L7$crlitm'-Organ t>er Unabhängigen Somtömutiratir OeutJWtauöss *.....'---------------------—' in.», um................ Nummer 160 ♦ Menö-flusgabe h#tn W»»chtgespalt. Nonpimilleze'I»»Set Seren Hmim 80 Pf««Xlelnt Unjefge« So« frHjeSturffe It>»rt SO pf, jeSe»»eiter- war! 20 Pf.(teiieruna«?ufdjl«t» lichcr Kohlenzechen vor dem Kriege betrug 430 000 Mau». Hcrne, 1. April Der Arbeiterrot h-rt erklärt, dah die Forderungen der Streikenden bvrcektigt seien. MchrheitSsozial'strn. Unabhängig' und Kommunisten wollen sich vereinigen, rem für Au he zu sorgen. Tie Bergarbeiter, die arbeiten wollen, sollen nicht beläst gl werden Ter Arbeilerrat will sich offenbar mögl chst wenig in dtn Streit mischen. In den Fabriten wind weiter ge- arbeitet. Bochum, 3. April. Dir radikale Gruppe unter den Berg- lcuten behält Oberwasser. In riner Versammlung, von Delegierten au» dem miltlrrrn Z!ulirkt.hlciigcbiet wurde beschlossen, am 10. April auch dir NatstandSarbeiten einzustellen. Ess-n, 2. April Nach dem hiesigen.Spartakus" hat der Generalstrrik s.'it DienStag mittag 12 Uhr auch bei Krupp seinen Einzuz ge» halten. TaZ Hammerwerk 1. 2 und 3 liegt still. Der Grund der Arbrilxnicdcrlegu.ng ist in Lohnstrcitigkeiten zu suchen, die durch Verhundluiigen mit der V noaitung nicht zu erledigen waren. D'c Arbeiter»vollen die) rbe t nicht eher»vieder ausnehmen, bi» Gre gestellten Forderungen bewilligt werden. fre ErnShrungslaZe In Rheinland- Westfalen. Dortmund, 2. April. Der au« A rbeitern der hi.sigen gröberen Werke zusammen» gefchten Arbeiterton Mission, die dem Ernährungsminister Schmidt in Btili» die traurige Ernährungsiage im Industrie» gedwl vorgatcagen ha», st») jm Ministerium folgende Zu» sicherungen gemacht morden: Die bisherigen Rationen blei» ben bestehen. Außerdem iverden von den durch das Brüsseler Astkommen gelieferten Lebensmiiieln pro Woäw und Kopf 125 Gramm Speck und 00 Gramm Fcli geliefccl. Boraussetzung für die Keliefcruiig ist. das) i» dcu zu belieseruden Gebieten ge» arbeitet»vird. Ticie Verhawdluugen sind nlso dazu benutzt worden, uin einen Schiozz gegen den Streik der Bergleute zu führen. Rnrnhen in Württemberg. Stuttgart, 3. April. Wolfss Bureau verbreitet fslgrnde Meldung: Gestern ist es nach dem aintlichen Berich« der Staat». regicrung im Vorort O lt h r I w und in Eannstabt zu Kämpfe» gekommen. In O st h e i m ist eine Patrouille von »ct» Manu überfallen warben. Ein Mann blieb mit durch» IdMüaencr Kestlr wt Ei» zweiter wurde durch Augen»| kchuy sehe schwer verletzt; fein Znstand Ist hoffnnngSlo», die anderen sechs Leute find spurlos verschwunden. In Unter» t ll r l h e i m konnten sich die Sparlakisten eines Lager» von Handgranaten bemächtigen und dadurch in Cannstadt mehrfache Kämpfe liefern. Eine Patrouille wurde dort angegriffen und ihr Führer schwer verletzt, später auch ein Panzcrautomobil, wobei e» Tote und Vertvundrte gab, ausscrdem nach» mittags eine fahrbare Feldküche, deren Bcglcitma»uscha.ft die An» greiser abschlug. Bei einer Schicsscrei, die sich abends 8 Uhr in der Langen Strasse in Stuttgart abspielte, blieben zwei Mann tot. Tie N c g i r r» n g ist Herrin der Lage und wird m I t fester Hand Ordnung schassen. Im Laufe des gestrigen nachmittags»vnrde eine Anzahl spartakistischer Füh» re r verhaftet. Sämtliche Stuttgarter Truppe» stehen treu zurRc» giernng. Man darf hoffen, daß morgen in einer Reihe von Be» trieben dir Arbeit wieder aufgenommen wird. Im übrigen Lande sind Esslingen, Göppingen, LndwigSbnrg, Ra» venSburg und FriedrichShafen vom Generalstreik er. fasst, doch ist in diesen Orten eine nennenSlvcrte Ruhestörung gestern, nicht vorgcko-.men. Stuttgart, 2. April. Bereits am zweiten Tapt fcc» allgemeinen Streiks machten sich in Stuttgart die Ernähr ungsschwierigkeiten tvei'er bemerkbar. Di« Milchzufuhr hat nahezu auszehört. Di« Regie» vunp lieh Milchzüge abgehe». Auf ben Slaticmen wurt." aber fast kaine Milch angeliefert, da a» ch d i c B a u c r n st r c i k e n. Das Gaswerk steht still, die Vorräte an Mehl reichen kaum für Tage. Tie Stillegung der Eisenbahnen erjolgte nicht auf Deranlassinig der Regierung, sondern seitens der BerkehrSbeaintenschaft al» Protest gegen den Generalstreik. ArbeitSl.csen» und Krankcnunter» Stützungen werden nick'I mehr ausgezahlt, da auch vi« Banken sich dem Proteststreik des Bürgertums angeschlossen habw. Die©tujt- gartet Strahcnbahner, die sich an. dem politischen Streik nicht be» teiliglen, sind in eine Lohnbcnwgung eingetreten. Die Reglcrnng über Soziaiisierung. Berlin. 2. April. Amtlich. Mn einfache? Guiachken der Sozialisierung?kommission über die Möglichkeii einer Svzialisierung der Hochsee. fische re i wird von einigen Blättern tendenziös bereit» als ein Beschluß der Regie, ung ausgegeben. Demgegenüb.-r muß immer wieder festgestellt werden, daß die Soz alistz rungkkommission ledig. l'ch eine wissenschaftliche Nntersuchungskommission ist. die der Re» giernng Bor'chiägc und Gutachten erstattet, während die Re> giming allein die materiellen Beschlüsse fast. Ein solcher Be» i ch l u ß der Regierung aber, die Hochseefischerei zu verstaatlichen. liegt nicht vor. Tic Ncssieriing braiM gar nicht so energisch z„ be» tonen, daß sie in ber Amsse der Sozialisierung den Bor» schlügen der Sozialisieningskomiuifsioi, nicht zu folgen gedenkt. Tie Oessenllichkeit. insbesondere die Arbeiter» schast. weiß längst, daß die Negicrung Gegner der So» zialisierung ist. Aber will sie nicht wenigstens bald den Bericht der Tozialisierungskommiision verssfentlichen? Oder erblickt sie auch hierin eine Gefahr? Trennung von kobnrg und Go ha. In der gemeinsamen Kdburg-Gothnisclien Laiidesversammlung von Keburp und Gotha erflärte der BoltSbeauftragte Sckfauder beide Regierungen ständen auf dem Statidpunkt oerTrennung derGemeinschaft. Ein paritätischer Ausschuß wurde mit den Borarbciien'"traut. Der Schaden In; AankfurZ a. Rl. Frankfurt a. 31., 2. April. Noch den bisherigen Feitstcllunpen der VersickzerungSgesell. schaften beträgt der Schaden, der durch die Plünderungen bisher verursacht wurde. run,'üM'llionenMari. Heute herrsch« in Franlfiirt vollständige Ruhe. Nur di« Zugänge zun, GerichtSgebäude»no zu dew NntersiichungSgefängnis sind durch doppelte Äettci' oon S'chaeheüS'Naunsäxisleii besetzt. Die Ausweisnbl: der Dynastie Habsburg. Wie". 8. Aoril Die Ratio ualversant ml»ng iwhm gestern de» äleseyiir n,rs üht die«uSiocisung der HabSburoer 1 DvnaiU» in zw ei he» f ejitommig an, Anker dkm Sllesel des Mlitnrismns. Haichtmami Schmidt, der Kommandeur dwe# Sturmbalail'lons in Z o s s e n. verschickt an verschiedene Re- giinenter ein Werberunds chr ei den, in dem es heißt: .Ich wende mich mit der hei w durch(tanz Deutschland schal. senden Bit!« an Sie: Treten Sie ein bei den Freiwillige n-Zor» malionen, lassen Sie sich nicht zurückhalten durch den Undank des PalerlnudeS. durch bi« unhcilvalle B'rwirrunp d-r Begrifs«, von m i l i t ä r i s ch e r Z u ch t u n d O r d n u n g. lassen Sic sich oieimehr noch einmal durch die Rot de» BaterlainpeS gedrängt, durch Ihr Gewissen und Ihr Piiich.bewußi'sein gezwungen jür di« gute Sache gewinnen. TaS Sturmbataillon Scbmidt de? Garde-Kadallerie-Scbützen». Korps ist erst feit eiviger Zeit in der Bildung begriffen, und e» hat jetzt schon eine Stärke von 360 Mann. Es soll eine Truppe werden mit mustergiltiger Disziplin phue Soldatcnräte und ähnliche Auswüchse der Revolution. IchverlangenndwerdS' durchdrücken: Zucht und Ordnung, unbedingte Disziplin, die alte Kommandogewalt, korrektes Benehmen gegen B rgesctz e, Grußpflicht usw. Ich verlange viel von Ossi» zieren und Mannschaften. Ich sorge aber auch für meine Leute, iiisbetondere setze ich mich für die ein, die mich jetzt in dieser schweren Arbevt unterstützen. Als ehemaliger Kom- wandeur einer gleichen Ableilnng im FePe will ich nunmehr wiederum eine Eliietrupp« aufstellen. Wer die Sturm» b a l a i l l o n e aus dem Felde kennt, wird verstehen, was ich erreichen will." Der„Vorwärts", der gleichfalls einen Teil dieses SchteibeuS wiedergibt, vervfsentlicht noch folgenden Vorfall: .Aus dem Dahnhos Halberstadt sühllen'nach dem Ost«» durchreisende RegierungSruppen daz