Einzelpreis 10 pfg. N»«Mmnt n» twAmr»««*, m(«m» ml.ftfHaooi mn 9m B»*»«»»«»» m< hrtm äu*»Dunu in» Dam<ü>»raj,- v«rln> k.v de, IWHIt* P«Abna«»d»» DeHrdaabthi manall bat Austeilung ante, StreefbonM.«' Ol 9m Jimb««* G»«»» asten Na.dtea,»a Pafheiningslistt tsti WH(mg ttiagcn. «»»okno» vrrlw«W. D. Schiffdallkrdamist I»»u. G«r»jprrch«r»«nu Nurde»'iH99 und«tiv«. D! e /ibenS,/lusgabe Jnseeat« kosten die achigespalt. Nonxare-lle-e'le odee deren Raum»kleine Z�nzeigeab »a, rengedruck,« Won 40 pf. rede- weitere W«N ZS ps. Teuerung, Zuschlag»0»>» Lei Fainilien« und Persammlungtanzeigen fällt der Zuschlag fort, snsrrate sstr den daraus» lolgende» Tag müssen spätesten, di» 6 Udr nachmittag, bei der Ssp-ditron ausgegeben sei». Expedition: verlw RW«.«chiffbauerdamm I». F»ruipi»ch»r: Tim» Siordrn V7tt«. Berliner-Organ ber Vnabbänßiffen SorialömoFratie BeatfcblantQ 'WvKM m-,%i>?»« tD>«M Jahrgang 2 Donnerstag, öen 13. Zebruar 1019 Nummer 79 Die Kullarvung der Mörder. Las vlaaeftändals. Trotz«Kriegsgericht" ist die Wlihrheit im Folle Lieb- knecht und Rosa Lux�mbiirg doch an den Tag gekommen. Die hochgestellton Mörder hatten alles getan, um die Spuren ihrer Schandtaten zu vermischen. Sie haben den Mord so fein eingefädelt, daß die Leiche Rosa Luxemburgs auch heute noch nicht gefunden ist. Aber alle Vertuschungs- versuche nützen nichts. Selbst die Tatsache, daß das von allen, denen ehrlich an der Aufdeckung der Schuldfrage gelegen ist. von vornherein wegen Gefahr der Verschleppung und der Verschleierung abgelehnte Kriegsgericht die Unter- suchung gcZMst hat. hat nicht verhindern»vuiten, daß die Mörder und ihre unmittelbaren Helfers- Helfer jetzt allen bekannt sind. Auf die de- stimmten Anklagen der„Roten Fahne" weiß die biirger- liche� Presse nichts zu antworten. Die meisten Zeitungen sckjroeigen. Aber auch die sonst so redselige Garde-Kavallerie- Schützen.Division hat nur eine sehr verlegene Antwort zu- stände gebracht. Tie Mordtat und die Mörder stechen fest. Fest steht ober auch weiter, daß das Kriegsgericht nich't imstande war oder nicht wollte, die Schuldigen mit fester Hand zu ergreifen. Die Antwort des Truppenteils der Mörder zeigt, wie das Kriegsgericht bis- her gearbeitet hat. Nach seiner eigenen Tarstellung hat es bisher nur die Untersuchung„eingeleitet". Mit dieser Antwort äußert selbst'der„Vorwärts" seine Unzufriedenheit. Aber auch jetzt, wo die Schuld der Mörder upd ihr« Inschutznahme durch das Kriegsgericht unzwei- deutig feststeht, wagt er es nicht, die Forderungen nach der unparteiisch«, Untersuchungstommission, gobildet aus den Anhängern der verschiedenen sozialistischen Parteien, zu er-' heben. Heuchlerisch fragt er: .«Aü auch nur ein kleiner Teil dessen tvahr. rva« die .Rot« gähne"»wer daS Verhalten der Offiziere behaup:«t, so wäre dem ganzen Volke unverständlich, warum gegen di«se noch lein Haftbefehl erlassen worden ist." Die Schuld daran, daß die Mörder Karl Liebknechts und Rosa Luxemburgs immer noch frei herumlaufen, trifft den „Vorwärts" und die Regierung. Im Namen der Negierung hat Landsberg die Forderung nach dem Untersuchungs- gericht mit den fadenscheinigsten Gründen ad» gelehnt, odwohl nie der geringste Zweifel daran be- stand, daß das Kriegsgericht wohl die Spuren der Mörder vertuschen, aber nicht ihre Bestrafung vornehmen werde. Wenn die Schuldigen entkommen, wenn der schändliche Mord unge sühnt bleibt, so wird die Arbeiter- klasse der ganzen Welt dafür stets diejenigen ver- antwortlich machen, die die Untersuchung durch eine unpar- teiische Kommission verhinderten. Regierungsecklarungen. Heute beginnt in Weimar die politische Debatte, bei der man aus der Rede Scheidewanns einiges Nähere über das sogenannte Aktionsprogramm der Negierung er- fahren soll. Unterdessen werden nach alter schlechter Manier einzelnen Bläiten Mitteilungen übpr dieses Programm ge- macht. Selbst wenn man den Worten der Regierung m�>r Vertrauen entgegenbringen könnte, lolint es sich nicht, auf die mitgeteilten Allgemeinheiten einzugehen. Daskclbe gilt von einer