MittagS»NnSgave. B f bofll'.in»nd l?xpkd?i'»n: VerNn??W ll. �ch�bniikr�qm'" HO. lie.Zieüieii- erscheint zweimal täglich, morgen, und nochmiltag». »n Sonn- und Jestiagen nur morgens. Ter Bezugipreis beträgt bei i. Ireicr Zustellung ms Hau» für Grog-Berlin monatlich 2 Mark, nach j! außerhalb(Zufcntung iin:ci Strcif'ocndt 4 Mark. BesteNungen find dis aul weiteres ausschließlich an die Erpedilion zu ichien. Aür die Erledigung auswärtiger Bestellungen ist vorherige Einsendung der Bczugsgcbühr ersorderlich. Mner Organ Kernsprecher:?' mt Norden Nr. k>007. 110 OS«nb 110 4t> Inserate kosten die siebengespaltene Petilzeile oder deren Sioum 7ü Pf, ..Kleine Anzeigen" das seltgedruckte Wort SV Pf., sede, weitere Wort lö Pf. leuerungszuschlog 30 Prozent. Bei Zamilienanzeigcn und Per« sammlungsankündigungcn von Gewerkschasten und politischen Organ!« sationen sullt der Teuerungszuschlag fort. Inserate für die Morgen» ausgäbe muffen bis 5 Uhr abends am Tage zuvor. Inserotc für die Nachmittagsausgabe bis vorm. 11 Uhr bei der Elpedition aufgegeben sein. der MHSngigeu SoMenwlrMchen Vsrki Seulschlands Jahrnntt�\ VerZin, den 15, November 1�18 Nummer Ä SO em VSndnis des Weltproletariaks. Em Ausruf der russischen Regierung. ' �k�-tor- und Solvojei raies von Berlin und der Provinz, «e Kundgebungen der iüddentjcksen Nevol»h!onsrcg!erilil« gen—. sie alle zeigen fast übereinslin'mend ein volles Ver- stand,, iz dafür, dast die!I!cvoliit!on um fo besser>br Werk �errichten kann je mcör es gelingt, den Gang der Volks- H'irtscliaft niöfllichst wenig z» beeinträchtigen. ES ist daS ln» so nostvendiger. als die deutsche Nevolution schwierigere �erl?ältnisse vorfindet auf dein Geriete der Volkswirtschost »lS irgendeine gleiche Regierung friilicrcr Zeit. Ibre Voraänger lmben ibr ein furchtbares Erbe «« n t e r l a j f e n. eine unerllörte Sch»l>denlast, mit der Ulis gäbe. Millionen»n-d Abcriuillionen zurückflillender Krieger iliiterzubringei» und zu verborgen, m-it grosnu» Langel an wichtigen Nobitoffen. mit ungelicurcn DerPflich- �»ngen an Millionen Kriegsinvalider und von Familien stefallener Krieger. Co tritt die deutsch Revolution ihr *?erk an. Gewaltige Arbeit bat sie zu verrichten, «nsordernngen grönter Art treten an sie heran, und da Heisg es. mit größter llm ficht und Festigkeit dcvsuir zu ivrgen, das; die wirtichastlichn Bvdingiinacn für die Ver- tichtiing ihres Werkes nich noch verschlechtert werden. Die Verschlechterung kann aber nur vermieden werden. lvenn die V o l k S w i r t i ch a-s t so wenig wie n> ö g- l i ch in ihrem Gang? g r st ö r t wird. l>if; hciszt. wenn die Bedingungen ersüllt sind, unter denen daS nio�erne, so weit verziveigte»nd feingeäöerte volksn>irlicl>gstliche Leben stesund flinktioiiieren kann. Tas schlieszt radikale Mast- nahiiien aus volsswirtichstlichiii Gebiet nich aus. Ohne sie würde der Prozeh der allmählichen Vergesellschast»ug der gr,-s;e» tlnlernehiiiiingen in Lgntnvirtschst, Industrie, Handel und Verkehr ja nicht bewerkstelligt werden können. Richt lbrS radikale ist hier das Schädliche, wohl aber da? >» n o r g a n i s ch- b r» t a l e Eingreifen in da S W! r t> ch a s t s l e b e n. Tas nun bat man� ofiensichtiich auf allen S'ilen begriffen, uro es ist ein hoffnungsvolles tleiche» für den erfolgreichen Verlauf dieser neuen grollen Revolnt'-'n. Wir sinh uns der Grone der Ansgaven. die bor uns stellen, voll bewuht. Wir wissen, das; ibie Ver- richnng nicht das Werk eines Tages sein kann, das; leder grolle Schritt sorokältig überlegt sein»,»ll. Wir brauchen gleichzeitig Kühnheit und V e s o n n e n ll e i t. Aus keinem Gebiete mellr als eben in der VolkKmirtschaft. Für beute ioll nur die Tatsache>'ei'lgestellt werden, dall die Rei'olntion de? Proletariat? in diesem Sinne an die Au-f- giri'en herantritt, die Volkswirtschaft auf oben Gebiete» des'ovalistischcn Gedankens so z» entivickeln. dcill gröllerer � necoluiioi und MZAmkZchasl. Von E d. B e r n st e i n. Zu den vielen erfreirlichen Erscheinungen unserer Re- dosntion gehört auch die, das; sich fall aus allen Seiten ihrer Porkäuipser ei» volles Verständnis für die » o I k s w i r t s ch a f t l t ck e n R o t w e n d i g k c i t r n zeigt. die der Sieg der Revolution bedingt. Die Erlasse deS Rates der Volksbeanftragten, der preuszischen Volksregierung. deS Wie wir von!»sorm>ertkr Seite rrfakiren, rrläszt daS Bolkokommissariat des Auswärtigen in Nuszland einen Auf- ruf an dir arbeitenden Klassen TeiilschlandS und Oesterreich- Ungarns sowie der okkupierten Gebiete zu einem Bündnis, dem sich später auch dir arbeitenden SUasie« der übrigen Länder anschlirsse» sollen. AcbeÜcrklasic bc-grügl der Allgeea.itne Arbellsound il. dent-sch» 9Jernrt>Ii.f. Dio'c» hislorische Ereignis muh das Eudc der Gewalt» herrscha-ft und den Beginn t-er Völkerverföhnung bedeuten. Die Revolution deS deutschen Volkes best mmt die Haltung der Arbeilerllassen der alliierten Länder, die mehr als je von ihre» Ncgierungen verlangen miissan, daß der Friede nach den Grund- sähen der Freiheit und des Celbithestimmunr�SrechlS der Völker bergestellt wird. Der BkilitariSmuS ist endgültig besiegt. De Welt mich a-uf neuer in'ernalionaler Grundlage wieder auf- gebenit werben,»ud der Neubau musz auf dem Fusze der Gleich- heit für all« Völler erfolgen. Die?srl>e!terklasien der Länder der Entente stehen vor einer grollen Plllchf. Sic müssen sich jeder lbauvin-stischcn Bewegung widensehen und dürren nicht gestatten, daß die mililäri-'chen Kröfs? der Entente unter dem Vormund, die CrNnmn wiederherwistellen, gege., die neuen Re- gierungen in Nullland, Selterreich-llngarn»nd Deutschland vor- g'hen. Wir fnben die Gewircheit, dall die endlich w ederhergestellle inlernallonale Nelreitermacht das erreichen wird' Ter.Populaire' erklärt:.Die Vari-'er Arbeiter und da? ganze iozialiqtsche Frankreich werden sich mit ibrer ganzen Kraft gegen jede gegrnrevolutionäre Bowo-rung wenden. W'r werden z» verhindern wissen, dass die französische Nevvbl'ik d:e sslolle eine» Gendarmen nimnU." de» internationalen Kapilalikwi'S über- Sie engllsle MbkilerpaUei siii einen Wellarbeilerlonl?.retz. London, 14. Rovember sRentkr). Ans der von der Arbeiteriarle! einbernsenen Konsrrenz für Vorbereitung der allgemcinrn Wahlen wird der nnS- füheei'dr AuS'chns, dir Annahme einer Eiitschliesinng empsellle", nach der die Arbeiter eine» n in! t t e l l> a r e am Iii che Vertretung niif der FriedcnSko». f r r e n z haben sollen. Ferner soll in derselben Stadt, in der die FrledenSkonfreenz ssatt�indet, ein W e l t n r b e i t e r- kongres, tnoen. Tie Koiiferenz soll ferner entscheiden, ob ein?siiötr!tl der Arbeiter ans dcr Koalitionsregicrung erfolge» soll oder nicht. Tics? Haltung der englischen Arbeitcepartei ist ersreulick. Sie zeigt, dag sich da?.glassenbewuhtsein im englilche» Pro'etariat ................. W...;Ä. wieder kräflig zu regen lregiunt. Die englische Ark>ei«ervarlei Wohti'land und mehr Freiheit dos Eudrejultat sein wenden, wird io bolfeuilich die Kraft gewinnen, dafür zu sorgen, dall den Imperialisten ihre» Lande» die Kralle» kräftig gestutzt werden. „sss lebe die deulskle Ziepublil!