�lnzekpress 10 Pfg ♦ Jahrgang 2 j.ftfÜjeit* erscheint moraens und nachmittags, an Sonn# und Festtagen nur maraen» e�»*35r"is betrügt bei freier Zustellung ins l)au»'ür Aroß-�erlin oder bei direktem roilbcjug ohne Bestellgebühr mon.nl 2.50 ln„ bei Austelluna unter Shetrband V*> IIL �»'reiheit- ist in den ersten Nachtrag der l?oftzeiiungslif>e|ür eingetragen. «fboffim: Berlin 9m*. 6. ÄdiiffboiicrbOMiin lüiti. Fernjprrchen Amt Norden ttbUft üuIZöhü. Vonnerstag, öen 10.?Zpril 1919 Nummer 172* Morgen- Nusgad« Inserate kosten die achtgefpalt. Nonpareillezeile oder deren Raum 60 Pf*»Kleine Anzeigen das iett zedeuckt, lvort 40 pf� jede» weiter Wort 20 pf. Teuerungszuschlag SO ZW Familien» und Pereut]U)Ian&$ %m Mi- Die lieuotönung in Bayern. Aeuorduung des veomi nivz-nis. München, 8. April. Die Korrespondenz Hoffinnnn meldet'. Der Z.-ntralrat hat im Ei»»>ernehmcn mit der btiyerischcn Bcamlengewe�schaft und dem tierband des deutschen TerkehrSpcrsonal» provisorische Siichllinien für die t? r n e» e r u n g d e S b a ij e r i i ch e n Beamten- törper» erlassen, in dein es u. a. hriht: Tic Prämien und t�eanilinnen erfüllen ihre Pflicht zum Wohle �ee ganzen Polte? und werden die politische Einwickiiiiig durch Ar�eitsein- ft e 1 1 n n g nicht zu b e e i n s> u s s e n suchen Tie Cr- Neuerung des BcamlenkörperS, soweit er sich in dem sozialislischen �taat nicht einfügt, ist ein Erforoeini» der Z« i. X! e i l e n d c Beamte, die sich den Regier« ugsgewalten wldersehen.«erden abberufen. Von der Abberüfuiig müssen unbedingt Vor- »eietztc erreicht werden, die m der Vcrgangei.hccit sich durch u n- soziale? Verhalten ihre? Amte? unwürdig gezoigl halvn. ferner ohne Unterschied de? Ticnslgrade? alle!?eam!en. die den Kontrollorganen passive Rcsisleuz cnlgegcnikhtn. Alle überflüssi- gm» Deanircuposien werden abgejchasft. Tic«taaligewalt wird ihren Arbeitern und Beamten a u? t ö m m l: ch e V e s o l d u n» Ken gewähren. Jede Leistung wie» volllommenc Ancrlennung finden. Tcm Tüchligcn ohne Unlerschied der Herkunft und Vor- ditdung wird freie Bahn geschaffen werden. Ten im Dienst hteibcndcn Beamten werde» P e n i i o n? r e ch t c und Hinter- �liebenenbezüge gewährleistet. Alle Beamtentitel wer- abgeschafft. Nationierung der Wohnungen. München, S. April. Der Zentralrat erläsft eine Verordnung über die Rationie- eung oller Wohnungen und Wohnräume. Jede private Moh- nnngkvcrmictung hört auf. Do? Wohnungswesen untersteht den Sicniciuden unter Hinzuziehung der örtlichen Räte. Griindsah ist. für jeden Haushalt ein Zimmer mit Küche. Bei Familie» richtet sich die Zimmerzuteilung nach der Zahl, dem Alter und Geschlecht. Tic Sozialisierung de» Geldwesen? ist sofort in Angriff ge- boinmon. Die Bauke» dürfen höchsten» täglich 100 M. und �üchenllich 700 M.— Lohnzahlungen aulgefchlosscn— an »iiizelpersone« abgeben. Die Müttchener Truppen für die NLkerepublik. Mü-rchrit, 0. April. Der VollziigSausschuh de» Soldaten rate? München lieh Dienstag nachmittag durch A»io? Flugblätter unter die Devöllcruiig verteilen folgenden Jnhatt»: Tie heute dersanimclien Kasernenrätc sämtlicher Truppen- ieile München? erklären, hinter der auf sozialkomnninistisch-r Grundlage aufgebauten Nätcrcpiibtit zu jt.-hen diese im Jnter- ksse de? Wohle? des gesamten Proictariat? z» ichüden und jegliche rcallionärcn Eingriffe in entschiedenster Weise unterbinden zu wollen. Die Lage in Nürnberg. Nürnberg g April. Ter gestr'ge Tcilstrcik ist zu Ende. In allen Betrieben wird i Leitet. Telcphonverbindung mit München gestört. Berlin.?. April.*9. t.«. München ist sei« heute nachmiltug weder tclezraphisch noch trlephonisch zu erreickten, angeblich wegen Streiks. Beamtenstreil in Wurzburg. Ansbach, B April. In W ü r z b u r g hat ein Bürger, und Beamten» au» st and gegen die Itälkrepnblil begonnen. In» fvlgedcsscn ist heute mittag der Eisenbabnverlehr Würzburg— Ansbach— Gnnzcnhaiise»— Trcuchtlingen eingestellt. Wie ver- lautet, beabsichtigen die Eisenbahner die Einstellung de? Vcrlehr» weiter aiikzndchncn solange, bis in München xin Umschwung »iugclrcten ist. „Ein herrlicher Sieg." Bad Kilssttgen, ß April. Funkspruch vom Generalkommando dc? L. bayerischen Ar- meclorp? an ben'Aichfnifnrni de« 8. Jusatiterie-Roqiment« in Vad ÄifiiHflCÄ; JBüsibwa»fi I-Ä W W* Händen der«.cht» rungltruppen. Residenz heute nachmittag l Uhr von Regie- r u» g S t r u p p e ii g c fl ü r m t. Bahnhof nach Kampf gc- nommen. Feile Marienberg kampsto? zurückgenommen. Haupirädclsführer der Tpartakifieii sostgenomnien. Tie SlreilbeweMg. Volls ändiger ölreik im Imhcietner. Privattelegramm der„Freiheit". Essen,». April. Von 231 Zcchen sichen 248 im Streik mit 400 OOü lverg. arbeit er«. In V o ch u m ist der verschärfte BelagcrunASzustand a u f g e l, o b c ii. Zu Düsseldorf ruhen sämtliche Beiriebe. llssen, 0. AprU. Nach einer Mitteilung de? Zenlralzeckenratc? trifft die Der- liner Nachricht, das; ein Mitglied der Neunerlommission ver» haftet worden sei. nicht zu. Aus sämtlichen Zechen, mit Ausnahme von vier Tchacht- anlagen, wird gestreilt. 4 100 00 Mann sind a u S st ä n d i g. Essen. 9. April. Ne chSaebe!tSmin:ster Bauer ist heute in E-en eingetroffen, um mit den zuständigen Stellen in Verhandlungen, de» züglich de? Generalstreik?, e.nz'ilreitn. Vcrscharsung des Streiks in Düsseldorf. Düsseldorf,?. April. Die Lage de? politischen Generalstreik? hat sich insofern verschärft, al? jetzt auch von den Arbeitern zahl- reicher Betriebe wirtschaftliche Forderungen gestellt werden, und zwar fordern sie einen Mindcstlohn von 3,50 Marl für gelernte und 3 Mark für ungelernte Arbeiter. Die Angestellten der städtischen Strahcnbahn, welche cbenfall» diese Lohnsätze verlangen, beschlossen mit 812 gegen 196 Stimmen weiter im Ausstand zu bleiben. Infolge der BctricbScinstelliing ans den Ga?- und EelktrizstälSwerken war die Stadt nachtS in völlige» Dunkel gehüllt. Vlutvergie�cn in Magdeburg. Magdeburg, 0. April. 12 Uhr mittag». Die Truppen des Korps Maercker besetzten sofort nach Eintresjen die wichtigsten össentiichen Gebäude. Vormittag? 10 Uhr kam cS in der Uingcbnng de? Hanpipostamte? zu kurzem heftigen Gewehr, und Maschincngcwehrfeucr, worauf sich die Menge zerslreuite. 0?"«ab einige Tote und Verwundete. Zur Zeit herrscht üluhe Ein Befehl dc» Korps Maercker verbietet den Anfentlstilt auf der Siraste von 7 Uhr abend? bi? 5 Uhr früh. Die öffentlichen Lokale müssen um 10 Uhr abend? schlirsien. Die Magdeburger„Verschwörung". Die Garnison A l t e n g r a b o w Hai in einer am S. April 1919 stattg.'fundenen aiisierordenllich stark besuchten Verianimluug»jne Entschließung einstimmig ongenoinmen. in der sie Einspruch gegen die Verdächtigung erliebt, einen Plüsch gegen die Regierung geplant zu haben, alle derartige Mi.+eiliiii-gen seien unwahr. Liithei, l z u g» a n» s ch u ss. de» XXI. A r meekorp» haben beim ReichSwehnn in iiier?t o? k e telegraphischen Einspruch dagegen erhoben, daß die beiden Korp? durch die be. kannte Mitteilung vom 5 April mit der beabsichtigt gewesenen Miiitarrevolte in Verbindung gebracht werden. Beide Stellen erklären, daß ihnen nur von Schutzmaßnahmen für die Reg«- rung etwa? bckanni ist. Ein Polizeipräsident von Maerckera Gnaden. Magdeburg, 9. April. Generalmajor M a r r ck r r T«t den OiewkrtsstiaflSsekretilr Krüger»um P-Iizeivräsibenten ernannt und die Anflösttno deS WaibtreglmentS verfügt, dessen Mcknnscha'ten an de» letzten Plünderungen Nack beteiligt wnren. Auch die B ü r g«». wehr wird ansgrlSs»«„d dafür»ine Einwohnerwehr au» der PcvSllcr-ing gristidr«. � Eine Versa», inlnng der Slrrlkendcn ha» heute nachmittag be» schlössen, den Streit abzubrechen und die Arbeit morgen s f r ü h w i r d e r a n k z u n r h m e n. Im Lause dc« TagrS wurde« Uafelieidic Xedpuen»rtnutet. duri-�w sie»« Mal.vje«, Die kiäielagung. Der zweite Tag beS NätckongreffcS brachte die Forb fehunst der Abrechnung mit der Negrsrung»' Politik., " Woch den erregten AuSemmiderletzungen des Vormt» tag» sprach ain Nachniitlag zunächst das Miiglied de» L»» tralratS Cohen» Nens;. Er schlug stellenweise noch starker tri» gestern KaOhki oppositionelle Tone an. Sr tadelt««». das; die NechlSsozialisle» bei drin Konslikt der»nabhangigr» Voiksbeauslragtrii mit Ebert-Scheidemann und sZa»d«berg aus kollegiale» Rücksichieu einen Personenwechsel vermieden hätte» und ließ deutlich erkeuncn. daß auch gegenwärtw dbt Eozmlisten in der Slcflicrnnfl mit einer Politik beinstot seien, deren Verantwortung schwor z» tragen sei., Besonder» scharf wurde Cohens.lkritik bei Desprechuns der a ii S w ä r t i g e n P o l i t i k. Er wandte sich mit aller Entschiedenheit gegen die verhängnizMolle Rolle, die Herr Erzbcrger bei den WassenslillstandSuerhandlung«« spielte, und gegen dieses ganze System von Halbheit»» und Zwcidentig'citen. das aus der allen Reit mit heriibeiP»» »ominen worden sei. Ein rechtzeitiger und klarer Verzicht ans Elsaß-Lothringen hätte die dringend wiinschsenSwerte Verbrüderung mit dem französischen Volle bringen könns». Statt dessen führe die Methode, die die Negierung amvendet, nur zu neuer Verbreiterung der Klust zwischen Deutschen und Iranzosen. Kann man diesen UiiZfüheungen nu, zustimmen, so muß auf der anderen Seite doch auch betont werden, daß von sozialistischem Standpunkt au« diese Verständigung mit Frankreich unS nicht von anderen Nationen isolieren darf. Grundlage unserer Politik kann nur die Ueberzeuaung von der Jnteressensolidarität der arbeilenden Menschheit sein, die die sozialistische Internationale vertritt. Cohen hatte sich auch bemtiht, für die ungeheure Erregung, in der sich die deutsche Arbeiteischast besindet, all» gemeine Uisachen z» finden, und er suchte Viese in den allzu glasten Versprechungen, die die sozialistische Agitation den Massen gemacht habe. Luch hierin können wir Cohen kaum beipflichten. Tie Dclsivierjgkeiten. die unS allen heute ei wachsen sind. si»d zum großen Teil Folgen deS Krieges»ud feiner Veglcit» erjchcinnngen. der furchlbaren Not und der grost-n Demo- reilifalion. Sit sind aber zu.tiem sehr bedeuirndeu Teil auch zuiückzusühren ans die Fehler und Unt erlas» s u n g e n d e r N e g i e r ii n g.«s ist �ie schwer« Sünde der rechtStozialistischen Führung Deiuesen, dast sie da» Not- wendige nicht erkannt und nicht yian hat. Hätte man»n November und Dezember, stalt den unst'lig-u Piuderzwist zu schnreu und sich mit dem Bürger!»»» zu k»«!itren, energische sozial islißi� Arbeit getan, so wären wir nie in die furchlbaren'Schwierigkeiten geraten, ans d'iien für alle sozialistischen Parteien der Ausweg jeden Tag schwieriger und opferreicher wird. Nicht die Unmichv.eWrit, den To- ziaiisiuiis zu ersiiflen, sonder», dost dazu kein ernster Ver> u ch gemacht Wierde, has die Eni ir>ch«n,i und Er» biite'ung der Massen hetttargerusen. Tast nu r»er?