S**- SV Snteröoitnng^bdloge. 1933. / Grne ErzäMuns von SNaxim Gott» Es ist nicht leichr, diese kleine Geschichte z» erzählen. Eie ist so schlicht. Al, ich ein Jüngling war, sammelte ich gern an Sonntagen— im Frühling und im Sommer— Kinder von unserer Straße und führte sie schon in aller Früh ins Feld und in den Wald. Es gefiel mir in Freundschaft mit den kleinen Leutchen zu leben, die so lustig Warrn wie die Vögel. Die Kinder freuten sich, dir staubigen, engen Straßen der Stadt verlasien zu können; die Mütter versorgten sie mit Brot, ich kaufte etwas Süßes, füllte eine große Flasche voll mit Kwaß und wie ein Hirt folgte ich rückwärts dem Zuge sorgloser Lämmer durch die Stadt, durch das Feld bis zum grünen Walde, der schön und freundlich im Frühling-schmucke da stand. Wir verließen meistens schon in der Früh die Stadt, wenn zur Frühmesi« geläutet wurde, und das Läuten der Glocken und di« Staubwolken, die die schnellen Kinderfüße aufwirbelten, begleiteten uns. Ja der heißen Mittagszeit, des Spielemüde, versammelten sich meine Gefährten am Rande des Waldes, nahmen etwa- zu sich, die Kleineren schliefen dann im Grase im Schatten eine- Haselnuß-Strauches und die Zehnjährigen schlossen einen engen Kreis um mich und baten mich, etwas zu erzählen. Ich erzählte, dlanderte mit ihnen, genau so gerne lvie sie mit mir. Ilnd trotz des Selbstbewußt- seins der Jugend und des ihr eigenen komischen Stolzes, eine Folge ihrer geringen Lebenskenntnis, fühlte ich mich oft wie ein zwanzigjährige- Kind mitten unter Weisen. lieber uns— die blaue Decke des Frühlingshimmels, vor uns— im weisen Schweigen der reiche Wald. Ein Wind weht vorüber, ein leise- Flüstern wird vernehmbar, aromatische Schatten des Waldes schwingen sich und wieder umschmeichelt uns eine wohltuende Stille wie eine Liebkosung der Mutter. Weiße Wolken gehen leise dahin in der Bläue des Himmels; vor der Erde, die von der Sonne erwärmt ist, erscheint der Himmel kalt, und es mutet einen merkwürdig an, daß die Wolken in ihm zerfließen. Und um mich herum— kleine, lieb« Leute, die berufen sind, alle Sorgen und alle Freuden dieses Leben- zu kokten. Das waren schöne Tage für mich, wirkliche Feiertage und meine Seel«, durch da» Wissen von den schlechten Seilen drs Seinschon genügend beschwert, reinigte und erfrischte sich in der klaren Weisheit kindlicher Gedanken und Gefühle. Einmal, als cch wieder mit einem Haufen von Kindern mis der Stadt ins Feld zog, stießen wir plötzlich auf einen von niemandem gekannten jüdischen Knaben, der barfüßig in einem zerrissenen Hemd vor uns stand. Er hatte schwarze Augenbrauen, war mggcr und gelockt wie ein kleiner Hamme!. Er war durch irgend etwa? erregt und hatte wahrscheinlich erst unlängst geweint. Die Lider seiner mattschwarzen Augen waren geschwollen und rot und zeichneten sich scharf ab auf seinem dlaublassen und hungrigen Gesichte. AlS er auf dir Kinder stieß, blieb er mitten am Wege stehen, stemmte sich fest mit den Füße>. in den kühlen Morgenstaub, di« dunklen Lippen seines schönen MundeS öffneten sich halb erschorcken und im nächsten Augenblick befand er sich mit einem leichten Sprung am Trottoir. Der Baum der Armen. Die lange Winternacht ist kalt, di« Not viel hundert Jahr« alt und wächst noch jährlich größer. Noch immer strahlt der rechte Bauui. der goldbehäng!« Ärunnrraum, durch Billen nur und Schlösser. Tie weder Geld noch Flruer hat, die Not schleicht aus der dunklen Stab: aus dünnen, leisen Schuhen. Und stiehlt«in Bäumchen für das Haus, wenn'-'rocken ist. w-» Heilung draus. Doch soll man das»ich: tuen! Es wird geprrdigr. Tann verwehrt. Wie man den lieben Gort verehrt mir einem Loch im Mage», Wie sich di« Not«in Bäumche» stell: und sich die Wimernacht erhellt, das könne» sie nicht sagen! Perer Pnck. „Haltet ihn!"— schrien die Kinder lustig im Chor.„Jud! Haltet den Juden!