\V Scrfma'-Organ bcr Vnaböätißigm Sojialömofratte&eutjüjlanös itijWWKxMc. ,*;,t->. m-vr Nummer 7�7- �benö-flusgave )»s««at« N*■*. nowixnIBtieiU sd,r berm Zlaum 80 Pf, ,J£I(tttgrtnKfl« IDort 40 Pf, ffO« ullm IDot» 20 Pf. CivminzBzuschlaz 50% �«i joniiltac«üb D*tf«imnImijsi»5«*jMi fMt»er Aoschlaz fort, �rfnatt für»m Darauf" folzeat«, t«?«iftfTm spSt-fle« bi» S Uhr»achmitlag» bei»er L�rtitiom aafgezrtea sei». Berlin«SS. 6, SchWbanerdaw« IB. Arruiprecher: Ann Norden»7»». 12. Hpril 1414 kinzelpreis 10 pfg« Jahrgang 2 «» �»rthert»»fchrtat wm»tm aak mmhaüWa�, an San», na» j�faqen aar macjrB »et Srs*t*r<*a WttAfi W freier gnfrtbny In, yan» für«reh-Sertia»»er Mi dirrNern pofttejnj ebne Sestrtbzebckbe monaiL 2.50 M, bei ZofirOaa, nnttt Srrrtfbsn» 4,50 01. vi» �weheif ig In ben nfbn Nachtra, ter poftrtmnjrt*. fw HW ttafitaym. »(»«Mm: verlin NSS.«, Schiffdauerdamm IBin. Fernfgrecher: Amt Norden 2895 nnk*808. Sonnabend, den Humanö» Lenin und die Enkenke. A m st e r d a m, 11. April. «ach brnt»Zllff«m(rn Hvubclslilad" veröffeutlicht bcr fvl'alistische„Dailh Herald" die Bcdiugnnae», unter vkncu L e n i o nach dem Bericht der Amerikaner Bullitt u»d �lrffcns bereit sein soll, ftriedk«, z« schlichen. Tic Bedin- «unffen find: Daß die Sowjetrezidrifttg jede Propa» °°«da außerhalb AußlandS aufgebe unb »Uen dmcn, die gegen die Sowjetrcgicrung zu den Waffen «rgelffen haben. Amnestie gewährt werde. De« Rand- Iraaten soll freies Selbstbestimm nngs recht einge- kanmt werden. Eine Konferenz sämtlicher in vereacht kom- Wender Parteien soll über die Ankunft Groß-Riisilmws ent- ohnden. Alle Auslandsschulden solle» bc- i°hlt werden. .. Wenn eS sich bewahrheitet, daß Lenin tatsächlich diese vNedensbedingungen gestellt hat, so ist die Erwartung be- auf Grund dieser Bedingungen«n Friede Nuch»� her Entente und Rußland zustande kommt. Da? �hlschlagen aller militärischen Expeditionen nach Nnßland ?�t der Entente ohne Zweifel gezeigt, daß da? Festbalten an bisherigen Methoden der Ostpolitik der Entente weder ?u>tärische noch wirtschaftliche Erfolgs verspricht. Alle bis- 'eriOen In terventionsver suche haben vielmehr zu dem Er- gebniK geführt, daß sämtliche Parteien, die bisher dom Bal- 'sslewiZmus feindlich gegenüöcrstanden— mit alleiniger "Usnahme der bürgerlichen Repktionsparteien— auf dem ®?oicte der äußeren Politik zu einer Verständigung mit der herrschenden bolschewistischen Partei gelangt sind. �amtliche Arbeiter- und Bauernparteien Rußlands haben ™ in den letzten Monaten auf das entschiedenste gegen die �uiiärische Intervention der Entente ausgesprochen, chsd_ auch in den Ländern der Entente selbst wächst � Jedem Tage der entschlossene Widerstand der Arbeiter- dr gegen daS militärische Abenteuer im Osten, da? nur Interessen der russisclfen Reaktionäre und der mit ichnen i0�?l"il)2tcn imperialistischen Eliquen Frankresths und vag- nds dient. Wenn nun von Lenin tatsächlich die Zusillw- fFstl Segeben wird, daß die ichvierigen Fragen der russi- t? � Randstaaten auf einer Konferenz sämtlicher in?e- vscht kommenden Parteien im Sinne des freien Selbst- �stimmungSrechtes und der gütlillien Verständigung sterbet- ..lj�hrt werden soll, und wenn außerdem dem französischen ud englischen Bankkapital die 1917 von den Bolschewistcn ?,"nulliertc russische Staatsschuld als zf�legeld bezahlt wird, io ist bäum anzunehmen, p% selbst die herrschenden bürgerlielien Parteien der �ntenteiönder so hirnverbrannt lein werden, ihre feindliche Politik gegen Rußland fortzusetzen. Findet aber eine Rege- d- A i!g Uenzen von welttragender Be- Deutung. * Amsterdam, 11. April. j>, A®' ,Algemeen HandelSblad" berichtet aus London: Die ». sUg der Arbeiterpartei borlangt im Ramen der organisierten . �."rllassen und doe Arbeiterbewegunz. d«h die Politik der Ataris che« Intervention in Rntzland sofort _ UßeffeH t werden soll, und daß?l«ßreHeln zur sofort:- in Einstellung der Feindseligkeite« und zur Si?b«riing des Rück- f'cr britischen Truppen«uS Rußland getroffen werden Der Verstarbellerslreik. . Die Berffarveiter hoben mehr Einsicht ststoiesen, als Regierung. Obumbl ihre Fordernngen noch nickt»n- "ännt waren.' haben sie i m Interesse der All» � m e i n h e i t die NotstandSarbeiten nicht eingestellt. Die J�tahr des EriausenS der Schächte ist danüt astgetvendet. crotzdem kann die Negierung nickt damit rechnen, nnn 'hne Verhandlungen mit der Neuner- ■ o�m Mission die W!ederauiu»hme der Arbeit herbei- Östren zu können. Bisher ist nur»ine ai/ßerordentlsch � i n g? Zunahme der arbeitswilligon Berglcirte zu vcr- »eichnen, die teilweise sogar aus die Erfüllung der Bedin- cwngen der Streikenden durch die Zechenherren zurüchzu- lühre» rft. Ob der Aufruf d»r Bergarbeiter rnramstitionen und der Beschluß deS alten BcrgarbciterverbandeS ein« wescntlicheAenderung der Streiklage herbeisAweu wird, ist sehr zweifelhaft, da die Organisationen an Tinstluß auf die Bergarbeiter erstebltch oingabllßt haben. Keine WieberaufRshMe der Arbett. Bochum, 12. April.(T. U.) Die Strciklagc im Bochnmcr Bezirk ist»ach wie vor ernst. Auch die Bewilligung der sieben stiindiacu Schickst hat keinen Umschwung hrrhrigcfiihrt. Mit Ausnahme der Schächte der Harpcner Bergbangesellschaft, die am Mont«g die Arbeit tviedcr aufnehmen wolle», habe» die Berg- l r u t e beschlossen, bi» zn« Sturzdcrjetzizeu Regierung im Strrikznvcrharren, obwohl der alte Bergarüeiterverband auf Enind der Zugeständnisse der Negierung und der Erfüllung der Knappschasissorderungeu mit großer Mehrheit den Bergleuten empfohlen hat, die Arbeit sofort wieder auszunehmen. Die Knappschastsbcamten haben beschlossen, am Montan wegen GehaltSforderungeu in den Streik zu treten. Schon gestern leisteten sie passiven Widerstand. Generaiftretk in Ha«en. (Eigene Drahtnachricht der„Freiheit".) Hage» i. 23., IL April. Die Arbeiterschaft von Hage« und Schwelm»»terfttitze» die stroikendcn Hrralcutr in ihrem Kampfe und bitte»»«Szuhalton bis zum Endsiege. Die sosamte Arbeitr�chast»»n Hag«» und Scknvelm ist deute, den 11. April, in do«ersrdi»u»g erlasse», nach welcher all« männlichen Vcmvohner des im B«iag«cu»g?z»tstc«i?e bestodltchen Bezirk? irn Alter vo» 17»«S 60 Jahren b»i Geldfrrafe bis zu 500 il. und bei lliefäuguis bis zu ein«« Jahre zur AuLjüh- r»ng der Zt»tsta»dZarbeiten herangezogen»erden tdnne». , Die Konferenz der BertieuenSIeute des alte» Bergarbeiter- Verbandes hat nach sechsstündiger BcehaxWwng bei»««eniticher Abstinnnung mit 817*#y» 98 Sitmmrc« befchloffe», den vor' tuudsmiigliedcrn zu empfehlen, die Arbeit wieder auf- zunehmen. Die Koafeoeuz hat für die AabeitSoufiuchme Bedingungen aufgestellt, de««« wichtige die fofartige Einführung der Sieben st un den fchicht einfchitrstlrch Eiu- und Aus- fahrt für den einzelnen Mann unter Fortzahtang der bisherigen Löhne ist. Die SieichSregicrung beruft ein« Äommrsston, die die Zoage der Einführung der DcchZstuudenfchiehi prüft und geeignete Porfchlägc macht. Die vier große« Beegarbetberveebiinde erließen einen gsmein- fcmen Ausruf au d« Bergarbeiter de? Rrchruw!»