in f nwd el u»1 )t«r Sf'f" e««» rj�i ?>«»» l-jtW Sunl*' ii«:«' ;#* h-» SB#-- klnzelprets 10 Vvnnabenö, öen A. Mal 191* erscheint morgens und nachmittag-, an Sonn»«nd Festtage« nm �kträgt bei freier Zustellung ins Haus für Groß-Bertin oder bei direkte« Postbezug ohne Sestellqebühr monarl. 2,50 M, bei Zustellung unter Streifband W M. � �reibeif ist in de» ersten Nachtrag der Postzeitungsliste für 1919 eingetrag«. Jrt«Wcn:«»im RW. 6, EchiffbauMdamm l»i«. »w>Idr«chM: Am, Norden«tivs und%8»*._ .�1 ion( JUllt'' Nummer 209> Morgen-Musgave 3«ftnl( Mb« Mt achtgespa««. N»«pn!!!"-j«il»»d«r d«r"...m-sopf,„KlrbwNajrfgMP da» ftba«drBtJie!v»rt 40 pf, Jetts weitere war, 20 pf. Xencranies nfii)I< j 50*/:ip<*t. jamilieio-«d veesammlung- anzeige« fällt der Zuschlag fort, Inserat» fir de» i irmif folgende« Tag«üssen spätesten- bis 3 Ustr nachmittag» bei der Lspeditio««mfgegebe« sei« Expedition: Berlin NW. 8, Echiffdauerdanm, U> Fernsprecher: Am, Norden*788 Serlbur-Organ brr Vmbbämigen SojialömoTratie OeutJWlanbs Sjegesmarsch der lvchen Garde. r totn Jer Sieg von München. t Die ersten Meldungen von der Einnahme Münchens 7°»ten von heftigen Kämpfen zu berichten, die die Regie. N�struppen angeblich zu bestehen hatten. Die weiteren .sichten aber lassen erkennen, daß die weißen Garden r! nicht auf größeren Widerstand gestoßen sind. So teilt �.Berliner Tageblatt" mit:„Du Rote Armee hat auch -- ivo ste zahlenmäßig um ein vielsaches überlegen war, 'OS'�r' »ttn Öse"- L. Stelle Wioerirano ge iei ('(r, Kbem Angviff durchgegangen, so daß truppen nach den bis jetzt vc n i ch t«inen Toten verloren haben." Die doyis��sflioger meldeten, daß die Straßen Münchens Hjm'eH1 verödet feien; mehrere Panzerzüge konnten un- d.» ln Bahnhof einfahren. Es ergibt sich daraus, toorien.�"Geheure militärische Aufwand zwecklos vertan betii,\:« ks konnte eine Verständigung erzielt werden. !e Negierung Hoffmann nur gewollt hätte. togen die Regicrungstruppen von außen in d-iWU. «»der',%-k � ihrem Fnnern Offiziere, Studenten und !i!lzi,n«t'°hrie der Bourgeoisie zusammen, um an dem Siege iie Ss.s, �'r. Aber auch sie hatten nicht vi»l zu tun. denn J},� dackjten nicht an Widerstand. Um aber die ?»e Mers üu erzeugen, wurde von Bamberg aus WonsÄg derbreitet, wonach eine Anzahl hervorragender i�üenon' h'e von den„Bolschewisten" als Geiseln Mde» r' worden waren, beim Einzug der Regierungs- erschossen worden seien. Vorsichtig wurde der Htwr'h hinzugefügt, daß eine amtliche Bestätigung liege; also dürfte es Wohl wieder ein Schwindel sein. Der Siegesmarsch. Di, qn Berlin. 2. Mai. ta'fiä'-• und Nartgruppen haben die befohlene Einschli» � München besetzt. Tin von Osten kommend«* Deta« �% t r» Schwabing bis zur Drienner Straße besetzt. > kn j,,"' �« n z ist in der Hand der RegierungStruppen. Trup- «i? �'rwkistischen Armee halten den Sendlinger Tor.Platz, «Ql �."«uftroß«, frag Maltheserbräu, di« Dachauer Straße und '!» Pl�em-iertek besetzt. Aus dem Ostbahnhof tn München ist ? bestt.,�"g rnit Negicvungstrlwpen eingelaufen. Aibling «'w�'ksenheim hat sich bedingungslos ergeben. Die roten besindsm sich in verschanzten Stellung« bei Kolbermoor. Die Einnahme Münchens. » AugSburz, 2. Mai.(Amtlich,)' Hab« von Pasing au« die Scyoanthaler j�burg. 2. Mai.(SS.T.53.)' Ueber die kämpfe in Mün. Mrchf. be,r Sonderberichterstatter der.AugSburger Neuesten �'nem Blatte u. o.: Am gestrig« Morgen war im !°«sfne>, c Stadt kein«-nziger Rotgardist mehr zu sich«. Be- Studenten und Bürger hatten daß KriegSministcrium, �»tilj.�"» und andere öffentliche Gebäude besetzt, so daß die "t«» eJ? Gruppen ungehindert durch die Lutlloigstraße ziehen Polizeipräsidium war ebenfalls von Rotgardist« \ A,, Unb»hu« Kampf bescht worden. Al« eine kleine Gruppe �ungssoldat« vom Marienplatz gegen den StachuS vor- erhielten sie von dort aus Maschinengewehrfeuer. t lvütend« Straßenkämpfe im Nord« und Osten von Siw r Sange. Besonders lebhaft wurde um den Besitz deZ t"! Wif Justizpalast«» und de« Bahnhof« gekämpft, wobei k».' svü Seiten Artillerie und Minenwerfer tu Tätigkeit � 01,8 dem Zeitungsk.oSk am Stachus mit Maschinen- l« Xj �tnäckig auf die R gierungStruppen gefeuert wurde. �ltelst� tn B.and geschosi«. In der heutigen Nacht ver- �»stad,- Straßen kämpfe, so daß fast an allen Ort« der �stru. Gruppen der gegnerisch« Partei« sich be- Di« Aahx v» Opfer bciderseitS übersteigt hundert. �»Man hat sichere Kunde." »»Üe �u�sche Allgemeine Zeitung' meidet: Die Regierung , 8»uz �«uohmea getroffen, damit di« Spa r t ak i ste n f üh- u 8 1, München nicht entkommen können. Ein« Flug- steht bereit, um jed« Versuch, im Flugzeug zu ' SU verhmderu. Man hat sichere Kunde, daß seit den j'te, �rschiedenheit« im VolLjugSrat die Truppen der Jt« �?°rde ein scharfe» Augenmerk darauf hoben, daß VLfc?«'cht entfliehen, weil sie nicht zugeben ' uatz die Eosdateu der Gnade und Ungnade der Regierung iderstand geleistet, »ß die vorliegenden son die Re- ,ltw 'I Zhlf'ij r°.Ä L i !?Ä 1 r m 4 t 4 Hoffmann ausgesetzt sei«, während die Führer ungernpft davon- kämen. Ga ndörse r und Küb ler wurden in Rosenheim fest- g«»o m me», Die Militärs verfügen. Nürnberg, 27. April. Da» Generalkommando de« S. bayrischen Armeekorps erläßt folgende kennzeichnende Bekanntmachung:.Auf Gvund de» Art. t. Wf. S des Kriegszustandsgesetz«« wird verfügt:.Alle für die Tageszeitungen der Städte. Nürnberg und Fürth bestimmt« Be- richte über militärisch« Maßnahmen sind vor ihrem Erschein« zur Prüfung dem Kommando B. A.-K. vorzulegen, Zuwiderhandlung« Word« nüt Gefängnis bis zu l Jahr bei Annahme mildernder Umjtände«it Geldstrafe von 3— 1500 MaS bestraft. Perschiebung der bayerischen Gemekndcwahlen. Bamberg, 2. Mai. Tie Eomeindewahlen rn Bayern suid um drei Woche* ver. schob« worden, Sie sind« nunmehr«un 16. Juni statt, El« Programm der Demokrafea. Die Aiedenslonferenz. Eigener Drahtbericht der.Freiheit". »erfaille«, 1. Mai. Dt» v»a der Delegation ersichtlich als unangenehm empfun- deue Wartepause ist nach sicheren an» Pari» hierhergrlangten Nachricht« unzweifelhaft nicht darauf zurückzufuhr«, daß die Franzosen die Deutschen absichtlich wart« lassen woll«, son- dern«eil die Schlnßredaktion de» Friedengent- wnrf» dauernd durch neue Komplikationeu BerzSgeruii gr» erfährt. Da die Fühlungnahme mit den diplamatisch« Stell« noch nicht erfolgt ist, beruhen alle hier«tstandene» Vermutungen Gerüchte und Ansicht« auf leer« Kombinatioaea. Die franzZ fischen Behörden sehen, um Weiterungen zu vermeiden, auch in Kleinigkeit« streng auf korrekt« Jnnehaltung der Borschriften. Kleine Reibung«, die sich bei solch« Gelegenheit« mit dem Per sonal oder den Pressevertretern ergeben, erhitz« nur solche Ge- müter, die jeden noch so albernen Anlaß ger« benutzen,«m von ihren national« Gefühl« zu rede». Wann ynd wie die Frie- b«sbeding«ng« übergeben werden, nnb selbst der äußerliche Lerlauf der Berhandlunge« ist noch völlig unbekannt. tettischer Zkolest gegen den Slaalsstreich. Eigener Drahtbericht der.Freiheit'. L i b a», 2g. April,(verspätet eingetroffen.) Da« Ltadthaupt von Libau, Buschewitz, hat heute folge«- de» Telegramm an den Miniswrprä sidentea Scheidemanu abgesandt: DaS von der Laudeswehr eingesetzte Mtnisterkatinett Needra— Borkowsktz wird von d« Regierung« der Entente nnd auch von dem lettische« Volke nicht anerkannt. E» lange die Folg« de? von den deutschen Militärbehörd« unterstützte» Staatsstreiche» nicht liquidiert sind, ist übe« Lettland die Blockade verfügt und droht der Stadt Libau die Hunger«- not. Im Namen der Libauer Bevölkerung ersuch« ich,«nvrrzüge lich Schritte zu tun, damit die durch den Staatsstreich vom IG. April geschaffenen Zustände beseitigt werde«. Die volle Verantwortung für de» Lettland drohende» Hunger trägt die Regie rung Drutschlauds, der« Organe hier Z» Lande eine Politik treiben, die vnS ohne unser Zutun und gegen«ufere» Wille» die Lrh«Smittelquell« fperteu. Zusammeuslob zwischen Zranzoieu undMenern. » g r- m. 29. April,(verspätet.) FrauzSsische Trupp« Hab« die Brücke zwischen Fiume nnd Sussak besetzt, weil die Italiener dir Absicht hatten» nach Sussak vorzudringen, daS von serbische« Bataillon« gehalteu wird. Der französische Kommandant hat die Italiener verständigt, daß er jede» UebergangSoersuch mit Waffeagewalt verhindern werde. Montag erfolgte derersteZusammen- st, ß zwischen französische» nnd italienisckw» Truppen, die»ach Sussak vordringen wollt«. Es kam zu einem Fenergcfecht. Die Italiener muß:« sich zurückziehen und ließ« drei Lerwnu- pete»»rück. Englisches Militär hat Sussak besetzt. Der Hauptvorstand der Demokratischen Partei breitet der öffentlichen Kritik den Entwurf eines Pro» gramms. der dem ersten Parteitag der demokratischen Patte tri in Cassel vorgelegt werden soll. Von vornherein muß festgestellt werden, daß dieses Programm den bürgerliÄ- kapitalistischen Charatter der demokratischen Partei festlegt. Der Grundsatz des Programms bildet die Erdaltimg der aus dem Privateigentum an den Produktionsmitteln auf- gebauten bürgerlichen Gesellschaftsordnung, also der Kavi- talsderrschaft über daS Proletariat, der Klassenschriduna zwischen Unternehmern und Arbeitern, zwischen Ausbeuter» und Ausgebeuteten. Daran ändert auch nichts, daß da» Programm eine Anzahl Zugeständnisse an die neue Zeit enthält, und das im ganzen genommen weit über das hin- ausgeht, was man vor dem politischen Zusammenbruch defi Novembertage selbst von den radikalsten bürgerlichen Parteien zu hören gewohnt war. Stets wird jedoch bei dies« Zugeständnissen nur soweit gegangen, als eS daS kavit» listifche Interesse zuläßt. Das Programm enthält also manche schöne Zsorderuna, der auch wir zustimmen können. In der Praxis allerdings hat die demokratische Partei bisher nicht nach diesen Forderungen gehandelt, und es ist auch in Zukunft nicht«n erwarten, daß die Demokraten die Zsordenmgen ihres eiige- nen Programms zu verwirklichen trachten werden. Um m»r einen Punkt zu erwähnen, so heißt eS im zweiten Ad- schnitt, der von der innerstaatlichen Gestaltung handelt:.Die Partei fordert freies Vereins, und Vereint- gungsrecht für jedermann, sowie daS«nbe- schränkte Recht der politischen Meinung»« ä u ß« r u n g in Wort und Schrift.' Ist. von aan« vereinzelten Ausnahmen abaeschen, von der demokratischen Presse gegen die Unterdrückung von Zeitungen der kont- munistischen Partei, von Blättern der Unabhängigen Sozial- demokratie etwas gesagt worden? Sehen die Demokraten nickst still lächelnd und befriedigt zu, wie das Vereinigung�- und Versammlungsrecht alle Tage in Berlin und im gan» zen Reiche mit Rühen getreten wird? Hat die demokra- tische Partei jemals etwas gegen die schrankenlose Unter- drückung der öffentlichen Meinungsäußerung durch die Soldateska ihres Lieblings Noske eingewendet?? Haben ihre Vertreter nicht unzählige Male in staatlichen und städtischen Körperschaiten der Verhängung und Aufrecht- erhaltung des Belagerungszustandes über die Bevölkerung zugestimmt? Unternimmt die Partei etwas gegen die Beherrschung deS öffentlichen Lebens durch den neuen Mist- tensmus? Schone Programmworte. Schall und Raucht ?? kapttali frische Charakter der demokratische» Partei zegt ftö besonders deutlich in den Abschnitten, die sich mit der Regelung der� sozialen Verhältnisse befassen.