■r �n�elpreks IC pfg. M»»iniiif»• *mtt,m t'xft»»,»,«•«.•«•rtd'MI)» mcoH.»» Wt /ust.II-,», M«n Bb Jtmbdrt*« b«w«fbs naotta.«B(Mb«mnM»Mh W> tin ■irMttiB»»tri» R«« canffkanertttmn(• LU. ««Wrech«»«Um Kucfica ZttSS m» 2890, V l e Mbenö-flusgabe ydtnh Mbn Mt«s>?q«ft>»N. N»»v»nMez»N« ober berm Saum Wpf,.Kirim Ilnzrigm» kos ttttaeftrurft«»ort 10 Pf. lri)e» iMtltrt»ort!C Pf. T-urtunqizuschlag SO% Sri Aamilirti» unk verfammlungsonzeigen fäll« t«r Zufchlog fort, �nfttaft für im darauf» friacakm lag müffm fpäteffem Int 5 Übt aochmittoq» bei b« Cnxbirion aufgegeben{ein. Expedition: verlin RW«.«chiNbauerdnmm I». Sernjprechor: Am« Norden 97k«. berliner-Orffan tcr Vnabfiängimi syMömwftatte S>mtjif)tani>s %"•- i G•*■>M ÄH HU' q?wWWMlläN&vf lüNe�P �ahrgans 2 Donnerstag, öen 27. Zebruar Nummer 1CS Einberufung einer Bergarbeiterlouferenz. Zmmer Weilers Ausiishimiiz. s A�etterschast f-st entschlossen ist. an der Tozialisterung ftstzu- halten. Die Ncuner-Kommission wurde in? Leben gerufen durch einen Immer Meiler greift der Streik in Mitteldeutschland � Bcscblug der Konserenz der A.- und T.-Räie. Heute sind die Tinge so wcit.setnehen, dah das Werk der Sozialisierung nur gefördert werden kann, wenn die Leitung in die Hände von Männern gelegt w-ro, die das unbedingt: Vertraue'» der Bergarbeiter haben." um sich. Dor tiefe ÄroL. dem das ablehnende Verhalten der Rezieruna zur Soziolisierunq bei den Arbeitern her- sorgerufen hat, bricht jetzt ungestüm, hervor. Ter Streik de seinen Ausgang von Halle nahm, hat sich jetzt bereits bis nach Magdeburg ailsgedehnt, er ist in den meisten thü- ringischen Orten ausgeo rocken, d>rs Leipziger Wirtichafts- gebiet hat sich ihm angeschlossen und jeden Augenblick kann b:e Nachricht weiteren Unrsichgreifens des Generalstreiks eintreffen..... Tie Ursachen der Bewegung liegen in der Nichtanerkennung der Lechen» und Betriebsräte durch die Regierung. Sie hat diese wirtschaftliche Forderung der Aroeiter, tfie von der ganzen Masse getragen wird, nicht erfüllt und die.Arbeiter durch.VerschtepMug und zuletzt ihee o--•" -Ufa ?MVf,V -T- f � A? vij-'Yv �> wb, iitb W i•. k»X» W in öen offenen Konflikt hineingetrieben. Tiefes Verhallen der Regierung ist umso unverantwortlicher, als sie bererrs aus den trrsahrunigen im Ruhrgebiet wußte,, daß die Arbeiierichaft auf der Anerkennung der Zechen-� und Betriebsräte und d.r Durchsetzung des Beginns der v-aozia- lisierung beharrt. Der Zustand von früher, daß die Arbei- ter willenlose A u s b c u r u n g s o b j c k t e der.Kapi- talisten sind, hat ein Ende. Selbst Bürgerliche scheu ein, daß das Verlangen der Arbeiterschaft nach Anerkcn- nungderAr heiter rate erfüllt werden muß und daß nur dadurch das Wirtschaftsleben in Gang gebracht werden kann. Aber die„sozial! stische" Regierung wei- gort sich dem zu einsprechen. Sie will keine Soziali- sierung, obwohl nur durch sie Ruhe im Wirtschaftsleben herz"�'7en wäre. Dieser Verrat der sozialistischen Regierung Hat der Bc- wegun.o. die nrivrünglich nur rein wirlscksastliche Fordsrun- gen«pffg-'p'�t Hatte, einen politischen Charakrcr gegeben. Die Arbeiter sehen, daß diese Regierung keine Der GeueralAefk in Leipzig. L e i v z i g, 27. Februar. SB. T. B. meldet: Der� gestern beschlossene Generalstreik ist heute früh in Wirksamkeit getreten. Die Straßenbahn hat den Betrieb eingestellt. Eö gibt weder Gas noch Elcklrizilät. Der Leipziger Bürgcrausschust erläßt in den bürgerlichen Blättern Aufrufe an die Leipziger Kansmann- schast, Handwerkerschaft, städtischen und staatlichen Beamten, Arrzre, Apotheker, Rech'.Sanwällt und Lehrer und fordert sie .m., vi, ,< v«... tf*** 14-14.— �e.jc.41 n allgome: 4ren Bürger» «zwsisierung will. erhält der Generalstreik Di. Sein besonderes Kennzeichen durch die Beteiligung der Eisenbahner. Die Eiesnbabner. die bisher abseits gestanden von Wirtschaft- licker und politischer Betätigung, sind erwacht. Auch sie haben erkannt, daß die jetzige Regierung nicht imstande ist D-M�'ssiand aus der Krise hergiis'usühren, sondern daß das Paktieren mit dem Bürgertum die größte Gefahr für die Zukunst der Novolnkion ist. So ficht sich denn die Regierung einer g e s ch l o s j e- neu Front aller Arbeiter in Mitteldeutschland gegenüber. Während sie in Weimar daran arbeitet, die Ministcrsitze so zu verteilen, daß a"ch die Bürgerlichen zufriedengestellt sind, erleidet ihre Macht durch die Arbeiter -inen Stoß nach dem andern. SM der UeMhuer'n lllagdehurg. Magdeburg, 21!. Februar. Tie Werkstätten- und Lokdmotivarbcitcr de» H.-luptlb stnhofeS legten heute mittag die Arbeit nieder. Ter Zugverkehr erlitt starkr Per» zlgerung. Sozialiskrtikg des Lergbaus! Die.Ncuncrkommission" für die Vorbereitung der Soziali- sierung des Bergbaues beruft iür den L. März eine.Ko n f'e- cenz zur Ncorganisation der Neuneriommis- s i o n nach Esse» mit folgender Tagesordnung: l. Bericht über die bisherige Tätigtest; 2. B richt über die S o z i a l i f i e r u n g des Bergbaues st. Tiskufsion; 4. Zt e u wa hl der Neuner- kom Mission. � Je 10tZl> Mann einer Belegschaft sollen eine» Delegierten schicken. In der Bc�dündnng der Einberunnig beißt et unter anderem' „Es wird von einem Teil der Führer der Mehrheitssozialistcn und der Bcrgarbeiterverbände versucht, die R e u» e r k o'm m i>- s i o n zu s p r c ii g e» und da-; Werk oer Sozialisierung des Bergbaues zu hiiilcrtreiben. Wir sind indessen ül-erzeugi, daß die st r r i k einzutreten« als Protest gegen den Generalstreik der Arbeiterschaft. Wie verlautet, soll der Vorsitzende des Leipziger A.- und S.-Ratcs, Schriftleiter Secacr, zurückgetreten und an seine Stelle Stadtveroronetenvorstehcr Dr..Kurt Geyer getreten sein.— Ter Leipziger Hauptbahnhof ist in der vergangenen Nacht vollkommen geräumt worden, auch die Wirtschaftsräum? sind geschlossen; die Eingänge zum Hauptbahnhof sind von Matrosen beseht. Für die Nachricht, daß S e e g e r als Vorsitzender des A.- und S.-Rotes zurückgetreten sei. liegt bisher keine Be- stätigung vor. Auch ist nichts über die etwaigen Gründe feines Rücktritts bekannt. Geveralsittik in Hellbronn. Stuttgart, 26. Februar. Tie„Deutsche Allgemeine Zeitung' meldet: Nach einer kommunistischen Versammlung auf dem Marktplatz hat d'e w ü r! t e m b c r g i sch e Negierung die beiden Referenten der Versammlung Dr. Levi und Schulz aus Berlin verhaften und aus Württemberg ausweisen lassen, auf Grund einer Verordnung, wonach Nichtwürttcmberger obni Patz in Württemberg kein Anfcntyalsrccht haben. Die Unabhän gigen bei den Daimler-Motorenwerken in Untcrtürl heim veranstalteten eine Kundgebung. Sie stellten die Arbeit ein und beschlossen, im ganzen Jndustriebezirk Stuttgarts Zirbel tcrvers-ammchnaen zu berufen, um die Vereinigung der Arbeiter auf revolutionärer Grundlage herbeizuführen. Die Arbeiter der Taimlcr-Motorengcfellfchait forderten die sofoitlgc Freilassung der politisch Vcrhasleten- und protestierten gegen die Ausweisung ihrer Genossen Levi und Schulz. Sie verlangten ferner die sosor- tige Aufhebung des Belagerungszustandes. Vom Arbeiter- rate in Heilbronn wurde unter Zustimmung der Gewcrk- ichasten für heute der Generalstreik proklamiert. Mkche» vor Ssr Eutscheiirnng. München, 26. Februar. Die Beisetzung EiSnerS vollzog sich bei vollkommener Arbeitsruhe. Tie Arbcitcrfchast Mün- chenS beteiligte sich mit einem ungeheuren Aufgebot. D'.e Beisetzung erfolgte ohne jede Siörung. Hugo Haase, Barth, sowie K a u t s Itz waren anwesend. Tie Stadt ist ruhig und erwartet die folgenschivcren Entschei- duna'n, die morgen der LandeZarb eiterrat über die zukünftige Verfassung Bayerns fällen wird; mit großer Spannung. Tie Gruppe s o z i a i: sl i j ch e r A l a d c m i k c r in München hat beschlossen, drei Vertreter in den Münchener Arbcitcrrat zu senden und gleichzeitig alle Beziehungen zu den Studentem.uS- schüsse» abzubrechen. Eine Bekanntmachung deS Zcn- tralrates besagt: Sämtliche modernen militärischen Schutz- Waffen mit Munition sind sofort an die Stadtkoinmandantur ab- zuliesern. Im Besitz von Waffen dürscn