€f nzelpreks 10 pfg* �ahrZang 2 Sonnabend, den 20. März 1010 >««#%e*iil1Ns» m*mm> Ml<>»»»,'» M»«MMa G»*RMi M mt« KM»«»», M 0«a> ffli v«»». S«*w»«.«» M.«G W»»M» M» wall• �. M �ulI'jGurM««trt'Mulftaa*».« Ol* •k<• k*»«M> 0«»»M M OM»umu>(i»> ch, D|) DMdtx.n Srni*«»«•«rtfOanrrMan»■> 1U. 1— lr rifir ttoo«t«r>n MM«ai M»» Nummer 151- Menü-�usgab? DOxw Mn> M*«Mflrtrrt- n«pirtlB�»n»** f.-rii Harn» Wp»..Klriw a»;r)fM» So» ttttqtbru�tc rl'ttt«0 pt,«6*5 urtitm U>»rt 2. Pf.!I#u»ninanuf<1)[flq 60 e,r IM Kamil'*»»«ad DfrfämmluaoMn�iiqva tdDI 6*1 Laschlaq fMt �nmatf fü' 6tli 6or«Efy i-Uienixm So««üg«» lr««««»«»» Ud> aoitmiMa«« Nt In CipMIiM Mf4««tkM Mo. «lvedilton! Orrtin»»««.«chiffbnuerdam« 19. Ler»i»»»ch«t Uttu SiokSco 1*709* vermer■Organ brr Vnabfiängiffeii Somlömofmtie Oen'uWtanbs Gegen Sie berliner GeWerlschafkskommWon gegen die rechlssoziaiistt-chen Aüyrer! txt.vorwärts', der»er cinigen Tazen die mit Wemchmigunz don N o i» t e und L ch ö p f l i n ergangene Veo Ordnung über dre Organisatir-n einer Streikbrechergarde durch die Garde'Äadallerie-Schutzen-Tivision durch die Ueber. schrift:.In Zdotwehr gegen den Terror" zu rechtfertigen föchte, sieht sich heute gezwungen, die folgende Erklärung der Berliner Gewerkschafts. Kommission abzu- drucken: In der Nr. lLg de?„BorwürtZ' dom 27. März(Abend» blajt) wird unter der Ueberschrift.In Notwehr gegen den ' Terror" berichtet, bah Zeitfreiwillige bei der technischen Ab» teilung der Garde-Karalleric-Schützen-Tivision sich melden sollen, um bei Ausbruch.gewerkschaftlich nicht genehmigter 'Streiks" Berwendung zu finden. Der Ausstund der Gewer.'schaftSkrmmission legt Wert aus die fsesistellung, dah iu dieser Ztnse.'egcnhcit mit ihm nicht»er- Handelt wurden ist, und daß er diesen vestrebnnge« ablehnend gegenübersteht. Der AuSschuhder Gewerkschaftikommission Berlins u. Umgegend. Ritler. Hier werden also wieder einmal die Führer der Rechts. ftzialikten von ihren e t z e n e n Anhängern abgeschüttelt. Di« GewerkschaftSlommission, die offizielle Vertretung der ge- werkfchaftlich organisierten Arbeiter TerliuS. wendet sich gegen die Bildung der S t r e i k t> r e ch e r g a r d e, die von ihren Führern angeordnet worden ist. Sie si�ht die Gefahren, hk daraus für die Arbeiter entüehcu. daß sich das Bürgertum eine bewaffnete Streikbrecherzarde schafft. In den Elektrizitäts-, Ga-- und Wasierwcrken wird der Anfang ge. macht, später ist e« leicht, für andere Berufe damit zu folgen So gerä� die Politik der rcchtsfoz'alistischen Füht�er in ivuner stärkeren Segen satz zu den Massen. T.cr.V o r w ä r I S" ist naiürlich in diesem Fall wie immer aus seilen derer, die einen Schandstreich gegen die Arbeiter unter- nehmen. Längst sind dir Zeuen vergangen, in denen auch er gegen.Strc'kblechcrgarten' kämpfte heute sieht er seine Ans- gäbe darin, die Streikbrecher«cgeu dir»rzanlsirrtc» Arbeiter in Schutz zu nehmen. veulschla»» blllet.«lieg sShreu zu dlrseu. °sn dem osfizicvcn Bericht der deutschen Waffenftill- �and?kommisfion vom 87. Mär, heißt eS unter anderen,: Gc-ncral von Hammerstein kam in der Sitzung vom 27 Mörz nochmals auf die Lage der deuischen Truppen an der Lstsront zurück. Sr erklärte den Alliierten, daß nach einer Meldung da, G-ncralkcmmando« de« VI. Ncsetvelorp» Anfang April der Kohlenvorrat ,n Libau erschöpft sein werde. Die? miinge dann zur Einstellung de, BahnverkchrS Damit set auch die Versorgung der Fronttluppen unmöglich, was lqre Zurück- «ahme und die Räumung Kurland s unabtvend.lch not. Wendig mache Tie Dringlichkeit»er Kohlenzufuhr u.>er see sei wiederholt betont worden. Werde sie nicht sofort erlaubt, so müßte angenommen werden, daß die , e r t e N und assoziierten Regierung e n ander Detämpfung de» Bolschewismus durch deutsche Truupcn kein Interesse mehr haben. Tie Fittiche Aomniissio» bettelt also bei ten Alliier. len geradezu l, m die Erlaubnis, Krieg gegen Ruß. !ond führen zu dürfen. Sie fcsnzHfcheu Meiler geaen tie Eul-uke- Znlerveuttan i« RvßZattd. T. M. Genf, 99 März. Nach einer Meldung de» Progrz» de Lvo» bcab.ichtigei� die französischen Arbcilcr-erganisationcn� im April eine großangelegte Agitation gegen die Eittcntc-Fntcr. veulion in Rußland und süc den Böllcrbund im Sinne WüsonS. eiuznlcitcn. Der Nationalrat der o n f ö d e ra t io n d e- General du Travail" hat bereits eine Resolution in cu. i ni Sinne angcnomincn. Diese Resolution soll in ganz Kran Ire' uz durch Maucranschlägc und>» Versammlungen verbreitet w.reen. Leine, soll eine Broschüre über die Politik der Alliierten. Ru». tond gegenüber, in einer besonders große» Auslage zur ÄuSzaoe � gelangen. Für die Durchführung dieser Beschlüsse ist eine de. sondere Propaganda-Kommission inS Leben gerujen worden. Wozu die Aevolulion gul ist. In cineni Artikel über die deutsche Antwortnote an die Entente schreibt die„Deutsche Zeitung": Daß die Entente, selbst wenn sie die Nichterfüllung ihrer Foiderung als einen Bruch de, Wafscnstillstattd.'S auslegt, we:» tere Gebiete Deutschlands besetzen wird, ist nicht gerade wahr- schcinlich. Di« Entente hat allen Anlaß, ihre Truppen, die nach allen Berichten nicht gerade mehr allzu zuverlässig sind, vor einer näheren Berührung mit dem revolutionären Deutschland zu hüten, wenn sie nicht will, daß t>er Funke der Revolution auch nach Westen überspringt.' Das alldeutiche Blatt benutzt also gan, offen die deutsche Revolution als Schreckmittel gegen die Entente. Sonst ist ihm kein Wort zu scharf, um die verhaßte Nevolution zu bekämpfen und herabznwiirdiaen. Jetzt ober ist diese selbe Revolution gut genug, um sie als Druckmittel gegen die Gegner zu benutzen. Amerikanischer Kredit für Seulschlünd. TIC Amsterdam, 29. ffilfiij. Ali, Newhork wirb gemeldet, daß sich bie amerikanische Hochfinanz gruiitsiililich dereit erklärt, Tentschlanb einen grösseren Kredit tinjurünmen, wenn neben der Verpfändung auklniidischrr Wertpapiere LiesernngSkontralte auf hochwertige deutfche Erzeugnisse, wie Farbstoffe»(Nieinlkalien nnd Kalisalze als Sicherheit für diese Kredite gegeben werden. Ein nuS Grossbynken bestehcndes Konsortium will die Finanzierung dieser Kredite übernehmen, sobald nach Unterzeichnung■ deo Friedensvertrages die Handels- beziehungen wieder aufgenommen werden können. Einspruch gegen die Annexion Sanzlgs. Bern, 29. März. Die Pariser Aukgabe der.Daily Ma l" bestätigt in Ergän- zunfl früher r Meldungen, dost gegen die Einverleibung von zwei Millionen Deutscher durch Bew.lligung eine» Zuganges zum Meere wir�Danzig an Polen von gewisser Seite de» BiercrrateS Einspruch erheben wird. E ue weilere Vermischung der ichon ohnehin sehr vermischten Bevölkerung Pr ußen» scheine den Keim zu einem neucn Kriege zu enthalten. Die Billigung eine? den!» ich cn JrrcdcntikmiiS werde möglichst zu vermeiden gesucht. Journal" greift diese RuSlegung der«Daily Mail" scharf an. Lloyd George über den Völkerbund. Ainstrrbam, 29. März. Einer Reutermcldung zufolge enthält die hnite erscheinende völ.erbundaukgabe dcZ„Manchester Guardian' eine Botschaft Lloyd EeorgeS über den Völkerbund,-n der er schreibt, daß all« Hoffnungen, um der Wei: die Wiederhoiung der un- ermeßlichea Srnts.ui von ,91� z» ersparen, sichaufdieAu». arbeitung praktischer Mitlel vereinen, durch di: die Nelioucn der Erde in den Stand gefetzt werden, di« gemein- samen Angebegeuheilen der Welt ,n freundschaftlicher Zusammenarbeit ohne eisrisuchtige Ncbcnbuhlcrschast zu sühre». Eisenbnhmstreik in Oesterreich belgelezk. 58 i e n, 28. März. Ter Slrcit der Eisenbahner ist nach Per. Handlungen mit der Regierung im Lause de« Aachiuittag« bei- gelcgt worden. Versammlungen der Eiscntahnhedienstcten beschlossen ein- stimmig, die Arbeit 12 Uhr nach!» wieder aukzunchmcn. Maß- gebend jür den Beschluß war besonders �r Umstand, daß D.iüfch- ostcrrZch aar für drei Tage Lebenomitlet hal. Sie Lage in Aegypl-n. ?. IE. Amsterdam, 29. März. Dse kritische Lage in Aegypten ha: die englizche -.iuvruig vcran aßt, den bisherigen Dbcrb'fehlshabcr der Palä- .uc-Arinee General Ällenvy mit besonderen Vollmachten zur Unterdrückung der«iiolandfoindlichen Bewegung in Aegypten und dem Sudan auszustatten. Sie neue Stellung der Frau. Von Tony Breitscheid. uili reÄ) Durch die Veseitiauna der iahrhunderloianaen EnkreA») timg der Frauen hat ihre Vedcutuna für die politisch» Arbeit und ihre Stellima im öffentlichen Leben eine a)e» wältige Wandlung erfahren, so sehr, daß wir un» fraacn müssen,.