erleuchtete Läden, in denen alle Schätze des Orirnrs und Okzidents zum Kaufe atigrbotcn werden. Dazwischen die Lichtreklamen der Tonsilmthcarer: Garbo, Dietrich, Willi Fritsch, Renate Müller... und dann die Halle des Hotels, wo über Jazz, federndem Tanzparkei., rotierenden Farbcnlustcr, dem Barmixer, der ein Crack auf seinem Gebiete ist, über dem Lachen und Gläscrklingen, eine vollkommen europäische Atmosphäre hängt. Das bißcke» Tropcnhive, das nachts gar nicht so arg ist, wird durch lautlose Ventilatoren hinauegewirbelk. Und daß die Kellner braune Malairngcsichier haben, stört keineswegs. Es könnte Monte Earlo sein— der Palmen wegen, deren Silhouette man durch die hohen Fenster erblick:—, die Riviera, nickt aber das Sumatra der Tiger und Schlangen. Das fängt erst La drangen an, einen Kilometer von der Stadt entfernt, unaufdringlich, man braucht sich ja krincstvegs darum zu kümmern, wenn man nicht will oder— muß. Ein paar Minuten, nachScui man die Stadt verlasen har und noch geblendet ist von all dem grellen Licht, da steht ganz unocrmntel plötzlich hinter einer Biegung das Dunkel der Nacht wie eine Wand vor dem Spaziergänger. Die Straße wird unregelmäßig. Hie und da rin «rasch ausblitzcndcs und wieder verschwindendes Licht aus einer Eingcborcncnhüttc. An Tabak-, Gummi- und Kaffecplantagcn geht cs vorbei, man sieht nichts, kann es nur an den Dnsi- wcllrn erkennen, die herübcrwehen und wieder vergehen. Dann wieder endloser Wald, in dem Tausende von Insekten lärmen, kahle Flächen, aus denen dunkles Wasser glänzt— Reisfelder. Ein paar Kampongs, Strohdächer, Schweine. Ein kleines Feuer, von dem eine übelriechende Rauchwolke aufstcigk und sich dann niedergedrückt über die Straße legt. Hnndegebell— Menschensiimmcn— vorbei. Ein anderes Sumatra, an dem man nur vorübcrsährt. In steilen Windungen geht cs aufwärts. Und dann sicht man plötzlich tief unter sich eine enorme Wasserfläche heraufschimmern: Der heilige Tobasce, doppelt so groß wie der Bodensee. Hier ist man schon im Gebiet der Balakkcr, eines namenlos schmutzigen Bolles, das seine Kleider niemals wäscht. und Geld, dir sic bewirkt, zu berichten— aber was hilft das? Die Menschen sind unverbesserlich und so viel ihnen auch über den ökonomischen Unfug der Liebe erzählt werden wird, sie werden von ihr nicht lassen. Mit Recht— denn so teuer kann uns diese reizende Laune der Natur, die unser Leben verschönt, gar nicht zu stehen kommen, daß wir nicht immer noch fänden, sie sei unbezahlbar... F. T. Snfel der größten Gegensätze, sondern immer nur wieder aufs neue färbt... Sie haben den Holländer viel Scherereien gemacht und noch dis vor kurzem Menschen gefressen. Unten am See ein armseliges Fischerdorf, und plötzlich ist Europa wieder da: mitten zwischen den schmutzigen Eingcborcncnhüt- tcn steht eine beleuchtete„2hcll"-Pumpc. Ein paar verwehre Klänge eines Tangos wehen herüber, der Wagen stoppt vor dem Hotel am Tobasce und man kann sich seinen Cocktail servieren lasse» von einem blendend weiß uniformierten Boy, dessen Vater noch rin enragicrtcr Mcnslhensresscr war. Hier wird getanzt nnd geflirtet, draußen aber, aus einer Insel mitten im Tobasce, lebt ein Völkchen Eingeborener, Blutgierige Fische. Die kleine» Piranha« sind gefährlicher als Haie. — In fünf Minuten rin zwei Zentner schweres Schwein gefressen.