Änzekpreks 10 pfg- Jahrgang 2 afOiriml rnntm' m» a»mn» h->» ffti Ivro». Btrlt» C*> W- M MKtm» iV.fttTWf•*»«vmalt» SS. M Kuß.llun».mttt m. Ml D la taa a(W Qailitvaa tat Oa�taUtinntttht ffti taaactraaaa «rtnftiBti Brrfta M«. 4 eiiitffdtmerdawn. im Iii. S«»tt»cch«ri 9Um«»rdc» Z8M an» SÄ»» Sonntag, öen 2. März 1019 Nummer 110- Morgen-�usgabl ta»«Gtqkspart.«»npattinfirtlt ein ottm Smm npf,»KTrttw Snylgwi» M« Irt««t»nics Bekenntnis, sondern als die dringendste Auf- gäbe der proletarischen Politik ansieht. Die sofortige So- zialisierung einer Reihe der wichtigsten Produktionszweig« ist nicht nur möglich, sondern sie muß sofort in Angriff genommen werden, wenn die Arbeiterklasse wieder mit voller Kraft die Produktion aufnehmen und die herrschende A»- enchie unseres Wirtschaftslebens beseitigt werden soll. Die Erörterung der Taktik aber muß dem Proletariat den Weg zur Macht weisen. Im Mittelpunkt wird da die Frage der Arbeiterräte stehen. Wir glauben, daß die Partei mit großer Einmütigkeit sich auf den Standpunkt stellen wird, daß das Rätesystem erhalten und ausgebaut, daß von ihm in der revolutionären Periode wichtige wirt- schaftliche und Iwliti'clyc Funktionen erfüllt> verde« müssen. Dazu ist notwendig, daß die wirtsck>aftliche„ und politischen Rechte der Räte gesetzlich umschrieben und ihre oberste Ver- tretung einen entsprechenden Platz, in der Verfassung er- hälft Die Erörterung wird sich wohl in der Hauptsache aus die Abgrenzung dieser Reckte erstrecken. Die Ersahn«- 'Ken bex Revolution haben gezeizt, daß die politische Demo- kratie einen notwendigen Uebergang zur sozialistischen Demokratie bildet, daß aber bereits in der UebergangSzeit verfassungsmäßige Befugnisse des ZentralratS der Arbeiten rate eine unentbehrliche Ergänzung der politischen Demo- kratie bilden müssen. Dann wird der Parteitag dazu übergehen können, sichere Grenzen nach rechts und links zu ziehen. Indem wir eine grundsätzliche sozialistische Politik fordern, die allen Opportunismus und jeden Kompromiß mit den bürgerlichen Parteien ablehnt, stellen wir uns in schärfsten Gegensatz zu der Politik der rechtssozialistischen Führer, die heute zu den Wegbereitern der Konterrevolution, zu den Helfershelfern der bürgerlichen Reaktion geworden sind. Gegen diese Politik gibt es für unS nur eine?: den schärfsten, unerbitter- lichsten Kampf. Von der Kommunistischen Partei aber trennt uns nicht da« Endziel, nicht die Ungeduld, mit der wir es erwarten. .Aber wir meinen, daß die Wege, die sie einschlägt, nicht zum Ziel« führen, daß ihre Taktik daS Proletariat zersplittert und schwächt, und daß die einfache Formel, alle Macht den Arbeiterräten, nicht ausreicht für die ungeheuer verwickelte und schwierige Situation, in der sich das Proletariat be- findet. Wenn der Parteitag sein« Aufgabe der Klärung erfüllt, wird er die Grundlage geschaffen haben, auf der das Prole- tariat endlich auch in Deutschland seine Einheit wiederfinden kann. Der Opportunismus, die Grundsatzlofigkeit der Füh- rung hat das Proletariat gespalten. Nur auf revolutionärer Grundlage kann e« seine Einheit wiederfinden. Und es muß sie wiederfinden, wenn e» die ungeheuren Schwierig. keilen überwinden und zu seinem endgültigen Siege fort- schreiten will. Die Beratungen deS Parteitage? müssen sich vollziehen. während draußen die Massen in stürmischer Erregung sich befinden. Das gibt diesem Parteitag seine Signatur. Es ist ein« Tagung der Revolution und ibr oberster Zweck ist, der Revolution zu dienen. die SlreiNoge in Mleldemschlaiid. Lelpzls, 1, Marz,%1 Uhr. j Eigener Drahtbericht.j Die Beanrten der städtischen Kassen, die die Auszahlung der Arbeits. wseminterstützung zu bewirken haben, und dil im Ltreik sind. sind an die Streikleitung herangetreten mit dem Ultimatum, baß sie die Tätigkeit erst wieder aufnehmen wurden, wenn GaZ- Werse, Elektrizitätswerk, Straßenbahn und Eisenbahn wieder t» Betrieb sein würden. Et ist den Beamtenausschüssen, dem cBerbiwgermeister und den SiatSherren erklärt Warden, daß nur die bedingungslos« Wiederaufnahme der Arbeit der Beamten tn Betracht komme. Aach»inigem Ströriberi und nachdem mit Repressglien von uns gedroht wurde, erklärten sich die Beamten bereit, die Arbeit wieder aufzunehmen, und zwar am Montag. Nach noch unbestätigten Nachrichten sollen die Kohlenarbeiter In Borna nach Zugeständnissen der sächsischen Regierung vi« Arbeit wieder aufgenommen haben. Gotha, 1. März,?L7 Uhr abend».(Eigener Drahtbericht) ES wird nach wie vor gestreikt, sonst ist alle» ruhig. E» ist eine Sozia lisierung». Vorbereitung». Kommission ««gesetzt worden. ES soll also hier praktische Arbeit geleistet werden. Diese vorbereitende SoziaiisterungS-Kommisston soll sich auch mit anderen Städten in Verbindung setzen, damit auch dort Derartiges veranlaßt wird. Di« Buchdrucker haben die Arbeit inzwischen wieder aufgenommen, so daß die Zeitungen wieder erscheinen. Auch die LebenSmiitelverteiUrng tst organisiert. Der Gesenstreik de» Bürgertum» ist somit er- losch»». Zwischenfälle haben sich bisher nicht ereignet. Die Post arbeitet wieder vSllig. Halle>. S.. 1. MSrg.(Eigener Drahtl>ericht.) Nach wie vor olle» ruhig. Alle entgegenstehenden Nachrichten sind unzutreffend. Der Streik»st nicht im Abflauen, sondern im Steigen be- grtfien. Selbst die Landarbeiter von den großsn Gütern. spoziesi im ManSfeldischen, haben sich der Bewegung angeschlossen. Di« M i l ch v« r s o r g u n g für Kranke und Säuglinge ist sichergestellt. Ebenso di« Lebendmittewer. sorgung. Der angebliche Einmarsch der Truppen beruht gleich- fall» auf Ersinduug. von Gewalttätigkeiten der Spartakisten ist in Hall« bisher nicht» bemerkt worden. Al» ein« Warnung für Reisend« nach Slltdeutschland und Thüringen sowie Sachsen mag r» gelten, daß die Bahnstrecke nach wte vor gesperrt ist, da die Eisenbahner immer noch streiken. v e r l i n, 1. Milr». W T. V. Di« von der RelchSrezlerung entsandte» Truppen sin» in Halle eingezogen. Die Stadt ist ruhig. Tie gesamte Bevllkerung zeigt große Befriedigung über die Befreiung von den Terroristen. Diese haben eine besondere sinnlose Tat de» BanvaliSmu» begangen, indem sie sämtliche Weichen der Gleisanlagen deS Bahnhofs zrrstgrtrn. Diese Weichen «llflen erst wieder hergestellt»erde», b«»or der regelmäßige Zug. »erkrdr einsetzen kann. Wittenberg, Bez. Hall«. 1. März.