Preis 10 Pfennig. G Morgen'AuSgave� «rdaltl»»: Verkl««««. ech»ff»««erda«m»»in. Krinjprrchrr Am» Norden und 2»»«. dl« �.Sreiheil' erschein« zweimal»Sglich. margei» Mb nachmittag». »« sonn- und Ijesllagen nur morgen». Der Bezugspreis deirägt bei »''er Zustellung in» Hau, für Srob-B-rlin monatlich 2 Mark, nach »ugerhaib sZusenduno unier Slr-ifbandl 4 Mark. Bestellungen stnd °>» aus weileres auslchlieklich an die Txpedtlton zu richten. Für die Erledigung auswärtiger B-Nellungen ist voiherig« Einsendung der Bezugsgebühr ersorderlich. Verliner Organ «rPedltl-«: Beeil« NW«,«chlffbaneedam« Mir. Fernsprecher: Am» Norden ll»«? und liuvtt. Inserat« kosten dt« stedengespallen« Millimeterzeile»der deren Ncnnn 30 Bs..Kleine Anzeigen" da» settgedruchte Wort 30 Ps- jede» weiter« Wort tb Ps. Teuerungszuschlag 30 Prozent. Bei Zamilienanzeigen und Bersammlungsankündigungen von Geiverkschasten und politischen Or» ganisattonen sollt der Teuerungszuschlag sort. Inscrat« für die Morgen» ausgad« mästen dt, b Uhr abend« am Tage zuvor, Inserate sür die Nochmittagoausgad» bis von». U Ubr beider Ezpedillvn ausgegeben sein, der wabhängigen SoziMemlraWen Varlei Seulschlmds FreLtaft, den November lülS Nunttner 13 Die Vollsregierung an die Heimkehrenden fehle Klirdzebnzz m Die SolDaieti. Tie Regierung rickstet folgende Kundgebung an die heimkehrenden Toldaten: Kameraden! Tie deutsche Repudlik heijzt Euch von Herzen will- '»Mnirn in Euere Heimat! . Jhe seid für ein Lateeland an?geeückt, in dem Ihr �chiä z» sagen hattet, in dem eine Handvoll von Gewalt- fylbeen Wnrfit»nd Besitz untee sich veeteilt hatten. Ihr huvstet nue schweige« und kämpfen, wäheend Hundert- Zusende nebeu Euch schweigen und sterben muszten. Heute kommt Ihr ins eigene Land zurück, in dem küustighsn niemand etwas zu sagen und zu bestimmen hat, y a«i Boll selbst, iu das Ihr Euch nun wieder "Ustlicdeet. � T. Revolution hat den Bann gebrochen: Ihr und wie, ■�»tich'iuid ist ieei, unsere sozialistische Republik Mi als feeicstc in den Bund der Bölkee treten. .. Ihr findet aber nicht nur alle politischen Rechte, h'r Euch bisher vorenthalten waren, die Heimat soll auch Wirtschaftlich Euer Besitz und Erbe werden, in dem �»ch nach unseem Willen keiner mehr ausbeuten und kuech. tca seiL " ie Reichseegieeung, die daS Vertrauen Eurer Käme- kaden und der Arbeiter beeusen hat und trägt, will Euch llcheit schassen, Smen aus der Arbeit. Achtstundentag, Erweehslosen. �terstützung, Arbeitsbeschaffung, Ausdehnung der Kranken- Pesics, reiing, Steuerung der Wohnungsnot, Sozialisierung hrr dazu reifen Betriebe: alles ist im Werden, ist znm ■"il schon Gesetz! Kommt und seid willkommen als t�ie Männer, welche dieTräger der neuen Re» hu h l i k und ihrer Zukunft sein sollen. Gcwisi, Ihr findet bei uns Knappheit an Nahenngß- Utittcln, an allen wirtschaftlichen Gütern. Im Lande hrreschen Rot und Entbehrung. Helsen kann uns nur ge- Uieinsainc Arbeit, solidarisches Handeln.* Rur ein Teutschland, daS eine gesicherte» in den �rbriiten und Soldaten veeaukerte Regierung besitzt, kann doo unseen bisherigen Gegnern das erreichen, waö Ihr seit hier Jahren erkärnpst und ersehnt habt: den Feieden!. Rat der Bolksbeaustragten: Ebeet.- Haase. Scheidemann. Tittmann. LandSberg. Barth. Lesprechlinst der Deutsche« buuDes- ftaallichen llegierunse». . Tie R e i ch S r e a i e r u n g hat die Regicrunge« der klnzclnrn deutschen Freistaaten aus tclcgraphischem Äege zu einer Kollseeenzeingeladen,dieam Man- �ag, den 25. November llllii im Kougeestsaal des Reichs- kanzlerbausks stattsinden soll. Gegenstand der Konserenz ist >ie Besprechung der politischen Lag», die Dar- rgung der von der ReichsregientNsf bisher getroffenen Mast- whmen und die VerständiIung über das künstige Zusam» aenwirken zwischen der Rcichslcitung und de» Regierungen «r Einzelstaate«. Neue ErlLUlerunzen zu dem Waffenstillstand. Wie die deutsche WassenstillitandSkommission aus Svaa erichtet. ist über eine Reihe von strittigen Fragen im Was- enstillstandsabkommen Uebereinstimmung mit Marschall koch herbeigeführt... danach können rn Elsast-Lothringen alle de- »mbil gemachten Personen emschliestlich der Offiziere, dl« bereits dort sind oder dorthin entlassen werden, verbleiben oder dorthin zurückkehren. Für die besetzten Gebiete auf dem linken Rh«ln> » s e e ailt. dast alle demobil gemachten Perionen einichliest- lick der Offiziere dort verbleiben oder zurückkehren können. wenn sie vor dem Kriege dort ihren Wohnsitz hatten. Ueber die Art der Besabiinastruppen im linksrheinischen Gebiet ist noch nichts verfügt. Daaeaen besteht vollkommene lleberein- sliiiiinnng. dast die deutsche Verwaltung im linksrheinischen Gebiet mährend der Zeit der Beietzuna bestehen bleibt. Ter Schutz des Eigcntu.ns uns der persönlichen Freiheit ist ge- währleistet. Die schwache S«zia!Dem?lralle an Die Derlsche vollsregierunz. Der Parteivorstand der schwedischen sozial! st ische n Partei sandte der deutschen Volks- rcgierung folgendes Telegramm: Die soziatdcmokralischc Arbeilerpartei Schwede««» ssndet der Vollslkgierung de» reooluk ornuen Deutschlai«dS wärmste Wünsche. Sic möge dir geivallige schwierige Ausgabe, die jetzt vor ihr liegt, erjuimeich durchsetzen. Di« Mititärmonarchie. die rem deutschen Volke wie der Well eine Ge feel gewesen ist, ist dank dem gednigien Kräsleausgebot der deutschen Arbeiterklasse weggefegt. Dies« geschich.liche Tat hat die deutsche Sozial- deinokralie wieder zusammengefügt. Al« wir vor einem Monat zum ersten Zeichen des Sturzes des allen Svstems Glückwünsche sandten, mutzten wir zwei getrennte Gruppen grützen. Jetzt grühcn w r mit Freude eine zusaminewoirkende Regierung, die bereit ist, für die alte gemeinsame Grundanschauung de» inlernotionalen Sozialismus ihre fträfle einzusetzen, also für die Gerechligdl im Verhältnis der Nationen untereinander und für d.e sozial« Gerechngkeit innerhalb jeder Nation, und zwar in jedem Falle«m Geiste der Freiheit und Brüderlichkeit. Bald wird, so hoffen wir. die aufs neue zu» iammengedrachte International« eine Stütz«, werden für die Arbeilerklasje aller Sanier und sie je nach hren geschichtlichen VoradSietzungen fördern sowie der auf der allein sicheren Grundlage der Demokratie aufgebauten sozialen Republik näberbiingcn. die wir alle als unser grotzes politisches Ziel betrachten. Zunächst gilt eS indessen, eine» gerechten Frieden zustandezubringen, der keine neuen Abgründe zwischen den Vöilern aufreitzt. wenn die alten«ingeebnet sein werden. In jener Arbeit wird da« neue demokratische und sozial, st is che Deutschland auf die Sym- paihien und die Stütz« der Arbeiterklasse der ganzen Welt rechnen können und nicht als letzt« werden die Arbeiter Skandinaviens da sein, für deren Erziehung zun, Klassenbewutztscin und zur sozialistischen Weltanschauung vom ersten Anfang unserer Bewegung ab die Sozialdemokratie Deutschlands von so� entscheidender Bedeutung gewesen ist. Für den schwedfchen Partervor stand: B r a« t i n g. Vorsitzender. M ö ker. Sekretär. Die deutsche Regiening antwortete darauf wie fokgt: Namens der ReichSregicrung danken wir der schwedischen Sozialistenpartei herzlichst für ihr BegrühungStelegramm. Das Ziel unserer Politik für unser durch den Krieg, die Hunger- blockade und die auherordentlich harten Waffensttllstanb«. bcdingungen der Gegner schwer getroffenes Volk ist Her- steklung eineS FriedenS der Gerechtigkeit mit dem Ausblick auf Völkerversöhnung und Völkerbund zur Verhütung künftiger Kriege. Wird Deutschland ein Ver- nichtungS- und Getraltsrieden diktiert, so sind damit alle Keime dieser von der Menschheit ersehnten Entwicklung zerstört. An Stelle der itzersöhming mutzten tiefes Ritztrauen, gegenseitige Bitternis, Hotz und Rachegrsühie treten. . Wenn die Arbeiter und d sozialistischen Parteien