tfngetprefo 10 pfg. Sit»Zrtihtit- nfittnt moran» tmk lUK�nittaj*, m Smm Utk F,»«»»»«ar nczgms Dtr»tjujsprtis tth-ägt bei freier Zuftellunz in, ya«»r Sr»ii-Strli» s«»t,»ti direktem postbeziez sdne Lestellzebühr mtnatliit 2 III, bei Zustellung unter Streifband 4 ZK Di»»Freiheit" ist in den ersten Nachtrag dar pastzeitungtliste ftc istist Hrkndion. Berlin RW.& Schiffbauerdamm I» ill. S»»»ffk«ch»ei ttau«ordert S8«S na» Die MbeaS-flusgade jitfetote«tsttn die stedengefpaN. Nanpart'IIezeile«der deren Saum?0pf�.«leint«nzeigen« da, fettgedrnikt- wart SO Pf. jede, weitere wart 15 Pf. lenernna,, Uschlag SO d/» Net Familien» und versammlungeanj-igen sstllt der Zuschlag fort. Inserate für den darauf» «Igtnden lag müssen spätesten« die i Uhr nachmittag» bei der lrpedition aufgegeben sei». «rbrditwn! Berlin n.»chlffbanerba«« i», Sern sp»/ch«r: Kau Rackca 87 MC imer-Organ txr Vmlyfiänßißen SoßMmofmtfp S>eutfcl)tant>s Jahrgang 2 Montag, öen 20. Januar 1910 Nummer Zb KKHpgi Vorläufige Wahlergebnisse. Sie Wahl. Noch läßt sich kein genauer Ueberblick über das Gesamtergebnis gewinnen, da die vorliegenden Angaben noch un> vollständig sind. Soweit sich übersehen läszt, hat die U n- abhängige Sozialdemokratie dort, wo sie Organisationen besiht und längere Zeit über eine Presse verfügt, die Stimmen breiter Massen der Arbeiterschaft aus sich vereinigt. In Leipzig. Bremen, Rem- scheid, Hagen. Hof, München. Nürnberg usw. steht die Unabhängige Sozialdemokratie entweder an erster Stelle oder mit grasten Wohlziffern mit unter der stärksten Parteien. Auch in Berlin imd Vororten haben die Wahlergebnisse in den Proletaricrvierteln erwiesen, dast breite Massen der Berliner Arbeiterschaft nach wie vor hinter der revolutionären Sozialdemokratie stehen und sich weder von den bürgerlichen Parteien, noch von ihren Helfershelfern, den Ncchtssozjchlisten, haben einfangen lassen. Die Scheidemann-Partei hat. wie wir wisien, in den letzten Mochten mit fieberhaftem Eifer für die Wahl ge> arbeitet, und den ganzen Negierungsapparat in den Dienst ih,er Parteivropaganda gestellt. Bezeichnend für die um- fassenden„Möglichkeiten" ihrer Wahlagitation ist die von einem Berliner Blatte gebrachte Meldung, dast die Regie- rung nach einer Schätzung, die ziemlich zutreffend sein dürfte, in den letzten drei Wochen nahezu 3 0 Millionen Flugblätter und Druckschriften allein in Berkin auf die Straste gebracht hat. Auch die kapitalkräftigen bürgerlichen Parteien haben in ähnlicher Weis« gearbeitet und olles, was sie auf die Beine bringen konnten, für die Wahl- agitation verwandt. Gegenüber, diesen Gegnern, die sich des gesamten Vcnvaltungsapparates bemächtigt hatten und über Millionen verfügten, trat unsere Partei natürlich stark in den Hintergrund. Aber anfs neue bat das Wahlergebnis bewiesen, dast das Herz der Berliner Arbeiterschaft für uns schlägt, und dast dort, wo der revolutionäre Sinn und die Kampfentschlossenheit ausschlaggebend sind, alle Wahlbeein- flussung. aller Terror, alle amerikanischen Propaganda- Methoden versagen, und die breiten Massen des Berliner PioletariatS nickt von der Fahne der revolutionäre« So- zialdemokratie abspenstig zu machen vermögen. Las wah'resullat in Verl!». Bei dem späten Tchlust des Wahlakte?, bei der die?- maligen grasten Wählerzahl und weil eine Reihe Wahlvor- steber das Wahlergebnis erst im Laufe des Heutigen Montags ermitteln wallen, kann heute nur ein Terlrefultat ge- geben werden. Vom früheren crsten Wahlkreis liegen bis setzt fostiendc Ziffern vor: Eichhorn- Hanse(Nnabh. Soz.): 1383, Scheibe- mann(S. P. D.): 7298. Laverentz(National): 3526. Naumann(Temokr.): 5632. Kahl(D. Vv): 2840. Pfeiffer (Chr. Bp): 1332. ungiiltia 120. Volkp.): 1332. Un.gültig 120. �.» In dem früheren 3. Wahlkreis hat sich das Verhältnis wie folgt gestaltet: Eichhorn-Haase 8053. Scheide mann 19 117. Naumann 10 185. Laverentz 5612, Kahl 2865. A- h hier stehen noch Bezirke anS. 5. Wahlkreis: Eichhorn- Haast(Unabh.) IL 768. Sckcidemonn(S.P.D.) 31 544, Naumann(Demokr.) 18 791, Lawcrsmz(Tnak. Vp.) 7861. Pfeiffer(Chr. Lw) 3358. Kahl(D. Vp.) 4123). ungültig 485.— E» fehlen noch einige Bezirke... �... Sechster KreiS: Unabhängige III 028, Rechts- fozi allsten l0.'>964 Demokraten 31142. Deutlchnatio- nale 19 147. Christliche Volkspartei 1189V. Deutsche Volks- parte! 7709. Zersplittert 1240. Sieben Bezirke stehen n0d'e J a rlottenbura. Bisher ist nur �«Ergebnis auS 66 Stiminbezirken bekannt. Es fehlen noa?«0 Bezirke. Nack dem vorliegenden Neiusiat haben erba ten: Unabhan- aia, 12 706. R c ck t J i o z i a l i st e n 28 302. Rechtsblock "9 971 Demokraten 21 662. Das günstigste Ergebnis für die U.S.P. war im 39 Stimmbezlrk. wo für Zubeil 954. für Ebert 616 Stimmen abgegeben wurden. Dieser Bezirk ist hauptsächlich von Arbeitern bewohnt. Viele Arbeiter- bezirk« fehlen noch. Neukölln: Zubeil(Unabh.) 42 280. Ebert (S.P.D.) 56 979, Ternbura(Demokr.) 16157), Traub (Chr. Vv.) 7 373. Kahl(T. Vp.) 2089. Schönborn(Dnat. Vpi) 3746. ungültig 932.— Es stehen noch 10 Bezirk? aus. Oberschöneweide. Lcrch(Deutsch-Nat. Vp.): 973, Maritzki(D. Vp.): 98. Behrens(Chr. Vp.): 514. Pachnicke(Dem.): 1568, Wisicll(S. P. D.): 5116, Brühl (Unabh.): 5650. Pankow: Brühl(Unabh.) 7368. Wissel!(S.P.D.) 11587. Pachnicke(Demokr.) 7676, Behren?(Chr. Pp.) 2840, Marctzky(D. Bp.) 3 571 Lersti)(Dnat. Vp.) 1037.---- Wittenau- Borsigwalde tNiederbarnim): Brühl(Unabh) 2518. Wissen(S.P.D.) 1953, Pachnicke (Deniokr.) 405, Bchrens(Chr. Bp.) 109. Maretzky(D. Vp.) 242, Lerch(Nnat. Vp.) 65. ungültig 23. A l t- G l i e n i.ck e(Teitow-Beeskow): Znbril(Unabh) 943, Ebert(S.P.D.) 1259. Dernbnrg(Demokr.) 459, Traub(Chr. Vp.) 219, Kahl(D. Vp.) 65. Sckwnborn (Dnat. Vp.) 35. AdlerShof(Teltow-BecSkow): Zubeil(Unabh.) 3111, Ebert(S.P.D.) 2437. Ternbura(Demokr.) 1066, Traub(Chr. Vp.) 186. Kahl(D. Vp.) 499. Scklönborn (Dnat. Vv.) 202. ungültig 34. Friedrichsfelde(Nicderbarnim): Brühl(Unabh.) 2285, Wissel!(S.P.D.) 1500. Lcrch(Dnat. Vp.) 170. Behrens(Chr. Vp.) 307, Marctzky(D. Vp.) 516, Pachnicke (Demokr.) 566. Angermünd«(Niederbarnim): Brühl kNnabh.) 143, Wissel!(S.P.D) 1865. Packnicke(Demokr.) 1531. Mahlow(Kr. Teltow): Zubeil(Unabh.) 10. Ebert (S.P.D.) 348. Dernbnrg(Demokr.) 46, Traub(Chr. Vp.) 148. Kahl(D. Vp.) 11. Sckwnborn(Dnat. Vp.) 7. Diedersdorf(Kr. Teltow): Zubeil(Unabh.) 4, Ebert(S. P. D.) 155, Traub(Chr. Vp.) 79. Kahl (D. Vp.) 23. Teilresullafe ms dem Reich. L e! p, l ff, 20. Januar.(Trahtberickt der„Freiheit".) Unabhauffiffe 195 827. Rechtssozialisten 95 215, Demokraten 146 042, Teutfchnatiouale 46 764, Zentrum 2884 Stimmen. Pfeiffer 2306. 31.01«»hkkrri« Wart»emb«r,-H»beaz»ffern- Ua-bhSa,i,e tZeikin) 3« 413 lv Sitz-)- E 0 z i a I d e m 0 i r a t e 11(Keil) 470 3lS(7 Gitze). Deutsche JriedenSparbei(Knapp) 3S04(0 Zitze). Württemberaifch- tzohenzollernfche ZentrumSpartei(Wrch-ber) 303 060(4 Sitze), Wurttemberaische»ürgeepottei unfc Wlirttem- be epischer Bauern- und Weinaörinerbunb(Kraut) 182 611(zwei Zitze) Deinalraten(Payer)»2 010(4 Sitze). Wahlberechtigt« 1 600 000, abgeseimmr haben IBSlIvö. ÄÄtige Stimmen 1 327 814. uneÄItige Stimmen 3681. Hannover. Bis 2 Uhr nacht» ist au» 676 Bezirken de» 16. Wahl- kreifeS(autzer Hannover- Luiden) folgendes Wahlergebnis eingegangen: Uitabhännige(Mergei) 6S42; Sozialdemokraten (Brey) 61771. Deuijch-Narional(von der Wense) 3082. Deutsche VolkSpartei(Dusche) 686«. Deutsch-Hannoversche und Ehristlich- soziale Pariri(»lper») 88 810, Brounschmeiger LaiideSwohlverband (Hampe) 7166, Demokraten(Richthofen) IX 200. Danzt«. Naabhi»>i>e(Leu) 6800, S 0 z i a l d e m okr a t« n (Gehl) 32 600. Deutsch-Rattonale(Sckultz) 41700, Zentrum (Schummer) 18 300. Demokraten(Weinhauscn) 25600 Stimmen. Sinige Bezirke stehen noch au».., Drrsven-Stadt bis 2 Uhr nacht»: Nn«bh,ln,i,» 7046, M e h r h c i t s i 0 z i a l i st e n..l 2 6 2 1 S. Dculsch-Aational 22 354, Deutsche Volkspartei 32 143, Zentrum 3 660, Dcutsch-Demotraten Lelpzlst-Stadt bi« 3.40 Uhr nacht» mit 161 Wnbwezirken. davon 59 ländliche. 