Elnzelprels 10 pfg. ; jr i � Wf»futvit* rrfififim(Mrjfnt»nd rmtjmlHoft,»■ Jifc) Mch V*> M fttirr Au st, Sun,' binntm pustbtiug»hu« m«uullich 2 M IM«(jothcit* ist in tm nflm Nachirag Cur p »cknltltn; vcr»« Ä». A»chlffba»rrdn«« I» Ler»t»«ch»r! Auu«orda, 2«»»»»»»Av«. A y . u Nie Morgen-7?usgadt ytttrah M« dl» stiteuaespaN.Nsiq»», Il�«n, et», dfroi Saum Mpf..Xltlnt M, Imerdruitl, IPei) SO pf, jrbf» B>rit,rr aVtl 15 pf. Cnwrunjtjufdilaf S0*/r 84 Milieu» und Drrfommlunijsan�rigfn föu. Irr Zuschlag feit, �nffiat, für bm darauf, l lag Belsen Ipitrftrn» N» i Uhr nachmittag» tri dn Lsxrdiiien aufgrqrbrn f«i» «NKdUiim: verlin SiW A Schlfidanerda«» I» gernlprecher: Rtnu»7 TA » Berliner-Orßm t>er Vmbliämigen Soßalöemofmtte BeatMiants Jahrgang 2 Nlontag, öen 20. Januar 1010 Nummer 55 Sie ersten Wahlresullate. __«n»» n...__ an391. Kahl kDeutscfte VolkSp.) 928. Schön- dorn lTrnlichnat. VolkSp.) 278. Spandau: Brühl lllnabb. Soz.)' 15 557, Distel! s«bh. Soz.) 22 597. Bachnicke sTemokr. volksp.) 19 879. Marrdkv lDentlche BolkvS.) 1988. Lenb lDeutfchnat. Vvlksv.) 3377. Behrens lChristl. VolkSp.) 3128. Velten: Brühl(Nnabh. Soz.) IIIS. Mistest lAbh. So,.) 1912. Bachnicke(Bemokr. VolkSp.) 334. Maredky lTeulkch, VolkSp.) 227. Lerch(Deutfchnat. VolkSp.) 75. Nehren? lCbristl. VolkSp.) l99. Neu-Buckow kstrris Teltow): MebrbeitSlozialisten 213. Nnabliänaige 98. Demokraten 93. Dentsch-Natl. 99. Deutsche VolkSp. 34. Christlickre VolkSp. 19. nngültia 4. Ruh leben lKrciS Teltow): Mehrheitssozialisten 1928. Unabl>ängige 7. Temokr. 47. Deutfch-Natl. 25. Deutsche BolkSp. 22. Räch den bisher vorliegenden Ngchrichten onS Ellen. Bremen. Salle und Cuxhaven sind die Wahlen dort in vollkommener Ruhe und obn« Störung verlauten. Au N n»' ch r e i t u n g e n ist eS dagegen in Hamburg und K a t t o w i d gekommen. Die Wahlen Im Heid). lieber den Verlauf der Dahlen im Reich liege« zur Stunde nur solaende Meldungen vor: Ehrlstlanl«. 79. tyinnnr. sPrlvaltelegramin der ..Krrihrit".) Dir teilen die Tran er und den Zorn, die der Mord an Rosa Lurrmburg. Lirbknecht und den anderen Sozialisten erregt bat. Dir Ermordeten haben doch nicht vergebens gekämpst. ihre Ader» werden leben und sirgen, während Verachtung„nd Abscheu sich um die vergnt- wörtlichen Mörder sammeln werden. ES lebe der Sozialis. m»S und die Internationale. Norwegische Arbeiterpartei. Trepp Traninäl. Sie Ilulersochnna Uber die Todesart Lleblnechls. Gestern lfat die Obduktion der Leiche Liebknechts in Gegenwart seines Bruders Tveodor Lievrneckw. oe? vowwer Familie Liebknecht zur Wahrung ihrer Rechte bcvoNmächtig- ten Genosten Haase und des Mitgliedes des BdstzuaSrates. des Genossen Wegmann. stattgesunden. Der Tod ist durch Schüsse aus Parabestumpistolen verursacht. Ein Zchust hat die Lunge durchbohrt, ein anderer das Gehirn. Tiefe beiden Schüsse sind aller Wahrscheinlichkeit nach von hinten abge- geben worden. Der dritte Schiist. von dem nicht mit Sickier- heit festgestellt ist. aus welcher Richtung er gekommen ist, bat keine schweren Verlebungen verursacht. Tie Sachverstän- digen sind zu dem Scfiliiste gelangt, dast der Kopfschust tätlich gewirkt hat. Erst die Blostlegung des Gehirns hat die bisherigen sorgfältigen Ermittlungen, die sich aller- dingS nur auf den äusteren Besiinö st ästen konnten, er- schüttcrt. wonach der Kopfschiist von vorn abgegeben sei. Dast