unabroeiZhar« Dedürsni», zwei rote Fahnen zu beseitigen, die auf dem Maschinenschuppen und dem Lichlmast der Ostseitle des Bahnhofes wehten. Die Ent» fernun wurde unter Anwendung von Gewalt durchgeführt und den protestierenden Eisenbahiibeamtcn mit Maschinengewehre» gedroht. Nur der Bemühung hesznnener Elemente unter de« Eisenbahnern war e« zu danken, daß die Arbeiter nicht sofort i» den Ausstand trmen." Der„Vorwärts" tut sehr erstaunt, erklärt, daß NoSke fl) iolckie Vorfallt verhindern' und Leute, wie Hauptmann Schmidt, aus lührenden Stellen entfernen müsse. Wir müssen einmal sagen, daß diese Redereien des „Vonvärts" eine bewußte Irresührung sind, um die Arbeiter nicht merken zu lallen, wie es in Wirklichkeit steht. Denn der„Vorwärts" m nß ebenso gnt wie wir wissen, daß der Herr Lciilvant Sckmiidt keine Ausnahm«, sondern vielmehr ein Typus ist. Noske hat gerade an die reaktionärsten Elemente im Ossizierkorps appelliert. Dies« fühlen sich jetzt als die Herren und sie i'nd cS in der Tat. Sic sprechen ganz offen davon, daß sie nur auf den günstigen Moment warten, um ihr« Politik, das heißt die Politik der Gegenrevolution und der monarchischen Restauration, durchziiictzen. Wenn sie es veiite noch nicht tun, so nur deshalb, weil ihre pvliti- lchen Berater. daS sind die konservativen und rechts» nationaliideralen sifllbrer. den Zeitpunkt noch nickst sür ge- kommen erackstcn»nd sich bemühen, die Ungeduldigen, die lieber beute als morgen losschlagen möchten, zurückzuhalten. Man luartet auf den Friedensschluß. Man glaubt dann die Situation ausnutzen zn können. Durch?luspeit>chung aller nationalistischen Instinkt? bofft man die Stimmung zu schassen, in der die Gogenrevolution durchgeführt iverden kann. Die Negierimg bat alles getan, um diese Politik zu unterstützen. Sie ielbst sorgt mit alle» Miltolii dafür, daß der Nationalismus angestachelt wird. Die ganze Berichterstattung über die»vricdcnsverliandl.ingen. die Beteiligung von Regierungsmitglicdern an den nationalistischen Kund- gebifngen sördert diele Zweck". Der berückligte Sozial- Imperialist W i n n i g. der Mann, der im Interesse der beUtisckwn Bcirone einer der skrupellosesten Kriegstreiber gegen Rußland ist. betzi jetzt zur Ab- weckn'Iimg auch geiien die Entente. Aus vollen Lungen iclireit er:.Das Maß ist Poll!" lind droht:.Da« deutsch? Volk müßt? wieder zur Natirn werden, dwi i re ud ig alles i« u l an ihr« übt*.* i WS IT!!>!eT?sk»e«Npwlkv. Me alle.TWefllTietn nnS Kriegstreiber tpreclren: sie ist besonder? tMvissenloi und besonders blöd in dem Momente, wo sie nur crls Pro» vokation ans die Entente wirfen mufz. Clemencean kann sich immer wieder darauf berufen, daß der militärische KeiTt in Deutschland so stark wie nur Je ist. daß die?cheidemann. NeSkc. Winnia aeradequ die I er t r e t e r dieses Geistes geworden sind und daß basier seine Forderungen nach Sicberbeiten berechtigt sind. Dieter W i n n i g. der den �.llrieg geaen Nußland betreibt. Tördert durch sein? wabnsinniae Dummbeit zugleich die Politik ClenienreanS. ein würdiger Repräsentant der reclrts- sozialistischen �iibrungl Genau io wirkt aber das Treiben der Offiziere. Die lRegieruna?cheidemann bat ihnen die wirkliche Macht aus- zseliesert. �bre ganze Politik war die Wiedera ufrirbtuna bes Militarismus, den die ganze Welt fürchtet und ver- obscheirt. Die Negierung ist eS daher, die für die ungünstigen Bedingungen de? �riedenstchlufse? ebenso verantwortlich sein wird wie für das innervolitiick'e Unheil, das heran- galrt. Der„Vorwärts" schwindelt, wenn er so tut, alS könnte Noske heute noch irgendetwas beseitigen. Noske Hat nichts mehr zu sagen, die Offiziere besehlen. Und der Mann, der sich mit Mhnen und ffpuen on hie Mackrt klammen ist auch der letzte, der es mit seinen Offizieren aus einen.Konflikt ankommen ließe. Solange diese Negieruna bleibt, nimmt da? Unheil in Her äußeren wie in der inneren Politik seinen Lauf und das deutsche Volk wird es schzvcr fühlen müssen, daß eS nicht rechtzeitig hören wollte! Spiel mtl dem Lolschewismus. Seit einiger fseit ist eine merkwürdige Schwenkung in der Ilufsassuna der reaktionären.CrcUe in Deutschland über den Bolschewismus zu bemerken. Während überall noch die scheiiklicl>en Assenplakate kleben, die zum Kamvf gegen den Bolfeliowisinus auffordern, während Hindenburg den neuen iseldzug gegen die Sowietreaierung ausrüstet, werden in der reelüsstehenden Presse Stimmen laut, die dazu auffordern, sich dem Bolichennsmus in die Arme zu werfen. Am deutlich- sten zeigt sich dieier scheinbare Umschwung in der Beurteilung des Bollcheroism»? tei( der Revolution in Unmrrn. Die dor- tigen Borgänge wurden satt in der ggnzen dentsclren Presse beinahe wie eine Erlösung hearüßt, und man drohte eilia nach der Seite der Eniente. daß es>bei uns ebenso kommen würde. »venn man uns feine günstigen s�riedensbedingiingen stellen werde. Den Höhepunkt hat jetzt dieses Spiel mit dem Boltclre- wismus der Professor Elzhacker. Mitglied der Teutlch- nationalen Fraktion in dor Nationalversammlung, mit einem Artikel im„lag- erklammen. Er schreibt darin des lauge- ren darüber, daß uns. wenn uns ein Geivaltfrieden mit der Gntcntc drohe, nur ein Mittel übrig bleibe, dem Bolschervis- mus die Tore z» öffnen, denn nur so könne di, Zukunft des beutschen Volkes gerettet werden. Er führt darüber auS: „ES gibt aber nur ein M i t, e I da» un» hellen kann, freilich kein Mitw! für Ueipe Geißer, die unfähig sind, sich au» per Gewvii'cheu de» AlUagz heran» zu großen Snischiüssen auszu. raifen: da», it d e r B o l s ch e>v i c m n«. SS genügt nicht, daß wir immer rrieber erkläre», wenn unser« F'inde et so weiter znachten. würden sie daZ deutsche Volt dein Balschewiemu» ig die Arme treiben, das ist nur eine schivächliche Polilik de» Geluin- mid GescheheiUasseuS. Sondern kühn müssen wir alle die Nebel, mit denen un» der Bolichennsmus bedroht, aus un» nehmen, um der Versklavung durch unsere Gegner zu entgehen, und»in- wütig selbst dasür sorge», daß der Bolschewismus kommt, Wir djirsen un» nicht begnüge«, der Enteilte da» Menetekel de-: Bolschewismus an die Wand zu malen, sondern wir niüffen zielbewuß: diese höciist zweifelhafte soziale und poli- titche Ilmgestal'ung herbeiführen, in der Ueberzeugung, daß mit dem Auzenbiick, wo außer Rußland und Ungarn auch noch Deutschland sich zum Bolschcwisinus bekennt, die bo Ische» w> ß> s che Welle u n a u s l, o l l s a m auch die w e st» l' che n>. a n d c r ü d e>> l u t« u und einen Clemeneeau und Lloyd George und alle die anderen himoegspülen wird, denen e» an dem Elend der Gegenwart noch nicht genuz ist, In dem Avgcnbliik, in dem sich daß Proletariat die Haiide relchl. wird niemand mebr daran Lie O/fenbiZlung. Skizze von Friedrich Wagn»r Eben hatte sie den Gatten, den Gefährten weniger Jahre, tzvr letzten Ruhe geleite. Langsam ich>e>chl st« von dem noch offenen Grabe weg, absei» von der kleinen Trauergemeinde. die mit verstohlenem Forschen vergeben» nach einem Gemütsautdruck in ihrem harte» Antlitz suchf..,. Langsam schleicht sie durch die Gräberreihen. Nur ihren Buben fühl, sie an ihren Kleidern hängen. Während die anderen sich in stumme: Echo» hinter ibr her winden. Bald hat sie das schwere eiserne Gittertor hinter sich, da» die Lücke in der Friedhossmauei verschließ». Ein lichter Park nimmt sie auf. Lichi, weil die kahlen, blatt'ose» Acste die noch herbe Sonne nicht abhalten können, und wei» d?r Schneeteppich, der den sonst grüne» Räson decki. biendeate» Licht verbreitet. So hebt sich ihr schwarze» K'eid in hartem Kontrast von ihrer Umgebung ab. Der leise Wind spielte mit den Ipsen Fäden, die unter dem Schleier hervorquollen und die de» seidenen Glanz der ersten Jugend schon verloren hatten. Noch in demselben langiam. schweren Schrill wandert sie weiter. Als ob sie sich fühlen ließe von dem blonde» Knaben, der nun. schon wieder lustig, vor ihr herwirbelt In dem ernsten Besicht zuckt lein Nerv. Nur d> Augen blicken in das Weite vor ihr. Wie der Blick eine» vom Sturm verschlagenen tzchijsers. der Land sucht. Erlösende» Landl.,, Und doch sind ihre Gedanken hinter der hohen, weißen Stirn rückwärts gerichtet. Noch nicht losgelöst von dem Ueberfoll de' letzten Tage.... Selliam. wie schnell, unverständlich schnell uns doch manche» überialli! Ter Sturm sendet seine jagenden Boten in» Land und kündet lein Nohen Und das Herz mavnt un» nit leiwn. ver» löschenden SckiiAgen, daß eS onsradcn möchte, rüden für immer--• Nur da« Unglück warm un» nickst I Jene» Unglück, «n dem wir ichutdlo» sind... Iii waaverl mit un» oft jahrelang nebenher. Vielleicht in unseren eigene» Fuhtapse». und gibt such lein Zeichen seine» unheilvollen ToteinS.... Bi» ,» yn« faßt: plötzlich, von Zeiten. Wie tze, Fege den Mntlgen..., Tis Waiidernbe h'MMt den schwerer. Schrill. Eine Gin, e, schreckender Erinnerung flackcr! in d>n Augen aus: ein kleine« Lach f ein:* Heinde» ßctiläie, a.