Einzelpreis To psg» Jahrgang s ®l».ireilitü««scheint morgen» im» mechmtttajs,«> So«»- med jrsttagr» m« morg-n- Der Bezugsprrts beträgt bei freier Anstellung in» hau? fite Geoß-Berlin oder bei direktem Postbezug ofine Bestellgebühr monatl. 2,80 M, bei Zustellung unter Streifband*,80 M. 1>n•Äniheii* q» tu den erst«, Nachbka, der postzmtungelist« für»18 eingetra�u. Redaktion:«erlin NTS.«, Schlffdauerdamm 19 1«. «rnsprecher: Ami Norde»«SSV und»SS«. Sonntag, öen 13. �lpril 1919 Nummer 17»- Nlorgen-Nusgav» Inserate kästen die«rchtgesxakt. Nonpareilkezette oder deren Rmnn 80 pf*„Kleine Anzeigen >as fettgedruckte wort 40 pf«, jedes weitere wort 20 pf, Teueniny�zuschlag 50 0/0. i5et Familien» und verfammlnngsanzeigen fällt der Zuschlag fort. Inserate für den darauf» folgende« Tag müssen spätestens bis 2 Uhr nachmittags bei der L�>edition aufgegeben sein. tprpeditio«: verttn NW. S, Schiffbanerdamm IS. Fernsprecher: Amt Norden berliner-Organ bar Unabbättglgm SojMöemofratie S>eutJWIan&3 —----------------------—-- � Ermordung des sächsischen Kriegsminisiees. Tie Tragödie in Dresden. Akt srauenlxifter Lynchjustiz hat sich gestern nach- Mag in Dresden abgesipistt. Im Anschlntz an eine De- .JZnitrativn 0011 Vevnmndeten aind KriogJbestchädigten ist es !r>,» Krieigsminiisterinnl M Zi�ammenstöbm«mit Rsgrs- � jgstvnppen gekommen, in deren DeMnf der sächsische A> s m i-n i st e r N eur i n g van einer aufgeregten lenMinnienge in die Elbe gestürzt und von einer �lbb rücken herab e r s ch o!s j e n worden ist. Einzelheiten dieser Vorgänge, die zu diesem ,»en Akt des MenchÄmovds geführt haben, stehen noch de? sowohl aus der amtlichen Nachricht wie aus y.«Otiten MÄdn-ngen geht hervor, daß die Erbitterung . � Berwundeten und Krie gsibe schädigten durch die Wei- K��ug des Kriegsmin isters, mit ihrer Deputation über - Wünsche zu verhandeln, gewaltig gesteigert worden ist. Als dann ton im Kriagsministervum eine dumpfe De- L" a t io n ertönte, glaubte die vor dem Kriegsminvsterium stonvr Menschenmenge, daß zu der Ablehnung der Ver- öf,Id'fi'öen und ihrer Wünsche auch noch der belwaffnet« vmi?I gegen sie treten solle. Die von W.%. B. verbreiteten Melldimgen behaupten, daß ein junger Soldat aus Djw- �r�wkeit„Uebungshandg rannten", geworfen habe. toins Darstellung ist sehr unwahrscheinlich und man j�rer Richtigkeit wohl mit Recht stänke Zweif� . surfen. Jedenfalls ist erst durch diese„Unbedachtsam dzk. ß Erbitterung der Menschenmenge so stark geworden 0«?«» � Regievungstruppen entwaffnete, später in das �'Mnrmisterfum eindrang, den Kriegsminister vechastete �ÜNN den grausamen Mord an ihm verübte. „Wir stehen nicht an, diese Tat auf das aller- bnL% ihrer Richtigkeit wohl mit Recht starke Zweifel v�utfen. Jedenfalls ist erst durch diese„Unbedachtsam- Ahn! u_ c_ niv» e<------.!». fi.—«.....<___ % to nn den grausamen Mord an ihm verübte. s 6„ PL hehe n nicht an, diese Tat auf das dab Re z u verurteilen. Es ist tief bedauerlich, Win t icht gÄungen ist, diesen Vorfall zu verhüten. Es den �us das schärfste Einspruch dagegen erhoben wer- WcL. die Berichterstattung Wer diese traurige Tat fiirfvt m dazu benutzt wird, gegen eine unbegnem« politische Stimmung zu machen. Ii%% 11 tarnen aber auch vor der Ent» e» b o n Frei Willigentrup Pen nach Dres- i>ü in? letzt schon angekündigt wird. Die Arbeiterschaft, öic*, v ec Verurteitimg des Meuchelmords einig ist, wird Whe und Ordimg allein wieder herstellen. den Entsendung von Freiwilligentruplpen könnte nur Bürgerkrieg lheraufbesck�vörcn. A Dresden, 12. April. l e r vormittag versammelten sich die Verwundeten �gep � b d e n e r Lazarette auf dem Theaterplatze, um dus�•* �wfüguug des KriegsministerS Reuring ,« protestirren, wunoc, �"'unft nur«och Friedenslöhnung an die Vre- %""ägeintzit worden solle. Ja einem Zuge von etwa "linift»• �vnn bewegten sich die Demonstranten zum Kriegs- Tics».*"0 sie eine Abordnung zum Kriegsminister schickten. ia„'"''Seetefich j c d o ch, d i e Abordnungzu r mp, i,0?'®ornuf nahm die Menge, don kommunistischen Ncd- �n». eine drohende Haltung ein und stürmte den Ein- vo» br'* ��biiudeS. Die Sicherheitswache schritt ei« und machte sltantc� Gebrauch. Inzwischen hatten sich die Demon- waffn»!' verstärkt. Die Wache wurde überwältigt und ent- klärt. � herbeigerufenen Regieruugstrupprn er Waffen n' ai w a« d. Dresden, 12. April. Air- Sächsischer Landesbienst meldet amtlich: Heute "..Mittag versammelten sich por dem Ministe- r Militärwesen einige Hundert Kriegs- Abordnung wurde vom Minister Neu- *mn:~m£fanöcn' ihre Wünsche angehört und ihre Erfül- j! s flem?inen Zugesagt Im Laufe der Zeit gesellten »ciffn.» Kriegsbeschädigten eine Anzahl zum Teil be- tono ,, anderer Soldaten, die den Ein. und Aus- ii_* äuut. 5wirt#n»AaM*- i— 2 Uhr nod&mit Eifim fü, y tcng Blackhause hinderten j kA nZane?n«inige bewaffnete Soldaten m Ü d-L Ministeriums«».. �ot im Ministerjuni als Ordonnanz angestellter unbedachter jünger Soldat warf in seiner Verwirrung in diesem Augenblick zwei Uebungshaudgranateu in den Lichtschacht, die niemand ver- letzte» und infolge ihrer Hannlosigkeit auch niemand ver- letzen konnten. Es ist durch den Augenschein bewiesen, daß es sich um Uebungs Handgranaten und nicht um scharfe Handgranaten handelte. Auf der Straße vor dem Blockhause entstand daraufhin das Gerücht, der Minister Neuring habe den Befehl zum Werfen von Handgranaten gegeben. Dieses Gerücht ist eine absolute Unwahrheit. Der Minister und seine Um- gebung wurden vielmehr durch den Knall ebenso überrascht wiedalle anderen, und mußten erst durch Nachforschung die Ursache feststellen. Niemand hat dem Soldaten den Befehl zum Werfen der Uebungshandgranaten gegeben. Der Sol- dat hat auf eigenen Entschluß unbedachisam gehandelt. Auf dieses falsche Gerücht hin ist der Minister N e u r i n g auf bestialische W ei s e»e rm o r d e t worden. Dresden, IS. Apvil. Eine Massendemonstration von Verwundeten, Kranken, Am- bula nten und SÜNitätApersonal fand heute vormittag 10 Uhr auf dem Theaterplatz statt, an der etwa 3000 Militärpersonen teilnahmen. Soldat Klingel gab die Forderung der Berwnn- dsten, Kranken und Ambulanten bekannt, die in einer Entschlie- ßung niedergelegt sind. Nachdem die Entisch ließung Annahme gefunden hatte, ordnete sich der Zug und marschierte nach dem Ministerium für Militär Wesen, um den Mi- nister Neuring ihre Forderungen zu nmerbreiten. An der Spitze des Zuge? marschierten etwa 500 Krüppel, die an Krücken und Stöcken den Weg zurücklegten. Minister Neuving lehnte den Empfang der Kriegsbeschädigten ab, worauf die Domonstranten versuchten, gewaltsam in das Kriegsministerium einzudringen. Plötzlich fielen zwei dumpfe Schüsse, anscheinend von Handgranaten herrührend. Die Demonstranten verließen daraus fluchtartig das Gebäude, sammelten sich aber kurz darauf wieder, um in das Wachtlokal einzudringen, die dort befindlichen Wachmannschaften zu entwaffnen und alles zu demolieren. Verschie- dene Redner versuchten, die Massen zur Vernunft zu bringen, was jedoch ergebnislos blieb. Nachmittag 3 Uhr 45 Minuten drangen die erregten Demonstranten in das Blockhau» am Neu- städter Markt, wo steh die dortige Wache und das Ministerium für Militärwesen befinden und schleppten alsdann den Kriegs- minister Neuring auf die Straße. Nach lebhaften Auseinandersetzungen und mehrfachen Mißhandlungen wurde der Kriegsminister Neuring um 4 Uhr nachmittags auf die Friedrich- Anguft-Brücke geschleppt und von dort ans in die E,br gcwerfen. Sie SWersdiNalm. Vor einigen Tagen erhielten wir die Mitteilung, baß das Reichswehrmimsterinm vom Generalkommando Lütt- Witz am 9. d. M. den„Ukas" erhalten hatte: Sondernummer der„Tribüne" vom 11. d. M. ist zu beschlagnahmen. Weitererscheinen der„Tribüne" ist zu verbieten. Wir hielten diese Mitteilung absichtlich zurück, um den weiteren Verlauf der Angelegenheit abzmvarten. Nun wird uns vom Herausgeber der„Tribüne". Herrn Kari Schneid't, mitgeteilt, daß sein Blatt tatsächlich beschlag- nahmt worden ist. Am 10. d. M., also am Tage nach Ab- sendung des Befehls vom Korps Lüttwitz, erging an alle Berliner Polizeireviere die Weisung,„auf Befehl des Reichswehrministcrs das Blatt„Tic Tribüne", das morgen erscheinen soll, sofort noch heute zu beschlagnahme«". Man sieht, wie prompt Herr N o s k e dem Befehl seiner Ofst- ziere nachgekommen ist. Zeigt dieser Vorgang dm eigmtlichen Charakter der „vollendeten Demokratie", die die rechtssozialistische Regie» rung geschaffen hat, so ergibt sich aus den Begleitumständen der Angelegenheit erneut, was von den Dementis der lwli- tärischen Stellen und der Regierungsinstanzen zu halten ist. Wegen der am vorigen Sonntag von uns veröffent- lichten Ansprache des Majors v. Stockhaufen wurden wir bekanntlich mit den energischsten Dementis bombardiert, und der stets dienstwillige Lakai der Offizierskamarilla, der „Vorwärts", tat noch ein Uebriges, um uns wegen- unserer Enthüllung zu verunglimpfen. Auf die Angelegen- heit Stockhausen kommen wir zurück, wenn uns der Zeitpunkt dazu angebracht erscheint. Für heute nur das eine: der Bericht über die Ansprache Stockhansens stammte von derselben gut unterrichteten Seite, von der die Jnfor- mation über das Verbot der„Tribüne" ausging, die jetzt durch. die Maznahmra Roökes so schlagend bestätigt ist, Zweisronlenlamps der bayerlschev MerepubM. O. 8. München, 10. Apr.stl Es kann lein Zweifel darüber bestehen, daß NÄ München im EntMidungskan.p! um die Existenz der noch in fer Kowolidierung begriffinen Räterepubttk r-nin.m. Was in den beiden letzten Tagen der vergangenen Wiche und seither mit dem Aufwand, größter revolutionärer Energie gesckxiffen worden ist, wird von zw«-eiten an- gegriffen. Von rechts wie von links rickstet man lerne �wßS gegen das Fundament der Räterepublik: die Einigt cts des Proletariats. Wenn die Regierung der.weiten Revolution, die jetzt vom Ministerpräsidenten H o j j m a n n in Bamberg as- führt wird, alle Kräfte ausnutzt, um den. Bestand der Re- gierung der dritten Revolution zu erschüttern, wenn von Nordbayern aus versucht wird. München und die Teile de§ Landes, die hinter der Räteregierrmg stehen, anzugreifen, so ist das nur allzu begreiflich. Unbegreiflich' aber ist es, daß innerhalb der Räterepublik selbst an ihrem Sturze ß#" arbeitet wird, und zwar von der Seite aus, die bisher am lautesten und eifrigsten nach ihrer Aufrichtung gerufen und eigentlich den Anstoß zu der neuen Umwälzung gegeben hat. Die K o m m u ni st i s ch e Partei I>at, wie mir hier nnt aller Entschiedenheit versichert wird, an dem entscheidenden Freitag und auch noch am Sonnabend keinen Zweifel dar- über walten lassen, daß sie sich hinter das Pcogranrm der Räterepublik, wie es geineinjam von den Unabhängigen, den Mehrheiblern und den Bauernbündlern unter dem Druck dep revolutionären Massen aufgesetzt worden war, stellen würde» Wider Erivarten W aber dann die K. P. durch ihre Führet L e v i e n und Set) ine erklärt, daß sie mit der Rat«- regiening nicht zusammen arbeiten könne. Diese Erklärung wurde mit der Tatsache begründet, daß es sick bei der AnS- rufung der Räterepublik um einen, von der revolutionäre« Masse nicht gebilligten, selbstherrlichen Akt insbesondere der Führer der U. S. P. handele, den mitzumachen die Kotn- munisten kompromittieren würde. Es ist dann im Lause der nächsten Tage trotz der enk- schied enen Erklärung der K. P. vom Zentralrat, in dessen Händen ja provisorisch die oberste Staatsgewalt der baye- rifckjen Räterepublik liegt, der wiederholt? Versuch gemacht worden, den Eintritt der Kommunisten in die Regierung zck erreichen, und dadurch die drohende und alles Erreichte g» fährdend« Spaltung des bayerischen Proletariats im Krim zu