WWtHerrschast in Mrnbe Die Lage w Layern. _ l>«I« Jlürnb.r«.. ÜUrUibUtt>«--M» *• Aprit über i>ie Loge m München. sv, Wün« Von verschiedenen Seilen wird nnS btx&M- m �tn vollkommen« Ruch? und Ordnung herr�q«. �-�.�xheit 'nmfn hm.—— ...........«.uuu, �bULW u... bot. Eine outh-ntische Nachricht hierüber iwgt un? aller» "Hi bi, jetzt nicht vor. doch bekundeten die? Reisende, d'e Über �ensburg aus München kamen. Der Taktik der jetzigen Bam- *8" Regierung entsprechend, werden die Briese von und nach wahrscheinlich unter Jensur gestellt, bestimmt aber m 'wrdboyern zurückgehalten. Die Reisen werden, w.e es sche'nt. deshalb unmöglich gemacht, um keine Kontrolle und Wider» der vom.Pressedienst" herausgegebenen Berichte zu«rmog» Brenig, wie tendenziös nnd unwahr die tertor;l wn- ,len bürgetlickM Presse über Mord und ur in München sind. gegen m ,au� bereits die Hetze der bürgerlichen Presse L'ttliinaa�."-&i r a Tort Hot die Ablehnung des Vcr» �dbeitern 1 die Negierung Hoff mann bei den «uch in«; Erbitterung heworgerusen, die bruch!ün!Uer®cr'Qmn,i"".1 der RetlitSsozialisten zum AuS» to rj Hl'0� In Nürnberg die Gewalt der Mili» *#1)1 im*,- Qu'flerid!tet werden. Wie die folgenden Tele» n o*"*?. reden die MilitärbefehlSliaber ganz im Tone die«.....' datz man sich nicht zu wundern braucht, wem) viung der Nürnberger Arbeiter wächst. Dg» � Nürnberg, 26.«peil. l»rpz Jr.L? wambo des III. baherischei, Arm ee» %. Ah-,, folgende Erklärung: Ja riner am IwiiQ«,„!? Herku'eS-Bclodrom stattgesundcncn Bersamw» 1» vom o. 8Um von einet Minderheit beschlosten: 8' t u n ü1»10"�0 de? III. A.-K. zu fordern,-0 dah der Be. 'bin.,,« 8 11 itonb ausgehoben wird, b) baß die *ud za» m, a ch t h a b e r de» Kommando» abgesetzt 8 e n s ,». gezogen werden, e) daß die Presse» Nlet,"> behoben wird, d) daß die gegen München mar» »> e) V* Gruppen sofort, u rückgezogen wer» Vrim» die Wcrbuiigen josort ringeslellt werden. in<°wmand» anzufragen, wie viel Persönlich» **t gib, ha." letzten Tagen verhaftet worden seien. Dar. Kommando in aller Oefsrntlichteit sotgrilve Antwort: .�Mfab." Federungen werden nicht erfüllt. Alle Maß. ' ihm vommonbo« stützen sich auf den festen Willen der hin. *"> zum 5" Soldaten. Arbeiter, Bürger und Baiiern? fit die» he,"-mutze der Regierung Hossmann und gewährleisten » ilofd-,.""?8"nd Sicherheit im Lande. Eine Perne, ensnr hat ""d beara»!"/'"'ewalS bestanden. Tic erfolgten Berhaftungeu **""b bleiben aufrechterhalten. lk» if, m erläßt das Kommando folgende Bekanntmachung: �""isten k m' dast Führer der» S-P-D. nnd der vom» «ierun. ß ,""'waltfamen N m st u r, der gesetzlichen Rc» 68topri-rf'10nn°88mstercn und mit Wasscn die militärische ®croolI stürzen und diese durch ihre Diktetur er- H.'» Wi.TL,(ye0ea diese» hochverräterische Begin» �d u,j, buichtzcinSß Abwehr ohne Zaudern nötig. Deshalb Djf �"�lrenge angeordnet: s'sth««edu»> t°, d l c. b t frei. Ansammlungen werden »*' der stnd»erboten! Das Militär wird gegen W Segf„'""dnungen übe» tritt, mit Waffengewalt h* die»j 6 Bevöllerung ist gewarnt! Jeder friedliebende hhen. Abnahmen billigen und die bewassnete Macht unter» \ m Der> T. U. Nürnberg. 2ö. April. *#n" betitf?.? P'nfrifirct Schmidt ist, wie die..Telegraphen» ft�l wctdJ t«&tU,f f'GH 6 Hl»r. alS er in seiner Wohnung vcr. .'°#andg�„.>"> ch o s s r n worden. Er setzte sich mit einer h ,n de»«.2� 8Ur Wehr(?) und wurde von halbwüchsizrn Bur» t �"«m unterstützt. Ein rastaut« mit 25 Soldaten /* Sicherb.'8�wchr wurde zur Unterstützung der bedräng- j'*' trßifj, � mannschaf, herbeigerufen. Als diese dann eingrif- der«. m.Mldt den tätlichen Schuß. Die Erregung ist s-hr groß. ?" der T. U. Nürnberg. 2». April. •®.«. S.» R a t mitteilt, weil sie den Nürnber. ger ArbeUrrrai als eine reaktionäre Körperschaft betrachtet. Nene Unruhen In Wien. Wien. 25. April. fKorr.xBur.) Die heutigen Kundgebungen der.Heimkehrer" setzten sich st» einem Umzüge vom Parlament über die Ringstraße zum Staat». amte für Heerwesen fort. Ein Eindringen in die innere Stadt wurde wiederholt durch die Polkswehrsperre. zum Teil im Handgemenge, oereiiett. Eine Abordnung traf den j Staatssekretär Dr. Deutsch nicht im StartSamte an. Die weiter. ziehende Menge drang, einige hundert Mann stark, in ein früher ,alS Versammlungsort von Schieichhändlern be. i kannte» Kaffeehaus ein zerschlug Fmftersche'ben und Marmor- platten von Tischen und plünderte die Gäste au». Dar i Versuch gegen«in zweites Kaffeehaus führte zum Z u- sammenstotz zwischen Polizei nn8 Menge. | Schließlich stellt* heritten* Pabizei nnd Lallswehr dt? Ruhe wieder her. Im ganzen sind elf Personen verletzt worden, darunter drei schwer; zwei Polizcibcamie haben Stichwunden erhalten. Wien, 23. April. Im Anschluß an die heutige Versammlung am RalhUnS sprach eine Abordnung von drei Invaliden b,i dem Staat«- kanzler Renner vor, dem sie die Wünsche dar Invaliden vortrug. Sie verwahrte sich gegen den Eharakter, den die Stragenansamm. lungcn angenommen hätten und erklärte, mit diesen und den ver- breckerischen Elementen, die sich vordrängen, und mit den Ilm- trieben nichts gemein zu haben. Sie nahm die Erklärungen de» StaatSkanzlerZ, daß die Auszahlungen der Invalidenrente mit dem 13. Juli auf Grund de» heute von der Nationokversamm» lung beschlossenen Gesetze» beginnen werde und daß dem Zentral- verbände der Kriegsbeschädigten eine Million Kronen zu» gewiesen worden sei, um in dringenden Fällen HilfSöedürf- tigen beizustehen, dankend entgegen. Weiteres vorriiSen der Rnmanen. Budapest, 23 April. Laut Meldung des Ungarischen Telegr.-Korrcspondenz- Bureaus haben die Rumänen am 24 auf d m nördlichen Flügel angegriffen und auf dem sudlichen Flügel ihr Vor- dringen unter kleineren Gefechten bis zum Abend fortgesetzt. Im Norden haben sie die Linie Vasare! Nameny— Nyröakta. im Süden die Umgebung von Ghula«» reicht— Ein Befehl Bela Kun» als Bollsbcauftragtcn für Kriegswesen verbietet, Fremde oder SraaiSoürger ztvangswe.se in die Rote Armee einzustellen. > Der itatienische Konlikk. Bern, 23. April. Nach.Propre» de Lyon" gab der Sekretär Wilson» namens de» Präiide...en dem Pariser.Jaurna."