klnzelpreis 10 pfg ♦ Jahrgang 2 nfdftini morgen» nnd»achmiitag», an Sonn-»nd.�rsttagrn mrr �«lug.pnj, drträgt bri irrirr Znstrllung in, Vau» Ht«wfi�ttii«»-r tri Mreftn» �"»ryig-chn» Lrftrllqrbahr monalL 2.S0 M, tri ZustrO-n- untre SArif tarnt ifiom. '»'»«int* ift m btn rr-irn naet trag drr posterirun�üst« für mj ringrtrag«». SfbaMcK;«erlin««*. 6, Schiffbanerdainm Win. �p«ch«:«iw R«rde« 2895 und*89«» Vonnerstag, öen?. Mai 19?y Nummer 2S7> Norgen-Msgabe Znserat» Wien die achtgespalt. Nonpareilkezeile oder deren Naum 80 pfv �Kleine nzei<\cn d« fettgedru«F»e Wort 40 Pf� jede« weitere Wort 20 pf, Teuerung»z»rsch!ag 50'�. V# Familien- und Vers«nnmlunz5anzeigen füllt der Zuschlag fort. Inserate für den dara» folgenden Tag müssen spätesten« U» 3 Uhr nachmittag» bei der Expedition emsgegeden sein Expeditivn: Berlin RV. 6, Echiff�oncrvnmm 19 Fernsprecher: Ams«oeden 97 Dcrh'tm'-Organ �ÄiWiZ er 1. 3n leuchten Sc« Not gchüN. M lier Festtag der ArHe» �nen Einzug ia allen Ländern der Welt. Sticht mehr unter dem Tonner der Kanonen und dem 2°% endemvollenden Würgen deS Kriege«, sondern uirter Banner de« LötkerfriedenS und der Woltrevolution � der gewaltige Heereszug an, der dem Ichöpferijchen «en aller arbeitenden Menschen Ausdruck verleiht. Wenn irgendeine Idee siegreich aus dem Blutmeer des I r V» �.__ a.. u--- V? vwv|»�ö uv,—/ �»V.. inter03'8 �vorgegangen ist. so ist es die Idee der die � � � o n a l e n G e m e i n s ch a f t der Arbeitenden, de s Sozialismus, die den leidenden Unt.,.".. Erlösung aus der Qual der Ausbeutung und �"ckung verheißt. �iit"föchte der alten Welt, alle Götzen der Bergangen- � gestürzt oder ins Wanken gebracht. Throne und Kronen und Zepter sind zum alten Plunder last»[en- Tie Privilegien des Adel? und der Offizier- ..te. Machtpositionen der Kapitalisten sind bis in ihre die erschüttert: Kirche. Schute und Heer, bisher schaf.'?ugsten Machtinstrumente der kapitalistischen Herr- der%.".�re Macht verloren: überall schreitet die Idee ihx»� � � e i u n g der Arbeit siegreich vorwärts in Kampfe um den Neuaufbau der Welt. des Jm- Jahrzehnte sind es her, daß die Schöpfer Nation f ��li�n Sozialismus die Parole der inter- hinan« � ��lgung des Proletariats in die Massen daß..��udert haben: kaum drei Jahrzehnte sind es, deiyo,� ��sten Vortruppen der internationalen Arbeiter- fonn,-IL'. 3cicr des 1. Mai als Symbol des Zu- »leini der Proletarier aller Länder und ihres ge- diu- Kampfes gegen Kapitalismus und Mititaris- ausstellten. lrBeueria�' verhöhnt und verspottet sind die Pioniere der �ule R egung und der sozialen Revolution diesem VUs» Unter unsäglichen Mühen haben sie sich in der Welt durchgesetzt und die Scharen der Ickten und Ausgebeuteten um das Banner des (i[,'' gesammelt. Ueberall haben sie mit Feuer- �r'-�ifsen die politischen und wirtschaftlichen «Usa»�>'dreS Landes, überall haben sie den steinigen Boden 'puf)It und aus den geduckten Oktaven der Arbeit, aus Violen der pvtitischen Rechtlosigkeit HecreSsormationen pvi:..�>'uationalen Kampfes um die wirtschastlick>e und che Be'teiung der Menicken gebildet. � knan, rückwärts schauend, diese emsige Arbeit »vz, Internationale, so mag sie heute klein, beschränkt Q uoeveutcnd erscheinen. Aber diese unermüdliche Arbeit fcie die Vorbedingungen flcfd)offen, die Kräfte geweckt, Ct'n lebendig gemacht, die heute mit den Mächten der ngenheit um den SiegeSpreiS der Zukunft ringen. lssz�.�uh der Arbeit und Kampf gegen den ii t J's1 k i S w u S, diese Losungen waren eS vor allem, ih,%'.fei Jahrzehnten dem Wcltfeiertag des Proletariats der verliehen. Ter Kamps um den Achtstundentag J>Q|.h.e Wilrzesn des kapitalistischen Profits angriff, der dez« �gen den Militarismus, der die politische Herrichast ie,�°d!laliSmu» und Imperialismus untergrub.— dies« Hub � Bewegungen schritten vorwärts von Jahr zu JoHr Ob Teilnehmer hielten in ollen Ländern ihre Heerschau lchlßa Piusen so den Boden für den gewaltigen Zusammen- lest».er arbeitenden Klassen, die in praktischer Wirksam- tofl.'e �dee der internationalen Solidarität des Prole- zvn, Sixgx führte. �giin �ltkricg des Imperialismus schien diese Be- foej.a öu Boden geschlagen zu haben. Es schien, daß die die(j.?'vternationalen Sozialismus unterlegen war. daß hati» Armee der Arbeiter aller Länder sich auf�löji tev k."1'�Ce nationalen Bestandteiie, um wieder den Mäch- kichte»� �igangenheit zu helfen, ihre.Herrschaft aufzu- - �8 6er wie trügerisch ermiesen sich diese Envartun- ""'iiate ol» je entsattet sich jetzt di« Wt**#n Man'.sesk der Berliner revolutionären Arbeiterschaft wm l. Mai 1319 an da« gesamte intkraativualc Proletariat. Nach l�sährigem Bruder- und Völkermorden, noch l�jährigcm Verleugne» des Sozialismus und Triumph des Imperialismus und Kapitalismus feiert das wiedererwachte deutsche sozialistische Proletariat im Morgenrot der mensch- heitsbefreiciiden Wcltrevolution den Wrltfcicrtag der Arbeit und sendet dem Proletariat deS ganze» Erdballes seine brüderlichen Grüße. Völkerfriede! Völkerfreiheit: Völk-rglückl Groß und verheißungsvoll sind diese drei Worte, voll heißer Sehnsucht schlummern sie in jedes Menschen Brust. Wir wollen dem Völkerfrieden zum Turchbrnch verhelfen«nd die Völkcrsrriheit schassen. Tiefer Zustand ist nur zu der- wirklichen durch die Ucbcrsührung der Produktionsmittel in den Brsiv der Allarmeiuhcit, durch Errichtung der sozia- listischen Gesellschaft. Nicht der Völkerbund der Imperialisten und des Kavi- tals kauu den Sozialismus brrbcisühren, sondern die Per- cinigung der sozialistischen Proletarier aller Länder, gctrag», von der Solidarität, befreit von Haß und Neid, erfüllt von dkm Sehnen der arbeitenden Massen nach Glück und Wohl. stand, ist nur dazu in der Lage. Ter Bund der sozialistischen Völker kennt keine Vergeudung seiner Produkte durch den Militarismus»nd Imperialismus, er kennt nur das Streben nach wirtschaftlicher und kultureller Hebung. Friede, Freiheit«nd Glück im eigenen Lande und der ganzen Welt. Brseiiinung jeder Ausbeutung des Menschen durch den Menschen. Vernichtung jeder Gewalkherrschaft. Er- richtung einer Gemeiuschnst der Gleichheit und Solidarität, das ist da« Ziel des Sozialismus! Di? Versammelten protestieren darum auf das ent- schiedeuste gcacn die Gewaltmaßnahmcn der Regierung, gegen die Konsolidierung einer neuen brntalen Soldateska, die uns die Verachtung der ganzen Welt einträgt. Sic pro testieren gegen die Vcrschachcrnug der sozialistischen Grund säbc an daS Kapital, und wollen nicht ruhen und rasten, bis ein srcirs sozialistisches Teutschland aus dem Boden des Rätcsysiems stolz und festgefügt errichtet ist. Im Bewusttscin, daß die Arbeiterschaft aller Länder von demselben Geist und Wissen erfüllt, bcarnßen wir die Weltrrvolntion. insbesondere das russssche und ungarische Proletariat. daS sich rndgültia von den Fesseln bfB Kapitalismus frei ncmachti Nach den Worten Karl Marr�, unseres großen Vor- kämvsers, daß die Befreiung der Arbeiterklasse nur ihr cige- neS Werk sein kann, geloben wir heute am 1. Mai. dem Welt- scicrtag des internationalen Proletariats, unseren russischen und ungarischen Genossen schleunigst auf dem Wege Z« sol- nen. denn die Weltrevolution nur allein kann der gesamten Menschheit den Völkerfrieden. die Völkerfrciheit und daö Völkerglück bringen! Verband der Wablvrreinc Gross. Berlin(lt. S. P.). Frallion der U. S. P. D.° Arbcitcrräte Groß-Berlin. � Krieg zurückgehaltene Bewegung. In allen Ländern er- ntachen die Massen aus dem trllgeri'cken Rausch, in den die Herrschenden sie verletzt hatten. Wut und Enttäuschung über die»nsöalichen Leiden breiten sich, immer mehr aus. Mit kritischem Blick werden alle bisherigen Grundlagen des Dasein« gemustert. Nie wieder lassen sich di» bisher Gc- knechteten und Gedeniütigten in das Jach der Ausbeutung und Entrechtung hineinzwängen. Nicht mehr wie früher; triumphiert die Autorität der StaatSgeivait und der Kirchs,. die Uebermecht des Kapitals über die Idee der pckiitiichen und wirtschaftlichen Befreiung. Tie?» D< mme hallen nicht mehr, lleber ste hinir>eg kfutet wie ein junger Bergftrnm aw Mvoiuti/viäie Bewumia ort Magen,>ie in der vep wüsteten Tegenwart, zwischen den Ruinen deS Weltkrieges neue Wege, neue Ziele sucht. Verschieben sind die Formen, in denen diese Bewegimch sich in den verschiedenen Ländern vollzieht, ungleich auch die Erfolge, die bisher erzielt worden sind. Aber gemein« sam ist dieser Bewegung überall der unerschütterliche Will«, nicht mehr wie früher im langsamen Vorwärlsjchreitech mit Hilfe kleiner Reformen in den Zukunstsstaat»hinein» zuwachsen", sondern durch kühnen Sturmlauf gegen di* Posilionen der besitzenden Klassen, die Hindernisse, die de« Verwirklichung des Sozialismus entgegenstehen, au« de« Wege zu räumen. Auf die Internationale der Propaganda und der Vor« bereitung, aus die Internationale der Sammlung der prole« torischcn Kräfte folgt nun die Internationale de» Tat. Noch ist sie nicht endgültig konstituiert, noch ist sie äußerlich gespalten und zervissen, aber wer unter die Ober- fläche der Erscheinungen zu blicken versteht, der erkennt, daß in dem kampfbereiten Willen der arbeitenden Massen aller Länder eine Bewegung begründet ist. die die Ideen de« Sozialismus zur schnellen Verwirklichung jührt.) Diese Bewegung schöpft ihre stets wachsenden Krästt aus dem Zusammenbruch, den die alte kapitalistisch« Welt im Weltkriege erlitten hat. Dieser Zusammenbruch zeigt sich nicht nur in den besiegten Ländern. Mehr oder minder deutlich kündet er sich auch in den Ländern der sieg« reichen Entente an. Wir können und dürfen nicht auf dieser» Zusammenbruch in den gegnerischen Ländern spekulieren, um gefährliche Konjunkturpolitik zu treiben. Aber wir können, ja wir müssen auch ihn in Rechnung stellen, wenn wir im eigenen Lande an den Neubau schreiten, der sich auS unserem Zusammenbruch mit zwingender Notwendigkeit ergibt. Diese Notwendigkeit wird noch von vielen, die sschs kranipfhaft an das Alte klammern, verkannt. Man be». müht sich, den alten Vau neu aufzuputzen: man hofft, mit kleinen Mitteln über die großen Notwendigkeiten der Zeit hinweg zu können: man glaubt, den großen Ctrom deS sozialen Befreiungskampfes in das alte ruhige Bett zurück» lenken zu können. Vergebliche LiebeSimih'l Zu den Göt- tern der Vergangenheit gibt es kein Zurück mehr. Wer sie zu rotten sucht, steigert nur noch mehr die elementare Kraft der Bewegung. Wer die Massen zu täuschen und irrezu» rühren mcht, lädt die Verantwortung auf sich, daß an di* Stelle schöpferischen Aufbauens Chaos und Anarchie treten, Anzeichen dafür sind in bedrohlichem Maße vorhanden, Tie«abotage der Revolution, die von unfähigen, kurzsichtigen Rcgicrnnzsleuten und Parteiführern be» trieben wird, rückt die Gefahr des permanenten Bürger» krieges in bedrohliche Nähe, steigert die Wut und die Ent» täuschung der Massen, vernichtet die An'ätze des schöpfen» schen Zusammenwirkens und läßt die nächste Zukunft' mit» unter in düsterem Lichte erscheinen. Toch wie düster auch die'e Anzeichen sind, wie trüb die Wolken, die den Horizont bedecken, der Welt fei er» tag der Arbeit, den wir setzt begehen, läßt alle trüben Gedanken und Zwcifet verschwinden. Indem er unseren Blick in die Vergangenheit lenkt und uns zu den Wurzeln- unseres großen geschichtlichen Kampfes führt, zeigt er uns öen ungeheuren Abstand, der unS heute, mitten in untrer Revolution, noch von der fungsten Vergangenheit trennt. Er Zeigt uns die Erfolge, die die Idee des revolutionären Klassenkampfes, die Idee der internationalen Solidarität des Proletariats, die Idee des Soziatismus in allen Ländern errungen hat. Er führt uns ans ollen erbitternden Kämpfen des Tages hinaus auf ein« höhere Aorte, von der auS wir den gewa.tig heunamnchierenden Heeres bann unserer kämpfenden Brüder zu erkennen vermögen und die leuchtende Sonne des Sozial iSmus lehen, bie c�cn Unterdrückten unA Gebuchteten die Erfüllung der großen Sehnsucht deS Menschengesihlecht� verbeißt. Vom dLutschen Kriegsschauplatz. 21 Opfer des Standrechts. Nach den aus München vorliegenden Nachrichten kann es kaum einem Zweifel unterliegen, das; der Konflikt zwischen der Räteregierung in München utid der Negierung Hoffmann ohne jegliche Gewaltanwendung und ohne jedes Blutvcr- gießen durch Verhandlungen beigelegt werden könnte. Wie das„Berliner Tageblatt" meldet, ist im Miinchener Arbeiterrat ein Antrag, unter keinen Umständen Verband- lungen anzuknüpfen, mit überlegener Mehrheit abgelehnt worden. Auch Imbe sich in Reaimentsver- sammlungen ergeben, daß die Stimmung der Soldaten nicht gegen Lerhand'lungen mit der Regierung Hofsmann sei. Aber nach dem Vorbild, das die Noskc-Re» gierung im Januar in Berlin gegeben bat. sind von der Ne- gierung Hassmann die von Augsburg und Nürnberg ausae- gangenen Verständigungsvcrsuche abgelehnt worden und mit der Verhaftung der Führer der Unabhängigen in Nürnberg beantwortet worden. Der Einfluß der militari s'chen Kreise auf die Regierung ist auch hier bereits so groß, daß sie nichts gegen den Willen der Militärbefeblslmber unternehmen kann. Wie gestern bereits das„B. T." meldete, bat der Oberbefehl öhal»er der bäuerischen und württeinberaiseben Trupfvn Generalmajor Haas, in einer Unterredung mit einem Redatnonsmitalied der„Augsburaer Neuesten Noch- richten" aus die s�rage. ob die Regierung zu Verhandlungen Mit den Führern der Kommunisten bereit sei. erklärt. „Ich d-fse, nicht! Es würde eine große Schwäche der Re- gieriiiix, Hofsmann bedeuten, wenn sie sich üderbaiipt auf llnler, Handlungen einließe, weil diese unter Umständen dir gan�e Nk- t!»n gegen München gefährden kbnnen. Man sef nr!lltärisil>ri. seit» unter keinen Umständen«efonnen, die Kommunisten ats eine kriegführend« Parte, anzuerkennen." Weil bie„militärische Aktion" gegen München gesübr- bei U'crden könnte, die den alten Offizieren ruhmreiche Tätigkeit in Aussicht stellt, tollen Verhandlungen abgelehnt werden, von denen mit größter Wahrscheinlichkeit anzu- nehmen ist, daß sie die V e r st ä n d i a u n a bringen würden. Ist schon das unerhört und kennzeichnend für die Tat- fache, wer gegen wo et ig in Bayern die Macht in Händen hat, so zeigt die Ankündigung des Generals HaaS, man werde die Komnmnisten unter keinen Umständen als krieg- führende llJariei anerkennen, was in M ü n che n a n Schreckenstaten d er Soldateska bevor- st e h t. Aber der grausame Mord durch die Soldatrika hat bereit« begonnen I In einem Telcgrauim aus Slornberq meldet das ,.B. T.": Die eingebrachten tvefaiigeiien wurden»an der erbitterten Meng, halb tot geprügelt, vea einem Standgclicht zum Too�»erurtrilt und sofort erschossen, im ganzen 21. So dient auch hier dos ungesetzliche Standreckrt zur Beschönigung eines 21 fachen Mordes. Die Soldaten dürsten nach Blut, die Regierung Hossnianu Iiat durch ihre Nochsnebigkeit ge,tenüber den Militärs die Möglichkeit zur Stillung dieses Dranges gegeben. Welcher blutige Schrecken wird nun über München Vereint rechen,»venu bie aus Studenten, Bürgern und Offizieren gebildeten «Weißen Garden" dort ihren Einzug halten Milllärischtr Terror im Nuhrgebiet. Wir Ünd in der Sage, folgendes Dokument über die Absichten dar Militärbehörden im Nuhrgebiet zu verössent- tichenz Münster, de» 19. 4. 