�wzekprels 10 pfg. «..SnOftif«toefa»(Mifnu unk nachmi»«�, an Sann, mtk MHomi u>«arm«. »tt.BqunytU t«Wj» Nt frritt Zuffallun, in» San»(4t©ro|.StrHn tatcit bat »i»rtempostb«zug»hn, S«st.llzedai,r manatlichZM.. bai Zuft-Hunz uni-k Si,.ifband 4 M. V»«»Freirzelt- ,st in den ersten Nachtrag der L>ostzeit»ngsliste für««getragen. Rrtahion: Brrlin 9JTO. 6. S chiffblwrrdam« 19 III, Serojpttchcri«mt Stordea 2H9S und stSKfl. Die Morgen-Ausgabe Inserate losten die stebengespakt-NonpareillezeNe oder deren Saum 70 Pf«,„TQelne Anzeigen� da» fettgedruckte Wort 50 jede» weitere wort jS Pf. Teuerungozu schlag 50•* Bei Familien» und versannnwngsanzeige« fällt der Zuschlag fort. Inserate für den darauf folgenden Tag müssen spätesten» bi» S Uh»achmittag» bei der Expedition aufgegeben sei». «OMdUtali Berlin StW B, Schiffbau erdamm 19. Fernsprecher:«m« Metben 8708. berliner■Organ J>rr Unabhängigen SopalömiofmHe S>eiit]ct)tant>3 Jahrgang 2 Sonntag, den 12.?anuar 1019 Nummer 21 WM Auf. Arbeiter, gestaltet heute die Maffcuvcrsainmluugc« der sozialistischen Parteien zu gewaltigen Kundgebungen eures Einigungswillcns! Einheit der proletarischen Front ist die Losung! Massen heraus! Arbeiter! Soldaten! Der Terror herrscht in Berlin. Offiziere, G�ndenten, aufgeputschte Bourgeois-Söhne habe» in Berlin ein Will- himgiuunt errichtet, wir eb niemals erlebt worden ist. Die Methoden des alten zaristischen Regimes sind durch eine per. brccherische und wahnsinnige Regierung in Berlin zum Leben erweckt worden. Offiziere dringen bewaffnet in die Wohnungen friedlicher Bürger ein, nehmen Haussuchungen und Verhaftungen vor, ohne sich um die bestehenden Gesetzt irgendwie zu kümmern. Alles, was unter dem verschärfte» Belagerungszustand an Härte und Unmenschlichkeit ge- schchco est, verblaßt hinter den Roheiten und Grausamkeiten dieser Tage, in denen eine angeblich demokratische und sozialistische Regierung am Ruder ist. Gestern nacht ist um 1 Uhr von Offizicreu und einigen Mannschafte», die sich unter falsche« Vorwänden Eintritt in seine Wohnung ver» schafsten, Georg Ledebour weggeschleppt worden. Seiner Frau ist die Auskunft darüber verweigert, wohin man ihren Mann verschleppt hat, das Telephon ist ihr abgeschnitten worden, so daß ihr die Möglichkeit geraubt war, sich Rechts- Hilfe zu verschaffen. Stundenlange Bemühungen mit Hilfe der Kommandantur iu Berlin, der Polizeiverwaltung in Steglitz und Dahlem, des Generalkommandos am Köuigiu- Luisrn-Stist in Dahlem, seinen Aufenthalt festzustellen, sind vergeblich gewesen. So habe» selbst die Schergen des alten zaristischen Regimes selten gehaust. In gleicher Weise ist man mit dem früheren„NorwärtS"-Redakteur Dr. Ernst Meyer Verfahren. Alle Errungenschaften der Revolution werden von den Regierung, die diese angeblich schützt, ver- nichtct. Sie kau« sich nicht auf Gewaltakte einzelner Per- sonen oder einzelner Parteigruppen berufen, denn sie ist verpflichtet, die Gesetze zu achten. Hat doch selbst da« alte Regime der Bethmann Hollwcg, Michaelis und Hertling wenigstens de» Schein des Rechts zu wahren gesucht. In der Stadt hört das Schieße« nicht aus, da» Lebe« friedlicher Bürger wird bedroht, das„VorwärtS".Gebäude ist von Rcgierungstruppen in Brand gesteckt. Vergeblich haben gestern tagsüber die Vertreter der Ar- beiter ans den verschiedensten Betriebe« ohne Rücksicht auf ihre Partristellnng, die Berhandlungskommission der revo» lutionären Obleute und der Zeutralvorstand der U. S. P. D. von Groß-Berlin versucht, Verhandlungen mit dem Zentrql. rat zu führen und Frieden zu schaffe». Bis 11 Uhr abends war eine Verhandlung nicht zu erzielen. Da alle Arbeiter- Vertreter bereit waren, dir weitgehendsten Konzessionen zu machen, und namentlich auch dafür� eintraten, daß der„Vorwärts" sofort geräumt werde, so drängte sich allen Beteiligte« schließlich die Ueberzeugnng auf, daß die Regierung einen Ausgleich nicht wollte, sondern daß sie eutschlosien war» ein Exempel zu statuiere«. Tie brutale Gewalt kann vorübergehend triumphieren, aber schließlich«uß sie uuter- liege«. Tie Arbeiter werde« sich«««mehr tiS auf de« fetzte« Manu zusammenschließen und nicht eher ruhen, bis diese Zlegierung der Gewalt, deS Verbreche«» »«d des Wabusio«» ihre» Platz»erlaßt. Soldatea, Arbeiter! Schließt Euch eng zusammen, damit endlich Friede», Freiheit, Brot, nicht nur Phrase«, sonder» gesicherte Wirk- lichkeit werde»! Ter Verband der sozialdemokratischen Wahlvereioe Berlins und Umgegend. U.S. P.D. Vrollamalion des Skandrechls? Die Kommission des BollzugSratS, die mit de? Kontrolle der Gefangene» betraut war, hat i« de» späte« Abend- stunden feststellt« müsse«, daß die 295 Gefangenen aus der