�nzekpreks 10 pfg- Jahrgang 2 Vonnerstag, öea 24.?tpril 1010 Nummer 106* Menö-Msgabe Jw.WkH" mergfn» mt» iwAmiKaj»,«*«»»»'«'-»» 8«pi3«ynif Ntrijt Ni frtiet Zuß»llunz ins ha»» fix«te�ntm et et Peltteiu, eSit?,st.ll«.dü!ft trcnalL S.W M, Mi AnstelK», unlee Steift«»«�0 M. «ftei�il« ifi � V«n„llen Nacht«, der pefjeihm�lifW fit WW rmytH* JckoWs«;«trlta«».«,«chiffd-uerdamm Will. «kwjprechtti Sku Korbt* ZidvS mk as»«. Jfeeat Wen We«ch�ef*«!*. Nenpareillezeile«der deren dl arm, so Pf,.Kleine Anzeigen da» fiHjetrnrft Wert 40 Pf, jedes»eitere wer« ZV Pf. Cenenin jejnWl«, 50•/„ Set Jeenilien- nnd Seef«nimlnnp«n;ei;en fil» der Znfchla, fer«. Inserate für den darauf- in»«»jfen fpätrsien, bis 5 Uhr nachmittag bei der chzxeditien aufgegeben fein. •ttcfrUM: Bftlt* KW. 8,«chissdauttdamm 19. Ser»ipr«ch«r: Hwt Korkt* 9799. Berliner-Organ ber Umbdängiffen SwMöemofratie S>eut]lt)ianös PWMW■ W»5 en am Prangere. lie In Zei!ides!on!>. •.% t'n ,'%% ffeTffjr SieÄ% i '""dt worden ist: Gouverneur von Berlin. Berlin W. den v. Slpril ISIS. J.-Nr. 114/4 I. 980._ Di« Unterbringung de: Fre'w'lligentruppen. die bei den vn- Verwendung gefunden haben, ist von den Truppcnl:>.-n «"« Srötzt n Teil ieMtändig vorgenommen worden, zum Teil auch »ler Mitwirkung der Intendantur. Durch diese Unte.- f�'nsung sind ganz bedeutende K o st« n. und zwar Betrage von mehreren Millionen Mark ent. "andxn. Die Höhe dieser Summe ist hauptsnchltch»us Be- -?.�'»ungen sahrliissiger. aber auch vorsählicher«rt und sosar auf ,"bsiahl zurückzusüh.enl Abgcseh.n davon, dag bei der Finanz- "Cot te» Re che« Ausgaben in so'cher Höhe nicht v-rantwor et jjÄVÄSäiVe'fi! n"««>>«.e.t "nb1"Udere städtische Anstalten handelt«— den Nektoren und Ve- "»d«Wesen sei. . handelt sich, wohl gemerkt, nicht .."hin Stadtteilen, in denen da> wurde, sondern in anderen Abschnitten... lü, v*?oDtvertragL nur dann, wenn es ihr gelänge, jetzt schon mit einem Schlage das zu erreichen, was ich nach der Unterzeichnung von einer einige Jahre lang dauernden Entwicklung ertvarte: das Anschwellen der Empörung der ehrlich demokratischen El»- mente in den Ländern der Entente gegen die Vergewaltig gung Deutschlands, Sturz ElemenceauS, Sieg der Jnter« nationale.* Nichts spricht dafür, dast wir einen solchen Umschwung sitzt schon plötzlich zu erwarten lxiben. Auf jeden Fall würde er nur dann eintreten, wenn die Frieidensbedingun- gen nicht nur nach deutscher, sondern auch nach französischer und englischer Auffassunq unvereinbar wären mit den Wil- sonschen Grundsätzen. Sonst könnte di? deutsche Ablehnung das gerade Gegenteil dessen hervorrufen, was sie erreichen will, namentlich dann, wenn sie begleitet wäre von einem erneuten Ausslanimen des deiitsckv-n Nationalismus. Das könnte auch? in den Ländern der Entente die jetzt rasch ab- ebbende Flut deZ Nationalismus neu anschwellen lassen und so Deutschlands Lage auf das verzweifeltste gestalten. Doch auch ohnedem würde die Ablehnung der Unter- Zeichnung Deutschland mit den schwersten Gefahren bedrohen, wenn sie nicht sofort in der Entente jene umwälzenden Wirkungen auslöst. Teutschlands ganzes Schicksal würde au» diese eine, sehr unsichere Karte gesetzt— es wäre eine Politik deS Hasards, ebenso gewagt, wie die an dem Hasardeur Ludendorsf getadelte. Denn diese Politik ist darauf angewiesen, sofort einen durchschlagenden Erfolg zu «'.zielen. Gelingt ihr das nicht, dann führt sie zu völligem Znsamincnbruch. VI. Der Zwang zum Frieden. ES ist nicht zu erwarten, daß die Entente die Ab« lehnunq deS Friedens mit einer Erneuerung der Feind- siligkeiten, oder auch nur neuer Besetzung großer Gebiete Teutschlands beantworten wird. Die kriegsmüde Stim- mung jhrer eigenen Truppen dürfte dem im Wege stehen. Aber selbst wenn nicht die mindeste Verschlimmerung deS jetzigen Zustandes einträte, so würde dieser noch weit unerträglicher als jetzt dadurch, daß er ins Unabsehbare ver- tängert.wird— verlängert durch den freien Entschluß der augenblicklichen Machthaber in Deutschland. Bisher durfte man noch hoffen, der Frieden werde endlich dem Hangew und Bangen in schwebender Pein ein Ende machen— nun soll die schwebende Pein zum dauernden Zustand Deutsch- landz für eine unbegrenzte Zeit werden. In den schwärzesten Farben wird uns jetzt die Verrucht- heit der Entente geschildert, die den Frieden nicht sofort im November des vorigen Jahres gewährt, sondern ihn immer weiter hinausgeschoben und durch das ewige Provisorium und die Abschneidung vom Ausland bei uns Hunger unö Elend und Anarchie geschaffen hat. Ich sehe in diesem Hin- ausschieben wicht das Werk vorbedachter Verruchtheit der Entente, wie uns wohl im Interesse der Annäherung der Völker vorgercdet wird, sondern der Unfähigkeit ihrer Mit- glieder. untereinander einig zu werden. Welche Logik aber. diese Wirkungen des ausbleibenden Friedenz so schwarz zw malen, und gleichzeitig zu fordern, jetzt, da der Frieden zw haben sei, wenn auch nicht gerade so, wie wir ihn wünschen, ihn zurückzustoßen, und den Zustand der Ungewißheit, der; AbschneSmng von der Welt zu verlängern! Dabei können wir aber jetzt viel wenig»? warten al» vor einem halben Jahre, denn wir sind seitdem immer tiefe,; in den Sumpf geraten. Die jetzige deutsche Revolution ist im der ungeheuer, schlimmen Lage, daß sie ausbrach unmittelbar nach den» verheercndst-n Kriege, den die Welt je geieben. Eute ted«, Revolution bedeutet eine Krise, eine Gtbruna der Vro- dukliou. Aber diesmal trifft sie zuMminen nrit einem Zu- stand völliKer ErschSpfung, der die Wiederaufnahme der Produktion in vollstem Ilmsause dringend notwendig macht. Hunger und Glend erzeugen heute eine fieberdafte Erregung der Massen, ckrenischui Burgerkrieg, chronische Arbeitsein- steliuys. dee den Rangel vermehr«,, Hunger und Elend steigern und damit wieder erneute zerstörende Ausbrüche der Wut und Verzweiflung ocr Massen hervorrufen. NuS diesem eirculas viti<>»u», diesem verhängnisvollen Kreislauf, kann Dentichland aus eigener Kraft sich nickt be- fr«cn. KS bedarf dringend der Hits« von auhen. Weit ent- fernt davon, svie die ssiinanzminifter der Entente träumen. eine riesenhafte Kriegcenlsckädigui'.g zahlen zu können, kann eS sich vielmehr nicht mehr aufraffen ohne Zahlung de» Auslandes an die deutsche Volkswirtschaft, ohne ausländi- schcn Kredit. Und in dem Moment, wo wir die rette, che Hand dcS Auslands notwendiger brauchen als je. schlägt man vor. sie zurückzustoßen aus Gründen nationalen Stolze». Um Danzig und das Sauibecken für daz Reich zu retten, soll das ganze deutsche