Einzelpreis 10 pfg ♦ Jahrgang 2 Zrettag, öea 25. März 1010 Nummer 140* MbenS-Musgabe >»»>>»>■immi«•*»»O»>>�»G»» tmmm« *—44r•«w» m» G>«-»»nf■(vrm t* 41 M » ♦' I*'>»»H tmh*'iihi�wb*» > WO«.»'«<•«•«M»'<»«««»»» c»�,„>»»«.>,«,»(}|| «knrniift Hrrtf»«tv« C d) i ft h anrrkflinn■•«««- Ii«w Narbe»<»•* cai SMNfc i Mn Mi MWaibhia nwpawUnell»«M, Im* S«ni nrf..HMm BnjUa«. l«Maelnidl»(Pdft<0 p». Min w«>le„ wo» 20 Pt Inuninotjafiblag M% M Hani'lMM»«»1 PeclMMihMiaiaajeiim MDt M AulchliD litt tHleiil* Mv Im IumM Irtjtwftt» I»G ii||ir Dt!»»,», im i Ulf«a/iiiittaa« 1« Wt CnMlpr Umbbänaigen SopWemoFratfe Ocatjtdtantä '.i*'£' 1-' ' Vr o-IhI� Ein Ultimalum der Entente. Ter Mrlla»l der Vslen. . �« e r l i a, 27. März. L« 26. März«brnds ging dem vorfltzende» der Deutschen Waffeustillstaadökemmissisa in Tpaa folgende Rote deS franzSfi- fchen Versitzenden, de» General» Rndant. zu: �Ju Uel-ercinstimmung mit der Entscheidung de» Obersten «riegSratr» der alliierte» und assaziirrten Reglern, igen wird Seneral Rudant in Zlnsiührnns der Klausel 16 de» W-ifsensti». fiandr«»cm 11. Sirvember 1916 fordern, daß die Deutschen «eftattc«, daß dir Armee de» General» Haller, welche «in Teil der alliierten Armeen ist, d u r ch D a n z i g in Rick- t»«g auf Polen frei durchmarschiere mit dein Zweck, dart die Ordnung aufrecht zu erhalten. Tie Deutschen werden stch weiterhin oecpslichtcn, alle Erleichterungen für die vorübergehen» de« Einrichtungen jeder Art zu geben, die für dir durch diesen Hafenplatz marschierenden Truppen notwendig sind. Jede «rigerung diesen Forderpngen zu entsprechen, wird al» ein Bruch de» Waffenstillstandes durch die Deutschen angesehen werden. Infolgedessen bitte ich Sie, von der deutschen Regierung die Vollmachten vkil.inigr», die nötig lind. am die Art uud Weis« der AnSfnhrniig dringend;, und auf Grund gegenseitige» Uebereinloinmen» zu regeln.� gez. Rudant. Die Antwortuole der deutschen Regierung wurde im Lause de» heutigen Tage» nach eingehender Beratung im Kabinett und unter Zuziehung der Parteiführer der Nationalversammlung fertiggestellt. Sie hat folgenden Wortlaut: »Gemafc Artikel 16 de» WaffenstiEstandSverirage» vom II, November 1918 hat sich die deutsche Negierung verpflichtet. den Alliierten freien Zugckng über Danzig und die Weichsel zur Aufrechterhaltung der Ordnung in den Gebieten de» ehemaligen russischen Reiche» zu gewähren. Bei Abschluß diese» Bertrage» gingen wir jedenfqll» davon au», daß e» sich nur um freien Durchzug für alliierte Truppen handeln könne, nicht aber um polnische. Die deutsche Regierung hat sich nicht verpflichtet, freien Zugang für eine polnische Armee über Danzig durch Westpreußen zu geben. In dieser Aus- safsung sieht die deutsch« Regierung sich bestärkt durch »ie bekannten Vorkommnisse bei der Gewährung freien vcleit» für den polnischem Ministerpräsidenten Paderewbki. �err PaderewSk, hat unter grober Verletzung der gewährten Gast- freundschast aus deutschem Boden in Posen da» Zeichen zum Auf- rühr und Bürgerkrieg gegeben. Bei seiner Anwesenheit in Danzig im Dezember 1918 sagte er:„Wenn die polnischen Divisionen au» Krankreich und Italien erst einmal in Danzig sind, so werden Danzig und ganz Westpreußen polnisch werden." In der gesamten polnischen Oeffentlichkeit wird auch die Armee Haller al« pol- «ische Armee bezeichnet. Seit dem Abschluß de» Wafsenstill- stände» vom lt. Revember 1918 hat sich zudem die Gesamtlage in Posen, Westpreußen und Danzig völlig verändert. ES würde nach den bekannten Vorgängen in Posen durch eine Landung pol» nischer Truppen in Danzig die Ordnung in West» Preußen auf» schwerste gefährdet werden. Nie- n«and kann die Verantwortung übernehmen, daß die polnische Minderheit in Westpreußen ruhig bleibt, wenn die Armee Haller in Danzig landet. Nach den der deutschen Regierung täglich zugehenden zahlreichen Kundgebungen der deutschen Mehrheit in Westpreußen muß aber auch damit gerechnet werden, daß die deutsche Mehrheit gegen» über polnischen Angriffen gewaltsamen Wider- stand leisten wird.' Heute herrscht in diesen Gebieten Ruhe und Sicherheit, wenn aber die geforderte Landung nach dem heutigen Stand der Dinge zum blutigen Kampf in dAsen Ge- bieten führt, so wird außerdem die deutsche O st front gegen den russischen Bolschewismus gefährdet. Die geringe« deutschen Kräfie, welche die Sowjettruppen zurück- halten, hätten dann im Rücken gleichfalls den Feind und würden zwischen zwei Feuer geraten. Dem Bolschewismus ist dann der Weg nach Westpreußen und Polen frei. Die deutsche Regierung kann nach eingehender Prüfung eine Maßnahme nicht verantworten, die ohne Schaffung ausreichender Garantien den Bürgerkrieg im eigeaen Land hervorrufen muß. Dagegen ist die deutsche Regierung nach wie vor bereit, die Landung der Armee Haller in S! e t t i n, K ö n i g» bcr g, Memel oder Li bau mit allen Mitteln zu erleichtern und dadurch die Absicht der Alliierten, die Ordnung in Polen aufrecht zu crhaileii, mit allen Kräfte» zu unierstützcn. Die deutiche Regierung erklärt sich ausdrücklich bereit, alle Einrklstiiirgc» für dt« caichcste Landung und die Durchreise der Armee Haller nach Polen zu gewährleisten. Diese Wege führen auch ciscnbahntcchnisch schneller und ohne jede /Störung der LobcnSmiuclzujuhr nach Polen zum Ziele. Um die in der Note von Marschall Fach ge.wünschten Bollmachten zur Regelung der Art und Weise der Ausführung der Landung auf Grund gegenseitigen Uebereinkommen» erteilen zu können, ersucht die Zeutsch« Regierung um alsbaldige Mitteilung über folgende Punkte: 1. Zusammensetzung der Armee de» General» Haller und Stärke derselben. 2 Zeitpunkt der Landung der Armee Hallcr. 3. Angabe der Zeitdauer der Durchbefördcrung der Armee Haller bis nach Polen. 4. Welche Gewähr könnten die alliierten und assoziicrlen Mächte dafür bieten, daß nicht die Armee de» General» Haller oder ein Teil derselben sich cm politi- schen Kundgebungen oder an etwaigen Aufständen der polnischen Minderheit nach dem Vorgang bei der Anwesenheit de» polnischen Ministerpräsidenten PaderewSk! in Posen beteiligt oder solche mit Sicherheit zu erwartenden bedauerlichen Ereignisse hervorruft? gez. Reichsminister Erzberger." Wilson über den vdllerdnnd. Pari». 27. MLrz. Reuter meldete Lrälident Wils.»»bat heute tolaende Erklärung veröffentlichen lassen: Im Hinblick auf die sehr über- raschende Ansicht, die in manchen Kreisen zn herrschen scheint, daß r» die Disknssivnen der Kommission für den Völkerbund sind, die die Endfvrmulierung de» FriedenSver- trage» verzögern, ergreife ich sehr gerne die Gelegenheit, um mitzuteilen, daß die Beschlüsse dieser Kvmmissiv« al« erste der Plenarkonferenz vorgelegt wurdeiu Sie wurden am 14. Fe- bruar veröffentlicht, und die Welt hatte einen vollen Monat Zeit, um den damals vorgelegteu BölkerbundSentw. urf»in allen Einzelheiten zu besprechen. Während der letzten Tage ist die Kommission bemüht gewesen, au» den Kritiken, die die Ber- öffeutlichungra de» Völkerbundsvertrages hervorgerufen haben, Nutzen zu ziehen. Ein Sonitee der Kommission hat auch den Borzug gehabt, eine Konferenz zwischen Vertreter« der neu- tralea Nationen abzuhalten, die«in sehr tiefgehende« Interesse «ad den wohl rinstimmigcn Wunsch bezeugen, sich ans den Völker. buud einzustellen. Der revidierte Völkerbund». vertrag ist jetzt so gut wie f e r t i g g e st e l l t. Er befindet sich in de» Händen eine» Komitee», da» dir Aufgabe hat, den End- entwurf fertig zu stellen, und wird sogleich der Oefsrntlichkeit ein zweite» Mal vorgelegt werden. Die Konferenzen der Kommission habe» ausnahmslos zu Zeiten stattgefunden, wo sie auf die Be- ratungen derjenige», die e» auf sich genommen haben, die rnd. gültigen Beschlüsie der Konferenz mit Rücksicht anf die vielen a«, deren komplizierte» Friedensprobleme zu formulieren, nicht störend einwirken konnten, so daß die Mitglieder der Kommission sich zu der Tatsache Glück wünsche», daß kein Teil ihrer Kon- fereuze» je irgend eine Art von Verzögerung bewirkt hat. Das(BeslSnkls. Nun ist's heraus! Herr N o S?e hat nach der Anklage- rede Gaascs