Belle-Alliancestraße nicht nach der Kaserne de» 4. Garde- Regiments zu Fuß gebracht worden sind, sondern im Aellen- qefänguis Moabit untergebracht wurden. Sie sind dort durch dort befindliche Potsdamer Nnterofsizierschüler schwer miß- handelt worden. Die Kommission hatte Gelegenheit, mit dem Oberst Reinhardt, dem Leiter der militärische« Operationen der. NoSke-Garde, zu verhandeln. Oberst Reinhardt er- Närte kategorisch, er werde morgen das Standrecht verhän- gen. Die eingelieferten Gefangene« würde« vor ein Kriegs- gericht gestellt werde». Auf de« Einwand der Kommission, daß das der Zusicherung der Volksbeauftragte« und des Zentralrats widerspreche, erklärte Oberst Reinhardt, er habe von niemand Befehle entgegenzunehmen, er sei Sol- dat, stehe auf vorgeschobenem Posten und haste selbständig zu bestimme«; er werde nur den Befehlen seiner militari» scheu Borgesetzte« Folge leiste». Soll e» unter Ebert und Scheideman« auch noch zu eiuer Kommuneschlächterei kommen? Für eine sozia'istische SoaNtiosisreglemug. (Drahtbericht der„Freiheit".) Gera-Reuß, 11. Januar. Dem Rat« der VolkSbeanftrazten ging heute folgende» Tele- gramm gu: Der Bruderkrieg, der seit Wochen in Berlin tobt und bereit« auf die Provinzen Sbergreift, gefährdet alle bisherigen Errungen. fchaften der Revolution und macht«eitere Erfolge unmöglich. Die Reaktion wird ernstlich gefährdet. Zorn und Empörung gegen Berlin wachsen beständig. In allen Kreisen der klrbeiter, gle-ch- viel welcher Richtung sie angehören, herrscht nur die eine Mr,. nun,, da» nur eine Regiernng. die alle Richtungen de« Sozialismus umfaßt und die entschlosten ist, vir Revolution im Sinne von Demokratie und Sozialismu« weiter zu treiben, vom Vertrauen der Arbeiter getragen sein wird, und daß nur eine solche Regierung Deutschland vor dem sicheren Untergänge zu retten vermag. Au» diesen Gründen fordern wir den Rat der BolkSveauftragten auf, ohne Verzug dir zu einer Vereinigung aller Richtungen deS SozialiS- m n» erforderlichen Schritte zu t«n. Wer sich dieser Forderung widersetzt, verdient vom Maffrnwillen van allen Vertrauensposten hinweggefegt zu werden. Saziakdrmakrattscher verein für R. f. L. M. S.». D.) ■ Emil vetterlein, B-rsltzender. Ei« Pyrrhussieg. „Großer Sieg! Niederwerfung der Spartakisten!", so hallt eS auf den Berliner Straßen und Plätzen wider. Die Psychose der Augusttage 1914 scheint wieder erwacht zu sein — die nervöse Spannung der letzten Woche, die Angst um den Besitz, die Empörung über die gestörte Ruhe und Ord- nung, die fortgesetzte Bedrohung durch die Schießereien und sonstigen militärisckzen Matznahmen: all das entlädt sich in einer geradezu abstoßenden Hetze gegen die revolutionären Arbeiter und Soldaten, die jetzt als Sündcnböcke für alles Unheil der letzten Tage hingestellt werden. Die Regierung und die Führer der Mehrheitspartei, unterstützt von der gesamten bürgerlichen Pressemeute, haben sich redlich bemüht, die revolutionären Arbeiter und Sol- daten als Popanz, als Kinderschreck für die immer noch breite Masse der Unaufgeklärten, Denkfaizlen, Gleichgültigen hin« zustellen. Sie haben, unter dem Beifall aller konter- revolutionären Ordnungsmänner, die Parole der„Ruhe und Ordnung" zu der ihrigen gemacht. Sie haben unter Miß- achtung aller Grundsätze, die sie einst besaßen, sich zu Schützern der heiligen bürgerlichen Ordnung mit allen ihrer Attributen aufgeworfen. Sie haben es verschmäht, dem Ruf« zur Einigung und Verständigung zu folgen, der auch in den Reihen ihrer eigenen Anhänger Widerhall fand, und suchten umso eifriger Anlehnung bei dem Bürgertum, das ihnen seine Offiziere, Studenten, Techniker usw. zur Niedenverjung der proletarischen Revolution zur Ver- fügung stellte. Nun haben sie den„Sieg"! Den Sieg, erkauft um Hunderte von Menschenleben, um den Preis der Zerstö- rung ganzer Häuserblocks, der Unterbindung des gesamte« Lebens der Hauptstadt, der Demoralisierung breiter Schickp ten der Bevölkerung, der Vernichtung jeder moralischen Autorität der Regierung bei den Massen ihrer eigenen Parteianhänger. Nicht nur daS.,Vorwärts"-Gebäiide ist jetzt ein Trümmerhaufen— die Minen und Grana- ten der RegierungStruppen haben auch den letzten Rest des Vertrauens vernichtet, das ein Teil des Berliner Proletariats noch ininierzudenFührernderRechtssozialisten besaß. Die mächtige Protcstbetvegung, die in den letzten Tagen spontan aus dem Annern des Berliner Proletariats einporwuchs, sein Schrei nach Einigung, sein Ruf nach Einstellung des unseligen Bruder- kampfes war ein uxrrnendes Menetekel. Diese War- nung wurde von den verblendeten Machtpolitikern in der Regierung überhört. Während sie mit den Vertrauens- männern der