» flbN• nbe irad »an» i«Ä- Vil« t«i» old, »rn« I«r. fiS. erz. den Ä\ itet: Itet Ls- |in« d«r dotz an« Jolj. Di« die �cn- twU ?ah. Snot wo Nid- nun Öe* ß«> -«en che» Zvrst PrekS iv Pfemtkg. Morgen-MuSgave. Redaktion: Berlin SivZS. Schifsbanerda«« Fernsprecher: Amt Norden tS9i und 2896. 19 TO. J*-«.Freiheit" erscheint zweimal täglich, morgen« und nachmittags an Tonn- und Festtagen nur morgens. Der Bezugsprel» beträgt bei freier Zustellung in» Haus für Groh-Berli» monatlich S St Für die Erledi« gung auswärtiger Bestellungen ist vorherige Einsendung der gebühr erforderlich.— Die.Freiheit" ist im ersten Nachirag der feitungsliste für 1919 eingetragen und Kostet bei direktem Pofl chne Bestellgebühr monatlich LR., bei Zusendung unter Streifband ä verllner Organ »xpeditio«:«erliu«««. Schiffbauerdam« Ivra. Fernsprecher: Amt Norden 11007 und 11008. Snferate kosten die siebengespalten» Sonpareillezeil» oder deren Ran». 70 Pf. �KIeine lnzeigen�da» fetigedruckr- Wort 90 Pf, jede» wettere Wort 1b Pf. Di» dreigespalten» Zieblomezelle Z M, Teuerungszuschlag 30%. Bei Fomilienanzeig�n. Bersammlungsanzeigen von Gewerk- Aaste» und politischen Organisation«« fällt der Teuerungszuschlag fort. Inserate für den daraus solginden Tag müssen spätesten» bi» d Uhr abend» bei der«xpedttto», Schiffbau«dam« 19, ausgegeben sei«. der Unabhängigen SozialdemokaNslhen Partei SenWands Jahrgang 1 Sonnabend, den Ä8. Dezember 1918 Nummer 77 n« >ie n» Ite li« ir- en ot fr « fnngreiche Fiüerschichte» k.ngesiihrt. hier lind dort drolit det Verkehr zu stechen und erscheint die Versorgung der Bevölke« »ung mit dem Notwendigsten gefährdet. Es darf nicht ver- i essen werden, daß durch die Besetzung deS Saarrcviers durch 'ntentettuppen bereits wichtige Lieferungsquellcn verstopft worden sind. Um so wichtiger erscheint es, daß die ver- hliebcncn Erzeugungsgrbiete der Kohle ausreichend liefern. daß ihre Produktion durch Arbeitsniederlegungen nicht wesentlich herabgemindert wird. ES ist deshalb von größter Wichtigkeit, daß möglichst rasch und«imwmdfret festgestellt wird, worin die Streiks im Ruhrrevier ihren Grund Laheit. Und daß nach Mäglichkeit Mittel und Wege gesucht werden. »rmdieseGründeausderWelt zu schaffen und wieder normal« Leistungen in der Kohlenförderung herbeizuführen. ES rst Visl die Rede von einer ausreisenden Agitation der Polen unO des SpartaLuSlbundeS. die unter de« Berg. leisten dachin wirken sollen. Unruhen zu stiften und Putschversuche hevbiizuführen. ES mag sein, daß von den Polen eine lebhafte Agitation entfaltet wird» und es dürste auch flutreffen, haß der Spartakusbund die unter den Arbeitern herrschende Mißstimmung auszunutzen sucht, um für seine Ziele urtd Methoden Propaganda zu machen. Es scheint aber nicht richtig, daß die vorbanden« Unrube auSscbließ- lich aus die Tätigkeit von diosen Organisationen zurückzn- lführen ist. Die Forderungen, mit denen die Arbeiter her» vorgetreten sind, sind keinesuvegs so, daß man ans ihnen nur auf den Einfluß einer verhetzenden Agitation von irgendeiner politischen Seite schließen müßte. Sie sind sehr wohl auch begreiflich alS Ergebnis der totsächlichen Wirt- schaftlichen Interessen der Bergarbeiterschaft. Es handelt sich da einmal um das Verlangen höherer �Löhne. ES heißt, daß die vor einiger Zeit bewilligte LohnerhShung von IL Prozent, die für die b e st bszahlti!» Hauer Schichtlvihne von 18 bis 18,50 Mark ergeben soll, den Hamborner Arbeitern noch nicht genüge, und daß sie statt dessen Schichtlöbne von 19 50 Mark sortierten. Indessen soll diese Forderung weseutlich damit zusamnien- hängen, daß schon vor der allgemeinen ISprozentigen Lohn- Erhöhung den Hamborner Arbeitern die Schichtlöhne von !i19,50 Mark zugesagt gewesen waren, so daß sie sich jetzt nur dagegen zur Wehr setzen, daß diese bereits gegebeneu Zu- sagen unter Hinweis auf die allgemeine Festsetzung ter Lohne wieder rückgängig gemocht werden sollen.— Schicht- löhne von 18 Mark und 19 Mark erscheinen zunächst ja sehr beträchtlich. Bedenkt man aber, daß eS sich bei ihnen n»r um die Bezahlung der bestgelohnten Arbeitskräfte handelt. daß die Arbeit unter der Erde überaus schwer und au- strengend ist und daß vor allen Dingen auch der Lebens- unterba-lt sich gegenüber frühe? um das Vielfache verteuert hat. so wird man immerhin die Arbeiter verstehen können. wenn ste die Löhne, wie die genannten, für sich fordern. Daneben wird von ihnen vielfach das Verlangen gestellt. daß ihnen besondere einmalige Z u w e n d u n g c» gemacht werden. Ties hat vor allen Tingen darin seine» Grund, daß eS bei der bisherigen schlechten Entlohnung»ud den ungeheuer gestiegenen Preisen für Kleidungsstücke. Schuhzcug usw. vielen Familien nicht möglich war. sich mit den nötigsten Ausstattungsstücken dieser Art zu versorgen. Es wird berichtet, daß es nicht selten Leute gibt, die nich! einmal über ein einziges Hemd oder auch nur ein Paar tragfähiger Sckmhe verfügen. Mancherorts ist denn auch an die Stelle der Forderung besonderer einmaliger Gtldzuweisiinncu tjeredeswegS das Verlangen nach AuShäntljgung von Klei- dungsstücken und von Schuhwerk getreten. Angesichts der totsächlichen Notlage wird man eS den Arbeitern dann auch nicht verdenken können, wenn sie nach einer Möglichkeit suchen, sich in den Besitz der notwendig gebrauchten Gegen- stände zu setzen. Endlich kommt bei vielen Arbeitern ein starke! GelLihl der Unzufriedenheit hinzu, daß sie noch immer keine Maß. nahmen der Regierung sehen, die darauf abzielen, den Zechenherren ihre Machtstellung zu nehmen«nd an ihnen, die sich während des Kriege! so gewaltig z» bereichern wuß- ten, den Willen der Revolution, die S o z i a l i s i e r u n g des Privateigentums an den Produktions. Mitteln, z» vollziehen. Man unterschätzt vielleicht hier und da die Schwierigkeiten, die einer Verstaatlichung der Bergwerke mit allen Konsequenzen entgegenstehen: man mauit sich möglicherweise von den Ergebnissen einer solchen Eozialisierung nicht ganz richtige, übertriebene Vor. ftellungen. Aber man vermißt einen entschlossenen Willen. »inmal zuzufafsen, den entschlossenen Willen, den Kohlen- »aronen überhaupt auf den Leih zu rücken. ES sollte Nun aber doch möglich ertchsinan. diesen Maschen und Fordermuwn du Beraavbeiter soweit enfgegenzr: kommen, Saß sie davon befrle- d igt werben. ES müßte zu erreichen sein, daß iN�der Löhnungsirage eine Einigung erhielt wird. Es mußte möglich zu machen sein, daß in irgendeiner Form dem Mangel an Bekleidungsstücken und Schuhwerk abgeholfen wird< hier durch einmalig« Gratistkationen, durch die AuS- Wutig von Vorschüssen oder dergleichen, dort dadutch, daß aus den Bchtändelt der Heeresverwaltung Kleidungs- stücke zur Verfügung gestellt werden Vor allen Dingen aber muß eS dahin zu dringin sein, daß s o f 0 r t d i e ein- leitenden Schritt« zur Verstaatlichung der B e r gw e rk S u n t e r n« H m u ng e n getan werden. Darüber ist man sich ja seit langem in allen in Betracht kommenden Kreisen einig, daß, wenn irgendwo, so lM Kohlenbergbau, die Vorbedingungen für eine Sozialisic- rung gegeoen sind. Bei einigem guten Willen muß �es möglich sein, daraus auch schon in aller Kürz« die prakti« ichen Folgerungen zu ziehen. Erfreirlichcrweise darf man annehmen, daß in der R e- z i e r u n g, sowohl im ReichSkabinett wie in der preußi- schen Regierung, nunmehr ernstliche Bestreb u n g e n am Werke sind, unt die Forderungen der Bergarbeiter in angemessener Weise zu besnebizen. Dir Presse verbreitet zwei Telegramme, die von Berlin noch Hamborn gingen: In dem einen fordirt Genssie Haase die Anbeitsr auf, wieder an die Arbeit zu gehen, unter Hirtweis darauf, daß die Regierung alles tun werde, waö in