9tr. 44. tlnterOaitungtibeilage. 1933. DsÄ MrSÄ der frönen fremden Krau. MMMWMWWWMIIMMWMMMWMWWWMMMüWWUWIWMWNWWLMW^WWMIUIWMIMWIIIIWMIWIWIIiMMIIWMIIIIWUMIUMIIIlMMIIlllM Bier Mann hoch waren wir dir einzigen Passagiere auf der„Buona Spcran- za", als ich einmal von den Maskarcn- Jnscln nach Obok am Roten Meer hinüberfuhr. Nachdem mir die paar Affen, die sich in übermenschlicher Liebe umschlungen hielten und in ihren Käfigen am Vorderdeck die verlorene Freiheit beweinten, das ewige Meer, der strahlende Himmel und der.Hai im Kielwasser langweilig geworden waren, begann ich mich für meine Reisegefährten zu interessieren. Begegnet man in diesen Gegenden einen Menschen, dann kann man nie wissen, ob er zur guten oder schlechten Sorte von Abenteurern gehört. Jedenfalls lut man recht, sich wenig darum zu kümmern, solange es nicht die eigene Person berührt. lieber zwei meiner Mitreisenden hatte ich mir bald ein Urteil gebildet. Austin Robin war das typische Söhnchen reicher Eltern, das sich auf einer Studienreise- befand und vor Unerfahrenheit förmlich strahlte; der andere, ein geborener Holländer, verriet den hartgesottenen Plantagenbesitzer, bei dessen bloßem Anblick den Eingeborenen die Haut zu jucken beginnt. Schwerer fiel mir die Einschätzung von Fred Weller, einem selten großen und kräftigen Mann, der mehr als ein halbes Dutzend Sprachen fließend beherrschte und jeden Winkel der Welt kannte. Natürlich schlossen wir vier uns zusammen, schlugen die Zeit tot, so aut es ging, und wenn wir nicht gerade spielten, dann wurde aus bewegter Vergangenheit erzählt. Des Abends leistete uns der Kapitän Gesellschaft.. So saßen wir auch einmal, tranken italienischen Rotwein und sprachen von Frauen. „Ja," meinte der Holländer zu diesem Thema,„man lernt erst zu schätzen, welch herrliche Geschöpfe die weißen Frauen sind, wenn man in Gegenden verdammt ist, in denen es keine gibt." „Stimmt, stimmt", bestätigte Austin Robin, der junge Mann, um endlich auch einmal mitzureden,„ich habe seit sechs Monaten keine Weißen mehr gesehen. Desto unvergeßlicher blieb mir das Erlebnis mit einer schönen fremden Frau." Der Jüngling erzählte uns den Traum einer Nacht. Von JtalpQ Arvan. Bon einer Dame, die er am Tag vor seiner Abreise aus Syrakusa kennenlernte, mit der er herrliche Stunden verlebte und die er nie Wiedersehen durfte, da sie gebunden war. Er wußte von ihr nur den Rufnamen und daß sie Schwedin sei. „Ein schönes Märchen," schloß Austin{ Robin seine Geschichte,„ich werde sie im Leben nimmermehr vergessen." Der schwere Wein lag uns im Blut,! geheimnisvoll spann die Tropennacht und leise rauschte das Meer. Tie Sehnsucht in dem JLnglingshcrzcn hatte uns Männer! mitgeriffen, schweigend versanken wir in Ge- i danken und aus der Vergangenheit stiegen längst vergessene Schatten empor. Austin Robin, der Jüngling, hatte Tränen in den Augen; die harten Züge des Holländers verrieten einen alten Schmerz und Fred! Weller blickte starr vor sich hin; der Kapitän i war wortlos nach seiner Kajüte gegangen. „Quatsch," schrie der Holländer und hieb! die Faust auf-den Tisch,„alles Quatsch, j Zuerst glaubt man, nicht darüber hinweg-1 zukommen, aber dann, nach ein paar Iah- ren, greift man sich an den Kopf. Seien! Sie froh, junger Mann, so Sie Ihre Schöne i nicht Wiedersehen, wer weiß, wie Sic dann aussieht und welche Enttäuschung Sie erleben würden." Wehmütig schüttelte Austin Robin das Haupt, griff nach der Brieftasche und entnahm ihr des Bild einer Frau. „Sie hat mir dies zum Abschied ge- j schenkt," sagte er und reichte mir die Photographie. Ich mußte, zugeben, nie Schöneres! gesehen zu haben. Der Holländer bestätigte! meine Ansicht, dann legte er das Bild vor| Fred Weller auf den Tisch. Ich konnte sein> Gesicht nicht sehen, da ich gerade mein Glas! vollzog, aber mir fiel der Klang seiner| Stimme auf, als er jetzt fragte:„War es vielleicht so am zwanzigsten Mär; herum,! daS Erlebnis in Syrakusa, verehrter Mr. Robin?" „Ja, allerdings!" staunte der junge Mann. „Hieß die Dame vielleicht Nora?" „Himmel!" rief Austin Robin.