(Eigener Drahtbericht.) Um XS Uhr hat«in Panzerzug mit acht Wagen die Station passiert, der nach Halle gefahren ist. Der Zug von Halle, der heut« nachmittag» 6 Uhr noch Weimar zweck» ver. Handlungen fahren sollt«, konnte nicht abgehen. In Wittenberg selbst ist ebenfall» Generalstreik. E» streikt alle» bi» aus bi« Eisenbahner. El« Atfmf an die Mncheuer Arbeilerschast. München» t. März. er. U.) Di« sozialdemolratische Partei, die Unabhängige Sozieldemokretisch« Partei und die freie» Gewerkschaften, wenden sich mit eine« Aufruf an dir Arbeiterschaft München», der tautet:„Unverantwortliche Element« wolle« den Generrlftrelk erzwingen sowie die Strahenbahn, die G«»anftalt und die EleitrizilStSwerke gewelts«m stillegen und durch brwaffnrte Bedrohung mit Gewehren nnd Revolvern die Ar, beiterschaf« zminge«, die Arbeit Nidder, ulegrn." I» dem Aufruse wird allgerrstn an dir Bernunst und an dir Besonnenheit der Ar- heiter appriiiert, sich nicht mißbrauchen zu laste«. Verwerfliche Hetze. Mllnchon, l. März.(T. ll.) Heute nachmittag wurden au» Kiugzeugen ein Nürnberger Flugblatt abgeworfen mit der Unterschrift de» Kommando» de« Iii. Armeekorps In diesem Flugblatt wird behauptet, daß in München eine Seine Gruppe Ge- �oaltm« schon die Herrschast an sich r�ßen wojl«. Da««» wehrt« Einberufung des zwellen Mekougresies. Berlin, 1. März. Der Zent rairat der Deutschen sozial! st ischen Republik(gez. M. Cohen) richtet an die Arbeiter, Bauern und Soldaten Deutschland» und Deutlchöster- reich» eine Einladung zum II. Kongreß der Arbeiter», Bauern, und Soldatenräte, in der«» heißt: Di« Entwicklung der Dinge in Dmltschland macht den Zu- sammcntritt eine» zweiten Kongresse» nötig, der hierdurch aus Mittwoch, den 2«. März nach Berlin einberufen wird. Damit auf diesem Kongreß die wahre Stimmung de» arbeitenden Volke» zum Ausdruck kommt, sind Neuwahlen für die Arbeiter-, Bauern, und Soldatenräte absolut erforderlich.' Sellen die Neuwahlen aber auch nur einigermaßen ordnung«. gemäß vor sich gehen, so dürfen die zu diesem Zweck festgesetzten Zeiträume, der großen technischen Schwierigkeiten wegen, nicht all. zu inapp bemessen sein. Der Zenlralrat hat die Zeitspanne so kurz wie irgend möglich eingesetzt und bittet di« Macteigenossen im ganzen Land, sofort an die Arbeit zu gehen, damit sie auch innege- halten werde«. Die Bekanntgabe der Tagesordnung, de» Kongreßlokal» und der Wahlkreiseinteilung erfolgt in aller Kürze. Am wichtigste» war die Heraulgabe der Richtlinien zur Vornahme der Wahlen. die nachstehend folgen: Richtlinien fit die Wahle« zum Rätekongreß. I. Der zweite Kongreß der Arbeiter-, Soldaten- und Bauern- räte soll eine Zusammenfossung der Anschauungen der deutschen Arbeiter, Soldaten und Bauern ermöglichen. Hierdon ausgehend, soll sich der Kongreß au» Delegierten zusammensetzen, die g«. maß den nachstehenden Richtlinien gewählt find. 2. Um den Zweck de» Kongresse» zu erreichen, ist«» erforder- lich, daß die Arbeiter-(auch Landarbeiwr-), Soldaten« und Bauernräte neu gewählt«erden. Sin« Neuwahl kann unter» bleiben, wenn die zur Zeit bestehenden Arbeiter» und Bauern- räte im wesentlichen im Sinne der nachstehenden Richtlinien zu, sammengesetzt sind und Einspruch gegen die Unterlassung der Neuwahl seilen» der zuständigen Parteiorganisationen nicht er- folgt. Die Neuwahlen müssen bi« zu m i S. März d. I. erfolgt sein. Sie finden nach den Grundsätzen der Verhältnilwahl statt. Al» Wahlbezirk gilt die Gemeinde(Stadt. Bürgermeisterei. Amtsbezirk, Gutlbczirk). Benachborte Gemeinden können sich zu einem Wahlbezirk vereinigen. Den Ertlichen Organisationen wird empfohlen, zur ordnungsgemäßen Durchführung der Wahlen die Hilf« der Gemeindebehörden in Anspruch zu nehmen. In Wahlbezirken mit veniger al» lOlKK) Einwohnern kann die Mahl in Wahlversammlungen stattfinden. In diesem Fall legitimiert sich der Wahkbereclstigte durch sein« Anwesenheit. 8. Wahlberechtigt und wählbar zu den Arbeiterräten sind alle Personen beiderlei GeschlechlS. die das 20. Lebensjahr erreicht haben und gegen Lohn»der Gehalt beschäftigt sind, sofern daS Iahre»efnkommen den Betrag von 10 000 Mark nicht übersteigt. AI» WcchlaulweiS gilt eine vom Arbeitgeber-uSgestellte Bescheinigung über Beschäftigung und Lohn- bzw. GehaltShöhe. Arbeitslose Wahlberechtigt« weisen sich durch Vorlage der Arbeit». losenkarte au». 4. In Orten mit überwragand Landwietschaft treibender Be« völkerung sollen neben den Arbeiterräten bzw. Landarbeiterräten eine entsprechende Anzahl Bauernräte gewählt werden. Die Wahl erfolgt in derselben se wi zu den Arbeiterräten. Wahl- berechtigt und wählbar sind all« übar 20 Jahre alten Personen, die einen landwirtschasttichen Betrieb zu eigen oder in Pacht haben, und die im Betrieb beschäftigten über 20 Jahre alte» Familienangehövigen� K. All-«eiteren Einzelheiten de» WahlversahrenS, insbesondere die Festsetzung der Zahl der Arbeit, r- und Bauernräte bleibt den einzelnen Wahlbezirk.n überlassen. 6 Die �Delegierten zum zweiten Rätekonarcß sind bi» zum 21. März d. I. auf den für die«ahtkveise einzuberufende» Konferenzen der Arbeiter» und Bauernräte nach den Grund» sähen der Verhältniswahl zu wäblen. Di« Einladung«» zur Wahlkrkiskonferenz erfolgen von der Arbeiter- und BauernratS» Zentrale de» Wahlkreise». Die Anzahl der auf die einzelnen auf der Konferenz v«r» tretenen Arbeiter- und Bauernrätc entfallenden Stimmen, richtet sich nach der Einwohnerzahl. Auf je bOOO Einwohner entfällt ein« Stimme. Wahlbezirke mit weniger al» liOOO Einwohner» haben ebenfalls eine Stimme. E« werden folgende Wahlkreise gebildet; für jede« Wahlkreis find Delegierle zu wähle»- (Wahlschlüssel wird noch veröffentlicht.) Bei dieser«erteilung ist da auf Rückfichl genommen, daß auf je 260 000 Einwohner ein Kongreßdelezierter entfällt. lieber die Wahl der Delegierten ist»in von der Konferenz. leitung unterschriebene» Wahlprotokast anzufertigen. Den Del,- gierten zum Rätekangreß ist«in auf den Inhaber lautend,» Mandat auszustellen, welche» van mindefven« zwei der Unter- zeichneten de» Wahlprvtoke», unterschrieben sein muß. 7. Bei allen Tru�nleil«!. bei denen die Menden Soldatenräte nicht gemäß ton Erlaß de» A. B. Bi. vom IS. 1. W gewählt worden sin» oder bei denen überhaupt noch tein« Sol- datenräte lwsteLe«, hat bi» zum l«.