Ävzespreks 10 Pfg- Jahrgang 2 m»»»»«»'«»«» m tmmm»» »»»»«»•" K»»»rat »■ra- tWlwrat-»»---»-0».-a!»«--ran»« ra. K-i •k j»»ii-ir*«»««-«m'iakara* ra. cra*i-tara«-irfk i Mfkafnon llrrtt»« CttilfMarrsnm» l» tU %cziiUKcälUi fin> MurOc* 2MM«u dkenstag, öen S5. März 1010 Nummer 142- Morgea-�usgabe Mm m-«tWdfir-tt, n-w-i» iButn»«tw»tmiiMainpf.�iMwlK]«*tM tra niia»«» urft« OJa««> p».»d»«»»-- nj-rt Z» Pf tra-nnrannW«» SO M m> k>»rI«»M>o>»»»»n5»iq,»«OK»»» iAlilchl-t f»»S Vi|ri«<» W»*k tartuf filjrdiw Am«Off»» Im» atz»«dkmittaa» t« tn«ottz« jet««(«*. •xvekitm: errlln R«*«chifidanerdam« I» 8trn||ii(4i«n Mwi KocM« WU». BerUncr-Organ trr VmbMnßigm Sojialömofratic Ocutftlylanbs .i'O<;•. acj?,; ,.y#■;...Vi Sonntag keine RAewahl! Eixe Btimw. EolffS Bureau meldet: Es ist tcchuisist«nmoaliK, die Walilcn ,u den Arbeitcrrätrn. die am kommenden Sonntaq- den 3st Märj,, voracnomrmn werden sollen, für die Land- kreise Teltow> BeeSkow- El'arlottenbura und Nicdrrbarnim in so kurzer Zeit vorzubereiten und durch, usülirrn. Infolge. dessen ist die Walil auch sür die Stadt Berlin aearn- standsloS aeworden. Wir haben sofort auf die technischen Schwieriakeiten der dom Zentralrat anSaeschriebenen Wahl binaewieien. Ter Zentralrot ist selbst schuld an dem Wirrwarr, der setzt ein- «treten ist. Gefahren van rechts. Forderungen der Offiziere. Neben den Kundgebungen am Tonntag iyt ZirkuS Busch und im Tportpdlost fand auch im Blüthner-Taal eine Kund- gebung des National Verbandes deutscher Offiziere statt.?»n einer dort angenommenen Ent- schliehung heißt es: „Wir vcrlaugen von den Unterbändlern der Regierung und der Nationawersammiung. daß sie'Borkehrungen dagegen trifft, daß durch feiges Knrllilwcicheu von dieser Grundlage die?e- gehrlichkcit und Raublust unserer Feinde gestützt wird. Wir »erlangen aus gleichem Grunde die Entkernung de? inter- national gekinnte» und gerichteten Professors Tchücking aus der Kommisston und seine Ersetzung durch einen zur Wahrung drntscher Interessen geeigneten Mann." Diese Entschließung zeigt genau, wie die übrigen Kund- febungen, daß die Alldeutschen ihre Zeit für g e- ommcn erachten. Unter dem Schutze und mit Hilfe der jetzigen Regierung haben sie die Sammlung und die militärische Organisation ihrer Anhänger durchführen können. Sie haben der Regierung in ihrem Kampf gegen die Arbeiter wertvolle Dienste geleistet und fordern setzt ihren Lohn dafür. Das sind die Früchte der„sozialistisä)en" Regierungspolitik. Ludendorff— Noske. Sonntag hat General Ludendorff es trotz Belagerungs- Austand wagen können, bei den monarchischen Kundgebungen aktiv mitzuwirken. Wie dieses Auftreten im gesamten Aus. lande wirken wird, kann man schon daran ermessen, daß seine jüngste Polemik gegen Scheidemann als sickstbarstes Zeichen der aufmarschierenden Konterrevolution gewertct wurde. Die-B a s l e r Na t i o n a l z e i t u n g". ein bür» gerlich-dcinokratischcs Blatt, das im Interesse der Demo. krotie und des Weltfriedens gegen jeden Imperialismus ?ämpft, schreibt über das Austreten Ludendorfss: .So rasch hat sich das Bild geändert, daß dieser Verhängnis« volle Mann es sich gestatten darf, so zum deuischen Volle zu sprechen, als sei er nicht mit schwerster Schuld beladen, al« habe sseine Politik und seine KricgSführung nicht da» Un» glück Deutschlands besiegelt. Der U n h e i l b r i n g e r seines Vaterlandes zieht es der, nicht in der Verteidi. gung zu bleiben; er übernimmt die dankbarere Rolle de» An- klägcrS. und er scheint den gegenwärtigen Augenblick schon für geeignet zu halten, um die Solidarität mit dem Mehrheitsblock aufzuheben. Zu jener unnatürlichen Allianz ward Ludendorft samt seiner Partei durch die Bedrohung«ine» gemeinsamen Feinde? gezwungen: Es galt einerseits, die Linkssoziolisten niederzuwerfen, andirrrseits alle inneren Gegner des deuischen Sozialismus dein weiterhin unermüdlich zu betrügenden Volke ferne zu halten. Ludendorff nimmt an, daß jene Aufgabe ge- löst sei und damit sehlt sowohl für ihn wie für seine Anhänger feder Grund, noch weiter die Regierung Ebcrt-Scheidcmann zu unterstützen; er hält sie für genügend entwurzelt, um sie zum Fall zu bringen." Noch einer eingehenden Schilderung der Verhängnis- ollon Rolle Ludenooms schließt dos Blott: -ES ist Staturen wie Ludendorft nicht gegeben, sich von Irgendivelchen Bedenken abha.'lcn zu lassen, auf Wahrheit. Gerechtigkeit. Menschenwürde Rücksicht zu nehmen.. Schon hält er die E»nv:cklung sür weit genug gediehen, um Scheide- mann und die Scheidemänncr zu verdrängen; RoSke und dessscu Drahtzieher in den Freiwilligen« eaaimentern. die treuen Kameraden Luden- borff». sokken ihrem Herrn den Weg zur Ma'cht wieder ebnen, llnö scheint, Ludendorff hat cS zu eilig, und das könnte ihm einen Strich durch feine Rech« nung machen." So urteilt das Ausland über Ludendorff. so wertet es die Rolle Noskes. dieses Werkzeugs an der Hcmd oer monarchistischen Gegenrevolution. Späte Erkenntnis. Reichlich spät sieht auch der„B o r w ä r t S" die drohende Gefahr. Er meint, daß die Kundgebung am Sonntag von den Alldeutschen. Reaktionären und Monarchisten in taktloser Weise für ihre Zwecke mißbraucht worden sei. Die Annerionspolitiker der Entente würden in ihr einen voll- gültigen Beweis dafür erblicken, daß Teutschland noch immer von militaristischem Geiste beherrscht ist und nur durch dauernde Gewaltanwendung unschädlich gemacht wer- den kann. Das ist richtig. Aber für die Entente bedurfte es nicht erst dieser Vorgänge bei der Klindgebung. um das Wiederaufleben des alten Militarismus in Teutschland fest- zustellen. Tie Herrßchaft des Militärs, die ssfit Hilfe der jetzigen Regierung wieder aufgerichtet worden ist, ist für sie ein ebenso ausreichender Beweis, wie die Zu- sammensetzuug der Friedensdelegation, in der David, der am meisten verhaßte deutsche Politiker in Frankreich, tonangebend ist. Die neue vreichische Reglernnii. Berlin, 24. März. sTrlnnion.) Die neue preußische Rr- g'erung setzt sich wie folgt zusammen: Ministerpräsideutschaft: Hirsch, Jnnrreö: Heine, Finanzen: T üb eku m, Landwirtschaft: Brann, Kult»»: Harnisch, Eisenbahn: Oese» (Dem.), Handel: Fischbrck(Dem.). Das Zentrum rr- hält das Justiz, und das Wohlfahrtsamt. Di« Namen der Abgeordneten für die betreffenden Ressorts werden je. doch erst im Laufe des heutigen nachmittag« bekanntgegeben. Ferner soll jede Partei zwei UnterstaatSselretSre stellen. Der Kuhhandel um die preußischen Mmisterposten hat also schließlich dahin geführt, daß die Mchrheitspartei mit den Demokraten und dem Zentrum handelseinig geworden ist. Sehr bezeichnend sür den Geist der neuen Koalition ist, daß Demokraten und Zentrum, wie die Heilmannsche Korre- spondenz mitteilt, je einen Ilnterstciatssekrctör im KultuS. m i n i st e r i u m erhalten. Das weist darauf hin, daß auf diesem wichtigsten Gebiet die Reaktion die Oberhand behält. Sie ungarische Revolulion. Die Lage in Budapest. Budapest,£4. März.(Drahtbrricht der„Freiheit".) Tie Umwälzung hat fich in Budapest ruhig vollzogen. Di« großen Arbritermaffrn, sowohl die Hand- al» die Geistesarbeiter, nahmen dir Befreiung vom Kapitalismus begeistert auf. Auch dir Bour- «eoisie hat sich bald in dir neue Lage gefunden, wohl«nter der Wirkung drr wahnsinnigen Forderungen deS EnteutekapitaliSmuS. Tie gesamte Presse hat sich der Räteregterung angeschlossen. Dir Berssigungeo der Regierung werden pünktlich ausgeführt. Bon den hurte erlassenen Berordnunge» ist hervorzuheben der Befehl der Sperrung sämtlicher Geschäfte, mit Ausnahme der Lebens- mittelgrfchäfte, Apotheken, Buchhandlungen und andere, für den unmittelbaren Lebensmittelbedarf notwendige» Betriebe. Die Weg. schafsung»», Waren»der der Berkauf aus den gesperrten Ge- schiften wird mit dem Tode bestraft. Tie Gerichtsbarkeit üben die Revolutionsgerichte«u». Weiter erschien eine Berordnvng, welche drr Arbeiterschaft drn Besuch der Theater sichert, in dem ein großrr Teil der Theaterkarten den Gewerkschaften znr Au». fofgung an dir Arbeiter«bcrwirsrn wurde. ES wurde da« Nötige veranlaßt zur Eozialiflerung drr Theater und«»derer Kultur- und Unterhaltungöstätten. K Die Umwälzung in der Provinz. Budaprst, 24. Mörz.