«?,«x*i« sie unter Hinweis auf die durrh die Vrrva«diungen mit dem Zeche«- vcÄande und der Knappschaft erreichten Jugestandniffe nochmale in«indringllcher Sprache ausfordecn, nunmehr die Arbeit wieder aufzuuchme». Der WRwrnWwR W Leipzig. Leipzi», 11. April. De«»esteru befchlosseuc T y ,» p, t h i e st r e i k der Leipzig«, Bankbeemtrnbrrlstinde für die Berli«» B«nSbea«t«» ist heute vormitt«, bereit» teilweise dnrchsesstdet»erde», »ueest#en de« Beamten der Dresdener»«p»er Deutschen B«»k. nachdem ern««te Zttfiim«unqe« eine sehr»reh« Mehr- heit dafiir er«eben Hatto«. Bei»*»n««n einen Deutsche« «reditanstalt war die«ehehr«« fstr den»Übst»«» s»«»ein«,»atz «» nicht zu eiue« Beschlnh dafiir la«, und W Betrieb dies« Anst«lt vorlausi«»»««useechterhal,« WeiW.?»» den iidri,e« Banken liagen die«bstiw«'»««»er«eb«ifse noch nicht var. In den uech«eüffneien BanteefMfton herrschte»arst-r«ndran». d» sich anscheinend n»ch recht»«ft'i mit Baratt versehe« wollte. T.U. Köln,«. April. In«rner Bertwuwnömännerpersammlnng der Arbeits. i gemoinschaft de« Deutschen 2Jtem»»noinS wurde erklärt , da?, solange die Danken die großen Dircktsrengchätter»ich Auf.' | sichtsratstanticmen zu zahlen in der Lage sind, die Nanibcomten '«-m ihren erhobenen Vorderungen nicht atmwichc» würde«. Herr hMe als oberster Hilter des Rechts- n. Orti Äc t r u p pe n untorgebrackt. Alle Rekiani-ntisne? sivd an htm otjemen Trommelfell der M«ckckar abgeprallt. Wie sattsam bekannt, wursten die Totstaten von Anfang an die Vertreter der rsvvlutionären Arbeiterschaft ausaestesL Wcch reust der Märzerllebuna steigerte sich ichre SoöittevitNst des zur Sisdebitze, als die Regierun« die Ltige»on der Er- mordung»er 57 Lichtenberger Poiizeibeamevn»erbrettW ließ. In der Preußischen Nmionaiveriammlung hat Wenoisr Adotf Hohsmami und später haben imser? Zeitungen Brief« von Auaenzeupen der Grenel, die dame'S hier im Weföngntil veraekonrmen sinS, veröfsentiickt. In imsere Zellen drawch der Lärm dieser Sckcußteckteito« herein: Wir hörten da» Gebrüll der Peinraer, das Dtöbne«. die Angitrisi« und Wf Tostesschrei der Ovfer. Wir lzvrten die Scküsse fallen, wem« in der„stillen Ecke" einer der Märzkämpser«riedrot witrd«. Gefchosfen wird hier üstriaenö eigemklick fortwährend.#*- mittelbar anstoßewst an unsere» Flügel ist in einem Ssite«- gange ein Scktefcktand anqebroclst. vor dem die Soldat»« nach Gutdünken nrit Revolvern, Büchsen, Maschtnen- geivehrcn, leichten und schweren, derouf l»? ballern. Di? 5 Meter holzen Gefängnismauein verstärken die GckaÄ- Wirkung enorm. Man kann sich ungefÄr eine Borstellung davon machen, wenn ich erwähne, daß«nckich. als b«c Direktor mich in der Zelle aufsuchte, wir das GesprÄ» wiederholt mimitcn'tang unterbrechen mußten, weil wer beim Rattern dwr Rasckinengewohre unser« eisenen Worte nicht hören konnten. Jetzt bat di« Knallerei infolske der Vorstellungen der Gas änani sv c rn> a! h'.ugen erwa« mich- gelassen, früher ober dauerte sie oft Stunde« Hindurch. Und loenn in den Märztogen piotzück Schrill« fielen, erweckt« sie immer die Frage:?sst da» nur Uebungkschieße««dar werden da wieder Mstgesanaei'e ermordet? Wir selbst wurden dunch Soldaten mit Drehungen be- helligt. So äußerte, als ich in der Freistunde im Hefe um- herging, ein Soldat laut zu andern:„Die Kerle müßten alle erschossen tverden. Ein großes Masienstrah und dann alle hundert auf einmal rin!" Auch die armen Franen, die mit E Mooren für ihr« inhaftierten Männer im Vorraum tvarten müssen, bis fix vorgelassen werbe«, wurden von Roh» kingen mit solchen Redensarten aeelenstet. So etwas Tag für Tag. Woche für Woche all»«e- fangener wehrlos über sich ergehen lasten zu müsten, stellt mißerardentlich höh- Ansprüche an die seelische Widersiaiw». fahlgkeit. Auch starke Naturen können sckließlich dadurch zermürbt werden. Besonders abgesehen war eS auf den dstichkwistiiche« Genosten Radck, den die Regierung— einen Vertreter bar Sowjetrepublik wohl gemerkt— bekanntlich anfanftS sckw« gesessekt in der Raubmördcrzclle hat einkerkern lafsan. Nack eimgen Tagen nahm man ckm die Fesseln ad,»erlegte ibn i« ein oberes Geschoß, da machten Offiziers sich das Vergnügen, um durch das Zcllengucklock zu besickttfieu und ihn durch Zuruf« zu drangsalieren. So hat ihm einer»uaezufew: „Dem Kerl müßte mau Blausäure eingeben!" Vi« Be»- waftung hat ihn damals tagelang nicht aus der Zelle t«- lassen, weil sie seine Ermordung befürchtet?. Er wandte sich uin Abhilfe und Schutz an die Regierung. Wj« b« stellvertretende Direktor sich mir fiegenilbsi ausdrückte. h«t Radek„ein händeringendcs Telegramm" an den Justizminister Heine«eschickt. Rcchek hat sicher nicht bei Heine auf Enivfindungen meidschlichen Mitgefühls»der d«; politisclzen Austand««(f rechnet. Er hat aber wohl angenonmien, Heine wirb sich der Pflicht bewußt sein, daß er die ihm unterstellten Hdft- finge geaen Beschünpsungen und Bedrohungen ichltawli« Art schützen müsse. Di« Antwort aus feneS„händeringonde" Teksfiximm hat der oberste Hüter deS Recht? im Staate Vr«ib»n m seiner Rede am 14. Rär» erteilt, indem er höcl'stßubst bie Soldaten durch erloaene Beschuldürux,«« gegen seine polt- tischen Gccmrr aufhetzte, wobei er neben mir nock Roder muS Korn nahm, trotzdem dieser, wie iogar aus den Akten her- vorgeht, mit der aa irren Januarerbebuna aar nichts W tpfi cm hatte. Heine bc'icWifrtc ihn obfiirbcr Vlilnr zur?5crni«tiaiwZ»lIuS, der ich mein Lesen geweiht habe.?,ch empfände e» all eine stolze Jfnf- Sabe. daß ich allen meinen Kampf» und LeidenSsienossen durch mein Beispiel, da» immer besier wirkt al» die schönsten Lehren, den Mut und die Zuversicht auf den endgiiltigen Gse« unserer groben?ack>e zu stärken t?abe. Mir wurde dann auch die Genuptuuna zuteil, daß ein Mitqefanaener mir erklärte, mein Verhalten lmbe ihn ermutisst. eS Halte ihn ab, zu verzagen. Wo sich mir die Telepenheit bot. Habe ich auch die tätigen Genossen außerhaib des©efan-flnifie» angefeuert, mit aller Energie weiterzuarbeiten für unsere große Sache, unbekümmert darum, wa» die Tücke unserer Gegner erünnen mag. Und dann spritzt solche» Sttnürm, wie dieser Heine, die giftige Verdächtigung gegen mich au», ich sei ein siseialing, weil ich dem Jnqnirenten in der Voruntersuchung jedwede Aussage verweigere! Dock, was dieser Heine treibt, ist sa nicht isoliert für sich zu verstehen. Auch das ist nur da» Symptom einer all- geineisien Erscheinung. Den iehigen Mackstchabern. die früher Nutznießer de» wilhelminilchen BelaaerungSzustande» waren, die sich dann zu Nutznießern der Lievolution mauserten und beste Nutz- uiesier der Konterrevolution sind, steigt da? Wasser an den Hals. Die Arbeiterlcliast kommt allmählich zur Erkenntnis. wie sie genarrt und betrogen wird. Mit sachliefren Gründen kommen die Machthaber gegen im» nickst auf. Da areifen sie zu dem Verzweislunasinittel. ihre Widerfackxr persön- lich zu diskreditieren. Nicht bloß uu» geht das so. die wir im Vordertrefsen des revolutionären Kampfe» stehen. Sie fallen durch Hille ihrer Preßkosaken, der Stampfer, der ttutcher. der Heilmann, der Hofrichter, her über einen leben, der Puch nur Kritik übt an dem meuckllerischen Reaktion»- getriebe. Um nur einige Namen zu nennen au» iiinaster Zeit: Herzog. Beerselde, Gerlach, wagen, gegen den Re- gierungssiachel zu lörken. Sie werden beschimpft»nd verleumdet. verleumdet und beschimpft. Doch solche Künste verfgnaen nicht mehr. Die silut der Volksempönina steigt. Sie wird die Verräter an der sozialistischen Revolution �inweglchwemmen vgn dem Platz, den sie sich durch Tön- fthungSmanöver ergattert haben. Auch in Deutschland dränat die bittere Erfahrung der RevolutionSmonate der Arbeiter- stlwft die Erkenntnis auf. daß das Proletariat seine Be- freiuna von kavitalistisckxr Ausbeutung und Unterdrückung wk erringen kann an» eiaener Kraft. Berlin, im Zellenaefängni». Lehrter Straße. 