>« dem roie«. ßt„ua«z»«. d'ckr« Bti» geronnrn �hu..,, Em ltcine», winzige» Loch... Aber so icharf au bei henken, htm Deutschkand rein deuttche Bebtet« deshakh ToSqu» reißen, weil sie wertvolle Gruben enthalten, oder da« dent'che Volk zu Lohn ik lauen de« fronzäsischen. englischen und amerikani- schien Großkapital« hcrabzudrücken. Aber selbst wenn der BoUche- wismu« nicht aus die siegreichKii Weil i» ächte übergreifen sollte. wird der Vorieis für Teutschland groß sein. Au» einem bolsckwwülücken Tentichland kqnn die Entente nicht jähr» lich Milliarden heranlziehen. e« sehlf der gesügige VerwaltungS- appgrat. und vor der dauernden Anwendung von Gewalt wird man sich auch a»? Furcht vor Ansteckung hüten.» Freilich, soll uns der BolschwwiSmut retten, so müsien wir »n« ganz ehrlich auf seinen Boden st eilen, wir müssen da« Rätesystem einiuhren und sofort in weitestgehendem Maße obne Entschädigung sozialisieren. Darin liegt keine Gefghr kür unser mitthWitickw* Leben, denn diese» kann durch den BylschewiSmu« nicht lchlinimer geschädigt werden al« durch die dauernde AuS!a»g»ng. mit der un« die Entente bedroht Wobl aber ist e» hart für alle jene die redlich erworbene» Kapital haben und denen die? nun genommen werden soll. Aber alle diese Erwägungen de» eigenen Jnteresie» müsien heute chweigen, wir dürfen nur an da« große Ganze denken. Wie ISIS da« preußüche Volk fein Silber und Gold heiidig hingegeben bat. um da? Vaterland zu retten, ko dürfen heute de Wohlhabenden vor dem schwereren Qpfer ihre» ganzen Ver- mögen« nicht zurückschrecken." Di« kapitalistische Presse ist von Entsetzen über dielen Vorschlag befassen worden. Zwar hat auch fix schon. der Ententö mit dem Bolschewismus gedroht, aber im Ernst denkt sie doch nicht daran, die Verwirklichung der boliche- wiftnichsn Gedanken in DenHchlnnh»» befürworten Dos „Berliner Tageblatt" nennt den Vorschlag Elzhachers einen hellen Wahnsinn, und ei bringt als abschrecken oes Beispiel in seiner Donnerstag-Morgenausgabe eine rübrsain« Ge- schichte aus B»dal>est. wo der frühere Generaldirektor der Magyarbank. Simon(hanS. ein sehr bekannter Finanz- mann, einer der vermögendsten und einsliißreichsten Leute in Ungarn, seines Postens enthoben wurde und als einlacher Buchhalter eine neue Stellung suchen mußte. DaS Blatt meint, daß es auck hier so kommen würbe: es wäre oller- dings furckthar. wenn die deutschen Bankdirektoren und die sonstigen Nutznießer de? Kapitalsinus eine wirklich nützliche Tätigkeit dem Dienste der Allgemeinheit leisten müßten. Unterstützung findet jedoch Herr Elzhockter hei einem anderen Professor. Dr. I. N e i n k e in Kiel, der in einem Artikel des heutigen„T 0 g" sich gleichfalls mit dem Vol- schewiZinus besaßt und mitteilt, was ihm von„durchous nationalgesmnter Seite" gesagt worden sei.„Lieber als einen erdrückenden Gewaltfrieden unterzeichnen, sollten wir nnS mit der russischen Sowjetrepublik vereinigen»nd die Revolution nach Frankreich hineintragen: Das wäre eine fürchterliche Neck*?, die wir an der Graulanikeit und der Nocke linserer Feinde nehmen könnten" Auch die„Kreuz- keitung" will den Vorscklag de? Herrn Elzhacher nicht so ohne weiteres ghselme», jedoch plaudert sie auS, was in der Seele aller reaktionären Kreise verborgen liegt. Sie hofft dargul. daß der BolichewiSmus nur eine vor- übergehende Erscheinung sei. daß„jede revo- liltionäre Idee allmählich einen Prozeß der Rück- bildnng durchzumachen pflegt, und daß die Wirkung sich verringert, je größer die Entfernung vom eigentlickfen Herde wird". Wir dürfen im» durch Meies Verspiel mit dem Bolscke- wisimiS nicht tätlichen lassen. Di« deutsche Bourgleoisie 'denkt gar nicht daran, fneiwillig und für immer au! ihre Privilegien zu verzichten und zirguuston der Anheiterklasse achzudonken. Sie möchte den B o l s ch e w i s m n s n n r s ii r i h r e e i g e n e n Z w e ck e g e b r a n ch e N! lieber würde sie auf alle„nationalen" Hosfnnnaen verzichten, als für immer die bisherigen Machtverhältnisse anßzi'gehen. Noch niemalK hat eine'he ni che icke Klasse sredwillig aus die Ailsii'.mg ihrer Macht verzichtet, auch das deulickie Proletariat wird erst in harten»nd erbitterten- Kämvsen die Boiirgeoisie Mingen müssen, dem SoEiatisMiUs das Feld in räumen. Ter?al!?ry Die zur Untersuchung der Anklagen wegen vätkerreckstSwidriaer Behandlung von KriegShesangenen in Teutschland eingesetzle Kommisston hat sich am Mj-liwoch mit dem Fall de» erschossenen englischen Kapitän» FryatI beschäftigt. richtigen Stelle, wie e« pur die Nähe der eigenen Hand schassen konitte.... lind da» leblose Gesicht auf' einen kleinen Zettel, mit nur wenigen Worten, herniedergeheugl.Ich wollte mehr, immer niehr von dem herrschenden Qkld..,, Nun, in meiner letzten Stunde, weiß ich selbst nicht warum,... llnd nun ist alle» ver- lore».... Ret«? Tu. wa« noch zu retten ist..,." Mechanisch heben sich ihre kleinen Füße wieder hoch und tragen den Körper Schritt für Schritt über die weiche Erde, wäh- rend die sinnende Seele eine andere Wanderung beginnt. Diese Werte auf dem weißen Büttenpapier de« eleganten Briefbogen? wollen nicht au« �em Bereiche der Eriniierpiig weichen. Zu oft hat die Einsam« sie gehört von de» Lippen noch de« Lebenden. Und immer sah sie da» gierige Funkeln in den Augen de« Man. ne«. der»in seiner illrchner. Berechner war. und doch nun seinen Meister gefunden hatie. lind verwandt« Gefühle begegnen sich wieder in ihr; jene, die damal«, bei den gesprochenen Wae- le». wie«Nva» Eke! hafte«, Aalgli'chng»» über ihre ander», altruistischer geartete Seele zogen, sind dieselben, die sie jetzt jützlt in der Erinnerung an die geschriebenen Worte.... Sin Haß lodert Piötziich IN Igr am. Und läßt alle Pietät ver- stummen: der Haß gegen den egoistischen Geist de» Verstorbenen. d«r ihr Leben»erbitiert halt« und nun sein höchste» Krötuingiwert beendete: di« Vermchiung de» Leben». Nachdem er es erst bleu- dete, Augen und Sinne, doß sie nur den Glanz und Schimm»: de» Golde» gl« de? Veben» höchstes Gu! betrachteten... Nu»«r xr- loschen:.Nette Tu. wa« noch zu retten ist.. Ein höbni'ches. biwie« Lochen rie>e>te durch die knorrigen Stämme und vevtor sich in den nackten Aesien. *# Der blpnhe*)„.«* l«u? Die Erschießung de« englischen Kapitäi« Eharle» Frvack auf Grund des Urteil» de« seldkriegsgerichltichen Verfahren» am 27. Juni 16iß stellt fein« Verletzung de» Völkerrechts dar. Di» Kommission bedauert auf« leblwstcste die Schnelligkeit, mit der du» Urteil vollsireckt worden ist. Au« der Begründung des Urteils, die Profesior Schücking gab. geht hervor,- daß die Kommission in ihm kein« Verletzung de» Völkerrechts zu erblicken vermochte. Diese Auffassung mag mit dem Work laut der völkerrechtlichen Bestimmungen in Einklang zu bringen sein, wckit aber mit der MechtSaussasiung de? VolkcS, das in der Tötung des Kapitän» Jryatt einen glatten Mord sieht. Au» dem Bericht der Kommission ist serner bemerkenswert, daß da» Au»trä:tige Amt da» Ersuchen an die militärischen In» stanzen gerichtet hatte, die Verhandlung gegen Frn-ttl h i n o»»- zuschieben. Dem haben di« militärischen Stellen nicht entsprochen. Ihr Standpunkt deckt sich mit dem, der in der AuS« sage eineS der vernommenen Zeugen zu Tage getreten ist:„Ich kenne kein?l»SwärtigcS Amt." Wa« brouchn die Mititavisten auf andere zu hören. Ske haben die Macht! Und wie sie jetzt während der Straßenkämpse in Berti» jeden ans die Seite gebracht haben, der ihnen»nan» genehm war, so auch während de» Kriege«. Ter Fall Frnatt ist nur einer der vielen Fälle, in denen der deutsche Militari»- mu» sich ausgelebt bot. In der Nichtanerkennung der Zivil- bebörden offenbart sich der Standpunkt des Militaristen, wie er während de» Kriege« in Uebung war und wie«r auch jetzt wieder uiwcrhohlen herrscht. Die SozlLlisleru�g In vayern. München, 2. April. Im Sozialis!erung»au»schuß de» Landtage» wurden gegen da» Sogialisierungßprogramm de» Letter« de» Zen- trakwrrtsckaftSamte», Dr. Neurath, verstbredenUich leb« hafte Bedenken erhoben. Dr. Neurath, der seine Vorschläge nach« drücklich verteidigte, erklärte dabei, daß die Negiernng bestrebt sein werde, mit dem Reich in der Sozialisierung zusammen zu gehen, aber bi» je»» sei da» Reich nicht ernstlich gewillt, zu sozialisieren und so müsse man in Baper» 1 mit dem Sozialismus weiter vordringen. HandelSminist«!