«äe» ISIS ein« Neuwahl aut der in diesem Erlaß vorgeschrtebenen Grundlage zu«oovgen. Auf die Soldatenräte eine» jeden«rineetorp» entrollt em Kongreßdetegierter. Di« Wahl findet m Peefammiung-n� der Soidalenrät« der«inzekien«rmeolorp» statt. Außevdem wähl«» die Marinestatnwsn Ostsee, und Rovtsee je«in«, Bert--««. ebenso die Ostfront. � In dar»inladung an de« ReichScmgschuß bor Arbeiwerl», Oesterreichs, und den RmchSauSschuß der Soldaten rät« Ost«»- reich» heißt«» Der Zentralrat hat beschlosson. rm*n zweiten Rätoiongreß einzuberufen. Er legt»uf die Anweswcheit der bft»rr«ichtsch»» Genossen den größten Weet und lädt Duch hiermit he rächst ein» Euch Mi der jsteiche* Weije an dem Kongveß zu beteil-zon wüe di« Arbeiter, Bauern»nd Soldaten der deutsck�«! Repudltk. Der Zentralrat rechnet bestimmt auf Euer Erscheinen und er weiß, daß da» deirtsch« Volk Euch von Herzen Willkomm«, heißen wird, wonn Ihr an dieser T-guug teilnehmt und damit der ganzen Welt den Betve-Z erbringt, daß da» voL Deutsch- lands und De utsch-Cester reich» zusammengehört und sich r.uhc mehr voneinander trenn«, lassen wird. sich die Soldaien und Arbeiter von«mberg, Bayreuth. Sulzbach, Regenlburg. Straubing. Erlangen. Ingolstadt. Grafenwöhr. Nürn- berg und Fürth, die eine so,iakistische Regierung und die alsbaldige Tinberufung de» Landtage» verlangten. Diese» Flug- blalt wird von zuständiger Münchener Stell« al»«ine uner» hörte Provokation zum Bruderkrieg« und al» eine Jrrefiihning der öffentlichen Meinung bezeichnet. S» wird betank, daß all« sozialistischen Parteien itt München sich zusammengeschlossen haben, um die vorläufige Leitung der Geschäfte dem Zentralrate zu überweisen. Während hier in München alle» versucht werde, um Blutvergießen zu der» hindern, werde von außen her mit Eingreifen durch Waffen ge- droht. Die Münckener Arbeiter und Soldaten wenden sich gegen die Idee, in politisch« Zwistigkeiten mit Maschinengewehren«inzu. greifen. Keine Rölerep«M Trauvschweig. Bratmschweig, 1. März.(W.T.B.) Der heute vormittag im Schloß tagende Ausschuß der Braunschweiger Ar- beiterfchaft zur Beratung weiterer Mißnahmen über die Errichtung der Räterepublik sprach sich nach mehrstündiger Ber- Handlung dahin au», daß die Ausrufung der Räte- republik verfrüht sei und beschloß, vorläufig davon Abstand»u nehmen. G« kam zum Ausdruck, daß die revolutionäre Arbeiterschaft Braunschwig« nach wie vor auf dem Boden der Räte- republik steht, aber den rechten Zeitpunkt für deren Er- richtung in vraunschweig noch nicht al»g«kommen erachtet. S» wurde ein neungliedrize»«ktientkemitee gebildet. In einer heut« nachmittag vor dem Schieß abgehaltenen allgemeinen Ar- beiterversammlung wurde beschlossen, am Montag in allen Be- trieben Brann schweig» ein« Urabstimmung vorzunehmen, ob die A�eiterschost für fofortige A»»nrfung der Räterepublik ist. oder ob sie einstweilen noch davon Abstand nehmen will. bürserstrelk in Berlin? Der Bürgerrat von Groß-Berlin erläßt einen Aufruf an Bürger und Bürgerinnen mit der Aufforderung, dem drohenden Generalstreik den Streik der Bürger entgegen- zusetzen. Auch auS dieser Kundgebung ist deutlich zu ersehen, daß da» Biipzertum von Groß-Berlin»um Schlagegegen dieArbeiterklasse gerüstet ist. Auf die Endjchlieftun. gen der Arbeiterschaft wich diese Drohung ohne Einfluß bleiben. Sie weiß, daß im wirtschaftlichen Kampf die Arbeiter als die Werte schaffender. Kräfte die entjcheidende Macht haben. . Zagow der Zweite. Klatvunbe. der Kommandant von Berlin, erläßt einen Aufruf an die vcviAkerung, in dom e« heißt: .von' u n v« ra n tw or t l i ch e r Seite werden die Arbeiter und Arbeitblas«»«ufgefordert,'in Massen aus die Straße zu geben. Air bitten dringend alle besonnenen Arbeiter und Bürger Berlin», diesen Ai'fsv'Herungen nicht»«chzukommen und gleich. zeitig tuvf dw einzuwirken, di« di« Straß« zum Tummel» platz ihrer politische» Meinuug und Letdeafchaf! wsÄen. Dfe Straße» und Plätze»Assat» f»«ig«halte>» werden Di« Maßnahmen der Regierung, di« getroffen werden. richten sich nicht gegen Achmer uns Bürger ffinlin», sondern mtr ecßta hit Ejacsnfe, welch« att(RS»«, S�nkowc«ch Diebe eventuell« Ansammleingen in den Straßen für ihre unlanteren Zwecke benütz-n." Die Straße gehört dem Verkehr! ßch warn« Neugieriget verkündet« der frühere Polizeipräsident von Berlin, Herr von Jagotv, und wollte damit die den Junlern und Ech-uf- machen, unbequemen Wahlrecht»drmenstratienen vrrhichwchM'M Klatmmde ahmt ihn nach; er will im Namen der.sozialistischen Freiheit' die Stvaße nichi zu« Twmmelptatz Jwtilisihec Moiwu«, gemacht wissen. Da ihm aber die geistigen Gründe dqzn fohlen, behauptet er. die Maßnahme richte sich nur gegen die Diebe, Räuber und Plünderer. G» ist»in« unglaubtich« Frechheit, die Berliner Arbeiterschaft mit dem Gesindel in einem Ainnzug zu nennen,»ine Frechheit, die sich sogar ei« Jcgoiv nicht evlaubt hätte. Vslliersammlmz der k«»!»»»»!«» ArdelterrSle Sreii-Serli»». EinmSfige Ktmdgsbung für Erhaltung der ArbsUerrate und den RSkekbugreH. ..«kwoltioe Salwicklumg zugunsten einer entschiedenen sozial rst! sehen Politik, die sich in den letzton Tagen>i>n«rhäld der Berliner Arbeiterschaft vollzog, kem oc.ch auf der g»f»i�z«n versamrntung der kommunalen«rbeioerrMt? der Groß-S«« Itner Gemeinden deuttich zum«»»druck. Roch am MUttDoch halbe bekanwbich die oechtSsogialistische Fraktion sich tür di« Auf- Hebung der Arbciterräte in den Kommunen ee�schieden. Gestern wagten sie e» nicht einmal, der voBwammluiu, ihre»„-schlis. ßung zu unterbreiten, vielmehr stimmten auch die eechtbsoziali- ün Arbeiterräle geschlossen(«Mt estcer Äu»n«r Mann, darunter Lüde mann) für eine Resolution, die sich ruckhalilog für da» Weiterbestehen und �ie Be- «stigung der Arbeiterräte außtzprach. Di« Einberu. wng eine» allgemelnen Rätekongresse», an der auch lomm>n.ai« «ttotetM»« beteiligt fein sollcn. wurde ebenfsk!« einstimmig d,. lhwlltn. Und so konnte dcnn der Vorsitzende(«in Siechlt-oziolift) am Schlüsse der venamenlung mit ßrervsen konstatier«, tass ch rne eine so eindrucksvoll« Versammlung kommunalen Ar- b«it«tr«e getagt habe, deren T-ilnehrner sich so elnmüu« auf elnen Boden gqtelli habe, der e» ermözl�t. gaschloss«,, die Er- rungenschasten der Roivolutwn zu sichevn. « ' Die Verhandlungen wurden von Half«,(Rechi«ko,iaNiN 'Ä«et und geleitet. Zum ersten Punkt der .TättgkeU der kommunalen Arbeiterräte nach den Wohi.n der Gemeindevertretung bemerkte er einleitend, daß der Unterstaat,- Maai»�'tt5� v"Jlan iie Gemeindeporftäiwe und Magistrate konnten durch ei»- Notverordnung n.cht ousaetost wer- den, nachdem d,e preußische Lanb«»v«rsanunlunz einberufen c'- Rodner erlläcte dazu mit erhobener Stimme, daß, smange die alten G«n»eind«vorst brate to stchjet., die Weite rexistenz de? b«- terra t e u n b e d i n g t n« t w e n d i a sei.(Lchwrste Zu»' k�ner vieljährigen Täiizkeit ol» Grmci.ch». lU« V D.) Sugert« sich im selben Sinne. Vei ? Wciterexistenz to komm». �ckt�unl'� �t-n l,? doa ttmnüchen lokalen � � H-b um ein« prinzipielle äs i« Ära fr iis,,""T*'�*'r w u-»-«-«im««>»». �O�cnjwchj�chj,*�«. � Äonewüiängfcit vet«rv«i, errät« adCpÄ-türagai ward», drum feie IWW, Wrti Mtfe fBtmfnt Me Ifonfrogt der H.-w nicht ersehn. ,®c-®« l f« je. P.D.) erfIRirte sich rbenf.Ik fflr da« 28c>ter- Nitrten der»iettejöte, die km P«t«r«P« da Praletariet» tinb««>nHt natwendi�)«««>. Bi« Natienaiversa««- > k» d» s ch t«»em.kratie me b«b» ei«- Plutekratie auf,«richtet! �Ö«W.»ufliiaiHuii«.) �.?'.e, er(«.a.»