�InjtTprcIö 10 PH. >b.Vffft«*«fAfl.» meramj m,»««.»mfnajt, m, x«w. tm».frfnnjra mr m«rm» »« Orjujlptrt» ktlAjl bei klein Zust.llun, Int Raul Mi»l»t. Seiii» 1«»,, M MnOrm Padbeviu«l,iw PlOinjibüt)! monaili.k, 201, bei Ju(hOunt unln St.eifbont 4 OT Mt»Jttlfcrtf 1. fai tn nihil N-chl-a, bn p°st,iiwi>,»liste ffa t»t» Rrbnftlon: Brrlln WW. ft, edilffbnuribnsnin 19 IU« «HU«Vtbt» 2893 unk 2806. i JetfnaH fofhn Me stebenaekp-iN. nanpartTtejelfi aber bereu Naum 70 pf,.Kirim Xnjtifia* W» feMstebruiftl tt>or1 JÖ pf,)«bM iffilne Oorl IS p{. CeumiH3»ju(d|l«|#*% 84. Femiilien. imt(Irrfammlimjtanjeijni fälll bei Kufchiag f«n. Jnfnull für den fcarauf.' ricntm ta| müßtn testen» M» S Ul)t»achmittaz» bei bei«ff«bitfun aufgegeben fri* j Eüpcditton! Cfrlln RW 0. Schlffbauerdam« 19. SrrHj»i«chtrt Amt Mwb#m 9199» l Berliner-Organ ber Vnabbänßigen Sojiolbmwfratie syrutJWtanbä Jahrgang 2 M n.- Mittwoch, den 20. Januar 1010 i>MWWWWMWMMWN? Nummer 51 i prolestbewegung der Soldatenr Die SBZlere fiir ihre Herrschaft. Wüvrend im g-mzen Rcich kin Toldstenral nach dem andern gegen den Tilatz de» KriegSminister» pralestiert. während die Sr- bitternng übci diesen Erlaß, der die Soldaienräte aller Mach! beraubt, unter den Eoldaien von Tag zu Tag wächst, zur selben Stunde, wo die Soldaienrälc de» III il.-K. den Rücktritt de» Äriegkniinisler« verlangen, tagte in der Philharmonie der „Deutsche OssizierSbund" und demonstrierte mit Lärm und Radau gegen diesen selben T'aß— weil er noch nicht realtionär genug ist, weil er mit den Soldatenräten.noch' nicht völlig.ausräumt' Sogar der.Losal-Snzeiger' muß zugeben:.Die P-rlamm. lung war für«ine Vereinigung von Ossizicren lein sehr würdige» Bild. Schließlich wurde der Tumult so groß, daß ein sach- gemäße» Verhandeln nicht mehr möglich war.' Lu» den Reden nur einig« Zitate:.Der Er�aß bedeutet nicht» weiter al» den Ruin de» Ofsizierlorp« und damit de« Hecrc» überhaupt, ilber wa» sind Proteste? Sollen wir streiken? (Zw ruf«: Jawohl» Biif die Straße gehen?(Jawohl!) Wir hatten doch seder nicht au» Liebe zur soztali. stischen Republik, sondern au» Liebe zum Patcrlanv« z» Ge.webr und Stahlhelm gegritfen.' Sßajor Arie betont ausdrücklich:.Die Kommando- gewalt liegt ja wieder in den Hunden der Offiziere.' Uber ha» genügt den Serren noch nicht. Sie verlangen völlige Br- seitioung der Soldatenräte. Und der K r i e g« m i n i st e r? Er versucht zaghett den Erlab z« verteidigen. Er erklärt:..Er habe sich mit den Sähen HS l'entralrote» abfinden müssen.' Die S o l d a t e n r ä t e de» ganzen Reiche» p r o t e st t e. een qus dei einen, die O'fizierc Protest eren auf der andern Seile. Und der Zentralrat? Schweigt! Und die Regierung? Schweigt l .ew'�n sie t»'» st-raae für ,11 nnwichtsi"? Mlauben sie. daß der sebar-e Aegensaß. der zwischen den Soldaten auf der einen und den Offizieren ans der anderen Seite stch stier auftut. von selbst sich ausgleichen wird? Ja, daß er llbeichaupt ausgeglichen »Verden kann? Hier stehen sich ztvei nnversöhuNche Partei«n pegenül'er. Ruf der einen Snile die revolutionären Soldaten, auf der anderen die erzreaktianären Offiziere. Glmibt die Regierung, eilaubt der Zen» tralrat, Zfeuer und Wastcr vereinigen zu können? Sie muffen erst entscheiden! Wollen sie mit den Soldaten— oder wollen sie mit den Offizieren gehen? Revolution od er Reaktion, da» ist hier die Frage. Rnr alle Sistivten aber"sstt rt mir eine«: Unbedingte» Festhalten an den mit Dlut erkauften Errungenschaften der R.wolutionl Unbedingte» Festhalte« an den sieben Hamburger Aor'derungen. Reik-re prokeste der Soldalev. Der Deleglertent-g der Toldsttenr»»? de» lV.«rmeekorp» (Magdeburg) hat befchlaffen. den Erlaß über die Kommando. g e w a l t für ungültig ,u erklären. Bi» zur geschlichen Festlegung der Stellung der Soldateuräte du-ch einen neu e'nzu- berusenden ReichS-SosdatenralS-Kongreß soll im Bereich de» IV.«rmcekoip» der Soldatenrat die auSiüstrende Aommandogewolt in den Händen haben. Offiziere und Beamte, die sich dieser widersetzen, sollen entlassen »erden. * Der Zentrok-Soldatenrat für den Bereich de»)1. b i» lki. ilrmeekorp, in Kassel ho» � Rachifi�ing vom 87. auf den 2*. Januar einstimmig folgenden Beschluß gefaßt und zur Erledigung an die Reichsleiluug in Bcrl>n und die Generalkommando» weilergegeben:_ .Der Zentral-Soldalenrat für den Bereich de» 11. b!» 15 strmcekorp« hält auf Grund der bei ihm eingegangenen Pro- lest, von fast ollen Garnisonen de» Korp»bereiche» eine Durch- sührung der im Rrineeverordniingvl'lott vom 18 L 1819(Rr. 8*) geswbenen iluSiührungSbestimmungen zu den 7 Hamburger Punk- ten für unmöglich.»j D« Zentral-Eoldatenrat muß dt« Verantwortung für Mf Folgen ablehnen, die sich an» der sofortigen Durchführung der oben angeführten Bestimmungen ergebe» werden. Der Zentral-Soldatenrat glaubt nur durch die Einberufung einer Reich»-Soldaten-Konfcrenz ein« Beruhigung der Soldaten noch zu erreichen. Der Zentral-Soldatenrat wird bei der RcichSrcgierung vorstellig, diese Koiiferenz sofort einzu. berufen, um die Hamburge- Punkte sinngemäß durchgeführt zu sehen und den Neuaufbau de» Volksheer«» beratend vorzu- bereiten.' Der Zentral-Soldatenrat für den Bereich de» 11.— Iß. L-K.: R« i» a r t, Borcher». * Zwei Vertreter de» 11. R. K. sind bereit» nach Berlin unterwegs. um di« Reich»! egierung um Aushebung der Bestimmungen de» Kriegöminister» zu ersuchen. **' Weiter stnd beim 11. Armee-Korp»(Kastel) Proteste ringe- gangen von den Zenlral-Soldat«nräten de» 1. St. K.. de» 4 K. St., de« 10. A K. und de» 8. A. K-. ferner von Teilen de» 18. A. St. und au» Teilen der Garnison Küslrin. * Ruch die Kolberger Garnison protestkrt gegen den Erlaß de» Kriegsministers und die erwachende Reaktion. Am Sonntag veranftalteien die Soldatenräte in Verbindung mit den Jnsaffen der Lazarette einen großen Demonstrat'onSzug. In vollendeter Ordnung bewegte sich der über 2500 Teilnehmer zählende Zug durch die Siratzen der Stadt. Die Demonstranten be» kannten sich einmütig zu der Institution der Arbeiter» und Soldatenräte, und betonten, daß sie gewillt seien, die Er» rungenschaften der Revolution gegen jegliche Reaktion zu schützen.— An den Z e n t r a l ra t Berlin wurde eine dement- sprechende Resolution abgesandt, desgleichen an da» General- kommando de» II. Armeckorp». In Sta rgard protestierte die gesamte Garnison, unter stützt von der Arbeiterschaft, in einem gewaltigen Zuge unter vorangetragenen roten Fahnen gegen den Erlaß de» KriegSminister». * Eine allgemeine Solbatenverlammlung ber Grrnison Kott- bu», die glänzend besucht war und alle abkömmlichen Kameraden der Garnison vereinte, protestierte durch eine«nergii'che Reso- lulion. die gegen versthtvindend wenige Stimmen angenommen wurde, gegen den Erlaß der Regierung über die Neuregelung der Kommandogewalt. Der RcchtSiozialist Giebel, Abgeordneter zur Nationalversammlung und Vertreter der Regierung bei der Obersten Heeresleitung, der sich an der Diskussion beteiligte und die Regierung in Schutz nahm, mußte al» betrübter Lohgerber die Versammlung verlassen. Allgemein versicherten die Soldaten, daß sie durch Abgabe eine» U. S. P.-StimmzettclS bei den Prcnßenwablen Herrn N o» k c eine erstmalige Antwort erteilen würden. Da» ist denn auch geschehen. * Hamburst, 29. Januar.(Privattcsegramm der „Freiheit".) Aus Snind der vesch werden drS 9. Armee- Korps(Altona— Schleswig-Holstein) sind bereits von der Ncichsleitnng in Berlin die Bestimmungen de« Kriegs- mmisters sür dcu Bereich de« 9. Armec-Korp« aufgehobe». Die Anklagen der Arbeikslosen. Frankfurt a. M.. 29. Januar. In einer Versamniliing der Arbeitslosen von Grost-Frankfurl wurde bei der Be» sprrchung der neuen Bestiiiimungen über die ErwerbSwien- sürsorge die Ncicklsregierung und di« WcwerkichastSburea»- kratie in fchürfster Weise angegriffen. Ein Rodner sagte, eine neue Revolution, welche die jetzige gleichfalls milita- ristiiche Regierung beseitige, fei im Anmarsch. Eine Re- foliition wurde angenommen, in der die Maßnahmen der Reichsrcgicrnng. die ihre Tät-akcit darin erblicke, den Geld- schrank der Kuvitalisten zu schützen, die hungernden Arbeits- losen ober noch mehr dem Elend preiszugeben, entjchleden verurteilt werden. Die Ängeslekken im revoiuiimiören Seuischland, Von S. A u f h ä u s e r. Dir müssen all» Kräst«, insbesonvoe« auch dies geistigen Arbeitor, zusammenfass-n, um unsere Pro, dublion zu erhelten und zu cnirclrtcln. Auch diel geistig.