- Beaeisiee« fielen die gesamten saziolisti- schen Abgeordneten der französischen Kammer in öffentlicher Kammersitzung in diese» Aus ein. Ueberall in ganz Frankreich, übleroll da. woher wlr bisher nur die wahnsiun gen«limmen de» EhauviniSinuS pernakmen, tönen freudige Zurufe, herzlickw Glü-kwünsche unserer fron- »Ssischen Brüder zum Erfolg der dentschen Nevonlfion� Die .HumaiiilS' vom DlenStag verküwde»� in grossen Lettern an der Spitze»Herr DlenSUgiiummer:.Nieder dir Waffen. Börger! E» lebe die deutsche R, publik I' Der Allgemeine AcbeltSbund in Frankreich hat fotocnde« Kionisest«losseu: St«m«u der mgaiusiertcn svauzössschen Elsatz-tolhrmsse» Nitlzr sraiizösischer verwaikung. Ernennungen durch den snrozastichcn Mlviskerrat. Paris, 14. Rrvrmb'r sHavas). Der Minislerrat hat sich mit der Organisation von E l s a s,. L o t h r i n g e n bejchästigf nnd z»in Obre- koiiiniisiar der Republik ernannt: für S l r a s, b n r g den Genernlkoniili'siar für össenlliche Sicherheit M a r i n g e r, für Metz de» Präfektrn des Departements Menrthe et Moiellc M i r w a r und für Colmar de» Staatsrat P 0 u l e t. SMmlung dLS Mgerlums? Der Sieg der Revolution war für das Bürgertum eine Heberraschiing. Einen derartigen Zusammenbruch des alten Systems hatte man nicht erwartet und beeilt sich nun, sieh ans den Boden der neuen Regierung zu stellen. Tie Be» I reitmilligkeit weiter Kreise der Bcamtenschast und der Fn« | tellektneUen zur Mitarbeit darf aber nicht darüber täiischcn, dos; es auch Ttröinungen gibt, die sich keinesfalls mit der l jetzigen Lage abgefunden bgben. In rechtsstehenden Biät- tern, z. Ä. her„DV/l'chsn TägedHlitu� 1" ö'No im• 1-» ; Zeitung", wird der Aufruf zur Bildung von Bürgcvräten freudig begiiisst. Man verlangt die Organisierung des Büigertuins, um der Klassenherrschaft der Arbeiter- und • Soldatcnräle entgegenzutreten. In München fand eine , Versammlung zur Errichtung eines Bürgerrates statt, in der die Gründung einer selbständigen republikanisch sozia- listischen Bnrgerpartei angeregt wurde. Die vom Hansa- Bund geforderten Bürgergusschiisse dürsten kaum sozia» listijch, sondern nur republikanisch sein, da die Monarchie zu sehr an Ansehen verloren hat. DaS politisch? Vroaramm dieser in seinen Ansängen stehenden bürgerlichen Vessvegnng heisit: Einigung möglichst aller bürgerlichen Parteien zur Vorbereitung für den Wahl- - kämpf zur Nationglverianünlnng, Verwischung aller Partei» gegensätze innerhalb des VürgerliimS, Kampf gegen den i Soziglisinns unter der Parole„Schutz dem Privateigen- l tum". Man rechnet dabei vor allem mit dem Eigentums- i instinkt der Landbevölkernng und sucht auch die �nü'tel- i bürgerlichen Schichten ni't alten antiioz'alislischen Schlag- - Worten einzuschüchtern. Tie grollkapitalistischen Kreise sind ! natürlich ohnedies einig ans Angst vor Stenern, Ver» mögensabgaben und andeien Eingrissen in ihre Wirtschaft- lichen Vorrechte. Man hofft vor allem eine Annäherung der Konler- vativen, Ratiovalliberalen und des Zentrums zu erzielen, rechnet auf die Massen der rückständigen klerikalen Wähler. besonders der Frauen. Man erstrebt ein eifriges Zu» sanimenwiiken von Katholiken»nd christlich-konservativest Kreisen und denkt an eine chrisllich-joziale Vvlksuartei. Selbst das verachtete„Kindcrwahlrecht" will man sich zu nutze machen und tritt auf als Hüter der Deniokralie gegen die Diktatur der Räte. Baldige Einbenuimg der Rntionoi» veriainiulnng ist die Loinngl Es lebe die reaktionäre Masse, die bei den Wahle» eine„kompnkle Majorilät" erzielen iell. Tie Konservativen als Verteidiger der Tewolratie, kann es etwas Lächerlicheres geben? Die Herren des Dreiklassen- tvahlrcchls, die ernannten Mitglieder deS Herrenhauses als Verfechter der Aolksrcchtel Tieler Kulislenschwindel ist zu durchsichtig, um ernsthast widerlegt zu werden. Was bat das Bürgertum ksir die Demokratie getan? Es bot im Kriege die Autoklatie, das Zarentiii» LndendorssS mit allen Millein beschützt. Keinen Ausweg 011S dem Erschöpsiings- kriege konnte das Bürgertum finden, jede Schwankung' der militärischen Lage änderte seine Stimmung. Es war poli- tisch durch und durch unsäbig trotz aller Parlamentarine» runa»nd Scheindemokratillernng in der verslossenen Bolls- regiernng. Tritt das Bürgeitum für Demokratie ein, so ist es eine Redensart, ein Gimpelsang. Kämpft das Pro- letariat für Demokratie, so betritt es den Weg zur voll- tischen Macht. Es ist daber möglich, das; bürgerliche Schein- demokraten und ehrliche Sozialdemokralen in der Forde- runa der Nationalversanchilnng übereinstimmen. Diese anllerliche liehereiiistimmimg kann aber nicht verbergen. welch? Klilkt die beiden Parteien trennt. Für uns Sozial- demokraten ist die Ralionolversammlung ein Mittel, die Mal!? di-s Volkes politisch z» mobilisieren und den Willen de« Volkes ziiiii AnSdrnck zu bringen. Für das Bürgertum ist die Konstituante nur ein Mittel, unreife Masten einzii- sangen und mit Hilfe der Demokratie aegen die Demokratie zu arbeiten. Sie rechnet aus eine» Angenblickserfolg und zählt auf die plötzlich in die volitiiche Bewegung geschleu- ®crfert Maasen, besonders oitf bfe Frauen des DürgertinnS 'und des ZenlruniS und auf die Bauern. Vir hoffen auf die wachsende volitifche Reife der Arbeiterklasse und der proletarisierten Klcinbürarr. So «rllärt sich auch die Nebereile, �ur büraerliclien Rational- Versammlung zu kommen. Sie wollen uns keine.Neil lassen. iurd) vlamiläfnae Slaitation und Organisation die Massen cmszuklären und für uns zu aewinnen. auch durch den An- fchauunasunterricht unserer Bcrwaltunasarbeit. Sie wollen uns belasten mit der Schuld an all dem Elend, das der furchtbare Krieg im Gcsolae haben muft. Sie wollen uns zuwal-en. wofür sie die Verantwortung tragen durch ihre imverieil istische Volitik vor dem Kriege und ihre hvvcr- patriotische Hohe wahrend des Krieges. Wir fürchten dies? Agitation nickt, aber wir verlangen kleit. die nächsten arohen wittschaftlickien Ausgaben der Ernährung und Tcmobili- sierung in Rübe zu lösen, und wir Verlan- gen eine sorgkältiae technische Vorbcrei- tung der Wahl zur Nationalversammlung. Tiefes republikanische Parlament bat so folgenschwere Ent- scheidiiuaen zu treffen, dah nur eine ausgiebige und griind- liche T'skussion des ganzen Volkes, eine Wahlagitation, wii? sie Teutschland noch nie gesehen bat. den Wahlakt vor- bereiten kann. Tazu ist eine gewisse vblitssche Festigung der Lage unbedingt notwendig. Vor allem müssen die Trup- Pen von der Front zurückgekehrt und die wirtschaftlichen Verhältnisse eininermaszen normal sein. ktseaen die Agitation des Bürgertums mit ihrer Vor- drehung der Tatsachen und Verschleierung der Zusgnnu.en- hänge gibt e? nur ein Mittel: planmahige. dauernde Aufklärung der Mallen, besonders der durch den langen Krieg vom volitiscken Tagoskamps, entwöhnten Soldaten. Felli- gnng und Aushau der politischen Oraamsationen, Auf- rülteluna auch der trägsten und politisch unkundigsten Staatsbürger. Vor allem gilt es. die Frauen politisch zu erwecken um dem Ae'tbann der Kleiikalen wirksam ent- gegenzutreten. Temokrati? ill unwirksam obne volitiscke Erziehung. D'e Mehrheit fällt uns nickt wie eine reife Frucht in den Schoß. Der Sieg der Revolution ist erst der Anfang einer Entwicklung un>d mir baden noch niit Wider- ständen zu kämpfen. Anck das Bürgertum mit seiner wirt- schaftlickmi Mackt ist ein Stück Berfalliing und wir müssen diewr Mackt. die fick auf neuer Grundlage zusammen- fchlieswu will, die oraan'sierte Kraft der Arbeiterklasse enf- Gegenstellen im Kampf für die Demokratse. um die Mehr- heit der Nationalversammlung. Ein Bost'g für die obigen Ausführungen uekett in der heutigen Morgenausgabe der„Täglichen Rundschau" öer bekonnte»ationalliberale Führer Professor Dr. Leidig, Borsitende» der nationalliberalen Partei in der Provinz Brandenburg. In einem längeren Aussah„Bürger heraus!" entwickett er ein Programm, das den Konzentrations- sr'trebungen des Bürgertunts dienen soll. Er verlanat schleunige Einberufung der Nationalversammlung: spielt sich auf den Demokraten heraus, ruft daS Bürgertum auf zum m�"Mpl>pd.r,eot die Schaffung einer nationaldemoköatisck)en Dalksp...''tei an: „Ich plaiibe, die fleit, da die beiden llherolen Parteien getrennt marschierten, ist jetzt vorbei: Größeres siebt vor un?: alle KrZsie de? BiirnertumS. die an der AuSgesiallung de? rnnttipen deutschen Staate» zu einer Wabren Demokratie. ' en