lich, Her, fen, ider, ose, ose, m, en, sten, t aud N wing Nr. 197. Grscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monats lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 6fg. Sonntags- Nummer mit dem ,, Sonntags- Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Beitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469, Vorwärts 760 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzelle oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bts 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vor mittags geöffnet. Fernsprech- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Grober Materialismus. Dienstag, den 25. August 1891. Um die Sache noch charakteristischer zu machen, haben die Franzosen in Argenteuil einen heiligen Konfurrenz Rock ausgestellt, der von der Jungfrau Maria lismus unserer Zeit dringt tagtäglich an unsere Ohren. Vor der frommen Leute zu Trier etwas näher. Das Wehegeſchrei der Frommen über den groben Materia- aus Rameelshaaren gewebt sein soll. allem soll es natürlich wieder die verfluchte Sozialdemokratie Betrachten wir uns nun den groben Materialismus Feinde abte Ma Abficht öfter ein dich Expedition: Beuth- Straße 3. Während wir uns schon seit geraumer Zeit über den starken Rückgang des Ausfuhrgeschäftes zu beklagen hatten und diesem die Hauptschuld an dem Daniederliegen der TextilGroßgewerbe beimaßen, tommt jezt noch eine neue und überaus wichtige Thatsache hinzu, und zwar die Befürchtungen, welche die fast ohne Das Gleichen hohen Getreidepreise einflößen. Roggenausfuhr- Verbot Rußlands hat uns in den jüngsten Wochen zu den bereits reichlich hohen Roggenpreisen noch weitere so bedeutende Preisaufschläge gebracht, daß es der Arbeiterbevölkerung schwer fallen dürfte, in diefem Winter die nöthigen Mittel für die Ernährung aufzubringen. Da nun zuerst der Magen befriedigt werden muß, und die Bekleidung erst in zweiter Reihe in ihre Rechte tritt, so unterliegt es gar teinem Zweifel, daß die Kauftraft der ländlichen sowohl, wie d'er städtischen Arbeiter= bevölkerung start vermindert ist; wenn aber dieser Absa 3 fehlt, so müssen auch die Umsätze start zurückgehen. Unter diesen Umständen darf man sich nicht wundern, wenn heute Jedermann äußerst vorsichtig zu Werke geht, und für das Wintergeschäft neue Käufe von Belang taum noch abgeschlossen werden; selbst die. jenigen Werke, die heute noch poll beschäftigt find und ihre Waaren schiant absehen. tönnen, beginnen nach und nach ihre Thätig. teit einzuschränken. sein, welche auch an diesem Uebel unserer Zeit die Schuld find die frommen Hausbesitzer und Zimmervermiether zu Schon lange vor der Ausstellung des heiligen Rockes trägt; und doch liegt es für jedermann, der sehen will, Trier mit den Miethspreisen dermaßen hinaufgegangen, auf der Hand- und auch die Frommen gestehen es daß sich der Miether eine förmliche Verzweiflung bemäch- daß der grobe Materialismus", soweit er tigt hat. Die Behörden sind von frommen Leuten, welche icht in der allgemeinen Menschennatur selbst begründet den Pilgern gegen schweres Geld Speisen und Getränke , vor allem durch die heutige anarchische Produktions- verabreichen wollen, mit Gesuchen um Wirthschaftsweise erzeugt und gezüchtet wird. Die freie Konkurrenz" Konzessionen geradezu überfluthet worden, und es ist der ruft einem jeden zu: Du mußt Hammer oder Amboß bis jetzt die Bewilligung von 1250 solcher Konzessionen| jein, thue alles, opfere alles, tritt deine besseren Gefühle erfolgt. Ueberall haben fromme Wirthe Bretterbuden für mit Füßen, um zum Hammer zu werden. Bei Strafe die Bilger errichtet, wie bei einem Jahrmarkt, wo man des Unterganges setze ich dir das„ neue Gebot": mache Bier und Wein schenkt. Jede fünfte HausGeld und sieh nicht rechts noch links, wer neben dir und durch haltung in dem frommen Trier ist in eine zu Boden finkt. Alle übrigen Sünden außer der Wirthschaft verwandelt. Unter dem Namen einer Armuth lassen sich leicht ertragen. Indem die Sozialdemokratie kunstgewerblichen Ausstellung", die doch fes Mijen brudermörderischen Kampf zum Stillstand bringen ganz ficher mit dem heiligen Rock Nichts zu thun hat, ist Also die Arbeiter dieser Branche werden sich darauf Das wird, wird sie mehr zur Beseitigung des groben Materialis von der Krämerwelt vor dem Dome ein Markt errichtet. gefaßt machen müssen, in in nächster Zeit massenhaft mus, der blinden, rücksichtslosen, menschenfeindlichen Eigen- Ueberall handelt man mit Rosenkränzen, Heiligen- aufs Pflaster geworfen zu werden. Denn der hohe, durch thun, als es die tausendjährigen Predigten christ- bildern, Wallfahrtsbüchlein u. s. w. Der heilige Rock den" nationalen" und" staatserhaltenden" Getreidezoll noch Priester vermochten. Heut aber wollen wir uns den muß zur Beförderung des Absages dienen; er ist überall weiter einschränken. Zu der direkten tritt die indirekte ünstlich gesteigerte Brotpreis wird den Waarenabsah noch " groben Materialismus" unserer Frommen selbst mal angebracht und abgebildet auf Taschentüchern, Geldbeuteln, Hungerwirkung des Brotzolls. Und die Zöllner schreien er ansehen. Bigarrenetuis, Zuckerwaaren u. s. w. Auch Be- über Aufreizung zum Klaffenhaß", als ob irgend ein Bu Trier, in der Vaterstadt von Karl Marx, schreibungen des heiligen Rocks sind vorhanden, auf denen Agitator der Welt es ihnen hierin vorthuu könnte! Die Wir sind nicht im sich zugleich die Empfehlungen von Gasthäusern und Ge- Deutsche Landwirthschaftliche Beitung" uns über diese Thatsache so sehr aufzuregen, wie schäften befinden. Während im Dom den frommen ist über das russische Roggenausfuhr- Verbot, Wenn es Menschen giebt, die an die Pilgern ein Ablaß für ihre Sünden gewährt und für welches nach einer Meldung des" Wolff'schen Bureaus" wir können und die Ausrottung aller Frrlehren" gebetet nunmehr auch auf Finnland ausgedehnt wurde, sehr en oder velches n durch enfch in Bleichge ber die Be ftes Mi tter. t, lucht her i ber heilige Rock ausgestellt. Stanbe andere Leute. " " Das kann uns jett im Angesichte ber Bauern werden endlich wieder für ihren Ist das kein grober Materialismus? Wenn Jesus von Nazareth, der einſt in Jerusalem buktionskosten beckt und sie ermuthigt, Roggen einen Preis erhalten, der die Pros Händler und Wechsler aus dem Tempel trieb, heute durch intensiven Betrieb selbst wieder zu Bunder des heiligen Rocks glauben wollen sie nicht daran hindern. Daß es so viele Leute wird, tobt um den Dom und durch die ganze Stadt der vergnügt: giebt, die daran glauben, und daß die einst so gut demokratische Lärm und das Getümmel der frommen Leute, welche in Stabt Trier heute überwiegend von solchen Gläubigen be- der angedeuteten Weise mit den Pilgern Geschäfte machen. Ernte nur angenehm sein. Unsere armen wohnt wird, das verdanken wir dem famosen Kultur-| tampf mit dem der große Staatsmann" den Ultramontanismus so sehr gekräftigt hat. Rulturfampf hätten wir wahrscheinlich nach der guten Stadt Trier käme, er hätte da noch produziren, was das Land bedarf." leine Ausstellung des heiligen Rock es einen schwereren Stand als im alten Jerufalem. mehr gehabt. Ohne den die Sechsmalhunderttausend Pilger und Mit frecherem Zynismus hat sich das ausbeutende Agrarierthum unserer Großgrundbesizer- ,, Bauern" noch nie gespreizt. Der Gegenschlag bei der nächsten Wahl wird nicht nur angenehm" sein. Politische Uebersicht. hoffentlich der Stärke der Provokation entsprechen und Berlin, den 24. August. Rodaläubige werden in Trier erwartet und die frommen Geschäftsleute in Trier rüsten sich, diese Pilger Bu empfangen, wie man in einer Bäderstadt zur Saison der heilige Rock ausgestellt ist und um die Kirche und Woll- und Wollenwaaren Geschäftes. In seinem ruhen im oberen Birma. merkwürdig anzuschauen, wie in der Kirche Die Gäste empfängt. Es iſt Durch die Auch aus Hinter- Indien kommen jetzt trübe Der Berliner Handelskorrespondent der Kölnischen Berichte. Die Times" meldet aus Rangun, man befürchte Volkszeitung" konstatirt die äußerst gedrückte Lage des den Ausbruch einer Hungersnoth und von UnDer Oberkommissar der Zentralprovinzen, Mackenzie, habe bekannt gemacht, daß er ganze Stadt die kapitalistische Profitwuth tobt. Berichte heißt es: Feuilleton. adbrud verboten.] in Kapitän Lobe. Von John Law. [ 31 " Ich führe Dich zu Fräulein Hardy's Wohnung," sagte Schaufelstuhl und wiegte sich hin und her, während er, dann gehe ich zu Herrn Pember. Finde ich ihn zu Hause, so lasse ich Dich wissen, was er sagt. Jedenfalls bleibe bei Fräulein Hardy, bis ich zurückkomme. Hast Du fie seit Deiner Krankheit gesehen?" Nein," erwiderte Ruth. Sie hat ihre Mutter verloren, und ich hörte, daß sie darauf Herrn Bember die Mit theilung sandte, daß sie nicht länger in der Fabrik arbeiten wolle. sie ein Buch las. Auf einem Tische neben ihr stand eine kleine Lampe und eine zinnerne Theekanne. Das Zimmer war groß und sehr finster; es hatte eine niedrige Decke und zwei schmale Fenster. An einer Seite desselben stand ein ungeheuer großes Bett, an der Wand einige Stühle und Schachteln, doch die Letzteren konnte Ruth, als sie an den Kamin herantrat, kaum sehen, da das Zimmer nur spärlich Sie hat mir schon früher gesagt, erleuchtet war. daß sie, wenn es nicht für ihre Mutter wäre," Ich bin es," sagte Ruth. nicht einen einzigen Tag dort bliebe. Eine ihrer" Sie?" rief Jane Hardy, das Buch aus den Händen Blöglich erblickte er zwei kleine Kinder, die Hand Verwandten- eine Tante, glaube ich-war im Arbeits- fallen lassend." Ach, ich bin Ihnen überall nachgejagt Hand am Gitter standen und durch die Stangen haus gestorben, und ich hörte sie sagen,„ ein Armenhaus- ich war im Square, in der Fabrik, im Krankenhause und während ihre nackten Füße die begräbniß ist genug, um ein Weib ungläubig zu machen". in dem Platz in Queen Viktoriastreet. Woher kommen Es inter- Ich habe sie, als sie davon sprach, mit dem Fuße stampfen Sie jetzt?" Ju all' der Zeit musterte sie bei dem Licht der kleinen Autorisirte Uebersetzung aus dem Englischen von Regina Bernstein. bindurchguckten, Eden der eisernen Umzäunung berührten. effirte ihn zu wissen, wonach sie ausschauten. Als er bei sehen. Du begreifft, ste konnte nicht beide zugleich erhalten, ihnen war, zeigten sie auf ein Mädchen, das auf einer ihre Mutter und die Tante, und war daher gezwungen, eine Lampe Ruth's Antlig, und als die letzte Frage von der Bänke saß und sagte in erschrockenem Tone: " Sie hat gemeint, Kapitän." Bitter und ging schnell auf die Bank zu, wo das Mädchen das Armengeſetz. Doch verspürte er keine Neigung, gerade an das Feuer heran. ihren Lippen kam, holte sie tief Athem, als wollte sie eine von ihnen in das Arbeitshaus gehen zu lassen". Kapitän Lobe rief sich das Whitechapeler Arbeitshaus überflüssige Erschütterung hinunterwürgen. Dann legte sie sprang er über das in das Gedächtniß und die Lobrede des Leiters auf um Mädchens Taille und zog dasselbe näher „ Es ist heute Abend sehr kalt," bemerkte sie. Glauben Sie?" sagte Ruth. Wir gingen so schnell " " fa. Sie sahen die schlanke, schwarzgekleidete Figur sich jetzt unangenehme Dinge weiter auszuspinnen, und so lenkte ftreden, dessen Geficht sie so oft auf sich herablächeln ge- seinen Erlebnissen in Kent, bis sie das Haus der Arbeits- und sprachen die ganze Zeit, so daß ich die Kälte nicht erheben und beide Hände gegen den kleinen Mann aus- er die Unterhaltung von Jane Hardy ab und erzählte von| fehen, wenn sie sich in seine Versammlungen gewagt hatten. ausgeberin erreicht hatten. Sierauf liefen sie heim und hörten nicht, wie Kapitän Lobe prach: Ruth, Du gehörst mir; Esther hat Dich mir an- Ruth, wenn ich Herrn Pember treffe, wahrscheinlich früher. Dertraut." 24. Rapitel. Jane Hardy. den Square verließen. Es fing zu dunkeln an, als Kapitän Lobe und Ruth " In einer Stunde denke ich zurück zu sein," sagte er zu empfand." Wer ist wir"?" fragte Jane Hardy. " Kapitän Lobe und ich. Er war weg gewesen, auf „ Er ist zurückgekommen?" Jedenfalls bleibe bei Fräulein Hardy, bis ich zurückkomme." dem Lande." Ruth ging die steile, dunkle Treppe hinauf und klopfte an. " Herein," sagte eine Stimme. " Ja, und," fügte Ruth leise hinzu, wir wollen uns Gie trat ein und sah die Arbeitsausgeberin vor sich. heirathen." Die energische Proletarierjungfrau saß in einem alten! Sie wandte ihr Gesicht Jane Hardy zu, und zu ihrem entschlossen sei, den Opium- und Waffenschmuggel zu unterdrücken. In der zivilisirten und christlichen Welt sind„Un- ruhen" glücklicherweise ausgeschlossen, man beunruhigt sich da nur„innerlich«.— Uelwr die politische Korruption in Canada sind, wie der„Frankfurter Zeitung" aus Ottawa geschrieben wird, neuerdings skandalöse Enthüllungen an den Tag getreten. Vor dem Senatskomitee des Dominion, welches die Baie Chabur Eisenbahn-Affäre untersucht, sagten drei Bankbeamte aus, daß von 100 000 Dollars, welche Pacand zur Be- schaffung einer Subsidie für die betreffende Bahn von der Regierung Quebecs erhalten habe, 5000 Dollars an den damals in Paris weilenden Premierminister Mercier gesandt worden seien, während 25 000 Dollars zur Bezahlung von Wechseln verwandt wurden, welche von Mercier, dem Pro- vinzialsekretär Sangelier, dem Senator Pelletier und dem Abgeordneten Torte indossirt waren. Ein gewisser Murphy, dem der Boden in New-Jork zu heiß geworden sein soll, hatte drei Kontrakte mit der Regienmg von Canada zur Ausführung gewisser Dock- und Wasserbauten abgeschlossen und die Regierung zahlte dafür den Unternehmern drei Millionen Dollars. Da die thatsächlichen Kosten sich aber, wie inzwischen nachgewiesen worden ist, sich nur auf etwas über zwei Millionen Dollars beliefen, so verblieb der Firma ein Brnttogewinn von ungefähr 900 000 Dollars, von welcher Sunune die bestochenen Regierungsbeamten 170 000 Dollars erhalten haben sollen.— Die Zeitschrist des königlich preußischen statistischen Bureaus(31. Jahrgang) bringt Mit- thettmigen über die steigende Belastung des städtischen Grund- und Bodenbesitzes im Jahre 1890. Ritnmehr läßt sich ein Zeitraum von vier Jahren über- sehen, während dessen infolge einer Anregung des könig- lichen Landes-Oekonomiekollegiums jährlich bei den Anits- gerichten und Hypothekenämtern Ermittelung über die Be- weguirg der Hypothekenbeleihung in den städtischen und ländlichen Bezirken von Preußen angestellt worden sind. Es hat sich nun nach diesen Ermittelungen in den ländlichen Bezirken im Jahre 1836—1887 eine Mehrbelastung von 133,16 Millionen, 1887/88 von 88,03 Millionen, 1888/89 von 121 Millionen und 1889/90 von 179 Millionen Mark ergeben. Das verhältnißmäßig ge- ringere Anwachsen im Jahre 1887/88 ist der guten Ernte des Jahres zu danken gewesen. fJnsgesammt ist in dem vierjährigen Zeitraum die aus dem ländlichen Grund- und Bodenbesitze lastende Schuld um viel mehr als eine halbe Milliarde, nämlich um 521,34 Millionen Mark ange- schwollen. Diese gewaltige Mehrbelastung fällt um so schwerer ins Gewicht, als in dieser Zeit der Verkaufswerth des ländlichen Grundbesitzes nicht nur nicht gestiegen, son- dern sogar gesunken ist. In demselben Zeitraum hat sich in den städtischen Be- zirken die Hypothetenbelastuna im Jahre 1886/87 um 434,29 Millionen, im Jahre 1887/83 um 556,78 Millionen, 1888/39zum 723,99 Millionen, 1889/90 um 814,58 Mill. Mark vermehrt. Der gesammte städtische Grundbesitz hat somit in den Jahren 1886/90 eine Steigerung der Hypothekenbelastung von 2539,64 Millionen Mark er- fähren. Der Hypothekenstand in ganz Preußen, ländlicher und städtischer Grundbesitz zusammengenommen, ist in den letzten 4 Jahren, nach dem oben Angeführten, um 3 Milliarden und 61 Millionen Mark angewachsen. Diese kolossale Vermehrung der Schuld steigert den Zinstribut, welchen die Gesammtheit der Grund- besitzer dem beweglichen Kapitale schuldet, entsprechend. Nehmen wir eine durchschnittliche Verzinsung von 4 pCt. an, so ergiebt sich eine Vermehrung des jährlichen Zinsen- betrages von über 122 Millionen Mark. Begreiflicher Weise trägt der Hypothekengläubiger nur in den seltensten Fällen die Zinslast selbst und allein; meist sucht er dieselbe von sich auf andere abzuwälzen. Der städtische Grundbesitzer schlägt sie auf die WohnungS- und Ladenmiethe; der ländliche Grundbesitzer ist bestrebt, sie mit Hilfe einer Erhöhung seiner Produktenpreise wieder einzu- bringen. Auch die Miether in den Städten und die Konsumenten der landwirthschaftlichen Produkte nehmen keineswegs die Abwälzung der Zinslast gutwillig hin; sie geben sich vielmehr alle erdenkliche Mühe, die auf sie entfallenden Antheile weiter zu schieben. Der Kaufmann und Handwerker schlägt sie, soweit es die Konkurrenz zu- läßt, auf den Preis seiner Maaren, und im Allgemeinen gilt die Regel, daß die wirthschaftlich Starken die Zinslast verhältnißmäßig leicht von sich abzuwälzen vermögen, so daß sie großentheils auf den Schultern der wirthschaftlich Schwachen, insbesondere den auf das leihweise Entnehmen von Maaren angewiesenen Kleinkonsumenten liegen bleibt. Das Anschwellen des Hypothekcnkapitals hat somit eine beständige Steigerung der Preise der Wohnungen und Waaren im Gefolge. Die Vermehrung des sogenannten National- reichthums, auf welche unsere Manchestermänner bis noch vor ganz kurzer Zeit so unbändig stolz waren, kommt immer nur der kleinen Anzahl der Besitzenden zu Gute. Die große Masse der besitzlosen Arbeiter geräth durch die sie bedrängende Zinslast in immer schwierigere wirthschaft- liche Verhältnisse hinein, welche diejenigen am meisten be- schwert, die weder eigenes noch geliehenes Kapital haben und mit nichts sich abplagen, als durch harte Arbeit ihr tägliches Brot zu erwerben. Die im Vorstehenden angeführten Zahlen geben ein ungefähres Bild von dein riesenhaften Anwachsen des Tributs, den die Besitzlosen den Besitzenden in der Gestalt des Zinses jahraus jahrein zu zahlen haben. Allein auf dem Gebiete des Hypothekenwesens hat diese Steigerung innerhalb 4 Jahren die Summe von weit über hundert Millionen Mark pro Jahr betragen. Auf den anderen Gebieten, die der sogenannte arbeitslose Erwerb zu seinen Jagdgründen gemacht hat, auf dem des Staatsschuldenwesens und der industriellen Aktien- Unter- nehnlungen ist die Verinehrung des zinstragenden Kapitals im Verhältnis nicht kleiner, das Anschwellen der jährlichen Zinslast also nicht geringer gewesen. Der Nationalreich- thum wächst inS Unendliche und— das ist der Fluch des Kapitalismus— mit ihm der Tribut, den die besitzlosen Arbeitenden an die arbeitslosen Besitzenden zu zahlen haben. Aus der verkehrten Welt des Kapitalismus giebt es keine Rettung, wenn nicht alle Arbeitsmittel, insbesondere der Grund und Boden, aus dem vielfach verschuldeten Besitz der Einzelnen ins Eigenthum der Gesammtheit unter gleich- zeitiger Aushebung aller Staatsschulden übergeführt werden. Ueber die Steigerung der Kohlenpreise in Deutsch- land, wie solche seit 1884 stattgehabt, giebt der Jahres- bericht der Handels- und Gewcrbekammer zu Chemnitz aus- sührliche Auskunft. Danach betrug die gesammte Förderung im Bezirk der Kammer: größten Erstaunen schlang die energische Jungfrau beide Arme um sie und gab ihr einen Kuß. Hierauf richtete sich Jane Hardy steif auf, als fühlte sie, daß sie zu demonstrativ geworden war, und be- merkte: „Ich habe immer gesagt, ich ziehe es vor, mit einem Heilsarmee-Kapitän, als mit einem Pfarrer zu thun zu haben." „Sie lieben die Pfarrer nicht?" fragte Ruth. „Nein, durchaus nicht," erwiderte Fräulein Hardy mit Nachdruck.