Einzelpreis 10 p'g. Die freiheit erfcheint morgens und nadmittags, an Sonn- und feftagen mur morgens Der Bezugspreis beträgt bei freier Zustellung ins Haus für Groß- Berlin fowie bei bireltem Poflbezug ohne Bestellgebühr monatlich 2 m, bei Zustellung unter Streifband 4 m Die Freiheit ist in den ersten achtrag der Postzeitungslifte für 1949 eingetragen Redaktion: Berlin NW. 6. Schiffbauerdamm 19 11L Berusprecher: Aunt Norben 2895 und 2896. Die Abend- Ausgabe Jnferate foften die flebengespalt. Nonpare Rezeile oder deren Raum 70 Pf., Kleine Unzeigen das fettgedruckte Wort 30 Pf., jedes weitere Wort 15 Pf. Teuerungszuschlag 30% Bet. Familien- und Dersammlungsanzeigen fällt der Zuschlag fort. Inferate für den daraufe elaenden Tag müssen spätestens bis 5 Uhr nachmittags bei der Expedition aufgegeben sein. Expedition: Berlin NW 6. Schiffbauerdamm 19. Fernsp.echer: Amt Norden 9708, Freiheit Berliner Organ der Unabhängigen Sozialdemokratie Deutschlands Jahrgang 2 Sonnabend, den 25. Januar 1919 Nummer 44 Die Totenfeier der Revolutionsopfer. In der Siegesa'lee. Berlin steht feit heute früh unter dem Zeichen der Säbel. Diktatur. Die Zugänge zur leges allee, von der aus bie Beerdigung der Revolutionsopjer staiti nden sollte, ist in weitem Umkreise abgesperrt. Echwerbewaffnete Goldaten verhindern jeden, die Siegeeallce zu erreichen. Kanonen und Maschinengewehre find an allen größeren Bläßen aufgefahren, Berge von Munition liegen neben den Schußwaffen. Die Truppen tragen Sturmgepäd. uf dem Potebamer Blas sieht es aus wie in einent trete. Ten Anlaß gab eine Mitteilung des Marschalls Foch, welche von General Nudant verlesen wurde. Foch erklärt darin furz, daß der Abschnitt östlich von Straßburg auf Grund der Vereinbarungen bei der letzten Verlänge rung des Waffenstillstandes binnen sechs Tagen, vom 23. Januar, abends 6 Uhr, ab, bejezt werden wird. Wähler und Wählerinnen! Schande! Nein, das war nie da. Das blieb der Regierung Ebert- Scheidemann vorbehalten! Felblager, in dem die Vorbereitungen für einen Großfampftag Heute genießt Ihr einen eindringlichen Anschauungs- Militärherrschaft doch noch einigen Respekt. 4 Wir erinnern uns der großartigen Trauerfund gebungen, der Hunderttausende, die den Särgen Auers und Singers folgten. Es war in der Blütezeit des alten Gewaltregimes, da alle öffentlichen Umzüge und De monstrationen verboten waren. Aber vor der Majestät des Todes hatte die alte Bureaufratie, die alte Junker- und getroffen werden. Echilder mit der Aufschrift: erweiterunterricht. Berlin ist von der Regierung Ebert- ScheideAber die Ebert Scheidemann Landsberg- Noske ver geht, wird erichojien", prangen dem Bürger entgegen und zeigen ihm, wie weit es mit der Freiheit unter der sozialisti- mann wieder in ein Heerlager verwandelt worden. Die folgen, die Revolutionäre, die sie zu Tode gehegt haben, schen Regierung Ebert- Scheidemann- Roele gefommen ist. Mündungen der Kanonen und Maschinengewehre sind noch in den Särgen. Die Berliner Arbeiter ohne Unterauf Euch gerichtet, die Ihr den foten Vorfämpfern, dem schied der Parteien, Rechtssozialisten, Unabhängige, Romingejoblachteten Liebluecht, bic legte Chre erweisen wollt. munisten, wollten den Toten die letzte Ehre erweisen. Sie Keine frühere Regierung hat je eine Trauerfeier des alle, so verschieden ihre Auffassungen über die aktit fein mögen, wiffen, daß die, die heute begraben werden, guten Proletariats gestört. Willens und reinen Herzens gewesen sind, voller SingeMorgen finden die Wahlen zur Preußischen bung für das sozialistische Ideal und in Karl Liebknecht trägern und Ordnern möglich vor dem Hindenburgdenkmal Auf- Nationalversammlung statt. Wichtige, das arüßen sie noch einmal den Rebellen, der zum erstenmal in stellung zu nehmen. Gegen 11 Uhr wurde bekannt, daß die Be. Interesse der ganzen Arbeiterschaft berührende Fragen Deutschland die Fahne der Empörung gegen den Krieg erdigung von der Eiegesallee aus nicht stattfinden dürfe. Die lommen zur Entscheidung. Ueber die Sozialisierung ber und den imperialistischen Wahnwit erhoben hat. Berjammelten begaben sich darauf in großem Umwege über die Wirtschaft, den Gemeinde- Sozialismus, die Gestaltung Da mischt sich die Stegierung ein. In eine Sadje, Spreebrüde nach dem Bülow plas. Von dort aus soll des Schulwesens, die Trennung der Kirche vom Staat nunmehr die Beerdigung erfolgen. Es wird schwer sein, den wird die Preußische Nationalversammlung ihre Ent Bug ordnungsgemäß aufzustellen, da infolge der Absperrung in schlüsse faffen. ben verschiedensten Stadtteilen Berlins die Kranzträger und Auch der Reichstag tit mit Maschinengewehren und Artiferie umjelit. Cifiziere zu Pferde sprengen auf und at and fübien fich. Auch die Siegessäule ist mit einem Maschinengewehr bewehrt. Es steht auf dem Rundgang der Säule, richtet seine Mündung auf die Siegesallee und ist durch eine Telephonleitung mit dem Reichstag verbunden. Trok der Absperrung war es einigen Kranz. Deputationen der Betriebe herumirren, ohne zu wissen, wohin sie fich zu wenden haben. Auf dem Bülowp'ah. allen Seiten noch neue Scharen herbei. Die revolutionäre Darüber hinaus aber bedeutet Eure Stimme die die sie gar nichts angeht. Sie verhindert die Beisetzung der Toten im Friedrichshain und verhindert mit Gewalt, daß der Trauerzug im Innern der Stadt sich formiert. Muß sie Rücksicht auf die Gefühle der Herren Offiziere Antwort auf die Frage, ob Ihr die Politik der Regierung, und der Bourgeoisie nehmen? Fürchtet sie, daß die Wunden die aus den Mündungen der Kanonen zu Ench spricht, der Opfer wieder zu bluten anfangen, wenn sie durch die billigt oder verwerft. Wir fordern Euch auf, die Ab- Wilhelmstraße getragen werden? Oder ist es nur der bru. stimmung zu einem großen Protest gegen bie tale Gewaltinstinkt des Siegers, der sie treibt, auch dies Gewaltpolitit der Regierung zu gestalten, die die Demütigung der Berliner Arbeiterschaft anzutun? Ginigung des Proletariats verbindert, die sich mit dem Bürgerium gegen die Arbeiterschaft verbündet. Stimmt Sonntag geschlossen für die Die Berliner Arbeiter haben wahrlich nicht daran gedacht, die Trauerfeier zu einer politischen Rundgebung gu gebrauchen. Würdig und stumm sollte der Zug der Hundert tausende das Andenken der Opfer ehren. Die Regierung Liste der Unabhängigen Sozialdemokrate. aber benutzt die Gelegenheit zu einer Demonstration Es bleibt bei We'mar! ihrer Gewaltpolitit. Militär erfüllt die Stadt, Bassanten werden angehalten, Straßen sind abgesperrt, Ma schinengewehre, Kanonen und Artillerie ist aufgefahren, die Siegesallee, wo sich der Zug formieren sollte, in weitem Umfang vom Militär abgesperrt. So erweist die Regierung Ebert- Scheidemann Revolutionären die militärischen Ehren! Braucht man noch ein Wort darüber zu verlieren, daß abscheuliche Gefeßesverlegung ist? Am 11. November hat Der Bülowplaß füllte sich in der 11. Stunde mit Men schen. Von allen Teilen der Stadt kamen große Arbeiter 3üge anmarschiert. Sie trugen Riesentränge mit roten Schlei fen und roten Blumen, ebenso Fahnen mit Inschriften der verschiedensten Betriebe. Der Bülowplaß ist nicht groß genug, die Menschenmassen zu fassen. Unter den Versammelten befinden sich sehr viele Soldaten und Matrosen; auch von auswärtigen Arbeiter und Soldatenräten find transdeputationen geschickt worden. Regierungstruppen find in der Nähe des Bülowplates nicht zu sehen. Die Arbeiter und Soldaten, die den Revolutionsopfern die lebte Ghre erweisen, find empört über das Treiben der Regierungstruppen, die vor den Bugängen zu der Siegesallee aufgestellt waren. Den Geist, den die