Einzelpreis 10 pfg. Ii 9b«schrln! motfrra>md«aitmWttj». an Sn PtjujKFiti» lat hein guStflun) tat Bau» i�L V •w�n» I»(«■« M N I e insrzen.�usgaot WntUM poHlaiMä sdne UtHtnotMfct msnailich 2 m, M gu|hlIi«i�teMii Ä>r> dcka» 4 M vb ist In d«W«isten Nachlrn, d»i p-stztiinng-lift, istl tstlst ainstia«»«» Aetzakil»»! VkrIIn 9H.9. iL Cifiifftiftitrtbamm 19 ttt. tluu Kvtbe« i8ö» uak 2äutt. Jnfnntt fofimWt(4>»«n«f|«in.ItWip«r»tB«jrit« abtr»ntn R«*m TOpf,»Klein» Anzeigen» »n» felljetrnifle Wert SO pf, jede» iveilere Werl 1« p(. leueeunz-zuschla, SO% Sei Anmilien- nnd Peefammlunzeanzeizen fällt der Zuschlag sert. Inserate skr den daranste I lag«KZen sf äieften» die 5 Uhr nachmittag» dei der k�xeditten ausgegeben sei», «Kpediti»»: Verl»« NW«, echlffbnuerdani« l«. Seruip.echer! Am» Rocke« S7S9H Berliner-Organ her Vnahhänaigen Se)Möemofratie BeutMianös Jahrgang 2 m Zre tag, den 24. Jaguar 1910 . fäifi j*.' ch V Nummer 41 Eni Z/i Millionen Stimmen fiir die Unabhöngigen. Las Erzebills der Wahlen. 2 2Üi) W0 Stimmen für die II. S. P. D. Bis cms einige wenige Lücken enthält die nachfolgende Tabelle eine vollständige Uebcrsicht des Wahleigcbnisses nach Parteien und Wahlbezirken. Jetzt steht fest, daß auf die Listen der II. C. P. T. eine Gesanitstiinnienzahl von min- bestens 2 2Ü0 0 00 entfallen ist imd daß 22.OÄiididalcn als gewählt zu betrachten sind. Dieses Ergebnis ist ein über- aus verheigungsvoller Ansang für unsere Partei, ein Er- gebnis, das die Erivailnngen vieler Optimisten unter uns wesentlich ühcrtrossen hat. Ta die Gelaintzahl der ab- gegebenen Stinnucn nach den neuesten Meldungen etrva 30 Millionen beträgt, so hat die llnabhängige Zozialdenio- kratie etwa 3 Prozent davon für sich zu gewinnen gewußt. 1 Tiefes Ergebnis ist erzielt worden, trotzdem die ll. L. P. D.' nur in wenigcn Wahlbezirken über eine eigene Presse und! eine tatkiästige Lrganiiaion verfügte. In vielen Bezirken, >u Mrans'äd!:> liat.d'sbash die ll.?. P. T. last aar teine Ztinnilen gewinnen können, fort, wo die Organ isa- tion längere sseit Zl, wilkcn vermocht Halle und Ivo sie unter-! stützt wurde von einer unabhängigen Presse, da stand die> w c i t a il.s überwiegende Mehrheit d e r A r- bcitcrjchast treu zu uns. Das Wahlergebnis in den Arbeiterkreiien Briiins. in den Wahlkreisen von Halle- Merseburg, jn Leip'ig. in Thülingen, ai» Niederrhein, ja sogar in einzelnen Bez rken Osle bienS, wie Elbing uslv. beweist, daß die Ideen der U.S.P. T. die Aiicrreimnng und Ilnteisliitznng iveilei.z.ieiw der Arbeiterschast besitzen. und daß es nur organisatol i'cher und aufklärender Arbeit brdark»f» Ajp Arbeiterkck'l'kt i>her''ll kür uns zn gewinnen. Ans die recht S«oz!al'i!!kche Pa'te! entfallen s"4 Sitze und t 1 2 eine sichere Mehrheit der Bivö.telUiig. rrchnr» kann. P rlaef'ge Craehnlsie„ir d-'"'en Nakkonak-'rfar. wkung Wa lt eis Lsimuß« (14 Abg.) Urslor-uih (U Abg.) Vnlin (14 A oa) Polkdnm HO Aez, j P»t»». 10 (0 Alv. tzttnff.(D.) (8«dg» (11 Abi) f»f« (14 Abg.) »rfNstii (12 Abg.) Cwe'n'■ (15 Abg.) Tfitff Sacht. 10/14 (3 Abg.) Sack». 15/22 ('2 Abg.) ??6eUei»bg. (17 Abg.) Banen H4 SNn.) Helsen (9 Abg.) Weiklenb. (0 Abg) J Hl ringe» (14 B lrg.) Hamburg IL Abg.) '48 24 863 290 821 (v> 26 659 81 647 82 191 (4) 52 347 43 425 »856 t IB 66V (2) 5 747 43 632 2613 69 377 (1) 7 390 46 722 238 446 (3) 66 809 36 413 10 866 247 453 (3) 81 421 (1) 282 723 (4) 493 112 (7) 108 800 (1) 308 501 (6) 149 411 (2) 533 780 (7) 200 831 (<» 474 556 (7) 447 800 (7) 253 063 (Li 186 191 (SÖ L'l ck 41/8 (3) 161 556 (4) 381 034 (Ci 160 5:42 (2) 415 470 (5) 171 036 (2) 465 550 (7) 129 290 12) 517 231 (8) 470 310 (71 362 948 IB) 26.3 2.37 (41 222 119 (.3) 377 019 (6) 414 803 (61 150 902 (2) 222 012 (3) 161 184 (8) 219 535 (3) 131 284 (2) l6l 062 (2) 94 186 (1) 111 987 (J) 238 078 (3) 77 839 (1) III 203 '9' MSstos (1) 39 306 <129 006 (1) 26 610 17 753 62 619 (1) 68 740 (1) 106 959 (1) 62 709 (1) 72 149 (1) 35 065 (1) 02 7.36 (1) II 70� 30 358 82 756 (1) 12109 6 662 8 083 185 007 (2) 267 003 (4) 405 871 (6) 327 504 (5) 157 508 <31 011 435 .'8) 474 700 (81 274 135 (4) 20.3 250 (6) 42* 722 (0) 274 817 <51 310 112 (6) 124 334 (2) 16 145 75 533 (1) 73 uOO (I) 76 510 (1) 60 805 (1) 31 961 81 389 (1) 174 018 90 014 (1) 32 180 140 450 (2) 38 413 171.340 (21 102 378 (2) 8126 3 690 303 050 (4) SSO 644 (31 108 709 (2) 54 897 12 101 115 574 (21 74 649 (1) 117 840 (1) 78 888 (D 38 500 58 055 (11 171 417 (LI .33 625 263 429 107 077 (3)(1) 59 175 88 150 (1)(U 163 028 95 810 (21(1) 179 164 (2) 188 928 (31 3.32 010 182 510 (41(2) 226 811 (31 115 895 69 617 (21(11 135 863 19 787 (21— 243 848 (41 256 890 79 9.34 kll Außerdem sind ahaegeben: Schleswig-Helsteln! Ban-'rn» und Landarbeiterd/'gokral'e 58 482 Sümnten Hl H g n- nover: Brannschn-eiger Oendrewabsneebae'� 50 675 S'rnw w Hl. Hamburg: Dculsch-Haniuwerschc Partei 63 120 Silin- inen(11. ?er Velogerung�usiand in gmnh ra anfsieho' en. Ter VelagerungSzusland in Hamburg ist am Donnerstag wieder ausgeboben worden, nachdem die Schießereien in den verschiedenen Slgdtgeyendcn aiu'gebörl haben. Bon den Sicher- beitSmannkcholieii waren durch Siluissr vier schwer, mehrere leickl verleht. Auf der Geg/nfeile sind bisher zwei Tote fest- gestellt, die Anzahl der Berichten ist noch nicht ermiilell. ver arbeiierstrelk in Enili' d. London, 23. Januar. kReuler.) IkikXXX) Bergorbeiter in den<7ohl?ngr>iben von?)orkshirr haben heute wegon einer ?ireiligkrit über die Daner des ArbeilSt igcs d!? Arbeit niedergelegt. Ter Streik wind die Arbeit drr Fabriken deren.fsohlenrelerven nnr gering ünH. ernstlich beeinträch tigen. Die Arbeilnehmer»nd die Arbeitgeber der Schisshan. und Maschünenindnslrie kanien beute in London znsaninien. »m den herrschenden Konslikt be!z„le«en. v e �n'er nNonnl? Kon'erevz. Haag. 23. Januar. Wir daß Aerrrspondenzburrau mitleist. si>'d T r o e I s( r a und?ibo»i al» Trlegier'e der sogialdemokrali» sche« Arbeiterpartei für die am 27. Aanuar rn Bern beginnend.' � inicrnalionale sozialistische Äonscrcnz austc, sehen Sie Wahlen zur preuMeu Vationalversammlung. Von Heinrich Slröbel. Am kommenden Sonntag ruft die politische Pflicht alle Arbeiter und Arbeiterinnen abermals zur Wahlurne. Wer am l9. Januar seine Stimine für die llnabhängiqe Sozial- demokratie abgegebon hat. muß am 26. Januar in Preußen abermals für die Listen dieser Partei stimmen. Aber das genügt nicht: alle Arbeiter und alle ehrlichen Demokraten und Sozialisten, die noch nicht von der Agitation unsrer Partei erfaßt werden konilten, müssen von nnscrn An- hängern zur Wahl unabhängiger Sozialldemokraten bewogen weiden. Wer es ernst meint mit der Verankerung der. De- mokratie, mit baldiger Turchführiirig der sozialistischen Wirisckiastsgiu.iidsätze. ninß auch bei de» preußischen Wahlen iVr i| w P niiifj auch denjenigen Arbeitern, die eine Wahlcnthaitung