Vy berliner-Orffan brr VnabJjänßiffmSojialömofnitieStrittJWIaniM A Jahrgang 2 für-üiAhi'jp VWM«K.'«!x.'. Donnerstag, öen 13. Zebruar l�lg Nummer 7$ Morgen-Ausgabe �lnzesprels 10 pfg. 8b JwfWP nfiftfM awtff» on» m S*m< an» JHHaamm» mwumu 0«. ariuatrrm wndf M buei �aftedon; im v-ll, füi®to».8trini i««- bei »irrflrm PaftMtu««»M MiBatM»!■mutL i t*l Aufteilung untn btmfban»».« Ol 0»„treib«!* tft b W» trSm Nachti«, bei peftjethmgslifh ffc 1�1»•issjaiajat «rtnhton Bfrit* Bf».«, Schiffdaurrdam» 18 III. S«»jp«cherz Sau«otbta 28M uab«äu*. Inserat» teftm di-«ttzespali. rrwn1»n iCqrit» ober«er»n»-»M7;pf>.Kleine Anzeigen» tas feägebmrft»»ort 40 pf, lebe* anitrii»ort 20 Pf. Irueeungezuschlaz 80 V Sei jamihnt» und vertainmlungoanzeizen fällt der Zufchlaz fort.)nfrrate für den darauf» T�Qtu&eu Ch BäQtB(yätefttm br»»Uhr nachmittag» bei bei C&tbition aufgegeben sein. Expedutoa: Verl!« KW« Schiffbauerdamm 19. Serasptech«» Sau Nordea S7V». Gegen Grenzschutz. Die Soldalen erwachen. Der Feldzug gegen die Polen ist in vollem Tange. Man imrkt, oast die Oberste Heerssleitung unter der Fi'chrung von Hindenburg die Regie wieder in der Hand hat. Lange„Kriegsberichte", unzählige Grenelnachrichten, Einzelheiten stber unbedeutende Zusammenstöße usw. zeugen von einer emstgen Tätigkeit. Alles dies soll den Eindruck erwecken, als ob dem Militarismus wieder eine großeAusgabe gestellt sei. bei der die Mitwirkung des arbeitslosen Omzierkorps dringend erforderlich ist. Ja, selbst die bürgerlichen Kriegsberichterstatter, hinlänglich be- rüchtigt aus vergangenen Zeiten, haben sich wieder eingestellt. So wäre also alles gut vorbereitet, um den großen Feldzug gegen die Polen �u beginnen. Aber man scheint 5vch die Rechnung ohne diejenigen gemacht zu haben, die in erster Linie dabei sein müssen. Nachdem bereits seit einiger Zeit hie und da Nachrichten auftauchen, daß die als Söldner geworbenen Soldaten das Mordhandwerk häufig nach kurzer Zeit wieder aufgeben und nach Hause zurückkehren, berichtet jetzt der Sonderberichterstatter des„Berliner Tageblatts" folgende sehr anziehende Einzelheiten aus der„so hoffnungsvoll begonnenen deutschen Offensive bei Bromberg": „Die bor einigen Tagen so hoffnungsvoll begonnen« de»t« sche Offensive bei Bromberg mußt« wegen innerpolitischer Streitigkeiten bei den Kampftruppen plötzlich abgebrochen werden. Die deutschen Truppen hatten sich südlich der Bahnlinie Bromberg— Schncidemühl«ine ibrückenkopfartige Stellung in der Linie Schmicdcbcrg— Neu- kirchen— SamoklepÄ geschaffen und waren dann erfolgreich auf Exin und Schubin vorgestoßen. Da traten politische sTt r e i t i 8 f e i i«.n hindernd in den Weg. Der Brom. berger Soldatenrat hatte den KricgZmimstererlaß über die Konrmandogewalt nicht anerkannt, die Truppen jedoch erkannten den Erlaß an. brachen die Gefechts- tätigkeit ab und wählten einen neuen Soldatenrat. Jniolge dieser Ereignisse in der vordersten Linie mußte die Offensive abgebrochen werden." Es ist Kvar aus diesem Bericht nicht deutlich zu erken- nen, was den eigentlichen Streitpunkt zwischen dem Brom- berger Soldatenrat und den Truppen gebildet lzot. �mmer- hin geht aus ihm deutlich hervor, daß die Zeit endgültig vorbei ist. in der sich die Soldaten als willenlose Kreaturen ihrer Vorgesetzten die Knocken entzwei sckießen lauen, und daß es verfrüht ist, zu glauben, daß die Wiederherstellung alter Zustände die einmütige Zustimmung der Soldaten siinde. Slratzenkämpie in Urs'm. Jo Breslau ist es gestern nachmittag z« blutigen Zusammen- stützen gekommen. Im Anschluß an eine im ZirkuS Busch statt- gefundene Arbeitslosenversammlung zog cin Trupp von 500 bis 600 Mann vor daS UnlersuchungSgefängni« in der Graupcnstratze. Dort hatte man zwei Arbeiter eingesperrt, weil sie aus offener Stratze gegen de» Eintritt in die Grenzschutz. truppc» Stimmung gemach« hatten. Eine Abordnung begab fich in das Gebäude, um über die Freilassung dieser beiden Gefangenen zu verhandeln. Währendessc» f-ll, wie die T. IL meldet, die Menge in das Gebände eingedrungen sra und veriucht haben, die Befreiung mit GcwnU durchzuführen. Die TicherheitSinann- fchafien eröffneten daraufhin auf die Atbcitslosen mit Gewehren und Maschinengewehren das Feuer. Zehn bis zwölf Personen sind dabei gelötet, mehrere verwundet worden. Ein Telegrammwechsel. Der Z e n t r a l r a t d e S VIT. A r m e e k o r p» in Munster. ist, wie wir bereit, berichtcien. vom dortigen Generalkommando ausgelöst, seine Mitglieder sind vcrl>aftet. Dieser Auflösung g'ng «in Telcgrammwechjel voraus, der die ganze Angelegenheit in.a richtige Licht setzt „UuS wird gemeldet, botz Solbatcnrat Anwerbung für Ost- s' xtz verhindert und Freiwilligenkorp, auflösen will. Das w>>rc s immftej Landesverrat und würde unn-»stchtig geahndet muttn.»eichSrcgierun«»oile- Darauf antwortete der Zenjralfokdatenrat des VII. Armeekorps: .Wir haben wiederholt festgestellt, daß die Freiwilligen- korps nicht zum Ostschutz, dagegen zur Bekämpfung der klassenbewußten Arbeiterschaft benutzt wurden. Als Sozialdemokraten haben