Regierung befämpien will. wird sie durch solche Der Reichsanzeiger" vom 24. Januar bringt die von Maßnahmen nur noch lebe. diger machen. Die Versammelten den Volksbeauftragten Ebert und Scheidemann sowie von find bon einem tiefen, beiligen Er iste für ihre Sache erfüllt. Ob- dem Staatssekretär des Innern, Dr. Preuz, unterzeichnete ihr Vorgehen eine ungeheuerliche Willkür, eine wohl der Bülowplay schon mit Menschen überfüllt ist, strömen bon Berordnung über die Berufung der verfassung die Regierung, der auch Ebert, Scheidemann und Landsberg Arbeiterschaft und die Soldaten wollen die Begräbnisfeier der gebenden Nationalberiammlung. Die VerRevolutionsoprer trop aller Gewalttäten der Regierung zu einer ordnung ist datiert vom 21. Januar und bejagt, daß die am angehörten, ein Gesetz erlassen, das die volle Vereins-, Ver19. Januar 1919 gewählte verfassunggebende deutsche Natio. fanimlungs- und Temonstrationsfreiheit garantiert. Das Ueberall leuchtet aus der schwanzen Menge das Not der nalversammlung berufen wird, am 6. Februar 1919 in Gesez besteht und kann nicht durch eine Verordnung eines Der Staatssekretär des Noste aufgehoben werden. Der Belagerungszustand ist nicht Kränze und Standarten Autos und reichfen fommen angejab- Weimar zusammenzutreten. ren und bringen neue Kranzspenden herbei. Der Zug wird sich Innern wird mit den zu diesem Zwed benötigten Vorbe- verhängt. Diese schlaue Regierung schaltet und valtet jchlimmer als selbst der Belagerungszustand gestatten bor 1 Uhr faum in Bewegung jogen fönnen. reitungen beauftragt. In einer offiziösen Nofis des Regierungsblattes, der würde, und will sich dabei noch rühmen, ihn nicht verhängt au haben. Erinnert man fich noch, wie die Regierung für die fich, soweit sie nicht von ihren Betrieben aus zum Leidenbegängnis Deutich. Allg. Sto.", wird im Anschluß an die obige Vergingen, in der Kaiser- Friedrich- Straße. Toit hielt nach vorauf- ordnung gewünscht, daß sich nunmehr alle Teile des deut- Breßfreiheit eingetreten ist, wie sie erflärte, es nicht gegangener Rezitation eines dem Tage entsprechenden Gedichts schen Voifes mit der Wahl des Ortes zufrieden erklären über ihr demokratisches Herz bringen zu können, in Vereir Genosse eine Ansprache, worin er die Toten ebrte und deren möchten, und zwar mit Rücksicht auf das Ausland, und weil handlungen einzutreten, bevor nicht den demokratischen Mörder dem Fuch der Wensiheit preisgab. In geordnetem ne enderung des Veidlusses praktisch außer Prinzipien Genugtuung geworden und der gesetzliche Zu Zuge begaben sich dann die Teilnehmer an dieser kleinen Trauer- Frage steht. Die Regierung handelt alio nach dem Saze: stand wieder hergestellt sei? Zweifelt jetzt noch irgend So will ich es und io befeble ich es. Was sagt der jemand, daß für diefe Regierung, die die Versammvon der Mitbestimmung ausgeschaltete 3 entra rat dazu? Muß er sich ebenso wie die protestierenden Berungsfreiheit mit Füßen fritt, die Breßfreiheit nur ein elender Vorwand gewesen ist, um Verhandlun liner fommunalen Vertretungen löblich unterwerfen?! gen zu verhindern, um mit Gewalt vorgehen zu können Wie der Sozialismns, so ist auch die Demokratie dieser Noehrenvollen gestalten. * Die Neufölner Genofsinnen und Genossen versammelten feier nach dem Innern der Stadt. Rüdfritt aus der Waffenstillstandskommission. Amtlich.( 11.) 24. Januar. In der heutigen Bollfitung in Spaa fündigte General von Winterfeldt an, daß er von seinem Boiten als Vorsitzender der Weimar, 24. Januar. bautichen Waffenstillstandsfommiffion in boa aurud- Weimar die Reidsfinanzkonferenz statt. Auch die Reichsfinanzkonferenz togt in Weimar. gierung nur etwas Aeußerliches. Im Ernstfall fällt der Am 28. Januar findet in Firnis ab, und die alte brutale Machtpolitik tommt wieder Ann Borschein. Des Vorgehen des stegierung ist nicht nur cinc Mehr wie je mug heute Kommunalisierung der Berliner] Mein fofortiger Broter det fofortiger roter det en woltsbeaunragten Schmach für das sozialistische Deutschland, Polizei verlangt werden. Die Stadt muß selber über die Ober- Edeidemann- Notte gegen die böllig unerklärliche Ver es wird im ganzen Ausland, wo die Ermordung Rieb. Berliner Polize: bestimmen, dazu gehört natürlich auch eine baftung blieb ohne Antwort. Unser beider Gesundheit ist durch knechts und Luxemburgs ohnedies Born und Erregung aus de Selbitverwaltung der Gemeinde und ein gerechtes Wah die in dieser Saft erlittene menschenunwürdie Behandlung gelöst hat, neue Entrüstung wecken. Ueberall, wo man mit recht für alle Gemeindeangehörigen. Sie müssen deshalb erneut empfindlich geschädigt worden. Das meravürdinite aber war, day obne jebe Vernehmung, lediglich auf Grund der mündMißtrauen der deutschen Revolution gegenübersteht und durch Poliziminister fordern. Wir fönnen die Bolize, felber ver- ich nach fünfäaiger Saft entlassen wurden. Biz bene iit jedoch Beseitigung der Berdimundung der Stadt und des Polizeiweiens lichen Vorstellung unserer Redeistände meine Frau nech dreis, baran zweifelt, ob das deutsche Wolf wirklich die verhaßte walten. Dazu brauchen wir die Herren Sirich und Ernst mein Bureau amtlich" verschlefsen und sind mir wihti e Schrift. militaristische Denkweise abgeworfen hat, wird man das nicht. Im Gegenteil, wie sie regieren, hat den Teweis erbracht, stüde und Briefe, die feinerlei triminelle Bedeutung befi'n, im Vorgehen dieser Regierung als Seugnis anrufen, wie be- daß beide unfähig, fogar gefährliche Leute sind, die samt itrem ganzen fünf fenmappen ungejeklich bejegnahmter Paviere rechtigt dieses Mißtrauen iei. lnb was sollen dann die Belizeiobersten verschwinden müssen. nicht zurü geçeben worden. Dagegen hat, wie ich spät durch Sozialisten des Auslandes darauf antworten? Glanbt man Bufall herausitellte, einer der Epitet eine bei mir vorher beschlag nohte Fandbüchse( Modeff 98) zurüdforbracht urd he mich aus denn, daß irgend jemand außer den Junfern und Bureaufebr durchsichtigen Gründen, in der Wohnung veritedt. Wir fraten in Preußen ein Wort der Verteidigung finden wird? haben dies Gewehr so ort durch die Polizei en fene:. lassen, um nicht einen erneuten Vorwand zur Verbastung zu geben. Wie lange noch wollen die deutschen Arbeiter dem Verhängnis, das diese Negierung bedeutet, ihren Lauf Tassen? Sehen sie denn nicht wie diese Regierung die Sache des Sozialismus diskreditiert, den Zwiespalt im deutschen Proletariat pergrößert und die Gegenrevolution ermutigt? Wann endlich wird es sich aufraffen, sich einigen und in Ietter tunde eine Sache vor diejen Führern retten? Die preußlichen Voiziminister, Tie Gemeinde- Neuwahlen. Die Preußische Menierura bot, m'e von uns bereits gemeldet. ung mit Gefchesfrait erlaffen, wonach d'e Mita'ieder ter Geertrem pazififtifden unblattes und einer eben zur anderweiten Regelung des Gemeindewaflrechts eine Verord3. Die Vericiler, bezw. Perfäufer eines von mir verfaßten meindevertretungen in affecmeinen. unmittelbaren und geheimen falls von mir verfaßten Flugdrift ces Fundes Neues Wahlen nach den Grundägen der Verhältniewak! gewählt werden waterland", Michel wach auf", in der ih genen die vers Die Gemeinderertretungen beiteben aus mind itens 6 und höchfängnisvelle Ferifebung der ffignerischen deutschen Kriegsrolitik werden aufgelöst, die Menwablen kabh an einem Sonn- den beschimpft, tätlich lebroht und zum Teil verhaftet, die ing itens 144 Mitglieden. Die acpenwäc gen Gemeindevertretungen protcitiere und die Verperid titellung der Schu'digen fordere, wars tage fis iätestens zum 2. März 1919 zu erfolgen. Die Mitglieder der Gemeindevertretungen bleiben bis zur erfolgten