c: •OV**wU). iv~ S.tf��t'Ät morgens und nr. f mittag«, an Sonn- und Festtagen mnr, �ftrdgt bei freier Aufteilung ins Haus für Groß-�erlin oder bei direktem 1%%**!� v«st»llgebühr manatU 7.50 M, bei Zustellung unter Streifband 4,50 UL »jwiieit* ist in den ersten Nachtrag der Postzeitungsliste ür l9i9 eingetragen. Verii« NW. 6, Schiffbenerda, nm 19 iu. •«widrcchct; Amt Narbe«* �93 und 289 K. -y v# ' w* v****** A)/ j*•) Inserate kosten die achtgefpalL Non�areillezeile oder deren Itaum 80 Pf� �Kleine n�ei aen da» fettgedruckte 07 ort 40 pf, jedes weitere Vort 20 pf. lteuerungsjufchlag 50•/<* Be Familien- und Versammlungsanzeigen fällt der Zuschlag fort. Inserate für den daran ßalgenden tag müssen spätestens bis 3 Uhr nachmittags bei der Lrpedition aufgegeben sein Expedition: Berlin NW. 6, Schiffhnncrdamm 19 a Fernsprecher: Amt Norden 97 M . SerKner-Organ brr Vmbbä'nßigm Swialömofratic S>eut]tf)lanb3 *v»'■■••;.,'A4*v f-'-j-Airf ■ München eingenommen. vom bayerische« Srsegsschanplah. Das gewaltig« Aufgebot an preubifchen. Württemberg!. f?in und bayerischen Truppen, durch doS die lückenlose Um- '■mg Münchens durchgeführt wurde, hat nach manchen .-"»m Kämpfen bei der Einnahme kleinerer Ortschaften Umgebung von München am Tage der Maifeier zu Einnahme von München geführt. Während die � 55>tehende Meldung aus Stuttgart darüber schweigt, on mr®-nnol'me unter Kämpfen vor sich ging und Verluste Sl).,% eben du beklagen find, weist eine Wiener In r1""8 üon heftigen noch anbauet noe n Straßen- '�pfen zu berichten. n �enn die Wiener Meldung richtig ist— bis zur Stunde p 8p genaue Nachrichten nicht vor—, so hat die Negierung fiefc j)mann- S�uld an dem vergossenen Blut auf sich «P" Denn noch in letzter Stunde ist ihr durch die N e u g deS Aktionsausschusses und die von �angebotenen Verhandlungen die Möglichkeit jPWden worden, das Blutvergießen zu vermeiden. Aber ker Weisung, die der Oberbefehlshaber der Truppen tot C|"i3en Tagen ausgegeben hat, hat die Regierung jeg- f. je Verhandlungen abgelehnt. Diese Haltung der .jung Hoffmann steht ganz im Einklang mit ihrem I�gen Verhalten gegen München. Sie hat neulich lebhaft Sfch-r» Behauptung protestiert, daß sie der Münchener dins un8 bis Lebensmittel, und Kohlenzufuhr unter- . pe« wolle, aber wie jetzt einFunkspruchderMün- � ,5 � r R x g i« r u ng mitteilt— der der deutschen �".�arlichkeit bezeichnenderweise von den amtlichen Stellen y.. erschlagen worden ist—, hat die Regierung Hoff- Anordnung getroffen, daß Lebensmittel, besonders Wesen«d«dokutisnSr«« ArbeNevn gefommm, adbei meß. rere Tot« am Platze blieben. Größere Unonchen werden nicht erwarlet. Näheres ist«och nicht botannt. Ein Friedensangebok Ungarns. Wie«, 1. Mai(Cotrtflro.) Ei« Funkspruch aus Budapest besagt: Der BolkSkommiffar fstr Acußere« Bela Kun sandte an alle Arbeiter der W e'l t einrn Funkspruch, i« dem er mitteilt, daß er heute der tschecho-slowakischen, der südslawischen»nd der romSnische» Regie r'un» eine Rote gesandt habe, in der et namens der ungarischen Räteregierung erklSrt, daß fie alt territoriale» und nationalen Ansprüche der genannten Rrgierun. gen anerkenne, dafür aber die sofortig« Einstellung der Feindselig- leiten«ad die Nichteinmischung in die inneren ungarischen An- gelegenheite«, ferner den Tranfiwerkehr«nd de« Abschluß von Wirtschaftsoertrilgen fordere. Wenn die genannten Regierunge» es mit den bishrrisen verficherungen ernst nähmen, künne »wischen ihnen«nd Ungarn der Friebenltnftand»»« dieser Stunde an hergestellt werden. Bern, 1. Mai. Nach Jtnfotmwttfotwn bec N«urn Aürchor Jcibuwg sollen mit Bela Khun BerHmchlungen«nqcknnpft sein, ob er durch friedliche» Ewtgkgvnkonrmem d« Bildung dieser Regleruerg«rleichboon und danrit Blutvergießon DerHi'nibccn wolle. Die Errtent« h-rbe«lner solchen Regierung die Versorgung mit Rohstoffen, Lebensmittel« und Fimonämitleln sowie Entgegenkommen bei der Regelung der teeritoeialeu Fragen«ruf der FviedenSkonferens zugesagt. uberl. nicht nach München befördert werden dürfen. Di« �i.?8«nen militärischen Machtmittel haben— woran ja LfP!11 Aveifel bestand— den Sieg der„Weißen Garden" N>�8eführt. Noch steht nicht fest, mit welchen Opfern an tfinv- dieser Sieg erkauft worden ist, aber die An- Lr% � des Generalmajors Haas, daß er die Gegner z. �-Merung nicht als kriegführende Macht anerkenne, er- �"".ebensowenig Hoffnung auf Vermeidung deS Blut- Heßens wie die Erfahrungen, die anderwärts mit den llicn Garden gemacht worden sind. München eingenommen. Stuttgart, 1. Mai. Vei der StaatSregierung ging folgender evunksprnch ** München ein: Heute abend ist als erste RrgiGungS- � �bpe die Aolkswchrkompaanie RegcnSburg unter Führung 0n �kutnant Saegmüller unter Kampf inMünch rnein. � � o(l c u. Dir Residenz ist besetzt. Wien, 1. Mai. CEtrorbüto.) jh. v« Kusswm ging vom österoe ich! schon Hondolsmusonm in telephon-isch folgende Meldung ein: Heute vormittag '' werden die Truppsn der Regierung Hoffmann«t München 'n festigen Kämpfen ein. Die Strasirnkämpfe bauet« noch 4* aber anzunehmen, daß sie bis abend« beendet sein »#(( rt" Di« bewaffneten Arbeiter legten die Waffe» und die v" slrm binden ab. Die Truppen sind unter unbeschreiblichom � e mgeKogvn. Perhandlungen angeboten und abgelehnt. Bamberg, 1. Mai. »>,» ftn am 30. Avvil abends aufgenommener Funkspruch München lautet: , Vk e u e r»rtionSnuDsHuß»nsammengetre- � Wünscht in Besprechungen einzutreten. ,rUt Waffenhandlungcn umgehend ein! Wie stellen dieselben wenn Truppen der Rezieeunz Hossmann da» Weichbild J* Stadt nicht betreten, da der Aktionsausschuß keine Garantte .y�tehnun kann, daß der Einmarsch nicht»« eine« "pll»««traßenkampf wird. Die Antwort der Regierung Hoffmann lautet« darauf: ..Bedingungen unannehmbar. Legt Wasfen> Jeder Widerstand ist nutzlos. Regierung Hoffmann. Blutige Zusammenstoße in Schveinfurt. Bamberg, 99. Apr«. Schweinfurth ist e# heute morgen boim Einrücken � �»«ur�truvp« ju«n«a Zngi«nutg üöwäcffen, sich uiwt die Emzeihwton zu Oeestöntugc«. Die Maifeier in Berlin hat gezeigt, daß in den Masti des werktätigen Volkes daS tiefe Bedürfnis lebt, auf der Bahn der Revolution nicht stehen zu bleiben, sondern vor- wärtS zu schreiten auf diesem Wege und die menschheits- befreienden Ziele deS Sozialismus zum Siege zu führen- DaS Empfinden der Massen kam weniger in stürmisilie« Kundgebungen zur Geltung, als in dem tiefen Ernst, vo» dem die Teilnehmer der gestrigen Kundgebungen dunv- drungen waren. Man spürte, daß die Hunderttausende Ar- beiter und Arbeiterinnen, die gestern an den Versammlungen, Umzügen, Demonstrationen und Feiern teilnabmen. sich über den erbitternden, verwüstenden Tageskampf hin- wegsetzen wollten, um sich am Weltfeiertage des Proletanats zusammenzufinden als einheitliche Klasse, die der Welt ihren unbeugsamen Willen verkündet, die Parolen deS Sozialismus