i Einzelpreis 10 pfg. Ob �|«Hb«n»«ffitmn mmam>«6••Amüta«» m i«liil< mt frUtati» wm 9m wtrdat•»• frrtn Sütltflun« m Oa» rfti Srrt. P.rltti«.« A. M Mm""»»>--»>>»,»,«VI» 8«1««#af Wfci mowa«.» vs.«»> äuftrluna«tu Mmfkm» 4,* m. Ob.«rnbnf>«»«-» Tftt»'to,»»» M CMhtUunatlifh W, tZt> a*6nfrtB« vrrlw JJtB» eanffdaiitrdnmm 10 UJL SerNtprech«! Am, Nur&eo ittivs unt 2806» V i e Morgenausgabe Mkrcb Mb« Mt«♦,j»fr»n.rMlr«tl!h5«H«»»n itm»«am 75 Pf,.XW«« Mrijrij««* tas Ktlaftnuflt©ort«0 Pf» ItS» mtlnt©ort 26 Pf. ttuftnnjsjuWloj 60 /,. ö« tzamilin,» unt Pcrt. Hier stehen wir vor ueuen Aufgaben, zu deren LZsung jeder beitragen soll, der zu der Ueberzengung gekommen ist, daß wir nur auf diesem Wege daö deutsche Wirtschaftsleben ausrichten können. Meine Borschläge bedürfen stcherlich noch der Erläuterung. Um die öffentliche Di»- kussion über diese wichtige Frage in Fluß zu bringen, mache ich sie. Ich halte mich zunächst nur an die rein wirtschaftlichen Funk- tionen der Arbeiterrüt«. Ueber die politsche Betätigung kann spS- ter gesprochen werden. Die Arbeiterräte al» di« revolutionären Organe deS Prole- tariats müssen die Nerven de» gesamten Wirtschaftslebens wer- den. Ueberall. selbst die unscheinbarsten Funktionen überneh- mend. müssen sie zusammenlansen und einen starken, leistungs fähigen Hauptnerv bilden. Diese» Nervensystem darf nicht starr. nicht» Festes werden, sondern muß ein ständig sich bewegendes, fließendes, alles Ungeeignete ausscheidendes Gebilde sein. Der orgaiiisatorische Aufbau der Arl'eiterräte wird bedingt durch di« zu lösenden Aufgaben. Jniustriegruppen und Berufs. «ganifattonen müssen di« Grundlage bilden. In allen Betrieben find Betriebs-, Berufs- oder Bauernräte zu wählen. Jede in sich »bgeschtoss«»« Abteilung«ine» ProduktiouSbetriPbc» wählt sich «inen oder, fall» die Ueberwachung der Abteilung eS erfordert, «ehreve Betriebsräte. Diesen Betriebsräten liegt es ob, für eine dem Allgemeinwohle dienend« Produktion zu sorgen. Nicht nur di« Kontrolle und Uedcrwachung der Produktionsmittel ist not- wendig, sondern dasselbe gilt auch für die in der Abteilung be- schäftigten Personen. Die sozialistische Produktionsform«rfor- dert auch die zweckmäßigst« und vollkommenste Erfassung der menschlichen Arbeitskraft. Die Betriebsräte unterstehen der stän- digen Kontrolle ihrer Wähler und dürfen nur solang« ihr« Tätig- seit ausüben, als sie das Bertrauen derselben besitzen. Die Betriebs» oder BerufSräte einer örtlichen oder zu einem Wohlkörper zusammengelegten Industrie- oder Berufsgruppe tue- tm zusammen und wählen die Arbeiterät«, die der Bestätigung der im«ahlkörper erfaßten Personen bedürfen. Den Arbeiter- -Sdw liegt es ob. den technischen und kaufmännischen Betrieb zu kontrollieren und zur Leitung de» Betriebes geeignete Personen heranzuziehen. Sie tragen die Verantwortung für die Leitung des gesamten Produktionsprozesses der ihnen untersteuten Betrieb« «ich können jederzeit durch ein Mißtrauensvotum der Betrieb»- »der BerufSräte icher der in de« Betriebe tätigen Personen ab- berufen werden. Die gesamt« Arbeiterräte einer zu einem Bezirk zusammen- geschlossenen Industrie- oder Berufsgruppe treten zusammen und wählen ein Mitglied zu dem für den Bezirk und für dies« Gruppe zuständigen Bezirks-WirtschqstSrat. Der BezirtS-MrtschaftSrat wählt den Reichs-WirtschaftSrat. Der SieichS-Wirtschaftsrat gibt sich zur Leitung der Geschäfte einen Zentvalrat. DaS gesamte Reichsgebiet ist in WirtschastSbezirke zu glie- Sern. Z. B. könnt« Groß-Berlin, die Kreis« Teltow-Niederbarnim und PotSdam-Osthavelland,«inen Wirtschaftsbezirk bilden. Die Jndustriegruppen dieses Bezirke»(Holzarbeiter. Metallarbeiter, Textilarbeiter usw.) sowie d-i« Gruppen des Handels und Gewer- »«<(Banken, Kaufleute usw,) wie auch des Verkehr»(Eisenbahn, Post usw.), und der Land- und Forstwirtschast, det weiteren auch di« freien Berufe(Aerzte, Juristen. Schriftsteller usw.) wählen je«inen Vertreter zum Beziris-Wirtschostsrat. Der Bezirks- Mrtschaftsrat wählt einen Vertreter zum ReichS-Wirtschastorat. Die Mitglieder de» Bezirks- wie auch des ReichS.WirtschaftsvatS vnnen jederzeit von ihren Wählern abberufen«erden, desglei- chen auch die Ritglieder de? Zentralrat». Der Reichs-Wirtschaftsrat ist benisen, alle» zur Sicherung und Aufrechterholtting des gesamten Wirtschaftsleben» Erforderliche zu veranlassen. Er arbeitet Gesetze und Verordnungen au», die der Stationewersammlung unterbreitet werden, wie auch alle Ge- jetz«. die von der Nationalversammlung ausgearbeitet werden, dem VicichS-Wirtschasterat zu unterbreiten sind. Der Reichs-Wirtschaft»- rat regelt di« gesamte Produktion für da» Reich und verteilt die Nusträg« gleichmäßig an die Bezirke. Die Bczirks-WirischaftSräte regeln di« Produktion im Bezirk und teilen di« vom Rcichs-Wirt- jchaftörat«rhaltenen Aufträge den Betrieben im Bezirk« ,u und treffen auch sonst selbständig alle für den Bezirk erforderlichen Maßnahmen. Wenn in Deutschland da? Räteshstem auf dieser Grundlage ausgebaut wird, wenn das gesauitc werktätige Volk Gelegenheit hat, selbst seine Geschicke zu schmieden, wenn die Garantien für heg Aufbau deS sozialistischen Staatswesens gcgcben werden, dann ist der Weg frei, der herauSsührt au» dem Meer von Blut und Tränen. Die Tätigkeit der Arbciterräte auf politischem Weg« ist ßleichfalls notwendig. Der Aufbau der politischen Organisation der Lrbeiterräte bleibt der Zukunft überlassen. Da» wichtigste ist jetzt die Wiederaufrichtung unsere» Wirtschaftsleben«. DaS er, reicht man aber nicht, wenn man, wie»Die Rote Fahne' immer und immer wieder ausruft:.Alle Macht den Arbeiter- und Sol- datcnrätxn'. sondern, wenn man mit den gegebenen Tatsachen rechnet und aufzubauen persucht, wie e» von den ArbeiterrSten D» U. S. P. D. versucht wird. Sie tage im Ruhrrevier. Der Generalstreik ist nunmehr auch in D ü s se l d o r f für heendet erklärt worden. Der Vollzugsrat hat da» Wieder. erfcheiney der Zeitungen, die während des Generalstreik» ver- boten waren, gestattet. Am Sonnabend haben zwischen de» Vertretern der A.» und S.