«- zimiSmus die»ngehenre 9iot, die der Krieg erzsnoi hat, nicht sofort beseitigen kann, dieser Einsicht würteu ich die deuticken Arbeiter nicht vcrichlieften. Aber dost die Negis» nmg statt dessen 5apila!istische Politik forUieibt. da« wollen e nsterhiiifls nicht dulden. Und ist die Rebe, die Herr W I ssell am WNste der Welt, nich oerad.zu da» vekeauuiis, dchz dieser ..roziaiisteningiminister" Sozialisierung für ehe»» Nniiiog- Itche« hält und sich von seiner Buieankiati- bereits W da- Om ui ftru icren lassen, dast. wenigsten, ge-mawärlig. nichts 1» machen sei? Diese Untäligkrif ist es. die die C»f6e allen JcbflS ist. Solange die Nechissozialistcn nicht die Energie Im de ii dieser Uiifdl igkclt ein Ende zu machen,»#»» auch die schoniten fntiichcn Reden»ich;,. Genosse Brost, der nach, Cohen zum Worte kam, stellte ziinachst eine Reihe von Beschuldigungen ri.hiig, die m-gen untere Parteigenossen vorgedracht wurden. Gebari»nd Irefsend geistelte er dann das Verhalten, das die Re'erung gegenüber de» Vergarbeitern eingeschlagen bat. Kr;' ke. iwe di, Regierung selbst ei gewsse» ist, die b'.»., Hotte» ihrer 8 Ii tagen, du ich ihre» llV �erstand•■- atateivahlen, durch ihre Verzögerung der Sozüvyu.>' die llnniljc in de» Berga rbeitermasfen immer wieder-j' acruse» habe. Er stekU« sefjt. dast tf Kerade mil" Jortri- •tfWWffen waren, die durch ihr Eingreifen versucht haben, die Bewegung in ruhige Bahnen zu lenken und den völligen Zusammenbruch unseres Wirtschaftslebens aufzuhalten. In wirksamer Weise ging er dann zur allgemeinen Kritik der Ncgierung über, und die Aufdeckung einer ganzen St e l h e Lockspitzel machte ersichtlich auf alle Kongreß- terlnehmer großen Eindruck. Sieden von Braß und Cohen brachten, wie schon er- wahnt, Biimster W i s s e l l auf den Plan. Er verteidigte Erzoerger und klagte über die Streiks, die den Wirtschaft- Irchen Rum Deutschlands bedeuteten. Aber indem er die Sozlal.isierung verleugnete, verriet er nur die absolute Hilf- losrgkeit dieser Negierung. Heute wird die Debatte über den Bericht des Zentral- rats fortgesetzt. Sie welle« den VAgerkrieg! DaS von«ns am Sonnabend und Sonntag gebrand- markte Pogroms! ii gblatt des Reichswehrministeriums, das in der schamlosesten, verlogensten Weise die Soldaten aufzuputschen sucht, ist von den Mttitär- behörden einige Tage zurückgehalten worden offenbar weil unsere Veröffentlichungen bei den«zuständigen Stellen" etliche Bedenken geweckt hatten. Jetzt aber scheinen diese Bedenken geschwunden zu sein, denn wie uns von verschie- bener Seite mitgeteilt wird, wird das Schandblatt in großen Mengen verbreitet. Es soll bereit? über eine Million dieser Flugblätter hergestellt sein, und an der Herstellung der zweiten soll mit Hockchruck gearbeitet werden. Tie militärischen Stellen haben also von ihrem verbrecherischen Plan, dessen Ziele wir mit aller Deutlichkeit aufdeckten, keineswegs Abstand genommen. Etwaige Bedenken einsichtigerer Elemente werden von den Drauf- gängcrn aus dem Edenhotel mit dem Hinweis zerstreut, es sei„alles bis aufs i-Tipfrlchcn vorbereitet", und wenn es losgänge, wie im März, werde man„die Gesellsck>aft" auch schon„fassen". Nach wie vor wird an der Vorbereitung eines neuen Präventivkrieges gegen die Arbeiter- schaft gearbeitet. Der immer stärker anschwellenden Masienbrwegiing des Proletariats soll durch einen neuen Aderlaß das Rückgrat gebrochen werden. der ZMttoMe de;: IL S. ß. Z. Am 8. April, nachmittags 4 Uhr, fand in den PbaruSstllen eine massenhaft besuchte Versammlung der Funlücmär«, Vcr- traueusleul« und Arbeirerrätz: lder tt. S. P. D. statt. Gen. Mal- zahn erstatlele den Veoichl über Ow letzten Balwersammlungen und unsere Zicllung zum Rütckongreß, und brandmarkte die Äiacheilschciften der S. P. D.-Lenle«n Zentralrat, die durch dte Verordnung über da? neue BezirksMahlregleinent ein« ihnen genehme reakiloaSre und rate feiirdki che Mehrhell im Kongreß sich sichern wollten. Er wendet sich gegen die wüsie Hetze, die gerade in den kehlen Tagen gegen unicre Partei durch Po- gromflugblätter und falsche Generalstroikmeldungen inszeniert wurde, u nagen Freiwilligeiwerbäudcn Gelegenheit zur Arb-it zu geben. Cr schlug'der Versaininlung folgende R«so- lution bor. die einstimmig Annahme fan-d: «Tlle Mitglieder der Freiwillige nverbänd«. sowie d!« Zell» freiwilligen der Waffe und Technik werden«Ulfgefordert, bis zum l. Mai 1910 au? diesen Verbanden auszuscheiden. Hebet all« dicsenigen, die sich nach dem l. Mai noch in diesen verbanden'besinnen, wird der wirlschafiliche und gesellschafiliche Boykott verhängt. Des weiteren werden die Kommunen und Gemeinden, m denen die sozialdemokratischen Parteien die Mehrheit haben, dafür tLvrge tragen, daß Obengenannte bei Anstellungen nicht berücksichtig! werben." Die darauf einsetzende Diskussion zeigte volle Ileberelnsiim» mung mit den Ausführungen des Referenten. Wiederholt kam durch Awiichenrufe der Abscheu vor dem Treiben der RerMon ilnd der Pogromaiislitter zum Ausdruck. Aus der Mite der VerfammltUig wurde beantragt,„deiß der Vevl>and der deuisclie-n Buchdrucker und Cchrif.gi«ßer aufgefordert wird, seine Mllgtie» der anzuweisen, die Herstellung der Pogremflug« blätter Und Freiwilligen Plakate, sowie Jnse- rat« zu verweigern womit sich alle emversiaird«! er- klärten. Nach einem kurzen Bericht über die Bewegung der Ange» stellten der Metallindustrie, fand i>.« iiitpcssante Versammlung um Ö Uhr abends ihr Ende. Eine iten? g'ftseige. Der„Vorwärts" hat in seiner Dienstag-AbeudcmSg lbe die fensistiouc& Nachricht gebracht,„unverantivorttiche Drahtzieher" wollten die Kriegsbeschädigten zn einer Demonstration vor dem Reich ckanzlerpalaiS de- nützen, um ein Blutbad herbeizuführen, das dre mangelnde Bcgcistmmei für den Generalstreik schaffen solle. Wir haben diese»ngclieiierlickw Dtcldung gleich als eine unverantworiliche Stäubergeschichte bloßgestellt. Jetzt wird unö vom R c i ch s b u n d der Kriegs- beschädigten und ehemaligen Kriegsteil. nehm er zu dieser Anschuldigung geschrieben: „In der Orn-gruppe Gr»tz Ä«rlin de» Reichsbundetz ssnd Mitglieder aller P a r t e.i c»»om Tcmviraten bt?»u dem Kwttmu nisten vereinigt, um ihre wirtschaftlichen Jntcr- essen als Opfer dcS Krieges wahrzpnehwen. ES ist un» aber nicht bekannt, das, einige„Drohtzicher" un» z» polt- tischen P u! s ch a b s t ch t- n n u S« u tz c n wollen. Wehl wissen wir, das, eine tirfgeliende Erregung über die Nntütigkeit i der Regier, nix, ganz besonder? de? SriegSministerium? herrscht, die noch Entladung drängt. AuS diesem Grnude stehen>»lr mit der von unS abgesplittcr«» Gruppe deS internalivnalrn Bundes in Berhandlungen, Um eine gemeinsame Kuichgebun» dtttchzttstthren. D« wir wisse", baß»-e NegterungSiruppen auch vor demonstrierenden Kriegsbeschädigten, Witwen und Waisen nicht Halt machen würden, so behalten wir«nS de» Zeitpunkt vor, in welcher A«»ud Wrise dies** geschehen hat. Wer dahee den Plan zu einem Tc!»»nstrati»ns. zug nach dem RcichSkanzlerpaloiS ausgeheckt bot, ist uns unbekannt. Wir kennen auch die vertrau enswürd ige Seite nicht, die dem„BorwSrtS" davon Mickvilniig gemacht hat; denn auch mir flu» der Meinung, dah es ki» die» auschetnend »m bestellte«rbeit hanvel,. Im übrigen bemerken wie, daß,»enn der schlimmste«rbeber und Ber- längerer«nserrr unsäglichen Leiden, Luden- dsrff, auf Berliner Straßen denionstriere« darf mit samt seiner M»nte, der NeichS>»ehrmMift»r RoSke auch dasselbe unv«rftatirn müßte, besonders, da»S w BerU« viKe«rinaSbeichädigts u»d Witweu gibt, die kein Bett, ja nicht einmal ein Obdach h a b e n und die donnoch sahen müssen, daß man Offizieren vom Kriegsministe- einm heute noch bis zu 15 008 N. und mehr Wobnungs» g e l d gibt."\ Der Gründer des Reick�bundeS der Kriegsbeschädigten ist der„Vvrwärts"-?iedakteur K u t t n e r. Es ist bezeich- nenSi, daß ausgereckinet unter seiner Mitwirkung in einem Arboitetblatt die beklagenswertesten Opfer des Krieges zum Objekt einer Politischen Stimmungsmache benützt werden. Die Antwort, di« die Kriegsbeschädigten darnns gegeben haben, wird dem.Vorwärts" aber k»um belehren, in der Wahl seiner KampfeSmittal etwas vorstckstiger zu der- fahren. Die Attisrftchssg über öie Wim VorgSnM. Die UnterfuchungSkommfsston der Prm�-scheu LandeSver- san-mlnng will zunächst ßper die Januar-Borgänge verhandeln. AuS diesem Grunde nahm sie am Dienstag die Berichte des Vertreters des Ministers des Innern und eines miiilärifchen Ber- treters entgegen. Gestern want-le sich die Kommission den An- trägen auf Bernchmung bestimmter Zeuge» zu. Sie will Zeugen dernehmen über daS allgemeine politische Bild und über Einzel- dargäuge. Bs wmSen felgercke Beschlüsse gefaßt: SS sollen beschafft werden die Nummern der„Freiheit" und der „Roten Fahne" vom Dezember und Januar. Neber die Borgänge bei der Besetzung der Sisenbahndivettien Berlin und deS Schlesi. schen Bahnhofes soll»in Bericht von der Eisenbahndirektion ellige- fordert weÄxn. Außerdem solten vernommen werde« der Regie- runaSrat B<>st von der Siscnbabndireklicm Berlin und die Mit- glieder des ArbeiterratS bei der Effenbahndircktion Gefchke und Steinhagen. Der Abgeordnete Eichhorn fall zu einer Sitzung der Untersuchzingskommission geladen werden zu dem Zweck, ihn über Ursache»ich Berta« f der Unruhen Jam«r 1919 zu vernehmen. Hierbei wurden Zweifel geäußert, ob Eichhorn, gegen den ein Ber- fahren schwebe, erscheinen würde. ES wurde aber betmit, daß nach. dem von RcgicrungSvervrviern gegen Eichhorn schwere Ansthuldi- gungcn erhoben Ivorden seien, er unier allen Umständen gehört werden müsse. Ob er erscheine» würde, fei eine Sache für sich. Die Ladung soll durch Vernnttelung des lstrchssSente« der Nati»nal- vrrsammlung erfolge». Man nimmt außerdem»n, daß Eichhorn euch durch die Presse KewitniS von dem BeMusse erhalte. Dem Ausschuß soll serner der zwischen Dornbach und der revolutionären Leitung abgeschloffene Pertrag im Original vorgelegt werden; «benso der Befehl Liebknechts-Schatz« zur Besetzung des Krieg*. Ministeriums. Von der Kommandantur sollen Leutnant Fischer, Dr. Borcgardt, mißerdcgn Haupimann Marx und Albert Baumeister geladen werden. Auch Herr Erich Kuttner, Redakteur des„Vor- wärtS", soll über die Tätigkeit Eichhorns und die Kämpfe am G. Januar Auskunft geben. Der Abgeordnete Stahl,'Stadt- kommandant von Spandau soll über die„Parole Spandau", die in den Januartagen ausgegeben worden sei, sich äußern. Ferner soll noch der Staatsanwalt Zumbruch vernommen werden. Der Vorsitzende de» ZentralraÄ Abgeordneter Leinert soll zur Fest- stellung wichtiger in bezug auf die Berliner Unruhen feststehender Tatsache« gehört werden, lieber die Mißhandlungen und Er- schießungen von Gefangenen in den Januarlagen soll der Major Stephani, Potsdam, und das Mitglied der Untersuchungstom- Mission des VoUzugSratS Herr Rusch Auskunft geben. Es werden alle diejenigen, die Mifihandlungen und Er- schietzungen von Gefangenen in den Januartage» selbst mit an- gesehen haben, rrfitcht, ihre Bekundungen sofort an den Abgcord- netcn Dr. Rvsrnseld, Perlin, AbgcordnctenhanS, schriftlich zu übermitteln. Konsequenzen, die sich für die Takti? de? Prolet�» daraus ergeben. Die selbstmörderische Politik der all!»