■fl'CÖ :t d» nanz> i 4«' unkt Groß- :nSel' de« l'timj m bU t bei- i. e; Vitien zltua- tu erneue» inngi- Sdiul- bcsiht. unter- ntürA wirb- es der Jährt ind« 2 US ; vw» | wc» rt,»s» wäre» i, ivef de». I ftcttsf >" n äug ie au«. Dcw»- ieSf e H Vodt» gtanb-: r m ?rga»Ä d. DZ deve» evaiH Ie«T ingenZ iono»3 Scnoii' ch vos '«nMpr-ss 10 pfjj Jahrgang Sf J)i* �Frelheit� erscheint morgens und nachmittags, an sonn» und Festtagen nur m«?«ns Der Veiugspreis betrAgt bei freier Anstellung ins k�aus für Groß-Berlin oder bei direktem Postbezug ohne Nestellgebühr monatl. 2,50 M., bei Zustellung unter Streifband 50 M. Die„�reihert" ist in den ersten Nachtrag de? Postzeitungsliste für«ingetragetu Redaktion: Beriw NW.«. Schtffdauerdaumt kVTlK. yernsprecher- Amt Norden!Ss>SS wU» 28»«. vksnswg, öen 5» KprN 191� Nummer 16S* Msrgeu-Musgade Inserate f orten Sie achtzefpalt. Nenpaeeillezetle oder deren Äaum fei Pf».Kieme Axzeizen da, frtl.i»6raJte(L'orl 40 pf» jede, cr«ter tfott 2. pf. Teneeu ug»,»schlag«>'„ Set Familien- und ve�sammlunzeanzelgen fällt der Jiuschtag fort. Inl-iat« llir den daeanl» folgende» lag muffen fpnlrfttnr bi, 3 Uhr nachmittag, bei der ErxedMon aulaeaeben lein. ExprdUion! Berlin NW. 0, Sthi�danerdtMlM 19. ®tru|pw'U)ec; ülnu Norden 9768. tderliiur-Organ bar Vmböänßigea SojMöemonatic&eutjUMnbs Zusammentritt des Rötetongresses. Tie bayrische RAerepubiik. Die Ausrufuria der Räterepublik in Müncl>en k>at im �ande a r o K e n Widerball gefunden. Aus fast allen LroKeu Städten liegen Nachricbten vor. dall man sick der Ausrusung der Räterepublik ankHiestt. Nur in Nürnberg ist ein solcher Beschluß mit Zwcidrittel-Mchrheit abgelehnt worden. Nürnbera ist dadurch zu einer Oaie aervorden, die inmittm� eines Gebietes licat, dem die Näterepublik als allein möglicher Ausweg erscheint. . In Nürnberg tagt auch die alte Regierung, die nicht, wie zuerst angenommen wurde. Furiickgctreten ist, son- dern weiter amtieren will. Nock ist nicht deutlich, woher ne die Markst daitu nehmen will. Denn sie selbst besteht nickst mehr im alten Umfange, sondern stellt nur eine Rumpf- reaierung dar. die sebt nur nacki mit Gewalt unter Zu- h-lsenabme von Noske-Gardisten den blutigen Bürgerkrieg über Bonern herautbeichwören könnten In München haben indessen, wie aus dem Privat- ...... � telegramm. das wir nachstehend wiedergeben, hervorgeht. �no» Verhandlungen Müschen den Unabhängigen, dem Zen- 1 Walrat und den Rcckitsso�ialisten zu einer Einigung »b. A, über die Bildung einer gemeinsamen N e- & ß» a i e r u n g ae'ührt. Die Kommunisten werden nicht an uisuhZ Regierung teilnehmen. Da die Nechtssozialiften alle z diel Bedingungen der Unabhängigen ersiillt haben, dürfte es »e«tuW tochrjcheinlich zur Bildung einer sozialistikften Regierung. 9 be< bestehend aus Unabhängigen und Rechtssozialisten, kommen, es die sich gemeinsam auf den Boden der Räieorganisation 2. stellen. Es ist zu erwarten, dafc. wenn die Regierung>ich J f"f dieser Grundlage konstituiert, auch die Kommunisten nt: 2* ibre ablehnende Haltung gegen die Teilnahme an der Re- ,..gM virrung aufgeben, denn es ist schlechterdings nicht einzu- N!> f'■�"n' 6 Iß» jreU"1 � an- was für Gründe sie für ein? Abstincnzpolitik führen könnten, nachdem die totsäckckiche Einigung der über- - rnil llrosten Mehrheit des Proletariats auf revolutionärer t"' cm- Grilndlage stattgefunden und die Räteorganisation alle os zM Macht in die Hand genommen hat.• münfflst Zugleich bedeutet dieie Bereinigung eine völlige Isolierung der alten Regierung, die stch ieht, i nachdem sich fast im ganzen Lande der Anschluß der reckts- ■i sozialistischen Massen an die revolutionäre Politik der Un- �«bbönaiaen vollzogen bat. nur noch auf das Bürgertum «old? rind einen kleinen Teil des Proletariats stützen kann. Genau jrciicJ wie die Regierung Scheidemann-NoSke- könnte anch ste nur chs�«M�t Maschinengewehren und Handgranaten regieren. rnt'4 Eine Erklärung der ll. S. P. :nda ü! Pr'vi»tle'ezram»e der.Freiheit'. »...... München, 7. April. n 8-ji Mir die BekeiNgung dtr n. D. P. an der Bildung der in, Regierung haben die Gensssen Toller und Kendel in ch»• eine? Erklärung folgende B e dü n g u n g e n aufgestellt: .»— Mitglieder dcS Zcntr«lr»tS und Nnterlritner von der boll» � V.... welche ohne ledr» Aufirag� als« uubeivuht handelten, imw lii tia.'en mit betn Ministerrat und der Mthrheitspartei zwecks AuS, rusung der NSterrpublik in Fühlung. Wir fanden es sofort u n- verständlich, daß dieselben Genofsen, die kurze Zeit vorher die SouveränitSr det tzandraxS anerkannt hatten, und nrch in den letzten Swnden über dir parla»nentarische Berfafsung BavernS. über ein Aiitegefetz, das durch den Landtag festgelegt werben sollte, verhandelien, den Zusammentritt deS Landtags als Grund ansahrn.«sn stch gegen den Landtag überheupt S» erklären und die NSterevnbilf silrdern. Grade weil die Räte- republiik unser Ziel ist, ersüstte un» die Forderung von dieser �- Seite mit st S r k st e m Mißtrauen, weil un« nicht die Ge- Sp» währ gegebrn schien, daß diese lNätercpublik auf revolutionärer. �sozialistischer und kommunistischer Grundlage ausgebaut wird. Es schien uns, als ob dir 3Itltr,ev»blik nicht aus Heber. int(jung, sondern aus OpdortunitütSgründrn gefor- dert wird,«eil ein�r der betreffenden Führer merkten, daß die revolutionären Massen ihnen die Gefolgschaft verweigern. Es egt un» fern, irgendwelche Parteistreiiizkeitrn in den Kampf s» werfe«. Flir uns slnd allein maßgebend der Wille und das klare Ziel der revoluiror-ären Massen. l9tßj Um eine Gewähr fÜ! eine wirkliche Rätrrrvvblik zu haben, »f«- Hellen wie folgende Bedingungen: ""m"® 1 Diktatur des pastenbewußten ProketariatS. Z Prinzipieller Aufbau der Brbeiterräte durch Wahlen nach Betrieben und Bernsen. irz) nbe»* »Ie!»-» ,— 7 V»' r. X2 ch-o-vA BeHl noto» Bergrsellschastnt'g and drs Großgruusbrpcha». der Betriebe, der Banken 4. Umwandlung der bureaukratischrn Staats- und Ge« meindcmaschinr im Sinne der' Brrwaltung der A.» und B.-MSte. S. Einführung der allgemeinen Arbeitspflicht, auch für die Bourgeoisie. 6. Bollkoinmene NmgestaltungdcsGerichtSwesenS ans revolutionärer Grundlage. 7. Umgestaltung des WohauugS- und Siedlung!}. Wesens auf revolutionärer sozialistischer Grundlage. 8. Trennung zwischen Kirche und Staat. g. Sofortige Revolutionierung des Schul- und UnivcrsitätS. wesenS. 10. Sozialisier ung der Presse usw. 11. Bildnugeiner Roten Armee zum Schutze der Räte- republik. 12. Bündnis mit den Räterepubliken Rußlands und Ungarns und den sich daraus ergebenden Maßnahmen. Wir erNäoen: Wenn der Zentralrat und die Mebr- hritSPartri stch zur lSrsiillwiug dieses Programms verpflichte«, find, wir zur Mitarbeit bereit und fordern: 1. Der Zentralrat fetzt stch bis zur Neuwahl p a r i t ä- tisch zusammen aus Mitgliedern der U. S. P. und der kommunistischen Panei und denjenigen' Mohrheltleru und Bauernräten, die auf dim Boden der obigen prvgrammati- schen Fordern»gen stehen. 2. Für die B o l k s b e a u f t r a g t e n gilt doS Gleiche. 3. Kompromittierte Führer sind im Jnteresie der Sache auszuscheiden. 4. DaS A s y l r e ch t für die politischen Flüchtlinge aller Län- der, also Nichtausführung der Haftbefehle. Nach Annahme der Bedingungen gab eine von der Komm«. nistischen Partes gesandte Delegation dir Er- klärung ab, daß sie an der Regierung nicht teil- nehme. Wir sahen un? beshakv vor folgende Situation gestellt: 1. W i r treten gleichfalls zurück. Dann wäre die Räterrpublik, die in ganz Bahorn verlangt wird, zusammen- gebrochen und die Reaktion wäre für eine Zeit mit Noske- Methoden zur Herrschaft gelangt. 2. Wir nehmen, da unsere kommunistischen Bedingungen angenommen wurden, angesichts der ungeheuren Berant. wortung au der Regierung teil. Wir entschlossen uns für diese zweite Stellungnahme im Interesse des Proletariats »nd der Revolution. Unser Eintritt in die Regierung ist aber kein Frrib rief. Wenn die Bedingungen nicht erfüllt werden, treten wir aus und wenden uns an die revolutionären Massen. Wir sind der festen Ueberzeugung, daß das Proletariat .unsere Haltung billigt. Berattragen des Zentralrats. München, 7. April. In München herrscht volllste Ruhe. Nachrichten öder Krawalle oder blutige Anöschreitnngcn beruhen genau so, wie die»ach der Ermordung Eisners, auf Unwahrheit. Allerdings fühlt man die Erregung aller Bcvölkrrnngkkreise. lleberall sah man tagsüber debatiierrndc Gruppen, die über unbehelligt blieben. Auch bürgerliche Demo«. strationszüge gegen die Räteregicrung und den Bolschewismus blieben ungestört. Am Rachmiitag wurde der B e l a g e r u n g ö z u- stand über München verhängt, mit Strafandrohung gegen jeden, der tätlich gegen Mitglieder de? Räteregicrung vorgeht. Zusammenrottungen und Demonstrationen sind verboten. Wer plündert, stiehlt oder raubt wird mit dem Tode bestraft. Am Nachmittag tagte der Zcntrnlrat, die Lage ist noch nicht geklärt. Grosze Schwierigkeiten bereitet die Haltung der kommunistischen Partei. Die Regierung tritt nicht zurück. ..Nürnberg, 7. Avril. Ein Erlast des Ministerprandenten Hoff mann hat folgenden Wortlaut: Dir Reaierung des Areistnates Bayern ist nicht zurückgetreten; sie hat ihren T i tz v o n M ü n ch r n v r r l e g t. Tie Regierung ist und bleibt dir etuzige Inhaberin der höchsten Gewalt u. Bayern und ist allein berechtigt, rechtswirtsame Anordnungen erlaubt und B. sehte zu erteile». Weitere Publikationen werden Schwere V.raulworlkvg. Es ist ein verändertes D e u t s ch l a n d. in dem heute der zweite Kongreß der A.» und S.-Rüte zusammen» tritt. Die erste Tagung stand unter der Illusion, dost durch den Zusammenbruch deS D. November dos Dewntliche erfüllt sei, best das Hauptwerk getan und die Fortführung der Revolution sich in verhältnismästig geordneten Bahnen bewegen werde.. Aus diesen Illusionen erklären stch die Beschlüsse des Kongresses. Er verzichtete auf die politische Macht, beriet möglichst schnell die Nationalversammlunz und überliest alles weitere den rechissozielistischen Führern. In den vier Monaten, die seitdem verflossen sind, sind die Illusionen gründlich verflogen. Der Verzicht ans die Macht hat sich billcr gerächt und da? Schicksal der Beschlüsse des ersten must dem zweiten Kongreß eine Warnung sein. WaS ist aus den Entschliestlingen über die Abschaffung der K o m m a n d o g e w a l t und der sofortigen Inangriff» nähme der S o z i a l i s ie r n n z geworden? Die Sozialisierung ist eil ich heute noch nickst ernsthaft begonnen und statt der Abschaffung der Kontmandsgewillt ist ein neuer M i l i i a r i in u L aufgerichtet und die wirkliche Macht in die Hände reaktionärer Offiziere gelegt worden. Die rechts- sozialistischen Führer haben sich mit der Bourgeoisie v«r» biindet, bürgerlich ist die Politik, die sie treiben. Erbitterung und Verzweifluirg hat die Massen erzrissen. Streik auf Streik droht das WirtsckpiftSleben zum Still» stand zu bringen, hilflos und verständnislos steht die Regie- rinig der ungeheuren Bewegung, die die Massen ersaßt hat, gegenüber und kennt nur noch ein Mittel: die brutale Gewalt. Und das Mittel führt nur immer tiefer msi Verderben. Eine ungeheure Radikakssicrung der Arbeitermassen ist seit dem ersten Kongreß vor sich gegangen. Tie Massen er» warten nichts mehr von der Regierung, nichts mehr von der Nationalversammlung, die diese unglückselige Regierung ge- währen ließ. Sie haben ihr Geschick in die eigene Hand genominen»nd mit ungeheurer Energie verfolgen si« ihr Ziel, die Vollendung der sozialen Revoln« t i o n, die Verwirklichung des Sozialismus. Kaum ist eine Bewegung beendet, kaum glaubt man, daß die Massen durch einen Mißerfolg deprimiert, einer längeren Ruhepause bedürftig sind, schon bricht die Bewegung von neuem aus. jnit elementarer Kraft, unaushaktsam und un» beherrschbar, in vergrößertem Unifang, mit gesteigert« Energie. Mitten in diese sozial« Revolution ist der zweite Rate» kongreß gestellt und mit Spannung sieht die deutsche Ar» beiterschast der Tagung ihreS Parlaments entgegen. Eine ungeheure Verantwortung lastet ans den Delegiertem Von ihren Beschlüssen kauu viel abhängen. Gelingt eS dem Kongreß, dem Willen du Arbeiterklasse Ausdruck zu verleihen und seine Anerkennung durchzusetzen, so vollzieht er eine rettende Tat. Versagt der zweite Kongreß, wie der erste eZ tat, dann ist daS Ende der Wirren nicht abzusehen. Es ist hier immer wieder gesagt worden, daß nur eilte s« z i a l i st i s ch e Regierung, eine energische, grund- iätzlichc sozialistische Politik die Dinge meistern kann. DaS kann keine bürgerliche, keine Koalitionsregierung. Wenn der Kongreg rechtssozialistische Fraklionspolitik treibt statt sozialistische Arbeiterpolitik, dann wird er nur muc Eni» käuschung. neue Erbitterung schassen. Seine Aufgabe, die soziale Revolution fortzuführen ohne Zerrüttung unseres Wirtschaftslebens und ohire Förderung der gegen revolutio- närcn Bestrebungen, kann er nur vollbringen, wenn er die gesamte Arbeiterklasse eint auf die Forderung einer rein sozialistischen Regierung lind des AusbauS des R ä t e s y st e m s. Denn nur der wirtschaftliche und poli» kifche Ausbau des Rätesystems schafft das Funda» U'ent, auf dem eine sozialistische Regierung, die aktionS- fähig ist. sich erheben kann.