-Räte und dem Gencratkommando in Münster neue Verhandlungen stattgefunden. In den angenom- »enen Bedingungen wird den Regierungstruppen gestattet, die Linie Bottrop— Gladbeck— Buer zu besetzen. In Bottrop sind die Regierungstruppen bereits am Sonntag vormittag eingerückt, ohne Widerstand zu sinhen. Der Spartakisteuführcr F u l d- zermek wusde festgenommen und auf dem Transport nach dem Desängnis, angeblich, weil er sich widersetzte, erschossen. Da« Gci»«ralkon>manl,» in Münster, da« von Herrn NoSke meinzesch'-ägkle�Voamachten bat erklärt, daß die Regierung»- teiApe« erst noch restloser Erfüllung dsr g«it»ltt,n Bedingungeil aus den, Industriegebiet zurückgezogen wurden. Die bürgerliche Presse hetzt unterdessen zu einem weiteren Bormarsch auf. Auch die offiziösen.Politisch Parlamentarischen Nachrichten' de» Herrn Hofrichter arbeiten in diesem Sinne. Die Einigung beitätiqk. München, LZ. Februar.(Prinattelegramm der„Freiheit".) Am Sonnt«, vormittag tagte im Münchener Kolosseum die Wahlkrcislonferraz der U. G. P. und der MehrheitSsszialiften» die stch dem Entwurf über dir Einigung des Prole- tariatS t» alle» Punkte»»orbehaltloß ange- schloffen hntt». Die von der K o m m i s s i o n zur Wiederherstellung der Mnheit unter den sozialdemokratischen Parteien getroffene Vereinbarung, ist gestern auch von den Organisationen anerkannt worden. Damit ist die Möglich- keit gegeben, alle Versuche der Reaktion und deS BürgertumS, die Lage fiir sich auszunutzen, entgegenzutreten. Der b ü r» g e r l i ch e n Presse ist diese Lösung sehr unangenehm. Ihre Spalten sind angefüllt mit Nachrichten über Gewalt- akte. Revolten und Bürgerkrieg in München. Aber alle diese Nachrichten sind unwahr. Die Stadt ist vollkommen ruhig. Plünderungen haben nicht stattgefunden. Trotzdem ist zur größeren Sicherheit und zup Aufrechterhaltung der Ordnung»nd Ruhe der Belagerungszustand ver» hängt worden. Die bürgerliche Presse läßt aber wieder den dringenden Wunsch erkennen, die Regierung solle mit Waffengewalt einschreiten. Von den Berliner Zeitungen ist es besonders die„Vossische Zei- t u n g". die hemmungslos gegen die Beschlüsse der EinbeitS- kommisjion hetzt. Sie behauptet, nicht die Ermordung E'sner?. wohl aber der Anschlag gegen die Nationalversammlung sei ein von langer Hand vorbereitetes Komplott! Ob- wohl die Be'etzimg der Presse nur z» ihrem eigenen Schutz geschehen ist, und die von der Kommission zur Herstellung der Einheit beschlossenen Grundsätze die Pressefreiheit ausdrücklich anerkennen, wagt es das Blatt, von einer Vernichtung der Pressefreiheit zu sprechen und sucht den Nechtssozialisten einzureden, ihre Beteiligung an der Re- gierrnrg würde eine Preisgabe des Sozialismus bedeuten. Aehnilich äußert sich die„v o l k S z e i t u n g", die in offensichtlichem Widerspruch zu den Tatsachen beixurptet, daß die Nechtssozialisten von der Beteiligung an der Ne- gierung ausgeschlossen werden sollen, und daß die eigent- liche Führung in München in den Händen der„Sparta- kisten' und„Kaffeehauvpolitiker" liege. In Wirklichkeit ist der Anhang der Kommunisten in München gering und dje Führung der Bewegung durch sie höchst unwahrschein- iich. Aber die bürgerliche Presse will den Eindruck er- wecken, al« ob das Eim'chreiten der Regierung mit Waffen- gemalt nötig fei. Aber auch der..Vorwärts' ist mit der Lösung, die die Einigung des Proletariat» gebracht hat, nicht ein- verstanden. Er meint, daß dieser Beschluß unter dem Druck einer augenblicklichen Situation entstanden sei und nicht von allen„unter voller Wahrung ihrer Entschlußfreiheit" gesaßt wäre. Er bleibt damit nur seiner verräteriichen Haltung treu, di« er stets'bekundet hat. wenn di« Einigung der Arboiter gegen die recktssozio- listischen Führer erfolgte. Aber die Arbeiterschaft wird ihre Einigkeit auch gegen di« rechtssozialistischen Führer durch- zusetzen wissen. An die Prolelar'er aller Länder! Der bayerischr Arbeiter-, Soldaten- und Bauernrat ver- breitet durch Funkspruch folgenden Aufruf: „Ein ruchloser Mord ist von den Vertretern deS feudalen deutschen Militarismus an dem Führer de, bave- rischen Revolution, Kurt Eisner, begangen worden. Das bayerische Proletariat hat sich einmütig rrbohen �um Schutze der Revolution. Die sozialistische E t n h e i t s. front ist lebendige Wirklichkeit geworden. Wir haben znr Durchführung der grüßen McnschheitSziÄe die Diktatur des Proletariats und drr revolutionären Bauern proklamiert. Das bayerische Proletariat reicht Euch dir Brudrrhmld und appelliert an Euch im Namen des Sozialismus, im« in unserem schweren Kampfe zu unter- stutzen, und mit uns für einenFriedtnz« arbeiten, her dem deutschen Proletariat die Lebens- Möglichkeit verschafft. Daö bayerische Proletariat wird der Welt beweisen, daß es Vertrauen zu Euch hat und wird in Bayern drn Militansmus mit der Wurzel ansrottcn. Kurt Eisner ist tot, aber lebendiger denn je ist fein Geist in den Masse» des bayerischen Proletariat»." Der Mvchevee A.-. V.- uiO S. La». lieber die Tagung des Münchener A-», B.» und S.,RatS geht uns telegraphtsch noch folgender Bericht ZU! Ein« Versammlung der A.», B.» und S.-Räte Münchens lagte am Sonnabend nackroiiVg im Deutschen T�es'.-r, Der Vor. sitzende teilte mit. daß der Z e n t r a l r a t im Landtag zur Bc- sprechung der politischen Lage tage. Da» allcrnotwendigste sei di« Bewassnung des Proletariats. Er keilte folgenden Antrag mit: Es soll die Räterepublik proklamicrt werden. Eine außer. ordentliche Kommission ist einzusetzen zur Bekämpfung der Gcgcyrevol istion, ebenso ein R e vo I» t i o n« g e r i ch t. da» nur au» Mitgliedern der Aj und S-Rät« bestehen darf. Die bayerischen Mi tglleder der Nationalversammlung sind s o- fort zurückzurufen, Ein weiterer Antrag veriangt di« sy- fertige Bildung einerrotenGard«. In der Debatte, die«ft i«M erregt wurde, forderte ein Redner, daß di«s« Anträge nicht unter Beisciteichjebiing des Rätekongresse» verhandelt werden, wa» der Vorsitzende al» selbst- verständlich zugab. Gleichzeitig gab er bekannt, daß der Zentral- rat sich mit folgendr Punlten beschäftige: 1. Die gesamt« Mönche ner Presse ist im Besitz der revolutionären Arbeiterschaft. Di« Presse im übrigen Bayern ist sofort zu besetzen. 2. Sie steht unter Vorzeilsyr 3. Druckereien, die Unkontrollierte« drucken, werden geschlossen.». Nichtbayerische Zeitungen werden in Bayern nicht zugelassen.»uSgenommen die sozialistische Press«. Ein Antrag, über dies« Borschläge de» Zentralrats ohne Diskussion zur Tu.ieSordnun g überzugehen, da die Einia» naSPunkte unamwbmbar wie», wd» mit überwiegen. der Mehrheit abgelehnt. Der d!« sofortig« B«» waffnung fordernde Antrag wurde«instimmig ang«. n 0 m m e n. Gegen Schluß der Sitzung fand der Antrag Wadler auf ve» kündung der bayerischen Räterepublik mit samt den in diese» Antrag enthaltenen Punkten einstimmig Annahme. Der Röle'onyrch einberufen. München, 23. Februar.