„Ar- 'l6 t�a\c" �llen geschaffen worden, nicht atzer v» C" rodufti on, nicht als die künftigen Organe de� wirtschgststchen und politischen Lebens, sondern lediglich � erweiterte gewerkschaftliche Instanz. Au» * m �em Programm gesagt, daß die U e b e r- ü. r" politischen Befugnissen auf die ..Arbci-n elimerrate' abgelehnt wird. Si« sollen lüdig- öen„Arbeitgebern" die allgemeinen produknonsbedingungen r�eln. Das ist nickst viel mehr att das, was wir schon vor dem'Kriege in den ArbeitMim- mern versprochen erhalten hatten. Um das zu erreichen, hatte es wirklich keiner Revolution bedurft. Die Arbeiter werden es jedenfalls ablehnen, daß ihre Rate mit die eine ,, haben sollen. Anträge oder Gesetzentwürfe sozial- polnischer Art. wie eS die Demokraten wollen, ay die ae- wtzgebenden Körperschaften einzureichen. Sie wollen nicht nur zur Seite stehen und ihre Wünsche vortragen dürfen. sondern die Arbeiierräte sollen bestimmend in den Pro- ouktionsvrozeß und damit in das gesamte öffenttiche Lebet» eingreifen. Von der gleichen Rücksicht auf die Interessen de» kavi- talist.ichen Bürgertums:st box Abschnitt erfüllt, der sich mtt dem Aufbau der Wirtschaftsordnung befaßt. Partei hält grundsätzlich am Privateigentum ~1' soviel heißt, daß die demokratische Partei den «chutz der kaviKstistnchest Interessen vor allem wahrzuneh» wen gedenkt. Die S o z i a l i s i e t u n g wird nur dort Uir berechtigt erklärt, wo eine üaea«änmuug monopolisti scher Herrichaftsverhältniste notwendig oder wo durch swattich««, cenetTE romTi-na�t eme wreirmmo»er VrodnMrm erlieft kvcrben form«.®ol heißt»lso. daß die Demokraten, wie es K auch dem Wesen ihrer Partei entsvrÄt. die fnruipidle So�iolm-runa des Wirtschaftsleben» verhindern vnd nur soweit Zugeständnisse machen wollen, als e» dem Interesse der kapitalistischen Produktionsweise entsvricht. Auch bei der Monopolinerrma bestimmter BetriebsMciae soll nach Möglichkeit der acmeinwirtschaftliche Geist gehemmt, dagegen«das Interesse auch des einzelnen an der Wirtschaft" «r halten bleiben. Gelbst innerhalb des Rahmens, der der bürgerlichen De- mokratie im allgemeinen gesteckt ist, offenbart sich in diesem Programm die Nückständigkeit des deutschen BiirgertumS. Die Religion soll nicht ans der Schule entfernt werden; e? wird ausdrücklich betont, daß jedes Kind den R e. l i g i o n S u n t e r r i ch t seiner Konfession in der Schule empfangen solle, wenn auch hinzugefügt wird,„aber ohne Gewissenszwang gegen Eltern und Lehrer". Das bedeutet. wie die Dinge bei uns noch liegen, in Wirksichkeit den aus- gedehntesten Gewissenszwang. Beim Schulwesen treffen wir mrf die alte Klassenteilung zwisckwn Besitzende und Besitzlose. Rur in den Volks-, Fach- und Fortbildungsschulen soll der Schulunterricht unentgeltlich fein; das höhere Schulwesen ist wieder den Kindern der besitzenden Klassen vorbehalten mit der einen Einschränkung, daß„begabten Unbemittelten" durch Bereitstellung öffentlicher Mittel eine entsprechende Ausbildung ermöglicht werden soll. Nichts also von der Einheitsschule, wie sie von der Sozialdemokratie gefordert wird, die den heranwachsenden Geschlechtern aller Klassen sm stehen muß und bei der nicht nach den Mitteln der Eltern, sondern nur nach der Befähigung gefragt wird. Nichts auch von der damit verbundenen selbstverständlichen Forderung, daß der Staat den Unterhalt für die Schulkinder i» vollem Umfange übernehmen muß! In der Frage ches Finanzwesens erkennen wir «inen kleinen Forschritt gegenüber dem früher von den libc wilen Parteien vertretenen Standpunkt. Es wird weit gehendste Erfasiung der Kriegsgewmne, eine einmalige Ab gäbe vom Vermögen zur Deckung der Kriegsschulden, die progressive Besteuerung der Vermögen, Einkommen und Nachlässe gefordert. Hierbei wird es darauf ankom-men, wie- weit die demokratische Partei diese Forderungen in der Praxis vertreten wird; das Verhalten ihres Parteimitgliedes Schiffer als Reichsschatzminister läßt hochgespannte Erwartungen freilich nicht zu. VcmerkenSivert ist jedoch, daß das Programm über einen wichtigen Punkt überhaupt nichts sagt, nämlich darüber, wie sich die Demokraten zu den i n- direkten Steuern und Zöllen verhalten werden. Auch hier mag an Herrn Schiffer erinnert werden, der nicht »inen Abbau des indirekten Steuerwesens angekündigt bat, sondern im Gegenteil ihre Erweiterung und die noch schär- sere Heranziehung wichtiger Lebensmittel, wie des Zuckers, zur Abgabenleistung. Man kann also ruhig annehmen, daß die Demokraten genau so wie früher zuerst an die indirekte Besteuerung und damit an die Abwälzung des Hauptteils der Staatslasten auf die minderbemittelten Kreise der Be- völkerung denken und erst in zweiter Reihe an die Heran- aiehung der wirklich leistungsfähigen Kreise denken werden. Als in den ersten Tagen des politischen Zusammenbruchs eine Anzahl Liberoler einen Aufruf zur Gründung der de- «lokratisÜhen Partei veröffentlichten, da nahmen Leicht. gläubig« an, daß sich im deutschen Bürgertum eine Neu- »rientierung anbahne. Inzwischen hat sich aber gezeigt, daß der Charakter der demokratischen Partei sich nicht viel von der alten liberalen Partei unterscheidet. Inzwischen sind ge- »ade die beweglichsten und fortschrittlichsten Elemente aus d»r demokratischen Partei hinausgedrängt oder kaltgestellt worden. Die Führung haben wieder die alten Konjunklur- Politiker aus der fortschrittlichen und der nationalliberalen Partei. Der Proarammentwurf zeigt, daß die Arbeiter nichts von dieser Partei zu erwarten haben, daß sie einen Hemmschuh für die Verwirklichung des Sozialismus bildet. Der 5all Zcyalk. Von den beiden Mitgliedern der Kommission zur Untersuchung der völkerrechtlichen Beschwerden über die Behandlung von Kviegsgefongenen in Deutschland. Eduard Beruft er« und Dr. Oskar Cohn, erhalten wir »ine Erklärung, in der sie ihre von dem Spruchs über die Erschießung des Kapitän» Fryatt abweichend« Meinung mitteilen. In der Erklärung heißt es u. a.: r.u-S allgemeinen und persönlichen Gründen ertlaren wir, daß wir, entgegen dem Spruche der Kommission in dem Ver- sotren aegen Kapitän Fryatt, in seiner Veruereilung und seiner Erschießung eine schwere Verletzung de? Böller- rech t 4 erblicken. Wie vir ausdrücklich feststellen wollen, hat die Kommssion, vor und in der öffentlichen Verhandlung, den Fall ffryatt sehr sorgfältig, gewissenhaft Und unparteiisch untersucht. Wir haben au» dieser Untersuchung die Ueberzeugung gewonnen. daß an Kapitän Fryatt ein nicht zu entschuldigender Zustizmord begangen worden ist. Kapitän Fryatt führte daS englisch« Handelsschiff.Brüssels. Mit Personen und Gütern beladen, bcoignete da» Schiff im März 1010, auf der Fahrt von Hanvich nach Rotterdam, dem deutschen «auchboot U. 88. Da» Tauchboot riet die.Brüssels' an und gebot ihr Halt. Kapitän Fryatt ließ sein Schiff«in» Bewegung machen, die auf da» Tauchboot gerichtet war und es veranlaßt«, sogleich unterzutauchen. Etwa 15 Monat« nach dem Zusanmtenimfsen mit ll. 33 ge- «ict die.Brüssels" in die Gewalt eines anderen deutschen Tauch- booteS. Kapitän Fryatt wurde in dem Lager Ruhleben interniert. Stach einigen Wochen wurde er nach Brügge gebracht, um von «nem Feldgericht, also in einem bestyleimigien und obg»' süruen Berfahn'n. abgeurteilt zu werde«. Vergeblich ersucht« da» Ltwwärtige Amt um einige Tage Aufschub, vergelblich übermittelte cM das Ersuchen der Bereinigten Staaten(die als Schutzmacht d« britischen Staatsangehörigen von der englischen Regierung darum aiigeaai-.gen worden waren), Fryatt einen Verteidiger nach. eigener Wahl besorgen zu dürfen. Der von der Koimnjstion ver- nommene Marine!riegSgeiichtSrat, der die Untersuchung gegen Fryatt ge sti'M hatte, evwiderte auf den Vorhalt em«» Mitgliedes der Koinmission,„er kenn« kein Auswärtige» Amt*. Kwet Tage vor der Verhandlung wurde dem Angeklagten ein Verteidiger gestellt, und zwar in der Person des in Brügge be- fehligenden LandsturmmaforS, der im bürgerlichen Beruf« Recht». anwalt ist. Vergeblich beantragte der Verteidiger bei Boginn der Brhandluug die Vertagung des Termin», damit ein anderer Verteidiger die Sache übe'whmen könnte, der mtt den schwierigen Fragen des Seekneg�recht» besser vertraut sei. Da? Feldgericht, das aus 6 Seeoffiziaron, darunter einem Tauchboot- lormumidanten bestand, lehnte den Antrag ab. einstimmig wie das Protokoll noch besonder» strsistellt. Dieses Gerecht verurteilte den Angeklagte» zum Tode, und der G-rickttSherr ließ« o ch a m leibe» Taa« de» Kapitän Fryatt«rfchteß-» Dtefe» Vor fahren verstieß nach»a serer Auffassung«den falls gegen das Löl'errccht. Di« deutschen Behörden sahen den Kapi- tau Fryatt als Zwilgesangenen an und konnten ihn nicht ai» etwa» anderes betrachten. Di« RerbtSstellung der Zivilgejangenen ist bisher im Aölrerrecht nicht geregelt, aber da» bedeutet nicht, duf} für sie die Besetze der Mensch! ichkett in geringerem Maße gelten, als für die Kri«g.Sgefangen-en. Für die Kriegßgesangelien aber ist m dem Haager Abkommen über die Gesetze und Gebräuche de» Landkriegs ausdrücklich bestimmt:.Sie sollen mtt Mensch- lichkeit behandelt werden" Das Gesetz der Menschlichkeit be- herrscht als oberstes alle Regeln des Völkerrecht»: es ist durch da? Verfahren gegen de» Sapitäa Fryatt aufs Schwerst« verletzt worden. Die Beratungen der KommiMon über den Fall Fryatt er- streckten sich über ztvei Taste. Wir haben unsere Auffassung nur am er'ten Tage vertreten können, da wir durch wichtige und un» ausschiebliche öffentliche Angefe.iclchcitcn gehindert waren, der Beratung am zweiten Tage beizuwohnen. Bei dem Slimmverhä-tnis war« sonst unsere Auffassung durch- gedrungen. Wir betdauern das Ergebnis aufrichtig, im Interesse der Kommission, che unseres Volkes überhaupt. Jeder Zweifel an der streikten Unparteilicheit der Kommission könnt« der Sache dt» deutschen Volkes nur schaden. Es ist unsere Pflicht» nachdrnckliw zu betonen, daß die in dieser Hinficht nun loirt gewordenen Zweifel nicht begründet sind. In oer Kommission herrscht der einhellige Wille, ohne Rücksicht auf Personen und vermeintliche polittsche Interessen unter allen Umständen der Wahrheit die Ehre zu geben. Die Mitglieder der Kommission, die den Fall Fryatt anders beurteilt haben, als wir, haben wohl die Rechtslage anders gewürdigt, sie halben uns aber mdn den geringsten Anlaß zu der M'inung gegeben, daß ihnen die Aufhellung der Wahrbeii weniger am Herzen löge,«IS un», Ueber die unanständige Eile bei der Erschießung des Kapitän Fryatt(eines Vaters von sieben Kindern) gab eS in der Kommnisjion nur«ine Meinung. Berlin, 80. April 1S1R Ed. Bernstei», Dr. Oskar Coh» Entsagung für heule, ßoffnung aus morgen. Im Korps-Verordnimgsblcitt Nr. 82 gibt General von Böckmann bekannt: Das Gard.'korps ist am 1. 