nur sein: Soldaten der aktivrn Truppe im Dienst, die Republikanische Schutztruppc im Tienst. die zur Arbeiterwehr gehörigen Volksgenossen, Arbeiter-. Soldaten- und Bauernräre, Polizeiorgane und die im Wachtdicnst stehenden Volksgenossen. Dor Verkauf von militärischen Waffen wird mit Todesstrafe geahndet. Ter Mann, der den Anschlag auf den Minister Auer verübt hat, ist v e r h a f t e t. Er ist Mitglied des revolu- iionären Arb-sierratz und gebö-t dem i-partnkusbnnde nicht an. Tie Krifis im Ruhrgeblel. Aus dem Ruhrgebiet wird uns geschrieben:' � Die Krisi« im Ruhrgebiet hat zwei Ursachen, eine liegt i» da» wirtschaftlichen Verlfältnissen, die andere in den poki» tischen. Im erstoren Falle verlangen die Bergarbeiter die Sa schleunigung der Sozialisierung. Die politische Frage wurde durch da» provokatorische Herbeirufen von Regie- rungStruppen ins Ruhrgebiet aufgeworfen. Vor einigen Wochen wurde im Ruhrgebiet eine Kommission von neun Personen gebildet aus je drei Mehrheitssozialistcn, Unabhängigen und Kommunisten, um die S oz i a li s i e r u n g de? Bergbaues vorzubereiten. Die außerordentlich schlechte wirtschaftliche Organisation der Bergarbeiter machte die Ein» führung der Sozialisierung sehr schwierig und gab den mehrheits- sozialistischen Elementen ich Bergarbeiievverband die Möglichkeit. > die Bewegung zu yemmen. Zum Beispiel war bi» zur letzten Woche nicht ein einziger BoiriebSrat innerhalb der Zechen er- wählt worden, dessen Aufgabe es hätte sein sollen, die Kontrolle der Unternehmer durchzuführen und die Soziali sierung vorzubereiten. Die Arbeiterräte waren fast ausschließlich ernannt worden von den lokalen Parteiorganisationen während der ersten Tage der Revolution und hatten daher absolut keine Fühlung mit de« Massen. Politische Macht in den verschiedenen Teilen de» Ruhr- gebieic« hängt nicht so sehr von den Wahlen der Arbeiterräte durch die Bergarbeiter als von dem Kampf zwischen den bewaffneten Banden der einen Partei gegen die anderen. Die erst� Bedin» gung zur Wiederherstellung ruhiger Zustände im Ruhrgebiet ist, daß die N e u n e r k o m m i s s i o n u n t e r st ü tz t wird von ordent- lich gewählten Betriebs- und Zcchcnräten. Die Neunerkommission schlägt vor. daß in jedem Bezirk- Z e ch e n r ä te erwählt werden sollen, welche einen BezirkSzechenrat bilden sollen. Diese Be- Bczirkszcchenräte sollen einen Zentralzechenrat erwählen für das ganze Ruhrgebiet zum Zwecke der Kontroll« der Bcrgunicrnehmcr und der Einführung der Sozialisierung. Ein Komitee, bestehend aus drei Personen auS der Mitte der Neiincrkommission, wurde nach Weimar geschickt, um die Ein- willigiing der Regierung für diesen Plan zu erhalten. Die Re- gicrung war bereit, die Bildung von BeiricbS- und Zcchcnräten zu gestatten, um die Lohn- und Arbeitsverhältnisse der Arbeiter zu regeln, lehnte eS jedcch ab.die Komvctenz des Zentralzrchen- rairs zur Regelung der Sozialisierung anzuerkennen. Statt dessen schlug die Kommission die Schaffung von Arbeits- k a in m c r n vor, in denen die Unternehmer und Beamten der Regierung zu gleichen Teilen vertreten sein sollten. Diese Kom- Mission sollie die Vorbereitung der Sozialisierung in Angriff nehmen. Die Bergarbeiter waren jedoch der Meinung, daß eine solche Kommission schon durch ihre Zusammensetzung arbeitsunfähig sein würde. Während diese Verhandlungen vor sich gingen, fingen R c- gierungstruppen an, in das Ruhrgebiet einzuziehen. Das rief sofort eine große Unruhe unter den Bergarbeitern hervor. welche anfingen, den Generalstreik in Erwägung zu ziehen. Die Mchrheitspartci, welche bis jetzt die Durchführung der Soziä�i- sicrung durch die Ncunerkommission untcrftützt hatte, begann ihren bisherigen Standpunkt zu verlassen und einig« ihrer Führer ver- langten die sofortige Einrückung van NegierungStruppen, um „Ruhe und Ordnung" herzustellen. Es wurde sofort eine Kan- fercnz von den Kommunisten nach Mülheim einberufen, aus welcher der Generalstreik beschlossen ivurvc. Diese Kon- fercnz war einberufen worden ohne Wissen vieler führender Mitglieder der Partei. Diejenigen, die die Verantwortung für die Einberufung der Konferenz trugen, schienen die Absicht gehabt zu haben, die Parteigenossen vor vollendete Tatsachen zu stellen. Andererseits war keine Streikorganisati'., vor- Händen, keine Flugblätletz.. Diese Konferenz fand am Sonnlag, den 16. Februar, statt. Am folgenden Dienstag fand eine Konferenz des Arbeiter- und SoldatcnratcS des Ruhr» gebiete« in Essen statt, welche vor der Tatsache tez ®etiernlftrcils stand, her von einem Teil der Kommunistischen Partei proklamiert war. Tic Mitglieder der Mehrheitspartei ver- suchten die Konfetviz zu sprengen, indem sie eine Resolution ein- brachten, die forderte, daß der Generalstreik sofort eingestellt und die„bewaffneten Banden" entwaffnet würden. Nachdem diese Re- solution nicht angenommen war, verließ die Mehrheit den Saal. Die unabhängigen Sozialisten haben sich dann entschlossen, mit den Kommunisten den Generalstreik durchzuführen, stellten aber die Bedingung, daß die P e r h a n d! u n g e n mit dem Generalkommando in Münster für einen friedlichen Ülbfchluß f o r t g< s e tz t würden. 3u gleicher Zxit wurden zwischen der Mehrheitspartei und dem Bergarjeiter-Perband geheime Verhandlungen mit dein Generalkommando angeknüpft, wobei die Einrückung der Re- gierungstruppen in das Nuhrrevier gefordert wurde. Tie Leiter des Bergarbeiter-VerbandeS, die sehr starken E nfluß in Bochum und Gelsenkirchen hatten, legten den Streikenden nahe, die Arbeit wieder aufzunehmen, indem ste auch versprachen, daß die Neuner. kommission ihre Arbeit fortseien würde. Tie Mehrheitsleute und die Leiter des Bergarbe ter-BerbandeS wußten grtnz genau, daß die Regierung es abgel.hnt hat, die Kompetenz der Neuner- lommispon bei der Durchführung der Sozialisierung an- z.evlennen; aber die Arbeiter wußten das nicht und auf Grund dieses Versprechens gingen sie in vielen Bezirken zur Arbeit zurück. In dieser Zeit hat der Oberbürgermeister in Essen mit nn'gen Leitern des Bürgertums Schritte unternommen bei dem Generalkommando in Münster zur Zurückziehung der NegierungZ- ti Uppen und zur Durchführung von Verhandlungen mit dem Streikkomitee Jedenfalls waren am Freitag, vor der zweiten Konferenz des Arbeiter, und Soldatenrat. S in Essen, iolgende Be- dnigungen vom Generalkommando in Münster gestellt- 1. Ter sofortige Abbruch de» Generalstreiks, 2. die Auslieferung der Waffen. L. oie Wiederherstellung der Pressefreiheit, und 4. die Fr.igabe des beschlagnahmten Private gentums. Vorn Generalkommando wurde versprochen, die Regierung?. truppen nach Lippe zurückzuziehen. Die Bedingungen des Gene �ralkommandoS wurden vom Arbeiter- und Soldatenrat angenom- wen. Es ist nun die Frage, ob auf beiden Seiten die Bedingun. gen erfüllt werden. In Hamborn und Düsseldorf, die vollständig in Händen der Kommunisten sind, ist e-Z noch nicht sicher, ob die Waffen ausgeliefert werden. Auch in mehreren Punkten des Ruhrgebietes rücken die Regierungstruppen noch vor. Seit Abbruch des Generalstreiks herrscht im Ruhrgebiet vollständig Ordnung. Auch in den Orten, in denen die Komm». iiisten an der Macht find, ist alles ruhig. Die Arbeiter find in die Gruben zurückgegangen, nachdem ihre Leiter ihnen erklärt haben, daß die Sozialisier ung durchgeführt wird und die RegierungSUuppen abziehen. Wenn diese Bedingungen nicht durch gesührt werden, so sind weitere Un.