(Privattekegramm der.Freiheit'.) Der Zentralrat Hot die sofortige Einberufung des Rätekongresses beschlossen. Ver Generalstreik beendet. München, 2S. Februar.(Privattelegramm der.Freiheit".) Der Generalstreik ist heute abend beendet; morgen früh soll die Arbeit überall ausgenommen werden. Die EinSschewng Eisuers. Wie wir erfahren, findet dft Einäscherung Kurt Eis» n�r» auf dem Ostfriedhof in München statt. Auswärtige Delegationen können Zutrittekarten zur Trauerfeier im Ministeriu» des Aeußern in München erhalten. Die Unlersuchung einaeleikek. München, 23. Februar. Der Zentralrat der RepiibNk VayerK hat nachstehende Bekanntmachung erlassen: Laut Beschluß des Zentralrats sind zum Schutz der Revolution bestimmte Persönlich- keilen al» G e t s e l n in Schutzhaft gesetzt worden. Dt« Bicher- heit der Verhafteten wird verbürgt, solange keine Attentate auS gegemcvolutionären Bestrebungen unternommen werden. Da» BoltSgricht bei dem Landgericht München l ver- öffentlicht eine Bekanntmachung, daß aus Anlaß der Attentate auf die Minister Eisner und Auer sowie der Tötung de» Land- tagsabgeordneten Osel sofort eingehende Erhebungen eingeleitet worden sind. Um die Möglichkeit zu schaffen, dem verfahren ein« öffentliche Gestaltung zu geben, wird auf Veranlassung des Justiz- nlinistertumi je ein Vertrauensmann der Unabhän» listen und der Bayerischen Volksportei(Zentrum) zu allen gigen Sozialdemokratischen Partei, der Mehrheitesozia- Untcrsuchungshandlunpen zugezogen. Minister Auer ist noch am Leben, doch ist sein Zustand nach wie vor« r n st. Der Eil-, druck im Reich. Die.Deutsche Sllzemeine Zettung' erhält folgend« Prtonfr tekegramm: Cassel» 22. Februar. In einer Versammlung aller Sol» d a t e n r ä t« deS KorpSberetch», die im Rathaussaal stattfand. und von 84 Garnisonen beschickt war, wurde der Miniftermord in München bekanntgegeben. Alle 120 Vertreter erhoben sich von ihren Sitzen und stiegen lauie Pfuirufe au». In längerer leidenschaftlicher Aussprache wurden lebhaft« Klagen gegen die Tätigkeit de» Reichswehr- minister? Noble geführt, Genera! Maercker verurteilt und ein neuer Kommandoerlatz gefordert! ebenso die unbedingte Entlassung de» Jahrgang? öS. oie endgültige Beseitigung de« Militarismus und di» Herbeiführung de» Frieden». Das Ausland Aber Eisuer. Amsterdam, Sd. Februar. Di« Pariser Presse bespricht di« Ermordung Kurt EiSner» und hebt hierbei besonders den gegenrevolutionären Eharakter des Anschlage? hervor..H u m a n 1 t ö* stellt mit B«sorzi i» fest, daß durch die Ermordung die Zukunft der deutschen Revolution in Gefahr sei.»Hamme libre' schreibt:»Wenn man seinen Abscheu über das Verbrechen ausgesprochen haben wird, wird man dabei nicht vergessen dürfen, daß der Mord um so grauenvoller ist. al« eine der selten st en Persönltchkei- ten de» neuen Deutschland sein Opfer geworden ist. EiSner war eine Persönlichkeit, in die das deutsche Volk bei den schwe- ren Aufgaben für seine Zukunft und Wiederoufrichtung seine» Lande» in neuer, besserer und freierer Form vertrauen setzen konnte.' Zürich, 22. Februar. Die Vorgänge in München haben in der Schweiz große Erregung hervorgerufen. Ueberall wird da» Attentat auf« schärfste verutte.lt und alS ein Zeichen der schweren Erkrankung der deutschen V 0 lk» s« ele angesehen. Die Persönlichkeit Ei»ner« selbst findet, soviel man auch gegen seine Politik anzuführen hat, vorwiegend sympathische Beurteilung. Bern, 22. Februar. Der Pariser Korrespondent deS Berner.Bund' drahtrt: Tie Pariser Konferenzkreise er- blicken in der Ermordung Ebner» du.ch einen Offizier einen Be- wei» dafür, daß die Lage in Teutschland noch nicht gefestigt sei. Die Berncr..Tagwacht' vermutet ebenfalls, daß die Entcntediplomatie aus der Ermordung EiSner» Kapital schlagen und mit dem Hinwei» auf die monarchische Tendenz des Putsche? das Mißtrauen gege.. Deutschland schür»» werde. DelagervNstszMvd w Men. In Mannheim ist e« am Sonngbend im Anschluß an eint große Massendemonstration, die al» Protest gegen die Ermordung des Genossen Kurf GjSner veranstaltet wurde, zu Ausschreitungen gekommen. TS wurde da» LandeSgefängni? ge- stürmt und die politischen Gefangenen befreit. Auch auf daS AmtSaericht wurde ein Sturm unternommen, die Aften auf die Straße geworfen und verbrannt. Die bqdische Regierung hat dieser- bald über da» ganze Land den BrUage�ungkzustand»erhängt. Sämtlich« bürgerlichen Parteien mit Einschluß der Recht? w,-allsten und der Arbeiter- und Soldatenräte haben die Maßnahme» de, Regierung gebilligt. ReglsrmnslrWpen in Hanau. In Hanau ist e« vorige Woche mehrfach zu Plünderungen zekomme». Obwohl die Sicherbeirtavehr der Lage Herr geworden war. sind RrgierungSttupren in die Stadt eingerückt ynd habe« den Belagerungszustand verhängt. Obwohl die Krawalle unpolitischer Natur waren, haben die NegierungStruppen die Ha- nauer Führer der U. S. P. verhaftet. Ein Wilulied dy« Frantfurter MarinesicherbeifSdieniteK wurde edenigll» iestaen««- »fn, ebtnio die Führer de» Frankfurter Marinesicherheitsdienstes, die nach Hanau gekommen waren, um über die Kreilassunz deS verhafteten Mitgliedes zu verhandeln. Daraufhin wurden als Repressalie in Frankfurt a. M. sämtliche Offiziere ver« h af t e t- Erneute Verhandlungen führten daraufhin zur Frei- lassung der verhafteten Marineangel, örigcn. Die neue Reichswehr. Da» Gesetz Aber die Bildung einer vorläufigen Reichswehr ist als Initiativantrag der Blockparteien und der Deutschen Volkspartei der Nationalversammlung zu« gegangen. Durch die Gind-ringuug al» Initiativantrag soll erreicht werden, daß da» Gesetz schleunigst verabschiedet werden kann. Es muh zugegeben werden, dah die Regierung recht damit hat, dass eine Regelung de» militärischen Ehao» höchste Zeit ist und wir verstehen, datz ihr eine Kritik des Gesetze» sehr unangenehm sein muF. Der Entwurs des Gesetze» hat folgenden Wortlaut: § 1. Der Reichspräsident wird ermächtigt, daS be» stehende Heer aufzulösen und«ine vorläufige Reichswehr zu bilden, d,e bis zur Schaffung der neuen reichSgesetzuch zu ordnenden Wihrmacht die ReichZgrcnzen fchötzi, den Anordnungen der NeichSregierung Geltung ver- schafft und die Ruh« und Ordnung im Innern aufrecht erhält. § 2. Die Reichswehr soll auf demokratischer Grundlage unter Zusammenfassung bereit» bestehender Freiwilligenverbär.de und durch Anwerbung von Frei» willigen gebildet werden. Bereits besrehende Volkswehren und ähnliche Verbände können ihr angegliedert