(Ungarisches Korr.-Blircmi.) In der Provinz herrscht nach amtlichen Berichten überall Orb- nung und Ruhe. In den meisten größeren Städten haben die Sozialisten die Verwaltung übernonnnen und ein Direk« torinm bestellt: in Kecskeinct ist außerdem ein Baucrnrat Gebildet worden. Mgerslreik und LSrgerwehr. Die Revolution hat dem Gedanken des Streiks weit gehende Ausdelinuna verschafft. Während früher nur die Arbeiter von der Verweigerung ihrer Arbcitskrast Ge- brauch machten und alle übrigen Schichten der Gesellschaft sie deswegen anfeindeten, begeistert sich setzt sogar das Bürgertum für den Streik der Bürger. Freilich wird dabei betont, daß es sich bei dem Bürgerstreik nur um die Ab» w e h r eines Streiks der Arbeiter handele. In Wirklichkeit dient der Streik der Bürger genau so den Interessen der besitzenden Kreise des Bürgertums, wie der Streis der Arbeiter den Interessen der Arbeiterklasse ent- sprechen soll. In einem Rnnd schreiben des Bürgerrats von Groß-Berlin wird der Bürgerstreik auch bereits ausdrücksich vorgesehen für den Fall der„Unierdrückung des Bürger- tums durch verfassungsmäßige Bevorzugung der Arbeiter- klasse". Bisher hat man freilich noch nie davon achört. daß das Bürgertum sich jemals darüber entrüstet hatte, daß die besitzenden Schichten der Gesellschast auf Kosten der Arbeiterklasse eine verfassungsmäßige Bevorzugung cr- fahren hatten. Weder gegen die Wablinfteme. die den Ein« fluß der Arbeiterklasse verhinderten oder nur in ganz ge- ringem Umfange zuließen, noch gegen die Zweiten Kammern� in den einzelnen Bundesstaaten, in denen die Arbeiter- klasse überhaupt kein? Vertretung hatte, hat das Bürger- tum jemals Einivruch erhoben. Jetzt mit einemmal ent- deckt es seine Abnciguna gegen die Bevorzuauna irgend- einer Schickst der Gesellschaft. Wie gus diesem Rund- schreiben ferner hervorgeht, sieht der Bürgerrat bereits in der Anerkennuna der Arbeiterräte nnd in der Verankcning ihrer Rechte durch die Verfassiina die„Bevorzugung" der Arbeiterklasse. Der Streik der Bürger richtet sich also gegen jeden Versuch der Arbeiterklasse, die formale Demo» kratie mit wirklichein Inhalt zu erfüllen und der Arbeiter« klcsse die Möglichkeit zu geben, ihren wirtschaftlichen Esn- fluß in gleick>er Werse zur Geltung zu bringon, wie die kapi- talistischen Schichten der Gesellschaft. Der Bürgerrat hat auch bereits Richtlinien zur Organisation des Bllrgerstrciks auöaearbcitet. ÄuS'hnen geht hervor, daß das Bürgertum auch diejenigen in den Streik hineinbaziehen will,'deren Tätigkeit zum Schutz von Leben nnd Gesundheit der Allgemeinheit unbedingt not- wendig ist. In diesen Richtlinien heißt cS: -Besonders wichtig für den Ausfall des Streiks ist die Ar- beitSniedcrlegung der Veaintcnschafi(Kommunal- und Staats- beointc). der Banken mit ihren Beamten, der Acrzte und Apotheker, der Privatangestclltcn, Kauflente. Ingenieure und Tccknikcr, der Gastwirte, Spediteure und L c b e n tz- mittelhändler, sowie der Handwerker; auch die ösfcnt- lichcn Verkehrsmittel, Post, Eisenbahn sowie Volköspeise- anstaltcn, müssen für den Streil gewonnen werden." Hierin zeigt sich die ganze Heuchelei des Bürger- tunis. � Als bei dem lebten Generalstreik in Berlin der Be- schlnß gefaßt wurde, den streik auf die Gas-. ElektrizitätS- und Wasserwerke auszudehnen, da entrüstete sich, das Bür- geistuin über die Gefährdung des Lebens nnd der Gesund- heit der Bevölkerung. Wir haben damals keinen Gehl daraus gemacht, daß wir den Beschluß für verfehlt halten. In Ucbeveinstimmung mit der bisherigen Haltung der Är- bciterklasse. die stets darauf hinauslief, durch einen Streik Leben und Gesundheit nicht zu gefährden, sind wir immer dafür eingetreten, daß die Arbeiter in lebenswichtigen Be- trieben von dem Generalstreik anSgenommen werden. Aber das Bürgertum kennt diese Pflichten der Menschlichkeit nicht. Nach den Richtlinien sollen Aerzte und Apotheker sich an dem Streik beteiligen, die Lebcnsinittclhändler sollen ihre Tätigkeit einstellen und auch die Ernährung der Acrmstcn in den Dolksspciseanstät- ten soll verhindert werden. Wenn etwas deutlich den egoistischen Elmroftcr dieses BürgcrstrcikS zeigt, so ist es diele brntalc Anordnung. Aber noch ein anderer Punkt der Richtlinien ist sehr inifreiinnt. 5 fpvidjt offen ons, boft die foncivinntcn Einwohnerwehren a l s Stütze dieses Bür- gcrstrciks herangezogen werden sollen Diese Einnwhncrwehren sind in ganz Groß-Berlin in der Bildung begriffen. Die berüchtigte Garde- Kavallerie- Schützen- Division bat ihre Organiiation in der Hand. WelSst Zwecke mit dieser Gründung verfolgt werden, zeigt eir dcrtruuNck�s da? Äbteiluna VTTI her G.K.Sch.D. verbreitet: »Es gilt, dem Einwohner zu zeigen, daß Spartakus nicht tot ist. Im Gegenteil, Hotz er schafft und organifiert und«Ine» neue,, kräftigen Schlag vorbereitet, so eifrig wie bisher noch nie. ES gilt, dem Einwohner die ganze Größe der Gefahi zu zeil�n, mit ihren für jeden von uns vernichtenden Folgen.' Also nicht der Kampf aeaen einzelne Plünderer und Räuber ist die Aufgabe dieser Büraerwehr, sondern de« Kampf peqen Spartakus. Deutlich saat die GJl.Sch.D.. dcft ihr daran licat. dem Einwohner zu zeiacn. daß Spartakus nicht tot sei. Das ist besonders um deswillen nötig, weil ja sonst jede Rechtfertigung der Existenz der wreiwilliaengarden und auch der Einwohnerwehren fort- fallen würde. In der Beitrittserklärung für die Einwohner wehr heißt es, daß der Unterzeichner sich verpflichtet, sich selbständig auf Alarm durch die Schiitzen-Division oder ini knalle von Unruhen sofort zur Versügung der Einwohner- ivehren zu stellen. Das heißt, daß die Angehörigen der Einwohnerwehr sich dann zu melden haben, wenn es die G..K.Sch.D. für gut befindet. Sie erhalten dann Waffen und haben, wie es in der Beitrittserklärung weiter heißt die ihnen erteilten Weisungen bis zur Beendigung des Alarmzustandes durch die G K.Sch.D. auszuführen. Sic sind also vollkommen willenlose Werkzeuge in den Händen der Militärmacht. Ter Kampf soll, wie aus den vorher- gebenden Zitaten ersichtlich ist. gegen Svartakistenumtrieb? und Unruhen geführt werden. Tie Entscheidung darüber. ob und wann es sich um solch? handelt, liegt ebenfalls ganz bei der militärischen Leitung dieser Wehr. Daß diese Einwohnerwehren nichts anderes sind als ein Schutz des Bürgertums vor den Wirtschaft- lichen Ansprüchen des Proletariats, zeig: deutlich ein anderes Rundschreiben, das vom Krieg?- Ministerium verbreitet wird. Es trägt die Aktenzeichen Nr. 5U-29, 3. 