102 städtischc: Un«bh«n,iie 83 227, Mehr. heitSsozialisten 38 666, Deutsch-Nationale 23031, Deutich-Temokraten 68 315, Zentrum 1200. Ter Wahltag verlief vollständig ruhig. kinrich Stnvt und Krei», aichgenommen 26 OrtMvisten: 11«. abhängise 372, MehrheilSlozialisten 4188, Deutsch. Nationale 3281, Zentrum 816, Deutsche VoikSpar'.i 140, Deutsch- Demokraten 5476, Welsen 50. Stadt Wilhelmshaven: Unabhängige 1362, M c h r h er t S I soz i a li st en 16 408, Deutsch-Nalionale 370. Zentrum 16>ß �Deutsche Volkspartei 5235, Deutsch- Demokralen 16 240. Emdeil-Sindt: Unabhängige 1240, M e h r he i t» soz i a» k i kt e n 4876, Deutsch-Nalionale 1531, Zentrum 765, Deutsche VolkSpariei 410, Tieutsch-Temokra�en 3927. Welsen 6. Okdenburg Stadt. llni,b'»'ingige 116, Mehrhett?» sozio listen 5147, Dculsch-Nationale 189, Zentrum 060, Deutsche VoIfSpatlei 3536. Deutsch-Demokraten 7941. München- Stadt. EiSner(Unabhängig) 37 121, Auer (Sozialdemokrat) 61132. Irk(Biwerische VolkZportei. früheres entrum) 85 954. Dr. Ouidde(Dcutkcke BorlSpareei in Bayern oder Deutsche demokratisch« Partei) 65 530. Rlirnberg. Stimmberechtigt tvaren 217 025, abgegebene Stimmen 103 601. Davon entfallen auf die llnabh»',gigea 14S24, M e h rhe i t« svz i al i st e n 90748, Deutsche Volk»» vartei(Dem-ikrilten) 56 454, D'veri'ch: Volkipartei 17 463, Bayrritch« Ritlelnartc! 5Lög, Ungültig 700. Hof. Unabhängige 11131, Mehrh«it» sozial! st«ft 980, Deutsche dcinokra.ische Partei 6433, Bayerische VollSpartei 014,, Mittelpartei 100. Bromberg- Stadt. Sozialdemokraten 8270, Deutsche Volkspartei 242, Deutschnationale Volk»Partei 8001, Deutsche Demokratische Partei 3371, Christliche Volkchxrriei(Zentrum) 1788. Da» Ergebniz von vier Bezirken steht noch au«. Vautzrn- Stadt. Unabhängige 646, Mehrh«it»sozia- listen 8102, Deutschnationale 3016, Deutsche BolkSpartei 3535. Demokratie 6064, Zentrum«62. Sauycn-vand. Unabhängige 326» Mehrheitlsozia- listen 10 27«, Deutschnationale 8647, Deutsche Bolk»part«i 467, Demokratie 0851. Zentrum 2273. Zittan-Stadt. Unathängige 466, Sozialdemokraten 8455, Demokraten 8650, Zentrum 468, Deutsche Volkspartei 1130, Deutschnationale 611. Bremen. 00 Bezirke(30 steheit noch miS). Unabhängige 25 139, Mehrheit»soziali st en 55 867, Christliche VolkSpartei 2250, Deutsche Rechtspartei 265, Deutsche Demo- kraien 41 623, Deutschnationale VolkSpartei 4777, Deutsche VolkSpariei 20. ungüliia, 203. Duisburg.(Vorläufig 114 Bezirke. 21 kleiner« Bezirke stehen noch au»). Sozialdemokratie 32437, Zentrum 26 648, Deutsche VolkSpartei 12 548!. Deutschnationale VolkSpariei 0053, Dcut'cbden-okratilche 7783. Herne. Unabhängige 853, Sozialdemokratie 4 0 426, Deutsche Volkkpartei 2077, Zentrum 4807, Demokratie 1726. Hage» Stadt.(Vorläufig). Unabhängige 0466. Mehr» heitSsozialisten 0810, Zentrum 0838, Demokraten 9343, Deutsche Volkspartei 8012. Jferladn-Stadt.(Vorläufig). NnabhSnglge 825, Mehr« HeitSsozialisten 68 838, Zentrum 3466, Demokralen 2708, Deutsche VolkSpartei 2465. (YSrlih-Stadt: Sozialdemokraten lTaubadek) 27 171, Deutsche Demokraten(Fischbeck) 14 067, De.''ch-nationale Peir- tei(Diarmuth) 5023, Zentrum(Ott«) 21-■>, ungültig 03. Frankfnrt». Oder.(Doilergebni» au« 840 von 1722 Stimm- bezirfen): Unabhängige(Kvhke) 2113, Sozialdemokratie (Wel«) 181581, Demokraten(Bruckboff) 57 207, Deutschnationale (Schultzc-Bromtberg) 58 848, Deutsche Volkspartei(Loser) 9021, Christlichsoziale(Frankenberg) 4688. 35. Wahlkreis(Mecklenburg und Lübeck).(Nachts l'A Ubr.) Sozialdemokraten 175 000, die verbundenen Listen der Deutsch-Nalionalen, Deutschen VolkSpariei und Bauerubund zu- sammcn 61 000, Demokraten 118 000 Stimmen. Es entfallen auf Sozialdemolraten 3, auf Deutsch-Nationale 1, auf Demo- kratcn 2 Sipe. Heidelberg-Stadt. Sozialdemokraten 9675, Deutsch- Nationale 8097. Zentrum 5386, Demokraten 9813 Stimmen. Zw« Bezirke stehen noch auS. Heidelberg'Land. Sozialdemokraten 9681. Deutsch- Nationale 0405, Zentrum 4750, Demokralen 4167 Summen. Zwei Bezirke fehlen. Ofsenbach. Unabhängige 2831. Sozialdemokralen 22 587, Dcutsch-Nationale 1557. Deutsche VolkSpariei 2200, Zentrum 4017, Dcmokralen 6610 Stimme». tdarmswdt. Unabhängige 306. Sozialdemokraten 15 740, Deutsche volk«partei 11 097. Hessische BolkSpnrki x0S4. Zentrum 3410. Den okratcn 12 040 Stimmen. Mannheim. Sozialdemokraten 50 061. Deutsch- Nalioiiale 5185, Zentrum IG 281, Temakratcn 25 009, ungültig 067 Stimmen, UarlSrnbe. Nationale 54Vn Bort«. GreitSwald. Nnabtiiinziq»(ttegUMtr) 33, Sezialdemo- ?I#|eii(ftotilen) 66S7, �eutsch-Raiionoie iMalkewihs 1642, VoikSpartei sDr. SÄititlmann) 2307, Zentrum lPiontek) 281 Stimmen. Remscheid-Stadt. Unabhängige(AyneS) 16801. Sozial- demokraten(Oberweyer) 6634, Deutich-Nat Zonale und Teutsebe Bolkspartei tKcxb) 4612, Zentrum(Gisberts) 3043, De» mokralew lGrkelcny) 10 152 Stimmen. Effen-Stadt. Unabhängige(Zlgne») 18L70. Sozialdemo- kraten(Qbermehers 57 162, TeutsK-Rationale»nt Deutsch« ?olkspartei tKoch) 33 Ml. Zentrum-«Uber«) 79 125, Demokra- ten(Erke.'entz) 17 618. unpüttig 471, abgesebene Stimmen 206 441. Sieben Bezirke neben noch aus. Sannover-Stadt. Unabhängig« iMerges) 1897. Sozial« demokraten(Br«v) 80440, Deutsch Nationale(d. d. Wense) 5303. Teuische Bolkitpartei sDu'che) 28 857. Deulsc�-Hannoversche Polkipartei und Tbristlich-Soziale Volkspartei 42160, Braun- schweiger Landeswohlverein(Hampe) g. Demokraten(Richchofen) 22 263 Stimmen. Detmold. Sozialdemokraten sBreh) 25 813, Deutsch- Nat onal«8 4Y6. Demsch-Nationa!.'>VÄ. Deutsche Bongporte, iRi»�»r>«585. Zentrum tviiioer) 10150. Demokraten (Liepve) 18 667 Stimmen. Üalkol'Stad«. Unabhängig»(Dtsmanni 1194, Sozial- demokraten kGche demannl 5101«, Deutsch-Naitonas« iVcidt) 9480. Deutsche Voltspartei(Stiefcer) 2610, Zentrum(Müller) 4095, Demokraten lLuppe) 28 002 Stimmen. Rordhausen(Stadt und Land). Unabhängige 15 834, Sozialdemokraten 553.3, Deutsch National« 8002, Zentrum 689, Demokraten 10318 Stimmen. Vraunschwrig-Itadt. Unabhängige 26 335, Sozialdemo- traten 16.363, Braunschweiger Lande swcchlverband �Vereinigte Bürgcrl ch« obn« Demokraten) 16 477, Demokraten 16 200 Sdim- men. Elberfeld-Stadt. Unabhängige 7284. Sozialdemokraten .35 039. Dcutsch-Nat'ouale und Deutsche volkgpartri 2212«, gen- trum 12077, Demokraten 9850 Stimmen. Brrmen-Stadt. Unabhängig, 10949, Sozialdemokra- t e n 20302. Deuisch-Rationale 22 986, Zentrum 8310, Demokraten 12669 Stimmen. Erfurt. Unabhängige 26 991, Sozialdemokraten 13382. Deutsch- Ratronale 9994. Zentrum 4188. Demokraten 18 831 Stimmen. Magdebnr» Stadt. Nnadhäng gr 10 637, Sozia ltemo- f raten 108183. D. utsch-Rational« 8010. Deut'chc Volkspartei 7205. Zentrum 3814. Demokraten 42 114 St'mmen. Si»si»«l. Sozialdemokraten 20 005. Deutsch-Rationale 2937. Deutsch« BolkSparte« 406«. Bauernbund 17. Demokraten II 704 Stimmen. Wahlkreta Bade». Soziaide in oktalen 862 948 (3 T it)«). Teullch-Ratlonol« 78 v8«(1 