- Ii ilbboiter müssen wir gewinnen, indem wiu ihnen da» Ali-nschenbefrelend« de» Eoziallomu» baU legen. Volkobeauftragter Barth in der Versammlung der Berlin«« Arbeit««, rät» am M. Rovembor. Der gegenwZrtige Stand unserer politischen Verhält« niste gibt uns bei aller Wertung der revolutionären Er* rungenschaften noch keinen Anlaß zu jubeln, denn eS feWst' auch nicht an Anzeichen, die auf ein Verflachen der so ver- heißungsvoll eingesetzten Erhebung unserer Arbeiterschaft hindeuten. Die Berichte über vereinzelte Putschversuche de GeneralitÄ oder sonstige Gewaltakte der Gegenrevolutic brauchen dabei noch am wenigsten zu beunruhigen. Die fahr liegt weniger in bewaffneten Maßnahmen der gesturz* ten Machthaber alS vielmehr in dem Versuch einer inneren Korruption der revolutionären Bewegungf selbst. ES ist nicht zu leugnen, daß heute an vielen maßgebe»* den Stellen Personen tätig sind, die keineswegs auf dem! Loden der Novembcr-Revolution stehen und vor allem auch innerhalb der Arbeiterräte Gegner des Sozialismus Eingang finden. Bei diesen Erwägungen spielen die An- gestellten eine besonder? bedeutungsvolle Rolle. Sie nehme«f ihrer beruflichen Funktion entsprechend vielfach eine Puffer- stellt mg zwischen Unternehmertum und Arbeiterschaft ein, wenngleich sie selbstverständlich in sozialer Hinsicht in ihrer Gesamtheit lediglich Arbeitnehmer sind. In den Groß- betrieben sind die verschiedenen Angestelltengruppen auch unter sich selbst wiederum hierarchisch gegliedert, so daß sich geschickten Unternehmern allerlei Möglichkeiten bieten, die. Angestellten untereinander und dann gegenüber der Ar-i beiterschaft auszuspielen. ES gibt kaum eine zweite Berufs» schicht. die so sehr nach dem Grundsatz:„Teile und herrjche" nnißbroilckt wird, wie gerade die Kopfarbeiter. ES ist also keineswegs ungefährlich, wenn auf GninSi solcher Voraussetzungen vom großindustriellen Unternehmer. tum und seinen Kollegen iin Handelsgewerbe versucht wird, in die verschiedenen revolutionären Arbeiterinstanzen ihre Ängestelllen-Münstlinge zu entsenden, um so ohne Kampf von innen heraus die revolutionäre Energie zu schwächen, WaS>üi dir Wahlen zu den Arbeitcrräten. den Betriebs- raten usiv gilt, hat fiir die Stellung der Angestellten zuh Ncvoluiion allgemein Geltung. Es hat aber keinen Zweck, nun einfach die Angestellten- schafl, die immerhin eine Millionenichicht von Arbcitneh.nero darstellt, für den Sozialismus verloren zu geben. Die Volks- wirtschaftlich? Bedeutung der Angestellten wird in dtl sozialistischen Gesellschaft keineswegs gerinsier sein können, als bisher in der kapitalistischen. Man wird im Gegenteil in Uebereinstimmung mit dm obigen Aeußerungen vo» Borth sagen müssen, daß eine umfassende Sozialisierung überhaupt nur unter tatkräftigster Mitwirkung der tech- nischen und kaufmännischen Angestellten möglich sein kann. Das Interesse, die gefame Angestelltensckwft für den So- zialiSmuS zu gewinnen, ist also keineswegs eine Angestellten» frage, sondern Sache jeder zielbewußten sozialistisches Arbeiterpartei. Die Schwierigkeiten, die Angestellten dem ToziakiSmuS zuzuführen, werden diejenigen am besten einzuschätzen wissen, die bisher versucht haben, diese Berufsgruppen zunächst für den Gedanken der gewerkschaftlichen Organisation zu ge- Winnen. Dennoch war es schließlich möglich, ein« Reihe rein gewerkschaftlicher Angestelltenverbände zu schaffen, die be- reitS vor dem Kriege im unentwegten.Kampf gegen die alten Harmonieverbände standen und unter den härtesten Ver- folgungsniaßnahmen der Unternehmer zu leiden hatten. Int Verlause des Weltkrieges haben diese Angestolltengewerh- schalten eine große Koalition geschaffen, indem sie sich zur Arbeitsgemeinschaft freier AnaetteUtea- ITf r B 3 n S e zusammengössen. Der Kernpunkt �re« Programms ist die Pertretuna einer eii>heitlick)en Arbeit- nepiiieiPolitlk, wahrend die Harnionicverbände schon gesctz- geberisch die Trennung der einzelnen Angestelltengruppen und vor allem die Trennung der Angestelltengcsetzgebung vom Arbeiterschutz verlangen. Di« so von der Arbeits- gemcinschaft freier Angestclltenuerbände geleistete Erziehungsarbeit unter den Angestellten hat wertvolle Ausotze für die letzt so notwendige Solidarität der Arbeiter und Angeswllten gebracht. Die mihlichen Erfahrungen, die z. B. die russischen Arbeiter zur Zeit ihrer Revolution bei den technischen Angestellten machen mußten, sind dem deutschen Proletariat erspart geblieben. Auf dieser von den gerverk- sckxrftlichen Angestelltenverbänden m Deutschland mühsam ertvirkten Grundlage einer Arbeitnehmersolidarität der Kopf- und Handarbeiter ist jetzt die politische sozialistische Propaganda aufzubauen. Es wäre falsch, etwa im Hinblick auf die Revolution bei der Masse der Privatangesiellten heute schon die sozialistische Reife voraussetzen zu wollen; es wäre aber nicht minder bedenklich, die noch im bürgerlichen Fabewrisser segelnden Angestellten einfach sich selbst und dem Werben der kapitalistisch demokratischen Mischgiasä)partei überlassen zu wollen. Die ßfsellscllnfUiche Abstammung mag die Ausklärungstätig- keit unter den Angestellten erichweren, sie kann aber auf die Darier doch nicht so stark wirken, al, daß wirtjL>astliche Arbeltnehmerinteresse, daS die Angestellten an die Seite der Arbeiter fübrt. Es wird ein« schöne Aufgabe sein, in dem jetzt eingeletzten großen Werden einer gsr echten Crbivung oud) entbl ich all« Träger der Arbeit zirsammenAuschveißen. Dazu müssen auch die Arbeiterröt« mitll«lfen. Sie Kiefen die erwähnten Schwierigkeiten, die teils bei den An- estellten auch psilchologischer Art sind, überwinden,, wenn e den Vorkämpfern in der AiigestelltenbeN>egung, den ge- werkschastlichen Organisationen der Handlungsgehilfen, Teckmiker. Vankbeamten ufw., d. b. ihrer Koalition der Arbeitsgenieinschaft fne-er Angestellte iwechänd«. die zum Handeln erforderliche Anerkennung gewähren. Je wehr sie grtmkschasUich erstarkt, um so mehr wird auch der Boden geebnet, auf dem Arbeiter und Angestellte in brüder- licher Kameradschaft vorwärtSstüniien können, um den einst- Weilen noch wenig oder gar nicht geschwächten Kapitalismus Niederzinnersen. T«shalb fort mit dem Mißtrauen zwischen den Kops- und Handarbeitern, sie müssen Bundes, und Kampsgenossen weiden, um da? am 9. November 1918 begonnen« Werl kraftvoll zu vollenden. Hitvdlangerd'eusle sSr die lleoltkra. Au» M g n«h e» fchroiW man un»; WH daperi scher Minister für militärische Anyeliegeicheiten tungierl Herr Albert Noßhaupter, vormal» Haupischrist- leiler der mchrteassvztalis'ische»„Echrnäbischen VoltS'Zeitiinfj" in Augsvuyg. Rvschaup er doha.uptete kürzlich in einer Wahlver- tammlung in Aosenheim u. cu, daß der Kainpf gegei. die tH�ieic ßornTt» annichiiir, die da« Ansehen der Demokrarie sll>adigcn. lAu« den neuerlichen Verfügungen de« bayerischen M.nllteriirm« Iür mi?idär>isch« Angotezeuheiten, unlerzeichnoi Aatzhaupter, geht nt A«mmer mehr hervor, daß die Pariein>ah-me s ü r die OssiZier« Form«en annimmt, die da» Ansehen der Mehrheit«- ozioldcmatratie schädigen. Au» den Verordnungen spricht ein Vetst, der sich kaum vo» dem de» früheren nW 11 tansii schien Wlern» unterscheidet, und Herr Viohliaupler deck diese Pcodupe alter vcAnssener Mililärbureau- kralen mit seinem Namen. Nachträgliche vesämielden der Moiin- tchasten, üüer Ost ziere rneyn schikanöser Behandlung wi Feld« werden unter höhnischen Beanerkungen ai» nicht stichhaüin zurück- vewtesen uud nach aliem Schema schenkt man nur den CstijMeren ft> tauben. Auch ein Herr Raßhaupter wird sich derartige Pivvo- kationen aus die Dauer nicht unbestraft erlauben können. A!? Etaatssekretür mn bayeri'chen Ministerium für m litärische An- yeür'enhei'en»mtiert Herr Hau» Nimmersiill der mehrhcii«- sozialistischen Partei ein getreuer Echüter seine» Herrn, tkr «rschien kürzlich im Racheve Sbuwau de« Ministermm». um im JtuHraae de» Minister« mit dem Kaserw-nrat wegen Einstellung «ine» Major» als neuen Chef de« Nackitveisebureau« zu ve, bandeln Man vermuäet, daß der gegenwürlig al« Leiter de» plaelnveiscbnreau»!Äig« sriegslbsschädigie akuve Hauptmann de«- hakb bei Seite ge'chnbcn werden soll, weil er beim Kesamipersonal beliebt und für dessen Interessen in anerkennenswerter Weise Arelhett und Revolullsu. Von Carl Schur». Au,»inem Brief, de», der Achtundvi»r»Ig»r Kur« noch seiner Ankunft in Amerika m» ivlaloida »an Meqsenburg geschrieben hat. .Ich habe in Amerika noch nicht viel gesehen, aber sehr viel tzelernt.