י 12. Preis 10 Pfennig. et Cit en t te t. τό 1. ts το it It int 3. 1. 25 1 8, 8. m t. 2, こ Abend- Ausgabe. Die Freiheit Bebaltion: Berlin 6, emiffbauerbamm 19 II, Fernsprecher: Amt Norden 2893 und 2896. Die Freiheit erscheint zweimal täglich, morgens und nachmittags, an Sonn- und Festtagen nur morgens. Der Bezugspreis beträgt bei freler 3uftellung ins Saus für Groß- Berlin monailich Mark, nach außerhalb( 3ufendung unter Streifband) 4 Mock. Bestellungen find bis auf weiteres ausschließlich an die Expedition zu richten. Für die Erledigung auswärtiger Bestellungen ist vorherige Einsendung der Bezugsgebühr erforderlich. Berliner Organ #xpebition: Berlin 6, Schiffbanerbamm 10 IV. Fernsprecher: Amt Norden 11007 und 1100s. Inferate hoften die flebengespaltene Millimeterzelle oder beren Raum 80 B. Kleine Anzeigen" das fettgedruckte Bort 30 Bf., jebes weitere Bort 15 Bf. Teuerungszuschlag 30 Prozent. Bei Familienanzeigen und Bersammlungsankündigungen von Gewerkschaften und politischen Or ganisationen fällt der Teuerungszufchlag fort. Inferate für die Morgens ausgabe müssen bis 5 Uhr abends am Tage zuvor, Inserate für die Nachmittagsausgabe bis vorm. 11 Uhr bei der Expedition aufgegeben sein. der Unabhängigen Sozialdemokratischen Bartei Deutschlands 5. 1, Jahrgang 1 D 18 ■ t, fe 21 18 et. to t. B i 933 t. f d g! g ng Hert und ett u Freitag, den 22. November 1918 Nummer 14 Die Einstellung der Kriegsarbeit. Die Umstellung auf Friedensarbeit. verfrorenheit aber gehört bazu, das barbenbe Boll zum Durch. Neue Demokratie im Rüden! halten aufzurufen, diese gefüllte Speisetammer Das Reichsamt für wirtschaftliche Demobilmachung Sätte man jene Fürstlichkeiten, statt fie au mäften, auf die allgibt einen Erlak heraus, der die Produktionskräfte, die so gemeine und durchschnittliche Lebensmittelration gesezt, so hätte lange der Bernichtung gedient haben, endlich wieder in den der Strieg vielleicht nicht einen Monat lang gebauert. Und hätte Dienst der Güterberstellung stellt. Es heißt in dem Erlaß: man fie am ersten Tage des Strieges in die Schüßengräben geDie unproduttive Arbeit für riegsaufträge fidt, so würde das Volk niemals das Trauerspiel der eigenen muß aufhören. Die Betriebe find unverzügli Not und das Satirspiel der Königlichen Böllerei erlebt haben. auf Friedensmaterial umaustellen. Zu diesem Ein früheres Friedensangebot Wilsons. Boede haben alle ftaatlichen Stellen, Gemeinden, öffentlichen Korporationen usw. ihre Friedensaufträge umgehend au erteilen. Oeffentliche Notstandsarbeiten werden in Auftrag gegeben werden. Mangels vorliegender Aufträge ist Friedens. Das Wolffiche Bureau hatte die Nachricht verbreitet. rbeit auf Borrat herzustellen. Die Beschaffungsbehörden daß nie ein Friedensangebot den deutschen Regierungen vor. dürfen irgendwelche Ansprüche auf Serſteung von Striegsmaterial gelegt und deshalb nicht von ihnen abgelehnt werden konnte. aus laufenden Verträgen nicht mehr erheben. Die Industrie muß wir haben von dieser Nachricht keine Notiz genommen, da licher Bedürfnisse auf den Anspruch, noch fernerhin berauitetlentes ihre unrichtigkeit flar war. Wir wunderten uns nur dar Ariegsmaterial auszuliefern, grundfäßlich verzichten. Alle Frie- über, daß das Bureau auch jetzt noch zu solchen tendenziöfen densaufträge find den noch laufenden Kriegsaufträgen unbedingt alschmeldungen mißbraucht werden fann, Runmehr berborzuziehen, Arbeitsentlaffungen dürfen nur erfolgen, wenn an öffentlicht Profeffor Jaffé, der Finanzminister der bayeanderen Stellen für Arbeit gesorgt ist. Arbeitslosigkeit ist rijden Regierung, folgende beachtenswerte Erklärung im unter allen Umständen zu vermeiden. Nur wenn ausnahmsweise das Ziel Friedensarbeit Berl. Tagebl.": alter Liberalismus. Die neue demokratische Partei, die fich legthin noch mit der Bezeichnung deutsch" geschmückt hat, scheint einen recht großen Bulauf zu haben. Aus zahlreichen mehr oder weniger prominenten Einzelpersonen- Alademikern und Großfaufleuten in der Hauptsache sind ihr jeßt die gesamte Fortschrittliche Bolfspartei, der linfe Flügel der Nationalliberalen und die an Mitgliederzahl freilich unbeträchtliche Demokratische Vereinigung beigetreten. Sind wir recht unterrichtet, fo beginnt es einzelnen der Sie ursprünglichen Gründer der neuen Organisation ein wenig unbehaglich zu werden und das mit Recht. Man wollte wirkliche, ehrliche und aufrechte bürgerliche Demofraten fammein, und wos jett berausfommt, ist eine Vereinigung der linfsliberalen Elemente. Uns zialisten geht das an fich nichts an. Wenn das liberale Bürgertum einen Zusammenschluß fucht, wenn der „ Um feine Berbunkelung der Tatsachen eintreten zu laffen, Fortschritt und der von dem schwerindustriellen Gift bne Arbeitslosigkeit nicht sofort erreicht wird, fönnen Kriegs arbeiten als Notarbeiten vorübergehend noch fortgefeßt erkläre ich hierdurch, daß ich persönlich im Spätherbst 1917 ein von weniger durchtränkte Teil der Nationalliberalen in Zukunft werden. Bei der Bemessung des Entgelte ist als Grundfab feft- dem Genfer Berirauensmann des Präsidenten Wilson mir eine Partei bilden wollen, so ist das ihre Sache. Buitellen, daß eine Gewinnerzielung aus solchen Arbeiten übergebenes Friedensangebot der Regierung der Bereinigten Staa- ziehen damit nur aus der Entwicklung des lebten Jahrinfolge ihres Charakters als Notarbeiten nicht in Frage tomten in die Hände des Staatssekretärs v. b. Bu 3 sche weitergeleitet zehnts die natürliche Konsequenz, denn zwischen den habe. Dieser hat sich damals mir gegenüber verpflichtet, es dem Herren Hund und Schönaich- Carolath auf der einen und Es folgen dann Bestimmungen über etwaige neue Staatsfekretär v.& Imann weiter zu geben. Einige Wochen Kopsch, Wiemer und Naumann auf der anderen Seite gab Preisfestsetzung für den Fall, daß ausnahmsweise Kriegsarbeit noch als Notarbeit zu verrichten wäre und es wird später ist ein entsprechendes Friedensangebot des Bereinigten Staa. es schon seit langem feinen erfennbaren Unterschied mehr. Aber es ist doch unsere Aufgabe, die Dinge ins rechte weiter ausdrücklich festgesetzt, daß ein Anspruch auf ten an Desterreich Ungern in die Hände des Grafen nicht zu rücken und eindringlich davor zu warnen, in der entgangenen Gewinn wegen nichtausgeführter Gaernin übergeben worden. Auf beide Angebote ist tro neuen Demokratischen Partei etwas anderes zu sehen als Kriegsaufträge gegen die Auftraggeber den Lieferern und mehrfacher Anfragen der mit der Uebermittelung be- eine Fortfezerin des alten Liberalismus. Unterlieferern nicht zusteht. trauten Personen weber von Deutschland, noch von Desterreich Ungarn eine Antwort erfolgt." Gezeichnet: men tann. Die schwierige Arbeit der Ueberleitung der Kriegs. in die Friedenswirtschaft hat begonnen. Ihre schleunige Durch führung ist im Interesse der Gesamtheit dringend erforderlich. Aus den monarchischen Speiselammern. Nachdem aus dem Haushalt des Erkaisers ein empörender und verschwenderischer Reichtum an Vorräten für die faiser liche Hofhaltung zutage getreten war, haben sich jetzt auch die Speisekammern des ehemaligen Königs von Sachsen den erstaunten Blicken der Oeffentlichkeit geöffnet. Und auch hier ein aufreizendes Bild der Verschwendung inmitten der allgemeinen Not und Qual des Volkes. Profeffor Dr. Edgar Jaffé, Finanzminister des Boltsstaates Bayern. Es ist nicht die einzige Gelegenheit zur Herbeiführung des Friedens gewesen, die von den früheren Machthabern vereitelt worden ist. Es wird dringend notwendig sein, die wirklichen Borgänge authentisch festzustellen, um das deutsche Volk darüber aufzuklären, in welch gewiffenloser und unverantwortlicher Weise sein Wohl den Machtinteressen der einst herrschenden Kreise geopfert worden war unter der Aneiferung, Billigung oder stillschweigenden Hinnahme fast aller bürgerlichen und leider auch eines großen Teils sozialistischer Kreise. Ein überflüffiger Protest. Die Firma ist geändert, der Geist ist der alte geblieben. Die Herren stellen sich auf den Boden der Republik. Die einen mit einer sehr schnell erworbenen Ueberzeugung die anderen, weil fie fich mit den Verhältnissen, wie fie nun einmal geworden sind, notgedrungen abfinden. Indem sie sich Demokraten nennen, machen fie eine leichte Berbeugung vor der Revolution. Indem sie sich wohl hüten, der Revolution oder auch nur die Republik in ihren Namen aufzunehmen, balten sie sich den Weg offen, auf dem sie fich in aller Bequemlichkeit und Sicherheit wieder auf ihre frühere Position zurückziehen können. Wenn wir recht unterrichtet sind, war bei den Vorbesprechungen der Gedanke vorherrschend, daß die zu fchaffende Partei vor allen Dingen diejenigen fernbalien müsse, die sich in diesem Kriege als versteckte oder offene Annegionisten kompromittiert hätten. In einer Eizung der Dresdener Stadtverordnetenberfamm. lung vom 21. Noben ber verlangten