Ziitz), Zentrum 380 844 (5 Sitzes Demokraten 228811 Ml m men(3 Sipe). Lübeck. Sozialdemokraten 40.340, Dentsch-Nationale «811. Deutsche VolkSpirrtei 3S8. Demokraten 21 062 Stimmen. Schwerin-Stad«. Sozialdemokraten 38 291, Deutsch, National« 14 607, D«ulsche voltäpartei 1708, Vauernbund 4845, Demokraten 21647 Si-immen. ver Wahlverlauf im Selch. vrannschweig, 19. Fanuar. Wie die Braunsckweigische Landeszritung meldet, sind die Wahlen in Braunschweig ohne irgendwelch« Störung oerlaufeu. Di« Bevölkerung deleiligt« stc., äußerst i«bhaft an den Wahlen. Halle a. 2., 10. Januar. Di« Wahlen zur Raüonalder- sammtung Verliesen im Stadt- und Landbezirk Hall« vollkommen ruhig und ohne Zwischenfälle. Räch vorläusigcr gesiftelluiig (abends 11 Uhr) hat der unabhängige Sozialdemokrat die meisten Stimmen erhal»«.» Stuttgart, 20. Januar. Die Wahlen find tn Wüitlrmderg, soweit bekannt, ruhig oerlausen. Von bekannten Parlainen- tarier» find u.a. gewädlt: Payer und Haußmann von der deutsch- demokratische» Partei, Erocber, örzoerger und Bolz vom Zen- trum. Keil und Hildenbrandt von der Sozialdemokratie. Vogt vom Bauervbund. Ver MpnchMorl». Ter offiziöse Pericht über die Obduktion der Leiche Äarl Liebknechts rnthält eine bewufiteJrrefüb- r n» g des Publikums.(7? ersucht den Glauben zu erwecken, als ob Liebknecht ans der??trnr erschossen sei. In Wabrbeit hoben die sämtlichen Sachverständigen scststestcllt, das? die «chüssr aus einer Gntsernung von nicht unter 25 cm abgegeben worden sind. ZeufleuMch. »lle dlrienigen. wrlche irgendrinr Mitteilung«der die Um- stände, unter denen der Tod Rosa LurembnrgS und 1k« r l Liebknechts erfelgt ist. oder über den Verbleib der Leiche Res« LnzemburgS mache» können, werden gebeten, sich schleunigst bei dem Nnterzeichneten zu melden. Auch die unbedeutendsten Einzelheiten sind uo» grShtem Wert. Vollständige Diske»tk»n wird zugesichert. Dr. Kurt Rosenfeld Rrchtdauwalt, Spaudauer Brücke la. ' Vrokesle gegen den Wenchelmord. An« Stettin wird«nS berichtet: Ganz spontan legten am Sonnabeud, den 1«. d. M., vor- mittag», die Stettin er Werftarbeiter, wegen der Ermordung der revolutionären Vorkämpfer Karl Liebknecht und Rosa Luzemdnrg die Arbelt nieder. Es beteiligten Nch an dieser Demanstration mehrere taufrnd Personen. Im geschlossenen Zuge zogen dl, Demondrantr« in ihrer Arbeltsktaidun« von de« Werften nach dem Ttadtlunern. Im Zuge wurden Tafeln und rot» Banner«eteaaen mit den Jnschriiten wie:-Es lebe der internationale, villkrrbefrrlrnde, revolutlouär« Sozialismut.- .Wir erhebe« skammenben �irote-'t-fei die schmachvolle Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa L u r e m b n e g.- Zuerst macht» der Zug bei dem mehrheitsfoeialiftifchen Or- ga». dem„BolkSboten". bnlt, um gegen dessen Schreibweise z» protestieren nnd die ssor-dernng ansznfprechen, die Einigkeit der Arbeiter auf revolutionärem Boden zu be- fürworten, wenn eS fein mnb. über die KSvke der sbübrer bin- weg. Bon da auS bewegte sich der Zu« nach dem bürgerlichen Blatt„Oleneral-Anzeiger". Hier wuidr gegen die lügenhafte Verhetzung der bürgerilchrn Presse peotebiert. Dl« vetannt- machung. dast neben Karl Liedknecht und Rosa Lnzrmburg noch an wciiercn vier Revolutionären ein Meuchelmord beaanaen sel, liste gegen die Regierung Ebrrt.Scheldemaua die grästte Empirvng auS. Elberfeld, 19. Januar.(Telunion.) Die Nnabhänaigen und Spartakisten veranstalteten aesiern nachmittag au§ Anlaß de» Tode» Karl Liebknecht» und Rosa Luxemburg» Straßen, kundgebunnen. Durch Flugblätter wurde die Arbeiter- sckast aufgefordert, von 3 Uhr nachmj'tegs ab geschlossen die Ar- beit niederzulegen. An der Kundgebung hatten ungeiäbr 5000 Personen teilgenommen. Eine Gruppe der Denwnstranten sog zum ffieschäftSbaus he».General- Anzeiger", dessen Schrift, leiiung unter Drohung gezwungen wurde, an der Spihe der nächste» Ausgal'« eine Erklärung zu bringen, ho» Inhal!», dafi si« in Zukunft alle Angriffe gegen die Arbeiter- und Soldaten- rät« unterlassen und fich jeder abjalligen Kritik gegen die revssu- tignäre Arbeiterbewegung enthalten werden. Wilhelmsbaven, 10. Januar.(Privattclegramm der»Frei« heit".) In der gestrigen Massende.samlnliing der Mehrheit». s o z i a l l st e n wurde folgende U. S. P.-Re?olution de» Genossen Stöstinger-Verlin einstimmig angenommen!»Tie im Frikdrichzhof in Wilhelnishapen-Rüstringen versammelten 3000 Arbeiter und Arbeiterinnen aller drei sozialistischen Parteien drücken ihre Empörung au» über die schmähliche Ermordung ihrer tapfeken und großen Vorkämpfer Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. Die Versammelten sind überzeugt, datz sowohl Liebknecht und Rosa Luxemburg einem besiialisckwn vor- bedachten Mord zum Opfer gefallen sind, der nicht der Sparfaku»- gruppe allein, sondern der ganzen Revolution gegol» t e n Hai. Die versprochene Untersuchung durch ein OsfizierSgericht(Kriegsgericht) betrachten die Anwesenden geradezu als einen Hohn auf die Revosution. Sie for- dern die Einsehung eines Gcrichti, dag au» 0 Mitgliedern be- stehen soll, und zwar auS je 3 hervorragenden Milgliedcrn der 3 sozialistischen Parteien. Rur ein so z»sa»im«ngejebie» Gericht bieiei die Gewähr, daß nicht nur die Mörder, sondern auch ihre Hintermänner vor das Urteil deS Gerichl» gezogen werden können.- Die Versammlung hatte sich zur Ehrung der Toten von den PlStzen erhoben. Hier IN auf den Kasernen unS' AmtSgebäuden die rote Flagge halbmast gehiht, 21er Rat Wilhelmshaven, gez. Bartels. Siel» 15. Januar. Tie Partei der U. S. P. D. Kiel und de» Spartakusbund von kiel und Umgegend ruten die ge- snmte Arbeiierfchafi von Kiel au« Anlas; de» Tode» von Dr. Liebknecht und Frau Rosa Luxemburg zu einem ein- tägigen Generalstreit für Dienltag, den 21. Januar 1919, auf. Der Prokeststreik fall zugleich gegen die Regierung Eberi-Scheidemann-RoSke gerichtet fein. Hamburg, 19. Januar. Auf da» Verlangen einer Abordnung von Arbeitern sah sich der Chefredakteur de» Hamburger Corrc- spondent zur Abgabe einer Erklär« ng gezwungen, daß er cS bedauer«, wenn tn dem Artikel»die Gerichteten" Redewcn- düngen enthalten seien, durch wekbe die Gefühle großer VevölkerungSkreis« verletzt wurden. Es habe ihm ferngelegen. de?artige®efü[;!: j r!;tj..r> a gois-«sprechen oder zu einer Verschärfung der Gegensätze in der Stimeuung der Be» völkerung beizutragen. Er sei bm4 zuzufichcrn, künftighin den Wünschen der genannten Pevölkerungskreise in dieser Beziehung Rechnung zu tragen. Die Garde-Schützen auf dem Rückzüge. Die Garde-Kavallcrie-Divistan versendet eine Erklärung, in der e» u. a heißt: »Die Mitteilungen in Rr. LS der.Freiheit" über d n Tod Liebknecht» gehen nicht ans die Kommondostellc eker die gerichtlich« Untersuchungsbellc der Division zurück, sonderu auf Angaben deS Nachricstten-OkfizterS on einig? vsr. treter der Press«. Die,'« Angaben find offenbar mißver» ständlick wiedergegeben worden. Die Kommando- stelle der Twiston hat sich in einer von der Mehrzahl der Zeitungen— leider aber nicht von der.Freiheit"— veröfseritlich- ien Erklärung dagegen gewandt, daß vor Abschluß der Unter- suchung unbewiesene Behauptungen in der Oefsentlichkoit der, breitet werden. Dt« Division hat ibrersett» diesen selbstverständ- lichen Rechtsgrundsatz nicht verletzt." Die Mitteilungen, von denen hier gesprochen wird, wurde« nicht mir in Rr. 32 der»Freiheit", sondern m einer großen Reihe von Zeitungen veröffentllcht(in der„TSgl.Rundschau" sogar früher al» tn der.Freiheit"!. Jetzt behaupten die Divi- sionSberren, diese Mitteilungen gingen auf die Angaben der Rachrichrenvfsiziers" zurück, die.ocksenbar mißverständlich wieder. gegeben' worden seien. Also:»Rückzug in vollster Ordnung", unter Opferung deS Nachrichtenofsiziers. ,• Das Gericht der Garde-Kc-vollevie-Schützen-Dwissou erläßt gleichzeitig einen Aufruf, in dem für sachdienliche Mitteilungen über den Mond an Liekcknecht und Luxem- bürg eine Belohnung von 10000 Mark aus- zugesetzt wird. In diesem Aufnrs wird von den Vorgängen der Morvnacht bereit» ein« viel vorsichtiger« Darstellung gogobc'n al« in der preiSgegebvnen Darstellung de»-Räch- richten- OfstzrerS", der den Mord an Liebknecht kurzerhand als »zu Recht bestehend" erklärte. Dennoch wird auch hier noch an der amtlichen BerdunkelungSversion festgehalten. Di« angegebene Be- lnhnung wird au»gsfetzt für all« Personen, welche sachdienlich» Mitleilungen 1. lieber den Vorgang M dem angeblichen Nurlä ver such de» Tr. Liebknecht, 2. Zur Ermittlung deH Täter, welche Frau Dr. Rosa Luxemiburg mißhandelt und ver» schleppt haben. 