werden. Osfizie'-e und Unteroffiziere aller Art und Boamien personal des bestehenden Heere», sowie dessen Einrichtungen und Behörden können in die Reichswehr übernommen werben. Z S. Die Angehörigen der Reichstvehr gelten für die Dauer ihrer Zugehörigkeit als SeereSangehörige im Sinne der reichLgesctzhchcn Vorschrift. § 4. Regelt die Anwendung de» Gesetzes auf Bayern und Württemberg. K 5. Da» Gesetz tritt mit dem 3t. März 1S20 ausser Kraft. Zu dein Gesetz ist im einzelnen zu bemerken, dass die Machtbefugnisse des sozialistischen Präsiden- ten, die denen des Kaisers in der Monarchie gleichen, recht be- sremdlich anmuten. Die ihm im§ 1 zugebilligten Rechte sind in einer wahren D-nuckrati« Sache der Voltsvertretung Di« in§ L erwähnte„demokratische" Grundlage der Rcichstvehr erscheint recht unsicher. Jodensall» ist eine genau« Definition hierfür dringend erse eberiich. Ferner rnuss schon jetzt erklärt werden, daß eine verschmel- zung dieser als Polizeitruppe gedachten Reichswehr mit der fpä- teren demokratischen Wehrmacht wahre» Gift für ein« solche wäre, da dev Geist der Polizei unp der volksfremden Söldner in diese übernommen und die Wehrmacht damit wieder zur Plage des Volke» werden würde. Söldnertum und Demokratie sind un- vereinbar miteinander. Darum kann die neue Reichswehr keine ernsthafte demokratische Grundtage haben, um ganz zu schweigen von sozialistischen Tendenzen, die von dieser Regierung ohnehin wicht zu erwarten waren. Unbedingt zu fordern wäre aber trotz- dem, daß auch in dieser SAdnertruppe den Soldaten da» Ab- lehnungsrecht der Vorgesetzte» durch erwählt« Vertretung»- törperschaften der Mannschaften gegeben werde. Ein Beschwerde- recht kann dies nicht ersetzen. In dem Entwurf fehlt jeder Hinweis auf eine Ue:b«rtragiing der Kommandofunktion der nur noch zu LiquidationS- und Ver- waltungSzwecken erforderlichen Generalkommandos auf die Zivil, behörden. die schon jetzt dringend erforderlich wäre. Im grossen und ganzen mackt die Vorlage offiziell den An- fang damit, auS den Trümmern der alten Armee eine Grenz- wacht und Polizeitruppc zu schaffe», was sie tatsächlich schon seit Anfang deS JahreS geworden ist. Leider ist noch in keiner Weise zu ersehen, dass man die Konsequenzen au» der Neuorientierung der Srmeeverwendung zieht und die Absicht erkennen läßt, au« dieser noch militärischen Truppe mit der Zeit erklärte Polizei- und Gendarmerietruppen zu machen, die dem Ministerium heS Innern zu unterstellen wären Die Polizei wäre unter Mbg- lichkeit der Verstärkung durch Freiwillige zu einer kommunalen, die Gendarmerie zu einer Land«»» und Reich»angelegenhett zu machen. » Das rechtssozialistische„Hamburgs Scho" schreibt zu »er Ankündigung des Gesetzes über die neue Reichswehr: Eine BolkSwehr. wie wir sie fordern, wäre dies natürlich nickt. Darum bezw i k e i n wir. dass ein'oickies Wehraesetz die Zustimmung der Sozialdemokratie in der National- Versammlung finden würde. Jedenfalls muh die Forderung der Schaffung einer wirklichen Volkswehr jetzt erst recht erhoben werben Wie der Initiativantrag seiner Freunde zeigt, erlebt da» .Hamburger Echo" auch in dieser Frage eine derbe Enttäuschung. Zum Reglervnqswechsel in Lraunfchweig. Der gestern angekiindigt? Regierungswechsel in Braun- «chweig ist das Ergebnis der EinigungSverhandlungen zwischen den beiden sozialdemokratischen Fraktionen, über die wir kürzlich berichteten. Der Landcs-Arbeiter. und Sokdatcnrat billigte daS abgeschlossene Kompromiß und stimmte den als Produkt der EinigungSverhandlungen vor« gelegten Gesetzentwürfen, insbesondere auch einem por- täustgen BerfassiingSeniwurf zu. Zu diesem Einigungsbeschluß schreibt der„Braun- schweiger Anzeiger", daS Organ der sozialistischen Re- gierung: »ES hat ziemlich heftige Kämpf« gekostet, ehe e» zu der Eint» gung kam.., In der Sitzung de» LanfceS-Arbeiter» und-Spl. datenrat» bedauerten alle Redner de« linken Flügels, daß da» Kompromiss so gross« Zugeständnisse erfordere, einige Redner, so Genosse M e r g e S. lehnten überhaupt ab. sich an dem Kompromiss gu beteiligen. Schliesslich aber wurden die Borlagen doch mit erheblichen Mehrheiten angenommen, die zwar den A.» und S.-Rat bestehen lassen und verfassungsmässig anerkennen, aber ihn doch aus der obersten gesetzgebenden Macht zu einem Kdigiich mit Vetorecht auSgestotte:«» Kontrollorgan machen." Dir wichtigsten Punkte der angenommenen Verfassung, die die Grundlage der neuen sozialistischen Regierung bis- det, tauten: z 2. Alle Macht ruht bei dem brgunschweigischen Volke. Li« Wird quSgeübt von der Landesversammlung, dem L a n» desorbeiterrgt. dem Rat d e r Volksbeauftragtrn und den örtlichen Arbeiter- und Soldatenräten. § 3, Di« am 83. Dezember 1918 gewählte LandeSversamm- lung hat die Aufgabe, dem Land« eine Verfassung zu geben, die Handlungen. Gesetze und Berordnunaen der vor» läufigen Regierung nachzuprüfen, sowie sonstige dringende LandeSgcsetze zu beschliessen, auch den Rai der VolkSbeauftragten zu wählen und zu beaufsichtigen. S i e übt die oberste gesetzgebende Gewalt im Land« au». 8 4. Neben der LandeSverfammlung besteht ein Landes- arbeiterrat. Dem Landesarbeiterrat liegt ob, die S o z i a l i> sierung vorzubereiten. Ihm steht da» Recht zu, gegen Beschlüsse und Gesetze der LandeSverfammlung Einspruch zu erheben. Die Beschlüsse und Gesetz« find ihm mitzuteilen. Wird Einspruch erhoben, so soll zwischen Landesversammlung und Landesarbciterrat eine Einigung versucht werden. Komm! ein« Einigung nicht zustande, so hat der Rat der Volksbeauftragten unverzüglich eine Volksabstimmung ent'cheiden zu lassen. Wird binnen zwei Wochen, nacktem die Beschlüsse und Gesetze de»i LandeSarbeitrrat mitgeteilt sind, Einspruch nicht erhoben, erlischt da» Einspruchsrecht. Außer der Notverfassung ist auch ein Gesetz über Arbeiterräte angenommen worden, das die Stellung der Arbeiterräte fest verankert und ihnen einen Soden für die Ausübung ihrer wichtigen staatsrechtlichen Befugnisse schafft. Alles in allem bietet die Braunschweiger Neurege- lung einen höchst bedeutsamen Versuch einer Verbindung deS Prinzips des Rätesystems mit den, der Demokratie. Man wird die Ergebnisse dieses Versuchs mit größtem Interesse verfolgen müssen,— unbekümmert um die aBnalitäten und schablonenhaslen Angriffe, die die„Rote Fahne" gegen die Braunschweiger Einigung richtet. Ein rnifttiMes Telegramm. Die.Neue Berliner" veröffentlicht einen Funkspruch. den die russische Regierung am 11. Februar an