19. A. M. J. vom 17. März 19 und ist sowohl vom Kriegsminister Reinhardt, wie von dem Nnlerstaatssekretär G ö h r e gezeichnet. Auch in diesem Rundschreiben wird zu einer Organisation des Bürgertums und zu dem Bürgerstreik aufgefordert. Es heißt in dem Rnndschreiben. daß die bevorstehende allgemeine chronische Ausdehnung der Streiks notwendig zu Gewalt- aktionen des kommunistischen Teils des Proletariats kübrcn müsse, so daß es notwendig sei. daß das Bürgertum sich z» einem„parteilosen Selbstschutz" zusammenfinden müsse. Die Leitung müsse in militärischer regierungstreuer Hand liegen. Bon besonderem Interesse ist der Vorschlag, daß die Slliaffuna der Organisation nicht von der Regie» r« n g ciiiSgehen solle, weil sie durch„Rücksichten auf doS nichtkommiinistische Proletariat und auf die Entente ae« Hunden sei", fondern von der demokratischen Partei. Der„vorwärts", dem die Tätigkeit der Einwohner» wehr unangenehm zu werden scheint, sucht trotzdem in trauter Gcmeinfdwft mit der..Deutschen Taaes- Leitung" den gegenrevolutionären Charakter dieser Ein- wohnerwehren abzustreiten. Aber er kann weder die Tat- fache bestreiten, daß hervorragende Führer des Bürgertum» In Magdeburg von der Garde-Kavallerie'Schützen-Divrsion große Waffen jendungen erhalten haben, noch die Tatsache, daß die Eimvohnenvehren völlig einseitig zusammengesetzt ' sind. Theoretisch mag seder die Möglichkeit deS Beitritts 1 haben, obwohl ausdrücklich nur Asihängerderyegen- wartigen Regierung zum Beitritt berechtigt find. Damit sind nicht nur alle Anhänger der U.S. P.D. vom Beitritt ausgeschlossen, sondern auch viel« RechtSsozicklisten, da ja die Gegnerschaft in ihren Reihen gegen die Regierung täglich größer wird. In den Hänchen der Militaristen ist aber jede Ein- wohnerwehr eine Gefahr, selbst wenn sie aus Anhängern aller Parteien zusammengesetzt wäre. Unter dem Deckuiaittel deS SchntzeS der Allgemeinheit wird durch die Organisation der Einwohnerwehr auf Kosten der Allgemein» heit eine Garde geschaffen, mit der die allzeit regen Ele- mente der Reaktion dunkle Pläne zu verwirklichen trachten. preußische taudesversammluilg. Die Debatte über die Loslösungsbestrebun» a e n von Preußen ging gestern weiter. Herr Heß von» Zentrum suchte in Schutmelstermanier Zensuren auszuteilen, wobei er den Unterstaatssekretär Dr. Freund sich besonders vorknöpfte, weil der am Sonnabend bald Tränen der Rührung über die bösen republikanisch werden wollenden Rheinländer vergossen hatte. Er oerriet dabei, daß die Furcht vordem Sozialismus die eigentliche Ur- fache der Aufrichtung eines zentrumssicheren Freistaates war. Ihm diente Genosse Adolf H o f f m a n n. der die An- griffe gegen seine kultusministerielle, dem Zentrum schwer im Magen liegende Tätigkeit kräftig zurückwies und den IesuitismnS deS Herrn Heß und Konsorten scharf geißelte. Herr von Dannenberg von der deutsch-hannoven'chen Partei brachte in langer Rsöc die Schmerzen seiner Partei zum Vortrag, wobei er zu großer Freude des Zentrums die Kölner Bestrebungen aus Errichtung einer rheinisch-westfäli- scheu Republik mit Zitaten aus dem„Vorwärts" und mit Acußcrungcn von E b e r t stutzen konnte. Ihm erwiderte Minister Hirsch, der sich gleicherweise wie gegen die Abtrennung der Rheinland? auch gegen die LoS-von-hannoverisch-Preußen-Belvegung wendete. Nachdem noch der Tentsche Volksparteiler Sie n de! dem Zentrum gut zugeredet und der Mehrheitssozialist Runge daS Schlußwort gesprochen hatte, wurden die vorliegenden An- träge angenommen, das Zentrum enthielt sich in einem Falle der Abstimmung. Wegen Raummangel müssen wir den Sitzung». bcrickst ausfallen lassen und begnügen uns mit der Wieder- gäbe der Rede des Genossen Hoffmann. « ». Sitznng, Montag, dea 21. März, nachm. 2 Uhr. Da# L>au» setzt die Besprechung der sörmlickxn Rnisranen der Teutschnatioiialcn und Temorrate« betr- dir Unteil» darkcit und U> v e s. d e l b c, t deZ preußischen Staat? und betr. die LoSIösung der Rheinlande von Preußen in Verbindung mit den dazu gcstcvten Anträgen Gräs-Frqiikfurt und Gen. fort. Abg. Adolf Hoffmann M.S.P.): .Tic Woche sängt g u l an", sagte einer, der au, Mon» tag gehängt werden sollte. So kann auck die Regierung bei der eben gehörten Rede de« Abg. Tr. Heß sagen. Heule sollte die Aegierung gebildet werden ou» Zentrum. So-tialbematrnm»»»>» Demokraken. Wir Habe» eben ei» Beispiel do« dieser Einigkeit gesehen. Wir sind die lachenden Vierten. Wir werden für den Antrag stimmen, der sich gegen Los- reißung der linksrheinischen Gebiete wendet, weil wir nicht angeben können, daß die Bevölkerung dieses oder jenes Landes tcileS gegen ihren Willen unter fremde Herrschast kommt. Es sind Dinge in die Debatte gezogen worden, auf die wir noch aussiibrlicher zurückkommen werden. Es ist von dex Mißwirtschaft der A.. und S.» R ä t e gesprochen worden. 'biekc Lüge ist nicht tot zu kriegen. Man hat den Betrag von ichthundert Millionen genannt. Bisher ist kein Bewett�dafür bei- ebracht worden. ES wird sich zeigen, daß nicht die Hälft« wahr st(Zuruf: Na, nal) Sie haben sich doch nicht aufgeregt, wenn rnher die Unsummen für die Monarchie vergeudet wurden. Sie viffen genau, wie„teuer" uns die Monarchie war. Hiergegen sind die Ausgabe» der A.» und S.-Näte eine reine Vagatell«. Tie deutschen Fürsten erhielten jede? Jahr ein Gehalt von 41!4 Millionen. Tas Zentrum ist nie in Verlegenheit gewesen, sein Verhalten uit fadenscheinigen Gründen zu rechtfertigen. Im Hintrrgrunde Ihrer Agitati,» steht da» Finanzkapital. Erregte Zwischenrufe.) Da Sie die großen Massen mit der natio- lalcn Phrase nicht in Bewegung setzen konnien. tischten Sie ihnen oen Schwindel von der Schrecken Sherrschaft der ö o l s ch e w i st e n aus. Damit macheu Sie Uber höct-stcnS den »kleiubürger kopfscheu. Den Arbeiter aber haben sie aufmerksam gemacht und er iängt an nachzudenken und sucht sich über den liolschewisinus aufzuklären. Daher die große Nachsrage nach ieser bolschewistischen Literatur. Fahren Sie also ruhig in dieser Weise fort, wir werden keinen Schaden haben. Daß Sie gern einen rhoinische» Kirchenstaat gehabt hätten, glaube ich Ihnen gern.(Lachen.) Sie hätten dort natürlich die iiubeschränkte Herrschast gehabt. Sie haben behauptet, die Los- trciniungsbestrebungen feien auf meine.auftoühlende' Tätigkeit als Kulturminister zurüUzuführen. Dazu stelle ich zunächst einmal soft, daß ich nicht als Person, sondern daß da» Kultus- in i niste ri um a l S solche» für die Erlasse in Frag« kommt. Wie niedrr5räätig die Hetze gegen mich ist, will ich Jhncn durch tzerlesulig einiger Zeilen eine» auch von Herr» H a e n i s ch hoch- geschätz.e»' Zeugen beweisen. Der frühere Beirat rm Kultus- ministevinm, Herr W y ne ck e n schreibt:„Es mag hier ein Wort über die kiirdische und schmähliche Hetze gegen Adolf Hoff- mann gesagt werden. WaS hat er eigentlich verbrotten? Daß er in den internen Sitzungen des Ministerium« die radikalere und strammere Richtung vertrat, ist nach seiner Parteislellung selbst- verständlich; aber w a» au» dem Ministerium heraus- gegangen ist, Verfügungen und Erlasse, hatte immer die Billigung.beider Mini st er.... Wie kam eS also eigentlich, daß sich alle Wut auf Hofsmann konzentrierte? War e» noch eine späte Rache der Bourgeoisie, daß er sie einstmals mir der Zehugebolebroschüre gekitzelt hatte? Aber iver kennt denn dies« Broschüre? Mir scheint, der tiefer« Grund liegt anderSwo. Hoffmann ist Arbeiter und e» fehlten ihm sogar, er selbst hat nie ein Hehl daraus ge- macht, trotz mancherlei anerkennenswerter politischer Kenntnisse, gewisse Clement« der formalen allgemeinen Bildung. Und daß ein solcher Mann,«in.Ungebildeter', Minister ist, da» ist für da» Bürgertum der große Affront und da« sichtbare Zeichen de» Ende» der Klasfenherrschafl.... WaS nun Hoffmann anbetrifft, so mutz ich ihm bezeugen, daß er trotz allem RaditaliSmu» kein blinder und brutaler Draufgänger gewesen ist...." WaS geschchon ist, geschah gemeinsam. Aber darin be- stand der Unterschied: ich Hab« zu den Erlas s«n g e st a n» den und stehe dafür, aber Herr Haenisch verlor den M u t und ihm fiel da» Herz in die Hosen. AlS er Schritt um Schritt, während meiner Krankheit zurückwich, da war e» Ihnen vom Zentrum allerdings nicht zu verdenken, wenn Tic sagten:.Immer feste dru-ff."(Rinfe: Zur Sache!) Ich muß es doch zurückweisen, wenn hier ein Redner nach dem andern austritt und mir die LostrennungSbestredunHen in die Schuhe sch:obt. Wenn die Erlasse in Wirksamkeit geblieben wären, hätten Sie ein« Trennung von Staat und Kirche bekommen, wie Sie sie sich vielleicht noch einmal wünschen wer- den. Ak» Minister habe ich mich für verpflichtet gehalien, eine Verständigung zu suchen; al» Parteimann werde ich mit allen Kräften daiur sorgen, daß die Millionen für die K rche gestrichen werden.