3. Für die Aussindung der Frau Dr. LuxentbuxE., oder ihrer Leiche an da» Gericht der Garde.Kavallerie.SchützBY»- Division mackwn können. Wir möchten empfehlen, all? sachdienlichen Mitteilungen im Falw Liebknecht-Luxemburg nicht«« ein militärisches Sondergericht, fondern an«ine Untersuchungskommission zu machen, in der alle Garantien der Objektipilät und de» Recht» gegeben sind. Die» kann nur die von un» gefordert« Sonder. kommission sein, bestehend au» VvrirauenSIeuten de? Proletariat« sein, die mit außersichentlichen Bvllm-ichlen ausgerüstet sein muß. Jlvgenatmle ZeuUn". Tie..Deutsche Daaeszeitnnc." regt sich fnrchtdar hgrssbei aus. daß wir weiteres belastende? Material über den Meuchel- mavvz ewi den Genossen Liebknecht und Lnxembnra vcröffcnt. lichen. ohne die Namen der Zeugen zu nennen. Da? könnte dem Rcventlow-Blatt«. das den Mord rechtfertigte nnd als einen Akt»gerechter Empörung" des Volkes bezeichnete, genehmer Erinnerung grbliehen. Bei keinem Sircitpunft. der ln den letzten 20 Jahren in der Partoi zur Debatte stand, fehlte sie auf dem Plan. Immer schärfer wurden ihre Waffen, immer hieb- und stichfester wurde sie selbst. Sie schonte ihre ältestsn besten Freu nie nicht, im Gegenteil. Leider handelte sie in solchen Fällen wie der von ihr bewundert« Lenin, der einst wegen Bcrieum- düng seiner Parteigenossen vor ein Parteigericht gestellt, erklärte: »Einen politischen Gegner, besonder? wenn er unserem eigenen (soziakistischen) Lager angeh-irt. soll man mit vergifteten Waffen bekämpfen, indem man den schlimmsten Verdacht gegen ihn zn erwecken sucht." Reben dieser nur kritischen DetZiigung. die sie auch in zahl- reichen geistvollen Artikeln ausübte, entsaltete sie noch eine große positive Tätigkeit al» theoretische Schriftstellerin, als Rednrrin. Agitatorin und Redakteurin verschiedener Parteiorgane, so in Dresden, Leipzig. Berlin. Doch hat sie diese letztere Art der Arbeit nie lange zu fesseln vermocht, sei es, daß ihr Berhälini» zu den RedaktlonSkollcgen meist rasch ein nnhalibare? wurde. sei e», daß ibx jeder Beengung abholde? Wesen die Regelmäßia. kcit und Eintönigkeit nicht ertrug, die jeder redaktionelle Be- trieb, mit Raturnotwendigkeit mit sich bringt. Ihr behagie von jeher mehr ha» frei« Schaffen, die Ungcbundei.keil t» teder gl». Ziehung. Ein Gebiet aber gab cZ. wo sie sich willig sedcm Zwang fügte und wo sie. die meist Nupünktiche plötzlich muftcrhast pünktlich wurde, da» war da? Gebiet ihrer Lehrtätigkeit. Hatte sie al» Rcdnerin, al? Schriftstellerin schon Mcistethaktes geleistet, so übertraf sie al» Lehrerin stch selbst. Sie war die geborene Pädagogin. Sie war eS mit Leib und Sei Die Hunderte von Parteischülern, die zu ihren Füßen ge'cssen und ihren� Reden gelauscht haben, haben ihren Ruhm in dj««nt- legensten Winkel Teutschland» gelragen. Wer si« einmal gesehen und gebärt, wie sie mit gkfihcnben Wangen nnd mit leuchtenden Blicken,«füllt von heiliger SP»- geisterung und verschönt durch st«, die Lebreu verkündete, zu denen sich ih« ganze» Wesen bekannte, wl, si« die Warte ihrer großen Meister mir unvergleichlichem Scharfsinn kommentierte»nd dem Verständnis ihrer Hörer nabcbrachlr, wie sie mit seherischem Auge iind�bcinah« dichterischem Schwung die atemlos aufhorchen- den Gcnoss?» u»d Schüler in das Land der Berkelßung, in die sozialistische Gesellschaftsordnung einführt«, be« wird diesen L!n- druck nie vergesse«. Tausend« und Abertausende, die hiuaeri�es Nosa Luxemburg. Ueber Uncndlichkeiken, Silvester, reich ich dir die Hemd. Ueoer fernen Dämmerweiten ön der Sonne tiefstem Brnno Feuergeist, Der dich beseelte, Der die Adlerflugel gab. Unter vielen Äuserwählte. Armer Menschheil Licht und Stab Deine schwache Form zerbrach Wilder Unverstand der Mens,« ilnd du starbest. ihr zur Schmach �. Doch in Finsternis und Enne if fsed dein Ab-zlanz Lcuckiten iraaen Ind in den gequälten Herzen I>ein« starke Seele schlagen. Bruno Schönlank. ?a!a£KE?itii)iirg zum GedSchtuis. von Luise KautSky. Rasa Luxemburg ist ioi! Wir. die wir un» mit Stolz ih« Freunde nannte» und sie verstand e» wie wenige. Freundschakt zu holten—, wir vermögen«s noch nicht zu sassrn, daß diese» kluge Hirn zu arbeiten, diese? warme Herz zu schlagen aufgehört baden soll. Wir greisen uns an den Kopf und fragen un» entsetzt. wl« ist es möglich, daß j« 80. Jahrhundert Taten von solcher Roheit geschehen tönn«n, wie e»»te bcslialischc Hin'MIachtung tiefet Jrtnt ist, deren finzWr Gedanke fett si? benten konnte und da« geschah bei ihr früher als bot dem Durchschnitt der Menschen-» die Hebung der Lage der Leidenden, der Hntc*» drllckicn, der Geknechteten, der(Seächicten war. Bittere Ironie der Weltgeschichte! Wieder einmal hat sich der alte Satz bewahrheitet, daß die Menschheit gerade ihren ?/ u mit-krassem Undank lohnt. Schon mit fiutni 18 Jahren mußte Rosa Luxemburg««S Oter Heimat flüchte«, weit sie sich«tt aonzer Keel« sener unterirdischen Bewegung angeschlossen hatte, der im zaristischen Rußland die besten Geister angebhiten. die sich die Befreiimg ihrcS Volke» von den Schrecken des Zarismus zum Ziel gesetzt - hatte. Arm und mittcloS kam sie, die den Jahren nach noch ein Kind, den Erfahrungen und dem Wissen nach schon ein gereister Mensch war. nach der Schweiz, um dort im Verein mit zahlreichen Schicksalsgenossen sich das geistige Rüstzeug zu schmieden, mit dem sie dann den Kamps um die Rechte de? Proletariats Jahrzehnte hindurch mit nie er'ahinendem Mut. mit unvergleichlicher Tapfer- keit gesührt hat. Schon in Ihrem Ghmnasiasien-Ziikel war sie der scharssinuigste Kopf gewesen. Mit neidlosem Stolz sprachen ihre männlichen Kollegen von ihr. Galt e» ein schwierige» Problem zu tosen, so hieß eS regelmäßig: Rosa wird e» schon machen; handelte e» sich um entwicklimgSgeschicbtliche. um hisiori- scke. um ökonomische Kragen: Rosa wird es schon kennen. Tiefen Ansangen entsprach ihre westere wissenschasilich« Lemuvihn. In wenigen Jabren erlangt« si« den zweifachen Doktorgrad, den furist"'chtn und den Philosoph schen, und genoß da» höchste An- sehen bei ihren Etudiengenossen und bei ihren akademischen Lehrern. Dieser verhältnismäßig enge Kreis d-r Bewunderer ihre» Wissen» und Können» sollte sich, jedoch bald erweitern. Der i n> ternationaleKongreßin Zürich 1893 machte Ihren Namen mit einem Schlag berühmt in der Sozialistischen Jniernadionale. Man mußre dos Winz g« Persönchen auf einen Tisch stell?