5. d. I. al» aufgelöst zu betrachten. ES bestecht von da ab nur noch in Numpsformationen weiier. Ich hoffe, daß in diesen Resten die Sehnsucht nach Wieder- errichtung ihrer Truppenteile besteht und bestehen bleiben wird. Dieser Wunsch wird gestärkt werden, wenn wir der großen und glänzenden Tradition des Gardekorps ein- gedenk bleiben, wenn wir uns, so gering wir zur Zeit auch an Zalst sind, al» Träger und De wahrer feiner rühm- reichen Geschichte fühlen und in treuer Kameradschaft zu. fammen finden. So entsagungsvoll unsere Aufgaben in nächster Zeit auch sein werden, so werden sie uns doch erleichtert werden, wenn jeder Gardist sich als Trcoer einer unvergleichlichen Vergangenheit fühlt um> durch pflichttreue und gewissen- Haft« Arbeit dazu bejträßt, das, dem Gardekorps in hoffentlich nicht z» frner Zukunft eine glückliche Auferstehung zu Ruhen und Frommen unsere» geliebten Vaterlandes berettet werden kann. Herr von Böckmann hofft also ein« fröhliche Wieder- auferstehung des alten Heeres. Di« Reichswehr, die die famosen Freiwilligenverstände in sich aufgenommen hat, ist ihm anscheinend noch nicht zahlreich genug. Vielleicht wünscht er für das � Gardekorps auch wieder einen Kaiser. damit alles bübfch beieinander ist und die„glänzende Tra- ditiou" nichts von ihrer Schönheit verliert. hindenbvrg und Eberl. Generakfeldmarschall von Hindenburg hat in einem Schreiben an den Reichspräsidenten Cbe.t mitgeteilt, daß er sich von der Obersten Heeresleitung zurückziehen wolle, so- bald der Votfri.'d« geschlossen sei. Dazu dränge ihn sein hohe? Alter, und außerdem sei eS ja bekannt, wie schwer eS ihm nach seinen Anschauungen geloordru sei, in der jetzigen Zeit sein Amt weiter auszuüben. ■ Herr Edert hat diese» AbschiedSg.'.such zur Kenntnis ge- nomme» und bei dieser Gelegenheit den Gneralfeldmarschall den Dank de» Vaterlandes ausgesprochen., EbertS Schreiben schließt:.Daß Sie auch in den Zeiten schwerer Not in Treue aus Ahrem Posten ausgeharrt und dem Vaterlaude Ihre Persöu- licheit zur Verfügung gestellt haben, wird Ihnen da» deutsche Volk niemals vergessen" Hindenburg mag als Militär seine Verdienste haben, da» Proletariat wird ihn nicht zu denen rechnen, auf die aß stolz zu sein hat. Aufhebung der Dreflefreiheil. Wie wir bereits gestern abend mitteilten, ist die.Republik" erneut verboten worden. Diesmal geht da» Vevbot unmittelbar dyn Herrn Noske au» und ist angeblich ergangen, weil die .Republik" unsere Notiz nachgedruckt hat, in der behauptet war, daß«in Teil der Reglerungstruppen am 1. Mar in Zivil gehen und sich bewaffnet unter die Versammelten mischen werde. Dies« Nachricht ist nur in einigen bürgerlichen Blättern und im.Vor. wärtS" dementiert worden, un S ist dagegen eine Berichtigung nicht zugegangen. Nicht» verpflichtete deshalb die.Republik", diese» geheimnisvoll« Dementi für durchaus glaubhaft zu halten und di« Verbreitung der Nachricht zu unterlassen. Sie wollte durch. au» nicht aufreizend wirken, wie die„B. P. N."«S natürlich darzustellen suchen, sondern die Arbeiter warnen. Daß da» nötig ist, haben die Prozesse der letzten Zeit zur Genüge erwiesen. Trotzdem schreibt He» N o» k« zur Begründung de» Verbot»: »Danach erscheint mir die Weiterverbreitung der Notiz durch Ihr Blatt am Donnerstag, den L Mai, als so ge» wissenlo» und gemeingefährlich, daß ich erneut da» Erscheinen der Republik hiermit derbieie." Da NaSke di« Verbreitung der Nachricht für so.gemein- gefährlich" hält, daß er glaubt, da» Verbot einer Zeitung damit begründen zn können, so hätte er den amtlichen Dementier» Apparat in Bewegung setzen müsse». So aber ist seine Be- gründnng ein schlecht verhüllter Vorwand für das durchaus willkürliche Verbot, durch da» ebenso wie durch die folgende Mel- dung klar erwiesen ist, daß die Preßsmiheit in Deutschland prak- fisch vollkommen aufgehoben ist. * Wie un» au» T he m n i tz mickgeteilt wird, ist dort da» Weiter- erscheinen der kommunistischen Zeitung.Der Kämpfer" verboten worden. Weiter wird durch da» W. T. B. gemeldet: Der Reichswehrminister teilt mit: E» wird darauf hingewiesen, daß daz Erscheinen und die Verbreitung der .Roten Fahne" verbalen ist! Da» Verbot de» Erscheinen» der.Welteevo luti«»" wird aufgehoben. Roste ruf! die Sludsnleu aas. Berlin, l � Wie der.Wend" mit teilt, gab ReichSwehrmin ister dem zweiten Kongreß von Vertretern der Senat« ü#& deuten schaften von 87 Hochschule« all« Bundesstaaten auf vessen Bitten eine eingehende DarlegutZ � die polnischen Verhältnisse, in der er unter anderem erlmr»-� gewaltige BeS-euwno, der kommenden entscheidenden Wochen macht«9 zur Pflicht, die Studentensch�'' zufordern, unverzüglich sich den 9k e i$*■ � verbänden anzuschließen und dem Boispiel d« f � Zahl ihrer Volksgenossen au» allen Klassen und Ständen �. Freikorps zu folgen, denn er halt« d« bisheri« Zahl der■ ivehrformationen für noch nicht ausreichend, um g � GchÜ allerorts aufflammenden Unruhen alle Gegenmaßregeln zu treffen. Die Tagung sprach am feste Zuverficht au», daß die wehrfähig« Studen.«isrhast" sie ergangenen Rufe unverzüglich folgen wer»«. FefMjme des ßoMnser koldalemk Der Soldatenrat de» Infanterie. Regiment» Nu M �<- wurde wegen»Gehorsamsverweigerung, Widersetzlichkeit ftifiung zum Aufruhr" verhastet. S!adkveeordue!e�wahlen in Hzlle. Die Stadwerordnetenwahlen vom 2. März waren für erklärt worden. Bei den Nemoahlen am vorigen Sonntags L/p auf die Demokratische Volkspartei 20 194, Deutschmitiona.c � Partei 2489, Christliche Volkspartei 1359, Deutsche®1J. � 1570, Angestellteppartei 2828, Freie Bürgerliche Vctcinipw 0 � RriegSbeschüdigteupartei 1040, MehrheiiSsozialisten abhängig« Sozialdemokraten 30054 Vi' Da die Kriegsbeschädigten eine eigen« List« auf>iestellt ha-„ eine Listenverbindung mit den RegierungSsozialisten ßi* zielen war, entfallen auf die sozialistischen Parteien date gegen 34 bei der vorigen Mahl. Tie Bürgerlich« ebenfalls 33 Mandate. Zur Einigung der Arbeikerschssi. n Hamburg fand eine von der u. S. P.Frakl on V e>" v v-----— vu- beitetrats einberufene Versammlung derArbeitecv«' röte statt, die eine Einigung der drei sozialistischen Pari« 1 g nächst innerhalb der Bctricblorganisationen, zum Ziele|,i ergab sich ein« U«bereinstimmung der d/ � zialistisch«n Richtungen, die nunmehr K» gliedrige paritätische Kommission wählten mit der fluifl"».jp paganda und Aufklärung zur Einigung des Proletariolb* zialistischen Richtungen in Wort und Schrift zu fördern. Die Alaiseier'm Mch., Stuttgart. Die Regierung traf gewaltige Verderei� � um die Demonstration der revolutiomäien Arbeiterfthus 13%�/ hindern. Die Arbeiter verzichteten deshalb auf öffentl cv- � Hebung'». Die Versammlungen in den Sälen am ivaren überfüllt. D.e Sozialpalrioten machten mit � jp tum gemeinsame Sache- In ihren Versammlungen ner der Demokraten und de» Zentrum» auf. � Stettin. Di« Maifeier in Sletti« war ein U. S. P. Da» blutig« Ereignis am Sonntag hatte au!"- � gaoirlt al» alles aiwece zuvor. Sa wurde die MaidmneW; � unserer Partei die größte, dü Sletttn je gesehen hat beünar-sch des en�'schlossenen Demonstrationszuge» der U- J dauert« dreiviertel Siund«, während die Rech.S-soziaUste" � Hachen Stuiw«, die Kommunisten in«iner Vierielstund« � n Beschauer vorübe rdesilierten. Unsere am gleichen Tag» schienen« Wochenschrift.Der Kämpfer" fand solch � AbsoH- daß«in« Neuauflage hergestellt werden muß Die Mal eler im Aaslaabe., «rüssesi l Der t. Mai ist hier ruhig verlaufen. Die Geschal» � geöffnet In sozialdemokratlichen Versammlungen w«-' allgemeine Stimmrecht und der Achtstundentag gefordert � � richten au# der Provinz verzeichnen Arbeitsniederlegung Industriegebieten.„ Mi Nach«iner StefanttäReldung ist in Rom der L M"' verlaufen, die Fabrilbetriebe lagen überall still, die tun gen fanden ohne Zwischenfälle statt. Der Straßenda?-� ruhte. Auch in der Probinz verlief der Tag ruhig-: Bern. 2-" � Die Maifeier der schweizerischen Arbeiterschaft'K'(4 ganzen Schweiz unter außerordentlicher Beteiligung gegangen und ohne jeden Zwischenfall»erlaufen. � Cersoille«'& � Zur Frier de» 1. Mai ruhte gestern in ganz"«.fr.iP di« gesamte L rbeitt In Part» selbst waren Fabriken und Geschäfte geschlossen. Automobile, Lmnibusse und Straßenbahnen verkehrten nicht Der ftk verlief ruhig. Erst gegen Mittag begannen die Stram" zu beleben. K irz vor 2 Uhr begannen die ersten Demonstration-»� in Richtung auf die innere Stadt in Beivegung zu und Truppen waren zur Aufrechterhaltung der Ei*''",»c* geboten worden. Sie versuchten die Zugänge zum Concorde, wo die Hauptkundgebung geplant war, i"" J"/ Tie Kordons wurden gesprengt. E» kmn zu den � sammenstößen w der Nähe der Madoleinek-rch-- Zusammenstöße dauerten dann bis zum Abend an Stellen der inneren Boulevard» fort und nahmen dM* y Charakter in der Nähe de» OpernplatzeZ, auf dem H_f gpiK Nepublique und auf dem Boulevard du Temple an. ging gegen die Maniseftanten vor. Die Kavallerie Schüsse fielen. Di« Manifestanten bedienten sich aller« Wurfgegenstände und rissen die Gitter au». z«r Bei den Zusammenstößen wurden JouhauZ' gt geordnete Poncet und der Munizipalritt Seil'. wandet; insgesamt wurden 250 Polizisten � fünfzig ziemlich schwer. Fünfzig Bevhaftungen. genommen.. t Die Zahl d« r Manifestanten wird sck� angegeben. Laut.Hulnanite" näherte st« sich � �- während mehrere bürgerliche Blätter etwa 100 000"ff-. Coniedcration Generale du Tratail sowie der Be-■- Pariser Gewerkschaften protestierten gegen die Gewaltw. yp Polizei, die auf Befehl der Regierung die Zwischsui� geführt habe- He iAlemMANk %%rt ki.Zs»-sh«i»-). H 1% biwiitlna*, wuib? tw Spnj«rtn|«. t wo it�r«t» nfl« Mimt!««tc» iiUetualUmücn Ätn- («üwtnwm witt, Vit fnrdtrn, Va& auf d«m Hon- Wjt Wt Schul Vfraat tHhondelt Wki. Sit tooftta»l» An. r�'1•ufi»»t«n ftje« Vit Eaziach-tmok»«!ie ttoi-fchku U, uni , B04 dtk Auivort' auf bW VtsäMlbi�nqtu ein litt ei i � cntctB-itk-Mdlt, Vne �nimmatWtMl« fott sich l»»jr»lichtm, ftfivj'r�* v«lk«uflMien,&o* stch fclchtt Heu�lungtn i �«achM Wttekt, tok*>. ße(t#e.