— Ein schändliches Erlebnis. Weitverbreitet ist dir Annahme, daß der allrrgcsährlickstc und gierigste Fisch der Hai sei, aber tatsächlich ist seine Raubgier gar nicht zu vergleichen mit den Piranhas, die den Äma- zoneustrom und seine Nebenflüsse bevölkern. Dieser Piranha ist ein ganz nnansehnlichcr Süßwasserfisch, kurz und dick und nur handgroß, aber er tritt in Scharen von Hunderten auf. Wer in diesen Gewässern ins Wasser fällt, ist meist rettungslos verloren. Wie durch Hexerei ist der Piranha, der ein ganz besonders scharfes Wahrnehmungsvermögen besitzt, immer da zur Stelle, wo es einen guten Bissen zu erschnappen gilt. Tic im Verhältnis zur Größe des Fisches ungeheuer entwickelten Kiefer sind mit dichten Reihen scharfer, dreieckiger Zähne versehen. Es ist bezeichnend, daß diese Zähne von den Eingeborenen, ohne besonders geschliffen zu werden, als Rasiermesser und sogar zum Haarschnciden benutzt werden. Fällt ein Mensch ins Wasser, so ist der Körper des Unglücklichen in wenigen Sekunden völlig zerfleischt und ein paar Minuten genügen, um ihn bis auf die Knochen abzunagen. Bei der Filmexpedition sind diese Raubfische genau beobachtet worden, und der Aufnahmeleiter erzählt grausige Erlebnisse, in denen diese Fische dir Helden sind. Als er einmal eine Ente sckoß, fiel diese ins Wasser. Kaum berührte der Leib des Vogels die Wasiersläche, als es rings umher lebendig zu werden begann. Der Vogel wurde von unsichtbaren Kräften hierhin und dorthin gerissen und verschwand schließlich in einem schäumenden Wirbel. Tie ausgcrisienen Federn wurden bon der Strömung sortgetragcn. Ein Eingeborener, der hinausgcrndrrt war, um den Vogel zu holen, konnte nur noch den völlig -zerbissenen Frdcrbalg hcrauszichen. Da das ganze Schauspiel ungewöhnlich interessant gewesen war, wurde beschlossen, dir entsprechenden Aufnahmen zu machen, nnd man vertäute ein das bis 1931 nicht wußte, wie rin Auto aus» sieht... Freilich kann cs passieren, daß, wem» Madame spät nachts im Ballkleid in ihren Bungalow auf der Plantage zurückiehrt und noch rasck ihrem Licblingshnnd gute Nacht sagen will, ihr ter Boy miireilt. Saß Bobby nicht mehr da sei, vor einer Trnndc etwa hätte ihn ein Tiger geholt. Oder daß man eine Stunde lang aus den vierten Mann zum Bridge warten muß und er dann, endlich atemlos hercinstürzi, sich den Staub von seinem Smoking klopft und unter tausend Enkschnldiguiigen erklärt, er habe wirklich nicht früher kommen iönnen, denn sein Auto sei von einer Herde Elefanten ausgehalten worden... Oder daß man mit seinem Wagen aus dem Wege;um Hafen ein Krokodil überfährt, Las sich ausgcrcchnct mitten ans der Straße sonnen mußte... Oder daß in einer eleganten Geschäftsstraße zwischen Len rassigen Autos ein halbnackter Eingeborener mit wilden Schreien Amok läuft, während in den Läden die Damen sich die ncneften Kreationen vorführcn lassen... Es kann aber auch passieren, daß ein Pflanzer sich im Urwald verirrt hat und vor Hunger und Durst nmkommt, währeild hoch über ihm, unerreichbar, ein großer, drcimotoriger Fokker mit einer eleganten Gesellschaft an Bord seinen täglichen Rundflug absolviert... Boot mit der Kamera an dem einen Ufer des .Fluges. Als Köder befestigte man ein actötctrs Wasierschwcin an einem Tau. D. Eingeborenen rieten dazu, zunächst einc Flasche Tierblut in das Wasser zu gießen, uj.5 sofort -schossen von allen Seiten dunkle Schalten herbei. Als die Piranhas in genügender Anzahl zusammcngckommen waren, ließ man langsam den Köder hinab. Im gleichen Augenblick aber wurde es im Wäger lebendig und der Schweinckadaver geriet in kreisende Bewegung. Nach zwei Minuten sollte der Ticrkcib wieder hochgezogen werden, um fcstzustellcn, wieviel Arbeit die Piranhas bis dahin geleistet hatten, aber als man die Stange hob, war sie leer. Tas dicke Tau war durchgebissen. Der Versuch mußte wiederholt werden. Man nahm diesmal ein 99 Kilo schweres Wasserschwein und bcsesligle cs mit einem Drahtseil Nach gwci Minuten zog man cs heraus. Tuycnde von Piranhas hatten sich in den Fleischfetzen seftgcbisscu und schlüpften nun eilig in das Wager zurück. Von neuem versenkte man den Kadaver und ließ ihn diesmal einc Minute