\ �\ Einzelpreis 10 pfg.% DW•tfArtm«imam ra»»OLtmlfo*» tm gomi. mid iiwt«iii». d»»«teiua.pi«« PrtrAqi<*i tnm All», Nun« m» hau, ffl,®io(i• Sfrln, i.SO n. Mt qtnftfm Oofthc�uq»hm, kt«ttella,vüd> mpnafL?l/il„ t*i Austelluna ante,&tr«tftanPOC Ol. IH, MI tq«t» crfttp!?aa»r?»« d«> Poft,rltun«*lifh Ml Utf«MOelragi». drhoftion«erltn«TO.»v«chiffdauerdamm I» Ul. K««i»»chcr! Umi««eben SMilft und S8Utt. D i e �benö-�usgabe yrittaH Mhn Mt«ÄrtqftpaH. nonpaitlltrjffTf»b»T IfifnHjmm 75Pf».Kt»bi»a*jtJj««* S» ffttgilnicfti tPor» 40 Pf, irt» weif»« lvor» 20 Pf. leueningSSUfchlag M% M Kamill»,» an! t?»efammlung»anzelgel, fällt In Zuschlag fori Inserate für Im darauf» foigmden tag müsfen spätesten, tli» 5 Udr tl-chmitlaq, bei der Espe!»!, 0i> aufgegeben sein. «rpeblti,»!«erlin«TO.«. Schiffdauerdam« I». Feriilp»cch»rt«m» Norde» berliner-Organ ber Vmbbängfgen SojMbmwfratir S>eutjtblanbs Jahrgang 2 Sonnabend, den 15. Zebruar 1019 Nummer SZ Beginn der Vassenstillstandsverhsndlnngen. Eine deutsche Erklärung. Gestern begannen in Trier die neuen WaffenstillstandSver- Handlungen. In einer Sitzung der WaffenstillstandSloinmission vom Tag vorher gab der deutsche Vorsitzende, General v. Hammer st ein, folgende Erklärung ab: 'r Waffenstillstand ist geschlossen worden, um einen Fri«- den de? RechlS und der Völkerversohnung einzuleiten. Seine Bedingungen sollten den Alliierten militärische Siche- r u n g e n dafür geben, daß Deutschland die Feindseligkeiten nicht wieder aufnehmen könne. Obwohl dieses Ziel längst erreicht ist, halben die Trierer Verträge zur Verlängerung des Waffenstillstandsalbbommens von der Entente Forderungen gebracht, die als militärische Sicherung nicht mehr begründet werden können. Das Zurückhalten d�r deutschen Kriegsgefangenen, die For.dauer der Blockade und die Wirtichaftssverre am«Hein ver» bülern das deutsche Volk, steigern seine inneren Nöte und för- dern den Bolschewismus. Das deutsche Volk erwartet nunmehr mit Bestimmtheit, daß von den durch Präsident Wilson fest- gelegten Grundsätzen fernerhin nicht abgewichen wird, daß ihm also keine neuen Verschärfungen auferlegt, sondern die Erleichterungen gewährt werden, deren e» zum »Au',.au d�r inneren Ordnung des neuen Staatswesens bedarf." Der Beginn der Verhandlungen. Die Verhandlungen selbst wurden mit einer längeren Rede ErzbergerS eröfsnet, worin er die Ausführung der bisherigen Wast.nstillstandSbedingungen besprach und d e G.Lnde für einige Verzögerungen anführte. Cr forderte dann die Freigabe der deut- schen Kriegsgefangenen, er wies auf die Erregung hin, die die Zurückhaltung der Gefangenen im deutschen Volle hervorrufe und wandte sich m't folgenden Worten an Fach persönlich: .Herr MarschallI An Sie richte ich diese Bitte besonder? ein» dringlich: d.mn auf Ihr Wort wird man hören, soweit die all'ierten Regierungen militärische Bedenken vorschützen. Das deutsch« Volk denkt nicht an die W'cderaufnahme de? Kriege?. Das ganze beut» fche Volk fordert die alsbaldige Rückkehr seiner Kriegs» und Zivilgefangenen. Rur von der eng» lifchen und amerikanischen Regierung ist eine Anzahl Schwerver» wundetrr herausgegeben worden. Diele Brosamen stnd alles. Selbst die Anträge auf eine Verbesserung des LoieS der deutschen Kriegs» und Zivilgefangewen werden ab» gelehnt. Was soll die gesittete Welt dazu sagen, daß den Gefangenen nicht einmal der Besuch von deutschen Geistlichen, Aerzten und Schwestern gestattet wird? Die Ge- schichte wird Jbnen dereinst einen sehr schweren Vorwurf machen, wenn Sie d'.. Absicht haben sollten, diesen Zustand bis zum Ab- schluß des Präliminarfriedens weiterbestehen zu lassen. Keine Strafgefangenen sind es, um die eS sich handelt. Geben Sie daher den Befehl zur Entlassung der deutschen Kriegs- und Zivil- gefangenen aus allen alliierten Ländern! Senden Sie zuerst alle Verwundeten und Kranken, die Zivilinternierten und die über achtzehn Monate in Feindesland befindlichen Kriegs- gefangenen zurück, insbesondere