zur Wirklichkeit zu machen. Nah nie hat Verlin eine so imposante Feier wie die gestrig« gesehen. Zwar fehlte der äußere Prunk, zwar waren Verkehrs- schwierigkeiten und sonstige Unbequemlichkeiten zu über- winden, aber dennoch spürte man es, daß hier das werk- tätig« Volk Berlins keine engbcgrenzte„national«" Feier beging, sondern tief durchdrungen war von dem Empfinden, an einer sozialen Feier im internationale« Maßstabe teilzunehmen. Keine Kategorie der Arbeitenden hat es sich nehmen lassen wollen, an diesem Weltfeiertage des Proletariats mitzufeiern. DaS verlieh dem Tage äußerlich einen etwaS puritanischen Charakter. Was dadurch ver- loren ging, wurde um das vielfache ersetzt durch den tiefen sittlichen Ernst, durch die gehobene Stimmung, die gester» die Rcichshauptstadt erfüllten. In den gewaltigen Versammlungen auf öffentlichen Platzen, wie bei allen übrigen Veranstaltungen demonstrierte das Volk Berlins für den Völkcrfriedcn, für die Völker- befreiung, für die Vertvirklichung der sozialistischen Ziele der Arbeiterklasse. Wohl jeder hatte das Empfinden, daß das revolutionäre Proletariat Deutschlands noch recht, weit von diesen Zielen entfernt ist. Viele der bisherigen Er- rungenichaftcn sind vernichtet, verfälscht oder preisgegeben worden. Wir haben noch nicht den Frieden und nicht die Befreiung und sehen keine ernsten Ansätze in der Richtung der Verwirklichung des Sozialismus. Die Mcmjte der Vor- gangenheit geben sich aicht besiegt, sondern sammeln mit fieberhafter Eile ihre Kräfte, um die alten Machtpositionen wiedtzr zu beziehen. Schwere Kämpfe stehen noch bevor, ehe die Errungenschaften der November-Revolution wirklich gesichert und fest verankert sind. Dies« Empfindungen beseelten all die ungezählten Massen, die gestern demonstrierten. Sie steigerten ihren Ernst und ließen keine lärmende Freude aufkommen. Aber zugleich steigerte diese Stimmung das Bewußtsein, daß das Proletariat kampfbereit und geschlossen sein muß. um auf dem einmal eingeschla- qenen Wege vorwärts z» schreiten. K a m p f e s m n t be- seelte die dielen Tausende, denen es ernst ist mit der llliwo- lution und dem Sozialismus. Nach Einheitlichkeit und Geschlossenheit drängten die Massen, die sich gestern zusammenfanden bei der Feier des 1. Mai. Dank der unseligen Spaltung der Arbeiterbewegung, die vertieft wird durch eine unfähige, unsozialislische Regie- rungSpolitik. wurde die gestrige Maifeier von den verschiede- neu sozialistischen Parteien in gesonderten Veranstaltungen begangen. Nur in einzelnen nördlichen Vororten feierten die Unabhängigen und Nechtssozialisten znsannnen. während in den westlichen Vororten die Unabhängigen mit den Kom- inunistcn eine gemeinsame Massenkundgebung veranstalteten. Sämtliche Berichte stimmen ober darin iibckein, daß bei den Massen der Teilnehmer nichts stärker in die Erscheinung trat als der Wunsch nach Uebcrwindung dieser Zerrissenheit und uach Zusammenfassung aller proletarischen Kräfte zur ein- heitlicheti revolutionären Tat. Diese Empfindung kam namentlich darin zum AuS- druck, daß die Mehrheit des Berliner Proletariats spontan zu den Kundgebungen unserer Partei hindrängte, die die Sammlung des revolutionären Proletariats unter ehrlicher, mutiger sozialistischer Führung auf ihr Banner geschrieben hat. Einige Bort« erfordern noch die festlichen Beranstal- tungen. die am Abend stattfanden. Fast durchweg standen fi« mit ihre» künstlerischen Leistungen. vollkoromen aut der ®Spe. Die Aufncchme. die diese Leistungen de! den An- wesenden fanden, erbrachte erneut den Beweis, daß die sozia. listichf-c Arbeiterschaft Berlins ernste Kunst eher zu würdigen versteht, als das satte zahlungfähia« Publikum, das das Monavol der Vilduna für sich in Anivriich nimmt. Alle, die angesichts der herausziehenden„roten �litt" um die Er- rungenschafton der Kultur besorat sind, kannten sich aestern überzeugen, daß die wahre Kultur nirgends einen besseren Hort findet, als bei dem zu allen Opfern bereiten käuipsen- dn. revolutioitären Proleiariat. ZüLifelec in Berlin. Westliche Ttororke. In Cha r lot t cnburg, Wilmeridorf und Schöne- v e r g hatte» II, S, P, D,, K, P. und freie Jugend die gemeinsame Abhaltung der Maifeier b.s�assen. Geg.n W Uhr bewegten sich die Zuge nach dem SSittenberzplatz. Tie ZchSnebcrger Genossen — darunter eine riefige Schar von Straßubahnaugellell en— kamen mit SRujif unb roten sahnen In dem hellen Mei morgen daher, etloas später d.e W'.lmerKdo'.fer und Sharlottcnbucgcr Genossen, besonders der Chrzer Zug war sehr ein- druckcvoll. Vorau? zahlreiche slriegibejchad-gte, Insassen der der. schiedenen Charlottenburger teazarrlte, eine flunniic, aber desto eindringlichere Anklage gegen den Nriegdwahnjinn, So zogen sie den Kurfürst»dämm h. rauf, den Kriegsgeioinnlern und An- nexiouspohtikern wahrlich kellte Augeiinx ide, Tahinter dann die Jugend und die zahlreiche Aiass« der Genossen und Genofsinnen mit vielen rolen flahnen und Schildern. Um drei Tribunen tcharten sich die Zuhiree, um den Aeden zu laus.den. Es sprachen die Genossen Tinslein. Rabold, Stössinger und Lowe»stein Alle Actner betonten, dag dwser I. Mai kein Tag der Freude, sondern ein Tag der Trauer sei. Der Trauer über dri, Berlnsi der Errungcnschasten der Revo- lution, der Traucr über die toten Kämpfer und die Opfer in den Gefängnissen. Einstein sagte, wir werden nicht ruhen, bis die Diktatur de» Proletariats aufgerichtet Ist. Er nahm den An« wesenden das ötelöbnis ab, zu arbeit n und nicht zu erlabincn, bis aus Unwllrde und Uii-rccheit«in freier Mensch rrsionden sei, N a b o l d führte au», daß diese Demonstration der Vouegeoiste des Berliner D>csler,S zeige, daß die revolutionäre Arb.'itrrschafi Deutschlands norli nicht tot sei. Der 1 Mai sott kein Jahrmarkts- rummel we.de n, er ist ein Kind des Kampfes dci revolutionären ProlriariatS und soll eS auch bleiben, En wandle sich in scharten Worten, von oslercr Znstimninrg unterbrochen, gegen den neu- erstandenen- MiliiarilmuS, der wieder lebendig aus seinem blut- befleckten Weg bazerklwedc* Für die Kriegsbeschädigten sprach Meist, der dir yersammel- ten zur Unterstühitng der Forderungen der Kriegsbeschädigten auf. forderte. Für die frei« Jugend sprach in begeisterten Worte» g r i h K r o st. Dann ergriff a»ch noch Arthur Holit scher da» Wort. Er spreche nicht s!» Parteimann, sondern an» ticser Teilnahme für die Toten der Revolution und kür die f p er, die in den Gefängnissen hungernd schmachttn. Bielsache Hochrufe auj den internalionalkn Sozialismus durchbennsten die Luft, als die Redner geendet kitten. Diese gewaltige Deino:tstrnl!vn de» „freien' Berliner Westen» hat deutlich gezeigt, wo die Massen stehen. Am Abend hatte die Wllmerpdorser Barteiorganlfction in den Prachlsäle» dez Westens eine künstlerisch abgerundete Maifeier beranswitlet, die