die deutsche Regierung richtete. ES heisst darin unter anderem: „Es ist der russischen Sowjetregierung wohl bekannt, dass in Deutschland die gänzlich falsche Vorstellung ver- breitet wird, al» ob das deutÄze Volk von einer russischen Invasion bedroht wäre. Die russisch« Sowjetregirrung er» klärt den deutschen Volksmassen feierlich, daß sie keine Invasion und überhaupt keinen Angriff gegen Deutschland auch im entferntesten im Sinne hat, und sie rechnet darauß dass die deutsche ik gerung dies« Erklärung vor dem deutichcn Volke nicht ge» « i m h a l t e n wird." Di« russisch« Regierung rechnet« falsch: Die deutsche Re- gierung hat ihre Erklärung bi» auf den heutigen Tag noch nicht veröffentlicht. ,W e» h a l b werden solch« Kundgebungen einer auswärtigen Macht verheimlicht!" fragt die„Neue Berliner". Wir wollen e» ihr sagen: Weil die deutsche Regierung ein Interesse daran hat, die Wahrheit zu verheimlichen, weil sie bereit» genau so lügt wie ihr« Vorgängerinnen, die Äudend»rff> Regierungen. Venn Frau VlSsidevlln relst. Di«„Tägliche Rundschau" schreibt:„Der.vorwärts" ist ver» ärgert darülber, dass von der bürgerlichen Presse gemeldet worden ist, Frau Ebert fahre in einem für sie reservierten Salonwagen nach Wümar. Der„VeNoärtS" beb-M'vtet. Frau Ebe X i«! nur eingeladen worden, in einem solchen Wagen mit Platz zu nehmen. Da» entspricht nicht den Tatsachen, denn, wie von unS mitgeteilt, sind in einem amtlichen Bahntelegramm die Eisenbahnstationen ausdrücklich angewiesen worden, di« sonst im Salonwagen fahrenden Regierungsvertreter nach dem Waggon für Abgeoidnete und Presse zu verweisen, da Frau Eberl der Salonwagen zur alleinigen Benutzung vorbehalten werden solle. Di« Herrschaften von der sozialistischen Regierung scheinen jede«' mal sehr nervös zu werden, wenn in der bürgerlichen Press« Hof> Nachrichten veröffentlicht sind. Man kann es begreifen, daß«I di« Leute in der Oeffenllichkeit verschwiegen haben möchten, wenn si« sich mit de» Allüren der von ihnen geschmähten wilhelminischen Zeitepoch« umgeben." v. Melwltz—«Genosse"! Leutnant v. Pritzelwitz, seinerzeit von Herrn No»ke al» Unterhändler zwischen der gegen Bremen kämpfenden Divi- sion Gerstenberg und der NeichSregierung bestellt, hat ent» deckt, dass auch für«inen Junker alten Schlage» Platz in der sozia» listischen Bewegung ist. Allerdings nur in der Bewegung, di« von Herrn NoSke inszeniert und von ihm und seinen Parteifreunden .sozialistisch" genannt wird. Dieser Pritzelwitz hat sich in klarer Erkenntnis der Sachlage den NechtSsozialisten angeschlossen, er ist.Genosse" geworden. Im„Bremer VolkSblatt", dem Organ der RechlSsozialisten, der» öfsentlicht er«inen Artikel, in welchem er zeigt, dass er seinen neuen Gesinnungsfreunden alle Ehre macht. Russen- und Ga» lizierjuden, meint er. hätten in Berlin die Reinheit der Revolu» lion befleckt, wilde, mahlo» verhetzte Haufen vor dem Reich»« kanzlerpalai» den Tod de: Männer gefordert, welche berufen gewesen wären, die sozialistische Republik aufzubauen. v. Pritzelwitz hat die sozialistische Republik dann gerettet. Wie tief wir mit dieser„Rettung" in den SozialiSmu» hineingekommen sind, da» bekundet un« da« Gcbabren der Weimac.rner Herren mit jedem Tag auf» neue. Unter dem schirmenden Dache dieser „sozialistischen" Republik fühlen sich die Pritzelwitz« s» wohl, d«b si« sogar—.Genosse" werden. Die Melkerbewegung in England. Lindvn, 22. Februar. Tie Bergarbeiter der verschiedenen Distrikte haben sich nach einer Reutrrmeldung mit siberwälttgendrr Mkhrheit für den Streik aus, grst-r che«. Landen, 21. Februar. Einer Reutermeldunq zufolge erklärt Lloyd George einer Konkerenz der Bergarbeiter. dass di« siiegierung augenblicklich für die Bergwerk« verantwortlich sei und, wenn«» zu einem Konflikt kommen würde, e» nicht, wie früher, ein Sireil zwi'chen BergwerkSbe sitzern und BergwerkS- arbeijern, sondern zwischen einer Industrie und dem gesamten Stoate sein wnrde. Gewaltandrohung von irgendeiner Seit« sei kein rationelle» Mittel, um zu einer Uebminkunft zu kommen. Zunächst müßte ein Tribunal errichet werden, um dl« Tatsachen zu untersuchen, und diese« Tribunal müsse tza« vertrauen der Bergarbeiter und de» gesamten Lande» besitzen. Dle französischen Gewerkschafken fordern den AchlklMdenlag. Pari», 22. Februar. Die Confedöratlon QliniraU du Travail verlangt die Einführung de« Achtstundentage» und sein« Feftleauna auf der FriedenSloniercn». Srwerkfchasts Warum fahren die deutschen Seeleute mit den Schiffe« zwecks Einfuhr von Lebensmitteln nicht aus? Im Namen der Seeleute von Hamburg. Bremen, Bremer- l,aven, Emden und Lübeck ist der Bevollmächtigte Adolf I ö h n k e des Deutschen Eeeinannvbundes nach Berlin gekommen. um am gestrigen Vormillage in einer überfüllte» VKksverfamm» lung in der Neuen Philharmonie eine Antwort auf obige Frag« zu gehen. Der Referent ging von der Tatsache au», dass di« See» seute, die al» Matrosen bei dem Umsturz im November an erster Stelle standen, jetzt nach ihrer Entlassung aus dem Heeresdienst Arbeitsverhältnisse vorfinden, die weit hinter denen anderer Arbeiterlategoricn zurückstehen. Während die Sceleute noch wochenlang nach dem Abschluh de» Waffenstillstandes bei der Truppe blieben, um die Erfolge der Revolution zu sickern, hat die Sektion der Seeleute des Deutschen TrauSportarbeiterver- band«! nicht nur nichts getan, um die wirtschaftliche Lage der Sceleute den veränderten Verhältnissen anzupassen, sondern sie hat durch ihren Vorsitzenden Paul Müller am 23. November die seemännischen Arbeiter dem Reederkapital wehrlos ausgeliefert — durch Unterzeichnung eine» TarifeS, der bedeutend niedrigere Lohnfätze enthält als di« Erwerbslosenunterstützung vorsieht. Zu« dem wurde tu diesem Bertrag« an der alten Seeruannsordnung, der Zwangsjacke de» seemännischen Proletariats festgehalten. Ein Sturm ehrlicher Entrüstung ging darauf durch die Reihen der Seeleute gegen jene Organisation und ihre Leiter, der zum Austritt au» dem TranSportavbeiter-Verbande und zur Gründung des Deutschen SeemannSbundeS führte, der heute schon 13 MKtgilieder umfaßt. Zur Frage der Lebensmittelversorgung Deutschlands übergehend, gab der Redner die Erklärung ab, dass die Seeleute bereit find, sofort in See zu gehen, wenn ihnen bei ihrem fchioeren Beruf die Eutlöhnurig zugebilligt wird, die der Arbeiter an Land erhält. Sie verlangen eine Grundheuer von 8SV Mark und 50 Mark Zulage neben freier Berpflegung an Bord, die ihnen von den