rri� i est ie 5«' laW infaO» und igund zu» infta Lag« >t auf wenn unde» -ndtt, 'irge� iguM st S«' iuiy'� nizen bcTi" : vor- wcn« btig-' rcllc». ,'ülZ-c insO rolt erung lifäfr Mc!- t> van naht' ische» t die ione» crie« R'b- de« n de» j "g Preis TV Pfennig. Morgen-AttSgave. Redaktion Bvrli« WO. CdMffBatierbftnm WH. Kernsprrchrr Ämt Norden 2*94 und SS»«. *[*»rschein« zi»«>m«l«agllch. m»rg»n» und nochmMog«, ?,"vnn- und Xeftl-Aen nur nior««n». Drr Bezuioprei» beträgt bei Zuftellung in» Hau» wr Srols'Beiltn monatlich 2 Nord, nach JjMtliolb(SuFendung unter Streisbond) 4 Mord. veiteNungen Ilnd vus weitere» ouelchlieblich an»I« Expedition zu lichten. Fitr die «lediguag auswärtiger Beltellunpen ist vorherige kinsendung der Bezug,«, dühr erforderlich. berliner örgan Spedition! Verlfn NW«. Sernfttrcchcr: Am« Norden Schfffbauerdnmm r Ii« 07 und II»««. 19 II». rlerat« dosten dl« stedengespalten» MMimeterzeU« oder deren Rar»« Pf..Kleine Anzeigen'' da» feltgedrrick.te War' tlv Pf., jede« weiter« Wort lb Pf Teuerungezufchlag S« Prozent. Bei Familienanzeigen und Psrfammlung»ankand>«unge« von G««>« hlchaflen und pokitifchen Vr» ganifationen Fällt der Truerungazuschlag fort. Jnferot» stir die Morgen- »gäbe mllfsen di» S Uhr abends am Tag» zuoor, Inserate für dl« ichmittagoauogad« di« v««m. 1l Uhr del der«xpedttion ausgegeben sein. au Na der UnMöogiM SsMeWSlrakschen Vartei ZeuWMs �ahrftang Sonntaft, den Z. Dezember 1018 Nummer 80 ist Sas Wahlrecht für die Natianal-Verfammlung. ertraf durii .iM I»»' liitev oerrt Znne» .■> i" it iO r all' ben� 1 l'" -ruh« Jle Bffl« S«y r«. reie» ig i« c rei» h bell u> ,me» i dv» och«- eu» J» ialie- diest BZiinchen, S0. November. Heute vormittag trat in der Ab« «�ednetenkammer die erste öfsentlich« versauimlung der Dele- ll�len der Arbeiter, und S�ldatcnräte KapernS zusamnien. Die 'bung eröffnete Ministerpräsident CkSner»it eine: '"liiindigen Ansprache, in der e: �1.«. ausführte: j, Di« Schuld an dem Zusammen d r u ch trägt der . Distel c>n politischem Sinn und der Mangel an politischer Bil- % der Nation Wenn taS deutsche Dolk eine Demokratie Heesen wäre, wäre der Krieg nicht über den September 1014 hin- verlängert worden. D i e Grundlage« der neuen �wokratie sollen die Arbeiter-, Soldaten- Baoernläte bleiben. Die ganzen Treibereien der "'fti Wochen hiben weiter keinen Z»e«, als tnese Grundlagen rrw Die neue Tc-n»krat!e iül nicht dgrin iestehey., da� oder iiins Jahr« Wahlen ftatrsinde», sondern daß die pp.. sich selbst unmittelbar betätigen und mitarbeite« an den �-»geiibeiten der Gesamtheit.?o« den Unzähligeu. die bei mir � und ungefähr 99 Prozent der tvevötkerung hinter sich habe«, �"'chi ein einziger Schrei nach der Nationalversammlung aus- j�Dchen worden Ich'bewundere den Nut der Presse, dass sie Jjp�devtc wagt, jene» elende»eschäst fvrtzusede«, da» sie vier- �«Ifc Iebre getrieben hat. Aber noch mehr bewundere ich die ,"fleti. die genau wissen, dasz sie viereinhalb Jahre lang ange. worden sind. Es ist heute in der Presse z« lesen, d»st meine jp>°?uvg erschüttert ist. das ist nicht richtig, obwohl mancher Herr ,j., Ministerrat sich heute«ach nicht recht in den neuen Peist hin- "llnden kann. jp Der Ministerpräsident besprach sodann die Gefahren, dt« r.., Arbeiter-, Soldaten- und Sauernrat von innen«nd aussen und kam'' kj ipr-chen. Rl0icn. �i®uch Gtchen das Auswärtige 9fm< nahm dxr Ministerpräsident .'r schari S ellunv: den Sotf, tkr�lierger usw. erkannt« er nur dann auf die Treibereien in der Pfalz wo gewisse Kreise Neigung zu Frankreich sine.Trradenfrist' zu. . flers Anpassungsfähigkeit. �ent«' Im besonderen beleuchtete er Erz- Leute«ie et Knuten bei der >e n vertrauen finden. I Gigner fuhr dann noch fort:.Ich sehe das Hell Deutschlands rinxx kräftigen e»tfallung der Glieder. Wenn verlin nicht p aktionsfähig ist, so müssen wir in Bayern»ersuchen, zunächst i/selbstzu helfen, nicht um unsloszuivsen. son- j,!1>m Interesse des Ganzen zu handeln. Wir müsse« die �"»er des alten System» auskehren. Gelingt un» das , dann ist Deutschland veiloren/ Zum Schluh �Ms dxr Ministerpräsident auf die Liquidierung de» Militariö- —. 6« spreche« und glaubt, daß auch die Volkpivehr eine tzorte- 3" don gestern ist und durch die Ereignisse überholt ist. Für "r j,,' Umwenden Friedentverbandlunge«, stellt Vay«r« hie Forde- �9. dass die Armee nich! nur in. Deutschland, iontern!« der �"Sen West beseitigt und nur noch von Palizeitrwppen di« Sicher- 'l de» Lande» gewährleistet wird. ftl rste« IL* an- «lte» eich« öll-g inen, ner- )i. für wir zu- z in sein cheit soll. do.t S- Der Txkal'er vor klv C«kt«?eeerptk. » Lvndon, 2Z. November. Der GencralstaatSanwalt Smith kj k in einer Rede in Wimborne. dass e» die Politik der Regierung .' I«weit ihre Macht e» ihr gestattet, bei den Alliierten darauf � bringen, dass der Kaiser persönlich zur Verant» in* G für Verbrechen gezogen werbe, für die er persönlich p'Jssier Linie verantwortlich sei. Sie will, dass er Gelegenheit •Wie. sich gegen die Anschuldigungen zu verteidigen, die ihn erhoben werden. Eto Vl?chz?ßle''. . 90. Nrvember. f«. T. v.) Der König hat " l' aus Bobenhausen folgende Kundgebung erlasseni An das Würltemberger Polkt *. �Bie ich schon erNärie. soll meine Person niemasz ein �' dernis sein für e>ne freie Enhoirflnnj der Verhältnisse de? �"bes«nd dessen Wohlergehen. Geleitet von diesem Gedanken. ich mit dem heutigen Tage die Krone nieder. Allen, die jn 4»„ 57 �nhrrn tre» gedient oder sonst Gute» erwiesen 'u. M; allem auch vnserv heldeuriüiigea Truppen, die durch vier Jahre schwersten MrtgenS mft grSsstkn, Opfeemut Vvn Feind vom Baterla�e ferngehatten, danke ich aus Herzensgrund. Erst mit meiüe« letzten Atemzuge wird meine Liebe zur teuren Heimat mit ihrem vokke erlöschen. Ich fpreche hierbei zugleich im Namen meiner Ge«»ichkin. di? nur schwer»« Herzen» die Arbeit»um Wohle der Armen«nd Kranken im biSheeige« Umfange niederlegt. Gott segne, behüte und schütz- i»nser gekivblaö Württemberg in aller Zukunft! Die» mein Scheidogruss. /«Melm. L!öytz ZvNge wer de« Irtede«. ionds«, SA.?!ovember. kReuter.)?sn einer Nede«NN Nechnlittcgs in N e w c a st l e erNärte Lloyd George: D<. Ar,«»«, äi-t»rn bo»»er tammonden A»nj«v-'iz entschieden werden mutz,«uss«in gereel'ier und unnachgiebig gerechter Friede sein. Hob« die Aragr der Entschädigung«« erklärte Lloyd George: E» ist Grundsatz gewesen, dass der v«r- lterende bezahlt,»nd nach diesem Grundsatz sellten wir gegenüber Deutschland vorgehen, da» die Krieg? losten bi» zur Grenze setner AeistungStShtakeit zahlen muss. Deittschland darf die Eni» schädig,, ng in cht auf di« Weise zabiea, dass e» England mit billigen Waren überschwemmt. Alle Alliierten erwägen diese Frage. Wir haben»in« grass« Kommission«rnannt, in der jede MeinungHschattierung vertrete»» ist.»« Dentschlaudi Leistungsfähigkeit zu nnteesuche«. An der Gerechtigkeit der Farderung rst kein Zweifel. Frankreich untersucht diese Zeape gleich-allS i» Lichte der a uze reib ertlich schweren Schäden die seine« Städten zugefügt find, abgesehen von den Kasten der Führung taJ Krieges. Indem«t die Frage stellte, ob niemand ?Sr die Verbrechen des KrtegeS zu bestrasen sei. erklärte Aohd Aeoege: Ich wünsch« keine Politik der Rache zu be folgen, aber wir müssen jetzt so handeln, dass künftig Leut«. die sich versucht s üblen, dem Beispiel der Herrsch«, die die Welt in diesen Krieg stürzten, zu folgen, wissen,»ao sie schliesslich ermattet. Die Krag« der Perautwortung für den Einfall in Belgien»vurde einig«« der grösste» Juristen dieses Lärche» Übertragen. Sie kamen schliesslich der SÄerzeugung, dass der Kaiser sich«ine» Kriminal verbrechea« schuldig»«macht hat, für daS er zur Verantwortung gezogen werden sollte. Ich halte e» für berechtigt, dass di« ieväe, die unsere Gefangenen nicht menschlich behandelte«, zur P»ra»t> w o r t u» g gezogen werden. England würde mit reinem macht werben soll, der die Leben von Millionen der besten jungen Männer Europa» gekostet hat. s» i,. alle», wo» ich dazu sagen kann, die», dass in diesem Fall« für Könige und Kaiser eine andere Gerechtigkeit bestehen würde, wie für arme unglü�lichc Verbrecher. Zwei«nzweisel- hafte vergehen gegen da» Völkerrecht sind begangen Warden. Da» eine war da« Vergehen gegen die Menschlichteit. diesen grossen Krieg zu planen, da« andere der Bruch de« vilderrcchts Air müssen dahin wirken, dass die Lehren diese» schrecklichen Krieges, der sa viel in der Welt zerstört hat. der den Lauf der Zivilisaiion aufgabalten und sie auf vielen Wegen zurnckgabrangt hat uud Spurdn in Leib und Seeie von Mvriaden in vielen Ländern zurückgelassen bat, nickt vergessen werden. Wir müssen dahin Wielen, dah durch unser jetziges Borgeheu, durch ein ge» rechtes, s u r ch l l» s e» und«itleidloseS Vorgehen solche Verbreche« nie wieder in der S c schichte der Welt wieder- holt werde«. krSnzevde Ausgaben. Neber den wesentlichen Inhalt der Verordnung Wer Wt Wehlen z«r»ersassunggebende« deutschen NatiOnalversammlnnO wird folgendes mitg-te lt: Die Mitglieder dor versaffungggebenden deutsche« Nattoaal- versammlu», weiden in allgemrinen,«amittelbaren und geheime» Wahlen nach den Grundsätzen der ver» hältniSwahl gewählt. Jeder Wähler hat eine Stimm«. Wahlberechtigt sind alle deutschen Minaer und Frauen, die am Wahltag«, als« a« IS. Kebruar 1919, da« 20. Lebensjahr vollendet habe». Da» Wahlrecht ist hiernach gegen- über dein SleichStagSwaytrecht aut die Sraurn. auf die 29- big 2üiabrigrn und auf die Personen doö Soldaten standeS ausgedehnt »ordeu. WahlauSschliehungvgründe sind lediglich Entmündigung und Vormundschaft sowie der Borlust der bürgerlichen Ehren« rechte; Konkurs«nd Armrnunterstütznag sind »ich» mehr ä a h i a u S s ch l i e tz u n g ft g rö.n d r. Wählbar sind all« Wahlberechtigten, die am Wahltage seit mindesten« eine« Jahre Deutsche find. Die Wahlkreise inteilung beruht ans dem Grundsätze, daß auf durchschnittlich 150 009 Einwohner nach der BalkS» .iSHIung vom 1. Dezember 1919 ei» Abgeordneter entfällt und bort,>», Lande«, und SerwaltungSbezirkSgrrnzen bei der Wahl- kreiSeinteilung berücksichtigt werde« müssen,»in Ueberschuh von m udrstenS 75 000 Simvohner« volle» 150 OCO Einwohnern gleich. gerrchuet wird. I« Preußen bilden die Ncinrren Provinze«, dir grofteu RegirrnngSbezitkr sowie Verlin je einen Wahlkreis; an. der« RrzieruugSbez rky find, zum Teil auch mit nichtpreuhischrn Gebieten, zusammengelegt Warden. Vayrrn zerfällt in vier, Sachsen in drei und Württemberg i« zwei WshKreise. Baden, Hessen und EtsoS-Lathringe« bilden je»ine« Wahlkreis. Di« kleineren Bundesstaate« find zn Wahlkreisen vereinigt worden. Bezüglich der»ählerlistea folgt da» Gesetz tm allgemeinen de« ReichStagswahlrecht, weil e» notwendig erscheint, die Grundlagen für die Uuöübung deö Wahlrecht« so zuverlässig wie irgend möglich zu gestalte«. Hierbei sind besonder« Best mmungen getroffen oder»orgesehen, die de» geg-uwürtigr» A e r sch i e- düngen in der Bevölkerung Rechnung tragen und bo» sonder» Erleichterungen für die heimkehrenden Feld- »ugSteiluehmer schassen sollen. In drr Regelung der vrrhültn iSwah l schl esst sich die Bererdnung dem Reichs- grsetz vom 24. August 1910 an, das seinerzeit von der überwälti- sende» Mehrheit de» Reichstags augeuommeu worden ist. Mft Rücksicht atzs die Grötze der neuen Wahlkreise ist bestimmt worden, das, die Wahlvorschläge N cht bloß vv» M, sondern mindesten» von 100 wahlherechtigten Personen des Wahlkreise» unterzeichnet sei« nUisso«. Die Mäzlichkei«, Listen z«.verbinden", bleibt. Parteien klunen als» vereinbare», das, diejenigen auf ihre Listen e«t» falleuen Stimmen die tri d,r Verteilung der Mandate al»„Rest" verbleiben»nd für sich allein gänzlich auSsallen würden, zu- sammengezähit werden fallen, f» daß sie vielleicht ein« Summe er» geben, auf d,e nochmals»in Maildat entfällt. Auf die Einzelheiten diese» Praportionalwahtsystems wird später noch zurückzukommov sein, « Kein« NeHerraschunq bieiet diese Wahlorbnunz. Und doch, wieviel