alle'Familienväter! Marschall Fach selbst hei duse Kategorien als solche bezeichnet, die am meisten Teilnahme einflößen. Bis zur Beendigung de» Abtransportes gewähren Sie allen Kriegs» und Zivilgefangenen eine Erleichterung ihrer Lage. Ich muß die Zusage bekommen, daß mit dem Abtransport der deutschen Kriegsgefangenen alsbald begonnen wird. Kein menlch- lich empfindendes Wesen wird mir die Verantwortung zumuten, in dieser Frage«.ine andere Forderung zu stellen, als ich hier- mit vor dem Gewissen der gesamten Menschheit erhebe." Tann wendet sich Erzberger gegen die Unterdrückung des Deutschtums in Eliaß-Lothringen und die Ermutigung der polni» schen EroberungSaelüste. Schließlich ersucht« er um Amerika? Unterstützung bei Lieferung von Lebensmitteln und Rohstoffen. All dies brachte Herr Erzberger in einer langen Nedc vor. die ein widerliches Gemisch von larmoyanten Redens» arten und überheblichen Drohungen war, die den übelsten Eindruck machen müssen. Alle Welt weiß, das' Erzberger absolut unfähig zum Verhandeln ist. ganz abgesehen davon. daß er neben Scheidenwnn zu den kompromittiertesten und oerachtetsten Leuten im Ausland gehört. Aber beide gleichen v. sich.ja auch darin, daß sie lieber Deutschland zugrunde gehen lassen, als auf die Befriedigung ihres Ehrgeizes verzichte� würden. llnveranltvorkllches Treiben. In einer gestern stattgesundenen Versammlung deS Berli- ner BürgerratS im.Rheingold" wurde eine Protestreso- l u t i o n angenommen, die schon ganz den alten Geist der Augusttage 1914 atmet. Selbst.aus die Gefahr des Verhandlungsabbruchs" hin wird von der Reichsregierung ein schärferes Zfuftrctcn bei den Verhandlungen mit der Entente verlangt..Di« deutsche Geduld ist zu Ende. Die FeindeSrachsucht trägt die Verantwortung für alle Folgen,"— so� heißt eS am Schluß der Kundgebung. Eine derartige Sprache ist eine An» m a ß u n g Und Herausforderung zugleich. Mit solchen Methoden kann nich: nur nichtS erreicht werden, es wird vielmehr noch neue» Unheil angerichtet, das dem Volk« zur Last fallen wird. Er melde! sich wieder. Hindenbucg erläßt wieder ein« Kundgebung. Er läßt melden, daß er sein Hauptquartier nunmehr nach dem Osten verlegt hat. Er erinnert dabei an seinen Sieg in den Masurischen Sümpfen im Jahre 1914, bedauert, daß Deutschland infolge der Ucbermacht gezwungen war, die Feinde um Frieden zu bitten, und gibt kund, daß sein größter Schmerz darin bestehe, daß er das Volk.in sich zerrüttet und erschlafft im Wollen" sehen muß. Aber er will das Volk durch diesen Zustand hindurchführen. Dazu gehören der ein. heitliche Wille, den Boden der Heimat zu schützen.vor dem Neuen Feinde, dem Bolschewismus, der die Kulturwclt bedrohe". Der.Bolschewismus" ist hier nur ein Aushängeschild. ES geht nicht um den Schutz des.VatcrWndeS". ES geht vielmehr um die Wiederherstellung.der Selbstzucht, Disziplin und da» Ver» trauen zu den Führern". Mit anderen Worten— um die Wiederherstellung des alten militärischen Systems. Bei den Masurischen Sümpfen, dem Schauplatz seiner fürchterlichen Massen» lchlächtereien, hofft Hindenburg ein« neue Vienbtt, einen rnili» lärischen Stützpunkt für die monarchische Gegenrevolution schaffen zu können. Die kapilalflucht. Wie au» Genf gemeldet wird, sollen sich nach Feststellungen der Alliierten die in der Schweiz befindlichen deutschen Privatguthaben auf LX Milliarden Frank belaufen. Die Ziffer dürfte eher zu niedrig als zu hoch gegriffen sein. ES ist klar. daß diese Riesensumme in der Hauptsache während des Krieges lN die Schweiz verschleppt worden ist Denn vor dem Weltkrieg haben die deutschen Privatguthaben in der Schweiz bei weitem nicht diese Höhe erreicht. Den Kapitalist»«, die ihr Geld in' da? Ausland verschleppen, um sich vor der Steuerlast zu drücken. dürfte es jetzt etwas schwül zumute werden, wenn sie erfahren, daß die Alliierten beabsichtigen, diese Guthaben eventuell zur Sicherheit heranzuziehen. Sparlakusherrschasi in Slerkrade. TIrrkrade, 