Snzelprek 10 pfg. Die„Freiheit» erscheint«»»$•»» und..____ w Vti iicjiinspnis betet,« bei seeier Z-5.I«., j», chan», ft-»», � Serli» ch»«, bei «rette, n»«.tbezuz-hn. Seheteebübr m«e.tlich 1 m., M �tieOm,«.m 5t,.itb«n»4 Bt Kl!»jniheit* ist in den ersten Nachten,»er postzeitun�Iift, M» tzi» tm�rnfm. JNfDr.ftion; Berlin NW. 0, Schiffbaarrda««»» UL .riiiprrchrr: Amt Narbe« itttSS usb 28»ft, Die tNorgen-fiusgabe K -iriser�e Sft*«/»»iny»eil. N»np-rr».ze«>« oder brtm Ha— ropf, Atteln. AnzeiM» dos fertudmefte wnrt» pf, jede,«eitere ll—t I» p».«-«»nz-zuschl-z S0\ 3* j-milien- nn» Nersanmilun�nnzei�n stt» der Anschlag sert. Znserate für den>5r«f il,ni>tn st"i— 6it— spteestene die b Uhr nachmittag, bei de, ch�«»i«i->n at>st«cher:«tzn« NsÄtn vrm. Berliner-Organ Per VnaPpängigen SepalPemofraüe S>eutftf)ianPa ............... III 1.■ i■■ 1 1■ ii ummiM IMIIH...................■IIIIIIIII i UM»............. III.......... I ipiillbiliWstlWI Mlinilllllllstll Uli|i I 1 1 IIIINI IMTWrMnnMnniTM� Vstit •;r* Jahrgang 2 Sonnabend, den 18. Januar 1010 Nummer 32 Arbcitcr und ArbcitcriiMkn! Gestaltet den Protcststrcil zu einer»lachtdollcn Demonstration gegen den Brudermord, gegen die Erschicszung der Revolutionäre, gegen die Säbclhcrrschast und gegen die Regierung, die sie über Euch gebracht hat! Weg mit den Kompromittierten! lebe die Einißteit des sozialistischen Protctariats! Aach im Kelch Eeaeralstreik. AIS Demonstration gegen die feige Ermordung von LieblneelU und Rosa Luxeiubura traten Freitag vormittag die Arbeiter zahlrriämr Betriebe Leipzigs spontan in den Ausstand. Da der Straszenbahnbetrieb infolge Lohn- streiles der Angestellten vollkoiiiiiien eingestellt ist. bildeten sich gewaltige D e ni o n st r a t i'o n S z ü g e. welche durch die Stadt zogen. Die„Leipziger Neuesten Nachrichten", die am Donners- tag den Tod von Liebkncäit und Noia Lurcmbura durch Extrablatt gemeldet hatten, musiten Freitag abend durch Extrablatt eine Ertlärung abgeben, dost sie die Ermordung Liebknechts und No>> Luxemburgs bedauern, und das! die ruchlose Tat nur unter einer Ncgierung Ebert-Sä>eidc> mann möglich gewesen sei.— Die Abendausgaben der bürgerlichen Zeitungen sind nicht erschienen.— In da? Bureau der demokratischen Partei drang die Menge ein. vernichtete das Wcrbematcrial. Die Menge. war sehr erregt. Zalzlreicten Soldaten wurden. die Kokarden abgerissen. Ossi- zieren die Achselstücke abgenommen. Wagen angehalten und die Insassen durchsucht. Auf Veranlassung der Unabhängigen Sozialdemokra- tiscklen Partei ist die Bremer Arbeiterschaft Ireitag vor- mittag um 12 Uhr in einen Proteststreik eingetreten. Im Anschlusi an die Arbeitseinstellung fand ein Dcinonstrations- zug durch die Strasten statt. Vom Rathaus herab wurden in inehreren Ansprackxm scharfe Angriffe gegen die Regierung Ebert-Scheidemann gerichtet. Gegen we vlulregierung. Eisenach. 17. Januar.(Prlvattelcgramm der..Freiheit� Unter Führung des Arbeiter- und Soldatenrais und der U. S.?. demonstrierten am Tonnerklag'JlWO Arbeiter gegen die Llutregierung Ebert-Scheidemann und für Welt- revolution und Völkerverbrüderung. Der tägliche Erlaß. Dem.Arbeiter" NoSke beginnen nachgerade die ungemein zahlreichen M i hgriffe seiner Garden unangenehm zu werden.� Er verösfenilicht deshalb die genauen gesetzlichen Bestimmungen über Durchsuchungen, Verhaftungen und vor- läusige Festnahme. Wir glauben allerdings nicht, dajj dadurch eine Besserung eintreten wird. Ferner hat Herr Roste verfügt. daß künftighin allen Gesa»gentran sparten zum Zweck« der Bedeckung soviel Mann beizugeben sind, dass von vornherein jeder Versuch der Flucht und deS Widerstandes aussichtslos ist. Di« Transporte sollen ftets in geschlossenem Wagen vorgenommen und nur älteren erfahrenen Mannschaften anvertraut werden. Herr Roste hat aber vergessen. Anordnungen zu treffen für den Fall dah die Gefangenen vor ihrem Abtransport bereits von den eigenen Mannschaften meuchlings ermordet werden, tva» uns sehr notwendig erscheint. Herr Nosk« erinnert serner die Oeffentlichkeit daran, daß .Ansammlungen auf der Strasse' untersagt sind. fIVstf beliebe RA auch auf DtBnniiratüjnSaüöe jeder Art. Niemand dürfe sich durch Neugierde oder Sensationslust verleiten lassen, Strassenaufläufe usw. milzu.nachen. Wir haben eS also in der Revolution unter der Oberherrschaft de?.Arbeiters" Noske soweit gebrach», dass das Recht auf die Strasse, da? der Arbeiterschaft sogar unter der allen Herrschaft nicht mehr vorenthalten werden lonnte, abgeschafft worden ist. Bald wird die Frage angebracht sein, wer. von den Herren Ebert-Scheideoiann-LandSbcrg-Nosle die letzte Erriingenjchasl der Revolution beseitigen wird. Neue Meuchelmorde? Der Meuchelmord an den Genossen Liebknecht und Luxem- bürg macht anscheinend Schule. Der.Abend" bringt folgende Meldung: „In der vergangenen Nacht versuchten vier Spartakisten, die während der Spandaucr SpartaluSumtricbe verhaftet worden waren, im Tegeler Fvrst eine» Fluchtversuch. DaS Brgleitkvmmando schoß aus dir Flüchtigen und t ii t r t e fit sämtlich. Ihre Namen sind: LvjewSki, Marx, Hermann, Jordan und Mille rt." Auch bei Liebknecht hicss es, er sei bei einem„Fluchtversuch" erschossen worden, was sich bereits als frecher Schwindel heraus- gestellt hat. ES scheint, dass es sich im Spandauer Falle um einen ähnlichen Meuchelmord handelt. Wir fordern die strengste Untersuchung unter Hinzuziehung der Vertreter der sozialistischen Parteien. Zen Eczderger berichlet. Von den Waffenstillstandsverhandlungen in Trier liegt nur ein amtlicher Bericht vor. Wie sehr er auf die tendenziöse Wir- kuug abgerichtet ist. geht daraus herbor. dass in ihm ausdrücklich betont wird, es komme bei dem Bericht weniger aus die wort- getreue Wiedergabe an, als darauf, den Geist und die Stimmung der Verhandlungen festzuhalten. Mit anderen Worten ausgedrückt heisst das, dass Herr Matthias Erzbcrger wieder einmal da« Bedurjnis hat, de: oeutschen Ocfsenllichleit zu jagen, weiche grosse Persönlichkeit er ist, und weiche Anstren- gungcn er unternimmt, das deutiche' Vaterland bor den grimmen Franzosen zu reiten. Herr Erzberger hat bei den Verhandlungen eine Debatte mit Fach gesüh.:, bei der er verschiedene Beschwerden Deutschlands gegen Massnahmen der Franzosen zur Sprache brachte. Wen: auch zuzugebe» ist. dass das Machtbewußtsein der Franzosen Uebergrifse als bcrechligte Massnahmen hinzustellen beliebt, so haben doch die Verhandlungen wieder einmal bewiesen, dass nur Männer, die auch den Taten der Deutschen bereits während des Krieges kri lisch gegenübergestanden haben und keine Verantwortung für sie tragen, die Möglichkeit besitzen, solche Uebergrifse der Franzosen mit Erfolg zu brandmarken. Sie internal onale Konferenz. Tie �Humanite" verbreitet die Erklärung deS engtischen Ar- beiterführerS Henderson, wonach der 2 7. R' a n u a r als Ter- min für den Beginn der internationalen Sozialistentonferenz bestimmt wurde. Der Mord und die Mörder.. Die Regierung bleibt dabei, die Untersuchvvg einem Kriegsgericht zu übertragen. Amtlich wird mitgeteilt: Um in Sachen des Todes Karl Liebknechts die Schuld- frage zu klären, ist vom Gerichtshccrn der K r i e g s.» gerichlSrat Kurtzig bestimmt worden{der Falf der Frau Rosa Luxemburg soll im Interesse der Beschteuni» gung von einem.anderen Kriegsgericht behandelt werdech Die ReichSrcgierung hat angeregt, oass in beiden Fällen der