«ine Erklärung über das Porgeh-n der ital'cnischcn Delegat'«*, worin darauf hingewiesen wird, daß Wilson aus die italienischen Ansprüche nicht Hab« eingehen können, ohne die von allen Alliierten an- genommenen 14 Punkte zu verletzen. Wilson sei sich der Folgen de» ManifelteS bewußt, habe jedoch kein anderes Mittel gesehen. Der Präsident glaube nicht an einen | italiemsch-südsl-iwifchen Konil'lt. Wenn er unglücklicherweise ' doch eintrete, so würden Sie Vcrcinip'en Start'n in keiner Weise intervenieren. Der Sekretär bemerkte zum Schluß, daß Italien ! ausschließlich von den Alliierten besonders von Amerika abhänge, s sowohl wa» die Verproviantierung, als wuS dt» finanzielle Gleichgewicht betreff«. Sieg vis Värgerlnms m Vreme»? Bremen, 25. April. VöSmann» Telrgraphische» Bureau meldet: Im Laufe des : Tage» ging beim Abwch auSfchuß von der Regierung die Mitte:. lung ein. daß morgen, Sonnabrnd. genügend Arb.iter zne Verfügung ständen, um die lebrnew chtigrn Staatsbetriebe wieder in Gang zn setzen. Die GaS». Wasser, und Elektrizitätswerk«»erden morgen de» Betrieb wieder aus. nehmen. Desgleichen werden die Geschalte«irder geöfsncl. Damit ist da» Z e! der Strc�obwchr erreicht. Dar Sd�eikabdrhr- auSschnß'ordert temenisprcufend die Mngl«der dar Ordnung». Parteien auf, ihre Tätigkeit wieder«>'s»unehm«n. Die Erobervug Lrauuschweigs Zlu» BrailnfAwem wirb uns oeidwicBml König Ebert hat noch kurz vor der arosien NirderThaG ötc ihm die Unterzeichnun« oder Nichtunterzeicknmi« dÄt Brrsrnller Diskutierfriedens bereiten wird, einen int»v� essanten Sisa von altehnviirdiaer historischer Bedeutung zu verzcickmrn gehabt. Sein Gencralissimus NoSke oder viel- mehr dessen Unterseldderr General Maeriker hat Vranm schwcia noch kurzer Belagerung im Sturm genommen und ist an der Spitze seiner siegreichen Truvven in die uraltK Stadt, dos Nürnberg Norddeuischlands, rinaezogen. ES die dritte Eroberuna BraunschweigS. Bis 1671 erfreute sich Broun ichwcig de? sekkeilZ» Ruhmes, eine frmcrftciiultche s?esi»na zu sein. Celölt Til» und Popvcnheim hatten sich noch d«r Zerstörung Magd» buraS an Braunschweig nicht heronoewogf. Erst 1671 kalllt die stolze Honsaftadt zu RaH. Herz»a Rudolf Auaust vor» Brauuschweio-Wolfenbüttel eroberte noch lanoer Vel«aeru»tz und harten Kämpfen die widersvenstiae Jungfrau. V»e! Blut ist b« dieser ersten Eroberung VraunschweiaI ga» flössen. Rudolf Augusts Erdeine waren längst vermodert, ig den ganzen Wolfenbütteler Zweia de- �WelfcnhauscS hökte der Tod dahingerafft, als die Weltaefchichte die zweite Ev» ooeruna Vraunichhoeias buchen muhte. ES war mi Somme? tstll, als die Berliner Pankargfen mitten im stfrieden d«ö ahnungslose Braunichweig überfielen und trotz zähester Gegenwehr der Braun schweig er Büracr'chaft. die de? Schneidermeister stferdinoud Junge boro zu Rosi dem stierndH entgeqcnführte, dir Burg Dgulmg»dcrod? erstürmten. VI«? ist dabei nickt gcltosten, aber�viot Bier. Nach der lZz-oderwnß versöhnten sich stireund und f?eind. Die Pgnlgrafen wurde»« gastlich m BraunsckwcigS Mauern aufgenommgn und ge» wannen bald den Eindruck, dasi die Braunichweiacr aar niiP$ die blutrünstigen asiatischen Barbaren seien, die sie«r* rvartet hatten, sondern ganz friedliche, umgängliche und gesittete Europäer./ Neu ist am 17. April 1919 nach Christi Geburt, airt ,? Gderts. abgesandt von GenernlistimuS Noske. aesiihrt von Generalnwior Maercker. die Stadt von asten Seiten ein�S* lcklosien. Ein eherner Wall umgürtete Braunichweig. sei» MänSlein konnte entkommen, geschweige denn ein M6* haftiaer Schnr'ß-ermciffer. Tfo. wie 1911 iwr eS wieder ein Schnei denn cists?, tot die blutdürstigen Braunschweiger Barbaren in den' Kampf kiihrte oder in den Kamnf führen sollte. Er"ghlte dieW Mal nicht, wie?serdingnd Junge, nn kasinosäbigen Aristokratie des SchneideraewerbeS, sondern zur nadestichelnde» Plebs und nannte sich?liioust MergcS. Gener»! M«er Abenö- Ausgabe �vsdrat» koftn« dk ach*gesp«�-N«R�aräSez«ik» tätr Jifrfn Rarrn 90 PU„Kieme Nnzelg?« das fftttjednirftc IDort 90 jede» weitere tvort 20 pf, Teuerungszuschlaq 50 Bei F«milien- und Z?ersi,nn«llmq»«mzeigeN fällt der Zuschlag fort- Inserate für deu darauf- f«Igtnten Tag müsjcn{yfiUOnn db 3 Uhr Nachmittag, bei der C�pedition aufgegeben feb. «llpedition: Berlin NW. C, echlffbnnerdamm 10. Serrnsprechrr: Sinn Norden»7C8. gemacht, bekam einen Begriff davon, ttw ef den Belgiern, zu Mute gewesen sein mag, als die ersten„DocheS" einzogen.\ Mitten in das Gmucn scholl plötzlich von allen Wind- richtungen her ktingeiide» Spiel, Kanoncngepoiter. Marich-� takt und Pferdegetravvel. In Nord und Süd. in West und Ost, unübersehbar wie der Sand am Meer wälzte sich der Feind nach Braunschweig hinein. Bald war die ganze Stadt besetzt. Statt aus die gcfürchteten Spartakisten und roten: Garden, stieyrn die bis an die Fäbne bewassneten Regie-; rungstruppen überall nur auf llch selbst. Die dritte Erode- � rung BraunichwcigZ war ihnen noch leichter gefallen als den Pankgrafen die zweite. Schon um 1 Uhr lag Braun- schweig vollständig in MierclerS Hand. Nun begann die Sicherung der Eroberung. Alle Straheneefen wurden mit sturmbebaublen. Handgranaten- bespichten Polten beietzt. Aus den Brüchen mußte man durch die dichte Besatzung förmlich Spießruten lausen. Die freien Plätze verwandelten fah in Heer leger, die Parks in kanonen- besetzte FertS. Man stolperte über Krisger. Waffen und llriegSgerät. Braunschweig schien zu klein und zu eng. den ungebeuren?e'r?iungst?aen»u fassen. Die Masse des Auf- gebotS machte sich vor nch telbst sZchersich. Inzwischen arbeitete die Propaganda. Maertfer hatte sich einen eiaenen Nachrichtenoffizier niitgebracht. der. ganz wie im Weltkrieg, die Reda'tenre aller Blätter zu sich befahl und ihnen diktierte nn» lie bringen und wo« sie nicht bringen. in we'ä'em Geiste ki? ibre Artikel abfassen und in welchem Geiste Hp jbre Artikel nicht abfassen sollten. Die ..Braunsckweigisclie Landeezeitung" wurde von dein Nach- richtenoffizier, der auch die sofort eingeführte Borzenfur| ausübte, sogar mit selbstgeinackten Gedichten drr'orat. An' den Anschlagsäulen und allen Straßenecken wurden bunte Plakat? nngekiebt. di" die Bekeble d?S GenenilS und den| von klönig Ebert über Vraimi'chweig verhängten Belage-, nmgszustand verkündigten, sich den Dank der Braun-■ schweiaer für die Belreinng vom..bolscheivistischen Terror"! erbaten und zur Bildung deS..Freiwilligenkorv« Bmun« schweig" und einer freiwilligen LandeSwebr aufforderten. Am ersten Osterfeiertag war die ernste militärische Ar- beit beendigt. cS folgte die militärische Srbolung. lleberall wurden Appell» abgelmlten. Ganz wie früher an Manöver- sonntagen. Tann fand große Parade der ganzen Besatzuns. vor General Maercker statt, der ein endloser militärischer Temanstrationsumi'ig durch die Hauptstraßen der Stadt folgte. Es war mehr zu leben, als in Köln am Ro'en- i Montag. Am Ostermontag ping eS ebenso lustig und taut, in Braun'chweiaS Mauern her. Bor allen Aa fernen und Wachen spielte die Mililärmu'ik. Da gleich nach den. Ein- zug der RegicriingStrnppen die..Vrounjchiweigiscl»? Landes- zeitung" eine Sammlung für die Befreier VraunschweiaS ausgeschrieben hatte, die schon in den ersten Tagen ein kleines Beruiögen zusammeichrachte, seblte eS den Eroberern auch nicht an dem nötigen Taschengeld, so daß sie keine Schlachttage. sondern Fastnachtstage zu erleben glaubten und sich nicht wie in Feindesland, sondern wie im Schlaraf- fenland