x' A �lnztz?xre!s 10 psg. DK„fwfyt'l*«rfcheln» mncntf m» t !>•* Nezuasprei, beträgt bei freier Austellung in» direktem �okibeznß»tsRe VefteKgebatsr monatlich Z M. �..._____ DU �rtUcil* ist m tm n'ft.n NachK«, ktt p-stj-iillN�tlist,' ft» tstt» Krt�fifdtt; Bitti« 9m.«. echiffstairrdamm I» UU. Q«uiVi(4l<(l Ami Si.rde» X695 tmk---- Va. n tvtvi* unp jtfVM�n wwr nwiy*» ha>» fftt»r-ß.»erlw fM»i« Pyi bei AufteS» mg unter Streiibmnb 4M f /ffvens�us 'MUSM� f,.XMik Xnjristfll* 1 uschloz M•/, örf [Uit für t>n daraus»; Jusnuk kß,»»t»st,st»uz,spal»> NoupareistrzrNe«t«f kmwUamiistBpf, H» frtHrtnrfli»«rt 50 Pt, stOtj iMiten tr»rt>b ps. leurrungrzuschluz und v,rs«m»lunpai>z«tgeu stSI der Kuschlaz fort. Ins-rate skr deu daraus» la,«kgru s�kirst»»» M> 5 Uhr aachmittaz» M«rr«fytditio» ausgrz-bru sink, O erlitt 9t9i ff, Schiff»«inerdamm 19.! S«utp»«ch«ri Stnu Siorkc» V7«fft> § berliner'Organ brr Vmltfämmen So)ialömormtie S>eutfä)lanös zZMM» Jahrgang 2 4 � Montag, den 27. Januar 1019 Nummer 47 Vettere Ergebnisse der Vreußenwahl Im vorlSufige Wahlergebnis. Die Resultate, die bis zur Stunde vorliegen, bestätigen den ersten Eindruck: ziemlicher Rückgang der Wahlbeteiligung, leichte prozentuale Zunahme der Stimmen der Unabhängigen Sozialdemokratie und Ab- nähme der rechtssozialistischen Wählerzahl. In Berlin dürs- ten uns bis jetzt sechs Mandate gesichert und danach die Ge- Nossen Adolph Haffmann, Leid, Dr. Rosenfeld, Dr. OSkar Cohn, Dr. Wey! und Paul Hoffmann gewählt sein. Im all- gemeinen sind die Verschicbungen zu gering, um daS schließe liche Endresultat zu beeinflussen. Tie bürgerlichen Parteien, von denen die rechtsstehenden wieder von dem Mittel der Listenvcrbindung durchgehends Gebrauch gemacht haben, werden«ine kleine Majorität erhalten. Doch dürft« die Difseicuä zwischen allen sozialistilchen Stimmen und Man- baten gegenüber denen aller bürgerlichen Parteien in Prerchen bedeutend geringer sein al» im Reiche. » Bis Montag mittag lagen noch folgende Wahlergeb- niste vor: L«rei» 10—18. Bezirk. Hoff««»»(U. v. P. D.) 288, Hirsch lS. P. D.) 2609. Troellsch(Dem) 17SS.«aufmann (5)mtt.) 1590, WarniÄ7, Garnich(D. Bpt.) 10 808.«aufmann(D. nat.) 18 415, ftahbe tider(Chr. Vpt.) 18524, Troeltsch(Demokrat) 46 818, Zersplittert 1007.« m... 4. Nrri». 10.«btlg. Hgsfman«11. 6. P D.) 48««, H«S kS P. D.) 7 7 00, cllo(Temokr-, 3020. Leidig(D. vp.) 1440. Hammer (Dnat-) 400. Hösl«(Chr. Vp.) 430..«»,»..«». «It-vllicnicke(Kreis Tetlow). U. B. P. 905, S. P. D. 12» Demokrat 378, Te'ttiäinational 295. Deutsche vollsp. 40. Christi. Bolk'i'artej 81 unailstia 9- Br'-kSUn. 50. Slimmbez. Kteusne� stt. C. v D) 27 900, Hu,(S P D.) 30 859. Cito(Desstokr.) 10 288, Hammer (Tcut-chnat) 5304, Seidig(D. volksph 2090 Hö,l««khr.itl.) ���Riederschöneweide. Klausner(U.«. Y. D.)*48*. � ««- Hammer(Deutschnat.) 134. Hödle(Chnstl.)<20.«» t Britz. Buckow,«lausner lU. S ¥.35.) 1988, HuS lG- v-®> 8201 L�to(Dem�kr' 1203 Leid" iD. Volttp.) 263, Hammer (Denischnat.) 073. Hösle(Christi.) I30;,_.„.,.... Slarkow. Klansner Ollo|Tcmokrat> 438. Hanimcr(D. Natu>nal) 71, Leidig(D. Volks- Partei) 3004. Hösle iChri'ilichl 5. �, gleiche, livolde. Klausner-U. S �» o e�' l 157. Cllo(Demokrat) 43, Leidig(D. volk-parlei)». Hammef «-."»-ral.LieSke.«lauSner(U. 9. P D-) 123, Hui(6. V. D) 85«, Otto LDemokr.) 88. Leidig(D. Vokksp.)—. Hanimer(Deutsch. national) 74. JohannistaL Klausner(U. G. P. D.) 1001, Hut(®. P. D.) 1104, Otto(Dcmokr.) 880, Leidig(D. BolkSp.) 65. Hammer (Deutichnat.) 142. Hösle(Christi.) 68. Kowawes. Klausner(U. S. P. D.) 4403, Hus(®. P. D.) 8890, Hammer(Deulschnat.) 1340, Leidig(D. LoUSp.) 64V, Otta (Demokr.) 1834. Hösle(ChristL) 207. Elniaduog. 1 Außerordentlicher Parteitag der U. G. P. D. am Sonntag, den 2. Februar 1919, nachmittags 5 Uhr, nach Berlin. " Herrenhaus. Sitzungssaal. Tagesordnung: ».«efchilftsderlcht der Zeutralletkuug. Berichterstatterin: Luise Z i e tz. J. Bericht der K o n t r» l l ko m m i ssl s>. Berichterstatter: Wiihek« Bock. S. Die Aufgadeu der Partei. »1 Programm, bj Taktik, c) die Einigkeit deS Pro» letariat». Berichterstatter: Hugo Haafe. 4t. Di» Organisation der Partei. Berichterstatter: Wilhelm Dil« mann. 5. Wahl der zeutral en Partrtiustauze«. Parteigenossen! Tie gegenwärtige politische Situation macht die schleunige Einberufung de» Partei» tageS zu einer zwingenden Notwendigkeit. Wir fordern Euch deshalb aus. unverzüglich zu der pro- visorisch festgesetzten Tagesordnung de« Parteitage» Stellung zu nehmen und die Delegiertenwahlen zu veranlasten. Die Wahlen sind nach lolaendem Modus vorzunehmen. ES wählen alle WahlkreiSorganisationen bis zu tnoo Mitgliedern 1 Delegierten. Organisationen En« zu 8000 Mitgliedern 2 Delegierte, auf je 8000 weitere Mit» qlieder entfällt ein Delegierter webr. Anträge zum Parteitag sind bis spätesten» den 31. Januar bei der Zentralleituna einzureichen. Die Zentralleituna der Nnabhängigrn sozialdemokratische« Partei Teutschlands. Berlin RW.fl, Schifsbauerdamm 21, 2. Hos. S Tr. Achsung! relegierte m VarleiW! Anmeldungen zum Parteitag und evtl. Besorgung von Leg!» bitten wir bis spätesten» Freitag, den 31. Januar, an die unterzeichnete Adresse gelangen zu lassen./ Mit Partei-Erub Rudolf Budde, PerbandSbureau, Berlin O27. Schtcklerstr. st— L. (Tie Parteiblätter werden um Abdruck diese» Aufruf» gebeten.) Halle sSaale), 27. Januar. Vorläirsige« Wahlergebni» Deutsch. national« VotkSpartei 14 COO. ES sehten noch«nifl« g rohere S-tadtbemirke und Watilkrei)«. Merseburg(Stadt). Wahlergebm«: B!» heute früh wiirrden geevähtt: Unabhängige MetirheitSiozialisten l490, Zentrum l3st.- Deincckrakistkie Partei 3k!v3, Deutsch- nationale Volkspartei 1106 und Angestellten-Partei 22g. Kiel(Stadt). 14. Wabl-kreis SchlleSinig-Hol ste! n). Vor- lairfigeS Wahlergebnis: Unabhängige 670ti, MelirbeitUfaz-ia« iften 56817, Deutsche txniofratildw Partei 28 198, Deutsche ZtzllkN�artei 18»30, Basierndemokratie 188. Deutsch- natio- .igte VotkSpartei 7786 und Christliche Dotktpartei S54S. Ur««kf«rt ff. v�Etadt. vnnbhllntzlge 783, M« h r h e l t B fo»i«l iften 18 821, Deutsch-National« VolZSpartei 305� Christliche Volkspartei 1038, Deutsch««olkspartei 2987, Demos (toten 9272. Breslau. Unobhangtge 590. Mehrheitsso zialisteu 128 80«, Deutsche Dcmokrorische Part« 38 435, Christliche Volks» Partei(Zentrum) 37 032, Doutsch-Nationale Volkspartei 80 749. Frankfurt a. M.-Stadt. vi» 12 Uhr nacht» U-aen aus 150 von 172 Wahlbezirken folgende Ergebnisse vor: Unabhängige 8158, Mehrheitssozialisten 89 581, Deutsch-Nation>ale Volks» Partei 8449, Deutsche BoKSpartei 15 064. Zentrum 34 841, De» m�raüsch? Partei 47 290. Hann»ver-Stadt. Unabhängige 1835, Sozialdemokraa ten 85 972, Deutsche Demokratische Partei 16 615, Deutsche volks- part«! 21 294. Deutsch-Rationale Volkspartei 4434, Hannoversche und Christliche volksrartei 48 889. Linden. Stadt. ltnabhängiae 1207, Sozialdemokraten 38 011, Deutsche Demokrati'che Partei 2330, Deutsche Volk?» Partei 1590. Deutsch-Nationale Volkspartei 253, Hannoversche und Christliche volkspartei 7354. (lufsrl- Stadt. Unaoiiiingige 983, M e h r h r!. s s o z i a» listen 43403, Deutsche Volkspartei 2501, Deutsche Demokratische Part« 22 760, Deutsch-Naiionale volkspartei 10132, Zentrum 4295. Erfurt.(Amtliche» Wahlergebnis.) Dcutsch-Demokraien 14 444. Deulsch-Nationalc VolkZpartc! 