Ansprache, die Herr E b e r t an Pressevertreter gerichtet hat. Herr Ebert hielt eine große Rede für die Preßfreiheit, zu der höchstens zu benzerken ist, daß die Regierung dafür sorgen möge, daß auch du wirklich oppositionelle Presse, näm'ich die der Unabhängigen Sozial- demokratie, nicht dibrch das sehr einfache und bequ?me MitM zu geringer Pap'erlieferung im ihrer AuS- breitnng behindert werde. Er teilte weiter mit. daß die neue Regierung die Ausgabe haben werde, den Frieden zu sichern und di« Verfassun' zu beschließen. Ja, daß logarj die„sozialistischen Ideale" daS RegiernngSprogramm „wesentlich beeinflußt" haben. Herr Georg Bernhard, der Direktor der Ullstein- Presse und Haup-teinpeiticher des U-Boot-Krieges, antwortete sehr befriedigt und schloß mit einem Hoch auf den Reichspräsidenten, worauf Herr Ebert nochmals versicherte, daß er den Schutz für Presse und Meinungsfreiheit als seine höchste Aufgabe ansehen werde.» So weit, so gut. Wir möchten aber heute schon der Meinung Ausdruck geben, daß politische Reden zu halten und Regierungsprogramme zu entwerfen nickt Sache des Reichspräsidenten ist. Das ist Aufaoibe des Ministerpräsidenten und der Regierung. Dem Reicksprasi- d»Ilten liegen im wesentlichen die Repräsentationspflichten ob. Wir möchten gseich im Ansang den Reichspräsidenten vor Uebersckreitung seiner Kompetenzen warnen. Wir können in keiner Form ein persönliches Regiment brauchen. Zmmer wieder Todesopfer.. Bei dem bereits gemeldeten Zusammenstoß mit A r b e i i S- losen in Breslau, die auf�elnem Demonstrationszuge zwei ivegcn angeblichen Landesverrats in Untersuchungshaft sitzend unabhängige Genossen mit Gewalt zu besreien suchten, gab" et im Kampfe mit der.SickurheilSwehr", die mit Maschinengewehre» in die Menge schoß. kS Tote und 20 Tchwerverwundcte.— Auch in Duisburg kam»S zu Unruhen. Demonstran- ten drängen in daS Rathaus ein, wobei der Oberbürgermeister und der Bureaudircktor angeblich mißbaudelt und gezwungen wurden, im Zuge mitzugehen und abwechselnd eine mitgeführte rote Fahne zu tragen. Später wurden die Beamten wieder freigelassen. Ter Stratzenbahnverkehr kam auf einize Stundei' zum Stillstand. DaS GecichtSgefängniS wurde von den Temon- slranten geöffnet. Die Sicherheitswehr machte von der Wasse Gebrauch, wobei ein fünfzigzähriger Mann durch eine» Brustschuß schwer, eine Frau leicht verletzt wurde. Rodels V?rhoflung.-' Die Berliner Presse schildert in allen SensationSfarben die Verhaftung Radeks, beS anegblichen„Leiters der Außenpropaganda der bolschewistischen Sowjetregierung". Radek, der sich, wie jetzt behauptet wird, in Berlin bei einem befreundeten Arzt unter dem Namen Dr. Merkes aufhielt, wurde in einer Hinteichauswohnung in Gbar- lottenburg von Kriminalbeamten festgenommen und dem Untersuchungsgefängnis in Moabit eingeliefert. Mit ihm ist auch seine Sekretärin Lina Becker und seine Stenotv- pistin verliastet.worden. In der Wohnung wurden Geld. Akten und Briefschaften beschlagnahnit. Obivahl sie noch nickt. geprüft sind, fabelt die bürgerliche Press« bereits von ausgedeckten Frü-hjahrsplänen neuer Spartakusputsche in Berlin usw. Die Kriminalpolizei bat ja nun die auf Radek? Er- Weisung ausgesetzten 20 000 Mark„verdient". Der Gang rnd das Ergebnis der Untersuchung bleibt nun abzuwarten. Daß wir kein großes Vertrauen in sie zu setzen vermögen, wird man nach den überans traurigen Erfahrungen im Falle Liebknecht-Luxemburg begreiflich finden. Wie die Dinge auch liegen mögen, darf entgegen aller ontibolsche- w istischen Hetz« keivesfalls außer achr bleiben, daß man es mit einem Ausländer und Vertreter der russischen Sowjet- regierung aus denUckem Boden zu tun hat, was seine be- sonderen Konsequenzen haben kann. • Die französischen Sriegsverluste. Bern, tS. Fcbruar. Der„TempS" beziffcrt die frsnzgsi- scheu Menschenverluste, die durch den.Erieg entstanden sind, auf zwe> Millionen. ES sind iv dieser Berechnung die französischen KriegSverlust« mit 1,4 Millionen an Toten und Vermißten und der Ausfall an Müniiergeburten mi! 