fühlten. Bezeichnender Weite wurden schließlich auch ihre Gnlalch. kanonen mehr angestaunt als ihre Kruppkanonen. Tie Brannschweiger mußten dabei nicht obne Neid feststelltn, daß die Gulaschkanonen täglich m't reichen Fleischportiouen aus- i . gestattet waren, während in Braunschweig sogar aus Ostern; ben TFintvobnem kein krischeS Ilei'rfi'ondern nur aus je drei\ Personen eine Pfundbüchf? mit knorpeligem eingeialzenri» Kovssleisch für die ganze Osterwoche zugemessen war. Auch Milch wurde den Braunschweiaern nicht mehr geliesert. wie auch die in Aussicht gestellte Butter auSaeblirben war. Tie Ncviimmgstrilppen hotten eben alle» für sich requiriert und| fodtten sich von der für die kleinen Kinder bestimmten Milch Milchreis. Dabei muß allerdings zugegeben werden, daß sie von dem Uebersluß ihrer Goula'chkanonen an die Ein- Wohnerschaft, die sich zum Anbetteln herabließ, bereitwillig mitteilten. Tl. Warum aber der groteske FastnachtSzug der Säbel- diktalur nach Braunlchweia? Die bürgerliche Presse lagt der BrourtfdiwewiW* Generalstreik hätte da« Tinareiscn Verschuldet. Wahrend diele» Generalstreiks bat aber die grogte Rübe und die größte Ordnuna in Brauuschweia ae- herncht. Ueberhauvt sind seit dem ersten Tage der Revo- lution bis heute in BrannscHweio weder Unruben. nock Au?- fchrcitunaen. noch Gewalttätigkeiten doraekoiumen. Daß während des G-neralstreik» die Balm- und Postbeamten eben, allS streikten, war von der Streikleitung wäst beab- [idrliot. Der Beamtenstreik spielte sich al, Temonstration». streik gegen den Generalstreik auf. Da die sonst ,'o zaaen Beamten mit einer befremdenden Sicherheit geschlossen in den Streik traten, ist viehnehr anzunehmen, daß die Reichs- regieruiia selbst hinter ihnen stand, daß si, fi* i;?n Pgst. beamtenstreik bestellte, um einen Grund ,u baben von Reichs wegen i" Braunschweig einzt, greisen. Uebrige'nS bat General Maercker in einer Unterredung mit biiraerlichen Vressevertretern selbst zugegeben, daß ein Einschreiten in, Bra»nßs>weia. dessen ReaierunaS'ystem mit dem de« Reiches\ in Uebereiiistiminung hätte gebracht»erden müssen schon längst aeplant gewesen sei. Es handelt sich also»m eine politische Aktion nicht um die Wiederherstellung von Ruhe und Ordnung,"jn Braunschweig nie gefährdet waren. So faßt auch das reaktionäre Bürgert, im die Eroberung Braunichweia« auf ES sieht im Einzug der RegieninaStrupp-n da« End? der Revolution, den Tieg der Geaenrevolution und die Wieder- Herstellung der alten.Anstände oder doch»eniasten» die �»riickstoßiina deS Proletariats in di» alte volitifch? Odn- macht. Noske ist dem brallnschweigischen Bürgertum, das sich auf polititckie Fineiien nickst einläßt, einfach die verloni- sizierte Geaenrevolution. Tie Gründung der LandeSweh? in Braunschweig. zu der nur rerierunaStreue Einwohner zuae- lasscm norden sollen, bedeutet deshalb obne weitere« die Be. wassnuna deS reaktionären BüraertumS aearn daS revo- lutionare Proletariat. Mit Recht sieht da» brannschweigische Proletariat in hen Neaiernnaslrnpven. die mit so gewaltiger Streitmacht sn Braunschweig eingerückt sind, ein geaen die Arbeiterschaft aufgebotenes, gegenrevoliiiionäres. proletarierfeindlick»?« Söldnerheer. Daß es mkhrhelt»sozialistiick>e Führer sind. bie dem brounschweiaiichen Proletariat diesen Anschauunas- uuterrickt erteilen, erzeugt eine lolck'e Erbitterung aeaen die mel'rheitssoZialistilckv Führung in Braiinlckeyeig. doß sich der MehrbeitSsozialismu» hier bald nicht mehr öffentlich ���m ickwtelsten Hat sich Wt der Erobenina Braunschweig» blglfrl Friedrich brachte zchon am EinzugStoge die von ihm au» den Fingern gesogen« Nachricht, daß die beiden Redakteure de»„Bolkssreund". die er mit Namen nanme. geflüchtet seien. Friedrich wollte aus persönlicher Gehässig- keit damit dem General Maercker die Redakteure, von denen übrigen» der eine nur ein Mitarbeiter ist. zur Berhastuna denunzieren. Al» die Berhastuna doch nickst erfolgte, zädlle Friedrich m der nächsten Nummer de« �Sozialdemokrat" alle Ausdrücke aus. die der.Bolksfreund" jemals gegen Roskc und die Nosketruppen aebraucht Hatte, und leate es diesen nahe, sich jetzt für diese Ausdrücke zu rächen. Al« auch dann die Berhastuna noch nicht erkolate. brachte Friedrich in einer anderen Nummer des �Sozialdemvkro:"| eine Notiz, nach der sich wider Ern»ar:kn das Gerücht von j der Flucht der beiden Redakteure nickst bestätigt habe. Der ..Sozialdemokrat" ließ also nicht» unversucht, die BerHasiung mit allen Mitteln der gemeinsten Tenunziotion dlirchzuietzen. Und einem solchen Blatte ist die aeistiae Leituna des braun- schweigischen Mehrheitslozialismu? anverlraut. Uebrigens wird unter dem von Kqnia Ebert über Braunschweig verhängten Belaaerunaszustandc die Renhir noch viel brutaler und einseitiger aehandlialst. als während de» Wellkrirar». Dir bürgerliche und ü'ehrheits'oüalistiich? Presse kanr. schreiben, was sie will. Sie greift das reoo- lutionärc Proletariat, seine Führer und den..Bolkssreuud" aus die schmutziaste. feilste und erbärmlichste Wei'e an. Dem..Bolkslreund" daaeaen gestattet die.�eniiir nick'! ein- mal die Erwiderung, daß er setzt wie Wildtötcr am Marter- pfahi stehe und sich alle Schmähungen aeiallen lasten müsse. Bisher sind sämtliche Leitartikel des„Polksfreund" von der ?iei>silr gestrichen worden. Unter dem. wa.? die..Beireier" ietzi..bolichewistifchen Terror" nennen, hatte dagegen dir bürgerliche und melu beitsfozialistiiche Presse nickst nur völlige MeinunassreiHeit. londern sogar iinnosthrnnftc Schinivs- und E'elssreiheit. die sie taatäalich unaestralt Zti| den»nglaublicksten Berleumduuacn der kammunistiickien und »nabhänaiaen Führer mißbrauchen durste. vrrhöbnnng der Demokratie. »tan wrctz. daß der.Vorwärts" die Bildung einer rein soziall stt-cben R�icrung. d>« allein Teutschland rctien könnie. mi! de« Einwand abzulun deliedt. die» widersprach« der Tema- kratie. da einer solcke» Rrgierung angeblich ein paar Stimmen zur Alajoritäi fehlen würde. Der Einnaiid ist kindisch, da die Nationalversaminlniig gar nicht wagen könnte, eine solche Regie- rung. die den wirklichen sozialen tMachioerbältnisien entspräche. zu stürzen Die Nrsetzc der Demokratie gehen»ifc» bor nur dort, wo sie der Bourgeoisie zum Vorteil dienen. Wo die sozialistischen Parteien eine Majorität Haben, ja, Bauer, da ist e» etwa» andere» Fn Braunschweig Hat bekanntlich General Maercker gegen jede» Reckst und Vefey die sozialiststche Regierung für ab- gesetzt erklärt. Nunmehr trat der Landlag zusammen, um eine neu« Regierung zu bilden. Schon daß der Landlag nicht einlach jede« Verhandeln abgelehnt hat. ist recht wenig erhebend. Schmählich aber ist da» Verhallen der bürgerlichen Parteien die den Belagerungezustand nützen wolle», um ihre«uknahme in die Regierung;u erzwingen, ob- wohl