1*1*. «enrrekkonnnand, VIT. A, K". «t-H«. le. 2910. Vedtiml Äschfrem fest ein«rwtffer Ikischluß in«er lechken Srwegnng *e* Industriegebiete» eingetreten ist, knmmt r» darauf«», u»It- Kündig« Rub« zu schaff«» und diese nach MKglichkeit zu sichern. Hier»» Ist in erster Linie niiiig, da* Trrrirlfte» and Hetze«— besonder« die realernngsfelndlichea ttziilirer de» Vewegung— bib auf weiteres unschädlich bleiben bzw. ge- mocht werden. Tie» kann überall dort, w» der Prlagerong*» gustand herrscht, durch dag Mittel der militärischen Schutz dost erreicht werden. W» der Prlagrrnngtzzii stand nicht Iirsieht, mutz er für diesen Zweck nute« Umständen, weu» dir««nch»«rgen der dadurch rntstehendrn Penaruliigxng»nrr- tzosi nicht Ist, ue r>1 ä n g t werden, wenn nicht die strafrechtliche »ertolgu», in einzrtnrn Falten d«S v»rhSn«en de» Betagerung». AUpandr« erübrigt. Für dir weitrre Serfolgvng der?»rr»risten»nd Hetzer Ist r» tzrkorderlich, da* strafbare Handliingen derselben umgehend ge- meidet, uich in jedem einzelnen Fasse der Tmbestand frstgeleg« wird. Eri.igt aus Anzeige keine«ers»l,ua, feiten« der ««ständigen Polizei bzw. ZivilbehSrde, s» ist de« tS e«, r» l- komm and» iniS zu melden. Ich bitte die«»rwaltunggbeWlrdeu. in diese« Sinn««uf. flürende Schreiben an die onterstriten v«b«rden ergehen zu lasse« und»»ch di« Werklrituugen entsprechend«II>»- leituuge« zu versehr«. Ter kommandierrndr Grnkral »««. Krhr.»onvlattrr. ttzeneralleutnant. Bedarf es Nock, emeS besseren Beweises, baß sich im „neuen" Deutichsgnd unter der„sogialistilchen" Regierung nicht» abändert bat? Der alte Militarismus lebt in un- verminderter ssrisck» fort und herrscht, als wenn ei nie einen 9. November gegeben hätte. Uvr eto Mißgriff. De? Überfall der Regi-'runHttrupprnf hat n, Depot der «epublikonischen Solda'enwchc in Weißens«« hat Herrn«eich Auttner im.Borwärt«" auf den Plan gerufen. Tr meint, daß e«»ern beklagenswerter und durch nicht« zu rechtfer'igendrr Sfcißflr'sf" fei, und daß weder Herr Rodle»och Major Gilsa von der Sache etwa» gewußt hätten. Die erowassnct« Truppe könne al» die zuverlässigst« gelten, die die Regierung besitze, .denn sie relruticrt« sich fast ausschließlich an» organisierten Parteigenossin". Sie habe m den Januar- wie in den Märztagen doll ihre Pflicht getan, namentlich auch den Schutz de» Zeitung«- viertel« besorgt. Kutlner schreibt dann:.Wodurch sich kruppenleil« ofi-rtying» von anderen Areiwilligrn- Formationen unterschieden, da« ist die Tatsache, daß si« gemäß ihrer Zusammen. setzung«in besonnene« Berhalten an den Tag legte» und, soweit ihr« Tätigkeit reicht«, jene» überschneidige Borgehen, jene S z j e s s« und verurtetlentwerten Mißgriffe zu vermeiden wußten, durch die andere Areiwilligenver- Hände ein böse» Andenken in der Berliner Bevölkerung sinterlassen haben." Zum Schlüsse»endet sich«uttner gegen die fcfcWtluuft, haß da» iL Depot Angehörige der ehemol.geu ivorrtzmartnevkveston amgenommen hade und daß van dort au» ein schwunghafter Handel mit Waffen und Lebensmitteln getrie- den worden fest Offenbar versuche hier dieselbe Sie He. die eigen- mächtig die Entwaffnung dornapm» ehr Berhalten durch s h st e- matischen Schwindel zu decken. E» ist unvorsichtig von Herrn Kultner, dem Korps Lütt. Witz, da»«r für den NeberfnH veramwortltch macht,.systemati- ichen Schwindel" vorzuwerien. denn der.Borwäei«" hat bisher alles, wa« von dieser Stelle aufging, auf» wärmste verteidigt und ist also darum Mitschuldiger geworden. Diesmal freilich richtet sich der„Uebergriis" des Korps Lüttwitz gegen einen Trup- penteil, der von Herrn Kästner selbst in« Leben gerufen worden ist und.fast ausschließlich au« organisierten Parteigenossen", also ,'K c 4 1« s o j i a I i it i n, besteht. Da« ist ein neuer Beweis da- für, worauf e« den Befehlshabern der Noskeaarde ankommt: sie soll sich nur au«.zuver.ätsigen Elementen" zusammensetzen, und ol« solche gelten nicht einmal mehr die Rechttsozia- listen. Nein, e» handeU sich nicht um keinen.Mißgriff", wie Herr Kuttner behauptet, sondern um ein neues Zeichen von der immer sichtbarer werdenden Organisierung der Gegenrevo- I u t i o n. Ein dunNes Geschöfi der A. E. G. Wir»»erden um Aufnahme folgender Zuschrift ersucht: Am 23. November 1018 gab da« Kriegsministeriuin die Et. lanbni», daß das glugzeug G. V. 17(# der A.E.A.-Flugzcugfabrik Hennigsdorf mit dem Beneral Ludendorff und dem schwedischen Oberst Adlerkreuz, dem Chef de» schwedischen Flug- zeustvesen« an Bo-rd, nach Malmö flog. Auf diese Weise gelangte Ludcndorff damals nach Schweden. Da» Flugzeug selbst ging nach der Landung in Malmö so- fort in die Hände der schwedischen Regierung über. Es war nämlich von der A.E.E.-Flugzeugsabrik ohne Wissen der deutschen Beswrden bereits vor dem Flug zum Preis« vc»i 110000 Mark a n die schwedische Regierung verkauft. In dieses Flugzeug waren M o t o v im Wert von ungefähr 50 000 Mark rinpebaut, die der A. E. G- Flugzeugfabrik gar nicht gekörten, sondern ihr von der Heeresverwaltung ge- liefert waren. Um nun diese Bcrschiebung bzw. diesen betrügerischen Ber- kons von HeereSmaterial zu verschleiern und zugleich ihren Ber- dienst zu verdoppeln, scheute sich die Firma nicht, d i e S selbe unrechtmäßigerweise noch Schweden v e r k a u f I e Flugzeug G. V. 1708 de r deutschen Heeresvcrwal. inngam 2. Dezember 18 18 in Rechnung zu stellen zu dem Preise von 1 17 000 M. ohne Motore E» sei dahingcstclll, wie weit die für die Abnabme dieser Maschine zuständigen Stelleu und Beamten in diesem Falle selbst betrogen, wie weit sie be- trogen n-urden. Jedenfalls hat sich die A.E.G.-Flugzeugsadrsk, ai« ihr bekannt wurde, daß die Bauauisichl bezüglich dieser Ma- schine Schwierigkeiten machte, mit dem ReichSverwer- t u n g»a m t in Verbindung gesetzt, um die Maschine„zu. rückzukaufen". Und das Reichsverwertungsamt hat dann tatsächlich im April d. I. diese überhaupt nickt vor- bundene Maschine, zum Preise von 50 ooo M, einschließlich der Motore. an die.Deutsche Luftreederei", eine Toch'ergcscll- stbost der A.E.N., zerkaust". D«? Summe entspricht dem völlig fingierten Geschäft. Denn in Wirklichkeit stellten allein die Motore«inen Wert von mindesten» 50 000 M. dar. Eine Untersuchung dieier dunklen Angele genhest scheint dringend erforderlich. Sie dürfte freilich nützt den Beamten über- tragen werden, dt« a»f irgend«ine Weise bereit« in diese Ange- iegenheit verwiibelt sind, besonder« nicht Beamten von der Inspektion der Fliegertruppe, die zum Teil, wie nach. gewiesen werden kann, der A.E.G. sehr.wohlwollend' gesinnt sind. Verlegung der Vaiignalversammlung nach Lerliu? D»-.hie Friedenskommission der Nationalversammlung nach Angabe der Regierung nur in Berlin tagen kann, da hier alle Akten, Informationen und einschlägigen Referenten der Reichs- ämier schnell zur Hand wären, beriet am Dienstag der Senioren- kunvent di« Verlegung der Nationaldersum mlung nach Berlin. Der Antrag der Uebersiedlung wird am G. Mai dem Plenum unterbreitet werden. Für den Fall, daß da« Plenum zustimmen sollte, hofft man da« Herrenhau» für die Nationaldersammlung fr» zu bekommen., So gesteht also die Regierung zu, daß. wa» wir schon immer sagten, die Tagung der Nationalversammlung in Weimar einer ihrer ersten Dummheilen war. Die Nsevbahuen am 1. Mai. Di« preußische Regierung erläßt folgende Bekannt- machung: .Nach dem Gesetz vom 17. April 1818 gilt der 1. Mai al» allgemeiner Feiertag im Sinn« der reich»- und lande»- gesetzlichen Borchrifien. also in dem Itmstmge, wie die bi«hrr schon bestehenden gesetzlichen Feiertage. Dem- gemäß haben die Berkehrsanstalten, ins�eiondere die Eisenbahnen. ihren Dienst auch om 1. M a i d. I. wie an anderen gesetz- liehen Feiertagen auszuführen" Hierzu ift angeordnet worden, daß der Güterverkehr, soweit die notwendigste Versorgung der Bevölkerung mit Leben«. miiteln und Kohle die» irgend zuläßt, ruhen soll, damit dem Eisenbahn personal weitestgehend« Befreiung vom Dienst« zugute kommt. Opfer des Aerzkeffreiks in Bremen, Auf welch' brutale Art der sogenannt«.Bürgerstreik" in Bremen von der Regierung erzwungen und durchgeführt »mirde, geht au« einem un« vorliegenden Privotbrief hervor, in dem e» heißt: .Em« Hebamme, die trotz de» Befehl» der Kommandanwr einer Wöchnerin Hilfe leisten wollte, wurde v»m vrtt der Kranke» we, verhaste» und einige Ssunden srilgeboiien. Eine andere Wöchnerin, di« ärztlicher Hilfe bedursle, starb, weil die Aerz:e den Anordnungen der Kommandantur folgten und sich weigerten, ihr zu Helsen." Man würde diese ungeheuerlichen Nachrichten für unwahr halten, wenn nicht die Erlasse und Bekanntmachungen der Bremer Kommandantur bewiesen hätten, daß dir Bremer Regierung tatsächlich gewillt war, den Streik der Aerzte nicht nur zu billigen, sondern mit allen Kräften zu unterstützen. Wen» diese Erlasse nicht al» albern« und leere Drohungen gedacht waren, so mußten sie notwendig zu solchen «eluUaeen ficht**, an« hn oben ge meldeten, sie mußte» beul Tod unschuldiger»Inder im» Kranrer Dies« Opfer hat das Bremer Bürgerwm, hat die Bremer rung auf dem Gewissen. Schlnßsitzung ter inlemakisnaien Soziniisfenkovs re Z. Amsterdam. 2*.«g' Di« Internationale sozialistisch« Konferenz, die ihre w � leyte Ra»t abschließen wollte, mußte, da sie ihr ArtzeiiSpe«'»«. erledig» hatte, beute vormittag Ihre Beratungen fortscyen. I' Delegierte, unter ihnen der Prlisidrnt drs Jnternationaica listischen Bureau» Branting, find jedoch schon heute srii. reist. Ten«»rsitz in der Schlußfitzvng führte Hend Zurrst wurden koloniale Ftazeo behandelt.&** � Beschränktheit ber zur Berfünung stehrnden Zeit konnten>«! einzelnen ansgrarbeitrtrn Beschlsisie zesastt werden. Die*** sprach sich aber gegen die Absicht»>«, Deuts seine Kolonien wegzunehmen. Fsie Irland wurde da» sosortiz» Selbst»'� mungsrecht verlangt und grsaedert, daß die Att btt � rung im s eier Bol'Sabftimmung srstaesebt werden solle- � FriedenSkansrrenz wurde verlang«, daß sie Jr'and si'"' hängigkrit zxllchere. Die Konferenz svrach sich auch»'» �,e Einverleibung Danzig« in Bolen ans. d« � «anz deutsche Stadt ist. den Polen-hur', in freie An«" w« Weichsel zugestand?» und Dau.I, al, Freihat, n sov«. Bezüglich drs Saar»«biet, verwarf dir* nickt nur die volitische Annexion.(ouWtu«" � wirtschaftliche. E» sei nitwendiq. da» De»u<"'" Schaden, den e». ohne dazn gezwunaen»n sein, in anrichtete, uerzütf, und die Kohlenpeoduktlon de» Saargev � diele Schadenveraiitung bestimmt werde. Die lange aber. 1. daß die beschlagnahmten Produkte das 1 Deutschland» bleiben. 2. baft der Betrag daoon»estgesten» 3. daß die Bezahl«»« ohne Berlehuna der politischen lichen Rech»« der Bevölkerung geschieht. 4 daß nach* der Schadrnuergsitiing kein« neuen Forderungen fle''.«■{r* dürfen, 5. daß die Schadenvrraütung»ich« zur E'-wrrlmng der Borrechte durch fremd« Machte iu Teutschland den''«' yi darf, C. daß dir notwendige K-nttoNe für die Bezahlung unier Aufsicht de» Bolkerbunde» lttsteß» �«» Bezüglich der Jude»frage wurde eine Entlmli" genommen, in der für die Juden überall dieselben R»' � sl werden wie für dir anderen Bürger, und in den Gebiete- � dir Mehrheit der Brvllkerung bilden,«»tonomie. serncr lichkeit, einen eigenen»naddängiaen Staat in Palästina zu � und Aufnahme In den Bölkerbund. Die Koafercnz erkl»" daß sie. wo fie snr dir Seli'siöudig'eit verschiedener 1« tzi« «ritt, sich de» Rechw« zur Grruzbestlmmung eutd ist der Au ficht, daß diese Grentt'estimmung der in Betram« � den Bevölkerung vorbehalten bleiben müllr. Die �hi torlolen Fragen irerden an ein Komitee verwiesen. eine Regelung für die B e r b e s s e r„ n» d«» S«' tlonsa»Staus che« zwischen den Organen der W' Prell« getroffen._|rt t* Tie n t ch st e Sitzung der«ouseeenz �.s«-' 1. August in Luzern abgeha'ten werden., g» meine Kongreß wird auf den 2. Februar V1 wurde br'chlosirn, noch einmal Schritte zu tun. daß.'. f»<*' Breuer Konferenz angewiesene russische S»» d>< Mission Pässe erhalte, und da» sie ihre Natersuch''"«'„ auf Estland a»«dehnen soll. Außerdem wurde im'Irin schtosien, eine Un»eel»chuag»kammissi»ll ,z.,,i>s Deutschland zu schicken. Schließlich wurde die � einer Kommission zum EtudlSNZ drs politischen Lustcms i sondere#c« R» t e s v st r m«> und der Sozialisier» sckilosien. Hierauf wurde die Konferenz geichtolsen. oti�t mehrere andere Delegierte find nach Pali», Hendcrso» abgereist. verlretee der denlschen Repnhffk In Au» Pißoii wird un» geschrieben: ,ß(i Vor einiger Zeil kehrte au« Riga ein ehemals g«? � Deserteur mit esnigen baltischen Baronen und ehemZÜgt" � raden nach Lilmu zurück. ES war ihnen gelungen, � p Grenzposten zu gelangen. In Libau angekommen, sofort von der deutschen Polizei in Haft genommen. D>r �t und ein ebemalit«r Matrose mit Namen Forst wurden i,; Haft entiasien, jedoch der deutsche Deseriaur mit Namen ul � mii noch einem Kamerad«» in Haft behalten. Ein« Zeiilasi. � ihrer Verhaftung erschien im Arrestlokal«in Beamter derte den Lühning auf. mit hinunter zu kommen, um now � anderen Arrestlokal geschafft zu werden. Auf der SirasE, Lühning aufgefordert, schneller zu gehen. Diese« Mt'ri|t,jjcft Lühning mit dem Bemerken, wenn die Beamte» schnellet dann ginge auch er schneller. Im anderen Arrestlokal �(l kommen, wurde ihm eröffnet, daß hier kein Platz M" wieder zu dem alten Areesttokal zurück müsse. Hier ouC*-„,�L erzählte et seinen Kameraden auf der Revierstube im*rret' daß fein Leben eben an einem Faden gehangen habe." fragen der Kameraden, wi« n da« mein«, erklärt««r.** jh» ihn auf der Straße zwingen wollen, schneller zu gehen, u dann ol» sluchtverdächtig zu erschießen. Er habe aber � lich gehört, wie die Beamten ihr« Waffen en sichert � daraus habe et sich stet« zwischen den beiden Beamten 0**" Do war ihnen di« Möglichkeit genommen, ihn zu«rkWK*«s Das erstemal, wie Lühning aufgefordert wurde.!?,�gs abend»%* Uhr. In der Nacht um Hl2 Uhr wurde � abermal» aufgefordert, mitzukommen, um in ein ander«*. gß« lokal überführt zu werden, und auf diesem Wege isi uing dann erschossen worden Kurz vor seint« � Abholung sagte Lühning zu seinen Kameraden:-�?�,,li� wenn ich dieses Mal nicht zurückkomme, so glaubt mir daß ich erschossen bin. Ich gebe euch nochm.il» da» M« sprechen, daß ich j» Riga, wo ich als Botschewistenkvw wirk!«, nicht, verbrochen habe!" ffi» ist nicht allein dem Kameraben Lühning so ßö sondern sein Mitkamerad ist schon am Tage vorher auf ums Leben gekommen. Man braucht sich nickt über solche Taten zu wundek�' �g. d'? dortige deutsche Polizei steht in keinem besonderen Als vor einigen Wochen der Polizcidireflot durch das ment abgesetzt werden sollte, versammelte er seine MannBd�i um sich und sorder!« sie aus. ihren Dienst ntederzulegrll, er seinen Posten verlassen müsse. Trotzdem der Gouverneur von Libau geäußert fifki' ze4 Libau an allen vier Ecken brennt, so muß der Polizeidireki��ß (Khco*, ist e« dem Herrn gelungen, sich al« allgewaltiger(H btrt wieder auf seinen thron zu schwingen. E» ist die» ?aU. den wir von viele» Fällen anführen. Daß unsere Ü' � Genossen zur demokratischen Republik Deutschland kein haben, wir» nach dieser Stiebvrob« wohl»cd«« einlcuchl««», "«9 der Lohnbewegung im Grob-Berlineic Buch- Handel. m&wT* Hslking der Arbeitgeber im(Srefe-�crtincr Buch- «boii � LohndeilXKung der A�estellien und HaudelS-Hilf». ilrbk, �*'**«» Lohukamui großen Stil* auSzulvochie«. Dir tiniiiL � machtrn zu nächst nnch lätiQCicr BrrschUppuiiH ötisjcrjt molcricDe Zuacjtändiiiffe. g. standen ober wen-igltens das to/ zu. Nachträglich scheuten sie aber nicht da- Ranhr r!o-?r von den völlig un»urc>c<)e>!den irnitcricllen Zuge- fitmnAx' 1�bfir!ch< zu rnaechen»nd da» MtbestimmniigSrecht so kg,, dost es zu einem reinen Dekorationsstück»hur Ztbr, k würde. OiTndrein versuchen bK Arbeit. t»rt,ir'w.!l,r8"ns 6" spalten, indem fk erflSren, mit den Trau». JtitrDt."s* nach Abschluß der Verhandlungen tnil den An- Ich',. � bcrhzndeln zu wollen. Wenn die Arbeitgeber nicht in hü� Glinde zur Ginltck* Limmen»»erden die �alaen bm der Mteb. zur Einsickil iavimen,»verde» die galgen bei der tUlvit.