NeueS,»sr einem Ronat noch fast unerreich- bar Scheinendes enihabt siel Zum erstenmai ein Wahl- recht, daS Männer und Kranen zur Ilrne ruft»n> mft der Meichstettnws ein« Wähler Ernst m-ickkt. Auch unter ihm wirst die sehr verschiedene wi>tsä>aftliche Lage der ein- zelnen Klassen unst Individuen die volle Gleichheit der Wähler noch durckkreuzen. Es liegt aus der Hand, dass der ttiirtW'ostlich Unabhängioe, der Besitzer reicher Mitte!, die ihm freie politische Betätisiiinss gestatten, im Vorteil ist gesienüber dem Proletarier, dessen BetcitisiiiiiflZtilogiich» keilen in manckxr Hinsicht beschränkt sind. Aber das ändert doch nicht» daran, dass die siepbaite Revolution mit dem neuen Wahlrecht t'ür die?iCi!ioiialvemnin>l>lnn znm erstenmal die Demokratie. son>eii sie in einem kapiftftisti- 'che» WirischaftSsystem liderhaupt denkbar ist. veirvirk- l icht bat. Die Wablordnuna beruft alle Schichten der Bevölke- rung zur Stinimobsiobe! die auf Ausschaltung der„Nicht- arbeiter" diängenben Wünsche sind unberiicksichliat ge- blik-ben. Die' Versammlung, die Miammcnbertu'en wird. i»si den Willen der? e s a m t e u Bevölkerimg fpiegeln, '»ll eine Vei treinna der ganzen Ratton sein, nicht eine Körpeiichait. die nur den Villen einer— und?ct es auch die weitaus stärkste und bedeutendste Klalie vertritt. i j «rf„�fTfnnrr??? Wefortofl�TÄTe'tn Mmr«. tot«p. Skiffe Greife und Schichten einfach ausgeschaltet werden vom Mitbestiininunasrccht. sMienr dieses Wahlrecht aus� Nicht aber schlickt es ans eine Dikiatur des Proletariats� die sich daraus aründct> dan eine Mehrlieit proletarischer Stimmen für eine sozialistische protetarische Melirdei: von Abgeordneten am konmiendcn Parlanient entscheidet. Ob die ersten Wahlen bereits ein völlig unverfälschtes Spiegelbild der Volksuicinuiig schaffen werden— ganz ab- gesehen von der Verfälschung der Demokratie durch die wirtschaftliche Differenzierung der Wähler— mur allerdings noch dahingestellt bleichen. Namentlich'.nonn es bei dem IK. ssebruar als Wahltermin verbleibt, werden die Wahlen unter aukcrgewvhillichen Uniständen vor sich gehen. Die würden in eine Zeit fallen, da weite Kreise der Bevölke» rung noch ein fluktuierendes Element bilden— als heim- kchrende Soldaten� als Arbeitsuchende, die ihre alte Stelle einbühten— und leicht bei der Ausübung ihres Wahlrechts auf Schwierigkeiten stohen können. Sie werden bei ihrer Durchführung auch mit manchen Hindernissen in den bc- sehten Gebieten zn kämpfen haben. Sie»vevden auf die Stimmabgabe nicht unbeträchtlicher Teile unseres Volkes ganz verzichten müssen, die dann noch als Kriegsgefangene oder Internierte im Ailslond sind. Aber das alles ünd Heinmungcn einer einwandfreien Feststellung des Volks- wi lleus, für die da« W a h l s y st e m nicht verantwortlich gemalt werden kann. Mit größeren Erwartungen, mit stärkerem Vertraue» wird jede Partei, die sich zur Demokotie bekennt, den Wahlen entgegensehen, die nun zum erstenmal auf Grund eines gleichen allgenicinen Wahlrechts vor sich gehen werden. Abc, das Wahlreckt bildet nur das Instrument, mit dessen Hilfe die Massen der Wähler einer Partei zu Geltung und Macht verhelfen können. Das Wesentlich« hängt noch wie vor von der Arbeit der.Partei ab. Und hier stellt die necheirde Wahl nnZ vor eine ganz besonders schwierige und Verantwortung«- volle Aufgabe. Die Frist bis zum Termin der Wahl, on die der Zentralrat kaum evvas änidern dürste, ist knapp bemessen. Viel knapper, als viele von uns geivirnscht und erwartet hätten. Aber es hat keinen Avcck, jetzt darüber zu lamentieren rmd zn hadern. Das wäre Vergeudung einer Kraft, die baute wirklich dringender gebraucht wird, um die kurze Frist bis zu den Wahlen für inten- fivfte Aufklärung«- und Werbearbeit zu nutzen.> Im rrmgekehrten Verhältnis zu lder Kürze der Frist steht der' Wust von Vorurteilen und Hindernissen, der einer solllien Ausklärungsovbeit enh�egemr-ir-kt. Ialxre hindurch war eine sozialistische, appositioüelle Agitation so gut wie ganz unterbunden. Und nachdem jetzt die Schranken dieser Propaganda gefallen sind, stellt sich ihr nicht nur in den Weg, was in jenen Iahron an fall che u Vorstellungen sorgfältig gebegt und gepflegt wurde, nxls darüber hinaus eine systematiscl« Bceiiiflussung auch sst>vn Jahrzehnte hindurch vorder groszzog. sondern damit wird sich in Kürze eine Pro- paganda aller Gegner der ivirtschastlichen iUmvälzung und einer entschieden vonrarts drängeuiden Politik vereinigen, die alles Frühere in den Sclatten stellen dürfte. Man fa-gt sich— und nicht mit Unrecht— tn den Kreisen der Be- sitzenden/und aller sonstigen Nutznießer des alten Systems! Es gebr ums Ganze! Man fürchtetsürdenProfit, Md dieie Furcht gibt Nissenkräste. Dcl>on jetzt sehen wir ein eifriges Wühlen und Hetzen gegen das neue Ne-gimeut: beidnderö auf dem flachen Land« hat sich eine heftige Propaganda vntfaliet, die mit den infamsten Mittein arbeitet. Und d»iS ist erst der Anfang. Vor keiner Anstrengung. keiner Unsanbcrkeit. keiner Läge und Verleumdtmg werde» ?«visse Kreise zurückschrecken, um zu verhindern, daß die ünstige MtionotversauMiUrng eine faziaastische Mvhehsit erhält. Dabei ist nicht zu vergessen, daß die Schuld der alten Machthaber wirtickfaftlick« Schwierigkeiten herbeigeführt hat. die zunächst auch die neue Negierung nickt aus der Welt wird schaffen können. Die Wahlbetvegung und die Wablen werden in einer Zeit vor sich gehen, die auf vielen drückend lasten wird. Man wird versuchen, das. was den alten Herrschern zuzuschreiben ist, den neuen Machthaber» auf das Konto zu setzen, und die vorhandene Notlage wird manche geneigt machen, diesen unberechtigten Vorwürfen gegen das neue Regiment Glauben zu schenken. Damifergibt sich die Notwendigkeit ekner so nachdrücklichen, kräftigen Aufklärung S- und Werbearbeit wie nie zuvor. Uiwirziiglich muß damit begonnen werden: Versammlungen müssen landaus, landab der Vedöikernng die Bedeutung und die Ziele der Revolution, der Regierung, der Partei darlegen'. Flugblätter und Flugschriften müssen herausgebracht und in Massen Verbreitet werden. Tie Zeitungen, über die die Partei verfügt, müssen eS zn Niefenauflagen bringen. deren Exemplare in jede« HauS dringen. An jeden ergeht da der?!uf zur Mit» arbeit. Jeder kann GraßcS leisten iwch seiner Art. Sticht jedem ist es gegeben, in Versammlungen zu sprechen oder ein Flugblatt abzufassen. Aber Flugblärter verbreiten. für den Versammiungsbcsuch werben, Leser, Abonnenten für die Parleipresse heranholen, das kann jeder. Kleinlicher innerer Streit muß zurücktreten. Das Entscheidende muß sein, die Errungen- schästen der Revolution zu behaupten und eine Mehrheil zu schassen, die sie entschlossen im sozialistischen Sinne ausbaut. Wir sind überzeugt, daß die Unabhängige Sozialdcmokrati'che Partei diejenige ist, die diese GemÄir vor allen anderen bietet. Deshalb treten wir für sie ein. wecTenT lIeber Troge 5aS Semige dazu?es, bah' ble Müssen erkennen, worum es sich bandelt! Jeder schaffe, werbe, wirke! Kein Augenblick ist zu verlieren. Wenn je. so gilt es jetzt unser Wohl und Webe! Ägcrechilergsle Angriffe. Amtlich wird mitgeteilt: Tie.Note Fahne" bringt erneut ein« völlig unzutrefsende Darstellung über di« Lersocgung Deutschland» mit Lebensmitteln durch di« Entente, unter Angrifien auf den Vollbbeauftregten Eberl, dem sie vorwirft, daß er die Entente deranlutzt habe, be- r«it» zugesagte Sendungcn an Teulschlano nur dann zu liefern, wenn Ruhe und Ordnung herrsehe. Demgegenüber muß im Inte» rsf« der Wahrheit di« Reihenfolge der wirtlichen Vorgänge erneut und dokumentarisch feilgciitslt werden. 1. Der Wafferrstillstandsentwurf der Entente enthielt die uneingeschränkte Rufrechterhaltung der Blockade; das bedeutete, dag Deutschland kein Ptund Mehl und kein B und Fleisch während der Dauer de» Waffenstillstandes erhalten sollt«. 2. Die deutsche Raffenstillsiandskommission hat dcmgogen- über in den Verhandlungen erreicht, wie die„Rote Fahne" selber feststellt, dajj Deutschland.in dem al! notwendig erkannten Mage" mit Lebensmitteln von der Entente versorgt werden solle. S. Aach Y-kanntwerden der Revolution in Teutschland (10. November) wurde von de» Alliierten sofort die Frag« auf- geworfen, ob d»e Regierung, die den Waffenstillstand unierzeich- � nete, überhaupt in der Lage sein würde, die Bedingungen dcS i Waffenstillstandes zu erfüllen. Nur der beruhigenden Ver- sich« rung. daß auch eine Regierung Eberl, wenn sie das Wafsenstillstandsalckommen nntcrzeichn«, die Macht habe, diese Beding« n�n durchzuführea, verhinderte den Abbruch der Verhandlungen. «. Die Unterzeichnung des DafseitstillstandSafckommen» fanlt daraufhin am Montag, den 11. November, früh b Uhr. iiatt. Es herrschte vollkommen« Klarheit darüber, daß das xz-samle Ab- kommen mit allen erreichten Vecchesserungen, besonder« auch die Versorgung Deutschlands mit Lebensmitteln, nur dann aufrecht- erhallen werden könne, wenn die Etarantie für Die I n n e- halt ung der übernommene« Verpflichtungen durch Rube undOrdnungin Deutschland gegeben sei. Vo« diesem Gesichtspunkt aus wurde von England»och in letzter Stunde die Besetzung von Helgoland gefordert, falls durch Störung von Ruhe und Ordnung vre UebergaH« des Flotte sich verzögern würde. t». Die WaffenstillsiandSkommiffion hat alsbald die gesamte Sachlage telephonisch der Rcichsleitung unterbreltet. Gleichzeitig hat die Wasfenstiltsiandskommission die Reichsieitung um soior- tiae Ausnahme von Verhandlumzen zu ri em Präliminarfriedin gebeten. In Verfolg dieser Anregungen hat Staatssekretär Dr. Solf am 12. November sulgende, in der deutschen Press« all- gemein veröffentlichte Rot« an di- Vereinigten Staaten gerrchtet: Nachdem nunmehr der Wafsenstillstand geriehlet ist. bittet tvesen, ss« mkr«stzrckessen.' Aus dem Bericht Wer schne � ieilung vor dem Soltatenrat kann ich gar nichts entnebmst Nicht einmal da» Amt ist genannt, in dem Akten verbrtn» worden sein sollen; e« geht nicht hervor, ob er das AusioätiE Amt meint oder das KncgSministcrium oder da» Marine«� Die ttoße Angab«, datz da» Verbrechen in Berlin geschche» s» ist doch zu vage, um daraufhin irgendeine Untersuchung& stellen zu können. Datz die..Rote Fahne' die Anklage nicht nur unbesehi! üderiümmt, sondern auch noch ohne weiteres dahin erwcilc» daß da» Vcrbrechen von den Männern der Rcvolutionsc� rung dem deutschen Volke verschwiegen worden sei, trägt ' Klärung der Sachlage nicht» bei. Bisher liegt nicht» vor als eine— wenigsten» für Ausrrärtlge Amt, die ander»« Archive kenn« ich nicht weislos« Behaupiuicg K Kauksk» Die Sozfalislen Sckeidemannlcker Ricktung sind aar zu kompronütliert, al« das! sie dcis Vertrauen unbediugter Zuverlässiakeit im Sinne der Revolution verdienten. Der H a u p t f e i n d �aber ist in jenen Parteien z» suchen, die rein büraerlicken Eharakier tränen und die sich schützend vor die Interessen der Boniaeoisie, des Kapitals des Privatbesitzes an ixn ProdiiktionSnnltc'ln, d. h. vor die Profitnwckerei uiiid di« Ausdeutung der Mossen stellen. Es ist eine Wahl von ungewöhnlicker Aedentuna. eine Dahl, die für das Schicksal der Revolution, das Sck-.ickfal der Arbeiterickost auf lanae hinaus enticheidend sein kann. Da Hxiht es. loskommen von aller Kleinlichkeit, im Denken wie im Handeln. Alles mus, eingesetzt werden, um zu vollenden, loa« in den ersten Siooenckertagen so glorreich begonnen wurde! Tie Regicrunq aehe� voran durch praktische Ar- be i t im S i n n e o e s Sozialismus, durch kraftvolle Maßnolinen, die �on d?r Bedeutung und dem Werte der Sozialisieruna für die breiten Massen Zeugnis adleaen! �tbei aber helfe daun wit. für i»;- Ardait BerständviA die Deutsche Regicrung den Präsioenien ver Vcreiniglca ts»n her. Sftm.rm her in Staaten, den Bcg nn der Frirdei'svcrhandlungrn in die Weg« leiten zu wollen. Der Beschieun gung Halver selssäat sie vor, zllnächst den Rbichlutz eine« Prälimlnar-frieden« ins Auge zu fassen und ihr mitzuteilen, an welchem Ort« und zu welchem Zeitpunkt« die VerHundiuugen beginnen können. Wegen drohender Lebensmütelnot lqgt die Deutsche Re- gieruna auf unverzüglichen Beo.na der Verhaichlu.