* Ich dachte, er werde davon laufen—- sein mageres, großäugiges Gesicht drückte Furcht auS, die Lippen zitterten, er stauch im Lärm der Verspottungen, reckte sich merk« wüdrig, als wüchse er, drückte sich mit bett Schultern an den Zaun und versteckte die Hände hinter dem Rücken. Aber plötzlich sagte er sehr ruhig, deutlich und in gutem Russischs „Soll ich euch Kunststücke zeigen?"' Ich verstand diesen Vorschlag al» Selbstschutz, die Kinder interessierten sich sofort für ihn und rückten von ijm weg; nur die Größten und Gröbsten blickten den kein«» Juden mißtrauisch und ungläubig an. Die Kinder unserer Straße waren den Kindern anderer Straßen frirwlich gesinnt; unser» Kinder waren von'rgendwelchen Vorzügen vor den Kindern anderer Straßen fest überzeugt, und sie liebten und verstanden«» nicht, besondere Vorzüge anderer Kinder zu bemerken. Di« Kleineren faßten die Sache einfacher auf:' „Also, zeig!" schrien sie. Ter schöne, schmächtige Junge rückte vom Zaune ab, bog seinen dünnen Körper zurück, berührte den Boden mit den Händen, schwang die Füße hinaus, stellte sich auf die Hände und schrie: „Hopp!" Und der Knabe drehte sich wie gebrannt indem er leicht und geschickt mir seinem Körper spielte. Durch die Löcher seines Hemdes und seiner Hosen leuch:«« die graue Haut seines dünnen Körvers; mit icharfcn Ecken strecklen sich dir Knochen seiner Schulten:, Knie und Ellbogen heraus. Seine Schlüsselbeine waren wie Gebisse eines Pferdes. Es schien als würden seine dünnen Knöchel knisternd brechen, wenn er sich noch einmal umbiegen sollte. Er schwitzie ordentlich vor Anstrengung, das Hemd auf seinem Rücken war naß. Mach'« er irgendeine Ucbung. so blickte er in die Gesichter der Kinder mit einem tolen Lächeln und es war unangenehm, seine mallen Augen, di« wie im Schmer; erweitert waren, zu sehen. Sie zuckten merk« ~ 2— würdig zusammen, und in dem Ausdrucke dieser Augen war etwas Unkindliches. Die Kinder spornten den Knaben mit lauten Rufen an, einige ahmten ihm nach, machten Purzelbäume im Staube, fielen, schrieen auf vor Schmerz, infolge ihrer ungeschickten Bewegungen, Erfolge oder Mih- erfolge und Neid. Aber dieses lustige Bild Verschwand sofort, als der Junge aufhörte, »seine Geschicklichkeit zu zeigen. Er blickte mit 'dem wohlwollenden Lächeln eines erfabrenen j Artisten auf die Kinder und sagte, indem er seine dünne Hand ausstrcckte: „Jetzt— gebt mir etwas'" Alle schwiegen; jemand fruo: „Geld?" ,Za"— antwortete der Knab<> „Ah, so einer!" Seine Bitte rief bei dem kleinen Publikum eine feindliche und verächtlche Spannung hervor. Die Kinder zogen Weiler frldeinwärts, spottend und schimpfend. Natürlich— keiner von ihnen batte Geld und ich batte lieben Kopeken. Ich legte zwei Münzen aus seine staubige Handfläche. Der Knabe liest sie auf der Hand eine Weile tanzen und sagte mit einem freundlichen Lächeln: „Danke." Er entfernte sich und ich sah, dah sein Hemd ganz voll dunkler Flecken war und «n den Schulterblättern klebte. „Warte, was ist das?" Er blieb stehen, schaute mich aufmerksam an und sagte mit demselben gütigen Lächeln: „Das am Rücken? Wir sind in der Schaubude vom Trapez gefallen. Das war zn Ostern— der Bater liegt noch iminer, und ich bin gesund..." Ich hob sein Hentd auf. Auf dem Rük- ken, von der linken Schuller hinunter und zur Seite lief ein dunkler Streifen. Er war vernarbt, aber während der Hebungen sprang die Narbe an einigen Stellen und das Blut floß aus den Rissen. ,Zetzt schmerzt es nicht mehr," sagte er lächelnd.„Es schmerzt nicht, es juckt nur." Und mutig, wie es einem Helden ziemt, mir in die Augen schauend, fuhr er fort im Ton eines ernsten, erwachsenen Menschen: „Sie glauben, ich habe für mich gearbeitet? Mein Ehrenwort— nein! Der Vater hat sich so zerschlagen! Wissen Sie >— man must arbeiten. Und dazu noch— wir sind Juden und alle lochen uns mrS... Auf Wiedersehen!" Er sprach lächelnd, lustig und knragiert. Er winkte mir mit seinem Kranskopf, ging sehr schnell an den Fenstern der Häuser vorbei, die ihn mit ibren gläsernen Angen gleichgültig und tot anblicktrn.