ihren Kräften stehe, um, soweit Untertagen vorhanden seien, für eine Whilfe der Beschwerden zu Wimm In den, anderen TelegramtU erklärt Genosse Barth: ,. Meine Zusicherung schnellster Solzialisierung der Bergwerke halte ich aufrecht. Ebenso verssirschs ich nach W!eöeta'.:?t,a'hme der Arbeit, mich zu bemühen, eine einmalig? TpierungSzulaoe zu erwirken." — Von der preußischen Regierüttg ist gestersi der Genosse Ströbel nach Hamborn gefahren, um persönlich mit den Vertretern der Arbeiter und aller änderest beteitiqten Stellen zu verhandeln. Sein« ganze Vergangenheit bürgt dafür, daß et ich Arbeitern Mit vollem Verständnis ent- gegenkommen wird. Hoffentlich gelingt eS ihm, eiste erfolg- reiche Vermsttlertütiokeit zu entfalten. Darf man auf der einen Seite von der Negierung her- langen, daß sie den Forderungen der Bergarbeiter eine gerechte Prüfung und Förderung zuteil werdest läßt, so Muß man allerdings auf der üstdcren Seile auch an die Arbeiter die Mahnung richten, sich stetS die große VSkasttwottiiug vor Augen zu holten, die auif ihnen lostet. An drtn ungestörten Fortgang der Er- zeugung und insbosondere sei f'kiMenforderung rängt das Wobl und Web« von Millionen Arbeitbkbllmen, hängt das Schicksol de! gongen deutschen Volkes ab. Niemals dürfen ste auch vergessen, daß an den Grenzen deS RUHrreviers gegnerische Truppen stehen, und daß die Bourgeöiste die Entente violleicht nur auf den Vorwänd von Unrrthest Und Tnstiulten in den Industriegobieten wartet, um diese Tnit'en dort einmürtchierest zu lassem Die Förderungen der Anbeiter müssen innerhalb der Grenzen des Erfüllbaren bleiben. Sie müssen bcsostderS dernn, wenn der Staat ftine Hand auf das Privateigentum der Zechenherren gelegt öder sie wenigstens unter seine scharfe Kontrolle genommen hat, daraus Rücksicht nslinren, daß es sich nicht mehr um U�seinandertetzungen mit dem Krpitci'l felbistberrlicher Ausbeuter handelt, sondern um AuSein- stMkstMM Mit untern kh'wnstgsn. M Im Dienss, HM. unter der Kontrolle der Allgemeinheit arbeiten. Sie dürfen bei ihrem Vorgehen sich nicht hinreißen laffen zu Unbesonnenheiten und zu Putschen, sie dürfen nicht die Z e ch« n a n I a g e n, derem Erhaltung für daS Funktionieren der Volkstvirtschaft nötig ist, und die über kurz oder lang das Eigentum der Gesamtheit bilden sollen. beschädigen ober zerstören. Keiner wird ihnen webren. ihr« Interessen mit Energie wrthrzu- nabMen. Man wird?! begrüßen müssen, wenn sie darauf drisiqen. daß die Reaicrunq baldmöglichst Schritte zur Ver- staatlichling der Werke unternimmt. Aber nur durch Maß- nahnum der Regierung ist eine Sozialisierting möglich; eine Enteianuna der Unternehmer durch Eingriffe der Ar- heiter selbst in Gestalt von schrankenlosen Lohnförderunqen. Konfiskationen usw. kann zu nichts führen. Und auss schärfste muß es verurteilt werden, wenn nur zu Temonstra- tionszwccken. oune zwingenden Grund, in einer Zeit wie dieser die Arbeit eingestellt wird. DaS kann die Sozia- lisieruna nicht fördern, sondern nur hemmen. Denn Vorbedingung für sie ist. daß unier wirtschaftlicher Mechanismus nicht ins Stocken gerät, und daß die Entente durch weiteren Einmarsch unser wirtschaftliches Leben nicht noch mehr unterbindet als bisher. Deshalb keine„wilden" Streiks! Besonnenheit und Entgcaenkommen da. wo buch auf der anderen Seite der gute Wille zur Verständigung vorhanden ist! Und Ver- trauen zu den von unseren Genossen in der Regier«"« ein- geleiteten Schritten, um eine Befriedigung der Arbeiter- forderimgen. soweit sie heute überhaupt möglich ist. herbei- zuführen I Ein Gesuch Ztoiens um Vuffeulleseruuu. Zeitungsnachrichten zufolge hat die polnische Re- i e r u n g das Verlangen nach einer gewissen Waffenhilfe Deutschlands in Form vost Uebergabe gewisser Mengen von Kampfwerkzengen und Munition gestellt, um damit eine bessere Möglichkeit zur A b- w e h r d c r b o l s ch e w i st i i ch e n T r» p v e n zu erlangen. Eine derartige Unterstützung Polens mit deutsch?« Waffen würde indessen den Forderungen der Neutrali- tat gegenüber der Sowietrepliblik schlecht ent- spreche». und eS erscheint schon aus diesem Grunde a u S. geschlossen, daß die deutsche Regierung aus das polnisch« Verlangen eingeht. von den lvaffeustillstaudsverhaudluneeu. In der Sitzung der Jnlernattonalcn W a f f e n sti ll- standSlommtwag«t Fch rmyk wlyrzemy ernwznches läßt, lehnt die deutsche Regierung jede Bcranttvsrlung ab. Es wird von deutscher Seite wiederholt gebeten, d« Rhein- Übergänge freizugeben, die Sperrungen in den Brückenköpfen und auf vcrschtedencn Bahnlinien und BahnhSsen zu beselt-geni um die Abbeförderung des nicht angenommenen Eisenbahnmaterial» und die Zuführung det aus Deutschland anrollenden Lotomotiven und Wagen ßu ermöglichen. Ferner tveisr die bayertsche Regierung auf dir«rni» Lage der gesa>nu«i hayetischett Industrie hin. Infolge Aohlenman-� mußten alle Jndufhirbcirkb« de» rechtsrheinisch«, Bayern« so:- «rst auf zehn Tag« stillgelegt werden. Anstalt WH— im schro-fe" Widerspruch zu den Bestlinntungen de! Waffenstillstandtvertrag� — pfälzische Kchie nach Nordfrankreich verbracht wird, soll dringendst sofort von feiten de» alliiierten Oberlomnulndo« d» Freigabe der Pfälzischen Kohl« und außerdem ein Zuschuß vci> Saarkohle für die Pfalz und das rechtsrheinische Bayern angeordnet tverdcu. Seine wahlfreihell sie Asch-kaWasea. Auf bis Von der deutschen' Waffenstillstand»- kommission dem Vbevkcmman-do der Alliierten vor- getragenen Wünsche, daß zur Vorbereitung til» Durchführung der Wahlen zur deuffchen National- oersammlüng die Ab>sp e r r ü s m u ß tu! � im besetzten Gebiet zu m i l d e r n. seien, sim> von Marschall Fach den deutschen Behörden folgende. E-' l.eichterungen juaesiaNden worden: 1. Die ordnungsmäß�eN VerlvaltuNgsbehoröen sind befugt, ohne Einschränkung me Berichte Zu versenden, die sich aus die LorbereUungen für die Wahlen und auf die Wahlen selbst beziehen. 2. V t e ß- und Versammlungsfreiheit werden von dey alliierten Armeen gewährt, in einem Maße, daS mit. der Aüsren..- erhaltunq der Ordnung und einem einwandfreien Verhalten der Bevölkerung gegenüber den alliierten Armeen im Ein- klang steht. 3. Tie Einreise in die besetzten Gebiete oder dl« Ausreise nach dem Innern Deutschlands k a n n den Personen gewährt werden, welche im Besitz«ines VassiergesucheS der orditungStriäßisen VerwältungShehörden sind. Die öb-gen Anordnungsu sindeft keine Anwendung auf oa» Gebiet von Eljaß-Lsthringsn. Zkvtzly gegen Ezernln. Zu den Miffellungen, die Graf Czernin kürzlich HW die Verhandlungen in Brest-Litowifk gemaa� hat, wird all» Moskau der folgende Funkspruch TtvtzkyS ver-- breitett „An alle.