ersticken.. Aber alle Liebesmühen waren vergeblich, wie scheiterten samt und sonders an der starren Haltung der kommmiistlschen Führer. Im Zentralrat und von den provisorischen Volksbeaul- tragten ist während der ganzen letzten Tage ficbeil>ast ge- arbeitst worden. In erster Linie handelte es sich ja an h um nichts geringeres als darum, dem revolutionciieu.Prole- tariat zu zeigen, daß es die Räteregierung nicht bei den ichonen Worten ihres Prograrnnkds bewenden lafien würde, londern dag die dritte Revolution die verbeißenden. Taten bringt. Vielfache Gesetze werden über die Sozialisierung der. Presse, des Bergbaus und der Wohnungen, die reoo- lutionaren Bestimmungen über das Bentfweien, die. Begrün- ZZt Roten Garde sollten die neuen Wege bezeichnen. Auch die K. P. und ihre Führer hätten ein Einsehen i aben wuslen. Leider haben sie aber ihre Taktik nickst geändert -.5M Gegenteil, sie haben ihren Widerspruch gegen die Räte- regiening in Widerstand und tatkräftigste Opposition ge- Iva neelt. Während man am Mittwoch noch annehmen onnte,'daß die Führer der Kommunisten angesichts der Ichwiengen Lage der Räteregierung gegenüber der Hofs- mann-Front und ihres Kampfes gegen die Bourgeoisie und' Grer Verbündeten daS gemeinsame Interesse über die Partei Politik stellen wurden, wurde es im'Laufe der Zkochl vom Mittwoch zu Donnerstag klar, daß die ersehnte Einst gung nicht auf dem erhofften Weg-e.zustandekoimuen würde. -m einer von den Kommunisten eiiihernfenen Versammlung oer revolutionären Betriebsobleute und Soldaten Vertreter mirrl*; eine Resolution gefaßt, deren Umsetzung in ste Tat "lchts anderes bedeutst hätte als Sturz der bestehenden Rateregierung und offenen Bürgerkrieg, Krieg von Prsle» tanern■gegen Proletarier. Die„München er Rote Fedne" hat am Donestag moraen dielen Beschluß der Kommunistcst veröffentlicht: Er lautst: n .Am 9. April 1919, 11 Nhr vbendS, beschkod oer .�raioluttonärep Ketrivbsodl«»� nnfc sx�oLutiaaäaa'. esoßiate»* ä ws% srMra: »bordnimg W sich sofort zum Zenkas das Vorgehen der Kommu- msten noch erklären hätte können, wäre die Gewißheit ae- Wesen, dag sie die Masse des revolutionären bayerischen oder wenigsiens die Masse des revolutionären Münchener Prole- wriats lzin�er sich gehabt hätten. Es unterliegt aber keinem ssjweiicl, dag die kommunistischen Führer. Levien und Le- vlnä sich über wen Willen der Masse und der Möalichkeitett. die Bayern ihnen bietet, täuschen. Wenn sie glauben, dag sich der Widerstand der bayerischen Bauern durch gewalt- Isvmes Eliigreifen der Noten Garde brechen lasse, wenn sie vermeinen, von sich aus die Einigiing des Proletariat? et- «Wen zu können, dann ist das ein mehr als gesährlicher Irrtum. Sie vergessen, sixis es gekostet hat. die bedeilten- dm Teile der Arbeiterschaft, die hinter den bayerischen Meürheitssoziolisten gestanden haben und noch stehen, »uf den Boden de? Programms der Räteregierung z» stekken. Die kommunistischen Führer vergessen, das, sie diese Einigung des Proletariats aufs Spiel setzen, und damtt den Weg frei machen, für die Landtagssoziakisten. Wenn Ministervräsident Ho ff mann zuerst von Nürnberg und letzt von Bamberg aus über die Uneinigkeit de? Räteprole- wriats triumphiert, dann inüfvtc ihnen das Warnung ae- MUß sein. .Wie der kommunistische Putsch aussehen sollte, und wie wenig Aussicht auf Erfolg er in sich trug, beweist die Ver- Haftung und Enthastung T 0 l I e r s. Toller hat in der entscheidenden Bcrsainmlung der Komniunisten gesprochen Und wurde dann im Saale festgehalten, bis er am Morgen durch Abteilungen der Schutztruppe au? der unfreiwilligen tHost befreit wurde. Ich habe mit ihm ausführlich über die Vorgänge dieser Nacht gesprochen. Er hat Levien und Levina rn seiner Rede erklären müssen, daß er das Ge- ißchl habe, als liebten sie das bayerische Proletariat nicht. *r hat ihnen die unausbleiblichen Folgen ihres Handelns vor Augen zu führen versucht. Vergeblich. Die Antwort, hie ihm ein koinmunistischer Sektionsführer gegeben hat, beleuchtet die Siwation:„Sie arbeiten eben für das bayerische Proletariat, wir aber für die international« Mee!" Bedarf diestr Ausspruch eines Kommentars? Das bayerische Proletariat hat wie jedes Proletariat seine be- sonderen revolutionären Bedingungen. Wenn sich die kam- vmnistischen Führer mich darüber hinwegsetzen, die Masse Sann es nicht und will es auch nicht. Das habe ich mit eigenen Ohren gehört und mit eügenen Augen gesehen, als ich mit Toller am Tage vorher bei den Soldaten des Münchener Leibinfanterieregimentes, den »Leibern", war. Mit wenigen Worten ließen sie sich von bor notwendigen Einigung des Proletariats überzeugen. einmütig stimmten sie für das Programm der U. S. P. und stellten sich hinter die Räteregierung. Ihr tmnmnwisWcheS Programm ist angenommen. waS kümmert sie noch, wer es durchführt. Lachen war der einzige Erfolg, ols em Korn- «rumst erklärte, sie dürften nicht folgen, da dies Programm der K. P. geraubt fei. Toller hat mir versichert, daß selbst kommunistische VektionSführer kommen und für die Einigung eintreten. SS läßt sich nicht leugnen, daß die Parteiführer die Massen hinter steh verlieren, wenn sie sich dem Willen der Maße «ntzichen. Die Isolierung der kommunistischen Führer ist Jftzt die Hoffnung der Räterepublik, wenn nicht, noch ehe 'diese Isolierung eintritt, ein Umschwung der K. P. erfolgt. Der Aveifrontenkampf muß abgebrochen werden, wenn nicht die Räterepublik vor ihren Gegnermzersplittert die Waffen Wrecken soll. In München hörte man gestern den ganzen Nachnntlag Knduvch das Geknatter der Maschinengewehre. Man schoß, »im sich einzuschießen. Die Lust ist schwanger vom-Bürger- fcieg. Noch will niemand glauben, daß es dazu kommt, und hje Vernunft des Proletariats wird hoffentlich auch die Oberhand behalten. Das Gegenteil erwarten nur jene Kreise, die angesichts der Spaltung auch die revolutionären Maßnahmen der Räterogierung nicht ernst nehmen zu brauchen glauben. Der Bürger streik ist gescheitert. Man hofft, daß man seiner nicht mehr bedarf, weil die Räte- Republik sich binnen kurzem selbst auslösen muß. Wenn da? gchieht, dann ist es die unselige Uneinigkeit, das Proletariat schon um die Früchte der ersten und der «ten Revolution betrogen hat. %.... Täuschung und Verlegenheit ivi» Nationalversammlung will noch kurz vor ihrer Vertagimg wichtige Gesetzentwürfe durchpeitschen. |Se beriet gestern das Gesetz über die Regelung der K a l i- Wirtschaft. Bekanntlich hat die Regierung in den Streiktogen des März die Sozialisierung des Kalibergbaus »erfprochen: aber genau wie das Gesetz über die kohlenbewirtschaftiing. so ist auch in dem jetzt vorgelegten ßntwurf von wirklicher Sozialisierung absolut ieine Rede. Der Gesetzentwurf soll nur eine Sozialisierung vortäuschen, wo der Schutz kapitalistischer Interessen j»ezwe Euleigmmssgesetz in Oesterreich. Wien, li April.(JhetSvueM.l Der Entwurf deS EnteignnngSgesetzeS be« stimmt, daß dif Enteignung durch Beschluß der StaatSregierung »lgunsten de« Staates, der Länder,«Semeinde», Verbände oder Gemein wirtscha ftlkhen Organisationen durchgeführt werden kann, als Vollenteignung oder Teilenteignung. Tie«ntschä- bftgung muß dem tatsächlichen, nach d« dauernden Er» tragsfähtgkeit der Unternehnmng zu bestimmenden Werte Swtsprpchvp ................................... Gewerkschaftliches. Der Slre» Im der Melmllmdrnsirle. Durch das Verhalten der Berliner. Mewllindustriellen ist die Lage im Berliner Metallgewerbe noch bedeutend verschärft wor» den. Die Streikleitung versendet Über den augenblicklichen Stand der Bewegung nachfolgenden Situationsbericht: .Der Angestelltenstreik in der Metallindustrie ist in eine neue Phase eingetreten. Die Reichsregierung hatte, bekanntlich für gestern eine Verhandlung zwischen beiden Parteien angesetzt. Der Verband der Berliner Metallindustriellen hat sich dieser Verhandlung entzogen, indem er sich unter dem formellen Grund zurückgezogen hat, daß der Schiedsspruch von den Angestellten noch nicht abgelehnt worden fei. Demzufolge wird heute dem Demobilmachungskommissar offiziell von feiten der Angestellten mitgeteilt, daß der Schiedsspruch abgelehnt ist, und bleibt abzu- warten, ob der Verband, der Berliner Metallindustriellen daraus die Konsequenzen ziehen wird und an die Reichsregierung wegen erneuter Verhandlungen herantritt. Sollte er das nicht tun, lo wird die Lage sich weiter verschärfen. Die Folgen stich unabsehbar. Ungefähr eine Million Arbeiter wird ohne Brot sein, und die Arbeftgeber beabsichtigen, die Betriebe bei Fortdauer de« Streikes stillzulegen. Di« Angestellten protestieren gegen diese Sabotage von. feiten der Unternehmer und find entschlossen, sich ihr gute« Recht nicht durch den TerroriSmuS der Arbeitgeber aus der Hand schlagen zu lassen. Alle Vorbereitungen, die zur Ver- schärfung des Streikes am kommenden Montag notwendig find, sind getroffen. Es steht zu hoffen, daß die Arbeitgeber im letzten Augenblick sich ihrer Pflicht gegen die deutsche Industrie, die sie angeblich zu schützen vorgeben, bewußt werden."- Wie gemeldet wird, haben sich nun auch die Leiter der Metallindustrie bereit erklärt, einer Einladung des ReichsarbeitS» amtes nachzukommen und Vertreter zu den angeordneten Ver- Handlungen zu entsenden. Sie stehen jedoch, ebenso wie die Bankleitungen auf dem Standpunkt, daß es untunlich fei, mit ihren Angestellten einen Privatvertrag bezüglich des Mitbestim- mungZrechts bei Entlassungen und Kündigungen einzugehen, da die reichsgesetzliche Regelung dieser Frage in Aussicht gestellt Ist. Die Bankangestellten, wie auch die Angestellten der. Metall- industrie befürchten aber, und wohl nicht mit Unrecht, daß die Betriebsleitungen schon vor Zustandekommen des Gesetze? Kündigungen in größerem Maßstabe vornehmen könnten. Die Stimmung in den Kreisen der Angestellten ist infolge der Halsstarrigkeit der Unternehmer aufs, höchste gespannt, und es wird geplant, den Streik noch, weiter auszudehnen auf An» gestellte anderer Industrien, sowie auf die Arbeiterschaft in der Metallindustrie. Da sich die Streikenden in diesen Kreisen wegen ihre? Eintretens für das MftbestimmungSrecht große Sympa. thien erworben haben, dürfte ein Uebergreifen des Streiks auf diese Kategorien auch leicht zu erwarten sein. Die EntsMung darüber wird vielleicht schon am Montag, früh fallen..' Aber selbst wenn die Arbeiter in der Metallindustrie sich nicht für den Streik erklären würden, käme es infolge de« so lange andauern- den Streiks der Angestellten doch über kurz odex ftmg zum Still- stand der Betriebe. Di« Obleute der streikenden. Angestellte» versommeften sich gestern donwiftag in Haderlands Aestjäleu,«n Kenntnis zu nehmen von dem Bericht der Kommission, die auf Veranlassung der Regierung mit den Metallinduftriellen zu erneuten Berhand» langen wegen des MitbestimlnungsrechtS von der Streikleitung entsandt worden war. Mi» Entrüstung wurde festgestellt, haß die Arbeftgeber an» foemeUen Gründen«» für gut befunden haben, der Einladung der Regierung nicht zu folgen. Nachdem auch die Bemühungen der Reichsregierung an der ablehnenden Haltung der Metall- industriellen gescheitert sind, lehnt dieVersammlungden Schiedsspruch einmütig ab. Die Streikleitung wird nunmehr beauftragt, sofort die Vor- bereftungen für eine verschärfte-Fortsetzung de» Streikes zu treffen. Di« Stimmung unter den Streikenden«st nach wie vor stegeszuversichtlich, was auch deutlich zum Ausdruck kam in einer Versammlung der SiemenZ-Angestellten, die gestern mittag im Zirku» Busch stattfand. Auch diese Versammlung beauftragte die Streikleitung, sofort die Vorbereitungen für eine verschärft« Fortsetzung des Streiks zu treffen. In letzter Stunde hat auch der VollzugSrat noch fein« Ver- mi'tlung zur Beilegung des Streiks angeboten. Nach eingehender Besprechung mit einer Kommission der Streikleitung hat der Voll- zugSrat zu heute vormittag 11 Uhr, eine Sitzung anberaumt, zu welcher außer den Avbeiterräten de? A. E. E.