(Große Unruhe.) Sie haben den Erlaß nur benutzt, um Ihre Herrschast aufrechtzuerhalten, nicht um den Glauben zu schützen. Wenn der unselige, nicht durch ipnS verursacht« Bruderzwist nicht wäre, dann würden Sie sehr viel kleinlauter sein.(Sehr richtig linl» und Zwischenruf« im Zentrum.) Ich bin der festen Uebeezengung, nn> Ihrer Herrschaft ein Ende zu machen,«erden sich die Massen, wenn r» sein muh, über die Köp>e»er Führer hinweg, zusammenfinden.(Große Bcunruhi- gung rechts. Sehr gut lmks.) Durch den Ruf: d«« Kirche ist in Gefahr, haben Sie die Massen irregeführt. Herr Kasiert freilich hat» fein verstanoen, den Kopf au» der Schlinge zu z-eheu. Aller- ding», wenn er meint, die Revolution sei schädlich, so glauden wir ihm aufs Wort, denn Sie besaßen ja alle Reckte und Bor- rechte- Wesdalb wollten S i r da für die Revolution schwärmen? Herr KaSlert sagte, die konfessionelle Volksschule solle zerlrüm- wer: werden. Wir woll'n, daß tu der Schule Dinge gelehrt werden, die für de» Daseinskampf notwendig sind.(Sehr wichtig.) Wa« zu den LoSlösungkbcftrebungcn geführt hat, ist die Politik gewesen, die Preußen-Teutschland getrieben hat. Das soll anders werden. Dazu ist aber notwendig, die Schule völlig umzugestalten. Wir wollen, daß unsere Jugend ander» al» bisher erzogen wird, damit Sie kein Unheil mehr anrichten können. Die Regierung ist von einer Mitschuld nicht freizusprechen. Höven Sie. wa» Herr Harnisch in der Handelslammer aus- geführt hat! »Ich glaube, daß wie M ohr he i t» s o, l a li st e n in jenem Augenblick wenn ch so sagen darf— den revolutionären Stoß aufgefangen haben. haben wir un» um da» Land sehr verdient ge- macht." «mau so verhindern Sie jetzt, deß die Schule wird, wa» sie sein'ollte' Sie von dre Rechten haben alle Ursache, mit der jetzigen Reg crung zufrieden zu jcin;-.le dürfen auo) während des Be- lagerungszustand'» Demonstrationen veranstalten. Und durch die Freiwilligenkorp» wird für Sic der Boden gut vorbereitet. Aber da» Gegenteil don tem w-rd eintreten, wa» Sie wollen. Herr o. d. Osten hat von der W c l t r e v o l u- tio« geiprochen. und ick tann Yhnen versichern, Sie sind auf dem besten Wege, st- berbcizusührcn. Sie wer. den die ganze Welt durch Ihr Verhalten in Flammen setzen und aus den Trümmern wird iicue» Leben erstehen. Sie habe', die Triunmer geschaffen und als Sie am Ende waren mit Ihrem Laidin. dann haben Sie un» über- lassen, den Harren au» dem Dreck �u ziehen. Heut« mutag konnte» wir le|en, daß dl« Einigung zwischen Recht»sozialiften, Demokraten und Zentrum zur Regierungsbildung zustande gekommen ist. Am Sonnabend war man noch nicht soweit, da bat mon„och bei un» Anschluß aeluckü. Wenn n» nach dem Willen der rechten Seit« M Hause» ginge, tvsird« Preußen ganz konsett>ai!v-?keri?al werden. Ich warne Sie. wie ich es schon einmal tat, in elfter Sivnde. Sie werden da» deutsche Volk nicht aus die Knie zwingen. E»hat seine Areihrit er- rungen und wird sie verteidigen di» zum letzten Blut«tropfen und die Freiheit wird keine konservative und keinckklerikale. sondern s i e wird ein« sozialistische sein(Stürm. Beifall links.i Nächste Sitzung: Dienstag 1 Uhr.(Mitteilung de» Präsi- denten über die Berufung der Staatsregierung: erste Lesung de« Notetat».) Programm der preutzifchenZtrilton der ll.S.P.Z. Wie uns aus �der F ra k t i o n der U. 2>. P. D. mitge teilt wird, hat sie an die Sozialdemokratische Fraktion de, Preußischen Landesversammlung folgendes Schreiben gerichtet: Auf Ihre Anfrage, ob die Fraktion der Unabhängigen T> zialdemokraten der Preußischen Verfassunggeb:nben LandeSvei:- sammlung bereit ist, in ein Ministerium einzutreten, erwidern wir namen» Unserer Fraktion, daß wir im voraus die sofortige Aufhebung de» Belagerungszustandes und die sofortige Frei- lassung aller politischen Inhaftierten fordern. Ferner verlangen wir: t. Einordnung de» RÄesystem» in di« Verfassung, entscheidende Mitwirkimg der Rät« bei der Gesetzgebung, Staat»- und Gemsindeverwaltung und in den Del rieben. 2. völlige Auslösung de» alten Heere» und de» durch Frei- willig.nkorps gebildeten Söldnerheere». Entwaffnung de» Bürgertums, Errichtung einer Volkswehr au» den R-e-ihen der klassenbewußten Arbeiterschaft, Scfi&stperwaltu-ng der Volkswehr und Wahl der Führer du-rch die Mannschaft, Auf- Hebung der MilitärgtrichtkHarkeit. 8, Sicherung aller durch di« Revolution errungenen politischen Freiheiten. <. Trennung von Staat und Kirch-, Vevweltbichung der Schule, sofortige Einführung der Einheitsschule. b. Vermeidung aller Maßnahmen, die da» kapitalistische Wirt« schaftSsystem stützen. & Sofortige Jnangrissnahme der Sozialifiernng: Die Nebev- fübrung der gesamten kapitalistischen Wirtschaft in die sozialistische muß un-mitielbar in Angriff genommen werden, die wichtigsten Produktionsmittel in Landwirtscl'a't, Industrie, Sandel und verkehr, der Grund und Boden sowie di« Dodtnschätze sind al» Volkseigentum zu erklären und unter gesellschaftliche Kontrolle zu stellen, die Produktion ist plan- mäßig nach sozialistischen Grundsätze» auk-ubauen, di« Verteilung der GvbrauchSgü-ter nach sozialistischen Grund- sätzen zu regeln. 7. Nachdrücklich« Vertretung divser Forderungen bei der Reich»- regierunp, stbärfster Widerstand gegen alle Maßnahmen del Re!ch»regierung, welche die Vevwirktichung dieser Forde«»«- gen verhindern. Adolf Hoffmann. Dr. Kurt Rosenfeld. Des Arbel sprogtMM der preotzis. eu Laudesversammlun?. Versin, 24. März. Der Seniorenkonvent der Preußischen Landesvcrsammlung trat am Montaz nach Schluß der Sitzung zusammen, lieber seine Beratungen und Vorschläge ist folgende« mitzuteilen: Die am Dienstag auf der TageZordnung stehend« Mitteilung der Regierung über die Bildung der neuen Regierung und über den Rotetat wird voraussichtlich noch nicht besprochen werden, weil nachträglich noch die Polen- frage auf die Tagesordnung zeetzt worden ist, mit deren Beratung man voraussichtlich am DienSlag fertig werden wird. Am Mittwoch erst wird der Ret« tat im Zusammenhang mit der RegierungSerkläiunz besprochen werden. Später kommen die Interpellationen über die Ernährung an die Reihe, mit deren Beratung man bi» zum Sonnabend fertig zu wer- den hofft, dann soll Vertagung eintreten. Sonder nlereffe»der MgemeMsereffel Uebrr die Haltung der Teeleute bei Ausfahrt der beut- sehen Schiffe liegen heute di« folgenden Mcldunacn vor: Bremen, 23. März. Die heutige Versammlung der Bremer Seeleute aller Chargen war von etwa 1003 Seeleuten besucht, in der Mehrzahl von Mitgliedern deS deutschen Seemann«- bundeö. Nach längerer erregter Verhandlung verließen di« Anhänger de» S ee m an n» b u n d e» demon- strotid den Saal. Di« Zurückbleibenden nahmen eine Entschließung an, in der sie sich drrpflichketen, auf Auf» fordenrng der Reickßrcgiernng mit den Schissen a u» z«- fahren. Gleichzeitig wird die Regierung ausgefordert, für die durch eine eventuelle AuSsieferuug der Schiffe brotlo» werdenden Seeleute in ausgiebiger Weift zu sorgen. Bremerhaven, 23. März. Eine am Barmittag staltgefundene Versammlung der Steleute aller Chargen beschloß, die Leben»- Mittelschiffe ohne Garantien nicht ausfahren zu lassen. Aach der Versammlung veranstalteten die Teilnehmer vor dem Ge- bäude de» Norddeutschen Lloyd«tue Kundgebung gegen die Au». fahrt der Schiff« ohne Garantien. Immer deutlicher wird c». daß da? Derhatten d«r Lee- leute durchaus kein« politische, oder wie die bürgerliche Presse zu berichten wußte,..sparlakistiiche" Motive hatte. Ll« die ersten Nachrichten iiber die Vereinbarung mit der Entente über die Nusliefcrimg der deutschc» Handelsflotte