Elnzesprew 10 pfg. SU p.W;«'**"Tittint in»t«m« und nniftnlHaj«, m«on*« NN».«tfUntfn mtr rnnttn*. Bn S«justbk,uz«dne L-sI,aa-büb« monatt.27n., d»i Zustkllnn, unter Steejsbond«,5« m. DI».F»il!«!l'>l» in den erjlen Nachtrag der fost,elwng»li'ft« für t,t?«ingetrag-n. «edaltion! Berlin NW. a. Schissbauerdamm I»»II. L»r»Iprccher: Amt Nurde» ü«»» uub 2806. Di e Morgen-Ausgabe koste« b�e«chtyespakt. NonpaseillezeNe ober deren Raum 75»Meine Anzeige«? da» settgednickte Vort 40 Pf., jede» weitere tvori?S Pf. Teuerungszuschlag»0 Bei Familien» und versammlungsanzeigen fällt der Zuschlag fort. Inserate für den darauf» folgenden Tag müssen spätesten» bis 5 Uhr nachmittags bei der Expedition aufgegeben sei» Expedition: Berlin NW V. Schiffbauerdamm IS. geruspzecher: Amt Norden»7« berliner-Organ bev linabl)ämigen Sopalömofmtie S�eutMtanbs Zehrgang 2 Sonnabend, öen 1. Jebruar 10 l9 Nummer 56 Der Sunnenzug gegen Vremen Sie Heiaiissorderimli. Die Nskiicrung Ebort-?cheidemann beharrt darauf. kiesicn die Vreincr Arbeitcricliaft mit Gewalt vor�naehen. Alle Verliandliinasvenuche sind aeicheitert. Am �rcita« früli zeacn 2 Uhr trafen im Hauptauartier der Division Geistcnbcrg, das sich in Vciden bcsindet, 4 Mit» glieder des Bremer RateS der Volks» beauftragten, darunter Genosse Henke, ein. Tie ersuchten die Division, den Vormarsch einzustellen� Verbindung gesetzt habe und noch auf Antwort warte. ES wurde ihnen erklärt, das; sich die Division auf Verhandlun» gen nicht einlasse. Sie erblicke darin eine Verschleppung und werde sich streng an die ihr von NoSke ge» gebenen Weisungen halten. Die Entwaffnung der Bremer Arbeiter müsse unacumglich vorgenommen werden. Die Lolkshcauitragtcn erklärten diele«slorderungen für un- durchiührbar. Daraufhin wurden die Verhandlungen ab» gebrockten. In den Morgenstunden setzte sich die Division gegen Bremen.zu in Bewegung. Die gegen Bremen marschierende Division ist am 28. Ja. nuar in Berlin abgefahren, zwanzig Züge haben zur Beförderung gedient.?!.ben den in Berlin bekannt geword nen sfanipsmitteln stehen der Division auch eine gros;? Anzahl P anzerwaaen und Tanks zur Verfügung. Der Chef des Stabes, Hauptmann Tanner. er- klärte einem Berichterstatter, das; die für die Aktion bestimm- te» Truppen durchaus zuverlässig ieien und sich in B e r l i n bei der Niederschlagung der Spartaks st en rühmlich hervorgetan hätten! Nach alledem steht A» erwarte», das; in Bsemen ein Blut- bad bevorsteht, nock, unheilvoller als dasjenige, das; wir in Berlin hinter uns haben. In der bürgerlichen Presse wird die Dtiittmung darauf schon w i'e d e r v o r b e r e i t e t. Die Zeitungen, noch schwelgend in dem Blutrausch der Spar» takusmoche, haben Sonderberichterstatter nach dem Hauptauartier der Division Gerstcnberg aewndt. Es mus; noch einmal hervorgehoben werden, das; in Bremen die Lrdnung in keiner Weise gestört worden ist. Alle gegenteiligen Nachrichten sind erlogen. Sie werden ab» sichtlich in die Welt ge'cbt, um daS aewaltsame Vorgehen gegen die Bremer Arbeiterschaft zu rcckitfertigcn. Der Abgang der Lcbeiisnlittelschiffe ist von keiner Seite aus gcsährdet, worden. Herr Noskc hat diesen Grund an den Haaren herbei-! gezogen. Als..starker Mann", mit„Einsicht und Derständ- � nie" btaabt. wie er so gern von sich reden macht, mühte er wissen, das; von Bremen aus die Lebensmiltelschiffe über-' Haupt nickst abgehen. Diese liegen vielmehr in Lebe und Bremerhaven. Man sieht also, das; es Herrn NoSke. der natürlich im Austrage seiner NegiernnaSkollegen handelt. lediglich»in einen Gewaltakt aeaen die Arbeiter zu tun ist. Wir heben noch einmal hervor, dah keinerlei Anlas, zu einem bewaffneten Eingreifen aegen die Bremer Arbeiter- schast vorliegt. Durch ibr brutales Voraebcn fordert die Re- gicrimg Eberl- Scheideiiiami Sie Arbeiter in der unechörtesten Weise heraus. Sie wird alle Folgen zu tragen haben, die sich aus dem provokatorischen vorgehen'ergeben. Bremc», 31. Januar. Tie ,.Wescrz?s!ung" schreibt in ihrer heutigen Miitcrlkuikrabe:£i"e erivarUinasvoste Trennung tag gestern m-geir' Äbend üver die Stadt, al« di« Nachricht von dem Vo'.niar'ch drr Ärinee Gcriienbcrg bekannt wurde Gegen ü Uhr wurde aus den Sirenen Alarm über d i e Werft ge- Pfiffen. Sosort tauchten auf den Werftgeöäude» Beivalfneie und llnbeivafsneie auf und begaben sich �r Beratung in die Baracke». Gleich darauf wurden die� Gebäude in Ber- »eidig» n g gesetzt. Turch da» Scheuern der Unterhand- lungen in Beiden wurde am Morgen die Lag« nach kritücher. Schon geiieru abend ivaren Ma ich in enge wehr« in Sc- b o I d t b r II ck a u f p c st c l! t, und die ganze Nacht waren die östlichen ZugangSsiraßen von den Arbeitern bewacht. Auto» mit Bewaffneten sah man durch die Stadt fahren und vor dem illathan» hauen, da? besetzt wurde. Der Verkehr ging heute morgen wie gewöhniich vor sich. Dagegen nahmen an einigen Siadtpnntten outzerha.'b die Vorbereitungen der an- scheinend zum Verwidigunglkampf sich rüstenden tzlebeiter ihren Fortgang. Tie Siratzen nach Achim und kdemetdinge* sind durch Maschinengewehre besetzt, t Auf de« Hans»»Lloyds werken geht die Arbeit normal weiter. Di« bewaffneten jiKrtSW sich ia dit Lchueidigimssälll« boaebea,«duUai«uisenomm« warb«, ist es auf den AtlaSwerken, wo die Ardeiker beschlossen, die Arbeit nicht niederzulegen. Tagegen herrichte auf der Aktiengesellschaft Weser starke Unruhe. Die Kommunisten versammelten sich in der Erwartung weiterer Anweisungen in den Baracken, svb mehr- heitZwzialistische Arbeiter faßten den Beschluß, um 10 Uhr die Werft, an.deren Verteidigungszustand anscheinend weiter ge- arbeitet wird, zu verlassen. 6 von welchem Geiste nnscre..sozialistisch?" Negienina er- füllt ist, zeigt folaende trinmphierende Notiz der offiziösen „Volitisch-Parlamentarischen Nachrichten", die vom NechtS- sozialisten Hofrichtcr hcrauSaecieben werden: „Die Anwendung der Reichdexelutaa gegen die terroristische spartakistische Minderheit in Bremen he- außerordentlich heilsam g- w i r! t. D> Lage a- der Wasserkante ver- bessert sscki zusehends. Der Anmaistch-»nr Truppen hat nicht nur in Bremen diel zur A es a>. g jii Verhält. nisse beigetragen, sondern beginnt sic� auch bereits deutlich in Hamburg und Wilhelmshaven auSzuwirkeu, Man darf die Hoffnung aussprechen, daß der sportakistische Terror auch an der Wasserkante bald nur Erinnerung sein wird und daß die Tin- und Ausfahrt der Lebensmittelschiffe gesichert wird." Wir heben noch einmal hervor, hast der Hinweis auf die � LebenSmitlelschifse purer Schwindel ist. Hauptsache ist die � StimmimqSmache. NoSke kommandiert und Hosrichter macht die Musik. Ein„y�oleststreil- der Aerzle. Die Aerzteschalt der Ercifswalder Universität ver- öffentlicht folgenden Protest: »Trotz Protestes der Direktion sowie sämtlicher Aerzte des NniversitätSkrankenhau'e» ist auf Befchd des Greifswald�r A.» u. E.-R tes aus den Greifkiralder Kliniken die rote gähne geiraltsam aufgezogen worden. Die Aerzte hatten dem A.» u. S.