Vot lz u gSrat wie der Zent ratrat je ei» Mitglied damit betrauen sollen, an der Unlersuchung mitzuwirken und z.vai hat sie dem Vollzugseat empfohlen, für diese Aufgabe nach Möglichkeit ein Mitglied der Unabhängigen Sozichldemo-- tralie zu bestimmen. Taraufhin hat der Zentratrat für die Untersuchung im Falle?tel lnechts sein Miigl.ed' Hermann Müller, der VöllzugSra: sein Mitglied Wegmann deic- giert. Für die Untersüchung im Falle der Frau L»xem«irg sollen die Vertrauensleute noch bestimmt werden. Diese Hinzuzichung zweier Delegierter ist absolut»n- zulänglich. Wir sordern nochmals eine besondere U n t e r I ü ch u n g s k o m m i s s i o n. der Juristen unb Aerzte(für die gerichtliche Obduktion) angehören, und die alle nötigen Vollmachten erhält. Ferner veröffentlicht die Garde Kavallerie-Schützen-. Division folgende Erklärung: Die ärztliche Untersuchung hat ergeben, dass LiedknecW von drei Schüssen im Rücken gelroffc» worden ist. Der Fall ist juristisch einwandfrei geklärt, die Erschicssung auf dem Fluchtversuch als zu Recht bestehend anzusehen. Um ein übriges zu tun, hat die Gardc-Kavallerie-Schützeii-Division die Voltsbeauslragicn ersucht, zu de» Untersuchungen einen Vertreter der U. S. P. D. hinzuzuzehen. um jede» Verdacht zu beheben. Ter einzige Vorwurf, der gegen die Division erhoben werden kann, ist der mangelnde Schutz im Falle Rosa Luxemburg. Diese Angcicgeuheit wird vom KricgSgerichlSral der Division auf das strengste untersucht und der betressenbe Lfsizier ist, wie bereits gemeldet, v«n Dienste suspendiert worden. Gegenüber einem Artikel der„Freiheit" und verschied»- nen im Publikum umhergehenden Gerückten, die die Garde- Kauallerie-Srlnitzen-Divisioii a!s eine Art Weisse Garde de- zeichnen, sei folgende« festgestellt:„Tic Gardc-Kavallerie-Säjützen- Division ha: o»i 12. Dezember durch eine Eiitschliessung die Re» gierung ausdrücklich ersucht, als RegieruugStruppe Verwendung zu finden. Ausserdem hat sie sich gegen jede Gegen revo- lution ausdrücklich erklärt. Besondere Offiziersbataillone bestehen nicht, nur finden einzelne Offiziere in den Reihen der Mamischaftverbände Verwendung als Mannschaften. Innerhalb der Verbände werden Vorträge von sämtlichen Parteien mit Ausnahme des Spartakusbundes gehalten. Eine politi» sch« Beeinflussung der Mannschaften geschieht in keiner Weise." Aus dieser Erklärung ist nur das eine wcrwoll: Die Tivisionsherren halten bereits jetzt den Fall Liebknecht für juristisch einwandfrei geklärt! Man kann sich denken, was da bei einer Kriegsgerichtsuntersuchung heraus- komiueil wird. Nett ist auch die Auffassung, daß der angeb- lichc Fluchtversuch eines Schwerverletzten nur mit dem Tot- schießen gesühnt werden kann. Nur der Kuriosität halber wollen wir noch erwähnen, daß Herr Generalleutnant v. H o f m a n n, der Divisions- kommandeur, sich an das Gen-» r haben das nicht anders erwartet. Aber der Kampf gegen eine nützliche, etnslhaste. nn- parteiische, ii� dr'r Oeffentlichkeii sontrolliertr lintetsuchnttg wird iveder der Negiernna noch den DivisioiiSherren etwas niijK'h. Da�n sind die Märchen See bisherigen amtlichen Darsteünngen�denn dach.ch nni»>ahrichejnlich. Vielmehr bringt jede Stunde neue Ben»ei>e gegen die wirklich Schuldige». Von einein Augenzeugen der blutigen Vorgänge iiil Eden-Hotel werden uns eidesstattlich folgende Tatsachen bekanntgegeben: Gegen lt Uhr abend» Ivurd« Siedknecht von einer Sch-u dori slationiener C o l d a I e n und Qsstzlere au» der ersten«ttage zum Nebeiiantgang de» Gden-Holet» zur Kursürsicnstrnh» bermisgeführt. Pvr dein Ausgang ve- fand sich kein, Menschrumenge, die Gttahe war von Polte« abgesperrt. Vor bei» Ausgang birll ei« offenes MilnäraukS. Ri# Liebknecht in den Ausgang trat, etlöiiicn Nute: .H a u I> h n!".Nieder»>> I dem L> a I» t> k c»!' »Schlagt ihn I o I Gleichzeitig fanstrn dir Grwrlir- kolbe» auf ih» von hinter ihm ktehrilden Soldaten und Cffi- gieren nieder Liebknechl ivrhrtr sich nicht und brach taiitloS unter de» Hieve» gufammen. Er wurde vewuHlloe zuin tluio geschleppt, in da« er hineingewvrfen wurde, tsu sehen nmr nichts von ihm. Soldaten fteltle» sich auf die?rillbreitek de« Nnios. worauf diele» in dte Richtung der Kaisct-Wilhelin-Äe« dächluiSkirche davonfuhr. Der Zeuge versichert mit aller Bestimmtheit, das» von einem ZUichiversuch oder gar von Widersland Liebtucchl« nicht die Rede sein könne. Nach einer Biertelstunde kam ein Auw. da» Kran Liixcinburg abhole» sollte. E» h,rl! vor dem Hn»pia»«g»»g . am Uiirnirsteiidaiiim. AIS dir Soldaten un» Vlklzlree mit der Gefnngenc» herauSkauien, schtiigr» sir von allen Seiten mit Gewehekolbr» aus fie ei». Auch jetzt ivar von einer Mensitrriimriigr krine Sdur z» sehen. Da« Hairt war nach mte dvr adgespercl. Frau Luxeinburg verichttmnd»Uier den sie Mißhaildetiiben Soldaten. Auch im Auto, zu dem sie hin- geschleppt wurde, wurde sie»ichi mehr sichtbar, so das» man ouuehiuri, muh. sie lug aus dem B o d' N. Al« da« Auto sich i» Beivegung' setzt«, sprang ein Soldai auf''a« Srillbreii und gab einen ütevotverschntz In da« Auto hinein ab. Da« Aulo entfernte sich in der Nichtiing der Hitzigbrücte Uuicr den Soldaten war schon vorher die Rede davon, das» Rosa Luxemburg totgeschlagen und in den Kanal ge> wacsr» werde» sollte. Zur Ergänzung und vielleicht zur(Ivflnrung wollen wir dieser Aussage uocl» solgeube Mitteilung eines M.it. glieds der Sicher heithwehr Charlotten» bürg hinzusiigctt: Am DieiiSlag abend hat der Bolize piäsidetli Richter vier Lnstaiiios»lil etwa 80—120 Angehörige der Vürgerwehr aiu die Sache nueb dem Aus»niholtSort von Liebknechl g«> sairdt Dabei wurde ihm die Aragd gestellt, wo« mit Lied- In«cht nechichc'» wurde, wen» sie chn bringen würden und ob er soforl abgeurieilt werde. Darauj dal R> ch it� geaulworlet: Nein, da? können wir »: nicht macheit, du» dürfen wir sticht, aber tveiiii vi« Oolduirn ihn, unierweg» eiloo« aniun« dafür kann ich �>ch:e und da« gehl»och auch»ichl« au. Ein unöcriT Augenzeuge berichtet in Uebcreinstiminung «aiiül. Ain i!t. Januar abend« hatte ich Wachdienst al« Be» fehlteulpsängcr bei der G«lrd«.Zta»>i>llerie»Div,sio» im Eden« Hotel. AI« ich i» der Wachtstul», aus mcigrm Luger Ntg. därtc ich plötzlich ei» tiieräusch, al» ioe»n sich Menschen ansammeln. Meine Name raden und ich stürzien vor die Zur. wo ivlt dann Hörle», dos» i»»n saeben Karl Liebknecht sorlgrbracht hülle. Lirbluechl soll bereit« tot ge»>rlen sein durch einige Ztolbeul'ch>ä>te, die er defommen halt«. Diese» erzählten die Mauujchafrcn. Angehörlg« der Division, di« c» gesehen hatten. Ich hörte ferner noch von den Mannschaften, dah auch Frau Rosa Luxemburg in dem Holet sei» soll!» Nach den gcsührleu Gesprächen, dt» ich hörte, hatte tch du» Gefühl, dah man auch Frau Rosa Luxemburg auf ühnllche Weil« wie Karl Liebtuecht umbringen wolll«. Au» menschlichen Gründen hall« ich ei» Iuirresse daea». zu»rsabre». ob sich meine An- n.rhuie eliva d»siättgeil sollle. Deshalb H0t»e ,ch bei den lv»>t>. habenden Kameraden herum, wo sich denn Frau Rosa Luxem- dnrg besüude. Zu dieser Zei, kam ein Ossizter herein, welcher zwei Man» der Wache aussorderi». mllzngthen. Ich vermutet« sosort. daß diese veiden Lcuie zur Abführung der Frau Luxemburg vrrlvaiidl werde,, soll-en. deren Abführung durch de» HiuterauSgaug«rsölgen sollie. wie mir vorher die Kameraven sogle». Ich ging nun gleich Mit hinau«. Bor der Tür stand ein