Sckildhalter Freiheit in Ordnung Und Ordnung in ' rclbeii sind, mitwirken wollen, müssen sich jetzt zu der großen ' ntionuldemokrvtischen Volkspartei zusammenschließen, der 'Portes, die national und demokratisch sein will und'ein muß. u>d der zweifellos weit über den bisherigen Bestand der beiden liberalen Parteien hinguS Zufluß kommen wird. Diese nalionaldemokratische VolkSpartei kommt; sie zu schassen, je eher desto besser, ist daS Gebot der Stunde." Ton Charakter dieser nationaldemokratisckien Partei erkennt man an den beiden Forderungen zur Tagespolitik, die der Professor im Anschluß an seinen Aufruf zur politi- jchei, Tät:gkcit knüpft. Er verlangt von der neuen Regie- rung„eine bestimmte, verbindliche, klipp und klare Er- klärung". daß alle Renten. Gehälter Und Ruhegehälter von I Beamten und Arbeitern durch dl« neue Regierung goran- stiert werden, ferner soll das neue Regiment alle�Anleihen von Reich- und Einzelstaaten anerkennen. Alio Sicherung | der Kriegsanleihen und anderer StaatZpapiere für, die Großkapitalisten und Sichxrung der Renten als Lockmittel für Beamtenschaft und Arbeiter. Dabei ist noch von keiner Seite die Sicherheit von An- seihen und Renten in Frage gestellt worden. Die Angst um den Profit spricht zu deutlich aus diesem tagespolitischen Prograinm des nationalliberalen Professors. Es kennzeich- net auch seine Besorgnis, daß die sichige Regierung unberechtigterweise Gesetze erläßt. wm er im Namen der Demokratie protestiert. Es Furcht des national- liberalen Fabrikanten vor der~,uilen Reform und dem Sozialismus. Es ist die Angst um d-.m Profit. Das ist die Demokratie dieses Bürgertums, daß die Nationaiversamin- lang zum Werkzeug seiner Klassenherrschaft machen möchte. Dieter bürgerlichen Demokratie muß die Arbeiterschast die proletarische Demokratie entgegensetzen. � Jer Hambmer Meiler- irnß LMalMiN. V!e l!, 8. y. im Arb�!er-Ral in der NehrheU. Hcköiburg, Id. November. Wesen ist, darf der Oberste Soldatenrat der Ostseestation sich wohl der Erwartung hingeben, daß' sie Regierung ihm vollständige» Vertrauen in allen seinen Anordnungen und Machtbesusinissen geben kann, hingegen, durch eine ander? Stellungnahme der Re» gierung der Standpunkt der Marine von d'.efer gänzlich ilo.ietk würde. Sofern die Regierung wbder Erwarten auf vorerwähnt?» � Slandoun kt verlxrrrcn soll'c. kann ieitenS der Marine, vertreten i>ii rch den Obcrsten Soldalenrat der Ostieeitation nicht m chr volle ! Garantie für die weitere Aufrechterhallung vollständiger Rahe und Ordnung übernommen werden. Der Oberste Soldatenrat der Ostseestation.� Sie weMtlen refeislerlen der ischechisch. Wlolia kMsamWlung. Prag, IS Novembrr lWienrr Telegr.-Gorrcsp.s. In der heutigen Sitzung der tschcchfichcn Nationalversammlung waren auch weibliche Delegierte anwesend. Tie Agrarpartei hatte zwei Bäuerinnen und die beiden sozialistischen Fraktionen lintlcn j« zwei Genossinnen entsandt. Tic sozialirti- schen Jntetesscn der Frauen vertrat Dr. Llire Massarqk. Di» staatsrechtliche demokratisckie Partei war durch die ehemalig» LandiagSabgrorduete voczena Bikova-Lunstitirza ver« treten. eine? Mlzi'edez d?r llnaH'iniigen SozIalZsemokatie ins pr�uFisizL Jinanzivini'ieNulo. Genosse Hugo Simon, Mitinhaber einer Berliner Bank- firma. ist zum Unter st aatssekretär im preußischen Finanzministerium ernannt worden. Zlet GemtMeik in Vgrschnli. Warschau, 12. November. fDrnhsloS.)' Der von der polnischen Sozialistischen Partei gestern angesagte Generalstreik in Warschau ist ruhig verlaufen. Die Arbeitermasscn zogen m!i rotön Fcthncn durch die vii-rhrn.«vf dem Socbsenplatz hört« eine riesige Menschenmenge rü? R�oner ait.' Unter Hochrufen auf P i l s u d i l i ging es durch die Reihen der salutierenden VolkSmiliz hindurch zum Schlosse. Der Arbeiter- führer Jodko erklärte im Namen der Arbeiter dem Oberkomman» diercilden Pilsudski, daß keinerlei Gewalttat beabsichtigt sei, so- fern man nur noch als Ausdruck de? VollswillenS die rote Fahne auf dem Schlosse hissen möchte. Der geregelte Abtransport der Deutschen aus Warschau hat begonnen. Im Laufe de» heutigen Tage? werden ungefähr viertausend Personen die Stadt verlassen und voraus» sichtlich wird der Abtransport täglich in derselben Weise weiter- geführt werden. Soweit Nachrichten auS der Probinz vorliegen, ist der Uebergang der deutschen Behörden in polnische Hände im allgemeinen ruhig verlaufen. Der Führer der galizischen Sozialdemokratie DaSzynSkl ist heute von PilsudSki zum Ministerprästdenten der polnischen Regierung ernannt und mit der Kabinettsbildung betraut worden —-- uin.........»n■in nn'wmri Aach der Schlacht. Dal Schlachten, dal unsinnige Morden ist zu Ende. Die eisige Erstarrung, in die die Menschheit gebannt war, beginnt sich zu lösen. Mit Grauen nur vermögen wir und mit Schaudern an all da? Entsetzliche zurückzudenken. Nie, nie wieder dürfen solche Schrecken über die Menschheit lommen. Da? spricht au» den Augen der Zurückgekehrten, au« den Herzen derer in der Heimat, das ruft au» Grab und Schutt und Trümmern. DaS spricht au» den Werten zahlloser Dichler und Denker, die nun sich an ba» Licht de» Tage» wagen dürfen. Eine der ergrei. sendsien. packendsten Dichtungen de» Weltkriege» ist.DaS Feuer" sTagcbuch einer Korporalschaft) von Henri Bar- b u s s e. Wir bringen darau» im folgenden eine Schilderung des Schlachtfeldes, nachdem Tod und Verderben darüber hinweg- geschrilten fiiid. An der Stelle, an der wir niedergesunken waren, erwar- ten wir den Tagesanbruch. Er kommt ganz allmählich, eisig und düster, und fließt finster über die fahle Ebene. E? regnet nicht mehr. Der Himmel hat allen Regen berge- geben. Die bleifarbne Ebne taucht mit ihren blinden Wasser- spiegeln nicht nur aus der Nacht, sondern scheinbar au» einem Meere hervor. Halb eingenickt, halb schlafend, öffnen wir dann und mann die Augcn, um sie wieder zu schließen: mir sind gelähmt, ent- leäftet und erstarrt. Ho erleben wir die unglavbi'ch« Wieder- Geburt bei Lichte» Wo sind die Schützengräben? Man sieht Seen und zwischen dfcn Seen milchig« Streifen stehenden Wasser» E» hak noch mehr Wasser, al» man glaubte. Do» Wasser hat alle«-rufgesogen; e« hat alle» iibenchwe'wmt. rrn> die nacht. liclie Vrovbezeiung der Leute ist in Erfüllung gegangen: e» hat i:;? Schützengräben mehr; sie sind in jenen Kanäl-n unter- < gangen,, die man dort sieht. Da» Hchlachifetd schläft nicht, e» ist te. sin d-r Fern« dauert da» Leb?» vielleiche fjnt aber so irtit siebt man van hier anS nicht. nchw m-ck mi'hsam halb ans, um mir die Gegend anzu- sr'ieri und stlrvanke wie ein K?� rker. M'i« iTlrr.tcJ erdrückt mich mit i'iiitt nuveheuren Last. Neben mir tt-gen drei un- s! ne Geiitrlten, D>e eine Hl Paradi»; eön vi gewöhnlicher .v ,l,.— l> eckt chs. ckiid sein Gurt ist pn der Stell«, wo die »taiciirn tzS.tgent onsgebläbt, O- Wl kdeusall» l .«sk. j Welch eine Stille! Eine gewaltige Stille. Nicht ein Ge- räusch; nur dann und wann hört man inmitten der geisterhaft gelähmten Welt eine Erdscholle ins Wasser fallen. Niemand schießt... Kein Geschoß, es würde ja doch nicht platzen, Keine Kugel, denn die Menschen... Di« Menschen, wo sind die Menschen? Allmählich sieht man sie. Nicht weit von un» liegen welche auf der Erde und schlafen. Der Kot bedeckt st« von oben bi» unten; es sind beinahe nur noch Gegenstände. Etwas weiter sehe ich andere Soldaten; sie find im sich zu- samMengcsunken und kleben wie Schnecken an dem runden Hügel, den das Wasser halb aufgesogen hat. ES ist eine unbewegliche Reihe roher Klumpet,, die wie Haufen nebeneinander liegen, von Kot und Wasser triefend, und sie haben die gleiche Farbe, wie die Erde, zu der sie gehören. Ich raffe mich auf und unterbreche da» Schweigen und sage zu Paradis, der nach derselben Richtung blickt: — Sind sie tot? — Gleich wollen wir sehn, antwortet er leise. Aber bleiben wir noch ein bißchen hier. Nachher werden wir den Mut finden, hinzugehen. Wir schauen un» beide an und wenden unsre Blicke auf die. die sich bi» hierher geschleppt haben und hier niedergefallen sind. Die Gesichter sind so müde, daß e» keine Gesichter mehr sind; nur etwa» Schmutzige«, Verwischtes und Zerfckuneene«, mit blutigen Augen oben im Kopf. Wir haben seit Anfang schon nach allem Möglichen crusgcsehn und dennoch erkennen wir un« jetzt nicht mehr. Paradi» drehk den Kopf und schaut anderswo hin.