wir die Pflicht, bewußt konter» revolutionäre Truppenbildungen zu verhindern. Hier böse Erfahrungen mit Freiwilligen. Wann kommt die Volkswehr? Landesverrat verübt nur der, der konterrevolu- tionäre Bestrebungen unterstützt. Nichts kann deutlicher als dieser Telegrammwechsel zeigen, auf welcher Seite Wahrheit und Recht waren. Aber NoSle fragt nicht nach Wahrheit und Recht— für ihn spielt nur die Gewalt. Ter Solbatenrat hat durchaus Recht: N o S k e verübt Landesverrat Ein Rech!ferl?gnnie Vn tretet eines se- mofripten Snedens in Paris unterliegen sollten, bann ist es die T ch u l d der Mehrheit? sozialisten. die gerade tore kompromittierten Männer in den Vordergrund stellten aus persönlichen Gründen, ans Prostigerücksichten und auch deshoch, weil ihnen jede Kenntnis des Auslandes iishlt und sie meinen, keine Rücksicht nahmen zu brauchen� Aus«er Sitzm««SS Vzllzugsrals. Der BollzugSrat hielt am 12. Fsbr-uar eine Sitzung ab, in welcher er sich mit der Tätigkeit der Arbeiterräte in den Betrieben, die von den Unternehmern still- gelegt worden sind, bescks-iifligte. Es steht jrovIfelluS fest, daß in den verschiedensten B trieben nicht der Kohlen- resp Materialmangel Ursache des StillegenS ist, sondern das Bestreben der Unternehmer, eine sichere Konjunstur rbzuwarten. ES ist zu befürchten, daß die Stillegung der Betriebe zur Verschiebung von Rohstoffen benutzt wird. Aus diesem Grunde empfiehlt der VollzugSrat den Arbeiterräten, die Kontrolle in solchen Betrieben nach wie vor aufrecht zu erhalten. Um den Ursachen des Rückgangs de» Wirt- fchoftSlebenS nachzugehen, und die notwendigen Feststellungen zu machen, inwieweit hier ein Verschulden den Arbeitgeber trifft, wird in den nächsten Tagen ein Fragebogen an die ANbeiterräle herausgegeben, und die genaue Beantwortung aller Kragen gewünscht. Di« wiederholt gerügte ungerechte Papiervertei- lu ng gegenüber der„Rolen Fahne", der.Freiheit" und.Revu- blll' war ebenfalls Gegenstand der Diskussion. Eine Kommission wurde, beauftragt, beim ReichtwirtschaftSamt dahin zu wirken, daß den berechtigt«« Wünschen dieser Zeitungen Rechnung ge- tragen wird. Die wiederholten gesetzwidrigen Verhaftungen wurden ebenfall» einstimmig, einschließlich der Demokraten, verurteilt. ES wird ganz energisch darauf hingewiesen, daß *n allererster Linie die persönliche Freiheit eine* jede« StaatS- bkivger» gewährleistet werden muß. Ganz besonders wurde her- vorgehoben, daß durch willkürliche Verhaftungen die unbedingt notwendige ArbeitSfveudigkeit der Arbeiter nicht gefördert werden tonn. Aestgesiellt wurde, daß daS Korp» Lüttwitz sich an- dauernd über die gesetzlichen Borschriften hinwegsetzt und Tag und Rächt Freiheitsberaubungen vornimmt. Et sollen dagegen energische Schritte unternommen werden. Zieel Sl mmungsbWer. ®8 ist bekannt, daß bei den Grenzschutztruppen der alte mili- Zaristische Geist wieder in voller Blüte steht. Die Offiziere haben über die ihnen unterstellten Mannschaften uneingeschränkte Ge- Walt, die Soldaten sind gegenüber dem Treiben der Herren völlig machtlos. Mancher, der sich freiwillig gemeldet hatte, in dem Glauben, für etwas Gutes zu wirken, sieht sich betrogen. Er kehrt den Schiitzgarden der Reak'ion fkrudig den Rücken und nimmt in der Heimat lieber das Elend der Arbeitslosigkeit auf sich, als daß er seine Kraft für eine verderbliche Sache einsetzt Als Bei- spiel dafür, welcher Geist bei den FreiwilligenkorpS herrscht, führen wir zwei Zuschriften an, die unS, von mehreren Soldaten unter- schrieben, zugegangen sind. Bei der Abteilung Beiersdorf sagte der Leutnant Sprengel den Unteroffizieren, wenn die Leute nicht parieren wollen, sollten sie dieselben an den Ohren hochziehen. Der OffiziersteUvertreter Schröder wollte die Leute mit der Reit- peitsche schlagen, weil sie. um dem Drill zu entgehen, ohne Kündigung nach Hause wollten. Der Adjutant, Leutnant de BeaulteS,- lieh den Leuten die schtvarz-iveiß-rote Ko'acde ab- reißen, weil sie nicht wert seien, diese zu tragen. Die Bedingun- gen, unter denen die Einstellung erfolgte, wurden nicht ein- gehalten. Kameraden, die ihre Entlassung erhielten, bekamen für die letzten Tage keine Zulage mehr und für die Zeit der Heimreise keine Berpflegum-g. Soldatenräte gibt eS nicht. Apch die Vertrauensleute, die den Brenzlschutztruppen zugsfagl worden waren, wurden abgesetzt. * Die Requisitionen de! der Zivilbevölkerung stehen in den Ostseeprovinzen wieder in voller Blüte. Man arbeitet nach demselben Regepr, wie unter der kaiserlichen Regierung. Die Reichen werden geschont, den Armen nimmt man da» Letzte weg. AI« Beispiel diene folgender Vorfall: Mannschaften der L. Kom- pagni«»quartier kein Recht, sich mit ihnen zu befassen. Was hat die Wilmerkdorser Bürgecwehr, was die Lindner und Mehring veranlaßt, die Verhafteten nach dem Stabsquartier zu bringen? ES besteht der dringende Verdacht, daß die Meh- ring und Lind«er Mitwisser des MordplanS ge- wesen sind. Sind sie«9 nicht gewesen, hat da» S t a b I q u a r t i e r sie veranlaßt, die Jnhastierten dorthin