14. Februar. Seit Donnerstag vormittag steht Sterkrade unter spartakistischer Herrschast. Da» Rathaus, die Reichsbank, die Post, die Sparkasse und der Bahnhof sind besetzt. Die ankommenden Züge werden auf regierungstreu« Truppen hin durchsucht. Die Polizrimannschaftcn wurden entwaffner und ver- sehe» nur noch den inneren Dienst. Die Spartakisten verlangen unter anderem die Uebernahme deS Sicherheitsdienste» sowie die Abschaffung des ArbciterratcS und seine Ersetzung durch Spar- tak!st In Groß-Berlin haben wir es heute noch mit dem Pro- vinzialschulkollegium zu tun. einem Aufsichtsorgan, da? nach reaktionärem Muster mit iahrhiindcrtealtcn vergilbten Ver- ordnungen regiert und reglementiert. In diesem Provinzial- schulkosseginm laufen alle Zäden der Reaktion zusammen. Seine Macht ist unbeschränkt. Es ist das Werkzeug des Kultusministeriums, das seine Befugnisse dieser verknöcher- tcn Schulbchörde übertragen hat. Etwas Vernünftiges hat man von ihr noch njcht gehört. Schwärzeste Reaktion ist ihr oberstes Gesetz. In die heutige Zeit paßt eine derartige rückschrittliche Einrichtung längst nicht mehr. Aber sie ist n«h immer nicht abgeschafft. Und es wird wirklich Zest. keine Stunde zu verlieren mit der Beseitigung der Bevor» mundung der Gemeinden auf dem Gebiete der Schule. Solanas wir noch mit den einzelstaatlichen Gebilden rechnen müssen, dürste es geniigen, wenn der Staat die Er- fllllung bestimmter Minimalforderiingen den Gemeinden auferlegt. Das wird nötig sein, schon um das Schulwesen aus dem Lande zu heben und zu fördern. Darüber hinaus niuß den Gemeinden volle Freiheit gegeben werden. Sie müssen das Schulwesen selber verwalken, müssen selbständig die Gestaltung des Unterrichts bestimmen. Eine andere Forderung, die schleunigste Erfüllung heischt, ist ein einheitliches Groß-VerUn. daS erst ein qe- ordneteres Schulwesen verbürgt. Erst so wird die Bahn frei zu einer großzügigen Reform im Sckzulbetriebe. Einer sozialistischen Mehrheit in Groß-Berlin eröfsnet sich damit ein bedeutungsvolles Arbeitsgebiets Der Reli- gionsnnterricht muß aus dem Schulunterricht beseitigt wer- den. An sein« Stelle muß ein Moralunterricht treten. Wir können uns unter keinen Umständen damit einverstanden erklären, daß es den Eltern freigestellt bleibt, ihre Kinder vom Religionsunterricht fernzuhalten. Das führt zu Un» zuträglichkeiten zwischen Lehrer und Schüler. Umgekehrt soll eS den Eltern freistehen, ihre Kinder außerhalb der Schule an einem Religionsunterricht teilnehmen zu lassen. wenn sie da? für notwendig halten. Noch wichtiger ist die Beseitigung des iibsichen vaterländischen Geschichtsunterrichts mit seiner Geschichtsklitte- rung. Man sehe sich nur die Lesebücher an, wie sie gefüllt sind mit der Verherrlichung der angestammten Fürsten» Häuser. Jahrzehntelang galt der für einen tüchtigen Lehrer. der es an, besten verstand, die Kinder in tiefster Ehrfurcht und Ergebenheit zum Hohenzollernbause zu erziehen. Die Kinder wurden geradezu gedrillt in dem Glauben an die Gottähnlichkeit ihres Kaisers und seiner Familie. Servilismus und Byzantinismus waren Trumpf. Die ganze schulmäßige Erziehung»lief darauf hinaus, den Kindern Ergebenheit, Unterwürfigkeit und Knechtseligkeit anzuerziehen: jene Knechtseligkcit. die der Todfeind jeder freien Bewegung, jeden frciheiilichen Geistes ist. Den Kindern wurde gelehrt, daß die heutige Ordnung die von Gott gegebene sei, gegen, die jede Auflehnung als Vater» landsverrat angesehen wird und schlver gerochen werden müsse. Ein besonderes Kapitel war der Völkerhaß, auf dem in den letzten Jahren geradezu Verbrecherisches geleistet worden ist. Eine sozialistische Gemehideverwältung muß auf diesem Gebiete revolutionierend wirken. Sie muß an die Stelle f f tcoftionomt Unterrichts eine Erziehungsmethode mi rV �'r c'ne Erziehung zu freien, aufrechten Menschen bietet, von Menschen, in denen die Liebe zur Frei- heit lebt, und denen jeder Knechtssinn fremd ist. Daß