Liebknecht einen Fluchtversucki gemacht bat. ist nicht im ge- ringsten ertviesen. ebenso wenig, dast eS sich um Fernschüsse gehandelt habe. DaS Urteil über die Ruchlosigkeit der Tat wird durch den Obduktionsbefund in keiner Weis? berührt. Da nach den bereits iebt feststehenden Umständen an dem Mord kein Aweisel bestehen kann, io beweist die Tatsache. dast die Schüstc von hinten abaeaeben worden sind. nur. wie wohlüberleat die Täter zu Werke gegangen sind. und dast die Vortänichuna eine« Fluchtversuches von vorn- herein im Blau der Täter lag. Jedenfalls miisien wir iestt. wo die schwerwiegenden BerdachtSgriinde durch die Obduktion eine Befestigung er- fahren haben, untere Iorderung nun nachdrücklicher erbeben. dast die weitere Untersuchung einer besonderen Kom- Dinslaken tRhrinprovinz). 19. Januar. Segen 12 Uhr Mission übertragen wird, die mit allen nötigen Garan bl« tien zur Ermittlung der objektiven wird. Wahrheit ausgestattet Der A«s«mmevtrltt der Zn'ernalionale. Bern, 18. Januar. Hendrrson„nd HnvS- mn«S, die hrnte hier angekommen sind und sich sofort mit de« sillwrizerische« Sozialistrn in Verbindung gescyt haben, mittags kam ein D e m o n st r a t i o n S z u g von mindesten» 1999 Mann von Aeebe Lohbera zur Stadt gezogen, drang griivvenweise out Kommando der Führer mit Stöcken be- waUnet in die Wahllokale ein.»nd bemächtiate sich der Wahlurnen und Listen. Gegenwehr war ohne Watten nicht möglich. Aasiel. 19. Januar. Die Wohshandluna ist hier nie« gen dk gestört worden, dock haben einige Tausend Wählet ihr Wahlrecht nickt ausüben können, da sich habe» ,« Uebenlnstimmung mit diesen die Abhaltung de» beco» S stellte, dast auS den Wahllisten eine Anzahl Seiten' Internationalen sozialistischen LongresieS drn 27. I a- heroukaeritten waren.»uar in Bern frstgrseht Zu derselben Zelt soll auch der Leipzig. 19. Januar. DieWahlbetoiligunafst I«te»»ati-«alc Tewerkichaft-kougres, tagen. ä v st e r st lebbakt. die Dahllokale sind dickt von Wahl- berechtigten umlagert, namentlich siebt man auch hier wieder sehr vie' Frauen. Durch die Ttrasten aeben Militär» Patrouillen, die vom Arbeiter- und Soldatenrat anS» gesandt worden sind, die aber bi« um Ii Uhr«ittaa» keine Veranlassung zum Einschreiten hatte«. 2er Wahllag. Die Znlenal'oMle trnft der Dleecheimed. Do die schrecklichr Nachricht»»« her Erwordupg«o» Liebknecht und Ras« Luxemburg sich bestätigt, spreche« w,r iber diese Schandtat unser Entsetze« au». Der Tod der /Y Nsver über den Doppelmord. Mutfterprisident«urt S>« n e r gab in einer Wahtversamm- lung der Unabhängiarn die Aachrichl von dem tragischen End« Liebknecht» und Rosa Luxemburg« bekannt und sagte:.Die be,. den Doien waren die ersten in Deutschland, die gegen da» Krteglgemetzel öttenrlich aufgetrelen sind. Sie sind für ihren Mu« in Leiten geworfen worden. Wenn lch bedenke, dast «i» Wilhelm II-(tu Kronprinz, ein lirpitz.