Arbeiter unterhandelten und immer neu« Vor- wände zur Verschleppung erfanden, bereiteten sie den Sturm gegen das„Vorwärts"gebäude und das gestrige Blutbad vor. Sie erwiesen sich als gelehrige Schüler der Diplomaten und Generäle Wilhelms II., die mit denselben Mitteln den Weltkrieg heraufbeschworen. Sie verschmähten es, ehrlich den Weg der Einigung zu betreten; sie versuchten es auch nicht, ihre Gegner mit unblutigen Mitteln matt zu setzen— sie beschritten den Weg der Gewalt, den Weg HindenbnrgS und Ludendorffs. Nun haben sie den Krieg! Den Krieg des gesamten Proletariats gegen eine Regierung, die unwürdig ist, auch nur eine Stunde länger an der Spitze der sozialistischeu Republik Deutschlands zu stehen., Das Proletariat hat diesen Kampf notgedrungen mif- genommen. Es wird ibn führen, nicht mit den Mitteln des im*. �nScnt Sifr e n s i ch d i e s e r Erklärung an. Der drohende EiseudahnerM. F« Ergänzung unseres gestrigen Berichte« über die Massen. Versammlung der Eisenbahner auf dem Tempelhofer Felde teilen »vir nachstehend den Wortlaut der dort angenommenen Resolution mit: „Die am 10- Fanuac um 5 Uhr«achmittagö auf dem Temvelhefrr Feld versammelten zirka 20 000 dienstfreie« Eise». bahnrr ersuchen dir jetzige Rc«i»r«n, I« Jateresi, de« irsamtrn Proletatiatv, sofort da» Blutoerzießpn««d Brudermorde« in Berlin einzustallen und eine nenr«ezlrrnn, durch neue Männer, dir eiowandSfret auf dem Bade« de» Erfurter Pro, ramme« stehen, paritätisch ,» bilden, nndrrnsall» der ,« samt» Eisen» bahnbetrie»»»« tt. ganua», nachmittags S Uhr, an einsestellt wird. Die Eisenbahner sinh sich der Tragweite diese» Beschlnffc» bewußt«ad»ehmen die Arbeit »icht eher aus, bi« eine endgültige Klärung erfolgt ist.- Da? Ergebnis der dreistündigen Besprechung zwischen Freitag vormittag au» dem.Haute entsernt U, 3cv-tal-.üi und den ncrjxetp» S« Sismrtzn'ner war falgeudaS: �hörigen sei» Aufenthalt bslann'tgewvrde» war. Gc�SeSzchell Di» Gisirnbasiner SaSen fläf avf vstleU' bereiterklärt, auf Verschiebung des Etoeikbeginn« hinzizwirkes. um da? Ergebnis der Verbandlungen abzuwarten, die nach der Persicheruttg des ZemralxatS neck diese Rachr zwischen der Rag«- ru»rg, dem Zentraiausschutz von Grotz-Berlin und den revolutio- näven Obleute« beginnen sollen. Die Deputation der Eisenbahner will-Sonntag, bormstiagS 10 Uhr, wieder beim Zentra?vat erschei- nen, das Ergebnis der Verhandlungen entgegennehmen- und davon den Eintritt in den Streik abhängig machen. Sei Gang dec Verhandlungen. Zur Aufklarung unserer Genossen über die EinigungS- bestrebunoen sei folgendes bekannt gemacht: Die Berhandlungs-Kommission der revolutionären Ob« männer und Vertrauensleute und deZ ZeutralvorstondeS der sozialdemokratischen Wablvereine Ärotz-Berlins(U.S.P.D.) haben der Nchter-Kommission kBermittlungs-Kommijswn) folgendes Schreiben als Ergebfiis ihrer Verhandlungen überreicht: An die Achierkommission(A. E. G. und Schwartzkopffwerke). Auf Grund unserer heutigen Besprechungen erkläre« wir Ihnen für die unterzeichneten Körperschaften hiermit folgende»: Die Presse wird sofort freigegeben. Wir er- fwchen Sie, sogleich Hi« Waffenruhe uick den Beginn der Verhandlungen herbeiFußkrhre«. Kit Parteigrutz: Für die pev. Obmänner und LertraüenSleuie Grotz-BerlinS: Paul Weher. Paul Reu mann. H. Mal»ah«. Für den Zentralvorstand Grotz-BerlinS: P. B r ü h l. R. H e r b st. Gustav 2 a u k a» t. Dieses Schriftstück ist von der VermittlungSkommlssioa den Bolksbeatiftragten überreicht worden. Der Volksbeouftragte Scheidemann teilte darauf der Kommission mit. daß bereits- zwischen den beiden kämp-- senden Parteien, eine Waffenruhe vor den einzelnen Zeitungen vereinbart worden ist und hast die Aufnahme kuu: Feiudseltcikeiten vor Ablauf einer zwölfstündigen Kiindi. gungSkrisi nicht vorgenommen werden kann. Die offiziellen Verhapdlungen zwischen der Reich?. rcgierung einerseits und der Verhanidlutigskommiision. de- stehend aus Delsgierten des Zentralvorstandes der U.S.P.D. Groß- Berlins und den revolutionären Obmännern uwd Ver- krauensleuten von Groß-Berlin andererseits sollen noch wäh. read der Rocht stattfinden. See Slurm ae! de».Sorwärls". De:.Vorwärts" wuS« gestern mittag gegen 11 Uhr von de« Regierungstruppen nach einem langen und erbitterte« Kampfe gtnonime». Die NegieruNgStruppen. in der Hauptsache PotS. damer G.a r d« s ch ü tz e n, drangen sowohl vom Bellealliance- plStz als olich ton der Gllschiner Straße und der Lindenstraße au? langsam gegen da» Gebäude vor. Hn den Moc�nstundeu wurde das ganze Stadiviertel abgesperrt. SHvere Maschine». gewähre wurden in Stellung gebracht, di« Dächer der dem Vor« wärts benachvaewn Gebäud« ebenfalls mit