...nq>) ve?lan«te. dah die«ersmnmtnn, tnb )>r»nzlp,tk für da» NateMem al» da»«inzlae Or»an«.r Tr- reechtin, unsrrer sozialistischen n»d k.mmunest.s�en �iele erköre. E.n'« Redncr der rocht, sotialistifchen KnHi»», kvr zwar anch >e>chi die sofortig AuHibun, dor t««manai»n Arbeiterrädc sorder- t«n. versuchten darzutetxn, die dMeoige tiHfkut»er Rrdester. röte durch die s»,i«Iiflischen Vemchndevertoetor»dernommen wer» den könnten. K»e fanden bei der Prrsammtun, lebhaften Wider- spruch. Richard Müller gab fPr d«a PellzugSrat die ErNtirun, ab, da, dieser auch nach den Wohlan«in« U»b«r»achun» der Ve» memdeverwaltnn�n durch die Arbeiterrät« sidr noiwendi, halt«, tvenixften» s»l«uOe, bi» Alesefz« �schaffen seien, die eine solche so,ialistisch«»ntWillluu, in der Aamnnin«»ewäheleiiten. S« wurde darauf f«l>«nde Resatulio« �«n 4 Ttimwen an- »enantwen: »Die im vrfu�« Propra a«n b«fu«u>o»t»t, Jnftchutian der direkten»es«h,»bu«, durch da» 9*K, da» Vorschlag, und Yer- w«rwn,»»«chf durch dc>» Volk kann m», durch die beftahende Ein- richtue», dar A.-R. tesärdert werda«. Wir Verlanen, dah dies« >n4tituii»n bertooKomwnet wich, und dah stn üdesetz deren Wirken so lanae»esubert wird, bi» die Gefoh�edung im soziatifti. schen Linn« wirken kann. Eolange noch die adteu Beamten in ÄenreiNide, P«tij«i, Hr«i», Provin, nicht im sa,ialichi4ib?n Weich, durchdrungen find, darf diese Konirolinchttuiioa nicht auf,«- Hobe» werden." i Aus Antra, Dr. Rosenfeld» wurde einchimwi, de- Mosson. die Re,ieruna»usgusordorn, die noch baftobonden alten Magistrate und Wemeindevorftinde sofort auf- D U l» s e n und Aeuwahton anguorfeuen. Zum zweite« tchunlt der Aloachochwung,.UinawGievunH de» berliner Poklgi�»r«t»", t-4r laßen»«che, wonach die Aem»inden zur Deiku-n, dar ldntotdon de» PoSgrwsoate« aus- chrfocheot»nechen. Die Gchodigun, dioso» Nagalo�uhoit wurde dararrGin ln» zur»ichchen varlauuwlwnz twetazt. E« wurden dann nach voeschwden« A n t r i, e an don Voll- «no»rat boschioffon. G» wuch, voriangt, dah»in Drittol der Vtttglichcr de» Sertiwer vollzuzswr»» au» iommr—aien Arbeite»- träten bestehon fall. K«rn»r wuch« protestiert gogen die Ab- tmachun, einiger Mazistoai« mit don Pchkomnedstorn, wchuoch die Krnäbrnn, de» Bolke» vertouert wond«. D-iaioc voschlus-, richtet sich �«en die«teeneinden, die die»ofchchkiiguw, arbeitsloser Sieker aus Kosten dar Bcotvortouaeung duöchzachchrt haben Weiter sollen Schritte uatolnoauniu wordan. danr't don erwerbs- tl»sen Rriogersvauen, die Kri«O»unt«rch»d,m, boeiöhen, auch die IkriverdSkoseituntensti'chu»,«uHzegaykt we�«. Dies« Beschlüffe Hollen durch»in« chcnnnnfsion, bestoheud au» Vetzer. Witzle tund Drau Deutsch«« nn d«n Veot'ner VostM'.�rat unter- streit»! weiden. Die.«tellunonahme zum RZtek«n,reh" weiche ohne Diskussion«rlodizt. Räch dor k rieten»»kkiruw, de» Vor- lilienden, dast die Sntwiillun, der Verhil»««Ise die sttwell« stink)«- tzusun, de» RSl«k»n,r«sie» zu»iner zobiokerifchon Noineendi»keit rnache. wurde ein solcher«»trag«instimmiz beschlossen. Di« Versommkuaa erlucht« don Jswtoolvat, boi Au»«»b»iir»n, de» Wahlrecht» zum Räielongreh auch don lomnrunalon Arbeit« rrüten eine Vortretung zu sichern. stine lindere DiSkuffion entspann sich übor die Frage, ob Mit- vlieder der AobeitervSte zugleich W»u»eind?»»,t»et«r und Ge- «cnidefchösfen sein dürfen. S» wuche boschlofson. die«utschei- dung üb« dies« grage den»ia�lnen»ommunon zu Meciaffou. Destlsche Ualisnalversa««l»>g. Jg. Sitzung, stionnabend, den J. Mi», ttztg, tv Ahr. Der Abg. Rer,e».««aunschwerg(U.«.) bat da»« a n ll« t bieder, elegt. erfslzt die Peraiung d«»»«n sä«:- lichcn 37 weiblichen Mitgliodern der Rationalveasammlun, ein,»- brachten Antrabe» kr«u Agne» und A«n. Der Antra, torde-t«nverzialiche Aufhebung der Hunger. 'lockade und sofortige Zuriiksahruu, der deut- schen Arle,»gefangenen. Don Antra, bsarundet die «dg. FrauReuhau» l?,ntr.) im Aamen de»»ouischen votle» für diese edle Tat.«redech.«Js.»mf.) .Aur Verbandlun, zelan� hieeowf die»—««»t»«»»« Partewn mit AuSnal«« der U. So«,«insebrachte st n t s ch l i e tz u n g. die die Wiche rein setznn, Deutsehland»»u smne kolonialon Rechte sor- «rlonialm inister Dr.?c>»e�ichuot«» t» e'mon L i ch t b l i« in trüber Zeit.datz über die lol-ni«t«n stragen eine erfreu. liche N-bereinftimmun, zwisch«« Re�erun«. Parlament und voll ' beslestt. str degrüstt die soeben in der Heimat eingetroffenen CH- asrikaner. Deutschland erwartet don seinon«-»»a-rn«ehrun,»er Verira,-Streu«. Der Artikel 1»»e» statzun�entwurfe» de» Völker- bunde- triff! ml« über die deutschen stol»ni»nMSeftimmun,en. die unter»ein Zeichen de» R.-ch'»fr:->cn» verschleierte An- nezienen darstellen. Line zew«lt,«m- Abichliestung von»er loloniale» Mitarbeit wäre ein unsühnbarc« und sür den Welt- friede« verhänanisvoRe» Unrecht. Da» Kalonialprebte», muh in «ner Weise gel»'!»erden, die«bewähr für em-n unerlch�ttertich«« Völkerbund und dauernden Weltsrieden dioiot.(tzedh. Beifall). Ab,. Henke(U. Soz.): Zn Uebereinftimmung mit den««. schlössen de» internationalen kkongress«»»ou Gtuti�irt im �öre lS07 sowie de» Parteitage» der eagialdemoiratie»«« te»b«n Jahre «rbliiken wir in dem koloniale« KichnMiidmu»»in 1 Ausdeutung und Unterdrückung frenrdcr Voiler. strn Rech« aui Koionislerun, erkennen wir keinem stanr deutschen noch einem fvewden, wir lehnen d«»h««»o«n Reübskolonialminister Bell empsahlene steahchlietzun," Die«nlschiiehuni wirb».te. die � anwesenden Unabhänzfaen angenamm-en. Beisall.) »« folgt die ersi! und zweite Beratung de»»esetzentwurfe« betr. Berboi de» Agio Handels nist deutsch?» vanlnolen und Darlehii, lassenscheinen. Dmnit verbünde«, wir» »weile Bewitun, des Eesetzentzmirie» zur Abänderung der wer- vrdnun, über...»länd.sche»ertpap.er« va« LS. März 1V17 sowie de,« e s e tz e n t w u» s c, u d e r d, e ®ins>egelunß»an Schriften. D»«cks»cho«,. WA Zahlungsmitteln beim«rengiche-to-A nach dem«»»land. ®em Reich»' inanzmimstcr soll zur Eiche»» na da« Zugriffe» aus «ullländisch« Wertpapiere die Befugn-S wt«M«che»,„n Au». luhrver-b« und ein Verbot der Beräuherung oder Verpfandung solcher Papiere in»«u»land mit sosartiMr Wirkung zu erl-Ifen. Durch den stiesetzenuvurf. betr. die ünsiegatun,«chttiien«s». soll z„r Vetämofung der RapitatOslucht der nach dc» �oinzerungSzustandeS aufgehoben« stinsiadtung»zwang wieder e ��db-��w«!«U. Eoz-I: kRit do« wirischafttijwn Zw«ck bvr brt:«esatzantwürfe find wir»invorstanden. Wir M> auch �szouat, dag die Regierung nickt beabfichtrgt. die»'nsirsewng dm, Schrift«, und Di ucksachen wSilevhm zu einer mititöri'ch- st�Uischen liamiur tu minbrauchw', wie da» unter dem atto» MstL�n ist w. sogar l*e>u»f*hr der.«.rz.Mo.raph.e botl Wthnng»orl oteu war. Jmmetchu» lnttcu im, um vue R»Ate- �ugtevtlchnr»» o» taaü«' We�ebmraf Sämlsch vom Reschvschlchami! In hei verortzmnng wird ausdrücklich gelagi, datz die ll-berwachung sich nicht auf mili. kärisch« oder politische Awgelegenhaiten erstrecken darf. Die dreiSesetzsnrwürfe wovden in alle» droi Sestutg«, angenommen. Die Mg Säte fSoch). G r i b e r I6*c.) und b. Paper (Dan,.) bean wagen eiwon«efetzeniwurs, der die Reichdregierung »rmacktigt, während der Bagung der Rationakversammlunz die- jorti,*» wirtschaftlichen und finanziellen Mag- nahmen mit gesetzlicher Wirkung»nziiorbnen, die sich zur Durchführung der W a f f e n st i l l st a n d» be d i n, u n- g e« al« notwend� erweisen. Diese Beiardnungen find der Datiawotversam inlun, al»h«ld gm»enntni» zu bring«, und auf ihr verlangen aufzuheben.