10. April 1919. Georg LedeVour. ■ im— IIMPIIWI IN IIIBIITimilllllWIlll M All im-- Zum LülNriit der Soziaiisierunistommissiou. Von Dr. R. KurzynSki, Direktor de» StntistisckZen Amt» der Etadt Berlm-Tchöneberg. Wir z-r-n»«n n»chstehonden Artili«! Direktor stueztzniki» um so lieber wieder, als es sich um die«eu»- unzen eine« Manne» senbell. dessen fachmännisch« Aul» ilal und Unabhängiokeil de» kkarekier» seinen Weilen»retz-s Eewichl verleih!. Di» Behandlung diese» Mann» durch da» WirischuNeamt ist«in neuer«kondol, der sich»» die i.dri«?n reiht. Zur Unläligkeil und UnsähigiliU. die die ganz, R-xlerunz kennzeichnet. irill bei diesem Am!« noch die anmahend« Ueberheblichkeit besonder»»Usreizend herv».. Die J o z i a l i s i e r n n g 8- K o m m i s s i o n hat ihren Abschied genommen und ihre Arbeiten eingestellt. Das wirb im Inland»nd im Ausland größtes Aufsehen erregen. Denn diese Kommission bestand nicht, wie bei uns üblich, au» juristisch orientierten Beamten und vrivatwirtsck>istlich orientierten Interessenten; hier saßen vielmehr unabhängige Volkswirte von Weltruf, die monatelang ihre ganze Kraft und ihr nmsassende» Wissen der großen Aufgabe des Wieder. aufbauet unsere» Vaterlandes widmeten. Begründet haben diese Männer ihren Ab'chied in einem aussührlickzen Schrei- Heu an den ReichSwirtscftastsininister, das für alle Zeiten al» ein Denkmal der Schande für unsere noch i mmer unerschütterte GeheimratSwirt- schaft fortleben wi rb. Sie blieben auf ihrem Posten, s« lange sie es noch irgend mit ihrer Ehre vereinen konnten. Jetzt sind sie gegangen, weil»jede Hossnnng auf ein Zusammenarbeiten mit dem ReichswirtscksaftSmiuisteruii» und der Regierung unter dem gegenwärtigen System geschwunden ist". Sie erlagen„der offenen und. was noch schlimmer war. der versteckten Opposition und Obstruktion des Reichswirt- schastSamte»". DaS Amt hatte ihren„vorläufigen Bericht über die Sozialisierung der 5totzle absichtlich der Rationalver. sammlung und der Oessentlichkeit so lange vorenthalten. bis ihre eigenen, der Kommission entgegen allen Z»> sagen niemals vorgelegten Gesetzentwürfe in Weimar durch. gepeiljck/t waren". Die Kommission betont den Mangel a n L» y a l i t ä t, der in der„g e s l i s s e n t l i ch e n V e r- heimlichung de» Berichte» in Weimar lioat"..und sie lehnt es ab. sich weiter, wie in der sittogc der Sozialisierung der Hypothekenbonken,„der Oessentlichkeit gegenüber mundtot machen zu lassen". „Wir bestreiten hier wie in den früher ravähnten Fällen einer demokratischen Regierung da» moralische Recht, mit den veralteten Me» thoden einer engherzigen Biireankratie, die die Simune aller Weisheit m sich vereinigt g'autbt,'dem deutschen lvcstk« die Untenlagen für ein« selhständige Stel- lungnahme vorzuenibaltzen." „... Die Komimission ist einig darin, daß eine b u re a u? r a t i s che Behörde am sich und gar ein« in der v ö l l i g d e m alten Regime entnommenen Zusammensetzun» des NeichRvirttckiaflSministerinmS nicht fähig ist, einen einheitlichen und zugleich im ein- zelnen ourck.gearbeite>?n Plan für einen Wirtschaft- lichen und sozialen Neuaufbau zu entwerfen. Jeder syshendestisckx Versuch einer wiittllxistlichen Neugestaltung wird— von de» Personen natürlich obgesel'e�n— die Schaffung eine» voikSzoirtschaftlich orientierten Gremiums Inr Voraussetzung haben, da» aber nur dann etzvas zu eisten vermag, axun ttMi eine ganz au-deve Position gegeben wird, al» der SvziailisiernngKkviimüfsion nach den bei den Mitgliedern des Kabinetts iMirchgedning�nen Wünschen der alten Bureaukvati« zuerkannt wurde. Dabei macht eS keinen llnterschied, od dsefer Neuansldau mehr oder weniger sozia- listisch geplant wäre, wie auch die Auffassung der Kam- mifsionS-mitgtieder in diesen Fragen von ihrer Parteizugehörigkeit und ihrer Stellung zum Sozialismus nicht be» rührt wurde, sondern völlig einheitlich erfolgte." Di« meisten Zeibnngczt hielten eS nickst für nötig, vo-n diesem Schreiben Notiz zu nel)enen. Hingegen beeilten sie sich, die nachstehende, durch W. T. B. verbreitete Antwort"''fte Neichswirtichaftsministekriums abzudrucken. IfiAcI .Berlin, 8. April.(Amtlich.) Die Eozialisterungi' peisi kommission Hut ihr Mandat in dir Hände der Regierung K riickgelegt. Die Ursache ist rceniger in sachlichen Begensah� al» in persönlichen Empfindsamkeiten der Sozialiiierungtz kommission za suchen. Der SIeichSimrtschastSminister halte dieser Lage der Dinge in einem Schreiben an die Sozial"??' runglkommisston betont, daß er die Möglichkeit eine* geduf' lichen Zusammenarbeiten* immer mehr schwinden sehe.&'■ Sozialisierungikommission Herrn Minister» Wissell hat au» dieser Auffassung(( die und itz Hx (ig. reiol ftenri »erde nicht in di •vitt*...v stonsrguenz gezogen Mandat niedergelegt. Die Regierung wird nun. wie ihr �„ ja auch staatZrechtlich und faktisch zustand, auf dem Wege d»' Stesetzgebiing die notwendigen SozialisierungZbestrebnnge» und die weitere gemeinwirtschastliche Organisation der deut» sehen Boikswirtschoft allein durchführen." Unter diesen Umständen erscheint et mir Pflicht jed� unständigen Menschen, die Sozialilierungskommission ihrem Kampfe für Wahrheit und Recht zu unterstützen. S," w"«' diesem Zwecke unterbreite ich der Oessentlichkeit ein Sch�i' jt.cr ben. daß ich— in völliger Unkenntnis des Schicksals fcj-J'".n0 Sozialisierungskommiision— an Herrn Unterstaatssekrci»', ■ M o e l l e n d o r f gerichtet habe: es bildet den kornielle» wi I p �,•»»« v»•;»» V V• V* ve>«-v> v»e»—---.#-. Abschluß meiner Tätigkeit im ReichswirtichastSministcnu� ' � t—/ u....-■ 4j-\-*—'._• i in öaS ich im November v. I.„als Beirat für die Bearbeitung,.. statistischer Fragen, insbesondere zur Vorbereitung der Lsttf' densverhandlnngen" berufen worden war. »Berlin. Schöneberg, den 4. April 1010. Sehr geehrter Herr l'nlerstaatZsekretär. Ich erhielt gestern da» folgende Schreiben:. Ne!仫!virtscba,tsminist«rium Berlin RA 7, den 81. Mörz H. B. 098 Luisenstraße 89/84. Euer Hochoohlgeboren haben Herrn Dr. Franke viir über den Wunsch geäußert, mit Rücksicht auf sonstige starke Jisi s,st anspruchnahme von der weiteren Dätlgkeit für da» Reich»»� fou, schafttministerium entbunden zu werden. Indem ich dieill" Wunsche Rechnung trage, danke ich besten» für die dem Reick'?' wirlschaltDininisierinm bisher ehrenamtlich geleisteten wf"' vollen Dienste, die meine volle Anerkennung gefunden hob«' In Vertretung! W. v. Moellendorsf. ist nicht richtig, daß ich Herrn Dr. Franke über de» Wunsch geäußert habe, mit Rücksicht auf sonstige st»"* Fnanspruchnahme von der weiteren Tätigkeit für da» Neicktflif schalitministerium entbunden zu werden, und e» ist auch richtig, daß meine dem Reichswirt schastZministerium bisher eh«� amtlich geleijteien wertvollen Dienste Ihr« voll« Anerkennung r sunden haben. Der Sackwerhalt ist vielmehr folgender:,* Ich halt« von Ihnen u. a. auch den Auftrag erhalten, den dem Herrn StaaiSfekretär de» Auswärligen Amt» angeforderii Bericht betr. unsere wirtschaftlich« Schädigung durch die völ-�' rechtswidrig« Biockade abzufassen und hatte ihn nach den Ihnen vereinbarien Grundsätzen und im dauernden ZusaMw«� arbeiten mit den Fachjektionen de» Reichswirtschaftsamt» � anderen Sachverständigen angefertigt. Ich kam zu einem®es»"� schaden von 4 Milliarden. Mein Entwurf wurde von allen 3� stanzen gebilligt. Herr Staatssekretär Dr. Müller vcNvch gcrte aber die Unterschrift und erteilte einem gänzlich unv«'' bereiteten Hilftalbeiter des Statistischen Rekhkamts den i<4l' trag binnen 34 Stunden einen neuen Bericht zu schreiben. 2" Eharakteristik dieses neuen Berichts möchte ich nur daran erinn� daß er allein den volkswirischaftlichen Schaden durch Min�i erzeugung von Fleisch infolge des Fortfalls von ausländistf� � Futtermitteln auf 35 Milliarden bezifferte. Der B«r� hatte ül'erhaupt ganz da» Sepräge jener»erlogenen an>l' lichen Auslassungen, die Sie in unsererer Besprechu� vom 17. Januar über.Ehrlichkeit bei den Reichsstellen" so il«"?