natür- Itch die Klassen schule verschwinden muß, versteht sich am Ncinde. Heute ist die Bildung ein Monopol des Besitzes. Wir brauchen eine Einbeitsschule mit dein Aufbau eines höheren Schulwesens: Nicht der Besitz soll die höhere Bil- diing ermöglichen, sondern einzig und allein die Be- sählgnng. Der Krieg mit seinen Folgen der Unterernährung ha unter uns Erwachsenen furchtbar gewütet: viele von uns werden viel früher ins Gras beißen müssen, als das unter normalen Verhältnissen der Fall gewesen wäre. Und wenn wir auch alles daransetzen müssen, solange noch ein Atem- zng in uns lebt, für die baldige Verwirklichung des So- zialismus zu wirken, so dürfen wir doch unseres Nach- Wuchses nicht vergessen. Mehr noch. Doppelt und dreifach müssen. wir daran denken, ein Geschlecht heranzuziehen, das frei ist von jeder Kncchtseligkeit, die solange die Sllltze des alten Systems gewesen ist. Eine sozialistische Gemeinde- Verwaltung, die sich von der alten Bevormundung von oben her freigemacht hat, und die sich ihrer Aufgabe voll bewußt ist, kann die Schule zu dem machen, was sie sein soll: zu einem Instrument, das den Kindern möglichst viel Kennt- nisse und Fertigkeiten für den schweren Kampf ums Dasein vermittelt und darüber hinaus auch zu einem Mittel, das Gewähr bietet für Heranziehung einer Nachkommenschaft, die eine wirkliche freie sozialistische Gesellschaft zimmern und erhalten kann. Hätten wir in der Gemeinde gar keine andere Aufgabe zu lösen, als nur diese, so würde der KampLrun die Herrschaft in der Gemeinde allein schon so lohbenb sein, daß jeder Wähler, Mann oder Frau, mit aller Kraft für die Wahl der Vertreter der Unabhängigen Sozialdemokratie zur Gemeinde wirken müßte. lllohreuwösche. Anläßlich der Wahl Fehrenbachs zum Präsidenten der Nationalversammlung versucht das Zentrumsorgan.Germania' ihn von dem Verdacht gegenrevolutionärer Gesinnung reinzu- waschen. Sein Versuch, den Reichsiaz einzuberufen, nötigenfalls«nichohne Zustimmung der revolutionären Gewalt', sei lediglich der Sorge entsprungen, eine verHand- wngSsähige Instanz für die Erneuerung de? Waffenstillstandes zu .schaffen. Da es sich aber erwies, dag die Ent-'nte.die Autorität der noch von der früheren deutschen Regierung bevollmächtigten Unterhändler' für ausreichend erachtete,.verzichtete" Fehrenbach auf die Einberufung des Reichstages und blieb ans dem Boden der von der Revolution geschaffenen Tatsachen. Diese Darstellung ist kein Meisterstück. Fehrenbach.der- zichtste' auf die Ausführung seines heimtückischen Streiche?, weil sich ein Sturm de? Protestes erhob, vor dem die Gegenrevolutionärc feige zurückwichen. Wenn die.Germania' jetzt schmunzelnd versichert, auch die Mehrheirssozialistcn hätten nun durch die Wahl Fehrenbachs zum Präsidenten seine.gute Absicht' bei seinem da- Mligen Vorgehen anerkannt, so mögen die Auguren das unter- einander abmachen. Für das genas sichn« Volk ist dies« Wahl und diese Rehabilitierung ein weiterer Beweis dafür, daß die Mehrheit der Nationalversammlung unter Führung der RechiZ- sozialisten da« vollbringt, was Herr Febrenbach im Dezember zu vollbringen versucht hat. verlegenhellea. Der„Vorwärts' hat die Stellen, in denen Herr Sröber die Revolution als Unglück bezeichnete unö die Revolutionäre beschimpfte, seinen Lesern vorenthalten, wo- für er ja seine guten Gründe hat.„Die„Soz. Korresp." dagegen kommt mit Drohungen: „Will das Zentrum," fragt sie..das noch gestern demütig um Zulassung in die Regierung warb, sich jetzt breit- machen und den Herrn im Hause spielen? Dann wird man eS rechtzeitig und gehörig in seine Schranken weisen, denn wir brauchen das Zentrum nicht und sürchten eS weniger als Feind denn als Bundeögenossent In aller'Ver- gangenheit und noch gestern im Wahlkampf ist eS mit den reaktionären Parteien Hand in Hand gegangen. Wenn eS gleichwohl in die Regierung ausgenommen wurde, so Seschah das, um auf die Friedenskonferenz eine legierung zu entsenden, die die erdrückende