Volk zugrunde gerichtet werden! Die Nationalisten, die unS so beraten, rechnen freilich gerade auf dieses SS-vf�tiiin de» Hungers und Elends. Es «iliß uns. nach ihrer Meinung, den Botsch�viSiMlS bringen. dieser wird auf Fra..t'»eich überspringen, und so werden seine Imperialisten«od EivberungSpolitiker gründlich bc- Ltraft und das Vergetvaltigte deutsch« Lolk gerächt werden. _ Nun ist es wohl stch't. daß die Nichdunterzeichnung de» flnedens nnS ökonon-isch immer tiefer in den Abgrunv stößt und immer wil.x»? revolutionäre Zuckungen daraus .hervorgehen. Aber ich für meinen Teil— im Gegensatz zu vielen meiner Krermbe— erlaub« mir zu bezweifeln, daß fie die Form deS BoIschewiS»nuS annehmen, wenn man Darunter nicht die Proletarische Revolution überhaupt, son- dorn eine bestimmte Form dieser Revolution versteht, die bestimmte» historischen Bedingungen entspricht. Der Bol- schewismuS. der sich dir Diktatur deS Proletariats nennt, aber nur die zentralisierte Autokratie einer vornehmlich von Lintcllektuellen geleiteten Parteiorganisation ist, die dos gesamte politische und ökonomische Leben der ganzen Volks- rnasse nach freiem Gutdünken unter Aupschluß jeder Kritik und Opposition von oben herab dirigiert, kann sich längere Zeit nur behaupten in einem so rückständigen Lande wie Rußland, wo die große Masse de» Volke» am staatlichen Leben noch keinen Anteil nimmt und gewohnt ist. sich obrigkeitlich bevormunden zu lassen. Deutschland ist schon über dieses Stadium hinaus, eine Diktatur des Vroletnriat» könnte hier nur von bor Masse deZ Proletariats selbst auSaeübt werden. Dazu fehlt aber zur Zeit die geschlostene proletarische Organisation. Jeder Versuch, eine diktatorische Gowoclt aufzurichten, vermehrt bloß die Zersplittenmg de» Proletariat»— seine Zeriplitte- tung innerhalb einer Lokalität in die verschiedensten Rich- tuugen. und die Zersplitterung de» Staate» in jaKlreitbc. sich selbständig gebcrdende Kommune» und Freistäätchen. Re weiter dieser Prozeß»orauschreitet. desto mehr stockt alle Produktion, desto näher können wir vom marristilche» Sozialismus der Produktion zum primitiven Kommunis- ttnuS der Konsumtion, der Vlüickeruna mit dem Enderaeb- vis allgemeinen roschen Verhungern». ' Diesem Znstand geht Deutschland entgegen, wenn ihm tischt schleunigst ökonomische Hilto von außen wird. Daß er für die Proletarier der Nachbarländer sehr vcrlcckend sein sollte, so daß ste alle» awfwenden würden, ihn bei sich einzuführen, ist zu beztoelseln. Dabei liegt Deutschland Westeuropa zu nehe. als daß man diele» durch Legenden nack, dem Muster der russtsche» über den Zustand bei unS täuschen könnte./ i Aber selbst wenn es dahin käme, daß Frankreich der gleichen Anarchie verfiele wie Deutschland, wa» gewänne diese» dabei? Sein eigene» Elend wäre dadurch nickst ae- mindert. Man steht, die Nichtunttrzeichnung de» Frieden? be- droht un« mit den furcktbarsten Getebren. Die deutschen FrikdenSuntcrhändler müssen selbstvei-stä», blich trachten. Ibn für De»tschlm>d so günstig als möglich zu gestalten. Collie der FriedenSverirag Forderungen enthalten, die von der demokratischen össeutlicken Reinuna der Entente selbst al» Verlebung der Wilsonich« Punkt« anerkannt werden, dernn könnte auch her Gedanke der Richtunterzeichnuiu erwogen werden. Aber dieser Entschluß sollte aus keinen Fall gesaßt wer- den bloß von einseitig deutschen GestchtSvunkien au», er dürfte nur gefaßt werde» nach lorgsältigster Abwäauna aller Vor- und Nacksteil« de» Schritte«, unter völliger Ausschaltung jeglicher nationaler Leidenschaft. Sicher kann ohne Leidenschaft nicht» Große« gsschaffsn werden. Aber eS muß die Lschenschast sein zur Verwirk- lichirng dessen, was klare Erkenntn,» geschaut hat. Jßo aber da« Feuer der Leidenschaft aufhört, da» Werkzeug der Erkennt- niS zu fein, wo e»'ich ihrer Fessel entrasft und al» souve- räue Macht schaltet, da wird diese»HimmelSmacht- ebenso furchtbar zerstörend, wie jenes pfochische Feuer, das Schiller � Seit dem Ausbruch de» Aettkriea» wurde da» deutsche Volk nur noch von Lefeejvjchasten«»leitet, wurde klare«. nüchternes Denken bei ihm auf eine kleine Minderheit be- schränkt, die vergeblich gegen den Elurm der Leidenschast ankämpfte, die ihre Ehre rettete, aber da» Unheil nicht zu beschwören vermochte. Die Maicntage werden uns setzt eine ähnliche schwere Entsck)cidimg bringen, wie die August, o«e»»» 1«l4. Schon jetzt stebf man Versuche dor Regierung, dabei wieder an die nationalen Leidenschaften zu appellieren Er. wägungen au»zuschalten. Die Denkart W lh.mS 11� soll wieder lebendig nwchon. der � nef. er wolle Uber da» ganze deutsche Volk auf der S>recke lasten, a!S einen wtcin einer de» Ischen Festung ausgeben. Dieser Denkart entgegenzuwirken ist nach w,e vor die Unabhängige Sozialdemokratie berufen. taSrnM Hasakdp»litik. Wer lerrorifierl? R. M. In Nummer 204 dc».Vorivä S' vom 22.». 1919 greift ein Mitglied de« Acbeiterrat»— Herr Dr. Johann Easpar,— den Groh-Lerliner votzzugsrat hcstig au. Anlaß hierzu gibt «in luilrag der U.&. P. D.. der in der Siyun-g beö P-llzu�S- rate» vom 17. o. Mt». gegen die Stimmen der Mitglieder der B. P.'SX zur Annahme gelangte. Wer die Vorgeschlchie dieses Änlro�o kennt, wird die grenzenlose Wut der Siechtgsozialislen begveifen. Herr Dr Johann Caspar! bezeichnet den Antvag all.daS Ungeheuerlichst was policische Verwirrung uns Verworrenheit bivh»« angerichtet ha'". Er sei.schamlo» und unlogisch" zugleich. da in Zutunst jeder ander» Senkende den Veirleb verlassen müsse. Zugleich wettert Herr Casr«ri negen den Be'chlutz der Vollversammlung der BroßTerliner Aröei'.errüte vom 5. 4 1019. der die Boyloltierung der Angehörigen der FreiwilligenkocpS «»»spricht. Die W« gegen diesen Bcschlug der Vollveri'amm!un.(> ift begroifiich da ja diese Freiwilligentorp»@14 S'ühe der Segen- revolution zugleich die einzige Hlühe der Äewa!. Politiker E�ert» Tcheldemann-Nosle sind. Dabei ereifert sich der Herr und hält sich süc berechtigt, sollend-« zu schreiben: »Und min. weiter, ihr Herren Unabhängigen! Ist euch nicht belannt, datz daS Erfurter Programm, desseu Ntchcbefol- gung ihr so gern uns vorwerft, jede A r t drr Unterdrückung. richte sie sich oepen eine Klasse, eine Partei, W e. schlecht oder Rasse, ausz schärfste bekämpft k Wenn ihr aus dem dur«j euow» rlntrag g wiesen«» Weg wci.er gehe» wollt, nun gut! Danu seid aber auch ehrlich und nennt euch nicht mehr chozialdemolratenl Ter Koß�aideino'rat hat Achtung vor der Ueberzeugung jedes anderen Menschen. Er bekämpft ste nicht mit tz«nd..