> ruhen zu erwarten. Tie erste Ausgabe ist nun, die Orga- nisation der Belrwbs- und Zechenuile aufzubauen als Wirtschaft. kiche Organe; ihre zweite Aufgabe ist die Neuwahl der Arbeiter- und eroldatenräte als politische Organisation. Znsammenhrnch der uaktoirnlipchen Ncickdem vor einigen Tagen die r u s s i' ch e N e g i e- kU n g offizieü erklärt hat, daß sie nicht daran denke, einen Angriff auf Teutichland zu unternehmen, erklärt letzt die lw e g: c r n n g der t i ch c ch o- s l o w a k i s ch e n N?» l'nblik in einer offiziellen Kundgebung dasselbe. Die Klarmnachrichten, ljeißt es darin, über einen vorbereitenden Einfall des tschecho-slvnxrkischen Heeres in Glotz und Sachsen entbehren seder Grundlage, die Abschließung der Grenzen ist eine bloße defensive, von wirtschaftlichen Rücksichten diktierte Notwendigkeit. An irgendein Ucberschreiten'der Grenze durch Uchecho-uotvoniche Heere wird nicht gedacht. Wir haben sofort, als diese Nachrichten auftauchten, auf ih� Lügenhaftigkeit hingelvieipu. Tie hatten fa nur den Zivcck, die Notwondigkei: der Erhaltung des Großen Haupt. quartiers, die Unmöglichkeit der Demobilisierung zu be- weisen und die Anwerbung der jFreiunlligcnkorps zu rechtfertigen. Das große Heer der iibersliüsiaeu Offiziere braucht Beschäftigung, der Militgrismus will in iciner Macht- stcllung erhalten bleiben. Die Negierung hat sich bisher stets den Forderungen der Militaristen willfährig gefügt. Nun. wo es dank dem Eingreifen der Entente im polniick>cn Gebiet zur Waffen- ruhe gekommen ist, wo es feststeht, daß weder Tickechen noch Russen an einen Anariff denken und in Wirklichkeit auch aar nicht denken können, möchten wir an die Neaicruna die l�rage richten, wie lange sie die Oberste HeereS l ei- t u n g mit samt dem ganzen kostspieligen APtwmt deS mobilen Heeres noch bestehen lassen will. Wie kann sie noch länger dis w a h n i i n n i g e V e r s ch l c u d e r>> n g von Steuergeldern und die Aufrechterhal- tung des militaristischen Systems rechtfertigen? Ludendorff isl wieder da. Die reaktionäre Presse huldigt ihm und er hat bereits in einem langen Interview feine Ansicht über ven Ausgang des Krieges kund getan. Der langen Rede kurzen Sinn ist der: daß nicht er irgend eine Schuld am Zusammenbruck trägt, sondern das deutsche Volk...Halte eS noch länger ausgehalten"—— nun man kenn: diese Melodie schon und auch den Text. Irgendwelche Tatsachen zu seiner Entlastung weiß er nicht vorzubringen. Wo sollte(h sie auch hernehmen? Die„Berliner VolkSzeitung" schreibt zu diesem Interview: Die Telegraphen-Uiiivn, die mit auffälliger Grilissenhei! und merkwürdig guter Unterricht ung schon verschiedene Lebens zeichen Ludendorsss in die Presse gebracht hat, baut hier eine Treppe, auf der de- Hasardeur unauffällig wieder in die deutsche Oeffentlichkeit gelangen soll. Wer hinter diesem Manöver steht, ist unschwer zu erkennen..Man" hält die Stunde für gekommen, um den Bvd'en für gewisse Aktiv- n e n vorzubereiten. Taruni erwächst uns mehr als je die Pflicht, das Treiben auf der Seite der Bankrotteure mit ge- spannter Aufmelisamkeit zu verfolgen. Das können wir nur unterschreibest. Aber leider ist ja die „zespannie Aufmerksamkeit" der Regierung auf ganz etwas anderes gerichtet. Sie hat nur einen Gedanken: die Arbeiter- schaft mit NoSkeS Mittein zu.beruhigen". Deshalb blüht der Weizen der„Bankerotteure". Sie OrganisMn von Mellswiffigen-Kerp. Das offizielle Organ der Regierung, die.„Deutsche All- gemeine Zeitung", weiß von einem netten Plan zu berichten. der in Weimar ausgeleckt wird. Es schreibt: .Wie wir hören, ist die Bildung besonderer Arbeiter- Freiwilligen-KorpS beabsichtigt. Zu diesen Korps sollen Arbeiter angeworben werden, die sich freiwillig bereit er- klären, Arbettiin beionders im Bergbau und in der Landwirtichaft zu übernehmen. Die Korps sollen unker den Befehl besonderer Fuhrer gestellt und nach bestimmten Regeln organisiert werden. Man geht�io» dem Gesichtspunkte aus, das; eS unbedlnot nötig ist. da- iür zu sorgen, daß die A r h e! t s f r e u d i g k e i t in der Arbeiierscpaft nach Möglichkeit gehoben wird, und daß man über einen gewissen KreiS von Arbeitern verfügen kann, die arbeitswillig und bereit sind, die nötigen Arbelten zu übernehmen, die unbedingt geleistet werden müssen, um unser Wirtschaftsleben weiter'ühren zu können." Nun ist eS bekannt, daß in der Arbeiterschaft ein starke? Be- dürfniS nach einem eigenen. Helm herrscht. Es ist doS- halb vorgesehen, den Freiwilligen, die sich zum Dienst in den Ar- beüerkorps melden, nach einer gewissen Dienstzeit ein eigenes Heim astf eigenem Boden zur Verfügung zu stellen. ES sollen zu diesem Zwecke aus den Ersparnissen, die die Freiwilligen von ihren Lohnbezügen machen, Fond? gebildet werden, die für jeden einzelnen bereitgehalten wer. den. Je nach der Höhe des Lohnes, den der einzelne erspart hat. wird dann von der Regierung ein Z u s ch u ß gegebe» werden, der es dem Freiwilligen ermöglicht, die Wirtschaft auf dem eigenen Grund und Boden anzufassen. Voraussich'.lich wird es gelingen, auf diesem Wege den Arbeiter- Freiwilligen-5rorps einen festen Stamm von Arbeitswilligen zu schaffen, der genügt. um den Aj: b e i t e r m a n g e l, der sich heute überall fühlbar inacht und oer so viele Stockungen unseres Wirlschaftslebens bedingt, zu beseitigen. Ob auch die Arbeiter hierbei mitmachon werden? Wie weit ist es mit einer„sozialistischen" Regierung gekoinmen, wenn sie sich eine Garde-von„Arbeitswilligen" schassen muß. Gefangenenlager Havelberg. Ganz»nverantworilich hausen die Grenzschutztruppen unter der Bevölkerung der Provinz Posen. Jeder, der einen polnisch kling enden Namen führt, ist ihnen von vorn- herein verdächtig und wird, wenn er sich irgendwie mißliebig macht, verhaftet. Nach authentischen Berichten, die uns vor- liegen, haben diese Zivilgcfnngenen, deren Verhaftung sich oft auf die haltlosesten Gründe stützt, eine ganz unerhörte Be- Handlung zu erdulden. In vielen Fällen werden sie. nur auf das Not- dürftigste bekleidet, in Holzpantinen und ohne Kopf- bedeckung auS ihren Häusern fortgeschleppt. Tagelang fähr! man mit ihnen auf den Bahnstrecken hin und her. von einer Garnison zur anderen, bis sie endlich in den meisten Fällen im G e f a n- genenlager Havelberg landen. Aber auch dort bessert sich ihr Los keineswegs. Ausreichende Kleidung wird ihnen nicht verabfolgt. DieVerpflegung i st völlig ungenügend. Das Essen, das man ihnen vorsetzt, spottet jeder Beschreibung. So baten viele von den Gefangenen unsere Gewährsleute mit Tränen in den Augen, für Abhilfe zu sorgen, weil sie sonst vec- hungern müßten. Das ist nicht übertrieben. Handelt es sich doch bei den Gefangenen in vielen Fällen um Kranke, alte Leute, schwangere Frauen und unmündige Kinder. Diese Zustände sind vom menschlichen Standpunkt au? u n» erhört und verlangen gebieterisch nach Abhilfe. Wir möchten aber nicht unterlassen, auch auf die politische Seite der Sache hinzuweisen. Auf Grund welcher Gesetze will man diese Gefangenen oburleilen? Will man sie als Polen, als Bürger einer kriegführenden Macht behandeln, oder nach dem Strafgesetzbuch? Offensichtlich ist man sich bei den maßgebenden Stellen darüber selbst noch nicht klar. Denn nicht einer der In- ternierten, die bcrci's wockenlana die Ouälereien des Gefangenenlagers erdulden müssen, i>t bisher vernommen worden. Nicht eine Untersuchung ist erfolgt, nicht eine Anklage er- hoben. Was gedenkt die Negierung zu tun? Will sie ihre unsinnige Polenpoliiik auch auf diese Einzelfälle anwenden? ES liegt auf der Hand, daß das nur wiederum ein von polnischer Seite herbei- geführte» Eingreisen der Entente zur Felge haben würde. Will aber die Regierung nicht in ihre alten Febler ver- fallen, so bleibt ihr nichts übrig, als diese Opfer der Willkür der Greuzfchutztruppen so bald wie möglich zu befreien. Wir erhalten zu demselben Thema eine Zuschrift, die eS von einer anderen Seite beleuchtet: Ende Januar wurde der Telegrapbist Sch. aus Naßlettel bei Benlfchen von feinem Ersatztruppenteil enltassen, nachdem er längere Zeit an einer Verwundung im La'arett gelegen hatte. Er beaab sich nun schleunigst auf den Mar ich in die lang- ersehnte Heimat, hatte aber die Rechnung ohne den Grenzschutz gemacht, der ihn in SchwiebuS festnahm. Er wurde nach dem Kriegsgefangenenlager in Havelberg ge- bracku, wo er hungernd und frierend den Dank des Va'erlandeS für zweijährige Dienstzeit kennen lernt. Bisher waren Be- sch w erden wegen unwürdiger Unierbringung und unzureichen- Der Verpflegung erfolglos. Ter Lagerlommandeur ging auf eine dementfprechende Anfrage