zu bringen, so ist da» ein Beweis dafür, daß von Anfang an der Divisionsstab die Ab- sicht hatte, Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg in die Hand zu bekommen, um sie, wie da» Spätere zeigt, zu ermorden. Karl Liebknecht ist am seiden Abend gegen 8 Uhr, Rosa Luxeutburg ettva eine halbe Stunde später im Edenhotel, dem Sitz de» Stabes, eingeliefert worden. Rosa Luxemburg ist bereit» beim Eintritt ins Hotel be- schimpft worden. Ein Hauptmann H o f f m a n n tat sich be- sonders hervor dabei Er war es. der zuerst die geplant« Tat ankündigte. Er erklärte in der Halle de» Hotels:»Den beide» wird heute Abend da» Maul gestopft." Karl Liebknecht wurde gegen>/,l1 Ubr vom Hotel weg- gebracht. Er sollte, wie man erklärte, nach Moabit gebracht werden. Er wurde begleitet von dem Kapitänleutnant Horst von Pflugk-Hartung, dem Leutnant Stiege, dem Leutnant L i e p m a n n, dem Leutnant o. R i t g e n, dem Leut- nant z. S. S ch u l z e, dem Leutnant Heinz von Pflugk- Härtung feinem Bruder de» Kupitäuleutnant») und dem Jäger zu Pferd Clemens Friedrich. Die sämtlichen waren schwer bewaffnet, trugen Hand- granalen und entsicherte Pistolen, die Liebknecht gezeigt wurden. Zu derselben Zeit standen al» Doppelposten vor dem Hotel die Jäger zu Psrrde Runge und Träger. Gegenüber dem Hotel hielt ein Automobil, dessen Führer ein Chauffeur namen» G ö t t i n g e r war, nebst einen Beifahrer. Diese vier haben die Ausführung drS Mordplane» besprochen. Sie besprachen, die zwei dürften nicht lebendig au» dem Hotel. Sie besprochen, man dürfe sie nicht erschießen, da» mache zuviel Lärm.'Sie besprachen, man müsse sie mit dem Kolben erledigen. Sie besprachen, man müsse da» Gewehr entladen, damit beim Zuschlagen kein Schuß losgeht. Sie haben den Mordplan in» einzelne festgelegt. Bi» Runge hat da» Gericht nach gegen keinen eine Hand «erllhrt. Karl Liebknecht kam aus dem Hetel. Er wurde nicht durch den Hauptausgang am Kurfürstendamm geführt, sondern durch eiuen RebenauSgang in der Kursürstcnstraße. Runge lief nm da» Hetel herum und schlug»e« bereit» t« Auto sitzenden Liebknecht zweimal von hinten mit de« Kolben auf den Kopf. Liebknecht sank halb bewuhilo» zusammen. Auf der Strahr war kein Mensch, nur ein paar Soldaten. Die Offiziere standen und fasten«m Liebknecht herum. Sie m u st t e u die Schläge bemerken, sie haben sie bemerkt. Keiner hat nach dem ersten Schlag de» zweite« zu verhindern versucht, keiner hat de« MDrder gewehrt, keiner»uch«ur ri» Wort der Mahnung o» ihn gerichtet. Da» Aut» fuhr weg. E» fuhr nicht de« Weg«ach Moabit. S« fuhr am Reuen See entlang i» der Richtung nach der Char- lottenburger llhanffee. Wir behaupten, daß vom ersten Augenblick an die AAsicht bei den tran«portierenden Offizieren bestand. Liebknecht zu er- morden und wir folgern da» au» diesen Tatfach«,: 1. Sie ließen da» Automobil ohne wichtigen Grund diesen nahezu unbeleuchteten Umweg fahren. 2. Sie haben die Lüge erfunden, daß da» Automobil un- terweg» eine Panne erlitten habe. Daß da» eine Lüge ist. ergibt sich daraus, daß da» Automobil sofort nach der Erschießung Liebknecht» wieder g.brauchzfertig war. 8. Diese erlogen« Panne trat ein genau in dem Augenblick, in dem da» Automobil stch an einem völlig unbeleuch- t e t e n Nebenweg befand, also gerade an dem Punkt, den die Mörder für ihre Tat brauchten. 4. Sie haben die Lüge erfunden, Liebknecht habe einen Fluchtversttck gemacht. Daß dieser Fluchtversuch erlogen ist,«r- gibt sich darau»: ») daß Liebknecht nach dem erlittenen schweren Schlag auf den Kopf kaum mehr im Stande war ,u gehen, er war so be- nammen, daß selbst, die Mörder ihn srapteu, ob er noch gehen könne. b)»-aß auch nur der««dank« an die Flucht eine Unmöglich. »eit war, in Anbetracht dessen, daß zwei Mann vor, zwei Mann neben, und drei Mann hinter Liebknecht gingen, schwer bewaff- net. mit e« sicherte» Pifiote» und Handgranaten, wie Liebknecht wußte, o) daß jeder, de? Liebknecht kannte, wußde. daß er noch nie sich«nein Prozeß entzöge»»»d«a nicht» aas der Weit weniger sachte alt an Flucht. 5. Sie habe« nach der Tat SiedknechtS unbekannte Leiche* bei der«ettungSstatio» eingeNesert, sie habe» als» Versucht, die fttHucu der Ltet z» tenWMte# Otto von Below, und mehrere Offiziere seine» Stab«» ab» zusetzen. Das.Einlenken" scheint demnach doch mehr aus Seite der Bürger gewesen zu sein. Unruhen i» Rumänien? Die bürgerliche Presse rnelW>n Welt bloststellen wolle.— In der Diskussion wurde an Beispielen gezeigt, wie bisher schon die Ealctier» mit den raffiniert eiien Mitteln gear- dvitet haben, um die vorteile, die der Tarif de» Angestellten ge- bracht hat. wieder riiit vr.gin zu ma"im dach-ogar mr- tucht, das Hilfspersonal für den Verband der Bäcker und Kondiw- rrn zu aeuunnen. da dieser sich noäi nicht dazu aus. äffe» konnte, die Abschaffung de» Trinkgeldes zu fordern und in feinen Lahn- wrdernngen bei weitem hinter denen de» AasiwiriSgehilfeii.Ver- bände« zurückbleibt. Bei allen Rednern kam der entschlossene «Bille zum Ausdruck, bei den bevorsteh?nd-n Kämpfen eine ent- spreche„de Lohnerhöhung durchzusetzen. Zu den Preiser. höhungen der Kaffeehausbesitzer, die bi» Z» #00 Prozent betragen sollen, fleht die Lohnerhöhung •« gar keinem verhältm». Der Besitzer de» Bessel-Enfö» z. B >or dert die Kellner auf. trotz de» üblichen Ausschlag« auf dw Waren noch vom Gast 10 Prozent mehr zu fordern für.Sermc». Um die Zst'mmitbien de* Rumikum» kür d" Kellner nM>( leiaü- ju verscherzen, soll allen Versuchen einzelner, "och Trinlgctd zu erhaschen, aus da» ettet- Sischste entgegengetreten werden, eventuell dur» AuSschlust an« dem verband.