%üti«j lvtigj«, %mL eek®�1 fvrdkrt Änfeek W« SB ltkt«l)»%f«ri-Hwg»er .'«t 1 i ch»n Crgnniiatio« dar«tui» (utttfi t cgen de# Suttcnt# nach S» ü s s» l. » dar fto|t fiAfliifch« Hflitolat, b« 5W*imt, ivt w m afcutui btx lovgtn und pe!» v« richte *%**#*.«»r Donabd bMköel«der den»efnch, tvOB�n *i* Hemsi.t in P-ir'? t«i Lord Rodert fedl gemacht hat, um dk r"«« RtfchlRQt der Urtedendtoufereuz bttannchugedtn. Die •m** dlnvvo,» ffedl» wor ziemlich weit tutgesintonunend. Sie sich«ncs die AustuchM« D-eutscht-ud» und Slns/aud» in den «»lt«ch»ind. Wo»» man diese Aufnahmt auch nicht un mittelbar �.�»'"'dentscherch bowlttigsn wird, s« wird man sie doch wesentlich hWi der Frage der Entwaffnung hat Steil Uine be.; Ken if"*4" nficvk gegeben. Tie Bcriitr Kousovenz hat entgozen' jg"'�«T Entn.'urf der Liga der N»!ioi>«n den Hrdairien de» td'!» der Rrgeevungeir. sondern der V»l fei audge. ••"chMe und wffi d-n Bcucd au» Aevtretern der Paria» livfaarmtn setzen. Cetil nwinte,«uuiche Regierunge» fr tf* Parlamente GrAsier«» Berstlh-rdni» brachte du k*I Federung entgegen, bah einem tdilglled de» VAb«. "**t nicht den» Recht zutrimint werden darf, selbständig einen ...4? V erMtven, fotkecn dah diese» Stecht dem PMerllmnde vor» � kn bleiben i.®di,nd weitere.Itanbalt' nietvt zuerkannt werden ! ESTSSSSS', sh~ eWgKSmÄij� zxMxißt batÄuf, hc% mit die»?n 5lirffHu� der Ukraine großer i foniin*cu tuir auf da» vO�l'iWlWH �UGcycnvir Kuruck. ............................................................... v st e r r e i ch i s ch e Frag«. Vorgeschlagen wurde, den Anschluß DeiilschSPerreichS an Deutschland anzuerkennen, weil die Aohien dafür eine gcoge iitajoiüät erbrachten. Dieser Vorschlag fand bei einigen Teiegivc.en, besonders bei den Franzosen, Widerspruch.(Sit»eilten bei TelbstbestimmungSrccht der Deffetreicher in leiner Weise deeint nichtigen, aber sie meinten, daß man sich bei der greheu u,>fi- Haftesien Widerspruch der Bersanmrlu!«g. Ihm wurde entgegen- gehalten, bass der Verband? tag den GewerhehastSkongress vorzu- bereiten habe und demzufolge müsse von den Delegierten eine klipp und klare Darlegung ihre? Standpunktes gefordert werden. Erläuternd tourd« bezüglich der Akitgtiedschastsdauer«Märt, dass natürlich Mitgliedern der U.E. P.D. und der K.P. D. ihre frühere politische Mitgliedschaft angerechnet werde. Gewählt wurden in der Hauptsach« Anhänger der beiden radikalen Rich- tun gen; die der S. P. D. kamen mit ganz verschwindenden Stimmenzahlen auf die Liste. Auch bei der Vorstandswahs wurde je fünfjährige politische und gewerkschaftliche Mitgliedschaft und da? LelenntniZ der Par- keizuge Hörigkeit verlangt. Da« rief eine ziemlich erregte Debatte hervor. Ats zur Wahl geschril.cn werden sollte, wollte Mietz zeichnen»Beb« yn diesem Falle würden die Ententemächte> sogleich den zweiten Vorsitzenden wählen lassen� wie c? im gezwungen(ein, die Bedingungen noch einmal zu prüfen. Da« wäre besser, als das; Teutschland Bedingungen übernähme, die eS doch nicht etfütten könnte. Die Angelegenheit Danzk« wurde durch Haas« al« die am schwersten wiegende bezeichnet. iogierc« vrn zweiren«ors.«rnoou wayten tagen, wie r» u» Statut vorgesehen ist. Dagegen erhob sich lebhafter Wider- kprnch. Es wurde vorgezchtagen, den ersten Vorsitzenden Mietz zur Disposition zu stellen, da im Statut nicht vorge- schrieben sei, dass der Angestellte unbedingt erster Bevollmächtigt« sein müsse. Mietz führt« seinen AnstcllungSverrrag dagegen inS Feld; nur auf dem Wege der Kündigung könne er von seinem Posten entfernt werden. Budde forderte demgegenüber die ...., ,,.,_._,. Wahl sämtlicher BorstanIÄmitglieder. Mi-etz wlle, solange E« handelt sich hier um die Forderung Polens,«tne völlig deutsche � Kündigung läuft, zur Disposition gestellt wechien, denn«S Stadt einzuverleiben, wählend deutscherseits die fvew Fahrt auf fönnc die Weiterführ» Ng der bishengen Politik kemessalls langer der Weisel und die Einrichtung Danzig» als Freihafen zugesichert geduldet werden. Mietz erklärte, als Bevollmächtigter nicht tti*!*' te'c*»af dt« Unsicherheit der Zustände in beiden r,,'"* Vn, welche e» schn>ierkg mache, die Regesirng der Mau- «t, MH eben. Auch t» dies« Hinsicht w« delhald s»tn« ��»rt unbefriedigend. b«r sich anjch! testenden Debatte äussern sich dl« meisten � �»r die en!u»or!en« C-ceaiilzaiian de» Völler- ftuf � schBrfsleu dt» Holländer, w ibettiit nennt diese« t'«n-n S te g« rü u u d. die EtuwüJi'tiiuig der Bosieg- »' 0,15 n btretiot nicht d?« Friede« vor, sondern neue Kriege. den 8« 1* 1**""*4 im selbe« Siaot und hob hervor, dass nicht nur "'wp-gwi, aus da» Statut de» Bötketbautde» keil» Etns.uss gt- •ei!#» dass auch die Neulsalen von jedem Einfluss aus- 2«»i«n sind I» WirkAchkeit fet d««»ikvrbund nicht» anderes _•wi»und» o n fünf chr»d«ächl«n zur Versicherung SentdnfchafUWhen WeUhatzemonie. Unter diesen Umständen r4*"' er, mnss du CazialbemafnaU« den 3 anbpunh einnehmen, fc.«"*• Angirst Isti» die 14 Vdtszlieber der deutschen Par ei im st kHkuxaW habe«, minvefteuS EnlhalltNtg Keiner der M�«r LMtzt jedoch so weit, dass er de» Kampf gegen den gaptanten »okuud anfnechme« wSst. v e ueu del betont, dass, wie auch * Wnüp Dtsiofhrng de» BSWeebnnbe» sein mäge, ein iguwl » � ihm steckt, den niemand Strkwc« darf, einige wichtige 10»», die«dt dem Statut de» Volk»bände» znfammetchstngeu. «T"" geflMtst, so die Frage der Entionffnun� Zu welchem �»zip wich die Internationale sich befeunei»; We Besch ränkunz r oder die»eschräutnnq w der ZatzW SR i I izhe« t j-** Petizet�eett Die Konsorenz hat die Frage be> «öer e»»angelte an Zeit und vorbcrettung zu einer ein- ?stmd»n Behachlung. Rer.auW hob hervor, dass die Entwaff- iS''\*llr**e ,>tm der«ttchnteWna Entrvassuung u-ichi anögc- werden kaum. Henbersen antworbot«, dass We eng- Sy**it»fte« auf de« Standpunkt der verwer BefAkAsss« stehen. Henderson und Sdenaudek, erkkstrten, dass ihre Parteien sich Zr*'" Se w«lt frieden mit«ler Snergie teida«setzen wer- !**■ der ston sereng machte sich en#e stark Ikrigung»ektent, ««««achtwmt We atuffassunge« der JMernalionale in x* tu bekstrworten. besan bevor Bedeutung ffc We vkrfnrmg 08« We Ter Kons,-«ng war ein Bericht, de« Headers«« äde» den °urf fstr bea . JCeioat sthetttr* ff. Grundgesetz für die Arbeit erstattete. Der Mau ist . ietltgz»ine permanent» Enquete Über die Arbeits- �ngung«, wich» eingesetzt, ekn permanente» Sekretariat C" ste'chafft«,«ch«« Oktober wird auf Sinlntmng Begier, wirb. Die Konscrenz hat einstjtmnig die Einverleibung Danzig« an Polen abgelehnt. Uder dh» Soloaialfrage besdanb Gknstimmsgkest insoweit, al» der Raub von Kolonien über den Rahmen des Siatnt» hinausgehe« zu können. Stur» mische Zurufe forderten von ihm. zurückzutreten. Merkwltrdtgcr. weis« behielt Mietz während dieser ganzen Diskussion den Bor- sich dem Antrag mit ganz wenig Ausnahmen an. Dann wurde znnmgen werden, den Vorsitz an Beil abzugeben. Dies« stellte durch Abstimmung fest, dah die VmsanMlung gegen nur ganz durch die Enientemächte berurnüt wurde. Haas« forderte aber, vereinzelte Stimmen sofort in die Wahl des ersten Vorsitzenden dass dt» Konferenz ein« prinzipiell« Erktärung über die Kolonial-- �"zutreten ttmnfchte. Die Wahl siel auf Beil. Zum zweiten peltttl abgeben und<4ne klar« Stellung zu den Kolonien für die Mutzenden wurdea�otzer, zum Kassierer Blum, zum Schoi't- der ossinen Eüc und der wirtschaftlichen HntwichlungSmöglichkett für alle Rattonea. Ausserhalb der politischen Fragen ist auch die vrgantsation der International» zur Sprach» gekommen. I« Auftrag» des Exekutivkomitee» hat Hutz»man» einen Reorganisotionspla« der Jnternatis- nale entwerfen. Die politischen, die gewerkschaftlichen und genossenschaftlichen Bewegungen bekommen sede ein internatio. aale» Sciretanat mit ständigem Bureau und Sekretär. Zur Ver. «ch>W �■,■ gicrung der Bereinigte«©taote« ei« Kongress pomwcnlcnwen, der ia gewisser Hinsicht ein« Wiek raufnahm« r Ifrfw-t,.__..r;;. L*! m*m tw.* itty. V Ti fei« wendete ein, tfer neiigewählte Filialvorstand könne nicht eher in Funktion treten, biö er vom Hauptvorstand bestätigt sei und vor- her sei die Kündigung nicht angängig. Die Versammlung schloss siä dem Antrag mit ganz wenig Ausnahmen an. Dan« wurde die fernere Verhandlung auf den 7. Mai vertagt. Wo bleiben die Teuerungszuschlage in der Herren- lvnfektion? Zu Weser Frage nahm eine gut besuchte SsfentNche Verkam m- �Mkung de? Verbände» der Sctmeider, Schneiderinnen und Wäscht» stärk»«g der internationalen Verständigung erhält jede» Land das arboiter Deutschland» Stellung. Der Referent, Kollege W. Schu- Recht, offiziell« Vertretungen in den anderen Landern zu unter- macher, legte dar, wie gewaltig die Preise für den Lebensunter» halten. Haas« widersprach der Annahm« diese« Projettes, das Wt durch den sluchwürdigen Wucher zesticgen sind. Es wäre eine für feine Partei unannehmbar fei. Der Elitwurf berück- UnMgllchkeit. � den Löhnen, die in der Herren, und Knaben» Berfass«r de» Entwurf» nicht Sie feien aber sehr lebendige Wirk-~""- Itchkekt. Da» Äcchättni» der älctoerl schatten zu diesen Jnsli tuttonen sei noch nicht geklärt. Aach dem Entwurf würden die Gewerkschaften und Öenosseufchoflen die politischen Organisationen völlig majori sseren. Di« Organi sat!onS frage müsse erst von den Parteigenossen didkubwrt werden, bevor ein Entwurf zur Be- schlussfassung vorgelegt werden könnte. Die Organisation hänge von dem Charakter ab, den die Internationale annehmen wcrde. Wen« si« sich nicht mit revolutionärem Geist erfülle, sei ste nicht lebensfähig. 0# wurde nach lebhafte» Debatte beschlossen, den Entwurf zu» nächst der Kritik der Orgomsntionen zu unterwerfen. Der Plan, im August einen allgemeinen Kongress einzube- rufen, wurde ausgegeben, da die Ereignisse noch zu sehr im Fluß feie«. Es soll»st noch ein« geschlossene Konferenz stattfinden. JviA J?4"" kcr offiziellen soziale« Bcsalungea von Bern fei« d, � i,fr Tagesordnung siehe« der Acht stunden tag ssS-Gtun- �-�tochej. W«»obe-Mosixtelt(Schaffung von Aibeit,«erfiche- Frauei, arbeit, Kinderarbeit, Erweiterung und AuS'fth- 2*1 de, Bemwr Verträge betreffend Frauenarbeit«rb Phos- """wsrbeL Wt � 4 llrässt« Bedeutung W wähl da» ständige Sekretariat, wo» für«in permanente« in ter nationale» Parlamenk � Krdettergesetzgel'ung geplant Ist Da» Sekretariat wird »Cseci werde« von eti»em Bureau, i« da» jeder der teil- iffV****•taaeu vier Deleztert« entsendet, zwei Vertreter �lllerung, ein Vertreter der lUrtcrnehmer und ein« der �ulswrten Arbeiter. n| i* Debait» übet den Plan fand nicht statt, Henderson stellte boi, al* sin welterschütterndc» Errigni« hin, äusserte aber »swiss» Geoiigfuiing Aber da» Prajebt. fos VrssraAA der fr-szöM?n SozioldemokraNe. Der französische Parterkvngress nahm«ach ekner HavaS- Meldung vom 28. d. M mit IBM Stimmen da« von der vereinigten Kommission, bestehend au« den früheren Mehrheitlcrn >w« Albert»homa« und da« neuen Mehrheitlern wie L» n g n« t. vorgelegt« Programm an. D.e Kientholer Vor. läge Loriot» erzielle 245 Stimmen, da» Vermittlungspro. gram« V« r s e u i l 200 Stimmen.