-ru�ervrdenllichen Erbitterung der Angestellten und « w folge der gedrückten Lage sehr crusrrr Ncrtur sein. Hindu � �u�tkgennahine de« Beucht* über da* Ergebnis der Ver- ziia.-!» n?�'"UV Besichlugjossliiig dcrsaninieln sich die Arbeiter- und rilrtr,. m™°u«schuB-0bIeu,« aller Brob-Berliner duchhäudle. > �rtriede, in Bc!uel>en olme Ausschuß die Vertrauensleute, %i, �titag, de,, 2. Mai 1910, abends 7 Uhr, in den Prachtsälen "Pwh», vinmensirasze 10. hf" die B-ivegung sührenbem drei Organisationen: An- %in(n � VuchhandelS, Buckp und geitungSgeiorrbeS, H« it>' �rnnSport-Acbeiter-Verbaind und Zentra!virl>and der ber�.�vgSgcbilseii ist ein AlUonSaukschub eingesetzt worden, der ''a,w Arbeito»«isgenommen hat und dessen weitere Wei- Kola,"y* Veschdu�fassung durch die Bersnminlnngen uuchcdingt * W leistet werden«nusj. WarenhausangesteNte. �t> �?.�utrolve>band der H>andliingSgehilsen hatte am DlenS- betri.�.", � Sportpalast eine Versaminlnng der im Warenhaus- dh* r f0'''m Einzelhandel Beschät�gtrii einberufen, die über �»d«"vbnre oder Ablehniing de» zwischen den llnlernehniern «"�'�Oten vereinboiwn Tarifvertrags entschvden sollte. kat ,in:�nb«ngen waren sehr sckavierig. Echan Ansang stsebruttr dl �5»"w'irf den Unternchmern eingereicht worden, seil dem «„«*lrJ'rftttbten die Verbandlungen. Kollegin Licht brachte Ivm»u' Vertrages alle Bestimmungen desselben der Be:- Ah,,,. Sur Kenntnis. Die Neltoorlicit�z? t beträgt acht dir qp.kJ Aug stelltenansschüsse oder wo solche nickt bestehen, »od* be» Personal» entscheidet in allen ftrag-n de» Lohn» «»Niw..''��'tn sse» gemeinsam mit der GesckäitSleitung Juso,,,,, Ein gung zustande, entscheidet eine pa itälilch Ion, tngesehte EchlichtungSkommissio». Da* M i n d e>t e i n» «rstf,, J" beträgt für Lehrträste und jugendliche Angestellte im lOp*ü. 9�. im»«vriten Jtohre 80 SR., im dritten Irchre 5 Ol r■ s"1 kaufmännische Angestellte der «o sVerlau'Sk ä-te. LadrnfoTtftfr, K'.issrnkontrolll'n. dtnn.., Deloralcure. Erbedlente» usw.) im 13. LebenSsaHr, (190 i,.. 160 V>- weibliche 135 Vt.. MB 10. Jakirc 175 M. sAv,"n 20.?lahre 2O0 M.(135 W.). im 21?nhre 220 M. seh- V'l'. � �"bre 240 M.(215 Vi), für kdc» weit rr Berus*. 2n ipr'cn männlich,' Angestellte eine monatl'cke Zulage ro» von% bie näch'len seck» Jahre, weibliche Angestellte eine solche Oalir,. v�ck drei Jahren, von 20 M. in den folgenden drei ilvr�.i.' die 2.(tz r u p p e(selbständize gähiglriten, B«>chhalt«r. ßelig,. bvstbenien. Jiliasleiler, Direkt-icen uhv.) gilt ein Grund. 400 j» zuw 27. LebenSsachre für männliche Angestellte von »tn|»n"I»'v''bliche von 840 M.. fleigend in tünf Berufsjahren buchbau kür die 3. Gruppe((ntiipiloflieree und Haupt- �Ninb/e' /vewd'prach« ch.üorrcsvondenten. Vinkäichr»sto.s ein ffiiii lis,.. bis zum 27. Lebensjahre von 475 M, steigend in t'"'QuiiJU'S','�l:tn"w k* 20 M.f für die 4. Gruppe(Ober- «SO«),Ct"Up Oberpcrtvoltiiiigebeamte) ein Brundgetnilt von bestq,. Einstigere Monatseinkommen, die am gl. März 1910 i'unb«,fn baden, düijen nicht aemiad-rl werden. Alle Ueber- k„n, kvcchrn mit Im de» MoaaiSgehaliS be/zochlt Nur am 0ot Weihnachten soll ohix Vergütung Arbeit geleistet für b wurde grundsählick ziifletta nden. Er soll belrag'n: A'trei.�k bie pur dem 1. Apr'l dvS lausenden Jichre» ein- bei*»,: bud.% Wache, bei einjäh iger veschäitignng 1 Woeki«. fäh,..,'.' by virpsabriger Tätigkrit 2 Wochen, de. fünf- bis zehn- teil Z»a?kigleit 2% Wochen, bei mehr als zehnjähriger Tälig- VHochcn, Wr Un, yn bie sich«n>« dem Tarifvertrag erg-ben. schiichlel Ich„i, �"uehmer im Sinvrrstüiidni» mit dem AnpeslellleuauS- lc�C putsche id'ng Hot der gescstl'che Sck)Iichtu»gS- Disknsllon wurde von einem Deaustrogten der An- Aestfn,,!?"kr BefleidungSindustri« erklärt, dast verschiedene diid x, vagen bei Vertrage», wie der Pegriff �gehol>ene Stellung' doch.' wchtbez.ihlte Arbeitsleistung am Sonntag vor Weih. �»leii"'lht annehmbar seien und sie sich nur unter eil,. könnten. Er reiche einen entsprechnden Antrag ftli'trgl. �arif die Zustimmung versage» will, bi» über dw %,"unfte nochmals»erhandelt wird. Dteier Ant'ag bock,„.>u einstimmig angenommen, ebenso wurde beschlossen, in uge B« ich, ii«»»gen einzutreten. Die(Selben an der Arbcilt kevtu" ben Sieinenlwerden wird eine Zeilnng. betitelt.Der frei- be, jy"rtfiter*»erdreidt. Der Leitartikel spricht über Terror, i,,»?.•'nui1i!t dieser Zeitung seil dem 0. N»veinl>er v. I an Ru«***' Arbciteisckast verübt wücd. Auch sie a»tderen Artitel ��g.elchei, Siil gehalten. f((n def* I au.»> �kch'hil"»? kreis, und De maßregelten. llnterslühung Rihslf I �bjck>b.ch langfrisvigec Tarifverträge, di« mitcr niög- follf,, fyeiixitnin» schädlicher Arbeitsköinps««chgesck)! offen werden »uf C. Insbesondere stellt der Perba i� die sforderun.t .bn»,,, �9* Gleichberechtigung dol ArlieiterstaitdeS mit allen Ndr. ,% �'äntwn, unter AuSjchaltung de» KlafsenkampseS und �ykseiiherrschnft. jv:» warne» die Arbeiterschaft aller Betrieb« und rnfen Euch "iwn rnifi Tretet seder Agitation lotfrAillt»n gegen I' Der rc I\v■ k�0 �'�"be mehr. Da oder der Üolietiioveriiag erst yndin» /?' zum 15. Itai im Verband der Grosiindiistriellen ge- , tt»"», lehiite die Direktion der Echwartzloptf. Werte vor- > kle, iJ Berha idluita ab, da sie ftck auf dr» Standpunkt Mi q',,1 c"f"0e der Kollektivvertrag noch Geltung habe, lasse sie "epfn■ft'0r|d'''i"ßfii ni»> ein. Sie bewill igte allerdings den »ii qh, f'nf Anfbesierung von 10 Pf. dir Stunde, was die Aolle» *» hfUf- lR,0'fie der minimalen Lohne, bei der Familienväter I» chiih-n Äitverhältnissen unmöglich miStommen können, ab- j traten dethiblb Montag in den Sire'k. Die Ab«, na Hgfiö 525 StimviAa tüi deu Streik und 242 daueaen- Drf(Tlnna stellte stcv nunmehr«nrf den StaiwpunN, daß ste Km Betrieb nickt mehr voll aiirrecktethalten kann und fchtog am Mon- tag. den 23. April, da« Werk. Die ltreilendeii sowohl wie die antzmisperrten Kollegen der Firma B St. A-G. S,tnmirtztopfs.. Werl Wildau, rechnen aus die Solidarität der Berliner Arbeiterschaft. Die Sektion Kassenckoten des Allaemeinen Verbände# der Teiltschri, Baukbeamtrn veranstaltet am Freitag, den 2. SKai, abends 7 Uhr. in dem Musiler-Festsäten, Kaiscr-Wilbeimsirasp: S1, eine Mitgliederversammlung der Ortsgruppe Mv�-Berliit. Dir VetriebSingenieurr und TirtrirbSassistenten der Grsh-Ver- liner SlletaUiiidiistrir beabsietiligen sich zu einer Fachgruppe 3"' sam menzusch! iesien. Zu diesem Zttwck findet am lommenden Sonn. tag, den 4 Mai, vorinittag« 10 Uhr, im LehverversinShauS Akexanderplah eine Versammlung statt. Arlillcrieweikstalt Nurd-Spandan. Die Lohnzahlung für die Arbeiter und Arbeitcr'nnen der Artillrriewcrkstatt Nord�spandau findet am 2. Mai zu denselben Zeiten wie am Montag statt. Der Arbeilerrat. «nOestellteniiuSschflsse der Waren«, Kauf- und Epr.ilalsesckäfte roh BcrliiiSI Verswniniuiigt Freilag, 2. Mai. 7% Uhr abends, Neue OioBfUajjc 3,»Engl. Hof";.Stellungnachme zum Tarif". Der Malseier wegen erscheint die nächste Nummer der„Frelhest" Freitagabend. Verllver Mai. Die diessährige Maiseier rutt lebhafte Trinnerungen wach an die erstmalige Feier im Jahre 1390. Damak» standen wir noch unter dein Soziaiistengesetz, daS erst im Ottober 1800 ab» lief. Die Berliner Partei legte großen Wert auf eine wirksame Demonstration de» Proletariats, al» welche sie nur die Arbeit»- ruhe ansehen tonnte. Nur durch die Arbeitsruhe wurde da» Selbst- und Krastbewußtsein der Arbeiterklasse gestärkt, nur da» durch SeU'stvertrauen in die eigene Kraft eingehmrunert. Ein fester Wille wind anerzogen>md damit die Vorbedingung für ein lrastvolleS Aufireten, für wirksame Aktion der Arbeiter ge« schassen. Die Solidarität des Proletariats winde gesteigert, der Kkassontanrpsge'da.iite gefördert. E» kam zu Disserenze-n mit der Parteiioituiig, die dc» Ausruf der Berliner revolutionären Ge- Nossen zur ArbeitSruh« durch einen anderen Ausruf abscknuäckste, wa» in der Folge z» einer starken. Löh- mu-ng des MeuseiergedsnkciiS füheon muht« und«ich führt«. Die Berliner Arbeiigeder waren empört über da» Unlcriangen der Arbe ter. selbst einen Tag zu b stimmen, an dem sie nicht in die Tretmühle ihrer AuSbi iiter grhen wostlen. Sie wollten unter allen Umständen Herr im Haus« fein. Allen voran gingen die Metnllindirstriellen, die Avantgarde der Scharfmacher. Sie liehen i» ihren Betrieben Anschläge machen, in denen den am 1. Mai der Arbeit serirblcibcnden Arbeitern die Entlassung angedroht wurde. Trotzdem liehen sich die sozialistisch denkenden Arbeiter Berlins von ihrer Maifeier nickt abschrecken. Sie feierten und sie dcinvirprierten. Die Polizei kam. so gut fie e» konnte, den Arbeit. gebcrn zu Hilfe. Sie verbot den gröhten Teil der von den Ge- werkschaften in Aussicht genommenen Versamlungen. Aber unsere Genossen liehen sich dadurch iiicht stören. Am 1. Mai unternahmen die Arbeiter AuSslüge, fie vechiehcn Berlin und zogen hinaus in die freie Natur. Eine der gröhten und imposantesten Maifeiern wurde in Fnedrichshagen abgehalten. Unseren dortigen Genossen war c» gelungen, zwei Vcrsagimlungen abhalten zu können, von Berlin brachten die Slororlziige Zehntausende von Berliner Arbeiiern nach diesem schönen Vorort. Di« Former, die am 1. Mai zu den Ausgesperrten gehörten, hatten den Weg zu Fuh gewählt, und so kam am 1. Mai 1800 in Friedrich» Hagen»ine Demonstration zustande, wie sie glänzender kaum da war. llnd wa» die Haupt- fache war, da? war der Geist, von dem die damalige Feier beseelt war und an dein sich alle diejenigen gern erinnern, die da- mal» ieilgenpniineii haben. Diese revolutionäre, von einem hohen Schtvung und starker Begeisterung getragene Maifeier gab dieser erstmaligen Feier den Klasiencharnkier, den unsere Bewegung haben muhte. Leider ist dieser Eharakter im Lause der folgen- den Jahre mehr und mehr abgestreift worden zumoi Schaden der sozialistischen Bewegung. Tie diesmalige Frier sind«! unter anderen Umständen statt, al» wie im Jahre 1800. Wir haben zwar kein Sozialistengesetz mehr wie damals, wir haben«ine zeiitruinlich.demokraiisch.sozia. listische Regierung, aber wir haben dafür den DelagerungSzusUnd, wir haben ein Söldnerheer, und wa» für eins. Wir werden aber diesmal unsere Maifeier mit dem selbem Trotz, mit derselben UnbengsanikU gegen den noch beut« bestehen. den kapitalistischen Staat begehen und mit dem festen Entsthluh, nicht«her die Waisen zu strecken, bi» da» Prokedariat endgültig seine politische und wirtschaftlich« Freiheft erlämpst hat. Ein Streik beim Freikorps Eulenburg. Auf die sonderbaren vrrhältnisse beim Freikorps Srnlev- bürg, da» von dem letzten RegimentSsührrr des l. Garde-Regl- mentS Grafen zn Enlenburg angeworben wurde und In Potsdam al« besonders militärisch strenge Organisation galt, warsen einige Verl)andlungen vor dem Kriegsgericht in Potsdam ein eigenarti- ge« Licht. U. a. wurde die wegen eines der schwersten militärischen Verbrechens, nämlich der Aufwiegelung und Ach- tnngSderletzung ergebene Anklage zegen den 20 jährigen Wnffcnmrister Wilhelm M'a l 1 e r verhandelt. Am 10 April war auf dem Kosernenhof de» Itorp» in Eiche JnsttUklionSstunde. Den Unterricht erteilte Leutnant Heise. Plötzlich erkrankte er und übertrug die weitere Instruktion elucm Unteroffizier. Im selben Moment sprengte ein Major Müller heran und bemerkte, dah ein Soldat beim Stramm- stehen die Flnger nicht ordnungSgernäh a n die Hosennaht angelegt hatte. Der Major machte dem Leutnant darüber Vorwürfe und schrie die Mannschaften an:„Wen» ihr wollt, könnt ihr hingehen, wo ihr hergekommen seit, meinelwege« tlopst Ttciue." AI* die JnslrukÜonSstunde beendet war, entsesfeli« die Aeusie. rnng de« Masor» tu m n l t a r t i g e Ausbrüche der Empö- rnng unter den Mannschaften. Die Kompagnie versammelt« sich in einer Barocke und die Maiiiischafie» nahmen Stellung gegen die Aeuherinig de« Major». Dabei soll der AngcNagie nach den Angaben der Zeugen die sofortige Absetzung deS 2t a. j o r» gisordert und den Ausdruck aebrancht baden: Leun mir das passiert wäre, ich hätte den Major vom Pferde gerissen. Weiter wird von dem Lnacllagien behaupiet, duß er die Stoov popnie zum«rrrflen aufgefordert habe, bt« der Mcs leisten würde. Infolge diese« Vorfalle« trat ein« Biertclstnnd« spä ier kr in einziger Mann an, olS die Kompagnie zur Geländeübung ad« rücken sollte. Bi» zum anderen Morgen verweigerten die itami- schaiten den Dienst. Erst dann gelang e» dem Einwirken de» Kvrpsführrr». die Zufriedenheit bei den Manntchaflen wieder her? zustellen. Ter Major wurde anderweitig venvendet und al- tominandiert. Nach der DewelSanfn'ahme beantragt« bor Anklagevertreter wegen militärischer Aufwiegelung 6 Jahr« ® t f ä ii g n i«, wegen Achlungstxrlctzung zwei Monate Ge- fängni«, sowie Degradation. Der Verteidiger RechtS- ainoait T h> e m c. n n schab in se.nem.Pinidohcr die Haupt- schuld iiicht dein Angetlagten. sondern dem Verhalten de« Major« zu, der daS Ehrgefühl der ganzen Mannschaft verletzt hatte Der Angeklagte wurde nur wegen AchtnngSverletzung zu 8 Wochen Mitlelarrest verurteilt, im übrigen fe«l#e fn rochen.••. Achkung! ArbeÜerräie der U. S. P. D. Nm Freitag, den 2. Mai. abcnbS ß Uhr. findet im Sitzunatzsaale des Herrenbanies, Leidiiaer Slrasie. eine shraktionssitzuni statt. VunktliftieS und zablreich-cs Er- scheinen Mtvortet Der FraktionSvorstanch. Die Mitglieder des JsrakttoirSvorstandes versa.'nmeto sich ein? holde Lttinde früher. Zur Entlassungsvrrordnung der BitgesteNsim. Die Verordnung vom 24. Januar 1919, betreffend die Ern- stellung. Entlassung und Entlohnung von gewerb!icn Arbeitern und Auge sie Ute u ist unter dein 4. April ergänzt worden. Danach ist vertügt: .KrieaSteiliiebmer und rvichSdeutsib« ZidiNnternierte, die b« Ausbruch de» Krieg?« l. stellungslos waren ober 2. im AuSlcmS« tätig NHiren und nicht nach Absatz 1 miede r eingestellt werden können oder 3. in Betrieben oder BureanS tätig nxirm, die später jedoth bevor der Anspruch der Sln�eflellten auf Wiedereinstellnrig noch Absatz I erloschen war, ausgel»: worden siird oder 4. keibstän- dig« Unternehmer waren und infolge des Kriege? kein Unter- nehmen wehr betreiben, ein solche« euch wicht durch andere be- treiben lassen, können ew Wiedereiirstessnegsversabren gegen den. stmigrn Arbeitgeber geltend macben, Iwi dem sie nack dem S. Aiupi't 1014 al« Angestellte befchafHat norm. Die Meldevorschriften bei AO'.ilveS 3 finden mit der Mchtzabe Aiuvendung, das! die Frist si» diejenigen, dir vor dem 7. Aprit lvlss bereits aus dem Heere»- dienst entlassen worden sind, am 7, April 1913 beginnt und am 30. Anril 1910 findet." Wir weisen ausdrücklich darauf bin, dah im vorliegend«» Falle c» sich um Angeftelltenfragcn haickelt, um Irrtümer zu vermeiden Scheut drn Wald! An alle Grunewaldbekncher wirb die drin- gende Bitte gerichtet, zur ErhaUnng de« Lssoldbeitnub. s da-l Ver- bot de» Rauchen» im Walde zu beacknen. sick d«n Wold? nicht mtt iinvenvatu tem Feuer zn»ährrn oder dense'b-'n mit brennender Zigarre oder Zigarette zu betreten. Durch die;n der wärmkren JahroS�eft zunehmende Treck rckeit ist die? andgeiabr im Walde g-viz bedeutend erhöht. A ligeschen von der Slrafbarkeit im Zuwiderhandln»gtfalle tverden oft nicht nur Leben und Ge'nnd- bell von Pkensckwn und Tier n durch Waldbrände«eföbrfcet. sondern e» gehen durch matiingfache» Arstreten berfekbci; auch dem Volt« ungeheure Weite ver oren. Im nllgrmksnkn Interesse werden b« Waldbesucher»rsucht, den Wald zu schonen. NenrZlln. In der Mitgliet-rversammlung nm Dienstag i» KliemS Festsälen ist reckt? von d:r Bübne an der Spiegelstang« ein Regenschirm versehentlich milgenommcn worden. Ehrliche Genossen wollen denselben abgeben im Bnrean. Reckarstr. 