Reedereien mit 136 Mark berechnet wird. Bei einer achtstündigen Arbeitszeit würde der Seemann somit einen Stundenlohn von 1,97 Mark erhalten. Di« Reeder sind es, die durch Ver- Weigerung dieser gerechten Forderung daS Ausfahren der Schiffs verhindern, die sich in ihrer nblehiiertden Haltung auf die Sektion der Seeleute deS Transportarbeiter-Verbandes stützen. Ausserdem halten die Seeleute an der Kontrolle der Heu�rnachweise durch den TeemannSbnnd fest, eine Parität kann es hier nicht mehr geben. Di» Mittwoch soll noch mit de» Reedern verhandelt werde», ist bis dahin eine Verständigung nicht erzielt, dann wird da» gesamt« deutsch« Proletariat aufgerufen zu Solidarität». kundgebungen für die um ein menschenwürdiges Dasein kämpfen- den Seeleute. Sämtliche Diskussionsredner ermahnten die Seeleute, von ihren Forderungen nicht abzulassen, und versicherten ihnen die volle Sympathie der Berliner Arbeiiersebaft. Eö wurde ihnen aufgegeben, in ihr Programm die Forderung aufzunehmen, nur unter der Bedingung Lebensmittel nach Deutschland zu bringen, dass«in« gerechte Verteilung derselben gewährleistet ist. Zur Bewegung der Bäcker. Am 21. Februar tagte im Clubhau» in der Okmistrasse ein« Bäckergeselleiiversammulng. einberusen vom gelben Bund der Bäckergesellen Deutschland». Der Referent WischiiöivSki betonte die Notwendigkeit einer Lohnerhöhung, verlangte aber eine Brot- Preiserhöhung von 15 Pf. pro Brot, welcke da» Publikum sehr gut tragen könne. In der Diskussion hielt ein Mitglied des Ver- bandeS, Fabiunke, eine fcheufe Abrechnung mit dem Führer dep Gelben. Er sprach dem Führer der Gelben das Recht a>b, im Namen der Berliner Bäckergesellen zu sprechen, wo kaum 200 Per- sonen erschienen waren. Darunter ein grosser Teil Verband? inst- glieder. Redner betont« unter dem Beifall der Mehrheit, dass die geforderte Brw Preiserhöhung von 15 Pf. bestellte Arbeit der Bäckermeister sei Die Berliner Kolleaenfchaft. die bei ihren frühe- ren Lohnkämpfen wirksam von der Berliner Arbeiierschast unter- stützt wurde, lehnt mit Entrüstung«ine derartige hohe Brotprei», rrhohung ab. Folgende Resolution gelangte zur Annahme. Di« heutige Versammlung beschließt, daß nicht der gelbe Bund der Bäckergesellen bei der bevorstehenden Lohnbewegung die Interessen der Berliner Kollegenschaft vertreten kann. Sie erblickt in der Lohnbewegung de» Bundes eine Zersplittern, igStaktik und weist dies« mit Entrüstung zurück und verpflichtet sich bei der Lohnde- wegung geschlossen hinter dem Zentraiverband der Bäcker und Kon- diioren zu stehen. Die Gaftwirtsgehilsen halten am Dienstag vormittag 9 Uhr In den PharuSsälen in der Müllerstrasse eine Versammlung ab, in der Bericht und Neuwahl der Arbeiterräte auf der Tagesordnung steht. Eintrittskarten zum Parteitag. Gastkartcn für den Parteitag,. Halbtagskarten it 78 Pfg., sind ab heute zu haben: 1. Kreis— Niecke, Petristr. 15, 2. Kreis— Jarubowski, Kteuzbergstr. 72. 3. Kreis— Hermann Echweikqrdt, Neichenberger Ltr. 17S 4. Kreis— Kreisbureau, Königsberger Str. 27. 5. Kreis Wilhelm Thiel, Nückerstr. 7. 6. Kreis— Kreisbureau, Gerichsstr. 71. Niederbarnim— Kreisburoau, Lichtenberg, Neue Bahn- Hofstraße 31. Teltow-Beeskow Kreisbureau. Neukölln. Neckarstr. 8. Der Verkauf findet dort nup bis znin 28. Februar 1919, abends, statt. Rudolf Budde. Achtung! Arbeiter» und SoldatenrLte der U. S. P. D.! Am Dienstag, den 25. Februar, nachmittags 3 Uhr, findet eine Fraktionssitzung der U. S.P. D.-Arbeiter- und Soldatenräte im Herrenhause, Leipziger Straße. Sitzungs- saal, statt. Es wird zahlreiches uilh pünktliches Erscheine? erwartet. Der Frakttonsvorstand der U. S. P. D. Lichtblldvortrage für Erwerbslose und Arbeiter, Montag, den 24. Februar: Im Institut für Meereskunde, Georgeustrasse 34/30. Dr. Behrmam über: Eine Reise durch die .«"7« Kon Igstadt Ischen Realgymnasium, Elisabeth. �ass« b7/b». Dr. Gurrnck li�i: Was wissen wir vom Licht und fel»i«r G«schwmdiü»e«t,(Beginn 6 Uhr.) Eintritt 10 bzw. 16 Pf. Di« Flucht au, dem Magistrat hat Herr Jnstizrat Professor D«. Mösl« Ergriffen. Er hat sei', Mandat al» unblsoldeier «tadtrat niedergelegt und nicht erst den Ausfall der Stadt- verordnctenwahl und den Zusammentritt der neugewghlten Per- sammluns abgewartet. Herr Masse gehört« zu den Ttat.tr.iteu. dl« sich lckMer d,r neuen Zeit anpassen. Solange wir keim? n*ut Maa,stratSversas,ung haben, wir» dakür aeiorat werde« iWJfftfn,£öf| zur5,M noch ondne undcsokdkt« Madtrkte k»�n!n Most!.' svlgcii, wenn inÄt freiwillig, so wird man ihnen Beine marlon müssen. Ncaklionäre Herren gibt es noch eine ganze NIcchc im Magistrat, mit denen eine sozici listische Mehrheit unter heincii Umständen arbeiten lanit Und unter den besoldeten Ewdträten haben wir auch Leute, die zeitweise den Rotkoller bekoenmen und in Kaiserverchrnng das Rückgrat verloren haben. vaterländische Franenvercine und Kriezerfraue«. Unter dem Ranien Vaterländischer Araucnverein ist während des Kriege» die Suknntznng mancher Krieger! rarer vor sich gegangen. In Wil- m e r» d o r f findet am Mittwoch, den 2K. Rebruar, 4 Itfir nachmsttagZ eine ü>sen<>iche Versammlung in der Aula der Qberrcalschule Am Seepark statt. Alle Frauen, die in dzr Näbstnbe de» Vaterländischen Franenvercin» Wilmerdors, Bieselerstraste lSchul«), tätig waren, werden gebeten, pünktlich und vollzählig an dieser Versammlung teilzunehmen. Sur Llndrrnng der Kohlenrot gibt der Magistrat Verlin t>»n seinen Lagerplähcn an die Berliner Bürger billigen Vrenntorf ab. Der Verkauf an die minderbemittelte De- völkcrnng erfolgt auf Grund der Holzkarten von dem Lagerplatz vellcrstrasse Sl/Sll(Gelände der Gakanstalt) zu ermäßigtem Preise von 2,70 Mark für Z4 Zentner. Arbeiterturner. Am»0. Januar d. I. bat der Turnverein Fichte folgenden Antrag mit großer Majorität angenommen: »Dem Vor st and dürfen nur Mitglieder an- gehören, die entweder in der U. S. P. D. oder in der Kommunistischen Partei organisiert sind." Damit hat sich auch unter den Fichtcturner» eine Klärung vollzogen. Die Arbeiterturner wollen nun nicht nur Turner sein, sondern auch revolutionäre Sozialisten. Für die Unabbängig« Sozialdemokratische Partei ist nun aber notwendig, die Arbeitertnrnbewegung mehr wie bisher zu unterstützen. Der Turnverein.Fichte" ist kein Verein oder Vereinchen mehr, der sich mit nebensächliche« Dingen beschäftigt, sonder» die Arbeiterturnbewegeung soll ein gleich- borechtigter Faktor im revolutionären Klassenkampf sein. Arbeiter-Bamarlter-Bunb, Kolonne Groh-Verlin. IV. Abt Lichtenberz. Montag, den 24. Februar, abends 7 Uhr. Scharren- »eberstr. 