die Sozialdemokraten AusDieser Grundsatz ist schnell aufgegeben, denn von den Nationalliberalen ganz zu schweigen, wird niemand befunft darüber, in welchem Umfange der Egfönig von Sachsen Unter dem Eindruck der Entwicklung in Berlin hat die haupten können, daß die Fortschrittler eine auch nur Einmit Lebensmitteln beliefert worden sei. Die Antwort lautete: hessische Staatsregierung heute folgenden einigermaßen einwandfreie Rolle gespielt hätten. Jede Woche erhielt die Hoffüche 36 Pfund Butter und 80 Pfund zelne unter ihnen mögen fich rein erhalten haben, das Protest an die Reichsregierung gerichtet: Fleisch zum Privatgebrauch des Königs. In der Zeit vom Die hessische Regierung erhebt bei der Reichsregierung Groß aber und die Führer unterschieden sich besonders in 1. bis 28. September erhielt Majestät 50 Pfund Mehl, in schärfsten Protest gegen die Ausschaltung der den ersten drei Kriegsjahren ganz und gar nicht von den 14 Wochen 250 Pfund Buder und 1200 Gier in jeder Beriode. Einzelstaaten und gegen die Nichtberücksichtigung Sonservativen. Naumann machte in Mitteleuropa, Müller- Meiningen Auch eine königliche Tante, die wegen ihrer Muderei berüchtigte dieser Staaten durch den Erlaß von Gefeßen und VerordDie hessische Regierung berlangt unter war der beredte Anmalt des nationalhasses, Saus ging, von Brinzessin Mathilde, hat 25 Pfund Fleisch wöchentlich erhalten, nungen. ist aber zuletzt etwas gekürzt worden, weil sie sich ein Schwein- allen Umständen schleunigste Einberufung der fritischen Bemerkungen über Einzelheiten abgesehen, mit der chen schlachtete. Sie erhielt aber immer noch 7% Pfund Butter Nationalberiammlung. Durch das Fortbestehen Briegspartei durch did und dünn, und die es ab und zu wagdes geieglojen( 1) Bustandes wird der Reaktion in die ten, wider den Strom zu schwimmen, sind an den Fingern wöchentlich und 105 Bfund Buder in jeder Periode. Hände gearbeitet und andererseits die Gefahr vermehrt, einer Hand herzuzählen. Der Minister des Innern Graf Bistum erfreute sich reich. daß die Entente sich in die innerdeutschen Verhältnisse ein- Ja, freilich, fie haben die Friedensresolution licher Extralieferungen au Repräsentantengweden. Und ein mischt und schließlich die Reichseinheit gefährdet wird. Wir 19. Juli 1917 mitgemacht. Das rechnen sie sich als VerDresdner Hotel, in dem der Hof verkehrte, wurde mit 250 Bfund wollen nicht an Stelle der glüdlicherweise vernichteten dienst an. Mehl, 100 Bund Fett, 150 Pfund Buder, 2500 Sier und 100 Bfb. preußischen Militärautokratie eine einseitige preußi Nährmittel versorgt. Im Hofzug des beseitigten Monarchen ich e Diftatur eintauschen. entdeckte man sieben Mannen Petroleum, 28 Zuderhüte, zwei Sad Kaffee, 730 Pfund Mehl, 376 Sterzen und 29 Schod Gier alles Bu Repräsentationsweden, wie der Oberbürgermeister Blü her entschuldigen zu müssen glaubte. Nun, inmitten solcher aufgespeicherten Lebensmittelmengen lann man wohl vier Jahre und länger burchhalten. Biviel Un Der Protest ist völlig unbegründet, wie schon die Einberufung der Einzelstaaten- Konferenz durch die Negierung beweist. Im übrigen sollte die beffiiche Volfs regierung lieber darum besorgt sein, daß die Diftatur des Proletariats in der Uebergangszeit zur Stärkung der jozialistischen Republik ausgenüßt werde und sich nicht Sprache und Taftit der Gegenrevolution aneignen bom Aber wenige waren unter ihnen, die fich nicht auch an den infamen Auslegungen dieses Beschlusses beteiligt hätten, als es im Herbst 1917 und im Frühjahr 1918 so ausiah, als ob der große Sieg doch an Deutschlands Fahnen geheftet sein werde. Wenn sie sich jetzt den Anschein zu geben suchen, als seien fie immer auf der richtigen Seite geweien, so spekulieren sie nur auf die Gedankenlosigkeit der Masse. Ja den ersten Sibungen wurde beispielsweise Serr Aehnlich verhält es sich mit anderem. Dieser Umschwung in der Bewertung bestimmter Berfönlichkeiten ist charakteristisch für den Wechsel in der Stimmung, die sich seit dem 9. November vollzogen hat. Im ersten Rausch und in der ersten Angst hielt es die Bourgeoisie für geboten, möglichst weit nach links zu drängen. Nachdem sie erkannt hat, daß ihr die Revolution zunächst nicht gar so gefährlich wurde, befann sie sich wieder auf sich selbst und kehrte zu ihrer alten Ueberlieferung zurüd. Das Bürgertum hielt es nicht mehr für nötig, fich in den roten Domino zu hüllen. Obwohl der Grund dieser Demaskierung von unserem Standpunkt sehr unerfreulich ist, so begrüßen wir die Nückwandlung mit Genugtuung weil sie Klarheit schafft. Rmann abgelehnt. Da er um alles in der Welt nicht drei Millionen Mann, mit einem fomplizierten technischen Appacat der Entwurf einer Verorbang über Erwerbslofenf. Torge ans an die Wand gedrückt sein wollte, ging er schleunigft bin foll in Gemaltmärschen in ungünstiger Jahreszeit auf vielfach gearbeitet worden, der burd das Heiasamt für wirthaftliche De und unterschrieb mit so waschechten Demofraten wie ichlechten und gebirgigen Wegen über die Défileen des Rheins in mobilmachung in Straft gesetzt wird. Diese Fürsorge ist nicht( wie Walther Rathenau und Hugo Stinnes den Aufruf einer voller Ordnung zurüdgeführt werden. Die Rivilbevölkerung der mißverständlich in der Breffe angenommen wurde) eine obligato anderen Organisation, die sich natürlich auch als demo- Gebiete, die von diesen Heeressäulen durchgogen werden, soll dabei rische Arbeitslosenversicherung, sondern eine Maßnahme obne Ber fratisch bezeichnete. bor jeber Belästigung bewahrt bleiben. Gleichzeitig werden dem sicherungscha rafter. Sie verfolgt den 8wed, für die Dauer Erfolg: Herr Naumann fitzt heute im provisorischen Beere gewaltige Transportmittel abgenommen und ein ungebeures eines Jahres geordnete und billige Grundsäße für eine Unter Borstand der Demokratischen Bartei, an deffen Spite ein Striegsmaterial und viele Tausende von Gefangenen der verschie itüßung, die nicht den Charakter der Armenunterstüßung tragen Mann steht, der einen guten Gelehrtennamen hat, der sich denen Nationalitäten sollen ordnungsgemäß und in tabellofem Bu- darf, zu schaffer.. aber durch seine engen Beziehungen zu der nicht immer stande übergeben werden. Es darf an das unparteiische Urteil Träger der Fürsorge sollen in der Regel die Gemeinden, gang sauberen Bolitit des Auswärtigen Amtes während jedes erfahrenen Offiziers der Truppe oder des Generalstabes denen eine Pflicht zur Einrichtung der Fürsorge auferlegt wird, des Krieges bloßgestellt hat. appelliert werden, um zu entscheiden, ob eine derartige Leistung fein; fie haben selbst zwei Zwölftel der Kosten zu tragen, sechs überhaupt im Bereich der Möglichkeit liegt. Die Striegsgeschichte 8wölftel werden ihnen aus bereitzustellenden Reichsmitteln, bier wird in dieser Beigebung später ein sehr deutliches Urteil sprechen. Broölftel vom zuständigen Bundesstaat erstattet. Bei mangelnder Nachdem somit eine Milderung der praktisch völlig unaus- Leistungsfähigkeit ist eine Erhöhung der Reichsbeihilfe vorgesehen. führbaren Bedingungen abgelehnt worden ist, trotzdem die milim allgemeinen ist, um dem praktischen Bedürfnisse gerecht au tärischen und politischen Verhältnisse, die zur Aufstellung solcher werden und möglichst durchsichtige Rechtsverhältnisse zu schaffen, Bedingungen geführt haben, sich feit der Unterzeichnung des der tatsächliche Wohnort für die Gewährung der Unterstützung zu Waffenstillstandes von Grund aus verändert haben, tann mur ständig, gleichzeitig wird darauf hingewirkt, daß Personen, die angenommen werden, daß es die Absicht des Oberfommandos der während des Krieges zur Aufnahme der Arbeit ihren Wohnort geAlliierten ist, noch während des Waffenstillstandes ein beer wechselt haben, in ihren früheren Wohnort zurüdfehren, wofür böllig aufzulösen und zu vernichten, das während 50 Monaten ihnen freie Fahrt zuzubilligen ist. Kriegsteilnehmer find gegen übermächtige Gegner ruhmvoll stand gehalten hat, und an dem Orte, wo sie vor ihrer Einziehung gewohnt haben, zu dessen Front bei Einstellung der Feindseligkeiten nicht durch unterstüben, doch ist ihnen an ihrem Aufenthaltsort eine borläu brochen war. Tausende von tapferen Männern, die in Erfüllung fige vorschußweise Unterstüßung zu gewähren. Sie haben ferner ihrer Pflicht für ihr Vaterland gekämpft haben, werden infolge Anspruch auf fofortige Unterstübung, während gegenüber andern der aufzwungenen Gewaltmärsche als Opfer, der Erschöpfung Unterstüßungsberechtigten eine Wartezet von höchstens ener Woche am Wege liegen bleiben oder kurz noch vor dem Erreichen der festgesetzt werden kann. Seimat in Gefangenschaft geraten. Es darf wohl die Frage aufgeworfen werden, ob ein derartiges Ergebnis dem Sinn eines Waffenstillstandes entspricht, der doch den Zwed haben sollte, die Einstellung der Feindseligkeiten herbeiguführen und einen Frieden der Berföhnung