im Wager. Jetzt waren die Knochen zum Teil -schon bloßgclcgt, und als dann wieder nach einer Minute der Köder abernrals hochgczogen wurde, sah man nur noch ein schneeweißes Skelett. Ein 90 Kilo schweres Wasserschwein war im Laufe von 4% Minuten von den Piranhas in rin Skelett verwandelt worden. Der Filmoperateur wurde aber von einem Mißgeschick eigener Art betroffen— als«r nämlich den Versuch machte, Piranhas zu filmen, die in einem Trahtsieb an die Oberfläche gebracht worden waren, glitt er aus—, und die Kassette mit allen bisher aufgenom- mcnen Piranha-Bildern siel ins Wasser Schauerlich war das Erlebnis, dem die Teilnehmer der Filmexpedition beiwohnten. Ein bezechter brasilianischer Soldat, der mit einigen Kameraden am User stand, fiel plötzlich ins Wasser. Er war kaum zwei Meter vom Lande, und die Kameraden uvarfcn ihm sofort ein Lasso zu, das er auch ergriff, aber mit einem entsetzten Schrei wieder losließ, weil er instinktiv versuchen wollte, mit den Hände» Dschungel und Jazz nebeneinander. 4 dir Ungeheuer abzuwehren, dir seinen Körper zerrissen. Schließlich glückte es, ihm die Schlinge des Lassos über den Kopf zn weisen und ihn mit einem Ruck herauSzuziehen, aber er war, obwohl das ganze kaum fünf Minuten gedauert hatte, nur noch rin Skelett, mit rin paar llniformfetzen bekleidet. H. Lauterbach. Amerika lacht. Einige Scherze aus den LISA. Amerikas bekanntester und populärster Präsident Theodor Roosevelt, genannt Teddy, schrieb lW5, als jein Söhnlein Quentin acht Jahre alt war, an seinen Freund Kermit: „Neulich wollte ein Reporter Quentin über mich anssragrn, worauf der wahrhcitsliebcrche und liebenswürdige junge Mann ihm sagte: „Ra ja, ich sehe ihn manchmal; aber von seinem Familienleben weiß ich gar nichts." * Als Präsident LZarren Harding seine Wahliampagne absolvierte, jagte der Haupt- emprulchcr seiner Partei zum Wahlkourilee: „Halle: War reu zu Hause. Wenn er auf eine Bcrjammluugsiour ginge, könnte es passieren, daß man ihm Fragen stellt, und er ist so ein verdammter Narr, daß er versuchen würde, sie zu beantworten!" * Es heißl, daß viele Hollywooder Gastgeber jetzt zu ihren Abenden Einladungskarten auS- geben, aus denen gedruckt steht:„tztültig für den Ucberbringer und eine Gattin." * „Warum lernen dir Greeus plötzlich Französisch-'"—„Tie haben rin französisches Baby adopliert und sie wollen verstehen, was es sagt, sobald es;u sprechen beginnt." * „Virstern»acht waren Einbrecher in mei- nrm Haus."—„Oh, was haben sie mitgenommen?"„Sie haben alleS durchsucht und haben mir dann eine Fünfdollarnote auf dem Schreibtisch brnterlassen." ' Mistreß Higgins zahlt di« lctzre Rare sür ihren" Kindenoageli. Ter Verkäufer:„Dank« sehr, gnädige Frau. Und wie geht«s dem Babu?"— Frau Higgins:„Danke, ausgezeich- uet. Nächste Woche heiratet es." * Ein Matrose sleckr den Kopf durw die Tür einer Bar und sagt:„Wünscht jemand der Anwesenden einen kicinen Boxtampf auszntra- gen?" Tiefe Stille. Ter Matrose wiederholt: „Wünscht jemand hier drinnen mir mir zu boxen?" Ein alter Herr antworte'. endlich: „Rein, Zack: hier wünscht niemand zu boxen." —„Ra, das ist gut", sagt der Matrose,„dann kann ich ja ruhig hrreinkommen" Sine oiaöt verfilm im See. Bei der Anlage unserer heutigen Tal- fprrrrn ist es ja nichts Seltenes mehr, daß ganz« Dörfer unter Wasser gefetzt werde» und in einem See versinken. So hat man bekanntlich die herrlichen Ruinen eines der schönsten ttltäzyprischen Tempel in Luxor den Wassern des Nils preisgebcn müssen, um durch den großen Staudamm von Asin an die Fluten des Nils auszuspeichern und der allmählichen Br- wäsierung des RilunlerlandeS zuzuführeu. Bei dem gewaltigen Tiaudamm, der seit dem Jahre ISA in Chile errichtet wirb, um den Fluß Hurtado zu regulieren, haben