«ai:aten nicht mit Miueutver.er» und>la�ii«ngev>.hren, aber noch diel weniger mit wirlfck>asllichcin Terror, mit der AUS- sperruug de»«rbciter» durch den Arbeiier au» politischen Wründcn." Herr Caspari scheint nicht zu wissen, welche Mittel seine Partelgenofsen Sbert-Scheidemuan und No»ke zur Unterdrückung Xr Arbeiterklasse anwenden. Handgranaten. Miuenwerfer und Maschinengewehr« werden averort» von den RoSle-Gardiite» gegen Andersdenkende angewandt. Welche Achtung bringen die SewaUpolitttcr der Nechttsozialiflen den Anhängern de« Siät«. systems entgegen? Wie werden heute die Unabhängigen und Koin. munisten verfolgt, die selbst die AnN'enpung jeder Äewalipoliiik nblehnenk Vielleicht erkundigt sich Herr Caspari einmal in de» Äcfängnlsseu und Zuchthäusern über da« Schicksal der Opfer der Ncgicrung Ebert-Noske. Aber weiter. Hat nicht dieser Tage Herr Roske die Detriebe des VelleidungSamleS de» 3. Armeekorps schließen lassen und mehrere tausend Arbeiter auf die Straße geworfen, nur, weil diese sich erlaubt haben, an einem Streik teil- zunehmen? Die Herren RcchlLsozialistsn sollien wirklich vor ihrer eigenen Türe kehren, ehe sie sich an andere wenden. Wie verhält es sich nun mit dem Antrag der U. S. P. D.. bor im Vollzugsrat angenontmen wrndc? Der Dreher W. ist in «ine« Werbevurcau der strciwilligenkorps tätig gewesen. Nach- dem er diese Tällgkeit ausgegeben halle und seine Beschäftigung im Betriebe wieder aufnehmen wollte, weigerte sich die gesamte Belegschaft de» Belrlebs», mit ihm zufammeii zu arbcileiu Der Arbetlerrat wollte W. die Möglichkeit zu einem ordnungsgemäßen A-bgange verschaff»«, damit er die Rechte der Arbeitslosen in An- sprach nehmen konnte. Für jeden Einsichligcn liegt«Z doch klar auf dor Hand, daß eS für den einzelnen unmöglich ist, gegen den Willen der gesamten Belegschaft im Betriebe zu verbleiben, zu» mal gegenwärtig eine starke Erregung unter der Arbeiterschaft über da» Verhalt«» der Freiwilllgenvcrbände und all derjenigen, die mit diesen gemeinsame Cache machen, besteht. Tie Arbeiter- schaft erblickt in den Freiwilligenkorpl ein Werkzeug der Gegen» ecbolution. Tagegen sind alle Sophistereien der RechlSsozialisten wlrkungslaS. Mit dieser Tiimmung innerhalb der Arbeiterschaft muß zur Zeit gerechnet werden. Der Dreher W erkannte diese Tatsache auch; aber die rechtssozialistischen Drahtzieher wollten unter allen Umständen ein neues Agitatiouömittel gegen die -U. V. P. D schaffen und schleppten die gckiize Angelegenheit vor den VollzugSrat. Der VollzugSeat wollte die Cache durch einen Vergleich beilogen. Aber die Rechtssozialisten ließen sich auf keinen Vergleich oin, sie verlangten unter allen Umständen einen Beschluß. Der Volliziigsrat ist an den B�schbuß der voliv?rsa.m.mkung gebunden. Nach Ansicht des Herrn Caspari hä le der Vollzugkrat eine Enischücßung t rossen müssen, die dem ttaren B.schluß der Vollversammlung widerspricht. Dazu waren die Rechtsfoziaüsten im VollzugSrat auch dereit, aber nicht die Mitglieder der U. C. P. D., die sich sicide an den Beschluß der Vollversammlung hieb :en u-nd wohl auch in Zntunst hallen werden. Nach dem Antrag der U. E. P. D. fall jcder Arbeiter destrebt sein, für die Slnistkeit innechakb der Bairiebe zu sargen. Da» ist der Kern de» An- trage». W.'nn nan ein Arbeiter sich an gegenreaolutianäven Be» stredungei, be eil igt, dann wird da« von der Arboiterschaft nie« mal? gutgeheißen werden. Ein solcher Arbeiter hat di« Folgen seiner Tätigkeit selbst»erschüfet und muß sie trage«. Die Rechtssegiarsten h>lben inneohalb der Arbeiterschaf! jeden Boden veeloren. Dagegen finden sie di« fremd ige Zn- sti>mmung aller Öle«! ionäre. Da» geht»u>en Ransmantaren hervor, die die reaktion仫, Blauer dein Artikel de» Herrn Caspari wKdnten. Die klassenbewußte Arbeiterschaft hat es früher abgelehnt, mit den Gelben, den Cötdlingen der Un evn.'hmer, zusammen zu arbeiten. Da gab e» innerhalb der Arbeiterschaft keine Meinungsverschiedenheiie». Auch der.Vorwärts" und die Heeren OdeetÄcheidemann und Noske hoben sich früher auf diesen S!a-ndpunkt gestellt. Ihr Qkfchtei über Terror ist nichts al» elende Heuchelei. Die Avbeilerschajt muß sich mit Abscheu vom solchen Bewaltpalitikorn und ihr Gesotge abwenden." dor allen Dingen, daß der Ausruf sich desvndrr» einbnngli� die Krieg» �lewinnler wendet und sie ausfordcrl, von ihrem Reichtum abzugeben, da»ihnen sonst alle« gcno«»� werde"., Der.Vorwärts" al» Beschützer der au» den Massen de? k"» herausgepreßten Wuchergewinne der Kriee'' g e w i n n l e r und der volksfeindlichen Rililanstenk Wir ch«n diesen Tatsachen keine Erläuleeuirz zu geben. Wir M» nur die Miigiieder der rechissoziapstijchen Partei, wa» sie ier 2� i ß a ch t u n g i h re S Beschlusses und zu d> fw 1 erhörten Be schimpfungen der AebeUerräte und der V beitslosen sagen. ssii schloffere siMslische psiit-l. Im rechtSsozialisttscken...Hamburger Eckio" schreibt 5� mut T o r m s n unter der Ueberschrift.Di« Methode** (SKcalt": Wieder stehen sich Regierung und Tpariaku» gerüstet 8#" über. W lieber setzt es Ultima:« von recht» und linlS. Wieder � schs.ren Nex!erui--4truppem gegen Bolkkgenosscn. Wied« � «ine sozialistische Regierung aus Sozialisten schießen. Wieder w freut sich der t-ürger mit e.nem Schauder morgeus seiner be vichte. Bon den Wänden der Häuser starre» uns die ßlt!' ploföle entgegen, und schneidige Offiziere lassen.Siege" vec!� den. Man veihängt C anbvccht, vchutzhast und Belagerung zustand— alle» wie früher. � Und aus der«ndevn Seite sprengt man Versammlungen- setzt Zeitungen, sperrt«oiseln ein und behindert mit SewaU»" Ausnahme der Arbeit.. Da» ist genau dir Methode Ludendorff»: muß«ntschviden. Menschen sind Kanonenfutter— die Mar®" gewehte oder U-Boote machen die Weltgeschichte,«»danken. mungen, Uebergeugnngen der Menschen sind für die«atz. W � schneid kousmt es an— mögen sie mich hassen, wenn sie wich, fürchten... 1 Haben wir nicht» an» der Geschichte g«�'" Nichts von Napoleon? Nicht» von Bismarck? Nicht» vom 3«� neckl)*' muS?(Um nur die jüngsten Apostel der Gewalt zu neii..., � m a r ck» Gewaltpolitik g g.» die kaiholifch« ktir� � gegen den Sozialismus brach noch zu seinen Lebzeitep zufaw Trine Seivaltpalitik gegen Frankreich ist heu!