�eu beson- deren Wert.' 6. Tie Note vom Siaatesekretär Lau sing vom Ist. November, veröffentlicht in der deut'chen Presse vom 14. Rovcacher, teilte mit, das} Präsident Wils?» bereit sei, »die Belieferung Deutschlands«rnt Lebensmitteln ht wohl. wollende Erwägung zu ziehen und die Frage sofort mit den Verbündeten zu erörtern, borcnisgesetzt, datz er oersiclwrt sein kann, dag dl« össenlliche Oronung in Deutschland weiterhin ist und bleibt, und dag«ine uupauitüschc Verteilung der Lebensmittel verbürgt ist.' 7. Ein« weitere Depesche von deutscher Seite ist bor dem Eingang der vorstehenden No'e LansingS von keiner deutschen Stelle gesandt worden. Da» ebenfalls unterm 13. November von Hellandsch Nteuws-Büro veröffentlichte angebliche»Telegramm de» deutschen Reichskanzler«' existiert nicht. Der Volks- beauftragte Ebert Hai nie eine Depesche an Wilson gesandt und die von Hollandsch Nie uws- Büro mitgeteilte ist nie durch SB. X. ist. verbreitet war- den, wie oll die amilichcn Kundgebungen. 8. Damit ist der attenanätzige Beweis erbracht, daß di« Wen- dunq»wenn die öffentliche Ordnung in Deutschland allsrecht- erhalten bleibt" zuerst und allein von Lansing gebraucht worden ist, und dag d.« Bshirupdung, der Votkst>«auft ragte S d e r t Hab« der Entente dies« Bedingung vorgeschlagen, vollkommen erfunden ist. Si.cht wer für Brot sorgt, verrichtet Henker»- arbeit, sondcon Per Deutschland ü, Pudc Anarchie zu stürzen oevjuchtz D!e Archive des AuswZrllge« Amtes. Drutu« Molfenbuhr hat in seinem Bericht vor dem Arbeiter- und Soldafan-Rat Grotz-Derlins am 28. November behauptet: .In Berlin hat man bereits am 7. Novcurbcr begonnen. da» amtliche Material über die Vorgeschichte de« Kriege» zu verbrennen.' Di«.Rote Fahne' vom 80. November nimmt davon Notiz. verlangt strengste Sühne de» Verbrechens, fragt, wann man e» entdeckt und warum man die Vernichtung der Alien ver- schwiegen hat, und bemerkt mitleidig. Genosse K a u t« k y werde auch von diesem Vorkommnis im AnZivürtigen Amt erst durch die Zeitung erfahren haben. Dazu schreibt un» Geiwffe Ka u t» k y: .Di«.Rote Fahne' irrt. Seitdem ich im Auiwärtigen Amt sitze, verging laum ein Tag, an dem nicht ein paar aufgeregte Leute zu mir stürzten, um mich zu versichern, im Archiv de« Auswärtigen Amt» sei oder werde alle« Maierial über die Vor- gescbichie de» Krieges verprannt. Wenn ich aber fragt«, welchc Anhalispunkie den Anklägern dafür bekannt seien, tonnte keiner auch nur mit»er Spur eine» solchen hervorkommen. Diese Beweis« zu schaffen, meinten sie, se, eben meine Ausgabe. Meine Sache kann e» natürlich nicht se'n, Anklagen nach Wunsch zu sobrizieren. Wohl war e« mir bisher nicht möglich, da» ganze ungeheure Material im Archiv de»«»«wärligen Am!» über die Vorgeschichkc des Krieg?» durchznardeiten. Bitber aber haben meine Wahrnehmungen gar nicht» ergeben, wat auf«ine Vernichtung von Stkten in diesem Archiv hindeuten würde. Ich fand vielnirhr noch mehr, ai« ich erwartete. Sollt« Mattenbuhr oder sonst jemand destimmte Tat- fachen wissen, die auf Vernichtung von Dokumenten im Au»- wärtfae« Amt hinweisen, da na wäre U tängst jeure Pflicht ge- i-öieZ Mchmelimngen übet Eisuer. Aas München wird un» telephoniert: Die Presse, die durch hinlänglich bc rannte Dezieh an gen* den bisherigen Männern de» Auswärtigen Ämte» in Berlin bundcu ist, streut, um die Sage ihrer Auktraggeber zu reiten. Meldung au», tass die Ciellung deS bahcrischen M nistcrprisidä' ten Kurt Eisner erschüttert sei. Diese M.'ldung gehört zu � uuzähiigen Sckwindeieien, womit gegenwärtig die Solf-Erzberz�' Presse überschwemmt wird. In Wahrheit stehen gegenwäck 23 P rezent der Bevölkerung hinter der Politik des Minister?� dcnten und seiner Kollegen in der Regierung. Dagegen st. hinter der Hetze avch bayerischer Blätter gegen den Min iterpr� den ten nichts als der Aerger der Ausgeschalteten und Existenzangst der Neptili-n des Auswärtigen Amtes. dd baß Wir rautzeu Ic Mr Eürgen mentl M Pols m Sie EnglönSet In kiel erwartet. T. U. Kiel, 80. November. Von amtlicher Seite in Kiel ff® heute im Gegensatz zu den gestrigen Meldungen von amtlU� Seite in Berlin den �Kieler Neuesten Nochrichten" über daS � scheinen englischer Streitkräfte ,n der Ostsee erklärt, das englw 'lyeiiien engiijwrr«Utmcuiic III vri«- iiice cliiuii, uu* 1 Linienschiff.Herkules" mit vier ZcrstSreru und einem HfasWr Würden, werde voraussichtlich im Laufe der kommend* Woche in Kiel eintreffen. An Bord de»„Herkules" � findet sich eine Kommission unter dem englischen Admiral Bre� ning, die in Wilhelmshaven und in Kiel die Durchführu� der Waffen st illstandsbedingungen, soweit sie P auf d»e Abrüstung der Schiffe und die Befestigungen bezie«� nachprüfen wird Diese Sch'sse begeben sich zunächst nack— helmvhaven und werden von dort durch den Kaiser-Wil.elA j Kanal nach Kiel kommen. Weitere Schiffe, und zwar ein: 3 �'Uonei zahl kleiner Kreuzer mit Minensuchern, werden in Anmarsch i. Kopenljagen gemeldet. Ei ist anzunehmen, dab sie sich von � au« durch den Sund in die Ostsee begeben werden. » T-as Jülich. �ll:g un Erst vaebeu,. ■j-y Wenze st . Bölli '«er. die . Uner Deutscheu stragsn< Mds kfa �e» Wcrh ES g '» denen ??>gültfa Aüsilbere nfi Z-- Gren 40 bis 4! ».»er! en fai Wie ourcy von eruno IN oic>r,ujec orgrven wccvcn. �.— Im übrigen besteht hier die Ansicht, datz auch nach dem,§0ivfm: ireficn feindlicher Seestreitkrä'ie in der Ostsee kein Grund für � ren Sheunruhigung der Schiffahrt in de- Ostsee vorliegt.' l:.- r In Erwartung der Marinckvmmission haben die städtis�? Gebäude heute mittag dik Fahnen eingezogen. In einem Aus! de« Oberbürgermeister» Lindemann heigt es:„Unsere Wurde i bietet un», da» Festkleid abzulegen. Die Ankunfl einer englis�. Ntottenabi.'rdi.!ing st"h! uv.mitielbar. bevor.'— Die Kommission. auf deutscher Scite die Mcirinckommission de» VcrhN empfangen und flNsw.' tefrü;'fkb?!' itiiker ver Knua�zr» admirais Küjrl und des Kapitän« zur See Schultz. Perne? w «nd sei � ?«r als kIrVC1< W|«feen5 »tfe« De > der .. Wi, stZ! Aue„Tlseme Sivlsion" gegen den VolsHewisw� Aus Mitau fommt folgende Meldung: Der Zentral-Soldatenrat der 3. Arme« Teilnahme te« Reichsiommissar» für die baitischen Lande"J? de» Präsidenien de» Saida ienrat» Mitau beschlotz heute, al» sst* willige Arme« ein« eiserne Division zu gründen, die � Zweck hat, den geordneten Abzug der Truppen aus d� Osten zu sichern und da» Herüberfluten der b«'' sch e w i sti sch e n Welle mit den Waffen in der©»f, zu verhindern. Da» Armcc-L»berkoinmando in Riga c? in«ingcihender Beratung diesem Ph-m. der' von unten kommt, zugestimmt und toird die Organisation der e sc?" Diviston ben-eih-en. Di« Offiziere stellen sich bereits setzt in ordentlich grotzcr Zahl dcn Organisatoren zur Verfügung. Dieser„Eisernen Division" wird man einiges trauen eutaegcnbrinaen müssen. Es musi erwartet den, datz jedes provozicrcudc Anstreien vermieden wird u' der Abzug der Truppen ohne Steibereicn und Kämpfe ssck sieht. Der Kampf gegen den Voischewisnurs kuur Aufgabe»«ierer Armee sein. �hiu.-i un fei �*n b" Bs! c�orfh? fit die Si � seine y der KHan! �.am en: den i «Mus ?!suante. �dir. �Nte i>«setz f v. da- $$ Nattl.ck gel, s>l> ."K 0d BekannlVZchungen. Di« Delegierteuversammlung der A.» md S�Rält Deutschlands. In dem am 28 Novimber IStS veröffentlichten Wahlschlül� zur Dclegwrtenversammlv,� ist noch die Marine, ihrem Verhältnis enlspreckenö, mit drei Delegierten, ferner Lippe-»� mold mii einem Delegierten nock�inragcn. T*• f>t rtS<*r; a fVi �' i» n««•«• Qd n v* T- � i• a.. aV 4 a n„ rr.».ImS zs gung durchreisender Soldaten zur Verfügung gestellt. Ts sind � nächst 80 C<)0 Soldaten speisungcn in Aussicht gc>' of. nien. Alle durchreisenden Soldaten sollen sich unverzüglich an*? ZentralauSlunsikltell« de» VolljugSrale« de» Arbcitcr» und dalcncates im Abgeordnelenhau» Prinz-Albrechistrage S lH''"!» portal! wenden. Dort wird d-e kostenlose Verteilung für samck? VoliSernährungsanftalten de» Vereins durch«inen Vertreter � VollzugSratv« in Gemeinscbast mst einem Vertreter de.? T.' für Kurde rooUstüchcn erfolgen. Ter VollzugSrat. Offiziere und Soldakenräle. Der S o! d a t e n r a t de» A d m i r a l st a d» der Di.. r> fa '—-----■'»r und de» RcichSmarineamt» zu Berlin nahm am SS. 11. fo�'� Sntichlicssung an: E» können grundsätzlich keine Eekdakenräke anerkannt den, in denen sich Offiziere befinden. Eine Ausnahme ist fa da im zulässig, wenn sich die fruglichcn Ossiziere bereits vor Revolution in sozialdeniokraii!ck>em Sinne beiätlgt Huben � Hierfür einen einwandfreien NcnievciS erbringen können. gleichen Voraussetzungen gelten für den VollzugSrat der ScHc'ic"/ »ich Söldutruräle. gez.: LackhguS. Klein. Reviandt. Ullrich. Zurtb- '"iefte ss A» x'utichu «olkxz � 1. Da- H de? "ll die Oc�Tie Zökum e Lsbclte -'«'t dah «tttäti Pen feeung IM on ii * -ssez s.,Wi Ueierl �"Na 6.' 1 u ss.r.Sft l'iten »og u v. Wi "dg] vHI e5 "terbu i. Di? x't. Ml, �i>sicr> »<■ �'enftt ttüj WlMl '3 H-O -beut ,d>» t M>> 1*1 WP chu»< »*>» ifiltl ' d» JKfl' titt»- , vi« (KP niA t« k »»ul ibr« Min« B«ne« Alofr rv"' Od Dl" d d« ite» h* ii ii) , N rbf"! Uiu ..nid" nipd 1*1 v'if r»*p Bul1 fit nrf !«V Ilde»' hi«»' ni<«t ffa& Kbnt« tbd«- (««' trt Ä bi »eil Die EilHel'sschuie. ffinen btac�tcnSiPttttn Corrrop übet vi« alte Forderung bei wrlichnttiich denkenden Lehrer schalt, die T i n h e 1 1» f cd u I«, tiell am Tönning m der Ain�uiadeime bei wuckere Voctämpiei Ott verlinei libi tultii Lehrer. Herr T r w«. der auch sch-r»»«. «n der Eiigi>erA»..>!ei: und Härle de»»ergangenen Reglnir« Plane!)?» lupiri, lkd�-ri geiprixtxn hai� und rS ist er�reutich, zu kvn- >l«>irirn. dns�<1»«t, dein S-tusm der Zelt bo6 weiter iortgerrsserr »utbci, iit. Herr Tew» stellte sick unsere» Wissen» erstmalig und dorbehulito« auf den Buden de» Erfurter Pro- > ra ni m S und lordeite ganz wie Artikel 7 desselben:.Westlici'letr •** Schuir, cWiiHilriifchtn Vesueh der öffentlichen Bo:f» duien, �RnentgeUüch'crt des Unicrrichls, der Lchrmsstel und der Verpf!«- ?llng in den öffentlichen Bolksschnlen irwie in den höheren Ledr- �nssalten für diejenigen Schfiler und Tchül er innen, die kraft ibrer �big?ei,xn zu weiterer Ausbildung geeignet erachtet werde»' Toziulifren aber wünchcn Herrn Tew». daß er heute, m Jugen der beginnenden ffletmlution DeurlchUiiid» noch kmen schritt Weiler tun und sich darüber Nur werden niög«, dasi �le v'.elgeruhnil« Tinbeitölchuiie Bb»*»!»»»«ry.nng war, dir l sie Arbeiterichafl orn dem kapitallfri schien Staate fordertr, sv !»snge dieser blühte und in JVraft war und an eine völltze Nwge- »llltung und an einen Neubau de» WirtjchuflSihilrui» noch nicht t" denken war. Die'? Einheitsschule des Erkürter Brogrnmm«. die zum Teil "i emigen siaif drniokraiischxn tapitalislischen Staaten, wie in �ch�e'Z und in den Pereiniglen Staaten schon ducchgesehl w' führt günstigsirnkall» zu einer Diilderung. aber nicht zu einer n-bc'w.ndiing der tllassnigegeirühe. Tot« möchten viele(Sitcrn n'f ihre Kinder gern Gebrauch machen von der Vergünstigung des freien Umerbalt» auf höheren Schulen, aber ihr Kinderreich �»i und die nackte Not des Leben« zwingt sie doch dazu, die Kinder rrühzeitig in? Eiwerbsieben binautzu'chicken. damit sse �Urch ihre Z>?ilhilse da» Los der fhnmilie rrlrägl'cher machni kbibireiche hochbegab»« iniige Menschen, gerade ans den leben». 'Uchiiaen. kinderreichen Aamilien, gehen auch unter dem Sbitei» "kr Einhei's'chule und der Schn'l'kköitigung n• A I den Veg z» höherer Geistesbildiing. Die Schule der lozialrstiMjen Gesell .�ft, dessen möilen sich doch die Anhänger 7eioS bewusst werden 'ührt weit hinaus über die Einheilsjchiile der bürgerlichen D>»io. rutie. Si? erstreb! z» allererst eine Ertüchtigung der Iuaend zu �orperlicher und technischer Arbeit»nd eine allgemeine Geisse». b�tlfsdflhne, T Ii c a>« r a>» t-iktowptatz� KotintNA, den». �ezesnvee. r�rn». N Ni?r» ö feicr der f reiheits Ooanflilllcl tter« Nun»„He«*» DBltetau»'' 0 Jll!tn>lrfciide; ff n-r»g> dt Dr.