8, od« beim Genossen Söbnel. Neukölln. Friedelktr. Li. Jnternalionnker Bund der Krle?Sl>es!hSdizien und Krlrz*. blnterbliebenrn. Betirl 4, Slorden. Treftpantt zur Raiseier früh 9 Uhr, Rest Stcauh, Pappel-Allee 25. 6. P. A. Soonabend, 3. Mai, nachm. 5 Uhr, Termin g Doroih««t»städt. Realgymnasium. tebeasMMseüdtt. Sm\. Stal fällt der Dienst in den Brotkommlssionen attl Kranke nmllch. Vom 1. Mai 1919 ab lönnen die Kranken- karten wieder voll belicsert werden, e» wird somit aus bie bi« zum 30. April gekürzten% Liter Kranken karten vom 1. Mai ab da» balle Qu an tum abgegeben. Auf die C II und C I Kartei, wird bi» aus weitere» je',4 Liter Vollmilch verausgabt. Selten. Auf Abschnitt 8 der LebeiiSmiiteikarte werden 400 Gr. Marmelade verabfolgt. Preis Ich«) Mk. pro Pfand. Am Abschnitt 9 der LebmiSmittelkarw werden 200 Gramm Weizenmehl veaab- folgt, Preis 45 Vig- pro Pfuiich. De* Gemefttdevorsteher. Der Arbelle rrak. Aus den LcgimMom Trktew-BerSkvw. Sonnabend. 8. Mai, abend» KO Nhr, ft» Bureau. Neukölln. Reckarftr. 3. Kreisvorstandssitzung Erscheinen oller VorstandSm'tglirder dringend notwend g. ReukSstn. Maifestzug. Die Mitglieder der N. S. P. ve» sammeiu sich mit ihren Fomiiienutige hörigen am 1. Mai früh J49 llhr in den bekannten'SezirkSiokalcn. Die gesamte arbeitend« Jugend trifft sich um%9 llhr am 2'addii,-Platz Turnvereine. Sparlvereine fotvi« alle übrigen Teilnehmer,''oweii dieselbett nicht der Organisalion angehören, versammeln sich um X9 Uhr Schillerpromenade.— Von den Bcz>rl»iokaien au« begeben sich bie Mitglieder ebensall? nach der Schillerpromeiiade- Um 9 Uhr setzt sich der Festjug in Bewegung und passiert solgende Straßen. züge: Schillerproinena�», Okerstrah«. Hcrin.'nnstraße, Knesebeck- strohe. Bergstraße, Berliner Straße. Wrichelstraß«. Kaiser- Friedrüch Straße bi» Heizbe.-sirah». Tartselbst Ankunft goze» SU Uhr. Tie Festrede hä.: der Genosse L a m pe- Köpenick. Nachmittag» Maifeier in de» Gesamträumen der Kiickel-Vrauere,. Hermaunjlrage. Festrede Genosse ZubeiU Treplew�taiimschulruwe,. Di« Parteigenosse«, versammln sich zum Abmarsch nach der Spielwiese am I. Mai in Treptow bei Hauset, Grätzitr. 09 um 954 Uhr. In BaumschulenMg. Baum- schuleustr. 83 um 0 Uhr. Zrhwudors„Lannseetob«). D' Maifeier findet im Gesrll- scha'iShau» von Richnd Rose, Sblacktenfc«, Eitel Fritzstraße swft. An saug 2 Uhr. Um Übt e st rede. Gen. Dr. Rud.«reit. scheidt. Konzert. G-iaw> Kinderbeiusl.gmtgcn usw. Tanz. Gäste willkommen.». tz, O. für Friede naerStegsitz "..er Jrirdeuau-ütrllUh... linde! am Bnrgcrsoo! de« Rothe...je) in Friedenau(Lauterplatz), voiuutioA« 10 Uhr. statt, ssieserent: Gr.,.«. Stein. Weberfchinlianfeu. Toniufv. ig, ben>. Mai, dormstiagS 9% Uhr. preß« Ffstnersinnin' nn im Tchlohp irk. Tie Genossen und GoiwsstUlirn sowie die Gejivrk ckästtzwitglieder und ihre An- ssehöriaen trekicn sich pünktlich»nt 354 llhr ki Rettig, Blankett- burgee Stf. 4. Von dort peiiir'nsch'.fttlcher Abinarsch. Kref« Jugend Wilmersdorf. Die Gencssrn treffen sich am l. Mai ,,m 5-9..Ubr bei.T c> ch m a n n. Holste»,,, che Stiahe, zur uaenwnst latiou.- »me ZvKrad»ffunftSra«»«. ICwtfjranfl jtrc Maifeier vor *nf«rtm Brupprnlolal Wriezrnrr Str. 48 um III Uhr vormittag? Eai Ersehe inen aller»ft uiitxdingt erforderlich. Freie Jugend, Gruppe Ost«». Treffpunkt am 1. Mai vormittag« 9 Uhr B-lteuplotz. Frei»Jugend Frankfurter Vorstadt. 1. Mai Treffpunkt Z ITH; früh frankfurter Allee, Erle Warschauer Strage. Freitag abend 8 Xn>x Mitgliedervarfammlung bei Otto Neuinann, Saurariter- stnche 12. Freie Irgend. Cchvnhanser Vorstadt. Zur Maifeier Treff- Punkt X 10 Uhr vorm. am Bahnhof Schönhauser Allee. Licht»>rrade. Zur Malfeier treffen sich die Denoffen Am 2 Uh bei Pungrnsto-b,?->>>».fekttreß«. Avmarfch 2,30 Uhr nach dem Fest- lokal in Vkihlow. Florapark. ?»«>« Jugend Pr-uzlauer Vorstadt. Alle Jugendlichen treffen sich zur Meidemonlire.üon Danziger Strohe, an der Hochbahn, pünkltich 10 Uhr»ormittog». Freie Ingen» Frledrichefelde. Am t. Mal Trefsvunkt vormittags 10 Uhr Buhnhof L!ch!«nherg-Frledrich»!»lde. SO April, zur Aeneral- venfammlung. lerffpunk-, ebenda,«dend» X7 Uhr. Jaterinrtionaler Bund der ttrlrgebeschädigtrn«ab Ztrtegerhlnter- bliedenen, B»«ir!> No»d-Oft. Donnerstag, de« 1. Rat, 10 Uhr, öet- fawmiung bei Rätfch, Friedekerg«: Str. L Spiel naö Sport. 1lrfc*ltrT,SSWmber<'9unb„Wahirfrtiinbe". Agitalionsbeztrk Teltow Donnerstag, den L Sitoi, Wanderung nach Hohenbind« bei Erkner zur Maifeier. Treftgunkt aller Ortsgrnpoen um 2 Uhr Im Lokal von Bonoi« Fiir die Ortsgruppe Neutiölln bleiben die Tretfounkle auch bei Richtverkehren von Zügen an allen Bahnhöfen um X? Uhr. Arbeltee-Nandeeoerein„Berlin". Wanderfahrt am 4. Mal nach Tegei— Neudrüch— Spandau. T'effpunkt bis 8 Uhr Hallestelle de« ktrohenhahn in Tegeliadsahr?r.Bund„Golidacität", Ortsgruppe Eharlot'enburg. l M»ri Start-X Uhr bei Weisheit, Nordhaufensr Strab«, Erst« Dos- iaer Platz. Rader schmücken. Arbeirer-Ztirn-Berein Adlershos. Der Verein hat seine Cchiiler- »ad Schüieriniien'Av.eiiungen wieder eröffnet. Turnstunden fiir Schülerinnen Tien-tags und Freilaao von 8—8 Uhr, für Schüler Mittwochs und Konnabends van 0— 8 Uhr, in der Gemeindeturnhall«, Hackenderastrahe.— Am Sonntag, den 4. Mai, findet das Anturnen des Vereins im Walde bsi Wollstein statt. Ansang 2 Uhr. Freund« der Turnerei«illkommenl Berllner Rndev-Berei»„Freiheit". Sonntag, den 4. Mai, Anrudern nach!litu«,«Ischiötzch.en, Feiet nchzhogen, abends Tanzliränzche» Im Nestau cml Schwanenberg, Stralau.— Die Sitzung am 1. Mai fällt aas. dafür ist Freitag, den 2. Mai, autzerordenllich« Sitzun« im Boolshou», Slralau. Tunnelftrahe 28.20. Einen flodlifchrn Möbclvrrfgnf j« Neukölln hat der dortrze Mogislrot eingerichtet. Vtusderinöbel stehen im Bureau der Be- ileidunpdstelle,'Äere-jl raste LS. v. L Treppen, zur Besichtigung für jedermann aus, Die Bssichiigung kann wochentäglich von 8—9 Uhr. Sonnab»tidS bis S Uhr, erfolgen. Der„Berliner Kindi-Brinierel-AusschaiiK", Neukölln, Hermann- st>, rtz? 21 5,2 10, eröffnet am 1. Mai nach der Mai-Feter der u. S. P.- ziost köll» seinen Eominer-Spiclpian. �as stSnigstadt-lheater. Aiexanderstr. 21, unter derselben Leitung, «röffi.X 1 vnr 18. Mai seinen Tstmne.spielplan im Zlaturgarten. Aus dem Gem?inde!etzeu. Steglrh. Zri Beginn der letzten Gemein devertreter- Sitzung wurdon an Stelle zweier unbesoldeter Schönen des alten GemeindevorstondeS. die ihr Ami freitoillig niedergelegt holten, die Gemeindeverordneten Astmann tBiehrheitsioz.s und 'Hädle(Tem.) nahezit einstimmig gewählt Daraufhin erklärte auch der dritte d?r alten Schöfseiz, dcTg er fern Amt niederlege Die Neuwahl für denselben findet am 2. Z&ri statt Der Gemeinde- Vorstand gab dann den Bericht über ei» ganz eizenariige« Ein- streifen her prcuhiscken Regierung in die Seibstverwaltung der Gemeinde Steglitz. Nach jahrelangen Perba n diu»gen, man kann mit Recht von einem jahrelangen Leidenswege sprechen, ist eS der Gemeinde Steglitz gelungen, b;« Wasserversorgung von Steglitz d.churrb sicher zu stellen, dast Steglitz mit der Gemeinde Lichten- berg einenyertraz über den Anschluß an da« Lichtenberger Wasser- •oerk abschloß. Wasserturm und Nöhrennetz in Steglitz sind nahezu tcriig, drei Millionen Mark sind in da« Unternehmen hinein- gefterfi, da kommt ein Schreiben des Berliner Magistrats mit dem Ersuchen, mit den Bauarbeiten nicht weiter fortzufahren, da die bevorstehende Eingemeindung die Errichtung eines eigenen Steg- kitzrr Wasienverkß überflüssig mache. Dies? Tatsache führte z» lebhafter Aussprache. Bei weit vor- gerückter f�eit kam der Antrag der Unabhängiaen ans Freioobe de? I. Mai, aus Entfernung der Kaiserbildcr, Hohenzollernbüften usw. ans dem Rathaus und den Schufen und Forlfall der Be- zetchrrung Kaiserin-Är�usta-Viktoria-Lnzeum zur B�Prechurur Gen. Zachow wies kurz daraus hin, daß wir in den Kaiserbüdkrn Symbole der alten Regierung sehen und verlangen, daß den der- änderten Zeiwerhältnisien Rechnung getragen werde. Daß wir keine Bilderstürmer find, beweise ja. daß die Bilder»nd Büsten beute noch stehen- Auch das Lyzeum kann kein« Bezeichnung mehr tragen, die an die frühere Herrschaft erinnere und ein AuS'luh des damaligen Byzantinismus sei Der Antrag über den 1. Mai wurde als durch die gesetzliche Festlegung erledigt, zurückgezogen. Gemeindevorstand und Bürgerblock erklärten sich mit sehr ent. rüsteten Worten gegen die Anträge, ibnen sind die Büsten Symbole von Preußenz Vergangenheit und Größe, von dem segensreichen Wirken der Hohenzollern ufw. Die Demokraten, die den An» trägen mit sehr gemischten Gefühlen gegenüberstanden, brachten einen AbänderungSantrag ein, nachdem nur Hoheitszeichen der früheren Regierung zu entfernen sind. Bilder von historischem oder von künstlerischem Wert dagegen nicht. In vom Bürgerblock be- ontraener namentlicher Abyimmung wurde dann dieser Antrag der Demokraten mit 32 gegen 88 Stimmen angenommen, der Antrag der U. Soz. vorher mit 56 gegen 19 Stimmen abaelehnt. Die«L.reichung deS NamenS KaiseriiMnausw-Viktoria- Lyzeum wurde mit 80 gegen 25 Stimmen angenommen. Dasür stimmten UnalBäugige. MchrcheitZsozialisten und fast alle Demokraten. Schluß gegen XI Uhr nachts. Trcptow-Banmschulenweg. In der letzt«« Gerneindevertreter- fitzung entspann sich«ene lebhafte Aussprache über dt« Frag«, bis zu welcher Hohe da» Einkommen steuerfrei bleiben muffe, llirsere Vertveler stellten sich auf den Standpunkt, daß das Exifienzmininrum 5000 Mark gegenwärtig betrage. E« müsse da- her die Erwrrbslosonunterslützung steuerfrei bleGen, sowie un- verkürzt gezahlt werden. Dieser Antrag wurde in gleicher Weis« wie ein onbeeer von nn» gestelller Antrag, ein» Badeanstalt und ein Sonnenbad zu errichten, den zuständigen Ausschüssen überwiesen. Andererseits wurde von ums der Versuch mit aller -»Wf! infolge der immer mehr sich häufenden Arbeiten, die B- gung eines zweiten Mitgliedes de« A.--Rates auf dem Ra-' erforderlich wurde. Dieie Notwen digkeit habe au Sich! Arbciterrat sechst zu prüfen. Zw der weiteren 2W'. diesen Punkt wurde von un« dargelegt, daß der«rfte Arb«:■■■ Vertreter nur seinen entgangenen Gehaktaustall rrnt• monatliche AustvandSentschädigung von 50 Mark beaniP. habe. Weiterhin erfolgte die Neuwahl der Gemeindeschöf�� � cS Imivden gewählt zwei Unaöhängige, zwei RechtssaKialiM ?n Potsdam fanden unscr? Gemeindevertreter anläßlich eine? Anlrages, 100 Mark als Beihilfe an den-l? wig-Hoksteinischen T.ädirverein zu b«w ll-gen," � grundiätzlichen Standpunkt, daß auch auf Schleswig Sellrftboslimmungsrecht angewendet werden wüst«,. zulegen. Trotzdem wurde diese Vorlage vom Büergerdioa� genommen. Desgleichen wurde gegen die fi>�n!dcrnokrgNi'� Stimmen der Antrag angenommen, einen Ge'dpvölt J" o, Sportfest des Freikorps Potsdam auszusetzen. Natürlich w. auch der Bürge rblock zu verhindern, da er die Masoriiat ccu-" unserem Antrage stattgegeben wurde, daß zwei Arbeiterra:-'� treter zu den Sadtverortznetensitzungen zugelassen werde"-. Erfreuliches ist von dieser Sadiverordnciensitzung zu we�de"- auf Drängen der Sozialdemokraten ein l�zliedriger Nusschutz r Vorbereitung von Volkshochschulkursen eingesetzt wurde. Bus dn ZZmlei. Malfrstfchrift 1019. Unter diesem Titel erscheint Im-. der Wiener Volksbuchihgndlung die Viaisestsckrifr der De--- österreichischen Sozialdemokratie. Die ff"1 gestattete Sclinist enthält neben wertvollen III iftrationen träge von Karl Renner, Karl Leuschner, Rob-rt Dannenberg. rese Schlesinger und Julius Bvaunthal. 3» euvet bew-s. Beilage find die Porträts der sostgldemokratischen A'»ocd � der Nationalversammlung Deutschösterreich« wi riv rgeyrbrn-. Preis der Maiseststhrift beträgt 1 Krone Ihne lönnen wir allen Genossen empfohlen, da dl« Schrisi � volles Dokument in der Geschichte der österreichischen demokraiie darstellt und durch die fesselnd geschriebenen � yg der Österreich Arbeiterführer eine Bedeutung rrlanr-- über die Grenze Deneschösterreich» hinausgeht.� krieffaftefl. Mozart it. Fall» vor dem 9. November begangen, slllt»k dl« Amnestle. »tck Lerantworllich für die SisdeKIion Alfred A I e l« p?, Verlagsgenossenschost.Freikeit".«.<5. m. d H., Berlin.—)(■. Llndendruckerei und Bsrlax.sgelelNchasI m. b. f>. SchillkouerdO"' � .«LMWÄMü fteff.ei' uns I__________________ Cn« 1 1 y des Transportarbeiter-Verbandas " 4 Pie Handelsarbeiter des Tran»portarbeiter-V«rbaadcs treffen sieb sur gemeinsam*« Dlrairdnn C. Heinta d— a. Uarn--»"•, W ■Th.-ntcr!• U■ ,J RBniggtätzer> i Donners, F@i@r .-im 1. Mai im HPTiSdfPlfeßü:!&-.Schweizetgarten" am rrwdfichshaln 29,32, PorHf.su.'fUbr Lr.-1.,»« r>-..».., Dc-yc:sb.7"'Wbr Sirine öi* wieitw Ie«et'ieq. n r.? eck•' Mtäzi t�cu�r Cv>Ch in«ft«u. KxMNMölÄs fjctcfci»Sccn. ckcirausiitlliauf um Z' z Uhr nachmittag. Daselbst Großes Konzert— Theater— Spezialitäten-Vorstellung— Bali , I b|j Di« Urpoekeleltoon des TranMMrlnrbelter- Verbendes a, La Tollmeler. BMgKauMiV MiwmaaM Schoelzer-Garten Am PriedridsshaiB 29—32« Donnerstag, den 1. Mai Wie Maifeier - Berlins—— Konzert: Tticater n Spezialltölen: Bai! Dazu Dia wild# Toni« Singspiel und Amor in Fassein Operette. Asüamg 4 Uhr. KanenSflmac 3 Ohr. Oesahlosren, Casino-Tfaeatcr- 1 IwOfhr nt«ii S'r. i Uht:. Mthruar aui ticin Spielplan ': UV Es tr i S. PtVlinar Vott-itiick In' Akten VtWiier erstKl. Spciiabtätee. Vt>"" ax 1 IIa Mausl sei bdss. I Ifenl-PSlSlte- Tählicii die beiden R i Praclithuuiori�leo üskar Rieek Wolff-Scheole Fritz von Unruh'8 erstes ProCawerk Opfergang ift erschienen. Geh. M. 6,-. Geb. M. 8,-. „Dies Buch bewegt mit der Gewalt eines elementaren Ereigniffes. Mit heiligem Schaue», entletzt und gebannt, werden es auch lpltere Gekhleehter lefen."(B B Z.) Erich Reiß Verlag• Berlin W 62 Metdtke. Akten, Zcituagen, Lumpen. Wsinfiaschen, kauft an Wehsten Tagespreisen. Prod*ltUo-UrolhanJIuof>len- kdÜD, Kichardstr. 9. f#fo- sprecher Neakölln 453. Säcke, Pläne. Garn Kauft Br.de v, Chonner Stret««1 IcoUatUs Kaplarflrahl keuft Bramhorst. ttolimarkt- t»r*S«U. Alex 2471. «IcnNfch» Urbungebrastr, Ctkeii, gadel laust preiswert «. Schaiaane»ratz« Fiaasturtrr »1 II. Spiralbohrer, nur ueoe. Schmirgelltloen jeden Posten kauft Hsnschei kostocker StraBe 22, Moabit. 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Programme zu i Mark sin» tri»cm Vrupp«nsühr>k« >< im Vorvertaus zu hob«» WWWWWVWWVWWWL...._ Qmdenizchen., erlolcreicbe � Verliehen gewesene und neee Nabel»erkault dilti«st Seelif. l.ethriyer Sirs De 2.1, (SchfinhauMr Tor). Kleider. ichrinke. Vertikos, 65 Ol). 55.1«. IK.no. neue fosammes MO 00. Heiittellra m. Netrztiee 55.00. 88.00. MmclieU enzL Belt- stellre. Solu. Clieiielongiie. Spiegel, Kommode, billigst. 0>. Autttshl I. eleteuien. eenee Mbbein. Kamplelle KOeh« 175.00. Versend* neck tuBerkelk. 9NsbeI(»rblt «n(»bennenn. fUrtrüt ilnwblund breurmiif«bieblung, j'äkir.'lud. tldi». Slnjrlnr Wibbr.liflgr»rb« e*. ctlneilMun ab erlrgeenlfib.nrbmr In 3«IHu««. Drl Varnbrnna b«- beutrubr«rrlsrrwjbiouna. Kent,. »»r. IHMcrttiek» 7, rlMZtrppc. BRUNO SCHOENLANK Nachten. Gediente WM mh«M VERLAG PAUL CASSIRER/ BERUM IN AiXKN BUCHHANDLONCBN VOtUtAriC jjriiBCIl Kl haben selbst die in der„Freiheit". III. Kreis. Die Genossen sernrndn sich zur Demontiratlsn nach Treplca um aührmidmMiwWplaiz. flfimüKcli 9% ülir. Rese Setelilgung erwartet Der goriliintl. QerKehrsloKoläerSaüileu'iclien Alte JakobstrnBe 24, bei der OmnienstraSe. Inhaber: Marmanm S*ardt ß Vorzügliche Küche Gutgepflegte Giere Süddeutsche Zeitungen Vereinszimmer iärnorrhoiden H I| Ober 20000 Crfolge || Topf 8 K BÖKAS AL- ßemWN. 