als eincn Prolest gegen das Mißregpncnt der Mehrheitssozia- listen bclrachle», klargemacht werden, daß keine Protest- aklion stärkere Hrilerkeit und größeres Wohlbehagen der Mehrheitler»nd der Reaktion ansziilösen veriiiag, als eine derartige unsinnige Abstinenz. Aber kann es ettvas Törich- leres und Selbstmördcrisckieres gebon. als dem Gegner wider- standslos den parlaineiitarischcn Kainpsplatz zu überlassen- auf dem in den nächsten Wochen und Monaten die folgon- schwersten Entscheidungen fallen werden? Seit jeher haben wir die Wahlen als Mittel der Be- lehriing und Ansriillelung der Massen benutzt. Stets war uns die Tätigkeit im Parlament das Instrument der prole- tätlichen Klassenschilliing. Die Aktion ini Parlanient und die Massenaktion der Wähler, des Volkes sollten zusammen- klingen, sollten sich ergänzen und verstärken, das war seit jeher die Taktik und das— bisher leider noch nie erreichte — Ziel der Kampsuiethode des radikalen Sozialismus. Nach dieser Methode ist zu verfahre» in der verfassunggebenden Versaniiiilling des Reiches, sie ist linieren Kämpfen in Preu- ßen zn Grunde zu legen. Dabei müssen sich die Anhänger unserer Partei darüber klar werden, daß die Beichliissc der preußisch?» Nationalversamnilung nickst»linder wichtig find. als die der Reichskoilstitnante. Denn die deiitschc National» bersaiilnilung ichasst die Versassung für das Reich, regelt die Neichskonizvtenzen: aber die preußische Nationalversgiiim- lniig wird alle inneren Veni'alliingseinlichtungrn und das ganze eigentliche Killlurlebc» des Volkes z» gestalten haben. Tiis Eisenbahnwesen wird man»'ahrscheinlich künftig von Reickis wegen regeln, vielleicht auch das Jnstizwesen: aber das so ungehencr wichtige Säinl-»nd Kirchen niesen soll ja nack, der Absicht der Mehlbeilssozialisten der. Regelung der Gliedstaaten überlassen bleiben. Und die Neuordnung der ganzen Staats- nnd Koniiiiunalverwgltling wird ja gleich- foll'B den Einzelstaaitn übcrantworlcl bleiben. Auch die ganze äußere Organisation des bisherigen preußischen Staates wird welenblich von der Milbcstim- iiuing der preußischen Konstituante abhängen. Bekanntlich lall der von den Mehrheilsiozialisten vorbereitete Versal- inngsenkwnrf die Zerschlaglina des alten Preußens in meh- rere selbständige Fbderalivrepnbliken empfehlen. Dieses ltroiekt bedarf, der ariindlichsten Piiifiing beider National- 'ersammlnngen und aller politisch Interessierten. Denn iaie Zersck'lag» ng Preußens hat ibr-' zwei Seiten. Sie ioll l'twendig sein, um das Ueberaewiebt Preußens im Reiche in brechen, llnd sicherlich war die politische Vorheri schalt dcS 'lten j ii n k e r l i ch- m i l i t ä r i i ch e n Preußens ein 'nrchtbares Verhängnis für das Reich. Bei einem entinnker- 'en und demokratisierte» Preiißen liegen die Dinge Weseat- 'ich anders. Es wäre vielleicht eine wichtige und nützliche Vorstufe zu dem erstrebenswerten Einlieilsstaat. Und selbst wenn a»S inner- und ankenpolitiichen Gründen eine Zer- leaung nnvermeidlich sein iallle. es wäre iorasättige Rücksicht daranl zn nehmen, daß die politische Zerreißung nicht eint wirtlchaltlickie Schädigung einzelner Teile oder auch die Be- eünsti'nng reaktionärer Bestrebungen nach stch zöge. Liegt es dack' w.'brkMltia iiickst im Jnlerelle de? SazialiDniui. etwa die Entstehung überwiegend aarari'cher oder klerikaler Staatsgebilde zu begünstigen. Schon aus diesen Gründen. fnt tre revolliNcmnr? WrfK-itpiidxift olle Urfodie, den i'reit feiidK«?I niU'Uw*ln'iten das intensivste Interesse au widmen und iiiöolid'st viel ttiiobltänni�e in die preusiijdte jtviistitu» ante A» entsenden. Wird ober Prenfzen zerlegt, so ist eS dodi iinbediii.tt»et- vendi,t. dost die Koiislitnante vorher nvniostens in Kronen sjiioen die iÄriindsöVe der DeriVliltnnnsresorni sestlent.?>ede ?r»sllid>e Verwoltiinosrefori» bot ober, wie idw» der seiner beinofrotiidten 9Infiditen werten aemobreoelte Viiroerin.'i'ter Ediiirfiufl brir!e;Ue. mit einer robifolenSlfform de? st o in in ii» o l w o b I r e di t s au bcflinnen. Heute hoben vir in Preuhen noch siebenerlei.ftoimuiinolmohlredite.?tber jedes dieser Woblrttble iil u r r e o s I i o u ö r. moo es sidi nun»in eine Abort des durdi dos Housbendervrivileo beridiiirsten Treiklossenn'ohl rechts hondeln, oder ui» ein Reniusiuolilredit, wie es i» Kd'leswio.Holitein besteht. Tie�e jstlosseuivohlreibte niiissen sollen, uiil einem Streiche sollen. Sic»u'i sie» fdileuniofl erseht werben durch dos nöiii- lidie Wodlredit. dos für die Wohle» a» den Notionolver» foniiuluncTen oilt: durch dos ol'idie. direkte und aeheime Wohlredit für olle D.'önner und fronen, die Awoiuio>obre erreidu hoben. Diese Wohlreform für dos o o tt a e ietüoe Preusien niun sofort, ohne Auffihub. burefweführf werden; sie dorf nidil den etwa au bildenden preußischen Dcilfiooten voi beholten bleiben I lind mis der Wriindlooe der Meineindewohl reform ist donn.»nd zwar wiederum ohne jeden Anfsdwb. sofort, die diirdxireiseudste Neform des oonzen stootlichen P.'NvoItnnos- wefens diirdiAiisühren. Denn die Gemeinden bildeten io auch bisher die llrzellen de? StoolsoroonismuS. lieber ihnen et hob sich ols größere. Ausoiumenfossende Srgonisotion der ist r e i S. sofern größere SloMgeureiuden uidit ihren eigenen SfobtfreiS bildeten. Die streife wurden beherrscht von den.streistogen. mit dem Vonbrot an der Slütjc. Und wie foiuen diese streistooe zustoude? Die streisdeleriierten wurden durdi drei Verbände ge- »vöhlt:«) durd» den Wuhlverbond der größeren Grund- befitzer. b) durdi die Londgenieinden.••) bind) Sie kreis- ougehörigen Städte. Ter Wohlverbond der größeren Grundbeüher bestand ons Personen die mit mehr als l.'>tl. je norfidei» mit 22.r> ober gor 4fjO M. zur Grund-»ud Ge- bäiidesteuer veronlogt waren also aus G r o ß g r n n d- b e i i h e r n. In dieser störpersdwst wählten auch Gewerbe- treibende, ober nur foldie. die)u einem Steucrbefrage von mindestens 300 M. veranlagt'ein mußten. Die zweite Wahlkörvendiaft. die der Vondgemeinden wählte die Kreis- delegierten durch Vertreter, die ihrerseits wieder von den G e m e i n d e v e r! o in i» I ii n a e» oewöhlt wurden. Diele Genie indever sonn»!» ngen ihrerseits ober geh» so ans dein D r e i k l o i i e n w o h l r e ch t hervor! Es find olw die zwieiolb Ausgesiebten des plutvkrotißhen Geineindewohl- snstems, die bislang die Mitglieder des Kreistags wöhlteul Als dritter Wohlverbond für die streistooe kommt donn noch der der kreisangehörigen Städte hinzu. Diese Städte wählen die streisdelegierten durdi Mogistrot und Stadtverordneten- Versammlung, crlfo durdi die Envöhlten des koiiuiiiinalen Dreiklossenwohlrechis So kommt der.streistog Anstände, an dessen SvitZe der Hej-r Landrat steht, den selbst ja wohl niemand für eine Verkervemng der Demokratie halten wird. Daß demnach ein