Maschickengewehrer» besetzt. Auch Geschütze fuhren auf, abeuso einige Minen. werfer. Nachdem di« Besatzung, di« sich vor dem Gsbäude Himer Vapieuballe» verschanz: haiie, durch schwere» MaschinengeveHe» feucr niedergekämpit war, brachte man vor dem Gebäude«ine» Minenwerfer in Stellung. Mit diesem wurde das Vorwärtshau» unter Feuer genommen und schon nach einig;» Schüssen ein? derartige Verheerung angerichtet, daß da» Mafchinevgewehvfeuer der Verteidiger verstummte. Zu gleicher Zeit spielten sich auf den Dächern kämpfe zwischen der Besatzung und den RegierungStrupp«» ab. Di« Angreifer zwangen nach zähem Kamrse auch hier die Verteidiger nieder. Als das Maschinengewehrfeuer verstummt war, drang ei« Stoßtrupp, gerührt von einem Offizier, in de» erste»-Hof und nberwalt-igte die dortigen Verleidiger. Andere Slurmtruz»p«u folgten. Die Führer der Regierun�struppen, Oberst Rein- Hardt und Major Stephan! schickten daraufhin an die s« den oberen Stockwerken verschanzten Verteidiger ein U l t i- »i a t u m. Auf die Frage, ab sie sich ergeben wollten, folg:« dir Bniwoct:.Rein, niemals." Hierauf wurde da» Feuer mit schweren itztincn, Maschinengewehre« und Handgranate« erneut mit aller Heftigkeit aufgenommen. Ein Mine»- lrnfer schleuderte«in Geschoß gegen das Dach de» Vorderhause». Fa« Geschoß durchschlug das Gebäude bi« In den Ael- let, weitere Abschüsse erfolgten und richteten eine enlfetzlirtic Verheerung cm. Ganze Manerstncke stürzten krachend auf die Straße, die Decken brachen zusammen und begruben unter sich ma» nock> lebte. Ein anderer Treffer vernichtete die auf dem Dache befind. «ichen Maschinengewehre. Einer der Verteidiger wurde dabei auf den Hof geschleudert� und blieb dort zerschmettert liegen. Nu» war die.Festung" sturmreif geworden. Handgranaien- :ruvps drangen durch die Torwege, stürmten über die Höfe und landen überall Tote und Verwundete. Räch weiteren bluirünfli gen Kämpfen, meist Mann gegen Mann, sahen stch die«ertrV. gcr überwältigt. Sie hatten schwere Verlust«, besonders durch die Mmcnteschießung erlitten. In allen Höfen und Zlwmern schrien Verwundete um Hilfe. Wa» noch lebte, ergab sich. S» solle,', über Gefangene gemacht worden sein. AIS du. ersten Gefangenen auf die S.'raße geführt wurden wukden st- von der Menge, die die Sperrkette durchbrockeu ha'v mit lauten Sckimpfwprten und Pfuirufru empfangen. Man rief: Lyncht die Banditen! und M». schieden« Passanten dorangen tätlich auf die Gofangc»«» ,i». wurden von den RegierungStruppen, zum Teil gefesselt» nach der Ka trne am Belleallianeeplatz gebracht. Eiue Anzahl pe» chne» soll iedock au die Mauer gestellt und erschossen werde» sei». Durch das Minenfeuer wurde ein Teil des VorwärtSgebäude» in loc* de" � öe''ctft'®aa Tcuev konnic jedoch wieder gelöscht Die Verluste der Verteidiger sind beträchtlich. Sie kolken hlbtl?*1* MlU> CUIe �"iuundet« eingebüßt Die Verhaftullgen lm �orwiltls". im>v-rwSrtS".Gebäude verhaftete» Bersaneu b-Md sich auch der Genosse Z u b e. l und der älteste Sohn Kurl Liebknecht». Der fünfzehniähr�e Jung« batke sich a» «»-. f* Gegen den Brudermord! ZU MsitMIÜiWNz. Für die sozialiftifthe Einheit! tst spater«i«j>er«rtlassen worden. Der S»h,i Lr?bkn«Htz soll erst dann freigslaffen werden, wenn fcftKcfkllt Worten ist, ha% er sich nicht mit an dem Komps beteiligt Hai. Erstürmung See Suxensteivscheu Zrmker«. Artgleich mit dem Sturm aus den..BovwärtS" Hegann ddN H«n Wogierungirruopen auch der Ängctff aus die Böxensteinsche Druckerei in der Kriedrichstrech«. Mannschaften de? Unter- offizierschule und der Gardejäger aus Potsdam stellten eine Batterie mit 10,d-cm.Geschützen auf. Die Verteidiger die sich vor dem HaupiporWl hinter einem MobelVagen verschanzt hatten, empfingen die' Anareifer mit Maschinen- Gewehren. Die Barrikade wurde kchltrötich dnrch Artillerie- Beschießung gesprengt, und ein Stogtrupp dranm in dat�Porta! ein. Di« Besahung zog sich in die kchcren StÄk.werle zurück. Nach erbittert!» Kamvfen. bei denen Hai'.dgranai«n und Anfanterieevaffen Verwendung fanden, körnte bof GeSäud� gegen 11 Uhr«roveri werden. Auch hier ist man gegen die Besatzung i» der unerhärtestsn Weise dor> gegangen. Nur wenige fanden Gnade. Was man gegen den äußeren Feind als Se-ihstperstänÄichfeit ansah— ihn tehl meßt als Feind zu betrachten, wenn er die Waffen niadergeleg! hatte und sich gesangen gab—, das Hatte man gegen die inneren .Feinde" vergessen. Die Menschlichkeit hat aufgehört zu existieren. Der Blut rausch dominiert. :' AVil" i-1'-, s-Ji.; ,1: Bcildjtc Sder die Mordtaken. Degen die reboluiionärea Arbeiter und Loltate» ist ein fsahcer Blutrausch enifach! worden. Auf den Siraßen, in de» CafäS, in den