und der Gerechtigkeit anzubahnen, oder ob nicht vielmehr eine solche Erawingung unmöglicher Bedingungen eine nuslose Forifeßung der Feindseligkeiten in besonders unerbitt licher und unmenschlicher Form darstellt. Daß durch die schonungslose Ausführung der harten Waffen- geboten wird und feine gesundheitlichen und sittlichen Bedenken bestehen. Bei vorübergehender Einstellung oder Einschränkung stillstandsbedingungen das deutsche Bolt mit seinen Frauen und der Arbeitsgelegenheit hat die Fürsorge für den Lohnausfall im Kindern von Anardyie und Hungersnot bedroht werden wird, ist gewissen Umfange aufzukommen. Bei Prüfung der Frage, ob Bedauern mag man nur das Häuflein ernsthafter De- au wiederholten Walen mit größtem Nachdruck hervorgehoben eine Unterstüßung geboten ist, soll nicht fleinlich verfahren, z. B. mokraten die in Siefe Gesellschaft hineingeraten find. Er worden. Diese den Geboten der Wenfchlichkeit entsprechenden leiner Besitz von Sparguthaben nicht in Betracht gezogen werden. kennen fie nicht bald, wohin die Reise geht, so werden fie Vorstellungen scheinen feinerlei Beachtung gefunden zu haben. Die Arbeitnehmerorganisationen werden unter schnell untergebuttert sein, und wenn fie fich dann ent- unier solchen Ulanständen bleibt dem Vorfßenden der Deutschen schließen, Hut und Stock zu nehmen, fo werden sie heillos Waffenstillstandslommission nur übrig, noch einmal ausbrüdlich fompromittiert sein. zu erklären, daß Deutschland auch weiterhin alles tun wird, toas Bielleicht bilden fie fich ein, die neue Bartei nach links in Menschenkräften steht, um das Waffenstillstandsablommen gereißen zu können. Sie werden bittere Enttäuschungen er- wissenhaft zu erfüllen, daß aber für eine geordnete und pünktliche leben und ebenso kläglich Schiffbruch erleiden, wie alle die, Durchführung der erzwungenen Bedingungen feine Gewähr überdie in der Vergangenheit den deutschen Liberalismus zu radi.nommen werden kann, und daß die Berantwortung für alle weis falisieren unternahmen. teren Folgen, die schließlich ihre Rüdwirkung auf das ganze west. fiche Europa haben werden, feierlich und vor aller Welt abgelehnt wird." Deutsche Waffenstilstandskommission. Staatsjefretär Erzberger, Die Gefahr einer Irreführung der Sozialisten ist beseitigt. Sie erkennen klar, daß am 9. November die alten Grenzlinien zwischen uns und unseren Gegnern nicht beseitigt worden sind, und daß wir, von der Monarchie abgesehen, nach wie vor mit den früheren Gewalten zu rech nen haben. Die neue Demokratie ist der alte Liberalismus, der auch, wenn er sich unter dem Druck der Verhältnisse zu einigen fozialen Reformen entschließt, in seinem Wesen die politische Vertretung fapitalistischer Interessen darstellt. Diese demokratische Partei ist für die Sozialdemokratie genau so wenig und genau so viel bündnisfähig, wie es vordem der Freisinn und der Nationalliberalismus war. Ist es ihnen ernst um ihre Ueberzeugung und wollen fie nicht, daß die Revolution von 1918 bort endet, wo die von 1848 begonnen hat, dann bleibt ihnen keine andere Möglichkeit, als mit beiden Füßen auf den Boden des Sozialismus zu treten. Sente gibt es keine andere Demokratie als die sozialistische!. Ein neuer Protest der WassenstillRandskommiffion. • Borsipender. Wir geben diesen ficher sehr berechtigten Protest wieder, meil er die furchtbare Lage, in die die früheren Machthaber das deutsche Volf gebracht haben, ergreifend charakterisiert. Wir möchten aber hoffen, daß dies der lette dieser Art sei. Das ewige Bitten und Jammern vor der ganzen Welt, io berechtigt der Sammer ist macht einen wenig würdigen und männlichen Eindrud und ist zudem zwedlos. Der Militaris. mus drüben handelt, wie der hüben gehandelt hätte. Wir Der Vorfibende der ständigen Waffenstilstandskommiffion in mußten nichts von solchen Appellen an die falsche Adresse. Spaa. General von Winterfeldt, bat gestern auf eine Reihe Es wird Sache unserer sozialistischen Brüder sein, jo viel deutscherseits vorgeschlagener Erleichterungen von seiten des an ihnen liegt. zu tun, um der deutschen Revolution 311 Marschalls Foch folgende Antwort erhalten: helfen. Unsere Sache ist es, au organisieren und zu arbeiten Den im Briefe des Generalmajors von Winterfeld vom mit zusammengebiffenen Sähnen, bis die Schwierigkeiten 18. November enthaltenen Forderungen bezüglich ber militärischen überwunden sind und wir auf dem Trümmerfeld, das die Bedingungen( des Waffenstillstandes) kann keine Folge ge- eutsche Bourgeoisie dem Proletariat als Erbe hinterlassen, geben werden. Daraufhin hat General von Winterfeldt im Einverständnis mit dem Vorsitzenden der Waffenitillstandskommiffion. Staats. felretär Erzberger, heute folgenden Brotest abgegeben: unsere neue Welt aufbauen fönnen. Die Erwerbslosenfürforge. Die Erleichterung der Waffenstillstandsbedingungen, die von der deutschen Waffenstilstandskommission in ihrer Note Um den Schwierigkeiten bei der Neugestaltung ber 18. November unter eingehender Begründung angeregt worden Arbeitsverhältnisse, wie sie bei der Demobilmachung zu war, ist vom Marschall Foch rundweg abgelehnt worden. Es bleis erwarten sind, und daraus fich ergebenden Mikständen zu begegben daber Bedingungen in rait, wie sie in der Geschichte wohl nen, ist neben anderen Maßnahmen zur Ergänzung der bisnoch nicht auferlegt worden find. Ein modernes Seer von über her freiwillig getroffenen Einrichtungen vom Reich arbeitsamt Magim Gorki: Diplomaten. Aus seinem nenesten Zyklus: Russische Märchen. Auf einer Seite der Erde wohnten die Kusmitsche, auf der andern die Lutitsche, und dazwischen floß ein Strom. Die Erbe ist ja leider nur eng, und die Menschen sind hab. füchtig und neidisch: um jeden Quart gibt es gleich Schlägerei unter den Leuten. Es muß nur jemand etwas nicht in den Aram paffen, fofort wird Surra gebrüllt und der andere bekommt eins auf's Maul! denn sie Dann geht die Brügelei los, fie besiegen sich gegenseitig, und schließlich soll Gewinn und Berlust ausgerechnet werden. Sie rechnen und reden, aber, so wunderlich es auch ist, glauben doch, sie haben sich gut geschlagen, immer feste druff, es stellt sich heraus, fie baben nur Schaden von der Sache Die Kusmitiche grübeln nach: Solch Nerl. fold Lufitsch, ist höchitene seine fieben Koperen wert; aber ihn falt madjen tostet uns einen Stubel sechzig. Was heißt das?" Auch die Lafitsche überlegen: „ Ein lebendiger Susmitsch ist doch auch nach genauester Tare nicht einen Groschen wert, und jetzt macht es neunzig Ropeten ihn umzubringen!" " Was soll denn das heißen?" Und aus lauter Angst voreinander beschließen fie: „ Wir müssen viel besser rüsten,' dann geht der Krieg schneller und das Totschlagen wird billiger." Aber die ehrbare Kaufmannschaft bei ihnen haut sich die Taschen boll und schreit: „ Söhne des Landes! Auf, schüßt das Baterland! Baterland darf hohe Opfer verlangen!" Das Sie rüsteten ungeheuerlich, wählten den passenden Augenblid, und dann ging's los fid, gegenseitig auszurotten! Sie fämpften, tämpften, besiegten sich gegenseitig, räuberten, endlich soll wieder Gewinn und Verlust ausgerechnet werden: aber es ist wirklich zum Tollwerden! Ja, da muß doch aber," jagen die Kusmitsche, Einzig autorisierte Uebersetzung. Nachdrudsrecht nur durch den Verlag: Labaidhinitoff. Berlin. „ bei uns etwas nicht in Ordnung sein! Neulich konnten wir noch einen Lutitsch für einen Rubel fedha a totmoden, und jetzt kommt uns jeder Umgebrachte auf sechzig Rubel das Stüd!" Trübselig ben sie da! Aber ten Zufitschen ist auch nicht lächerlich zu Mute. Die ganze " Faule Sache! Sobiel Geld toftet der Krieg! Geschichte fann einem zum Salse herauswachsen." Sie haben aber dicke Schädel, und beschlichen: weiter vervollfommnen!" Wißt ihr, wir müssen eben vor allem die Mordwaffentechnik Aber die ehrbare Kaufmannschaft bei ibnen baut sich die Taschen voll und brüllt: " Söhne des Landes! Das Vaterland ist in Gefahr!" Und in aller Stille treiben sie die Preise für Schubzeug immer höher und höher! Also die Lufitsche und die Kusmitsche vervollkommneten die und Mordwaffentechnif, besiegten sich gegenseitig, räuberten, machten sich dann daran, Gewinn und Verlust auszurechnen: es ist wieder rein zum Heulen! Dabei wird es immer teurer einen tot zu machen! Gin lebendiger Mensch hat doch überhaupt keinen Wert, und In friedlichen Tagen jammern sie sich gegenseitig vor: " Die Sache wird noch unser Ruin!" sagen die Lukitsche. Auf den Hund fommen wir dabei!" stimmen die Kusmitiche zu. Aber als dann mal irgendwo eine Ente im Wasser falsch untergetaucht war, ging die Prügelei doch wieder los. Aber die ehrbare Kaufmannschaft bei ihnen haut sich die Taschen voll und jammert: „ Es ist ein wahres Glend mit dem blöden Geld! Man tann noch so viel aufammenfcharten, und hat doch nie genug!" Sieben Jahre lang führten die Kuemitiche mit den Lutit fchen