so stark besucht war, dast oieie wieder umkehren mustten, Gertrud E h s o l d t vom Dent'chcn Theater sprach be, sonders hinreißend Walt Whitmaii»„Pioniere" und Herweg!» „BundeSlied", d.iS Selerchenquarsett brachte ein Slreichguarleti von Beelhoven und eine entzückende Serenade von Hardn zu Gehör, der Berüiwr Bolkschor unter Le sung Dr. Zanjeri fang frisch»nd voll schöne alte Volkslieder. Genosse S a a s e hielt die Tr knüpft« an den Pariser Konzrest von lhttg an, der die Mal. feier beschloß als Symbol der Volksvcrbrüderung, dem er auch dadurch AuSdrnck gab. dast er Wilhelm Liebk"cch! und Baillant zu Borsshenden wählt«. Er erinnerte weiter an die Busler Zusammen. kuiist der Jnlerrialionale Iglll. wo der Balkankrieg drohte, die tziirie» deS Weltkriege» zu entfesseln. Noch waren wir nicht stark genug, den Krieg zu verhindern, aber darüber war man sich klar, tast dem Weltkrieg die Wcllrevolution folge. Nnd so ist e» ge- kommen, die W e l t r e v o l li t i o n wird auch die anderen Länder ergreifen, sie lästt sich mit Konzessionen nicht hintanhalten. Die Eozicilisiening ist uns nur Mittel zum Zweck. Da» letzte ist. alle zu Menschen z» machen. Wir wollen die Welt de» SoziaiitmuZ aufrichteit, der Bölkerverbrüderunz und Völlerbeglückung. Frieden an-Ste<»l!tz. Die Genomen dem Fv-cidemau und Ste�k-tz verwnstakteten eine gemeinsame Btaiver samin tu ng im Bür�orssaal de? Fni«-denau«,r Rathauses, Der S-ial nmr bis auf den letzten Platz gefüllt, wobl siber 1000 Personen nahmen an der Feier teil. Da» Referat hatte Genosse Stein; vor i'nd nach dem Referat trugen die Genossen vom Gesangverein Tvnograpbia einige Lieder bor. Nach Schlich bar Versammkma zogen die Verstwnurwlbem, fconen sich zahlreiche Personen ansch'ossen, nach Steglitz, wo auf dem Düpe- ler Platz noch eine kurze Ansprache gehalten wurde. Im Friedrlchshain. Der 4 Krei» der U.$. P. deging seine Matseier auf dem «rosten Spielplatz im Friedrichsbaln. Schon tzrnpe vor Beginn der Feier strömten«uZ allen Teilen de? Norden» und Nord- ostenZ viele Tausende in gesthlossenen Zügen, dir sich in den ein» gel neu BezirkSlokalcn versammelt halten, unter Vorantragung von roten Fadnen und unter Absingung der Arbeitermarkeillatie zum FriedrickiSbam. Vielfach wurden in diesen Zügen auch ;roh« Scharen von Schulkindern bemerkt, die in hrer Festklcidung rote Fahnen schwenkten und die revolutionären Lieder mitsangen. Im Friedrichshain auf der ur'i-m_ Spielwiese waren zu Beginn de: Feier ca. 13- bi» 20 000 Personen»ersammelt. Ans drei Nollwagen, dt« mit rotem Tuch und Tannengrün geschmückt vxtren» stände« die provisoristl�en Rednertrtbüneri. Im Hinter» S runde»mchten die vevolutionären Fahnen der Arbeitersck'art mit er Auf'chrlst:.Für den Vöikcrfrieden". Kleine Mädckxn in «hellen Kleidern, weiste Blumen, in den ausgelösten Haaren, ro�en fetärpen, sowie roten Nelken im Gürtel. Iwsten die Banner der Arbeiterlueend lustig die Tribüne umflattern. Gleich hinter den Kindern, die in ibren hellen Kleidern ein« recht freundliche, de- lebende Ante in da» Bild brachten, hatte der Jnternallonale B»nd der Krie�beschädst-ien Aiisstrlsi'nz gefunden, und hinter dieiem wieder standen in kaum übersehbarer ssnlle, dicht gedrängt, Kopf an Kops, die Schoren der de» 1. Mm f�ernden Proletarier. Die Feier leitet« da» von 800 Mitgliedern de, Freien Arbeitersänger- Bundes vorgelragen« Lied»FrublingBsturine"«in. Hierauf ergrrsfrn von drei Stellen zugleich die Red'srr zu kurzen «uS'prachcn da, Wort, Mit beredten Werten begrustten sie den 1. Mai al» den Weltseierta-�. Ein geivoltigrr Druck lau« noch aus de: Menschheit. Aber die neue Freiheit, die schon wieder »on der Regierung»n Ketten ge'chmiedet zu werden drohe, müsse unbedingt erhalten btcrben. Die Redner erhoben rnerglich Protest giwa die Willkürherrschast der jetzigen Regierungg und ihren Dienern geganüber dem Kavidalismu». Nur durch wirt» schriftliche Zrkib>eit werde politische Freiheit erreichst werden. Die Redner legten Prolest ein, dast die Regierung immer noch ruist. sch Gefangen« diäter Äcabigittern schniachten lasse, um ibrr »rlieitSkrast«wSnützcn zu können. Mit der Ausiordening fca« Proleiariat, wich zu verzweifeln., sondern den russt'chen und ungarischen Genossen nachzuahmen und wie sie alle Frssrln abzu. ttreiien schlössen die Redner,_____ Ein« Entichliestung. die gegen die Gewalt und WiN»r der AkSicruiwu«eaev die ftoniolidvtriwfl der Freiwi lltgenverbände und gegen dke verkchacherung de» Gc�-aASmn» an da; Kapital -lammenden Protest einlegte, fand einstimmig« Annahme. Mit einem Hoch auf die vöikerbesreieiide uns verbindende Internat!»- nale löste j.ch die V.'rsammlupgz aus. und die Teilnehmer begaben sich wieder in geschlossenen Zügen zu ihren Bezirkslokalen. Im Humooldkhain. Schon um VilO Uhr bewegten sich hunderte von feiernden Arbeitern, Fiauen und Kindern durch drn im ersten festliche» Grün prangenden Humboldtbain.»m in der zu II Uhr onze- letzten Riesenversainmlung noch einen Platz zu erwischen. Aber Ordner sorgten dafür, dast der eingefriedigte Spielplatz nicht voi ll Uhr betreten wiude, und so ergingen sich die immer mehr anschwellende» Massen in der die Luit allmählich erwärmenden Maisonne gleich einem bunten Korso um den grossen Platz, mit Spannung der ersten Drmonstraiion harrend. Ek handelle sich hier»in diejeniacn Proleiariermafsen, die sich wohl instinktiv zur nnnbhängigcii Sozialdemokratie hinzezogen fühlen, die aber den Weg zur politischen Organisation noch nicht gesunden hriben. Die Kernlrupp» der revolutionären Arbeiterschaft hatten sich linterde» in ihren Bezirktlokalen versammelt, von wo aus sie unter Voranlragen von roten Fahnen nnd Schildern mit sinnvollen, ans die Bedeutni g de» Tage» hinweisenden Sprüchen sich z» gewaltigen Temonst rationszügger sorniierle» uiio auf kleinen Uinivegen strahlenförmiz dem Humboldliain zustrebte». Voran schrittcn dt» blumengeschmückten und'Bluinengewii de tragenden Kinder. man iah et den kenchtenden Auge» die'er Träger eiuee glücklscheren Zukunft an, dast si« sich der Bodeuhing de» Tage» dewuht waren. Ihne» folgten in lange» Reihen die Frauen und dann die Mirnnec. Al» Punkt II Uhr die vereinigten Sängerchör« de» NordcnS unier Leitung ihre» Tirigenlen Kurz mit dem G.sang de» Feitiiedo»»Krönt den Tag" dre Feier eröfsnetcn. strömlcn noch im liier Taiisende der Festwicse zu. ohne jedoch Play zu finden. so dast während der Feier auch auf de» anliegenden Wegen de» Park» die Massen mit roten Fahnen auf und ab wogten... Nach- dem die letzten Töne de» zweiten L de».FrühlingSstürine" der- kinngen twiren, ergrissen oo» zioei Rednertribünen zugleich die Genossen Brrzer und II h r! ch da» Wort,»m in kurzen, aber wuchtigen Ansprachen die Bedeutung unseres ersten Mai Vir» zulegen. Tdiss lli o s a Luxemburg, Karl Liebknecht. Kurt Sitner oder Georg Ledebcur nücht hcuie aus dcp Revncrtribüne stehen, ist ein Zeichen, pah die Renilion immer noch triumphiert. Statt dessen seiern zu gleicher Zeit die NoZke- gardiston den Sieg über die revolutionären Arbeiter Boyern»! Die Ver'ammelten gelobten, mit den Söldnern RoSkeS� leine Geniein lchaft mehr zu pflegen; sie gelobten, die uner'chütterie Macht de» Kapital« zu zertrümmern, damit mit dein Aufbau begonnen worden könne; sie gelobten, zu die'em Zwecke einig zu sein niil drin gesamten Proletoral a.if der Grundlage de» revolutionären Sozialismus. Sin impo'anteS Bild bot der An- blick der Tausende von Länd-n, die wie zum Trcuschwur zum Himmel ragten, al» nach den Festreden von beiden Trib-.inen --"•■-•— m. revolutionären fs gleichzeilia über da» Manifest der Berliner revolutionären Arbeiterschaft an da» g-amle internationale Proletariat«ch- gestimmt w»rd«. Dsn Schluß der eindrucksvollen Kundgebung bilde'« der Gesang de« Liedes.Ich werde De»!'