„Woher kennen Sie diese Frau? Wer ist—" Er kam nicht weiter; das Wort blieb ihm buchstäblich in der Kehle stecken, den« Fred Weller hielt aus weitaufgeriffenen Augen seinen Blick auf ihn gerichtet: den starren Blick eines Henkers. Der junge Mann war totenblaß geworden und versuchte vergeblich, dem Banne dieser schrecklichen Augen zu entkommen. Minuten vergingen so, wortlos. Der kalte Schweiß rann Austin Robin in Strömen über das fahle Gesicht, und ich habe nie ähnliches gesehen, als das fürchterlich verzerrte Antlitz von Fred Weller, in das sich von Sekunde zu Sekunde sichtlich mehr der tödliche Haß fraß. Endlich mußte dieser ausgereift sein, denn wie Hammcrschläge klangen die Silben, die der Mann jetzt hervorstieß:„E—he—bre- chcr!" Stöhnend erhob sich Fred Weller zu seiner riesigen Größe und sprach zu dem bebenden Jüngling:„Für einen von uns Zweien ist kein Platz mehr auf dem Schiff, kommen Sie, Mr. Robin, aussteigen!" „Der Hai wird lachen; vielleicht warten die Herren, bis wir an Land gehen," versuchte der Holländer zu begütigen, aber nur ein grimmiges„Nein" war die Antwort. Halb zog er ihn, halb sank er bin, dann standen Fred Weller und Austin Robin am Heck, der Riese, neben dem schmächtigen Jüngling, und an dem Ausgang eines Kampfes war nicht zu zweifeln, wenn es dazu kommen sollte. Ich wollte einen Mord verhindern und mich an den Steuermann wenden, da der Kapitän schon zur Ruhe gegangen war, doch riet mir der Holländer, mich in so heikle Angelegenheiten nicht cinzumengen. Achselzuckend folgte ich ihm, um nicht Zeuge schrecklicher Dinge zu fein. Wir lehnten uns unweit des Auslugpoftcns an die Reeling und warteten auf den Todesichrei. Wir staunten daher, als wir im ersten Licht des jungen Tages Austin Robin auf unS zukommen sahen. „Er hat mir Frist bis nach unserer Ankunft in Qbok aegeben." stöbnte der junge Mann.„Wo ich mit ihm am Messer oder Pistolen kämpfen soll. Zur Bürgschaft, daß ich ibm nicht durchgehe, mußte ich ihm meine Brieftasche mit sünfbundertsiebzig Pfund aushändigen. Wenn ich mich ihm stelle, bin 2 ich verloren. Raten Sie mir doch, was ich vergnügtes Gesicht und schien seine gekränkte ihm so deutlich zum Bewußtsein machen foll!" Ehre rasch getröstet zu haben. Vielleicht be- Schwarze ein Mensch ist. ruhigte ihn die gespickte Brieftasche, die nun sein Eigentum geworden war. ,, Das beste ist," meinte der Holländer, ,, Sie verschwinden, so bald wir ankommen." ,, Aber mein ganzes Geld," jammerte Robin. Wenn es Ihnen lieber ist als die Haut, dann müssen Sie eben fämpfen," erklärte trocken der Mann und kehrte ihm den Rüden. " 1 daß der ,, Was werden Sie eigentlich mit Ihrer Und so wandert der Wanderer weiter. Frau machen?" erkundigte ich mich bei ihm. Stundenlang in der glühenden Sonne. Mit welcher Frau?" tat Fred Weller Tropenhelm, den er nicht aus praktischen, jonerstaunt, ich bin doch ledig." dern aus literarischen Gründen gekauft hat, ist ,, Wie bitte?" fragte ich entgeistert. schwer und naß geworden. Der Korthelm hat Habe nie behauptet, daß es meine den Schweiß aufgefaugt. Der Wanderer trägt Frau war," feirte der Mann, und wenn den Helm in der Hand und knüpft sich aus dem ich den Knaben als Brecher einer Ehe be- Taschentuch eine Kopfbedeckung. zeichnete, so muß doch nicht die meine damit Der Wanderer weiß, daß einige Meter vom gemeint gewesen sein. Ich fann eben nicht Wege entfernt, hinter den Büschen auf dem So", erklärte Fred Weller, als wir leiden, wenn junge Leute sich der Abenteuer Feld, irgendeine Raubkaße sich sonnt, ihr uns andfein gemacht hatten, jest werde ich mit Frauen anderer brüsten." Schläfchen hält oder gar umberschleicht und auf Mr. Robin zu einem kleinen Spaziergang Beute lauert. Der Wanderer ängstigt sich aber einladen. Könnten Sie ihm vielleicht ein Am nächsten Tag landeten wir. Der Holländer verabschiedete sich, denn er war am Ziel. Wir drei anderen wollten nach Maffava weiterfahren. Gebetbuch borgen?" „ Woher wußten Sie dann, daß es um den zwanzigsten März herum war, und daß nicht über seine gefährliche Nachbarschaft. fie Nora hieß?" Diese lezte Tröftung erwies sich als überflüssig, denn der Jüngling war spurlos„ Das Datum und der Name Nora stan verschwunden, nachdem ein Matrose ihm