« unter lehrigen Erben zusammengebrochen. Immer ist t» der � immer ist<4 der gesunde Instinkt eine» gelnechttlen Volkes- � geknechteten Kloße, der schließlich siegt. Immer sind e» j Augenblickserfolge, die den G e w a l t m t»> zufallen... Wie gern möchte da? noch immer Militär- und kriegslr*,�, Bürgertum den Genossen N o» k e«II st f us Mann se b e nl Wie jn-bel: es ihm zu. wie vergöttert e* 1 den zweiten Bismarck! Und d-ie RegierungStruppcn ren... Wo sie hinkommen,»schiffen sie Ruhe'. � sie den Rücken gekehrt haben, gehen die Unruhen von � an. Und wieder locken die Werbeplakale, versprechen Berge und b.nvafflien so allerlei zweifelhafte Element« neben— die Eogenrevolulion. Und mit jedem Bürger, Cll � Studenten, der für die Regierung mobil gemach wird. � zehn Arbeilcr nach link» hin ab. Gegen das Treiben der jj- Ivuppen in Berlin protestiert geschlojfen der Aebeiiercal.* �ji in ol raten eingeschlossen. Trotzdem vollzichcn sich die 0�« Zi in unevbit licher Logik. Sozialiste»-und Sozialisten si»*'• einander verbissen, daß sie taub sind für alle Ze-ichon« Und sie nehmen die Waffen, woher sie sie bekommen. � Wa» muß da» Ende sein? Zlinächst eine neue fr' � Blut und Tränen, von Hunger und Elend. Bis sich der � kUmu» zur Freude feiner Gegner selbst zerfleischt hat v" den Trümmern eine Gegenrevolution da» ermüdete und 3 i mengeschmolzene deulsche Volk der schneidigen Führung 1 eine» Junker» ausliefert.... g* Was kann geschehen, das abzuwenden? Wa» wulp-�, uk "jeS' schehcn, wa» muß noch heut« geschehen? E» gibt lel' Rettuug:»it müssen der Methode der Gewo>'' �«t sagen! Alle! Wir müssen alle Ludendorfs» oera»!® 64 der Regierung und auf der äußersten Linken! schuldigt sich mit dem anderen— keiner will angefangen � genau wie beim Weltkrieg! Und e» gibt au» diesem#0 � feld von Haß und Mißtrauen und Machtprotzen innerhv � Proletariat» nur eine» Ausweg: restlose Wassenstreckunti � t M i l a*1•« ft«S« V* A» A«{JDtffm»AI» Altttck». rÜwL ru« dl» Zn.vorivllilt" al« Se'chiitzer der krleki�ewlaaler. Der Bezirkstag der RechlSsosialisttn hatte kürzlich beschlossen, daß der.Poewäel«" di« Berbeinseratt für die Freiwillig«» ! nicht mehr veröffentliche» soll«. Dieser Beschluß war den ' Herr?« vom.BorwäriS" sehr unangeuehm. Denn da da» Gel» der ttrtteenahmer. von denen dies« Werbeinsemi« bezahlt wer- den, nicht stinkt- so»ae«J ihnen sehr nngciiehm. Sinstw Zeit ist die Aufnahme von Werbeinseraten unterblieben, aber die heutige R»rgen»u4«»b« de».Vorwärts' enthält wiederum«in In- ierat der Foeiwilligen Airlschast»hilfe für den Ost. und Heimat» schütz von einer ganzen Leiw, in dem wiederum zu« Eintritt in die Freiwilijgen-V-'rbände ausgesordert wird- Aber Nock, mehr: Diese« Inserat beschimpst in den wüstesten Tönen die Arbeiter» löte, verleumdet alle Gegner der Regieru:ra als gemeine Perbreck»ee. und sprick-t von.aibeitS'ckeuem Genndel". da» wer auf Plünderuna««»gehen voll«. Bemerkenswert ist aber seit», unbedingter Wille zur Verständigung. gegenseitige» Vertrauen. Und die Re«Icrnna, al» Partei, muß anfangen, muß immer und immer w und unvoreingenommin die Vorschläge, stnträge, F�d prüfen, die von link» komme», und sich durch keine und Hetzerei, durch keinen Hohn von bürgerlicher Tille immer wieder lassen. Zu tiefst sind wir denen, mit denen wir jahrztl!. � Schulter an Lchuiler gesochten haben, doch mehr d« den al» dem Bürgertum, da» un» anSgedc## unserem Kampfe von jeher teilnahmslo» zugeschaut �'�-e, gibt nur e i n Mittel, die Gefahre», die von Spartaku- �e> wirksam zu bekämpfen: eine eadlkale, rntschlosss"' liftische P-'itU!„ stck To kommen einsichtige rechtssozialistische � gleichen Tchlußsolgerling wie wir: daß die NkS'.jsA« diitch«ine radikale entschlossene sozial� Politik den Weg zur Verständsgung ebnen,(#e#! der.VotträrtS" hielt immer noch an der Methode dcr fest tiick lehnt den Gedanken einer sozialistischen �itä schrosf ab. lliu«Meli de: Italienischen Soil-list�., Da» Manifest der ossizlellen sozialistischen lsrupve. das nunmehr im Wortlaut vorlivgt, �igc»� die internationale potitliche Lage> Leitsätze: Die stanz? Welt hoffte, der Wasfe»st!Mtand s Ü-c einen Auitakt zu einem schnellen»n-d(icfia�1:" ständistungSirieten auf der Grnndlast« einc».. tFuropa». Nach fsinfmonalisten Verbaiedlimgen civw». ,..«i...v»ui.«rn VeTTOmni"»•••• tjne P'� sich nu» in diesen Sossnunsten flcnarrt.?'„gjfii'O PSlkeweriammiunst zur Einenerunst der Aelt a.�z... W%% Vökker und Gebiete anmaßen, die nach lvreM i» � über>d>e Geschicke der Welt veiiirsten. Dle»> Li vi t-ci-u-c weiunue«er ilveil verltvsten...zf die während deS lsiriraeS verkündeten®y"n£' j;( dem andern über Bord. Keiner der Lmn\,i» -ivird mo-l-.r geachtet. Die an» dem ZnfomWf ,» y Mittelmächte neustebildeien Slaaten werden" � Zwecke der Aufleilnna der Besieaten � VölkeriundSvertraa ist ein Hohn. Die Regien J . aus dem Kriea nickt» kelernt. Durch do�.�'.�hcl l schaikenen Fri eu wird die Welt stcnau wie>» gÄ if. Vrahkrtich acflekneu Nerwrechuna-n unwt-a �"'ehen. m W'wir bfbinfltn. NN. die wirkliche Polksi0nveranit<.t dienlich zu utoixts und der Welt erreichen. ä.c1c�sS!&iih'm Ä s V�'r. .-loinch der Trzengnisie der vom KaprtalismuK lrertea Arbeit slüben. An l>le loziaWsche» Technlln! SuMchschande. Ojsenn Brief an die Reichsregierung. �2ir werden um Aufnahme folgender Zuschrift ersucht: ' M"MM �"Seiten de? Zusammenbruchs der jimlerlichen Herr , i;Z weine Herren Minister, zu Baumeistern der neuen ..?» 5rd»�n« destellt. Volksgenossen, denen unter der frühere» Negie � � 1 �« Unrecht»ugesügt wurde, haben sich an da» Auf Achten fe,Ur ,Ti iuge.ugi ivurae. j�utii ,>u»«.. »tuen fturi.''"l1'* SSeltönichaituiiß AiNammcr. und von dem rine �»lsorung ihrer Lag: crhosst. Tin« der Revolu» "J'Wn>var der Zusammenschluß der ehe 2° 1 1<1 n» Schutzhaftgefangene«: Uebcr tausende bet f!��i Volt., ist durch sch-.anlenlos« Willkür de» kanerUchen infoloe verhar�uno der Schutzhast nam-'rlofe» Elend '""ngvbrvcheu. M«lll 28. Januar 1019 wurde dem Rat ehemolvrr Schutzhaft. f�Wner von Reichöminister Dr. Preuß die schns.liche Zusoae ihm Bel-geichri werden soll«, q» dem in vor. »"'w>'g bcsindlichen Tchu�llgesetzenwurs Sdellung"rhmen. ruht die Angcl.genheil. und über fortschreitende Arbeit �lahr« ���staltuug des Entwurfs ist nicht das gerlttgste zu Einwand, daß der Ttoat Kn Anflenblick viel wichtigere "u�."