sie im Landing nur eine Minorität bilden. Die sozial- deniokralischen Parteien haben selbswerstäudlich diese{Zumutung abgelehnt. Darauf haben, wie bereit» gemeldet, die bürger- lichen Parteien den Landtag beschlußuniähig gemacht und wollen so die Auflösung de» Landtag» erzivingen. So fassen die Herrschaften die Demolraiie auf. wenn die ikmscheidung gegen sie gefallen ist. Die Regierung schick! den General, verhäng! den BelazerungSzustand und ermutigt so die bürgerlich« Minorität. die sozialistische Majorität arbeilSunfähig zu machen. Begreift die Sie chsregierung, deren General di« biimerlichen Port«»«« di reckt zu diese« vorgehen ermutigt hol, nicht, wie »ahnsinnig ausreizend«in solche« vorgehen aus die ge- samt« Arbeite.klasir wirken mußt Ist e» nicht geradezu irr- sinnig, in der jetzigen Reil, wo da» Mißtrauen gegen die Demokroitt in der Arbeiterschaft lo außerordentlich groß ist, diesem Mißtrauen neue Nahrung zuzuführen f Ader dieser Wahnsinn hat Methode, dient er doch dem obersten und alleinigen Prinzip. da» die Aoalitiontregierung noch vertritt, der Aufrecht- erhallung der bürgerlichen Klassenherrschaft um jeden Pr«,». Wiederum ein Word. Der„B o r w ä r t«" ickirribt: Am 10. März wurde de» Aornirr®. Blioke. Willjelm-Stolze» Straße 40, auf anonyme«»zeige von Siegierungisoldatcn verhaflet und dem»Eorde-Sch ack'tamt"(?)«ingeließ rt. wo ibn seine Krau noch am selben Tage sprach. Am nächsten Tage konnte sie ihn nicht sprechen, und seit dem 11. März fehlte, trotz aller Bcinühuiigcn, jcde Lxur von ihm. Jetzt baben ihn die Auge- hörige» im Echauhause gcsunScn. Außer Verletzungen, die durch LchisjSfchrauben erzeugt sein können, hat die Leiche, wi« die An- gehörigen un» angeben, ein Schußwund« in die sinke Schiäfe. Ausschuß an der rechten. Sckädeldccke. Der Bart war ganz kurz abgeschnitten, um d>e Leiche unkennltich zu machen. An Kleidungsstücken wurden der Leiche geraubt: Ein gr. Bummistossmantel. die Litewka, di« Hofe, di« Unkcrbose. Stiefel und ein Belourbut. B hat sich weder an den Straßen. tömp'en beteiligt, noch ist sonst erwiesen, weShaib man an ihm den M» r d verübt bat 1 Was sagt der.B o r w ä r t»" Z» dieser gräßlichen Morbtat, dir wiederum ein Beleg ist für di? von uns mit unzähligen Beweisen belegten Greueltaten der Regierunzs- truppcn? Bier W'o r t e 1„Wir fordern strengste linker- suchun>." O. dicse mutigen und unctschrockcnen Kämpser. » Am 12. Mär, wurde in der Rigner Siraße 4 der Ivsährlg« Kranz Halm.standrechtlich" erschossen. Man fanh i» der Wohnung seiner Sliern einen Revolver, und trotz Sinwondunacn de» Vater», daß d'.cse Wusse euicm T.rpeanien der RogiernnIl- Truppen gchöie, der inzwischen verzogen sei. wurde eer Sobn an die Wand>cf>rll« und n>edcrgel»allt. Die Eltern de» Ermordete» haben jetzt ton dem Sergeanten, der dcr rechtmäßige Eigentümer de» Revolver» war. einen Brief erhallen, in dem tl hrißi: .*» tut mir furchtbar lcid. daß Euer lieber Sohn so grau- kam«rmordei worden ist. Verzeihe» Sie mir bitte, wenn.ck durch ineinen Revolver mit Schuld an diestm Mord habe. Ick will nach Kräften Helsen, h,« schuldigen Mörder zu ermilteln. ock, habe de» Revo.vcr für 45 Marl von einem Ofsizieritellver- treter bei dem Rückzug über den RK-in gelouft und benutzte ihn iß* m Berlin bei der Ausübung meine» Dienste». Einen XErft* schein dazu besaß ich dom Landjägerkorp».". Hier ist also wieder einmal klar erwiesen, daß der Leul� rr V.'n Besebl zum Erschießen de» jungen Haim ,»!gcde»* einen glatten Mord beging. An eine S!raf»erloil>� ist natürlich nicht zu denken. Dieser brutale Bursche>o>lt � wie vor die Zierde irgend eine» Zreikorp« bilden. Die Eiter»'' tiiemordeten sind über den Verlust ihre» Sohne» untrösiliitz llnxercchisertigle vorwönde. Gegen den Genossen D ä u m i g ist bekanntlich die alt Rädelsführer der Januar-Unruhen in Berlin erbode» den. Sie ist al» Nach! rag»on klage zu per Anklage gegen dour eingebrachl, so daß sie tzoroi!»sichtlich gieichzeiug gegen Ledebour zur Verhandlung kominl. Sie beruht out' denselben Beschuldigungen und Z-ugenau»sagen, wie die»T Ledebour. au« der Hafl erneut E» erscheint ganz unmegl welche in dei Voinnirliuchiing cerseibe Tatbestand-...... sistbrn Zeuge» z>l-amme»geirag'e» und welche de»balb der Sw' niiwaltschaft pleichinäßig hinlänglich verdächtig erscheinen. � fli'gin sie dir Anlage zu erheb ii. der eine seil Januar d.< � Hast gehalten und der andere an» der Hast entlassen w'rt. ziwi nach den Alten»»'t'dc g tan Hah n, so müsse» t* Glündr oder persönliche Einpfindniigen gegen de» Genoiscn rc bonr sein, wenn nicht dieselben Schlußfolgerungen t>� »erden. Genosse Ledebour bat außerdem, da er wegen Kluchtpcrd» gefangen gehasten wird. Kaution kür. seine HastentlassunS� boten. Sein Vettetd ger bat aber gleichzeitig darans d' � wiesen, daß»üt de i Ei», eweibten der Gedanke»o» Lede � itlnckit nur sckiallei.de» Gelächter aasleftn könne. Lededouk denk! nicht ditrch die K.'ucht politischen Selbstmord?» statt diirck' dir Verhandlung den Ankläger aus die Anh� zu bringen Ledebour verlangt de»halb, daß er ebenso ime ti*** . V�ft enilasseii wird. Ei hat durch leinen Veiic�� einen entsprechenden Hajieutlassungtaniiag geflkl» erscheint ganz unmöglich, daß zwei Personen. U'Js mm Pur 4 f,r "euNche Terroristen im Austmüe. Laut Mitteilungen der Schw izer Presse ist vom gegen 25 Perlenen verschiedeiilter Nalionaliläl Anklage weil sie in den Jabr-n 1015—17 Spreng- und.„zl vonDeutschlondin die Schweiz undvondv Italien g c s ch m n g g e l t baben. jjlck Die Anklageschrift b schuldigt die Angeklagten. � Dell Jial'.wer niP Jndior. die alle voroabo». Aiiarchti>cn' si daß sie mit den bei ibnen gefundenen Sp.engsio'sen*)' iK gegen Satanbra und S o n n> n o Sprengung von MuniiionSiabriken u"* h/nst'" bösen in Jialßn beabsichtigten und daß sie ml rfft1 gefundenen Bakterien und Giftstoffen>'* riieit. der italienischen R e m o n t e n verseuchen** jj De: zu erivartende Prozeß ist deshalb von>g Deut'chloi.d. weil, wie die Snklaaeschrift scstst.lll. ein Angeklagten al» deutsche Apenten im Austrage beutsA" ss' (che. Stellen bandelten. Deutsche m litärischc Stell.'» � die Sprengstofse und da» Gist. To erhielt einer der Angc � nuwenS Ha-i«. im Juli 1015 von rinem Kurier der btiitlw sandtschis, in Bern ein: Kiste mit M nen. ihandgrana�' p einem Jnouklionoopparat für elekirisck)e Kernzündiing. ollc � 's che» HeereSmalerial. Die Angeklagten Jore» u»d J, die al»„Aguiten de» territorialen Lienste» de» deutschen l � stadeö" bezeichnet iu rden, versorgte> die Italiener ma �l' oerschasslen ihnen ori» den, deutschen 05'"' � f o n( u I a t in Zürich, Handgranaten, Revolver und v" in großen Mengen., f Tie Anktoge lautet auf Sprengstoffvcrbrechcn. solchem, Bcgunjiigiing und NeuiralilälSvcrlktzung. Die lung, die in Zürich ftaUsindet. ist auf den 2 Juni»"0"' ftl Obwohl eine Reihe starl koinpromittierlcr Persels durch die Flucht dem Bericht entzogen haben, kann pj Oessentlichkeii sich aus recht interessante Einzelheilen" II verbrecherische Treiben deutscher Diplomaten und Au«la»de gefaßt machen zstsss Die eigeiitlichen Schuldigen, die Ueheber und Ansiil.