das Geständnis abgelegt, daß die Verhängung des sogenannten Standrcckts und damit die Massen- erschießimgcn jeder gesetzlichen Grundlage ent- bcbrten. Er erklärte mit zynischer Offenheit, daß nicht das Recht, sondern der Erfolg entscheide und der Erfolg sei für ihn. In der Tat. das läßt sich nicht leugnen, dafür zeugen die Leichen der Erschossenen! Selbst einem Teil der bürgerlichen Presse wird es bei diesem Geständnis unbehaglich. So schreibt das„Verl. Tageblatt": .Wenn RoSke aber auf den Vorwurf, den Recht»- . g e d a n k e n verletzt zu haben, nichiz andere» zu erwidern wuhie, als daß in einer solcken gefährlichen Situation nicht Para- graphen. sondern lediglich der Erfolg gelte, so läßt sich diese Redcwendunfl. die kein Reichstag einem»rlegsmlnistrr durch- gesehen hätte, wohl au» der sehr erregten Stimmung erllärcn. in die ihn der Ahgeordnete Saas« und seine Genossen durch ihre MißfallenSkundgebungcn versetzt haben mögen. Zu eechtsertigen ist sie nicht. Ein Minister darf, und mag die Situation noch so mißlich sein, den RcchtSboden nicht verlassest. Denn cr ist der Träger und Repräsentant de» RechtSgedanken». und stellt cr sich ausschließlich auf den Boden der Macht, so gibt er allen destruktiven Elementen ei» moralische» Recht in die Hand da» gleiche zu tun." Das„B. T." vergißt bei dem Entschuldigungsversuch, daß Noske schon einmal erklärt hat. um juristische Tüfle- leien kümmere er sich nicht. Der Mann vertritt eben den Standpunkt der nackten Gewalt gegen alles Recht. Aber zuletzt ist die Gewalt noch stets unterlegen. Ae Gewerlschasleu in der Revolution. Die gewerkschaftlichen Zentralverbände habe« Mitgliederzahl von 3 Millionen. über, schritten. In diesem Anwachsen der Mitgllederzaht siudet der durch die Revolution mächtig gestärkte Glaube der Arbeiterschaft zur eigenen Kraft einen Ausdruck. In kurzer Zeit hat sich die Mitgliederzahl fast verdoppelt. DaS„Correspondenzblatt der Generalkommission". daS diese Zahlen znsammenstcllt. bemerkt dazu, aus dieser Ent- Wicklung der Gewerkschaften fei zu erkennen,„daß die Ar- beitermassen das Vertrauen zu ihren Wirtschoftsoraanisa» tionen keineswegs verloren haben, und daß die letzteren be- rufen sein werden, bei dem bevorstehenden Wiederaufbau der deutschen Volkswirschaft einen hervorragenden Einfluß ausznüben. Es ist in der Tat eine gewaltig« Macht, die sich in den Gewerrstmnerr oerrllrperr. ullv von vieler Viackit raun wovi ein hervorragender Einfluß abgeleitet werden. Aber eS kommt nicht nur darauf an. daß man Einfluß be- sitzt und daß man ihn ausübt, sondern es kommt in erster Linie darauf an. wie und w o man den Einfluß geltend macht. Die Entwickluna der deutschen Gewerkschaften zeigt seit Jahrzehnten die Tendenz zu stärk st er Zentralisa- t i o n. In richtiaer Erkenntnis vom Wesen und von den Bedingungen deS wirtschaftlichen Kampfes zwischen Kavital und Arbeit ist diese Tendenz von der Masse der Organisier- ten. wie von den Gewerkschaftsleitungen bewußt gefördert worden. Eine Frucht dieses strong zentralistischen Aufbaues der Gewerkschaften war eine zunehmende Machtfülle der Vor- stände. Wie stark die Zcsttroliiation in den Gewerkschaften fortgeschritten ist. und in wie wenigen Länden die obere Leitung der Organisationen heute ruht, ist daraus zu er- keimen, daß-im Februar t919 2369903 Organr- sierte in nur zwölf Verbänden vereinigt waren. Die Machtstellung der GewerkschaftSbureaukratie, ob- wohl aus der Demokratie geboren, war vor dem Kriege nahe daran, sich in eine Diktatur— nicht so sehr der GeWerk- schaftsbeamtcn. sondern mehr des bureaukratischen Apparates umzuwandeln, der sich— oftmals gegen den Willen der in ihm wirkenden Menschen— nach eigenem inneren Gesetze bewegt.;» Tie Zustände während deS Krieges begünstigten die Vorliebe für die Erledigung der wirtschaftlichen Streitig- keilen mit Hilfe friedlichen Ausgleichens. Zum politischen Burgfrieden kam der wirtschaftliche, Streiks wurden als Landesverrat gekennzeichnet, an die Stelle der Idee des KlasscnkamOes trat die Phrase vom gemeinsamen Interesse aller Klassen. Wie fest veiwurzelt diese Neiannaen in den oberen Ge» werkichaftsinstanzen sind, zciat die Tatsache, daß sie ibrcn Glauben an die Uebcrbriickbarkcit der wirtsck>aftlichen Gegensätze zwischen Kapital und Arbeit hinübergerettet haben in die revolutionäre Epoche. Sie betätigen ihn in der mit Hirschen und Christen und Unternehmern gebildeten „Arbeitsgemeinschaft". EinignngSämter und Schlichtungsansschüsse sollen dem Proletariat Bettel» Pfennige von den Millionenkrieasaewin- n e n der Unternehmer gewähren in dem Augenblick, da die Flamme des Klassonkampses zum Himmel loht. Bindungen werden dem Proletariat ausgelegt zu einem Zeitplmkt, da es nach voller EllenbogeiUreiheit verlangt. um zur Entscheidung zu schreiten. Der kollektive Arbeitsvertrag wird zum Zielobsekt der Revolution gemacht. die soziale Revolution in der Tat zur Lohnbewegung er- niedrigt. Auf den starken Zustrom neuer Mitglieder wiesen wie schon hin. Es liegt auf der Hand, daß diese Massen den bisher a in s ch l e ch t esten. organisierten und entlohnten Bcrnfsgnippcn angehören. Sie kommen nun in die Gewerkschoftc», um ihre Lebensbcdinmmgen moglicksst schnell auf das Niveau jener Arbeiterkategorien zu beben, die in jahrelanger, niiibsanier Gcwcrkichasts- arbeit, erträgliche Löhne erkämpft haben. Sic sind eS, die in sogonanntcu wilden Streiks Räch- für&?rt furchtbaren Druck des Kapitale unter dem verade sie aestanden baben. und ihnen aeacnüber haben die Vertröstunaen auf?chiedSaerichte und CiniaunaSämter die acrin.iste- Wirklina. Gewerkicliaftlicke Diiaiplin ist ihnen tlocti ein fremdes Dina. und am wenigsten verstehen ste lenc Ar» vc»..DiMDlin". die neucrdknas von den Vorston» oen gelehrt wird. Es wäre nun die Ausgabe der GewerkichattSieitua.en. die ho'ä'aehendeu Wogen dieser neuen Beweauna planwlistia in eine bestimmte Bahn w leiten, nicht um das impulsive Trönncn der Massen �u dämpfen, sondern um die durch die Revolution— zablcnmänia wie moralisch aemaltia ae- steigerte Kraft der Gcwerk'chasten eintuieken im Kampfe um das Ziel der Arbeiterklasse: die SoMlistcrumt der Wirtschaft.» Statt dessen verbunden ste sich wirtschaftlich, in der „Arbcitsaemeinschaft" und politisch im Weimarer Ro gicrunasblock mit dem Untern. hmcrtum. Durch dieie» unnatürliche, inmitten der sozialen Revolution für die Arbeiterschaft völlia»nbe�reiilichc Bündnis wird der Einiliist der Geiverkichaften benudt.«in dem Kapitalismus schnell wieder alle Macht in die Saud zu spieles. Geaen diese verderbliche Taktik wendet stch eine tem- peramenlvoNe kritische Beweauna im Innern der Gewerkschaften, die in vielen lebhaften Bersamm» lungen in asten Teilen de« Landes ihren Ausdruck findet. Es ist eine Verleumduna. daß stch diele Beweauna aeaSn das feste Gefü'e der Or�aniiati-nen wendet. D'» M'" trauen der Kritiker richtet stch nicht gegen die Organisationen, deren festen Va» und seine Gliederung sie nicht anzutasten gedenken, sondern lediglich gegen die führenden Instanzen, in deren Wegen sie Abwege schon. Tie Kritiker wollen njcht, daß ihre Organist! nen in den Dienst einer Taktik der K l a s s c n h a r m o n i e gestellt werden, die wohl hier und da durch schachciiiden Vergleich einzelnen Berufen kleine Lorteile zuwenden kann, der Gesamtheit der Arbeiter- klasse auf die Dauer sedoch tch.iöen mich. Zu den heftigsten Anklagen gegen die Gewerkschafts- instnnzen gibt den Kritikern die feindselige Stel- l nn g der B u r e a u k r a t i e zu den 31 r bei terra ten Anlast, die in bekannten Aussprüchen Legiens und mancher GewerkschastSblätter zum Ausdrnck kam. Den Arbeiterräten gehört das Vertrauen der Massen, von ihrer Stärkung nnd ihrem Wirken erwarten ste die Befreiimg aus der Lohnsklaverei. Sie schätzen die Arbeiterräte als Machtpositionen des Pro- letariats, und während ste von ihren Organ'ifa- tionen eine Stärkung dieser Vositionen erwarten, müssen ste sehen, dast die Denostmächtigten der Gcweikschaf» ten den Arboiterräten fe'ind'ich entgegentreten. Sie er- kennen daran, dast die Vorstände das Fliel der Rcitebcwc- gilng, die Umwandlung der kapitalistischen Prodnktions- weise in cine sozialistische, ablehnen und unter dem Wieder- aufbau der deutschen VoltSwirtschcift. von dem ste bestandig reden, den Wiederallfba» des KavitalismiiS verstehen.