* verurteilt harten, und«s zeigte mir, wie gering Sie meine Arb«" einschätzte», a!z Sie jenen Bericht ohne Rücksprache mit mir unl«� schrieben und an da» Auswärtig« Amt abschickten. Hätte ich das Hauptziel meiner ehrenamtlichen Tätigkeit Nelchswirtschaftsaml darin erblickt, die volle Anerkennung s«i"� Leiter zu finden, s» hätte ich damals sofort ausscheiden müsstck So aber hielt ich mich zur weiteren Verfügung de» Amte»,(r l bin jedoch seikdem(Ende Fanuorl zu keiner einzigen Iberstiwi zugezogen und mit keiner weiteren Arbeit betraut worden,»t« mir daher Herr Dr. Kranke Mitte März im Verlauf einer ly phonischen Unterhaltung mitteilte, er sei zum Leiter der SektiK Statistik ernannt worden, und mich bat, mich weiter als �' arbeiter in der Sektion führen zu dürfen, sagte ich ihm, dick Die Mel»s« 9ett«le§. von August Strindber g.») Herkules hatte seine sechs Arbeiten vollendet und sollte jetzt ßi» siebeute beginnen, näinlich den Augiasstall reinigen: Diese Arbeit w«r die uiiongenehuiste. wenn auch nicht di« schwerste. Doeilemsond Ochsen hatten dort dreißig Jahre gestanden und gemistet, ohne daß jemand e» gewagt halte, den Stall reinzu- machen. Es war kein« schöne Arbeit, aber er hatte sie nun «ännuil übernommen. Zuerst«n«hte er«inen Versuch mit Schaufel und Lkseit. Da erhob sich ein Brüllen: dreitausend Ochsen brüllt«» auf einmal. — Laß unfern Dreck seinl Da» ist unser eigener Dreckt — Danach frage ich den Teufel, sagte Herkules und begann «mszumisten. — Laß uns unfern Dreck behalten, brüllten die Ochsen wieder und wandten ihm die Hörner zu. Rein, sie durften ihn nickst behalten I Er schlug sie mit der Schaufel so auf die Hörner, daß sie schwiegen. Er buddelte und schanfclte so, daß er bis über die Schultern im Schmutz« stand Da wollten die Ochsen Ihn verhöhnen. — Seht doch diesen Schmutzpeter, sagten sie. — Ihr, ihr seid Schmutzpcter, antn«riete Herkules; Ich habe diesen Dreck nicht gemacht; daß ich aber schmutzig werde, wen» ich mich mit euch abgebe, dafür kann ich nicht. Die Ochsen schwiegen. Da aber krochen die Mistkäfer hervor, die in den Kotballen wohnten und bauten. —- Laß unsere Kotballen sein, brummlen sie. —®» si>»d nicht eure Kotballen, sagt« Herkules, sondern die der Ochsen I _ Ja, aber wir frieren, wenn ihr sie fortschafft. — Arbeitet, dann braucht ihr nicht zu frieren. Wenn sie arbeiteten I Am Abend, al« Herkules sich schlafen legte, rollten sie alles wieder in den Stall, wa» er hinaus- ge?scha»fc!t hatte; am nächsten Morgen sah der Stall ebenso arg aus wie vorher. Da wurde Herkules böse. — Hier Hilst weiter nichts, al» den Stall unter Wasser setzen. *) Au« den kürzlich erschienenen.Fibeln" von August Uteinsberg. München und Berlin bei Georg Müller, t9l& AI» die Ochsen vom Wasser sprechen hörten, da» sie dreißig Jahre lang nicht gesehen, entstand»in solches Lärmen u-nd Brüllen, daß die Mistkäfer, die nur in der Dämmerung dranße» sind, auffiogen und auf den Rücken der Ochsen Schutz suchten. Abor Herkules ward nicht ängstlich, sondern ließ da» Wasser laufen, und herein stürzten zwei große Fluten, di« den Stall- boden unter Wasser setzten. — Er ist ein Bollsfeind, brüllten Wo Ochsen; er will die Lteselksckiaft vernichten, er will die ganz« Erde ertränken. — Da» will er nicht sagte Herkules; er will nur den Mist unser Wasser setzen, und ei» volksseiird ist er nicht, aber ei» Ochsrnfcind und ein Mistkäferseind, da« ist«r. AI« alle» fertig war, ging Herkules fort und legt« sich hin, um zu schlafen. — Wie sollen wir uns rächen k fragten dt« Ochsen. Habe» wir denn Wassen, die»ha, etwas anhaben können k Die Hörner schaffen es nnlstl — Wir wollen ihn mit Dreck bewerfen, sagte dev Stier. — Den wäschi er ob. sagte sein Rachbar. Die Frage wurde besprochen, und al» alle Ochsen ihre klugen Köpf« z»snmmensteck rnhause». Im Volksbllhnenkonzert am Karfreitag'U Theaier am vüiowplatz abend»%8 Uhr werden die Hccr� Arthur Schnabel, Professor Earl Flesch und Professor Hug» Becker Tno» von Beethoven und Schubert für Klavier, Vioii** und Cello zum Vortrag bringen. Da» Programm enlfr1' außerdem Volkslieder sowie Chöre von Schumann, Wes"' Mendelssohn und Brahm».— In den Ostertonzerten Verbandes der Freien Volksbühnen in der P h I l h a r m o n gelangen Jnftrumentalwnen der Lieder.Dichters Abend» .Winteriockhe" und.Der Arbeit» mann" von R> w° ,z Strauß, gesungen vo» Ernst Krau», unter Leitung Komponisten zur erstmaligen Ausführung. In der Volksbühne wird am kommende« Dcrnnectt� erftmat» Kle st« ,P e» t h e s! l e a" auifgeführt. Im Deilscben Künstler- Theater wird al, »rstaufsiihrung Lothar Schnidt, Sustspiet.Das Schiotz» W a n n s e e. vorderettet. Di: Stadt Berlin hat für ihre ziikünslige kssakerie ein kS>»?.. .Bacchantin und Zentaur" von Liwis Eorinlh durch di« B« Soe-uion erworben.* ® rna" Berlin�> wtf Vi!»t frtneri phftt; ivmn H) iroflt tPirftidi suyt?oizen Bürbe. wüttschtc ich nul d«r SlcCIunp<>utzusch?:i>kn Daraufhin ttVjcI: ich da» oben loichecflcpobcre Sdjreibtn. Sic w«rd«n be- trc!sc»l, Ixig ich cS nicht unwiderfprochcn loücn möchte. KuczynSky." ?es Ritlestzsiem an! dem IUeZonAreb. Bu Pvtiinn der kieuiisten Tagung wicderlwlt« sich das echauspiei,>d g e n e Machtlosigkeit demonstriert. Eine Protest» reiolution und Eurschliegung gegen die Massenverhastungen nu Rutirrevier wurde abgelelnit und der Bescheid des Land» RfrichtS. dah die Hastentlassung LedebourS wegen Flucht» verhachtS abgclvl)ut und ein« Immunität der Delegierten t>icht ftm'rfonnt. ergänzte würdig die Gdtuiig de» Kongresses 'n dieser Frage. Dos Neserat von Coden-Ren h üder daS Räte» ulueiu dgnertc bis 11 Uhr. Dann begann D ä u m i g S Kor» rnrrai. Cohen übte schart?.ciritik an den Nnterlai' lunden der Regierung und berührte sich in vielen pl... w!t der üritik der U. S. P.. wobei er vergas,, energ-ich zu Honen, dah die siftwnfenbc Politik der Regierung nur eine Weitersübrung der vpportnnisiiscltcn Krieg?» delitik der Partei bedeutet, an der Colxn er» «blicken Anteil[)ot. Sebr interessant waren seine AiiS» lübrungen über das Rätesvstem. die man in die Formel ,»- w>"meu fassen kann: Das Richtiae im Räteaedanken erhalten. t>brr den Bolschewisinns vermeiden. Durch Beriäite ans x!us'!and sucht er den Gedanke» der Rätediktatur v.i wider !ö "iinas- Puntken .. Er will eine Vereinianna von Volks» m m c r» n d eine zweite Kammer der Räte. �....... i uii u eine � c i r e 3( n m m f r oer.'i u i c. ,"ich diese Vereinignna von Temokratie und Näteiustew >»11 der SGWn zum Sozialismus gebahnt werden. Die Rate- '0»"n?T soll nicht nur wirtschaftliche, sondern auch eluiae �°ii tische Funktioneu haben, da sich die Gebiete Politik und Wirtschaft nicht trennen lassen. Betriebsräte in �er- dtndunq mit den Gewerkichaftcn sollen die Sonderintcrcssen Beruksarnvvcn rcacln. während die Kammer der'.lr- �ller die Einheit und die Gesamtintercssen des Wirtscha'tS» «sbictes darstellen und vertreten soll. Cohen erwartet von Him Rätevarlament auch eine Stärkung de? Einbeit». orbonfen? und eine Sclnvächnna des viel zu lehr eritar.ten �'tiknlarismus. Der überfliiisige StaarenanUchuh wird Surch diese Rätekammer beseitigt. Bei aller ichnren sTnlif °n der Negrcrnna. bei der Bclonuna der Notwendiakcit i"irrnationalcn Zusammenwirkens vermibt man in den Erlegungen Cohens eine allgemeine thcoreti'che 5'chtlinie. io dah sein Sondervorschlag in der Luit H'Rt. falls nicht eine välliae Wandlung der R-merunaS» ?