| Simon erklärte im Laufe der Debatte, er hatte einen Kon« 1 flikt mit Berlin, wenn Bayern über die ReichSsogiaiisi»| «ung hinausgehe, für nicht gegeben. Simon wird in de«! nächsien Tagen nach Berlin reisen, um mit den NeichSstellea H HandetSjragen in Fühlung zu treten. Schiebungen In Wolle. Der.T e x i U a r b e i t e r" schreibt:.Ungeheure Menge«' von Lumpen gehen ai» Schteichl)ani>clSware hinter dem Nücke» iet Behörde in da» linksrheinische Gebiet. Dort werden diese Mengen in den Wollfabriken M-Gladbach» usw.«"rarbeiiet. und der fertige Stoff geht zu Wucherpreisen in da« übrige Teutschland zurück. E» wir» von maßoebender Seite versichert, daß die Enlent-besatzung Irgendein Verschulden hierin nicht trifft. Ledig» lich da» Prositinteresse provilhunzrigcr Kapitalisten bestimmt deren � exrndeln. Gewissen:>' e B am e de» Sien ei fordern diese» Trei«' den. Während sonst außerordentlicher Mangel an Eisenbahn- nwggon« zu verzeickmca ist und der Tiaiilpor: von Lebensmitteln »nd Kohlen ostmal» hierunter leidet. soll"n für Zwecke de»; Slsieichhandets nach der Bersichcrung höchst glaubtvürdigcr Per« j onen ganz« Eisenbalruzüge zur Versügnug gestellt nioitcn(ein. ch Die Mithiilfe sehr hoher Eisenbahnbeamler ist dabei sehr wahr« scheinlich" So betätigen sich wldersiche Brnsitnier,»nterstützt durch Be« amt«, die dem Staate den Treueid geleistet haben, am.Wieder« ausbau der deuischen Wirtschasl". Handel mll Deulsch-Deflerrelch erSfsnet. Washington, 2. Spitt. lR uter.s Da? KriegDhandelSamt hat'n Uebercinstimmung mit den assoziierten Nationen Ertaubni» gegeben, an, v. April den Handel mit Deutschöster« reichwie'deraufzunehmvn. � Die Ä ich der Mutier iuerden starr. WaS da so eigensinnig i» den Augen de» Kinde» glimmt, ist da» nicht der Blick de» Toten, dcr die egoistischen Worte begleitete:»Ich will mehr, immer mehr--"-- 1 Ei» Krampf schien ihr Herz erfassen zu wollen. Aber sie hielt ihn nieder u»d schurieg. Und ihre SUinine klang freundlich: »Warum denn. Kind? Ich bin doch zu groß zum Springenl" .Aber ich will e» dochl* .#» schadet mir. Kiiü»--1 Sie forschte förmlich in den Mienen de» Kleinen. »Und doch sollst du springen—— I« Da«.-igcnsinnige Flim- >n«rn in den neum vi nge» iuac intensiv geivoide». »Nun sag' mal: warum penn. Junge?" .Ich seh' pich gerne springen——1" ChiK Besinnen kg» e« heiau». Ein kurzer scharfer Bkitz de» Erschrecken» geht über die schwarz« Gestalt. Ein bittere» Weh wühlt« in ihr. Ihr« Hai.d fuhr m't schnellem Ruck au, dem Sollkopf. Un» keampsle sich zusammen— Ach. wen« da» Kind auch seelisch seinem Vater ähnlich werden, feste? Wenn e« beseelt wäre mit dem«I eichen ruhelosen,»immer-, (»Wen E«ei»mi,». der'hm und andern Unheil bringen muß—— 1 .Geh' Kind, ich spfinnr„echt——I* Sie halte norh di» Kr, st, e« ruhig unb stiss zu tttgen. Aber dann kam über sie«ine glühende Angst um ihr K>»d. Sie süichiet« e» zu verlirren, Uotzd.,,, e« kL«perl ich noch st« ist. Cj wie si« de» Gauen verloren hat, schon seif Jähren—— Ten l da» Egoistische muß ss, hassen... U.:d si.> wird:» hassen, dg« Hch" sie.. Selbil wen,' c« Fleisch p?„ ihrem Fl. ische ist,,. Und Mutter und Sohn würben sich fr-»ld bleibe r----. Aber muß sie denn di« paar Warle d?« Kinde? so deuten? Ließen sie sick so deuten? Ein Ssthlschiinmer stiehlt sich leise in die verhärmte Leele. Und plötzlich map da» brennei'de?!:rlangen gebore», die Pstiche ihre« Klnd'S zu erkeiinen. Unzweideutig. Klar« heit, Wahrheit über den Charakter desselben zu rrli.ngen, der I* doch erst im Werden begrisfen ist. Aber wann und wie soll dt«? geschehen? »Am Geringfügigen erkennt man die Veranlagung de» Kw- oeo". niusnielle eine Summe in ihr. Und die Mutier beschloß das Kind noch mehr zu beachten. E» zu belaujeh»,, Ernil und Spiet—— «ngkslkmiimell nnö schwarze eisten. von S.«ushSuser. De? ffey?nw8rtige Massenstreik in der Berliner Metall- tnduslrie, der fnr da» wachsende Klassenbennibtsetn der technisch- industriellen Ängestellten Aeuflni» ablegt, ist nicht nur ein Lohn- knmof, sondein ein allgemein historischer Wendepunkt in der Angestelltenbcwegung überhaupt. Die Arage der An». Mhhing der Eraltfilalion. mit deren Ablehnung die Unternehmer die Kollrklivt-erhandlungcn zum Scheitern gebracht hatten, war für In« beteiligten Airme,, in finanzieller Hinsidt keinedwegs im- übenvindlich. D'-e einzelnen Firnien wären wohl teilnwise auch bereit gewesen, diese an sich nicht so sehr erheblichen Summen zu gewähren, um damil den Kamps zu vermeiden. Der verband der Metallindustriellen bat dennoch, nachdem die Ardgestellten den Schiech»spr,lch bereit» angenommen hatten, durch eine neu«, nach dem klaren Wortlaut de» Spruche» ganz unmögliche Auslegung der ÄratifilationSfrag«, die Angestellten zum Kampf Hera»»gefordert, um eben die Machtprobe h«rl>eiz»fnbren Da» Anschwellen der geinerkschastlichen Angestrlllenmacht ist den Industriellen schon längst ein Dorn im finge,»nd man glaubte offenbar, die Solidarität der Jndustrieangestellten durch einen Möglichst frühzeibg vom Zaun gebrochenen Entscheidung»lampf ein für allemal zu zerstären. Der bcharrlicit« Widerstand der organisierten Unternehmer war also nicht so sehr gegen die materiellen Forderungen der An- gestellten gerichtet— denn hier war sa schon ein« weitgehende An. Näherung erfolgt— al» vielmehr gegen die Kollektiv- bewegung der Angestellten. Der OrganisationSgedanke»nd d>« Tolidaiität der Angestellte» iollten getrofien werden; daher die nneibörie Provakatwrn, die. wie die Unternehmer wnstten, zum Streik führen muhte. Der Beweis, dah e» sich um einen gewalt- samen Borstest gegen die weitere Angestell'«nbetr>egiing in den Betrieben handelt, ergilu sich au» den Vorbereitungen, dt« man aus llnt rnehmerseih schon vor einigen fagen getroffen hatte. Bereit» am 2 8. März, also sechs Tage vor Ausbruch de» Etieik», sind Mostuabmen getroisen worden,»m di« vertrauen»- leute der Angestellten mcistrvgeln zu können. Bei den Siemen»- Werken ist an jenem Tage sollende.vertrauliche Anvrd- N u n g' herausgeganskn; R M Z. P. 494, 88 Mär». in die Herren Werk»» und Abteilungsleiter. vertraulich Da noch den b«flehenden gesehltchen Bestimmungen Btresf von Angestellten ol» Vertragsbruch anznschen ist und fristlose Tirtlassung im Gefolge haben kann, ersuchen wir, sofort in®r- wagung dorüb r einzutreten, welche Personen, die zur Bewäiligung Ihre» Arbeitsumsange» ent- dedrlich. im Sireiksalle für eine W cdercinstellung nicht in Kroge kommen würden. Mitieilungrn an die MZP zu Händen de» Herrn Gehciimat Gor» bi» 2,». Mi», erbeten. F hia»zeige erforderlich. MZP. gez fflör». Am Montag, den 81. März, hat noch eine leht» Ginigimg»- decha.nd.nng stattgefunden, bei der Angestelltt. nvertreter rmmer wieder» nen A»»g1 ich suchten und am 28. März arbeiteten die Unternehnw, schon systematisch auf den Streik hin. um di« ver- Hahlen Verlrauen«leube der Angestellten mit Hilfe de« Str ikialle» al» sofortigen Enilassnng»gru»d schnell und bissig lo» zu werden. Von den Angestellten wird verlang!, dast sie mit Nniksicht aus die Allgemeinheit Streik« vermeiden sollen, während die Unternehmer lediglich das Ziel verfolgen, die Träger der Angcstelltenbeweyung auf di? Slraste za sehen, auch wenn damit ein zeitweiser Still- sianh her Produktion in Kails genominen werden mnst. E» be- steht ja kein Zweifel darüber, weleh« Personen in den einzelnen Abieisungen besonder».entbehrlich" sind und deshalb aus die schn>irze Liste kommen. Angesicl i» solcher Porgänge wird auch die breite Qeffentlich- keil ein volle« Bcrstäiidni» dafür haben müssen, dast die streiken- den Angestellten Mit allem Naelstirnck ihr Mitbestimmung». recht im Betriebe verlangen müssen. Die hier geplanten Mastregelnngen können nnr verhindert werden, wenn der An- »gestelltenansMiih vor dem Erlast jeder Kündigung oder Ent» lasjung zur Entscheidung herangezogen wird. Ohne seine Zu, ftimmnng dürfen Kündigungen oder Entlassungen nicht zu, lässig sein. Tie Streikenden werden gewih nicht den Wunsch baden, auch mir eine Stunde länger im Ausstand zu bleiben, al» es durch d>e Dir Gönn« war hinter den Bergen Zernhwunhen, Die ein- snme Wanderin kehrte um. Ganz seine ra,te die Spih« de» Dome» au« dem Acau de« Abend«, und ein e-nsige» Summen drang her zu ihr. W>e da« Schwirre» heimkehrender Bienen zur Sommer. zeit—.