«rsüllen hat. ist nicht sti�altig. denn e» st"d aus 2>obicten Notverordniliigen ttjanptn. d:« nicht �»Olichttit iKanfpunien. CS handelt sich nicht allein darum. de. W< Deutsche Nationalversammlung an da? SiS""pp�'-N und gecen die Zurückhaltung von Nrieg». und tz.":�«ngenen Prolest erhebt, so müssen wir un» auch an die \l.!.Wogen Unh nn ki. �wf»,, i<, e n e n m> en Seit 1914 hat die schwere und die stürmende Zeit so manchen sehend gemacht. Er ha» criamit, daß dieser grausige und furcht» barste Krieg nicht von diesnn oder jenem potüisch hochHestellten und moralisch tief stehenden Menschen verschuldet ist. sondern vom Kapitalismus, dem Zlnch aller Länder. Und er fordert den So- zialiSmu»: GcmeinschrstSardcit de» ganzen Volke». Sozialisie. rung al» Fordcrung nach dem gleichen Anrecht der Menschen an die Gü.'er der Erde und nach gleichen Pflichten, sie der Allgemein. dienlich zu machen. St kr wa» steht Ihr und fordert? Heute, wo jede Kraft ge» braucht wird. Wer den Sozialismus fordert, muß ihn hauen. Jeder komme und helfe dazu. Die gesamte vclkSwirischast ist iimzultellen. Mit den Werkbetriebcn ist der' Anfang zu mache». Die Sozicklisicrung will herausgearbeitet(ein, allüberall, in allen Betrieben. Noch Euch Technikern verlangt man vor allen! Nach dem Jnzenieur. Chemiker, Elektrotcckmiker. Masihinendcchiiker. Arckü- leiten, Berg- und Hüttkn-mannl?!ach dem Techniker mit und ohne Hochfchulbüduugl Ihr seid die Berufenen, bk Cozialisierung der Betriebe vernunftgemäß zu fördern. Ohne Eure terhniische Er» fahcung ist sie»nmöglich. Stellt Ench darum in ihren Dienstl Ihr habt die Zähigkeiten, die Kenntnisse dazu und müßt sie zum Wohl eine» ganzen Volke» vernxnden. Ihr könnt an hervorragen. der Stelle helfen au» dem wirtschaftlichen Zusammenbruch her» au»zu kam ine n. Ihr Techniker alle, die Ihr sozialistisch denken wich empfinden gekernt hobt, meldet Euch ohne Zögern zu einer großen Arbeil». gemeinschast. die der Durchführung der Sozialisierimg dlcnen sollt Jeder nach seinen Kräften.?» denke keiner, daß er»ich nützen könne. Wir brauchen alle, die reinen Willen» sindl An Euch Technikern liegt viel. Zeigt Euch de» großen Augen. ! blick» würdig. Tretet der Arbeitsgemeinschaft der sozialistischen Techniker bcil � Genossen der Technik, Genossen der Weltanschauung, tretet «vii. greift mit un» zu, richlel den Zleubau der Wirtschaft auf!' lind loeil Ihr befviodigend produzieren, aber schvorlich befriedi» gend sozialisieren könnt, so sollen allerträrt« ArbrilSsteven für SoslalislerungSfrageu errichtet werben. Wer Nähere» über diese Höven will, richte eine Anfrage an un». ArheltSgrmeimschaft sozialistischer Techniker. DcfchäjtSftelle: Berlin-Sicglitz. Hohenzollernftraße S. Mßland zn einem Vergleich bereit.] Amsterdam, 23. April. Der Korrespondent der Exchange Telegraph Co. mcldct, daß' sich nach Berichten an» Moskau Tfchitscherin im Namen der bolschewistischen Regierung bereit erklärt hat. den finanziellen Verpflichtungen der früheren Regierung im Auklandc nach» zukommen, füll» die Alliierten die bolschewistische Regierung»n» erkennen. Simm auf dem franzssifche» WalWmreß. Bern, 23. April. In der DienSkagsitzung de» sozialistischen Partei» tage» in Pari» kam e» zu heftigen Z u s a m ni« n st L ß e» zwi'chen Longuct und Renaudcl. Longuet warf Renaudet vor. er habe mit seiner Leitung da» Blatt Jaure», die.Humanite", an den Abgrund geführt. Renaudel gab zurück: Woher kommt denn Euer Geld für den.Populaire"? Tie Stimmung itmrd« so erregt, daß man Tätlichkeiten befürchten mußte. Ruhe setzte erst wieder ein, nachdem ein Antrag aus Einsetzung eine» Au»» 'chufjc» zur Untersuchung über die Geldgeber de»»Populaucc* mit großer Mehrheit angenommen war. Mg der yarlei. Nebertrifte zur N. S. P. D. �ln Krefeld sozioliitc» zu den Unabhängigen ubergeireten. E» gibt dort nun- mehr nur eine einzige sozialistisckte Partei. Auch der Parteiverein iii Mainzerhagen(S. P. D.j hat seinen Ueberivitt vollz�en. In H e r in» d o r f und Khuasi lRiesengebirge) hat der Ort»» verein mi' 1(13 Mitgliedern gleichfalls seinen Uebertritt beschlössen, wie sich siberlzaupl in der ganzen Provinz eine immer stärkere Bewegung von Recht» nach!>ink» gebend macht. Da» Revolution»- Programm der U. S. P. D. findet überall den stärksten Aiillang. Sehr stark ist da» Verlangen nach einer eignen Presse. Es geht allenthalben vorwär'Si ein Bcwe». daß die U.S. P.D. auf dem rechten Wege ist und immer mehr da» Vertrauen der wirklich revolutionären Massen findet.* sind die Recht ll» E» gibt dort nun- .»I ttr y»»||«»- ß- ########«##»« iiww#########«« Gewsikschaftliches. L'�ten L" 1 1 1 f„ß r denken. Tie Sck�utzhaflge'angenen orr rlien �j..?'»»ung sind zwar der Freiheit zurückgegeben, aber sie !"((ftirj., lt'er vrc'iheit nicht« anzu.sangen. denn man hat öhnen 'ä ��ubt. Familienbande zerrissen und ihnen in jeder "»( Dcunjl"•W&Äten �d«n zugefügt. Die Talsache, daß nicht » i«,» auch unzählige Angehörige der neutralen »"*!e in Schutzhaft gehalten wurden, erhebt die hjn�UJl h":il über den Siahmen einer inneren deutschen Usch und an illkür die Opfer unscrcr eigenen mili- denken. Tie Schutzhaft gefangenen der Verderhen von tebevsmlffeln. Am 12. April hat die ReichSfeftflell« in Berlin folgend«» Tele gramm erhalten: Magdeburg, 12. April. Ertbitten umgehende telegraphische geä.'n Vcrsngunkg über In Dresden lagernd« IS WO Kilo Butter' von Tangermünd« stammend. Dresden für menschliche Platzmangel ist. Jntentaickur............. zum menschlichen Genuß unbrauchbar, Ausschuß für tierisches Oele und Fett« Berlin anbieten. .Unterschrift: Intendantur IV. A. K. Hier ist also ein« Meng« verdorben, die bei der gegenwärti» gen Raiion von 40 Gramm pro Woche für ein« Bevölkerung von 300 000 Menschen für eine ganze Woche ausgereicht hat e. ES ist unverantworllick, daß in der gegemvärftizen Zeit, wo Hunger und Entkräflung die Menschen peinigt, durch die Zurückhaltung von Lebensmitteln durch die Heeresverwaltung Lebensmittel ver- derben können. Die dafür Echuldigon, d. h. in erster Linie die» jenigen, die verantwortlich dafür sind, daß die HeereSverwollung die LebenSmiitel nicht zur Verteilung an die Zivilbe» völkernng bringt, müßten energisch bestraft wevden. w" �-------------- Paul Hensek, der Vorsitzende dck Ue'scherverbandeS. ersucht un» um tz ufnahmc solgcnder Berichtigung:.In» Bericht ist ?kc. 1U3 der.Fr iheit" vom 23. d. M., Mo.geiiauSgabe, über di« Geneialvcrsammlung der organisievten Fleisch r wird in rinee Resoluiion behauptet, ich halte auf der Vorständckonfeienz gege» die Aushebung deS BeiagerungsSzustande» gestimmt. Diese Häuptling ist u n>v a h r. Wahr ist, daß eine A bst i m m u n a über die fragliche Resolution Regge gar nicht stattgefunden hat. Ich konnte dcaiaufoige weder für noch die Aushebung de»—-"-."T�nkra ltimmen. Ter -51U»VH41.V-0'". Arl'eit für Rehabilitierung seiner Mit- .chri. mar ehem. Echutzhaftgefangener Schritt für Ni»«* cn®"� Tchevierigkcilcn. In alle» Ministerien und .. vj" v».. Vi. n. v;"' Y«hött>«n blüht die ol!