Mehrheit des ganzen deutschen Volkes hinter sich hat. Mißbraucht aber das Zentrum diese unsere nationalen, uneigennützigen Beweggründe, dann wird es zu spüren bekommen, daß wir die Sieger ü>om IS. Januar waren und das Zentrum zu den Geschlagenen gehörte. Di« Zeit der Unentbehrlichkeit des Zentrums ist vorbei." � Nun, das Zentrum wird sich vor diesen Worten nicht fürchten, es weiß, daß die Rechtssozialisten seine Mitarbeit nicht entbehren wollen. Die Friedenskonferenz ist bloß Vor- wand. Denn ob ein paar kompromittierte Kriegspoliivser mehr oder weniger hinter dieser Regierung stehen, ist dem Ausland wirklich völlig gleichgültig. Aue Gewerkschaftsabordnung bei der ssnlente. Aöln, 12. Februar. Eine Abordnung der Kölner Gewerkschaften hatte am 12. Februar eine Unterredung mit der britischen Militärbehörde. Laut.Wolfs" er- kennt die britische Militärbehörde die dargestellte Notlage der Bevölkerung deS Kölner Bezirks an. Sie ist bereit, smveit es mir möglich ist, zu helfen. Bis zum Eintritt der äußersten Not werde es möglich sein. Lebensmittel' in genügenden Mengen heranzuschaffen, so daß das besetzte Gebiet keineswegs einer Katastrophe überlasten werde. Die Versorgung der Groß- industrie des besetzten Gebietes mit den notwendigen Roh- st o f f e n stehe bevor. Räch Deckung de» eigenen Bedarfs und des Bedarfs des besetzten Gebietes könnten die überschüssigen Produkte auch in das übrige Deutschland abgeführt werden.. Das tos der russischen Gesonnenen. Di« russischen Kriegsgefangenen, die noch in Deutschland sind, können noch immer nicht ihre Heimat erreichen. Wolfs be- richtet, daß diese Tatsache süb auf Artikel IV der Waffenstillstands- bedingungen gründet, wonach die Entente die Fürsorge und Heimbeförderung der russischen KriepSieiangenen für gch in Anspruch genommen und vorläufig jeden weiteren Ab- trantport untersagt hat. Nach» Ansicht der Entente- Vertreter würden die Gefangenen durch den gänzlichen Monge. an Transportmitteln und die Hungersnot in Rußland den größten Gefahren ausgesetzt werden, wenn sie fetzt mitten im Winter abtranSpor�ert würden. Bis zu ihrem Abtransport will die E» teilt« ihnen eine bessere Verpflegung zuteil werden teB«*. Dummer SchnMel. Wir erhalten folgende Zuschrift: Berliner Blätter wissen aus Polizeiquellen allerhand über Radeks Verhaftung mitzuteilen. Dabei wird auch erzählt, daß Rädel vor alle nvdie Beziehungen zu Eichhorn aufgenommen habe und daß an einer angeblich ge- planten Spartakistengusammenkunst auch Eichhorn teilneymcn wallte. Nach d esen Proben aus dem Polizcibericht zu urteilen, scheint sich das Ernstfche Polizeiregime bei der Wiedercinrichtung der polnischen Polizei ja eine nc'te Sor'e von Kriminalbeamten zugelegt zu haben. Nicht etwa, um Rädel zu verleugnen, sondern nur um den plumpen Schwindel zu entlarve», stellc ch fest, daß ich seit der Reichstagswahl 1912 Nadel ein einziges Mal auf der Straße getroffen und einen flüchtigen Gruß mit ibm gewechselt, sonst aber seit sener Zeit nie wieder persönlich noch schriftlich mit ihm in Verbindung gestanden habe. Ich habe auch in der Zeit meiner unfreiwilligen Abwesenheit von Verl n so viel zu tun gehabt, daß ich wirklich nicht daran denken konnte, nach Char- loktenburg aar zu einer„Spartakistenzusamenkunft" zu fahren. Was der Polizeiberich'ersta'ter in dieser Beziehung über me ne ..Absicht' sagt, hat cr sich gla't aus den Fingern gesogen. Viel- leicht dient dies« Feststellung auch dem R�dek zur Entlastung. zeigt sie doch klassisch, wie die politische Polizei arbeitet. Emil Eichhorn. Duisburg durch Belgier besetzt. Duisburg, 14. Februar. In der vergangenen Nacht rllckttzn hier auf Anordnung des belgischen Abschnittkom- inanoeurs infolge der Vorkommnisse am Mittwoch belgische Truppen- mit Maschinengewehren ein, um weitere Unruhen zu verhüten. Es ist eine Kompagnie eingerückt, der zwei weitere folgen sollen. Die Truppen kamen gerade vor dem Rathause an, als dort drei Hamborner