„»l4 Verbrechen, halten sich freilich auch jetzt im *r i/ti lu'aiii «uf 15 kflion »-bei >bhi,! bot i: Hl: dcr© toß ---- .-ki'c fes fitdc» II 4; Etr, iu 'in «ch °-l-l »nid \«tilisj I mibt In«. SBollt« man ihrer habhaft werden, so müßte man schon f'B politischen Kornipi'on»z,iiirulrn: da» A u» w S e t i tt« und die zustand gen militärischen Stellen hineingreif'"- ift aber noch so naiv, ein solches Borgehen von bet r* Regierung zu erwar:en? Neue blullze ZufatuiiieiislZze In oderschle� _.,«lciwltz. es. tlp' Bei einem Zusammenstoß zwischen einer fklf*»' � »tf sich vor einem Oonsektio««geschSsl zusammengerotte« td""- � Palronillen und Volkiw.hr wurden ein Mann Z IB f I verwunde«. Gegen abend wiederholten sio>'� Be,ck werde gegen«eckmann geführt und(""< i'i grfoidcrl worden. Da» � kn' Kri,*# minist*' m �,1 � J mit titwt dieser Bcsrbwerden befaßt. Wie�n'�k 1* rtf warten war. ist dabei iür die Soldatcnräte � gciprungen. Die Beschwerde wird nur In ein' m begründet erachlet: Der Beneral soll nicht d"« päl' � ,#1 Eoldalenräle nur zu böre». wenn er tt für noiwcnd'ss �� d'> � Cser* Ci'** m l:**** sckaocrdefiidrer» recht gibt. N chl»'nma den Chef de» Slubc». Masoc hrrav»»obm, den tonlrolliercn. wird begründet, daß(,« den rev>di"5 rnn'' ff \äftr Chenetn: tief; Anmaßung Inzwischen selbe» ihm da» Kriegeministeviiiin nicht mehr web. w n". '*----------. jjf Beichmr'��ick' ..-.-n..» v»ß. der sich A'-" oldatcnräten d e P o st s e n d anelannt all.ienieiiikn Dien st ll" •W ....——»--'«.»üfäll deiicn entipicch«. Sie soll aber ol» unznx- wcrd n. der Major behält also im P inzlp recht. Wir habe» irruiel betont, daoß di» Solbal"' N-b "ccullcn Trlatz mit noch«in Jchrinbafdn fühtkn. Die ruben zu lassen. bcffHoffen, ben ßn Vt-n'flrioen, nicht nehmen lassen weiden und unsere tseit» tvo�l �rissen!r>.rdin, ' Vi: /!«•<> n.. V*•_____ v____--» t•••!«_.«M. �'«!« � �,«»*«,«* K/»tTi»n V�rtlTI � eegeu den tzeen-ral V«N VS�tmann beieuchiet drastisch 1.■ wfwujrtun#. Dii, dem Beschw-rdcrccht ist bei dem*#ri' «n tcs«iiPn 5>frr;cho:tn'e;bäMuti!c4 absolut Nicht, an- 1",%"- Dem Soldaten stand schon in AnedenSzciien da» Slf�t Jf �schwerde jn. Uber nur in den allerseltcnsten Fallen«urde Vcbrauch" W�I kbei bfrA,,«! tucil jeder Tvidat wuszkr, dast doch nicht» tu.':. ,Qm- Der?esck?n>erdc>veg war«in Leide"*——="•" "•tKn. seilen verschärft Schikanen r n. Idar 1,.°""."•■*• nts«in Benannt«jchiionen e n. Eft uifMifr ';v.m"«cht- E, lag NN Interesse der ,Manne»jucht". m.."Ic�n der Cüigievf nicht dadurch geschädigt wurde, dast 0,� Ultll,e Recht belaur. Genau wie im Kall« B&linann und ein Verbot de» Äeschift, betriebe» am l. Mai>>n i c u r g e w e r b e zu erwirken. Die Beiricl>»ruhe am 1. Mai was wir bei einem solchen Verhallen zu Bürgermeister wurde noch belauntgegel'cn, tun hätten. Vom dast die unbesoldeteir * I&H&&%'C 0" V»IV» l»*,»•>» Wirtschqjts- less. nnirrnchnieri, ein Toli, im Auge. Ihre Age» � öcShoIb seit Monaten eine wüste Agitation ijitiu.f"-Ueik. welche sie für den Zitsammenbrtich des Ii; baniit n- 8 veranNvartlich macht. Untcifliitenni findet WliflunJ.'5fl den Llechtssozialisten. die wiederholt vie Äe- ho� j1«ej trtreif rechts gefordert haben. 2o schrieb noch �lform»Cn>tQafn der„Vorwärts" im Air ichlud an ein »> vo», franzölrichen Zozialistenkongreb, solgeirdcs: �urh�r.mA*.*JL � . u? I FFÖ.■ ,u»heben. Wir Ifitu.« •in Wir leiden unter der Sireiknot mehr al» irgend- andere» Land. E» müssen obligatorische �'•dtgerichie für A r b e> t» st r e> t i g l e' t e n �ilhassen werden, um dir Ttreilo in Zukunft«nmitgtich 4" mtdien.- ��Älime-r" �pflichten nur t»r strciks durchaus ......... vorheriger Ä"' .......„x SchiedSgerichl«. kener �"de; sich die oflivellc Nxlirichtenstelle der �Uuss>'«Mission der tÄewerljclmjten gegen drcje K! re schreibt: »gäbe eine» Arbeiterklass« erheben kann gor keine Siede der wir davon tg des„Vorwärts -Urgen diese'.« i ch» j e r t i g« V•• Tätigsten Ernndrechte... «-me» werden. Wenn d>« Regierung, al, dere> .Vorwärt»' ja heut« sung.crl, st-ü Absichten trägr. wird st-. "Galans der Arbeiter gegen st-st t- Nechls- WMM-M- '»gen. Sprachrohr wirklich mit der» geschlossene Alis dem Gemelndele'se!!. Markeudors. Jn den Bemeinedvertretersihungen am 23. und 24. d Ai. Ivurd« znnächjt«in Antra., Oer u. S. P. aus Per-� slärlung der Schuldepulation um 5 fachkundige Mitglieder angenommen, um den soz.-de>n. Par.ei«» die Mcyrl>eit � zu verfchajirn. Der Abbau her S. Vo r j ch u l I l u s j e n au den höheren Le»r«nstal:«n, sowie Einheitlichkeil de» LehrplanS I der Vorschultlaiieii mit den Unlerklasjen der Gemctnbeichnlen 1 nno Verininderuug der«chnlerzahl in bief'n leg eren wur.'e an« � i genommen.— A» einem tvininunaten llnietnehmen zur Vet-| s o r g u n g der tb i» w o h n e r s ch a s t mit Fischen beieil iyl sich die tLemeinde mit U'J OUil ML Von unserem Genosse» 1 Bode in sch wurde Hierbei beanirogl, eine ftommunalisieniiiu»-! ' loin»iis>ion einzusetzen, die die Vorarbeiien für alle zur Kommu-! nalisierung geeigne.en Unternehmen wie Lcben»milte.veriorg»i»ä/ ! Müllabfuhr, BestaituugSwese» vornehmen soll. Für die G e» j meindearbeiter wurden neue Lohnsätze ab 1. 4. 19 ange-' ' nonunen. Die Besoldunz»ordnung für Beamte und 1 ------ wurde nach e«n tlVriiiiet Sagen geregelt. Be>: den. Punkte„Lebenslängliche Anstellung von Beamten" wurde � gegen die Stimmen der U£. P. beschlossen, ausnahmsweise noch einige Beamie, die infolge de» Krieae» mit ihrer Aniiellung in Siiiclstaiid geloininen n>aren, anzustellen. Die Mehrheiisfozialisten wiche» damii vo» ihrem„prinzipiell«»'' Siandpunkle. den sie am 27 März in derselben Finge eingenommen hairen, ab Bei dem Punkt:»Aenderung der Ordnung betr. Erhebung von L u st da r» keil» steuern" kam e» zu einem scharfen Ziisammenstoss mit den MeHrheitO'oziatisten Von unseren Genossen Brandl und Richter wurd« beloni. da st e» ein alter so z.-d e m. Grund- s a tz sei. jede indirekte Sie»er zu ver wersen. Gen. Brandt wie» darauf hin. dast früher jeder Sozialdemo- trat e» für s e l b st v e r jl ä n d l i ch e Pflicht hielt, � Lust barkeil» steuern abzulehnen und dost c» ihm u n. I v e r st ä n d l ch sei, wie die M e h r h e i t» j o z i a l i st e n ! jetzt, wo sie zur Macht gekommen s> n o. ihre fallen Grundsätze verleugnen und selbst solche f A n l r ä g e r i n b r> i> g e ii. Die MeHrbeitSsozialisten Wajblieim | und Hiihn bemühte» sich krampfhaft, ihre Grundjatzlosigkeii zu f verleidigen. Zur Belohn ung für ihren„vernünftigen Standpunk'" ' wurden sie von dem tonservaiiven Wemeinde-B'eoitneten Hesse gelobt. Ter Antrag wurde gegen die Slimme» der 11. S. P ange- nom meii. Bei der Wahl von Beijitzer» zum M i e I e i n i- g un g» o m l wurden von Gcn. Brandl die Mieier aufgrsor- d rl. da» Mie!