----— »Komm, K.ndl Wir gehen heiml' Der Knabe Änderte willig die Stichiung, Wi««In funge» Zick- kein sprang er Hinte; der Mutter drein. Am Springen schüttelten hie zarl«» Hände da» glibernde Ei» v»n den niedrig.» Zweigen, un» wenn per seine Regen auf ihr, niederfiel, jauchte er tau» auf. Di M i er ah c» un» iiiin e, da» inr ivarmer im'eden ivill Wenn ich mich irrte——? Doch sie war z» hart geworden, um der Holiuung auzumei lliaum zu.aiitii. Sie war dal» erloschen. Tpch ihre Aug n hingen an dem Kinde. Unabläjstg. So lauschen Acrzte aus»i« Beivegungen de» Lchwerkranlen. Der Aw-hf verstand et nicht. Er mochte e» flls stille Er- munierung hat en. Und so tollt« er vor der Mu'-ier ftöbl'rt) und munter Ao und zu sein ro:«» eifrige» Gesichlchen zurück ': wnfc, die Mutter fand e« doch zu tolll .Ktnb,»n wirst fallen l" Der Jung« mela« zurütk. Ohne im Laufen einzuhalten' .Rein. M»>.ti! A«, soNr»-——" ,-- nicht", wollte er sagen. Aber da lag er schon Und ftth veeduhl. erlchroa»» aus pie we�e Erde, die seinem Gejichi so nahe.'erückt war. .Siehst du! Ach habe dich gewarnt." Da» kindliche Lachen war v«rset»w»nden. Mer der Junge wa, schnell wieder auf den Be'nen und wisch!« den nassen Schnee vo» den Kleidern. .Da» schadet nich», Muiti-- 1- E,>pa» bedrücki sah er zur Mutier chin. Tech l"i»'�ick war bald wieder Heller, al» ei nicht« Drobende» in deren Stesich' enideckte. Reugierig belrachiet? er die' Steue. über die er geltolpeet Mit den Austen legte«r sie frei. Ein groh r Siein war dorl in» Erdreich gefroren, »Ueber ve» Steii. bin ich aefallen. Mnttik«ieh dlr'n mal onl" Die Muller abe- sah nur von weitem ans he» Tiein. Und nur flüchtig. Aber da»> hm" sie sich M't den Blicken an dem Knaben fest, al» el» sie jetz» von ihm ein Wunder, ein« Ossen- stgrung crwa riete. Eine Osienbarung— Ja. da» war e»I—.— Ganz still»etfcicU sie sich, uro ihn nicht zu stören.— Haltrrng der Nnternehmer yedtngt wird. Tin« Wiederaufnahm« der Arbeit unter der Gefahr von Mastregelungen wäre aber gleich- beb ute nd mit einem verrpt der Angestellten an ihr« besten und sübreuden Kollegen. Die einzig zuverlässige Sicherung gegen Mastnc gelungen und gegen soristig« Willkür liegt in der Sickwrung des Mitbestimmungsrechtes. Ts ebnet den Weg zur Sozialisierung »nd gibt den besäbigten Angestellten Gelegenhei» zur freien Ent- fallung ihrer Persönlichkeit. zmil y.n J JINI II! M Neue Vrolslellen. Da« Stellvertretende Generalkommando det 8. Armeeforp» hat an hie Regierungspräsidenten her Provinz Brandenburg folgende» Schreiben gerichtet; Abschrift- III. Armeekorps Slellv. Geiieralkominando Abt l. a, O. Nr. 40 702 Berlin W. 10, 25. Mär, 1019. Betrifft: Einwohnenvehven. Auf Anregung de» Reichswehrmintster» sollen in den Städten und Kreisen Eimnohnerwebrep zum Schutze gegen Plünderungen usw. errittet werden. Fall» zur Organisation der Einwohner- wehren Ossizier« erwünscht lud, wäre da« Generallamtwindo für Mitteilung hierüber dankbar. Da die Einwohnerwehren nicht mitiiärisch«� S'icherheitSeinrichlungen darstellen, wäre et dringend erwün'cht, wenn di» Ofstziere von den Kreisen usw. aneeftefl, weiden könnten und vorher au» dem aktiven Dienst auSgrschleden»Ären. Do» Geneealkommando wäre bereit, federn Kreise bzw selbständigen Siadtbezirk einen Offizier znr veriiigun« z» swllen. Die Ossizieir lönnten gleichzeitig nl» AuskltrungS- »rgane gegc» den VolfchewiSm»» benutzt werden. von ieiten de» Geperolfommando»: Der Shei de» Geueralstabe»; Untersciirift: Major. Hieran» geht also klar hervor, dast man mit den Einwohner- wehren zugleich Bröl stellen für Offiziere schassen will. Kreise und Stadigemeinden sollen die Kosten für diesen V o 1 k» s e i» d» 1 1 ch e n Sport tragen. Damit aber die Wehren nach außen hin nicht al» militärische Formationen gelten, wa» mit den Waffen- stillstandsbedingungen nicht ganz im Einklang zu bringen wäre. sollen die Ossiziere sozusagen au» Privatvergnügen die Sturm- lolonnen der Reaktion befehligen. Ein unsaubere» Ma- n ö v.e r. da« noch einen besonderen Anstrich dadurch betommt. dast die Ossiziere nebenamtlich mit der Lekämpsung de» Bolsch«, wiimu» betraut werden. Men'chenschacher um fuf Mark. DI«. Freiwilligenbriigaid« Meinhard hat ihre Agitation zur Aiwerbuug von Söldncen jetzt auch aus die süddeutsche» Smu, ten ausgedehnt. An der Hauptsache werden Berden. Württem. berg und Hesjen bearl« tet. Wie dabei zu Werl« gegangen wird, beweist folgende» Schrifistück: Wir erlauben un», an euer Hochwochlgelboren di« höfliche Anfrage zu richten, ab Sie geneigt wären, un» in Ihrer Sterbt durch ständige M i l h i l f» in unserer Werbung zu unter» stützen, indem Sie für di« Brigade Reinhard durch persön- liche» Tintreten werfie» und den Schriftveikehr mit den F mim(Ii gen und der Brigade bis zur Einstellung der sich Mel. »enden»rmilteln. Wir sind gerne bereit. Ihnen für die Inanspruchnahme »nd Auslagen 5 Mk. für jeden un» zugeiührlen Soldalr»»ach seiner Einstellung jurückzuerstatten. Werbematerial, wie Rund- schreiben, Plakate, ipünd?» wir Ahnen überlasten. Euer Hochlimchlgehoren wisrde un» z» Dank verpflichten, wen» Sie un« baldunögllchsl milleilen wollten, ob Sie bereit si.,d. un» in dieser Angelegenheit zu unterstütz«», Wir werden Ihnen ein Merklelait übersenden, da» genaue Justruklionen uiwr vi« Ausordeeunge». Ansiell» ngSbed ingiinaen usw. ent- hält, serner verpslichtungsscheine usw. Mit vorzüglicher Hochachtung Koch. Also Menschenschacher um fünf MeirsI Unser« veh.i»ptung, dast der Krieg an der Ostfront un Interesse der Balten- b a r o n e geführt wird, beweist deutlich die Tatsache, dast tz i e s e Ballenjunker nunmehr ganz ungeniert ha» flach« Land bereisen, um dort Kouoneiifutter zu werben. So unterm im ml zur Zeit ein Baron van Knarring, Er- zellenz. früher Ministerresident in DarmstiA», Kammerherr und Der Junge baiie itill de» S>«in betraetZel. Wie uuschlüjjig. wa» er mackzcn sollte. Plötzlich bückte er sich!,nd grub und scharrte mit den kleinen Häuden. Die Zunge hing ihnr. zwischen»en Lippen heran« und Sckpoe>gperle» glänzten aus den raten Wangen. End- lich hat!« er ihn. Mit beide» Händen hob er ihn. Frolzlockend. .Muttil Hier ist der böse Steint" Diese aber nickte nur. Und rühr!« sich nickst vom Fleck. Wie Da» Wild seinem Opfer auflauler. so stand six ha. Der Knabe tvars wieder eine» lan«n Blitz auf den Stein Dann aus das Loch, in dem er gelegen l>al»e. Und wieder aui den Stein-- Und seiner Mv-tler klopf!