„Ich sehe sie sich durch die Straßen schlängeln und sich so unschuldig stellen über das, was vorgeht, wie neugeborene Kinder. Ich habe immer Lust, ihnen Lätzchen unter das Kinn zu binden und ihnen Milch und Brot und Hafersuppe vorzusetzen. Einer schlängelte sich hier zu meiner Mutter herein, doch ich schickte ihn schnell genug heim." Ruth warf einen Blick auf das große Bett und sagte: „Sie müssen Ihre Mutter schwer vermissen." „Ja; ich hatte nicht geglaubt, das Zimmer würde so verändert aussehen. Sie hatte Sie gern, Ruth. Nachdem Sie weggegangen waren— ich meine das letzte Mal, da Sie sie besuchten— begann sie zu weinen.„Jane," sagte sie,„ich glaube, es ist Alles wahr, was Du aus dem Buch liest. Ich meine das, was von den Eltern auf die Kinder kommt."„Was, Mutter," sagte ich,„Du sprichst ja wie Darwin."„Ich wußte nicht, daß dies sein Name ist," meinte sie,„aber Du siehst, Jane, Dein Vater war ein so stolzer Mann, daß ich ihn, bevor Du geboren warst, manch- mal zu hassen glaubte, und ich denke nun, das ist der Grund, daß Du die Männer hassest. Dann sage ich mir selbst, daß ich, wenn ich nachsichtiger gewesen wäre, wohl ein Mädchen wie Ruth gehabt hätte. Du bist nicht glücklich, Jane; Dein Haß gegen die Männer macht Dich nicht glücklich."„Was Mutter, meinst Du?" fragte ich.„Nun, erwiderte sie, es hält Dich vom Hei- rathen zurück." Dann fing sie wieder zu weinen an und denselben Abend siel sie und brach sich den Arm zweimal. Mutter hatte zerbrechliche Glieder, sie fiel alle Augenblicke und brach sich etwas." 1884 1885 1886 1887 1883 1839 DieS ergiebt Tonnen 1 075 647 1 087 636 1 199 239 1 211 194 1297 055 I 257 719 eine Steigerung Gesammtwerth p®gj|ne Mark Mark 7 413 234 6,39 8 287 823 7.64 9 259 086 7,72 10 473 463 6.65 11 187 487 8,63 11782 454 9,36 von nahezu 36 pCt. im Verlauf« von fünf Jahren. Das Jahr 1390 scheint aber seine Vorgänger noch überboten zu haben. So berichtet der Gersdorfer Stcinkohlenbau-Verein, daß er 1890 per Hekto- liter 93V2 Pf., gegen 85 Va im Jahre 1889 erzielte.„Gottes Segen" zu Lugau 93Vs Pf., gegen SlVs, Lngau-Nieder- würschnitzer Steinkohlenbau-Verein 90 Pf., gegen 79, Lugauer Steinkohlenbau-Verein 92 Pf., gegen 79�/s. Bescheidene Anfrage: Um wie viel haben sich die Grubenarbeiter-Löhne in dieser Zeit gehoben?— Das französische Handelsministerium hat einen Entwurf über das demnächst zu errichtende Arbeitsamt veröffentlicht. Die Aufgabe des„Arbeitsamts" wird in der Sammlung und Veröffentlichung solcher In- formationen bestehen, welche sich auf die Arbeit, auf die Entwickelung der Produktion, auf die Organisation und Entlohnung der Arbeiter, auf deren Beziehungen zum Kapital, auf die Lage der Arbeiter und auf die Vergleichung der Arbeitsverhältnisse in Frankreich mit denen in anderen Staaten beziehen. Das Amt wird alle in diesen Rahmen gehörigen Arbeiten, die vom Minister ftir Handel und Ge- werbe verlangt werden, auszuführen haben. Das Amt wird seine» Sitz im Handelsmiuistcrium haben, dem Minister „Sie müssen sich nun, wo sie nicht mehr ist, sehr ein- sam fühlen." „Ja, das thue ich. Aber es ist ein Trost, zu wissen, daß sie in ihrem eigenen Bett gestorben und anständig be- graben worden ist. Ich blieb nur so lange in der Fabrik, weil ich das Arbeitshaus für Mutter fürchtete. Doch scheu Sie, ich habe gleich denselben Tag, wo ich Herrn Pcmbcr verlassen, eine Stelle gesunden." »Ich glaubte auch, ich würde, nachdem ich Esther verloren, fortan auf mich angewiesen sein," sagte Ruth.„Ich hatte keine Hoffnung, Kapitän Lobe wiederzusehen. Es ist so gut von ihm, mich nun, uachdeni ich die Pocken gehabt, zu heirathcn." Jane Hardy blickte das Mädchen an und meinte dann: „Ich denke, Ihr Haar wird noch vor der Hochzeit ge- wachsen sein." „Vor zwei Jahren dürfen wir nicht heirathen," sagte Ruth. „Zwei Jahre!" „Leuten in der Heilsarmee ist es nicht gestattet, zu heiratheu, bevor sie nicht zwei Jahre verlobt gewesen," fuhr Ruth fort.„Ich denke, General Booth wird uns die Er- laubniß, einander zu heirathen, geben, nun werde ich wohl in das Erziehungsheim in Clapton gehen müssen, während Kapitän Lobe in Amerika ist. Er reist noch vor Weih- nachten ab." „Das ist eine lange Zeit zu warten." „Ja!" Jane Hardy goß Thce ein und reichte Ruth eine Tasse. „Wissen Sie vielleicht, ob sie drüben in Amerika betreffs der Frauenfrage stark sind?" fragte sie ganz plötzlich. Ich höre, daß sie sehr vorgeschritten sind." „Was meinen Sie damit?" fragte Ruth. „Glauben Sie dort an die unbegrenzten Fähigkeiten des Weibes?" „Für das Glück?" „Nein," antwortete Jane Hardy mit einer verächtlichen Miene,„für den Fortschritt." unmittelbar unterstehen und in einen zweifachen Dienst, eie- zentralen und einen auswärtigen zerfallen. Der aüZrvliwz Dienst wird von drei ständigen Delegirten versehen wer»' Zeitweilig werden Beamte der verschiedenen össeirtW' Verwaltungszweige dem Arbeitsamte zugetheilt, zeitwe� Telegirte zu speziellen Missionen verwendet werden lonmr- Das Zentralbureau wird mit allen ihm zu Gebote stehtNss Mitteln die für die Aufgaben des Arbeitsamts verwendbin- Informationen sammeln, und dieselben im Verein von dem auswärtigen Dienste gelieferten für die zu W!' öffentlichenden oder dem Minister zu übergebenden Sc. verwerthen. Die Untersuchung der unter der Direktion der Kontrolle des Staates stehenden Etablissements bici nach wie vor den kompetenten Behörden vorbehalten.*. von dem Arbeitsamte gesammelten Erfahrungen werden� Material sowohl für periodisch erscheinende, als auch außerordentliche, auf bestimmte Fragen bezügliche P�' kationen zu bilden haben.— Das Prinzip der„nationalen Arbeit" wird uaturgew»! in dem despotischen Rußland am rücksichtslosesten duw geführt. Die Judcnvertreibung im größten Style soll W durch eine neue Maßregel ergänzt werden; es soll Nauden Ausländern verboten werden, außerhalb der Sl sich anzusiedeln und dort unbewegliches Eigenthum zu.. werben oder zu pachten. In einigen Gouvernements 1° der betreffende Gesetztentwurf rückwirkende Kraft erlauf und der ländliche Grundbesitz der Ausländer expttW werden. Ein diesbezüglicher Gesetzentwurs ist der„Nom Wremja" zufolge dem Reichsrath zugegangen.— In Chile ist der Krieg zwischen dem frechen Usur?�! Balmaceda und der K 0 n g r e ß p a r t e i noch t'111?'! nicht beendigt. Der Telegraph meldet eine neue BluW? des Usurpators. Derselbe ließ 60 blutjunge Leute, die F meist unbewaffnet, zu einer politischen Versammlung in Nähe von Santjago eingefunden hatten, durch Kavallen niedermetzeln. Hoffentlich entgeht der Morder st"''' Strafe nicht.— Korrespondenzen nnd Parteinachrichten. Eystrup August, fand (6. hannoverscher Wahlkreis). Am Sonnta�� hier das erste Stiftungsfest des vor und zz.b sozialdemokratischen Lese- utir-Klubs„Vorwärts" statt. Nach Beseitigung� heblicher Schwierigkeiten, die darin bestanden, daß die b« hiesigen Lokalinhaber sich weigerten, ihre Lokale zu dem 0 herzugeben, gelang es endlich, den sogenannten„Schützens dem benachbarten Verden und Abend stellte sich jedoch noch Anzahl dortiger Einwohner ein, um an der Festlichkeil'v x... m, a Qf-Rffr Mehrere Genossen waren erschienen. om'vs'f. zunehmen. Genosse Wehrum aus Verden hielt die Als derselbe dann im Verlauf dieser Rede die der Sozialdemokratie erläuterte, wurde er von dem,'"i habenden Gendarm aufgefordert, keine p 0 l i t i I Sachen zu erörtern. Redner kam dieser»K forderung nach und empfahl zum Schluß den theilnehmern, dem Klub als Mitglieder beizutreten, um an' J; Zielen, welche derselbe erstrebe, mitzuwirken. Als nun Wehrum nach beendeter Rede auf das Gedeihen des dreimaliges Hoch ausbrachte, erscholl zum allgemeinen Eri�V plötzlich ein Trompetensignal, und zwar, wie sich herauf- auf Veranlassung des Gendarmen. Nachdem der Festrednern Platz verlassen, trat der Gendarm auf und erklärte die sammlung"(?) für geschlossen; er forderte Dl«<, wcsenden auf, sofort die Tanzzelte zu r ä» Pi-l Darob allgemeines Staunen. Leider waren die Musiker i'ij dieses Verbots nicht zu veranlassen, weiter zu spielen, so eine Fortsetzung des Festes nicht mehr zu denken war. h Hochrufen auf die Sozialdemokratie gingen die Festtheiln«� um 9�/4 Uhr auseinander.— Wohl selten hat das VMa. eines Beamten so agitatorisch für uns gewirkt, iw«. � Mehrere gegnerische Anwesende gaben ihren Unwillen üb«« Vorgehen desselben zu erkennen. Es wird Beschwerde ew werden._"_■ � � ä Blankenburg(Schwarzathal). Bei der dieser Tage Stadtverordneten-Ersatzwahl siegte Genoss« ,1 --- Ruth schüttelte den Kopf und sagte, sie hätte Kap Lobe nichts Dergleichen erwähnen hören. „Ich fürchte, er schenkt der Franenfrage kein Juteren „Ich glaube es auch." j-, Eme Pause erfolgte, während deren Jane Har??�! die feuerrot hen Kohlen des Kamins starrte. Einige M'" vergaß sie an Ruth, doch plötzlich fragte sie: „Wie geht es Herrn Peinber?" „Ich habe ihn seit einer Woche nicht gesehen." „Wo wohnen Sie?" „Bei den Höhlenmädchen in Drury Lane." „Wann verließen Sie den Square?" „Nach meiner Krankheit. Ich ging ins Kra haus, und als ich hörte, Esther sei todt, ich nicht mehr zurückkehren. Sie wissen, y. Pembcr hat Esther weggeschickt. Er hat si«% Fremden sterben lassen. Es ist so schwer, ihm zu vcrS- Ich trage ihm nicht nach, was er mir gethan hat, war grausam gegen Esther, und sie war so gut. Ich(r sie war vollkommen." wi Ruth's Augen füllten sich mit Thränen; sie s� halb nicht, wie Jane Hardy die Faust gegen den Kapik" ballte. „Das Letzte, was Esther that," fuhr Ruth fort, daß sie meinetwegen einen Brief schrieb. Sie komm � das Postskriptum schreiben, da sie durch den Rothlaus � ständig blind geworden war, aber die Pflegerin sühm � Hand, damit sie wenigstens dieses schreiben konnte. habe den Brief in meiner Tasche." ,-si- Die Thränen fielen auf Ruths schwarzes Kleid, von ihrem Besuch im Krankenhaus erzählte, und der»L „Esther ist todt und begraben" gedachte. Der Portier den Kops geschüttelt, als sie gefragt:„Kann ich � sehen, ich meine Esther Meadows? Er hatte dann, Frau in Pflegerinkleidung in die Halle, wo sie sta"°' b holt, und diese hatte gesagt:„Esther ist todt um graben." � b s Dann hatten sie ihr ein Glas Wasser gegeben» in eine Droschke gesetzt. Weiter erinnerte sie sich aus O doch! Der Gemeindedoktor hatte Esther„ein nio� '4 einen ärtig erden liches veilig Snnen enden baren it ben Der erichte 1 ober bleibt Die n bas ch für R Bubl gema burd I jes ämli Städt Bu er Lange oprii Cowoje werden = * * Hamburg. Der sozialdemokratische Verein von 2okstedt Langenfelde u. f. w. erklärt sich, mit dem Programm- Entwurf Parteivorstandes vollständig einverstanden, spricht jedoch i Reitit den Genossen nicht ab und wünscht, daß der nächste Bartellag das Beste aus den gemachten Vorschlägen für die Bartei herausfinden wird. punido A dolotuolin jan = 3 Aus Meerane schreibt man uns: Die Weberei liegt hier hauer Richard Mer both über den Kartellkandidaten mit einer| sie sich der rigorosen Bestimmungen der neuen Fabrik- bezw. Majorität von 10 Stimmen. Desgleichen sind bereits nach dem 30. August 1891 alle Briefs Arbeitsordnung nicht fügen wollen, in welcher u. A. eine neun- und Geldsendungen u. s. w. nach Offenbach als dem neuen Size stündige Arbeitszeit vorgeschrieben ist, während die Dresdener der Kasse zu adressiren. Weißenfels. A13 Protest gegen das sogenannte Steinbildhauer nach der Mittheilung des Hamburger Echo" Gebanfest werden die hiesigen Genossen am 2. September das schon seit 2 Jahren die achtstündige Arbeitszeit allgemein wird zufolge einstimmigen Beschlusses der letzten Generalversamm Gedächtniß Lassalle's feiern. Nürnberg. Der hiesige Fach verein der Schmiede do mnie eingeführt haben. Iung sich auflösen. Die Mitglieder desselben treten dem MetallTodtenliste der Partei. Am 7. August, Morgens 2 Uhr, Kopenhagen. In der Posamenten fabrit von Prior arbeiter Verband bei. berschied in St. Louis( B. St.) ein treuer Kämpfer für die find wegen Lohndifferenzen Streitigkeiten ausgebrochen. Die Sache der organisirten Arbeiterschaft, Genoffe Jo h. Birkner, Firma sucht in Deutschland billigere Arbeitsträfte. Es wird München, 20. Auguft. Eine Maffenpetition an den ben der Kundenschneider- Union Nr. 11. Derfelbe war eines der deshalb dringend vor Zuzug gewarnt. Alle Arbeiterblätter wollen Landtag ist unter den statusmäßigen Bediensteten der besten Mitglieder des Verbandes und stammte aus Haidhausen davon Notiz nehmen. Staats Eisenbahn in Umlauf. Dieselben erstreben schon hei München. Er hinterläßt eine Frau und eine Tochter. Aus Stockholm, 10, August, wird dem„ Neichs- Anzeiger" bem pensionsmäßigen Einkommen, und haben, feit Jahren eine Vereinigung ihrer Bulagen mit Apolda. Die weimarischen Landtags- Abge- geschrieben: Aufgereizt von sozialistischen Agi- um dies zu erreichen, schon verschiedene Schritte unternommen, Debneten gehen nicht aus direkten Wahlen hervor, fonbernatoren haben die Arbeiter der Silbergrube Kallmora jedoch ohne den gewünschten Erfolg. Nachdem den pragmatisch marben von sogenannten Wahlmännern ernannt, welche von den im Bergdistrikte Norberg vor zwei Monaten die Arbeit nieder- angestellten Beamten schon vor 20 Jahren diese Vergünstigung Bahlberechtigten gewählt find. Unsere Genoffene oben gelegt und find tros aller Vermittlungsversuche nicht zu gewährt wurde, und die geringer Befoldeten die Steigerung aller Brunächst in Verbindung mit der Sozialdemokratie des ganzen beraten, habet fogar mit Gewalt, andere Arbeiter an der Fort- genannte Kategorie, erhoffen sich die statusmäßigen Bediensteten bewegen gewesen, von ihren ganz unbilligen Forderungen ab- Lebensmittel, Wohnungspreise 2c. empfindlicher trifft, als die vorGroßherzogthums gegen jene Sieb- Theorie Front machen, bem sie das Verlangen nach Einführung des gleichen, jebung der Arbeit in der genannten Grube gu hindern gesucht. von einer Bittvorstellung an den Landtag ein günstiges Resultat. biretten und geheimen Wahlrechts für den leher der größten Bergbau Geſellſchaften in dem genannten Aus dieser Veranlassung haben 22 Grubenbesitzer und die VorGleiches Vorgehen ist den Genossen ganz Deutschlands zu Bergdistrikt eine öffentliche Erklärung erlaffen, in welcher es sowie in Glauchau arg danieder. In einer hiesigen Fabrit zum empfehlen, wobei zugleich die Wichtigkeit einer Revision des heißt:„ Unter solchen Verhältnissen fönnen wir unsere Gruben Beispiel wird blos von Morgens 8 bis Abends& Uhr gearbeitet gemeinde Wahlrechts auf gleicher Grundlage den nicht länger betreiben, wir sind deshalb genöthigt, den Gruben- und in den anderen geht nur die Hälfte der Stühle und darunter. Parteigenossen hiermit zur Erwägung gegeben sei. arbeitern zu erklären, daß wir, wenn eine geordnete Arbeit in Es kommt vor, daß die Weber bis zu drei Wochen hinterder Silbergrube nicht bis Ende dieses Monats wieder auf- einander feiern müssen, ehe wieder eine Rette eingelegt wird. genommen ist, am 1. September die Arbeit in allen uns ge- Den Hauswebern und den Arbeitern der von der Weberei abbörigen im Grubendiftritt Norberg belegenen Gruben einstellen hängigen Branchen geht's nicht beffer. Mit Bangen wird bem werden, bis ruhigere und geordnete Zustände wieder hergestellt kommenden Winter entgegengesehen. Dazu kostet das Pfund find." Die Grubenbesitzer erklären außerdem, daß sie bei der Brot jetzt schon 14 Pf. und man spricht bereits davon, daß es Wiederaufnahme von Arbeitern das Recht der freien Ber- im Laufe der nächsten Tage wieder um 11/2 Pfg. im Preise einbarung geltend machen werden. steigen werde." Vermuthlich bestehen in sämmtlichen Gruben des Berg- Wir riethen Herrn v. Caprivi schon an, während der jezigen Elberfeld, 20. Auguft. Vor der hiesigen Straffammer stand diftrittes Norberg dieselben üblen Verhältnis fe, wie grauenvollen Theuerung sich einmal an den traditionellen Orten gestern der Redakteur der sozialdemokratischen Freien Breffen sie in der Grube Stallmora bestanden haben müssen, denn sonst des Glends, in Sachsens, Thüringens und Schlesiens Weberleidigung des Hauptlehrers Hoffmann in Dönberg unge Mit: Die Beſizer der übrigen Gruben werden deshalb fürchten, daß, wenn er und seine Geheimräthe nur einmal die armen Leute Leipoffe Sermann Grimpe, welcher ber verleumberischen Be: würden nicht so viele Bergleute die Arbeit niedergelegt haben. distrikten, über die Lage der arbeitenden Klaſſen zu unterrichten. glieder der Straftammer des Landgerichts in Halle a. b. G. an- falls die Belegschaft der Kallmora- Grube fiegt, sie auch an die daselbst in ihren Hütten besucht hätten, er würde nie das Wort getlagt war. Grimpe hatte in einem Artikel der Freien Bresse Reihe kommen würden. Indem sie nun die Bekanntmachung er gesprochen haben, daß ein Nothstand nicht existire. dem Hauptlehrer Hoffmann u. A. vorgeworfen," er habe eine lassen, bindern sie die Unterstützung der Streikenden durch die falsche Denunziation bei der Regierung gegen seinen ihm ver- übrigen Belegschaften, und tragen so nach Möglichkeit zur