* Die bisherigen politischen Gewalten haben auS Unfähigkeit und ans uiangestrdem Willen volltouunen»erjagt. Sie Habens a?es nirfcrfeffcn, wci? notwendig war, um aus der revolütio- näreii isitiwton die unentrinnbaren Folgerungen zu ziehen und haben alles getan, um die Arbeiterklasse zu immer er- neutein Kampf um die Politische Macht zu zwingen. Ver» sagt dal? Nälesystem gleichfalls, bietet es statt fruchtbringender poiiii scher, sozialistischer Arbeit wieder nur das Bild der Uneinigkeit und des Parteizanks, dann wird es nur eine gleichgültige Episode in dem furchtbaren Klassenkampf bleiben, der unsere Tage erfüllt. Erkennt der Kongreß aber seine historische Aufgabe, der Arbeiterklasse in ihrem schweren Ringen den Weg zum Ziel zu zeigen, versteht er es, die schlimmsten Hemmnisse sich aus dem Wege zu räumen und jener Irreführung ein Ende zu machen, die Arbeiter gegen Arbeiter in den Kampf führt zum Nutzen der Bourgeoisie, dann erfüllt er eine geschichtliclu: Mission. * Die Wahl steht bei den Delegierten. Trübe Erfahrungen Mahnen zur Vorsicht: Und doch: die Wahl darf nicht zweisel- hast sein. Zum zweitenmal darf die S e l b st p r e i s g a b e der Arbeiterklasse nicht Wirklichkeit werden! B# dm Meilen MekMMß. Von Richard Muller. Heute iritt im Plenarsaale des früheren Herrenhauses der zweite Rate Kongreß zusammen. Der Zcntralrat bat den Kongreß nach längerem Sträuben einberufen, sonst wäre er ausgeschaltet worden. Auf den: ersten Rätekongreß, der am 16. Dezember 1019 zusammentrat, waren neben etwa 200 in Partei und Gewerk- schaft tätigen Beamten und Redakteuren alle möglichen Be- rufe deitreten. Abgesehen von einigen Ausnahmen konnte man die Tctegieren. als Vertreter des werktätigen Volkes ansprechen. Diesmal scheint es etwas anders zu sein. Soweit mir von zuverlässiger Seite berichtet wurde, werden neben anderen fragwürdigen Arbeiterräten auch einiae L a n d- röte mW ein Regierungspräsident als Delegierte erscheinen. Der Zcntralrat hat Wahlbestimmungcn geiroffein die nicht einmal die elementarsten Grundsätze für ein Räte- Parlament beachten. Ob hier Unvermögen oder bestimmte Absicht vorliegt, will ich nicht weiter untersuchen. Zweifellos ist durch das Wahlreglement des Zentralrats eine räte- feindliche Mehrheit auf dem Kongreß gesichert. Die rechtssozialistischen Führer, die ihre Abneigung aeaen die Arbeiterräte oftmals bekundet haben, brauchen nichts zu be- fürchten. Es wird Aufgabe der MandatSprüfungskomniissum sein, die Mandate genau zu prüfen und festzustellen, welche Folgen die Wohlde stimiiiungen des Zentralrats zeitigten, da- mir die Beschlüsse des Kongresses, über die wir uns keine' Täuschung hingeben, richtig gewürdigt weiden können. - Herr Robert L e i n e r t. der ungekrönte König von Preußen, der das famose Preußenkabinett zustande brachte, ist als Berichterstatter vorgesehen. Dieser vielseitige Herr, der seine rätcfeindlichc Gesinnung oft bekundet hat, der nicht schnell genug den Arbeiterräten daS Grab schaufeln konnte, dessen Haltung selbst im Zcntralrat den heftigsten Widerspruch hervorgerufen hat, soll nun Bericht erstatten. Wir warten ab, was er uns z» sagen hat. oder was er nicht sagen wird. Ith glaube, im Reiche wird eS nicht viel Lrbeiterräte geben, die mit der Tätigkeit des ZentralrateS einverstanden sind. Z. B. liegt mir ein Bericht des Verkehrs- ansschusses des ArbciterratS Frankfurt a. M. vor, der den Vertreter des Zentralrates als einen„Reaktionär strengster Observanz" bezeichnet. Auch aus anderen Teilen des Reiche S kommen ähnliche Klagen. Tie politiiche Lage Teutschlands ist unhaltbar geworden. Die Regierung treibt sowohl im Innern wie nach außen eine Katastropheupolitik. Für diese Politik ist der Zentralrat mit- verantwortlich. Er war verpflichtet, das Kabinett zu kon- trollieren. Ohne seine Zustimmung durfte das Kabinett keine Politik treiben. Wenigstens bis zum Zusammentritt der Nalionalversammluna und der Preußenversammlung tragt er die volle Verantwortung. Unsere heutigen politischen Verhältnisse sind die Folgeerscheinung der voin Zentralral zebilligten Politik der Regierung.%ch weiß daß diese im Zentralrat selbst oft zu schärfen Kämpfen geführt hat. Der Kongreß wird sich eingehend mit der gegenwärtigen po'uichen Lage beschäftigen müssen, um festzustellen. inwieweit der Zentralrat mitschuldia ist Den zweiten Punkt der Tagesordnung„Der Ausbau Deutschlands und das Rätespsteni" behandelt Mar Cohen. Noch weiß ich, nstlst. was Mar Cohen heute hierzu zu sagen hat. Diese Fvoae hat er bereits auf dem ersten Kongreß behandelt und zwar recht ausführlich. Heute wissen wir. daß er ein sehr schlechter Prophet gewesen ist. DaS. was uns Max Cohen auf dem ersten Konareß als Allheilnuttel zum Ausbau Deutschlands empsohlen hat. hat sich sehr schlecht bewahrt. Er verlangte eine starke Zentralaewalt und die iosorüge Einberusuna der Nationalversammlung. Bon den Nrbeiterräten wollte er nicht viel wissen. Beides l>aben wir seit Monaten und doch treiben wir immer mebr dem Abgrund eirtwmem Wer heute die aus dem ersten Rate- kon groß gehaltenen Reden von Mar Cohen und seinen übri- gen Parteigenossen nachliest und die Entwicklung der Ver- Hältnisse betrachtet, der wird leben, meldte Verantwortung diese Politiker vor der Weltgeickuchte zu tränen haben. U n s e r e H a l t u n a auf dem Konareß ergibt Urfi aus unserer grundsätzlichen Stellung zum Rätemstem. Wir wellen nicht die bürgerlidtr Demokratie, die zur National- »erian.mluna geführt hat. sondern die vroletaniclte Demo. kralie die das Rätemstem zur Fotge haben muß. Die formale Demokratie, die unS von den Redüssezialisten als Allheilmittel gepriesen wird, kann uns niemals den Sozialismus brinaen. Erst den Sozialismus, dem die wirk- liche Demokratie solgen wird. Die Arbeiterräte dürfen nickit nur als wirt'chaftlickj« rtnterestenvertreuina deS werktätigen Volle? anerkannt werden, sondern müssen auär politische Rechte verlangen. Wir werden diese Forderung mit allem Nachdruck erheben. Die Regierung bat das Gesetz über die Anerkennung der Nrbeiterräte bereits fertig. AuS den bisher bekannt- rtegcbencn Vorschlägen ist zu entnehmen, daß die bekannten Pläne der Sdianninckier und Gewerkschaftsführer verwirk- ischt werden sollen. Wir werden auf dem Konaretz vom & TA Weimar werden nicht viel von ihren Rechten preisgeben wollen. Ob sich der Rätekongreß das gefallen lassen wird, bleibt abzuwarten. Wenn dieser zweite Rätekonareß ein revolutionäres Arbeiterparlament sein will, dann müßte er sich als gesetzgebende Körversdiaft konstituieren und tidi wlbst seine Rechte geben. Eine solche revolutionäre Tat laun man von diesem zweiten Rätekongreß nickst erwarten. Den Mut, den beute die Gegenrevolutionärc autbrinaen. die sich bereits wieder als die Herren Deutschlands fühlen. wird dieser Kongreß nicht ausbringen. Er wird das revolutionäre Grollen in den Tiefen der Arbeiwrinasien nickst hören: er wird, wie sein Vorgänger, die Hossnunaen des revolutionären Proletariats vernichten, es sei denn. daß er sich aufrafft, sicki seiner Pflicht bewußt wird und den gordischen Knoten durch entschiedene Handlungen zu lösen vermag. » I;e AsHsregwWg auf dem Nlekovareß. Es wird amtlich mitgeteilt: Auf dem Rätekongreß wird die RcichZrcgierung durch die drei zuständigen Ressortminister, den NeichSarbeitöminister Bauer, den Atimster des Reichöwir!schaf!Sanr:S W i s s« l l und den Minister des RcichsernährungSamteS Rodert Schmidt vertreten sein. Also weder Herr N o s k e, noch Herr Scheidemann noch Eoert werden aus dem Rätekongreß ersd)ei»en. Sie überlassen die Vertretung ihrer„Taten" anderen, die mehr als sie mildernde Umstände für sich in Anspruch nehmen köi neu. Ob sidj der Nätekongrcß damit zufrieden geben wird? Vex Gsnergfstre'.k in MagdednT Mer!sn?ung der Mit i Per«! •vsthin» r;;on»i ist-» Ife coli niiilii listen iE die AÄciwKüe geichassen wird, ohne daß die Arbeiter. «tzb. L»u haben Stellung nsbmeo können. Du- H-rr-n Die Haltung der übrigen Städte. Wiirzburg, 7. April. Auf. dem Residenzplatz'wurde am 7. April die Räte- Republik ausgerufen. Die Banken, Telephon, Telegraph und Jeitungen sind von Ksmmunistcnlruppen besetzt. TaS Militär einschließlich der freiwilligen Verbände steht aus seiten der Kommunisten. Der Generalstreik ist seit heute vormittag 10 Uhr ausgebrochen. Sämtliche Fabriken und Geschäfte mit Ausnahme der LcbenSinittelgeschäste sind geschlossen. Fürth, 7. April. Die Stadt Fürth hat sich der Räterepublik a n g e- schlössen. Um 10 Uhr fand eine Versammlung auf dem Schießanger statt, wo nach Ansprachen von verschiedenen Rednern die Räterepublik ausgerufen wurde. Oberbürgermeister Dr. Wild erklärte seinen Rücktritt, da er unter den gegen- wältigen Verhältnissen die Verantwortung nicht übernehmen könne. Im Rathause sind sämtliche Bureaus geschlossen bis auf den Schuldienst. Die Schulen sind geschlossen und die Arbeiter haben die Betriebe verlassen. RegenSburg, 7. April, mittags 12 Uhr. Soeben hat der Arbeiter» und Soldatenrat, der aus den ver- einigten sozialistischen Parteien besteht, sich für die Räte- r e p u b l l I erklärt. Ein« einzig« Stimme war dagegen. Ansbach, 7. April. Heute nachmittag wurde hier die Räterepublik aus- gerufen. Au» Anlaß des für heut« angeordneten National. feiertage» ruht die Arbeit. Die Danken sind mili- tärisch beseht. Pasiau, 7. April. Sine vom Arbeiter- und Soldatenrat eiubmlfene Versammlung sprach sich für die Einführung der R ä t e r e p u- b l i k und für ein BündmS mit Ungarn und Rußland aus. Niirnbrrs, 7. April. Der A.. und S.