Spartakistenführer vorgefahren waren, um von dem Oberbürgermeister die Herausgabe von 50 beschlagnahmten Gewehren zu er- zwingen. Die Belgier hielten das Auto an. Die Sparta- kisten versuchten zu entkommen und eine Handgranate gegen die Belgier zu werfen, was jedoch vereitelt wurde. Tie drei Spartakuslente wurden so schwer verletzt, daß sie in das Krankenhaus gebracht werden, mußten. Die Belgier bejetz- ten zum Schutze der Verwaltung das Rathaus. Soztake Gärung in England. London, 13. Februar. fReuter.) Im Unterhause bracht« B r a c e von selten der Arbeiterpartei ein Amendement ein, worin bedauert wird, daß im Programm der Regierung keine endgültigen Vorschläge, die sich mit den augenblicklichen U r- fachen der Unzufriedenheit in der Industrie befassen, erwähnt werden. Brace crklärl«. die Arbeiterpartei erhebe Ein- spruch gegen einen Zwangsvergleich, den sie für unbillig halte. Die Unzufriedenheit würde nicht eher beseitigt werden, als bis die Regierung sich mit den fundamentalen Fragen befaßt und den Grundbesitz, die Bahnen und die Bergwerke verstaatlicht habe. Thomas forderte die Regierung auf, mit den Reaktionären ebenso entschlossen zu verfahren wie mit den Bolschewisten. Das Amendement der Arbiterpartei wurde mit 311 gegen 99 Stimmen abgelehnt. Die große Zahl 8er für den Antrag der Arbeiterpartei abgegebcucu Stimmen zeigt, daß die Wellen, der sozialen Gärung in England auch im Parlament immer höher steigen. Die Verstaatlichung des Grund unb Bodens, der Verkehrsmittel und der reifen Industriezweige wird immer mehr zur Parole auch der politisch weniger aufgeklärten englischen Gewerkschaften. Ob freilich mit solchen Mitteln die allgemein einsetzende Streikbewegung der englischen Arbeiter beschwichtigt werden kann, ist eine andere Frage. Wenn die Anzeichen nicht trügen, steht auch England vor einer ungeheuren Verschärfung des proletarischen Klassen- kampfes. der aus der jetzigen Situation spontan zur schärferen Hervorkehrung der sozialistischen Endziele hin- drängt. � 1 Lonöon, 14! Februar.(Reuter.) Tie Regierung beant- wortete die Forderungen der Becgarbeiterverbände Groß-Britanniens mit dem Anerbieten einer weiteren Kriegs- gratifikation von einem Schilling pro Tag wegen der erhöhten Lebensmittelpreis«. Die Regierung erklärte sich auch bereit, eine Kommission einzusetzen, die die Forderunge» nach dem Sechs- Stundentag, nock 39 Prozent Lohnerhöhung und Verstaatlichung der Bergwerke erwägen solle. Der Bergarbeiterverband berie: heute über die Zugeständnisse und verwarf das Anerbie- ten der Regierung Gewerkschaftliches. Zentralverband der Handlungsgehilfen. Der in der gestrigen Generalversammlung der Ortsgruppe Groß-Berlin des Zcntralvcrbandcs der Handlungsgehilfen angc- kündigte Vortrag über die Angestellten und die neue Zeit mußie wegen Behinderung des Referenten B u b l i tz ausfallen. Dafür qab Kollege Fritz S cb m i d t einen Ueberblick über die äugen- blickliche Streiklage. Aus den gestern Nachmittag vor dem Einigungsamt gepflogenen Verhanoinngen ist die Ertmrung von Vertretern der neun beteiligten freien Gewerkschaften abgegeben morden, daß die tinternehincr nur mit den Zcntrawervand zu verhandeln haben, der„Gewerlschaftsbund" als Vertreter der Wirt- .a�asichrievlichen Organisationen wird als verhandiungsvcreristig- ter Jntereflenvertreter der Arbeitnehmer nicht anerkannt. Die leb- haften Debatten vor dem Einigungsarnt führten gestern zu lei- nem positiven Ergebnis.