— Dor Gesetzentwurf wich in allen d«ei llesun�n dobättok»»«ngenoannen, oben so die Vorlage zu« Schwtz« ge�n die fislgen der Berkehr»ersch«v«rung.(Berlänge- rung von Zahlungsfristen,»instellun, dor Hwanglvollstreckung ust«.) Gbenfall» wird der Kesetzentwuef angenommen, durch welch»« ffir Jeiftungen, die in dem»cm den feindltchen Hoeren besetzten RoichS�fiietrn«ustcr Plsast-Sotfiringen gemäst den Waffen still standd»ertrigo« für den Unterhalt der feindlichen B«. satzungdtrnppen bwoirkt ward«, find, vei�ütung sewährt werden solle.. Boi dor dritten««www, do« Swtwarfe« de» Uobolgawcht- gofstz«» bvmän�lt«bg. Dr. StkUt fDewtichwwt. Bp.) die Per- oodwun, twer dir Sicher UN, der Acker- und«arten- bestellnn,: st» ist ein Zriavab«,, zu giawboa, dast man mit einer«oemdnww� wonach bofiiauw«»««»er Roan�ooefe befielli werden sollen, die Produktivität dor?aichs»»rtlchaft»ermedrt. Va» Dasotz stellt eine ftutztM«»cnte(,niw, dar und macht die Aandtchot« uirwillig. Die ganze Zw« n�uei-tschaft hat die Moral gattawlich vechorben. fEastr richtig! recht».) Abh. Otto Praun fch»,.): Bon allen veroodnungon der Rovotutioa ist die»mm Bbgoordwete« Rfticke awzofochtene land- wirtschaftliche ein« dor werwvtksiov und wichtigsten. Ihre Ans- recht, chetwin, ist»nter allen Umständen zedoton. Betroffen von ihr wich mir ein vrsttzer»c« Dvund uvd Boden, dar sein« Pficht gegenüber der Allgemeinheit nicht er. füllt,»r hat dadurch d«» Ve�st,iinq»vocht über seinen Besitz einfach»wnvicht. fEohc richti«! und Zustinrawi», b. d. Te�.) «h«.«urm tU. Eoz.): Die von Dr. Rdficke jetzt so scharf b«. kimpfte Perordaung haben die Aowuer solange ohne Wider. spruch hingenommen, wie fi« wuhten, dast st« drirch die Per- waktnn, dieMachtimSiaate hatten. Jetzt, nw dies? Macht gobtwchen ist, fürchten ste, dah die B?»»»d»n«, nicht blast auf dem Pachor steh«« bleibt, sondern»erwirNicht wrrd. Ich Hab« diese Peirortznuw, im Reichllarnährun�aiwt gemeinsam mit Braun au«»,ocheitet. Wenn jatz« noch Zandarbeiter ein A«hre»einkommen von nnritzvo«ark haben fHltrt, dort! find»), dann ist e» kam Wunder, dah«» an Arbeite«, fohlt. (Sebh. Beifall b. d. Soz.) Darauf tritt Vertagung bis Si Ahr nach»wt tag» ein. R«ch«itta,»sitzung. Ab«. Dr. Röficke sDtfch. Rat!.): SS handett sich hcher mn«in Anchtah-uezesetz gegen die Laudnnrtscha-t sveif. r.) Ab,. Dr. Heim(Bapr. Bauirribund): Dan Bauern- raten, die«fr«u» Heuten ohne Aar und Halm bestehen, lar.n man solche»atscheidun�n nicht anvertrauen. Tie alte ver- erdnun, hätte volltommen genügt. Der Znxinz in der Bertoilun, der A�arprodukte ist durch«!» noch nicht entbehrlich. Wir werden auch in der Zukunft nick)! über einen Anbauzwan, hinweakommen. Abg. Otto Braun(To«.): Damit die von Herrn Slöfick« an- gafochten« Verordnung wirksam werden tonnte, mutzte sie schärfer al« die früher« gefazt werden. Zu den Bauemr- und Land- arbeitmnton habe ich doch mohr Vertrauen al» zu den Land- rälen oder den Assefforen. Die Verordnung ist eine Rot- vorordnung. Wurm fU.Saz.): Wer ift Tchnlld, dafi gerade jetzt in Mütoioöutfchloxb die chtrerkdowoguna audgevrochcn ist?(Stüvnt. Rufe b. d. Mehrheit: Siel) De« Bergavbeiler in tzon Braun- kotzt» nl-echrbe» h.»v.um ni», wahr babon will: datz e»«rbeiterfühiar gibt, die in ziemlich leichtfevtiger Woilc Streik» anzetteln, nur um politisch««eschäste zu machen. (Gohr richtig! i. h. Soz. Widerfpcuch b. d. U. Eoz.) Man hat die giatfchna*« der«At�eiutstiil w KW*»» lwgBtzc u»d hat cht» Durch fuhrmrg für sta» ganze Relch verlangt. Man hat 5en Benera� streit veickiängk, damit Regicrrmg und Rationalversammtung ast treten mü.ßon, so steht»» wörtlich in der Resolutton.(Hört I HörtI) Dor Streik im Halleschon Baannkohiengebiet und ebema der in Deipzig ist tatsächtich, da hilft kein streiten,«u» politrschen Brün» den entftandou. S» ist die revolutionäre Shmnastik, die deck'«« zu««usbmick k-innnt, e« ist da» Softmben, durch ewige Bonnrrrht�ng unser«» Mlvtschästglaben» die Borb-binpunp<.N für eine neue iagiaie Rntclution und da«it fttr die Binfüchvinig der RäwrepubtA zu fchassten. Aehnlich liegen die Tinge in der Sozia li- fierunAdfrage, weck bi« Sozial« sie»ung, wi« Ihre Vertreter(z. d. U. So».) sellbft z«tG«bcu«Ästen, im«st�enbkick nitbt durch» geftchrt woeben kmm, sucht man in agitatorisch däin-tgogi- schoc Woise die Arboiter mit Mihtrmien gegen die Regie vung ,««chftvon. Dabei kann tch mitteilen, datz die Dinge schon in Klutz sind, datz in ktlrzeiter Fi ist dor Ratlonatberstunmlung ein« vorlgae zugehen wird, die die »ebe-nahme de»«ohlenspndtkat» auf da» Reich al» »»ste Mastnahm« vorsiehe.. Zum Schiutz wendet sich Redner gegen den Vorwurf, datz die Regierung ohne zwingenide Rot Sewalt anwende. Tie Regierung ist frah, wenn fie koin« Gewalt anzuwenden brau«ht, aber sie ist lotder gezwung«!«. e» zu tun, um Gewalttaten und täuberisch« Er- pvesiunge« und Plünderuugen»er bcrehen scher Viement« zu verhin- devn(Veifol). «eichsjningmnnster Sanddbcrg: Horr»urm wirft>mS vor, datz wir uichck genug zur Sogialifierung getan Hab««. Air haben soineagoit,«ck» noch hle Unabhängigen in der Regierung n>ar«n, die SoginttsiernngSkomMiffton eingesetzt. Dieser««dank- ging gerade vom Abg. Haale an».(Hört! HörtI) Diese Komwissie», in der »nmchft Nnob hängige fitze n, ht bidher lodiglich vergeschlagen, dir Sehntzc de» Grund und Boden» für Rationaleigentum zu erklären. Abg. Dr. Eotzn(U. Sog.) Mein Frennd Dickvell mutzte loeder abveife», wotl«oogen unsar P«»et«ntag in Bertin beginnt. Henk« und ich sind dazu verurteilt, allein hier weiter an der Versammlung teilKunohmen. fPizepräfident Schulz rügt die letzt« 'lllendung.) Dem Roichtmi nister Bauer habe ick, zu erwidern, datz die Delegierte« au» dem mitteldeutschen Industriegebiet keine Vollmacht zum endgültigen Abftickutz von Verhandlung«» hatte«, sondern«bre« Auttraggeber« lebigfich die Bedingung»» d»r Regiemtng mittoilen konnten. 0« ist nicht richtig, datz'der Pactowoofland der U. S. P. D. den Plan de» BorwärtSputsch«» stbon- voetwr kannte. Ledebour, dor allein in Frage kommen »innte, gehörte dama« ithon dem Vorstand nlcht mehr an. Tie Arbeiter beühtoere« sich mit Recht darüber, datz d>« Regierung ein« Potiiik mit dapgolte« Betzen treibt. Alle Berspr«- chungen über geplant« Sozialisier ungen wer- den nicht» nützen,«h« man nlchi die richtigen Leute mit der. Soziastsieeung betraut. Riem««» schätzt die Berdieusie und di« wiffenchhoftsichen Föthioieiten de» Mindstemum»?