-Nat vorher erklärt, daß sie auf diese Bergewalli- gung mit Nieder'egung der Arbeit antworten wür- den. Da die Hissuna der gc.fne durch Eingedrungene trotzdem erfolgte, hat die gesamte Aerztescyait und da« Biireanpersonal der Klinik die Tätigkeit eingestellt, die sie solange nicht w-eder aufnelmen wird, bis ihnen Genugtuung geworden ist. Neue Kranke kennen in die Greifswalder Klinik nicht aufgenommen weichen Ebensowenig kann den Kronken» di- zur Zeit in der Klinik sind, ärztltle Hilfe zuteil werden. Luch die Poliklinik ist ge-chifsi n morgen. Eleiibfall« ist da» Zustandekommen des Semester» für Mediziner in Frage gestelltch ES ist unerhört, das; die TreifSwalder Aerzteschaft einek roten Falm« wegen daS Leben und die Gesundheit hundcr- ter.llrauker ans daS Spiel setzt. Würde die Arbeiterschaft der schwarz-weiß-roten Fahne weaen einen Streik vom Zaune brechen, man hätte von bürgerlicher� Seite nicht aenna Worte, irm sie z» verdammen. Die Frivolität der Greifswalder Aerzte ist schlechterdings nicht zu überbieten. lley lnnll der ßoniwandogswalk. Der Zeutlairat der deutschen sozialistischen Republik teilt mit: Zur Besprechung de» Gesetzentwurf«, betreffend Neuregelung der Kommandogeivalt finde: Dienstag, den 4. Februar, vor- mitlags iv Uhr, im Herrenhaus eine Sitzung der Zentral rät« aller Armeekorps statt Jeder Zcntrairat hat auf eigene Kosten zwei Delegierte zu entsenden. flöcttrlfi des VrWenke l sühnt? W T.B. meldet au» Wilhelmshaven: Der Präsident de? Frei- staatcS Oldenburg Knhnl und der Chef des Sicherheilswesens Dorn sind auf vier Wochen beurlaubt. In der Bevölkerung wird angenommen, daß dos eine Folge der letzten Unruhen ist und beide auf ihren Posten nicht wieder zurückkehren werden. veendigker Streik. , Stettin, It. Januar. Der Ausstand der städtischen Gas- und Wasscrwerksarbeit« ist beigelegt. 1*t Betxjjgb ist«Mar Mcht Sie Regierung gegen das RStesyilem. . Die gestrige Vollversammlung d er Nr b el tep»! undSoldatenrätevon Groß-Berlin sowie der kommt»« nalen Räte der Groß-Berlincr Gemeinden hat ein p o l i t i s ch bedeutungsvolles Ergebnis gehabt. Die Rs» solution T ä» m i g s, die in energischer Weise für die Er» Haltung des Nätespsiems eintritt, wurde mit großer Ma- jorität angenommen und ebenso der Antrag, der de« Zcntralrat auffordert., ehestens einen allgemeinen Kongreß der Arbeiter- und Soldatcnräte Deutschland» einzuberufen, der zu der Nationalversammlung und dem -MerfassungSrntwttrs Stellung ii. u'.'lüet nie itauts» rechllickte Stellung der Räte zu entscheiden bat. Die Resolu» tion des Sprechers der Mehrheltssozialisten, Cohen» Reuß. blieb in der Minderheit. Der Verlauf der Versammlung bestätigt nur die Tat» fache, das; die Politik der Regierung in immer steigende» Gegensatz zu den Trägern der Revolution geraten ist. Es zeigt sich, daß ein wachsender Teil der Reckstssozialisten sich der Erkenntnis nicht mehr verschließt, daß die Gesamt- Politik der Regierung immer mehr eine Richtung ein- geschlagen hat. die mit den Interessen der Arbeiterklasse und des Sozialsiuns unvereinbar ist. Der Erlaß der Regierung über die Kommandogewalt hat bei den S o l d a tc n rä t e n stürmischen Widerspruch gefunden. Die haben erkannt, daß die Methoden, die die Regierung zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ord- iniilg, wie sie sagt, anwendet, uns in die Gefahr bringt, daß das alte militaristische System wieder aufgerichtet wird. Und zwar in seiner schlimnistcn Form, in der Form des Söldner» lumS. wobei zugleich dem alten Ossizierkorps, dem zuver» lässigsten Träger gegenrevolutionärer Bestrebungen, all» Macht in die Hände gespielt wird. Auf der anderen Seite geht die Politik der Regierung dahin, das Rätesystem aller Bedeutung zu entkleiden, in dem sie auch den A r b e i t e r r ä t e n alle gesetzlichen Befugnisse vorenthält und dadurch die Stellung der Räte in den Betrieben immer unhaltbarer macht. Jetzt haben die Bei> lincr A.- und S.-Räte das ganze Problem aufgerollt. Sie sordern, daß über die Stellung der Regierung Klarheit ge» schaffen wird, und sie verlangen mit Recht, daß die Regie» � rung, die von den A.- und S.-Rälen ihr Mandat empfangen hat. nicht über die Köpfe ihrer Auftraggeber hinweg die Eni- scheidung in dieser Schicksalsfrage der revolutionären und sozialistischen Bewegung fällt. Deshalb soll ein neuer Kongreß aller Räte einberufen werden, und wir denken. der Zentralrat kann sich dieser Forderung um so weniger entziehen, als der Berliner Beschluß ohne Zweifel nn ganzen Rcichc laute Ziistimmung und Billigung finden wird. Der Zentralrat kennt diese Stimmung genau und weiß, daß, wenn nicht die Unabhängigen auf eine Ver» trctiing in ihm verzichtet hätten, e? ohnedies keinem Zweifel unterliegen lvnnle, daß dem Berliner Antrag Folge gegeben würbe.: DaS weiß auch die Regierung, und sie sucht der heraufziehenden Gefahr vorziibcngön. Sie beantwortet den Beschluß mit folgender Erklärung, die WolfjS Bureau ver» breitet: D e Vvllversanimlnng der Arbeiter- und Soltzatenräte Groß- Beeliiis fowie der kommunalen Arbeiter« und Soldatenrä'e der Groß Ae lincr Gemeindru bat in ihrer Frcicngsitznng mit tli? (irflcn 302 Stimnien sich für den Antraz Dänmig entschieden. Tie angenommene Nriolution fordert drn Zrnlralrat drr A.» und Siäte Teutschlands auf, fe schnell wie möglich, mindestens aber im Laufe de» Februar einen aüicii.rine» Kongrrh der A� und S.» Aittc Teutschland» t'mzube.ujnu Dieser Kongreß soll zur Nationalversammlung uud zum Berfassungsxesetz Äiellung nehmen un» außrrdrm über das weitere Wirken und di« staatsrechtliche Stet lung der und L.«Räte entschcidrn. Dazu wird von zuständiger Leite erklärt: W diirftr abzu witrwn sein,»b der Zcnirulra!. der den Mchrhellowil'.cn der A. und S�RSte von ganz Deutschland repräsentiert, sich ,hnx v»ri ' tzuv. iisritehei» airt. di«»afsiiTL-r, Tin................«— ■frthtrt'CfrfommTnttfl Fosgr sn leiftfn, znmnl niif'f ofnc writerr? fcfljupcllcn feilt Ivitb, mit fiifi bic?(.« und S.-Nüte des fibrincn Truifchlandz zn»km Verl ner Beschluh stellen»ollen.— Ta? » t r I i n e t?l b st i m in n» g S e r g r b n i» hat schon darum vedentnng weil die kommunalen N.- und S.-Niite paellklisch, nlchl»her nach dem wirklichen, durch die Ra ionalwahl erwiesenen?erh.1ltuiS der Mel'.heitSso�Ial'stischen zu den NN' «bhisnlilgen zusaiiiiueneesent sind. T? kcnn�ics'net die soziclüsfüchc Ncstieriinz, dlis? sie elnen V.sck'lufl der berufenen Vertreter der acsamten Berliner Arbeiter und Teldeiten nls b c d e u t n n n s l o s hin�nstcffcn wnnt.»nd dies, wo sie sehr nenan weih, dost die Vcrlincr Vertreter in diesem �ofle nur der aonz nll- klcmeinen Stimmung der BennruhiAnna nnd Erbittcrnna über die Volitik der Nesticruna qestcnüber den Räten Aus- druck neben. Noch bezeichnender ober ist es. wie die Renicrunn dem �entrnlrnt.»der die höchste politische Macht verkörpert, Vorschliitcn zu nwchen wagt und seine Stellungnahme vor» weg nimmt. Wir denke», der Zcntrafrnt würde vofleudS jedes Anichen verlieren, wenn er sich seinen Fntschlust von der Reaiernug vor'chrcibcn liest?. Ks wäre an"ch aanz un> verständlich, wenn daS gewählte Organ der Arbeiter- und Soldatenräte dem Wunsche feiner Auttrcmneber nicht nach- konimen würde. Nach dieser Ncgiernnnserklärung aber ist die Ablehnung des Berliner Beschlusses dem Zrutralrat geradezu unmöglich. Tenn er würde sich dadurch selbst ausgeben nnd zu einem blossen Varteiwcrk�eug einer Ne> gierung herabwürdigen, deren Politik unter allen Um- ständen zu decken dann feine einzige Ausgabe wäre. So schafft diese Erklärung der Negierung erwünschte Klarheit. Sie bedeutet die schärfste Stellung- nähme gegen die Arbeiter- und Soldaten- rate, denen sie nicht einmal mebr erlauben will, sich zu per- sammeln und ihre Meinung kundzutun. Sie bedeutet den Konflikt ni i t d c m Z c n t r a l r a t. dem gesagt wird. dost er einfach z» beschliessen bat. wie die Regierung beiindct. Sic bedeutet ichliestlich. das; di? Regiernnn bereit ii't, mit der bürgerlichen Majorität der Nationalvcria.mmlnng gegen die Vertretung der revolutionären Arbeiter und Soldaten zu kooperieren. Wir denken, das genügt vorerst. Aufgabe aller Arbeiter- und Soldateuräte im ganzen Reiche wird es seht sein, zu dieser Frage Stellung zu nehmen, ihre Beschlüsse zu fassen und danach zu handeln. Tagung der Groß-Verliner A.