«m Ludendorfi, dieser sogar ü> nächster Rahe verlin», unongesockiten leben,»rtahj mich«in Grausen über diesen Wahnsinn verlin», wo verhehl« iride« groben Vorkämpser de« Sozinli»»»»'hgt tiefe Trauer Proletarier gegrn Lrut« aufstehen, die zwar grsehll haben, aber -„.gelöst. Da» internationale Proletariat wird de» kühne«-»» tti rem I d e al.» m u, sür ihre"/berzettgunae.n.raien. tür leine 8.Wfmtinft ei» bttttfiibfi ebrenbei®i# Verdrechkk bei Weltlriege» dagegen leben denken bewahre«. Die Sch«lbifle« an tzer schma-hvolle» Tat � schalle. Diese Stunde steht über dem Kamps derV�rteien. tresse der Zorn t'«d dir Vernck,t«»g der deutscheu Arbeiter. S,e Tat zeugt van»in« tiefe« ueu««««raulheu und Hoheit->«» Nasse. Redaktion nLorwärt»- Reiche«»«»» sdeutsche» v�k-e Die Mghlen zur Rgtionalversammluna llnh vorsiber. Sie standen in Beilin unter dem Zeichen deZ KriegsgotteS. Vor alle» Wahllokalen nigrrn Posten mit Stahlhelmen. Handgranaten nnd Schnstwgsscn ausgestellt worden. Star» kere Patrouillen zogen durch die Ströhen, um die..Sicke» rung" der Wahlen durchzuführen. Anweilen rallelte« mit Maichinengewebren bewaisnete Autos durch die Stadt. An verschiedenen Stellen waren Geicküde aufgestellt. Manche Stadtviertel alick>en einem richtigen.Heerlager. Ta» Truppenausgebvt war höchst übertlnksig. Dl« Wählet gewonnen dodiiich nicht den Eindruck, als lebten si« in einem wirklich freien Staate. Goltentlich bleibt der 19. Januar für die weitere Entwicklung de» Deutsche« Reiche» nicht snmboliich. Endlose Mistständc haben sich gezeigt. Vor vielen Wahl» lokalen war der Andrang>o grost. dast die Wähler bis z« vier Stunden ivarten mustten, um vorgelassen zu werden. Mancher Wähler nvir des Wartens müde aeworden»nd aing unveriichleter Sache nach Ganse. Auch die Listen waren vielfach unvollständig. Am schlechtesten sind dabei die Soldaten wegaekonimen. die in den lebten Docken nach Berti i zugezogen sind. Sie fanden sich in der Dahlliste nickst verzeichnet nnd konnten von ihrem Biiraerreckt keinen GeSroiich ninchcn, nachdem sie jahrelang für das Reich ae» kämp't hatten.. Tie Beteiligung an den Wahlen war zweilellos iebr grost. A nch die Frauen, denen zum ersten Male das Recht zu wählen geaeben war. haben davon starken Gebrauch aemacht. In den meisten Fällen ainaen Man« und Frau zusammen zur Wahlurne. Im Wetten brachten die Herrschaften»»gleich auch ihre Dienstmädchen mit. Obwohl Berlin schon in den lebten Tagen mit Flu«» blättern überschwemmt worden ist. liest der Pavierreaen»uck am Wohltag nicht nach. Ja. er wirbelte in einer noch nickt dogcweiknen Heltiakeit dnrck die Strasten. Auto» und Lastwagen durcksiiliren die Stadt und teilten die Flug» blätter stostweMe ans. Eine sonderbare Illustration zu dem ..Papiermongel". Manche Straften sind mit Papier wie iiberlät. Tie büraerlichen Parteien konnten sich den Pav'ev ieaen ja anck' leisten. Ihre Geldgeher willen, um waS eS sich dreht. Aber anck, die Partei der RecktSsozialiste» stand den biirgerlickvn Parteien an Papierautwand nickt nach. Sieesitzt an der Lnelle»nd weift sich daS Papier zu perichaifen. Charakteristisch ist. dast auch F l u a z e u a e die Stadt überkreuzten»nd Flnablätter aut die Strasten reanen tieften. Ratürlich wurde durch diese nicht zur Wahl für die 11. S. P. aufgtsordert. Graft ivar auch der Autwand an Plakaten und Werbeblättern. Ganze Manerziige w,iren überklebt worden mit den Plakaten der m'chirdensten Parteien. Jede wollte die alleinige Vertreterin der Rechte de» Volks sein. Die Revoliilion hat e» ja w weit gebracht, daft wir in Teutschland nur noch„VolkSparteien" haben. Nicht alle« Wählern diirlte es klar geworden sein, daft sich hinter die- ien schönen Firmen die alten Machthaber verbergen, die da» Volk bislang geknechtet und gckniitet haben. Rebe« der Tapeziernng der Häiiier- und Manerwände