gar nicht ein. teilte aber mit, daß der I n t e r n i e r u n g s g r ii» d unbekannt fei und verwies an das 6. Armeekorps. Die Antwort des Generalkommundo? steht feit dem 10. Februar aus. Sp!tzZ! vv der Melk. Die„Rote Fahne" veröffentlicht folgende Erklärung: Es wird seit ein-iger Zeit durch S p l tz e l der NoSkc-Garde Mifp brauch mit dem Namen des„Noten Soldatenbundes" getrieben. Diese würdigen Helfer der Regierung Ebert-Scheidemann gehen so weit, von sich aus Gruppen unter dem Namen„Rcker Soldaten» bund" zu organisieren. Sie bilden Zentralstellen und versuchen unter anderem auch mit der Behauptung, Vertreter des„Roten SoldchenbiinKS" zu fein, Fühlung mit den revolutionären Ar- beitern und Organisationen der Kommunistischen Partei zu be- kommen. So setzt sich z. B. eine letzthin gegründete BerlinerOrtS- gruppe n zentrale ans 6 Spitzeln zusammen. Wir warnen daher aufs dringlichste vor diesen Elemenlen und geben bekannt. daß unsere Vertreter mit deki revolutionären Arbeiiern und yo'jii'i-g T.zyaO:_ jiijwi wwmii» n wi Miiiiimii mi|._u.miL,ijjii.ii,|in»»— n i MiMiiwiiwiijBm— Em UrMMm-KiMamm. Von BruTio Taut. Die Kunstl-- das ist eine Sache! wenn sie da ist. Heute gibt es diese Kunst nicht. Die zerrissenen Richtungen können sich nur zur Einheil zusammenfinden unter den Flügeln einer neuen B iulunft, so, daß jede einzelne Disziplin mitbauen wird. Dann gibt es keine Grenze zwischen Kunstgewerbe und Plastik oder Malerei, alles ist eins; Bauen. Unmittelbarer Träger der geistigen Kräfte, Gestalter der Empfindungen der Gesamtheit, die heute schlummern und morgen erwachen, ist der Bau. Eist die vollständige Revolution im Geistigen w'ch die>eii Vau sthafsen. Aber nicht von selbst kommt diese Revelutwn, nicht dieser Bau. Beide müssen gz. wollt werden— die heutigen Architekten müssen den Bau vorbereiten. Ihre Arbeit an der Zukunft muß öffentlich ermög- licht und unterstützt werden. Deshalb: I. Stützung und Tamms, ina der ideelle» Kräfte unter den Architekten. Unterstützung baulicher Ideen, welche über das Formale hinweg die<£ a ii; m l u n g aller Volkskräfte im, Sinnbild des Bauwerks einer besseren Zu'unst anstr.beu und den tos- mischen Charakter der ArchiteUur aufzeigen, sogenannw Uta» pyen. Hergabe os'cntlichct Mittel ,n Form von Stipendien an radikal gerichtete Architekten für solcke Arbeiten. Mittel zur ver- legerischen Verbreitung, zur Anserligung von Modellen und für ein gutgelegene? Expepimentiergelände(in Berlin; Temvelhofer F e i fa) auf welchem die Architekten große Modeue ihrer Ideen errichten können.' Hier sollen auch in natur. großen vorübergehe'tden Bauten oder Einzelteilen neue bauliche Wirkungen, z. B. De? Glases als Baustoff, erprobt, vervoll- kommnet und der großen Masse gezeigt werden. Ter Laie, die Frau und das 5ti>io führen den Architekten weiter als der be- llenimle Fachmairn. Kostenausgleich durch das Materia! eingeschmolzener Denkmäler, abgebrochener SiegeSalleen usw sowie durch die Beteiligung der mit den Lersuchsbauten zusammenhängenden Industrien. Entscheidung über die Verteilung der Mittel durch, einen kleinen, zur Hälfte aus schöpieri'chen Architekten, zur Hälfte aus radikal gesinnlen Laien bestehenden Rat. Wird leine Einigung erzielt, so entscheidet ein au-'- ib-m oewählter Laie. II. Volköhauser. Besinn großer VolkShauSbauten. nicht innerhalb der Städte, sondern auf frewm Land im Anschluß an Siedelungen. Gruppen von Bauten für Theater, Musik mit Unterkunflshäusern und der- gleichen, Vorsehen einer langen Bauzeit, deshalb Anfang nach großartigem Plan mit geringen Mitteln. Auswahl der Architetlen nicht durch Wettbewerb, sondern wie oben. Der Stolz der sozialen Republik soll in diesen V o i k s h ä u s e r n ein Sinnbild finden. Sie sollen der erste Versuch der Einigung zwischen den Volkskräsic» und den Künst. lern sein. Und sie können nicht in der Großstadt«steheu, weil diese, in sich morsch, einmal ebenso verschwinden wird wie die alte Macht. Tie Zukunft liegt auf dem neu erschlossenen Lande, das sich selbst ernähren soll fnicht„auf dem Wasser"). III. Sicdclungcn. Einheitliche Leibung in der Weise, daß ein Architekt weit- gespannte Leitsätze aufstellt und danach die sämtlichen Projekte und Bauten prüft, ohne damit im einzelnen die persönliche Frw- heit zu behindern. Vetorecht dieses Architekten. Zurücktreten Ve8 Formalen grundsätzlich hinter das Land- wirlsckaftliche und Pratlische, keine Scheu vor dem Allereiiisach- sten, aber auch nicht vor der— Farbe. IV. Sonstige Bauten. Kein linterschied zwischen öffentlichen und privaten Bauten Solange es jreie Architekten gibt, gibt es nur freie Archi- t e k t e n. Bevor es keine RegielungStöpfcrmeister gibt, brauch es keine Regierungsbaumeister zu geben. Oesfent- liche wie Pripatbauten kann jeder bauen. Aufträge oder durch Wettbewerbe, d'e nicht anonhm sind, deren Bewerber durch einen Rat eingeladen und preisgekrönt werden; keine unbezahlten Eni- würfe Uebekannle Arckstrkten wenden sich zur Einladung an den Rat. Die Anonhmitöt ist durch die erkennbare künstlerische Handschrift der erfolgreichen Architekten wertlos. Baubeamte, wie'Stadlbauräte u. dgl., nur zu örtlichen Bauleitung, Bau- abnähme und Rechnungstontrolle, mit nur technischen Funktionen In den Zwifchengebieten, z. B. des Städtebaus, Architekte'nbeirat. K eine Titel und Würden für Architekten(Doktor. Professor. Baurat, Geheimer, Wirklicher, Erz-cllenz usw.). In allem Bevor- zugung des Schöpferischen, keine Bevormundung, wenn einmal ein Architekt beauftragt ist. Bei öffentlichem Widerspruch Entscheidung durch einen Rai, welcher durch eine Architektenkorpora- tion gebildet werden kann. Nur solche ArrhitettenkorporationeU haben dafür und sonst Geltung und werden staatlich anerkannt, innerhalb deren das Prinzip der gepeni eiligen Hilfe restlos durchgeführt ist. Von ihnen auch Beeinf'nssung der Baupolizei. Nur die gegen- j festige Hilfe macht e'iie Gemeinschaft fruchtbar und tätig. Sie' ist wichligcr als dt? Slimmen-ahl, die nichlS bedeutet ohne den sozialen Zusamm-icholt. Sie scheidet den unkünftlerifchen und damit unlauteren Wettbewerb aus. V. Architckicucrzicl>ung. Korporatioaen haben die Entscheidung über Errichtung. Ber» wssung und Aufsicht oon technstchen Schulen, Wahl der Lehrer nisammcn mit den Schülern. Praklische Arbeit auf dem Bau. In den Fachschulen kein künstlerischer, sondern nur tecknischer Unterricht. Technische Einheitsschulen. Die künstlerische Erziehung in den Bureaus der Architekten, je nach Wahl der jungen Leute und der auch diese auswählenden Architekten. Allgemeine Bildung je nack Neigung und Vorkenntnissen rn Volkshochschulen um Universitäten. VI. Architektur und die anderen Künste. � Ausgestaltung der Ausstellungen duich Architekten!n ver- mügien Formen: leichte Bauten auf öffenllicken Plätzen und Anlagen an verkehrsreichen Stellen, volkstümlich und quasi jähr- marktariig. Ausgiebige H'nzuziehung von Malern und Bild- Hauern zu allen Bauten, um sie von der Salonkunst abzubringen, gegenseitige Jnteresseweckung zwischen Architekt und„Künstler". Demnach auch Einführung der Archüekturlernenden in die schöp- ierncke„neue Kinn" Nur der Architekt hat Bedeutung, der das Gesamtgebiet der Kunst übersieht und die radikalen Be- strebungen der Malerei nrid Plastik versteht. Nur er wird.die Einheit deS Ganzen herbeiführen helfen. � Die stärkere Geltung des Architekten im öffentlichen Leben bei Beirtzung wickliger Aemter und dergleichen wird sich von selbst aus der Durchführung dieses ProgramniS ergeben. „Tie Stadtkrone" heißt ein bot Eugen DiederichS in Jena erscheinendes Werk des bekannlen Architekten Bruno Taut. welches das Bauen endlich als Menschheitsaufgabe unter dem GesichlSpun! der Jdealgeftaltuwz behandelt. Ii, 72 SKckilduiigei, zeigt eS wunde! ichöne Vorbilder ans der Weltarchiirklur, die neueren mitenden Versuche, namentlich deH Mer kaner in dieser Linie und in Zeichnungen des Verfassers ein Beispiel, wie sich heute die sozialen Wünsche in großartigen Bauten lristallisicren könnten. Dichtungen