>b die acwohntcn OrganisationSformen m der Partei ihrer nocki gerecht werden. Bereit» vor den» Kriege betätigten sie sich in der Partei. Sie hatten weniae» wichtige Aemtcr inne, und bei den Wahlen waren st« aeri» gesehene Helferinnen. Selbstverständlich trat die Sozial» dcmokrotie für ihre Forderungen in den Parlamenten ein. meist als einzige Partei. So sehr sie aber prinzipiell di« Gleichberechtigung der weibüchcn und männlichen Mitglieder anerkannte, so gab es doch in der Praxis immer noch zahl» reiche Genossen, die in den s?rancn den politisch weniger auf» geklärten nnd auch weniger wertvollen Teil der Organisation sahen nnd nur zögernd siir ihre stärkere Hinzuziehung zu wichtigen Jnnklionen zu haben waren. Da? wirkte wieder auf die grauen zurück: zrm Teil glaubten sie selbst an ihrs» geringere politische Befähignna. znin Teil pcrsnchtcn sie. in den l?rai!enleseabc»den die Lücken ihres politischen Wissen» anfzinüllen und den Voriprnng einzuholen, den die Männer vor ihnen voraus hatten. Ob die Leseabende semals diesen Zweck erreicht haben, und ob sie überhaupt geeignet waren, die Kluft zn überbrücken, darüber läßt sich allerdings streiten. Heute jedenfalls scheint mir die In st i t ut i o n der Leseabende überholt. Ihre Wiederanfrich- tung würde meiner Ansicht nach nicht nur ein Stehenbleiben, sondern einen Rückschritt bedeuten. Wie mit einem Scklaae ist die Stillung der ssiranen i« der Partei durch die Revolution ein? andere geworden. In den Versammlungen sind sie dauernd zahlreich vertreten, si« beleiligen sich an der Diskussion, und wenn sie im Ber- bältni» nicht lo oft das Wort ergreifen wie die Männer. so ist das noch durch eine gewisse natürliche Scheu zu er- klären, die überwunden werde» muß und sicherlich bald der- schwinden wird. Das Gefühl der M i sti v e r w e r t i g» keit im politischen Leben, der Zwecklosiakcit ihrer poli» tückzen Arbeit, das vor dem Kriege bei vielen Irenen un- eingestanden vorhanden war. ist iedoch ein s>! r a l l e m a l vorbei, und eine der ersten Urachen dieser Wandlung war wohl die Erkenntnis, daß die Politik der Männer im Kriege keineswegs ans der notwendigen Höhe gestanden bat. Das Sechstve! trauen wurde gehoben, als d!« brauen d'e politische Gleichberechtigung erhielten, so wie die Aus- siillnng rein männlicher BcrufSzweige während de? KiiegeS bei ihnen das Bewußtsein ihrer Kraft und Befähiauna i« hohem Maße gefördert bat. Man könnte last laa-n. wir baden em andere? sVnaiten« gelchlecht erhalten. Natürlich gibt es auch setzt noch zahl. lose, die heute wie vor dem Kriege gedankenlos ihr Loben vergeuden, aber uns interessieren hier vor gllei» die. deren Sinn für das öffentliche Leben erwacht ist. die inso'ae des wirischg'tlichen Druckes die Notwendigkeit der politischen Be- tatignng erkannt haben. Was muß geschehen, um diese Kranen kür die Unabhängige C o z i a l d c m o k ra t i e und ihre Ziele zu gewinnen? Sollen sie wieder in besonderen Grnvpen innerhalb der Partei vereinigt werden? Welche Möglichkeiten gibt es sür die Propaganda unter den Jrauen? Um es vorweg zu nehmen, so scheint e» mir adsosnt verfehlt, die Z r a» e n l e s c a b e n d e weiter b e» stehen z n lassen. Man soll das Interesse der Kranen an össcntlick'en Veranstaltungen und Mitalicderocn'amin- 'unacn vertiefen und zu diesem Kweck eine rege Prora- og.nda unter ibnen en falten. Samii'.t ma» sie in den .vrailenleieabenden. lo entzieht man stc nnwillküllich den oemeiniamcn Veranstaltungen und weist ihnen wieder eins Sonderstellung in der Partei ,». die ganz Wbftteistör.dstch zn einer geringeren Bewertung ihrer Arbeit führen würde. Gibt es besondere f�rauenfraacn. so können diese in Jr.nien- Versammlungen erörtert werden, deren Vergnstaltmia g.wist' notwendig und nützlich ist, aber diese Ber'gnuubnn'eii von svall zu säall sind auch etwas ganz andere? als die h'.wl- mäßig sich wiederholende», speziell mik dir gliedcr zugeschnittenen Lcscabcnde. Wir dlstl-en Mit- müssen>e!0i!'. ereu Wert daranf Tcnen, fn den Kranen das Tefildl i»u erwecken. oaß der Staat die gemeinsame Arbeit von Mannern und Bremen braucht, dnft alles, was von den acsctzaebenden �ak- torcn beschlossen wild, beide Geschlechter gemeinsam betrifft. und da& eine Mhnahme verfehlt ist. die einseitia Männer oder ftronen besricdigen wurde. Die Gewinnung neuer weiblicher Mitglieder und Ihre Scfml, imi kann auf verschiedene Weise geschehen. Ein- mal durch rührige Agitation von Mund zu Mund in den Be- trieben und in öffentlichen Versammlungen, dann aber auch durch eine Massenverbreituna geeigneter Flugblätter und einer Zeitschrift, deren Streben drauf gerichtet sein muh, in Artikeln und Untersuchungen die Gebiete zu behandeln. denen die grauen besonderes Interesse entgegen bringen. Aber auch sie musi immer wieder darauf hinweisen, dab die ftfordeniiig des gesamten Proletariats in einer gemeinsamen Nichtung gehen Wir werden ja bald wieder eine eigene Zeit- schrift haben, und eZ ist zu hoffen, dan sie die Gefahr der- meidet, die darin liegt, die Sonderstellung der sfaau in der Partei zu betonen. Was nun die Schulung der neugewonnenen Partei- genossiuven angeht, so scheint uns. das, hier allerdings noch, so gut wie alles zu tun ist. Aber das gilt nicht für die grauen allein. Ten meisten Genossen kehlt die Möalichkcit, sich intensiver mit den politischen Ziagen zu beschäftigen. Sie bleiben nur zu leicht gn der Oberfläche basten und er- sehen die Lkenntnisse durch Schlagwort?. Oder lle laufen mit in dem Gefühl der Zusammengehörigkeit zu den Klassen- genossen, die in der Kampforganiiation de? Proletariats zusammengeschlossen sind, ohne sich über den Weg. wie daS Ziel— der wahrhafte Sozialismus— erreicht werden soll, ernsthaft Nechenschast abzulegen. Zur diese Parteigenassen, Männer wie Zranen. sollten Tiskusstonsabenbe geschaffen werden. In rcaelmähigeu Zwischenräumen mühten in nicht zu grostem Kreist: die volitüchen TaaeSfraaen und das Pro- gramm durchgesprochen werden, und zwar so. dah für feden Vclucher dieser Abende die Vervslichtnna besteht, sich durch Diskussion oder Zragestellnng an der Erörterung zu beteiligen. Vielleicht wird nur eine beschränkte Anzahl von Genossen und Genc�ssinnen zu dieser intensiveren Arbeit bereit sein, die für jeden von ihnen ein Opfer an Zeit und Kraft be- deutet. Aber die Lernzeit wird ihnen selbst Hobe Vekriedi- giing bringen und die Partei wird so die Kräfte gewinnen. die sie für die Propagandatätigkeit und für die Besetzung der Aemtcr b'avcht, die allmählich von der Bourgeoisie an daS ProletariaD übergehen müssen. Wir haben ganz zweifellos einen Mangel an geeigneten Personen tür die kommunalen und Staatsämter, die wir hoffentlich in kurzer Zeit besetzen müssen. ES heißt also, alle Kräfte, die sich unS bieten, heranzuziehen und nicht zuletzt auch die Frauen hierfür vorzubereiten. Der F r a u e n t a g a m v. April soll vor allem zur Propaganda unter den neuen Staatsbürgerinnen dienen. Aber schon jetzt müssen wir dafür Sorge tragen, daß wir die frischen. unS zuströmenden Kräfte nicht brach liegen lassen, sondern sie gemeinsam mit den männlichen Genossen vorbereiten für die Aufgaben und Pflichten, die unS in der sozialistischen Republik erwarten. Der Kamps ae-ien das Anrech». Der„Vorwärts" behauptet heute, wir erzählten immer rreue, unkontrollierbare Einzelheiten über das Verhalten der Truppen. Tos sei einseitig, wir sollten doch auch mit der glciclwn Chronistentreue alle Scheußlichkeiten berichten, die von der anderen Seite begangen werden. Dazu ist zunächst zu sagen, daß wir keine unkontrollier- baren Angaben verösfcntlichen. sondern nur solche, für die .sich unS Zeugen