. Um 12 Uhr setzten sich die Mcrjsen m losen Zügen wieder in Bewegung, um unte? Voranlntt von KanflcschTren m[ Frühllin�S- uiib Frei- hcitSliedcrn den Wohnbeslrken zuKiistreteu- Im Treptswcr Park. 1km 10 Mir begannen die Gencsscn mit ihrem Anmarsch Zu- nächst erst kleinere Vereine: ein Arboitcrwanderbund. dem ein Gesangverein ini? festem Tritt und schmetterndem Moiengesang folgt. Dann kommt der Ort Svc rein Treplow-Baum- s ch n I e n w e g mit einem herrlichen Banner und zahlreichen roien Fähnlein, di« von Kiitdern an der Spitze de» Zuge« getragen werden. Kurz daraus hört man singende Kinde rstiinmen: die Ge- uossinnen und Genossen de» dritten Kreise» erscheinen in einem lungen Ziig«. vorn die Kinder, dann die Frauen und am Schluß die Männer. Viel rote Fahnen und Plakate mit passenden Sinnsprüchen wurden mitgeführt. Tie Etrnlauee Ae- nassen marschieren mit Musik heran. Auch diesem Zuge gehe» geschmückt« und Fähnlein tragende Kinder voran. Tie Genossen Atifhäuser. Brühl, Malzahn und Sa bat feiern den Maigedankcn. Kaum haben die Redner begonnen, erscheint in n. ästiger Höhe über der Wiese ein Flugzeug. umkreist sie einige Male und wirst dabei Zeticl herab. Wir denken erst, dast die Regierung wieder für sich arbeiten tästt nach dem berühmten Muster: die Sozialisierilng marschirrt; erfahren aber dann später, dast ein Moabitcr Kino diesen nicht mehr un- gewöhnlichen Weg benutzt, um für einen Riesenstlm Rcllame zu machen. Wir müssen diesen groben Uniug annageln, denn erste»» übertönte da» Surren de» Motor» die Stimmen der Redner und dann wurden diele Kinder, die den herabfaliendc» Zetteln nnch- licjin, dazu vcrleilet, junge gcpslcgte Rasenflächen zu betreten, die dabei zerstampft wurdx». Nach diesem Zivischenfull kamen dann erst die Genossinnen und Genossen au» dem zweiten Kreise heran. �die sich etwa» verspätet hatten. Wären sie früher erschienen, hätten sie mehr Bc- wunderer ihre» Aufzuge» gefunden, denn die mitgciührten zahl» reichen roten Fahnen und auch die gut ausgemachten Traneparente mit den Sinnsprüchen wirkten äusserst grsällia. Die Redner gelangen allmählich am Schluß ihrer Ausführungen an. Ein Sängerchor lästi noch ein Lied erschallen und kann folgt die Abstimmung über da» Manifest. Zehntainende Hände recken sich empor zum Hiimnel, an dem sich bereit» wieder j dunkle Walken geballt, nachdem am frühen Morgen verheistung»- dalle Klarheit herrschte. Un« trat ein Pergleich mit dim poliiisthen Himmel seit den Ncwemberlagcn vor die Seele. Auch hier er- hoffe» wir noch eine» hellen und nxzrmcn Maientag. Maifeier in Neukölln. Die Neuköllner Genossen begingen den 1. Mni m!t einem Fest. ziig,«n dem sich gehntausende au« der Neuköllner Arbeiterschaft beteiligten. Ter Zug setzte sich von der Schillerpromenade au» ui : Beivegung»nd ging durch die Hauptstrasten nach dem Hcrtzberg- platz. An der'Epitze ein Reiter in der Tracht der Bouernkrirge, dann die Musik der Freien Turnerschnfi,®« folglen einige Tausend Kinder, die Freie Turnerschafl. die Neuköllner Liedertafel. inmitien bewegte sich«in Festwagen, darauf di« Freiheitsgöttin. dem Industrie» und Lnudproleinriat den Weg lveifcnd. Pflanzen- grün und gkfchm llckle Kinder sollten den Frühling versinnbildlichen. Dann kam die Freie Jugend, der sich die vielen, vielen Taufende unserer Genossen. Genossinnen und Anhänger aiischlossen. In stattlicher Zahl waren ai.ch die Stiassrnbahner vrrlrctcn. viele rote Fahnen und Tnfeln mit Inschriften belebten das ganze. Auf dem Hcrtzbergplatz formierten sich die Teilnehme: zu eine: Versammln,, g, in welcher Genosse Lampe. Köpenick sprach. Er feierte den 1. Mai al» Tag der VolkOerbrüderung und forderte die Arbeiterschaft auf. sich zusammen, uschliesten. um endlich den SozialiSmn» zum Sieg« zu führen. Für da» Manifest reckten sich viele taiffende Hände in d,« Höhe. Mit einem Hoch auf big in. er- nalionale Weltrcvcluijon wurde die imposante Versammlung ge- schlössen. GesnngSvorträg« leiteten die Frier ein und beendete sie. Nach dem Hoch intonierte die Musik die Marsaillaise, und unter ihren Klängen löste sich die Versammlung auf. Tie Feier brachte auch i» Neukölln den-scwelch dost die gross« Masse der arbeitenden Bevölkemng ireu hinter der U. S V. steht un» k.in« Lust mehr h,t. sich für den Scheidemannschen Pseuko- so,iaiiSmu» einf'ngen zu lassen. teilte mit, dass e» möglich sei, in Berkin selbst ein zweite» Stessls Zu schaffen, da die Offiziere unter sich verabredet hätten, di« W veiterverän: inlungen in Verkleidui.g zu besuch.». Au»»ifssT Grunde werde kein hervorregender Führer der Zlmnmumsw* Mairrserni halten. Die geistigen Führer der komniunististlnn**■ wegung müstten für ankere Zwecke erhalten bleiben. Die Femyj hielt hierauf ein Arbeiter Spiegelberg. Er protestierte gef � geschlichen ersten Maifeienng. Ter erste Mai sei eine Iwwdk ansage gegen den Kapitalismus. Dast die Rationalversaminlusi mit ihrer bürgerl ckwn Mehrheit den t. Mai ni» gesetzt ieben ml» lag erklärt habe, sei eine Verhöhung der reve'lutionären Der Vorutzende brachte dann eine tiftilfchliestunz zur vc lesung. die einslimmige Annahme sand und in der ll�1 /z wurde: Befreiung aller politischen Gesänge ncn, Aufhebu»« dw BelagcriingsziislniideS, Einführung der Presse- und Versaw lungssreihcit. Auflösung der Freiwilligenregimenter. nunz der Bürger, Osiiziere und Srudcuieii. Bewaffamig* Arbeiterschaft. Die Maifeier der Nechkssozialisten. Tin? Lokalkorrespoiidenz berichtet:.Die MehrheilSsoz:�? hielten in Bcrlm aui sii-ben grasten Plätze» Veraiistalluiuies Sie i waren zum grasten Teil nicht so it o r I d e s u ck>, � man e» an dem ersten RevoluliouSmaiiesl bäile rrw»rl>-n'onnf Datwi war daS Weller den Peranslallungen nicht einmal" günstig. Der leichie iKege» schauer, der gegen Mittag berMk�, ging, vermockne die ösfenilichen Versammlungen unter o"., Himmel nicht mehr zu beeinträcbtigen. Der t*> 1®' L sch wach« B«such niug afto der völligen VerkedrSeinitellMW erster Reihe zageschrieben werden. Obwohl die versa uiinlu?