� Inzwischen ist das Kohlengefetz fertig geworden. Dieses Gesetz sowie die Verordnung über die Betriebsräte setzt in gerader Linie jene Politik fort, die in der„Arbeitsgenwin- schait" begonneil wurde. In beiden Gesetzen wird derTOe- hJrrficT'ofiS&Jirc.uirr.-.ti»»roifroichmVr kkinilnki auf die Zn- sammeniebung des Reicl>Skoh!enrates wie der Betriebsräte garantiert. Tie Arbeiterschaft fordert Wirtschaft liche Machtbefng- eiste für die von der Skibe'itcrschaft direkt gewählten Aäte. weil sie der �'werksck'aKSbiireailkratie die So- lialisierung nicht anvertrauen will. Diese W u k z e l deS Konflikts in den Gewerrschasien wird oon der Biireankratie nicht erkannt oder geflissentlich über- gangen. Indem man den ReichSkohlenrat und die Be- trieb? räte;ii Teilerscheinungen der..KlrbeitSgenieinschafl" macht, macht man beide Einrichtungen, für die Arbeiterichaft wertlos. Wird diele Vraris auf andere Indnstriezweige ausgedehnt, to must di? s?slge eine Vertiefung des Gegensatzes zwischen den Mitgliedern der Gewerkschaften nnd' der Bureau kratie sein. Dieser Gegensatz hat die Gewerkschaftsbewegung in eine Krise geworfen, miS der ste nur dann geheilt hervorgehen kann, wenn die Vorstände stch— als TemokrateU. die sie doch sein wollen— dem Willen der Organisiciiten fugen oder anderen Männern Platz machen. Die Kritiker an der Gewerkschaftstaktik fordern nichts weiter, als daß die&>:- werkichasten in ihrer Praxis das.K l a s sc n i n t e r e s i e des Proletariats allen anderen Rücksichten voranstellen und e i n e v e r n ü n s t! g e S t e l l u n g z n d e n A r b c i�t e r- röten finden, die öS beiden Organüationen möglich macht, nach klug überlegter Arbeitsleiliing nebeneinander zum Wohl? des Proletariats z» schaffen. Gerade weil sie mit dem stärksten Misttrauen zu den Ge- Werkschaftsleitungen erfüllt ist. fordert d ie 3lrbe i te rfchaf t um so energischer die A r b e i t e r r ä t e. Der Zusamme brach der b?ukschen ZtöeapolitN. Ueber dieses Thema sprach Hellmuth v. G e r l a ch am Donnerstag abend im überfüllten Sitzungssaal des Herren- bauseS. Der vom Bund Neues Mterlcmd veranstaltete Bor- trag bewies, dast man in Berlin die Polenfrage auch von anderem Gesichtspunkt betrachten kann, wie die teutschen Red- ner im Sportpalast und Zirkus Busch. Der lebhaste Bestall, den v. Gerlach und die TiskiissionSredner ernteten, zeigte. dast nicht alle Leute von nationalistischen Phrasen sich be> nebeln lassen. Die nüchlerne Sachlichkeit war im Gegensatz zu der Phrasenbaftigkeit eines Professor Rothe daS Kennzeichen der AiiSsnhrimgon des Referenten. Nach einem gesch'chtlicften Rückblick auf die preiistische uud deutsche Polenpolitik alten Stils ging'' von Gerlach aus seine Mission in Posen ein»nd erklärte, dast ielbst der Adjutant deS Generalkommandos in Posen ihn dringend gebeten habe, dafür zu sorgen, dast keine landeSfrein- denTruppennachdemOstengesaOdtwerden. Deutsche Beamte und Mitglieder des polnischen VolksratS stimmten in dieser Kardinalfordernng überein. Trotzdem predigte v. Gerlach in Berlin tauben Obren, fremde Truppen wurden gesandt und die Ereignisse nahmen jene verhäng. nisvolle Entwicklung, deren Ergebnisse wir heute beklagen. Statt die bemhUgten nationalen jsiorhcriingcn der Polen zu crsiillcn, machte man P o l e n p o I i t i k alten Stils und erweckte dadurch den Uebernationalis- mus der Polen. Wie leicht eine Verständigung nach Revoln- tionsauSbruch möglich gewesen wäre, zeigten auch die ein- gehmdep Darlegungeti eines Mitgliedes de? der- zeitigen Zentralsoldaienrats in Wart ch a». Er schilderte, wie trotz der Erregung der gesamten Bevölke- riing. trotz des schmachvollen und kopflosen Verhaltens der höheren Offiziere, die ihren Posten einfach verließen, durch die Soldatonröte ein friedliches Nebereinkommen angebahnt wurde. Durch die Ge- sandtsefaft des Grafen Keßler und'ndere schwere Fehler wurden diese Ansätze zu einer Verständigung verscherzt. Eine Resolution gegen sede Gewaltpolitik für Ver- ständigung mit den Polen wurde einstimmig an- genommen. Eine wirkliche Aendenmg der jetzigen Politik ist aber, wie die zablrrichen Zwilchenrufe iN�ke) be- kräftigten, mir von einem allgemeinen Aanoel der Re» gierilngspolitik zu erwarten..Tie Gewaltpoliiik nach ousten ist nur die Ergänzung der Mi'itärherrschaft im Innern. Gegen beide must der Kampf zäh und unermüdlich geführt werden. Die GesSugniswei. * Obwohl die Greueltaten, die die NegieriingStriippen ai| den Gefangenen verübt baben. schon seit Wochen in der Oeffcntlichkeit bekaiint ünd. bat stch erst jetzt der Gouverneur von Berlin, Herr S ch ö p s l! n. veranlaßt gesehen. daS Ge- sängnis in der Lehrter Straste zu be sich! igen. Er hat es aber dabei an der erforderlichen Gründlichkeit fehlen lassen. denn der halbamtliche Bericht gibt an. dast Herr Schopflin keine Klagen über unangemessene Behandlung und Beköstigung zugegangen wären. Das ist das übliche Be!ck>w!cht!gungS. und ver« t Ii s ch ii n g s m a n ö v e r. Ter..Vorwärts", der biSl>er über die skandalöse Behandlung der Gefangenen kein Wort verloren hat. obwohl ihm die Vorgänge in dey Gesängnissni nicht entgangen sein können, erhebt bei dieser Telegenheit gegen�nns den versteckte» Vorwurf, wir verbreiteten„Lägen- ,ie»el". Denigegenüber stellen wir fest, iwst das von unS veröffentlichte Material jederzeit durch Zeug e u e! d- lich bekräftigt werden kann. Eine Fülle von ncilem Material steht uns außerdem noch zur Verfügung. Weist übrigens Herr Tchöpflin nicht, daß außer dem ttte- dakteur der„Roten Fahne". Herrn Jo g icheS. noch andere Gefangene in Moabit meuchlings erschossen wor- den sind? Aber Herr Schöpflin arbeitet nach dem Rezept' der alten Inspektoren: Er bestchtigt die Gefängnisse erst� bann, wen,, alles in Ordnung gebracht worden ist. Auster- dem ersuchen wir Herrn Schöpflin. sich auch einmal nach Plötzensee zu bemühen und dort nach dem Rechten zu ielten. Er darf dabei aber nicht die Negier» ngssoldaten beiragen. die die Untaten auf dem Gewissen haben. Sondern er iiiilst einzig und allein die Gefangenen vernehmen, die ge- schlagen, bedroht und beßhimpft worden sind �oder Augen- zeugen von schwere» Misthandlungen waren. So niir dient er' der Töahrheit und der Gerechtigkeit, für die die„�»zia- listischen" Machthaber gegenwartig verdammt wenig übrig baben. « Wie Immer bei solchen skanbokSstn VorsZtlen. f» wirb auch diesmal wieder der.Porwart»' von einem b it r<» er t i ch« n B l a t l e beschämt. Die»Vosiische Zeitung" sieh! sich g�zwun» gen. über die Greuel in den Gefängnissen �inen ausführlichen Be- 'jchi zu veräisenstichen der un'tre Angaben fast bis au! den stoben bestäügi. Die.Vossi'che Zeitung", der eine Anzahl Zeu- gen zur Verfügung sieht, schreibt im Anschluß an ihren Bericht: Wir veröfsentlichen ben Brief zu dem Zweck, die Rrgierun, zu schleunigster Untersuch»»« zu veranlassen,«testen sich die in dem vr'rf brbaupieten Tatsachen al» wahr heraus, so würde da» von Zuständen zeugen, dir auch nicht eine» Taz länger andauern dürfen. Selbst gegenüber Leuien. die der gemeinsten Verbrechen überführt sind, dürfen die Gesetze der .Menschlichkeit niemals auszrr«rast»«setzt werden. Um s, weniger darf rS grschehrn, daß Männer, die um vvlttischer Vergehen willen verhastrl sind, in einer Welse behandelt werden, die, wenn der Inhal» de» Briefes zutrifft. in Teutschland bisher unerbSrt war. Wir zwcifrl« nicht an dem«utcn Willen der Regierung, hier abzuhelfen. Ua» ist von den Brr« wandten de» Vricfschrcibrr»«ine»anze Neide vX Zeugen namhaft gemacht worden, die wir jederzeit zur Verfügung de? Miniftrrinm» halten. Auf alle Fälle dürste es angebracht sein, dah dir Regierung in dem Gefängnis, in dem Trnvven stationiert sind, dauernd grwissrnhaste und »»l I t i I ch zuvrrläss>,» Zivilkommissare unter« hält, die