Neuwahi in ihren Aemtern. Bei der erstmaligen Wahl fird die Wählerlisten zur preniichen Vante verjamlung anzuwenden. Für die späteren Wahlen wird das Wahlverfahren auf der Grundlage der gegenwärtigen Verordnung durch eine befondere Wahlordnung geregelt, ne leke das Ministerium des Innern crläßt. Te der erstmaligen Wahl werden Wahlbezirke nicht gebildet. Für die weiteren Wahlen können durch Crtsstatut Wahlbegieke gejdjajjen werden. Beerfelde in eigener Sache. Herr Hauptmann v. Beerfelde läßt uns cine Anflace schrift zugehen, in der er folgentes ausführt: 1. Der Vorwärt 3" hat die im ganzen Reich umlaufende Notiz verbreitet, daß ich der militärischen Führung der spartatistischen Gegenrevolution hervor. ragend beteiligt" fei. Der Vorwärts" wird lou: Preßgejeb zu einer Berichtigung veranlaßt werden. Gier sei nur fcit. gestellt, daß dicie Nachricht eine insame Verleumdang ist. ch babe nicht das mindeste mit irgend welder Gewaltmethoden zu blätter verbrannt, das Burran des Bundes als partafistische Benirate" durchsucht und geschlossen. Auf diese Weise ist die von der Regierung garantierte Freiheit der Memungsäußerung" und die non Herrn Rose Aureicherte Eiche: heit der Persou" in das Gegenteil berwandelt viden. Nich: um meiner ziemlich gleich ültigen Berfen, fontern um der sehr ernten Sade willen, die ich vertrete, appelliere ich an die Ceffentlichkeit. Als einer der ponz Wenigen rüfsichtsloien Bekämpfer des alten Enitems während des Krieges glaube ih ein Nedt zu baben, nicht ungehört verurteilt zu werden. Wenn wir nicht endlich begrifen, daß eine unanständig verlorene und jeden großen beröhnlichen Zuges entbehrende Feinlide Bertei. und Interesser politif. verbunden mit der Fortiebung verbäng. nisvoller calmethoden. nie unsere tunere und wirtschaftliche Gesundung ermögliden fönnen, dann sind wir dem jidhern Intereange als Stulturvolt veriellen. Mer darum noch einen Furfer von Sibe und quben für unser Volk bat. fete alles daran, der eblichen negenicitigen er händigung zu dienen. Cone Ctrlichkeit auch in der Politik ist diese Verständigung nicht möglich)." Die Korfettfangen des He.rn Noste. " Die Herren Sirih und Eugen Ernst sind zu Minister ernannt, die das Junere verwalten. Dazu gehört auch die Polizei 28 ie sie das tun, zeigt ihre Tätigkeit, die sie gegen den früheren Berliner Polizeipräsidenten ausüben. Sie betrachten fió als die Beherrscher der Verliner Polizei. Es ist bezeichnend für die Art, wie sie regieren, wenn man hört, daß es ihnen zu danken ist, daß wir in Verlin den bekannten Polizeiebersten Fröhlich nicht los werden können. Diefer Polizeioberst ist ob seiner Herrichsucht nicht bloß bei allen Beamten gefürchtet, auch die Verliner Arbeiter haben alle Irfarbe, sich diesen Polizeigewaltigen auf das Entschiedenste zu verbitten. Fröhlich ist uns allen befannt als ein Mann nach dem Herzen aller Scharfmacher. Er war es, der bei allen politischen Sundgebungen des Berliver Proletariats feinen Beamten die Beielle gran ridjichtstofen Treinfauen gab. Er was die treibende Kraft, daß unsere aufstrebende Bewegung mit „ fester Hand" niedergeschlagen wurde. Er war die Verförperung fun. Ich befenne mich zur absoluten Verurteilung Der Studentenrat" der Berliner Universität batte jenes Vintregiments, unter dem das Berliner Proletariat furcht und bichnung jeweber brutalen und darum am Donnerstag eine Versammlung einberufen, in der der Vors bar zu leiden hatte. Das wußten Eichhorn, das wissen Hirfunanständigen Gewalt. fibende und einge Berbecffigiere" gum Gintritt in die Freiund Ernst. Eichhorn suchte diefen Monn unschädlich zu machen. 2. Ta mein rein geistiger Rampf für Wahrhaftigkeit willigenforps aufforderten. Aus ihren Ausführungen ging herEntlassen fonnte er ihn nicht, das behielten sich die Herren Mini in Geschichte und Politit denen ein Dorn im Auge zu fin scheint, vor, warum man gerade auf die Beteiligung der Studenten fol ster bor. Mehr als 14 Tuge Urlaub durfte Eichhorn nicht erteilen welche die Wahrheit fürchten müssen, geben sie mitchen Wert legt. Se sollen auf die Shldaten, die der Regierung Das tat Eichorn. Urd als die 14 Tage un waren, befam Herr Spiteln, Berleumdungen oder Gewaltmaßnahmen, genau wie das nicht zuverlässig genug sind, erzieherisch wirken, sie sollen auf Fröhlich weitere 14 Tage. Da aber zeigte Herr Fröhlich triumphie alte Eystem, gegen mich vor. Schon in den wenigen Tagen, in die Wiederherstellung der alten Dijziplin hin. rend ein Schreiben der Herren Minister vor, wonach er seinen denen ich den von mir nicht gezwungen, sond' ru aus eige arbeiten. Zur Beruhigung führten sie an, daß ichon jest in nem, freien Ermessen nietergelegten Vorsitz im Verliner der Armee eine lumenge Arrest strafen verhängt würden. Dienst anzutreten habe. Tas war natürlich ganz nach dem Her Wollzugsrat führte, trat Terartiges in für mich sehr betrübender Die Soldatenräte verlören immer mehr an Bedeutung, die Vers zen des Herrn Polizeiobersten. Es ist bezeichnend für Sirich und Weise zutage. Ernst, daß sie bemüht sind, der Berliner Arbeiterschaft solche Mäntrauensräte hätten fich dagegen gut bewährt. Trotz dieser Aus. Willkommenen Anlaß, erneut acgen, mich berzugehen. bot führungen fanden die Werbeoffigiere bei den Studenten wenig ner zu erhalten, die als Veranlasser der verschiedenen Blaibäder meinen politischen Gegnern die Rieserwerjung des paria. Gegenliebe. Nicht das die Studenten weniger schlimm über den bei politischen Demonftrationen beg ichnet werden müssen: fogar tu sau fitandes, mit dem ich niemals auch nur das geringste Bolschewismus und die Notwendigkeit seiner Ausrottung denken. folcher, an denen Grust selber mitwirtie, als er noch anders dachte gemeinsam gehabt habe. Meine völlig unpolitische Aber sie sind verschnupft. weit die Regierung sie nicht öffentlich als heute. Wer so handelt, verdient daher heute wie morgen zum rau und ich wurden am 14. und 15. ds Mis. ohne jeden als die Stetter Berlina hinzustellen wast. Zwar hat der OberTeufel gejagt zu werden, samt dem Echüßling Herrn Cbers Ausweis oder Haftbefeht, und ohne jede nähere Angabe, nach als die Metter Berlins hinzustellen waat. Zwar hat der OberFröhlich einmal vergeblichem Versuch, zweimal unter unerhör: en Begleit- tejchlshaber Nosfe, wie mehrere Redner hervorgoben, ihnen im Aber noch ein anderes muß festgenagelt werden. Die Sozial- umhänden durch eine starke, von einem Cffizier ceführte Pa- Vertrauen gejagt, daß sie die meralischen Storiett. bemokratische Partei hat immer gefordert, daß die Polizei in die trouille, verhaftet, wobei die gegen und mit brutaler Waffen.citangen" in den regierungstreuen Truppen gebildet hätten; drohung und fablebaften Beleidigungen vorgehenden wethen aber die offizielle Velobigung sei ausgeblieben Auch den Erlaz Sände der Gemeinde gehört; insbesondere hat Girich als Gardisten bei der enogültigen Verbastung einen von der Reiber die Beseitigung der Rangabgeichen empfänden sie als einen Kommunalpolitiker diese Forderung vertreten. Sie deckt sich auch gierung" vorliegenden Auftrag vorgaben. In Verbindung mit mit den ständigen Anträgen der Berliner fozialdemokratischen ben Verhaftungen und während unserer Abwesenheit fanden fert. Schlag ins Gesicht. Bertreter in den Gemeinden. Die Etadt Verlin zahlt allein für rejette Haussuchungen durch Eodaten und angeblich von der Die Studenten hätten in den 4 Jahren des Krieges und in bie Kosten der Berliner Polizei 8-9 Millionen Mark und einige Meidstanzlei beauftragte Spitel statt, die von den legten Wochen genug füis Vaterlane getan, jest solle man Millionen für die Feuerwehr. ohne