Kreistag eine urreaktionäre Körperschaft sein muß. bedarf keines Wortes mehr. lind diele Kreistage wählen nun ihrerseits die Ab- geordneten für die Provinzialland tage! lind dieie'Lrovinziatlandtage sollten dann hinwiederum nach dem famose» Wohlaesehe des Herrn v. Betbmonn Holl weg ihrerseits eine Anzohl„Vertreter der ProvinAen" inS Herrenhans entsenden. Di's Herrenliaus ist ja nun (hofsen tisch für ininier und in jeder s�orm!) erledigt; aber auch ohne diele feudole.ströuuno der preußi» fd*n Vernviltiiiifls- und Geiehgebungsniai'dnnerie kann man sidi kein raffinierter ansoeklügelteres Sustem-denken, um unter immer neuen Masken stets die alten typisdien Ver- treter des GeidiockS und de? Junkertums in alle de- herrschenden Stelluniien hineinAnproktizierenI Dieier reaktionärer Aiigm'tiosstoll ist anSAnmikten. Bevor ui cht � diele imhrhaft herkulische Aufgabe erfüllt ist. kann keine Nede von der NiederriNoung der Reaktion»nd von der Sdiaffiing aud> nur der bürgerlichen Gleidi- bered'tigung sein! Darum find die preußischen Wohlen fo wichtig, wie die zur Reichskonslitnanle. Jeder Arbeiter, jeder �ortichritlS- freund, der am Sonntag nidit wählt, hindert damit, daß die Reaktion gus ihren Ii driften Schjupswinkeln vertrieben wird, verschuldet eS, daß die Revolution elendes Stück- Werk bleibt. Wer es mit dem SozigsiSrnnS, mit der Demokratie und dem üliillurfoi(schritt ernst mein», kann also nur für die Liste der llnabliängigen Sozialdemokratie ftiiiimenl AulerflclMi des MlMarlimn». Durch den lkrlaß de» strsegsminisler» über die Regelung der Kommundogewall Hai die Regierung Eberl— Scheideman«, erneut bewiesen, baß sie nicht gewillt ist. den Zorderungen der revolntiZ- nören Arbeiter und«oidoten Rechnung zu fragen. Tie aus den, Rälefangreß der Arbeiter- und«oldatenräte Te»t>chlandi aus- geiiklln,, acht thambiirgfr Punfte sind durch den Erlaß de? Kiirgs- minisiers iltularisch gemacht. Tiatt die Rechte der Toidaterriite auszul'oiien und zu beseitigen, wird den eoldalenröten d'l Rod- grai gebrochen.?An allen w cht igen sttagen H»'ben sie nicht? mehr zu sagrn.«ie sind ein bloße? Dckorgtio»?!>»ck geworden. Alle Much! lieat wieder a»?sch>'kßhd> bei den Offizieren. Tie An?übung der Illammandogewalt, die nach den?e- schlössen de» Rülefongresie, lediglich in den Händen der Volt,. beanstragten iahen sollte, wird dem Ariegsminißer nbeiiragen. iveinen Verfügungen Huben alle Heeresangebörigen unbedingt Folge zu leisten. Tie Abichal'ung der Rangahzeiden. durch die man die Zertrümmerung de? MililariSm»? stimbolifch befröfil�en wollte, wird"ur info'cm durchgeführt, al» man den Vorjre'ct}- teil die A ch f e l it ü d e wegnimmt, daijir bekommen sie al? girod- abzrichen? u ch si l e i f c n am linken Rodörmei E? bleibt also im D.nnde genommen beim allen. Tenn e? ist für den Toi- b,!en glcichgiütig. ob er Achielilüde oder luchilreifen am Rod- ävmel zn beachten bat. To? gaaze zweideutige Spiel der Eben— ?.< udemaun-Rcgierung wird aber am klariien erbelll durch die Haltung de» militärischen Gruße». lWan beseitigt d;;i 6>»ßzwong und führt an dessen Stelle die Strußpsl'dn ?in. Al? ab da» im Grunde genommen nicht do?'eIbe wäret Ausdrüdlich wird benwrgehoben. daß der jüngere»nd>m .Txnjtgrod niedere Soldat den älteren uich im Dienitarad döhenen Votdaie» zueest zu grüßen hat. Ramolich nicht den Ztkenschen, ioiiOein Öi« burch Gi>idti bleiche»«rtenniliche Uuisorm. Uno so envaa imigi sich dann.fozmliftisckee Vulfohevr' zu neun«». lieber Vi« Tätigteil inr SalNiiciuiiie wird �aa gl. daß sie die Führer ledigsich>„ ber R.chuing zu ül>enu«id)eii hol*», daß dies« ihr Anni nicht zu Handlungen legen d!« beste he Ilde Regierung mißbrauchen. F» die rein.»-hiigriicheii Hiinöliing. r der Vorge fehle» höbet, die SoWaieniate nicht mehr hlneiuznr-de». AnÄiildiiug. Führung uiü ev> weud,..ig bei Truppe bleibt ledig- hich SadK der Ciffizi«,«. Hesbe�üglichr befehle.Verden den soldoienrälei. uichl mehi oe»i»legi. du gner. da» Recht auf Gegen zeich im im genommen morden' ist hebe? teUn'tändige Ar- lwite« ist den Sotdaienröte» verboten Tie hoben nichl da» Recht. Führe, abzu sehen oder auszuschalten. Sie tonnen sich iedigi'ich über die Vvrge fehlen beschweren und ihre eien- tuelle Beseitigung l�unrragen. Weit werde» sie damit allerdings Wähler und Wä«lerinnen! Die Wohlen zur vreußischen Notional- o c r s o in in 1 ii n g sind diesinal oon größter Bedeutung. Von ihrem Ausfall hängt ab die Verwandlung Groß- Preußens in die freie deul ch? ke?udlik. Eine soziolistisdu' Mehrheit in Pr-nißen konnte hie sofortige Inangrissnahmr der Jozialisierung. insbesondere die Soz ali e?»ng des ver bans durcbfiihren. selbst wenn die Nationalversaiuinlung JdMic- rigkeilen mad'te. Lon der Wahl hangt viel ab ssii- die Erringung einer frei n Schule und die Dnrdisehnng der Trrliuung von Kird>r und Staat. Die Beseitigung der Vureoukrolie und ihre Ersetzung durch die Srlbstnrrwoltung muß durch eine sozialistische Mehrheit gesidmrt wedeu. Die Äoutiitunrn müssen olle Redste erhalten, inn die Soziolisiming des Bau- und WohtuingSwrsens, der Ava- Iheken, Bäckereien, gleiidiereien und anderer Zweige der Lcbeiismittelversorsiing duidtsiihre» zu können. Aber die redstSsozialistisdien Führer zögern'nd zaudern in Preußen wie im Neid). Wollt Ihr energisdic>0jiatistisd>e Politik, dann müßt Ihr lllicbhMgixe SoMdeinlilrale» wählen. Wolll Ihr protestieren gegen die Preisgabe d e S S o z i a l i s m» S. gegen das Bündnis mit der Bourgeoisie, donn koiimit alle am Sonntag zur Wahl »nd gestaltet sie zn cinofr neu?.- größeren Erfolg der Unabhängigen Sozioldc m okratie. Stimmt gesd)lossen für oie Liste ier U. S. P.S. --- �-- nicht kommen. Ta» weih jeder, der einmal Soldat gewesen ch und sich.beschioerl' hat. Die Forderung de? Rätekongresse«. nach der bie Soldaten auf der BasiS gegenseitigen Vertrauen» ihre Führer selbst zu wählen haben, ch von der Regierung völlig mißachtet worden. Statt dessen wird eine neue OfsizrierStoste gezüchtet. Diese IMte wird ihren cigrigm Gcist. ihren eigenen Wille» haben Befehlen und gehorchen, da? wird der Geist de» neuen VoltShecrcs seiy. Noch ein paar Wochen und der republdaiiiischc Militaritm»? wird sich von dem kaiserliche,, VlilüariSmuS nur noch wenig unterscheiden. Ebaratteristisch für den Erlaß dr?.siriegSminister« ist die Datsoche, daß selbst die ivemgen. im Grunde gcnommen nichiS« sagenden Bestimmungen, nur Gültigkeit haben für die immo- bilen Truppenteile. Durch eine neuere Verfügung wird ausdrüdlich darauf hingewiesen, daß der Erlaß für die mobüen freiwilligen Ve, bände sowohl i» per Heima! al» auch im Grenz- schütz keine Gültigkeii Hai. Bei diese» Trupvenleilen bleibt a'so sogar die alle prcußisch-deutsche Zl?ilitärherr!id)keit in unzeschwäch- ier Form bestehen. Man hat den Erlaß somit nur herausgegeben. um den Schein zu