Skandi- navienS durch Eintr tcn für einen gerechter Frieden helfen wollen. diese drohenden Gefahren zu beseitigen, so werden sie nicht nur der Dankbarkeit Deutschland«, sondern der der ganzen Welt sicher sein. Wir bitten die schwedische sozialistisch» Partei den Ausdruck unseres DonkeS für das Versprechen ihrer Mithilfe entgegen- nehmen zu wollen. Die Reichsregierung: (gez.) Ebert, Haas«, Aufgaben der Revosuliou. Von E b. B e r n st e i n. Wir geben diesen Artikel al« Beitrag zur Di»« kusston wieder, ohne uu« mit chm durchaus z« identifizieren. Welches sind die Aufgaben der Revolution im jetzigen Zeitpunkt? Weitgehende Meinungsverschiedenheiten herrschen dar- über in den Kreisen der Sozialdemokratie. Die schwer- wiegende Bedeutung der Frage verhehlt sich niemand. Von ihrer richtigen oder falschen Beantwortung hängt daS Schicksal der Republik unseres Volkes ab. Grundsätzlich sind wir Sozialisten uns darüber einig, dast eine solche Ausgabe die ist. die Republik zu befestigen. Wie verschieden wir auch sonst die Repubtik als Staats- form bewerten mögen, so kann doch darüber kein Streit obwalten, dast eine Rückbildung zur Monarchie heute gleichbedeutend wäre mit einer Niederlage des Proletariats. Die Arbeiterklasse hat die Republik erobert, sie darf es nicht darauf ankommen lassen, dast sie ihr wieder entiveicht. Zw mal die Republik die zu lösenden Fragen ungemein verein facht unH als demokratische Republik mit so weitgehende» Wahlrecht, wie es uns verkündet ist. der Arbeiterklasse d« festen Boden darbietet, auf den gestellt ste ihren Einflus auf allen Gebieten des sozialen Lebens auf das wirkjamsb zur Geltung bringen kann. Nun sind wir uns auch darin einig, dast zur Zeit die Republik der Sicherung durch die Organisation des Pro- letariats in den Arbeiter- und Sotdatenräten bedarf, der Ausbau und die Zusammenfasjung dieser von allen Sozia- listen erstrebt und unterstützt werden must. Der Zwist beginnt erst mit der �rage. ob und wann die Macht der Arbeiterrckte an eine vom ganzen Volk getvählte National- Versammlung übergeben soll und wi.m>eit inzwischen daS Arbeitsprogramm dieser Rate und daS von ihnen als Ministerium der Republik bestätigten RatS der Volks- beauftragten sich erstrecken soll. Ich will auf diese Frage selbst hier nicht eingehen. Es scheint mir aber, dast beim Streit über sie sehr wichtige Gesichtspunkte entweder gar nicht oder nur sehr ungenügend berücksichtigt werden. Und da ihre Nicht» beachtung oder Verkennimg für den Bestand und die Weiterentwicklung der Republik im höchsten Grade ver- hängniSvvll werden kann, ist es nnerlästlich, den Ta isachen. um di« es sich bei ihnen handelt, offen und prüsenden Auges ins Gesicht zu sehen. Jede Regierung bezw. jede Herrschaft erweist ihre moralische Berechtigung zur Ausübung der Regierungs- Gewalt durch die Wirkungen ihres Negierens.„An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen" ist noch immer das letzte Wort der Geschichte über zur Herrschast gelangte Negierun- gen und Systeme gewesen. Kraft dieses Grundsatzes hat ja auch die proletarische Revolution die bisherige Regierung und deren System gestürzt. Nach formaljuristischem Recht werden die durch die Revolution gestürzten Negierungen Preußens und des Reichs, um nur von diesen zu reden, so rechtmäßig an ihrem Platze wie nur irgendwelche. Die Revolutionsregierung kann sich auf kein formales Recht waren di« durch die Revolution gestürzten Regierungen der brutalen Gewalt, sei es einer Partei oder einer Klaffe, dann must sie ihr sittliches Recht zur Herrschaft dadurch dartun, dast sie durch die Tat ihre Ueberlegenheit über ihre Vorgänger in bezug auf die Wahrnehmung des öfsent» lichen Wohls bekundet. �- Das ist keine bloße Tüftelei. Nach diesem Grundsatz haben die Völker noch stets ohne lange zu spekulieren in Revolutionen die neuen Herrscher beurteilt und demgemäß sich zu ibnen verhalten. Völker aber wollen vor allen Dingen leben, das Heists, die materiellen Bedingungen ihres Daseins erfüllt sehen, und öas Dasein der Völker wird bestimmt vom Gang ihres Wirtschaftslebens. Individuen können längere Zeit von auf- gespeicherten Gütern leben, ganze Völker nicht. Am aller- wenigsten können sie es unmittelbar nach einem Kriege, der so iebr die Vorräte wichtigster Gegenstände des allaemeiue«, ScöarfS tJcrWTimacn bat. wie öfr bicSrnnftae. Völker leben von ihrer laufenden Arbeit, und unser Volk ist um?o mehr auf diese angewiesen, als zum aewaltiaen Manuel an Vor» röten nock hinzukommt die drückende Last unerhört aroncr Verpflicktunaen des Auslands. Es hänat also unaemein viel davon ab, ob unter der neuen Reaieruna die Volkswirtschaft eine ante Entwickluna nimmt, ob die Maschinen lauten und Kandel und bewerbe in allen Zweiaen sich kröstia reaen Tie Wüntchbarkeit. dast es geschieht, ist. wie ick in einem früheren Artikel feststellen konnte, von den regierenden Faktoren der Republik allae» mein anerkannt. Allseitig ist betont worden das; man daS volkswirtschaftliche Getriebe so weit als möglich ungestört lassen wolle. Solche Erklärungen haben sedoch überzeugende Kraft nur in dem Mabe, als sie im Einklang stehen niit dem allge- meinen Verhalten, der allgemeinen Politik der Negierung und ihrer Organe. Tos nun wird vielfach übersehen oder nicht genügend gewürdigt. Nickt von Vertretern der Regie- rung, Wohl aber von Leuten, denen man Einilusi auf ll-' zu- schreibt, sind teil? in Versammlungen und teils in der Presse Aenfseningen zum Bellen gegeben worden, die der gegew wöitiacn Auffassung Raum geben. Gar nickt zu reden von der Agitation dcrieniaen. denen der Gang der Revolution spießbürgerlich erscheint, weil er nicht mit sofortigen konfis» katoriichcn Gcwaltmaßnghmen großen Stils verbunden bat. Don zwei Tinge» gibt es aber nur eines: entweder man treibt auch der Voskswirtichgit gegenüber rücksichtslose Ge waltpolitik und läßt es darous ankommen, ob ganze �lndii' strien dabei lahmaeleat und ihre Arbeiter aufs Pflaster ge seht werden, oder man versucht systematisch und konseauent das Sozialisiernngswerk schrittweise und organisch so z» vollziehen, daß Produktion und Kandel so wenig als nur möglich Stockung erleiden. Was bei erllerem herauskommt, hat man in Rußland gesehen. Dort haben die Bolsckewisten so aewaltäiia in das Wirtschaftsleben eingegriffen, daß denen, die Gewalt und radikal für das Gleiche halten, da? Kerz im Leibe lachen mußte. Sie alaubten damit den Kapitalismus unschädlich zu machen. Tatsächlich haben üe ibn im Gegenteils nur außerstande aescht. die wirtschaftliche?i»nktion zu erfüllen. die ihm durch die sozialistische Kritik unserer großen Meister zuerkannt ist. und einige der am radikalsten schillernden Verordnunaen wurden abgetönt. Aber mit Halbheiten wird in diesen Dingen wenig ausgerichtet. Nach dem russischen Blatt„ssinansy i Narodnoie Shosjgistwo". Nummer vom 22. Oktober d. I.. weisen die Staatseinnahmen der Sowiet- repnblik im ersten Kalbiahr llll3 gegen das entsprechende Kalbsahr 1917 geradezu horrende Rückgänge auf. So sielen in Millionen Rubel die Einnahmen aus der Industrieabgabe Won. 314.7 54.2 22.0 23.2 15.0 12.0 auf 91,8 .. 25.3 1.7 5.4 7.2 4.6 den Stempel» u. Kanzleiabgaben von der Immobilien- u. Umsahsteuer von der Kapital- u. Einkommensteuer von der Immobiliensteuer von.... der Verkehrs- u. Güterabgabe von. Wenn nicht eine große Ermäßigimg ber Steuersätze stattgefunden hat. was ich im Augenblick nickt feststellen kann, was aber auch im höchsten Grade umvahrschemsich Et, so zeigen diese Rückgänge ein Stocken der Volkswirt ckaft an, der moderneren Geschickte seinesgleichen nickt lxrt. Ruckgang der IndustrieabgaSe- be. gleichgeitic�m. g�l rgem Fall der Kanffraft des Rubels!