600 000 veranschlagt. Im Jahre 1913 betrug der Geburienüber- schuß 17 806, im Jahre 1917 der Ausfall 260 888. Insgesamt betrug der Heberschuß an Toten bei beiden Geschlechtern während der vier Kricgsjahre 883 löv. Sie Lerner Konserenz. Tie Internationale sozialistische- Konferenz, die von!' 3. bis 10. dieses Monats in Bern getagt hat. ist in der deut» scken Oeiscnllichkeit weniger beachtet worden, als man daS bei der Wichtigkeit der Veranstaltung hätte erwarten können. Das liegt wohl an der Gespanntheit der inneren Laga, an dem größeren Schwung der proletarischen Revo» lution in Deutschland. Man hat vielleicht große, zündende Parolen aus Bern erwartet. Parolen, die der internciüo- nalen Revolulion voranleuchten sollen, und man ist einiger- maßen enttäuscht, daß die recht dürftigen und sehr gefärbten Berichte, die wir empfingen, mehr Zeugnis ablegten für staatsmännische Behutsamkeit und diplomatische Rücksicht auf die internationale Lage,. als für rücksichtsloses Draus-, gängertum unter dem Banner der sozialen Revolution. So begreiflich derartige Stimmungen sind, wäre eS dennoch verfehlt, sich bei der Beurteilung der Berner Kon- icrcnz nur von ihnen leiten zu lassen. Auch die jetzt zu- standegckommene intcriiationale Konferenz war etwas Un- fertiges, war eher eine Improvisation, als das Ergebnis planmäßiger Vorbereitung in den verschiedenen Ländern. Sie konsstc auch nichts andres als eine Improvisation fein, denn der Stand der internationalen proletarischen Bewe- gung ist nicht so. daß heute schon von einer einheitlichen proletarischen Front, von einheitlichen-Zielen und einheitlichen Kämpfen gesprochen werden kann. Wir sehen Länder, iif denen nach der militärischen Niederlage gewaltige- revolutionäre Erschütterungen statt- gefunden haben, die freie Bahn eröffneten für den Sieges- zug der sozialistischen Parteien. Wir sehen ober auch Lander, in denen die proletarische Bewegung erst in ihren Ansängen steht, Länder mit Ungebrochener staatlicher und nilitärischer Kraft, in denen die Arbeiterparteien erst beim Beginn der mühevollen Tätigkeit sind, die imperialistischen Kräfte zurückzudrängen und den Anspruch der Arbeiter auf eine Liquidation des Krieges im Sinne der Demokratie und des Sozialismus durchzusetzen. Es ist klar, daß, wenn die Vertreter dieser beiden Gruppen von Ländern sich zum ersten Mal nach dem brudermörderischen Kriege zusanimen- iinden. nicht Fragen der gemeinsamen Taktik bei den inne- ren Kämpfen, sondern Fragen des Krieges und des Frie- dens im Vordergründe der Verhandlungen stehen müssen. Unter diesem Gesichtspunkte muß die Berner Konferenz geivertet werden. Als wichtigste praktische Frage stand die Frage ans der Tagesordnung, wie. in welchem Sinne, mit welchen Mitteln die Pariser Konferenz der alliierten Regie- rungen beeinflußt werben könnte. Es galt, Brücken zu 'Wogen von hüben und drüben, um den imperialistischen Kräften, die in Paris am Werke sind, einen machtvollen Block der Arbeiterparteien aller Länder entgegenzustellen. Es galt, klar und deutlich Stellimg z» nehmen zu den Fragen des Völkerbundes, der Abrüstung, der territorialen N e» c i n t e i l» n g Europas. ES galt mit einem Wort das ganze Gewicht der Arbeiterinter- nationale in die Wagschole zu werfen, um in dem Kampf der Strömungen und Richtungen, die sich in den Entente- 'ändern in der Fliedensfrage bemerkbar machen, iede Rich- tnng zu stärken und vorwärts zu treiben, die den Interessen des internationolen Proletariats und den Interessen der Demokratie am ebrsten entspricht. Dieser Aufgabe hat die Internationale Konserenz den größten Teil ihrer Arbeiten gewidmet. In ihren Reso- 'utionen über den Völferbnnd und über die territorialen Fragen bat sie den Standpunkt des internationalen Prole- 'anats klar»nd deutlich formuliert und eine genicinsame Basis für das Zusammenwirken der Arbeiterklassen in den bisher feindlichen Ländern geschaffen. Tie Proletarier der Ententeländer haben den Proletariern der Mittelmächte die Hand entgeaengestreckt. sie baben sich zusammengefunden in dem Bekennlnis zur gemeinsamen Abwehr des Jmperialis-' mns und Militarismus, in dem Bekenntnis zum Selbst- bcstimiiuingsrccht der Nationen und zum Neuaufbau der Welt nach den Grundsätzen der Demokratie und des Sozia- lismus. Bevor die Einigung in diesen Fragen gefunden wurde, fanden eingehende und oft recht stürmische Debatten üöer 5Prv®mfle statt. Ats Angeklagte satz«n dte V-r. tret�r der d e u t> ch e n M � d r h e i t s p c. r t e i vor Äe- � r-.'