event. fozialdemokratischer Umtriebe und anderer Dinge, die sich mit sozialistische Agitatoren hätten den Streit angeſtiftet, ist die feinem Umte nicht vertragen, beschuldigt wurde. In dem beren übliche Verlegenheitsfloskel. Wenn die Grubenbefizer ihre Leute Halle hat der Angeklagte in einem Artikel über die Verurtheilung ordentlich bezahlen und sie anständig behandeln, so kommt fein tines Redakteurs in Halle von der Straflammer baselbst dem Streik zu Stande, und wenn sie das nicht thun, so bedarf es bortigen Gerichtshofe Parteilichkeit vorgeworfen. Die umfang- keiner„ Anſtiftung“ und„ Aufheizung". reiche Beweisaufnahme ergab jedoch nicht, daß Genosse Grimpe diefe Beschuldigungen wider besseres Wissen erhoben habe, weshalb der Staatsanwalt wegen einfacher Beleidigung sechs Monate Gefängniß beantragte. Das Gericht erkannte auf zwei Gefängniß. rpator immer utthat ie fich in ber allerie feines 9. ben Kurzem Di ng beiden enplay Lany Nad befuch Achi 5 eint theil reftrede Engipien wacht fchen Auf Feft en edlen Benoff ubs ein ftaunen Sftellte feines Ber Die A t men infolge Daß an Unter nehme orgehen e hier ber ba erhobe efolgten e Bil Capita exeffe! rdy tinut rante mod Be unte rgeben aber e glaube ab bes talifte Toat tte nu f voll te th J ale fi Wort r batt Efthe an ein id, g no by und fi nicht alifche in * Boziale Lebersicht. Die Behauptung, Die Generalfommission der Gewerkschaften Deutsch In der Glasfabrik in Hörstel tamen 36 Ia sarbeiter. zum Ausstand, da der Fabrikant brei Kollegen die Wohnung gefündigt hatte, worin die Arbeiter eine Maßregelung fahen. Bon den Ausstehenden sind 16 verheirathet. Tands veröffentlicht folgenden Situationsbericht: In der Handschuhfabrik von Hopp in Friedrichshagen bei Berlin stellten 33 Dresseure die Arbeit ein, weil ihnen hat nach einem Wolff'schen Telegramm für jetzt sein Ende erParis, 23. August. Der Aus stand der Er barbeiter bedeutende Reduzirung der Akkordpreise angeboten wurde. In der Möbelfabrik von Scheidig in Fürth i. B. tamen reicht. Die Ausständigen beschlossen heute Vormittag, den Streit 10 Drechsler zum Ausstand. Es wurden in letzter Zeit wegen Mangels an Gelomitfein vorläufig einzustellen und erst zu wiederholt Lohnkürzungen gemacht und schließlich ein Lohntaris einem späteren, geeigneteren Zeitpunkte wieder aufzunehmen. seitens der Fabrikanten aufgefeht, nach welchem eine Reduzirung Die Apothekergehilfen fangen an, sich als Gewerkschaft des Akkordpreises auf einzelne Sachen um 30 pet. eintreten zu organisiren, um durch Streits u. f. w. ihre Lage zu ver- sollte. bessern. Sie arbeiten von 7 Uhr Morgens bis 10 Uhr Abends und wollen versuchen, zunächst eine Verkürzung der Arbeitszeit herbeizuführen. Im Nothfalle werden sie zu einem Streit ihre Zuflucht nehmen. stüßen: Der Ausstand der Glasarbeiter in Fürth ist durch eine Verständigung mit den Fabrikanten beendet worden. Eine Aenderung der Lage der anderen gemeldeten Ausstände ist nicht erfolgt. Es bleiben außer den oben Angeführten noch zu unter24 Weißgerber in Berlin, 22 Schuhmacher in Barmstedt, 91 Reffelreiniger in Hamburg und 9 Former in Köln a. Rh. Besonders wird für Fernhalten des Zuzuges gesorgt werden müssen. Die Generaltommission. Aufruf an die Kollegen und Arbeiter des In- und Anslandes. Nachdem wir im Mai d. J. infolge des schlechten Calais. Die Tüllarbeiter der Fabrik Gebrüder Betriebsganges hiesiger Fabrik den Mitinhaber derfelben, Herrn Devin und Boulav nahmen die Arbeit wieder auf, da alle C. Stute, burch eine aus 2 Mann bestehende Deputation um ihre Forderungen bewilligt wurden. Beffergestaltung des Betriebes hatten bitten lassen, sab sich der Leiter der Fabrit, Herr Hugo Krüger, veranlaßt, dieselben zu Omaha( United States). Der Achtstundenstreit aßregeln, worauf fämmtliche hiesige Kollegen die Arbeit breitet sich aus. Es feiern Backsteinleger, Hufschmiede und fündigten. Der Streit wurde innerhalb 8 Tagen zu unseren Schriftsetzer; auch die Carpenters( Zimmerer) drohten den Streit| Bunften beendigt. an. Der Streit der Kesselmacher der Atchinson, Topeka- Quittung über bei der Generalkommission der und Santa Fé- Bahn ist durch Vergleich beendet. Die Kompagnie Gewerkschaften Deutschlands in der Zeit vom 13. August bis verweigerte die Zahlung einer Zuschlagsrate für Ueberzeit, er- 18. August eingegangene Gelder: flärte aber, sie werde Niemanden zu Ueberzeitarbeit zwingen, der Ueberschuß vom Ball der Weber, Rigdorf 9,-. Aus Dsnadieselbe nicht freiwillig für die gewöhnliche Lohnrate verrichten brück, durch Mente 40,-. Arbeiter- Lefeverein Heine", München 15,-. Genossen beim Kartenspiel, Norderney 5,50. Von den Weißgerbern Durlachs 15,-. Von den Zimmerern an Schönfeldi's Bau, Gärtnerstraße, Eimsbüttel 10,-. Da nun Herr Krüger seiner Zeit nicht im Stande war, inen Willen durchzusetzen, sucht er auf indirektem Wege unsere ganisation zu vernichten, indem er anfängt, sämmtliche ihm t passenden Glemente zu beseitigen. Wir haben uns deshalb Deranlaßt gesehen, den Kampf aufs Neue mit ihm aufzunehmen, wolle. bitten alle Kollegen des In- und Auslandes, in erster Linie Buzug nach hier streng fern zu halten. ben wir Da wir uns aber nicht im Besiz von Baarmitteln befinden, sind gezwungen, an das Solidaritätsgefühl sämmtlicher Kollegen Arbeiter zu appelliren. Gs befinden sich hier am Drte Mit Gruß und Handschlag: Die Hörsteler Glasarbeiter. J. A.: Siever 3. Unterstügungen sind zu senden an: B. Bruhns, " Leipzig. Der zu Gunsten des privaten BuchdruckerSchiedsgerichts gefällte Entscheid des Gewerbegerichts, in Sachen des Allgemeinen deutschen BuchdruckerFür den Maifonds find weitere Beiträge eingegangen: tarifs nicht zuständig au sein, beschäftigte eine sehr zahlreich, Borige Quittung 79 385,55. München, von den Genossen 20 Ledige und 17 Berheirathete mit ca. 50 Rindern. nach der Leipziger Zeitung" von 1000 Personen besuchte Buch- 500,-. Berlin und Umgegend, von den Puzern, zweite Rate Arbeiter irgend welchen Gewertes zur Seite im Kampfe gegen druckertarif schreibe die Benutzung des Schiedsgerichts nicht Metallarbeiter- Fachverein 60,60. Breslau, Hutarbeiterschaft 14,50. Steht uns, Ihr Kollegen des In- und Auslandes, sowie Ihr druckerversammlung. In derselben wurde ausgeführt, der Buch- 113,90. Kontrollkommission, Bremen 206,- Wilhelmshavener den Uebermuth und die Anmaßung des Kapitals. obligatorisch vor, das Schiedsgericht trete nur bei Tarifftreitig Pinneberg, R. Jmle, Bimmerer 18,50. In Summa fi ben feiten, nicht auch bei anderen gewerblichen Streitfällen in Thätig- Maifonds 80 244,05. feit, das prozessuale Verfahren des Schiedsgerichts sei von dem 2. Dammann, Kassirer, Hamburg, 3ollvereins Niederlage, der Gewerbegerichte wesentlich verschieben, es besitze feine ZwangsGast- mittel, um seinen Sprüchen Geltung zu verschaffen, die Prinzipale Wilhelm str. 13. 1. Gt. respektirten die Entscheidungen häufig gar nicht oder machten sie durch Entlassung der flagenden Gehilfen illusorisch; nach alledem Dresden. Die Steinbildhauer der Firma Franz tönne also von einer Gleichheit beider Gerichte teine Rede sein Schaarzer, Glisenstraße, haben die Arbeit niedergelegt, weil und die Buchdruckergehilfen würden durch die erwähnte gewerbeGenie" genannt. Was hatte er damit gemeint? Eſther par ihr Beides, Vater und Mutter, gewesen, und nun lag auf dem Kirchhof, nichts vermöge sie zu erwecken bis dum Tag des Gerichts." und bevor sie noch die Augen trocknen konnte, trat Kapitän| Ein Klopfen an der Thür unterbrach ihre Gedanken, be ins Zimmer. Er wünschte Jane Hardy einen guten Instant Buiten der gehilfen ausfällt ebenfalls haven vorbehalten. M Sprechlaal. stellt die Inhalt desselben identifiziert zu werden. Auf den in Nummer 185 des Vorwärts" über die Ver gerichtliche Entscheidung thatsächlich von der gefeßlich gewähr Die Bersammlung beauftragte ihr Bureau, gegen die Entſcheibung geben dit, bent Bublifum aur Belprechung von Angelegenbetten allgemeinen des Gewerbegerichts ven Beschwerdeweg bis in die 3ntereffes zur Verfügung; ne verwahrt ſich aber gleichzeitig dagegen, mit dem höchste Instanz zu betreten. Ein Antrag, die Gehilfenverfreter im Schiedsgericht zurückzuziehen und dadurch das Gericht aufzulösen, wurde der Berathung der bevorstehenden Tarifrevision fammlung des Vereins gewerblicher Hilfsarbeiter veröffentlichten Bericht muß ich erwidern, daß ich zu 3 Sigungen erschienen bin, kann wünschen, daß der Entscheid der obern aber durch die Gehässigkeit einzelner Mitglieder niemals zur Abend. wie in anderen Dingen so auch hier die Staatsinstitutionen den gehalten, mich zum vierten Male zu stellen, und daraufhin ver urtheilten mich Personen, welche nach kaum zweimonatlicher Mita fand Herrn Pember zu Haus, und wir haben die Sache " Es ist Alles in Ordnung," sagte er zu Ruth. Ich privaten vorzugehen. gliedschaft kein Verständniß für die Sache haben tönnen. Ich erHalberstadt. Auf höheren Befehl wird eine Untersuchung flärte mich nachträglich indeß bereit, zum vierten Male zu fomüber die Länge der Arbeitszeit, über Lohnverhältnisse zc. der 383 e men, wenn man den Ort der Verhandlung nicht nach dem bin ein Ehrenmann", und forderte mich auf, ihm die Hand Diensteten per tefigen ferbebahn-, der Norden, sondern nach dem Süden verlegte. Aber auf diesen schütteln. Es lag mir auf der Zunge, etwas scharfe Omnibus- und der Droschten- Gesellschaften Wunsch wurde gar keine Stücksicht genommen, und nun meint Ausdrücke zu brauchen, doch ich hielt an mich, gab ihm die vorgenommen werden. man das Recht zu haben, daraus folgern zu dürfen, daß ich durch Hand und machte, daß ich fort kam. Ich weiß nicht, was Hoffentlich wird die Untersuchung mit der erforderlichen mein Wegbleiben ein Eingeständniß gemacht hätte. Da eine einem Menschen wie ihn angetroffen." eins für ein Kerl iſt. Ich habe noch nie hier in Whitechapel Selge geben, irgends mehr als in Arbeiterangelegenheiten prüfen, so werde ich wohl bald wieder als ehrlicher Mensch anGründlichkeit geführt und dem Ergebniß entsprechende praktische öffentliche Versammlung beschlossen hat, diese Sache nochmals zu solcher Art ist„ Schneidigkeit" der untersuchenden Beamten am erkannt werden. fcheint." = Richtigstellung kommen founte. Ich habe es deshalb für zmedlos " Wo hast Du ihn gefunden? fragte Ruth. In seinem Blaze. Auch in allen anderen Städten sind Untersuchungen der Sollte wirklich ein Fehler sich finden, so ist das noch lange Bureau. Er saß in einem Schaufelstuhl, die Beine aus Arbeitsverhältnisse jener Arbeiter dringend nöthig, denn die kein Grund, ein langjähriges Mitglied in den Schmuh zu treten. mar, zündete er eine Bigarre an und nach dem Geruch zu Kategorien des Proletariats. Urtheilen. glaube ich, daß er Opium raucht. Ich war oft Stralsund. Auf dem herrschaftlichen" Gute Opiumhöhlen und kenne den Duft des Opiums. Außer- Canin werden, wie der" Stettiner" Voltsbote" berichtet, dem hat er eine schläfrige, schleppende Sprechweise, ob- zwanzig Chinesen beschäftigt. Ich gleich er, wenn es" Geschäft" heißt, schlau genug zu sein " Schlau!" rief Jane Hardy.„ Das sollte ich meinen. glaube auch, daß er Opium raucht, denn er ist schauerbrächte nichts!" " Sie scheinen ihn zu kennen?". " Ja, und ich hasse ihn." " Bei der Agitation auf dem Lande wird diese Thatfache unseren Genossen sehr schäßbare Dienste leisten, und war auch den Geistlichen gegenüber, denn die Chinesen sind be tanntlich von Haus aus„ Heiden". zu wollen, da giebt es wohl nichts, was er nicht fertig tasse der Schuhma cher von der Aufsichtsbehörde in OffenDann wechselte Jane Hardy kurz das Gespräch. " Ruth und ich sprachen über Amerika," sagte sie. höre, daß Sie noch vor Weihnachten hin gehen?" Ich glaube, daß heißt, ich erwarte den Befehl dazu dem General." ( Fortsetzung folgt.) Ich von Hamburg. Nachdem das in der Nürnberger Generalbach a. M. genehmigt ist, wird die Verlegung des Sizes der Kasse von Hamburg nach Offenbach mit dem 1. September 1891 vollzogen. Das neue Statut tritt somit mit dem 1. September 1891 in Straft. Um allen Irrthum zu vermeiden, weist der Vorstand jener Kaffe darauf hin, daß mit dem 1. September 1891 folgende Beitrags- und Unterstüßungsfäße in Geltung und demgemäß die Bahlungen zu leisten sind: 1. Klasse wöchentl. Beitrag 15 Pf. Unterstützung 6,- M. 2. " " 3. " 30 10,20 " " " 35 12,-" " # derselbe nicht blos gegen eine Stimme angenommen wurde, son= dern sich von 60 Mitgliedern mindestens 25 der Abstimmung enthalten haben, weil diese jedenfalls wußten, daß ich dessen, was man mir nachsagt, nicht fähig bin. Wilhelm Vogel, Wienerstr. 88. Briefkaffen der Redaktion. G. P. Ja. Walzuer. Sie müssen sich die Sachen holen, ein Rücks behaltungsrecht steht der Braut nicht zu. Frau G., Köllnischestr. Die Miethe haben Sie zu zahlen, der Wirth kann an den Ihnen nicht gehörigen Sachen sein Pfandrecht nicht geltend machen, hat dieselben an die Eigenthümerin herauszugeben. Nentwig. Wollen Sie zunächst angeben, welche Stellung Sie bekleidet haben und die Anfrage nochmals richten. A. Fl. 1000. Sie müssen auf Herausgabe der Sachen flagen. * Theater. Dienstag, den 25. August. | Treptow Restaurant Karpfenteich. Achtung Genossen des 1. u. 3. Wahlkreises Jeden Sonntag: Wir machen hierdurch bekannt, daß zu der am Sonntag, den 30. August Opernhaus, Oberon, König der Freikonzert, Tany, Kaffeekochen. An den Wochentagen für Vereine, stattfindenden Lassalle- Feier Billets zu dem Morgens 7 Uhr vom Mittel Hochzeitgesellschaften 2c. jederzeit zur Verfügung. Bu recht zahlreichem Besuch steig( Hauptportal) abfahrenden Extrazuge nur im Vorverkauf in be ladet ergebenst ein Bahlstellen der beiden Wahlvereine sowie in den mit Plakaten belegten Zahl stellen von Mittwoch ab zu haben sind. Elfen. Leffing- Theater. Thermidor. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Der alte Dessauer. Deutschland zur See. Bellealliance- Theater. JungBerlin unter Theater. Unfere Ostend- Theater. Wasser. Adolph Ernst Don Juans. Thomas- Theater. Im siebenten Himmel. [ 756L] Henze. Ein Sohn des Volkes für Klavier und Männer- Chor. Grösstes Lager von Zithern, Violinen, Mandolinen, Harmonikas u. s. w. Musikwerke- Verleih. Theilzahlung gestattet. 1087L Etablissement Buggenhagen Aug. Kessler, Instrumenten- Geschäft, 51, Lausigerstr. 51. am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion A. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. Spezial- Ausschank von Pazenhofer 641 Export- Bier, Seidel 15 Pf. F. Müller. PassagePanopticum und SpezialitätenTheater. Entree 50 Pfg. Geöffnet von 10-10 Uhr. Castan's Panopticum. etzt: Friedrichstr. 165, Ecke Behrenstrasse. Neu: Hamilton- Theater Originell! Ueberraschend! Geöffn. v. 9 Uhr früh bis 10 Uhr Abends. Entree 50 f. Kinder 25 f. Moabiter Gesellschaftshaus Alt- Monbit 80-81. Artistische Leitung Wilhelm Fröbel. Täglich Gr. Konzert. Spezialitäten- Borstellung. HF Großer Erfolg des neu engagirten sensationellen Künstler- Personals. Neu: Dressirte Zwerg- Ponny. Anfang Sonntags 4 Uhr. Wochentags 5 Uhr. Entree 30 Pf. Refervirter Platz 50 Pf. Raffeeküche ist geöffnet. Volksbeluftigungen aller Art. Sonntag, Montag, Mittwoch Ball. Donnerstag, den 27. August: Benefiz für Kapellmeister Gutschow. Helmuth Peters. Vereinszimmer für 30-40 Personen in Ackermann's Restaurant, Wallstr. 32-33. 1087b ereinszimmer ist zu vergeben bei A. Schmidt, Rheinsbergerstr. 29. Vereinszimmer m. Piano noch mehrere Tage in der Woche frei. P. Spindler, Reichenbergerstr. 118. 1031b Geschäfts- Eröffnung. 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Brandenburg und von Berlin, gemäß des§ 33 des Kranken- VersicherungsGesetzes, der§ 24 des Statuts dahin geändert ist, daß vom 1. September 1891 ab die monatlichen Beiträge statt 2,10 M. nunmehr 2,40. für erwachsene Raffenmitglieder und für Mitglieder unter 16 Jahren( Lehrlinge) 1,05 M. betragen. Berlin, den 15. August 1891. Der Vorstand.[ 1090b J. A.: A. Seemann. Sozialdemokr. Klub der im Buchdruckgewerbe besch. Arb. Dienstag, 25. August, Abds. 81/2 Uhr i. Lotal d. Hrn. Gründel, Dresdenerft.116, Versammlung. Tagesordnung: 1. Vorlesung. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Gäste haben Zutritt. Preisgekrönt mit den höchsten Auszeichnungen. Berliner Unions Brauereil Hasenhaide 22-31 liefert direkt ins Haus Münchener Bier 25 gr. oder 30 kl. Fl. für 3 M., Pilsener Bier 25 gr. oder 30 kl. Fl. für 3 M., Lager Bier 30 gr. oder 36 kl. Fl. für 3. M. Unübertroffen an Güte und Wohlgeschmack. in der Brauerei abgefüllt. 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Sozialdemokratischer Wahlverein für den 2. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Große Versammlung am Dienstag, den 25. August, Abends 8 Uhr, im neuen Saale der Unions- Brauerei, Hasenhaide 3-7. Tages Ordnung: 0 1. Abrechnung des Vergnügens vom 3. Mai. 2. Vortrag des Ser Dr. Pinn über National oder International. 3. Diskussion. 4. Verschiedene und Fragen. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Gäfte haben Zutritt. Um recht rege Betheiligung wird ersucht. 巧 Int und Ig öffnung geführt In Streifer Samml telegrap Don 587 find Hambur Sie ftimmun zah new Mittel tretung Da die nach Mariendorf in Aussicht genommene Partie Umstände halbe nicht stattfand, hat der Vorstand dafür eine Partie am Sonntag, d 30. August, nach Friedrichshagen in Aussicht genommen und wird dieser Partie um rege Betheiligung gebeten. Näheres später. 337/16 Der Vorstand. Sozialdemokratischer Wahlverein des 6. Berliner Reichstags- Wahlkreises Große Versammlung und Ho national auf dem am Dienstag, den 25. d. M., Abends 8 Uhr, im Lokal des Herrn Hensel, tefultate Brunnenstr. 129. Tagesordnung: 844/5 1. Vortrag des Genossen Alwin Gerisch, über: Kritik und Disziplin richtung 2. Diskussion. 3. Verschiedenes und Fragekasten. Gäste haben Zutritt. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vorstand. Pr nischen G ftellt wor hätte do tönnen. Nach gefunden, Der einzel ergriffen Freie Vereinigung der Maurer Berlins und Umgegend. Donnerstag, den 27. August, Abends 8½ hr: Große Versammlung in Orschel's Salon, Sebastian- Straße Nr. 39. Tages- Ordnung: 1. Bericht der Revisoren. 2. Vereinsangelegenheiten. 3. Vortrag Kapitalismus und Sozialismus. Referent: Herr Menzel. 