- und S.-Me. Gestern bermijlog Ig Uhr begann'n dem grohen Taal der P h i l h a i m e ii i r die Toginv der Groh-Bcrliner Arteitcr- «nd Lvldatei.räte. Ed ist eine Bersammlang, wie sie Berlin seit der veukwürdigen ersten Sitzung im Zirtn? Buich am 10. Novem. der mit nicht gesehen hat. Mehr als 1200 Delegierte sind er- schienen. Richard MSflee teilt mit. dast die Tageeordnung nicht vom Vostzng?rat, sonder» von den Fraktionen, d e nnabbängig darüber beraten babcn, fest- gesetzt worden iei Tie in de'' vorigen Pallveesammlung der Arbeiterräte anaenommeimn Slichtlinien seien am IS. IJaiiimr dem Rat der volkkbean'trag en zur.stenntui? gegeben worden. Lr ist gebeien worden, zu den Richtlinien baldiast Sterling zu nehmen und dieselben im NeichZanzeigee z» veröffenllichen. T'i? heute habe der Rat der?a'fZb>'a»firagii.n darauf keine Aut- wort erteilt. kHört! Herl!) Ter Zentrnlrat, wie auch der Rat der volkebeauslragten sink zu der bentiaen Versaminlung eingeladen worden Ter sseutralrat habe-äiige Mitglieder zur Information entsannt. Ter A�t der Boltibeansiragten daaegr» hat seine? e i l n' b w. e an der Ve r s a m m l» n g ab- gelehnt, mit der Bearünduna, dast nach dem Beschlnss de? DleichStongrefseS der A- und S.-RÜ'e die volk?l'ea»ftragtcn»ich! der.llontralle örtlicher Arbestereate unterflebe». Tie'e Koiürofle fei vielmehr dem Zentral rct übertrage» worden. Mit drmsclbe» Recht fhnnten auch andere Crle lv'rianaen, dach die Regierung auf den Lerfawmlnugen•rret ch"be>tr. rät- erscheine. Tie s?n» sanimenzsehung der Truppen in B-run fei erfolft,»im„Rübe und Lrdnnng"?ii schaff». Da diese Liii,>abe der Trupuen ersüN! sei, fe'en sie wieder aus Berlin verlegt worden. Ho» einer dauernden militärische, Besetzung Berti»? könne also nicht die Rede sein.. Ter erste Punkt der Taaekordnung Mutet: Ist ä t e f h st e m—- Nationalversammlung— Persassungsgesetz' t n t w« t f.... Tie nwiofpHS'f. d-r P-rsawN'l«ng!ft m.i, S'ektrizltät ge. sisnvängekt, di« nach Entladung drängt. VereilS bei den Mit- teiln Ngen Nfch'rtz Dürers zeigt sich eine starke Erregbarkeit der rersainwtl'cn, die noch stärker bei den ersten Satze» de? Mete- renten Cohen- Rens; zum?'u9drrrf kommtz?» Beginn iciiw» A.iDfghritstge'i wird er von einem Teil der..'.rhrheiissoziafsite» die i'lin'itiklbor vrr r?? Rednertribüne Platz geiiommen habe» stark apptaudieri. Bold Niedert sich inde"en� ld und a»t> der Mit« r«l Tersommlung macht sich Itarkcr D.e>ersprnch lw. werkb'r. der es'»n längeren tt. terbrechnn-en de« Redner» fuhrt. so das; der Porsitzende wiederholt um Ruhe ersuchen muh. Vellen LV. I jHU- I*"........• v__ iir Sie Nationalversammlung enlichiepeil. n>� die Frage erledigt...„. �. Heul« Hansell es sich nicht um da- Entweder- Tder.«ach. dem ans demokra.iicher Grundlage Pc..remngo.arpcnchan� da» Poll im Reich. Im erlaat und>" der G->>>. l»de g c scha sseu worden[ins habe» die Arbeiter rale ihre pol.i.irtw Bedenlnn- verloren Ich v!i> at.r nichl der Urberzeuaun-, da»»e nun. mehr Nanz vetsch winden wenden. �' e wollen vi-lmehr zn ntu-r Bedrrirung aus höherer Einse erstel�n. In den veleieben w.iden sie ein« große Rol.e adtr auch P? o � u z e n t e n t a m m e r n aus �trtrelern alur . i>.? w: � r.... Sil Nu-1 Berufe gebtldei werde». Au, diciem Bebiele können die �rl.. er- rät« ersprießliches loisie», neu» sie. wr« ich hoste, mit den Ge. Werl schalte» zuj immeuarreiteN. lWior vruch.I Noturl ch L**. tt(„ penn gliiirdsegendc?lrbe»Si>ev!ngniigeii al regeln, soirder» müärn zentral seitgesetzl >,tlio» miß aus volle Hohe gebrachr werden. rnehmcr wolle» ja ruchtlt Gegen dn'ir t,ri>rngc» irerdr». Aber wir müise» auch dir hfiierf» die einen giosic» Test der Arbei- mit den Kew-rkfchasten, denn gliiirdlegendc Ardeilibed�tzgungeii lassen sich nichst lokal regeln, sondern Müren zentral sestgesetzl werdrii Trr Piodnll (Znrus: Tie U n i r r! >»»st schör>s.r»S vervriir.......- A r b e i« t u» l u si bcjirscn, die eiiien greßc terschaft ergtisica h.u. tTiürmuche ttn.erbrrchüNgrii.j U.'bcrall hetricht Manacl an Ärbeiltkrüsleil, wir kommen um euren Ar» besttzwo ,. g nicht te sind >och von der Instanz peichaifen, die Sie selbst»ingesetzt haben. Zurus: Periraiicadbruch!) Bei drt Beralring V.S Preuß'si.hen Versasslingient- an r s« durch dtc ciazelstaitlichrn Pertrrirr lraten der radikai»' kitner»nd auch Heine für vlnsrvthterhaliniig der HohcttZrechie «r Alciitstaaien ein. Taran ist der Entwurf grschritert. Wir fll» Zazialdtmakruttn wollt n mit der Kleinstaaterei auf» .-Samen«nter Zubilligung weitgehender Seibstverwaltnng tzuch Vreuhen» Uehelgrwicht mußte schwinden,«ich» um eine ge> chlagung Preußend, sondern um den Nenaufba» DculschlaiiSS laudelt eS sich. Aber-vir trcsf«» den PartikulariSmu« aus allen Htn!a«««�sZ»siem P dur«hau» nicht etwa» sozia- listisches. TaS StaatcnbauZ kann kehr nützlich sein, namentlich wenn e» kein bloßer Abklatsch dcS BolkShauseS ist. Es soll aber nur ein Z,,nich,wrwcU»i!gsrecht babcn. Tic Einigung des Proletariats muß komme», davon sind wir im tieiste» Innern überzeugt. Da müsien wir giegensntig Ztoi'z.'sioiieii»rächen.(Surui: Ihr müßt Soz alistc» ivtidcn.s Nun ja. ein jeder sieht die Tinge mit feinen Äugen. Wir sind an einem kriti'chcn Punkte angelangt. Tarüber müssen >vir binwrgkominen, sonst sind wir erledigt.(Teilweise Bcisall.) Hieraus erhielt Tnnmlg daZ Wort zu seinem Korreferat: ES handelt sich um Sein oder«l cht fein der Arbciter- iiiid So.daienräie. dcnn latiächlich rollen sie in absehbarer Zeil vrr'chwindcn. Handelte et sich lediglich um die HrganisationS- solin der A.» und Z.-Räle. wäre scdcS Wort überrlümg. Alwr eS geht um die Neuordnung der Tinge in Tcutstliiand. Tic neue Zeit bedarf iicucr Mittel und Wege. Der Tcut'ct'e bat die vcr- dauiiiite Unicrtancnseligkcit mit in djx Ncvoluiion herüber- geiiommen und betet»u» den Bötzen Teinokratie an. Tie A.- »i'.d S-Räte sind cti.e rrvolut emire Errungenschasl. sie sind Träger der Sicisvluiio» und setzt nach drei Monaten schaufelt man ihnen das Grab. Nnd leider sitzt mancher Totengräber in ihren eigenen Reche». sZehr richtig.» Wem verdankt den» die heutige Regierung ihre Stelliiiig außer den A. ii»d'H.-N.iieilk lind jetzt ivill sie diesem Siistem die Schlinge um den Hal» lege». In eli.cr imPorioärt»-.'. rlog etich enenen Broschüre: Wal dat-llläte- fyslcm kann und nicht kanri, heißt eS: die A. u.«.-Räte waren die Notbrücke, um die lapiralist-sch�,"ltrrastljche,»rilitarisiischc Viäuöer. bürg einnehmen zu könne, i. Habe» wir sie wirklich schon ein- genommen? TrShalb dar' dae R ä i c s y st e«n auch nicht v c r s ch iv i n p e t. Tie Pertrauineieliglc.t gegenüber kontcr. revolutionären Kräfte» ist der schlimmste Fehler, der begangeii werde» kann.(Zuruf. Ihr tun d>k Kräfte) Rein, wir geben keine Schieherlassc hernuo und lein, Werveplakate.