kamen. haben die deutschen Kapitalisten, und insbesondere die Reeder, gegen diese Auslieferung aus das schärfste protestiert. Sie wollten nicht, daß Teutschland seiner Handelsflotte beraubt werde, waS für sie bedeutet, daß ihren Prositmöglich« keilen eine Grenze gesetzt wird. Was damals die Kapita- listen getan haben, tun jetzt die Seeleute. Auch sie wollen sich vor Arbeitslosigkeit Schlitzen und sind deshalb zum Teil Gegner des Auslaufens der Schiffe. Das Verhalten der Kapitalisten ist genau so wenig zu billigen wie das der Seeleute. Aber beides bat mit Politik nichts zu tun und entspringt primitiven und egoistischen Ge- dankengängen. Die Seclctite wollten Garantien für ihre Existenz nach AuSlieferiina der Schiffe. Sie glaubten, durch ihre Weigerung, die Schiffe ausfahren zu lassen, zu erreichen. daß von den Entente neue Verhandlungen eingeleitet würden. Sic b.ben ja auck neu verhandelt, als die WasfenstisistvndLkommission in Svaa energisch geworden ses und die Verhandlungen abgebrochen habe. Diese Giüiid, t*!r£fC!CJ!ti r,nü durckmiS nicht.spartakistisch", sondern rein tturischaftlicher Art. Aber nicht da» Interesse einer kleine? Gruvv« darf auSicklaaaeband{Lin.(andern nu« hnä Amter« eis? der Gesamtheit. Die NliZüihrt der üehensmittcl- 'chifse darf deshalb weder von den Unternehmern, notl? von 'den Arbeitern gehindert werden, da hiervon die Ernährung der Getamtheit abhängt. Aber gegenüber der Hetze, die ievi von den TNd- Nngen der Regierung einseitig gegen die Zce'ente gerichtet wird, sei doch betont, dah die Geiährdnng der Ernährung der Vevö'keruna nicht nur durch die W'igerung der Bedeute, die ■Schiffe nicht ausfahren zu lassen gegeben ist. sondern ebenso durch das Verhalten der Regierung, die den Fme- den ablehnen will. Damit würde ia auch die Möglichkeit schwinden, ausländische Lebensmittel zu erhalten. » Hamburg, 24.?"Sr».?is hrutr mittag find insgesamt 27 Dampfer anSrelnvf'n mit insgesamt etwa 20)000 Lrottr-Negislertonnen. tondeslonlerenz der ll. S. V. in Vayern. Nürnberg, 23. März. Tie erste Landesversammlung der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Bayerns nahm folgend? Nürnberger Anträge an: Tie revrtntianSeen?auern und Tvldaieu BaveenS heben am 24. Februar 1913 die iich erhebende Gegeneevolutian in Hapern niedeegeschlagen. die mit der Neaktte« verbundenen Aebeiteefoheee «bgescht und eine klaffenbewuhte Frank der Sazialistrn- gegen dir Kapital stenklasse geschossen. Dir am 23. Miez tagende Landcs- fonferenj der NnbhSngigea Sa;Ialdemokeatischei Partei VayeenS erklSrt al? ihre erste Ausgabe, den eeeungene» Sieg»u befestigen und auszubanen und den erdgiiitigen Sieg de« ProlrtarlatS vor« zubereiten Tic Landeskonferenz erwarte« van den in die Regie- eung eingetretenen Otenasten, dast ste in der Eefiillung dieser Ans- gaben ihre HauptlStigkeit erblicken. Die gegenwilrtigen Aar- deeungen deS neuen AktianSprogeamm» find die Richtlinien flie die von einer sazialistischen M naeitii« duechzufiibrende« Maß. nahmen. Paeanssetzung für die Tuechfliheiing aller Maßnohmen ist hie Nebeesliheung der Beewal»uit>en. und auch erklär: Hai. daß der Anirag ans Anksioßung der dürgrrlichen Presse ab- gelebnt worden lei. ebenfell» verworlen A i ch a rd Müller, der nun da» Wort ergreift, begründet einen Aiiiiag der ll. S. P. T., der folgenden Wortlaut Hai: »Dir Vollversammlung lrdat eine Wahl der Delegierten »um blä.etoagreß nach den Vestimmiiugrn de» Zrnt-a'ratee ob. «i» erblickt in de««ezirk»wobis,pr«».«eo»�««etioe» Aeesnch. einen Rätekongreß zustande zu bringen, der die Sibaffnns rinkr Räteorganisatlon nach dem Wunsche der Regierung und der Führer der NechtSsozialistcn gewährleisten soll. Tic SWsamatliing lehnt eS ab, an diesem Verrat mttzn- wirken; sie hält nach wie vor an dem Betrieb»- und Berufswahl- spstem fest. Die Bollversammlung fordcrz dir werktätige Bevölkerung OIroß-Berlins auf, sich an den auSgescheiebeneu Bezirkswablen nicht zu beteiligen." Müller führt au», daß zu dem Wahlreglrment de» Zen- tralrale» prinzipiell Stellung aenow.men werden müsse. Tie Arbeiterräte können nur durch die Betriebe und Be- rufe gewählt werden. Die Arbcüerräte sollen die Interessen ihrer Rollegen i.r den Betrieben wahren, ste sollen die Betriebe sontrcllieren und die Sozialisicrung der Betriebe vorbereiten. Wenn die Arbeiterräte diese Ausgabe enüllcn sollen, dann müssen sie auch aus den Betrieben oder aus den Berufen hervorgehen; sie müssen in ständiger Fühlung und unter Kontrolle ihrer Wähler stehen Das sind Grundsätze, dir bei dem Rätcsvstem nicht aus dem Auge gelassen werden können. Müller bespricht dann ebenfalls die Schwierigkeiten, die bei einer Be- zirkswahl entstehen; eS werde noch nicht einmal möglich fein, daß jede der in Betrach.' kommenden Parteien die 800 in Betracht komineuden ArleiterraiSkandidatei' aufstellen. Müller fährt dann fort, man verfolge mit dem neuen Wahl. shstem ganz andere Pläne. Wenn dieses sich durchsetze, dann würden wir bald sie alten Partei- und GcwerksckaftSbonzen wieder in den Arbeiterräten finden, und wa» dann dabei herauskommt, könne man sich denken. Der Räiekongreß soll nach diesen Pläne» nicht von den alten Arbeiterräten beschick: werden, sondern aus Partei- und GewerkschastSsührern bestehen. Dieser Rätekongreß soll dann die Räteverfassung bilden, er soll au» Delegierten zusammengesetzt werden, die selbst nicht» mit den Arbeiterräten zu tun haben. Da» kann nur einer vorschlagen, der nicht auf dem Boden de» Rätesystem» steht. Wir erblicken darin einen Versuch, den Rätekongreß auf oine Bahn zu bringen, wo er eine gefügige Mehrheit für die recht». sozialistischen Führer wird. Wir betrachten da» al» eine» Verrat und werben diese Pläne mit allen Mi teln be- kämpfen. Müller geht de» weiteren auf den ganzen Werdeyang de» bevorstehenden Rätekongresses ein und fübrt den Nachweis, daß der Zentralrat dicien Kongreß dauernd verschlepp. Hab«. J.tzt sei zwischen den Wahlen und dem Kongreß eine so kurze Frist ge- setzt, daß selbst von bürgerlicher Seite eine ordentliche Erledigung der Wahlen für unmöglich gehalten werde. Noch nie habe er. Redner, so viel Unvermögen aus einem Haufen yesehcn wie bei diesem Zentralrat. Auch im Reiche wehre man sich gegen diese» neue Wahlshslem, und Nachrichten au» Düsseldorf, Frankfurt a. M., Leipzig und Bayern besagen, daß die Arbeiterräte dort sich ebrnfall» nicht an diesen Wahlen beteiligen wollen. Wir schlagen vor. die Wahlen nicht nach den Bestimmungen de» Zentralra et, sondern fiter in der Vollversammlung vorzunehmen. Dann wer- den wir sehen, ob dcr Kongreß diese Wahlen für ungültig erklärt Sollte er da» tun, dann weiden sich auf diesem Kongreß iwt so viel Elemente finden, die gemeinsam mit un» da» tun werden, wa» kgr pa« Rätcsvstem von Vorteil ist. l Beifall.) Al» der Borsitzende Neue nun dem Z«ntralra:»mltglied Cohen da» Wort erteilt, springt dcr Kommunist Herfurth auf und ruft in den Saal hinein:.Ich protestiere ganp enerptschdageaen, daß Cohen spricht." E» entsieht ein großer Tumult, der minutenlang dauert und vom Vorsitzenden nicht beichwichtigt werden kann. Luch Müller und D ä u m i g versucken. Herfurth davon abzubringen, daß er seinen Pro'est aufreckierhält Vergeben», Hersurtb und die übrigen Kommunisten verhindern durch ständige Zurufe Cohen am sprechen. E» bleibt dem Vorsitzenden nichts übrig, al» die Versammlung auf ei»e halbe Stunde zu Verlagen. Nach Wiedererössnung leilt der Vorsitzende mit. daß die Frak. tionsvorstände sich dahin geeinigt haben, daß zunächst der Arbeiter- rat Fischer von den Demokraten da» Wort erhalten und nach ihm dann Cohen sprechen solle. Fischer(Temokrat) kritisiert nun in seiner Rede da» Wahl- rrglcmcnt de» Zentralra' c». kommt aber dann zu dem Schluß. daß sich seine Partei trotzdem an den Wahlen beteiligen werde. Cohen bemerkt zuerst persönlich, daß an dem in einer früheren Vollversammlung gemachten Gespräch, da» sich auf eine Aeußeruna Scheidemanns stützt, und wonach er ein Posten- jäger sei, absolut unwahr ist; Svbeidemann selbst habe ihm gegenüber bestritten, ein« solche Aeußcrung getan zu haben. Zur ■Sache selbst bemerkt Collen, daß es dem Zcntralrat nicht ein- fall«, mit dem Reglement absichtlich etwas. Falsche» zu wollen. Er selbst stehe auf dc»n Boden der BerufSständc und»verde da» in seinem Referat auf dorn Kongreß auch vertreten. Wa» die Niederlegung de» Mandat» de» Zentralrate» belrisst, so sei diese nur geschehen mit der Maßgabe, daß der Zentralrat«fii» zu einer anderen Regelung sein Amt weiter ausübe, Daß dieser Kongreß so spät einberufen wurde, lieg« daran, daß der Zen- tralrat von der Nationalversammlung die Verankerung de» Rätesystem» erwarte, wa» aber nicht eingetreten ist. Wa» die Kritik an dem Reglement an- geht, so stößt eine Wahlvorschrift, die den Krei« der Wähler be. 