——— Das ist so lrnbcdeiktend und einfach. — Nicht wahr? Aber oft in meinem Leben in schweren Stunden erinnert« ich mich mit Dankbarkeit an den Mut des Knaben. Und jetzt, in diesen knmnicrvollen Tagen der Leiden und der blutigen Bcleidiannaen, die aus dos graue Haupt des alten Volkes, des Schöpfers unsc»e<: Religion fallen— erinnerte ich mich an den Knaben, denn in Ibm verkörperte sich für mick> gerade der Mut des Menschen, nicht dir biegsame Geduld deS Sklaven, der von unklaren Hoffnungen lebt, sondern der Mut deS Clarken, der an den Sieg glaubt.| Der spannendste Otowaw der Welt. Von®.«seteroveeg An den neutralrn Strand d«s Kassrehau« Hauses werden seltsam« Gewächse geschwemmt. Säst mir da gestern einer gegenüber; dick und schwer wie«in Bierbrauer, gröber als ein Stallbursche und gescheit«: als mein verflossener Mathe matikprofeffor. AIS er mir erzählte, daß er 25 Jahr« lang drüben bei den Bankers Verleger und Redakteur von nacheinander sechzehn Tageszeitungen gewesen ist, da zögerte ich nicht länger, ihm dir verströmt« grundgescheite Pfiffigkeit zu glauben. Ta er erst einmal ins Reden gekommen war, erzählt««r binnen zehn Minuten«in Dutzend Schnurren. Tast er die Musik glossierte, verzieh ich. Nickt so dir Brrballharnung eines bekannten und berühmten deutschen Romans. Ties erzählte er mir hierüber: „Ich war auch mal Verleger der„thio Morgenpost" in Cincinnati. Nebenbei hatte ich damals noch eine Papiergrosthandlnng mit nicht mehr als einem halben Dutzend Rollen Papier Vorrat, eine Essigfabrk und eine Kneipe. Mit der Zeitung war nicht viel zu ve«dienen. Aber das Blatt war mein Steckenpferd. Das ist immer so; an den ungeratenen Kinsern hängt man am meisten. Ich hakt« damals einen jungen psisjigrn Redakteur. Ter ander« war geflogen, weil er einen Roman ausgesucht hatte, der nach Versicherung der Leser der„thio Morgenpost" zum Sterben langiveilig war. Täglich mußte ich hören, daß di« deutschen Konkurrrnzblätter der „Ohio Morgenpost" ganz bedeutend bessere Roman« als dir„Morgenpost" veröfsentlichteir! Tiefem Uebrlstand« sollt« der jung« Dachs abhelfen. Als Ehrenmänner konnten wir auf der „Ohio Morgenpost" den Vorwurf, schlechtere Romane als dir ander«» zu bringen, natürlich nicht sitzen lasten! In Amerika ist das mit der üblen Nachrede schlimmer als irgendwo anders! So entschieden wir uns dafür, di« übrigen drei Blätter deutscher Zunge mit einem Roman zu schlagen, der„sämtliche bisher in der ganzen Welt veröfsentlichten" Roman in den Schatten stellt«— mir einem Roman, der die Leser vor„atemloser Spannung vergehen lassen sollte. Uebcrflüssig zu sagen, daß von Stund« an in der„Ohio Morgenpost" bombastische Ankündigungen dieser Art sich jagten, um dem flauen, augenblicklich laufenden Bandwurm von Romai auf die Sprünge zu Helsen. Wo cs den ausposaunten Schlager gab, daS wußten aber weder ich noch mein fixer Redakteur, als wir in unserem Blatt die hohen Tön« anschlugen. Wir zückten nun angriffslustig die Scheren, wenn uns irgend ein deutsches Blatt zwiscben die Finger geriet. Es war nämlich damals so und ist beute noch nich: viel anders, daß die deutsche» Zeitungen(nicht dentsck« Autoren) Stoff für Amerikas Zeitungen liefern. So macht« es gar nickt» ans, daß ein damals in Deutschland sensationell erfolgreicher Roman eines deutschen Dichters der Redak- tionSschere meines Blattes von Cincinnati zum Opfer fiel. „Wie heißt der Kerl?" fragt« ich meinen Redakteur, alS ich von ihm den neuen Roman zur letzten Begutachtung bekam „Karl Emil Franzos!" „Das, ein Franzose?" schrie ich den Jüngling an; hatte kein« Ahnung, wer Franzose war. Trüben ist die Unkenntnis europäischer Literatur und europäischer Keschehniste selbstverständlich; man kennt nur Amerika. „Der Mann heißt nur FranzoS und ist Ocstereichcr!" versuchte mir mein Redakteur klarzumachen. „Ach was", belehrte ich das Grünhorn,„die Leute denken, er ist Franzose, und wir find wieder reingefallcn! Ich kenne daS bester als Sie! Suchen Sie einen anderen Roman! Oder taufen Sie den Franzosen nm!" „Einverstanden!" schrie begeistert mein fixer Redakteur und schrieb schon.