10153. Christliche Volks» Partei 3887, Mehrheitssozialisten 9098, Unabhängige Sozialdemokralen 23 657. Hagen l. W. National« und Deutsche volkspartel 7249, Zentrum 9675, Demokraten 9034, Mehrheitisozialisten 9079. Unabhängige 9198. Haspe. Nationale und Deutsche Volkspartei 1348, Zentrum 1488, Demokraten 9190, Mehrheitssozialisten 2769. Unabhängige 2810. Slberseld-Stadt. Nationale und Deutsche Volkspartei 18 931, Zentrum 1 1 347. Demokraten 7941. Mehrheitssozialistea 29 606. Unabhängige«209. varmen. Deutsche Volks« und Nationale Partei 20 623, Zentrum 8482. Demokraten 11 436, Mehrheittsozialiste» 28 125. Unabhängige 9422. Remscheid. Unabhängige 14 6Z5, Mehrheitssozialisten 6787, Nationale und Deutsche volkspartei 4505, Jen- trum 3128, Demokraten 9375. Rordhausen. Unabhängige Sozialisten 6305, Mehrheit?« soz! allsten 1801, Deutsche Volkspartei 31, Deutsch-Nationale >492, Zentrum 512 Srasschast Hohenstein und Norhhanse«. Unabhängige So- zialisten 18 144, M-hrh-ilssozialisten 6081, Deutsch- Demokraten 10 561, De tische Volkspartei 33. Dcittfch-Nattonale Volkspartei 5780, Christliche Volkspartei(Zentrum) 739. 5err An ritt IPttcr, 5en Mord von Mellendorf, die Resser» n. der Sszial.smus un! das deusche Volk. D!e..Deutsche Allgemeine Zeitung" ist auch in der Revo- Eutlon kein interessantes Organ geworden: Regierung»- Papiere sind immer und überall von einer gewissen gravi» tätischen Langeweile erfüllt. Ilm so freudiger überrascht konnten die Leser der..Deutschen Allgemeinen Zeitung" am Sonnabend sein, als sie eine kleine Sensation geniesten durf- ten: Unter dem trockenen Titel �.Reichsgesetzliche Regelung der Energieversorgung" bot ihnen der offiziöse Moniteur einen interessanten Einblick in die heutigen Machtverbält- nisse und Gruppierungen. Man mustte gar nicht zwischen den Zeilen lesen, um zu erfahren, dah die seineneit gl» sozialistisch aufgeputzte Exzellenz. Herr Dr. Iliianst Müller. und dast sein treuer Berater(oder vielleicht Schnlmeistcr?) Herr Richard von Mo-ellwdorsf vom SoiialiZmiiS abrückten. Rick>t nur vom Sozialismus, welcher dies vertragen kann. sondern auch von der sozialistischen Regiernna, deren Tage ja nach Aivsicht dieser Herren obnedie« gezählt sind. Jetzt bietet sich folgende» Bild der sensationslüsternen Menge: Wir leben(vorläufig noch, b!» zum 6. stsebruar. wenn man den politischen Pedanten Glauben schenken darf) in�einer sozialistischen Republik. Aber da Herr August Müller und sein Paladin die Zeichen der Zeit verstehen, da sie Moraenlust wittern für alle Schildknappen des Kapi. taliSmu». l» tancht der Staatskapitalismus keeliaen Ange- deicken» au» der Versenkung ans: Di«„Deutsche Allaez Weine BMtimö" beMwdN Iii tSnenden Fanftiren. daß sich sv�t in Deutschland ailed ändere niiisse. wann unier Hint- ansti'llun« E>>zlasisierui�!S.it'do»'l'»i die Ki'lileu- and Energy virtschast l>on einem tüchtigen Techniker in die Hand ,zen»mmen wird. Wie können wir reich werden unter der Mhnmig iruHichtder Ingenieure! Denn die So.zialver- fostirng ist bekanntlich ein Problem, das an, den technischen Hochschulen gelöst lverden kann, und Herr Nichard von Moellendorss hat hierfür die elegantesten Löiungsformeln tu der wasche. H-re August Müller mich seine soüalistiMw Regierung •ennen, wenn er ihr das zu bieten wagt. Mit einer saloppen Weitdnng. die ebenso zweideutig wie böswillig nach beiden Seiten hin ist. wird sich Herr Müller die Gunst aller Kapi- talislen erworben haben. Ach was, Sozialisiernng bleibt sa doch niil Chenwr?. Saht die Arbeiter, für die ist es eine Lohnbetvegung. Abstoppen. Schlich machen, Arbeit geben, Brot geben, Koalition zwischen Sozialisten und Bürgerlichen. der Gegenwart leben. Welche andern Gedanken könnten in diesen Köpfen leben? Wie ist es von ihnen zu erwarten, daß ste den sozialen Stnrm fiiblon. der nn'ere- Welt erschüttert? Wie sollten sie fühlen, daß dar Sozialismus in ben Herzen und Köpfen lebt? Die Herren bieten ein techui'.istisches Ideal an feiner Statt. Mag sein, auch Herr Müller ist guten Glau- benS und meint, er sei der beste S»ialist. Wie viele Men- scksen sündigen an der Idoe, deren Gristenz und Wirkung li? überhaupt ihr Dalein verdanken! Vielleicht merken auch die Aolksheanftragten den Unterschied nicht. Aber bat das deutsche Volk deshalb die /Hohenzöllern und einige Duhend ander« Dynastien von ihren ererhlen Tißen vertrieben, um ei« bourgeois-bureankraiisches Regime auszurichten, welches sich von dem aristokmtisch-bureaiikratischen nv.r durch den Mangel an formen unterscheidet ohne an Ideen reicher zu fein? Diese Irage ist heute noch offen. Sie kann es nicht lange bleiben, denn der Tag deS Sozialismus ist gekommen, er ist nicht mehr Gedanke und, Idee allein, sgndem Wirklichkeit in d'n Köpfen. Armselige techniziststche RaAcAiiste versuchen sich an den tragen. die nicht mit dem Nechenstift, sondern nur ans glühendem Geist und heißem.Herzen ihre Löfimg finden werden. Jeder fühlt beute, wir leben im Zwischenakt. Herr August Müller und seine Getreuen vertreiben unS die Zeit mit ästen Vorademärschen. Sie merken nickst, wie ungeduldig dos Publikum'darauf wartet, bis sie endlich ihre Instrumente Weglegen und Raum geben dem Scklauspiel, das sich auf der Kzene hinter dem Vorhang schon vorbereitet. teWütidWüliSMUS. Berlin, 20. Januar. Die TozialislerungZkommission hat letzthin in r>ei eingehenden Besprechungen die allgenieinen Brundsötzc er K o m m u n o l i s i e r u n g erörtert. In der Aussprache, die in Ilmvcsenheit don Vertretern der Behörden und Bundesstaate» stattfand, haben sich auch einig« hervorrirgende Komuiui-al�olit'k-'r bet«iliHt, nämlich di« Herren Obehürgermeister und Stattöalter Tch»ander in Strabburg i. Eis., Cberbiugerrn ister KB', h- to u t h• Berlin, Stadtrat. L ö h n i n g» Bertin, Hugo Hei- mann- Berlin, Oöcrt'ürpermeister B l u h e r» Traden und Se- «awr S t r a n d h«- Hamburg. Der Beratung lag der Gedanke zugrunde, daß, ohne m die Vesond«rheii«n der einzelnen zu.trmmoualisiererdn, Wirtsäasts. '' S>v>.'iae einzuijehen, allgemeinerungen und Aussichten de? ftädtischen MonopolbetriebeS und der in weiterem Sinne gemischt-ivirrschastlichcn Unternehmungen in verschiedenen Wirt- .jchaf�Meigen, pamenttich der NahrungSmiitelversor- gung sMilch, Fleisch. Brot) durchgesprochen. Hierbei wurden di« verschiedenen Möglichkeiien einer Zusanunenavoeit mit den K» n s u m g e n o s s c n s ch a f I e n erörtert Eine eigene Sitzung galt dann dem Bau- und W oh- «ungdproblem, inÄb« sondere den Fragen, ob dcr Eigenbau der Gemeinden oder der Bau durch gemeinnützige Organriativnen vorz. ziehen sei. ferner wie die Bekyatiimg der Bo-n-stoNe zu orgainn«ren sei. lrn« die Geineinden einen eigenen Häuser- de si tz vrrivatwteii und in welcher Weist die Ertwhung der Bau- tosten an, die Mietpreise in den ultcn Hänfen» zurückwirkt. D'i« AAüchl dstser Belprechnage» gehl dahin untxscliadet d,'c chiiMeströnerniigen üdsr die veiondrren Rir,sch<»ft»z»r>eig« schon jrpl üe» allgemeine» Slahinen feftz-n stellen, in ivelchem die Ausdehnung des gemeu-dtichen Betriebes vor stch zu gehen Hütte. Es wird enoocum, der Regierung den Entwurf zu einem von Reich«r>«ticn zu erfassenden Nohmengesetz zu unter- breiten� durch ir>e!ches bst BlinVesstaaten zu r ine in ei»hei t- lichen Vorgehe» in dieser Aichuing anauhallen wären. Ins. besondere wären in diestrn Falle die Errichtung vo» Zweck- verbänden benachbarter Bemmnden für den Betrieb solcher Unteriiehmirngen zu erleichtern, welche einerseits über