« Mißwirtschaft . Reil« Minister, nicht Bureau MM SS.1- ör �rr ,n Ith meisten Fällen rine Zahlung ,« �"gend gefordert werden, auf welche haben in treffend Herwege Wie man vermögen verschsebt. Unter dieser Ueberschrift ber>ch:et die.Bossische Zeftunz", auf welche Weise und in welchem Umkarg da» kapftckkräftige Bürgertum Banknoten, Wertpapiere und Schmuck» fachen über die Grenzen in» Ausland schmuggelt. Genosse Rcgge in Nr. 104 der.Freiheit" auZzeführt hat, über ssineii Antrag belrefsend Aushebung des B«lngSzusta»de» g gen eine(Rcggc») Stimme U e be c ga n g zur TageSord- »ung beschlossen worden. Für un» und jeden anderen, der die Dinge nicht verdrehen will, Ist da« aber gleichbedeutend mit Ablehnung, wen» nicht noch schbmmer. ArbeiterrntSwirhl. Bei der kürzlich ssirftgchabten Wahl ein«), I Arbci'erea'.s für 30 Kleinbetriebe der Verusdgruppe.Metall" im Wahlbezirk Südost wurde an Volle des bidhertzac» Arbeit errat» Max Kober(S.P. D.> einstimmig W. M yk ks fll. S. P. D.) ge» ; wählt.— Gegen B Stanmen wurde dann von der Wahlversamm» lnng ein Ali! vag angenoinmen, wonach die versammelten Ar bei er der 38 Kieinbetriobe eiTIäten, entsprechend der HiAtung der Frei» will�en-Truppen c» hiirfort abzulehnen, mit ehemaligen Au» gehörigen dieser Verbände stusammien zu arbeiten', sie be au st ragen den gciväblten Arkitcnal, darauf hinzuwirken, daß diofcr Forden rung Geltung verschafft wird., lieber mangelhrfte Leistungen der Elsenbahn-Haupt» und Neben-Werkstätten ist in der Presse schon viel geschrieben worden.! Tie Schuld wurde immer ans die Arbeiter abgewälzt. E» muß aber festgestellt werden, daß schon im November vorigen Jahre»! Anregungen von den von der«rb-i!cr,chaft gewählten«rbeilcc- rälen gegeben wurden; welche die Inangriffnahme von notweW '*------•- ov».fjr.?_J Ipn Ü6cr die(Lrenz-en ins»ufurno i ex» m a n ut 4 1. ES g bt in der EÄ>weiz l�reibs Firmen, die in aller Oeffent» �Uen tlegeben wurden; reiche vle �nangrisfnayme von nmwrn* %mDk. � «"«■•"ninr er. i Mie UN» berichtet wer' deiip'chea Gälte der halten. S» lautet: ".hessere»' Hatet» i» Zürich zugeschickt er- Zürich, 13. März 1919. S...... I kt;%!'�»i(e Wand während de» Weltkriege» die ver »>, i � üestand, notwendige uted unvermeihl ck» bft'ninwr erst fünf Minuten nach 12 Uhr <»11(3'*®t«:aniVÄ1L"""" Z«!tp«nkt. wo ihre W'vknnaSkraft �rmi? üezng nn»'��t war. Verschließen Sie sich b«t Tatt« �chitzhasima erie nicht dem ungeheuren � 0 8 ouf den Geist ankomm-, der-.»:« Per- �chutzh..».�!�'(Tbern Sie, daß die Rehab�iiierung it, /�käte abbz?!?"�"� t'on der passiven ResUtenz bezopfter �Xlenz%* Cl>fer fe!:r �«butzhaft sind zermürbt �'<»4 �vdrassrit. S> setzen sich zusammen an» alten O' oi»» i-t. �kefrllschaftSschich'.en. Sie stehen grvllei» am e, da» Beriftu,,» nui lv-n friinntiS de» Recht» üiis � ®«_____ »It. �Idrechertmn» hineingeworfen Hochgeehrter Henri 9* ist Ihnen G-kegenheft»ebo'en. Ihr akF. t n D e n 1 s ch- l o n p oder Oesterreick, liegende» PermSgeu fWertschr sten, Preriose« usw.) aus diskrele und ver- traiiensvolleWeisenachderSchweizbeschaifen » u lassen. Fatz» Sie sich hierfür interessieren, bitte um gefl. schriftliche oder m-ünt»k!che k ndsinz. Hochachtungsvoll H. Kradolfer. »ine Nachschrift de» Briefe» gibt al» Adr.sse an: A.-G. Bureau Fortuna. Zürich. Rämistraße 0. Funktionierte die Grenzsperre pur einigermaßen, so wären Echmrigfelgeschäste in solchem llmkmge unmöglich. Aber die Negierung dvaucht ihren.Gvensschutz' nicht an der Grenze, sondern im Innern de» Lande» und nicht gegen betrügerische Kapitalisten, sondern gegen sireikerte Arhriier. Tie Kriegsgewinnler und Schieder. die di« Frücht» ihrer Aussauge� CUt i V.' 1' IS....—.--- u I----.----„-----, Gc id- maiigiü. Wie UN» berichtet wcrd. irilft jedoch die Schuld in erster Linie den betreffenden Dezernenten. Herrn Oberbanrat Falk. ES wird die höchst« Zeit, daß solche Herren, die sich der Neuzeit gegenüber al» nicht anpassungsfähig erweisin, duich jüngere» Blut ersetzt wirken. Ackiliing! MnnIklvnSfabrlk Spandaus M Freiiag, vor- niittnz» 10 Uhr, erhalten di« Kollegen und KoNeginiieii der Muni- Üonlsobrik in folgenden Lokalen Jnsormatonen: Für Norden: Mällerstraße 32a, bei Renner, und Kopenhage-ner S�r. 74. bei Gliche; für O ft e n: Mirbcchstr. 21. bei Kerjle»; für Neu. kölln: Thomaistr. 81, b-i Sauer; für Schön eberg: Bülowstras',« 37, bei Miemer»; für Moabit. Charlolien- bürg: Rosinen ste. 8; für Spa irb a u: Roenstr. 13. Sämllich« Kollerwn, die früher zur Information eingeieilt sind, erhallen Ausk-.mkt bei Nenner. 32». vohngihlung findet am ' Sonnabend"alt. Für die Vertrauensleute: Obmann W. Firber. Spandau. Tie Beiriebt-ver'amniluiig der Ariillcriewerkstatt Nord, Spandau, findet am Freitag, vormittags 10 Uhr, im Spandauer Bock. Westrich, statt. Vkrlraue» auf tz?« Triumph de» Recht» « A-,t�n �««n kann ihr« wirtschaftsickn " j* in 3j.»?* ö'lfc wsiber aufgeban' werden, hei'lr de» L �<'rll-m«la G«brandmarkte, di« in die II ,r,um< hineingeworfen werden. De Echutzh.., d-u �n Volk.» macht sich»ich klar, daß " 1""J' Geisinani». und Zuchlhau»strafe ein ffcn?innicr unu—— v,..—,__...... täkiftke t in Sicherheit bringen tvolleu. haben von dieser R«»Ieruno scheinbar nicht» zu fürchten. Es besinn! zn lasen. Au» G l e t w i tz wird un» geschrieben: Die Arbeiterschaft sagt den R echt» sozial! st en d!« Gefolgschaft aufk Die am Donnerstag, den IT.«prtl, skatigefundencn drei Thealer. u� Zmhth�trafe ei" ?8i»\ besteht.«ll'ert Werner, j Bef k.-r.'---- Sl!)»h- sagt. siilt wi i ?chtitzhcift- der N e g i c r ii n g. Auch sie i vun —!>CUCi)t.. rt FM'VK$5«%'?? hat" ri o* i« 1 1 fl i f du n �ier.sch-.� Mittels»»- N'" Mitlel« zn? tlnichüdliclinmcknuig unbequenicr reichliche,,, Maße bedient. Wenn sie setzt Nicht einlöst„nd den Geietzcntwiirs über nicht vorlegt� so wobt aus dem viesiilzl ilir die der Mmmelhl3?then. Trftaussührung im Kleinen Ti üblen.KriminafeSfrn" Rosenhahn, versuchte da» ttn Kr--,!,,'°"ü- w'eder mit cii».r dramatisier- 'd c nalgochlchie Rt-krt Overw eg,:„Jl ü rn nie IHä»t. WW�ZSßMM klärt hatte, wollte ihn der RechtSsozialist Becker,«in« Zierde der Weimarer Naliona.'ver'ammiung. am sprechen verhindern. T röschem gelang e» Rau. sich Gehör zu verjckasfe». Auf seine »usforderung hin verlteßen so viele Matglieder den Saal, daß die Versammlung nicht«eltcrtagen konnte. Mit welchen Mitteln vre RkgiecungSsozlolisten die llnabhängi. gen bekämpfen, gebt daruu» hervor, daß sie selbst Vor Denunzia» tlonen wicht zu rücksd recken. Dir bürgerliche Presse öffnet ihnen zu dielem Zwecke bereitipillig ihre Spalten. So stempelt« man eine Sitzung der Vorsiandsmitglieder der 5icchtSsoz-aIisttn. In der Ra„ sprach, zu einer.Geheiuisltzung der Unabhängigen um unlrr dem v.....