— von 314 auf 90 Millionen Rubel das beißt Stillstand unzähliger Fabriken, Arbeits. losiqkeit in einem Grade, wie man sie vorher nie gekannt hat. Im ganzen sind nach dem Bericht, der sich aus amWtche Quellen stützt, die Staatseinnahmen gegen den Bora irschlag um etwa ein Fünftel zurückgeblieben. Statt 2Ä>2 Millionen Rubel kwben sie nur 5396 Millionen ergeben Vobel Hot einmal den Ausspruch getan:„Wo"in Pro» fit ist. raucht kein Scborn stein" In der bürgerlichen Wirtschaft— und trotz aller drakonischen Maßnahmen gegen das .Kapital" steckt doch die Sojetregierung noch m dieser-- hat der Satz seine»nbestreitbarc Wahrheit. Kein Unternehmer wird und kein Unternehmer kann auf die �uer Maschl» nen laufen lassen, bas Un4ernek)Nien pofsh? roirtirtxmct. Und mebr noch ist ein Zweitos notivendig. darauf die Ma- schinen laufen: Sicherheit. Für unser vielverzweigtes Wirtschastslcken. dessen Regel Vormisbestellung. Boraus» Produktion ist, ist Sicherheit im Rechtszustand unevlaßliche Lebensbedingung. Wo sie fehlt, gib. es keine derRtede nach Einführung neuer Arbeitsmetlwden, die größere Auslagen notwendig machen, keine Erneuerung von Maschinen, kemen Bau von neuen Fabrikanlagen, keine Wareubestellim�en in nennenswertem Umfange. Statt dessen Notstand auf allem Gebiet und zunehmende Arbeitslosigkeit. Das zu vermeiden, hat die Republik aste Ursache, denn wenn sich auch die Unzufriedenheit im Volke zunächst gegen die Fabrikanten wenden, sich in Revolten gegen diese äußern mag. w vslegt es nicht dabei zu bleiben. Unausbleiblich richtet sich der Groll bald gegen die Regierung und ibr System, tvz ist eine überall gemachte Erfahrung. Söst die deutsche Rsooliition sie nicht zum so und sovjelsten Male wiederholen, dann muß sie suchen, den Mißstand zu ver- rnadew Und sie kann es mit gutem Gewissen tun. Denn wozu da? Erreichte verkleinern? Ein geiiwltiger Schritt nack vonrö'-ts ist getan. Institutionen sind beseitigt, die tief im nationalen Leben des deutschen Volkes eingewurzelt waren und es mit sichbbaimn und unsichtbarem Fallen ein- engten,»nd die Bahn ist frei für umfassende, schöpferische Arbeit aus asten Gebieten des sozialen Labens. Es heißt aber si." schlachte Mein-mq vom deutschen Proletariat haben. dessen Ge.üe in grade Organisation und soziale Arbeit heilst. wem man g'mr.t, daß es und seine Partei mit der Demo- kratie nickt? Reck.'S norden anzufangen wissen, weil diese nur„bürgerliche" Demokratie sei. Was die Revolution errungen bat. ist weder bürgerlich" neck proletarische Demo- kratie." sondern Demokratie schlechthin, die Masse.— dnrck deren rationellen Gebrauch die Umwandlung der bllrger- lichen in die sozialistische Gescllgchaslsordming obne Fuhilfc. nähme des Ebaos bewirkt werden kann, der nicht der Vor- läiifer des schonen Neuen, sondern der schwarzen Reaktion zu sein pflegt. Re to-en!>«? Veltlriegs. Achthundert Milsta�den Mark. Nach einer Tcetdung aus Washington hat der Finanzrat der Bereinigten Staaten die Kosten te« Weltkriege» für alle Kriegführenden bis zum vorigen Mai aus inSge- l»lnt I7S Millionen Dollar sungefähc 700 Milliarden Mark) veranschtegt. wird weit«-' sestgeitet't, daß die Gesamt» summe bis hundert Ende dieses Jahres vorauSsichttich etwa z w e i-! tschecho-stowakifche Ncpuuli? die Entente um bewaffnete« Ein» Milliarden Dollar(800 Milliarden Mark? greifen bit'.en müssen. betragen wird. Von dieser Totalsumme sind etwa tS0 Milliarden' Dollar durch Kriegsanleihe der verschiedenen Staaten gedeckt. Der schweizerische Generalffreil. Fast gleichzeitig, mit dem S'cg- der deutschen Revolution wurde auch die Schweiz von der revolutionären Welle ersaß! Neuerliche, umfangreiche Truppe naukgebote lösten bei der Ar lwiterschost die größte Erbitterung aus. Das Oltener Aktions' komiiee beschloß zum Protest für den 12. November den Gene- r a! st r e i k. In überwältigender Weise folgte das scknveizer Pro. letariat dem Ausruf.zum Kampf. M i t dem Glockenschlag 12 i» per Nacht vom lt. zum 12. November ruhte oer gesamte Eisenbahnverkehr.?lm Morgen stan- >ai alle ch>e triebe bis zu den kleinsten Werkstätten still. An ! 00 00 0 Arbeiter und Arbeiterinnen, also fast daS gesamte Proletariat, blieb der Arbeit fern. In allen größeren und kleine ren Jndnslrieorten herrscht« volle Arbeitsruhe. Provokalionen »wlen auf«nkrucbttaren Bagon, ruhig und besonnen nabm die Bewegung ihren Verlauf. S. 3 zahlreich aufgebotene, mit Schieß- rüget und Mitruilleusen au», erusiete Militär bekam kvine Gele- genhtkt, auf da« demonstrierende Volk zu schießen. Durch die Heranziehung immer größerer Truppenmasscn und durch Ein- lüsterungen wcstschwclzer:sch''r Kapitaliswu ermutig!, daß fron. 'ösische und amerikanische Truppen zum Ricderbüttcln der Ar -eitcrschaft bereit stünden, stellte der Bundesrat am 13. nachmii- gg« 5 Uhr dem Oltener Aktivistenkomite« ein Ultimatum zum Abbruch de« Streik«. Unsere Genossen ließen sich bei dadurch nicht verblüssen und setzten ihre Verhaildlungen zunächst mit den Draanisationen. die den Aufruf unterlckirieben hatten, fort und begannen Mittwoch nacht« neu« Besprechungen mit gern Vun-dcSrat. Ohne die Ergebnisse dieser Beraiurigen abzn- lwrten, griff der Bundesrat, auf die willige Geio!gsck>ast des Mili- ärS verirauend. zu den brutalsten Gegenmaßnahmen. � Unser üetn er Parte iblalt, die.Tagwacht", und auch das Zürcher„Volks- .echt" wurden nl-ititärisch besetzt, die teliPhonischen Verbindungen 'ertchnilten und Verhaftungen vorgenommen. Vor die Türe der SitzungSräurne des Komitee«, wurde Militär aufgepflanzt. Unier solchen Umsländen hätte die Fortsetzung des Kampfe? den Bürgerkrieg bedeutet. An der Bereitsck>aft de? Bundes- latS, die Arbeiicrschast durch blaue Bohnen lwsügig zu machen, Graf Karolhi betonte in seiner Antwort, daß die Entent« sich in dem Waffenstillsta.ndSabkom-men verpfilchtet hätte, sich nicht in die innere Verwaltung des ungarischen Staa.eZ einzumischen und daß die Tschecho-Elowaken also nicht berechtigt feie», Teile Ungarn» militärisch zu besetzen, da die Ententrlruppen mir strategisch wichtige Punkt« besetzen dürften, die vom Ober- befehlshaber bozeichnei werden müßten. Dieser habe aber bisher der ungarischen Republik n'cht» davon mitgeteilt, daß der Nord- Westen unh Westen UnnarnS besetzt werden sollte. Fall» tn< Tschecho-SIowaken nchl binnen kürzester Zeit alle» ungarisch« Gebiet räumten, müsse Ungarn bei der Enient« Einspruch ev heben. pl kör Mstcll sichen Di Luhe in Jtofen. Unterstaatssekretär v Gerlach ist von seiner Pefcner Reises die er im Auftrage der Regierung wbernommen hat, zurückgekehrt Es bat sich erwiesen, daß die Blurmnachrichten, die au« Posen ver> breitet wudren, stark übertrieben worden sind. Tatsächlich ist seit vorigem Donnerstag in der Provinz Posen die Ruhe voll- r ständig gewahrt worden. Ein polnischer VolkSrat, der sich selbst gelnldei hat. mahnt in energischer Wosie in einem Erlasse zur Ruhr und Ordnung und weist ebenfalls die Bevölkerung an, die abgesch'ossenen LiefeningSverträge voll und ganz innezuhalten Nack einer weiteren Meldung ist der Sicherheitsdienst in Pose» durch den Arbeiter- und Soldatenrat vollkommen'geregelt. D» Meldungen versch-edener Blätter, insbesondere der Berliner Presse über angebliche Unruhen und da» Eintreffen der Legionäre In Posen beruhen, wie der Aobe-iiSauSschuß de» Arbeiter- und Sol- datenrateS ausdrücklich erklärt hatte, auf voller Unkenntnis un! können nur a-l» sensationelle Meldungen betrachtet werden. 