lockten auch vorübertahrende Autos und Lastwagen mit Plakaten die Wähler an. Anweisen iah man junge Leute mit groften Plakaten im Gäniemarlch durch die Straften ziehen. Di« bürgerlichen Parteien, vor allem die rechtsstehenden, habe» in letzter Stunde da» Menschenmöglich« an Verhetzung ge- leistet. So bezeichnete ein deiitschnationaleS Flugblatt die iozioldenioftgtiichen Wähler al»»reif für Dalldorf". Einen Schlepperdienst, wie er bei früheren Wahlen geübt wurde, hat e» diesmal so gut wie nicht ge- geben. Tie Parteien hatten keine Zeit, sich die Lit'M« abzuschreiben, um aus Grund dieser die Heranschteppung der Wähler zu beim/stell igen. An verschiedenen Stellen bat da» Militär.regelnd" in den Wahlakt eingegriffen. To wnrde in Charlottenbnrg der Verteiler der Wahlzettel für die U. S. P. vor dem Wohllokal der Berliner Strafte. Ecke Kirchstrafte, von einem Leutnant perbastet, angeblich. weili er ungültige Wahlzettel verteil«. Der Leutnant be- m. m. n-i»»"«'«-"(ci. piua) erroiflrft AUs- florimfl des Sachverhaltes wurde der Mann wieder frei- Mtassen. Nach einem imacfährcn Neberblick sollen mehr att »ll Peezent der Wahler von ihrem Recht Gebranch aemacht haben, P,o Stimmzettel sollen im Laufe de» heutige» Vormittag» qiiSguahU werdfn. '■giui.»>> Up wu Sil«eye SejchevnfaffM.. lder Entwurf der neuen Zteichiverfassung, der den dunde?» «oailichen Regierungen jetzt zugegangen ist, zerfällt in vier Ab- ffchnittr. Sie betreffen t. da» verhäUni» de» Reick,» und der iEinzetstaaten, 2. di« Trnndreckite de» deutschen Volke».«. de» Reichstag und S. den Reichapräsioemsu und die Rcichsregierung ie wichtigsten Bestimmungen find hie über de« Reich!» Sräsidenten, der dam ganzen deutsch»«» Volk auf sieb»» ahre gewählt werdtn soll. Hebet die Bestellung eine» Re?ch»präfidenten sowie di« Nah!» «auer wird noch vlei zu sagen sein. Bei der Jugend de» parla» mentarischen System» in Dtutschland bjrgt b f Bestellung eine» «inzelnen Manne» an dt« Spitze der Regierung die Gefahr de» persönlichen Regiment», besondet» he»«in«r so langen Amtszeit von firben Jahren, Der Zenlralral und die SommaudogewaN. Berlin, kg. Januar. Bpr Aenfrasrat beendigt« gestern seln« Beratung flbex die vom 5trieg»mlnisterium vorgelegten ftu»tsthruno»b«stiinmungen Ketrrffeud hlx«omwaydoge» »alt und dl» iibngen vom Räwkongrest angenommenen Ve» Wusse ig soldaijschcn Hng-legzpheitcn. Pe» so festgestellt« Entwurf wird sofort den Bollsbeanftragten zur endgültigen Zu' pimWggß und dfn Bund,»stqaten, die eigen» He,re»kontingent» Hab««», zugehen,»n Ttel« de««euoffen Vagi Heer, de» sein ?«t als Beigeordneter im Reichlmarineamt niederlegte, be- fiel igt der gentralrut di« Wahl de» früheren Reich»tag»al'ge» Ad««t-n Äikdzl, Die Aufnahme des Handelsverkehrs mll Sollaud. Emsterdam, IS. Januar. Dem„Mgemeen Handelßblad" zu« folge führte die Besprechung zwischen Holland und Deutschland gnm«bsitlust einer Nebereinknnft, nach der im Enstausch für «ohle und Saig au» Deutschland Atsch« und«emüse dorthin ausgeführt werden. ordnvngspraMkeu der weihen Garde. Acht Soldaten de» Ersatzbataillon» Regiment» klugusta wur> den am Mittwoch durch die Aarde.Aavallerix.Schützen-Division am Potsdamer Platz ohne u/cpubarta Grund verhaftet, lkin Mit- »lieh de» Sosdatenrai», der auch Im Auftrage de» Bataillon»- Kommandeur» de« Grund der Prrbastuna feststellen sollte, wurde »'»fach