«Kiirf.» hi» Milttärbebör- — ►•»»••VI fllli» K.U.jlf UV� � w%.......-T------ I'»-"•--7 1 N"•» "ich dümmer, ol» c3,dic Polizei imd ein liierarisch ernsthafte» Ttück erlaubt, da» mit-B'.bo pek�-Erinnerungen andere» dramaftscken Vorbildern kokettiert.-Di« vorlrcftliche Tarheliims konnte diesem»Kümmel Wättch.'n* nur einen halben Erfo'g er»� spulen, Herr Georg Alexander stand al» meckernde» Ijiimiiialiommissar allen voran, aber auch di« Herren 0 i v e n a ck o!«»ngeknöpfter OberxcgirrungZrat. L i n de gg als geneppter Polizeipräsident. Ka i s e r al» Äriminalschutzmaun und R e« s s> 0 all sächselnder Provinzbürgermftster wa rn red: ich bei der Sach«, die durch Mia Hellmuth» gcrissen« Jähre mit H'i Nusik» mappe in der.Zillcrtaltncipe" de» zweiien Akte» einen kostbaren Einschlag von Zille erhielt. Er ist der tiassischg Maler und Zeichn. r der Ka'chcmmen-Ksimmeldliittchen-Welt— und weh» «i» da». E.&- Masserleichen. Di« Spree spült jetzt fast täzlich Leichen an ihre Ufer. Di« DX..i pc hören zu Pen Opfern der Märzunruhen. Es sind täiu.cr, die von NcgicrunzStruppen auf Grund eine? bloßen Ver- fetuTLs hin verhaftet, halb totgeschlagen, erschossen und dann inS Wasser geworf-n worden sind. Wir haben während der Märzkämpfe über ein« Anzahl solcher Fälle berichlet. Di« meisten dieser dramatischen 5ite wurden .natürlich nicht bekannt, da die Negierun�truppen ihr trauriges Handwerk in aller Stille, und zwa. m.ist in der Nacht, ausübten. Irgend ein NechtSgrund für die Erschießung lag nicht vor. Sonst wäre sie ja öffentlich vollzogen worden. Di« bürgerliche Presse, die sich über jede nicht erwiesene Greuelgejchicht« der .Spartakisten" aufregt«, ging über dies? unmenschlichen Taten der NegirrungStruppon mit Stillschweigen hinioeg. Sie weiß auch heute noch nichts zu sagen, otwohl sie täglich über die Auf. fiiidung solcher Lechen berichten muß. Die Toten, d e jetzt ans Land gespült werden, erheben erneut Nnklage g'.gcn das Treiben, dos sich in den Märztagen verhetzt? Soldaten zuschu den kommen ließen. Charakteristisch ist die Tat- fache, daß fast bei allen Toten die Stiefel fehl«». Es war «ine Spezialität der N gicrungStruppen, daß sie den Ermordeten «eben den Wertsachen auch das Schuhzeug»v.gnahmen. So werden b« Toten auch in dieser Hinficht zu klassischen jkro'-zrug.n, zu Anklägern gegen jene Kreis«, die. dw Soldaten durch erfundene Greiwlg schichten in ciiwn B l u t ra u sch vor- . setzten, der sich dann in der unmenschlichsten Weis« Lust schafft« «nd Taten erzeugte, die jeden gerecht Fühlenden mit Trauen er- füllen müssen. Manche Mu'lter erkennt nun in den Toten khren Sohn, manche Frau ihren Mann wieder. Sie haben wochenlang vcrez.begs nach ihnen gesucht und stehen jetzt vor der traurigen Tatsache, daß Zeine Aussicht auf die Wiederkehr ihrer Angehören besieht. Viele der Opfer werd n überhaupt nicht gesunden werden. Sie treiben irgendwo im Wesse:, den Fischen ein Fraß, oder liegen festge» tlcmmt an irgendeiner Schleuse, ztvifchen Balken uich G.steia... Die Al'-ZK-senpcst. .linier dieser bezeichnenden Ueberschrift bringt die.Vost" die vkitteilung, daß die im Monat März an Erwerbslose gezahlt« Unterstützung nur um 2 Millionen Mark zurück- geganoeii sei. Sie knüpft daran folgende Bemerkungen: .Angesichts dieser gewaltigen Ziffer ist der klein« Rück- gang um 2 Millionen im vorigen Monat nur ein p�eringer Trost. Das faul? System eis solches bleibt davon gänzlich unberührt. Wie sehr durch die falsche Humanität die Arbeits- scheuen geradezu in ihrem trägen Dahin vege- tieren bestärkt werden, geht aus der kaum g'aub- ljchen Tätfache hervor, daß kürzlich die Erwerbslosen ein« offent- liche Kundgebung zwecks Verbesserung ihrer Bezüge veraiistal- leien! Wann endlich wird die Regierung die Enischlußlrast zeigen, die unser ganzes Wirtschaftsleben geführdeude Almosen- pcst abzustellen? Nach der neuesten Magistraisstalistik wurden Ende voriger Woche in Groß-Berlin noch 224 494 Erwerbslose gezählt— gegen 220 515 in der vorletzten Woche. Man sieht, der Rückgang ist fast unmerklich, siliid die Gefahr besteht, daß der„privitigicrte Siand der ErrrerbSlose»" zur dauernden Ein- richtung in Groß-Berlin wirbt" Diese Ausführungen e:,. sprechen durchaus der Gesinnung fencr K» eis«, die mit ihr.m ergannerier» Vermögen die.Post" : Ark». itZlosen ge brockst hat. Wahrend für die bevorzugten Kr.ise um«die.Post" der Krieg zu einer neelken-een Kuh teurje, sind Millionen anderer Menschen ins Unglück gestoßen worden. Zum Dank dafür werden sie jetzt be- schimpft von denen, die durch'rücksichtsloseste Ausnutzung der Kricgskonjunktur ein Schlaraffenleben führen können. Unüberlegte Renommistereien. Vor den außerordentlichen Kriegsgerichten werden oft Anklage» wegen Aufruhr erhoben, die sich nur aus Aeußerung der Angeklag- ten stützen. Aus reiner Luft zu renommieren haben diese Leute sich.guten izreuuiden" gegenüber geäußert, sie wären auch an den Kämpfen gegen d:e RegievungSivrippen beteiligt gewesen. Durch Denunzianten erfährt dann davon die Polizei, die meist Hpu/rn fnfj'.ö w.. f jc.«.To v.. �: i___ I Warnung dienen lassen,«nd in nnfever denun�atlonskustigen> 3 am Freitag, den 95., ft 61» C am Zeit nur Aeußerungen Inn, die er auch verantworien kann.! Montag, den 28., S bis Seine auch eine � Alexander.platz eingebracht, die am Dienstag vor dem außer orden lichen Kriegsgericht des Landgericht I verhandelt wurde. In der Beweisaufnahme bekundeten die Zeugen, daß der Ange- llag.e sich damit gerühmt habe,.auch an den Kämpfen beteiligt gewesen zu sein". Der Aegeklagte gab die Aeußerung zu, be- stritt aber die Teilnahme am Kampf, die ihm auch nich-nack;» wieseil werden konnte. Der Anklagevertreter hielt den Angeklag. len für überführt, da er Mitglied der.Kommunistischen Partei" sei, die als Hau p ziel den Sturz der jetzigen Regierung Ebe r t auf ihre Fahne geschrieben habe. Da dieses Ziel aber nur mit Anwelabuug von Gewalt zu erreichen ist, so wäre mich Bastian ein Anhänger von Gewaltta«n uwd aus diesem Grunde ganz sicher am Alexanderplatz mit dabei g.wrsen. Die Strafe sollte nicht so hoch bemessen werden, damit sie auf den Angeklag tan bessernd einwirken kann;«r beantrage neun Monate Gefängnis. Der V? r t« i d i- ger Dr. Blau bcemtragte die Freisprechung des Angeklagten, iveil ihm keine strafbare Tm nachgewiesen worden ist. Die Re- nommisterei könne man nicht bestrafen. Das U r t« i l lautete auf Freisprechung und so- f o r t i g« Haftentlassung. Eine ander? Anklage richtete sich gegen den Werkzeugmacher König, der an den Lichienberger Kämpfen'eilgenommen haben soll. Dem Angeklagten wurde zur Last gelegt, daß er im Be- sitze eines Gewehr«? und gesagt habe, er kämpfe gegen die Polizei. Diese Aeußernng bestritt der Angeklagte, gab aber zu, ein gefundenes Gewehr besessen zu halben, da» er aber bald abgeliefert hat. Ferner ist ihm mal für einige Stunden ein Tue ehr von?luf ständigen aufgedräng worden. Da auch in■c ejem Falle durch die Zeugenveriiehmung dem Angeklagten kein« ausrührerisck'e Tat ncchgcioiefen werden konnte, erkann!