Aiiio und»m da« Auto herum etwa Ift di« 20 Soldaten. Zivilrftrn waren nicht zu sehen, da ja silinlliche Zugaiigestratzen für den Brrtehr gefderrt wareu. Ob sich im Holet Zivilpersonen desunden haben, kann ich nicht sage». Der vor der AuegangSlllr de« Hvlel» stehende Posten hob in dem Augcubliit, als er Frau Luxemburg hrrauekvuimrn>»h> sc!» Gewehr und schlug mit dem Gewehrkolben aus sie ein. Frau Luxemburg stürzte nach hinten über,»er Posten holte aber lrohdri» zu einem zweiten Schlag, an«, de« er auch»uS» füiine. Der Posten da», sich immer noch»ich, beruhig! und wollle auch noch ein drille» Mal zuschlagen, kam aber nicht mehr dazu, da man den soft leblosen Körper bereit« tu da» Aul» legte. A»S der Menge der«oldaten fiel ein Ruf.Ihr seid wohl verrücklt' Hieraus«rsolgl« der AbfahrlSbesebt. Di, l» big 2o Man», dir da» Aulo»mstauden, setzlrn sich houpisllchlich au« Ossizieren. Afpiranleii usw. zusommeit. In de», Anurtitilick, al» da» Aui» sich la Bewegung sehte, sprang ein Soidot, wahrscheinlich et» Ehargirrtee, von hinten aus das«,»» und schlug mi, einem Gegenstand, aiischrinrnd einem Rrvvlver, ans den Irdlolen Körper der Fra» Luxcinhurg ein. Wie da» A»t» Ivo Meier entfern, war. stet ein Schutz. Da» Auto»rrschwaatz ta der Richtung Halensee. Tie'e fVmttvi'nufinuen mögen für beule genügen. Wir dei.ken tzie Tatsache, worum die Lnche Nosa Luxemburgs wr'dlnmnlVn ist, wird setzt klar. Ver- sch»'i»d<-n hw.'i"! sie b'eienigt'n lassen, die ei» Interesse darori vottcn, die Le'dx der aerichtliciten Obduktion zu ent- ziehen, so ionge wenizsten«. b'& ta« Wajser die Spuren ver- WUch! halte. Ebenso ist die ganze Erzähluna von dem silluchkvcesuch i e b k n e ch t> eins nachtrögtufte/ Erfindung. Wir glauben höchst mS. öasi ei» ßr.egftacrtcbt diesen ©lauten zu siaben sich deurützen wird. r. volloersammlWg der Soldalenrale Oroz-Verlms. Am Freitag NaclmitUig iiahnien die Berliner Soldatenräl? oberiuals zu den letzten Vorgänge» Stillung. Der Borsitzeiide Slichuow e»esstietr dir Vcrsamniluiig»nt einem Rachrv- aus Karl Liebknecht und Rosa Luxemturrg» die. wie man auch politisch zu ihnen stehe» i»öge,. Vorläuipser der Arl>eilerschaft� uiw de» Sozialismus gcivesen seieil. Die Aiiwesetideu hailrn sich zur Ehrung der Toten vv» den Plätzen erhave». Taraus bcrichtete M o I l e n b u h r von der Bespreckuist,, die mer Mitglieder de« BollzugSra.cS i»i> Nusle hallen. Zu RoskS könne maü ivohl da« Berlraue» h«rvrn. Satz er uichiS gegen Sie Ztrrliuer Artieiter»uteriiehmen würde. Aber von de» unter geordneten Lffizieren und SoidOtr» könne man Vi«» ntchi be- hänpten. Wenn die Stürmet des PnrlcibureauS der U. S P. T sich sogar als Sozialisten bezeichneten, so müise er sich desie» schäme». Die Beschwerde» über die Soldale» bezögen sich zumeist aus die Roste nicht unterstellte» Soldaie». tZliruf: OberbeseblS' Hader.) Roste habe leider»ichp den Overb.jehl üdei alle Truppe» 'Unruher, auch ,uchl die Kommandantur.(Erueuir Unruhe.) Gegen vir Führet des OtefaiigeurNltantpori der Ge»o>sin Stixe Utburg und des Genossen Liebknecht sei dir tliitcrluchuiig. zu der auch eine Kwumissio» de« Bollzugörai» hinzugezogen werde, eiiigeleiiet. Redner meint, die llnobhängig« Sozialdeuiotialiiche si.itlei hülle, berwr sie die Arbeiter zum Prousislreil gegen die Regierung aufticT, die UittcrfUltiung abumrteu sollen. NoSte Hab, erklärt, datz die RrgieruugSlruppcn. sobald ih, Zivcck. die Wableu zur Raliouaiversammlung zu sicher», erreich! sei,.zurlickgezoge» >-llrdeit. De- zur Versainmlung eingeladene VolkSbeaustragle NoSte ist nichl erscheeuen. Sei» Vcrlreter, der frühere Sladlfouiman' da»! Fischer, enlschutdig:» ihn mit Krantheil. NoSte hä.l, Fieder. lGelrlchtrt.) Fischer>>a' dnun. den Mahnabinen NoSkeS Verlrauen zu ict»enkcv Von.echts brjlüude die Gefahr i» de» mililärifcheu Küliteri' Es könne ichr le.chi dazu koinmeu, dnst ditlc jetzl vetluchui würden, im Trüben zu fische». D o sl vom «jenlraliai der Marine fagle, nach den Aussnhruugen FisülerS scheine e«, das; die Regierung de» Dingen»ich:»iehr Herr Wersen köniie. Bei Bildung des Reinhard-Regiment« sc»«» an die Reichs. äinlcr Ansmgen ergangen ob man nicht alle Ossisiere beurlaupe» wolle, damit sie In da« Regimen» Reinhard elntreie» könnle» Wäl» Rost« und die Regierung nicht den Einflüsterungen der Offiziere gesoigr. Häuer, sie vielinch, dre berufenen Berircter de, Arbeiter zur Ergreisliuz von Maßnahmen zur Schafsung voi, Ruhe und Ordnung herau gezogen, to wäre» nie derartige stdlimme Zustände eingetreten. All. Obeivetehllbaber küi Berlin müsse NoSle auch die Vccautwo.tung für alle tuipp«» übernehmen, die doch scincin Koinluaudo unterstehen. Redner verliest die Aussage eine» Augenzeugen über die Ermordung der Genossin Luxemburg, d!« wir a» anderer Stelle bringen. Der Vorsitzende macht du«>,!is die sensationelle Mit- teiluiig, dast dir Absicht bestünde, die Mitglieder StiZll, Rusch und Bietz vom Pollzugöra, auf Pcranlassui.g de« Oberst Re>»h>>rd zu verhastrn. Da« Genichl stellt sich spätei indessen ult gruudla» heran«. Sonmhl Oberst Reinhard wir auch dir Regierung er- klärten auf telcphouisclrc Ausrage hm, dag sie einen decarnige» lveiedl nicht ltzgrbeii källen und auch picht erteile» würden. Jui writrdeu Verlaus der Dislussio» über die Tla'igüissk dkl letzte» Woche wurde zum Aii«dnick gebracht, hast dir So dätenrüle sich aus ihre Militärische Znwcke im, der besiiine»»iühtr» Leiber habe man bisher rn dieseni Bestleben bei der Regierung»»d de» Koiuiilaiidauliir stet» Widcrjlaud gefunden. Die Jnieresten der Toldaie» seien»Ichi ouerkauni wvlde». Dadurch fei«um grögtr» Teil da» Migtraurn gegen di« Regierung entstanden, Tl»M wie» daraus hin. datz K l o b u n d e zum Stabtkuminandauten nicht gewälill, sondern c r n a u n l worden sei Die Verkisiung de« Svidaienral« tn Adlerthot sei ohne Haftbetrbl erfolgt. Mehrere der in dir Drogoiwr�Kaser»« eiilgetieferte» gejougeuen Spar» latusleule seit».sofort nach der Einlirferung ohne jede» verhör erschossen worden. Im Zellengrsängul« Moabit seien tu, Beisein de« Redners eingebrachte Gesungen« von Unterofsizter- schillern i»> tz h a» d e l t worden. E» wurde folgend« von beiden Fraktionen vorgc- schlage»« Resoluxfon k t n st< m m t g angenommen. Die VoNvrrsamwliing der Soldoie»räie Groh-Berlin« er« klärt, datz sämtlich, waffeiilrageu den Truppen, eiuichlietzach xr rcpublikanischeu Soldatenioehr, sich verpfache», u» Iuiercsje dre Allgeineiiilwil für die Herstellung der Ruh« und Ordnung In Bc'rliu«mtzuioirkeu. die RegiernugSlruvreu in der Eni- wiltsuung der uuluulereu Eleuunir sowie der gesumien Zivil» beuölkeruug zu unterstützen und dt« Wahlen zu der Nuliuliat- Versammlung zu sichern. Gänitliche Truppen Mroh-Berl!,,« sind vrrpfilchiet, dick« Belchlüsse unbeduigl zu desolge». Um den derechtiglen Forde- ruiigen der Aebeilcr und Soldaten Grosj-Zbrllu« Rechitnug zu trage», verlaugt die PoUverjaiuauluiig unbediugl vi« Zurück- zie h u ng der noch Grog Berlin h i» r>» gr s u h r l«» Divisionen noch den Wahle» und die solortige Be- st ras un g und A u s I ö s u n g sämMichc, wilden Bürger-, Stüde»!