den auf der Rückseite der Photographie, die heimlich das Gepäck an Land gebracht hatte. mir der Holländer irrtümlich verkehrt vorSo fam es, daß am nächsten Tag von den gelegt hatte," erklärte Fred Weller gelaffen alten Passagieren nur Fred Weller und ich und zeigte freundlich lächelnd fein Raubtier abdampften. Der Mann machte ein ganz acbik. Wanderung durch Gwaziland. Bon G'et Jofa. Swaziland, die von Bergmanern umgebene So spaziert denn der Wanderer, wohlgentut Heimat des friedlichen, aderbautreibenden Ban durch das friedliche Buschfeld Swazilands. tu- Negerstammes der Swazis, liegt zwischen( Friede für ihn- Krieg unter den Tieren.) Transvaal und der portugiesischen Kolonie MoJambique. Bortugiesisch ist Mosambique inso fern, als es auf den Kolonialfarten die Farben Bortugals trägt. Neber den Ertrag der Ko Ionie verfügen Engländer. Buschfeld ist jene typische Landschaft, die in ganz Afrika immer wieder auftaucht. Das Wort„ Buschfeld" charakterisiert in bündigster Form die Eigentümlichkeit jener Landschaft. Da erheben sich Sträucher und Dornengestrüpp Offiziell herrscht England in Swaziland, der Busch. Der Busch wechselt in steppenähndeſſen ſchöne Bezeichnung„ Protektorat" auf fiche Gegenden über- in das Feld. Buschfeld den Schutz, den England den Eingeborenen an- ist das Wechselspiel von Busch und Feld. gedeihen läßt, hinweisen soll. Aber ähnlich wie im füdafrikanischen englischen Protektorate, Im Busch hausen Schlangen und wunder Betschuawaland, wo jüngst ein versojfe- bare, farbenprächtige Vögel. Auf dem Feld ner Europäer vor dem Säuptling Tscheckedi in findet das Wild ſeine Gräfer und das RaubSchuh genommen wurde, werden auch in tier sein Wild. Zerſtrent ragen Bäume aus den Swaziland die 2000 Weißen unter den hohen Gräfern. Die Bäume werden nicht ſehr 200.000 Swazis von den Protektoriatsherren hoch. Sie bliden trotzdem stolz erhaben in die protegiert. Dies ist der wahre Sinn der Be- Welt. Manche ähneln Pinien. Sie spannen zeichnung„ Brotektorat". zerrissene Schirmfronen aus. Fast wie Asphalt straßen sind die Eingeborenenwege des Buschfeldes. Und doch sind sie nicht von Menschen hand gepflegt. Regen und Sonne sind abwechfeind ihre Pfleger. Regen näßt den roten TonMit den nötigen Utensilien eines Wander- boden, der dann von der Sonne zum harten Lebens in den Tropen ausgerüstet, hat der Wan- 3ement getrocknet wird. Es geht sich wunderderer hunderte Kilometer zu Fuß zurückgelegt. bar auf den„ ungepflegten" Wegen des BuſchMit seinem Browning wußte er nichts weiter feldes. anzufangen, als hin und wieder einen der zier lichen hundsgroßen Buschböde zu erlegen. In Swaziland. Auf der Wanderung von Transvaal nach Lourenco Marques, dem großen Safen Mosambiques. Eine Fußtour vom Kap nach Kairo ist ge fahrlofer als von Lindau am Bodensee nach Tilsit in Ostpreußen. Afrikanische Raubtiere schenen den Menschen und die Schwarzen im heutigen Afrika ſind weniger wild als die Braunen im heutigen Teutschland. Er weiß, daß den Raubfaßen Roibockfleisch verlokfender ist, als ein verschwister und wenig fetter Europäer. Und wenn der Wanderer müde geworden ist, sengende Sonne und Hunger Raft beseen, hat er feine Bedenken, unter einem harmlosen Baum am Wege sich erst zum Essen hinzulegen und dann zum Schlafe auszustreden, nachdem er die Baumkrone mit den Augen vorsorglich nach der grünen Mamba abgesucht hat. Wenn die grüne Mamba sich angegriffen fühlt, was bei ihrer Nervosität oft vorkommt, beißt sie den vermeintlichen Angreifer. Ihr Gift ist ohne Konzession tödlich. Mit einem toten Menschen weiß sie dann nichts weiter anzufangen. Sie ist feine Riesenschlange und kann ihn nicht verschlingen. Schon an einen Roibod müßte sie erstiden. Der Wanderer hält sein Schläfchen, Und was sehr angenehm ist. Aber unangenehm ist als er aufwacht, findet er sich noch am Leben, was ſehr angenehm ist. Aber unangenehm iſt es, daß die Sonne schon ein bißchen den Hori ont hinabgerutscht ist. Der Wanderer muß sich beeilen, wenn er nicht wieder einmal unter dem freien Himmel übernachten, sein eigener Gesellschafter sein will. Solch eine einsame Nacht an vom langglimmenden Holze gespeisten Feuer ist