— Das angenommene Pro» gramm erklärt, dag die neue Ordnung betreffend da« Proletariat durch ein« Bestimmung im Interesse und für da« Wohl aller Menschen und Im Interesse der gesamten Menschheit elnp.'führl werden wird. Die Dauer der UebergcmgSperiod« muss so kurz sein, alt et die Umstände erlauben. Da» Programm fordert da« Zusammenire e»a bei Kvnstitoant«. um die neuen. für die wirtschaftlich« und politisch« Döttgleit des Lande? notwendi. gen Einrichtungen zu t reisen Da» Programm fordert, der Staat soll jene Gewinn« an sich ziehen, die während de? Krieges wider- rechtlich erzielt wurde«; ausserdem soll der Staat stark Steuern auf die gebildeten Kapitale, Steuern auf die Bereicherung er. heben und fisiaüicht Monopol« für Luxusgcgenstände einführen. Eisenbahnen, gross» Transport Unternehmungen, Bergwerke, Banken. Vevstcherunge««st*, sollen durch den Staat, die Deport«. ment» und die Gemeinden unter bei Kontrolle der Konjumenieu ! betrieb«» werde«. Die am 28. Aptii 1919 bei Boeker tagende Versammlung der Konkel! iv u Schneider und-schneid-erlnnen, Zuschneider und Zuschueldcrennen nehmen mit Entrüstung Kenntnis von der fortgesetzten Verschleppungstaktik dar Fabrikanten in der Koni«». tionZinduitrie. ei« fordern: ___ Sofortigen Abbau der Heimarbeit bis spätestens l. Januar 1920 und-ordern dl« Errichtung von BetmöSwerksbätten mit Zeitlöhnen bei einer SOsturidigen Arbeitszeit pro Woche und einem Wachenlohn für männliche LrbeitSlräkte von 120 M. und fut weibliche von 90 Sl vis ,» diesem Zeitpunkte find auf die bestehenden Löhne Teuerungszuschläge in Höhe von 250 Proz. zu gewahren. ©•ie verlangen von der verbandsieitung und dem Haupt» vorstand, dost er mit aller Entschiedenheit zuerst die Frage der BetfiebSwei'sttziten mit Zeitlöhnen vertritt. Tg« Zuschläge voa 250 Prog müssen ab 1. April 1018 gezahlt werden. Weiter wird die sofortige freie Lieferung der Zutaten gefordert. Ausserdem fordert die Versammlung, dass bei Neuabschluss des Tarifs unter allen Umständen die Arbetterausfchüsse bei der Einstellung und Entlassung von Arbeitskräften mitbestimmend zu verfügen haben. Weiter fordern die Dersamwetten die Gewährung von Ferien auf der Grundlage, wie sie bereit« für die Zuschneit« und Zuschneiderinnen bestehen._ �.,, Ausserdem find'ämtlich? in die Woche fallenden Feiertage einschliesslich de« 1. Mai uns 9. November als gesetzliche Feier» tage zu bezahlen-__ Deutscher Händler-Verband. Sonntag Delegierte nwahs.(SteH» Inserat.) Spandau. Sonnabend nachmittag 3 Uhr findet k» der .Neuen Welt'. Spandau, eine Sttzuiig sämtlicher Nrbeiterräte» Arbeiter, und AngestclltenauSschüffe und Vertrauensleute der Heeresbetriebe Spandau statt. Fliegerhorst Döberitz. Die entlassenen Zivilangestellten und entlassenen Arbeiter, die noch enverl sSo» und fest enrichlossen sind, ihre Rechte beim Sch! ichtu»gsausichutz Gross- verlin geltend zu machen, werden au ige-ordert, sich zu einer wichtigen Besprechung am Zonutag. den 4. Mai, früh 10 Uhr. im Restaurant.Nordischer Hof", JnvaUdcnstrasse ISO, einzufinden. Persönliches Erscheine« gegen schriftlich« VollmachtSerteilung Bedingung. Richtericheiae« hat Nichtvertretung zur Feige. Enilassungsscheiu at» Lu»«etO mitbringe«._ Birantwortlich für die R�daiiiion Alfred SZIetepp, ReukSN«.«» Berlagegen-ileiijchast„grecheil",«©. m. b. H, Berlin.— Druck da» Ltndendruckeret und Perlaa»a«seili>t>att m. d. t>- EcktUbonervowm HL Thealer und verWMW. VolksMline. Tb",er nülowplatz. Direktion Friedrich Kaystier. JJhrPerrth e 5?• e ä. Opernhaus f Ubr: Rappelkopf. mr»sii»B C. KcäihBi'd— E. 2 er Mir. Theater I d Kön'ggrälzsrStrnBe 18 Uhr: Der Biberpelz. Sonntag: Nachm.: Der Katzen»».«. Abende: Der B'he'oelz. KomödißRhflDS �SUar: Feldherrohaffcl. Sonnta? nachm.: Die bfire. Abends: heJdherrnhäjrel u 53hÄUipie1h scs Uhr: Corlolan. irektion MaxReinhardt Deutsches Theater 7\ Uhr: Wie e» euch«elillL Kammerspieiß IS Uhr: Der Star. Kleines Schauspielhaus $S Uhr: D. Hflchtc d. Pandora Ro«e-'l heater Zum I..Vale: Jh Uhr: iflnlB« Skltvim. \V athana-riicatf r 7� Uhr; Der Jggcr au«; Kurpfafz. Wiätwgariea tüfHch Zk Uhr Vnrletcvcrstc-lüBg Rauclien cestauct. Berliner Theater 7"Uhr: Sterne, die wieder leuchten. Lessing-Trieater Direkt. Victor narnovskr. TS Uhr; Dies ira>. Sonata«: Dies Irae. Deutsches Künstler-Theal 7« Uhr; D. S:hl»l am Wann««« __.Sonntag: Das Schloß amWannsee Casino-Theater, Lotlrrin2efStr.37.TaKl.V48 Uhr: Letzter Monat Wer Kaol-e. ßerliner Volksstfick in i Akten Dazo erstkl. Spezialitäten. Sonntag 3l Uz Maas! sei siis?. Cl �lännerchor„Oberspree MltgL d. I). Arbciier-Sängefbundes.. Oegr. 1900. Ding. K.Böhring. Treptow- Bauen schulen weg-Nicder-Schöneweide. Senrtcg, den 4. Mai, vormittag« SO Uhri Große SänserHargenspraciie (zirka 600 SÜfiarer) kB Lokal..Spreearsrtejr*. Treptow, Alt-Treptow 11—13. Die beteiligten Vereine sowie Freunde und Q6nner der vereine werden gebeten, pünktlich zu erschein a. 1 Sonstige Gäste ebenfalls herzlich willkommen. Der Vorstand. fteeo.fei kaufil& teruer JnlÄ Morgen n. fo'gende �on ta e aumbiüie nach Werder JtnMr Rck!ll>rbe!ttt«?ttlil»il Berwoliungsstalle Borlla Bureau geöffnet von 9— 1 Telephon:«ml Rorhen ISS. 1239, 1987, 9714. «. 54, SinienftÄft« 83/85. Uhr und von 4—7 Uhr. Atiitunq! Sfljni eöß! Ariitunq! Sonntag, de» 4. Mai 1919, vormittag» 10 Uhr, Versammlung aller Schmiede der Ervb-Betriebe, der Karos|eriebetriebe, sowie der Huf- und Wagenschmicde in der«ula des Tophien-Gymnaflum», Weinmeisterstrab- 15. Tagesordnung: 1. Vortrag de« ersten Bevollmächtigten über:.Das Stii!esystem".— 2. Diskussion.— S. Branchenangelegenheiten und verschiedenes. Zahlreiche» und pünktliche» Erscheinen wird«r» wartet. Montag, d«u 5. Mai 1919, nachmittags 4% Uhr, Branchen-Aerjammlung der Banschlofser und der Kollegen aus den Betrieben für gelochte Bleche Im Gewerkschaftshaus. Tngelufer 15(grober Saal). Tegesordnung: 1. Bericht der Kommission über die Einhaltung unseres Tarifvertrages.— 2. Da» Lehrlingswesen in oen Kunst- unb Bauschlossereien.— S. Berschiedene». Bei der Wichtigkeit der Tagesordnung und da in dieser Versammlung die Tarife ausgegeben werben, ist e» Pflicht eines jeden Kollegen, recht rege für die Ber- sammlung zu ogilieren unb pünktlich zu erscheinen, ba ber Saal bis 7% Uhr geräumt sein mu&. Mitgliedsbuch legitimiert. äciitimg! VetriebsrohrleMuHelferl Montag, den 5. Mai ISIS, abend, 0 Uhr, öranchen-Verlammiung der Belriebsrohrleger und Helfer im Sewerkschaftshau», Engeluser 15(Saal 1). Tagesordnung: 1 Stellungnabm« zum Kollekliovertrag. Kündl- gung desselben und Ausstellunß der neuen Zorde:ungeit. 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Wir bitten II. unsere Poswb- n-ienle,,. ik e Adresse snlort Ni ttels Post- •ott i. bestellen. für Agitation und Verwaltung. Die Bewerber müsse» agitaiorisch und otgonisatorisch befähigt, rednerisch b«- gabt und mit den Einrichtungen des Berdande» voll- ständig vertraut sein. Rcslekticrt wird nur auf tüchtig« Kräfte. Fünsjährige Mitgliedschaft ist Bedingung. Di«. Anstellung erfolgt nach de» Beschlüssen der Breslauer und Kölner lSeneralverfammlung. Behalt nach Ueber» einkunft, refp. nach der Beztrdsleiterskalo und Teuerungszulagen. Etwaige Dienstfahr« werbe» i» Anrechnung gebracht. Schriftlich« Bewerbungen, au» denen Alter, Berus und bisherige Tätigkeit in der Arbeiterbewegung her- vorgehen muk. sind Mit der Aufschrift»Bewerbung' W* zum 15. Mai 1919 an den Kollegen Heinrich Laake, Hagen L Wests, Düppelstrabe 31, zu senden. Deutsch» Hetullarhellet-Uerhcnfl. Verwaltungsstelle Halle Die Verwaltung Hallt a. S. macht aam baldiges Antritt einen weiteren Geschäftsführer En wird aaf eine tächlinra Kr» 4«erectiaet Derselbe muC rednerisch begabt und mit den Verwaltungaarbeiten vertraut sein, sowie agitatorische und organisatorische I'äbizkeiren besitzen. Bewerber müssen(Dal Jahre Mitglied sets. Ans der Bewerbung muH Alter, Beruf. Partelingehörigkeit, sowie bisherige Töligkeit In der Arbeiterbewegung hervorgehen. Das O ehalt regelt sich nach den Beschlüssen der Breslaner und Kölner Oeneralversammlnng, sowie'einer entsprechenden örtlichen Teuerungszulage. DientUabrc werden angerechnet. Die Bewerbungen missen bin zum 20. Mai mit der Anischrilt Bewerbung an den Bevollmächtigten Willy Kölitr, Halle a. S, Marz 42 44. eingereicht aale. Deutscher Höudler-Verdimd (CerttmltttngffteOe Berlin). A« Sonntag, den 4. Mai, findat bin Dahl der Delegierten zum verbaudslage vo»#—2 Uhr. bei»öttling, Prenzlauer Str. 29, statt. Mitgliedsbuch ist»Itzubrbigenl Tie Ortsaerwaltung. SeffeMche Volksversammlung Lounta«, de« 4. Ma,. vormittags 40 Uhr, in den«aiferhall-». Oranieniiraste 14«. Redner: Pm« Barth, ebewaliger BaltSdeaufrrngter nn» Rechlsanwalt Max?rant- Dortmund. Thsnia: Der weg zum lunereu und äußeren Frledeu. Montag, den S. Mai, abends 8 Uhr, „.__ in«tegilq. ÜB Schlahvart: S ebner;«ellebroaftragier Adolf Rovebah« bei der Vieglersna I" Münster, und Lechtsauwalt Max Zrauk-Dortmund. rh-«-: Der weg zum iauereu Frieden. chlntritt srei! D tmritt fte» einberufet:.Aufbau«ud Werden-, cheieUtchast sg« pralinche«otliaustlärung. Für ein Burea« IM„Fr elh eil". E.Q.in, b.fi. wird ein ansgewech',« Jung» t« Alter van 14—15 Zahlen Zur Besorgung von Botengängen und leichter vureauardeit geluchL»niritt losorl. Angebole mit Dehaltsforderung unter Z. B. 21 an die Expedition der Freiheit-, vi« Eltern müssen Mitglied der U. S. P. D. AtuIlchcrfislwbiMttliM Verwaltung Berlin. Telephon: Amt Morikplay 10623, 3678. Bureau: Berlin, Rungestr 30. Branchen-Versammlungen. Am Sonnteg, den 4. Mal 1919. vormittag» 10 Uhr. vodenteger und Bohner, im Berbondshauz, Siunge- strahe 30. Tagesordnung: Unser Tarif. Kollegen, da in dieser Versammlung die Tanfe aus- gegeben werben, ist es Pflicht, bab alle Kollegen pünktlich erscheinen. Tischler, Bezirk Charloitenburg, im Dolkshaus. lllo- sinenstraße 4. Tagesordnung: 1. Bericht der Kommission.— 2. Neuwahl derselbe».— 3. Unsere Teuerungszulage. ■__ Die Ortsaerwaltung. Verband der Maler. Mmr, Mreicher uiro. Filiale Berlin. Bureau: Melchiorstr. 28, pari. Zernspr.: Moritzpl. 4787. Arbeitsnachweis: Gormannltr. 13. Fernsprecher: Amt Norden 3791— 3797. Sonntag, den 4. Mai ISIS, vormittag» 10 Uhr, Settions-versommiung der tadlerer im Englischen Barten, Alexanderstratze 27c. Tagesordnung: 1. Beratung der Anträge zur Generalversammlung und Statutenänderung.