« Regierungen läßt jene Kräfte heranreifen, die der@öf Politik des Imperialismus die Friedenspolit i!«' revolutionär o« Sozialismus enfgegttmss und de« g«marterten Volker» endlich den heißerseh»' Friede« bringen werden. deutsche Nbsiona'«ersm»m'M SS. Sitzung, Mittwoch, den 0. Sprrl. Anträge auf Genehmigung d»» Strafv�rfehs gegen die Abg. Hebel(Zenu.) sowie gegen h'r. Abt. (U. Ssg.) nach Dr. Geyer(ll Sog.) werde« an de« GesssF owwungScm S schütz verwiese«. Es folgt dl« erste Beratung des Etats für 1913. a RÄchösinanzmin-ister Schiffer: Es ist an« nndankbare» gäbe in dieser Jost großer voilllscher Ereignisse und mitwscnf Vorgänge d* Sufmerksamteit«uf daS ttiocken« Gebiet der zu[enden. Der Est»st der erste Schritt zum Fri-:"!»«e wunderbare Arbeitskraft tn der Welt geltend zu mach«.. sSich nach rechts wendend): Wollen Sie den Tod Te-utsehIandS?(Zurufe.) Nun, gut, ewffchli.ßen Sie sich: entweder den Tod Teutschlands oder die Zahlung der Enlschäd'.gungen. Beides zugleich ist ossenbar unmöglich. sLärm.) Für die Enlsebädigimgen sind Jahre notwendig, und Jahre der Arbelt und der Produktion. Sie müssen sich entschließen, die Menschlichkeit mit den Jmeacssen de? BrrstandeS in Einklang zu bewtzen... Und wenn das wahr Ist. so folgt daraus, daß diese Politik der Unterdrückung gegenüber dem Feind«, diese Politik, die dem Femde antut, was kein anständiger Mensch im privaten Leben gegen ein--» seiner Schuldner unternehmen Wörde— ich höre diese Forderungen unaufhörlich sich steigern— diese Politik, die unter dem geicben des Waffenstillstandes die schrecklichst« Waffe, die Blockade, ausreckrt erhält, die Frauen und Kinder Hunger l-'-den laßc— baß dllffe Potitik ungerecht ist, wahnsinnig iu keiner Weise weder dem wirtsclwstlichen Interesse, noct? der Btenschlichiru enis>q>echend.(Beifall.).,. Ja, wir kennen die Lvtden unserer Pukksgenossen in den besetzten Gebieten, und gerade weil wir sie kein bitten wir für d»S deutsch« V»!k. ES n»«ß aufhören, daß dem Bösen das Bös« anftvertet. O es f« e n S ie« l l e n Gefangenen die Tore der Gefängnisse l Berteiten Sie gleich- mäßig unter die Hungernde» aller Land er daS Brot der Kelt I «h, d« ist es endllcb, das wahre Wort, das Wort, da? größer Ist»ls die menschliche Grausamkeit. Herr Orlando, das ist d« Forderung, die Sie sich zu eigen machen sollten, und die Sie im Namen Italiens in der Versammlung der Nailone« ertönen saßen sollten. Oeffnet die Tore allen Geiangeneyl verteilt das Brot gleichmäßig unter alle Söhne aller Länder! das Dr.ii d«S Körpers und das Brot der Seele, das.Berträglichkeit" heißt, das heißt„Liebe"!(Lebhafter und wiederholter Beifall. Leb- hafte Erörterungen.) Dies« Worte des Tenssion TreveS zeigen deutlich die Stellung, die das italienische Prolettmat zu den(Semalt- fiiedenbplänrn der Euteut? einnimmt. Immer starker schwillt mich in Italien der Protest gegen die impenalistijche Beutevoliii k der bürgecliclwn Klassen der Entcnteländer an. Jsn immer weitere.Kreise dringt das Bewußtsein, dab die Methoden der verbündeten sstegierungen nur eine m?»eS txt'iUtiiMichwäu» werden.-»-> luii aQcA Pension Sfonbs von 4,1 Milliarde« denn in ihm sind noch nicht•nchaKön die finanziellen Folgen� Krieges, vi« En4schrbi-ptng«n, dl« wir an die Entente l*J müssen, und>«uch noch nicht die Lasten, die wir durch die vs». Feiouiischte vereinMuig mit Oesterreich auf uns nehmen Beträch liche« MebeauSgaben stehen ga»z erhebliche einnalpne» gegenfitzer. Die Schätzunqen sind vielfach nach. zu nletzr g. Der allgemeine Pen-sianSfanidS iqt mit 1,1 2®®**! vor« Ii schlage. Wir werden aber zu einem kommen. fHäril hörtl) 1918 befrwi dor Fehlbetrag 220 1916 1,1 Millionen. 1917 801 Rillionen und 1918 wird et «dvösichtlich 770 Millionen Mark be! ragen. Diese Fchlb�A hal>cn mir Woch n-'chi durch De forbcer den Erträgen der KriegSsw-'ueon, die sich nicht dazu M waren. Im allgemeinen ist d e Steigerung ber Ausgaben bt... einzelnen Ntein natürlich durch d>ie allgemeine WertmiNvsiJl des siWbeS becMifltini. Je HA, er aber bie Preise werden, du � Reich zu zahlen hat, um so mehr müssen wir da? Gewi;. Sparsamkeit beherzigen.(Sehr rchtig!) Vorbereitet ist f Revision d«s Beamtenbesoldungsgesetzes mn„ rücksichigung der Pension. Wir haben deshalb 1,8 Mill�.i für Teuerungszulagen an Beamte eingesetzt. Wir konnten j Hilfe den Beam.e» um so weniger Verlagen,«IS wir C«rTl!fi dem tüch igen, unbeftechb che«, arbeitsmnen und deutschen Beamtentum»in kbstsicheS Erbe auS der Berfgoge � haben.(Lebhafte Zussimmimig.) Wir müssen naüriich av*. ,/ neues Beamte im-cht fchtffeii, dos den Bedürfiussen der Zeit entspricht. Ein rech erheblicher Teil der Kapital, sten W j doch tu t dem Dolus oder wenigstens mit dem dolus ev-w sl der Steuerhinterziehung. Da-mit bin ich glück!« de» Steuer» � anaekangi. dir sthm deswegen im MMoklmnkt de» ganzeste ,, itei>sn, weil sie mit einem Äieiainiemebnid von 7 MelliSrde» gesetzt sind. Neben den direk en werden mir auch vui, n d i-, Steuern nieist v«rzich!«i können. Es eni'Ueht die■':rof,'i3f u nier Volk die ge«,,t igen Sieuerlasien fcberhaupt wird können. Run. ch bin fest ül>erze>ge, daß unsrr Volk dazu'ff Lage ist wenn diese Steuerlast verknüpft ist mit einer k un g der Preise Wem, diese Sendung der Prcu-, erfoial. dam, wird aüendmgS che gänam-.ierung des �" itzcht mkchlich sotn.(Hör�l hör!!) Mei,« ganze � ufi daraus hsiiauS, für eine solche Denlung der k- i nlch' mir die VortruSsetzung zu schaffen, sonderm diese senr» � die Dauer wchl n'Mrfi sein.(Hörst hört!) Mein« ganze reform läuft daraus hinaus, für eine solche«enkiing der� i nick' nur die Vvrmchfetzung zu schaffen, sondenn diese �eni>> das Zi»! ihrer Durchführung Nun bin ich nicht nn Jllusionfft. daß ich chm-be.«m« Senkung der Vre, e löuad.ff, init Steuer» erreicht werden. Dir Preis« können nur d ff» werden, tuen» wir mehr Nuter eräugen.(Allftittge Zu,' IN'."' F Nr müssen arbeien, Güter erzeugen. Darm werden w» j Kinainzen b�omm«»_ �„xff Das Hau» vertag! die Weite rberaturvss auf Don�. 10% Uhr. Schluß 5 Ith». LebevsmiNel im Hamburg. Hamburg, S. 8000 Tvn ne n Speck und Schmalz sind mit bei»"'y fanifcho» Dampfer„Samacinda", dem seckisten hier aogi'� i neu Lebensmittelschiff, i« hiesigen Hafen eingelroffcn. � Hang.»PA Außer den bereits in Hamburg eingetroffene!, D'»# ff mit LebenSmiliein sind Kegeuwarttzi weitere sieben Dciitchi ff zufamme» 4 8000 Tonnen Mehl. Fett und Mil� I > Hamburg, Breme» und Enrden uuterwegs. Tie Vkumung Ldefsös bestMk. j Paris, 9. April(M'A Die Rüumung von Odessa durch die Alliierte» wird b«s>- Wikjsche Nlichrichkeu. Johann Knies, einer der Führer der Bremer Komntwch ist den Folgen einer Btinddarmentzündung erlegen. Sr w* ff Jahren m der Arbeiterbewegung tätig, stand immer chü f- äntzerfteu linken F läget»nd hat!« sich durch sein« ehrlictr geisterung für die Sache des ProletarürtS viel g-reuude ümet ermorde». liar uii ■ ÄUxekschasttiche«. Zs« Streif ta der NkMuWrie. Die Obleute gegen Annahme des Schiedsspruchs. !. fester» nahm eine VoLdersan-mIung der Obleute der Metall- sndustrte Stellung zu dem«m Dienstag abend gefällten SchledS» spruch. Lenz erstattete sachliche« und aussbhriicheu Bericht bber d«0 Zustandclommen de» SchiadSspruch». Während seiner AuS- führungen hatte sich der Versammlungsteilnehmer eine immer mehr machsende Erregung bemächtigt. Nach einer htrgen Ge» fchäsi»»rdnungSdebatte ging au» der Versammlung heraus der «»trag ein, die Wewer schasten möchten ihr« Stellung zu dem gefällten Spruch bekannt geben. Die Sewerksthaftsgertreter be- dauerten, im Augenblirk kein« bindende Erklärung abgeben zu rinnen, da sie erst mit ihren Leitungen in Verbindung treten Müßten. Den Gewerkschaften selbst war der Spruch auch erst am Mittwoch früh durch tue Presse bekannt geworden. Die Ver- lreter des Zentralverbandes und des Verbandes der Bureau» mr gestellten, B u b l i tz und Walter, erklärten, daß sie zu einer Annahme de» Spruche» nicht raten könnten, desgleichen die Obleute der Fachgruppen; entweder lehne man den Sprach »b und trete in den verschärften Streik ein oder lehne es ab, über das Mitbestimmungsrecht zum Arbeitsverhältnis weiter zu berhandeln und würde fernerhin nach mehr in den Kampf ein» treten, um das Mitbestimmungsrecht zu erlangen. Die Aus- fithrunge« der beiden letzten GewerkschastSvertreter fanden starken Baifall und Zustimnmng. In der darüber entstehenden Diskussion sprachen fast alle Obleute große? Hie kleinerer Be- triebe ihre Ansicht dahin auS, daß e:n Schied«, pruch de» bekannt- gegebenen Inhaltes vnannehmebar sei. Gram m nahm in längerer Rede zu dem Spruch Stellung und glaub», in bezug auf da« Mitbestimmungsrecht v»r einem Hinöberziehe« des Etreike» aus da» politische Gebiet warnen zu müssen. Flatau don der Zwanzigertommission hielt Gramm entgegeW, daß es sich «iemal» um»inen politischen Streik bandest-, könne, sondecn >nn Erreichung der dring««!; nobvendigen Rechtv, welche der An- g»stelltenschafi bisber vorenthalten worden sind und auch jetzt durch den Herrenstandpunkt, welchen die Unternehme« einnehme«, tveiter vorenthalten werden sollen. Wenn bteser Streik die .PotUU streife, so käme nur Wirtschaftspolitik in Frage. ®» kam ein Antrag, ob in den Betriebsversa-umlungen eine Annahme des Schiedsspruches empfohlen werde», könne, zur Ab- stimmung. Mit starker Mehrheit beschloß die Versammlung, den Schiedsspruch nicht zur Annahme zu empfehlen. Es kam weiterhin zum Ausdruck, den Str»it mit allen gesctz» lichen Mitteln zu verschärfen sind den Streik nicht aufzugeben, «he gerade in bezug auf da? Mitbestimmungsrecht die Arbeit- geber den Angestellten die verlangten Rechte einräumen. JnmiUen der Verhandlungen lief ei» Sympalhietelegramm bon Angestellten Oberschlesien» ein, das mit Beifall aufgenommen . und mit dem Wunsche auf weitere? treues'Zusammenhalten be- antwortet wurde. Ferner würde ein Telegramm an den Räte- Kongreß abgesandt mit dem Ersuchen, mit allen MUtcln für die �EozjgWerung der Betriebe einzutreten. I Die Gewerkschaften halten nun heute Vertrauensmänner- >�nd Funttionäre-Sitzunge» ab, um auch fernerhin mit ihren Mit- glirdori, in engster Fühlung zu bleGen. Einige Betrieb, die schon Stellung genommen haben, sind für Ablehnung des Schiedsspruchs «ingetrcten. so u.«i Ovenstein u. Koppel und Jnliu» Pintsch äl.