-Konzerns, Ver- : reter der Preußischen Regierung, der Oberbürgermeister Wer- m u t h. die BolkSbeauftragten Berlin», ein Volk»Wirts chafiler, die Vertreter der in Frag« kommenden Gewerkschaften usw., geladen sind. Man muß zugestehen, daß die Angestellten trotz der HalS- siarrigfeft der Unernehmer keinen Weg unversucht lassen, um da» bedrohte Wirtschaftsleben wieder in Gang zu bringen. Stsllwignahme der Gewerkschaftskommission zum Streik der Angestellten. Die Vorstände der Gewerkschaften waren gestern zusammen- gekommen, um zu den Streiks der Angestellten und Bankbeamten Stellung zu nehmen. Wie der Vertreter des Ausschusses Ritter ausführte, werden durch diese Streiks auch die Ge- werkschastSmitglieder immer mehr und mehr in Mitleidenschaft gezogen, weshalb sich der Ausschuß bereits in zwei Sitzungen mit der Angelegenheit beschäftigt hat. Der jetzige Zustand könne sich zu einer großen Gefahr für da? gesamte Berliner Wirt- fck,aft»leb«n auswachsen, wenn eine Verständigung der Parteien nicht zustande komme. Von den Genossen T o st sMetayarbeiter) und Schmidt(Handlungsgehilfe), wurden diese Ausführungen auf Grund von Einzelheiten ergänzt, wobei insbesondere der erste Redner darauf hinwies, daß in seiner Gewerkschaft bereit? viele Tausende von Arbeitern feierten und eine weitere Aus- dehnung der BeschästigungSlostgkeit zu erwarten wäre, ein. un- freiwilliger Generalstreik, verursacht durch die hartnäckige Hal- tung der Unternehmer demnach die Folge sein könne. Nachstehende Entschließung gelangte zur einstimmigen An. nähme: Durch die Arbeitsniederlegung der Angestellten und Bank- Beamten werden die Gewerkschaften mft ihren Mftgtiedern bei längerer Dauer des Streiks in immer größere Mitleidenschaft gezogen. Daraus erwachsen für die beteiligten Gewerkschaft, unhaltbare Zustände, die ihre Ursache darin haben, daß die Unternehmer, insbesondere die der Metallindustrie, den Forde. rrmgen der Angestellten auf Einräumung gewisser Mitbestim- mungSrechte schroff ablehnend gegenüberstehen. Der heutiae Kampf der Angestellten ist der gleiche, den früher die Gbwerk- fchaften um Einführung und Mitwirkung der«rbefteranifchüss- tn den Betrieben führen mußte».' Di« heutige Pienarversammtnng de« Gewerkschaftsko«. mtfsion Berlin? und lkmgegend spracht beShatv ven irreffei®«, Angestellten in ihrem Kampfe gegen ein rückständiges Untern nehmertum ihre volle Sympathie aub. Um weitere Folgen des Streik» der Angestellten gtt ve» . hüten, beauftragt dre heutige Plenarversanimlung den Au» schuß. sofort ztpei Vertreter in das Reichearbeitsamt an eni senden, um mit demselben die Gefährlichkeit der Situation fid das allgemeine Wirtschaftsleben zu erörtern und diese Behördi zu ersuchen, darauf hinzuwirken,, daß die Unternehmer« größerem Entgegenkommen als bisher geneigt sind,, oder durf «ine Notverordnung dazu gesetzlich angehalten werdeü'l * Achtung! Angestellte in der Metallindustrie. Am Montag, den 14. d, M., vormittag» 9 Uhr, Sipung d« Zentralstreikleitung in Häverlands Festsäten, Neue Fried rickötraße Am Montag, den 14. d. M., vormittags 12 Uhr Beriammlung d« Obleute und Unterstreikleitungen in HaverlamdS Festsälen, Renrn Friedrichstraße.- Am Montag,' den 14. d. M., vorm. chbü u�r, findet ein» Vollversammlung der Angestellten der Firma Julius Pmtsch Aktien« Gesellschaft in den AndreaS-Festsmen, AndreaSstraß« 21, statt, Die Streikleitung. Die Betriebsversammlung be» Angestellten be» FirmU Ludw. Lvewe u. Co., A.-G., findet am Montag, den 14.- d. MtS„ um 2 Uhr, im' Fried eich-Werdetfche u Gymnasium, Lochumer Straße 8b, statt. Eine Meldung an diesem Tage im StreiklÄal. ist nicht nokwendig. A. E.-G., Apparate-Fabrik. Sonntag vorm. IjlO Uhr Betriebsversammlung aller Angestellten in den.Sophien- sälen", Sophienstraße. Tagesordnung: Stand unserer Bewegung.. Die Streikleitung. Fachgruppe 12. Sonntag, den 13. April, m o rge n s 8#h t Versammlung sämtlicher Angestellter der Eisenbauanstalten im .Nordischen Hof", Jnvqlidenstraße.. ,'.i: A. E. G., Turbinenfabrik lHnttcnstratze). BetriebSversamm- lung der Angestellten Sonntag, 10 yhr vorm� Patzenhpfe» Brauerei, Stromstraße. Die Streikleitung.. Armin Tenner, Berlin, Lichtenberg und Nauen. Sämtlich« Angestellten versammeln"' sich heute vormittag 10% Uhr im ..Lindenhof", Lindenstr. 16/17. Der Wichtigkeit wegen ist Ev» scheinen jedes einzelnen dringend notwendig.- Die Streikleitung, Auergefellschäft. Die Sonntagversammlung findet nicht statt. Ort und Zeit der nächsten Versammlung wird durch die Zeitpng bekanntgegeben. Die Streifteitung. Die Lohnbewegung der Putzer. Die Sektion der P u tz.« r d«S Deutschen.BauarbeiterverhaDM war gestern in WiikeS Fcstsäicn versammelt. Kollege Le m m« berichtete über die Lage im Hochbaugewerbe. Die Berhandtungeft her Maurerund der Bauunternehmer haben sich zerschlagen, wnk den Unternehmern der vorgeschlagene Stundenlohn zn hoch ist» Di« Versammlung der Maurer hat darauf beichlossen, in ein« Lohnbewegung einzutreten und tzie einzelnen Bautest zu sperren. Die Putzer sind nun gezwungen, zu der dadurch n». srlaffenen Situation Stellung zu nehmen'. Der Sektionsborstann sollen 3,76 Mark/gefordert werdest... Pem Bericht folgte eine reg,. Diskussion. Die Versammlung erklärte sich« i n st im mi a« l t der Lohnbelvep u ng der Man re r' solid ststisq und stimmte den vom S�kttenSveusiand vorgeschlagenen Forderung einmütig zu Kolleg? M« ri e n gab-dM Beticht von der R t t# lonferentz-dltr S t st h kch t e nM Smd Putzet./ dkchZ 6. April in Frankfurt"a. M. stattfand.. Die große» Lckhnuntenrme in den-verschiedenen Städten wurde bedaueft.- Im.Grundstein" sollen mehr Informationen, über die Lphnverhältniss« dies« Berufsgruppen gegeben werden. Die Enischädigung der Lehfi ttnge soll auch eine einheitliche RegÄunss erfahrest. . Achtung! Ärbeftcr und Arbeiterinnen der Ftrm« I. A.-G. am Montag, vorm..U>. vhrl stnf. d«»' Fabrikhofes zweckß Lohnzahlung. Der Ausschuß.- J' Arbefterröte der Kriegsorganisationen I Dienstag, deck IB. April/ vorm. OH Uhr im Herrenhause, Saal 18, Sitzung. Vollzähliges Erscheinen auch der Herren Baruch von der Postübev »vachungs stell«, O 17,. sowie Hqllmqnn von der Krieg' stelle f. d. dt. Zeitungsgewecbe ist dringend'ertztrderl.io schub- Die Mechaniker» Hausdiener, Lagerardeiter und Einknssie«t, der Singer u. t5»„ Nähmasstzinensabrit b«t«>Len sich seit SostW' abend tm Streik.-.•- den örganislikloneu. Niederbarnim. Rednerunterrichtskursus Bezirk l, Ofibachn streck« von_ bis Ecker»darf und Bruchmühle ufw. Montag, den 14. Aprtk, abends 7 Uhr, im Lokal von Zibell, Lahnhs, Fredersdorf.---« Freitag, den 18. April(Karfreitag), vormittag» 10 Uhr km®«ff. Bcllevu«, Lichtenberg, Hauptstraße, Bahnhof Slraulau-Rummel»- bürg, KreiSkonferenz. Wichtige TageSMinun». Zutritts haben Bezirksführer und Kassiere» Der KreiSvorstaud. - Reukölln. Montag, den 14 ApftI, abend«« Uhr. chn Gressa lälm, Hermann., Eck» Echlerdestraß,. große Funktfonar-e st ku ng. Um ö Uhr findet dortselbst«we Sitzung d-i pravisgrsschgal. »ildung»au»lchuss», statt. Llchtenderg. Unser» Seneralversammlung kann leider nicht bist. Dienstag, sondern erst am Mittwoch, den 18. April, abend» 7 Utzr. in der Schulaula de, Realgymnasium« In der Parirau« Iiastsmden. T-geeordnung: Geschäftsbericht. Reuwahl de» Sekamwarstandeo- Verschiedenes. Am Montag, den 14. April, findet im Lokal pe« Tempel, abend, 7H Uhr.«in««Iertel»versammlung de« 4. viertel« statt. Thema: Demokratie imd Rittesystem. Tempelhos. All« in. der letzten Mitgliederversammlung geivShVfts Ifunlittonär» werden zu einer Sitzung«ingeladen, die am Montag,-den 14. d. M.. abend» 8 Uhr. hei S en n fg. Z�edrich-Mthelm.,. Eck«' M-mteusf-Istratz«. statisindet. Di- Mitglieder d,» Bild«ng«lU»schuss«» tressen sich um-7 Uhr abend, im selben Lokal:'- TN Tstvfi ür�inastxsi worden und sällt deoholb au«.--- Spiel und SpM. Nadelstich Politik. Di« von der Freien Turnerschaft TAWfk Mariendors zum Freitag abend in-der Schtilaeila Friedrich-«"� Strotz» angesetzte � finden, d» dl« Geriet Bereinsversammlung �.eiipeymer Genossen und Einwohner Tempeidofs und»dar>«nd orte mögen ihren Betuch des heute nachmittag 3 Uhr im Reolgymnastum, Am Augusta-Ctratz«.- stattfindenden Schauturnens zelgen.'datz dl-«*' .fchap sich durch solche Motznahmen nicht unterkriegen logt._ Tct MtoHurnvnl* w R�m.-k-i.'Z '*"•- 5m tritt ftel. Tanz 1: . xet nroenerturnflctci« In Schi ein gemütlich«, Beisammensein mit. Gäste willkommen. Beginn'7 Uhr. Venmtwortlich für die Redaktion«'l-f.r e d W-i«l-« p P.. Oenkollw'-ä i Theiilüt und WNWntt». IfolksbOhne. 5%.% Direktion Friedrich Kaystier. I Uhr: Die Heirat. st Uhr Luther. Opernhaus Nachm. 2 Uhr: 8. Volkavor- »tellnng zn ermäss Preisen: Ariadneauf Naxos. Schanipielhuus 2 Uhr: 10. Volksvorsteilnnt tu ermäBiüten Preisen Heimat, hM«.7Uhr: Wallenslelns Tod. Direktion MaxReinhardt Deutsches Theater ft Uhr: Friilillnss Erwachen. 7 Uhr. Und das licht tchtlnel In der Füuternis. Knmmersulele Sli Uhr: Der Weibsteufel. 7 Uhr: Der Star Kleines Schauspielhans S% Uhr: Der Biberpelz. st Uhr: Dia BOelue»er Pandora. Neues Operettenhaus. ScblBbauerdamn 4a Norden 281 rsubrJlekeDselieSosanDe 1.1. ii 20. IV. 191 9, nachm. 3 Uhr: r er Soldat der Marie. Kar re tag, den 18 IV. eeschl, Lessing-fae&ter Direkt. Victor Barnowsky. i Uhr: De* Rauh der Sabtaerinaen. A Uhr: Der Blaufuchs. vtantag: Der rote Mahn )ltnaiag: D er Blaufuchs. er rote Hahn. er Blaufuchs. «ittwoch: Der rote Hahn. )onncr«t.: D freitag: Peer Oynt. Sonnabend: Zum I. Mate: Dies Jrae. �stefsonntaa: Dies Irae. istermont.: DerBlaufuchs. Jeutsches Könstler-Theat ) Uhr: Mala Nachbar Imtiu. ■ Uhr: Der Schöpfer. dontag. Dienst.: D. Schäplar. dittw., Donn: Der Schöpfer. 'reitag: Der Schopfer. ionnabd,; Nachlbeleuchtung. »stersonnt.:*Mhtbe:e«eh;upg. )sttrmont.: Der Schöpfer. Theater an Nollendorlplatz. \ Uhr: Der Juxbaron. uhr: Wo die Lerche eingl. Roselheater Uhr; Dar llltgaade Uollindtr. h Uhr: Stärker als der Walhalla- 1 heiter Uhr: Der Troubadour. kUhr: DarJlgerauaKsrpIal». Sesidenz-Theater Casimo-Theater, x)lhrlnge:Stf.17.Tägl//,8Uhr: Berlins grdltte Sesaatlem Voter Knolle. Urliner Volksstlck in 3 Akten. 'srh. d. nese April-Programm. tg. 8k II: Ehrliches Handwerk Wintergarten jarlÄ&ng Rauchen gestattet. ehemalige Mitglieder der Stettiner SSiuser. Seidel. Ruselll.«orat. Orflnlng. Schubert. Rleea. Rethke. Otto Sch rüder Rudi Scbradur. Do anaverkauft« Ha« spricht Ihr den Bomben-Eriolg! Beginn des Biathgon- Konsens 7 Uhr. Voratellung prh eise 7 k Uhr. 1 Sonntag nachm. 3 Uhr halbe Kesscnprelse. I Vor* er kaut 11—1 Uhr. gmiinmiiiiiiiimiitiiiiiiimmiiiiiiiiiiinmiiimiiiiimtiiiiimiimiiiiiiiiitiimiiimiiimtiimmiiiiiiiimtmimmiiiimiimmiiiiiimiiiiiiiiiiniiiiiiiinmiiiNiiiitmiimMimiiimininmiiiimitii# FREIE SOZ. JUGEND GRUPPE SCHÖNHAUSER VORSTADT SONNTAG, DEN 13. APRIL 19 IN KELLERS FESTSÄLEN BERGSTRASSE 69, AN DER INVALID E N STRAS SE LICHTBILDER- VORTRAG = WANDERUNGEN== DURCH DIE MARK VORTRAGENDER: HERR FR. HEINRICH NACH DEM VORTRAG: GESELLIGES BEISAMMENSEIN ERÖFFNUNG 5 UHR:: ANFANG 6 UHR PREIS DER EINTRITTSKARTE 1,25 MARK imiiniiimiimiiiwiimimimmNmmMmiimiittiniiiiiimtitimtinmimiiiitiiiiiiiiimiiiiiiimmiiimmmimimitiiitiiiiNuiitiiiiHiiiimitimiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiitiitiinimiiimiiiiiiiimtiniiin >OOOOOC>OOOOOOOOOOOOOOOOOOCOOO< Betpügtmgs- Palast „(Brost-Berlin" Hafenhaid« 13/15 Inhaber: Hasenhaid« 18/15 Karl Knopp« früher: ßlleM'S£Cf(|älC Wiedereröffnung: Ostern 1919 Die elfgatift« 651« und Sommirthcater find tw ©eftttfiijofftit und Senüte nutet wlmfeu Bedingungen zu vergebm. >0000000 Gejang-verein Kreuzberger Harmonie M. A. D. Stimmbegabte Herren, die sich auf den Boden der revolutionären sozialdemokratisch. Arbeiter- schaff stellen, finden bereitwilligste Aufnahme. Ubungsstunden: Donnerstags TV*— 9'/, Uhr. >yZur Kottbuser Ktotise* Sotfbufer Damm 90 Ecke Bürrnerstraste. 