-Nat Nürnberg hat nach mehrstündiger Be- ratung mit 138 gegen 70 Stimmen die Räterepublik a b g e- lehnt. Nürnberg, 7. April. Die A u S r u f u n g d e r R ä t e r e p u b l i k in München wurde hier durch Extrablätter der Tageszeitungen kundgecan. Das Publikum nahm de« Nachricht mit Ruhe auf. Der Verkehr in den Straßen ist normal. In.den Fabriken wird noch gearbeitet. Die Stellung der Neichsregierung. Berlin, 7. April. Nachdem in München b\t Räterepublik ausgerufen st. die bisherige Regierung München verlassen hat und der üaiwtag wider Recht und Gesetz ausgelöfi worden ist, ist das Verhält- n i S Bayern« zum Reich in ein neues Stadium geirrten. An tfp rechend der vorläufigen Verfassung dürfen im Stau Saus- schuß nur Negierungen vertreten sein, die aus allgemeinen Wahlen hervorgegangen sind und die daS Vertrauen ihrer VolkSvertrebungen genießen. Beide Voraussetzungen treffen«auf die Räieregicrung Münchens nicht zu. Sie kann also dem StaatenauSschuß nicht angehören. Die Reichs- regicrung nimmt Kennt ins von der Erklärung des baye- rischen Ministerpräsidenten Hoffmann, wonach die bisherige Regierung nicht zurückgetreien ist. sondern nur ihren Sitz von München weg verlegt' hat. S i e betrachte diese Regierung nach wie vor als den Ausdruck des Mchrheitswillen» des bayerischen Volkes und ist mit cht der Aich cht, daß sie die einzig? Zithal>er� Geschäftshandhabung, welche in Magdeburg jedes Vlutvergicsi«s und politische ZusamuicusiSsie vermieden hat, dah diese Beschn>� gungrn unwahr sind und daß geringfügige tlrsaifi� maßlos aufgebauscht wurden, um den r e ch� flehenden Offizierskreisen die Möglichkeit l' geben, unliebsame Träger des Fortschritt' kalt zu stellen. Die Bevölkerung Magdeburgs Ist i» v»' geheurer Erregung. Für die Verhafteten tmi«#' Geiseln festgeiismnien, unter ihncu der Reichs mini?' Landsberg, welche soeben anderwärts•"»'" nntergeb»»* worden sind. Wir erhoffen von allen dem?.n, sostaldeB» kratischcu, unalchäugigru und kommunistischen Mitarbeiter»»? Revolution tatkrästlge Nuierstützung. Zentralsoldatenrat IV. ) Ämtlid) wird hierzu noch folgendes«meldet: Rlagdcbnrg, 7. Apck� Mitglieder deS Wachrcgiments haben heute mittag■? Relchsjustizniinister Landsberg, de» Kommanvierenden OICV des IV. Armeekorps von Kleist und den Hauptmann im Gen»» stab Freiherrn von Schüchtiug als Geiseln für den verhall»� Führer der llnabhängigen Brandes und die beiden Mitglstfi des Zentral-SoldatenraleS Lieget und Felkel festgenommen� unter starker Bedeckung nach der Kaserne Ravensberg geK»! Auch die Festnahme anderer in der politischr« Bewegung. der Männer aus den Reihen der Sozialdemokratie und der bsirk, lichen Parteien ist geplant. Tie Haltttng der Garnisov� nicht fest# feine Drohimg der Regierung. W. T. B. verbreitet folgende drohende Meldung: j Heute morgen ist der ReichSjustizministre LandSb»si der zu einem priuatea Beiuch in Magdeburg weilt», in«! j Straße von den Aufstüiidischen festgenoinulrn worden, di» dcd� eine Freilassung deS Führers der Unabhänelgen, Vrandee, � ztviugen«c Otiten. Die ReichSregierung«veih, daß sie völl«»� Sinne Laudsbcrgs handelt,«uenn sie auf diese Erpressung J eingeht. Sie wird für diese unerlstirte Freilwitsberaittuuig»L KabiogttsmitgliedeS und Verletzung der Jinuiunitäi eiucs w gliedes der Nationalversammlung anfS rncrgis'.� Rechenschast fordern und hat bereits Schritte ein»"'» um den nuhallbaren Zustände« in Magdeburg ein CruW j machen. Ter Vorfall zeigt, daß der Reichswehrminister recht hatte, als er am Eonnalwnd aus diese in Magdeburg plantc Milftür'cvoltr hinwies. Dir Schuldizen werde» ihr», schroer zu blitzen Huben. Urder Magdeburg ist der B»«9 ru»g»»u stand verhängt und eine ausreichende Tr«'»»! masse ist in Bewegung gesetzt worden. Landsberg wieder frei. Berlin, 7. April. jW. Das Auto.'mit dem der Miniiler Landsberg deckung mehrerer Aufständischer von M-o-zdeburg vach � -chweig gebrach, werden soll:«, ist in Helmsrest durch ,ij merksamkeit und Tntschiossenheit der Polizei a n g e b � worden. Die Äujständiichen wurden enlwatinei. Der hat sich aus die Polizeidirektion begeben. 3*e Kov erenz c-er Ssjhstenriüe. Eine TaFuna von Delcaierten der Soldaten 4., IC. und 21: Armeekorps, die am 4. April in Masi stattfand, nahm folaende Resolution an:. Die fKnic in der Silrgerhalle zu Magdeburg»ers«� Vertreter des 4., Iii. und 41. Armeekorps sprechen sä Offizieren, mit Ausnahm« der Ketdwebelleutnauts m«* »ns dem Mannichastsstande hervorgegangenen Cifft'»*,, Einjährige) und Oberbeamten daS Serirauen ab»nv die reftloseSntlassung dieser Personrn. Wir st» dear Standpunkt, dah durch da« Anwachsen der 8»»* verbände, i« deren Reihen häufig dir von ihre« Truppen abgelehnten Offizier« Ausnahme gesundeu b4. ZV je burdi b*# Sijib«»*»« m#ua« MriAiaincikr. in der / fitfrtjnffn Osfiz>?re tfenfnlls ein Unterkommen finden, b I e VI c a k t i o» der Stechtsxnrteien in besorgntS- errege uder Weise gcsördert wird, während»»f der andere» Seite durch Entlassung der Mannschasicn, durch die Auflösung der Bolkd- und Sichcrhcitewehrcu die Träger der Sl c v o I» t i o ,, mehr u u d mehr an Einfluß verlieren. Hierzu kommt noch, daß man das rcaktio- n ä r e B ii r>> c r- und V» u e r n t n m durch Bildung von sogenannten Si ch er heits wehren organi- sicrt und bewaffnet, da? Proletariat aber unbewaffnet läßt. Durch alle diese Maßnahmen, be- fürchten wir, wird die verantwortliche Regierung in falsche Bahnen gelenkt»ud das Boll niemals zu der so nötigen Ruhe kommen. Ter GeüemlAeik im Auhrkevier. Der Bevgnrbeiterstroik im Ruhrgebiet dauert weiter an. Der Umfang des Streikes hat-keiue Verminderung er- gefahren. Die Lage hat sich insofern verschärft, als auf vielen Zechen die Streikenden beschlossen haben, am Mittwoch die Notstandsarbeiten einzustellen, ein Beschluß, der, wenn er tatsächlich durchgeführt werden sollte, das Ersaufen der Zechen zur iiiolge haben würde. Die Gasversorgung des Jndiistriebezirks wird durch den Streik immer niehr beein- trächtigt und droht batd ganz unterbunden zu werden. Mehrere Orte sind bereits ohne Gas. Auf den Kruppschen Werken ruht auch heute noch der Betrieb. Der S t r a ß e n b a h n v e r k e h r, der am Sonn- abend eingestellt werden mußte, weil die Straßenbahn- angestellten in einen angeblichen Sympathiestreik mit den Bergleuten traten, ruht auch heute noch. Die E l e k t r i z i- t ä t s v e r s o r g u n g konnte am Sonntag zum Teil wieder ausgenommen werden, der Ausstand beim rheinisch-west- fällchen Elektrizitätswerk dauert aber an. Es streiken dort Beamte und Arbeiter. Auch ans der folgenden, durch W. T. 33, verbreiteten Meldung geht hervor, daß der Generalstreik an Aus- dehnung immer noch gewinnt. Essen, 7. Adril. Während die Z e t r n l si r- i k l e i t u n g milteilt, daß bis mittags u„n den Bergwerke» de? rheinisch westsülischeu Industrie- g-bietcs 227 Schachtanlagen mit 38C 400 Bergarbeitern im Okeneralsirelk stehen, meldet der? e r g b a u v r r c i n, die Gesanitzahl der NnLstäiidigcn in der heutigen Frühschicht be- laufe sich auf 150 045 gegen 144 883 am Sonnabend. Die Ge- samlzahl der Streikenden vom Sonnabend beträgt 2 0-8 20 1 gegen 200 274 oni vorhergehenden Tag. In der Zahl der Streikenden besieht nach der Meldung der Streikleitung und dcL Bergbamiseems ein Unterschied von über 100 000 Mann. Ter Bergbanverein teilt auf Anfrage hierzu mit, daß die von ihm festgestellten Zahlen unbedingt zuverlässig seien, zum großen Teil sei der Unterschied wohl dadurch zu er- klären, daß dir Streikleitung die ans den vom Streik bctressmen Zechen arbeitenden Leute als Streikende mitrechnet mit der Begründung, baß diesen Arbeiter» die Er- luubniz zur Votnahme von Vlotstandsarbeitcn erteilt worden sei. Tics könne aber nur bei verhältnismäßig wenigen Leuten zu- trefscn. Tic Zahl der aus eigenem Antrirbe arbeitenden sei sehr groß Ii üb betrage, abgesehen von den Zechen, die tiberhaicht nuht am Ausstand bteiligt seien, bei vielen Werken mchrcre hundert Man». Erst seht beanemt sich her Bergbmivcroin, die Gesamtzahl der Streikenden ans allen Schichten zusammen, anzugeben. Bisher wurde nur die Zahl der Streikenden der Frühschicht gemeldet, so daß ein auffallender Gegensatz zwischen den Angaben- der Zcntralstreikkommission und dc-S Bergbauv�reins bestand. Aber deshalb ist auch jetzt noch Mißtrauen gegen die Angaben des Bergbauvereins ge- boten. lieber die TtieiMge bei Krupp meldet W. T. B.: Essen, 7. April. Bei der Firma Krupp ist der größere Teil der Belegschaft durchaus arbeitswillig und auch zur Arbeit erschienen. Demgegenüber hat das sogenannte revolutionäre Streikkomitee die Firma ersuch!, die Werkstätten für die Arbeits» willigen zu schließen, ivaS die Firma ablehnt. Der Stteik in Düsteldorf. Düsseldorf, 7, April. Da im Städtischen Eleitriziiätslverke heute morgen nur in geringem Umsanxe gearbeitet wurde, muhie die Straßenbahn ihren Betrieb um 10 llhr wieder einstellen. In ben Düsseldorfer Werken ist der A u s st a n d noch nicht allgemein. In den großen Betrieben ruht die Arbeit faß ganz. Anzu-iehmen ist, daß in der Hälfte der Düsseldorfer Werke bk-: iit zwei Dritieln der Arbeiter arbeiten. m EuleMgemra! gsM Skr i!s. Saarbrücken, 0. April. W. T. B. Der Obeiste Verwalter des Saargebiets, Gcne- rol Andlauer, veröffentlicht in einem Maueranfchiag eine Proklamation, in der cS u. a. heißt: Das französische Oberkommando verfügt: Jedes Fern- bie: ben von der Arbeit wird-U feindlicher Ä k t betrachtet und alle Belegschaften in ihrer Gesamtzahl, Direkiionsperlonal mit.einbegriffen, werden zur Arbeit requiriert und dem Befehl dcS Generals Andlauer, des Obersten Verwalters des SaaegcvietS. unmittelbar unter- stellt. Infolgedessen wird ab Montag, den 7. April, die Wiederaufnahme der Arbeit durch die Bergleute angeordnet, die durch diesen Anschlag dazu requiriert iv erden. Erstes Anfahren um 6 Uhr morgens. Zuwiderhandelnde haben Berhas- t u n g zu gewärtigen. Ein ßeuuffet Teil dieser Arbeiter wird-wegen Nicht- befolgung eines militärischen Befehls nach dem rechten Rhein- nfer abgeschoben, Aufwiegler usw. werden vor ein Kriegsgericht gestellt und nach dem Militarstrafgefetzbuch abgeur- teilt, d«S Direktionspersonal der einzelnen Zechen wird für die Wiederaufnahm« der Arbeit verantwortlich gemacht. General Andlauer. Obcrverwalter des SaargebietS, wird bestimmen. wann die außerordentlichen Maßnahmen in Wirksam- feit kommen. Jede französische Militärperson irgend welchen GradeS ist von den Deutschen als B o r g e s e tz t e r im Sinne der militärischen Rangordnung z u betrachten. Die Ortspollzc! i-wii- die Dirtsbeamten werden ebenfalls reouiriert: ste W*" seder Anordnung der Militärbehörden Folge zu leisten, zur AuS- führung dieser Proklamation beizutragen, bzw. diese zu über- loachen. ber Genemlstrelk in NMWtt. Stuttgart, 7. April. W. T. B. Nach dem amtlichen Bericht herrscht in Stuttgart völlige Ruhe. Tie Geschäfte haben geöffnet. Das Gaswerk hat mit Hilfskräften die Arbeit aufgenommen. Die Arbeit bei Bosch, Daimler und den anderen Großbetrieben wird morgen wieder ausgenommen, ebenw in Göppingen, wo der Verband der Industriellen die Bezahlung der Streiktage ab- gelehnt hat. ******************** Latzi Ach nicht vronozieren! Durch die bmgerKchs Presse lastt die Regierung immer wieder versichern, daß sie allen zu erwartenden Un- ruhen genistet gegen iiberstc'-t. Umfangreiche Militär i f ch e Maßnahmen seien bereits getroffen wer- den. Die Berliner Regimenter nehmen der Re- gierung gegenüber eine völlig loyale Haltung ein. Wir möchten dazu mir bemerken, Mi die Berliner Arbeiterschaft sich durch ioiche Notizen nichts u sihrer Ruhe bringen lasten wird. Sie tvird sich nicht provozieren lassen und sie denkt gar nicht daran, der Regierung Belegenheit zu geben, sich als Netter der be- drohten Ordnung zu bewähren. ******************** vAheceUmM der Ee-mir-soiü'IMre. Aller guten Dinge sind drei: Nach den Dementis der Rs- gierung und de? GeneralkommandeS Lüttwitz werden wir nun mit folgendem Dementi des Majors v. Siockhausen beglückt: Das Generalkommando Lüttwitz ersucht Sie auf Grund des§ 11 des PreßgesttzeS, die nachstehende persönliche Er- klärung des Majors von Stockhausen als Berichtigung zu der» öffentlichen. Ich erkläre:„Nnwahr ist die Behauptung, daß«ine Per- fammlung der Führer der dem Generalkommando unterstellten Formationen— auch nicht im en�en Kreis«— stattgefunden hat, und daß ich eine Ansprache an diese Führer gehalten häkle. Somit ist auch die von der Zeitung„Die Freiheit" mir in den Mund gelegte Rede völlig erfunden und ist weder dem Port» laute, noch dem Sinns nach von mir gehalten worden." „Unwahr ist ferner die Behauptung, daß der dem