.» i".w.!�t® �ntcritntzung der deutschen Negierungs- entziindct hatte, ihre Preisgabe aller Ä»1'S5" Enindiatze mit aller Teutlichkeit vorgehalten i,eV �e Delegierte Wels versuchte zwar an- Lfw,,s,n&n H"�kenritt zugunsten seiner Partei. Er der- E. l Ö er.feör bald von her Bildsläche. als die Wirkung � Rede ofsenbar wurde, und sein ge- Ich aterer Kollege Hermann Müller versuchte, Vorsicht i- �vLs diplomatischer- als Wels, sich ohne Verluste vom die rückwärtigen Positionen zurück- von miun�-..ber �anfare von Wels kamen die Chamaden svr-�nö»' llanz anders klangen, als die ent- die.es braven Kämpen im SSf sm®rJ Stockholm,— damals, als noch der llegmch war und dementsprechend Kj b �lche Mehrheitspartei Anteil haben wollte an dem beS�cÄn SmpenaliSmuS. Was setzt von den deutschen Mehrheitsdelegiertcn erklärt wurde, war die völlige Preisgabe threS damaligen'Standpunktes, war ein iw-jt' IV rechtfertigen unter Hinweis auf ihre an. geblichen Verdienite um die deutsche Revolution und auf die Verpflichtungen, die sie für die Zukunft übernommen yatten. Moralisch hat die Mehrheitspartei eine unzweifelhafte Niederlage erlitten. Wenn sie schließlich in die Internatio- nale aufgenommen wurden, so ist das dem Bestreben der eng-' nschep und französischen Genossen zuzuschreiben, die auf alle iraueelnen Beschluß vermeiden wollten, der einen Teil des deutichen Proletariats außerhalb der internationalen Gemeinschaft gestellt hätte. Es leitete sie dabei wohl die Erwägung, daß jeder neuen nationalistischen Agitation der Boden entzogen werden müßte. Von. ihrem Standpunkt war es zugleich eine schroffe Absage an den Nationalismus rn ihren eigenen Ländern, was durchaus anerkannt werden �ueber den Charakter der rechtssozialistischen Führung ?elbst haben sie sich wohl keiner Täuschung hingegeben..Uns - leitet nicht das Vertrauen zu euch, sondern das zu den Massen, die hinter euch stehen", dieses Wort eines fron- zösischen Genossen erklärt ihre Stellungnahme. Es war nicht sehr erfreulich, die Auseinandersetzungen zu verfolgen, die sich zwischen den deutschen Mehrheitlern uttd ihrem französischen Gesinnungsgenossen Albert T h o- mas über die Schuldfragen entspannen. Mit Recht wies Genosse Friedrich Adler darauf hip. daß die Sozial- Patrioten aller Länder allesamt Sünder seien und sich nichts vorzuwerfen hätten. Er ließ aber den- noch keinen Zweifel darüber bestehen, daß er. ebenso wie K a u t S k y und E i s n e r. die Hauptschuld am Kriege den Mittelmächten zuweisen müsse. Darüber hinaus formulierte er den Standpunkt der revolutionären Internationalisten in den fsirageü der inneren und äußeren Politik. Er war einer von den wenigen Rednern auf der Konferenz, die, unter Ablehnung jeder schädlichen Abstinenz- und Sektenvvlitik, die Debatte auf das Niveau einer größeren Grundsätzlichkeit hoben und den Standpunkt dxs linken ssslügels der Inter- nationale zur Geltung brachten. Wenn Kauksky und Eisner mit ihren Darlegungen den Geist und das Wirken der arund- satztreuen deutschen Sozialdemokratie vor der?lnternatio- nale zum Ausdruck brachten und damit erst den Boden für die gemeinsame Zusammenarbeit mit den Engländern und Franzosen schufen, so war es Adler, der aus der Enge der zur Erörterung stehenden praktischen Fragen Ausblicke auf die künftigen Kämpfe des internationalen Proletariats er- öffnete. Alles in allem kann gesagt werden: Die Berner Kon- ferenz war ein Anfang. Ein Anfang des beginnenden Zusammenschlusses des internationalen Proletariats, ein Ansang, belastet mit dem Fluche der 4V«jährigen Zerrissenheit und