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Dei «vngrch erblicke in dem Borg he n der Regierung eine unerhö.le ®iijz-£lchtung seines Beschiusscs über dle Erfüllung berechtigter Forderungen der Beigarbeitcr.&u9 einem Briefe seiner Frau, l? bemerlte Redner. g.be hervor, dch dir Roaierungstrupxen 'incm wahren Verhchtungsfiobcr befangen soieir Geschäftsordnung bemerkt KalrSki(Sog.): von % Zur Geschäftsordnung bemerkt KalrSli_(Toz.): Wir alle ?nbcil mit schiocrcm Bedauern von den Vorgängen im Ruhrgebiot Kenntnis genommen, sind aber auherfland«, b v einzelnen Vorlänge zu beurteilen. Wir toben uns vier Tage lang zum groh.» Wie mit Snlrüs, ungSdebatten befassen müssen und liehen heul« endlich vor der Dohandlung des Räiesystrms, und wir bringen uns um den lr inen Rest von Respekt, wenn wir uns wieder daraus einlassen, eine neue Debatte über das Rnhrrcvier »u entfesseln.(Sehr wahr!) Ich beantrage daher, von jeder Res» lution. D Skussion und Abstrmmung Abstand zu nehmen und so- 'ort übrr das Rälesyslem zu beraten. Nachdem Eckart(U. Soz.) gegen den Antrag SWiSki a« ?rochen, mit dem Bemerken, daß die Regierung anstatt berechtigt« Forderungen der Bergarbeiter zu bewilligen in geradezu guri- Iträubeird.r Weis« gegenüber de» Bergarbeitern vorgehe, wird der Antrag KaljSki mit großer Mehrheit angenoin- in e».— In den Reihen der Unabhängigen entüsht drrüber großer Lärm. Brase- Remscheid greift den Vorsihcnden an Und verbittet sich ein« An der Handhabung der Geschäftsordnung. wie sie so ben beliebt worden sei. Dr. Roscnfcld sU. Eoz.s teilt mit. daß de: Strafsenat des Kamincrgcrichts die Beschwerde LcdebonrS gegen de» �'cschluh der Strafkammer zinückgewiesen habe. Der Senat n jmivi Fluchtverdacht an(Lärm bei den Unabhängigen) und hält yGW?lllförilA<5ltf reJ/ftfTrt/ft kl"," n\p(� Tir�rürihi»*> friWt ordnete Lahnen zu lenken. Den richtigen Grundgedanken der Räteidee müssen wir erfasse, und auSgeslal..««. Wenn auch der Vorschlag unserer Fraktion zur Schaffung einer zweiten Kammer, einer Kammer der Räte, der Ar- beit, der Produktion nicht ganz zu dem stimmt, was im Programm steht, so ist doch zu bedenken, doß auch Parteiprogramme sich de» ständig in Fluß befinden. Die Regierung muß als Führer voran- gehen. Sie darf sich nicht treiben und sich leine Konzessionen ab. ringen lassen. Ablehnen ist furchtbar leicht. ES ist aber vielmehr Ausgabe der Regierung, den gesunden Kern auszubauen und ihn miil dem demokratischen Volksparlament zu vereinigen, das wir nicht ent-bchren können. Die Rätediklatur lehne ich aufs Entschiedendste ab, ihre vollkommene Sinnlosigkeit hat sich i» R u ß l a n d erwiesen. Redner zitiert au» BerWien zuverlässiger Männer, die lang« in Rußland gelebt und dort angesehene Stellungen bekleidet haben, einzelne Stellen zum Beweise seiner Behauptungen. Es heißt in diesen Berichten m a.:«Knappheit und Teuerung nimmt in Rußland! geradezu rasend zu. Angebaut wird auf dem Lande fast nur noch i für den eigenen Bedarf, in mehreren Bezirken herrscht sogar auf j Brotkorn nnd Saat-, ist au» dem Blutrausch de» Weltkrieges. Meine Herren! W«' von Ihnen kann garantier«», daß e» in Rußland anders wäre. wenn der Menschewik, der Sozialrevolutionär oder der Kadett gesicgl hätte? Sie verstehen den Ganader Dinge i« Rußland einfach deshalb nich:, weil Sie in den©eist Marxen» nicht eingedrungen sind. Wären S-ie da», so konnten Sie unmöglich einstimmen in die wüsten Air! lagen gegen den Bolschewismus. Da» eine sollten Sie doch schon gemerkt haben, daß man immer von dem Bolschewismus spricht, in Wirk- lichkei! aber nicht» anderes meint, al» den Sozialismus. Cohen ist mit aller Energie hier crufgeloelen gegen di« R ä: e di t t a t ur. Das ist ein Schlagm>hrt. Haben wir etwa seht kein« Diktatur? Wir haben siel Ä*r haben die Dikiatur und sie tritt uns täglich entgegen stahlbehclml und mit Hand«. granaien. Wer eine Meinung hat, die aleoeicht von der der R«' gierung, der tut zrr, jetzt ans seiner Hut zu so!« Lüttwitz löft die Arbeiterrät«' ouf. Wir haben nach"en Maucran schlügen der Regierung heute iil Deutschland die meiste Freiheit, aber— Versammlungen dürfe« wir nicht abhalten.(© urmische Hviterkest.) Manche Form«« nrzen ftch geändert haben. System karWfMn�"Petersburg"imb Moskau, zum Teil auch in kleinen I Das System hat sich nicht geändert. rücksichtslose Mnchtpolitik zu halten.&8-rschunen.' ausschließlich b o l s ch e w i st i s ch« 8« Rcvolutionsgerichie trcrb-cm mit einer Ruckstchtslongkelt ange- 1 wendet, von der der frühere Zar noch e»waS Sötte lernen können. Di« Intelligenz ist tot. das Volk entwaffnet Auf den Besitz einer Waffe«cht Todesstrafe Die Anzeiger werden mit luv nur"ucq üuiu|i~.-— w--..... r-\ i'& r halten. ES erscheinen! wien wollten/ Wenn sich der Kongreß aü eitun-en und die wirtichaftlichen Funktion stellt und ucn iiickstchtSlosiakelt onac-: Politi'-chen Kompetenzen zuweist, d a n n w< e» Anspruch auf Jmmunitäi rechtlich kür nicht begründet. Loci. dort!) Der Kongreß tritt nunmehr in die Tagesordnung ei«. Beratung über da» Rätesystem. liegt bot; ein Antrag des Zentralrats, der u.« mr das Reich die Bitdung eines ReichSarbeiterratS fordert.� der {''lammen mit den Vertretungen der übrigen schassenden Stände i" einer ReickSarbeitskammer vereinigt wird.(Den Antrag �ahen-Reuß(Zenlralrat) und den Antrag der Unab- gängig vi, finden unsere Leser an anderer Stelle des Btatte» vwiständig wiedergegeben.) Ein Antrag dar demoirati- 19 e u Fraktion enthält gleichfalls Grundlinien für die Ar- oeiterräle. die als wirtschaftliche Jnteresienvcrtretung des gesam- '«n deutsckicn arbeitenden Volkes durch die ResMerfassun«: K,. b bi) «.ÄS r'Sm.!«yHawst , C-ten-Neust(Fcntralral) beginnt als Referent seine Dar xllungen mit einem Rückblick auf den Verlaus der Revolution! ,1 Anfang war nach Einführung der Republik auch d e r d e n t- 19- Einheitsstaat ohne weiteres da. die Sozialdvmokratie fa' a m m l u n g abtreten wollte. Mit der Wahl dieser Ver- dnki'''""8'!' viel zu lange gewartet worden, es war ein Fehler. t)crf;;mön n>9t den revolutionären Schwung ausnutzte, das ist XBaa"1* Nzorden«um großen Teil durch die Schuld der 11. S. P lUfnn tos für eine Nationalversammlung gegeben habe» «P," N;lr sie 14 Tage nach Ausbruch der Revolution zusammen jir,[C11. Hüsten, was würde das für eine liebe rfülle sozialistischer rcfiiL0?."cter gewesen sein! Dann regten sich wieder die beut- Einzelstaaten. «: J e Nationalversammlung h a t sich selber de» � Teils ihrer Macht entkleidet, dadurch, daß sie gz,.�watenausschuß neben sich duldeie, ohne den sie nichts selb- SU fp-0"99 ließen kann, und es scheint mir geradezu unglaublich Iuna r daß eine aus der Revastgtion geborene Nationalversamm sich'o der eigenen Mnorität begegen hat.(LebhakteS Hör? die Verlegung der Nationalversammlung nach Wei» Wal K'•Dcr ber Zenlralrat ausS entschiedenste wicdersprochen hat ri,,./' v u ngeh eurer Fehler, sie steht dort!n viel zu ge von c» duhlung mst dcr Volk�se-le, und die räumliche Trennung in rächt sich bittlr- Eine durch die Revosiition entstandene der' durfte nicht wie unter einer Glasglocke von Uia»i �'8!len Stadt Deutschlands entfernt laar.n. Nach den ge- tocfritV®e5lfrn hat der Rälegedanke, der nickn z« vor- Krafj mi' holfchew stischen Rälediktatur. ungeheuer an r viel 'e Rc, fefv,"v-Gc.n>0"nVn- Dazu trug mich die wirtschaftliche Entwicklung b:e( h«. E s kann nicht bezweifelt werden, daß 'gierenden ans wirischa-ilichem Gebiete Schöpferkraft bewiesen haben. Mag auf dem Gebiete der Sozialisiernng und de: Per Monate lang vorher h a t s i ch v i e l z u all'»-,,?"/ oie lvewalt verlassen, wzran allerdings de t'.öot chet-ie Sinke unter Führung d< r Unabhängigen die Schuld kein V6 N-g'crung der Gewalt Gewalt entg'genietzt. kann st crunl. 8vr verurteilen, ober ebensowenig kann sich eine Re- 8ieoi10u' d'e Dauer mit Gewalt halten Ich muß kagen, jede ist, a.,k n v" 8--ine'azialist'sche erst reckt, die nickt in der Lage S ch �[ j �er m Wege ans der Sackgasse herauszufinden, i st, z u in im alisierung ist im Grunde n'chtS als Arbeitsleistung der Gesamtheit. TaS hätde man den Arbeitern zeigen oie vfrbei'te** t-"*'---~------«.!-»-« � c.« � n verurteil: stcrie st, SU fpS, selbst zu Trägern d'eseS Gedankens machen gierung hat aber das Wertvolle am Räte- nicht benutzt, sondern ba� ganze abgehekint. da sie �lich eine ans dem bolschewistischen Rußland impor- e v o l u t i o n S k r a n k h c> t sah. S'e bat ib en Fehler nei»>?« umgesehen. Auch die zuletzt gemachte Konzcssion mit dem Renip, � � d-r Bersassong bedeutet nur eine Halbheit. Die leid-."-'8 ist in d'eser Frage, ich bedaure. das sagen zu müssen, de',.'n-n ZickzackkurS gwande't. der sich von der Tradition Nur t Notierungen, die wir immer deiivegen bekämpften. i i.-, wenig unterscheidet.(Zust mmung.) Unpo- tn"= 1 s die Regierung kann niemand sib««!� Frage verfahren. Das ist nicht mir eine lifrf,'9 n,c Sünde gegen den Geist fozjaüstiscker und demokro. übe�h sondern gegen den Geist jeder schafsenden Politik A»ch die deutschen Gewerkschaften haben hier versagt. 600 Rubeln belohnt.(Zitvnse bei den Unabhängigen: Genau ko wie bei unSl Woher haben Sie den Hcricht her?) Ich Hube ihn von Männern, die, wenn ich ihre Namen nenne, erschossen weiden würden, falls sie fiel' je wieder im Sowfet'Rußland blicken ließen. Ich verbürge mich für ihre Ehrenhaftigkeit, f Zuruf bei den Unabhängigen; Namen nennen>) ES soll ia auch bei den Unab» bängigen hier und da mal vorkommen, daß sie keine Namen nennen.(Heiterkeit.) Lassen Sie mick nach diestr von Ihnen oft angewandten, bewährten Methode in diesem Falle auch verfahren. Möge un» das Schicksal»n Deutschland vor der reinen Räte» diktatur bewahren Die von uns vorgeschlagene zweite Kam. merderArbeit kann nicht reaktionär wirken, weil sie eben in der Richtung des Sozialismus die Arbeit vermehren will. Die Konservativen werden bald lernen, daß diese Kammern nicht die von ihnen verlangten berufsständischen sind. In diesen Kammern können wir selb st die Agrarie» nicktenvbehren. Man inag von den konservativen Agrariern kalten was man will, aber sie verstehen doch etwa? von ihrem Handwerl. Es wird nicht angehen, der einen Volkskammer nur politische und der andern Kammer nur wirtschaftliche Aufgaben anzn weisen. Das bieße, den Konflikt in Permanenz erklären. Die Kommer der Arbeit ist die Vertreterin des E'nheitS« gedankens. Sie beruht als Kammer der Arbeit auk unserer die Wirtschaft kennt auch in Deutschland keine Sie kennt nur das deutsche WirtschaitS- gebiet. Die Regierung hat dem PartikulariSmus Konzessionen gemacht, indem sie den Staatenausschuß geschaffen hat. Die Nationalversammlung hat die Sache akzeptiert. Man wird also auch die Kammer dcr Arbeit schlucken müssen. Der S t a a t- n- a u S sch u ß oder welchen anderen Namen man schließlich dafür finden wird— ist nicht? andere? als der Nachfolger des alten Bundesrates, nur mit dem Unterschiede, daß dieser einen Sinn hatte, der StantenauSschuß aber keinen Sinn hat. So wird die Kammer der Arbeit geradezu eine segensreiche Einrichtung werden, die im Gegensatz zum StaotenauS'chuß doZ einheitliche Deutschland repräsentiert. Die Kammer der Arbeit wird nicht nur innerhalb Deutschlands zur Versöhnung der Parteien beitragen, «mdern sie wird weltversöhnend wirken. Vor allen Dingen müssen die deutschen