Restaurants, überall hört man in der verwerflichsten Weise von diesen Leuten sprechen. Man bat völlig vergesiep, daß sie e» zum größten Teil waren, die opferbereit die Zwingburgen der militärischen Macht am S. November niederrannten und ihr Leben Hingaben, um dem Sozialismus zum Siege zu verhelft«. Da« ist heut« alles vergessen. Es herrscht ans der Straße «ine Stimmung, besonders unter den Bürgern, die sich in nichts tinlerscheidct von dem Rausch, der 1S14 künstlich entfacht matten ist und das ganze Volk in ei» Nebelmeer van Haß und Lec- nichilingSwillen hüllt«. Dieser«lutrausch hat sich auch gelteich ««macht bei der Abführung der im.B�wSrt«"�öedzitds gemachten Kefangenen. U»S wird von verschiedenen S-stchi. dir Stell sind, ihre An«. sagen durch Eid ZU bekräftigen, bersicheri, daß mehrere der Ge- fanaenen ohne weiteres an die Gand ge st eilt und erschossen worden sind. Das Bürgertum hat diese Mordtaten mit Beifall begrüßt und eS kreischt m den Straße«, daß mit Zedem Spartakisten ähnlich versahren werden müßte. Wir bringen über die nnerhörten Bluttaten die folgenden Beweist: Ei« Samariter Zygalsty gibt folgende» an: AI« ich mich auf dem Wege zur Wache nach dem„Vorwärts" befand, wurde ich an der Ecke All« Ialob- und Nenenburger Straße von einem Posten angehalten. Dieser«rklärte mir, daß .ch hier nicht durchkomme. Auf meinen schriftlichen Ausweis«jn»- ließ man mich nicht durch. SMS ich mich an den leitenden Offizier wandte, faßte mich dieser ziemlich unsanft am Arm und sagte: Mit solchem Lappen kann all med jeder kommen, da sind schon zwei Halunken mit solchen La ppe n.e r s ch o s se n worden." Gin anderer Samariter mit Namen Albert Machnitzki, Opitzstr. 18, gibt an: Am Morgen de» 11. 1. ging ich nach dem.Vovwäri«". nni meinen Dienst als Samariter anzuireten. Bis Eck« Neuenburger Straß: kam ich ungehindert durch. An der Ecke Neuendurger Elraße wurde Ich von zwei Soldaten der RegierungStruppon verhaftet und nach der Wache Eck- Alte J-ckobstraße zu einem Leutnant gebracht. Dort wurde ich durchsucht und wieder frei- gelassen. Sin der Eck- Neuen burger Straße wurde mir vop.dem Posten trotz meine» Einspruchs gegen die Verhaftung erwidert: .Da« nützt nicht», da liegt schon einer von Euren Samaritern, der erschossen ist. Ich wurde vorbei. gefvhrt und sah. daß der Samariter unten lag und darüber noch «in anderer Toter. Ich ging zurück, berichtete unserer Haupt- wache und wurde wieder zurückgesandt, um unser Mitglied z» holen. Wie ich zurückkam, lagen die zwei Taten im Laden Renenburger Straße 1. Ilns-re Damariterfahne war auf Hai Gesicht de» Toien gelegt. Nach Augenscheinnahme stellte ich fest, daß unser Mitglied, der Samariter Han» Müller, bei AnZ- übitng seine» BernseS den Tod gefunden hatte, und zwar ab. fichtlich. Ter andere Tote hatte einen Schulterschuh, der bereit» verbunden war. Weiler wird uns von einem Unicroffizier berichtet: Ich ging gestern um b»4 Uhr nachmittag« nach dem Vor- wätezcbäude. um mir die Sckstiden, die von der Beschießung her- rühren, anzu'ehen. Vor mir ging ein Matrose, den ich kurz vorher angesprochen hatte. ES wurde von den dar: postierten Regie'UngSiruppen nach AuZweiien und Waffen gefragt. Der Matrose antwortete darauf, daß er keine hätte. ES erfolgte darauf -in« Visitation und da man Sei dem Matrosen doch eine Waise gorfand, hörte ich sagen:„Schießt den Hund tot. der aebört auch Z» den. Spartakisten. Darauf wurde er ohne j-d-S weitere verhör an die Wand gestellt und von einem Scldaien M regierungstreuen Truppe« auf dem erste. fiof« erschossen. Die Zivilisten, die in de« Nebengebäuden wohnen, haben diesen Vorgang mit angesehen...... Sin anderer Augenzeuge. Mitglied der von den E-ienhah- »ern eingesetzten Verhandlungökommission. gibt uns solgende» Schdent in der Aiihelmstraße die Buchdruckerei von Büxen- stein erstürmt worden war. führte man d.e Ve,atzung der Druae- rat ab. Unter andern hatte man einen gefangenen B-iatzmugS. mann durch zwei RcgierungS.'oldaten absuhren lassen. MM ertönte der Ruf:.Nieder, iu- der! ES w»«in«chugjrnd »er«efangene stürzte tot ,u,amm°in passierten an derselben Stelle mehrere Male, ss daß da» Straßen. Pflaster von Toten resp. Schwerverwundete» bele� war.� o rechtlich- r fch o s s e n. Auf der gleich«« Gielle, w» der Mord geschah, deckten bereits fünf Tot« de« Erdboden. M an zerr>«dt iL eiche«-»N der Straß,«ach st.m Rinnstein und ließ sie dort l Zeuge Han» Müller, Berlin-Scchoneberg. ,agt gu, Ich erkläre hiermit, daß ich persönlich g-when.habe.