3 Wafic ständi! über sowie voll ftandt eine setzt. •. komm Gegmsessge Anerkennung der denlscheA und msflsif-en Regierung. Ueber die Beziehungen zwischen Deutschland und Rußlanl wird mitgeteilt, daß die diplomatischen Beziehungen zwischer beiden Reichen zwar abgebrochen seien, aber die Regierungen sick gegenseitig anerkannt hätten. Titscher in Hab« die neu« deutsche soz-alistisch-repilblikanifch« Regierung brüderlich begrüßt Den russischen und anderen Staaten sei mitgeteilt worden, das var nicht zu zweifeln. Für eine solche Entwicklung des Kampfes die bisherigen deutschen Missionen im Auslände auch im Auftragt konnte das Oltener Aktiorrskomitee noch nicht die Verantwortung übernehmen; e« beschloß daher am Donnerstag morgens um 2 Uhr :en Abbruch des Streikes um 12 Upr nacht». Trotz diese« notgedrungenen Rückzuges denkt die schweizer Arbeiterschaft natürlich nicht daran, den Kampf aufzugeben. Aus dem zum 1. Dezember fesdg-setz'.en sozialdemokratischen Parteitag i nd auf dem nachfolgenden Allgemeinen Schweizer Arbeüerkon- gieß wird die künftige Kampftaktik des Schweizer Proletariats eingehend erörtert werden. Heue kümp'e In der Maine. Laut Meldungen des ukrainischen Pressebureaus m Lausanne ist Kiew von der ukrainischen Regierung ae- räumt worden, weil starke boljchewistiiche Kräfte vom Norden einmarschierten. In verschiedenen Teilen der ll/raine ist ein Aufstand ausgebrocklen. In einer Unter- rrdung mit den Vertretern der Kicwer Presse hat der Ministerpräsident G e r b c I zugegeben, daß die Lage sehr rnst sei und daß es noch einige Zeit dauern werde, bis dur Koi'akenhetman Kraßnow Hilfen schicken könne. Gleichzeitig kommt die Meldung daß die in Odessa und Se- bastopol gelandeten Truppen der Entente gegen Kiew mar- schieren, und daß General D e n i k i n, der mit einer Armee in nordwestlicher Richtung vorrücke, zum Diktator ernannt der neuen Regierung ihr« Geschäfte weiterführen. LlcherWung der ssrnö' rung für die zurück- kehrenden Truppen. Wie da? ReichsernährungSamt mitteilt,"ist die Ernährung bei aus den besetzten Gebieten zurückkehrenden Militär- uns Zwilper- sonen durch die zuständigen Behörden für die Zugstrecken bi« zu den Bestimmungsorten der Reisenden völlig geregelt. Der B» trieb der zu B�inn de« Krieges eingerichteten Erfrischungsstellen soll in Verbindung mit den Linienkommanpanturen, KorpSinien- danturen und kommunalen Behörden mit allen Mitteln wieder aufgeommcn und nach Bedarf weiter ausgebaut werden. Wie zN Beginn des Kriege« soll über ganz Deutschland sich auch bei-dt Rückkehr unserer Truppen ein Hilfsnetz von Stellen erstrecken' an denen warm« Kost und erwärmende Getränke verabreicht werden. Durch wird, kruvt sind t die H eiyen> zuma AbP 0 Keld «rsche Englische Ve-chlverde über die Behandlung der britischen Wegsgefarenen. englischen Unterhaus teilte Bonar Law Z frai de« im C Wests 8«n:i Bolki Baue katho Neu Tine Bekä heit. uns«i yesur Erne Par Gnu zur trum endg »u sc »este der) fried einai einet «.ki' de« Bolli licbe ssnw Schg gcbi' Im ein« worden sei. Sein Programm sei: erstens ein neues Ruß- Beschwerde der britischen an die deutsche Regierung mit. land, zweitens Kampf bis zum äußersten gegen den Bolsche- worin sie sich über einen bedauerlichen Mangel wismus. � an Organisation bei derFreilassungbriti- Aus diesen kurzen Meldungen ergibt sich noch kein voll- Zcher Gefangener beklagt. In elender Kleiduna. ohne ständiges Bild von den Vorgängen in der Ukraine. Klar. Nahrung. Transportmittel oder Führung seien die Ge- .st aber jedenfalls, daß Ereignisse von großer.weltpolitischer! fangenen zurückaesandt worden. Die britisch? Regierung Bedeutung sich anbahnen. Nach den deutschen Niederlagen könne die Fortsetzung dieser grausamen Bchandluna nickt an der Westfront und d c«. >cn er» zer cd- tn« ch« CD W Vinnen»nd dadurch idre Tlnnaüme und Weitersendung sicher- Zustellen, empfiehlt«S sich, in den Aufschriften neben der eigent- tohen Zrldadrefs« noch den Zusatz.Osten" anzubringen. Sie Mdeninli der waffenKWmds- bedinguiee». Zur gestrigen amtlichen Meldung, dah keine Milderung des Waffe,, stillstaiideS erreicht sei, erfährt die.Köln. Ztg." von zu- ständiger Berliner Stelle folgendes: Die bisherigen Miiteilungen über die Milderung der deutschen Waffenstillstandsbedingungen sowie die Mitteilung dcS Abgeordneten Pfeifer entsprechen dollkommen den Tatsachen. Di« deutsche Wafsensiill ftandSkominission hat vor Unterzeichnung des Waffenstillstandes eine Reihe von Milderungen bei Foch d u r ch g e setzt. Jetzt handelt es sich für die deutsche Waffenstillstands K � femmimon darum, weitere Milderungen zu erreichen, weil die Durchführung der schweren Bedingungen teils zur Unmöglichkeit lvird, ja sogar die Einstellung des Zurückgehens der deutschen Truppen bedeutet. Alle bisherigen Bemühungen in dieser Richtung sind bei Marschall Joch auf Widerstaich gestoßen. Man gibt aber die Hoffnung nicht auf. daß die nötigen Milderungen, die auch im eigenen Ji. eresie dcS Verbandes liegen, zu erreichen sein werden zumal da von englischer und amerikanischer Seite keinescharfe Ablehnung vorliegt. Es wäre erwünscht gewesen, wenn schon die gestrige amtliche Keldung diese Tatsachen mitgeteilt hätte. Der Umweg über Köln erschdru uns für derartige Aufklärungen recht überflüssig. rt St' i-i» ch. P 5«* sie m, !N «i )« Te in Jlf nt c, r. ch c :n it- et !3 17. ht Sie A»paff«nz des Zevkrums. Die in Berlin anwesenden Mitglieder der Zentrums sraktion de» Deutschen Reichstage? und der beiden Häuser des Preußischen Landtages erlassen, der.Germania" zufolge im Einvernehmen mit leitenden Personen der rheinsichen und westfälischen ZentrumSparleien, gemeinsam mit Vertretern der Zentrumspresse. der christlich n Arbeiterorganisationen, deS BolkSverein» für das katholische Deutschland, Mitgliedern de Dauernvereine und Vertreterinnen der im Zentralrat vereinigten katholischen Frauenbünde einen Aufruf, ,n dem es heißt: Ein veueS Zentrum muß und wird entstehen im Wandel dieser Tage. Rückhaltloses Bekenntnis zum demokratischn Volksstaat Dekämpsung jedweder Klassenherrschaft. Ordnung in der Fret kjeit. offene Ab'az« an den MammoniSmuS und Materialismus un>«rer Tage, Pflege der ideellen Werte, die Volk und Staat erst tjesiiwd machen, das sind die fundamentalen Grundsätze seiner Erneuerung als christlich-demokratiiche Volks Partei. Alle Volkssch chlen. Männer und Frauen, die zu diesen Grundsätzen sich bekennen und mit dieser Parole in die Wahlen Zur Nationalversammlung eintreten wollen, soll das neue Zen trum erfassen. ! Für die politisch Um- und Neubildung werden vorbelaltlich endgültiger Festsetzung von Namen und Programm durch die neu ZU schffenden Parteiinstanzen ein« Reihe von Leitsätzen auf- Sestellt. Diese fordern: Baldigsten Abschluß de« Weltfriedens der Verständigung und sofortige Herbeiführung eine? Präliminar- frieden». Regelung der Beziehungen der Völker und Staaten zu einander durch daS ewige Recht, nicht durch die Gewalt. Sckaffung eines Völkerbundes und allgemeine Abrüstung. Schutz der tMafianaltr Minderheiten in allen Staaten. Völlige Erneuerung des auswärtigen Dienste«. Sbechzffung der Geheimverträge vollkommene Unabhängigkeit de» Heiligen StubleS. Wirtschaft iiche Gleichberechtigung für alle Völker. Freiheit der Meere oniernationale Regelung der Arbeiter- und Angestclltenftagen. Schaffung eines den deutfchn Bedürfnissen genügenden Kolonial BebioteS. Auf dem Gebiet der Innenpolitik wird u. a. gefordert: Schleunige Einberufung der Nationalverfamm- kun g. Vereinigung der denischn Stämme zu einem Volksreich Unter Wobrung der Eigenart der deutschen Stämme Gleich? Wahl Nlchi mit Verhältniswahl»nd Franenwablrecht in Reich, Bunde? stauten und Gemeinden. Unabhängige, auf dem Vertrauen der VolkS� dertretung beruhende Volksregieruna mit starker VollzugSgewalt an der Spitze im Reich und in den Bundesstaaten. Schaffung der Derassimg durch die Nationalversammlung. Presse-, Versamm iungs» und VercinSfteiheit. Bezüglich der WirlfchoftS- und Sozialpolitik wird verlangt: Grundsätzliche Erhaltung des Privateigentums auch an Produktionsmitteln. Ersatz der prinatkapiia listischn Monopole durch gemeinwirtlchstlich Ordnung. Scha"i,ng»nd Erhaltung eine? kräftigen Bauernstandes.' Schutz und Förderung der einzelnen Erwerbsstände. Fortführung der Sozialpolitik für die städtische und ländliche Bevölkerung. Innere Kolonisation. Durchgreifen, e Wohnung?