«,,-. Ossizier»- und Ehargirrirn-Wehren. Ferner wur»e beschlossen, Hätz bei de» Freiwtlligen-Korp«, den Abschnit>«kom Mandanten und den S>äbcn Beriraurn»leuie zur Kontrolle gewählt werden müsse,>. und zwar im Einver- nehmen mit den Arbeitern. Alle in Berlin anwesenden Truppe». seien der Koniniaudanlttr zu unterstellen. Sämtliche vcrh,, sielen Solduiecäle seien svsort freizulassen, gegen die Ausstrllnng von Maschinengewehren aus den Dächern von Lazarcllen durch Re- gieru»g«lr»ppeu und gegen die Benutzung von Krankenhäusern al« Quartier sei schärfster Einspruch zu erhebrn. Sie veismmltinli der MelserrSle Srotz-S.rllns. Die Arbeiter- und Ssldatenrate Grob-Berllns zur Militärdiktatur. Am ftfreita;} iiobmcn iowolii der Arbt'iterrat wie auch der Soldalenrot Arukt-Verli»« zur Militärdiktatur l» Berlin Stelluua. In beiden Kärperilchatteii knin die ieidenictmst- lü1x> Erregung zum Ausdrucl. die die letzten Voroöiuie per« urwätk linden Ei» deutluiies Zeichen der Erbiiteruiul über die Haltung der Rechtsiozioliilen ist die TaNache. da st die bei der Wobi des Vvlizngsrats aus die Kandidolen der U.S.B D. entfallene Stiiiiuienzabl erheblich zu,'.enp»»»en bot. W'r lasien nachsieliend die»ns zugegangenen Berichte saigen: Am Ii. Januar>L>U fand»u gratzen Saale des«jien�rl- schafishause« dw Bersantmiung der Arveilerrät« Grötz-Berlini stat.- Zunächst«ouich« dir Neuwahl de« LolljuqSrat«« vorgenom- men auf Grutid de? Berhäktniswosti. E« wurAen CthfiWfli abgegeben. Die Liste der S. P. D. erhicli 840, die der U. S. P. D. Olli, die der deonokranicheii Ztereiniguitg 117 Stimmen. Gewä hli wurde,! von der S. P. D. Bückiel. Brokat, Frank, GiertH, Kano, Ptoyitz, Neue. Von der U. S. P. Richard Müller. Eckert. Dämnig, Lededour. Wegmann. Reuendorf. Rusch. Von r«r Deniotrcrtischeü Verriniguiill Flügel ui»d Rother. Die Wahl �edebours wurde mit statt«!» Beifall zur Keniiliti« genommen. Zum zweilen Punkt der Tagesordnung hatte der Vollzugs« t<*( umfangreiche Richtlinien vorgelegt. Die vorgeschlagene Ge- 'chästsordnung wurde ohne eveseutliche Debatte einstimmig angenominen. Ncber 8 k. Grundrechte der Arbeilerräte. eul- fpaun sich eine lebhafte Debatte. K a I i» t! von der S. P. D. wandle sich scharf gegen diese» Paragraphen und legi« der Ver- sauimlung(In Wirlschaft»prvgra»tin vor. dem Vi« Rod»«, Xr Tenioteansehen ZkereiniguMt strudig zustimmlen. Daum ig U. S. P.i«MI diesem Wir:sch,,sl»progra»»m ichiiff entgegen, und fordet» Ausva» der Arbeilerräte. wie e» durch die vorgeleaten Richilinien geschehe. Das WirischaslSp.ogramm KaliSfi wurv« gegen wenige Stimmen abgelehnt. Paragraph> der Richr- linier, wuvde mit den vorgelegten Resolntiviien l und 3 gegen iuenige Stimmen anpeiioinmen, der übrige Teil der R>chi!iiiien wuroc cn Woc ebcusalls fast einstiiiimig angenommen. De»- gleiche» wurden die von de» k o»l M u» a l e n Arlxeiterrä- t e n ausgestellten Siichiüiuen ellistiuttnig angenoinmen. Zu Punk, 3 erstattete B r o l a l(5 P D.) den Bericht der KomMlsston. die i»i, dem Oberliesehlstiaber Ro«kr verdandel, ba',«. Der Berichtrrstaiter gab zu. das, auch der OberbesehlSIztbcr Roste 61« Vvrgekom'nenrn UebcrgHt'* einzelner Offiziere uns Zoidmrn»nischieden Mistbillige und dasür sorge» wolle, dast Besserung elniriti Insbesondere solle» allen„»litärische» Beseht»� stellen Arbeiter beigeordnet werden. Es stände z» erwä.Iev. dast bereits nächste Woche ein Abbau der in Berlin vorhandenen mili» lärische». Formationen vorgenomnie» würde. B.olal empfahl tine in diesem Sinne gehaltene Rcsalnllon. Die Aussührungen BrelatS wurden teilweise durch erregt« Zwistbenr»««»»terlrvchen. ES schien.»I? ob in der darauf koigrn» de» Diskussisn alle durch die letzten Ereignisse ankgetiiritherte pattespolttlsche Eriegunsizui» Ai.Sdr ick komme» svlll«.. D ä u M i g stellte den Anirag. um dlefö« z» veriNeiden, vv» einer DlSfussion Abstand zu nehme». Dieser Autrag wurde einstimmig ange» nvinmen. Nunmehr wtirde beantragt, beide Resokntiemen gemeinsam zur Abslimintiiig bring»» zu lasien Von den Vertretern der«. P. D wnide dem schars widersprochen, da b>e Res»» lutlon Däumig l» idrem 2. Teil einen sckarsenTadel gegen die Regierung enthalte. Daraufhin wurde gl-rk,»tlr Abstimmung i« schlössen-DI, Mesctutivn D 3 u m l g wurde mik«KS gegen Siiii»»«» a n g e ii o m in» n, damit war die Resotulioil der Z. P. D. erledigt. S» wurde serner folgender Anirag angeiiemmen! S« fall eine P» l i v e- s a in M I U n g aller Arbri'er- ui'd Zoldnienräte Grost.Berl'iiS einberufen werben, in der die BolfSbeaus ragte-, sowie der Zcutralral der deutschen sozialistischen Republik und der OberMehlShaber No»fk mit seinem Stabe anwesi-nd sein follte. um Über alle in den lctzlen Tagen staltgesiii'dcnen Ereignisse zu berichtett. Er forderte die Volk«iieat>firng»en aus. ihr politische» Programm einmal klarzulegen, de« wciixren auch Über die M!» iiiansieruiig Berlin». Verpflegung der Truppen. UebergrEik be' 5(i> Vekkmft.ingen. Rrsthandtil-Igen and Tötungeu der yerhafi«. irn Bertäst zu erstatten. Weier wurde solgeuder Antrag angenommen: Die Ar- beiler, äl« GrostTkerlln« werden g. wählt nach den Ar»udiätzea der V, rhälliiiSwahk, dcSglenkic»»Uch die Milglieder zum Voll- zugScat. Dätselt'e Verhältnis»inst a.ich bei der Wahl der Sol- datcurÄ« ringeiührt werde». Ten Solkulcurä e» wird emp- sohlen, sosori Wahle» aus dieser Gru.iplagc vorzunehmen. Resolution t ä» in l g: Tüe am>7. Iunnär>»111 im grohrn Aäake de« Grwrtk schasiSbous»» iageudt Vollveriaaimlung der Gkast-Beklin». Arbeilerräte. ersüUl von tlessler Empötung über den an Kar CieMncchi und Rosa Luxemburg verllb.e« Meuchelmord, sieh in den Ponängen der letzten Tage un.' vöt allem Ii dem Auf- treten der wieder übermüilg gewordenen Mit iärfasie ein« schwere Gefahr sllk dir Erru»ge»sch,>iien der Revolution und dam» auch gegen die ArdelterrSte. Di« Veellim mlung proiestierl mii aller Energie dagegen dast die Neg>«ru»a nach Nieterwerlung ihrer»iparlaklsti'chen Gegner ein mil! lärische» G« W a l I t r g i ,» e tt>. da« sich iii willsürlickwn Erichiefungeu. Ve»l-af»iiigen»nd Ver» solgunaen deiSligt. siet schalten und Rech« und Geletz» v«r. letze» lästl. Die versammwng sord«ri dir ArdZ'erschafi aut. mit allc» ihr zu Gebot» stehenden Mitirlr dem Wüten der Mililärfuste und dein unv.rhütll aus relcnden Klast iihast de« taplialtitisehen Büigrrkjrm» entaegrnzll!reir>e. und die Reg erung zu ihrer Pslichi zu zwingen, die st» den Errungeuschaslen der Revolution schuldig ist. Engüscher prolesl ge-en die teulichs polenpoliM verltn,>7. Januar. Dir rngllsche Regierung hat an 8. d. M. der drulschc» Regierung ein« Note überreichen lassen. worin sie die deutsche Regierung missordert, künjtlg jede Herausforderung der polnischen Bevölkerung in Ost. und Wcslpreuste», Posen und Schlesien zu uiitcrlassen. Sie weilt daraus hin. daß dir Zukunft der deutschen Ost grenze von den Eutschciduiigen der gdedenllonscrenz abhänge» werde. »»d dast die Mächte bei Beurteilung der Frage noiwendigerweise lieeiuflusti würde» durch die Fähigkeit oder llnsähtgkelt vcr Deut- schen. Gebiete mit gemischter polnischer Bevölkerung zu verwalten. Ans oicse Note Hai di« deutsche Regferung In längere» Aas- filhruuge» gcanavortet. in dene» sie bestreitet, dast von ihr Pro- votationen der polnischen Bevölkerung ausgegangen seien. AU, Mastu-ihmen der beulichen Regierung würde»»nr der Aluvehc uiiberechligier polnischer Ansprüche Sieurn. die polnische Frage bereu» vor bem FriedeiiSkongrest zur Entscheidung zu brmge». Wir hoiwn von Ansami an nefordert. die polnische Ffroge nur durch Pclstöndigiina z» lösen und dorsins liin- gewiesen, dost die �riebeni-fonfereiu die cnögiiliioe Eni- iltieidiing höbe. Tie Note der