4. Distuffin 5. Verschiedenes. [ 238/6] Bourgeois legung di Solland) fich überz übe Deutschen Ginger Der Vorstand. fei einfac 88 lich dafür zu diskuti Distuffior Mittel der follen. E ein Urthei halb, weil Donnerstag, den 27. August, im ,, Eiskeller", Chausseestraße Letztes großes Sommer- Vergnügen Verband der Bäcker und Berufsgenossen Deutschlands veranstaltet vom ( Mitgliedschaft Berlin) Konzert, Theater- Vorstellung( Bismarkspende) und Ball. Auftreten sämmtlicher Spezialitäten. Berren Erftes Auftreten des Gesangvereins, Morgengrauen". Kassenöffnung 2 Uhr. Anfang des Konzerts 3 Uhr, der Vorstellung 4 Billets à 30 Pf., im Vorverkauf 20 Pf. Refervirter Plaz 40 Pf. welche am Tanz theilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. Die Kaffeeküche i den geehrten Damen von 2 Uhr an geöffnet. HEF Freunde und Genossen herzlich willkommen. Allgemeine Brauer- Versammlung am Dienstag, den 25. August, Abends 8 Uhr, bei Joël, Andreasstraße Nr. 21. Tages- Ordnung: 11466 1. Wie stellen sich die Berliner Brauergesellen zu der erfolgten lösung des Arbeitsnachweises der Brauergesellen durch den Verein der Brauerei Berlins und der Umgebung. 2. Diskussion. 3. Was bezwecken unsere Brau Vereine? [ 1141b] Der Einberufer. Elysium, Landsberger Allee 39-41 Pferbahn- Verbindung vom Moritzplatz, Alexanderplat, Spittelmarkt- Elyftu Sonnabend, den 29. August 1891: verbunden Bei den Töpfermeistern Timmler& Dohl( Bau: Wormfer- und Arbeit niedergelegt. Bayreutherstraßen- Ecke) häben sämmtliche Kollegen wegen Lohndifferenzen die 317/19 J. A.: Heinrich Hoffmann. Deffentliche Versammlung der Stellmacher Berlins und Umgegend um Mittwoch, den 26. Auguft, Abends 82 Uhr, in den ,, Armin- Hallen", Kommandanten- Straße Nr. 20. Tages- Ordnung: Sommerfest Lassalle- Feier mit veranstaltet von der Den Genof urtheilt we mitglieder Freien Vereinigung aller in der chirurgischen Branch beschäftigten Berufsgenossen. Bros Grosses Garten- Konzert. Ausgeführt von Berufsmusikern der Freien Vereinigung unter Leitung Dirigenten Herrn Otto Krüger und unter Mitwirkung des Sängerchors chirurgischen Branche( Mitglied des Arbeiter- Sängerbundes) unter Zeit seines Dirigenten Herrn Spiegel. Eintritt 25 Fettrede, gehalten vom Vorsitzenden M. Schmädicke Raffeneröffnung 3 Uhr. Anfang des Konzerts 5 Uhr. Die Deutfc fcheuen, unferen Unter oletarisch ber, revolution Zu Bu arbeit, bie er, we führlich 32 Listuffion meh dies traf imm Ma 1 die daß Leif redh 1 Str zwij Der Syf der der nich alle und tigu fog Me Diese Während und nach dem Konzert im großen Saale: Sommernachts- Ball Herren, welche am Tanz theilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. Bei eintretender Dunkelheit: Großer Kinder- Fackelzug bei bengalif Beleuchtung des ganzen Garten. Jedes Kind erhält eine Stocklaterne und Marte zum Karouffelfahren gratis.- Die Kaffeeküche ist den Damen 3 Uhr Nachmittags an geöffnet.- Volksbelustigungen aller Art. Zionskirchstr. 11, 4 Tr.; E. Sattler, Elisabeth- Ufer 24, Hof 1 Tr.; G. jäger, Friedrichstr. 249; E. Finkendey, Ackerstr. 12; Brennice, Bottumst. Janisch, Ackerstr. 156 und in den mit Plakaten belegten Handlungen. Freunde, Bekannte und Genossen anderer Gewerkschaften ladet ergeb Das Komitee. Gustav Schuster, Fehrbellinerstr. 48, Hof 2 T Billets sind zu haben bei G. Schuster, Fehrbellinerstraße 48; D. Bo ein Laffalle- Feier nommen. Sin folgenden Bar Dem best Bu Get enn ftellung fir diefe Ford fchiedene S und ist f brauchen Standpun für Wilmersdorf u. Umgegen am Sonntag, den 30. August, im ,, Volksgarten" bei Mölter( früher Pietsch. Konzert und Ball ( Die Musik wird von Berufsmusikern ausgeführt.) Unter gütiger Mitwirkung der Gesangvereine Dorfglöcklein und Hoffn Entree 10 f.( Mitgl. des Arbeiter- Sängerbundes.) Entree 10 Bettfedern garantirt staubfrei und gereinigt, zu allerFämmtli Sarten Roh- Tabak Größte Auswahl, billigste Pre begnügen, zelnen Be Darin das vielmehr Rechte bej den Antra bei G. Elkhuysen, Alte Schönhauser ben le 1. Bericht des Ausschusses( Arbeitsnachweis). 2. Gewerkschaftliches und billigſt. Preisen. Streng reelle Bediening. Vereinsabzeichen, Der Gefellen- Ausschuß. J. A.: H. Hering. Pünktliches und zahlreiches Erscheinen Verschiedenes. Um pünktliches und zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vorstand. erwartet 1143b N., Reinickendorferstraße 18. Verantwortlicher Redakteur: R. Cronheim in Berlin. Druck und Beclag von Max Bading in Berlin SW ,, Beuthstraße 2, Stempel u virung, emp Genossen G. Kleist, Waldemarfir Hierzu eine Beilag folge unte anfeuernd bittet Sie in impofa ber ganze Mann un 39. 1. es gust tittel t bel Babl Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 197. is. Internationaler Arbeiterkongreß zu Brüffel. -7. Herr edene halbe Den Brüssel, 22. August 1891. Dreizehnte Sigung. Sonnabend, Vormittags 10 Uhr. Bolders, neben dem Brandt( Schweiz), Daschinsky( Pole) und Iglesias( Spanien) den Vorsitz führen, spricht in seiner Eröffnungsrede die Hoffnung aus, daß die Verhandlungen zu Ende geführt werden. neue ftimmung, Mittel Dienstag, den 25. August 1891. 8. Jahrg. Jandergelden spricht sich gegen den Wortlaut der Mit einem Hoch auf die soziale Revolution schließt Volders Resolution aus, er ist für volle Gleichheit, auch für Abschaffung den Kongreß, worauf die Deutschen die Marseillaise anstimmen, aller dem entgegenstehenden Gesetze, möchte aber auch aus- was von den Franzosen mit Beifall begrüßt wird. gesprochen wissen, daß die erste Pflicht der Frau sei, dem Hause zu leben.( Widerspruch.) In der Abstimmung wird der Antrag mit allen gegen drei Stimmen angenommen.( Jubelnder Beifall.) Schluß Sigung: Sonnabend, Nachmittag 3 Uhr. * Internationale Metallarbeiter- Konferenz. Brüssel, 22. August 1891. Die Metallarbeiter haben sich in einer am Freitag Abend stattgehabten Sigung auf Grund eines Organisationsplanes vollständig geeinigt. Nach diesem Plane wird in jedem Lande ein Vertrauensmann beziehungsweise Sekretär gewählt. Diese Ver Zur Diskussion steht die Frage der Maifeier. Bericht- trauensmänner haben vierteljährlich Bericht auszutauschen, welche Infolge des Aufrufs Dumay's zur Unterstützung der erstatter Petersen( Dänemark) giebt ein Bild von den Mittheilungen über die Geschäftslage, Zahl der Arbeiter, Form Streifenden in Fourmies wurde unter den Delegirten gestern eine Kommissionsverhandlungen. Die Engländer forderten die Feier und Stärke der Arbeiter- Organisationen, Lohn- und ArbeitsSammlung eingeleitet, deren Resulat Dumay nach Abzug der am ersten Sonntag im Mai, ebenso die Deutschen; doch schlossen bedingungen, über Unternehmerfoalitionen und deren Maßnahmen telegraphischen Beförderungsgebühr auf 680 Franks angiebt, wo sich diese dem vorliegenden Antrag an und legten somit aber- gegen die Arbeiter- Organisationen geßen.- Bei Lohnkämpfen ird find zahlreiche Zustimmungsschreiben eingegangen, darunter aus zosen Son 587 Franks von den Deutschen gespendet wurden. Auch heute mals einen Beweis ihrer internationalen Solidarität ab. Fran- in einem Lande hat der betreffende Vertrauensmann sofort und Desterreicher beharrten auf die Feier des sämmtliche andere Vertrauensmänner in Kenntniß zu setzen, um Hamburg, Offenbach, Krakau( Polinnen), Berlin( Bergolder). Auch 1. Mai und forderten auch die allgemeine Arbeits- Zuzug zu verhindern. Sind die Genossen eines Landes außer Omnibustutscher- Union in London sendet 3u ruhe. Schließlich einigte man sich einstimmig auf nach- Stande, ihre im Ausstande befindlichen Kollegen in wirksamer und spricht die Hoffnung daß ihre folgende Resolution, die keine Nation zu unüberlegten Weise zu unterstützen, so versendet der Vertrauensmann dieses ihr an dem nächsten Kongreß eine Ver- Schritten zwinge, sondern jeder die Möglichkeit lasse, Landes Marken an die anderen Vertrauensmänner, für deren tretung gestatten. Die Wertreter der Metall-, Textil- die Hindernisse und Schwierigkeiten, die in einzelnen Bändern sich Bertrieb dieselben zu sorgen haben. Ein ausführlicher Bericht und Holzarbeiter geben furzen Bericht über ihre inter- ergeben, zu berücksichtigen. Gr bittet im Namen des Bureaus wird demnächst in der„ Metallarbeiter- Zeitung" erscheinen. nationalen Konferenzen, die in völliger Harmonie verlaufen und um einstimmige und debattelose Annahme des Antrages, der auf dem Boden des Kongreßbeschlusses zu einem befriedigenden lautet: Tes enfel esultate gekommen seien. 844/5 siplin D. er g übe stuffion D. e 88 lands aus, Przytulski protestirt dagegen, daß der Antrag der polnischen Genossen auf Verstaatlichung des Getreidehandels und Errichtung von Gemeindebäckereien nicht auf die Tagesordnung gestellt worden; wenn er nicht zur Verhandlung geeignet sei, fo hätte doch in einer Resolution Stellung genommen werden fönnen. Um dem ersten Mai seinen bestimmten ökonomischen Charakter: der Forderung des Achtstundentages und der Bekundung des Klassenkampfes zu wahren Beschließt der Kongreß: Der erste Mai ist gemeinsamer Festtag der Arbeiter aller Länder, an dem die Arbeiter die Gemeinsamkeit ihrer Forderungen und ihre Solidarität bekunden sollen. Dieser Festtag soll ein Ruhetag sein, soweit dies durch die Zustände in den einzelnen Ländern nicht unmöglich gemacht wird." D Lokales. Die Staatsanwaltschaft hat den Antrag des Rechtsanwalts Jonas und der hiesigen Anwaltkammer auf Beschlagnahme der Mehring'schen Schrift Kapital und Presse" und auf Strafverfolgung des Verfassers ablehnend beschieden und eine Abschrift des an den Rechtsanwalt Jonas gerichteten Bescheides dem Dr. Mehring zugestellt. Die in mehrfachem Betrachte interessante Begründung des staatsanwaltlichen Beschlusses lautet: werden, durch Annahme der mitgetheilten Resolutionen ihre Erledigung| Nachdem in den vorhergehenden Sihungen die Punkte 1-4 gefunden, käme die Frage des Parlamentarismus, Der einzelnen Mittel, die zur Emanzipation des Proletariats Die Engländer wollen auch die Feier am ersten Sonntag im griffen werden sollen und die Frage der Kompromisse mit Mai gestattet haben, Baillant wünscht die Feier auch als Friedens-" Es soll keineswegs von vornherein verneint werden, daß das Bourgeoisparteien zur Verhandlung; das Bureau schlägt Ab- demonstration. Die Debatte wird tros des Protestes der Defter öffentliche Interesse es erfordern kann, Rechtsanwälte gegen Be fehung dieser Punkte von der Tagesordnung vor. Fortujin reicher, die den Auftrag haben, für den 1. Mai und Arbeits- leidigungen, die ihnen in Bezug auf ihren Beruf zugefügt werden, Solland) erklärt, er ziehe den Antrag zurück, nachdem er ruhe an diesem Tage vor dem Kongreß aufzutreten, geschlossen. zu schüßen. Ein solcher Schuß durch Erhebung der öffentlichen überzeugt, daß die Mehrheit des Bureaus( besonders die Der Antrag Vaillant's, der Maidemonstration auch den klage fann aber füglich nur dann in Anspruch ge deutschen) sich fürchte, diese Frage zur Diskussion zu stellen. Charakter einer Friedensdemonstration zu geben, wird in der der beleidigte Rechtsanwalt Ginger erhebt hiergegen energisch Protest, diese Infinuation Nationalitäten Abstimmung mit allen gegen die Stimmen der seinerseits völlig unverschuldet in seinem Berufe verletzt fei einfach unwahr. Die Deutschen haben sich vielmehr ausdrück- Deutschen, Schweizer, Ungarn und Franzosen abgelehnt. Der worden ist. Davon kann im vorliegenden Falle jedoch lich dafür ausgesprochen, den prinzipiellen Theil des Antrages er ste mai als Tag der Maidemonstration wird von nicht die Rede sein. Vielmehr haben Sie, Herr Rechtsanwalt, zu diskutiren. Wogegen sie sich, als gegen eine unfruchtbare all en Nationen gegen England angenommen, aber auch die das von dem Beschuldigten in seiner Druckschrift Kapital und Mittel der Taktik in den einzelnen Ländern angewendet werden Beschluß einverstanden, nur taftische Gründe hätten ihren Beschluß hr eigenes Berhalten veranlaßt. In der Privatklagesache follen. Gin internationaler Kongreß sei außer Stande, darüber erzwungen. Darauf wird unter donnerndem Beisall die oben Brahm wider Mehring haben Sie in dem Schriftsaße vom halb, weil die hier in Frage kommenden Verhältnisse nur von tin Urtheil zu fällen oder Vorschriften zu erlassen, einfach des- mitgetheilte Resolution per Afflamation angenommen. 4. Januar d. J. ausgeführt, daß sich aus den Akten des königl. Punkt 9( gemeinschaftlicher Namen für die sozialistischen Amtsgerichts zu Frankfurt a. M. Mehring- Sonnemann de 1876 den Parteien aller Länder) wird dem nächsten internationalen Kongreß der für die Charakterisirung des Mehring wichtige Umstand erurtheilt werden könnten. Er fordert die holländischen Bureau- überwiesen. Mit der Herausgabe eines internationalen Almanachs gebe, daß derselbe von Sonnemann der frivolen Verleumdung" mitglieder auf, dieſe ſeine Darlegungen zu bestreiten oder zu bestätigen. wird der Vorstand der belgischen Arbeiterpartei beauftragt. Da bezichtigt war und daß Sonnemann freigesprochen wurde, da der Die Deutschen hätten wirklich keine Ursache, die Diskussion einer Frage mit ist auch Punkt 10 erledigt. Don Mehring versuchte Wahrheitsbeweis völlig mißlang. scheuen, die vom ganzen internationalen Proletariate seit je Der letzte Punkt der Tagesordnung betrifft die Abhaltung Sie haben mit dieser Ausführung den Beschuldigten unferem Sinne entschieden worden, und von der ganzen des nächsten internationalen Kongresses in Chicago an- als frivolen Verleumder bezeichnet. anals Von den Schrift oletarischen Welt als richtig und gut anerkannt worden sei. läßlich der Weltausstellung 1893. Infolge Ermüdung Jules fäßen eines Rechtsanwalts muß im Gegensatze zu den Unterschied zwischen den Deutschen und Holländern sei ein- Guesde's referirt Volders: Bei aller Sympathie für die direkten einer dem Gegner feindlich ge= ber, daß diese revolutionär reden, während die Deutschen Einladung der Amerikaner zwingen uns doch die praktischen jonnenen Partei ein möglichstes Streben nach objektiver, rein zahlreich bei uns erschienen, wir hoffen dies auch von künftigen überflüssigen Angriffe und Kränkungen des Gegners beansprucht Bu Punkt 7( Abschaffung der Stück und Attord- Kongressen und damit ist der beste Weg zur Einigung gegeben. werden. Wenn ein Anwalt unter dem Schutz des§ 193 des 4 Uh Berren ift ben 11466 ten sauerei Brau fer. 41 Elyfi ter ranch itung chore r Leit ke t 25 -Ball ngalif und amen ( rt. D. Bob G. Sa umft 7. Fergeb 2 Tr. en off 10 p 869 nommen. Barrows für die englischen Bureaumitglieder. revolutionär handeln.( Beifall. Einen gleichen Protest erhebt Gründe zur Ablehnung. Die amerikanischen Genossen sind diesmal sachlicher Darstellung, vor Allem die peinlichste Vermeidung aller bie er, weil sie eine rein praktische Frage behandelt, nicht aus Bewegung, die großen Aufgaben, die ihr bevorstehen, machen es Mandatars sich zu Beleidigungen des Gegners verleiten läßt, so führlich zu begründen für nöthig hält und die er ohne große Romitee sei vielmehr der Meinung, der nächste internationale gewärtigen, der zum mindesten mit ebenso großem, wenn nicht stuffion anzunehmen bittet: arbeit, bringt Bertrand( Belgien) folgende Resolution ein, Die große Entfernung, der gegenwärtige Stand der europäischen Straf- Gesetzbuchs als Vertreter der berechtigten Interessen seines In Erwägung, daß die Stück- und Affordarbeit immer mehr in der Groß- und Kleinindustrie sich einbürgert, daß diese Form der Lohnzahlung die Ausbeutung der Arbeitstraft und damit die Armuth und das Elend der Arbeiter immer mehr vergrößert und den Arbeiter immer mehr zur Maschine macht, daß durch die Konkurrenz, die unter diesem System die Arbeiter sich gegenseitig machen, dasselbe dazu dient, daß bei der Berechnung der Stück- und Affordlöhne die Leistungen der besten Arbeiter zur Grundlage der Berechnung genommen werden, endlich, daß dieses System eine beständige Ursache zu Streitigkeiten zwischen Arbeitern und Unternehmern und zwischen den Arbeitern selbst wird und namentlich auch in Der Hausindustrie sich stetig verallgemeinert, ist der Kongreß der Ansicht, daß dieses fluchwürdige System intensivster Ausbeutung eine nothwendige Folge der kapitalistischen Gesellschaftsordnung ist und erst mit der Beseitigung derselben aufhören wird, daß es aber nichts desto weniger Pflicht der Arbeiterorganisationen aller Länder ist, mit allen ihnen zu Gebote stehenden und ihnen gutdünkenden Mitteln für die möglichste Beseitigung desselben zu wirken. Das muß er die Erwiderung von Beleidigungen seitens des Gegners Arbeiterkongreß soll nach der Schweiz berufen werden, die dor- größerem Rechte den Schutz des§ 193 des Straf- Gesetzbuchs auch tigen Genossen hätten über die Wahl des Ortes zu entscheiden. für sich wird in Anspruch nehmen können. Im vorliegenden Er hoffe, dieser Kongreß werde noch zahlreicher besucht werden Falle ist nun nicht ersichtlich, zu welchem anderen Zwecke Sie als der heutige!