Strieg, schlugen aufeinander los, wie die Wilden, zerstörten fich die Städte, brannten alles nieder, fogar fünfjährige Kinder mußten schon Maschinengewehre bedienen. Schließlich tam es so weit, daß manche nur noch ihr Schuhzeug hatten, nur die Halsbinden. Splitterandern blieb überhaupt nichts, nadt liefen die Heldenvölker herum. Gie besiegten sich gegenseitig, räuberten, dann ging es baran, Gewinn und Berlust auszurechnen: alle beide waren sie da wie vor den Kopf geschlagen! Sie plintten mit den Augen und brummen: Unterstützt werden arbeitsfähige und arbeitswillige Personen im Alter von über 14 Jahren, in infolge des Krieges sich in bedürftiger Lage befinden, weibliche Personen nur dann, wenn sie auf Erwerbstätigkeit angewiefen find. Solche Erwerbslosen müssen jebe ihnen nachy gewiesene geeignete Arbeit auch außerhalb des Berufs und Wohnorts annehmen, wenn ihnen dafür angemessener ortsüblicher Lohn bestimmten Voraussetzungen mit der Auszahlung der Unteritübung und der Kontrolle der Erwerbslosen befaßt. Coweit für Erwerbsioje bereits günstigere Erwerbsloseneinrichtungen be stehen, was 3. T. für die Arbeiter und Arbeiterinnen der Textilindustrie zutrifft, bleiben diese Einrichtungen aufrechterhalten. Fürsorgeausschüsse, zu denen Bertreter der Arbeitnehmer und Arbeitgeber in gleicher Zahl hinzugezogen werden müffen, find bei der Durchführung der Erwerbslosenfürsorge zu beteiligen und entscheiden über Streitigkeiten. Die neue Fürsorgeeinrichtung stellt eine umfassende sozial politische Maßnahme der um so mehr, als sie auch Raum für Bib bungsveranstaltungen aller Art schafft, von deren Besuch die Unterstützung abhängig(?) gemacht werden kann. Diefe Maßnahmen werden auch unter ungünstigen Verhältniffen mit Dazu beitragen, eine hemmungslose Abroidlung der Uebergangs wirtschaft und die leberleitung in geordnete Friedensverhältnisse au gewährleisten. Der Rüdmarsch unseres Heeres. 56 242, am 21. November 47 422 Militärperfonen mit der Eisen Frankfurt a. M., 21. November. Sier sind am 20. November bahn weiterbefördert worden. Es handelt sich vorläufig noch um einzeln durchreisende Truppen, geschloffene Formationen find hier noch nicht durchgekommen. In den letzten zwei Tagen wurden 27 500 Personen verpflegt. Der Verkehr hat sich durchaus geregell abgemidelt. Saarbrücken, 21. November. Die ersten feindlichen Bortruppen, etwa 200 Mann franzöfifcher Infan terie, sind heute vormittag bier eingetroffen. Geordneter Nüdzug durch Ungarn. Der Rüdzug der deutschen Truppen durch Ungarn erfolat nach Mitteilung des ungarischen Kriegsmini fteriums in größter Ordnung, wird aber wegen des Kohlen mangels noch längere Zeit in Anspruch nehmen. Tichechen stellen den Deutschen Schwierigkeiten in den Weg. Nur bie Kinder, Kinder! Nee, mißt ihr, das Mordshandwerk wird denn doch wohl zu viel für unsern Geldbeutel! Geht ihr, jetzt loftet uns jeder totgemachte Ausmitisch schon runde hundert Rubel Nein, wir müssen die Sache doch anders machen. Sie hielten Rat, und dann zog die ganze Gesellschaft hinaus an den Fluß. Am andern Ufer steht schon der Feind, die aange Herde. Natürlich herrscht erst Verlegenheit fie guden fich an und ichämen sich ein bißchen. Ein Weilchen drücken sie sich so herum, dann rufen sie hinüber: Was wollt ihr denn?" „ Wir? Gar nichts! Und ihr?" Wir auch nicht." " Wir sind nur so gekommen, den Fluß ansehen..." „ Wir auch.. Sie stehen da, traßen sich, die einen schämen sich, die andern feufzen vor sich hin. Tann rufen sie wieder: .Babt ihr Diplomaten?" " Jawohl! Und ihr?" Wir auch. 4 ..Aha! Geht ihr mobil" Na mas meint ihr? Ja schließlich, uns ist es recht!" „ Und wir.? Ja, wir auch..." Sie hatten sich verstanden, ersäuften ihre Diplomaten im Fluß, und dann finger fie an, ganz verständig zu reden: Wißt ihr, weshalb wir bergelommen find?" „ Das fönnen wir uns denken!" „ Also, weshalb?" " Ihr wollt euch mit uns vertragen." Die Kusmitsche wundern sich. ,, Wie habt ihr das nur so raten fönnen?" Da grinsen die Lulitsche und sagen: „ Ja, wir sind ja selbst deshalb dal Solch Krieg ist doch schredlich teuer." Ja, das ist wirklich wahr!" „ Wißt ihr, ihr seid zwar Gauner, aber na, wir wollen doch Frieden halten, ja?" „ Eigentlich seid ihr ja auch Spitzbuben, aber es soll uns schon recht sein!" Also wollen wir fortan in Freundschaft leben, Himmel, es wird billiger sein!" Sie geri Süd ein Befe meh in n rüde erhi bie Sch gefd too bätt wun Stre Mil fchen gege Cler poli Arb gier Cler fom run A ch indi Lan an erle tate wese Sta erho ftim Schlo Arb han dief hie übe hilf lid halE bru 1of GeF die Ma und seid Ihr wa und geh bür imm ame Jum borf Rüc Bar fert die ber fein bert Me wen ber Gef trä weiß der anb an De ( roie gato Bez uet nter agen en, wird, jech bier nder hen. ffen, die Ege ofür find zu läu rner dern Socje t8en, ibgfeit mady ohn Bohn fen Eung im - ob 3.23. den. nter ter für bes til Iten. und find und ial Bib fuc Diefe mit ngs iffe ber fen 1m Fier rben gell en ch ini len bie Beg wird oftet bel aus nge and um ern E Doch Doc Бол ber Sie haben zwischen Vagejhely und Pösthen die Bahnlinie auf-| Bezüglich der Pausen gilt nach wie vor die Vorschrift des§ 31 geriffen. Der Kern der deutschen Truppen befindet sich noch in Biffer 6 des Deutschen Buchdrucker- Tarifs. Südungarn. Bormarsch der Jtaliener in Kroatien. Laifa, 21. November. Slowensli Narod" veröffentlicht ein Telegramm aus Fiume, wonach die Italiener den kategorischen Befehlen der Entente, Fiume zu räumen, nicht Folge leisten, viel mehr die Besetzung auf die Umgebung von Fiume ausdehnen und in nördlicher Richtung gegen Karlstadt marschieren. In Dalmatien rüden die Jtaliener auf Knin vor. Häßliche Borgänge in Galizien. Wien, 20. November. Der Jüdische Nationalrat in Wien erhielt Berichte über die Vorgänge in Przemysl, worin die Raubtaten und Plünderungen an Juden geschildert werden, die unter den Augen der polnischen Militärposten geschahen, ohne daß diese eingriffen. Es gebe kein jüdisches Haus, wo uniformierte Räuber nicht die meisten Wertsachen tonfisziert hätten. 8wanzig Juden feien umgebracht, 80 verwundet worden. Am 12. November früh wurden alle auf der Straße angetroffenen Juden sowie die Angehörigen der jüdischen Miliz berhaftet. Die Miliz wurde aufgelöst, während die polnischen Behörden dem organisierten Raub teinen Widerstand entgegenfekten. Amnestie der französischen Syndikalisten. Der Erekutivausschuß des Allgemeinen Arbeitsbundes hat bei Clemenceau durch eine Abordnung die Freilassung der wegen ihrer politischen Betätigung berhafteten Syndikalisten beantragt. Der Arbeitsbund befürchtete, daß trok der Zusage der französischen Re. gierung eine Anzahl der Verhafteten nicht freigelassen werde. Elemenceau hat daraufhin die fofortige Freilassung der in Frage tommenden Bersonen angeordnet. Politische Nachrichten. Der Achtstundentag in Luxemburg. Die luremburgische Regierung führt am 1. Dezember in großindustriellen Betrieben den Achtstundentag ein, was, besonders für die Schwereisen. industrie von großer Bedeutung ist. Seine Mobilmachung der Tichechoslowaken. Wie der tschechische Landesverteidigungsminister Alofac erflärt, denft die Regierung an feine Mobilisierung. Damit dürfte der slowakische Feldzug erledigt und die Entscheidung über die nordwestungarischen Stomi tate der Friedensfonferenz anbeimacitet sein. Innsbrud ist laut Meldung an das Staatsamt für das Geer. wefen von italienischen Truppen besetzt worden. Das Staatsamt für Aeußeres hat gegen diese Besetzung Vorstellungen erhoben. Gewerkschaftliches. Beschlüsse des Buchdruderrats. Das Tarifamt der Deutschen Buchdruder hat mit 8u ftimmung des Tarifausschusses der Deutschen Buchdruder beschlossen zur Regelung aller derjenigen Angelegenheiten aus dem Arbeitsverhältnis, die mit der Uebergangswi.tschaft in Zusammen. hang stehen, einen besonderen Buchd ruderrat zu bilben und diesem die Beratung derartiger Angelegenheiten sowohl als die hieraus sich ergebenden Beschlüsse und deren Durchführung zu übertragen Dieser Buchdruckerrat wird gebildet aus 5 Prinzipalen, 5 Gehilfen, 1 Hilfsarveiter und aus den Mitgliedern des Tarijamtes. Die vom Buchdruderrat gefaßten Beschlüsse haben für fämt liche Berufsangehörige verbindliche Straft und sind des halb auch von allen Berufsangehörigen zu befolgen. Für den Uebergang zur Friedenswirtschaft wurden vom Buch. druckerrat die nachstehenden Beschlüsse gefaßt, die vom Tarifam! fofor in Straft zu seßen sind. 1. Die regelmäßige tägliche Arbeitszeit beträgt für sämtliche Gehilfen und Hilfsarbeiter ausschließlich der Pausen 8 Stunden. „ Gut, abgemacht!" Da wurden sie alle vergnügt. Sie tangen und fpringen wie die Verrückten, zünden Feuer an, machen sich gegenseitig die Mädels abspenstig, stehlen sich die Pferde, fallen sich in die Arme und gröhlen: Ach. Brüderherzen, es ist doch schön so, nicht? Eigentlich seid ihr ja, sozusagen, ihr Bande..." Und die Kusmitsche antworten: " Ihr lieben Leutchen, wir sind alle ein Herz und eine Seele. Ihr Kerle seid ja natürlich eigentlich. ..., na, ihr wißt schon, ..., na, es ist schon gut!"