°>'l>k eintritt, was bei der Salli-na der Mehrbellikraktwn ilongreh nicht zu erwarten ist. Täumra aict ein» -ltend seiner Enttäuschung über den mangelnden revoru» "vnären Weist der Tagung beredten Ausdruck. lle'er au�wmllge Pollik. den Delegierten de» Rätekongrcsse» sprach heute nach- V o 6 lthr Herr von G e r I a ch ütxr die auswärtige l'■ Der Redner gab einlei end einen grohen Ueberblick Lol, Entwicklung der auswärtigen Politik während der letzten HifH"k- � Teutschland habe die Dlachtidee nicht mir in der tatlräflige Vertreicr gesunden, sondern auch weite StVs b"ldigtcn dem Wahlspruch MoltlcS:.Der ewige iah« ist ein Traum und zwar lein schöner." Di« Bestimmung kiiit � H al.en Regierung erleichtert in der Frage der Ab» ein»""G""S der Schiedsgericht« ein« brü»ke Haltung kurrf e*'mcn- Im Bunde niit einer willfährigen Presse hal-e die , Iche Regierung zur Echürung de» Welthasse» beigetragen. Der iur,%- � Schuldfrage hinsichtlich de» Weltkriege» lieg! bei der deutschen Regierung. Da» öfter- ton* Ultimatum l)abe unweigerlich den Anstoh gegeben. Die «>» a>T*' �0% die Geschichte mit einem Uitlmatum losging, sei .»iicr �"r �'e gering« Fri«den»l'erellschaft auf deutscher und Seite. Die Rentralniächte habe» in den kritischen VStt(.0c,tn 1014 nicht jede Gelegenheit benutzt, den Streit auf dem huhs.",�""t>»weg«. den kng>«nd anzeigte, beizulegen. Die Macht- zi,.-.'B&cn sich nur von dem Grundsatz leiten, den Kleinen FtQn.®en- von Gerlack bittet den Rä.ekangrcb auf die kichtr H gegenwärtigen Politik erböhte ilufinerksamkeit zu sc!» � würde auf da» Ausland von wohltätigem Eiufluh 1 1 der Rätekongreh durch Besch! us, die Peröffent- Dla> de« von KautSky dem Auswärtigen Amt zugestellten sckle,/'� über die Vorgeschichte de» Krieg«» be» Tot,. E# sind bereit» mehrere Bände solcher f.b fertiggestellt. Die Regierungsstellen zögern sich..""wer noch mit der Herausgabe. Man solle Ann auch nicht nur aus die Akten de» Auswärtigen TroV'" müsse in Sicherheit gebracht werden. ... �°rlach wandte sich sodann gegen die unglücklich« �"d noch Pnrj, zu senden. Schick, man vcn deutlchcr»«>te che» ?? 0« Kriegstreiber, so stärke man auch bmkn die Pofitton d-r •bauomisttn und schwäche den Wilsonschen Volkerbut.dgcdanken. .« ö l t e r b u n d g c d a n k e unter kapitalistische� Regie iei »war noch trin Fdeal. besonder» vom proletarischen«taiidpunkt. �r doch immerhin ein Anfang, eine Ablehr von der al.en "archie und da» internationale Proletariat müsse alle» daran wtzen. durch seinen Sinsluh den Völkerbund zu einer wirklichen vru'denswirtschnft zu machen Gegenüber der bisher geübten wahnwitzigen DündiiiSpolitik fei der Völkerbund ein *1° h c r Schritt vorwärt», ein Hils»mi»tel. dem Weil» Austen ein zu setzen, dem imperialistischen Wahn zu steuern Und die internationale Sozialpolitik kräftig zu fördern. Gcrlach bsUet den Kongretz nochmals dringend, wenn irgend möglich in °'e auswärtig« Politik einzulrelen. damit noch in letzter Stunde �.Zusammensetzung der FriedenSdelegation �'ändert werden könne. Nur ein vollständiger Bruch mit dem di>cn bringe den Frieden und den Sozialitmu«. ,, I" der Debatte wandte sich« o h e n- Neust gegen die über- inebene Belastung Teutschland» in der Schuldfrage und warnt H überschwenglichen Hcssnungen. die aus den Völkerbund gesctzt �«rden. Dieser Bund sei ein anglo-amerikanische« Wcltau»- bcutungisyirdikat. Demgegenüber müsse tnt Festigung de»«uro» PU'schrn Kontinent» angestrebt werden. ®«wlle Barth verurtcUt die falsch« Polittk, die feit Be- ginn der Revolution Rußland gegenüber oon der neuen Regierung' gctr.eben worden ist. Er verurteilt weiter die verderbliche innere Politik, die jetzt in Deutschland durch die Militärkast« die Ober. Hund hat und womit wir uns widerum den Hast und die Ver- achtung der ganzen Welt zuziehen. In dem Völlerbund Wilson» Iwgi nicht die Rettung, sonder»! in der soziatistischen Fnler» nationale. Ohme(S. P. D.) stellt stch auf den Baden der AuSführun- gen Cohen» und macht dem Referenten den Vorwurf, dost er die ökonomischen Ursachen de» Kriege» zu wenig berücksichtig«. In dem Schlußwort wandte sich Ger lach gegen eine gewisse einseitige ökonomische Betrachtung, wr« sie ähnlich in der ..Deutschen Tageszeitung" verirrten wird, die geeignet ist, die Tchuldfrage zu verdunkeln. Wir müssen aber in Deutsch. land die Schuldigen brandmarken. Da» Programm der Kontinentalpolitik werde sich zu einem neuen Gegensatz zwischen zwei grasten Koalitionen auSwachsen und muß deshalb verworfen werden. Trotz aller Mängel liegt der Fortschritt in der Richtung des Völkerbünde», der in die sozialisti» sche Internationale münden müss«. Alst den Geimgenen! Wir stellen erneut fest, dast die politischen Gefangenen in den Gtsängnisfen hungern. Die ihnen verabreichte Kost ist meist so ungenügend und minder- wertig, das; sie allen Ovalen des allmählichen V e r h u n g e r n s ausgeliefert find. Wenn keine Hilfe befchafft wird, müssen die vielen Hunderte politischen Gefangenen, die in den Kerkern schmachten, elend zu- gründe gehen. » Es ist Ehrenpflicht der Arbeiter, Pflicht sedes an» ständigen Menschen, den Opfern der Willliirherrschaft zu Hilfe zu kommen. Spenden an G»td und Lebens- Mitteln werden entgegengenommen von Rudolf Budde, Verlagsgenosfenschafl„Freiheit", NW. 6, Schissbauerdamm 19 Hl. Es ist Porsorge getroffen, dast die Spenden schleunigst den notleidenden Gefangenen zugeführt werden. S!rd»Mo»»»d Vkrl-a„zreihkll". keine Mmng in Znyern. Die Presse ist angefüllt mit alarmierenden Rachrichken über den Sturz des Zentralrats in Münckxn durch die Kommunisten und von persönlichen Difserenzen zwischen den Führern der Kommunisten. Was an all diesen Mel» düngen wahr ist, kann von hier au» nicht nachrevnift wer- den. Es scheint jedoch. MS ob der ursprüngliche Plan der Koimminislen, den Zentralrat z» stürzen, aufgegeben wor- den ist tind eine Verständigung mit den llnab- häng igen stattgefunden hat. Wie sich die Münchener Recktssozialisten zu der hierdurch gcsätafsenen Laae stellen. wird«ine U ra b st i m mu n g ergeben, deren Ergebnis noch nicht vorliegt. Auch die Loge im übrigen Bayern ist noch unüberstcht- lich. doch sefcint c». als ob die Miinchener Neaiernng, ab- aeseben von Siidboyern. feine wesentlickx Unterstützung gesunden hat. Das Münchener Gemeindekollegium gegen tue Rätehmschaft. T. U. München, 12. Apr4l. In der S'chung de» Vemelndeckollegium» wurde eine von allen Fraktienon vereinbarte Erklärung beschlossen, in der die vom Landtage eingesetzte Regierung al» die gesetz- m äst ig« anerkannt wird. Durchbrechung des Neurakhfchen Svzialisierungs- Programms. T. U. München. 12. April. Wie die.Frankfurier Feiwng" me bei, wird die Sozial!« siorung der Landwirtschaft auf Verlangen de» Bauernrate» nicht vom Zentralwirtschaftsamt, sondern von dem neugeschofse- nen L a n d»v i r I sch a f I» m i n i st e r i u m durchgeführt werden. Damit seien die Neri rat hschen Svzialisierung»pläne in einem ihrer wichtigslen leik an dem Widerstand der Bauernschaft ge- scheitert. Das neue Ministerium Hcfsmann. Bamberg. 11. April. Di« morgige Nummer de»„Freistaat", de» jetziae» Regierung». orgau», veröffentlicht folgend« Bekanntmachung de» Justizmini» steriums: Da» M i n i st« r i u m de» Frei st aale» Boy- ern setzt sich zusammen wie folgt: Minister de» Aeußern und KuJIu« H o s s m a n n. Minister b<» Innern Segitz, Minister für Landwirtschast Steiner, Minister für Handel und Industrie Segi tz, Finauzminister in Vertretung Dr. Halter, Verkehrs- minister in Vertretung K a I ck d r e n n e r. Minister für soziale Fürsorg« in Vertretung«asteiger, Minister für militärische chngetegenheiten Dchneppenhorst, Justizmin�ster E n d r e». Unabhängige gehören dieser Negierunz nicht mehr an. Mllsieukuvdgebuug in Paris. Berlin. 