--- Graf Czeknin bat m«in« Rebe, die ill einem Berliner Telegramm der Kcperthagener„rterlinssls Tildende" erwähnt und in Fi-nbfprüchSn vom 17. Dezemrrsk wiedergegeben ist, jetzt sehr stark den tiefen Unterlchled zwischen BaroN Kühl mann! Politik und der seinigen be- tont. Wir haben tatsächlich einen Unterschied ihnen bemerkt, welcher aber in folgendem bestand: Kilm- mann befahl und CzerniN führte aus. ES wäre noch �ch- tiger zu sagen, daß Geneml.Hoffmann an Kühlmann Bs' fehle gab und Kühlmann an Czernin. Graf Czerrnn ent' hüllt jetzt fein? Uoberzeuguna, daß Pöien, Litauen uns Kurland selbst ihr Schicksal bestimmen müßten. Ich kann sagen, daß Graf Czerni:, in Brest bisse Usberyougung dut» niastö zu erfentsttt gas, MNN es Genekül war, in besonders zynifchsr Form die Verackstung der Siegel für das SeldstibostimmungSrecht der Völker auszudrücken, io wurde der entfprechende Austrag durch Kühlmänn an Czernin gegeben und Czernin führte diesen Austrag au»- WaS aber die besonderen FriedenSvüvschlöge betrifft, iveld>e Czernin angeblich gemacht haben soll, und welche ich angrb- lich abgeschlagen haben soll, so ist es wirklich nicht der Muß? wert, irgendwelche Worte darüber zu verlieren. Keine st« von denen des Baron Kühlmann unterscheidenden Vor- schläge wurden von Graf Czernin weder in dm vssiziellen Sitzungen noch in den wenigen Unterredungen, bis er mit mir gehabt hat, gemacht. Di« stenographischen Protokolle der Prester Verhandlungen iverden bald herauSgsgeöen werden. Außerdem bedeuten Taten mehr als Worte. Dit österreichisch-ungarischen Truppen sind ebenso wie die beut- scheu in die Ukraine eingedrungen und sie haben Elifabet- grat. Nikolojew, Oöessa oedrückt. Zwar räumen sie gegen- wärtig diese Gegenden in eiligem Tempo, aber daS ist nicht CzerninS Schuld. gez. Trotzktz." Erzberger über den Völkerbund. Ktaaissekretär Crzberger hielt am Frei'ag vor den Weitesten der Berliner Äousmannschaft in der Handelshochschule einen Vortrag über den Völkerbund. Er schilderte die ungeheurci, Berhserunoen. dl« der Krieg angerichtet habe. Der Krieg sei d'« Acsetzlosigkeit nach außen und habe nn.urgcmäh die Gesetzlosigkeit im Jnntrn zur Folge. Au Stelle der alten Gewaltanarchie müss« da» System de» lllechts treten. Welche Summen der Krieg ae- kostet habe, könne heute noch niemand sagen. Ä?he da» alt« System de» Wertrüsten» weiter, w müxlcn angesichts der tech- nischen Ver-ollkommnung der Kriegsmaschinen die einzelnen völ- ker Lasten tragen, die einfach nicht zu»ragen seien. Außerdem bedürfe der wirtschaftliche Ausbau aller Arbeitskräfte, kein» Hand könne ihm für die Zwecke de» Wettrüsten» entzogen werden. De» Völkerbund entspräche also auch den Treditionen Deutschland» Durch den Einfluß der Schulen sei da! Rochtßbewußiscin in Deutschland leider ziemlich geschwunden, so daß nock' viel Arbeit geleistet werden müsse, um die Notwendigkeit de» Völkerbünde» populär zu machen. Zum Schluß sprach Trzbergcr ausführlich über die Frage det Entschädigung. Er sprach die Erwartung au», daß der Seist Wil- sons sich auf der Frieden»lonfercnz durchsetzen möge. vlavnheim beinahe von Aranzosen beseht. Die Waff«nstiltstand»kommisslon gibt bekannt: AM 23. Dezember erschien übcrrasck-evd in Mannheim, also in de« neutralen Zone, ein franzosischer Major als Abgesandter de» Ge- neral» Gsrard. Er teilte mit: Am 24. Dezember»»erden BOOS Franzosen i n Mannheim einrücken, um die Ordnuittz aufrechtzuerhalten. Da» deutsch« Bataillon, da» in Mannheim lag. Hab« bi» 2 Uhr nachmittags die Stadt zu veriassen.— Deut» scher Protest half wicht. Aus dem ffikCjC über die Wassensiillstands« kommission wurde daher versucht, Rufklärunz herbeizuführen; hierbei stellte sich heraus, daß die Franzosen geglaubt harten, infolge von Beschlüssen ce» Mannheimer Soldatenrate» ieie« Unruhen entstanden. Di« Franzosen wollten die» nich» dul- den und glaubten daher, schleunigst die Pslizet tn Mannheim übernehmen zu''ollen.-- Glücklicherweise konnte von der Waffen- sfillsiandtkömmtssioN den Franzose» mitgeteilt werden, daß ts Mannheim alle« in Vrtavn« fei untz tefc ta* Ls> �«nbenfeia der deutscht« PöNgeijtupp« such fimttyn die Ordnung verbürge. Die ffiaffenfiilTftanbÄfömmifficit teilt dann noch mit. daß dem. wat die Arauzosen gehört gehabt hötten, folgender.wirklicher Vorfall" zugrunde gelegen hätte: Der Mannheimer Soldaienrat hob« den Beschluß gefaßt, da? deutsche Bataillon in Mannhcitn zu entwaffnen. Die Durchführung dieses Beschlusses wurde sr- doch durch dir badische Äegierung verhinderte— Tie Mitteilung der WafsenstillstandSkommission schließt mit den Worten:„Für andere StäMe in ähnlicher Lage mag der Borfall als War- n u n g dienen, und sie von voreiligen Beschlüssen abhalten. Das Verhalten der Franzosen auch in diesem Fallt beweist, daß sie «ichtbeabsichtigen.dieArbeiter-undSoldaten- röte tn dtr neutralen Zone anzuerkennen." Hn» scheint, mit der Anerkennung oder Nichtanerkennung der A.» und T.-Räte durch dit Entente hat daS Verhalten der Frav- zosen nichts zu an. 93 beweist nur, daß sie nicht gewillt sind, die neutrale Zone ohne de waffnet« Besamung zu lassen und Unruhen zu dulden. Immerhin ist aber auch so daS Vorgehen der Franzosen von Bedeutung und lehrreich. Lank für die Ei'evbahNer- Dir ReichSregierung erläßt folgenden Aufruf an die deutschen Eisenbahner: Den deutschen Eisenbahnern, deren ohnehin schwere und ver- aßtwortungSvolle Arbeit durch die Anforderungen des Kriege» in ungimefiencr Weift vermehrt worden ift> spricht die deutsche NeichSregierUr.g jetzt, da sie von den ferne« Kriegsschauplätzen zu» rück.'ehren, im Namen de» Volle» ihren Dank auS. Sit er» ieniik damit die Pfl'chttrcue und Gewifscnbaftigkeit an. mit der di» htiitschen Eisenbahner aller Dienstgrave und aller Volks- stamme ihre mühevolle« Dienstobliegenheiten etfüllt haben. Die Eisenbahner wissen, daß die junge sozialistische Nepublit Deutsch» Hand» bt Nicbt bei leeren Worte« des TankeS bewenden läßt. Die R e ch i t st« l l u ng det Eisenbahner soll ausgebaut und von den Fessel« vtler Verurteile befreit, ihre wirtichaftliche Lage im Rahmen der finanzielle« Möglichkeiten gehoben werden. Di« Grundlage füt di«'staatliche Finanzwirtschaft und für den Wert de» Geldes hilbcl der Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft. Bid dahin ist noch ein langer und dSichiverklchet Weg. Die deutsche ReichStegierUNg hosft von den «tsenbohnern. daß stt ivi« bisher, so auch weiterhin, besonders i« den nächsten schwere« Wochen und Monaten mit ihren großen An- forderumen an die körperliche und seelische LeiftungSfähigksit der Eisenbahner thre Pflicht getreu weiter erfüllen ,n döllcr Er- kenntni» der Notwendigkeit entschlossener Zusammenarbeit aller Glieder de» Volkes. SlhvffWg eines Groß-Sambnrgffchcn Slasles? D.U- Hambutg. tl. Dezember, ßft einer g-m-infamen Sitzung der Mitglied« de» Arbeiter« und Soldatenrätes. des Senate» und verschiedener technischer Okganis-iionen wurde die fknrae der Schoissunq«ine» Groß-Hamburgisch-n ÄaatsZ mit «inschluß de« link« urch«cht» ded Nicderelbs liegenden preu- ßischen Kreis« besprochen. Dät Projekt fand au» wirischaftlichen. bevölkituNgZpotitischen Und wasserbäutechnischcn Btünden von allen Griten Zustimmung. Beschlüsse wurden nicht gefaßt. Dt'r Gedanke eines niederdeutschen BündeZstaatet von Oldenburg bis Schlekwig-Solstel« mit HamibUtg al» Hauptstadt tvfaßt immer weitere Kreis«. . Soziallslische MlfchMlonserenz. l- ri-.?«a»»und«Neue» Vaterland" yält ln den ragen vom 27. i!» 29. Dezt'Nv-r-in» Tagung ab, um zu der F rage d« r Y«rge- s« l l s ch a f t Um g Ctellung zu nehmen. An stelle des erkraniten Vorsitzenden, Grafen v. Arco, begrüßte Herr Herr v. Beerfelde die Wir stellen fest, daß der Bericht, den da» KrtegSmintsterkum anzuzweifeln glaubt. rinS von durchaus vertr-menswürdigcr Seit« mitgeteilt woroen ist. D e tn dem Artikel geschiiderteN Treibereien ver Offiziere eMpörMi einen Teil der Mannschaften deca:l. daß sie stck> hilfesucheni* ah die Leitung der VolkSmarine-Division wendeten. Diese gab den Vorgang an die Bolksbeauftragten Barth und Haasr weiter. Was die Coldate« am meisten empörte, mar das herausfordernde Tragen der Waffen und Abzeichen. Einen preußischen Offizier der alten Schule empört so etwas natürlich nicht. Aber da» Denken und Fühlen der Mannschaften ist ein oanz andere? und wir forderten, daß diesem Verlangen, dem Geist der Zeit»ntspeechend, Rechnung ge- :ragcn werde. mm An Nnstre Postabonnenten oder solche, die e» werden wollen k Um keine Verzögerung in der Zustellung z,der Ireiheit' eintreten z« lassen, ersuche« wir unsere Postabonnenten. H solo t das Abonnement für da« 1. Quarta! ISlbzu bestellen. Der B-'tritzrriS betr. gt pro Ouarto! ezklusive Ztlstellu«»gebühr ü Mk; per Ste.ifrand bezogen 12 M.