>ß Mannschaften der Regier» ngStruppcn vom..Vorwar S-Gebäude nach der Kaserne am Belleallianceplatz eine Anzahl Gegangene brachte«. Tort wurden vi.ie W.a»d-»t:!tel.: und j.awd- Herr Erich Hagemar» aus Hannover versichert nv.S: Ich. erkläre hiermit, daß beim Abholen eines Töten, her zu den Negierungstruppen gehest«, trotz der wiederholten Rufe: „Nicht schießen!" und trotz Per Tatsache, dgß wir mit der Roten- Kreüz.Mhss-:m«er wieder und wieder schwenkiep, vo» den Re- gierunAStrytzxen?uf uns geschossen worden ist. Jie VehLNdlUNg dee Gesungssea. Ter Yfroh-Borlii'.or A ollz ug S r a j halt �zsür seine Pflicht, sich um das Schicksal derer zukummerns die im Laufe der Kämpfe i* die Hände bor Truppen gefallen waren. In Uebereinstimmung mit dem Vocsttzendeu d-S Zentralrats sandte er eine Kommission. die auS den Genosse» Rusch und Stolt von der II. S-. P.D. und den Genossen V-stz und J« u!v e n(ß. P. D.) bestand, um in den Kasernen nach den Gefangenen zu sehe». Ig der Frantzkr- kaierne m der Btüchersipaße wurden keine Gefangenen an,:- troffen. Auch in�Ver' Kasercke di!s t. Garde-Drygoner-RegimentS in der Blücherstraße befanden sich keine Gefangenen. Dagegen wurde« in. einen» Stall der Rßferne des Z. Gard«'D?«z»»er- Regiments AS Personen anizelrrsssen. In pchs» Kaserne sind die Lßbbenvr Jäger und da«„P o t � d a kn e r R s g'i mö n 1, ein aus alle« Truppest« teilen der Garrison Potsdam sich zusammensetzende» Äsegrinent, nntergaö rächt. Bei.der Besichtigung waren zugegen der Sdjuiant der Garde-Dränoner, Hcherleutnant v. Karnap und der S-ut» nant Prinz Hshcüzollern vom„Potsdamer Regiment". Die Kommission trat zunächst in einen dunklen Siäkk, i» dem die G»fangen«« od«« Streb untergebracht Haren. Angeblich stallte baS�eiekjrjjche Lic�t nicht ftinktionser«». Nach cnepgjMm Hinweis flammte das Licht plötzlich auf, und man satzchi« große Mar gesangener Männer und yreimn unter- ! minder gemischt. Es würde s-stgrstellt, daß di« Gefangene» seist Mittag keine Verpflegung erhalten hqtte». Pie Kommission befand sich um'k- Uhr dort. öS wurde auch erklärt, daß kein Brdt zur. Abgabe an die Gefängönen vorHanden Sei. Die klom Mission stellte fest» daß sich unter den Gefangenen«in« ziemlich große Zäh! leicht ttvd schwer Verwust» detest befand, die Sishör� ohne Zsds ärzt stich« Hllf« geblieben waren. So befand sich darunter ein Mann mit einem Schuß i« der Backe, ein anderer mit einer'schweren Kopf- Verletzung, ein dritter war dupdj Koibenschläge an der Hüfte sö lch:ver berletzi worden, daß er nicht stehen konnte. Natürlich gab x» auch t e i?. r T z ck e n iür die Gefangenen,'wo«?esi)»dst? ksix Sie Krauen empfindlich war, da die meisten ohne lleberkleider waren. Di- Offizier» gaben zu, daß durch Sie Wut der Soldaien bei der. ltzinlieferung sieben Gefangene aus dem Ääsernenhofe erschösse« worden seien. Di- Offiziere jagten weiter aus, daß auf ..Wünsch" de» Herrn ESert keine weitere Erschießung von Gefangenen vorgenommen werden solle. Alle Gefangenen be» klagten sich darüber, auf dem Transport schwer mißhandelt worden zu sein. An den Mißhandlungen hat sich in ganz hervorragender Weise die Öödnungsbestie, da» bürgerliche Publikum, betetligt. Unter den. Gesangenen hatte sich ursprünglich guch ein Hauptmann&ej..S. Garde-Regin'-Nts in Zivil befunden, der fo- fori-wieder freigelassen worden ist. gerner befand sich darunter ein Fräulein Selma Patz'ke, die aut dem Belle-Alliance- Platz verhastet wurde Und zwar nur aus dem Grunde, weil sie auf die weiße Flagge am„Porwärts" hingewiesen und gerufen Haitz:„Wqr um schieß.: ihr d e n n n � ch?" Der bei der Besragnng an.ve'ende Offizier erklärte der Kommission, da» seien„fpartakistische Rufe" gewesen, und st« sei de«. «orgen verhaftet worden. Derselbe Offizier sagte, daß sich unter den Gefangenen noch eine ganze Anzahl befinde, die gleichfallt „wegen spartalistischen Reden" derhastei seien. Unter den gefsnge- iwn Frauen befand sich ein Ritalietz de» Arbeit- Srnuariter-Dun- dcS, di- hei der Derwundetcnfürsorge tätig war. Di« Soldaten haben ihr die Armbinde herabgerissen und sie bei der Gefangennahme mißhandelt. Die gefangenen Frauen wünschen dringend, daß man sie allem untet- bringe» möge. Vau den Gefangenen wurde weiiev dir Wunsch geäußert, eine Konimiss'on von drei Mitgliedern zu ernennen, die khre Wünsche dem VöllzugSrate zu übermitteln habe. Die LsPziere lehnten d'e? ab mit der Bemerkung, sie ließen sich von niemand in ihre AngelegenheiKq dvettreden. Di«.KoCtmiffion"fewlonglt kai-egorisch eine b e s s« r e Be ha ndstn ng der Gefangenen und ingchte die Offiziere für die- Äuphsührung dieser Fordern:� ver- Mitwortklch. ES wurde der Konrmiflkvn auch die Versicherung ab- gegeben, daß die im Stalle Befindlichen von setzt ab als Kriegsgefangene betrachtet und bebandelt werden sollen— Wie wahllos bei der Gefangennahm� vötgegangen worden