®» ist da» erstemal, daß ick in einem demokratischen Lande lebe, und daß ich sehe, wie ein Volk sich gebärdet, da» frei tst. Ick gestehe, ohne zu erröten, daß ich davon früher nur schwache Begriffe hatte. Meine politischen Meinungen haben«in« Art binrn-f Nevalutian erlebt, se't ich in dem Buch« lese, in welchem ollein da» Wahre steht, im Buche der Wirklichkeit. Wenn ich mir nun die meisten der hitzigen Sievolutionä« vom Fach vorstelle oder hie meisten freisinnigen Damen der gebildeten"Stände mit ihrer sentimentalen Demokratie in die hiesigen Berhäli, risse hineingesetzt denke, wie sie beide ichrecklich räiönieren würden, dw eriteren über da» Wesen der Bonrgpoisie und die Umtriebe des Pfaffen- tum», die letzteren über die wilde Zügellosigkeit de» Volkes, und wie beide dann zu dem Schluß kommen würden, daß e» nicht« sei mit diesem Eldorado— dann will e» mir ein wenig bange werden um die tünftige europäische Republik, die ihr« Stützen in ienen Heiden Elementen finden soll. In der Tat ist e« wahr, der erste Anblick de« Landes erfüllt un« mit stummem Erstaunen. Hier sehen Si« da» Prinzip der individuellen Freiheit bi» zu den letzten ihrer Konsequenzen: der Verachtung de« freigemachton Gesetze« ge- trieben; dort sehen Sie den krassesten religiösen Fanoti«muS sich in brutalen Akten austoben; die groß« Masse de« arbeitenden Vol. ke» sehen Ei« hier in der vollsten Freiheit sür ihre Emanzipation«. hestrebungen und darwben den Spekulatio»«geist de» Kapital» sich tu unerbörten Unternehmungen hcniininmmeln; hier eine Partei, die sich die demokratisch« nennt und die zugleich die Hautpstutze de» Iusütut« der Stlaverei bittet, dort eine Partei, die gegen da» himmelschreiende Unrcchl de« Sklavenium» donnert, aber all ihr« Argument« auf die Auiorität der Bibel stütz, und>n einer unglaub- liehen geistigen Abhängigkeit steht; h'er der unoufbaltscme Geist der Emanzipation, dort da» tätige Gelüst der Un'ertcückui'g— alle» die» in voller Freiheit, in buntem Gewirr, duochemander. nebeneinander.$«' von Europa h-rüber gekommen« Cemakrat. der bisher in der West der Ideen gelebt und noch keine Gelegen. heil gefunden hat. diese Jdren in Men'chennatnr umgelcht. wr- lözptxl z» sehen, jragt sich stutzeud: Ist da« ei»[veul«»Ul Ist ekntrstk. GekbzkderstZnVsth hat der Katern enrar ein stjVfj merkwürdige» Ansinnen zur-ückg«viesrn. Angeichen deuten daraus hin, daß militärisch« Einislüss« am Werle sind, um den alten Kastengeist»«der mngiifuliren. Herr N iarme rsall mnckve auch gellend, daß für die beschist ligungSi�sen Offiziere Unterfam-iwu geschaffen werden müsse, da man sonst-reiiötig:!. sie mit vollem Elehalt»u pewsiomeren. Der Krrscrnenrai«aviberte, der Herr Minister möge sich nicht einsei:!>g für tifsizstrs wlercssen, soiidern in gleicher Weise sftr ewtiassene und zu entlassende lvuanwschafteu einsetzen! Sind da» nodf dt« gleichen Sozia ldvmokraivn wie vor dem Kriege? Unzähl g« Exstteagen ivurden durch ihn vernichtet. ?Pben einer pariasmößigen Bichandlung gerade durch die Mebr- zahl der Offiziere bat man Leben und Gesundheit für einen Sxfvindpcci» und für«ine uiyw rechte Svfte geai-lrot, während anderer�eilt« für die Familien der Kriezier enigegen den ge- machstn Vorspr-chiingi?« in völlig urqnre chender Weste gesorgt wurde. Diese Versprechungen können heute ge'rosl al« Lao und Trug be-eickinet werden Wie können unsere Kr'egsbecchädiiten und Geschäbißten für die ihnen bis setzt zuteil geworden« stier- trukiVrfiche Biboadlung wenigsten» nolbörpifl entschädhgr»erden? Man sorge für sie im baver schon Ministoriuen für nriti'äriche Angelegrnbeiten mit bonv'eCbrn Eifer, den—in jetzt in durch- sickstiger Weise für da» Fortkow.men von früheren Soldaten- schinbeen mit t�sfizierkachselliö cken an den Tag leg». Es ist geradezu belchäenend. daß Sogiasssten(T) Kit estom aliae Sjgio'iltotst cfset«mitreten, statt über st« zur Tagesordnung überzugehen I Die MM tzerrfchafl. Genosse Dr. Weinberg sendet un« die Abschrift eine« drm CuffMuxnif raglen R o» k« überm stelirn Protokoll». Wir drucken diase» Dokumeui ab, enthollen un» aber jeder Bemerkung, da die milgeteillen Tatsachen für sich sprechen: E» er'cheint Fränicin Ella Haßkarl unt gibt folgende» zu Protokoll: Ich bin Rt Jahre nkt. nnbestrofk und woh« Timon-Dach- Silage 32. Von Berus bin ich Schneideiin. Am Sonnadond. den lt. d. Mt«., stand ich an der Haltestelle der Elektrischen. Planufer, Ecke Iohannstelstraß«, in einem völlig unposist schon Gespräch mit e nom fremden Herrn, der gloichsqk!» dort wartete. Plötzlich kam ein sehr jugendlicher Soldat auf mich hinzu mit dem Bemerken:.Hier steht wohl auch eine Spar akisfm.* Ich erwideit« nur, er lall« sich doch nicht lächerlich machen und sich um etwa» aroderr» kümmern. Daraus r ef er panz laut:.Hier ist eiu-e Sparlakillin!" und rief zwei b e w a f f n e l e Soldaten, die in drr Röhe standen, herbei. Er ließ mich duich die Soldaten» e r b a s l c n. Durch die Soldaien wurde ich zu.rächst zum PaYn tarnt gefichct. Ich sagte dort sofort zu dem Wichchibeuden, baß ich meine Papiere bei mir b-ibe, inSl-eiandere meinen Kronken schein, daß icki sosori »erhört werden wolle, da.ch nur bis 5 Ubr Ausgang Heide, Ein Soldat kam hinzu, gab mir von biulen einen F a u st s ch l a g in den Nucken und b e i ch i m p f t e'mch mi! ten unslätigsten Au»- drücken, wie„AaSl°.Hure Liebknech»!" uuh mit anderen Schimpfwvrlen, die sich der Wiederyai'e entziehen. An dem Gefchimpse betest g en sich noch andere Soldaten, trotzdem ich mich drirchan» ruhig vech'elt. Vom Palenlamt wurde'ch alsdinn zu» Draionerkascrne in der Vclle-Alliinee-Siraße gofübrt mit noch füns anderem Jnchakliesten. Aus dem Wege wurde ick vou den Soldaten uud vou der Menge auf: g r ö li l i ch st e insultiert. Als ich den Matrosen, der micki tvansportierte, bat, mich gegen b:< Beleidigungen zu lckstitzen. erwiderte er:.Halle die Fresse I" und legte da» Gewehr auf meine Stirn in. Er sagt«;.Wenn du noch ein Wort redest, schieße Ich dich tot, d» Aas" In der Dragonerkafren« bot ich dem Wachthabenden gleichfalls meine Poviere sofort zur Durchsichi an; er erklärt«, eV dabe dafür lelneffscit. llnter!�n Augen drs Wackdbibenden schlug mich ein Soldat in» Gesicht und sngte:.Du bist wohl Rasa Lurrmburgl' Daun wurden mir m den Stall qerübrt. wo sich die Geianflenen nu» dem.Vor- wärt»" bereit» besauden. Al« ich aus dem Weg« dortbin den Wmchlbabenden ba' etwa« langsamer zu geben, da ich wegen de» Herz'eidens nickst w schnell rechen loiwn'e, wustde ich wieder von den Soldaten in wüstester Weif« beickümpft und mii Gewehr- k o l b e n wib Fußtritten mißhandelt. Ich bebe nach jetzt die Beschwerde« t*>n den Kolbe nstößcn im lldücken und an den Beinen. In der Duichsahrt zum S'all wirb« m r der Hut vom Kapfe gerissen, und ich wurde»iebrr gefchlaflen.?ll» ick den Hut»nfbeben wollte, drohte man mich zu er- schießen und legte euch da« Gewehr«ruf mich an. Ich wurde dann in den Stall hineingestoßen. Nach einiger Foit bam ein Soldat, der sich al» Ochmann der Pativamer Tnipren beseichnete. und von dem ich hörte, dich er Machold oder Macholz heißen sollte. D»ser veikfln�e un». baß wir alle erschofken werden soflten. Bald dirnutf tun ein Deiegierier vom VosszmgSrak. der nn« erNÄrte. baß. wir tckchk erschossen kr erteil wiiodcn. Nach einiger Zeil wurden wir zur Kaserne de»».Garde» Nostment» am ltzohrter Bahnhof transiportiert, wo ich die Nacht bleibcn muß!« unö eist am nächsten Mittag entlassen wurde ohne jede? Verhör. Ich bemerke, daß ich nicht die geringste straf» bar« Hau'l'lilua begavgeu und mich noch niemals politisch betätigt habe. Ich teide noch jetzt körperlich und seelisch auf» schwerste unter den Folgen der erlittenen Miß» Handlungen. Berkin, den SB. Jawnar 1010. Ella Haßkarl, sseavz Mhrlvg t. DienSkag aibend ist Franz Mehring km Ginmetvakh« sanatorfum nach langer Krankheit verschieden. Die Kund« von dem Hinscheiden des öedeufcnden Hiftorifer« der deutschen Sozia Idomskvakie. de« glänzenden Stilisten, de» stet» kämpf. bereiten Polemiker« m rd im dentsckien wie im internationalen Proletariat siktmer-liche Teilnahore erwecken. Politisch war Mehring stet» ein Bokömpfer der oWwt» stmiftifchen Taktik, und fest Ausbruch de« Kriege» hat er mit all«, Schär,'« die undcikvoll« Politik der rechtSlaz-iriisti scheu Führer iminor wieder gechrandmarb Und dabei fand et noch die Zeit, die große Ausgabe, die er sich gestellt hatte, die Schaffung ein« Marx- Stög rophi«, zum Abschluß zu bringen. Geine lSokämpfwig der ÄnegspoIiM dünste den herrschenden Kreiicn iw-mer gosährsickier.