wahren. Fm Ernstsall bleibt alle» beim alten. Bei den Soldaten liegt e»»u». zu entldieiden, ob m-ch viereinhalbiährigem K ricg, der den MilUari?mu» in seine» Grundscslen erschüttert hat, ein neuer Militari»»,»» von der auch-soz-alistischen Regierung in? Leben gerufen werden soll. Die acht Homburger Punkte müsse» im Sinne der Beschlüsse des Rötekongressc? da? Mindestprogramm einer demokratischen HecreSverfassung bleibe». Der fcie'e,, Boden verlaßt, verläßt den Boden der Demokratie. Aus der Bah» de? krieglministeriellen Erlassr? kommen wir zu krinrm Volffhcer, sondern zur allen S ä b e l d i k l a I u r Er Hai in den Si rasten Berlin? bereit» seine ersten Triumphe geleiert. Er wird sie weiter feiern in einem noch verslärkternn M«iße. wen» die Soldaten nicht in ihrem eigensten Interesse dagegen Front macheu. Und wieder Gewitt! In Dbrrsdilesie.l streiken immer nod> 30 000 Berg- erheiter. weil ihre Forder, ingen nidit bewilligt wo oben sind. Wenn wir auch nicht der Meinung sind, daß unter den jetzigen lliiiständen der Streik der Bergarbeiter ein enipfehlenÄvertes Mittet für die Durchsetzung ihrer Zorderungen ist. w müssen wir doeb entschieden dagegen protestieren. daß die jetzige„sozial ist!-che" Regiernng. genau wie die frühere», die Arbeiter mit mrlitcirisdier Gaivalt zur Arbeit treiben will. Wolfs verbreitet folgende Meldung: Auf Anregung der Regierung wird dieser Tage ein Teil der Regierung». truppen, die an den miinärischen Maßnahmen der Irtzten Zeit in Berlin bmiligl waren, nach Schlesien zum Schutz der Lai>i>r?grenze und zur.Aufrechterhaltung der Orb» n u n g" im Kohlenrevier abbeiördert werde". Nach den Ersahrimgen. die man in Berlin mit de» Truppen des Herrn Roske gemacht hat. be-öeuict„Ausrecht- erhaltuug der Ctdmintj" die llnterdrüdmig aller selbstäiidi» gen Regungen d«'r Arbeiteridxiit. Damit wird man die Bergarbeiter nicht zur Auiiuchirie der Arbeit veranlassen und noch viel weniger erreiche» können, baß üe alles daransetzen uii' die Förderung von Kohle zu steiger». Will man diesen Zweck erreichen, so fördere man mit allen Mitteln die Sozialisier im a der Bergwerke und gebe den Bergarbeitern das Zutrauen, daß sie nickst mebr im Interesse einer Handvoll Kapitalisten, sondern ii» Jnter» esie der Allgemeinheit arbeiten. Sie Anllage gegen ted bonr. Nekier die Gründe zu der Berhaslung de» Ge- Nossen Ledebou r wird jetzt folgeiibe« b. kaiuil: Nachdem iich eine Anz,ihl Sokb,,lkii unter ber Angabe� der frühere.Vorwäris". Radakteur Dt. Mayer wünsche Ücöebour zu spreckien. Einlaß in die Wohnung verschasst hotten, ivuröe L. ohne Amral'e der Gründe verh.,f>et und in einem Automobil nach der Kvminanöaiilur ge- bracht � unierwegs mstellten sich der gleiclstall?«rh-iflele. in- zwischei. a�r wieder freigelae'e»« Dr. Mayer zu ihm. Aus»er stoiinmiuldaiilur habe, so behauptet L. iveiter.»'.«»ia.iid gewußt. wcvhild di- Peihlisliiiig erfolgt sei und ihnen anheiin.reüelll. wiedi-r nach Hause zu g Heu. Al? sie sich mit de, Begründung. »la» soll« st. auch wieder n» Auto„ach ihre» Wohaunge» ichiiifcn. weigerte», h>,be mai, sie»ach dem Kronpriii.zeiipalai» und am nächst.-:. Tage nach d-.-m Uutersuchuiigsgofäiigm? geschifft. Gegen Ledebo». lchoebl zur Zeit bei dem Uulersachunger ch er de» Äindgeiichls I. Landgerich Srai Z'eihe». ein Strafverfahren>v e g« i. Vergehe»? bzw. Verbrechen« gegen die lsfi IIS u n b l'ib(Aufruhr und L a n d f r I»» d e i>? b r u ch) und zniar soll sich L. a I? R ä d e I? s ü h r e r be» tätigt hal�n, so daß das Schwurgericht für öi« Äburleikang zujtairdiig wäre. » Nach den Erfahrungen ber letzten Zeit muß man e? leider für möglich halte», daß die rechissozialist sche Regierung>ich wirklich dazu versteigt, de» verhos.vten Gci« e» Levebaar wegen Aufruhr? und LaiibfrieideiiSbruch? vor eui Schvurgenchi zu stellen. Warum nicht gar wegen A».frriz»»g zum Klas'euhaß? Auch d«i» würde u> den Rahme» dieser.Nevol.utiouSregieruug'' paßeii. Der M- ch lmor!». Neue Verdunkelungsvnsuche. Die der Regierimst nahestehenden„Pol.-Pari. Nachr." verhreiteil folgende Notiz: .Ein spartakistisches Flugblatt unter dem Titel.Karl Lieh« tiiechl und Rosa Luxemburg ermordet", ist geficrn an verschiedenen Stellen Berli»? von Schutzleuien und Militär beschlaznahmt wor- den. Das schwarziiinrandele Blat! gibt dir bekaunten Lügen der .R o t e n I a h» e" und der.Freiheit" wieder, daß.d-e Regie» ruug Eberl» und Scheidemann«..Liebknecht und Frau Luxemburg" ineuchel» ließ", daß Liebknecht keine» Fluchlvecsuch gemacht habe. sondern.ebenso feige ermordci worden sei. wie jene weh, losen gefangene» Proletarier au« der.PornmrtS". Besatzung, deren Leichen aus dem Hose der Alexander-Kaserne liegen. Da» ver- schwinden der Leithe der Fron Luxemburg sollen die Spure» des Menchcl morde« au« der Welt schaffen. Nach der clnwlindsrric» Feststellung der lintersuch, mg crübrigt sich ein sachliches Eingehen auf diese Vehouptniigen." Die Korrespondenz hütet sid>. die„einwandfreien Fest- ftelliiugen" wiaderziigeben. weil iolckie nickit existieren. Wenn etwas einwandfrei leslstoht. dann ist es die Tal sackte des wohlüberlegte» Meiichelmordes an den beiden Genossen. Hiera» könne» alle VetdimkelnugSversuche»idits ändern. Tie sogenannte llnlerfud»ing. von ber die Korresponbenz sprickst, ist kein Miitek. die Wahiheit ans Lid>l zn bringen, sondern die Wahrheit zu unterdrücken. Wie sehr die Regie- r»na die Wahcheit ickient. zeigt sick, ja deutlich darin. Saß sie die Einfetzung einer besonderen ljntcrsnd)»iigskoi»!»ijfion nod) immer verweigert, obwohl diese jetzt a»d) vom gesamten Vollzugs rat. also and) von feinen mehrhcitSsozialistijcheil Mitgliedern einstinunia gekorberl wird. Wo bleibt die beiondere Unters»diungi« k o», mi j j i o» 1 5rl.'dknsangebo! der Ett'enle an RnZlAid. Pvel«, gz.Januar. lHavaS. Amtlicher Ber ch!) Der Pcäst- dent der Vereinigton S!a«,ten. die Premierminister und die Mi» »ister de« Ausrvärtigen der alliierten Großmächte und der asso- ziierlen Staaten, sowie auch Makino und Ma sui als D.'leg'erie der ß, panische» Regierung hielten gestern bau 3 bi? b'A llhe nachmittags ein« Sitzung ab»nd berieten über die Vorschläge Wilson», di« solgeiiderniaßeii laute»: Di« Meimrnxjen, di« di« Vertreter der assoz ierlen Mäch« hiusichst'ch der Akiiviien, b'« wegen Rußland zu unternehmen wären, bis jetzt i» der T?