- und Siedlungsresorm. Gerechte Verteilung der Steuerlasten. Geivissenhaste Fürsorge für die Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen. Schließlich wird eilte Reihe kuliurpolitischer Forderungen aufgestellt. Tas neu? Programm wird die alten Sünden dey Jen tnimZ nicht vergessen niachen. Der Führer des Zentrnnis lvar es. der die 3l n n e x i 0 n s e r k l ä r u n g e n der bürgcr' lichen N'ichst'gsfraktion abgegeben hat: das Zentrum war es, d�b das allgemeine, gleiche Wohlrecht in Vr'iißen sabotiert hat, das die stärkste Stütze des alten Regimes gebildet Bei den Wahlen wird die Rechnung präsenliert werden Diesmal werden die M a s s e n die Zeche machen und die alten Pnrteien werden zahlen. Sehns-ch! nach der al'en Gewalk. In der»Deutsche« Zeitung" schüttet ein aus dem Felde ,»rück.ie.'rhr.er Stabsos"zier sein bedrücktes Herz über den Um- schwang der Tinge in Dcntsch'and auS. Cr kann vor allem die «auffallendste Erscheinung", nämlich den Haß gegen die Offiziere. der allenthalben hcrdcrtiitt, nickt begreifen und fragt: «Wie kommt cS. daß man von oie'en Seiten jetzt behauptet. es bestehe ein feindl'cker Gegcnfotz zwischen Offizier und Mann? stst denn ein joicker Gegensatz tai'ächlick» vorhanden? Nun. ich behaupte, er existiert«n der Fronttruppe nicht und Hai nie bestanden, es fti denn, daß man ihn künstlich zu 'cha?ien versieht. Ist e« denn üderhauvt denkbar, daß eine Armee, die während vier Jak.ren so Große« gele-jiet, die unter den schwierigsten Verhältnissen bis zum letzten Augenblick einer viel- socken feindlichen Uebermacht standgehalten hat die jetzt un- geschlagen aus Feindesland in die Heimai zurückgekehrt, das alles bat leisten können, wenn nicht Offizier und Mann vom Obersten bis zum Unter üen eines Zinnes ge- Wesen wären,»ud wenn das Verhältnis zwischen beiden aus kU'enWgem Vertrauen und Liebe aufgebaut gewesen wäre? Ich wiederhole nochmals, bei der Frontlruppe uftl<■« leine feindliche» '..gciisätze zwischen Lsnzier und Mann" Der StabS Offizier scheint sich nicht viel an de? Front auf» gehalten zu haben. Sein Urieil ist von keinerlei Sachkenntnis ge» trübt. Denn die Gegensätze zwischen Offizier und Mann, be- stauben im deutschen militärischen Heere schon immer, sie haben sich in diesem Kriege zu einer immer größeren Kluft erweitert und den Haß gegen da» militaristische Ungetüm, dessen eigent- licke Träger doch die Offiziere sind, ins Riesenhafte gesteigert. Nicht Lieb« und gegenseitige? Vertrauen stützten den Organismus de? preußischen Militarismus, sondern die drohende Todesstrafe, da? Zuchthaus und eine eiserne, jede Willensfreiheit unterdrückend? Disziplin hielten den Mechanismus zusammen. Da« übermütige Gebaren der Offiziere hat nicht am wenigsten? zur Steigerung de» Hasse» gegen das ganze System mit beigetragen, und der Herr Stabsoffizier kann heilfroh fein, daß e» bisher bei dem harmlosen Herunterreißen von Kokarden und Achselftücken geblieben ist, denn an der Front hat man vielfach von ganz anderen Drohungen der Feldsoldaten gehört. Der Wunsch, da? alte Ber- hältni» zwischen Offizieren und Mannschaften möglichst bald wieder herzustellen, dürste denn auch ein frommer Wunsch bleiben. Dafür werden gerade die heimkehrenden Soldaten sorgen, von deren endgültigen Abrechnung das mtlitariftifche System den Todesstoß erhalten wird. Versammkunli der Soldalenräke Größ-Serlins. Auf der Tagesordnung der Sitzung standen die Wahl eines ständigen Bureau» und die Entgegennahme eine? Berichte» de» ZwölferauSfchufseS. Nach einer ausgedehnten GefchäftSordnungSdebatte sprach als erstes Mitglied der Kvölferkommifsion Bergmann, der über die Agitation auf dem flachen Lande berichtete und dringend den Ruf um Mitarbeiter an die Berfannnlung ergehen ließ. Nach ihm bringt Heine- Potsdam einen Antrag auf Neu- regeiung deS LöhnungSwefenS ein und stellt sich damit in schroff« Opposition zu dem. Produft de? KriegSministers vom IS. 11." Der KriegSmini st er selbst und die Art der Arbeit im KriegSministerium wird dann da? Ziel cincS temperamentvollen Angriffs seitens deS Genossen Walz. Die vorsintflutliche innere Organisation de? Kriegsministeriums, führt er aus, erschwere und verzögere nur die Arbeit, und auch die Mitarbeit Göhr«» trage nicht zu einer schleunigeren Erledigung beil Genosse W e lS versucht den Krieg? minister gegen die wider ihn erhobenen Vorwürfe zu entschuldigen mit der Ueberlastung durch Arbeit infolge der Demobilifation. Auch Genosse B a r t b entkräftet die Okorwürfe Welz'. Seine Rede wird zu einer politischen Progrnmmrede. Zuvörderst legt er die staatsrechtliche Stellung des VollzugSratcS dar. Die so u v e r ä n e Gewalt in Deutschland bildet gegenwär- tig der VollzugSrat; dieser hat nun die VoIksbeauftrag> !en mit der exekutiven Gewalt belehnt. Dann kommt er auf die furchtbare Lage zu sprechen, in der sich die jung: Republik infolge des von ihr angetretenen Erbe» befindet. Seine Ent hüllungen über die geradezu verbrecherische ErnährungSpolitik der kaiserlichen Regierung bringen da« HauS in Aufruhr, und nicht enden wollende Pfuirufe erschallen, als er erklärt, daß Deutschland ans eigenen Beständen infolge dieser Politik schon i» vierzehn Tagen kein Fett mehr, in drei Monaten kein Mehl und in einem halben Jahre keine Kartoffel mehr haben werde. Nicht genug damit, verringere sich das vorhandene Quantum noch um 40 bis 20 Prozent, falls die Zufuhr aus dem Osten abgefchnit- len würde. Zu diesen riesigen Sorgen wirffchaftlicher Na> lur kommen nun noch solche politischer Art. Wie bekommen wir das Heer über den Rhein zurück, ohne daß wir den Waffenstill. standSvertrag verletzen und der Entente Grund zum Einschreiten geben. Doch was dann, wenn unS das nicht gelingt, wenn eine fliehende Soldateska zu ihrer eigenen Notdurft plündernd und raubend sich über das Land ergießt, wenn das grausige Gespenst allgemeiner Anarchie sich erhebt? Auch im Osten machen sich nun die van der Militärkaste getriebene Polilik und die ungeheuerlichen, kriegsgerichtlich sank- livnierten Greueltaten bezahlt, denn die Polen verweigern unseren Truppen den Durchmarsch und auch die in Rumänien und der Ukraine sich noch befindenden Kontingente sind in Gefahr, vollends abgeschnitten zu werden. Barth wirft dann die Frage auf: Wa» wird aus Posen, Oberschlesien und West- Preußen? Auf den Zuruf.Truppen hinwerfen" führt er weiter auS: Die sozialistische Republik habe die Frage der nationalen Verteidigung keineswegs unCrörlert gelösten, mir dürfe man sich nicht die Schwierigkeiten verhehlen, in einer Zeit, da alles zufrtedcn fei, daß der Frieden wenigstens in greikhare Nähe gerückt ist. AuS der Demobilifation dcS HeereS ergeben sich drei große Probleme, die zu ihrer Lösung de» weiteren Znsammenarbeitens der beide« sozial- dcmokrntifchci, Parteien dringend erfordern: die Durchführung der Demobilifation selbst, die Frage der Beschäftigung der zurückkehrenden ÄriegSteil- >el)mer und die sozialen Matznahmen, unter denen die Arbcits'osenversicherung und die Rcntencrhöhung für Kriegs» invaliden von besonderer Wichtigkeit seien. Zur Durchführung besonders des dritten Punktes brauche man in erster Linie den Frieden. lZuruf:.die Koirstttuantel") Nein, nicht die Konsti- türmte, sondern den Frieden. Wann wir eine Na.ionalvcrsamm- lung einberufen können, loeiß heute noch niemand, doch sei der Zeitpunkt abhängig voti der Erledigung rein technischer Vorarbeiten, wie beispielsweise der Aufstellung einer genauen Statistik; außerdem aber auch von der Festlegung der deutschen Grenze aiif der Friedenskonferenz. Zum Schluß geißelt er nechrna'S die schamlose Lügen, und BetrngSpolitil des vorrepublikanischen