Entfremdung des Proletariats, bedrückt durch die Fülle der zu lösenden Probleme, eingeengt durch die schroff voneinander abweichenden Kampsbedingungen in den Län- dern der Entente und der Mittelmächte. Dieser Anfang ent- spricht in vielem nicht dem, was die revolutionären Arbeiter in allen Ländern von der internationalen Konferenz erwartet haben. Er wird aber für alle sozialistischen Parteien als Anregung dienen, die bisherige Schwächlichkeit und Gleichgültigkeit in internationalen Fragen abzustreifen und durch energische Vorarbeit in allen Ländern den Grundstein »u legen für die neue Internationale, die erfüllt sein muß von'r e v o l u t i o n ä r e r T a t k r�a f t und e n e r g i- schem zielbewußten Wollen. MeniaMe fionmiffton. Bern, 12. Februar.(Schweizerische Depeschen-Agentin.) Di« m der internationalen Sozialistenkonferenz ernannte Kommission die die Ausführung der Beschlüsse zu überwachen hat. setzt sich w.e folgt zusammen: Branting, Henderson und Huys- m a n s. Ferner gehören der Kommission an: Nenaudel, Longuct (Frankreich), Bunning, Macdonald(England), Martua(Estland), Müller und Kautsky(Teutschland), Adler und Seliger(Oester- reich), Kesewsky und Kurstly(Polen), Buchinier(Ungarn), Troel. pra und Wibcut'Holland) und Beriretcr anderer Länder. Die Kommission, die anschließend an der Konferenz ihre erste Sitzung abhielt, bestimmte die Absenkung einer Kommission zur Friedenskonferenz in Paris, die sich aus dem Vollzugsausschuß sowie den Mitgliedern Rcnaadel, Longuet. Chain, Thomas, Bunning und Macdonald zusammensetzt und in Paris die Wünsche und Beschlüsse der SozialisteNkonferenz über- bringen soll. Die ständige Kommission wird in Paris verbleiben, um die Ausführung der Beschlüsse der Konferenz sowie den Fortgang der Friedensverhandlungen zu überwachen. Zugleich wird das Sekretariat, das' von HuhSman» geführt wirdj provisorisch nach Amsterdam verlegt. Ferner bestimmte die Konferenz eine Kommission für Ruß- laaü. Die Kommission nahm darauf in der ersten Sitzung eine Resolution an. die sich gegen die Pogrome in Polen und der Ukraine wendet und die Auferksamkeit aller Länder auf diese Vogrome hinlenkt und sie energisch bekämpft. polilifche Uachkichle». DaS Mandat EbertS. Infolge seiner Wahl zum Reichs- präsidenien scheidet Edert aus der Naiionalversammlung avs. der Liste seines Wahlkreises(Trllew-BeeSiowj rückt an Eberls Stelle der Metallardeiter Franz Thurow. Der bayrische Landtag ist zum Freitag, den 21. Februar, nach tarn***», cinltemiea worden. Schutz der Arbeitswilligen. Bei dem jetzige» Streik der HandelSängestellten wird nach altem Muster auch der Schutz der Arbeitswilligen in erste Linie gestellt, ganz wie früher. Ata» geht nur noch weiter wie früher. Man lese nur folgendes Rundtclegramm der Kommandantur: Station Gm. IV. Militär-Telegrammabteilung Berlin. Angenommen 2,40 Minuten nachmittags, ausgenommen am 12. II. 4 Uhr nachmittags durch KawoKI Spruchnummör 758 aus Berlin Nw.— An I. und II. V. a b XII a b Gm. In vielen großen Tetailgcschäften streiken jugendliche Angestellte und ver- hindern die arbeitswillige Mehrheit am Betreten der Geschäfte. Die Truppenteile und Depots bezw. Schutztruppe haben in ihren Sicherungsabschnitten gen. Kommandanturbefehl Pers. 6210 vom 29. Januar 1919 nach Anforderung durch die Polizei durch stark« Patrouillen jede Ansammlung auf der Straße und Alis- schreitungen zu verhindern. Kommandantur Berlin. Also Schutz der Arbeitswilligen durch Militär. Vielleicht läßt die Roskegarde ein Dutzend Maschinengewehre auffahren! Lohnbewegung der Bäcker. „ �ne gestern abend im Gewerkschaftshaus tagende öffentlicke •uerscnnmlung der Bäcker, die außerordentlich stark besucht war, beschäftigt« sich mit der Lage des Berufes. Sämtl che Redner legten dar, daß die bisher gezahlten Löhne angesichts der Herr- gehenden Teuerung unzureichend seien. Sie forderten, daß sofort -n eine Lohnbewcgljng eingetreten werde. Barth und Hetzsthold von der Verbandsleitung erklärten, daß sie gegen eine Lohn- bewegung nichts einzuwenden hätten, da