General- kommando i'ntcrstellje Hauptmann von B e r gh« S an der Abfassung der sogenannten Pogrom-Flvgblätter beteiligt ist. Ich erkläre hiermit, daß mir die vom NeichSwehrmintswrium verbreiteten Flugblätter erst zur Kenntnis gekommen sind, nachdem der Artikel„Vorbereitungen der Gegenrevolutionäre" bereits veröffentlicht war. gez. v. Stockhausen, Major und Chef des GeneralftabeS des Generalkommcmdos Lüttwitz." Es mutet recht merkwürdig an, daß der Chef des General- stabes des GenerakkominaudoS Lüttwitz, Sdem sämtliche Berliner Truppen unterstellt sind, die vom Reichs wehrmini st e- r i u in verbreiieten Flugblätter, die uns bereits am Freitag zu- gingen, erst nach unserer zweiten Verösfentlichnng, also am Sonntag, zu Gesicht bekommen haben will. Ob nicht auch hier der Satz zuirifft: Wer zuviel beweist, beweist gar nichts? Was der..ItortÄs" nicht bringt. Dem„Vorwärts" war folgende Resolution zugegangen, die er bisher nicht veröffentlicht IM: „Die am 4. April im Herrenhaus lagende Versammlung von Mitgliedern der 3. und 4. Abteilung der S. P. D. Groß-BerlinS herebt schärsjien Protest gegen die unwahrhaftige Be- richtet st attung des„Vorwärts", der den ih-m zuge- gangenen Bericht über die Herrenhausversa-mmlung vom 26. März unterdrückte, offenbar, weil hier Kritik mi der Politik der Partes und der Regierung geübt worden war. Diese Verheimlichungstaktik entspricht dem verwerflichen Eysivm des„Vorwärts" überhaupt, der während der KriegSjahre wie nach der Revolution alle Ihm unbequemen Tatsachen totschwieg: so den vussischen BoischewiS» mtiS niemals einer Kritik unterzog so lang« die» den Interessen des deutschen Militarismus zuwiderlief, über die erlogenen Be- richte von angeblichen Greueltaten der Spartakusanhänger in Lichtenberg in den Berliner Märzunruhen mit ein paar gleich- güliigen Bemerkungen hinwogging, in der Außenpolitik ebenfalls dauernd die Wahrheit, zum Beispiel all« Frankreich freundlichen Kundgebungen der elsaß-lochringischen Arbeiterschaft unterdrückt und bisher nichts getan hat, um der verhängnisvollen, von der Preßzentralc des Auswärtigen tzbmtes anscheinend ebenfalls unter« stützten Völkervekhetzung entgegenzutreten. Die Versammlung fordert, daß der„Borwärt»" in Zukunft nicht mehr als offiziöses RegicrungSorgan, sondern als Partei-] organ geloiiet wird, die Parwiinitglieder wahrheitsgemäß über all« öffentlichen Creigniffe informiert und innen- wie außen- politisch ein« selbständige wirklich sozialistisch« Politik treibt." Ler wBwWgs Der„VorwöriS" hat bisher alle dokumentarischen Beweise über die Nebenregieuing im Edenhotel seinen Leser unter- schlagen. Er har auch den Verhaftungsbefehl oco Gc- neralS Hoffmann, der che Mitglieder der Kommuniistischen Partei für vogelfrei erklärt, nicht abgedruckt, wie er seinerzeit den Mordbesehl der Garde-Kavallekie-T-chützen-Division seinen Lesern unterschlug. Dafür druckt er fleißig die„Bericht!. gungcn" ab, die von den höheren Stelleu ausgehen. So auch jetzt wieder die„Berichtigung", daß auf Grund des genannten Verhaftungsbefehls noch nicht die von uns gemeldete Anzahl von Personen festgesetzt sei. Gegen den Vesebt selbst, der das un» geheucrlichfte darstellt, was sich jemals eine Regierung gegen eine unbequeme politische Bewegung erlaubt hat, weiß er von seinem„sozialistischen" Standpunkt aus nicht das geringst« ein» zuwenden. Er bilfcgi ihm also und stellt mit Behagen fest, oatz noch keine 2000 Perjonen verhastet seien. Nun, die ver- Haftungen nehmen mittlerweile ihren Fortgang, vielleicht findet der„Vorwärts" dann ein Wort der Kritik, wenn die van ihm a�aezweiselte Zahl erreicht ist. Vrslsff geggo vis Mlßs Eine von 8000 Personen besuchte Versammlung, die am ,>-re!tag, den 4. April in Frankfurt a. O. unter freiem Himmel tagte und in der Redner aller sozialdemokratischen Rich- pinjicn und des Soldatenrats der Garnison sprachen, nahm Stellung gegen die aufsteigend«, Reaktion und die Freiwil- ligenverbändc Es wurde folgende Entschließung an. genommen: „Die am Freitag, den 4. April 1919, auf dem Marktplatz in Frankfurt a. O. stattgehabte versamluug aller BmifZstanSe, die von':000 Personen besucht war. erhebt entschieden Proiest gegcv die Belegung von Frankfurt a. O. mit freiwilligen Truppen. Die Versammlung ist der Ansicht, daß die bisherige Ruhe und Orb- nung in der Stadt nur gewahrt werden kann, wenn die frei« willigen Truppen fortbleiben. Mit den bisherigen Truppen ist die Einwohnerschaft gut ausgekommen, Arbeiter und Soldaten haben gemeinschaftlich einträchtig miteinander ge» arbeitet zum Wohle des Stats und der Gemeinde. Die Versammelten sind gewillt d:e Belegung der Stadt mit freiwilligen Truppen zu verhindern. Sympakhiekelegramme an Bayern und Ungarn. Die Fraktion der 11. S. P. D. auf dem zweiten Rätekongreß zu Berlin, die auf dem Boden der Forderung einer Räterepublik Deutschlands steht, entsendet dem Proletariat der Räte- republi! Ungarn brüderliche Grüße. Der FrakftonSvorstand i. A.: Braß, Geyer, Rosenfeld. » .Die Fraktion der 5. S. P. D. auf dem zweiten Rätekongreß zu Berlin, sendet der Räterepublik Bayern brüderlich« Grüße. Sie hofft, daß es der neuen Räterepublik gelingen wird, alle Widerstände zu überwinden, und daß bald der Umschwung in ganz Deutschland ihr Werk vollenden wird. Der FraktionSvorstand i. L.: Braß, Geyer, Rosenfeld. Aus Ungarn. (Eigener Drahtbericht der„Freiheit".)' Budapest» 7. April. Der Volkskommissar für auswärtige Angelegenheiten Bela K u n machte über die Beratungen de« Revolutionären Regierende» Rate? mit dem General Smuts den Vertretern der Prrsstz folgende Mitteilungen: Seit dem Waffenstillstand im November hat die Entente mit nnS keine diplomatischen Verhandlungen geführt,«3 fanden nur militärische Ber« Handlungen statt. General Smut», der zurzeit in Budapest weilt, verhandelt mit un« nicht alö Soldat, sondern a l S Diplomat. Die Verhandlungen verliefen in der herzlichsten Weise, und e» besteht alle Hoffnung, daß seitens der Entente auch keinerlei feindliche Angriffs» a b s i ch t gegenüber der ungarischen Räterepublik vorhanden sein wird.' Der General hat unser Anerbieten gern angenommen, wo» nach parallel mit d er Pariser Konferenz die Re» gierungSvertreter der aus dem Gebiet der früheren österreichisch- ungarischen Monarchie entstandenen Staaten womöglich in Prag oder in Win zusammentreten sollen. Mein Vorschlag geht dahin, daß die Vertreter der ungarischen Räterepublik, der deutschösterretchischen Republik, de» süd» slawischen.Königreich», de« rumänischen Königreich» und der tschechoslowakischen Republik sofort in Prag oder in-Wien zusammentreten mögen. Die Konferenz wäre dazu berufen, die Fragen bezüglich der politischen Grenzen, sowie die Fragen der wirtschaftlichen Verhältnisse und de» Verkehr» zu klären. Die Regierung der ungarischen Republik hofft, daß durch diese Konserenz alle nationalistischen nnd chandt» n i st i s ch e n Strömungen beseitigt werden können, ebenso wie alle imperialistischen Bestrebungen. Der Revoln» lionfire Regierende Rot der ungarischen Rätes republik steht nicht auf der Grundlage der terrt« torialen Integrität und ist nur dagegen, daß irgend» welche Frage im Sinne der imperialistischen Eroberungspolitik gelöst werden soll Di« Verhandlungen mit General Smuts find noch nicht be- endet; eZ gibt Fragen, welche bis jetzt ungelöst geblieben find, s« zum Beispiel die Frag« der Schaffung einer neutralen Jon«. Mit Rücksicht darauf, daß die Regierung der ilngarlSntBschen Räte» republik Ausländern gegenüber sowohl hinsichtlich de» Sicherheit de? Lebens als auch des Eigentums in konzilianter Weise vorgegangen ist und ihre Un-verletzlichkeit ebenso wie auch Geltungmachung ihrer Rechte in materieller Sdichtung in weit» gehenster Weise garantiert, glauben wir, daß der General alleS tun wird, damit diese Fragen in einer Weis« gelöst werden, welch« die Exi ste n zi n tr r e s sc n des ungarischen Prole- tariat» wahrt. Wir unsererseits haben aus den grundsätzlichen VerhanWnngen jede Frage nationalen«der ähn- lichen Charakter» ausgeschaltet, wir stehen aus unserem sozialistische» Standpunkt. Dieser bedeutet, daß uns nur die sozialen Interessen der Arbeitenden be» rühren, die in den besetzten Gebieten wohnen, und wir gaben diel. bezüglich»n sc rem Wunsche Ausdruck, daß da» barbarische ver» halten gegenüber den in den besetzten Gebieten vorkommenden Arbeiterbeioegun-gen aufhören möge. VrolestdewZgvAg Zegsn V.Vams Freisprechvug. Bern, 0. April. Di« fran7.Sstsche Regierung hat für die sozialistische Feier zu Ehren d-S Andenkens v»n Jaure» die Erlaubnis erteilt. In Frankreich nehmen di« Protestkundgebungen gegen den Jreispruch Pilla-inS zu. In«uxerre wo villain jetzt wahn,, fanden Ärbeiterkundgebungen statt, gegen die Polizei» maßnahmen ergriffen wurden. Di« Conlüdfrafton sänSral« ilu Travall hat einen Aufruf an die Arbeiterschaft erlassen, gegen die Freisprechung VillainS und die Verurteilung Cottin» zu pro- testieren. Die„Humamte" veröffentlicht zahlreiche Protesttund- gebuiigcn von?lrbei>-«vvevbä»den aus«vschiedenen Teilen Frank» reichs, u.a. eine Kundgebung von 51 000 Bergleuten. In einem Brief an die Humanith schreibt Anatole France, der Frei�pruch VillannS sielte die Arbeiterklasse, und alle, die fit verteidigten, außerhalb dcS Gesetzes. Skeik der Vavlbeamlen. Berlin. 7. April. Die Angestellten der S-nk sL» Handel und Industrie(Tarmstädtcr Bnnkj habe» beichioft�.' am 8. d M. iu den Ausstand zu treten. VoIHsitötine. & Theater cm P-efowolatz. rekrlop Friedrich Kayasler. Uhr; Plo Helrr. Opernhaus Uhr; Lohencrin. i Seh&Bipieib'Ot i 1 Uhr: t)le Journnllsten. Direktion MaxReinhardl [ BculicM: Theater pUbt: Der arme l ieiiirich I KoniKerspieSe 5 Uhr: L'nterwecs. i Kleinas Schauspielhaus 5 Uhr: DI» SUch«» Bit Pandora. ÜNeuss Operettenhaus, ■chiahmirrdanim 4a NordenÄl �uxr- vis Wehe SsAW ! 13. IV. 1910, nachm. 3 Uhr: ger Soldat der Marie. Lcssisg-Tfesater Direkt: Vielor narnowslrv. t Uhr: Der Blaufuchs. Hiitwoch: Der rote Hahr. Donneret: Der Blaufuchs. Deutsches Künsiler-Theat. > Uhr: Der Schfipfor. Mittw, Donm Der Schöpfer. I Theater am Nollemleriplelt. » uhr: Wo die Lerche slngl. Rose T heater M Uhr: Stärker ala der Walhalla-Theater RUhr; Der Jäger an« Kurplelz. Casiuo-Theater. LothrineciStr.37.Tagl.',/48Uhr! f Berlins grölUe Sensation 'Vater Knolle. her Huer VolkastOck in 3 Akten. Vor llorh. d. neue April-Prokramm Sic. 3',. U.: Ehrliches Handwerk Wintergarten »»lieh 7i Uhr. 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(Et MilKtt®(((iH«rMtff«!ifrl!8nlS,Ssj5ä®4 S(,aiK»- fStiipnkaajaftrile(Bcrfln K 04. ttlelenffrcbe 83— S5. tUjr c::» von 4—7 a>r. ffie$äf lA-.dt ppr: n_;—_ Tficpftoo: Amt 185 JCW. 1987. 97i'4. ®ojramf«8, den 18. April 1919, aotfcnliJasg VA Mit: Versammlung nüts fltbcäfslofen Im Deutschen Meiall- arbeitcrverbani» organlsterte» �rbeikerini'.en bn GewerKschestcHauz, Enecluser 15(nrcljcr Ttzgcsordnung: i. Sottrcs;»ie SedtuwlHl bot wir.schnltiichen Leg- i-* bi« ffitbeiJfllofea MrrallsrdzUeunnsn. SJefetcni: ftoHtgc I oft. 8. Wohl von 3>«tegicrion zur©cnateJoctfaminlunß. 3. ÄerlchtCbones. — Ohne amifitlrbBtiiiS haln Zuiriit.— Ära UHt. in fftrcppfwotf nft 0 tiin. Doniicrafag, ien 10. April 1919, VoaK-r« �efffSTen, Waderstt. 17: abends S. Genera-verfa»i!»iu»A. behOneberc). «Jerfotilc av'-cre bfnlg itfltt" f.C: d ffinrölKTii. 3tt:; 4 fxinttrru, fiuaaatb., ISiinbeitbcti.. iluwit. dt!