- tnssion zur Sprache brachten, gingen dahin, daß man R u ß l a n d nicht neue Hindernisse in den Weg legen und sich in keiner Weis« einmischen dürfe in da? Rech:, seine Aiigcl.'gcii- hriie» auf seine Weise zu oodnen. Tie geimiinten Vertreter betrachten da? russische Volk als ihre Freunde und nicht als ihre Feinde. Sie wnn'cheu ihm auf. sode Art helfen z» kingen. so- wie da? russische Volk wnnsdit. daß ihm gehalsen werde. Sir erkenne» das abloliike Recht de? russischen Poikd? an, sei»« rigriien Angrbigenheiten selbst zu ordne»»nd seine fliclKimen festzusetzen. Sie wollen Rußland»ich! auSbeulcu oder in irgendeiner Weise ausnutzen. Sie erkennen die Revolulion ohne Vorbehalt an. In keiner Wrise und»» t c e keinen Umständen werben sie einrm g e g e n r ev o l u l i o. uären V e r i uch irgend welcher Art ihre ll» I e r st ü tz u n g leihen. ES ist weder ihr Wunsch, noch liegt es in ihrer Absicht, die organ merten Gruppen, die gegenwärtig über die Lcilnnz in Rußland streiten, z» begünstigen oder die ei»? gegen die andere tz zu unterstützen. Ihr einziger und aufrichtiger Wunsch ist, ihr möglichste? zu tun.„m Rußland de» Flieden zu bringen und es von'einen gegenwärtigen Schm'erigkciten zn befreien. Bon die- 'Cin Geiste getragen, haben sie folzenden Beschluß gelaßt: Sie lade» jede organisierte Gruppe, die gegen« wärüg die politische Macht oder die militä.ische Kontrolle ausübt oder auszuüben versucht, sei es in Sibirien oder innerhalb de« Gebiele« von Eirropäisch-Rußland. wie es vor dem Kriege bestand, ausgenommen Polen und Finnland, ei», eine Vertretung, deren Zahl bei jeder Gruppe drei nicht übersteigen darf, auf dig Peinre-Jnsel im Marmarameee zu entsenden, Groß-öerlin. j Die Vestattnn� der Revaiutwtisop er. k�iir dir Beteiligung nn t>er Bestnttiing der Nevolntions. »pfer m» Ionnnbeiid ist folgende Einteilnng vorgesehen: Ui» 12 Uhr geht der Zug von der ZiegeSallreab. Dir j�olge des Zuges ist: zuerst die Mnsik> dann die Leichen- Vogen, hinterher die Angehörigen, iodonn dir.?nnuar. miliagS.>>ali. Nn da» ge-, iinie orbonendr Volt von Verlin. WilmerSdors ergehi die Auskorderung, siNi n Massen am Traner�nge zu be- triligen �rekipunti II Ubr oorMiNag» vor dem WilmerSdorser Rai- Viuse. Der �rdeilcr-»nd Toldaienrai Verlin-ViilmerSdort. Dozialdemofrati'che Variei Dkuttch!and« lZv.-brkieitSpartel) t ri»»>ertin Verlin-WilnierSdort. Unabhängige sozioldeinotraiilche Partei. OrlSvcrein Berlin. Wilmersdorf. t Zlchlnng! Mitglieder Turnverein..sichte"! Zu der am Ton» abend hot'sindenden Beisehnna der bei den tebtr» St ohentäniv'en in Berlin ookatleiien Genolten.» a. de? UUrtt�eneksen N'i Mb'14. M. 9l) treffen Hit �ie Abteil'»». gen in der GeschäiiSslrlle. Köpeni teritr lNit. Abmarsch lö»hr mitlag#. I. A..Varl Kroiior, 1. Vorsibcnder. Auf zur Flugblatwerbreitunq! Am morgigen Sonnabend, nachniitloa 5 Ubr. findet von den bekannten Bezirkblokalen nne eine Zilngblottvorbreitnng statt. Da?!�Iinblalt gilt der WaKI uir vrensli schon Landes- ver'aninilnng. Es innh dafür Sarve aetmaon»»erden, dah das �lngblott in jede Wohnung kamint. ES l»»s: vermieden tverden. dah die W�blheleilianna am kominendön Sonntag eine geringere ist als nni lohte» Sonntag. Davon würden nur liniere Gegner profitieren. Sie würdr-n sich in? �äiistclien lachen, we»» unsere Liste schlechter abichneiden würde wie am lrhten Sonntag, denn daö würde nur z» iftrem Lortoil ausschlagen. Da? dnrs nicht sein! Unsere Genossen, die an der Leichenfeier om Sonnabend teilnehmen, werden sich selbstverständlich an dieser Agita- tionSarbcit mit beteiligen. Soldalenräte der U. S. P. D. Sonnabend, den 2.*. Januar, abend? 7 Ubr. im Abgeord- hetenhans. Saal>7. r a k t i o n s i i h u n g. Eiusci räntuna de? Gasverbrauchs. Die Rohlenoer-orgung Berlin# ifi in letzter grii so hark her- »bgegange», dah s>ä> der Kohientoiiimissar zu einer Reihe ein- schneidender Magnobmen veranlaht gesehen bat Iii».vohlc» z» spare», wird v o in 2'o n n a b c n d. den iZd. � o n u a> ab eine tkinschräntung de» Gatver brauch» durch folgend. Uiiiel zu erzielen geiuebl: l. Tie Sirahenbeleuchtung wird nach II Uh» abend» stark einge'chräntl. 2 Gaiiwiriichosleu alter Art, Kabarett» und andere Vergnümingtiiälien müssen um S!< Uhr abends schliefen. Tie Kabareit» und sonstigen Bergnn- gungshätten dürfen erit um Xg Uhr gcöHnet werden>ink müssen Montag# und Kreitag» geschlossen bleiben. ». In lheaiern. Konzerien»nd Zirtulunier- nehmungen sowie L> ch I s P i e l t h e a i e r n ist der S ch l>,(j aus 10 Uhr abend# sektcesctzt. Rachmiitag#vor!>cllunge» sind unzulässig. An einem Tage der Woche dürfen überhaupt keine voriieltunge» hatliinden. #. Tie letzicn Tirahcn- und.�oelibahnznge werden da# Zen- trum Berlin#>»->« Uhr verlassen. Für dir Rachiarbriier de, Presse sollen jedoch nach?ll>ma Hungen mii der Sirahcn. und i>ock>Ixih» einige W.igenzüge z»'päicrer Zeil nach den haupi- iächlicl'sien Stadtieilen eingelegt werden. K In den Slunden von 8'/b bi# II Uhr rxirmittag#»nd 2 bi# AK Uhr nachmiitag# soll da#Ga#allgemeinabgcspcrr> werden. Dir letztgenannte Anordnung ist zweifcllo# die k'nschneidcndstc der ge'rosscnen Maßnahmen. Sie lrisfl in erster Linie da» gc- werbliche und geschüfiliche Leben, da während der GiiSsperrstnnden viele Geschäfte und Betriebe, die via» zu Beleuchtung#, und Be- triebSzivcckcn bcnirtzrn, vellständlg labmgclegl werden Aber auch im£aiiSl>alt wird dir zeitweil-gc Gasivcrre schwer empiunde» werden. Die FaniiliriiNiitglicdcr. dir tagsüber von L'anse fern ihrer Beschäfligung nachgehen, irordcn abend», wen» sie nachhansr kommen, lein warinr» Sssc» vorfinden. Denn Ga# ist bei dein sonnigen Mangel an Breiinmalerial sehr häufig noch die einzige Kochgclcgenhci!. Diese# Nebel ist um so schlimmer, al# e# nn« auch in den Arbeitssiäitcn erschweri wird.' sich mitgcbrachie# Essen zu wärmen. r#. und Elekirlzilä�werken angeschlossene» Teilnehmer, hauptfächlich dieTanz.»ndEpiellokale. die über die Polizcislnndc hii'.a»# Licht vcrbr.inchen. rfldfichtilo« eingeschriiten werden soll. Wir sind ober der Mn»>ing. dah eine grotze Anzakl von veegnügungtsiätlrn überhaupt verschwinden mühirn. Diese dienen nur der Schlemmerei, wa# In d'cser Zell doppelt unangenehm empsnoden werden muh. Anherdein ptlege» gerade derartige Lotate im Perbrauch von Lichl am allerwenigsten sparsam»mzngchen. I», übrigen ist zu hoss�n. das; wir e# bei diesen Massnahmen mit einer schnell vorübergehende» Erscheinung zu iun hoben. Sozialistische Aullurpolltil. Der in Hamburg gegrundeie. eine Se'»derol'!eilung der Per. «inignng lozialisliilste-: Be-amic» und ilinqesielllen bildende S o z i a l, s, i s ch c L e b r e r o e r t i n Hai iich in„nc Werke- abiellnng für'oziaiisi'schs« iliurpolilit um- acbitdet Sie'-a, hch die Ausgabe zeitelll. l. wichtige Fragen de# Kulturleben#, vornehmlich der« ssensäofl. Kunst. V<>It#b'Idu-'g und �ollAivoklfohri voip �londpuntt des Eozial�tzmustS in d>'n «s-etzgebenden Jtürperfchaftrn bei der gesetzgeberischen Behandlung solcher Kulmriraoen ut unterstütz«»' Konnte der sozialistische Lehrcrverein wegen der Wichtigkeit dics.e Aufgaben die Berechtigung einer besonderen Gruppe in der Vereinigung soziolisiischer Beamten herleite», so sah er doch den Rahmen der nur Lehrer umsasste, aiS zu eng ge>pon»t. und ermöglichir durch oben angezeigie Erivcilrrnng auch N i ch l» l