— 2. Berbandsangelegenheilen. — 3. Unsere Lohnbewegung in den Wagen- und Karosseriebetrieben. Da die Tagesordnung ein« äuberst wichtig« ist, wird erwartet, dab unsere Kollegen und Kolleginnen zu dieser Bersammlung zahlreich und pünktlich erscheinen. Mitgliedsbuch legitimiert. Die Sektlonsleitung. Deutscher Transporlarteiler-verblind S Wo« der Maush?l?ec. Postaushelfer und-ausHelferinnen von allen Post- und Telegra�henämtern Groh-Berlins ZentrMelle fiir Ginimi der 5o#M# Bezirk Wilmersdorf. OeffevNiche Versglnmluvg am Sonnabend, den 3. Mai, abend» 7 iu der Aula de» Bizmarck-Biimnosium», Psalzburger Strahe 30/31, Fortsetzung der Aussprache über das Frieden und Freiheit.. Die Referenten sind zur Stell«. Di« r ebner sind hiermit eingeladen. J Sozialdemokraten erscheint in Masf� Zur Deckung der Unkosten werden 30 Pse>üi>S tritt erhoben. �____ h •ttttr £tf Die Bezirksleitung. Verband deröchnelder. Schnelderilii>t> und Wafchearbetter Deutschlands Filiale«er»» eewttmiim# 37 Achtung! Kvablv'Konse!tion!«-lftuH Am Montag, de» 5. Mai ISIS, abend» 7 UP. bei Boecker, Weberstrab« 17, öfseuttlche Versammlung Tagesordnung: Welche Forderungen stellen wir an die HibeW*� Zlchtungi Sonntag, den 4. Mai, nachmittag, 1% Uhr, im Gewerkfchastshaus(Saal 4) Wersau, in lun�. Tagesordnung: 1. Berichterstattung der Lohnkommission.— 2. Diskussion und Beschlubfassung. Kein Kollege, keine Kollegin dars fehlen. Di« Sektioasleltung. Achtung! Zuschneider- vnd Zuschnpsderlnnev � Herren und Kuaden-Konfett on � Sonnabend, S. Mol, gleich nach veschäftsschlub- Versammlung bei Sehulte», Molkenmaikt 7/8. Sonnabend, den S. Mal 1919, abend» 7 Sitzung der Kollegen von Dann u- land, Leo Dann und Hopp u. Kurzv»» bei Schulz, Königsgraben 2. Montag, den 5. Mal 1919, nachmittag»«X � bei Wegner, Seydeistr. 30, Versammlung der Werkstatt- und Dci arbeiter der Firma Adalbert Stick' Die Orlsverwm'U'? Oeuilcner Sauarbeiter-Verbanck Zweigverein Berlin. Sonntag, Den 4. Mai vormittags 10 Uhr Mitglieder- Versammlung bt den Sonkordla-Frstfälen, Aadreassirohe Dl Tage»»Ordnuvg: 1. Vortrag bei Venofscii D i u m ig über da» Rälesyste«, 2. DiSluifwn. Die veriammlung wird pünktlich eröffnet, zahlreiches Erscheinen erwartet. Der Borstand. Buchhändler! Spediteure! Zeitungshändler! Arn 7. Mai erscheint i« „Die freie Welt Nr. 2. □lastrierte Wochenschrift der Unabhängig. Sozialdemokratie Deutschland». Mit vielen liiustrationen von der Maiisier, zahlreichen Beiträgen, dem Roman usw Preis 20 Pfennig. Wieviel Exemplare benötigen Sie? Geben Sie sofort Ihren Bedarf an! Verlagseeaosssissiiaft„Frejfctt"«. S.«. I. H., Be;iin N# 6, Sctiilfbauerdanai 19. « Abteilung BnchhandeL Ä ismrdiluM»':' a ht'.n ff m Filiale Berl' | Den Mitlllefr"1,njer ? Nachricht."I'uj.jiic« M langjähriges i am Sonncb i'fen..... Dipliwilnr-"1''* Zahlreiche weitere Dankschreiben liegen im Geschäft zur Einsicht a»* Mb Vit ; n n vorliegen, ist der Ent- Uber die Betriebsräte von besonderer Bedeutung mich �?c>iljchia„d. so dab wir den Entnmrs im Wortlaut �°>!e»Ilichen. �...., . Hut Begründung des Enttvurss führte Swatssekretar: �■öauet in der Nationalvcrsamnilung fo1gcn>d«s aus. .«-de DrPalisicrung mutz nach unserer Ucberzeugung von d-r �>'tatsirrung der BetriebiverjassuiiH ausgehen. Der Ges�h» wurs ftrlli dr»«bschtust einer alten Entwicklung dar und»u- �4 d«n Beginn einer n..ue». Der lapttolisti'che Drtrhcb war .'t�Slich(in, reine Herrschastsorganisatian. Ter �»ehincr stand den«rbeidrn olS ein« Lbrigt«« gc�nuber. d°tt>nie,« s« wr Hand die gesabg�.-nde. die vollz-zhende °d« rchtertichr G-war über die Arbeiter. Dieser AbsoluNs. T? der Jabri! ist allmählich ausgehöhlt word.n durch die sahr- � �onge, zäh«,»ps« volle, svstematisck)« Arbeit der G-werf. f.,;;"1, denen später die Angestellienorganisationen gefönt sind. -.j?«biiegl uns in-dieser Hinsicht nur. nun auch rrchtlich abzu. was sich gescllschaf lich vollzogen hat. die neu« Nechi». k:"d- die das Ergebnis der iahrzehii!«la»gen gewerlichaft- �'t ist. nun auch in da, Geschbuch einzutragen. In dem der Absolutismus d.s Unternehmer» gefallen ist. i« dem H J'" d der Betrieb ausglbört bat. eint HcrrschastSorganliatwn U,,!"' demselben Mast« hat sich di««usfassung vom Detrxbe ."'er Gemeinde, gleichsam als einer(Lenossenschost ),'•'"»wickelt, di« in ihm arbeiten, die da, System seiner Pro- '�wiltet benüh- n. deren gemeinsamer Arbeitsertrag d.e »g" �"d. de in dem Bei rieb hergestellt werden. DVs« Aus- �3- längst auch schon gefestigt im Dewusttsein der arbeitenden C,"' schon in de» Formen de, gtixrkschastl�chen Ver- kn,-/"ännershsl«»» verkörpert, ste soll nun auch die r:chtl>che Q a indem wir d«n Betrieb nun auch von Recht, wegrn *itt� organisieren ""ddeat schassen und den Arbeitern«in« B rtretung In dem den Grundsatz feststellen� dost in allen da» Interesse der Ardriter und Ange» kein absolnle, Gebot de, Unternehmer» mehr . sondern nur die Vereinbarung zwischen der �»""g und dem Betriebsrat der b'rbriter und Arge stell« L'�denh8'). � r Gesetzentwurf, von diesem Gedanken zunächst �"Ücn �"�Betriebsräte» da» Recht, unmittelbar m tzuwirken d.?�cn darf, 5F «HS, So -""tn Fragen, di« di- rcchiUche Stellung, da»«ohl und » l r �bester in d.m B.lrieb berühren, und insviern stellt «-ü,». MUT den«frchTiist einer Entwicklung dar. d'escho« WT"! war. AndererscitS geht der Entwurj darüber h'nau« t%�'"> ü d i g t s i ch d a, N e u c o n. da» der Entwurf bc. %tu � �" die Wrksamdit de» Betriebsräte, mchl be- »ich"'.auf die sozialen Fragen im engeren«>nne de» Wortes. .h TJ dw Mitwirkung �llSzcit, der Arbeitslöhne. iL- ' y ve- e«; 5 rbf. 0 & st: i r* ti >! 1 '« llllitwirknng bei der Festsetzung der ArbeitSbed ngun» ». d' lkzeit. der Arbeitslöhne. d?r Arb>'it?ordnung upv.. »bj ft den ersten Schritt dazu tuts den V«trl«b»rai dtleiij ����»ungderlt. rbeitrr und Angcskrllten auch �»n«?*" fcfr wirtschaftlichen und t«ck ni scheu u�i"''an.'�Betriebes. Er setzt fest, dost der Vetrlcbirat Jistjijj,',1' mi' dem B;1rwMinchcrh«r übe« die Grundsätze der Ge» �»e»»bcr d e V«-bcsseruilgen der Geschäitseinrichtungc» rr WMWDIWW , u.n v N'bl dem Betnebkrat da» Recht. Einsicht zu vcr- liibt>! v Bilanzen und die Lohnstatistllen de« Unternehmen». �ick'r,.* �n Arbeitern Rechte, die«» M '' toc.bpti � �'—- f n�f ren ftft den Arbeitern Rochte, die e« ihnen allmählich er- . q«, w« b;n.%«« da» Soziale im engeren Sinne hinan» 'im«.L i.* w, rtschastlich« Leitung de« Unter- » 8t«il+'"�ust zu gewinnen. r f8 �"llt nicht von den paar Paragraphen diese» . C4 o6' welchen Einfluh die Betriebsräte auszuüben 'tiwrL�."- Di« Arbeiter und Angestellten, die in diesen '»«„ JL" s'tzen w eben, werden e» sicherlich erst allmählich Mivtivn uuv«myx uTtTT WIX ni I'IXICII tu„L" sitzen w«den, werden ez sicherlich erst allmählich LfT' d'* BUanz. die sie bekommen, auch zu lesen und lUnfiu Ct Beratung über die GcschäftSführuug auch praktisch ,(£"• tzlber gerade da? erscheint uns o!» du» Wichtigste 't. bqL i'tz'ntwurf. dost er so eine erzieherisch« Funktion au»- i � öH rn Äf*.f i k... m.*-i-t----- �.«.--- allmähk ch in den Betrieben einen Stab von Ar Angestellten beranzlehen wird, die ge» »„ y"7 wit wirtschattlichen Fragen zu beschäftigen, und de "siation unserer Produktion zu lelten. Gesetzentwurf lautet: w'lchrn Betrieben die vekricbSrät««tri»»'., � J'in allen de» >. Ii.*) in n"»'• a•<" *�n, � 0!Lfn dem Gel». gewerblichen Betrieben; Betrieben de» Bergbaues und dessen Reben- Personen» und Güterverloh» und öffentlichen Bauarbeiten', und Krediiverlehr dienenden De u" �p»rka ss« n,«reditgenosse n scha sten. ('4«tm ngSinftituken 1 i, r' ich« r« Nfl» t nft i t u t<« feder Art. wie vee lolt"""!!«-.... Liaften, Anstalten der Sozialversicherung, ver " IwuL? inentenlnstitnten, Kranben« und reg sirtertcn Hits» i. f*%• ä mr*... 5" ,) �'tzsren Verbänden; f t«„,i.u�-s«� und ArbeitsvHMtttXung/iinstituten. Au». svi�,"'töttanstakten seder Art, wl» Spitä'ern. i> in» ��lvngSinstituten und Erholungsheim«»: w) in v*•- Pensions-, Gast- und Schink b«« r t e de n; Beir'eben von Untkrnesm"ingen für Belehrung. «HLV"> L n~\ j'""' w""——"«■----- � � °>«rn» Schaustesiungen. wie Uol«rricht»institut«n. �»'n den�pl�n.-i''--: r' ii j wCTr'cbr» von Unternehmungen für die Verstellung k dm" V» i s s e n oder öt-rr verschleist. neben der Land- und Forst Wirtschaft "«cnbetlltben«erde, BarisUsät« dam»«richtet, wenn die Zahl der dauernd gegen Entgelt beschäftigten Arbeiter oder Angestell«n mindesten» zwanzig beträgt. § 2. B.i den öffentlichen Aemtern sowie bei den vom Staat»- amt für Verkehrswesen betriebenen oder seiner Aufsicht unter» stellten Unternehmungen der Eisenbahnen, der Schiisahit, der Post, de» Telegraphen und Telephon» werden den Betriebsräten eiitsprechende Einr chtungen aus Grund desondere: vere'inbarun- gen zwischen den zuständigen Berwoltun.»-* m U. i* M»* rt 7'* ty\ � �' t 7,' T schaftcn der Arbeiicr und Liigcsiellten aiüiohnen. ö Di« Festsetzung von Stück, und Akkordlöhnen so- wi« Oedinglöhiwn kann, soweit diese nicht durch die kollekliven ArbeilSverträg« geregelt sind, nur mit Zustimmung de, Betrieb, rot«, unter Mitwirkung der Gewerk-j scha sten der Arbeiter und Angestellten ersolgen. Kommt ein« Einigung mit dem Unternehmer nicht zustande, so entscheidet da, Einiaung»amt. Auf Antrag dc, Betriebsräte» laiin da» EinIgungSamt durch beeidete Sachverständige zur Feststellung der für di« Berechnung der Stück- und Allordlöhn« sowie Geding löhne in Betracht konunenden Umstände in die darüber Aufschluß gebenden Bücher und Auszeiclaiungen de» Belriel>»inhabcr, Einsicht nehmen lassen. Die Sachverständigen sind zur Verschwiege nheit verpflichtet. 4. Die Erlassung und Lenderung der ArbeiiSordmmg kann nur mit Zustiminung de, Betriebsrates erfolgen. b. Die Betriebsräte haben die Durchführung und Einhaltung der Gesetze und Vorschriften über Arbeiterschutz, Be» triebShygiene. Unfallveihülung und Ardeiterversicherung zu überwachen, erforderkichenfall, die zuständigen AiissichtSbe Hörden anzurufen uud an deren Erhebungen teilzunehmen. In den der Gewerbe- und BergwerkSiiispekbion unterliegenden Betrieben sind die vorgeschriebenen Besichtigungen unter Teil- nahm« des BelricbSratc, durchzuführen. 6. Die Betriebsräte haben sich die Aufrechterhal- tung der Disziplin in den Betrieben angelegen fein zu lassest. Disziplinarstrafen können nur gemäß der ArbeiilSordmvng und nur durch ein Schiedsgericht verhängt werben, in welche, so- wohl der Belricböinhaber al» auch der Betriebsrat je«inen Vertreter entsenden. Diese»vühtcn. gemeinsam einen Dritten al, Aotzsitzendem. 