'chränkt, imrncr auf die Unzufriedenheit eine» Teile» der Bevöl- kerung. In die Berliner Wahlen habe sich der Zentralrat übrt- gen» garnicht hineingemischt. D S u m I g ist dcr Ansicht, daß tn dem Wahlreglement nicht da» Unvermögen, sondern dcr böss Will« de» Zeniralrate» zum Ausdruck komme. Dir Körpersehast, die vom ersten Tage an dir Pflicht gehabt habe, die Räteorganisaiio» auZgubauen und zu erweitern, hat da» nickst getan. Der Zen- tralrat hat. seitdem er sein Amt in die Hände der Na'Ional» Versammlung legte, keineHandmehrfürdieArbriter- räte gerührt. Ter Rä.ekoirgrc» ist von vornherein zur Er- iolglvsigkeit verurteilt. und schwere Konflikte werden heraufbeßk'wor.'n. Wenn ein Rätekongrcß auf Grund de» vorliegenden W chlreglement» zustande teirnrnt, wird da» ein Zerrbild sein. Da» darf sich die revolutionäre Ärbsiterschast nicht gefallen lassen. K o e l s o h n iMehrheitSsoziakist) wendet sich gegen die Ko»> munisten und behaiiplct, daß sie die eigentlichen Rätefeinbe seien und die MehrheWozialisten die wahren Rä esrcunde wären. Herfurth(Kommiurfti bedauert, daß nicht der Bollzug». rat den Kongreß riildemfen halw. dann wären alle diese schwier'gseiten nicht entstanden. Es war ein Fehler, dem Zen- tralrat überhaupt noch etwa» Ersprießliche» zuzittrauen. Wir beteil'gen un» grundsätzlich nicht an diesem Mamuluckenkongreß; die U S. P. D soll e e» ebenso machen. Ein Antrag auf Schluß der Debatte wird hierauf clnstumnig angenommen. Persönlich bemerkt noch Nalzahn lU. T. P D.). daß -cheidemann sich keiner Zeil genau in der Weise üb. c Cohen gc» äußert habe, wie e» in der Vollversammlung mitgeteilt worden sei.— Hieraus teilt Richard Mütter mit, daß die FrafttonI- vorstände eine Besprechung gedalst haben. lZuruf: Kudhandel.) F» den Richtlinie» für die Wahlen zu», Kongreß beißt r», daß im Wescntl'chen nach den GuinMStzen de» Wablrcg.'einein« gewählt werden muß. Da« ist aber in Berlin, besonder» in Bezug ans die BerhältniSwablen, drr Fall gewei'e». N»» heiß, et In de» Richliiiiie» weiter, et dürfe kein Widerspruch erhol'en werde». Die S. P D. da« jetzt Widerspruch erhoben;«venu sie diese» Widerspruch zurückzieht, dann können die Wahlen hier in der Vollversammlung vergenon'men werden. Der Fraktioiisporstaiip der S. P D. Hai hier n.cn erklär«, daß er f ü r Z» r ü ck z> e d u n g de» Widerspruch« sei. er müsse aber erst in t« seiner Organisation verhandeln. Müller ictlägt d»«>«lb Per- taaung vor. 9* toll ein« Meriammlung am Mittwoch»attfindcn, die z« Begi:ni den Bericht d-S Frak'konSvorsiande» Vit entyeaenncbmen nnd dann die vorliegenden Antrage zum Rätekongreß beraten soll. Am Freitag würde dann die Wahl der Del«» gierten ver,ilnebinen sein. Die Versammlung erhebt dagegen keinen Widerspruch und wird darauf vertagt. Gewerkschaftliches.|j Der Streit der Leitergerüstbailer ist nach Verhandlungen mit dön Unternehmein mir der Errungenschaft von LS Pfcimig für die Stunde für Poliere, Gerüst' bauer, Platz- und Hilfsarbeiter beigelegt. Tie Bcdingnngen der baugewerblichcn Lobnvereinbarungcn werden nwch endgültigen Abmachungen sestgehalten. Der Lohn wird für die laufend« Woche gcKühlt. Die Lranchenleitung. Einnehmer und Einnehmerinnen der Biktoria-Brrstcheeung. Am Dienstag, den 2S. 8. iO findet ein« Betriebs Vollver'ainin- lung statt, cinschließtich aller Generalagenturen und Kassen« stellen von Groß-Berlin und aller Vororte. Tagesordnung: ArdciterauSschuhlwzhI. Referent: Sicwer«. Arbeitcrrat U. T. P Eingeladen sind die Kollegen Emtasikrer aller anderen Versicherungen. Versammlung bei F. Wille, Berlin, Sebastian- straße öS. abend»% 6 Uhr.?. A: Der Obmann L. Schwitz. Achtung; Frühere und jetzige Arbeiter und Arbriterinnen der Firma Weißt u. vamck-WilmerSdorf. Heute, DienSlaq. den 2S. d. MtZ., nachm. 4S Uhr. Versammlung im Lokal von Schilling. Wilmersdorf, Laucnbnrger Str. 2. Tagesordnung: Bericht über die Verhandlung vor dem SchlichtungSauSschuß. Der ArbeiterauSschuß. Groß-öerlin. Obleute bei Betriebe! Donnerstag, den 27. März, abends 6 Uhr. findet in de, Gchicklerstr. B/6«ine Sitzung statt. Trscheinen dringend notwendig Tagesordnung: 4. Bericht der 84 er Kommission und Ah rechnung. 8. Verschiedene». Unterstützungskommission der Berliner Arbeiterschaft, I. A.: A. Barr. Die Märzfeier in Neukölln. findet nunmehr am D o n n e r I t a g. den 87. März, abrndV ß'/i Uhr, in der Aula de» Kaiser-Friedrich-Realgymnasium», Kaiser-Friedrich-Straße 2l0, statt. Die Eintrittskarten mit dem Datum de»18. März berechtigen zum Eintritt. cebensmilkeikalenser. Brlft. sin der Buch« tom 84. dl* 80. d.®I. gelangen In d»r v«r- kauss/tell« der tvemeinde zur Algab«: Sroß-veillner Lebsnsmitlel- harte: auf Abschnitt 101 100 Gramm Hase flocken je Person, auf Ab- schnitt 103 100 Gramm los» Suppen. Kart» sür Jugendliche: Auf Abschnitt ii« 100 Gramm Haferflocken, auf Abschnitt SO 100 Gramm las» Suppen, verlin-vrltzir L»b«n»mirtilhort»: Aus Abschnitt 38 K Bsund Seefisch« In Gelee s« Person, fowelt Vorrat, auf Sb'chnltt 47 l Pfund Milchobst, gedörrt, 1« Hauehal«, soweit vo-rat, aus Al» schnitt 48, Sonderzulellung: Züc Kronh« H Pfund d,w. 44 Pfund Ked», für werdende Mutirr und auch für Kinder Vj Pfund Haferflocken. Ferner werden Sauerkohl, lomalen tn Sssig. Sewur» gutken, Klippfisch, ohne Marken obaegeden. Der Verkauf beginnt für dt« Schlußnummern am Montag, dann welter dl, Nummern von 3701—8700 am Dlenetog, 8003—1800 am Milliroch. 1790 000 aa Donne.elag, 800—1 am Freitag. Sonnabend für Nachzügler. Vus den örganlsallonen. Zwetter«rel». Heut» abend 7 Uhr In der Schulavla. Millen- watder Strohe 84, Berichterstattung vom Palteltag». Milglledoduch ist vorzuzeigen. «»fenlhal-Rordend-Nlederfchönhaufen-Best. Heute, Dienstag, abend» VH Uhr, Mlialiederoersammlung Im Lokal von MilbroU, Balderseestr. b. Bichlkg« lagesordnung. Köprnlck. Dienstag, den LS. März,.odend» 7 Uhr,>m Lokal .Schwelz-r-Garten", Llndenstraße. öfteniUch»»lf'glicderve.sammliing lagesordnung: 1. Organisato ische». 2. Bericht vom Partei« tag.»eserent: Genosse Lachmund-Neukölln. 8. Stellungnahme zur Arbelterralswahl. Frei» Jugend Süden«nd Südwest. Unser Reuterobend ln de» K. ft. ist com Kommcndo de« Freikorps Hülsen r» boten worden. Dl« Sin'rlttekarten behalten ihr» Gültigkeit. Da» spater« Stattsinden wird dekannigeaeben.— Nächst» Zusammenkunft Dicnsiag. den LS. Mö z bei Büttner, Gnelsenaustr. 08. vollrag über dt»»ssifchß Neoolutlon. Frei« Fugend««sundbrumien. Dlenstag, SS. Marz, abend« 71t Uhr, lm Lokal von«oichecl. Stellluer Slr. 12, voitrag: ,Tozla> llomu» und Kommunlsmu»". Frei« Zc-g-nd, Bezirk Weißens«». Dienstag, SS. März, abend« 8 Uhr. im L-kat«ob Pohlmann. Langhci.tsitr. 104. Genervlo».«mm- lung. __ Fr»«» Jugend Lichtenberg. Dienstag. LS. MS z. Vortrag de» De» MIedik» über.Dorrtnismu»�.