«, damit ii von den Kongrcßmitgt'edern überhaupt gehört und gesehen werden konnte; doch war kaum vincr unter ihnen, dem nicht so- fort klar wurde, daß in diesem kleinen, unscheinbaren Körperchen ein Riesengeist stecke.» Schon damaiZ waten all? jene Verzüge in Rosa Luxemburg voll entwickelt, d e ihre Stärk« und Uebcrltgcnhcit bildeten: ihr? Schlagiertigkeii,'hrc geistreiche Dialektik, die! rt� ihrer rücksichta- «nd schonungSiotc« Kritik. Iß, Lau? der Jahre, in steter Ughung bat sie dann d'cie ihr von der Natur kv überrchch verliehenen Gaben durch zähen K'etst, durch unormüditche» Studium bi» zur Vollkommeiche t enttvtckclt. Seit sie durch Heirat Deutsche geworden, fehlte si» al? deutsche Delegierte auk keinem der internationalen Kongresse, aus keinem unserer deutschen Parteitage. Dw schneidigen Attacken, d!« sie gegen das Philister» und Danaitkentutii ritt, das st» in der bttreaitkrati'ch gcnwtdeiien deittchen Patchal uuerträgllch breit zu machen begonnen hatte, und ,ede>n der damaligen Kotigreh» teilvchvutr ic nach seiner Richtuuo in wohltuender oder unan- ItoofjT vasscn, wenn wir die Namen unserer Gewährsmänner vnd �euacn vreisgcben würden, damit dem Terror der OfsizierSkamarilla neue Opfer«p.wfiihrt werden.- Wir sind jederzeit bereit, die Namen unserer Zeugen zu nennen. Ader Vorher muß die jetzt herrschende Säbeldiktatur de» feltigt und vollste Garantie des Ncchtji und der vepsänlichcn Vnnntastbarkeit gcsckjasfen werden. V?greisllches Verschwelge«. In einer Briefkastennotiz de».«orwärt»- steht zu lesen: »Ten Einsendern don Resolutionen zur Liehknechi-Luxein- »urg-Trasöd-e tiefen Tank. Ter Abdruck ist un» aus mehrfach erwähnten technischen Ärihiden leider II n m Sa I ich.« Wir haben für diese technischen Gründe volles verstÄndniS. ES würde dein.BorwärtS« ichiecht anstehen, nach der wachen» kansen verwerflichen Hexe, die er gegen Viebknecht und Luxem- durg gel rieben hat, jetzt auf einmak Beileidskundgebungen zu ihrem Tode zu bringen. Sein böses Gewissen verbietet ibm daS. Er gab keinen Raum für Kundgebungen, dir dem Herzen»» bedstrsni» der vroletarischen Massen entspringen. Ter Weift der katcn wird ihm ewig sremd bleiben. Sie zriedeasiosieresi. ErLfsituu�srede Poincat.es. Tlemeneeau Vorsitzender. Paris tg. Januar.(Reuter.) Tie Friedenskonferenz trat gestern nachmittag 3 Uhr zusammen. Präsident Poincarö eröffnet« st« nnd erklärte, dah von den vertretenen Mächten kein« für den Ausbruch de» Weltkriege? verantwortlich sei. Besondere Unter- suchungen üb-r die berell« durch die Ber»si«ntlickung«n au? den Kaiserlichen Archiven bekanntgewordenen Urseber erübrigten sich. ES sei heute klar erwiesen, datz der Angreifer dl« Borherrschast in Kuropa und anschliessend daran die Weltherrschaft erstrebt habe. PyIncarS sagte: Mögen stch diejenigen, dl« durch da« Schwert gugrunde gegangen find, nachdem fie eine Herrschaft durch da» Schwert erstrebt haben, selbst anklagen Ueher hie ganze Erde hin ertöne da» Klirren von ab» g e st r e i s i e n Ketten. Gefesselte Nationalitäten riefen un» au» de» Tiefe hundertjährigen Kerker» um Hilf«. Mehr noch, sie befreiten stch. um nn» zu Hilfe zu kommen, Polen sandte unS Truppen. T s«b e ch o sl ow a k e n eroberten stch in Sibirien, Frankreich und Italien da« Recht auf Unabhängigkeit. So toiirdc der Lsrieg in des Worte» vollster Bedeutung»u einem Kreuzzug der Menschheit f'ür da» Recht. Wenn eiiva» un» zum Teil für die Verlufte, die wir erlitten, trösten kann, so ist e» der Gedanke, datz unser Sieg auch ein S I e g de» Rechte» ist. Sie werden also nur nach Gerechtigkeit streben. Diese erfordert zunächst Zurücker stattungen und W i« d e r g u t» m a ch u n g e n im Interesse der Völker und Personen, dt« de- raubt oder mißhandelt worden sind. Die Gerechtigkeit ver» folgt da» doppelte Ziel, jedem da» ihm Zukommende wiederzu» geben und nicht eine Erneuerung de» Verbrechen» durch Straflosigkeit zu ermutigen, stogi scherweis« fordert sie vor allem Bürgschaften für die Nationen, die In der Vergangenheit am meisten einem Angriff ausgesetzt waren und tS künstig sein könnten. Gleichzeitig werden die hier Anwesenden gemäss dem J«. der Punkte, tzle die alliierten Grossmächte angenommen haben. »inen aklgemetnen Bund der Völker aufrichten, der die höchste Bürgschaft gegen neue Anschläge auf da» Völkerrecht sein »oird. Diese internationale Vereinigung wird gegen niemand ge» Lichtet sein und sich niemandem verschlicssen. Da sie aber durch Rationen organisiert wird, die sich opfer'en, um da» Recht zu ver» teldlgen. so wird sie von diesen ihre Grundgesetze erhalten und die Bedingungen aufstellen, denen sich ihre gegenwärtigen oder künftigen Mitglieder unterwerfen werden. Sie wird vor allem danach trachten, dem don ihr geschaffenen Frieden Achtung zu ver. fchaifen. Es sind auf den Tag genuu»« Jahre felt dem 18. Januar 1871 verflossen, seitdem da» Deutsche Kaiserreich von dem eingedrungenen Heere im Schlosse zu Versallle» proklamiert wurde. Durch den Raub zweier französischer Provinzeck�forderte e? seine erste Anerkennung. Der so In seinen Wurzeln verderbte Staat enthielt zugleich durch die Schuld seiner Gründer den Keim de» TodeS. Au» Ungerechtü'�lelj heraus geboren, endete er in der Schmach. Die Staaten sind hier versammelt, um da» von ihm angerichtete Unheil zu bereitigen und dessen Wieder» kehr zu Verbindern. Sie halten in ihren Händen da» Schicksal der Welt. Ich überlasse Sie. meine Herren, Ihren gewichtigen Beraiungen und erkläre die Konferenz von Pari» für eröffnet. an ihren Lippen hingen, hat sie so mit der Idee des Soziclismui »ertraut gemacht, sie hat ihnen sein« Lehren verkündet, sein Wesen erschlossen, fle hat ihnen Bekenner, und Opfermut elngeflösst und den Willen zur Tat. Der Krieg setzte ihrer Lehrtätigkeit ein jäheS Ende. Da« Werk der«ustlärung war tn seinen Anfängen stecken gebsieben. Die sozialistische Wahrheit ging unter in dem chauvmistischen Rausch. Für Rosa Luxemduvg bedeutete diese» Versagen der Sozialdemokratie noch hundertmal mehr al» sür uns aste: eS kam für sie dem Scheitern ihrer SebenSausttade gllelch. .Am 4. August habe ich mir da» Leben nehmen wollen,' sagte sie mir später,»und nur meine Freunde haben mich daran ge» hindert." Und wer st« kamite, für den Ivar da» keine blosse Phrase. In der Aufsehen erregenden JuniuS-Broschürc hat sie bann ihrem Schmerz, ihrem Groll, ihrer Erbitterung Luft ge- macht- Meisterhaft hat sie dort auf die Triebkräfte hingewiesen. dt« am Weite waren, um das Weltnmasssck herbeizuführen. Rosq Luxemburgs weitere» Geschftk hat stch» wie da» beim Seben eine» voltttribunen selbstverslän»iich. vor den Augen alles Welt abgespielt, Beruseaere mögen ihre Biogvapbi«. ihre wissenschaftliche Würdiguvg schreiben. Diese Zeilen sollten nur ein Esinnerungsblot't j«>n, auf dem eigentlich nur solche Tatsachen zu verzeichnen gewesen wären, die der Oessentlichkeil kiiher verborgen geblieben und nur dem engen Fveunde»?rei» bekannt geworden find. Wenn ich entgegen meiner ursprüng» licheii Absicht, nur ein paar kurze Worte zu sagen, mich von dem Gegenstand binrstssen liess und ausführlicher wurde, a!» ich viel- leicht wollte nnd sollte, so bitte ich die Lesrr nnh Genossen um Ver- zeihung. Ich wollte ursprünglich«Inem weiteren Kreise nur von jenen Zügen Rosa Luxemburg» sprechen, die sie ihren Arrunden besonder» lieb und teuer machten, von ihrer kindiichen Dankbarkeit für jede kleinste»vimerksemkeit, pon ihrer grossen Liehe zur Aun'r. dt« sich o't rlchrend Süsser�,— die kleinste Feldblume vermochte sie zu entzücken, da»»inzlgste inset: ihr den, Stöfs zu im«nsi!