DeutschlairdS. bei deren Bekanntwerden selbst Leute wie Heydebrand und Westarp auS- riefen:.Wie ist es möglich, daß wir derart betrogen werden konnien?" S'cfi ihm ersch-un' ein Vertreter des Kriegs- Ministers auf der Rednertribüne, der für das Ministerium um Nachsicht bittet, da alles getan würde, um die dringlichen An- gclegenheilcn so schnell als möglich zu erledigen. In der anschließenden Diskussion bringt LukowSkh- K el einen Antrag auf Bildung eines Zentralrates deS Landheeres nach dem Muster des bei der Marine bereits be- flehenden Zentralrates ein. Der Vorsitzende verliest dann noch einige Anträge zur Geschäftsordnung und gibt eine längere Er- läu.crung, während der sich das Haus langsam leert und nur noch einmal in lebhaftere Erregung kommt, als ein Antrag zur Erörterung gelangt, in dem der Soldatenrat aufgefordert wird, t Stellung zu nehmen zu der vielbesprochenen Aeußeruna Richard MülkerS im Zirkus Busch: der«eg ztfr Kon- stituante führe nur über seine Leiche. Der Vorsitzende weiß auch hier die erregten Gemüter wieder zu berichigen und zu der ihrer noch harrenden Arbeit zu- rückzuführen. Räch Erledigung einiger belangloser Anträge wird die Sitzung geschlossen.• Schießerei am Alexavdsrplch. Wie wir in letzter Stunde erfahren, ist es in der verflossenen Nacht gegen l Uhr auf dem Alexanderplatz zu einem bedauerlichen Vorfall gekommen Ein Trupp Demonstranten von etwa hundert Personen zog vor da» Polizeipräsidium und verlangte durch ihre Sprecher die Freilassung angeblich politischer Gefangener. Der Polizeipräsident Genosse Eichhorn gewährte der Deputation sofort Einblick in die Akten, aus denen hervorging, daß im Polizei- Präsidium kein einziger politischer Gefangener sich befindet. Durch diese Erklärungen durchaus befriedigt, verließen die Besucher das Polizeipräsidnun. als plötzlich von der Pforte her ein Schuß fiel durch den einer der im Hofe befindlichen Soldaten der Sicher- heitswache schwer verletzt wurde. Die übrigen im Hofe befind- lichen Soldaten eröffneten sofort ein bestiges Feuer gegen die draußen wartende Menge, die erschreckt auseinanderstob. An- scheinend ist aber niemand verletzt worden, wenigstens sind bis zur Stunde keine Verletzungen gemeldet worden. Augenzeugen schildern den Schuldigen als einen jungen, schmächtigen Menschen mit hagerem Gesicht und kleinem schwarzen Schnurrbart. Anscheinend gab ihm das Herannahen eines mit Matrosen besetzte» Auto? Veranlassung, in den Hof hineinzu- feuern. Möglich, daß die Tat eine Folge überreizter Sinne und schwacher Nerven war; eS erscheint aber auch keineswegs aus- geschlossen, daß hier ein Akt der Provokation vorliegt. Um so notwendiger ist e», daß die Berliner Bevölkerung ihr« Nerven behält und sich durch den verbrecherischen Anschlag eines Unzurechnungsfähigen oder eines Schurken nicht provozieren läßt Kurssturz an der Berliner Botfe. Das Kapital kriegt e» mit der Angst. Die in Aussicht stehend, Sozialisierung wichtiger Großbetriebe hat c« ihm angetan. Um welche Betriebe e? sich handelt, weiß man nock nicht. Aber ein bloße« Gerücht genügt. u.m alle Papiere Massen. hast an den Markt zu bringen. Verkäufer in Ihenge, aber kein, Käufer. Die. Folg« sind fett einigen Tagen bereits erheb- liche Kursrückgänge, vor allem in Jndnstnewerten. Am Montawmarckt gingen gestern Laurahütte und Bochumer bis zu 14 Prozent zurück, die übrigen Montanwcrte um durchschnittlich 6 Prozent. Roch erheblich niedriger notierten d e Ak'.icn de» Rüstungsindustrie. Selbst lothringische und elsässisthe Industrie- Papiere, die in Anbetracht der unter französilchee Obcichoheil bevorstehenden guten Konjunktur sich bisher behauptet hatten, gaben nach. Bon einer Intervention, vor allein der Aronbanken. war ir.chtS zu bemerken, und die geringfügigen SpekulationS- rückkäufe gegen Schluß der Börse blieben ohne Wirkung. SekamlmgchnKU!!. An Heimat und Heer. Die Verpflegung de» Feldheeres auf dem Rückmarsch'st durch Plünderungen von Verpflegungszügen und Verpflegung«- Magazinen auf« äußerste bedroht. � Heimat und Heer werden dringend aufge-ordert. mit allen Kräften solche Borkommnisse zu verhindern, da sonst ein Zu. sammcnbruch der Verpflegung mit schlimmsten Folgen unauS- bleiblich wäre. Plünderung oder Versuch einer solchen hat schärfste Strafe zu? Folge. Ebert. H a a s e. G ö h r e. In den Berliner Zeitungen vom 20. d. M. beiludet sich der Aufruf eines angeblichen Ausschusses jür den Empfang der heimkehrenden Krieger, Unterzell n:t von ein u K. P a n p s e r. In diesem Ausruf wird u. a. zur Eii-za lung von Beiträgen aufgefordert. Die Veranstaltung des Herrn Panpser ist allen maßgebenden Stellen unbekannt. Sie st M unter keinerlei Kontrolle. Vor der Einzahlung irgend- welcher Beiträge an den genannt-'u Ausschuß wird gewarnt. Berlin, Li. November t!)18. .Der VollzugSrat des Arbeiter-»nd Snldatenrates. gez. Molkenbuhr. Müller. Die freiwillige Krankenpflege. Dos Kriegsministerium verordnet: Der Stellvertre» t e n d c M i I i> ä r i n s p e k t e u r der freiwilligen Krankenpflege setzt seine Tätigkeit wrl.r fort. Alle seine Anordnungen für seinen Dienstbere ch erfolgen im. ge des Kriegs Ministeriums. Die von ihm in seinem A El c lt»s- gestellten Ausweise sind wie bisher von allen Belö.ivn anzuerkennen. Das Rote Kreuz auf weißem Grunde iü als internationales Abze.chcn des Genfer Abkommens weiter zu laigeit • Vorbeugung von Seuchen. Bei der gewaltigen Wanderung, als die sich die Demobii machung unseres HeereS jetzt darste'tt. muß. n vor»- herein der Gefahr Sntgcgcngclletci. werden, daß et:-.-» o n it c.l ende Krankheiten und Seuchen sich in ur'c; m Volle verbreiten. DaS neu eingerick-tete Teinobsimachun amt bat d M'-lb »ngcuiinel, daß sämtliche Angehörige des Heeres u»o der sil.-nnc vor ihrer Einlassung ärztlich zu untersuchen sind. Soweit da« Vorhandensein von Ungeziefer fesiaej. llt wird, ist sofort eine Enilaujung vorzunehmen. Bei ünevlragl'ar.m K.ant- beiten, insbesondere bei GeltblechtSkrankhe:!:,,, findet eine be- sondere ärztliche Behandlung statt. Die Behandlung und Verpflegung der Krank-n erfolgt in den Lazaretten und unentgeltlich. Die F a m i l i c n u n! e r- stütz» ngen werden ebenso wie die mii-tt ristl-n Bezüge d--r Kranken iellyt wahrend der Lazarcitbehaudiung' weil. r gez., hit. In Biirgerquartieren dürfen Angehörige des' res und der Manne nur untergebrachl werden, wenn eine Dvinimni vorliegt. daß der Einzuquartierende von Ungeziefer»ud i'uci-'raten Krankheiten frei ist. Jeder Quarticrwirt tut dasirr-".it. isil, diese Beichciniguiig vorlegen zu lassen, ehe er jema'.id in' snue Wohnung ausnimmt. Durch diese Anordnungen ist jede Besor-ui? vor gesundb-!t- licher Schädigung durch die Einquartierungen- h rnällio aewordon Sie ArbeiMedingunzen de? Ler.iner Nelallmduikrie. Berhandlungen der paritätischen Kommission über die kollektive Festschung der Löhne und Arbcitöbcoingunflcn für die Betriebe der Metallindustrie Grosz-Bcrlins. Die Kommission war sich darüber klar, daß es zunächst daraus ankommt, die Fragen zu regeln, die alle Betriebe und alle Ar- beilcr der Metallindustrie gleielxzrtig berühren, während die Spezialsragen iür die eir.jeincn Berufe in Spezial-Kommissio» neu unter Hinzuziehung von Berufsangehörigen erledigt werde» sollen. Tie erste Frage allgememer Art ist die Frage der Ar- beitszeit. Es ist eine wöchentliche reine Arbeitszeit von 46'/- Stunden ohne Einrcckmung von Pausen vereinbart, wobei als regelmäßige tägliche reine Arbeit�zsit 8 Stunden nicht über- schritten werden sollen. Im übrigen wird die Verteilung der tll'/zstündigen wöchentlichen reinen Arbeitszeit der Regelung innerhalb der Betriebe überlasten. Tie Stundenlöhne werden ent'vrechend der du-ch Einführung der 4K'/.stündlgen Arbeitszeit cr-algten Verkürzung der bisherigen regulären Arbeitszeit erhöht. Dieses