zur Verfügung stellen. Was nun aber die „Scheußlichkeiten der anderen Seite" anlangt, so steht es da- mit so: die schlimmsten Scheußlichkeiten, die Ermordung der öl) Beamten in Lichtenberg haben wir ebenso berichtet, wie die Geschichte von den ausgestochenen Augen. Sie waren nur nicht wahr. Tamit wollen wir nun durchaus nicht sagen, daß nicht ln den Kämpfen auch von anderer Seite scheußliche Brutali- täten vorgekonmien sind. Aber n n S wurden keine solchen VoHblheater. Während dl« Räteregierungen In N u ß l a n d und ll n ,z a r n dl« Thea irr sozialisieren und mii neuzeitlich revolutionärem Bei st erfüllte Volksbühnen aut ihnen inachen, die im Ssfcntlichen Besitz stehen und»edermann zugänglich sind, fman spielt dort in erster Neihe klassische und sozio.? Stucke von Gogol, Jbscn. Hauptmann u. a.). sieht es in Deutschland nach der Nevo- lutlon auch In den Theatern noch traurig genug aus. Die Pre's« find unerschwinglich hoch und der Spielplan liegt mit wenigen Ausnahmen selbst a: d.n meisten grotzeu Bühnen völlig im Argen. Man erinnert sich da und dort wohl auZnahmSwus« anderer all lediglich kapitalistische Interessen, aber dn» meiste ist doch nur aus die mehr oder wen-ger.literarische" Unkerbaltung de» halbgebildeten Bihgcrl zugeschnitten. Und wie dl: Mehrzahl der großen Bühne», so' treiben es zume'st leider auch die kleinen, d.'ren Publikum sich überwiegend au» Arbeitern u»d Handwerkern zu- fimmen'etzr Tiefe meist an der P.riphrrie oder in Borarlen ge- legen, von der Kritik wenig oder gar nicht beachteten.Volts- thealer" haben trotz der'längst nicht mehr.volkstümlichen" Preise den stärksten Zulauf und könnten doch wesentlich zur künstlerischen Hebung der Massen behrag.n. Aber»al sp e!cn sie? Dramatisierte Tchauerromvne aul der Scherltüche oder sentimentale Fetzen an» der GcmütSgarnitur de? Kleinbü:g«rS. Allenfalls'angt cS zu dem biederen F-milien» rührftück in der Art von L'Arrong s unvcnvüstlichcm.Mein Leopold" oder.Hasemanns Töchter". Da? erhebt sich nun zwar schon über derbe Nachahmungen wie.Vater Knolle' oder ähnliche Zugstücke von beule, an denen ein allzu bescheidenes Volki- publitum seine ungetrübt« Freude hat. aber r» bleibt doch zu be- dauern, dag nian eZ nicht lieber z. B. mit dem wirklichen Dichter Anzengruber versucht, au» dem un» heitere und tragische Urkräste quellen. Versucht cS nur, übt Euch an th n, werdet natürlich und spielt ihn frisch und frei au» dem Innern. eS wird schon gehen. ohne daß diese herzhasten Stück? Schaden lriden, wenn Ihr nur Wagt, echt zu sein und nicht nach falschen Vorb ldcrn mimt. Die Leiter und die Schauspieler der tleiucn Bühnen sollten den Mut dazu haben und da» Publikum wird ihnen allmählich folaen. Die Kunst des Proletariat» wird freilich nicht auf den Vor- fiadtbühnen geboren, der ganze Ncichtum der Kunst gebührt Ihm. aber auch diese bescheidene Vorarbeit soll und kann geleistet wer- den, solange die Möglichkeit«» oder die Jähigkeiten fehlen zur völligen Uu.wälzung der Theatcrinslitutioncn. de» Spielplan» und Fäll« gemeldet. DaS ist nun niqr weiter merkwurvig. Aber auch in anderen Blättern wurden wirklich beglaubigte Fälle kaum angeführt, obwobl doch die Veröffenilichung recht naheliegend gewesen wäre. Außerdem ist noch zu bemerken, daßj>je ärgsten Tinge, die jedes R«btsgefühl am meisten empören, nicht in der Bewegung des Kampfes, sondern, wie die Erschießungen an Verhärteten und die Simchlachtung der Matrosen, nach dem Kampfe sich ereignet haben. Wenn der„Vorwärts" sich darüber Mlagt, daß wir behanpten, er habe die Regierungstruppen vorbehaltlos ge- schützt, dieS sei aber eine Unwahrkeit, so ist dazu zu be- merken, daß der„Vorwärts" aerade in der kritischen Zeit die RegicriingStruppen wirklich vorbehaltlos verherrlicht und so sehr daran mitgewirkt Hot. die Pogromstimmung zu erzeugen. Erst unser flanivf hat ihn gezwungen.• seine Haltung zu ändern, und auch dies erst unter dem Druck der r«hts- sozialistischen Arbeiterschaft, die zum Teil durch eigene Er- sahrung. zum Teil durch unsere Veröffentlichungen den wah- ren Sachverhalt kennen lernte. Der„Vorwärts" hat dazu sehr lange gebraucht und gerade sein Verhalten hat zu dem Geschehenen viel beigetragen. Der„Vorwärts" hat auch bis heute noch kein Wort ge- funden gegen das schmähliche Verhalten der Noske und 'weine, die beide offen erklärten, daß für dieses Vorgehen. das so viele unschn'dige Todesopfer forderte, absolut keine gesetzliche Grundlage vorbanden war. Wir möchten vom „Vorwärts" sehr gerne hören, ob er z. V. mit dem Befehl der Garde-Kavallerie-Schüben-Division einverstanden ist. wir möchten von ihm wissen, ob er die bedingungslose Verteidi- gung der Regierungstruppen durch Roske und Heine billigt. Der„Vorwärts" möchte schließlich glauben machen, daß es sich bei den letzten Kämpfen um Prinzipien gehandelt habe, die in dem Bürgerkrieg ausgetragen werden sollten. Auch das ist falsch. In den letzten Kämpfen handelte es sich nicht um Prinzipien und überhaupt nicht um Politik. Diese Behauptung kenn vielleicht für die Jannarkämpfe aufgestellt werden, die. so beklagenswert sie auch waren, doch zunächst nicht solche Scheußlichkeiten zeigten, wie sie diesmal vor- gekommen sind. Erst mit der brutalen Hinschlachtung Liebknechts und Rosa Luxemburgs begannen die Greuel. Seitdem wurde von Noskes Offizieren, von Noske selbst und von der mehrlieitssozialistischen Presse systematisch jene Pogromstimmung hervorgerufen, die die psychologische Voraussetzung für die begangenen Scheußlichkeiten bildet. Von Januar an wurden die Spartakisten als Ver- brecher Minder und Plünderer l>ezeichnet. Diesmal, wo es sich um einen Kampf rivalisierender Truppenkörver handelte, zu denen dann später allerhand sehr zweifelhafte. aber unzweifelhaft unpolitische Elemente sich gesellten, wur- den umgekehrt die Plünderer absichtlich als Svartakisten bezeichnet, um geaen dies« und gegen die Nnabbängiaen in der brutalsten Weise vorgehen zu können. Tie Kämpfe selbst waren nickst politi'ch. aber die volitische AuSichlack- tung. zu der die rechtssozialistischen Führer das Zeichen gaben, die unaufhörliche Aufhetzung der Truvven haben jene vergiftete Stimmung erzeugst, in der dann Tina«, wie die standrechtlichen Erschießungen alter Leute, die Mißband- hingen ,n den Gefängnissen, die gräßliche Niedermebluna der 84 Matrosen stattfinden konnten. Der„Vorwärts" selbst hat sich gezwungen geseben. seit einigen Tagen dies« Pogromhebe einzustellen. Noske und Heine benutzen die Parlamente immer wieder da»». diese Pogromstimmung z» nähren, die sich b-ute nicht mehr hauptsächlich gegen die Kommunisten, sondern in erster Linie gegen die Unabhängigen richtet. DaS ist freilich kein Kampf um Prinzipien, sondern eS ist der Kampf die- ser Leute um die Erhaltung ibrer Macht. Gegen die all eulschen Kriegshetzer. Di« Deutsche Friedensgesellschaft, OrtSgrupp« Berlin, hat eine Einzabe an die Nationalversammlung in Wei- mar gerichtet, in der eS mit Bezug auf die Treibereien der all- deutschen Ofsizicre heißt: .Nach den bittere» Erfahrungen der letzten Jahre ersvfieint es uns unfaßl'ch, daß diese Kreste. noch immer nicht begriffen haben, daß nur solche Persöulichieiten auf ein Verirauen und ein Cnigegcntomrnen im Ausland zu rechgen haben, dir während der Grundlagen der heute nur der Schaulust und Unterhaltung dienenden Bühnenkunst. Auch In diesem alten Rahmen kann Besserung erzielt werden. Statt dessen aber schiebt alles nach den vcrstuchenden Erfolgen der modernen Tanzoperette. Es gibt jetzt ein« Bühne in Berlin O., die sich den stolzen Titel„National» Theater" zugelegt hat. mit nickt unerheblichem Aufwand eine in» Derbe gebogen« Abart diese« Genre», die dem dortigen Publl- kum dermaßen gefällt, daß die Vorstellungen täglich ausverkauft sind und«» für den kritischen Besucher nicht leicht war. zur 27. Wiederholung der.Kinopuppe' noch Einlaß zu finden. Bei all den üblichen Singereien. Witzeleien, Tänzereie», wobei auch der„Fox-Trott" nicht fehlen darf, herrscht eine Siedehitze kreischenden Vergnügen», obwohl