e h r e r ii den Eintriit. Wir holten dh.se» Beschs»ss fite äusserst glücklich: denn er wird sicherlich>n nic-rlvoll r Befruchtung der Arbeit führen. ai:dererscits Wesen Iich zur Verbreitung der lieber- zengiiiig von der ükK-rragendcn Wichtigkeit der Kulturfragen beilrage n. In ihrer ersten Sitzung nahm die.Werbcabieilung" zu der Frage der Abschasfnng de» NeligiDnSnntrrncht# Slellung. Die kanMaienMeii de:U.S.V.S. für die preußische LanZesversamm'uig. Wabllreis Veriin. Adolf H'ffinann. Verlaosbuchhändk. Berlin. Karl Leid, Nodaklour. Berlin. Dr. Kurl Noscnseld Noch sanioalt. Berlin. Dr. �s'ar Codn. Reck'sanwalt Berlin. Dr. Hermann Aoevl Arzt, Berlin. Paul Hoffll'ann. Gastwirt, Berlin. Minna Neirberl. Berlin. Hermann Weise. Kaufmann, Verlin. Klara Weyl, Berlin. Otto Meyer, Handltinasaehilfe, Verlin. Agnes Vahrenwald, Berlin. Dr. Sieafr. Weivdcry, Nechlsanwast. Berlin. Hermann E�nveikardt. Arbeilcr. Berlin. A'fred Cärwahn, K<"'siirann. Berlin. Richard Ruvperl, Tischler Berlin. August Hackdart, Packer. Berlin. Leo Ostrowski. Klempner. Berlin. Frist Neuling, Arbei.'er, Berlin. VaUlreis Dels!ernnsghezltt Msdam 1 bis 9. '»nifasst die früliere» NeichstagZw.rhlkreisc: Äestprignitz, Dstpriguitz Nnppin-Templin. Prenzlan-Angermünde. Ober- harnii».?!iederbartii»i. PotSha!N-Sp.i»ha»-Osthave!laiid. Vraudeiibiirg. Westhaveltand, �ii'erbog, Luckemvaldc, Zauch- Belzig). Oskar Witzle, Lagerhalter, Lichtenberg. Frl. Martha Arendsee. Buchhalterin. Berlin. August Paris, Gastwirt. Velten. Artur Richter. Rleckraniker. Lich'enberg. Eugen Rosemann, Techniker. Berlin. Adolf Hofer. Schriftsteller. Eharlottenburg. Richard Kiitcr, Werkmeister, Karlshorst. Emil Rabold, Redakteur, Berlin. Adolf Bukl. Bureauangestell'er. Staaken. Hermann Bölke. Laaerhäller, Bornstedt iMark). Wilhelm Slaab. Schuhmacher. Potsdam. Hans Plettner. Modelltischler, Pttleberg. öohann Pavcra, Aul.-Einrichter, Luckenwalde. Wahlkreis RsgienngslJezU't Vo!sh?m 10. (umfaßt Teltow-BeeSkow. Eharlottenburg, Schönrberg. Neukölln). Georg Klausner, Storkow. Emil Kloth, Adlershof. Paul Richter. Friedenau. Robert Gutknecht, Temprlkof. Eduard Pelerson. Schöncberg. Henry Meier. Rikolaslee. Marie Osburg, Lichterselde. Willi Grostmann, Neukölln. Erwin Reumann, Adlershos. Hermann Iaeckel. Fallenb�rg. Paul Neumann. Rowawcs. Emil Lüdtkc, Treptow. Artur Irrgang, Tempelhof. F Wahlsrels Dtkierunssbezirk ssranlsurk a. S. 7. (nmsasst die frühere» NeichstagStv.chlkreise: Arnstpaldr» Frirdeberg, Landsbeig-Solvin. KötiigSberg in Nrumark, Frailksuit a. O.. LebuS. Ost- und West-Sternberg. Züllichau- SäMiebus-Klosse». Gubeii-Lülche»� Svran-Forft, Kottbns- Sprciiiberg,.Kalan Luckau). Karl Schröter, Lagerhalter, Fürstenwalde. Dr. Wcizl. Arzt, Berlin, Karl Gimf. Lan-dsturmmann. Frankfurt a. O. Louis Wagner, Transp-Arb.. Sprcmberg. Bruno Peters, Landsturmmann, Frankfurt a. O. Alberl Mühl, Kassierer. Sprcmberg. Georg Tbomas. Schlosser. Anger münde. Paul Schmidt. Maurer. Slamen. Frist Laich. Tischler. Berlin. Rich. Ruppert, Tischler, Berlin. Frist Kudewett. Lithograph. Sora». Herm. Wcibschnur, Kausmann, Frankfurt a. O. Werhrlibteitung begrüssl den für Lnmtyrg bereit# bcsiblossene» Fortsoll deö RcligionSiiniet recht» in de» öitcnilichen Sulr» c»t» -stulinriorljchri:l. Ten» dodurw wird du» Tente» und Sohne« de# herlniivoelisendr» Menscbrn ireigegebe». so doss er auch der Froge dc-r Religion gegennl>ei!ol!>j,ändig wird. Do# grösste Henminis für die Ti-iimilmir de» lloriinwoctisei-den Desebtcchl« om Knlttironfslicg liegt in der privoltnpiloiis, ische,, Güiererzeugung; denn sie lossl dc» Eltern z»»-ring>)»-!-. für Unliurorlicil an stzh trlbft wie an ihren Kindern. ES ist zu hoffen, doss der Gewinn an freier Zeit den die Sinfüdrnng de»««tnstiind.nt>�et den Eltern, der Fons.ill de# Nrligio»»,in>krr,-stt# he, Schute gebeachi liot, mäglicbii bald dem NaUevilch# zngui« kommt. Haus und Teüule gewinnen zetzi mehr>t»olegenhcil znr Biid'.>n.g#pl!rge, die auch i«6«r Religion ermöglicht, iljcc Lehen tu na für da# Leb«» der Gegenwart zu erweisen. Die Schule käme ohne g-gonverre« ReligionSuniereidtt, etwa in einem kulturell orieniierl-en Ge» schichtSunterricl't und durch Verwirklichung de» ArbeitSschulgedan» ken», da» Versiniidni» dafür erf-chli essen, d.-ss j- de Religion al# ein Teil der gcsamten Kultur von Menschen gcschossen iuiirt>.';I—»nnn die Jugend mit de, tut iir-icfchichtlich-e» Bedeutung»nd dem Werdegang de» religiösen Geschehen» vertraut inachen. Sie kann den heiantrachsende» Menschen zu dem Veriläi'duis rühren, dass »nd»r>r?halb da» durch Ratiirvorgänge nnd soziale Beziehungen »»»gelöste Empfinde» viels.Kb als religiöse Erscheii-ting g: inert ei wird; sie kann aber auch die reife Jugend besähigen, durch solbständige» Sucl>c»»nd Finden zu der Gem-cinschaft zu kommen, die ihrem Wesen entspricht. Die politischen Parteien in ihrer Stellung zum Weltfriebra, da» ist der Olegenstand einer öslenlliche» Peisain inlnng. weldir die dentfche Fr.'denSoesellschak' Freitag, den 24. Januar, abend» >z.8 Uhr. in der Aula de« Falck-Realgvmnassnm» in der Lützow» str 24 d anberaumt hat E« werden ipreche» für die deutsche ValkSpa.tei Geh Reg Rat. Pros. Hevmniin. für die christliche PolkSportei Staatsanwalt Dr. Fiearn. für die demokratische Partei Frau Reginr Denlsch, für die Mchrhci S-ozialistcn Cberlcfircr Dr. Witte, für die unabhängigen Sozialisten Heinrich Ströbel. Ausserdem ist freie Aussprache. Die Sammr'lisle OlA-iO für W.'hstond» ist verloren gegangen. aitgiihglten. und nach Sch lklerstrasse A ein-znsen-den. Reiiiiitenvorf. In der t. Ge>»cindeschnle iRähe Rathan»), pelaiiat a»> 24. Iai-nar von ll— 12 llfit ein Pesten g e t r» g e n c Litewken.�oken»nd Burschcnjoppen i» den Pre-elagen von A bi# 27.AO M. für Laubenkolonisten und A. bester zum Verkauf. Im Lesüiift Theater begiii»« die heutige Crjtauffühtung von Bförnson#.König' bereit# um 7 Uhr. tebeitsmitteZlalender. Pankow. Für kranke und schiixingere Frauen, welche noch der geltenden Verordnung über die Regelung de» Milchverbrauchs nnd der Milch» rjorgnng des Kreise# Niederbarnii» vom>2. März 1018 über den 31 Januar tOlO hinaus»rxch Anspruch aus Voll- milch haben, iindel dir RenanSgabe der Milchlar e» vom 23. 1. hj» 20. l 1010 in der Milelirbteilung. Rene Sel-önholzer Str. 35, 2 Treppen in de» Zi» iiiern Nr. 87— SO in der Z. il von 3— 2 Uhr und von 5— 7 Itbr ssatl. Oranienburg. Freitag und Sonnachend in endsteheivden Yle- sch'ifien aus Nr. 130 nnd 110 der Lebensmittelkarte pro Kops >25 Gramm Heringe zum Preise von I.lO Mark pro Pfund. Zoprl. Marfchner. Palm. Maiweg. Schwabe. Schlenstadt. Giltler, Wieneckc. Schuchardt. Schulz Gärtner. Salzsieder. Hossmann, Hügel. Plessow. Wi tc. Bohmhammcl. Lück. Sicphan. Reiniiteiido s. In den am-lieben Berlanisnellen gelangt Milchsüssfpeise auf den Januar abschnitt der Kindrrkarte lZ, C nnd D zur Ausgabe. Es entfallen auf jede Karic 3 Päckchen zu je 0,4 0 M.