� platze eniiprecheud den einzeliien Kreise mkssslichst ze-nlral waren, bedeutete e» für viele, die l'onsl geivist erichieue" ltHnKl< ein zu graste» Opfer, eine Stund« und länger zu den&am Plätzen laufen zu müsse».* Das Etrahenblld am 1. Mak. � Da» Strastenbilt B-rlinS wie» im allgemeinen � de» Tot« ii fp n 11 Inf,» oder Busilagr« auf. Di« sf'I ch logen verödet. Da c» keine Möglichkeit gab, mit der'„:i die Umgegend Berinis zu gelungen, da die meisten Restou und VergaüguiigSst itlen geschlossen halten, blieben die ü"'" in den Wohnungen. Selbst die Linden und der Tiergarten- � sonst bei schönein Welter so. belebt sind, lagen mensche" � da. Nur ganz wenig Tro'ck-ken halten«? a-'wagt. aui der � � zu erscheine», und die Trvschkcnauto» bild-.te» geradezu Sehenewnrdigteit. Tie Ersatz-Verlel, r»milte bk �xhr Leiter- und Plattenwagen, die in den Slrciklagcn den.ch„ zwischen dem Zentrum«»nd den Aiistenstädlen vermittelten' i � vollständig. Zu dieser allgemeinen LerkehrSrube uiv Schlief-, ung der Restauranl» und grossen Gostwirlschasten ch wesentlich bei. Zehn tau sende» die aus di« GasttvirtSkuchc! wiesen sind, vermochten weder Mittag noch Abe'ndbrot zu( � und mustten versuchen, bei Bekannte» oder Verwandten ui Obwohl Iknruhen kaum zu befürchten waren. duf�W• doch Patrouillen zu Fnst und aus Kraftwagen die Stlatzelt- Die Mmselt'r im Reiche. � Lelstzi«. Nachmittag» um 2 Uhr gewaltige®e:n<'n5l,ui(| auf dem AugustuSplatz; miudeften» 100 000 Teilnehmer.. h d,e StuöL Abend» 10 «in miübersehbarer Zug durch besuchte Veranjialtungcn. f fu Mngdeburz. Die von der Unabhängigen Sozlakdcmo'rs vcranstalwte Strastcndcmonstration war ansterordenllich"'"«.tu reich, sie übertraf bei welkem die der RechtSsozialisten.%r? � bi» zu einem Jahr« oder Gelkbnste bi» 1500 Mt zu«if'-'Js.z.fil andere macht Druck und Verbreitung von �..(ric Erlrabt.i lern, Flugbl� lern. Hankzelteln und öhnlicdeu ni-Ü � dssch erscheinenden S.�rijlcn und vcn neu erstheinenkev bischen Blättern von der Erlaubni» der Cr«**' den abhängig. yl Auf Grund der gestern veröffriitkihlen Pcr»>bnu''<.x» y f rfl J 1!• f-••••••• If?..' r fi•»-»»» ri- t. �- Oberfchlrsischen GtoatSkoiunliss.iriat» zum A.brittzwa.i»'»%tt fdssciien ci'o gi b teils morgen. F eil-g. die Htnin-, f","8' j» SfolSertii Aiyiabl Arbeiter zur Auirechterdalliina der Brlri'ib' i Ii KmoU.. v--v< wUnn der Frledensvsrhlmdwngeu. . k!us B c r s a i l l e» wird witactcilt, das« Gras Brock- "li-Siaichau vvn den«lliicrten am Tonncrötaa a"W'°r. «« lüordcn sn. sic!> im Hotrl TUanvn rinzunndrn. um i! Uhr I,at die tritt 8" j am m t n kunst deo jtilttS der bcuifrfttu Tticaation mit den L>tltrttcrn der °°!'!'cr siyttntslmdtn. Tie Hem» stellten sich fttnenltilifl ÖOt* h»"*" . amtliche Bericht teilt mit. dast dabei korrckie klor- '»neqelmltcn worden seien. Tann wurden die B»I i- �teo au»aeta nicht. Tie Telcnierten der ber. ''"iltkn Ttaaten sind Präsident Wilson. Lanstna. Wdite, General Llist: vnnland bat Lloyd Qlcorflt,»«IJoht, Ii«*1" Law. Barnes und Tiillrrr entsandt: Krankrcech ,(d durch Cl�Nirnceau, Pichon, Stieb, Cardicu. �ulrS �im- '°n vertreten: ans Australien ist Huabrö da; auS«nd- !"ka Bvtba und CmutS; aus Bclaien HuiiSman«.»nd �ndrrvclde: aus Kriechenland VenizeloS; aus Rumänien »°"anu: ans Serbien Pasch: tsch. t!S find ansirrdem eine fr üYD&cTcr und kleinerer Stnnt?« vertreten, bte f«tät lxit also zunächst Erfola aehobt. Der Voraang �"«nerordentlich charakterististb. DaS Mcl,il,eitsvrin.'.iv ist ,z J jQlnnqc es gegen die sozialistischen Parteien Wirkt: k außer Kraft gesetzt, sobald es aeaen die Bürgerlichen �A-wwird! Tas aechießt unter der Aemde der Reichs- Lraunschweig. 30. April. . wicfiinr M.ua nEuneni unter oer tncnioe Oer.vicios- 'lief«>n•" wvcc bewaffneten Macht in demselben Augen. � I 91 P f T A k 1 1 M äTi»»rwn t r*•? ei? i Vv& K»o Aug der parkeipreffe. Die soeben erschienene Ar. 17 de».Eozlalisf enthält fab'rtr.be.-.n.r-, A» neu ine» oder Ablehnen? von R. yreitscheid; Ter beut sehe Staatsstreich in Lett- l a n d, von P. Kalnin; Das T a y l or s y st e m in seiner B e d e u t u» g für den Sozialismus, von C. E. von Kuh.maim;� Einige Bemerkungen zum Bank» b e a m l e n ft r« i k, von H. Weiß; Aus der International«. Wir verlangen ein Anfangsgehalt pro Jahr von 4800 Mark ein Hökhstgchatt von 6000 Mark, für die Beförderten steigend bi zu 0800 Mark, für jedes Äind eine monalliche Zulage v« 50 Mark, außerdem eine einmalige Teuerungszulage, die von de> einzelnen Wehren verschieden gestellt wird, für Berlin 1000 Map beitragen soll. Ter Referent unterbreitet der Versammlung«im Resolution die in der Hauotsache loigendes besagt: Die Groß» Berliner Fcuerwehrlenie stehen durch die Teuerung und der damst nicht im Einklang stehenden Löhne vor dem wirtschaftlichen Ruin. Die Hoffnungen auf die neue Negieruna, auf Abbau der Leben»» mikteipreise und dergl. sind getäuscht. Nebenarbeit anzunehmen. lehnen wir bei der hexrscktenden ArbeitSIosigkrit ab. In der Diskussion wurden auf» nachdrücklichste die Au» führungen des Referenten unterstrichen. Es wurde allgemein ge» wünscht, der Resolulion eine entschiedenere Fastung zu geben, Nachdem auch noch D i 1 1 m e r vom Verband der Staat», und Ge» meindearbeiter in die Deba'te eingegriffen hatte, wurde die oben skizzierte Resolution mit folgendem entscheidenden Nachsatz ein» stimmig angenommen: Tie Mag iirutc von Groß Berlin werden aufgefordert, an die Beamten der Feuerwehren von Groß»Berlin di« von ihnen gefordert« einmalige Teuerungszulage auszuzahlen und sofort eine Regelung der Gehälter in der beantragten Höhe vorzunehmen. Die veriammlung crwar'et. daß die berechtigte« Forderungen alsbald bewilligt werden. Der Vorstand der A» , beitSgemeinschaft Groß,»Berlin wird beauftragt, innerhalb zwei I Wochen Bericht zu erstatten, um evtl. erneut dazu Stellung zu ! nehmen. Zur EingemeindungSsrage wird eine Ncunerkommission gv- : wählt. ES wurde dann noch debattiert über einen evtl. Anschluß i an den Staats, und Gemcindcarbeilerverband. Im allgemeinen ! war die Stimmung für den Anschluß. Beschlüsse wurden aber I noch nicht gefaßt. Zcntralumin der Bildhaue» Deutschland». Am SonnabeM i den 8. Mai, abends B Uhr Vertrau.'nSmänncrversammluna der Holzbildhauer Berlin! im Gewerkschaf.öhauS lSaal 10) um der Tagesordnung: Die Situation der Lohnbewegung in der Holze Industrie. Wegen der Wichtigkeit muß fed« Werkstatt vertrete» fein. Die Branchenkonnnissiom Technische Angestellte de» Chlrursie-Mechnnik mit Su»nah»» , der Werkmeister werden gebeten, umgehend ihr« Adressen an de» Bund der techmsck»industriellen Beamten, Berlin NW. 62, Werfd straße 7, einzureichen. ES handelt sich um den Abschluß einel Tarifvertrages. Fcuerwerk.Labsratorlum Svanda«. Sonnabend mittag 1 Rh# nach der Lohnzahlung: Sitzung der Vertrauensleute. Staatsbetriebe Spandau. Die Obleute der BertrauenSkeutv der staatlichen Betriebe Spandaus treffen sich am Sonnabend, vormittags 10 Uhr, bei Mecklenburg, Berlin R 30, Ravenistr. fl. Der stellvertr, Obmann der Obleute: O. Hartman». UEfKÄ-ir Giwerkschaftitches. Meiysoe. mit ocr ot: Neaierun Mcn � 1 Wabrl. Demokratie ist ihr bereit? '"rch'}. 