«h» elf» f• I Ii'■«I»« X ök»n. rnl in ttfitdi« c?t«>e Vr. tt« �« b Atea«�.. GthelKtAnf«, � � 2)1 a r I« tö ö q«. X«nt»«eiängeAtn i»Hltfte» O V 3 o I« f tli«in n( H 0 a r l n r in fi c r' 0. vte K«i pellt öee Ärott" �' 0**©pernch»««nur X.iiwnp X d p o r i r n U» f O' O»» c ys•»«(•«»mt tiuDeriär« tteiier« III. Hj 2'-»tei00 nu>c,.d?« Jinil.wn««n O ju» O-ir«u»»ti Croo»»!« ,.a«.... ö .1 i.......... Hi-Ilrr(falcncteiKT X xng 0 tfmumn"...... d»t-i mann_ 0 | lildnng durch Antchaunng nnb Peart». vre zn rnrerrr«rnrdltchrV f u«ch ihren Kräften and vb,t« Hinlerchakk der Arbeikerschaft hekfen« au» dem Elend de» jetzigen Tlaal-wesen» hcrauSzugelnngen. Unsere fetzigen föelehmn and Beamten sind sind als Trans- jiortorbeit�r nicht zu«retrrauchen, denn Pfusch rarbeit kann der Gefellschaf, nichts nützen. Aber der Universität«- »rviessor erner besseren Zukunft wird lei,ie Schande� sondern ein* Aren de und Suatckunfl oacrn frt'n,»eben seiner geistigen Arbeit «ach an der werktätigen Arbeit sich zu dereiü-ecn. ÄLaren e» dach auch bis jetzt-.ich» di« schlech:rsten�d>e im Morgenrit» ein Pferd tummelten oder in dem Hase ihm Villa Halz hackten, daß di« Span« fiagen. Ader zu prooutliorr, wirklicher Ärdeit wird in Zukunft jeder urrpflichv-'t senr, und nicht zu jeiue» SltfiMi ml&s in curiHdr*»aita! Man mär« an» nicht mische»-'tehen? wir fordern nicht voet gentr auf morgen einen gewalttätiLrir Umflurz un'rre» ganzen Unterrich.swesrn«.«der dr-c wal>rhaft sozichistischr Pädagox mutz doch noch»0» anderen Idealen erfüllt srin alz van drm der»Ein» hsitlschute', die besteiNall»«tne Etappe darstellt- Cb aber die ictzigc bcschlimnigte Eninncklung— denn Neoolutioue» sind be» lannttich Perioden beschleuntgier Entlvickluiig— lauge an solchen Etappen halt macben kann, ilt eine Frag«, die wirtiich schon i» -iner recht nahen Zukunft bernitwori«! wird. �r- Lahse. 1 Verständnis des aewaltigen Prohn kttonsvrozesses der weh rnen Arbeit hinführt, sie wird.eine Vereinigung der Erziehung mit d»> materielle» Produtnon" sein, wie e» Marx uns Engel« ae- reit» im kvmmuntstifche» Manifest>8« formutierite E» -ege»»ohl in xi Kr rfche-es teil« riehen Arbetrsichat«»nd m den Landcrzirhungvheimea wertvollere Ansätze für da» lomincnd« si�laltft.iche Volts-chulwesen al» in der Sun- heiis'chul«, die doch im Grunde nur ein« verbesserte Fortsetzung der jetzigen«irfetttgcn Lern schule ist. deren ganz« Unzulängiichteu wir mit Schrecken un»er gegen- närtipen geistigen Venasfimg der.Gidildrien' sehen. In»er ioziatiftischen Griellsck!«ti. die keine Lshnarderr rrrch kern« An»- deuiung de» Menfct-n durch rcherlainre Art>eii»zeei mehr leuma :oird. soll»:e jung« Beneration, nachdem str durch da« Hprel»er Muilerschiiirn dtudurchge gongen ist und sich körperlich grkiätr'gi Hai.»n dem ProduktronSprozetz der frohen, weil freien Arte ii beteiligt werden. Hinaus aufs Land im Früh! mg und zur Zeit der Ernte mit der Jugend, aber»uch hntein mu ihr ihr in die helle» und lichten flrbeildsäl« der künftigen Fabriken, im angenehme» bilduirg» reichen ffifextsiri von Anschauen. Lerne» und lieben. Eine pädayogiscke Rlesensufg'ib«>il mti der Leganiiavon eine» solchen chrziehnngtioefen» zu löse»». Mannigfache lechnintie Frriigtrilen sollen n, alten Hrranwachfendeii ennmcketi ivec- den. damit sie späier hoihrvertige Vollarbett in dein Produktion»- iweige irisren. zu dem üe die meiste Lust und Fähigkeil zeigen Sozialiomu» heitzi höchste Sieigeruiig and Adelung der körperlichen Arbeil, der sich später keiner mehr>v>rd entzieh«» können und nichi wird enr,>eb<»n wolleti, di«* kein« grü�ccr Freude für den gesunden Meufchne gibt al» werktätige», frohe» Sck>>ifien. Wo aber, w rd man eriiaunt frage», bleidl denn da» absirakie Denke», die Ausbildung zur eig'-niluhe» wisse nschafi- lick»» Arbeitk Künstler, Iiirgenicar und Gelehrter zu werden wird einst jedem sreiliehen. der wirklnhe Begabung, d. h. inneren »iid dauernden Drang dazu lial und sich in seinen Mutzestunden irr willig den freien wisseiijchasillchen Lrga.uijniionen an'chintzl »nd in ihre» neu einporblüheiiöeii, von der Gesell'chafi nnier- itühien Ii»tlit>iten lernt oder ledrt. Der Sozialismus denkt gar nicht daran, die beutigen Kopfarbeiter, deren S-rezialistentum wir einerseits eine aufs Höchste gesieig.'N« und verfeinerte Technik aiiderrrseils aber auch zu einem guten Teil jene ge ist nie Ver- arm ung veedaiiken, die die...Kultur" de« kapitalistische» Zeitalter» krniize chnei, zu körperlick»er Arbeii zwingen zu wollen, solange sie Die zwischen Mrche vnd SknÄ. Benchieden« Blätter drucken die Nichrlinien ab. dis vom preutzisckieu.Kultusministerium für seine Tätigkeit entworfen und von der.Freiheit' verössenilicht wurden. Di«»Tägl. Ndsch.' weitz dazu zu bemerken: Wir.ertabre» ans bester O»rl!«, datz Herr Haenkstb Wo Frage der Trennung von Kirche und Staat nicht aus dem Wege willkürlicher einseitiger Verfügung erledigt sehen will. HuSschl.tg» gebend sind kür ihn nickt nur st« ü ck s i ch l c n aus die a» gemeine politische Lage, sondern vaterländische Gesicktspunkle geistiger Kulturwertung. Auch lein poliiische« Ziel bleibt die Trennung vo» Kirrsie und Staat. Aber er kennt die ungeheuren volkSpshchologiüben Sckiinieeigkeiten zu genau, um einen ralckirn Weg zur Eilrdigunq milzuinachen oder auch nur einen willkürlichen Eingriff gutzuheitzen. Würde ein solcher dixh beabsichtigt, so könnte Herr Haenisch hierfür die Veran wortnng nicht mehr übernehmen. Es würde inlrresinni fein, wenn Herr Haenisch sich selbst und ganz etndeulig zu dieser Frage äussern würde. DeUer II ilzurisölter- UarUiina Verwaliunt Berlin. XeL: Hmi Montzvla� 10023, 3ö7ö. �nmm: Runqeftrcche 901 rt»»»««»«••» * Äidhnrl . y........... Dt. Wm*. � Di».«*,»uMtq*«» 5mrrtra Ofw A»■ 5 j«r � J"PfUt. atr öb lgei»>ivtricB jaul ptrif« ik»m Ul. 5.— b»i 2L lV trheiu» � r, Vött A i*#wt«nd.n ChtorrtfeHl« O\ �oooooooooooooooooooooooooooocooo %atv 'mokrilischer Wah?Z?r?In s. d. 4. Le-Uller Lelchota s'.v hllceis U S. P. V.! >« wioniv,,. den!i.»e»rui»»e vbent». n live tn>»M «t Arauen-Peisaminsunge'« i>°n. r a n m a n>», Na»ny»str.** C iit o I F• Ä!nd cka�ttk 2, B o ck e r. Lllcl>er,lr. t7. �Mewnun» irorie«,. d. MeuoMnuen Wnr»«, Lte Swueu uiiö vle Beoovulion. , Um jaouetaren»»>-> der Vorst»»». ?ss�l»-tcn tdriiichii.«ir>!!>v«i«u> t'»-«><««»<»"»Nch«,�. Ä0»l3»rnjti öl«, l". ö-i ienS«. i. BJnifc_ Ihi Irl« tu«* au' t' -S. i M»>»Iii>iiislii>iel lllllllfllniHHIHmllWHI1'>ll�t)llWtlDlHHlllimll ll-llll'l"iglllUI1 IHontog, Q. Dezember I91S obtl». 8Ahr QBlütljncr'Saul, Lützolvsrra�e 70 „Not geistiger Arbeiter" Erste ofseiuUche Kundgebung «eduer Dr.«-ti flillrt t wersti« wir.«w« woiien»w Di.£>.1011« r, idu.T(.U a'°ii Uiiv der Pmillomosl P.idori p.eni-ero ick», r-iunria«»» de.«„»IUI«»») tu.»Ii»,,» Botoschmiv« m« «Minu fvL.in.txr tri.« Ist g«n. nd»>' P-v"«' D..�.'Ni In'.S(£>o fi dem«.iftiflf« P'»»'«''«'» i�an« R.i ueiwach(o-lialiiift. rj der£>o» iWH'')_ De. nrm tri. we.o.r iPio Siediit'i.rung»er MoniwS««« .. Schixdwori.— Zur reckun«»er Nnivst.» wir» t»I.«iMirtee rrd»»»». Kar.«n bei Ai.iid.il» un»»»»»» dornrian», ül i>i'l>z,iiiiz>|iiiiggi.Wi>«iivii>><>iii>»Wi»iiUt0'i"l An, /Aont-?. ckvir Z. 0«-e«d«r.»dvnck, 5 HI»£ m ölusIItvr-Siiteu ÄLMWWkZMMW. Tos-erorcknun«� �>1cht von der Sclilichtiingskoinnilsstons-Sitrung. Das Erscheinen ailw Kollegen ist notwendig. DI« Gruppsaleltung. Ä ich ;(;A ederversammionaea: Ttschier der Qt!i>ez!rl»r: Moolag. oen S. Dezember, nachm. 4}4 Nhr. franhiuilet Alles 48, in den.Piachtslllon de» Qlirn,' Togeeordnung: octsegiing der led.irn versonrmlnng Ohne Ztingliededuch»ei» Zuiriit. Bezlrli Oderschoneweld«: Diensiag, den!t. Dezemder, odend? 8 Uhr, bei WarneUie, Wlthstwineuhoksti oh» IS Tagi-sortnung: h, Bericht der Kommtssi»». i. Breda no»- und vezii bsriNueleg. nheite». VerlrlM�smSnnerversMmlMlien: Dischler-Beztrti Osten?! Mittwoch, der*. Dezember, abend« 7K Uhr, dri£:«ik, Bortnrgrner»:>. Ith» To�eo�.dNitirg. 1. V.richi der CbmimiM Ii. vrruht der töeriiaueiisiiranner«. Brrdan««- ang.iegeiiheiien. Tischlrc tirstrti Srtv und Titdvft: Dü'wr'.ag, de«>. Detencker. adeno»? Uhr, bei Lie, Stauno»ttr 9 DitgeroiviiUrig: I Beucht Mt ftummilstMt uito o»r veriuruen-lrul» S. Vrrd.no». un» Vezirti»- oßf)eiei;en�citcii. Dilchier-Brztrti«mdost: Miliwoch. den t. Dezember, �xnd, 7 Uhr, bei Ziterlrnixiin, Broh. stiantisui ier Öir. lll lageoordmiirg: l. Berich! der tiommiision... Beucht der verlrausn-teule fArdeltrzriloerkiir«. zung, Lohnoudgleich).» Verdnndrang.Iegr'nhetien.— Such dl« Biaueieitilchler und die Largiifchlrr senden zu dieser Becsauimlung thl« Ber»ttru«n»l«ui». F>ugzrug»r-nck»e: Mittwoch, den i. Dezember, abend» T Uhr. ssn verdandrhau« Aungeltr. 8U lArbelwIolensautt. Kistenmach.r: Montag, de»«. Dezrmder. abend» S Uhr, bei Zehr» mann. Lungeftr SS. Jede«Derb statt mutz In den Sertraueiwmänneeaersammlungen»er» treten sein. Lcriken- und Wscwacher VerNns mrä Um�ezend: Bronchonveijammlung. Tagesordnung: l Perichl der Kommtssiot». tz. Der Achistundeniag. lt. Vrongiriuing.legendellc». Allsten eine Schkmmachecversamm'ung: Sonnabend, den 7. Dezember, abend« S Uhr, bei Staden, Michael- lilrchstiatze TU. C« Ist BlUcht. In br» Sersammlungen pünktlich ,v erscheinen. / Di« Ortiverwoltung. y%K\ enossc /uj5wahi; -mOv'% BILLIüE PPE1SE- «ouEÄ Veriüu�ea Sie uuscru Prospekt 333. m '. i Internationa e Kommunisten Deutschlanös. dienstag, öen Z. dezemdn, obenSs S Uhr: Große öffentliche Volksverfammluns »N ö«e st»rUner kklnöl-Vkonerel. NenlSkw. herrmemnfke. Dich'»,«. Eazrsvrönung, was wolle« Sie Kommunisten t nefersat, Jutiav»»»«ycröi. Zrek» Aussprach». v«r«ndantfer. i Achtung I Achtung! 1 j Turn-Verefn„Fkhte" 1 IL Mtüincr-Abtc-lliinK. J•«" t«»«».>»,1 jur«t. JaSrfrlt» np-n fltidrt(u der»Stz»»-! • Orau.rtl, pruiziauer-nun««1, Sott. M.hl In idewerlincktt»-! ; U.t, 1.1. in T.itir.etiOi. zriii-ldet mirtw. fi' iiti der nrue» Poitzet- Z » iiu> di tt> E. t»i«h»ui, nm 4 Übt,«.tri n« 4 Uli» { M Inda oetiu«>tm DI« II. Mtnncr-Adtellafi», I ,««»«««»»• Inserate Uadea la 4« „Freiheit" weitest* VerbrcItnaKl Bestcninseo nhnrat Mit«!!. d*t V*rUe der..PrelhelT* Berlin NW. 6. Schllfbauexlona M Kolporteure für eanebare Aeiutiuna- schriitcn verlangt A. HoHmara, Blunienstraße 22. Genossen! werbt Leser für Die Freiheil iLirtite�ö ki Steinarbslier Deutschlands, Zahistatle ßcrlln. Sonntag, den i. De/cmhcr,»orm 12 IThr. Im Gewerk« schaftshaus, EnEtluier 15, trrubur Sual„ iditgüedgrvorsgmislung cller ß.enciijn. Tatresordnung: DI? Verhandlmig mit den Unterrelimern über dfe Vtrkftrztwg der Arbeitszeit In allen tietrieben. Der wichtigen Tagesordnung Itaiber darf kein Kollege kehlen. Die Ortsverwaltung. teäsnil der Tweilcrsr(Fiiiii'e«») Am Montag, den 2. Dczeniber d..1. nachmiitags 2 Uhr im UewerkSvbaftsIiaus, EngcUifer 15, Saal 1 Vers ml ung. T agesordnung: i. Die VarKOrzung der Arbeltszelt und uRs�s-e LoKnford&rtingena 2. Vcrbandsan relegenhcitea K«in Jflilulied darf fehlen! DI« Ortsverwaltung, Neukölln. U. 5. k». Moutag. dr« S. Dezember LSI«, ndends 8 llkir» Extra- Zcauen-Lefeebenö im Lokal Karl klaiser. Thüringerstr. Ich In flnbettochl der wichtigen TagrSordiurng Ist e» Pflicht aller Genossinnen bestimmt und pünktlich zu et* scheinen. Gäste hohen Zutritt. j Ter Vorstand. J. A. Iahe, j OHO Deutsch« Vortraesbflhno, Berlin W SO 00 O1 KaIsmm«!.RkolASOld*. Mittwoch, 4. Oeiauibar, S Libr: Adele Schreiber •pilchi tb.r Revolution und? Frauenrecht I Karte*«a 1—4 M. d»i Bot«& Dock/ A. W.rtheiia X »itd«b See Abrnlkui«. A ooooooooooooooooooooooooooooooo Vidoria Cafi und viele > Unter den Linden ,Eiaü Holraano; Fl f. 46 Eoke Fr indrichs trauen ErdgQS~hors: Caf�. i'-..zeri£ Rudolf Weiatraub- wledereröffnet! Tref*>unk? aller Fremden 1. Stock: Victoria-Diele. IttbMfttgs m 5'öilf- i 80 1. ibuds KäOOilO SCliOtißfi W W 1 Taschentücher Schweizer-Stickerei-Tücher t-35 1.75 2.50 ßatist mit Hohlsaum und bestickter Ecke......... 