ihr für die Zustände in den Gefängnissen und iiaauiit. Ilch für die Ve'canolung polltlscher Ges-ngener verant»-r!lich sind. So schreibt eine bürgerliches Blatt. Der„Vorwärts" ober verschweiat seinen Lesern die Wahrheit und nimmt die verbreche» ri'cben Elemente der Neairrnn-'Slruvven unter seine schützenden Fittiche. Wir werden»nS indessen nicht abhalten lassen. unS der Geiongenen weiter anzunehmen Von der Regierung aber ver» lbngen wir. datz sie un'err Zeugen hört»nd nicht durch eine 'kondalöse Berichterstoltunz die grausamen Vorgänge in den Ge- sängnissen verdunkelt. Vrevßische A l?rsuiiun?s'o:nni'sflsn. Der von der preußischen �»»desversamminng eingesetzte Aul» schiist zur Untersuchung der Ursachen und de» Verlaufes der Hu» ruhen in Preußen Im Jahre tvtö hat sich konslituierl. Vorsitzende ist der Sozialeemotat Siering, lein S'eklvrrtr.'ker der Zea» Irumkabgeordnete Fat sin. Schriftführer die Abgeordneten Dr. « a u f m a ii n und Riedel. Berit tentutter über das Ergebnis der Untersuchung wird«!g. Heitmann fSoz.) sei». Der Au»- schust beginn: seine Arbeiten am DenncrStag der nächsten Woche. Er hat un. er allen Bevälierungsschichtcn in d r S.ad! ain .venigsten unter den verderblichen Eimliissen oeS Gelte» steUtle», vielleicht ist er am ehesten aufnahmefähig für daS klndlich-helterc »nd clemenlar-sprudelnd« Schassen von«ünstiern, die noch keine» Llempel haben. Dies« Autstestung ,st ein Experiment Wir wellten doch sehen. ob es nicht neck) mehr Künstler unter den Architekten gibt als die K oder 6 Namrn der„DcrlUmtheiten". und wollten ihnen soviel helfen. G» ist viel eingrgargen, nur ein Zehnt! blieb als d.r». was sich von der Schablone de» Ueblichen abhebt. Aber Me'e» Zehntel, diele wenig,'n Künstler zcl>n im ganzen ein so ivechseinde», vom Wohn- und Landhaiife, über Fabrik. Welken- tratzer, Thca'er bis zu ganz seltsamen Türmen und den pkan- !ustischsten Gebilden hin urfdyber fließendes Bild, daß der schlichte. fje'eu Banie'en vorbehalte» folgende« NN einfach entzückt sein must.„DiSber giaubien wir immer. Architektur wäre so eiivu» � mir In. dasi �r» eine Kunst ist" Sagt ihr das. liebe Brüder, dann werden wir maßlos froh sein. Denn dann s.hen wir. daß ihr ja schon Meibaiicnde seid, dann haben wir die Eewisthe:», dast die frühe.Morgenröte der neuen Kultur sckon am Horizont anflaucht. Welche» unser Ziel ist. haben wir in einem Führer kurz auSacsprcchcn. der in der Anostrstung grati» zu haben ist. Fr sägt unsere Absichle», uiiser Wo�cn. Eine.'achmännische" Küh. rnng ist h'c? ganz überflüssig. Seh: ihn durch und laßt euch von den Baiigcdan'kn srch machen! Rech überflüssiger ist aber-ine »Kritik' �ch u-d du und aller wir sind alle nur Aiome— wer wollte sich da» Rech, anmaßen, Zenturen zu verteilen und dui Schulmeister olren Stile» zu sp-clrnl Was»nS allen aber sehr nützen kannte, wäre, wenn jeder Proletarier, Arbeiter. Hand- werkcr Soldat. Student usw.. auf ein m Zettel schreiben wollte: .Ich finde da? und da» am schönsten." Ties soll lein W-t.bewerb cii!— wir wollen nur oon euch wissen, wie und ob ibr zu»nS steht. E» wirb sich zeigen, ob ihr uirt damit den rechten Weg tv-i'en könnt oder ob wir e'nsttveilcn vielleicht doch noch ein am bleiben müssen bi» wir die richtige Sprache zu euch aesundcn haben. Wir mästen un» gar nicht an, alle» Dagewesene zu über- bieten, wir kümmern uns um nichts aitde«''?, nehmt uns. wie wir sind. Und da dürfen wir froh sein, daß wir e.wa» to Fließende», Wechselvolle» geboten hab�n. das in sich absolut ein- beitlich geSunden ist; Jede? hat das gleiche Recht, eins ergänzt ordere die D-'bsiändlakcit des einzeln"» beruh» ans der Gemeinschaft, es gibt keinerlei Herrschaft, weder von Lehrsätzen oder Systemen und AuioritäUn. Stusungen, ein erkennende» Ein.| ZveaMlen. Zu der vom ArbeitSrat für Kunst deranstaltetru AuS- strllunn unbekannter Architekten. von BrunoTaut») Der Wunsch, weicher schu?» in der Ankündigung durch dir .Freiheit" nusgesprcchen wurde, sei h'ute nach der Ercfknung wiederholt: möchrcn recht viele Vertreter oer vorwärlsstrebcnden nnd revoliitiouären Proletarier, aber auch viele Frauen und Kinder diese �Ausstellung iehen! Daß sie im„feinen" Westen, Knrfürstendamm LtzS. Graphisch"? Kabinett tü bis 0 Uhr), bis Ende April jtet!»iri* taug» nicht» oder„Paßt nickst m dies? Well". Meisten» sind es die«raden. heiteren und kindlichen Naturen, von dencn mau da» sagt; aber der hohe Wall dieser Bürgerwelt. dl« überhaupt in keine Welt paßt umschließt sie. nimmt ihnen ihre Deiv-gungS sreiheit, und wenn sie dann in sich versunk"» nur anf ke» Glanz ihrer Phantasie. ihr?r Seele achlen, dann heißt e»:.Bedauern» werter Jdeo'istl" Wir haben hier also eine Ausstellung von„bedauernswerten Idealisten". Nnd die müßte der revolutionäre Proletarier am Dxstcn verstehen, da er ja selbst einer Ist. Er wird da» Fließende una Unbegrenzte ebne weiiere» attfnehm"n. eben das. wa» den Bürger al«„Anarchie" entsetzt. Der braucht auch im Geistigen die. Archive", die Herrschast. und ist canz und gar hilflos, wen» »r ke.nc Sckwchtelungen, keine Trennung in Systeme und keine Siütze in.berühmten" Autoritäten findet. Ans di? bürgerliche Welt setzen wir deshalb gar keine Hoffnung, wenn sie sich nicht selbst aufgeben lann, und appellieren um so stärker an de» Proletarier.. sügen, aber kein. Gewalt, hin oirccrc» Un croidnen al» da? Unter oyrdue» unter da» Höhere, die göltUchc Stimme in uns. Wir ernsten diesen Beitrag von dem al» radikalen»nd in vorderster Reibe der in die Zukunit wirk-nden Archit-'st» Bruno Tant. der die Anregung zu der oben besprochenen Au». stellt'iig gab. Sie ist ein erster Versuch. Ande:« sollen folgen — auch von unbekannten Malern— neuartige Ausstellungen. die mit dem HiSbeugen erklusiven Ausstelliuig?charak»c rechen.) MeNer und kl!'�er. � Daß Alexander Moissi im Vortrage grps.?r Dichte seine Sprechluuil jetzt vor unverbildete» Arbeitern. Irr sten!äi ist»ucht nur den Einladenden und Ee'n�enen ein tünple:j bohcr Gewinn; wir wissen, daß e» auch Moissi ungewöhu'.ist Freude macht, und sag.r:„Ich will oen Arbeitern nur melt Allerbestes geben und hasse, daß e» mir gelingen wird. Dc vorige Sonnlag Nachmittag war nächst meinem Gastspiel ii Rußland wnn schönste» Erlebnis■» meinem Beruf seit einen Jahre Ick will nur. all. utii.e Stziiula.w mit den Arbeiter, v:rbr ngen und ibne,. imn er x.,: neue» Programm lesen, de, ganzen nächst?» Wii ler--* Ucber den vorigen«ortiag-abend Moiisi,(der nächste'iude am nmmendrn«oniltag statt> Kißt es in e.nem nn? üüersa tdle» Briefe e ne» Begeisterten:„Nie habe ich Menschen in solche: Felerstimmui.g aus ngen: einem Pottiage oder aus der Kirchi lammen-'ehen. Ein unsicklbare» Band teielnigle alle."_ SW�.iti die Kunst noch rech, oft in'o t�i-er W rk.ing»u den A' sprechen, dann wird e» U'>'v.elet beß« bestellt sein. F' Sllnj Pallcn'er», der im Trag'sch-n nnd Fr glcichlich. Schauspje'er. iprach a», M.türoch im flb.Vüi.«� Beethoven aal vor einem Publikum, da», enttäuscht über die FnN Ijeitcn seines humoristische," P.ogtamm». der Un-usriedenheil teilweise sebr drastischen Ausdruck gab. Nachdem dV„Sterer" flwas iinianft'Ntfcrul waren, konnte Pall.nbelz uut.r Beifall in 'einen Vorträgen fortfahren Er erbot sich, da» Sinlrittsgeld zurückzuzahlen, sollte aoer lieber, wenn er schon die Bühne wieder mit dem Bortrag-p duuin vertauscht. Knnst und Können in höherer Form ofsenbaren, auch wcnn er da» allen ge'cNschasllick'en Berlin W.-eBianstzi.tanaeu Sei Ko»zcr«säle untei sckiiedsta, nach. lausende Bourgkoispublikun- durch,.»mittlich gc.Iuz clnlmätz»— An demselben Abend sprach Rudolf B l L n, n e r In den..