— Folgende Resolution fand e t n- stimmige Annahm«: .Die heutig« Verfammluna der Sektion III, Eaftange- stell ni,»"'« Ken-itn!» von d-e Kü"dmnng de« Vertrage» durch die Kaf'echcniSbesitzer.- Die Anwesenden protestieren auf da« eneta.schste gegen die Begründung und erkläre» aut da» allerentschicdenste, an dem System der festen Entlohnung und dem gesetzlichen Achtstundentag festzuhalten. Die Bestrebungen einzelner Unternehmer, die CafeaniiesteNten dem Zen» trat-Verband der Konditoren zuzuführen, wird mit Entrüstung zurückgewiesen und verpflichten sich alle— �insbesondere da» Hilfspersonal- restlo» im Verband der GastwtrtSgehtlfen n-b »u organisieren.- De« weiteren wurde«tn Antrag angenommen, der dt« Be- ktlgung der durgsrliche» Presse au« de« ArbellerhauShaU for- dert. dn diese in etiiteiliger Wesse allen Verleumdungon durch die KasfeehauSitesitzer Raum gew-ährt, orme Richtigstellungen der Arbeitnehmer aufziinebmen. An deren Stelle soll da» Abonne- men: so- iat ist i scher Blätter treten Streik bei oer Hamburger Hoch- iiitb Gtrsheabah». Am Mittwoch früh baben 7600 Angestelltr der Hochbahn und 5000 der Tiragenl-ahn wegen Lohtistreitigkesten einen Ausstand begonnen. Der Berkehr ruht. , �,«,»,,.»,,«1 m»»»i> GroA-öerlin. 1 : z�rmevr-r■" i �.rrr�vf- Die Stridtverorduetenwabke« und die bürgerlichen Parteien. Unter�den bürgerlichen Parteien ist ein lebhafter Kampf um die Siadtverordnetenmandate entbrannt. Die Besciti- guiig des DreiklassemoahlrechtS und de! Hausbesiberprivi- legs bedeutet für den Berliner Koiiununalfreistnn das Ende seiner langjälirigen Herrschaft im Rathaus?. Die Führer dieser Partei haben sich zu einem Wahlausschuh vereinigt, um die in erster Linie in Frage kommenden Kondkdalen auszusieben. Viele haben von vornherein wegen Anssichts- losigkeit verzichtet, und wir werden viele bekannte Gesichter im Rathause nicht wiedersehen. Bei dem Aussuchen und bei der Gruppierung sind Leute sehr weit hinten zu stehen ge- kommen, die manchem Freisinnsführer immer schon ein Dorn im Auge waren, wie beispielsweise Herr Dr. Nathan und andere. Tic Hauptsache ist, daß gewisse Leute dieser demokratischen Partei sieb ihre Tijje sichern. Verbittert schreibt die..VossiM Zeitung": »Man" arbeite! in der neuen Zott mit den alten Rezepichen: Auatooihl nicht nach Fähigkeit, sondern nach' Bequemlichkeit, Dankbarkeit, Freundschafi und s» mancherlei Tugenden, die im Privatleben rühm! ch, in der Politik»der schädlich sinö. Demokratie aus dem Markt, die Autokratie der Bosse daheim. Die Rechnung war nicht ganz ungeschickt- Die Liste wird spät herausgebracht, bi» zum Lisienschluß bleiben dem Wähler nur noch einige wenlae Tage Fr st, etwa« zu sagen. Ein Umsturz erscheint nicht möglich. Man weih ja: Technische Schwierig- keilen usw. Und am 23. soll der Wähler wissen, wie«r wählen soll. Es wird angeregt, in aller Eile eine andere Liste auf- zustellen. Ob das nach möglich ist, steht dahin. Auch die Deutschnationale Partei wird sich an der Atadtverordnetenwahl beteiligen; sie hat bereits eine Liste aufgestellt. Damit wird die zukünftige Stadtverordneten- Versammlung ein anderes Gesicht erhalten. Seit Jahr- zehnten war die letztgenannte Partei im Ratlmus unver- treten. Das Verhältniswahlrecht gibt ihnen auch eine Ver- trctung. Die Abhängigen haben in der Hauptsache ihre bisherigen Stadtverordneten ebenfalls wieder aufgestellt mit geringen Ausnahmen, wie Kcrsin. Die Liste der Un- abhängigen Sozialdemokratischen Partei nimmt stark Rück- ficht auf die Vertretung der Frauen, sie enthält 16 Frauen als Kandidatinnen. Sie ist die Liste, auf welche alle ttiänn- l ichen und wsiblickzen Wahlberechtigten am 23. Februar ihre Stimme vereinigen müssen. Die Liste beginnt mit dem Namen Dr. Wetzl. Die Zulagen für Schwerarbeiter beib chatten. W, T B. teilt mit: Die Schwer-, S-bwerst- und RüftungS. arbeiterzulagen sind, wie bekannt, mit Wirkung vom 10. Februm d. I. aufgehoben. Hier und da haben sich bei Durchführung dieser Mahregel jedoch Sclivierigkeilen ergeben. Um den darau» her- vorgehenden Unznträglichkelten Recknung zu tragen, insbesondere um Ungleichmäsjigkeiten in der Rationierung, die bei ungeord- neten Zuständen eintreten müssten. vorzubeugen, hat sich der Staals'ckretär de» ReichSernährungSamt» mit einer Fristver- längerung bi» zum 1. April für die Durchfu. rung de» Wegsall» der Zulage in den Fällen für einverstanden erklärt, in denen sich die Durchführung bislang nicht hat ermöglichen lassen. Bi» znm