34.S'A'ÖS _ ,epgngoonoeoooconoo% b K0Ch«U. maderne. mit oboe Annehme, roi. gestrichen. Riesen-Aasuahl. enorm pre s- wprt Himmel. Lotbrincerstr�Z. Mct«ilbetten. v«t6. schwarz, braun 7#.—.Chaise- loncuat 75.— am. Melche. Augühistraßa SZ a. Quargeb. iKarrtirrdb. gebrauebtes naisnanaa- D*«***»,. Coultssentiseh„ �ess«1 neelbreU us*. Hdbeir>nus m ÜsnbaaaoS«*' in? gues. E-?i'»ehs pa'en tMRtrataoa. sVf»' matrauchn. Tapc � — Schlelelmmct.■■ WchM Kiuderbeli»!""4 �chr? luverkaole*-— rrfcJiitfrir Tclire'.tHf yk b. WS Kflctie.. lie kullurziele des Mmfejies. Von Otto Jensen. Doch kommt einmal ein erster Mai, Da tritt ofleS Boll in eine Reist', Mit einem Schlag« li«t'a all« Tag« Ein paar Stunden zur Freude frei! e. Krieg hat die Freude gemordet! Gothische Käthe- > Denkiuale alter Kultur haben Granaten zerschmettert! th-'t. e Ebenen sind in Ocdland verwandelt, Städte und liegen wüst, unendliche Güter sind verschwendet, ver- "«l-et. vergeudet. da,,..c�r Ruin der materiellen Kultur ist nicht das ver- .,.0"'sv°'lste Erbe, das uns die Herrschaft der Kapitalisten nlrnseii hat. All diese Üteichtümer können neu geschassen lch.?: olles Zerstörte ist wieder aufzubauen. Wir behcrr- "°'e Kräfte der Natur, wir können all das vergeudete luiiA �stlose Aiboit und zweckmäßige Organisation wteser ersetzen. v®'c Geschütze haben aber nicht nur Bauwerke vernichtet. Grit? �rzrichen vergangener Kultur Kunde gaben vom noik entsck>wundener Zeiten; der Krieg hat unendliche btiriui rte vernichtet, er Hot die Menschen um das Wert. . Ue betrogen, um die Veredelung ihrer geistigen Fähig- oii, j"" die Verfeinerung ihres Gefühlslebens. Heule . i nach 4 Jahren furchtbarsten VölkcrkampfeS das Wort ar.echischcn Weisen: Nickch die Toten sind zu beklage». dern die Ilcbcrlcbcnden. f.«®'r lieberlebende des Weltkrieges sind körperlich ver- sinh l lvenn wir als Kriegsbtsck)ädigte heimkamen. Wir ' auch geistig verarmt durch die seelischen Leiden und �""Olingen, die wir erlebe» mußten in und hinter der Ol,"!- oe reger unser Geistesleben, je eüipfindlicher unser bnil 1(! lveiter unser Blick sür die McnschheitSzusammcn- ilnT' �to Dörfer wirkte aus uns das vielgestaltige Kriegs- /v Gerade wir, die hinaus wollten aus unserer Zeit, die L"cn.Kapitalismus überwinden müssen ans wissenschast- »n-u.��'""tnis. getrieben von Kultursehnsucht, wir ver- Alling(osi bei dem Zusammenbruch menschlicher Ge- Kampf hat sich ausgerast. Wir stehen auf dem .»unerseld des ErsckwpfungskriegeS. Wir wollen auf- ftjn oder der Krieg wirkt fort. Ueberall hat er Hinder- U oetiinnt, überall hemmen noch die Drahtverhaue, die » �ck>ülXNgraben-Dauerkampf zurückgelassen. In den >vi' ,5".lebt die Bitterkeit und Stumpfheit, in den Geistern »' rt die Unwissenheit über die Ursachen und die fr*#, �3 Weltdramas, Ueberall geistige Verwilderung. ims lleberreizung. Allmählich müssen die einzelnen I die Klassen sich wieder zurechtfinden, neue Kamps- . Mio»«,, bezichen, um das Werk der Revolution trotz alle- "i. m�1"" Siege zu führen. i, diesem Zeichen seiern wir den ersten Weltmai nach »..!">iege. Wir wollen trotz Schutt und Asche, trotz u»,»er und Cchützengrabensurche wieder aufbauen, die z.-�I'olle Kultur wieder erneuern, das geistig� Besitztum ,--Volkes, der Arbeiterklasse. Wir wollen keine Wieder- i'""g, wir wollen nicht wieder errichten das Arbeitshaus � Kapitalismus. Wir wollen schaffen ein neues, großes, j�v'stches Heim der endlich klassenlosen Gesell- pos ist eine mühsame Arbeit ein Werk von Jahr- liia t �os mich planvoll mit wissensckmftlicher Erkennt- so?, �gönnen und mit Begeisterung und dem zähe» Eifer 'lefiihrt und vollendet werben, mit jener Energie, wie »ur das Streben nach einem Ideal, nach einem Kultur- h' verleiht. Eine neue Kultur müfscp wir schassen. Eine r ifdv sozial ift-i sehe Welt, getragen von einem neuen ' Malen-Thof. Beseligt trage deine Menschen wieder Tu Erde, die vom Blutc schrie. Entfalte. Sonne, dein Gefieder Und tränke uns mit Melodie. Ihr Völker, laßt die roten Fahne» wehen. In Nacht versinke Brudermord. Die Grenzen laßt zrrslnttern und vergehen, Zu Stcrncnhöhcn reißt der Geist euch fort. Ihr Hände, laßt die Arbeit heute schweigen. Ein Tag stieg auf ans einem Meer von Blut, Der tönt von Licht und Kindcrreigen Und Fricdenswortrn, die so lang geruht. Ihr Mütter blüht mit srendcschwmm Schöße Entgegen einer jungen Zeit, Wo sich in opfcrstarkem Lose Ein Bruder froh dem andern weiht. Wie alle Stunden von der Arbeit schwelle», Die Tage atmen leicht beschwingt... Seht, wie aus immer neuen Oucllcn Urkraft in uusre Seele dringt. Kämpfer wir und Ueberwinder, Tot der Fluch, der uns gebannt, Maschinen, Acckrr, Blumen, Kinder, Wie sind wir alle uns verwandt. Wie strömen wir z« einem Ehor zusammen Nnd lösen jeden dunklen Schrei; Menschheit, Meer von Opferflamme», Friede, Freude, erster Mai. Bruno Schönlank. Bewußtsein, einer neuen Moral, einer neuen Anschauung von Dingen und Menschern und gekrönt von einer neuen Kunst. Wir sind keine Barbaren. Wir wollen nicht alles zer- stören, um ganz neu aufzuhauen. Wir wollen es mit den Venezianer» halten, die ihren Dom mit allen Kostbarkeiten des Orients schmückten und trotz der bunten Fülle der Farben und Formen einen neuen, einheitlichen Stil schufen. Wir übernehmen alle wertvollen Elemente der bürgerlichen, de- wnders der persönlichen Kultur, aber wir adeln Luxus und Persönlichkeitsentfaltwng. weil der Einzelne zum dienenden und dabei mitbestimmenden Glied einer einheitlichen, nicht- zerklüfteten Gesellschaft werden soll. Unsere Kultur muß ein Mosaik werden mit einer neuen Grundfarbe. Das Soiidari- tätsgesühl, dos alle Gebiete deS Lebens durck)dringende so- ziale Bewußtsein, die Veredelung des Alltags, der Berufs- arbeit und der Muße werden diese sozialistische Kultur kennzeichnen, sie unterscheiden von allen vergangenen Epochen. Was früher nur Tcilerscheinungen, was der Vorzug weniger Auserwählter aus den herrschenden Klasien. doS soll zum Gemeingut oller Menschen, aller Arbeiter, aller Staats- bürger werden. Das ist ein Ziel, heute noch fern und doch klar erkenn- bar dem Blick des Soziologen und der ahnenden Phantasie deS Künstlers. Es ist ein Ziel, erreichbar durch den Willen der Massen, durch die Führung des Politikers, deS gesell- schafilichen Organisators, durch die Hilfe des Technikers, des Künstlers, des DenkerS. Schmer ist der Weg. zahlsps sind die Hindernisse, die von Klassengegnern errichtet werden. Groß die Hemmungen, die infolge von BeschräuMsit..Be» guemlichkeit, Selbstsucht. Gruppenegoismus in der Arbeiten klasse selbst liegen. Dieser„Unverstand der Masirn" muß nicht nur gehaßt, er muß durch unermüdliche ÄrsichirngK- arbeit überwunden werden, seine sozial en Ursachen sind durch politischen Kampf nach und nach zu beseitig«,. Dies alles aber kann nur gelingen, wenn wir im cinzeinen Proletarier durch dauernde befruchtende Wechselwirkung mit der Arbeiterbewegung jene Borbedingungea einer sozialsn Kulttsr schaffen, die als seelische Grundlage der neuen Echellschaft dient. Alle Organisationen, alle Stolgeormgen der Easiebigklüt menschlicher Arbeit, alle Wunder moderner Technik, ja selbst alle Gelehrsamkeit bleiben tot, wem, sie nicht erfüllt werden vom Geist menschlicher Zusammengehörigkeit, wenn sie nicht belebt werden von der saziaien Liebe, wenn sie nicht durch- strömt sind vom Gefühl vielseitigster versemsrder Wechsel- bcziehung von Mensch zu Mensch. Ein Feuerzeichen, das den Wog beleuchtet zu diesot Kulturzielon, an die wir glauben, weil wir run sie wissen, sei die Feier des ersten Mm. Wir wollen uns schmücken mÄ dem Gmn Frühlings, wir wollen die revolutionäre rote Fahne hissen, ge- färbt in den Kämpfen der Junischlacht, im Todcsröcheln der Kommune. Wir wollen dieses Fest dem Leben Wochen, dem Leben der Klasse, bog alle Verluste an EmzeiNlonschen überdauert. Wir wollen unser Fest begehen nicht durch daB Vergessen des Heute mit sein»» Frage« ün künsttiche» Rausch einiger Stunde«. Wir wollen ausruhend einen Tag nach vorwärts schauen über die nächstan Ziele hinaus ii» die Ferne der Zukunft, an der wir schon heute gestaltend arbeiten. Heute, am 1. Mai. wollen wir vergesien alles persönlich Kleinliche, wir wollen unS freuen trotz aller Trauer, wir wollen hoffen trotz aller Enttäuschungen, wir. wollen glauben, weit wir wisstr aß unser Glaube vor» öoe Wissenschaft gestützt und besiät ird. Unzer Fest soll Freude sein, ei orgesühl jener Mensch- heitsfreude, die kein» Klaffen mehr tennt. Noch gilt der Kampf. Noch sind wir Menschen, die den Weltkrieg überlebten. Noch tragen wir körperlich nnd geistig die Male dieser furchtbaren Zeit. Aber heute wollen wir unserer Zukunft leben. Wir sind Kämpfer einer Klaffe, einer» politischen Partei, einer Truste der Arbeiterbewegung. Aber in diesem Kampfe wollen wir uns selbst überflüssig machen, wollen wir beiwagen zu-r Gnundtegimg einer prole-» tarischcn, sozialistischen Welt. Wir wollen ordne» med wiederherstellen die materielle Kultirr, erneuern die Fülle. der Güter. Aus dies« Ernndkage soll sich eine neue geistige Gemeinschaft erheben, ein neues Weltgefühl, das sich aus- Jrirft in der bewußken Mitarbeit am Wohle der Welt, im Dienste der organifiersten Menschheit. Unsere Losung in diesem Kampfe sei: Und fürchte nicht, s« in die Wo?» versanken, Dich selbst und dein Uroignes zu vertieren, tcr Weg zu dir führt cbs« durch das Ganze. est wenn du kühn von jedem Wein gotnenkcn. 'irst du die Kraft im tiefsten J««ern spüren. Süe jedem Sturm zu steh« vermag im Tanze. Der Mai der Zugend. Von Max Peters. Der erst« Ataientag in unser?« rovokutionöreu Epoche det MenschheitSentwilklung ist vor all«»«n Festtag für die Jugend des Proletariats. Mai und Jugend! Die uriwsUch« Zusmnmengehöng. keit dieses rrvolntionSren Geschwistorpoarcs ist längst in das Be- wußtsrin der BSlkrr tief eingebrunH««. Am 1. Mai triumphiert nach zähem u«d stürmischem Kampfe Tie Zreiheit. Eine blutiae Faust schlug dich nieder Und meinte, sie schlüae dich toi! Du aber erhebst dich wieder. = Freiheit, ins Morgenrotl Und ob sie dich auälen und schänden. Verslnck'en dein Flainmenaesicht. dich seilen an Füßen und Händen: Du lachst! Und die Kette zerbricht. Und sind deine Kinder zerschossen. Peripliltert wie tiickijcües Vieh: Es singen neue Genossen Unsterbliche Stunnmelodi«. Die Völker Nörten und lauschen Auf deinen geuxAtigen Sckiritt, Erheben sich und ro iiichen In mächtigen Strömen mit. Max B a r t h e l. (z. Z. LandcsgefängniS Rothenburg.) Maifeier. Von Julius Hart. üruhiingssan»«, dir Wärm« und das Licht des ersten kommen immer wieder wie ein Rausch und Jubel, als öoj' fGe Lust iibrr alle», wo» da kreucht und fleuat. Festtag kr' � �cneurrn.igen und Wiederverjüngungen der Weltdinge, Umfehrungeii, Revolutionen und Reformationen. kiich, Becker wollen wieder neu fruchtbar werden, die Bäume �Vvo Vm weißen Blüteuschiiee, der sich in ein Meer von Früchten loitl. tinn,, f.?'Q|ur selber hat e» un» von Anfang an in Herz und Blut '�nebrn, daß wir diesen Tag als einen Sonntag, einen ün„<>!« einen Fest- und Fnitag feiern können und muffen. -ist �' r,r Ceel« steigt du iirn'l heilige Atiar der ThingktäNe �»i> �i'�iken vcz rkes auf, hen ri'ift niemand betreten durfte, 1 Vicht zuvor Schwert und Walte ubgcworfen hotte.>ut Not, tiefster Not heraus müssen wir uns solche Friedens- und Feiertage schassen,— wo wir olle, alle vergessen, loa» un« immer wieder in Haß und Zwist, in Kampf und Krieg wider einander aus- bringt, und un« nur auf da» besinnen, was un» verbindet und als tiefst?» gemeiusitaflichc» Gefühl auch von jeher du och die Menschensee l« klingt und singt. Heute dürfen wir nur ausbli«ken zu dem. der da» echteste Maien kind ist, zu dem innerlichst gläubigen, zu- versichilich hoffenden, sicher wissenden Menschen, welcher in da« Antlitz dieser FrühlingSnatur scbaut, und dem sie seider zu einem waten Symbol wi-rd, daß der MenschheifssrühlingStag mit roten Liebevfahnen über die ganze Erde und alle Völker kommt, und die Sonn« eine» neuen Staate» aufsteigt, au» welchem die alten Ge- speuster der Not. de« Elend«, der Knechtschaften und Unter. dnückungrn für immer gewichen find. Gerade zum dreißigsten Male feiern wir heute da» Weltfest der Arbeit, gewiß nach eine» Moienfinde», nach Kurt Eigner» Wort .au» dem tiefsten Innern der gärenden Gegenwort geboren: in dem gewaltigen Rhythmu» seiner Idee, die ein goldenes Zeitalter der Arbeit und der Freude al» unmittelbar zu erringende« Ziel setzt, erhebt«# sich weit über alle weltlichen und religiösen, Heid- nifchen und christlichen Feste der Vergangenheit." Denn ganz zuletzt wurzeln doch all« diese weltlichen und religiösen, hndirischen und christlichen Fest« nur in dem FrühlingSgesühl und Frühlings- glauben der Menschheit, in einem ibealischen Wollen und Streben, die Gemeinschaft auf Erben unter un» herzustellen, auf welcher nicht mehr her alte Paradiesessluch lastet. Eine größte, eine reinste und wirkungsvollst« Tat de» Arbeiter» und Proletarier» war?», al» er sich selber ein neue», eigene«, ein ureigenste» Fest schuf. Da« darf er sich nur nicht wieder rauben lassen. Mit je höherer Fei«� je tieferer Inbrunst und Weihe er e» begehen kann, um so fester und sicherer gründet und schützt er seine Sache. Gerade nur durch ihre Feste und ihre Feiertage haben alle alten Religio,«» ihre höchste Macht über die Seelen gewonnen und ausgeübt, und ihre Reiche auf Erden so fest stabilieren können. Wie heute in der Politik, so konnte auch niemal» in der Reftgion irgend ein« Lehre und ein Dogma, ein GlanbenSsatz, eine Wahr- heit. ei« Theorie, eine Fde« aufgestellt werden, oh« dost sich so- fort darum«in uferloser Zank und Zwist erhob. Da schieden sich immer wieder Parteien und Sekten von einander, und ein Mönchsorden zog«gen den anderen zu Feld, jeder Orden fetter; wieder war eine Kompsstätt«. Die, welche gestern in innigster. I de«»ge mein schuft sich nur einander beriiunfacn wußten, beule at» j die bittersten Feinde sich gagenüberstantwn. Doch die Weste tragen ei« Froh- und Zauberkraft in sich, daß sie selbst«inen völlig Andersgläubigen noch zu ergreifen und zu richwn vermögen. Sie verstanden sich stet» am besten darauf, die Mensch«« zu vereinigen, zu verbinden und zusainnm, zuhalten. Di« Verkündigung de» ersten Mai ats«inov lSeftsaiertageä aller Arbeiter aber ist die Brrkändung«in««uc» Monschheit, einer frohen Botschaft vom Anbruch eines.goldnen Zeitalter» der Arbeit und der Freude", das jede«, jedem die ErVfuug bringen kann von ewiger Angst, Furcht und Sorge, die i« da* vergangenen Jahrtausenden.gleichmäßig ans allen lastaten, unter deweu die Kaiser und Fürsten, die Reichsten und Machtigsttn ebenso er. zitterten, wie die Armen und die Schwachen. Nicht Gotto» Natur- und Scticksalmöchte, keine ehernen Aeltgesetz" haben un« b«> stimmt zu einem ewigen Leben in Krieg, Not und Elend, der Herrschaft der einen, der Knechtschaft der anderen, sondern nur an un» liegt e», da» Werk von uns Menschen selber nur ist e», unsere soziale Gemeinschaft auf höheren, befforen, für alle nfltzstchereii, für alle edleren Bedingungen und Einrichtrmzen ljerzii stellen, al» biShrtz. Je mehr wir daS fühlen, je sicherer wir»S wissen, um fo tiefer und inniger feiern wir auch da» Fest de» ersten Mai ak««in neue» Fest. Seine Botschaft vertröstet nicht auf die Jenseft»- Himmel, um den Armen und Geknechteten um so fester die Erden- fesseln hier zuzuziehen. Hier, auf grüner Erve, in aller Wirklich, feil soll un» das Reich der Freude erstehen, stiu Fest, das wir Menschen un» srkber bereiten und da» dem«eist der Menschheit gelveihl ist, der idealisch stet« die Dinge zu steigern, zu erhöhen und zu vervollkommnen wußte. Nicht ein Natur fest, sondern ein Fest der Kultur, welche allein M-nscheuu-erk ist. und durch die sich der Mensch ftihor allein zum HJchften Weftu emooegohoben hat. von dem wir wissen. Dieser schöpferisch«, ewig b-ffernbc Mensch wird auch mit fester Hand die Noah-Arche über die Sintftutwafser hin. wetzfübren, welche jetzt über ui» dabin g«g»ng»a. Denn wir stehen an einem gewaltigsten Wendepunkt der Geschichte, dem größten vielleicht, von dem wft wissen,— und ringsum ist nur Nm stürz und Zusammenbruch, damit Raum mietz für das Neue, damit die andere Erde, die andere Renkchhest, das Reich nnd der Staat der Arbeit und der Freude heraufsteigt. In der altindisckxn.Bbagavestgita", amf Anfang der Staaten- gekchichte, rühmt sich der Hetd Krishna, ReligionSstiftcr, Staaten. gvünder. Gesetzgeber, as« einer höchsten Tat: »Ich war», der die vier Kasten schuf, nach Act mch Xm ist t*» WtKnnt«er iea Mv* Befe« RWrt»er yul mit ttm ailin. morsche» Geäst kurzerhand «usycräamt. T.