Paul ScheerbartS erschließen dem Blick den weilen Horizont des Umiassend Arch-tr klonischen, der Bei rag„Ausbau" von Erich Baron gibt den Untergrund deS Geist:, mn in unserem sozialen Wollen, während Adolf Lehne in der„Wiedergeburt der Baukunst" den Zusammenhang aller Künste und ihren no ü>endigcn Zusammenschluß im Bau aufdeckt, wie er in jeder alten Kultur war und in unserer neuen wieder- kommen muß. � Eolbntcn nur über die Zentrale ihrer Organisationen Fühlung nehmen. Alle in der letzten Zeit uns zugcsprcchenen Putsche und Putschversuche sind mu-schliejjlich das Werk dieser Spitzelorganisation, deren Beschlüsse und Absichten merkwürdigerweise schon vorher in der bürgerlichen Presse aus- führlich bcbandclt werden. Die Häscher NoZleS haben also eine doppelte Aufgabe: l. durch Bespitzelung revolutionärer Arbeiter und Soldaten ihre»Nützlich- kcir und 2. durch provozierte Putsche dem bürgerlichen Spieher die Existenzberechtigung der Weihgardrsten zu beweisen. Hand in Hand mit diesen Burschen arbeitet die gesamte bürgerliche Presse einichliehlich des»Vorwä''»" Wir haben es nicht notwendig, unsere Kräfte in derartigen Putschversuchen zu verzetteln und vertrauen als revolutionäre Sozialisten getrost der lebendigen Entwicklung. Trotz Spitzeln, bürgerlicher Pressemente»nd Weißgardisten geht die proletarische Nevolutio» ihrem Siege entgegen. Die Ncichszcntrale des Roten Soldatenbundes. Die Tätigkeit der lloste-Spitzel. In Ergänzung ihrer Enthüllungen über das Treiben der Spitzel aus dem Edeu-Hoiel in Leipzig schreibt die»Leipziger Volkszeitung': Der Lockspitzel Härtung, dessen Taten in Leipzig wir an der Hand amtlichen Materials iuS rechte Licht gesetzt haben, ist m Halle verhattet worden. Es ist ein junger Bursche von lockerem Lebenswandel, der sich, durch die Lockung des Geldes verführt, auf die Bahn eines gemeinen Lockspitzels begeben hat Aus seinen Angaben geht hervor, daß er direkten Auftrag hatte von einem Hauptmann HirschvomArtil» lerieregiment n Halle. Er hat für sein sauberes Handwerk bisher insgesamt 270 Mark erhalten. Die Offiziere de. Artillerie in Halle bilden eine gegqi. revolutionäre Verschwörertarde. Sie senden von sich aus Lock- spitzet aus. sie lassen radikale Sozialisten gewaltsam verschleppen. Am vergangenen Freitag haben si" in Halle eine besonders gc< meine Schurkcntat ausgcfübrt. g ll>r früh wurde der Leiter der Sicherheitswache in Holl», unser Genosse Ferchland, zum Gerichtsgebäude der S. Division bestellt. Im Vorsaal de? Ae- richtsgebäudeS wurde er von IS Mann, die bis an die Zähne bewaifnet waren, festzeuommen, gefesselt, in ein Auto ge- bracht und f c r t g e s ch' e p p t. ES ist sestgcstellt, daß die Fortschleppung veranstaltet morden ist von den Offizieren de» ArtilleriercgimentS in Halle. Der Genosse Ferchland ist zunächst nach Berlin in? Eten-Hctcl gebracht worden, von dort nach Meobit. Man beschuldigt ihn, daß er»sparta- kistische Putsche' habe anstiften wollen. N o S ke erklärte auf telcphonische Anfrage, daß er von dieser Verhaftung nichts wisse. Das ist auch nicht nötig. Die gegen- revolutionären Offiziere arbeiten ohne ihn, indem sie sich seiner Lockspitzel bedienen. Man möge nur den Versuch machen, den Genossen Ferchland ui>i«r Anklage zu stellen, dann wird die schäm- lose Lockspitzelwirtschast vor dem Gericht inS rechte Licht gesetzt werden können. Die Anschuldigung gegen d n Genossen Jerry land ist purer JInsinn. Man hat ihn gewaltkam festgenommen und weggeschleppt, um die Halleschen Sich zu arbeilen andere ausbeuten, Schieber und Kapitalisten, kurz, die Abonnenten und Leser der „Post". Aenderunq der Semarkal!onslln!e in Volen. Wie aus Weimar gemvldei. haben die Verhandlungen zwischen dem General Dupont und dem deutschen Ver- Ireter über die Abgrenzung der Demarkationslinie in Posen zu einer Aend.rung der urlprünglich festgelegten Linie nach der Rich- tung geführt, daß eine Anzahlübcrwtegenddentschbe- siedeltcr Ortschaften westlich der Demarkationslinie zu liegen kommt. Insbesondere blttbt Birnbaum deutsch. Damit wird die Ricktigkcit unserer Miltellungen bestätigt, daß mit den Pole» durch Verhandlungen eine Verständi- gung herbeigeführt werden muß. Sowjet- tilauen. Am 20. Februar hat in Wilna eine Versammlung der lktau- ischcn Sowjet« stattgefünden, in der folgender Beschluß gefaßt wurde: Es wird bekannt gemacht, daß Litauen� und Weiß- rußland sich zu einer sozialdemokratischen Republik der ei- »igt haben unter einer Arbeiter- und Bauernregicrung. Die Regierung wurde beauftragt, sich sofort mit der russischen Sowjet- regierung, der Ukraine und Estland in Verbindung zu setzen. .Die Kriegeopfer Engiands. Die Gesamtverluste des englischen HeereS betragen nach einer Meldung des„Nicuwe Nolterdamsche Courant", an Toten: Britische Osfiziere 30 807, koloniale und indische Offiziere 7602, britische Mannschaften. 400 882, koloniale und indische Mannschaften 163 703, an verwundeten britischen Offizieren 78 132, kolonial und indische Lfsizi.cre 17 125, britische Mann schaften 1 532 552, koloniale und indische Mannschaften 421 402, an Vermißten vermutlich 835 742(?) Offiziere und 2'lannschasten. Lebenkmiltelgesuch an die Entente. locrlln, 26. Fcbxuar.(W. T. B.) Mit Rücksicht auf. die außerordentliche Fcttnot in Truischland und den Mangel an Milch für Kinder und Mütter hat die deutsche Regierung die alliierien und assozierten Regieruniaen in einer Note vom 25. Februar dringend gebeten, ibre Zustimmung dazu zu geben, daß die iD den Abmachungen über das LcbeiiSmittelabkommcn in Spaa vom 8. Februar und in Trier vom 16. Februer vor- gesehene unverzügliche Lieferung von etwa 30 000 Tonnen Schweinefleisch und«fett, sowie von 250000 Kisten kondensierter Milch sofort zur Ausführung gelange, ohne den Abschluß de? Schiffahrtsabkommens abzuloarlen. Die deutsche Regierung bc- tont in der Note besonders, daß die Zahlungen, die für diese Lebensmittel bereits vereinbart wären, sthon in der nächsten Zeit fällig seien und weist daraus hin, daß für die in Betracht kam- mcnden Waren ein nennenswerter SchiffStransport nicht in Frage komme, da. wie mitgeteilt worden sei, die betresfenden Lebensmittel in überwiegendem Teil in Rotterdam lagern. An- gesichtS der in erichreckendem Maße zunehmenden Sterblichkeit der Kinder hat die deutsche Regierung die Alliierten ferner er« sticht, die Zufuhr von 20 Tonnen Lebertran, zu gestatten und ihre Verschiffung nach Deutschland schnellstens in die Wege leiten zu wollen. Die ElntzungSVerl'gnAunaeu in U'gsW. � Berlin, 24. Februar. Zu den Verhandlungen der Sowjetrcgierung minder in MoSlau eir.getrcffenen Delegation der Sozialrevolutionäre teilt ein Funk- spruch aus Moskau folgendes mit: In der zlreiteu Beratung zwischen dem Delegierten der Sowjet- rcgiertzlig und der Abordnung der rechten Sozialrevolnlioi�re und Vertretern des Komitees dor früheren konstitmerenden Versamm- hing führte K a m e n e w au.S, daß es zwecks gesetzlicher An- erkennung der soziglrevolutionäreu Partei nötig wäre, von ihr eine genaue und bestimmte Erklärung zu erlalten. aus der sich die Stellung der Partei ergäbe und au? der ersichtlich wäre, in welchem Ilmfange, die arbeitenden Massen Rußlands tatsächlich auf die aktive Mitarbeit der Sozialrevolutionäre rechnen könnten. Die Abgeordneten der Sochalrevolutionäre vertraten' demgegenüber die Schicht, daß d)e Resolution der Parteikonferenz bereits genüge, um die Parei gesetzt! ck anzuerkennen, und Rakinikow fügte hinzu, daß die Kiewer, Odessackr und all-ukrainischen Konferenzen der sozialrevolutionären Partei sich entschieden gegen eine fremd« Einmischung.und gegen einen Block mit bürgerlichen Parteien ausgesprochen bätlen. Kamenew gab die Möglichkeit der Kritik an einzelnen Richtungen der Sowjclpolitik zu, bestand aber darauf, eine genau präzisier!