unseren Kollegen zur Kenirtnisnahme.' Tie Vcrössenl. lichuiig. weiterer Regelungen wird folgen. Ta in den Icylen Tagen, veranlaßt durch die verichiedensten Umstände ein reguläres Arbeiten vielfach nicht staltfand, haben die Vertreter der Arbeitgeber sich zu folgendem bereit erklärt: „Die Firmen erklären sich unter Berücksichtigung der außer- ordentlichen Verhältnisse bereit, für die Feit vom 12. bis einschließlich 22. November, wenn der bisherige Akkardverdienst nicht erreicht wurde, für jede geleistete Arbeitsstunde den durch- schnittlichen Akkordverdien st zu gewähren, unter der Voraussetzung, daß mit Sonnabend, den 23. November früh die bisher übliche Tätigkeit fortgesetzt wird." Deutscher Melallarbctterverband, Verwaltungsstelle Berlin. Acht: Hg! ssormer und Veruf-g?Men! Bis zur endgültigen Regelung der Ausschußfrage für alle Gießereien Teutschlands, längstens bis 31 Januar ISIS, wird kein Ausschuß abgezogen. Eine Aasnahme hiervon soll eintreten, wenn der Former grobfahr. ässig gehandelt hat. In diesen Fällen entscheidet über die Bezahlung des Ausschusses eine von den Former» des Betriebes gewählte Kommission von 3 bis ö Arbeituchmern»ach Anhörung des betreffenden Arbeiters und der Gießereilcitiing. Ist der Former oder der BctricbMnbaber mit der Entscheidung dieser Kommission nicht einverstanden, so entscheidet endgültig über diesen Stre'tfav nach Anhörung der Parteien, eine parbäti- sche Koinmissiou von fünf Arbeitnehmern und fünf Arbeitgebern. Jedes ÄuSschußstück, das vor der endgültigen Entscheidung bc- seitigl wird muß voll bezahlt werden. Zu diewr vorläufigen Regelung werden die Former und Gicßereiarbeitcr in einer Versammlung Slcllung nehmen Zu diesem Zweck kommen die Vertrauensleute der Eisengießereien am Sonnabend, den 23. November, abend? 7 Uhr, bei Nebel, Maxstr. 12, die Vertrauensleute der Metallgießereien ebensallS am Sonnabend, abends L Ubr. im GewertschaflshauS. Engelufer 15. zusammen Tic Vertrauensleute werden gebeten, pünktlich und vollzählig anwesend zu sein. Die Lrtsverwaltung. Sroß-BerZill. Hdlmkehr intermerter Engländer. Die englischen Zivi.'internwrten reisen nach der Heimat zurück. Nachdem sie vier Ja'ire in N u h l e b? n verbracht haben, ist endlich die Stand« da. daß diese unglücklichen Kriegsopfer Deutschland verlassen lönneii, um zu den Ihrigen zurückzukehren. dc-te haben die Genossen Lskar Cohn und Kommandant von Lerlin Llto Wels, einen Absch edSbeiuch in Ruhlebe» gemacht. sZn ibrer Ge'eU'chaft befand sich die Schweizerin Frl. Dr. Raiten, velche seit An-ang der Jnternierung bemüht war. das Leiden der ternierung zu lindern. Die rote Fahne flatter'e, als die Ge- ellickaft in Ruhleben ein'rof. Die n. litärisch�n Autorüäien tmon! gen die Genomen sehr Höllich. Die Internierten, meistens mir der Pfei-e im Munde, versammelten sich und wurden im Freren von Wels und Lbiar Cohn angerodet. Genosse Cobn sprach nicht nur im Namen der Reercmng. er sprach auch in seinem persönlichen Namen, denn viele Freunde hatte er unter den Jmernicrien! Seit Anfang des Krieges hat er alles aufgeboten, damit die Lage der Internierten eine bessere würde. Heute versteht er die Freude der Engländer. Un diesen Unschuldigen wurde Unrecht getan. Schl.eßtich sagte Cohn, die Ji'ternicnen sollten davon überzeugt sein, daß nicht nur die Re- gierui g in Deutschland sich geändert habe, auch der Geist ist ein andere: geworden. Und dieser Geist wird es möglich machen, daß viele? vergessen wird. Gute Re:i«, sagte er zum Schluß und aus Wiedcr>ehen. Es lebe das e:iglische Volk. Es lebe da§ deutsche Vclk Es lebe der Völkerbund! Nach dieser Rede, die großen Beifall erntete, besuchten die Genossen das Lager, überall von den Engländern freundlich begrüßt. Der beabsichtigte Millionenraub. lieber die Vereitelung des MillionenraubcS auf dem Schle- sischcn Bahnhof wird uns noch midaeteilt: Der Kriminalpol zei war es schon seit einiger Zeit bekannt geworden, daß auf dem Schlesischen Bahnhos sich eine Bande herumtreibt und Räubereien verübt. Es gelang den Sicher- hcitsbeamten auch, einen Soldaten festzunehmen, der 40 000 M bei sich trug. Im Anschluß an diese Verhaftung stießen d'e Be- »mten auf eine Bande, die aus den Infanteristen Werner G a n- sowSki und Max Sänger, d>.m Matrosen Koch, dem Händler Buchwald aus der Mühlcnsiraßc. und dem Kutscher Karl H o h m a n n bestand. D e drei Soldaten hatten unbefugt eine fliegende Sicherheitswache gebildet, um an- kommende Güter zu beschtagnabmen. Diese aanze Bande hatte Nun davon gekört, daß drei Transporlwagen au? Rumänien eintreffen sollten. S'e enthielten über CO Millionen bares Geld von der Nationa'bank. Ter TranZvort war aus plötzlich ergangenen Beiehl am TlenS'ag auS B narcst abgefahren. Se ne B.wachung bildeten 21 Mann und Untero'fiz'ere unter Führunss eines Oberstleutnants und mehreren Offizieren. Ter Zug wurde, bevor er die deutsche Grenze erreichte, wieder- holt von Banden an.gcgrisscn. Es gelang aber der Bewack'ung. den Schatz mit Erfolg zu verteidigen. Auf dem Schlesischen Bahn- bof angekommen, glaubte ihn die Bewackung ganz gesichert. Der Oberstleutnant und die Offiziere verließen den Bahnhof und auch von den Mannschaften gingen die meisten in die Sradt. um sich zu erfrischen. Nur 2 Unter- ossizicre und 3 Mann blieben bei den Wagen zurück. Jetzt trat die wilde Wache, de unter Führung dcS Ma'rosen Koch dem Zuge aufgelaucri hatte und durch Beobachlling der Vorgänge auf die richtige Spur gekommen war, in Tätigkeit. Sie„übernahm" den Transport, indem sie die zurück�bliebencn Leu'e der Bewachung mit vorgehaltenem R'votver unter Todes- dro�ungen enllvaffnete. Bevor jedoch die Bande dazu kam, den reichen Schatz aus den Eisenbahnwagen auf ibre Fubrwerke überzuladen, griff die SicherbeitSwacbe ein. Nur die Tascben balten sich die Räuber unterdellen lckon vollae" wonft. Zur Ab- fuhr kamen sie jedoch nicht mehr. Die ganze Bande wurde fest- genommen. h Kur sbraae der vxz ebemastgeu av<>„fC4>-u nach Deutschland wird in verschiedenen bürgerlichen BfäHcrn.? der„Tägf. Rundschau" u. a. ausgeführt, daß dem Kaiser als Deutschen die Rückkehr nicht verweigert werden könne. Wenn letzteres in bejahendem Sinne beantwortet wird, so ist damit die andere Frage nocb nicht entschieden, ob rrcht Wikhetm v?» c-oden, zollern genau so wie sein Sohn und die bekannten anderen Kriegs- Hetzer, z. B. Tirpitz. Helfferich usw., vor einem demnächst zu bilden- den SiaatsgerichtShof zu stellen sind. Unter diesem Gesichtspunkt und wir'egar sebr mit einer Rückkehr des ehemaligen Deutschen Kaisers einverstanden. Wenn in der angeführten Notiz de? weiteren varanf hinge- wiesen wird, daß die ehemalige Kaiserin dem ArbeilerauSschuß in Poisdan, LebeuSniiltel zur Ver'eilnng an die Zivilbevölkerung überwiesen hat, so fragen wir nnS. wo hoben die Herrschaften, die doch wohl auch nur aus den Bezug durch Lebensmittelkarten an- gewiesen waren, dielen Ueberschuß her? Oder sollte es. wie ein Gerücht besagt, wirklich vorgekommen sein, daß die Hunde des kaiserlichen HoseS täglich einen halben Liter Milch bekamen, wäh- rend für gewöhnliche Sterbliche Milch ein ganz unbekannter Be- griff geworden ist. Jedenlall? wäre e? ganz interellant, wenn die in Frage kommende Behörde die Vorräte dort in Augenschein nähme. Tie im Schloß aufgefundenen geben dazu nicht nur die Veranlassung, sondern eigentlich die Verpflichtung. Aushelning des sszrberrlvrrbiitkS. Das Oberkommando in den Marken keilt mit: Im Einverständnis mit dem KriegSministcrinm wird hiermit das' Färbcreiverbot für M i l i t ä? t u ch e und Mit itärbclleidungS stücke im Interesse der Versorgung der Bcvöikernng mit Bekleidungsstücken aufgehoben. Vareeldlofer Verkehr. Der Magistrat hat, um den bargcld- losen Verkehr nach Möglichkeit auch weiterhin zu.heben, sich in einem Aufruf an die Beamten, Lehrer. Angestellten und Ruhe- geldempfängcr gewandt mit der dringenden Mahnung, ihre Be- züg« möglichst bargeldlos empfange» zu wollen und damit an ihrem Teil beizutragen, den Mangel an Zahlungsmitteln und damit die schädlichen Folgen deS übermäßigen Noiennmkauf« nn? der unnötigen Bargeldbewegung nach Kräften beseitigen zu helfen- Duldet keine vebergrifse!.Die.Freiheit" ist daS Organ der unabhängigen sozialdemokratischen Partei DeutichlandS. Mit diesen Worten wurde einer Parteigenossin der Elntntt � de» Marstall verwehrt, weil sie den Mannschaften die.Freiheit ube� bringen wollte. Aus dieser Aeußerung erhellt daß be>timmt« Leute glauben, die 2ftannschasten au<ü heute noch bevormunden zu können. Dagegen muß entschieden Einspruch erhoben werden. Die Mannschaften mögen ihre geistige Kost selber auswählen und urteilen, was ihnen frommt. Bankbeamte. Der Allgemeine Verband der Deutschen Bank- beamten teilt mit: Gemäß Bekanntmachung deS VollzugSrate» des A.