die chilenischen Behörden nun rin« ganze Stadt, das Städtchen Reroleta, opfern müssen, das zu den ältesten spanischen Niederlassungen am Großen Ozean zählt. Bereits im Beginn des 16. Jahrhunderts, vor 106 Jahren also, haben hier die Bäter Franziskaner ihre erste Missionsniederlassung in Südamerika errichtet. Aber Reroleta ist nur zu einem kleinen Städtchen angewachsen. ES liegt mitten in einem weiten Tal des Hurtado, rings von Anhöhen umgeben, dir künftig die Umwallung deS mächtigen Staubeckens bilden werden. Der angestaute Ser, in dessen Fluten Reroleta verschwinden wird, dürfte 166 MU- lioneu Kubikmeter Wasser jassen. Sogar der Glockenturm. des alten Domes, der ebenfalls noch au? dem Zeitalter der Entdeckung stammt, wird noch um zehn Meter unter dem Wasserspiegel des Sees liegen. Das heißt, man würde die Kirche zuvor abreißen. Aber die Einwohner von Reroleta, die an ihrer zum Untergang be- stimmten Heimat sehr hängen, haben an di« chilenische Regierung eine Petition gerichtet, worin sie baten, daß ein Denkmal an der Stelle des Kirchturms errichtet werden möge, das eben noch aus dem Wasser des künftigen Sees emporragt und so als letztes Wahrzeichen einer der ältesten Städte Chiles die Stätte zeigt, wo Reroleta versunken liegt. Was mancher nicht weiß. In Krankenhäuser» ist man seit einiger Zeil dazu übergegangcn, bei der Behandlung der Kranken auch den Einfluß der Farben zu Hilfe zu nehmen. Es war schon während des Krieges ftstgestrllt worden, daß bei Personen, die einen Nervenzusammenbruch erlitten halten, grün sehr günstige Wirkungen hatte, während andere Farben aufreizend wirkten. Bon dem berühmten Physiker Newton weiß man, daß er eine Vorliebe für Rot hatte. Alles in seinem Hause war rot: rote Vorhänge, rote Bettbezüge, rote Möbel. Tie Aerzte sind der Meinung, daß rot im Wohnraum keine günstige Farbe ist, und sie meinen, daß die Reizbarkeit, der Newton im Laufe der Jahre verfiel, im wesentlichen auf den Einfluß seiner Umgebung znrückzuführen sei. ES gibt fast vierzig Städte in der Welt mit einer Bevölkerung von über eine Million. Eio Drittel der erwachsene» männlichen Bevölkerung Frankreichs, die insgesamt 13 Millionen ausmach:, besteht aus Junggesellen. In einer Provinz Argentiniens sollen Spatzen bei der Traubrnernte einen Schaden von«nva 60.000 Mark anrichten. Zn den gesündesten Engländern gehören die Londoner, bei denen der Prozentsatz der Todesfälle auf 11.7 Promille gesunken ist. Der Ersiuder der Ansichtskarte soll ein gewisser I. H. Locher in Zürich sein, der im Jahre 1872 bei einer Nürnberger Firma eine solche Karte mit Ansichten von Luzern drucken ließ. Boa hundrrt Ehepaaren in Frankreich sind 23 kinderlos, 25 haben nur rin Kind, 22 haben zwei Kinder. Weniger als 3 Prozent haben sieben Kinder oder mehr. Di« Kurden, das B«rgvolk BorderasienS, beherrschten seit Urzeiten dir Fertigkeit, mit Hilfe der Finger all« Zahlen unter zehn multiplizieren zu können. Es wird angenommen, daß sie seinerzeit die Kunst, die Hände als Rechenmaschine zu benutzen, von den Römern gelernt haben, die selber dann dies Können völlig vergaßen. Gchacytrae. All« Aulchrtkteu and Anträgen an Ara. Wenzel Echaroch. tiwriiniy Rr. Sd Um Anfragen ist IdMtaub deiealegea. det Teplig-Echdnau. Schachaufgabe Nr. 145. Von Hermann Hllgart, Nn>WUiritx. Schwarz: Kia; Td3; Lb3; Sh7; Bc4, g4(6). a t> c«t e|* li t& s■ M ,a 7 v 6 5 1 L W F• r 1 F*. w»*£2 4 4 iXölU L- - 1 M ULK S K d. N z 1 a b c—b3 TdS—37 20. b4— b5 Le4—c2 21. Sb3—aS LeT—4» 22. b5—bö! Viel stärker als 22 bXa. 22..... 23. c5—c6! Gewinnt eine Qualität, ohne dabei sein vorteil einzub&Ben. 23 Td'-cf Oder b*c. 24. b«. 2t Sx5 a* K cd—te7 26. TH—el und Weiß gewann rasch. Eia einwandfreier positioneller Sieg des Meiste« rischer.