« Jugend hat über daS Aller in der Natur ge- fiegt! Neue» Leben sprießt überall brrvor. Luch dl« MenschheitSeiiiwicklulig vollziebt sich in einem steten Äanipfe, der sich nicht nur zwischen den Klaffen, sondern auch zwischen der Juzend und dem«lier abspielt. Jede neue Gene- r»hou muß sich im Widerstreit mit dem älteren Geschlecht durchsehen. Die von per Jugend gewollten Lebensformen und Ziele Po» andere als die von dem Älter aufrecht erhaltenen Lebend» gewohnherten. Die Herrschaft der Alten im öffentlichen Leben empfindet die aufwärtSiirebende Jugend alt ein« ungerechte Hemmiing ihrer Entwicklung. Das Ningen der Jugend um An. rrfcnming ist somit immer ein Kampf gegen da» die Herrschaft ait»üdeud« Älter. sfreilich, im Proletariat, das keine gesellschaftlichen Porrechte «»ertc»i»t, kommt dieser Gegensatz zwischen Jugend und Alter in dem Maße umso weniger zum Ausdruck, aU e» getreu seinen Grundsätzen und Zielen handelt. Umso größer muß sich aber die Kluft aufion zwischen der proletarischen Jugend und den sein« natürlichen und gesellschaftlichen Privilegien ängstlich behütenden Repräsentanten der kapitalistische». Klaffe». Insofern ist der heutige erst« Mai«in«iegeStog für da» junge Proletariat. Di« begonnene Revolution bat mit vielen der alten Anschauungen und Vorurteilen, die sich der aufwärts stre- benden Generation hemmend in den Weg gestellt haben, aukge- räum», viele Privilegien de» Alter» sind vernichtet. Leichter al» früber kann heule di« Jugend sich Geltung in de? menschlichen Ge- sellschait verschärfen. Di« besitzt heute mehr Freiheiten und Rechte ah ihre Vorkämpfer. Do» dankt sie der Revolution und der jugendlichen Kraft de» tevolulionären Pcoletaria:». Jndeffrn. die große Enttäuschung, die der bisherig« Lauf der Revolution den Arbeitern gebracht hat, drückt besonder» schmerz- lich auf die Jugend, deren Herz und Nerven empfindsamer sind al» d>« de» Proletarier«, der schon die hart« Dchule de» Leben» S«ya»gen ist. Täglich und stündlich müffc» die jungen Arbeiler uu» Arbeiterinnen die Dchranken und Banden, mit denen da» immer noch herrschend« kapitalisiische AuSbeutungsshstern ihre Le. b«l>«delStiguiig einschnürt, schmerzlich empfinden. Der Ach t st u n. denordeititag im kapitalistischen Wirtsckrastsgelnebe kann die Jugend bei dem heutigen Stande der Technik und dem damit erreichte» hohen Grad der Jntenstiöt der Arbeit unmöglich be- friedioe». In voller liebe reinstimmung mit den Dozialhygieniker» und Pädagogen forden die arbeitende Jugend bereit» seit Jahr« zehnten für sich den sechsstündigen Viaxiinalarbeitsiag. Dazu kommen noch die übrigen sozialen und hygienischen Mißstände, di« «l»«otiveitöige Folgen der tapitalistischen Wirifchafttiveis«, in#- besondere der KriegSwirtschast, heule noch wie vor dem 9. November bestehe», worunter wiederum die Jugend der Ardotterschaft am stärkste» z» leide» hat. vo» einer LebenSsorm. die der Natur der arbeitenden Jugend gerecht wird, kann als« auch heut«, in der Revolution, nicht di« Red« sei». Da» Recht auf Jugend ist für die jung« Ar- beitevorgaoisation heut« so wenig denvirklicht wie zuvor. Der In- gnmi» der junge» Arbeiter und Arbeilcriniien über diese de- danerliche« Taisachen und der Haß gegen die.sozialistische" Re- gieruug, von der sie ihr« Erlösung erwartet hatte, ist als« durch- «u» verständlich. Vlehr»och al» die Herrschaft de» KopitoliSmu» muß die Wie- tzeraufiichtung de» am 9. November zusammengebrochen«» SRI- l i t a r i»>» u» die jungen Arbeiler mit Grausen rrsüllen. Ducht dieser Moloch doch sein« ersten Opfer mit vorlieb« in den Reihen der Jugend. D- gewinnt di« Niederringung de» Mrtitari»mu», «ine der vornehinsten Aufgabe» der Rrvolutio». ein« eminent praktische Bedeutung für die proletarisch« Jugend. Für sie ha». bell e« sich jetzt, in der revolutionäre» Epoche, i» der Tat um die Gestaltung ihre» eigene» künftige» Leben«. Und darum kann und wirb nie mal» da» Interesse der Ju- geud an der revolutionären Bewegung«rlah- me». Die junge Arbeiterschaft wird nicht nur dank ihrer ver- «nilagung stet» revolutionär gestimmt sein, sie wird auch immer »ei jeder rrvvluiianären Bewegung den Vortrupp bilden. Wer sich über diese eifrige revolittionäre Aktivhät der Jugend empöri und jugendlich« Revolutionäre in philisirrhafier Beschränktheit all »unreife Burscbe» und Janhagel' schmäht, der verrät nur eine völlige Unleirnmis der jugendlichen Psyche und die«ig«,« Hilf- lopgkeit gegenüber den Dedürfniffen der Jugend. Äl» rrvoluiioiiäre Arbeiter sollten wir im» der hingebende» Tatkraft und de» Elan» unserer Jugend freuen und ihr die De- «nierfchied." Wenn heule, vom heiligen Geist de» ersten Mai er- füllt, der Arbeiter sein Ziel darin erblickt und den Schwur leistet: .Ich bin e». ber diesen Kastenfiaat stürzt, der zum Fluch der Menschheit wurde," daun vermag er i» Tat und Wirklichkeit eine ganz»ene Zeit heraufzusühren. Damit bricht auch der alte Herrschaft»-, Macht, und Gewalistaat zusammen, der gegenseiftgen AuGbeutungen und U-iterdrückunge», in dem jeder de« andere» Feind ist. wie Spinoza in seiner Siaattlehre sa�t. Nur zu organ,- Fe reu vermochte der bisherige Mensch nicht, sondern nur zu»eilen und gl trenne», toillkürlich zu einigen, zu svstemopistenr»,»u fchemastfieren und zu duveautraiisieren. Rot vi» un» oder nur da« eine ßübten u»t> Wiste». w>« keiner de« a»�«�«»i lehren un» ob-« ihn nicht bestehen tonn, wie wir alle, shiiibiotisch-organiich Miteinander dciwachse». auseinander angewiesen sind, damit nur endlich unter nn« we Gemeinsckmfl der gegenseitigen Hilfe» und Förderungen, ber sozialen Fürsorge für alle, der Lebentsicherung�n herstellen. Jeder ein Arbeiter, je nach seinen Kräften und Fähig- knien. Doch diele Arbeittpslicht muß und kann jedem Sonnlog« auch sein Huhn im Topf gewährleisten In der Nan.r ist r« gctcid« f» eingerichtet, daß alle an den ganz und gar wirtlichen Leben»- werten«nen für Jeden ge»ö,n-nden VlitieH haben können. Wir müsten nur den Baum ber Arbeit säubern von«Ne» seinen Schmarotzern und die B-bingnngen herstellen, daß nicht sinnlv». zwecklo» in den Händen weniger Uebermach« Ucberftuß sich aus.' häuft, und die einen prosten, die anderen darben und verelenden. AI» Fest der Gründung de« neuen Reiche« der Menschheit Äderst vahlt die Feier de« ersten Mai olle rrl'giöien un» welUichcn. heidnische» und chnstlichen Feste ber Vergangenheit. Ekhebung des Geistes. Gehet hin, gebet hin durch die Tore, bereitet dem Volke den TSegl Mo.bet Bahn, machet Bahn, räumet die Steine«nfl Verfet du Panier aus übe, die vältert JewK Der Mensth muß einsehe», daß«, mir ei» Tropfen in dem Ozean der Menschheit rft. Nicht nur in der«rgenen Brust dm-s tx da» Leben»nd fern» göttlichen Kräfte begreisen, ersasien und ftetxn wollen, sonder» i» allen, die um un» sind, m unseie» lebende» Brüder». Er brauch, n-ch< iern» Tat traf, auszugeben. n:cfci sich sekdst zu veriieren. um sich mu den anderen»»»er. t,r*._ ff mix» um»«Mich da ergewatngjten Ädhta*. yfkrun# z« erhttkste» hwchfciwT.Ohne Leihe nichaft Mi» t» fcrt Gcschichl« kein Stern mma»«deren gerückt! Ohne Leidenschaft ist keine einzige jener gewaltigen Befreiungen ausgeführt worden, deren Aufeinandersolge die Weltgeschichte bildet." So rief einst Lassall den Berliner Arbeitern zu. Und heute gelten diese Wor:c wie nur i« Unsere Revolution war gar zu nüch.ern, so ganz ohne Schwung: sie halte keine Seele. Die Welle der Lcidensckxifi. die am 8. November emporschlug, ist gar zu schnell wieder zurückgeebbt. Do» behäbige und nerve nichwacbe Alter, da» sich vor allem nach Ruhe sehnt, hat!« gar bald wieder die Ober- Hand gewonnen. Ter Sturm, den in den Noveinberiagen der jugendfrisch« Teil de» Proletariat» so verheißungsvoll entfachte, hat nicht nur die Reaknonäre. sondern auch die ängitlichen Gemüter der Arbeiterschaft erschreckt; und ihnen gelang e» denn mich, den Drurin abzublasen, eh««r seine volle Kraft entfalten kann»«. To ist die gründliche revolutionäre Reinigung der ge- srllschaftlichen Atmosphäre verhindert worden. Wer aber den Fr..'�ing will, darf den Sturm nicht scheuen, auch aann nicht, wenn er einig« Knospen neuen Leben« lötet. Wie die Natur zu ihrer Verjüngung, so braucht auch die Menschheft zuweilen den Sturm, der»alle» Morsch« knickt und bricht". Ur- kräftig muß er wieder durch alle deutschen Land« fegen, daß alle Zöpfe fallen und di« mit Stickluft geschwängerten Aml»Niiden reinigen, um den Zllenschheittfrühling zu geboren, lind hierbei. bei der Enlseffelung de» revolutionären Orkan», wird»er Elan der vorwäNSsiürmenden Jugend gute Dienst- leisten. Nur unter Stürmen entsendet sein.Werde"! Mahnend der Lenz in den schlummernden Schock«; Rur unier Stürmen erhebt sich die Erde, Wenn sie vom Schlafe de» Winter» erwacht. Sollen die eisigen Aeffeln zerbrechen,' Sollen sich Ströme und Fluren befrei'», Will st du den Lenz, nun so mußt du auch sprechen: Stürm« de» Frühling», brechet herein! Stürme de» Frühling» auch gibt'», Wenn zum Streit« Einmal die Ge ster de» Volke» erstehen; Stürme de» Frühling» auch sind'», die un» hentt Wieder mit warnender Stimme umwehen. Ader wer wollte vor ihnen verzagen? Winkt nicht im Morgen schon rosiger Schein? Boten nur sind sie von schönen Tagen— Stürm« de» Frühlinz», brechet hereiok Wellelerliig. Don Mathilde Wunn. Seit Jahrhunderten solat Ge schleckst auf Geschlecht in stummem Harren oder takkrästigein Hoffen nwrdenö..auf daß es besser werde". Zroch ist ihr Sehnen nickst erfüllt. Doch heute, am Weltseiertaa der Arbeit im ersten �abr« der Revolution in Deutschtand. da stehen M.llionen unter dem geöffneten Tor. da» hineinführt in das Land ihrer Sehmuckst. Wahrheit. Wirklichkeit will werden, was so lange nur Tranm ichienl Die Befreiung der Arbeit I Natur und Technik hatte der Mensch sich dienstbar ae- mackit. Doch was die gesainte Mentckibeit hätte beglücken und befreien sollen. daS vernandelte sich in überschäumen- den Lebensgenuß für die Machthaber und Reichen, in zunehmende Berelen 6 unu und Perikiavunz für die Besitzlosen. Freiheit, Gleichheit. Brüderlichkeit, die hoben Ideale der Menschheit, zertrat der allmächtige Kapitalismus. Er erpreßte Milliarden aus dem Proletariat an unbezahlten Ar- beitslohn und gab ihm dafür auS Gnade und Barmberzia- fei! Bettelpfennige bei Krankheit und Alter. Die Kindel verelendeten schon im Mutterleib. Taulende von ihnen san- ken jung in! Grab. Geaenivartsaluck und Kukunstshoff- nung zahlloser Eltern mit sich nehmend. WaS galt dem Kapitalismus Kind und Weib und Grei»? Gewinn hieß die Loiunq. Prosit der Schlacht- ruf der Wenigen gegen die Bielen. Aber die Wenigen waren die Mächtigeren, ssür Gewinn deiben sie den Weltkrieg entfesselt, den Mtssenmord organisiert. Kavitalrs- mus, Militarismus, JniperialismuS waren die drei aroßen Machtkaktoren einer Welt, auf deren Trüm- träft« gewinnen: die schauende Liebe und die handelnd« Sym- potbie.— Seit dreißig Job r» hct die Welt Tousende von Ucber- menschen entstehen sehen. Jetzt soll sie Mensche» sehen, die nichi, sind al» Menschen, die versuchen, einander zu verstehen und mitemander zu arbeite»! Mitmenschen... Kornaln Kölln«nt. Dt« Republik einrichten bedeutet die Verfügung, daß Mit. lionen von Menschen imstande sind, die gemeinsame Regel ibrer Handlung zu hesolgen, imstande, Freiheit und Geketz, Bewegung un» Ruh« in Einklang zu bringen; imstande, sich zu bekämpfen, ohne sich zu zerfleischen, daß ihre Uneinigkeit nicht bi» zur ckroni- schrn Wut eine» Bürgerkriege» fübrt und daß sie niemal» in einer wenn mich nur vorübergehenden Ditiolur einen unheilvollen Wosfensullstand und feige Ruhe swten. Di« Republik einrichten bedeute» die verkündung. daß de Bürger der grüßen modernen Nationen, verpflichtet, in ständiger Arbeit den«nsorderungen de« etgeue» häu»!*!*» Leben» zu genügen, dennoch zuerichend Zetl und Geiste-sreiheit finden, sich um da« Geineinwese» p, küminre». Hu» wenn diese RepuWif antjtrigt in einer bi« jetzi noch monorchi- fiben Dielt, so ist du« die verficheeung, daß sie sich(nn schwierigen sttcdingungen de« internavonaien Leben« anp>>sten wird, ob»«(ich an der iangsanicren Eulwicklung der andere» Völler zu vergreifen, aber auch»hu« etwa« von ihrew. berechtigien Siolz zu verlieren un» ohne den Glanz ihre» Grundsatzc« zu schwächen. Dw Wltm scheu der Revoluno» tz-»!«» Vertrauen. Und al, sie beim Fest»m 10. August 1798 diese versasiung feierten, :ie zum erste» Mal« seil Beginn einer Geschichte in der Noiionol- Herrschaft die Herrschaft aller zur Geltung brachte, al, Hand- werter und«cbeii«. Schnii de. Tischler und Fcldarbeiter im Auszug vorbeilainen. vermischt mit den Richiern de« volle» und die Wodejeiche» ihre« t>apt)".i»frk» ttfuvn. da konnte der veösi- d«nt de» Konvem« sogen, daß rne»«'» Tag sei. uiivergteichtich einem«»deeen. b"r schönste, seit vem die SentK ihr Licht verbreitet« in die»nendlichkeft te» Weltenraume». Der Will« eine» sedon erhöhte sich, dieser here.ischen Neuerung ongem-ffen zu sein. Für sie käinplten nn» starben die!« Menschen. In khrem Nomen drängten sie Enropo« König« zurück. In ibrem Nomen lichteten sich ,hre Rethen. Und fi« vereinnAen in ihr»in so heiße« un: wilde» Lebe», si« gebare» durch st- solche Tain und Gedanken, daß mam glonh-n lonnae. tnes« Sieoublik, völlig neu nwe sie war. «Öik v-rlnld wie«bn* Uederkirferun«. Hobe in einigen Jahren di« Traft»»d den Ggtzab Vau Ja�Eumdetten«etw'nne». Jeu Jwct*. nwrn Heute wir stehen, deren Erde« innr rnfr flnf, wb. nationalen Sozialisten Diese alte kapitalistische Welt hatte aucki die zu Lolinsklaven gemackit. hotte sie hineingehetzt in den ßunw ums täglicktc Brot. Dockt auch dieses Heer von bopoeli f rccktleten, dreiscick) Belabenen lehnte sich auf gegen die Aub nießer feiner Ausbeittuna und Entreckttuna. Aucki die ist im Betriff, den W?a bahnen zu Helten ins.%kunftttoii des Sozialismus. Nicht mehr will sie ihre Kräfte � geuden in einem Wettbewerb, dem sie nach ihrer oraaniw** Beichossenheit als Weib nicht gc-uxichsen ist. Nickst 0'fU*' sondern gleichwertige Arbeit will sie leisten, mrt einer W höberen Werblicktkeit die sozialiftückte Gesellschaft d'jr_ dringea. Gemeinsame Arbeit, gemeinsames Streben. nicinwntes Vollbringen an Stelle des Kampfes der Icktlecktter itegcneinanbet, das ist ibr Ziel, grauen wieder Mütter sein, Trägerinnen. Gebärerinnen and r; zicherinnen eines Geschlechts von freien und, Nietzsches unsterbliches Wort wabr machend:..Nickst i sollst du dich pflanzen, sondern, binons!" Mädchen (trotten werden nicht mehr aus Not aezwungen sein. oder mehr Stunden in stickigen srnbriktälen zu srenden. ihren Kindern, die inzwisckten verwahrlosen. Brot zu sw' Der Kapitalismus, der die 5\rnu zur außerhans> Lohnarbeit zwang, er erweckte in ibr zugleich Sflbl!.nr'.. feit und Verantworklichkeilsbewußtsetn. Doch das>ro_ und klaglos sich mtfopfernde Weih ift noch ivnge ntckst. schwunden: ober neben ib'tit steht bereits die ielbsto denkende und handelnde ssrau. di« keinen.Herrn'«rrbr erkennt, die sich zur Selbstbehauptung burckiaernnaen Wenn auch noch manckien Fsrauen ber Mut newaltio rv> � muß. bis es ihnen ganz aelinnt, jahrbnndertelanct � � Selbstverleitaniitia ahziilchütteln. so dürfen viele von sich lagen, daß sie auS Bekennerinnen zum«pztait zu feinen Vorkämpkerinnen wurden. So sind w'™ Frauen uns detz Ernste» der Siunde voll hetmistt.