— Auch in der V e r s' ch e r u n g s- brauche ist die Ttreiklage günstig, es ist auch hier möglich, daß durch den Streik die neugebackene Untcrnehmcrorganisation ge- iprengt wird. Durch die Politik des Zentralverbandes sind die' wirtschaftssriedlichen Organisationen ganz in den Hintergrund '«drängt worden, dnrck eine«inlxitliche Gesetzgebung, die mit den Ersatzkassen dieser Verbände aufräumen würde, wäre eS ein Leichtes. iie ganz zu beieitigen. Zum 2. Puiitl der Tagesordnuitg wurde die Neuwahl der Ortsverwaltung vorgenommsil. Es wur- den gewählt zum 1. Bevollmächtigten Fritz R o g o n, zum 2. Bcvollmä-chtiaten Max Schröder. ,"r t. Schriftführerin Maria Osburg, zur"• Schriftführerin Frida Licht. Sechs Delegierte zur Gewerkschaftskommission wurden durch Abgabe von Slinimz.'ttelit beim Verlassen des Saa- le? gewählt, ibf« Namen werden in der näcknien Verbandszeitung bekannt gegeben. Für die verstorbene Kollegin Regina tzxicd. länder tritt Grete Neuthal in den Hanplvorstand ein. Tie Wahl der Bezirks- und Scltionslciter wird von der Versamm- lung bestätigt, ebenso die Anstellung von secki? neuen Beamten für die verschiedenen Branchen. ES sind dies Gottwald für die Brauerciangesiellten; F r i e d w a l d für die Versicherungsangestcll- len, Kollegin Licht für die Warei-.bausaiigeiullw», Kvücgin Weinberg für die Konseklioiisangestellten. Wendland für die Angestellten der KciegSgelcllsihasien und Schiemann für die Auskunftserteilung.— Eine von der Verwaltung vorgeschla- gene Erhöhung der Ortsbeiträge für die Zelt bis zum im Juli stattfindenden VerbandStag fand einstimmige Annahme. Tie Angestellten der Hamburger Warenhäuser sind am Frei-, tag wegen Lohnforderungen in den Ausstand getreten. Obleute der Kricgsorganisation! Am Montag, 17. Februar 1919, findet in den Wilhelirshallen am Zoo, 4M Uhr nnchmittägs, eine Plenarversammlung sämtlicher Obleute der Kriegsorgani- sationen siatr. Auf der Tagesordnung steht Bericht der Neuner- kommission über die Verhandlung mit den Behörden. Groß-Serlin. Protest gegen die Noskegarde. Der Arbeiterrat in Velten hatte in einem Telegramm an die Regierung Protest erhoben gegen die Belogu'ng Veltens mit Truppen. Es liegt absolut kein Anlaß dazu vor, da in Velten alles ruhig ist und der dortige Arbeiterrat in vollem Einverständ- nis mit der Gemeindeverwaltung seine Arbeiten verrichtet. Herr N o S k e hat auf das Telegramm deS ArbeiierrateS er- widert, daß die Truppen, zur„Sicherung der Ruhe und Ordnung' in der Neichshauptstadt� dienen sollen und deshalb die weit- gehendste Unterstützung verdienten. Der Arbeiterrat hat sich mit dieser Antwort nicht zufrieden gegeben. Velten ist durchaus nicht der geeignete Ort für die Unterbringung von Truppen, da hier weder eine Kaserne noch ander« militärische Einrichtungen vor- Händen sind. Gleichzeitig ist das Verhalten der Soldaten, die hier«in- �nartieri sind, durchaus nicht harmlos. Sie bewegen sich auch außerdienstlich im Orte und in den Lokalen mit Schußwaffen. Einige Zivilpersonen sind schon mit der Waffe bedroht worden, ja, man erdreistet sich sogar, bewaffnet in Vergnügungslokale einzudringen, um die Veranstaltungen zu kontrollieren. Tie Belegung Veltens mit Truppen hat auf die ganze Bürgerschaft äußerst provozierend gewirkt. Ter Arbeiterrat pro- testiert deshalb noch einmal dagegen und verlangt, daß die Truppen ans Velten entfernt werden. Eine„barmonische" Feier. In der Flugzeughalle der SiemenSwetke fand am Donnerstag vormittag eine von zirka 4009 aus dem Felde zurückgekehrten Arbeitern und Angestellten besuchte Begrüßungsfeier statt, über die in der bürgerlichen Presse ein schön gefärbter Bericht gebracht wirb. Wir werden gcbeteu, den Ver.aus der Feier so zu schildern, wie diese vor sich gegangen ist. Musikvorträge leiteten die Feier ein. Dann folgten Ansprachen der Direktoren Die Feier sollte nach den Bekundungen der Direk- tion Verbindern, daß die Kriegsteilnehmer sang- und tlangloS an die Arbeit zurückkehren, ohne daß ihnen ein Wort der Begrüßung und Bewilllommnung entgegengebracht worden sei. Leider wurde die Feier durch die Ilrfohigkeh eines der Direktoren, sich in die Ge- kühlswelt deS Arbei.ers zu versetzen, gestört. MißsällcnS- und Protestrufe unterbrachen ibn und belehrten ihn, daß er sich nicht in einer Alldeutscheiiversammlung befand. Auch die Taktlosigkeit, die Feier mit einem an den Haaren herbeigezogenen Tusch und dem Lied:„Deutschiaiid, Deutschland über alles" zu schließen, veraiu. laßte