de» Rah- inen der einzelne» Geineinlden hinausgehen, andererseits aber einem chkatliegrepHten Bedarf dienen. Ferner wäre ioavohl den tkinzelgelneinden wie den Aoeckverbänden das Enteignungs- recht zu geben. Die Kommission behält sich vor, die Verbättnisse einzelner Wirtschafiszweigc, welche für die Koöinunalisserung in erster Reihe in Frage tmnmen, mit den Fachleuten und Interessenten >u erörrern. Zer Skaud der ZetnobilAachavg. Wolff meldet: Mit dem 18. Januar ist da» gesamte Westhcer in seine DemobilmachungSorte abbefördert. Vom Ostheei, das bei Beginn der Demobilmachung nind 000 000 Mann. stark wir, sind vi» 18. Jaimar rund bOOOOO Maiiii in ihren Dcniobiimachungsorten eingetroffen. Die deutschen Truppen der Türkei haben bis auf etwa 100 000 Mann ihre Ersatztruppenteile erreicht. Die Entlassung der Mannschaften in den DemobilmachungS- orten schreiter planmäßig f�rt. Am 18. Januar betrug die Stärke aller außerhalb des Reichsgebiets befindlichen Trupten rund ZOO 000 Mann(ein- schließlich Türkei). Von diesen Truppen werden, falls keine Hin- dsrnifse eintreten, die letzten etwa in t>er zweiten Häifte deS Februar ihre Demobiiorte erreicht haben. .�Die Entlassung dcr Mannschaften schreitet planmäßig fori." Wann ist sie beendet? Nickst, dag sie sich in ihren ..Demobilmachunosorten" besinden, möchte man hören, son- dern daß sie zu Hause sind. Die GsfMZenev der ßonkerrevoluZiöp. Wie eine Schlange, der man auf den Schwanz getreten, bäumt sich der„Vorwärts" auf und speit sein Gift gegen uns aits, weil wir gewagt haben, noch einmal die Schuld der Regierung an den blutigen Ereignissen der letz- ken Wock>en festzunageln.„Was hätte denn die Negierung tun sollen?" kreischt dcr..Vorwärts" und knüpft an diese Frage eine blutrünstige Sckstlderung der Berliner Vorgänge, um dann ganz im Stile der reaktionären Hetzpresfe, die Spartakisten ais Rczuber und Morder�orzustellen. .Si�(sie Regierung) motzte dagegen einschreiten mit allen Mitteln, die ihr �ur Berftigung standen— und konnte «8 dann, so sehr si« e» selbst gewollt hätte, nicht hin- dern, daß der Schrecken und Grausamkeiten de» Bürgerkrieges auch der anderen Seit« f ü h l b a r tu e r d e'> Ein tvertvollcs Eingeständnis, die unsere Behauptung rechtfertigt, daß die Ncgieriing Ebert-Scheitemann vom ersten Augenblick der Entfeffelung des Bürgerkrieges nicht mehr Herr lvär über die gegcn.rcvolutionären Kräfte, die sie zur Sicherung ihrer Herrsck>oft herangeholt. DaS entlastet die Regierung nickst. Im Gegenteil. Sie mußte sich 'sagen, daß sie das letzte Band zwischeki sich und der Revolution zerriß, wenn si? weiße Garden zu ihrem Schutze heranholte und niit Artillerie und Maschinengewehren auf Arbeiter schießen ließ. Sie mußte ooranLsehen, daß sie nach solchem Vorgehen die Gefangene dcr Konter- revolution sein würde. Sie mußte deshalb, wenn tie noch einen Funken revolutionären, proletarischen Empfin- 1 den? besaß, dm Weg de? ehrlichen' Verstärddsgnng' ! wählen, den ihr die tluabhängige Sozialdemokratie ruieS. Die .Regierung hat diesen Weg nicht beschritten. Sie bat den W-eg des Bruderkrieges, den ästf, Ludendorjfs geivählt, der tnt Meucheliuoro an die Genossen liiebkneckst»nd Lnsemburg ausmündete. Das i st ich r e g r ö ß t e S ch u l d, die sie aus der Geschichte nicht austilgen wird. Alle WahlWZlhode«. Wir haben zwar ein neue« Wahlrecht, aber die alten Wahl- Methoden wollen doch mxb nicht ve-schtvinden. Besonder» auf dem platten Lande, wo man ja so hübsch»unter sich" ist, und wo der»Herr Baron" noch die Leute in der Hand hat, kommen immer noch Wahlbeeinslussungen skandalöser Art vor. Au» Wulkow, einem Dorf im Kreis Regenwakde in Pommern wird un» über die Wahl zur Nalionalversaiumiung folgende» mitgeteilt: Im Wahllokal befand sich weder eine Wahlzelle, noch ein Vorhang, wodurch daö Wahlgeheimnis ge- schützt werden konuie. Stimmzettel waren nur für die Deutsch- nationale Vottspartei(beginnend mit dem Namen Gustav Malkewitz) vorhanden. Sic wurden von dem Gutsbesitzer Ritt- meister vom Blücher, der vor dem Wahllokal stand, einein jeden Wähler in die Hand gesteckt und niemand hatte Gelegenheit, einen schon etwa mitgebrachten anderen Stimmzettel unbemerkt in das Wahlkuvert zu stecken. Wie man sieht, wahren die Junker auch bei den Wahlen ihr« Traditionen. Ter k!ez des AchWttdenfages./ Der Achistundentag tritt seinen SstgeSzug durch die Welt an» Während die bürgerliche Presse und das Unlernebmertum behaupten, daß die deiltsche Industrie we-wn der Einführung de» Ach. it,u n'r n tages konrurreuzunfähog werde, steht auch in England die E nftihrung des Achtstundentage» bevor. Große Arbeiter- schichten haben sich erhoben, um'eine EinKchmng zu er?'mvfen. Nach den vorliegenden Telegrammen drohen die Berge arbeiter, die Eisenbahner, d�e Masch inen- und Elektrizitätsarbeiter und die Werftarbeiter miit dein allgemeinen Busstand, fall? hre Forderuni nach sofor- tiger Einführung des Achtstnnr>ent>.g«e> bzw. der vlerzigf-ündigcn Arbri-Swoche nicht erfüllt werde. Teilweise babe» die lln Vrilehirter schon nachgeben müssen,«o liegt cruS Porkshire die Meldung vor, daß der Kohlenkontralleur di? Ein- fübrung teS Achtstundentages bewillig' Hab« für d e Zeit, in der d'e Regierung die Kontrolle ausübt Da die eugtrsch? Aibeiter» klaffe während de» KrieecS ihre Macht wesentlich gestärkt hat, uind da die Arbeiter mit der schlaffen Ha Ging der Regierung sehr un-u-vieden sind»nd eine entschlossene Haltung einnehmen, so best'ht große Aussicht, daß sie in diesem Kwmpje siegreich bleiben werden. Damit ist wiebemm brvsieseN. daß jeder wirlschaltllche oder sozialpolitische Fortschritt, den die Brbeilerklasse in irgend einem Land erreicht, auch den gleichen ForlschriU tu anderen Ländern nach sich zieht.!». i. Vier KsmmPonkn der Mette«. Di« Frt«ben»konf«r«nz d«r Alli!«rten hat die Ein- setzung von vier Kammissionen beschlossen. Die erste soll B«r- letzungen der Kriegsgesetze die dafür Veranttvort- lichen und die»Urheber des Krieges" feststellen. Tie zweite soll d!« Höhe der zu zahlenden KrtegSentschädigungen so- wi« ZahlungSfähicsteit, die Form uwd Zeit der Zahlungen fest- stellen. Eine drille Kommission soll die internationale Kon- trolle der Häfen, Wasserwege und Eiseichah len einleilen. Die vicrt« und wichtigst« endlich soll»die Arbeilsbedin- g u nge n vom internationalen G e s i ch! SP u n k t unlersuchen, über di« internationalen Mittel und Wege beraten, die noltvendig sind, um«ine einheitliche Handlung in mit diesen Arbeitsbedingungen zufammeuhängenben Angelegenheiten zu sichern und eine stäpdige Kommission zu empfehlen die demrlige ilntei-suchungen. und Erörterungen in Vechiniwiig mit dem Völterbunde und mitsc feiner Leitung fortsetzen soll." Estt LlemWW: Tads!» rsss. Erstaufführung im Kleinen Theater am LS. Januar. Ein politisch �tück, ein häßlich Stück? Tarl Sternheim nennt feine»Tabula pasa". eindringlich betonend, daß die drei Auszüge bereits im Jahre ldtö geschrieben sind, ein politische, Schauspiel. Ist aber denn wirklich die bühuenmäige Darstellung menschlicher Gebresten und Gemeiiiheiten schon darum dramatisch« politisch. weil si« an der Hand poli.lischcr Anschauungen aufgsdech werden? ES wird von Politikern gehandelt, aber damit ist's allein nicht getan. Zum politischen Schauspiel gehört mehr, und Schiller» „Don Carlo»" oder Wcdekinds„Musik", Björnson»»König-- oder. Hafenclevers»Aittigone"'sin? dreimal politischer, weil sie aus einem starken Kampsgest'ihl heraus gedichtet sind, weil sie vorwärts rollen kraft eines Glaubens oder einer heiligen Inbrunst. Tie iZeit ruft nach Len politisch Glühenden, und das Theater verlangt nach khnen, Sternheim aber schreibt eine Politi'ker-Saiire, schreibt sie mit der ihm eigenen, unier Deutschlands Dichtern so seltenen Kunst, das seelische Skelett im Röntgenbild durch Fett und Speck d«» äußeren Menschen hindurch sichtbar zu machen. Er kennt dt« Menschen, dcke schlechtem wie die gute».