-it. TbcbMden, oticb(oft wer Ttpffdie. t'rticorlcatt, LZtilc». itohf. Stcppkedtm, Tau jettpfditt, neherkeflm. ftrtfbs Otrieartii'fl«. ccTffhtJt, IBrlitjeitiir S) ii(iKoiia. plpfi)_ Ciomada, rfett»tella.Pullb«uk verkauft Tönnse, Schwedtar 61. Fak 2, Darkoofi, Quaiml- bereit mr verkauft Kleiner, Meubit. Cftisionsstr t, veru I ÜlShmaccÄJni.Singerbobbln RundschiH, gtoB««ad kleine. fast neu. verkauft preiswert Kielner, Erasmusstraße t, _ vom I. Moabit. Dan OenoQn»kirchitr. S4 v.!!. Pialina «ramm 10 Mit ZahngvWaso, Heid. Sllberablllle kauft Frau !ti»ke. BlOchcrstraßa 40. g «fettrlM» Srllungsbrüfite, ififMn. Jtabrt tauft prrlsmert 9. Schumann, läruijc Brnnffutvt «neb-"'i'- ElektrSeehi __ acho Laitungsdrfthto. LUaea-Kahel kauft Schamana, ändrear straße Tg. vorn II. am Sehlesitehan Bahnhof. BkpMtleiUesaa, Kabel. Lltzaa •kauft zu hOehsicuT agespreisen Slektro-Büro. LangestraH« 27 1 CakeAmfreasstraBe. Ales. 3939. Leitsuaedrätko, Litzen, Kabel kauit lodea Quantum Mchstzalilend QroBfelil. Kott- kuter Straße 31. MpU 4016. "SJarOiörai! s. Hs-aci«. eu-- flrllra»« It(äidiinet Aaliuhaf) feettr „.... tun,«st alt n, au y aus- (pörntc:»etiibKa.»,cih! bat Scrifercn. SEj! ber ftttrcicr.ijtr»milpTfeber tina Ersatzleute für den pcniüfMheit Arcciistiachweis. Sjjttr«s über. Rätesystem anb OetcctUfchof.tn*. Ref.t Herr D ä u tn i g. kituiifoR. Das De. hallen der Terbmidoleituns Q(fett übe den Arhcitslofea. Scrfdiiadcace. — Clin« Sftttftlledsaußwafa Iwtn Zutritt.— Zahlreiches Erscheinen der Mtfrilledur. erwartet Dl-, Ortsperwaftnna. Wstrschnner KonzcrtliaHeö Wnazchanaratr, 31 feil Ginlrrtlr. da lalshcf IitsticrraW« r - Eonntagst Montags: Dienstags: Mittwochs; Donnerstags Freitags: Aufing 6 6. e, Sa üffekfion Adoil J a n g. Donpcl-Kü iisöcr-KooÄer t Kabarett- Alicud üeseÜAcWts- Abend BockhierleM mit Rio Roaso Kobereti-Auünd# 0 Oberbnyf. Klrwcß(Tyr�lef Cescü-. ceba?! Schneenlfickcrrii)» Sor.BJtbenJ»: Soll �tc-Kocxerl Eioiritt frei; �..,.. Utpirl» Vfiadervoldo vHolAÄkfinntlWy Körst«3 uns Ansßchanlt; Pfe�erberü;. tJf.hwiscb, Mü.icheiier Warme K"c J (iit mc K'c;!t DlOarertrrtlacrpntraarn Wanaie. 71«»otiaevatae, den ID. Ayrif IDIU. uachmiffan» 2 Uhr in den f.rmmhsSti«. ftaminsitdanlenftiete Od gi of|c Mitglicderversammknng t Kreis mW HMssvittKl. Äobl.rOez> mn BJllinaod in Oer Aula Oer SrieOrtifj.B ffficOcrluaufirafie iL. »am»- 4.. abrate. 7 Uhr. JrrOeciilirtj- CticrrciUfchutc, Pallsadcnsrr. 42 Sprcehalaaüe 5— Neu erschienen: Zinse mit Sammlung revolutienSrer kampfeslleder für Masaenaesaug Preis 60 Pfg.— Porto t Mg. TheaterstflcWa, Prolege. Liadsr, Postkartaa, Aas tack- nadeln zur Kai-Feier RIch.Lipmski, Leipzig KöaUstr. 12. Fcrnspr. 2309- KüB8CiJtr.25rr:"ah,,bö! 'Frankf�Hed für Hant-, rtara-, Qefcülechw ii.rr«uenlcit»cR.acrv.Sciiwficke ipet. ver.�lt.r ül:o bei sthaeller sich. u. schmeraL Behang I. ohae Berufsatöruoe.- Ausk. kosieoi. Sprachst. 10-1.5-8 ÄamaLltz 12 Facharzt MW / für Haai- Harn- Francaleiden. 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Protest-Erklärung. auf Grund«in« Eng» stall!e sollen 48 Ättbnr»:te Hub baürretföbnUdjc De triebe soUen plötzlich yeschlossan merbvft, Bersügung bat Hiradalscrlaubn last eile. «lala fsvjefcb«itlstan, RtrsiKer, Kellner, Köche, Bureau-, Garderobe- und fett ft ige In rückstchtblsiri Weise plönlich arwerbslo» gemuch! tutb auf die gesetzt«reeben. Warum? Beine Anblase rvssien Beroehens«güe» dle?»d«ns>n!!leleerordnunz ist geften einen der Unteenehmer»»hoben, noch rscnifter iiiid Dorfchluns«: irgeitd weicher A.t sestsestellt und erwiesen irrrbea. Lediglich eine Ariezsverordnung, dt« dem Tinue noch zur S!ch»rste!luns de» �eereebedarfs erlassen nurde. wird anaewandt und zwar Zu»wer Zeit» mo der ti,teLSöust«hi» nur noch nominell besteht, wo es kein Heer mehr gibt. Der Leiter der Handeloerloubnic.'icNc. Sieifierungerat H e y I hat es dabei nicht einmal für nötig gehalten, die für bis fflatztegeiuitg bestimmten Uniern etzw»>. un> Angestelllei-oetbönde vorher zu hören. Der alte, ongobllch iiderwundene reabiionäre Obcigdeitsllcef oriteht In ntuec Blüi*. Dom grünem Tisch aus wird über da» Wehe einer enorme» Anzahl ladender istentcheu einfach„sersüflt". Menschen, die ftefn Gesetz, bein« Verordnung nachweislich gbeutrrivn hauen,»erden brotlos gemacht. ohtze datz man ihn«» Triinde angibt, ohne daß«an ihnen die Mbglichkzit letzt, sich zu oerieidigan. Als Derümantel dient die Phrase»o»„Bodenben volkanrirfschastilcher Stvf. fficnligt diesar Dcrbmantel wirklich, um dt» Vawalt zu»cchtsertigeu. die»in« großen Anzahl Gewervedreidender und ihren Angestellten die Ausübung lhreo Gewerbes»erdietat? War soll einen Ruß«» von dieser SetfOguno haben? Sie In diesen 42 Saststrilten»erbrauchten Lebens- Odittetvorritt» stirb Im Bs hitllni» zu bar ftlnwohnerzahl Berlin, t» undedeutond, bah auf jeden Sin- wohner pro Jahr vielleicht S Tram« stzleisch und eine*art»ff«l»atsasten würden, wenn sie zur Verteilung gelangten. As« beabsichtig« man als» mit iUftt DerfSgung» Wem«Ist man bamit Sand in dl« Augen (lte«nf Dies« Fragen werfen wir auf. Dopegon geh»» RlMonen an Tinbommen-, Tewerb»-, Umlad-, Wai»-, Lnftberbaits- und anderar Steuern dem Reich, dem Staat iwib der Stadl Sorlln»etleran. fCWOicnen an Teweröslasentintarstützung wird dl» Stadt Berlin dosiir bogahl««, müsi»». rtire weit ehre»erftnlcherte Bureanfiralie es fo will. ®lt pestaftieee«»»?»» dies, Beraswaltigung pilt all« Tnaraie und fordern die Aushebung der Oer» Agrmg. die niemand zum Dützen und»tele« zum Leide Leibe erlassen wurde. äntaanatlonalor Betel«t>l.Theat»r-D:r«bt»rer>-Verft Berliner Musiftar-Berb'ndimg 1919. BarNner Tnsamble-Muflbee.Btmd. Bagband de» SosiwitPogehüsen. Genfer Verband der Hotel» und Iiastauront-Angestellteil. Deutscher»ellnerbund. Artlfc! Donnerstags, dorn 10. 4. nachmittags 5 Unr Versammlung im bekannten Lokal. Spniolarzt Dr. med. Htedicke Haut.. Mar»-. Oaaohleehtsl. Blntunioraoghg., Friedrich» tr 178-193 tan d. MokieaatraBe. UMcrgrdb.). ll-l.t-7, Stg. 11-1. Asiitußg! Giänau Spedition Prelbait Bergmann beflndet sick Köpenickor StraBe 92. Die Wahrheit über die Serliner Straßenkämpfe 48 Seiten. Freie 35 Pf. Aufl. 100 000 Exempl. EiBeimsnilirllc�Sciilltlsning der Wm Serllßer Ereignisse Soeben erschienen. und Speditionen, Zu beziohan durch unsern Verlag Buchhandlungen, Zeltungshändler Vtfi'lÜttBOQtlKÜlfilt.PBEiütir e.G.in.ü.ii. Serllü. SchlllüatienloiRin 19 Am Ig. 4. 30. verleg« Ich ru*la# SpcditiM»•« Schul- MnS»«9»ach Sebwedem- v traft* f. Lad«». TietKranKlicltsn Erlolgrelgh«, abnebdriM Ba- Haserar haadloug, mäBljes Hauer Tierarzt JUing Ubheoer SlraSa 28 ,, Am Schlcalsehex Tor. 10— C, 4— S. Soantaga 11—1. AcHtnni! Erkner. Dt» Spedtbo» der Erethelt i» Erkner befindet«Ich bai Walter üxchbach. Kurze Strag« 4. | ßautsshw HettlUrMlter-Verbazid VerwaUBBguttll»»»rlia. CS!© WeStr@¥Og�ti@ii Nr. 2 ers€3t©lnt hzuo Dianstag Zu haben bei allen Syedi&ewren Pnr StraSenhündicr, Ccl aten. Arbeitslose in der Ze 1* u za g s e x p e d 1* So rt Neuenburgcr Straße ia(Laden). Tadewanaeiae» Da» Kolltgta aur Nachricht, daß«nie» Kollegs, Uer Schlosser Frans Doma.iskl, Hebt geil«Ba 7, am 2. d. MM. g#.t«rbea ist »!•*«a»difBirg ludet cm Weastag, de« 8. d. NM. ,'Jf"*•" dar Leloheahall»<«» OauMiud*- fnedhofa« la Mehaa-Seheattaiwaa.»«««. Rege Betet« mig erwmnai 12 , 5-7. Sonata» II I. Maohrufl De» RofTcge» rar Nach rieht, daß tiagots KsUotea, August Bandt». OarteastroBe 26, am 2» Min. der Meullocbeiu«- Adolf Knospe» Paakow? Oottschalkztraße 2, am 4- 4 MM. und der Dreher Wifholm Riosock» Ncakdli«. KelaheldstraSe», am 2. 4. Mts. geitorbe» etrtd. thra U» rmm« Andaafcenl Die Oi°«awer«waltung. Wir suchen für unsere Redaktion«inen Redakteur her in Politik und Ökonomie erfahren und imstande ist, de» leitenden Redakteur zu der- treten. Antritt möglichst sasort oder doch! baldigst.— Angebote werden an den Vor- 1 sitzende« der Preß. Kommisston. William ! Htchnr. Leipzig, Könurstraße 32, erbeten.| Redaktisn uitb Verlag der Leipziger Noltszeitnng. BBTllR l\ Eii( M- HCKÜÜ Tbiesraitim-Adresse: den BrsßWr. 3 En Elitzkurs Bartin VerKatifsläden: Kortlvstr. 55 und 57. Wallstr. 1, Rorenthalerstr. 71, Mtillcrutr. 3b. IC«! Ott: Pianos Maat.Htesif.li cr©8« Auswahl gcSranchtr. lo elssncr Rei»a- ra«ur-iycrJf«tatt wie n«u bcrijostolli, souio ueucr Piauos. Paiwerplatic. wc'.ßo KupferbcsannnuoK 1&00 Mark. ITiavtersiIntmer AdAW). Mönistr. 16» eud hie. t tnei la Iger jnid SpaziaS-Rrzt f.€(»scaie«üisifi; spoz. veraltete, liafi«2cklij:o KtKiiröhrea-Aiisfinsse. ftescha Ansschlas;. Aiundaorbrttc�Oa Maxnesseliwflche.• eiKeno K-.nlniediode vofbuiMtca mit SaJvargan-Kiffcn, Blotantersuchnascn. Im ersieai»». hitesten Kör-Iosr�J Dir. I.ÖJ«r riüntvien-La.oja.on jxk. HaU-Ansfult Wr olthlr, iL w'6i. 2jltGt ßehandluflaaiclt 9-1 4-9.'Eobs'-. 9-1. ßaparak� Diavteoa ------— gereüdm ötz? RüWrsMil' Gl Berlin N U, Fr!« JrjoUstr. 127, nahe KartctVaM J'" � die Rechtsausliunltei ü. grollen Proreßibietlimg— Sprc-hzolt 9—8 Ihtr. � p11- fflO» Bläh er gegen 120000 Roiruchcadc. �'(tstell 3 Str. 13 soeben erschieueu! Tie Tribiuse «tan lese den Gcftartllet: «■ UB Preis 10 linier HßiihM iil MM' von Statl Lchncidt Ctrafienhüt hler fiofiei Verlag der..Tribüne' gftr fflerafieichZi-hler tw'ier»crbienf» ,«• glnttnerffrtjl Rchtttttg! Geh: wichflK sSr da» Detstöndni» der bevorst� de« V«'li»iidlungen iider die Räle-Dosetzgebung! Agsammensossung der«afd�ehuilie und r Fjsenllichunpen nebst Cnlrourf dieses deutschen ftesetze» bringt dl» in weich» demokratisch«»(Seist* und»bjelitla geschriebene Broschil:»: St: .Zum ksmAkfthe« MezeseM Wesen und Ausgabe« der Arbetter«��''' u»n Aechts,aw«II Mitglied des WP? anmalt Dr.»Ilh«lm Thiel», ��0 »iboileirate»»»n Eratz-D»!��«-. ,:.i- 1 A. jC arhZililich in|*W* Duchhondlung und Balm J1|c,.. Verlogsgifellfchah ■19. Lindendruckerel- und Berloasgcsellschast Derlin XU- 8, Schilldauerdomm c o � rille Ega$pöz;®!-lG�5iWSikS?S£i!�ln von Oeschleclits-, Haut- und fiaj-n'-ciJ«lV£ol ledtr Art hei Miinnirn päd Fraatn.»pez. voralte 19 j. c&ckige Harnleiden u. AusflUMe. Oewkwtre, A,["«• etc. Mamtecschwache. IzlirfU'h- Hatn-tSalvareanli-*• y dich niutnatcrauchang. Lleiit. und Flnua• Bchanillu«».'.,f hx» Kur-Bea lür olektriaclte a. medlz. EäAer. IMme/uatim»♦' AerztUch»«leitete IlcHn-iststl ,.i Viu S-dsttr, KßBZStT. 9, mi: s PltiLio, bH oclitcna Kbnulaiotatik« spat, ainilsruci TT ii«k. OolilkriOHoaB» HrAd&en,», ."«V fa«fouiftnNa*plKo Arkfiu Uniarbp'UiBK sebioebtshrondchr CaWsse- Ropa atmrn' Z-�'iMtsthua m. n«faiibuos»pss. fftr- tllehe wervöst«, «9. A. Loser Junior, 01[ "'------**«ÜrarUt a»i» Ol»otzlsjibotzo rl�vj Eisasssr Str. 35% nAta. t>pr. tggI.voa 98.8 Uhr abend«. Sennit. 9b. 12. Tet.N«fJ' Sssehleebtskrao� Em ha eigen«» 6*», atiia« tt. lötet I« Uro ic oec a uhtm.. üie ßtier lirpv-i tutuuütlcihu*« Ulm., wMluitgstioUi nud wertta« Hnw r�!,» "■' tag A ttt. fntwdrt«!..-b �tW„if »r«1d)!aflrnfu»min. Sbr.chftcuheit eechllllldi. — Veiten»luttiuüte Beieim# � j Spez'alarziDr.tiied.KittlRüRli . Berlin. Potsdamer Sie. ,17. an der Lützo'-st'�V" Serrchituuh-'U.13 2mttt,u. kC-�lu« r«»ei:h«. ffloimue v lleü d:HnW i Vellage zur..ZreiyM". .............' 6 0 NM» rtrirt W. ........................ GsWsrkfchastliches. : n* Streik der Angesteilten in der Metallindustrie. allgemeinen hat sich die Slrciliage nicht verändert. Eine! �ere Färbung ist ihn, nur durch das Dazwischentreten der rungstruppen gegeben, die den Streilposten Schwierigkeiten ..n. Die Truppen des Freiwilligenkorps Oven find ange- Zum d>e Ordnung uiifrechtzuerhdten, aber die Nuhe ist noch Igeztört und zu Zusammenstögen mit den Streitenden ist es iuich! gekominen. Die Arbeiterschaft hat jedoch ein Ulli- br. an den Reichsivehrnri nister Roste gestellt und eine Kommis. Mrstchend aus den Herren Thiel, Neckers, Bublitz, Aufhäuser Schlüter gebildet die sich zum Reichsarüeitsamt begeben um mit Sem Staatssekretär Bauer zu verhandeln. Da? pnis ist noch nicht bekannt. Der SchlichtungLausschus; der- !lt weiter. Es ist möglich, daß noch weitere Zugeständnisse h! werden. Heute vormittag wird voraussichtlich das End- I nis der Verhandlungen im Druck vorliegen. ,.14»» lm Sonntag fand im Volkehaus Charlottenburg eine Bc» ateW, �Versammlung der Angestellten des Werncrwerks(Siemens I- fiUIc) statt, in welcher über die Streiklage berichtet wurde. * er von etwa 2000 Angestellten besuchten Versammlung kam - iiiig der Wille zum Ausdruck, im Streik auszuharren, bis die .i. ä den H«gestxllten aufgestellten Forderungen restlos bewilligt dll,»stn find. Ais Sonderstreikforderung der Angestellten des cnSkonzm.S wurde die Wtedereinstellung des gemagregelten annes des AngestclltcnauSschuffeL vom Glühlampenwerk. .gen Arlt, aufgestellt. Einige Enifchliestungen, welche die lEntschlossenheit der Angestellien zum Ausdruck bringen, das Bestimmungsrecht als unumstößliche Forderung, zu betrachten �ouch an den übrigen Forderungen festzuhalten, wurden ein- pig angenommen. schaftliche n Aufbau nach Friedensschluß bestempfohlcne Bewerber. Zunächst wird von jedem Bewerber eine Einschreibegebühr von 5 M. verlangt. Es handelt sich hier offenbar um ein sehr be- deutlich?