00, UebnngSavend.— Mittwoch, den 28. Februar. abends 7 Uhr, Melchiorstr. lv, Mitgliederversammlung. Vor- zeigung sämtlicher Taschen, welche nicht an- Wesen d, werden eingezogen.— Ilt. Abt. Schöneberg, Vorbergstrahe II, Donnerstag, den 27. Februar, abends 7 Uhr, UebungSstunde. Eine öffentliche Sitzung de» Arbeiter-«nd SoldatenratS Berlin-RilmcrSdorf findet am Mittwoch, den M. Februar 1919, abend» 7 Uhr. in der A'.ila der Obcrrealschule Am Deepäck, Berlin-WilmerSdorf. statt. Auf der Tagesordnung stehen: 1. Bericht über die Sicherheit in Berlin-Wilmersdorf. K. Bericht über die LebenSmittelkommission. S. Bericht über die Lage de» WohnnngSmarkteS. 4. Bericht über den Arbeitsmarkt und die ErwerbZiosenfürsoi,«. 5. Verschiedene». Freie Turnerschaft Eharloltenbnrg. Allen Turngenossen und Freunden zur Nnchr cht, daß unser Durubeirieb am Dienstag, den SS. d. M.. abends Vä« Uhr, in der Turnhalle der Handwerker- schule. Wilmersdorfer Straße 180. wieder aufgenommen wird. Auch der Fußballsport und die Leichtathletik wird unter bewerter Leitung wieder betrieben. Gäste und Interessenten willkommen. Zur Vildiong einer Jugendadtellung find ebensall» sunge Leute herzlich cin,ae laden. Freie Jngend Gesundbrunnen. Dienstag, 22. Februar, abend» 7 Uhr, im Lokal von Wils, Schnlstraße Ecke Christian!«- straße, Mitgliederversammlung. Wichtige Tages- ordnung. Die Benutzung der 2. Wagenklass« in den Ring- und Borort- zllgcn wird neuerdings von der Eiseubahiwcrwaliung scbars übernxicht. Personen, die mit Fahrkarten 3. Klasse angetroffen werden, werde» mit 6 Mark Strafe belegt. Nur die Uebcrfnllung der Wagen 8. Klasse führt zur Benutzung der 2. Klasse, also die Schuld der Eiscnbahnvcrwaltung selber. Das ei uf ochste wäre die Beseitigung aller Klassen in den Zügen. Gold, und Diamantrnhändler, die Gold und Jutvelen im Werte von 1 Million 200 000 M. bei. sich hatten und nach Holland bringen wollten, wurden bei ihrer Abreise auf dem Bahnhofe verhaftet. Dw vier Männer waren schon lange beobach et worden, weil sie zwischen Deutschland und Holland den Gold- und Brillantenschmuggel betrieben. Der Arauenmord tu der Hedemannstraße ifi ausgeklärt. Der Mörder ist der frühere MazistratSbeamte Wilhelm Henschel, er hat auch bereits ein Geständnis abgelegt. Henschel ist mit der Frau Schwandt durch seine Braut bekannt geworden, die zur Zeit im Krankenhause liegt. Er hat der Frau Schwandt Lebensmittel besorgt und konnte sein Geld nicht bekommen. obwohl er ständig mahnte. Weil er sich noch verböhni glaubte, babe er die Schivandl mit einem mitgebrachten Beil über den Kopf geschlagen und weil sie so sehr aufschrie, dann weiter auf sie eingeschlagen. Eine LiebeStragödie rief gestern vormittag in einem Hotel in der Zimmerstraß« Aufregung hervor. Dort wurden aut einem Zimmer Revolverchüss« gebärt. E» stellt« sich heraus, daß ein funger Mann«in junges Mädchen erschossen und dann sich selbst zu töten versucht«. AIS man beide auffand, war das Mäd- ckien tot. Dir junge Man», namens Harry Kleier, lebte noch. Beide waren, wie ihre Kleidung erkennen ließ, auf einem Masfenball gewesen. Er trug noch einen Frack, daS Mädchen«in Maskenkostüm als �Tanzfee". Beide wrren noch m»t den Kotillonorden, die sie aus dem Maskenball« erhalten hatten, ge- schmückt. Unter ihren Briefschaften fand man auch noch Photo- graphien, die beide als Tanzparchen darstellten. Nach Aufnahme de? Tatbestandes durch das zuständige 86. Polizeirevier wurde die Leiche des Mädchens nach dem Schauhouse aebracht. Kleier als Polizeigefangener betrachtet. OB er mit dem Leben davon- kommen wird, ist noch sehr fraglich. Im Tanzlokal erschossen. Wegen fahrlässiger Tötung wurde der Grenadier Molkenthin von der 10. Kompagnie de» Frei- willigen-Regiment» Reinhard in der Nacht zum Sonntag vcr. hastet. Molkenthin hatte«in Schanklokal in der Jnvalidensttaße aulgesucht, in dem auch getanzt wurde. Hier legte er auf eine Tänzerin, die 17 Fahre alt« Arbeitevin Frieda Witt an» der lllnwnderstraße 8 zu Reinickendorf, seine Waffe an und drückte sie auch ab. Die Kugel traf das Mädchen so schwer, daß e« auf der Stelle verschied. Witt gibt an, nicht gewußt zu haben, daß der Revolver geladen gewesen sei. Er wurde festgenommen und die Leiche des erschossenen Mädchen» nach dem Tchauhause gebracht. Daß der Mann nicht gewußt haben soll, daß die Waffe geladen war. ist doch kaum glaubhaft. cedensmofeuaieuder. Spandan. Den Kartoffelkarteninbabern werden stir die ge- kürzte Karioffelration andere Lebensmittel zur Verfügung gestellt werden. Ferner werden verieili werden 126 Gramm Teigwaren pro Kopf auf die Hanptkarte und 200 Gramm auf die Karte für Jugendiichc. l/i Pfund Marmelade und 70 Gramm Würzkäs« pro Koos. Der Verlauf von Woichkäse wird fori gesetzt. Dir den Ge- schäs'.cn gelieferten Teigwaren dürfen vom Montag, den 24. d. M. ab, verkauft werben und zwar je 125 Gremm gegen Abtrennung von Feld 203 W Lebensmittelkarte und 200 Gramm gerwn Abtrennung von Feld 46 der LebeuSmitlelkatte für Jugendliebe. Der Preis darf rar 1 Kilogramm Teigwaren an? Auszugmehl 1.76 M. und für 1 Kilogramm Teigwaren aus 30 proz. Mehl 1,36 M. nicht übersteigen. Vom Dienstag, den 26. d M. ab, werden für die Bewohner der Willdelmitadt auf Feld 210 der Lebensmittelkarte Fleisch- und Wurstkonscrdrn in den Schlächter» läden nach der Kundenlisi« ausgegeben. Ter Preis für ein« Dos« beträgt: Rind- und Kalbfleisch: 3.60 M., Schweinefleisch: 4,60 M.. Wurstlonstrven: 3,26 M. Bald'ger Verbrauch der Kon- serven erscheint mit Rückssch' auf den Verschluß auch diesmal wieder angezeigt. Schweinefleischlou'erven sind wieder nur m ganz geringer Menge vovhrndcn. Wegen Abgabe der Felder seitens der Schläckrer ergebt wettere Vekanntmochung. Von den Kunden e�wa abgetrennte Felder dürfen nicht anaenomm«» werden. Di« Belieferung der übrigen Stadtteil« erfolgt nach Em» gang der Konserven, die in kürzester Zeit erwartet werden. Aus de« Lrga» safonen. Franen-Lcseabend, 6. Krel». Bei Powelcit, Josthstrou� Vortrag de? Genossen Kotzke: Tie Revolution und die Frau«». D-S Erscheinen aller Genossinnen ist Pflicht. Eharlottenburg. Montag abend, 7 Uhr, in der Hindenbura« schul«, Guerickestraße, Mitgliederversammlung mit wichtiger Tagesordnung. Neukölln. E nen erfreulichen Forlschritt hat unlere Neu« köllner Oraanisation zu verzttchnen Ist doch!m letz'en Viertel- fahr der Milgliederzuwach« ein sebr großer zu nennen, es find seit November über 4000 neue Mitglieder e'ngctreten. Eine ebenfall» große Zahl sind an Ileberlritten zu verzeichnen. Die Abonnentenzabl der.Freiheit" bat fetzt den Stand von 8000 erreich». Im allgemein«» kann man'agfn. daß auch das Vereins- leben sich jetzt hier in Neukölln einer regen Tätigl«tt erfreut. Wilmersdorf. Mitakiederver'ammlung Montau, den 24. ftze. bruar d. I., abends IVt Ubr. bei Schilling. Lauenburger Sttaüe. Tagesordnung: Stellungnahme zum Vartei'ag und zur Kreis- Genenalverlammlung. Frei« Aussprache. Wahl der Delegiert«» zur Kreis Generalversammlung. Tempelhof. Am Montag, den 24. Februar, abends 714 Uhr. Mitgliederverlammluna in dir Aula der 1. Gemeinde» schule, Werder-, Eck« Friedrich-Wilhelm-Straße. Tagesordnung: 1. Di« Preis- Generalversammlung. Wahlen von Delegisrlen. 