tit, erhellt sich au? der Tatsache, daß sich unter den" Gefangenen eine Anzahl weihlicher Angestellte des„VorwäriZ" befinden; ferner Frauen, die ihren N'ä'n'nern Essen bringen wollte», weiter ein Mann mit einem Krankenschein, d-r sein Krankengeld holen wollte. Inzwischen war von der Kommandantur der Befehl getan. men. daß die Gefangenen um sieben Uhr au» der Dragoner- Kaserne in die Kaserne dpS 4. Garde-RegimeniS zu Fuß in der Rathenower Straße untergebracht Ivetten sollen. Airgebkich sollen sie dort besser untergebracht werden, und zwar in den Kett-rräurnen, in den R«nnschqjt»sillen. Bei dieser Nachricht baten die Gefan, genen, und vor allem di« Frauen, hönderingend um ei"« stärkere Bedeckung, um nicht noch Mmal den Brutalitäten de» bürger- lichen Publikums ausgesetzt zu sein. Die Kommission machte«a den Offizieren zur strengsten Pflicht, unter«Ben Umstanw, fü»«in«, gesüherden Transport der Gefangenen zu sorzeu- sich überall und z« allen Feite« gleich. Besonder« charakteristisch ist««, daß auZzerechnet ein Prinzvon Hohenzollern fär die Sicherheit der Herren Ebert, Scheidemann usw. kämst- fen muß. Uharakieristi'ch ist«s auch für die GemütStiefe de? Herrn Sbert, ihrß er nicht den Befehl gibt, keine Gefangen»« mehr zu erschieße», sondern nur den Wunsch äußert. Sin Wunsch, au? de« sich die Herren von und zu nicht allzu viel machen werde«. Al� Äez» u stück zu den geschilderten Vorgänge» sei die Pa' nyhlung her gefangenen Soldaten dargefleJJt. die In die HSsttJC der„V orw ärt S", Be sa tzu ng gefalle» lockren. In dex Äacht vom 10. zum 11. Kanuar geyer: Äv«i Uhr ge- lang«9 einem Trupv von gt> RegiernngSsöltza�n«> da»»Vor- märt«"-G?htzMMn Hai Hck» Wilsten. sLManb. her Kv: scheu den Angrei'fckrn und den Vsrieidtgery der Zsitzungdbeinckos Mosie. Nssstoin. W. T. und-scher! abgeschloss«,«i-orHen ist, ssicht avckvharwl. Schon:n wer letzten Nacht salben größere.Winipfe statt. Wieder wuroe mit MoschinensielveHren uwd Hanchgvomaten seackb-sitet. E» ckslaflg ccher nicht, dle Veriswigei- nsodeiyMm-nNsn. Vo» dm An-grolfern Gedeckte,! einige Tote und Deavuirdete do� Pflaster. Die P-rwuitdeten schrien lange Zelt AM Hilfe, afcr niemand ibchnmeri« sich um ihr LoZ.. Gestern uachmittosi gegen 3 Nl>r Wdie HnS Fsuergepecht mm neuem auf..Hnudgrastatenwcrrvr»nd ��'ich nen- AmchMSW traten in Tätigkeit. Etz sollte vor afterncho? W. T. B. nieder gerungen».vckstden. OblvoH! da? GsbäuHe stark unter Maschi«n�Äor.u»»,r �Uldenp-umeroi' und Ä«!al!av»i»Lsiboztz«. t» H-» «chlfstauKrdauu» 1V. Theater and verznSZanzen. TglksWne Direktion Ml« Kolli» nlt Deatsclies Theater 2V Uhr; Hamlet., 7�U.:M iti Urtl i»!n:Ml Ii dir fkahria.| ' Rammersplele «Uhr: FrOhllnts f" rwachen. • Uhr; Ua CotchlMht. Kleines Schousplelhmis.! raugcnslraiie I, Port 5 1 3S VI.:(Halbe PreUe) liniit kMIhf. « Uhr: VW Bkehw<«r Ptartra. Viru OMelnbonl— R. lieraiMi Theater i. d. KfinijKRr&tzer Str. 's Uhr'* HUSik. 3 Uhr: Erdaeist Komödienhans. Behllfhanerd. n,i.d.N Wilhelm» lt. I «uhr: Die tanzenda Nymphe. 3 Uhr: Die Ehre. Berliner Theater. Tt,( Uhr;! » Uhr:«. WH.»»el�._ LMsIng-Theater. Dlreltlo.: Vlctoi Baraoviky. 3 Uhr: Perleberi-P.rHe Plqa.L 7% Uhr Der Schöpfer. Most: Der Marriulf v.Kelth.| Dien st n: Der Schöpfer, Mhlwoeh, Donnerat.: vor Preitac: Peer(ivnt. Sonnabend. Sonntar D.r«tM|d«. Moatac: Dar Narqoli rtn Reith. Deutsches Künstler-Tik I S Uhr Der Blaufuctaa. Heute«od foltende Täte 7t Uhr: Nachtbeleuchtune. � I rianon- 1 neatcr. BhL Priedrichatr. Ztr. 19Z7. 2391.! «Uhr: Der gute B«L| Von Hermaee Sadermena. Residenz-Theater. 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Jannar, angesetzte Wilhelm Busch-Abend | findet nicht statt Bereits ausgegebene Billeits behalten Qfiltigkeit, da der Vortrag in nächster Zeit gehalten I wird. Der Vorstaad. PAUL CASSIRER VERLAG Soxialististhe Schriften zur Revolution KARL KAUTSKY Habsburgs Qück und Ende. W Preis 3 Mark. Das Bedk vom Kampf dar NaHoaaRlStce •od dar Ravoiattoa in dar aitaa DoaauaioaarAio. Achtung! Achtung! Bedinet ntoIet-Sstufsoeteio «Freiheit" s. s.?. Sounfag, d. 12. Januar ISIS, vormittag» lv Uhr, findet in der Bötzow-Brauerei Prenzlauer Berg eine Grobe öffentliche Bersammlung statt- Tagesordnung: Lohnfrage. S-Ztundenfag, Arbeitsnachweis. Ger Borstauk. Zacharias. Beckmann. Barschall. ß» Möbel-Gross I............... B i I B." SeollcherZrooepollorbeikek-Vefbood Bezirk iSrost-Berlin. «otnitaa. hm 12. Jannar. bann. 10 Nbr, Onbct Ha Mal grna» Stni. Cbonattaiting, Irjtkt(B<| 97,o flt;fic dntn bemeo» nuk Zraara.. (tretlnen WoflmbctiKk »1« tMHrtSleihtwa brr«.«. 9-». .3. Januar 1919. vorm. 10 Uhr.