(Stürmischer Beifall.) E» heißt, de- M i> i l a r i S m u S ist überwunden, zu. sanimeiigebrocheil?,»g kcjiirtrrtg? der Fall. Anstalt mit allen Krästet. auf die-e» Zie. b'zuiv.rken, zieht man den kor- r u pte sl cn M> l i I a r> d m u» groß. iAeifall nnd Unier- brechuilgen) Wir Halen den Geist bemerkt, der im Offiziers- korp» herrscht. Tiejc rraklionären Elemente werden ihre Wassc» nicht im Iiitriesje des Pro. larialS gebrauchen. Wo tommen denn die Mittel für die außergeir'.chnliche Vezahlung der Frei- willigeukorpS her? Tie Soldalenräte halw» alle Ursache, sich gegen die Acu- 'regeliiitg de, Komril.rndogewait zu wende», denn sie entspricht nicht dem Beschluß des Riil.kongres'cs. Es handelt sich um Wicderher- stell iiiiji des allen Stzjlems. für das tu der Revolulion kein Platz mehr ist. Wenn de�d Arbciterrälcn die politischen Nufpaben genommen werden, könncii sie nicht leben. Auch frühere Gegner des Räte- systeiilz iirhmeü jetzt, nach de» Wahlen zur«alio»alverfai»mlu»g a», daß znr Sicherung der Revolulion die A.» und S.-Räte und»- dingt notwendig sind. Tie Regicruna habe sich die Arbeiterräte nntelstellt und rie Ktsihetl dcö Handelns genouimcn. Im Jnter- esic der Arbeiterschaft und vcr ttuliur seien die A.» und S.-Räte »nbedii.g:»otnw'ndig. Tie bürgerliche» Parteien erwarle», daß die Arbeiter.äte»ach den Wahlen verschwinden.� Glauben Sie den», daß durch die Vemeindelpiihlen d-iS sozialistische Paradies in de» Gemrinden einzieht nnd die Jutlkcrhcrrjchast beseitigt jsi? Der B e r ja s s ü ngSen l>v u r s hat keine» proletarischen Einschlag. Tie Arbeite, rät» haben keinen Platz in ihm gefunden. Seit der AliSschreibung der«alionalversquiutlrtngS.vahi rühre» sich die reaslioriäreii Beamten und sucht die Regierung die Rechte der Arbeite. räte zu beschneide». Alle Arbeiterräte habe» unter den dadurch eulslaudeuen Schwicrrgleiteu mit den Uiiternchmerii jetzt zu leiden. Tic Arbeilsiaien bilden ein soziales Element, dem man dur.ti Entziehung de? PcrtreluiigkrcchtS im Arbeilcrrat die revolutionäre Kraft bricht. Taß die großävtischcn Arbeiter»ichi in die Kohlciigi'.ibcil einziehe» wolle», sc' dech ve. ständlich Dafür gebe es eine Reihe wichtiger Gründe. Freilich: die Arbeiter inüsj.n zur Albeil herangezogen werde», aber sie werden nur folgen, wen» sie-n dem Bewußtsein leben, daß sie nicht mehr für eine kleine Gruppe!t a p i t a l i n c n a r b e i> e n(Stürmischer Beisall.i ES werde in der Arbeiterschaft nicht eher Ruhe eintrete», ehr nicht der Sozialismus öliigesi.ort si't.(Starter Beifall.) Für die Einigkeit des Proletariat» gebe c« al« Basi« da» Räiespsteni. auf der sich alle rrvoUilioiiäreu Arbeiter zum gemeinsamen Kampfe zusammenfindet können, trotz der Zugehörigkeit zu ver- jchiedcncn Parteien. Tie ßlewerkjchaften. die gewiß GrittS geleistet haben, würden. wie in Engiand. so auch bei uns durch dre tflcbcUmätü in ihrer Bedeutung zurückgedrängt werden. Tic parlikulariiliicheii ZerilückelungSbestrebungen. denen er aufS schärfste widerspreche, culfpringen sapilaliflilcbeii. klerikale» n»0 spießbürgerlichen �iiieresien. Vre aui. beste» durch eine Zn- stiminriljasjuiig aller A.» nnd Z.-Räle bckäiiipft werden söiiuen Tie For.d.r»iig bei Stunde sei ein R ö i cki S k o» g r e ii aller A.-»»d S.-Räte T e» t> cki>«" d k. der die Rechte pnd Kompetenzen der Räte sestzufeye» habe.(Starker Beifall bei tiiKiu großen Teil der Vcrsammlung.j Diskussion. Tctii erflen TiSkussionSrednet. de» die demokralischc Fraklio» stelll, rmtd utibeichräiikkle JlttCfCH bciorlligt. Tk. Michaeli«(Tvinofratisch'e Fraktion): spracht für Be- schränkunp Iwr Tätigkrit der Aevilterkätt«us wirtichaftlicheat Gebiete,«ach der Rationalveriammlung könnten die A r b e I« l e r r ä I r a!S politische Organe nicht ni e hr b e- stehen bleiben, ebensowenig die kommunalen Arbeiterräte »och den Wahlen der BöMeiitoevcrlreluugöu. lLevhaster Wider- spruch.) Redner regi sernor die Reduzierung der Pollversarnm. laug aus ca. 150 Mitglieder an, damit die Pctsnutmluug aktionl- fcchig werde. Bi» jetzt hätten die Ardeitcrrät« nicht? Positideß geleistet.(Ihre Schuld.) v. Gerlach(als Vertreter der preußischen Regierung) er- klärte, daß er in Vertretung de» Minister» Hirsch erschienen sei. ur» Austlärung geben zu könne». Turch die Notverordnung säe Preußen sei die Aushebung der Gemeindevertretungen und deren Nenwabt ans demokratischer Grundlage angeardne» irardem Damit würden auch die KreiZtaie»nd Kreiiaukschüffe, sowie die Provinziallandtaze ander» zusammeiigesetzl werden. Die Re» gierung habe es für gut befunden di. Demokratisierung Prerißerrs aber von unten auf an-ir>lreben. Nicht an» PartikulariSmu?, sondern anS Altruismus habe die preußische Regierung gegen den Perf-�ilngScittwurf Stellung genominen. lZurui: lind die Arbeiterräte?) Rcdne bemerkte dazu, nur den Auitrag zu haben, AnSkünste zu geben und nicht, sich in die Streitigkeiten einzumischen. Es wurde beschlossen, daß die Diskussionsredner in der Neihensolge nach ihrer Parteistellnng, ebwechjelnd. Unabhängige. RechiSsozialisten und Demokraten zu Wort kommen sollen. Richard Müller: Tie Streik» häÜen In den soziaken Verhältnissen der Arbeier ihre Ursache. De Slrei's ans politi- fchen Gründen würden nicht eher aufhören, ehe nickt die Sozial!- sicrung in Angriff genommen würde. Ter wirt'chaftliche Riii» läge aber in der Hauptsache in den Verhältnissen und dem Ver- hal'eu der Unte: nehmer begründet. Tie Braunkobleugrub.'ii habe» geniwend Koblen ge'örder'. Es fehle an oen Transport- ni tteln. In der Lokomotivcüfabrik von Schwartzkopff mußte in der vorigen Woche die Arber sschicht aus 24, und in die'er ans llll Sluuden herabgesetzt werden.(Aurus: weil die Former itreisen.) Die Former verlangten lediglich Abschasiung der ' Akkordarbeit. Trotz Trängen de? VollzilgZrat» HL teil die Volk?- beanstrirgten zur Beileguna des Strei es nichts ge.an. Dadurch geiang es den Unkernebmern. hren Herrenftandpunkl durch zusetzen. Bei Bvtsig könne nickt geavbciiet werden, da den Ar- beitcrn kein Geld auSgezahl' werden könne. Do» Reicksschatzainl greift nicht ei». In febr vielen Fabriken stockt die Produktion. weil kein genügende? Werkw-- vorhanden sei. Hier zeigen sich die Folaen der KriegSwirtichast. Die Firma Stock babe Aufträge in Höhe von 8—10 Millionen Mark erhalten. Rohstoffe seien genügend vorbanden. De .Kapitalisten haben aber trotzdem die Aufträge zurückgezogen. Tie Kapitalisten hä.ten eben kein Interesse an der Produktion. Auch die Ziegeleien und Zement- fabriken. die jetzt für den Sommer arbeiten rnüßien. iteben itill. obgleich Koble und Rohmaterial vorbanden sei. Es iei aber not- wen-dig. daß die Unternehmer unlcr die Kontrolle der Arbeiter eitcllt werden. Nur durch gemeiii'aiiieS Wirken der Sand- und Kopfarbeiter könne der wirtschaftlich« Zusammenbruch Deutsch. laud» aufgehalten werden. K a tz e n st e i n(NecktZstizialistl wendet sich gegen eine voli« tische Tätigkeit der Arbeiterräte. Man dürfe nicbt einer Mehr- heit gegen ihren Willen den Sozialikmu» aufzwingen. Sowohl gegenüber den Arbeitern wie auch geaenüber den Unternehmern iveiHe man über den?warig zur Arbeit nickt hinwegkommen. Redner wünicht eine ReichSsonferenz der R.- und S-Räle nickt. Rektor Fischer(Temokratrcke Fraflion) Jrriebi iür Gill- fchränknug der volilisckon Rechte der Arbeiterräte und sur die Arrivcirdunss der Demokratie im politischen Leben. Er ermahnt die soziaiiuischen Parteien zur Einigung. Tost(Unabhängiger Sczial:st>: Tie ssi-gierung selbst habe den demokratifchen Grundsatz nicht innegehalten� S'e babe den Ossizicren Rechte gegeben und den SoidaterrräUu d:e Rechte. die sie sich in der Rrvolulio» errungen, genominen. Da» sei crue Bevorzugung der alten reaktronärnr Kaste und eine Benachteii:- gung der revolutionären Arbeiterklasse. Redner sorderl Au»bau de? ShslemS der A.» und S.