« Erklärung und aktive Beweise dafür zu er- ballen, daß die sozialrevolittionäre Partei ihre Politik wirklich ge- ändert habe. Die Abordnungen der C>ozialrevolu!ionLre ver- spracken, Beratungen über die ihnen anheimgestellte Erklärung zu Pflegen, worauf die Sitzung geschlossen wurde. Mertfmlische Mt-MennMffeuer. Amsterdam, 25. Februar. Das Reulersche Bureau meldet aus Washington, daß Wilson die GcsetzeSvorlage, durch die den Kriegsgewinnlern eine Steuer von sechs Milliarden Dollar auferlegt wird, unterzeichnet hat. Geiverkschastilches. �""'»oi i"V..-. a r"-rr<'pVä�""a«>iB"wa»«»«»»S»»»»»»«««>»0» Für das Rcitesysiem. In einer Branchenversa inmlupg der Maschinen» arbeit er des HolzarbeiterverbandeZ fand nach einem beifällig aufgenommenen Vortrage Kowalskis über„Näteshsiem oder Nationalversammlung" eine sehr angeregte Aussprache statt. Tic Diskussionsrcduer stellten sich fast aiisnahmstoS auf den Boden deS Vortragenden. Die Politik der General« kom Mission, in der ArbeiiSgemeinschaft mit dem Unter- nehmertum die Arbciterintercssen zugleich mit den Errungen- schaften der Revolulion zu verraten, fand damit eine indirekte, a I l e r sch ä r f st e Kritik. Einstimmig wurde einer Resolution zugestimmt, in welcher sich die Versammlung mit aller Eni- schicdeuheit zum Rätesystem bekannte und dessen Ver- ankerung in der Verfassung forderte. Zu Delegierten sür den Verbandstag wurden Müller und Thiclemann vorgeschlaecn. Letzterer erstattete Bericht über eine Konferenz mit dem Vorstände der Holzocrufsgenossenschaft. ES hat sich dabei im wesentlichen um die Tätigkeit der Aufsicht?- bcamten gehandelt. Diese hatte in den letzten Kriegsjahren aus Mangel an geeigneten Kräften erheblich nachgelassen. Ihre Wirksamkeit mußte besonders auch deshalb gleich Null werden, weil die wichtigsten Schutzbe st i in mungen von der Regierung für die KriegSzeit aufgehoben waren. Die Zahl und Schtvere der Unfälle ist demzufolge gewaltig in die Höhe gegangen. Der Mangel an geübten Arbeitern und deren Ersetzung durch Frauen und Jugendliche trat deutlich in Erscheinung. Trotzdem nun die Schutzbestimmungen wieder voll in Kraft getreten sind, hat sich wenig.gebessert. Deshalb ist von den Vertretern der Slubeitcr die Mitwirkung von VertraucnSleuien der Beschäftigten bei den BctricbSrevisioncn gefordert worden. Die Berüssgenossenschaften sind auch bereit, darauf einzugehen. Die Versammlung beschloß. die Verbandsleitung zu beauftragen. z'veciL einheitlicher Rege- lung mit den Vorständen sämtlicher Berusögcnvssenschaften und Gewerkschaften in Verbindung zu treten. * Die Arbeiter und Angestellten der S ch u I t h e i ß b r a u e r c i- betriebe nahmen in einer eindrucksvollen Versammlung am 25. d. M. ein Referat deS Genossen Büchel(Nechtssozialisi) vom Berliner Vollzugsrat über die Arbeiterräle entgegen, als deren Aufgabe die Wahrung der wirisichpfllichen Jn.'ercssen aller Kopf- und Handarbeiter bezeichnet wurden. Eine in diesem Sinne ge- haltene Resolution fand einstimmige Annahme. Die Versammel. ten erklärten serncr, daß sie geschlossen hinler dem Arbeiterrat und den mit erweiterten Rechten ausgestatteten Arbeiter- und Am gestelltcnausschüssen stehen. • Die Arbciterräte der GastwirtSgehilfen hatten eine Versamm« lung nach den PharuSsälen einberufen, um über ihre Tätigkeit zu berichten, und sich zur Neuwahl zu stellen. Vorher h eli E g i Pom' VollzugSrat ein häusig von lebhaftem Aeiiall begleitetes Slcferat über:„Die Gewerkschaften und die Arbeiterräle." Ob- zwar ein Beschluß nicht gclnßt wurde, konnte kein Zweifel sein, daß die Mehrheit der Versammelten entschieden auf dem Boden eines mit w i r i s ch a s t l' ch er und p o l i t i s ch e r Macht a u s g e r ü st c t c x R ä l e s y st e m S stand. Da sich die Aussprache sehr weit hinausgezogen hatte, wurde anschließend daran sogleich zur Wabl geichritten. ES entspann sich eine Ge- schäs.Sordnungsdcbntte über die Zulnssi'keit der Wahl, da der Be- such zu wünschen übrig ließ. In Hinblick auf die Vollsitzung der ?l.- u. S.-Räte erklärte sich dw Versammlung sür beschlußfähig. Gewählt wurde» vierzehn Unabhängige und sieben Kommunisten. Tarifverhandlungen für Nc-Hlsamvalssangeslellte. Der Deutsche Aliwaltverrin hat dem Verband der Bureau- angestellten TeuischandS durch Brief vom' 18. t ebrnar 1019 mit- '.cteilt, daß er zur Aufnahme von T a r i f v c r h a nd« . u n g e n bereit ist. Ter Verl and der Bureauangostellten ttttte deni Deutschen Anwattvercin Fordbrnr'.en unterbreitet und ihm zur Aeußcrung hierauf eine Frist bis Lude Februar gestellt. Darauf ist jetzt nach monatclangern Stillst! mcigen die Bereit« uilligkeitscrllärung des Deutschen AnsvalivereinS eingegangen. Tie Tarisvcrhandlnu.gcn werden in allernächster Zeit auf. genommen. Gewerkschaft der Rechtsanwaitsangeftellten. Durch die Tagcsprcsse gehl die Nachricht von dem Zusammen» scbluß dreier Verbände von Ncchisanw.'Ilsangestcllleu zu einer Gewerkschast. Dies« Nachricht ist falsch. Ter durch Vorstand». bekchluß» e u g e g r ü n d c t c V e r b a» d i st keine G c w e r k- schast, er hat in seiner Satzung kerne Bestimmung über An- Wendung gewerkschaftlicher Kamvsinittcl.' gewähr! auch kein, Iknicrstützung bei etwaiger Arbeitseinstellung oder Maßregelung Die Gewerkschaft der deutschen Rechtkauw.il!?- und Notariats. angestellten ist der Verband der Burcauaiigestellten TeuliclitaudS. Berlin 0. 27. Dircklenitr. 4. Wahlbetrachlungen.. Tin alter ParteiHrnosie schreibt unS: „Dei dcn früheren Wahlen habe ich jedesmal für«inen Sozial- dcmolraten gestimmt in der naiven Hofsnung, dem Sozialismus ciiien Schritt näher zu kommen. Sehr viele von solchen gewählte» «Sozialdemokraten" haben in den vier Kriegssahren den Sozia- liSenuS verleugnet— verraten. Endlich kamen Neuwahlen. DctS Zeniralorgai», der..Vorwärts", kreischte täglich zivcitnal wie eine alt« A'anlippc, in der Ahnung eines Lohgerber?, dem die Felle fortschwimme». Das Bialt, das man länger?>ls ein Jahrzehnt gelesen, für daS man einst täglich agitiert hat. mußte man endl'ch auch abbestellen wegen seiner Schreibweise, die von einem Ncdak. teur Kuttner— verantwortet wurde, der vor einigen Monaten seine kriegSbcschädigtcn Kcuncraden aufsordcrte, die Auszeichnungen vom Eisernen Kreuz an Tirpih zu senden; der selbe«BorwärtS"»Nedaktaur hat ober als Führer von sogenannte» Rcgiecungktrul'pcn beim Bruderkam vf das Eiserne Kreuz 1. Kasse getragen. Das«kleine Ölrüpp&cn" der Unabhängigen. Sozialisten, dem nur eine Zeitung hier zur Ngita. tion diente, wuchs täglich, von einer Wahl zur anderen. Der ehemalige Kriegsberichterstatter Noske und andere Herren, die einst beim Fünf-Uhr-Tee Wilhelms sich amüsierten, während andere in Züchthau?- und Be'ängtnszellen saßen, diese Herren Genossen lieferten uns täglich soviel Material, daß man bis zu den Kommunalwahlen da lernd mit Erfolg agitieren konnte, so denz auS dem«kleinen Grüppchen". jetzt die stärl'te sozialistische Parte: in Groß-Berlin geworden ist. Nun können wir die Partei Noske-Schcidemann nicht mehr. die«MehrhcitZparlei" nennen. Diejenigen Genossen, die ehrlich den Sozialismus er- streben und gern noch erleben wollen, verlassen zahlreich die «große, die mächtige Partei" und schließen sich der Unabhängigen Partei an; sie bestellen die«Freiheit" and fühlen sich wieder woh! mit gleichgcsinnten Genossen in dem Ziel, den Sozialismus bald in?er Praxis kennen zu lernen, trotz alledem und alledem. Die Freude, die sich in dieser Zuschrift widerspiegelt, ist allgemein unter den Parteigenossen, besonders unter dcn älteren, die die Partei mit aufgebaut haben und nach ibrem Zusainmenbruch im Kriege fast an unsere: Sache verzweitel- ten. Jetzt ist ihnen wieder frei ums.sstrz, setzt fasten sie Wieder Mut und glauben an den endgültigen Sieg des So- zialismus. Wie haben sie aber auch ae.arbcite! für die Par- tei. früher und fetzt wieder. Das sei ihnen gedankt. Stach aber erlvarten uns große Aistgaben. Viele Hinderniste müssen noch übenvunden werden. Die Alien werden auch dabei noch mithelfen. Ihr Beispiel ctbcr muß anlenernd wirken auf die Iunaen. auch auf die Frauen, die ja jetzt ein reiches Betätigungsfeld vor sich haben. Jeder folge dein Rufe der Partei, wenn e? gilt zu arbeiten und zu agitieren. Dann werden wir zum Ziel kommen, trotzdem und alledem. ; Besten Dank! In der Pankower«Neuen � Vorort-Zeiiunz" erschien am !4. Februar folgende»„Gedicht": „Arbeitsscheuer"— ein toller Mensch im freien Staat I— «Arbeit stehlen"— seiner Leistung allerhöchste TatI—' ., Streife machen"— zu jeder Tagesstunde I— .Geld her, brüllen"— mit stttiem. vollem Munde!