(ladet ta btsllen. Cbanueeetreße eine CaV4angestellte. Am Montar. den 13. den Oermania-Prachti süsserordentliehe SUtgliederversammlang statt. Tasssardaaas: I Bericht(bar die Lahnbewesnnc. 2. Nennrshlen rar n) Sektion. b)OrUverw»ltun». c)(ienet nlvcrsammlunc. 3. Arbeltsloten-PBrsorge. 4 Vertctaicdenet. BnUanm I Die wichtlcke.t der Tageeordnent erlordert, daß Itunhy KU t ledea Hltgtiad eractaeiet Mluliedabach oiltbrinzea. Die Sektionsleituns. 3 Uhr. War ttr-.-.. a uhr; Polnische Wittechafl thes'w«m»Illisdtrtolrw ab Uhr: Eva. 7 uhr; Oer lozbaron. _ I heatcr des Westens. A Uhr: Ms OaUstyrtssniU. AUhr Pie lästige Witwe Waliner-Iüister. a uhr: Graf Habenichts. A Uhr:>«r Bdrehenwald. Kose- 1 heater. 3 Uhr: Martha. Oper von. Plolow. AUhr: DasOretniSderlhaus. Oaitan d.Piledr..Wilheliii«l.Thent Walhalla- i heater.. Nachm. 3 Uhr: Btr VaihvMaO. A Uhr: AagMI der Starts. Casino-Theater. JLathrinser Str. 37. TifL'/iSUhr: Der ertolireicbste Schleier Die goldene Brücke Vorher eratkl. SpezlnliUtea. » a. der etkomische RSsea. Sonntag 3i Uhr; Die wellle Dame. Iteiwlei Das grosse MalilMpio Anfang'/« 8 llhr t-fn tritt freti 3� s Lleban-Kabarett= 5 sEKOnstler-Diote— z Taubcnatr. 34 Ab 4 Uhr: Orchester von 6— 7'/i Uhr — das iroße Proßramm— Ab 7'/, Uhr: T anz. Echt ru». Toe. Kaffee, Mokka. Schokolade, Pein-Oebtck l Un— g[Mm- Mi fnl«. UmMSugige Sozialdemokratische Partei Berlin. Sonntag, den 12. Januar 1919, nachmittags 1 Llhr: Große Maffenbersammlunge» Friedrichshain— Humboldthain— Am Görlitzer Bahnhof— Am Kreuz berg— Lustgarten— Kleiner Tiergarten— Charlottenburg, am Opern haus(Bismarckplatz). Tagesordnung: Der Kampf der revolutionären Arbeiterschaft. Mefeeenten: S. flttfbdufet, poul Brühl, Rudolf Briitscheid, Ott» Büchner, Gr. Oskar Lohn, Wilh. Dittmann Lrnst Dünmig, Hugo yaasr, Dr. Fofef H«rzf«!d, Hermann ZSckcl, Grorg Lededour, Dr. Znlius Moses, 5ritz Schmidt, Heinrich LtrSdei, Dr. Hermann Wegl, Lmannel Wurm, Dr. Siegfried Weinberg. Arbeiter! Parteigrnofirn: Soldaten! Erscheint in Mafien! Ter Propaganda.ÄluSfchutz. 4000 Stück lkerrell-ünllei'-llliren mit Lenchtblatt. Radlnmpnnktes e. Zeigern mit Sekunde 0Sn.flnurer Stückpreis 7.50 M. olÄ Während des ganzen Krieges mllConcnlach bestens bewährt Reiche Auswahl In Herren. Armband- und Üamea-Uhren. Deutschlands Uhren-Manufaktur Berlin C 19, BeuthstraSe 4. Ant Eingang achten, dn Verwechslungen möglich! Leo Frank, Efags-t Ackmtr 500 Mk. Anzahlung KenOcrn zum Kauf einer kompl. Wohnungseinrichtung Bei Barzahiuns Prelsermüsslcunz. Krlessbeschldlste. KrlezerwKwen. Krlerscetraute erhaltM besonders zflnstlre Bedlncuneen und Prelserml�slaune. 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Jannar 1010 haben die IM Oemaoben Beiohe wohnhaften Minner Frauen. die aa 19 Jannar 1019 dra 20. Lebennjahr vollende* haben und dl« in einer deataobaaterreiebitehen Gemeinde hei- matabereehtict(analAndie) nind, den Recht an den Wahlen aar verfamranggebenden deutachen National vemsminlang teilzunehmen üia dieaea Wahlrecht ansäban zu können, bedürfen die Wahlberechtigten einer von einer im Dcnlaohen Bei. he befindlichen dinloraalieoben oder kooealarMoben Vei.retungnbehOrde Peatachöetcrrolche oder Oesterreich• Ungarns anaanstellenden Be- ueheinigunf. Die bea&glieben Formulare liegen für die in den Provinaen Branden barg, Saohnen nnd Brau nach weig wohnhaften rhmtarlt*»**'�'' i �— bei nach gen analen Stellen auf: Qesandaehaft der Dealaohöeterveichisehon Republik, UoltkestraOe 3 Oouterr.-Ung. Botachaft. Kronprintcnafer 14 Oesterr.-Ung. General-Kousalat, KeithatraBa 8, Zimmer 10 Vcrkehnbüre der Oeterr. Steat, bahnen. Unter den linden 47 Ocaterr.-Ung. Wirteebaftaverband. Am Ktrlabad 16 Büro des Atusobouaea dar Den tseböster reiche*. Charlotten barg, EantatrnSo 162 IL Da genannte Formular, daa aas zwei Teilen besteht, int von dem Wahlberechtigten auf beiden Selten genau anszu fOUen nnd zwroka Abxteupclung und Unterfeitigang bei den naehatehenden Behörden unter Beibringung von Ausweis- papieren(Belaapalt, Beimataaohein, Gebonaurkonde oder einem anderen DokamenU, ana dem die Helmatagenainde nnd du Alte* eraiebtt ico iat) pcmttnllelt einenreieben, nnd zwar: Peraonen aalt dem A n f an ga b a e h a t aben de« Familiennamen« A— D am 13. Januar 1010 beim deceialkonanlnt, Keithstrafie 3, Zimmer 10 in der Zeit von 10—1 Chr R— F m 14. Jannar 1919 M w a m a G— J„ 16. Januar 1919„ a» a.. K— L a 1» Jannar 1919 n*„ ,*• M— N„ 17. Januar 1919„ O— Q am 13. Januar 1019 bat dar Oeatmil tschaft dar dentardt-önterrc iehisehen Republik, MoltkeatraBe 3 In der Zeit MN VjlO— 1 nnd 2— 4 Ohr R— 8„ 14. Januar 1919„» a p a a T— U ,, 15. Jannar 1919 a m a» a» V— W p 16 Jannar 1919. a** a ,«» X— Z„ 17. Jannar 1910,»■ a a a Staat i m. IQ Ja&DdtT Ififft ----------- � o» l>MlMJi