ja unvergleichlich reisvoll, romantisch. Aber der an Romantik übersättigte Wanderer lechzt nach einem richtigen Bett, das ihn auf der Handelsstation jenseits des Nebenfluffes des Krokodilrievers erwartet. Und er hat noch vier, fünf oder gar sechs, fieben Stunden bis zu seinem nächsten Zie!, der Handelsstation. Die Auskuüfte der Schwarzen sind nicht verläßlich. Sie nehmen es mit der Beit nicht genau. Sie haben ja so ble! Zeit. Und so holen denn die Schritte des Wanderers weit aus. Nach einiger Zeit wird er durstig. Seine Wasserflasche ist leer und seine Rehle angedörrt. Keine Kaija, feine Negerhütte Und wenn die Gegend einsamer wird, afri- ist weit und breit zu sehen. Und er möchte fauische Wildnis, wie ein planvoll angelegter etwas Saftiges, Durststillendes,... ja, eine Garten, auftaucht, wird die auftauchende Ge- Zitrone oder gar eine Apfelsine wären das ſtalt eines nadten, bemalten, furchtbar wilden Richtige. Swazis, vom Wanderer freudig begrüßt. Ver- Da sicht er, nicht weit ab vom Wege, einen traut und menschlich wirft das zum Kegel ge- Baum, der zitronenähnliche Früchte trägt. Dur formte Haargestrüpp des Swazis. Und sein stig, nach Saft lechzend, holt er sich eine herMan trete in irgendein Bantu- Negerdorf Assegai, sein Speer, wird von ihm nicht zum unter. Ihre Schole ist eine dünne, forfartige, Friede herrscht in seinent Kraal. Gastfreundlich Angriff bereitgehalten, sondern dem Wanderer brüchige Borke. Als er sie öffnet, strömt ihm wird der fremdrafsige Wanderer aufgenommen. als Schleifstahl für das Buschmesser hingehal bitterer Geruch von dem ungeformten gift Würdevoll, ruhig, abgemessen sind die Gesten ten. Der Wanderer erkundigt sich nach dem grünen Fruchtfleischballen, der mit einigen stör und Reden der„ Wilden". Dasselbe läßt sich Wege und ist froh, daß die Verständigung mit nern gespidt ist, entgegen. Der Wanderer sicht von den braunen Eingeborenen und häufiger dem prächtigen schwarzen Burschen so langwie- diese Frucht zum ersten Male in seinem Leben. im Ausland Geborenen Deutschlands nicht be- rig ist, daß er seine Gesellschaft länger genießen Ihr Inneres hat gar wenig Aehnlichkeit mit haupten. Man beleidigt die Raffern, wenn man fann. Und wenn sich der Swazi grinsend und einer Zitrone. Der Wanderer ist mißtrauisch. Deutschland mit einem Kaffernfraal bergleicht. Spielerisch entfernt, und der Wanderer wieder Sein Justinkt warnt ihn vor der unsympathiDie Swazis find gesitteter als die Nazis, allein ist in von herben Düften und Kleintier- schen Fruchtfleischmasse... Er wirft sie weg.. lauten erfüllten Buschfeld, fommt es um sie dann wieder aufzuheben: Vielleicht ist sie doch nicht giftig... Aber der bittere wilde Geruch und das giftgrüne Aussehen waren.. Entschlossen schleudert der Wanderer die Frucht um Teufel oder einer Raubkatze auf dem Buckel, um dann weiter zu eilen... 3 Unruhe der Enge. Brief an einen jungen Freund. Ta, nach einiger Zeit, sieht er am Wegrand lich hierherkommen? Du willst das Paradies, die Stadt nicht. Ihr tuft Du Unrecht. Du willst also, mein lieber Freund, wirk 1zens muß es liegen, nur in ihr? Also schmähe einen Strauch mit roten Pflaumen. Und als er in dem Du leben darfst, verlassen um dieser die dünne Schale einer dieser Pflaumen ab- großen Stadt willen, die nicht gut ist? War sie bald schon verläßt, mit dem Auge des DieIch bitte Dich, betrachte sie einmal, da Du zieht, lacht ihn vertraulich das Fleiſch einer hei denn alles, was ich Dir von ihr erzählte, in benden. Sie ist so klein! Ist das aber ihr matlichen Pflaume entgegen. Er loſtet: Das den Wind gesprochen, der um Deine all zu jun- Nachteil? Richt vielmehr ihre Stärke? EntFleisch ist sehr fauer und hängt zäh und faſerig gen Ohren weht? Ist es denn wirklich so bält sie nicht alles, was sie braucht, um da zu am Kern. Aber sein Instinkt sagt ihm. daß er schwer, glaubhaft zu sein, wenn man warnt? die Pflaume essen darf. Irgendwo in seinem Rudjad hat er Streuzuder. Er reißt sich eine Unmenge Pilaumen ab und hält ein föstlich mundendes Mahl. fein? Einen Bahnhof mit zwei Geleisen, die Ich sehe Dich so deutlich vor mir, wie Du herein und hinaus führen; zum Kommen