( Beifall). Die oben zitirte Ausführung in Ihrem Schriftfaße gemacht haben, Auerbach( Magdeburg) macht auf die schamlose, verlogene als um den Privatangeklagten Mehring vor dem Gerichte durch Berichterstattung der„ Kölnischen Zeitung" aufmerksam und fordert die Bezeichnung frivoler Verleumder" verächtlich zu machen. nun, am Schlusse des Kongresses, die Ausweisung dieses die Dieses Verhalten gegen Mehring erscheint um so weniger gerechtgewährte Gastfreundschaft so schnöde mißbrauchenden Journalisten, fertigt, als einmal der mehr als vierzehn Jahre zurückliegende was die deutschen Delegirten lebhaft ablehnen. Volders er Prozeß Mehring- Sonnemann nicht den geringsten Zusammenhang widerte, eine Partei wie die unſere, eine Sache wie die mit der zur Verhandlung stehenden Privatklagefache hatte, sowie unfere, sei zu groß und zu erhaben, um von dem Spotte und als die von Ihnen aufgestellte Behauptung, daß der von Mehring dem Hohne einer solchen Presse getroffen zu werden( brausender in jenem Prozesse angetretene Wahrheitsbeweis völlig mißBeifall), wobei es selbstverständlich sei, daß der gegnerischen lungen sei, wie aus dem in der inkriminirten Druckschrift Presse volle Freiheit der Kritik gewährt bleiben müsse. Sanial spricht im Namen der amerikanischen Delegation seinen Dank aus, erklärt die Gründe der Ablehnung zu begreifen, und hofft, es werde wenigstens eine fleine europäische Delegation zum nationalen Kongreß nach Chicago kommen. S. 104 ff. in seinem wesentlichen Theile abgedruckten Urtheile des Appellationsgerichts zu Frankfurt a. M. Hervorgeht, mit den Thatsachen durchaus im Widerspruch steht. Es soll nun keineswegs bezweifelt werden, daß Sie, Herr Rechtsanwalt, diese objektiv falsche, den Beschuldigten Mehring verächtlich zu machen Einstimmig wird die Schweiz als nächster Kongreß geeignete Behauptung lediglich auf Grund der von Ihrem ort bestimmt, was Seidel dankend begrüßt mit dem Ver- Mandatar oder von dritten Personen gewordenen Mittheilungen sprechen, daß die schweizerische Arbeiterschaft bis 1893 in noch in gutem Glauben aufgestellt haben. Aber es kann dem durch höherem Grade als bisher bestrebt sein werde, für die sozial- den völlig ungerechtfertigten Vorwurf der frivolen Verleumdung demokratischen Grundsäße zu virfen. schwer Beleidigten nicht besonders streng angerechnet werden, Die Metallarbeiter überreichen als Zeichen ihrer Anerkennung wenn er in seiner gereizten Stimmung außer Stande gewesen ist, für die unermüdliche Thätigkeit, welche Frau Marzu dieser ruhigen und rein fachlichen Auffassung zu gelangen. Aveling nicht blos am Stongreß, sondern auch in ihrer Jedenfalls erscheint es bei dieser Sachlage nicht im öffentlichen Konferenz entfaltet habe, ein prächtiges Rosenbouquet, was der Interesse, gegen den Beschuldigten um deswillen strafrechtlich vorRongreß mit Beifall begrüßt. zugehen, weil er, was hier völlig dahingestellt bleiben mag, etwa über die Grenzen der erlaubten Abwehr in der Erregung hinausgegangen ist. Sie werden somit Herr Rechtsanwalt, mangels öffentlichen Interesses auf den Weg der Privattlage verwiesen. Die mit Ihrem Antrage überreichte Druckschrift erhalten Sie anliegend zurück. Der Erste Staatsanwalt. J. A.: Hoppe." Druckschrift gerichteten Beschlagnahmegelüfte müssen sich Herr Jonas und Herr Lesse, der Vorsitzende der Anwaltkammer, gefallen lassen, von denen jener als Sekretär und dieser als politischer Intimus des verstorbenen Lasker dermaleinst für den bürgerlichen Rechtsstaat" nebst" Preßfreiheit" und anderen schönen Zierrathen schwärmte! Die gleichen Anschauungen hat der Kongreß über das fogenannte Sweatingssystem, das System der ZwischenMeister, gegen das ein gleiches Vorgehen empfohlen wird. Diese Resolution wird mit allen gegen eine Stimme angeVolders erklärt die Tagesordnung für erledigt und kann folgenden Antrag: Singer begründet im Namen der weiblichen Abgeordneten noch die erfreuliche Mittheilung machen, daß, nach Versicherung der russischen Freunde, am nächsten Kongreß auch das organisirte Der Kongreß möge beschließen: die sozialistischen russische Proletariat vertreten sein wird. Bolders dankt hierauf Parteien aller Länder aufzufordern, in ihren Programmen den Theilnehmern des Kongresses für ihre aufmerksame Theil dem Streben für völlige Gleichstellung beider Geschlechter nahme und Arbeit, wirst einen Rückblick auf die Aufgabe, die Diese staatsanwaltliche Abfertigung ihrer gegen eine unbequeme bestimmten Ausdruck zu geben und zunächst ganz besonders den Einberufern vorgelegen, eine Einigung der verschiedensten zu fordern: der Frau auf zivilrechtlichem wie politischem Richtungen des kämpfenden Proletariats zu erzielen. Die AufGebiete dieselben Rechte wie dem Manne zu gewähren." gabe war schwierig, aber nicht unlösbar; wir haben Ungeduldige W. Drucker; E. Ihrer; Louise Kautsky; und Enthusiasten, Kaltblütige und Ausdauernde, die Alle den Dr. Anna Kulischoff; D. Baader. gleichen Feind und das gleiche Ziel haben. Jedoch wir Alle ftellung find, und wenn auch in unserem deutschen Programm( Rauschender Beifall.) enn wir auch prinzipiell sämmtlich für völlige Gleich- fönnen uns sagen, diese Einigung ist eine besiegelte Thatsache. Bebel: Wenn er im letzten Augenblicke das Wort ergreife, diese Forderung schon enthalten ist, so giebt es doch noch ver fchiedene Länder, wo diese Forderung erst erhoben werden muß, so nur um einer dringenden Pflicht zu erfüllen, diefebenso dringend zwingen und so ist die so vielfach zur Schau getragene Liebe der und ist somit die Beschlußfassung hier wohl am Plaze. Wir wie angenehm. In beredten Worten und unter dem donnernden Gastwirthe zu den Arbeitern eine sehr problematische und steigt brauchen nicht zu betonen, daß wir nicht den beschränkten Beifall der Versammlung drückte er den Dank des Kongresses dem und sinkt in der Regel mit dem Verdienste, den sie von Arbeitern Standpunkt der Frauenrechtlerinnen einnehmen, die sich damit Bureau aus, dessen unermüdlicher Thätigkeit zum großen Theil erzielen, soweit sie sich überhaupt noch mit Arbeitern abgeben". begnügen, für eine Handvoll Bourgeoisfrauen Zulassung zu ein- es zu danken sei, daß unsere tühnsten Hoffnungen überflügelt und Im Allgemeinen aber sind die Arbeiter von den Gastwirthen am zelnen Berufen wie Medizin, Advokatur 2c. zu verlangen und all unsere Befürchtungen sich als eitel erwiesen. Und neben dem bestgehaßten, und wenn diese auch unter einer süßlichen Freundlichdarin das Hauptziel ihrrer Agitation erblicken. Jede Frau soll Bureau sei es vor Allem ein Mann gewesen, dessen Hingabe, feit ihre innersten Gefühle zu verbergen suchen, so tritt ihre Rechte besigen wie die Männer. Und wir Deutsche unterstützen hervorgerufen habe. Und er glaube im Namen des Kongresses zu Tage, die sie im eigenen Interesse gegen die Arbeiter und vielmehr zu allen Berufen zugelassen werden und die gleichen psychische und physische Hingabe und Ausdauer Aller Bewunderung wahre Gesinnung doch oft genug in den geheimen Machinationen den Antrag unserer Genossinnen um so lieber, als wir gerade zu handeln, wenn er diesen Dank mit einem Händedruck besiegelt, deren Freunde richten. So hatte sich der Restaurateur Müller bei den legten Wahlen gesehen haben, wie sehr wir unsere Er- den Volders unter dem Jubel der Versammlung mit einem Ruß in dem von Arbeitern dicht bevölkerten Rummelsburg, folge unter Anderem auch der unermüdlichen Thätigkeit und der erwidert. bittet Sie daher, diesen Antrag einstimmig anzunehmen und so Engländer fordern in zündenden Worten zum unentwegten Gest gesehen, seit dem 15. d. M. in seinem Geschäfte 4/10 Liter Bier für anfeuernden Begeisterung der Frauen verdanken. Das Bureau in imposanter Weise den Beweis abzulegen, daß die Sozialisten halten an unseren Forderungen auf, zu unermüdlichem Kampfe, 10 Bf. zu verkaufen, d.h. im Interesse vieler armer Arbeiter sich mit ber ganzen zivilisirten Welt teine Rechtsungleichheit zwischen bis das Ziel erreicht sei: der Triumph des Sozialismus, der einem geringeren Verdienste zu begnügen und diesen mehr für's Mann und Werb anerkennen.( Beifall.) ntlid arten Preif auferi apel u. 8, emp marft Beilag Chauvière! für die Franzosen und Burrow 3 für die Humanität! Ein Tugendbund. Es läßt das Herz sich nicht zum Herzen dem heutigen Nothstande Rechnung tragend, unter dem namentlich die Arbeiter so überaus schwer zu leiden haben, veranlaßt Geld zu geben. Eine solche Konzession an die Arbeiter paßte aber durchaus nicht in den Kram der Rummelsburger Gast- 1 Geschäfts beraubt. Der Zeiche ist insbesondere eine goldene Winkelmann antreten müsse. Als sich der Schlafbursche am a | wirthe; sie würden ja vielleicht dadurch ihre so unliebsame Ar- Remontoir- Kapseluhr mit goldener Panzerkette abgenommen. Deren Morgen gegen 5 Uhr nach dem Anhaltischen Bahnhofe an beiterfundschaft, deren Groschen aber sehr gern genommen wer- Aus den Vermögensbeständen sind die Roupons zahlreicher den Weg gemacht hatte, machten seine Gastfreunde die unliebſamt den, verlieren oder aber sie müßten fich zu einer gleichen Kon- Werthpapiere und zirka 3000 M. in Baar mitgenommen. Die Entdeckung, daß zugleich mit ihrem nächtlichen Gafte auch da zession entschließen. Um Beides zu verhüten, hatten die Herren Thäter haben einen alten sechsläufigen Revolver und einen Portemonnaie des Sohnes mit über 26 M. Inhalt verschwunden Gastwirthe aber etwas anderes ersonnen: Am 21. D. M. erhielt Schraubenzieher zurückgelassen. Lettere beiden Gegenstände liegen war. Da diefes Verschwinden nicht als ein zufälliges angefeher nämlich der Restaurateur Müller von der Direktion der Gräflich zu Jedermanns Ansicht im Amtsgericht Spandant, Zimmer 25, werden konnte, so fuhr der Sohn so bald als möglich Reischach'schen Brauerei, von welcher er bisher sein Bier bezogen zur Rekognition bereit. Es wird obige Belohnung Demjenigen Lichterfelde, um dort den Kunstgärtner aufzusuchen. Men er abe zugesichert, welcher den oder die Thäter zur Anzeige bringt oder nicht fand, war dieser, ebenso wenig eristirt in Lichterfelde e Stralau, den 20. August 1891. Mittheilung. Herrn auf die Spur verhilft." Kunstgärtner Winkelmann, bei welchem jener nach seiner Angabe Restaurateur C. Müller. Bezüglich Ihres Inserats( Müller hatte Unser Berichterstatter, den wir nach Spandau entsandt hatten, in Stellung stand. Das Ganze ergab sich demnach wieder ein durch Inserat im Rummelsburger Anzeiger" den Verkauf von schreibt uns Folgendes: mal als ein geriebenes und wohlgelungenes Gaunerstücken. Der 4/10 Liter Bier für 10 Pfennig bekannt gegeben) und einer Der Ermordete wohnte in der Potsdamerstraße, nabe am Betreffende ist 20-21 Jahre alt, nannte sich Gustav Almu Interpellation fehen wir uns veranlaßt, den Wünschen der hie- Markt, und besaß in der Breitestr. 55 ein Geschäftslokal geboren 16. Dezember 1867 zu Naugard in Pommern und wa sigen Gastwirthe nachzugeben und Ihnen fernerhin kein Bier mehr( Manufakturwaaren). Gegen 9 Uhr Abends pflegte er die in bekleidet mit blauem Jaquet, Drillichhofen, braune wollene Wefte, abgeben zu können. Sie wollen also für die Zukunft Ihren Bier- feinem Geschäft angestellten jungen Leute zu entlassen und dann weißseidenem Halstuch und schwarzem Hut und spricht fächſiſchen bedarf anderweitig decken. Ferner untersagen wir Ihnen, unsere noch etwa eine Stunde lang bis 10 Uhr das Geschäft persönlich Dialekt. Firma zu Insertionszwecken zu benutzen. Achtungsvoll... folgt zu versehen. Am vergangenen Sonntag war Hirschfeld wie geStempel. Name unleserlich." wöhnlich nach Berlin gefahren und hatte sich nach seiner Zurückhatte, folgendes Schreiben: öffnen. Eintritt in werden. 6. Berl, Des gena фот Die Börse im Gonnabe gerichts enthalten v. P. ha Bemerfum einigen S Klub ha Wahrheit Dbgleich Buchstabe schon de die Not Alub a Luife einzige als vor Die Noti mitgethei habe er nach der Mund g nach sein getlagten gegeben bei Der Staa für entla von aus recht Gerichtsh Die von den daß man vorhanden b llingt, n der Eindr fich geste Betrieb a aus die L Triebwer nachdem 8 bie M Abnah er nunme wofür ihr 70 f. pr nicht Die Leiche der Frauensperson, welche sich dieser Zag Die Gräflich Reischach'sche Brauerei im Bunde und im Dienste funft in sein Geschäftslokal begeben, woselbst ler um 3/410 Uhr im Landwehrkanal ertränkte, ist als die der Wirthschafterin der Gastwirthe gegen die Arbeiter! Ein Zugendbund verwegenfter Abends noch gesehen wurde. Diffel tower feine We Nichnow, Jeruſalemerstr. 11, festgestellt worden. Am Nachmi Art! Nun, Herr Restaurateur Müller, Rummelsburg, Schiller- wohnheit nicht um 10 Uhr nach Hause, und wiewohl dieses seiner tage vor der That war die N. mit Bekannten nach Wilmersber ſtraße 3, wird jedenfalls eine andere Brauerei gefunden haben, Frau auffiel, machte sich dieselbe aber doch feine Gorge, sondern gefahren, um dort ihren bei einem Konzert mitwirkenden Be die ihm Vier liefert und die keinen Anstoß daran nimmt, daß er wartete Dis' gegen 1/212 Uhr Nachts. Um diese Best ging die figam zu sehen. Diese Begegnung scheint zu einer für die 4/10 Liter Vier für 10 Pf. den Arbeitern verlauft. Die Rummels- ängstlich gewordene Frau in Begleitung ihrer Dienstmagd zur unliebsamen Erklärung geführt zu haben; denn unmittelbar darau burger Gastwirthe werben bemzufolge wohl kaum die Früchte Breitestraße, um ihren Mann aufzusuchen. Da das Haus ver- folgte der verhängnißvolle Sprung. ihres löblichen Thuns genießen. schlossen war, ließ sich Frau H. dasselbe von dem Wächter Als Mahnung zur Vorsicht möge ein Unglücksfall dienen, Die Bekanntmachungen der Eisenbahndirektionen und Zaden ihres Mannes eben Ginsflur fab fie bie Thür zu dem von dem vor einigen Tagen die Frau des Lazareth- Juſpettos Berwaltungen leiden bekanntlich an hochgradiger Unverständlich- ahnend hineinging, bot sich ihr und dem Dienstmädchen ein ent- Frau B. war mit dem Gintochen von Früchten beschäftigt, der Haupt- Kadettenanstalt zu Groß- Lichterfelde betroffen wurde feit, wovon folgende unlängst ergangene amtliche Bekanntmachung fehlicher Anblick bar. Die Gasflammen waren bis auf eine ge- welcher Gelegenheit ihr ein Glas mit Preißelbeeren zerba wieder mal Zeugniß ablegt: Zur Erleichterung der Benutzung der zusammenstellbaren zerbrochen, und vor dem Ladentisch lag ein in ein Stück Barchento viel wie möglich davon zu retten. Mit einem öffel ſchöp löscht, nahe der Thür lag eine große Blutlache, ein Stuhl war Gie wollte die Frucht nicht umkommen lassen und suchte deshalb aug 200 Fahrscheinhefte bei Reifen von und nach solchen Stationen der eingewickeltes Bündel, welches sich bei näherer Besichtigung als ie die aus dem Glase herausgeflossenen Beeren vom Tische preußischen Staatseisenbahnen, welche in dem Verzeichnisse der die Leiche Hirschfelds erwies. Da hier zweifelsohne ein Fahrscheine für zusammenstellbare Fahrscheinhefte als Fahrschein- Verbrechen vorlag, benachrichtigte man sofort die Loft und schöpfte dieselben in ein Dessertschüsselchen. Später wollte Anfangs- oder Endstationen nicht benannt sind oder an einer in behörde, welche den Thatbestand aufnahm. Danach zu urtheilen, hat zum Munde geführt, als sie einen Tauten Schmerzensruf au das Verzeichniß überhaupt nicht aufgenommenen Eisenbahnstrecke fich die Mordthat folgendermaßen zugetragen. Der Mörder mußte tieß. Ein Blutstrom entquoll ihrem Munde. Wie sich herau zur nächsten Fahrscheinstation und von der dem Reiseziel nächst die Zeit zur Ausführung seines verbrecherischen Borhabens dem- funden, der der bedauernswerthen Frau im Halse stecken vorgelegenen Fahrscheinstation bis zur Reisezielstation und zu- nach eingerichtet haben. Die jungen Leute Hirschfeld's haben sich brieben war und dort eine erhebliche Verwundung, herbeigeführ rüct, sowie für etwaige Abstecher nach Stationen feitwärts ge- jedenfalls zur gewöhnlichen Zeit nach Hause begeben, wie die ge- hatte. Aerztliche Hilfe war bald zur Stelle, doch konnte Legener Strecken seitens der Ausgabestellen der preußischen zogene Tagesbilanz ausweist, während der Gemordete noch länger geben der Frau B. nur durch einen operativen Eingriff erhalten eifigem Staatseisenbahnen Ergänzungsfahrscheine den Heften eingefügt wartete. Alsdann ist der Mörder gekommen und hat sich verwerden." Nachdem noch der Kreisphysitus aus Teltow tele schiedene Sachen geben lassen; unter anderem ist von der Hand graphisch herbeigerufen worden, welcher ebenfalls die Nothwe Wer diesen Riesensaz beim einmaligen Durchlesen sofort bes Gemordeten der Verkauf eines Regenschirmes und zweier Chemi- Digkeit einer Operation bestätigte, wurde unter Beihilfe mehrer Tapirt, tann wirklich Anspruch auf besondere Begabtheit machen. fettes auf einen Zettel geschrieben. Wahrscheinlich beabsichtigte nitaltsärzte sofort zu derselben geschritten. Sie gelang Gerade im Gisenbahnbetriebe wäre es doch in erster Linie er- ber Mörder schon bei dieser Gelegenheit seinen schändlichen Plan züglich. Der Glassplitter hatte sich in der Luftröhre feſtgeſet forderlich, möglichst kurze, bündige und für Jedermann leicht ver- auszuführen; doch mochte ihm der Zeitpunkt noch nicht passend und mußte aus derselben mittelst Luftröhrenschnitts entfernt gebauschte Riesenfäße am Allerwenigsten am Blaze. nehmen( den vorhandenen Maßzahlen zufolge muß der Mörder vollständigen Heilung dürften aber noch Monate vergehen. Die Sterblichkeit der Proletarierkinder ist sechsmal so ein starker Mensch gewesen sein). Während H. mit dem Maß- vollständigen Heilung dürften aber noch Monate vergehen. nehmen beschäftigt war oder mit dem Rücken nach dem Thäter" Jahrmarkt in Berlin!" Wer ihn nicht mit eigene groß, als die der Bourgeoiskinder; denn nach den Untersuchungen gewendet die erforderlichen Notizen machte, ist alsdann jedenfalls Augen gesehen hat, glaubts kaum, und doch sind eben er des Sozialstatifiters Kaspar starben von 1000 zu gleicher Zeit gewendet ne er au erst geborenen Menschen in den ersten 5 Jahren bei den Reichen 57, der erste Angriff durch einen mit einem Stemmeifen nach dem letzten Buden aus der Gneisenau- und Yorkstraße verschwunden Hierauf hat Jn den Provinzstädten steht schon lange die Frage auf der Tage bei den Armen 345. Die Ursache dieser Erscheinung ist darin Hinterkopf geführten Schlag gemacht worden. zu suchen, daß die Kinder von den Eltern aus dem arbeitenden zwischen dem Mörder und seinem unglücklichen Opfer ein ver- ordnung, ob nicht die Abhaltung von Jahrmärkten Bolle, welche durch lange und harte Arbeit entfräftet und oben zweifelter Kampf stattgefunden, bei welchem ein Stuhl zertrümmert zugeben sei, da ja in den betreffenden Kaufmannsläben jezt drein schlecht genährt sind, von vornherein schwächlich zur Welt drein schlecht genährt sind, von vornherein schwächlich zur Welt Außerdem besaß der Mörder einen sechsläufigen Revolver, aus im Allgemeinen wohl mit" Ja" zu beantworten. Und wurde und Hirschfeld zahlreiche Schnitt- und Stichwunden erhielt. alle Bedürfnisse befriedigt werden fönnen. Es ist diese Frag tommen und infolge gleichfalls schlechter Ernährung und un- dem fünf Schüsse abgefeuert find, während die Kugel mögen wir uns man schwer von dem Marktidyll trennen. genügender Pflege allmälig so verkümmern, daß fie der gering- des sechsten in der Mündung des Lauses stecken geblieben ist. Sitte aus alter Zeit übt auch heute noch auf Groß und feit unter den Neugeborenen bei den Armen dadurch befördert, Knopf beweist, den derselbe seinem Gegner abgeriffen und krampf- Berlin noch voll und ganz dokumentirt, obwohl hier ja gan daß die Mütter durch Arbeit verhindert sind, und im Uebrigen haft