-G., n>o die Nrrtsetzung de» Streiks mit 244 g»gen 62 Stimmen beschlossen wurde. Die Obleute, dw dem Ztnlratverband d«r HandlungSgehiisen und dem Verband der Burea-rongestelllen an- lleschlossen sind, empfehlen ebcnfalls die Ablehnung de« Schiedsspruches. Es ist lein Zweifel darüber, daß auch in noch kommen- den Geheimabstimmungen In den Betrieben die Annähme des 'Schiedsspruches mit großer Mehrheit abgelehnt werden wird Es ist bemerkenswert, daß sich täglich neue Betriebe melden, welche in den Ausstand treten, trotzdem die Firmen nicht dem Verbände Berliner Metallindustrieller angehören. Au» allen Teilen des Reiche», z. B. Leipzig, Hamburg nfw. wird gemeldet, daß die Anyestelltenlchoft auch dort in de« Streik tritt, um das Mitbestimmungsrecht� zu erlangen. Noch nie war die Einmütig- keil in NiiMftelltenkreisen so fest und stark wie jetzt bei Erkämp- fung ideeller Forderungen. Durch das starre und unzugängliche Verhakten der Arbeit- gebet tst c? nicht von der Hand zu weise«, daß der besteheiche Streik immer größere Kreise erfaßt. Die Troß. Berliner B«- !väN»ru«g steht dem stummen und doch s» erbittertem Kampfe der Angestellten m!I stärkster Sympathie gegenüber und wird sicher alles tun, um die Angestelltenschast in diesem Kampf« zur Er- iveichung ihrer gereckten Ansprüche zu»nterstützc«. ' Von den Streikenden in der MetallinÄnstrie wick In allen Ver!ammtungen Freud« darüber zum Ansdruik gebrocht, daß auch für �Bankbeamten in ihre Streik�rdernngen ein uneingeschränktes Mitbestinunuitgörecht ein�stochten stL Den Bantbeamten wird dafür die volle Sympathie ausgesprochen und chn«n Gkück und Erfolg gewünscht. * Die Uniernebmcr für dsu Sck>??�'?vevch. Die gestern stattgefundene Hanvtversammlung des Verbände» Berlin»« Retallindustrieller hat den EchiedZipruich angenommen. ZuriWztchmM, der? nippen aus Gi�ensstadt. Nachdem di« Z»ntralstrei«!e»tung des SiemenSkonzerns in Tomein'chast mit de« ReirbSkommisiar von Seaudau. Herrn Stahl, im RetchSwehrminlsterium vorstellig geworbeit, sind d HennlgSdors nachmAlägS S tThr in Tegel, bei Hamufeck, Hauptstr. 5 sEudstation der Eclftrifchen Bahn.) Muffci-Echwartzkopss-Angcstellte, Berlin und Wildau, mittags 1 Uhr bei Buchholz, Eichmaltze. Angestellte deS Kabelwerks, MetastwerkS Gartcnfeld der SlemenS-Schuckert-Werke vormittag» 10 Uhr bei Barthel, Gar- teufest,. Di« Angestellten des Kleinbauwerks Siemen» u. HalSke vor- miita-rs 11 Ubr im Volkshaus, Chaplotteichurg, Rosinsnstr. 4. Titania-Werk. Betriebsversammlung Freitag 1 Uhr bei Braun. Der Aobeiterau Schuß. DaS Erscheinen aller Kollegen ist dringend erforderlichl Der Generalflreil der vankbeamken. Die Beamten und Angestellten der Berliner Großbanken sind gestern in den Generalstreik getreten, nur bei der Deutschen Bank wurde teilweise noch gearbeitet, doch tst mit Sicherheit zu erwarten, daß sich der Rest der Angestellten mit den übrigen Kollsgen solidarisch erklärt und sich nicht dazu hergibt, sich von den Direktoren als Streikbrecher verwenden zn lassen. Am Vor- mittag fanden im Reichswirtschaftsamt Besprechun» gen zwischen dem Dezernenten für da» Bankwesen, RegirungS- rat Dr. Spitzler, und den Vorstandsmitgliedern und Mitgliedern der Arbeitsausschüsse des Allgemeinen Ver- bandeS deutscher Bankbeamte»»nd des Deutschen Bankbeamtenvereins statt. Di« Direktoren hatten es bisher nicht für nötig erachtet, zu erscheinen. Bei der Besprechung trat der einmütige Wille der Streikenden hervor, im Interesse des deutschen Wirtschaftslebens nur die unumgänglich notwendigsten Forderungen aufzustellen, die in Anbetracht des hohen Einkommens der Bankaktionäre und der Direktoren mit Leichtigkeit und ohne jede Schädigung des Geschäftsganges Dennttigt werden können. Di« Streikleitung ist zuversichtlich und hofft, daß die Banklsitun- gen eint eben werden, daß die Forderungen der Streikenden Poll- berechtigt sind. Sollten jedoch die Bankleitungen auf ihrem Herrenstandpunkt« bestehen, so werden alle Bankbeamten Deutsch- lands beweisen, daß sie sich mit ihren Berliner Kollegen solidarisch fühlen, und der Streik wird auf das ganze Reich ausgedehnt. I»« Hamburg haben die Bankbeamte» sich mit der Berliner Be- wegung solidarisch erklärt und treten für die Ein- führung eines für das ganze Reich gültigen Tarifvertrages ein. Welcher Geist noch heute in den Bankräumen herrscht, zeigt eine Verordnung des ReichSbankdircktoriums, in der das Herumstehen, Privatunterhccktung, ZeiiungSlekiüre und dergleichen in den Diensträumen— au ch während des FrühstückenS— untersagt wirdl Diese Maulkorbverordnung hat eine deprimie- r«nde Wirkung auf die Beamten ausgeübt und ist geeignet, jede ArbeiiSfreudigkeit zu untergraben. Tie Banllcamten können der Sympathien aller Arbeitenden in ihrem er'tcn Befreiung?- kämpf gewiß sein, zeigen sie dock) dadurch, daß sie gewillt sin?, Schulter an Schulter mit dem handarbeitenden Proletariat die Fesseln deS Kapitalismus zu sprenge». * Die Streikleitung befindet sich Roscnihaler Str. 86, Gesell- schaftshaus. Alle Stceikenoen habe» sich jedoch Donnerstag vor- mittag 11 Uhr zu Hilfeleistungen und zur Entgegennahme von Instruktionen in den Sophiensälen, Tophicnstraße 17/18, zu melden. Für die Angestellten der Dresdner Bank findet auf Beschluß der Betriebsräte am Donnerstag, vormittag 10 Uhr, eine Betriebsversammlung sin Lehrervere in shauS, Alexanderplatz, statt. Die Streikleitung. Die Angestellte» der Bank für Handel«nd Industrie(Darm- städter Bank) versninnwi» sich heute um 1 Uhr mittags im Lehrer- vereinshaus, nicht wi, ursprünglich angesagt wurde, um 10 Uhr vormittags. Die AngesteSten, Kassenbote»»nd das HanSperfonal der DiSronto-GeseLschaft werden gebeten, sieh heute(DonnerS- tag) pünktlich X 1 8 Uhr vormittag» in den SophiensSIen, Sophienstraße 17/18, zu einet Beirieb Sversammlung einzufinden. Schluß 11 Uhr!__ Die Zimmerer hielt«« am Dienstag abend im Gewerkschaftshause eine Zahl- st c l l e n v c r s a m in l u n g ab. Sie haben sich einen neuen Vorstand gcwähU. der sich ans acht Unabhängigen und nur drei Reckstssozialisten zusammensetzt. Also auch hier, w» das Ver- hältniS früher gerade umgekehrt lag,«ine entschieden« Rabikali- sicrun». Vorsitzende sind Be n a d a und Buche; Kassierer: W e l l s o w und N e u m a n n; Schrisisühm: K a h l m a n n und Fröhlich; Sievtsoren: Lehmann, Fischer, Kuchen- b ä ck e r; 5i«>irolleur«: S t r» p p at und Voigt. Auf der Tagesordnung slanh der Bericht über di« Tarif- Verhandlungen. Benada konnte kein befriedigendes Er- gebnil mitteilen, da sich die Unterneluner nur zu ganz gering- fiigigcm Sntgsgenkommen vereitgefunden haben und alle wefent- iichcn Forderungen der Zimmerer ablehnten. Die Empörung über dieses krasse Hervorkohren des Unteriwhmerstandpunkt-os kam in der Aussprache Über den Bericht ganz unverhohlen zum AuS- I druck. Die Verhandlungskommission halte empfohlen, den Schlichtungsansschuß anzurufen. Dieser Vorschlag ging de« meisten Diskussionsrednern nicht weit genug. Vielfach wurde verl«n-i, man soll« zur Durchsetzung der Forderunsien den Streik»»wenden. Ein Nockgeben sei umso weniger«m BIad«i als die meisten Unternehmer wahrend des Kriege» aus dem Vertauf der in Friedenszeiten aufgespeicherten Vorrät« Millimiengewinnr eingeheimst haben. Ander« Stimmen rieten unter Hniwei» ans die im Baugewerbe im» besonder? mich im Zimmererberuf herrschend« ArbeiiSIofizkeit— 480 Arbeitslose bei runst 2000 Mitgliedern— zur Vorsicht. Schließlich wurde ein Antrag, der sosortigen Eintritt in den Streik verlauGte, mit 48 gegen 28 Stimmen abgelohnt und die An- rufung de» GchlichtungsaiiSschusse» beicktloffen. Die Forderungen mit rückwirkender Kraft»& 1. April s»ll«n ans recht» erhalten weoden. Ei» weiterer Antrag, her He Behörd«» auffordert. schnelstten» unter AuSsckuiiitung der Ikirternelauor A rb««- teninrigenerRegie ausführen zu iasson, fand einstimmige Annahme. D«S gleiche war der Fall bei einer Entschließung, die sich gegen die Bevhängnng de? Belatgerungs:zuf»andeS in Berlin »nd den Genevolstreikgebieten sowie gegen das Verhalten der VerbandSvorsntnde m dieser Frage wendet, und worin gegen die Fresivilli ge nve rb 5 nt* Stellung genommen wird. Dtt Slreik der Bauarbeiter. Der Sireik der B»ii-stwäengost llschast, wenden, durch weiche« Eintrittskarte« im Borverkauf zu beziehen find. E» wird noch darauf«ufmsrksa-m gemacht, daß der klirztich angekündigte VortragSzykinS technstclfcr Schwierigkeiten«xagen erst Ende April beginnen kann. RcchoreS ttmft noch iwkawntgegeben. Achtung! Rohs,hl«chtcrgrscll»n! Versammlung der auSge- svervten Kollegen Donnerstag nachinitta« L ilhr bei Bocker»» Weberstr. 17. Tagesoedmmg: Der Arbeitgeberstresi. Wii stellen sich die GeseEe» daz»? Zentraweickand der Fletscher. Der gestörte Verfph?. Gestern wurde der Verkehr im Zentrum eine Keittemg une terbunden, dann wurde er wieder freigegeben. Man hatte sich an gewissen Stellen eingeredet, daß man sich schütz«« müsse. Bor wem, wußte niemand wohl zu sagen. Hn der Presse wurde ver» kündet, daß ein Generalstreik im Gange s«i und die RechtSsozia» listen förderten durch ihre Erklärungen diese phantasievolle Ein- gebung. Die nötigen militärische» Maßnahmen wurden«nver- züglich getroffen. Maschinengewehre waren auf v« schiede neu Brücken bereitgestellt. Der Siachcldraht lag dabei um die Ab» sperrungen vorzunehmen. Die Straßeickahnen lenkte» um und verkehrten im Zentrum nur teilweis«. Nach einer Stunde wurde der Verkehr wieder freigegeben. Man ist nervös und wird(9 immer mehr. Auf ein gute? Gewissen deutet das nicht HI«. Eine haltlose Antlage. AIS in den Januarunruhen die Direktion der Waffen- und Mnnilionsfabriken ans persönlichen �ick)crheiisgründcn von der Leitung der Betriebe zurücktrat, übernahm der Arbeiterrat die Verantwortung für die Fabriken und deren Befttinv«. ES war vereinbart, weder an Rogierungstruppen noch an revolutionäres Arbeiier Munition auszugpbeu. Der Mechaniker Franz Jahnke, stellvertretender Ob»! mann des Arbeiterrats der Spandauer Munitionsfabrik, hatte sich nun gestern vor der 5. Strafkammer de» Landgericht? III gegen die Anklage zu verantworte», am 8. Januar einem Diebstahl von 118 000 Patronen Beihilfe geleistet zu habe».! Die Beweisaufnabm« ergab, daß der Angeklagte Wohl Mun»» !!on in das Zimmer des Arbeiterrats schaffen ließ, um zu ver- hüten, daß vom VerwaliungStzirektor, Hauptmann Orth, gegen de« von feiten des Arbeiterrats berechtiotcs Mitztra«»« bestai«, Mu» nition für RegierunffStruppen nach Potsdam geUrfrrt werten würde. Bei dieser Gelegenheit wollte ein als Zeuge geladener Pförtner gesehen haben, wie sich einzelne Arbeiter die Taschen mit Patronen gefüllt haben. Die Berhandiung ergab aber Mit � eine Mitschuld deS Angeklagten keinerlei Beweise, so daß 0«r Staatsanwalt selbü für Freifpeechung plädiert«. Der Verteidiger Theodor Liebknecht wies außerdem auf die Unmöglichkeit hin, in revolutionären Zeiten die Zueignung von Munition durch eine der kämpfenden Parteien als.Diebstahl' zu bezeichnen. Jahnke wurde freigesprochen»«d die Kosten der Staat«.. fasse überwiese«. tebssignMeMeOer. Spandan. streltog, den t Nprsi, beginnt dar Verknus der städtisch«« Butter auf Datiierablchnttt 4 b«"SeUnemUUlhart*. Auf l»dcn AdschiiitI werde» 48 Gramm zum P-eise von SU Pfg. neruuv» gabt. Mit Ablauf von Donnerowg, den 16. AprS IMH, oerltert Hb- (d>»itt 4(ew-e tSültiglieit.