- aber ihm fehlt die warme Liebe zu ihnen, die den großen Dichter ausmacht. Bernhard Shaw, sei»-- Lehrmeister in der Satire, ist um dies« Lieb« größer «l» er. Sternheim kann darum in Wirklichkeit kein politisches Schauspiel schreiben, denn politisch sein heißt: lehren und erziehen. und da» wieder heißt: Menschen lieb haben, ' � Sternheims»Tabula rasa" ist nicht darum häßlich, weil er c9 politisch genommen wissen will, sondern weil es lieblos ist. Als ein pathologischer Anatom wirft er Wensckeuleiber auf den Seziertisch und bricht sie auf, um Krankheitsherd und Ursache zu finden und zu zeigen, nicht um zu hei/en. Sein Geist ist mehr schneidend"als scharf, sein Witz ist bissig ohne Güte, und überall ist eine BoshaftigKut am Werk, die auch da? Gute schlecht macht. Alle Virtuositätt der iSp räche und Gestaltung, alle um- deftreitlbare Kunst StornheimZ löscht' dies Gefühl nicht aus. Selbst dt« Begeisterung erkaltet:n feinem Munde. Ein grauenroller Frost zehi vo» ihm o»S. Die Farben, mit denen er mal», sind ahne Glanz, di? Töne seiner Instrumente sind ohne Musik. Stern. hei« geht als der Tod durch die Welt, und wo er hinkommt. fäät das Lebendige ab von allen WeicWm'en. In der-Tabufa rasa' begibt sich Sternheim unter die So- zlakdemokraten und«echnet mit ihnen ab. Mit mathematischer Kälte ftetll er Gleichungen auf, deren Reiultat immer�Rull ist. In seiner Rechnung ist kein Fehler. Da« ist da« Wertvolle daran. fcafc mg» njraenbl zu fecrigieren hat. Der Konjunktur-Sozialist Wilhelm Ständer, noch Atbeiter und schon Bourgeois, führt die Handlung des Schauspiels. Nach außen ist er Arbeiterführer und nach innen Ausbeuter und Sklavenhalter. Selbst den Leib der Magd, die er mit sozialistischen Phrasen statt mit Lolzn entschä. digt, genießt cr ohne Entgelt. Nach außen ist er Hungerleider. nach innen Sclssemmer, auch außen hilfsbereit und nach innen niir bedacht auf sich. Ein Sozialdemokrat? Nein,«in ineivch- lichcs Stück Vieh, das zufällig al« Arbeiter geboren, ebenso zu- fällig in der Arbeiterbewegung die Mittel zur Bcssriedigung seiner Lüsi« findet. Ihn kümmert nicht das Gemeintoohl. sondern einzig sein Wohl. Als Besitzer von Aktien der Fabrik� in der er möglichst untätig»jt, sucht er nur diesen Besitz zu mcören oder zu vrrtei- digcn. To» Jahrhundertfest des Unternehmens nutzt er nach auß zu einer guten sozialen Forderung für die Arbeilerschoft. nach inn« zur i-:cherung seiner Existenz. Er putscht die Genossen auf, um im Trüben solchen Putsche» zu fischen. Er inszeniert, ohne sich selbst bete rügen zu wollen. Er holt sich einen Agitator und macht ihm mundtot, chls er sieht, daß der ehrliche Sozialist »tabula rasa", reinen Tisch machen will mit dem Kapitalisten- tum. Er benutzt einen Jüngeren, der gläubig ist an die Pörbrü-. derung zivischcn Kapital und Arbeit, um sich die Aktien ohne Kursveriust zu retten. Als dann da» Diretlorium der Fabrik die Forderung bewilligt und ihn in die Leitung beruft, lehnt cr ab. weil er lieber in Faulheit sein kleines WohlleVän weiterführen will, schiebt den älteren Freund und ehrlicheren Genossen Heinrich Flocke vor, der an dcr Verantwortung zugrunde gehen muß, und nimmt die Ehren-Altersrente an./ Geht'S um Politik in diesem Sternheimschen Stücks Sic bildet einzig den Hintergrund für die Ablvckndlung menschlicher i�iedertrckcht. Wo das wirklich Politische beginnen könnte, wird sah abgebrochen. Dcr Agitator Sturm wirft schon Probleme auf, mit reinem Willen zum befreienden Umsturz kommt cr. stber er geht fast wortlos, weil ihn der Ekel schüttelt. Ständer sogt ihm zioar Dinge, wie sie dcr lauwarme Sozialist dem radikalen lagt, ganz zum Schluß und. wenn es Wahrheiten sind, dann sagt sie oben ein Mund, aus dem nur schteimige Lüge geslossen ist bis dahin. Di« Nichte Ständer» ist Gewächs feine» Geistes. Sie ist verfälscht und unrein in jedem Gedanken. Sie ist verbildet und »atl Dünkel. Nur ein Mensch geht menschlich Ivarm durch da» Stück, die kleine Tochter deS alten, von der Arbeit ausgemergel- ten Flocke. Aber sie ist. fast iiumm. Sternheim gibt sich nicht mit ihr ab. Man muß eS ihm'danken, denn sonst hätte er auch sis eniblättert, wie er allmählich den Sohn FlockeS seines Glaubens entkleidet, bis man statt de» Heiligenscheins nur noch Schetf? Heiligkeit sieht, Vielleicht hätte die Aufführung, um die sich Direktor Georg A I t m a n n mit viel Liebe bemüh, hat, das Stück au, der Kälte Sternheims emporrcißen könne», wenn Rudolf Klein- Rhoden die Gestalt des ehrlichen Agitators Sturm stimmlich und figürlich glühender in den Vordergrund gestoßen hätte. Er � tat es nicht, weil es Sternhcim nicht getan hat. Man darf und 5 soll aber a>s Schauspieler am Oieiste des AutarZ»frevel»", wenn f er am Geist der Meufchheit Frevel tut. Tie anderen Spieler J des Abends hatten eSjiicht nötig. Herrmann Ballenti» wo» der bourgcoife Sozialdemokrat ohne Sozialismus, wie er j vom Kapitalismus geschaffen wird, die Nichte Isolde der J o- Hanna Zimmermann wie ihr Bühnenname. Lupu -p l ck gab dem ihilflüicn Alte? und der greisen SJcmiit des Ar* IrtitecS Flocke restlose Form, und A l i c e T o r n> n g. di- Magd. � stand und sprach in der ganzen verschlagenen Dumncheit ihrer v..-en � au-end Milschwestpru, Aus der gegnerischen Welt kam ,'V! 1 e � olS der elegante Direktor Schippel, vormals l»Bürger«chippel und riß das beaeijtertc Publikum lachend in feinen Bgnn. Das istvkS, wo» das künstlerisch häßlich« Stück trotz seiner Ulibcstrcttoaren Größe als Satire in dcr Wirkunq�doppelt häß. lich machte, daß das Publikum begeistert war und lachen konnte. Es begnff nicht, daß all der seelrche Schmutz, dcr Eiter im. Leibe � dieser«ncheinwzialisten au» der Sehnsucht kommt, so zu sein und .zu werden, wie dies Publikum war: satte,«ufs Ich und nicht auf» Du g-ltclltf �Bourgeoisie. Der Arbeiter, dcr nicht Premieren- "*• �s,.tc Veifoll klat'chen dürfen, wenn er sich über sein .mcsteS Zerrbild und die vSshafligkeit seines Zeichner» hätte freuen mögen, aber von denen, die da im Kleinen Theater saßen» wäre Jizchm, und Protest zu erwarten gewesen. Statt dessen freu- ttn � sich über d.« innerlich verfanllen SozialdcmokrHlen v�wahr. daß sie sich selber in diesen � w Tl 15 ist. der die Fäulnis in fens kune.ngei/agen hat. Eine Blindheit, über die man verzweifeln � Sternheim einen Teil der Schuld, weil er leziert statt auszubauen und sich politi.'ch geberdet. statt politisch au � � Ulrich St|_indorif.j Kttnftkulknder. 31. �ant�!fnebfr So�KbVe'fto?'