(ier aufgedruckte Prei» ist»»güüig> Um An- drang zu v.rmridcn. werden die K rlen v ai» 2 t. und 22.. dt« Karten L und v am 27 n»d 28. Januar bcliefert. Aus den vkgunlsalionen. Neukölln. N. S. P. Tie Neuköllner Genossen treffen sich zur Trauerseier der NevolulionSopler am Sonnabend, den 28. b. M. vormitlag» 10 Uhr, in der Kaiser-Frikdiici>Strosse z>vis ch e W a h l e r- B e r. s a m m I u n g. Refea-nt ist Genosse Redalteur 2! a b o I d. Temprlhvk. Frritag, den 24 Januar, abend» 714»l-r in der Aula de« Ltiecum». Germaninstr. 4-8. öffentliche Wähler- versa>» in l ii n g. Tanesordnung-„Die politische La-->e»nd die preiissische Nationalver'ainuilniig." Rese.vnt: Gen Dr. Weinberg. Ans Sonnabond. 25. Iaiinar, nachm-ttaa» 4% Uhr: wichtige Flitgblattvcrbrcttung von de» bekannten Lokalen au». Nirderschöneweide. Freitag. 24. Januar, abend» 7'X! Uhr, ö f f e n l l i ch e V o I k» v c r s a m m I u n g in der Aula ded hiesi- gen Gemoindcschule. Resereul: Genoslc Künstler. Pankow. Heute. Freitag, de» 24. Januar, abend« 7 Ufjjr, finden 2 öffentliche P e r s a in in l u n g e n sia:i. die sich mit der Wahl znr prenssischen Nationalversammlung belchäftigrv. Für den Ne-rdbeztrk in der Turnhalle der 5. Gemsindrschnle. Dossank- llrasse 131 und für den Südbczirk in der Schule Kaiser-Friedrich- Strasse. Lichtenberg. Heute Freitag, den 24 Januar, abend» 7'/.. Uhr, 3» s s e» t l i che W ä h I e r v e r s a in in I» n g c n. Tnriihakle Bürgerhriinftrasse. Eäcilien-Ltizrnin Aula. Ra l.a>i»slrasse. Tempel, Hanpistr. 2.— Referenten Olenosse Stimmig. A. Folm, R Kiiler. Sonnaliend abend F I u g b I a t t- P e r d r e i t n n g.— Montag, den 27. Januar, abend» 7',-! Uhr, M i! g I i e d r r v e r s a ni m- I u n g. Tagesordnung: Stellungnahme zum Partestag, Wahl der Delrgierten. z E.kner. Freitag, drn 24. Januar, abend» 8 ithr. Mit- glieder-VersammIung im Lokal von Gn-nd. Weißensee. Heute abend'/HO Uhr iindel eine Flugblatt- Verbreitung von den bekannte» Lokdleri an» statt.— A-u Sonnnbrnd, den 25 Januar, porniitlngs II Ulr, treffen sich die Teilnehmer an der Beeidigung der Revolution»- ovfer am Antoi-pl�tz. goblreick-e Beteiligung wird erwartet. Frrle Jugend Panlow-Schöilhausen. Freitag abend bei Gass- mann, Pankow, Kreuzitc. t4. Vortrag mit TiSkussion. Freie Jugend Rosenthaler Vo-stadt. Freitag, den Lt., abends 7 Udr. Versammlung im Lokal zum.AamvrcnuS", Schröder- slrnssc IL. von öer Sef la'nahme fre aeaeb n sind die SiUenroiuane von Iolanthc MaiöS: Lilti Sin Sittenbild aus Berli« W Preis M. 4,— t KlS Fortseh'vg: Lillis Esse Preis M. 4,—. Lilli Braun schreibt..... ebenso glänzeilte wie wahrheilsssetreue Schilderungen der Be hältnisse, in denen die Lugend von B.rli» heute auswäch.... eip überaus nützt cheS Merk siltlick er AusklAri ng! Fü> Kinder ist eS na ürlich nicht bestimmt. Su beziehen durch: Voller S Co� Lerlül w g. SAbever 5kr. 77.'Z.dkla. 8. Thenter und VMnWMn. Volksbühne. amTnÄ.x. Direktion Prled. Kayssfer. 7V Uhr: V.'v armwIljM leiiMif. Oirekdon M«i Reiiihs»rUi Deutsrlies Thenfcr Prerltg 7V Uhr: Uli kl UtM isbiiut »cli«ir. 7t r. 4? 77.?39t, Allabendlich 7� Uhr: 8 Uhr: Der gnta Raf, Von Hermann Swdermann. BesMeni-Theater. Allabendlich 8 Uhr: »»Oer Leben s«» ch Ctj er". CemrA'- 1 h SB' t»r. 7vu. nfßPn�npnttn??!»ii)! Devtsebe� Cpernhau» charlottenb 7 Uhr DÜörtfhenit.E'emien. rrlrc'riao Wtinetm.iiidL Thaater. k Uhr Hnnnerl. Das ürsimädsrüiaus. __ IT. Teil. Kleioes Thenter. 7k Uhr Paul u. Paula. Lr tTehen* fieburtitag. ftu 0 9}MNril<* tkfXT. „1? JchMirauKiltlmW»!. Sonntntr 3*» Uhr: Schwarawa�dmi'1«! «t. 7«,. uhr Die syankM F'leg?. filolioroMheater. 7» u�: rjp Fffsrbinosfee. S'd � Uhr: Wiener Hltit (Veues(ipereltenhaus. SchiffbaiKr Jamm da Norden 2*1 ?[ uhr: De Fesche Sossnne. Dn'tett Clin"eil. Nene T9nzf. Palast- 1 heater. nuhr rerHikndo.___ tif.t» f r Ttf »er Churio« en-arg 7v uhr: Der Rel'fl'jßgleiet I lirilln- I lieaf fr. r. uh, Polnische Wehest V■• s'. � Nc~ tjftniuU n y/ rsßsftffi'tjßi/** I nf: r ues c slens. n uh. Die lusi?«5 Witwe Sbnnah 4 Uhr Asctienbrödel. Wallner-1'teatcr. 7S Uhr: G® ShS. Sonnta? 3'\ Uhr firal ratenlott. Unse- I Ireater. Onsrsr d.FrieJr-Wt lielnr.LThes*. >> Uhr: Hast'relmBdenliaus. Waltialln- 1 heater. 7 Uhr Anrui! d-r rt«rk». Casino-l heater. Lo'ihnogei Str..�7. Tögl''«BUhi: Der erfanie. p Apollo™" Frirdriclialraße?1A. Uir: J.mucs K'cio 7'». Sotintiies 3''« und i Ein Theater- EreJgnl.s! HersSnl. Auftreten ■}. woUbcriilnni Komponlsle» GILBERT! nowic ein groß.VarlinS-Prog �stropol- Cabarel ■iS ITrefet: Ale* Brenn« I Kiinstl. Leit; Sil»».'Illl.j Am HÜL'el: tMrt Hriiliclif 61 Uhr: in«!iet vorragende J.' la.r-troer�'no' EHS G'ässner Otlo Röhr A.'tiWi�ens-Sci.dihoi! hob r Nesemann Hcrwil-Solro Cad Srönr Konzert? Imü]!' tüsl" o Eotfänlit. Illeplül Wliiil! Irkiltrtilc S« 11. S. Das grosse ü" Anfang 8 Uhr j* Eintritt freit Lleban-üaM a= Künstler-Diele= 1 X Tauben.(r. 34 9 Ab4Uhr: Orchester von 6—7''. Uhr — da, rroBe Prn.ratam— Ab 7'/t Uhr; 1 anz. Echt ra.a. Tee. Kaffee. Mok. ka. Schokolade. Pein-Qcblck (Mhiri-n.ndii- Mrtnht. |- h © i ( Kleine Inzeigen) Mandolinen-, Lautenspial, Ultarrrnsplel. J-Monatskarte aur perfekten Ausblldune, 8.- Monal.honorar<10 StOndise Srhiiellkurse). Lehr- Instrumente bllllest. Klavier-. Vioiinen-Schnellkurse. Ernst. Oranlenatr. IbA III. Nello uirtauit BflnjUc, etroiou, fftednftr. 6» Tr._(|78 »lue•Allan«. erheltet auf nie nm Noe.ke, flan»-- ÜWountin Btoibfnbrt'-rr glr. 14. ftlnblcrfrimmrf»u» Öicpnraiei r Sl. ValHe. z>p»l<>ndlid>« Str.>». PLoto apps-rate! Klnoapparale I Eraal.BrBckenalrb. Reizemie Schlalilmnier, KOcho. Ankleide- schrank, Versch. einr.. Unibaasola, Chaise'onxue, Betlatelle. eichenes Büjeft,Schreibtiach,Wa5Chioilctte. Tramean. Teppiche. Federbetten verknall Teile. Kftpenlc' er Str.l.M. 4. Et«. Verkaal an Privatleute. IlSndler verbeten. Z» ucrFnufcii: l 6 reibti'ch. 1 ovaler Tisch,«nchkr. dem oerschi dene Cchloiserriwetlzeuge. F t!e» und Lch oubttöcke. DKrrRfsnd. Bolnem�nnlte. ER. cdlllze!Me7pMM verkauft cieslalr. II. genauer Str. 14. sülübrl> nnb WcIrtiXltefnbr• hrerf Ihtl Waldemar Kilian. Kuttbulcr Str. 2». Oouölrl'cr�unnrn. rtofie tlu»- w«b>, neiliinu dlUiq nahen. Schlnl« fltucr 23, Sler, Dr. Wehl. Nicluird Krillc. Hern,. Meise, Beink,. MonkowSki, Dr. N. Rosenfeld, Dagobert HiloeShciin, v. Schröder, Albrecht. Tn«eSor?nung in allen Bersammlunaen: Tie Wahlen zur prenhischen Konstituante. Der Propaganda-Ausschuß. _ I. A: ff. Sienle._ lkiWiiMt fiijialilfiiiofraliidc Parlci Rellin. Sonnabend, den 25. Jannat, abends 7 Uhr Geffentliche Versammlungen Nuia li�mnaNum» N eäei wallstl'. 12 n Gemeindefchu e, Clrimftr. 49 „ n Ibsenltr. 