« da» Herz vor Erwoeiung über sei» Beginnen—,— Endlich trat er an den Rand de» Wege», stich t?arf den Stein in den Grabe». Dann ging er zurück und stampfte sia» Loch zu. Mit einem Schrei wildester Freude war hie Istlulter heran und hob ihren Jungen hoch »Warum tatst du da». Kind?" »Dam» andere Menschen niehj auch darisher fasten!" Ohne Besinnen, schmucklos tam e« über die Lippen.,. Ein gedämpfter Jubelruf zitterte zu den»ereisten Aesten der Bäuni« empor. Er befreite sie van ihrer Last,„nd»in sckümmern. dcr Regen unzähliger Kristall»«rgost sich Üb« Muller und Kind »Bleib immer. so, mein Kiicht Bleib fol" In den Augen de» Knaben uxu ein graste» Staunten. »Wie denn. Mutti?" .Nimm im»ier den Mensche» Stein, an« dem Wege, damit sie nicht stürzen-- 1" Ter Abendnebel mar verzagen. Klare Licht»? slackertew von der Stadt her und leuchtete» den k'iden, al» sie heimwärts gingen. Und irgendwo schlug eine Glocke, Friedlich und mild«, gl» oh die Welt keine Armut und keinen Jammer kennte—_ Der Oberdada gelvrben. Gestern abend Ist da« H ups hex dadaistnchen Bewegung einem Scklagansall erisgsn. Baader. dcr 1876 in Stuttgart gebore» ivar. hat e» verstanden, sich»om Stcinmetzlehrliug herauizuarbeiie». Er war ursprünglich Archi- tekt und bemst mit dem ebeniflllr vor wenige» Tagen tx-zsior- denen Bilohauer Franz Metzner ziisammen in de» Jahren IVOS bis IU04 eine Werkstälte iür Grabmat«tunst S>« bade» Heide gemeinsam eine Reibe Monu»ie»»alent>t»iles« au»tw>ührl. Sptiier wandle sich B. ganz d-" Schristste"«-»' zu. wobei bi»,«,»st närrisch groletlcr M->Sle sich der E nsi neuer Kulturidc«»»er, bam di; sich gegen die alte Bürg-uix.lt richtete'«. OverstaNinelstrr Mdeckaw» TTi ztif.wtvmrn mit fnem BeMnal Wert'« ossizier eint Fünf. Mark- Tournee in Haiden, un die»Flamm« wahrer PaierlandSliebe", wie er sagt, zu schüren während sein Kompagnon mit den bekannten Uebertreibunger über die letzten Unruhen in Berlin, die nach iha SOOO Tote und verwunde!« ergeben hätten, den»militäriischee Wiederausbau durch die Lswomee" ankündigr. Typsjuseyiliemle ln Vforzhe!m. Der Arhetier. und Saldcitenrat der bad' scheu Industriestadt Psorzh.jm erlästt in Verbindung mit dem sozialdemokratischen! verein und dam S'ewertschnstSkarlell einen Aufruf um Hilie für di« von einer sckpveren TyphuSepidemi« heimgesuchte Stadt. Tausend« liegen darnieder. De Krankenhäuser und Lazarette sind überfüllt, Jeder Tgg m hrt die düster» Reihe srifcher Gräber. Die Krankheit geht auf verbuchtes Trinsivasser zurück, lästt sich aber deswegen(Auer bekämpfen, weil die Ein« wohnerschast durch den Hungc? jeder Widirstgndkkrait beraubt ist. Tie Arbeit ronganiiatwnen wm Psorzbe m fcrde'n die Weunig« Aufhebung der Blockade und die sofortige Herbeischassung von Lebensmitteln. Die Reglenmss sollle ensilich dafür sorgen, daß die un« geheuren L e b e n s m i t t e l b e st ä n d e ü e r Heeres» oerwaltung zur Vruästriing der Zivilbevölkerung frei» gegeben werben, anstott ben niMstuenben»nd vor.Grosk iinü Geiunbsteij strostendon Freiwilligen Nationen zu geben, die M drei- und vierfache berienigen der ZniiWölfening betrogen. Solange sie das nicht t»t. ist sie rnit schul big an bein Unglück, baz hier über tausend« von unschuldigen. Menichen hereinbricht. Gewerkschaftliches. Die Herrenkonfektionsschneider hielten am DienStag abenst eine Versammlung hei Schulz am Königsgraben ah. Ter de» absichijgte Bortrag über da? Rätesysiem mustte wegen Verhinde» rung de» Referenien unterbleiben. An dessen Stelle wurde etr» Bericht über die Tarifbcwegung der Militärschncider und im An» 'chlust über die Jenaer verhaudlungen gegeben. Aus den Au»» sührungen ging hervor, dast durch die Organisation btw. den in? Leben gerufene» SchlichtungSausschust mehr al» 400 000 M. von Zwiichenunternehmern herautgeholt Warden sind. Die dne Ar» beiiern porenthqlien« Lohnsumme dürft« aber ein Vielfache» de» genannten Betrag»«»»machen. Die Neuregelung de» Arbeit»» Verhältnisse» müsse neben festen Lohn-«nd Arbeitsbedingungen die Beseitigung der Heiinurbeii bringen. In de? Nnternehinerschasl mache sich erneut die entgegengeiebie Tendeust gellend. Werksiälteii. die während des Kriegs eingerichtet worden sind, werden ausgelöst und die Arbeiten außer dem Hause pergeben. Tie Versammlung gab zu erkennen, dast sie. entgegen allen anders gerichteten Beiirebunsten, fest mit dem Boden des Räte- fitste,»l steht, di« Beseitigung jeder kgpiiglütisckvir Ausbeutung er, strebt und vor ollem zur Stärkung der Kampskrast der Gewerk, fchnflen di« Ersetzung der Generglkommission und der Gewerk«! sck>ast?führer durch radisasere Männer fvroerl. Zum Branchen" ieiter wurde Ott» Fischer gewählt. 0, u. H.-Antieftcllt« Blockiverk. Da» Streikbureau befindeij sich im Restauraut Müller» Nonnendamm-Allee 87. Siemensstadt. .................................■■......................... | Hroß-Serlin. »»,M»»»»>.»«�> rt»»»«»"»-....................... in■iwiwazool Alter Zunftplunder der Schornstclnscqer. Man schreibt uns: Im Schornsteinfegergowerbe besteht»«<% dos uralle Pribilkg. dast uur eine beslimm.e Anzahl von Meistern das Gewerbe ausüben darf und diese daher ein sehr große» Ein» kommen haben, z. B- in Neukölln 20 000—32000 Mark. Diese» Bor recht n»tze» sie dazu au», den Gesellen Hüngerlöhne von 50 M. in der Woche zu zahlen. Obwohl ich ISIS di« Meiiierprüsung be, stand habe, KriegSinvalidc bin und meine recht« Hand gelähmt ist. hat die Polizeibclchrde auf Grund dieses Privilegs es nicht ge» stattet, hast ich mich selbständig mache. Gesuche an das Ministerium und an den Reichskanzler blieben auch ersglgtos. Ich bi» daher gezwungen, da ich al» Geselle nicht gehe» kann, als Schreibgehilfe für 7 Mark zu arbeiten.— Da« Privileg der beschränkten Anzahl WMM-Thealer. Der Jäger au? Kurpsnlz. Die Konjunkii,' de».Drrimädsrlhauses" mit der Bersündi» gung am Geiste Tchuberck« ist die Muit r eiire» neuen sogenannte» .vo ksstüchs" im Walbglla-Tbegiee»Der Jäger aus Kur- Pfalz,«stz dessen Bäter die sehr thealulundigen Herren Ferdinand Bonn und Vittor Hois ander z ichnen- Holländer, der h kannte frühere!>!epüentompon>st de« Metropol- thealec» in I se neu flüssig mondänen Schlage.», hat eilten ganzen St aust der schönsten Pölfsticder bekauSzicrissen und opcrelten» hast gebunden, ipogegen sich ein unv.rdorbener Geschmack aus» lehnet! würde. Tu diel r aber Im Theater selten zu finden ist, wird dem hübsch insirumentierlen Melodienschatz zugejitbell. zumal er roll einer votkStüiiUichen Handlung vorwoben ist. z» Ferdinand Bonn'» derb zugreifende Hand sich da» Goiüst aus Jmmermann» ,C*erhof" WIK. Die Beiball. oconug dieser Massie scheu Bauerueizählnng ans Jmmermann» grasten Münchhciusen- rornan fönnte man dem betriebsamen Herrn Bonn nachsetzen. wenn mancher dadurch zur Lektüre det Original» ans regt würde. Kreilich führt ei» näherer Weg von diesem.Balkoitück" zum «Zidtlien Bauer", der L' d- und Tanzoperetie Leo Fall».— Noch Sen Aktschlüssen konnten sich der Persasser und der Kom- ponist mit den Tarftclhrr., di« eitrig und nie it mit gutein Gelingen bei der Sache waren, beglückt immer ft>I de« vor oern Borhang verneigen(der In der Pause das Publikum mit de» blut- rümtigcn Rcklamebildcrn der anlibstschrwisiischen Liga und den Worbcpl.ikaten dcr F' ciwilligcnloep» bearb. itet). Tie beiden Heeren Rose idrr T rekloi war als Hpsschulzc durch Heiserkeit arg gehemmt). Schröder, H'e ss«,»oll man», di« Damen P f» h l und Mv hbe seien mit L neikenuung genannl. Die szrni'che Lcituiiv tag her Herrn Gotdberg. die mnsikaliiche bei dem Kompoiiiste» in guten Händen, doch fügte sich das Orchester nicht allen Intentionen. B, Im Rske-Thegter wurde«in Tbebruch». und Freimaurer- draw.a von Karl M, Jatoby»Stärker als de r Tod" bei« iällig aufgenommen. Richard Stranh wird keine.Alpensinkonie" mit dem Phil« haruionikchen Lrcheiler in zivei vom Verband der Frewn•Out 14» bübiicn aeraniluitelra Konzerien zur Äujsiihiung dringen, tut Oiterionnlag un» Lliermoiilag uitUags 12 übt>u ber Hfftil" dormo»!« stattjinden werben. dkr Meiste mutz m»rdiny« bvf'lttxt W«rt?n»rm, Tsz-ciNst Tonn ich mich mit>ine"> �Lc>tz nicht eti.Lerslnüdc» ertloiiii, «tniften Weinen ein bobcS 6inkm:n:n juftchcrt uns Sc!-? Sic anderen zur IrbcnSfönflfichcn Zsiiechtschnst vcrucirili* Es i): tiW« Leu. datz mn tu je in alten Ueberttlech!