Arbeiter zur Arbeit zurück. kehren, besonder? in den Betrieben, auf die unsere Hoff, nungen bezüglich de» wirtschaftlichen Wiederaufbaues gerichtet sind, im Kohlenbergbau»iw. Die deutsche Arbeiterschaft bat sich früber gern die Erbin der deutschen klassischen Philisophie nennen Lören. Jetzt hat sie Gelegenheit, zu beweisen, daß sie diesen Ehrennamen verdient. ! Und wir sind übcrzevgt, daß sie genug Einsicht aufbrNigen wird. »m zur Wiederberstcllnng«ine« wirtschaftlich und kulturell hoch stehenden Dentschen Reichs das gewaltige Teil beizutraaen. da» ihm dabei zufällt. Die Arbeiterschaft Deutschlands muß sich st-yt des Wortes FichteS erinnern: Es hängt von Euch ab.'ib Ihr das Ende sein wollt, als Letzte eines verachteten Geschlechtes oder ob Ihr der Anfang fein trollt! flomferent Däumig: Ich bin nicht mit großen Hoffnungen auf diesen Kongreß ye kommen. M» bin oder dock» erschrocken über d>e HerzenSkälie, mit der dieser Kongreß an die verschiedenen Fragen herangetreten ist. Im Urteil der Versammlung sind die Arbeiter oft recht schlecht weggekommen. Dagegen habe ich auf eine entsprechende Ebarakte-nsierung der Reqierung und der Kapita- listen vergeblich gewartet. Ich weiß, daß eS die Regierung äugen. blicklich nicht leicht hat, aber ich habe mit Schrecken wahrgenom- wen. daß die RegiarungSvertreter, die hier das Wort genonnnen haben, noch ganz in den lleberli-'ferungen des alten Obrigkeits'taateS befongen sind. Sie habe» sich nicht einmal die Mnbe gegeben, sich eine neue Phraseologie zuzulegen. Mit solckem Rüstzeug kann man den Bnfordeningen revolutionärer Zeilen nicht entsprechen. Al» wir hier den ersten Rätekongreß abhielten, und dann später haben wir von den verschiedenen Seiten gebort, es werde keinen neuen Rätekongreß geben. Alle» müsse von der Nationalversammlung kommen; die Nationalver- sammlung werde schon alles machen. Mein« Herren! Wer gibt sich beute noch dieser Illusion hin. Wenn wir allerdings oerecht sein wollen, sp müssen wir alle sagen; wir sind allzumal Sünder! Wer dem Rätesystem dienen will. der muß sraftionelle Sckmllen beiseite lassen I Der Partei- st reit verträgt sick nicht mit dem Rätesystem. Wo beute das dentfche Wirtschaftsleben aufs tiefste erschüttert wird da sollte man Umstban kalten nach den Grundlagen, auf denen wir zu gesunden Verhältnissen gelangen können. Wenn wir d,S aber tun wollen, dann müssen wir uns über ein» klar werden: das Rätesystem Ist nicht zn verr'nbare» mit dem Wesen de» land- läufigen demokratischen Prinzips. Die rein« Demokratie kann nickt erreukst werden, solange der formalen politischen Gleichheit nick; die ökonomische Gleichheit zugrunde I-iegt. Das klaisischp Beispiel dafür, daß neben der weitektg-dendcn politischen Freiheit d-e schlimmste ökonomische Ungerechtigkeit wohnen kann, haben wir in Amerika. Dagegen ist— wir baten den Mut. das hier auszusprechen— Rußland da? einzige Laiw. in dem sich pos Prinzip de» Räte. «ist nf ans gef undrr Grnndiage entwickelt hat. Wir müssen uns einer den Arbeiterräten keine erden wir nie- m u 1 S zur Ruhe kommen.(Beifall. links.) Der Antrag Cohen läuft in seinem Kern auf eine neue Art von F a b r i k d e m o k r a t! e hinaus. Wir fasse» den Gedanken des RätefystemS tiefer. Wir wollen eine Verständigung zwischen Kopf- und Handarbeiter. Glauben Sie, daß wir heute in Berlin die Streiks von Bankheamien und Judustrieangeftellten hätte« ohne die Revolutlon?(Rufe: Nein.) Die Ncvolutioiisgefchichtr lehn uns, daß Streiks schon immer die Begleiterscheinungen der Revolution waren. Es hat also gar keinen Ztvcck, sich heute über die Streiks sittlich entrüsten zu wollen. Fährt man fort, sich auf die rein brutale Macht zu stützeu, der Gegen- revolulion mit beiden Händen Vollmachten zu geben, dann wird man sehen, wohin man kommt! Die Gegenrcvolutio» hat geschickte Anwälte. Die Bewaffnung des platten Landes bedeutet, daß man dort eine neue Venbee vorbereitet. Und wie hat man die kümmerlichen Ueberrofte des M i l i- tarismus gehätschelt! der Betriebe sich Kreis- und Be- Instanz des ganzen Wir verlangen die Durchdringung des politischen und wirti schaftlichen Lebens mit dem Rätegedanken. Voraussetzung dazu bildet eine klare und präzise Scheidung der Aufgabe» der Arbeiterräte in politische und ökonomliche. Wir verlangen Betriebsräte, die die Interessen der Arbeiter m den B«. trieben wahrzunehmen und die Soziairsiemng der Betriebe vorzubereiten haben. Auf der andern Seite müssen wir PPluiche Arbeitrräte einsetzen, deren Aufgaben außerhalb liegen. Aus diese» Institutionen ergeben zirkSräte. Der Rätekongreß ist die höchste Systems. vom Rätekongreß empfängt die Regierung ihre Direktive«. Die Negierungsleiite werden also wieder VolkSbeauftragte. i (Lebhafter Beifall.) DaS ist um so erstrebenswerter, als wi« gesehen haben, daß der Ministerdünkel auch bei den heutige» NegierungSieuten noch recht stark ausgeprägt ist. Im großen und ganzen ist zu sagen: Uns liegt daran, tat» sächlich aus diesem surchibaren Bankrott de/ Kultur« Menschheit herauszukommen. Die einzige MoglichkeU dazu ist die Einführung des Rätesystems. Die Regiermig wollte von diesem System nichts wissen. Sie erklärte, man denke nicht daran, das Rätesystem in das Vcrsassungsleben Deutschlands irgendwie einzugliedern. Aber es kam dcr ö. März und an alle« Straßenecken klebten Plakate, die der Arbeiterschaft die Ein- gliederung des Rätesystems in die Versa tsung versprachen. Wenn bei der jetzigen Regierung überhaupt etwas fuwklioniert hat, dann ist es die PlÄflilfcberei.(Stürmische Heiterten.) Die Eiklmhrung dcö RälWWns ist unser Wille, und den setzen wir dii«h. Auch in der Frage der Finanzierung deS Rätesystems werden wir Znaeständnisse erhalten müssen. Wie wollen keine neue Zersplitterungen der Arbeiter- schaft, sondern ein Zusammenwirken des gesamten Proletariats.(Beifall.) Wenn wir d'eseS Zusammenwirken auf Grund des Rätesystems erreichen, dann können wir den Offizicrputsch überwinden, der da kommen wird. Rkit allen Ar- beitern und mit ihren Vertretern, denen der CoziauSmu.' Herzenssache ist, werden wir noch zusammenkommen. Nunmehr wird in die Diskussion eingetreten. � Dr. Michaelis(Dem.): Es ist geradezu erstaunlich, wie«In» meine Ver reler dcr revolutionäre» Arbeiterschaft sick über die Grundsätz e der Demokratie hinwegsetzen. TaS passiv« Wahlrecht für die Arbeiterratswahlen sollen nur organisierte Sozialdmokraicn haben. Wir halte» daran fest, daß der Will« de? ganzen Volkes letzten Endes die Entscheidung herbeizuführen hat. Demokratie ist nicht MehrheiiS-, sondern Volks- Herrschaft. AberwasdieLinksradikate» wollen. > st Klassen, und Pöbelherrschast.«Unriihe links.) Der Sinn der Revolulion ist doch der. daß. über das vc erecht der Geburt, nber dem Kapital binweg die Arbeit die srste Stelle im Staate einnimmt. Wir stimmen mit den Vorrednern davin überein, daß wir eine.lendening des bestehenden Wahlreglements zu den Arbeiter- riif"... ts1*1, �er Zenlralrat das jetzt geltende Reglement festietzle, hatte er eine Thealeivorstellung, eine Gemäidesammlung oder ein Konzert besuchen sollen, um zu wissen, daß es anni "fc* i. r Arbeitern in den Fabriken Arbeiter des Geiste? g-vt. daß wir auch ein Kulturvolk sind.(Lebhafter Beifall b. d. Demokraten.) Aus den Berufen bernus eniissen die Arveiterräic gewami werden. Das macht allen arbeitenden Deut- che» zur Pflicht, sich beruf? ständisch zu orga- a»1- i/ AS e r das nicht tut. hat keinen Platz im Jl a t e s y ,t e m. Für die kommunalen Arbeiterräte tonnen wir eine Existenzbqrcchtigung nicht aner- » e n n e n. Der Gedanke eines ReichSwirtschaftSratS oder Produzenien- ratS ist doch nur ein Ragout ans der DiSmarcksche» Küche. Wir surfen daS Einkammersystem nicht preisgeben. Man tonnte, um nicht die Gesetze der Demokraiie zu verletzen, dem Aeicksarbaitcrrot dieselben Rechte einräumen, wie dem Etaatsausschus;, und beide Körsieuschnften der Nationalver- pÄh MniMiMt Darauf tritt das H.nrS in die Mittagspause ei«. inaRen uberitur««. daß ihnen kein« Reaieruw- de? Wkllt mit Me?z?verkf etgqnnmnmm miT dem Fuge rotßcu leimte. _ Interessant war«». zu hörcn, tvis ss.ch in den Gedanken DaumigS da! demokratische Prinzip malt. Spielen wir doch nicht mit Worten! Entweder regieren wir nach den Grund- iahen der Demokratie oder wir Hoden keine Dcmslratie. ES nicht Diiiimig nichts, daz er die heute noch bestehende w> r t] ch a f 1 1 i che Ungleichheit zum Anlass nahm, den Bcgriss der Demokratie umzudeuten. Aus allen seinen Worten in diesem Zusammenhange iprach da? Ausgeben der Demokratie und dabei bleibt doch bestehen: nur die Demokratie kann die Grundlage unseres Handelns sein. Alles andere ist: D i k t a t u r. Wir haben zu einer Zeit, alt noch die Unabhängigen in der Liegicrung saßen, Stellung genommen zu der Nolle der Arbeiter in de» Bclricbcn. Aus die in dieser Richtung ergangenen Verordnungen habeg die Unabhängigen großen Einsluß gc- nornrnen. Und doch sieht in diesen Verordnungen kein Wort vom Näteshstcm. . Es darf nicht verschwiegen werden, daß sich die Regierung ve» manche» ihrer Maßnahmen der Opposition der P a r- teifrcunde Däumig» gegcnübergcsehen ha.. Besonders gegen die Erwerbung von SiediungSland haben sich diese Herren au» Saclisen und aus Bayern gewandt. In Sachen des Staate nauSichusseS haben wir gegen den Partilu- larienius gerade der Herren von links schwere ttümpse zu führen gehabt.(Widerspruchs ES mag Vynen uiiangenchtn sein, daß ich diese Feststellungen tresse, aber bestehen bleibt diese Tatsache doch. Wtoersp reich hat sich auch erhoben gegen Reformen im Bergbau.(Lärm.) Wenn ich mir die boritegutden Anträge ansehe, so muß ich Sie doch fragen: haben Sie sich alle Konsequenzen dieser An- träge überlegt? Die Konsequenz der Anträge der beiden sozialistischen Parteien gehl dahin, daß das Slätesysicm die politische Vertretung der Arbeiter schlechthin umfassen soll. Die Voraus- fetzung mit den Besitz de? aktiven und passiven Wahlrechts ist i» diesen Anträgen die Leistung.Gesellschaftlich notwendiger Arbeit". Tie nächste Konsequenz dieser Zordcrung ist, daß die Arbeitslosen, die Veteranen und manche andere, die im Moment gerade'eine.gesellschusilich notwendige Arbeit leisten", von dem Wahlrecht ausgeschlossen sind. Wer soll überhaupt darüber entscheiden, ob jemand gesellschaftlich not- wendige Arbeit leistet oder nicht? Das kann kein Gerichtshof. Wer bestimmt ferner die Auslegung des BcgriifcS, daß.n u r d i e tn den Betrieben befindlichen Arbeiter" da» Wahl» recht haben sollen: Dies« Bestimmung nimmt Tausenden von kleinen Hausgewerbetreibenden da? Wahlrecht. Diese Leute werden ferner entrechtet durch den Passus, nach welchem niemand das Wahlrecht haben darf, der»fremde Arbeits- kraft ausnutzt". Wen» man diese Wendung richtig auslegt, würden sogar Werkmeister und Angehötige sonstiger Zwischenslusen un Prittm.iioi'.Sprozcß das Wahlrecht vtriieren. iRuset DaS will ja kein Mensch) Wenn inan diese Konsequenzen auS dein Wortlaute Ihrer Airträg« nicht ziehen darf, so zeigt das, daß diese Aniiägc den Ansprüchen schon svrachlich nicht genügen» die «ran an soläe wichtigen Dokumente stellen muß. Tie shordcrung, die gesamte poliiisebe Macht dem Rätckongreß «mSzuticfern, ist nichts anderes als eine Umlehrung der Klassenherrschaft, die die Rcvolurion überwunden zu haben ßlaubie.(Widerspruch.) Meine Herren! Ich halle mich an den Zortlaut Ihrer Anlrägck Formulieren Sie doch Ihre Anträge ko, daß eine solche Auslegung nicht möglich ist! Ferner: Wie steht es mit den Frauen u n d M ä d ch r n? Wie wollen Sic die Frauen beliandel», die in ihrem HottSlfa.'t„geieUfchafilichc notwendig« Arbeit leisten"? Wir sehen, daß doS Räie syst ein politisch unüberwindliche Schwierigkeit bringt. Und Sie wirden, wenn Sie objektiv sein wollen, mir darin beistimmen «rüsseii, daß der Standpunkt der Regierung der ein- zig mögliche lit. nachdem dem Rätesylt«»» lediglich wirtschaftliche «nd sotitale Aufgaben zufallen. Da» wäre auch die einzige Mög» lichkeit, die Wünsche der drei Parteien aus einem gangbaren Mittelwege zu verwirklichen.