„Taufen wir ihn Teutschmann! Das ist was und klingt nach waS!" Sehen Sir. so erschien in meiner„Ohio Morgenpost" zu Cincinnati mit dem Beginn des Jahres 1S91 Karl Emil Franzos' Roman „Judith Drachenberg" unter dem Titel:„Ein seltsames Menschenschicksal" mit dem bildschönen Berfaffernamen Karl Emil Teutschmann. Aber wir sollten nicht ungestraft unter der Sonne des blendenden, dir Leute begeisternden Romans wandeln— Mein Redakteur halt« den Roman einer großen rheinischen Zeitung entnommen, auf die ein Freund von ihm abonniert war. Bei Beginn des Abdrucks in der„Ohio Morgenpost" lief der Roman dummerweise noch in jenem Blatt Ter gute Freund hatte den Roman erst zu«rwa drrivertel von drüben erhalten und erwartete den Rest mit dem nächsten fälligen Tampscr. Nm den Lesern nach dem faden Pudding vom letztenmal etwas Ordentliches zu bieten, verabreichtet! wir generös noch nie dagrwesen« Romanportioncn. Stoßweise kamen die Begeisterungsbriefe und ließen unsere Herzen vor Stolz schwellen. Aber, wie gesagt, wir sollten nicht ungestraft bleiben. Rasch genug schwand bei dieser Bielfräßig- kcit der riesenhaften Seiten der„Ohio Morgenpost" das ansehnliche Fortsetzungs-Bündel, daS die Rcdakiionsschere geschaffen hatte. Manuskript heischend erschien eines Tages der Setzer in der Redaktion— in der es kein Manuskript mehr gab. Ein Bot« ging a trmpo zu dem guten Freund. Aber der bedauert«, da di« Fortsetzungen des Romans bei ihm noch nicht«in» getroffen waren. Ter Dampfer hatte Verspätung. So nahmen wir aus der halbfertigen vorliegenden Nummer schleunigst die Hälft« Ro» man wieder heraus und gaben statt fünf Spalten am nächsten Tag nur zwei Spalten Roman. Am nächsten Tag ließen wir den Roman„aus technischen Gründen" ausfallen. Dann wurde zweimal je eine Spalte gebracht. Es war schauderhaftes Pech, daß die rheinisch« Zeitung, die„jeden Tag" eintresfeu mußt«, uns so schmählich im Stich ließ. Prompt kamen natürlich mit jeder Post Stöße Beschwerden der enttäuschten Leser, da sie es nicht begriffen, daß wir den schönen Roman mit rinemmal in so homäopathischen Tröpfchen verabreichen mußten. „Also, was wird?" fauchte ich den Redakteur beim sünsundsiebzigsten Protestbrirs an. Der junge Mann wurde erst etwas blaß, als er den Ernst der Lage— endlich— begriff. Dann sogt« er in aller Gelassenheit, die er den Bau» kecS abgesehen hatte: „Ter Roman erscheint morgen in vier, übermorgen in fünf Spalten, Mister Robert!" „Unsinn! So viel Manuskript ist gar nicht mehr da!" „Es wird da sein!" „Und dann?" „Dann ist der Roman zu Ende, und wir kündig«»«inen anbeten, noch tausendmal besseren an." Ich glaube, als ich die Bude verlassen hatte, slog in weitem Bogen hinter mir drein die Schere durch die Redaktionsstube—— aber sehr viel teure Tinte spritzte dann mit kratzender Feder eine ganze Nacht über große Bogen meines selbstfabrizierten,„besten Schreibpapier der Welt." In dieser Nacht bekam Karl Emil Franzos „Judith Trachenberg", bzw. Karl Emil Teutsch- mannS„Ein seltsames Menschenschicksal" einen neuen, sehr seltsamen, aber unglaublich spannenden, und für die Zwecke der„Ohio Morgenpost" ausnehmend geeigneten, neuen Schluß.