� Plötzlich seh ich, wie ihn«in Zittern packt. Er streckt die Kotkruste seine» ungeheuren Arme» au»; — Dort.... dort..., ruft er au». Auf dem Wasser, da» in einem besonder» zerhackten und ausgehöhlten Gelände au» dem Schützengraben fließt, schwimmen runde Massen wie FelSrifse. i Wir schleppen un» dorthin. SS sind Ertrunkene. Ihre Köpf« un» ihre Arm« stecken im Wasser. Man sieht ihre Rücken mit dem Lederzeug durch die Oberfläche dr kalkigen Flüssigkeit durchschimmern, und idr« Waffe, röckt auf blauem Tuch sind aufgcblälen; die Füßc sitzen schief a.r>»en aufgeblähten Beinen, w>« an den schwarzen, unförmigen Beic�n von Leder» puppen. Auf einem eingesunkenen Schädel steh!? dt- Haare senk- recht im Wasser w« Seegräser. Hier schwimmt-in fiw sich: oben! «uji J« Kopf hängten Kotgelände sieht man keine Leiche Aber dort ragt, schrecklicher a!« ein Leichnam anznsehn. stark und einsam, nackt und bleich wie ein Stein, ein Arm a»S dem Loch einer verworrenen, feuchten Wand. Der Mann wurde i» scinen. Unterstand verschüttet und konnte nur noch sei»«» Arm ausstrecken. Ganz in der Näh« erkennt man gewisse Erdschichten. iH» auf den Trümmern der Böschung diese» erstickten Sckllnndck nebeneinander liegen; t» sind menschliche Wesen. Sind sie tot? Schlafen sie? Man weiß e» nich,. Jedensall» ruhen sie. Sind e» Deutsche oder Franzosen? Man weiß e« nicht- Einer von ihnen hat die eiugen nufgeschtogeK nutz schlStz� um» kopsschüuelnd au. Man fiajt chr.j Tranzoje? Set Weg zum Seflalismn». Fn der bürgerlichen Presse finden sich zahlreiche Notizen über 'neue Spaltungen in der Sozialdemokratie. Man spricht von einer Gründung einer Partei Liebknecht durch Ablösung der Spartakusgruppe von der Unabhängigen Sozialdemokratie. Die Gründung sollte angeblich in der gestrigen Versammlung in den Sophiensälen vollzogen werden. ES kam aber zu keiner Neu- gründung, sondern daS Referat des Genossen Levi lieh jede pro- grammatische Klarheit vermissen. Die Diskussion brachte neben manchen berechtigten Angriffen gegen die M-chrheitZsozialisten und die unpolitische Soldatenpolitik doch nur gefühls- mäßige Opposition, ohne einen neuen Weg politischen Handelns zn zeigen, oder auch nur die jetzige ökonomische und politische Lage der Deutschen Republik in Betracht zu ziehen. Politische Orientierung ist aber nur auf dem Fundament einer wirtschaftlichen Betrachtung der politischen Situation mög- lich. Tie Notwerdigkeit de? wirtschaftlichen Neubaues, der Siche- mng der Ernährung, der Turchführung der Demobilisierung, der Neuschaffung eines politischen NcberbauZ erklärt auch das Zu- sommenarbciten mit den früheren NegicrungSsozialisten. jenes Zusammenarbeiten, ors die SpartakuSgrnppe den Unabhängigen zum Vorwurf macht Wir sind nicht blind gegen die Gefahren dieses Zusammenwirkens in der Regierung. Unser Aufruf an die Parteigenossen ze'gt. daß wir die frühere Haltung der Scheide- männer nicht vergessen haben. Wir wissen, daß fich d'ese Partei nur unter dem Druck der Massen zur Revolution be- kannte, die sse bis zum letzten Augenblick bekämpfte, wie die Auf- rufe und Artikel im.Vorwärts' beweisen. Die Kritik, die vom„Vorwärts" an der SvartakuSgrupve ge- übt wird, enlhält viel Richtiges: aber dadurch find noch nicht die Sünden der Mehrheit vergeben und vergessen, und der Unter- schied zwischen der entschiedenen Klassenkampftaktik der Unab- hängigen und der den jeweiligen Umständen Rechnung tragenden Schaukelpolitik der Mebrhettler derwi'cht. Der„Vorwärts" schreibt: Der Irrtum der Spartakusleute besteht darin, daß sse gar nicht die Sieger find und daß sse sich mit der ganzen Ar- beiterklasse verwechseln. Nicht ihre Stärke, sondern sein« eigene im Krieg zutage getretene Schwäche hat den Nieder- bruch de? alten Systems verursacht. Und die Arheiterklap« steht auch nicht auf dem Boden von Spartakus, fondern sie weiß, daß sse ihren letzten entscheidenden Sieg nicht auf der Straße, sondern Nur bei den allgemeinen Volkswahlen er- rrngen kann, für dir es jetzt mit aller Kraft zu arbeiten gilt. Ob wir bei diesen Wahlen mit den bisherigen Unab- hängigen in einer Kampfreihe stehen werden, oder ob es nach den verschiedenen Ersatzwahlen noch einmal zu einer zillge- meinen Kraftprobe zwischen den beiden Micbtiingen kommen wird, wissen wir nicht. Wir wünschen da» erste und setzen als selbswerständlich voraus, daß sich auch im zweiten Falle ein« gemeinsame Kampffront gegen di« Gegner deS SozialiS- muS ergeben wird. Darum muß un» die unklare Haltung, die ein Teil der � liln abhängigen gegenüber der SpartakuSgrnppe einnimmt, Sorge machen. In einer Frage von so ungeheurer Bedeutung muß tine Partei einheitlich und fest Stellung nehmen, sonst laufen ihre Anhänger verwirrt auseinander. Für un» gibt t» nur einen Weg: Durch Demokratie zum ' Sozialismus! Auch unser Weg geht durch Demokratie zum Sozialismus. ilrbcr wir wollen, daß die Wahlen sich unter Umständen voll- ziehen, die ein wirkliches Bild der Volksmeinung garanliercn. Wir wollen in diesem Kampf die Arbeitermassen gewinnen für e ne dauernde grundsätzlich« sozialistische Politik. Hier liegt der Gegensatz zum Opportunismus der Mehrheitler und zu den bäufig romantischen Illusionen der SpartakuSleute, die,, wie die gestrige Versammlung wieder Aeigle, oft bis zur Verneinung der Demokratie führt. Von einer Unklarheit gegenüber der For- tcrung der Nationalversammlung kann gar keine Red« sein. Es Ihamdclt fich rict«m den Zet�nmkt der Einberufung. Dkefer ! hängt ab von der Abwicklung der Demobilisierung. CS fit«in gefährlicher Frrdum, zu g.'aupen, wie«S ein Redner in der Spartakusversammlung ausführte, daß die Heimkehr der hungernden und verzweifelten Frontsoldaten in reoolut onär«? Auflehnung den Sozialismus bringen würde. Ein derartig ge- waltiger Umbau der Wirfichaft kann nicht durch bloße Revolten erreicht werden. Es ist ebenso verkehrt, anzunehmen, daß die weitere politische Entwicklung sich ohne schärffte Klassenkämpfe mit dem Bürgertum vollziehen wird. Es gilt daher, die Arbeiter- Massen sowohl vor charafierlosem Opportunismus wie auch vor revolutionsromantischen Phantasien zu bewahren. Da» Zusammengehen mit der Partei Scheidemann fit aber ge- rechtfertigt, weil hinter dieser Partei Arbeitermassen stehen, und weil nur im politischen Zusammenwirken, da» durch die augenblickliche Zwangslage geboten ist, diese Massen zum sozialistischen und demokratischen Handeln und Denken gezogen werden können. D>aS ist unser Weg, von dem wir uns weder durch Angriffe von links oder rechts abdrängen lassen dürfen, O. 3.' Sie Rrchive aas! cL Dann: — Deutschs Cr antwortet nicht?; er schließt die Augen und verfällt wie- der in seinen TodeSschlaf. Wir haben nie gewußt, wer eS war. Man kann die Identität dieser Wesen unmöglich feststellen, weder an den Kleidern, die eine dichte Kotschicht bedeckt, noch an der Kopfbedeckung, denn die Leute sind borhauplig oder in Woll- zeug eingewickelt und stecken in nassen und stinkigen Kulten: auch an den Massen erkennt man sie nicht; da» Gewehr haben sie verloren, oder ihre Hand gleitet über ein Etwa», da» sie her- geschleppt haben, eine unförmige, klebrige Masse, die einem Fisch ähnlich ist. Alle diese Männer mit Leichengesschtern vor un» und hinter uns, di« am Ende ihrer