- �_ Die.Freiheit" ist.m 1. Nachträg ISIS der Po.z rllmgL. liste eingetraze«. v«r v-rlag. Erschienen.' Sodann sprach Dr. Beck über die wissenschofiliche Bedingtheit und dann über GinfuhntNfl der Vergesellschaftung in die Prariö. Sozialismus ist planmäßige Beziehung zwischen Pro» duktio» und Konsumenien; Herrschaft der Arbeit über da» sta- pitai; da« Mittel ist die Vergcsellichaftung der Produktionsmittel. Wlrtschcm ytrrstyt 01$ anara):|cpc, in oer �ic plan» tznaniae Produktion. Wesentlich l>erschiedcn-iH auch in beiden Wirt- schaften die Siellung de» Arbeiter». Fm sozialistischen Gemein. «vefen soll der Unternehmerprafit beseitigt werden und»ur für den Konsum produziert werde«. Am 0. November hat eine Militär- ravol:« eine soziale Rvvolutwn eingeleitet. Unsere Witischaft stellt beute ein Trümmerfeld dar. sie muß aus neuer Grundlage ormNl» stert. eine Ordnung au« dem Saz'alifieniiiaSprozeß hcraudge- schaffen werden. Professor Oppiirh.'imer spricht al» echer Bor- tragender über: Die Dh-ori« der Vergesellschaftung. Au 5oldalenral für die lnteeuierle SchlffsSesaSuug. Die.EchleSwig.Holstelnische Volttzig." veröffentlicht folgende Zuschrift: � .Für di« pesam'en tn Scapa Flow internierten Schiffe ist ein VerbondS-Soldatenrat grbiidrt werden, der sich an Bord „Fri?dnch der Große" befindet, und bitte ich, alle Anfragen an nachstehende Adresse weiterleiten zu wollen: An den Vcrbanda-Solda'cnrot an Bord„Friedrich der Grete",. H. de« Obmannr» Kamerad Keller, Scapa Flow(England). Wir werden zum Besten der Lieben in der Heimat alle» tun. um ihre Ungewißheit zu bcsci ige« und den Angehörigen der%r intcrr.ierien Kameraden mit Rat und Hilfe zur Seite 6 r.tjcn, Bcrbandk-Soldaicn.al, gez. Keller." Tie Zuschrift ist safer« interessant, al» sie darlegt, daß Eng- lond in seinem Hoheitsbereich Soldatenräie zugelassen hat. Eine oersuchle KechlferllMg. Die Rachrichten-Abtcilung de» KriegSministeriums derbreitet durch de»«. T. B. nachstehende Richtig, tellung: ..Tic„Freiheit" vom>U. Dezember lülb greift in einem Artikel„Mililärischc Uirversck�ämtheiten" da»<. Gorde-Regiment z» Fuß o». Sie behauptet, daß sämtliche Osfizwrc sich am Sonntag Morgen in Heinz und mit Waffe versammelt hätten. Demgegen- über wird s�g-ßellt. daß c» sich um eine dienstliche Befiammlung handr.'lc, in der festgestellt werden sollte, welche Offiziere und Fahnenjunker weiter im Dienst bleiben wollten. Da das Tragen der Waffe im Diemt vorgeschrieben Ist. waren d:c Offiziere nich! nur berechtigt, sondcr« verpflichtet, mit Warfen zu erscheinen. Ferner wird behaupte!, daß der Kommandeur Qberit Rein- Hardt befohlen habe, daß di« Wachen mit geladenem Gewehr aus. «iehen sollien und vor alle« Offizieren Ehrenbezeugungen machen müßten Demgegenüber wird festgestellt, daß die Wachen nicht mit geladenem G-webr ausziehen und daß keine Anordnung ge« troffen ist. d-ß Wache« dtr Posten Offiziere grüßen müssen, tfrne.............. Stegeiung»er Grußfrägt ist üderiaupt nicht von dem Kommandeur! r ch e w i« m u». »rfa.'gt. Lediglich d» �»ldattnrat dt»�ldrca-Mtnt« hat be- Deutschland. Wilson in Engilw� Wilfon rst nunmehr von Frankreich Nach Sngkanh gegangen. Ueber fein Eintreffen wird gemeldet: In Dover wurde 23 il- j o n vom Herzog von EokstiäuNht uN» dem Bstschafter'DaviS empfangen. Auf dem Bahnhof verlas der Bürgermeister Son Dover ein« Willkommen-Adresse. Darauf antwortete ver Präsident: Wir haben gemeinsam sehr ernste Zeiten durch- gemacht und können UNS deshalb als Kameraden und Bunde-' genossen betrachten> dä Nicht» so sehr die Menschen einander näher bringt, wir gemeinsames Verständnis und gemeinsame Ziel«. Ich{staube, daß wi» trotz aller schrecklichen Leiden und Opser de» Kriege» eine« Tages, wen« wir auf sie zurückblicken, einsehen werden, daß tie der Mühe wert waren, nicht nur Wege» der Sicherheit, die sis der Welt gegenüber vor einem ungerechten Angriff gaben, sondern auch wegen des Einverständnisses, das sie zwischen den großen Nationen zur dauernden Erhaltung von Recht und Frieden schufen. Es gewährt mir deshalb eine ganz besondere Befriedigung, hier zu weilen. Es wird mir daniit Ge- lcgenhci! gegeben, meinen Geist mit dew Geist! derjenigen zu vereinigen, die dieselbe Absicht habe«, bei der großen Beilegung de» Kampfe» da» Beste zu tun. wa» getan werden künn. Von Dover begab sich Wilfon nach London, dort wurde der Präsident vün der Bevölkerung ebenfalls sehr lebhaft begrüßt. Em englisches IM für die Bersorgunz Dsukfchlands. Amsterdam, ll7. Dezember. Nach der«„Algemeen HandelS- blatz" verlangt d!« radikal« englische Wochenschrift..Nation", daß die Alliierten Deutschland mit Lebensmitteln und Rohstoffen bersorgen, um den Arbeitern und demobilt» siebten Soldaten Arbeit zu bSrchaffen und um eine Hungersnot sbzuwcnde«. Die Narion schreibt: Wir haben cö mit einem kranke« Mann zu tun, den viel« bo« unS»um Sklave« machen möchten. Wenn wir ihn verhungern lassen, wird er einen WahnsinnSaUfall bekommen und sich wahrscheinlich de« Hals ab- schneiden. Dasselbe würde er tun, wenn man ihm keine Arbeit geben würde. Da» einzige, wa» wir dann von ihm haben würden, ivären die Lasicn und Kosten seiner Beerdigung, die mit den paar Groschen, die wir vielleicht in seinen Taschen finden würden, nicht gedeckt werden könnten. Hoovers Lerichl im Mso». Zstrlch, 27. Dezember. Der.New York Time«" wird von ihrem Pari'er Korrespondenten berichtet: Der amerikanische LcbeNSmiitclkontrolleur Hoover hat Wilson einen Berich! über die L e b e n» m i tt e l l aA« in Deutschfand unterbreitet, in dem gesagt wird, die Lag« ist schlecht, aber keineswegs so, wie die Deutschen ji« darstellen. Er befürwortete die Aufrechtethaltung de» bereit» angekündigten Programm», der Bereinigten Etaa'en. noch dem zunächst die Alllicrten. dann die Neutralen und erst in letzter Linie die feindlichen Staaten mit Lebensmitteln vtrforzt werden fallen. Wa» die feindlichen Staaten anberifft, so werde Deutsch-Oester- reich vor Deutschland versorgt werden müsse». Englische ssurcht vor Wilson. London, 27. Dezember. Bezugnehmend au? die heUisgen Kon- »crenzen de» Kabinett», bei denen Wilson zugegen sein wird, schreibt„Daily Telegraph": Jetzt, wo cS zu der anerkannt heik. len Aufgabe gekommen ist, dir Grundsatze für di« Herbei» sührung de» Friedens, die Zustimmung gefunden haben, auf. tat- sächliche Verhältnisse anzuwenden, sind wir ganz weit von der De- fürchtung. die in einigen Kreisen herrscht, daß W i l> o n wahr- scheinlich die Rolle eines st e I f n a ck i g e n Doktrinärs spielen wird. Nicht» läge einer Statur von seiner Vergangenheit ferner, oder würde so schlecht lyit seinem persöulichen Charakter übereinstimme». »Daily Chronicle" schreibt: In den Besprechungen mit All» son werde e» weniger daraus ankommen, wie die MeinuNgSver- ichiedenhclten behoben werden, denn wir glauben nient an da» Borhandenfon, irgendwelche« MeiiiungSverschicldenheiten zwischen der britischen und der amerikanischen Politik» wohl aber wird vie! von der Art abhängen» wie diese» positive aNglo-amerikanifche Zusammenarbeiten weiter aurgelmut wird, obne dessen weitere Entwicklung e» für die Well undurchführbar wäre, den großen Schrsit vorwärts zu machen, den iwoohl die amertkanistbe. al« auck) di« dritifch« öffentliche Meinung wiinßhen. Da« Blatt ver« langt«in» klare Snglo-amerikanisch« Politik gegenüber dem Bol« S» fogt, der Schlüssel zu» Log» liege in Die Verbündeten Mächt« könnten de« Bol» 5riedevLvnlreg traft völknbWft. London, 67. Dezember. Zur Veröffentlichung gelang««t Briefwechsel zwischen dem Sekretär de» Nationalverbandes tz» Eisenbahner Thomas und Lord Rodert Ceeil, welcher