7. Die BetriphSräte kontrollieren di« Lohnan»- zahlung durch Uederprüfung der Lohnlisten. Ueber die Zuläs- siglcit anderer als zur Strafe für DiSzlpNuarverletzungen erfolg. ter Lohnabzüge entscheidet auf ihr Verlange» ebenjall, das Schiedsgericht. 8. Ter Betriebsrat nimmt teil an der Verwaltung der WohlsahrtSeiiirichtiingen, wie Werkswobnungcn, B.IriebSko»sum- anslalten, PensionS- und llnterstiitzungSlasseii, sowie der Einrich- tuugen zur Abgabe von Lebensmitteln und sonstigen Bedarf,. artikeln. Tie nähere Regelung dieser TeilnalZn« erfolgt durch da» StaatSamt für soziale Verwaltung. v. Die Betriebsräte können die Entlasstung eine» Arbeiter» oder Angestellten mit der Begründung anfechten, daß sie au» politischen Gründen, im Zusaimnenhcvng mit der Tätigkeit al, Mitglied des DetriebSrale, oder deSivegen erfolgt sei,»oeil der Beirofscn« vom Vereins, ober KcnlitionSrecht Ge- brauch gemacht h>rbe. Erachtet da, Einigungsamt di« Anfechtung al, begründet, so ist di« Entlassung ungültig. 10. Auf Verlangen de, Betriebsrat S ist der DetrlebSinhaber verpflichtet, gemeinsam« Beratungen über die Verbesse- rung der BelriebSeinrichtinigen und über allgemeine Grundsätze der BetriebSsührung abzuhalten. Di« Betriebträte haben da! Recht, alljährlich vom Betrieb»- inhober dl« Vorlag« ein«, Geschäftsberichtes, eine. Rech- iwrigZabschlufle» und einer Lohn ft a t I st I f zu verlangen. In jenen Iliiteriiehmiingcn, di« zur Führung von Haiid-!sböck>rn verpslichiet sind, kann die Vorlage einer Bilanz im Sinne der Gievervorschristen verlangt werden. cti-i-bsräte können auch sonst eigene An reg beim Betri'bsinhaber und bei den Bechöchen vor bri r. nach Maßgabe eiloa zu ihrer Verfügung steheikoer Mittel,:>-! und 6) entweder selbständige, der Wohlfahrt der im Betrieb Beschäftigten dienende Einrichlungen i reffen oder sich an derartige« Maßnahmen und Veranstaltungen beteilige«. Virsondere Betriebsräte. / t Für selbständige Betrieb»a btetluiu�en können b« so"- der» BeiriebSräie bestellt werde i\ deren jeder eine ver- hälinttniößig« Anzahl von Vertretern in den Hauptbelri«b»rat de» Gefamtb-triebeO entsendet. Di« Abgrenzung der Aufgaben des Hm-ptSekriebSrate» und der Betrirbsrät« der Abteilungen erfolgt durch die Geschäfts ordmin» Die vorstehenden Bestimmungen fhckKn auch dann Anw«» dung. wenn«:ne Uuternehmimg mehrere Betriebe iwmcßt. Mitwirkun« h»l Verwaltung soziolisterter Betriebe. ß b. In bi« Verwaltung vergesellsthaf!«t«r BetrieVe ent- senden die DetriebSräi« in der<*möR dem Gesetz über die meuifchaftiiche» UuiwUou und Gesellschaften rücktretenden Betriebsrat zu leiten. Die vollzogene Wohl ist den» Unternehmer und den Berufsorganisationen der Arbeiter und An- gestellten anzuzeigen. Del den Betrieb?« deS Bergbaue, treten nach der ersten allgemeinen Wahl b:S DelrlebSrate» die Ve-v- schriflen de,§ 23 de, Gesetze» vom 14. August 1806 über bis Lokalarbeiterausschüsse außer Wirksamkeit. Ter Eiittviirf trifft sotxnin Bestimmungen Wer Mit- stliederzahl der NÄ?, über Deckung der Unkosten und übet die Immunität der Belriebsräte, di« nur mit Zustimmun/ des EinigungsamtcS entlassen werden dürfen. fr Unsere dieSsahriae Maifeier Mern. Die Sonn« lachte und Unsere Maifeier. stand unker einem aukett WW lud die Teilnehmer von ', vornherein sreundlichst zur siseier ein. Und sie kamen zu Tausenden. Zehnlauicnden. Hunderttausenden. Sckwn früh- zeitig iaininelten sich die Genossen und Genossinnen in ihren Bezirkslokalen, von wo aus es zunächst nach den Sammel- Plätzen ging. Hier ordnet«» sich die Maidemonstrauten zu größeren Zügen, die ttinder voran, die grauen folgten und darauf die Genossen. Immer stärker wurden die Züge, die aus den einzelnen Stadtteilen den Ieslvlätzen zustrebten._ Sie war so ganz ander? aeartnt. die diesjährige Mol» feier, wie früher. Ein reizendes DiÄ gclvährten die Km- der. die Tafeln vorvirtrugen nrit der Widmung: Wir wollen die EircheitSschule. Einzeln« Abteilungen l)aiten den Bindern Kränze mit roten Papicrblnmen gespendet. Kna- den trugen rot« Vapiersckuirsen und belebten das sonntäz« liche Bild. Die Massen, die sich aus den Feswläden einsam den. waren unaeheucr. war doch diesmal die Arbeitsrubs ziemlich allgemein. Der Straßenbahnbetrieb ruhte, eben-- falls der Betrieb der Hoch- und Untergrundüalm. Der Eiient'ghnverkehr nach den Vororten war beschränkt. Die Scknile war geschlossen, mit Ausnahm« von einigeir Schülern, in denen Rektoren die Kinder trotzdem bestellt hatten, weil sie keine Anweisung aehrcht haben wollten. Eins kann von vornherein festgestellt werden, die Mai- scier der Unabhängigen sozialdemokratischen Parlei war die imposanteste, die gestern stattgefunden. Und zwar in bczug auf die Beleiligung wie auf den Charakter. Nocki niemals vorher waren auf den Ickivlätzen so im- geheure Massen demonstrierender Arbeiter zusammen, wkom- uicn wie gestern. Besonders stark war die Beteeliguna im Friedrichshain und Im Humbobdthain. Waren auch die Ned» ner. die von den Tribünen sprachen, niM zahlreich genug. um ihre Ausführungen ollen Teilnehmern verständlich ZU niackien. io beeinlräckchig-te dieser Umstand die Feier nach keiner Nimtuni hin. Die Massen, die am 1. Mai zusanrmenkamen. waren sich bewußt, snr Iva? sie kanten. Ter gentcinsaure Gedank». silr ein gemeinsames bobeS Kiel zn demonstrieren, gab der Beränstaftling eine hohe Weihe. Und dieses Gefichl prägte sich auf allen Gesichtern a»e. Freudiger Stolz bewegte all« Teilnehmer, auch wenn sie nickst alle? hären konnten. waO da geiprockwn. ANx gtch'en der festen Uebmeiigung Au»- drnck. nicht echer zu ruhen und zu rasten, bis die eirdgültige Befreiung des Prolelariais erreicht ist. Ganz anders war die Feier der Mehicheitssoziakisten ae- artet. Einmal war schon die Beteitianng äußerst mäßig. Es bat sich<>n diesem i. Mal gezeigt, daß sie in Berlin immer mehr in den Hiirtergnmb gedrängt werden und daß das Proletariat ihnen den Rücken kebrt. Es kann das auch aar nicht ander« sein, wenn es sich darum kmudelt, eine Negierung zu stützen, die mit dem Belagerungszustand aii«- aerlistet regiert. Und für waS feierten die MebrheitSsoziaklsten? Sie tvifien es\tm nickst niebr. Und das lähmte ihre Veran» staltungen nach allen Richtungen. Die Matscicr. wie wir sie gestern begingen. Zeigt, daß daS Vroletariat sich auf dein Boden de» revolutionären Sozialismus zufainnienfinden wird. Und das ist da» Erhebend« an unlerer diesjährigen Maifeier. Die Maifcker b» den Vorerken. .r M»(ic. I.�"s allen Vororlen kommt die Mitteilung, daß die BeieMgung -..... L I fi vk tiesjähtigen Maifeier oußerordenilick groß war und'ans gcmeti wi Ktß die Feler überall eine» dun Tage enisprcchelch«« wüttzlae» •ajarjtiet yrtrayen hat.®iirjefS>rtidhn> fi'jfx den Berfottf an «nzelae» Ort«« zu bringen, verbietet leider der Raummangel. Bekanntmachung. IN Äm Somwbend, den 8. Mai, vormittag» 10 Qht, sind«! den Ävmmersälen, Teltoioer Straße, eine Vollversammlung der Grosz-Berliner Arbriterrätr der kvmmrmalen Ardeitercäte, sowie der Delegierten der Solda- tenräte. statt. Tagesordnung: 1. Bericht de» VollzugSrate», 2. Erlcdiaunng zuriiclgesiellter Anträge. Die Vorsihonden der kommunalen Arbeiterräte werden er- sucht, die neuen AuSweiSlarteu am ErnHana des Saales in Empsang zu nehmen. Der VollzugSrat Richard Müller, Fritz Drolat. An die Arbeiterräte des Kreises Teltow. Die weißen Ausweiskarten für den Besuch der Boll- derszmnilung der Groß-Vertiner Arbeiterräte vexieren ihr« Guliigkelt. Neue fkrricn worden den Abeiterräten deninöchst zugehen. Für die am 3. Mai, vormittags 1 0 U h r, in den Kammersälen, Teltow er Straße, Ecke Belle-Alliance-Straße, stattfindende Dollver- sammlnng werden die Karten für sämtliche der Zentralstelle angeschlossenen kommunalen Arbeiterräte am Saaleingang ausgegeben. Bom Feuerlöschwesen. Die Berliner Feuerwehr ist heute noch königlich-, sie soll nach Verstaatlichung der Polizei auch Sache der Gemeinde sein und muß eL auch. Weil si« ober blSher eine Adicilung der Polizei war, hatte die Stadt nur«inen bedingten Einfluß auf die Feuerwehr. Der Etat der Wehr nötigt aber doch zu ernster Prüfung des gesamten LöschwesenZ. In der letzten Sitzung des HaushattungSauKschusseZ der Stadt Berlin legten unsere Genossen an der Hand einer DeMchrift deZ Arbeiterrats der Feuerwehr dar, Miß eine gründliche Resorm de» WschlvesenS erhebliche Ver- ocsserungen und zugleich Ersparnisse mit sich bringen dürfte. Die «ta-dtverwaltung muß selber ernstlich prüfen und sich nicht weiter unbesehen aus den Branddirektor verlassen. Diese Prüfung mutzte erfolgen unter'Hinzuziehung des ArbeiterrateS der Feuer- wehr. In di-sein Sinne wurde der von un-seren Genossen gestellte Autrag angenommen, der den Magistrat um die Einsetzung einer gemischten Deputation über di» Gestaltung d«S Feuer.SschivesenS ersucht- Die Seelsorge im Stadthaushalt. Die. Stadt Berlin hat in ihvem StadthauShalt bei den v«r- Medensten Einzcletats Positionen für die Seelfarge einge- ficHl: Die Aurgaben beziehen sich auf Entschädigung für Geist- hebe«ud für andere kirchliche Handlungen. Unsere Genossen in dem mit der Beratung de» Etats Wrcmtcn Ausschuß beantragten «it der Eitzung am Monlqg die Streichung dieser Ausgabevositio- nen. Sie erklärte«» daß die Äubübung der religiösen Ueberzeu» (jung wei sei und von ihnen unanf.