-Räte und Eiriberusuna eine? NeichS» kongressc» reben der Naiionaiver'ammlung. Lange(Rcchlbsozlalist): Ter Hauptfehler ist. baß die Wirt, schasitickei' Verl änn sie acefiiüber de.» pOtj:ijcken Tingrir ver» nachlasssgt worden sind. Tie ArbeilStaligkei! wäre nbermunden, wenn von vornherein der Sozialismus srärter zur Getsstirg gekommen wäre.* 2 üb an(Demokrat) weist darauf hin, daß die Beamten au» ?i'r.'rtt ha den. D« dringendste Forderung sei ein Heiniiiättengesetz. Ein Schlmlunn vor« velrgt:,» En'wvrs de» neuen Starttverfassung», ge setze? die Arbeiter» und Coldatenräte überhaupt nicht er- wähnt. Würde dieser Tntwurf Gesetz, so hätten die Arbeiter, und Toldatrnräte scde? L«b«!>»recht verlorrn. Die Verfassung de» neuen Deutschand wäre auf einer bürgerlich« demotraisch«» Grundlage, ohne jeden prolrtarischrn Einschlag, ausgebaut. Die Apbcitcr» und Soldatcnräle habe» also damit zu rech- nen. daß sie in abscbbarer Zscil au» dem össentlichen Leben ver» drängt und ein unrühmliche» Ende nehmen werden. Tie Arbeiter- und Coldatenräte würden ihre Pflicht gegen- über dem ivcrklätigen Polle gröblich verletzen, wenn sie sich willen- lo? uird schireigcnd ausschalten ließen. Tie am St. Januar l0t0 i» der Philharmrni« tagende, von ül>kr LlZAZ Trilnehmcrn desuchl« Bollversammlung der Groh-Pcrliiicr Arbeiter- und Loldatenräte so» wl« der low. munalen Arbeiter« und Soldaten» rate der Gemeinden Groß-Berlin» richtet daher an alle Arbeiter» und Soldavenrä!« Teuljchland? di« Aufsorderung. Schulter an Schulter mir ihr gegen jede offene oder versteckte Ber- gewaltigung der Arbeiter« u.'d So�datcnräle aiizulämpfen. Die Pallversoinmiung fordert alle Arbeiter- und Toldatemät« Teu sh» lanb» auf mii ihr gemci isam vom Zentralrot der Arbeiter« und Soldalcnräle Teutschlands die schleunige Einberufung «inet Rätekongressc«, mindesten» im Laufe de» MonatS ftkbruar, zu verlangen. Die Einberufung kann, unter Berück- sichligung der inzwischen eingetretenen Demobilisierung, nach dem'elben Modu» erfolgen wie beim ersten Mätrkongreß. Arbeiter- und Rcldatemäte Deutschlands. E» gilt Euer Sein, »t g°lt Eure Wirk'ainleir für Sozialismus und politische Freiheit. r» pilt da» Wohl de» werktätigen volle». Seid wachsam und bietet der drohenden Gefahr die Stirn l Antrag. i Die am 31. Januar 1919 in der Phisharmonie tagsnbe O.llvcrsailiittlnng der Arbeiter- und Solbatcnräte Grosz- vetlinS sowie der koimniinaleN Arbeiter- und Sosdatenrätc der Groü-Verliner Getiirinden fordert den Zentralrot der Albeitcr- und Toldatenräte Teutschlands ans. einen allar- «nrinrn Kongrrst drr Arbeilcr- und Zoldatenrätc Drutfchlar.ds cinziiberiifcn. der zn der Akationatoersanitiilung»nd zu dein Entwurf dcS nciicn Lersassiingsgesehes Stellung zn nchnien lind über das weitere Wirken und die staatsrechtliche Stellung der Arbeiter- und Sosaatcnrütc z» entscheiden hat. Vlesolution Cohen. I. Die politische und wirt'chastlichc Entwicklung de» Deutschen ttleichr» schon vor ter Revotutlon hat da» geb.eterifch« B«- tursni» crkcunen loste,., dag die Reichiverfassung die eine» Ein- heitSftaatc» mit starker zentraler Gewalt immer mehr angenähert »erde., 2. Tie Nevolution der Arbeit» und Soldaten bat diese? Be- dörsni» deingend bejaht und die Beseitigung aller emzelstaat» -liche» Lemmunge» für die politische, wirtschaftliche und soziale Innen- und Auszenentivicklunz dre trutschen Siepublik als eine ihrer wichtigst.-» Ausgaben erltärt, nachdem die preubisch« Vor- Herrschaft beseitigt ivorden ist.' L. Tie p anrolle Verwertung tee revolutionären Qrgani- sationen iA» u. S.-Näir) in der eiidgülliacn Verfassung der -ozialc» Ncpubilk al» einheitlich wirlende Kräfte für den g.«- samten Slcuaufbm, Teutschland», hat die Richtung aus den ein- heitl'chen St»-t ebenfalls zur unumgänglichen Voraussetzung. «. Rcurrdinx» erheben die früheren Bundekstaalen. die jetzigen Zrciiloaten. wiederum stärkere«n''prüch« auf einzelstaat- tick« Hoheitircchte in der neuen sozialen Republik, und zwa, nichr„ur für die voriäusig«. iondern auch für die endzült.ge pleichsverfassuug, fo daß die Entwicklung zum EinhcilSiiaat ernstlich gesährde! und gehemmt erichcint und die möglichst rasch- Er- f>o!ung von de»«chläaen dc» Weltkrieg» und dr». wahrscheinlick)«,, UriedeuivertrosS durch einzclstaatliche Zersplitteruna weiter ver- hindert zn werden droht. � 5. Nebe» der Eingliederung der A.» und T.-RSte In d:e tünkt e RcichSveriassung zur«erslärtuiig der Arbeitervertrelung und ihrer ProduktionSinlerestc» und zur volkstümlichen Gestal- tung de» Wehrwesen» er'cheinl e» deshalb zunächst als die wich- tigste Ausgabe der A.« und S-S.Zte ganz Deu>ichla»dS. für die Nalionalverjamn'Iung die sch»l-lich« B-iedererstehung der«inzel- staatlichen HoheitSrechlc. die üb-r die Geltendmachung wlrtschmt- llcher Sclbslverwa tung und»ultur.nteresien hinausgeht, aus da» SmÄicdensle zu bekämpfe» und alle Krast da.ur.nnerhalb und außerhalb der Nationalvcr ammlung einzusetzen, daß die Per- fassungSarbeit i» Weimar die gebotene Richtung auf den deutsche» EinhiitSslaat nimmt.. 8um Schluß der Sitzung wurde folgend« Entschllrßung »iigci-rmmcn: .T°S Müglied des BollziigSrat, Ledebour sttzt seit länge- rer Zeit im allen Zuchthaus!» ver Lehrler Stlaße wegen pol'.,- scher Vergehen in E'-izelha-t, während die Mörder LieblnechlS und Luxemburg» noch volle Zr«il>eit genießen. Ein Zluchtvcrdach! Ledebour» ist nichst vorhanden. Auf das Verfahren soll lein Eln- sluß aukgeübt werden, abee Ledebour ist sofort auf freien Fuß zu sey.-n. damit er seine TäligHt ol» vollzug«ratS- mltglied wieder aufnehnien kann. Die Versammlung verlangt überhaupt sbr die M>tglieder,de« VollzugSrat» dieselbe Jmmu« n i t fi I wie für d'e früheren Reich»lag«tibgeorvnc,en.� Diese Rksalulion wurde von der Versammlung gegen t Stimme(Siuwn Autzensteinj angenommen. ssalsenhayn melde! sich. Gener.il von �alkenhayn ist von feinest, Posten ge- de». Er war der Organisator deS vrrbreclchliichen An- id ans P c r d n n. der Hnnderttausende» deiltschen-ol- N->1» Leben kostete und mit einer Niederlage endete. i de», M.stlin.w» seine« wahiiwitz'gen Plinr«. den iwr an der stärksten Seite zu Vstcken unS zu lchlclgen. dc«r tomnianüierender Äencral der 10. A r-n e».»>« ztilokn im Osten Miikfie. istiiem«bstkiievsvesehl an Arinre kann e» stck Herr Salkenboyn niclfk vrtsngen. m Haft gellen die Revolution und Ihre Trllgee kundzu« Er wate wörtlich: »In meinem bewegten Soldalenleben habe ich Schöne» und ikichel, Bqylistcrndt». ufid KchU-ercK.» dteliache» erfahren: niemal« so Häßliche» med so Schwere» wi« in jenen düsteren Novembertagen in Minsk, in denen auch in den Reihen der Armee der Aberwitz verbreitet«nrde und Glau« bcn fand, daß durch die FriedenSbereitschaft Deutschland» die Ihm von äußeren wie inneren Feinden drohenden Gesahrn hcscitigl seien, und daß man deshalb ungestraft die alten Grundlagen unserer Wehrkraft zerstören könne, ja zerstören müsse, um schneller freie Bahn für die Verwirklichung politischer ZuknnftSträume zu schaffen. Wie dieser Wahn d'as deutsche Volk unendlich tiefer In» Elend gestürzt hat, al» selbst der Ver, tust de» Kriege», so drohte er unserer Armee, die sonst nicht» zu siirchlen hatie, Verderben zu bringen. Dennoch gehe ich von der Armee nicht veezogt, sondern voll froher Zuveisicht. Jeder Tag in den letzten Monate» hat U e b l e», aber in steigendem Maße muh Beweise für die Gesundung erbracht. Ter Sinn für Recht und Wabr» heit, die Vernunft mag in dumpfen Gehirnen von Menschen dauernd erstickt werden können, die soeben der SIla, verei entronnen sind oder vielmehr zu sein glauben; in den Köpfe» deutscher Soldaten kann er e» nicht. Nach nnseren Ersahrungen bezweifelt kein Ehrlickwr mehr, daß die Führung im Feld« niemal» unverantwortlichen Körper- schatten mit ZusallSmehrheiten a'u» Laien anvertraut worden darf, sondern nur Sachverständigen...