Kräfte find, ohne Elimme und ohne Willen, alle diese erdbeladenen Männer, die sozusagen ihre eigene Bestattung besorgen, sehn sich gleich, als wären sie nackt. AuS dieser furchibaren Nacht tauchen hin und wieder einige Uebrig- gebliebene auf; sie tragen die gleich« Uniform deS Elendes und des Schmutze». Alles hat jetzt ein Ende. Es ist die Stunde der ungeheuren Rast, die epische Pause deS Kriege». Einst glaubte ich, das höllischste im Kriege seien die Flammen der Geschosse; dann habe ich lange gemeint. eS sei da» Ersticken in den Erdlöchern, die sich für ewig über uns schließen. Auch dag ist e» nicht, sondern die Hölle fit da» Wasser. *• Der Wind setzt ein. Er ist eisigkalt und sein EiShauch bringt uns über die Haut. Auf dieser wässerigen und schiff- brüchigen Ebene, wo di« Leichen zwischen wurmartigen Wasser- schlünden liegen, zwischen den starren Menschcninscln. die wie Reptilien aneinanderkleben, in diesem Chaos, der sich senkt und untergeht, sieht man leichte, wellende Bewegungen: Gruppen de- wegen sich leise in abgebrochenen Karawanen von Menschen, ge- bückt unter der Last ihrer Helme und de» schweren Kote»; sie schleppen sich, zerstreuen sich und kriechen im Widerschein de» verdunkelten HimmelS. Da» Morgenlickt ist so schmutzig, daß e» aussieht, als sei.der Tag schon zu Ende. Die Ucbcrlebenben wandern durch die trostlose Steppe; e» jagt sie ein unsagbare» Unglück, da» sie elendiglich erscböpst und sie bestürzt; einige darunter haben bei genauerem Hinsehen etwa» theaterhaft Groteske» an sich; da» ewige Einsinken, vor dem sie sich retten, hat sie hall,«wtkleiket. Im Vorübergehen blicken ji« um sich, betrachten un» und er- kenncp Mtiischen in unl} dano spreche» sie ia den Bind hinein. <*,• Die schwermdustnclle. cilldcittsche„Deutsche Zei- t u n g" tritt mit allem ihr zu Ärbote stehenden Pathos da- lür ein, die Archive zu öffnen. ES habe eine Zeit gegeben, da die Machthaber von heute nech nicht am Ruder waKn. Welch ausgezeichnete Weisheit! Und das Blatt fährt dann fort und meint, daß. früher die..Vorgeschritteneren" unter den jetzigen Machthabern unter der Hand und öffentlich be- hauptet hätten, es sei eine niederträchtige Lüge, daß wir einen Verteidigungskrieg führten. Der Moment, den Äe- � weis für diese angebliche Lüge zu führen, sei jetzt gekommen, l so meint das Blatt, und es schreit voller Todesverachtung. ! daß man jetzt die Archive öffnen müsse.— Abwarten, meine Herren I Die Zeit kommt, da man die i Archive öffnen wird. An diesem Augenblick haben die Führer der jungen Republik etwas Besseres zu tun, als in all dem Stunk und Unrat zu wühlen der in den Reichs- ämtcrn und Ministerien aufgehäuft ist. Wenn di� All- deutschen beute auch schreien, man solle die Archive öffnen, wir siüd überzeugt, daß, wenn sie erst einmal ge- öffnet sind, sie selbst entsetzt und schuldbewußt zurück- prallen werden und beteuernd die Hand auf die Brust legen und sagen werden:„Davon baben wir nichts gewußt!" Sie haben davon gewußt, die Herren Alldentichen. Sie haben niilgeholfcn. alle die Schändlichkeiten zu ersinnen, die sich das alte Regime geleistet hat, und sie werden verantwortlich gemacht werden und werden Reähcnschaft ablegen müssen, wenn eS einmal heißt:„Die Archive auft" Lie LslrlebsrUe>n d?n öehgrden. Auf Anordnung de» Arbeiter» und SoldateuratcS sind dieser Tage allenthalben auch in den Behörden Betriebsräte gewählt worden, die Vertreter zum A.- und G.-Rat entsenden sollen. Da» ging mancherorts nickst ohne Schwierigkeiten und Hemmungen ab, die einmal in der eigenartigen Struktur mancher Behörden und dann in dem hierarchischen System der Bureaukrafie be- gründet sind. ES wird mancherorts geschehen sein, daß die Lämmer sich ihre eigenen Metzger gewählt haben. Um so nötiger Ist eS, gerade für diese demokratisch besonders migeschulten Ausschüsse Richtlinien auszustellen, noch denen sie ihre Tätigkeit innerhalb der Behörden aufzunehmen haben. Und da» muß sofort geschehen. Wir haben Grund zu der Annahm«, daß die sestherigen Vorgesetzten die Maßregel dcS A.- und S.-Ra!es. die si« wie die ganze Regierung nur als.vorübergehend" betrachten und bezeichnen, zu umgehen oder zu sabotieren suchen. Am zweckmäßigsten wäre e», wenn der A.» und G.-N«it klare AuSsührungSbestimmungen gerade für die Betriebsräte in den Behörden erließe, die über deren Zuständigkeit und ihr Tätigkeitsfeld deutlich aufklärten. Vor allem müßte festgestellt werden, wer eigentlich in den Betriebsrat wählbar ist. Gegen eine Wahl der Vertreter, ge- trennt nach den verschiedenen Bcamtenkategorien, wird dann nichts einzuwenden sein, wenn jede Kategorie prozentual ihrer Stärke im Betriebsrat vertreten ist. Bedenklich aber ist, wenn in den Betriebsrat Personen gewählt werden, die bisher eine Disziplinar- gewalt über das Personal der Behörde halten oder noch haben; darunter fallen die Leiter der Behörde, Direktoren, Präsidenten, auch die Personalchefs und Personalreferenten. Ein aktive» Wahl» recht dürft« ihnen, da sie ja sämtlich angestellt sind, nicht zu be- streiten sein, fällt auch kaum in» Gewicht, wenn di« Wahl ord- nungSgemätz, am besten geheim, vor sich geht; da» passive Wahl- recht ist aber für sie abzulehnen. Zuständig müssen die Beiräte sein in allen Personal- fragen. ES müssen ihnen dt« Personalakten vovzelegt w:rdea, Eintragungen in die Personalakten bedürfen ihrer Zustimmung. Sie bilden ein« Beschlwerdeinstanz süt Maßregelungen, Bestrafungen, ungerechte Behandlung seitens der Vorgesetzten; bei Kündigungen, Urlaubsfragen usw. Zuständig fit der Beirat ferner in allen Gehalts» und Lohnfragen. Sämtl che diese betreffenten Verfügungen sind ihm vorzulegen. Es darf nicht vorkommen, daß der Leiter einer Behörde, wie e» In einer Reichsbehörde in der Biktoriastraße geschehen ist. Gehälter. Ge- haltsabziige und Teuerungszulagen ganz willkürlich festsetzt, daß er den Angehörigen der freien Beruf« und den weiblichen Angestellten die Hälfte der gesetzlich zuskchenden TeuerungS- Zulagen einfach nicht auszahlen läßt. Ferner fit die Arbeits- zeit im Benehmen mit den Beiräten festzusetzen. Sonnabends ist allgemeiner Arbeitsschluß um 1 Uhr zu fordern. Schließlich sind die in zahlreichen Behörden vorhandenen Bezug». Vereinigungen, Genossenschaften u. dergl., die Schiebun- gen von beschlagnahmten LebenSmiiteln und Kriegswucher schlimmster Art getrieben haben, der Leitung der Beiräte völlig zu unterstellen; über die seitherige Goschäftsfnhrung und Ver. Wendung der vcremnahwten Gelder fit unbedingt Rechenschaft abzulegen. Keine Ilersomml"»» von Angestellt.:i darf unter Umgehung der Beirät« von der Behörde oder einzelnen Bor- gesetzten einberufe« oder abgehalten werden, solche, die die eigent- liche Aufgabe der Behörde betreffen, ausgenommen. Maß- regeln ngen von Mitglied«« d« BetrSte Küxset: vnttt leinen itefitände« QefcuQ>ct..