I. April können aber die notwendigen Organisationsmaßregeln überall getroffen sein, so daß nach dem 1. Aprtl Zulagen nirgend» mehr gewährt werden dürfen. Niedrige Kamysesweise des„Vorwärts". Die niedrige Kampse»we!se de«»Vorwärts" ist selbst seinen eigenen AtchänHcrn zu schmutzig, al» daß sie sich mit ihr ibenbi- fizieren möchte». Bor ein gen Tagen bracht« der»Borwärt»" au» kimvatve» eine recht gehässige Anreinpelung verschieden«? Genossen inserer Partei. Jetzt muß der»Borwä-t»' eine Erklärung der Funk ionär« seiner Partei au« Rowawe» o.'röstentlichen, in der Sie eigenen Parteigenossen weil von ichrn abrücken In dieser Er- 'lörnng heißt e«: »Di« Notiz tn Nr. 00 de»»Votavärt»" enthielt neben tat- sächlichen Borkommnisien zum Teil»iWlige Nnrichtizteiten, zum Teil starke Neberlreibuitsen. Tie Unte rzerchneten lehnen e» mit Entschiede»heil ab, den politischen.tzanrpf ans ein derirti« tieseS Sliiie«» herabgudrncken, anch dann noch, wenn e» von der Gegenseite geschivhi. Wir sind bestrebt, den politischen Kamfis in einer Farm zu sichren, welcher der Arbeitenschaft al» Trä- gerin der Revolution würdig ist. Die Unterzeichneten bedauern die Verössentlick-nng der Notiz und lehnen jede Aeraniworrnng tiir F»rm»nd Inhalt derselben ab. P Pixwiatvilsch E. Gamoll. P. Lüscher P. BiUenroth D Obmer, Ii. Zimmermann, F. Brand, P Fieischmonn. Hier muß der»Vorwärts sich bescheinigen iasien, daß et sich starker Uebectceiiningen, zum Teil völliger Unrich::,chcitrn schuld ch gemacht hat. Er drücke den Kampf ans ein tiefe» Niveau herab daß die eigenen Parteifreunde sich dessen schämen und öffentlich 'brücken müssen. Cb die Lettton lwim»Vorivärt»- helfen wird! Wir glauben e» nicht, er kann nicht ander«, al» in der niedrigsten Weise zu verleumden, wenn c» sich um Sndervdentend« handelt Ckaraklerprvbe. Daß wir die Berichlerstattung de».Vorwart»" etwa» schaks unter die Lupe genommen und die Aelml'chkeA derselben mit den berüchtigten Kommunique» der Garde-�chützen-Kavallecie-Divtsion gekennzeichnet haben, ist den Helfern der Konterrevolution in der Lindenstraße schwer auf die Nerven gefallen. In einem Artikel. der namenSslvlz.Ehurakterprobe" überschrieben ist, werden wir deshalb der bewußten Lüge bez-chtigt, weil in�der.Freiheit' stand, der.Vorwärt»" schreibe von Zuhältern, Ron'dyangrtff und Mob. der.Vorwärts" trete Arm in Arm mit solchen Offizieren in die Schranken, der.vorwärts" verdächtige die Unabhängigen der Sgmpaihien mit Schiebern. Warum denn auf einmal so zimperlich, ihr Herren k Warum schämt Ihr Euch denn heute Eurer Toten, da Ihr sie doch morgen wieder von neuem verüben werdet l Wir stellen deSbalb nochmal» ausdrücklich fest: r. Der.vorwärt»' hat in feinen Berichten»om Mob geredet; 8. Der.Borwärt»" hat w feinen Spalten»tn«»enden» vertreten, die um berechtigte schreiben, er trxx Arm tn Arm mit solchen Offizieren(die ein Mutbad herbeiwünschten) in dt« Schranket.; 5. der.Vorwärts" hat uns der Ctim» pathien mit» 1 1»< n Händlern und Schiebern verdächtigt. Wenn das jetzt nicht mehr � wahr sein soll, dann lesen die Herrer,, die da« bestreiken, ihre eigene Zeitung nicht, oder si« bauen auf da» kurze Gedächtnis ihrer Leser. Da» wäre allerdings ein« Sharatterprobe, die ganz übereinstimmt mit der Kennzeichnung, die eimge Mitglieder der S. P D. In Rotvawes dem.Borwärt»" zuteil werden lassen, worauf wir an anderer Stelle»tfterev Btcute» zurückkoi... en. » Bon feiten dn. Komincindobehörden der d!.. �. i ppen wird weiter versucht, die Schuld and den Vorgängen in der Rosen» thaler Borstaudt von den eigenen Offizieren und Mannschaften abzuwälzen, indem behauptet wird, diese hätten erst Gebrauch von den Wafsen gemacht, als si« von der Menge angegriffen und mißhandelt worden seien. Daß durch den Waifengebrauch Verwunbuiwen enistehrn, beißt e» in dieser famosen Bericht!» gung, wisse jeder, der mit Waffen Besch'>d weiß; durch Querschläger(Kugeln, die von den Häusern usw. zurückprallen) könnten solche Venvundungen leickll entstanden sein. Wir fragen: Ist da« junge Mädchen m der Weinmeisterstraße durch einen O u e t- ühlöget oder durch ein direkte? Geschoß au» der Waffe des Ulanenoffizier» getötet worden? Wenn behauptet wird, eS fei mir in die Lrift gesckossen worden, so ist da? einfach unwahr, ebenso wi« es unwahr ist, doß die Menge tn der Weinmeisterstraße nur mit Waffengebravch auSeinanderzubrin» gen war. Man will sich reinwasthen, aber man schafft e» nicht. Der ArbeitSnachtzirf» der Stadt Berlin wird mit Freitag, den 14. Februar, folgend« Zweig» stellen für ungelernt« männlich« Arbeiter und Land» ncheiter eröffnen: Norden. Thmtsseeftraße G4(im Saale der Bockbrauerei); Nordosten, Landsberger Allee 11"i3 (im kleinen Saal des BAgmifchen Bratchanfes): Osten, Eck ertft raste 16-17 kTurnihall« der 271. GemeindeschnU): Südwesten, Bergmannsttraste Kft-W(Turnhalle der TO. Temeind�chute).