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Undenstr, 114 Boienftunea fir alle Stadtteile Berlin» werde» gesucht zum Zludtragen der Zeit«8 „Sie Freiheit« Meldung N! erbittrn«ü perjSnlich dorm n tag« van g— I Uhr" Berlmer BeldandSdllr» der N. S. P., EchuNechr. d, 2. Slfl- ll. WcdüfGli kam der Einzelne den wlrscMclien Sozialismus praküscti fördern? Durcl* 2:tis immens cli luQ in der IS AufnahmeN werden in nachstehenden Verkaufsstellen enkgegengenommn: 3. Irrels. U. S. I». ■w Botenfrauen v tt ffu. tragen d« Je IUI, g„Die Preihett"»tthe« lefocht, Keifeitnreit»«hnt nUzcgeit ,t.:emmcn: tlaü««, fatutti», eder in denen vielleicht eine eben io große Zahl ' m lMlbereckitigter mrtgesiihrr werden, die nach dem Friedens- n Muß nicht mehr deutsche Bürger sind. Aber selbst wenn ls? Grenzen Deutschlands berelts feststünden, würden für '«i i. Millionen männliche und weMiche Wähler keine sie n lu ö«rläfsigen Wählerlisten in so kurzer Frrst herzu- ezre�l"�en fein. hin®te will man vom wirklichen Ausdruck des Volks- Mens spreche«, wenn Tausende und Tausend?, vielleicht �uwnsn Wahlberechtigte um Dr Wahlrecht kommen? '.in 5® te». räsid« zu W ,bers® nwälsi «rpriü ■ii M erpll rd" a n eZ ® j aiM in: S- C{4.a! on Üri� btifih «uff cde«j Oütfj ii)«." -bqß rrMr werden Himdert taufende Soldaten noch im Feindes sein, jetzt beim Rückzug entwaffnet und interniert. jM. als Kriegsgefangene. Andere Hunderttaufende sind m(f!j � stanuar noch nicht in der Heimat. Fast eine Dkillion M'doten sind noch von der Ostfront zurückzuschaffen. Rstroer vergehen, wie jeder Fachmann versichert, mindestens Mi Monate. Will man sie alle vom Wahlrecht auS- Weßen? Soll der in tonenden Worten so oft verkündete Dank an die Sofdaten darin bestehen, daß sie jetzt ?n der M-iteittscheidnng über das Schicksal ibrer Heimat Mgeichl offen werden? Wir Frauen der U. S. P. protestieren da- a uf daS aller energ ischiie! �..Insbesondere aber fehlt vollkommen die politische Vor- Mliung der Wahl. Diereinhalb Jahr? ist dos Volk de- und betrogen worden. Systematisch! Unsere Presse M geknebelt, unsere AlrfklärimgSanbeit unterbunden durch n" Belagerungszirstmild. Eine geradezu ungeheuerliche z/MrHsit herrscht über die objektiven Ursachen des KriogeS, fM) subjektiv Verantwortlichen für feinen Ausbruch, »rit 5'"� jahrelange Fortfetzimg. Jetzt, wo begannen wird M der Veröffentlichung der amtlichen Dokumente, wo an jjp Hand des Tatsachenmaterials das ungehsirre Verbrechen am deutschen Volk begangen tvmchen ist, aufgezeigt M®en und alle Mitschuldigen zur Verantwortung gezogen .�Wen sollen, da rufen alle jene Kreise, die diese Politik ! dk»k !« � >i< � > d-' t bo! ;et»4 au 6� i axf d fe?2 i N l«» B- alten RegitnS gestützt haben und dadurch mi � schuldig smd, nach der sofortigen Einberufu�z d mindestens der Kon. y,.. �lkse Verbrecher und die ganze Größe ihres Verbrechens iSwL Volk kennen, bevor es zusammentritt, um bei der kln k,M�l!nte der Schuld! Nein! Die von der Zensur g» Presse vor der Revolution, die Ueberlast der Ar- JM-aaltchnt und an der Arbeitsstätte für die Frauen des 1,�'katlgen Volkes, das Abgeschnurtfein der Feldsoldaten M aücm politischen Leben, ihre systematische politische Irre- Mrunq durch die berüchtigte Feldpost und den vaterländi- inin"�lufklarungSdienst", haben es bewirkt, daß keine Rede 55.M lein kann, die Massen der Soldaten und des zivilen "fs seien vslitisch orientiert und klarsehend. «.Wir Frauen der U. S. P. protestieren tz' a r l i ch st. dagegen, daß diese politische fiMlarheit. die systematisch von den alten I j.M t e n der Reaktion und der Rechtsfpzia- h n erzeugt wurde, ausgenutzt wird, um aZ Urteil des Volkes zu fälschen. „„.Wir verlangen Zeit, um aufrüttelnd »» aufklärend wirken zu kömne«. M wäre ein Unglück für das werktätige Volk, wenn daS aterbunden würde. Zu dem Zweck muß sehr ernstlich die Art die Wurzel deS Kavitalismus gelegt werden. Das werktärige Volk is. nicht frei, solange es vom Kapital ausgebeutet wird. Tie Schmsung von soziglistertev Musterbetrieben wird zudem einen io jll'erzcugenden Änschauungsunterricht. tnr alle nicht sozialistischen Arbeiter und Beamten geben, daß wir nach dieser, ihrer Unterstützimg zur Erhaltung des Errunge- nen sicher sein können. Die Sorge um den Besitz der kapitalistischen Produk- tionsmittel, um die Erhaltuna des kapitalistrchw Systems. ist eine weitere Uriache. wesbalb die Bourgeoisie� nach der sofortigen Einberufung der Konstituante ichreit. W i r Frauen der Ist S. P. wendbn uns mit äußer- st e r Kraft dagegen, daß a u s d i e s e Weise das Fortschreiten der Revolution gestört wird. Wir brandmarke» es als ei» neues Verbrechen am Volke, wenn künstlich eine Panik erzeugt wird, durch die völlig unwahre Bebauvrung. wir bekämen weder Brot noch Frieden, bevor die Konstituante gesprochen habe. Keine der Ententeregierungen hat diel eForderung erhoben! Will man die Wendimg in der Wilsonschen Note: Amerika werde Nahrungsmittel liefern, wenn bier die Ruhe und Ordnung gewahrt und die"Gewähr für eine gerechte Verteilung gegeben fei. im ihme der Konstituante deuten, so ist das die schlnmuste politische Falschmünzerei. Wir verurteilen aufs scbärfste die Dovvelzünaigkeit und Hinterhältigkeit, die es fertig bringt, Wendungen in der Wilfonnote als Peitsche zu benutzen, um das irregeleitete und geängstigte Volk zur WaM zu treiben. Sie treiben ein gefährlich Spiel, die Herren? Der ungeheure Volkszorn wird sich gegen sie kehren. sobald die Massen sehend geworden sind. Wir Frauen der U. S. P. geben unserer Entrüswng über diees unerhörten Machinationen den schärfsten Ausdruck. Unsere Vertreter in der Regierung haben mit allem Nachdruck die Notwendigkeit eines spateren Termins betont. Sie haben es durchgesetzt, daß die R e i ch s v e r s a m m- l u n g der Arbeiter- und Soldatenräte eud- gültig über den Termin der Wahlen ent- scheiden wird. Noch ist also Hoffnung vorbanden, daß diese. Versamm- lung den Termin hinausschiebt, aus all den Gründen, die wir angeführt haben. Wir aber wollen mit dem größten Eifer an der Auf- rüttelung der Massen, an der politischen Informierung der Betrogenen arbeiten. Was an uns liegt, daS Volks urteil zu einem der- Richtenden zu gestalten über alle Schuldigen/ die das Volk gepeinigt und verraten haben, daS wird geschehen. r t U t si Ä Ot"s ;1 Ä bei!-? uzti*' z.. Die politische Macht, die das werktätige Volk erobert ja- Muß ferner sofort genutzt werden, um die für die So- �'»lerimg überreifer Großbetriebe des Bergbaus, der?ln- des Großarunddrsibes der Funker, in den Belitz der �'kuschgst zu überlüdren. um de« Ansang zu machen mit jjf Zorbreckuing der wirtsckxsttlichen Feffeln, die die Lohn- lwen niederlwlte ttniere junge «ruß taialfl�Astzalt erdalten. Zum Gemeiudewahlrechl der Zraue». Tie Revolutton hat uns Frauen die Stgatsbürgerrechtc gebracht. Wir brauchen nicht mehr abseits stehen, wenn es gilt, die Vertreter des Volkes zu wählen. Wir brauchen nicht mehr durch Petitionen irgendeinem hohen Hause unsere Wümche zu übermitteln. Die van unserem Vertrauen ge- tragenen Bertreterinnen werden tätigen Anteil bei Schaf- fnng der Gesetze nehmen. Eine Errungenschaft, die unseren Stolz, aber auch unsere Pflicht auf das höchste steigern muß. Jetzt gilt es arbeiten. Wenn wir früher über die Wahl- rechts frage sprachen, so herrschte allgemein die Ansicht vor, daß uns wohl zuerst das Wahlrecht für die Kommune zu- gestanden würde.— Auf dem Gebiet der Gemeindcverwal- tung haben sich die Frauen schon in großer Zahl betätigt. Ihre Leistung?« werden von den Kommunalpolitikern an- erkannt. Wahrend des unseligen Krieges wuchs die Zahl der kommunaltatigen Krauen immer mehr cm. Der Not ge° horchend, wurden Krauen in Aemter gebracht, die früher nur den Männern offengestanden. Wir erinnern nur an die Waisenräte. Kein Stimmrecht hatten die Frauen in den .Kommissionen. Nur Helferinnen waren sie den Männern. AlS aber die Waisenräte in immer größerer Zahl eingezogen wurden, übernahmen die Frauen in vielen Fälle« den Vor- sitz imd es ging, es ging sogar sehr gut. Kein bureaukratischer Zopf wackelte deswegen. Wie hier ging es in verschiedenen anderen Derwaltungszweigen. Ueberall traten die Frauen mtt Geschick on die Stelle der Männer. Wir hielten eS immer für notwendig, unsere Genossinnen soviel wie mög- sich für das Gebiet der Kommunalarbeit zu schulen, um sie in großer Zahl zu dieser Arbeit heranzuziehen: denn die Arbeit in der Gemeinde, der Haushaltung, der Stadt, siegt dem praktischen Sinn der Frauen besonders nahe. Jetzt gilt es aber nicht nur am Alten weiter zu arbeiten, sondern das Errungene mit sozialistischem Geiste zu erfüllen. Die städtt- schen Betriebe müssen Musterbetriebe werden. Wir wollen gewiß nicht die Arbeit unserer Genossen in der Stadtverwal- tung verkleinern, aber manches bedarf des Ausbaues. Berlin hat die großen Betnebe, wie Gas-, Waffer- und Elektrizitäts- werke, in eingener Regie, die Straßenbahn als ein gemischt- wirtschaftliches Unternehmen gemeinsam mit dem Zweck- verband Groß-Berlin. Di? Gemeinde als Selbstversorger tritt immer mehr in Erscheinung. Unsere großen Güter siefern heute schon einen großen Teil der Lebensmittel für dw städtischen Anstalten und für die Einwohner. Heute kst noch«in großer Teil des Landes Einzelpächtern über- lasten, die nur einen Teil ihres Anbaues der Stadt der- kausen wüsten, daS übrige aber freihändig in den Handel bringen dürfen. Es sollen viele Pächter in den Kriegsiahren ihr Schäfchen ins Trockene gedacht haben. Auch hier gilt es, Nefonnen dnrchtusühren. Die Mastenspeisung, die bislier nicht viel mehr als eine Armenspeitung war, bedarf einer durchgreifenden Besserung, um wirklich eine gute Eirnich- tfl«q tür die Allgemeinheit»u werden. Die Forderung auf Errichtung städtischer Kindoraärten und-hotte muß mög- llmst bald zur Tat werden. Es geht nicht an. daß auch serzier die Kinder der arbeitenden Mütter von wohttätiaen Vereine» votdüpitig umcrgcbrach: werden. Für unsere Schwangeren und jiu� v. Mütter müssen Heime geschaffen ' werden. Ansätze hierzu sind schon vorhanden,� die nur ausgebaut werden' brauchen. Unser Lormuudschastsamt hat während des Krieges die Sorge kür die ledigen schwangeren -u die Wege gelestet. Rat und eventuell auch materielle 'Hilfe wird ihnfn gewährt. Nun muffen Heime erichtet | werden, in denen die werdenden Mütter in den letzten ! Monaten vor der Entbindung Unterkimft finden und die den i jungen Muttern die Möglichkeit geben, möglichst lange mit j ihrem Kinde beisammen zu bleiben. In diesen HetMen könnten die Frauen bei kurzer Arbeitszeit be'chästtgt werden. Die Stadt braucht in ihren Anstalten unzählige Tinge, die von diesen HalberwerbSiahiaen angefertigt werden können. So würde dwse Einrichtung gar vi cht mit großen Betriebskosten verknüpft sein. Sie würde sich Z. T, selbst erhalten und den Insassen die Möglichkeit eines Ter- dienstes geben. Auch die wirtschaftliche Leitung unserer Krankenanstalten bietet ein weites Feld der Tätigkeit. Hier wird der Praktische Sinn der Hausfrau, die Theorie des Mannes unterstützen. Berlin bat jetzt ein Anschaningsamt, das sämtliche Gebrauchsgegenstände und Lebensmittel für die städtischen Betriebe und Anstalten einzukaufen hat. Ge- wiß eine gute Emrichttmg, wenn man bedenkt, daß bis vor nickrt langer Zeit jede Anstalt oder Deputation ihren Bedarf selbst deckte. Der einheitliche Einkauf läßt die Vorteile besser ausnutzen. Dem Amt gehört jetzt eine Frau an. Es wird sich empfehlen,'auch hier mehr Frauen mit praktischen Kenntnissen zur Mitarbett heranzuziehen. Die Schule wird unseren Idealen entsprechend ausgebaut werden. Die Zukunft wird uns die langersehnte Einheitsschule bringen. Es wird lediglich die Befähigung des Schülers und nicht der Geld sack" seines Vaters'einen Aufstieg bestimmen. sswischen' Schule und Eiternbans wird ein enger.Zu- scmtmenfchlnß stattfinden. Das find Neueinrichtungen, die für die Frauen und Mütter von größtem Interesse sind. Alle Zweige der Jugendfürsorge werden im Jugendamt zu- fammengefaßt, auch hier müssen die mütterlichen