„„,. MakeniSubetm«. Die Revoliisionsregierung hat nehm dem imabsehbaren Kriegselend und der zenterten Va kswiriMist von der alten Ordnung eine üble Erbschaft übernommen m Fotw der verschiedenartigsten EinricktnugM. die der Knebelung deS arbeitenden Volkes»nd der Fälschung>r öffentlichen Meinung dienten. Namentlich in den Knegsiahren. fit dieses System der Knebelung und Fälschung in so raffmler. ter Weise ausgebaut tvorden, daß man schließlich zu ersticken wähnte unter dem Druck der Lüge und des Betruges, die auf uns lasteten. Auf die verhängnisvolle Rolle einer dieser Institutionen weist ein Offizier in der neuesten Nummer der„Weltbübne" hin, indem er die Tätigkeit des K r i e g s- Presse-Arnts irj Berlin schildert, das all die Knegs- fahre hindurch wie ein Vampyr auf unserem.olimtlichen Leben lastete, die Presse fälschte und uns m ein Netz der drückendsten Zensnrvorschriften spannte, von oessen Nafime- ment das breite Publikum sich gor keine Vorstellung machen kann. Der ungenannte Verfasser des Artikels in der„Welt- bübne". der oss-nsichllich dem Kriegs-Presse-Amt nahe stand. unterstreicht die Tatsache, daß der� Ehef der Nachrichten- abteilnng beim Großen Hauptguarticr sich nicht mit seinen speziellen Ausgaben begnügte, sondern das Ziel versolgte. die deutsche Presse zu beherrschen. Zu diesem Zwecke schuf er m der Berlin das Kriegs-Pressc-Amt. .Die in. und ausländische Presse gab der Maschine, die hier arbeitete, den Rohstoff.... AuS dem Maul der Malchin«, die diesen Rohstoff schluckte, erblühten als wichtigstes Erzeugnis die Zensurbestimmuugeu. Stern und Krone deS Kriegs- Pressc-AmteS war die O b e r z e n s u r st c l l«. Dafür ist sie nun tot. Sie produzierte in unausgesetzter Folge iene looer stnv eS mehr?) Verordnungen, mit denen der Presse nach und nach da? selbständig« Leben abgeschnürt wurde." Der Verfasser schildert die verschiedenen Ze'tungs- Korrespondenzen: mit deren Hille das Kriegs-Presse-Amt, nach Ertötung des freien Worts, die Presse mit tendenzroim Nachrichten und Artikeln zu füllen und zu fälschen suchte. „Der Avpet't kommt mit dem CsieN. und wer A logt, muß B sagen. Niemand sagte übrigens lieber B, alS der Chef der Nach» richtenochteilung. Er begnügte sich allo nicht Mit der Vergewaln. gung der Presse, sondern griff auf das deutsche Geistesleben tnt Ganzen über. Er zenesirte auch die Buch-Erzeugung und sorang, da dies«, wie die Presse, unter seiner leitenden Hand zu ersticken drohte, mit eigenen Produkten in die Lücke. Er schuf im Krieg?» Press'-? mt e ne sogenannteP r 0 pa g a n d a-Ab t e i l u n g. �ceie beschäftigte sich damit, Broschüren in großer Zahl anSzuspeien und die Abfässuiig von Büchern zu veranlassen, hinter deren Verlag»» namcn niemand die bestell'e Arbeit erkannte. Um ab.-r auch den Schönheitssinn zu befriedigen, unterließ diese Abteilung einen Teil jener farbenfrohen Plakate herzustellen, die zur Ans- tlärung de» deutschen Publikums über uns« günstige Lag» dienten. Doch die Augen sind nicht der ganze Mensch. Wer den ganzen haben will, gedenke auch der Ohren. Nun besaß in die Oberste Heeresleitung in den Kirchen und Schulen aller Kon- icssionen Propaganda-Organisationen von beträchtlicher Reichweite. Gleichwohl organisierte der Chef der Nachrichtenabteilung auch für sein Teil da? Vortragswesen in Deutschland. Durch die Kanäle unzähliger Vereine, abgesehen von den Veransialtuugen in den Kasernen, testete er mit und ohne Lichtbilder die Miiteiliingen, durch die er daS Volk über den guten Stand des Kriege? und no?l den guten Stand des Volkes durch den Krieg zu überzeuger wünschte. DaS lief in der Hauptsache unter der Spitzmarke des Vaterländischen Unterrichts." Wir wissen mm assS, wosiin dies? stistematisckie Fäl- schnnas-»nä VerdummnngSatbeit geführt hat. An der Katastrohhe, die uns betrosfen Hot, sind alle jene Leute in hohem Grade mitschuldig, die an der Fälschung der össent- lichen Memiing, an der Knebelung des freien Wortes, an der Unterdrückung jeder selbständigen Meinung mitwirkten. Es ist deshalb unbedingte Pflicht eines jeden auftichtigen Freundes der revolutionären Ordnung, mitzuhelfen bei bei Aufdeckung der Lügenarbeit des alten Systems. Noch sind seine Nester nicht ausgeräuchert, noch bofft der alte Beamten- apparat sich durch schmiegsame Anpassung an die neue Ord- nung der Verantwortung für sein? Sünden zu entziehen, noch ist das Licht der Oeffentlichkeit nicht in iene K'oaken gedrungen, in denen mis weitverzweigten Kanälen Denunziantentum. Spitzcltnm, Lüge und Betrug znsaininenflosscn Für die Nevolntions-Negiernng eröffnet sich hier ein Feld weitgehender Tätigkeit, die nicht nur im Interesse der Siehe- runjj der Revolution, sondern auch in dem der sittlichen Hygiene der gesamten Gesellschaft liegt. Aber auch für die revolutionären Massen erwächst miS dieser Tatsache die Pslicht, an der Säuberung der Kloaken des alten Regimes niitznarbeiten. Nur unter ihrem Druck und mit ihrer stän- digen Mitwirkung kann es verhütet werden, daß die Spuren der Verbrechen und Sünden der alten Ordnung vernichtet oder verwischt und die Mitschuldigen an diesen Verbrechen in ihren Aemtern delassen werden. Was speziell das Kriegs-Presse-Amt Betrifft, so Muß eS Befremden erregen, daß es noch immer nicht ausgehoben ist. � Zwar sollen 75 Prozent der darin bcschästiaien Offiziere und Mannschaften den Marschbefehl zu ihreiit Ersatz-Truppenteil erhalten haben. Aber der Rest soll sich noch imnter— mit der Lektüre beb in- und ausländischen Zeitiinnen beschäftigen. Man wird fraaen müssest, ob das den Tatsachen ntspricht und man wird d'e Erwartung ans- frechen müssen, daß die Kloake des Kriegs-Press�-Amts »nverziiglich gesäubert werde. A. 3. /- Mllsche Nnhr'chlen. Der ItikfninUonflle SiezeSzug beS Achtstnytz'iittzßt.*'1 neuen tschecho- slowakischen Staate soll der acht- stündige Arbeitstag plötzlich vorgetriel'en westdcit.— Dem Kopenhagener Bialte„DagenS Nchheter" zufolge soll in nächster Zeit im schwedischen Heer und in den Maünewcrlstätjen die achtstündige Arbeitszeit eingeführt werden. Der AuS-chuh der christiichcn Erwerkschafien forder!« auf seiner Tagung vom. 13. November„unverbrüchliche Hochachlung der demokratischen Grundsätze", schnelle Einberufung einer kon- itituierenden deutschen N a t! 0 n a l v c c s a m.m- l u n g. D e Mitglieder und Aiihimncr werden cnisgcfoidert, sich allen Behörden und derzeitigen Mach.habrrn zur Verfügung� zr stellen. Da die Apbester« und Soldatenräte und Par'eiorgonisa tionen nicht die geeigneten Körperschaften wären, die bcrrchligtci Interessen dtr Arbeiter-vgemsiber Nnternehtnern und Regieruiii ausreichend wahrzunehmen, so werde sede Regierung bekämpf werden, die de BcrufSvercine der Arbciwr nud Aiigtstcll'eti alle gewerkschaftlichen Richtungen nicht als die maßgebende Ver t«tung der«rbestiiehmer in sozialen und wirlscbnfilichcst An Seltenheiten ontdennea otzer st« ga, v»» dejj Uitgchell alll Dle WrOnBiinß tcS sNdslawischkn Sfan»; von 13 Millionen Eii»voh»cri>. ist n.,ch ci»cr Pariser MclSung durch eine lUhsn.de (Stirniiticvt, die dcr serbische wiiiiisicrpräiidcul Pasiljch ais Verirr er SerbiciiS»ssd dir Vertreicr de» südslawischc» National- ratö i» Paris untcrzcichnrtcn. Ter Tcutiche Vca«k7Si''»nd fordert in eincsn Aufruf an die v c u t f ch c L a ii d b e v ö l k c r u» q Sicherung der LebciiSiuitlel- Versorgung durch die Icindlick�c Brvö-kcrung, Einberufung einer N a t i o n a l v c r sa m in l u n g. deren Vorbereitung die ReichSrcgierung im Einvernchitren mit dem Reiistag trifft, Cchasfuug von Lancruräte» unter Beteiligung sämtlicher Sck'i.ch» tcn dcr Land» und sdorstlrir. schalt und Einberufung einer Ber» tretertaaung dieser Räte, die bis zum Zusamiueutritt der Na» tionalversammlung in voller Glcicl'l'creck'ligung mit den Arbeiter-, Soidalcu- und Bürgerräteii die Jnterciseii dcr ländlichen Bevöl- kerung wahruimult und damit zugleich dem Wol?le der Gesamt- heil dient. «Als Grundrechte des deutschen VoklcS, insbesondere der ländlichen Bevöllernng, sehen wir folgende Punkte an: Volle Freiheit und Unantaslbarkeit der Person, volle Aufrechterhal- tung und Sichei beit deS Privateigentums und des Erb- rechts, volle Garantie für die Einhaltung aller Vcrvflichtungen des Reichs gegenüber dem Volke(Kriegsanleihen), Frei- Heit des Wertes, der Preise, dcr Versammlung, der Religion?» auSübung. Nnparteilich'keu der Rechtspflege, Anherdem sei dlirchzufnhrcn die B c s e i t i g n n g der F i d e i k o m m i s s e und Patronatc, sowie aller sonstigen Vorrechte. Aufhebung der GntSUzirke, H e r g a b e von Land au» staatlichem und vri- vatem Grostgrnndbesitz zu mäfigcn Preisen für Fwecke der Ansied- kung unter bc-ondercr Berücksichtigung dcr Kriegsteilnehmer, Nnh- barmachung dcr grasten Staats- und P r i v a t f o r st c n für Zwecke der Allgemeinheit. Aufhebung der Gcsindeordnung und der ArSnahmegeseste gc-wn d�e Landa'-belter ldiese beiden Fordernugen sind bereits erfüllt. Red. d.