3 I�wnb, die Dcrllindcrunz der Macl-terareifuna Proletariat aber zum wahren Inhalt ihrer Politik Wer regier!? �schriff. ��ralkomiiiando Lüttwitz sendet uns folgende � regiert'«rifl den Eindruck erwecken, als sei ÜJ.'ii'.er d'ütwip die Weilergab« der vom Herrn ReichSivehrv Freigabe der.Republik' hintangehalten worden. , Di«„Äsung ist haltlos. '"ng. Grund der am Nachmittag stattgehabten VerHand» b„T Verfügung de« Herrn ReichSwehrminister« er» �iipr.�.. ��ch�tvehrgruppcnkommando nm 6 Uhr abend« i die �deicTt;» Mitteilung an das Polizeipröstdium wurde daraufhin Dl r tX Stunden später dem Präsidium zugesandt. fleht an der Tatsache vorbei, daß dcr °k A ,(!. �et"Republik" die Perbreitung der Nachricht von '�6„ i 0 b?S Verbots vom Rcichswehrininisterium Mlciri in" �urde. Solange die Ursache hierfür nicht auf» N oetnitt.•? Vermiitunfl nicht abgewiesen werden. bo.z.'nilitärisch? Kreise mit der Aufhebung des Ber- � �lnverstanden waren. �er'ammlungs�?re!heil- in Weimar. au,'% P�Mi anderen Städten, 1o wollte auch in Wei- da«°„P e e r fc lh e einen Vortrog holten. Wie ��"nnwfllich machte, schildert er in einer Eingabe on "kilonV ri"f1,',�Cr Innern Dr. P r« u b. die folgenden s � 27. d OTts. war m Weimar«ine öffentlich««er» tK''""O der II. S. P. D. für wnen«ortvafl von mir mit dem 'T« Schuld am Kriege', einberufen wordm. Der 'ung. die vorschriftsmäßig angemeldet war. wnichen keine „�«"keiion bereitet.«1, ich aber am Morgen de» 27 mU tie Witrefe-fnten Eisclauf bei der Zremdenstelle in Weimar tz-rvi �'ttrlatchn!» für diesen Vortrag erbat, wurde sw uirwr Vi,,. � wif eine angebliche Entscheidiung de« Mimstermm, de» Un,£** der Bsgründuwg abg lehnt. daß durch bi« vortrage löt&r'Dbibung de» öffentlichen Ruhe und Sicherheit zu de» sei. "«tt � diesen geradenzu irrsinnigen Bescheid nicht als zu •Ud. V,ehent> anerkennen und bitte um umgeh.»de Anwe sung .�rewdenstell« im Weimar, b* Einroiseerlaabni» für unsere Htft.T, Zu genehmigen. In über 30 Stödten haben wir in den gosprockien und nirgend» die Öffentliche Ruhe und 1�1 in;''"uch nur im geringsten gefährdet. Im Gegcnte:. «Ü beide überaß für ihre«usrechterchalbu«� eingetreten. >n einem etwa» andere» S nne. al» e» der >."s einem erwa» anoeien» nne, ai,«, o-r ßttejv..!1?0 beliebt, die in ihrer sisstemainschen Unterdrückung vT" 91�:1', tkSah Heft de» Verbrechen« der ehemaligen beul» b/'�ter u�,"l am Weltkviege, unterstützt durch ihre heutigen .:�t. oiu•* Natioiwlverfammlung, die Hauptschuld daran &/'«rw. beut fch« Volk die wahre Sachlage noch immer tC ben oc» vervrrcven, ort ehemaligen ocui» vjrtt�tfr,. am Welikviege, unterstützt durch ihr« hantigen '» a. � II M-S-W:—_ m.•.—«-•*•——-- »i�. S'fm bmn ünb mfohybefsen VON unseren bisherigen *4t q.. ein piibclechvbape». oertogene# BebientcnvoU mit . leaeet und te handelt werde« muß. W 1 ia.'— � xr* �dcnlchaftlich an ein neue*, bessere» Deutschland ip,.""e»u» freimütigen Bekennen» der Wahrheit ge» �>!n»ZT. t"'-""1. beanspruch« ich da» immer auf Infamste u �* Recht, für die Aufklärung ber Wahrheit und der wein<« Palerlamde« von der hündschrn Knecku» «nzuicetM». Wer mich uad ander« daran weiter Lohnbewegung in dcr Damenwäjchebranche. Ein« gulbesuchte Versamuilung der Arbeiter und Arbeite» rinne» in der Dariiei:loü>ch>.-braiube bcjchäjcigle sich am Montag abend mit der Schaffung eine» L o h n t a r i f». der für diese Brauche erssinatlg aogeschtosjmi werden soll, tioücae S a l e w s k tz gah nach einleitenden Werten einen von dem verband der Schneider und Schueiderlnnen Drutichiand« ausgearbeiteten Vertragsentwurf belaunt. Dieser wurde in der Diskussion im allgemein«» gutgeheißen, mur wurden einig« Abänderungen dorgenomme». Ter so abgeänoerte Entwurf ficht folgende Sügelung der Löhn« vor: Schaftung voii Gründl oh neu mit 50 Prozent Teuerungszu» ßblag, und zwar soll betragen der Wochsnlohn inkl. 60 Prozent Teuerungtzufchlag für Zuschneider 127,50 M für Zuschneiderinnen 03,— Morl, für so! che in leitender Stellung(Direktricen usw.) 76 Mark, für Maschinennäherinnen. Ma[cht nei: sticker t im« n und Piäticrinnen 00 Büark, für Mustcniähcrmneu 00 Mark, für Legcrinnen, Einrichterinnen u,iid Nachseherinnen 60 Mark, für Avnchincrinnen 00 Mark, für Zuschneiderinnen 03 Mark. Wo höhere Löhne bereits gezahlt werden, soll ein Aufschlag von 16 Prozent eintreten, für die Arbeiter und Arbeiterinnen, die von dem Tarif nickst ersaßt loerden, ist eine ckvprozemige Erhöhung vorgesckstagcn. Ferien werden gefordert bei Vhjähviger Arbeits. teifiung 8 Tage, bei einem IFchre: 6 Tage, bei L Fahren: 9 Tage, bei 3 Jahren: 12 Tage, be1 über 5 Jahren: 3 Wochen, ebenso Be» zalstuug der Feiertage. Der Arbeitsnachweis soll paritätisch auS» gebaut weide,: Weiter enthält der Vertragsentwurf Bestimmungen über die Mitwirkung des AvbeiterauSschusseS bei Entlassungen und Ver» iürzung der Arbeitszeit bei ArbeitSmangel, ebenso über Maß- regelung, Ai» Arbeitszeit gilt die sdjiündige. Der Tarif soll rück- loirkynd vom X. Februar d. I. gelten und achtwöchige Geltung»» dauer haben. Der Enlwurf wurde einstimmig angenommen und die vran» chenloitung beauilragl. ihn den Unternehmern vorzulegon. Sine Bramhenversammlung de» Drahtnrbrttee beschäftigte sich am Montagabend mit der Neuregelung der Lohn» und Arbeitsverhältnisse in der Drahtbranche. B c h r e n d berichtet; über die SUcnlstiiidhutgcn mit den Unternehmern, um sie zum Beitritt zum KollettivarbcitSvcrtrag der Mctallindustvie zu bewegen. Die Verhandlungen sind gescheitert. Tic Unternehmer lehnen ab, sich dem vertrag anzuschließen, weil sie bei der AuS- erbeilung nicht zugezogecn wmden sind. Nur die Firma Lernt und Ludcwig zeigte Geneigthcil, zu berhandcin. Die Firma Hcinze. Zeitz, dagegen verhielt such am schroffsten ablehnend. Die Groß- Berliner Drahtiudustriellen haben sich inzwifchcn zu einem vcr. band zusanimengc schlössen und wollen einzeln nicht mehr verhandeln. E» soll nun ein Vertragsentwurf ausgearbeitet und dem neiigegründetc» Verband« borgelegt werden. Eine Kommission erhielt den Auftrag zur näheren Ausarbeitung. Am Freitag soll dann die Entscheidung darüber gctrofsen werden, damit schnellsten»«in Abschluß möglich ist. Tie Bersammellen bekundeten ihre feste Entschlossenheit, ihre Forderungen, rückwirkend ab 1. April, durckt-usehen. eventl. alle verfügbaren Kampfmiltel anzuwenden. Nach Erledigung diese» Punkte» stellte der bisherige Branchen« leiler Kusche seinen Posten zur