\ was Seit der Beit leben die Kusmitsche und die Lukitsche rubia und friedlich. Das Kriegshandwerk haben sie ganz an den Nagel gehängt und sie beräubern sich gegenseitig mitjachten, gut bürgerlich. Ja, und die ehrbare Kaufmannschaft, nun, die lebet, immer, nach dem Worte Gottes. wie Im Flugzeug zum Nordpol. Der Polarforscher, Rapitän Bartlett, der jetzt Offizier in der ameritanischen Flotte ift, plant einen Flug von Eta in Grönland zum Nordpol. Der Flug soll im Juli 1919 stattfinden. Bartlett hofft, vom Bol aus nach Stap Tscheljustin zu gelangen. Panzerschiffe als Passagierdampfer. In liberalen schwedischen Blättern wird voregschlagen, mit Rücksicht auf die gegenwärtige Lage die beiden schwedischen Panzerschiffe Gustav V." und" Drottning B.ftoria", die noch unfertig auf den Werften liegen, zu Schnelldampfern umzubauen, die eine regelmäßige Verbindung zwischen Schweden und England herstellen fönnten. Nachdenkliches. 2. Möglichste Einführung von Schichtwechsel. 3. Einstellung regelmäßiger Ueberarbeit; Bermeidung von Ueberstunden, solange Arbeitslose vorhanden find. Im Streitfalle entscheiden die Schiedsinstanzen. Arbeiten, deren Herstellung im öffentlichen Interesse liegt und Schwierige Drudarbeiten nach§ 1 Ziffer 7 des Tarifs und ohne Leistung von Ueberstunden nicht möglich ist, fallen nicht unter diese Bestimmung, doch hat das Tarifamt solche Ausnahmefälle zu prüfen und besonders zu genehmigen. Die Arbeitsvermittlung ist für den Arbeitsuchenden unent geltlich. Die Vertragschließenden verpflichten sich, auf alle Firmen, welche Nichtmitglieder einer vertragschließenden oder der Verein barung beitretenden Organisation find, bahin einzuwirken, daß sie die Vermittlung des Arbeitsnachweises bei der Besetzung offener Arbeitsstellen gleichfalls in Anspruch nehmen. Im Falle einer von den Organisationen der Arbeitnehmer anerkannten Arbeitsniederlegung, ober einer vom Verband Ber liner Metallindustrieller genehmigten Aussperrung stellt der Ar beitsnachweis seine Tätigkeit für die betroffenen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in gleicher Weise ein. Er vermittelt also einerseits dem Arbeitgeber feine Arbeitsfräfte und weist andererseits dem Arbeitnehmer teine Arbeitsgelegenheit nach. Die betroffenen Firmen find für die Dauer dieser Zeit von den Berpflichtungen des§ 10 entbunden. Die Kommission bestimmt, ob und in welchem Falle auswärtige unb insbesondere ausländische Arbeitskräfte vom Arbeitsnachweis herangezogen werden dürfen. GeDie Vereinbarung tann von den beiden vertragschließenden Parteien halbjährlich zum Jahresschluß gefündigt werden. schäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr endet am 31. Dezember 1919. Neuwahlen der Angestelltenausschüsse. 4. Zurückziehen der Lehrlinge aus der Nachtarbeit. Aufhebung der vom Tarifamt während der Kriegszeit zugelassenen Aus nahmen über Ausbildung und Beschäftigung der Lehrlinge an den Getmaschinen entgegen der Vorschrift des§ 46 Biffer 2 des Tarifs. 5. Die bisher gewährte Entlohnung bleibt auch bei der fürzeren Arbeitszeit bestehen. Berechnende Handseter erhalten bei täglich achtstündiger Arbeitszeit einen Aufschlag von 10 Pro zent auf den Tausendpreis(§ 16 des Tarifs), berechnende Maschinenseter auf den Behntausendpreis(§ 57 des Tarifs). 6. Während der Kriegszeit eingestellte Ersatzkräfte sind nach beendeter zweijähriger Tätigkeit im Berufe und bei ausschließlicher Beschäftigung mit Gehilfenarbeit wie Gehilfen zu entlohnen. Wer. den neben Gehilfenarbeit in nennenswertem Umfange auch anbere Arbeitsleistungen, wie z. B. solche der Silfsarbeiter, bon diesen Ersatzkräften ausgeführt, dann wird der Wochenlohn durch den Buchdruderrat festgefeßt. Auf Grund der vom Vollzugsrat des A.- und S.- Nates an Buchdruckereien, die solche Ersatzkräfte beschäftigen, find auch den Ausschuß der Gewerbschafts- Kommission Berlins und Umwährend der Dauer des mit diesen Ersatzkräften abgeschlossenen gegend gegebenen Ermächtigung hat diese zur Vertretung der einjährigen Dienstvertrages verpflichtet, ftellungslose Gehilfen einwirtschaftlichen Interessen für alle in den Betrieben Großzustellen. Es gilt als streng zu beachtender Grundsaß, daß ge Berlins beschäftigten Angestellten der lernte Gehilfen wegen Beschäftigung eingestellter Ersaßkräfte nicht arbeitslos bleiben dürfen, und daß auf Anweisung des Tarifamts bie Kündigung und Entlaffung von Erfagträfen zu erfolgen hat. maschinenbedienung, über Arbeitsleistungen Ungelernter in 7. Die vem Ta ifamt zugelassenen Zusnabren über mehrStereotypien, an Sehmaschinen und Drudmaschinen treten außer Kraft, sobald gelernte Arbeitskräfte zweds Einführung tariflich geordneter Arbeitsverhältnisse sich zur Verfügung stellen bzw. von den Arbeitsnachweisen oder vom Zarifamt den betreffenden Fir men zur Verfügung gestellt werden. 8. Von den militärfrei werdenden Gehilfen find in jeder Druderei in erster Linie die früher beschäftigten Gehilfen einzu.. stellen. Sollte dies nicht überall in vollem Umfange durchführbar sein, so daß aus dem Heere Entlaffene nicht baldigft Unterfommen finden fönnen, und sollten ferner für deren Unterbringung die unter Bunft 1-7 aufgestellten Richtlinien hierfür nicht ausreichen, so ist auf Anweisung des Arbeitsnachweises bzw. des Tarifamtes iede Buchdruckerei, die am 10. November d. J. mindestens 8-12 Gehilfen beschäftigt bat, berpflichtet, einen weiteren Gehilfen einzustellen. Nach diesem Termin freiwillig Gingestellte werden vor. läufig angerechnet. Eine Buchdruderei mit mehr als 13-16 Ge hiffen ist verpflichtet, weitere 2 Gehilfen und nach weiteren je 8 Gehilfen einen Arbeitslosen mehr einzustellen. Für eine gerechte und restlose Verteilung dieser Arbeitslosen auf die einzelnen Firmen haben die am Sibe eines jeden Arbeitsnachweises nach 92 8iffer 5 des Tarifs eingesetzten Aufsichtspersonen besorgt zu fein. Wo solche Aussichtspersonen zur Beit nicht vorhanden sind, müssen dieselben durch die tariftreuen Brinzipale und Gehilfen am Orte sofort ernannt und dem Verwalter des Arbeitsnachweises und dem Tarifamt namhaft gemacht werden. 9. Die Vermittelung von Kriegsbeschädigten, soweit dieselben noch im Berufe tätig sein fönnen, erfolgt von jetzt ab ebenfalls durch unsere Arbeitsnachweise. Sind Kriegsbeschädigte am Orte der Anmeldung oder im Bezirke des zuständigen Arbeitsnachweises nicht unterzubringen, dann ist dem Tarifamt hiervon Kenntnis zu geben, und zwar unter gleichzeitiger Bekanntgabe aller Angaben, die für die Unterbringung der Kriegsbeschädigten wichtig sind. 10. Bom Heere Entlassene, die bor Ginziehung zum Heeresdienst ihre Lehrzeit nicht beendigen konnten, find zum Nachholen der fehlenden Lehrzeit nicht verpflichtet. In den Gehilfenstand treten diefelben aber erst nach bestandener Gehilfenprüfung. Der Lehrprinzipal, der die Wiedereinstellung auf Antrag des betreffen. den jungen Mannes vorzunehmen hat, ist verpflichtet, für entsprechende Ausbildung und Borbereitung desselben zur Gehilfen prüfung Sorge zu tragen. Die bis zur Lossprechung zu zahlende Entschädigung seht das Tarifamt fest, falls zwischen Prinzipal und Auszubildenden eine Einigung darüber nicht stattfinden sollte. 11. Für alle sonstigen in den Buntten 1-10 nicht besonders behandelten Angelegenheiten aus dem Arbeitsverhältnis gelten die Borschriften des Deutschen Buchbrudertarifs. 12. Alle vorstehenden Beschlüsse treten sofort in Kraft. Paritätischer Arbeitsnachweis für die Metallbetriebe Groß- Berlins. Die Verhandlungsfommission, aufammengefeht aus Arbeit geber- und Arbeitnehmervertretern der Metallindustrie hat für die Errichtung eines paritätischen Arbeitsnachweises für die Metallindustrie Groß- Berlins Satzungen ausgearbeitet, die vorbehaltlich der Bustimmung der beiderseitigen Mitgliedschaften möglichst am 15. Dezember 1018 in Straft treten sollen. Aus den Einzelbestimmungen entnehmen wir u. a.: 8entrale der Angestelltenräte Maßnahmen erteilt. Berlin, Reichstag, Bimmer 14, Bollmacht zur Durchführung aller Sierzu gibt die Zentrale der Angestelltenräte folgendes befannt: 1. Auf Grund der von der Gewerkschaftskommission für, die Durchführung von Wahlen erlassenen Bestimmungen sett die Bentrale der Angestelltenräte in jedem Betriebe eine Wahlfommission ein. Zu diesem Zwede haben sich die Angestellten jedes Betriebes sofort mit der für sie zuständigen freien ge= werkschaftlichen Ovantiation( f. unten) in Verbindung zu setzen. 2. Nach erfolgter Wahl find das Wahlprotokoll sowie etwaige Wahlproteste an die Zentrale der Angestelltenräte, Reichstag, Bimmer Nr. 14, einzureichen. find 3. Dies gilt auch für die bereits vorgenommenen Wahlen. Zentrale der Angestelltenräte. Berlin, Reichston, Zimmer 14. 