Preis 10 Pfennig« Morgen-AuSgave. Die Areikeil Aed«k»i«i,.«erlln«W a.?ch!ffvi»n»rdi»«m Ivrr». !?rnift>rrch«r Vnrt Norden»n»'Z>t5»6. •ÄteiSell*«r'chein» zweimal»Sglich, morgen, nnd nochmitiag� und Ilesltagrn nur morgen,. Der Bezugsprei« delrägl bei ,*j(t Suttelluna ins Hau» für Groh-Beriin monatlich I Rar!,, nach Merhalb sZukendunp unier Tlreifbond) 4 Rar!,, vesteilungen sind auslchiie�iich an die Expedition zu lichten Für die «riediHung au»wartiger BesteNunpen ist vor!,«iig« Einsendung der Bezugsgebudr erforderlich. Zeklmer Organ «rvedili»»: Berlin NW«. Dchlsfvuncrdnm?« iSiv. Fernsprecher': Nim N-rdrn I>««7 und t>>«v>. Inserat» dosten die fi-benzespaltene Etiklimeterzelle oder deren Zlaum 30 Pf.„Kleine«Njeigen" dos iettgedruckite Kot4 30 Ps., sehe» weiter« Wort 15 Ps. Teuerlingszuschlag 30 Prozent. Sei Famillenanzeigen lind Versammlungsondündigungen von ch»we>kschasleii und politischen Or- ganisalionen fällt der Teuerung»zuschlag fort. Inserate für die Morgan- ansgade müssen bi, 5 Uhr abend« am Tage zuvor, Inserat« sü? dia Nachmittagsausgab« bis vorm. 11 Uhr bei der Expedition ausgegeben sein. i»er AmbhsnMen SoziMemolralWen Vsrtei HeOch Wts Sonnabend, den 30« November 1018 Nummer 28 Elnbemfung der Aational-Versammlung. Z!e AbZansnnts Wilhelm II. «issl f er Sie VI.- u.'S.°Räte auf, ihn bei öcr „Aufrechterhaltnnfl der Ruh« und Ordnung" zin unter» stiiszen. Diese Milberun-i seines Aufrufs ist absolut »n a e n ü a e n d. Nock immer spricht er zu den A.» und S.-Näten im Befebssdabertone. General Eberhard muß fort! Das ist d,ts mindeste, was man nach feinem bisherigen Austreten ver- langen darf. General Eberhard hatte dclVinntlich in seiner ersten � Proklamation verlangt, daß die Arbeiter- und Soldaten- Berlin, 29. November.(W.T.B.) Um aufgetauchten röte sich der militärischen Gewalt unterzuordnen HÄten und Mverständnissen über seine Abdankung zu begegnen, hat daß das Tragen roter Abzelchen aus das strengste verboten Kaiser Wilhelm II. in einer staatsrMlich einwand- w. Jetzt fordert er die A.-"«"f-f.« f.«;>0« ?fien Urkunde auf die Rechte an der Krone Prciißcns>md damit verbundenen deutschen Kaiserkrone verzichtet. Die «ikunde hat folgenden Wortlaut: „Ich verzichte kiierdnrch f ü r« l l e Zukunft«vf die Rechte an der Krone PreuhrnS nnv die bamit.verbunbenea Rechte«n der bentfchen Kaisertronr. Zugleich entbinde Ich alle Veamten beg Deutschen Meiches und PrenhenS sowie alle Lffizlere, Nnteroffiziere und �»»»schosten der Marine, des prentzischen-deerrS und der Trupve» der Slindekrontingent? de? T r r n e i d e S, den sie Mir »lh ihren Kaiser, König und Obersten Z'efesilSlmber geleistet haben. Ich erwarte von ihnen, datz sie diS zur Neuordnung �>»»ec.e»Mchen Sic»!.'?»» r n Inhabern der ratsSchligien "«wal« in Deutschland belfen, da? dents6ee Volk »Ge» die drohenden Gefahre» der Anarchie» der Hungersnot und Fremdhrrrschnft zu schüden. Urkundlich unter Unserer HSchstelarnhändipen Nnterschrift �"d beigrdrncktem Kaiserlichen Insicgel. begeben Amerogen, den 28. November 1S18. gez. Wilhelm.- Der Stil der Urkunde ist noch immer ganz wifhekminisch. Merkwürdiges Gemisch von Resignation und Größen '"asm foi An'lmg. VvS- von gr- ?tzlr wir erfahren, haben die UiiterstaatS-Tckrrlsire im artigen Amt, die Herren Freiherr van Dt»mm nnd 'n, BuSfchr-Haddrnhausen» ihren" h 'üinien. Hassentlich heißt«S bald: Fortsetzung folgt. Zmmkr wieder das Auswärliee Amt. Um die Münchener Veröffentlichungen über die Schuld Att Kriege zu diskreditieren, hatte das A>is>n>ärtige Amt eine xkeßnotiz veranlaßt, daß die Veröffentlichung aiaf, �wmerrean zurückzuführen sei, der dies durch eine Mittels-� �ston Prof. Jörster, dem bayerischen Gesandten in der Schweiz, nahegelegt habe. Lügen haben kurze Beine, und! °�°hl Jörster als Etämeneean stellen fest, daß an der Nach» .'wt kein wahres Wort ist. Was tun? Nun. man läßt; n der Presse erzählen, daß nicht das Amt. sondern Eisner j "n Paris ans desavouiert worden sei...... Wir müssen gestelien, diese unglanblickie Unverschämt- lleit des Auswärtigen Amts setzt seinem Treiben doch dir Präsidiums ein« Umgestaltung. Zis BocÄ* in 8Wen. Der VollznpSauSsckuß des Zentral-ZoldatenratcS, vormals in Biüsie!.-Hat an oie jetz., e.".g,ert»ag die jssorbernng gestellt» mit der Bestrafung derjenigen Personen, die sich in Belgien sie» sonders vergangen haben, zu beginnen, ohne daß«in Druck der Alliierten ausgeübt werde. Er forder! einen ZtnotsgerichtS- Hof, der zunächst mit der Untersuchung folgender Fälle beginnen soll: 1. Es ist sofort zu nntersuchen. wer die Deportation der belgischen Arbeiter nach Deutschland veranlasste. Strenge Bestrafung dieser Personen ist notwendig. 2. ES ist zu untersuchen, wer die Niederreißung der belgische., Jndustriewerke veranlaßt«. Auch diese Per- sonen sind zu bestrafen. 3. Genaue Untersuchung d«S Prozesses ß Eavell. Einforderung der GorichlSakien. Der Vollzugsausschuß klagt als besondere SeHuldigen den General Sauberzweig an. 4. ES ist dein PollzneSanSschuf, genan bekannt, daß Grnerak- frutnant v. W i n t r r f r l d t, her Ehef be3 TtabeS im chemalizen Grnrrnlzouvrrnement Brüssel, mit zwei Divisionen auf Anchen und Köln marschierte» nm die Revolution nieberznkämvfen. Dieser Offizier ist sofon zur Beranlwortun« zu ziehen. Der Vollzugsausschuß verlangt, daß die deutsche Regierung sofort zeigt, daß sie ernsthaft gewillt ist. Schuldige zu bestrafen. Sie darf nicht erst warten, bis sie von den Älliienen hierzu gezwungen wird. Dieses Verlangen wird hoffentlich rasch ersülll werden. Set SIcherheilsdiensl des Zestiner ZlollzeimSfidiums. Im Einverständnis mit dem„BollzugSrat des Arbeiter- und Soldatenrats" erfährt der Eicherheitsdirnst de» Berliner PÄizei- >rone auf. Zuerst lügt«S, daß Eisner unter dem Einfluß J-G„JeindeS" gehandelt hat, also so ein halber Vaterlands- "kiäter fei; die Lüne wird aufgedeckt. Tann lügt es, daß �I�nienrean mit Eisner vickts zu tun haben will", also r.bner von allen, sogar von„seinem" Clämenceau verlassen ?l> Und dies? nichtsnutzige Verdächtigung eines revo- ''Zionären Ministerpräsidenten wird geduldet! Man läßt fmen von uns verunglimpfen von Leuten, über deren rkligs ilnfähigkeit ganz Teutschland, alle, von den All- putschen bis zn den Sozialdemokraten, einig ist. Und man. rangiert in der ganzen Presse— der„Voiwärst" darf! daher neu anzumelden T<« Angenommenen werde?! mit neu' Vertreter der Revolution, der Zlibeiter- und Soldatenräte, getragen ist. K:ch aber in Gegensatz zu den Trögern der Revolution bringen, hieß« die Kraft der Mit- Wirkung der Partei an der weiteren Geslaltnug der Er- eignisse außerordentlich schuxichen, hieße gerade diejenige Macht verringern, die bisher die vorwärtsdrängende und vorantreibende gewesen ist, sowohl in der Regierung als außerhalb derselben. Die Entscheidung deS Rate? der LolkZbeauftragten ist eine provisorische. Aber wir müssen uns darüber klar sei«, daß. wie die Dinge beute Ziegen, der Zentralrat den vor- läufigen Termin Wohl bestätigen dürfte. Auch diejenigen unter uns, die eine längere Diktatur der Räte w-iinschen, werden erkennen müssen, daß eine Diktatur gegen den Willen der Diktatoren eine Unmöglichkeit ist. Tie Partei muß diele Situation klar ins Nuge lassen unh danach handeln. Die Zeit ist kurz, kürzer a!8 sie hätte sein wllen. Umso intensiver muß sie ausgemitzt werden: Won der Regierung, indem sie durchgetlihrt, was sich aus sozialistischen Maßregeln diuchflstiren läßt, von der Partei, indem sie alle? anwendet, um die Massen ausznklären, zu organisieren, für eine entschieheue soqioiistiiche Politik zu zgenünnen. Unterdessen aber schreitet die Entwicklung der. Revolution fori: auch die Einberufung der National- Versammlung Hildes nur eine tbrer Entwicklungsphase». Die Weiterentwicklung der Revolution wird die Partei vor neue große historische Aufgaben stellen, nicht geringer als die, die sie im ersten Stadium der Revolution, deren Trä- ü«r sie ist. erfüllt hat. Sitzung de» Nsllzupru'es. Der Tollzlugerat trat beute nochmittaa um 6 llhr zu emer Sitzung zusammen. Der Arnvag ein?» Mitglied«» betr. Kim iehun-g einer Kommission zur Regelung der Löh- niing der Frontfoldaicn mird anganourmen. Weiter wirb bescl'Ioffen, Hir sämlliche Dilti tärpersoncn die Wagen'.'ahen auf der Eisentlahil aufzuheben. Tin dritler Beschluß bcschchngt Lich mit der tttiiruolg der Erellung der Sotdatenrä«« zu den Kriegsgerichte«. Au» Köln sst ein Dekeznerter de» tlrbeiterrates anwesend, her über Plän? der rhei Nochen Bourgeiosi«, besonder» der Cchwerindustricllen, benchtet, die«u» sturcht vor den Steuer- llasten und der Sozialisterung, die Rtzeiulaade an Aremlrrich ausliefern möchte. Ei» Mitglied de» DollzugSrat» erklärt, daß e« Material dafür besitze, dnß schon lüll! betannte rheinische Griß-JnturftrirUe in lGe>meinschaft mit hohen kachollschen Eeistlichen i» Vera mit Ecndlinqen der Tnirnte»erhandelt haben über einen Zu- Ifamiuerrschluh der Nl�inprovinz. Elfah-Lochringen und sogar Süd-Deutsch and« unter französischem Protektor«. In der Di»- kussion wird hervcrgehoben, daß die» d-ieseilien bürgerlichen Kreis« seien, die jahrelang sich nicht genug tun kmmten in Annexion»- Plänen für Deulschtant; wer die hrpitaüfdische Seele kennt, den vechme die» Techtel-Mechtel nicht n>ei»er W».niher. Zur Verlesiurg gelange ein Funkspruch de» rrrffischen Voll»- komniisiars für Audlpärtige Angelegenheilen, T s ch i t s ch e r i n, daß Rußland fernen Druppen Besehl gegeben habe, jeden Konflikt »nit doutschen Trnpprn zu vernreiden, und von der deutschen R«- Sublik dieseit'e Stellung erwartet werde. Rußland hc-ffe, olle llißverständnisse bald zu beseitigen. Fernsr ist von dem Sxe- tutwausschuß der russ«.s«l>en A.» und G.-Räte«in Junkfpnich»in- gegangen, daß zu dem Kongreß der deutschen A.