Verfügung, loeil et glauble, al» RcchlSsozialift der herrschenden Strömung auf Radikalisierung Rechnung tragen zu sollen. Er blieb aber aus Zureden unter einstimmiger Zustimmung auf seinem Posten. Ein Antrag, mit den weißen Garden nicht mehr zusammenzuarbeiten, wurde gegen ganz Ivenige Stimmen angenommen. Versammlung der verufsfeuerwehren Wrvh.verttn». Die ArbeitSgepwmschail der BeriiiSsenerwehren don Groß-Berlin hatte zu Mittwoch vormittag eine Versammluna in die Sophiensäle ein. berufen, um zu der GehattSsrag« dcr Fruenvehrleuie Stellung zu nehmen. Kamerad Müller,«rbeilcrral der Groß-Derlincr Feuenoebren. schilderte die ohnehin rchlechie Lage dcr Feucnvehr» leitte vor dem Kriege, die im Kriege geradezu iranrig wurde. Die gewährten Teueriing»,nlagen waren aanz erbärmlich gegenüber der veränderten wirtschaftlichen Lage. Die Kameraden waren zur UebTarbeit ge.wungen, nm die Eriiter.zmzanchsnt ber Familie zu erhallen. E« besteh! setzt ein Wocktenlofm von 82 Mark, da» ist he, 81 Arbeittstnnben in der Werfte noch nicht eine Mark die Stund« Alle Arbeiter und Beamten haben seit der Rcvolnlion den achtstiind'pen Arbeitstag, nur die Fcuerwehrletue Hoden noch d>< iXstündig? D-rnstzett. Groß-Serlin. Kleine Anfragen. Der lDenosse Adolf H o f f m a n n hat an% preußische Regierung folccnöe kleine Anfrage gerichtet: „Die Bevölkerung' Groß Berlins leidet unter der kommunalen Zeriplitlertinfl. Seit November 1918 ist häufig!>ie Nachricht aufgetaucht, daß die Negicrung dem kommunalen Wirrwarr durch großzügiqe Zusammenfaf- sung aller Groß-Berliner Gemeinden ein Ende machen wolle. Wie weit sind die Vorbereitungen der Regierung ge- diehcn? Welch? Maßnahmen gedenkt st« ölt ergreifen,«m schleunigst die kommunal« Zerfplitterung Groß-BerlurS z« beseitigen?" Kommunale Arbeiterrate. Die Landgemeinden de» Kreise» Niederbarnim, welcbe die neuen«usweiskarlen für di« Bollversammlung nicht direkt vom vollzugsrat zugestellt bekommen erhalten ihre neue» Au»:veise gegen Abgabe der alten AuSweikkarte am Sonnabend, den 5 Ma- vormittags 10 Uhr. am Saaleingang vor Beginn der Versammlung durch den Sekretär der Zentralstelle umgetauscht. Der nr» zusammengrsehte NeukSllne» Arbcltrrrat hielt am Sonnabend, bcn 20. d. M., seine erste östcnlliche Sitzung ab. Auf Grund einer Vereinbarung zwischen den beiden sozialistischen Parteien sollte die Besetzung bis zur Herausgab« eine» Wahl- reglement» durch den Zentralrat paritätisch erfolgen. Im letzten Momcnl sagten stdoch die Mehrheitssozialisten, entsprechend ihrem gewohnlcn ZickzackkurS. wieder ab. ES wurde nun beschlossen, di« Arbeiten auf Grund der Besetzung zwischen Kommunisten und Unabhängigen weiterzuführen und den Mehrheitlern die ihnen zu. stehenden Sitz« im Plenum und im Vollzugsausschuß freizulasse». In den Vollzugsausschuß wurden gewählt von der U. S. P.: Lcwin, Manlhei. Schenk, Frau Werner, Poratb. Mudra, Beneck, Neumann. Klein und Fischer; von der K- P. D.: Feilke, Bei!«» (er, Kardolski. Neumeister, Elisabeth Otto. August« Reinharot. Riedel. Schii.z. Schneioer und Steinbrink. Nach einem Bericht über di« bisherig« Tätigkeit des A.-Nates wurden neben andere» noch folgende zwei TringlichkcitSanträge einstimmig angenommen, von denen der«ritt; die sofortige Aufhebung de» Belagerung»« zustande» von ber Regierung fordert, falls dem nicht stattgegeben wird, der Groß-Berliner VollzugSaukichuß aufgefordert wird, in der Vollversammlung«'nen Antrag einzubringen, der dahin geht, den DelagertingSznstand durch den A.-Rai als aufgehoben zu de» trachten, und der zweite die sofortig« Freilassung der auS politischen Gründen Inhaftierten fordert. Da» verbot der grwerbSmkitzizen«tellenvermlttelung Im Gast« «nd Schankwirtschastsgewerbr ist nunmehr in Kratt getreten. Die Stellenvermittelung diese» Personals erkolgt in Zukunft nur noch durch di« GastwirtKabtttluttg de» städtischen Arbeitsnachweise». Jagerstr. 11. Olm elpen r» OrtSttatt haben die leiden sozialistischen ffeak» ticiifn iu der Gemeinde R o s e n t h a 1 gegründet. Zioeck soll sei», den KreiSblätiern und Generalanzeigern der Vorort««nt. gcgenztntrbeilcit. @» ist un» unklar, wo» au» einer solchen Gründung hercut», kommen fotL Di« kohkenstekke Groh-verlln teilt mit, daß Ziffer 8 v», M- nemciiicn Anordttuna über Saminclheiztittg?. und Warmwassev» Versorgungsanlagen in SSictrö unten vom 24. April 1918, wonach der Betrieb der Zeiilralheizuiiglanlageii peni l. Mai ab zu unter. bleiben hat, bi« auf weitere» aufgehoben wird. Lankwitz. Da vom Mal ab die Zustellung der..Freiheit' durch Jvotcnftmicn erfolgt, werden die Bctlclliinani iiit unser Blatt i» "anstvitz und L chterfride-Ost bei Schi m ine>cr, Frobenstr. ktzS,«nt» gegengenommen. Staaken. Am Sonnabend, den 3. Mai. bon vormittag« ist Uhr ad. werden auf dem hiesigen Gülerbchnhoi ans Abichnitt« der »ohlenkarte und zwar an die Einwohner de» Segefelder Wege», Krummen Wege». Kiecktplatze». Karow; ferner von 0 Uhr ab in der Geschäftsstelle Ww. Sekt midi, Königilr. II. an die Einwohner ''»iülercii DorjeS Kohlen aus Abjchniii 8 der Kohlen karte«ch, gegeben..------ t CV**r«v i f.\'f � V V* V"� V« ibc�üu. In der Woche vom Monlsx>> den 5. He Konn�ez, den 11. Mai, findet auf©rund der ausländischen Zuteilungen die zwei!« Ldgabe von 50 Gramm Vratfett gegen den Abschniil B 2 der Ginfuhr» zusatzkarte unier gleichzeitiger Darlegung der SpciscseUkarte in den zum Speisefettbezug bestimmten Kleinhandeisgeschaften statt.— Auf die Abschnitte 18 und 19 der allgemeinen Lebensmittelkarte der Stadl Berlin entfallen zusammen 250 Gramm Suppen und auf den Ab» schnitt 20 derselben Karte 200 Gramm Grieß. Die Abschnitte sind in der Zeit vom 1. Mai bis zum 5. Mai 1919 in den Kleinhandels» geschäften abzugeben. Staaken. Van Sannabend, den 3. Mai ab, gelangen zum Der» kaust a) Margarine auf Abschnitt 2 der Fettkarte. Auf den»allen Abschnitt entfallen 62,5 Gramm, aus den Abschnitt der Kinde'karte 81,25 Gramm und auf den A. schnitt de. KranKenfettKarie 90 Gramm Margarine. Preis für ein Pfund 2 M. Ii) Marmelade auf aen nach nicht»all belieferten Abschnitt 20 der Lebensmittelkarte sowie auf Abschnitt 1 der neuen Lebensmittelkarte je% Pfund, zusammen 1 Pfund. Der Pfundprei» beträgt 1,30 M. Komitee»«onnaveno aoeno i Uhr«•ehuieihaü»!oot»»qau», d»ost,.«t>> strotze. SchSneberg. Freitag abend 7 Uhr in der Aula der Hahenzallern- schule, Belzigcr Str. 48/33, autzr ordentliche Mitglied«. Versammlung. Hennigsdorf. Sonnabend, den 3. Mai, werden verteilt 250 Gramm Weizenmehl auf Nr. 153, 150 Gramm Graupen, Haferflocken, Marmelade oder Nur eln auf Nr. 60. Freie Jugend Gesundbrunnen. Freitag, abend« 7 Uhr, Diskussionsabend im Lokal von Mann, Wriezener Stratz« 43, Ecke Ch tstiania-Stratzs. Aus den Orpamsalionen. NeuköNn. Das für den 1. Mai geplant« Konzert findet nun- wehr bestimmt am Sonntag, den 4. Mai, nachmittags 4 Uhr, in der Kindelbrauerei, Hermannstr. 