— Mittwoch. 2». Mar». Leseubend.-» Frettag. 28. Mär», Gruppenaersammlung. Beginn aller viranstalsuw gen pünktlich 7 Uhr abend». Da» stugendhelm ist>eden Abend von i—9H Uhr geässnet. Sonnsogi Banderung. Tresspunkt: 7 Uhr vahnho? Etralou-Nummelsburg. Frei« Jugend. Gruppe Nordost. Mittwoch, 26. März, abend» HS Uhr, Vortrag im Lokal von Parle», Huselandstr. 82. verantwortlich sür dl» Redakllon Alfred Bielepp, Neukölln.-- verlagsgenossenlchoft„Freihelt". e. E. m. b H. verlin.- Druck de: Lindendruckerei und verlagsgelellschail m. b. H, Schilsbaue.dvmm 1» Mer schießt äen Doge! ad? Der Verliner Ätaätanleihe von 1919 Zeichnet. TiiesUr und iierSnäjunfcn. Theater gm ,- niitog'plait. Direktion Friedrich Kayssief. 7 U'ir: L'ither. I Opernhaus 1 Richard-Strauß-Woch« I. Abend ytThr: Zum 50 Male: El»klr' Seliaitspielh.us 7(ihr: flctmet. Direktion MaxReinhardt Bßiifscfies Thcaier 7 Uhr; Cf a es emh sseM t Rriwsiilels 7 Uhr: rtidcliinc. K.'eimts S'cliP.uspieliiaus 9'- Uhr: Die Wüchse dir Pandcrs Lessiisg-Tneater Direkt.. Victor Earnowsky. � Ulir: Der iVauiuchs. Miitwuch: Derrote tlxhii. Donnerst.: Peer(iynt. Geuuciies Küfisüßr-Tlieai 7 Uhr: Der ScriSrter, JMitt»-ccIi:»er 5ctr':pier. Ponnersiag DerScItijpt'er. Cent rat- 1 lieater. 7\Uhr: OieSchönste von Alien. Du aca.U. ernaans ckar.otlanh. 7 Uhr: Jngrenrl. Hteracf C Trü-rU ni«He»m. fn duch- W.riie m«.- i heiter. 7» Uhr: Hannrrl, Das üi0!(räderihau& tl. Teil._ Komische Oner. HubnScttwar/Wdidniliiel. Kleires TUeater. nv-r Mo mortale, Lustspielhaus. nuhr Die sprnlsclse F.iege Bletropoi-Xheater. 7- uh. Die FafcMnjrlBB. Treues Operetterihaus. Scblffbauerdantm 4aNoi�leni8< nuhrJis keeseiie Susanne I'alast-Iheater. 7 Uhr: Tar sw« S ht der' l eal'i Chir otUu hc. 3 7> uhr nüeesEici c?IäilL Prnlfiftfr �llnarbri'krtykrband. firrrh*fr!ii. eet tun ber rttnUerc-.- mir? leint, oi4lener. Mittwoch, den 2K. März, abends S Uhr� Mglieöervec ammlung Kn Saal 3 des Gewerkschait-beuse� engtlufet 15. „ Toftesordnung: l. Auistellung eines Äonbibolcr. riit die Neuwobt des Sfrheilerro;».— 2. Berufsan«e!sgenheiten.— 3. Beischtedenes. SU Stuppenieihmgen, l hnlla- ftieater 7 uhr Zarwlilenllüniol. r.;ei;f. nm Not esdgrlplau. 7 uh,. Fan 0,,c e,'e"f" 7 Uhr. LVll Franz Lehnr. I lieater des Westen«. »uhr: Madame Sherry. NX'allner-riieater a uhr Gaiäha Rose-'l bester rtLTr: Das Drcimüderlhans Oaatspleld Friedrich Wilkelm- sl d*. Thea er, sllirilp-1 l-eater Uhr Ali eu st der Stsrke Casino> Theater. I.othriitße i Str. 37.T8e!.%H Uhr: Der Scl lager der Spielzeit. Da« ne«ie Berliner Voik«stück: Unter Knolle. Dazu erstklassige Spez ali'äi. Stjr. 3' U r.hr'lches Handwerk Wmtergarcea tietlch 7V Uhr VaMvorsteilung Rauchen eesta*tet. Nzukölln. Meler-Versammlung l Mittwoch, de» 2C. März» abknds 7Vj Uhr Aula des Gymnasiums, fftiser Friedrichstr 2lv Dohnunzeuo! und Rehnungswucher. Anspra.licn dcS Stadtfekrktärs a D. DzieUk, \ Zahnarzt Jöckel und Bettno Maaß. Atreie SliiSiurache der Mieter! Muiisr und Fmu?u! erscheint in Müssen! Mleterbund Sross-Lerlin» Berlin>V, PoiSdanter Stra c 63. ZniilülrttttOdnMMyWchjlsk» Am M!tiw?ch. den 2S. März,«bind» 7 Uhr, im VSrfensaal. Durgstroso: M i tqliede r«Verfamm'nng aller in Waren- und Kaufhäusern, sowie im Einzelhandel Beschäftigten. t Tagesordnung: ((. Bericht über die Verhandlungen vor dem Cchttch- i lungsousichub. ' 8. Be icht über den Verlauf der Tarifveihandlungen. I 8. WVi.'rsammlung. 2. Branrk'rn-Anaelcgenheitcn. 3. verschiedenes. La.,lrei�es Erscheinen erwarteL Die Branchcukommission Dlllllilitt Ziil'.iirlik tkl-ZIctiilliid Verwaltung verlin. Z«? Moritzpl. 1063% 3678. Bureau: Be.lin. Rungestr. 30. Mittwoch, den SS. März l?I? nachmittag» 0«» «bis 7 Uhr: Wahl der Delegierten zum Verbandslag und zum Gewerischaflstongreb. Die Wahl erfolgt durch Urabstimmung in den fol» »enden 26 Lokalen. w._' Msrkmann, Gr. Frank. furter Ttrahs IS. 13. Huth. Warschauer Str. 61. 17, Sott, Sircfimannftr. 29. 1. Dabrohlaw, Swine» mimder Sir. II. : 2. Klimpel. Duncker» strahe 83. . 8. Gliesche, Kcpenhagener Strohe 74. 4. Brack, SIettiner Stroh« 16. 5. Serseld. Schulstr. 11«. v. Krüger. vuHihstr. 10. 7..Habedank, Wiclef» ftcoß« S'. «. Wold, Psluastr. 6. v. Wicrners, Bülonrstr. 63. 10. Schalt.. Mariendorfer Straße 6. II. Klude. Rhterftr. 32, Ecke Iakabibirchstrohe. tS. Ehlert. Koltbuser Straße 19. iü. Mir., Skoliher Str. 59c. i Staden, Mlchaelkirch- lltofee 21, 18. Schulz, Lichtenberg, Äronptimenffr. 47. 18. Dröger, Weikensee, Lehderstr 122. 20. Thunock. Eharlolten- bürg, Wielandstr. 4. 21. Henkel, Schöneberg. Meininger Str. 8. 22. Marlin. Tempelhos, Beillnzr Str. 92. 23. Schmidt, Neukölln, Donav-lr.. 1. Ecke Reu» terstrrß«. 24. Sännk. Neukölln, Rasenstr. 24. 26. Kodenek, Oberschöne» weide, Wilhelwinenhos» strahe 18. Zu wählen sind 21 Delegierte zum Verbandslag »nd ein Dslegie�ier zum Gewerkschaftobongreh. Jede» Mitglied ist wahlberechtigt Nid muß su. Mahl persönlich erscheinen. Als Z»niijmo:iori ist das Mitgliedsbuch vorzulegen: ohne ptUpliedoluch wird niemand zugelallen. Die Mit- slisdcr wählen in dem Lokal, das sie am bequemsten «reicher: können. Wer mehr ol« sieben Beiträge rück- tändig ist, darf nicht wählen. __ DitCrtecermellimg. nkttret- und Jtnueni'ot„OH" mifr llcd des flrb.-S.-B 1 tte:oeqen der Uiirahc« am 9. März nicht tuijrtoTlen« jl!egrtttztt»yS'Feiet Dz ussere helms.ekchrtrn Cangtkbn'ider und Freunde sitcht.'t am Freitag, de» 28. März w gte&mSoüle h..«ihmtjchen 3>r i herein und ü» Lelat. Arlieiior» Tninnriter-Vund. Kolonne Gt osi-!4erliu. Eröffnung des Sommer-KursnS. T>r ewietteiide Vortrag ianter: Zweck»nd Ziele dcS Kuisus, sowie über Anatomie, au d S mc schlichen Kö perS. Ter rsi ch de« er eu ZI den d steht fe�em n'S halt frei Ter et'uiniiqe. ei n g silr den tu s»s beträgt:t M. sine relchhaii. Vidürt�ck strhi koveulos zur Vcr iigmig. Tie Iledim bstmiden der Äoionne sind: Abt.: Metckiorftraste>?, am 7 April: .» Ujed mhr.:;3,:ltef;aiuntit Oli öter, am 4. April: m SchSnrberg, vorb.rg irahe II, iKesiauroni H.ieiide', am 27 iVÄu; m Sichtrnbrrp, Tchaniweberstr. 60, Picken Hage«. am 31. Mäiz: » Wmrilln, BSeichsststr. 8, Ideal. Pasinge, am 28. März: • Ebarlottriibiirn, Kaiser«riedrichstrahe 461». 91 kininant SO int. am 3 Ap.it. An an i nbrnd» 7 N Meldungen uinunt auch der Loisigende, wo auch Left. Pläne zu haben sind, tntgetn. Wir oj Kiedrich, von., Berlin 7 W,«lop ocksirahe 26 Hos dart LeiilzcZier hLlliUrlzeüe�Verdllvll Oik»VSrv5«llUU>zz' Berlin. Dem Andenhen unserer im Felde gefallenen und versto benea Kollegen gewidmet. Ballsehmlter,WcE!he!mv�chiosser geh. 11. 11. 51 zn Schwlch'enberg. Brauer, Hans, bo rer geb. 13. I. 55 zu Betlfn. BUNAiSL, Paul, Kl mpner g K 20. II M zu Dlrschnn. Cislew tz, Bernhard, Dreher geh. 29. 2. 88 m Klchewo. Dunkel, Eiaii, Arbeiter •rch 1. 9 c8 zu Rixdorf. Ekhter, Paul, Sch osser geH.?. I? S* r.n Bant Freund, Paus, sc losser geh 24 10 97 ru Zeulenroda. Gerull, Otto, Ar eiter geb 23 2 �0 zn Lablack. Günther, Emil, Uhrmacher geh 19. 2. 7.1 zu Schrimm. Hennig, Eugen, Former geh 2(\ 12 7" zu �er'w. Holtmann, Alfred, Arbeiter geb. I«. 2. PS 7n Bfeskow« Kokro, Hermann, Schlosser gS'. 4 3. 82 zu Berlin Lanne, Oskar, Schlosser rcb. 2S, d. 77 an Wi tenbers. Owes;e, Hermann, Helfer geb 18. 10 78 zu Reichen. Reichelf, CttO, Kernmacher g' b. 5. 7. 83?n Berlin. Butkowski, Paul, S blosser geh R. 5.»> rn KSnlgsber«. WO ff Max, Arbeiter gcd.� 2. 2. 