- u. S.-RateS ,st unter Vollmacht der Berliner Ge- werkschaftskowmission der Allgemeine Verband der Deutschen Bankbeamten als alleinige freie, gewerkschaft. liche Organisation der Angestellten der Bankbctriebe mit der Wabr- nchmunq der wirt'chafilichen Interessen der Bankangestellten bc- anftrag! worden. Demzufolge müssen alle auf die Wahlen zn den Angestelltenräten bezüglichen Maßnahmen im Einvernehmen mit dem Allgemeinen Verband erfolgen. Lebensmittelnachrichten. In der Zeit b'S Sonnabend, de« 23. November, wird an diejenigen Kunden, die in den Sve scjeukundenlisten der in den Bezirken der 63- bis 65.. 67. bis 69.. 82.. 195. und 214. Drotko n- miiston gelegen-n Getchäste eingetragen sind, pro Koo->25 Gramm Kä'e verteilt.— In den Bezirken der Brottom miistone« Nr. 2. 3, 4. 12, 24. 25, 48, 57, 61, 63, 69, 100 104, 108, 113. 128. 138—116. 155, 178, 181, 186, 107, 200 228 beginnt am Freilag, on 22 November, der Pechaus der Aepfel. Bekanntmachang vom 23, Olioveo.— M.t inr gleichen Tage beginnt in den Brot» kommlssionen Nr ,138. 146 155 und 206 die Ausgabe>cs orii'en Vninde? Zwiebeln and in den Brotkommisstonen Nr. 3. 4. 12, »i uid 197 die Ausgabe von Mohrrüben(5 Pfund) und des dritten Pfundeß Zwiebeln. Für nnscre Jugend? Am Sonntag, den 24. November, nach- mittags 2 Uhr, finden in den Andreasfcstsälen. AndreaSltr. 21, und in Habels Brauerei, Bergmannstr. 5-7. zwei große Jugend- Versammlungen statt. Thema:.Die Jnaend fordert ihre Rechte!" Es w-lden sprechen: Ernst Daum ig und Karl Liebknecht. Alle Lehrlinge, jugendlichen Arbeiter und Arbeiterinnen sind hierzu eingeladen.— B.itrittSerklärnnge« zur.Freien Jnaend Groß Berlin" werden im Jngciidsckrctariat, Schicklerstr. 5-6. Hof 2 Tr., entgegengenommen. Arbriter-Vildnngk-schute Berlin. Den Teilnehmern der Kurst zur Mitteilung, daß die Fortsetzung der Kurs« bis auf weiterei unterbleiben muß. Tie Biblio'hek ist jeden Donnerstag vcw 7— 3K Ilhr agöffnet und ste't den M tgliedern der Groß Berlin«» Parieiorganisalionen unentgeltlich zur Verfügung. t tzle HflJ richten. Die Tschechen mobilisicren. Prag, 2>. Nenembrr. tMeldunaen des??chechi>-NowasI'chea« PrcssebnreauS) DaS Tevartemrnt für nnt'onale Bertridlaung bat die s« s« r t i g e Mobilisierung deS arwe'enrn Land« stürm?, des sti?''di-'rn leeres, de- La-dw-lir und de? Aktiuru-»nd ReservrftandrS der JahrqSngc S9. 98, 97, 96»nd 9.5 angeordnet. Auch dir Siiverart'itrierten. Ben-'aubtcn, Pensionierten und In- validen haben sich zu melden. A7e»nier den W-lfen StebenveaZ bis Zum 40. babe-- im Mi'itärdirnsi zn»rrblkiben. Olcstcrn nacht sind mrherr? Abtrilungrn v»n»schech».---m�»c-�>n Legisnären, wc'che an der Piave'ront im Verbände der italienisckcn Armee gekümplt lmbc», hier angclommcn. Auflösung des englischen Parlamenfs. London, 21. November.(Reuter.! DaS Parlament wurde heute vertagt und wird am Montag a u f g e l ö st wcrd"». In der Thronrede, die beute im Obcrbauie verlesen ward», wird unter anderem gesagt, daß der Waffenstillstand Aussicht auf baldi- gen ehrenvollen, dauernden Frieden gewähre. Ferner wird darin die Ausdehnung des Wahlrechts erwähnt und die Hoffnung auf Fortdauer der während des Krieges an den Tag gelegten Einheit ausgesprochen. Gesabrdung der Kartesfelelnbringung. Tanzig, 21. Nevember. lieber Westpreußen geht seit letzier Nacht ein starker Schneesall nieder. Dadurch wird die Einbringung von Millionen Zentnern Kartoficln und Rüben, die durch die herrschende Grippe und die abrückenden russilchen Kriegsgefangenen verzögert wurde, zur Unmöglichkeit. Die Felder sind zentimeterhoch mit Schnee bedeckt. Verantworllicher Redakteur: Dr. S. Reltriepb«. Teriin-WOmersdorl. Druck der Lindcndruckerei und Nerlazsges. m. b. H, Schlffbauerdamm 19 -!••••••••««»•••*•••«••• r ?i t Wi!ti!I!llIIlUIIIlI!IIIIl!!Il!lIII!W!!t!tlIi>Iii!Ii!lI!I!!I!li!liII!!l!IliI!!lII!IIIl>lI!l>!IIiI>ll!!III,IIl>>M>'I!M>liS Verein der Freidenker für Fenerliestatliieg:.| ------ Gegründet 1905. i! Giti Berlin. |ll|/} KesMkKlÄs: H. Rulter, Berlin IW 23..(tahanaer N-ö8s 15. Sprechstundhin 7-�6'= Uhr abands. Fernspreel er Moabit 4?99, KassiMfir; A. Oonlsr, üeiikölln, Beflincr Slrats 85ii!,.Pi!rtai II. ■h-—-----———-— Totensonntag:, den 24. November 1918, abends 7 Uhr, In Böllers Festsälen, Weberstr. 17. Osffentiiche Versammlung Zum Gedächtnis unserer Toten. Tagesordnung: Vortrag dei Herrn Dr. Paul K tische: Die Lebenden an die Toten, die*: H _:: :: Toten an die Lebenden." Gäste willkommen. :! Zahlreichen Besuch erwartet Der Vorstand. i Sclda'en! Revolutionäre Sozialisten! BS jeder lese: i Frsn? Merino: Krißftsflrflhc! Ffirz Pfgn!f2?: Bis flugusl 1914 s jedes V/er. M. 1.60(fü; mldaten M. l.lOi 1 Frenz Plemfert: Das H k 1 1 o n s l! n ch N viit ii,ii*ä«eii von Franc viehring. Karl Lieb- M itnecbt.OtioRiihle. Tp'stoi, Hedwig Böhm. Franr. = Picmlcr r, Ludwig Ruhiner. t ranz Werlel, Ulbert Elircnstein. Ludwig Bäünicr u. a. 364 Seiten broschiert M. 3.— ß Diese drei Bücher snwi- andere sozialistische g Literatur vorrätig i. d. Aktionsbucht» Ig., Berlin W W15. KaiseraIIee222(C ke Joa.lilnis'.haler Str.) L,i«!!il!siM!iIIlt!MIl!.1liilck!Ilil>!I>Ilt!!-!llIII!1!Ilt!!!!»»ll,!l!l>lIIMII>IIIIIt!IIII!I!II!lllI>!l,III!M U S P D. mjnj jj.iui i Wllmcsrsdorl»ü-hu>»'-j Am SoiMnabcnd, den Ä3. Nov abends ö Uhr Oetfenlliche Volksversammlung in den pradsiSÄlen«les Weslertf, Soichemslr, 3. Ret. Gen. ä.eour übei Republik unä Arbeiterschaf& Der ELnb eruier. |D*CD:*<�5*Cb*0*0*Cr>e0*0*0*0*0<»0 Bfiserate finden In der „Freiheit" weiteste Verbrelti'nal Bestenunzen ainimt enteeEen der Verlas der..Freiheit" Berlin NW. 6. Sehiftvaiierdaram IS. FREIE SEZESSION PAUL CASSIRER im Aussteltangshaus Kurfürstendamm 208—209 SONDER-AUSSTELLUNG MAX SLEVOGT Zum 50. Geburtstage "■iglich 10—4 Uhr Eintritt 1 M.t Sonntags frei ERÖFFNUNG 22. NOVEMBER Dw'sdnr ftteiallarb�fer-üerband Uorwal'uii�tsttüe Berlin• N.$4. Ci Igistram ti-ts. van 0-1«llir»„» nett 4—7 Ilhr. Irlru-ion: Amt Warden I8."i, ISN», l»H7. 11714. ta UnitriUu,iicu ücttttti Okibu mk od 1«tjtm»Iar der zweimal lägnch«IchetnenSen ZcUunz „Die Freiheit" berliner Orzoa der Unabhängigen koziald«mo!raiu>sieli> Sollezen iveriu» eriuchi, dcfnmmi ,» rncheii.en. NrauchTn-Versammlnnk aller in der ectatiiierbriucbt bescdlftigten Kollegen und Kolleginnen i« mewcrttchafrshanO, Sngttutn 15,«aal S. Ia,e»»rd»una: U Tätigt tliitaab«, Warle» Ort«otlrge» Mb HaNeginnru il der grgruwantgr» Ar». N.ieeen,:»ouea« Watat>reh. 2. Ilnicer Ticlurng zur nrtMltflnblarn tlrbciiszrlt. 8.«leUun�ualnu? zur SUotil de« Slriiclicirnl«. tta.neichc»»nd pünu.tche« Eiicheinen Isi r,°uveno> ___ Tie Oitsvenvalttmg. BesteUschein. Vitt« hltr»»zschneld«», aadiiliien»nd«inienden an den Perlag der»zretheir �_ I erlin NW 6.€■ isil�uierdamnt IS. Ott:. «trag«!, '».MC de» Nie Xb reibe» SUm-C->en»»»»«filAe».) ................ Nr..____