- und S-Rät« o-m 16. Dezember eine russische Delegation eintreffen wird, dl« über die Lage der russischen Revolutw,, berichten und sich über den Stand der deutschen Revotutian informieren soll. Der Voll- zugsrat beschließt, durch Flmkjpruch die Delegierten willkamenen »u heißen. Der BollzugSrat beschließt ferner, die Regierung anfzu- fordern, daiür Sorge zu tragen, daß die RückbefSrderung der deutschen Truppe» ou» der Ukraine ttmlicMt beschieum««nrt, ohne daß au» irgendwelchen politischen A r ü n d«n»i, Be- ßatzungen ganz oder teilweise an Ort und Stelle belassen wevden' Der Voklzugirat bcfchiießt ferner die Errichtung von vier Abteilungen tReisort»), Die erste Abteilung soll sich mit der Reich»Politik befassen. Sie setzt sich zusammen aus acht preußischen Mitgliedern, acht Vertretern der übrigen Bundesstaalen und drei Milgtivdern der Ost-Weftfront und Marine. Tie zweite Ableiiiiog hchandelt die preußischen Angelegenhelten und setzt sich zuiamnien au» nriin Ritgiiedurn de» Vollzugsrates. Die driite Äbwilung wich gebildet au» sieben Mitgliedern für ausschließlich Groß-Berliner An- golsgcnhei tci. Die vierte Au lallung, bestehend au»»ier Mit- gliedern, behandelt die internen Angelegenheiten de» Voll- zutrat». Diese vier Ableiliingen arbeiten seLisländiz, jedoch müssen sie besonder» wichtige Fragen dem Plenum zur Beschluß. fassung borlege».— Schluß 8 Uhr. wkrkklch vakerlanhsko» ist, weil er Itm Lande die Kräfte entzieh« ! isUL Drüben winkt jener, ein größere» Glück, ein bequemerei > Dasein. Sie können niedrigeren Lebensmittelpreise» d>> Vor kwgcheme Aufgaben hat uns der Sieg der Re- Löhne drücken und vi« Arbeiterfrage damit auf ihre Weife löseil Es gilt! vvlus'tvn gestellt. Schwere Kämpfe stehen N0Ä bevor, um die Errunaenschafteu des S. November M befestige«. Die Tagespresje erscheint in dieser bedeutungs» oeeiauet[ nolle» Zeit wichtiger denn je, ut'd nskwerrdiger denn je ist es für jede« Arbeiter, daß e? zu seiner Beratung ein Blatt hat, das enfichloffe« n«d rttSstchtsso« die Sache der Nevo- lntwn verficht, ibvc Gegner betämpft«ud die Mistel und Wege zur Besestiglms u«d zum Ausbau der sozialistischen Rspubtil weist. Nach dem Nanb des„Bsttvärts" zwei?abre lang ohue ein tasiiches Blatt, das ge�sillt war. die-Interessen de« Prstetariats im Sinne der alten SoMkdeu?»!raiie wasr»� zuushmen, haben die Arbeiter Berlins si� m de« ersten Nsitsmbertaqen mir der Ersbm>ng der psiittschen Msäss auch di« Möglichkeit erkärnpst. wieder eine?ages:ech-«a in j ihrem Sinne erschelsen zu lassen. So erfcheiut seit dem Novemler zweintal tätlich als Berliner Organ der llnab- häagfgen SozialdeMviratischeu Part« Deutichlatchs „Die Freiheit" Die Tatsache dieser GrSnduu« erfordert mm aber \ auch, daß jeder das BlaÄ untevstktzf. jeder es fördert, jeder da« stimme d«M beiträgt, es in immer uMtsrea Kreisen zu verbrette«. Wer die„Fress-est" noch nicht bestesst hat. der hole der» auch im Rvi-h- buwen w-ll-n. E'e si da« vunn�- sofort«ach! Wo Uwer jenumd mit Kol-> � " ee.Lr V,* m'.i Vr*u*K*y. f,«! will und der nicht bar« denkt, bw groß. legen, mit Tenosseu, nlt Freusben und Betam.ten m» sa«m«lko»mt, vcrwcife er auf das Blatt med werde dafür Abonnenten! Bürgerliche Zeitungen haben im Arbe'ter- hausssalt nichts zu suchen. Auch d>is Blatt der Eszial'.stcn Scheiöe«a««fchtr Nichwrg gehört niä t in eine Arbeiter Tie bcnuchen sich nicht, so henken fie wenigstens, vor einer schnelle* Tozinlisicrung zu fürchten und erhalten noch ihrer Meinung dll Besitztümer zurück, die sie im Frieden in Frankreich erworbe* hatten, und die im Kriege von der französischen Regierung zwangk' Ücliidiert worden sind. Wer die Seele dieser Leute kennt, der ist nicht erstaunt, übet ihr Geschäfisapostatentum. da» lediglich nach dem Gewinne geht AI» vor ungefähr zehn Jahren der preußische Fiiku» ein« scharst Kchlensteuer erwog, erllärte August Thyssen:»Führt bei preußische Staat diese Kohtensteuer ein, so verlege ich meine* Wohnsitz nach Pari», werde Franzose und dirigiere von Paris aus meine deutschen Geschäfte." AI» der Krieg kam, wurde dicsel Prosriinternstionallsmu» mit Phrasen übertüncht und jetzt, da de* Laswnkciede kommt, sals�n die Plnasen und der Prositinternati» naliSmu» tritt wieder in seiner ganzen Nacktheit hervor. Er ij> um so gefährlicher für die Reich»«inheit a!» rr anscheinend>*> Kleru» einen Berbrindeten findet. Wenn nicht alle» trügt, erholst der K l e r u» eine Aussöhnung oe» Pätikan» mit Frankreich. DÜ Konsrauenzen ergeben si-b von selbst. Die deutschen Arheiterregierungen, alle die Vertreter bt» orboitenden Ktassen, di« enerzv'ch für die ReichSeistheU zinlrete», müssen sich gogen dereretige separatistische Bestrebungen ioend«a> Denn sie bekämpfen danvit nicht mehr»ich nicht weniger al» dtz Gefahr einer Produktionsverarwung, di« di« Seziolifierunk außerordentlich erschweren würde. Man muß die Geschästk' inwrrnrtionalisten sofort veranlassen, Farbe zu bekennen. solle» jetzt erwe'/en, daß si« nicht nur da« Reich genießen, so»' El« sind nickst besser al» dtt Deutschland arbeite* große Ausgabe treulo» Stich zu lasseu. wchnung. Allmählich fsille dock jeder'lar er'.mut Hab»«,! abhängige Sozialdemokratie. Zu Nie gegen tms zekömpsl wird. Die netizebeckönen deutschen„Demckraten" rüsten mst aller Macht. Sie mobilisiereil ihre Kräfte gegen die Ut» Gege« Sie Bciistiö�erfaölmfwig- Bremen, 20. November. In einer Demonstratianeversamm- lung, di« seitens der Komuiunisten«iuberusen war, sehkug»er radilal« Sozialist Knies der Aersamintung nachfolgeiitze For- Gerungen vor: Tie bremisch« Arbeitelschast»rAärt sich S«»*» die E:„ b e r u f u n g der Nationalversammlung und für die proletarische Diktatur. Die bremssch« Arbeiierschalt fordert die restlose Eutwassnun» de» Bürgertum« vnb die Be- Wasfnung de» industriellen Pro'e»ariat». See fordert Ueber» nahm« der.BürgerLeitunq" durch den Arbeiterrah st« fordert weiter Neubesetzung der Redaktion durch ein»« Vertreter der Unabhängigen und einen Vertreter der Siinturadifal««. Nach einer Sitzung de« A.»«od S.-Rate« gab nach l�pgen, sehr erregten Debatten, in deren Verlans de« Soldatenrat «rUSrie, daß er sich der Abstimmung enthalten werde. iodann Genosse Henke auf wiederholt«» stürmssches Drirngen der auf dem Marl! pcrsnnimellen Poitsmsage folgendes Ad- stimmttngSergebni» über dem ersten Punkt der Forderung«», die Äinbciufuug cer Nationolveri»«'ml'-ng. li-nd. E» stimmten gegen üe Äe tionalpeiÄusstlstM AI � 89 feßfe« te#. was er von diesen Blätter!, zv halten hat. SKw erinnere sich nur an die Haltung, die sie während des Krieges ein- gensmA«, hoben. Wohl suchen si« sich jetzt mtf,?»der weniger auf den Boden der nmn Berlättnifse M st'ssm. Aber das kann doch nur bewei'cn, dcch sie ihr Mäntelcken nach deln Winde zu drehe« wissen. Das leim pxr eins Aufforderung m e h r an die Arbeiter sein, sich«icht ihrer FShrung anzuvertrauen, sondern das Watt e'�er Pertei zu wä!)!en, di? stets und standig, auch während der Zelt ärgster Kriegsverwirrung, den Gedanken der internationalen Verständignnq hochhielt, den Kampf gegen die mit dem Fluch der Kriegsschuld belade nen herrschenden Klassen forderte und nicht eher ruhte, nls bis die siegreiche Nevolutiou mit der alten Zelt gründ- !ich aufräumte. Was Inhalt und Anegestaltung d?r..Frecheitt' an» langt, so wird sie es mit jedem-mberen Orivm Be-Lns ausnehmen. Da« Bestrete« der Nebal�on wird es tibsr- dies fein, ihr Blatt' noch tmmet mchr susWsiestaUe«, soweit die'chn'ierigen Berkältnesse, der Mangel an Pap!??, die Unmöglichkeit mancher Prstvctblnduuge« ujw� es eben gestatten. Auch die Zustellung in» Haus wird vom 1. Dezember an rezeimä�ig erfolgen lvnntn. Der Preis des Blattes— bei freier Zustellung ins Hans monatlich 2 Mark— ist so niedrig gehalten, dajz jeder Arbeiter ihu bestreiten kann. Deshalb bestelle jeder stssrt, werbe jeder unter seinen Fremiden Leser, such» jeder«ach Kräften dem Blatt Verbreitung zu verfchsssen. Arbeit, die in diesem Ginne geleistet wird, konunt der Bewegung zugute, Hilst jedem einzelnen in seinem Kamps um Freiheit und Rechte, um die Sicherung seiner gesunden Cristenz, um die Festhal- tung und den Ausbau der Errungen-- ichaften der Revolution! Aedaklion und Verlag der„Freiheit". weichen Aufruf, fcheimloien der unS zuS� Stimme abgegeben. Zu Punkt 2 her Forderungen wurden 100 Stimmen dafür,!• dagegen«bgegeben.?« Punkt 8 stimmen SO dafür, 81 dagegen. Schließlich wird noch die Einsetzung einer Kominission zur Vorbereitung über di« Neuwaht de« Ar« bstterratetz beschlösse». SchAerindllstriz rtd Vekerlm». Di« erste deutsche ReichSkonserenz Hot die Aufrechterhaltung der Einheit Deutschlands ein dringende» Gebot genannt..Alle dentschen Stämme stehen geschlossen zur deutschen Republik. Sie »erpslichten stch, entschieden im Sinne der Rcichleinhcit zu wirke» und separatistische Bestrebungen zu be Mmpsen." Während s» die Vertreter de» arbeitenden deutschen Volke» zum Reiche stehen, sucht«in Teil der deutschen Schwerindustrie vom Reiche lolzukommen. Die separatistischen Bestrebungen zei- gen sich bei denen, die während de» Kriege» nicht laut genug ihre Vaterlandsliebe beteuern konnten. Solange da» Deuischc Reich, ihnen Krirg»austrSge gab, solange sie lNillionenprosite erzielen tonnten, waren si« reichstreu. Gi« hofften, daß diese' Prosite auch nach de» Krieg« nicht ausbören würden, daß die Steuerlasten die Riesengewinne nicht annullieren würden. Jetzt aber beginnt die Eozialiskrang und beginnt die Abtragung her ungeheuren Kriegslasten, zu deii-bn auch die Entschädigungeu gehör«», die wir insolge der Ki�egShetzerci der Schwerindustrie bezahl»» uiüssen. Vor di«ser Sozialisieruug u:»d par dies«» ungeheuren Per- pflichtungen möchle sich die Schwerindustrie retten. Ihr Pater- landsgeist beginnt sich zu verslüchtizen, die Treue zum Reich wankt und fie tendicren nach Westen, wo fie da? Asyl wittern. Die Idee einer Rhrinropublik un!«r französischem Protektorat, die Begrün- dttn� eine» von Deutschland unabbäirgigen Staate» der Schwer- industrie, jedenfall« die schnelle Lottökung»on der Prolittndrän- ßung. d«» ist a»->e»bli.cklich die Haupissrge schwerinduftrieller Leute, dt gib! nicht« mchr zu rüste«, Deutschland rüstet ab, jetzt muß brzahlt werden, jetzt wird verstaatlicht und da versagt dte &uche»tt«b«, Letzt trjtzr jene- Ä>U-irt»attol>aUSums hervor, du t?ln sie tzreifen, zeigt folgender gangen ist: Dentschcr demokratischer Berein für Tchöncberg (Früher„Libeialer Verein für Schöneberg".) Berün-Schöneberg, 24. 11. 1318- Streng WrtraaTich! Dieser Zettel ist sofort zu veruichien! Geehrte» Mitglied! Heute, Sonntag, vorm. 14 Uhr, findet� i>er Schiohtzrauerei in Stböneberp. Hauptstraße 121, eine öffentliche Versatwü' luna der unkbhängificn Sozialäemotraten statt, in der ew Anhänger der SpartasnSgruppc sprechen wird. Es solle!