tuezerhand gleichsall« festgesetzt. IMiche llachrlchke«. foenn die Coloaicn Liebknecht etwa» antuu, �afür kann ich xlchtk uptz Ec» geht«Ich guch nicht» au,' von Ll bi» Z« s log e n jl' sqllz ncch Mckspeach»»y unfftw mm mmmm D« MtlchesmrS Ig Spandau. Sbfz vrudrx de» i«p kegeser Aurjt mit drei anderen, sag«' teapifti.Spartakisten'»rschoflenen Hermonu Rerx teilt uns über pi'e weiteren Umstände dieser nächtlichen Erichiehüng folge ndet mit. Genosse Gcorg Merx war. wj» auch die vier Txschoffeuen. Mit- glied de».berüchtigten? Hpaudauex Sicherheitlausschuffct. die zuerst im Rathaus, dann ja der Lpaudauer Arrestanstalt o»- langen gesetzt waren- Dort bljedey fix e«e SSochx laug phne jede Vernehmung Erst in der Rächt vom Donnerstag zuoi Are! tag. den ii Januar, wurden sie von Spandau nach spegel Kberg-fühtt-«uf sti-sep Fahrt sind die Pier Genossen WN jw>i;tt»tr Jjfbpn, Herfiiann W« und Mfert erschossen. :%m Gegensatz zu der in der bürgerlichen Prpffe verbreiteten Docj-�u-.g erzählt d«s Genoffe Georg ffcrr die Rargänge solgene ! chxrwatze«: .slq tt? Uhr nacht»»rschiene» zwei offene stafifluto?,«ms jrdeisi von jbnrn wurden piep von UN» verteilt. Mir mutzten auf den» Kode» Platz nehmen, währeod die Begleitmannschaften —. in jedem Tuto etwa Ist-7? um un» herumstanden. Putzer- Pxm hegleitst« u«! ei»,«ersonenaulo mN ksvsm ipss'»>»» und «gdzr'N Begsziiieutest. Tümllich» Mannschoflzn wqrkn Mii Rsndgsgfiqssi'k ß«,qs>»n,xn, Rtxpshern««d Rpn?x»l gujgepflggztem Ke,l-st0«wki» hewqfslift. s» datz nur r>r,rr.«Iiocioinng oura? VI« Fllllyt eniziehcn zu wouen. �zry or- tone noch besonder», daß mein Bruder, ein langjähriger, alter Pol!» tiker, sich in allen Lebenslagen durch die größte Ruhe und Be- sonnenhe't auszeichnete, und er gewiß so wenig wie ich, der ich mich doch in derselben Situation befand, auch nur im geringsten au die Möglichkeit eine» Aluchtversnchc» gedacht hat. Unser«uto fuhr zuerst ai. f>a» Auto, tu dem sich die vier Erschossenen befanden, folgte unS in einem Abstand von unge- fähr 16—20 Metern. Mitten im Degelpr Forst hörten wir plötz- lich hestsge» Schießen vom zweiten Auto au». t5S wurde un» nicht gestattet. unS von«nseren Plätzen zu erheben. um nachzukehcn.»pa» hinter unS vorging. Kurze Zejt nach dem Geschieße fielen noch vier einzelne, dxutlich zu unterscheidende Schüsse in Zwischenräumen von etwa je einer halben Minute, Währentz diefxr gqnzen Zeit befanden sich beitz, Auto» in voller Fahrt. Erst»twa 8 Minuten nach dem litztrn Schutz wurde, vom Hinteren Auto au«,. Haiti' gerufen- unser Auto hielt. Da» zweite Auto fuhr dicht an unsere» heran und einig« seiner Begl»ttmannschasten kamen herüber und erzählten, �ntz die Gefangenen hätten fliehen woffey und dabei alle vi«? er» schössen seien. Pix Lejchen lägen im Auto. Mein mehrfach g» äußerte? Wunsch, mzjnen Bruder noch einmal sehen zu dürfen, wurde mir abgeschlagen.' So weit der Bericht de» Genossen Georg Merx. Datz die Sol. baten sich in diesem neuen Fall, so wenig wie im Fall Liebknecht. hinter die Kulissen ihrer gebeimniSvollen Erschießung» zeremtmi« sehen fassen, ist fstjt. R«ch unserer Ansicht geh« au« dem. wa» dem Genossen Georg Merx trotz seiner Gefängenschaft zu hören und zu sehen möglich war. schon zur Genüge hervor. Hätz auch in die- fem Fall der ,Flu«h«drrsuch' b»r Gefangenen nur ein De Fe manfef sein soll für den