und eine Arme gewaltsam dehnst, als wolltest Du Gehen ist das genug. Straßen und Gassen in eine Enge von Dir drücken, die Dir den Atem die Kreuz und Quere, eng und breit, banmNachher sollte er auf der Handelsstation er- nimmt. Nimmt sie Dir den Atem, Du Uner- bestanden und gewinkelt, alt im Kern um den fahren, daß die ersten Früchte giftig, die Pflan- jättlicher? Ich höre Dich verächtlich sagen: Marktplatz herum, jung und neu draußen, wo Aber die Bäume überragen ja die Dächer der sich die ersten Siedlungen breiten. Und wenig fleinen Sänfer! Ist das nichts für Dich, willst Zeit braucht es, bist Du durch all das hindurchDu höher hinaus?! Nun gut, ich darf es nicht spaziert! Ich weiß, das ärgert Dich. Du belächeln, es ging mir, wie es Dir geht; ein- möchtest lieber ersaufen in einem ſteinernen mal geht es uns allen so, daß wir das Schlichte men aber richtige Pflaumen waren, die keinen Zuder von der Natur mitbekommen haben. Wenn wir mit der Wildnis zusammenkom. men, in ihr leben, beginnen wir ihre Stimmen verstehen, lernen Gefahren auszuweichen. Und wie der Neger inmitten gefahrdrohender Umgebung hundert Jahre alt wird, werden wir es dort auch auf neunzig bringen. Und wenn irgend ein Buschfeldneger durch irgendeinen bösen Zufall, durch Schlange oder Raubtier, ums Leben Tommt, so kann man dem entgegenhalten, daß Europäer durch Auto, Flugzeug, Eisenbahn, Gas, zwangsweise ihr Leben nicht zu Ende leben fönnen. Die Gefahren der Zivilisation find größer, als die Gefahren der Wildnis. ( Schluß folgt.) Eine Burg des Herodes sus graben. verachten. Weer. Dann ist ein kleiner Hafen da, in dem die Schiffe sich ausruhn, schräggeneigt auf dem Nun denke ich mir, daß es wohl nichts Schlick der Ebbe; ein großer Krahn und ein nüßt, das, was einer erstrebt, herabzusetzen. kleiner, das genügt. Alles ist das Einmal! Ein Bielleicht aber hörst Du mir lieber zu, wenr Schloß am Wall hinter den Pappeln, ein fleiich Dir, was Du verlassen willst, noch einmal nes Theater, ein Café, ein Mann, der die Häuans Herz lege. Denn wenn es zu spät ist, mein jer baut; seine Wagen raffeln durch die Stralieber Freund, und es wird unwiederbringlich ßen, und Du sagit: Aha! Ein neues Haus ein will ich Dir de Rene ersparen, die ich jet: fühle. Allzuleicht überwiegt die Freude des Sprunges, den einer magt, den Dank, den er dem Boden schuldet, von dem er sprang. wird aufgerichtet! Mitten auf dem Markt steht das Rathaus mit vielen Türen; sie führen zu allen Aemtern, Du kannst gar nicht fehlgehen! Was Du auch immer suchst, es ist da. Einmal! Jst das denn zu wenig? Muß es denn immer die Fülle sein, das Ucbermaß, die Verschwendung? Ach, mein Lieber, wie bald wird jie Dich verwirren, wie bald wirst Du ihrer müde sein! Jetzt erwachst Du noch und hörst in der Frühe bekannte Laute: Das Bellen des undes, den ersten Omnibus, der aufs nahe Land fährt; Du blicst hinaus, der Himmel spannt sich weit, es ist wichtig, wie das Wetter wird. Der Briefträger grüßt Dich, Du nickst den Kaufleuten zu erfährst das wenig Neue von Mund zu Mund; der Tag rollt sichtbar, Mittagsruhe stärkt, am Abend legt sich die Arbeit wie ein müder Hund hinter den Sfen. Nachts hörst Du, wie ein später Schritt verhall: ein Zug braust fern im Land... Das ist, glaube mir, so wunderbar! War das kein Leben? Heute noch, glaube mir, bist Du ein Mensch' Der Erde nahe, vom Die Häuser also, sagſt Du, ſind Dir zu niedrig? Und daß die Bäume in den Himmel wachsen, ist Dir nicht recht? Ach, Lieber, wie wirst Du Dich danach sehnen! Oder glaubst Du, daß die Höhe der Häuser Dich hinauftragen wird auf ihren Schultern? Und daß der Eine wichtige Aufdeckung gelang der Expe- Himmel den Bäumen hier unerreichbar bleibt, dition, die der Leitung des Erlanger Historikers dafür sorgt schon der Boden, der unfruchtbar Professor Schulten untersteht, da sie die Burg ist und hart unter den Sohlen. Verachte mir des Herodes und die römischen Lager bei Maß die Sandwege nicht, auf denen Du heute noch fada am Toten Meer ausgraben konnte. Die gehen darfst! Daß die Spuren der schweren römische Umwallung ist dort mit acht Lagern Räder sie furchen, daß der Nachtregen, den Du und