��,�ninS � d'«b . folgt desetzt: Lu'h.r- Ftt�riÄ K ble">>. • 3 a n& t o di unb insolk 6 L* 1 e"ern:«dtt« | Staudts: E-nst e,a?.Na»d«U' ��r�uft: Guido H.rzf.Id. J Vrstefle Oes £ie Solönfßn ßeges die Reaiermg. Während die bürj'crliche Vresse und die oftiz�ere ihre?usrie. denheit mit der Wiederhersteciung der KrimmantkZgemutt äukert und die Regierunii zu veranlaäcn suchen, ,'in der l?eire:-'n«n fortzumhren. erhebe» die Sotdatenräte'chäristen Protest daueuen. In der Possver'ammtzinq der Toidatenräte der einzelnen Truppenteile CiistrinS wurde nachstehendes Protesti'ebrechen«in» «lmmig angenommen: �lildalenrät« der Garnison Cüstrin, welche die ge- samte Masse der Mannschaften des Standortes hinter sich haben erheben gegen den vom �negsininister Reindard unter Znii.u:- mung der NeiiMmi>im'ng und des slenlralratcs veröffenil�chten Erloss»der die vorläufige Regelung der Kommandogewalt und Stellung der Soldatenräte des FriedenSheerez energischen P r o t c st. Die Mannschasten der Garnison Cüstrin ersennen die Verfügung des Kriegsininiiter? nicht an. Sie verwerfen tede gruiidsätzlichc Aenderung der Crruiigcnschafien der Revo- lution. Bevor nickt die Nationalversammlung im kozalistisck. demokrati'cken Sinne über die Aufstellung des Bolksbceres end- gliitige Beschlüsse gesagt hat, lehnen wir jede Neuregelung im Smne des Kriegsminlitevs ab»n.d iverdcn uns ihrer D u r ck. sübrnng mit allen Mitteln widerseben. sjESi t verwerfen e«, daß in biciem_ Moment, wo sich zabl�eickeadt. \ Alle« muß verstummen vor diesem lauten Harfenlicd. da? der unruhevolle Seele, isänaer anstimmt, der düslere Fremd' im grauen Hadi« und wehenden Barett. Der Krlxvcrt. Dcch die Krone ist leichter und da? Scklveri sinkt aus der Wage. Pb.,» sagt, daß der geheimnisvolle Fremde ein Be- trüger sei. tmni sagt es. daß er das. Zünglei» der W»,ge festhält. llnd das Voll st<'hl ans, von Jnsrintten des Hasses und der Nach- sucht gebteudel. uns folgt seiner erhobenen Hgnd. Sii-n anderen Rlw'lm»-» strahlt di« Straße au», ein andere», ein— neue» Lied- JWinmider schliivizen der Amicklag der Füße. düo wie Donner grolburdra Rufe, auspertscheud und geladen, bös- AWru nnd Auflösung d«S jetzigen stehenden Heeres und Bildung einer Freiwilligen Volkswehr auf demo» kratiischer Goundlage. Eins Relchskonfere�z der Ss!dLleUAe? Wolfs meldet aus Hamburg: Der ErlaK über die Ncuregeluns der Kommand»« g e w a l t Kai im Vmeich des GeileralkommandoZ des 9. Armee» k o r p s zu einem Konflikt zwischen dem Zotdatenrat und den Offizieren geführt, da leptere sich auf den Stiindpunkt. stellen, dast die Kom niandogewalt nunmevr de» inilitänschen Vorgesehten wieder übertragen werden müsse, während der Soldatenrat der Ansicht Ist, daß er die oberste Kominandozewalt auszuüben hohe. Die Offiziere erkläre» daher, daß sie nnd alle Beamten chcS Korps ihren Dienst niederlege» würden, wenn der Tot- datrnrat die Verordnung der Negierung nicht anerkennt. Der Soldatenrat sowohl wie das OffizierkorpS haben am heutigen Sonntag je zwei Vertreter nach Berlin geschickt, um mit de» Volksbraiistragtrn und dem Kriegsniinisieriuui über diese Frage zu verhandel». Der Toldateiirat, der mittrilt, daß etwa 12 Ar- n! r c l» r p s sich auf de» gleichen Standpunkt gestellt haben, ver- langt die sofortige Einberufung der Reichskouferenz der Soldalenrnte nach Berlin. Sollte die Rrgierung das ablehnen, so würden diese IiberdleKöpfederRegiernnz hinweg nach Hamburg»der einem andere» Ort eiuberufen werden. Da ba.f Hie Sleffi-entvß, wa? sve verdient. Nhr Erlaß, der ciTdljcli in die unklaren V-'rhaltnisse der Armee.Elarbei! bringen solltc, berichtet das Gegenteil: de- unruhigt und erbittert.- Die Soldatenräte sehen ssch gezwungen, die Nevolu- t�i o n gegen die Nevolntions-R'egierung zuvtzrteidigen. Sie werden einen schweren Stand haben: denn der Einfluß� der Generäle und Offiziere ist von Tag zu.Tag gewachsen/ Noske-Ebert-Schiei-demann werd-'n jetzt Gelegenheit hghen, '» zeigen, ans welcher Seite sie stehen: auf der der Osiiziers oder auf der der Soldaten? Streik her S'fiziere? Der E r l a ß d e Z K r i e g s m i n i st e r Z, der die Forde» rungcn des RälekouszresscS nicht beachtet und den KriegSministe» selbst m.t der Konimaiidogewalt betraut, der neue Rangabzeichen -inführt und die Macht dcr Soldatenräte auf die Recht« einer Art„erweiterten Küchenkommission" beschränkt, hat in den Reihen sogar der rechtswzwHstischen Soldaten große Enttäuschung und� Erbitterung hervorgerufen. Die O s f i z i«« r aber? Die Osfiziere lcbuen diesen Erlaß ab, weil er ihnen zu revolutionär ist. weil er ihnen nicht alle Ihre ge- liebten silbernen Litzen, Knöpfe und Sterne beläßt und weil er die Soldatenräte nicht völlig massakriert. Sie verbreiten ein F l n p b l a t t. Und da sie Offiziere und mpfer sind, verbreiten sie e? o n o n y m. Sie sagen darin: „W i r haben den Feind 4 Jahre lang dem Lande fern- gehalten. Wir haben mit unseren braven Feld. sotdäten(I) die Rohe und Ordnung in Berlin wtederher- gestellt." Und auf Grund dieser Leistungen„verlangen" die Herren dann.Deibehaltung der Abzeichen" und A b s ch n f f u n g Oer Soldatenräte". .Offiziere und Unteroffiziere, sammelt Euch zu einmüti- gem Protest! Wir lehnen es ab, unter den geschaffe- neu Verhältnissen unseren Dien st demVaterlande weiter zur Verfügung z u st e l l e n." Gottsei T>.,»?l Wenn sie doch ablrätenl Aber leider ist e? ihnen ja gar nicht ernst mit ibrer Drohn yg. Im Gegenteil! Sic fühlen sich schon fest im Sattel, in den sie die Regierung Eberl- S ch e i d e m a n»"gesetzt hat. Sie suhlen sich so fest, daß sie be- ccits anfangen� dieser selben Regierung zu drohen. Das ist die»alt-preußische Diszipsdn, dieser Stützen des Obcrfeldherrn NoSke. Wir wünschen ihm und der Regserung viel Glück zu solchen Leibgardislenl« artige Wintergelvjiter. Bis sich Schreie aus ihnen lösen, hysterisch, bluthciser, das Geilest der RalihvC'Ocl auf der Fährte. Lache» und Singen daneben. Autehnpen und manchmal das Aufprallen störri- ick�r Pferdehufe, die das, schlürfende Geräusch yerstummen m-uhen. Scharfe Kominandoruse, die n-ie Bq'lle an der plötzlichen Stille zurückprallen, und dann— ein Watt, da? brenirens, stammend, berstend einschlägt, in einem tausendstimmigen Wnr eheul. in einem entsetzlichen Racheloben verschlungen wird, Wort und— Knall: „Webt Feuer!"— „D'e erstarrende Meter'? der W.ckt in B?weg,>ug zu setzen. ihrer Schwert» und Trägheit einen mächtigen Anstoß zu geben »nd sie zum Kpischnmng zu zwingen:— diese Idee ist das große Mittel zu xilrer politischsoz-ialen Transsormat'on geworden. H'er» von hat a'bcr auch die Strafe ihve ungleich geivichligcre. ja schöpfe- rische»nd furchtbar« Bedeutung enipfangen!" sch eibt Ernst KreiMiSki, in seinem unvergleichlich schwne» Buch„Die Straße. Vom Unvald bis zur Eisenlah»". sVr�lag Neues Leben, Berlinl 'das heute dos aliuellil« und vielgel.. senste Buch g worden«wäre, wenn nicht vcrlegerische Spekulation den Autor und sein Buch um de» Lohn gebracht bätie. Gigantenhaft, auch in der Glicdo- rung und dem rhythmischen Zuge der edlen Sprache, erhebt sich aus den En tw cklungs stufen der Straße, dio zugleich da? getreue Spiegelbild von der D»ieinsbe!ätignng der Völker wird, den Atem und� Serz'cklcig alles Lebens registriert.— dcr Abschnitt von der französischen Rcllolntion.