- Stunde, in der es nicht medr mit Worten zn streite«' � nicht mehr nur zu fordern, iondern zu vollbringen an unS die Revolution zur Pflickst aemacktt. und wozu un> � die geschlossene Krakt deS Proletariat» das Nch.. ,i d>« Eroberung ber wirtschastlickten und politi Ickten Tie Lozlliiisiernnll tes völkelbundes. Don Selma Slrasier, Wien. Vom weißen Hause in Washington brachte ber S�rl| Wilson seinen weltverii'hnenden Völkerbund.. sckpvelgte in chauvinistischem Stegesiauinel. linier>'• � brecherischen Händen kapitaltttischcr MacblWber J0"r tirsprünglich reine und volksliimliche Idee oüoio tlitl � dem imperialislilchen M.ckttvrinjtp iimgeiormt. i-.ie nackt langem �,'ilsck>en hinter oerschloisetten Titre«. Völkerbund zustande gebracht, der— genauer besehe« ein Regierungstrust nach dem Schema ottierti« � Jndustriekonzerne ift. Seine wrfitiiifiilierten Stntvi' � drohen jedes Mitglied mit dem Voizkott. dos(,nt Geschaftstendenzen aus dem Nahmen de» Iriifitieos. herausspringt. Ganz Nivf) Art der Industrietruste>l> r, Konventtonalslrafe für Verletzung der Paragraphe.» gelchen. Der ganze Aufbau dieses Trustprogrm"«'» � deutlich, baß die einzelnen Konktirrenten selbst et«',a des und einmütiges Zusamiitenarbeiten bezweifeln. Diese? gegenseitige Mißtrauen der Gründer des' bunbe» und ihr loackßender Konkurreitzneib ituisien im � seine Lebensfähigkeit untergraben. Die netietdtnn# � i* holt vorgenommenen Reoidieningen des Wtlsonproje"e � lote die Arbeit der Berner Völfcrbitndsfonferenz, l/wen zwar einen Schritt vorwärts gebracht, trotzdem sin» Machtpoliliker der Entente wohl klar über den dieses papiernen Völkerbundes, der, besser gesagt. M haberbund heißen müßte. Weite Volkskrcise(eben in ihm aber noch di«| ersehnte WeltsriedenSvet heißung. Sie, die durck lckv�'. Irreführung bis zur llrteilslosipkeit verblendet konnten die ihnen vorgesetzte Täuschung inxb nicht'r pl-1.|( Die Bourgeoisie, aufgeschreckt dttecb dteJ����gG .Dem Bunde der Künstler einen besiiminien Zwca S da, heißt eine dürftige Institution an die Stelle einer �"'�z der Heilige» setzen." von dem Romantiker, der die»(w" der die Künstler.eine höher« Kaste" nonnie,»nteefche'' ß, da» heute wachsende Geschlecht! Seht de» wohckiuft»eueii � ler und den roertecten verkünder te« gnttipen Woit» nun � gehörig der Fülle der Menlchrn sich bewegen, im u-nbeirtK" � fühl, daß au» der gemeinsamen Wurzel die gleiche KruC I Menschenantlitz zuströmt. Gefühl von der Euideit asiei � kündigung aus Erden, mag sie auch schei»I>al verschieden«"*'" � Antlitz dringen. Gewißheit, daß derjrnige nicht Unendi'chl' Seelischen kennt, der im Menschlichen Grenzen zu ziedce mag! Der Dichter will seine seltsamste Jnitntton, heiliger hosten al» den Augenblick irgendeine» Aid«' � Ja, er glaubt, daß die Schönheft der heute Ledenden'(t erst solckier demütigender Glrichsetzung entspringt. Auch' rjf(e leine Arbeit mit anderen zu veieinigcn liebt und auch»u! � Weise freiwillig etw»» von der harten Au»!chlirßlichkei> � � zelnen Werke« ausgibt, dewirkt nicht der Zufall, sondern„ vorschwebende Westsiille. Bild der au» den vielen Werke» M mrnsteigeiiden Schöpfung einer ganzen Welt. Kicmunb faße sich von ben Stuben betörfn irit MtW .Nur rühre nimmer an den Schlaf der Welt". T<"«' Schlaf der Welt ist für den Mensche» ein furchtbarer» � Wir muffen erwachen, muffen erwecken... und it"-»" u wüßt mit häiiimericder Faust an den Schlaf der Well rühr� � menschenwürdig, frei und glücklich in der Zukuiisi leben z» die unser Ziel und unsere Heimat ist.. Alfred Wolle«-""! (Au*»Die Erhebung". Verlag S- M'" SP-t sehen von Fern da» Land der Schönheit, wo tchtn den H>iß und die Cuai üi>eni>uirden h.i!>en. wo da» und ffiegeneinanber sich zum Miteinander windelt, nu) iH'1 �» unb die Gier„ach Besitz tz«,,, Glück d. r S mst""'�" udes Friedfertigen gewichen sind. Wie wenige w'ffen. daß �' ,>»« Nicht z»ig und schwach, Friedseriigkeii»'cht so'g � mochf. ,im Mur�niot der siegenden So im« schreitet flf''"l,.,«« jungt der Mensch, der um de« Höheren W Nen d«"'2�-« v-phareu ukerwunde» hat. Im Lichte des kommenden � Wiichwn un« tu« Zinne» der ewigen Stadt. Stt 5« sie Ich i" reich zu ersichfn ist die höchst« Luiit ,l;iK ™'r er leben>n Zerfall ehem-ilige? großer Sta-'Gei � umec dem Jude! der d'Sher Gedruckten und Betrog uen, � sie» riicklauftgen Weg vor Schmerz und Witt»irr Ler»tl»'l imJif »Ii» fful- r a< Ion) ort» kW rkk flltt urifr a» IZ» ■rW S» (W. fjrt »nd teb« uiit reu. i(W -wu« Kilfd Dff nMj n» bnt (bift ■am MOÜ nin* wie fl3 irod nei» i-ibü ttl «tmonmmi, tft m Wrr PosMsche-n dolens fcvr- r eigenen knpitnlisliichsn Jnteresjen zu frmW xk. Ot in dein, wä in Paris von Wilsons idenlcm kMmfL'I lieben, einen wirksamen Wall gegen die Ijg,?Fl>e SBcHc des Sozialismus. Das Proleta- llkiea �!i Fllen Mitteln der Lüge und des Betrugs in den Lrj, Ii?! v'">ulgte zur Selbsthilfe greifen,(ks drcingre 'oliüuj"l"' Von der Revolution geöffnete Geisse zu inner- kw,,i,.L. i" der es— im Gegensatz zum Wrm m'*~ dnrd) doö Aufzehren seiner Kräfte in jähre- z..�rchhallen gezwungen nxir. B(n. v„anA u.nd.die Zcntrnlnlächte sind bereits auf dem knii x, m��iitiening des gkiamten SEirtiifkiftslfbcn?, kgl y..1 �veiterschuft den ihr gebührenden Anteil sichernd. iftrifk, �?s>n!isieriing einzelner Groß, und Kommunal- H%: ,%'B /ich im Lauf« der Jahre eine Tozialisicrung �I!si.'r»n oßft Staaten ergeben. Mit der So- km,„ 9 fnuh die Regierungsgewalt entwicklungsgnuäfz Kapitalismus auf den internationalen So- « ubergehen. Woiiml«»''!!?uä derartigen sozialisierten Staatenbetrieben lin«) nln�0]r�'fr Völkerbund trägt nicht mehr den Stemel kii Jnduslrietrustes. sondern ist ein in lich «1» g�5"Ürrtcr, mcirschheitumsassendcr Zusaiiniieuichlufj Elemente zu genieinsamer, kulturell? ch ii Pi mi Sinne de« s�riedenSgedankens. i> a l i s i? r t e Völkerbund braucht keine '�ikrn'v tnlirn �riischenstaatiicher Anarchie vorzubeugen. kidm.,,£ Verbrüderung der geistigen und körperlichen l'ifbrii 0 Sonder und Rassen garantirrt den Welt- Vorbedingung für diesen Zusammenschlich des aelKsgen Mnu körcherkichen Prafekarlais ist die Intern akkonake Soziaiisicrung der Jugenderziehung. Unsere Generation, die den Weltkrieg soeben beendet hat, ist nicht säbig, grundumfassend umzulernen. Temolra- tisch wird nmu nichr von heut zu morgen, auch wenn man demokratisch wählt. Erst spätere Generationen werden völlig in den Gedanken des internationalen Sozialismus hincinreisen. Zur Veschleunigung dieser Entwicklung muß die Jugend der ganzen Welt im Geiste sozialistischer Persönlichkeit er- zagen werden. Vollständige Ausschaltung des Rassenhasses. dlS.schistengeisteS, des GlaiibenSunterschiedeS und der Kapi- talsbel'orzugimg müssen Grundsätze der Jugenderziehung sein. Jreigabe da Kulturgüter aller. Nationen für Me gesamte Jugend der Welt— auch für die Uubemittelten— Ruch das Ziel sein. Ter Veistaatlichung der Schulen und Lehraustatlen mich eine Umsckiutung der Pädagogen voran- ghen, unter Gründung von Wrlipädogogicn, zur Fühlung- nähme aller teilenden Kräfte auf der vasis:„Wijjcn ist international und muß frei von jeder Beeinflussung seinl" Es dar« keinen Unterschied mehr zmhichen dem geistigen und körperlichen Arbeiter geben, der Wille zur Ardeir eint alle! Meisterschiilen oller Stände müssen die hcktiste Vollkonnuen- beit in jedem Verus? und Gewerbe gewährleisten. Austauich bigabter Schüler aller Nationen und Staude in eigens g> gründeten Wrltsichnlen lvürde das internationale Band um Lernende und Wissende schlingen. Erst eine soüche sozial isttickie interimtionale Jugend- erziehnng aller Nationen und Staaten auf genicinsai» f'st- zulegender Grundlage wird in ihrem Endcrsolg den Well- hieben vei bürgen. Sozlalisierungsgesetze in Oeslerreich. �ti■-t u"'1"®(>rir£ln den verschiede inw Jndustrirztveigrn all«,. lüeichniäßig«rfuimn löiinen. Im ullgr meinen laiiu si'»« t i l w e> s< und ein« vollstäudige So- g a n i s a t i« n aufzubauen fuclx ti, eine Di di, den Betiricd den Jneressen der titesaintheit uiitei- «-«» wird •tfr: hu s unterscheiden. �'"iRirif« JXiif,,' Doziulisierung wird an Einrichtungen ankriüdfen ii. Mfm während de« Kriege» entwickelt haben, wäh. r"c(K» bat mait für Zwecke der Kr.cgSioirlfchaft In- t,c'iucbe, fsnucii sie überhaupt m den fänden der Unier- . ,,t*n können, der Herrschaft de» Glaale» �l«' �kdeiler und Angestellten sowie der K f.jj< ii«u unter st eilen, also derjenigen Brup. vlln,.'k der Veieieb da sein soll. Mau tonn sich da« so bot- "l'rte fJ)men n"1 stwa in unserer chemischen Industrie dir � Dele und Act!«. Da vollständig zu sozialisieren, weicn kleine» und Mk.tclbeiricbe wohl vorerst Jkill Aber gerade dies« Industriezweig« sind schon 1»«, � �"strirverbänden zusainmengrschlosscn und wir wer- kvi�,» Zusammensetzung ihrer Leitung ändern müssen. H it""V daß wir Iii diese Judustrieverbäiid« zum'Beispiel Viertel di« Unternehmer de« Jiidustriezweigc«, dann die Arbeiter und Angestellten, dann die Konsumenten und schließ. sich Fachinäuner, die der Staat ernennt, setzen, so haben Li« einen <>crwaItungSral, in dem die Unieruehmer nur noch ein Biertel der Mitglieder haben. Und wen» dieser Berbandficitung alle Rechie eilige räuaii werben, die heute den Uniernehmeru zujlchen, die die verbandSIeitung Heu!« bilden, dann sind all« Berixbe, die einem solchen Verband unterstrhen, teilweis« sozialisiert. Denn wenn ein solcher verwaltangfrat die Preise für di« Waren uiw »i« Löhn« sejiseyi und die Kcllckivveriräge abichließt, und wenn er die Produktion der einzelnen feirieb« regelt, so geschieht du« nun nicht meku Im In le erste der Unternehmer, die ja nur e-n Viertel de« Berwaltungitratc« bilden, sondern e« wird im Zn- iercssc aller derer gejshschcn. die in den verwolrungKrat getreirn sind, also auch in dem der t? ebener und etu�rprllicn, der Kon« sumentei» unh der tAcsamiheit. Der Ecsttzcnfwurs über die Inbustrieverbände. Der Gesetzentwurf über die Jnduftrirverbände wird gerade den Gedanken zu veewlrkluchrn haben, für solche steine»»d Tsütelbeirii-br die Eaziatisirrung so durchzuführen, daß der ein- zclur Unternehmer der Ueiiung eine« Jiidustrieoerdandr« unter- war feil wird, in der nicht die Unternehmer eulschciden, sciiiderii die Vertreter der allgemeine»»«lk�wirr. schafllichen Znter essen. Run stellen Sie sich einen solchen Uniernehmrr vor: E«in« Macht ist von innen her in seinem Betrieb wesaillich kgieiyt durch den Betrieb« rut und von oben her durch die verbandfieitung. So kommt man zu«r»er wesentlichen Einschränkuxg der Unlernehuierm ach i und der Unternebmer ist dann wirklich nicht« mehr al««in ander« eutlohnler Beamter. E« ist ganz churakieristisch, daß man In der Praxi« trotz aller Verschiedenheit de« theoretischen A»»gaiig«punkie» bei allen diesen Fragen zu demselben Ergebnis kvi»mt. I» Riißtand hat man die Unternehmer zuerst durch ein Dekret hinousgeworse», ober dursh ein zweite« Dekret hat man sie wieder hiueinbiinge» müsicn, weil man sür den Betrieb buch jemanden braucht, der e« gekernt hat. den Vcrieb zu leiten, uud weil in der kapitalistischen Gesell- schasl der Arbeiter da« in der Regel ivichi kann. Der Kapitalist, der al* Unternehmer hinauSgcschinissen war, kehrte al« Direktor wieder in die Fabrik zurück. Dabei hat man ihn in Rußland zu. «ms ebnen TfTten t-w-m gezetzr.»er nv» imet yt«*- v i« der der Arbeiter. Räch ein paar Wochen hat sich da« ve ändert und man hat sich gesogt: Man muß sie, du man sie r cht, auch am Betrieb interessieren, sonst gebr der Betrul» zugrunde. So hat man, nachdem man im Oktober btt Xim«*» nedmer beseitigt und sie im Noveniber al? Direktoren wieder zu* ruckgcholt hat. im Marz schon verfügt, daß sie einen hähere« Lüh» erhalten al? die Arbeiter und auch ein nach dem Betrieb»« �rbnis abgestuftcs Einkommen haben können. Zu diesem Ergebnis, zu dem man in Rußlanh auf dies ein Umweg kam, können wir auch direkt komme«. Wir werfen ia solchen Betrieben di« Unternebmer gteich uscht mnau«, aber wir schränken ihre Mach! ein, indem wir chuen einericrH i*)n unten die BetriebSräle und andererseit« von oben ero.«» solchen Vcrwaltungfrat hinsetzen, und da», wa« ihnen bann u« Macht bieibt, ist. wa« ihnen unter diesen Nmstänbe-'i auch �»rkiich gebührt, nämlich bi« Macht eine? Berriebdleitxrs Wenn wir den Gesetzentwurf über die Betriebsräte ber So»�li- sicrungskoinmissiaii schon vorgelegt haben, so ist der ander« Gesetz» eniwurs. der über die Schaffung dieser Industrie verbände, s» ueil durihgearbeiiel, daß hoffentlich-auch er sehr bald wird vorgelepk werden können. Vollstöud!«« Ausschaltung der KupItaNste«. Da« ist aber nur«in« partielle Gazialifierunfl nutz wen, U| auch der Meinung bin, daß man sich in vielen Fällen mst dieser Mittelforni wird begnügen muffen, so meine ich doch, da», wil>» ber eigentlichen Elroßindustri« zu einer»»llftändisen S»»>.lili«» rnn« werde« schreiten muffen, da» heißt zur vollständige» So»- schal rung de? Kapitalisten. Wie soll da» nun geschehend Dies« vollständige Aufschaliung zersällt in zwei Akte. Der eine ist der Akt der Enteignung: wir nehmen ibm de« Belriev no-g. Der andere ist die Organisierung der neue» B«rw»l» t u n g, die an seine Stelle treten soll. Wa» den Vorgang der Enteignung betrifft, si» stelle« sich viele Weiioffen die Sack« sehr eirrfach vor, nämlich to. daß»>a« den Betrieb bc» Unteruchmrrn einfach ohne Entschädigmi« wegnimmt.«ber ich gestehe, daß ich diesen Vorgang unter Ik» Heutigen vrhältnissen und für unser Land für chinz«inmöplich halt«, weil er furchtbare? Unheil über uns herausibeskwi-öre« würde. Wenn wir ihnen die Fabrik wegnehmen und da« ander« Vermögen belassen, so hätten wir dann mxh immer keirxm Delle« Betriebskapital. Wir mühten also allgemein alle« kapitalislilch« vermögen, nüht nur Fabriken, Wohnhäuser und Alrundst.lck«, enteignen, mußien also auch Weripopier« und KriegSauieihen für it ich ig erklären. Jeder aber, der weiß, wem heute die Krieg»» anleihen gehören, daß sie nicht nur Kapitalisten gehören, sonder« auch Sparkassen, Banken, Periisherungchwsrllschasien usw.. de« weiß, wa» da« bedeuten würde: Sparkassen, Naiffetfenkafsc«, Blinken würden bankerott, jeder Bauer, jeder Kie':'bürye«, Be» a ml«, Angestellte, Arbeiter würde seine Einlage« verlieren*** sich da« vorstellt, muß zugeben, daß da« schon ein« unendliche Schwierigkeit wäre und wahrscheinlich einen Starm her», af- deschenörrn würde, dem wir nicht gewachsen wären, Aber teibst da« ist nicht da« größte(»iiibtnii#; viel grtouitlget sind dt« internotionalen Schwierigkeiten, W sich»araa» ergeben können. Ei»« Rech« der größten tlnternrdm u ige««etx>« ganz oder leiliveis« fremden Kapital. stm. Die fremde« Lände» würden sich da« nicht gefallen lassen. Und wen« sie e« sich selbst gefallen liehen, so wissen wir doch, daß wir zu« Wiederaufva« Ntiscrer volkfnnrtschast fremde« Kapital wer nicht«nrdehre« können. Wir können heule(ckfjm di« Lebenömittel»nb oe-ae s ceuroen Kredit bezahlen. Wir werden dt« Zlvvstofse.)nc wir brauchen, nur mit fremdem Kredit beziehen, und wir uerv-u unsere Wicischast nur entwickeln können«Ar freiiidem KaptuU. Kredit kann man ober nicht erlangen, wen« man vorher»in« solch« Koiififkalidn vornimmt, die un« kreditunfähig bvi« M* eknen Gros, beirieb ganz enteignen wollen, ihm eine Entschädi» gu ng zahlen. Dazu ist notwendig, daß wir«in El« setz schaffe«, da» regelt, wie eine solch« Enteignung gegen Enischädigung zu«*. folgen hat. Ter Aesetzentwurf, der der Eogtalisierungfioinmiisio» vorgelegt ist. regelt die Sache beiläufig so: Der Beschluß, daß s na"l"'0lrf*m von neuer(Hinsicht zu»euer Inl und Selbst» Jchi'ttten. In den(urrzen pocht neue Zuversicht, wenn . stürzen und da» low unbesudell degrab«»-, Leöen entsteht ohne Tod. Di« wahrhast Tapferer, ' kasse« sich nicht in die Riede rioge h-nein rechen (w''»"«nwi. In den S..