englische» Negieriiilg zeigt. wie bedrohlich der Gegensatz zwischen England»nd Teuisch- Ignd i» dieser �rage geworden ist. Dir verlgiigen deshalb von der Neichölegiernn.k mit alle:» Nachdruck, das, sie osieS tut,»in Teuijchland gegeilwärtia einen äußeren Kouiliki zu ersporen. äolili'che slachr'chleti. Der polnlt-bc Ministerrat Hot beschlossen, in Warschau de» Au S n o h,» e z u st a n S für die Dauer von 3 Monaten ei»zu> führen. taleick)zeilig wurde da« wktctäzijrtzz Stauda«- r ichk mgc setzt- # keiilsche VLH'er. devll daren! ''9. Imniar soll daS delUMc Volk über sein niiiflincs Geichick eiiijcheidcn. Mit»>ein Ztimmzcttel in der Honü soll es wölile». ob Deutschland iveiterbi» von kopito« listi schon Ausbeutern beherrscht werben soll, oder od dos Boll in einer sozinlisHschen Nrpnblik seben will, in der das Wohl der Gesaiutheil über dem Wohle des Einzelnen stehen. Glück und Wohlstond allen zugute koiuinen wird. Von de» bürgerlichen Parteien habt Ihr nichts zu er. warten. Cie hoben den Krieg gestestiert. jede Grausamkeit gutgeheiste»: jn»ene» Gransauikeiten gehetzt. Tie Phrase von der nationalen Verteidigung tollte»och in letzter--tunde die wenige» daheinigebliebenen Männer aus baS Tchlachtseld Irciben, Uni sie für eine verlorene Sache hinjlwpsern. � Sie haben Euer Verlangen nach Freiheit Glilif«Nb frieden mit der Stärkung he« iittUtariftüchen Geiste« beant« morlet, haben Euch die nesseln anserlegt, unter denen Ihr lange Jahre geschmachtet babt. Sie find' beladen mit der »ngelieuien Schuld, da? entsetzlichste Elend herausbeschworen zu haben, da« jenia!« über ein Volk gebracht worden ist. Auch von der Partei der RegieriinaSsozialisten hobt Ihr nichts zu erwarten. Ihre Iiihrer haben während de« Kriege« den internationalen Gedanken verleugnet, dessen Sieg nn« allen rechtzeitig ans dem ungeheueren Ehao« halte befreie« können. Sie hoben der fluchbeladenen Hoheit- zollen, regiemng die Kredite bewillig« und ba durch die nn- eingeichiänkie gvttsiihrling des Morden« gesöivert. Sie hcibeit die revolutionären»iegiingen de« Volke« niedergehal- te» jede Willensänsternng. sich durch entschlossene«.Handeln selber von de» Kette» der Hohenzoilernl'erilchast zn befreien. mi stacht. N und Euer Geschick in die Hände der mostgebendeii militaristischen Eioberuiigsnolittker gelegt. Viele ihrer iJUHrer huldigten selber annerionistischen Gedanken. ,«hre Presse lwt durch Verbreitung der verloaenen Kriegsuachrichlen viel doz„ belgetrageg, den Host zu steigern. der die Völler anSeinaildergehetzl hat. statt sie zu oersöhnen. Sie haben alle« getan, um da« Volk von einer renolntio- nären Erhebung abzuhalten. Sie wallten ihm die Freiheit von oben dringen. Wilhelm ll.„nb seine Trabanten sollten kein Petkr do« Cestchelit der Are>l)eit in den Ichost legen. Jehl haben sich diese Lenke an die Spitze der Nevolntion gestillt. Aber sie wolle» die Nevolniio» nicht vorivart« treiben sie wolle» den Machleinfliist der herrschenden Klasse nickt eudgilitlg brechen, sie wollen die inilitaristpche Koni» iiiaiidogewalt uttln ons rotten, und einer sozial ist> scheu Re- pnblich stehen sie mit g roster Abneigung gegeuüber. Wenn Ihr diese Männer wählt, wird die Äevolution um. loust gewesen sein. Tie allen Mächte werden langsam ihr Haupt erheben, eine Errnngenschist nach der anderen wird .verloren gelten, bald werdet Ihr wieder unter der ölten ,MeMichall schmachten. Wenn Ihr»virktnh mekonnrn seid, die alten Mächte ond« gültig zu brechen eine neue, bessere und schönere Welt ausz»- tidlrn, dann innsti Ihr PKiai�ri, Eure Ntiiltliie geben, die ihrem noOlniionnren Piograinin Nicht»ntre» geworden lind. Tie während de« Kriege« den internationalen Ge» danken liochhielb'«. immer und immer wieder die Schuld der m lilarillischen Mackihaber an den Pranger stellten, immer wieder die'liotivtitdiokeit hervorhoben dast da« Polt sich selb'" na» seinen Kenkern befreien iniisse. Tiestm Nut ist ha« Volk am 9. November gekolgt. Vor dieiem Nns nnistien die Hoh'enzollern in« Ausland flüchten. die anderen Fürsten auk ihren Thron, ihre Vorrechte ver- sichten. Wenn da« Volk wirklich krei bleiben will, wenn e« den Wea der stlenolntion nig>t verlassen, sondern weiter- schreiten will biß znr Errichtung der sozialisti« sche» Nepublik. dann must e« bei der Wahl die Liste der llnahhönglgen sotialdemokrntischrn Partei wäbien. Nur kie bietet Gewähr daiür. dast die Erninaen- schatten der Nevolutio» nicht verlorengehen, dost die iozia- nnififie ffppiiini kein Twunt bleibe, sondern esn« Ztalsache werden wird. Wer den Militarismus in Trntschland restlos ausgerottet wissen will, innst die Liste der u. S. P. wählen. Wer nicht alSKn echtherbe sitzenden. Klassen weiter sein Leben fristen, sondern(AS srrier Bürget in rinrm freien Staate über sein Geschick bestimnien will, muß die Liste der ll. T. P. wäblen! Wer aegen die kapitalistische GesestichastSoldnung und für oie sozial, st isck'e Zkepnblik ist. her wähle die Liste der tt. S. P. ktmdldalenliften der A. S. P. (ll-adhSllgige Sozialdemo'ral sche Partei) fllr d!e llalionalwahlev am lg. Zmu« 1919. Vahltrels ve�'n 1. Emil Eichhorn. S. Hugo Haast. 3. Gustav Laukant. 4. Luise Ziest. S. Richard Herbst. V. Margaret« Mengel». 7. Dr. Hermann Weyl. 8. Dr. Siegfried Weinberg. v. Agnes Aabrenwald. 18. Hermann Mstlie«. 11. Alfred �chwahn. 12. Hermann Claju«. 13. Karl Siegle. 14. Wilhelm Thiel. mt'tels Neelervn�brzsrt pokedam 1 bis 9 fliirrfastl die(rlllwren ReichStagSwahlkreis«: Westtzrianltz, Ostprlgnltz, Nupplii-Templin. Prenzlau-AngerinlinSe. Ober« barninr. Aiebcibarnim. Potsdani- Tpanda»- Osthavellanb, Vrandenburg. West-Havellamd. Iliterdog. Luckenwalh«, Aanch-Velzig). 1. Paus Brühl, Meiallarbeiler, Lichtenberg, 2. Wilhelm Staad. Schuhmacher, Potsdam. Z. Dr. Rud. Brcilscheld, Schriftsteller. Wilmcrsdbrf, 4. Oskar Witzke. Stadtverordneter. Li'chtrndorg, A. Frl. Marls Schüler, Freienwalde a. b. Ober, 6. Emil Olm. Werkmeister. Bellen. 7. Richard Kister, Werkmeister, Karlshorst. 8. Ernst Behnke, Metallarbeiter. Reinickendorf-Ost, K. Adolf Buhl, Bnreauangestelkter, Staaken, 10. Hans Pltttner. Soldat. Perleberg. Vihlktt!s Aegicrungsbez�t JJo'öOam 10 (niiisaht Tcltow-BceSkow. Eharlottcnburg �ch-Jueberg« Neukölln). 1. Zubekl, Frist, Berlln. 2. Frau Böhm. Echöneberg, 3. Frcigang, Max, Treptow. 4. Lachmunb, Wilhelm, Neukölln, 5. Haas«, Hugo. Berlin. 6. Herzftld. Dr.. Loses. Halensee, 7. Künstler. Franz, Neukölln, 8. Neimann, Nitderschöneweide, S. Neumann. Erwin, Adlershof. Auskunfksflellen«Set Wahllokake., vm den Wählern, denen Ihr Wahllokal nicht bekannt m, nub kunft zu etlellnt, wo sie zu wählen haben, sind In den einzelne» Kreisen AuSkunfiSstellen eingerichtet. Lu folgenden Stelle»»tri» am Wahltage Auskunft gegeben: 1. Krell: Kon topp,' Rohst roh« Eck« Fried» Burchhardt, Kloppstockstr. 4k richsgracht. iotkt,«Ittelftr. 3». Nlhmann, granzösifch« Str. 69. Schultest, VlolkeumarK t«» Siemer», Mlowstr. SS. Loecich» Purrtamerftt. 9. Bogel, Britzer Str. 49. Sdfiicr, ». Krell: BiNner. Oneifenaustr. 99. Lirpkt. Plan- User 79. >. Kreil i .. I. Wegener. Sehdetstr. 99. hier. Waldemarftr. 8tL Gievler, Lnckauer Str. 9. Notte, Hotzmannslr. 37.«Sewerkichaftlhau«, Engel. Ufer, Kohtz. Brnndendurgstr, 99. Feysura, Relchiorftr. tst. PräSke, Prinzenstr. 93.' Baum. Stallschreiberftr. 4t. 4. Kreils Isert. Cranlenstt. 106. Häbner,«ritner Weg 99. äfet, Slogauer Str. 6. Kuha. Postner Str. 10. ohnke.