>l»cheiu höher al» ich. aber goeade er fit al» letzter Schüler Cabben» für dir DuichfCbeung dor Gogiattficrung am wenigfion geeignet. Wir werdeii di« angokündrgi« Kodifikation de« kfebeaerrechtS mit aller Unbofaugenheit prtdten, aber wenn damit da» tonstitu- tionell« Fabrik syst«« erreicht werde« soll,'o will ich gleich sagen, dag diese Form heut« schon überholt ist und die Arbeiter nicht mehr befriedigen kann. Roch vntgegm'.noen der drei Minister Bauer, W i s s e l k und Sethe in wie» da» Gesetz in der Gestuntwbstimimnig mit pro her Mohr hock oirgenommon. Die van den Deutühnotlmtalen boantragte Sutsthtlestung, wonach di««reviihnton 3 Berordnungen den Rommisftonon zur'«hlennigen Beratung überwiesen werden solle«, wird zogen die Stimmen dor U. Dag. und dor mpiftsn Sog.«benfakt» angenommen. Rächst« Sitzung Montag 10 Uhr.(Kort'ktzunz der Beratung der ersten Sesung de» Verfassungsentwurf».) Di« D-l-siiert«« z«m Part-itaz treffe» sich heut» mittag 1 Uhr im Herrenhaus, Zimmer 90. vekonNtmachung. Um Montaa, den 8. März ISIS, voemitda«» 10 UHsi findet»m Gewarritkaftühau«. Ena«lus«r 15, sine Bollversammlttn« vor Trvh- Berliner Arbeiter, und Lpldatenritc statt. Tagesordnung: 1. Bericht über die Bcrhcmdlung mit dem �entrakrut iifiel vindorufuna de? NeichSkosttlress'.'S. Aeidene Beschluß- sastunfi. 2. Dillkussion. 8.»r!edim>na der Tatietzoedmtne der Bollversammluna vom X. i�ebruar 1919. Der Vollzug»rat dor Grob-Berliner Arbeiter-»md Soldatenriite. Richard Müller.. P«ulReu«. » ?fchtu«s! Spandauer Arbeiterrclte! Sämtlickie Arbeiterräte der U. S. P. D. und K. P. D. müssen am Montaa srich sofort iu Bectinn der Arbeittzzitt in ihren Betrieben in Spandau sein. Zur VollversaniinlunH sämtlicher Gros�-Berliner A.- und G.-istäle, die ain Montag v«rmittag stättfindet, wird erst»ou Spandau auZ gefahren. AAS den OtSSvissttSffSA. Renbölln. Di«»»t«e»etbrnittag S Uhr findet Im Rnthoii?(Etadt- »erotd»»»»'»->!> eine Sitzu»,»er»4 T, legiert«» mit dem Borsland Itotl.»«remug«ee Matzlmoduo für von«rdeiterrot.«iricheiiten Üegel.«eulez,». MZrr,-bsnde 7 Uhr.«erft-ndetitzunz der lt. S. P. im llod«!»en«»gener. Iresmoi»-, Eckte Cchlimrstrtchz. Heledrl�sUve. Aiontog. S. StÄct' ebende« Uhr, Hand- jetteleerdelluni ron de*?eü»nsche es euch refillt. i HösmnersiJielfi 24 Uhr: U-er Sohn. 7 Uhr; Nar rens-iei des Lebens. Kie-nas MZWisIitM 7k{"ir; Die �Dchin'J t Pnnrtorc. lisssag-'i'ißaier Direkt. Victor Barnowsky. 3 Uh.; Der Rauh der sabinerinnen. 7k Uhr; Der lUautuchS. M.itai?: Der Schlipter. Dienstae: Reer tiynt. Mi twoch; Der Kftnie Dornerz t-t Der Schöpfer. Frtitae: Heer(jyii(. Sonrabd.: Der Blaufuchs. Sonniag: Der BlaulucbS. Wouia?; Der Schöpfer. De Jtsches Könrier-Theal Heute und toi?. Tage 74 Uhr: MccWeiicfitong Centrai. 1 nea' er. Tiuhr: OieHossvcnStambui '.seil. 0 �•rna an«; OUar:ottMb. ? wr: Prl dl loh- W;-hUBK. Th«ater. 3 U r: Das DrelmSdlerhaus. 74 Uhr: Hannerl, D:.s Lieiiriaderihaus. II. Teil E eines I s-tzr. 3;»'ilir Jetlchcn Gebort 7 Uhr; Ee? neuoiutienör. Komische Oper. »'/, Uhr; Schwm zw aldmtdoL r4Uhr:Sciiwamvaldmäd«i. Lastspielhans. 3V Uhr: Der Rahenvater. 7k Uhr: Die zpaulzehe Ptleg«. Metropol-Tbe&ter. 7- Uhr: Die FasctilRgsta Mentt Llvt. Neues Operettenhaus. Schlffhau�rdamni 4a Norden?81 Tägllcli abend* 71, Uhr: Die keasette Sosanse 2. and 9. III., naehm. 3 Uhr: Der Soldat der Marie. Palast-Theater. 5 uhr: Christus. SrhlUer-ThaaierCharteWaoihuTf 3 Uhr: Die Braut v. Metolra. 74 uhr: Die pBs Paase. Thalln-Theeter 3UIir: Unter d. blühenden Linde. 7� uhr: PotelselieWIrtsctialL Theater a« NoUauiixtpittz. 3iUhr: Drei alt« Schachteln. 7 Uhr: Wo die Lerche singt, Iheater des Westens. 34 Uhr: DI» Dollirarlazeeelru 7 uhr: MaiJume Sherry. Wallner-Theater 34 Uhr: Oralv Itoremhnrg 74 uhr: Qeiiha Rose-Theater 3 Uhr; Dornefischra. 74 Uhr: Der Mann ohne Ver?aneenhelt. Oastapiel d Friedrich Wllhelm- etadt. Ttiea'er»._ Walhalla-Theater 3 Uhr: Der Barbier t. Sevilla. 7. Uh r; Auarust der Starke Casino-Tbeater. Lothringer Str. 37.Täsrl.4/48 Uhr: Der Schlager der Spielxclt. Da� neue Berliner Volksstnck: Vater Knolle. Dazu erstklassige Spezialltat. Sonnt 3'- Uhr• Die weiße Dame Wintsrgarten »-lieh 7'v Uhr Varlgtgvorstsüung Rauchen gestaltet, ICeüers Festsäle JEcr�BlrÄOc 69 Krn'.e Großer Ball Anlang S Uhr. Erttklaaslge Musik. Arbeiter! Sozialsten! Msnta. öe" Z. März iqiy, oben». 7 Uiir» in Sen PHa ti7sö!en. 0 rttn, Mülltrstroß» i4l, Geffentliche Volksversammlung Was und wollten Karl Liebknecht Nosa Luxemburg! Nt.erenl- Zrv.nz P)tm|trt. Zr»» Rar prach». ve»«inderafer. J.*1.: Schokan». ölrbeiter und �lrbriteriuneu det ttlavleriuduitrle». verw. Berufe. viomu:,. hc«.1. S.iißrj, iiadjinUtaa«.4»lir in«|chln,er« naiijciTUpncn(jtuOti tiuascnhoacu, OK.: gv atz. Gwse allgeme ne ZZetlammiMig :.»«4» rdNN»»: EtkNunquahme zu dem»ic!di»k»l m unserr««eweebe S.Ur.ta un»»oUrjiuu z 1«einer c.n ftq«er P II Ich: et» liehen, an»er«eftaltuna nnlrret VoCn. u» hrtrti.he»! i auiceu �Itjuwlilcn. In am ni, ,In> unu-.nhli«. 3Me Kraiidtcnleiiuna»er aiahltrarbeuett Deutjii?er Hotznrbeitrr»Vrtband 8ohl|ieUr eeam SO Id..«nngeltr. 30. Zciephan lh,,e>hpt. 100.3. o&Jd. Leiltschec vlelallarbeiler-verbaud Vci-iaaliutigoflclle«erlin H. 54, Riniänltralje 88, W. Geschä!t»zell von 9—1 Uhr und von 4—7 Uhr. Telephon:«nn Horde» 185, 1280, 1967, 9714. �raiuiiciiucrfainmtuiig der Zigarettenmaschinenführer. Hm ÜRantOfi, den I.«ärz 1919. nochmMa,» i.qr. sinoei in den MuflhersSIrn, Railei-ÜvilhelM' Stlkcho 31, eine auftcrordeutlicho Versummlnug Unit. Tagesordnung: 1. Berich! der Delegicrlen von der Zenlralhonferenz. L. Elellungnahme zur Ründiguna des Tarls». Zuhireichen Besuch erioarlel Tie Orlsoerivoltung. Devkschtt Melallarheilex-Vsrbavd »ermaltunnzslelle: Berlin». 54. Linlenftroh» 88/85. veschchlszell oon 9—1 Uhr und Dan 4—7 Uhr. Telephon: Amt Norden 185, 1289, 19«?,»714. Mittwoch, den 5. März 1919, mlUag« UM Uhe: Vtrsamuilung aller arbeitslosen Metattarbelterinnen Denisihkr Haliarbkittr-Nttbaad Verwaltung Berlin. Tel. Moritzpl. 10323, 8578. Bureau Verl:», Rungestr. 80. VerttauenMiiilverver-ammiilugen sämtlicher Bezirke und Branchen, om Mittwoch, Bezirke den im«Sewerklchastshau», Sngeluser 15(Saat 4). Tagesordnung: l. Bortrag:-Tie Bedeutung dee wirischostllche» Lage für die Arbeltnlosen.-> Reserent: Emil U n g e r. <- Berlchiedenes. In Ändetracht der auteiordenllich wichligen Tage»- »rdnung ist zahlreiche» und pünktliche« Erscheine« drin- teud ersorderiuh. Ilschler-Bezlrk Osten 2, Warschauer Str. Kl. und Branchen, am 5. März 1919. Ilschler-Bezirk Südwesten und Westen, abends 7 Uhr, bei IM e i n, HasenMide 89. Tagesordnung: L Bericht der Rommission und der Berlrauen»- männer. 2. Berbandsrmgelegenheiten. Tischler-Bezirk Südoste» und Süden, abends 7H Uhr. bei L i e r, Slaungnftr. 9. Tagesordnung: L Bericht der Kommission und der Berirauen«- männer. 