— r'T v r 1» V V v v vr v V» t't v v»» Natürlich wurde Ende 1891 Karl Emil Franzos in Berlin darauf aufmerksam gemacht, daß man In Cineinnati ein ungemein freches Plagiat an seinen Roman„Judith Trachenberg" begangen hatte. FranzoL schrieb daraufhin sehr höflich, aber kühl, an mich und sprach mir seine Bettvunderung über die eigenartige „Duplizität" aus. Gehört hat er aber weder von mir noch von einem anderen, warum aus seiner„Judith Trachenburg" durch Karl Emil Teutschmann„Ein seltsames Menschenschicksal" mit amerikanischem Schkußeffekt wurde. So ist das gewesen mit dem spannendsten Roman der Welt, lieber Freund—" rrvv In Spanien. Der Julklotz ist im übrigen von Skandina- Vien nicht nur nach Frankreich, sondern bi- nach Düditalien gedrungen. Man zündet dort einen großen Holzblock auf dem Herd des HauseS an und läßt ihn mehrere Nächte hin», durch brennen. Ein Fest des südlichen Essens, Trinken- und Bergnügens ist das Weihnachtsfest in Spanien. Die Menschen sind nicht durch Kälte und Schnee in ihre Stuben gebannt. Sie strömen, wie zn jedem kirchlichen Fest in südlichen Ländern, durch die Straße, die Frauen hänge» ihr« Teppiche und Spitzendecken znm Fenster oder den Balkons heraus. Auch die Spanier gehen nach einem reichlichen Esten, das wie in Frank- Legenden nur noch in den ab- Törsern. In den alten EuropüifGe WerynatHtöfitten ch atz alber; auch aus himmlischer Seligkeit Fest hei- dem gespannt zum Ofen, um nachzuschauen, gebracht hat. Julklapp und Julglögg. Schweden beginnt man schon etwa Die Feier der Wintersonnenwende bei de« verschiedene« Böller«. Wie das Weihnachtsfest in allen Ländern den Wunderir von früher zu sprechen und zu di« gleiche Wurzel hat, nämlich die Feier träumen. In der französischen Großstadt ist die iuppe mit den Schweinsohren zur gefüllten In zehn Tage vor dem Fest mit den Feierlichkeiten. In den Hauptstraßen der Stadt« häng«n Ta n- nrngirlanden, auf dem Marktplatz steht ein Weihnachtsbaum, wie wir«s in den letzten Jahren auch in Deutschland kennen. Das Fest selbst ist«in reines Familienfest, die Restaurants liegen einsam da. Hinter zugehängten Fenstern steht der Weihnachtsbaum, auf dem Tisch sind Geschenke aufgebant nnd die Kinder singen Lieder— ganz wie bei uns. Nach dem Esten wird ein würziger Glühwein getrunken, der„Jul-Glögg". Di« Weihnachtsgeschenke werden vielfach, in ulkige Verpackungen getan, am Vorabend des Festes zur Tür des Adrestaten hineingeworfen, wobei der Ruf„Julklapp" erschallt. Diese Sitte sinder man— Deutschland und die skandinavischen Länder haben auch hier Berübrungspunkte— oft auch bei uns: eines der Familienmitglieder muß bestimmt ein winziges Kelchenk. eine Brosche zum Beispiel, aus einem riesigen Wirrwarr von Kisten und Papier ausbuddeln. Fröhliches altes England. Nur in England feiert man das weniger in der Familie und meistens sehr ter. Der zweite Feiertag dient sogar Sport. Es führt offiziell den Namen„Bortag", und die Londoner ziehen allesamt nach Hamsledt Heath hinaus, um diesem Sport zu huldigen. Am ersten Feiertag fehlt in keinem Haus der M i st l z w e i g. Jedes Paar, das unter ihn zu stehn kommt, muß sich küsten. Auch der Mistelzweig ist«in altes Zeichen, aus der Heidenzeit, ein Wahrzeichen für die Wiedergeburt der Sonne.... Als Deihnachtsesten spielen der Truthahn und der Plumpudding«ine groß« Roll«. und Zubereitung, in deir feinen Lokalen sind di« Tische Wochen voraus„ausoerkauft", die Preise auf den Speisekarten haben sich vervielfacht. Ti« Bescherung pflegt am Weihnachtsmorgen vor sich zu gehen. Die Mädchen und Knaben haben am Abend vorher ihre Schuh« für den„Pdre Noel", den Weihnachtsmann, bereitgestellt und stürzen im Morgengrauen was er der Wintersonnenwende, finden wir‘ überall die gleiche Entwicklung und di« gleichen|. Bräuche. Aber{ie sind vielfach abgewandelt. ITruthenne geworden, di« in den Restau- wie sich die Sprache der Menschen, wie sich di«!rants verspeist wird. Man bekommt sie in der Menschen selbst im Laufe der Jahrhunderteeinfachsten wie in der teuersten Aufmachung gewandelt haben, dem Landstrich angepaßt nnh; mit fremden Sitten vermischt. Julklotz und Truthenne. In Frankreich ist am Weihnachtsabend> der Julklotz der Mittelpunkt des Festes im Haus«. Er bedeut«! das ewig grünende und! lebend« Wort Christi. Aber es gibt über dreißig 1 verschiedene Arten von Julkkotzen in Frankreich, und ebenso viele Bezeichnungen. In jeder Provinz heißt er anders. Einmal stammt er von einem Obstbaum, ein andermal von einer Eiche, ein driitesmal muß«r von