«ich st, verhängt«, übe, Mchm.ig dir Schutzhast. Die Hast bat die LcbenSsrast de» alten Manne»—» Mehring hat fast da» 73. Lebensjahr erreicht— rofch gebrochen. AI» er endlich an« dem Gefärnmi» entlassen wurde, konnte er sich nicht mehr crMen. Aber von feinem Krankenlager verfotgte er mit lei de irf christlicher Dei?nah»»e Kvs Geschick der deutschen Revoknston, lmd ihren AuSbnch erlebt zu Hoden, bildet« wohl b#n großen Trost und dt« fr aud ige Gonngtiuiug diese» iichuktvollen Kämpf«,» leben». Zec VZlserbund. L»nd«n, 38. Dezeinder.(Reutet.) Di« Blätter veröffentlichen die Umrisse de» britischen Entwurf«» für de» Völkerbund, der den Grnndlatz der Ab>chliehung und de» .stwange» gegen einen de» Angriffe« lchuldigen Staat an»spricht. D'e britische» Vertreter setzen die. Regelung von Streitigkeiten unter den Aufgaben de» Völkerbünde» an die erste Stelle, aber man hofft,»eine Wirksamkeit auch auf folgend« Aufgaben outzu- dehnen: llnteeitützung von neuen Staaten, Ueberwachnng de» Ha-�el» mit Waffen und Munition, Aufrechterhallung der Frei» brit der Verkehrswege,''owie regelmäßiger Handel»b«ziehiungen, Bearbeitung wirtschaftlicher, gesundheitlicher und anderer ge» meinsamer Fragen nud die Errichtung einer gemeinsamen Organisation für die Behandlung der internatto» male» Arbeitersragen. Der Enttvurs siebt sür die ollgemeine Kmrferenz aller Delv- gierten eiiwn ktetne-en misffihrenden Rat und ein dauernde» Sekretariat vor. Deutschland iull für« erst« ou«gc» schlössen werden, aber nicht unnötig lange. Für die Regelung gerichtlicher Streitfälle muß ein Schied»» g«,> ch I» b o f errichtet werden bi« zur Sck>asfung eine« dauern»! ost den Gerichilbofe« für internaüonat« Entscheidung gerichtliche« Streitfälle. Für nickt gerichilich« Streitfäll« mutz der Rat oder die Konferenz zuständig sein. Fälle, bei denen Zwang angewandt wird, werden sein: 1. wenn die angreifende Macht darauf besteht. Krieg zu führen, ohne dem Völkerbunde zu gestatten, sich gewisse Erörte- rungen über den Streit zu sickern. 2. Wenn«in« der streitenden Parteien sich dem Schied»» sprach fügt und die ander« Partei sich weigert, ihn al» entschiede» anzunehmen. Für Oeffentlichkeit der Verträge und Aus« hebnng gewisser Verträge, die den Grundsätzen de« Völkerbunde» zuwiderlaufen, wird Vorsorge getroffen werden müssen. Hin» sichtlich der Abrüstung ist man her Ainsassung, daß die Ab» schaffung der allgemeinen Wehrpflicht nicht@o» nügt. Man denk« an die Aufstellung de« Gnindiahe», daß kein Staat da« Recht bat. bewaffnete Kräfte von«im« Stärk, zu halten, dt« auf Lngriff»absichte« schließen läßt. da« eine wirkliche Demokratie? Ist die Demokratie«in« Tatsache, wenn sie all dies« entgegengesetzten Prinzipien in ihrem Schoß« beherbergt? Ist da« mein Ideal?— So fragt er sich zweifelnd und tritt mit unsicherem Fuß in dies« neue, wirklich neu« Welt. Er beobachtet und denkt, streift allmählich die Vorurteil« ab, die ihm Europa aufgeladen,«in» noch dem andern, und zuletz! kommt er z>»r Lösung de» Rätsel«: Ja. so sind die Menlchen, wenn sie frei sind. Die ffreihett blicht die Fesseln der Entwicklung enizwei. Alle Kräfte, alle Schwächen, alle» Gute, olle» Schlechte, zeigen sich am Licht de« Tage» und in ihrer SZirksrnnteit! der Kampf der Prinzipien fämnst sich unbeschränkt dnrch; die äußere Freiheit zeigt erst, welche Feinde zu besiegen sind, bi« wir die innere erobert haben. Wer die Freiheit will, darf sich nicht wundern, wenn die Menschen sich nicht besser zeigen wie sie sind. Die Freiheit ist der einzige Zustand, in welchem e» den Menschen möglich ist, sich selbst kennen zulernen, indem sie sich hinstellen, wie sie sind. Dabei kommt da« Ideal nicht heran«, da« ist gewiß, aber ein unglückl'cher Gedanke wäre e«, da» Ideal trotz den Menschen herausioreieren zu wollen. Hier läßt man die Jesuiten wirtichoiten, man schlägt sie nicht tot und treibt sie nicht au«— denn die Demokratie statuiert die Freiheit eines jeden Bekenntnisse«, so lange r« nicht die bürger- sich« Freiheit eine» ander» beschränkt.--- man bekämpft sie nicht mit der Waffe der offiziellen Gewalt, sondern einfach mit der öffentlichen Meinung. Da, ist nicht allein demokratischer, sondern auch solider, denn geht der Kamps der öffentlichen Meiining gegen die geistig« Abhängigkeik langsam, so ist da» ein Zeichen, daß die Menschen eben noch nicht reifer find. Dieser Kampf hat den Vorteil, daß er stet« gleichen Schritt hält mit dem Stand- puntt der Meng«, darum sind sei»»« Sieg« weniger schnell, weniger glänzend, aber dau-rhafter und enticheidender. So gebt'« hier mit allem. Der europäisch Revolutionär-wirb darüber enge- dulbig und möchte kräftige Schläge hineintii»; aber die Menschen sind nun einmal so. daß sie sich nickt vernünftl, klopfe'' tass-n. und die wahr« Demokratie'st einmal so. daß iw ihr der äffend sich« Verstand regiert, nicht w" er sein seilt«, si-ihern wie er ist.«ist meine f»ste lleberzengung. b"ß«!e„iropäischen Rev.ss'ittoiläre t'a*. nächste Renolutinn durch Ex bloß» Regie- rangSlust. durch den dioßen Drang, tchnel' und jwsitr, Vesser»v machen, t»». die Reaktion binetnireiben werden. Jeder EUW* drs wfltzii#» ßebem gwUbet«KT*» Ueberzeugung fesler, daß die Aufgabe einer Revolution nicht» andere« sein kein», al« dem Volkswillen Raum zu sch o f fe n. d. h. jede Autorität, welche im Staot»l«ben ihre Or- fianüahon hat, zu brechen und die Schranken der individuellen Freiheit so weit al» immer möglich niederzuwerfen. Der Volk»» will« wird sich dann austoben. Dummheiten machen usw.. aber da« ist einmal seiu« Art; will man ihm etwa» vortun und ihm danach freilassen, so wird er seine Dummheiten dennoch machen, trotz allem, was ihm vorgetari worden ist. Jede dieser gemachten Dummheiten aber absolviert etwa», wahrend da» Klügst«,«a» man dem Volke vortut, nick!?« aHolt'iert, bi« der öffentliche Verslaad selbst s« weit ist, e« tun zu können. Vi« dahin muß da» Bilrrffend« z koece de l'uutontö bestehen oder c« schwankt. Besteht e» ober durch die Autorität, bann steht'» schlimm mi« der Demokratie. Hier in Amerika kann man täglich sehen, wie wenig«ick Volk nötig bat, regiert zu werden. In der Tat. wa» man in Europa nur mif Schaudern nennt, die Anarchie, sie existiert hier in schöniter Blüte. S» gibt wohl Regierungen, aber keine Herren; e» gibt Gouverneure, aber sie sind Kommi». Wa» hier in Amerika an großen UnternchtSanstalten. an Kirchen, an großen Verkebrteinnchtungen ustv.«nlitehi, verdankt fast all«» seine Existenz nickt der offiziellen Autorität, sondern dem spanta- ven Zusammenwirken der Privatleute. Man tut hier einen Blick in die Produktivität der Freiheit. Hier sehen Sie eine kostbar gebaute Kirche: eine Allieiigesell'chast hat sie gegründet; dort ein« llniversität: ein reicher Mann Hot zu ErziehungSzwecken«in bedeutende» Legat hinterlassen, da» dient nun al« Kapitalstock, und d>« Universität gründet sich fast ganz auf Subskription; dort ei»t Waisenhau» au« weißem Marmor gebaut; ein reicher Bürger hat es errichtet— und so geht» weiter in'» Unendliche. Man wird hier erst gewahr, wie überflüssig dt« Regie» -nngen i»«iner Meng«»o'n Angelegenheiten sind, wo man sie in Europa für durchau» unent» behrlichhött. und wie die Möglichkeit. etwa» tu» I». könne a, d ie Lust weckt, etwa» zu tun." Wiuistkaseud,«. I» 5rf!rtV«trt stutzet tzle E stuuffiihrung w# d»» Mussß-tckch»» Schnxuid.Der Mnip odn» vrigongenlu-ii' nicht, Ivt« nngezetzgz,## �>oana�na, Untwta»ru oct Attttmoch. des&. Kdintoi.(teM. e« jmsonmeiitine. Den Eduard Wcckerle. «ortender de» Toldatenrai» bei der Cbcrften CwtKeHua» Bei der Reichskonferenz der ST.. und S.