> Besch! üsse gefaßt werden, die direkt verhängnisvoll l"' unsere Verwaltung werden. Ilm solche Beschlußfassung Ij verhindern, bitten wir Sie, diese Versammlung bereit* eine halbe Stunde vor Beginn zu besuchte und den Saal m ö g l i ch st v o r n zu besehen. im« ist ein Redner bestimmt, der durch sehr stärkt� Beifall zu unters! sitzen ist. Mn zwetter Reimer � � f darf nicht auftreten l vielmehr sind die Redners der Mehrheitssoziali st en(Richtung Sche>'j de mann) zu unterstützen. Eine Entschließung der U n a b h ä n g i g-t" Sozialdemokratie ist abzulehnen. Wir erwarten, daß jedes Mitglied unserer Aufforde' rung zum Beiuch der Versammlung nachkommen und iV v e r l ä s s i g e Bekannte mitbringen wird. Mit deutschem demokratischen Gruß Ter Vorstand. I. A.: Zobel. Der Unterzeichner dr? obenstehendcn Wisches, Hett Zobel, ist freisinniger Stadtverordneter in Schöneberg, er eine„führende" Nolle in der KommnnalverwoltunS spielt. Am pikantesten an seinem Aufruf ist die Nim forderung, die Redner der M e h r h e i t s s o z ia' listen gegen die Unabhängigen zu unter' stütze u. Die„Demokraten", die zu den oben dargelegte» Methoden der Fälschung der öffentlichen Meinung greifefi- werden schon wissen, weshalb sie die Scheidemänuer geg«� die Unabhängige Sozialdemokratie unterstütze. Im übrigen zeigt der Aufruf mit aller Klarheit, wess� wir bei den bevorstehenden kämpfen gewärtig sein könnersi Birgen uns marschiert mit allen Mitteln der Heimtücke lveineinheit die Phalanx der Beützendkn auf Die Flüchte der Revolution sind in Gefahr, wenn wir ihnen niHt de» f e st organisierten Willen des arbeuendt» Volkes gegenübcrstellsnl Die&«mmgsz«tosek!m Ar!egsm!N!sferium. Der CsKatenrat im KriegSministerium bltt»t um Lufnaho«t folgeuder Richligftellung: »In brr Rbendauszabe vom Donnerstag, den R. 11-, brina«*' Sie unier dem Stichwert.Nette Zustände" eine Notiz, die st� mit einer de» Beamte» und Ossijieren bewilligten Krieg«! teuerungSzulaxe befaßt. Si« werfen hierbei die Frage auf, dies« neue Teuerungszulage im Einverständni« mit dem Arbeit«*� und Eoldatenrat dc» Krieg»ininifier!um» ausgezahlt werde. D«k Soldatenrot d«i Kriegsminifieriuni» bemerkt hierzu, daß er gcgt" die beabsichtigte Auszahlung'»er Teuerungszulage sofort schärfst*'' Protest eingelegt hat, und zwar ohne Rückficht darauf, daß er wst diesem Protest die fiirenzcn seiner Zuständigkeit überschritt, da tt ja nur dazu berufen ist, die Interessen der Solduten de» Kriegt' Ministerium» zu wahr-«, während e» sich bci der beebfichtigte« Tcuerunx»iu!age um Beamte und Offiziere de» gesamten Reicht- gebiete» handelt. Ein gleicher Protest ist auch seitens de» Arbcite*- iflic» de» Krieg» miuisterium» eingelegt worden. Der Ettohl dieser Protest« wird, soweit sich die Sachlage übersehen läßt, de* sein, daß di« b e a b s i ch t i g t e Teuerungszulage nicht zur Auszahlung gelangen wird, jedenfalls nur i» einer Form, die eine gleichmäßige Berücksichtigung oller bei B*� Hörden beschäftigten Personen in Beamtenstellen Vorsicht. Neber den endgültige» Perlauf wird der Esldatenral Mit' teilung machen." Wir freuen nn», daß d«r vnd S.-Rat de» KriegSinlnifierb ums schn«ll und energisch»«gegriffen und c» verhindert bal. daß das von un»«uch Licht gezogene.Pläucber» tue AuStühcuua Off l&natit .1 Erreichtes nnö Srftrebw Ali» dem prellhischem KuliuScmnIsteiium erfahre» wir über WchUiuien der Arbeit das Nachstehende: A. Mlgememes. 1. Die Trenn»ng von Kirche nnh Staat ist grund- LtzUch alisgcsprochen. eine Denkschrift ist ausgearbeitet, eine Äoaimifsum wird vorbereitet. 2. Religion ist nicht mehr VrilfungSsach. Die Chi n.'ich tung eines konfessionslosen MoraluntsrrichtS wird vorbereitet. L. Die gciiilich: OrtSschulaufsicht ist aufgehoben. � i- Tie nsbenamlliche.KreiSschulinspektivn durch, Geistliche ts> �gehoben. Sämtlich« Stellen für.Kre'sschulim'pektoren fbnd iänftig hauptamtlich. 4. Die gemeinsam« Erziehung von finoben und Mädchen kst « einzelnen Fällen schon jetzt erfolgt. 6. Lehrer und Schüler«rhalten Selbstvertvaltiingsbefugnisie 6. Jeglicher Chauvinisenus ist auZ dem Unterricht, zuma dem Geschichtsunterricht, verbannt. 7. Preuhen wird den Zusammentritt«tn«r Reichs schul- 'oiferenz beantragen. 8. Die Einheitsschule ist gesichert. Mit dar. Abbau ktt StandeSschule(Vorschule) wird sofort begonnen. ü. Ta! Rektorat wird seines autsknatiichsil Charakters«nt- leidet und in kollegialem Sinne ausgebaut. t 10, Tie Schulb?horden sind angewiesen, die Erörierungeu chul- und kulturpolitischer Gegenstände im Geiste der neuen Zeii �ter den Lehre cverbänden, auch auf amUiche» Aouserenzen an- luregen und zu lördern. 11. Im Kultusministerium sitzen als Angehörige der Sozial- oemekrali«: zwei Minister, ein UniersiaatSsekretär, ein Vor- Zagender Rat. zwei Beiräte. Ii Mit Vorkämpfern der neuen Bewegung im Lande wird Mhlung genommen. Ein Verzeichnis geeigneter Anwärter bei Feuerung des Beamten, und Lehrkörpers wird angeregt. 18. Das Abiturienter.examen wird umgestaltet. Die Examina werden vermindert. *14 Da» prcuf-ifche Kultusministerium erhebt Anspruch auf 'Vn Teil der beschlagnahmten königlichen Schlösser, zum Zwecke Volksbildung(LunderzicbungSheime, Internate, pädagogische �usterseminare. Museen, VolkZhochschulens. lö. Die Jugendpflege ist ihres militärischen Charakters ent- ''ist'e: worden. B. Lehrer. 16. Kein Lehrer darf mehr zur Erteilung von Religio«». Unterricht gezwungen werden. . 17. Beim Kriegsministerium ist beantragt worden, alle Ehrenden sofort aus dem MilitärverbältniS zu entlassen. 18. Arbeit für Arbeitswillige! Sofortige Beschaffung von �lchäftigung für die au» dem Felde zurückkehrenden Lehrer �rch Verkleinerung der Klaffen, Besetzung aller bisher unbesetzten �ir ersparten Stellen und Einrichtung von Soudcrkucsen(KriegS- �linianer). lg. Der Amnestle-Erlast de» Justizministers wird finngemäfs °Uf die disziplinarisch bestraften Lehrer angewendet. 20. Wegen ihrer politischen oder religiösen Ueberzeugung Ge- �regelte sind wieder einzustellen. 2l. Die Lehrer senden Vertreter in die Regierung und In Schulverwaltung. Der sozialistische Lehrer Menzel ist als "�kteagender Rat in das Kultusministerium berufen worden. j, 92. Zu KrciSschuIinspektoren sollen bewährte Lehrer auch besondere Examina berufen werden. C. Universitäten. 23. Hervorragende wissenschaftliche Vertreter de» Soziali»- und anderer bisher systematisch ferngehaltener Lehr- Ölungen sollen auf akademische Lehrstühle berufen werden. ,. 24. Das in großem Stile auszubauende Volkshochschulwcfcn in organische Beziehung zu Schule und Hochschule gesetzt. . 25. Tie Reorganisation der Teckmischen Hochschulen erfolgt »ngex Verbindung mit den Universitäten. *, 26. Die soziale, rechtliche und finanzielle Stellung der '"waidozenten soll gehoben werden. � 27. Die akademische Lehrfreiheit wird von den Vkn Fesseln befreit. 28. Lehrstühle und Forschungsinstitute für Soziologie Verden eingerichtet. D. Allgemeine Kulturbestrebnngzn. 20. Da? Theaterwesen untersteht dem Kultus- �uisterium. Eine Theaterzeiisur besteht nicht mehr. .. 80. Für die au» dem Felde zurückkehrenden beschäftigungS- "Jen Künstler und Schriftsteller wird Arbeitsgelegenheit und Wgenfall» Unterstützung bereitgestellt. . 8l. Da» Ausstellungswesen wird im Verein mit den �ganisalionen der Künstler aller Richtungen neu geregelt. � 32. Die ehemaligen königlichen Bühnen werden "iionalthcater, desgleichen die Hoslapellen zu Rational- "Kesten. Die Lage in Posen. . Freitag morgen» fand eine S.tzung der Retchileltang der auch Genosse Dreitscheid und Herr v. Gerlach vom �wußischxn Ministerium de» Innern, ein Vertreter des Krieg»- Ministerium», de» Oberpräsidium« in Posen und des stell- �tretenden Generalkommando», de» polnischen Volltrale», de» 'kner Arbeiter- und Coldatenrate» sowie der früher« Ab- �ordnete Traiiipczinski beiwohnten. j. Ek wurden die allgemeinen Verhältnisse in Akustisch. Polen besprochen und festgestellt, daß die G«. Nihij über Känipfe zwischen Deutschen und Polen stark über- �'eben seien. E» ist im allgemeinen in der Provinz Posen nicht �/hr vorgekommen, wie in anderen Provinzen, nur daß die Vor» �"ge weniger sozialen al» nationalen Charakter hatten. Be- �fken erregt bei den Polen nach wie vor das Vorhandensein I*? A. C. K. Hcimalschutz Ost. E» wird jedoch vom Kriegs- „ �'steriilm der Name geändert werden in Zentralstelle für den �nzschuh jm Osten und dadurch auch zum Ausdruck gebracht daß nicht politiscke Absichten damit verfolgt werden. dieser Zentralstell« ist nur, die Uedernchrung der Truppen � Osten nach Deutschland sicherzustellen. E» gelai g!c auch die Einberufung de? polnischen Landtage». 