einer vom Sturm gefällten Tanne stammen. Wenn die Weihnachtsglocken zu läuten beginnen, wird er mit Weihrauch besprengt und angezündet, di« Winternacht zu erhellen. In anderen Gegenden wird er mit Milch und Honig bestrichen. Tie HauptfeiertagSstunde bildet, da Frank reich vorwiegend katholisch ist, die Weih- n a ch t s m e s s e, d.ie um halb zwölf Uhr nachts beginnt. Nach der Messe, di« in den ländlichen Gegenden um ein« Krippe herum abgehalten wird, wird«in nächtliches Mahl verzehrt. Man ißt ein« dicke Suppe mit Schweinsohren als Zugabe. In manchen Provinzen bleibt man so bis zum Morgengrauen beisammen. Eine besondere Rolle spielt auch das Weihnachtsgebäck, das überall nach einer besonderen, alten Vorschrift bereitet wird und daS man mit in die Kirche nimmt, um es segnen zu lassen. Während des Tafelns pflegt man sich alte Legenden zu erzählen. Ten Hirren liegt es ob, gleich nach der Mess« das Vieh zu füttern! und zu tränken. Sie wissen danach von Der-! kündigungen zu sprechen, die aus dem Mundi von Ochs und Esel kamen. Tie Schaf« preisen| die Unschuld xs Jesuskindes. Dieser Glaube ist merkwürdig mit der Sehnsucht nach irdischen Herrlichkeiten ver knüpft: wer die Sprach« der Tiere hört unds versteht, soll im kommenden Jahr einen finden. Einen Schatz au« Gold oder «r kann aber bestehen Immerhin findet man diesen Wunderglau ben und diese gelegensten, stillsten Chroniken Frankreichs ist er überall nachzulesen, und auch, wo man sehr modern geworden ist. vergißt man nicht, am Weihnachtsabend von reich in den Restaurants eingenommen wird, zur M i k t« r n a ch t s m e s s e in die Kirche. Nach der Messe aber geht es wieder zurück in das Gasthaus, und bis gegen den Morgen ist man fröhlich bei Musik und Wein beieinander. Auf dem Balkan. Wie in Frankreich der Wunderglaube um die Weihnachtszeit blüht, findet man ihn auch in anderen Ländern. In Skandinavien umwindet man die Obstbäum« mit Stroh, bestreut di« Aecker mit Stroh und füllt die Ställe damit. Alles zum Schutz gegen die bösen Geister! In Belgien werden di« Obstbäume mit dem Beil angekerbt. Tas soll «inen guten Ertrag für das nächste Jahr bringen. Auf dem Balkan meint man, daß«in in den Nächten vom 24. Dezember bis 8. Jänner geborenes Kind hoffnungslos dem Bösen verfallen sei:«s wird ein Nachtwandler wer», den! Immerhin gibt es ein Schutzmittel dagegen: man muß.die Haustüren mit Kreuzen bemalen. der Priester muß die Türschwelle segnen und mit Weihwasser besprengen. Wi rkennen diese Dinge auch bei uns, wenn auch meistens nicht auf die Weihnachtszeit bezüglich, sondern auf Walpurgis. ES besteht kein Zweifel, daß jedesmal di« Urzeit-Angst detz Menschen vor den dunklen Gewalten der Natur zugrunde liegt. Auch bei uns spricht man auf den Dörfern von den„wilden Jägern", die in den„zwölf Nächten" durch die Luft brausen. Di« Mütter haben diesen Glauben mit in di« Städte gebracht, und noch die modernsten Großstadtkinder paffen in den zwölf Nächten— vom 24. Dezember bis 6. Jänner— genau auf, was sie träumen: es geht in Erfüllung, jede Nacht bedeutet einen Monat, man-kann genau nachrechnen... Dies und bas. Bei den Mohammedanern gilt der Irrsinnige als heilig: sein« wirren Reden hält man für göttlich« Eingebungen. An der Stell«, wo ein solcher Mann stirbt, wird eine Wallfahrtskirche errichtet. Di« Teddybären haben ihren Namen nach dem ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten Theodore Roosevelt, der allgemein Teddy genannt wurde; zur Zeit seiner Präsi- denlschakt wurden dies« Bären zuerst in Amerika hergestellt und bekamen deshalb dort den Namen Teddybären. Bei dem Zuge Heinrichs IV. über die Alpen, den der Kaiser unternahm, damit Papst Gregor der VH. ihn vom Bann löten solle war die Reise stellenweise so beschwerlich, daß man di« Kaisern in Lchsenhäute nähen mußte, um sie mirschleppen zu können. Der tiefst« Fluß der Welt ist der am Himalaja entspringend« Jrrawaddi, der stellet^ weise eine