rxgelrechfe» Pieuchxlmord. Wäre e» tatsächlich auch nur einem einzigen dex Gefangenen ge- jungen, da» Auto zu verlassen, sp wäre wohs'aus keinen Fall da» Auto in voller Fahrt weitergefahrra, s»nd«rn hätte sofort gehalten, um de» Entslohenen wieder habhaft zu werden Auch au» dem offenbar von den Begleitmannschaften selbst gegebenen au»- führlichen Bericht, den». B. di«.Morgenpost' bringt, geht deutlich h«r»or, daß gllx vixx auf dem Auto befindlichen»efano«ntn nur .»ersuchten Uber da» Autogeländer zu klettern, um im Forst zu verschwinden'. E» gelang also m'cht einem von thueu, diesen angeblichen versuch auSzuführrn. Sie sind all« vier im Auto«r- schoflen worden. Wir fragen: 1. Woran haben die Begleitmnnn» -hosten gemerkt, Hätz die pier, denen e» nicht xinmqs gelungen ist, die niedrig« Anlowand, di» man doch in einem R« über, springt,»u.ertleltera", einen Fsuchtvtrsnch beginnen wollten» 2. Gibt«» wirklich kein andere» Mittel al» di« Hrschietzung. um vier von zehn schwerbewaffneten Soldaten umstellte Gesangen«, so lange sie noch in greisbarer 9256« sind, an der Flucht zu ver- hindern k Und wir kommen zu dem Ergebnis, datz, wenn man diese vier Gefangenen xrschossen hat, pmn fix xrschizßxn wollt«, wie Mn auch Liebkaechp und Rosa Luxemburg xrmorhcn wxvt«. K F«? fochcrg wir hix Usttzssuchuny d«x sslqt durch ei« Soudergericht. da» an» Ungehörige» dex sgzmltsttschxn Partei«» zusammxngrsxtzt sei» mutz. Dos Aenh der WgeWnkeo. Die Son der Soldateska der Ebert-Schcidemgnn perhastxtxn Personen, werden in einer Weise behandelt,»vi« e» unter der Regierung Wilhelm» sk. nlemol» möglich gewisen wäre. So»>rd nn» jetzt»ur Oenntni» gebracht, datz auch die K«ll»rrStlm« der Meierei Bolle in Moabit seit Anfang der vorigen Woche mit verhafteten Personen heideriej Geschlecht» belegt worden sind. Unter den verhafteten befanden sich auch Hauptmann von ncer'fclb« tinfc 8rmi Mi« V>b«n>-»» vi« bnff Sag» lang auf»inem Bstnd Stroh gelegen; später wurds Herr von Kecxieldx ablranSportixrt, wohin ist unbekannt. Die sicllerräume sind feucht und von muffiger Lust angefüllt. Der gesü ödeste Meusch mutz tn dixser Atmosphäre krank werden. Di« RtgieruugSiruppen, die in dem Gebäude al» Wachmannschaftcn untergebracht sind, leisten sich alle möglichen He-autzferderungen. besonder» Pix tdsftziere. Dirse sind übrigens mlt ihrer Unterkunft anscheinend nicht zufrieden und erlauben«» sich dqher, Lazaretträume iju belegen, hix sich ehensgll» in der Meieret Bolle befinden. Regie- rung,mqnoschostcn t verkappt« PsFofsizierx) schlichen sich nacht» ln dle Krankenstuben ein und brnuhtcu die Betten. Dizrch«ner- gjschess Eingreifen de» La�rett-Soldatenrate» wurtz» den Herren schließlich e>n derartiges»rxlhen untersagt. Die Posten treten gegenüber den Gefangeiien sehr herausfordernd auf. Pur selten Wirh ihnen daß Uuftretcu erlaubt. Unter der Aussicht der Sol« baten haben sie ihre Rotduefi an einer Mauer zu v«'r, richten. Die auf dem Hof« arbeitenden Srgurn müssen diesen, Ast bewohnen, E» ist eine Schande. datz mit Männern und grauen, dl« da» Best« für da» Volt wollten, von ein««.sozlalisti- scheu' Regierung derartig verfahr«« wird. Auch der Genosse« a r c u» s 0 n fitzt«n der Meierei Bolle ln Hast/ S» ist ihm unmöglich gemacht, sich snU soiaem«nwa'lt in Verbindung zu fetzen, Sein» Frau sgls entlassen fein,»H ist ah,» nicht dotannt, wä sie sich