4 1' Dez.'lnber zilsamnrentrctcn soll, zur Sprache. Diese '' if. ist nacki polnischen Angalwn kein Landtag, sondern ' i>v d b eine Vertretung der polnischen Organisation den Zweck hat. den obersten VoHSra? gewissermaßen i:. Die Wahlen haben berei!» größtenteils statt- 2 i.r valksiag wiick» drei Tage zusammenbleiben. j>Jn:u persrchern. Heß d-e Luhe j" Itiatc Weis« , Aezrort n>ee»en wird inid daß sie nicht d«an denken, t�rzend. «etckir vollendet« Tatsachen zu schaffen. Unsere Vertreter stellten sich auf den Standpunkt, daß von deutscher Seite nicht etwa gewaltsam vorgegangen werden dürfe, sondern eine Verständigung mit de« Palen gesucht werden sollt«. Ävterfuchvuß de? Weasrrtochsn. Die Deutsche Regirr nng hat durch Bermitieluns der Schweizer Rsgirrunz folzende Rote an die eachifche, fraazSüsche, belgische, italienische und»werikanische Regierung über- mittel»: Für die Herbeiführung des Weltfriedens, für die Schaffung dauernder Sicherheiten gegen künftige Kriege und für die Wieder- Herstellung des vertrauen» der Völker untrreine>'der erscheint es dringend geboten, die Vorgänge, die zum Krieg«ge» führt haben, bei alles kriegführenden Staaten und in allen Einzelheiten aufzuklären. Ein vollständig� wabrhe'ckSqefeu-:» Vild der Weltlage und der Vrrhandlunze« zwischen dm. Mächten im Jnli 1914 und der Schritte, welche die einzelnen Reaierwngcn in dieser Zeit unternommen habe», könnte und würde nie? dazu beitragen, die Mauern des Hasse» und die Mibdeutung nieder- zureißen, die während de? langen Krieges zwische» den Völkern errichtet wordrn sind. Eine gerechte Würdigung der Hergänge bei Freund und Feind ist die Vorbedingung für dir künftige V''r- söhnung der Völker, ist die einzige möglich«(Grundlage für einen baucrndrn Frieden und für den Bund der Völker. Die Deutsche Regierung schlägt daher vor, daß eine neu- trale Kommission zur Prüfung der Frage der Schuld am Kriege eingelegt werde, die aa» Männern be- stehen soll, deren Gharattcr und politische Erfahrung einen ge- rechten NrteilSfprnch gewährleisten. Die Regiernngen sämtlicher kriegführenden Mächte müßten sich bereit erklären, einer solchen Kommisiion ihr gesamtes N r k u n d e n m a t er l a l znr Verfügung zu stellen. Tie Kommission soll befr-gt sein, alle jene Persönlichkeiten zu vernehmen, dir zur Zeit veS Kriegsausbruches dir Geschicke der einzelnen Länder bestimmt haben, sowie alle Zeugen, deren Aussagen für die Beweiserhebung»rn Vedeutunx sein könnten. Die EftliTe der sächsischen Armee. DreAdeu, 29. November. Auf Grund der bi» End« November von» den Truppenteilen und Behörden einzegnirgeaen ver- ösfentlichten Meldungen sind die Gesamtverlufie der sächsischen Armee auf allen KriegSschauplähen kelpende: Gefallen von Offizieren. Untercf'izieren und Mannschaften: lOVÜZS, vrrwuirbet 294 634, brrmilt r6 0"2. ltnwv den 09-- fallen«« firrd auch die infolge Krankheit und Unfalles im Felde und in der Heimat verstorbenen Militärpersonen nufzeiührt Die Verwundeten-Zisfer stellt nich' die Anzahl der verwundeten Personen, sondern di« Zahl der VerwnndungSfälle dar. Leute mit mehrmaliger Verwundung sind alse mehrmch gezäblt. In der Vermißten-Zahl sind enthalten 37 M2 Personen, die sich in feindlicher Gefangenschaft befinden und 19 040 ivirklich Vermißte, die größtenteils den Gefallenen hinzugerechnet werden tonnen Der Nlkwtnsch lA Vesten. Düsseldorf, 29. November. Der Kommandierende General de» 4. ReservckorpS hat heute vorwistag den Befehl über samt- liche auf den Straßen Aachen— Düsseldorf, Bockum— Münster und Düsseldorf— Essen— De''entirchcn—Dot:el zurückmarschicrcn- den Truppen der 4. Armee übernommen. Die Truvpen sind an. gewiesen, die militärische Zucht»ud Ordnung in vollstetn Maße aufrecht zu erhalten, der Zivllbevölkerung mit Znrückhaltunii gegenübrrzutreten und dahin zu streben, den Quartiergebern die Lasten der Einquartierung zu erleichtern. In Düsseldorf, wo zur Zeit völlige Ruhe herrscht, soll den Angehörigen de» freiwilligen Regiment» des Arbeiter- und Soldaten rat! bei der Ausübung ihre» Dienstes keiner- lei Schwierigkeit bereitet werden. Nack einem Dank für die bisher gewährt« gastliche Aufnahm« wird die Erwartung ausgesprochen, daß die besonnenen Elemente der Bürgerschaft ihren ganzen Einfluß dahin geltend machen, daß die Osfizicr« und Mannschaften von Belästigungen unbesonnener Leute verschont bleiben. Essen, 29. Nrvemcher. Die 4. Armee, die Duisburg und Wesel über de« Rhein setzte, zieht in unabsehbaren Kolonnen über Oberhausen, Wesel und Bocholdt weiter nach Westfalen. Alle Städte und Lchrfer de» Rhcinlandc» tragen reichen Flaggen- und Blumenschmuck, und die Bewohner begrüßen die heim- kekstenden Krieger auf« herzlichst« und reichen ihnen Er- irrschnngen und Blumen. Generalmajor Freiherr v. Rantzau, der bei seinen, Aufenthalt in Wesel mit dem dortigen A.» u. S.-Rai !n Differenzen geraten war, hat sich veranlaßt gesehen, sein Amt niederzulegen. Erklärung der skddeuls�eu SoldskenrSke. Die süddeutschen Delegierten in der Sitzung der Berliner Soldatenräie vom 28. November senden uns in Ergänzung unse- res Berichte» folgende Erklärung: .Der Delegierte de» Landc»au»'chusse» der A.- und S..RZ!e von Baden und»ie Delegierte» von Lothringen erkläre», das� sie den Eindruck haben, daß nicht der bisherig« Pollzug». auSschnß, mit dem sie in ReichSangelegenbeiten zuiammen- gearbeitet baben, sondern die Groß-Berliner Soldatenräte terra- ristisch auftreten. Der Vertreter Bahern», der bisher zu demselben Zweck hier war. ist mit diesem Eindruck fortgegangen, und wird in die- fem Sinne in Batwrn berichten. Wir werden die Folgerungen au» diesem Verhalten der Ber- liner S.-Rät« ziehen und verlassen die Versammlung unter Protest. Kruyer. Lemke. König. öep »-- «in o- Die Alehcheitsparkel zur Fra�e der Aalloual- Versammlung. Der Parteiausschuß der Mehrheitspariei, der am Donnetl'ng zu einer Beratung zusammentrat, faßte einstimmig folgenden Beschluß: »Der ParteianSschuß der Sozialdemokratischen Partei Deutsch- land« erklärt: Für die politische Gleichberechtigung aller Volksgenossen hat die deutsch« Sozialdemokratie seit emem halben Jahrhunderl gekämpft. Sie erblickt in dem allaeninnen, gleichen, direkten und geheimen Wahlrecht oller enoachvnen Männer und Frauen, gclrcu der seit jeher veriretenen Auffassung, die w chtigst« politisch« Errungrnickmrt der Revolution und zu» gleich da» Mitlel, die kapitalist'sche Ge>cllschafisord»vng»ach dem Millen brg Polle« in planmäßiger Arbeit zur sozialistischen umg«>aabela, Indem die Partei chre Sutfchlofsenheit ausspricht, die Eres«» genscha? c der Revolution gegen alle gegenreoo'. U» tionären Bestrebungen bi» auf» letzte zu verteidige»» wendet sie sich zugleich mit Elilfchiedenheit gegen all«, die dem deutschen Volle da» Selbstbestimmungsrecht voront» hallen wolle», sei es auch unter dem Vovwand, eö durch die Drd talur gegen se nen eigenen Willen beglücken zu konnsn. Die fozialdomokrat.sch.' Partei fordert die schleunige Einbe'rufung der Nationalversammlung; sie st ieden Tag bereit, dem Volke über ihre bisherige Tätigkeit Rechenschaft zu geben und erwartet mit Zuversicht sei» Urteil. Di« Genossen im Reiche werden aufgefordert, für die schleu» nigste Einberufung der Nattonalversaniml'ung zu wirken und durch rastlofc Aufklärungsarbeit den Sieg der Demo. tvatie und des So�iasiSmn» zu sichern. Ferner gibt der ParteiauSschuß einstimmig falgend« Sr» klä r u n g äb: »Der Vollzugsausschuß des Arbeiter- Saidaien- uns BauernratS München hat in emer Entschließung den Voll- zugsviit Berlin aitfcijftnf&ert, den Staitz der ReichSregieoueig bcr» bechzufühlsn. wenn sie weiterhin einer Reihe von Personen em« entsprechende Stellung einräuime. unter denen auch Scheide. mann und David genarrt werden. Der VollzugSanS» i ch u ß München scheint ganz übersehen zu haben, daß die B'l- dang der belstchenld« Regierung auf einer Verabredung d« beiden sogcaldeamckratäfchen Parteien beruhl. die von den Arbeier» und So-datenräten Groß-Brrbin» mit einer an Glnstinnmigkcit gren�nden Mechckheit bestätigt worden>st. GS liegt auf der Hand, t>2tz keine der beiden svziatdenvtrarisckzen Parte'«« e» puldc» kann, daß ihr d-»S Recht, ihre Vertraucnsmänner se'loft zu bestimmen, entwundem wird. Der Versuch, den einen»der anderen von ahnen mi» der Regierung zu entfernen, muh daher die Abmachung d« beiden Parteien erschüttern." Der alle md der neue„BorwSrls". ?luf der Suche nach MitschtlMgen rst der auf dt« uwgfücksitche Fd« verfallen, die fricklier« Bov'vcirtSrebakt'ion zu kvscknrbdiigen, auch sie sei im Au-g-ust lstlck kviegSbegeistei� gewesen. Der„B." muß wisi«!, daß das Gegen tell wahr ist. daß die �damalige„B.�-Rcdaftwn den Krieg vi» zur fetzten Mireute bekmnpst, das! sie die Stcknikd der deut» schen Regierung von Anstwg on erkannt urtö die Beiviüi. g> mg der Kriegskrekdite für einen Bruch Mlt den sozialiltt« schen Prinzipien unÄ sine fch/vevc Säiüdlsuivg der Part« betrachtet l-erbe. Ted-wÄ ist si« auch von Anfang an von der Mehrheit des PartrivorstandeS und der General. fvinmifsion chcLmnpft worden, die alle» taten, um«tu« andere Haltimg der RÄ-ckktion zu erM'ingen. Der„B. muH schon arrderswo suchen, uns wird er in{einer Gssell« schcrft nicht finiden. stein Mcktt N Scheideitianns. Der„Vorwärt»' dementiert die Nachricht deS„?okal» Anzeiger»", daß Tchcidenmun sich mit RücktrittSabsichte» trage. An dieser Nachricht sei ntcht da» geringste wahr. Scheidemann sei nicht als Person, sondern al» Verirauensmann seiner Partei in die Regierung eingetreten und sein Rücktrittwürde bedeuten, daß seine ganze Partei sich von der Negierung zurück. ziehe. AMwullg der soz!all'!ischeu beNZgaaz tu ssraufteich. Genf, Z9. November. In der sozialistischen Presse Frank» reich» spiegelt sich immer stärker der Einfluß revolutionärer Fdcen wieder, und die führenden Organe erheben dringend de« Ruf nach der Reorganisation de» französischen Wirtschaftsleben» auf sozialistischer E-undlage. Da».Journal d» P e u p l e" fordert die Regierung auf. keine halb« Arbeit zu leisten. Die französische Arbeiterllaff« wünsche keine Maß« nahmen, von denen doch nur die Bourgeoisie den Vorteil hätte. Das französische Proletariat fordere die Bozialisierun» der Produktionsmittel und de» Handel». Auf diese» Ziel müßten alle fein« Handlungen eingestellt werde», denn e» sti da» einzige Mittel. Europa au» der Katastroph� zu retten, in die e» der Krieg gebracht hat. E« wäre ein Ver- rat gegen den Sozialismus und die Arbeiterklasse, wenn man sie daran hindern würde, ihr Recht auf die Ausübung einer ab» soluten Herrschaft wo hrzu machen. Wenn«» notwendig sei» wird, die Diktatur de» Proletariat» aufzurich en. dann wird e» geschehen, denn die Arbeiterklasse ist jetzt an der Reihe R» herrschen. 6 3 er JS" S •o & r> 49 59 SS 3i