feftgehalten hat. Nach vollbrachter That hat der Mörder sonders das Auge durch die Pracht innerhalb der Schaufen auch gar nicht die Kraft haben, ihre Kinder selber zu nähren, fein Opfer zunächst beraubt es sollen an der Lelche sogar verwöhnt ist. Die Verkaufsgegenstände selbst locken auf sondern dieselben aufpäppeln" müssen. Die schlechte Beschaffen Finger fehlen, die der Mörder mitsammt den Ringen von der Jahrmarkt in Berlin denn auch die Käufer schwerlich an, sondern heit der Kuhmilch führt in den heißen Sommermonaten zu Darmtatarrh und Brechdurchfall, so daß in dieser Zeit in Berlin wöchent Hand losgetrennt hat, dann in ein Stück Barchent gewickelt, theils der Glaube, daß man auf dem Jahrmarkte billiger um dem Anblick des leblosen Körpers zu entgehen und hierauf anders einkauft, theils aber wirkt das Althergebrachte lich bis zu 400 Kinder und darüber an diesen Krankheiten sterben. Die Ladenkaffe beraubt. Es fehlen zahlreiche Koupons von Werth: mächtig init. In Berlin besonders drängt welche sich eine Amme halten oder sich eine nach allen Daß es sich hierbei nicht um den Nachwuchs der Reichen handelt, papieren und etwa 3000 Mart in Baar. Der Mord ist jedenfalls die Frage auf, ob die Verkäufer auf dem Jahrmarkte willi Regeln der Hygiene präparirte, aber dafür recht theure Ruhmilch nahm der Hauseigenthümer 2. in dem Laden des H. ein starkes noch recht primitiver Natur- dort feilbieten zu tönnen. Da verschaffen können, sondern um die Kinder der Armen, lehren die Geräusch; da er jedoch der Ansicht war, es werde die Ausstellung dies der Fall sein muß, beweist am Besten das regelmäßige Bieber Kirchhöfe der in den Arbeitervierteln belegenen Gemeinden, auf in dem Schaufenster für den nächsten Tag umgeändert, schenkte kommen derfelben Verkäufer. Eine kommerzielle Bedeutung Emfigkeit ein Kindergrab an das andere reiht. In dem nach den bes Berichtes gesagt, muß der Mord von einem mit den ein- Mögen fie für Diesen und Jenen noch„ unentbehrlich" fein, denen der Todtengräber im Juli und August mit unheimlicher er der Sache teine weitere Beachtung. Wie schon zu Anfang fönnen, wie gesagt, die Jahrmärkte heutzuge nicht mehr haben Veröffentlichungen des kaiserlichen Gesundheitsamtes aufgestellten schlägigen Verhältnissen durchaus vertrauten Menschen begangen gemäß sind sie jedenfalls nicht mehr, zumal in Berlin, Bericht über die Krankheits- und Sterblichkeitsverhältnisse Ber: worden sein; über die muthmaßliche Person desselben kursiren in nur den Verkehr hemmend abgehalten werden können. tamen Darmfatarrhe und Brechdurchfälle," besonders unter den ganz aut hörigen F ge brochen, 1 63 wirth Schuldige 2 berg. Dreschen bod und fein Diefe Klein Schuld Berunglü be lautet au mal der auf dem fontrollire Fuß nicht wenig ver 3 Wochen pfinden Drei als wo посу fich Ginem theils Beit fit Golde Behörde regen, 100 gerichts I bier von Monate allerdings lichteiten Sandle Raufmann worden. Der Ang bestrafung Rerferftra büßte. D fonen fich famen Ra Bei dem anhaltenden Regen und wenig Sonnenfchei lins in der ersten Augustwoche heißt es: Auch in dieser Woche Spandau allerhand Gerüchte, die meistens darauf hinauslaufen, spießbürgerlichen Einrichtungen können wir heutzutage nicht meh " bie bit Kindern, in sehr großer Bahl zum Vorschein und führten in daß man den Thäter in einem früheren Angestellten Hirschfelds gebrauchen. zu suchen habe. Unserem Berichterstatter wurde von unterrichteter 296 Fällen( gegen 302 in der vorhergegangenen Woche) zum Seite glaubwürdig versichert, daß die Polizei den Verbrecher Lode. Am zahlreichsten zeigten sich die Krant- tente; Derfelbe halte sich angenblicklich, in Berlin auf, woselbst ist heitsformen auf dem Wedding, im Stralauer man ihn in kürzester Zeit einzufangen hoffe. Wiertel und in der Rosenthaler Vorstadt, nur langsam von Statten gegangen. Um so mehr ist es je während aus der Friedrichstadt und der wo einige sonnige Tage zu fommen scheinen, geboten, der En Der Polizeipräsident macht warnend öffentlich darauf auf- wickelung so viel wie möglich nachzuhelfen. Es geschieht Dorotheenstadt fast gar tein Todesfall gemerksam, daß durch den Genuß in Zersehung begriffener gekochter vor Allem dadurch, daß man alles überflüssige Laub entfernt, meldet wurde." Der Wedding, die Rosenthaler Borstadt Strebse hier fürzlich mehrere Personen, zum Theil lebensgefährlich, Trauben so zu sagen freischneidet, daß die Sonne sie voll ( Bionsgemeinde) und das Stralauer Viertel( Gegend des Gör erkrankt sind. Bei gekochten Krebsen, Krabben und anderen scheinen kann. Man versäume dabei aber nicht, wenigstens durch das Abschneiden des überflüssigen Laubes und der mehr Saft und Kraft zur Entwickelung zugeführt wird. Trieb lizer und Ostbahnhofes) sind als Arbeiterviertel bekannt, Reustenthieren können nach längerem Stehen, und zwar bereits Blatt gewissermaßen zum Schutze der Traube stehen zu Laffe während die Friedrichstadt und die Dorotheenstadt( Gegend vor dem Auftreten eines Fäulnißgeruches, gesundheitsschädliche Solcherart freigeschrittene Trauben reifen dann, wenn es einige der Straße Unter den Linden") zu den„ vornehmsten" Stadt Stoffe fich entwickeln, zumal wenn die Thiere erst nach erfolgtem maßen früher Wein ist, merklich schnell, zumal ihnen ja aud " theilen gehören. Absterben gekocht worden sind. Bei derartigen Krebsen pflegt die Schwanzflosse nicht unter den gekrümmten Hinterleib gezogen zu sein. Das Publikum ist daher vor dem Anfaufe gekochter Krebse wie sonstiger Kruftenthiere bei unbekannten Personen, z. B. herum ziehenden Händlern, dringend zu warnen. wo infolg Menschen legten Di wisplate, bauenden begangen Menschen gebäude Graf M enbete T Ehrlich gefchuldig Landler r R In der Ge Sta tahl, fon Uebrige, 1 Unschuldig gewesen f einen falf felben aus gab dann Zuwanderi Rumänen in Budape Die Anklag in Verbin loll ebenf berhaftet wurde. D na Urba bi Ueber einen Raubmord wird aus Spandau berichtet: Der Kaufmann Hirschfeld hatte Breitestraße 55 in Spandau ein Polizeibericht. In der Nacht zum 21. d. M. stürzte, großes Kleidergeschäft, welches er gegen 10 Uhr Abends zu eine Frau anscheinend infolge von Geistesstörung aus dem zweit schließen pflegte, um sich dann nach seiner in einem anderen Hause belegenen Wohnung zu begeben. Sonntag Abend nun Stock eines Hauses in der Landgrafenstraße auf den Hof hina wurde er von seiner Frau vergebens erwartet und schließlich be= Das hiesige Polizeipräsidium ist aufgefordert worden, und erlitt einen Schädelbruch, so daß der Tod auf der Stel gaben sich Verwandte nach dem Geschäftslokal, um nach der Ur auf einen gefährlichen Verbrecher zu fahnden, der am 17. d. M. eintrat. Am 22. d. M., Vormittags 10 Uhr brachte der Bud aus dem Untersuchungsgefängniß zu Memmingen entflohen ist. binder Charlet seiner Geliebten, der unverehelichten Augu fache des Ausbleibens zu forschen. Sie fanden das Geschäft Dieser Mann mit Namen Fleschitz ist im Jahre 1865 in Deutsch Schulz in deren Wohnung, Georgenkirchstraße 58, mittelst straßenwärts geschlossen und die Jalousie heruntergelassen. Als land geboren, ging aber als Kind mit seinen Eltern nach Amerifa volvers zwei Schüsse in den Kopf bei und tödtete sich dann selb fie durch die Hinterthür den Laden betraten, fanden sie Hirsch- und soll, nachdem er dort zuletzt als Feldarbeiter thätig gewesen durch einen Schuß in den Kopf. Die Schwerverletzte wurde feld in seinem Blute schwimmend todt vor. Neben der Leiche ist, vor einigen Monaten nach Deutschland zurückgekehrt sein. In dem Krankenhause am Friedrichshain gebracht. Tag ein sechsläufiger Revolver, aus welchem fünf Schüsse ab- der Nähe von Memmingen wurde Fleschis auf frischer That er- traudtenstraße wurde zu derselben Zeit der Hausdiener gefeuert worden waren, die alle den Kopf Hirschfeld's getroffen tappt, feuerte auf die Leute, die ihn verfolgten, mehrere Schüsse Göbel von einem Omnibus überfahren und auf der Stelle dung des Laufes, zwischen ihr und Lauf waren Haare ein feiner Durchsuchung fand man bei ihm Einbrecherwerkzeuge und gegenüber dem Garnisonkirchhofe, die Leiche eines anfchein ande, ba zu haben scheinen. Die sechste Kugel steckte noch in der Mün- ab und wurde nach heftiger Gegenwehr dingfest gemacht. Bei tödtet. Am 22. d. M. Nachmittags wurde in der Hafenhaid geklemmt. Der Thäter hat also, als S. nach dem fünften Schuß ein Dolchmesser. Fleschig ist 1,73 Meter groß, hat schwarzes infolge eines Schlaganfalles verstorbenen Mannes aufgefund noch nicht todt war, ihm offenbar die Waffe an den Kopf ge- Haar, etwas gefräuselten Schnurr- und Kinnbart, braune Augen Zu derfelben Zeit wurde in der Spree, am Schleswig feht. Außerdem wurde ein Schraubenzieher vorgefunden, mittelst mit schwarzen Brauen, eine starte ſtumpfe Nafe, niedrige Stirn Ufer, die Zeiche eines unbekannten Mannes angefchwemmt. dessen dem H. der Schädel eingeschlagen worden war. Der und ovales Kinn. Seine Ohrzipfel sind am Ende etwas ange- Am 23. d. M. Morgens wurde auf dem Tempelhofer Felde Geldschrank war mit dem richtigen Schlüssel geöffnet bogen. Er soll das Deutsche ohne englischen Akzent sprechen, dem Steuerhause der Arbeiter Prischkow mit einer Stichw worden, und es fehlten außer der Tageslofung etwa im Rücken aufgefunden und nach dem Krankenhause. Am 3000 M. Papiere im Werthe von 80 bis 90 000 m. jedoch" yes" statt" ja" sagen. seiner scheint der Räuber nicht gefunden zu haben, weil sie eingewickelt waren, dagegen hat er die Talons und Roupons, fürzlich Passanten der Moltkestraße in Spandau wahr, wie ein Berlegung, feiner Angabe nach, am Abend vorher im Schleif welche H. in einer Brusttasche trug, mitgenommen. Außerdem Maurer aus einem Neubau der Bismarckstraße von zweistöckiger Busch erhalten, als er den Angriff mehrerer Männer auf eine goldene Remontoiruhr mit einer goldenen Panzerkette. Höhe nach der Spektewiese hinaus angelte. Der Mann rührte Frau abwehren wollte. Die Frau fand mit ihren beiden Kinde Offenbar hat der Thäter den Augenblick abgepaßt, in welchem sich nicht von der Stelle, obwohl zwei Fische an der Schnur unterkommen im städtischen Obdach. H. den Laden vorn geschlossen und die Jalouste heruntergelaffen baumelten. Schon glaubte man, daß der Angler von einem ber einen Handwagen ziehende Bäckerlehrling Kliemed vor hatte, und ist dann durch die Hinterthür mit der Bitte ein Herzschlage betroffen. Aber bei näherem Zusehen stellte es sich Sause Chausseestraße 20 zu Boden und erlitt so bedeutende getreten, ihm noch Sachen zu verkaufen. Auf dem Ladentisch heraus, daß es sich um einen Scherz handelte. An der Moabiterbrücke sprang Vormittags lagen nämlich ein Schirm und einige Vorhemden, welche Gegen Neubaues hatten nämlich eine komplette Maurerkleidung ausgelegungen am Unterschenkel, daß er nach der Charitee gebra zweifellos in dem Augenblick erfolgt, als S. fich beugte, um die gehängt. Kundige wollten darin eine Parodie sehen auf den ab. Mann in die Spree, wurde jedoch noch lebend aus dem Wa Es scheint auch, daß der Verbrecher fich nehmenden Verdienst und die zunehmende Vertheuerung der noth- der Ecke der Rofenthaler- und Linienstraße der elfjährige na fein Mit Verwunderung nahmen der Wanderung von Polen nach Potsdam begriffen ist, hat b Die Maurer des stände H. auf einem Betttel notirt hatte. Der Angriff ist stopft und dem angelnden Kollegen zwei Heringe an die Schnur Notizen zu machen. gezogen und nach der Charitee gebracht. Bu derfelben Beit be Ber Abends wurde Karl Busch, welcher den dreijährigen Adolf Darge auf dem 700 Guld worben se Bien will jekt haber er nach B zu erwart Bestohlene nicht wied Hagebehör Giner be auf dem S Arm De -Am 22. und 28. d. M. fanden fünf kleine Brände fa fie gemein bem Gene hat Maß nehmen lassen; denn das anscheinend gebrauchte wendigsten Lebensmittel. Schneidermaß befand sich bei der Leiche. Auf die Ergreifung des Thaters find 600 M. Belohnung ausgesetzt worden. Es ist Zur Warnung vor einem Schlafstellendiebe wird uns trug, von einer Kutsche überfahren und am Bein bedeutend darüber heute an den Anschlagsäulen folgende Bekanntmachung das Folgende mitgetheilt. Am 19. d. M. Abends zwischen leht. Das kleine Kind erlitt nur eine leichte Verlegung veröffentlicht worden: Raubmord. 600 Mart Belohnung. Am Abend des 23. August ist der Kaufmann G. Hirschfeld in seinem Geschäftslotale, Spandau, Breitestr. 55, ermordet worben. Der oder die Thäter haben die Zeiche und die Kasse des 6-7 Uhr tam zu einem Handwerksmeister in Südwest ein junger Ropfe. Mann und fragte um eine Schlafstelle an, obgleich eine solche nicht zu vergeben war. Die Frau ließ sich schließlich auch überreden, dem Fremden für die Nacht auf dem Sopha eine Lagerftatt zurecht zu machen, da er am andern Morgen früh, seiner Angabe nach, feine Stellung als Kunstgärtner beim Kunstgärtner! wurden al dem aufg Beamte be Hagten fid mit dem S per HD 2111 ofe auf ебрате ch das bunden gefehen nad er aber de ein Ingabe er ein Det Almus d wat Wefte Sfifchen Lage 1 Luife achmit ersdor Bräu Die R darauf bienen pettors wurde gt, bei erbrach Deshalb Tchopite wollte Löffel f aus en be Ten ge gefüh rhalten b. tele othwen ehrere ftgefeht ng vor Die Gerichts- Beitung. hinter dieser, bald hinter jener Dame. Staats- vorwärts gekommen. Conrad wurde im Jahre 1861 eines am anwalt Oppermann hielt es auf Grund der stattgehabten hellen Tage begangenen Raubes vom Schwurgericht für schuldig Die Veröffentlichung eines Gerüchts, welches an der Angeklagten Mitglieder einer weitverzweigten internationalen nach Verbüßung dieser Strafe hat der Berurtheilte seine Schuld Beweisaufnahme für zweifellos, daß man in den erachtet und zu zehn Jahren Zuchthaus verurtheilt. Vor wie Börse im Umlauf war, hat dem Redakteur des„ Berl. Tagebl.", Taschenotebesbande vor sich habe. Or beantragte gegen 2andler bestritten und alle Hebel in Bewegung gefeht, um das Wieder6. Perl, eine Anklage wegen Beleidigung zugezogen, die am Stich, gegen Ghrlich bei und gegen grant, ein Jahr aufnahme- Verfahren zu erwirken. Jezt endlich ist es dem RechtsGonnabend vor der vierten Ferien- Strafkammer des Land-& efánguis, folie gegen alle orei entsprechenden Ohr- anwalt Dr. Coßmann gelungen, in einem erneuten Antrage fo gerichts I gegen ihn verhandelt wurde. In der Abend- Nummer des genannten Blattes vom 10. November v. J. war eine Notiz viele Beweisgründe anzuführen, welche geeignet sind, an der enthalten, wonach an der Börse erzählt worden sei, der Oberst Ehrlich an einem Jahre und Frant zu einem Jahre Das Urtheil lautete gegen Landler zu zwei Jahren, Schuld des Conrad Zweifel zu erwecken, daß die zweite Straf 3. P. habe sich auf der Jagd erschossen. Hieran war noch die sechs Monaten Gefängniß und entsprechenden Ehrverlust. Bemerkung geknüpft, daß dies berselbe Dffigier sei, welcher bir einigen Monaten wegen Spielangelegenheiten aus dem Unionverlust. fammer des Landgerichts I. den Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens für zulässig erachtet und den Landgerichtsrath Graf Strachwiz mit Aufnahme der darin angetretenen Beweise beauftragt hat. Gelingt es dem Conrad, so gewichtige Beweise fahrens stattgegeben wird, so würde ein besonders interessanter Prozeß in Aussicht stehen. Die Notiz besagte ferner, Die Blub habe austreten müſſen. Diese Notiz entsprach nicht der unterlag gestern der Brüfung der ersten Ferienstrafkammer des ou erbringen, daß dem Antrage auf Wiederaufnahme des VerEine eigenartige Auflage wegen fahrlässiger Tödtung Bahrheit, Oberst v. P. stellte Strafantrag wegen Beleidigung. Zandgerichts I. Die unverehelichte Marie Jaruslewski war beDbgleich der Name des Obersten nur mit den Anfangs- schuldigt, ihr Kind im Schlafe erdrückt zu haben. Durch die BeBuchstaben genannt war, fo fonnte in Offizierstreifen weißaufnahme wurde die Schuld der Angeklagten erwiesen und schon deswegen kein Zweifel darüber herrschen, auf wen biefelbe au sechs Monaten Gefängniß verurtheilt, wovon zwei Zu der Mera des groben Unfugs" gehörte die Anklage, die Notiz gemünzt war, einzige Offizier Namens v. P. war, der dem Union- achtet wurden. weil der Strafantragsteller der Monate durch die erlittene Untersuchungshaft für verbüßt er welche das hiesige Schöffengericht am Sonnabend gegen den Klub angehörte. Der Angeklagte wollte seiner Pflicht Chefredakteur der National- Zeitung", Herrn Köbner, zu als vorsichtiger Redakteur in vollem Umfange genügt haben. verhandeln hatte. Ende Mai d. J. brachte eine ganze Anzahl Die Notiz sei ihm von einem Börsenbesucher durchs Telephon vorragende Rolle spielt und der Kriminalpolizei oft wichtige stotis, welche sich auf die vor 36 Jahren erfolgte Hinrichtung Die Eifersucht, welche in kriminellen Dingen oft eine her hiesiger Zeitungen aus einer Berliner Lofal- Korrespondenz eine mitgetheilt worden. Um noch nähere Ermittelungen einzuziehen, Dienste leistet, hat auch eine am Montag vor der ersten Ferien- des Jägers Butlig bezog. Gs wurde barin mitgetheilt, habe er feinen Mitarbeiter, Redakteur Dr. Horn, beauftragt, sich Straftammer hiesigen Landgerichts I verhandelte Antlage wegen daß auf den Kirchhöfen des Zuchthauses Moabit, deren Ebnung nach der Börse zu begeben. Dieser habe das Gerücht in Aller schweren Diebstahls gegen den Schlosser Franz Janice und fürzlich stattgefunden, das Grab des hingerichteten Jägers Butliz Mund gefunden und ebenso den Zusak, den Dr. Horn dann die unverehelichte& aj che indirekt verursacht. Janice, ein alter noch erhalten und geschmückt wird. nach seiner Rückkunft aus eigenem Antriebe in seiner, des An- Ginbrecher und Zuchthäusler, lebte mit der zweiten Angeklagten daß Butlig bis zu seinem Ende seine Unschuld betheuert und getlagten, Abwesenheit zugesetzt und dann die Notiz zur Druckerei zusammen, bis er ihrer überdrüssig wurde und Knall und Fall sich später herausgestellt habe, daß das Urtheil einen Falschen gegeben habe. Die Beweisaufnahme bestätigte diese Angaben, von ihr zog. Er ließ sich durch die Drohungen der Verlassenen, betroffen, da ein Schußmann Dreyer auf dem Sterbebette Der Staatsanwalt hielt den Angeschuldigten aber dadurch nicht daß ihm eine schöne Suppe für entlastet, sondern beantragte gegen denselben eine Geldstrafe wenn eine schöne Suppe eingebrockt werden solle, sein