— Den Faulpelz schnell auf die Socken bringen,— Durch stramme Bürgcrwahl könnt» gelingen!— Trr Wahlruser. Unsere Pankowcr Genossen Huben dafür gesorgt, daß diese? Machweik recht große Verbreitung fand, wohl mehr, als dem Verfasser und der Redaktion lieb mar. Der Erfolg ist: Die »Faulpelze" wurden„auk die Socken gebrachr" und haben am Sonntag für unsere Liste gestimmt Für die geleistete Wahl- Hilfe haben unsere Genossen in einem Ostenen Brief an die »N. V. Z." bereits ihren besten Dank ausgesprochen. Die Besatzung des„Vorwärts" vor Gericht. Die gestrigen'Vcrhandlungcn vor der 3. und li). Strafkammer de? Landgerichts I gegen BesatzungSmanuschaften dcS Polizei- Präsidium- und de?..Vorwärts" boten wenig neue Gesich spuiikw. In dem Prozeß gegen zehn Angeklag:«, die am Morgen des 12 Januar bei der Erstürmung des Po.izeiprästdiums gefangen- genommen wurden, wurde durch die Zeugenaussage des ebenfalls in UniersuchungShaft benndl chen Genossen Justin Braun auf« Neue die bekannte Tatsache erhärtet, daß bei einigermaßen gutein Willen der Regierung das. Blutvergießen hätte vermieden werden können. Braun hat vom Sonnabend zum Sonntag drei- mal auf der ReichS'anzIeö mit MasterungSvc.r.le ern zum Zw�k der Nebergabe des Polizoiprä'id ums verbände!» Da Braun von Scheidemann nicht als zum Abschluß der Verhandlung kompetent angesehen wurde, sollten am Sonn ag Lcnreler alle, drei Parteien zusammentreten, um die lieber gäbe herbeizuführen. Bi? dahin polle dos Polizei-Präsidium unter den besonderen Schutz des Berliner Magistrats gestellt wenden Aber die Absicht der Gewalthaber, es»um Blutvergießen kommen zu lassen. l egen alle Verständigungspläne scheitern! Di« Verteioincr Dr. Wein. berg und Liebknecht wiesen auf die polnischen Zusammen- hänge mit der Amtsen: etzung Eichhorns hin. Die Annahme, die jetzig« Regierung fei schon konsolidiert, bezeichnete Rechtsanwalt Liebknecht unter Hinweis aus die Vorgänge in Bremen, im Ruhmebiet. in Bayern, Baden und Sachsen als eine krasse Ver- kennung der tatsächl-ichen Verhältnisse. Es wurden verurteilt: Fritz Göhlich zu einem Jahr. Dob'rileit, Granowski, Hchdcbreck. Schuboth f und Wilhelm Vogt zu je V Monaten und August R c i u c r: zu 7 Monaten Gefängnis; Georg Kauf- in a iin und Georg Fandrd sprach das Gericht irci. Vor der 10. Strafkammer kamen zehn Angekiagte zur Ab urteitung, die zur„Borwär:s"-Besatzui«i gchärien und sich wegen Aufrut r und LandfrisdenSbruch zu verantworlen hatten. Hervor? zuhcbcn ist au? dieser Verhandlung, daß der Staatsanwalt für die im technischen Betrieb de�«Vorwärts" bc'chäfttgt gewesenen Angeklagten daö erstemal das Delikt des Aufruhrs fallen tteß.� Vor der Urteilsverkündung kam es zu einem Zusammenstoß zwischen den Verteidigern und dem Vorsitzende!'.. Rech. San walt tFränkl bat»? von einem Angehörigen eines Anigcklagtcn ein tleincs Paket mit Brot angenommen, um es dem Angeklagten auszuhändigen, wogegen der aufsichtbabcnde Gerichtsdiener pro- testierte. Vom Vorsitzenden auf das Berechtigte d escS Prowstcs aufmerksam gemacht, verbat sich Rechtsanwalt Fränkl diesen Ein- arisf in die Rechte des Verteidigers und Angeklagten, wo es be- könnt sei. wie die Unlerfuchungsgcsangenen Hungerqualen ausgesetzt seien. Zu gleicher Zeit brachte Dr. R o s c n f e l d zur Sprache, daß die T p re ch z e i t d« r A n g e? l a g t e n für Besuche aus fünk Minuten herabgesetzt sei während allen übrigen Unwrttichu.'iaSgesangenen zehn Minuten Ziigebilligi seien. Diese Einschränkung soll auf einen besonderen Bc'eb'utz des Vorsitzenden der beteiligen Strafkammern zurück- zuffchren sein! Der Vorsitzende entschuldigte diese Maßnahme mit der großen Zahl der Un'vsuchungkgefangenen.— Da? Urteil lautet bei Grüne, S! e i n i ck e, Lübeck. B ö o I e. F i e r c- monte und Eisenberg auf Freifpruch, Willi Schulz und Karl Schulz erhallen je SMhnais. Boge? und N a w r a t h je 3 Monate, und Leder 7 Monate Gc- iängnis! Auch dg? Gericht stellte sich hier das erstemal auf den Standvunck', daß die nur leckmisch an der Herstellung de?«revo- lntionären Vorwär's" beteiligten Angeklagten von der Anklage des Aufruhrs usw. freizusprechen sind. Itaötverordnütenwahl Spandau Sonntag, Ken 2. März, von H Uhr morgens bis S Uhr abenSs. Unabhängige sozialöemokratische Partei Liste tzornig— Köppen. Eine Hetze gegen die republikanische Soldalenwchr. Die„Poll Parll Nachrichten" de- Herrn Hofrichter übertreffen sich von Tag zu Tag an neuen Hetzen gegen alle-, was sich nicht dem Gebote der mehrheitLsozialislischen RegicrungSmänner und ihrer Klüngels fügen will. Neuerdings wird zur Abwechslung gegen die Berliner republikanische Sokdatenwehr gehetzt. Diese Trup'ie, die als eine OrdnungZtruppe der Regierung gedacht war. ist mit den Taten der Regierirng auch nicht mehr einverstanden und e- macht sich ein Bestreben geltend, sich auch dort mehr nach links zu orientieren. Dem Kccnulandanten der R. S.-W. ist voi ?ur-em von den Obleuten der Wehr ein Mißtrauensvotum auSge- stellt worden, werl er sich diesen Bestrebungen entgegenstellt bat. Die«P. P. R." blasen nun Alarm und stacheln die Kom- mandanlur auf, diese Dinge einmal gründlich zu besehen, denn cS könne ihr doch nicht gleichgültig bleiben, ob Truppen, die unter ihrem direkten Befehl stünden, eine Polilik treiben, die eher gegen als für die Regierung ist. Ter Erfolg dieser Hetze wird nicht lange auf fich Warle» lassen. Schon vor einigen Tagen konnte man aus Pressenotizen er- sehen, daß die republilanifche Soldatenwehr die Gunst der Regie- rungZttute verirren hat. Und ebenso wie die VvlkSmatrosen.-Div'- sson und die S:cherhciiS!rehren wird man auch die republikanische Soldatenwehr demnäcksst auflösen. Die Politik der Regierung hat e? glücklicherweise dahin gebracht, daß ihr Ansehen auch innerha.b der vorgenannten Truppenteile immer mehr verloren ging. Diese. die zum Schutze der Republik und zum Schutze der Regierung gebildet waren, sind der Regierung nicht mehr sicher genug. Sic kann sich nur noch verlassen auf die Söldnerscharen, die von gegen- rsvoliiiionären Elementen angeworben und von diesen befehligt werden. DaS besagt genug. Bei allen republiÄnisch und sozial:- stisch Denkende, Hot die jetzige Regierung jeden Kredit vcrlorei- Und sie wird e« noch einsehen leinen, daß es mit ihrer Herrlich- keit bald vorbei ist. Proteste der Arbeiterschast. Die Arbeiterräte der HeereSwerk statten Spandau beschäftigten sich in ihrer Sitzung am Sonnabend, dcn 22. Februar� mit den Vorgängen in München und nahmen 'olgende Resolution an:.Die Arbeiterräte der HesrcSwerkstäiicn Spandau(organisierte Sozialdemokraten aller Partcirichtungen) verurteilen auf da? schärfste die Mordtaten in München, sie be« klagen die unglücklichen Opfer aufs tiefste. Nicht die rohe Gewalt einer wildgemachten Soldateska ist ge- eignet den Aufbau des Staates vorzunehmen, sondern die alten Nassen des sozialistischen Proletariats sind die geeignetsten Mittel hierzu. Tie höchste Zeit und Pflicht der Regierung,-thnliche Vor- gänge wie in Berlin, Bremen, München und im Ruhrrevier zu verhindern. Es erwarten die Arbeiterräte der HecreSwerkstätten von der ReichSlcitung die sofortige Zurückziehung der Truppen auS dem Ruhrgebiet. Nur dann ist e« möglich, durch eine ge- wählte Kommission auS allen Parteirichtungcn die Ordnung her- zustellen und den neuen Aufbau unsere« soziakistifchen StaetteK herbeizuführen. � Die Funktionäre der Firma Riebe übermitteln unS folgend» Resolution, die in der Betriebsversammlung vom 23. Fclrua» lölL cinsliuimig angenommen würde:«Die Arbcitcrichai» de» Firma Riebe nimm: nii! großer Trauer Kenntnis von dem au dem Genossen EiSiver begangenen Meuchelmord. Sie bctrnch:o« diesen Akt a.P ein sicheres Zeichen der bestehenden Äcgcnrcvvlillion und erheben flammenden Protest dagegen. Dieser, sowie der noch ilngcsübnle Mord an den Genossen Karl Liebknecht und Rma Luxemburg, sowie die letzten politischen Ereignisse führen dazu, daS deutsche Proletariat auszupeitschen. Ferner fordert die Ver? fammlung die sofortige Demobilisierung des HcereS." *■ Die 16 er Kommission als Vertretung der Belogschait dei ge'amten A.E.G.