de, britische Vertreter füt alle mit dem BSikerbund zusammenhängenden Fragen auf der Friedenskonferenz fein wird. Ihoma» schreibt, daß keine Volksschicht diese» Landet herzlicher« Mit- arbeit und Unterstützung in den Anstrengungen, einen v S k I e t. bund zu errichten, gewähren würde als die Arbeiter. I» seiner Antwort schreibt Lord Eecil. d-ß der Bund«ehe al» eine Agentur zur Verhinderung vou Kri«. gen sein werde. Er werde da» Problem der RüstungSeia» schränkung in» Auge fassen müssen, die kleineren Staaten de- ichirmen und die Rassen beschützen müssen, welche bisher unfähig gewesen wären, sich selbst zu schützen. Er«erde ein Wächter von internationaler Bedeutung sei«: die hauptsächlichst»! Er- ruNgenschafte« für da» Wohlergehen und da« Glück det M?afch» beit müßten ollen zugänglich gemacht werden. Der Bund müsse di« veralteten Verträge revidiere«, den Seeverkshr, die sanitären Einrichiungen und sogar die Lrbeitderhälinisse regeln, lttil fügt hinzu: Um diese Politik erfolgreich einzuleiten, werde« wir .'einen gewöhnlichen Friedensvertrag»rauche«, sondern eine Regelung, bei der jede Zeile d o m Geist de» Völkerbünde» durchdrungen ist. Das ist kein leich- tcs Uniernchmen, aber ein Ding ist gewiß, daß da» britische Polh wenn e» mit dieser Reform ernst machen will, sie auch durchsetzen wird. London, 27. Dezember. sRevler.).Morning Post" scheSM: In dem Plan für die Friedenskonferenz, M« wahrscheinlich a m 6. Januär beginnen wird, ist tiNtz Aenderung Die Besprechungen werden«Ur zwischen den vier Großmächten SirgKrnd, Frankreich Italien ur» den Vereinigte«©lActen abgehalten werden. Hierauf werden die übrigen Bundesgenosse« zu den Besprechungen eingeladen werden, die si« im itionbeten betrejfeN. An her Regelung der Fragen des nahen Dsten« werden �lriechenlantz, Serbien und Rumänien soilnefmew Bei den Lstereeichisch-unzarischen Auge» legen Heiken wird Griechenland ausfallen. Zunächst wirb der all- gemein« Zustand in Europa durch die die? Großmächte fjefpwch«« «erden. Wi« in Manchen Kreisen verlautet, taerbmr die Alliier» ten bei de« vorläufigen Besprechungen Geiegerchett haben, mit den Auffassungen der Neutralen in Fühlung ju iveten, vor äße« mit den Auffassungen derjenigen Neutralen, dl« d«« Alliier«-« günstig gesinnt waren. Mgemelner Vrokeslstteik in wikua. Laß in Wilttll etschsinende Drgän des jüdische» Nro beiterbundes Unsere Stiinnie" verösfentlicht in feiner NuMo, mer vom 2i. De�mder' t918 einen Aufruf zurrt außeMSirw» Streif der Ärdeiter. ÄlS Grnnd wird angegeben, büß die deutschen OkkilputinnSbehörden Mitglieder des Arbeiterrates verhaftet Hoden. Ver Kampf gegen die volschewitl. Amsterdam, 67. Dezember. Die russische Gesandtschast im .Haag hat von der kussischen Regierung in Omsk die telegraphisch« Nachricht erhalten, daß die Armee dieser Regierung den bol- ich ewisti schon Truppen an der Front von Jelatt» rinenburg eine ernste Niederlage zugefügt hat. Dt« Bolschewikl ziehen sich In größer Unordnung auf die Sladt Perm zurück. Gleichzeitig erfuhr die Gesandtschaft au» Jekaterinodar, daß die südrussische Freiwilligtnarmee Unter Befehl de» Generais Denikin die Diktatur de» Führer» der allrussischen Regierung in Omsk Admirals Ä o l t s ch a k an- erkannt hat. Man hat sich auf folgende» geeinigt: 1. Wiederherstellung eine» einigen, unteilbaren russischen Reiche» unter einer ZeNlrülregierung, die den Provinzen ein weite» Maß»on Selbstverwaltung einräume« wird, deren ethnographische untz historische Ansprüche darauf gerechtfertigt sind. 2. Entschlossener Kampf gegen i!ie bolschewistischen Einrichtungen bi« zu ihrer vollständigen Vernichtung, s. Enge» militärische» Zusammengehen zwischen der Freiwilligenarmee de» Generai» Denikin und»der Armee der allrussischen Regierung in Omsk. Songreß fter ttalienische» Sosallslen. Lusan», 27. Dezember. Die Mailänder Tagung der ltasto« nischen Sozialisten endete mit einem Siege der gemäßig- ten Fraktion Turati-Modiglian» gegen die Maxi matisteu. «»«er»»trenneut "lÄi,,; IK-......-•— dst&Sm- � mV'imil nn sie Nahrunglmittel lieferte«. Sie müßten P Iii! Theater mn 9erjnfljansen. VolksbQbne...?ä. ft Wilhelm Opernhaus � Uhr: Martha Rora.-kom Oper tu 4 Akten von Friedrich von Flotow. Sonntag: Alda. Oper In 4 Akte, 0 Bilder) von Q. Verdi. Schauspiele T Uhr: Die Journalisten. Lutepiel In 4 Aef rügen von •amrttt: Natha'n der Welse. Öt dramatisches gedieht in 5 Aul. nügen von Lestipg. !j JÜreklloa Mn Reinhardt BentschB Tbeoter )%U: M lu UtM nlnlMt h Up Finlinii. 3ohUi 7h Uhr: IM Ist lisM nMut M dW tfnjfi.p-i.j Silvester 7UIir: MUiUoMtMulti ' tUFMuiii. _.. Mlttwcch, J. Janoar; H Uhr Hamlet. fU: MthilMt ah _ W----- Ii i flnitwari ( Kimnienplele v Ukr: Michael Krämer. O Uhr: niw�mi'fiirabelm. Jk Uhr; Der Sohn. Silvester 7U: Iii ttuhcln llnntlttir. ��'��htlngsferwachen. A Uhr: Der Sohn. Kleines Schmisplelhinis. , Sonetag; Jüinß'fiJäi'iS'SaK" «hmster 7 u.: Dir mhUIMi Im WMhie'mido, Dir.: CJJelohard— R. Beroaver > Theater i. d. ' KÖniggrätjjer Str. »übr Musik. Komödienhans. «ehlllhaoerd. TS.a.d.N.WIIhelmatr. • uhr: Dia tanzanda Nympha Berliner Theater. n Uhr: Lessing-Theater. Direktion: Victor Barnowaky 7 Uhr: Peer GynL Sonntag: Der Schfipler. 4oateg: Der Merqnls v. Reith. -------- Allibeiidllch 7h Uhr: Nacht- ___ beleuchtung. Besideas-Theater. _ Täglich 8 Uhr: Der Lebenssehaier". Trlan'on-I heater. Bhl Prledrlchatr. Ztr. 4927. 2391. 7h uhr Oer gute But Von Hermann Sudermann. ntraUl heater. eRosevonStambnl 7kU.; Dil rrMglMfUUhalmitUt. Thauar. 7h Uhr: Hannerl. Das II. Toll. _____ i Opernbais Chart otteabe TUhr: nie toten fluaen. Kleines Theater. s uhr; Freie Knechte. Muauiache«»per. t&: Sctiworzu/aldinfidel. Sonntag 3k Uhr: SchaanaaldaddU LuatepielbiauH. T'an.,: Dia spanische Fllaga. Meiropol-Theater. "uhr: Die Fnsclilngsfee. Sonntag 3 Uhr: Wiener Blut. nenes onerettenhnns. 3k Uhr: Bai WtalnaUal. 7k uhr: Dia keusche Susanna. Palast-Theater. 3k Uhr; Der Struwelpeter. 7k uhr: DerMlHndo. Sihfller-Theamr Charlottantarg. TkuhrtOerPlarreri.lIrchWt 'l]ialla-l heater. 3k Uhr: I-rau Holle. 7k uhr: Polnische Wirtschaft Tkaatar am SoUmtdMdpiatz 3k U.; 2. lelrtea M.: Frau Holle. 7 uhr: Oer Inidaren. Theater des Westens. � uhr: nie lustige Witwe Haute 4 Uhr; Ascfaenbrfidel. Wallner.Theater. 3k Uhr: Der MBrchenwald. AtT.r;6ratHauenicnts. Stg. 3V; Dar Mtrchaavald. Rose. I heater. 3k Uhr: König Drosselbart Qaatsp. d.rrledr.-WilhtltnsLTheat 7k Uhr: DasDrelmlderihaus. Walhalla-Theater. A Uhr; lag«t dar Stark»._ Casino-Theater. Lothringer Str. 37. Tlgf/�Uhr: das 3aktige Volksstück sie goldene Brücke Vorher erstkl. Spezialitäten. Sonntag, 29. und am I. Januar. Nachmittag 3k Uhr Friede auf F.rden. APT0»r>0 Dir. JAMES KLEIN Allabendiich A Uhr, Sonntags 3b und 7k Ubr Die Welt gellt unter! SatsUneUndl Lada llattnar Traar Raneh mtiB.ckmaan Mar* Blank* NADCHURA'S Elefanten ROSTON'S Affanmenach Tran eye Blumenkorso usw. Sonntag» 3'/, led. Erwachsene I Kind freit Cabaret Tivoli Erankiurter Allee 287 Inb.: Rieb. Dahinter Täglich: Anlang I Uhr SpeziallUten u. Carl Langer, Sprecher d.Volkes Freibeitlich-revolutlonäre Vorträge. B Eintritt frei! � . Lieban-Kabarett? s= KO nutler-Diele= Z Taubenstr, 34® m AbdUhr: Orchester■ von 6-7' I, Uhr I— das grobe Programm— I Ab 7'/« Uhr: Tanz. I Echt rast. Tee, KaBee. Mok> I I ka, Schokolade, Peia-Qebäck I y ff.Bwa-ftlllcäi-lliiIrbtlr». J UCHBH UF. Ein Film aus dem russischen Hofleben. S Akte. (law äaa liaäa. Aliuaäaral. HoHbpl. Henny Porten im Sobaoaplel: ,DI» blana Lat.rae' Regie Rudolf Biobrach Walibargnrag Uuiaewita Söhne des Volkes Sozlalist-MonnmentAlfUm Ton Sophni Miehaeli« nod Olo Ouen mit Gnnnar Tolnaea xl Ulf Jokobton. ScMuebörr Der Rattenfanser Die alte Sage neu emhjt von Paul Wsgenar. Haupt- Personen: Paul Wegener, Lyda Salmonowa. UtiaialiMdorfaratiaia« Oer Stelivertreter Stuart Wehbs (JP� Ab<-nU,,9r 1 fiu. Ernst Roiehei M 4 Akte.