die als„volkstümlich" in die Handlung hincinbugficrt« Berliner Figur eines kupplerischcn und versoffenen Bater» in ihrer scheinbaren Harmlosigkeit eine Sünde gegen das prolelarische Ehrgeiühl ist. Aber eine z'erlicke Soubrette, die nicht ohne Talent ist und ein Komiker, der alle Wipp» che» kennt, täuscht da» Publikum über alle Niederungen hinweg. Die Kunst der Bourgeoisie liegt im Argeir; das ist zu bedauern, aber au» der historischen und sozialen Situa.ion zu verstehen. Da» Proletariat als Träger der Zukunft darf sich nicht länger mit den Abfallsproduklen begnügen, sondern muß auch hier teilweise von vorn« aneigeneWege gehen. E. B. » Was erlesen wird. Nach Auskunft von Berliner Verlags- buchhandlungen und V o l k» b i b l I o t H e k e n ist die Nachfrage nach volkswirtschaftlichen, polltischen und sozialpolitische» Schriften, insbesondere»ach Werken von Lassalle. Marx und Engel» in letzter Zeit bedeutend gestiegen, so daß vielfach Neu- anschaffungen dieser Lücher notwendig geworden sind Neben Schriften über den Volschcwi»mu» werden nach Angabe eine» großen Verlggc» insbesondere die Werke von K a u t» t y. Mehring. Bernstein, Sombart und Schmollcr begehrt. Vo» Dichtern Dostojewski. Tolstoi, Rolland. Barbüsse und Leonard Franks„Der Mensch ist gut". Einen Vrlrfmarkenwrttbewerb zur Erinnerung an die Ratio- naldersammlung hat da» RcichSpostmiiiistcrium veranstaltet. Bon den vielen eiugegongenen Entivürfcn soll die Marke von Ernst Böhm. Eharioitenburg. ausgeführt w-iden. I», Anschluß daran plant da» Rcichspostministctium einen Wettbeiverb zur Srlangnng lünstlerisch wcrtvcller Briefmarken. Hoffcnilich unterscheiden sich die icuen Bciesinarlcn dann ganz wesentlich von den Ge- ichma«l»verirrungcn der bisherigen Art. des Weltkrieges in keiner Wetbe der Verblendung de» Annexionsgelüste und der nationalistische» Kriegsverletzung zum Opfer gefallen sind." Lebensmittel. BmsOrdum. 28. März..Algemeen Handelsblad' mrfdet au« Natter dam; Heute beginnt der Transport der Leben». mittel, die aus assoziierten Ländern stammen und in Rctteedam lagern, nach Deutschland. Es sind bereits 250 000 Kisten konden- sierie Milch und 6000 bis 7000 Tonnen Speck verladen. Berlin, 28. März. Am 27. März sind, wie die Deutsche WaffensttklstandSkommls'ion mitteilt, 77 Dampfer nach England in See gegangen. Amsterdam, 2a März.„Daily Chronicle' erfährt, daß da» englis.i« LebenSmittelministeiinm beschlossen hat, außer den 100 000 Tonnen Kartoffeln, die bereits unterwegs sind, noch 200 000 Tonnen Kartoffeln nach Deutschland zu schicken. Die ausgelieferten deutschen Frachldampfer weiden zum Transport der Kartoffeln verirandt werden. Paris, 28. März.(HavaS.) Die Minister des Aeuhercn der fünf Großmächte letzen heute vormittag ihre Beratungen fort. In bezug auf die Blockade Deutschösterreichs wur«« beschlossen, alle Beschränkungen deS Handels mit diesen Gegenden aufzuheben, sobald Maßnahmen getroffen worden sind, um zu verhindern, daß Lebensmittel nach Deutschland weiterLeförbert werden. Ehrung für Eigner. T. U. München, LS. März. Der Münchener Arbeiterrat nahm einstimmig einen Antrag an, die Premenadenstraße, in welcher der Ministerpräsident Cisncr ermordet wurde. Eisner st raße zu nennen und an dem Hause, vor welchem der Mord geschah, eine Gedenktafel anzubringen. Sie Variier Veratu�geo. Pa'iS, LS. März sHavaS) Atvischen der' bevorstehenden Ankunft der deutschen Finanzkommission in Versailles und dem schnelle- ren Gang der V.rhandlungen d?S Viercr-Rats besteht kein Zu- sammenhang. Diese Kommission wird sich mit dem sinan- ziellen Abkommen, da» durch die Verpflegung Deutschland» not- wendig geworden ist. beschäftigen. Di« deutschen Delegierten kom. men nicht nach Frankreich, um von ben Präliminarfri.densbo. dingungen Kenntnis zu nehmen. Ter Vertrag wird kaum vor de» zweiten Aprilwoche den deutschen Delegierten mitgeteilt wrfden können. Amsterdam, SS. März „TimeS" meldet au» Pari», daß die Japaner im Böl. ker bundSauSschuß beantragt hab:n, daß der VcllzugSrat de» Bundes die Abrüstungsfrage mindesten» alle zehn Jahre neu prüfen muß. Dieser Verbesserungsantrag wurde an. genommen. Dle Ecreiung im Ruhcaeblet. • uS dem Ruhrgebiet wird uni geschrieben. Eine neue große Bep'egung hat unter den Bergarbeitern an der Ruh: eingesetzt Nachdem die Ueberzeugung allgemein ge» worden ist. daß da» Sez'alisierungkgesetz nur zur Beruhigung d:r Bergarkeitcr geschasscn worden ist ob»: die Herrschaft de» KapitoliSmu» unangetastet läßr, sind die Berg- arbeite? wiederum zur Selbsthilfe geschritten Sie begnüg?» sich nicht mit der Einiührung der 7ti!-Slundenschicht, sondern sie sind im Begriff, die 6° S i u n d e n i h'-v t für die unlerirdisch Beschäftigten einzuführen. Bis jetzt sind e» etw- 70 Schachtanlagen, die die S-Stundenfchicht schon eingeführt haben Tie Einig» keit der Bergarbeiter in dieser Forderun z ist allgemein, so daß sie nach emei iechSitündiH.» rbeit zum Schacht gehen und berau»- fahren. Tiesei geschieh» gcge» dcr. Willen de» Führer der vier Äergarbeiterorganiiationen. Unter den Bcrgarbeitersührern herricht darüber große Bestürzung, ebenso in der regierungssozialistischen Press«. Den Bergarbeitern ist jeder-vtaude an ihre Fuhrer und an die Regierung geschwunden. Sie steüen der„Tozia.'isieruno" der Regierung i ehr mißtraut, ch gegenüber. Tie zögernd« und cheinsozialiitiiche Haitunr, der Regierung bat wiederum ein« ge« waltige Svannung und eine ernste Lage geschaffen. was wird aus den Mvfeen'/ Wilhelm R. Baien tiner. ein bewährter MuscumSfach- mann, der sich fein Verständnis für die Icdende Kunst nicht durch die Beschäftigung mit der mumisizicrtcn hat verderben lassrn, 'chrieb jetzt eine in der„Freiheit" bereit» erwähnte Broichüre ..llurgestaltung der Museen im Sinne der aeuen Zeit"ter Nacdr'chten" bere't» zu m.lden, saß in den Tagen de» 7. oder S. April die neue Tpartaku»- revolution>o»brechen wird: .TwSmal lollen die Tpartuk sten die Abssch: haben, einen R> e> e n a v p a r a t out die Be'ne zu bringen und sich nicht davor zu scheuen in grossem Mussitabe m'tZliegerbombcn und Fl: egerpke: len zu arbeiten. Die Wakfendurch- suchungen Huben im Verhiiltn-S zu den Veitäntzen der Tpar- takiiten eine>'o germge Anzahl von Wufken wieder heran- geschafft, dass die Aufriihrer nrch sehr grosie vestLnde in den Händen haben miissen. FnSbe'ondere seien in Spandau grosse Mengen Waffen aller Ar: angerenigt worden und verschwunden ohne dass man bisher ermitteln konnte wo sie sich bef-ndcn In den Kr.isen der soldaienräte hege man sehr ernlt? Besorgnisse, dass man den Spartakisten dreimal »ich: gewachsen kern werde, zumal grosse Truppen. bestände zum Sirenzschutz abgegangen seien." W c gui, dass e» ei»fü'''ge Tpiehbürger gibt, die jedem Märchen Glauben schenken. Tie haben am 26. März die Bett- decke über die lehren gezogen und haben dann am 27. zu ihrem Erstaunen gesehen, dass Berlin immer noch nlch: vom Erdboden vericktwunden ikt So werden sie auch b'» zum 7. oder Z. Apri, keine Nach: ruhig schlafen, um dann am S. zu sehen, dass sie wieder e-ninal von ihrem Cc;6Matt angeschwindelt worden lind. Die Zustünde in den Berliner Gesöugnissen. Der Gouverneur von Berlin. Herr Schöpf! in, teilt über da§ Ergebnis seiner Besichiigung der Berliner Ge- fängnisse nock, mit: .Angeiegi durch die lebhaften Beschwerden, die ein« Anzahl Arbei!