2. Berhandsangelegenhelle». Jede Werkstatt muh oertret»« sein. Tischler de» Bezirke« Osten. Übend, Uhr. bei H u t h. Warschauer Str.«I. vertrouensmänner- oersammlung. Tagesordnung: 1. Bericht der Kommission. 8. Bericht der Vertrauensleute. 8. Organ ifationsfrogen. Ttfchler-Bezlrk Osten 1, abends 8K Uhr, bei Pilze ck e r, Blumenstr. 33. Tagesordnung: 1. Bericht dos Obmannes und der verlrauensleute. 2. Berdandsangelegenheiten. Jede Werkstatt muh vertreten sein. abend« 6% Uhr, bei H u t h, Tagesordnung: 1. De- richt der Kommission und der Vertrauensmänner. 2. Berdandsangelegenheiten. TIAer-vezirk Osten 8, abend» TU Uhr, bei Stein, vohogenor Str. 18a. Tagesordnung: 1. Bericht des Obmannes und der Vertrauensmänner. 2. Berdandsangelegenheiten. Tischter-Bezlrk Nordosten, abends 7% Uhr. bei Merkmann. Gr. stranksurter Str. 15. Tagesord« « u n g: Berich! de» Obmanne» und der Kom- Mission. 2. Berdvndsongelegenhelten. Tischler-Bezirk üsiliche Bororte, abend» 7 Uhr. bei K ö h n, Lichtenberg, Fiiedrich-Karl-Straho 84. Tagesordnung: L Bericht des Obmannes und der Vertrauensmänner. 2. Derband»angelegeu- Helten. Tischler-Bezirk Borden, Rosenthalrr und Schönhauser Barsladt, abends 5 Uhr, bei B ll I i n e r, Schwedter Strafe 23. Tagesordnung: L Beratung der Hntröge tum Berdandstage. 2. v-rdandsangelegen- Helten. Verbandsbuch ist mitzubringen. Bau- und Möbeltischer-Vezlrk Wedding, Moabii und Bestmdbruuiie», abends 7 Uhr, bei M e ch t e l, Kol- berger Etraho 28. Tagesordnung: 1. Siel- lungnahme zu den Hnirägen zum G-nilag. 2. Borichi der Bertrauensmänner. 3. Verbandsangelegenheiten. Di« Delegierten sind zu dieser Bersammlung be- sonders«inzeladen. Ilschler-Bezlrk Neukölln, abend« tX Uhr, bei Schmidt, Neuterstr. 82. Tagesordnung: 1. Bericht der Kommisston und der Vertrauens- männer. 2. Berbondsangelesenheiten. Kachenmöbeltischler. abends eK Uhr. bei BrLb lks. Weidenweg 52. Ta g e s o r d n u n g: 1. Bericht der Kommission und der B.'rirauensmänner. 2. Bran- chenang.'legansteiien. Die Gensraiversammlung»- delegierten sind zu dieser Versammlung besonder» eingeladen. Zlugzeug betriebe und Teilbetrieb«, abends 7 Uhr, Im Urbeitslosenraum, Runaestr. 30. Tagesord» n u n g: 1. Der zukünsiige Kostektivverlrag. 2. ve- richt der Kommission und de: Vertrauensleute. Modell- und Tor-IbU'chJtt"nd W'V•!(hr»chn»t. abend» 7 Uhr, bei Wald, Vflvgstr. 5. Tagesordnung: 1. Branchen, vi-■--n'intcn. Hlle Betriebe müssen vertreten sein. Nohmenmacher, abends 5)4 Uhr, bei Wählisch, Ekaliher Str. 22. Korbmacster, abend, 8 Uhr, bei Kraus«, Mariannen- platz 22. kran�envermnmlunstev. MÄ Der Freidenker U FenerdeUtW. Sitz Berlill. Sewiuzet lSZS. GeschZftSstelle: H.«»«er» NW« L». Tuxhafrner Str. 16,«artenhnns III. CprrchUuudrv: 7-8»/, Uhr abtn»*. 8«t«t»rtdict;«tos»» 4199. Kassierer:&. Detitler.«««lölln. Serüner Strotze 85 III, Portal II. etntrittsgrlh 1 Karl, TOauotCtrlt;«» 39 VwUlig. na® 1 jltzAgcr«tiallrdntza« trstrut» e«möscherm»« nur 8tt(e»«Mj der»Ichenevstl. aufnähme mu tzcrfor«»l,«o Jahrr«|rtet HaUfttHe. ihet am SO Suite zu hefeuhezen BeSiueungru Ort her SeschästSst-I!««er htm«•(lern. Einladung zur Ordentlichen Generalversammlung Montag, den 3. März ISIS, abends 7 llhr in den»MusttCb-FestsSle«' Kaiser Wilhelmstratze 31. Tagesordnung: 1. Jahresbericht des Vorstandes. a) des Vorsitzenden, b) de? Kassierer«, c) der Redisoren. 2. Antrag des Vorstandes betr. Geschäftsstelle. 3. Statutenänderung. 4. Reuwahl des Vorstande» nnd der Revisoren. 5. Bericht vom Kulturkartell Grotz-Berlin, Kestsetziutg des Jahresbeitrages und Wahl der Delegierten. 6. Verschiedenes. Eintritt nur gegen Lorzetgn««»er«itgNedSkarte. Die Mitglieder werdeu gebeten, recht zahlreich zu erscheinen. Der Vorstand: H. Müller, Vorsitzender. «cht»»» t Fllr r-ert Ist Aue ueue Lovstelle crnchle, hei Herrn Hereua»» piolluw. Freie«ch-a« 41 d Maler- Berufs» Verein„Freiheit". Montag, den 3. Mär, 1919, abends 7 Uhr Mlgl'eder-Versammluug <» he» Oomiarrtaim elter. Mitlwoch. den 5 März, abend» 7 Uhr. in Heinrichs Fest- sälen, Gr. ssrnnkfurier Str. 38. Tagesordnung: 1. Sleilungnohme zu den Anl-ägen zum verband»-� log. 2,«ufsteNung der Telegierten zum verdrtnd»- log. 3. Wehl der Branchenjeilung 4. v-rbend»- anp-Icgenheiten. Das Escheinen sämtlicher Kollegen zu dieset Dersommlung ist dringend ersorteiiich. Slochorhetter. Miliwoch. den 5. März, nachm. 4 Uhr, bei Staden, Mid>oeIhi chstr. 21. Tagesordnung: 1. Derbandslag in Hamburg und unsere Aniräge. 2. Wahl der Delegierien zur Generaloer- sommlung. 3, Verbands- und Branchenangelegen- heilen. ZsolwlsnbM dttSliii�iiiiWthillstt Bezirk Droß-Berlin. Bureau: E. 25, Münzstr. 2». Da» Bureau ist für de» Verkehr täglich vo« 19 bi» 8 Uhr geossnet. Autzerdem jede» Montag abend von 5-7'X Uhr. Die Milglied«bücher für die im Novem- der, Dezember 191» und Innuar 1919 im Verdisnds- bureau eingelieferten bezahlte» v«ltiitt»erklärun- gen sind restlos expediert. Wer noch nicht im Besitz seine» blauen Mitglieds- buche» ist, wird gebeten, unter genauer Angabe des Vor- und Zunamens sowie der Wohnabresse sein Buch bei der Xeklamationsabteilung, Münz- strotze 20, zu monieren, da viele Bücher wegen un- genauer Personalienangahe usw. al» unbestelibor zu- rüchgekommen sind. vezlrksversMmlllngeu finden statt: Donnerstag, den S. Mörz, abend»)48 Uhr. Bez. Adlershos. Restaurant Ott« Ziege, Eednu- stratze 8. L Verbendsangelegenheiten. 1 Verschiedene». Bez. Spandau. Hotel zum Stern. Potsdamer Strotze. L verbandsangelegenhellen. 2. verschiedene». Bez. Steglitz. Infolge Besetzung de« Logenrestaurant» in Sieglitz findet diese BezirKeversommlung aus- nahmsweise im vürgersool de» Rathaus«» zu Friedenau, Am Louterpiatz, 9 Ir« stall. 1. Do» Wesen und die Ausgabe der A. beiler- und Angestelllenräle. Referent: Schrislsteller Hermann Lüdemann. Korreserenl: Schrislsteller Ernst Däumig. Anschlietzend freie Aussprache. Bez. Treplow-Baumschulrnweg. Restaurant Treptower «tause. Eisenstiatz- 27/28. Ecke«i-sholzstcotze. 1.»e- zilolionen revolutionärer Gedichte von Frl. WallI Kussel. 2. Verbandsangelegenhellen, Bezirk»- angelegenheilen, Berschiedenes. Bez. W-itzensse. Restaurant F r« n tz, Berliner Allee 255. Ecke Lehberstratze. L Bortrag de» Kol- legen Friebewald:„Der Befreiungskampf der An- gestellten." 2. Gefchästliches. verschiedenes.(Büste willkommen. Bez. Wildau sKönIgswusterhausen). 5)4 Uhr, Hotel P s u h!, Königzwusterhausen sam Bahnhos). 1. v-r- bandsang-Iegenheilen. 2. verschiedene». 9. RezI- lalionen de, Kollege» Zander. Bezirk verhen I(So'enlbaler viertel, Gesundbrunnen, Relnickenborf-Ostj, Lokal O e w o i d veeiiner, Brunnenstr. 140. L Beztrksangelegenheiten. 2. Der- schiedenes. Bez. Norden II sEchönhauser Barstadi). Genossen- scko'»Wirtshaus. Slorgarder Et atze 8. Bez. Norken III, Germoniafäle, Ehausfcestr. 