«e>iiigang»am! mehr al» bisher in Anspruch zu nehmen un» Seinen neuen MielSverirag zu un!er''chreib«!>, der nicht vom I>kiet»ein!gung»amt geprüft ist. Vor dem Einlrilt in di« E altb ratung frag e ßkiL Brandt, ob die unbesvidelen Schössen sich schrisllich zur Sk i e d e r l e g u n g ihrer Posten bereit ertlän halten. Da die» nicht der Fall war, de- enirogte Ge». Brandt die Etatsberatung aus acht Tage zu ver- tage», um fo den Schössen Zeil zur Erledigung ihrer AnslandS- Pflicht zu geben. Unser Antrag wurde mit den Stimmen der, M«HrHci!»'oziaIiften und der Tcmokralen angeuominen. Vrih. Tie Gemeindevertretersitziing stand unter dem Eindruck der Debatte über den E l a der die trostlose Finanzpoil.it l der vorberge ganoenen bürgerlichen Verwaltung«ubhüllle. llnsere Zur Cchllcszung der Spandauer Staatsbetriebe, Uhr?* �••i'Ofl beschäsiigl« sich ein« Betriebsversammlung sämt- Un� Arbeiterinnen der ilna.lichen Artillerie Werk« hu t dt»■ I' is ii| r:—"»—»»«J w• v-— f• *«inliim n datten, s�langte«int Resolution folgende» In: Hl»—.. K' - x:.»......»u,tO rnrrgi a*n'«Jor»cn mr* �_ «tde» �«-„betriebe und deren Arbeiierfchof, verbreitet �durch Schaffung e,..e» kmnmm.alen Grost-Berl.» un» durch Kom in munalisiernng aller für oie Gemeindeivirtschail wichtiger Be.r>eb« eine durchgreifende Gesundung der Finanzivirlschas, der Kom- m»ne» möglich ist. für den Elm al» Pro»'isorium zum letzten Mal : zu stimme» und beschränk!« sich darauf, Ttilreforine» im Rahmen der bestebenden Wirlschasichirundlagen dnrchzn fetzen. So wurde die Grundsteuer für unbelmot« Grundstücke von 5 auf 6 Proz. | erhöht, sowie der Steuerznschlag auf 290 Proz. festgesetzt, da kleine Einkommen»iiier 1-100 Mk- steuerfrei gelassen wurden. Ein ! grosser Teil der Ausgaben konnte aber infolge der zerfahrenen Finanzivirtschaft nicht durch Einnahmen gedeckt werden, sodass sich di« Aufnahme einer Anleihe in Höbe von\% Millionen al» no wendig herausstellte.— Bei der Neuwahl von Au»- s ch L s s e n wnrden in alle Auöschüss« und Depulatione» Vertreter -D»«»"'aÄine; n b«,» Hpuadauer Bock versammelten Koll'gen und Kalle- Stille.,,,? i'�*«4 Protestieren auf» aNereiüschiedenste gegen vt0nitBoriiii v Tpandauer Slaaiöktiriebe. Si« finden r» un- L�fenb-.. �ust in dieser Zeit der wirtfchakilichen Bedrängni» -..c an.j.-- t;------*-- ra .. ov«4 vt&»V»»»»»—»�" »rb«ii»fiäitP„ a„s Wochen hin.iu« untätig verirren • klage» die massgebenden Stellen an, für di« Um «taa.kbelriebe in die FriedenSwirlschasi und lieber» getan zu haben, trotz- unausgesetzt in dieser R ch- sind. Di« Kollee>en»»d Kolleginnen, die an rentabel arbeitenden Staa.Sbetrieb'n i gm« ."ii •rn und Kolleginneu pcoeu de» Vonvurf »' ihren Reihe» und ersuchen die mastge herben „ resp. die Zuträger in Zukunft etwa» verlangen, dass jetzi iosori mit der E n t- Unfäi) ist b e t SlaalSdetriebe b gönnen wird. Tech. für MsM-WM.'w �rb-i, �est au» S'aotSarbeilen bedacht werden, so dass in *• lLne en.stcbe». Alle Kräfte iverben allcpiiinen daran setz"», um di«» zu erreichen." tt'lrg�befchldlgken'BertrauenskeuIe! hLh*!«: WMMWM tvitb di« 8. Aonseeenz einderusen. �_ ��Ichmelzung der Berliner Musikerorsiau'�� enfemblem"«'""'"'"' �naalhm.» der letzten Kouserenz zeigt«, dast in sehr vieken ■öerlin» die wirtschafllicheu Jnte>cssen der a gan-isiertee 'st Musiker eine voltzoffeiie r einen Tatsache. Tarisver- �•W. Munt«»"' lpkz 'fll stker.&-( ist«ist Faklor, mit dem »'« Tafetier», werden sebr rechnen strff�"'i.�' ���ur-Ladenschlub am l. S ÄÄ U|il>» tk... e�Uluno hrr hu rA mehr Berlin die Unter- müssen. Mai. vom V-rbande der wurde nach einer kurzen arbeil leisten zu können. Ein im Plenum der ötcmeinbcvertreiung eingebrachter Antrag unserer Genossen, den t Mai al» geierlag in allen Bureau». B'lrieben und Dchulen einzuführen, wurde der Anlast einer lebbafien Auseinandersetzung zwischen nii'eren Ver- iretern uno den Aech:,''ozinl'lSen: schliest ich wurde der Antrag mit den Stimmen beider sozialistische» Parteien angenommen. DeZ iveiieren gelang e» un'ceei Fraktion, den Antrag zur An- nahm« zu bringen, dast die Vorschtflklassen der Briher Realschule sowie die untersten der Höhere» Müdchenschu en ab 1. April abgebaut und die bereit» angemeldeten Knaben und Mädchen der Gemeindeschnle zugeführl werde». Andererseil« wird sttzl die von nie» vertretene Forderung auf unsere» Antrag veiavirklichl werben, dast fleistige und beeable Schüler,»«lche vier Jahre die Volksschule besucht ba'oan. mehr al» bisher mit Einverstöndni» der Ellern d.'n höhereg Schulen al» Freischüler überwiesen werden. Pankow. Die anm 22. d. M. stattgefundene Gemejndeverlerlersitznng beschästigte sich zunächst mil dem Enlivrirs einer nenn Geiverbesieuerordnung, lueldct von der Vertretung angenommen wurde. Ein von unseren Genossen ein- geh radlet Antrag, da» verfügungsrecht über-den Schlostpork un» da« Schioss zu erwirken, um eine gceig- nete Stätte der Erbe>l>ing lind für Spielgelegenheit für unsere Jugend zu schaisen, wurde dem Gerne in bevor stand üherwiesen »nl der Massgabe, mögl'chst schnell in, Sinne diese» Antrage» z» arbeiten. Ei» ähnlider Antrag Her Demokraten, der de» Ge. meindevorstand auffordert, mit dem Ztvcitvcrl>an»>ind der Staat?» regierung ia Verhandlungen einzutreten, um die Schönholzer Heide für Spiel- und Sprrizwecke sreizuhekommen, wurde cben- soll» dem Vorstand überwiesen. Von Keller>» zu den rechtssiehendtn Parteien erklärte» diese Herren, dast nach ihrer Ausfassung einzelnen Mitgliedern der Gemrindeverlrctiing nicht da» Recht zusteht. Baureisen zu unternehmen. Der Grmei»deverirel«r Rektor Albred't der- stieg sich sogar zu der Aeusternng. dast«r von seinem Ha»»recht Gebrauch mache» würbe, wenn man zu ihm in feine Schule kam men würde. E>» Sturm bei Entrüstung folgte diesen Worten. Pon»»serer Seit« wurde die eignilümlidie Auffassung ver über di« Redte n»d P'ltchie» de» Gemeindeverlreter» Spandan. Der hiesige Wahlverein hielt am kehkcn DonnerZ- tag seine Ge u e r a l- B« r s a in m t u n g ab. An» dem Ge» schästbbericht de» Vorstau-oe» ist zu entnehmen, dass, nadchem im Tezember ein llebertriit zu»en Kommunisten vor sich gegangen war. im Januar ein neuer Wahlvereiir in» Leben geruren ivurde, der c» nunmehr wieder auf ll7S Mitglieder(153 grauen) gebracht hat. Der Kassenbericht schltetzt ab in Ein- nahine iin-o AuSrvabe mit 7090 Mark bei einem Bestand von 405 Mk.:>n Zukunft teilt sich Spaicau in 11 Bezirke. Zur P o r st o» d S w a h l wurde ein Antrag angenommen, wonach für VorstandSmitglicder eine Mindestkarreuz vo» zwei Jahr« Organa- saliontzugebörigkeit seslgejetzt ist, und ferner, dast diese auf dem Boden de» St ä l e s y st e in« stehen muffen. Gewühlt wurden al» 1. Vorsitz»der Gen. T a h I t e. 2. Vorsitzender Gen. G u t b, zu Schriftführern die Genossen Dann und Ad. Müller, zu Kas» sierern die Genossen Koppen»»d Michaoli»: zu Beifitzern die Genossin Jiihre und die Genosse» Fisch und Dam». Da and) ge�aen einzelne an exponicrlcr Stelle stehende Genossen Anllag«» ma.erial vorlag, mache sich auch die Einsetzung einer Schlich- tunaSkoinmission notwendig.