dem Sturmdamm, durch den Vespasians rauschen hörst in der Stille, sie tief zerweicht, Legat Silva im Jahre 73 n. Chr. die von 960 daß Du Dich spiegeln kannſt in den Pfützen am Jungen verteidigte Herodesburg bezwang, wun- andern Tag. bis die Sonne sie auffangt in erdderbar erhalten. In den Lagern von Massada duftendem Nebel, das, glaube mir, iſt ein fanden sich nicht nur die Kasernen, sondern auch großes Geschen!! Du wirst es begreifen, wenn noch alle Einzelheiten, wie das Tribunal für Du den Widerschein Deines Bildes im Stein die Ansprachen, das Auguratorium, der Blatz suchst, im dumpfen, abgeschliffenen Asphalt, Regen genäßt und von der Sonne gewärmt. für die Fahnen, die Lager in den Kasernen wenn Du vergessen haben wirſt, daß es Regen Eine Stunde wegs und Du stehst am Trich und die runden Herde in deutlich erkennbarem gibt, Wanderung des Lichts, Jahreszeiten und blichst auf die kleine Stadt, die nicht schuld Zustand vor. Auch die Umwallung ist noch Lachst Du mich jetzt aus und sagst Du, ich ist an Teiner Unruhe, sie zu verlassen. Be. flar in ihrer Linie sichtbar und läßt sich als fei sentimental? Ich bin nur sehnsüchtig! Ich zwängeſt Du sie, wer weiß, vielleicht würdest eine 4300 Meter lange Mauer mit vielen er-- erinnere mich! An die Weite des Horizonts, Tu glücklicher! Wenn Du aber erst die Feshaltenen Türmen prachtvoll erkennen, beffer er an die heraufziehenden Wolken um Mittag, an fein desprengt haft und die Stadt verlaffen, nach halten noch als die von Numantia in Spanien, die Grasufer des Flusses, an denen wir lagen, der ich mich sehne, lieber Freund. mas nüht die Professor Schulten vorher ausgegraben hat. bis mit dem Abend die Kühle heranwehte ans es Dir dann, die Arme gewaltsam zu dehnen? Der Expeditionsleiter mißt der Ausgrabung der den Weiden. Die Doppeltürme des Doms So eng und eingefeilt und lichtlos warst Kohortenlager besondere Bedeutung bei, weil waren nah, hier begann der Barf. der Nachts Du nie, wie Du ſein wirst in der großen Stadt, bisher nur wenige gut erhaltene Kohorten verschlossen wurde, und, wandte ich den Kopf. die Du heute erſchnit! tastelle ausgegraben wurden Neben den sechs sah ich ringsum nur Ebene, waldbesäumt Lagern für Kohorten von 1000 und 500 Mann Du begreifst es nicht, da Du es noch be- ist! entdeckte man zwei Hauptlager für je cine halbe ineft. Es ist das alte Geheimnis! Wie kommt Legion, in deren eines ein Kastell des von Pro- es aber, daß ich, dente ich so zurück, als Erstes fessor Alt entdeckten Verteidigungswalles von immer den Himmel sehe, in allen seinen StunPalästina eingebaut ist, mit peripherisch am den, allen seinen Farben, zu jeder Jahreszeit? Wall gelegenen Kasernen. Die Festung Maß- Dann ist mir, als sei der Blick auch damals, fada wurde von den späteren Hasmonäerfür als ich noch unter ihm ging. getränkt gewesen ist ihr schon?... ften erbaut gleichzeitig mit der Feste Machärus, nur von ihm. Er war so nah, so gegenwärtig, Bauchredner gab es bereits im Altertum. die beide im Krieg gegen die Römer bekannt so tief bewußt. Alles, was Stadt hieß, und Schon Jejaias erwähnt einen Bauchredner. Die wurden, da der Fall von Massada als beson- Land säumte ihn nur, faßte ihn nur ein, wie Griechen glaubten. daß bei den Bauchrednern ders ſymptomatisch empfunden wurde. Im das Gold den Opal! Und Du stöhnst in der Dämonen am Werk wären und nannten die Gebiet dieser Herodesfeftung lagen auch die Enge? Was drückt Dich denn? Weiß ich nicht Ausüber dieser Fertigkeit Engastrimanten von Schulten gleichzeitig vorgefundenen römi- mehr, was mich drückte, als auch ich darauf( Bauchwahrsager) oder Eurykliden, nach Euryschen Belagerungsfeftungen und Kriegsbauten. ann, auszubrechen? In der Unruhe des Her- files, der zu Athen die Bauchrednerei betrieb. Grüß mir Tein Paradies, lo lange es Reit Nar der es verloren hat weiß wie es ist, so wunderbar... Joachim. Der schlimmite Feind. Bon Georg Herwegh. Georg Herwegh( 1817-1875), einer der leidenschaftlichsten politischen Dichter des vorigen Jahr hunderts, von Heinrich He ne„ Die ciferne Lerche" genannt, wurde aus Preußen ausgewiesen. Er starb als Berbannter in der Schweiz. Das folgende