110. 1. Borlrag de» Kollegen Fritz Rogon:»Die Rot- wendigkiil der freigeiverkschaftlichen Organisalisn." " Geschäftliche», verschiedene», Am Dieasier, den ?5. Februnr, starb plöu- | I ch und uuervartcLuach a rbcitr reichen-. Leben. ia- fol(e herzlihmnnK,»ein ge'dehter Mann, unser herzeurruter Vater und Schwieaervater, der Zirarrenmacher Vaisnün Spenkooh, Im 66 Lebentiahre. Dieses zeigen im Nameo I der Hinterbliebenen tief- betrßbt an Ottilie Socnkocb.Witwe, Willy Soenkocb Reiükold Spenkoch Rlc iard Soonkocii BcrJin, Tilsiter Str. 90. Die BcerdigaB* findet S am Montag, den 3. März, n»cfamittogs 2v Uhr, von der Leichenhalle des Zentral friedhoies in rriedrlchsfeide.aus statt ; 2. Bez. Nordosten. Union-Festsäie, Greisswolder Strotze 221/222.(Srotzer Saal) 1. vorlrog de» Kollegen Schmidt:»Ausgaben und Ziele de» Verbandes." 2. Wahl der Agilalionskommisstonen. Bez. Nordwest«». Kranen-Braueret.«l!>M»abil 48/49, kleiner Saal. I. vorlrog des«oll. Schot,:»Ziele der freien Grwerhschasten." vez. Osten. Andreas-Fesisäle, Anbreosstr. 21. ve». THarlatlenbura. volkshau», Rosincnstrotze 3 (hisinjr Saals. 1. Vortrag des Kall Weinberg: .Die Siipeftellten und die neue Zeil." 2. verband»- angetigenheilen. Berlik Echwalde und Umgegend. Restaurant Gross, Eichwolde, Bobnhosstr. 37. 1. Wahl der Bezi k»- leitung. 2. Derbandsangelegenheilen. 8. ver- schiedenes. Stellmacher. Donnerstag, den 8. Mar,, abend» 7 Uhr,;«...«artchorst— Oberschöneweide— Köpenick— Fried- rlchshagen."--------------- In der Neicht vom 21. zvrn 22. Febraar, schied I IreivlUif aas dem Leben I unser Freund ul Genosse, der Thchfer Julius Leos, im Alter von 60 Jahren la treuer Frcandschaft. Berlin, FaalHo WLtscba«, Petersborger Str. 5. Die BeerdiguPf findet| am Montag, den 3. März. nachm. Ax« Uhr, von der Frlcdboft balle la Karls-| hörst aas statt. Fahrgelegenheit mit d. Llnl«69, 70 b. Friedrichs- j felde Kirche. 4. Kreis U. S. P. D Bezirk 374 Abt, 3 Hierdurcb zur Nachricht, daB unser lanr- iähriger Gc: esse der 1 Tischler Julius Lcot i gestorben ist. Ehre seinem* Andcr.Jie.i.' Die Beerdigung fm lct i am Monlag, dcn3 M3r/, | nachmittag* 4\ Uhr, von der Friedhofshalle in ! Karfshorst aus«»att. [ Um rege Beteiligung J ersucht der Vorrtand. � Im&msmMm i i m 1 i Sonnabend frQh vm ' Vgö Uhr entschlief nach sweitfig ger Krankheit i unsere kleine Lieselotte Die tie betrShteu Eltern| und Geschwister. Kart.AigBSttz'�fsslsg Revnler SfraBe 11. Bez. Weins o«t ree. Unseren Genossen und- Genossinnen zur N~ch-* rieht, daß unser altes mtuc'i O ts Pauli wohnhaft Scdnnvtr. 20. am 27. 2. 19. nech lanuem] M schweren Leiten ver- W Morbenist. Er war stet« K ein treues Mituüed. ouch■.[ pj in der schweren Ze t de' " Partei Seine Ueerdl- xunr findet am Dienstae. den 4. d. Mts. aackm. z'/.Uiir.v ad-rLekhe»- halledesMt-WejBensetr Klrchhoiea, F�lkenber- gcr Str. aus statt. Sein Andnnkea werden wir«teta'ln Eh re« hallen I Um rege B�itlligWii ersucht Die VewieDs teit««- Große öffentliche Verjammiunz Tageterdnung: 2le Sllliilur des Pxolelarials Referent: Julian öorcharöt. rn&e«S u r. In her t usa U;5 •hm WoiUefl,»en». tt'Sr,.-------. awunofiuni« w ultdunher«, Voriou«(»eh- det iKeBeaOojjptolej, propaganSa-Vertin d für Internationa eu Kommunismus 3.«.: Va»! KU«. LtMttZvihbÄdtt'BttUsd:: ZahWt l'A »itnttnn. he» 4. Mär« IUI«. na-L« 8 Hb*. Im(roh» ioal der.«iruituhalteu-, Aemmanhauititluttzt Stnsierordentl. tS.ncralvrrsammlnug Ic nee o tknn n j: •I* nrhrtMUollo'*'' uulrrm HJernf. t. 7. fV-vhl' ö'nr, 4 t* Ovt»uei»>«'«»»(J. 3.«.: R. ra«*z»ee9«fa N n Dl 3abr«4bcrlanimlniu ftn»» am tutlttlboi». hm 12. tviö«. rathi.uaaa,' Uzt, Im Saat> des«CW-rlid�iti*, üaolc». Ibufielufer 15, statt. v. O. verba d der Schuelder. S! nelderi neu und Wäschelttbetier Leukschlnuds. Siiuae tut tu Gewerlvsrein der Schneider. crihgruppe Verl!» l». ?t*»»«eg, ben 4. Mörz ct., Nachmittage 5 Uhr, Vcrsamm nnu, der Anschncider 't ischneidenntten her Kuabcnte'tetilon tith ZptntaNeveft«»rnnch-, b« iwii.e.««.•ajileii.it. m laa-.ottauufi: bertcht oon den V t enö'Utiirn iloei vr Ter'frage. K e I c r• I: KaUr e 1-J. i. ibumattlr«. ZaHtreicheu. esuch cnuaiKii Sic Kouimi Haue». im RösenIHaler Hof, Rasentholer S. ratze Jl/12. Tagesordnung:>1. Slellungnchme zum Tau- und Verbandstage. 2. SteNungnuhme zu. General- Versammlung. 3 Un'er« Verhandlungen mit dem Rrbeiigeberschutzverband. Maschinrnardeiter. Donnerstag, den 8. März, nachm. 5 Uhr. Wcitzensee, Berliner Allee 85t. V«rsai»-n- luna de« vejirh« Vörden und Weihense«. Tages- o r d n u n g: Die Zorderung der Moschinenarbeiter an die Gesetzgebung. Mitgliedsbuch legi- i i m i e r I. Achlungl Holzarbeiter. Donnerstag, den 8. März, abends 6)4 Uhr, Rungestr. 30(Slr6eit,Io(onroum). Versammlung alter In den Wo-enhöulern beschöf- liglen Tischler, Stellmacher, Polierer und Beizer. Tagesordnung: t. Deicht über die Tarif- Verhandlungen und der Schiedsspruch des Schlich. lungsausschusfes. 2. Diskussion. 8 Verbands- vngelegenhsiten. SAsirmmacher. Freitag, den 7. März, abend» 8 Uhr. bei Staden, Michaelkirchstr 24. Tagesord- n u u g: Bericht der Kommission und Be.band»- angeiegenheilen. Dl* Ortsvermattung. »Kaiferhos", Köpenick, >W. Restaurant D ünstr. tll. Bez. Lichtenberg. Logen-Kasino. Knorrpromenade 2. 1. Vortrag. 2. Geschästlichez. Berlchiedenes. Bez. Vankow vi-d-rschönhauseii. Restaurant.Schlotz- eck", Pankow, Breiiesiratze. v-z. Tenixelhos-Marlendorf. Restaurant Schab«, Tempelhof, Berliner Str. 121. l. Borlrag. L. ver- dondsangelegenheiten, ve. schiedenes. Bezirk Westen, valionalhos, Bülomstr. 87. t. ver- bandsangelegenheilen. 2. Lichlbilt�rvortag de» Herrn Dr. Rolchmann:..Die Geschlechlshranhheilen, ihre Gefahren und Verhütung.� 8. Fiagebeant worlung. �fiielliekl!:e!Leü� £ f beiterl SoziziistGTi! Versirliernl-ASanaefteNte Achluntt! 5chnhmMekxeh!seu! »»»eeO, bett S. 1!»rz, ahvtibeTUbr finaei In aharlotim- Imtg. N-tiurnnrabe 4 Im»o bluuile eme OeffenNidi* Schuhmacher- Verfommlunp f*r de»©eriincr«ieltf»»»h ag* Weftlt-He» Voro*,*!«». a i(ce« rblnn.: 1. V-rlchi über den Ir taju: m-O-rr f.ifTbe td ll». Berlins Oer» .InUnen Rlnimal-Sahn ar». 2 t stnition. 3.«Cischleaeues. tu« Cti.ftnen aler Sottfam ist®fl rtt. Mt Detlia(Imei buje 8ül dem 0 l»» o s! Wenäet Euch an den F(Bilanil- Fieigeld-Buoil Genossen auch Restaura- teure, denen es SV Be tuc'r iiirg mangelt, Können bei mir Karbid, Ka.blilainpen iva-it 1. Zi.'nsk»,War�cna»er> u x B MJ. MaliatPtUc- ei laf'im-i er Zuschncideplatte, B gclplai e, 2Slngcr-N ma'.c»nen,'5f\an- decke. Stubenuhr, gr Voi�l- bauer verkauft.c.. i Kouet hageoer Strai'e 73. W asrtrirp an. wasicidic t, 5X5 in, verk. i>tein. Beiier« mannstr. 25. Au/u«:, i'a'eiot, neu, Mi.iel- figur. verkauft Müiler. 1«Isi uf StiaB t 2Sa. Qu. II. Berlin-Steglitz HerderetraHe 23. 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