en Waren darf nech während drei Stunden am Sonntag statt- finden. Nähere Bestimmungen darüber werden wohl nocb bekannt gegeben werden. Bon weitgehender Bedeutung ist aber die Einführung der achtstündigen Arbeitszeit in den Bäckereien, Konditoreien und ihnen gl«-chge>telltvn Betrieben, wie sie die Verordnung vor- ichre bt. Zur Zeit dürft« diese Neuerung keine Schwierigkeiten mach.-«, da in den Bäckereien im allgemeinen wegen der knapvcn Meblvorräte mit stark verkürzter ArbestSzeit gearbeitet wird. Da- dnrch wird der Nebergang sicher erleichtert und e§ ist anzunehmei� daß die zwechelSebne später oustanchenden Schwierigkeiten ver- hällniSmägifl teicht überwunden werden, besonders da die Per- ordnung auch die GewerbeaufsichtSbeamtcn ermächtigt, in ge- eigneten Fällen Ausnahmen zuzulassen. Die Kerstellnng der Backwaren und Kondnarwaren für Sonntag und Montag früh wird an den Sonnabenden er'olgen müssen. Das wird in man- chen Lietriebcn nur möglich sein, durch Einstellung von HilfS- pcr'onvl. sogenannten Tagekbächrn. Jcdenialls werden die Bäckermeister gut tun. schon bald sich ans dw neue Ordnung einzurichten, da die Best mmungen am 15. Dezember d. I. in Wirkung treten. Sie gelten auch für die BSaereien und Konditoreien von Konsum, und anderen Ve» einen, sowie für d-« Bäckereien de? GastwiMt chaften. Speis«' am'talten aller Art �Pensionen, ldestanstalten. Fabrikkantinen)- Warenhäuser. Müblen. BahnltosSwi-tschafien usw. DaS Berbei der Nachtarbeit und der SonntagSarbeit sindet auch auf die AS' lagen zur Herstellung von Zwieback. Keks. Biskuits. Hon gkucke« usw. i nwendung, um diese im Wettbewerbe mit den Bäckereiea und Kond toreien nicht zu begünstigen. Vimkostenzvschksse aus RelchsmUteln. Wie wir auS denn ReiSiSarbeiiSamt erfahren, haben di« Vorsitzenden deS Rates der Volksbeauftragten sich damit ein- i verstanden erklärt, da� zur Wiederbelebung der Neubau- tätigkeit sowie zur Errichtung von Not- und Behelfsbauten nach Maßgab? der vom Bundesrat in der Sitzung vom- 31. Oktober 1stl3 beschlossenen Bestimmungen Baukostenzuschüsse aus NeichSmitteln bis znnt Betrage von 1 vst M i!- lioncn Mark gezahlt werden können.___ � ?-run!w0ltlich«r SUVoltUut: Dr. S. AestrlepKe, Strlin Wilmcrsdvck- Druck der Llndenöruckcr-i und Derlogsgeselllchast«. d. v- Tchifsdouerdamm 19 Theater and Oersniennien. Opernhaus Sonnah., nachm. 2V» Uhr; Trelvor- •tellitn*'flr d c heimkehrenden Kriestcr: Die Fledermaus. Abends r'/i Uhr; Der Harbler von Sevilla. Schauspiels Tk Uhr; Judith. Direkticn Max Reinhardt Deutsclies TMr 7 Uhr; Dtr Knatanu Tan Vemadtj. KümmersDlsie 7 Uhr: Rosmersholm. Kieinss Sctiausüielliaas Fa*ancn»tr. I. Port. 5 /Vf lflir: FrüJil'pn-Krwschii. Theater i. d. Könlcarätzer Strasse Dir. Carl Meinhard— lack. Bsrnaccr 8 Uhr: Dl« flwl rruklartcr. Ko möd ie nhaus an der ManchaMbracke 7,«uhr; Tanzende Nymphe BerHner Theater 7�) Uhr: Sleme. die wieder lcudi!cn Oncretlc in 3 Ak'rn. Musik von Walter Kollow Jeden Mittwoch nnd Sunnabend. nachm. 31« Uhr: Lisl's Märchenreise. LessinrJ-Theoler, D rcktion: Victor Barnowskf f'i Uhr: Der Schöpfer. Ueu'sclies KüRCtler-Theater. Th Uhr: Nachf-eleuchtun«. riieraaf: Auferstehung. Theater am BQIovplatx. Direk ion b, leck. Kayssler. 7',, Uhr: Der Blnehrtrlaa. Trfanön-Theater Chi: Frletlrichstr. Ztr.«?7. 2391, 7', Uhr: Der xulc Ruf. Casmo-Theatcr. Lothrincer Str. 37. Täel,'/«S Uhr: Nen! Das 3aktlfe Volksstück kle»! sie goldene Brücke Vorher; CrtUil&(si|( Iptatal.tltaa. Sonntag 27, Uhr: Bar Siaf'taf. r /one \ BLAUE LATERNE Ruboff(ß'zbracfi HOZARTJAAi™ Soziaiilamokf.Wohiveieh-Lislilenbers. U. S. P. D. ••nntno, 6t« 1. Se-.ember. vormittag» 10 Nhr im Lata! uo«-Tempel, Htupisira«- 7. WM" Außcrordentliche MLiglieder-Uersammlnug. Die Nevokutlon unö lkre A ele! Mctsreni: Sroalic vr.?> n d, 1 1 v- ei Ii Art». ?»> Inen ahn MitaU drr II» Pflicht! DIrirnihen dir Nltgllrhc: iperdro t?»h;n sind krtjtlch uitulsainieu. Ter Sorfton», 5 D.: Srep. Suneman«. Verlangea Sie unsern Prospekt ZvJ. WdMet.Mniltfdiinil„Ol« natfirTrcuB�' E�yslk-�bend in den Soi»!ilen-S8lpn. voohlenstr. 17 beginnt weeen der rerkarzteo PoUzetJlanil« ntnst monatlich bei sreker Zustellung in» Haus. Ro-ne:_______ Borname:___ Beruf:......... Ort:________ . Strohe, ..Platz, Nr.— B. S 0. E. r. t.....Stößt Oeffentilche Versammlung alter Angehörigen der Marine Sonnabend, den 30. November, nachmittags 4 im Gewerkschaftshaus(Engelufer 15). Uhr Tagesordnung: Die Marine und die Revolution Referent: Dr. Oskar Cohn. Kameraden, erscheint in Massen!! Einbeiufer: Leopold Döring. 5. Kreis U. S. P. Au« dem Felde luriickKehrcnde Genossen werden gebeten, behuts Zurückerlangung ihres Mitgliedsbuches und evtl. Anskünlte sich an folgende Stellen zu wenden: tttf.: EügeRnos€!i!iM,Yfiiisstr.l2 WiliiT(!i2ekJ)!bloas8!slr.35 Olli an«in-t|l«ilr.H Äiig.RiigM.HeiieKönlgsif.t? ».Scbeilinsiie, ,�.1,.»« iL II, H. IN.„.—..................,....... 0«Mlb«t v.KlckPKiiBotcllunkenihl'iit �citsre..Die Freiheit" t«ncg.n*«uomme. Der Verstand. IV.Abtck Paul Feiler, SteiRstriBe 12 itli... Herrfl.Kotlarjht.Unnmit.i! V.„ 6. MOfltL 8f.ei«lnr5H»tnl;l Vi... August Jarre], Linienstr.130 VII„ Hugo Wetter, � vvv w-mt'V v w'jr1 ImüUw....... 0erva>l«>«5»tti!t»,?>!»« st. st. Cicrlenstr. o." fitxdarnztit cos ♦— i Uhr nnd?»« 4-7 Uhr. reieph««! W«n nirdt« i«,.»z», n»?.«714. � Montag» dcn 58. TkZcmbcr l-lö*» tboiM 8 llbt, ««ii.tjüai in f dum 23.«o». 101«. 1» si-tiv»,» E«»», Beug. Ihr. A. 7!»hlrdchrti«euch erw..»!. >00000000000«000�0«000<>0000' __ � Empfehle«Üen Parteifenovse«» Ocnostlcnen und Sanjf«5' x hrfldern mein nenea Lokal gZur F r i e d e n s h ü 1 1 6; O Vereinszimmer flU 60— 7i) Personen. £Otto Liebich, Wiener Str. 57 s- O Mililitd d U. S. P.« OOOOOOOOOOOOOOOOOCOCOOOOOOOOOOO�>f, iftevointlons-nostKortet j FL spßzißil für k StraBsnUB lZ'ltt. !* 10 Stück hochpolitische IC&rrikaturzeichiHtnKen mit treff- nden 2>nellen Texten erscheinen am I.Dezember neu. CroBef'®ic5td Mnx«ciitrtfkel. Leichter müheloser hoher Verdienst Fßr aus�" i srerrebt Alleinvertrieb bei Abnahme fröQerer ynavtitüieK.. j Walter Kuhn, Rerllq SVV. 11, Schöncbcrgcrstr. 9/' Postkarten-Verlag. j ••#••••• ♦�«�•«•«•••eeeeeaee eee••#•••#••>(«•••««•«••••••«*' crd dd st» ■na DU .bei 'S» ZbS leht acst v«l uikl aut estl d« lti» - iß ia Die »r.?8 Vellage zur„Zrelüelr Ssmavend. Z0.VooMber I9W. frrtteii bi« fWnCT tfrbftbfrrätt obrrtmr!» zu einft „.niluiig zufiiinnit ii Urt�r ftfien ersten T>.ll der Oeratiiiirzen �bei,«n derr'it» im gestriqen Sbxwbln» berichtet Benvsj««tmil '«rth ergreift da« titiivr»i»IIug über die Umftclliuig de> firobiirttcmm. wfitxjrtuiig bei Siubnu'trruilie» und äutvglridi der Löduc»uitge» binden b»l>e Burbe« t»e»dr> er i>ch g>,n',i de» Bortuurs de« �teue iu>en>uiil«. dr'r ittm tui» den R>.»lüUn, i#1 u. S tHiiti u iirnincht �rden tjl W> r t ö»» e u» n» n> ch l. io fübcl er a»d, R o h- 1,1 u l e r i» i ou» den fl e r in e I n schütteln, wir sigen so 'tis im Schnuii.,» ixig kaum mich dir?>a>e»iprtzr deraiioguchi Wir »tüisen u»« ilinite» unter dir löeiiir ichlcdcn. on beneu wir»»» �>l>eii kviiiieii. Lieute urteile» v rlr Pr!riet>c Ii' t D.>ii.Tri Imt *>" solibiirrfche» Gciübl IM Lribe, der heute m> rgoistischr»"0r �ttuiigeii tomnil?>>« Piaghulier d r rsegimi uiia» sind dir lieber. �ochiiiigichieiriile der Betriebe eil ist aride»« Wir t ö» II?» nur lozalisieren. wenn wir»UjU erw o» ho den Wi "toilchxn im nüchnten �»bl» ti B>> l l i u« d c n o r! i ü r " e b e i>»«ii i t> e t und l» Bi i l t r a r d e n für.'N' si v s s r '•'•di dem olfrn fliir« gerrchtlet iNr Prodntirou(anit Ii.' nur r- "leben im n» irn ei»»» error, eic» lünnrii!,>«» bruu'.b Ii mir unch dir Anirlllgeiiz de« dcels'en Bo!:r« 1Il"> l:»i. n d uo» "'d imeiveit iv.»>n dei Vu,»»i d d r geistigri A r t' e:> er ju im« Krrübrr.ruziebe» Wir di- en»e»ich wie Puria« brlm»- bei» Sie müjsen rrtriiiwil, d»|>;n dein Zt.,.», de« t'.cti.t»:?» "lnrhrii und i» ibrr» L>er>»«»>>>,-o.n lB>' j 5>i»u �rden auch d eil Venle' ir aiieikeiineiidüen Juig i de« o,» e» wdiiiifl-iid n>rl.» n weil»r di rch de' suzili'""u» in.>b Her ""b muiüiiirtict leb.»g in- 1 1 gek ven w>-> W i müjien l'r iteiiiigei, fl rlnu-i in d r ,>i»»> ne�n n de ür lniiliii- ?dl>ör<'n. /tiich die ll ii i e i n e d in c r sind>iich><>-'e Zi uNl! oder ""Pumibivliiicdet Wenn sie svüi. I Iin.l MU. I riell weuia r ringe- !sv»i m,'» buden.>o»»den sie ri» um io urostere» tü"» iegeililg» >ruge,i ii»-»» ür um sich Iiernm l»>i Eieu? mehr ifben Bc- '«n I 5 o g r b' r» nicht, iv> e e« in s>> r» t o I l n verlangt 'l das« die B>insrn? v m n>» n a l> l" r r I lind der g e- lomie sdauddetig odne lknisdädifliing v e r- " o d I I I ch, mied Wei«ein« gisunden Siliiie ziisuenmendat '»"» so etwa» dvtb»ich i sür einen einzelne» t ri machen wolle» ''fiin niiin so et»»« mochfN will du»» bin ich oNerdingb st o l z »taiis, Renrgai arnannt zu werden. Die Veiblindluiiy mit den llniernediiirrn konnte durum noch Wii'-n lÄ-iiulii r, zielen weil diele okine!>>,>» dgl erschienen waren °«d die vv» uii« gestellten Fardcrunoen erst einei beiiie»der Jorgen itiittfindrliden Verjominl'ing vornelegt werden müssen. bnben einen ÄH'iozenl-aen Jsnsd log zu in?>>dn oeelungi dei ""*> nierstüiidigen«rbeit»zei«. et sollen also 6?»Inden l'ei'HII d>rrde» Hu«er dem rvrderlen w" eiuen fsiischlag für Ber-! �r»»e en'fl'rrchend der aiuterz.'bl D'rser Vorschlag soll den! �lilrrnehinern unlerchrenei wr'rdrri und die lliilernebmer und �aiwrkschusten sollen bi» zur nachsle» sibung mil posiliv a»« starb, ileien Voesch lüge» tommen. To und so erfolg� dir Eni- Aiiiing. Wenn hiuile manche Kollege» alaribea, mil S'reil r>ne r]i z» degeden, so mus«>ch sage» sie lind sich der Kon- Ithuenzen ihre»?un» nickl dewuß». Heute ist * t Sireik lerne tat. lt« gehör, nicht der geringste Mut Mit denselben Mehrheit wrrd d« Resolutron zugestimmt. Hieraus wird in der lageSordnung: ?srsprkch„na der tvirtsdiastlichrn vnb politische« fttugtii fortgesabren. 911» Erster rgreift L a u s s da« Wort. Er suliri aiisi Räch der gestrigen Sitzung de» Toldatcnraiz hätte ilarlh eine 9lllaike nach recht» und nicht »ach link» rnieii miisjen. Iü e» rrchtig, das« die'tlewerk chiali»- iiihrer»ch vun»»» nichl koniroUiere» lasjen lallen s Warum ist dt'k S o z a I i' i e r u u g» a II»' ch u s«»ach Nicht zuiammeu- getreien. Die Rinolutian ist in viefabr. Bache« Sie ausl M ü b. n, a n» We iii der starke ktrin. der un» sührt's Der Vallzngkrat laiin die ungebeiire 9lrbeil«xir nicht»Nein ' e.sien 15« in»>! dm eine DÜtiordnung au» unleren Rreii'en der« e eben werben. Hinter den K» l i l l e n w-irden spezia!« l r i n g k ä m p s e vero>>slalirl. dessen Namen später in da»?