11. April. Nach einem Bericht der»H u m a n i t t" gestaltet« sich der Umzug zu Ehren de» Andenken» von Jaurö» am vergangenen Sonntag zu einer eindruckivollen Kundgebung. Mehr al» 800 000 Mun'sestanten nahmen daran teil. Nir- gend« war, wie die„Ehieago Tribüne" meldet, im Demonstra» tionZzug die Trieolorc zu sehe... nur rote Fahnen wurden im Zuge den einzelnen Gruppen vorangetragen. Offiziere und Soldaten in Uniform marschierten Arm in Arm mit den Zivi. listen. Teilnehmer an dem Umzüge erklärten dem Korrespon- dcnten der„Ehicago Tribüne": Dielmal zeigen wir unsere Stärke, da» nächste Mal werden wir sie ge- brauchen. ,.H u m- n i t 4" vom 9. April stellt nockmal» den unze» heitren Erfolg der eonntas-Temonstration fest, die den Sngstlick hinter Vorhängen zuschauende»«grgern die Einig. feil der Arbeiter brivirscn habe. Mvrgen werde der Gang der Ereignisse zu entscheidendem vorgehen nStizen uad ei« ebenso einige» Proletariat linden. „HumauitS" vom 9, April meldet triumptziereuh als erstes Ergebnis der imposaniea LoAnsaqS-Demoa« stration, dah Clemcnceaii das Arbeitsministcrium be- anstraüt habe, sofort ein A ch> st u n d c u t a g g r s r tz dem Parlament vorzulegen. Der Generalstreik in Lanzig beendet. D a n, i g, 11. Aprkl. Der Generalstreik In Tunzlg ist beendet. Die Streikleitung »erlssentlicht einen Veschh-li, daß c» atiniitz wäre, den ivlacht- hadern noch mehr Gelegenheit zum Einschreiten zu gellen. Man wolle nicht, des, fi4 der Kamps mi» Walsen abspiele. Die gesamte Arbeiterschaft Danzig« werde ersucht, am Montag, vi« Aillriz geschlossen wieder vuszunchmrn. Bor der Beendigung des Generalstreiks ist es aber noch durch das Eingreljen des Militärs zum Blutvergieben ge- kommen. Lemorstralionen in der Schweiz. Born, 12. RpM. Vor dem BundcSikiaufe kam es vorgeilern abend jU einer Kliuidgebuna mAlprerer tausend Personen gegen daS Urteil im Generatitreikpvozest. Verschiedene der Verurteil- den richteten Ansprachen an die Menge. Die Freigesprochenen erklärten sich mit den Verurteilten solidarisch. Die Menge ging am Schlasj der Kundgebung in voller Rahe auseia- aidder. Bern, 11. April, i Di« im Veneralstreikprozest verurteilten Arbei« lerführer Grimm, Schneider und Robs Hullen einen Auf« ruf erlassen, in dem sie die Arbeilersckzcist auffordern, in einem! ihr gut erscheinenden Augenblick die Antwort auf diese Klassen- justiz zu geben. Die 17 Freigesprochenen erklärten sich solidarisch mit den Verurteilleu und forderten zum weiteren Kumps auf. Da« Oltcncr Aktionskomitee ruft zu Massenvcrsaiunt« lungen zweck» Einführung de» Achtstundentages und de" Sozialisierung auf. Mfhe'ölmg des velagerungszustaudes in SliMgarl. Stuttgart, 11. AprK. I Nach einer Bekannfmackning de» Slaatsministcriiim» nnirdss heute der am 1. April erklärte Belagerungszustand ausgehoben. Ans der Varleipresse. „Die Kilmpfsrin." Unter diesem Titel erschien tnn 1. Aprstl die erste Nr- der Frauenzeil ung der U. Sc P. D. Tie Redaliio» liegt in den Häcirxm der Genossin Malhilde Wurm, Steglitz«# Strasse 45/16.„Tie Kämpfern" wird monatlich ziocimal ersck)«ln nen. Sie wird in Leipzig gedruckt und kostet durch die Post,b« zogen vierteljährlich 1,30 Mark ohne Bestellgeld. Wir wüiischpch der neuen Mitftreiterin die wei teile Verbreitung. Die soeben erschienene Nr. 10 der unabhängigen sozialdem«- kratisckwn Wochenschrift„Der Sozialist" enthält folgend« Beiträge: Revolutionäre'Außenpolitik, von A. Stein; Belagerungszustand, von Yustizrat I. Wrrthcnier; Die Kommunatisierunz der Jiiseratenplan, lagen, von F. Wagner; Da» Massensterben de» Zivilbevölkerung in der Kriegszeit, voft Dr. S. Drucker: Utopische Plauderei, von P. Cassirer. Di« Zeitschrift»Der Sozialift" erfcheint einmal wöchentlich und kostet vierteljähilich 5 M, Einzelnummer 60 Pf. Bestellun« gen sind uuszugeben bei der nückssten Posiaiiftalt, bei den Spedi, teure» der.Freiheit" oder direll beim Veelag: T. iöreitjcheid» W. 15. Fasanenftrahe 58. Gewerkschaftliches. 1SÖ Drohender Generalstreik Im Erob-Berliner Buchhandel. Bereit» vor mehreren Monaten haben die Angestellten im Arost-Berlmer Buchhandel durch ihre Organisation, de» Ange- sielllen-Berband de» vuchhan-dri». Buch und Zeitungkgcwerbetz an die Ardeilgeber das Ersuchen gerichtet, in Berhaudiungen ziinck» Abschluh eine« Tarifuer.ragc» einzutreten. Nach wachen- langem Schweigen erklärten sich die Aibeitgeder schliesslich dereit, in Vorbesprechungen einzutreten. Die Angeswlltcn-Penrelev liessen keinen Ztvcisel, baß es ihnen vor allem daraus ankommt, ein« Beseitigung der unerträglichen wirtschaftlichen Notlage hev» beiziosühren, während die Arbeitgeber sich hinter der augvllUche» Notwendigkeit zu statistischer Eihedung versteckten. Wie die Voll» Versammlung de« Angejtellten-Verbcindes de« Buchhandel«, de» Buch und ZeitungSgewerbe» am Donnerstag, den 10. April, zeigte, hat die Erregung unter den Angestellten eine» solche»» Grad errrich!, bass sie nur durch sosortig« Aufnähen« der Ver» Handlungen beigelegt weiden kann. Die Versammiung stellt« den Arbeitgeb rn eine letzte Frist bi» zum Iß. April 1019 und erklärte, jede Verantwortung für die Folgen ablehnen zu müssen. wenn bis zu diesem Tage nicht in V«rl>andl»»gen eingetreten würde. Da gleichzeitig auch für da» Buch, Druck«, Papier- und ZcitungSgnverl'« Vorverhandlungen verlangt werden, und fer» ncr sich die im Deutsch:» Transport Arbeiter-Verband organi» sierten Handel«. Hjissarbeiter, Markthelfer, Packer, Kutscha usw. mit den Angestellten solidanisch erklärt l>abeil. mnss damit go» rechnet werde», doss bei mangelndern Entgegenkommen der Ar« beitgcbrrverbände im Buckchandel. Buch und Papirrgewerb« eis» Generalstreik sämtlicher Angestellten und Arbeiter ausbricht. Gegen die streikenden Rvhschlachtcrmeister. Ein« stark besuchte Versammlung da ausgesperrten Roß, schlächtergesellen Gross-Berlin» nahni am TonnerSiag Stellung z» dem Streik der Arbeitgel'ee. Der Referent Kall. Poll in geihelt da» Verhalten be# Rost'chlächter-Schutzverbandes. die Meister selber haben die Preise der Pierde so in di« Höhe geirieben, da im Sclüciebhaiidcl jeder Preis für Fleisch und Wurst gezahlt»oirtz. Di« einzigst« Möglickkeit. de» Rosssleisch wieder dem Belke zu» stänglich zu mach», ist die össentlich Bewirtschaftung durch bis kommunal« Flcischvcrsorgung» stelle und eine scharfe Kontrolle, di« den Schleichhandel unterbindet. Vorbedingung basür ist aber, daß von der zuständigen Behörde auch Fachleute au» den Üibcit nehmet- freiten hinzugezogen werden, denn die Beamten allein könne» wohl den guten Willen haben, sie werden doch nicht» rechtes er- reichen können. E» wurde ein« entsprechende Resolution ein. stimmig angenommen. Diese soll sämtlichen Stadtverordneten- Versammlungen»ich Gemeindevertretersitzungen der Gross-Berlin«» Gemeinden zugesandt werden. Zur Lohnbewegung In der Kartonbranche. Di« Arbeiter und Ardeiterinnen der Kartonbranche haitertz in einer allgemeinen Versammlung bekanntlich den Kolleknv- »erlrag abgelehnt und di« Susjievuag neuer Forderungen de« «pe-rrc*. a>rc Vtrha�Ubcomit»T«r wmM? sich mm. nach. dem«r al» Obmann b«r Branche abgesetzt worden ist. einen Keil in die BeweMng zn ireiken, indem er die Bildung mehrerer Branchen hmerf�fe der Körle na rbeitcr schuft betreibt. Infolge- dessen wird die einheitliche Führung der Lohnbgwegung sehr «rfchwerr. Die Arf-iiter rnch Arbeiterinnen der Aiiuirctten?artonncigen- brauche beichlvffen in einer am Donnerstag abgehaltenen Brr- sti'nmlung nochmals, sich her allgemeinen Lohnbewegung«nan- fchiic�cti.