- Bearbeitet von Fpan* Porten Musik von Proleasor Ferdinand Hummel Hauptrolle: PiiDlHerimenn Ab /. Dezember Neue Direktion s Neues Programm Ganz renoviert �AatMogSljbrS t Sonafax' 4 Vbr J Oyigyi- Konzerte 3 Elatrhuprelt»; t.30 3,60 M. -i-- Vorzügliche Küche- Törten, Makronen and Getränke. eeeeeeeeeeeaeeaesaeaeeeeeaeeeaaeee Kükük Lichtspiele Gr.FranlifQrterStr.28 an der AndrcasstraBe. Bis Montag: Das Ta$ebach einer Verlornen Sonntags 4 Uhr Wochentags 6 Uhr. Das grosse Anfang Vz8 Uhr. >':""mil>.i|||||||||||||||||||||in V t) O L A NCOßJ LEIPZIGER BUCHDRUCKEREI A.-G. Abteilung Buchhandlung LEIPZIG, Tauchaer Str. 19/21 In unserem Verlege isf soeben erschienen; Sozialdemokratische Bemerkungen i; zur Uebergangs Wirtschaft ss Broacbiert 3L00 Mark»» Gobuodo« 4.50 Mark Bestellungen sind an die obengenannte Buchhandlung zu richten. I IIWIIIMMIIlllI!IIIIIIIWWI»!l!MlI!!ll»lil!>!N!ill!liiD!>l!llllllllil!ll!!l!I!!I!!Iill!!lDM>il!ltilli!!!ll!iii!!il!!Ili!!!i!!!ll!!!lilli!l!II!l!!ll!li!!!I!!!!!!M!| ic-spfe : n r' Canabo"- Behandlungsstelle -,0 für Harnleiden:. Aeritlicher. Leiter: Sanitätirat Dr. Wollt. Berlin, BOowatr. 12, pari. Bewährte Nauerlindung* uadimlttog« 5 Uhr, l>N Comttag. den 29. Dezrmber. Greife,«»ngcftrahe 80 Allgemeine ZaloufleardLitet'versammlung. Taoeä Ordnung:. 1. Beitrag ded Roll. Ralemann ilder Barlei»ad Sewerlim?'' tofibrcnd d-.g Rriege». Die Revoluilon und unsere Nupanweudung� 2. Ü- taiston.. 3. Branchenange.egendeUen. illle in der za.oustebrnnche desihäslialen Arbeiter und Arbeiierlnne» find hiermit zu Neier Berinmmlunq eingeladen. Enoünsckt ist.«ah" Rollegeil auch ihre Frauen iniidringen. Ter Cbmnim. Heute, eotuinbm«, de« 2«. Trzrmber, abends S>/. llh> Im Berbandshau«, Runaeltraste NU(ItrbeiiSioieuiaai) Vronchenversammlung m Inlmtt.»t Saapsarbtiitl Tageeardnung: 1. Beisrcchung über denorsiehende BerhaildiunSV ml» de» Nnillttehmern zur�Fcsi eguug der Löhne und der Arbeilbbedingung�' Branchenangelegcnhriten. In bindet reich: der wichllgen Tagesordnung bat jeder Roilege Pflichi, in der Bersammlung zn er'chcinen- Tie CrfSbcrlnnltung. die Arbeiter! Matrosen! Soldaten! Parteigenossen1 Sonnabend, dca- 28. Dezember 1918 abend» 7 k Uhr' im Stadtpark, Wilmersdorf, Kaiseralice 51 52, öffenlllthe DolksvmamluiU NaMirsaniinlüns oder Räterepriing' Referent: Franz Picmfert. Freie Aussprächet Proletarier, erscheint in Massen) Der Einberufer;, A. S. P. Gruppe neatschla" / I. A. Schohtus. SozialdemokraUer Kreiswahliiareln II.S.PI 1 Niederbarnim.——. Unsere Krels-Generalversnimnliing Sonnabend, den 28. 12. 1918, sondern erst am Sonnabend, den 4. Januar 1919. abends 6 M im Kaffee Bellcvae. Ucbtenberg, Hanptstrasse; statt.— Vorder, nachmittags 5 Ubr. Im glateken Lok»' Frauenkonferenz. Um pünktiiebeft. and vollz&hlizes Erscheioea erauckt Der Vorstand� wo 8-86 SW 11-12 «r. 76 Erste veilage zur..Zrelheit". Soumbettft. 28. Dezember 1918. all- SeslerreWsche Sluiurieiie. ' 2ie Wiener..Arbeiterzeirimg" veröifenilicht seit einiger Zei-> Dokumente über die Tätigkeit der österreichischen Fcidgerichte tixih- rcnd des Krieges. Die Urteile, die von dielen nnlitartstischen �istitutionen gefällt wsrden sind, sprechen feder Menschlichkeit n. Dkan fühlt sich beim Lesen dieser Schriftstücke in das aue Mittelalter zurückversetzt und ist mit innerer Genugtuung! j irfiilll, dag diesem System barbarischer Grau saniteil durch da» I revelutionäre Voll endlich ein Ende gemocht worden ist. F* Einen dieser Männer, der sein Hcmdtvert nnt besonderem Zynismus übte, der die ihm unterstellten Gerichte immer nneder beeinflußte, nur die härtesten Strafen zu verhängen, der die Worte Milde, Gerechtigkeit oder Menschlichkeit aus den Gerichts- seilen ein für allemal verbannt wissen wollt« und die mili- tiri scheu Richter dauernd beeinflußte, möglichst oft die Tödessnxrfe Atszu sprechen—, einen dieser verbrecherischen Männer, dem nur ein Teufel da» Geschick, über Leben oder Ted von Tausenden Zu entscheiden, in die Hände gelegt, haben konnte, nagelt setzt die «Arbeiterzeitung" besonders fest. Es ist die» der Korpskommandant von Graz. A e 1 d=■ -uarschalleutnant M a t t o n o v i ch. Dem Manne ge- uüzte die Fülle der Bluiurieile nicht, die unter setner Regie ge- 'öllt worden sind. Er wollte unter allen Umständen Blut sehen. Teshulb schrieb er wiederholt unter Akten, die nichts weiter als irgend eine unkontrollierbare Anzeige enthielten, und ohne daß vorher eine Spur des Beweises für diese Behauptungen erbracht dorden wäre, mit eigener Hand den Befehl: Aufhängen?, oder wenn es sich um mehrere handelte: Alle aufhängen! Den ihm unterstellten Richtern waren also von vornherein die Hände gc° bunden. Ihr richterliches Amt wurde zur Farce. Sie hatten den Befehl ihres Vorgesetzten zu erfüllen und ohne Rückficht aus Schuld oder Unschuld die Todesstrafe zu' fällen. So kam es, daß unter der Befehlsgewalt des Jeldmarschalleutnants Mattonovich russisch« jtricgsgefangcne, unbescholtene Familienväter, ja selbst Knaben von den Schergen des Mattonofick zum Tode verurteilt und erschossen worden sind, nur weil sie bei der Arbeit erklärten, daß sie vor Hunger entkräftet seien und nichts mehr leisten könnten'» wenn sie nicht mehr zu essen er- hielten. Ein paar Beispiele für das brutale Gebaren dieses Henkers mit dem Titel Exzellenz. Majestätsbeleidigungen wurden in Oesterreich allgemein mit dem Tode bestraft. In Trieft, das zu dem Befehlsbereich des Herrn gehörte, waren jedoch drei An- geklagte freigesprochen worden. Die Anklage stützte sich aus Be- haupiungen von Denunzianten, die aus Feindseligkeit und Verlogenheit gegen die Angekiagten gehandelt hatten. Dieser Frei- lpruch ärgerte den Mattonovich derart, daß er den Leiter deS Gerichtes zu sich befahl und ihm V\t schwersten Vorwürfe wegen seiner Milde machte. Zur Warnung für alle diejenigen, die nicht gleich hängen wollten, wurde folgender Befehl erlassen: Gericht de» Militärkommandos Graz, Landwehrgruppe. Rest Nr. 126. ISIK: Bei Zuweisungen der einzelnen Verhandlungen durnc rcy . besonders in den angeführten(politischen) Deliktsfällen nur solche Auditore als Verbandlungslcirer bestimmen, von deren Zncrgie und Festigkeit ich erwarten konnte, daß sie den oft von menschlichen: Bedauern, Milde und Nächstenliebe geleiteten >ft>O#V»techtsmitgliedcrn nicht nachgeben und auch den Mut Heben, bei drohcnsrn nn«rrechtter»igten Freisvrllchen ia den Beratungen aus die schwere Rot der Zeit und das gefährdet« Anselwn der Militärgewnlt hinzuweisen. Zur Durchführung der Hauptverhandlung fft Trieft wurde mit Rücksicht auf den Geaenstand der Anklage gerade Oberleutnant-Auditor Dr. Hendl von mir angeordnet, weil ich von ihm die obenerwähnten Eigenschaften erwarten Anlaklich seiner Abmeldung habe ich noch die drei Streit- fälle'vom juristischen und militärischen Gefichtspimiw ans nur ihm besprochen und hierbei Pflicht gemäß und unverbohlen meme Ueberzeugung ausgedrückt, daß die d r e, A nk I age n voll. kommen gerechtfertigt find. Hauptmann Dr. Alsred Boschek. Dieser �r. Alfred Boschek war:n seiner Zivilstellung Ok>er. «ndesgerichtsrat in Ei Iii und der Dr. Hcardl ist Oberlandes. gerichtsrai in Graz und Privatdozent an der dortigen Um- dersität In welchem Sinne dieser Mann die Jugend beeinflussen wird, kann man sich nach dem Zeugnis, das ihm über seine Tü-igkeit als Rich-er ausgestellt worden ist. e,n lebhaftes Brld machen. Ein anderes Beispiel: Im Jahre 1016-nspizierre der Generalmajor Rziha die Militärgerichte. Im An,chluß daran schrieb er einen Bericht nieder, auS