jetzt bosindxt._ Groß-verltn Zur Beachtung. An Unsselegsnheit Beerdigung der Opfer de, R e v p l 11 t t 0 n bitten wir alle Rngebörissen. die wilgfll�n. dab Ihre Lieben aelNklnschaftlich durch unS beerdigt wkrdon. sich mit den BeerdignngS- und AuSWiSpapixrxsi ist»silekklN Bureau sofort melden Jlls wollen, Diejenigen Angehörigen, die bereits hier Meldung ge» macht, jedocki keine Papiere hinterlegt haben, werden gebeten, dieselben unverzüglich hersenden z» wollen. Die Ruhestätte ist Friedrichsfelde, angewiesen durch den Berliner Magistrat. Lerbaud kizialhrmpkratisiber Wahlverrlttx sU. S. P. D.). Burequ: Schicklerstr, L. Hlnkerbll e« lrkger in Halt be» Ltveck» Unterstützung d»? b en x n der Kcvolutionsopfer und Angebdriger sindlichcr kfreiheitskämpfxr gelangen S a m ni e l l i st e n vom Montag, den 20. d. M., nachmittags 5 Uhr ab. lnr Bureau der U. S. P. D.. Schicklerstr. 5. Hos kl, zur Ausgabe. Wir bitten"M recht rege Inanspruchnahme dieser Listen, damit hie schweren wirtschaftlichen Sorgen aller in Mitleidenschaft gezogenen Angehörigen unserer Freiheitskämpfer baltz behoben werden können, Dk? Zentralvorstand U- S. P.D. Wahldlltze». gn Rewtckendorf(7, Wahlbezirk) bekam der Dahlvorsseher bei dex VuszählnnQ der Stimmen derartige Angst, datz er dl« Besatzungstruppen um Hilf« anrief, die auch gleich mit drei schweren Maschincngetvehren und den dazu nötigen Mannschaften auffuhren und das Lokal �umstellten. Ihnen wurden dann dle mißgezählten Kuvert» in Aufbewahrung gegeben. Montag früh um S Uhr, wenn dle versiegelten Pakete wieder zur Stelle sein werden, soll der Wahlakt dann weitergehen. In Neukölln wurde hie militärische Bewachung der Wahllokale nach Tchluh der Wahl noch bedeutend verstärkt. Die Mannschasten brachten auch K«rz«n inst, für den Fall, datz von irgend jemand daß Licht anSgelöscht würde Durch dle Stadt rasselte ein Tank, auß dem link» und recht» Geschütz« herausragten. Außerdem fuhren Automobile, besetzt mit ftahlbchclmten Soldaten und sthuß. bereiten MaschlnengcwehrNr, durch Neukölln. Dieser ganze mili» tärische Aufwand war jedoch vollständig überflüssig. Militärische Wahlbeemsiussung. Me nn» mitgeteilt wird, hielt der Diviflon»psarrer der 17. D» Vision, die zur Zeit ig Nxuföllg xsnguqrpen ist. am Sonnabend klg« Uniprgchc an tzie dersammeUcn Truppen. Sr Wied auch auf die Nationalwahixn hin und bemerkte, Hotz e» Pflicht jedes Solea- teg sei, für die»nationalen' Parteien zu stimmen. Keiner sol!« sich unterstehen, sozialdemokratisch zu wählen, da» gebe e» für einen Soldaten nicht mehr. SB««ß tzxngoch tut, dir W.crdx gg» �"'�enn�ck iL voreang s» zugetragen hat. dang wäre die» ein- ganz ungehörige Vahlbceinilussung, und der Herr Divisioa»« pfarrer müßte zur Verantwortung gezogen werden. Dle Berrdisun» de» Gcoofle»«irfr» au» Spandew, die gm Sonnabend unter'starker Beieilig, ing der revolutionären Span» "■' v gestaltete sich zu einer den Eindruck mgch!» .............................