* Herr Falkcnhavn lohnt öS schließlich noch ob. den Sol- dotenrüten seiner Armee de» Donk kür ihre Tätigkeit o n S z u s p r- ch c n. Er zieht ibr Wirken vielmehr in den Schutz»nd beschuldigt sie, der Wahrheit ziiwideroehondelt und N n t r c n e verübt z» hoben. Die Soldntenrätc werden ouf den Dank dieses Militaristen, der Ströme nutz- lob vergossene» BliiteS ouf seinem Gewissen hat, gern ver- zichten. Aber dost dieser Herr, der mit z» den Urhebern dcS Weltkrieges zählt, der mitgelviikt Hot. jeden rechtzeitigen Wieden zn hintertreiben und dieserholb in den Anklogeziistond versetzt iein müßte, wenn wir eine wirklich soziolistiiche Negiernng hätten—. daß dieser Herr der- artiges zn schreiben wogt, zeigt nnS n�t oller Klarheit, aus we'ch bedenkliche Basis die Nevolution im Zeichen der Ebett-Scheidemonn-Negsernng ongelonat ist. Herr Kolken Hayn hofft zum Schluß, daß die kraft- voll gc handhabte Disziplin wiedererweckt»nd dc-ni deutschen Heere erholten bleibt. NoSke. lein kleiner Nechehnier. hat in diesem Sinne gut vorgearbeitet. Bleibt die Negiernng am Nndcr. dann wird es nicht lange dauern. und die Falkenhayns werden wieder bestimniend ans die innere und äußere Politik des deutschen Volkes einwirken, cS von neuem ins Unheil und Verderben stürzen. Eive ovrilchlge Geschichke. An» Solingen wird un» verspätet berichtet: Hier wurden am lS. Jaimar auf Betreiben der Tcheidciuänner die leitenden Personen der Unabhängigen Sozialdc»,-krati. schen Partei von der englischen Behörde ver- haftet. Seit Wochen hasten die Schcidemänner unter der Führung dc« GeschästSsührcr» Echaal. de» Busenfreundes Philipp Scheidcuiann». unfern leilcuden Genossen als Kam- in» n i st e n und Spartakisten denunziert, un, die englische Bcsatzur.gSbchörde zum Einschreiici, gegen sie zu Vera». lasse,,. Kürzlich hatte Schaal in eine», I», s c r a» zur Rational« Versammlung, da» er hinter dem Rücke» der Redakliou in die .Bergische Aebeiterstimme" hineingeschmuggelt hatte, in auf» Ualstzem Druck geschrieben. In Solingen segelten die Spartaku»leute unter unabhängiger Flagge. Daraufhin wurde er seine? Postsn»«IS GeschästSsührer de« Pla tes entsetzt, der Beschluß solltc'�iner Mitgliede.versam mlung der Genossciischastkdruckerci zur Bestäligung vorgelegt werden. Jetzt hat Schaal seine endgültiac Kaltstellung durch einen ge- meinen Streich gegen unsere Parteileitung und die Redak ston de» Blatte» zu hintertreibe» gesucht. Zwei SpartakuSleut« hat:«» b« l der GeschäftSleitun g ei» Plakat bestellt mit der Aufschriflt.Auf zu», Pretest wegen der Ermordung Lieb- kuecht» und Luxemburgs". Tie Gcschäftslcilung druckte das Plakat, ohne r» der englischen Behörde zur Genchmizung vorzn- legen. Weder die Redaktion noch die Partei- Icitung der ll 2. P. wußte etwas davon. Mittag? um 2 Uhr erschienen plötzlich englische Soldaten und ver- hafteten wegen dcS nicht genehmigten Plakat» den politische» Redakteur, Genossen Merkel, den in der Redaktion tästge« Genossen K r e tz r n nnd den Parteisekretär Genossen B c l l e r t. Ter Lokalrcdakieur Genosse Christmann entging seiner Festnahme nur, weil er nicht am Orte war. nach ihm wurde von den Eng- läichern gesucht. Bon der GeschästSleitung, der allein die Nicht- vorlegnng dc» Plakat» zur Las» fällt, wurde niemand verhaftet. sie verhandelt im Grgriilcil mit den Engländern, die angeblich eine andrre Besetzung der bei ihnen als fpartn« tlsllsch verschrienen Redaktion fordern sollen. Es handelt sich dabei lediglich um den Versuch CchaalS, mit englischer Hilfe sich in seinrr Position zu behaupte» und zu versuchen, da» Blatt unserer Partei zu entreißen, was ihm während des Kriege« trotz de» Belageeungszustandes nicht gelungen ist. Schaal ist derselbe Ehrcmnann, der 1013 an den stellvertretenden kommandierenden General in Münster ein«« Brief ge» schrieben hat. in dem«r anregte, den damaligen leitenden Redak- teur. Genossen D i t t m a n n. dach militärisch einxu- ziehen, was dann auch prompt erfolgte. Tie Milde, die die Solinger Genesselt an diesem Intimus Schcidemann» damals ge- übt haben, indem sie ihn in seiner Stellung beließen, hat kr ihnen nun mit diesem neue» Schurkeustreich gelohnt. ♦ Wie au» Solingen noch gemeldet wird, haben sich di« oben- genannten Genossen bereit? vor dem englischen Kriegsgericht zu verantworten gehabt. Venasse Merkel, der ou» Anlaß des Tode» von Liebknecht und Rosa Luxemburg zum Generalstreik auf. gefordert haben soll, erhielt vier Mona:e Gesänstni». der Arbeiter Bö» wegen Verbreitullg eine» Gencralstreiksplalat» ebenfalls Pier Mepatc Gefängnis, und der Parteisek.ctär Bollert,«eil er sich im Besitz eine» Revolver» befand, vier Monate Gefängnis und Zwangsarbeit. Wolfs« Bureau meldet: Ter in elnrm Fort ber Festung Tlraßburg gcsangcn gchallcnc sozialdemotralische Abgeordnet« Böhl« ist ouf die wicdeiholtcn Proteste drr deutschen Waffen« slillsiandSkommisston hin jetzt von den Franzose» freigelassen worden. Di» der tknadhämsigen Evzlaldemökratischcn Partei Deutsch- Iitvd» angehörende« Redattcure Hertel. K r e h c r und Bett»»» stu» von der Entente al« Spartakisten verhaftet worden. Nach Angäbe der Parteileitung gehären öit drei ver, hafteten Aozialisien nicht t«m Kommunister.buns an. Tie denlsch« j Vaffenstj llstaudskomm i isio» ln kpaa erhob sofo.t Protest und ersuchte dir Entente um Freilassung der Pcrhailclrn. Ferner ließ die deutsche Regierung an dey Vorsitzenden der iuteralliertcn WafssnstilljtaudSkomuujjuu, eine Mitteilung de» Vorstandes der w.'T7'?: llWergeTTen. nach IvTillser tm veieytc» Gebiet d!« Zei'ungen der U. S. P.. die.F r e i h e i t" und di, , Leipziger VolkSzcitung" vcrhclen sind. Tie deutsch Regierung ersucht« um ualdmöglichste Austiärung dieses Fallet Endgüliiqes Vahlergebnis in Vreutzen. Berlin, St. Januar. Nachdem jetzt auch da» Endergebnis au» dem S. Wahlkrei?« Posen vor'ieg,. w'rd sich nach den ver!äiis>gcni Meldungen der Wahlkommissar« die prenßiichc Lande»- v«rsam mlung solgendermaß«!,, zusammensetzen: Sozial« demokratische Port«! Deu ichland» 115, CC'flsrfil« VollSpartci 83. Deutsche demokratische Partei V3. Dcut'ch nationale PstkS'-astei SS, Deutsck»? BclkSpartei 24 und Unabhängige Sozial» dcmokraliiche Part«! Dcuts�lands ebenfalls 24 Sitze. A»ßr»dcin haben erhalten: die SchleSwig-ljolsteinischz Bauern» und Landarbeilcr-Dcinokralic t, die Welsen 2 und die Perelniglc dcutsch-hannoversche und ZcntrumSpartei 7 Sitz«.