-'a':« bleibe. Aber es könne nicht Sache der Siad' fem, hierfür Achten aus allgemeinen Mit- telu aufzuwenden. Bru bürgerlicher Seite und auch vom Mn» gisirate'-sch aus wurde eingewendet, duz viele Leute in den ikädti- scheu Anjt-'ilen, vor allem die älreren Leute,«in starkes religiöses Bedürfnis hätten, und so gut mau die leiblichen Be hikrfn___ Genossen, daß dies« Einwände daneben gingen. Di« Befriedi- gung des religiösen T*.dürfnis'es werde niemandem verwehrt, doch sei es Sache der Kirch«, wie sie diese» Bedürfnis unbemittelten Angehörigen gegenüber erfülle. Grundsätzlich gesckehe da» von der Kirche schon heute, daß sie Unbemittelten unentgeltlich.tirch- . Iici>e vandlungeu gewahre. Warum sollte sie halt machen, wenn dw Undemittteltev. sich in Anstalten befänden? Schon heute stellt die Kittit.» Geistliche bei Veerdigungun von Annen unentgeltlich, wenn da» verlangt würde, wie da» die Stadtshnode bei Armen- degräbnissen in Buch getan habe; die Kirche erhebe ja von ihren Mitgliedern Steuern, mit auch Unbemittelten geistlichen Zuspruch zu gewähren. Aber die Stadt habe damit nicht» zu Inn. Von bürgerlichen Vertretern wurde gesagt, daß sicher die Kirche das religiöse Bedürfnis weiter befriedigen werde, auch wenn die Stadt für diese Zwecke keine Mittel mehr bereitstellen würde. Mit 10 gegen 5 Stimmen beschloß der Etatsausschuß die Streichung dieser Positionen. Bei einem anderen Ttatstitel wurde darauf hingewiesen, daß der Pastor für verschiedene Ort« mit PnsionSberrchtigung angestellt sei, und daß dieser Mann doch auch später bezahlt werden müßte, wenn die Position gestrichen würde. Unsere Genossen ließen sich durch diesen Einwand nicht beirren', in der Stadt den Grundsatz zur Durchführung zu brin- gen. daß die Gemeinde keinerlei Veranlassung habe, aus allge- meinen Mitteln für kirchliche Zwecke Mittel in den Etat einzu- stellen und setzte auch hier die Streichung dieser Position durch. Freie Jugend. Groß.Berlin. Morgen, Sonntag, den 4. Mal, MassenauSflug Massenkundgebung) der arbeitenden Jugend Groß-B.rlin». Die einzelnen Ortsgruppen treffen sich mittags zegeii 12 Uhr beim»Alten Freund" in Pichelswcrder(Grunewald). Wir bitten um recht zahlreiche Beteiligung, besonder» der arbeitenden Jugend. Die Ernährung in de« städtischen Krankenhäusern führte im EtatSauSschuß der Stadt zu eingehenden Darlegungen. Von unseren Genossen wurde dem Magistrat sehr ernstlich ans Herz gelegt, auf«ine Verbesserung der Ernährung der Kranken- Hausinsassen, insbesondere der im Virchow-Krankenhause liegenden, Bedacht zu nehmen. Wenn auch die ErnährungSschivierigkeiien da? nicht leicht machten, so müßte es doch besser werden. Suppe, Suppe und nichts al» Suppe mache nicht satt. Vom Magistrat wurde dargelegt, daß«S nicht leicht sei, die Ernährung in den Krankenhäusern zu besorgen. In letzter Zeit sei ein Kontroll- auZschuß eingesetzt worden, der das Essen prüien und den De- schwerden Auoruck geben soll. Unser« Genossen legten Wert daraus, daß alles Erdenkliche geschehen müsse, um wirklich Besserung herbeizuführen. Der Magistrai versprach, zu tun, was er heute tun könne., Ein Opfer der MSrzunruhen wurde mich gestern wieder aus der Spree gelandet. Im Auge der Friedrichstraße wurde ein un- bekannter Mann von etwa 85 bis 40 Jahren angeschwemmt, der Schußverletzmingen im Hol» und in der Brust aufweist. Er trug eine feldgraue Hos«,«in dunkelbraunes Jackett und ebensolche Weste. Auf dem rechten Unterarm hat er ein« Tätowierung, die einen Matrosen köpf mit vier Fahnen und einen Anker mit Tau darstellt. Ein» Ehrung der MSrzopfer Am 1. Mai wurde feiten» der Arbeiter und Angestellten der A.E.G.-Vetriebe Henningsdorf, auf den Gräbern der sang» und klangkos begrabenen Opfer der März- wirren im Friedrichshain und auf dem Friedhöfen von Buch and Friedrichs felde. Kränze niedergelegt. So sorgt der Pieläwolle Sinn der Arbeiterschaft dafür, daß auch die Namenlosen, die als Opfer der Märzsturme ins Grab sanken, nicht vergessen werden. Die Leiche einer unbekannten Frau wurde vor dem Grund- stück Kottlbuser Ufer 47 aus dem Loudwehrkanal geborgen und »ach dem Schaiuhailse gebracht. Die Tote ist etwa 25 bis 30 Jakire all und 1,87 Meter groß und trug ein grüne» Kostüm, einen grü- nen Mantel, schwarze Strümpfe und Schuhe. Zentralstelle für Einigung der Sozialdemokratie Die am -onntchend, den 20. April in Wilmersdorf stattgejundene Versammlung wurde vertagt. Die Fortsetzung dieser Versammlung findet am kommenden Sonnabend, den 8. Mai, im Msmarck- ghmnasium, Berlin-WilmerSdorf, Psalzhurger Straße 30/31, stait. ReichSbnnd der Kriegsbeschädigten und ehem. KriegSteilneh. wer und Kriegshinterbliebenen, Bezirk Eharlottenburg. Sonntag, vormittags 0% Uhr, im Volkshaus, Rosinenstr. 4, Be- zirksversomm lung. Zutritt nur mit Mitgliedsstzrte. Bei der Massendemonstration auf dem Wittenbergplatz ist ein P ortemonnaie mit Jnljalt gefunden worden. Abzu- holen bei<8. Wen dt, Schöneberg, Gotensiraße 13. vrbclter-Samaritee-Bund. Denerol-Veisominlung Sonntag, den 4. Mai, nachmittag» 2 Uhr. Melchiorstrob» 15. IV. Abteilung: Lichlen- VI. i deng. Scharen wederstr. 68, Montag, den 8. Mol., loltenvurg, Kaiser-F iedrich-Slraße lS b, �Donnerslcg, �» V. Abteilung: Neukölln. Weftrst atze 8. Freitag, de» � lrag unb Uebungsstundcn.©äste haben in den Ceij ii freien Zulrttt. fgM 8. Konteren, Kriegsbeschädigte?ertraucn»leut«t 8. Kons e rem" n den 5. Mai, abends 7 Uhr, im Berliner Rathaus,« Zimmer 100. Lebensmlllelkalevder. Spandan. Die F "»Ä'f.®,%'Sy|£':5 Tlnwvhnsrschost wird dringend erluchi, von ib'"»'igsschi brauch zu mochen, da es wiederholt vo gekommen ist, ol-o A t % •t #, zu geringer Nachfrage nicht abgesetzt werden lionn.em abend deginut der Verkauf der stöbt. Margarine om � abschnitt 4 der Lebensmittelkarte. Auf jede« VlIL 110©tamm zum Preis« von 82 Pfennig verausgabt..-ji'J' ab werden fe 500©ramm Teigivarsn gegen Abtrennung der Lcbensmillelkart« und je 500©ramm gegen-wir-» Feld 58 der Lebensmlltelkarle für Jugendliche verkaun- beträgt 1,36 M. für 1«ilog amm.«if.e"" N-wawes. Auf den Abschnitt 62 der Zuckerkarte ujj'i lin:'1 schnitt der Zuckerzusatzkar»«, gültig fürten Monat Mo.. Ausgabe vo» Zucker statt. Di- Karteninhrwer' haben bw. 5. Mal, die Karlenabschnitt« bei dem Kleinhändler obzug$|#i Ku nden Verzeichnis st««ingetrogen sind, und können der vom Kleinhändler ausgestellten Bescheinigung den o bi« 15. Mai in Empfang nehmen tn ampiang n«gm«n.«„»lO1 Abschnitt 17 der L-b-nsmittelkatt«: 250 6rj mehl für 1,09 M.— Abschnitt 20 bei Lebensmittel»-»»«:>,>. ©raupen für 18 Pfg.— AbschnItssLS der L-bensmiNe»» ilckasl� ©ramm Marmelade' für l.SO M. Abschnitt 235«»«.fJl'Äf- 100©ramm getrocknet« Möhren süt 48 Pfg. Anmeldung � z. tag, de» 5. d. 91.; Verausgabung der Ware am Freitag, Aus den vrgauisallonen. Teltow-BeeSkow. Die zu heute Sonnabend, de» 3- berufen« Sitzung des KreiSvorstandeS. findet n> ��,�erW i j Niederbarnim. Di« Bezirk«, di« noch nicht da» dl« Kreistogswahl abgeholl haben, insbelonder« b>«, �.chzuh�. IV, VI, werden gebeten, diese» sofort im«reisbuceau Marlendarf. Sonnabend, den 8. Mai.%8 hing von den Bezirksioklllen au». Die Bezirkssuhrer Flugblätter um 5 Uhr bei Löwenhagen. Ireptow.Baumschulenweg-Niederschlnewelde. if .vberspre«' hält morgen, Sonntag, den 4. Ma>. OMM, tin ,i ein» grotz« Sänger-Morgen spräche s zirka 600 Sange1) garten" In Treptow, Alt-Treptow 11/13. ab. gj «Sntgentol, Zepernick, Buch, Schönow, Hot>r«chtsfeid«' � deck, Birkholz. Sonnabend, den 8. Mai, abend» Inj}. eine' -----_ lUh.Ur«nntn.ntnt. Siemensstr. IvttL. Lokal tx« vZenossen U*b«t«r, Rönigentol, Siemensstr. gliederverfammlung statt. Um 6% Uhr finbei für n»." näre de, Bezirk» eine Borstandssitzung im selbigen Frei« Fugend Süd-Ost. Tresspunkt süe die Marwan- I. iviai: Lausitzer Platz, vor der Kirche, pünktlich 6/ ub, abend, 7 Uhr, Versammlung bei Fackel,©lognuer Strav«' Frei« Fugend,©ruppe Nordost. Sonntag Tresspun-( ausflug morgen» X7 Uhr. gegenüber der Berolina._ Frei« Fugend Ziofenthaler Lorstadt. Sonnlag®e>« u, Mastenausflug. Trefspunkt Rosenihalerplotz, pünklliai Freie Fugend©rotz-Berlii». Der Diehussionsabenb fällt d«» Maiauefluge» wegen au». Nächster Dtskullt»" Sonnabend, den 10. Mai. Freie Zugend Adlershof. Sonniag Massenausflug"- � berge. Treffpunkt 8% Uhr früh, Marktplatz. Donners»#!', öffentlich« Versammlung bei Kaul, Bismarckstratze 2';'' k «ta: Spiel und Spork. Arbeitee-Nodfahrer-Bund»Solidarität". Ort» und Umgegend. Sonntag, den 4. Mal. fämllir iro p Pf Werber, Nestr-.ront Höhne,� tlhausssestrohe: Stortä � Uhr.'�� statt b«t Ableiiungen 1, 2, 8, 4. Houptsträße iRalhau»), der 8., 7., und 8. Abteilung: 6 Uhi) 5 und Lichtenberg: -�NachmU!«Al»l Tiergarlen, bi» 9 Uhr Im.Finftenhof".—„aaii»"- Wannsee„Fü ltenhof": Start» 12 Uhr. Sammelstart der*' 7. 1. 2, 8, 4, 6 und Lichtenberg: Schöneberg sRalhaus), der- 8. Abletlung: Bahnhof Tiergarten. 1 Uhr. Aurkunkt über m teilt Otto HanKel, Zenlralfahrwart, Neukölln, Lichlenrader v •itbti, t »nbecu jifa »tnite Scannende Krimina!- und Detektivroman Auf ein einmaligem Inseraf Im Februar wurden bisher 33 ODO Bände bestellt «nint •Kit dr T "«n d Ein Opfer der JA von j. M. Sutcill» lostizmard? Was kennt« wohl da» Muttschenborz molir erscliültern. als der rraailche Ordanke, das ain völlig Unscbutdiser dl» Todesatrale erlitten hat? Einen derartigen 'Call schildert— ohne oll« krassen Effekte— der Roman. Der gr&Be Unbekannte von Uvstal Roeeaurcs Stockholm and Umgegend ist der SchauoUts diese» glbuzend gcschriebtnen UetektiVronijn.s. Dia modernen Pottsehrltln der Krlmlnullstlk Blnunter- suebung, Photographie nswj In meiatcrhnlter Er. eühlanc machen das Buch spannend b. t letalem Zeile. Romney Pringle von Clllord Askdown SeehsQaiinerttreleba eines Weltmannee Ans seinen hlnteriasseneo Papieren verölten«lieh:. Der Meld dieser Eredhlmigen ist ein Verbrecher, der nicht ohne Qeschlck zur Erreichung seiner Zwecks dla Rolle der Pollret n. d. Detektivs au spielen weiss, er erweist dabei der meusehllch ende sellschnlt manchen Dienst und hat sehllefilich immer die Lacher aal seiner Seite. Dm des Mammons Villen von Prod«. White Ein Detektivroman. In dem mit modernstan Mitteln nul beiden Selten gearbeitet wird. Der La- •er befindet sich uoaus- geseut In dem Banne einer atemlosen Spannung. DlePurpurorciildee von Fred M. Whlta Ein Kriminalroman, la welchem uralte Priester- geheimnisse ans dem Herren Asiens und der sagenumwobene blaueKarfunkei eines asiatischen Fürsten den Hintergrund abgeben. Im Mittelpunkt sieht das Qebeimnis der Purpur- Orchidee. Ein Loch della Robbio von Cesare Cartelllerl Glutvolle Schilderungen d. neapolitanischen Volkslebens geben diesem Kri- mina'roman ein elfjen- artlees Gepräze,«. mitten zwischen diesen einfachen. aber doch so heiBbllUigen Menschen bewegt»ich ein amerikanischer Detektiv. der nach Neapel gesandt wurde, um ein Verbrechen aufzuklaren. Ein nnheimlicber Passagier von O.W. Applefon Ein intercallonaler Kriminalroman. geheimnisvoll durch und durch. Er beginnt im Schnellzuge Paris— Calais, spielt In London, Brüssel. Paris— elnrelneFdden laufen nach Berlin— und endet In St. Petersburg. Mord? «on Riehard Marek Ein Kriminalroman von autregender Spannung. Liegt ein Mord vor oder nicht? Diese Frage wiid in ganz unerwarteter Welse gelöst. Uli BOj der 1*5 von Adrflj j Pilchtlg*-n 1"' Prlchtlgw"" Wiener Leb«*'/ -Ä«an4i;chCfl �..Iii gemüliichen- j, in Qegensal!« ,,.1» ein Wiener r1',� asclh e$ 'rä|ib »»ff, '°>>»ii s Sif & % % jeder Band Ist in sich» abgeschlossen. Die Bücher sind lelcbf gebunden und mli Schußumschlag in Vierfarbendr�' versehen. Preis MR, 2.40, gegen Nachnahme 30 Pfg. mehr. Alle O Bände MK. 2.0.75, einschließlich Porfo U'.J Verpackung gegen Voreinsendung des Betrages oder Nachnahme. Paul Franke, G. m. b. H., Berlin W9, KölhencrSt''_ __ Fem.'precher: Amt LUfzow 7350. PosfachecK-Konro• Berlin mit u. oHaoPlaitt*.m.e<-h«.rriedenm j KaalMlsuk, apez. med. Uold- Teeh. nik.OoIdlsroncii.RrUckeai.Plomb. KralklaavlKO InrhmHnnlache Arlsoiu-Wgz Umarbeitung acblechtsitacndar Qebiaaa. Reparaturen sotort. bna'ehen m.»�ub....pek rlin-l st« A. 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