®S wurde«in« Kommission eingesetzt, die in Gemein- jchaft mit der Branchenleitung die Forderungen bei den Ligarettenfirmen vertreten soll. Für di« Werkmeister gab Dranl» die Erklärung ab, dcch M da«t Kartonarbeitern gegenüber Sslidarität übe« werden. Gtreit d«r Bauarbeiter m Spandau! f 1 Die Vauerbciter und Zimmerer Spandau» sind, da die Der- vandlungen mit der. st rbeitgcber« resultatlo» verlaufen sind, in den Streik getreten. Die Forderungen der Bauarbeiter belaufen sich auf 3,4ü M. pro Stunde. Die Streikversammlungen haben den verstand de» Bauarbeiterderbande» beauftragt, sich unver- aoglich mit dem Magistrat Spandau in Verbindung zu setzen und diesem vorzuschlagen, er möchte in Zukunft Neubauten inner- halb der Stadtgemeinde in eigene Regie unter Zuhilfenahme der Hrganisatlorren der Arbeitnehmer vornehmen. ' Arbeiterschaft der„Snorrbremfe" in Lichtenberg«sucht »ns um Vevöffcn.lietzriirg der Feststellung, dasi sie nicht, wie der •.Vorwärts' der cht« t hatte, am TtenSiag einer Generalstreik- Parole gefolgt, sondern infob�e de» AnnestelltensireukS aus- »e s p e r r t worden seien. Di« Finne lehn««S euch ab, die Zeit der umfoeiwilligru P&itz« zu bezahle«. Bo« e uer Generalstreik- Parole ist der Arbeiterschaft in der Knvrrbrems« überhaupt nichts bekannt gewesen. Der.Vorwär!»', der seine Behauptung schon richiiggcstallt hat, wird als« wohl angeschwindelt worden sein. i Knorr-Brrms« Akt.-Ges. Die für Sonnabend, den IS. 4., hmgrsctzte Ktreikversammlung muh auf Sonntag vormittag 10 Uhr verschoben werden. Da» Erscheine» aller ist dringend «alwüiidig. Die Streikleitung. Vetrtvbsverfammlwng der Angestellte« b« vergmann- GlektrizitätS Werke, A.-B., Berlin. Sonntag vorm.» Uhr in den Wermania-Sälen, Chausseestratze 103. Srscheine» alter Angestellten unbedingt erforderlich. Die Streikleitung. Orenstein u. Koppel, V.-G., Zentrale Berli«. Eonniag, den 53. April, vormittags 10% Uhr, Vollversammlung in Habels Wrauerei, GW. 20, Bergmannstr. si7. Vollzählige» Erscheinen sämtlicher sireilcnde« Angestellten ist dringend notwendig. Die Htreikleitung. ! ll. Lorenz A.-G., rempelhof. Die Aribeiterschast wirb«sucht. Um Bd-ntag. den 14. 4., t«n 11 Uhr vormittag sich zur Lrchn- Höhlung«inzi'.finden Nicht um HS Uhr. Der Betriebsrat. Achtung I Arbeitslose bor Firma L. Schwartzkopff v. M. fl. Gl Montag, den 14. April, nachmittags 2 Uhr, Besprechung »äinlicher Kollegen und Kolleginnen i» der Bötzow-Brauere-i, Mren�lauer Alle« 213. i Eine stunftimiärvcrsammlung der Seftio» Her Anaestelltr« t*r Groh-Berliner striegSgeseSschafte« findet am Montag, den 04 April, abend» 7 Uhr, in den Musikersestsälen. Katter-Aiikhekm- sEitoatz« 31. statt. Zur Verhandlung stehe« tntern« isterrrs»- und jCrganisationSsrag«« au» den Kri«g»goseilschast«n. Wirbanlstlegitirnntionen sind mitzuHringen. Hrsß-öerlin. Mahimethoden der Nechtgsvjialistev. Um» wird geschrieb««: > Am 27. März«teilt« da» Frelkortz» Hülse« dar ArÄeitcrschaft he» BeklvidungsamteS Spandau den bereit» in der.Freiheit" derüfteiltUchton Vefthl,«in« Neuwahl de» Arbeiterrat» vorzunehmen. In einer imposanten B« toi« bSwc rfoimm w nq nahm die Arbeimschaft hiergegen Stellung und bekundete«instimmig, bah zur Neuwahl keine Veranlassung vorliege. Zur Unordnung solcher Wahl sei nicht ein Freitorp«, sonder« der kollzugSvat oder die Arbei ircschaft selbst durch Zldchrhchczbeschl u tz lbesugt ES wurde daraufhin in Wort und Echvist zur Stimm- gnthalting ausgefordert. Dir» hindert« dir Rech»sozialsten nicht, eine Kandihatenlistc Alnzure-ichen und obendrein dem Ganzsa die Kvoae aufzufetz«« durch folgendes Flugblatt: An die Angehörigen de» BeNeitmnglftnntc» 3. A.-K.> - A m morgigen Sonnabend findet die Neu. wähl de» Acbeiterrate» statt. In den Wahllisten ist der Name»ine» jeden, der aus dem Amt beschäfücr ist, ein- oc! vagen, jedrr der geevähU hat, wird in der Lstte angemerkt. Die Wahl ist von der Regierung verfügt war- den. Wer nicht wählt, avboitet dieser Verfügung««gegen. nicht an, datz dt« Regteeung einen Widersianb gegen ihre Versügumgen. wie er in bemühter Wahlcnchaltung kegl, ohne weile res hinnehmen wird, sondern glouben, dah sie ihn mit enefprechenden Mahnähmon beantworten wird. B e- denke«in jeder, dah ihn diese Maßnahmen treffen können und dah keiner, der sich von der Wahl hat abhalten lassen, sich nachher barüoer beklagen kann, wenn Folgerungen daraus gezogen werden und ihn an seinem eigenen Leibe treffen. Lasse sich niemand irreführen durch Kollegen, die ihn nachher vor etoaigem Verlust der Aebeitsstellung nicht hcwahren können. Gewählt wird im der Kantine auf dem Annt, von 8 Ikhi dormütags bis 1 Uhr nachmiftagS. Di« VertrauenSlsut« der S. P. D. Diese» Flugblatt ift herauSgegoben von denselben Leuten, d'e im.Vorwärts" und auch in der.Spandauer Zeitung" über Mißwirtschaft, Vergewalligung und Bedrohung wehklagten. Dies Dokument ist wert, der Rachtvelt erhalten zu bleiben. Am Sonnabend, den 6. April, fand die Wahl sia.1. Das Resultat ist für die RechtSsozi allst« n geradezu beschämend, denn vo n etwa 2400 Beschäftigten gingen 270 zur Wahl. Davon erhielten die MehrheitSleut« 206 Stimm«,, ungültig Daren 64 Simmen. Die beiden also Gewählten repräsentieren S Pro», der Ge samtbcschäftigiem. Ob st« den Mut haben werden, die Wähl al« Bertrauendsache aufzu fasse« und das Mandat an- nähmen, ist ihr« eigene Sache. Die Arbeiterschaft hat in übergroßer Mehrheit Solidarität und Disziplin geübt und dem Foostorp» Hülsen wie seinem regi« r u ug» s ozi alisti schen Vorspann«ine Niederlage von seltener Größe bereitet. Die Arbeiterschaft wird auch serner beweisen, daß sie sich wich� prorngtax« läßt. Sturm auf Polizeireviere. Di« Entwaffnung der Polizeireviere 44 und 66 war der Ve- rmstand einer Verhandlung, die gestern vor dem auheror- entlichen Kriegsgericht de» Landgericht» I stattfand. Am 6. März erschienen auf dem Polizeirevier 65 etwa Zwanzig bewaffnete Leute und forderten die Beamten auf, die Waffen herauszugeben. Da keine Waffen vorhanden waren, muhten sie unvrrrichteter Dinge wieder abziehen. Di« Menge begab sich darauf zum 44. Revier, auf dem ebensall» leine Waffen vorhanden waren. Hier wurden«ich etwa vorhanden« Stvafaften verlangt, die die Beamten aber nicht herausgegeben habe«. G e- wolttaten wurden in beiden Fällen nicht verübt. Al»>A n f ü h r e r dieser Menge soll der Artist W e g e n e r in Brtrmbt kommen, der sich deshalb wegen schweren Auf» rühr» zu verantworten hatte. Fn der Beweisaufnahme wurden 14 Wachtmeister al» Zeugen vernommen, die sämtlich be- kündeten, dah der Angeklagt« unter der bewaffneten Menge war, aber sich nicht al« Anführer betätigte. Der Verteidiger Rechtsanwalt Dr. Kretz beantragte, dem Angeklagten mildernde Umstände zuzubilligen, da er die Menge stets beruhigt hat und als Rädelsführer nicht in Frage kommt. Da» Urteil lauietc auf S Jahre Gefängnis. Der Arbeiter Walter Sebekow und der Kutscher Franz Sebekow sollen an den Unruhen in Lichtenberg teilgenommen haben. Walter S. ist zur fraglichen Zeit mit einem Gewehr gesehen worden, während man Franz S. nie mit einer Waft« gesehen hat- Da» Urteil lautet« für Walter S. auf 0 Monat« G e f ä n g n iö, für Franz S.