Tiefe von 400 Meter hat — 4— Die Haut der ArSfche ist meistens feucht, was daher kommt, daß die sehr dünn« Oberhaut Drüsen enthält, die«ine Flüssigkeit ab- sondern, die den Körper feucht erhält. Diese Feuchtigkeit ist für die Erhaltung der Frösche deshalb so wichtig, weil sie teilweise durch die Haut atmen, also auch Lust schöpfen, wenn die Lungen nicht atmen. Sie wagen sich nie sehr wert von feuchte» Plätzen fort,«eil sie fürcht«», daß ihr« Haut austrocknen könnt«. Als Helmholtz de» Augenspiegel erfunden hatte. war er so eingerichtet, daß er nur von einer I Person benützt werden konnte. Heute hat man Augenspiegel.konstruiert, di« mit einer Art Fangarme ausgestattet und so eingerichtet sind, daß neun Menschen gleichzeitig dasselbe Äugel durch den Augenspiegel betrachten können. Diese «euen Augenspiegel sind sehr wichtig für Kliniken und Krankenhäuser, wo dl« Studierenden dadurch die Möglichkeit haben, zugleich mit dem Prostssor ein Auge zu studieren. Wenn di« Männer»ar de» Frauen den Hut ziehe», so ist da» ein Ueberbleibsel aus den Tagen, al» die noch aus Metall waren und Helm« genannt wnrden. Damals entblößten di« Ritter di« Köpfe zum Zeichen, daß der Schutz des HelmS in Gegenwart einer Dam« nicht mehr nötig sei. Auch di« Eisenhandschuhe wurden ansgczogen; um zu zeigen, daß man seine Waffen ablegte, weil man sich unter Freunden fühlte. I» Versler, muß, vom Schah bis zum Bettler, jeder Mann sich an jedem Neujahrstag, der kn den Anfang des Frühlings fällt, ein neues Gewand kaufen. Dai bestimmt di« R«ligiou, und folglich geschieht es. Mit dieser Einrichtung dürst« Persien in der ganzen Welt einzig da stehen. Originelle Hondwerttrsprüche. Am Friseurlade». (Rothenburg o. d. T.) Haare lassen auf der Welt Muß wohl mancher, dem'S»ich: gefalle Doch hor's noch meinen Kunden allen, Di« sie bei mir gelassen, gefallen. Denn ich besorge Haar und Bart, Jedem zum Schmuck nach seiner Art: Ich wasche jedermann den Kopf, Dem klügsten wie dem ärmsten Tropf. An einer Schlosserwerkstatt. (Horn bei Hamburg.) .Wenn vor jedes lost Maul«in Schloß gehängt könnt' roerde». Wär' bald die Zckiosserei di« beste Kunst auf Erden! Beim Buchbinder. (München.) Was i,n Kops« des Gelehrten wurd« erfunden, Mrd hier geleimt, geschnitten und gebunden. Am Metzgcrladen. (Rothenburg.) Durch r>>e Kunst des Metzgers darf das Schweir Vn atlerstinsrer Gesellschaft sein! Am Bäckerladen. (Kufstein.) Früh, eh' der Tag noch graul, Morgens, weun di« Erde raur, Müssen Bäcker wachen. Brot und Semmeln machen: Dies wär'«in« feine Kunst, Hätten sie das Mehl umsuust! Weihnachtsgeschichten. Di« neue Tallik. Es ist in den Weihnachtstagen. Fritz hat stinen Freund Hans besucht. Und dann erzählt er zu Hause: HanS hat mich nicht mit seiner Dampfmaschine spielen lassen wollen." Da sagte der Vater:«Als ich so alt war wie du, wäre ich einfach weggcgangen."— „Tja, das war damals," erwidert Fritz.„Heute hat man da«ine andere Taktik. Ich hab« ihm rin« reingehauen und habe dann eben doch damit gespielt." Der abgrbautr deutsch« Bankbeamte hat sich beizeiten«in« Weihnachtstann« gesichert,«in armseliges, dürres Bäumchen. Ter kleine Fritz betrachtet es sich genau und sagt dann:„Die Tann« sieht auch aus, als ob sie stempeln ginge." Der Schwertschlucker ging zum ZirkuS- direktor und fragte:„Herr Baslini, wi« ist damit der Wehnachtsgratifikation dies Jahr?"— „Ich weiß von nichts," erwiderte der Direktor. „Ra, Sie werden doch Ihren Künstlern irgendeine Kleinigkeit zukommen lassen zur Bescherung!"—„Na, schön, Sie dürfen leihiveist zum Heiligen Abend unser silbernes Eßbesteck schlucken." Der Indianer. Unstr Steppt« ist jetzt im Indian« ratter. Kürzlich wandert«« wir durch di« Buchabteilnng eines Warenhauses. Steppke blieb stehen und deutet« mit strahlenden Augen auf ein Buch:„Das wünsch' ich mir zu Weihnachten, Pappil" Ich los den Titel:„Wie man Männer stsielt." Bescherung.„Warum ist denn Frau Eichl«r mit ihrem Mann so böse?"