— Tie Wahlen im 8. Wahlkreise Posen haben ergeben für die Deulschnationale VolkSpnrtei 0, die Tcutsche Volksvaeici 3. die Christliche Volkspartei 1, die Deutsche demokratiseh« Partei 4 und die Sozialdemokratisch« Partei L Sitze. Drohender Asenhahn-rsirelt im belegen Ge'M. Die heutige Waffrt'stlllftandSkvmmllsion meldet: Jnfvli« der Aushebung de» Nchtstundentagr« in dem von der Entente besetzten deutschen Gebiet steht ein Streit der Eisen» bahnangr st eilten de» Eisenbakntezlrk» Köln bobor. DI» deutschen Behörden habrn zwar dir Arbeiter und Beamten z»t !Nuhe und Besonnenheit ermahnt, eS sind aber nicht nur sii-- da» unbesetzte Deutschland schwere StSrnngen dcS WlrtschastSkeben» ,u erwarten, sondern man mutz auch für die Industrie und dl» Arbeitrrlchest de» gclamtrn bcsehtrn Gebiet» große Räch» teile befö'chten. Tie Alliierten wurden daher durch eine Rot« drr deutschen WasscuslillstandSkommission vom 30. Januar über die Lage der Verhältnisse aufgerlärt»nd ihnen gleichzntiz ein Schreiben der Eiscnl'abndlrektion Köln besllrwortend vbrrmütelt, in dem die Bitte ausgesprochen wird, den Achtstundentag bclbchal- lrn zu dlltsen. Der neue Heeresbericht. Bromberg, 31. Januar. Im weiteren Verlaufe der Gefechte wurde Gromaden. Friedbcrg und A r.- R c u d o r f von unseren Trupp?,, genommen. Mehrere Maschinengewehre. zwei Tankgewchrr. eine große Menge Munition und sonstige» Kriegsmaterial wurden eingebracht. Die Lohnbewegung bei den Kriegsgisellschaften. Gester» nachmittag um 4 Uhr erschienen auf Einladung de» AkionSausjchusseS aller Berliner KuegSgesellschaften und Kriegs, organisallone» gegen 10000 Aitg.stclllc im Zirkus Busch. Sil fanden zunächst die Tore verschlossen. D-n Einbcrusern wurd» von den Schutzleuten erklärt, daß die Kohle„stelle Groß-� Berlin» die Stro in lieferung und die Oeizun« verboten habe. Ter Anwesende» bemmächtigt« sich ein? großo Erregung. Man erinnerte sich, daß vor einem Jahre diej Behörden schon einmal durch daS Lbertomniando ihr« Vcrsamm- >-----------------------............... erregter......, ?n>o»a sich schließlich de»'Eing-rng. DaS uncrleuchtete Hau» jüllt-e} sich riesenhast schnell, konnte aber die Masse» nicht fassen und so fand dann in den Sophiensälen eine zweite überfüllt«! V«r sastnm lu n g stall. Ter Berichterstatter Fritz Schmidt vom ZciUralverband der Handlungsgehilfen führte an«: Tie' Fordeningen der Angestellten auf einmalm« TeucriingSzulag? 00» 500 Mark für Verheiratete, 350 Mark sür Ledige und 50 Mark für jedes Kind seien als durchaus bescheiden zu bezeichnen. Tie kausinännischcn Angestellten sind während der ganzen Tauer de? Kriege» gegenüber den Arbeitern schlecht be-ahlt"worden. Tie Teuerung steige ohne ihre Schuld so rapide," daß di« bestehende' Verschuldung immer drückender fühlbar wird. Hinzu, käme, daß in ein bi» zwei Monaten die Kaus-j mä 11 nlschen Angestellten in großen Massen arbeitslos würden. Ter Redner schilderte nun den Verlauf der Verhandlungen mit den Vertretern der ReichSämter und den Leitern der Kriegs- gesellfchasten. Di« Vcrhaudlungdkommisslon der Angestellten wollte man a!S nicht vcrhandlnngSberechligt anerkennen, da sie angeblich nicht rechtmäßig gewählt seien. Ferner wurde versucht, i die Verhandlungen In die Betrieb? zu verleben, da man annahm. mit den so zersplitterten Angestellten leichter fertia werden zu können. Da» wurde aber von der VerhandbiingSkommiisiott, dle da? Mandat von den Ob'eutcn aller AngesbelltenanSschüsse er, halten batjt, bnl'chicden abgelehnt. Eine recht merkwürdige, aber doch recht eindeutige Rolle versuchte ein Herr Dr. Wertbeimer zu spielen, der sich bei den Verhandlungen al» rechtmäßiger Per- trctcr der Angestellten einführte und al» solcher auch von der Gegenpartei akzeptiert wurde. Auf das entschiedenste— so schloß Kall. Schmidt seine- Au». iührungen— müßten chie Angestellte» dagegen Protest erhebe», daß die Gegenpartei sich das Recht anmaßt, die Personen mit zu bestimmen oder zu louiroNiere». die als Verbäudler der An- gestellten sordcruugcn entsandt werden, denn die»>«> Sache der Ä„gestellten. In der nachfolgenden Diskussion bestätiate der Borsihcnde de» Aktionsausschusses. Herr Tr..K 0 p l 0 w i tz. daß er den Auf- trag der Verbandtung unter der Bedingung übernommen habe, daß all« VerbandlunpSinöglichfeiten erschöpft werden uno dabei die restlöse Zustimmung gefunden habe. Wir müßten verlaugen. daß in unterer Bewegung keine politischen Momente hinein- getragen würden, ganz gleich, von welcher Stell« aus. Er fordert die Versammlung au,, di« bestehend« BerhandlungSkominission zu bestätigen und dem AklionSa.iSschuß da» Vertrauen o»v>in,chtt«timmung gemocht würde, die man sich verbittc» müsse. Zur Stadtverordnetenwahl.. Iber Mogistrat hat in seiner gestrigen Sitzumg beschlossen, hie gemäß t>er Verordnung vom 24. Jernuar llltv ausgeschriebene Neuwahl für die Liadwerordneten-Versammluna am Sonntag. den Lii. Februar stattfinden zu lassen. E» solle» wieder 144 Stadinerocidnere gewählt werden. Seine Befugnisse in der Durchführung der Wahl hat der Magistrat dem Stadtrat Loch- ning rl» Wahlkommislor übertragen. Die Aufforderung an die Paneien zur Einreichung von Vorschlagslisten wird demnächst ergehen. Familienversicherung bei den Krankenkasien. Am Donnerstag, den 30. Januar fand im Berliner Rathause Htiter dem Vorsitz de» Qb�rbürgermeister« Mermuth eine Sitzung von Vertretern der Troß Berliner Kommunalvcrwaltun- ae» und Delegierten der Krankenkassen statt, in der die Frag: itx Famrlienverslcherung erörtert wurde. Denn mit der Entlassung der Hcer.Sangehörigcn erfolgt auch gleichzeitig der Abbau dar bewährten ärzilichen Fürsorge für die KriegSieilneh- merfamilien und lediglich die Einbeziehung der Kinder und Sl>e. fronen in die Krankenversicherung kann hierfür den dringend no- wendigen Ersah bieten. E» wurde ins Auge gekaht, an die zu- ständige Reicksstelle heranzutreten und da» NeichSarbeitSamt zu ersrnchen, durch ein« Notverordnung die Familienversicherung, dw sich fckon in manchen Großstädten als fr iwillige Leistung einge- Äürgert bni allen Kra"kentaslen al« Vtlicktl-iltunn aufq"«rlegen. llebrr die Zweckmähiekeit der Maßnahme herr'cht« Einstimmig- keit. Di« endgültige veschlußfasiung w, rd« auf eine zweit« Zu- sammenkunrt versck'oben, zu der die Vertreter der Aerzteschast, die der ersten Be so rechung ferngeblieben waren, nochmals«ing«laden werden solle" GaS ohne Gasmesser. Wegen Mangel an Materlal war eS «richt möglich, den Anfordernngen, Ga» zn liefern, gerecht zu wer- den. Bi» Ende del JahreS lagen 13 000 Anträge vor, di« die GaSverwaltung nicht befriedigen konnte. Um diese Wünsche zu befriedigen, will der Magistrat GaS lufern ohne Gasmesser, bis er i» der Lage ist, Messer zu liefern. Dadurch werden eine große Zahl von Wohnungen beziehbar gemacht. ES soll für solche Fälle ein Pauschalbetrag erhoben werden, weil doch der verbrauch nicht gemessen werden kann. In Rechnung gestellt soll werden für ein« Leuchtflamme im Januar 3 M.. Februar 4,50 M., März und April je 4 M.. für Tinlochkocker S M. und für einen Zwei- lochkocher 2 M. Ein Antrag unserer Genossen, die Preise um LS v. H. niedrige« festzusetzen, fand nicht di« Zustimmung der Stadtverordneten. Die Beerdigung der letzten Spandauer Revolutionsopfer fand am Donneritag nachmittag unter großer Beteiligung der revo- lutionären Spandauer und Tharlottenburger Arbeiterschaft sowie Abordnungen der Spandauer Garnison auf dem dortigen städti- schen Friedhof statt. In einem gemeinschaftlichen Grab wurden die drei bei einem.Fluchtversuch" im Tegeler Forst erschossenen Arbeiter- und Solda'enräte Milker', d. L�jewski und Jordan und der bei der Erstürmung deS Spandauer Rathaufc» tödlich verwundete Tharlottenburger Genosse Graf beigesetzt. Genosse Graf war schon vor mehr al» einer Woche feiten» der Stadt Spandau sang- und klanglos im Avmensarg beerdigt worden, ohne daß sein« Frau von der Beerdigung benachrichtigt wurde. Auf energische» Drängen seiner Genossen und Arbeitskollegen wurde Gen. Graf wieder ausgegraben und in einem anständigen Sarg im Beisein seiner Freunde und Angehörigen mit seinen Kampfgenossen gemeinsam feierlich beerdigt. Der Genosse Paul Klabe, Restaurateur in Friedenau, Hand- ierhstraße 60-31, ersucht uns Tcrötftntlicknina der Feststellung, daß sein Name ohne sein Wissen in die Anzeige der Kommunistischen Partei(s..Freiheit" Nr. 58) aufgenommen worden ist. Der Bezirk Tharlottenbnr» de» RclchibundeS der KriezSve- schödizten nnd ehem. KriezSteilnehmer sGeickä'tSstelle Linden- strahe 114) hält am Sonntag, den 2. Februar, im volkshau» Tbar- lottenburg, Rosinenstr. 