« das Gericht auf Freisprechung und Haftent- lassung. Freie Hochschulgemeinde für Proletarier. Arbeiterräte! Betriebsräte! Funktionäre! Freitag, abends 7 Uhr, Kursus für die Großmafchinenbaubranib«. — Sonnabend, abends 7 Uhr, Hhgienekursu», Turin str. 19. bei ä NSsVKKNWKSHj �«... Eonnadeod, den Ast. is T am Dienstag, d-n 20., U bis 3', Beim Umtausch sind die alten genommen werden. Die neuen Milchkarlen sind dem tä. Händler bis Ipaleftsn» Mittwoch, den 30. April, oorzul-g«n,.. lästig« Anstellen b-i der Ausgabe von Milchliart-n am ewjjp Monat» tunlichst zu vermeiden, wird dringend empfohlen, von mittags festgelegten Zeiten ausgiebigen Gebrauch zu mache». Aus den Organisutjoneu. Alerter Kreis. Versammlung der—---- Spandau. Am Freilag beginnt der verkauf der.städliio!'� Freitag, abend, 7 Uhr. Aula, Oörli*« f™; der 12. Abteilung. Vortrag über da» Alneiii_ f.* auf Putte adfchniit 3 der Lebensmittelkarte. Auf werden 40 Gramm zum Preis« van 58 Pf. verausgabt.# de» 30. April verliert Abschnitt 3 feine Gültigkeit. 2 vi g � k, �-»!,»«» 4 S-ov fllaflsrtstf Snr ffriS l t f e4>»B flWrtT flrt 7 t tl# OUT beginnt der Verkauf der städtischen Maigaun« auf A abschnitt 3 der Lebensmittelkart«. Auf jeden Adso"' 70 Gramm verausgabt. Mit Ablauf de» 1. Mai verlle feine Gültigkeit. j,«» Friedrich Zhagen. Freitag, abend» 7 Uhr, im Lokal, v»[" lSchröderj Generalversammlung. Wichtige Tagesordnu»?' j Mitgliedsausweis kein Zutritt.| Freie Fugaad. Freitag, abend» 7 Uhr, im Lokal von ,, ' mann, Eamariterstrah« 12, Gründungsserfammlung Gruppe der„Freien Jugend". ,�1 Freie Jugend Gruppe Eüden-Slldweft. Achtung Dornersioa, nbcnd%8 Ubr, Generalversammlung, Friedriai DymnDnm, K ochste, 13, 1. f Freit Fugend Petersburger viertel. Freitag, abend» A Zugendheim, Petersburger Str, 39, 1.» Portrag:„Ital. vUs° i Freie sozialistisch: Fugend. Siosenthaler«ar tadt. Donnerstag, abends%8 Uhr, in der Gemeindeschul«. Zimmer S, Vortrag über Kulturfrage». öxie! und Sport. Prof. Benninghoven. In den Zelten 23. Jugend-Kurse den der m, Spielern der A- und B-Btuppt zusammengesetzt« Voranmeldung bis 25. April Zimmer 22, einer gleichen Mannschaft der C- und E�Brupp« gegenüber, w'# ! sindet in Pankow. Pichelswerder Et. atze statt. Im Anscht Freiiag. abends 7 Ubr, Vorversamm- S'tz'inz d-s Hauplspielmizsck uste, bei Echmwt Pankow. F>or°�' o-t r»-r-r-Ontltockl. hen 27. ÄOIlI. finden folgende Sviele stott. lung in der Aula des Luisengyninasiums, Turmstr. 87. Zahl reiches Erscheinen der proletarischen Jugend, besonders der bereits angemeldeien Kursusteilnehmer, erwünscht. Der gesperrte Schloßpark. Man schreibt unS:„Am 1. Ostertag wollte ich im Schloßpark von Friedrichsfelde«inen Spaziergang machen. Aber es war nicht möglich, denn ein vor dem Eingang« stehender Posten wies alle Spaziergänger zurück. Hierdurch wurde große Erbitieruna in Pankow, z des Hauplspietause. upe» vei t-azmwi. Tcnmi Sonntag, den 27. April, finden folgende Spiele statt: Mariendorl— Luckenwalde in Mariendorf, am Lahnhos! wärts-Echoneberg in Neukölln. Roseggerflratze. Trupp« i„(n.ini�i.nw.[, Rafchdorfstrotze. Fich't. apr Charlotienb.irg in Reinickendo Weitz-nfee in Tegel, am /Gefängnis, Gruppe E: 13,15 Uhr) und Pcnhom— Fichte IV(5 Uhr) in P cnkon�P�,,,, Fichte Xll— Nordtska auf dem Exerzierplatz E°,.j, Herth— Fichi« XVI in Reinickendorf, SdliW1 Strahe. Stratze._ Spieibezinn 4 lt': Arbeiter-Sporkartell Aibeiler-Atblelenbunde veullZlln-vritz. Achtung, "■ 9 m''"$ Sonntag, vormittags für immer gelten soll. Das wäre ja furchtbar, denn nicht genug. paß man den Arbeitern da? Reisen unmöglich macht, so gönnt man ihm selbst seine täglickw Erholung nicht mehr." Die Frei- gäbe de» Schloßparks ist unter allen Umständen zu verlanget». Die Folgen einer Predigt. UnS wird geschrieben:„Am Sonntag, den 13. Ayvil, erlaubt« sich in Oberschönelreide der katholifche Pjarrer Rennock in der Fastenpredigt zu sagen, daß di« Kinder der Wtern, loelche die„JreiHert" lesen, Teusclskinder und sehr schlechte Menschen seien. Die Folge davon war, daß sich die Kinder beim Spielen über die Zeitungen etwa» erzählen, und als«in kleiner Knabe sagt«, seine Eltern halten schon lange die„Frei- l»cit", sielen zwei alte Knaben über ihn her und verprügelten ihn mit einem dicken Stück Holz ganz erbärmlich. Der Klein« hatte durch die Mi schau diung sehr zu leiden, wie auch da» Attest eines ArzteS beweist." Es wäre angebracht, wenn sich die Kirche etwa» mehr Zurück- kaltuiig au.ferleg?n iründe, denn für Kinder ist doch wohl die Politik noch nicht geeignet, und dann sollte die Kircke sich über- Haupt Hütern, sich in die persönlichen Angelegenheiten anderer Leute zu mischen. Eine neuer Leichcnsund. Dienstag nmhmstlag ist am Mühlen- dam neben der Sparkasse«in Soldat aus der Spree gelandet wor- den. Er hat mehrer« Wochen im Wasser geleovn und war am Kopf verletzt. Di« Fußbekleidung fehlte. tebegsmikkelkaleuder. Pankow. Für tckranke und schwangere Frauen, die llber den 30. Ävril hinaus noch Anspruch auf voltmilch haben, sindet die Reu- ausgab« der Milchkarten vom 24. di» 20. April in der Mitchodteilung, Neue Echönhoizer Strohe 35, 2 Treppen, in der Zeit von 8—2 Uhr %! asarnRHaeea« Aerantworilich für die Redaktion Alfred WielePp- xristi Berlogsgenolsen chast„Freiheit", e. G. m. d H. Berlin./ vindendruckeret und Veriagsgeselllchalt m. d. H,. Schilfbck�/� $ Am Donnerstaa. den 1. Mai 1919 i I Am Donnerstag, den 1. Mai erscheint erstmalig in unserem Verlag8' Die freie Meli j Illustrierte Mochcnschrist der AnabhängiS� Lozlaidemotratie Deutschlands n* : ♦ i ♦ : Preis der Einzel- nri Abonnemen} nummer 20 Pfg. viertel). 2,50 Das erste Heft erscheint a's aifeft-Nummer i Bestellungen durch den Buchhandel, jy Organisationen oder direkt an � Verlagogenossenschafk„Freiheit c.©. m. b. Berlin, Zchiffbauerdamw 19 Deatschsr Mdiali&rbdlter-Verbattd V)7 walten va*'el