214/218, statt. Die bereit» gelösten Karten behalten ihr» Gültigkeit. Spiel miü Svorl. Der Echwlmmoereln Vorwärts Berlin 1897 veranstaltete kürzlich in Neukölln ein Wettschwimmen, das k'bhas»n Beifall beim Publ??>»m ' fand. Mitte Mai hat der Verein Uebungsstunden täglich abends 3 Uhr in Lichtenberg, Haupi'str. 6, im„Allen Studentenbad", Ratibar- Slratze, ferner in Heiiigensee und im Stadibade in Neukölln, Mitt- wachs und Freitag» ab 5 Uhr.— Geschäftsstelle Lichtenberg, Haupt» stratze 6. Nächste Monatsversammlung 10 Mai, abend» 7 Uhr, Dresdener Straße 45. Märkische Spielvereinigung. Bez. Grotz-BerN«. Am 4. Mal finden folgende Spiele flatt: Gruppe A: Neuenhagen— Sperber in Neuenhagen; Alt-GIienicke— Jahn in Ali-Gllenick», Ziudower Siratze: Zehlcndarf— Eintracht in Zchiendo s Mitte. Waidniannslust. Die Freie Turnerschaft hat den Turn- betrieb wieder aufgenommen: Tu' nstunden Montag« und Donnerstags • 1/, w wv ll**ilv«1 1 Vi. k., 1.-., V'» 'U einer D-'vrechung am Montag,/' Das F.. oiljpiei fall «pieie..reffen sich ebonsalls i" daselbst Aufnahm« neu«! «3 1 v»v 4v k. v Liebe zum Turnen haben, sind 3. Mat, herzlich eingeladen.— "ieder aufgenommen werden: 1 Turnstunde am 5. Mai zur Besprechung: Spieler. c' Zur Beachtung. In Nr. 194 der„Freiheit" ist unter-GpM» Spart" eine Anzeige des„Freien T u r n v» r e l n e. L>«f ,, bergs" veröffentlicht. Dc.�u wird uns geschrieben, daß dieser früher der antisemilischen„Deutschen Tu nerschast" angehörte jetzt als wilder Berein unter falscher Flagge segelt. Es ist daher'_ Anschluß zu meiden. Die e i n z i g st c n Arbciter-Turnvereme berge find die„Freie Turne schafi Lichrenberg" und Free schast Rummelsburg", beide Mi glied des Arbeiter-Turne.d' Deutschlands. Wir bedauern, du.ch Unkenntnis einen Verein �...f stützt zu haben, der nicht als Turnverein für klofsenbewutzte"'" in Frage kommen kann. Lrleftaslen. F. 1919. Die Mandate werden selbstverständlich für nannten Genossen offengehalten. dl« S» DeiantworMch für die Ziedaktion Alfred Wieiepp. bll Perlagsgenoffenichast„Freiheit", e.®. m. b H. Berlin.- D«.j Lindendruckerei und Veriagsgesellschatl m. b. H. Schiitöoue'da___ ■m | Nur 5 Mark monatl ck| E. Marlitts sämtliche Romane Ungekürzte Gesamtausgabe, 5 voppelbänöe in Klassikerformat, sesi gebunöen 44 M. Inhalt: Goldelse— TaS Geheimnis» der alten Mamsell— Das Heideprinzeß' en— NeichS. gräsin Gisela_ Die zireite Frau— Im Schillingshof— Im Hause de? Kommerzien- rats— Die Frau mit den Karfunkelsleinen— AmtmannS Magd— Schulmeisters Marie Lieferung gegen monatliche Zahlungen von ft. Wollbrück& Co., Suchhanölung, SerNn N, Granlenburge? Siraße 59 lPostscheckkonto 30517) Der Unterzeichnete bestellt hiermit � Handlung Ä. Wollbrück& So' � irnl>atzui'g«-«e> fudie. BleleA»cr!>»nungen. Rai- nieilung umsonst. Auch Somuog voimiilags._ Landrichter aiaBerdiesut- lich. Ree'tsrat kos enfrei. Pruzcßf.hrunz bei allen Qe- richten:EhesachenStraisachen oi». Kineaben, gewissenhafter Reehtsbeistand. Lothringer Slralle 47(Rosenthaler Tor) Hannoversche atr.2(Oranienburger Tor). Eheacheidrmnf ea such Im Arrnenrechte), Strafsachen, Alimentensachen.Prozellfilhr*. überall. Oesnehel hervorragende Erfo gel Beoboch- tangen, Ermii'lgn, Detektiv- treffer! Rechtsschutz„Wahr- heit", Direktor Mandus. Kott- buser Damm 65(an der Urban-, Weser-.Kaiser-Friedrich-Slr), Necndcrstra.rse 7, Adalbertsir ass« 3, N eukdl In. Emser Strasse 89,(Auch Sonntags!) Kechts-Auskunftel. Invaliden-Straße 134. Strafsachen. Ehesachen, Alimenten-, Remcncachen Beobachtungen, Krmiitelungen._ „Wahrlielt«*. Moritz- platz 58a. Rechtssachen. Che- »ac' en, Beobachtungen, Ermittlungen, Auskünfte, Oe- tnche. größte Erlolge. 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Wir fordern hiermit die Vertrauensleute, Obleute oder Lrbesierräle derjenigen Firmen, die sich weigern, die Löhne für die Tage de» Angestelitenstteik» aus- zuzahlen, auf, sich unter Darlegung der näheren Um- stand« sofo.t schristlich on unser Bureau, Linien- stratz- 83/86, Zimmer 6, zu ipcnbtii. Beuticher Hetallafbeller-Derbilni Verwaltungsstelle Halle a. S. Die Verwaltonf Halle a. S. sacht zum baldigen Aatrltt einen weiteren Geschäftsfährer Es wird«uf ein« HIcliHg# Kr« t gerechnet Derselbe mull rednerisch begabt und mit den Vei wallungsarbeiten vertraut sein, tuwla ngitator ische und ergenisatoritchc Fähigkeiten besitzen. Bewerber ntissen fünf Jahre Mitglied sein. Aas der Bewerbung muß Alter, Beruf, RaneiZiigehSrigkeit. sowie bisherige fitigkeit in der Arbeiterbewegung hervorgehen. Das Qehnll regelt sich nach den Beschlossen der Breslauer und Kölner(jene rat Versammlung, sowie einer entsprechenden �etlichen Teutrungszulage. Dienstiahre werden angerechnet. Di« Bewerbungen mflrsen bis zum 30. Mal mit der Aulschrilt Bewerbung an den BevollroSchtigtea Wdly KöCler, halle n. S.t Harz 42 44. eingereicht sein. Junger Korrespondent sehr befioigt, redegewandt, von sozialistischer Wc Itanschauung durchdiungcn sucht Anstellung innerhalb dar Partei als PaHeisekrelir oder in Parteizeitnng. wo Ihm Gelegenheit zur Entwichelung auf redaktionellem Gebiet gegeben Ist, Angebote unter I. Seh. 23 an die Cxped. der„Frcihiet" Genossen BöMer zu seinem 50. Geburtstage» die herzlichst Wünsche! d. Genossen u. Genossinnen? der 8. Gruppe U. 8. P. des J Wahlvereins Charlottenbg.\ WIK sand- Hau« J'* Nummer gratis ! Deutscher Metallarbeiter TBrwaltunKJS'elie Borli»_ der Bohre Den der Schlosser Todebanzaige« Den Kollegen zur Nachricht, daß oflSef Wilhelm Hermann« Voigtstraße 38, am 27. d. Mts. gestorben ist.u|tjg Die Beerdigung findet am Freitag»"j-j � mittags 33'« Uhr, von der Leicheohallo Friedhofes io Abiensfeide aus statu Nachruf!»„lüf Kollegen zur Nachricht, daß ufl5®r Ariur Förster, Barfußstraße 18, am IS d. Mts. der Mechaniker Max Kramer, Brltz.Buckower Chaussee I. am 26. d. Mts., der Schlosser Bruno Kaiser, Wiesenstraße 55. am 21. d. Mts« der Arbeiter Julius Hennig, Llnlesstraße 80, an 26. d. Mts. der Bohrer Karl Rathke, Rostocker Straße 30, am 26. d. Mts. vers torM' .isi Ehre ihrem Andenke"* Die Ortsver«» Nachruf! Der Weltkrieg entriß! aus unserem Mitglieder- I kreise folgende liebe| Kollegen: Christof Biels'eln Fri;z ücklej Rlclwfd Schrc.'er Otto Hensger Emst Kiaenz Ehre ihrem Andenken! | Tlnitir- und Virjitiijiiiigs- Vitiii„Higne,.90]', E.*. PlüiA< ms%ß?' IWH Zahngcbissc« praB a. =.*# Wicletstr.g��-�f-, Danksagung. Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme| beim letzten Geleit zur i Ruhesiättc meines lieben j Mannes, unseres guten' Vaters, des Oastw. Rot). Petermcnn sagen wir h-ermit allen Verwandten, Freunden. Kollegen und Parteigenossen unseren innigsten Dank.| Frau Aug. Petermann und Kinder. Danksagung, Für die vie'en Beweise herzl Teilnahme beim Hinscheiden meines lieb. Sohnes, unseres Brudeis.