durch' die Forderungen. die sich in vernünftigen Bahnen'bewegen, die Allgemeinheit dadirnb nicht geschädigt würde. Hetzschold wies darauf hin, dag durch den von der Verbandsleitung durchgesetzten Modus der Mehlverteilung die Arbeitszeit bedeutend herabgesetzt, die Arbeits- losigkeit im Backerberufe erheblich gemildert worden sei. Nach langer Debatte wurde beschlossen, in eine Lohnbewegung einzutreten. Die Versammlung wählte eine Kommission, die in Gemeinichaft mit der Verbandsleitung Verhandlungen mit den Unternehmern anbahnen soll. Di« Grundlage der Verhand- langen bildet d e Forderung, daß in den Betrieben, wo der Lohn jetzt 75 Mark betrage, er auf 119 Mark, bei größeren, leistungS- fähigeren Betrieben auf 120 Mark erhöht werde. Entwurf zu einet Mufterbauordnung. Das Fehlen einer einheitlichen Baugesetzgcbung wird längst in weiten Kreisen alS nachteilig empfunden. Die bau- polizeilichen. Vorschrifteu weichen in den einzelnen Landes- teilen okhie Grund stark voneinander ab und weisen selbst auf de« Gebieten, für die sich eine einheitliche Behandlung in der Praxis schon herausgebildet hat, verschiedenartige Fassung auf, so daß die Uebersichtlichkeit sehr erschwert ist. Um diesem Wirrwarr zu steuern und die Hemmnisse zu be- seitigen, die einer raschen Erledigung von Entwurfsarbeiten entgegenstehen, hat der Staatskommissar für das Wohnungswesen vor kurzem einen Entwurf zu einer Mufterbauordnung für Städte, Landgemeinden mit stadt- artiger Entwicklung und Vororte größerer Städte aus- arbeiten lassen, der zur Zeit den zuständigen Stellen zur Begutachtung vorliegt. Der Entwurf strebt eine Einheit- lichkeit. in der Anordnung des Stoffes und in der Fassung sich gleichlautender formeller Bestimmungen an. Um die Gefahr einer Schablonisierung zu vermeiden und den Unterschieden Rechnung zu tragen, die durch örtliche Baugewohn- heiten, durch klimatische und besondere wirtschaftliche Ver- Hältnisse gegeben sind, sind bei den einzelnen Abschnitten Lücken vorgesehen, in denen Zusätze oder Aenderungen leicht unterzubringen sind, ohne daß die Anordnung des Stoffes dadurch geändert zu werdest braucht. Die Gesichtspunkte, nach denen diese Ergänzungen nach örtlichen Verhältnissest vorgenommen werden sollen, sind in der beigefügten An- weisiing kurz dargelegt. In technischer Hinsicht sind die Vorschriften des neuen Entwurfs auf den Flachbau zu- geschnitten. Sie gehen von den Bedingungen des Mittel- und Kleinhauses aus und lassen es offen, für das Großhaus gesteigerte Anforderungen zu stellen. Das ist ein be- merkenswerter Fortschritt gegenüber den bisherigen Vor- schritten, in denen die Bestimmungen für das Großhaus zu- gründe gelegt waren und für das Kleinhaus nur gewisse Erleichterungen zugelassen wurden. Aus einem Lazarett. Von dem Geist einer neuen Zeit, die Freiheit und Gleich- berechtigung jedes Menschen verkündet, ist in den Militärbehörde» immer noch nicht» zu spüren. Der lange Krieg mit seinen de- moralisierenden Begleiterscheinungen hat das korrumpierende System der Günstlingswirtschaft so fest verankert, daß es überall eines eisernen Besen» und«ine» kräftigen Armes bedarf, um mit' ihm aufzuräumen. Daran fehlt«S aber noch allzu sehr. Denn diejenigen, die an der Beseitigung deS korrupten Systems ein Interesse haben, besitzen meist nicht den nötigen Einfluß und die erforderliche Kraft, um«S mit Stumpf und Stiel ausrotten zu können. Dies gilt insbesondere von den Lazaretten. Di« Ver- wundeten, deren Nerven durch einen jahrelangen furchtbaren Krieg und längere Krankheit sehr geschwächt sind, vermögen naturgemäß nicht die nötige Energie aufzubringen, um sich gegen die Ungerechtigkeiten, unter denen sie durch die Günstlingswirt- lchast der Vorgesetzten zu leiden haben, zur Wehr zu setzen. Dr- für liefern die Zuständr die in dem BereinSlazarett Bethanien herrschen, ein Beispiel, das auch für die übrigen Lazarette typisch sein�-dürfte. Hier schalten und walten drei Unteroffiziere.. zwei Polizei- Unteroffiziere B und W. und ein Rechnungsführer, ganz nach