« Unternehmen, da? den stellenlosen.Angestellten die Einschreibgebühr abnimmt, ohne daß ihnen irgendeine Gewähr für den Nachweis einer Stellung geboten wird. Tie A. f. Ä. hat sich deshalb auch sofort an das Polizcipräfidium gewandt. um durch ein Eingreifen dieser Behörde die lveilcre Ausbeutung der Siellenlösen zu unterbinden. Die stellenlosen Angestellten werben hiermit gewarnt, auf jene Anzeigen heneinzusallen. Die Berliner Metallarbeiter und die Arbeits- gemcinschaften. Am Sonntag tagte in den Kammersälen ein« außerordent- lichc Generalversammlung der Berliner Verwaltungsstelle de? Deutschen Metallaobeitcr-Verbandes. AIS erster Punkt stand auf ■■™""9--- TRIp vrr Be. uni. August Kronthaler(Dreher), Richard Wegner(Dreher), Ernst Franke(Werkzeugmacher), Karl Hagen(Fräser), Max llrich (Maschinenschlosser), Adolf MattheS(Bauanichläger), Karl Hrnt- chel(Schlosser), Franz Künstler lMaschinenschlojser). Von diesen Kollegen trat der Kollege Richard Wegner aus persönlichen Gründen vorher freiwillig zurück, während die Wahl des Kollegen Max Zies« bis zur nächsten Generalversammlung zurückgestellt werden mußte, da er nicht anwesend sein konnte. Alle übrigen vorgeschlagenen Kollegen wurden gewählt mit der Maßgabe, fofari ihr Amt anzutreten. Der Antrag der Kommission, daß die gewählten Angestellten eventuell innehabende Pasten in der Kommune(Stadtverordnete usw.) nieder» zulegen hätten, wird nach ausgiebiger Debatte abgelehnt. Ferner beschließt die Generalversammlung, die vier noch offenen Stellen neu auszuschreiben. Die eingelaufenen BewerbungS- chreiben müssen von der noch bestehenden Kommission geprüft werden. Da aus dieser Kommission die Kollegen Günther, Neu- mann und Schultheiß ausscheiden, werden au ihre Stelle die Kollegen Georg Hofsmann. Ernst Thomas und Oskar Mörke ge- wählt. Hierauf gab der Bevollmächtigte Kollege Tost den Be- richt von der am 13. und 14. März in Stuttgart abzehaltesten Boiratssitzung. Er betont, daß er sich zu den beiden ersten Puntien: Stellungnahme zum Gewerkschastskoiigreß und Der- bandLerueralversammlung nicht in Einzelheiten verlieren wolle, da diese genügend durch die Presse bekannt find. Er halte es für wichtiger, die Stellungnahme der Berliner Delegation zum dritten Punkt der Tagesordnung: Bericht über die Arbeits- gemeinschaften. bekanntzugeben. Es sei kaum notwendig, hier zu betonen, daß sich die Berliner Kollegen zu der Frage der Arl-eitSgemeinschaften ablehnend verhalten haben. Wenn wir in den Arbeitsgemeinschaften Hand in Hand mit den Unternehmern geben, so bedeute daS eine Hemmung auf dem Weg« zur So- zialisieruiig. Man könne auch von einer Parität nicht reden. tvenn man bedenke, daß auf der einen Seile das kleine Härnlein der Unternehmer und auf der anderen Seite die große Masse der Arbeiter siehe. Wir erachten eS für unsere Psticht. dem Zeichen der Zeit Rechnung zu tragen, um den Bedürfnissen der Masse gerechst zu werden. Die beste Gewähr dafür biete einzig und allein der Ausbau und die Verankerung deS Rätesystems. Aufgabe der Gewerkschaften ober sei es, Hand in Hand mit den Arbeiterräten und nicht mit den Unternehmern zu gehen. Die Arbeitsgemeinschaften seien eine Forcsetzung der Kriegspolitik der GewerlschastSführer. Dos Techtelmechtel muß aber auf- hören. Es kann»Im kein« Verwischung und Ueberbrückung der Gegensätze geben. Wir müssen eine klare PoliUt treiben; für uns darf eL nur gerade Wege geben, das sind wir der breiten Masse der arbeitenden Klasse schuldig.< Beifall.) Nach dem Bericht des Bevollmächtigten Tost nahm als erster Diskussionsredner der Kollege Richard Müller das Wort. Zuerst befaßte er sich eingehend mit.den Aufgaben des kommenden GewerlschaflSkongresseS und schilderte dann an Hand mneS reichhaltigen Materials die Enlstehung der Arbeitsgemeinschaften.' Er verweist ans die bekannten Vorgänge, wo ans Anregung hervorragender Großindustrieller die Gewerkschaftsführer sich zur --- FusroWmnhi'tt. J)K'bnCt Meavkag. S. AM IM Streik bei der Darmstädter Bank. In der Betriebsversammlung der Darmstädter Bank am Freitag, den 4. April, ist kein« Einignng erzielt; auch mit dem Schlichtnngöausschuß deS RcichSarbeftSamleS sowie mit der Di» rektion des Institutes ist eL zu keiiiem Resultat gekommen. Die gestrige Betriebsversammlung hat de» Streik für sämt» liehe Groß-Verliner Filialen proklamiert.®i>> großer Teil der auswärtigen Filialen hat sich ebenfalls mit den Berliner Angestellten solidarisch erklärt. Die Bedingungen der Direkten konnten nicht angeiiommen werden, da noch geringere Gehälter, als heute gezahlt werden. dabei hcrauSkomuien würden. Die Beamten der übrigen Großbanken haben sich mit ihren Kollegen von der Darmstädter Bank solidarisch erklärt und an ihre Direktionen nachstehendes Ultimatum gerichtet: «Ist die Direktion bereit, sofort eine mündliche und schrist- liche Erklärung dahin abzugeben, daß dem gesamten Personal der N. N. Banken. Zentral- und Dspositenkassen, keinerlei! Arbeitst im Interesse der Darmstädter Bank zugemutet werden soll? Sosern die Direkrion eine solche Erklärung nicht abzugebei- imstande oder gewillt ist' siebt sich der Betriebsrat gezwungen. unverzüglich eine Betriebsversammlung einzuberufen, welche üben die alsdann notwendig werdende Arbeitsniederlegung zu d». schließen haben würde.' Erfolgreicher Streik bei der Neuen Boden-Akliengesellfchask. Die Angestellltenschaft der Neuen Boden-Aktiengesellschast ist Freitag früh in den Streik getreten. Gestern sollten die Ver- Handlungen vor dem Schlichtungsansschuß stattfinden. Die An» gestelltenschast beharrte auf ihren Forderungen. Die Direktion rief beivaftnete Schutzmannschaften zu Hilfe, und diese hinderten Streikposten, ihre Funktionen auszuüben. '-1- li'i— ,.V» Stofrr(Spfript? tralstrrikleituug der Vereinigten Augestelltenvrrbände. Dienstag vormittua um 10 Uhr versammeln sick» die Der aller Uaterftreikleitungen in Haberlands Kestsälen zur «rechung der Lage. ckDre linterstreiklettungen werden gebeten, für Dienstag im «se des Tages Betriebsversammlungen anzuberaumen, damit miesen das Ergebnis der Besprechung bekannt gemacht werde» '. Die Zentral-Streikleitung. Streikleitung der Snorr-Brrmse A. G. Die Betriebs-Jn f�kstietire der Knorr-Bren se bitten die BetriebSingemeure und fx-st stenten der streikenden Werk«, einen Vertrauensmann, ztvecko «-.Lstsprechung über Ausnahme besonderer Gehaltsstasseln für ihre Wpen, zu morgen, Dienstag, nachmittag � Uhr, nach dem ,'r?!lr> D�vereinshause zu entsenden. S- A.: Prihnow- sSiemensangestellte,«erwaltungSsedäude. Dienstag, den , f vormittags 10 Uhr, Charlottenburg, ValkshiruS, Rosinen» b.»ste, Versammlung. Tagesordnung: Die Strc'.tlage. Erscheinen v außer den Streikposten dringend notwendig. Die — �rikleitung. ~"Jf 6. Lorenz, A.-G., Tempelhof. Versammlung aller streiken» ' Angestellten am Mittwoch, den v. April, vormittag 10 Uhr „ ir- Lolai Meher, Tcmpelhof, Berliner Straße 8 Die Strei»- die --- � Itlionen... Gestern bereits ist nun dieser Streik durch einen von den Beteiligten vor dem Schlichtungsansschuß Groh-Berlin ab- geschlossenen Vergleich beigelegt worden. Die Arbeit wird heut«. fnch wieder aufgenommen. Der Vergleich hat folgenden Wort- »»■•r««,« werden den schlagen. Alle Angestellten eryairen n»»«u.w.v,.......— 1619 eine Teuerungszulage von 10 Prozent und für jedes Kind unter 14 Jahren eine Teuerungszulage von 5 Prozent. Die durch obige Zulagen fälligen Beträge sind bis 15. April 1919 zur Aus- Zahlung zu bringen. Ans dem Umstand, daß sich Angestellte bei Gesellschaft an dem Streik beteiligt haben, dürfen denselben keinerlei Nachteile entstehen. Vor der Kündigung von Angestellten ist der Nngesielltenausschuß seitens der Direktion gutachtlich zu hören. Beide Parteien halten sich an obige Ver- einbarungcn für sechs Monate gebunden. Das Milbestimmungerecht der Angestelllenausfchüjfe, Im.Wilhelmsihoft' tagte eine Versammlung der Obleute der ----. CliJ-C /ÜV l|M M»»•»»•»«•«T——--- Außenbeamten de? Versich erungsgeirenbes. die bezüglich eine» Tarifvertrages Stellung nahm. In diesem Tarifvertrog soll den Angestelltenausschüssen ein Mitbestimmungsrecht im Aiisiellüngs.- Verhältnis eingeräumt werden. Die VersicherungZgesellfchclsterc halwn das Einizungöamt angerufen und dieses scheint in dieser Frage einen ablehnenden Standpunkt einnehmen zu wollen. Die Versammilung beschloß daher folgende iltesolution: „Die am 7. April versammelten Obleute der organisat» risch und aquisatorisch tätigen VersicherungZaugestellten der Ver- sicherungSgesellschasten nehmen von der voraustichtlichon Der- Weigerung des Mitbestimmungsrechtes im Anstellungsverhält» nisse seitens des EinigungSamteS mit Entrüstung Kenntnis. Sollte der Schiedsspruch in dieser Frage zu Ungunsten de? Angestellten ausfallen, so werden sich dir Außenbeamteu der Versicherungögesellscl)aften mit den Angestellte» der Metall- industrie solidarisch erklären.� Die Neuregelung der Lohnverhältnisse im Buchdruck- gewerbe. Der Bezirksvorstand Frankfurt a. M. be» Deutschen Buch. drucker-Berbondr» beschloß in seiner Jahresversammlung am av-fi----~,;i v«- h«« Bamag. Angestellte! Zur Stellungnahme zum ,.»»'�edsspruch: Versammlung 8. April, nachmittags S Uhr. Ver „tfss'UiigSIofal: Stadttbeater Moabit. Alt-Moabit 43. Bauiag- SW�leitung. , Angestellten de« Firmen Fritz Werner«XK, Dnimle«, **-**±1 u* �0' un� betriebe*von Mertendorf und �v>�enselde versammeln sich heute nachmittag 4 llbr im Lokal U Zff�rt. Bahnhos Mariendorf. Pünktliches Erscheinen bei der W �V'Sen Tagesordnung ist unbedingt erforderlich. I. A.: �uickhardt. ' r vetrirbSverfommlnn» der Angestellten der Birma R. Stock iu"1'?'., A�-G., Marlenfelde, findet heute, Dienstag, den 8. April, Admittag» 2 Uhr, im Restaurant Herold, Mari idorf. statt. „ �Angestellte de« SiemenStonzeenSl Für die Aiigestellt-'N deS 1 �WaUungSgebäudes und der angegliederten Betriebe findet am S**»Stax den 8. April vormitlag»*0 Uhr, eine BetriebSver- aiuiiF im Volk, da me. Charlotte nburg, statt. Das Srsclieinen Kolleginnen und Kollegen ist dringend erforderlich. n.'' stjs ZentrolauSschuß de» Siemenstonzeicn». '%•--- l Ansbentnn,### ftellenlofen Angestellten. Von der Arbeit». 