Ersah- rungen in größtem Maße nutzbar gemacht werden. Die angeführten Beispiele zeigen, in wie hohem Grade die Frauen an der städtischen Verwaltung interessier! sind und wie segensreich ihre Mitarbeit für die Allgemeinheit werden kann. In Berlin, wie auch in anderen Gemeinden. geborten Frauen einzelnen Deputationen an. Wir waren, ober, mit Ausnahme der Armenifirektion. nur beigeordnet/ hatten kein Stimmrecht. Diese Beschränkung ist jetzt ge- fallen. Die neue Regierung Hot uns durch Ministeriol- erlaß Gleichberechtigung in den Deputationen zugestanden. Allerdings soll nicht verhehlt werden, daß in mancher De- putationen die Zusammenarbeit eine ersprießliche war. Die Stimmen der Frauen wurden bei den Beschlüssen Kwar nicht gezählt, doch wurde häufig nach ihrem Rat entschieden. In Deputationen', an deren Spitze aufgeklärte Leiter standen wurden den Frauen auch Dezernate übertragen. Jetzt sind olle Beschränkungen beseitigt, die Bahn ist frei, nun gilt es kür uns, mitzuarbeiten on dem sozialen Ausbau der Ge- meinde. Aus der Veweguug. Zum ersten Male fett dem Sturz der alter Aegferunz so?» bammelten sich die F u n k tio n ä r i» n cn v»on Groß« Berlin am 23. November zu einer Aussprache. Eine angeregte Stimmung beherrschte van Anfang an die Äorsammlung, di« auch m der lebhaften Diskussion über die zur Erörterung stehenden Fragen zum Ausdruck kam. Genossin Uetz übermittelt« einen Aufruf der Genossin Zetkin»An die Sozialistinnen aller Länder", in welchem diese als international« Sekretärin die Genossinrom auffordert,.d i e gleichberechtigte Zulassung von Delegierten der so- zialiftischen Krauen der«inzelnen Länder sowie eine Kollektiv. Vertretung der soztalistffchen Frauenintervationale für die Ge- nossinnen jener Staaten, die nicht eigene Bertteterinnen ent- senden können grundsätzlich und energisch von ihren Regierungen zu verlangen.' Auch schlägt Genossin Zetkin vor, daß während der Friedend- Verhandlungen und am gleichen Orte- ein« internationale Asirnfe- renz der Sozialistinnen tage. Beide Borschläge wurden mit Genugwung degrüßt und ein- stimmig angenommen. Ein Schreiben von Frau Jnchacz. dem KriegSersah für Zetstn und Zietz. das die Borsitzende verlas, regte an, den BollzugSrat des Arbeiter-- and Soldatenrates zu ersuchen: 1. Zwei weibliche Vertreter der Arbeiterschaft mit Sitz und Stimme in seiner Mittc aufzunehmen; 2. eine auS sieben weiblichen Mitgliedern der sozialdemokratischen Partei e n gebildete Frauenkommission an. zuerkennen und ihr die Mitarbeit im Jntsvessc der gemeinsamen Ziel« zu«möglichen.' Einstimmig wurde beschlossen. Frau Fuchacz ablehnend zu antworten, mit der Begründung, daß Frauen mit gleichen Rcw- tcn und Pflichten und nach dem gleichen Wahlverfahren purch ihre Betriebe in den Arbeiterrat gewählt werden und dort die Interessen der Frauen zu vertreten hatten; einer besonderen Kommission dazu bedürfe eS tn diesem Augenblick nicht. Infolge dieser Beratungen konnte Genossin Zieh erst in später Stuvde mit ihrem Referat»Die Frauen und die Revolution' beginnen. Sie hob hervor, daß die Revolution kern« Verschmelzung der Par- tcie» bedeute, daß die lt. S. P. D. nach wie vor eine selbständige Politik treibe, und wenn die Durchsstzung dieser Politik nicht gelange, wieder auS der Regierung ausschiede. Sie richtete wiederholt die dringende Mahnung an die An- wesenden, für Ausbreitung deö sozialistischen Gedankens in allen Betrieben, wie bei jeder Gelcgcnhett zu werben und für die Wahl von Aertrcterinne» der Arbeiterinnen in den A.- und D.--Rat energisch zu wirken durch Einberufung von Betriebsversammlungen. Die organisierten Genossinnen müßten die große Masse der Arbeiterinnen über die ihnen durch die Revolution endlich eroberten Rechte aufklären, damit nur selche Personen gewählt wer» den, die die Interessen de: arbeitenden Klassen auch in Wahrheit vertreten. Lcbhofle Debatte folgte und zum Schluß wurde allge» mein der Wunsch laut, recht bald wieder zfz einer spräche husammenbsrufen zu werde». tWffgnnfl eine» Streite». Der Streit de» öei A»lu»� ittvmmz H>t»«dr««»< a.S«»B. Gch« k«la»e»tudc>t. ch am S&ounoiivne duich 6cipan»> lunorn mit der Cctiunifulion hii# dem d«>. OelerN»orCien. tf« ift ioioende CereinttaruirB �toffeii lvcorn »m Jen i. Dcjellit�, 1Ö18, sind säauiich« ui den Streit BetÄtriK Persvnrn 411m g.ioödliiichrn flrWil.HKtr.a» towWt ob drer. 11 rtfitf planen Die beiden tkiirtaffenen fi,l» dumit wieder eingestellt. Der achlttuiidrntng soll««h Verirän»>g,>i>g «i« am«Vdjötdtn buP Ptw Sabdfniiwiioeitüui in iMriefc« ern- geftchn awtdeii. Dir Jm« der fvdKrrn Entlassung NUN tlkveilAtrAsreB svOrn bei 1i>eritäi,d>guiig der nrn Auckelivnren»�.it>n,k«nien mit dem verband der Söder and Konditoren vnrbednlien werden Tallten in» dieter ventäiidipung Siitlosiungen notwci�ig werdeir so wird die �>ruia Mit dem Verdaiid d« Bäcker und ftuud.lpcen yeawtnsuin»er. lOBbcte. Streif bei der Finna«ron. SlettetzitStsgeseMchast. D»» Vrbriter und Ilngestellten der ixxt, der Aevottrtwn»er» nntgtrn drei Airmea»ron Elcttrigii t!>ges,'llichg>l. H«ron. 8äh>ecf«brit.»red K»» 1 Naneded r s, Cleiriolteiitiurg. Wilinerd- dorser L>r»chr!w. sind Honiiaberrd mitrng in den Vkre.t ringe- trelr«. Der Grund ist folgender: Nachdem die Solidarität»- ertlärunp Awifchen den»rhrllrrn und Angeftrllten eesol,»t woi. legten d>es« geineinsam ihre Forderungen der Dirrltion vor Die Korderungcn der Arbeiter find ur>g,tzhr Kje gteich--». welche bei Siemen» gestellt wurden, dletben aver hinter dielen im großen ganzen pro Stunde«m KO bi«»t vsennig zurüch Dir iliigeitcllten wünichen. da während de» Kriege» nicht» für sie g> tan tvor. etne vF>a»ng«verbanblungen mit den Unter- nehniern Soiinabeud zu einer Einigung geführt haben und Mon- k«fl früh dir Arden in allen Brtneben zu ährrlichen Bedingungen tote bei Daimler wieder«rusgeinimm-n wirb. Geheime Umtriebe bei der Derllaer Polizei, Lor einigem Tagen g««g Sir Nachricht Swrch t»>e Presse, baß der Potizeiobersl Fröhlich dam Verl liier Padigeipräjtdlnm zur Dtdpasuwu gmtellt worden sei. Sruich» waren«lcht«O�egeben. IWie jetzt dekairru wird, besteht gegen ihn det begründete Vervachl, der Verfasser ewe« Seheimdesehl» zu feto, der an Sie Schutz laute erg>«>gea est Bich sie»uffvodert. durch tvftrirkrio« dam Kicheehsnsdieiist Schwier lgkevvrn zu wachen,«n ihn schließ- lich ganz zu beseitigen. In vom Schemchesehl wird n.«. gesagt: »»Di« Strechen sgemeem sind damit vi« Sicher he ii»Patrouillen t» Begleitung eine« Wachtmeister«» orüsion rechtotel Hern«- lausen, darnel der Dienst den Soldare» zu schoer wird, ortb da wir kerne Kontrolle zu erwarte« hatien, können wir den Weg beliebig weit mnerhatb de» Revier« ausdehnen. Aus der Wache selbst fich Bichl diel mit den e'o Ida len«tnlasseB als» Bich» kameradschaftltch ml» IhnrB verkehreB. Sollten die Soldaten nicht genügeich Schlasgetegenhei» haben, so müssen sie sehen, wo st, bleiben. Wir dürfen an» wegen der Soldaten keine Emschrantungen inochen. Wir oiüsieu so«fiel atd möglich au« an» herau»g>che» Dieser Bcsehl ist am>< NoveBch« lvllt svülh«i Uhr an die Befehl»empfänger pünktlich ans hg» T In- spcötion, Drekfeostr.>, te kami fzngrbem.' AI» In Berlin die Stevoluii«, auch vor den Toren heg Polizei- Präsidium« incht Halt gemach, und da» Volk die Heerschaf» an fich gerissen hotte, versicherten vi« Polizeibeauiün. fich in den Dienst de, neuen Sache zn stellen nnd für d>e Susrcchterhaktung der lvrbnuBg weiterhin Sorg« trag« zu Vollen. Die bivhertgen Schutzleute haben fich im großen ganzen auch in d»« Verhältnisir geschickt nnd arbeiten mit de« Sicherheitgpatrouillen lamerodschaft. lich zusnmBten. Dw höheren Organ« hingegen fügen sich vi« wir au» dem«ehetmdestPl sehen, nicht Ihr Versprechen Ist Flirn- Ircei Sie verrueben sur unter, osische« Vem«*** Laenung zu «nfregrube«. Uoenhe■<•« Aafrutz, in*u« tioti z« tragen, und bei pafrurder SeleaenheN»te He rrübast wieder an fich reitzeu va« Herren, die am iouteste,. Hoch Oid«uug ichrW«. ch in Wiri- fobtrit nnr••»er Uuerdnunz p- legen. Sei»«ns de, Wochr, revoimwnäee Arbeiter nnd Solburen 1 Die Geister de« Umtturze« 1 reiben»» allen Veten und Kanten>br Kntvesen n«v ivaelea ans de« rtu�riMid w» fi an» eich-, per»««. eure Ei runge uschafren. euren Sieg zunichte mache» könne«. Seid ans»er Wacht I Dm StwertzettObienfi. Dü Presseoerireter Sioß-Serlin« wäre« um Soii.iabeiid auf bu» VuUzciptaiiOiuBi gelaben, uu. de« Ve eicht über»>e Oegai.isierung de« betlinci Stcheiheitddienste» e»iigc�ci�ui>ehi.,»c Leiter de» Sicherdeittdienfte». Herr Prinz, wieder m sein Amt eingejetzi wurde, da fit, üe gegen ih« erhadeue» ttnichutdigaiige« at» halt,»« erwiesen baben. Dei Sict-erheUsdirirst w«rd neu orgunisicri Leute, die sich«1« unbrauchbai avei uiizuoerläss� eituiden haben werden audgeschrcden Der Slcheiheltsdienit soll der rrpab-ilaniichen Bür>n,wrh: ungegiiedrit werde«, ohne daß ihm dmnii iernr Ee biwiidigke» z oou>m«n w>rd. Da» versichern zdumt bei Etvie S-rltn iKra»ke»verstcherBin>i gib, deta..«:. dah»ach»er.»oriibristei. der tbitchdocioeviiuiig ze> müß Verardnui�l de» Ralr» der Volkvdeaustragien und de« Siaul«. ietreiät» de» lsieichslchatzouiie» vom ül November»achv rsibeit werde»>k>eirieb»l>eamie. Wefkmeist« und andere Angestelli«! lerner Handlunr�gebilfen und Gebilfen in Apaibe'keii, Buh»,»- und Crchliieruittglieder ohne Ruckficht aus den KuniNoerl der Lei. stuiigeu, Lehrer und Erzieher. See- und B,,,g«nichrsser. Porau«. sctzung ist Aeichäiiigung gegen Entgell und Höhe eine» regelmäßi. gen Jerd>eiii>e» 00» mehr al» LüUt ZVork and hoch- sie»« ZtXti M Die Frist zur Weldung der neuen Verlicherung?- Pflichtigen läuft frühesten« mit dem M. Tage. h. h Mi« d:m lll. De- zember ivl«. dieser neuen. et> L Dezember gütigen Volsü�sten a» ltebenomitielversorzunz tu Neukölln.>» Pfuno«Oirinelade gelougi von nöchstei Woche ad auf«bichuitt 7U der Lebe ii«m«tel- karte zu« veiieilurig. De, Beginn de« Verkauf» wird»ou den einzelnen Seschäftin durch Plakat angezeigt. Der Verknus von MJd Grumm Weizengrieß auf die Abschnitte 70, 72 und 73 wird bi» Mitiwoch de»« Tezeoibei ltztb. svrlgt'setzl.- Von Frei lag nächster Wock* ab gelungi auf Abschu'tt 80 der LebenSmiiteik-irie H Pfund Kunst ho» ig zum Berkous— Auf bie E i e r k a r t e können in abiebborrt-seit wegen der uolllom»irn ui>t,e»ü„enden .'siinihr Ei-r nicht perteit;»>, rben- von Wontag, den 2 Dezember, ab gelangen frische?«tche in einer Wenge 00» l Psb je Kow aus ben neue» Abschnitt 190 uei Wure»- bezugltkarte zum Verkauf. Inhalier de« ollen Abschnitt»>22, die hierauf noch keine Fische ei Hullen haben, sind daneben noch bi» |tiu< 7 Dezeinb»->018 bezugsberechtigt.— Weibnachl»- apfel werden auf Abschnitt 77 der Leben»inittelkorle in einer Wenge von I Psd te Kopf bei den Kleinhäiiblrrn abgegeben, wo bie Eintragung zur Kartofselkiinbenlifie ertolgt ist— Aniräge auf Nachbelieferung mit Winlervorraiekueiosteln werden g»i>mehr von Moiilas� den T Dezembri, bt» Donnerstag, ben d. Dezember. in der Zeit von 10— I Uhr vormittag« uiw von 8—® Uhr nach. mittag» in de« zuständigen Brot lou, Missionen entgegengenomuieu Kösevertetlun». In der Zeil di» Wiltwoch, 4. Dezember, wird an diejenigen Kunden, die in den Speisesetttartenliften»er in den Bezirken der 8« b» 02.. 93., Wt bi» 100., 101 brt 11*4, 176 191., 193., HM.. 200., 204., 218,, 216. und 230. Brotkommission ge- irgenen G.schafte und die Donneretug. de» b Dezeuibee ltzlb. der in de» Bezirke» der Ol. 219 fr«!Sk7 Brolkominislioii gelegene» Geschäfte sFiliateii. veelauf«slellen> eingeiruge« find, pe» Kopf ein Sind dänischer Weichkäse oder ISV Gramm dzn» 200 Gramm Käse anderer Art verteilt. Der Herr von Zimmer Nr. L Für 18 000 Mark Sacharin düßtr cin Gaskmri P.««» Neukölln ein, der einem Schwiichier in die Hönde fiel P taust«, angeblich von einem Soldalen, 28 Kilogra.nui Süßslvst und zohkle dafür 18 000 Wort. Durch mehrrcr Vkillelspersinen bind er auch einea angeblichen Lieb- hober. E» sollte in einem Hot.