— Zur Rl a i s e i« r drri chrei Genosse Kunz, dass vormittag» eine Massenversammlung unter den Eichen de» Stadlwaide« fTplant ist. am Nachmiltag be- wcgt sich da im ein D e m o n st r>A i o n« z u g durch die Neustade nadf d?m Festlvkal in Hakenfelde(Pepi.a» Ruh): die Genossen von Sienieieisladt begehen ihre Feier bei W e i d n e r in Stern- f"ld. MA der Aufforderung den 1. M a, n!» imposant» Demonstration gegen den JmperialiSmu», für einen Völkerfrieden, zu gestatten, wurde hie Verjamm- tung geschlossen. ?on Zuan lm Opernhause. Im Opernhause Unter den Linden wurde gestern Mogarttz „Don Juan" in einer Neueinstudierung gegeben, die unter de« Leitung de» Ole: eva.m iuL rer.vr» R i cb a r d Strauß fccimtbtcE im Orchester alle Schönheiten de» hier lange nicht gegebenen Werke» erklingen ließ. Auf der Bühne war manche»»och von de« Volleiroulig etufern., selb st deioraüa ton nie manche» vom alteut Kulissenstil IVterrommfr« nickt v-ll befriedigen. Di« musikalisch« dramaturgische Bearbeitung ist besser al» die Levische Uebersetzungf de» italienischen Da-Pontc-Texle». Auch wird stet»«in Wider« spruch klasien zwischen der im hei>!rr Rokokkohafte» am stärkslet» strahlenden Mozartinusik und der Handlung, die in sehr obersläch« Iichcr Gestaltung de« unsterblickie» Don-Juan-Probiem» sich voöl Abenteueelichen in» Tragisch-Pathetische reckt. Herr Ärmster, der stet» sehr tüchlig« Heldenbariton dc» Opernhaiise», war zwal kein überragender oder leidenschaftlich hinreissender Don Juant, sang jedoch bei aller vielleicht durch Jndi«position gebotene» Zu» ruckftallung mit grosser Wärm« und ausdrucksvoller Reinheit tl» Wort und Ton. Im ungetrübten Mozorlsili glänz.'« allein Frl. A r t o l de P a d: I l a, die eine kaum zu überirefsende Zerlin« war(ihr hat aber auch Mozart und nicht nur In den Arien sei» B: sie» gor eher i. Tie Damen Kern» uns A r a n f e l t a!» Denn» Anna und Elvira bewiesen bi» aus manch« in der Höhe allzu« i de cfe Tone, hesou et» im Vtirislen,.ihre gesanglichen Corzüse.: Herr Stock hielt sich al» ein nicht sehr charaktensllscher Leporessg im Mittelmass. und auch der Oltavio dc» Heern Hütt wuchs in der von ihm gut angelegten, aber doch arg gequelschle» Tenor« Arie de» zweiten Akte» darüber nicht hinan». Herr Hab ich war ein brauchbarer Masetlo. Heer Knüpfet ein würdiger, abr« nicht gerade erschütternder Komtur. Da» auöverkanftr Hanl spendet« lebhaften Beifall in der Freude, den langentbehrten„Don Juan" wieder zu haben. Die Neueinstudierung blieb zwar hiuler manchen Erwartungen znrück, aber doch möchte man im Zu« sammenhang mit der künstlerischen«ussrischung bei noch immer nicht au» konventioneller Starre befreiten Opernhause» auch Mozart» andere Kostbarkeiten dort bald wieder hören,»' ——'/'> f,'.\ Hu» den Theatern. Shakespeare»„(ToHoTon" WrK«mr Dienitng, den 29. Mai, im Schauspielhatl» wieder auf dem Spielplan erscheinen»nd in volltominen neuer szenische«! Eiilrichlniig gegeben.—„Kleine Sklavin" von D i e@ e iw' schmidt wird am 1. Mui im Rose-Theater die liraussührnna. mit Ida Ort off in der Titelrolle erleben. E»-ist eine bichrfi lcrisch beachtenswerte Tragikomödie, die in der Versühcung eine#! K-nd-S on Stuck Kiilturschildrrung enthält.— Friednch' Kosfra, n-ue, Drama„Herr Olus" Ist für da# �eulsche Thealer im Manuskript zur Ausführung er» worben worden.- Im Theater der Fried richftadt WMZMWA MKAMMMö 6 f.? an!:b e» We Ren# deranstaktet PrMssr Tran«! gott Och» im M a> an Son.ilag. und Fcterlagnachmiitageai Opernvorstellnngen. Am Donnerstag, den 1. Mai, un» am Sonntag, v'n 4., nachm. 3 licht,„Sßaibiti voll S-tzilla" nni<% fCh�k JT. e-**- 1 _..,..M,«.,„..y.,„*,w& V,, von.. I i Leiluivz von Erich Od;#.■ V Ein John Henry Mackay-Abend findet>-.•««---« IUI aor'wung, und on dem®cmcinb;«rttetet fintnng sowie dem Bunde für Jrrenrccht die Herren Arz, Dr. berichte, übrr die gelegentlich Winsi� gfech'Sanwalt Dr. Händel. Rechtsanwalt Dr. Bruno Jsaa# Schindler al» Mit-, und Redakteur Paul Elmer. Gäste habe» Zutritt. I Die Anfhelmng der Filmzensur. Durch d!« programmatisch# Erklärung dc» Aale» der Volksbeaustrag'ei, In dem Ausruf vom 12. November v. I. ist bestimmt worden, dass eine Zensur nicht mehr ftatlzusindcn hat, und dass die Iheaterzensnr auf» gehobe» wird. E» sind Zweiscl darüber laut geworden, cd durch diese Bestimmung'' auch die Filmzensnr beseitigt worden ist. Der Minister de» Innern weist delhald In einem Runderlasse ag die RegicrungSprüsidenten daraus hin. dass mit der allgcnicinett Anfl-ebung der Zensu>e auch die Filmzensur ausgev hoben ist. dass aber i» dieser Beziehung die bisher ergangener# Bestimmung»,, über den Schutz der Jugendlichen bi» z« dessen Siegelung im Wege der.Gejetzgebtuig in Kraft! L— ll!»r>«G>»I.»LU»»L�I ?roß-öerlin. - i Die Märchenbroschüre. Den Berliner BucMjänMern wird seit einigen Tagen ein« L— rschung zuteil: Der Verlag M. Ncumann beglückt sie »ü ordert mit einer Postsendung, die die Märchenbroschüre Berliner Märztlimpfe sowie das Pogromflugblatt des t*" Jäte enchölt. Der Schund soll zum Preise von >ll!:] verramscht werden, 7 Pfennige werden den Buch- hä olä Lockspeise geboten, 3 Pfennige will sich der Verlag de! abholen. Wie daS traurige Machwerk von anständigen Uli ausgefatzt wird, beweist die Jusckrift eines Buchhändlers «n i e Redaktion, in der es u. o. heißt: >ch habe mir eine solche Broschüre durchgelesen und darin die i feit ige Beleuchtung der Vorgänge festgestellt. ?! Nil ist eS, daß gleich in der ersten Zeile auf Seite 10 zu lest" ist, daß Regierungsflieger in den Märztagcn in IP.v!■ tätig waren, etwas, was meines Wissens nach bisher iininer von särnlkichen RegieriingSstellen stark in Abrede gebellt wurde. Sehr interessant ist eS auf, daß der Schreiber r Broschüre für sein Geschreibsel die Worte«historische T n r li e I l u» g" gebraucht. Ich möchte für das Wörtchen »historisch* zwei andere scheu, die wohl eher dort hingehören, «a'ich„parteilich ausgeschlachtete Darstellung*, denn von Objek- tivliät kann in dieser Schrift keine Rede sein.