Gewissen durch das Geständniß erleichtert habe, daß er nicht zu ihr zurückkehre, nicht einschüchtern, er der Mörder der Schneiderin Dorothea Storbeck fei. Don 200 M. Der Vertheidiger, Rechtsanwalt Mosse, plädirte sondern machte ernste Anstalten, sich mit einer anderen, Aufnahme dieser Notiz erachtete die Amtsanwaltschaft als„ Veraus rechtlichen und fachlichen Gründen für Freisprechung, der ihm begehrenswerther erscheinenden Jungfrau zu verloben. Das übung groben Unfugs" und überfandte Herrn Köbner darob ein che au Gerichtshof erkannte aber auf eine Geldstrafe von 200 M. hintertrieb denn die Lafche gründlichst, indem sie den beneidens- Strafmandat in Höhe von 20 Mart. Hiergegen trug R. auf werthen Schwiegereltern ihres ehemaligen Anbeters brieflich einige richterliche Entscheidung an, und so hatte sich das Schöffengericht gefeßlichen Unfallverhütungsvorschriften, welche Mittheilungen aus dem Zuchthausleben desselben machte; ihr mit dieser Frage zu beschäftigen. Der Angeklagte und sein don den Fabrikanten in einer Art und Weise übertreten werden, Racheðurst war damit aber noch nicht gestillt, vielmehr wandte Bertheidiger, Rechtsanwalt Dr. Krause, vertraten in längerer heran daß man mit Recht behaupten kann, sie sind nur auf dem Papier sie fich gleichzeitig an die Kriminalpolizei und denunzirte sich Ausführung deu Standpunkt, daß die Ansicht, durch Preßartitel Hingt, noch mehr unbeachtet gelassen. Das war die Verhaftung beider erfolgte. Am zweiten Osterfeiertag des aufgebaute, unhaltbare sei. 3um Mindesten müsse doch voraus der Eindruck, den jeder Unbefangene von der Verhandlung, die vergangenen Jahres war nämlich in der Wohnung eines in der gesegt werden, daß es sich um eine in frivoler Weiſe ich gestern beim Landgericht II abspielte, bekam. Bei glatt Elisabethstraße wohnenden Ghepaares ein äußerst frecher Diebstahl burch einen Preßartikel hervorgerufene Beunruhigung handele eifigem Wetter hatte der Dienstknecht Beutler das Göpelwerf in verlibt worden, deſſen ganze Ausführungsart auf die Thätigkeit und daß auch durch Vorführung bestimmter Personen eine Betrieb zu sehen. Er glitt von dem Fahrkasten ab, von welchem eines geübten Einbrechers hindeutete. Damals war es nicht ge- wirklich stattgehabte Beunruhigung nachgewiesen werde. Wenn aus die Leitung des Werkes geschah, gerieth mit dem Fuß in das lungen, den Thäter ausfindig zu machen, jetzt aber trat die Lafche Jemand die erfundene Nachricht verbreiten wollte, daß die Stadt Triebwert und wurde derselbe derart germalmt, nachdem der Arme 3 Monate im Krankenhause gelegen und die brecher gewesen sei und sie während der That" Schmiere" ge- vernichtet sei, dann könnte die Voraussetzung einer allgemeinen nunmehr in ſemem Erwerb auf das Schwerste geschädigt ist, ließen es zweifellos erscheinen, daß dieselbe die Wahrheit sagte Sache aber wesentlich anders; es sei nicht abzusehen, wer bei der Hier liege die wofür ihm die Unfallversicherung die Kollossalsumme von 13 M. und auch das frampſhaſte Bemühen des Beschuldigten, seine Ge- Zeftfire jener gleichzeitig in verschiedenen Blättern erschienenen 1. Pf. pro Monat verabsfolgt. Das Unglück hätte unbedingt nofsin auf der Anklagebant als eine verlogene, von der Eifersucht Notiz eine Beunruhigung nicht geschehen können, wenn das Triebwerk mit dem dazu ge- zu falschen Anschuldigungen getriebene Person hinzustellen, ver- warum empfunden empfunden haben sollte und hörigen Kasten bedeckt gewesen wäre. Dieser aber war zer- mochte diesen Eindruck nicht zu verwischen. Der Gerichtshof überin des bie gerade National- Zeitung" als die Ver brochen, und einfach in die Ecke geworfen worden. groben Unfugs" gefaßt glaubte der Lasche und verurtheilte deshalb den Angeklagten werden solle, zumal ste vor der Aufnahme der Mittheilung entstand nun eine Streitfrage: Wer ist der Jänicke zu fechs Jahren Zuchthaus und zehnjährigem auch noch eine Prüfung in den ihr zustehenden Grenzen habe wirth August Schubert Angeklagt ist der noch jugendliche Land- Ehrverlust, die Denunziantin selbst aber zu einem Jahre Ge- stattfinden lassen. Staatsanwalt Dr. Borchert beantragte Lohme bei Alt- Landsfängniß. die Verwerfung des Einspruchs, da es nach der Entscheidung des des Angeklagten soll aber das Dreschen angeordnet haben, während der Angeklagte selbst Der Gerichtssaal war gestern während kurzer Reichsgerichts nur darauf ankomme, ob die betreffende Notiz ge= sein Bruder die Arbeit zu beaufsichtigen hatten. Die Beit die Stätte unbeabsichtigter Komit. Der Dies sei hier der Fall, da die Notiz mit Hilfe falscher Thatsachen eignet sei, eine gewisse Bahl von Personen zu beunruhigen. muß denn auch der Angeklagte büßen, da gerade er den Handelsmann August Hildebrandt war durch polizeiliches einen Justizmord durchscheinen lasse. Der Staatsanwalt verrieth Berunglückten an die betreffende Stelle gewußt hat. Das Urtheil Strasmandat wegen hierquälerei in 5 M. Strafe ge- im Weiteren, daß er selbst keine Beunruhigung bei der Lektüre auf 3 Wochen Gefängniß. Wann wird denn hier ein- nommen worden nnd hat dagegen richterliche Entscheidung empfunden und die„ National- 3tg." nur deshalb herausgegriffen tal der Fabrikinspektor oder ein anderer Aufsichtsbeamter beantragt. Nach der Bekundung eines Fräuleins Wickelbrod fontrolliren? Von den 3 Wochen wird dem Verunglückten sein welches Mitglied des Thierschutzvereins ist, hat der Angeklagte habe, weil er Leser derselben sei. Fuß nicht wiedergegeben und die Presse ist auf dem Lande so einen kleinen geiben Hund dadurch boshaft mißhandelt, daß er erkannte auf Verwerfung des Ginspruchs. Ein grober Unfug v. Horn) schloß sich der Auffassung des Staatsanwalts an und enig verbreitet und so" gut" unterrichtet, daß auch durch die denselben ungebührlich lange auf den Hinterpfoten tangen ließ, Wochen Niemand solche„ Abschreckungstheorie" als Warnung daß er sich das Hündchen auf den Kopf stellte, auf dem es sich urtheil, nicht nur durch äußere Einwirtung auf die Sinne, fönne, so begründete der Vorsitzende unter Anderem das mpfinden wird. herumdrehen mußte, daß er es in die Luft warf und auffing sondern auch durch Beunruhigung im Wege der Reflexion verübt Drei ungarische Taschendiebe, welche bei der hiesigen der Faust schlug, daß es aufheulte. das auf dem Boden liegende Thier mit werden und zwar nicht blos in frivoler Weise, sondern auch Der Angeklagte, entfernt bis ut eigenes erft bie vunden Lage nz auf Bt fchon e Frage 16 bod Diefe Klein nenftab Banz be aufenfier auf dem fondern als wo te noch Ginem wirtlid theils 2. Das Wieder edeutung haben ein, geit 100 Golde cht meh bier 63 Schuldige? berg. und Schuld lautet Rerferftrafe Der Vater aus und daß er nicht erkennbaren Der Gerichtshof( Vorsitzender Birde in dem Rufe einer besonderen Gemeingefährlichkeit welcher das Hündchen mit in den Gerichtssaal gebracht durch Außerachtlassung der gebotenen Vorsicht. Das sei hier der gerichts I aus der Untersuchungshaft vorgeführt. Dieselben sind die unglaublichsten Kunststücke auszuführen verstünde. Mii Ge- möglichen Gerüchte zu verbreiten und die Behörden zur Richtigteen wurden gestern der ersten Ferienstraftammer des Land: hat, erklärte, es sei ein im Zirkus abgerichtetes Thier, welches Fall. Es tönne nicht Aufgabe der Presse sein, unkontrollirt alle Monate April verhaftet worden und scheint die Polizei dadurch Schöffengerichts produzirte sich der Angeklagte mit seinem hörden zu allen möglichen Erklärungen herauszufordern und von den Kriminalbeamten Wand, Hilbrecht und Ritter im nehmigung des Vorsitzenden der 95. Abtheilung des Berliner lichkeiten der Verhafteten sind als die des Schuhmachers Jakob der Faust war nur eine fingirte, thatsächlich bewirkte das Thier allerdings einen glücklichen Griff gethan zu haben. Die Person Hündchen im Gerichtssaale. Die Bewegung des Schlagens mit ein großer Landler, des Handelsmanns Leopold Ehrlich und des nach der vermeintlichen Mißhandlung seine Kreuz- und Quer die Presse die Pflicht, ihnen auf den Grund zu gehen und erst Raufmanns Aron Frank sämmtlich aus Budapest, festgestellt gänge mit äußerster Bergnüglichkeit. Fräulein Wickelbrod blieb dann, wenn sie glaubt, wirkliche öffentliche Mißstände zu entworden. Alle drei sind vielfach vorbestraft, am schwersten aber dabei, daß der Hund dreimal aufgeheult habe, was auch decken, Veröffentlichungen zu machen. In dem konkreten Falle be Angeklagte Landler, welcher außer mehrfachen Bor- der herbeigeholte Schuhmann gehört haben müßte. Auch habe babe die Polizei aus der Behauptung, der Schutzmann Dreyer sei ver- bewandten Umständen blieb dem Gerichtshofe nichts übrig, als mann zu laden. fonen tenfchei aube es je Ent teht die bi voll be ein Laffe einige ja aud Fernt, tens Trieb irzte fi wegen in sich nach Art der internationalen Taschendiebe zu gemeinals obersten Richter anzunehmen, welche das Recht hat, die Bedie Mißstand fein. Wenn derartige Gerüchte entstehen, habe bestrafungen auch wegen Taschendiebstahls eine achtjährige sie an diesem Kunststückchen Aergerniß genommen. Unter den so der eigentliche Mörder, Veranlassung genommen, Untersuchungen büßte. Die Anflage nimmt an, daß die drei genannten Per- die Sache zu vertagen und zum nächsten Termine den Schuß- thatsächliche Unterlage habe. Auch der Angeklagte hätte sich an gebäude anzustellen, welche ergaben, daß das Gerücht nicht die mindeste die Polizei wenden können und da dies nicht geschehen, der Als einen Akt besonders niedriger Gesinnung be- Artikel auch geeignet" erscheine, Beunruhigung hervorzurufen, samen Raubzügen verbunden haben, um überall dort aufzutauchen, wo infolge von Schaustellungen, Feierlichkeiten oder Festen größere Menschenmengen sich ansammeln. Die ihnen jetzt zur Last ge- zeichnete der Staatsanwalt die ungetreue Handlung, welche die so seien die Kriterien des groben Unfugs gegeben. legten Diebstähle sollen theils am 18. April d. J. auf dem Denne- Bortiersfrau Schuster gestern vor der III. Ferien- Straftammer geklagte meldete sofort die Berufung an. wisplate, gelegentlich der feierlichen Grundsteinlegung der zu er hiesigen Landgerichts I zu vertreten hatte. In dem Hause bauenden Lutherfirche, theils am 27. April auf dem Königsplate Brinzenstraße 98, in welchem die Angeklagte die Hausreinigung begangen sein, als sich hier eine nach Tausenden zu schäßende versieht, wohnt im Hinterhause 3 Treppen hoch eine Wittwe A., Menschenmenge zusammendrängte, welche den im Generalstabs welche sich mit ihrer Tochter Elise kümmerlich durch Näharbeiten endete Taschendiebstähle begangen haben, zweit of hina er Stell er Bud Augu Re nn felb Etelit urbe na Der Se ner Sa fenhai fcheine leswig gefunde felben Versammlungen. Der Ans Graf Moltke sehen wollte. aufgebahrten verstorbenen General Feldmarschall ernährt. Die Tochter hat einen Bräutigam, welcher sich wegen Landler soll Drei voll eines Fehltritts im Strafgefängniß zu Plößensee befindet. Zur dem Angeklagten Weihnachtszeit leuchtet die Sonne der nächstenliebe bekanntlich In der öffentlichen Versammlung der Zimmers ftahl, sowie eine Hehlerei zur Last gelegt, in Betreff des An- überall, ein vollendeter und ein versuchter Dieb- auch bis hinter die düsteren Gefängnißmauern und wie leute Berlins und Umgegend am 23. d. M. referirte Plößenseer Ge- Genosse Dr. Lütgenau über den internationalen ArbeiterLandler räumte nur einen Taschendiebstahl ein und bestritt alles gehörigen der Gefangenen eine Christfreude bereiten sollen. Darüber aus, daß die anarchistischen Delegirten von der Theilben Uebrige, die beiden anderen Angeflagten wollten in allen Punkten Der Pfarrer Jung wurde bei der Verpackung der Gaben von nahme an den Verhandlungen des Kongresses ausgeschlossen wor unschuldig und am 18. April überhaupt noch nicht in Berlin dem Bräutigam des Frl. A. so eifrig unterstützt, daß er auch ihm den seien. Die Sozialdemokraten hätten mit den Anarchisten nur gewesen sein. Als Landler ergriffen wurde, fand man bei ihm ein Weihnachtspacket zurecht machte, mit welchem er seiner Braut insofern ein gemeinsames Ziel, nämlich, daß das arbeitende Volk einen falschen Paß. Er gab sich für den wahren Inhaber des eine Christfreude bereiten sollte. Der Gefangene war überglück von dem auf ihm lastenden wirthschaftlichen und politischen aus, hat aber später die Maske fallen lassen müssen. Er lich, als er ein Stück Zeug und ein Jaquet im Gesammtwerthe Drucke befreit werden müsse. Die Wege, auf denen dieses Ziel in Stelle wandern und zu diesem Zwecke sei ihm der Paß von einem er einen Zettel mit der Widmung„ Meiner lieben Elise zu Weih- sodann in ausführlicher Weise die drei Hauptpunkte, welche den Rumänen Namens Singer überlassen worden. Aus dem Um nachten" und Pfarrer Jung verschloß das Packet und gab es auf Brüsseler Kongreß beschäftigten, nämlich die Frage des Arbeiter: tande, daß der Angeklagte Ehrlich seine Kinder bei einem Manne die Post. emmt. elde na Cichwun m Urba milie hat auf fein Kinder Seit fi und mit Berührung fekt er Dor be Be gebrad ttags on Waff burde ge Anal Dem Ar dem der um vereitelt worden. Gefangene Leider ist die beabsichtigte Weihnachtsfreude schutzes, bezüglich deren er besonders hervorhob, daß der Kongreß wartete neben der internationalen Zentralisation auch indirekt" die In Budapest untergebracht hat, der ebenfalls Singer heißt, schließt vollständig auf ein Lebenszeichen von seiner Blans, er hatte nationale Zentraliſation auf gewerkschaftlichem Gebiete empfohlen for Berbindung standen. Die Ehefrau des Angeflagten Ehrlich vergeblich auf ein sehen zien Dank für die Leberraschung ab habe, was dem Redner Veranlassung gab, diese Zentralisation ebenfalls Taschendiebin und fast zur ſelben Beit in Paris hofft, daß ihm dieselbe thell Paus fieb, de beray him uns bes Näheren zu beleuchten und den Mußen derselben darzulegen. berhaftet worden sein, als ihr Ehemann in Berlin angegriffen fragte bei seiner Braut brieflich an, wie ihr denn die Weihnachts- Es sei nicht nöthig, daß in derselben direkt politische Themata wurde. Der Angeklagte Frank will wohlhabender Leute Kind sein sachen, die er ihr durch die Güte des Pfarrers Jung habe zusenden erörtert würden, durch wissenschaftliche Themata werde genaut Angeklagten Ehrlich nur insoweit in fönnen, gefallen hätten. Das Mädchen war wie aus den Wolken dieselbe Aufklärung erzielt. Ferner besprach der Genosse die gekommen sein, als hleift, ihn auf dem Anhalter Bahnhose Letztere versucht gefallen; sie hatte keine Zusendung erhalten, stürmte zur Post Frage der Streiks und Boykotts und des Militarismus, gelegent= anzuborgen. Frank will von seinen Eltern in Budapest mit denn auch über den Verbleib des Weihnachtspackets die daß der Fall Vollmar" auf dem Kongreße nicht erörtert worden 40 Mart und es wurden sofort Laufzettel in die Welt geschickt, welche lich der Lezteren es für prinzipiell und praktisch falsch erklärend, 700 Gulden Reisegeld versehen und nach Wiesbaden geschicht genügende Aufklärung gaben. worden sein, um dort von einem Leiden Heilung zu suchen. In Packet in Abwesenheit der Frau A. und deren Tochter Fragen der Akkordarbeit, der Gleichstellung der Frau mit dem Manne Es wurde festgestellt, daß das sei. Nachdem er noch die weiter auf dem Kongreß erörterten Bien will er das Geld verjubelt und dann einen Schmuck ver: von der Angeklagten Frau Schuster in Empfang genommen, berührt hatte, resumirte sich Redner dahin, daß der Kongreß im Endet haben, für den er 300 m. erhielt. Mit diesem Gelde sei das Bestellgeld bezahlt und der Empfang auch durch Namens Allgemeinen so verlaufen sei, daß die Arbeiter aller Länder stolz nach Berlin gereist, um hier weitere Geldzufuhr von Hause unterschrift bestätigt worden war. Bestohlenen sind sämmtlich Damen, welche einen der Angeklagten unterschlagen hatte, machte anfänglich verschiedene Ausflüchte und und Umgegend drückt ihre große Befriedigung über den Verlauf nicht wieder zu erkennen vermochten. Somit mußte sich die An- trat schließlich mit der Behauptung hervor, daß ihr Mann das des internationalen Kongresses in Brüssel und ihr Einverständniß Giner der Letzteren hatte die drei Angeklagten besonders getroffen worden, gesetzt habe. Natürlich fand sie mit dieser Ausschluß der Anarchisten, begrüßt die Anbahnung einer interauf dem Königsplate beobachtet und feinen Zweifel daran, daß Ausrede feinen Glauben, der Staatsanwalt beantragte vielmehr, nationalen gewerkschaftlichen Verbindung, theilt die speziell von fie gemeinschaftlich arbeiteten." Die Menschenmenge bildete vor trotz der bisherigen Unbefcholtenheit der Angeklagten drei Monate Bebel formulirten Urtheile über die sogenannten Arbeiterschutzbem Generalstabsgebäude eine lange Rette; je sechs Personen Gefängniß gegen diefelbe. Der Gerichtshof erkannte auf zwei Bestrebungen der Regierung und der herrschenden Klassen, sowie wurden abgezählt, welche das Gebäude betreten und langsam an Monate Gefängniß. Beamte befundete, daß er beobachtet habe, wie die drei Ange-| flagten fich stets so in der Kette vertheilt hielten, daß sie sich Schankwirths, jezigen Handelsmannes August Conrad, über Standpunkt Liebknecht's vollkommen theilt und diesem für mit dem Kopfe Zeichen geben konnten, bald standen sie dicht welche wir türzlich berichteten, ist um einen bedeutenden Schritt sein flares und unerschrockenes Auftreten warme Anerkennung tend ve Suug nde ftal Der Die ungetreue Portierfrau, auf denselben sein könnten, und beantragt folgende Resolution: über den Werth des Parlamentarismus; ist aufs vollste einvers standen mit der Bekämpfung des Militarismus und feiner Die Aufsehen erregende Angelegenheit des früheren Grundlage, der kapitalistischen Gesellschaft, wobei sie den ausspricht, " bei Foge. Gesangverein Nr. Erscheint t Abonneme vie Bierteljähr lich 1,10 Me frei in's Sc 6 Pfg. Sc dem ,, Son Post- Abonn Quartal. Deutschlan 2 Mart, fü 8 Mart pro in der Bo für 189 erfolgte die Vorlegung der Abrechnung bes ehemaligen bergerstr. 3 bei Birk. Gesangverein ,, ut n verzagt 2", Moabit, Wilsnackerstr. 63 ihm stehenden nach Bodenbach bestimmten Personenzu Gesangvereinhoffnung 2", Wilmersdorf, bei Grätz. Gefangverein wodurch dessen letzter Wagen entgleiste, während der vorle Gesangverein verein Sänger hain", Admiralstr. 