dem tu* nur iolgende Infamien wiedergeben wollen: Did den Militärdienst versebeiiÄen Advokaten können ihre'zivilen Gewohnheiten, wie Verschlepp un? der Prozesse, Suckt, den Angeklagten schon im Evmilttu�B«ws mffen berechtigten, Militärpersonen der Unterklassen falsa nickt nur den Kriegsbeschädigten> eine e i n m a l i g o Teuerungszulage gewährt. Die Höhe der Zulage entspricht dem Betrage, der zur Zeit für den Monat Januar 1919 an lausenden Ver s rchgu ng» geh ührnissen, laufenden Zmoendnngen- und laufenden Unterstützungen zahlbar ist. Die Auszahlung wird gleichzeitig um der Auszahlung der für Januar 1919 fälligen Betfmgungs- gebührnisse usw. erjolgen- ll- Allen in Ziffer I•bezeichneten Personen(also nicht nur dem bisher für die Gewährung von R o. n tenzufch I a g'e n in Betracht kommenden Perionernreis) werden mit Wirkung vom 1. Januar 1919 ab folgende-Renteuzuschläze gewährt: bei. einer Erwerbsunfähigkeit von 19 Prozent t bis ausschl-iehlick-M-- Prozent ein Renten» Zuschlag von 99 Prozent bei einer Erwerbsunfähigkeit von 38'/» Prozent 'biS ausschließlich 50 Prozent ein Rentenzn- schlag von 75 Prozent bei einer ErwevbSunfähigkeik von ö9 Prozent bis ausschließlich 199 Prozent ein Rcntenzu- s schlag von 199 Prozent i bei einer Erwerbsunfähigkeit von 190 Prozent ein Rentenzuschl» von 100 Prozent der Vollrente eines Gemeinen. Iis. Die bisherigen Bestimmungen über die Gewährung vo Ber st ü m m e l» n gSz»lagen sollen ebenfalls für die i, Ziffer I bezeichneten Perione» und ebenfalls mit Wirkung von. 1. Januar., 1019 ab dahin erweitert werden, daß mich in'olckeu Fällen Zuwendungen gewährt werben, können: Ii. ili Höhe der einfachen ÄersmmmelunMnlaM it) bei schweren Entstellungen de» Gesicht?,'• V"■ h) bei Verlust der ZeugunySoraane, ch Bei Verlust oder Erbli-iduug eiwiS Sluges- l ohne Rückjichl aus den Zustand de».anderen.A.'.geS); 2. m Höhe der dreifachen(bisher.zweifachen) VersiümmelqsigS- Zulage bei Verlust oder EMindung beider Augen; 3. diö zur Höhe der dreifachen(bisher zweffacken) Vecstüm!«» lungszukage bei fchwerem Tiechrum vd<-r bei GeisieStrantHeii. Lediglich aus die tu Ziffer ll und III genannten«tzerbesi«. der Teilrents eine? G?' i-'-T" -- sonntos frOli 9(Dir; Flu�lottiertireltnsf in Graß-Berlin.- »njen foHre sich drr Hinlvei» m der verSsfeiitlichinia des ZZ.?. Sl K�'.Cqen, bog d e Auszahlung Vieler betrage aus technischen Ärünben bti btc giofeen Zah» der Versorgungtderechn gten sich zerz�gecn wurde. IV. Ebensollt?st die Einfübrung ein«! neuen Rechts» £l t t e! v e t f o h r c n t I?«! dein die Bcrsorgün�tberechtisteii tz und Stimme haben und öffentlich Uetbandeit»ird. be'chlossen. Y' Auch füt hie Hinterbliebenen hatte daS Kriegt- Ministerium«inen ähnlichen Teuerunsszuichlog wie unter �ifse: i angeregt Hierüber ist ein Beschluß noch nickt fleiahl. Wik gehen wähl Nicht kbl. tvrnn wir den Gri-nd da'ür in den aus« Menden Vorgängen vom SS. bi» St. b. M. sehen, durch die die evung völlig ch Anbruch genommen vor. Wir nehmen»n, d--»'nfetBlie&enen ein« ssii Such»üf die Hin enen eive Regelung baldigst ersölgt� VI. AtiSssihrlicht A�estintntUngtit werden in tut« tzesier Frist auf dem BerordnunZtweae bekaUNigezzbeti werden. __■.. M________ JMi B t r I i It, den 20. Dezember 1918. ezem DaS KrieSministerium. A- Gras ton Sijnuttca». Eiöhre. Malchinengeweht« befänden. Die Abteilung HeercSeigeNtvm der Kommandantur babe durch Beaurirayte der KoNriNanda�.ur der» sucht, diese Maichinengeweire zurückzuholen, aber die dvr! SN. wesende Wache des PolzeipräfidiumS habe erklärt, datz sie vc-m Polizei, räfidiu« den Auftrag habe, diese Maschinengewehre nicht herauszugeben. Die Kommandäniur treffe keine Perant-voetung. wenn sich noch gestern die Maschinengewehre dort befanden. Diese srklärung erscheint uns recht bütfiijj. Wenn cl dem KomiNandantcn ernst war mit der Bergung der Maschinenzewehre. zeichttrt find- so bat er Zeit genug gehab!, sich mit dem PoiizeiprssidiulU iti Verbindung zu fetzen unb es zu veranlassen, den WachmannschkfteU beim Cat« Baterjand eine entsprechende Anordnung zu erteilen. Lebevswittellalevder. Wfwettetkattg. Bit Dbnnerstae. de« s. ffanuar ISIS, an diejenigen Kunden, die in den Speisesettkundenliiten der den Bezirken der öS., bg. KI.. KL. KK.. SS, bis 78., 80.. 82., ISO,. 7-8 210.. 214,, 838. und 840. BHettommissioN gelegenen Eleschö' GroK--Serlia. .1 Vistaltung der Opfer des 24. Dezember. Die Beerb lgunz der am 24. Zrzeinber in bei»»«inpfen um Schl»ü und Marsiult«ejaUcne» jtamcraden der Vvl»-wlariur- Division j lud et Sonntag, dt« 2». Deztmiicr, mittag, 1 Uhr,»».« Schlot au, Patt. Dir Qchr«nl»m»aznle wirb gcftoKt durch bt» Jranzrr in Gr- »»inschoft mit de« Arbeitern. Dl« Toputationen aller vr,ß-Berliner Regimenter und «»briter nehme««ussteUnng Im Lusigortrn. Dtrtstlbp stricht ale«»ll« Top vom Zontralrat der Marin««ab Letebou« von selten vor Arbcltcr. Dt« Brstaltung de« Opfr* findet im Frledrichehain Patt. Der Treverzug goh« durch dir Linden, Wilielmsirapr, trihzig«« Sirahe, Sptttelmarlt,»ltgonderplatz, Landsberger Strohe, FrirdrichShain. Im Austrag» der VolkV-Marlne-Ditlsi«« gez. Dorenbuch. Vollversammlung de? G?ldatenrals-Del??!erten Ervß-Berlins. Da» Bureau der Seldaienrätc Grofi-BerlinS ben'fi eine Boll- vvrsamm ung der Deletzlerwn für Ti o n t a g. den 30. Dezem» der, nachmittag» 3 Uhr. in» großen Sitzunzsscial deS Neichstug?« ein. Aus der Tageso-.dnung, die noch belao.n'gdzeben wird, steh, zuriäch't der Bericht der Vkrhandlungisommissien, an- schliege-id Wahlen zum Arbeiter- uich Soldatenrat bzio. Voll- zugsiat BroL-Berlitt. Bekanntmachung des Arbeiter- und SolbaZenraiss Neukölln. Aus de« vrggnlsliftonku. Laue Be ch»ß de»?l.- und Z.-?!a!e» wetdeü größere Mengen beschienNahm ie Lebkn«init>i. die fiit c? veklcilUttg u» er der Bo.öi erung nicht ausreichen würden, a» Sic Reukölliiek L.rankeN' uiid Siechenhäuser abgegeben. To ist cs auch vor kurzen, mit ■inet gröhereu Menge bcschl.rmchirten gleiiche» sie blidhabt wot en. Dck hierau» erstandene Eilög'oll nun abermai», und zwar an die Waisen uwerer gesällenel! Ärieaei, verieili werden. Wir bitte« desdalb die Mät et che! �lnachoÜlleN det Äailet» ReukSLu». sich bi? späiesien? zum 31. Dt'cnifcet in de» vom vi.» und S-Nah im lllatbw» Zimmer 400 aukHelegien Listen ein» ttngen zu wssen Die k er ksiuNg erioW butcki«irti au» FraueN gebildete Komm ssion. Der Vollzugsausschuß de» Arbeiitt» und Soldalenra.eö Neulölliu Ausruf. Am Sonntag, den 29. Dezember, mittag» 1 Uhr,»»etbrn die Opfer de« fchnldbrladcnea Ärgirrung Ebert-Scheideman« z« >rabe getrag««. Ehrenpflicht«Ines sr'.en Proletarier» ist dl« Teilnahme«« de« BrifotzungSfeterlichkrtten. TU Aulprilnng de» Zuges geschieht in der Sitges-Alle« bei dt« tun den Ikririebca a«fgz?iellte« Tafeln. Den Anordnungen der Ordner, die durch rotr Lrinbindeu kenntlich gemach« sind, ist unbedingt Folge ,» leisten. Der Zug nimmt den Weg t»n de» Eleges-Stler. Nnirr den Linien, Mihelmstrapr, Leipzigk« Strohe, Svittetmarlt, LUzauder. vtatz. Landsberger Vtraße, Frlchrtchshain. DI« revokutlunilren Oblrute und Pertraurukleut« b«r Groh- betr'-br von Grosi-Serlin. Hanl Scholz«.«. R«wafow»li. Weyer. Achtung! Alle die Ordner,»ekche bei drr letzten Beerdigung tätig waren, werden ersucht, wegen de: Beisetzung der Opser vom 24. Dezember an einer Sitzung nach dem Plenarsitzung» iaal de» Abgoordneten- haufe» Sonnabend, rachmitrag 4 vhr, zu«rfcheiuen. ffae revo'utionäron Obleute und LertrauenSleutr der Großbetriebe von Eroß-Berlin. I. P. Scholze. Si. Nowakowski. Wen er. Die Mafchlueuge�ehre im Casö Baterlaud. Wie andere Berliner Nläri-r. brachten auch wir die Mit. te.ilung über die Äussindrurg von Maschinen gewebten im Saf« Baterland. Dazu ersabren die.Pol. Barl.