„Lei» atmend hol sie dagelegen. Zuweilen vernahm man von ihr einen w mmerude» Laut,'o als Sb-, Gcwille. träume sie schreckten. Nun erwachte sie, lang bevor es Tag war und eh drr Tai Wido losbrach. Kein flimmernder Gold» glänz, w'e sonst, umwob'etzt ihr Betle. Mit blinzelnden Augen sah sie in lauter gespenstige Schatten hinein, d'e gleich schwarzen zoücligrn Hunden über sie wegsprangcn. Ein seitsam Wunder batte sicli begaben: die Straße war in Stunden vom Kind znin Mann« gereist'. Und ztvistbcn Träumen und Erwacken hatte sie mich alle kindliclie Glätib'gkeit, Sel> ächte rubelt, ja Furchtsamkeit abgcsirc-ift. Sie bricht« zum ersten Mole Gedanken, kühne mann» vch Totgrdanken— und harrdeve foj llnbeimlich rasch, wie ein Niele. der mit sedem seiner donnernden Sckr'tt« siebe» Mei'en Landes uberfpringt, dnrckeilte sie Frankreich, immer von Pari! aus. nach Norden, nach Süden, nach Westen und Osten. Mit stählern«» Armen umklanirnerle sie alles Volk und goß ihin den Mut der Empörung in? Blut— Empörung gegen sv'ne Äedrückcr. Seltsam ist da anzuschauen, was nunmehr„Straße",„Platz", selbst versch.ollenet„YKißchen" beißt. Unter ihrer vcrsteinie» Decke scheinen Vuttane z� rolle», Flamuren zu zijche». Menschen, ptau» Ein Lichlersxnich. „Wie Karl Liebknecht und Nasa Luxemburg«r» mordel wurden", schreibt die Humonil«, da» iranzönsche Parteiorgan, in der Nummrr vom 18. Januar 1019; »Ist es wahr, daß Karl Liebknecht und Rosa Luxem« bürg tvt sind? Ist ei wahr, daß sie beide auf abscheuliche Weise ermordet wurden? Gerne möch'en wir' an der EckMest der gräß- lichen Nachsicht zweifeln dürfen. Leider scheint eS, daß keinerlei Zweifel mehr gestattet ist. Karl Liebknecht und Rosa Lnxembuvr sind am dem Felde der Ehre des intematiornalen Sozialismus gefallen, bis zum Tode dem hohen Ideale treu, in dessen Name» V«— tzu Recht oder zu Unrecht— die Waffen ergriffen hii'ten. Angesichts ihrer ruhmvollen Leicken entl'lößen trrfr weinend unser Haupt. O Elend der menschlichen Revolutionen! Weichet verhängnisvolle Gesetz fordert, daß unabwendbar Märtyreoblu! die Saat sein muß. aus der die neuen Zeiten erstehen? Möge da? Blut Karl Liebknechts und Rosa LurenrburgS nicht vergeblich vergossen warben sein! Man mag verschiedener Meinnriig sein über die spartakistiscken„Methoden", man mag an ihrer endlichen Wirlsamkeit Zweifel hegen, ja selbst an ihrer augenblicklichen Zweckmäßigkeit. Aber es ist unser Recht zu denken und unsere Pflicht auszusprechen, daß gegenüber Ebert und Scheidemann Karl und Äofg recht hatten I i Wie sie im Kriege recht hatten, so hatten sie recht in der Revolution.. Im Kriege wollten sie nicht das feige Kompromiß �nit dem von Blut und Dünkel trunkenen biSmärckischen Deutsch» fand. Ehenfo wolltem sie nicht, nachdem die Revolution entfesselt war, das verbrecherische Kompromiß mit den Persönlichkeiten de? alten Regime, deren tückische! Agitieren im Rücken der Herren der Stunde man mehr errät als offen sieht. Sie wollten, daß her Gnnd rein sei, auf dem das republikanilch« und sozialistische Deutschland aufgebaut wird. Sie haben erfaßt, daß— nach so ungeheuerlichen Verbrechen, wie Deutschland sie begehen ließ— i die Züchtigung Deutschlands nur durch Deutschland selbst vollstreckt werden konnte, die Züchtigung des Deutsche Jan»» der Junker und Kapitalisten durch da? DeutschlanddesProlelariats. I Der Versuch de« Strafgericht» ist ihnen nicht gelungen. Sick sind tot— doch wie alle jene, die ihr Leben hingeben, sind st« nicht ganz tot. Sie werden auferstehen, und sie werden siegen. Was auch weiterhin geschehen mag, wir erklären, daß deck internationale Sozialismus nicht aus die Ge� schichte warten wird, um das Urteil zu sprechen! und zu wählen zwischen einem Ebert und einem Scheidemann und denen, die gestern durch un« erklärliche Schläge gefallen sind,— zwischen hei* Mördern«nd den Gemordeten. Elpfuhr vsn LaLMwolle in AuZflchl? � Washington, 25, Januar.(Reuler-I In der Antwort auf ein Ersuchen der Bannuvolle pflanzenden Staaten, daß all« Aussuhrbehinderungen für Baumwolle ncnitz nichtseindlichen Ländern aufgehoben und auch Vcrschisfungen nach Teutschland und Oesterreich so rasch wie mö. Iich gestaltet würden,!a belle Wilson, daß Baumwolle jetzl nach allen Ländern in Mengen, die ihrem Bedarf enlsprechen, ausgeführt m erden könne. Die Ausfuhr nach den feindlichen Ländern werfe wichtige politische Fragen aiif, die von den assoziiertet» Regierungen sorgfältig erwogen würden. __ i Opfer des HunqerS. Die Wirtungen der Blockade während des Kri pe? auf die Sterblichkeit in Deutschland, namentlich von Herbst 1910 bis En' e 1918, sind inzwi>chen genauer fesW elit word-n. Die Zahleii sind weit löher, als biS'er angenommen wurde. Hackamtlich ivird darüber mitge- teilt: es hat sich die ersctireckeiche Tatsache ergeben, daß mehr a I S 500900 Todesfälle na b neuerer Meldung sogar 700 000 bis 750 000' lediglich auk die Ernqhrii'igSfchluierig» ketten zurückzuführen sind. Die F ststellung ii sind nnt der größten Vorsicht getroffen und ceb n eher eine zu kleine als eine zu große Zahl. Alle diese Menschen sind eiivS et n en los zusammenlaufend, bilden spontan organisierte große. nd klciße Grupvcn. Eine Erwartung spannt ihre Nerven, ein Un« Wille ruinpr? auf ihren Lippen, ein Gedanke, gärt in ihren Hirnen. Er wird zst» Tat umspringen, henie, morgen. Noch weiß man'S nicht. Doch ein Weilchen nur: Da wird niemand mehr Fesseln Iragen, kein Arbeiter mehr um Hnifgerlohn frondcn, kein Armer mehr bettelnd seine entkräfteten Arme zu den Fenstern her Reichen emporstrcckcn, die in Prunkkarosscn zu Hose fahren: Nnd aber über ein Kleines söllcn die stolzen Adelspaläste in Flammen stehen, soll mit den letzte» zertrümmerten Waisen die langersehnte �Befreiung und Erlösung jauchzend durch alle Provinzen zieljeii." In den nachfolgenden Bildern, die oft mit verblüffender Lebendigkeit den Eindrücken der gegenwärtigen Revol'ntionS» Vorgänge ähneln, schildert KrrowSki jiie Flugschristeiwcrleilung, Zeitungen und Spoitbildcr, die anf der Straße vertriehen werden, die VolkSt'krsainwlunxcn, Agliatoren, St ra ßc ndc»i o sist ra' ion en, die Erstürmung der Bastille, den Ttiumphzua des Volkes nach Paris, den Sieg der Nevolutlon, die VuntzeSfestc, die rohalistisch- klerikalen Umtriebe, di« Arbeit der Gnillvtiiie, das Sansculotten- tum, die Jakobiner, die Reaktion,, das parfümierte Bürgertum und schließt, mit der müde» Elegie: „Und die Straße, in deren Blnibächcn die Mordmaschine lüstern gespiegelt hatte, sie mußte des sdcr ReakiioiU nun wieder Zeuge sein. Ach, wie oit halte sie nicht schon solche Schauspiele cklcbtl Und wie viele Wiederhelnngcn werden ihnen»och folgen?, Millionen von Menschen sah sie erstehen, sich gleich Bestien zer- fleischen im eklen Kampf um Besitz und Herrschaft, um Brot und Spiele. Millionen verschlang die Erde und nicht« blieb von ihnen� als Haufen häßlichen Slanbes, die die Richterln Zeit mit starkem Wesen hinwegfegt, um Millionen neuer Sebeivesen Platz zu schaffen.'Ja, war dcnsi alle« Ringen umsonst gewesen? Am liebsten versänke sie selbst, die Straße-- vor Scham und Gram., Wollte doch ewige Nacht ihr totmüdes Antlitz verhüllen! f Doch nein: denn als es wieder Tag ward in Frankreich, dai wäbnle sie sich emporgehoben, ein völlig neues Geschlecht wandelte auf ihr. Zum ersicnmal seil Jahrhunderten sah sie das Poll der schwieligen Hände� Dem Bauer wie den gewerblichen �Arbeiter uiid Kleinbürger, alle, die sich im Schmeiße mühen»nd rackern, stolzen ausreckten Nackcns im B-'wußtlein menschlichcr Wälde, be- sertt, gelenkt von rcpnblikanlschcm Denken und Handeln, einher-/ gehen. Die Revolution— sie war doch kein Dmim(fcuv>! Im' Selbsttwts''„.ug�nianur saß ihr Ewopa laujchri.o na''rfu-ah zu Füßen!"'/ «estorben. 5�re Soften»mm mU bm psh. ftiUiirn Leihen ihrer Angehörigen. derknSpft. die ihnen mchi ö«» geben konnten. waZ sie brauchten. S» handelt sich drionder« vm ichwcrche Franen und alte Personen u»o Kinder, kurz um Periouen. die nach>h em gu-kaude mangelimf««rsatzna rnng »rsonderS schlecht bertru en. Rur«i> eh. r ige der Aivildevölke» �'kid gewählt worden. Die genaue« Fe tkeklunge« sollen mit oem br nutzten Material ausführlich veröffentlicht werden. um r» beweisen, dah et iich um keine falsche PropaManda,'andern um streng objektive siest rllui'gen handelt. iLie llntexiuchung geot von den jährliche n Sterbe, iisfrrn der weichliche« Bevölkerung bor den» Kriege und während det KriegeA««t Rkle auf«egi» Hernien, wie die Richr und die Bripp- tauche auf andere besondere II isachen ,uiück�ufuhreu»ei, Sterbcfäl? wer.»«»« kbzua gebracht. Tie»«direkte» der mangelhaften Ernährung die sich unter an'erem in der erhöhte« Kt.rblichkei« der«aehiien Jahre deutlich zelgen werde«, lasse« sich niat i« Jahle« fasse«. Groß-Serlin. Sehnsucht. Der VI. ffcmuor mar für unsere Monarchisten ein Feiertag. Eie bestimmten ibn deu». als sie noch die Macht hatten. den Lkaser»»en wurde de» tbeburtstagSkindes und de» allerhöchsten Kriegsherrn gedacht. Galauniform ging'» noch der Kirche. Die Toldaten hatten Urlaub und bekamen in früherer Aeit Schweinebraten zu Mittaa. al» e« noch genug fsleisch gab. Der Abend wurde mit Bier ae» feiert. Die Garde marschierte Unter den Linden out und die Generäle kamen im Zeughanshos»nsammen. wohin„Er" höchstpersönlich vom Schlosse der sich begab und im Kreise .Seiner" Ge'treuen biverje AuKnacl�n loslieh. Die itnlienls-he Wlsfls«, die noch Deutschland geschi„Seiner" G<'tre»en binerse Aichwichen loslieh. Die Ho>f faageuen zu regeln, erklarte, dah die italienische« Vefan. lixseranten slagatv» und illmninierteft. Xbend» grosse F»te aeuen in Deutschland mit kludnahme»»««00«»enese»- i», �hlott» den und lOü nicht rraiiSpartjähige« jetzt i« di» Hei»»«t»uciuf- Reaktionärer Geist kn den Gemeindeschlachtereken. Nachdem fast sämtliche Wurjlsabriken den korporativen Ar» heitSvertrag unierscheieben haben, drängten die Gehilfen in den städlischen Wurslfabriken daraus, da� auch in diesen Betrieben >er Tarifvertrag zur Einführung iaunne. Der geforderte Lahn beträgt sur Juiigges:ll«n 7 6 M l., für Geselle« in nichtveranl� dtzH�ictier Eielluitg 80 M k. pro Tech«. Also«in Lohn, der bei bei» jetzlgen Verhältnisse» al» sehr bescheiden angesehen werdcn enujz.. ( Trotzdem können verschiedene Gemeinden«icht zur Anerke«» »inng des Verlrape» kommen. In Berlin ist der Vertrag seit dem 8. d. M. eingereicht, ohne dast die Organisation bis jetzt einer Antwort gewürdigt ist Erst der bestimmte Hirnvei», da st mit einer Arbeitsniederlegung zu rechnen sei, veranlastt« den Güter- direktor Rusch jetzt, eine Beschleunigung der S«»ch« zuzusagen. Tie Stadt Perl!« zah>t ihren Schläcbtergeselle« i« Hobrechtb- Dekde«inen Wockeniohn aon 64— 56 Wf. inkl. Teueruggszulage, «nd jene Gesellen, die an» dem Aelde zurückgekehrt sind und i« der Schlächterei keine Ausnahm« sanden. erhalien auf de« Sägewerk einen Wochenlohn von 44 Mk. Einem»riegsbeschäMgteii Schlächtergesellen. der im Betriebe ein« voll« Arbeitzkraft ersetzt. werden von seinem Lohn d'« 36 Proz. Rente abgezogen. Würden die Echlächteogetellen der Stadt Berlin.ehre S-ellung aufgeben und die städtiicbe Erwerbslosennnterstutzung beziehen, so würde« ihr Einkommen um 80-3 0 M k. pro Woche erhöhen. In Pankow führt ein Meister Jessert ein sehr strenge» Regt- tznent. De» Mann sucht mit Drohilnigen, die auf die Entlassung hinzielen, die Gesellen einzustchüchiern und von de« Olganisalion fernzuhalten. Als ein Vertreter des Verbandes den vertrauen»- mann sprechen wollt«, wurde ihm von Jessert erklärt, dast er sich verbilte. dast die Leute ausoewiegelt«erden. Auch bier ist bis jetzt die Organisa»ion ohne Antwort auf die eingereichten Korde- vungen. Tie Gesellen erhielten dort einen Stundenlohn von nur 1. 8 6 M k. I., den letzte« Tagen ist etwa» zugelegt, aber>«an will auch hier nicht mit der Org-wisation verhandeln. Hier wird der kommunale«rbeiierrat ein ernste» Wort mit diesem Herrn sprechen müssen, wenn ein Konflikt vermieden werden soll. In Reinickendars ist es jetzt durch da« energische Eintret«, de» Avbeiterrats zu eine' Einigung gekommen._ In Schönebeeg werden bei der Fleischverteilung lm srWtischen Betreb noch« Mklschermeister beschäftigt, die nebenbei ein offene» Ladengeschäft betreiben. Sie verdienen zu Hause>« Ladengeschäft und erhalten noch den vollen Wvchenlohn im Betriebe, während au» den Allgeineinmittoln die arbeitslosen Schläichtergesellen Arbeitslosenunlerstützung erhalte». Seit vier- zehn Tagen werden von der verbandsleilung mit dem zuständige« Tezernnt Verhandlungen gepflogen, die setz! mit der Erklärung ihren Abschkust fanden, dast der Obermeister der Setzöneberger Fleischerinnung als Leiter dt» Betriebe« ertrankt ist und daher picht» geändert werden könne. Bei anderen Gemeinde»» find gleichfalls die Forderungen «ingerelcht. Wenn es zu Arbeitseinstellungen wegen Löhnen von 76 und 90 ML /lammt, wird man den Gesellen leinen Vorwurf «tache», lönne«. 1 In tzer Schule Meiern überall. Di« Lehrer erzählten Hen Kindern von„ihrem" Kaiser. Die Aronde der Zchiiljuzrnd über den scljulfreien Tag, den„Er" besohlen,«wr ffrost. Die städtischen Behörden erstarben in Ehrsurckst. Fcstraden über gestredcn wurden gesel�wungen. / Heute sitzt„Er" in Holland, abgeschieden und rchgeschlos fen. Die Kreise, die„Seiner" godenken, sehnen die früheren Arrstände berbei, wo sie im Sabtel nxtren: sie müssen sich auf Gratulationen beschräntken, die sie schriftlich„Ihm" zu Güsten !»gen. Aber der alte Militarismus,»der noch den November- tagen zusaminengebrochen, steht wieder auf. Leider durch ein« Regierung begünstigt, die sich sozialistisch nenist,«S ober nicht mehr ist. Sie diskreditiert den SozievliSrnu». zum Schaden aller Sozialisten. Und man must heute sich tat- sächlich mehr airf die Entente verlassen als auf die eigene Negierung, dast sie die Auferstehung iwS alten preustischen MUtariSmu» verhindere. Eine Satire a«ck)te man schreiben. Die Drangsallerung geht Wetter. Sekt tem Einzug der sogenannten RegierungZtruppen in Reinickendorf haben die Einwohner der Gemeinde, beson- der» die Mitglieder der U. S. P,. dauernd unter willkürlich vor- genommenen Haussuchungen und Leibesvisitationen zu leiten. Offiziere und Mannschaftcn gehen dabei sehr rigoros zu Werke und belästigen den friedlichen Bürger in einer Weise, dast schärf- ster Protest dagegen erhoben werden must. Bei einem bekannten Genossen, Mitglied dek Arbeiter- und SoldotenratZ, wurden allein innerhalb drei Tagen vier Haussuchungen borgen, mmrn. Alles wurde dabei durch- einandcrgelvorfen, lein Winkel, kein Schubfach blieb un- beschnüffelt. Der Leutnant, nach dem Grund dieser HauS- suchungen gefragt, erklärte, der Genosse habe sich in seiner früheren Eigenschaft al» Mitglied des Soldatenrate« dadurch stark lompromitliert. dast er bei angesehene» Bürgern Haussuchungen habe vornehmen lassen. Diese Haussuchungen haben in der Tat auch stattgefunden: es ist nach versteckten Lebensmittelvorcäten gefahndet worden, grost« Vorräte wurden beschlagnahmt und der Ernährung der armen Bevöltcrung zugesührL Jetzt rächen sich die Herrsck)aftcn dadurch an dem Genosse", dost sie ihm dauernd Soldaten- Patrouillen in» Hau» schicken, die in seiner Wohnung alle» drunter und drüber schmeisten. Sc« r u n g» s o l d a t e n verübt worden sind Man begegnet dies«« daher jetzt auch in bürger- lichen Kreise» viel mit Mlsttrauen und sieht sie lieber gehen al» kommen. Auch die nächtlichen Schkestereien. die immer noch — besonders im Zeitungsvieriel— zu hören sind, regen die Bürger furchtbar auf. An Spartakisten, von denen die Schüsse angeblich ausgehen sollen, glaubt schon längst kein ver- »ünftiger Mensch mehr. Es sind die Reglerungstruppen, die Schützer von Ordnung und Sicherheit, die mit ihren Waffen groben Unfug verüben. Ein Vorfall, der un« gemeldet wird, ist dafür charakteristisch. Unser Gewährsmann war vor einigen Tagen Zeuge eine« Gesprächs mit einem älteren Regierung». soldaten. der in der unteren Wilhelmstroste(bei der Druckerei von Büxenstein) Posten stand. Dieser äußerte sich im Laufe des Gesprächs dahin, dast-w i r hin und wieder mal schießen»üssen, denn wenn alle» so ruhlg bleibt, dann wird unsere Löhnung gekürzt." Daraus erklärt es sich, wenn de» Nacht» noch ökter ein„Gefecht mit Spartakisten" markiert wird, wodurch die Bevölkerung in der Umgebung au» dem Schlafe schreckt. In Wirklichkeit sind es Schüsse in die Lust; aber nichtsdestoweniger ist dir» ei« grober Unfug, dem endlich«al»in End« bereitet werden muß. Eine Kundgebung der Berliner Schaulpieler für de» Sozialismus. I« Deutschen Künsikrcheater tag e Freitag nackimt'Iag»nt« dem Borsitz de» P. denten der BühiE. iigenossenschns« Gustav Rtckel t eine sehr stark besuche Gchauspie'«mr>"Tliing, die sich zu einer eindrucksvollen Kundoebuna für den Sozialismus gestaltete. Dr. A lb« r t i, der künft g« Di.ek ar dei Kieler Stadtcheater». sprach über die Wirkungen der Nevolu» ti»n aus dar Theater und die no wendige gemeindliche Sozialisierung der Bühnen. D>e Demokratie hat schon setzt an den Hoscheaicrn dem bisherigen Jntendanturshste« der lGajore un».Kammerherren und dem rückitändiivn Spi-lplon entaegenaewirkt. Mit der srei-n Entwicklung der Kunst und der künstlerischen Persönlichkeit sind die Scbaukpieler wirt'chartlich und ideell in gleichem Mäste am Erfolg der Sozialdemokratie interessiert.— Nach Dr. Ali>?rti ermchnle Frau Adele Schreiber vor ollem die weibl cben Bühnenangehörigen, nicht auf die WahlmauiVer der büraerlich'n Par'fiert, die hisber nie etwa» für die Reckte der Frauen übrig hotten, hereinzu'allen, sondern sich drr Sozialdemokratie anzufchlikhen. Präsident Rickelt 'chlost unter stürmischem Beifall der Versammlung mit dem Appell, bei den Wahlen sozialdemokratisch zu stimmen. Hilfskasse für gewerbliche llnlembmunqen. Beim Reichsomt für wirtschaftliche Demobilmachung ist kürz- lich im Einvernehmen mit dem Reichswirtlchastsamt. dem ver- wertungsamt für freiwerdend« Heeres« usw. Güter und dem Reichsschatzamt, welch letztere» die erforderlichen Fond» au» Reichsmitteln zur Verfügung stellen wird, rine Hilfskasse für ge- werbliche Unternehmungen beim DemobilmachunpSamt erricktet worden, der die Aufgabe obliegt, während der UrhergangSwirt- 'ckait die Wiederinbetriebsetzung gewerblicher Unternehmungen und die Beichäftigung der Arbeiterschaft zu unterstützen, und zwar durch Gewährung von Vor'chüssen, Ga- cantierung einer verlustfreien Abwicklung gewisser Geschäfte und unter Umständen auch durch Erteilung von Aufträgen. In den für ihre Tätigkeit festgesetzten allgemeinen Aicht- ltnien ist u. a. folgende» vorgesehen worden: 1. Die Unterstützungsanträge müssen auf besonderen Vor» drucken bei den zuständigen Handelskammern eingereicht und von diesen begutachtet werden. Bordruck« sind bei den Handels» kammern erhältlich..' 2. Die Hilfskass, bedingt sich an dem Gewinn der»nle» stützten Betriebe«ine Beteiligung au», die einsetzt, sobald dies« Gewinn« wieder mehr als«ine Verzinsung von 6 Prozent p.». ergeben. 8. Die HilfSkasse wird die unterstützten Betrieb« von einer besonderen Treuhandstelle prüfen und dauernd überwachen lassen. Da der HilfSkasse nur beschränkt« Mittel zur Verfügung stehen, werden nur die Anträge Aussicht auf Bewilligung haben, bei denen mit verhöltnismästig geringen Summen die Beschäfti- gung einer möglichst großen Arbeiterzahl erreicht wird. Achtung! Parteigenossen, die in der Lage sind für die Dauer des Parteitage»(8.— 8. Februar) einen oder mehrere Delegiert« crufzu- nehnien, wollen ihre Adresse abgeben bei Rudolf Budde, Verbands- bureau, Berlin€ 37, Schicklerstr. 6-8. Die Krieg», und ZIvstgesangenen In Frankreich. Halb-nntlich wird geschrieben: Mit Rücksicht ans die Nngewistheit de» Rücktrans- parte» der in Frankreich befindlichen Krieg«- und Zivilgefangenen in die Heimat und mit Rücksicht auf die lang« Transvortdauer drr Pakete bei den gegenwärtigen Poswerhältnissen erscheint es ratsam, die Einsendungen von UeberweisungSanträgen und Bestell- karten für die Jndividuol-Pokete möglichst zu beschleunigen. Da» Rote Kreuz ist zurzeit in der glücklichen Vage, die Gefangenen durch Vermittlung der Abteilung..hst-a Cnptlvis" de» Schweizerischen Roten �Kreuze» in Bern und Bareelona reichlich zu ver. sorgen. E« stehen die Berner Pakete? V»nd s? II) in grosser Zahl sowie Borrelona.Pakete in allcn bekannten Zusammenstellungen zur Verfügung. Das Rote Kreuz, Lbteilunfl für Geiangrncn- fürforge. Abgeordnetenhaus, Zimmer 44. Prinz-Albeeckss-Ttraste, nimmt jederzeit Bestellungen entgegen und hofft, dast die be- teiligten Kreise ausgiebig davon Gebrauch machen werden. Bei Geldsendungen bittet die Gcfangenenfür'ocge um Ueberweisung der Betröge auf da» Postscheckkonto 18 808. Zur Vrerdizung der Rev»lutl»n»«»frr. In unserem Bericht über die Beerdigung der RevolutionSoPfer ist bei der Befprechung der Kranzjpenden gesagt worden, dost auch die Arbeiterschaft der vulkamoerft Stettin«inen Kranz gespendet hätle. Wie un» van dem Obmann der Kranzdeputation mitgeteilt wird, ist dieser Kranz nicht von den Arbeitern der Vulkanwerft, sondern von der gesamten Arbeiterschaft Stettin» gespendet worden. Aus den Orgaulfafoueu. Zweite« Wadlkkrei» V# BILLlöi; Aur*/un»cn Verlnntren Sl« u- nern Prospekt 333. I HondlrPerioxfte». ,n>l» W- »«oi,»"•«"" d«>», Kode«. Ochl-l» W»»«'*•*** -9- Spezial-Bohandlnng+ voii Gtselilethls-, Haut- c. Harnleiden jeder tri bei MAaaer««nd Fiauta, HarirAkreRaasfi&ttG, Syphilis, Mundaut« 'nüciHtz riEChtaa. BtialaWca. Mannestchwich», Nterca-, Blaaaileidaa oi w. nach 'riaanrzt Dr. Hormanna wlolgriich««, giftlos, Hsllwfzhrei iStlielm eeliaell.»chmerile». Ooeralion». Beruft. lAranf Auch ..iwn4ui 4er wiiie«schi(ll. anerkennt e.(«nt. bewIlirtM kümtl. Hlhenxtnne. Aef Wee.ch 8»e«ho-H«h»edliiu(. Dir. Hermanns SSSSSä! ÄchtuRgl PartiigMoiMBl Möbal.«»nno Wohnun*»- Blnrlcntuncon. eerh ettielna Sitck«. t bt bin(tt ab Kredo w, TtMWaieielsicr. Zakdnlekw »trete H 6 Bolenfrouen sucht Spedition Honnig. Lottumstr. 14 j Heizend# Sehlaliimmer. K8cb«. AnklaMa- aelirank. Vcrtch.aini, Umbaetola. Chaitaienzue. Betttielle, eichene» Hliatt 8chraiblitch.Wa>chloilc<>a. Trameau, Teppich«, fadaibetica verk.ail Teilt. KApenlc-er Stritt t Clü. Vcrkaef an PrlvaiUale- Hbndler verbeten._ lÖBoienfrnuen «acht Spadlllou Arzt, __ Slgaeaetraa«« i. Boienfrauen •acht Spaditioa. Thornaelfer. _ Lbbecktf Slreia 4t Botenfrauen Wfrie« tolan cißgtftiDt. Viartf Bormao venw w.»uta»cGi.«. � h. HU. •■cht Lelimann, Lielilgsir. 10, Botenfrauen ... sucht Schulz, Frtedenan, Rheinstraße 15. Botenfrauen •acht Spedition Paul, Uriiaer Wae Die ckeitpffen de» kbenfaüsdte deüen Wituiche. Votenfrauen kllr die Freiheit stellt et» 5?eilit!oll Tempelhof Bartsch PrieJrich-Wil«i-Str Sft hof HKr-