«! über dir B'handlung und Unterbringung in Berliner Ge'ängnissen mir mündlich vorgetragen haben, besichtigte ich die Vejängnisse in Moabit uvv in de. Lehrter Strasse. Die meisten der von mir besragien Geiangeuen waren anlässlich der letzten Unruhen verhaftet word'n. und sie bekauinen sich freimütig al» Mitglieder der unabhängigen sozialdemo- transchen Partei. Ueberrinktimmend eak'ärten sie, über Behand- lung. Reinlichkeit unH Art der Unterbringung keine Klage zu hab'n Ebenso übereinstimmend sagten sie. dass allerding» an den beiden e r st c n? o g e n, al» die V:ihasiungen In sehr grosser Zahl ersoig: waren, insolge Ueberfüllung oic Raum, unv Unlcr- kunftSverhältnisse missUche waren. E» ist aber, wie mir nach- gewiesen wurde, mit grössier Beschleunigung Abhilfe geschasf-n worden. Die Beköstlgung reicht nach einmütiger Aussage nicht au», um ordentlich satt zu»Verden. Die Beköstigung in d"« Ge'ängnissen tildetc aber von jeher einen Gegenstand der Klage Auch Herr Ledebo u r, dem ich in seiner Zelle einen Brsuck abstatlete. erklärt«, keinerlei Anlass zu Beichwerden über die Bebondlung zu haben. Sein mir vor- getragner geharnischter Protest bezog sich auf die Berhaf- t u n a s e l b st und ihre Aufrechterhaltung, worauf ich ihm nur erwt.'rrn konnte, doss ick keinerlei Einfluss habe." Durck'�dsesl' Veriibignngsvvtiz wird der flgn.ze Soch- derbalt abiickstlich voricktobcn. Es bandelt sick» bei den von nns voraebrachtenn allen Stadtteilen durch Erschicssungcn und Missbanblunaen völlig unichiildicier Menschen in der grau- samsten Weise Luft machte. Tieie Vogromstimmung hat auch in den Gefängnissen ibre Orgien gefeiert, viele der Verbasteten wurden g ei ch l ag e n. l�ss die Gefängnis- insgsscn ibr Schreien hörten, gröblichste Beschimpfungen waren an der TageSordnni'q. ausserdem sind mehrere wehrlo'e Gefangene erschossen worden. Tie Stimmung nnter den RegieriingStrnppen war eine der- artige, dass sogar der G c s ä n g n i s d i r e k t o r ftarl Nad e k empfahl, aus seine Spaziergänge im Hose zu vor- ächten, da er sein Leben nicht mehr verbürgen könne. Hier ist also der entscheidende Punkt, wo die Unter- suchung einzusetzen hat, und es ist sonderbar genug, dass Herrn Schöpslin gerade die Vorgänge entgangen sind, aus deren Klärung wir unbedingt beharren. * Zu den Untaten der Regierung-truppen in den Berliner Besängnissen wird uns von der Frau eine» Erschossen'n mitge.eilt: Mein Mann, der Malrose Paul Schulz, wurde am v. März m Kriminalgericht e r s ck o s s e n. Er ist nicht standrechtlich er- chossrn worden, da die Kugel durch den Hinlcrkopf gezanzeu ist und am linken Auge herauskam. Wie mir ei» Soldat der Rein- öard-Truppen erzählt hat, soll mein Manu einem P.ssten eine -dandgrarate au» dem Gurt gezogen haben und dicserhalb soll .-r erschossen worden sein. Aber wie kommt dann der Schuss von unien? Tie Er'chiessung habe ich erst 14 Tage später er'ahren. obwohl ich mich überall erkundigt hatte. Ich fand ihn sväler ,m kelchenschauhau». Brieftasche, Siegelringund Schuhe varen entwendet. Zweiker Kongreß der A�eiker-, Vanern- vnd Soidaien-Räie. Der Zentralrai t�ilt mit: Die zum 2 Rätekongress gewähl ten Delegierten werden ersucht, unverzüglich ihre Personalien dem Konzrexbureau de» Zentralrate» iBerlm, Herrenhan», Lcip- ziger Strasse) zu übermitieln. T» sind folgende genaue Angaben zu machen: Name, Beruf, Wohnort, der zu ver- tretende Wahlkreis»nd Parteizugehörigkeit. Vielleicht empfiehlt es sich, dost die massgebenden Partei- funktionäre diese Angaben für sämtlich« in ihrem Verwaltung». bereich zewählten Delegierten machen Belonder» sei darauf hingewiesen, dass die Delegierten be- reit» am M o n' a g. den 7 April, in Berlin sein müssen. An diesem Tage rinden vormittag» UZ llbr im Herrcnhau» Frak- tionSsitzungen aller auf dem Kongrcss vertretenen Par- teiev statt Etwa'ge Anträge, die dem Konzress durch Delegierte vorgelegt werden sollen, bittet der KongressnuSschuss ebenfalls al?- bald einzu'endcn. damit deren Drucklcaung erledigt werden kann. Die Delegierten müssen für Wohnung in Berlin selbst sorgen, da» Kongressbnreau kann solche nicht vermitteln. Brot- und Fleischk�rton sind unbedingt mitzubringen. dereine bezogen. S» würde zu weit führen, hier eingehend auf die Entwicklungsgeschichte der GrosseinlaufS.Gesellscha't Deutscher Kon'unrvereine zurückzukommen:«immerhin sei bemerkt, dass der r ....... Konsumvereine... folgedessen der Umiatz auf 101500 Mark im letzten Jahre zurück. Nach der Revolution haben mit dem damaligen Leiter de» Reich»- ernährungSamte». dem Genossen Emanuel Wurm. Perhand,'un» neu stattgesunden, die zur Folge hatten, dass die Koniumvereine oon diesem Amt endlich die ihnen gebührende Anerkennung ge- iunden haben. E» wurden Richtlinien erlassen, die dafür wrgen, dass die GrosseinkaufS-Gesell'chaft ihre Tätigkeit wieder in um- iangrricherer Weise entfalten kann, a.'S e» in den letzten Jahren der Fall gewesen ist. Tie Produkiivbetriehc der Grosseinkauf»«. Gelellichast Deutscher Konsumvereine haben zum Tri für die jeweils in Betracht kommenden behördlichen Organe gearbeitet, andere mussten stillgelegt werden. ES ieien h:cr nur d:e nennen», wertesten Fabriken enoähnt. Tie Grosse'nkaus'-Gesell'chaft hat je eine Zigarreniabrik in Hamburg, Hockenhcim und Franken- bcrg, eine Kautabakiabrik in Nardhiu'en, eine Zündholzfabrik in Lauenburg, eine Seiicnfabrik in Gröba und Düsseldorf, eine Tcigwarenfabrik in Gröba und eine Reihe damit in Zusammen» hang stehender Nebenbetriebe Der Großeinkauf» Gesell'chast Deutscher Konsumverelne stehen auch im neuen Teutschland noch grosse Aufgaben bevor; sie wird bei der Durchführung der Sozialisiergug ihre Ersah- rungen in den Dienst der Sache stellen können. Horsentlich naht bald der Tag, wo man sich an all»n Stellen der Genossenschaft»« bewegung erinnert und ihr den Platz einräumt, der ihr gebührt» nicht nur um der Konsumvercinsssewegung willen, sondern im Interesse der gesamten Volkswirtschaft. MMche NachrMen. Berichtigung. Der Bericht über die Gerlach-Ber�ammkung im.Herrenhau» läßt cincn Diskussionsredner sagen, dass durch die Entsendung de» Gesandten Grafen v. K e ss l e r die Ausätz: einer Verständigung verscherzt wurden. In Wirkle.bkoit wurde da» Gegenteil fieiagt. da Graf Kessler gerade mit oller Energie iiir eine versöhnliche Politik eingetreten ist. Protest gegen die NichtherauSgab« der d e u t s ck e n Kriegsgefangenen in England baben in der Berliner Stadtballe 2000 Angehörioe von Kr-a»acfangenen erhoben. E» wird gegen die N,chiheack'nng der Berner Be- stimmungcn vrotest'ert. tewie von der WaffenktillstandSkommission geiorde-t. dass sie energisch für die Herausgabe eintritt. Al» JabreSiehalt für den RelchSprästdcnten bat der Hau»- baltSauSschuss der Nationalversamwl'ina 100 000 M�rk»orge- sckkagcn. Für sogenannte sachliche Au»aaben de» Präsidenten wurden vorläufig ö00 0lX1 Mark veranschlagt. Svs'ales. Ein Inbilcium. Bor 25 Jahren, am 2g. März 1894, ist In Hamburg die Gross- einkaufS-Genossenschast Deutscher Kon'uinvcreine handelSgerichl- l!ch eingetragen worden. Sie batte die Aufgabe, für die Kon'um» vereine den Wareneinkauf im Grossen zu besorgen und allmählich zur Eigenproduktion überzugehen. Die Gründung wurde voll- zogen von 47 Vereinen, die im ersten Jahr sür 541 000 Mark Waren au» der GroszeinkaufZ-Besellschaft Deutscher Konsum- Auf dem Boden des Nätesystems. In den Arminhallcn fand Donnerstag abend eine Ver« sammlung aller in der Gross-Berliner Karton-. Wellpapp- und Falls ckachlelbran che beschäftigten Mitglieder dc» Buchbinder-Perbandc» statt. Genosse Stahlberg hielt einleitend einen Vortrag über da» Rätestzstcm, in dem er die Bedeutung der aii» der Revolution geborenen A.- und s.-?käie für den Aufbau unsere» gesamten Wirtschaftsleben». für die Durchsetzung der wahren Demokratie und. ihr Verhältni? zu den Gewerkschaften darlegte.— Mit Rücksicht auf die reich- haltige Tagesordnung wurde von einer Diskussion Abstand ge« nommen. Gemäss de» Bc'chlusse» der letzten Eencrakverkammlun� wurde die Wahl der Branchcnleilung erneut vorgenommen, wobei sämtliche zur Wahl gestellten Kandidaten eine Erklärung abgaben, auf dem Boden de» revolutionären Räteihstcm» z u stehe n. E» wurden gewählt die Kollegen Gregor, Ullrich. Priemer« Ferkau und die Kolleginnen Wolker. König und Rickter, a!» Teisitzer zur LrtSvcrivaltung Gregor und Ullrich. Kollege Gregor unterbreitete dann der Versammlung einen T a r i f c n t w u r f, der den Un'.crncbiucrn vorgelegt werden soll. Nach diesem Tarif beträgt die wöchentlich« Arbeitszeit 30 Stunden, und zwar soll sie auf die Zeit von 8 b!» 1 Uhr vormittag» festgelegt werden, um der Arbeit»- loss-ckeit im Berufe zu steuern. Dem in jedem Geschäft zul wählenden Betriebsrat ist ausser der Festsetzung de» RrbdtSverhältnisse» Einblick in d'« Mc'ckästSbüchcr zu gewahren. A ii gehörige der Freiwill'genkorp» dürfen nicht eingestellt werden. Ter W o ch e n l o h n für Zu- fchncidcr, Nieter und Ka'chierer beträgt 85 Mark, für Bezugarbeiterinnen, Arbeiterinnen der Post- Wellpapp- und Fall» schacktelbranch? 