«rflndUet©It. t?. Tiftcid), Rominlencr Str.«9 Sommer Wiener St». 99. Hu«h, wa. schauer Str. St. Lleti Äanrnialtr. 0. Rostn.«ubener Str. 79. Philipp. Wranqelstr. 79 Wiithau«, Prtersburgcr Str. 9« Engel, cppelurr Sir. 47. Kirsch, Peirrßburger Gir. 97. Henset. Falkensieinstr.«0. Viekow. Rigaer Sir. 64. Schulz. Gruner Weg ll» Busch, Ttlfiter Str. 97. Teidt, Krautstr.»9. Rott. Sirostmanastr. 97. Goldbach. Friedrichlbergtr Zlpke. Heldenfeld. Ecke Eberth. Etiahe 97. siraste. Wolf. HSchlte Str. 7V. Kaisch. Brauasberget Eck» fteOtndcra, Eaprlvlstr. 99. Goldaper Strafte. Schwarz Lange»tt.«4 Borwerk,«llrnftrinst». 93» v. Kreil« Trenaer«. SarMcn.thlviT» Element. Sophiensir. 9. Sltoh» 6a. Menzel, Kl.«ugusiftr. 14. Schlich, gal'ionekistr. K Schneider. Rarlcnlit. 0. Tanke. Winsstr. 79. Zhjel. Rsickectstt. 7(Zenttal» Galla». Barnimsir. 20. Tel. R. 1003). GöNling. Prenzlauer»It. 90. 9. Kreili yibrrmrtnn Chorintr Str. 1«. Dam», Schkraekstr. Ö. Kurzrock, giontkirchplatz 6. Waldl, Psluflstr. 6. Bungt. Kasianien.Allee 05/00, gaber,»trohanstr. tl. Hahn. WSrther»lt. 16. Paersch. Oidenburger Str. 19, Kluge. Danzizer Sir. 77. KSHIer. Wiitsiocker Eir. 10. Mabnkopt. Greisruhagener»rtermanii. Havelberger Ecke ea.niewSliwa-Etrnst«.»iraht 76. Will» Hossmann, Lychrnct Lausch, Bredowsir. 36. Eirahr 3. Kall. Tegeler Str. 20. Lachmann. Bornholmcr Str. 39. Friedrich, Gcrichiitr. 10. Burow. Sänevelbeiner Sir.«0. Schnlz. Sleltlncr Str. 62. Hnbnrr. Gaudhslr. 10. stkitlch. Dronihcimer Sir. 4. Kebotz. Kopendagener Str. 98. Msbel. Marsir. 12. Aehmsch. Swlnemünder»tt. dt. Helfe, Brllsieler Str. 96. Henckel. llüdomsir. IS. Backhau«, Togosir. 8. Thomas, Ga»t,nstr. 77. Beyer. Müllrrsir. 190.- Wählst! Wählerinnen k Morgen. Tonnl.ia, wird von v Uhr vormlllagß bis S Nhe abend» gewählt. Geht frühzeitig zur Wahkl Nehmt Legitimation mit wie Mietskontrakt. Zleuerzeltkl. Militäri'apiers u. 0. Ver» lauiin nickst. Euer Wahlreckn anszniibenl, ' Wer drr Wahl sembleibt, stärkt die strenfh'oii! Erhebt durch dir tlbgabe der Eiimmzrttel der Nnab- hängige» Lozialdemvkrati'chen Partei Protest gegen den durch Verliii rasenden weisieu Tchrecken, grgeu dir Aegic- rung der Ebert-Scheidrmann-Noskrl Tn« Zeiitralbiireau der lt. T. P. befindet steh Schlckler- sl roste k�v»n!» ist am Sonntag, den 10. Januar, den ganzen Tag geöffnet. Tiefenigen Genossrn. die in ihren Kreisen abkommen könne», wollen sich bitte un« hier»ur Ver« fügung stellen. Tie Wahlergebnisse sind von den Abteilungen zu sammeln, dann den einzelnen Kreisen zu übeemitiesu. die sofort an die..Freiheit� zu berichten haben. Der Prapa- ganda-AiiSichnst. I. A! K. Sieger. Mlissenproteste gegen den!!iench.'lmor>. Di» Irige Blnlial an Karl«>eblne»i»nd Rosa Lurembnrg hol die TnipZruna der Berliner Arbrlitrlchast gegen die Regie- ru»g hell enipoi>ov,r» lalse». Ter letztc gunken de» Pertraue»» zu ihr— iomcil üderhanpi noch boitander—'�t durch diese Tai, dir die Regierung mnoerschuldli da«, erloschc». Zahlreich sind wieder die Proicsie. die UN« zugingen und die wir hier au« Rauininaugel nur teilweise zum Abdruck bringe» tönuen. I» de» meisten giohcn BeUirbr» wnrde zum Protest gegen den Meuchelmord und die Mililärdihatur die Arbeit eingestellt. Tie Arbclier und Anaestelllen der Teutschen Wasfea. und Munitionssabrten Berliii.Borsigwaldk(Kugel- lagerwcrt) erheben den schärfsten Protest gegen die seigen Meuchelmörder, welche unsere langsöhrige» Porkampfer sür Frei- Heck und Meutchenrecht. Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. bemüht und mit völliger Ueberlrnnug gemordet haben, und der- sprechen, nicht eher zu ruhen nnc zu rosten, die die so schändlich Ei mordeten gerächt und unsere Fdeale verwirklicht worden sind. «I? Zeichen der titssten Enirsistun., und Empörung lrelrn die atsainte» Arbeiter»nd Aiigestelltea heule in einen Proteststreik ei». Vo» einem Demonstration»»»« nimm, die«rdeiterschast jedoch Abstand..... �. Die gesainie geeirugte Arbeiterschakt von Schuchardt. Rungestroste 0<300 Personen) bekdloft eine Resoti'tion. in der sie encrgi'ch gcnen oen Meuchelmord von Liebknecht»nd Luxemburg vroie'llerl»ud Dcstrasi'ug der in Frage kommenden©ckmldigen verlangt. Um ihrem Beriangen de»»ö igen Rachdruck z» verleihen. wurde die E> n st e N.. n g der Arbeit für Freitag be schlosien Auch im Betrieb von Drunter Hoden vic Arl>eller dir '-Udeil eiugciielli und einmätig dein Prolest sich angebt lolfrn. Die Arbeite rjÄmst verlang, Eiitwassnnnq de» Büigerlum« und so- soriig« Zturückzieltung des Mitilär». Tic Arbeiter lchast per F> r m a R- e b e»nd 3> e h k- A b e g g. Weihcnsce ieg-e glcichsall« einmüirg zum Protest gegen die nei-e Schandn» rischakt vi« Arbeil wrder. Die gckamie«rbeiier'cha«, de« Wernerwerk,« von Siemen» u. Halske protestier« gegen den gemetnen Meuchelmord der Militärkajte, ebenso gegen di, Odnmachi der Regierung, die polllommen machtlos ist. die Errungenschaflen der proletarischen Revolution gasrechi zu erhalten. � � Tie Arbeiierichas» der taten* rie- Fo»r«f S ch e. be ron protestiert gegen die rigorose G«>vaUherr,chaft der letz.gen Regierung und de» daraus entstandenen Morde« an Lieb.nechi und Luxemburg und bekundet>>es«» durch A rhertSntedxr» leag»« Ii»!»««.Ttedastz�-- � Die Arbeiter«nd Arbeiirrinnen der Firma D t. Erich S HuIH. Wilbelmstr. 132(600 Pers.nen). erblicken in dem Mord « traurigst« tfrcigm« der zaghasitn und arl>«tierf« ndlichen Regierung. Dies, könne die Lage nicht mcffr«etftern und werde in kurzer Feil durch Leute te» alien System« ersetz! ivetSea. Ta« märe der vallsiSndige Perlust aller Revolution». »rningcnschajlra, de» die ges-imt'«rbeiterschafi aller sozia- listijchen R chiungen durch Fusammenschlutz verhintorn m»d Die Regierung wird aiisgesurdert, sosorl all« Beschlilsse des R�ekongrcsse» durchzussihren oder anderen. latkr-rftigere» Männern«u» den sozialdemokratischen Poricien Platz zu machen. Die gesamten Arbeiter und Arbeiirrinnen der Lustder- kehrsgrsellschastn e, h e»», Karge«.«totte vernrwilen aus bn» Sckmrfste den gemeinei: Mord rmb erblicke,, darin die Aulmnchse der Miiitärditiaiur und die llnsähigkcit der Regierung, der Miliar laue ein geinetcrische» Halr entgegen- zurufe». Die Versammellen verlangen die strenge Bestrafung der an dem Meuchelmord Schuldigen, durch Einsetzung eine» au» Richtern volt»gcnassen paritätisch zusammengesetzten Bericht», jolonigen Rückteil« der volt»t>ea»ilragte». soiariige Zurückziehung der in Berlin vingcführ,» Truppen, vollständig« Demodiltsatioil de« Heere«. Die Arbeiter. Arbeiterinnen und Angestellten der Firmen Beermann, Hirschhorn. MooSdors u. Hoch- Häusler. Holoch. Ihm, Riebw u. Söhne fordern Eni- wafsnung de« BürgerLuu» und Bestoasung der Schuldige» au —-------- s j I« drr Firma Zigäreliensabrik Gorbaty Irgken zwei TriiitI der Arbeiierschafi al» Protest argen den Mord auf zwei Tage dir Atbeil nitdet. Di» flrbcitk'tfchafi der Firma Aue»(10000 Personen) er» klärt, daß dieser Me» Heimord der schuldbeladen»» Regierung dl« Krone ausgesetzt Hai>»d erneue. t ihren Proleu vom 0 Jannar. worin der Rücktriil der Regierung Ebert-Scheidemonn-Landeberg. Skoske gcsordcri wird. Tie Arbeiterschaft der Firma Loeb. Thartottenburg, bc« schlos, cinsiimniig(mit Zustimmung der Mehrheitssoziuliste»), in den. Proieststreik einzuireten. Einr Versammlung von etwa 3000 Formern und Be- r u fsge n ossen erkläri,. daß durch dies« keige Dar auch der letzte Funke von