-s in der»iittelstroße der Herr vom Zimmer Nr. 2 sein. P begab fich dorthin, traf einen Herrn. der sich ihm alt Silbermann vorstellte und schloß den Hönde! mit ihm ab Dieser bestellte ihn ans den nächsten Tag wieder, weil er fich inzwischen da« Kousgelb verschaffen wollte. Al» P zu- eückkebrte, fand er mehrere Herren im Zimmer Nr. 2. Nachdem er die Wart auf den Tisch gelegt hotte und glaudt«. da« Geid einstreichen zu können, eriläite Herr Silbermann, jetzt könne er die MaSte fallen laffen. er sei Krimlnalbeamier und beichlag. »ahme hiermit da» Sacharin. Weil er irgend eine Marie vor» zeigte, zweifelse der G.istw>rt nicht einen Aiigenblick an seiner Eigenschaft, ließ erschrocken seine War« im Stich und war feöh, daß er enlkam. Erp aus der Flucht siel ihm ein, daß die Krimi- nalbramten doch wohl unecht gewesen sein könnten. Jetzt tp-'dte er sich an die Neuköllner Kriminalpolizei Diese fand dir rasch verschwundenen Schtv'ndler nicht mehr, lertrt« ober sofort gegen P. selbst wegen verbotenen Süßstossbandel» ein Sirafversahren ein. Einen doppelten Einbruch verübten die 2« nnd l? Fahre alten Sotdulen Gebrüder Kart und Wilhelm Host au« der Warlhestraße 70 in Neukölln. Bei ihrem ersten Besuche bei dem Kausinann Wolyk in der Bodestraße 20 fanden sie soviel an KleidungAstücken, Wäsche und Schmucksachen, daß st, nicht alle» aus einmal mitnehmen konnten. S>e brachten de»halb zunächst einen Teil nach der Wohnung ihrer Eltern in der warthesnaß« und holten sich den Nest, im ganzen für««0 M, am nächsten Tage. Di« KrtMlnalpvligii«mitelt« di« Eiubcecher nnd nah« daide«est. Strzlitz.firtrbenan. I u y e n b v« rfa m m 1 n n g. Mont« den 2. Dezember, alr.id» 8 llhr. finbei bei F Schellhase in Sitfllil Ahoinstraße lb» eine öffentlich« Iugendversammiung tton Thema:»Di« Fugend Porbert»h« Rrohie!" Rodner: Huf tberirin. Versammlung der vlacinefoldatel». In der versamuiinng der jWarinesoidalen, die am Sonnabrtlb im Geiverilchasidhau» lagt, kamen die Zustände im Schloß und iA Marslall zui Spräche schloß und Marstall ichemen wahre© f u I» uäilrn bei Kegenirvalulian zewoide» zu sein De» Schiotzkomuianbant Metleruich, dessen WabI, wie von beb schiedener. D>«tusfioi,»re»»eln debuupiet würbe, buich©eiltchunj durtta-�etzl worden sei. übet«nx Her, schuft au«, wie unter dei» alle« Aegimr. Genosien. dte Zei:»»><-« erer Flugblätter oerleilf« «vollen, writ-ei. daran jehiniert, Sei.Lola'. Anzeiger' d» geye« kasteie! 0«»enetlt Man halx den veelnch geuiochi, die M«' Irosen �>n Bejuch der verluurmlun« zu hindern, indem Eiiilrrtlt- karren zr. einem Mu rvteudall mit Freibier, der dtd Sunniag üüh b Uhr dauern soll, unrer dir l'kurincfoldaten v»r> leilt wurden Der Neon«, Genoise Dr. D«c� waher da« Geld für Sa« Freibire ulw tomni«. ob da« Freibier nicht tnelleich« uird»euselbi-ii Oueklen stösv au« denen die Catet* landtpactei 60 Millionen Mark zum Belrug de» Volke» zu» Verfügung gestellt worden>er Di« Marineiold>d� revainlionärr Gesinnung oickt fü, Zeh»mart>che>ne und Ff, biet ve> kaufet,, sondern durch iaikiailige Agitation die b-trogen'" Kameraden wieder für die Suche der Revolution gewinnen Nach der Di»kusfion. in bei befnge Anksiwr gegen den SchloV komuxindante» Metternich und gegen Wel» vorgi'beachi wnrdeii- eekoigte einftimiiiig die Annabr«»-' einer Refolution, in der d» konierrevolntionürr Treiben d-« Swbi kam nionbanien O>>� W» l» und de« Komurnnbonren de« Maetiall» verurteilt und dn Absetzung der beide« Manne, gefv'dert wird. Die Neudllduug des N�usNuer A. und S.-Kate» vom Artietter- und Solbate»r>r» Neukölln tehf»n» ef" lärperer Bericht übet di« Umgrilalrung de» doetigen A.» v� S-sttate« z». 0>m w:r folgende« enliiebiiien Danach ist dl« Zv' iommenorbeit mit der Scheibemanneichrnng erngrstellt nr'o di< Zufainmenfetziiiig be« A.- uud S lttaie«!v>e folgt br'itinlml worbeil! >.» und&-Siot— 48 Arbeiterräte der Nnal'h.,i-gigk» Partei. 14 Soldarenräke der republikanischen Bürgerwebr.uw >0 Soldolenröle der Urlauber. Deserteure und heimkeficv»� Krieger; Pellzi>p»on»schuß 20«täte bei lln ,obängige> Partei. 6 Räte der repirblikan'lche» Bürgerwebr. 4 lttätr � Neiaiiber. Deierleurr und Herrn lebrenden Krieger Heber d'ist Umgestallung ist am 28 Nopemsier 1» vier überfüllten Bkt» sammlunge, Bei'chl ersiatkei worden. Begründet wu.de de, finst shluß bei Drei rhe isiozialifieri mii der paisinen lllesister.z, kn sie geteiel>en hätten Andere« käme hinzu. Aber"*¥ nur hier schieben sich bi« Geister, sondern auch bei längst vorder getroffenen Vere'irbariingen, die darr» brstandeiv baß der Soldaten rat z»e Hölne an« Vertretern der heimkehi«"' den Krieger nirb zur Hälfte au« Vertretern der hiesigen Garntsdd! de, 6Ser bestehe» iuL Nachdem in, Vollzugsaudschuß pesr patb tätische Vertretung von allen Serien gusiu'heißen wurde, lednkf man sie im Plenum de« ArbeUerrnle« wieder ab ivoruu» erdet>4- daß«in Zu so innienarbeile» mit d.l Parlei bei- Abhängigen to".' rnrl»rn jetzige,, Vertreter» der«Wer unmöglich frt Der vi'�' z,w«aueschuß der U S. P D babr sich belhald im Verein mit krt Noukölliier neugefchafkenen Bürgeewebi neu konst ruiert, nm»><. Geschille vr« DieiikiMiter Pevtetaela!» von bchi ab selbst in dik Hand zu nehmen. Diese, Entschloß wuche anfei Muusrt' dem Beifall der Versummluirg okzepliert und uitut Pivitst de» Schetdemäiineru die Mriarbcil grküiidgh Von der Beschlagnahme freigegeben sind die Sittenrvman« von Zolanthe MartC Lilli Eia cittenbilb auS Berlin W , Preis Dl. 4,—, als Fortsetzung: Lillis Ehe Preis M. 4,—. Lilll Braan schreibt:.... ebenso glSnsenb» wit wahtl'eiksgekrene Schilderungen der Vertzälliussr, in deue» die Jugend von Berlin beute aufwächst... ein tibeiaut n ttfiliches B ert sittlicher Auftlärungi Für Kluder isi d natürlich nicht bestimmt. Zu beziehen durch: Vogler& Co.. verlin W 9t Kölhemr Straße. Mllg. 8. versanö-/lbtellung ll-ta>k>Il»!b» Aelt»*«« VNmUb � Mua�p BEP.LIN C SfimnJauor Str. 16 CagrumJat 1815 damenkleiöung Seide u. Samt BluN«—m(mM« b m-■. Q � ............. IV~*J Rock mm»>p»t,»»'«i,»n>.Q jyi WnJUm«, P+mämm... Rock— mtUkm Uli*. Qfi m flott« pEH*» G» O G p �rönVV/ K! ww». � «mH. ONr«!»..Wr 3».�» 14SXW Mmtzll» wiKeMw«»__ «TWUmC««• reWkMXF. ÄS�X) jTskvfJsJ'chßd�PMMe« o J< /Yb ........ �o«—*«.f-pm D inm antncieie JBluoenaeiJe Khottucli kartoft...... Mmm Fouiard bon«mmmu«, In* BiiJ-M» Ki«>o« Mla er» t. N— ti«ih»ck k»n»rt, X Art ooppslthtrtl Mein* Tr vchwu««dar lurtug. *4*1 dt,M»...... Ma«t«l«eicU JBJ utettt-Sa.m.-' Mtru» 00 � II»«.»M**7».W BERLIN C KSni9*r 11-14 pelzwaren Pelzkragen— m—- � od(•Urb« Konia, stt» Joet EJ.l/U Pelzkragen«.Skook» kaaio. TioHorai•••« OO.UU Mufi mm Skmmkakm\im 60.00 Pelzkragen mm pow- ■ooiorkaio iCanM. ftu&a I Sop««»« two«m... iJti IaJ MuH««..— 4.. 110.00 ICinder- Garnitur Mo« oo- Kraco*«• p-tz. Ort rtrt ....... vw,.*yU Pelz*r,änt«J. k Herren-Kleiüung Knabea-Kleiüung herren'wäsche Handschuh« Taschentücher O.*.*** Hohin«u»«nd« js\ natxet ge.iicki. Eck«. Stü-.k Ol roil Bogen wrxl rntck« q« f«««ickt«f Eck«, Stöck Batiet Ä*""". bM,,ck' 2.20 Batist CT � 2.75 B. m* DurcKb«� r«tck o T sC «tist, Stflcli 3.75 Letnen- Linon m Hohk •nun« and KAndg«»tteta. Eck«, � I Stz�ck. im ICMto».••,. � Taschemüchcr » Lr-n. lUnM, S*. 1.35 � von einfacher bis zu«ornehmllor fiet .*»**■Bpee-,. .er-�®«.-«* m-i,> i»«i»,• M" W i: Versammlung der SoldakenrSle. Gestern nochmstlag far.d die Fortsetzung der am?onner»tag ertcigien Versammlung der Tnldatenräte Grost-VerlinZ stalt, um »ur Nntionaldersammlung Zteflung zu nehmen. « allmähli» füll- stch heute oer grohe Sitzungssaal de« �eichZiogz ul.h al» d'r V-rsamml»ng von G�k'schling nach �nviertelstündlger Verspätung eröffnet wird, weist der Saal uoch verschiedentlich freie Plätze auf. Ter Vorsitzende bittet, gröhtmöglichste Ruhe bei den VerHand. Zungen zu bewahren Zur Geschäftsordnung beantragt Ziebener-Kommiffion. daß Mitglieder der Regierung und die «rbeilcrräte:m VolltUgSrc auf Wunsch das Kort erhalten sollen. Darüber entspinnt sich eine länger« Debatte, in der der «eritnam d. Rcf Heine(PorSdams sich gegen den Antrag wendet. Ter Antrag wird einstimmig angenommen mit der?e- Gründung, dadurch die Mistvcrftändnisie, die durch den gegen- »iligen Befchtust in der vorigen Versammlung innerhalb der ntbeiterschiit entstanden seien, zu verwischen. Der Urlauber«. Frontloldoten- und Desecteurrat beantragt "cstätiflung der durch den VellzngSrat ausgesprochenen Ancrten» 5"ng. Nach langer stürmischer Debatte, in der bernocgrboben wird, dah der Frontsoldatenrat- in einer Liebinechwenammlung llnväsilt worden sei. wurde der? ntrag mit groster Mehrhcrt ab- Solehnt. Indessen dürfen die Mitglieder als Gäste den VerHand- «ngen beiwohnen. ltin Vertreter von Bayern gibt Kenntnis von einer ihm �u- gegangenen Erklärung der Arbeiter-, Soldaten« un.d Baucrnrate �?bcriis. in der es als eine Ge'ahr für die Revolu tion bezeichnet wird, wenn der VollzugSrat nicht das Kontrollrecht über °\t Regierung ausüben würde. Rusterdem w rd die Be- '�itigung aller kompromittierenden Männer im Auswärtigen Amt derlnnot. lRuf«: EiSnerlf . Darauf wird in die Verhandlungen des eigentlrchsu PunIteS ? Tagesordnung. Tie Nafionalvrrsammlnna. Angetreten. ES liegen dazu eine Reihe Anträge vor die zu svncr Resolution vereinigt werden sollen. Ferner w-rd beschlossen. �°llrn(Reristl al« Referenten. Gottschling als Korreferen. wn m! je Lü Minuten Redezeit zu bestimmen. Den DiSkusnon». cednern. die an abwechselnder Reibenfolg« zu Worte lammen 'llen. werden 10 Mir rten bew llipt. llohen lRruhi: Einleitend bemerkt er, dast er natürlich nur chk leine Person und nicht für den VollzugSrat spräche.— Ich Wtr«!ne nicht überstürzte, aber«ine beschleunigte Einberufung Nationalversammlung für das dringendste Erfordernis. Di« Oeuilche Narionalverfammlung ist eine Frage, auf deren Eni« �weidung die ganze Welt gespannt wartet. Ich bin für die -wtionalvcrsammlunq, weil obne sie die Einheit Deutsch« n d» in die Brüche geht, weil wir arbeiten wollen, weil wir W schnell wie möalich zum Sozialismus kommen wollen, weil Demokraten sind, und fchlietzlich. weil wir besiegt und ab« �"siig von der Entente. Wäre Deunchland nicht Rohstoffe beraubt. könnte man vielleicht sich ??' sozialisti>ch« Experimente einlassen. Liebknecht, ,'f den wir persönlich alle nur Hochachtung haben wissen, meint, da st nur durch die Diktatur de? Proletariats wir ifit Sozialisier»«,, der Produktion kommen können. lSchr richtigll sV falsch diese Aukfaflung ist. zeigt R u stl a nd. Trotzdem Ruh. issnd mehr Agrarstaat ist als Deutschland, sind derartige soziali'ti« � Erperimenr« mitzlungen. Wir müssen auch doS Vertrauen zu der Mehrbeit des Volke«, bast sie den S o z i a I i S m u? die einzig möglich- Gese'lsckaftSform begreifen �tncn. zumal bereits vorhandene Riesenbetriebe geradezu zum Sozialismus drängen. Die Mckrsieit de« Volke! gibt uns die Basis ?r unsere Arbeit, die unangreifbar ist. Um diese Mehrheit sestzu- "■ a. brauchen wir die Notionaiversammiung. und zwar baldigst. .>ricn wir damit,>o wcroe.» unier« Gegner die in der Zwischen« r' entstandenen Mistsiäude uns in die Schuhe schieben. Dazu �>gl auch d.e austenpolitisck,« Loge. Die Entente hat sich bereit 'lklärt, LebenSmitte' und Rohstoffe un« zu liefern, wenn wir mit wnleren eigenen Lebensmitteln haushalten und sie nicht durch ein entstehendes CbooS verschleudern Kurt TiSner sagte mir, dost wir leichter den Frieden haben können, wenn die kom» promittierte» Männe im Auswart ige» Ami beseitigt werden Zehr rietniglj, u»d dast d>e Entente am liebsten mit den radilal- sten Leuten Frieden tchtirste Teingegciiüber habe ich darauf hin- gewiesen, dast die imperioli>ti''cheri Regierungen der Entente eS bereits abgelebni hätten, mit Arbeiter- und Soldaienräten zu »eebandeln. In dr.Roten Föhne" ist indirekt zugegebe». dast wir allein die deutsche Republik nrckt schassen können, sondern nur durch eine Weltrevolutio». Glauben Sie denn, dast wir mit einer Weltrevolutiun rechneu können? lLevhostcS Nein, nein!) Im Siegesrausch macht man keine Revolution, vielleicht in Italien, aber nicht in England und Amerika. Die deutschen Arbeiter und Soldaten habe» zu ent'cheiden, ob in Teut'chlaiid für die Folge KirchborSrube oder blühende« Leben herrscht. Dahin führen nur zwei Wegei Di'tatur oder Nat,onatv«rsaiiimlung. TaS deutsche Volk must sich für die baldige Nationalversammlung entscheiden. wenn wir nicht in ein Heer von Blut und Tränen untergehen wollen. sLangonhaltender. ftar'er Beifall.) Gottschling sKorreferent) t Viele« von dem. was Cohen sagte, erkenne ich an. Die Frag« der Nationalversammlung'st eigentlich bereit« entschieden. Aber eins gibt zu denken. Ja allen Zeitungen findet man täglich den, Ruf: Nationalversammlung! Hatte man semalS in diesen Zeitungen gelesen von Rechten de« ProlelariatS, von Gerechligkeil?