-Nachrichten" von deck Äomutaabatiten Otto W e l S. daß er bereit« am ersten Tage de» Truppeneinzug» iu Veelin dem Polizeipräsidium Mitteilung da- von gemacht hat. daß sich im Hause de» Cafe Vaterland die Wieder ei« Tirr'tor tm Medizin!- lamt. Drt Magistrai Berlin beschloß in seiner gi'itger. Sitzung, den Htc?fotpijfte:i im Mebi» zinaiam» der Stadt Derlii für den neuen Haushail wieder her» zustellen. Einbrüche über Einbrüche. Dir E»brücke in Aroß-Berlit» häuseii sich wieder, nachdem sie eine Zrlilam etwas nockgdässe» hotien. istu» den lctz.en seien nur einig« herausgehoben. Aus dem Grundiiück Poüdamer. Siraße 130 verichaisUn sich(Sin- breche r durch da» PianoaeickiZfi vcn Sba-th hindurch Zutritt zu dem Uhrengeschäft van Vellinghausen, indem sie eine 20 Zenti- mettr starbt Sie n wand durchstießen. Sie erbtuUicn für«fh.OOO Mark goldene Herren- und Dawenuhrrn. Kel.tn usw. Aus die Wiederbe-chasfnng ha, der B.sitohlene 10 000 Mark Belohnung aiiSgesctzi.— Bei b«l Firma Max Presch u. Ea. in d«t Küpe- nicker Straße 7l stablen tkinbrecher''ür 40 000 Mark Horrcn- kleiderstosse, beim R�einisch-Pfälgi'chen Wcinvertrieb in der Zimmerstraße?8 für 20 000 Mark Wein versch cdenrk Akt.— Deckeneinbrecher stch-en bei dem staufmann Löwenchal am Ariinen Ssieg 7 ftir 9 0000 Mark S.idenstosf�. Ei« verschaffttit sich zunächst Zinlaß in Sin leerstehende» Tchnnklokal und drangen daiin von diesem au» durck die Decke in dl? GesckäfttrSume der Fabrik für üoftümröcke. DU Beü't hahen ste mit» nem Möbel- wogen sorigesckn'si.— Teidenstoile und fersige Blulen enbeuteien sie außerdem in der Zerusalemerstraß« 30» wo sie in di« iÄelchäsi», räume der Firma Simon, u. Co. eindrangen und für SS 000 Mark Ware stahl«»!. Die Mvnbiter Genisie« toerden auf die am Tanntag, t>«n 20. Dezember,!n der Schulaula, Turmstraße 7S stattfindeirde Weihnachtsfeier für Kinder van Parteigenossen aufmerksam ge- macht. An'ang S Uhr. Drr Arbelterrat Neukölln ladet hiermit die Küchen« konirolleurinnen sowie ihre Ersatzleute zur Bericht« erstattung und Beratung zum Montag, den 30. Dezember, aaendS ? Uhr. in den großen Sitzungssaal ve» Rathaus»» ein. Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, den SV. Dezember, Set» mittma- 11 Uhr. in der Kidsterkicche, Klosterstraße 78a. Vortrag de» Herrn Emil Eichhorn: Thriftlick- Utopisten. Am 1. Januar ISIS: Fesivortrng de» Herrn Dr. Hermann Haff«. Gäste will- kommen. Lchtustgl ÄbttilunsiS-Bczirksfülireri Tie F tu A d t ü tt a u S g a b e zur Verbreiturig am Sonntag früh 9 Ul)r findi in den Kreiien von den b-rnnnten Ausgabestellen Sonst- abend abend nach? Uhr stait. Ter g.'schäitssiihronde Ausschuß U. I. P. T. Dempelhost Heute. Sonnabend, abend» 7 Uhr. findet ist dkl Schuinulä Friedrich-Wilb.-tm-, Ecke Werder-St.aße qnlere Mit» iiederöetsammlung stätt. Taxeserdnu.-'g wird in det ier'aminiuNg betanntgrzeben. Gäste, die in den Wi-öwerein ei» treten wollen, baden Zutritt. Pantow. Heute. Sonnabend, um 7 Uhr Zu'ammen'unst aller Genossen Und Genossiniien. die sich bei den Wahlen zul Prrsüxung stellen, im Lokal von Gaßmann. Kriuzslr. 14. ToSdorf— NüderSdrrs— Kallberze. Esi« gut besuch:« össen.sich« Versammlung fand SM Sosttt oz im»Weißch Unabhäi-isigen Wahivore N. fand am Sonnlag im»Weiße« Schwan' smtt. Ter Wrierent, Giuioff« Mahler-Berlin, trat in»' besondere für' eiu chiedenf Bttriiigung an den bevvrstebende» Nals-ttialtvabitst ein«Harf at ßel t er die Krieg spoliilk der ScheideMäniier und hie Paliiit und Taktik de» Borr« 6 und de' Hciu ihre; Yühter Und Prtje. Ein ernster Appell an die En ' schienenrn, diesen Demageyesi nicht tz» folgen, für den ünabback gigen Sstdanstn zu wirken, die sttischen Freunde in t« ner Wel'i zst ust'erstützest, fand stürmischen Beiiall. Geenkr meldeten i-G nicht zum Wot». Eint Anzahl Ausnahmen für den stnabhSnpwe« Bttein und Nene Leser für die»Freiheit'«var det äußer« B:w:na der gut»erlaufenen Versammlung. tzi«.1 vonn« gustell Hing »ebilh |«itun ohne 3 dl Ra »>»»»,'........... HKtzlllstlMBtHiatM»»" Gewerkschaftiiches. j Einkassierer, Einnehmer«nd Kasienboten aller Betriebe u«d Brinchtst. Nachdem i«r nrüßte Teil unserer Berustlollegen«!>> dem Feld« zurückgekichrt ist, gilt«» auch für unt, all« Kollegen lin« Kolleginnen wieser um da» Banner der Organ. saiion p .-k»... jammeln und In unserer Branche wieder geordnrre Perisiiltnifl owit geregelte Lohn- und ArbsitSreehältn sse zu schassen. Zedi« lnstg»«. Nähmaschinen-, Automaten« u« bz o Bersscherungokasslektr oN-t Einnehmer, K a s s e n b o t e der Bank« und WWW» E st a r o 4» G« s ch ä f�t» i send« sofort sein« gestaue Adresse an den Obmann der Bronchi� ».ovegen Friedrich Änckow. B-rlin N, IIS. CarMrn-Thlva�Str. LS. Die Branidenle-stun« der Sinkasfitrtr und kaffjnbott» im D«U' sche« TranSport-Arbeiber-Verband. Aus aller well. der s anzu ratui Decks bei e kiemc sondl ten, den. Krise Zwei tarih hört, Basil toird owßon Niederschläge not Hochwaffeo. Infolge—...... L----------- Schnesschmelz« führen all« Tcbivaruvaldilüss« außer ordeiü-iiJ starke» Hochwasser. Vielfach sind die Flüsie über ivrt Ufer qotreich und hal»en weit« Strecken überschwemm!. Auch der Rhein ißt un?«' wohnlich hock angeschwollen und hat die von den Franzosen l* setzten Brücken bei Neubreisach und Reuenburg weggerissen. Grotzkeaer. Fn Lmmburg wütet« in der dortigen Eisengießers waren ganzen 3 trächtlich. verantwortlich, r«eb-tzteur: Dr.». NestsiepU». Borl>n.«>lm,r»dorf. Druck vor Sindendruckerel und verlegegesollschast m. b. v» Schifstzauerdamm 1». fo vi den, die> sowd A>itz> gebu tvickl Sehr lutii der st« s Ksi tion tver stlb ren! o«ssseck»4S«s»nr. sillll« p»cisO. veQucMe zamlwdsc Vcr.annwt Sie nnoent Prospekt 8.43. PAUL CA SS I R E R VERLAG Sotialuüich* Schriften tat Revolution ARL KAUTSKY Habsburgs Glück und Ende. *«• 3 Mark. Dm So* ,*» K.mof 6m Natleaa'itSt« m6 4m Ro»olutio» m 6m ttim DoeoaeiootreUe. »«KMIMIWIIMlWIlW Lelpzljer BathdditKe einRtlensejellstficft(Abtelianf BucHMunf) Leipzig, Töuchaenr Sira«»« lO 21 WWW»»•■ In unterem Verlage ist ertchienen: Karl Marx, Geschichte seines Lebens vor» BRAKS MERR1KO 34 Boren stark. Preis broschiert ll Mk., gebändelt 10 Mk. Diese irfinilhhe Leben geschichte des grollen Henkers, von einem seiner besten Kenner gcschrtsb o, gehört telbstverstündlic i in]ede öffentliche. Vereins- und hausbacherri. ------- Bestellungen sind an die obengenannt« Buchhandlung tu Hebten» 'MU,'WIIWM!!!!Is!MiMl!>!!IWWIjM!i n MW�IItz�Ml'W�lllVUIWWMlllMMMlDlssllssslMWldlMizlliWWWUjW»»? «llllllStltlll, fieleieolieltslilIDl1 i»•**<••)-• Spelstzlnunera, Her.enzmnlern, Scmafzimniein, «tekUsh«oefc««kr bltllga Pf»"' lote tväl Beticblltaa« lehnt PN Möbelhaus Osten ll wU nur A«draaixrtl« ma im! tra zur Pa mu Mi WelmllkM Ulf »» jchdivemimi,. ) Kleinste Anrahluno. QnSsste Rflclcsleht. 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(S-J.) für Januar 1919 bestelltl Drei znoerlflnlge Botenfrouen In aioses I»«»»»»«loktlicher ZusitUing ließt M. dtS Aal. (e Mi 4«r best■tBfiiekii etsssHesd«u vmelatue. Dur AbonnemenUpreiß betragt M. 2.— exd. Bestellgtld ueut Amete*U'e der „Fremeir llr Ma|. Jaanr tot« Vortag der JfrelieU'» kotzslftzßtzesgPtzl»«iV. Aoitroierinnen ▼e-Inet PrenB-Uclitenberg TifCerUrttraae 1 30 Bole-fnsen nch< frlM«•*«, 0'«. Jaf* 1« 17. 0*äften an Zeitaiig»SM4l loa Walt»» Pr««* Liehtenbtri, Taiteriarttr. 1, Genossen! werbt Lejer gel «m bei zu en je! bü ab Ich M für Die Freiheil ru A, llsi wi Vt Je Mint ständig gesucht MllldnueMmm 19. Botanfrauan xen Aoatrag«« dar Pra.kei« vor- |g|g«() flackiMrtb. jmhAsikiiciisiAua I so % st. so ei »i «i nserekst toe tan taranllelr«« Mß-tan,' .«ndaa.V, mß.aaa»nliantann wa 6 tly nachm. Uw d»« st.o«4>