« e. ä i ch i»>>» ch der Ut e v o l u> i o n verz icluiet werde«'oll. Wir w u r> e» daraus, dag man u»« zu p o i i l> v r r 'I I d e I I r u s t. Wir wollen M!i>>«» N'ch! Sbindliider treiben lassen Turcli unsere /'«nii'biciibeit bieten wir den Realiionären ! de» Sa kann e»»ich.! wn ergehen Heuer In txur erste» Tage» d«i' �intiu» find aller- ding, zu ül criri e»e Korder ingen von hr'a-ile» gciielli wer- de». Da» hat aber au"gehört Die Srbeilbzeit muh möglichst i etürzi wr i.en. damit die- znriickTehrenben Soldaten Zlm! nn> ici» Wenn wir aus dre Eewer'ichrilcii gemaetet hätten, bäten wir hrntr dir iller. uiion„och nicht. Tie Kührer der Geivert- et-iisle» ilinssea un'diiigi kr ii>rrillteil werimn Aebrilnr der Se- triebe niiiisen zu de» Verhandlungen herar-gezoge« werden. Vr'rjigeiidcr Buche' eriläil. das« weit gehe,, de Beschlüsse »ichl voiii igrillzugsaudschuu allril«. sondern»ur««»'.er jju- ltiiiiiiiung der Ärdei errüie ge as,i werben könne« Bitolla lmsürvortei dir H lauSmib«»o» Richtlsnien über die Wiebr einiieü» ng dei enilassenen Soldaten Die blöd- silinigiten lt'"b> sorverungeii würdet, jetzt gerade von denjenigen Wir habe» di« sre heilige 9liitg>che Eicklärt da» euren Kollegen tirausten immer wioder ?"nipf. ,» g«-ui mir..... [jjidnnfd) erzeugte treiioillige 7 ifzipitn der 9Irbr!lersch>ift nong. Aravols I»»et Solidarität bat un» dir-se Disziplin gröstle klärte ge,iebeii. Heute, wo wir di« poiilisch« Macht haben, wo !®">n abielliarer. eit auch die wirtschastliche Macht in bei.Hand ™vn werden, ist diese Disziplin an» Solidantäi nolweudiget ,f«n je(Vrifnn.l Neben Sie h!»a»« zu Ihren Kollegen und 'dlrchen S r z» ihi'rn immer und inimer wieder vu» Solidaritäl klaiem Erleunen, Dbnwn hängt e» ad. od wir zusam'nen 'lcchen oVi in de,?<>«w lind die gr'iamle Meiischdert noch>" "ckiie Hösien zu lühren. iLeblnister Bei lall.) De, Redner verliest folgend» Erklärung de, Ae- �*tkichast«n. umeizrichiiet von E o h n, feieting und *'» 6 o m Wir stnd gern bereit,«n Kiierkeniinng der gemeinsamen a'ele mit dem Vr'IIzugsrai de» 91- II T.-.">!»ie» Hand IN Haiib tu arbeiten und ui>» mit ihnen z» verständigen, aber ein Kanlroll- '*chi können IVII dem Vollzug»!« nichl zageltrhen iH-bo!,. denn würde bristen, das« dei Vallzogeea«, ohne den Versuch der "Urständ««iiiift geimickii zu haben, da» Recht bat. Maßnahme» �"ordnen Kouleollinstanzen in unlerer Qrganiiation sind d>» Oriove so in»iii,»gen. dl»«eiier.ilvcrs immliingrn und bei Jwritund Konlrr'lliiiftanzen außerhalb unserer Orgnnisatixneu ""d für ein» gedeihliche räligke» imiir« Crgamiotioiieii un- '"rägl.ch. Wir haben, führ, Varld weiter mu» den drei Kollege, d*kizr,„m et untzeb nai iür aotioendig erachten das« sie °°»«onliolkrech, de« V o I l z» p» r o'», an- '"ennen, denn der groß' Deck der c'rlöoeriammln.igen dtiv» uu'ht Viflroiirn zu der neuen tüganisatioii al» zu der d>>eii m» de» Newertichasirn Die Revolnlion, die alle,.ibei �»nisrn stürzt, kai'n nutzt an dem Stn'M es Aletau- �de,t».r.yfrdandeS ipnrlo.? vorük�r�hen. Genossen, esten , du» nichl so hr's«. wie et gekocht»st Wie werden bestrebi noch einmal in gütlicher W-üs» zu versuchen. � e Wnvrrk- 'ch"'len dekeheen We'nn e» nichl geli-ngl. mäste»wie leh-n 5" Mir ädee di.-«-» D-leinin- hino-ibsninmen. solange diese Zn'gen alwr n.ch, geklo-i s-»h"st:i bu�eri notwendig, dast da» �o» von Uli« in den Geivei sscki-iilen gem ünsu-n aelN0i.ll w x Richtlini«» ane'fiinnl wird lBeilall s «or E ntntt>n ne D'b'u'sslon wird gegen drei Tt'm- '?I«s»l>« l'»««- stilgenb» von f> *nnn ni«n. mann«>»gebracht« ..D> beiit«»m Rooember tagend- Versammlung IfhHi.rr/jjf Aroß Berl'n» N'MMI mit!!«icm Bedauern Kennt il» y* dem Besch ins. de»?'Njicntai•» van Berlin, de« Vertreten r' strif i'.trflt«'m V.,!I,u.b>ra' Nr» fP«.tt. in der Verl-'M w ng Tch'dalenräte da» Wort ,u rgre seu, verweigern, .'*!«> B.schlus Hai der Sosdatenrat, M.',I ahne 91 bricht, die le' N- .'l dz, B- r I'>-« r Arbeiter- und Solbalenrale IS �'• g.» ä h c d e. and damit«mch bi« Er'ingen scho'len»er ?Ui'- tU.-i. Trotz b'"i'« rinshedanerüch«« Bck»« ag de» Soldaten' J;'" w rb er B ifm i errat o'"--« tun. um bi,«brrungensckorten Rev>u"»n z»>chern v-t. d«i wei leren bedauern«»>»'ri? jp ffei» Ing'iife di auch geq-o de., von um» qewählb-n v. e geilrill, die'ig, vlpher am nicht« geliiinmerl haben,.�ju» stinimiing.) Kall»»- Wis ionjen nicht nnr Ä< fahr, in ei» Ehao» zu treiben W r lind bereil« ,»it cii drin,»nd der Weg dizu ist gepfiasieit n»! Krbeilcrräi«», Soldalenräten, Voklz.ig»rat. lLel" basier Widerspruch.) Wir ix-siudrn nu« in einer De».>rftalii"a!iol> Viele Soldaten mache» wa« sie wolle», weil eben keine Vollzugs- geioalt besteht. Drau sten sind Millioiienivertk vo» Material, Pierden usi» vcrschlei.dert worden min willkürlich gebilde-e» Räle» lStiirin. Widerspruch.) Belasten Sie den Vollzug»ral nichl m» neue» 91»s gaben, die i doch i,iun,« de» WiriscktasiSIebenS kann mchi vo» einer Bersamm- tiiiig beichlossen werden, lilnriil!«.)«l» auf eine Frag» de» Redners t nx'r denn Herr» sei. die wirischaiiliche, technische und kaufmäniiische Leiliiidg eines Brtriel»eS zu übernebinetb einige zustimmende Ruse eijchallen und er beinerkl, daß eS nur einige jüngere Geuossen seien und rn die Versaininluug ruft- Per« wechseln Sie nicht Klasjenöetvustlsein mit Gröstemvahnl bricht ein Sturin der E>ilrüstui>g au» �»rufe wie, Ihr habt uu» uii Elend gejährt. Jhi habt Bankeroltpolitik getrieben I er- schalle«. Schließlich erlläri KaliSkit Wenn Sie au» dem jetzige» Dilemma heraus wollen, dann schzasse» S'e eine Regierung inst Exetlitive. Soldaieuräle und Eiewerkschaile» zur wirlschaflliche» Jnierrssenverlrrtuiig. sZuruse: Und keine Ärbeiterröle?) E» gehl nicht, das, jeder sich eine Kalioil« tauft, sich al» 9lr'teiier. und Soldaten rat selbständig macht und aus eigene Faust Politik treibt s Starker Beifall bei einem Teil der Versammlung.) Low: Wicht allein durch die revolutionäre Kraft de» Proletariat». sondern vielmedr durch dm Bankrott de« alten Sü stein» ist da» alte Regime z» iam mengest ürzl. Wäre die Revolution ollei« Älerk der Sozialisten, wären wir nicht aus Kalben Wege stehen geblieben. Wir sinden in der Regierung Leiite. die gemein- sam mil Kapitalisten gi'ari, die Arbeiter grlänipfl und Arbeiter inS FuebtbouS gebracht haben. Wir köiinen nicht glauben, daß die Eberl und Scheideuiaiin uix- den Sozialismus bringen wollen. iFujlinimung.t Wir brauchen eine neue Revolution, um in Slaai Verwaltung und in den StewerkstftafU'n griirrdtich autz»- räulnen. AIS Müller«ie«ien die Nationalversammlung auige- lrelen ist. bat unS vor Frrud« da» Herz stärker geklopft. Redner ich! lest! unter lebhaitem Beifall mit einem Hiiuvei» aus die Gegen- revoiulion. Buis« wendet sich unter lebhafter}tz»stst»m»ng und Wideripruch gegen die MehrheilSsoziulislen. die Schuld an dem Völtermord»»d seinen Folgen seien Redner oerlangt Anerken- nung eine» gebildeten ArbeilSIoienrat» durch den Vollz»e.?ra,. Hermann Müller weift aus den Erirsl der Enge hr» und iührl auSt Wir müssen u»« tonzenirieren aus da» Wichtigste und die Dinge nüchtern beiirleiien. Fm Lande ist eine g> oste Mißstimmung gegen Berlin, weil hier kein, positive Arbeit geleistet wird— Der VollzngSrat ist g gen alle falsch«» Solbatriiräte vor>tegnn»ur ein kleine» Hän'lein Leute steht iLi-bh. Beifall bei euiem Teil der veriamicklung und Znruit Bürgerliche.! Ein Antrag Busse verlangt, daß die Unternehmer, drr sich der Kontrolle durch die 91 rbeiierräte nicht unrerstekleu wollen, durch tSaaiSgrwe SlaatSbeiriebe unter-' stellt sind, bestand au» 70 jungen Hsfizieren. von denen jetzt, seil»! gestellt Ist. baß sie Wert« nach Millionen Mark vergeudet haben.! Noch kurz vor der utevo'ntiao hat«in Ctsfizier ICOOC Mark al», Schmiergeld erhallen. Meyer: Die wichtigste Frage der wirtschaftlichen Entw'ck, i tn»n liegt ln den Hände: de» Auswärtigen Amt». Die Baye», eis che Reg'eriing hat an» Vorschriften ifcer Männer machen wessen, die da tat g sind. Si« bat nicht.mnz Unrech» ge-' habt Herr». d. Bu.«sch« ha»«in Fr>«d«n»angrhot de» Präsideaten Wilson»'cht weiteraeleitetz.«in Sch-eiben de» frähe'-en rmerika. iri'«h«n BotschasierZ Morgentau>p gleichfalls vom Answürtigen Km! uvter'chlagete. D>«r« Lerrt- find»och immer«uj ihrem Maßnahmen zur Demokratstsening hetz deutschen Vokket Unter den bei un« besindl che» Kriegsgefangenen zu bilden. Eleheiin» ral Eckardl. der jetzt in der ltntersuckiingtkominisfio» wegen MißhandUiiig der ftcieg�gefaiioetien sitzt, hat erklärt, dies« Aa» trag sei im AuSwärt'geii Vlmi verloren gegangen. sHörtl Hörtli 99ir können von den Z Millionen Keiangenen in Deutschlan« eine Menge zusammenbringen, die al« Vertreter der Jntev» nationale sich an die srindiicben Sti- gier» ngen wenden werden. um sür ihre deutschen Bnider erträgt"chere Wassenst llstandS» bedingungen zu ettvirken. Man hat meine Absickü wahrscheinlich hintcririeben, weil ich in ineinei« Antrag die reaktionäre Denk» und Handlungsweise der Koimnanbmre der G fange iw ntager g«» lennze chnet habe Der Redner beantragt eine Resolution, m »er die Boll deouslrag'.en«lucht werden, unverzüglich geeignet« Kräs!» zur Mitarbeit im Auswärtige« Amt heranzuziehen und i zu der Kommisfion zur U n r e r s u ch n n g der Anklagen iv e p e n völlerrechtswidriger Behandlung der itrikptpkiongenen in Dentschland Mann« mit m altis.be« Erfahrung aul dem Geblete des Krirgsgeiangenen» .veieii« to.c ehemalige Militärdolmetscher zu berufen. 9Lrr inüsieu schließ! er da» Vertrauen der Gegner zu bekommen, ver» sttchen. Be all.j Au« Der Versammlung wi.d zirr GrschüftSordnung darauf üi, ein• fen, biß neue Streiks entstanden sind Vom Bor» stand- tisch ertlär: Bergmann. Niß des, ebenso verurteilt wür« den. wen,: sie au» demjetden Grunde, wie die biSheitgen.«nt« standen seien. Münsingen'prrchl sich für Abschaffung der Aktordarbett «im», weswegen viel, Streik? entstanden jttid Es ist klar, daß viel« Arbeiter de wahren Aufgaben der Revolu ion nirtst begrtjiiDN ' at.-,i Denn sie sind nicht alte genügend oolsi sich und gewertjchaft» Ich gcüchull Aber wir dür n diese Arbeiter nicht vor den Kopf 'eip-n. wenn sie zur Besserung ch'er Lage etwa» unternehmen wollen, k« ist denn d>xb niiiret nock wie beispielsweise bei Sie» iiien« s.i.!-cht, Redner svrderi bestimmte Dlreltiven vom Vollzug», rar sür die Tätigkeit d r Arbeiterrätr B u o z i n» k i plädiert lür die Interessen der Angestellten. di> bischer zu wenig berücksichtint worden seien, und bittet da» Proletn!al au» den Versammlungen der Ärbeilerräte frrnzu« halten, iprichi aber schließlich selbst sür EberuSchetdemann, wa> groß, Nnriih» bervorrufl. W e i» b e i t jag! das- er während feiner bretsährigen ensstsischea Kosnngenschafl nicht so sckcki-chl gelebt hat. wir unter den hiesigen EinäfcrungSberfisiklnissen.