(Sehr wahr!) Es ist nicht meine Ausgabe, gegen die Nationalvecsammluiig aufzutreten, sondern ich warne nur vor ibrer Ueberstürzung. Auf e'ner kapitalistischer Grundlage kann man keine sozialistische Gesellschas' ausbauen lSel?r richtig!) Tie Tatsache liegt gerade denen>'chwer im Gemüt?, die in ihrem ganze» Leben für den SozialiS- m u S gekämpft und gelitten haben. Jene Leute, die ein materiell angenchmercS Leben führen, werden nie so viel Idealismus auk» bringen, um dem Web! der Allpemein'ü'tt vi nütz- n Ab?? wi" verlangen auch leine Wobl'aten, sondemi Rechte. Da« kapitali» stijch interessierte Bi�rperrum wird nie mithelfen, die tapita.istliche Gesellschaft za beseitigen. Bi« zum L November vormittag« war e« niiser Gegner von aa an wurden sie Konjunktursozia. listen. Da man nun die Proletarierme.sien herannah"« hört. suchen sie durch die Nationalversammlung schnell zu retten, wn« zu retten ist. Da? Gespenst d«? HurgetS kann nur den e?»le!ig machen, der noch nie fü- da« Proletariat gekämpft ha«. Revolu- tion ist keine Himbe�rlimonade. E« ist nirl'l wavr. dast die Geiahr eine» Terror briieht. Diese Gefahr liegt nur recht« (Stürmischer Beikall be' einem Teil der Versammlung.) Hot man nick! stet« diejenigen, die für da» Gute pelämpft haben, verfolgt und verbrannt? Für die Leute, ai" bi» zum Tag« d'r Revolution sich mit dem Sozialismus n.ckt beschäftigt haben, ist e« schwer, die Entwitklung de« politischen Leben! sich vorzustellen. Freilich wird die Nationatversammlung kommen. Da» Kapital wird'einen gro- sten Euiflnst. den eS beiouder? durch die Presse au! die Masse au« übt. geltend machen Man wird der Masse, sie bisher vom So« zialiSmus wenig gehört hat, sagen, Liebknech: kann Euch kein Brot geben, ober wir, darum folgt nn?. Tie Leute, die nur zum Scheine als Sozialisten jetzt mittun, werden zu Helfern der Roaltloii wer» den. Die Reak.ion der Kassen icl»cinc wird die Reaktion der Handgranaten auslösen. Glauben Sie denn, dast wir durch oen Orb- nungsbsxl besser leben können auf die grüne Wiese kommen? (Lebb. Nein.) Der international- Kapitalismus miid den deirsche» Kapitalismus unterstützen und damit ist die Revolution verloren lSchr richtig!) Seien S'e auf der Hui, dast das Blut, da? uns die FreibeitSkäinpicr a!S Pfand biutcrlossen haben, rein gebaltru werde. Wirten Sie für d-e sozialistische Republik und die soziale Gesellschaftsordnung. sStarler Beifall bei einem Teil dikr Vcr« sammlung.) Nach den mit"tzsroster Aufmerksamkeit und teilweise lautloser Stille auf genommene". Remrot, n setzt hie Ttökussto» «in. Al» erster erhätt da» Wort Nilner: An Stelle der alten Gewalt ist zwar ein. neue Geivittt getreten Wer würde aber die verantwor.ung übernehmen, werm sie sich niapr gründet auf v«r breitesten Grundlage d-s Volke» Freilich wollen die Gegner der Natioualversan.mluug nicht den Bruderkrieg Aber die Tat'achen. die Not. sind stärl-r ir.d konneu wider W den dazu subrcn. Zusttiilmung 1 To? deutsche Volk must ent'cheiden, ob wir richtig gehandelt babc,.� Nur wer sich schuldig fühlt, entziebt sich Richter. Dir Gewalt gehört:r. die Hai de de« deutschen Volke». Lucka: Jcb bin auch in einem gewissen Sinne ein Gepne? der Nationalversammlung. Die allzu frühe Einberusung betrachte ich al? eine Gefahr für die iovnärtrf''C Republik Redner wendet sich gegen dt« Bürokratie m der Arbeiterbewegung und bemerkst oast schon vor drm Kr oge p-ele 1''"- Sozialdemokratie beigetreten seien, die eS mit dem Sozialismus nicht ernst ge- nommen hätcn. Nur so war seinerzeit die Be- willigung der Krlcgtzsr-dite erklärlich. Liebknecht sei eS geweien, der den Arbeitern � den Keg gezeigt hui und die revolutionäre Bewegung wäre in Teuti'chland wobl nicht enrstaiiden. n>enn nicht die ruisische»(venossen da» Bei'pt-I gegeben bätten. Deutsche Arbeiter waren e» leider, die initgebolfen baben, die lchlechte Lage, in die die russtschen Genossen gekommen sind, zu schaffen AI« Redner'agt du st i.i einer revolutionSren Zeit in dem komplizierten System der Produktion störend« Fehler vorkommen können, erschallt stürmisch der Rus: Darum Naiionolver« jammlungl Kühler spricht die Erwartnno au», dast die Nationatversamm- lung eine sozialistische Mebrbe't ergeb-n werde. Er münscht, duz die Nationalverfammlvng srbon Weibnachten stattfindet. Warinowtzkv we'st daraus mn. dast dir kräftigen� Ruf« nach der Narionalvrr'ainintnng nicht immer au? Liebe zur Demokratie ent. springen. Die Verüaa-llichung de. Grost-Iudustrie könnten wrr schon vor der Nationalversammlung erledigen. Bergmann, al« Peitreter der O'tfronl. gibt im Namen von 750 000 Kameraden die Erklärung ob. dast seine Kameraden den Eut'chlust der Regierung zur baldigen Einberusung der National- verlammlung begrühen. Sie erwarten indessen, di'st auch de» noch nicht ziirückgeiehrttn Soldaten Gelegenheit zur Beteiligung an der Wahl gegeben werde. Ein S ck I» st a n t r a g wird mit grosser Mehrheit angenom- men. Nach Schlustworten der beiden Referenten wird folgende von beiden Gruppen beantragte Resolution oneenommcn: Die Soldatenräte von Grost-Berlrn spreche» sicb dahin aud, dast die Nationalversammlung so schnell wie d»e technischen Arbe'ten e» ermöglichen. ei,iber»fen wird. Sie begrünen daher den Bes-blust der ReichSreaierung vom 20. Nvuenrber. Da» drängendste Gel'ot der Stund« ist e». bi? zur Nationalversammlung mit allen K« ä s I? n a u f d pe Durchdringung de» Polle», uno der bestehenden Instl- tutionen mit dem Geiste de» Sozialismus und der I o, zialen Revolution hinzuwirken. Ein von Leutnant der Re«' Heine lPobSdam) gestellter Antrag auf Stellungnahme zürn Spartakusbund wird. allseitig zu» rüikgewiosen. Tie Versammlung beschliestt. an die Kameraden Bayerns Dank und Grüst« telegrapbii'ch zu übermitteln. Zum Schiust überbringt nach ein Vertreter der Soldatenräte Frankfurt a M. herzliche Grüste. ? uk den sich allmählich«.'llziebeuden Neberganp zur Frieden»« wirlfcha'i weist die soeben ersch-eneue WeibnachtS-PreiMistr der Firma R Israel, Berlin 6., m t ihren zahlreichen Angeboten be'vnderS praktischer, zu Weihiiachtegcschenl.-n pee-gneter Artikel hin. A»S n umfangreichen Abteilungen für Damen«, Herren« und Ktnder-.Kleidung. Wäsche. Seidenstoffe. Kle derjtofse. 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N.; Bornholmer Str. 86: L a ch m a n n, H.f Chodowieckistr. 6: Meyer, Karl; Kameruner Str. 52: M a a&, Otto: Genterstr. 28: M ews, Frih; Cann'ansfr. 19: S i ck e r, Otlo; Raumerstr. 35: Vieh. Paul; Wiesenstr. 31: W o s a ch, Rudolf. Nordwesten: Wittstocker Str. 19: Köhler, G. Nordosten: Landsberger Str. 97: Zinke. Varnim» und Georgenkirchstrahe Ecke (Laden): Galla». Osten: Liebigstr. 19: L e b m a n n, Otto. Südosten: Moskaner Str. 31: S> n n er. Nein! Wiener Str. 26: Sommer. �. Süden: Dresdener Str. 24: Jordan, Max; Boppstr. 1: Plänkle; II' zweimalig. Der Bezugspreis beträgt bei freier Z stellung ins Haus monatlich 2.— M. nach austerhalb 4.— M. Bestellungen nehmen entgegen: Sialllchreiderstr. 47: Baum, Gustav' Gitschiner Str. 92: G i e r s ch n e r. Südwesten: Solmsstt. 4: K o r d g i e n. 3.; . Schützenstr. 27: N e u m a n n. Westen: Steinmehstr. 23: D ö r i n g, Otto; Kronenstr. 2: Walter. Lichtenberg: Neue Bahnhofslr. 36: Engel. Pankow: Müblenstr. 71: G e r e ck e; Florastt. 25: Herbst. Stl'sttz: -Mariendorfer Straße 15: K a p e r n i ck, Hermann. Tempelhof: Oberlandstr. 2: Böttcher; Frieorich-Wilhelmstr. 89: Bartsch. Sck'oneberq: -Gitfchinerstr. 92: G i r s ch m e r; vorläufig abzugeben.'' Treptow: Plcsfenstt. 6: B r a l l. Weistensce: Gustav-Adolfstr. 24a: Geister. Nelnickenderf'Ost: Amendcrsttaste 79, Eingang Safenibstrafje: B e h n l e. Charlvttenburg: Kaiserin-Augufte-Aliee 6: Köhnke. Britz: Hannemannstt. 31: G ii n t b e r. Borsigwalde: Ernststt. 22: Krüger, Richard. Mariendorf: Bergstr. 7: K o m n i ck. Neukölln: Neckarstr. 3: P a r l e i b u r c a!. Nieder-Schönbaufen: Mühlenstr 71: G e r e ck e. Reinickendvrf-Roscnchal: Dahnhos: Belz, Emil. Reinickendorf West: SchiNingstt. 34: G l a m a n n, Wilhelm Tegel: Berliner, Ecke Eocl'Uajje: T o t t h v f. Wittenau: Trittst?. fZigarrengelch.): Zimmermann. In allen ohengenannten Stellen werden Doteasraueu sofort eingestellt. 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Central-i heater. �DieReievoDStanilisI VoIksbOhne. Theater am Bülowplait. Direk iqn Pned. Knyssler. Jbhr: Eemddie dar Lteba. (Oese hl Vorst) 7 Uhr; Wilhelm TelL Opernhaus f/iinir: Der Troubadour. Schauspiele Sonntag, nachm. r1/, Uhr: Ftalvon» atellung i«r d e heimkehrenden Ktinger: Die Judastrlocke. 7'., Uhr: Die Judastrlocke. Direktion Max Reinhardt Dcntschn Theater T1'- Uhr: Was Ihr wollt. 7 Uhr; Bar gailmana voa Vgatilg. Kramersiilele 7Ukr: Der Sohn. Kleves SchausMaiu r*<»nensir I, Port( i\ Uhr: Weibsteufel. 7''« Uhr: fiBbliag« CrwatbtB. Blr. Carl■•tokard- Bad. Theater I. d. Eönigpratzer Strasse rj, Uhr: Der Katzenate«. T*,, Uhr; hrdsreiat. Ko m 5d ie nhaus »» der Manchallbrlcka a", Uhr: Dia|farln. y*/. uhr: Tanzende Nymphe Berliner Theater aUhr: DU teilt Koaieaa. 7'/. Uhr: Sierne, die wieder lenddea Operette in 3 Akirn. Muik von Wallgr Kell«. faden Mittwoch nnd Sonnabend. . nachm. 3', Uhr: Llsl'a Mflrchcnrels«. Lessintl-Theafer. Direktion; Violor Barnowsky a Uhr: rwiebwg. Eine Partie Pigaal. T1/. Uhr: Der SchOpfcr. Deü'scöts Künitlir-Ihiater. a Uhr: Der tttaa tuka. Tb Uhr: Naclitneleuchtung. Hleraaf; Auferstehung. BtsttahM Cyernkaa» Cha-Itttenb. fuhn ßsr Trcutailear. Mos lag 7 Uhr: Enrn. Zimmamiai. Trfanon-TheaTer Bhi f rladrlehatr. Ztr.«77. 33»l. 7', Uhr: Der a:ute Ruß. rneirieb«tiklmrMdt Vbaaear. z Uhr: Da» BrtiirtdeHhsu. 7k Ukr: h&nncrl. Gas LrcIrcStJarlhaQS, __ U. TalL Kleines Theater. 3S Ukr: Henriette Jacoby. vi Adüifi, EraiLiMdeniaDgs. Maut. TSUkr; Baas im Sekeskaalaak. Koni Inehe Oo«r. n Uhr; ackwkriwaldaiist T»" Uhr: Casino-Theater. Lothringer Str. S7. Tifl, �'«8 Uhr: Neal Das 3akdfe Volksttflck Hol du goldene Sricke Vorher: Erttblrtelge IrtMst.tttea Senntag 3'/, Uhr: Ber*'«iog'Ug. (.»■■«ololkan». 3k Uhr: Der IU«b der ikhlneriBats. f.. Uhr: Dia spankchfl fdeg«. Metropol-Thwter. 3 Uhr; Wiener Bfot. Ud". sie Fascatiiflsfee. Keaes 6aer?itenl!oai 3k Uhr Der Seldet der Muri«. 7k uJiiSloek» roii Csm vllla. KesifletiA- I neuiur. 3 Uhr: Oyckerpotts Hrbeit nuhrtSyckergam Erfcen. P&lait-Tiieater. 7k uhr; Der Mikado mit Cltre Dux. Mittw. akUhr: Oer Bmiwaelpetm. Sehliter-Tteeler Cuanet'en.wg. Uhr: Ein Iwieultlin IHJigild. nuhrJerfiarrer r.irealdt Montag A Uhr- Hantlet. I halla-i iieaccr. 3U.: Erna nnd Mint Plauen. 'k unr. Gn tcr der bläuenden Linde. Mjllw� bin Thestsr»m HtUeadarlylats. Ik Uhr: Bv«. Theater des Westens. nukr iiie lustige wltve 3'- Uhr: D, Dellarprlnzeaaiq» Waliner-fäöÄter. ZV. Uhr: PrülilinaBlntt. 7kUhr:GratHauenicHl8. MUtw.3V: DerMkrctienwald. Bestellschein. Vlttr Hier aoaschntibrn,«uosülltn und einsenden an den Bering der.FreiHeil", Berlin 6W 6, Schissbauerdamm 19. Der Unletzelchnele bestellt hiermit vom ab 1 Exemplar der»»elmal täglich erscheinenden Zeitung „Die Freiheit" Berliner Oraan bei tlnabhängigen Sozialdemotralischen Borte! Deufschlands zum Preise voa M. i,W monallich bei freier Zustellung ins Hau». Name: Borname:. Beruf:___ . Straße, .PlaK. Nr__ B. H- O. 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