50 Mark. Für jede» zu ernährende Kind werden 3 M-rk Zuschlag pro Woche gezahlt. Aui die Löhne, welch? die Tarifböhe erreicht baben, erfolgt ein lOprezentiecr Zuschlag. Bi» zu einem Jabr beschäftiote Kollegen erhalten 3 Tage Ferien, darüber hlnou» hc''ckäftipte 10 Tage. Nach«ingehender Diskussion wurde die Tarifvorlag« ein- stimmig angenommen. Zum Schluß gelangte eine Resokutlon zur Annahme, in der den bürgerlichen und rechtssozialistischen Volksvertretern in der vreussischcn LandeSrcrsammlung ein MlsstrauenSvotum der Versammelten wegen ihre» V'rhaltcn» in der Frage de» Rätest-stem» zum Ausdruck gebracht tirrd. Die Veriammelten verpflichten sich, ihre ganze Kraft für die Durchführung diese» fttebenSwerte Ziel die Produktion hin. so haben wir keinen An. laß, die Museen erit noch unnötig zu reformieren. Die Futuristen wallten die Museen zerstören. Ich schlage vor, «u» den Museen bis zu dem Zeitpunkte, da sie in sich überflüssig werden, ein AibcitSmaterial zu muckten für da» Volk. Arbeiter- röte, von radikalen Künstlern kameradschaftlich beraten, sollen die Museen sichten, umbängen, au» ihnen da? zu machen suchen, wat möglich ist. um«>wa» Neue». Frische» und Lebendige» zu erreichen. Da« Polt entscheid«, was noch wirksam ist, lasse sich nicht mehr bevormunden den den Historikern, Äladcinikrrn und Gelehiten, sondern handle! Denn der Weg geht nun einmal nicht von der Kunst durch die.Gebildden" zum Volke, sondern vom Volte zur Kunst direkt. Tie.Gebildeten" sind nur Hemmung. Die.Ge- bildeten" sind hossentlich bald selbst— Museumsstücke! Adolf Behn«. * Zum Direktor der Hochschul» sür Bildend» Kunst In Delmar Ist der Berliner ArchiUbt Wal- 0 top lue ernannt wmden, der zu- «lelch die Kunstg« verb-schule mit dem kunstgewerblich.'n Seminar, das früher P.osellsr Banderoelde leitete, übernehmen wird. Köpfe, wenn ihnen dadurch bewiesen werden sollte, daß der Feind am verhungern sei. während sie au» eigener Erfahrung«nssien, dass Lebensmittel in den ihnen gegenüberliegenden Schützengräben zu holen waren, dass der uneingeschränkte U-Boot-Krieg dir Truppentransporte unmöglich machte, während immer neue wird fortfahren, Plakate zu drucken und Flugblätter zu ver- teilen, trotz Paplcrnot und Materialmangel. Georg Schulze-Moerin». Alle und reue tumm�elle». Seit 1914 Hai sich die Regierung auf die R c kl a me geworfen. Die Beschaffung d-r Geldunitel zur Kriegführung ersotderte cine «rvb»üg'0e Beeiiislussuug de» Volte» und so nachhaltig auch auf die Presse stets ciugcwirlt wurde— hier schien ihre Macht allein Nicht auszureichen. So kamen die grossen Reklameplatate. Die ungeheure Kriegspropaganda rief die geschäftstüchtigen »Künstlet' auf den Plan. Ter ausgedehnte OrganisationSapparat schuf zahlreiche Freistellen sür dauernde Unabkömmlichkeit und Diensiiinlauglichkril. Do» allein war schon Grund genug,«lue emsige Täligkcit zu entfalten Al» der Krieg nach einem halben Jahr« doch n«b zu keinem »lücklichen Ergcbiii« gciühri halte, al» dann imo.cr neue Geld- mittel erforderlich wurden, al» der U-Voot-Kricg nicht die er» waricien Er söge zeitigte und Lebensmittel und Material knapper wnrdrn.»»issle Slimmung zum.Durchhalten" gemacht werden. .Künstlerische" Plakate, tägl>che öleklaine in den Zeitungen und Zeiischtisle». Zlngbläller. Werdesprüche zur Kriegsanleihe vor den Ddeaicraufiührung«». Kolossalfilme— alle« muss'e dazu dienen, die sich»»«breitende gcieden«iie>guno zu unterdrücken. PS wurde auss-ldeip. notwendig, der fnileudeu KriegSlust der kümmerte, wieviel Patronen und Handgranaten in den Quar'.icren zurückblicben, wieviel im Dreck der frauzLsischen Felder umkam, wie wenig Erfolg pgs nächtliche Störungßschicsen halle, bei dem ungeheure Mengen Munition verschwendet wurden Und als nach der englischen FltigSl.itt-Vrop.igansa oic deutsche HeereSIenung Der dritte Kunsta'-enb der U.S. P.D. Tempelhof fiel mit eine Gegenagita'ion betrieb, da war sie so pluaip,— denn an der dem 18. März zusammen»ud musste al» Rebolutionsscier dem Fron« hatw man den ganzen Betrug viel srübcr durck schaut— duss Programm nach über dem Niveau der sonstigen Veranstaltungen auch die von Hindenbnrg unlerzeichneien Erlasse nur ein Lächeln in dieHm Rahmen stehen. Ter Sieg des revolutionären Go- der Geringlckäs-img oder Erbitterung hervorriesen.> danken» in seiner Eniwlcklüiig von 1818 bi» 1018 gab den Grund» Der grosse Lügeufeldzug war eine Spekulation auf Dumm, w" tc/ klbend». Mit der �oilolanonderlüre leitete Kapellmeister ------"cherchen die Feier ein. Richard Müller» Festrede folgte. Dann Nach denselben GcsichtSpunktcn arbeiten die neuen Männer, l hof»Mar!cndorf die Märzfeiet. E» scheint, Ministersessel und grüne Tische üben eine» unheil-!* vollen Einfluß auf den Vorstand au». Die Regierung proklamiert l Leonhard, der Tlckter der d!« Freiheit und g.bt den Ssfiziercu die Kammandagewalt wieder.; �nN'.r' sie will die Ausbeutung der Mapen durch den Kapitalismus ter?: endlich eint" Alfred Beierle wird Tichlnngen ron Karl Kraus. Hein. hindern und versucht, die Mach: der Arbcitcrrüte zu brecht».>"'d Lerlch. Rudolf Leonhard, Ludwig Rubiner. Eeorg Serwcgl, und Auch sie brauchen die Reklame nicht weniger al- die alte geonhaid"mich."über Iv« Kamps gegen" �"d.l, Regierung,«i« wollen die Arbeilsloien au)« Land ziehe» und � versäumen, die Vorbedingungen zu schassen. Um die Arbeitslust j bi„ tfnaten Km vekkin«.?d.«t.- mi,s.r. S» heben, lassen sie Plakate drucken, die an ollen Ecken klebe»«rstaufsiibn.ng Anlon WUdgans' neue IroflöM« Dies iraa"?« und noch den Zeitungen beigelegt werden:.Früher galt die Mark Szene geben � 100 Pfennig«, beute bat fie ein Füni.ei de» Werl"» ilur Arfieil'ur®n''?.?'?.vom kann den 2J in» Gesicht: höher bezahlt Ivrroe,, vue Vl,,,»vuueciv o,r uii.uouua m..------'■'„» utc utefci talsächlich meist nur sabgcsehcn von eiii'gen VerusSklassen) bis N« Holländer geschrieben. flefpielt wird, hat Friedrich und 200 Prozent bewägt. Deutlicher kann da» bestehende Miss-' sim Friedrich.Wilhelm städtischen Ibeolet findet Verhältnis zwischen Teuerung und Entlohnung nicht vor Augen f"st bl» Urauffichrung von„Dos Torf ohne Glocke» geführt werden. Amtliche Stellen veröfjcntlichcn Brechnungc»,!{£8.*'nbt'>on*m'> W"' Musitz von Eduard Kunnel.� Truppen entgegenzutreten. Also überschwemmte man auch Etappe au» denen hervorgeht, daß die Preise sür die auf Karten zu be- und Flott« mit Riesenplakaten. Die Soldaten sckültcltcn die ziehenden Lebensmittel nm 300 Prozent gestiegen sind(jeder weih, wie wenige mit den ihnen zugewiesenen Onaiilitäten au»- kommen können), amtliche Stellen haben während de» Kriege? den Produzenten Zugestäudiiisse auf Zugeständnisse gemacht und er- höhen wiederum die Preise— und dabei führt die Rcgicriing ciiien erbit'erlcn Kampf gegen den sogenannten.LohnbolschewiS« Truppen austraten und die Amerikaner eine Division nach der mus". obwohl die ganze Bewegung aus diesem Znstand basiert. andern herüberbrachten. Sie konnten e» nicht ernst nehme», daß! Es ist in viclen anderen Dingen ebenso. Die Geschichte der mit Munition gespart werden solle, wenn sich kein Mensch darui» � Dummheit ist bald wieder um einen Band reicher. Aber man (Straffe eTnjü�fn.'o? bij tPfrfna'Hnjt bt? �u-fw 1 K?rbcrtcr5anbcS«npefidtcn werden, der Ebekrau de? von Re' yierun�Zloldeiken ermordeten Kollegen T ä n> S e l RecktSbsillanZ und Nnterkndnng zu gctvähxen> um die Mörder ihrer verdienten Strafe zuzuführen� Lohnbewegung in der Berliner LandZchaflsgärwerei. Die in der Bali? er LvnsschaflSnärincrei tätigen Gärtner. Mar enardeiter und Gartcnfraucn naämcn in einer am TonnerZ- tag. den L7. März, im Naiionalhof. Bülowkir. 37. ftattgeiundenen Veriammlung Stellung zu der Lohnbewegung in der Berliner LtmdfckMstsgar'net.