>er Vesbachtung zu gohen; von issrer grohen Liebe zur Kunst Musik und Gesang Hessen sie'auf Stunden sogar ihre politischen Sorgen vergessen! von ihrer AvhZnglichkit, ihrem Zqrigefühl gegenüber ihren per» tSnlichen Freunden, deren ftumm« und deren Freuden siz mit,> empfand, al» wären e« ihr« eigenen, tu» deren Ktageu st»«et»> liR aifciu» Chi. für deren Leiter, jit Art»(in BfftBt» Her, Aattg, 1 Nunmschr schlug Wüsvn die Wahl Tlemeneeau» al» ständigen Präsidenten der Konferenz vor. Tlemeneeau wurSe einstimmig gewählt. Er nahm dv Wahl mit Dank an und bat um schnelle Erledigung de? ArwdenSpro. gramm». Die Vergeltung müsse so gross sein, wie der an» gerichtete Schaden, damit die Völker frei von der Furcht vor einem plötzlich austauchenden Feinde sich der Arbeit widmen könnten. Alle» müsse dem Gedanken einer immer engeren Ver« btndung unter den Völkern, einer.Gesellschaft der Rationen', welche an diesem Kriege teilgenommen haben, untergeordnet werden. Die erste eingeschr.ebene Frage se, dir verantwortlich» keit der Kriegsurheber, die zweite die Bestrafung der Im Kriege begangenen Verbrechen, die dritte die i n t e r» nationale Gesetzgebung. Alle Mächte werden einge» laden, ihre Delegierten zur Behandlung dieser drei Fragen zu bestimmen. Man müsse zuerst die Fragr der Verantwortlichkeit der Kriegsurheber behandeln. Jede Delegation müsse sich dem Studium dieser Frage widmen, die den Gegenstand einer Denk. s ch r'i f t don Lmmande, dem Doven der RechtSsakuItät in Paris. und La Pradelle. Professor de, Völkerrecht, an der RechtSsakuItät in Pari», bilde und den Titel trage: Prüfung der verantwort» lichkeit deö Kaiser» Wilhelm Soldaten gegen Noste. Der Neuruppmer Soldatcnrat war nickt wenig ü'bcrrasckt. al» er vor einigen Tagen von RoSke dl? telegraphische Ansfor» -erung erhielt. 80 Gewehre mit dazu gchörige'r Munition sofort oer Auw m-ch Orwiicnbur- zu W+'f,«m die r'gierungs- t r su en Bürger gegen angeblich zu befürchtende.sparta- tistische" Angriffe zu belvaffuen. Mwn wollte näm-lich tn Ovanteir- '>urg erfahren hoben, dass Spar>aluS dt« dortigen Wahlen zur Rstionalversammluno mit GewaU wolle av, datcnrat In Reuruppin, der anfänglich sogar die Echtheit de« kclegranims in Zweifel zog—«» stellte sich jedoch heraus, dah es echt war— wollte wicht die Verantwortung übernehmen, dass mit den Schirgwefsen schliesslich Unheil angerichtet wurde Nied w e t- erte sich deshalb, der Aufforderung NoSkeS Folge zu leisten Wenn doch all« Soldatenräte so vernünftig bandeln wollten! Ei» Schrill zur Sozlallsleruug de« Vergdaues. Me ReichSresieninst erläßt folgende Verordnung vom lf Januar, betreffend 5cn Bergbau: 1. Bis zur gissetzlichen Regelung einer umfassenden Veein» flussung des gesamten KoblenbergbaiieS durck daZ Relckt und bi# zur Festlegung der Beteiligung der BolkSgesamtheit an seinen Erträgen— Iozialisierung— werden sofort fflt die einzelnen Bergda»igebiete Neichsbevoll- m ä ch t i y t e ernannt. Die Ernennung erfolgt durch die NciclPregierung im Einvernehmen mit dem ziiständigvu Bundesstaat und unbeschadet dessen sonstiger RussichtSbefug» niste. Unter den Nelchvlwvostmächtlgtcn muss sich je ein Vertreter der Unternehmer und der Arbeiter befinden, die von der ReichSregserung auf Vorschlag der Arbeitsgemein- schüft der deutschen Arbeitgeber und Arbeitnehmerverbändc (ReichSeutzeiger vom 18. 11. 1Y18 Nr. L73) ernannt werden. Aufgabe dieser Bevollmächtigten ist e». alle Wirt- schaftlichen Vorgänge auf dem Gebiet der Kobienfördening, deö Absähet und der Verwertung der Kohlen fortdauernd, auch hinsichtlich der VreiLbemessung, zu liberwachen. 2. Hn allen Betrieben, in denen auf Grund der Berg- gcsetze ständig« ArbeiteranSschilsse bestehen, find, vorbehält- lich deS Z 12 der Verordnung vom 23. 12. 1Lt8 sReich«. gesetzblatt®. 1456 ff.) unverziigfich solche AnSschilste (Zechen» oder Bergwerksrat) aus der Mitte der Arbeiter deS Betriebs in unmittelbarer und geheimer Wahl nach den Grundsähen der Verhältniswahl und nach näherer Maßgabe der Vorschrift«: der Verordnung vom 23. 12. 11)18 zu wählen.— Eine Wahl von ArbeiterauSschnssmitglseder» durch) Ticherheitsmänner findet nicht mehr statt, die ein- schlägigen landeSgcsetzlichen Bestimmungen treten ausser Kraft. Die landesgesesslichen Bestimmungen über die Wahlen und Befugnisse oer SicherhcitSmänner bleiben in Geltung. Sie gab mit vollen Händen von der reichbesetzten Tafel ihre» Geiste» und kargt« nicht mit ihren Schätzen. Kam man zu ihr al» Mensch zum Renschen, so ging man immer reich beschenkt von bannen mit einem Gefühl innerer Wärme, denn sie verstand es wie keine zweite, den göttlichen Funken anzufachen, der in der Menschenseele schlummert, sie der» stand e». den Schüchternen Mut und den Schwachen Kraft zu geben. Jede» Gespräch mit ihr war ein Äcnuss, den« nicht nur grosse» Wissen auf vielen Gebieten, sondern auch Witz und Humor standen ihr zur Verfügung; jeder Brief von ihr war ein Fest. Au» russischen Kerkern und au» deutschen Ge» fängnissen schrieb sie mii ungebrochener Kraft ihre fein- sinnigen Episteln, die oft denen, die sich der sogenannten Frei« heit erfreuten. Mut und Zuversicht einflössten; sprach doch au» ihnen eine Philosophie- die für die kleinlichen Schmerzen der steinen Welt da drauhen außerhalb ihrer Kerkermauern nur«in gutmütig verächtliche» Lächeln hatte. Ausser mit aktueller Politik und Theorie beschäftigte sie sich auch noch intensiv mit dem Studium der schönen Literatur. In den nächsten Tagen wird eine Selbstbiographie Ihre» Liebling». dichter» Korolenko erscheinen, die sie während ihrer letzten langen Haft au» dem Russischen in» Deutsche übersehte und der sie eine Einleitung vorausschickt, dl« mit zu den feisten Essay» gehört, die über da» russische Literatentum je geschriebim wurden. Der Plan zu dieser Arbeit hat sie lange beschäftigt. Al» ich Rosa Luxemburg vor nun bald einem I«hr im Breslauer Gefängnis besuchte, sprach sie mir viel davon und hätten ihre armen Nerven durch die unmenschlich lange Einzelhaft nicht so schwer gelitten. so wäre wohl«in««och weit umfangreichere Arbeit darau» geworden. Ich Hab« Rosa seft jener Zeil nicht»ehr gesehen. G«. schrieben haben wft nn« noch du» in de» Hftober hinew.«l» ich sie im März iLlk sprach, stand sie dem Bolschewismus noch s e h r k r! t i s ch gegrnÄer, äusserte sie sich über Trotzki skepftsch, über Radek fn den Tönen schärssier verächtlichster Ablehnung. Roch tn späteren Briefen schrieb sie mir.die unerhörten Ge» waltakte und Grausamkeiten der Boifchewiki lassen mich nicht schlafen'— Um so«rftaunter war ich. al» sie nach Ihrer Eilt» 1 kossung au» der Hast sich zu'ein bvlschewisttlchen Methoden nicht i nur bekannte, sondern st« auch leider zu praktizieren begann. > S» wird mir immer ein«älsel bleiben wieso dies», klare Geist stich tzrn» h»» hzis-si'Hsi't*»» ftsr>-«J—»— Uedsr«ine vertrelung der Arveiter» und Anaestelltpd Ausschüsse zusammengehöriger Vergwerksgcbiete wird eine Verordnung im Sinne des nicht z»r Erledigung gelangten Arbeitskamniergesetzes(Ncichstagsdrucksallzen 12. Legi»- laturperiode Nr. 1496) ergehen. Gemäss der Verordnung vom 18. 1. 