starke Mißstimmung, die in drastischen Gegenrufen sich Lust machte. Allgemein wurde, in Anbetracht der Vorbereitungen, die der Feiet vorausgingen, und der Aufwendungen für die geschmacks volle Dekoration der Festhelle die Frage aufgeworfen, ob nicht durch die Hrnzuz.ehung von beraje.ien Vertretern aus den An- gestellten- und Arbeiterkreisen die Feier zu einer würdigeren und cindruckholleren zu gestalten gewesen wäre Es scheint aber, daß gewisse Kreise noch immer nicht genügend Sachlichkeit aufbringen können, um nicht nur mit Worten, sondern in der Tat mit den Arbeitnehmern Hand in Hand zu arbeiten. Allgemein wurde eS bedauert, daß diese Gelegenheit den Kriegsteilnehmern das Be- streben, im vcrgenannten Sinne zu verfahren, als Zeichen der neuen Zeit zu demonstrieren, verpaßt worden ist. Protr't der ArbeiiSlosen gegen Verleumdungen. In etrcr Versammlung der Arbeitslosen wurde foleender Proust angenommen:„Die am 7. Februar versammelten Arbeitslosen erheben flammenden Protest gegen die infamen Verleumdungen und un- erhörten Anwürfe der bürgerlichen Presse in der lichten Zeit Wir sind nicht arbeitsscheu, sondern im Gegenteil acbeitshungrig. Gebt »nS Arbeit unter menschcmoi'irdiren Bedingungen! Freilich be- fitzen wir trotz der verzweifelten Lage, in der wir nnS befinde», noch genug KlassenbeN'ußts'in und Sotidaritäisgefühl, als daß wir uns als Lohndrücker und Streikbrecher mißbrauchen ließen. Wir fordern hierdurch alle Arbeitslosen Deut'chlands aus, energisch Front gegen die tendenziöse Schund- und Schmarotzerpresse zu machen und ihr ganzes Bestreben dahin zu rschten, die bürgerlichen Lügenblätter, einschließlich„Vorwärts', aus der Wobnung der Arbeiter verschwinden zu lassen." Kriegsbeschädigte gegen neues Morden. Kriegsbeschädigte in Spandau beschlossen folgende Resolution:„Tie ain 12. Februar tagend«, von etwa eintausend Kameraden besuch'« Versammlung der in der Artilleriewerkstatt Nord, Spandau, be'chäft'igten Krirgs- beschädi'ten prchestiercn mit aller Entschiebenheit geg«" da? neu entfachte. Morden im Osten und wenden sich gegen dos Auwerven der FreÄsilligen-Negimenter für den sogenannten O'tsckutz. Die bei der Reinharg-Gard« kämpfende» Truppen, die als Be- schädigte heimkehren, haben ihr Krüppcltum Hber verschu'det und dürfen von der Organisation der Kriegsbeschädigten nichr aufijp- no mmen werden. Tie Versammlung verurteilt das Verhalten des Bundeivor- kibenden Kuttner aufs schärfste und fordert seinen sofortigen Rücktritt.' Wer liefert Kleistermchl? Genossen, die«inen größeren Posten Kleistermchl zum Pl-ckatkleben sicfcrn können, wollen sich im Berbandsbureau der U. S. P.. Berlin, Schickierstr. bch, melden. An die arbeitende ftiigend de? O'esunbbenunen.?n der am Dienstag, den 18. Februar im Lokal von Wils, Schulstraße, Ecke Ehristianiastraße, stattfindenden GründungSversammluug sind alle Jugendlichen herzlichst eingeladen. Aus den Srganisal'onen. WilmerSvorf. Sonntag 9 Uhr srüb Flugblätterverbreitung zur Wahl und Versammlung von den bekannten Lokalen ans. Material kann von Schilling, Laucnburger Straße 21, abgeholt werden. Temvclhof. Sonntag, vorm. von 3 Uhr ab. von den bekann- ten Stellen auS: Handzettelverbrei»ung Montag, den 17. cr., abends 7M Uhr: Oeffentliche Frauenversammlung im Lhceum, Germaniastr. 4/S. Referentin Genossin Nemitz-Eharlotienburg. Tagesordnung: Die lt-rauen und die Gemeindewahlen.— Dienstag, 18. er., in N e n. Tempelhof. Lokal Schultheiß. Dreibundstr. 8, abends 7M Uhr: Ceffeni'liche Versammlung. Tagesordnung: Dl« Kommunal- wadken und ibre Bedeutung. Refercntin: Genossin M. Reichardt und Gen G. Neumann. Steglitz. Sonntag srüh 9 Uhr F l n g b l a t t v e r b r e i t u n g. Für Stce'itz Ausgabe bei Piechottka, Bergstraße 9; für Endende bei Jakob, Stefanstiaße 9. Verantwortlich für die Redaktion Alfred WIelepp, Neukölln.- Verlag„Die Freikeit'®. m. b. H.. Berlin.— Druck der Lindeltdruckerei und Berlagsgesillschalt m. b. H-, Schisfbauerdamm 19.