4, ein« Versammlung ab mit folgender Tagesordnung:.Die Verhandlung mit dem Maaistrat Cbar- lottenburg betrelf» KriegSbeschädigtenkürsorge." Alle Kameraden, auch Nichtmitgliedcr, sind herzlich willkommen. Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, den 2. Fi�bruar, Vorüt7 II Uhr in der Klosterkirche. Kloslerstr. 73a: Vortrag des Herrn A. Dietrich:.Trennung von Kirche und Staat. 1."—©äste willkommen. tebensmiltelkalender- Berlin. Auf Abschnitt 42 der Ssißstosskarte kl entfällt im Februar lOIS 1 Päckchen Süßstoss hl-Packung zum Preise von 25 Psg. Die Abschnilte 1—41 dürfen im Februar 1013 nicht mehr eingelöst werden. Britz. Bis Montag, den 3. Februar, pro Kopf 125 Gramm Schweizerkäfe zum Preise von 4— M. pro Pfund auf da» Kopsstück der zur Ze l gültigen, abzustempelnden Speisefett- karte. Die Geschäfte sind durch ein Aushängeschild.verkauf von Käse der Fetlsielle Groß»Beel".i" gekennzeichnet. Neinickendorf. In den amtlichen Verkaufsstellen gelangt vor- zügliche Flcischsülze zum Preis« von 4 M. für die Tose in be- lieviger Menge an die Einwobneichast zum verkauf.— In Zu» kunft erfolgt die Abgabe von Fischen sowie Räucherwaren(Bück- linge, Sprotten, Aale, Flundern, jedoch keine sogenannten Rauch. fische) nur noch gegen Abtrennung des Abschnittes 200 A und B der Lebensmittelkarte hiesiger Gemeinde. Auf jede Krrtc ent- fällt X Pfund, soweit dies nach der Art der Fische möglich ist. Aus den vrgani'al oneu. Nicderbarnim. Um Zonntag. den 2. Februar, vormittags 9 Mr. im Caf6 Beftcvue, Bahnhof Stralaii-Rilmmelsblirg. Gene» r a l v e r s a m m l n n g. Vortrag des Genossen Leid üöer Kommunalpolitik. Ter Kreisvorftand. KSpenick. Am Montag, den 3. Februar, abend» 7!4 Uhr, im Lokal.Schweizer Garten". Lindcnstrage, außerordent» liche Mitgliederversammlung. TozeSorduung: Stellungnahme zu den bevcrsteheirden Stadtverordnet, nwahlen. Erkner. Montag, den 3. Februar, abend» 8 Uhr, i f B r od t« GesellschaftShauS. Wichliige Tagesordnung Achtung, neues Lokal! Tstlütikr llltS srjniisHirei!. Wladltuie. Dirtktio W' ff* WkiuenSer!kl'»tf>t*f'T(|'n'B 1879 S.*te Snnenh etin die PtehofiiUoitSopfer. SIcrertni; du nt Ii» 4, Terb"efdeu Komirritec gichlr-ErsrnlnIe 1879 8. lUru rli-t i"rr Olfnnn Chet durch TDlapenbeidch die Opfer■*« Mcooluttan. Znle?iivnb»Biph-Betliit eintritt srrl. Scjlrf O itn. Das grosse S[ezliliillcii-PrD ran Anfsne''-8 Uhf Rlntrltt trelF ' LIcban-Kal arett| § Künstler- Diel# Z 2 Tauben.tr. 34. o Ab 4 Uhr Orchester von 6-7 Uhr: i dea grulla Pregi Ab'k Uhr: I«nz. Eakl«ulnVr Tk, KaHu, lata, SdIu«Iah, ftli-aUot. t. W.iu. tt. HOi Ziril« PniM. J ]llletropol-| ifCabaret Dliekt; Ales Brau* KOnml. Leit; Ulla. Halle Am flagel: Iratt hntun (i9tMSMtssiiieiiii(iiiitees*i(itii ßzUhr: Du* hurvorratrUDd« Januar- trog Etil G ässnar Otto Rönr Ann) Wilkens-Scbulhot Habsit NisemaoQ Hotvi'z-.Piro Carl Stour Gylgyl-Konzerte Vrzüsl. K eli i. Git iiii in Deutscher Holzitzkleiter-Verbnud. JÜckUiaUuno Berti». T«Ir»h»n:«ml 106 23.»0 7» vureau: teclln,«ungeftt, 80 Vrnuchcuversammli'ngen Tischler. Bezirk Ttzorletlrnburß. S o n„ t o g. Pen 2. Februar, rormiltoae 10 Uhr, bei H o u k, Thoilollenbu g, Wollstr. SO. logeeardnuag: 1. Bericht dar Kommission. 2. Derbandeangelegeli. heilen. Sarzilschlzg. Ssunlaa, ben 2. Zanuar. vormittogs 10 Uhr bei Merkmonn, Große Franli surler Strohe 1». Tagesordnung: 1. Bericht der Kommistion. 2 Ausstellung der Kandidoteu zur Wahl der Delegierten zur Gene- raloerlommlung. 3. Derdandsangrlrgenheiten und iedenes. Die Ortsver« «erschil Die Ortsverwaltung. iHHitunat �Inmerer! Ttkfttiinqk «m«Uli» aa. den 2. aiebrnar 101« borm.>« nur. in Ooucr.mibs JJeftfdleu, strue Felekrlchlir. SS Gelten Uchc Versammlung der Zimmerer Hrosi-Verltn». «eetlerbunnc: — n-Ise u n o< t n naieu der«euierddiaftcu. I.»I* a setitulrtlse Caec im«autzeruf med bU»uf. — fc— a.»---—•*' greie«uslprachr t H'"«"«!« Sietr«c(ftue ts el. In Mein Sl« Haltotionsramniiinan. 3-«.:«. Lchieu»!«. riur» icvuu»h i«r Änje U»w«g zu erichettteil. Verband der Saikler und porleseulller. Ort Verwaltung Berlin. TnitrimnibniaA! Wril- nlid AetriebZlaltler! � 7 Zttrancheuverfammlung Taee»»ibnnne! I.»le vohiiregelniift der glodrir. und ven-lebsfottler In »ce verllnrr u..eiouin»ustrie. U.»1« erste»dilafe., der turlmer«rdeiteeewelufchnst. III.«forldildfle jtir rtueu Ke.itzuearlf. |Ja9a«.� Trotzch m und Alledem. Ii» ehren'em Ang'enken j Die gesamte Arheiterschoft der Deutschen Waffen- iin<1 /Hunltionsfabrlken. Jüdifcher Kultu-D-rein „"Borod ett", Slnlen[tr. 1Ä0 III. Conuadend, den 1. Fell rua', abends 7 Uhr, findet ein Dor'raq � von Genosie tlpnltz statt. The m a:' Dcutlck,« lvrbeilei»Dichtung. � eintritt fT«i! CDSjK«iMommen! j � Keine Anzeigen� Friefespiano 1250—, hochelegan e« achwar/ea Nuö- bauntpiano 19S).—, schwer eichenes(Prach stück) 3J00__. eleKnnterKntiieriniiECl280o.~.| schwarzetSin'znü5cllSon.-ver- i kauft Ffn«t. Oranfen tr I6AIII Zr hngoUaa«, P ailn, kauft| zu höcnslen Preisen Li Is«, ntacber, traße 41 K nde< wagen und Klapp- sporlwagen zu ve'kaufen bei K-Ppel. KesselstraOeSS, Seilen- flOzel IV. nhen-la von 5— 7. SlrasseiFSmllfr. Kcljerlean, '/ugkräfiißc BrifSclrirt, guter Verdienst, auch für Ve Sammlungen,„M chel wich auf von Bderfelvie. Petersen, Neli«i- bnrgor StraCc 2i. Orth, nt I. Botenfrauen verlangt Blankle, Boppstrasse I. Hiermit die traurige Nachricht, daß unter lieber Vater. Schwinger und Großvater, der Qe b- gi Oer Karl V/eidner Mittwoch früh gestorb#« t*. Dies ze gen tief- betrübt an Albert Weldner n» bat haiuilie. Bertha Wdt'ner. Die.r.lt a«cherung findet am Mo"tag. den 3. Ftbrua', vorm 10'/» Uhr im K ematorium Ger chtstraß; statt DAaksasan�. für die vielen Beweise! IietzlichcrT« I»nhmebei[ der BeetdiKung meine- imvcrgcßfi hen Mannes 1 ! und lieben Vati rs seines| Sohnes, sa en allen Genossen und Bekannten, j , insbesonde e seinen Kollegen der Ocsc'ifllz- g eßcrci für die vielen Bemühungen herzi ehen onlc. Ww. Halra« Grow.| Arnold Grow. Anna u. Marie Murawa Botenfrauen imbfit tofot t iliijt h Iii. SJIail« ?or»n. Drtiin w. �icinmci- > Ir F. n. hat'. 6 BoM uei veilan�t thpcdi on Hem I-v. T.ntt n sir. 14. sucht Letan. Li>lil;slr. 10. auch Mir Stralau. 2 Bstßnfrüiißa »um Ausiravien der..rrelHelt" verl.ingt Hackbarlh. Mlcha- elkirchplatz 2. Tücr.tige Bitenftouen liir die„Fie:hcit" sucht Vietzv Raumerstr. 35. Botenir&Udü für d e Freiheit ktel't ein Spetlltion Temreltof Uarlsch, Friedrich- Wi heim Straße 80. Hof nart. EfllsnffCücn Sllvllt Schulz, Frie-'enau, RlieinslraL'e 51. 1 Boienhouen sucht Spedition Thorn- sencr, Lübecker SuaUe 41. sucht Spedition Faul. firimar ce'k Zeiluns- flüsirS�erinnen werden nngestelUiiiaei lix-edi ion der„Freiheit". berlin N\V 6. Scliiäbai erd imm 19, 4 Trepnen. Her kommende Ulm des Tagest Regie: tugen Hurcr-