— 3» d»n en be» AnschtaMui«» kenntlich gemachte» Beschickten sind noch Erbse» gegen Hdtrenniina»en Feld 237 der»»dencmcktetkarts zu haben.&clb 3)87 veilckrl mit Ab- lauf von Donnerstag, den 18. d. M., feine Gatligtiett. In den an den Anfchlagftwien bekanntgemachteu Geschäsis, ist»och Maemolabs auf Feld 234 der Ledousmirlelkavt«« hcktiich. Pstt Mouj von streltoa, be* IL 6. Üll., verliert Feld aßt(eine GiUtigkstt. Stank««,»uimerettrg, 16. b. M., von morgens» Uhr dt» mittag» 1 Uhr ßvlimscn ohne Abtrennung etnee- Abschnittes der Staliofsettwui« ftoijlräl tu zum»otboat zur; ehrer sirck werden HichnersulietMitiel an di« HAznsrhplter abg#g*b«u. Aus den SegWisMonen. Vledertarnlm. Tonnerstag. de» 10. April, adends 8 Uhch ™.e b n e» u» t e t r i ch t s k u t f u 9. Be.si»ti l l0stb«hnstr-»« von Viesdors bis Frede. sdorf mit Ecktrtsborf, Vruchwittsi« uirv.j im lokal . i!et i, grebetickotj, go-gsuckber b«m Bahiihsf. Bs- ? 11 istnebilchssilii«, fiarlichmf), Oüeischünwelbe. Urisdrlch». nage«,"acjnsbarf, Erkner und Wolie sdorf, Echdnrtche UN» um- � Ort«) im Lokal Wuttke. KoUskorst. T> e»»»w-«Il«» 78.— wl« Bezirks. uhrer nrerden aatret#», bc« V»:s«u wltJUltiU», wieviel Atatzettunzeu gebraucht»mW! ._eh«lotUnf5n«g. gvcilafl. de» 11. April, abends 7 Uhr. im Volk» haus. RitglteberversAinmIuug. Wichtige Tagisorbnung. Dar»iigelckiuvigle Rsdnertnirstis sind»! nicht Do»»»t»tag, lsirdsr» «est am Somiadsud statt. i Heut« fDonnerstng). den 10. Sur«,»arm. 10 Nhr. nnbet Ms La bat von Schilltust, Laueudurg« Stiatze. Eck» Istasteiner «iraze, ein» Zusammenkunft der Itind-r statt, dt« b»l b»n zur Mal» Ü.N. B'plaMcn Knibo'.auMhrungeii und Reigentanzep mitwirken wu.ten. Dt«©cnojflnn»» werben gedewn. ihr«»t»ber hinziilchschen. Erkner. Mitslieberversainmliing am Donnerstag, den 10. Aprll» ad-nds 7% Uhr. i» Brodls Gel-lisch afwhar». 7,.«f®!« Lugend Gruppe Osten. Donneretaa. 18. d.'S!., abends Uhr. m,"uzend!,, im.« ick, iget, arger«It. 7, M, F SHNNg»f,i«r. »»zu ul!«?ch«i»njlasii-n-n un» der«» EI!«,» hetzüe.isi«straeladea tu~�Sre!,a?' b®., abend» 7H Uhr. versa«mlu»g mW Am»« noet„Dos SiäUfnftem". 4. IjWele Jsti&MA»Il-nersdoef. sirelta«. 8 Uhr»bin»«, Heksitwllck« Strafe Iii und(Diieae'asü folneiu.» Slewlnsatrenbc: Nnftihrnngekursud Ins Km». Monlwst. Bckt« wistkomme». Freie Jugend««ddin». Freitag. 11. April, abends TU Uhr. im Lokal von Kroll, Marst.'she, Ecke S-Nnigsbmser Strich t« g I> e d« r v e r s a m m! u n g. 3'.to<»btW)e Aeetrauen-leut« in den S«hieben. D°nnersi,m.« W Dostversanunluna lamtllchct Vertrau- neieute w den Serrtebon i» de« SophtenfSten. Eophienstr. 17/1»(»at). Hack« scher Markt). SpN twö Sport. Sport kartkst»an Ode», und VWd-'!ch-wew«tde. Ken»«. netetna,«benbs 7 Uhr, öisentlich« V«ckemmlugg altsr ipMllick"'"* Freund« aus der arbeite nd-n®«o»lhsr*nfl in b*t iiui» de' J'»01' vymnssium, w Obetfcfienenreibe. Misere»! Tnrngenege S> m o n. rzLif&= tag ven 6-4t die 8.»chlUertmienadtetiu»» 4 Schuterableitung. Freitag»»» Verantwortlich für die RsdaKtion Alfred Wielepp. Neukölln-1 LLWW««SckL.% 1 1; ÄÄ? A.Weriheim b. H. Vcrtand-Abteilung BtRLIN W 66 Leipzig er Straße Musikalien *1 fc-- Buslk. Albums... v'dn Van»........... m. C.OU Sw Ii 1?|IH». 71 klliMi unk danl in 1 irtron* WA m 6 im«>» ibmi Lände», Nusikalisches 510crlcl. Oiniclmiibt dir Un»erfal.Zlltlirftff.r pt üfif......«o« TO J- Mr»D Pf OlyWia. Sammlung Ä»raS2,wet,h".r TT;.- % 2.00 dtraulitgidni»on Hedt l Ifi««*. Ahtirii'Sin••(■Hi'm, 100 flinder, g Or A'oriir, mit Iift t>« 0, Mf in'lnolbin. V,„Ich«, Iinstosi �p.iNIid» 3# Schlager-Potp. v»n Zean Gilbert -Was Jeder sing» �chndeel. lifrl-JNdum N.lq wählte Qszl-Tean»- PrlO'lgrn, aber S mil unter igt m Iip, zg. famnimoiSini unb ,«!> eltbl I»dne CNapem. fü n»"(t biorf-iiln ron f>. Hon jrrb tonjfräi J/tn i« letierle Xämi, ni'nrrmfnnl(le(l «Ed gini leicht lohne Cftcom bunnnngi benrl eilet von Cl nr Mnnn red<6(»ttlin. tiroler Uibir dnbum,« I rolir Xoll, wellen mll oolllländ gem Ten»nd 1,'Atei«looln hiolrtim«. «Ischl NON Kerl KornjOI chn 5t Letten. In OLh 'nllendem.'«rMoim Uin'chtog. Ait-Seidelberg.«».», Owitl'GWwN n«d) unb to»ei e au4* ää Drangen heil« Gegenwart Lrssch. M J UU /y enchatt». d Jtole JB- H v ron(«inmful/ (Sn V.i»er muß t4 fei> weiß au der Di. den ein nn e« e W en r �oi'.rr n t>u f»#A der ttoifer meiner Opern, Strien und Kravsnchdre 20, 30, 40, 50,00 soeben brotrh. erschienen/ Jean« Gilbert-Album.% der bciiePictlen peffen» und Oper eile» Q M Mlodlc«......... 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M l.�U von Paris>Wir sind von NSmU fchcm Llul loln du bai von Gsflei,?o' e l oNon Zür Freunde der Bufik I Vo tslämltchl:« O crr.SJtlbum I Oeljo, ,J)tK v» Hill»1*1 ihn«' •nlbäu■«. cloimie», Motläe«. X ohmor n,■ Uta. ------- Srti, Zür Freunde der Jiiusil 11 Vo!nMtnWltnttinin!HttailWHtllti!iMtimiH)M;!ItMMt;{ifl{lli{H}l?t}tff?MW FREIE SOZ. JUGEND GRUPPE SCHÖNHAUSER VORSTADT SONNTAG, DEN 13. APRIL 19 IN KELLERS FESTSÄLEN BERGSTRASSE 69, AN DER INVALIDEN STRAS SE LICHTBILDER- VORTRAG WANDERUNGEN DURCH DIE MARK VORTRAGENDER: HERR FR. HEINRICH NACH DEM VORTRAG GESELLIGES BEISAMMENSEIN ERÖFFNUNG 5 UHR:: ANFANG 6 UHR PREIS DER EINTRITTSKARTE 1,25 MARK £ :imiiwiwuiminuiimiiiimmiiimiiiiiuimiiiiim«mnmmiiiiiiii«nM'i:iiimiiu.mmmMtuiiMmttitiiiiiiimimHu;mntiwmmmiiiiii!!ml,.iiiiiiit:iii:iiiiiiitiHmiiiiitimm ....... 7�....... g?....... 7 p....... g £)!triut(fi ftffen oft an,»aß wir am 5. flr'il»•% tm er/trn 8t$/, Uhr. „gwr Kottbuser Kloufe" «ottbuscr D«mm 90 EAe BllrtnerstraKe. Achtung! 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Au&achlag elc Mannenschwlche. blirllch- llath- Salvareen) Kuren. Hluteater>ttCHiiof, licht- und Fln-eo• UehaoSlun*. Rigepda Kur-Bad för clekfriscHe n. nii-di7„ liftder. I lainenrauin separat Aerztlic.« ireteltete Hellangialt. Löser. KiiMSlr. S, ÖVtltÄSlta. Wirlsshefts-�ereinlguni Si@msnssSadts.o.m.i»j l tibi) Laut Bekanntmachung des Magistrats vom 8. d. M vvefn kg« ' heil die von uns seit langem geforderten Kundenlisten für den ß�'[ � städtischer Lebensmittel nunmehr eingeführt. M Die L:sten liegen ab heute in unseren Verkaufsstellen � und müssen die Eintragungen in dieselben bis Montag, den1' iasi, April erledigt sein. Personen, welche die Anmeldungen versäumen, sind g � obiger Bekanntmachung vom Bezug der nach der Kunden�»rrt' ba zur Verteil mg gelangenden Lebensmittel ausgeschlossen D�: hm CnV4« VV.ilWII'11� V I<«« 44�V,.. V, I iwv,«V V.,,«31««».« 6 V«JS,la3'' vJOVnl, y U. jenigen unserer Kunden, die sich schon auf Grund der R'c. linien des Reichsernährungsamtes, durch Unterschrift W] 011 Art/lKri V-tni,■ Ka«>«amU am L%! afl � k* erklärt haben ihre Waren von uns zu beziehen, bitten*|n nochmals die Abstempelung der Lebensmittelkarte und Eintragt»tm in die Listen in obiger Zeit bei uns vornehmen zu lassen. Q-) Wir sind zur Abgabe sämtlicher städtischer Waren � �ii, schließlich Margarine zugelassen, und bitten wir unsere Kn7 von dieser Eintragung regen Gebrauch zu machen. Plano-Adoin Fiancs, StutzflOgel, Harmonien {•der Usla- und dtllart, Gebrnaoht« Inatrumeni« In nifrnnr ReparatorworknlnU wie neu hergentelit, unter Toller Uarnntie. Vrrknnl nur gegen Keeae datier uilligeie Pieiibercohnamg. Annahme Tun Aufarbeitungen, Bepaialuren und Slinunungen. HODZttl. Die Wahrheit über die Serlmer Straßenkämpft 48 Seiten. Preis 35 Pf. Aufl. 100 000 Exemp' ElB8au!füliriiclißSclillil8ranB der letzten Berliner Ere!plJS£ h» Wz! «k «tl; ?!6t auf Soeben erschienen. Zu beziehen durch unsern Verlag und Speditionen, Buchhandlungen, Zeitungshändier 8ei.aäsieRcs;ensii-ait„FREIHEIT" e.G.ia.ö.ii. Berlin, SctilffHauerdamin 19 fiasw tzescblecbtsäranke v rlana»« im eigenen Stnieresse. um ftcfi vor m nderw. PeilVfff« ren in fn ßhrn, Weine auiliiiiei de �rö'chuie über T'.tpp r. Ehphtii« %HiiiiiiiieiiwchwHg Hiw., wir>u"g voll und ivertl e D.Hv rw r n m br Irtiirjjeirct' 1t mir"«g A 1 IW.(ewdWn# I./5 W.». eher lo m den Spr chsti' iden eri öitliä».- Weit tc mündliche Äiiolunft toste« los. S ez nitiiZiDr.rried.RnIRflni-ordt, fertlln, Votsiniuai Sit. 117, an bat Ludowllnch«. In 4er Sp« ili Ii»' 4 Zatösr, fiwherbfl�' iiiiiriirt clngestailL Am 15.< 19. verlr'' Sprech»"»'�n» 12 i 2 iniil. u. 1,6—'„10 U r ovend�. Eviintai kl 1— 1. rneme Spedition vo« '"�ft* Vinpicii,, peuolarru j...... t** j-yi" u r uur««•..— 4. mcmc W rt V tt)t il"*** Khjj Oiei her «Hf mc: in Wt «ai Hin S; Zl fet-b i tu II r? 3.CÖ j.OO hcl 5" ii* 4 .-in» .1,-« Rt.% LMM M«jtct�er. VsMerMm. ItJ. WM INN. »1#* iK �4 Zweiter Astekoagreß. Z w« i t« r verhandluna»t«g. «ach Tröf'm,?.« der Miwoochfitzung>'« 9% Uhr»ormtttags Wik«%} U>ifr«g« ho«®r. Stefenfelb Prasidenl Hanschild mit, in einem Schreiben erklärt habe, er habe v-w, �er Rkkr�oe des Antrags betreffen* Haftentlassung Sedcdour» an da? Gericht abgesehen, ioeil«16 Brund nur die da» w, int Ii che Immunität Ledeborir? in grogt tommc, die nach %r der«.scdidedilng nicht al» begründet anerkannt werden könne. Wlusr bei den Unatchtrnßigen: Pftiil) , Dr.«»srnseld meint, diese Stellungnahme de« Jrritizmniisacr? dag er, Rosenfeld, mit Recht von ein« -in*« verhShnnn« he? Nhdekonyresse» gesprochen Habt Er schlag« dar, d-rst der Kon« JJij! sich mmmcht ncchutalS umgeh«»ch direkt an da? Bericht wende. , S 3 iy-km vorschiag erklärt sich der Vorsitzende ern«r>tanden. : Gin Schleiden de» Kongressei solle durch einen bevollmSchtigten * ÄuMit sofort dringend dein Untersuchutig-Srichter übergeben werden. Vor Cnntrili in die Tagesordnung wird ferner die Drrngtich. k't eines;■'•' urN (Ntt. dilti -K*: :.e5 sei n! 0 verf ge-> :! i i" enlj D* m bc(( #1 ««trage«»etrrfsen» HafUnHasfunj von Braiidrt-fft&abrtnrg ttflb der Zeniralratsrnitglieder H e g e l and Kölker nach kurzer Befürwortung der Dringlichkeit durch « ch ü i e l. Torlmius» mit großer ZKehrl�eit angenommen. Zur fcichliu.cn Begründung dci ÄntrageS bemerkt Bock« «iagdeburg fEoldatenrat): Die Verhaftung Brande« ist nicht 1«»erantwerten, weil man ihm überhaupt nicht d a 6®« J!n8stf n« ch w e i s e n kann. Wir haben in einer Veo iammlung ü, chiagdcburg uns lediglich gegen die Umtriebe keakiionärer Offiziere gewandt. In der Versammlung prAe allerdings ein Übiiizlied der M« h r h e i t 6 pa r t e i den stichrag ,uf Anichtutz an die Lowfelregierung. Diese« Mitglied . Nehrheii�artei.«Slker, ist rnitverhaitet worden. Die der Versammlung, auch Brandes nicht, stellte sich nicht *ui«»©Uniimuft Völkers.