* Aehiiliche Zuschriften sind»nS auch von anderer Seite zu- gegangen. Da die anständigen Buchhändler keine Neigung zeige», sich der Verbreitung von offenkundigen Lügen schuldig zu machen, betonen sie mit Recht, daß der Verlag M. Zkbuinann sich um den westeren Verbleib seine? Machwerke» selbst de- kümmern möge. ES ist natürlich ausgeschlossen, daß der ominöse Verlag die Broschüre mitsamt dem Pogromslugblatt für 3 Pfeir. nige herstellen kann. Ergo ist die Schlusstolgernng die, daß irgendeine Regierungsstelle die Herstellung dieser Schandschriften «u* ReickiSmitteln unterstützt. Das heißt also: da§ Geld der Steuerzahler wird von der.sozialistischen* Regierung zur Ver- 'breitung von offensichtlichen Lügen verwendet. Eine Anfrage an den Berliner Magistrat. Die Arbeitslosigkeit in Berlin will nicht abnehmen, die Zahl der Arbeitslosen bewegt sich immer noch auf der erschreckenden Höhe. Da ist cS immerhin erfreulich, wenn der Magistrat für NolssknndSarbeiten sorgt, damit wenigstens für einig« Personen ArbeilSmögllchkeiten geschaffen werden. Was nützt es aber, wenn zu diesen vom Berliner Magistrat geschossenen NotstandSarbcitcn nicht Berliner Arbeiter, sondern solche von außerhalb heran- gezogen werden. Ein solcher Fall liegt z. B. in der Irrenanstalt 4 in Buch vor. Tort sind Maurerarbeiten(Ausbesserungen) vor- zunehmen. Einen Teil davon führt die Berliner Firma Lindncr Nachfolger auS, die im ganzen aber nnr sieben Mann beschäftigt und die auch in Berlin wohnen. Daneben bat aber der Maurer- meistcr Schreiber aus Buchholz den größten Teil der Arbeiten auSzufiihren, und beschäftigt dieser dort über 30 Arbeiter. Diese sind durchweg solche, die nicht in Verlin wohnen, sondern in weiter entfernten Oriscbaflen, wie Bernau, EberStoabe, Ladeburg. Schönevlinde usw. Darunter befinden sich auch mehrere Hau?» •efitzer und Gastwirte sowie antere. die noch einen anderen Er- werb haben- Beide Firmen erhallen doch sicherlich für ihre Ar- Äel.en die gleiche Bezahlung, aber die Arbeiter werden unter- schiedlich entlohnt, und zivar zahlt die Firma Schreiber Stunden- lfrhne, die 33 bis 45 Pfennig geringer finv als bei der Firma Lindner. Wir fragen nun den Berliner Magistrat, wie er sich 'dazu stellt upd was er zu tun gedenkt, daß 1. die Arbeit Berliner Arbeitern zugute kommt und 2. ihnen auch der Lohn gezahlt wird, der ihnen gebührt? Der verwilderte Friedhof.. Man schreibt uirS:.Der Friedhof Et. Simeon und Suftr»( in Britz, Mariendorfer Weg 3, sieht derart verwildert au*. daß man sich dort auf einen Komposthaujen versetzt glaubt. Slelleiiwclse sieht eS aus, als wenn Hunde ver'charrt liegen und nicht Menschen. Arbeiter sind nur zu sehen, wenn es dringend nöüg ist, also beim Begräbnis. Da läßt sich auch oer Herr Inspektor, oder wie er sonst heißen mag, blicken, aber nachher, roenn die Sammelbüchse gefüllt ist, hat er«S sehr eilig. Klagen über diese Zustände hört man überall, aber e? getraut sich nie- , mand. dieS der Ccffcntlidifcit mitzuteilen. Hier fehlen dringend ! FriedhofSarbeiier, die Ordnung in die Wildnis bringen müssen.* ; An Arbeitslosen fehlt es nicht. Die FriedhofSverwaltung sollte | nur zugreifen, und der Friedhof würde bald ein anständige» Gesicht bekommen. Wie Hauswirte steigern. Sin in der Friedrßbstraße rm zweiten Hof wohnender Kasscnbote bezog am 1. April 1916 eine aus zwei Zimmern und Küche bestehende Wohnung und zahlte dafür 36 M. Monatsmiete. Am 1. Januar 1019 wurde et aul 50 M. gesteigert. Am 1. April 1919 erfolgte die Kündigung der Wohnung, die vom 1. Juli ab 80 M. kosten soll. Der Mieter geht zum MielSeinigungSamt. Vorsitzender wollte im Einverständni>r mit den Beisitzern den Preis aus 65 M. festsetzen, der Mieter erklärte aber, schon 60 M. nicht zahlen zu können. Der Vor- sitznde des Amtes fragte den Mieter nach seinem Einkommen unl bemerkte, daß die Frau doch auch mitverdienen könne, woraus bemerkt wurde, daß die Frauen, deren Männer Einkommen haben nicht noch arbeiicu lösten, damit die Frauen der Kriegsverletzten und KriegSwitwen ibre Arbeit hätten. Das sollt« auch der Bor- sitzende eines MietSeinigungSamteS wissen. Im übrigen ist die Mictssteigcrung so horrend, daß man sich wundern muß, daß der Mieter so wenig, der Hauswirt aber um so mehr Entgegeukoiumeu fand. DaS Vertrauen zu solcher Art SpruchprariS sirreS MietSeinigungSamteS wird dadurch auf den Nullpunkt sinken. Die Fahrkartenautomaten auf den VahuhSfen erweisen sich. wie unS eine Zuschrift versichert, als Geldfallen. Oftmals kommt nach Einwurf der Geldstücke weder die gewünschte Fahrkarte noch da» Geld zurück. Die Schnlwobamten verweisen die Beschwerde- führer an die Automatengesellschaft. aber die Adresse derselben ist nicht zu erfahren. Die Gefellschaft hat die Pflicht, für ordent- licheS Funktionieren der Automaten zu sorgen und für den Fall eines VersagenS diese so sperren zu lassen, daß das Publikum merkt, daß auf diesem Wege keine Fahrkarten zu erhaltcu sind. Die Kosten der Massenspeisnng. In seiner Etatsrede teilt« der Kümmerer Döß mit, daß die Stadt zu der Massenspeiiung täglich einen Zuschuß von 40 000 Mark leiste. DaS ist eine hübsche Summe. Viele, die an der Massenspeisung teilnehmen, wundern sich, daß trotzdem das Essen nicht besser sei. An manchen Tagen >ei es sogar miserabel. Geklagt wird auch über recht wenig an- gemessene Behandlung des Publikums durch Ehrendamen in einigen Küchen, auch die Inspektoren sind nicht so, wie sie sein sollten. Wilmersdorf. Hilfsbedürftige oder invalide Kriegsteilnehmer sowie Kriegerwiewen und Waisen lönnen Anträge auf Unterstützung an daS gcschäftSfiihrcnde Mitglied der Kommission, Stadt- verordneten Fabowski. Rathaus Wilmersdorf, richten. Internationaler Bund der Kriegsbeschädigten und Kriegs- Hinterbliebenen lOrtogrnppe Ctiarlotteuburg). Sonntag vor- mittag'/-9 Uhr im Vol'ShauS, Eosinenstr 4, Versammlung.— Die Genossen werden ersucht, die noch nicht abgegebenen Ehrenzeichen an den 1. Vorsitzenden Gerhard Reiß, Chartottenburg. Werner- SieinenS-Slraße 22, einzusenden. Jnternailonaler Bund der Kriegobeschädiatan und Kriegerhlnter» bliebencn. Der Bezirk Osten 1 versammelt sich Sonnlag, 9 Uhr, im Bezirkelokol. Anternatlanaler Bund der kelegsbeschädigten und HlnterbNebanen, vrtogrupp« llharlotenburg. Sonn lag. vormittags>49 Uhr, Tresf- punkt zur Demonstratlonsversammlang im Bo'.kshaus, Rofinenstr. 4 (Garten). Allgemeine Kranken- und Sterbekassr der Metallarbeiter S neuen Berns»», Mommsenstrotz« Albrcchlstr Ilä oder den ,> in Steglitz bekannliugcden, duiüi einen Spedilionstvechsel meiden. Wir mach merktain, daß vom lich ins Ol. VUÖ ruifl 1. Iliaj on die s spl � Hau» pünktlich gekracht werk � f -- !WIIU! Zahlstelle Freie Verein gung der Metallarbeiter befindet «ich Schfiterstr. 4. Ferner steht mein großes Vereinszimmer zur Verl;garg. Ko|:8'e Paul Thiele. asr««� Schickte'. üelfock- Anzulr ver- kau t bill'K Schmid'. Nc"köllo. MerrluUhatr. 20, Stfl.||L 2.lacket- Snvflsre. neu htllif an verkautan'mutiere OrNBe). Sureck, Neukölln, Uctbrückatr, L* 'tVi-te' ■"ä?