-Snte Deutich. IftnDJ miiBle das Verhalten der Soldatenfraklion des Feld. Heeres au�euicin überraschen denn man hatte doch gerade von ihr eine scharf? Ablehnung und Verurteitimg der Lcheir emannschen Politik erwartet. Eine Untersuchung, wer denn die Vertreter dcS Feldheeres waren, ist daher wohl >chl angebracht. Zunächst ist die Feststellung notwendig, dasj man von etrtcr eigentlichen Revolution im Heere gar niwt sprechen kann. Ter grvhte Teil des Feld- Heeres, das im Westen stand, hat überhaupt erst sehr spät von den Ereignissen in Deutschland Kunde erhalten. Eine Ausnahme hiervon macken die Truppen, die im Elsa st und in den grösteren Städten Belgiens lggen. denn dort sickerten die Rachrichten bald durch. Bei diesen Truppen kam es den» auch verhältnisiiiästig rasch zur Bildung von Soldaten. raten. Der allererste Soldaten rot dürste sich wohl im Grosten Hauptquartier gebildet haben, das sich ,ur Zeit der Revo'ution in Tpaa Wand. Tort hatte schon am 8. No- Vvmber bei einer der gröstten Formationen eine Soldaten. versauiinliing stattgefunden, in der dem Führer die bündige Erklärung abgegeben worden ist. dast die Angehörigen der Fornntion sich weigerien. ,imi Schuhe des Kaisers oder des Grosten Generalslabes die Waffen gegen eigene sPolksge» nassen zu erheben. Man hatte damals, wie aus der von dem Soldaienrat bei der Obersten Heeresleitung zum Frontver- trctertag in Em? herausgegebenen Denkschrift hervorgeht. umfangreiche �icherheitsmastnabinen im Grosten Haupt. quartier getrosfen, da hartnäckig daS Gerücht umging, dast eine Matrosendioisioii im Anmarsch auf Zpaa sei. die sich in d"n Besitz der Obersten militärischen Bekehlssteste setzen und den Kaiser verhaften wolle. Räch Bekanntwerden dieser Soldaienvenammlung machten sich bei den übrigen Abtei- limgen im Grasten Hauptquartier gleiche Bewegungen geltend, und schon am 10. November kam es zur Bildung eines Obersten SoldatenratcS, der sofort die Beziehungen zum Feldheer aufnahm. Tie Ha ltung der Soldaten im Grosten Hairpt- quartier dürfte auf die am 9. Noveimber erfolgte Abdan- k>mg des Kaisers und die weiter« Haltung dsr Obersten Heeresleitung nicht ohne Einftust genesen sein. Insofern komini der Bawegung eine Hobe politische Bedeutung zu. Andels oder bei den meisten übrigen Soldatenräten. Diele hatten sich fast onsnahmslo» erst einige Zeit später gebildet und zivor zumeist erst aus den Hiudenburg-Erlast vom 10. November hin, durch welchen die Truppen zur Bildung von BertraucnSräten aufgefordert worden sind. Irgendwelche Politische Bestrebungen verbanden die Saldotenräte des Foldheercs mit ihrer Tätigkert nicht. Sie sahen sich zunächst nur vor eine gervaltige Aufgabe gesteht, von deren Lösung alles abhing. Diese Aufgabe bestand In der Zusammenhaltung der Truppen, die ein- fach auseinanderzulaufen und all führerlose Horden sich »der Teutschland zu ergiesten drohten. Hungernd wären sie durch Deutschland gezogen und Raub und Plsiulderiii�g im ganzen Heimatland die Folgen gewesen. Abgesehen davon würden dann auch alle im Feindesland hef'indlichen Pro- viant. und Bekleidnngsdepots iivo. dem Feinde in die Hände gefallen sein. Die Verhütung dieser sürchter- lichen Katastrophe bildete dalrcr die groste natürüche Ausgabe der S.>Räte. Sie mustten die Ossiziere, gegen die sich im Lause der Jahre ein nicht zu beschreibender, lange verhaltener.Hast angesamrnolt hatte, ersetzen oder das Ver» trauen zu ihnen wieder festigen. Viele Offiziere hatten aus Angst schon selbst die Truppe verlassen, andere wurden ein- fach abgriedt und nach Hanse geschickt, da ihr Verbleib die Auslösung der Formationen zur Folge gehabt hätte. An der verdchjmsmästia geordneten Rückführung d e> T r u v- Pen haben daher die S.-Nä t e ein nicht hoch genug zu würdigendes Verdienst. Zur politischen Aufklärung blieb ihnen aber keine Zeit. Man bat es wobt auch absichtlich unterlassen, sich in dieser Richtung zu betätigen, da man be- sllrchteie, es würden hierdurch nur neue trennende Moment« in die Tnuwen gebracht. Daher sind die S-Näte auch gar nicht nach posttüchen Gesichtspiinklen zusammengesrbt wor- den. Man wäblte eben nur Leute, die als umsichtig bekannt waren und die das Vertrauen ihrer Kameraden genossen. Tie Abwesenheit jegsichen revoliitionären Einschlags trat auf dem Kongrest der Feldsoldatenräte, welcher am 1./2. Dezenrber in Bad Ems stattfan-d. klar in Erickreiming. Dort zeigte sich, dast sich ziemlich viele Gewerkickaftsbeamten innerhalb der S.-Rät« betätigten. In einer einstimmig«n. genommenen Entschliestung stellt? man sich zwar gelcküossen hinter die Negiernng Ebert-Haase. ohne dast man je- doch eine tiefere Abnung von der Zweiheit der Seelen helast, die sich in ihr verkörverte. Man fühlte sich hauptsächlich deswegen gedrungen, dem Kabinett das Vertrauen anSzu. sprechen, weil man ihm einen Rückhalt gegen Spar. t a k n s geben wollte. Ein Verständnis für die Wegscheidung innerhalb deS Proletariats fehlte aber vollkommen. AuS diesem unpositischen Vertretertag berauS wurden nut die Delegierten für das Westheer zum 16. Dezember ge- wählt. Zum weitaus grostten Teil setzten sie sich auS bürge r» lichen Intellektuellen zusammen, die be greif I icherweise fast immer geschlossen mit der Mehrheit abstimmten. Inzwischen sind nun_dif Massen des Feldheeres zur Entlastung gelangt und eCrnust nun die besonder? Ausgabe der Partei sein, sie über Biirken und Wollen aufzuklären. Die verbänanisvolle Krietlung zu beireiben, den zwischen- xebieüickwn Ausgleich durch Herausgabe einer neuen Wechenaus- gäbe de». Arbeitsina. kt-Anzeigers" fördern und durch geeignete Matznabmc» dahin wirken, daß in Grotzstädten überzählig« Ar- beitSkräfte schleunigst den industriellen und lanbwirtichciftlichen BedartSgebieten zuzcführ! werden. Außerdem soll sie aus ein planmäßig«« Zusammenarlxiten aller Aibeitsnachweise hinwirken. Fm übri�n verbleibt die Arbeitsvermittlung im einzelnen wie bisher den bestehenden Arbeitsuacbweisen. Slcilungnahme zum parlellag. Erster Kreis. l�n der Genenalversamirlung de» ersten.Kreffe« bedauert« ?chu n t n g in feinem einleitenden Referat die Verschiebung de» 'Parteitage». Di« Kairt? wichen Richtsinren könnben fcnim für die Neratuwgen al« Grundlage dienen, dazu seien sie nicht ewschie- den genug. Für die ArbeitSoermittelung noch ferner die paritä- tische Zuianimefaetzung oerlan�en, sei ein AnartfiSmu». E« gehe ruch nicht an, an stelle stitortiger Sozialisterung eine klar« Spn« dizierung in* Auge zu lassen. Stnat»monopole würden wir ohnehin bekommen, da der Staat Geld brauche. Kmit«sti stehe anschei- acnd bei srincm Entwurf allzn lehr auf dem Standvuukt, dah un« der Parlam«ntari»mu» auf un'erer revolutionären Bahn vorwärts bringen könne. Daran müsse man jedoch stark zwei- fein. Insbesondere dürften wir den Ausbau de» R>t«ml rächt verabsäumen. Das fei wichtig, um neben der poliiischen auch die wirtchafttichr Freiheit zu erlangen. stni Zulainmenbange damit steh« unter« Haltung zu den Ge- werkschastrn. Diese von innen heran» in revolutionärem Sinne umzugestalten, habe sich als unmöglich erwiesen. Sie seien ihrer Form und Führung nach g«aenrevolulionär. Rur auk dem von den Schisfern be>'chritt«n«n Weg« und durch Ausbau de« Räte- fitstem* sei eine Umwälzung zu bewirten. Aver auch die Partei- organlkation müsse an Haupt und Gliedern reorganisiert werden. Genossin Ludwig wandt« sich entschieden gegen die Schreib- weise der„Freiheit". Alle Vemichuvgen der Pretzbommission seien b«her eiio'gle? g-bl.clxn. A u s h ö u s e r fübrt die schwankende Haltung der„Freiheit" darauf zurilck, dah di« Partei bis heute kein feshimrissene« Programm habe. In stantskv« Vorschlägen fehl« der vevolntionäre Kern. Belonder« sei da« Rälesv stein nicht behandelt. Diese« könne und müsse neben der Nationalversammlung bestehen. Di« Ge- werkschasten dalwn zweifellc-s versaist. Sie deshaB zerreihen tlwllen, set jedoch Versebit, da sie nicht zu entbehren seien, so lang« wir den sozialistischen Sloot nicht beben. Wenn verlangt werde, politisch nach recht» einen scharfen Strich zu ziehen, so sei die« auch nach links hin zu fordern. Allerdings, wenn einer Gruppe Unrecht geschieht, wie c« gegen Spartakus der Fall war. dann haben wir di« Pflicht, un« für sie einzusetzen, al« geschähe da» Unrecht uns selbst. V ü t t n« r beztixifelte die Möglichkeit, die Gewerkschaften van innen heran« umzugestalten. Die Leitungen haben e* verstanden, sich mit einem uiiüberstieiglichen Wall von Instanzen zu um- gebrn Da« Gcscheei. da« sich erbebe, wenn von der Diktatur de» Proletarial« di« Rede ist. düre un« nicht irreführen. Wir haben Jahrhunderte lang unter der Diktatur der herrschenden Klassen gestanden und wollen zunäckst einmal die Revolution sicherstellen. I« weiteren