2 Der Parteitag. Evtl. Anträge dazu. Verantwortlich für die Redaktion Alkred Dielepp. Reukölln— Verlag»Tie Freideil" G. m. b H.. Berlin.— Drurk der Linden» d-vcherei und Verlagsgel. Nlchall m.b.H.. Schiffbouerdamni 19 flfMter und veiMWnm. VoIHsbühn?.•" Bfllownlatz rektlon Wüheslm Kayssler. Ufcr: Luthrr. �viOpernhaus 1 t-Nr- Oer Troubngoar. ricfiraißiiiflas ftmr: Hciw.at, irsktion MaxReinhardt Deutsclies Tlieater ' Obr: v»4<«> lebt icbetnet vi«er rinflerni». t Uhr; Michael Krämer. Kisinßs SGliaa$pl6ll)»g Zsi Ube; 01, Btielin«er P»iiii«r». ! Lessine-Tüeater �?rekt. Victor Bamo-wr-ky. 9 Uhr: Der Blaufuchfl. Eiflnst»«: Der K.hnis Irtwoch; DerHtaujUCli«. Deultches Künr.isr-Tfioat Allabendlich 7> Uhr: Hoctitösisuchtung | Cenirat- 1 iieatcr. Kohr Dia Boss von Stambul bnuaa.u rraiiau vi.ar:o;!*3e. r uhr; Tiefend. hlr�riek- Wuki;Bt 1 aaeier. Irr: Harnierl. tiiaimäderihm Casino-Theater. l.othrinffelStr.�7.T8jd.%8Uhr: Der ScH!at«r der Spieleelt Da'« neue Berliner Votksstilck; (foter Knolle. Detn erstkla-aiac Speila'l'lt. Sonnt 3' Uhr: DI« wctE« Itama Rone-Thea er 7tz Ohr; Da» Drelmfderlhan- Hintritt frei I s LisDan-KcHorett= § Künstler-Dlsla 3 � Taubemtr. Z4.• IAb 4 Uhr: Orchester g ran 6—7. Uhr: da» aroSa Prosramm. I Ah 5i, Uhr:'lanr. EiM nnlu>irr Tu, Uiiti, Mb, I Schwab FtMrtSat I lltiln. h.tlcli!. lMirnhi. Ä HETRQPOL Roborett Bchrenstr. 53-58 Dir. Alaa» Bn n II. Teil. Toeatar. 7 uhr: jEitctienGeSert. Kon. bebe Oper. 7iuhr:8ßä:WartWÄt[mj(iel. Luslspiellinus. AuhrDiBspänisDiiaF.iege MtrsM Thvst». 7" uhr: Dia Fascningstaa. Neues Operettenhaus. SÜchlHbauero'aaira4aNorücni8« n uhr: Die kruseoa üu�iDte Halaat-'i lieacer. n uhr: Der Hlknßo. BcJuatr t.ua;f> t tcraf-cobiuf 71 uhr: dg; Konzert. Tltalia-'i iieaier. «Uhr : Pai�o�eftiriscliaK. ThMtar am Holiandorlplata. 7 uhr: Der juxönron. 1 heater»es Westen«. * uhr: Die lustise Witwe Waiiuer- 1 heater TtzUhr: ÜiiSht Btt- 3V Uhr■ Brat» taxaabarf. illa-'l lieatrr rugt der Starke »rgarten i gMtaita«, Bnnsl Tischler Albe Hoik HormöSFernßnfl Iflnzlgs?— Cassoa » tei Karcc» Qastrplel dar Alexandra Milowanowa VorrDtllche Küche. ( Kleine Anzeigen ) Mandoiloan-, Laoten.plEl, Oltarrensplel. 3-Monats- karse zur perfekten Anabil- duae.S,—.V.qnauhono'ar<10- :• üniiice.Schnellkurse). Lehr•Instrumente bin. K'avier-, Vlol aan. Schnell kuise. Brost. Oranies- airaBa 166. 1». IKibel, 2- llimmnclnttrhtmi.i unb ft.tdie tft jum Crrtoul eilt. Mar« füi junpe(tbclenle. ßu rrlroflut von U— 7 bd MaithiaS (n.iomou, tlerUchteqru strafte In (il;iO.:bit;,Curtuett.2tr. Hunbler lad si-h Mcht melden. An alle Gastw rlswehllsen Grgh-Zerl us. Am Tleneiaa. den ZZ. Februar ISIS, vormittag» g Uhr, findet in den Pharus-Tälen, Müllerstr. 142,«in« Beisammlung statt. Taa.,«rdnvuil: 1. Bericht de« bieherlgen Nrbelterrats. Z Aeuwohl der>rbel! erröte. Z. Tie Eew« kschoften und dl« Arbeiterräte. »eferenl: Paul Scker». Karreferent: van Bett»». 4. verschi. den«. Eintritt nur aeae« Legitimation. Im Austrage der Blohll-ainmisfl«,: Riedel, llrbeilerr�t. veulscher MetallMelter-verdand ----" 185 Vauklempner? tetan�i Mittwoch» d- ZO Februar 1910, abe«ds 7 Uhr Grosse öff. ntliche MllMMer-BersMNlm in HeiartchS Arftfäle«. Gr. Frankfurter Str. 80. Tagesordnung: 1. Bericht der Kommis on über Vergebung von Notstandsarbeiten der städt. Hochbanvrrwaltung. 2. Au» prache. 8. Verschiedene» In dieser Versammlung iarf kein Bau- klempner febl"»._ Die Ortsnerwaltnnft Er�sbts trfiod B]! Zum Schuüe üarlilr- jisjnOtm; Beseitigung von Auf flütsen n. chron. Kaurrben (sohlte ü a. aehaiarzlea) anabo ef R st N KrfoUr»lch4i«aßptti-inBirB- ment Kol Blsfirn-. Darm- u, Hsmlsicien aller Art. oiinr Berat« *iöranji iu«hftlr Frauet. Ia Kraakanhtuaen, LaxuetWo. Kllnlkwa tat dabraaeh. ••«-.--• Kmp(»blen von.man Auloiiittan.•».»». ErhilUleh ftt Amt* oder au) irxtlkhe k.fardaan*; „Sanabo".,:.:,.�':"' 4. Wahlkreis U. S. p. v. »tag. den 24. Aedruar 1919, abends 7 V, Uhr, in nachstehenden Lokale« Irauen-tefeabenö. Taseoorünons:„Die Heuchetuns der Revolution". Laaser. Lansihrr Strafe Lsi. I Rott,«tras-mannstraste 29. Mix, Statther Strafte 59«. S.'otliroff. Nigaer Strafte 92. Schwar», Lunge Stiafte KS. Huth. Warschauer Str>fte«1. Mertwan.i, Gr. Srankfnrter Strafte 10.| Pahiocker. Bötzowstrafte 1. Hoffmann, St rata» er Allee 17. Referenten find: Emma Döltz. H. Geic», Lamlö. Siegle.«abath.L. Ostrewsk, Rettschlag, Teschke, Zeuner. ___ Der Vorstand. Hostmann._ Eckrestaurant. h«i d. kraakhaitahalber rark. Eltarl. A1veff.lcb-netf.-.aa* 6 nttibelfreblt an tedennann. NIewste KnjoWtrnji, hrquemv« 'We ÄtdWt(fan- le aede tentttBlk ftiit�Mnleihe nehme In ____ Lei otjttijlnna dehea. ttnhc PrrisermZhIänni. Land. »he. M!Ill«rst:ahe 7. einaTr-Pp� :e!i>e lest a». 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Zalingsbisse, Llaka. oder«vgel. coc, tutd 0ar> mnniuiH, loun C d)« ft> U Itvmeid« r.eudoiKTiK. 14,iii tiKUeuntl'«' erveteu. (heltt. Sntitajtbiahtf. Llheu- Staket latth Cdntm an, Hitbreo«. ittake 76,»erll II. am CH lest scheu Nah: hol. dutM. Ladantitch. Billard. Qitaar eerkau), Erelanwaldsr Sir 17. I>, -l- ho-cöpitü-f- Hüsöelstr.ZSrÄi0.' (Or Haut-, llar»� Ocschlecfct»- u.Fraaanleldea nerv.Schwiche "par.rarali.FiMt bei tchnelltr. sieh.«,»ehmerel. Behaiidl. ohne BaratastbrunK.- Au»k. koste«!. - � 10-1,8-8 Sonnt. IM2 Sprechat- Nant-chen. Hühner. Stahe»tut. raorf,>rit Leimgrkdier. Land», taa i ä träte I'. "IßRungstiflndlcr «r ucn Vertrieb e»er körn. mnnistiachea Woche, ischrllt verlaait Wl«»»tras»a W. Acktaeti Maler. nc»i«««i Sr«)|t IftRlI. Pfrf««ml«ng . Icnatan, bei,«5. StUruar, öerui. tt Ubr. In«afen- ,b«l«rt>a|.3loit,Mteierit,. IUI* ö nh rufrt;«cwerlfchast bei Mater