«? u-ti« der Perie� der Willlür und de'- kapilalistischen Il»ticrecbti�?cit wie nüt vielem anderen derartigen Plunder gründlich aufgeräumt wird. Zur Linderung der Möbelnot. De? Vdagiürat Vcrlin, Bdteiliiiig Linderung der MSbelnot, macht bekniint, datz alte nnd neue Mödel an ininderdelnittelt«' KriegAIeilnehnicr, Ivel che ihren Wvdnsitz in Berlin und einen eigenen Hausstand l>aben bzw- gründen wollen, al>,teael�n wer» den. Der Kaufpreis kann in einer Summe»der in ma»ial!icl?e» Raten gezahlt iverde». Kauflustige wollen sich unter Vorlegung der standeSannlichen HeiratSinkunde, de» MietsvertrageS. einer Bescheinigung des Bc�irlSvorsteher» iilvr die Nviwendigkeit zur Beschaffung ocr Möbel sowie der Militärpapiere im Bureau der ZuckerversorgungSlielle. Kommairdantriistr. SO 91 III, Zimmer S, melden. Die Besict tigu ng und AnSwakI der Möbel kann dann auf Grund der im Bureau auSgeic rügten Bescheinigung im Stadthaus, III Treppen, Zimmer Nr. 238, oder auf dem städtischen Viehhof erfolgen. Zenzengesuch. Zeugen, die am 5. Januar in Pankow und im Februar im Restaurant.Rlieingold' in Berlin den Berfa nim- lungen beigewohnt haben, in denen Genosse Dr. Hermann Tanker gesprochen hat nnd die näheren Angaben über den Jnh-ilt der ÄuSsiihrugen des Genossen Dunker mache» können, verde-l ge. bet'N, siä, bei dem Verteidiger desselben, Rechtsanwalt Dr. Sieg- fried Weinberg. Berlin C. 9, Klosterstr. 65/67, zu melden. Kahrterlaubnis für NrlaubSreifende. Angesicht» der be- stehenden Vorschrift, wonach die Aushändigung von Fahrkarten für die Eisenbahn von einem DringlichkeitSnach-weis abhängig gemacht wird, er'chc'n« ei notwendig, für die in den nächsten Wochcnbevorstehendcn UrlanbSreisen der Angeitellten ein« Rege- .ung zu trcfsen, die eine möglichst einsache Handhabung gestaltel. Die A r b e i t S g,e m e i n ich a f t freier Angestellten. verbände hat sich deSbalb mit einer dringlichen Eingabe an den preutzischen Eisenbahnwiniitcr gewandt und beantragt, datz Angestellte, die eine UrlaubSreile antreten wollen, dazu lediglich einer Bescheinigung durch den AngestelltenauS'chutz bedürfen, die vom Firmcninhaber gegengezeichnet werden soll. In klriteren Betrieben, die keine» AngestelltenauSschutz haben, soll die Unter- schrist der BetriebSleitnng genügen. Die staatliche Bairgewet beschule In NeukbNn hat infolge ihrer überaus günstigen und vorlcilhasten Lebreairichtungen sow!« Ausnahmebedingungen für kriegsinvalide Schüler vornehmlich seit Beginn der Temobiliracbung ein stetes Anwachsen der Besucherzahl aufzuweisen. Sie beläutt sich zur Zeit ein- schliesslich der KrieigSinvaliden auf 230 Interesse eines möglichst schnellen Fortkommens der nach dem Kriege aufgenom- menen Schüler will die Anstalt durch die cr'vlgte Einrichtung besonderer Wiederholung»- und Ergänzungskurse die Ansbil- dung dieser Schüler dergestalt fördern, dass ihnen der Aufstieg in die nächst höhere Klasse schon am Schlüsse de» Schull)a!bjahreS ermöglicht wird. Die KricgSwirtschaftsstcNe für da» deutsche Zeitungizewerbe hat von ihren 600 Anacstelllen zirka 400 entlassen, weil die öffentliche Bewirtichastung der Papier« al>g.b.,u! wild Für die Zeitungen besteht sie weiter. Die Angejlellien sind der Meinung. dah bei den Enilassungen ungerecht verfahren worden ist weil heute»och Pelsonen bejchiäftig! werdem die viel eher als andere entlassen werden mutzten und dag nur GünstlingSwirtschatt die sirfoche dafür fei Beim Verlassen des Hauses wurde ein Fonnu- lar vorgelegt, in dem die Entlassenen sich damit einverstanden erklären, datz sie die Abstandssumme resp. die GelaI!Snacl>zahl»ng nw ch t r ä g l i ch erhalten. Tamil waren die Angestellte» nicht einverstanser, sie verlangten sofortige Zohinng. Bei einer D» fprech-tng erklärte der Direktor Ballone, datz die Geieb schalt dem i i cht nachcheinmen könne, sie sei dazu nicht IN der Loge. Daraus ,»?klrr«. Enrlassna» und Abfindung»»n H.err»a»efindeii sich Emlassiinsisstellr I: Vianuser 63 mit den AiifairgSbuchitaven P. C, T, W, I,?>. Z; EntlassungSsteUe II: Planufer 63, mit de» AniongSbuäöstabcn!?. S. ohne Sch. V, D. II. O; Enitassuiigsst, lle III:!>nvalilr. 53. E�'e Heidestr., mit den Aiifangsbuchnaden G. K; EnüassungSslelle IV: Lichten- berg. Markillr 12 sSebulel, mit den AniangZbuchitaben F. H. I. R; EnllassungSilellc V: Invalidenitr. 53. Eäe Hetdestr., mit den An- kangSbnchüaben A, B, C. E; En tlassnngsstclle VI: Lichtenberg, Marklstr 12 lSchuIei, mit den Anfangsbuchstaben L. M. Sch. Rückstaadsforderungen jeglicher?!i:t ehemaliger Hc«re»angehörigcr sind bei den vorgenannten Stellen unter Beifügung der Ausweis- Papiere— Entlassungsschein. M iiitärpotz, Soldbuch. Zahlung»- aniocisung und Urlaubsschein— schriftlich anzumelden. Die Humboldt- Hochschule wird ihr Vorlesungsverzeichnis für! April-Funi lOlg Mitte AprU veröffentlichen. Es enthält 176 Vor. f tragkreiben aus allen WissenSgctb''ten nnd HnterrichiSkurie in� allen wichtigen klassischen und modernen Sprachen, in Malhcma- :ik. Stenographie und Buchsührn.ng. Ansähe für den geplanten Ausbau de? VorlesunaSwefen» un-erer Vokksdoelsichule sind aus zahlreichen neuen Vorlesungen innerhalb aller Elebiete er- sichtlich». VerlefunoSverzeichnisse und Hörcrkarten sind erbältiich in Buebdandliingen. Theoierkasien. i w Kaiefhan? des Westen? und bei Herrn. Tieh. sowie in Verein? stellen. Hauptgeschäftsstelle Berlin C 2. Neue Friedrichstr. 53- 56, II. 10-12, 1—5. Ztr 4600. Die Eliarlvttrnburger städtischen Spielplöbe Goetbestr. 10/11, Sprecstr 27/29, an der Eriphanienkirche. an der Llbersstrahe. Lüssow 9. Lüssow 15, Sophic-kkharlotten-Sir. 25/26 und an der Nieissudrstr. sind jedt täglich von 11— 7 Uhr geöffnet. Der Sviel-! platz Westend bleib! wie bislfer ofsen. Di« weitere Regelung i erfolgt am 15, April. liebet die Bedeutung nnd Defabren der Keschlechtebrankihelten veranstaliei die Eladlaemeinde lteukistln am Sonnabend, den 8. April,' abend» 7% Uhr. in der Aula der Reallchnle. Baddinstrohe 3130. einen' weile en Ciditbilbcrro; trog, den eine Wiederholung be» am 25. Fe-, bruor gehaltenen Borlrage» darstellen wird. Relerent Ist glelchlell»' der örztüche Leiter der hiesigen Fürlorgestelle lür Eelchlechlehranlie. I Dr. Levin. Der Eintritt ist für jedermann lMünner und Frauen)' kostenfrei. Versammlungen. Erster Krri». In der am Dienstag siattgefundenen Gene- ralversammlung erstattete Gen. Schöning Bericht vom Par. teitag. An der Diskussion beteiligten sich die Genossen Hasse und Aufhäu'cr.— Für den Genossen Bsttermann wurde der Genosse Liepmann als Kassierer gewählt.— Ucber die Frauenzeituna berichtete Gen. R i e rk e, und wurde nach langer Ti»knssion l-e schlösse n, die neu« Fraueuzeitung.Die Kämpferin" kür den 1. Kreis obligatorisch einznkühren.— In der Beitrags- frage wurde der Antrag, die Beiträge für Genossen auf 1 Mark und für Genossinnen ans 60 Psg. festzuseessn, mit aeringcr Maioritä! abgelehnt Dafür der Antrag auf 80 und 80 Psg. mit grosser Majorität angenommen.— Zum Schlüsse wurde vom Borsii'endcn noch aus den kommenden Frauentag und speziell aus die Versammlung des I Kreis-» hingewiesen, welch? in der Aula der Friedrich-Werder'chen tHber-Reol-Schule. Niedenvall- stratze. Sonntag, den 6. April, miilagS 2 Uhr, stattfindet. Lichtenberg. Die Lichtenbenger Genossen nahmen am DienSto-g in einer gut besuchten Versammlung Stellung zum Parteitag. Genosse Artur Richter schilderte ausführlich die Arbeiten d.» Parteitage? und wie? auf die schweren und ernsten Ausgaben hin, die gerode dies« Tagung zu erledigen hatte. Gerade jetzt sei wieder liewiesen, datz selbst das ircieste aller Wahlrechte nicht imstande ist, de» A»egrbc»tclen d'e ihnen unbedingt zustehenden Rechte zu geben. Dl« Ausführungen der Genossin Zetfin seien sicher der geistige Höhepunkt de» Po?» teitage» gewesen. Alles in allem genommen, könne man mit der Arbeit de» ParleiiageS wohl zufrieden sei»; denn der Rni* nach link» sei unverkennbar.— Iii der Diskussion spruchen sich die Genossen im allgemeinen zustimmend zu der Arbeit de» Parteitage» au»; unterstrichen aber nochmals ausdrücklich di« Linksorieiiiieriing der Partei.— En, Antrug der l-ezicks- leitung, für die Ausbesserung der örtlichen Füianzen für den Monat April eine Eptramarle von 50 Psg. zu kleben, wncde angenommen.— Zum Schlaft wurde vom Vorsitzenden, Wen I ü n e m a n n aufgefordert, die au» Anlatz dcS Fraurntage» am Sonntag, den 6. April, nachm. 2 Uhr. in der Aula in der Marktsiratze itatifindende Fraucuversamniliing rech: zahlreich zu besuchen. Rcferentin ist Genossin Toni Breilscheid. Aus den VrgvuisaNouen. Freie Jugend Gross. Berlln. Jugendliche Vertrauensleute tri den Betrieben, heute. Toiiiierölag, den 3. Ap.il, abends 7S Uhr, chichtige Sitzung im Iugeiid'ekretariat. Tchichlerstr. 5.6. RSntgental, Zepernick, Such. EchSnow. Hobrech tsscld». Schwane» becn, Birkholz. Sonnabend. 