den bekannten und berüchtigten Methoden deS alten Regimes. Sind sie ihnen, die zwei Jahre und teilweise noch länger hier tätig sind, doch zu sehr in Fleisch und Blut übergegangen, als daß sie sich davon befteien könnten. Drei Geschäftsführer zur Er- ledigung der militärischen Angcftgenheiten von 80 Verwundeten müßten, sollte man meinen, reichlich genug sein. Trotzdem läßt die Ordnung in der militärischen Verwaltung, besonders in der Kammer, sehr viel zu wünschen übrig. Wundern wird man sich indessen darüber nicht, wenn man erfährt, daß die Unteroffiziere fast die meiste Zeit ihre? Dienstes außerhalb di� Hauses zur Besorgung persönlicher Angelegenheiten verbringen. Diese Herren benutzen ihre Posten nach wie vor, um sich persönliche Vorteile auf Kosten ihrer hilflosen verwundeten Kameraden zu verschasfen. EL handelt sich hier i» den einzelnen Fällen oft um kleinliche Dinge, die aber durch ihre lange Reihe sehr schädigend auf dl» Soldaten wirken. So beanspruchen die Herren Unteroffiziere für sich mehr Kleidungsstücke, als ihnen zukommen. Die von der Großen Berliner Straßenbahn den Verwundeten gespendete» Freifahrtscheine gelangen gewöhnlich nur zur Hälfte zur Ver- teilung an die Soldaten. Und hierbei werden in der Hauptsache nur die berücksichtigt, die sich dem Unteroffizier in irgendeiner Art erkenntlich zeigen, sei es auch nur durch Besorgung billiger Zigarren oder persönlicher Gänge. Selbst der SanitätSrat H.. der gegenwärtig nicht mehr im Amte ist, ließ erkennen, daß er ein großer Freund von recht billigen Zigarren sei, die ihm die Urtaubsgewährung bedeutend erleichtern helfen. Ist die schiefe Ebene der Günstl ngswirtschaft einmal beschritten, so führt sie auch bald zu direkt strafbaren Handlungen. Ter Verwundete I. ist bereits seit dreivierte! Jahren und der ver- wundete D. seit einem Vierteljahr als entlassen geschrieben; sie gehen aber noch im Lazarett ein uno au» und werden auch noch als Kranke geführt. Als LebenSmittellieferanten erfreuen sie sich einer besonderen Gunst der Vorgesetzten. Einen Verwundeten, der es unternommen hatte, gegen die Ungerechtigkeiten anzukämpfen, ist«S übel bekommen. Er sollt« sofort hinausgeworfen werden. Der frühere amtierende SanitätS- rat H., hatte seine Entlassung verfügt, die Wunde sei geheilt und im Revier könne sie weiter behandelt werden� schrieb er auf den Schein— ohne aber den Patienten und die Wunde gesehen zu haben.— Als sich dieser zur Wehr setzte, konnte man nicht umhin. ihn zu behalten. Nach fünf Tagen hielt es derselbe Arzt aber für erforderlich eine Operation vorzunehmen, er riß die Brand- wunde des Kranken von neuem auf, um dann den unter furcht- baren Schmerzen Leidenden kaltblütig zu fragen, ob das weh tue. Die Gefühlsroheit einiger Schwestern und Unteroffiziere, die die Aufgabe haben, die Kranken zu betreuen trat in der Spar- takuSwoche besonders kraß hervor. Es wuroen einige bei den Kämpfen verwundete Soldaten eingeliefert. Sie erhielten gleich den Slempel„Spartakus" oder„RegierungSmann", Den Spar- takuSanhängern wurde eine besondere Behandlung zuteil. So erlaubte sich der Polizeiunteroffizier Sp. dem Vater eine» der- wundeten„Spartakisten" die Besuchszeit stark zu kürzen und ihn.� hinauszuweisen, obgleich für die Besucher aller Verwundeten der Besuch unbeschränkt ist. Und dieser Polizeiunterossizier ist der erste Vertrauensmann der Soldaten? und der Polizeiunteroffizier B. der zweite Vertrauensmann! Wie das möglich ist, daß die Soldaten ihre eigenen Unterdrücker zu ihren Vertrauensleuten wählen konnten, wird dem Außenstehenden ein Rätsel bleiben. Es erklärt sich aber aus dem raffinierten System der Günstling»« Wirtschaft und dem administrativen Uebergewicht, das die Polizei- Unteroffiziere als Geschäftsführer den Soldaten gegenüber b«- sitzen.