'e'nschaft freier Angestelltennerbänd»»ich nn» geschrieben: strjW'n« Reihe von Tageszeitungen s.chl«ru Herr Tw. Gchorl- t ft?n. Berlin-Lichi-rietde, Söthjir 8, ol» �Verlrauen.mann für ««u«*. technische und toOmänniMf* tür den»!'». s-tzen aus je L4 Mitgtieoern ver enuciUltgnRT BW so gobildote ZentratauSschuß wurde von oben herab ernannt. genau, wie auch Adolf Cohen als Präsident bestimmt wurde. Diese so zusammengesetzten Arbeitsgemeinschaften sollen über dir Frage der Sozialisicrung beraten. Was dabei herunskomme. könne man sich denken. Nachdem der Redner noch gezeigt hat. wie auch die gegenwärtige Ncglerung nur ein Werkzeug der Ar- beitsgemeinschaften ist und wie unter dem Druck der Arbeits- gemelnschaften die Regierung den Belagerungszustand dazu ctuk- nutzen muß. um den Wünschen dieser Herren gerecht zu werden, wurde folgende von ihm vorgeschlagene Nesolii-tion angenommen: »Die Generalversammlung der Berliner Melallarbciler hat während des Krieges wiederholt dix Politik der General- Immission und der VerbandSvocstände verureilt. Die ge- schichtlicheü Ereignisse haben uns recht gegeben. Neben Ludendorff und Genossen tragen die Mitglieder der Generaltom Mission die Schuld an dem Un» glück de» deutschen Volkes, die die verhängnisvolle Politik des 4. August 1814 gemacht haben, jede freie Regung der Arbeiterschaft unterdrücken halsen, ja ausschließlich selbst ihre Mitglieder den Schergen des alten Regimes zur Bestrafung auslieferten. Die Berliner Metallarbeiter fordern den kommenden Gewerkschaftskongreß auf, die Schuldigen zur Rechen- schaft zu ziehen und der verdienten Strafe teilhaftig werden zu lassen. Mitglieder der Gencralkommifsion und einige Verband»- vorstände, darunter auch Herr Sch I i ck-e. haben während der Novemberrevolution, gemeinsam mit den gesährlichsien Schorf- mochern Stinne», Vögeler, Hugenbcrg und andere eine-Ar- beitsgemeinschast gegründet, die wir als gemein- sten Verrat an der Revolution bezeichnen müssen. Die Berliner Metallarbeiter sprechen diesen Männern ihre tiefst« Verachtung aus und erwarten vor. dem E-werkschaflS- kongreß auch hier die erforderliche Bestrafung der Schnsdigen. Dw Berliner Metallarbeiter erklären weiter: Sellien die »r�eiiSgemeinschoften. die von Leoten. Schlicke, Stinne», Hngenb-rg usw. a»»geheckt wo-den find. Gesetz werden, soll», hi» von der Regierung zugesoyt« Anerkeneung der Arbeiter» rat« in dieser Form erfolgen, so»-erden wir mi« ollen gesetz- liehen Mil'eln den Kamps gegen diese Mochenschajten ausnehmen und nichr eher ruhen, bi« in D«ulW«»n» bo« Böte- system diirdigeführr ist. Wie ernwri'.c•>«« be�, GrtncikVliaf'srongrejp daß»r sich auf benf-IVr,*)uj» stellt.' Die Fortsetzung»« außerordentlichen Ge-einr-fiim'iiluuQ findet am Senntag, den??. Apr'l 1919, die fällig ordentliche Geneenlu--' mmlupp. am.Plwi'aa P.-N. Ist. Mxi. AIS Mindestlohn weroen»u a-i« i» ,u« � �- lokalen Zuschlag gefordert. Außerdem soll Frankfurt a. M mit Berlin im Lokalzuschlag mit 25 Prozent gleichgestellt werben Streik in der Kartonnagenbranche. Die Arbeiter und Arbeiterinnen in den Karton-, Wellpapp'u-r und FaltschachW-Fabrilen sind am Sonnabend in den Ansstni v getreten. Der für diese Branche giltige Tarif ist zum I. Ape.r abgelaufen T.e Lohn- und Arbeitsverhältnisse sind aber- einer dringende» Verbesserung bedürftig, werden doch noch in«nzet« nen Beirieben Löhne von wöcheutlich 26 Marl an weibliche un» von 80 Mark an ältere männliche Arbeiter gezahlt. Di« Strei» kenben fordern nun Me 46 stündige Arbeitswoche und folgend« Lohnfätze: für weibliche Kartonarbeiterinnen 80 Mark, für Bn» zugSarbeiterinnen und Maschinenarbeiterinnen 50 Mark, für Zn» schneider, Nieter, Kaschrerer, Pappenlräger 180 Mark, für soj- jtigeS männliches Hilsspersonat 110 Marl. Ferner tvirö die«d» schaffllng der Akkord-, Heim- und ZuchthauSarbeit verlangt. Dt« Lehrlingsfrage soll durch d.e Betriebsräte, deren Anerkennung ebenfalls gefordert wird, geregelt werden Außerdem wird d« 1. Mai als Feiertag unier Fortzahlung des Lohne« gefordert. Die Teilnahme am Sirvik ist scho i ziemlich umjoi,gre»ch> Die Verhandlungen mir den Unternehmern haben aber«och tri» greifbare» Ergeknis erkennen lassen..) Achtung! Rohrleger, Heizungsmonteure, Instakfotane und Helfer Deutschland«. Die im Lohngebiet Groß-Berlin» beschäftigten Rohrtrster. Heizungsmonteure, Installateure und Helfer-befinden sich wegen Ablehnung ihrer berechtigten Forderungen seit Montatz. den 7. April lvlg. im Streik. Die Verhandlungen sind an de, ab- lehnenden Haltung der Unteruehmer. die jede» Eniaegenkommen ablehnten, gescheitert. Den letzten Versuch der Arbeunehmemit- glieder der SchiichtungSkommission, dem Gewerbe den Irietzen j» erhalten— die Anrusung de» EmiguugSamtet de» Gewerbe- Gerichts Berlin— erzielte kein Ergebnis, da auch hier die Gew lreter der Unternehmer eine ablehnende Haltung einnahmen und der Vorsitzende de« EinigungSamteS am Schluß der Verhan�« langen de» Vermitteluug»versuch für gescheitert erklärte. E> dakr jeder Zuzug von Rohrlegern, HcizunaSmontru''en. F»- ftaDoiriircn und Helfern in das Lohngebiet Groß-Berlin» zn n» «bleiben. Arbeilerjreundliche Biälter werden n« schleunige» Abdruck gebe:««. Deutscher Metallarbeiter-Verband. Ort»verwaltung Berk!» VersicherungsangesteMe Vrob-BerNns! J Donnerstag, den 10. April d. I., nachmittag» 4 Uhr. Obkenl* rtzung, Sophien-Säle, Sophien straße. Legitimati:» ist mitg» dringen. Tagesordnung: Urlaubsfrage.» DaS Kartell der Angestellte«'?«,�!» J Die verNnrr CchNberanmaches, Helfer nnb KuMier stehen sn einer Lolnibetvegung, die den Abschluß eines TanfverlraLeS zum Ziele l>at. Gefordert wird die Festlegung des achtstündigen Arbeitstages und Neuregelung der Löhne für Anmacher 2,50 Mark und für Helfer und Kutscher 2 Mark pro Stunde. Außer- dem wird ein« Erhöhung der Spesen für auswärtige Arbeiten den heutigen teuren Verhältnissen entsprechend und ein Er- bolungSurlaub im Sommer verlangt. Die Forderungen sind de» Unternehmern am TienZtag, den 1. April, durch den Deutschen TranSvorlarbeiter-'Verband zugestellt worden, und die Anerken- nung de? neuen TarifeS hat bis Montag, den 7. April, zu er- folgen. Ab Dienttag früh, den 8. April, darf in den Betrieben nur zu den neuen Bedingungen gearbeitet werden. In Frage kommen bei der Bewegung 73 Betriebe, von denen bereits Sonn- abend abend 42 Betrieb« den Vertrag unterschriftlich anerkannt haben. Die zu den neuen Bedingungen arbeitenden Anmwchcr, Helfer und Kutscher sind mit einem ArbdterherechtiguugLschein versehen und nur sene, die einen solchen Schein ausweisen können, dürfen Schilderanmachcrarbeiten in den Straßen Berlin? ausführen. Tchilderanmacber, die solchen Ausweis nicht führen, gelten als bei incht bewilligten Firmen beschäftigt. Arbeils- brrechtigiingSbescheiriigungeu sind zu haben im Verbandsbureau obengenannten Verbandes. Die Bevölkerung Berlin? wird gebeten, die Bewegung der Schilderanmachcr aufs tatkräftigste z» unterstützen. Deutscher Transportarbeiter-Verband. I. A. Karl Fromke. Achtung, Banberuscl Am Westhafen sind auf allen Bau- stellen die Arbeiten für alle Berufe wegerk Lohnforderunaen ein- gestellt. Die Streikleitung: I. A.: Heinrich Weisel. Einnehmer, Kastenboten. Portiers, Burennlwten ans den Berliner BersichmingSzesellschaflen. Mtttvoch, 9. April, abeudS 6 Uhr im Dresdener Casino, Dresdener Str. 96: wichtige VcrsmnmUlng. Tag-kSordining: Die Vcrhandluneen über den Tarif bei der Viktoria; welche Stellung nehmen die Kollegen der anderen Gesell- schasten dazu ein. Jeder Kollege, sede Kollegin, mnnenillch die von der Jdunm Wilbelma, Friedrich Wikbelm, Frcia, Arminia, Magde- burger müssen anwesend sein. Die Branchenleitung. Zentrnlverband der Fleischer. DienStag abends 7 Uhr Ab- teisung Viehbof im großen Börsensa--! Vortrag über politisch- Zeitfragen. Bezirk Charlotterrburg. Vilmersdorf, Schmargendorf und Friedenau im Volkshaus Eharlottcnburg, Rosinenstr. 4, Dienktag ahends 7 Uhr. p."'ltMty.WIW.�MtlfT?.'WT"",*5ytgt!£gaHWWBSBC88B3! 1 Groß-ö erlin. M KaWpf um den Marstgl! am 6. Nlüez vor dem Mlegs�ericht. Im großen Schwurgerichtssaal des KrimiualgerichtS begann gestern der Prozeß gegen 76 ehemalige Angehörige der Nepubli- ka nischen Solddlenwehr wegen Ausruhr und Landsriedensbruch auf Grund der Paragraphen 106, 107, III des Militär-Stras- gq'ctzlmchcS und drs Paragraphen 8 des Gesetzes vom 4. 6. 1851. Ten Angeklagten, die zum überwiegenden Teil zur 2. und S. Kompagnie des 12. Depot?(Neukölln; der N. S. W. gehörten, wiri» zur Last gelegt, nach dem am 4 Mäm eingetretenen Bc- lagcriiugszuslaiid die zur Besetzung deS MarsiallS bestimmte 5. Kompagnie deö 1. Mariue-RcgimeniS angegriffen oder ihr bs- waffne.en Widerstand geleistet zu haben. Die 3. Koinpagnie der R. S. W., die int Mar stall als Wach« stationiert war, sollte am 6. März durch di« 5. Kompagnie der 1)1. S. SS. abgelöst Verden; die alte Wache blieb jedoch mit der ablösenden Wache zusammen im Marstall, woraus die Anklage aus eine VorbereitungSmaß- nochme für die zu erwarten gewesenen Kämpfe mit Regierung«- truppen schlußfolgert. Außerdetn fall schon mehrere Tage vorher Munition in großen Mengen in den Marstall geschafft worden fein. Als die tücgwrungStruppei' am 6. nachmittags 3 Uhr über den Schloßpluß kamen, um den Marstall zu besetzen, sollen sie mit heftigem Feuer empfangen, beim Betreten des Gebäudes sollen auch Handgranaten geworfen worden sein. Nach der Anklageschrift läßt sich den einzelnen Beschuldigten eine bestimmte Widerslands- und Angrissshandlung nicht nach wtisen. 6* konnte ihnen aber ebensowenig wie den in den hin- teren Räumen des Marstall? wohnenden Zivilpersonen verborgen geblieben sein, daß der Marstall verteidigt werden sollte. Durch ibr Verbleiben im Marstall hätten sie gezeigt, daß sie mit der Verteidigung emverstandeu waren, sie erscheinen.hinreichend verdächtig", sich an einem Aufruhr beteiligt zu haben. Für die Voraussichtbich mehrere Tage dauernde Verhandlung stich 30 Zeugen«ufgtbolen worden, die u. a. bestätigen sollen, daß»eben anderen Kompagnien des 12. Depots es gerade Ange� hörige der 8. Kompagnie waren, die fthmi lange eine regierungs feindliche Gesinnung bekundeten. Die Verteidigung liegt in den Händen der Rechlsamvält« Dt. G o I d s ch m i d t, Dr. B ö n- heim, Dr. I« k c p h und N» b e r t H e r z f e l d, gl i e g u e r, Dr. Kilchberg, Dr. T r e i t e l uud Justizrat G r a s s o w. Vor Eintritt in die Perhaich-Iuiig bestritten Dr. Goldschmidt uiu> Dr. vönheim im Namen der Verteidigung die Zuständig' keil des KouimandanturgerichtS für die Angeklagten Als Mitglieder der R. E. W. waren sie nicht Angehörige des aktiven Heeres, solider« Pol.zeitruppe. Sie sind durch einen Prtvatdienstverirag mit lOlügiger Kundigungssrist angestellt wor- «eii, um snr Rthe und Ordnung zu sorgen. Sie konnten ohne weiteres au? der 3t. S. W. austreten, ohne Gefahr zu laufen, wegen unerlaubtrr Entfernung aus dein Heere bestrasi zu wer- den. Tie Verteidigung beaniragw, in dieser Frage Richard Müller. B r u l u S M o I t e n b u h r. Ernst D ä u m i g s«- wie Leutnant Fischer, den Begründer der R. S. W., als Zeugen zu laden. Der Voisitzende v.rlündet« nach kurzer Be- ratuiig den Gcrichtöbesch'uß. in dem sich das Kommandantur- gerichi für zultündig erklärte. Der gestrige Verhandlungstag wurde ausgefüllt mit der Ver- nehmung der einzelnen Ängeklagten, ole sämtlich bestreiten, daß aus dem Murstall geschossen worden ist. Der Vorsitzende fragt« jeden einzelnen nach der Parteizugehörigkeit und ob aus die An- gehörigen der R. S. P. nach dieser Richtung hin ein Druck auöge- übt worden ist. Viele der Angeklagten stiid Mitglied der SPD. und tvollen trotzdem von einer regierungsfeindsichen Stimmung in ihrer Kompagnie nichts gemeri! haben. Von einem Befehl, daß die anrückende 6. Kompagnie de« 1. Marine-Regiment» die R. S. W im Marstall entsetzen sollte, war ihnen nichts bekannt! l!m über leitete Frage Ausklärung zu schassen, soll ans Antrag de» Verteidiger« Dr. Wönheim der ehemalige KommandantK l«» wunde geladen werden, der auch nähere Angaben über die an den Matsiall gelieferte Vlunition machen soll. Außeidcm soll auf Antrag Dr. Goldschmtdt« an, Dienstag am Hauplporiat de« Marftalls«in Lokaltermin stattfinden. Der Kkentopp gegen Spartakus. Große Aufregung.wuscht««m Sonnabend nachmittag int südöstlichen Teil v»n Steglitz und:m benachbatten Südende. Bus der Grget.d der Ring-. Süßend- und Molttestraße schallte Gewehrfeuer, man hörte das Tack.m der Maschinengewehre und die Explosirnen der Handgranaten. Regterungötruppea stürmte» gegen ein« aus umgesturzlen Wagen bestehende, mit Stachel. dnchizäunen gesicherte Birrikade. die von 