88 zu Breslaa. Di« Ortsvürinra Ifung. Deutscher Ketallurlielier-VerliQnii Verwaltungsstelle Berlin. Todes- Anzege. Den Koll-gen znr Nachricht, dass unser Kollege, der Ma$ch"P---�rbeiter Gustav Hans, Emderrr Str-e 24, am 21. d. M. gestörten Ist. F e Bee ig»m« findet am Dien« tag. den 25. d. M., vor der L chenhalle des Städlischen Friedhofes In Stab tdor aus statt Den Kollegen zur Nachricht, dass nnseie Kollegin. die Arbeuerin He'en® Nepp, Chorlner Str. r.l.»m 21. d. M. eSrinriie« Ist. Die B' erdlpung(Indel am Diepstaj den 2S d. M. neehmitlairs 4 Uhr. von der Leicherhaüe de» Seg.ns- Kirchhofe« in Wcla.ensee. KöHcn.ir»»na atast Ke(e Oeteilisuat erwartet Di« OrtavorMraHaa«. Nachruf. Den KoMegen zir Nachricht, da»» mnere Kolleren. | der Schlager Wilhelm Kühl, ! Nenkfilln. Leires'rasse 22, am 9. d- M., der Schlosser Artur Gramsch, | Scnefelder Strasse 33. am 10. d. der Meta! arbe>ter P�ul ffffaibutar« I Soldiaer Strasse 109. am 13. d. M, ze»torbea sin 1. Ehre ihrem Andenken I Di«''rtsverwraltmngr. Am /l. März f.-dii Va7 Uhr versclnel nach i kurzen, schweren, in Qe- ; duld enracenen Leiden. 1 1 unsere liebergute Nichte| fht itiii | Im 19. Lebens'abre, Familie ifronz Pe'z.i Neukölln, den 22. März.] Cmser-Str. 83, Die Bcerdigun* Tin-] I det am Mittwoch, 20 3.. I 4'/ Uhr von der Leichen- | h dle des Jepisalemer i KirchKof�, Hermannstr. j I 90. aus statt. Deutscher Buchbinder-| Verband. Zahlsrcllej Berlin. Den Mitgliedern die I traurige Nachricht, dass 1 unser langjähriges Mi- j j glied, oer Kr.. lege Poul Dönsdiel 1 schuldlos standrechtlich I | er choss n wurde. Wi; ! werden den auf so graß- j liehe Weise 14h aus dein f Leben ger ss. Kolle en | ein treues Andenken de-\ wahrt a. Die Beerdigung finde Dienstag, den.5.3. d. J<., nachm. 3 Uhr auf dem' eva gel, Kirchuol in i WI hft|-nsve»g statt, j Zah reiche Beteiligung| | erwartet Die Ortsrerverwaltung. 4. Wahlkreis ü. S. P. D.| Bezirk 192. Den Milgl eiern zur| Nachricht, daß unser Qe-] nosse der Matrose GBstav Zühlsdorf Abholung seiner Löhnung in di r Französl-| •chrn Strasse von der| Noskc-üardc ermordet| worden isr. Ehre seinen Andenken! DicBerrdigU' g findet am Dienstag, d 2�.Märr,| n-tchm. 2 Uhr. von der i Leichenhalle des Emma- nsfricdHofs, Neukölln,} HennannstraBe statt, Um rege BctcMi iung 1 er-«cht Der Vorstand. Hiermit die traurige 1 Nach/ cht« daß rne.n lieber Mann und Vater,) 1 Bruder, Schwager und, Schwiegersohn fnlz Sabr wskl Bensse str. S2 Im Älter von 26 Jahren| ge«'o den ist Die Beerdigung findet I am Mittwoch, den 26. 3..> nachm. 4 U r. von der LcicHen' allc d.Virchow- k.ankenhause'. Sylter- Straße nach dem neuen| JohanniskDc hof In Plötzensue- statt D es zeigen tiefbetrübt| an Witwe Erne Sehrowski j geh Knorr ne�t Verwand en. 4, Wahlkreis U.S.�.D.' Abt. 14. Don Mitgledem zur j Nachricht, daß n U.S. P.D.| Beiirh 311 �ot. 27. Den Mitgliedern zur 1 Nai.hrlclit, djß unser| alter, langjähriger Oc- nosv. der Stnckat'»«/ WUlaelaa SchaLs Rndcrsdorier Str. 32. gcsioiben ist. Ehre seinem Andenken! Die Einäscherung fin-| de! am Mittwoch, den: ?6. März, nachm. 4 Uhr. j im Krcinatcrlum Gericht' s raße 36/i8 staf. Um rege ße elligung 1 ersucht Dsr Von a�d. ! Die Beerdigung des Matrosen Wi iy Ferhi1x9 j unschuldiges Opfer des ruchlosen Mordes der Noskc- Qar!e. findet | heute nac'im ttag 3 Uhr j vom Gethsemane-Kirch- h i. Nordend aus statt. Rege BetcMgung der»» Matrosen ebenen. !«l--- Oanlisagiiocr. Für die herzliche Tel-] ] rahme bei der Einäsche-| j ning meires lieben Man» 1 nes und Viters Maü Schobert ! sage hiermit allen Ver- I war icn. Fr unden. Bekannten, den Metern des ! Hauses Romintcncr Str. j ! 40. d-n Kol ecen der Firma 1 oas. d m Thea-| terv-rein Fidelfo, dm, n ernaEonalon Bund der j Kn'egsbcsc Sdigten uni | HinterHiebenpn, sowie] i demVorsitzenden, Herrn Ti- dt. für die trostrei- [ chen Worte am Sa�ge j nieines mir unvergess- | liehen Gatten meinen; tiefgefühlten Dank. In deiner Blö e Jahren, | entriß der Tod uns Dich.| Das Leid, das müssen wir trafen, | obunserHerz auch bricht| Wer Ihn gekannt. wird unsern Schmerz er-| messen Für dieses Leid j Oaglbtes keinVergessen Durch Verrat und Hinterlist niemand«eines Lebens] sicher ist j Lieber Max, schlaf i«! Wuh. unsreMcbc deckiDich zn. Prno En?v; a S, aber! geb. GroHpictsch nebst Sohn Wa'tcr. Oanksastuiir« Für dl? un«; erwiesene j | herzlicne Teilnahm; bei der am 22. 3. er.olgten i cerdigung unseres I:e-| | hen Söhres, Bräutigam. Neffen und Vetters, des| Mafo�en Max KufzRpr agen wir h erdnreh| allen Bekannten beson- ders seinen chcnia'igen I Schulkameraden nnd den j Mitbewohnern d. Hauces Frankfnrtnr A'lee 30! j unseren hcizl. Dank. Richard u. Berta Lenke| als Fitem Helga Maasen als Bra t rebst allen' Verwandten. Der Peinhardgruppe mordfustlec Kraft, hat unsern lieben Ju ige»! unschuldig dahingerafft Daaksaenner. Hiermit sag;» u jr allen 1 Verwand en. Freunden und Bekannten vor allem 1 den Genossen der K.P D. I [ Ortsgruppe NvnkMIn für 1 i die Eebevolle Teilnahme a. d. Beerdigung meines| inn ggel ebten Manne-, Vaters, Schwieger- und I Gros», vaters Karl Fischer unsern auflichtigsten j 1 Dank. [ Die trauernden Hinterbliebenen. Oa�icsntiunq. ,«För die vielen Beweise 1 herz icher Tel nähme bei. | der Bee-digung unseres| | lieben Sohnes n".rnders 1 yVil�elnt, welcher am I f». März ach sc'iwerei Mißhandlung erschossen war de, sagen wir hiermit unseren innigsten Dank., W. Kastner nebt Tochter,| | Swinemflnder Strasse 77.| Rielne anzeigen j AIl-Rle{im u.fiujjhi fanf Suct ojri urif,.C>a.seit>erpct »J.?ei. Ltttzorn Platina Gramm 10 Mk. 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Die Neu« Berliner Zeitung erscheint täglich mittags und wird auf schnellstem Wege überallhin befördert, Sic ist ein von alle« Bevölkerungsschichten stark verlangtes, modern geleitetes, gut unterrichtetes Blatt. Zeitungsverkäufer, die sich eme gute, angenehme Existenz schaffen wollen, werden um Mitteilung ihrer Adresse gebeten :::: an die Geschäftsstelle der:::: Neuen Berliner Zeltun} Berlin SV. 68, Zlnrner-Strnsse 7-3. Vcrfgq; Org; Perlfgi St/Urnfe Saeutp» f-n&wtt«. Jdf&if ftwntrf/<ÄamanAaUag*. JSecü/ieP • Verarolea- u-benerorveni-eler ncMicArl J�ocb n i-fÄClt|cn*n. Nr. I'» Preis 10 PI« D1C TRIBÜNE Man Ie«e Ne. L.ltartike!: 2. offener Brief srn Noska TO. Ka-1 Sclweldt FapStrassenhändlep hoh«p Vepdlvnstl Vfr der Tribüne zKJÄJ (Sletlrildie Lei un«,dr3ht- CiNen Hobel bufl preiswert A. Schumeini.«tot« Zrantfurt.r 2 tot- MII- 4>MN0 ober nci turll mzntum.(qiim � dt o di l' f d; n e i b e r. �u�rtm. r.W.iii Lrei�crnefv? erl'ercn Milchztege mit t amm ch oerltmeil tn Ltantci'bu?« dct �trbck'. �'erNncr �Nake irahrrad.'Vrride ihenn» m s inf, mit n ucn tr- birfiie« und vc lauft 9 ctuer, Moabit. E flämufftr. l v. s. I Ptar d rbe Tamrnftt.fel iiQ. 95M.. 1 acrolh.ftindcrit.hl l" M. 2 �andschatted idcr.�vM. I dvpp. Glätte? ttzer-i St, I Kastenwagen au« mmt 10 JH., 1 Schr n! mit �i.djeitt L.» 91., 1®arf neben» jiQr.bfT, rotiert M.. I t>.f.tts borf b M.. I KonfctttonSfUinder 15 M.. I finter e J M.. I Schln- tcu 8 M. Cronenberg, ö. 112, Vifb'flfirake 31. Pias os, tadellose, gebrauchte von 12—1800.— M. vei kauft Ptanohans Mai Becker, An- dreatstruß«* 47. Holsr&dcr aller Grüßen Leiterwagen. Kastenwagen. en?ros ond detail. Wcid l�h. Brunnenstraßc 96. Nord. 5684 Möbel trcdit an|ede,mann. Äfcfnltf UnrnMuna beq„c,nfte?lb-Mung. eröhte Riick. ft t. 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Zeitungsfrausn »Bebt Lehm. nn, LinbUr- •tc«A« 10. EchSn- Ii. Echn lllchrrtbe« -r! INI JeterM'l.n tn 17 II»! er» irrftioftimbcti.(tr oll ftnta.iKct, Zstcchlt. ti— e nur. ZMcintiinn, ?ii»n»en rr. 44, p. tu Xr. Kerflternl! v. v 1( II er,( rc. ft-ftiofte.1<£ictifntc Setiibof) Brrir innn vor oll n. nu'1»0- rvärrine Sericbtrn. Oorrcheidnuge. «»menten.stroffoch Ii! rju.no.n« nemift« L«»ie Erf.'!».: 6!? o-ntt 7 Wvrb n G länu i» erlnffenl CrBlgteU* �w'rcntiaffn iudie Ütitlc ftnrrf-»»Iinjf, Rod (Tt ilntin uiiifonfL Auch Lou» i«(l ftorml>n 4 Mllörstoff?. SOillilÄrmÄnicL Svtfcn ufts» trimm: nn unm Nnsiildtt. firu Sifffj II. ®n der Nähe das Mae- debu'»ei PI.»ebnen, verde» ver inet. Mrri» DSrä*. Stemme Iis tr*B, 23. 3