«türm". AuSstc llunaeränmen mit noch'chaffcnder Hingabe moderne expressionistisch« D chtungen. Auch hier gab e» Iliiuifriedene, aber die Meri�ahl der kleben Gemeinde verii>o, Karl Liebknecht, Rosa L u �e m b u r g, �rorg Tozsa(Führer des uneanschen- BauernaufftaiideS im irchzehnien Jahrhundert,. Trotzt!, Leo Fraukt sauS Un» ««r»»lammender Minister der Pariser Kommune 1871. Ja u» !. L a s s.a 1 1 e und Mehring.Koferne. In jeder Ka,«ln- vird in feierlicher Weise eine Gedenktafel angeoroazj', rden einer Würdigung der Taten neuen NameirStragr.e. Sozialislerung der Äelbiustilute. (Pripattelegromm der.Freist ei l".) V> dop est, Mü*»- Tie rcvalntitnilrc««trr-aierun, hat eine Berardniing«x- lofsen, durch die die L»» i a I i s« e r u n, d e r G« l d i« fu tut« ongrardne« wi d. Ter volkSl-coustraate für Sinanzwesen wird «nrüchti«». die Leiiun» jener v:eld-ns,al>ei, zu 01>«raeltmei, und unter K»nir»Ile zu Nelleu. Tie Jnftitute. die er»ur«»ztaliticeuun «ec«>net liätt, werde« v»u ve»»llmSchtiot«u«��'/''' die der PellSlieauftra,«» lue Flnauzwese«« uenu«. D» velirvung »on Einlage» ist nur tu de« beeei,» gemeldeten beschränkte« Mab« »«stattet. Vi« bleldinstitute tbnuea dtnflchtltch»»» Wertpapieren «ud s,«st ige« Wtrte« lein« DiSpositi,»»» dnrchführr».»er»«i frirrn Wefdinflitiif rtneu Kontokorrent ober sonstige Einknge bat, ist verpflichtet, innerhalb»icrzrhn bzw. dreißig Tagen seine Jden- tjtät nnchzunr srn. Wer dieS unlcrlSßt, dessen Einlage verföllt. «SS MigUeder der A. S. V! Im Kampfe des Proletariats um politische und Wirt» schafiliche Freiheit ist die sozialistische Presse die wich» t i g st e Waffe. Ihre Verbreitung muh gefvr- dert, ihr Ausbau mit aller Kraft betrieben werden. Um diese Aufgabe zu erfüllen, ist Geld erforderlich. Es kann nur beschafft werden, indem die Mitglieder der ll. S. P. Anteilscheine der Berlagsgenofsenschaft Freiheit" erwerbe». Die Berlagsaenossenschaft„Freiheit" ist gegründet worden, nm der Zeitung des Berliner Proletariats ein? breite geschastlichs Grundlage zu geben, die es ermöglicht. die„Freiheil" so auszugestalten, dass sie allen Ansprüchen der Leser genügt. Genossinnen und Genossen. werdet ÄKitglied in der Genossenschaft und erwerbt Anteilscheine. In den Part:iorqanisat!o» nen liegen Listen zum Zeichnen von Anteilbztragen aus. Alle Funktionäre Eroß-Berlins lonnen Zeichnungen ent» gegennchmen. Aufnahmefähig ist jede gelchäftefähige, über 21 Jahre alte Person, die der U. S. P. angehört. Die Höhe des Geschäftsanteils ist auf 20 Mark festgesetzt; mehr als tau» send Anteile kann niemand erwerben. Trotzdem hat jedes Mitglied bei asten Beschlustfasiungen nur eine Stimme. Die MitgliedsÄ'aft kann schriftlich mit einjähriger Frist zum Schlüsse eines Geschäftsjahres gelündigt werden. Arbeiter und Arbeiterinnen, stark! eure Presse und ihr verdoppelt eure Macht! Sorgt dafür, dast die„Freiheit" den Kampf gegen die anstüriyende Reaktion mit Tatkraft und Frische fortführen kann! Schafft euch ein starkes, eurer grossen Bewegung würdiges Organ! Trage jeder bei zum Bau des Ganzen und fei es mit den kleinsten Mitteln. Der Vorstand der Verlagsgenosfenschaft '„Freiheit". Die militärische lkebenregiervvg. Die Garde»?kavallcrie-Schütze»»Divl» s i o» gib) ein gedrucktes MitteilungSblait heraus, in dem die Untaten' der Negierungsiruppen im einzelnen vecherr» licht werden. In der letzten Nummer dieses Blattes prqngt an der Spitze folgender Aufruf:' Kameraden! Vor 5 Wochen etwa fand in Berlin eine PerfammlungdeutscherGelehrtenundKünstler statt. ES sollte beraten werden über die Bekämpfung de» Bolschewismus. Tie Versammelten gingen bei ihrer De» ratung von dem Gedanken aus, dass der Bolschewismus in Deutsch. land militärisch niedergerungen sei und daher die Zeit gekommen wäre, ihn Nur noch mit geistige» Waffen zu bekämpfen. Kameraden! Warum berichten wir Euch dieS? Künstler und Gelehrte sind und sollen sein die Führer des Volke». Wenn diese die Lage so verkannt haben, wenn sie nicht einsähe», dass Deutschiuu» ncch mitten in der Arbeit steht, dkn�?«lsche«iSm»» durch Kampf niederzuringen,— wa» soll man da von einfachen Bürger» erwartcni Kameras« nl Wir haben Euch von der Lnsichi der Ge lehr,«» und Künstler erzählt, damit Ihr Euch immer wieder bewußt werdet, dass Ihr inmitten der Gefahren allein steht. Seid stolz daranfi Kämpft unentwegt weiter auch für die Bolksgenossen, welche die Sckweve Eurer Ausgabe noch nicht verstanden haben. Die Zukunft wird Euch Dank wissen, dass Ihr in Treue ausgehakten habt. Die Zukunst wird Euch die Retter Deutschlands nennen. Aus diesen Zeilen spricht der Geist des Militarismus in seiner krassesten Form. Tie hohen Militärs lehnen es ab. den Gegner mit friedlichen Waffen zu bekämpfen..Sie verhöhnen die Anhänger einer gesitteten Kainpsesweise und wollen mit Minenwerstzrn. Geschützen und Handgranaten gegen eine geistige Bewegung vorgehen. Was tut es. wenn dabei ganz? Stadtteile i\ Trümmer gelesst werden, die Leichenschauhäuser sich mit Tote'.', füllen, unzählige Familien in Trauer gehüllt werden! Tie Militärs haben euren„Sieg" erfochten. Und daraus kommt es an. ßelve ver'uschvn?. An zliftSndiger Stelle wird den„P. P. N." erklärt,«Z werden in den Zeitungen immer noch Einzclbeitcn über die Matrrsenerschiesjungen tn der Französi- scheu Strohe verbreitet. Wir bereits bekannt und mehrfach mitgeteilt worden ist, ist die gerichtliche Untersuchung de» Vor- fall» im Gange. ES erscheint nicht zweckmäßig, da» Lcrfr.hrcn, da» auf da» gründlichste und schnellste durchgeführt werden soll, durch die Weitervcrbreitung ungeprüfter Ein. zeldeiten z« stvren. Wir haben den Mord in der Franzosischen Strasse auf- geklärt nnb»verden weiter fortfahren, neues Material zur Belcpachimg des nngtfwew» Bcrbr.chens zu veröffentlichen, wenn wir dieZ im Int'ste der Wahrheit und der nnl dag Verbrechen gekümmert. Wessn die zuständigen Stellen übrigens bei der tliuerjuchung von Mordtaten so- viel Eifer aufwenden würden, wie hei der Abfassung von B e sch w ickrt i g u ng Sn ot i z e n. dann müsste der Mörder M a r l o h schon längst hinter Schloß und Niegel sitzen. Er genießt aber einstweilen noch volle Frei- heit und kann sein Verbrechen nach jeder Richtung hin vor- dunkeln. Auszerdei» wolle» wir der„zuständigen Stelle." nock den ernsten Rat geben, die Untaten der Regierungs» truppen mit der gleichen Gründlichkeit zu prüfen wie wir, damit das Volk endlich wieder das Bewußtsein hat. in eine« N e ch t S st a a t' zn leben.# Sic tcScnsniMelbeWide der He-resMwallMg. Der deutsche Städtetag hat da» NeichSernähruNitSamt ersucht, darauf hinzuwirken, dass die durch die Deinobilmachung de» Heeres und der Marine entbehrlich gewordenen Bestände an Kolonialwaren, besonder» Bohnenkassee, Schokolade. Kakao, NerZ und Tee von der Heeresverwaltung freigegeben wrrden. Sie mussten deinn zur Versorgung der Zivilbevölkerung, besonders aber zur Sonderversorgung der Kranken und Kinde« verwendet Iverden. # Wir könnenMiese» Verlangen nur unter stützen. Di« HeereSverwaltung�at von Anfang an dir nAh vorhandenen Be-. stände festgehalten und nur solche Waren freigegeben, an denen jetzt Uebersluss ist, wie z. B. Dörrgemüse, Sauer» kraul usw.' Viel wichtiger ober wäre die Freigabe der Leben»- mittel, die für die Ernährung von Kranken und Kindern not- wendig sind. Wie man jetzt an der Verpflegung der Freiwilligentruppen sehen kann, scheint diese ZurückTialcing mit voller Absicht geschehen zn sein. Denn während die Zivilbevölkerung hungert, während ungezählte Kranke und Kinder leiden, weil ihnen wichtige Nahrung», und StörkungLmitiel nicht verabfolgt werden können, leben dee Söldnerscharen in voll st em lieber» fluh. Sie erhalten vir!»rvßere Nationen als je wäbrend de» Kriege», obwohl sie nicht die geringste Tätigkeit ausüben. Wa» gedenkt die Behörde geqen diesen»sfenstchtlichen Skandal zn unternehmen? Ihre Ausgabe ist rS, dafür zu sargen, daß nicht die einen prassen, während die anderen vor Hunger sterbe«. Wir fordern, dass die Rationen der Söldner auf die der Zivilpersonen herabgesetzt werden und daß die dadurch verfügbar werden» den Lebensmittel sofort zur Besserung der Kranken» ernährung und der Ernährung der Kinder Vor- Wendung finden. Geschieht da» nicht, so machen sie sich mit» schuldig an den katastrophalen Folgen der Untcrernähpung, die Tag für Tag ungezählte Leidende dahinrasten. Ein prolesl der Acrzle. An allen An'chlagSsaulen kleben Plakate, Flieger wevse« Flugblätter ab. Ein von Berliner Aerzten unterzeichneter Auf» ruf, der gegen den