- Dazu kommt, daß selbst der Pastor sich als eifriger Agitator bei der Wahl der Vertrauensieute betätigt hat. Und da auch der bei der obersten Lazarettverwaltung in Tempelhof, der Bethanien untersteht, vorhandene Soldatcnrat die Interesse» seiner Kameraden nicht energisch vertritt, so ist eS kein Wunder. daß eS diesen„Vertrauensleuten" ein leichtes Spiel ist, ihre Posten zu behaupten. Der SoldatSnrat hat nicht den Mut,� die Wünsche und Beschwerden der hilflosen Verwundeten gegenüber dieser Art von Vertrauensleuten durchzusetzen. Das wundert uns nicht; er gehört der Scheidemannpartei an. Minderwertige Arbeiter. Bei der Firma Schwarz u. Fröhlich, Waldemarstr. 55, wäre» Differenzen ausgebrochen anläßlich ungesetzlicher Entlassung zweier Kollegen, Lohnsicherung usw. Vorstellungen einzelner Kollegen wurden vom Betriebsleiter in zynischer Art abgetan. Dieser, der es verstanden hatte, sich die ganze KriegSzeit reklamieren zu lassen, fertigte die Kollegen mit folgenden Reden ab:„Warum seid ihr denn ins Feld gegangen, ich habe euch doch nicht rausgeschickt" u. a. m, Tie Krone setzte bei den VerHand. lungen der Vertreter des Arbeitgcber-SchutzverbandeS der Holz- industrie Herr Kalisch auf. Dieser Herr erklärte, daß diejenigen, welche vier Jahre im Felde stiaren, doch heute als minderwertige Arbeiter zu gelten hätten und nicht dementsprechend entlohnt wer« den könnten wie solche, die ununterbrochen im Beruf tätig waren. Da sehen wir, wie den Unternehmern unter der sozialistischen Regierung Ebert-Scheidemann der Kamm schwillt. Den Feldgraue» sollte der Ausspruch des Herrn Kalisch zu denken geben. Falsche Stadttassenscheine, Zwanzigmarkscheine, find im Umlauf. Die falschen Scheine unterscheiden sich von de» echten durch folgende Fehler: 1. gefälschtes Wasserzeichen, welches viel deut- licher hervortritt als das bei den echten Scheinen. Beim Halten des Scheines gegen das Licht, sieht man oben rechts ein große» lateinische? B als Wasserzeichen, welches bei den echten Scheinen nicht sichtbar ist. 2. Zeigen die echten Scheine au? dm: Vorder- feite in der oberen rechten Ecke im roten�llntergrund die Zahl 20 im kleinen Kreise, während die falschen Scheine an gleicher Stelle ein R. K. zeigen, 3. Der Strich über dem„i" in dem Wort Zwan- zig ist bei den echten Scheinen noch einmal so lang als bei den falschen Scheinen. „Unter Kriegsrecht geöffnet." Di« Ueberwachung des Post- und Telegraphenverkehrs mit dem Ausland besteht bekanntlich noch, hat aber nur den Zweck, die Steuerflucht zu verhindern. Ei sind auch schon wichtige Anhaltspunkte für die Steuerbehörden ge- Wonnen worden. Die Verzögerung beträgt jetzt im allgemeinen nur noch wenige Stunden. Geschlossene Sendungen aus dem AuS- lcinb müssen geöffnet werden. Sie werden mit 5ilebezetteln wieder verschlosscn, die den Aufdruck tragen:„Unter KriegSrecht geöffnet". Diese Zettel werdcn noch verwendet, weil von ihnen große Be. stände vorhanden sind, während geeignetes Papier und guter Klebstoff schwer zu beschaffen sind. . Arbeitcr-Samariter-Bund, Kolonne Groß-Berlin. 8.'Abt.: Schöneberg, Vorbergstr. 11, Donnerstag, 13., Februar, abends 7 Uhr: UebungSstunde.— 1. und 2. Abt.: Melchiorstr. lo, Montag, den 17. Februar, abends 7 Uhr: Lehr- und UebungSstunde.. Gaste einmaligen freien Zutritt. Die Mi:g>ieder werden dringend ersuch-, am 17. Februar in der Melchiorstr. 15 ihre Armbmden abstempeln zu lassen. Obne Stempel�sind die Urmbiirden den Behörden gegenüber ungültig, und müssen abgegeben werden.— Mittwoch, den 19. Februar, abends 7 Uhr: Oeffentlicher Licht» biidervorlag:„Nevoiulion und Geschlechtskrankheiten. Mustker» Säle, Kaiser-Wilhelm-Str. 31. tebensmittelkalevder. Berlin. Bis Freitag, den 11. Februar in den Bezirken dar 143. und 151. Brottommission und blS Sonnabend, den 1�. Februar, in den Bezirken 153. und 206. Vrotkom- Mission pro Kopf 125 Gramm K a s e. Aug den grgmristfoneti. Frei« Jugend Groß-Berlin, Gruppe Südwest. Am Freitag, den 14. Februar, abends?."» Uhr- snidei im Lokal von Löhrich� Puttkamerstr. 9, ein DiSiussionsabend über:.WaS ist Kommu- mSmuS?" statt.____________. Verantworllich für die Redaktion Alfred Wielep», Reukölln.— Verlag.Di« Zrcikeit" G.m.b.H.. Berlin.— Druck der Linde» drnckere! und Verlaasaef-lltckaft m. d. H., Echilibauerdmeu» Ifli