-------- de» incuchüng» Er- schoffcnen. Nach ärztlicher Feststellung wie» die Leiche zwei Brustschüss«, einen oder auch zwei Kopsschüsse auf. an der rechten. Hand war«in große« Stück sa!,sch.'in«pd durch eine Handgrangie)' weggerissen, d>e Nase fehlte vollständig, außerdem war am Hinter» topf die Schädeldecke eingeschlagen. Soweit bis jetzt du cm ein» tvandfreix' Zeugen jestgestell» worden ist, wurde Genosse Pieser lebend vag Rcgicrungstruppxn au» dem Rathqu» nach dem Posthof! gebracht, dort an dig Mauxr gestellt und niedergefckvffen. Trotzdem findet Herr HIahl. ,Sozialdem>'lrat' und Ungrstellier de» Tran»- vortarbcitxrve'rbastdc». diu Mut. dauernd zu behaupten. Genoff« Pieser jei nicht standrechtlich erschossen(wie selbst die Spandaucr gxitung«« zuerst meldeten), sondern im Kampfe Gefälle.: cedensmittelkalendöc. verfi«. Auf Abschnitt.T* der Berliner BezugSkarie ge- langen 4 Pfund spie oder gelbe M 0 b r r n b e n ziir A»S- gäbe. Dix Poranmoidung ist am Montag, den 80. und DienSlog, den tzl. Januar lvll» in den durch Autyang kenntlich gemachlev Geschäften zu bewirken. Aus den orgauWsuen. EichftzrfKbtz. Wifiwdch. 2S. Jauhg� abxpd» W w Gegner. Hindenburgdanim 104, qsttzeriirdeutliche Asit» gliederversammlung.' WAJUUIW»II» AUlJWIBa— aBGBWi--IJ-J JJ-'- LLUJXI—! UyaMiättaliie flstteltewotailHite»Mi. Ver»«. Ocjfenfl. Versammlungen Montag, KV. Januar. adkadS? Ahr: Frankfurter Voetzow-V»«»«»»!, Prenzkaue» «llxe L«S- 8�7. Vichts«, ve» VA»»» Allee ILA. Ti-ttstaa. S'. Ja«aar. ahcnds 7 llhn Am«ummrlSburg.k Äödichpf. Hasaie«»»»: Sevßssea Er»il Sutlmann. llsrl cell», s. Liller, TaaeSerdauna; tüt mllMekm nnt die«««ß.ql>sssnglyersammlu«i. Y« propaMdq-Mfchvd. S. >iU,>.11..■--'•'* M«lt>!9ff| .Ol» H»»olaU»««• "ÜiittiS Deibctir IrttlMnitrHiiiH Sog Bulln Achtung 33«g«rl„_ lonxrut wn ck.?«,•{vM-i•»""ff# � Uüliniiscliea Itrauligu». pnnilxbefoer 4»gg ts-lä. o«iibt vir»! fiia dop» x« VoJln««ml To'4 pplwo«. per VoreUBch »-»J.■.... U«fc»° in» Mi!!!!» QfFwiliMflfifiiu B«rii««Hm, CI»U«iir. thtt. «»ich»sl»,.tt oo n ftr-t Uhr uok».««-,7 Uhr." *«l»ph»n; H», Ao.dtN»M.'M.|8(1,»,»ch Am Mittwoch, de«»2. Zanugr ISlg,»och». 4)4 Uhr, Im Seiverdichostshau». Engelufer 15. Saxff 4, Pllg»mßin» k<> u e td hle Gl» E»»k»ordggi,ß ftjrv jg hx, p,rse»mlu«, dxkannt- «fgfbx'si oeur, ü«d glselxur«, Zinholeber.»Ulton- t,«» Mxsslngworh» müstgp tu dt-I«««nlecggt v,lltti«,h slin. i» m. üSttdingl Mandolltien-, Lautensplsl, »truinentt bnji«i.' Movjgft. . in. ßcizsndQ MWÄÄÄ'Ä Cliaiseron�ac. BctttieHe. ctclie««e> izzirll.pri'li'diiwh.UrzAioiixlA, ÄtVÄ" De» am\i. J�a.ar.. (jillien Tod unser»» Heben guten Jengen gWCHiazci reo,« aort Rest Hinsel als tstttfli!>>reU. Erna. Uetcl. Oreief»odMafd« ,1, Ue- achwialca Mas Ostrowski m Veukscher Mekallarbeiter-Verband � 1■ yv." �-......... � V.i■ Am ftt o hJo g, de»»v. Zanugs RvZÄ. abends 7 Uhr: PsgnchessversMmlung hes Blechgnlkef. Uhrmacher. yptiler joivm asler in mechqniichen Betrieben de» Ichäjtigten Arbeiter, Hilssmechanikxr, Arbeiterinnen >° chAkt'ISsstz« s«stlgi,n. ss, zciedrichstr. 85, Xoetbeibnung: yleNungnohme zug, Ae|Ichliuuetliaa ugd Veschluhfoss»ng. Mir orworieis zahlrxichei, viIM. Tin versa mmlunß FitS«SUl»«'! ßtzo,»itzlimbuch K°!n qwlzh. _ Sie ortov-rmoltii-,. P ha to»ppar ate! l<(«»»Pt»«l»l ÄS. Brkokaoatr.k. Ii. i P. HtUhälln. ..«'tÄiiilM i»(l'll»r>ltr N»2iih,szhr,s Otto Lehmann Neue Uonaiisir. Si ch Bei) ah* PQlcht im Dir ii sie der Or- ganisalion erfeilL «M« ***Mciidoricr Wcir.»««tt. II. S, P, Pg«H«w. Am Donnersiau. 4. 16. 1. IS, 7-k,l>.ch P'l�.s'-i'-'p«, � illex Alnhlek Ehre»oloein Andcnkenl Uig Beeidigung u-det beut», nk�hminagi s UIu. auf dem PriOdhol>, der ScliSuhoUit tieide. Halt. tlrii»cgeU-ie'.ligunu bulct die Beilrksicltnng. Pai�, genossen! /«AÄÄKSS ,ÄÄr¥,t®'.r> 2-4.'