«usführtich begründet er die Ab» siiiaflung de» Akkordsyftem«, zu welchem Quecke in den Daimler Mvivrenwerken der Streik ausgebrochen ist. Die Entl iss-tng der Arbeiter darf in unserem Betriebe nur mit niiserer siiiftiminiiiifl erfolgen. lBravolt Die Sicasgeldkasse mit lll Itüü Mark haben wir übernommen Aus dem Konto Strafgelder stehen sogar. ItztHKlO Ma rk. jede. Fall« um Kleider au» IrgendUetchen un- fauleren Quellen in dm Biitbern tinterftringeii zu können. Redner ersucht unter IfWwftcm Beifall, die Uniernehmer zur Kart- setziing ihre» Betriebe» epentuell zu zwingen. Unter allgemeiner Spaiinunzt nimmt darauf der Bor- sitwnde de» ÄewerllsachftsauSschusje« Eahe« da» Wort. Er iührte auSt Da» berüchtigt« en«ckifche PräiitN-n'ohn-Sqsiem hat Aibeiiei weil mehr ausgebeutet al» die Akkordarbeit, die auch in England durchaus abgeschafft ist. Jeder einzelne Streik ist ß'tzl eine Torheit, am meisten sür di« Arbeiter selbst. Wir wellen ein großzügige» Fundament zur Soziall» s i e r u n g. Den wrrtscha.tlichen Ausbau de» bisherigen ArkeilS» nachweiS-Süfteiii» löunen wir übrrnehuien. Wi, sind durnil be- lchü|Iich, beiliinmle Arbeit»- und Lohnkirdiiigungen für die All- gemeinhelt auszustellen, kommen aber bei dem jetzigen Dnrch» ciilaliderar!>eiteu nicht vom Fleck Wir reiben au« jetzt geilen» seitig auf. Ich mußte die vorhin erivähnte Erklärung abgeben, weit ich riict.k ander» konnte. Konsmen wir zu einer andere» Produktionsweise, daiiu werden auch die Eteweekschasten ander« ausgebaut werden müssen sAhal) Die Fragen allgemeiner Art, wie z. B di» Feriensr.igc, wollen wir in allgemeinen Eliiiiidliiiie» festlegen. Di» Kj-eziulwiiuiche der einzelnen BerufSgruppen müssen dagegen gesundeet behau dest werden. Ich kann mich dafür verbüigen,»aß di« allgemernen ttzruudliiiien bi« Weihnachten«rtedigs sind. sLacheu und Rujet »WeihiincklSgrsichimke.") Auch der deutsche Arberter muß di« Luge aus dem Westnxirlle berückiicbilgen Kein Jndust' ietantz lann sich abschließen und aus die Ausfuhr der deutschen Pro- dukte können wir nicht vetzichlen. Dre Gewe rl iäbx-Sleri n ng wird sich mit dem Uollzir-.Srat schon verständige n. sSachen.) Man kann die Alkotdarbeil nicht mil Sch igwvrteu regeln.Akkordarbeit ist Mordaiswit Elrwiß lanu e» nicht so bleiben wie biSter. aber diese Frage Frage kann nur in Ruhe geregel, werden. 9luch bei der Berech» nunss mich Stundeirlohn jiird viet Streit gkeiien enlnandeu iGehr richligl! E» sind in den letzien Tage» yundritiauseude?,'eue in die iLewerkschasten eingetreten. Sind dir alle über Nack» zu Sozi«. listen genordciif sLehasle Ruse.nein" j Hie, muß ua» vorisichtrg sein. E» ist ii cht alle» Vteld. wa» glänzt. Wenn Si? es können, widerlege» Sie mich iachlich. Wenn Sie aber e>»sach sagen:.Der Eohn sii ein schnechset Kerl", dann sage» Sae mir nicht« Neu«» tfiürinijche Heilertert), kwU ,ni, Sa« schon früher rnsiigl worden ist. Da« Wohl der deutsiüen Broölkernng. vor allem der Arbeite«, sieht jetzi aus dt,n Spiel Nur da« gesamte Jnleieße hat zu gell«». sLet'l ai'er Beijall..sinrtif'.Erkläiung ziurlib nehmen"). Eni Antrag auf Schluß der Debatte uited anaeiumunu«, J-m Echluliwort führ« Wegmonn«,»: Müller hol mich beauftragt, noch einige Worte zu siieten Unseren VollzuaSramulaliedern war es gestern im Reichsiag nicht möglich evn Wort zu Uireche*. Ich behaupte, daß die SoKiaiemrät« eine wohl ulwr legte»iitd-oino.fiidelte Cr- anißrtian siiuö, bx alle« anDere. bloß nichl d.r» Iirteresse der otutron vertreten. siSehi gut!) Eine planmäßige H�'tze hat(legen die S p a i l a i u« p l» p p« einnefetzt Cb- nnchl ich reicht dazu gehöre, muß ich sagen, e» ist luBanersich, daß et so weit tomwiKn muß, daß mau bem Beuo en Liebhwcht, icn jeder non un« hoch schützt, tat dieser Werk« nui Dreck be schmeißt, wie e» bon verschiedenen Seiten geschehen ist.(Sehr richligl) Ich tan«, mär nicht denken, daß der Ewnldpunkt der MehrlheiiS- sc�ialiften soweit gesunken ist. Wenn in Fingblättern die An- iiuzec Liebknecht« und Rosa LnremburgS al« Äaujejnrigen bs» her«srng, Ra si onaive rsa nur,! u reg Ma! etnber.tfen werter« muß. *» wä-« möglich gewesen, unser« WafsenstiksstendSbedin. h ch« al» sicüherer Nisti�ärcKlmeifcher, t lanzn» geil im ytefangeennlager« tätig w«.-n- die krüh-re' daß«r«___________ J______ WW ober unter den Verhältnissen, wo die pobitifche Unreif« noch so kl-v mi» den groß«» Massen Hervortritt, ist«9 nwhi»orläufifl reicht reugc ngif,,«n« Rativna l!t>ertfairmi>Ii>! reg so Hat» über Kaps zu Stand« zu bpingen, wi« e» von»ieien Seiten gDwünfcht wirb, burckj w Haltung de».Vorwärtv" die grosse bürgeeiiihe, nar« Mass»« ihren Destreburegeti urrierstützt wind tvnfe in OMmI fnachi««utitünnC tt«flik&A Tut bna stancho GaSen LaiÄräte imib Pfuffem.>och großen ErnMtz. Da ist dt«> «tlmmuim noch nicht reif für die Ratbiwwsrfsmmlun«. Vor- i tiaiKf; Mutz ein Gesanitkongrsß der Arvoiter- nnd Zoldatenräte !« Verl in zusammentreten. Der SKelmer gcht auf einzelne Husfüünmgtti der DiSiussion Der Redner geht auf einzelne Ausführungen der DiS kussionSrcdner ein. Wenn Knliskt hehnuptek. es seien von auS wältigen Arbeiter- und Soldatenräten Millionen werte de r g e u d e t, so ist das ein« unerhörte Verleumdung. Ich slelle fest, daß ohne das Eingreifen der A.- und S.-Räte die Anarchie in Deutschland schon bestände. Wenn sie die Ordnung, die.früher bestand, noch nicht bringen konnten, so ist das selbst- verständlich. Wenn Schwierigkeiten bestehen, so sind das die Folgen /des langen Kriege?. Verantwortlich dafür sind diejeni- gen. die den Krieg herbeigeführt haben, und bis zu seinem Ab- schlug immer noch durch Wort und Tat unterstüdt haben. Ge� nasse Cohn meint, es müsse ein Kollektivvertrag mit den Unter nehmern zustande kommen. Die Grundlage dafür muß die An- erkennung der Aroeiter als gleichberechtigte Faktoren in der Leitung sein. Tie Unternehmer müssen"dieses Zugeständnis machen._ Wenn nicht freiwillig, müssen sie dazu gezwungen wer- den. Die Zeit zum Betteln und Bitten hat aufgehört. Unsere Versammlung muß in Zukunft den Charakter einer großen gesehgebenden Körperschaft erhalten. (Sehr richtig?) Dazu gehört ein neues Wahlsystem und Neu- Wahlen überhaupt, ferner ein« Tagesordnung und deren Erledigung in parlamentarischen For» m e n. ES �iviirde zu weit führen, setzt hier über alle eingelau- senen Anträge zu diskutieren und abzustimmen. Wir haben die Anträge gesichtet und empfehlen Ihnen dazu folgenden zu- sammenfassenden Antrag: «Die von den'. Vertrauen der Arbeiterräre getragene Zehner- Kommission, die Gewerkschaften und der Vollzugsrat verhandeln mit den Vertretern der Unternehmer, um die den Betriebsräten zustehenden Rechte festzulegen. Die versammelten Arbeiterrale erkennen an, daß nur eine systematische, organische Entwicklung des Wirtschaftslebens am sichersten und schnellsten zur Sicherung der Errungenschaften der Revolution beiträgt." iDer Redner schließt mit der Bitte, sich in Angelegenheiten der Betriebsräte nicht an den Vollzugs rat zu wenden, an den immer neue und dringende Tagesfragen herantreten. Es sei un- berechtigt, wenn behauptet werde, der Vollzugsrat Groß-BerlinS stelle sich als Diktator hin. Wenn aus der Provinz fortgesetzt Anfragen in unheimlicher Fälle bei dem VollzngSrat einlaufen, so müßten die Antworten hierauf manchmal nicht im Sinne der Fragesteller erfoljrn und dann heiße es: Von Berlin auS wird Diktatur geübt Esfällt uns nicht ein, eine Dik- tatur zu üben. Wir betrachten uns als ein Provisomam und werden dann Platz macyen, wenn sich die Errungenich riten der Revolution so konsolidiert haben, daß ein« Vertretung des Volkes vorhanden ist, von der man annehmen kann, daß sie wirklich im Interesse der sozialistischen Republik handelt. Albrrcht regt zur Geschäftsordnung an, in dem Gesetz Über die Aktrengesellschaften die Bestimmung über die Zu» sammenfcr ing des AufsichtsratS zu ändern. Der Vorsitzende bringt den Antrag Weg mann zur Abstimmung; er wird einstimmig angenommen. Ferner wird der Antrag Moher in folgender Form angenonimeti: »Die Millionen Mark für NotstnndSarbeite«. Für die sofortige Inangriffnahme von Notstandsarbeiten will d:e Stadt Ehar- lottendurg vorläufig 10 Millionen Mar? zur Verfügung stellen. Die Gesamtausführung der Projekte selbst wird etwa 60 Milli»- nen Mark kosten. Zur Beschleunigung der Arbeiten soll die Ge- nehmigung und Ausführung den Deputationen überlassen wer- den. Vor allem kommen in Frage FnstandsetzungSarbeiten in allen städtischen Gebäuden und Betrieben, die Regulierung von Straßen, insbesondere der Spondauer Chaussee und die Dieser- legung und Neupflasterung des Spandauer Berges, die Anke- gung einer großen Verkehrsstraße im Zuge der Sovhie-Ehar- iotte--Straße. der Bau der Caprivibrücke, die Errichtung von Ufermauer». Ferner sollen sofort in Angriff genommen wer- den KleinwobnungSbautcn und sogenannte Schnelkvauien, die für die Unterbringung wohrrangsloser Familien dienen. Strasieuansschmilckung für heimkehrende Krieger. Di« Stadt Charlotten bürg hat für den festlichen Empfang der heimkehrenden Krieger 15 000 M. zur Verfügung gestellt. Schafft Arbeit! Die Verbände und Vereinigungen der graphischen Gewerbe erlassen einen Aufruf, in dem«S heißt: Jeder Arbeiter, der zurückkehrt, muß Arbeit finden bei lohnendem Verdienst. Die unterzeichneten Verbände und Bereinigungen rufen ihre Mitgtieder auf, icirig iniczuwirken au dieser großen Aufgabe. Insbesondere bitten sie die Verleger, nicht in klein- sicher Verzagtheit zu zögern, bis der Markt nach Neuem schreit, sondern sofort mit FricdeuSwerken zu beginne«:m Vertrauen auf Deutschlands unzerstörbar« Zukunft. Neder dir künftige Gestaltung Gross- Berlins haben im Ministerium des Innern in den letzten Tagen eingehende Ver- Handlungen stattgefunden, zu welchen auch Vertreter der beteilig- ten Gemeinden und Kreise sowie der Provinzialverwaltung zu- gezogen wurden.'Dabei hat sich ergeben, daß unter den veränder- ten Verböltnissen eine befriedigende Lösung der durch die jetzige Zersplitterung hervorgerufenen Unznträglichketten nur durch die volle Vereinigung sämtlicher in wirischftlichem Zusammenhange mit Berlin stehenden Gemeinden zu einer Gemeinde Groß- Berlin