—„Sie hatte ihn doch gebeten, ihr was für den Hals zu schenken!" —„Na ja— und?"—„Und da hat er ihr ein Stück Seist beschert." Burgfriede«. Junge Frau:„Was meinst du, Hansi, ob wir meine Mutter nicht über Weihnachten ernladen?"— Er:„Wo denkst du hin, Schatz! Hast du nicht gelestn, daß die Regierung den Burgfrieden über Weihnachten gewahrt wissen will?" Bei den Eskimos. Erster Eskimo:„Na. Knud, we war diests Mal der Weihnachtsbaum?"— Zweiter Eskimo:„Ausgezeichnet! Ich hab« noch in keinem Jahre so gut« Weih- nachtslichre gegessen!" Ter Gast hat sein Essen beendet und ruft den Kellner. „Ich möchte den Geschäftsführer sprechen." Einen Augenblick später steht dieser, verbindlich lächelnd, vor ihm. „Herr Direktor", beginnt der Gast.„Sie müssen hier in diesem Restaurant«ine außerordentlich reine Küche haben." Der Geschäftsführer sttahlt:„Meist habe ich von den Gästen nur Beschwerden zu hören, mein Herr, nm so mehr freut eS mich, daß Sie zufrieden sind. Und wenn ich fragen darf, woraus schließen Sie auf unstre fanber« Küche?" „ES schmeckt einfach alles nach Seist." Schach-Ecke. Alle stolidritten und Anträgen an Ben. Wenzel L ä> a r v lti siwettnitz Nr. 88 bei Teplitz-Schönau Allen Anträgen Ist Aetourmorle betzulelle». Wir wünschen unseren Lösern und Mit« arbeitem ein frohes Weihnächte- und Neujahrsfest. Schachaufgabe Nr. 166. Von S. Lewmanfl. Moskau. Schwarz: Ke5; Db3; Teb, f6; Lai; Saß. g6; BJJ, 13. ff. M(10; u t» c d• t g h IV t vv tr: 7 K 5 4 T St 'S sp ss i & M 0 F 1 Weiß: Kf2; Db6; Tel. g5: LaS. e3; SJ2; Bd6. lS M. Mat! in zwei Zflceal Lötungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an den Leiter dieser Spalte eluuseadoL LSnokubi zu Nr. 141: Da7—IJ! Richtige Lösungen sandten nacniolgeude Genossen ein: Walter Ludwig. Robek Franz. Michel Rudoff. Schmied Ferdinand, zl:..fliehe in Kwttkaa; DhuWer Emil. Teuchen: Urimmer Emil. Kalharinabcrg; Wenzel Adolf, Arnsdorf bei Haida: Seide! Karl. Tarmitz; Beutel Wilhelm. Amsdorf bei letschen; Rudek Peter. Brix; Hiebe Josef end Fritsch Anton. Markersdorf: Böhm Hein« rieh. Jonsbach: Fiedler Emil. Birkigt: Otbert Emst. Domina: Habt Erwin. Nrttersitz; Milbig Johans. Berges« crli; Hyaa Josef. Hyna Franz. Goldbach Ferdinand. Adana Johann, sämtlich Kostomitz: Ulbert Rudolf. Presse« dits; Döbnert Max. Mildorf Adolf. Pacbmaun Reishold, slmtllch Tisches; Triluch Gustav. Wfaterscban. Partie Br. 4* Gespielt im Vereinsturnier Hostomlts» am S. Dezember IW. Wett: Fraaz Hyna. Schwarz: Goldbach Ferdinands Englisch. Der Verfasser dinier Glossierung Ist der Ansicht dal alle Schachspieler diese Partie nach ta dieser Form ohne Schwierigkeiten naebspiekn ktanea. L Schwan Mit dS als wichtiger Paukt. Um ihn wird am meisten gepfiffen; Wenn Well gleich zuerst..Clsar 4** funkt. Ist er schon einmal angegriffen. 2. Viele ZOge and Varianten Stehen dem Gegner zu Gebote. Wlhlen wir eS. dea Bekanntes, Dranf Sf3. well es so Kode. 3. Jetzt kommt Scfi. natürlich Beantwortet mit Springer c3. Se7?. Sf6 war manierlich. Ein arger Fehltritt der Reiterei. 4. d4. es schreitet der zweite Bauer. Ohne zn wanken, in die Schranken, aXd4. es bekam ihm sauer— Schwarz hält Ihn schon In seinen Pranken. 5. Das Rößlein schlägt auf demselben Feld. Zorn Trotz erwidert... Bauer<6? Jeder zieht, was Ihm besser gefällt. Doch LgS! gibt hier den Klecks 6. Läufer— gT. das bringt kein Gut'. Das Damenroß geht nach dS! stolz. LXd4— sei auf der Hut! Alle Figuren sind nur aus Holz. 7. Die Dame ruhig nach 64 geht! Wie so oft. zeigt sichs wieder mal. Dal der Geist Ober der Materie steht. Und das Ist auch nicht das letzte MU. 8. Jetzt bekommt er's schon langsam satt. Das Roß darf die Dame nicht schlagen, weil Ihm droht ein zwefxflgfges Matt. Weil ihm droht ein zweitägiges Matt Das liegt Ihm zentnerschwer fm Mb gen. 9. Er macht gleich zwei Zage— Rochade. Wobei er in vier Zögen verliert. 0. hält er s geahnt, schade, schade. Um keinen Preis hltt er rochiert. r r aas Hyaa.