daß fie in die Verwaltung ungeieblichen Beschlagnahmen, Diebstäblen und Verbaf: ungen von lieber die Arteitelofen an die Front schiden. Zu einer hineinzureden hätte. Edhon allein aus diesem Grunde ist die euchern meiner auch während der Nacht beschten Wohnung befolchen Maßnahme fich aufzuraffen, sei aber unsere Regierung gleitet waren. Meine Frau und ich wurden in Kellerräumen zu schwach. lleberhaupt tabe es sich ja erwiesen, daß die Gerren Forderung nach Kommunalisierung der Polizei gerechtfertigt. Anstatt nun die Verwirklichung dieser Forderung so schnell untergebracht, beren einer infolg der Erledigung der Bedürfnisse Sozialdemokraten" one des Bürgertum nicht ausfämen. Die wie möglich za beireiben, werfen sich die sozialdemokratischen der darin auf 24 Stunden ohne die geringite Versorgung unter Ereignisse der ichten Wochen hätten gezeigt, daß dem Bürger Minister zu Chervorenündern über das Verliner Polizeiwesen auf geruch erfüllt war, während der andere, eine ausgeräumte falte um die gutunft gehört. Disse Ausführungen entfesselten und reglementieren und verordnen ganz im Stile der alten Boli- eichenkammer( fonjt Kohlenfeller) obne Tageslicht, stürmischen Beifall, bei den zukünftigen Führern der Nation". gefminifters. immerhin ein hartes Heulager für uns zur Nachtzuhe enthielt. vorwärts treibt über seine Biele hinaus. Und das ist gewiß auch Theodor 2008 ein republikanischer Kavalier Wirkliche Reein Gewinn, nicht für alle, aber für die Mehrbeit. vointion hatte eingin einz alfner als link in seiner Sprache und seinen Bewegingen, er schien sich allein bewußt zu sein, daß er nicht von einer Bühne, sondern von einer Tribüne Ulrich Steindorff herab zu agieren hatte. Björnstjerne Björnson: Der König. Erstaufführung im Leffing Zheater am 24. Januar. Björnson stellt einen Bürgerfönig hin und bürgerliche Mepu blikanet. Wie fnüpfe ich Monarchie und Volt zusammen, wie gebe ich dem ausgeschöpfien Gefäß uraen Inhalt, ist die große Frage, die der fortschrittliche Herrscher sich stellt, und deren Lösung et mit Berzweiflung und Tod bezahlt, weil die Monarchie eben fertig ist, wie Björnson in seinem Vorwort rückschauend auf 1759 dem 20. Jahrhundert prophezeit. Es ist unmöglich, König zu sein im Bolt, wenn man aufgehört hat, an em Königtum über dem Volte zu glauben. Die Lüge von Beremonie und Phrase läßt sich nicht in Wahrheit wundeln, auch nicht mit dem besten, föniglichen Willen. Der König fann nicht Präsident werden, weil es Lüge ist, wenn er sagt, daß er feine Barteien fennt. 2 Me'n Haus ist meine Burg! Als Bürger Björnson vom König dichtete, dem das Gottesanadentum zum Elel und die Heuchelei der Gesellschaftechristen zum Abscheu geworden war, fah er europäische Revolutionen in nebelhafter Ferne und jah in dieser Ferne in ihnen nichts als Das gewaltime Girtrinnen von Nosleid en Ordnungs. Sturz von Thronen. Das Wort Mepublit flingt bei ihm nich: menschheitserschütternd, sondern nur antimonarchisch, sein Ton rettern in Privatwohnungen auf der Suche nach Waffen oder nern und Bliten gegen die Unmoral des Christentums fährt mit verdächtig. Berjonen ruj: Enderungen an Stanlyfe wach, die falten Schlägen in den Boden der Zeit, ohne ihn umzupflügen englische Perlamentarier schon bor über hundert Jahren Der König" ist einmal ein radifales Etüd newejen, als es noch gegen Unterdrückung der Meinungsfreiheit und politische Unduide iamfeit führten. Die Wohnung galt den Engländern fhon immer radikal war, liberal zu sein und als Republikanertum sich noch vor der Mechtung und Modung fürchten mußte. Und dennoch ist Wenn Björnson fein Drama nicht ins leinliche berzerrt als nantastbare Freistatt, in der sie sich vor politischer Ver das Stüd im Jahre der deutschen Nevolution aktuell für alle hätte durch die Liebestragödie, die er hineinwebt, dann träte seine folgung sicher wähnten. As im Jahre 1810 Eir Francis Burdett wegen eine Beitgenossen, die in irgendeiner dunklen Kammer ihres Her grundjäbliche Bedeutung in pröherer Reinheit zutage. So aber sens letztes Gerümpel der Vergangenheit stehen haben, von dem sie wird die Geschichte von der bürgerlichen Ehe, die er mit der Tochter im Political Register" veröffentlichten Vriesce au feine Wailer fidy nicht trennen fönnen oder wollen, für alle, die noch einmal mit des verurteilten Republikaners eingehen will, gum Königsroman, verhaftet werden sollte, fieß er es auf eine zwei Tage lange Ve logischer Schärfe den Beweis geführt wissen wollen für die an dem uns das mneifte Jutereffe fehlt. Es ist schade, daß durd) Nagerung feines Wohnhauses in Biccadilly ankommen, um das Untauglichkeit dessen, was in Deutschland am 0. November außer das Scheitern dieser Ebe auch der republifanische Königstraum fich zum Schube des volkstümlichen Politifers große Teile der Landes getrieben worden ist. Man wende nicht ein. folchen, Be. in die Brüche gebt. Der große Gedanke wird zerfekt. Und wie Londoner Bevöterung geschart hatten. Truppen wurden auf. teises sei nur die Bourgeoisie und was darüber von llebei ist, die Saupthandlung so zerbrechen auch die Nebenhandlungen, die geboten, Kanonen aufgefahren, und die Lage wurde von Stude bedürftig. Viele Taufende sind gar plöblich in die Republik von Björnson zusammen.potheleit. Die halben und gangen Republi su Stunde kritischer. Die Toldaten wurden mit Steinvürlen heute berufen worden, die sie nicht erwählt bätten, und Björnson faner find nur halbe und ertelemenichen. Was fie tenten, empfangen, es fielen Schüsse, auf beiden Eciten gab es Tote und ist ihrem Unverstand ein guter Lehrmeister. Es wäre gewiß ist gut und einigermaßen modern, aber was fic tun, ist Mittel- Verwundete. Kur um weiteres Blutvergießen zu verhüten, ergab gine mutige Tat gewesen, wenn Der König" in ben Striegs. alter. Gottesgericht im Duell und Geistersput poltert durch das jih Burdett nad zwei Tegen der Regierungstruppe. Für unsere beutigen politischen Bustände ist es im Vergleich fahren und vordem auf den Spielplan der deutschen Bühnen Stüd. Wäre nicht die Schlußizene des Dramas, in der der Abrechnung bält mit den griebt worden wäre, eine gute Tat ist es auch heute noch. Dieser König Abrechnung bält mit den fonjervativen Mädten, zu denen Englands vor, hundert Jahren nicht ohne Interesse, was Fürstenspiegel verdient den Beifall, den er gestern im Leijing mit piäfiifchem Christentum, eigennütinem Militär, liebedienern der Observer" am 8. April 1810 über die Belegerung des Theater gefunden hat, auch wenn nur das Vorgestern darin dem Beamtentum und faltem Befit diese Ezene, in der die verzwei. Burdeitschen Hauses frieb: lim elf Ihr nachis hielt Eir F. aufgefangen ist. Es schadet nichts, daran erinnert zu werden. felte Majestät den einen Menschen sucht, der für sie stirbt, damit Burdett noch in seinem Gause in Piccadilly aus; dann und wann welche Sünden begangen wurden, wenn die Schuhe noch nicht sie selber Lebensberechtigung erlennt, wäre die nicht, dann fiele eridien er am Fenster und wurde von der Bevölkerung begeistert abgetreten find, in denen man sie beging. Ihr alle, die ihr wie das Stüd lerr und verwohnt wie ein aites Bürgerbaus in fich begrüßt. Eeine Antwort, die es dem Mr. Colman, dem StapBjörnsons König den„ Dred" der Orden fühlt und mißachtet, aufammen. Sie ater. und sie vielleicht allein, ist in dem Ganzen träger, gab, als dieser ihm den Befehl des Sprechers. Sir J. Vur ach: hin und freut euch wenigstens über das Sändeflarichen croße und reine Dichtung, um die sich's verlohnt, Björnson zu dett in den Tower einzusperren, übergab, lautete: er glaube, daß er nur ein verfassungsmäßiges Rebt