„Freiheit"), vollStüm- lichc AuSgestaltiiug der ländlichen Verwaltung, demo- k ra t i fch e S Wahlrecht für alle ländlichen Selbstperwa'tnngS- körper(Gemeinde, Kreistag, Provinz, LaudwirtschaftSlammer)." Zecliieil— hechle— flslichle». Die Nevostiltion hat den deiitkchcn Kranen eine wert- volle Errnnaenschaft dargebracht: die v o l i t i s ch e � r c>- heit. sttoch vor zwei oder drei Wochen hätten wir nicht daran aeglaubt dah unsere Anerkennuna als Gleich- berechliate rm Staate so nabe bevorstände. Nichts lieh darauf schlichen, dah die Masse der grauen bereit sei. um dieses kostbare Gut zu kämpfen, ihr Aeuherstes einzusehen. Tie büraerlichen fstranen dachten noch bis zuletzt in ibrer arohen Mehrzahl nur an Landesverteidianna. Sie er- schien ihnen als höchste Pflicht, so wie sie sich während des ganzen Krieaes mit acrinacn anerkennenswerten Aus- nahmen stets hinter die Fiorderunnen dcr Neaiercnden ac- stellt haben und bei ieder Aendcruna ibrer Politik getreulich mit eingeschwenkt sind. Aber auch in den Reihen dcr Arbeiterinnen hörte man nicht viel von dem Verlangen nach politischer Macht. frieden war die einzige, alles beherrschende Sehnsucht: frieden die Losung, die die arbeitenden Massen zum Kainpf geaen den Militarismus und Imperialismus vereinigen sollte.— Die Ncvolntian bat' nicht danach gefragt, ob die Kranen daZ politische Wahlrecht wollen. Sie hat eine sozio- listische Neaiernna ans Ruder gebracht, und eS war selbstverständlich, dah dies? ibre junge Macht benutzte, um gleich «n Beginn ihrer Amtstätigkeit den Firancn die Gleich- bercchiigung zu geben. Bei künftigen Wahlen soll jede firan ihre Stimme abgeben und aus die'e Weise am Auf- bau der deutschen Politik teilnehmen, Tie Soldaten und Arbeiter haben dem Lande die �reibeit erkämpft, die sozio- listische Regierung hat den Krauen ihr Recht gegeben,— S! n d w i r r e i M li r e i n e i o ii n g e h e ii r e ll in- Wandlung? Nicht nur Rechte verleibt uns die neue Ordnung, in die wir eingetreten sind: sie verlangt von uns auch ernsteste Erfüllung der mit den Rechten verbünde- uen Pflichten. Alle Männer und Kranen, die das Alter von 20 Iaaren erreicht haben, sollen das Recht be- sitzen, zu wählen. Werden die Krauen vor allem wissen. wie ne von ihrem Recht Gebrnudi zu machen haben? Sind sie sich klar darüber, welche Aufgaben jetzt dem deutschen Volke bevorstehen, wie die Pol'tik beschaffen sein muh. die der Masse die Macht im Staate sichert, so dost sie in der Lage ist. die Geschicke des Volks im Innern und nach außen »u bestimmen und zu lenken? Seien wir uns klar darüber, daß die Mehrzahl der Krauen in Teutschland beute der Politik vollkommen fern- stehen und daß selbst unter den Arbeiterinnen und den Kranen der Arbeiter ein großer Teil sich aar nicht oder doch wenig mit volitiichen Dingen befaßt bat. Hundert- tausende von ihnen sind von der Not des Krieges erfaßt worden, haben den ganzen Jammer selbst gefüblt. die Last des Erwerbslebens getragen, weil sie Brot für die Kinder hcranschas'en mußten, aber wie viele sind sich klar über den Ursprung des Krieges und darüber, was geschehen muß. um künftige Kriege zu vermeiden? Sie müssen aufgeklärt werden, und diese Arbeit muß sosolt begonnen werden. Wir dürfen uns nicht damit trösten, daß mit der Zeit auch die Krauen sich in die Politik einfügen, in ihre politischen Aufgaben hinein- wachsen werden. Von der Aufklärung der deutschen Kranen hängt für die nächste Zukunft Teutschlands sebr viel ab. (Ts:-... �.�Mon.So Ölrttinrinltiprirtinmliinn mirfi über Vro- E!n paar zündende Wahlreder. können die o!n dringliche Arbeit, die jetzt geleistet>mden muß, nickt ersetzen. Uni» vier erwäckv'l den Parteigenosänncn und Genossen, war der Abieilung VI7 unterstellt. E!n große» Heer von Spltzkkn ur.d Achlgrwchenjuiizcn war ständig iiiiterwegS. Und wenn die Langohre» nichts ersahrc» konnten, fabrizierten sie einfach Be» deren Zeit nicht durch die Uebernabme von Kiinktionen des richte, um bei ihren Porgesctzien als tüchtige Milarbcitcr zu bisberigen Staates ansaeiiillt wird, die Pflicht, das Neu laiid zu bestellen, das sich ihnen bietet. In kleinen Zu- samnienkünsten müßten die neu aiiftanchenden Kragen be- wrocken werden. In der Kabrik, ans dem Lande, in der Werkstatt borcht ans die Kragen der Kranen i'nd sucht sie zu beantworten. Sammelt Frauen um euch niro fordert üe ans, zu fragen. Und ihr Kranen, scheut euch nickst. Jbr könnt noch nickst Bescheid wissen im Getriebe des Staates. Aber ißr m i! ß t es lernen, wenn ihr wollt, daß eure Interessen richtig und kräftig wahrgenommen werden. Die Revolution bat euch den Weg gebahnt, sie Trat euch die Freiheit und das Neckst erkämvft. Nun seht zu, daß ihr an der Seite der Arbeiter eure Rechte sichert, daß sie euch nickt mehr gerauht werden können. So erfüllt ibr die Pslicksten gegenüber euch selbst nnd gegen iiher eurer Klasse. Die Soldaten und JsrbeUer baben die Revolution gemacht, baden für e"ch mit gekämpft. Nun helft ibnen wsttcr, süßrt gemeinsam den Kampf, ans daß er mit dein unwidcr- ruflichen Siege des PrciletarialS ende. Schulmeifier der kevslukon. Der.Nieuwe Tonr»nt" gestcn. WaS aber das Verwerflichste war, das war das Anwerbe» von Verrätern. Die Spitzel machten sich au Leute heran, die in der Bcwepllng tätig waren, um sie für Geld zum Verrat an ihren Klasseupriiossen zu bewegen. Mancher ist ihren Lockungen er- legen und hat dadurch auch für iminer seinen Namen geschändet. Nun soll a»f cininal diese �msimberste Tätigkeit ein Ende haben. Tie.nützlichen Elemente", wie sie von einem Minister einmal genannt wurden, sind arbeitslos. Sie l auern, baß eS io gekommen, die noch bis in die letzten Tage binein wie die Wahnsinnigen gegen unsere Genossen gearbeitet haben. Diese Einrichtung ist für immer verschwunden. Man darf geipannt sein aus den Augenblick, in dem die Akte» dcr Abteilung VII werden geöffnet werden. NciierwachtrS Interesse für die Parteibewegnug. in ihre zweite, ruhige Phase eingetreten. Wir können noch nicht von dauernder Ruhe sprechen, noch immer sind allerhand Verwicklungen möglich, namentlich wenn die Lebens- mittelfrage in Verwirrung geraten sollte. Aber man kann doch von einem ausgezeichneten Anfang sprechen. Die Deutschen bleiben auch in dcr Revolution sich gleich. Sie bewahren eine fast schulmeisterliche Ruh«. Seit dem RevolulionSiage hat u ufere Berliner Pirtei- bewcgung einen außerordentlichen Zulauf zu verzeichnen. Viele alte Mitglieder, die jahrelang beiseite g-sttwden, well sie bei Ausbruch des Krieges enttäuscht waren über die Haltung eer ReichStagSfraktion: lehren wirder und erneuern ihre Mitglied- scherst. Sie zahlen ihre Beiträge gern nach, um weiter mitar bellen zu können. Tann kommen unleee ans dem Felde zurückgekehrten Und endlich Haa», 14. November schreibt: Die deutsche Nevolul'on ist Genossen und verlangen ihre aufbewahrten Bücher. Grod-Verlln. Libtcilnng TU. Die zu wählenhe Nationalversammlung wird über Pro bleme von nngehenrer Größe z» entscheiden haben. Fragen müssen gelöst werden, die tief in das gesamte Volksleben einschneiden. Die Auswahl der Männer uwd Kranen, denen diese Aufgaben übertragen werden sollen, können wir nicht dem Zufall überlassen. Wir würden es aber tun. wenn wir die neu entstehenden Wählermassen sich selbst überlassen, Sie war mit der Zeit berückstigt geworden, die Able!k,mg Vll im Polizeipräsidiilm, die politische Abteilung, In neuerer Zeit hatte man si« umnumcriert in Abteilung V. Von hier aus wurde ei» gewaltiger UeberwahungSapparat iuS Werk gcsctzl vor allem gegen die sozialistische Veweeung. linier dem Sozialistengesetz, war