Verlauf der Diskui'si«, wnrden diele Fragen noch von den verschiedensten Serien beleuchlet. Zum Schluß wurden Anträge angenommen, warin verlangt wird, dah der Parteitag unbedingt zum angegebenen Termin, den 2. Februar, stattfindet, und daß in die Redaktion der„Freiheit" ein leitender Redakteur komme, der besser al» der bGherige die prinzipiell« Haltung wahre. * Zweiter Kreis. Die Genossinnen und Genossen des zweiten Kresse» nahmen in der Generalversammtuiig nun DienStag zum Parteitag Siel- Irina Genosse Jakubo>v«Ii hielt da« Referat. Er schiiderte die Politik der Partei seit ibrer Tiitstchnng bi» zum Kri«asaii»bruch. Nach Eintritt unserer Genossen in die Regierung hätte der Parteitag stattfinden müssen. Seine Verhinderung sei zu be- dauern. Er mühte unbedingt vor der Nationalversammlung zu- saiiimer.treten— Von einer Einigung mit den Rechlssozialisten um jeden Prei» könne keine Rede sein. Die Recht»soziallften ver- lieren von Woche zu Woche an Boden vom Parteitag erwarten wir eine Befruchtung unserer Agitation und Presse. Wir fardern vom Parteitag«in klar iimrtsienr» Programm, da» sich auf da» Erfurter Programm stützt unter Berücks-chti�ung de« Kriege« und der Revolution. Den«rbeiterräten sei«,n besondere« Augen- merk zu schenken. In der Diskussion wurde dem vortrage zugestimmt. Fast sämtlich« Redner verlangten, dah den Arbeiterröten ein hervor- rasender Platz im Aktionsprogramm eingeräumt werde. Die Ge- werk'chaften kämen für die Sozialisierung nicht in Frage. Die Verschiebung de» Par.eitage» wurde bedauert. Einige Redner forderten eine Orientierung der Partei n«ch links. Für dle Einigung des Proletaria«« käme da, Rätesystem al« Grundlage der Verständigung in Betracht. Angeregt wurde, dah sämtlich, sozialistischen Parteien Parteitage einberufen, die zu der Einigung Stellung nehmen und Kommission«.' zur Anbahnung von ver- Handlungen einsetzen.— Die Dechatte wurde schliehlich vertagt. « Dritter Kreis. Unter Hinweis auf die günstigeren Bedingungen, unter denen die eiichenisrne austerovdenliliche Generawersammlung des 8. ft teile» jetzt tagen lann. gibt Genosse Schwerfarl e nen Rück- blick auf die Geschehnisse der letzten vier Jahre. 6t erörtert rrnt Rücksicht auf die vielen aus bem Fe«»« beimgekehnen Soldaten die Gründe, die zum«»«lritt unserer Genossen au« der alten Fraktion und zur Gründung der U. S. P. geführt haben, und schilfert besonder, die UnierlassungKsünden der Mechrheittsozia- listen und ihre Nnentechlossenheih den Annerionsbestreibunpen und GewatzmetVoden der allen Machthaber gegenüberzutreten. Wenn von den Erkolge« des 8. November lo wenia übrig acblrech«» Fi, j» weaa nt rnr�enveomtuvea r» nw» chr Haupr tit**!* stnM w tsl da« ein« Folge de» Uuistandes, dah die jetzige Regieriuv eine Gefangene der bürgerlichen Parteien ist. Daher erhol sich auch ihr Rus nach so früher 6 nberusung der Natiomalbev samwluag und ihr jetziger Plan, mu bürgerlichen Demotrat«» zusammen eine Koaütionsrrgicrun� zu beiden. Mnen gegen» übec halten wir die Faha« de» Soziaksmus hoch und fordcr» di» alsbaldig« Soziaiisierung der dafür reifen Betriebe, die Ab» schaffung der stehenden Herr« und ihre Ersetzung durch«im Vol'Swehr, die Ans.ech l eich» llung und den Ausbau des Räitv> slsstem». Mit allen Sozialisten solcher Gnandanschauungen lästl sich die Sinheil des Proletariats wiederherstellen, aber nur mit diesen. Die Diskussion beschäiiigte sich«benstill« eingehend mit der Einiguivssrage. deren Lösung von ollen Rednern»I» nok wendig«rächtet wurde; von einem derselben wurde da»auf hfa-i gewiesen, bah man zu den Arbeitern au« den Reihen der lRchv- heiSssogialisien nur dann Vertrauen ljclvn kör, nbe, wenn sie sich erst ibrer kompromittierten Führer entledigten. Mit großem Unwillen wurde die Bekanntgoli« der Verleguaig des Partei-'oge» hingenommen. Ein Vcrwgiingsanloog aus Weiterbebandluntz der S!ellungn' zum Parieitag uird eine Protestresolution gegen sein« Vevichkeppung und für Einberufung bis spätestens Mitte Februar wvvle angenommen. Die zutage tretende« Klagen über die Rebakt!on»führun,i und 6rp#bi'i*n der«Frei- besi" suchte der Vorsitzende ans den Ve lhaltnisseu heraus zu erklären. Er ber chiete zum Sckluh nochr über die bevorstechewdchi Org.'ni�atiorsündcr'.ingen und vertagte dann die Versammlung auf den 4. Februar, wo auch die Telegiertemixrhlcn vorgenommen werden sollen. * In Neukölln na hm«m DienStzig ein« Mitgkiederversaina»« lung Stellung zur KreiSaeneraloerinmmlung und zum Parteitag.. Genosse Künstler erstai'ete den Berickrt. Er betont« u.«., daß die Kreisgeneralversammlung den Eindruck erweckt Hab«, dast unbedingt ein stbarser Strich gegen rechts gezogen werden müsse und dah in ber SinigungSsrage es nur eine« gebe« könne, nämlich Sammlung alker Arbeiter auk Grund einer klaren, wirklich sozialistischen Politik. Disken Weg zu weisen, müsse Ausgab« des kommenden Piirieiuge? sein. Redner begründet noch die Notwendigkeit der auf ber Kreis-- generakversiimmmlung vorgenommenen Povstandswablen. BoM Genossen Zirkel wird letztere« bestritten, da der Vorstand sich seinerzeit bereit erklärt habe, nach Beendigung de» Kriege« seick Mandat den Ger.ossen zur Verfügung zu stellen. Gen. Sie» wer« wendet sich gegen die Eeichäftsfahrung auf der Krois» generaldersammlung und verlangt in einem Aivtvag Aufheb�rig der dort vorgenommenen Wahlen. Gen. Radtk« hebt dl« Not» wendigkeit der Einigung bervor. Wir müssen un« schnell»inigen, Redner verurteilt die Putschiakük. Wir müssen den Kampf m« geistigen Waffen führen. Nmh einer w-ikren seht UWafte« DiSkuksion wird der Antrag Siewer» angenommen.— I«' Schlußwort wendet sich Künstler icharf gegen die Kommunisten innerbalb der Partei, er fordert sie auf. mitzuarbeiten und sich din Meb rhei tö bes cbl ü sse n zu fügen. Er betont, dah er, wenn die Mehrheit der Genossen beschließt, zu den Koanumnisten uberzue treten, er sich dieser Mehrheit anschließen würde.— Im nächsten Punkt der Tagesordnung besrl?ärtig! sich di« Persammlung mit den Stadtvervrdnetenwaihken und mit dem Vorstand. Di« Sttme mung der Versammlung findet ihren Autdruck in solgendsm zme. Armahm« gelangten Antrag: Der Vorstand bat sowrt dt« Agita� tian zur Stadtverordneteuversam mlung auszunehmen und mrt allen Mitteln zu betresi-n. S-'ll'e der Vorktand«u» inneren». Gründen dazu nicht fähig sein, so hat er seinen Rücktritt z» erklären. Zur Fördarvng der Akloi'Sfäbigkeit ist der«orstond uml seck», Mitglieder, die aiif dem Boden der Wahlbeteiligung steh««, zu ergänzen. Auf Grund dieses Antrag» wurden neu Rnzu- goieählt die Genossin Deutscheiiann und die Genossen Krug«, Krille. SSHnel, G rohmann und Freudenberg. Mitbestimmungsrecht der AngrstesstennuSschüsi«..Di« am 24, Januar vcrsanimeltrn ClilerUe der Eleitro-Dranche, welche insgesamt 40 00(J Angestellte von' Eroh-Berli« vertreten, fordern die Arbeitsg«mciiischast«n der freien Angesiellten-Gewerkichaste». dringend ans, mit aller Eelschirdenkicil das Mitbestimmungsrecht der Angestellten-Ausschüsse in den Betrieben zu fordern und alle Maßnahmen zu treffen, d'e Durchsetzung diescr Fundaurental» forderung aller Angestellten mit größter Beschleunigung durchzu- setzen." Der Angestrlltear«« der Mitteldeutschen llreditbank,»«rkl», erklärt zu den in der Presse feiten« der Direktion der Mittel- deutschen Lreditbank inspirierten Mitteilung«« ntx» die Gehalts» bewegung der Angestellten der MittcGeutschen Erehitbank, baß vw» darin enthalte uen Darlegungen don Tatsachen in fast allen Fäl» leu nicht entsprechen. Es ist niihr sichrtg, dah de« Angeswllt«» „erhebüche Zugeständnisse" gemacht worden ftritz. vielmehr ist in den letzten KrrogS jähren mir sine relativ gang minimal« Aufbesserung der Einkommen erfolgt. Es ftmnmt nicht dah„namenta [ich bei den kleineren Gehältern beträchtliche Wohaltszulagen" ge- währt wurden, sondern o» befinden sich in unieven Reihen«fast nicht gering« Anzahl von verheiratet«! Angestellten, die noch heufa Gehälter empfangen, die selbst ein««inigermiatzen anstärchig» Lebensführung in Friedenszeiten nickst«rmägfiche» würdon, ge- scktveige denn bei den jetzigen außefaewöhn'ichen Verhältnissen, Hingegen stinum e», daß von unserer Direktion Teuevungszun lagen gewährt wurden, die den laufenden Teuerung«zUH lagen der anderen Banken ungefähr entsyrnchen. Hterchei ist zw berück sichtigen, daß stets die BasiS aller Zulagen die ütbevau» niedrigen, der tDeffentlichleil Ivenlg bekannten F»ieden»gshält«t war.