«uch in einer späteren Versamm« wo ich den Vorsitz führte, bat man sich lediglich aus einen t.wbvMuft geslellt. mit dem sich wohl alle Mchrheitssozialiiteu kl�vedett erklären konnten. Wir hatten auch Bedenken »«««» das«n uachsen der F r e i w i! l i g e n v e r b ä n d e. Ei« �lreier de: Mchrbeitkpari. i ist mit einem st o ck k o n> lybatigfn Mitalled der Rationalversammlung nach Weimar »c>ahrcn und hat sich dort eine Vollmacht zur Bildung einer «usstelien lassen. lRsdner verliest den Wortlaut Mst Vollmach,.) Wen.» einer unschuldig ist, dann ist eS ivaho Ich''! Braud«? der überall zu vermitteln versuchte. , Schimmel-Tiiiitzart sMehrhe-tsfogialist): ES ist gefährlich, F einem Äugeubliik, wo diese Sache noch schwebt, zu derartigen säuerlichen Vvrkvinmnisscn Etellung zu nehme». Wir müssen n' eimoandssreies Siateri«. haben. Wir stehen deshalb auf 'ei« Ttaudpuukt, dast e« unmöglich ist, gegenwärtig dem An- zu entsprechen, erwarten aber von der Regierung baldigst« |PptiC£)l£ h*Ä T'rti 1(t-ej»*"'3 liing de« Daisachenmalerirls. ««■Int®fc vorsiswiid« de» K o r?« v e r b a n d e» „Sil*"'«ten aktiven Unteroffiziere de» ag"«f:i'.-c,........... der»er 12. und 16 Wir sind �?'»eiorp» unterstätzt den Antrag aus Haftentlassung.' r'-»«ttn, wolle» unl aber nicht politisch entrechten ä\ i)"' sonst hätten w r keine Revolution gebraucht. In einem � �0|i|f.uch de» Seneralst ab« hauptin'nn« Voigt haben wir de» nlWv �»esundrn:.«nttöge der Uiiterofsiziere gehen in den Pa- . l-izst-Bicitbaum(Dem.): S8;r bedauern lebhast die Magde- rj�Wr i-Zorgeäua«, die uns aber nicht so hinreichend bekannt sind. wir ein«bschlietzende» Urteil fällen können. So lange kein ••cnMlichct jpefchuih vorliegt, müssen wir das Weitere abwarten .. �»hler(U.«.): E« sind Ihre(zu den Mehrheit«soz.) eige. ?�n Parteigenossen, die betroffen worden sind. Verhindern sie Ammhmt unsere, Antrage« wenigstens das Blutvergießen � K«»chf ist im Gang». •rtt' Hermann «tlich I MüSrr- Die ZRaßdebnrger Vorgänge sind außer- bedanerlich. aber hier handelt ,» sich um Stellung. ,I,„n s�-über«ehauptungen. deren Richtigkeit wir im ein. Wir wissen»ich: Hastbefehl führte. ob da« (Zuruf "i.n>ktzt nicht nachprüfen können. »vlu.,°�tn»g«ne Material zum ü,, WI L I V iHiaistian) bitte, selche v-rdächtigungc» und Beleidi- vom' un i frühen, wir haben niemals Spitzelinaicrial be- io- i®fiin Sie nur auf Grund de» vorgetragenen Material» e,•rnmiagen:« Beschlüsse fassen wollen, so dürfen Sic sich im''.""den,, wenn isshre Beschlüsse keine Luiorität mehr habe». «Särut k«*« it»• � i t bei den Unabhängigen.) 1 i ll TV."„�Sdeburger Vertreter d e r Rehrhelt»s«zia- tt n'J,\ lest: Eeriosse Bein hat ausdrücklich erklärt, daß kc.,. einem tonserbativen Vertreter in Weimar in Ange- stoib.! t'1 Vürzerwehr gewesen ist.«eiiofie Völker ist sicher -siilglieh der Partei und ein sog. November. der j»f if« Hol in engem Zusammenhang mit den Un< Säi-.. u?**! �kbeilei und von jenen sicher erst gelernt hat.(Vroßer .' den Unadhängigen.) Wie man den Minister Land». >» M.igdebuvg behand-lt hat, spottet geradezu jeder Be- ?ch beantrage, daß wir die Regierung aufrordern, �'lzölessk � iU',riifen«nS umgehend da» viaterial ��rer kurzer Debatte wird einstimmig ei» Antrag ,""Unommtn, sofort«m« Kommission, bestehend dtir, Miiglüd j-ber Fiktion, zu ernennen, die sich mit hbir 5f"�rial der Eoldalenfrakiion z» Noske begibt, mit Ihm 'e«ngelegcnheit spricht und dem Kongreß Bericht erstattet. ------- Unabhängigen: B der Wittag 19 Uhr wird der vlenerulstre'.k im Ruhrrevier K �chllußphas«, in den entscheidenden Abschnitt, eintreten. 8., v, ic Vergarbeitcrferderungen nicht ersülll werden, sollen aus «JYk"3 ber«rb.-iterschas» auch die erforderlichen Notstand». . f"' Der Kongreß fordert v-m der Ne> uut,..-? sofortige Erklärung über t|re Stellung in dieser L S'I°hrIühen Lage.« ist i,'?sk.n-her«ng»minster Robert Schmidt: Gestern abend 0-'�'i. ister Bauer nach dem Ruhrgebiel zur Slnlcitiing uaadlnagea mil den Streikenden gesahrcn. Da die Re- Ii i»%f.J b w, r, v v—-••- ----. w», My»| ssingrstell, werden. fli er .W OD.':!- 1.sich bemüht, Ii« Verständigung mit den Streikenden ' s-'Z.ifüh.en, so möchte ich Ihnen anheimgeben,»b der Antrag dadurch erledig, ist.?m übrigen bedaur« ich besonder» von --- �.—•—-»-n-»* arv&row'**f v«.(WJiiev l# wvn in'1 �fandpuntt au» t-ie'en Ausstand, der da» deutsche Volk A4 �?ußerord«niliche Gefahren>n bczu i auf unser« LobenSmittel- F?n�« Wirisch.st»ie»-n bringt_ In Wr et sich in diesen« Streik um politische �«rd«- _ Gegeinvärti, ist et ganz w* möglich«ch unhaltbar, j kj.," w« Regierunz durch Gereroliire.k« gezwungen»erden soll. i jenen Siandpuist einzunehmen, und wenn al» Mltt«! fc™r An»»nd-.ins g« bricht wird die Schädigung»er Gesamten c.,' ii0a veoötle wn� Ich würde et destzatb in hohem Maße '■'hiutn,»enn nicht auw dicr die Erkenntni» ausgesprochen <'l*, daß ein« doiartige wöste Art der Verhetzung tn» Unier- %;"0.infow» gesamte»®it»W:oftliet*n« und Wohle rgehan» fbente W4l,.-........«.—--------——".«a.-■ Ii Sympathien au«spricht sät eine Bewegung, hinter der nicht» anderes steckt al» der Terror einer kleinen Kaste.(Lebhafter Beifall, großer Läe« bei den Unabhängigen.) Gegen den Borschlag de» Vorsitzenden,»ach dieser Erklärung der Rcaierung die Angelegenheit zurückzustellen, bi» nach Ein- treffen der endgültigen Entscheidung der Reich»r«gi«rung, erheben die Unabhängigen Widerspruch. Könen-Halle(II.©.):®» ist durchau» notwendig, auf diese ganz unerhörten Angriffe de» Minister» hier zu erwidern. Kalisli(Rehrheitssozialist): Wir find kein Di,tutierklub und dürfen uns nicht dazu verleite» lassen, in jeder Minute ein« Dis- kussion heraufzubeschwören, wenn e» einem Mitglied beliebt. Wir machen un« sonst arbeii»unfähig. Wir können in diesem Augenblick nicht abstimmen über die Haltung der Arbeiterschaft und der Regierung im Ruhrgcbiet, wir haben keine Ahnung vom Stand der Dinge und wurden andernfall» diese Körperschaft zu einer Agitalionsversammtung machen, die den ödeste» Ehacakter an- nehmen muß.(Lebhafter Beifall.) Eohcn-Reuß(Zentralrai): Ich unterschreib«, was der vor- redner sagte, aber wenn e» Tatsach« ist. daß die Schächte zum Ersaufen gebracht werden sollen, so haben wir allcrding» die Pflicht, zu handeln, wir müssen a». die gesamie Arbeiterschaft im Ruhrkohlenrevier appellieren, gleichgültig auf»elcfcm Standpunkt sie steht, um Deutschland vor einem unermeßliche» Unglück zu bewahren. Ich schlag« de»hald folgend« Resolution des Zentralrat» vor:.Der zweite Riiekongreß, der durch die unmittelbaren ver- treter de» gesamten werliäiixen deutschen Volke» beschickt ist, appelliert an die streikenden Rnhrbecglcute, unter allen Umständen die sogenannlcn Rotstand»arbeiten auszuführen, damit da» deutsch« Volk von dem furchtbaren Unglück verschont wird, da» mit dem Ersaufen der Echächie«intreten könnte." Damit e»t- hallen wir un» jeder Pa.teinahmc. KaliSki stimmt im Namen der Fraktion der sozialdemokra- tischen Mehrheit zu. Ein« Arbeiicrjchaft, die un» die Kohlen- schachte ersaufen laßt, ersäuft die deutsche Revolulion. Dr. Setzer(U.©.): Niemand hat«n Interesse daran, daß dt« Schächte ersaufen. Geiade die Unabhängigen waren mit allen Kräften dagegen.(Zuruf: Schwindel l> Ein« Arbeiter- schüft, die deutsche Kohlenbergwerke ersaufen läßt, beraubt sich selbst ihrer ZuhiiiftsaiiSsich-ien. Wir werden uns nicht dagegen wenden, daß ein Appell an die Arbeiter gerichtet wird, aber wer trist die Bergarbeiter zu dieser Verzweiflung.(Zurufe: Ihr! Ihr!) Trotz deS Beschlüsse» de» Rälekonorcsse» aus unverziig- Iahe To,ualisieru»s der Bergwerke ist nichts geschchen, deshalb der Streik! Weshalb hat der Zentralrat sich nicht darum geküm- merk? E« muß nicht nur an die Berwrbeikr, sondern auch an die Regierung appelliert Werden, daß sie Ernst macht mit sozialistischen Maßnahmen, es muß sofort erklärt werden, daß die Re- gicrung mit allen Mitteln gegen da» Unternehmertum vorgeht und Ernst macht mit Ablösung der Kapitaliseenten. Nur unter dieser Boraussetzung stimmen wir der Ncsolulion zu. Rcichscruährungtniinister Robert Schmidt: AuS allen Ver- Handlungen der Regierung mit den Bergaooeitern hier und in Weimar sind befriedigend« Ergebioiss« hervorgegangen. Ich habe ausdrücklich den Bersarbeilern versprochen und Werde da» auf- «cht erhallen, daß sie besondere Zuwendungen au» de» vom Nu»Iande herelnge'onmeneli Lebensmitteln erhalten, und somit vor allen anderen Krvisen der Bevölkerung bevorzugt werden. Aber ich steh« auch der Tatsach« gegenüber, doß all« dies« Be- mühungeu der Regierung erfolglo» gewesen sind und immer wieder neue Anforderungen gestellt wurden, daß mit einem Presiionsmittel gedroht wird, das in jeder Beziehung verwerft 'ich ist. Wenn die Herren Unabhängigen sagen, sie sind nicht dafür, so sag« Ich: wo ward ihr im Ruhrgebiel, um die Arbeiter aufzufordern, zu dieser Forderung nicht zu greifen? Kein einziger von euch hat du» getan.(Lebhafter Beifall und Händo- Ratschen.) Richard Müller: Wir sind gefientvärtig fti derselben Lage wie beim letzten Berliner Cleneral streik. Warum konnte mit einem Streik in den Oki#-, Wasser- und Elektriznätzwerken gedroht werden T Weil die Ttreikenben so erbittert waren, daß es un» nicht möKlich war, sie in der Hand zu behalten, und zwar waren sie erbittert durch da» Wüten der Regierung»! ruppen. Di« Regie- rung wirb nicht nachgeben. Nun, dann ersäuft sie die Zechen, (Sroße Unruhe.) Auch di« Regierung ist dann Schuld. Nehmen Sie einstimmig beide Anträge an. und dann wollen wir sehen, ab Sie de» Mut haben, von der Regierung zu fordern, daß sie den Verhältnissen Rechnung trägt. Stoll(Solbatenrai): Di« Sokdatenfraktion läßt ihren ein- zelnen Mitgliedern in dieser Frage freie Hand, Ich kann nur für einzelne Miiglieder erklären, dag wir dafür sind, daß die Not- staub»arbeiten ausgeführt werden f Beifall), doß wir anderer- seit» ganz energisch«n die Regierung den Appell richten, ihr sozialistische» Gewisse» wieder etwa» zu rühven. Loo»(Dem,): Treten Sie geschlossen ein für die Resolution de» Zentralrat»!## ist unerhört von den Unabhängigen, in dieser Stund« so«mm» zu beantragen.(Großer Lärm bei den II S.) Kaliski: Cin« Erklärung der Regierung ist zuge sandt, jede Erörterurilg muß als» vertagt Werben, bis dies« Erklärung der Regie- rung vorliegt, ssth beantragte Schluß der Debatte. Bratz. Remscheid(U.S.) spricht gegen den Schlußantrag. Dem Gegner da» Wort abzuschneiden ist ein« Taftik, die bi»her bei Sozialdemokraten nicht üblich war. sGroß« Unruhe.) Wir wissen ja. daß Ihr(zu den Mehrl>eit»soz.) ktne©czkUiften mehr seid.