-'! Tic Lrganisaticnsleitung des Verbandes der Gärtner und Gäetnerc-arbeiter. von der die Versammlung ein- berufen war. legte einen En'wnrf kür einen neuen Tarifvertrag vor. Dieser Entwurf wurde jedoch von der Versammlung iast ein- stimmig abgelehnt, well die im Entwurf geforderten Lohnsätze den- Versammelten zu gerng erschienen. Nach recht icbbakter Aussprachc wurden folgend? Lohnforderungen aiifgcftcll!: für kelhfiändig arbeitende Landschai'.Sgärtner ß.TS M., für sonstige LandichgiiZgärtner I.bll M. für Garten- «rbei'rr 2.Sll M.. für Gartenfrauen 1.78 M. pro Stunde. E ne Reihe weiterer stzorderungen betrifft d'c Bezahlung der lteberstvnden, Sonn'apSarbeit. Fahrgeld Fahr- und Laufzeit. Für Urbeueii aiisterbalb wobei ein Uebernachtcn stattfindet, soll eine Nand-iilggc von 10 M. pro Tag geiahlt werden. Nach einjähriger Tätigkeit im Betriebe wird ein Urlaub von drei Tagen, steigend sedes weitere Fahr nm einen Tag. bis zur tk>öchstta»cr von 11 Tagen, unter Forlzahlung des Lohnes gewünscht. Die Veüainiiielten wählten eine Branchenleitung, die in Ge- meinschafl mit dem Vorstand der Verwaltung Groß-Berlin des Verbandes der Gärtner und Gärinrreiarbeiter die vor'tehende» Forderungen der Unternebmerorganisation übermitteln soll nnd die notwendigen Verbandlungen zum Abschluh eincS Tarifvcr- tr«vcs Zu führen hat. Der neue Lohntarif der Glaser. Am 27. d. M. kam nach Verhandlungen der Tartflommis- fion mit den Arbeitgebern ein neuer Tarif zustande. Die Hauptpunkte sind sebende: Die ArbeirZzeit beträgt wöchentlich 47 Stunde». Die Ver- sürrung um eine Stunde ist für Sonnabend festgelegt. Ter Zshn �eträgr vecn 1. April ab 2,80 Mars pro Stunde, lieber» ftunden sind zu vermeiden. Akkordarbeit ist von feiten der Ge- Hilfen zu verweigern. Hilfsarbeiter, die längere Zeit in Glasereien beschäftigt sind «nd Glaserarbeiten verrichten, erholten denselbn Lohn wie die Vehilicn Hierbei kommen Grogbetriebs in Frage, wo Hilfs- «röeitcr beim Einsetzen von Spiegelscheiben beschäftigt w'rden. Die Lobnzahlung muß bis Sch.'nsi der?lrbe'ts;eit beendet sein. Bei Arbeiten außerhalb des SiodtbabnriligeS beginnt und endet bi« Arbeitszeit bei dem der der Arb-itsstelle am nächsten geleze- ven Ringbahnhof. Die am gleichen Taage sta�tgefundene Mitgliederversamm- lung stimmte den' Vertrag einstimmig zu. Von den Kollegen wird erwartet, daß der Vertrag strikte eingehalten wird und unter allen Umständen die Akkordarbeit sowie die Ueberstmrden verweigert werden. Die Lokalvcrwoktung. Die Militarisierung Berlins. Die Berliner Schutzleute, die sich bekanntlich an den Siraßen- kämpfen nicht betr-iligt haben, sollen diescrhalb zur Rechenschaft >ezogen meide». Der Polizeipräsident Ernst erktärie vor einigen �Tagen einer Abordnung, die Schicksalsstunde der Schutz. m a n n s ch a ft habe geschlagen. ES besteht der Plan. baS SchutzmannSkorpS in seiner jetzigen Zusammensetzung auf- z n läsen und ein« militärische SicherheitSwehr an feine Stelle zu setzen, die für jeden Gewaltakt zu haben ist. Dieser Plan ist aber auf den Widerstand der Berliner Schutz- kcutc gestoßen. Sie haben am Mittwoch in einer Versammlung, die von 2000 Wachtmeistern besucht war, Stellung zu den Vor- hängen genommen und daber ein« fcharfe Protestresolution gegen den bekannten Poiizeiobersten Fröhlich angenommen. Sie sprachen diesem Mann jedes Vertrauen üb, und forderten seine fortige Absetzung, da sie in ihm die Person sehen, von -�er der Plan zur Milrrarisierung de» Beniner Sicherheitsdienstes »uSgeht. Herr Fröhlich wird indessen von Vorgesetztsr Seite gerecht- - fertigt. Es wird an der Militarisierung Berlin? durch besondere Truppen festgehalten, die Sähutzleule sollen den Charakter einer Mohlfahrtspolizel erhalten. Der Geist NoSkes dringt allenthalben durch. Statt Kommunalisicrung des Polizeiwesens erfahren wir seine Militarisierung. Schuß des offen rlichen Cigentunis. Wir erhalten folgenden Hilfeschrei eines Bürger? von Eharlottenb'arg: Ist es dem KriegSminister oder dem Kommandanten in den Marken bekannt, daß in den von der Soldateska belegten Schulen gestohlen und geplündert wird? In der höheren Mädchenschule, Nürnberger Straße, sind die Mikroskope gestohlen sunter der Bewachung der Soldaten); in der SiemenZ-Oberrealschule, Charkoitenburg, sind all« Phqslkschränke erbrochen, die physikalischen Apparate im unerhörter v a n d a I i- scher Weise teils zertrümmert, teils grstohlen; in der 13. Ge- meindc?chu> rrst neuerdings die Schränke der Rektors erbrochen und ausgeraubt worden. Ist eine Untersuchung dieser skandalösen Tatsachen bereits eil. geleitet, um die Schuldigen zu fassen, und. was wird geschehen, um ähnliche Roheiten zu verhindern? Iii es ferner bekannt, daß m den Schul- Höfen Schießübungen stattfinden; in der Siemens-Lberrealschule erst am Nomag wieder trotz mehrfacher Beschwerde der An- wohner? Fi der Schule Sranienstraße lCbarlottenburg) fanden anscheinend Flammenwerfergbungen statt, so daß die Anwohner die Fenster nicht öffnen konnten vor Lnalm. und die in der Groß. stadt fürS Atmen ohnehin nicht günstige Luft vollends verdorben wird. Einige abirrende Geschosse sind bi? in die Höie der Sdblcg» straße geflogen und haben Fenster zertrümmert. Wa? wird gescheyi,«, um künftig diele gc-abrdrobenden Ungehörigkenen unmöglich zu machen?— Welche Garantien werden den Ein- wohnern gegeben, damit ihr Leben nicht frivol durch d e Be- guemlichkehen der Soldaten aufs Smel gesetzt wird, die sich nicht bis auf den Schießplatz begeben wollen? Verordnung Wer TanzlustbarksLen. Der Polizeipräsident teilt mit: Auf Anordnung de? Herrn Oberbefehlshaber m den Marken bestimm« ich für den Lande?- voligeibezirk Berfin, daß wde Tanzkustbarkeit in SchanNokalen. Vereins-, oder Gesellfchaf.Sränmsn nur dann stattfinden dar-, wenn sie vom zuständigen Polizeivräsidium oder Polizei-Bezirli- amt erlaubt w.rd Die Erlaubnis kann allen denjenigen Gast- und Schaukwirschaften wieder erteilt werden, in beten Ränmen vor dem Kriege öffentliche Tanzlusibarkeiren genehmigt wurden und für solch: Gast- und Säantwirtfchaften. in denen� vor dem Stiege zwar nicht öffentlich, aber doch dauernd von geschlossenen Gesellschaften getanzt wurde. Vor Erteilung der Erlaubnis hat eine eingebende Prüfunig der gegenwärtige», persönlichen und fach!' che n Verbältnisse zu erfolgen. Tie Zahl der Tanztage darr die der Tanztage vor dem Kriege nickt übersteigen. Wird die Tau'Iüstbar'sit von einem Verein oder einer geschlossenen Gesell- schaft beabsicht'gt, so hat der Veranstalter dem Volizeirevicr mindestens vierundzwanzig Sti-nden vor Beginn der Tanz'ustbar- keit das Mi'gl'edsverzeichuiZ mi» genauer?>drcsse der Mitglieder .und die Satzungen einzureichen. Sollen Nichtmitglteder an per Tanzluftbarkei! teilnehmen, so hol der Veranstalter dem Polizei- tevier wahrheitsgemäße Angaben üler deren Rainen und den Anlaß swser Veranstaltung zu machen. Jedem Nichtmitglied hat der Veranstalter eine AuSwoikkarte zu bchändigen, auf der der Vor- und Zuname, die genaue Wohni-ngSangabe und der Rom: de? die Einführung oder Elnladung des Richtmitglied.'S wünickenden Mitgliedes vermerkt sein muß. Ferner ist auf der Karle die durch Verwandtschaft oder sonstige, persönliche Beziehung zum Mitglied« genau anzugeben Tie AuSweiSkarte muß vom Letter d:S Vereins oder der Gesellschafi unterschrieben sein. Jeder an der Tanzlustbarkeit Teilnehmende muß bis. zu deren Schluß sich im Besitz einer Ausweis- oder Mitgliedskarte Minden und die Karte auf Ersuchen d?S Jnbabers des Tanzraumes oder den Polizei- beamten vorweisen. Nach der LandeSratSverordnung betreffend die Ersparnis van Brennstoffen und Bel'uchtunaSmitteln vom 14 Dezember 1916 sind Vereins- und Gesellschaftsröume, in denen Speisen und Getränke verabreicht werden, spätesten« um 11)� Uhr abend? zu schließen Mit Gefängnis bis zu einem Jahre wird au- Griii'd des Gesetzes über den Belagerungszustand besirafl, wer vorstchenden Bestimmungen zuwiderhandelt. Diese Bestimniung tritt am 30. März in Kraft f(n