— Sei der von un« aekordevien Gehaltserhöhung vonj 100 Prozent gegenüber den Geliättern bot Ausbruch de» Kriegest ist e» selbstverständlich, daß eine st» hohe Aufbesserung vfa höheren Gehälter(die ifbrigen» ni«ht viel größer al» die best Straßenbahn- oder Hockibahupersonai» sind) nicht verlangt nfajfy Die Tckattd an der zugespitzten Lage lrifft nicht die Beamtenschaft, sondern einzig rmd allein unsere Direktion, welch« dem Ange-e stell len.A,i«schub in der fetzten verbandinng erNärte. daß weitere Verhandliingen über immer dieselben Punv» zwecklo«, da ihr« Zeit„zu lvftbar" wäre. I Die Teklivn der Kleber beschäftigte sich in einer versannwst lung mit den zur Zeit im Berus bestebenden ArbeitSverhält-i nissen. Nach längerer Aussprache gelangten mehrere Anträge zur Annahme, dir der nächst n Berbandtversammlung unter-. breitet wevden sollen Der eine Antrag verlangt, dah so schnell wie möglich ein« össentuch« Arbei�losenversammlung einberufe# wird, die sich mit der Frage d-r Arbeit»besch«sfung beschäftige» loll. Sin anderer Antraa will, daß da» Nmsragen nach Arbet» verboten wird und baß sich jeder Arbeitslos« beim Arbeitsnach» roei» eintragen lassen mi ß. S-n dritter Antrag verlangt Be- setzung der Stellen der Arbe!t»verm!tiler durch Kriegsbeschädigte. Bei der Neuwahl der Sektion»Ieitung wuchen ge- wählt; Emil Schröder al« 1. Paesitzeuicr, Tiedcman« al» 2. Vorsitzender, K i e ck b u sch al» Tckiriftsützrer. In die Agitation»komm!ssion wurden gewählt; R»»ko«ii'« Kloke, Hirt» Engeibardt, Licsch. Hildesheimer, Groß mann. Kollege Schröder kritisierte in seinem Scklußw-'rt da» verhalten der au» de» Felde zurückgekehrten Kollegen, die den Weg zur Organisation nicht zurückgesunder, haben, früher aber wußten, wo sie Unter- stützung beziehen konnten. Er forderte dann alle Kollegen auf dir verbandsvebiammlung zu besuchen und alle fernstehcnbeG Kollegen für den verband zu gewinnen. Die Wahlen in Groß-Berlin. NaK den nunmehr vorliegenden amtlichen Ziffern ne» staltet sich daS WahleraebniS für Berlin so: Es erhielten Liste D. P. D. 343 009 Stimmen flcacn 4W 004 am 19. Jto- nuar. Rückgana um 61 595 Stimmen. Liste U. S. V. D. 270 460 Stimmen gegen 306 772; weniger 30 312. Demokraten 143 751 Stinimen gegen 177 555; weniger 33 804. Deutschnational 90 902 Stinimen gegen 103 720; weniger 12 818. Zentrum 52 853 Stimmen gegen 50 083; mehr 2770. Von dem Rückgang sind die MehrheitZsozialisten am stärksten det rossen; vetvonnan hat nur daß Zentnun 2770 Stimmen. Die Opfer aus dem Tegeler®orft Vom Vate. c«# int Tegeler Forst angeblich bei einem Flucht- versuch erschossenen Unteroffiziers Richard Jordan erhallen wir folgende bemerlenStverte Darstellung:„Mein v erunl>gwanj>ig- jähriger Sohn Richard war Mitglied der Epuntaucr Kicherherti- wehr und tat im 1. Polizeirevier Dienst. Bei den Vorgängen vom 10. Januar wurde er gefangengenommen. Bon seiner Ge fangennahm« habe ich von behördlicher Seite keinerlei Mitteilung erhalten. Ich erfvhr durch eine Privat;>erson davon. Alle Be- mühungen, die Venehmigting zu einem Besuch zu erhalten, blieben vergeblich Bon dem Tode meines Sohnes erfuhr ich durch die Zeitung und durch privat« Benachrichtigung. Keine Behörde hat mir bis heute davon Kenntnis gegeben. Die Darstellung der Presse, wonach mein Lobn und feine drei Kameraden bei der Flucht rrschosse t fein sollten, habe ich von vornherein für unwahr ehalten. Mein Sohn war ein offener, gerader Charakter, der ch nie feige der BeranUvortung entzog. Am Tage nach dem torfall habe ich die Leiche meines Sohnes und die seiner De- fährten gesehen. Sämtliche Schüsse sind von oben nach unten gegangen und es waten nur di« Köpfe und oberen Brustteile getroffen. Dieser B-fund hat mich in meiner Ansicht, dah die Unglücklichen nicht auf der Flucht g. tötet wurden, vollkommen befestigt. Davon, datz die Beerdigung meines Sohnes am Don. iterStag, den SO d. M. m ttagS 1 X Uhr. vorn städtischen Friedhof Spandau. In den Kusseln, stattfinden wird, erhielt ich erst heute Stach wiederholter dritglicher Anfrage Rorbricht.' Der Baier des Jordan, wohnhaft Tempelhok, Rtngbahnstr. 42. bittat die An. gehörigen der anderen Geiöt'ten um ihre Adressen zweck» ge» Meinsamen Vorgeben«. Das Eigentum dcs Richard Jordan, dar- Unter ein Sparlassenbuch. ist den Eitern bisher nicht ausgelkfelt vordem Die Stabtverordnetenwahlen für Berlin follen am Sonntag, den 28. Februar, stattfinden. Wir haben also wiederum in die Wahlagitation eiiizutreten. Die bevorstehenden Stadwcrordnctenluahlen werden von groher Bedeutung sein, da bei tüchtiger Vorarbeit zwei'ello» mit einer sozialdemokratischen Vlajorität zu rechnen sein dürfte. Damit würde Berlin«ine so» Ualistische Gemeindeverwaltung bekommen, die für di« Fukunfb don großem Einfluß sein wird. Uns«r«n Genossen erwächst damit ßber auch«in« starke Verantwortung. Die Feit der Kritik ist iorbei; es wird dann schwer gearbeitet werden müssen. Bürperkum und Sfadtverordneteuwahlen. Der Bürgerrat von GroßDerlin hat in sriner letzten Sitzung di« Notwendigkeit d«S Fusainmenscklusses de« Bürgertum? bei den ©emeindewahlen in den großen Städten b«:onl. Der Bürgerroi wird propagandistisch dahin wirken, daß die bürgerlichen Parteien ihr« Fwiftigkeiten zurüchst«llen und bei den Gemeind«wählen Hand in Hand gehen. Für unsere Genossen wird dieser Beschluß dahin führen mus- fen, mit aller Kraft die Arbeit für di« StadV'rordnetenwahUn in die Weg« zu leiten. Erlahmen dürfen wir nicht. „In voller Kriegsstärke." Die MehrheilSsozlalisl«n sollen bei den Domeindewahlen in doller Kriegsstarke wieder antreten. So schreibt der„BorwärtS" aus Anlaß der letzten Wahl: .Die Saumseligkeit, di« ssch bei den Prnißenwahlen be- merhbar gemacht bat, läßt sich nicht mehr korrigieren, wohl aber muß dafür gesorgt.werden, daß unsere Partei bei den Ge» weindewahlen wieder in voller Kriegsstärke antritt. Darum daS nächste Mal keine Bummelei l" Unsere Genossen ersehen daraus, daß schon vorgearbeitet wird. Sie dürfen gleichfalls nicht ruhen. Die Arbeltslostgkest in Grost-Berlw. Di« Zahl dtr unterstützten Erwerbslosen betrug: Ende der Ende der - letzten Woche vorletzen Woch» m Berlin 147 HS 120 SSZ in Neukölln........ 8k> 027 22 057 in Derlin-Tchöneberg..»,, 5 1�0 4 380 in Berlin-Lichtenberg..... 10 379 9 733 in den Groß- Berliner Slädten saußcr Charlottrnbnrg) zus... ferner in den zum Lebensmittel- 137 054 163 067 verband Groß-Berlin geböripcn größeren Orten der Landkreis« Teltow und Nieder-Barnim zusammen rund....... 91 00C 10 000 Die Mietssteigerungen. In welcher Höh« oft Mie!»!leigerung«n vorgenommen werden haben wir wiederholt schon dargetan. Ein Mieter im Hause Kameruner Straße 43 teilt uns mit, daß er für«ine Wohnung. die im Jahre 1915 noch 24 Marl lostele, vom Lktober ab 80 Marl zahlen mußte und jetzt vom 1 April ab 44 Mark bezahlen soll. E> ging nach dem Mie:SeinigungSnini und verlangte einen Termin Der wird auch stattfinden. Ein Einigungsversuch(mite den Er- folg. daß die Vermieterin auf 40 Mark berabzugchen sich bereit er- klärte. Di« di« Einigung venmittelnde Dame meinte, daß st« den Preis für sehr preiswert fände, sie bätte sich die Wohnung an. gesehen. Wenn so geeinigt wird, müssen die klagenden Mieter di« Ueberzeugung gewinnen, daß mehr das Jnbercss« der Berum«- t«r, nicht aber da» der Mieter wahrgenotumen wird. Erhöhung der wöchentlichen Fleischmengt im Reiche. Vom 8. Februar ab w'rb nach einer Verfügung des SlaatSsekrrtär» des ReichSernährungSamte» für da« Reich die Höchstmeng« an Fleisch und Fleischware» wöcl>cntlich bis a»f weitere» 300 Stramm Schlachtviehfleifch mit eingewachsenen Knochen belragen. An Stelle von j« 30 Gramm Schlachtviehfleisch mit eingewachsenen Knochen können entnommen werden 24 Gramm Schlachtviehfleifch ohne Knochen. Schinken, Dauerwurst. Runge. Speck. Robsett oder 00 Train m WIldpvet. Frisckwurst. Eiageweit»«. Fleischkonserven «inschlirßlich Doscngewicht». Für Berlin ist die Fleischraiion vom A. Februar ab bekanntlich auf 860 Gramm erhöht worden zu» Ausgleich lür die-uSlallende Kattoffslmeng«. Jugendliche Erwerbslose beiderlei SWckssech!» bm Alter vom vollendeten 14. bis zum vollendeten 17. SebenSjahrr müssen, wi« der Demvbilmock'ungSauesckuib Groß-Berlin bekvnwgM. bei Bezuig von ErwerhSlosenonterstlitzung an den auf wöchentlich 20 Stunden feste»« setzten Unterricht in einer Fach- oder Fort- bikdungsschul- te lnehmen. Nnenlsckmldigte Vei-säiimnis'vwie UN- angemessene» VerHaben im W werf*4 zi-W gegebeneirfall« dt« Entziehung der Unterstützung nach sich. Näheres enÄhaUen dl« amtlichen Bekanntmachungen. Achtung! Sckiwar nkopsksche Arbeiter! Den bisher znr Gnt- lassung gekommenen Kellegen zur Mitteilung, daß die Verband« lungen vor dem SchlichtungSauSschuß durch kolgenden Spruch ihre endaültize Erledigung gesunden haben. Schiedsspruch: .KriegSteilnehmcr, welch« seit dem 1. Oktober au» dem Heeresdienst auSgr'chieden sind und inzwischen von der Firma eingestellt »nd wieder rntlassen wurden, erhalten«Ine einmalige Vergütung von 200 Mark.' Nowowr». Ein großor Tri! Person«», welche ati» dem Heeresdienst entlassen wo'dsn sind, haben ei bisher unterlassen, sich wieder bei der Orlepol�eibobörde fEinwohncrmeldeamt. Fim» mer 5 de» RachaufeSi varbTriklsmäßig anzumelden. Eine Polizei» lich« Anmeld"na der entlassenen Militirnrlouen ist nach der polizeilichen Verordnung erforderlich, worauf hiermit nochmalO hingemirsen wird. Arbeltcr-Samariter-Vund, Kolonne Groß-BerU«. 8. Abt. Schöneberg, v o r b e r g st r. 11, bei Händel, abends 7 Uhr, IlebungSltiiud«. Generalversammlung So-nnvag, de» 2. Februar, nachmittag» 2 Uhr, Melchlc-rsfaße Iß— 1. Abt. M«lchiorftraß«16. Montag, den 3. Fechnuar. abend» 7 Uhr. Vortrag. Nach dem Boitraae piaktrkche Nebungen Gäste baben einmaligen freien Zutritt. Aufnahme von Mitgliedern und Kurstistellnebmern. So.-ialiktllche Studentenpartei. Mittwoch, den 29. Jamiwr. Mitgliederversammlung bei Cossirer, Vifloriastr-iße 36. Referat Dr. Reiche»dach: Di« Aufgaben der foz. Studenten» parte». tebepsmiNelsaleuder. Vanikvw. vom Sonnabend, den 1. Februar ab gelangt In de» KlrinbandelSgeschälten. die auf Grund ihrer Zuckerkundenlilten .»lucker auf Zus--tzguck«rkort«n für Kinder verabfolgen, Milckssüß» speise zum Verlaus und zwar«rhält jede? Kind 3 Päckchen Milch- lüßspeise. Die Abgabe dieser Ware hat gleichzeitig mit der Zucker» zulag« zu erfolge«. Der Preis für«in Päckchen beträgt 40 Pfg. te Den Crganilaronen. Hohen-Neuenborf. Am Donnerstag, den 80. Januar, abend» Tü Uhr, findet bei Kcenzien sSchützenbaus) ein Erlra-Zahlabend statt. Pünktliches und volltählig«» Erscheinen ist Pflicht. Wich» tige Tagesordnnng. Der Gruppenfübrer. Frei« Jugeich„Süd. Ost". Am Freitag, den 31 Janirar, abends 7 llbr, siadet im Lokal Kessner, Görlitzer-, Ecke Falcksn- fteinstraße ein« Derfammlung mit Bortrag staet Freie Jugend Lichtenberg. Donnerklag, den 80. Jannar» abend« 7 Uhr, In der Aula de» Jabn-Mealgymnasium», Parlaue am Stadtpark, öffentliche Juaendver�ammlung. Tagesordnung! Die arbeitende Jugend und die politisch« Lag«. verantwortlich lür die Kedoblion: Allred WIelepp. AeukvNn.— i Druck bei Llndend uckerei und verlag»g«l»lllchast m. b. H, echissdauerdamm 19.—, Sparkassen Hanken m» Hantiers «mpfetzt« von mir üdernommeo» 4'U% Hamburger Staats-Mnleihe tilgbar mit 1*1, vom Nomtaaldetroge, gestückelt ä IS sag Mark. filege.-nSe. CUomotlM Gtto Markiewicz% Bankgeschäft Berlin NtV 7, Unter üen Änäen 59a ün Hamburg vreireten durch Ilster& Rofenf tanj 3n Zrankfurt o. Main verteek»» öuru) S. Kausmaua-töffler ft Co. f Spezial-Bebandlung+ tn Bssclileciils-, Haut-ü.Harn'eiilerjeferArl lel Minnern und Trauen, Hatnrtihrenauaflllate, Syphilis, Mundaus. IQchs, Tlechten. Balnleiüc«, Mannesschwleha, Nieren-, Blasenleiden usw. nach (riirarsrzl Dr. Hermuna etfugrilctteni. glftlss. Hdlüifahran tögH- Htt schnell, schmerzlos, ohne Operation u. ßerufs töning Auch Bweodunc der wiMenschaftl anerkannt, u. glänz, bewährten künsti. . Höhensonne. Auf Wunsch Sanabo-liehandlung. Dir. Hermanns ää1 DETEKTIV MULLER Ermltlelungen und Deobaclitiitiicen. •ruBaltclie Ealudignng. Frnnklwtar All## 278 Te ephaa Alexander S 39. I PAUL CASSIRER VERLAG Sozialistische Schriften zur Rtvolulion KARL KAUTSKY Habsburgs Glück und Ende. 4' Frei. 3 Mark. Das Budi vom Kampf der NaHona!#lmteo �# nd dar Ravoiution ia dar alteo DooaumooarcM#. Mali Mtschanf. Nord linder" M ittel sennltt) 70 Gramm 85 PL Pelnschilltm«chung MCi O I d• rose, 80 Gramm 70 PI M. Outtfnanns etat ver besserte Plelfenmischnnt(Grob- schnitt) 100 Gr. 1.05 Mark. M. (iuttmanns Nr. I(Tabak- n Weichselmischung) 65 Gr. 1�0 M in den einschlägigem Geschäften gegen Vorzeigung dieser Anzeige erhältlich. Wiedcrverktufer verlangen Angebot. Jeder mache im eigenen Interesse einen Verbuch. Willkommene Liebesgabe H.Guttmann, Alexanders traM« 23. Nltdcrlafea: Partkura. C 23. Al.IIldsr •trasae 36 a. 39—«X l'alatuwtky, O 27. AJ«»ndar- stra.st 27. I tbmaan, O 112, Ucblca". w Sellart S 42. Oranianstraaaa 50. (lehr. Oril«. W 33. LSIsow- •irats«*a Charlonenburt, v Oatiaaaa. Potsdamer Strasse 12 Llehlenheri, Rolmeea, Prunk- Inner Allee 249. Neukölln, Lieh#. Mermeeu- slrast« ÖA Kaheker. 017. Oröner Wen 43 Relaevertretfr reaucht. Virtla[er Scrileer EeMncker d. Frelta#. den 31. Januar General-Versammfung. Hearlnn pOnktllch 7V Uhr. da vefen nnderveliifcr Ucnulsunt des Saale« leider ateht Irtther aaeelenten werden kann. Our Oanvortland. PAUL CASSIRER VERLAG SoiUlisiisc/t* Schriften zur Revolution EDUARD BERNSTEIN Staatenbund oder Völkerbund. Preis 1.50 Mark. Die Diagnose der Wcltkrankhe't ond das Rezept zu dauernder Gesundung. »|« Spezial- Behandlung von Geschlechts-, Haut-u. Harnleiden 'eder An bei Minneru and Prauea spei veraltete(Chronische) Harnleiden und Auullflase. nervös« Schwsch« usw.. l-brllch- Hats-kuren, llluiuntersuchu"«. Licht- und Flneen- Kehandluna. Our ckallher-Entzlehunes Kuren eiaenes Kur-Bad Iftr eiektrisebe und mediitniscbe BiJer, Ohne Berufaeiörunz. Oelrennle R.tnme 10 r I lernen nnd Herren. Aer/tllch geleitete HcilanstnlL Löser# Münzstr. 9, Reizende Schleltlmmer. Küche, Ankleide- eclirank, Versch eins. llmbsB.oln Chalse'nniru«. Beltsielle. e diene. HOielt, Schreibliech.Ws.ehioileiie. Trumeau. Teppiche. Nederheiten verkeilt Teile. Könenicker Str. 134. 4. Et«. Verkanl an Prlvalleuta. Händler verbeten._ *t*aaMlPC, tmit». I«H nrTf.iWauhernmn. fll Online ö.,»riitl. i»».—. W-W# Unirrrtdil 3—. Mena» hono ar re>0 lOndlg, Schneilfnrte. Rflnltlertdollnc mit Zube tr 13l>.-. Run-.rrtnrlneUu— »ruf«. OtanlenftrolK'«*>liL TiliTstores Gardine. Toiideck«, verklu nch Pankow. Berliner SlreB» 24. II linke. Austrdterinnen werden eingestellt in der Expcdi ion der„Freiheit**, Berlin NW 6. Sc'iifibauer- damm 19. 4 Treppen. Harmonium ml« einzehauieni Splelapparal. auch ohne Notenkenntnisse spiel- her 630 M. Selmaunr monlum 973 M- Peleelhermonlunt 243 M, Haimo- alum-Srlclapp.ral mit 500 Nuten 93 M. lertl. Katcnsehlnng). Berzer& Co. Orantenstr.166. Privatv rk. III. Ein AciU'jngl Parte�snossinl Möbel, ranze Wohnunra- blnrichtunaren. auch einrrlnr Stocke, t bt bllliesl ab i'-redow Tiseblcimeisirr, Zahdenlckar ___ Slrale 74_ laufbanchen «ewandl und euverlüsal«. stellt ein Zclianeevertrlab Kurl Dreien» slrnü« 102._ Botenfrauen sncht Sped'don. Thorneeifer. Lübecker Stieß« 4L S Botenlrüueü vertan Ti Spedi lon Hennlg. Lottumstr. 14. ckMöbelSohn1 im Osten Gr. Frankfurter S'r. 58 (5 Minuten vom Alexanderrlatz) Im Norden! Sz6«t�«»S 47-48 Möbel i.i Kredit an jedermann. Geringste Anzahlung, kleinste Abzahlung. Spezialität; Moilerne Wolinunpeiniiclitung schon für 500 M# Anzahlung. Einzelne Möbel, fa b'ge Küchen. Riesen• Auswahl— Billigste Preise Sehr kulant# nedlnauntrcn und Krödte KQckklchtnalime. Lieferung frei Maua. —— Llelere auch nach auswHrta.—— Kr'easnnlelhe und SparkaasenbQcher nehme zern nie Anzahlunr. Sonata# 9—10 12 6 aeOffn t Achtung! Lichtenberg! Die Spedition Engel befindet sich jetzt HoitetsfraBe 23, Ecke Alt-Boxhagen, Botenfrauen bei bohem Lohn nnd Pahrceld Zeitunas tfiluna« e'll noch ein rtHeb. Kurfürstenstr. 101 Straßenhändler lür(Ute unslrkn, bnl hoher VerdleneimöslIchkelL» eilt ein Zcitvnesvertrleb. Kurfürstenstr. 102. Achtung! Spediteurel StrafleiHiändier! l'ebrlggshiiehen« Cxcmplar« der -Prslbeit* Nr. II«od 34 werde# surflekfenommen.... � Verfmg der„Frefhelt, SchlR- f>a'Ordamm|9lV._ eocht Leliiiianii.lleiigsir.lfl. Botenfrauen eocht Spedition PauL Grüner Weg 11 Botenfrauen für de frcibeU stellt el» Spedition Tempelhol Bartsch, Friedrich-Wil«Im-Slr 80 _ Mol rar«.__ Botenfrauen uerhen lots»«tug.Ii ItL Vlark TSr.ng, vetiuw. Glcti>mr,>.r.-A ». pari._ Botenfriiuen . sucht Schulz, Friedenau, Rheinstraße 51.