(Lebhafter Widerspruch.) Der Redner demonstriert dann durch bildliche Darstellungen die ungeheuren Schwierigkeiten, die die Durchfüh- rung der Anträge der beiden sozial!'tischen Parteien wie auch ter Demokraten schon im technischen Wahlverfahoen bereiten würde. EZ ist gesprochen worden von BelricbSräten und von politischen Näten, von Bezirks-, Kreis-, Provinzial-, LandeSräien und ton dem das gesamte Rälesystem krönenden Räkekongreß. Wie lange soll eS dauern, bis Sie eine solche Durchorganinerung. eine solche organisatorische Durchgliedernng des deutschen Volkes durchgesährt haben? Haben Sic sich überlegt, von welch ungeheurer Schwer. fälligkeit der Wahlkörper werden würde, haben Sie bedacht, daß dieser Wahlkörper unmöglich funktionieren könnte? Es würoen Jahrzehnte vergehen, bi» ein solches System arbeiten könnte. Wie wollen Sie die in Ihren Anirägcn in»?luge gefaßte Trennung von»Industrie, Getoerüe, Handel, Landwirtschaft und freien Berusen" durchsübren? Und glauben Sie die WirtschaslSorganisation in Gang erhalten zu können ohne die Mitwirkung der Unternehmer und ohne die Hilfe der deutschen Gcwerkschafien, die noch immer— Sie können sagen waS Sie wollen— die wirtschaftlich« n Vertretungen der deutschen Arbeiterklasse darstellenl Glauben Sie, daß ein VcrtreiungSsystein, wie e» Ihre An- träge verlangen, den Bedürfnissen Deutschlands gcrech! würde? Dagegen ist die Regierungsvorlage einfach, klar ur.d leicht drirchziiführcn. Tie RcgtcrungSvorlage gibt ihnc» einen RcichSwirtschaslSrat. zu dem alle im WirlschastSprezesse tätigen Elemente ein freieSWahlrccht haben uns der allen Bedürfnissen Rechnung trägt, insbesondere den Arbeiter» den slärlilcii Einsluß sichert. Die Regierungsvorlage lrägt auch der Tatsache Rcchnutig, daß in diesem Neichswlrischasii-ral nicht nur die Produzenten, sondern auch die Konsumenten vertreten sein müssen.(Vereinzelte Zustimmung.) Auch über unsere Lorlage läßt sich noch reden. Auch sie kann im ein- gelncn noch vcrocsserungSfühig sein. Slcllcn Sie sich ans den Loden der Regierungsvorlage und bcausiragen Ste den nett zu wähiendcn Zenkralrai, neue positive Verbcsserungsvor- schlage zu machen. Dann werden wir c» Werk errichten, daS allen Ansprüchen gerecht wird und das den Bedürfnissen des Velks- ganzen am besten dient. KnIiSki(S. P. D.): Für uns ist das Rälesystem glcichbedeu- tend mit dem sozialistischen Auibauder Prodi, k- iion Die Induslrie in ihrem heutigen Umsanqe ist eine Un- Möglichkeit. Auch nenn daS alle System am Ruder geblieben wäre, hätten wir sie umbauen müssen. In der Schnelligkeit der Herstellung einer graphischen Skizze war uns die Regierung über, aber in der Richtigkeit sind wir ihr voraus. Wir verlangen, bah die Arbeiterschaft hineinkommt in die Leitung der Produktion. Wir wollen»Freie Bahn dem Talent". Fedcm Arbeiter soll die Möglichkeit gcgeb«' werden, Mitberalcr und Milbestnnincr werden zu können. Der Vorschlag der Regierung hak überhaupt keine Organisation. Wir schlagen völlige Trennung der BefiebS- und Wirtschaft». räie vor. Die Stammet der Arbeit soll au» aligctnciiicn g-heime» und breiter Wallen hervorgehen. Wir wollen, daß Sie Arbeit Einfluß gewinnt auf da» Geschick der Nalion. Die Arbeit mußtet Prüfstein aller Dinge sein. �Der Krieg»nd der Zusammenbruch waren unveemeidlich. weil die dentiche Poli- tik noch nie im Einklang mit dem WirtschaftSlebrn bcicieben vnrde. Als Krönung der Wahidcmokrati, foroern wir die liemokraiie der Arbeit. Veen de? Strel? ist geboren aus dem Bedürfnis' nach einer momentanen Verbesserung der LebenShaltuiig. lWideripnich bei den II. S.) Glaubt doch nich:, daß Ihr(zu de» U. Sl mit Dil- ! a i u r den Geist der Mensch«» beieben könnti, der sozial jtische Staat kennt keinen Zwang. Auch in einem:,ölliz sozialistischen Staat darj man Initiative de» einzelnen nicht töten, denn sie ist die Quelle alle» SchassenS. Nicht alle Groß- industriellen sind von dem Verlangen durchdrungen, noch eiwApaar lausend Mark im Jahre mehr zu verdienen, auch in ihnen lebt die schöpferische Kraft, der Geist de? AusbruenS. darum müssen wir auch ihnc» eine V e r t r e I u» a im R ä i e s y>i e m gewähren. Tic kapitalistischen Instinkte de» Unternehmers müssen wir töten. Aber de» Mann müssen wir ui S erhatten. iBeifall bei der Mehrheit.) Arbeit ist mehr als die Ortelle des Ein- lominenS, sie ist eine Quelle der Freude und oeS Glückes — ihre einzige Oiielle. lLebhaf.er Beifall b d. Mehrheil.) Sorgen wir also dafür, daß die Arbeit wieder eine Freude wird! Wir wellen auf sicherem Boden ein starke» Fundament und aus ihm ein Hmt» der Arbeit erbauen, in dem Arbeit«tue Freude »nd ein Glück ist. Richard Mtillrrt Von der Sozialdemokratie sind vor und loährend des Krieg«? schwere Zehler gemacht worden Aber die schwersten machte sie nach der Revoluiion. N»n aber sollen tvir an allein schuld gewesen sein. Mit Recht konnte man Deutschland schon vor der Revolution einen Triinuneihauie» nennen Zu in Wiederaufbau i st die ganze Skrast de» geeinte n Proletariat» nötig. Aber dir Sozialdemokratie itxrr eZ. die die Einigung vcrhinderie, denn sie führle einen un- iinterbrochenen Siainpf gegen die Arbeiterrät e. Erst aiZ die Arbeiierrälc alleror!» zum Generalstreik riefen, erkannte die Regierung sie an. E o h c» u n d K a I i» k i haben seit De- zembcr erfreulich umgelernt. E» ist aber ein verhäi'gniSvoller Irrtum, wenn die Genossen von der MchrheilSpariei glauben, die polilistfen von den wirlichastlichen Forderungen trennen z» müssen. Minister Schimidi sagte»nlängstt Wer nicht arbeitet, soll nicht essen. Wir geben weiter und sagen: Wer nicht arbeiten will, soll auch keine Politilche» Rechte haben. Da» gilt aber nicht sür Lenle, die»zur Besserung i-hrer wirl- schrflücheii Lage zu m Generaistrcik grktfe» oder iniotge der heuli geil Gesell fchoftSor-dnung an der Arbeit verhindert sind. Aber auf solche sindel c» Anwendung, die sich auf Kosten anderer ei» getiußreicheS Leben bereiten.(Beifall b. d. U. S.) Die Sozialisierung kann nur duichgesiihrk werden durch d i e Ar bell er selbst, aber nicht dadurch, daß man, wie eS der RegierungSeiitwurs vorsieht, den Unternehmern irgend- welchen Einfluß einräumt TaZ Gebot d.r Stunde ist: Die Pro- duklion wieder in(jlang zu bringen, nicht durch die SlreilS der ?lrbci!er, sonder» dur6> d!« Sabotage der Unternehmer ist sie in» Stocken geraten. Redner besprich: dann dos Arbeiter- r a t s p r ag r a m m der U. S. P., wie es Däumig schon in seinem Korreferat tat. Wir sind dabei, diese» Programm in der M e t a l! i n d» st r i« zu verwirklichen und werden der Regie- rung zeigen, daß man auch ohne Geheimräi« etiva» schassen kann. Im einzelnen geht dann der Redner auf die Gründung der Ar- b c i t S g c m e i n s ch a s t im Oktober, November 1919 ein und meint, das wird die Näteorpanisalion sein, mit der man un» dem- nächst in DeuiscKand beglücken wird. Dl« Unternehmer werden wir nur dann hinzuziehen, wenn sie arbeiten. Aber die I n- tellektuellen. die müssen tvir haben, ohne die geistl- gen Arbeit«« können wir Teutschland nicht wieder ausbauen. Slll« Augen blicken auf diesen Kongreß! Die Not ist groß Fest und eiilschlossen müssen wir zufasse», um sie zu lindern.' alle PartcirücksiMen müssen scknvinde». Nur wenn wir geineinsam ztisammengchen auf dem Boden unsere» Vorschlages, werden wir ein neues Teutschland ausbauen können.(Lebhaster Bcisall und Händeklaischien.) Schröter,(Soldatenkraklion.) Die Revolution mordet ihre idealsten Vorkämpfer. Würciid man Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg ermordei, darf ein Mann wie Luden- dorff nach Deutschland zurnckkebren und wir Sozialisten zer. slci'chen uns.(Lebhafter Beifall links.) Die historische Aus» gäbe der Soldairnräte, von denen leider bisher noch kein Redner gesprochen hat, ist eZ. d e n Militarismus zu vernichte n. Wir brauchen kein Militär mehr! lLcbhasier Beifall.) In allen Völkern der Welt lel» die Sehn- sucht nach der Befreiung von diesem Joch.(Lebhafter Beifall.) Wir deutschen Revolutionäre sollten der Welt ans diesem Wege vorangehen.(Stürmischer Beifall links.— Zittnf; Rote Armee.) Die Freiwillige n verbände berge» die Gefahr der Gegenrevo'nlion in sich. Darum müssen ste verschwinden. Die deutschen Prole'arier erwarten von diesem Kongreß zum min« besten die gei st ine Einheilsfronta l l« r Sozialisten. Unsere oberste Ausgabe Ist e». diesen Wunsch zu erfüllen. Wir stehen bar einem Abgrund. Nur wenn wir un» einig werden, wenn wir gemeinsam den Weg grfjen, wird er un» nicht der« schlingen.(Lebhafter Beifall.) Da» Rätesystem, wie e» in Rußland besteh', wäre für un« ein Verhängni», weil e» nicht alle Sozialisten zusammenfaßt, sondern die Diktatur einer Rieh- tnng bedeute! Die Räie sind dazu angetan, die Gegensätze im sozialistischen Lager zu überbrücken. IBeifall link».) Präsident Hauschild teilt mit, bah Genosse Brande», Mägke- bürg, auf Betreiben der vom Kongreh eiiigrseqttii Kommilfton ans der s-aft entlassen Ist. kLebkailer Beikall.) Der Bräsident te'lt ferner mit, vnß da» Mitglied der Nationalversammlung, der ehemalige Volköbeauftrag e H a a s c In emem Telegramm bi« Behauptung Meier», Zenlralral. zurückweist, nach der e» die»nablngigen RegiernngSmiiglieder gewesen sein sollen, die der Durchfühning der bekannten Hamburger Puntte Schmie- rigkeilrn bereitet hätten. C« wird dann beschlossen. Sonntag von 0 bi» 1 Ahr zu tagen, um möglichst Montag mittag den Kongreß schließen zu können. Die Zlnträge der!lnabhängkL:n. D'e Fraktion der U. S. P. D. beon rogi: Der Kongreß wolle beschließen: Der 2. Rfitekonqreh stellt sich auf den Boden de» Räte, svstem». Darnach ist der politilche»'nd wirtsch.iitllchr Ausbau Teutschland» auf die Räteoroanisalion zu gründen. Die Arbeiten« c find die berufene Vertretung der werk- tätigen Bevölkerung auf allen Gebieten de» politischen und wirtschnstlichen LebenZ. Die Fraktion der U. S. P. D. beantragt außerdem, kür den Aufbau de» Näiesystem» folgende Nichlinien anzuerkennen: 1. Die Vertretung der werktätigen Bevölkerung sind a u f politischem Gebiete die?lebeiterräic,auf wiri- schaftkichem Gebiet« die Betriebsräte. Die Wahlen der Arbeilerrö!« und die Wahlen der Betrieb?» rät« erfolgen auf Grund de» Belriob». und Beri-fdwahisystem». Wahlberech'igt und wählbar sind ohne Unterschied de» GeschPcht» diejen-gen. welche ohne Ausbeiilniig fremder Ar- bei Kraft gesellschaftlich notwendige und nützliche Arbeit leisten. ihren Lebei.Sunterhült durch d:« Arbeit ihrer Hand oder ihre» Kopfe» erwerb«- und da« 18. LelvtiiSjahr vollendet hrfxit. Die Wohien der Avleiier- imd Betriebsräte erfolgen nicht auf bcjttenmt« Zeit, sondern auf jel-erzeitizeim Wider- ruf. 2. D i e O rga r ifaZi o« der auf pasitischem D-biete tätigen Arbelterrnte beruh! aus den Arbei- le träten Gemeiniden. Dies« iltbcitcrtöle ha�>en bi» zum vollen Ausbau der Mäteverfak'ung die Kontrolle de. Be- meindever«Vollung au�uüben. Au» den kommunalen Arbeiterräten ,'urd räch Kreis, Bezirk und Pawita Krciö-, Be- zkrk?-«rnt Vrckbknz'giarvemrrare xn«txnjrsn, neiar wir znp- gen Verwaltungsbehörden zu kontrollieren haben. Solange die einheitliche deutsche Republik noch nicht licht ist, werden in den einzelnen deutschen Republiken La»>< zentralräte gebildet. Die gesamte politische Macht hat der«»«'S k o n g r c ß. Tiefer setzt sich au» den Vertretern der Arbei zusammen. Mindesten» alle drei Mona:« tri l der zufaaunen. Er wählt den Zentral rat, der die Lei beauftragten einsetzt und kcntroltiert. 