1919� betreffend den Bergbau, werden zu Bevollmächtigten für daS rheinisch» westfälische Kohlcngebiet ernannt: 1. Geheimer Beramt N o e h r i g im Handelsministerium: 2. Generaldirektne V o e g l e r in Dortmund; 2. GewerkichastSbeamt» Otto H v«. Sie Z«tet«akionale kill zusammen. Sern, IS. Jan»«. Vom OrgantsationStomite« de» internationalen Sozialistenb»» grefle» Bern wird imtgewüt: Da» Qrganisationttomiwe hat b»- re-i!» A»lunftanzrigen rwn mehreren Delegationen erhalten. Dfe Engländer werden vorerst in Paris oieie Besprechung mft Im» Franzosen halben, um die Teilnahme der Belgier an der Kau- ferenz am Sf7. Januar in Bern zu erreichen, und werden erst am nächsten Sonnabend in V?rn eintreffen. Die englische Delegation wurde endgültig wie folgt zusammengrsetzt: 1. Henderson lÄrbei» terpartel. Medullär beiter), 2. Thonin(EissnbiHner), 2. Eramtz (Eifentbahner),<. Stuart, Bönning sPostang? stellte), ö. Shirb!» sArbetterunson), ll. Mac Kurth(Grubenarbeiter). 7.® renall 1t). Miss Bcnfietd(Arbesteriiuien). Di« französische Delegarion wird tnStx sondere umfassen: den frühere» MainitionSnitnister Thoina» und die Deputierten Nsnaude� Lon» guct. Cachin, M.strai, Bouderon und Frdssard(Parteisekretär). Die seiziasdemoknotische Partei Deutsch'Sestecrcich» bestimmt« drei Delegierte. ES wurden indes mir zwei Ramren ütbernrfttelt, die» ,enigen von Seth und Ellenborgen. ES ist nicht sicher, ob de« Minister deö Aensscren, Bauer, nach Bern kommen kann, da vielleicht sein« Anwesenheit in Pari» nötig ist. Die tsckechifche Sozi aide m akratische Partei hat für jode der drei Richtungen einen Vertreter abgeordnet: Die TOwcvcfeneten Bechyne, Rem«« und Schw.eral. Tie argentlnischen Delegierten werden morgen in Europa eintreffen, und zwar der Äögeordnete de Tomas» und der Parteiführer D*. Just». vas Freikorps Hülsen. Dos Al�eikorpz Hülsen veröffentlicht in b«n Geltung« folgenden Aufruf: Kameroben, Mltbllrzerl Stützet da» Reicht Helft der Regierung gegen Umstur, i« Inner», gegen Aeinb, »e» aussen! Schützt die Ratlonalversammlungk Wollt Ihr daS gleiche, wollt Ihr Ruhe, Ordnung, so tretet et» tn unser Freikorps Wir sind«ine wohldisziplinierte Truppe! Besonders gebraucht imden: Büchsen macker, Eisenbahner, M.-B.-Schützen, Richtkanoniere, Sanitätspersonal, Motorenschlosser. Bedingungen: Mobile» Gehalt, v Mark TogeSzulag«, frei« Verpflegung, Unterbringung und Ausrüstung. Uebsr die Organisation deS Freikorps Hülfen«rfZssrt die„S. �.-Korrespondenz' folgende Angaben: ES soll im ganzen SDetachement» umfassen, deren jede» etwa dem früheren DivisionSveichcmde ähnelt. Zwei solche De loche menl» sind fertig formiert, da» dritte ist in Bildung begriffen. DaS KorpS setzt sich au» Truppen aller Waffengattung«» z»» stimmen.©eine Angehörigen unterwerfen sich der DiszipkinarstrafordnungunddemMilitärstraf» gesetzbuch. SolbatenrSte gibt e» nicht, sondern sogenannte „BertrauenSräte', welch« bei Bergehen mitberaten. Jeder Ang». hörige de» Korps verpflichtet stch zum Gehorsam und zur Ehr««» bezengung seinen vorgesetzten gegenüber und unterwirft sich de» KrtegSgesetzen. Hauptsache ist demnach Befeitiaung der Soldat e n r ä t e und Wiederherstellung der alten Kommandogewalt. Taraus läuft im Grunde die ganze Freiwilligcnwerbung. hinaus. und verblenden lassen können, wie«« möglich war, dah Rosa die verunglückten, russischen Experiment« in Deutschland wieder» holen wollt«. Von jeher war e» ein Streitpunkt zwischen un» gewesen. dass sie russische Erfahrungen und Methoden schablonenmässig auf i Deutschland übertiagen wollte. Doch Will ich mich dazu de» weiteren nicht auslassen, da hierüber in diesem Blatt schon gm handelt wurde. Auch ist e» nicht der Zweck dieser Zeiten, da» Trennende hervorzuheben, sondern im Gegenteil da» zu be» tonen, wa» nickt nur un» Beide durch zwei Jahrzehnt« auf» innigste verband, sondern was ihr auch in den Köpfen und in den Herzen de» Proietariat» für immer eine bleibende Stätte sichern wird. Als eine, die ihr sehr nahe stand und sich ihrer zärtlichsten Liebe und Freundschaft erfreuen durfte» glaubt« Ich mich beruf«,, im Ramen ihrer vielen Person, lichen Freunde, hier dem unsagbaren Schmerz Ausdruck zu geben, den UN» der Verlust dieser im wahren Sinne de« Worte« unersetzlichen Persönlichkeit verursacht. Al» die Nachricht von ihrem grauenhaften Ende un» erreichte. da fiel nn» unwilltürlich da» Shakespearesche Wort«in: welck ein edler Geist ward hier zerstört.' Und zerstört ans eine Art Unb Weise, die un» da» Blut in den Adern erstarren läßt und un» aus lange hinaus schlaflose Rächte bereitet. Aber«ingedenk des Beispiel», daS un» Rosa Luxemburg gegeben, wollen wir nicht, weinen und wehklagen, nein, die Fäuste geballt und dir Zähne zusammengebissen, UN» sagen: wir zahlen» ihnen heim I Wie Dr. Rola Luxemburg gestrebt und gekämpft, gestritten and gelitten hat. so wollen auch wir tn ihrem Sinne weiter» kämpten und loeitersl reiten. Auch unser Tag kommt noch! Wir werden die feindlichen Gewalten niederzwinge«, tvi, müssen, wir werden siegen, denn mögen sie auch die Leiber per- nichtrn,.si« thten den Geist nicht, ihr Brüder' Kunstkalender. Koch Maz LteberMann» berühmtem Semülb, Jtzat' f( t dt« t 1 n n e n* in der Hamdur ier Ku> sthalle b,t letzt Im Stn»t» ouf!r»ge der Kupstrltech,- ss. S. B-t-ner, der durch sein» Stich» noch Menzelschen lSemi lden de�anni ist, einen«cotzeu«tüj »»'chiikien. Aus tzer uiu-eüluhsten Platt» hat tb o r u e r«in BÄnI« Lledtlmann» radiert, ta» m» fctn h»ik»n Jtünftltia HnnlXTrllw* Aus der Aera Cbert-Scheidemann. In welcher Weise feie augenblicklich grassierende Gespenster- se�herei und Spartakistenfurcht ihre tollsten Blüten treibt, beweist «vohl am vesten folgnder Vorsall: Hause Gitschiner Straße I war ein Dachdecker beschäftigt, zufällig ein Soldat in Uniform. Natürlich wußten überängstliche Gemüter und übereifrige Denunzianten nichts Besseres zu tun, als sofort nach dem„Vorwä'.ts"-Gebäude zu melden,»Sparta- ffsten" brächte» ein„Maschinengewehr"(zic!) in Stellung! Sosort erschien eine Abteilung Weiße Garde und forderte vom Haus- Verwalter dessen sofortige Entfernung vom Dach, da sonst nicht garantiert werden könne, daß auf ihn geschossen würde, denn jetzt müßten die Dächer frei bleiben und dürften nicht besetzt werden. Die darauf vorgenomene Durchsuchung der Böden ergab natürlich alt Nesultat— nichtZl Aber damit war'S noch nicht genug? Die schäbigen Denun- zlantenseclen hatten nämlich auch die völlig beweislose, vor allem aber, wie Verfasser dieses selbst beweisen kann, völlig unwahre Behauptung aufgestellt, aus dem Hause Nr. 6 sei geschossen worden. Sofort ging'S dahin! Nun wohnen in unserem?