ausgeübt habe, indem er berer, die ihn eben noch als Segen empfanden und die Bändchen zuhören. Die Aufführung unter Barnowskys Aegide wurde dem das veröffentlichte, was zu dem Verhaftungsbefehl Anlaß gegeben Dabei in den Knopflödjern tragen. Auch das ist Gewinn. Zwischen der Monarchie, die da war, und der sozialistischen Bert gerecht. Die Etreidung der Zwischenspiele hätte durch habe, er fönne daber das Tokument nur als ungefeblich betrachten. Republif, die de ift, liegt ein weites held und es find beiieibe andere noch glücklicher ergänzt werden fönnen. Tas Szenische Folglich fei er durch das Brinzip und feine Pflicht genötigt, fich nicht nur Bürger, leider nicht, die in den letzten zehn Wochen sollte Norwegen um 1875 geben und tat's vollkommen nur in dem Befehl zu widersetzen. Er würde sich nicht freiwillig ergeben, bas Brachfeld nicht zu überqueren vermochten. Björnsons Re- den Kostümen. Kurt Göz. der König, war zu alt, und nur Würde man Gewalt gegen ihn anvenden, so müsse er sich notpublifanertum ift Calbheit. Deshalb hat sein König" cine Berin feinem Lachen, dem gludienden, verzweifelnden Lachen war gedrungen unterwerfen; aber da er sein daus als seine Burz angenheit und feine Bufunft. Aber er hat eine sicht gar jo un die revolutionäre Jugend, die fein Wesen ausmacht. Dagny betrable, fo forbere er es als eine Freistätte und würde diese ebeusiame Gegenwart, weil er die Calbheit erkennen nacht und Sexbaes, die Fönigsbraut war( din anauichen und Berberung aufredt erballen.. PL Ela neuer Einigungsverfuch. pofnffchen Wirger, in dem mitgeteilt wird, daß die tichechisch- ilowakischen Truppen das seinerzeit mit dem polDer Einigungsdrang, der immer weitere Kreise der niiden Nationalrat in Zeichen abgeschlossene UebereinArbeiterschaft crfait, zeitigt auch neue Borichläge und Ber- fommen gebrochen und die Westgrenze des schlesischen Mihuche, die Ginigung herbeizuführen. Eine Einigungslitärbezirkes überschritten haben. Wierebice und Budlow tommission, die die beiden sozialistischen Wahlvereine in wurden nach Kampf von den Tschechen besetzt. Zegel eingeiet haben, erläßt jegt folgendes Difenes RundSchreiben an jämtliche Wah vereine Groß- Beri: ns": Bon der Tatsache ausgehend. daß die Bersplitterung inner. baib der deutschen Sozialdemokratie auf das Revolutionswerk des Proletariats nur hemmend wirkt und wesent.iche Errungenschaften der Revolution Gefahr laufen, wieder verloren zu gehen, erachten es die Genossen der Wahlvercine. P. D. und 11. S. 3. D. Tegel ais eine briitgende Notvendigkeit, daß eine Vereinigung der beiden Parteien. P. 2. und 11. E. P. D. unter allen Umständen herbeigeführt werden muß. Diese Einigung muß unter Ausschaltung aller persönlichen Momente schnellstens durchgeführt werden, da der Kampf gegen ben Sapitalismus die Einigung des geiamten Protetariats zur dringenden Notwendigkeit macht. Lie Genossen der Wahlvereine. B. D. und 11. S. P. D Tegel bringen als Richtlinien jolgendes in Borschlag: 1. Alle Werie an Bargeld, Grandsuden und Gebäuden der Beiden Parteien gehen in gemeinsamen Vejiz über. 2. Für die gesamte deutsche Republit wird ein 8entrals Organ und für Groß- Berlin cin besonderes Sarteiblait heraus. gegeben. 3. Es wird eine Kommission gebiltet. welche Vorschläge ausarbe fet, um das Erfurter Brogramm insofern zu ergängen, indem die Lehren der deu.schen Resolution pratich in dem neu feitzulegenden Programm verwectet und ganz besonders die internationalen Richtlinien bar. Berpflichturgen schärfer umgrenzt werden. Das Ratesystem ist als beienterer Bunft dem Erfurter Bronramm enquefiedern. 4. Es steht weder der E. P. 2. noch der 11. S. P. D. ein Recht au, vor vollzo ener Einigung auf Entfernung einginer Genossen 5 nzuwirken, vielmehr bleiben alle Verione afragen ciner [ päterhin einzuschenden Untersuchungsfominission des gemein famen Parteitage vorbehalten. Wir bitten die Wahlbereine. baldigit au verilebendem Entmuri Sellung zu nehmen und umpeen or Aolf Trap, Tegel, Marzahnstr. 5, für die E. P. D und Johann Beher mann, Tegel, Schlieperf... 4, für die il. B. D. Ber dit ein gureiden Der Parteitag der 11. S. P. D. wird ja demnächst aur Einigungsfrage Stellung nehmen. Die Genoffen von Tegel scheinen uns aber das Problem zu ena bloß von der organi satorischen Frage zu betrachten. während es unserer Meinungi nach darouf ankommt, die Mitlinien für eine gemeinsame Cberbers wurde nach kurzem Kample beiest, mobei ein tidiedischer Soldat schwer verwundet wurde. Auf polnischer Seite gab es drei Tote und zwei drververlebte. Die Oberberper Veiatung, bestehend aus 40 Cifizieren und 340 Regionären, wurde entwasinet und interniert. Abends wurde auch Dom: browa besetzt, ebenso Oberjudau und Beremba. Kandidatenlisten der U.S.P.D. fiir di. preußische Landesversammlung. Wahlkreis Berlin. Abolf Hoffmann, Verlagsbuchhändl., Berlin. Karl Leid, Redakteur, Berlin. Dr. Kurt Rosenfeld. Rechtsanwalt, Berlin. Dr. Ostar Cohn, Rechtsanwalt, Berlin. Dr. Hermann Weyl, Arzt, Berlin. Paul Hoffmann, Gastwirt, Berlin. Minna Reichert, Berlin. Hermann Weise, Kaufmann, Berlin. Klara Werl, Berlin. Otto Meyer, Handlungsgehilfe, Berlin. Agnes- Fahrenwald, Berlin. Dr. Siegfr. Weinberg, Rechtsanwalt, Berlin. Hermann Echweifardt. Arbeiter, Berlin. Alfred Schwahn, Kaufmann, Berlin. Richard Rurrst, Tischler. Berlin. Auguft Hadbart, Vader, Berlin. Leo Ostrowski, Klempner. Berlin. Fritz Neuling, Arbeiter, Berlin, prinzipielle fozialistische Politik zu finden. Aber als ein Wallreis Regierungsbezirk Botsdam 1 bis 9. Symptom für den Einigungswillen des Broletariats ist auch dieser Versuch zu begrüßen. ( umfaßt die früheren Reichstagswahlkreise: Westprianit, Oftprignih. Ruppin- Templin. Prenzlau- Angermünde, Cber. barnim, Niederbarnim, Potsdam- Spandau- Dithavelland, gröna Manuel, der in London wet, erflärte einem Vertreter des Petit Parisien", er siche seinem Bolfe zur Verfügung und bereit, dem„ Ruf des Bolles"( 1) Folge zu leisten. Das Bo!! dürfte sich für den Zugug bedanken. Die Versorgung Europas mit Lebensmitteln. Washington, 24. Januar.( Reuter.) Die Gefebvorlage betr. Bewilligung von 100 Millionen Doftar für die Versorgung Europas und des naten Oftens mit Lebensmitteln ist jetzt auch vom Senat angenommen worden. Akdiritt der Kriischen Regierung. London, 24. Januar. Aus Sonstantinepel wird beridet, boß die türkische Regierung zurüftritt. Man erwartet, daß Zewsif Bascha ein neues Stabine it bilden wird. Bolli'che Nachrichten. Stonterrevolutionäre Barbereitungen". In unserer Morgen ausgabe vom Donnerstag erwähnten wir, anfählich eines Ve richtes über Monterrevolutionäre Borbereitungen" in verschiede nen Truppenteilen, auch die Meußerung des Hauptmanna Rörting, Rommandeurs der Panzerwagen- Abteilung, Lank wik. Van Mannschaften dieser Abteilung geht uns nin cine Berichtigung zu, in der erklärt wird, die erwähnten Aeußerungen seien von Hauptmann Störling nicht gelan worden. Gleichzeitig jendet uns Cberleutnant Ecmler, b'eilungsführer der Panzerwagen- Abteilung 1, cine Erflärung, Serrn Hauptmann Körting liege jede gegenrevolutionäre Absicht sern, er habe bei einer Ve sprechung lediglich von Aufrechterhaltung der Diszi. plin, nicht aber von Wiederaufrichtung der allen Disziplinar ordnung und Arreststraße gesprochen. Konferenz der fommunalen Arbeiterräte Groß- Berlius. Herr Schiffer und die Angefte. ten bei Reichs- Brandenburg, Westgavelland. Rüterbog, Luckenwalde, Zauch ortgang nehmen. In den ersten Tagen der Revolution seien die behörden. Serr Ediffer it, Reichsschabfefretär, war ehemals National liberaler und rechnet sich heute zur Demofiatischen