vertraue» der Arbeiier,chast zur jetzigen R«. gicrung«»»gelöscht sei. Sie forde« de»halb den«Rücktritt der■ Regterung. Broß-Serlin. Di« Kandlbakenlfste der Mehrheitssozialisten. Bei den hiesuialigcn Wahle» zur Nationalverjammluns treten die Pcrsönlichleite«. die als Kaudidaten her ciuzeluen r Paitcieu in Siogc kouiuien. in den Hiutelgrund. Die Parteien stehon sich gegenüber. Wir haben auch nur � hen Kaiups gcge» politisck>e Meinungen uu0 Auffassungen zu führe» und nicht gegen Personen, soweit Personen>u Betracht fommni, gelten sie als Vertreter ihrer Partei, und nur danach habei) wir sie zu beurteilon. JiiiiiierHiit ist nicht imiiitercsfant, die Nepräsentauteu■ft her Parteien näher auzujelwn. Ale erster aus her Lifte her k McHrHritssozialislen prangt her Name: Philipp Scheide» mann. Als Volksbeaustragtcr ist er für die Taten der Ncgtenmg verantwortlich zu machen, ganz so wie lein Kol» lege Eberl, der an der Spitze der Liste der Mehrhcits- sozialisten in Teltow-Bceskow steht. Als zweiter KanSidat der MehrheitSliste figuriert Nichard Fischer, bekannt aus dem.Vorwärt»"-Raub. Ihm folgt Wilhelm P f a n n k u ch. Mitglied dcS Partei- Vorstandes, der veranttv�rtlich ist für die Kriegspolitik der Mehrheitler. die zur Knegsveclängerung geführt hat. .. Als vierter Kandidat lieht Robert Schmidt auf tat] oer Kol- cits- S?Rc. MiigÜÄi bctr Generalkommission. für d?n das gleiche wie fiir Pfannkuch gilt, der außerdem noch die Gewert'schaf- ten in den bürgerlichen Sumpf zu führen bemüht ist. Herr Hugo H e i>n a n n ist persönlich eine hochachtbare Person- lichkeit, der die Mehrbeitspolitik verteidigt. Eugen Ernst. der neue Polizeipräsident und Minister des Innern, ist unseren Genossen bekannt als Treiber und Schieber bei der Spaltung: er hat einen hervorragenden Anteil an der Hetze gegen unsere Genossen. Sonst ist noch bemerkenswert der Name Ernst H e i l m a n n. ein Nationalist, wie er im Buche steht. Charakteristisch für die Mehrheitsliste ist noch der Name Gustav Mach holz, der als Ordonnanzoffizier des Oberst Reinhard auf der letzten Tagung der Soldaten- rate wate, sein Regiment sei stolz auf die Bezeichnung'. „Weiße Garde". Das sei ein Ehrentitel. Bei seinem Negi- nient bestehe kein Soldatenrat. Es sei ein„Vertrauensrat" eingesetzt, weil Kindenbnrg es io haben wollte. Arbeiters Soldaten! Arbeiterinnen! ?iie und nimmer könnt Ibr einer solchen Vertretung E»re Stimnie geben. Tos münde ein Vertrauensvotum für die Verächter der Revolution bedeuten. Nnr die Liste der Unabbängigen Sozialdemokratischen Partei, die in Berlin mit Eichhorn-Haase, in Niederbarnim mit Brfchl und in Teltow-Beeskow mit Znbeil beginnt, bietet die Gewähr für die Sicherung politischer Freiheiten »iid die Herbeiführung einer wahren sozialistischen Republik. Nosle korrigiert das Wabl�naebnis in Groß-Berlin. Turck Heranziehung Tau'ender neuer Truppen noch Berlin und seinen Vororten hat der tlberbefehlshaber Roste zugleich� mit dem weißen Tchrccken auch eine Korrektur des Wahlreiultatk herbeigcführi. AIT die Taufende herbsigenihrter neuer Truppen itehei! zur Negiming Ebert-Tcheidemann, sind auf sie verpflichtet und werden am sonntag a» den Wahlen teilnehmen. Sie be« kommen Auswtise. wonach sie berechtigt sind, in den Lokalen zu wählen, vor denen sii H rdnung halten sollen. Ob sie dazu helfen\ können, all' die vielen Wähler abzutertigen, die in der kurzen zur Ver'ügung stehenden Zeit wählen wollen, ist eine andere. Frage.?lher ihre Stimmen wiegen und geben ein falsches Bild' über die Stimmung der Berliner breiten Massen. Gewehrfabrik Spandau. -Die Kollegen treffen sich zur Beerdigung des Genossen Pieier am heutigen Sonnsb"d um 2 Uhr in der Gatower Straße. Der Obmann. Baraun. Huttcnstr. 28, l. Soldatcnräte? Alle Soldatenräte im Bereiche des Zwectoeroandes Groß- Berlin, bzw. des Gardekorps, einschließlich Potsdam. Spandau. Zossen, werden ersucht, bis 20. Januar dem Voll- zugsrat Groß-Berliu(Ausschuß für militärische Angesegen- Helten. Berlin. Abgeordnetenhaus. Zimmer tte) folgende Angaben schriftlich zu machen: l. Genaue Briefadressc und Teiephonänrus. 2. Name der Zormation(Behörde. Laza- >-?tt usw.)? 3. Ob selbständig oder wem unterstellt? 4. Zahl der militärischen Angehörigen: a) am 10. 11. 18? b) am 15. 1. 19? 5. Aus wieviel Personen besteht der Sol- datenrat? 6. Wieviel Vertrauensleute zum Soldatenrat sind vorhanden? 7. Wieviel Delegierte zur Vollversammlung sind vorhanden? Der Formerstreik beendet. Seit sechs Wochen befinden sich d'e Former und Berufs- genossen im Streik. Donnerstag abend fanden zwischen den Unternehmern und der Formerkommiision Berhandlungen statt. ES wurde ein Provisorium abgeschlossen, das so lange Gültigkeit haben soll, bi« die strittigen Fragen von der ReichSkonferenz der Former und Berufsgenossen geregelt werden. Bis dahin gelten die im Kollektivvertrag festgelegten Arbeitsbedingungen. Eine Versammlung� die gestern in den PharuSsälen tagte und von etwa SOOO Kollege» besucht war, hat sich mit diesen Abmachungen einverstanden erklärt. Die Arbeit wird am Montag wieder ausgenommen. Gin Knabe vermißt. Am Sonntag, den 23. Dezember tllttz. nachmittag? 2 Uhr, ist im Norden von der Gartcnstraße der (3 Jahre alte Knabe Reinhold Zieger versckwunden. Ter- selbe war etwa 100—110 Zentimeter groß, halte kurzgcschorcneS dunkelblondes Haar und braune Augen sowie blasses Gesicht. Er trug einen dunkelblauen Marine- Knabenmantel und braunen Pelzkragen, einen hellblauen und einen dunkelblauen Sweater, ein wZßleinen Hemd, ein Trikothemd mit dem Monogramm R. Z., sowie braune Strümpfe und Lederichube mit Holzsohlen. Er spricht plattdeutsch und hochdeutsch. Es wird vermutet, saß der Knabe, der zu Ostern in die Schule konnncn sollte, entweder verschleppt oder daß ihm ein Unglück zugestoßen ist, oder daß er sich verirrt hat. Nachrichten Über den Verbleib de» Jungen gebe man dem Pater desselben N. Zieger. Berlin N.. Gartenstr. 31. Freireligiösr Gemeinde. Am Sonntaa, den 1" Januar. vorm. 11 Uhr. in der Kloslerkirche. Klosteritr. 73«: Vortrag des Herrn A. Hossmann: Revolution' und Kirche. Gäste willkommen. Rrbeiter-Samariter-Vund:„Kolonne tst�oh-Perlin". Man- tag, den 20. Januar, abends Punkt 7>i Uhr, Melchiorstr. löi B o r t r a g. Nach dem Vortrage praktische Perba ndS» > Übungen. Gäste haben einmaligen freien Zutritt. i Reinickendorf. Am SKontag, den 20. Januar, von 1—4 Uhr ' nachmittags gelangen in der ersten Gemeindeschule(Nähe Rat- ; hau») getragene Röcke(Litewken) und Hosen zum Verkaust Vor- . an melder werden bei der Ausgabe zuerst beliekert. - LebeNsmZkkelkas-nder. NowaweS. Sonnabend, den 18. d. M f S., von Ö— 1 Uhr vormittags findet in den Berkaustsstellen der Gemeinde auf folgende Nummern des Ausweises der Verkauf von Seefischen Müller Nr. 839—2138, Rudow, jetzt Auguststr. 8. Nr 3006—1305 Ans den 0rffanM!?nen. Zweiter Wahlkreis(U. S. P. D.I. Wir ersuchen alle ver- fngbareii Kräfte, sich am Wahltage früh 8 Uhr in folgenden Lokalen zur Verfügung zu stellen: 1. und 2. Abt. bei Siemers, Bnlowstr. 58. 3. und 4. Abt. bei Löbrich. Puttkamerstr. 9. 5. und 6. Acht, bei Rauscher, Gneisenaustr. 66, 7. und 8. Abt. bei Riepke, Planuser 75. Dritter Kreis. Die(fsenossen trefsen sich heute nackmiiktag Punkt 2)4 Uhr bei Baum. Stallschreiborstr. 47, und marschieren geschlossen nach dem Lustgarten.— Anschließend an die Ver- 'annnliing Flugblattverbreitung von den bekannten Lokalen aus.