3. D i e O r g a ii i f a t i o ii der aus w i r» s ch a f> l Gebiet« tätigen Betriebsräte beruht auf den trieben und Berufen. Jeder Betrieb wählt einen BelriebK?'? sich au» den Betrieb». VerltauenSleiilen zusammensetzt. ivelH Uiilerableiluiigen de» Betriebes vertreten. Kleine Bvl riebt Berufe, die nicht noch Betrieben erfaßt werden können, V** z» Wa�hltörpern zusainmengesclstosseii., Die Betricbirä:« lyilieii die In eressen der Arbeiter," � stellten und Beamten beider Geschlechter in Privatunterneha' gen, kommunalen und StaalSl-elriebeu wahrzunehmen aiil � eingehende Kontrolle der Betriebe ailSziiüben. wirken bei der Sozialisierung der Betriebe Da» grämte Reichsgebiet wird in Wirlscha st S bezirke Q bert, wobei die Industrie-, Gewerbe-, Handel»- und koitbivW™ kichen Verhältnisse z» berücksichtigen sind. M In�. jedem W!ttisieruiigSgesetze) z u e r st zu. ES lkß] z/ « n l w ü r f« wirtfchasllichcn E h> yyarai't'j, r st zu. SS lkgl 1 «ruf diesem Gebiet die Jnstialive zu ergreifen.®C!L� kammer gehen in der Regel d!« Gesetzentwürfe polilisckzen und kulturellen Eharaklcr» zuerst zu.* teilung der Delegierken ans die«inzelueu Berufe besondere» Gesetz geregelt, j. Ä Zeulsche 1tfl(ionaio»iamtu>� 8 0. Sitzung. Sonnabend, den IL.«p.r� Regelung der Kallwlrtschast, *�0' Wachse(Soz): lieber den Genera 5!> n l> s ch c n Sk o h l e n g e b i e t kann ich milicileb, l fl 1'ii! .1. � I.» u..•.• iuiui 1-.� ,»>>>.>-- nznj Regierung inil den vier Berparbeilerverbänden die jievrmr« ArbcitSschicht, einschließlich Ein- und Ausfahrt, sofort hat und daß zur Pri'isung der Frage, ob auch eine)ew«> t\i Schicht für die Judustric erträglich ist, eine Kommissi�gck setzt ist. Hierfür wird eine intcrnalionale Regelung c v müssen. Bei der gestrigen Reviertonserenz �. tz- trauenSleute unsere» Berg».rbe>tcrverbaiide ßj 217 VerlranenSleute sür die Wiedcrausnahme der Arbct»» gegen gestimmt und 10 haben sich der Stimme eisthaHC" Arbeit wird wieder ausgenomincii werden. Da» vorliegende Gesetz bringt für den SMibcrgdti»» die vollständige Sozialisierung, aber bedeutenden Schritt dazu. Die völlige S o z i n 1• i 1' würde sich leichter durchführen lassen%( irgendeiner anderen Industrie, wenn wir norinaie Verhältnisse hätten. Aber insoige de» Berlustc» der""i-l'' werke in Elsaß-Lothringen und im Hinblick aus die»u und nicht zu uiilerschöheiide Konkurrenz der Kaliläger in nvd Spanien, sind die Verhältnisse so unsicher und so ullli � daß wir gut Inn werden, in dieser Frage vorläufig, wartende Stellung cinzunchmeu und jede»!»'� weiter zu gehen, al» die Vorlage will. Mit Rücksicht aus die Rotwe,ch!gfeit. auch im*»%» den Sieben st u ndenia� durchzuführen, und zw Minderung de« Lahne», werden wir die in der Va T'Aröflnie■StslStrTjeflwr fl Tut Kali«szkptlercn ftnK'rcrfril« wird et nolwcirdl� sc in. dcr Frage cin�-. r q ifa\% n* K""* ercit ............ P........ Frage einer ng der Z>a l i r-bg ude näher»u treten, und*»£ v.t W Mos», gäbe, baß diese öc{t«fktt werden lann. �tir Y ji'f, Oflcc dieser Hinsels ragen leu'ö ciue Komm l � l O u l- e r» t u» a Iioiwendig sein. Ich beantrage, die idoUage an ktNe Kommission von 21 Mitgliedern zu verweise»».___. . Geheimer c�erregierungSrat tirchman«:. ES sind Vor.� schrificn vorgesehen, um da, b:stebende Kali s�d, tat. d in ungemein segensreicher Weise den Aurftieg der'Kanmdui» ge'ördcrl lmt, in die neuen Verhältnisse ubcrzu?nhrcn. ucvcr «ine erhöhte Rrchbarinachung der Kaliwerke zur Sluchringu 0 fiiiaiizsellcr Mittel für das Reich schweben Erwägungen. Es»,l tabei auch eine Staffelung der Abgaben bereit» vorgc,ehcn Abg. Jmbusch tZir): Die Sozial isierung der Kal, Industrie ist notwendig. Ihre Weitcriührung mug aber so crio.g>.n, dag dadurch nicht die Aussuhr erschwert wwd._~w Hat« >n d u s! r i e steht zum großen Seil sulangwll v o r d e � Kal» kann nur erzeugt werden, wenn Kohlen ge, ordert weiden. Ron der Negierung muß dafür gesorgt werden, da» die Arbc.ter im K o h l e n b e. g b« u. die arbeiten wollen, dazu auch in d.r als "fge sind. Os»"find' die Beamten radikaler vie Arbeiter und reizen noch zaim Ttrcit aus. Abg. Pohlmann(Dem.): Wie laben gegen die Soxialßierung aes Kalibergbaues noch siärlere Dedenlcu al< gegen die«ozrali- sievung de? Kohlenbergbaues.,........ � Abg. Tchrcns(D.-«at.): Wir sind keine grundiatzltchen Gegner der Tozialisicruiig. haben aber die allergrößten Bedenken gegen dieses Ge'eh. Die Sozialisierung der Kaliindustrrc rst des- halb bedenklich, nx'rl diese für de» AuSlandsmarki arbeiten musi. Abg. Rrinete(D. Pp.): Wir sind mit der Uebcrweisung an r>ne» Auöschus-, cinverstanden. Wir wenden un» auch hier g e g c n dl« T v z> a l i s i e r u n g. wie wir überhaupt gegen dw«oziai,. Irrung sind. �berregierungSrak Krcs)mana gib! beruhigende Er- Kali 9'J über die Versorgung der Landwirtschaft mit -««ich im knusci den Jahre und macht Mitteilung von der Oer-i? r u. n. 0 der Auöfuhrbcrhältnisse. Nach Holland, -.ss�sle-eiz und Skaildinavien werden hochcvertige Salze in be- -'en Klengen ausgeführt, ebenso nach England, was im JBii)f"e«E,: deutschen Leben'niittelversorgung lccherfreulich ist. ken Vereinigten Slaaicn schweben Verhandlungen. b Gehn(U. Soz): Da S Gesetz ist u»brauch- 'f eine Kulisse, hinter der ein kagitalistischeJ SÄzauspiel >>vn- tzürd. Tie Strömungen in der Regierung, die gegen m. ßs �azialisierungen arbeiten, wagen sich immer kühner her- rfi-s �lc desieu Vclvcise dafür sind die Rede PohlmannS, die tu/0.de Payers und das Nücktrittsgesuch Schiffers. ».-griffe des übermüiig'getvoodenen französischen Militarismus wir selbswersländlich. Aber man darf nicht alle? !. den, was die WasienilillstandSlomniisiioir in der ihr ergebe. ti-» verbreiten läßt. Kein«rusthasicr französischer Poli- t\,'E denkt an eine Annexion des Saargebietes.(Lachen.) Die j) n 3 ofen wollen nur die Saarkohle, die sie unbe» �.�Lswauche». Haben doch die deutschen Heere auf dem Rück- p.„,- auf Anordnung des HauplquarticrZ die Kohlenschächte bei �ns ersäufen lassen.(Hört! Hört! b. d. u. Soz.) ! Gesetz geht an den Ausschuß. *>,■'? die Vorlage über die Ermächtigung der r Ichsregierung zum Erlaß von Veroronun. Uni.' f d«« UebergangSzeit Tie Verordnuuqen sollen ...'.s Mitwirkung eines Ausschusses der Nationalvcrsainmlung » nwn werden können. Ein Antvag alter Parteien will die Wahl lukschusimitglieder von 15 auf 28 erhöhen. . Neichsministcr Dr. Prenß: Der Entwurf will kein allge» niies NolvcrordnungSrccht für die Regierung in Anspruch V��wen. e? will ihr nur die Möglichkeit geben, wenn«S die be- anderem Verhältnisse nolwendig matben, im Verordnungkwege - tu,?■ schleunige Tinge, die aber nicht von prinzipieller Vedcu- „; JJ, si»d, zu regeln. Die Vorlage will die Ermächtigung h>>-.?"" � a n s wirtschaftliche Maßnahmen, son- auch auf solche ausdehnen, die sich aus dringenden «n Anlässe» ergeben. Einer solchen General» ., l gegenüber besieht iinnier ein starkes parlameniariicheS �.'ßtrauen.(Sehr richtig!) Ich weiß aber nickst, ob diese» !an? i auch gcrechlfertigt isl in einer Zeit, in der da» Par- 'l unmittelbaren Einfluß au, die Zusammensetzung der Rc- s«�"ag hat. Namens der Negierung kann ich erklären, daß-hr Zi!- lüste nach»nkonirollierharer MachtauSdchiiung fernliegt. �"a sie un» die Gcneralklausel.oder aus s o n si i- �" dringenden Gründen" streichen wollen, so würde der Zweck diese» Gesetze» zum großen Teil vereitelt werden. ,/l�i-rung bittet deshalb dringend, diese Generalklausel stehen s,e lllbg. Dr. Bccker-Arnstadt(Z.)' Dem Grundgedanken de» Ge- fu.>l»nmen meine politisckzen Freunde zu. Sie halten es aber von n�fweiidig, daß die Vorlage in einer besonderen Kommission Lb-rr Mitgliedern vorberaten wird, so daß sie in der nächsten P« verabschiedet werden kann. Abg. Haas?(N. Soz.): A*,, s�lZe» eine KommissionSbcratnng haben wir nichts einzu- ' woh[ aber dagegen, daß diese Kommission evtl. schon n zusammentritt. Ich sehe nicht ein. weSbalb diese» wichtige Ti-.(P�'iMaen&e Gesetz so überstürzt verabschiedet werden soll. Veiu/v*. hrungen. die wir mit den früheren Ermächtigungsgesetzen vefm-s' �ubcn, sollten uns schrecken. Hier wird nun gar von anS B t. ,l. daß wir ohne jede Zciibegrcnzung der Regierung eine Tom �lm acht nuSslellen sollen.(Znrus! Während der wjssi�ll der Nalionalversammlungl) Wie lange die tagen wird, Wie«,* sowenig wie wir! Am allerwenigsten können wir «in& r ßierri!ig durch Ausstellung einer solchen Vlankovollm-icht fcct ,EwndereS Vertrauen aussprechen. Für niich ist der Vorgang. obopiv r0"1 27' März zwischen Herrn Erzberger und mir (lg. llwli hat, ein besonderer Amaß. dieser Regierung zu miß- «n%'.Redner geht ausführlich auf den Vorgang ein und sucht Vcrtn.° ProtokellS nachzuweisen, daß Erzberger über den gewo», � Kabinettssitzung tatsächlich falsche Angaben soll �üstdSnt Fchrenbach: WaS das mit dem Gesetz zu tun haben �mag ich wirklich nicht einzuschen. »er.. M vSc. Horse(fori,"itonVr Ich will mit diesen Fes'sterlu.tgest nur i.achweisen, wcShaÜi lo.e und weshalb speziell ich alle Per- uulasi'lng hiiüt, der Regler ung in Fragen der auswärtigen Politik du» schärfste Mißtrauen entgegenzubringen und ihr da�er diese Blankovollmacht zu verweigern. Präs. Lehrenboch: Sei>.iirer solchen Ausfossung gibt e» über- Haupt nichts unter Sonne, Mond und Sternen, was man nicht mit diesem Ermäch. ignugsgcsctz in Zusammenhang bringen könnte. Abg Hause(fort fahrend): Ich möchte weiter nur noch die Tat- fache sesisulle». daß derselbe Herr Erzberger am 4. Ccp- tcmber 1014 eine Denkschrift versaßt ha!, in der er die Anwendung derselben Grundsätze, die jetzt die Entente Deutsch lautz gegenüber zur Durchführung bringt, seilen» Dcuisckstand», f« x t i a e "______ r._ i /ct..___ t t. v u r;. v..— sr»___ j.'.., befiirwortet hat.(Zuruf b. d. ll Minister!) Unter diesen Umständen könnt« e» dahin kommen, daß dcr Staat SgerichiShv s sich mit einem Mitglied derselben Regierung wirb befassen müssen, von der diese Vorlage auZgeht. (Beifall b. d II. Soz.) Damit schließt die Besprechung Di« Vorlage geht an den W> r t s ch a s» s a u ö s ch u ß. Nächste Sitzung Montag ä Uhr. Zetvhootta-J'-'ipi w'cai»rnrg.�tuu/ericie Stimm». nxSumsch'.vtrn.., vngv.ttr-.n. Selbst die besonnene u Eleaie«»«(rollte n. ch» bei diesem Streik beiseite steh«»». Du ich lic Anwendung der«ille.jchlimmsteu Mittel des alten, ubsolutch fchrn Systems zwingen sie Vi« Arbeiterschaft zum Streik. Versprechungen aNein twuügcu nicht. Sie müssen erst etwa» Positives tun, wenn Sic wollen, daß die Bergarbeiter sich in DiSkusfionu» einlassen. Wenn Sie diesen Dingen keine größere Aufmerksamkeit widme»., dann werden Sie die Leidenschasten nur steigern. Wir fordern angesicht» der Arbeitscinsiel� lu n g im Ruhrkohlengebiet die Bewilligung der Forderungen der Streikenden und die so- folgender Forderungen? C.: Und dcr ist heule mich''''*)"die�sosmUge�Z u r ü � f ü hr'ung der Regier n n g!- Vreußiiche Landesversammlung. 