Volkspartei Laß Herr Schiffer die Finanzintereffen des Reiches zu wahren hat, ist seine Bilicht und Schuldigkeit. Wie er aber am unrechten Crte zu sparen fuch:. beweist ein Gelaß. den et am 23. Tezember 1918 an den Eicatssekretar des Innern gerichtet hat, und der sich mit den Angestellten bei Behörden nicht mit den eigentlichen Bebörden, sondern mit den Angestellten aus freien Berufen befaßt. Ein Abschnitt barin lautet: instin Bon einer allgemeinen Serabschung der den izkräften aur Seit augebinigten Vergütungen muß nach Bage der Verhältnisse zur Reit noch abgeschen werden. Es wird aber doch auf einen Abbau der deze tinen, aicht auf die Daner haltbaren Bezüge Webacht zu nehmen und jede Gelegenheit zu Festjehung niedrigerer Löbne als der derzeitiger wahrunebmen jein Allen Forderungen nach weiterer Lohnerhebung muk a gesichts des bevorstehenden An gebots nach Kräften mit Rücksicht auf die dringend notwendige Wiederherstellung angemessener Lohnverhältnisse mit Ent schiedenheit entgegengetreten werden." Das ist also unsere sogiale, nid einmal fozialistische Reichs. regierung. Drbei ma, bemerkt werden, daß die Angehörigen freier Berufe bei Reichsbehörden, soweit fie unteren und mittleren Beamten gleichgeftellt sind, ein Monatsgehalt von 120-350 Mart beziehen. Wie Verheiratete und Familienväter mit derartig jämmerlichen Gebältern bei der doch noch stetig zunehmenden Teuerung auskommen sollen, das sollte sich einmal der demo. fratische Reich schatjefretär freuen Aber er will ja nicht nur einer Erhöhung dieser Bezüge mit Entschiedenheit" entgegen actreten wissen, er will diese fürstlichen Gehälter auch systematisch abbanen. Wie wäre es, wenn Herr Schiffer mit seinen Refor men weiter oben anfangen würde? Die Kommandogewalt. Wie uns ein Privattelegramm aus Thorn moldet, fand bort gestern eine große Demonstration gegen den kriegsministeriellen Erlaß über die Kommandogewalt statt. Die ger famte Garnison stebt hinter dem Vollzugsausschuß, per für Ruhe und Ordnung sorgt und bei der Regierung vorstellig werden will. Zur d'allung der russischen Gesaurenen. werden die ruijijden Kriegsgefangenen in Deutschland nicht eher Wie das Internationale Komitee vom Rpten Kreuz mitteilt. zurüdlehren, als bis jebe Gefahr befestigt ist, die sie in Rußland ber Hungersnot oder bolichewistischen Agitatoren in die Arme freiben tönnte. Es scheint uns nicht ausgesch'offen, daß biefe Maßnahme zu jehr bedenklichen Konsequenzen führt. Oberberg von den Tscjeden( euemme. Wie die Preffestelle des Volksrats Breslau und der Bentrairat der Provinz Schlejien mitteilen, ist Oder berg nach blutigem Sampf mit den Volen von tschechi fen Truppen genommen worden. Waridjan, 24. Januar. Ter Beeresbericht des pol. Warschau, nischen Generalstabes über die Gruppe Bug und die Gefechtstätigkeit des Generais Rozwadowski melder u. a., daß feindliche Artillerie die Stadt Lemberg beichieße. Vor dem Angriff auf derberg babe eine Stommiffion Don Offizieren der Ententemächte und tschechischen Offizieren den Kommandanten des schlesischen Militärsbezirks zur Bäumung des Zeichener Bezirks bis zum Wialaflusse binnen vei Stunden aufgefordert. Strafan, 21. Januar.( Meldung des Wiener Norr bureaus.) Die biefigen Blätter veröffentlichen einen Aufruf des Sommandanten des Safauter Militärbaine on kiel Belzig). Dolar Wikle, Lagerbalter, Lichtenberg. Frl. Martha Arendsee, Buchhalterin, Berlin. August Varis, Gastwirt, Velten. Artur Nichter, Mechaniker, Lichtenberg. Eugen Rosemann, Technifer, Berlin. Adolf Hofer, Schriftsteller, Charlottenburg. Richard Küter, Werkmeister, Karlshorst. Emil Rabold, Redakteur, Berlin. Adolf Bubl. Burcauangestellter, Staafen. Hermann Bölle, Lagerballer, Bornstedt( Mar). Wilhelm Staab, Echuhmacher, Potsdam. Hans Plettner, Modelltischler, Perleberg. Johann Pavera, Aut.- Einrichter, Luckenwalde. Wahlfreis Regierungsbeziri Potsdam 10. ( umfaßt Teltow Beeskow, Charlottenburg, Schöneberg, Neukölln). Georg Klausner, Storlow. Emil Kloth, Adlershof. Paul Richter, Friedenau. Robert Gutknecht, Tempelhof. Eduard Peterson, Schöneberg. Henry Meier, Mifolaslee, Marie Osburg, Lichterfelde. Willi Großmann, Neukölln. Erwin Neumann, Adlershof. Hermann Jaedel, Balfenberg. Paul Neumann, Nowares. Emil Lüdtke, Treptow. Artur Irrgang, Tempelhof. Die Gärung auf dem Balkan. Freitag nachmittag fand im Abgeordnetenhause eine Bufam menkunft von Vertretern der Kommunalen Arbeiterräte Groß Berlins statt, Gen. Richard Müller vom Vollzugsrat, dei Die Versammlung leitete, teilte mit, daß die in einer früheres Berjammiung der fommunalen Arbeiterräte beschlossenen Micht linien von dem Berliner Vollzugsrat und der Vollversammlung ber Veriiner Arbeiterräte angenommen worden seien. Der Ral der Volksbeauftragten dagegen habe noch keine Entscheidung ge fält, Gen. Müller führte weiter aus, daß er als Anhänger des State hitems bestrebt gewesen fel, mit allen ihm zur Verfügung itehenden Mitteln zu feiligen. Denn gelänge es nicht, den Arbeiter räten in Industrie, Gewerbe und Stommunen den nötigen Ein iluß zu sichern, so würde die Sozialisierung nicht den gewünschten Mäte allgemein anerfannt worden. Anders dagegen heute. Und bald würde das Mätesystem, die einzige Errungenschaft der Revo lution, nur noch als Fata Morgana erscheinen. Bei der Verteidi. gung der Rechte der Arbeiterräte fel er, Bedner, stes in Mon Hitt geraten mit den Regierungen Ebert- Haafe und Ebert- Schei. demann. Erst fürzlich wieder hätten das gleichsarbeitsamt und das Reichsjustizamt die seinerzeit vom Vollzugsrat erlassene, damals allgemein anerkannte Verordnung, wonach der Lohnausfall für die ersten Revolutionstage den Arbeitern von den Unternehmern zu zahlen sei, für ungültig erklärt. So würden Schritt für Schritt die revolutionären Rechte der Arbeiter preisgegeben. Die Natio nalversammlung werde voraussichtlich den Arbeiterräten den Todesstoß verseßen. In dem Verfassungsentwurf habe das Syitem der Arbeiterräte feinen Piah gefunden. Wenn die Areci terräte ihre Existenz sichern wollen, dann müßten sie in den näch iten Tagen alles aufbieten. Mit den Arbeiterräten würden die ( etten Errungenschaften der Revolution verschwinden, In der sehr ausführlichen Disfussion wurde von Anhängern beider Parteien lebhaft Stlage geführt gegen die Regierung, die die Mechte der Arbeiterräte immer mehr eingecunt habe. Mit Entrüstung wurde davon Kenntnis genommen, daß in mehreren Fäl len die Regierung den schriftlichen Bescheid gegeben habe, daß die Arbeiterräte an den öffentlichen Eibungen der Gemeindevertre tungen" teilnehmen dürften. Ajo lediglich als Zuhörer. Dieses Recht" hatte befanntlich schon vor der Mevolution jeder Gemeindeangehörige. Der Beich werde eines Mitgliedes des Kuratoriums für das höhere Schulwesen in Lichterfelde, das von dem Arbeiter rat jeines Amites enthoben wurde, weil es im Beiiein des Arbeiler rats nicht verhandeln wollte, hat die Regierung statinegeben. Much das Witten der Eolatesfa in der letzten Zeit habe die Stellung der Arbeiterräte bedeutend gefährdet. Dicie Ereignisse bätten aber jehließlich tngu geführt, daß die Arbeiterräte nur noch energi cher und umfassender ihre Tätigkeit ausführen. Zu Neufölln diftierten die Soldatenräte der 64er und der Soldatenivehr, daß ihnen die Vücher und die Kasse des Arbeiterrate zur Stone trolle vorgelegt werden, und daß der Arbeiter und Toldatenrat paritätisch aus Vertretern der Rechtssozialisten, der Unabhängigen und der Soldaten gebildet werde. Den Soldatenräten stehe be fanntlich Tein Recht zu, sich in die fommunalen Angelegenheiten engumijden. Von verschiedenen Seiten wurde die Beseitigung der Städte. Velgrad, 25. Januar.