die Blütezeit der politische» Abteilung, die sich nicht nur auf Berlin erstreckt«, sondern ihre Fäden weit über daS Reich hinaus spann. Von Berlin schickte man b:c Spürhund« bis nach der Schweiz, wo Ende der 7l>er Jahre der Züricher.Sozialdemolrat" gedruckt und nach Deutschland ein- geschmuggelt wurde. Mau müßte die Geschickte de? Schand- gesetzeS schreiben, wölbe man auch nur annähernd ein Bild von der unheilvollen Tätigkeit dcr politischen Polizei eniwerfen. Mit dem elendesten Lumpengesindel arbeitete die polililchr Abteilung: selbst vor dem Anftiflen von Attentaten scheuten ihre käuflichen Subjekte nicht zurück, um ihrem Herrn und Meister, dem Minister des Innern, gelegentlich der Dcba ken über die Vor. längcrung deS SozialifleneefetzeS das nötige Material zu biete» Kaum auf einem anderen Gebiete ist so viel Lüge und Gemeinheit zusammengekommen, wie aus dem der politischen Polizei. Man brancht nur einen Blick in das Schristchen von I. Auer.Nach 2(1 Jahren" zu Wersen. Selbst nach dem Fall des Sozialistengesetze» blieb die poli- tische Polizei weiter bestehen, natürlich in erster Linie gegen un'cre Beivegung. Aber dabei blieb es nicht. Die llebenvachung erstreckte sich auch auf hochgestellte Personen. Daß Wilhelm II auf keinen Reisen von Beamten der politischen Polizei bcglcilei wurde, war die Regel. Man bediente sich dieser Pcli-eiialliing auch, um eine bestimmte Politik zu machen. Der Tausch-Prozeß. in dem der damalige Minister deS Auswärtigen. Freiherr von Marschall, sich in die Ocsfentlichkeit flüchtete, bielet hierzu einen charakteristischen Beleg. Und dann die Bespitziung der Berliner Bewegung, sie ist ein Kapitel für sich! Auch daS ganze VersammlungZwesen der politisch«» Vereine die vielen neuen Leute, die ihre Mitgliddfchaft anmelden. ES zeigt sich, wie groß drS Vertrauen ist. daß di« Unabhängige Sozialdemokratische Partei in we ten Kreisen sich er- worben hat. Aufnahmen werden in dem Verk>andSbu''ean, Schicklersir. S, sowie in den Bureau» deS 4. und 6. Kreises, KönigSberger Str. 27, Hof, Gerichlstr. 71. Lichtenberg. Neue Bahuhofstr. 3t. rechts, und Neukölln, Neckarftr. 3. vollzogen. Postalisches. Der Feldpostverkehr mit Oesterreich ist el»> gestellt An deutsche HeercSangehörige aiif dem Balkan, in dcr Türkei, m Rumänien, und Eestervich Ungarn können bis ails ii'e'teres Briese und Päcklben nicht angenommen werden.— Be! Paketen mit Wertangciibe bis 100 Mark sollen wegen Mangel an brauchbaren Verpackungsstoffen versuchsweise vom IS.?>o- vember ab keine höheren Anforderungen gestellt werden als an gewöhnlick�e Pakete. Die Versiegelung wird bei Pikeleu bis lag Marl Wertangabe nicht mehr verlangt.— Der Privattelegrammverkehr mit dem Feldheer ist bis auf weiteres gesperrt. ■ssmii* .....»- vy Abouneute« für ..Sie Jeeihein verband foziaidemokrailscher Wahlvereine Berlins und Umgegend U.S.V.D. Der Verband sozialdemokratilchcr Wahlverein« Berlin» »nd Umgegend(Unabhängige lozialdemokrolische Partei Deullchland») besiehl au» neun Einzelne. einen, di« in den einzelnen«reisen ihren Sitz haben, Aufnahme von Mit- gliedern werden im Verbandsbureau. Tchickie stiatze S, Hof II und an lolgcnden Ciellen enigeg-ngenemmen: I.«reis: Diiiermann, Eiilchiner Eir. 87, III. »,«reis: Mosei, Biucherstr, 37, Laden, 8.«reis: Budde. Maybachufer 2, Hol IV....> 4,«reis: Darenihin, Königsberger Str. 27, Hof t 5. Kreis:«öpke.© eisewalder Str. 9. 8.«reis: Mütter,©endj'.ftr. 71. Vi-derbarriim: Brühl, Lichl-nberg. Neue Dahnhofstr. SI. Teilow-Beeskow: Freigana, Treptow©rätzstr, LI, v. IV. Veuiiölln. Nectiarstr. 3. Bureau de» W-rkoer-in». Ost-HaveUand: Olm. Vellen, Mark, F.iedrichstr. 7. Auch au ollen anderen Sisllen, die durch Plallaie et» stchilich gemacht sind, werde» Ausnahme» enigezen- aenomme». Proletarier und Intellektuelle vereinigt Euch! Am Sonn» tan, den 17. November vormiltneS 10'si Ubr, rindet im Lehrer» vereinShan» eine öffentliche Versammlung statt zum Zwecke einer SolidaritätS- wird WilleuSerklärung der geistig schaffenden Ar- beiier, die dem Arbeiter- und Soldateiira,t niiterworUii sind, und in der sprechen werden: Eduard Bernstein, H. v Gerlach, Luise Für verwundete oder kranke Soldaten, die in einem städtischen Krai'.keiibause oder im L a z a r e j t Buch verpflegt werde», bat der Berliner Magistrat ai'Sreichende Mittel bcreilgcstcllt.' um ihnen eine WeihnachtSfreude zu mackc«. „Belchlagnahmt." In Wilmersdorf erschienen gestern vier Soldaten in einem Zigarrcniaden. Sie zeigten einen AuZroei» vor und erklärten den ge'amten Zigarrenvorrat für beschlaznahmt. ES bandelte sich um 00 001) Zigarren im Werte von 00 hsiO 8 0 0 0 0 Mo r f. Die Soldalen nahmen die Zigarren an sichh behielten sie zum Teil und verschenkten das. was sie nicht mit. nehmen konnten, an' Passanten. Es ist selbstverständlich, daß solche ungesetzliche Requisitionen aufs Scbärfste zu verurteile» sind und unbedingt unterdrückt werden müssen. Mafmahmen gege» Schwindeleien und Raublibcrfälle. Die fortgesetzten Schwindeleien und Ucbersälle von falschen Be» auftragten de? A.- und S.-Rales haben die Leitung des Sicherheit?- diensteS veranlaßt, im Polizeipräsidium e.ine besondere Stelle zur Bearbeitung die'er Straftaten einzurichten. Tie Stelle geht auf da? aller schärf sie gegen alle unbefugten Amts» Handlungen vor, unter deren Maske Beschlagnahme. Diebstähle und Unterschlagungen verübt werden. Tie Ucbeltäter haben vor den Gerichten, die jetzt unter der neuen Regierung ihres Amte» walten, strenge Strafen zu gewärtigen. Die Sicherheit?- soldalen tragen jetzt um den Ann eine weiße Binde mit der iälvalzen'Urscbri'l..S cherheuSoienjt Groß- Berlin" uns xn Stempel.Pol'zeiprädinm'. Eine Abteilung für Beratung und Verpflegung im Polizei» Präsidium. Das Polizcipräjioium teilt mit: Der Leiter des ä'cher» heitSdicnflez Herr Prinz hat Herrn Heinrich S klapp mit der Führung der Abteilung für BaraUng und Vcrpjlee'ung vorläufig betraut- Die Telefon-Nummer ist lg d?S Polizeipräsidiums, die Zimmer Nr. 152. Diese Dienststelle ist Tag- und Nacht zu er- reichen. Aufruf an die ArbkUerturncr. Die neue politische Lage im Reiche, die Aussicht auf den nahen Frieden gibt auch uns Ärbeitertrirnern Gelegenheit an unser» Genosse» im Wafsenrock zu appellieren. Turngenossen, kehrt zurück in unsere Reihen, kommt und be- sucht die euch ehemals liebgewordenen Stätten, arbeitet weiter im Jn-eresse der VolkSgefundheitl Turnverein„Fichte". I, A,: Der GcfchäitSführcnde Ausschuß, Am Sonntag, den 17. November, iiudet die Vierteljahrs« Versau, mlung bei Wcgencr, Berlin, Seydcljtraße 30, vormittags ll Uhr. statt. Zahlreiches Erscheinen notwendig! Veianlworllicher Redakteur: Dr. S. Restrlepke. Verlin Wilmersdorf. Druck der Lindendruckerei und V- lagsges. m. b. H. Echissbauerdamm IS VeHiner Sängerchor Z Mltf'lcd des D. A.-S.-B. Ch rmeister; Pranr Bothe. Sonntae, den 17. November 1918 KONZERT In der Festhält* des Uerliner Stadthauses (Clruanf Klostemr. 47) Mitwirkende; Frl. Miritia Slaeetfeldi(Alt,. Herr Julius Tiiornbenc(Violine). Frl. Erna Klein(Klavier) Saaleffnung 51 Uhr. Anfang 6V Uhr. Ciatritt: IM Mk. für Kinder SS Plg. Inkl. Onrderab« n. Liedertexte- dveirettfchei». Bitte hier euSschneidw.»n iluen un? rtns«; drn in d,n Brrlegder.Zrrlbelf t'trUn NVV«. 9 iff'-i-f rhflnim i9. Der Uiitctitid,ntle drstcllt hieintu Mut ab 1 Os.mpior der zweimal lilzlich erichrlnen m g.Iwng „Die Freil eit" BcrUurr Lr,;on der ilrekhSngigeu Cot>at».a>o>at> che,; Paite! X itllifilenM znr> freie mu Vi. 2.UU»,o»a,Uq d«t lit.tt ZusicUuug int Hau». «ante: Ott:. «irnße:..... .................. St....... (Warnt dtatUq pyiubeu, ttdrciic gtuau ONSillae»? iNSSFSkv (Inden In der veitesle Verbreltunsl gesteilungen nimmt entgegen des Verlas der..Fre helf* Berlin NW. 6. 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