20—30.Spartakisten' heldenhaft vertoidigt wurde. Von den Dächern und den Balkon» ;«! benachbarten Häii;er wurde auf das lebhafteste auf die im freien Felde kämpfenden Parteien geschossen. Verwimdete wurden weggetragen und verbunden. Ob auch Polizeibeamt« grausam hingeschlachtet oder RegierungStruppen verstümmelt und nachher totgeschlagen sind, haben wir nicht erfahren können. Verschiedene ängstliche Frauen g.ngen schon wieder daran, sich Wasser ablassen zu wollen, da sie mit dem Absperren des Wassers rechneten. Uebetall die größte Unruhe und Besorgnis. Und warum? Eine Abteilung der Regierunglfreiwilligen hielt eine U e b u n g ad, die gleichzeitig zu einer Film ausnahm« aus. genutzt wurde. Das wird dann später den Leuten gezeigt als ein Busschnitt aus den Kämpfen gegen Sprrtakus. Den in äußerst kamkimer Art als Spartakisten»erkleideten Regie- rungStruppen mag die Sache ja sehr humorvoll vorgekommen sein. Uns ist sie eine Verhöhnung einer der ernstesten Abschnitte der Gegenwart. Dazu werden die Bewohner ganzer Ortschaften aufs lebhafteste beunruhigt, um nachher mrt eben diesem Film vor Epartakus graulich gemacht zu werden. Darum müssen die Bewohner der Nachbarschaft es sich gefallen lassen, daß Regie- rungstruppen auf den Hausdachern herumturnen und in die Wohnungen sich eindrängen, um die Balkon» besetzen zu können. Wurde die Aufnahm» von einer F-lmgesellschaft veranstaltet oder ist gar die Rcg.erung oder die Garde-Kave.llerie-Schützcn-Dibi- sion der Urheber»iefes Kientoppunternehmens? Sabotage ain Schulbetrlcb. Auch nach Revolutionen—»schleppen sich Ge'etz und Rechte wie eine ewige Krankheit fort". So auch im Charlotten- burger Echulbetrieb. Genau wie vor dem Kriege sind viele Lehrer nach Halbjahrschluß zu einem wochenlannen Umher- irren mit ihrer Klasse verunlcilt. Keiner von den Lehrern, der zu Ostern eine Klasse neu übernommen hat, weiß, ob sie sein bleiben wird. Das erregt Unwillen und Unzufriedenheit nicht nur bei Lehrern, sondern auch bei den Eltern. Denn die wissen sehr gut, wie der häufig« Lehrerwechsel den Fortschritt ihrer Kinder hemiut. Am meisten haben die Kinder unter diesem chronischen Schlendrian der Schnldepulaiion zu leiden. Aufgabe unserer Genossen wird es sein, in der Stadtverordne'.cnsitzung diese Saumseligkeit als Sabotage am Schnlb-trieb gebührend zu biandmarken. Warum zieht die Schnldeputalion den Lebrerrat nicht zur Mitarbeit heran? Man fürchtet sicherlich, dadurch schon eine Äöntrollinftanz zu schaft'en. Nirgend ist aber mehr ueuer Geist notwendig«IS im Schulbetriob. Die Geldsammlung für die Nevoluiionsopscr. Die Funktionäre der Firma Riebe, Kugellager- und Merk- zeugsabrik G. m. b. H., Berlin-Weißensee, ersuchen uns um Auf- nähme folgender Notiz: »Der.Vorwärts" brachte In seiner Nr. 170 vom Mittwoch. den 2. April 1019, Abendausgabe, einen Beschluß der ssziakdemo- kralischen BciriebsverlraucnSleute, daß sie sich an einet gemeinschaftlichen Sammlung für die RevoliitionSopfer nicht mehr be- teiligen können. Wir legen für unseren Boirieb großen Wert darauf, festzustellen, daß von unserem Betrieb kein Kollege«IS Vertraucnömaiin irgendeiner Avtellung an der dortigen Bc- triebi-DertrauenSleute-Konferenz teilgenommen hat Sollt« doch irgenv wer dort vertreten»ewesen sein, so nur alt Person, die aber im vorliegenden Falle keineswegs irgend jemand hinter sich im Beirieb haben kann und auch tatsächlich nicht hat." Wie in diesem Betrieb, wird e? auch an anderen kein; der „Vcrtvärts" halte kein Recht, im Namen der Arbeiterschaft von der Sammlung für die Opfer der letzten Unruhen abzuraten. Versammlung skr die IugendweihL-Ttllnehmer und für di« schulentlassene Jugend. Di« schulentlassenen Jugendlichen, insbesondere die Teil- nehmer an unserer Jugendweihe, werden den Wunsch haben, den Zweck und die Ziele der»Freien Jugend" kennen zu lernen; be- sonders jetzt, w» von allen Seiten die Jngendvercine aller Art auf die Jugend einstürmen, um sie für sich zu gewinnen. Zu diesem Zweck findet am Mittwoch, den 9. April, abends 7 Ili t, in der Aul« der Sch u!e, Weinrneiftcrstr. IS, eine Per- i« mm Inn« statt mit dem Thema: Zweck und Ziel der»Freien Jugend". Wir bitten die Arbeiiereliern, ihre Kinder zu dieser Versammlung zu schicke». »Freie Jugend Groß-Berkfn" sJugendsekvetariat, Echicklerstr. 5-6, Hof 8 Dt.) Arbekterräke, BekriebSräte, Funktionäre der Elek� zengendeii Branche! Die Versammlung für die Kurse« Hochschulgemeind« findet am 3. April d. I., abend? 7 81 nicht am 0. April d. I., wie irrtümlich angegeben. Tie Abteilung für Fleischverf»rzung, Neu« 9*# wird vorn Dienstag, den 8. April ad. auf einige Z-tl und zwar werden die Geschäfte der Abteilung im kbw Abteilung für Karloffelverforgüng, Schicklerstr. 7, erledip Wer sind die Toten? Aus sem Wcsthafen geland� gestern die Leiche eines unbekannten Manne- von 43 Jahren. Der Tote ist 1,64 Meter groß, Hai graul» Haar und einen rotblonden Schnurrbart nnh trug c"' grüngeflrenten Sommerüberzieher und einen ichwaut«■ anzug. Sein Tascheniuch ist W. W gezeichnet, die*# trägt die Firmenbezeichnung Franz Wächter, Hamburg.' Tegeler See fand man die Leiche eines jungen Mädchevd* noch unbekannt ist und e'wa 20 Jahre alt gewesen � Tic Trtrunfene ist 1,55 Meter groß, trug einen blaue»_ rock, eine dnnkelro.e Seidenbluse und enien langen Datn� Ihr Taschentuch ist M. B. gezeichnet, ebenso die Uhr. j Skcbeiitr-Soraaettet.Outiv. Kolcm-j Trokt-Berlin. Uebung-'tunde tiabfn: 8 Act.: Tonn?r»teg, den 10. April, fiz; Borbermtrahe 11, Rest. Haendel. 5. Abt.: F/cttaa. den 11. bolln. AZelchictst. 8, Iderü-Passog-. 4. Abt.: Äonlog, von>. Lichtende z. Scharrerweberstr. 00,?i. den Ktusleulen die Ausgabe von FrUchifUup ftott:# 'riFmart..v?■ Xidtiphr!-ns»:-?nrit»rserftrftf'i<' 1 stellenden Heinsen e-rusieu.en oie nusgaue ron ijrnannrup» > genossenfchaft, Keichachsteahe, Zietenftrahe. Priesterstratz»;« strotze, D'iiger Blanb,«febemer, Matzan!:«, Friedrich, 55 ! ettatze, Voeihtstrotze, ELptitz, Schätz, Zti-pegerst«, , Flsdler,& offmann, Koppe. Ätehlhern.«Lnzberg. AootztzM Gelbfieber, Tengelmann. Zabel. Aus den Karl-nabschniN»» j Lebensmiltelkerie entfällt% Liter Fruchtfi.up zum Pretfe t»" Die ReukhUncr Genossen hatten in den hetzten Tagen eine umfassend« Agitatian für dt«.? reihen" eingele t«t. Trotz der i« manchen Bezirken rocht geoingen Btteiligung ist der Erfolg ein auter zu nennen. Bisher sind 3700 nuue Leser gewoipnen und täglich wächst die Fahl. Selten war ein so fruchtbarer Baden für e ne derartige Agitation vorhanden und es wird Aufgabe der Gr- nossen in den einzelnen Bezfrlen fein, sich eingehend mit dieser Frage zu geschäftigen, um Versäumtes nachzuholen vnd wenn möglich«ine fertlaufende A»sttaiion zur Gewinnung von»Zre:- Heit'-Lefern im Bug« zu behalten. Ter Trfolg wird nicht«us- bleiben.— Die Bezirkkführer müssen die Sammelüsten zum Revoluiionsfonds recht bald im Bureau, Ncckarstraß«, abholen. Lichtenberg. Schulkinder« ufeuthalt Sommer 1V1», Unterbrinnung in den Kreisen Osipriegnitz. Weststern- berg. Ruppin, Greifenhagen und Braunsberg ist geplant. Aus- wähl der Kinder soll nach strenger Bedürftigkeit?- Prüfung erfolgen. Anmeldungen bis zum 8. April in den Schulen, wo auch bereitwilligst ÄuSfunftScrteitung erfolgt. — Eisenbahnfahrpreisermäßigungs antrage für zu Verwandten«uf das Land zu entsendende Kinder sind an die Echulabteilung, Mollendorfstrahe 14, zu richten. Britz. Au? der.Gemeindevertretung. Für die bisherigen Schiffen, welche zurückgetreten waren, wurden folgende Personen gewählt: G u t sch m i d t lSoz.s,r genügt. In iwr letzten Gemeindevertretevsstzung waren die Wer- treter vom Pnblftum vollständig umlagert. Ts ist«n der Zeit, daß diesem Interesse der Bürger Rechnung getragen und die Aula der Schule in der Ehaussecstraße für die öffentlichen Sitzun- gen eiugcrichret wird.. öen SrgsnisskMe«. Oester.strtt«(euch für das Hoiifnciettc!)..Zafjloientz! wach, den 0. Ao!, abend» 7 Uhr, in der Aula de,?l!j> dersch-n Oberrealschule, AisderwaUftr. 12. ToLeoordnunz: Reocgpni'aüonstlommission. goeiii» jtrel«. 8. Abteilung. Niltmoch, den 9 A2W 7 Uhr, in der Aule der Stealschule, Bsekhstr. 9. Gemeinls abend. Dritter K.-eia. Der Zablobend am Atittmoch, den 9. in folgendes iteuulen abu-hallen: Für die 1. Abt. Im Hof, Ad m i aiftr. IRc: 2. Slot, bei Gritzler. Wsldemarstc. be:?!oh:, Hollmonnstr. 37; 4. Tf it. bei Kehtz, BrendenbucktZ 5. Abi. bei Ptäsk», nz-.isstr. f,. 6. Aul. de: Wegner. 7. Abt. bei Dtebler, Luckiauer Sir.(; 8. Abt. Eewerm«, Eng-luser iBor! ag);«. Abt. bei Feqfara. Melchiorstr. 15;# Handtk», Etallschreiberstr. 29(Cotlcag). Sechster fpat tär«». S. Abteilung. Dienotag, 8 7 Uhr, 57fl!cI)eattoftfcmn:!ung bei Oswald Be iiner. Bru»»',, vom Palleitag."j 7 Uhr. Wt!gn«»«a (Saal, 1 Treppe). Tagesordnung: Bericht vom t e i l u n g. Dienstag. 8. April, akende 7 II.. iung in der Schulaula 5!os!ccher Str. 83. Bericht vom Reukslln Die Sitzung der Stadtverordnetenl�e der U. S. P. D. stn.ret heute, Dienstag, abend» 8 Uhr, if, saa! 108 uno Nicht, wie irrtümlich ang-geben, um Z Uhr,!»'' vtarienfclde. Donnerstag, den 10. April, abend» 7 plladcrversammlung bei verick«, Berliner Str. 114. 0*� Verteitog. Trept oro-tSaum schulen msg. Der Zohle-bend findet am 5 den 9. Rpr!l,«bind» 7 Uhr. in den bekannten Bezirksloliel� NlederschZnrwiide. Attttwoch, den 8. d. M.,»bend« I Zahlabend in folgenden drei Bez:rken' 1. Aezi k, umfassend| sttaße. Spreestraß«. Enineuer St che, Flieh-, Fluth- un»| Straße vor» Kunheim- di» Hasseliuerd-r�Slratze. Sak»'' j Schneidet, Btirdwnftr. 8. 2. Bezirk, umfassend Hess-I:»«�-> pennst. atz- und Berliner Strajje o»n Hasselmerder die LrilsV Lokal:(Den.!Sol(, Hasselwerder St. atze, Ecke Flietzstratze. � umfassend Lritzer Strotz:, Köllnische Stratze, Nudower 51:'™:',: Strotze, S? tiner Strotze von Britzer- bi» Sedon-Stratzr.-„z Bengsch, Britzer Str. 17. In«llen drei Zahlabenden zahlreichen Besuch ersucht Der ?i!ledcrsdck!ne>»t!de. Heute abend 7 Uhr Frauenverfam>n!�?d Sdjalnulo, Berliner Stratze 31. Vort ag der ffienosstn WiM». Borsigwalde. Dienstag, 8. April, im Lokal Schuberlstr. 89, Zusammenkunft der freien Jugend, g nähme zu der Gründung einer Jugeudorgauisation. All�? liehen, auch d:e jetzt aus der Sehule entlasseuen, bitte» -ah Ire inst zu ersehenen. Kaulsdorf. Dienstag. 9. April, Zahlabend bei Schwarz,®i fttofee. m Freie Jugend. Eck, Anhäufet Garstedt. Dienstag, abendk V »eifammluna im Ve.einslakal Langer, Schönhauser Aiie» g trog: Tie Snistchuag de« Kapttaii»«»,. ... Freie Jugend. Pttersburger Viertel. Dienste*. 8. AP'U vn« U!,r. f.nijc: im Jugendheim, Ptlersbi. ger Stratze 39, 1.■ r lind nebst deren Elte.n freundlichst eingrladen. Freie Jugend v-fundil-unnen. Dienstag, den 8. April, hj verchort, Steitiner Str. 12, Vortrag. Freitag, den 11. Blleietoerfammlung mit öutzerst wichtiger Tagesc rd.tung» Spie! unö Spstt. M.rkiich« Spiswerelnlgnnz«rotz-verlln. Refultale vow Nineroa-Bo.iigteald»— Eich« Tegel 2 t 2.«. B.«.—«e Iahn-Treptaw— Reuenhag«« s; z.«ltchtziientcke- Aal«' U tuoa-an h 01»— Wilmersdorf ö; 1. dtraktU— lui«11 13: 1 Germania— Schon bot: 4: 2.«etman.a II— TnU» !?*.?T:2- Cttelüu II- Ficht» IV, Ij 5:0. Ficht e Unw" II»!». Stla.nsa U- Fichte|X, II. Sich" ongetr. Adlerohos a— Rüstig«oewäti« Ii. Süst. Ser» ong�r. ailer5li»j]]}— Minerva III 2.2. Viktoria i' Sriebttchefiagen. B. F. B. nicht ongetr. o?9r �.?!>n°rva. 1. Izd. Rontgenlhal ntcht angetr. "T AUneroa. S. Jgd. 1:7. Aordlska 1— Ficht« j «IL alle Aeueine und Alnde, ihre Bertr.-Adrcss� 1«»., Ptatz und wieoiel spiolende Mannlchoston, zu. meldss' «chre.ver, Berlin-Bvcsigwalde, Sonrodstr. 18, ll, zioecke ein»» Aerzeichniss-». Nesuttat» Amt log«! St'V, Ssttnt� Verantwortlich für di« Redaklion Alfred VIelepp,? Verlagszenossonschaft.Zr-thett". e 3. m. d. H, Berlin.- xindendruckeret und»erlagzgesellfchalt m. v. H, SchilldaU' <( (