38.- Gesangverein ,, Sängerfette", " 1 1 Ar= Tambourverein Di fordert mit dem Kongreffe die zivil Arbetter- Sängerbund Berlins und Umgegend, Dienstag, Abends Mitglteber.- Gefangverein unbeschädigt. Steine ich e", Lichtenbergerstr. 21 bei Setſe. Gesangverein Freund rechtliche und politische Gleichberechtigung der Frau. Bugleich ur, uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder.- Gefangverein ber Bottcher" Heringsdorf" genommen und hier gelandet. Der Dampfes Gesangverein„ Har= verpflichten sich alle Anwesenden, im Getſte des Kongresses thätig fchaft", bet Dewald Berliner, Brunnenstraße 114. Herford. Eine tühne Rettungsthat vollbrachte Arbeiter- Gesangverein Olympia", zu sein bis zur Erreichung des Zieles: der Befreiung der monta", Flottwellstr. 5 bet Bartels. Adalbertstr. 8 bei Schneider. Männerchor, Süd- Dft" 1, Röpniderfir. 191 erst dreizehnjähriger Knabe, Bernhard Barkey, zu Herford. arbeitenden Klasse und der Grlösung der darbenden Menschheit." Gesangverein Waldkapelle", Friedrichshagen, bei Blank. sprang einem vor seinen Augen in den Fluß gefallenen Diese Resolution gelangte nach einer sehr erregten Debatte, Gefangverein, tederhall", Wrangelstr. 141 b. Schmidt. Gefangverein jährigen Kinde unverweilt nach und brachte es unter groß Usedomstraße Nr. 33 bet Miete. in welcher dem Referenten gegenüber Meinungsverschiedenheiten Schildhorn", " Fidelitas", Ackerstraße 13 bei Kummer. Gesangverein, Allegro", eigener Gefahr schwimmend ans Ufer zurück. über die beste Form der Gewerkschaftsorganisation geltend gemariannen str. 31-32, Industriehallen. Gesangverein ,, Myrthenblätter", Prag, 24. Auguft. In Bubentsch, einer Station der n macht wurden, einstimmig zur Annahme. Im Anschluß hieran Belforterstraße 15 bet Schneider. Gesangverein Bruderherz", StraußShn'scher Gesangverein" umor", Straußbergerlichen Station, stieß gestern Abend ein Last zug an den straße 3 b. Birt. Revidirt Gesellenausschusses seitens der Revisoren. bei Ilges. wurde am 18. Auguft. Die Abrechnung wies eine Gesammt- Gefangverein ,, Walstapelle 2", Berliner Bockbrauerei. Gesang- start beschädigt wurde. Acht Reisende erlitten leichte Verletzung einnahme von 499 M., eine Gesammtausgabe von 366 M. 53 Pf. Ar better- Maibund", Nowawes, bet Gärtner, Wallstraße. und einen baaren Bestand von 103 M. 77 Pf. auf. Diese Ab- verein„ orwärts 3", Friedrichsfelde, bei Momber. Wien, 24. August. Auf einem Frachtdampfer der Don Fretes Lied 2", Friedrichsberg, Frankfurter Chauffee u. Dorfstraßen- Ecke rechnung gab wiederum zu häßlichen Auseinandersetzungen Ver- b. Reusch. Gesangverein„ tothe Mette", Schöneberg, Grunewaldstr. 110. Dampfschifffahrts- Gesellschaft fand gestern Abend bei Fut anlaffung. Die Abrechnung wurde schließlich der Revisions- Gesangverein„ Sänger- Freiheit", Naunynſtr. 43 b. Fröhlich.- Gefang: Ungarn) eine Kesselexplosion statt, durch welche das Schiff fam fommission zur nochmaligen genauen Prüfung überwiesen. Gräfeſtr. 34 b. Fiebig. Mufit- und Gesangverein„ Firmitas", Adalbert 2 Steuerleute und 1 Heizer getödtet, der Maschinist schwer un straße 8 bei Schneider. Gesangvereinreußberg", Lichterfelderstr. 7-8 der Kapitän leicht verwundet wurden. Der Zentralverein der Haus- und Geschäftsdiener bei Winter.- Gesangverein Gy boly", Urbanſtr. 88, bei Bollandt. Gesangverein Klagenfurt, 23. August. Infolge von Hochwaff Berlins hatte am 18. Auguft eine Mitgliederversammlung mit beiter- Gefangverein Freiheit", Adlershof, bei Albrecht. Gesangverein Frete läng e", Willibald- Alerisstraße, Ecke Heimstraße. Damen, in welcher Herr J. Türk einen mit Beifall aufgenomme- ite& inde", Oppelnerſtr. 13, bet Boden. Gefangverein or find in Tarvis se ch3 Häuser eingestürzt, der Straß nen Vortrag über Frauenbefreiung hielt. Der Referent schilderte wärts 4", Rathenowerstraße, Restaurant Walhalla.- Gefangvereint bahnverkehr zwischen Tarvis und Pontafel ist unterbrochen. Gesangverein ,, Alpenglode", Lands: Drau und der Gailfluß sind sehr angeschwollen. Ein Verlust in seinem Vortrage speziell die Ausbeutung der Frauenarbeit larta", Blumenstr. 46, bei Went. bergerstr. 31, bei Musehold. Gesangverein Euterpe", Gericht- Menschenleben ist nicht zu beklagen. In der Ortschaft B feitens der Kapitalisten, fritisirte die Lebensweise der Frauen, straße 10. welche in erster Linie all dessen entsagen, was lehrreich und bil- Sund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. schach ist der im Bau befindliche Kirch thurm eingeſtü während in der Kirche Gottesdienst angeblich abgehalten wur dend ist, sich wenig um die Deffentlichkeit kümmern und daher Dienstag: Geselliger Verein ,, Iimbim", bei George, Gr. Görschenstr. 16. Theaterverein Eichentranz", Waldemarstraße 17. ihre traurige wirthschaftliche Lage noch zu wenig erkannt haben. Deutsche Eiche", Fürbringerftr. 7, Uebungsstunde. Bergnügungsverein Beschädigungen von Personen sind nicht vorgekommen, Person wird jedoch vermißt. Dazu sind sie hinsichtlich der Nahrung sehr genügsam, sie leben" Fidelio 1" erbittet Buschriften an Emil Gläser, Cuvryftr. 53, zu senden. Theater= eigentlich in der Hauptsache von einem Gebräu, das sie Vergnügungsverein Fidelio 2", Reichsgarten, Oranienstr. 108. verein" Stern". Die Sigungen finden alle Dienstag 9 Uhr in Lehmann's Mailand. Der Polizeidirektor von Trieft mu Kaffee nennen, aber in den meisten Fällen nur aus Restaurant, Alexandrinenstr. 32, statt. etivas Zichorien und Wasser besteht. Nur bei solcher Lebens- Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Musitverein Edelweis" ermordet vorgefunden. Er hatte am 18. August, am Geburt tage des Kaisers von Desterreich, mehrere irredentistische Dem weise sind die Frauen im Stande, mit dem geringen Verdienst 9 Uhr im Restaurant Müller, Mariannenstraße 46. Gäste willkommen. ihr Leben zu fristen. Redner empfahl zum Schluß den Männern, Gefangverein Ana freon", Abends von 9-11 ühr, bet keßner, Annen" stranten verhaften lassen. Man bringt den Mord mit diesen Be Gesangverein& udwig'scher Männerchor, Abends& Uhr, haftungen in Zusammenhang. straße 16. mit dafür zu sorgen, daß auch die Frauen in Organisationen sich im Restaurant Poppe, Lindenstraße 106. Danville( New- Jersey, V. St.) Der von hier gebürti eng zusammenschließen und durch Vorträge, welche politischer bet Stumte, Acterstraße 123. Natur sind, aufgeklärt werden. Nach der Diskussion machte bei Berth, Brinzentraße 106. Die Berliner surngen Uhr Blumen ledige Arbeiter Alvins Cummins, welcher in einer Gi Theater und Bergnügungsverein Bulcanta", in mühle beschäftigt wurde, wurde von einer Kreissäge Kollege Bendix noch einmal auf das am 6. September statt- straße Gäste, Damen und Herren, will findende Stiftungsfest aufmerksam und gab bekannt, daß die Meißner's Restaurant, Gartenftr. 162. tommen. Theatertlub e Imerding", Abends 9 Uhr, in Sanf's 8 wei Stücke zerschnitten. Mitgliederbillets bei den Vorstandsmitgliedern Zureck, Werner Restaurant, Tempelhofer Ufer 13, Ede der Großbeerenstraße. New- York, 22. August. Infolge einer Explosio und Bendix entnommen werden können. In den Verein neu Theaterverein Georgina", Abends 9 Uhr, bei Meißner, Gartenstraße Vergnügungs- und Theaterverein„ Romeo", stürzte heute ein Haus am Park Placy ein. Die Teum aufgenonimen wurden 5 Kollegen, welche der Vorsitzende auf's Nr. 162. Gäfte willkommen. Abends 9 Uhr, bei Säger, Grüner Weg 29. Gäste willkommen. Bergnügungs- geriethen dabei in Brand; zahlreiche Vorübergehende sowie wärmste begrüßte. An Stelle des aus dem Verein ausgeschiedenen Berein Nordlicht", Abends 8-11 Uhr, bet H. Sperling, Görlizerstr. 37. Kollegen und Revisors Fieliz wurde der Kollege Karl Schulze Neue Mitglieder werden aufgenommen. Vergnügungs- Verein Fidele Besucher eines in dem betreffenden Hause befindlichen Restauran Brüder", Abends 9 Uhr bei Berndt, Perlebergerstr. 17. Gäste willkommen. und die Arbeiter und Arbeiterinnen der in den oberen gewählt. Geselliger Verein ,, Br überfchaft", abends 9½ Uhr, Wilsnaerfir. 63. Stockwerken befindlichen Druckerei wurden verletzt. Viele Berein ehmaliger 37 er, Abends 9 Uhr, im Königstadt- Kafino, sonen, welche noch lebend unter den Trümmern begraben Dilettantenverein ,, Nord", Uebungsstunde Dienstag abend 8%-10% Uhr. Aufnahme neuer Mitglieder. Rauchtlub, Rosen kamen, da man ihnen feine rechtzeitige Hilfe bringen blätter", Abends 8½ Uhr, bet Leopoldt, York- und Mannsteinstraßen- durch das bei der Explosion entstandene Feuer um. Gäste willkommen. Rauchklub humoristische Pfeifen Ecke. brüder", Abends 8 Uhr, Kleine Markusstraße 10. Gäfte, durch Mitglieder nachbarten Häuser sind durch Feuer und durch Wasser eingeführt, willkommen. Rauchtlub ,, Borsig", Borsigfir. 27 bei Jentsch. beschädigt. Nach einem Bericht des" Standard" ist der Gin Rauchflub ,, Dämmer wolte" Dienstag Abend 9½ Uhr Urbanstraße durch das Gewicht der Menge von Druckmaschinen herbeigefü Rauchtlub ,, Einigtett Abends Rauchflub Der GIF welche sich in den oberen Stockwerken befanden und das Glem Auge Nr. 33. jeden Dienstag vor dem Erften, Abends 9 Uhr, Oranienstraße 4. Gefelliger gewicht störten. Verein, limbim" Abends 9 Uhr bei George, Großgörschenstr. 16. Herren als Gäste willtommen. Bergnügungsverein Glück auf" Abends 8% Uhr im Restaurant Blant, Schönleinstr. 1. Gäste willkommen.- Geselliger Vergnügungsverein, Amicitia", Abends 9 Uhr, im Sofal von Marowsti, Barnimstr. 47. Vergnügungsverein, Reich strone", Sigung Abends 9 Uhr, Perlebergerstraße 13, im Vittoria- Salon. Gäste willkommen, Arbeiter- Bildungsverein für Rigdorf und Umgegend. Zum Bericht über die Versammlung am 18. August ist noch Unter Vereinsangelegenheiten nnd folgendes nachzutragen: Verschiedenem" wies Genosse Frehse darauf hin, daß sich Herr Müller( Bigarrengeschäft, Knesebeckstraße) bereit erklärt hat, seine Waare nur von daher zu beziehen, wo dem Arbeiter gerechter Lohn gewährt wird. Ferner machte der Vorsitzende bekannt, daß in der nächsten Versammlung der Stadtverordnete Genosse Klein einen Vortrag halten werde. Richtig zu stellen ist im Bericht über die vorvergangene Versammlung ein Irrthum. Die mit ihren Beiträgen rückständigen Mitglieder wurden nicht gestrichen, sondern man vertagte die Beschlußfassung darüber bis zur nächsten General- Versammlung. Charlottenburg. In einer gut besuchten Volksversammlung, welche am 20. August stattfand, wurde der vom Genossen Pirch neulich über den Programmentwurf erstattete Vortrag debattirt. Der erste Redner, Genosse Wernicke, wendete sich gegen die Birch'sche Auffassung, worauf dieser seinen Standpunkt, der aus 63a. Holzmarktstraße 72. Gäste sind willkommen. Quartett- Berein, Wedding" Männer Gesangverein" Olympia" um 9 Uhr bei Vater Kubs, Swinemünderstr. 82. Turngenossenschaft, " Literarisches. PrivatDepeschen: Redak wird uns Die man von war ton hört, best Die für eine 2 fta die Behar bisherigen Feinde fa Diese Glückhilf Berglande trauensma einer The Familienv 2 i ent Preise der bellagen F Reviers haben, da geringfügi f diese Briefkaffen der Redaktion Mehrere Genossen, hier. Besten Dank für die eingefan anarchistischen Flugblätter. Beide sind das eine schon hi Berg getommen Sugen ge ( Depeschen des Bureau Herold.) Köln, 24. August. Die„ Köln. Bolfsztg." meldet Crefeld: Die Textilfabriken müssen mangels Aufträge den B wesentlich einschränken, nehmen unausgesetzt Arbeiterentlass brigen vor und verkürzen die Arbeitszeit auf die Hälfte oder aufejem B diefem So Soeben erschien im Verlage von Wörlein u. Ko. in Nürnberg: Drittel. In vielen Arbeiterfamilien herrscht bittere Noth den Berichten des Vorwärts" genügend bekannt ist, noch einmal Der deutsche Handwerker- und Arbeiter Notiz Bahl der subsistenzlosen Fabrikweber wird auf Tausende gef darlegte, und dann erhielt Genosse Auer das Wort, welcher von talender für das Jahr 1892. Der nunmehr seit 14 Jahren Auch in Färbereien und Appreturanstalten find Stockungen den Einberufern eingeladen worden war, um die Meinung des von genanntem Verlag herausgegebene gut gebundene Kalender getreten. Die bedeutende Schwarzfärberei von Beckerath Parteivorstands zum Ausdruck zu bringen. Da auch diese den ist auch in diesem Jahre derart ausgestattet, daß er zahlreiche einen großen Theil ihrer Arbeiter. Lesern des Vorwärts" in allen ihren Einzelheiten schon bekannt Abnehmer finden wird. Aus dem Inhalt heben wir besonders geworden ist, so erübrigt sich nur noch die Mittheilung, daß ein hervor: Das Gesetz betr. die Abänderung der Gewerbe- Ordnung". Beschluß über den Entwurf noch nicht gefaßt wurde. Unter Die Kenntniß der Gewerbe- Ordnung ist für jeden Handwerker Verschiedenem" erklärte die Versammlung, das Bier der Raiser- und Arbeiter absolut nothwendig und dürfte also schon dieser brauerei nicht eher zu trinken, bis sich der Wirth zur Hergabe Umstand Veranlassung geben, dem Kalender einen großen Absatz des Saales schriftlich verpflichtet habe. zu sichern. Der weitere Inhalt des wiederum 16 Bogen starken Gauverein Berliner Bildhauer. Dienstag, den 25. Auguft, Abends Kalenders ist folgender: Kalendarium mit Geschichtskalender. 0 Uhr, Versammlung bei Steßner, Annenstraße 16. Tagesordnung: Bortrag Post- und Telegraphen- Tarif für Deutschland und das Ausland. sichtlich des Drucks, das andere in Bezug auf den Inhalt Arbeiter Bildungsschule. Vom aufgelösten Die geistige Entwidelung des Menschengeschlechts. Wahl des 1. Vorsitzenden. Stimmungen aus den in Deutschland geltenden Vereinsgesetzen. Geschäftliches. Verschiedenes. Berband deutscher Zimmerleute Schönebergs und Umgegend. Das neue Patent Gesetz. Maß- und Gewichtstabellen. Münz- Volksbildung" durch Kusche 11,- Mt. Bersammlung Mittwoch, den 26. August, Abends 8 Uhr, bei Herrn Jakob, gewichte in Deutschland. Münzwesen- Tabellen. Einnahme- und Schülerinnen und Schülern der Süd-, Südost- und Dft- Sch Grunewaldstr. 110. Tagesordnung: 1. Abrechnung pro 2. Quartal 1891. Ausgabe- Tabellen. Schreibpapier mit Datum für Tagesnotizen. Ueberschuß einer amerikanischen Auktion 14,30 Mt. H. 2. Verschiedenes und Fragetasten. Dienstag, den- Der Kalender ist also Kalender, Notizbuch und Gesetzsamm Barnimstr. 42. Rothenburger Vereins- Sterbekaffe( Oftbezirk). in Joel's Festsälen, Andreasstraße 21, lung zu gleicher Zeit, was ihm gegenüber anderen erscheinenden 25. August, Abends 8 Uhr, Mitgliederversammlung. Tagesordnung: Bericht des Bezirksvertreters von Kalendern einen bedeutend erhöhten Werth verleiht. Zu beziehen der Generalversammlung. Verband aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter ist der Kalender zu den Preisen von 75 Pf.( 1. Qualität) und Berlins und Umgegend. Branchen- Versammlung der Gürtler, Drücker, 50 Pf.( 2. Qualität) durch alle Buchhandlungen und Kolporteure. Schnittarbeiter und aller in der Lampenbranche beschäftigten Arbeiter am Dienstag, den 25. August, Abends 8% Uhr, in Renz' Salon, Naunynstraße 27. Tagesordnung: 1. Vortrag.( Referent wird in der Versammlung bekannt ge= macht.) 2. Disfusston. 3. Vorschlag von drei Mitgliedern zur Fachkommission. 4. Aufnahme neuer Mitglieder. 5. Verschiedenes und Fragen. Ber des Herrn Henning, Lehrer an der Arbeiter- Bildungsschule, über das Thema: Das neue Gesez, betr. die Gewerbegerichte. Die wichtigsten Be- alte Schmöker. Schade um das Papier, worauf sie gedrudt f Nationale kaufmännische Kranken- und Sterbekasse( E. S. 71). Bureau: SW., Hollmannstr. 6. Dienstag, den 25. August, Abends 8% Uhr, tm Restaurant Norbert( früher May), Beuthstraße 21: Vorstandssitung. Aufnahane neuer Mitglieder. Lese- und Diskutirklubs. Dienstag. Herwegh", Abends 8% Uhr, im Lotale von Otto Linte, Forsterstr 45. Gäste willkommen. Hasenclever", Abends ( Pantow), bei Borchardt, Schulzenstraße 28. Gäste willkommen. 8 Uhr, im Restaurant Scholz, Kastanien Allee 35. Agitationsverein Bassalle", bei Drügemüller, Wienerstr. 31. " = Dermischtes. Ihrer Organisation einsenden. Der reviers, Von Geschi Dergangen ein Waar aber Gump H. Füßler. Sie müssen eine abgestempelte Beglaubig Werden. Anonyme Zuschriften werden nicht aufgenom R. Tieke. Sie müssen in Ihren Berichten zwischen Zeilen genügend Raum zu Korrekturen lassen. Dem hier er Nachahmu einem Ar redend fit O. B. 5. Nein, Kündigung zum nächsten Monat ist enn es wendig. Bunad A.. Sie haben die Kosten der Untersuchung anspruch haben. zahlen, können womöglich gegen den Verkäufer einen Reg es An ift Stettin, 23. August. In der großen Strewe fand gestern A. N. Sie müssen von dem Unfall der Polizei Mittag zwischen dem auf der Fahrt von Swinemünde nach Proletarter", Stettin begriffenen Dampfer, Heringsdorf" und der machen. Die Rente ist im gegebenen Falle eine sehr geringe von Crampas ebenfalls hierher bestimmten, mit Kreide beladenen Schlup " Hoffnung", Schiffer Radvan aus Neuendorf, ein Geschwängerten gegeben, wenn sie schon früher außereb Spinoza", Abends 8% uhr, bet Brandstahl, Oppelnerstr. 29. Gäste haben Butritt. Leje- und Diskutir- Klub für Männer und Frauen, Johannes Webde", Abends 9 Uhr, im Lokale von E. Lange, Manteuffelstraße 60. nung" am Hintertheil steuerbord an, so daß die lettere in denselben Erzeuger handelt. wenigen Minuten sant. Die Mannschaft wurde an Bord des Männer und Frauen als Gäste willkommen. Unserm Kollegen Wilh. Schenck zu Am 23. August, Morgens 82 Uhr, feinem 57. Wiegenfeste ein dreimal don- entschlief nach langem Leiden meine nerndes Lebehoch, daß die ganze Walk- liebe Frau Louise Conrad geb. Die Beerdigung findet Mitttafel wackelt und der dicke Wilhelm mit Bode. die Strümpe rumfackelt. 1139b woch, den 26. d. M., Nachm. 2 Uhr, von der Leichenhalle des Neuen Jerusa 1152b lemer Kirchhofes aus statt. Die durstigen Brüder. Unserm Freunde und Genossen Oscar Böttcher zu seinem Geburtstag ein dreimaliges Hoch. Zwei Rothe. Ehrenerklärung. Die trauernden Hinterbliebenen. Franz Conrad nebst Kindern und Eeschwistern. 1144b 1062L Wienerstr. 44. Nein. Empfehle mein Geschäft in frischen Blumen und Kränzen. 533 L 1144 als für die Sutfabrit Robert Meyer, Sophabezüge Blücherstraße 11, vis- à- vis der Heiligen Kreuz- Kirche. Wilhelm Böhm. Sämmtliche Hüte mit Kontrollmarken. Gr. Lager in Regen-, Sonnenschirmen u. Strohhüten. Reellste Bedienung. 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