(Große Unruhe bei den MehrheitKsoz.) Wir wissen aber auch, daß alle diejenigen, die nickt mehr Sogialisten sind, durch die Regierung sehr schwll über Bord gouwrftn werden. De r Schlußantrag wird mit großer Mehr- heit angenommen. Die Resolution de» Ztntralrat» wird In der Ab- stimmuna zunächst nahezu einstimmig angenommen. Der Vorsitzende hatle aber, ohne diesen neuen Antra, zur Verlesung zu bringen, gleich mit abstimmen lassen über einen Zusatzanirag der Unabhängigen zu dieser Resol ttion, wonach am Schiiiß hin- zugefügt werden sollte:»Der Kongreß wird sofort die Reich»- regierung ersuchen, die berechtigten Forderun ge- der Berg- arbeiter zu erfüllen."«l» de» versehen bemerkt wurde, wurde an» der Versammlung*a* verlangen nach einer neuen Ab- stimmung laut, und e« kam zimächit zu einer GoschäftSordnung«- debalie über den neu eingebrachten Antrag de- U. C. Ke'»ki: Ich muß et zurückweisen, irgendwelche, un« nicht bekannte Forderungen al« berechtigt anzuerkonnen. Wenn». die Sechsstundenschicht gefordert wird, mit 25 Pr«,. Zuschlog, zu den gleichen Mnen wie vorher, so muß dies« Forderung ftden deutsckien Arbeiter mit«cham erfüllen. Ich bitte eine Kor- ektur der«bftim.n.ing vornehme» zu lassen, die gf chäfl»ordnung»widrig erfolgt ist. Richarv Mütter(iL®):«» handelt sich U« Forderungen. die tmr tauiendmal aufgestellt imben. Man sieht, wo Sie hin- kommen» wenn Sie unter allen Umständen»w Regierung chützen wollen. »lügel-verlt« f»em.): Berechttgte Forderungen lehne« wir nicht ab. aber erst müssen w.r wissen, was ffir berechtigte F«. der» ngen da» find ..*•*»ettwn«narte« Ges«hätt»ortmnn>gzcheWtt- Wird beschlossen. Uder die«esolntron des Zentra,rat« l»w>« Über die i Zusätze der unabbang.gen S»ziatbem»k«tte oo* der Medrdrtt». i lojwtNsmofrati« geireunt adstimme« zu lassen. Di««rfolutron ; de» Zentealrate»»red im der obigen FnAimg Eoh« n-Reuß i«n�tnommen._'• Dec Zusatz der Unabhängigen lautet:.Der Kom- greß wird die Regierung ersuchen, alle berechtigten Forderung«» der Bergarbeiter zu erfüllen." Dieser Zusatz wird abgelehnt. Der Zusatz der MehrheitSsoztallsien sinilett .von der Reich» regierung Wird erwartet, daß sie die berechtigte» Forderungen der Arbeiter erfüllen wird." Dieser Zusatz wird angenommen. Di» Ditkusfio» über den Bericht d»S Zentralrat» wird fortgesetzt. Etoll(N. S P. SsldatenratSftaklion) rollt di« gange Gen schichte der Revolution seit dem S. November auf. llüenii ii»au die Dinge objektiv betrachtet, so müsse man di« Angrifft, die va« der bürgerlichen Presse und im Parlament gegen d!« Doldatew- rät« gerichtet worden seien, auf da» enischiedmste zurückweisen. Man müsse sich vorzustellen versuchen, was geschehen wäre, wen» d!« Satdatenräte nicht beruhigend und ordnend in die Zurück» fichtung der Truppe» und ch die De Mobilisation«ingegrifse» hätten. Der Redner beschäfttgt sich«ingehend mit den Vorgänge» am 2 4. Dezember. Die verantwortlichen Personen in Regie ruirg uiw im Heerwesen hätten dermals iebon andauernd den SPartakuDloftzen geschivenkt und seien dadurch nickst dozn gekommen, di« Vorkommnisse objektiv zu l-eurieilen. Die De» zembervorgäuge hätten sich vermeiden lassen, lue im sich die Balks« beauslragten das Vertrauen der Soldaten zu erwerben verstanden hätten. Ter größte Fehler sei et gewesen, daß nur« ein»» Kriegsininister, der der Anhänger de» alten System» qeweien sei, mit einer Blankovollmacht»»»gestattet hohe. Auch die Art» Wie man sich mit den Soldaten über die sibben Hamburger Punkt« auseiuandrrcresetzi habe, sei dazu angetaii gewesen, di« Gegensätze zu derschärsen. Durch die Maßnohmen der verant» wortlichen Personen ist ein all.ümeiner Wirrwarr geühaften worden, in dem e» dama!» glücklich da�in gebracht wurde, daß die Soldaten in den Brnderlainpf einpetrete» sind. EI handelt« sich»in de» Kampf um die Poliiiich« Mackst.(Aha!) Ai» lehne» e» ab, auf unsere Brüder zi- schießen, möge» sie stehen, wo sie mallen.(Zuruf! Dann werdet Ihr bald den Wilhelm wieder hier haben!) Auch Spitzelarbeit ist in unser Heer«insezagen. Der Redner beschäftigt sich sodann ausführlich mit dem Pr» bftm der Freiwilligenformation und demängelt, daß i» diese Formationen reaktionäre Lisfiziere Uniep' schlupf gesunden hätten. Al« er wegen der»«tanMnirg der G« saiigenen durch di« Äard« Verbandlungen habe führen müsse» sei er sogar auf einen Hichenzollernprinzen sessoßen.(Hört, bortp Für Nolle scheinen alle diese Dinge nicht zu existieren. Smt- Weder er hat Hein« Ahnung,»der er wird ganz gehörig eingo» Wickelsi(Sehr nchiigl b'i den U. S. P.t*lr müssen bn auf- klären.(Mehrheit-sozialist Hermann MNller: Da» überlasse» Sie nur un«. Heiierkeit.) Die Solsaien stehen geschlossen hinter den Seldateuforderungen, und der Kongreß muß tonen» nicht den Wünschen der Weißen Eardisien. gerecht werden, wen» er politisch klug handeln will.(Beifall bei den U, D. P.) Flügel(Dem.): Der dorn Zenlralrat sestgesetzl« Wahl« modus für de« Kongreß ist sehr anfechtbor. Wir wünschen» daß allen Hand» und Kopfarbeitern da« Wohtrecht gesichert wirb, und verioerfen deshalb iede ib-iikommenssrenze. Wir sind gegen die Bezirksivahtcn und für Wahl der Bernfsorganisaiionen, Der Kongreß sollte in diesem S'nne ein neue« Wahlregle meitt ou� arbeiien. Im übrigen hat der Zentralrat ein gutes Siück ehrliche Arbeil geleistet. Die wirklichen Errungen �hasten der R«> volution. die Republik, da» gleiche Wahlrecht, auch kür die Frauen, bat er zu erhalten verstanden. Jetzt, wo diese» weil- gehende Wahl recht erreicht ist, erleben wir es, daß die U. S. P. es verlengnet. und die Tikialur de» Proleinriat«, also ein« Klassenherrichast aufrichten will. Die Freiwilligeiikorp» sind g«- miß nicht ideal, sie sind Säidnor. Wir sind für ein Volksheer, In dem jeder Volksgenosse(«in Leben für» Vaterland hinzu- geben hat. Hierauf tritt dl« Mittagspause ein. NnchmittagllsitzunD. Sihen-Rerrß(gentralra!)! Die sozialistische« Pnr'cien hassen nicht nur während der Retmluttsn, sondern während ihrer ganzen vierzigjährigen Tättgieit jchwere Fehler begangen. Mir sahen nicht die CchWierigkciien derjenigen, nvlch« m den Regierungen zu arbeiten" Iiatten. wir kannten ftin Erbarme» mit ibnen. üblen eine uiiiiachsichtliche Kritik an ihrer Täligleit und schilderten in übertriebener Weise die Vorzüge unserer Ideale. Diese Polin! betreibt leider die Unabhängig« Partei auch heut« noch au« o.sita» lorischtn Gründen. Auch der Zentratr.it hat Fehler gemacht. Der schwerste war wobt der. daß er die Schwiengkriten inner. h?lb der Regierung, besonder» zu der Zeil, ba auch die Unabhängigen noch driu lazeu. zu sehr von kollegialen G«. sich««punkten au« betrachtet». Die R.-v-luiion haben wir uicht erkämpft, sie ist«», al, reift Frucht in de»-ch.ß ockallen imm Jl« Unabhängigen und die Csiavinkisicn im« sehr«» Wk».«1«'«= bkW�ItnoTRZ rjjf am v Jamttlr ei($e Deputation ..T_________ uii* dem bekannten Dotu- Kr i e g»m stii st« r: um kam, welche« die Regierung Eberl-Scheidemann für abWesetzt e.kiärt« ui-d die Einsetzung oer Regierung Ledebour-Liebkimclst-Siholz verfügte, swnden in der Leipziger Siraße 630 bis«m die Zähne beirmssnete spaitalisiisch« Saldaren urib Zwi listen, um mit Gewalt die Uebergab« de» ment in d--» — W___»«< uni o?« iieverga»« ot« Lriegsminisberiium» zu erzwingen. Ich gestehe Ihnen ü» den U. Soz.) auch heut« noch da« Recht auf Revolution zu, iwr auch un« müssen Sir da» Recht pugeffthen. un» so lauge zu h'lten. al»� möglich, Di« DtkUhir in Rußland und in den deutschen Städten, wo Unabhängige und Koinmunistcn die Herrschast haben, zeigt, daß S>« noch not schärfet vorgehen würden.(Zuruf: Das ist Di Iba tue tat Interesse de« Sozio Ii»mu». Heiterkeit.) Hätten m.......;»eß Hi« Verireter tn biete Mißverstäudiiiss« :««stet al» wir Hi WWW. vn Regierung imm er Im der Vorwurf gemacht, daß sie statt Avbeitenvehren Frei toll geuverbäud« gviind« und i» ihn«» reaktionäre Di z!« r« aufiiinmit(Zuruf T,.> or>—-■ Aever. I_ jW w"'.»iiv w v wp. u. i w ii i uu, �-e rrerre i l») Hctt.en die Uivadbängig«» aus dem ersten Rätekvngveh Ihre Vertreter in den Zentralrat geschickt, dann hätten alle diele Mißveistäudiiisse vermieden werden kssn»««, dann wären wir twUer al» wir beute sind.(BeiteiU radUI.t»« y— w--1— fBeifall rocht».) E» Nssrd der meaieruna tmuif, wieder 1 1 i- |_. n. �....., v ii u r e � s s i- auftiinmit.(Zuruf Dr. Geyer».) Wenn Sie, Genosse auf der Straße awgegiirfei, werden, dann werten Sie auch denjenigen, der Ihnon Hilf« bvtnesi"ücht erst nach seinem Rom»» frag«», fondern jusneben fein, daß Ihn»»(iwr- danp« Schatz pfwäbt* wird. Dfe Märzunrube»»inge» weder von«wror politischen Partei»och von deu Trappen Erl«1» im der Gegend de» Alerandooplc-tze» Dutzende von schäkWn ae plündert wurhrn und Tore auf den Slraßcn ,,�9.....-- � I«n«», UIW)% 9-. schritt«, die Regierungtirupp»»«in. Wenn dm S p« 1 1«:: r- auch mit diesen Wur.ttweu aichU tu b» Haben, l» ircueg%' «1« ivh! � Ei fer t- k�en. Auch bte Unabhangi.� an dem wir die dicr,ehn Punkt« Wilsons annnhmen. Darum wnieter jetzi«n Lag« daS Schlimmste, was uns passieren kanm � bedauern den Verlust dieses Landes, aber höher steht uns die Vtan rann all dlqc®tmfS nicht dadurch beilegen, dag man alle � Konsolidierung unsere? Wirtschaslslebens. Auf der andern Seite Forderungen der Streikenden erfüllt. Das wurde eine Schraube, muß aber jedem, der nach Deutschland will, die ohne Ende sein. Denn wenn heute eine Forderung bewilligt wird, so wird morgen jemand kommen und den Arbeitern sagen: Warum habt �shr nicht mehr gefordert. Und im selben Momente wird die Streikstimmung aufs neu« wachsen, und immer neue Forderungen werden aufgestellt werden. Di« Arbeitor laufe» K* leider immer wieder denjenigen nach, die ihnen am meisten versprechen. sLäcm b. d. U. Soz.) Ein üWeS Schlagwort ist der Ruf nach sofortiger Soziali- sierung geworden. Mit dem Sozialisieren ist es so lange schwer, so laug« man nicht langsam an den organischen Umbau des Wirtschaftslebens gehen kann. An einigen Beispielen a»! der Leninschen Broschüre:.Arboit, Ordnung und Disziplin" weist der Redner noch, dah der Führer der russischen Sowjetrepublik eine Disziplin der Arbeiterschaft fordert, wie ste ia Deutschland niemand zu perlangen wogt. Wir sind keine Ne» gerungSpartei, wir stürmen aber auch nicht blindlings gegen die egierung an, sondern üben an ihrer Tätigkeit»>»« sachliche Kritik, die unseren Genossen in der Regierung nur dienen kann Aber auch in der äu Heren Politik werden saltgesetzt «rohe Fehler gemacht. Die Waffenstillstandsverhandlungen wer- heg immer mehr zu einem ", Erzberger-Skandal. Bek Ifdft Gelegenheit stellt dieser Mann es so hin, als wenn Marschall Koch kein anderes Ziel hätte, als Deutschland zu der- Nichten, und dost es nur seiner Tüchtigkoit zu vcrdanbrn ist, wenn e»»och nicht so weit gekommen ist. Kein Mensch in Frankreich «nd kein französisches Blatt hat jemals die Annexion deS Saar- aobietes verlangt. Man will nur die wirtschaftliche Ausnutzung der Saarkvhl«. Aus der französischen Presse geeist man aus dem tusamuneichange irgendeine Stelle heraus oder druckt nur den chiusssatz eines Artikels»b, um zu bewcii«n, dast Frankreich die viinexion des Saarbeckens will. Wir wollen uns nicht wieder i» «inen namenlosen Haß gegen Frankreich hineinhctzen lassen. Darum wehren wir uns gegen eine Politik, die nichts aus de» Kehlern, die die Diplomatie in den letzten zwanzig Jahren vor dem Kriege begangen hat, gelernt hat. Wer hat uns denn cm den Rand des Abgrundes gebracht, Frankreich oder England? England durch seine Blockadel Als Erzbergcr seinerzeit der kkationalversaminInnA die D Mitteilung machte, dast auch Wilson .. Grenze geöffnet werden. Ich denke dabei vor allen Dingen an die Deutsch- csterreichcr.