1. Abt. f. d. Sandelsgewerbe: Geschäftsstelle: Zentralverband gehilfen, Berlin C. 25, Müngstr. 20. 2. Abt. f. d. Banfgewerbe: der HandlungsGeschäftsstelle: Allgemeiner Verband der Deutschen Bankbeamten, Berlin W. 8, Französische Str. 21. 3. Abt. f. d. Buchhandel und das Beitungsgewerbe: Geschäftsstelle: Igemeine Vereinigung Deutscher Buchhandlungsgehilfen, Berlin 28, 35, Lützowstraße 102/104. 4. Abt. f. 5. Industrie: Geschäftsstelle: Bund der technisch- industriellen Be amten, Berlin NW. 52, Werftstr. 7. 5. Abt. f. b. Theatergewerbe: a) Schauspielbühnen. Geschäftsstelle: Genoffenschaft Deulfcher Bühnenangehörinen. Berlin S. 68, Charlottenftr. 85. b) Pariete, Birfus, Robarett. Geschäftsstelle: Internationale Artisten- Loge, Berlin NW. 7, Friedrichstr. 94. 6. Abt. f. öffentliche Verwaltungsbetriebe und private Bureaube triebe. Geschäftsstelle: Berband der Bureauangestellten Deutschlands, Berlin O. 27, Dirdjenstr. 4. 7. Abt. f. fonstige Betriebe: Zentrale der Angestelltenräbe, Berlin, Reichetag, Bimmer 14. 2.Beschlüsse von.- und S.- Näfen. bon und unver= gea Der Königserger Soldatenrat veröffentlichi folgenden Aufruf: Bürger, Soldaten! Es ist uns au daß Ohren gekommen, unserer bisher fo glänzend burchgeführten Bewegung von einer, Heine Zahl antwortlicher Menschen entgegengearbeitet wird. dies diejenigen, die bisher fern alten worden sind, weil sie das alte Regiment der Wocht wieder aufrichten wollen, nur unter anderem Namen, unter anderer Barbe! Soldaten, Bürger! Jhr wißt, wofür wir Euch aufgerufen haben in diesen Tagen. Nicht die Mach: soll herrschen über uns, am allerwenigsten die Macht der politischen Minderben, sondern Der Arbeitsnachweis soll nur noch der möglichst umfassenden das Recht. Dieses Recht herbeiführen zu helfen, ist Eure beilighte und fachgemäßen Arbeitsvermittlung dienen; der Chavatter eines Pflicht! Laßt Euch Gure gute Gesinnung nicht untergraben von Rampfmittels foll ihm gänzlich genommen werden. Eine Befragung der Arbeitsuchenden nach der Zugehörigkeit zu einer Dr. Tiefen politischen Maulwürfen, die an den Wurzeln des jungen ganisation oder irgendein Zwang zum Beitritt zu einer Organi- deutschen Stammes nagen, den wir in das deutsche Land gepflanz Macht sie unschädlich, indem Ihr sie mit Verachtung straft und fation darf nicht stattfinden. Die Verbände gründen für das Metall- und Maschinen. öffentlich an den Branger fiellt. Es handelt sich in der Hauptsache Was bugewerbe im Bezirke Groß- Berlin einen gemeinsamen um Anarchisten, die sogenannten deutschen Bolichemisten, Arbeitsnachweis. Bolschetismus bedeutet, feh Ihr an Euren armen Brüdern in Dieser erhält den Namen„ Arbeitsnachweis für die Metall- Rußland. Er bedeutet den Ruin des Staates und jeder mensch industrie Groß- Berlins", Die bisher bestehenden Arbeitsnachweise des Verbandes Berlichen Gesellschaft. Nicht von den Grenzen unseres Baterlandes liner Metallindustrieller und des Deutschen Metallarbeiter.Ver- allein droht uns dieser alles niederreißende Bolschewismus, er bandes bleiben erhalten. Sie führen den Namen„ Arbeitsnach droht uns auch aus unserer eigenen Mitte. Helft uns, diese Berweis für die Metallindustrie Groß- Berlins, Abteilung I bam. II". räter unserer guten Sache zu entlarben, helft uns, sie unichadic Die Gründung von Zweigstellen ist vorgesehen. zu machen.. Bürger, Soldaten! Es geht um unser eigenes Wohl, weil es um das Wohl des Staates geht. In der Abteilung 1, Linienſtr. 83-85, werden folgende Berufe bermittelt: Bauanschläger, Klempner, Rohrleger, Helfer, Elektromonteure, Schmiede, Autogenschweizer. Werkzeugmacher, Schrau bendreher, Mechaniker, Gürtler, Former, Kernmacher, Gießereiarbeiter. Schleifer, Galvaniseure, Krazer, Brenner, Drüder, Bijeleure, Grabeure, Goid- und Silberarbeiter, Drabtarbeiter, Feilenhauer, Anferwidler, Emaillierer. In der Abteilung II, Wusterhausener Straße 16, werden folgende Berufe vermittelt: Schlosser aller Art. Maschinenarbeiter aller Art, Hilfearbeiter aller Art, Arbeiterinnen, Nichtmetallarbeiter. Die Organisation des Arbeitsnachweises wird von einer ge. mischten Kommission geregelt, welcher auch die Aufsicht über den Arbeitsnachweis obliegt. Ihre Geschäftsordnung gibt sich die Konrmission selbst. Ein Kind, das einem anderen Kind mit Lächeln begegnet, gibt seiner wohlwollenden Freude Ausdrud, ebenso auch jeder un Die Kommission fann Anordnungen jeder Art an den Arbeits. berdorbene Mensch. Der Mensch eines Boltes aber haßt den nachweis erlassen. Menschen, der zu einem anderen Boltestamm gehört, selbst dann, Die Kommission besteht aus mindestens je drei und höchstens wenn er ihn nicht sicht, und ist bereit, ihm Leiden und Tod zu je sechs Vertretern der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, sowie der verursachen. Was für große Wiffetäter sind diejenigen, die diese gleichen Zahl von Stellvertretern. Die Arbeitgeber werden. bon Gefühle und Handlungen der Menschen erweden. Tolstoi, der Vertrauensfommission des Verbandes Berliner Metall. industrieller, die Arbeitnehmer vom Deutschen Metallarbeiter Jeder, der eine Uniform und Aufschläge an den Aermeln Berband. Verwaltungsstelle Berlin, jährlich bestellt, wobei auf die trägt und daber mit einer gewissen Gewalt bekleidet ist wird angemessene Bertretung anderer Organisationen Rücksicht geUrbain Gohier. unbedingt aum Deivoten. * nommen wird Im Auftrage des Soldatenrates Frizz Kudug Die Zusammenfeßung der Soldatenräte der Marine. In Ergänzung unserer gestrigen Meldung wird noch mitgeteilt: Bon den obersten Soldatenräten der Marine der Ost- und Nordsee- Station und auf der Niederelve wird der Hauptausschuß der Marine gebildet, der au militärischen Anordnungen für die Gesamtheit der Marine berechtigt ist, und seinen Gig in Wilhelmshaven hat. Er besteht aus zwei Bertretern des obersten Soldatenrates der Ostsee, zwei Vertretern des Arbeiter- und Soldatenrates der Nordseestation und einem Vertreter des obersten Matinerates der Niederelbe. bilden und zwar aus 24 Vertretern der Nordseestation, 20 VerIn den Bezirken der genannten Säte sind Abordnungen zu tretern der Ostseestation und fünf Vertretern der Niederelve. zu ihnen treten vier Vertreter von Berlin. Die Wahl dieser Abordnungen erfolgt auf demokratischer Grundlage. Die Abordnungen treten in Berlin zusammen, Iontrollieren das Reichsmarineamt und den Admiralstab, und wählen . bort aus tyrer Mitte fünf Stameraben als den Zentralvat der Marine. Diese fünf müssen geschulte Sozialisten aus der Zeit vor bem Kriege sein. Alle Anordnungen des Reichsmarineamtes und des Admiralstabes find außer vom Unterstaatssekretär von einem Mitglied des Zentralrats gegenzuzeichnen. Alle Abordnungen bilden den 53 er- Ausschuß, der die täglich festzusetzenden allgemeinen Anordnungen dem Zentralrat vorlegt und sie an die Obersten Soldaten- und Marineräte weitergibt. völkerung. Die Kriegsgefangenen. neuen Verhältnissen zu verhalten haben, wer fie vor dem herum, womit er bie Unterordnung der Unabhängigen unter die Verhalten gewisser Hausbesitzer schüßt, wo und wie sie sich Regierungssozialisten zu meinen scheint. War diese Versamm eine neue Unterkunft verschaffen können. lung und ihr Erfolg der Maßstab und Ausdrud der revolutio foldaten mitgeteilt, daß er bislang in einem unter ZwangsSo wird uns von einem foeben zurüdgefehrten Front- nären Abhängigen- Bewegung in Schöneberg? Versammlungen des Spartakusbundes verwaltung stehenden Hause gewohnt habe. Das Haus ist derselben Tatiache stehen. werden. Viele Charlottenburger Krieger sollen vor derselben Tatsache stehen. im Sommer an einem neuen Befiber übergegangen, diefer fanden am Donnerstag abend in den Pharusfälen in der Müllerhat gegen den Mieter die Kündigung ausgesprochen, obwohl straße, im Café Bellevue in Lichtenberg und in Neukölln in den die Miete immer pünktlich bezahlt worden ist und ein Passagefestjälen statt. In allen Bersammlungen gelangte folgende sonstiger Kündigungsgrund seitens der Mieter nicht vorlag. Resolution zur Annahme: Das angerufene Mieteinigungsamt hat entichieden, daß die „ Die Versammlung betrachtet es als Lebensinteresse der Biele Soldatenräte baben in Begeisterung für Gleichheit und neue Hausbesizer jederzeit das Recht habe, die Kündigung Machenschaften, die ihr auf Schritt und Tritt begegnen, rüdsichtsKündigung zurecht bestehe, da bei einem Befigmechiel der Arbeiterflaffe, die Revolution über die bisherigen fümmerlichen Ergebnisse vorwärts zu treiben und, alle gegenrevolutionären Gerechtigkeit, aber in Verkennung der Folgen, die Kriegsgefan- auszufprechen. Die Berufungsinstanz entschied in der genen befreit, die Bachmannschaften entwaffnet und entlassen. gleichen Weise. Durch Verzögerungen im Feldpostverkehr los zu bekämpfen. Die politische Aufgabe der gegenwärtigen Besonders russische Kriegsgefangene überfluten seitdem Stadt und Land; ohne Verpflegung neigen fie zu Raub und Plünderung kam der Mieter nicht rechtzeitig in den Befit der Ent- Revolution ist die Ausrottung der fapitalistischen Klassenberr und bilden eine ungeheure Gefahr für die Sicherheit der Be- fcheidung zweiter Instanz, so daß die Berufungsfrist ablief, schaft und die Verwirklichung des sozialen Endziels. Diese Auf ohne daß der Mieter eine weitere Entscheidung anrufen gabe ist nur zur erfüllen, wenn die gesamte politische Macht in Die von den Kriegsgefangenen in ungeordneter Weise in An- fonnte. Er schwebt also jetzt mit feinem Mietverhältnis den Händen des A. u. E.