5. Ap il. abends 71h Uhr. bei Uebelet, Ronlgenlol, Siemensstr. 10/11, Beneraloerlammlung. Xogts» Ordnung: Neuwahl be» gesamten Bo. stände».— Mitgliedsbuch legitimiert. Säiifiienlot,>eml(}i. Buch, SchSnom, Hobrechtzseltze, Schwane» deck, Birkholz. Monlap. 7 April, abend» 7% Ihr, bei Uet-eler, Ränt» genial, Sleiyensst■. 10/11, Frauen-Leieadei. o. Bar>''ag der Genossin Lunkivitz-Berlin. Gäste haben Zuirttt. Der Darstand. Spie? nnü Spork. Die 3An,r*Ifcainmif(Un für Sport nnd KZrperpfteae teilt mit bo* am 13. April, vormillog» 9 Uhr. im Sitzungssaale de» Nei* kol.ner� Rathauses eine Konferenz aller Arbeilerperbönbe für Sport und Kö perpflege ftettfinbet. Die Konferenz soll sich mit dem Fu- sammenschluft dieser De bände befassen. Neben den grossen Zentral- verbänden bestehen noch eine An;., hl blcine-ei Derbänbe. die bisher. d» Zenlrnlhommi'sion nicht angehörten- Ferner stehen noch Der» bände im bürgerlichen Lager, deren MU'-lieder säst ausschliesslich dem 71 bel'erltonb« angehören. Allen dielen De bänden soll die ftonte-enz Gelegenheit zu freiet Auslprache geben. E» ergebt on alle in F-ag« kommenden Derbänbe die Aufsorberung. die Kon'erenz zu beschicken. Die Zahl ihrer Derlreler bestimmen hie Derbänbe selbst, doch hat jeder Derdand nu-«ine Stimme.— Anfragen sind zu richten an da» Sek-elarloi her Zen-alkommissipn jüt Sport und Körperpflege, Leipzig. Fichiestrosse 38. Siirnerlchnfl Neuliälln-Brlss. Die Fussballobteilung hält von sessl ob sehen Sonnabend, abend» 3 Uhr. ihre Siki-npen im Lakc-l R-Inbold Drüllel. Aeubölln, T-upisser Strasse. Sehe Brusendorfer Strasse, ab. Daselbst finden auch Anlnahwen statt oder ich ifllich beim Tg. Möll- nitz, Neuhälln. Brusendorfer Strosse 19. Arbelter-Bictitzerbunv„Ra-urfr-i-nde-, Ortsgruppe Berlin. Sonn- abend, den 5. April, abend» 7 Uhr. im Gewerhschastshiu--. Engel» user 15, Wilhelm-Busch-Abenb. kr�efka�en. 39. I. Erbeben Sie Beschwerde bei Issrem P'stamtl Stenerreklamontln. Nach einem neueren Bescheid be# preussische« Finnntministe-» Dr. Südehum auf eine An'rage der Generolkom-niision der Gewerkschosten können für Arbeitskleidung, die den A-beliern mit Rüchsicht auf ihre besondere berutliche lälinheit beton- bere Unkosten machen, letztere von dem steuerp'lichtigen Einkommen in Abzug gebrocht werben.— Dagegen werben Gewerkschosl»» beitrage naä, wie oor als nicht abzugslöhig erklärt. Abonnent In Adler-Hos. Die Regierung Halle zuerst ein manat» liche» DeHall von 100 000 M. beonfp udit. Die dafür eingeielzie Kommilsian Hai aber nur 100 000 M. Ivhresgebalt bewilligt totol# 500 000 M. jährlich«.Aufwand senlschädigung". Also 000 000 SR. Im Jahre. Deraniworilich für die Redaktion A l l r« d Wielepp, Neukölln— Verlagsgenollentchall„Freiheit", e. O. m. b H, Berlin.— Druck bet Cinbenbvudietei und B-rlag#gelelIscholi m. d.£>., Tchisfbaue.domm 19. 4. Kreis. Speditionswechsel. 4. Kress. Die Ppedi ion Paul, Lanttes'r. 16, wird mit dem heutigen Tage zu Zimmer, Strau»ber,jer»tr. 24, verlegt. Paul w.rd da-er von heute an unsere Zeitung nicht me T bestellen und de g-m 8 fOr den Monat April nicht mehr kassieren. Die Aboancm ntsqnittm gen pro April Mü sen den Firmastcmpel Zimmer und dessen eigenh ndlge Unterschrift tra en Wir bitten alle unsere Abonnenten, welche bisher durch Paul die Zeitung erhielten, ihre Adre-se sofort dem neue> Sp diteur Zimmer. Strausbergerstr. 24, mittels Postkarte oder persönlich mi zuteilen, damit In der Zustellung der Zeitung eine durch den Spedition;» Wechsel allenfalls möglicliC Unterbrechung nicht eint'itt. Verlag„Freiheit" e.<3. Neue Spedition. Mit dem hentl en Ta-e haben wir In Wüh.lmshagckn und Hesuenwlnkel eine neue Spedinon bei Rudolf Schulze, Wllhclmshagen. errichtet. Wir bitten alle unsere Abonnenten, aucn solche, welche bisher durch die Post bezogen haben, die Zeitung direkt bei dem genannten Spediteur zu bestellen. Die Zeitung wird 2inal täglich durch Boten- trauen ins Maus gebracht. Verlag„Freiheit", e. Q, m. b. H. S veMonswechsel! Anfere bisherige» Spedltlune» C 5. Oltumann, C,(Frfln- ftr.S l und 6. iünlter, Vüro., Krouenftr. o, werden mit 1. Oprll zu Otto Zacher, flu der?ticherbrücke 9(Coden) verlegt. Mir bitten alle unierc nbonntuten, welche untere Zeitung bisher durch die oben genannten Speditionen erhalten haben, unverzügiich ihr« lldresse mirtet» Posikarte dem neuen Spediteur Otto Zacher, fln der �iichcrbrüeft 0 (Coden), bekanntzugeben, um auf diel» Weil« die durch den Spedition»- rlf vertag Liethe»'�- ♦ - Die Wahrheit über die Serliner Straßenkämpfe 48 Seiten. Preis 35 Pf. ElneaasfDbrlidieScblliierung der letzten Berliner Ereignisse Soeben erschienen. Zu beziehen durch unsern Verlag und Speditionen, Buchhandlungen, Zeitungshändler vsMMWMluikl„FREIHEIT" e.G. m.b.H., Berlin, Scbiffbauerdomm 19 SpediSiOiisw@cliseE! Die bisherige Spedition Kordgien, SW, Solnnsstr. 4, wird mit!. April 1. j. zu CisrscSinar, Gitschiner Strasse 92 verlegt. Der erstgenannte Spediteur wird daher von diesem Tage an unsere Zeitung nicht mehr bestellen. Wir bitten alle unsere Abonnenten, welche bisher durch Kordgien 1 unsere Zeitung.erhielten, ihre Adressen unverzüglich der neuen Spedition(Girschner, Gitschiner Strasse 92 1 mittels Posikarte bekannt zu geben, um eine Stockung in der Zustellung-U vermeideiL Verlas..Freiheit", E. O. m. b. H. Heue ZpeMon. Für die Orlschakten Di Ida«. RöniptmufletTiaafen, Niederlehm« und 3:rm»dorl ist vom 1 Sprit t. F. eine j neue Spedllion bei Richard Röhl-, Wildau, Tchwartz-, Uoplilltofj« 57, ertichiel. Wir bitten alle untere Adon-! nenicn, auch lolche, di« bisher durch die Pol! dezogen. hoben, unlere Zellung nunmehr bei dem genannten' Spediteur zu bestellen. Di» Zeitung wird zweimal täglich durch Boienlrauen in« Hau» gebracht. _ Berlaa„Freiheit- e g. Hiauiaerkrape nd. H e a>r r>. iiiedamlir. Ni. <>» N u a r I d, ixigiaeilirch»»? 1 H e n u I r. usilumliiod» 14. «terichNer, wiitimci£ualt tt, Döring, eiftim«' fuaM ZU. jp e I» e i»>1 ölii'tfui«, r eliaM H, MI«II II». VouuIimIk 1. Ciiiilikauttdaiuni I». Sbornleilcr, uatxitct vre.«. Charlottenburg: Uattu«.«auftc. o«. Nieüerschöneweiöe; echallranitz ked-ujir-k- U. Steglitz: Mand.•iktortllt. L Wilmeroüorf: »»»»«».•uiturlhak*. Spandau: « d p»« M.«rrüelw.*L Schöneberg: au»i«rt.«nllah, Mlassealti» U. S. P Onsv. NiukÄlli». Am 29. Man d. J. ver- ätmrh nnser(lenoese Otto Krüger Weichsel# r. 55. 5. He/. Ehre seinem Andenken• Die Heerdlgun< findet |#m Freltai. den 4. April naehm f Uhr. tuf dem Neo�ttlmer Ormemde- i f>iedhof. Vf lendorfe« Weg,#Utt Rcce Ree l« wünscht Der Vorst enr* TenpslhoL Die Spctition der„Freihell'', befindet sich n'cht mehr Obcriandstr. 2. b i Böttcher, sondern Olierin toirnBe 4. del Rom ! VMche V?rliner Vororte. gpetilionswechsel. Die Zpeclillonofirma Sroftkopf gidl vom 1. ßpril L Z. an die Q3cjtelluni unserer Zeilung auf. Wir werden daijet die Abonnements von diesem Tage on vorläufig der Post überweiien. Am eine Anlerbrechung in der Zu» siellung zu vermeiden, bitten wir alle unsere Abonnenten, welche biolzer die Zeitung durch Srogkopj erhielten. ihre Adresse sofort mittels Posifarte uns befannttzuaebfa. Verlag �Freiheit*. E. G. m. b. S.; A llen Fntlnian*#*** zu» Nachricht, da># ich RA iger« stresse ein Rcifaurant er* öffne» habe. Frlu Schwcd er. Cntawni mit Hose sehr gut erhalten, vrrkenh Kargü» Aüalbensir. 74111._ i Glückliche Oeb-urt eine# kräfligca Jungen Anton. Cd. Hork n bei Praa, geb. Pariaer. fülilampsnis/ErH üHMDSWe. Am Preiiag. den 4. AprlU vorm. VlO l'hr BßirlebmMmmluM im Moabiter Stadttheater (Krone). Alt-Moabit 4ä. Ua* bedingtes erscheinen aller Arbeiter und Arbeiter, anem erforderlich. Dir Obmaom. Ifflisg. wmmiil Intelligente und re egewandlt Man'ler und de i gleichen, bei gutem Verdienst, zum Verkaaf des„Praktischen Sotialismus» „Der Arbeiter» at" gesucht Meldungen nimmt zu ledar Zeil P. Sauere alü. Ne#- külln, PBugetsir. 74 entgegem. K. ap i erlet tonil sdräh le, Kabei, Li igen kauft und zahlt die höchsten Preise Hariclt Prenzlauer Str. 13 am Alesplta» Telephon Kftmgsiadt 30& Moabit. Die Spedition der.freihält" befindet sich vom I April ab nicht mehr Lübecker Str. 4X sondern LlHietRer Str. 11.