-Konzerns(ca. 00000 Angestellte und Ar, veiter) schließt sich rückhalilos der am 13. Februar Z313 z.lSA» ten Resolution der Henningsborser A E.G.-Betriebe an. D'e Ben» öffentlichung der Resolution, wclehe an alle sozialistischen Partei- Zeitungen Groß-BerlinS gesandt wurde, ersolgte in der.Nole« Fahne am 19. Februar 1313, in der«Freiheit" am 20. Februar 1313, während der„Vorwärls" bis zum heutigen Tage es n;e!:; für nötig hielt, dieselbe zu veröffentlichen. Dieses Verhalten de« ..VorwäriS" wird aufs schärfste verurteilt und nachdrücklicbst g», fordert, die Vcröfsentlichung im.Vorwärts" vorzunehmen. » Am Freitag, den 21. Februar, fand in der M u n i t> o t: I• f a b r! k Spandau eine Betriebsversammlung statt. Tage?» cidnung: Ne.tionaldcrsalnmtung oder Rä.esyftem. Von dem Refe» renlen wurde dai Verhalten der Eberl, Scheihemann, NoSke e-.n.er fck,arsen Kritik unterzogeii und daraus hingewiesen, daß ch-ie Herrschaften nach ihrem Bündnis mit der Kapitalistengejellschuft nicht mehr daS Recht haben, sich Sozialdemokraten. zu nenn.n. Ihre ganze Politik läuft auf eine Abwürgung der Errun» genschaften der revolutionären Arbeiters ch a f t hinau«, indem sie die Arbeiterräte. wenn nicht ganz beseitigen, doch so zur Bedeutungslosigkeit herabdrücken, daß von einem Ein- slilß, ganz zu schweigen von der zur Festigung der'Revolution notwendigen Exekutivgewalt der Arbeiterräte, gar nicht mehr Z.« Rede sein kann. System atisch wird das revolutionäre Proi.taiiat von den Landsknechten der Ebert, Scheidemönncr, den Weißgar- disten, niedergeknüppelt, um den Kapitalisten wieder gejügige aus- gemergelte Arbeitstiere zur Verfügung.stellen zu können. Ten Arbeitslosen werden die Bezüge gekürzt, um diese zur Aufnahme von Arbeit zu Hungerlöhnen zu zwingen. Wen» sie sich dagegen wehren, werden sie als arbcitSichcu bezeichnet; die wirklichen Arbeitsscheuen, das sind die Landsknechte die Weißgardisten de: Ebrt, Sck'eidvmann-Noske, für die es auch aus ein paar M'liioiie» mehr oder weniger nicht ankommt, die ausreichend verpflegt und gelöhnt werden. Die Worte des Rcserenten klangen in der Ermahnung auS, fest zusammenzuhalten und einzustehen m:!-.lion Mikteln für die revolutionäre Vertretung der Arbeiter, die Arbei- terräte. Folgende Resolution wurde nach kurzer Diskusston ange» nommen. «Tie 11 030 in der Munitionsfabrik Spandau bc'chäfllgten Arbeiter und Arbe-terinncn aller poiitischcn Richtungen. erbeben schärfsten Protest gegen die Abwüraung de? Streiks der Gruben» arbeite:. Sie sprechen den streikenden Grubcnsklavcn ihre vellsre Sympathie au? und verlangen die sofortige Zurückziehung der Weißgardisten au? dem Ruhrrcvier, sowie auS allen Industrie» Zentren, inSvefonderc aus Berlin. Bei jeder Händlung der Regie» riing zeigt sich immer wieder die schonungslose Vreik-eabe der Be» sitzlvsen und Ailsgebeuteten und des weilgehendste Entgegenkom» men gegenüber den Kapitalisten. Sic wird bei diesen Machinatio» nen von der N-'tionalversamrnlung in jeder Weise unterstützt.— Darum erhebt die gesamte Arbeiterschaft hie einmütige Forde? rung: Alle Macht dcn 30- und S-Räten." Strahenloerrung. Die M ü n z st r a ß e. zwi'chen Grenadier« und Kaifer-Wilhelm-Ttraße. ist wegen ZluSbau der Baugruben- überbrückung der Schnellbahn Gemndbrunnen— Neukölln für den Wagenverkehr gesperrt. Bund für Kulturvolitik. Am DienStag. 4 März, abends 'Aü Uhr. spricht im Lessingmuseum, Brüderstr. 13. Frau Achwrnn- Schneider über«Die Haager Friedenskonferenzen und der Wclt- ArbeIter-Rtliletcn?Bllnd. 4. Kreis(Groß-Berlin). Am Mon» tag, den 3. März, abends gpf Uhr. findet im Lokal«All Berlm", Blumenstr. 10, eine KreiS-Generalversammlung statt. Vereins- Mitgliedskarte legetimiert. Aus den orgsinifztionev. Wahlverein Treptow-Baumschulenweg N. S. P. D. Die lctzte Mitgliederversammlung nahm folgende Anträge zum Parteirag an: 1. AIS I. Punkt auf die Tagesordnung bei ParieitageS zu setzen: DaS Rälcsystem. Reserent- Gen. Däumig. 2. Ein neues OrganisationSstatut für die Partei zu beschließen, da das alte übernommene Statut nicht mehr den Bednrinissen einer rcvol"lio- nären demokratischen Partei entspricht. 3. Schaffung eines Kom- munalprogramms. Einen Antrag zur KreiSgeneralver'ammlung: Eine Zusammenkunft der Gemcindeverlreter-de? Kreiwi zur Bs- sprcchung von Richtlinien, für eine einheitliche Tätigkeit in den Kommunen zu veranlassen. Als 2. Dorfitzercher wurde Gen. Dabergotz-Treptow gewählt. Tempelhof. Sennabend, 1. März, abends TA Uhr. in der Aula des Realgymnasiums, Kaiserin-Augustastr. 1320. 2. Kunst» abend: Tlatvische Kunst. Ausführende: Frau Elfe Landsboff(Ge- sang), Alfred Bcierle(Rezitation), Dr. James Simon(Klavier). Eintrittskarten(inkl. Programm und Garderobe) I M.. sind in den Verkaufsstellen der Konsumgenossenschaft, Doristraße und Friedrich-Wilhelmstr. IS, sowie bei dcn BezirkSiührern erhältlich. Der BildnugSauSschuß. Berantworllich'sür�dle Redaklion A llred Wielepp. Neukölln.- Verlag«Tie Freiheit"(8. m. b.©.. Verlin.— Druck der Linden- d. uckerei nnd Perlagsgestllschait m.b.H.. Echissbauerdamm 10. Wichtige miheüung für aiie teier der„Freiheit ff Alle Leser der..Freiheit" erhalten gegen Ein. Sendung des nebenstehenden Gutscheins ein Gratis? Zrobeheft der rühmlichst bekannten illustrierten Zeit» jchrift„Wclt'vnd Wissen". Tiesclve bringt von e r st e n Schriftstellern gemeinverständliche Abhandlun- gen aus allen Wissenschaften. Jedes Heft enthält zirka 20 Artikel, z B.: Dcr Mensch in der Pfahlbauzcit. — Wenn die Erde erzittert.— Wie erhalte ich mich gesund.— Ter Wille und dessen Gymnastik.— DaS Leben unter Wasser.— Fernphoivgraphie.— Liebe und Ehe bei den Naturvölkern.— Ter Mensch und die Ge slerweit.— Flüssige Luft.— Einfluß der LcbenS- weise auf das Mcnscheimlter.— Verschwundene Städte in der Sahara.— Eine Fahrt ick Unterseeboot usw. Außerdem erhält jeder Abonnent eine grosse Mustrierte HttÄibli»!htk littiis und zwar zu jedem Jahrgang drei Werke. Damit zeder Leser daraus abonmeren kann, ist der Preis auf nn� 30 Pf. pro Heft festgesetzt. Gutschein K.W An den Verlag„"ZtSelt und Wisse»" Bcrtin?chö»cbcra, Km Part II. Ich bestelle hiermit ein Probeheft kostenlos Name: Ort: «m es. gcbruar wis«nich.Ul Hiii't nach tutjer lllai»| Iih«r«tändelt uicint licht, uitBetccfilicht Frau, uni« lictiM| Ruilcht», Lchwtsi-r, 6(f|imiflccin und Tarnt, grau Marie KZrchhöfer geb. Müller im ZS. e«l«i>»tahrr. ücler Trauer ÄÄ» Paul Kirch,.of-r Hutttastr-kt 22 Paulchtn uub»ISrchen. Tic vetrdiauu i(in et am S uiuadtud, htii 1. WSn. nachmittag 2z Uhr. ve» dcr»a?c!it dcc Eiidlvtli-zrithatcS.r Siichimdon an» statt Ufehrt; rahuhat CUriatltnturg>" Uhr. Achtung 1 Achtung I Arbeitslose! Pankow! Sonnabend Mittag 1 Uhr findet im Kurfürsten ein« Arbeitslosen vsrsaniitiiung statt mit der TaKetordnang: Stdtlung zur Klirzung unserer Arbeitstoscn-Unters�ützunsc.-» Die Verleumdung der Arbeitsios' n durcli die mehrheitssozi- alistischc und bürgerliche Oesellschaft— freie Aussprache. Der Einberufen Otto Malbaaer. Pankow Am Freitag, den 28. Febiuar abends 7 Uhr Im Kurfürsten, Derlinerstr. 102 ÖffenülcheUoIhsi�omnilnns Thema: NationalTersammlang— Eltesystem Freie Aasspreche. Die Kommunlstlscbe Partei» *C« Spezial-Behandinag»ga von Cfesehleehts-, Haut- 1. Ramleidea Jeder Art bei Mannern und Frauen, aper. Veraltete(chronische) Harnleiden u. Ausflüsse, nervte ScIiwücIm usw.. Ehrllch-Hata-Kuren. Hlutuntsrsnchu Licht- und f-lnsen-Hehandlunsr. Oiii*cksilt>er» EntzlehuriSTS-Kurcn. LigenesKur-Bad für elektrische uad medizinische Bäder. Ohne Berufsstörung. Getrennte Räume l für Damen nnd Herren. Aerztllch geleitete Hellanstalt. Löser, Hönzstr. 9,