(Beifall.) Wollen Sie eine Auslandßpolitik, die der Versöhnung der Bölke.- dient, dann nehmen Sie möglichst einstimmig die vorliegende Resolution KaliSki an. kEtürm. Beis. und Häiikeklotfchen im Saat und auf den Tribünen.) Der Vorsivende Müller tff'lt mit. daß zwei Delegierte des Petersburger Aroeiler» und Soldatenrats als Gäste des Kongresses erschienen sind. Nadel Hot an den Kon- grejz einen Brief gerichtet. Der Brief wird vervielfältigt und morgen verieilt. Brufc-Remscheld gibt eine ErRärung der Unabhängigen Frak. tion a6,_ in der er gegen die in Berlin heute mitlag ergriffenen militärischen Sicherheitsmaßnahmen Protest erhebt. Ter Redner behauptet, der Zcntralrat habe nicht einmal die recht beschränkte» Befugnisse ausgeübt, zu denen er berechtigt war. Weil die Melrhcilssozialistcn jetzt sehen, daß sie sich auf die schiefe Ebene begeben haben, machen sie uns aus dem Aus- tritt aus der Rgierung«inen Vorwurf. Es ist begreiflich, daß sie sich jetzt nach Leidensgefährten umsehen. Wenn darüber gc- klagt wird, daß die wirtschaftlichen Verhältnisse so im arge» liegen und daß Tcuischiand von wirtschaftlichen Kämpfen beuu- ruhigt wird, so verweise ich darauf, daß wir im Ruhrrevier eine ganze Reihe von.Konferenzen abgehalten haben, die den Kampf verhüten sollten. Aber die Regierung hat nichts getau, um die auf diese» Konferenzen gefaßten Beschlüsse durchzuführen. Wir haben heute vermittag erst von einem Rcgicrungsverlreter das Wort gehört: Die Regierung wird nicht nachgebenl Das iit das Verhalten, das auch die Kämpfe im Rubrrevier hei- beigeführt hat. Die Regierung wird bald genug erkennen, daß sie nachgeben muß. Der Redner weist sodann auf verschiedene Fälle von Lock- spitzeln hin. Nebcrall, wohin die Regierungstruppeii kommen, gibt es Unruhen.(Lebh. Widerspruch.) Das haben wir in Mitteldeutschland gesehen, und das erleben wir heute wieder in Berlin. Es ist interessant, zu sehen, wie die Krupp- scheu Arbeiter in Essen in den Streik getrieben worden sind. Sie fanden in ihren Betrieben Kisten mit der Aufschrift:„Werk- zeuge". Als man sie öffnete, waren Waffen darin.(Zurus der Regieriingsbank: Jbr labt keine Maschinengewehre ftmäimt fMeimltamfa-Wärtüim fcr fSKtrc. Unabhängigen.) Reichsminister Wisseil: Ich werde hoffentlich für meine W führungen nicht länger Zeit in Anspruch zu nehmen brauche«-' diese Wichäftsovdnungsdebatte beansprucht hat. ES waren ; 2b Minuten.(Heiterkeit.) Ich kann einige Wendungen in j Ausführungen von Cohen nicht unwidersprochen lassen.» Urteil über Erzberger und über Erzbergers Verhalten I«' Wafienstillftaiidskommission war nicht zutreffend. Auch Ausführungen über die Auswärtige Politik fordern f Widerspruch heraus. Bezüglich der Blockide ist England W j" nicht ungünstiger zu beurteilen als Frankreich. Heber das r grammi, Deutschland von der LebenSmittekzufuhr abzuschiieidr«-/ von Anfang an zwischen England und Frankreich vollste einftimmung geherrscht. j Ich komme nun k« den Ausführungen des Herrn Er hat seine Freude über die Aussicht zum Ausdvuck zwischen den beiden sozialistischen Parteien auf dem Bode«' Verständigung zu gelangen. Aber seine Ansführungen biege nfr uwd gar den Ge-st und auch den Ton vermissen, die dieser Besi� digung dienen können..Herr Braß hat von Lockspitzel« l redet. Dem ist entgegenzuhalten, daß die Regierung»ich? alles verantwortlich ist, was in irgend welchen Kreisen vorg>. Meine Herren! Wir wissen auch, daß in Deuichland der r. sifche Rubel gerollt ist.(Stüvmqsche Unterbrechung bei den i Von ihrer Seite haben die Arbeiter, die heute streiken, ke>« ziges Wort gehört, daß sie zur Vernunft a-ufgerufe-n hätte. , Sie glauben, mit Ihrer kleineu Minderheit den Kommum�k! '" JhrcKv»-«- MW 0 3-,%, (Stürm-ische bl«W . von... WW .... habt?) Freilich hatten wir Maschinengewehre! Hätten wir keine täe verschärften Wasseiistillstan-dsbediilgungen unterschrieben hat,> gehabt, dann »var die erlauchte Bersam-mlung sehr beivcgt. Das konnte nur' möglich sein, weil sie über die einfachsten Dinge, die sie wissen mußte, nicht orientiert war, weil ihre Mitglieder politische ftin« bor sind, wenigstens in außenpolitischen Fragen. Die Franzose» betreiben nur eine Abwehrpolitik, wie wir sie gegen Rußland betrieben haben. Wir können zu einem E i n v e r n e hm e n mit Frankreich kommen, w«nn wir klipp und klar den Verzicht auf Elsaß- Lothringen«nSsprechen Allemanisch ist dort die Sprache, aber sranzösisch die Gesinnung. (Ltebhafter Beifall und Zuruf: Sagen Sie das nur David!) Ich sage das nicht nur sür den Rätekongreß, sondern vor allen Dingen Scheide mann, David und Erzberger. Elsaß- hätten wir sie ja jetzt nicht hier sitzen! In den Ausführiingen von Kaliski und Cohen hat mich das Bemühen gefreut, eine gemeiusame Basis für eine Vcrständiguug zu finden. Aber die Freude dauerte nur? u r z e Z e i t. In der auswärtigen Politik sind wir auch von diesen Geiiossen getrennt! Wenn KaliSki ein Bündnis zwischen Frankreich, Deutschlaiid und Rußland fordert, so fragen wir: Wie stellen sich die Genossen zur S 0 w i e t- R e g i e r u n g? Außerdem würde dieses Programm eine Spitze gegen England und Amerika dar- stellen,«S würde also wieder neue Kämpfe �in sich bergen. Wir wünschen eine auswärtige Politik, die begründet ist auf der all- durchführen zu können, dann irren Sie sich. sierung ist«in Schlagwort! i«iuein..,c� brechungen bei den Unabh.) Was wollen Sie, heute sozialisieren. Einen Steinbruch?@1"L Schutthaufen?(Laute Zurufe bei den Unabh.) In<1.- Zeie, wo die Lebensm ttei fehlen, wo wir mit Kraft und bis zur Ar-mfeligkeit sparen müssen, wird von Ihrer den Unabh.) kein Wort geiagt gegen den Streik. Ich sag««. mala; Man kann die Betriebe nicht fozialif1«'!, die nicht exi st enzfähig sind. Trotzdem un» die bcrwalhuYvn nachgewiesen haben, daß sie bei den Preisen nicht mehr bestehen können, hohen wir die Anträge�, Grubenverwaltung auf Erhöhung des ÄohlenpreiseS<>60«£j Die Regierung hat getan, was sie tun konnte. Wir»"j nur wieder hochkommen, wenn wir arbeiten. Bebel hat gesagt: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. bei den Unabhängigen.— Zurufe: DaS hat Bebel zu de« listen gesagt!— Beschmutzen Sie nicht das Andenken B««!b Wir sagen heute: wer arbeitet, soll von den auslä««''� Lebensmitteln den ersten Zuschuß erhalten. Wir haben«- Geld zur Bezahlung der eingeführten Leoensmittel ins Ar?' geben müssen. Was das für eine Wirkung auf unsere sähigkeit und die Valuta nnscres Geldes hat, kann nur dcc�. urteilen, der einen Einblick in das Wirtschaftsleben W-, � müssen den Arbeitern sagen, daß auch in einem sozial'«"� Staate Arbeit die erste Pflicht ist. Von dieser Stelle aus � ich den Arbeitern zu: Jeder Tag weiteren Streiks untergrabi, Boden, auf dem das Haus ihrer Zukunft stehen sollt Rur. � sie arbeiten, können sie hoffen, daß sie einer besseren freudig Zukunft entgegengehen.(Stürmischer Beisall und Händeklau" bei der Mehrheit und auf den Tribünen.) Nächste Sitzung: Donnerstag 9 Uhr. Kleine Anzeigen ) Piano FiSget. erci-tucll(mr jtonluin, laut!®riin(l)l" |ch■ c i t> e r,9';iifoU)«vEtt.lllll (täoiicebol ertrit*. lanofitudellu», gebrauchte •on 12—1800.— M vetkauft Eieaohirn Max liecker. An- L sfe»»»lr»Be 47._ Reizende bltfilrnmer. Speisrilinrier Kindiede sote Küche. An- efdrschrank. Versch. eint.. nLausofa. Chalse'ongue, ettsieile, eichenes liiliett, tire:biisch, Waschioiletie. ffemeau. Teppiche, reder. rlten vsrkaalt Teilt. Küpe- eKefSlr. 154,4. Et«. Verkauf Privatleute. Handler verb. Ptatsna Qrimnt 19 Mk. Zehuzebisse, vlbid, Ailherabiaile Lauft Frau Linke, Blilcherstraüe 49. Rcchlsrat!«.©ncuHer, Bat» siasitab« H(Stfttintr Bahuhos) ücttriiuna vor ollrn, auch cirt. »ärtiflei Grrichlru.EbllckiciduugS- A imeiti-n-, Slratiachcu I Vuaden- artiirtie Sttte(frfuific; fi iWenaie 7 ffloch-u B län.äri« ttloücul «tfoigicUbt HaitmiiaguusL-tÄc- fiuhe. iSteleÄnrtfiiiminjt». Rai- ertrlluiiii unilonft. Auch Evnn- ia-, vormiiiau». 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A.: H, Leute!. Vcrhrsad der Maler,] Laobiarer, AKSiieiciier etc. Filiale Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser j Kollege, der Haus-| iatsiercr TMil Glbbt am Monifig. den 7. April| 1919 mo Herzschlag ver- | storben ist. Wir verliere« fn dem zn früh Dahingeschiedene« einen unserer Besten, eine« Kollegen, ! der sei« ganzes Leben den Dienst Wer Orga- ; nisation gestellt halle. | Line seine« A«deako«, Die Beerdigung findet am Freitag, de» II.< 19. i nacainittags 3% Uhr ; auf dem Lichtenberger I Gemeiide-Friedhof in Marzahn statt, Abfahrt der Züge nm 1" und 2m Uhr vom I Writeener Bahnsteig. Koge Beteiligung«r wartet Die Ortsvorwaltong. Ztilschfr ifliiiliirlitit(t«$trlifinii «ertooilHunsftrBc Berlin 91 54, aiulruflrafjc 83—85. (»e chdsiSjrlt von tt— 1 lltzr unb uon 4—7 Uhi. 2elevDon; Aull Stürben ISO, ZW. 1087, 0714. Achtung! Arbeitslose! Achtung! Donnerstag, den 10. April 1919, nachmittags SK Uhr: Arbeitslo eu-versammlungeu für dl« Kolleg,« der Metallindustrle In folgenden Lokalen: Aula der Tchule MüUerftr. 48.— Aula der Schule Turmfle. 7». Lichtenderg. Aula des Realgiimnassums, Parkaue.— Aeuitslln, Turnhall» der Schul» Elbe. stratz» 11.— Echineberg, Turnhalle d«r Seliul» sirankeii- straße 10.— Arbeltsnachwel, Linieustr. 83/85. Rachmittaq» 3% Uhr: Turnhalle Tlpsstr. 23a und Turnhalle Wallstr. 44. Tagesordnung in allen Bersemmlungen: 1. Di« wirlschastliche Lage der Arbeitslosen. 2. Wahl von je drei Delegierten zur Generalversamm- lung. — Milgltedsbuch oder Körle dient als Legitimation!— Zahlreichen Besuch«rivartet Di« Ortsverwaltung. I Oanlcsntunr. für dir reoeTeilnchmc .-eimMi«.eueid«niu»iuer I liebe» Frau und nnseier] icur«« Mulier. sagt» wir alle» Bekaanteu, sowie du» MHbur uhuera dos Haus.s l'uibuscr Str. 45| unser«" herzlichenDank. WlUielui Jakoieü] nebst Kinde, w. Sonsum-Genoffenschasl ber m u.id Umsekend. E.r Luatze'*• Vltutle. i'awtfltafit L 2 ch 1 1 1 k a n( r 0 u tu in 10.— ZUoralc tlrr, SältnedM«tt.•• Charlottenburg: ««»«»,. Ußaaftr. 88. Nieöerschöneweiüe: Schaff ranttz etkaafttatzt*7- Steglitz: Mond. Aldrechttzr. L Vilmeroöorf: • fncttc.»lestterstiutzr?» SpanSou: »Oppen, vrrllustr. ti. Schöneberg: »Beiert. TnvTiir rs rMWmrirl