>aiiss zwei Sicher- heitSmannschaften, die man..spartakistischer" Gesinnung verdächtigte. Man beschlagnahmte bei dem einen sein Dienstaewebr und eine völlig unbrauchbare französische Flinte ohne Schloß, ein Kriegsandenken, worauf man ihn wegen„unerlaubten Waffen- tragenS" verbaktcte. Gleich darauf auch den andern, der gerade den ersteren besucht batte, als er sich von dort in seine Wohnung begeben wollte. Nun begab man sich auch zu dessen Wohnung, aber, dat ist das Bezeichnendste bei der Sache, obwobl man diesen doch verhaftet hatte, ließ man sie sich nicht von ihm öffnen, sondern drang mittels Dietrich ein und durchstöberte die ganze Wohnung! Wer ermächtigt dl« Truppen zu diesem völlig ungesetzlichen Vor- gehen? Soviel dem Schreiber dieser Feilen bekannt, durfte selbst zn de! verflossenen Wilhelm Feiten sogar während de? Belage- rungSznstandeS die Kriminalpolizei nur dann gewaltsam ein- bringen, wenn böswillig nicht geöffnet wurde, und war der- Pflichtet, im Falle de? NichtantreffenS wiederzukommen. « Sin anderer Vorfall:?lch wollte mich am Montag arbeitslos melden. Unterwegs traf ich die Kollegen von Schwartzkapff, die die Absicht kundgaben, sich die Zerstörung am Nlcranderplah und im LeitungSvieriel anzusehen. ES war um?s2 Uhr auf dem Seim- Wege, als ich ohne jeden Grund, ebenso der Sch'osser Bräutiaam, Rrinickendorf-O. wohnhast, verhafwt wurde. Wir beide verlangten ein« Begründung dieser Maßnahme. Man sagte uns einfmb, wir seien verdächtig, und damit gut. Wir wurden von zwei Soldaten. ausgerüstet mit Gewehr und Handgranaten, zur Nieoenden Wache inder Poll. Kommandantenstraße geführt. Ein Glück für uns, daß wir durch fvrttvährenden Protest die bürgerliche Meute uns vom Leibe hielten, denn sonst wären wir wohl nicht heil z» Hanse an- gelangt. Auf der Wache war em Kommandant anwesend. Dieser Herr, dem militärischen Grade nach Sergeant, mit dem Totenkopf auf dem linken Arm, führte die Verhandlung, und ei entspann sich eine, von un» sehr sachlich geführt« Diskussion, über dte Recht- Massigkeit der Verhaftung. Wir erhoben scharfen Protest gegen dieselbe. Ich mußte meine Brief:asche herausgeben, die von dem Konimandanten einer eingehenden Prüfung unterzogen wurde. Als derselbe meine Karte als Beirat vom Arbeiter- und Soldaten- rat fand, dieselbe war vom Polizeipräsidium ausgestellt, da rief er triumphierend aus. solche Herren suchen wir ja gerade, denn wir sind beauftragt von Ebcrt-Sckeidemaiin, all« solche Leute zu ver» haften. Ebenso mgte er sofort:»Sie sind U. S. P." Als Ant- wori zeigte ich ihm mein Mitgliedsbuch der U. S. P. Wir w-iesen dem Kommandanten energisch»ach, daß cS unser gutes Recht ist. uns so zu organisieren, wie w'r cS für richtig befänden. Im übrigen vertraten wir den Standpunkt der Einigung der gesammten sozialistisch denkenden Arbeiterschaft, worauf seinerseits ein« Be- drobung mrt dem Gewehrkolben erfolgte. Ihm schienen Bedenken zu kommen, daß wir ihm seine Mannschaften durch unsere Beiveise abspenstig machten, da er mit seiner Bedrohung, uns mit dem Gelvehrkolben zu traktieren, bei seinen Leuten keinen Anklang fand. Bestrafte Gewissenspflicht. Ein Soldat de? Gurde-Kürassier-Regimient?. 98er Fahvgang. war in Gewissen?fonsl:st gekommen, als während der letzten Straßen- kämpie der Befehl erging, daß niemand die Kaierne verlassen tolle, da von leiten der Spartakisten ein Angriff erwartet wurde. Er wollte nickss eventuell auf leine Brüder lcbicßcn und enlsenne lich deshalb zeitwei'e auS der Kalerne. Dafür iit er nun mit Fu- stiiu mang des Toldatenrais zu drei Tagen Mtttelarrest bestraft worden. Formell ist die Bestrafung vielleicht berechtigt', ober hatte der Soltoteiirot denn kein Verständnis dafür, daß jemand eS»er- meiden will, etwas zu tun. wogegen fein Innere» sich aufbäumt? � Verständlich erscheint da? Urteil allerdings, wenn man hört, ww dieser Soldatenrat zusammei.gcsetzt ist: säst ausschließlich Wachtmeister und Sergeanten. Die Bilbungsabteilunsi der Crwerbslosenfiirsorge veranstaltet in der nächsten Zeit folgende Vortragskurse, sämtlich mit Lichtbildern: 1. Dr. Spethmann und Dr. Pohle: Nordische Fahrten. Im Institut für Meereskunde, Georgenstr. 34/36, am 23., 39. Januar, 6., 43., 26. Februar. 2. Prof. Gräbner: Unsere heimische Pflan- zenwelt. 5 Vorträge im Institut für Meereskunde am 21., 24., 28.. 31. Januar, 4. Februar. 3. Prof. W. Penck: Unser Wissen von der Erde. 4 Vorträge im Königstödtischen Realgymnasium, Eiisalwihstr. 37/38 am 22.. 29. Januar, 3., 12. Februar. 4. Prof. v. L u.sch an: Lehren der Sozialanthro- pologie für den Wiederaufbau unseres Volkes. 3 Vorträg« im Sophiengymnasium, Weinmeisterstr. 1ö am 22., 24., 29., 31. Jauuar, 3. Februar. Anschließend an die Vorträge Diskussion. Beginn der Vorträg« regelmäßig 3 Uhr nachmitta-pz. Ein- Irittskarte» im Vorverkauf zu 19— 59 Pf. für eine Vortrag»- serie u. a. im GewcrkschaftShauS— Enyclufer(Horsch)/ im Arbeitsnachlveis Gormannstr. 13 und Rückerstr. 9. Sämtliche Arbeiter, Arbeitslose und Be- schästigle sind zu den Vorträgen eingeladen. _______— V LebensmMelkasensn. Reinickendorf. Auf Abschnitt 96 der Lebensmittelkarte'®to$ Berlin 159 Gramm und auf Abschnitt 27 der Lebcnsmittctkart« für Jugendliche 199 Gramm Haferflocken. Anmeldung bei de» Kleinhändlern und. den amtlichen Verkaufsstellen bis einschließlich 24. d. M. Die Händler haben die gesammelten Anmeldcabjchnitt« am 23. bis 19 Uhr früh im Zimmer 23 abzuliefern. Aus den OrguuMWeu. Neukölln. Dienstag, den 21. Januar, ckbend» 7% Uhr, im Wintergarten der Unionbrauerei, Ha'enheide 22— 81, öffentliche Wählerverfammlung. Referent Heinrich Ströbel. Adl.�shof. Mittwoch, den 22. Januar, abend» 7 Uhr: Groß« öfsentlichc Versammlung in der Turnhalle. Hackenhergstrah« Bericht des A.- und S.-RcrteS. Vorlrag des Genossen Jenssen-Beriiu über:..Revolution und Korierrevoluikm." Freie Aussprache. Wittenau. Mittwoch, 22. Januar, abends 7 Uhr: M it» gliederversammlung bei Richard Schulz«. Oranienburger Straße. Donnerstag, nachnrittag 3 Uhr, H'a ndzeitelver» t e i l u n g vom Zahlabendlokal au». Freiag, abend 7 Uhr öffentlich« VolkSo-rsammlung bei Eberhardt, Lübarser Straße. Freie Jugend Groß. Berlin. Gruppe PeterSbnr- g e r Viertel Mittwoch 22. d. M.. abends pünktlich 8 Uhr im Lokal von Kirsch, Petersburger Straße 81, Versammlung out Vortrag. Soziales. Bautenlontrolle und Arbeiierkontrolleure. Der Staatskommissar für da» Wohnungswesen hat eine» Erlaß an die Regierungspräsidenten und Polizeipräsidenten ge» richtet, in dem diese dringend ersucht werden, bei Wieder» einsetzung der Bautätigkeit ihre Aufmerksamkeit der Verhütung von Bauunfällen zuzuwenden und die Wiedereinführung der Bautenkonirolle in die Wege zu leiten. Zu diesem Zweck sollen die OrtSpolizeibehörden veranlaßt werden, Baukonlkollcnre aul dem Bauarbeiterstande anzustellen, deren Aufgabe e» sein soll, die Baiibcamten zu unterstützen und daneben auch selbständig Revisionen vorzunehmen. Sie haben hierbei auf die Abstellung wahrgenommener Zuwiderhandlungen gegen Arbeiterschutz- bestiinmungen durch Benehmen bei den Bauleitern binzuwirteit und nötigenfalls durch Anzeige bei der OrtSpolizeibrfjörde herbeizuführen. Für die Tätigkeit der Bautenkontrolle werden in erster Linl« Bauarbeiter empfohlen, die ibren Beruf nicht mehr ausüben können, insbesondere KiiegSbeschädigte. Für ihre Auswahl soll i» der Reg«! die Vcrmittelung der gewerkschaftlichen Organi- fationcn in Anspruch genommen werden, deren Vorschläge tun- lichst zu berücksichtigen seien. Voraussetzung müsse die Zurück« , iegung einer Lehrzeit im Baugewerbe und einer mindesten» 5jährigen praktischen Bautätigkeit sein. Die Bankontrolleure sind amtlich zu verpflichten und dürfen während ihrer AmlSdauer da? Bauhrndwerk nicht ausüben. Auch soll Vorsorge getroffen werden, daß ihnen eine von Arbeitgebern und Arbeitern unatz- hängtge Stellung gesichert bleibt. ZSSkl AUSWAHL. BILUOt; PREISe. Auf Wunsch Verlangen Sie unsern Prospekt 333. M Möbel-Gross>9 »m 0M«n. Gf. frMklMer Strasse 141, Im Worden, lNMÜettttrMe 5 Äf 1500 Mk. Anzahlung g eenflsren zum Kauf einer kompl. Wohnungseinrichtung. ■ Bei Barzahlung PreisermBsslsunz. I Krlezsbeschfldlste. Krlezerwitwen. Krlesrszetraute erhallen besonders ■ Küiistlice Bedlnzuneen und DD FreisermBssizunz. Einzel-Möliel, bunte Köchen'i.ä[ icierun? auch nach auswärts. 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