— Das Haupw-ablburean des Kvei-es befindet sich bei Baum. Stallschreibcrstr. 47. wohin sich alle Genossen verfügen wollen, welche noch nicht von den Funktionären zu: Arbeit eingeteilt sind. Auch Genossen mit Rad wollen sich daselbst i melden. Trevtow- Vaninschnlenwen. Dienstag, den 21. Januar. abends 7 Ubr, im ,. Sprec-Garten" in Treptow öffentliche B o l k s v e r f a m m l n n g. Genosse Yuao Haa>« fvrich! über >„Tie Fragen der Zeit".— Sonntag früh Uhr dazu Flug- > blattoerbreituny von den bekannten Lokalen aus. Wilmersdorf(U S. V.). D>,s Wahlbureau befindet sich im Lokal von Schilling, L a-n e n b u r g e r S t r. 29. Das Bureau ist den. nanzen Tag geöffnet. Aus» künttc über die Wahlen werden dort'elbst erteAt. Um Wahlbilfe wir? gebeten. Hilfsbereite mögen'sich im Bureau melden. Freie Auqend Groß-Verlin. Sonntag, den 19 Januar, vormittags 10 Ubr, in den Sophiensälen,.Sophicnsir. 17118, außer» ordentliche Generalversammlung. Mitgliedskarte bzw. BeitrittSqui:tung legitimiert. Freie Jugend. Grnvpe«ziönftanser-Vorllad�deransiaktet in den Musiker-Sälen, Kaiser Wilhelmstraße 3l, Sonnabend, den 18. Januar, alwnds 7 Uhr, einen UnterballungSabend. Aussthneiöen I Unabliängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands Orlsverein Hindenburg O.-S. Arbeiter! Soldaten! Die deutsche Revolution ist Euer Werk. Sorgt dafür, dall dieses Euer Werk durch die Nationalversammlung für alle Zeiten gesichert wird. Ihi- habt die unhciivoiic Mditärautokratie, Junketium und Finanzkapital gestürzt Sorgt dafür, daß diese Mächte nie wieder zur Herrtchalt gelangen. d!e Errungenschaften der Revolution. ' Wir sind für sofortige Sozialisierung aller dazu reif an Betrieb«. i Wir kämpfen gegen die a'le Kommandogewalt, wir bekämpfen rücksichtslos den fluchhcladcnenKapilalismus. Wir sichern allen, die arbeiten, die Früchte ihrer Arbeit. Wir wollen Frieden für all* Völker. Wir wollen Freiheil und Brot für all# Arbeiter, Schrift mit uns die sozialistische Republik. Die Unabhängige Sozialdemokratische Partei. Unser St'mmzeflel beginnt mit dem Namen: Max Lichtensteiii, Rechtsanwalt, Hindcnburg O.-S. Anme-kun«: Wir bitf« die WShler, welche«uBerhalb des Kreise» Hlndenbar« O.-S. ihre Stimme abgeben, erst naclmiittaz zur Wahl zu etscheinen. denn wir können in den Orlscbatten des Kreises liiiHenbiirg Ü.-S. ersc mittags Stiinmzettet hinschicken. Wer du r chan» vormittar» wählen mu»s, nehme ein weißes Stück P»nler. JZcra l*ug und Sem breit. als Stlmmzelcel und schreibe die Numcn: Max Licbtenstein, Rechtsanwalt, Hindcnburg O.-S. Karl Thoma, Hüttenarbeiter, Bismarckhötte. Karl Meister, Häuer und Knappschaftsällcslcr, Hindcnburg O.-S. Hugo Haase, ehemaliger Volksbcauftragter, Berlin. Frau Luise Zielz, Parleisckretärin, Berlin. ungblräntite SozIMdtnioKftitlsche Pmlel, Berlin. Techniker! Beamtet Anaestelttel Sonnabend, IS. Januar, Nachmittags 3 Uhr , GrcBe UirssmirlllüS im FrledrlMain(Spielplatz). Tageaordnnng; Die Forderungen der Angestellten an die Naltonalversammlang. Referenten: Genossen Aulhäuser, Bublitz. Breitscbcid, Frlt» Schmidt. Luise ZIetz. Der Propaganda-Ausfchuß: L A- K. Siegle. MÄußT für die„Freiheit" sucht Spedition Otto Hnafi, Kameru nerst raG" 52. ililSElur iBli'!8rlie;i8r-l[erSi!!l vervaim«h5tt«lit B»», n»7. 4714. Achtung! Achim gl Mctastdrneker« «kontag, den 29 Januar ISIS, nachm. 4 Uhr: Grobe Versammlung der Metalldrücker Berlins und Umgegend S—- hm chrt. 147- Tagesordnung: 1. Weitere Stellungnahme zum Kollektivvertrag. L. Tiskufsion.„. 3. Nenwclst de- Dranchenveltreiers und der gesamten«gl- tationsliommisiion. 4. Verschiedenes. Kollegen! In Anbetracht einer der«Ichligstcn Dersamm- lungen im Jahre ist es Pflicht eines jeden einzelnen Kollegen, zu erscheinen, auch ist es noiniendig, dah solche Drücker- Kollegen, die noch in anderen Berufen tälig sind, in dieser Versammlung erscheinen. Montag, den 2 0. Januar ISIS, abends 7 Uhr, im Pahenhoser Bierpalast. Zriedrichstr. 134, au der Weiden- dainmcr Drücke: Branchenversammlunq aller in den Eisenlonstrnk- tivns-Bclrieben beschäftigten Monteure und Helfer. Tagesordnung: 1. Unsere Stellungnahme zum Kollektivvertrag. 2. Verschiedenes. Die B-rtraucnsleute oller Beiriebe werden ersucht, anwesend zu sein. Erscheinen aller Ist unbedingt erforde. lich. Die Ortsoerwaltung. L«t.-u.pap'erha dlung iuurc iffilictr. huiuwctne. umftSnd« dsider„riduNich Cdcn. CflcrI. niiier M. W. 17 �uitiillcrreö. Usabltänpip SozistdeiDokrat. Partei, Mio, Osffenti.(/ersonunlnnsen Sonnabend, 18. Januar, abends 7 Uhn Schul-Aiil». Danriter Str. 23, I SUdtbau», Clniasf Klosteritr. Tagesordnung In allen VersamailunKea: Die polMe Süuntion. und die Keiloriilsiersoniniluni, Referenten: Gen. Clarui». Dr. Weinberg. —— Arbeiter, PaMelsepossenl Sorgl ldr Massenbes»� Mas....«-Äfc». Der Propaganda- AumcI I. A: K. Sieg I e. Ächtung:! Kommonisten! Ächtung! L'cli'.cubere FHodHcbsIaU«. Fonntae. d. 10.lanusr. vorm 10 Uhr. tflTenfliche, potltlscKe Vcrsesnamlung im Rcsttursm Bcllevne, Hsortstr. 2 Thema: Die eesenwärtlec potitlsciansesteIlten 3. Di< Kl htllnien für die Tätigkel der Arbeiterrtte. Reierent: Kollege trnsi Pischer. Die Kollegen end Kolleginnen weiden dringend ersucht, die Adressen der ßetriebsiäte(Verlrauensleulei dem BOio sofoit Bhermitieln._ Dt« OrtrverwaliunK. Freie Vereloipng aller Berufs Settins und Uaigepend fhradrkaUa'cn). MltKlieder- Versammlung am /Montair. den 20. d M.. abends 7 Uhr. bei Schräder. Alte Schönbauaer Str. 23.4. Vortrse Uber liolschewlsmus. OSsie u. neue Mitgl willkommen. Rechtsbüro Elaacacr Str.«8 uiacbl Alles. Eine«chalrrgrtge mit S«»c!!, eiue«itiifluiafaime ian nru, z»»ex laufen, i-aotmann, Stulöüir, Hin, tttthfit. 4, Stil. 2. SäJlcderbrrtSii'er für ,« Teiler. le stev««e.uh.t.«»,»«« m». u—g Uhr. Dlcllec, Lüh deift. dO. üof.r.III Am Sonnabend, den II. Januar 1919. fiel bei der Verteidigung de» Vorwiirlshansc» unser bester Freund und Jugendgenosse Erich Krause im Alter von 16 Jahren. - Vom Mii'tarisinus ver*c�ont blieb de're Leben. Pklst nicht in die Hände des{.Mmmiicen Bärs. Da eilinest den Tod iQr die Revolution» Im Kamp« gCRon dir weisse Garde. Im Kampf für Befreluac der Wel» vom kaDltal'Stiscben Im �ampf RCjjen das Verbrechertum Ijochc Bliebst Du als letzter am Platze. thrc seinem Andenken! Die Beerdigunsc wird roch besonders beV annf sie f eben. Freie Juxend Groß-Berllo, OrtSSTuppe VS eddlnsr. Zeilungsausträgerinnen werden eingestellt in der Expedi ion der„Freiheit'4, Berlin NW 6, Schiübaucr- danim 19. 4 Treppen. Boteotmuen sucht Schulz, Friedenau, Rheinstraße 51. ]P'>lentraiuen «uns Austragen d. Freiheit verlang' Hackbarth Micha< iklrciiplatz 2. t 10 BoieAiOuen sucht Spedition Arzt, Slmeoostrasso 2. Unabhängige Sozialdemokratische Partei, Berlin. Sonnabend« den 18. Januar« nachmittags'3 Uhr: Große Massenversammlungen auf folgenden Plätzen: Humboldthain, Am Krenzberg(Ecke Großbeercnstraße), Kleiner Tiergarten, Friedrichshain, Am Görlitzer Bahnhof« Lustgarten« Am Charlottenburger Schloß. Tagesordnung: VOf/€EGB' EntSChGicIlIVlSa Refewcntens Genossen Otto Büchner, Dr. Cohn, Hugo Haase, C. Leid, Dr. Moses, Radke, Ritter, Dr. Wcyl, Herrn. Weise. WM"' Arbeiter! Arbeiterinnen! Parteigenossen!"Wg /ersammlunjcn zu einer wuchtigen Abrechnung mit dem bürgerlichen Mise' masch und den Arbeiterverrätern Eberl- Scficidemann. Erscheint in Kassen! Der Propaganda-Anr~ hufl. I. A.: H. Siegle.