Gedicht schrieb Herwegh lurz nach der Gründung des Deutschen Reiches in Versailles, im Feber 1871. Dies Volt, das seine Bäume wieder Bis in den Himmel wachsen steht, Und auf der Erde platt und bieder Am Knechtschaftsfarren weiter zicht; Dies Volt, das auf die Weisheit dessen Verkraut, der Roß und Reiter hält, Und mit Ergebenheitsadressen Frisch, fromm und fröhlich rüdt ins Feld; Dies Volk, das gegen Blut und Eisen Jungfräulich schüchtern sich geziert, Um schließlich den Erfolg zu preisen, Womit man Straßburg bombardiert. Dies Volk, das im gemeinen Stipel Der Macht das neue Heil erbliďt Und als„ Erzieher" seine Spitzel Den unterjochten Brüdern" schickt. Die Alten, Lieben, Wohlbekannten Von anno Sechsundsechzig her, Schaffot- und Bundesbeil- Votanten, Sie schüfen Deutschland? Nimmermehr! Sie werden mit verschmitzten Händen Entreißen Euch des Sieges Frucht; Sie werden Euren Lorbeer schänden, Daß Euch die ganze Welt verflucht! Das Blut von Wörth, das Blut von Spichern, Von Mars- la- Tour und Gravelotte, Einheit und Freiheit sollt es sichern Einheit und Freiheit? Großer Gott! Es wird die Fuchtel mit der Knute Die heilae Allianz erneun: Europa fann am Uebermute Siegreicher Junker ſich erfreun. Gleich Kindern lakt Ihr Euch betrügen, Pia hr zu spät erkennt, o web! Die Macht am Rhein wird nicht genügen, Der schlimmste Feind steht an der Spree! Das Golfspiel war schon vor dreihundert Jahren bekannt. Es gibt aus dieser Zeit einen Stich von Rembrandt, auf dem man Männer mit primitiven Golfschlägern spielen sieht. Es ist berechnet worden, daß Shakespeare in seinen besten Jahren etwa 8000 Schilling jährlich verdient hat, was nach heutigem Geldwert etwa einen Betrag von 70.000 Schilling entsprechen würde. 4Sie feiern Ernte eft. Von Gerhart Hermann Mostar. In ganz Deutschland wurde auf Befehl der Regierung ein nationales Erntedankjest gefeiert. Sie feiern Erntefest im Dritten Reich Sie, die zerstören, feiern, die, die schufen. Sie schalten Ader, Wald und Herde gleich, Und auch die Bauern haben sie gerufen: Der ältesten Geschlechter Söhne sind Bestimmt, zu diesem Feste anzutreten. Auch ich bin eines Bauernhofes Kind. Für meinen Feind gehn heut die Meinen beten. Du, Mutters Schwester, tuft die Truhe auf, Darin liegt obenauf die Sonntagstracht, In blassem Glode stehen Schnörkel drauf: Ann Marie Hansis, 1608." " 1 Du, Mutters Bruder, nimm das Eichenscheit, Das drei Jahrhundert alte damit schlug Wulff Hansen eines Landknechts Schädel breit; Auch dieser Landsknecht, heißts, trug braunes Tuch... Als du die alte Kunde mir erzählt, Da, Mutters Bruder, sagtest du das Rechte: Wer hat den Bauern allezeit gequält? Das war'n die Herren„ von" und ihre Knechte!" O, denkt daran, wenn euer alter Feind Euch zu seiner Feste Popanz macht, Ihr wißt ja, wie er spricht, und wie er's meint Dreht ihm den breiten Rüden zu und lacht! Dreht ihm den breiten Rüden zu und lacht, Wenn er von eurer alten Rasse gröhlt, Aus der ihr selbst euch nie sehr viel gemacht, Und die nur der beansprucht, dem sie fehlt! " Richtig geklärt. Der Lehrer ertlärt den Fischfang. Wer von euch," frägt er die Klasse, fann mir sagen, woraus ein Fischnetz gemacht wird?" Peter weiß es:„ Aus einem Haufen kleiner Löcher, die mit Stricken zuſammengebunden sind" Siamesisches. In einer Gesellschaft erzählte ein Kaufmann von seinen Reifen in Sintec indien, schilderte das Leben in Siam und erwähnte, daß der König von Siam Vater von nicht weniger als 307 Kindern sei. Entsetzt unterbrach ihn hier eine erst jung verheiratete Frau mit den Worten:„ O Gott, die arme Frau!" Schach- Ecke. Alle Sufchriften und Anfragen an Gen. Wenzel Scaroch Awettniß Nr. 65 bei Teplik Schönau. Allen Anfragen ist Retourmarke beizulegen. Schachaufgabe Nr. 160. Von Gustav Heldrich, Moritzburg. Weiß: Kd7; Dg8; Td5; Lbl, c7; Se5, h3; Bb5, d2, 15, g4( 11) a b ede 8 B 5 1 5 X 1 P h Matt in 2 Zügen! Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Erschelnen der Aufgabe an den Leiter dieser Spalte einzusenden. Doch dann seid ernst und fragt: was ihr da sollt? Weiß: Kd7; Dgs; Td5; Lbl, c7; Se5, h3; Bb5, d2, f5, g4. Welch eine Ernte feiert ihr mit denen? Die ernten nicht der Garben gelbes Gold, Die fäen rotes Blut und ernten Tränen! Seid ernst und still im Lärm und Lampenlicht, Und denkt an mich. Mich stießen sie vom Nest, Mich und viel andere. Vergiß nicht nicht. Einſt kehr' ich heim und dann ist Erntefest! Heiteres. Lösungszug zu Nr. 157: T13-14! ( Diese Aufgabe hatte leider nach Dc4xb5+ Nebenlösung.) Richtige Lösungen sandten nachtolgende Genossen ein: Olbert Ernst, Domina; Habl Erwin, Nestersitz: Rudek Peter, Brüx; Wenzel Adolf und Helzel Josef, Arnsdorf bei Haida: Hieke Josef und Fritsch Anton. Markersdorf; Böhm Heinrich, Jonsbach; Hälbig Johann, Bergesgrün( Einladungen erhalten?); Beutel Wilhelm, Arnsdorf bei Tetschen: Dinnebier Emil, Tetschen( gratulieren zum Partiesleg); Seidel Karl, Türmitz; Böhm Emil, Sobrusan; Mildorf Adolf und Döhnert Max, Tischau: Hilgarth Herrmann, Neu- Wistritz: Schöbel Franz, Straußnitz: Triltsch Gustav, Wisterschan: Walter Ludwig. Robek Franz, Michel Rudolf, Schmied Ferdinand, sämtliche aus Kwitkau. KROCHWITZ. Kennst du sie? Wann hast du eigentlich deine Braut kennen gelernt?"-„ Leider nach dem ich mich verlobt hatte!"- ,, Wenn dir das so leid tut, warum löst du die Verlobung nicht FREUNDSCHAFTSWETTKAMPF TETSCHEN GEGEN auf?"-„ Ja, da hast du eben meine Schwiegermutter noch nicht kennen gelernt..." Geschäfte. Wie geht dein Geschäft?" „ Enorm zu tun."„ Kunden befriedigen?" Nein, Gläubiger beruhigen." Nein, Gläubiger beruhigen.“ " Vereinfachtes Verfahren. Zeichenlehrer: „ Na, Frizz, jez zeig mir mal, was du gezeichnet Etta ein Zehntel aller Pferde in Neuvort hast in den Ferien!"- Friß:„ vier, Herr Leh sind Reitvferde. Eine amerikanische Eisenbahn- rer, eine Kuh auf der Wiese, die Gras frißt.“ gesellschaft, die 1914 noch 4000 Pferde beschäf- Lehrer:„ Ich sehe doch gar kein Gras." tigte, hat jest nur noch 600 in Gebrauch. In Frizz:„ Das hat die Kub alles gefressen." einer großen Kohlenfirma sind alle Pferde älter Lehrer:„ Und wo iſt denn die Kuh?"- Friß: als 12 Jahre, in den letzten sechs Jahren sind„ Die ist weggelaufen, weil kein Gras mehr da feine neuen mehr gekauft worden. ift." Der Hautbestandteil dea Seesandes ist Quar: der sehr miderſtandsfähig ist und dem Sand seine weike Farbe gibt. Weitere Beitandteile sind bräunliche Feldivatkörner, Gneis, Granit und Magneteifen. Man fann diese Bestandteile leicht unterscheiden, wenn man eine Sandvoll Sand genau betrachtet. Der Herzfehler. Patient:„ Aber Herr Doltor, ich habe gar nie gedacht, daß ich einen Herz. fehler habe."- Arzt:„ Sehen Sie! Wenn Sie nicht zu mir gekommen wären, hätten Sie immer lustig weitergelebt und wären vielleicht alt und grau geworden, ohne eine Ahnung zu, haben, was Ihnen eigentlich fehlt." Am 4. November ist die junge Schachsektion Tetschen erstmalig zu einem Schachkampf gegen Krochwitz angetreten, welchen auch letztgenannte Sektion infolge besserer Turniererfahrung mit 5: 3 Punkten für sich entscheiden konnte. Die Ergebnisse an den einzelnen Brettern waren folgende: Lorenz 0, Scherze 1: Fleck 1. Jelinek 0: Schicht 1, Günther 0; Noll 0, Hoyer 1; Zaruba 0. Hübel 1; Lischke 0, John 1; Dinnebler 1, Novotny 0: Klimt 0, Hocke 1. Die Ietschener Genossen sind in der Reihenfolge zuerst genannt. Trotz Niederlage ist kein Grund zum Verzweifeln, mit der Zeit dürfte den Krochwitzern in Tetschen ein starker Rivale entstehen. SCHACHKONFERENZ UND KURS IN STRAUSSNITZ. NEUSTADTL. welcher am 5. November in..Stocks" Gasthaus abgehalten wurde, entsprach bezüglich der Beschickung durch die Vereine nicht ganz den Erwartungen. In den Bezirksschachausschuß wurden gewählt: Bezirksschachleiter Gen. Böhm Willi, Straußnitz, welcher auch vorläufig die technische Leitung versieht: Schriftführer Gen. Patzner, Neustadtl: Beisitzer die Gen. Herrmann, Böhm.- Kamnitz, und Hanke, Parchen. An den Ausführungen des Gen. Scharoch nahmen mit regem Interesse die 15 erschienenen Genossen teil. Zu dem als Abschluß vorgesehenen Reihenspiel steliten sich dem Gen. Scharoch 12 Genossen. Das Ergebnis lautete nach 21stündiger Spieldauer 11½ ½ für den Gen Scharoch. Nähe rer Bericht erscheint in der Dezembernummer unseres Schachmitteilungsblattes.