während de» Generalstreiks von dew Arbeiter» räten geplanten aber nicht durchgeführten Streik der Gas» und Wasserwerke ncch nachträglich protestiert. Es wird darin ausgeführt, dass dieser Slreik für hunderte von Krank«» sicheren Tod bedeutet haben würde. W i r unsererseits haben immer die Streik» der Arbeiter i« oen lebenSwichligen Betrieben bekämpft. Wir haben auch den geplanten Streik der GaS- und Wasserwerke nicht gebilligt. Von toi Berliner Aerzten aber ist e» eine unerhörte Anmaßung den Arbeitern Vorhaltungen zu machen in einer An» gelegenheit, in der sie selbst und ihre Standesgenossen viel schive- rer gesündigt haben. Nicht nur in Leipzig und Bremen und vielen anderen Städten, auch in Berlin hat die Aerzleschast wie- derhoit mit dem Aerzte streik gedroht. Dagegen haben dieselbe» Aerzte. die heute den fkammenden Protest gegen die Arbeiter unterzeichnen, nicht im geringsten protestiert: Obwohl ihrer, der Aerztestreik, nicht nur hunderte von Kran» ken mit dem Tod« bedroht, sondern Tausende dem Tode ausgehe- fert hätte. Er wäre wirklich regelrechter Mord gewesen. Di« Aerzte also haben wohl die allergrößte Ursache, it» dieser Ange» legenheit ganz still zu sein. Interessant aber wäre e», zu erfahren, wer denn eigentlich die Kosten trägt sür diese Plakate, diese Flugblätter und ihre Verteilung durch Flieger? Wer die gewiss nicht unerheblichen Kosten für diesen ganzen Protest der Aerzte trägtHder, da er sich gegen einen gar nicht einmal durchgeführten Streit und dazu erst nachträglich wendet, g« kei» nen praktischen« sondern nur«inen politischen Zweck der« folgen kann. Plünderungen In Tangcrmgf.dc.- Die au» Magdeburg b.richtet wird, stürmten ani TömoerZtag Plüntoer in Tangermünde einen im Hasen legenden Schleppzug mit Provlant. der für den Grenzschutz be» stimmt war. Sie plünd.rlen die Schisse au». Herbeigerufene» Militär wurde mit Schüssen empfangen. Darauf machte die Truppe ebenfalls von ihrer Waffe Gebrauch, auf beiden Seiten gab e» Tote und Verwundete. Den Truppen gelang e» fchl esslich, dcn Hafen zu räumen. Mlifche Nachrlchkcn. ,*» Anwnhe. Der.Vorwärts" veröffentlicht eine Zuschrift eknes iimglied» der.Zentralstelle für Einigung der Sozial. demolra«", tvonach ihm einer unserer politische» Rcdalteure auf das Ersuchen, ein« Versammlungsanzeige aufzunehmen, gcant» worlcl Hütte:»Das sind alles grosse Namen; diese Vereinigung keuue ich nicht. Ist ta alles Blech, is5 ja.alles Quotjch! und fcerfKt das Gesprächst beendet hätte. Nach Rücksprache mit dcn Redakteuren können wir nur tz* klären, b ig uns von einem solchen Gespräch abjotut nicht» bekannt ist. Herr Wlnrx, der Vorsitzende Bürgerrais von Eross-Berlin. ersucht uns. gegenüber dem Bericht über ieme Wilmcrsdorfer Rede in der.Freiheit" rem 20. Mörz d. I. Abendausgabe, um Bekanntgabe seiner Feststellung, dass die ihm zugeschriebene Aeusserung»es gebe zwischen Bürgertum und Arbeiterschaft kein« BerstSndigung" nicht gefallen ist. Er habe vielmehr gesagt. daß zwischen der individualistisch gerichteten ttnrtfchafllichen Au-' '■chßiiuiig des Bürgertums und der p ro g ra i» m a t»ich. wisi c i i st i sche n loirtschastiichcn Ausfassung eine Buche nicht bestebc. daß aber trotzdem nach seiner Me-ihuich sehr wohl eine Verstündiaung zwischen Bürgertum und Arteiier'chast möglich iei.— Diese Verständigung lehnen wir aber ab und überlosse» sie Herrn Letzien und Genossen; die Arbeiter heben ja auch zum grossen Teil schon begrissen. daß bci dieser Harmonieduselei jür s i c nichts HcrauSipringt. Ein nener Posten. Die Marine wird unter dem Reichs- wehrniinistcr von einem Chcj der Admiralität geleitet, dem alle Kommando» und Verwaltungsbehörden der Marine unterstellt ji»d. Zum ßchq der Admiralität ist der Konteradmiral v. Trotha ernannt worden. Tie englische Regierung wurde in der letzten OberhanS» sitzung heftig wegen der drakonische» Härte ängegrissen, die sie gegenüber den intcrnierlcn Dem'che» anwendet. ES be» Iteht wenig Hotinung, daß die Juteriiiecten bald entlassen werden." D.e Wahlen der Tchnllclter durch Lehrm'kollegstun bat der Hamburger A.» u. S.-Ral rni: Gesetzeskraft vcrord» er. Ve �rmecwiUich. � kür«in Jugr gett, vcuvaltcu ihr Amt / Ter Kientopp als„Volkserziebe�. Im„Südstcrrt-Kirto* in Neukölln., flncfajcdtfltnfse. fcieür nun vor einiaen Taaen den Heimt>»PoNiir-�i!m neue' � Ausnaiimc.�Irrun.ien". Tie Handluna ist iol- ac.'d>n der �eibrik eines sckiwerreiäxüi Industriellen w rd ane.'uernd zcstreikt. Der aröslte Ttreikbcde� ein besonders tniisr darciestellter �unaer Arbeiter, ist d�MVerehrer der Tochter eines„braven" Vorarbeiters, welcher s�ine Kollegen von der„Alisinnigkeit" ibrer Iorderunaen überzeugen will. von ibnen iedoch in'„roheiter Wciix" beiseite aestosten und niedcrgebrnllt wird. Tie Tochter dieses Muster-Vor- arbeiters ist in derselben Iabrik als Laborantin tätig. Der von einer mehrjährigen Jndienreise zurückkehrende Sohn de? Iabrikbcrrn mnst mit seinem adligen Freunde gerade ini.ten durch die rhu beschimpfenden und bedrohenden Arbei- tec über den Fabrikhos nach dem Herrenhause fahren. Ein Paar Worte zugunsten der Arbeiter werden ihm von seinem Nate mit der üblichen vornehmen Gerrengeste abgeschnitten. Nur keine �ngeständnissel Ein'chadh'after Riemen, dessen Revaraturbediirftiakeit vom Meister kurz vorher nocCi bestritten wurde, kostet dem Vorarbeiter das Leben. An der Bchte des Vaters steht der zurückgekehrte Fabrikbesthers- sobn die simge Laborantin sKenny Porten) zum ersten Male und verliebt stch sterblich in dieselbe, mun aber von ihr einen Fluch über seinen Vater.- und dessen aonzcs Haus einstecken. Später kommt stc jedoch mit ihrem Freunde, den schon vorgenannten Streikheber. aus die verrückte Idee, stch von dem Sohne heiraten zu lassen, um ihn zur Stiase für den Tod ihres Vater um w mehr guälen z» können. Sie schließt ihn nämlich trod ihres Verheiratetseins von seder ehelichen Körperaemeinichast aus. verliebt stch aber selbst in ihn, als er sich bei einem Fabrrkhrande durch eigenbän- diae Rettung einer Arbeiterin Brandwunden zn-ieht. Jetzt stöstt er ste aber wieder zurück. Ein erneuter Streik zeiat vns den sunaen Besitzer, dcnn der Vater ist inzwischen qe- storben, vor dem Zusammenbruch. Auch da? heimliche Ver- kaufen der Juwelen seitens der iunaen Frau ist nur ein Notbehelf. Wie die wildesten„Bolschewisten" stürmen die Arbeiter nach dem..Herrenliauie". schlagen Fenster und Türen ein und dringen in die luxuriös ausgestattete Villa. Da wirft stch ihnen die iunae Frau eniaeaen und erklärt ihnen als Fleisch von ihrem Fleisch, als ehemalige Arbeiter- tochter, ihr Mann kann die Forderunaen� wirklich nicht mehr bewilligen, denn er wäre sa schon durch die früheren am Rande sejnes Könnens. To reiht ihr früherer Freund, der iunge ArSeitcr. einen Revolver heraus und schießt ste mit dem Ruf„Verräterin" in eckst„spartakistischer Weise" nieder. Es wird immer schöner! Jetzt benutzen die Kapital'stcn schon den Fikm. um die Arbeiter von ibren„unsinnigen Forderungen" abzuhalten und ikmen vor Auacn zu liihren. dost die„armen Unternehmer" nickst mehr bewilligen können, waS in diesem Falle ja schon eine ehemalige Arbeiterin ein- sehen muß. Es wäre interessant, zu erfahren, ob an der Herstellung diests so zeitgemäßen Tendenzsilms außer der Filmfabrik nickst auch noch einige unserer Großindustriellen kapital- kräftig beteiligt waren. Tos Recht dazu soll ihnen ia auch «»stehen, wohl könnte man iedoch ans die Filmschautvieler dabin wirken, daß ste ihre Beteiligung an der Darstellung derartig verhetzend wirkender Filme versagen, zumal wenn sie den Ruf einer Hennv Porten haben. Es gibt wirklich aenna andere LebenSGomane darzustellen. doch sollte man als anständiger Mensch die Finaer von derartigen wirtschaftlich.volitHchen Bewegungen lassen und seine Beteiligung daran als unsauber energisch ablehnen. Der Einbruch km Berbandsbnreml der U. S. P. D. In der preußischen Lande»v-rs»mmlung hat Genosse Dr. . Kosenseid auch aus den Einbruch in der Schicklerstraße hinge. vielen, den die NoSkegard« in Abwesenheit der Angestellten