— Von Freitag, den 14. Fe» b r u a r ab haben sich di« männlichen Erwerbs» lofen, die vom 15. Dczmiter 1918 ab in der Abteilung si'ir ungelernt« Arbeiter und in. der Abteilung für Handels- rmd Transportarbeiter«ingeschrieben sind, in den vorbenannten Zmeigstellen des Arbeits noch- iveises kontrollieren zn lassen. Die Kontrolle findet von 8—13 Uhr vormittag» statt. W» zibt e» FahrtberechtszungSsckwine? Die ai'ßerortdentlich große Jnanspruckmabme der Polizei, die neben den kaufenden Ar- besten«in« groß« Reihe anderer Arbeiten zu erledigen hat, verbunden mit einem außerordentlichen Mangel an Beamten 'ür den Innendienst macht da» Ausstellen der ReiseauSweise auf den Berliner Polizeibureau» unmöglich. Reisende, die sich tut Erlangung von ReiseauSweisen an ein Bertiner Polizei» bureau wandten, mußten abgewiesen werden In den Barorten dagegen, z. B. Arukölln, Thnrlottenburg, Wilmersdorf, Schöne- berg, werden die ReiseauSweise auch von den Polizriburean» mi�it fertigt. Lediglich in Berlin können die Ausweise vorläusig noch nicht vom Polizeirevier»«»gestellt werden. Daher wa? auch der Andrang zur Reisebureau st eile Berlin, PotS» damer Bahnhof, im Laufe der letzten beiden Tage ung«- wöhnlich stark., 3 Welch niedrige Lkhne mancher Unternehmer den Arbeitern zn bieten wagt, erhellt au» folgender Tatsache. Die Amelangsch« Buch» und Kunsthandlung in Eharlottenburg bot einem verheirateten Manne, de? vor dem Kriege einige Monate bei der Firma al» HauSläener beschäftigt war. einen Wochenlohn von 86 Mark, außerdem 20 Prozent Teuerung»-usck lag, erhöht« dann groß- mutig den Wochen ohn auf 80 Mark, so daß ein wöchentlicher Be» trag von 8(1 Mark, sage und sthreibe 38 Mark herauskam. WaS denkt sich der Inhaber der Bnchbandlnng eigentkich? T» gehört eine starke Portion Dreistigkeit dazu solche Löhne anzubieten. Zahlt der Herr feine« anderen Personal auch solch glänzend« Löhn«?/ Wie mit Handgranaten umgegangen wir». Am Sonnabend» morgen v Uhr passierte ein von Togel kommender Zug Gesund- brunnen, welck'er RegierungStruppen beförierte. Arbeiter, welche nach ihrer ArbeiUstesse s Hennigsdorf) wollten, stellten fest, daß diese Truppen den Eindruck machten, stark betrunken zu sein. Unter Zurückkassung einer Dtielh'nogranate verließen diese Sol. baten den Zug. Die Handgranate wurde im Interesse der all» gemeinen Ccherheät von den Arbeitern in Verwahrung genom» men und befindet sick« de m Arbeiterausichuß Flugzeugbau, Hennigsdorf. Die Handgranate war tm scharfen Zustand, zum Ävtvurs bereit. ein falscher Jmpfarzt treibt in Neukölln sein Unwesen. Der Schwindler nutzt die Packenerkrankuttgen, di« dort in weiten Kreisen Beunruhigung hervorgerufen haben, zu seinem ver» brechetischen Treibe»«u» Er erscheint in Wohnungen, wenn er vorher festgestellt Ixtt, daß die Ehemänner nickt zu Hause sind, und stellt sich bei. Frauen al« Arzt vor. kr zeigt auch einen ge» öl schien, mit Stetnp-I versebenen Ankwe!» vor unö sagt, daß«r von seiner Behtside beauftragt sei, die Frauen zur Verbeugung gegen dje Pockengefabr zu impfen. In einer ganzen Reihe von Fällen haben sieb die ängstt ckten Frauen auch von dein Schwmd» ler impfen lassen und dafür auf seine Anforderung d M. be» whlt. Tie Neuköllner Kriminalpolizei, bei der schon viele An» '.eigen eingeloujen sind, warnt vor dem falschen Arzt. E» ist die»«in Mann vor etwa 80 bi» 40 Jahren mit einem Dchmirr» hart. Die Glarlottenlitirger SpelseauSzahesielle Epreestr. 11 w rd am 17. Februar 1910 nach Berliner Str. 189/40 verle-N Anmel- dimgert zur Teilnahm« an der Six'isung werden bi» einschl. Sonnabend, den 2ö. Februar, in der Zeit von 10— Uhr in der Syreestr. 11 enlg.geiwenommen, von bann ab Berliner Straß« 180/140. Die Bedingungen für die Teilnahme an der allgemeinen Speisung in der Berliner Straße 189/140 sind di« gleichen wie in den übrigen hiesigen Ausgabestellen. Arl>eiter-R«d/ahrer-?'.ind„Botidarität", Mitgliedlchakt Berlin. Sonntag, den 18 Februar: vereintiour nach Glienicke, Alterutann. Sari I Uhr an den bekannten Stellen. Babn- k ahrer ab Sie tiner Vorortbahuhof 2 Uhr nntd 2.66 bi» Herrn»« darf.— Freitttg, den 38. Februar, abend» 7 Uhr. Zentraliahrwart» sttzung. Holzmarksstr. 86. bei Tckre ber. Da» Erscheine« der Fahnvarle ist unbedingt notwendig, auch ersuchen di« Funkko» 'täte die umliegenden Or schrsten um Beiessiaung. I. A.: Olto H a n k« l. Zentvalfahrwart, Neukölln. Lichtenraber Str. 81. AlterSrlegentnrner Groh-FierltnS. Am Sonnabend, den 16. Februar, abend» 7% Uhr, findet bei Wegener, Sevdelstr.% eine Vertretersitzung aller Vereine resp. Abteilungen statt. SanttätS-Mannschaften und Milltär-Krankenwürter Grvh, Verlin«! Am Dounerktag. den 18. Februar, nachmittag« 8 Uhr, findet in Borket» Festsäleii, Weberstraße 17, eine Versammlung aller noch m Heerekdienst befindlichen Sanität»- Mannschaften nni MAitä»Kranke nwärttzr statt. Gin Paar Handschuhe gefunden. Eine Genossin, tzi« pmk ein ige» Tagen unser Setreiariai aufsucht«, hat dabei«in Po« Handschutz« lwgen lasse», War bitten sie, dt«i«Ib»n abzutzoie». eeSeMUMleud«. MisDiyrtioncn. ,. Mi7>D«?rt!oncn. Das Nachrichtenamt i>«H flftofct SSaisS�r «ii; mit: Vom Donnerstag, den IS. Februar, an weichen Weende Milchmengen ausgegeben: Auf A I-Karten i Liter, au? b t?