17 „„ Schönfll her Str. 1 'Angcsc'i. bnung: � H I Ci| t W§ t II H � V« Neferentcn: Genossen Dr. Cohn. E. Schröder, Si. Krille» Luise Zieh. Der Uropaqanda-AnoichnK. I.?l.: K. Siegle. tLolen krauen für d e Freiltfit stellt ein Spedition Tempeibof Bartsch Fric.lrich-Wtl elni-Str-80 Hof parL_* verein „Arbelt' r-ZuzenHelm" etrnlUröi iebenna Gene al- Versammlung .Tvcltnn he* 21. Cfotütor. afirnci» b Uhr. ort ft lobe, Ar r»»a, Haud leinntorr. 60 61. taartoitmiina; I. T»i'«nM< nnt ffahrnbertcht. 2, tlJifintib;tU(i8I. 3. tleiinif.h'. nee. Ter taldnlp n XaerSorbinmo*>c4m= Arltgn.i, rncht Patt Hott Pianln i fudn WiUtbeiter. flarf. H'i'd'tlnen a!rt«.H.2t Perm, dir flt chöheslrllr. Botenfrnuen sucht Spedition. Enttel. Berlin- Lichteoberz. Neue'ahnhofstr. 36. Botenfrauen werben lotau itng.h Ut. Warte SiiriMfl, Betltn W, Sulituu,. t. U>, ». pari._ 10 Boie f auen audit Spedition Arzt, blmeonatraaae i. (doleufrauru »et enter Br.adld. itit. ile Jntbeif tv tei), KouwcttiMke M. Vati'-trauen mtbt»efim nir, ditM itt. iO. PAUL CASSIRER VERLAG SotulisHicht Scknltm zur Revolution EDUARD BERNSTEIN Staatenbund oder Völkerbund. ,50 Maik. Preis Die Diagnose der Wellie rankhe't and Rezept zu dauernder Ge&undun;. das U, S. P. �crNn-WilmorscIorL �öffentliche F auen- Versnmm'nna ZrcUan. bntül.Zammr, nbenb« 7' N r.>m ttMOniariTglfmnnRum, Pfal-bi rr.cr Ätrofjr 31/3*2. Tagesordnung: Die frauen und die Wahlen. Jleft'emln; Zra» lonli vrihlchel». Der Prapnitaida.Naeieuh. Widiwarrea: ffteWeuraul Schi lina. Suaenhutset Sliofet 21. Bekaumlntashuns. Der Magistrat Berlin Ital beschlo sen. die Stadt- (iaksenscheine, welche rum I. rebrnar d. j. rtir Eln- 7 eliung rreiantren»ollie.i, bis zum i. April 1919 im Verkehr zu belassen. Die Plnlösuni; der Stadtkvssenschclne erfolgt nunmehr erst vom I. April d. j. ab. Berlin, den IS. Januar 1919. Magistrat. R I ke._ U S. P. Charlotfenburg. Zreita«. dcn S I Jirnnar, abends« lthr. in der A»l« der tSemeindeschnle, Siedl ivgstrah«: Oeffentttche VaHlerversammlung lu�eardaAnZ: Sie Wahl zur p/eusstichen Nallcinalver'amMng. Reiennt: üicdat eur kabolä. Der Sin derufee. Heu ef>chienen nach 4 jähr. Verbot; Der Weg f ra.kaitL Z-ilacbrill Nr I enthilf: Nie konierrevot. Adolf.Hollmaan-Hetie. Mit. teiiu«en vom Hand der Koa eeefo-ernaea a a. E>aacl»«tl S» Pt In Kloaken aavr. a«d beim Vertat. Charto"«ab«rt 4. Witmeredorler Str. U.— Abona. Ilkrl. b—» Hall« 3 Mark. Ungetrajaene feldgraue HlHUlr-MSiilel r: B werden *| nfnet. er Lr .. sofort ffeftn Zivilstoff eieffvUvfCht Ubenf«!!» w rd| nngef f«ne« Sdielizteg gefen ZuscnelHtUe•mftUN»«e»l. B«kiUtdunaosmt Garde tahrUrstr. 57, HHfiH�lllBHIflliBHBHBHBflHHI Achtung! Für sBmlilch' Rs tourriont-, Rotil- o. Kallee-n testdlie Qroß-se lins. Kolicginn n und Kodexen, die bereits Miig'ied der U. S. i*. n. sind, und solche, die es w rden wollen. werden gebeten, ihre Adresse mit. rzei hnctea Kollegen i miizuteilen. MM Walter, Hadoll landsberger, Wcinbcrtrsweg 12 H-__ Weinst aBe 29-_, Die Menschenrechte. Eis Dokiuna-I rdl«n Mca.chsatnms, di« CnaAiona Mr d.a Aaiban«vahrbaiter Wolibilrzoracba t. Zum erste a Male in deutscher Sptache vciSflenliicht. 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Zaliluiched an» pünfttiche» Srichdaca ist andttuizf ersorberflch. 9!chhtiirt! jteffelschmicde. 9scht,tna! Zonntag. vi« SV. Januar Ivlv. vorm. Z>» Uhr � Versanimlunfl> lur alle in den ü'jstlschmledko Sdrsß-örtlins de- schäsiiyien Lolteqrn in Bötet«.rcftialcu.rdersirabr l7. Tagrsarbnung: l. All die K flnbttng cu'.ct itßtitcw t-taitchc aoiwoidtgT 2. Diölutfion 3. Ta Lolxiablommen der ffffffltifimirbe. »Ilk Sitmmcr, Nieter, Ztisammeitbaurr, Helfer, Eiehiolj«Nf>Z»cha uiw. müssen etstiiciiten._ Zonnlag. den S» Januar>S>V, vor«. ZV Ud» V anche«-'Versammlung allkr Rollt leger nnd gelfer Hroß-Lerlias tm Gewetkichastetiaue, Snaeluser tb(grober Saal), laaetiardaRNq: l. Wfritftl öder die Srrwmdmadrt» vor dem®nlfl«n(f4a*rt. 2. Jiciuualil der hdimiioavtommiliipn, des BtoacheateuerT Mb Iktiied tellveriret/rs 3. t). ssendetlibt und Urncht der AcblsorrA. 4.?�>anchriiuitg. lkuenbeiten. Lahltct�c» und pllnlinchr« Srttbetae» wirb erwaNet. MitgUedtdach legitimiert DI« OrtsverwaNuNG. für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und fDr die reichliche UnterstOtzung der Genossen bei der Beerdigung meines lieben Mannes, unseres guten Vaters des Gartnereibesilzcrs j Robert Pieser, der am 10. Januar von den Regicrungs- truppen erst aufs grausamste misshandelt und dann erschossen wurde. Wwe. Franziska Picscr nebst Kindern Spandau, Pionierstr. 4a. Als Vertcldifter des„Vorwaits* cefansen senotn en und von einer hlinOwütigcn Soldateska gemordot»»Urb am»1. da- noar unser Kollege, der Vorarbeiter Jakob nteyer. Als Ktmpler der Revolalioa Ir Tr« hell o.i t Recht Stell»cb er» eisend»Ii aulricht'Kcr MeuKh,«iemnlt als So.landest I'a fdr entere loitrcssen, IKaechi. Als Vorbild fftr ans alle bleibst Du ose oaverfesseal Die Arueiiersci'.aft der A tiiierle- Werkstatt Süd. Spqdüüu. I i,■■■ in ibui atnemJ Krankeu-Dntrrsti/txuiiKnbuiid der bcimeiüer. Va.»altenssslell« Dtrila. Am 21. d. Mit. verstarb ptA'x'icb unser Kofi«»»,«tr Kaesicrei August Zilm Botenfrauen sucht Spedition Henkel Usedomstr, 18 Unserem Revotationsheiden Rudolf Starke »efall»« am 10. Jannar im Vorw8rl>»«H'««e «ta dauernde. Audeaht«! Rabe»aalt Du wackrer Streiter Uahaat»»k»«.,li.»ir kimalen »elter DI« B«er«l»»i>» Hude« em Sonnabend, des 24 Jannar, nachm.• Uhr vom E r led.ichs. hsm. aui aiatk "k�Vb�Ktfir lirtaif fir htllar aad 5er.. Hm-aalbn» hrlia. Den Kolleicn hl rmlt aar Nächsten', dal unser tun». >tliri(tt Mliatl nf, der Saute/ Karl Guska rinn» K. E. Hartmans vtr'lorben ist Ehre s-m«� Andenken I Die fteerd/fun» ffndel an Sonnabend den 25. Janaer. von der I.el»f>»nhabe dt» Allen rhnmaehlrc'/bof.a, Hermann- tirnde, an. statt. Zahl i siehe Deleitifnn»«r- "Hle Orttverwnltiin». ! im Alfr vo» 59 Jahren. InlolKt Ai te, /epvcrl>all>uU4«nd Heraleiden Ueber 33 Jahre hat et die Ksssencyse Sl/e la der»e w sscnl/altcs en Weis« velöhn und hl» mm leinen tu e. ob- icbon er bcreili Idn ere Zeil leidend var..e ae Arbeil>u unse/er vollsten Zulriedenhelt erlrdld. Se n Iru scii»es \t esen«C/eif ihm i« des Kreisen seiner Koll»(tn ein dauernde. A«»»denken, De ll«erdl(iin» findet am ffreita». den 24. d Mit, nach- miitavs ll Uhr. von rr n le de« II. Mtduscliea Ertedhofcs. SchAneber», bytlts/r. UtUnke HSHe) ae». slsil. Wir eraucl/cn am raltlteiche Deieiittnn». _ Ol» Off«T»e»»Hnn». »*• H UnkaBnarmncleari Die Brerdlrnu» ssaerea anveifcllickea Kolle»en aad frdberen Obmanat Hirm. Her* findet am Sonatbead. milia») Uhr, vom Prledricbthaln aas.«/alt Die Kollere« fraffea«Ich vom. Ii Uhr hol Wlklisck. Ski.ltaei Slralc Nr. 22. Betidsli ung. An he« Hn/Iiruf»er An lern (ruiunt/iM.«o in Ttl l. ma»r> Raiur :.ichi tdrv/.rr•iiiiltr. imirna Werver Irttea. mcöet Rate Betel II»oyt K omminafos- Internntionale Kommunisten DeuUchland», Orenpe Borli«. Zur Beträlfnnf de«