- Rates liegt. Die Einberufung der spruch genommenen Verkehrsmittel gehen für die Demobilmachung völlig in der Luft. Aus dem Felde zurückgekehrt, froh, end- Nationalversammlung ist lediglich ein Mittel, von diesem Ziele und den außerordentlich eingeschränkten öffentlichen Verkehr ver- lich ein Dach über den Stopf zu haben, steht er wieder vor abaulenken, die Macht der Arbeiterklasse zu schwächen und ihr Alle Eisenbahnbehörden haben daher Anweisung erhalten der Möglichkeit, jeden Augenblick auf die Straße gejeßt au Gefchwäb gegen die Bourgeoisie, sondern allein durch Macht, Klassenbewußtsein zu berwirren. Nicht durch parlamentarisches Kriegsgefangene ohne Ausweis oder Bewachung von der BefördeSampf gegen die Bourgeoisie kann die Befreiung der Arbeiter. rung auszuschließen. Die Bahnhofsmachen führen die Abgefangenen dem nächstgelegenen Gefangenenlager zu. Hier muß schnell Wandel geschaffen werden. Es geht tlaffe errungen werden nicht an, daß die heimkehrenden Feldzugsteilnehmer, die In den Pharusjälen war der Andrang so start. daß eine bier lange Jahre das Schnverfte erlitten haben, Regen, veite Versammlung in der Bodbrauerei abgehalten werden Schmuß, Tod und Verderben ausgefeßt waren, es geht nicht mußte. Carl Liebknecht begründete mit Temperament und Fener an, daß diesen Männern jest neben den vielen anderen die Resolution. Er rief den Versammelten zu: Laßt euch nicht Sorgen um die Zukunft auch noch die Sorge um das Unter- einschüchtern durch die Rufe: Einigkeit, Rube! Wer ein lassen. fommen ihrer Familien droht. Hier wird die preußische bewußter Proletarier sei, der dürfte heute teine Ruhe geben, ür Regierung einschreiten fönnen, noch beffer die Reichs. den gebe es nur Kampf, rüdsichtslosen Kampf gegen den Kapita regierung. Es muß dafür gesorgt werden, daß heim- lismus. Liebknecht schloß mit dem begeistert aufgenommenen fehrende Krieger nicht noch aufs Pflaster geworfen werden. Rufe: Es lebe die internationale Weltrevolution. Diskussionsredner gaben ihrer Entrüstung gegen Wels Aus. bruck und forderten die Versammlung auf, nach dem Polizeipräsidium zu ziehen und die von Wels eingesperrten Genossen zu befreien. Die obenstehende Resolution wurde einstimmig ange nommen, auch eine zweite Resolution, in der die Absetzung des Stadtkommandanten Wels verlangt wird. Carl Liebknecht schloß die Versammlung. Mit Hochrufen auf Loren. pflichtet. Stel Die Fr in Conn freier 3 außerhal bis auf Grlebigu de Jal Dri Bp erhaltes In Alle Kriegsgefangenen müssen, auch unbeschäftigt, wegen Ueberfüllung der Lager zunächst auf den Arbeitstellen verbleiben, ihre Unterhaltungsfoften trägt die Heeresverwaltung. Der Abtransport der Kriegsgefangenen, der nur auf Anordnung des Striegsministeriums erfolgt ist in Erfüllung der Waffenstillstandsbedingungen im vollen Gange. Bis zum Eintreffen deutscher Arbeitettäfte bleiben bie Striegsgefangenen weiter zur Arbeit verAuf eine Bewachung der Kriegsgefangenen fann nicht berzichtet werden. Die Wachmannschaften erhalten gemäß Erlaz des Kriegsministeriums ab 9. 11. eine tägliche Lohnzulage von 4 Mark. Alle A.- und S.- Räte haben daher die unbedingte Wo kommen auf einmal die Zwiebeln her? Fragen viele, die Pflicht, die Bewachung der Kriegsgefangenen aufrecht zu erhalten. fehen, daß auf den Straßen Händler große Mengen Awiebeln Nur die strenge Durchführung der einheitlich vom Kriegs- feilbieten. Bisher waren Zwiebeln ein feltener Artikel, so felten, ministerium ergehenden Anordnungen über Abtransport der daß der Magistrat in letter Beit einen Berteilungsplan aufstellte, Kriegsgefangenen bewahrt uns vor Anarchie und ermöglicht uns um den einzelnen Familien topfweise Zwiebeln zu überweisen. die Einhaltung der auferlegten Bedingungen, eine Vorausseßung Infolge der Knappheit von Zwiebeln wurden hohe Preise bezahlt, für den ficheren Bestand der deutschen sozialistischen Volksrepublit. 1 M., 1,20 M. und mehr wurde pro Pfund angelegt. Heute tann Beauftragter des Vollzugsrates des A. u. S.- Rates man von den Straßenhändlern das Pfund mit 80 Pf. Taufen. In überfülltem Saale des Café Bellevue in Rummelsburg zugeteilt dem Kriegsministerium( U. G.) Organisation der Filmdarsteller. Die am Bußtage ins Leben ramentvollen Ausführungen kennzeichneten das Maß des Err ich sprach Genosse Levi für den Spartakusbund. Seine tempegez. Schlesinger. gerufene Freie Vereinigung Deutscher Filmdarsteller" hat befchloffen, fich forporativ der zu begründenden Gewerkschaft aller ten und die Fülle der Probleme, die noch der Lösung barren, tünstlerisch im Film tätigen Angestellten anzuschließen. Sie fieht wenn das Biel nicht bürgerliche, sondern sozialistische Demokratie als ihr wichtigstes Ziel die Schaffung gesunder Verhältnisse auf lauten soll. Wohl ist eine verbrecherische Regierung gestürzt und dem Arbeitsmarkt. Um aber den Berliner Bühnenkünstlern in ihr Repräsentant davongejagt, aber noch immer haben die Hüter ihrer Lohnbewegung nicht in den Rücken zu fellen, sieht sie border Kassenschränke die ökonomische Macht in den Händen und ver läufig von der Forderung des Filmverbotes für feitangestellte hindern die wirkliche Befreiung. Die neue Regierung macht viel Bühnenkünstler ab. Doch erwartet sie von der Genossenschaft zu viel Konzessionen an das, was gewesen sein muß. Die deilig Ein schwerer Druck ist von unseren Genoffen genommen. Deutsechr Bühnenangehörigen, daß sie mit aller Kraft dahin wirkt, feit des Privateigentums, die Wiedereinsehung und Belaffung der Sie haben ein Blatt. Endlich! riefen unsere Freunde aus, daß den Bühnenfünstlern so ausreichenbe Gagen gezahlt werden, feit des Privateigentums; die Wiedereinsetzung und Belaffung der als sie die erste Nummer der Freiheit" in die Sand be- daß sie auf das Filmen als Nebenverdienst nicht angewiefen find. Polizeipräsidenten und Landräte an den Brutstellen der Reaktion, tamen. Zwei Jahre haben die Berliner Genossen Sie geht von der Erwägung aus, daß es einen sozialen Tiefstand( die Unantastbarkeit der berüchtigten Blutgerichte. Die Revolution ihr Blatt entbehren müssen. Es war eine schwere bemessen ist, daß ihre Angehörige Nebenverdienst suchen müßen. Proletariats vom Joch des Kapitalismus bringen. Wenn jetzt in bedeutet, wenn die Entlohnung innerhalb eines Berufes so niedrig aber muß hinauswachsen über sich selbst und die Befreiung des. Zeit, zwei Jahre den Kampf zu führen ohne Bühnen, die ihren Angestellten eine ausreichende Gage nicht bie- den Soldatenräten die Meinung herricht, daß das Erreichte ge ein eigenes Organ. Der Borwärts", ehemals Orten fönnen, baben teine Eristengberechtigung. Jit aber eine dus nügt, so wird sich das als ein Aberglaube herausstellen, wenn die gan der Berliner Arbeiterschaft, wurde uns geraubt, reichende Entlohnung erreicht, so entspricht es weder rechtlichem Soldaten wieder als Proletarier neben Profetariern sein werden geraubt mit Hilfe der Mächte des Belagerungszustan- noch sozialem Empfinden der heute zum Durchbruch gelangten und wenn die proletarische Not an sie herantritt. Deshalb ist es des. Fast täglich wurden wir angegriffen, unsere Be- politischen Ideen einer ganzen Berufskiasse durch eine Neben- unfreudig, daß die Soldatenräte von allen nicht proletarischen Gles wegung wurde herabgesezt, verkleinert, ohne daß wir ant- tätigkeit Stonkurrenz zu machen. worten fonnten. Wäre unsere Sache nicht so gut, wäre sie Der Angestelltenausschuß der Auergesellschaft schreibt uns menten befreit werden, die jest drauf und dran sind, die Rebelution unter der Berliner Arbeiterschaft nicht so start veranfert unter Bezugnahme auf einen Bericht über eine Versammlung der in eine falsche Bahn zu drängen. Deshalb find die Arbeiterräte gewesen, wären wir längst aus dem politischen Leben ausge- Betriebs- Angestellten Ausschüsse Groß- Berlin: Die Auergefell- bon jenen Gewerkschaftsbeamten, Parteisekretären und Führern gewesen, wären wir längst aus dem politischen Leben ausgeschaft setzt ihre aus dem Heere zurüdkehrenden Friedensang ftell zu säubern, die das Durchhalten gepredigt haben und die jetzt löscht. Aber der Klaffenkampfgedanke, den wir mit aller feßt Aber der Klaffenfampfgedanke, den wir mit aller ten zunächst vorbehaltlich der