« len.y � Liter, auf B I-Karten% Liter, auf B lUK.-rtcn H Liter, auf C I-Karten M Liter, auf C II-Hamen für drei Tage eine Büchse Kondensnrilch. Die Kr-»»>fenfa<»fen� Hoicherfarieii und Lieferscheine werde» aoÄ belie»ert. Pilukow. Von Donners:«?, den 13. Februar ab. Werden in pen de tun nlen Geschäften gegen Abtrennung d-Z VezuaS. rrnd r�iltungsabichnittes£K1 von der allgemeinen S-�enSmIteFcr�z M) Gramm Marmelade zum Prsise von 1.30 M. ausgegeben. Ncinickendorf. Diejenigen Einwabner. welche auf Ab- I tigten c I D e hie ticucTs Öperettenhaus. �chlübaucrdamm 4a Norden28I h, uhr: Die keuscüe Susanne Palast-Theater. % Uhr; Die Im Schatten Schüler-Tr.ssitifi ar ohenbnrg A Uhr: A n ß t 0 1. rnaiia-l iieater rs uhr: FoliiiscüeWiriscnall Tüidiu- a.» ri'oL eü 0 of i piats. i mr: Der JuxSflion. llheater des fVesiens. % uhr: Die liiStise Wilwe Waliner- 1 heater A Uhr: dg.?- SKSiäÄ t: Gt-aJ üjabfcjilcb� Wafhälla-T heater ftUhr Ausust der Starke Eintritt frei! � i Uslion-Kaiiarett? § Künstler-Dielo= Xl Taubeoctr. 34.* Ab 4 Ulm Orchester von 6— 7k Uhr: des jron« ProeramiB. Ab 7S Uhr: ianz. Etlil wvliiVr Isb, Itfitt. Sdb. Sdnltitafi». fsln-trtaa. llBdil.ll IM# ZW» W#. Kleine Anzeigen S!»ezia8-Arii f. fiaul-, tlarn- u. Oeschlechts- icl ipo. speziell vcre'iolc, bart- näcklgj Ausgüsse. Impoczaz. irag.Syp illscrtolcreiclieflnU ii eiT,verb. IN. Salvarsaokurc». Ur n k, Biuiuniensachunven im ers eu n. äUcslea Kur-lnsdhrt. senior. Nur Roscnthaler Str. 69— Jö, Roscmhal. Platz. Ecke Unlo�- str. Beliandlaogszcit 9-1, 4-9, Sonnt. 9-f, Sepu Damonzlmmer. Piatist-a Gramra 10 Mk.— Oold kauft Frau BlQcherstraSe 40. Zahngebisse, Link«, Stof? zum Anzur. Musikinstrumente, Fahrrad, Stoif zum Rögenmentel. Elscrt, AIvenslebelT-Str. 6. Restaurant Unabhängige Sozialöemokratisthe Pactn Ssriin Sesseniliche S®ecöe«fßÄ«age~ß TARWe, Donnerstas, 13« 5e ruar, abMös 7 Uhr: lraße. Ecks I Wllkes FeMe. SebaMuskmhe 39 Referenten: Ear! Leid, Carl �nepnit;. UiistW t Zrettag, 14. Mruar, abenös 7 Uhr: SdmM%K Weiheuburger Slraße 4a ZÄvl-Aula, VlMflrcche 16 Schsl'Aula. Goteubmser 5t?atze 4 Schul-Aula, Lderbmer Sk'chs 57 59 Sdjüi-lula, Vsppkl-Mee 40/42 SchuI'AuIa, LchSüfließer Sirche 7 Referenten: Genossen Cichner. Nng. Hintze, Dr. Rosenfeld, Schneider, Franz Goß. Ad. Zeuner. Tagesordnung in ollen Versammlungen: SoZialismus in öer Kommune Parteigenossen, sorgt für zahlreichen Besuch! Der Propaganda-Ansschnsz. 3. A.: K. Siegle. Seiräte! Semsewr«#. 18.»ebrnoT, et au# 4 Uvr. eck*rtUr8r. 4. Eichwalde. Heute abend. 7 ntzr Wahlvereins- Versammlvng�� t c 3 es« r i n s n 9: Sotarbeltnt zur Gemeiude- tnnW- Harmonium ml: elneebaatem Spl.ltpparat, auch ohne Notankenn misse sptclb. S»I M.SalmbaraioRt.m 975 M..Pate«lbar!nonluBi2t5M. harmonlaai-Splelappa'alTTi.'OO Noten95M(ev. Ratenzahlund, Uerxer$ Co. Oranlustr. im. Prlvatverkanf ULEte. Piano ober fslügel, oepturl H«r- m au tum touit a«f; o rii«> (An ctder.tiuitcoesim. U.Iii Preisaiiccdoi erbeen. Reizende Schttfilmmer, Küche. An. kleidcscbraat Versch. eins. Umhausola, Cbaiseloneac, Betlstelle. eichenes Biiiett. Schreibtisch. Waschtoilelt», Truniea«, Teppiche, teder- betten vtrka»ft Teil*. KSpe. nick er Str. 151.4. Etg. Verkauf an PriTat'.euts. Händler vorb Uardlnen verkaut l Kna�ÜcrgÄrdisen, Jngpj- dfnen. Stores, Ti�chckoK'oo Dfvftndeeken. Tülibetulecken, Teppiche, i ettvoriec. Uä�ier- etoffe, Steppdecken, Federbetten osw bilüest. ttorxit'». Seil morden. grbrrbrilm. Stttb» Srlegrzibrlt-» »ertiufr, Prlnjensie. 81a(SSoit}. »loW. Itrleifeiellnchmer. ennbctEiii ic in gieuiSicradicn u. H-rde Sfädirn. Rur Material- lohen, tcire Jjouotavtnbluiig. ni;4> tami, ÜeSrpinn L, Kanjmömiüchc tzäiicnt'�alc Stell, tüloaftt. 2h. perfide lutzef._ 93lühelcin(aur. Ganz: bjlr> Weiten, SdUat«. Spei cn Herren. iinuner, ftiantere, Trpi iche lau t m dödisrnn i-jeiien M.bnrauS Grumt ehr. 83. Sterben 11709. fiSSetlfsolt für jültöÜöTöir. »04 UN? Woffrr, btllio zu»et. lauten. Siebceicann. Dbetdergcr Strake 37,■ öltlir. firttüuuebiübti. Litzen. Bebet louft Sdmmuun, Stnbiecä. Itroße 78, uont II, am Schtestichen Beb: hol. gwoi ilche kcUiiiiaescahie, Lipeii, ha ei ton't rootifcl'lenb Wetnzledr. filderttrobe 63. nserat© für den«firauffoisrendro Tag snatestensbls S Ijisr, Sopnabcnds bis 2 Uhr nacinn. bei der Expedition Scbiflbauer- dainm 19 autgegeben«ein. Dackaszunc« Für die vielen herz-; liehen Beweise derTeil- | nähme und die vieler., Kranzspenden bei der j Beerdigung unseres lie- j | ben Bruder« Belnrica Wo Weg | sagen wir allen Ver- 1 wandten. Bekanmen und I Kollegen der A. W-Süd uns. ticfgoiühiten Dank, j Ernst Wobicr. Mnrlo Kntz. geb. Woliler. Em nici Schiller, als Verlobte. ILS.P.D« 4. Wahlkreis Abt. 27. Bezirk 310. De a Genossen zur Nachricht, daB der Oeoo&se Karl Träges- Memcler Str. 34 verstorben ist Die Beerdigung findet am Freitag nachmittag 2. Uhr von der Lejchenballe des Markas- klrchhoies, Wilnelmsbcrg aas stait. Um rege Beteiligung bittet Der Vorstand. Spozial-ishasd�Bg-|- von Geschlechts-, Haut- u. Harnleiden jeder Art bei Männern und Frauen. HarnröbrenausflQsse, Syphilis, MandausbrQchc, Flechten, BeinleWeu. Manncsschwächc, Nieren-, Blasenleiden usw. räch Priaiirint Dr. Hermanns irolgrsitlieni, siitlcsim Re irerf-hrcB möglichst schnell, schmerzlos, ohne Operation u. Berufs törung. A ich Anwendung der Wissenschaft! anerkannten u. ßlönzend bewährt, könstl. Höhensonne, Auf Wunsch Sanabo-Behanö!. Zeitungsfrauen werden noch in nachstehenden Speditionen«ingestellti öertl«: Otto Setztuattt», Ziebigstr-ße 10. A t eq. Rauniersiraßo 35. Bartsch, fitit. r ili.AIithelm-Strafic SO. äSaitec P a n 1 Llnige Sir»»« 16. «> ntt Harth, tMtch-ioiNrchp-ix 2. T Ii» r ii 1 e I j e r, Liioriter Tuobt 13. £ B r l u 0.