erreichbar ist. Tie Vorarbeiten werden, in enger Füh- lungnahme mit den beteiligten Körperschaften, unverzüglich aus geführt werden, so daß die gesetzliche Erledigung sofort nach dem Zusammentritte der hierfür zuständigen gesetzgebenden Körper schaft vollzogen werden kann. Fortzahlung der Familiennnterstgtzung. Wie wir erfahren. sollen die Familienunierstützungen für Kdiegsteiknehmtt ganz allgemein bis zum 31. Dezember 1918 weiter gewährt werden. Darüber hinaus sollen den nach dem 80. November 1915 zur Entlassung kommenden Mannschaften noch zwei Halbmonatsraten an Familienunterstntzungen ohne Prüfung der Bedürftigkeit ausgezahlt werden. Der betreffende Entwnri dürfte schon in den nächsten Tagen fertiggestellt werden. In der Verwendung der beschlagnahmten Waren und Lebens mittel aller Art ist jetzt eine Aenderung eingetreten. Bisher wurden alle diese Sachen der Wumoa und durch diese der Rüstungsindustrie fift die Schwerarbeiter zugeführt. Nach einer Verfügung des Staatssekretärs Wurm kommen sie jetzt der ganzen Bevölkerung von Groß-Berlin zugute. Die Verwertung und Ver- teilung durch die Wumba bleibt bestehen, nur daß deren Ver- wertungsstelle jetzt staatliche Bcrteilungsstelle für Groß-Berlin ist. Neüenvachimg der KriegSgesellschaften. Der Vollzugörat hat eine Abteilung für Uebergangswirtschast gebildet, die Kriegs- gesellschasten und Ausschüsse überlvacht und dem BollzngSraiSmtt- glied Bernhagen unterstellt ist. Ihr Sitz ist km Abgeordneten- hause. Zimmer 41c. Dorthin sind alle die Bcaufsichrignng sol- cher Stellen betreffenden Zuschriften zu richten. LebenSmittelverteilung. In der Zeit bis Montag, den 2. Dezember, wird an diejenigen Kunden, die in den Speisefett- kundenlisten der in den Bezirken der 74., 179. und 210. Brot- kommission gelegenen Geschäften und bis Dienstag, den 3. De- ze ruber der in den Bezirken der 72., 73.. 75., 77. bis 79., 83. bis 85.. 90.. 105., 180., 181., 192., 208., 212., 223. und 228. Brot- kommissisn gelegenen Geschäfte eingetragen sind, pro Kopf 125 Gramm bzw. 200 Gramm Käse verteilt. In den Bezirken der Brotkommissionen Nr. 1, 10. 11, 19. 21/ 22. 27 28. 30. 31, 35. 37 49, 54. 55. 54. 73, 75. 76, 83. 8? 86, 95, 101 105. III. 114, 117, 120. 121, 123, 124, 133, 134. 144, 147, 150. 164, 165. 167. 171, 177, 182, 183. 191. 196. 199. 200. 202. 208. 207. 208. 209. 211. 214, 215. 217. 222. 224. 227 beginnt der Verkauf der A e p f e I am Sonnabend, den 39. d. M.— Am gleichen Tage beginnt in den Brotkommissionen Nr. 133, 144. 147, 159. 164 165, 182. 183. 198. 199. 207, 211. 215. 217. 224 die Ausgabe des dritten Pfundes Zwirbeln und in den Brotkommissionen Nr. 9. 10. 11. 14. 19, 21. 22, 27. 28. 89, 31. 35. 87. 95. 101, 114, 117. 120, 121, 123. 124. 128, 129, 134. 167. 177, 186, 191, 300, 203, 227 die Ausgabe von 5 Pfund Mohrrüben und des zweiten bzw. dritten Pfundes Zwiebeln.— Auf Abschnitt 80 der LebenHmittelkarre der Stadt Berlin toird Pfund Kunsthonig abgegeben. Die Preise für Kunsthonig betragen: 39 Pf. für Pftind und 78 Pf. für 1 Pfand im Ausstich und 80 Pf. für 1 Pfund in fertigen Pfundpackungcn. Ein Scheckfchwindler hat einen Juwelier Unter den Linden erheblich betrogen. In dem Geschäft erschien ein feingekleideter Mann, der sich Assessor Dr. jr. v. Seßberg nannte und angab, daß er in einem Pensionat am Kurfürstendamm wohne. Dort war er auch, wie sich ergab, unter diesem Namen wirtlich abgestiegen. Ter Knude kaufte drei goldene Uhren, zwei Taschenuhren und eine Armbanduhr, alles zusamnwn für 2750 Mark, und liefe sie sich nach etwa 28 Jahre aS, 1.70 Morst groß und schlank und hat heMlondck Haar, ein längliche? bartloses Gesicht. Tagung der Toldatenriite. Das Bureau der Soldaten-Aäü Gwß-Berlins machr bekannt, daß die Vollversammlung affl 28. November auf Sonnabend, den 30. November, nachmittags 3 Uhr, vertagt wurde. Di« Versammlung findet wieder is großen Sitzungssaal des Reichstags statt. MS erster Punkt dsc Tagesordnung wird der auf der letzten Versammlung nicht meht zur Beratung gelangte Antrag:.Nationalversammlung" ver- handelt werden. Die Soldateuente der Sanität« anst alten des GaedekarvS und des III. Korps werden gebeten, ihre Anliegen schriftlich bei« VollzugSrat. Abteilung EaiiitätSweien, Herrenha«S(Leipziger s&ttcße), Zimmer 2, einzureichen. Persönliche Besuche werden dort in der Zeit von V— 1 Uhr vormittags entgegengenommen. Der»Rat geistiger Arbeiter", Berlin, veranstaltet Montag- den 2. Dezember, 8 Uhr, im Blüthner-Saal eine große öffentliche Kundgebung. Redner: Dr. Kurt Hiller(Wer sind wir, waS wollen wir); Dt Helene Stöcker(Die Frau und der Pazifismus); Dt. Alfons Goldfchmidt(Sozialisierung und Arbeit); Arthur Haltt- scher(Die Geistigen und die Parteien); Dr. Armin T. Wegnet (Die Mobilisierung der Menschheit)); ein Vertreter der sozio- listischen Studentenpartei und ander«. Zur Deckung der llnkoue» wird 1 M. erhoben. Karten bei Wertheim Umtriebe der Gegenrrvnlttsion. Ueber dieses Thema sprechen aus Einladung des Bundes Neues Vaterland in ein-r Volts- Versammlung: von Beerfelde und der Volksbeaufiragte Ströbel. Die Versammlung findet heut«,«onnabeud. abends 8 Uhr, än Kaifersaal des Rheingoldes statt. 5. Kreis U. T. P. Genossen und Geiwssiirnen, die gewillt sind- hilfsweise gegen Bezahlung zum Austragen der..Freiheit" bst zur vollständigen Regelung der Speditionen sich betätigen P wollen, werden gebeten, sich heute(Sonnabend) abend von 7 Uhl ab im Restaurant Poweleii, Jostystt 7, zwecks 2*' sprechur.g und Zuteilung der Touren einzufinden. Der Vorstand. Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, den 1. Dezember, vor» 9 Uhr: Pappel-Allee 15=17; Neukölln: Idealkasino, Weichselstr.? Oberschöneioeide, Wilhelminenhofstr. 43 bei O. Pomp: Fr»- religiöse Borlesung. 10% Uhr: Kleine Frankfurter Straße v- Vorrrag von Hern: Dr. Hermann Hasse. Gäste willkommen. Postsendungen nach Russland können wegen UnterbrechuuS der Eisenbahnverbindungen auf russischem Gebiet bis auf weite- res nicht befördert werden. Bei den Postanstaltc» noch vorliegende Sendungen nach Rußland werden den Absendern zw rückgegeben. Verordnungen. Mllitärverforgmig. VerjorgungSans prüch« können angemeldet wwchSL ») v o r der Entlassung beim Truppenteil, d. h. öei der Dienst- stelle, die die Entlassung— ordnungsmäßig oder behead» mäßig— bewirkt. b) nach der Entlassung bei dem für den Wohnort zuständig»' Bezirtskommando(BezirkSfeldwebel). lleber Versorgungsansprüche ist best: inrnungs ae-.n äß sedÄ Soldat vor seiner Entlassung vom Truppenteil zu belehren. T» unter den obwaltenden außergewöhnlichen Verhältnissen diese Be- lehrung nicht überall hat stattfinden können, sind alle Bezirk?- kommandoZ(Bezirksfeldwebel) sowie alle Versorgungsämt« angewiesen worden, jedem entlassenen Soldaten, der sich mit An- fragen über seine BersorgungSsnsprüche an sie wendet. Auskunft zu erteilen und ihm zur Förderung feiner BersorgungSangelegen- heften mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Der KriegSmiuister. Der Uutersiaatsf-ekretär: Im Auftrage- gez. Göhr«. (gez.) Graf von Schmeitow.... Jr den Tempel der Meiscklheit erriÄen. Wir und die Revo-; � Penfionai bringen. Hier gab er dem Boten einen Scheck auf luncui. Und toic nen lind unter'Bonner. j öie� Tiskontogesellschafd Der Juwelier erhielt sedoch doij keine Der Streik bei Daimler beigelegt. Nach achttägigem Streik bei der Fa. Daimler oerhaodelft am gestrigen Nachmittag der VolkSSeoustragie Barth mit de! Direktion der Daimlerwerfe. Es kam zu ein«. Einigung auf fol- gettder Grundlage: 1. Es tritt bis zur generellen Regelung durch Kollektivverträge eine Erhöhung der Akkord- und Stundenlöhne in der Weis« ein. daß bei einem Durchschnittsverdienst bis zu 2 M. ittff:«in wöcheutlicher Zuschlag von 20 M., bei einem DurchsosniitSner-' dienst über 2 M. eftl wöchentlicher Zuschlag von 15 M. pro rata der geleisteten Stunden bezahlt wird. Sämtliche jetzt bestehenden Zuschlage werden von setzt ab:« die Akkord- bzw. Stundenlöhne eingerechnet. 2. Diejenigen Wordsätze. bei denen der Durchschniiisvek- dienst der Abteilung nicht erreicht werden kann, ebenso neue Akkorde werde» durch eine paritätische Kommission einer Neu- regelung unierzogen. 3. Lchrltrsge erhalten im I. Fahre 10 M., im 2. Fahre 16 M- im 3. Jahre 20 M. pro Woche, im i Fahre für das erste Halbjahr 80 Pfg. pro Stunde, für das zweite Halbjahr 1 M. pro Stunde. 4- Sämtlichen Angestellten wird ein sofort zahlbares ein- monatliches Grundgehalt plus zwei Teuerungszulagen für du Ledigen mit einem Gehalt bis einschl. L00 M.. für die Berheirm«- ten mit einem Gehalt unter 400 M. eine weftere Teuerung?- zulage gewährt. Die Forderung aus Gewährung eines Enischuldungsbeitrageß lvirp bis zur grundsätzlichen Regelung zwischen den Angestellten- verbänden und dem Verband Berliner Metall-Jndustrieller zurück- gestellt. Eine Anrechnung der oben gewährte» Vergärung auf den eventuellen spätere» Entschuldung sbeitrag findet nicht statt Die Regelung der Grundgehälter wird ebenfalls der grundsWichen Vereinbarung zwischen Angestclltenverbmrden und dem Verband Berliner Metall-Jndustr! eller vorbehalten. 3. Diejenigen Kollegen, welche wegen ttrer Tätigkeit als rbeiierausschuß-M: tglieder. Vertrauensleute und Kommission-?- Mitglieder nach dem Hilfsdienstgesetz eingezogen wurden, erhalten eine Entschädigung von 1000 M. Die Unterhaltsberecht igten der hierton Gefallenen erhalten 3000 M. Die Verteilung' unier die Bezugsberechtigten übernimmt der Aröeiterrat. Die Prüfung, wer unter Vorstehendes fällt, entscheidet der' Arbeiterr« unter Hinzuziehung«inec- Gcivr'ff■•--s und im Einverständnis mit der Direktion. Ein unerhörter Vorfall hatdioArto' der Fa. Th-HrldeSrandt to:.> st,-.-. früh die SCrbeu niederzulegen. Die BetriebÄrstung..:piCl eiuen Teil der Arberter zu entlassen, unter dem Vorwand pst- ,uS Rote. Fahnen! Rote Fahne-ck 0" UJIUIZ Dem loQQvQNo, Die iTÜ* dem Felde heimkehrenden Arbeiter müßten wieder eingestellt war- den. Den Vorschlag der ArbeiierdertreMr. zunächst kste ASeuSze-t. Zahlung weil der Käufer aar kein Konto hatte. AuS dem die letzt«kv Stunden beträgt, zu verkürzen beantworiete'dfe Pensionat war der Herr Doktor urieri** ausgezogen. Er ist' Betriebsleitung mit der Entlassung der Leiden Z�gi