etwaigen weitergehenden allge- baran sind, die Revolution an die Kapitalisten zu verraten. Im Entschiedenheit vertreten, ist nicht zu ertöten. meinen Regelung in den beim Kriegsausbruch gültig gewesenen Schlußwort führte Dr. Levi aus, daß der Spartakusbund im Stand ihres Vertrages ein und gewährt ihnen dazu die derzeit Verein mit der U. S. P. D. das Endziel des Eozialismus gemein bei der Gesellschaft geltenden Teuerungszulagen. sam arbeiten werde, wenn diese sofort einen Parteitag einberufe und sich dann die Uebereinstimmung über die Tafti! ergebe. In Neukölln sprach vor überfülltem Saal Genofsin Lugemburg. Groß- Berlin. Unsere Freiheit". Das geschah aber von jener Seite, die sich den Vorwärts" aneignete. Deren Politik lief darauf hinaus, den herrschenden Gewalten Konzessionen abzulisten, Scheinfonzessionen heimzubringen, anstatt den frisch- fröhlichen Rampf gegen diese Gewalten aufzunehmen. Anstatt das Proletariat auf seine eigene Kraft zu verweisen, ihm Vertrauen in seine Macht zu geben und zu stärken, wollten jene Leute überall dabei sein und unterstüßten die Machthaber und die Ausbeutersippe. Leicht wurde ihnen das durch die Militärdiftatur, die alles rücksichtslos niedertrat, was ihr im Wege stand. Arbeiter- Bildungsschule Berlin. Den Teilnehmern der Kurse zur Mitteilung, daß die Fortiebung der Kurse bis auf weiteres unterbleiben muß. Die Bibliothek ist jeden Donnerstag bon 7-8% Uhr geöffnet und steht den Mitgliedern der Groß- Berliner Parteiorganisationen unentgeltlich zur Verfügun Arbeiter- Samariter- Bund: Kolonne Groß- Berlin. Sämtliche Samariter- Genossen und Genoffinnen sind laut Beschluß der Ge. neralversammlung verpflichtet, unaufne fordert: die statt findenden Versammlungen mit Tasche und Armbinde zu besuchen. Die Gruppenführer werden ersucht, laut ihrer Listen Kontrolle zu üben und die Namen festzustellen, welche Samariter in ihrem Bezirk anwesend waren. ba De bie frü mit Le Eie F Dentidy bie Folg befekter Sie warnte vor der vorschnellen Freude über das Erreichte, der schwerste Kampf wäre noch zu schlagen. Sein Vertrauen zur jebigen Regierung, sondern Mißtrauen. Der größte Fehler sei gewesen, daß man alle Beamten in ihren Aentern gelassen habe Dann sprach sie sich besonders gegen die Einberufung der Nationalversammlung aus. unb 30 beziehu academ man an nb De Di anch bi nung S tommt, Materi einded Nüdftar haben heutidje geftellt. Erbe g metter beftand an Si 2 Jahr tud Dabei fich für bei ein hiefes den at wendig Seeres und be torben Diese Zustände fonnten wir in den letzten Jahren nur Als ein Genoffe den Spartakusleuten Infonsequenz vorwarf, im fleinen Kreise unserer Parteifreunde brandmarken, und weil sie noch in der Partei der Unabhängigen seien und sich nicht auch das nur unter fortgesetten Verfolgungen. Jegt fönnen Für deutschsprechende ruffische und polnische Arbeiter, die in mit an der Begründung einer kommunistischen Partei beteiligten, wir wieder offen reben, nachbem gerade durch unsere Taktif Groß- Berlin wohnen, findet am Sonntag, den 24. November, wies die Referentin darauf hin, daß sie nur in der Unabhängigen das freie Wort ermöglicht worden ist. Die junge Freiheit nachmittags 2% Uhr, in Boders Festsälen in der Weberstr. 17, eine Bartei blieben, um die Mehrheit der Partei zu dem Spartakus foll in der„ Freiheit" geschüßt und gestützt werden. Die öffentliche Bersammlung statt, in der Genoffe Dr. Ostar Cohn das standpunkt zu befehren, was ihnen bald gelingen würde. Freiheit soll aber eine endgültige werden. Was das Pro- Thema behandelt: Welche Stellung haben wir einzunehmen in der standpunkt zu befehren, was ihnen bald gelingen würde. letariat braucht, ist die Freiheit nicht nur in politischer Be- momentanen politischen Bage? In Storfow fand am 17. November eine von 350 Personen ziehung, sondern auf öfonomischem Gebiete. Wirklich frei Aus aller Welt. wird die Arbeiterklasse erst sein, wenn sie das Foch der wirt startes. Nach einem Vortrag über die soziale Republik und nach besuchte Versammlung statt. Das Interesse war ein überaus Dankend angenommen. Aus Budapest wird unterm 21. No schaftlichen Ausbeutung abgeworfen haben wird. Die Frei- furger Diskussion über Lotale Angelegenheiten erfolgte mit bember berichtet: Josef von Habsburg- Lothringen erschien beurte heit" unterzieht sich der Aufgabe, der Arbeiterklasse die volle einem Soch auf die sozialistische Republik Schluß der prächtig ver- vormittag im Aderbauminifterium, wo er von dem AderbauFreiheit zu erringen. Unsere Barteigenoffen müssen aber laufenen Bersammlung. 100 Aufnahmen bildeten ben Grund- minister Buza und dem Staatssekretär Baehne empfangen wurde. fräftig für unsere Ideen wirken. Ein Mittel hierzu ist sted des neuen Wahlvereins. die Freiheit". Je stärker die Verbreitung der Freiheit" Die Abhängigen in Schöneberg. Eine schwachbesuchte Ver. Josef von Habsburg bot feine gesamten Aderfelber zur ist, je mehr der Aufklärungsgedanke über Weg und Ziel fammlung der Abhängigen Schönebergs börte am 18. No- Berteilung unter bas Boll an. Der Aderbauminister nahm Wurzel faßt, desto schneller und leichter wird die volle Frei- vember cr. einen Vortrag S. Moltenbuhrs in den dieses Angebot dankend zur Kenntnis. Der Herr beugt vor und heit dem Proletariat sicher sein. Rutherfälen. Seine zaghaften Ausführungen wurden mit macht eine schöne Geste. eifigem Schweigen aufgenommen. Die Auffassung Moltenbuhrs Gefunkener Dampfer. Der Cunard- Dampfer Campania" über die ruffische Revolution ist die bekannte bürgerliche; feine ist fürzlich bei einem Sturm im Firth of Forth gefunten, wo er Kriegsteilnehmer ohne Wohnung. prinzipiellen Ausblide gipfelten in dem zweiten Teil des Erfurter Zurüdfehrende Kriegsteilnehmer stehen bereits vor der Programme, den ersten Teil berührte er gar nicht. In als Seeflugzeugmutterschiff diente. traurigen Tatsache, daß sie ohne Wohnung sind. Anderen der Diskussion wurden die Aufgaben der Ar- Auch eine Monarchenzusammenkunft. In der Wiener wieder ist die Wohnung gekündigt worden, die Friste ab- beiterflasie wirkungsvoll durch unseren Ge- Arbeiter- Zeitung" wird von einem Einsender der Vorschlag gegelaufen, so daß fie jeden Augenblid damit rechnen müssen, noffen. Feldten vertreten. Weiter mußte Molten macht, jämtliche früheren Monarchen zusammen auf einer Infel auf die Straße gefekt zu werden. Besonders schlecht sollen buhr sich fagen lassen, daß seine Ausblicke in die Zukunft vor au internieren. Diese Art Monarchenzusammenkunft habe ohne die Verhältnisse in dieser Hinsicht in Charlottenburg heute überholt seien und jeder 3ugtraft entbehrten. zwanzig Jahren am Plabe gewesen wären, aber Ein Zweifel viel Gutes für sich. Es wird aus ihr den Völkern sicherlich stehen. Und was das Schlimmste ist: Die der Obdachlosig- Pazifist übernahm die dankbare Aufgabe, der Versammlung die mehr Seil erblühen als aus den früheren Zusammenkünften der feit preisgegebenen Kriegsteilnehmer finden an feiner Begriffe Bolichewismus" und Sozialdemokratie" Harzumachen. Monarchen, bei denen lediglich schöne Worte gewechselt wurden, Stelle erschöpfenden Rat darüber, wie sie sich unter den Herr Thielide ritt abermals auf die Einheit der Arbeiterklasse denen später schlechte Taten folgten. ebti. auf 9: ollen, 2000 d. Woche, verlangt Eufé. Beinidendorf- Schönhols, Birgerstraße 22 IL Deutscher Holzarbeiter- Berband Gute Derdienstmöglichkeiten Wickelmacherin, Verwaltung Berlin Freitag, den 22. November 1918, abends 8 Uhr im Gewerkschaftshaus, Engelufer 15( Großer Saal): Ordentliche Generalversammlung Tagesordnung: bietet jedem der Strassenverkauf der " freiheit". Ausgabe täglich morgens ab 1. Bericht der Ortsverwaltung vom dritten Quartal 1918. 4 Uhr und nachmittags ab 2, Uhr. Jeder 2. Wah eines Mitgliedes zum Hauptvorstand. kann Exemplare abholen, um sie mit einem Jeder Delegierte hat fein Mandat persönlich auszuüben; eine Gewinn von 4 Pig. für das Exemplar 3. Anträge. Derivetung ist nicht zulässig. Ohne Mitgliedobuch und Delegiertenkarte kein Zutritt. Die Ortsverwaltung. miter zu vertreiben. Inserate finden in der ,, Freiheit" Bestellschein. Bezhum topbure Rähem unbern örtliche treifes To bak bibrig Bitte hier ausschnelben, ausfüllen und einfenden an den Berlag der„ Frelbelt Berlin NW. 6, Sdiffbauerbamm 19. Der Unterzeichnete bestellt hiermit bom ab 1 Exemplar der zweimal täglich erscheinenden Beltung „ Die Freiheit“ Berliner Crgan ber Unabhängigen Sozialbemoiratischen Partel Deutschlands nur t Rahrus lann, f Lage genaue bereit funktio a Tre nicht s begirte: amer jebende bie au ergänz ichmieg Jugemi bat bem C Bolte jagte? be mi Rt. zum Preise von M. 200 monatlich bei freier Buftellung ins Haus. weiteste Verbreitung! Bestellungen nimmt entgegen der Name:.. Verlag der..Freiheit" Ort: Berlin NW. 6. Schiffbauerdamm 19. Straße: Mame beutilah ichreiben, Adresse genau ausrillen.)