®icin.iic. htoHC 2K. D. pL tt I ö n f I e, üiobDhrai:« i. Sinnen MnStauer S trete A. Heitel,'licbomht. IS. all e m e. Geuterlir. hfl. Schtstdauerdanrn, ia f eiedenau: Schutz, Zificlustraße 5L Ich kaufe nur Freitag, 14. Md 8o"na,�f.,6,uh''brn" Alls Gshisse pro Zalin�SMaril Gcldgslilssebis l SO Ii, Plof ingehlsse bis ZOOM, ßein-PSatininjBii.Foff.GrarsimlOM. Hotel G-üner Baum, Krau.senstrasse 56-58 Zimmer l. Frau Knutö, Berlin. flehfung! Arbeiter der Rumplerwerke. Kriegs bcschädiate der Runrpler-We.fe mit W/o und herüber, die dcrcils cößel« öltt sind, wollen sid>. wferu sie nicht anderweitig Beichänlgung gesunden hab.n. fcioit b im Stibciterrat im.Wer. peri» Uch melden. DeS.rlei.-i en fir.cgvteilrcbmcr, wiche noch dem ll. Aove über 1918 a�f Grund dcr ge.eyli en LeftKiiren. Blutantarsychuni.-. IJcht- und Hnsen-Behcndluns. Ottrcksilber- Entzlehunss. Kuren. EiienesKar-Bsd ffir elektrische und rtietHzflHechc Bfider. Ohne Berafssiörane. Qetrerate Räume tfir Demen und Heroen. Aerztiicb geleitete MeilansWIt. MW. 9. p| A N O S AdMB, MW*, it große Auswahl gebrauchter, iv eigener Reparaturwerkstatt wie neu hergesiellt, sowie Pi?nos. Panzerplatte, weiße Filze. Kupferbespannung 1800 Mark. Klavierstimmer Adam. Mö�zstr« 16. 19. Oeffcntliche Wählerverlamiitlungev in Ch lriottent'nrg. Zreitaa» Sen 14. fiedruor, abends 7 Uhr in der©• mtindcfchulr, EOictei'roßc 53/58, Cing. Neues Ujel Referent: Dr. R. Breit» che id. j ®cmeindcfchul-, Nehringssr. 10. Referentin: Genossin Dr. Klara 53cyl Tagesordnung:| Die bevorsisheuS. Skadfverordvefs�wahlell Der Vorstand öer 6. v D.. Sozia dmottall che ZZariel (Crteucrclu öcrltn�Eäilmcrehorf).\ Oeffenii. Volksverlawmwng Donnerölasi. brn 13. Fcbrnar. abends 7l- Uhr In der A.ua bes.' Oderieal chule am H.ndenbur.'vark. Gdc Augustastra.ve. Taaesordn unq: 1* Sic KuUuraufglnben in der Nommune. aicfcicutüi; Geuvisin Frieda v�mefeimamt, pa�ag. Beirat Im Suim�miniiterhraL 2. F eie Aussprache. Der Vorstand. A.t Ewaid Fabia«� chrnn«! Zlchtunq:«chrn-l Ärbeller und Mel'erlnnen RloaL ls. Slin Toitnersla", den IS. d.?.>!..«Mnr« T nur. de tum in W? «lulo dej Friedrlch-ihScrderlchci'-Svmnaftiimo, Bachum« Str. Sh, ein liini fit» nDc iinnafienli« tionro»t.riuä uiet. Äufgaben und Ziele«ince proletarische«» iUevotntion.\ Die Zlufgatzeit der Arvriterräte. Tie..nie fii.ieu DomerSIa,: i.dir Woche statt. Der für ben neiomfen Kursus bcrtöat 50 Psennlq. ßaljtrcichc öcicüigung der Ardcnenchari enrcrtfi < ezirtsieinin- W 3. Veerts J der Kommnuistischt'N Partei(EpariakuSbm� U. S. p. Spanöau. j Freitag, den 14. FeDrnnr 1019, abends 7 Uö»> fi tu her Aula der Cäctlieu chnle. T a ae» o rd u un g:\ Aufstellmig der Kandidaten aar StadtvÄl ordneteiiwovl.___ m Aentralverbanö der Hanölungsgehllsea- ' Gelsgrupp� GcsZ-Seriin.—— Gensraiverfammlung am Freitag, den 14. Fchruar, ahcnt» 7 Utzt in den MuiM Ilten, Äaii« i-Wilhelm» D. ratze 81. Tagesordnung: 1. Vertrag über„Die ig ag.st eilten und die neue Zetf. 2. Neutra I der tt> rwatNiug. 3. Erräniung. wahteii zum Pauptvarstand 4. Bestätigung von desolde en illerkandion estetlteN. 5. tlTiiri< auf t-chstzuiig de- Cclähe.uag.s. ö. Vers...ted.nc». Gintutl nur gegen Borzetgung des M tgliedsbuchet fiQ* dee Skemei es. lim zahlietchei Ikrf che inen ersucht Di» CrtSherlnalinnn.„ Nlililchrr sislmlik tct-ytrliaul SttrooIiunR Berlin. M Tel.: Amt 10028. 3578. Bureau: Berlin. Rungestr. 9 Vianche«- veesammiuuseu. Parkieltbsdenleger und Bohne«. Sonntag, d ss lg. Februar, vo miliogs 10 Uhr, im Aibei» losenraum, Rungestr. SO. Togesordnunl 1. Vo trag des Kotlegen Reiche: Arbellslosigh« und Arheilslosenunterstügung. 2. Wohl der De» gierten zur Eeneraiversanimlung. 3. Brauch« angelegenhelten. Modell- und Fabriktlschlar und Drechsler. Gon* lag. den 18. Februar, vornnttags 10 üjj im Rojenlhaler Hos, Rqsen. Haler Str. tl'l' Tagesordnung: Der Kolleklivverlrag. Tifchler-Bezirk Osten 2. Sonnlag, den 18. b: u a r, vo.mittogs 9% Uhr, in den GommentW Eülsn. Äiswcter Str. 87. Tagesordnung 1. Wahl der Delegierten zur tSeneralve.sammluNf 2. Berdandsangelegenheilen. Mi'.gliedsauch leg - timiert. TIschlsr-BezIrk Charlottenburg. Sonntag, d*i 16. Februar, normillag» 10 Uhr, im Bch** house. Acfinenstiotze 4. Zagesordnunst 1. Bericht der.stommistion. 2. Wahl der Teil gierten zur Denerolrersammlung. 3. Verband! engetigenheiten und Verschiedenes. Den Kollegen zur Nachricht, daß bei Df>r