17. Sitzung. Sonnabend, 12. April. Der Gesetzentwurf über LandeSkulturbe- Hörden wird nach kurzer Debatte an die Siedetungskommission verwiesen. Ein Antrag deS Zentrum» vom 15. März will die Regierung ersuche», dafür Sorge zu tragen, daß von den vom Au»« lande zu erwartenden Lebensmitteln den Berg» und Hüttenarbeitern sowie sonstigen Schwerarbeitern besondere Zulagen gewährt werden. Bon sämllicken P« damaligen Lo»rrißung»b«strebungen im Westen und sonstige pou- tische Gründe, ab«« fei««aterieller Inhalt soll ja jetzt Gesetz werden. Übst. Ad. Hofsman» sU.S.P.): Ein Fortschritt ist zu verzeichnen. Herr Harnisch hat zweimal da» Wort„Revolution" onSgcsprochen, ohne blaß zu werden. (Heiterkeil.) Die Debatte hat bewiesen, wie gemacht der Sturm gegen die Erlasse vom November war. E» ist falsch, zu sagen» die geistliche Schulaufsicht hätte nur durch Gesetz beseitigt werden dürfen. Si« ist durch einen Akt de« früheren Km» tuSiiiinisterium» eingeführt und muß durch einen gleichen Ali wieder beseitigt werden. Ich kann e» den Herren vom Zentrum natürlich nicht verdenken, nachdem sie sahen, daß von Haenisch nach Art der Echternacher Sprtngprozession verfahren wurde. Sie sagten:.Immer feste drufsl" Sie können e» un» aber nicht verdenken, daß wir nun. wo ein solche» Dreigespann den Kuitu»tarren zieht, noch weniger erhoffen, al» früher. Wenn Haenisch noch eine Weil« am Plape bleibt, werden Sie allerding» viele Freude an ihm erleben. Sie sind zu gerissen, um mit ihm nicht fertig zu werden. Sie sind mit energischeren Männern fert!» geworden. Aber zum Schluß wird es heißen: Konrad, geh in» Kloster!(Stürmisckte Heiterkeit.) Der Präsident rügt, daß Gen. Hossmann den HerrU Minister geduzt und mit dem Vornamen benannt hat. Hierauf geht Genosse Hoffmann nochmal» zur Estrade und sagt:„Herr Minister Haenisch, gehe« Sie in» Kloster."(Er- nent« Heiterkeit.) Die Sch u la»träge werde« darauf einem Ausschuß überwiesen. Ein Antrag Hofs««»»(tt. Soz.) fordert die Ver- Wendung der Gebäude der Hohenzollernfamilie zu Wohlsahrts- «wecken. Ein Antrag Hoffmann(U. Soz.) fordert den J Mai und den g.«vvember»» gesetzlichen Feiertagen zu er. klären. Abg. Dr. Weht(N. Soz.): Dav Kabinett in Weimar schlägt der-it» vor. den 1. Mai»um gesetzlichen Feierlag zu erklären. �rotzdem>st e» nicht sicher, ob dieser Antrag angenommen wird. Die Preußische Lande»d«rsammlung sollt« sich daher dafür er- klären. eben,o wie dl« Sachsische vollSkammer e» getan hat. Abg. Partei»(Soz.) stimmt für den Antrag und fordert Ausdehnung auf da» ganze Reich. Abg. Rippe!(D�Rat.) erklärt sich dagegen. Preußen sei ein Jammertal erster Ordnung geworden. Alle» sei zertrümmert worden. Da sei keine Zeit. Feste zu feiern. JH* Soz.): Nachdem Sie un» immer ge- zw gen. m � September und den 27. Januar zu feiern, zollen der 1. Ma. und de, g. November»un als neue Feierlage �WMZW SWMWW «rel Raiirl& fcrtar Ää Osinpler-E*tr»-�rgJggj|J)J UCKC- t oi rön.ic"»">>»- k m iii* Piano#, tadellos i\ gebrauchte von 12— Iftoo.- M vcikauft Pianolinu» Mus Becker, An» dreaAMrafl', 47._ Harmoniums, neu. gebraucht, ver-aufi bllli« Ernst. Qramenstr. IM III auabeifrcbit an ietiermann. 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Wie lange soll der Brnderkamps noch dauern? Nichts kann ihn beenden, als Gner cnt- schlossener Wille! Kommt in die Vcr» samminnq, nm siir Vereinignul, zu demonstrieren und um zu beraten» mir die Einiglint) möglich ist. llleder mit dem Llkderlamps! «tutrU» SU Pscnnlg. #,mfeu ta Hanefieniea der nrteoMrsaBlfattosra Bern» C 88. Rflnghtatc 20. FunktionärVersammlung 14. AprN Ml», im Hach,»It,faal der hole, Kailer-Wilhelm-Strad» 81. �MO�r-Zestsl Nichtige Tagesardnvngi Do» Er- 'cheinen oller freigewsrbfchoktlich organisierten Ber- ranensleute und Betriedsliafsirrer der«elegegesell- Hosten ist dringend»otwendlg. SMVo» der Angestellte» der Krieg, arg anisatione». I. gez. W e n d l a» d. Verband der Schvewer. Schvelderinnen vnd M chearbeiter Seulsch'lMds. Zflllala Berlin. Sebastianstr. S7«. Bezirk ChatDvtteuburg Mitglieder»Verfitmwlunft am SUntML htm 11 Apetl MM, a»Mba 7% Uhr. bei thUMMk, Eielandstr. 1 Tagesordnung: vor-cht fltec die Verhandlungen in Zeno,»eferent: Kollog« Schuhmacher. BollzähNges Erscheinen erwartet Dl« Kommst flau. Mitgliedsbuch legitim ert; ohne dasselbe oder mit «ehr al» S«stierenden Aochenbeiträgen fei» Zutritt. Zreunde der Zugend Di« frai« Soz. Zugendgrupp» Schönhauser Vor ladt will im Schönhauser viertel«in Jugendheim*r richten. Wer von euch stellt uns Tisch«»nd Stühle zur Verfügung, auch gute Bücher werden genommen. Der will un« unterstütze»!» unsere» Bestrebungen. Auf jedes Stück kommt es a» Um gefällige Nachricht bittet Paul Zörsteriing Berti» N. 113, Ztaniändisch« Str. 12, IV. Seulscher Siedlerbund Zur unsere ländlich« Siedlungsgenosienschast '»«tzow, nördlich Spandau, werden Gärtner, Land« .detter und Handwerker als Siedler aufgenommen. Verl«»«, Linkstr. 28. Sotenirauen werden noch in nachstehenden Speditionen eingestellt: Veen«: Kodier. 8n ber ßtMedadde 3. % od» a r| l)f"jJuöaelttrdrpU» 2. Sil ring. Sletnmel lirobe AI V( l« r< c u. ölniluurpct Strebt 2t « le« ti«. voopsta kt 1. gdHiibenrrbaiB«! 1®* Kliar»««»»«*, ilubedet 6tt. 48. Chorlottendur g: o»»««,. GaEftc. 68. Lieüerschonrvelöe; Echattrauitz. eeda-stroke 87. Steglitz: «eu«.»wreatpr.& Wilmersdorf: »«»««■.«uscieifhate». Spandau: ««lauert, Aubeu-Nfer Schdn eberg: .»•rlerl,•ustuyGÄOaowSefc ZentrnlsteUe f. Vinignng d. Eozialtcmokrntie. vez. Süden. Dez. Snb-ii MMwoch. den 1«. 2>pr«. 71 Ubr.«ejlriovcriautmluno bei Tronnr, Ticff noechftroie b7. All« eojlaldemelriiicu tcteei Riidiungcu fnib hiermit elugeisd.n. Zentral-Bcrbnnd der Glaser ZaVIstrN« Beritu. »m Momaa, den 14. April» abens»« Uhr Mitnlicdervrrsammluttg im«ewerlschaiuhaa«, Saal X. Srschetileit aller Sollegen Ist Pflicht. Die iScrtDaltnnfi. 3. Vi.'iiu; jilni. Deutscher l!?elalZörheUec'Vee'.mnd Nerwi»ltuns»strUrKrrit»Zl»1,Li»ienstr S9-85 Crrchäftajett uon!>— 1 Uhr unJ vo» 4—7 Ith». galrqlien: awt Narbe» ISj, 11:11). I1)S7. 0711 Dienstag, den 15. Nvril 1919«bends 7 Ubr vecsammiung aller in den Visetigicktcreien beschäftigte« .Hilfsarbeiter in Feibigs Sa.Sti. Koiberger Strafe 28. Tagesordnung: DiewirtschajtlicheLagederHilisarbciter. Die übsraus wicht, gj Ta c#o buui g n:acht eS jedem Kollegen zur Pflicht, in dieser SZersamui- iung pünktlich zu erscheinen. Achtunq! Klempner. Arbtnna! Zrelgeiskige NellZivuL-GeseHschast Rorircliaa, vormittag 10 Uhr Iii Orr ÄtaölliaUc (£tcbilii;aä, Sinonaj ÄloftctfttaBc Uiil-rgtunsbahl!) Freiflcistige jkarsreitags- Predigtscier verbrennunq der«ieubrn»düchcr. Annalmie de« Sittlichen. Keletze«. BeNahi und ecchrochen v-m B- fteniden S ml tireller g. Saunt). Hut lloiieedectittie: gaani.15 l- S.t.. fflalcric» plüz bi Pfl Sfurt.n bei'itoto&'Uod. 91. socrthe m um if Hrrigetfl. ectreta: in», siloftriBioge 63,-iäouieuain. UUitgltebcr ijobcu treten eaa'piatf. parteifekretäe für Schlesien gesucht. Bewerbungen mit Gehalis- ansprüchen sind zu richten an die Zentralleitung der Unabhängigen Tozialdemohrollschen Parte! Deui'ch- lande, zu Händen des Genossen Dlitman». Berlin ZUW. 8. Echisfbauerdamm 21, 2. Hos, 3 Treppen. Potsdam. Uoaere Spedlöan Potsdam beGnde. Bich bei Dotzaacr. Kaieer-Wlibelailr. m Die Zeltung wlid nunmehr durch Batenlrauen Ina Maua gebracht. Wir bitten alle Pott-Aboa- eeatea. die Zeilen« nicht mehr bei der Pott, sondern bei dam teuanntea Spedltear direkt za bestellen. Vertag„Freiheit", e. G. m. b. H. RvhrleAerftreik! Bot ficht bei Annohuie von Ai beiten. Jede Nostrleg.t arbeit ist abzuleiiuen! Tie Or.'sve. waltung. Achtung: Ahtwmg Hafiei-Schwßrlififlp's Werke WiIiIie Die Arbeit beginnt Montag, den 14. April, früh 7« Der Arbeiterrat. Achlung! Knorr-Lremse. Betriebsver an mlung ßi,b.l DienSlag, deu 15. April, nac-niitta i, 2 Uhr statt bei Schoner!, Nicht vormittags 10 Uhr. Ganse MW i. Bf Neukölln, Berliner�' Sprecliniasciiij tr.ehtsricS i'd w:b ü-t � ff. Werke von 75" Nsus Flaues eir�1 Faschingsfee. Sclt«� mfidel, Czardasiurs if;, Trott, Twostep, � w HGnüoliRsnJft Fachin. eeprfifte Grössies Hotenütg«)» Allen Verwand ten.Freun- | Jen u. nekannten die irau- rige Nachricht« daß unser] | lieber Sohn Wa'lcr geb. am 25. 8. 09 (nach e nem vor einiger| 1 Zeit durch einen nnglück- | liehen Zufall crllllenenUn- J glQcksfal) am 5 4. 19 sei- j nen schweren Leiden cr- eeen ist. Die Beerdigung findet! I am Montag, den 14 4. 19.1 nachmittags 1 a4 Uhr vom[ Traaci hause Soldine i sif.34 I nach dem Friedhof der St. E Flisabetli-Gemeinde. Woi-g lankstr. 66 statt. Wer ihn gekannt, we s{ was wir verloren. Dt# trwiemfer HlBlertlleltn#;.'■ Rtehtrl l:ccb«. bmiu« f Eumwi Riebt es«v wenk � � Er-atrberci'ung. ranzen acs Leder, pr�"*, »tckc mit Lcdcrrlc.-■■ alle Bedarfartikcl fahr er Im Fshn��J BrunnenstrsOe 35 n Erfinelsf Ausarb. AnmcW. p Qebrauchsm. fcjiwci' Palen tbuieuo j Ceriraudianstr. Hessel, tti« vre». K6i.er. kauft Klingbelg. Straße S. Steinpla« R9ESN!' günstige Qe'eiienhc,rs� «,««an.a.�.e,� Besichtig. Sehls>. Küchen, Hierdurch die traurige ; Nachr cht daß am Frcj- tag. den II April unser Ii. ber Sohn und Bruder| Hermann im Alter von 23. Jahren I I a" denFolgcn desKrieges nach schwerem Leiden' ! gestorben iät. Die Beerdigung findet I am Montag, den 14. 4,| | S3* Uhr, von der eUer MchenWoknun«? aus statt. mm Müller und Frau als tiefbetrübte Ekern sowie SliciiDrd. Elly«* Frida Uiid W iL yz-Zr. in Oefangenschait Nach kurzem, abei ! schwerem Krankenlager I verschied am Donneis- lag, den 10. April, nuine innijrsigeliebte Frau, un- sere heiBkellebte Mutter,' Frau Anna Sorgenfrei im Alter von 53 Jahren. I Dies zeigen tiefbetrübt| aa die tramernden ninferbllebenen. Berlin, icr.flnlauiir 1!In 73. i DicE'nüsckerungfiudet am ülcasiag, den 15. 4�| i nachm. 2 Ubr. im Krema- | torium in der Gericht- 1 ! Straße statt. Kranz-! spenden verbeten. Möbelhaus 1 39 KPAnöre� FDCftori|| Dr. Meyco�' "" ,iii« Qescli!eclits'el% II-I und b-I Jllcerstr.'• I T.ffspy Müsartstr.lsg� für H,ut-. Ilarn-O'ijtf n.Franeoleiden Spe.vcralt.FällcW(|� sich. u schmcrsl. N».>I> licruissiörunk.- Sprachst. 10-1. Etcsthoiilan**'�» .m Atuienrechtat. rJjjR Alimeptensachen.r'" ich «berull. Ucsuche» ragende K r fo gel tunien, RnniltlgO'gJ treflcr! Rechts helt". Direktor h",,ri bu\erD,iinin6ätaa ,,j; Weser-.Kaiaet-l Ncnnder Strasse». benstr. 3. Neuk»'� Strasse 89,(A"C�> Verelnszlmw�i geben, n-.i.h Sonagj Sonniag. Freiens/a V* Am Freitag, dfn II.| April, früh 2 Uhr. starb, nach längerem Kianken-| Inger unser innig. gelteh'er Snh" Ritimrd Wied an der Piolctarier- j Krankheit als Folge des| unseligen Wehkrioges Um stille Teilnahme I bittet Otto Willen nebst Frau und Kindern. I Die Beerdigung findet| am Dienstag, den 15. 4». nachmittags 3 Uhr, von. der Leichenhalle des Schönoberger Slfidii-! sehen Fr eühofes Blanke I Holls ans statt. Naclirut! Zur Erinnerung au[ unseren Heben Jugend- j i freund winiüitiet j der als Opfer des Well- 1 | Krieges vor einem Ja»rc ' fiel.# l Wohl können Menschen, und Werke vernichtet werden, a»er der Geist[ nie. fnli wiiafisüschs Jus« JrufiB» ßctWT. Selfensteln'"'jj), Schönhauser All®e Lotiumstraße.��� Oummlsauecs.V were) Stück I aTtenÄ Srur iung tot o loärtlac«tr'il'tti!-»" ,,!> 51 imcutcii. Ftratch®, sj ptiurt« StH-u ßvltlf, f 7 SSotfi n 0 tH'i iilJ- etirtlitnii umionft. I, toz oorintUoivS. V ——.-----—->,! Kostenlose rtjO ratung! Spcia1�1',,;»», Strafsachen! OfJLflch zeülOhi' ng rot"''uir.fh Mielkc, Deniminef-||S« Puttbnser Str.(A"'j vormitttt� y Rechts-Aiis"� j Invalldcn-Straß« sachen. CltasaclicO, l Rentensachen P'' ,». _ Krmi'ie'O��rga Darlohen in Mk. KW aufwärtj„ Ledigen, auch 1"'. reiche ÜankrC i J ech quemsie Kali"',,!1 Bureau Dorf Ig'1'' fV, Sonntags vormK�>- Küchea. modera';(| Anrichte, ruh, geSL( sen-Ausuah. ee«' Himmel, Lofhriaf Nachruf. 4. Wahlltrah U i P. 0. tulrt Sil Dan Mitgliedern zur I Nachricht, das. unser| üenosse, der Lagerar ' heiter Gustav Alctincr 1 am 4. April gestorben Ist.| ehre seinem Andenken Ein PlsiUcoss verkaufen KnuiU»||l Straße 10, Querg� ?ava5id«. frOh� wünscht �eirIl?.| schrifien u�w. beten W. LewanJ � Kölln, Jagerstr»ß� J Die Spedition der..Freiheit" befindet sich bei Jcfeläüsrl, LWdRR-# Si ander Charlottenbröcke Achtuns 1 �fnitetsneflitlOB" Albrecht. Ucblertelde. Dürerstr. 3 übern iaitni Dahlem ml L Zwei Stand Damast, neue-»U Kflchen'ianJlüc io' j|><____ KAcliun* inrldjl kauft DOhriog. str iüe 14. i Auf«- Imilawuns'» ,, Maofei. Stiefel, kaufen. Ott» bd terstraOe ti.