ver» ibtc. Im einzelnen geht»n« von dem Bureau des Verbandes «achträglich noch folgende Darstellung der Tat zu: „Am Sonnabend, den 8. März, sind unsere Burcauräume ge- daltsam erbrochen worden. Niemand von uns war anwesend. vir wußten von nicht». Als wir am Montag in» Bureau kamen, dv! sich uns ein trauriger Anblick dar. Alle Türen waren gewalt- (am geöffnet. eS lag alles durcheinander Es kchste überall, selbst die Kartothek der Bibliothek der Arbeiter-BildungSschule fehlt«. LS ist schwer festzustellen. waS dort an guten Büchern abhanden gekommen ist. Von Sonnabend nachmittag bis Montag früb standen ohne unser Wissen sömlstche Bureauräume für jeden offen. Nach Erkundigung auf dem Polizeirevier erhielten wir den Bescheid, sie hätten gehört, es wären RegierungStruppen dort gewesen. Am DienZtaz bekamen wir nochmals Besuch durch die Sieinhardtruppen. Unser� Räume wurden wieder durchsucht. Seit drei Wochen fehlt uns jede Nachricht, wa? aus unseren felskenden Lachen geworden ist. Man stelle stch einmal vor: Geschäfts- und Kontobücher feblen. Wer sie geholt hat. wissen wir nicht. Eine geregelte Geschäftsführung ist unmöglich. Wie kommen wir zu unserem Recht, und was sagt die sozialistische Regierung dazu. Wir sind alt und grau in der Partei geworden und kennen die jetzt regierenden Männer zu genau Wenn ihnen da? unter der früheren Regierung passiert wäre was für donnernde Reden hätten sie gehalten. Bei dieser Zotenkrauen werden noch in nachstehenden Speditionen eingestellt: £ c; Ii n: 1(0.»alilTKrlttnf.c S5. Nrrvtih. üs-fbetfirntt d0. «»(Niel, llicbornttr, 18. DaNvartki. ttiiifiatmiffttilat 2. Q c n R i r, to'iir.nlirahc U. tO I( r I dl n( r. Wiiwnnc, Suafct 03. Sfc» r I n 0, Sulmnc- firas« W. «I( I( r< e n. glci'tOucact Strat«?<> C* I( 11 M(. Vovvftrate>. e dilti bnurr Hain ui 1». aclottenburg: U«r(M*. esauftr.«8. Kieüerichöneweiöe: «diatlramtO Scranpreb- S?.< Steglitz: unua, HinMtflt.«. V i lm-rsüork: »(»«de.«ietiio. l.Ntßt». Spanüau: »»»»»«. littUktn. u. 2 Mänle-. 2 Sphiäuchs für Fahrrad zu kaufen gesucht Lindemann. NeuköFn. Treptower Siraßc 67. Gelegenheit wollen wir noch die Worte des Justizminister» Heine in der Preußischen Nationalversammlung erwähnen. Er sagt«, am Donnerstag, den 6. März, wären in dem Hause Schicklcrstr. 6. in dem sich eine bekannte Stelle der Unabhängigen befindet, schwere Geschütze und Munition geschafft worden. Wir haben mit großer Mühe und Umfrage im Hause festgestitellt. daß an dieser Behauptung kein Wort wahr ist. Herr Heine hat die Pflicht. d'o Beweise für seine Behauptung zu erbringen oder zu wider- rufen. Wie wird sich der Minister de? Innern hierzu stellen?" Was die sich erlauben. Am Sonntag, den 23 d. M., so sä reibt unS ein Leser, saß ich mit einigen Bekannten in einem kleinen Cafe am Kriminalgericht. Gegen 11 Uhr betrat de? Oifizierfrellvertreter Hoffmann vom Regiment Reinhard das Lokal in angetrunkenem Znstand und forderte vcn einem Anwesenden einen Ausweis. Der Kellner machte Hoffmann darauf aufmerksam, daß derartige Kontrollen nur in Beglestnng von Polizeimannckchaften zuläsiig seien. Der folgend' Vorgang spielte sich in einem Extrazimmer ab, in welchem wir iaßen. Feldwebel Hoffmann war mit dem Kellner in heftigen Wortwechsel geraten. Der Feldwebel lapte. er sei be- rochtigt. daS Lokal sofort zu schließen, dem wurde natürlich von ällen Anwesenden widersprochen. Scktließlich erklärt« der Feld- webe! den Kellner für vetka-tet mit den Worten:„Sie sind von mir aus verhaftet, ziehen sie sich an und kommen sie mit." Der Sold-at. der in Begleitung Holtmann war. zog sich an. legte einen Revolver auf den Tisch und wollte den Kellner abführen. Die Wirtin versuchte auf dem Polizei-Revier Aushinst über daS unberechtigte Vorgeben des Feldwebels zu erlangen Hoff mann nahm ibr jedoch den töörer weg und erzählte dem Polizei beamten Unwahrheiten, welche bei den Anwesenden heftige Empö- rung hervojriefen. Ich versuchte da? Z'wmer zu veckallen. um einen Polizisten zu holen, wurde jedoch hieran von dem Soldaten gehindert, da der Feldwebel befohlen hatie. daß niemand da? Zimmer verlassen dürfte. Durch einen anwesenden Feldwebel de? Regiments Reinhard wurde weitere? Unheil verhütet, da derselbe Hoffmann ausferderie, sich auf der Wache zu legijimicren. Der Feldwebel wollte diesen Vorfall dem Oberst Reinhard melden. Was wird nun mit Feldwebel Hoffmann geschehen? Geffen die Arbeilerfcinbe. Die am 26. März tagende Versammlung des gesamten technischen Personals der Großen Berliner Straßenbabn erklärt hiermit, dafür Sorge tragen zu wollen, daß die bürgerlichen Blätter au» ihren Wohnungen und Verwandtenkreisen ver- lchwinden. da diele Blätter eine schmutzige Hetze gegen die Straßenbahner wahrend des Generalstreiks getrieben hoben. Ferner lehnen die Kollegen die Wiedereinstellung solcher Per- 'onen ab. die wahrend der Kämpfe bei den RegierungStruppen sNoSkegarde) tätig waren. An die Leser der„Freiheit" in Spandau. Am 1. April, wiid eine Spedition der„Freiheit" i» Spandau. Lindenufer 34(Laden), eröffnet. Alle Leser der„Frei- hcit" können jetzt die Zeilung zum Preise von 2,üg Mk.. durch die Botenfrauen frei ins Hau? erhalten. Die Postabonnentcn werden ersucht, die„Freiheit" nicht mehr bei der Post weiter zu bezahlen, sondern sie unter Angabe ihrer genauen Adresse bei dem Genossen Emil Köp- Pen Spandau. Brci'e Str. 64, 2 Tr., sofort zu bestellen. Ferner fordern wir alle Leser, welche die„Freiheit" bisher bei den. Händlern gikauft hoben aus. die Zertung vom 1. April an durch die Filiale zu beziehen unv sofort zu bestellen; für ordentlich« und pünktliche Zustellung wird gesorgt. Alle Parteigenossen und Freunde unserer Sache fordern wir auf. für die„Freiheit" zu agitieren. Abonnenten zu sammeln und sofort an den Spediteur Genossen Emil Koppen. Spandau, Breite Straße 64. 2 Tr., abzu- gohcn. Damit die Leser der„Frsiheit" nicht gezwungen find. wegen der Lsbensmittelbeiannlmachnng die Svandaucr Blätter zu halten, verpflichiet sich die Spedition sowie der Vorstand der U. S. P.. für prompte, pünktliche und rechtzeitige Bekannt- machung der Lebensmittel Sorge zu tragen. . Der Vorstand: I. A.: E. Köppe«. AnSverkduft. Die Sinlatzk»rten für den Moisst-Vsrtrag am kommenden Sonntag sind«uSverkauft. Unentgeltliche medic«. mechanische Behandlung Krieg«. beschädizter. Mich Auflösung der Sammelstelle IV, Charlotten- bürg,, durch die Heeresverwaltung, hat die Provinz Brandenburg im Interesse der Hebung der Erwerbssöbigkeit Kriegsbeschädigter die unentgeltliche medico-mechrnusche Weiterbehandlung übernommen. In Betracht kommen die zahlreichen Fälle von Hand-, Ellenbogen-, Schulvr- und Beinverletzungen, bei denen eine Linderung noch vorhandener Beschwerden, eine weitere Beweglich- machung versteifter Körperteile. Lösung von Narben und Ver. ivachsungcn usw. durch intensive Massage und gymnastische Be- Handlung erzielt wesden kann. Di« Aufnahme findet wochentags S Ubr vormittag? in der medico-mechanifchün Heilanstalt statt, die zunächst än Räumen der Gemeindeschule Berlin-WilmerSdorf, Babelsberger Straße 24 uwtergcbracftt ist. Kriegsbeschädigte wollen sich dorthin wenden. Bereinigung sozialdemokratischer Lehrer und Lxhrerinne«. Nächsten Sonnabend>47 Uhr..Schulaula. Hinter der Garnison-' kirche 8, Sitzung. T.-O.: 1. Sozialdemokratische oder sozialistische Verewigung. 2. Satzungen. Vorstand X Stunde früher. Krankenernäbrung von Kriegsbeschädigten in Reukälln Der Neuköllner Magistrot hat auf Anregung des Arbeitsausschusses für die KriegSbeschädkgtensürsorg« beschlossen, zur Erleichterung der Erlangung von Krankenernähning seitens dersenigen Kriegsbeschädigten, dsse im Hinblick ans ihre Dienstbeschädigung nach den allgemeinen Vorschriften Krankenernäbrung beanspruchen können, für das vom behandelnden Arzt hierfür auszustellende Zeugn.S in der Regel«inen Zuschuß von 2 M. zu gewähren. Vorauf- sctzüng für die Uebernahme deS Zuschüsse» ist. daß der Arzt für 'das Zeugnis keine höhere Entschädigung als insgesamt 5 M. fordert. Die Kr'egsbeschädigien erhalten die notwelidige» Ucbcr- loeisuneiSscheine für ihren Arzt im städtischen Kriegsfürsorgeamt. Ganghoserstr. 