( Meldung des Wiener Telegrund Landgemeinde- Crdnung sowie die fluschreibung von NeuNorreip. Bureaus.) Wie verlautet wird Kronpring Mieran wahlen der Gemeindevertretungen gefordert. Die reaktionären der die Pariser Reise antreten, wegen der Befürding reamten in den Gemeindeverwaltungen müßten Imäblich beset. einer revolutionären Gärung. Die Norveienbeit des Krondie gecinte Arbeiterschaft fönne die Reolion, die sich immer pringen böte den auf Umiturz Vedachten eine günstige Gelen werden. Auch der Einigung der Arbeiter wurde das Wort ge find rufische genten tätig, um für bolidewiſtiche Ideen breiter bemerkbar made, niederringen. Ein Reduce verlauate. genbeit, die Republic auszurufen. Auf dem ganzen Balkan redet, Sie müsse sich unabhängig von den Führern vollziehen. Nur Anhänger zu gewinnen. In Bulgarien bat fich der daß auf dem nächsten Parteitage der 11. S. P. dem Erfurter Projozialrevolutionäre Bauernführer und Vertreter der ertremsozialistijden Bauern Stambulisti an die Epipe der Be- gramm die Borderung des Rätefyitems angeglieder: werde. Genosse Müller ging in ieinem Schlußwort auf die Frage wegung gestellt. Dach erbien brachten die aus der der Vereinigung der Arbeiter ein und erfiärte, daß die Arbeiter daveis zurückgekehrten Bolitifer den republikanischen Gesich im Stampfe negen ihren gemeinsamen Gegner zusammenfinden danfen. Das Ziel ist die Abidaffung der Kleinftanterei, müßten und würden. Gs feien bereits aus den verschiedenen der Sturz der regierenden Dynastien und die Reihen der Arbeiter Kommiffionen eingefekt, die dieie Frage ten und würden. Gs feien bereits aus den verschiedenen Vereinigung aller Baifan staaten zu einer regeln wollen,& müffe dafür gesorgt werden, daß die Einigung Baifanstaaten Föderativrepublif. auf einer Grundlage erfolge, die einen dauernden Zusammenhalt beriprid. Es wurden dann eine Reihe von Beichlüssen gefaßt. Die Madrid, 23. Januar.( Reuter.) Nach einem Tele. Beitsbeauftragten wurden ersucht, Neuwaklen zu den Gemeinde granum aus Tug iit am 23. nad mittags in Valencia die bertretungen noch vor Zusammenwitt der Preußischen Konstitu achricht eingetroffen, daß in Liijabon die Monante auszuschreiben. Gegen die Willküherrschaft der Soldatesla ardie ausgerufen wurde. und gegen die Verhaftung von Arbeiterräten wurde schärfster Broteit eingelegt. Es wurde die Immunität für die Aibeiterräte gefordert. Von der Regierung wurde verlangt, daß fie die Autorität, die die Arbeiterräte fich im Laufe der Stevolution errungen haben, itärft. Die Voitsbeauftragten wurden erfucht. zur nächsten Graf, 24. Januar.( vas.) Nach Biättermeldungen aus Versammlung einen Vertreter zu entfenden, um sich zu den zahle Madrid baben einige portugiesische Striegsschiffe bie Stadt reich torgebrachten Stlagen gegen die Regierung zu äußern. Auch Oporto bombardiert. Die Armee steht auf Seite der Revolutio der Minister des Junern soll zur nächsten Versammlung eingenaze. Die Marine blieb der Stegicrurg treu. laben werden, um/ den Standpunkt der Regierung zu den Bicht Maual wi wieber Lini werben. Das ergelijche Linien der fommunalan Axirrte zu betreten Monarhiki cher Pussch in Bortugal. Baris, 24. januar.( havas.) Den hiesigen Zeitungen wirb aus Madrid gemeldet, daß einige portugiesische Kriegsschiffe Oporto bombardiers sätt. It. Die 21 me e fei aur jeten der Revolution, die Marine blaibe der Regierung treu. Groß- Berlin. Auf zur Wahl! Die Wahl zur preußischen Landesversammlung, die am morgigen Sonntag stattfindet, ist nicht weniger wichtig als die am vorigen Sonntag zur Nationalversammlung. Auf dem Gebiete der Verwaltung ist nicht mer wie alles zu reformieren. Bon Grund auf muß mit der veralteten Verwaltungspraxis gründlich restlos aufgeräumt werden. Die alte Verwaltungsmaschinerie muß verschwinden, wenn ein neuer Geist im Neubau einziehen soll. Deshalb muß jeder Wähler, jede Wählerin der breiten Masse der Bevölkerung auch diesmal zur Wahl gehen und die Stimme nur den Vertretern der eigenen lasse geben. Das sind aber nur die Namen, die auf der Liste der 1. S. P. D. vorgezeichnet find. Geht zur Wort! Wählt nur die Liste der 1. S. P. D. Seimatbant". Was man an gewissen Stellen unter Dank des Baterlandes bersteht, wird ersichtlich aus dem Erlebnis eines jungen Soldaten, ber nach dreijähriger Gefangenschaft aus Rußland heimgekehrt ist und sich aur Zeit noch im Lazarett befindet. Er wandte sich an den Heimatbank für heimkehrende deutsche Kriegs- und Zivilgefangene", NW 23, Siegmundshof 1, mit dem Ersuchen, um Unterstützung sowie Rüderstattung der Fluchtgelder und um EntSchädigung für Wertsachen, die ihm in der Gefangenschaft und auf der Flucht abbanden gekommen sind. Für alle diese Dinge ist der Heimatban!" nach seinen Bestimmungen zuständig und der junge Mann war des naiven Glaubens, man würde ihn mit Rücksicht auf die Etrapazen und Nöte, die er im Felbe und in der Gefangenjozusagen schaft für die Sache des Baterlandes erduide: hat, die Unterstüßung ohne weiteres gewähren. Er wurde auch burch ein höfliches Schreiben in die Eprechstunde des Heimatdank" bestellt und in diesem Schreiben wurde ausdrücklich gesagt, baß er ganz felbstverständlich berechtigt sei, auch seine Flucht unfosten zurüdauerbitten. Als er in der Sprechstunde erschien, fiel den Damen, die dort die Geschäfte erledigen, ie rote Stofarbe quf, die der Soldat an der Mühe trug, und man erklärte ihm. daß man nur an" Deutsche, nicht aber an Internationale" Unterstübungen gablen fönne. Nach dieser Erklärung ließ man ihn unbeachtet stehen. Da sich der Genosse nicht abweisen ließ, fonbern abermals im Beimatban!" erschien, um seine Forderung zu wiederholen, wurde ihm erneut und nachdrücklichst largemacht, baß beutsch nationale Gesinnung und nicht die Beitung im Felbe Boraussetzung für die Unterstützung fei. Man empfahl ihm, aunächst einmal die Verfammlungen der Deutschnationalen Volkspartei zu besuchen und dann zum Jußeren Zeichen feiner Belehrung die, tote Rofarbe zu entfernen. Dann fönne er wiederkommen. Dan! des Vaterlandes! Schüßt euch vor Gasvergiftungen! Waze vrechnung petronen und manche uebertretung Beltenher, der Ferfirhe( am Untergrundbahnhof Klosterstraße) der Ge Vorschriften stillschweigend gedulde werden e jo jei es cit noise Ernst Däumig über das Thema„ Die große englische Revo an der Zeit, auf die Rückfehr geordneter Zustände im Straßen- lution im religiösen Gewande". verkehr hinzuwirken. Deshalb hat der Polizeiprändent die Schöneberg. Jugendliche, die im Arbeiterturnverein Schutzmannschaft angewiesen, dem Unweien der Straßenhändler turnen. Fußball spielen und Leichtathletik pflegen wollen, werden entgegenzutreten und solche Personen, die sich den zur Wahrung zur Gründungstersammlung der Lehrlingsabteilung der Ordnung, Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehre ergehenden eingeladen. Heute nd 8 Uhr ber Masute, Eisenacher Weisungen der Polizeibeamten nicht fügen, zur Bestrafung anzu Straße 59. Arbeiter'' Interstüßt euren Turnverein. zeigen und erforderlichenfalls festzunehmen. Ferner hat die Schuhmannschaft Befehl erhalten, auch gegen Bettler, Veranstalter bon Glüdivielen, Drehorgelspieler und dergleichen. Die auf Straßen und Pläken- vielfach unter entwürdigendem Mißbrauch Achtung! Delegierte zum Partellag! schreiten und sie, wenn nötig, ebenfalls zwangsweise zur Polizei der feldgrauen Uniform ihrem Gewerbe nachgeben, einguAnmeldungen zum Parteitag und evtl. Besorgung von wache einzuliefern. Ebenso soll die Schuhmannschaft ihr Augen- Logis bitten wir bis spätestens Freitag, den 31. Januar, an merf den jogenannten„ wilden" Droschfenfutichern zuwenden, d. 5. die unterzeichnete Adresse gelangen zu lassen. solchen Leuten, die mittels irgendeines Fuhrwerts Fahrgäste gewerbsmäßig befördern, ohne die Bedingungen der Polizeiverordnungen vom 16. 