�"�"de stürzen "O• S h oh"? Triuinphgeschrei sind st« di« Sieger morgen, die leinen Besiegt«, sondern nur Ab- �i» Uedenvuichen« kennen. In der Äesinuung wisiln �®aoähr, wenn Meilnangen und Uoberzeugungen Kriege» beginnt unser Reich,«nser« Stärke ki � unser Rausch nicht de» Weine», so Ixchnrf ant' Wehr nicht de« Erze», unser Sieg nicht der �chjra. �chbichten. Wir zwingen den Qkift nicht durch die rl-n. �* Wind der Horde. Er steigt«rnpor au» der Ber- v KwJ.! Krieges, au« der Schädelstätie de« verbrechen», au* Hr % �L-iN As der ven�ifsneten. ,Di« Menschlichkeit hebt wiedcr �rr stamz>sin,de Haß ist zerjlückt, und Über dem Toten- «ttl woir» vfcrf«pflichl iirschmvren. f 1•> t Schönheit sei dein Sinn verlorenl �' m Pfeil nur laß dein Herz burckibohrcn. ' i-N, m Jsfuer flamm' oll dein Gefühl, ''«sifl Piuadies sei dir erkoren. hHttidu* llriiBC Coriolan. penelnskuhi.runi Im echttusplelhaus«. Man hat diese? Römerdrnwa Shakespeare« oft gegen da? Volk ausgespielt. Auch jetzt, wo der seit Mallowskiz? Glück und Sude in Berlin ein Jahrzed» lang nutzt metzr gegebene„Eonolun" in den Sprelpian de? Schouspieihause». om sKendarmenmaikt wieder ausgciiouimen wurde, wird man c? unter zeiigemäßen Hin. wei-en versuchen. Aber ist der Held weniger waillelmütiq al» bi« Slassen? Au? beleidigNcui Stolz denät Coriolan fein Vaterland und kämpft gegen Nani; nur durch da? kniefällige Flehen der Muller nieiischlich gerührt, eripori er ihm vi« Vernichtung, der er bann, selbst von rächender Mörderhand zum Opfer fäüt. Daß Herrscher und Fe!d Herrn die vaierlö»der wechseln, war nicht nur im Altertum eine geläufige Erscheinung, und daß hie Massen, von Stimmungen hin und her geworfen heute.Hosianuah' niid morgen.Kreuzige' rufen, bat manche» Edle erfahren. A!>cr darum nimmt 5 halespouc le.iieitwg« Stellung gegen die .Plebep-r' für den in seinem.Heldon-�ich' ttzrannisch g.sckprell- ten Aiistokiateu. von dem durch Ülechlivenveigrrung, Hunger und Belreidi-Wnch r zur Verzweiflung grlriebeiien Volk, dein To- riolan in etiler SeN>stüi>erdi-bung sich nicht beugi-N will, führen oller», na? sehe reale Beziehungen di? in hi«(ivegennwil. D>« gestern an manchen Stellen polj tisch demonstrativ klatschten. er>nn«:n selbst an jene Helden, die bereit» wieder nach ihrem Hohenzollrrsb-.Filmchsim' und ihrem Ludendorss rufen. Zu k ü n st- ier> scher geislerung war wenig Anlaß, denn die große Dich- tu ich halle aus d r Bühne ein kleine?(tzcschlech! gefunden. Alle» spielst' sich unter der Kegie Dr. Druck» i» bonheatermäßig sauberem sNichmen»b(am besten b> ieidnnschilslliche bewegt« Ma ssenszeiw am Anfang mit Herrn Mannsiäd« al» ersten Bü-gert. im weiteren Verlauf der Vorstellung erstick!« Biele« in hohlem Wasfeulärm. Der Eoriolan de? Herrn Theodor Becker ük�rbte«« sich al« .schweren Held' in Zäbiiekn'öschen»lid Aiigenwllen, spricht u«. deutlich, reckt sich zu größerem Format, al» rbm lnwrlich zur versügung steht und iifstimt ihm so den der löhnenden Zug ur. wuchngkr Zlalur. So ericheint auch die Szene m't der Mutter im Lager der Vol*!er nicht zwingend. Agnes® it a u fc bemüh'e sich uro dies« ret�gewallige Frau, nvrnenhast mt grauen Haar. und do>h zu jung und gi-woll! in ontikisterrndem Stil. Zn ihrem denen auch der Ausidiu? de« Herrn v Ledebur zu wott bliebt hoben sich schärfer»mrlffcn«ur die vo!l?!ribunen der Herr-» Pohl und L e f f l« r sotvi« der allväterlich« Meneniu» des Herr» Kraußneck heraus. Ein Teil de» Publtluws raste in Beifall and schii« nach Becker uud Bruck. E, JX, v-n Arn» Nabel, einem der menschNch fiarken Dichker tz« neuen Generotion, werbe« noch in dieser rhcolecspwltzeii zioel Werkt ausgcsuhrl werden. Die Peniniglrn Ctadiheater in Kiek dringe«.Siegfried und Brun Hilde' zur Urauffüh. rung. da? Neue Schauspielchru» in Köntgtb-rg de» vor der i>I v»I»t!on von der Zensur verbotenen»Adam'. Der .Adam' ist bcreil? vor zwei Jahren vom Berliner Schauspielhaus a n g e k u n d i g t worden, vielleicht erinnert man sich jetzt dieses Werte», nachdem höfisch« jssucksichten wvggesalleu sind. Die Nrauffsihnin, ber Dr°,!k,m»d>»: Kleine Sklavin*' M "n Slos«. Theater mit Ida Orloff in va up! roll« findet nunmehr om Soiuut&eub, 3, Mai, jstckt- Spiel.eitung Hei,,,«loidverg. Im Dh rarer I. d. Ksnlggrztzer Straße ssi N« ErKaufTsssirm# von Hemrik Ibsen» Schauspiel.Stütze« der Gesellschast' aus Mitt- � i äi �!a,>«�t gesetzt worden. Alfred Abel spielt hnn mSUfif sui B.rutck. Ferner wirtl u. a. Tis« Lahmaau uw? Maifeier'.Wmrn stellt Ihr, o Soldaten, die ArsteN«nbNch kf"- Alfred Beierl« und Miidolf Leonhard wiederliale« �»nnerftag abend llhr, im Klindwoeth.TcharU>e>ila-L«al ihr Pkograaun al» Maijeier zu tiemeu Preis««. Ersatz ftzr Pneumatik». In der Teneraldersasttms«?� de« H>rsch.Kupser. und Messingwerte wurde M'tgeteilt,»« sei dem, bi»getzrobt j«i, «>n Aul«nir>dil'llütB Kilometer ohne Defekt und unbehindert z»> Schalten verblaßte die sanfte Sattin de» Frl. Reff. Die Valeria rücklcgen Die Fabrikation der Erfindung sei in großem%lü(# de» Frl. Sch"» schuu mehr am Kurch' iiendamm al? in lstom I in Berlin ausgenommen werben. zu Haas«, von der Hdöoiunsckstir männlicher tiktuUU*,» irtff« Jiit-ustri � enfetcnrn ist. rot« von b« Stkgierung grfa�t. Soßnib die r��.ung den detreffenden Unternehmern onzeiat, daß irr: Betriebe enteigne' werden sollen, kann sie auch sofort die Betriebe übernehmen. Es ist nicht so, wie es bei der Eiseiibahnvelftaatüchung war, das; diese erst übernommen werden, wenn da � Enteignungsverfahren beendet ist. Die Durch. sührung des Ente anungsrcrfahrens und die Bemessung der Eni- schüdig.lligssuüuiu taufen dann weiter vor einem eigenen Schieds- ger.cht. Was die Entschädigung betrifft, so ist sie zu bemessen dem dauerhaften Wert, wobei Kriegsgewinne nicht ein» gerechnet werden dürfen. Die Auszahlung der Entschädigung er- folgt nicht in Geld, in der Regel wenigstens, denn sonst tnüglen wir wieder Banknoten drucke», was schädlich wäre, sondern in der Weise, dag der enteignete Kapitalist besondere « ch u l d b e r s ch r e i b u n g e n, die er statt der Aktien bekommt. annehmen muß, und zwar zum Nominalwert. Der Gedanke ist einfach der: der Mann bat aufgehört, ein Unternehmer zu sein, er hat kein Unlernehmerrisiko mehr, er ist nur noch Rentner. «S ist daher billig, daß wir ihm zwar in Gottes Namen seine vier Prozent von dem Kapital, das in dem Betrieb steckte, zahle», aber nicht mehr. Das Gesetz über die gemeinwirtschaftlichen Organisationen. Was geschieht nun mit dem Unternehmen, wenn es enteignet ist? Es erscheint uns felbstverstäiidlich. daß dieses Unternehmen nicht vom Staate verwaltet werden könne. Bureaukratisieren wollen wir unsere Industrie nicht, sondern die Beavallung wird durcy ein weiteres Gesetz geregelt, durch ein Gesetz über die gemeinwirtschaftlichen Organ,. sationen. Diese Orgamsattoncn smd folgendermaßen b«. schasf«!.- Wenn wir irgend eine Industrie, zum Beispiel die Eiseniiidustri«. volUiSndig sozialisieren wollen, so gründen wir für diese» Zweck durch Vollzugsanweisung eine eigene Anstalt, die heißt zum Beispiel.Deulschöfterreichfsche Eiscngenieinschaft'. Diese ist ein« juristische Person ist vom Staate voll- ständig getrennt, wird als Kaufmann in das Handelsregister eingetragen, und sie übernimmt den Betrieb. Wie wird die Anstalt»ernwltet? An ihrer Spitze steht ein Ber» waltungsrat, der zusammengesetzt ist etwa zu je einem Drittel aus Vertretern der Arbeiter und Angestellten, die von ihnen z«. roählt werden oder von den Betriebsräten, zweitens aus Ber» tretern der Konsumenten der betresfenden Waren und dritten» »u, Vertretern des Staate», eventuell de» Lande» oder der Ge» meinde, desondere« Interesse daran haben. Auf diese Vchlnn,! Achtung! Beirlebsarbetterräte, Funktionäre der Betriebe Lichtenberg». Friedrichsfcldc», Karlthorst und Stralau«, werden gebet n, sich am ?reitag. Dm 2. fltci 1919, abends 6 Ahr. im Nejtaurant von Pielenha en, Lichtenberg, Eäarnwedcr Straße 60, zu einer wichtigen Besprechung einzufinden. Arbeitrrrat der Erwerbslose» LirkitrnbernS. Weise wich der v«rwaktung»r«rt zusammen geletzt, der wieder dir Direktion wählt, die den Betrieb zu leiten hat. Ba» Gairze steht unter der besonderen Aufsicht des Staates, insbesondere die Beschlüsse über die V e r w e»» dung des Reingewinnes bedürfen der Genehmigung der Regierung. Es ist vorgesehen, daß der Neingewinn»ach einem festen Schlüssel zwischen dem Staat und den Angestellte» und Arbeitern verteilt wird. Der auf diese entfallende Anteil kann entweder aus die einzelnen Arbeiter und Angestellten verteilt werden oder er kann tn die Verwaltung des Betriebsrates übergehen, der damit Wohlfahrtseinrichtungen schassen Was zu geschehen hat, darüber entscheiden dir Arbeitcrvertreter allein und es haben dabei die Vertreter des Staates und der Konsumenten nichts dreinzprede» für den lokalen Bedarf arbeiten, zum Beispiel � rnngSgewerbe, Brolfabriken, Braue»eien, FuhcwertsgM� Ziegeleien, Apotheken und so weiter, zwangsweise zu � um sie entweder auch lommuna! zu verwalten oder ßW ÜW-Ö -"IS die uW Die KapitalSbcschaffung. Die entscheidende Frage rst die der Kapitalsbeschaffung. denn ivenn wir die Unternehmung in der Hand haben, ist damit noch nichts getan, wir müssen auch in der Lage sein, zu in- vesticren und den Betrieb ordentlich zu führen. Aktien kann die Unternehmung nicht ausgeben, denn wir wollen den Kapitaliste», nachdem wir ihn hinauZgeworfen haben, nicht wieder herein» kommen lassen. Sie kann sich also Geld nur gegen festen Zins ausborgen, und die Frage ist, ob die Kapitalisten auch Geld borgen werden, da eine Obligation weniger Anziehungstraft hat als eine Aktie. Um aber den gemeinwirtschaftlichen An- stalten das Kapital zu sichein, wrrde die Bestimmung aufgenommen, daß der Staatssekretär für Finanzen berechtigt ist, alle» Banken, Sparkassen uns Kreditgenossenschaften vorzuschreiben, daß sie einen von ihm bestimmten Prozentsatz aller fremden Gelder in solchen Obligationen ge- meinwirtschaftlicher Anstalten anlegen müs- s e n. Die Staatsgewalt kann also dafür sorgen, daß den Unter- nehmungen die notwendigen Mittel beigestellt werden. Das ist ein erster Schritt zur Sozialisierung des Bank- Wesen» I Der Staat schreibt den Banken die Verwendung ihrer Einlage» vor! Das Gesetz über die Enteignung durch die Gemeinden. Hand in Hand mir diesen Ges>tzen geht ein weiteres Gesetz, das auch den Gemeinden das Recht gewährt, zwangsweise zu enteignen, wo» für die Arbeiter von besonderer Bedeutung ist. Wir müssen d»e Geineinden in die Lage setzen. Betriebe, die mcinwirtschajliichen Anstalten zur Verwaltung Auch dieses Gesetz ist schon vorgelegt wurden. Nu» kann man sagen, und es ist auch wahr, sogenannte vollständige Sozialisierung noch immer vollständig ist Denn der Kapilalist verliert über das Unternehmen, er wird zum bloßen R e n i"j/.' kann, als solcher bleibt er nock immer bestehen, denn er hat»ow � das Recht aui den Zinsenbezuz von diesem Unternebmew nun schrittweise aufzuheben, ist ein Problem der � gesetzgebung und cvemuell der Veränderungen de» � rechtes. So wird man im Verlauf einiger Genera i imstande sein, das arbeitslose Einkommen restlos merzen. Der erste Schrüt dazu ist die Vermöge" igabe. Die Besorgnisse, die in der Arbeiiersehaft weit»r ) sind, daß das etwa verschleppt wird, sind ganz u n b e C ! d e t. Die Sachen sind tn der Arbeit. Wenn es noch fühl mancher lang dauert, so dürfen Sie nicht übersev■ � es nicht leicht ist, das Gesetz so zu machen, daß eZ, möglichst schwer wird, sich ihm zu e n t z> � und daß deshalb noch eine Reihe vorbereitender Wr vorangehen muß. Mittvirkung der organisierten Arbeiterschaft � Es sind zunächst nur die allgemeinsten Grundsätze. 1 bisher ausgearbeitet haben, die Anwendung einzelnen Industriezweige ist der jiue'te den wir machen müssen. Da sind wir in der Vorberot»"g � drin. Wir lassen über die einzelnen Jdusln-ziveig- � erhebunge» machen, um festzustellen, od und wie und � ist, jeden einzelnen Produktionszweig sozialisieren sollen. taj c Zeolmlverdm» der fj niilurgsgeljll'cn. Cnsaruw««rotz-verlta. VeKrköversnmmsttttg: ffrrlina. t>r»».«tat 1010, akca»« Tk •»Mlrf e«t>.Z>SeII l'lndfvlief, Sfi:ibcit(tia6c. Vrzirr SlfluUtrnvorf.ftSeNi NtiMtfran« tztrm. Setzr.cckt, tziNnuteudort-vj-u, öivattiuidierfi«. 24. / Verfantmlnng ■Bei tarfmihnuliten Nrjttwütnt ixt eitilfpriu n. ZrisotlilitübMcht gtrcflaa, de« S.«iat, ad« 7% Udr. / ta»avcrlnnd» SefrfAlrn, Wen« Sriedrtchstr. 85. r»S«»«rd»>n,! L Der«»» na»»Ing-nUdit T«n(»«»,, Mtzettteu Arrha nd- lunafu. vrnqirrjiauerm: Öitlt Bei«»»;*, ft. Birie Nuairr-qe. > flets SoUej», Wut SoUegtn darf Ml«! verband der Schneider. Schneiderinnen und Wüschearbeiter Deutschlands JUiaie v«rlt«««»afttanftratze 87 38 ktliNiil-VechMlmlg ? Uhr. »m s?rcitaq, 2. Mai, abcndS im GcwcrkjchaftSliauö. Tagesordnung: 1. Aufstellung der Kandidaten zum Vewerl- sitzaslskongreß. 2 Warum fordern wir einen außerordentlichen VerVandSiagk Ref.: Kall. w. Schomachrr. MitglietSvuch le itimiert. O ne da»>elde oder mit mehr als acht rejlierenden Wochenbeilräge» kein Zulritt. DI* Grtovenvaltung. Werks'ätten für Uiirmacfierkünst daß das Ganze nur gelingen kann bei täliger und Beep voller Mitwirkung der organisierten Ar, fch oft. Die Arbeiterschaft drängt heule mit Wucht Sozialisierung. Diese elementare Kraft der Arbeiierlloli, � wir nicht ungeregelt wirken lassen. Wir müssen w �ii> Mögliche, Erreichbare und Nützliche lenken. Da» vor a- die Aufgabe der Organisationen sein müssen," Ki»' glaube ich, daß wir unsere Ausgab« nur im«ngiten��, vernehmen mit da» Organisation«» können.__ 02«(1il»rai! v.«»aftjf.lei. vor- rirfttoiK Ii(Stettiner Babnhol) Bertrrtunq vor allen, ann, au�» uxirtiqc Geritiiten.Sdeicheiduns»- « tmenten«, Ctrossochen! Gnaden» geiutbe Letzte Erfolge:pruch Hschbaugewerbe? 2- Ver'chiakene». Um zahlreiche» Erscheinen ersucht Der vorftaad. Mitgliedsbuch(caittinieci, neu und sebrauclit jiAKOS. FLUECEL RÖIUhlidi A. G., LE'pzl«li8!l.ll9il2II Kchönciirrst! Im Tinveniehm.« mit unserem bisherigen Efe- dlteur. dem Genossen Narflurtiert, Giiltav-Miiller- Strah« 11.»Nd gemäß Veschluh des Schönebeige: Wahl- vertu», wird unser» Speditlon com 1. Mai ab}U 8t6t. StlBllJ& Stliistl Sit. Z7. (i'o;««) ildertrogeu. Wir bitten olle unser« Adonnenlen. Ihre Avieste unveiziigltch mittel» Voslkorte der neuen Tp»> dtlton bebannlzugeben. um«ine durch den Spedtlton»» Wechsel allensalls mögliche Unterbrechung zu vermeiden. Di« neu» Epedttton wird die Zeitung zweimal täglich durch votensiauen liefern. Verlag„Freiheit", c. G. m. b. H. Abu,"«—*»"'�. "Idte.ZeJturf .Räte- Kimme. SO» Är;fojÄ IIBbner. I 'sw. W W d„l>. III. wrtrT. ffp L S Boten MSsK l-rsi s&m m MW "it-- 74 nekiro-l>dro.( LektAml Ü WS sowie Leii" kmuit B» Wlel*klf.2*JL Pia tl.% tu dV« sWW Jü* mll n ohtt«* lit.Krircl#!«»* h##k, spern. nso«!. Torh- ia.k.€2»l»». UiU.»v» v dt» 7 Udr»twad» Soania.ebi. II Tai NaoLlaU 4 N.ruls"«"»''. Sor.; TfeL*- Dr, med I/Ätl"-1-'