10/11, 1 Tr. Sie müssen sich durch ihren Renten- bescheid über ihre Eigenschaft alS Krieg'Sbeschädig!« ausweisen.— Den Herren Aerzren ist von dieser Einrichiung besonder« Mit- tcilung gemacht worden: auch sind sie gebeten worden, im übrigen die Anträge Krie'Sdeschicigter ans Zuteilung von Kranken- ernährung in der bisher schon cieübten entgegenkeminendcn Weise weiter zu behandeln. sowe>t es die allemeinen Vorschriften über die Gewährung von Krankenernährung irgend zulassen. Reinickendorf. Bon den im Interesse der Einwohnerichaft beschafften zweirädrigen Handwagen für den erleichterten KohientranSvort sind die Wagen Nr. 7 und 15 letzthin von unbekannten Personen entwendet worden Tie Einwabncrschaft wird ersucht. Anhaltspunkte iür die Ermittelung der Wemcn an die hiesige Kohlenstellc oder Kraminalvolizei bzw. seden� Polize'- beamten sofort mitzuteilen Für die Wicderbescharsung der beiden Wagen wird eine Belohnung von.je MM. hiermit ausgesetzt. LebensmiNMwtSee- Serli». Auf di- Ol und Oll Klnt-erlicirt-n gelangt einschloß- lich bis zum 30. Mörz eine Büchs- Kondensmilch zur Auzgade. Am Sonntag, den 30. Marz, wird auf die Zt-Litei-Kr«mlienl>arten nur H Liier Dollmilch ausgegeben: im übrigen bleibt die Bellelerung dieselbe. Am Moniag, den.Zt. März, werden die O I und Oll Kinder- ka ien mit% Liter und die V- Liier-Krankenkarten mit Liter Dollmilch beliefert.— Aus die Abschnitt« 1 und 2 der allgemeuren Lebensmittelkarte der Stecht Berlin entfallen se 100 Gramm, zu- sammen 200 Gramm Nährmittel. Die Abschnitte sind in der Zeit vom 28. März bis zum t April 1919 in den Kleindand-lsgeschasten abzugeben.— Bis Montag, den 31. März, in den Bezirken der 72. bis 75., 105, 180„ 181., 208., 210. und 212. Brolkommis'wn. bis Diensiag, den 4. April, in den Bezirken der 77.— 79., 83.— 36., lOsi, 176., 192. und 193. Biolkommission und bis Mittwoch, den 2. April, in den B-zi Ken der 87. bis 90. und 216. Brolkommission pro Kopf 125 Gramm Käse. Pankow. In den bekannten Geschäften gegen Zldtrennung des Ouittung-obschnittes 100 und gegen Abtrennung der Bezugs- und Luittungsobschnitte 110 und. III ron der ollg-m-In-n Ledensmittek- karte je 150 Gramm, also zusammen<50 Gramm- Teigwaren(Messer- war«), zum Preise von 60 Psennigen. Bei Ausgab« von mehr als 500 Gramm ist der festgesetzte Pfundpreis von 66 Psennigen zugrunde zu legen.— Segen Abtrennung de, Bezugs- und Ouillungs- abschnitte» 10 von der Pankower Lebensmittclko.te je 1 ausländische» Ei zum Preis« ron 70 Pfennigen sür das Slück. Spandau, ssn den einschl. Gzschölt-n Derkaus von Graupen oder Roggenmehl. Auf jeden Abschnitt 221 der Lebensmittelka-t« dürfen 560 Gramm Graupen od-r Roggenmehl abgegeben werden. D«r Prei, beträgt für 1 Kilogramm Grouven 0,88 M. und sür 1 Kilogramm Zioqoenmebl 0,82 M. 5-ld 221 verliert mit Ablauf vom Mittwoch, de» 2. April 1919, seine Gültiakeit.— sin den einschlägigen Geschäften kann t Pfd. H-ring« zum Preise von 70 Pf. gegen Abtrennung von Feld 220 der Libensmlttelkarte entnommen werden. Schill-r und Militärurlauber können die ihnen zustehenden H-ring- gegen Ad« ltempelung des Mittelltücks der Lebensmittelkarte in de- stilchhall« beziehen— Arn Freitag, den 28. März, beginnt ber DerKauf der l.ädt. Butter cm! Bu ierabschnitt S der Lebensmittelkarte. Aul I'�e» Abschnitt werden 70 Gramm zum Preise von 96 Pfg. verausgabt. Mit Ablaul von Donneistag. den S. April 1910, verliert Abschnitt 3 I-tn- Güliigkeit. Sleinlckiendors. Ter Berkauf der Eier aus Abschnitt 16 findet dw den betrslfenden Händlern vom 21. d. M ab statt. Pirkoufsprei» für 1 Ei 70 Pfg.__ Spiel und Spsrl. Turuvereln sslchte. Die 9. Männerab!. und 7. Schül-rabt.«a» legen am 2. April ihren Turnbeirieb von Mulle-strafie, Ecke Trist- stratze, nach der Halle de» Lessing-Gnmnasium», Pankstratze. Tu'N- Zeiten- Mittwochs und Sonnabends für Schüler van 6— 8 Uhr, für Männer von 8— 10 Uhr. Gäste herzlich willkommen. Märkisch« Spielo.rawigung. Bez. Groh-B-rlln. Arn kommenden Sonntag finden folgend? Spiele statt: vberspree— B. f. B. in Ober« schöneweide, Köpenicker Strafte; Luckenwalde— Luckenwalde; Sperber— Südost in Neukölln, Brenzallee: Fich e> lll — Lichtenberg in Baumsckulenioeg, Köpenicker Landstrofte: Adler«, haf— Zehlendorf in«lt-GIienicke, Köpenicker Strafte; Minerva— Schönholz In Borsigwalde, Ernststrafte: Eiche— Germania in Tegel, Schllep-rstrafte; R. B. T.— Minervo-Sp. ln Rclnlckendsrf. Berner« strafte; Delten— Weiftenfee in Selten. Wilkelmstrofte:—®. C. Weiftenfee— Fichte XVll in AZeiftrnsee, Zialkcstrafte; Fichte IX— Frisch Frei am Gefängnis, Tegel: Ziummelsburg— Charlattenburg in Friedrichsfelde. Eaphienstrafte; Neukölln— Luckenwalde in Neukölln, Gr-nzaNee: Schöneberg— Viktoria in Cchönsberp. Bessemer» strafte; Wilmersdorf— Marlendorf in Wilmersdorf, Würliemderg-.fch« Strafte; Fichte IV— Dilme-dorf II in Reinickendorf,«ugufte- Viktoria-Aileo; Fichte Xll— Union. Eberswalder Etrofte: Strolau Alemannia in Alt-St alau 17; Nardiska— Hertha.— Spielbeginn 314 Uhr. Refultalmeldung teleahanifch an Ami Tegel 326(Waiilchochs, Sonntag abend 7—8 Uhr.— Am 2. April Sitzung der Berwallungs- Kommission(Vorstand und Gruppenleitungen) bei Degener. Teydel, stratze SO. 7 Uhr. Versammlungen. Rein'ckenborf. In der Gener rlversammlnng am 84. März. >vo der Bericht vom Parteitag von dem Genossen Richter-Lichten» bera gegeben wurde, erklärte sich die Versammlung mit dem Er- gebnis de» Parteitages vollständig einverstanden. Beim Bericht des Verstände» wurde ein Antrag, daß Genossen, die ein Ge- meindevertreteramt inne haben, keinen Vorstandsposten bekleiden dürfen, angenommen, ebenso ein Antrag, daß alle engeren Vor- standSmiiglieder rünk Jahre und die erweiterten ein Jahr gcwerk» schaftlich und politisch organisiert sein müssen. Die Mitglieder- zahl siieg von 857 mrf gS5. Di« Kasse dagegen ist infolge der Wahlen sehr erschöpft und e» bedarf einer regen Agitation, die- selbe wieder zu stärken. Nach der Wahl de» engeren Vorstande» wurde die Generalversammlung vertagt. Die Fortsetzung findet Freitag, abends 7 Uhr, bei GördeS, Eichbornstraße Ecke Wald» straße, statt. vtleffaslev. Angestellter bei Siemens u. Hallke. Gegen da» Spitze!»> Wesen in Ihren Beirieb-Sversammlungen wird sich nickt viel machen lassen. AiiZ demselben Grunde wird ei auch wenig helfen, wenn den Herren Obcrbeamten und Burcauchcss der Zutriit zu den Bersämmmlungen verwehrt wird. Deraniwortlich für dl« Redoktion Alfred Wielepp, Neukölln.— Berlogsgenossenschast„Freiheit".». G. m. b H. Berlin.- Druck der Lindendruckerel und Berlagsgesellschaft m. b. H., Schissbaue.domm 19. vooncrit»». den Märi er. verschied iiec.li liniern, schwerem Leides meine herrens- giile Tochter. Schwester. Schwaeerin and Orant Ellsa!]?th Fischer NenhSIIn. Kottbuscr Damm M. Im Aber von 24 Jahren. Ww. Ann» Flmchar, Erna fUchar, Frida Lüdka jeii. Fischer, RadoU LH. ka, Habcrt G«n>. Die FinÄscherune findet a. Montas. d.3l. März er., nachm. 4 Uhr Im srenia- loriam m Haumschulen- wes siatL Speditions Wechsel! Die bisherige Spedition Kordgien, SW, Sdlmsslr. 4, wird mit 1. Apiil I. J. zu Girschner, Gitschiner Strasse 92 verlegt. Der erstgenannte Spediteur wird daher von diesem Tage an unsere Zeitung nicht mehr bestellen. Wir bitten alle unsere Abonnenten, weldie bisher durch Kordgien unsere Zeitung erhielten, ihre Adressen unverzDolich der neuen Spedition(Girschner, Gitschiner Strasse 92i mittels Postkarte bekannt zu geben, um eine Stockung in der Zustellung 2« vermeiden. Verlag„Freiheit", E. e. m. b. H. Dem 28. d. M. beiindct sich die Spedition der.Fiechur Werder® raste 31. lortirlbst werben auch VolettsraueUewaeMb Moabit. Die Spedition der„Freiheit" ■-cfindet rieb vom I April ab nicht mehr Liibecker Str. 43, »ODdern LülKcKer Str. u. •h Spezial-Behandlung cht- von Oeschlechts-, Haut- und Harnleiden Jeder Art bei Mhnnern und Frauen, spec. veraltete, hart- räck.ae Harn leiden uAusklüs.se. Geschwürs, Ausachiaü elc. Mannesuchwache. bliriirh-HatB-» S;i?n«."ii£ersir.l2 5.7. Sonotag 1)4,