2. 05( Droschfenordnung) und vom 10. Dezember 1881( Torfuhrwerf) zu erfüllen. Diese Stuticher fühlen sich an teinen Tarif gebunden, übervorteilen die Fahrgäste bei jeder Gelegenheit und schädigen auch die ihr Gewerbe ordnungsmäßig betreibenden und versteuernden Droichfenfuhrherren. Glüdsspieler! ten Das Spiel hat in den letten Jahren noch größeren Umfang angenommen wie vor dem Kriege. Nicht nur in besitzenden Kreisen wird dem Glücksspiel anfs eifrigste gefrönt, sondern auch in weniger bemittelten Kreisen. Wie viele Arbeiter sind auf den Renniport ganz versessen und beripielen dabei ihren ganzen Wochenverdienst. Viele ondere spielen in verbunfeften Hinterzimmern von Gastroirts um mehr oder minder hohe Beträge. In einer Anzahl von Fällen bleibt es bei geringen Einfägen, ober die Spielwut verleitet den Spieler zu immer höheren Einfäßen, entweder. um noch mehr zu gewinnen, oder, was die Regel ist, um seinen Verlust auf einmal wieder herauszuholen. In den meisten Fällen tritt das Gegenteil ein, und betrübt und seiner Barschaft beraubt geht der Spieler heim, um nach dem Lohnzahltage weiterzuspielen. Jetzt wird schon ganz öffentlich gespielt. Des Scheines halber stehen die Arrangeure mit einigen Waren handelnd an einem Hause oder an Straßenecken. Bold findet sich eine Besellschaft zusammen, und das Spielchen ist fertig. Natürlich gewinnt immer der sogenannte Buchmacher", wenn man io fagen darf. In der Weinmeisterstraße und in den angrenzenden Straßen, auch an anderen Stellen blüht das Geschäft. Neulich beobachteten Straßenpaffanten, wie Sicher heitsmannschaften sich von Händlern Geld zustecken ließen, damit sie nichts sahen. Und er drückt beide Angen zu, der Sicherheitswachmann. Eine Hand wäscht die andere: der Krieg hat schlimme Folgen gezeitigt. Und wir haben daran 31 fnabbern. Der Pfarrer als Erzieher. Mit Partei- Gruß Nudolf Budde, Verbandsbureau, Berlin O27, Schidlerftr. 5-6. ( Die Parteiblätter werden um Abdrud vieses Aufrufs gebeten.) Achtung! Borteigenossen, die in der Lage sind für die Dart des Barteitages( 2.- 6. Februar) ein oder mehrere Delegierte auizunehmen, wollen ihre Adresse abgeben bei Rudolf Budde, Verbandsbureau, Schidlerstr. 5-6. Lebensmitteltalender. Berlin. Biz Mittwoch. ben 29. Januar, in den Bezirken der 168. und 169. Brotfommission pro Stopf 125 Gramm Käse. In den Bezirken der 79.. 83.. 84., 192. und 212 Bro fommission pro Kopf ½ Toje Wurstbrotaufstrich( Dan. Leberwurit). Auf Abschnitt 95 der Lebensmittelfarte 250 Gramm Sunithonig. Reinidendorf. Auf Abschnitt 91, 92 und 93 ber Lebensmittel 750 Gramm farte Groß- Berlin je 250 Gramm, zusammen Marmelade. Anmeldung bei den Kleinhändlern und den amtlichen Bertaufsstellen bis einschl. 29. d. M. Auf Abschnitt 97 150 Gramm Graupen und auf Abschnitt 28 der Lebensmittel farte für Jugendliche 100 Gramm Grieß. Anmeldung bei den Kleinhändlern und den amtlichen Bertaufaftellen hat bis einschl. 1. Februar zu erfolgen. Aus den Organisationen. 11... Neukölln. Achtung, Wahlleiter der 75 Stimmbezirte! Material von den Viertelswahllofalen abholen, bis spätestens Sonntag morgen. Das Resultat von der Wahl ist dem Wahlbureau Nedarstr. 8 nach Auezählung au melden. Genossen und Ge noffinnen! Beteiligt Euch an den Wahlarbeiten. Die Wahlfommfision. Sonderbare Methoden der Jugenderziehung befolgt der Pfarrer Wallis in Petershagen( Citbahn). Allerlei Kraftvorte gegenüber den am Konfirmandenunterricht teilnehmenden KinGennigsdorf. Wahlbere nsversammlung am Montag, ben Sern sind seit jeber gang und gabe. Die Ereignisse der lebten 27. Januar, abende% 8 Uhr. im Stienglerschen Lotal. Lage Zeit haben aber anscheinend das pfarrherrliche Gemüt vollends ordnung: 1. Be'anntgabe bes Wahlresultats. 2. Wahl eines Dele aus der Ordnung gebracht. Der Herr erlaubt sich jebt, die Kinder gieren aur Provinzialfonfereng. Sweiter Wahlkreis. Gemeinsamer Lese a bend am Mon um geringfügiger Ursachen men als Bolicewifi" Spartalisten zu beschimpfen. Auch Nedewendungen wie: Mittag, den 27. Januar, abends 8 Uhr, bei Rauscher, Gneisenau. euch werde ich nicht mehr fertig, ich muß mir ein Waschinen- straße 60. gewehr aufstellen", follen eraicherisch mirten. Hoffentlich erreicht der Herr mit seiner Erziehungsmethode, daß recht viele und Am heutigen Sonnabend traten neben den einschrän Eltern den Entschluß faen, ihre Kinder den Beschimpfungen des Das neue Deutschland braucht Lenden Bestimmungen für Theater, Gastwirtschaften ufto. auch die Gassperrstunden in Kraft. Diese sind befanntlich auf die Stunden vormittags 8% bis 11 lbr und nachmittags 2 bis 5% Uhr festgesetzt. Während der Sperrzeit hört der Gaszufluß auf. Die Lampen und Kocher verlöschen Gottesmannes zu entziehen. Oeffentliche Warnung. Am 16. Januar 1919 wurde mir in der Reichskanzlei, in der ich Arrestant war, durch den angeblichen Kriminalfommissar Kaiser mein Mitgliedebuch der U. S. P. D Nr. 3545 mit anderen gefunde Ehen wie solche in der sozialwis n'chaftl. Studie der Frau Dr. Fischer- Dückelmann oder brennen ganz flein. Sobald dies bemerkt wird, müſſen Noizen, Adressen, Dokumenten abgenommen. Sämtliche Sadjen Das Gefchlechtsleben der Frau sind verschwunden. fofort alle Gashähne gefchloffen werden, da fonit nach Erlöschen der Flammen bei Wiederkehr des Gasaufluffes die Gefahr besteht, Wohnräume und Küchen ausströmt und Schaden anrichtet, gebeten, darauf zu achten und es anzuhalten. Etwaige Anhalts mit vielen Abbildungen in Bunt- und Schwarzdruck M. 5, Da Mißbrauch mit dem Mitgliedsbuch befürchtet wird, wird puufte zur Ermittlung des Buches nimmt das Parteibureau, Nach Ablauf der Sperrzeit prüfe man an einem Brenner den Schiffbauerdamm 21, 2. Sof, 8 Treppen, sowie der Unterzeichnete Gasdrud. Erweist sich der Drud als genügend zur Erzeugern entgegen. Belohnung wird angesichert. gung einer normalen Flamme, so darf wieder Gas gebraucht merden. Tann prüfe man nochmals gewissenhaft, ob alle unbenutten Gashähne geschlossen sind. Hans Petersen, Bureauvorsteher. Berlin, Flensburger Etc iße 24. Grth. hochpir. links. Turnverein Fit:". Die Fortsetzung der außer Gegen den überhandnehmenden Straßenhandel. Vereinsversammlung findet am Gegen den überhandnehmenden, vielfach den Verkehr start ordentlichen beeinträchtigenden Straßenhandel soll vorgegangen werden. Das Mittwoch, den 29. Januar, abends 6% Uhr, in der Aula des Bolizeipräsidium teilt mit, daß es irrig sei, die Revolution habe, Eophie- Real- Gymnasiums( Eingang Steinstraße 31/34) statt. Freireligiöse Gemeinde. An Stelle des verhinderten Herrn die für den Handel bestehenden Bestimmungen aufgehoben. Wenn in den Weihnachtswochen der allgemeinen Notlage im weitesten Dr. Hasse spricht am Sonntag, den 26. Januar, vorm. 11 Uhr, in geschildert werden. Ferner empfehlen wir das Leben buch der Frau Trußka Bagienski Die aufgeklärte Frau ins der wenigen wertvollen Büder auf diesem Gebiete M. 5, Bu beziehen durch Vogler& Co., Berlin W 9, Köthener Straße 27, Abt. 8. Wichtige Mitteilung für alle Lefer der ,, Freiheit" Gutein Wenn die Erde erzittert. Wie erhalte ich mich| Der Wille und dessen Gymnastit. Fernphotographie. Tab Liebe Der Mensch und die Außerdem erhält jeder Abonnent eine grohe Sansbibliothek gratis Alle Leser der Freiheit" erhalten gegen Einfendung des nebenstehenden Gutscheine ein Gratis- gesund. 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