«rf kostenlose Freisprechung. Das außerordentlich« Kriegsgericht des L a n d g e r i ch i» lkk hatte sich mit einem vergehen gegen den Z 9 S de« Gesetze» betr. Belagerungszustand zu beschäftigen. Der Angeklagte v o e r n e r hat am ll. März in Charlottenburg an einer Ansammlung teilgenommen und der Aufforderung der Soldaten zum Weiterpehen nicht sofort Folge geleistet. Er erhielt dafür die harte Strafe von 8 Monaten Gefängnis. *rWA«%, ter /""Ta Der«usiritt der Rechtssozialisten auS dem Artet terroijwj darf m-Td von der Veriammlun« bedauert und der Vorch% dorf wird von der Versammlung beteuert und der Vortw> ll. S. P. erhält den Auftrag, sich mit dem Vorstande der L zwecks Neubildung des ArbeiterrateS Rahnsdorf in Der»>� den Da si<$ unter den verhafteten Genossen die V«k� er Kassierer besinden, wurde zur N« u w a i» Vorstandes geschritten. Erster Vorsitzender wurde Manie. E» wurde beschlossen, am 14. April ein« oftc Versammlung in Rahnsdorf einzuberufen. g Lohlisdorf. In der Gemeindevcrtrctcrsitzung vom�& wurde unser Genosse S t r a l b e als Schöffe, Herr L>-- z an Stelle des Gemeindevorstehers, welcher sein Amt w meirndevertret« uiedertegxe, als Gemeindevertrrier m Bei der Wahl zwei weiterer Schöffen wurden Em'■ l®» von der S P. D. mit 16 Stimmen, Herr L a h in e r 9 Stimmen als Schöffen gewählt. Für Herrn Landwirt.. ö Genossen S ch i f f k e der Antrag gestellt, den t. Mai>« � Gemeinde als Feiertag zu betrachten, das Gemeindeburea«� die Schulen an diesem Tage zu schließen. Dieser Antra«* erfreulicherweise einstimmig angenommen. J Da? Hanbclägewcrb« am Ostersanntaz. Zur Bchet«�A Zweifeln wird darauf hingewiesen, dah am kommenden �5, vor Ostern ein« verlängerte Beschäftigungszeit der im Handelsgewerbe nicht zugelassen ist. Die BesM', und der Verkauf ist nur nach Maßgabe der Verordn««» i Zur Charatterisitt der„vornehme« Viirgersvhne". Man teilt uns mit: Am Sonnabend, den W. März und am Sonnabend, den 6. April, vcranst.iltetr die.Freie Schülerschaft Berlin" Vorträge mit anschließender Diskussion über die Schul- gemeinde. Die.Kreie Schülerschaft" ist ein völlig unpolitischer Bund. Auf beiden Versammlungen wurden mehrfach Stink- bomban geworfen. Am letzten Sonnabend wurde ein Teil der Redner durch Lärmen und durch Pfeifen auf Hausschlüsseln gestört. SS ist einwandfrei durch Zeugen festgestellt worden, daß die Stinkbomben von Jungen geworfen wurden, die die schwarz- weiß-roten Abzeichen de» Deutsch-Nationalen Jugendbunde» trugen.— DaS ist ein« treffliche Charakteristik der.gut er- zogenen' Bürgcrsöhne, die man dem jugendlichen Arbeitemach- wuchs immer als Musterbeispiel hinzustellen beliebt. RahnSdvrf. In der Mitgliederversammlung wurde feflge- stellt, daß die an der Aufforderung zur freiwilligen Waffcnabgabe am 7. März beteiligten Genossen die» ohne MitwirkungdeSWahlverein» gemacht haben. Die Ge- nossen glaubten aber durch diese» vorgehen der gesamten Sin- Wohnerschaft«inen Dienst zu erweisen, da sie es nicht, wie et an andren Orlen geschehen, zu örtlichen Unruhen kommen lassen wollten. Sine Versammlung unsere» verein» hat nicht, wie der ZcitnngShanbel an Sonn-«ad gesttage».----, dium teilt mit. daß der Straßenhandet mit Zeitungen J Sonn- und Festtagen nur von 7X bis 914 Uhr laubt ist. Die Durchführung der vorerwähnten Best""� wird von den Polizeibeamten überwacht werden. J FeeiretigÄse Gemeinde. Am Sonntag, 13. Aprfl. u 11 Uhr. in der Klosthrkicche, Ktasterftr. 73a: Bortrag de»» Ernst Däumig: Aus der Entstehungsgeschichte der Bibel-"" willkommen. � � Sv«nd>n». Alle Leser der .Freiheit" darauf aufmerksam, daß diese jetzt durch Einrichtung einer � nen Spedition im Abonnement zu erhalte«, Mit ttioi vor wn % t*t Spedition befindet sich Lindenufer 34 Ehaviotteickrückej. nicht wie bisher bekarnu gegeben Breit« —- 1 trai S Stet tebensiMMlesder. � Sonntag, den 13. April ab werden solgeirt* gegeben: Auf die AI Karlen 1 Liter, A /L, X Liter, B I«arten% Liter. B II«arten X. Liter._ Berlin, von mengen lniogeaedea: % Liter, B l«arten u.. /,...... «nb C II«orten wird für vier Tag«, also bis einschlie<ch den 18. Aprtl, je«ine Büchse Kondenomilch verabsolgt.«ranW Sonderkaeiea und Bezugsscheine«erde» voll beliefert. i t Zweit i gl Uber Avs des Ngsnisslisses. «e Nahvirei». Dienstag, den 15. b. St., abend«'? t n t Mitglieberversammlung in ber Schulaula, Miilenwolder trag de» Stadw. Sen. Carl Leib über.Kommunale- Niiaiiedaduch nicht vergessen. Zohlreichen Desuch, auch L nossinnen, erwartet Der Vorstand. J Frei« sozlolisslsche Jngenb Neukölln. Sonntag. 13. April, 7 Uhr, Vorlesunaen de» Herrn von Goßler, im Heim, (Eingang vom 31 ut). «ch B istr wir d % Und Spiel und Spsek. Arkester-Schwimmoereln.Berlin",«vt. Moabit(Mi Wag A.!B. S.), am Tonnobend, den 12. April, abends 8 Uhr, l..! c..,_r„i o an oersammlung bei Hensel, N W., Beusielstratz« 47. und Genossen, sowie deren Angehörige, welche da» 'ch. daß tat Ssg£ now, Stöbte-Wettkomps ber Arbelter-Tchachoerelne Brandend« rh. fl i, Luckenwalde,«öpenick, Rowawe» gegen Berlin am seier tage, vorm. 10 Uhr, im Lokal.Singers Voldsgarten", irleflerftr. 81. Ansckliehenb Vortrag des Schachsreundes ij i r k« r über BauernrtSndspiel«(Demonstralionsdrettj und varstallung. Gäste milldommen. Eintritt frei. Beran»»ortlich für die«edoktion Alfred WIeleop, Berlogegenossensch-II.Freiheit",« G. m. b H.. Berlin.— ftj.» Lindendruckerei und Berlagsgelellschalt«. b. H., Schiffbaue�a� ooaoocooooooaooooooooooooooaoooooo Veelogogeaooooaoetuist„FREIHEIT'». Q. rn. b. H. Am Donnerstag, den 1. Mal 1919 ■ erscheint erstmalig In unserem Verlage: DiefreieWelt i| IUu�rllrt« Mochenschrfft tt.AnatzhSngigen Lozlaläemokroti« D«utschlanäe Freie dsr Einzel- je Abonnement: nummer 20 Pfg. � vierteij. ZSO M. Das erste Haft erscheint als j Maifest-Nummer Bostellungen durch den Buchhandel und die Organlsatioon erbitten wir sofort an die Verla gsgenossenschaft„?relheir" «. O. m. b. H.. Varlf«, Sdjiffbauerdotnm 19 coc SDOnODaDOnaOOBnOOOOÜOOBODOODDODOD i cTOOqcalaca I Die Wahrheit über öie Serlmer Straßenkämpfe 48 Seiten. Preis 35 Pf. Aufl. 100 000 Exempi. ElneamföhrlkheSciinderung der letztes Berliner Ereignisse Soeben erschienen. Zu beziehen durch unsern Verlag und Speditionen, Buchhandlungen, Zeitungshändler Qeriaisien&ssenschfif)„FREIHEIT" e.fi.m.li.H., Berlin, ScftKlbaaerdarain 19 r»#*##»##»#. �#13##**###�###### SXLB? je» Vereine, Ocsellschafte«, Tanz-# lenrer. VersammluoKon ia Termietea. g M Aacti Somi*bend< mm« Sonmtiri aaek trat. f Kellers Konzert- und FestsSle, Berlin 0* 2 Koppenatr. 29.- Nordea 9Z92 u. 9293.* *###*#*»#' Potsdam. Vseere befindet sich bei Kaiser- W Idielns tr. 38a Die Zeitani erird naomehr dvreta BetenfraBen las Haas gebracht* Wir bittet alle Post-Abon- ■enten. die Zeitanc nicht mehr bei der Post, sondern bei deaa genannten Spediteur direkt zn besteiiea. Verlag„Freiheit", e. 6. m. b. H. Die Speditioa dar.Prefheit' befindat sieb bat Sddmrt, Liaku an dar CharlottenbrOcke „Humboldt" f.brrmd- Raparmiarea. Bor lim N 31, Bmaaemstr. 34. Boten? rau( werden noch in nachstehende» Speditionen eingestellt: Serli«: Zacher. An»rr sstschrrdrSde 1 Hm r W,.1',. o c n a c I, U)tr«>mt!t. 18. s» ch d» r t h, Siickorüirchptah 3- -pcnni e, Soummftrohr 14. ai> r> i ch n e r,«iiilbinrr Eirot« T ö r t n a, StHuwwftiatBt 23., P e I e r i e n. sticichimcgir SitaHe•* itt I«u II«. Cot>l>(ltobe L echis'bxnrrdamm 1«. »vorutetser. sttted.i Sir. 4» itharlottenburg: Lorenz, Walisrr. 68. klleöer|chönerveiAe: «chatiranitz e»lini Tief fan «et« 1n«s dop !> tat %' Söafj Hielt tttn %i,i t-n i sich j ®t»a Ü", Ktan b«, Schöneberg: Snrlert,»ultav-Siülirrslrafe«- Korrektor(Literat), zuvor- 1 Usmif. iremdsprachtich. auch I laurnal'atlsck Uti«, t. Stellune> Pro*, bmvorzntt 011.„Frd J. aar KatoU PrWab� 1 BandleiU t-wmircn, trroBr Auswahl, merk, billig. Kaden NeakAlln. Schinkcstr. 2i Ecke ka.tbuser Damm.