demselben Tage verliert die Be. kanntmachung vom 10. März 1919 die Gültigkeit. Provision für Wohnungsverinittlung. Die herrschende Wohnungsnot hat nicht nur zu allgemeinen MietSsteigerungcn geführt, sondern eS ist auch fast unmöglich, eine Wohnung zu bekommen, ohne daß man nocti eine Ertra-AuSaabe für den Vermittler einer Wohnung macht. Diese Nebeneinnahme verschaffen sich jetzt sogar soleh« Leuie. die gar keine Vermittler- tätigkeit auSistben. sondern die selbst Wohnungen zu vermieten haben Ein Kriegsinvalide teilt un? mit. daß er in Neukölln schon eine Wohnung aefur.dcn und darauf 20 Mark angezahl hatte. AIS er dann den Vertrag abschließen wollte, beanspruchte der Ver- welter des Hauses Pannierstraße 40 die 20 Mark als Provision, wobei er bemerkte, daß andere ihm schon 80 Mark gebrüen hätten. Wir sind der Meinung, daß dies die Ausbeutung einer Notlage ist und als Wucher zu bestrafen wäre. Wir können in allen Fällen nur den Rat geben, solche Vorkommnisse der SiaatSanwalischast anzuzeigen. EarvS-Sofssa�earat kssardesortz?. Voffver�amm�ima ?osh rtetuöte de? E�rheforvs am DienStaa, den 1. AvrI 1913. vormittags 10 Ufr, im ehem. Herrenhems. Vlenart- ir-i. Tagesordnung: 1. Bericht des Karps-Zoldatenrats. L. Er» ganzunerTmahl ziim Korvs-Soldatenrat. 3. Stellungnahüie zum Nätekvngreß. Stöckel. Vorsitzender. Mariendorf. In der Gemeindevertreter-Sitzung am 27. wurde ein Dringliel-keitZantrag der be'drn sozialistischen Par» teien, den Beginn der Sitzungen auf abend! 6 Uhr festzusetzen, an» »enommen Der zwe>>e DnngliestkeitSantrag beer. Avvau der 3.-.wr» schulklasscn. wird einer zu diesem Zwecke gebildeten KommistioA überwiesen, der unstre Genossen Brandl nnd R'chter angeberew. Den 1. Punkt der Tagesordnung ö«>r. Einwuhnerwehrca beaan' regle Gen. Küter ,m Auftrag: der beiden soz. Fraltione» bis auf weiteres»u vertagen, da sich herausgestellt hat. daß di« Garde-Kavallerie-Schützen-Division keine Be, fehlZgewalt über die stn den Vororten Berlins bestehenden Einwohnerwehren habe, hier vielmehr einzig und allein d'e Trupven de? G�rdekorvS den Sicherheitsdienst zu verrichten haben. Durch die Wachsamkeit und die Bete-liaung der Mariendorfer Arbciterschait an dieser Einwohnerwehr war e« möglich, dahin wr zu kommen, daß sich die G.-K.-Sch.-D hier ein Recht angemaßt hatte, welche? zu schtveren Konflikten bätt« führen können. Die Vertagling wurde beschlossen.— Der RoMat •fir da? 1 Quartal 1919 wurde bewilligt, ebenso eme nackt täglich« Forderung kür-u Weihnachten 1918 bereits verausgabte Gelder.—- Zwei Pniikte, Beförderung von Beamten und Anstellung eine? Polizeiwachtmeisters auf Lebenszeit wurden entgeaen dem Vorschlage de? Gemeindevorstehers auf Antrag der 'ozialdenwkra tischen Fraktionen öfsentlich verhandelt. Unser« Genossen B r a n d t und B o d e u t s ch sowie di« MehrheitSsozialisten Waldheim und Huhn Mernie» ihren prinzipiellen Standvunkt, keine lebenslängliche � An» stellungen mehr vorzun»bmen, während die Gemeinde» Vertreter S t ü b n e r und Gärtner von den Demokraten fowi« Hesse vom bürgerlichen Mischmasck wohl ebenfalls dickes Prinzip anerkannten. cS aber fetzt noch nicht durchgeführt wissen wallten. Man solle damit warten, bis alle diejenigen, w-lch« bereits die Beanrtenkorriere begonnen haben, noch in den sick-cren Hafen ein» gelausen wären. Von unserer Seite wurde ihnen erwidert� daß man einmal doch beginnen müsse und daß rr-n nickt warten fönite, bis die ganzen alten Beamten und Anwärter ausgestorben seien; ans Brtnzlp sind wir gegen ied« lebenslängliche Anstellung, möge» aitch den einzelnen an sich sonst tüchtigen und �einwaudsreie» Beamte» die ZukunlÄtränrne dadurch zerstört werden. Die lebenslängliche Anstellung wurde mit den sozialdemokratische» Stimmen abgelehnt. Ebarlottenbnr«. In unserem Bericht üher die Nenerakvev« fammlung ist eine Acuferung de? Gen. StL'sinflcr un« richtia wiedergegeben worden. Stössinger teilte uns m0. daß er nickt die Beteiligung des Staate? an kayitalistifchen Unter» nehmungen als 11 eher gang zum Sozialismus empföhle» babe, iondern als Ergänzung zu der Sr�ialifierun� di« heute schon im größten Maße durchgeführt werden könn� Lichtbildiroorlräa« kür»lose und Arbeiter. Montag, Zt. März: gm Nnstilut für Meereekunde, E-o g-nstraße«S/ZS (5 Uhr). Prof. Baschin üb«r: Geographisü)« Tharokterbilde: au« ollen Zonen der Eide. sti. Vortag i Bilder aus den Hochgebirgen der ge» mäßigten Zone).— Im Cecllien-Lyzevm. Lichtenberg, Aathouest-. R ch II',): Dr. Drucker über: Tie K-kchleStsKtanKheUen. Für Er» wachsene. 2. Vortrag: Die Gefahren der Geschlechtebronliheiten für die Gesellschaft. Die Ptostituiion. Einttirt 10 res? 15 Pf. Zleinlckenderf. Am Sonntag, den 20. Marz, von S— 1 Uhr. findet noch einmal ein Derliaut von Unterröcken, Nindertrikote lfür zwei- bis dreijäh ige Kindcr). Iünglingsliteirden<12. 10, 7). sowie einiger Restdeltänden an Kostümen, Mänteln usw. in der ersten Gemeind» schule statt. Spw und Sporl. hiesige Arbeit»» Die T.anstunden Steglitz. Seit dem 1 Mcy hat auch der Turnverein eine Gemeindeturnhallc zu� B-rfügung. sür Männer und Jugendlich« sind Mitiwoch und Sonnabend vo» 8—10 Uhr in der Tu nhlille des Gizmnastum Herlestrahe. Tingang Süd-nd-slratze. für die Damenabteilung dorlseibst Sonnabends von 8—10 Uhr. Freunde und Gönner der freien Turnsache sind he.zlichf eingeladen. Ltieflallen. G. F., Dennewitzstrah«. Veranlassen Die eine V rscvnmlvn« wo Ihre Klagen besprochen werden. Wir werden dort auf Wunsch einen Berichterstatter hinsenden. F. K. Mariendorf. Trotz Ihrer Drohung erscheint der Bericht. Mehrere Stroßenbahnabonuenten. Die Große Berliner Stra» ßcnbahn-Gcsellschaft entschädigt ihre Abonnenten für die Zeit, da der Stroßenbahnbetrieb eingestellt war, durch Nückzahlung von 3 Mark auf das Märzabonnement. Das ist natürlich viel zu wenig, denn die Straßenbahn fuhr ja fast 14 Tag lang nicht» auf einzelnrn Sirecken ruhte der Belrieb sogar noch länger. Verantwortlich für die Ziedaklion Alfred W I» l e p p. Aeukölln— Derlogsgenossenlchast»Fieiheirt. e. G. m. b H. Berlin.— Druck tet Lindendruckerei und Verlagsgelellschali m. b. H. Schilfbaue. dämm 18 f VäMM?! wr stftrtW Seslliche Zerliner vororle. Spe!llionswechsel. Dle Zpeä tionofirma Sroßkopf gibt vom 1. April i.?. an clle Äciteilun, unserer Zeitling auf. Mir wercicu äaher Zie?slzo>memente. von äiesem Tagean vorlüufigcierposlüberwci.cn.: Am elne Antecdrechung in der Zu« l'tellung zu vermeicien, bitten wir alle unsere Abonnenten, welche bivher die Zeitung durch Gcosjfop, erhielten, ihre Käresse sofort mittels Postkarte uns bet'anntZuaebcn. Verlag..Frelhell", E. G. m. b. h. �........••irltrfi"ni[ii|iii"r,r-l,trri",'iifr-ii[r"r"iiici"ff'<' «®•«8 »i K Botenfrauen werden noch in nachstehenden Speditionen eingestellt: 6 e r 1 f n: ü t f n. Klülinerstrr.be üü. H en-« l. wctoultr. IS. O o it 5 o r t fj, ioitchaeitiribplo� 2. H e u u 1 r, Vo i. Biittdie 14. M I e r) ck u r r.> e u, stieottunvr klmt« 34. »t l e u> l e. J'ewiirr.fce!. echiifliaucrvainm 18. eharlottenburg: Lorenz, Weitstr. vti. NieSerschöne w«iüe: S ch a t I ra n ttz Sedansint!»?. Steglitz: si« u It. 1»br«ttfii.«. tvllmersüorf: «i-ieic.s.rufe 25. pedillonswechsel! Ansere bio'oerlgen Spedftioucn C. F. OTcumann, C,(Frön« ftr. 21 und©. Warter, Qütv., Kronenftr. 3 werden mit 1. fiprtl zu Otto Zacher, An der Fisch erdrücke 3(Coden) oerlegt Wir bitten alle unsere Abonnenten, welche unsere Zeitung bisher durch die oben genannten Speditionen erhalten haben, unverzüglich ihre Adresse mittel» Postkarte dem neucn Spediteur Otto Zacher, Äu (Laden), bekanntzugeben, um auf diese Weise die wcchsei allensai!» mögliche Linterbrechung ft/jrftnt l9- in der Zuitcllung der Zeitung zu vermeiden. vStiUS«Iii der Mstherbrücke 3 durch deu Spedition». � HlelnsfiBzelgraJ Dringend** ncht Fuutf 6e se. Loine. wio Oarn. Bind- f»dcn zn.-rt Höchs preis kaaff S h kirfer. O�orfdetiKirchp'.' t Hausierer, Händler für lohnend. Qebr ucbsa'ti� gedacht. Meldung ö— 3 Neu- rtkll«. frkstr.'9 Lad?* Die Wahrheit über üie m t bisherige Spedition: