Anzelpreis 10 pfg- Jahrgang 2 crft�cini mato/m» rat* nachini tta z� an So»- und jesttagm 2"«ZUMnls bt fiigt bei fettet Au�ellimz in» Hau» f8t Groß-BeeU»»der bei dittttol �U-eZ»« Ol» L-st-llaebübr monall. J.50 m, bei Zustelluaz ontn Sleeisbaud 0,30 OT. »�eecheit»(Jl iu ben ersten Nachtrag der postzeiwngIlist» sde WW einjrtragBt «edntrta,! Vrriw RW.«, Schiffbaurrdm»« 19*". «»W«ch« Xnt 5? orten«895 tat» UUC Dienstag, den H. Mai 1010 Nummer 214> Morgen-Musgabe Jlt'ttot« kosten die achezekpalt. Nonparrillezeile oder deren Rainn so Pf,»Alelne Ani«IzeuO da» fettzedeuitt« war« W Pf, jede, weiter» wart 20 Pf. Telierunzazufchlaz 60 proz. jorniUen» und verfarmnstingzanzeigen fstllt der Zuschlag fort. Inserate für den darauf» sakgendeu Tag«tsten spsttesteu» bi» S Uhr nachmütag» bei der fifpeditian aufgegeben fein. Expedttlont Berlin NW. 0. Schiffdaucrdamm I» Fernsprecher i Amt Nörten 979« Berliner-Organ tw VnaMjängfgen SojMömoFmtfe S)eatfd)lanb3 J�!"LIWwim mi ii——....... r M».iJMwii»n.i.a,,wpiuiL«...iJMUaJOTm»nMgiiini»..t,. mim.MMiiiiiiiwii Iimjil iWlfillTTTrWTTroTTrniirrfrTI— p«"» ium d/ ■ H Lebergabe des Znedeusdakuments am 7. fflat Ae ZriedensverhandlmM«. � Versailles, S. Mai. Hri x Aufrage der deutscheu Delegatio«, wmm das �'k cusdlikinueut überreicht werden würde, ist heute»ach. ÜJlifÜÜ Aubvort eiugcgaugen, das, die Uebcrrcichuag am «. 0�' den 7. Mai, nachmittags 3 Uhr, im Trianon. re-Hotel stattfiibden werde. . K, � Bersbcimtlich wird mitgeteilt: Di« von einem hiesigen hch �sblatt gebrachte Meldimg. die deutschen Delegierten &ÄÄ ÄU S ÄW r--- WWWW w.' heute abend nach Berlin zurück keh, Z! i'ch die Uebergabc deS Dorfriedensvertrages noch � hinauszögern sollte. Einladung in Oesterreich-Ungarn. KWUZWM an<} zu nehmen. Freiheit desWn. begMkwünischt Iouhaux zui dieser Handlung. Der Ad m i n ist r atianSau s schuh der sozia» l i st i s ch e n Partei ersuchte infolge der Zwischenfälle bei der Maifeier die sozialistischen Deputierten und Reaierungs- kommissare für Ackechau und.Handelsmarine C o m p d r e- morel und Boursson, ihr Regierungsamt sofort niederzulegen. Beide find dieser Aufforderung unverzüglich nachgekonnuen. Km Laufe des aeslrigen Mi- niste rrats gab Clemeneeau beide"ücktrrtte bekannt. Keiy S o zia l ist ist m e h r Mit g»l i ed der französi- s chen Aegierun.'»�vrv�viw vv» 3niüöv» ni Bcillionenauflagen zur KennZv chniing des deutschen An- grisssgoistes verbrcitm liest, da ftt die große Zahl der Wehr. Vereins, und Flottenvereinsagitatoren. Generäle, Admiräle an der Spitze. Doch genug! Wir sind schlicstlich nicht dazu da. einem Mann„vom Bau" die bekannte Skandalchrouir des preustisch-deutschen Militarismus zu erzählen. Aber die Vertuichungskunst Bauers treibt noch duftigere Blüten, er begnügt sich nicht damit, aus der kriegslustigen Militärknste ein Firierbild Z» machen, er macht«ms oen Valentini imd Müller, den Leitern des Zivil- und Militar- kabinetts Wilhelm U.„echte Pazisisten auf Grund ihrer iSlMsen Mschauung". Bertha v. Sutwer wird sich ob ßjcscr Entdeckung im Grabe umdrehen. Den Bruch der belgischen Neutra litSt begründet Bauer Alt der alten st-ra beglichen Notwendigkeit. Der einzige Feh« l«t der deutschen Regierung sei gewesen, daß der militärische ssSIim nicht genügend durch eine diptomatilche Aktion unter« stützt rmd die„Ml�kerrechtliche Begründimg des Eimnar« Wx*" nicht wncksam genug verbreitet»vor den sei. Man die Militaristen sind in Dölkerreckstsfragen immer noch von dar selben Skvupellosigkeit erfüllt, wie sie Kant trefsend gegeißelt hat; erst brutal zertreten, benutzen sie Weich das Völkerrecht„immer treuherzig zur Rechtfertigung eine» KriegZangriffs". Aber dem deutschen Bold?, dem heute dorn Auslände gegenüber allein die moralische SDW# Äu Wdiote steht, ist mit jdlchor Moralauffassuug nicht ge« Acut. ( Vermelden konnte also Deutschland den Krieg nach der Nio'.mlng der Militaristen nicht. Gemmnen konnte es ihn auch nicht. Worum? Weil Deutschland in den letzten Jahr- zchiikm nicht genug gerüstet hat, weil die deutsche Krieg- flidrung noch nicht energisch yenug war, der unbeschränkte Ä-Boot-Krieg noch rücksichtsloser und länger wirken mußte, weil die Disziplin nicht streng genug aelMndhabt wurde, weil die Zensur nicht immer nach den Wünschen der Ober- lten Heeresleitung arbeitete,»vest de? innere Feind unter dem Belag mm gsgustand noch zu lebendig war: kurz, Deutschland verlor den Krieg, weil die militaristische Skia» Oer« noch zu nnvoll-komnren war.„Die ungeheure militä- Mhe BefelstSgewalt in der Heimat wurde überhaupt nicht «!t< genutzt", die Aera Hertling war sckslapp: ihre Politik aw„die fauler Kompromisse und restlosen Nacbgobens". Wäoe die innere Reaktion stärker gewesen, dann konnten wir heute noch auf der kürzeren Antwerpen— Maas-Linie Krieg führen,„Wir konnten weiterkämpfen bis in den Sommer." Welche herrliche Perspektive! WaS aber dann? Für dk Militaristen ist und bleibt der Krieg ein Pferderennen, »in Glücks-, ein Hasardspiel.„Wir haben den Krieg durch »igen« Schuld um eine Nasenlänge verloren." Die ein« Nasenlänge ist das einzige Argument, das Oberst Bauer siir die Fortsetzung deS Krieges ins Feld führen kann. Auf »ine derartig« windige Spekulation, der alle realen Tat- fachen gegenüberstanden, wollte die„kriegslustige Militär- Partei" weiter das Schicksal deS �deutschen Volkes bauenl Gin Glück, daß Heer und Heimat im Herbst 1018 mit den Hasardeuren abrechneten! Nach alledem kann man natürlich nicht erwarten, daß der Verteidiger der Obersten HvereSlertung zu irgend einer Zeit des Krieges einen Verständignngsfrieden für möglich hält. E übergeht di« Verhandlungsbereitschaft der Gegner- schon im August 1914, dann im F-rühjahr und.Herbst 1915, £r rechtfertigt die provozierenden MachttriedenSangebote Wilhelms II. damit, daß bi« Eroberer drüben ja nocki mehr forderten. Mit solcher Beweisführung läßt sich freilich jede» Verbrechen rechtfertigen! Diese erste Derteidigungsschrist der Misttärpartei läßt sch>on auf den Inhalt de folgenden schließen. Ludendorfs wird das Stichwort aufnehmen und weiter anwenden, das der Oberst Bauer ihm in den Mund gelogt hat: Echendorfs ist schilldig, ober nicht, weil er zuviel gewollt und ein- «gegriffen hat, sondern zu wenig. Er'hätte nötigenfalls unter Opferung seiner Person daS Ultimatum stellen müssen, baß im Innern rechtzeitig Ordnung goschcrffen würbe." Das heißt, die Konterrevolution hätte sofort ern- letzen müssen. Zu diesem Schlag fühlte sich die Reaktion im November 1918 nicht stark genug. ES nmßten erst die Sch»*demann, Ebert. Landsberg, NoSke an di« Spitze kom- wen, imi den reaktionären Ordnungstiftern das blutige H,nb«werk zu ermöglichen. Unter diesem Regime können die Schuldigen«deS Weltkrieges kühn«daS Haupt erhoben, »ntz der StaatSgerickstShof dieser Regierimg wird als ilv- mödi« enden. Aber das Proletariat wird noch einmal ab- wcknien mit den Anstiftern und Schürern des WeUbnurdeS, lh.uist» wie mit den Verrätern an der-Mvolution. führer". Der Redarleur der„Roten Fahne", der Kommü- nist Mai-Günter, ist standrechtlich erschossen worden. Sont- heimer, der angeblich flüchten wollte, wurde niedergeschossen, wahrscheinlich auf dieselbe hinterlistig« Art wie Karl Lieb- fuccht, Lojewski und andere Verhaftete, die gleichfalls„auf der Flucht" erschossen'wurden. Landauer, der ein Mensch von reinem Wollen war. ist von den weißen Garden erst festgenommen, und dann einer vertierten Bürgermenge aus- geliefert worden, die den Wehrlosen totschlug. Die Mcl- dung, daß Landauer mit dem Leben davongekommen ist, hat sich leider nicht bestätigt. Noch eine ganze Anzahl anderer Führer auS der Münchener Arbeiterbewegung ist niedergemacht worden. In den medizinischen Instituten und auf den Friedhöfen lagen bis zum Montag schon etlva 250 Tote aus den Straßenkämpfen und standrechtlich Er- schossene. DaS alles liest der honette Bürger aus seinem Magenblatt, und er freut sich darüber, daß die Befreiung Münchens so glatt vor sich ging, daß zwar der Pöbel viel Blut hat lassen müssen, seine eigene Klasse aber glimpflich davongekommen ist und der Neubefestigung ihrer Privi- legien hoffend entgegensehen darf. Ader nicht nur in der bürgerlichen Presse treibt Schmock selbst bei diesem traun- gen Anlaß sein Unwesen. Wir finden seine Gattung auch im„Vorwärts". DaS Zentralorgan der RechtSsozia- listen hat in feiner Montag-Abendausgabe zu den Mel- düngen auS München nichts weiter zu sagen, als folgendes Gefchichtchen zu erzählen: Unter den in München eingelieferten Gefangenen befand sich der 19 Lenze zählende Graf Gottfried von Schwerin. Er sagte au», daß er infolge SiellungSlosigkeit gezwungen worden sei, sich der Roten Garde zur Verfügung zu stellen. In- folge Meinungsverschiedenheiten seien ihm drei Rippen zerschlagen wordein In der Roten Garde zu dienen, wird sicher- lich i» den feudalen Kreisen der jungen Herren nicht als.ftandeS- gemäß" angesehen werden; hoffentlich aber verschafft ihm die Tatsache, daß er sich„für sein« Ueberzeugung' drei Rippen hat zerschlagen lassen, die Wiederaufnahme durch seine stlassen- genossen. Wir singen und sagen vom Grafen so gern..,, Wiederum müssen wir zeigen, wie ein schweizerisches bllrgerlich-demokratischeS Blatt über den Tieg von München urteilt. Di«„National-Zeituna" in Bafel scxrt in ihrer Freitagnummer, daß die Sieger entschlossen seien, keinen Pardon zu'geben. Zweifeftos Milde di« RachsuM der Er- schreckten häßliche Formen annehmen, von denen freilich der tendenziöse offizielle Regierungstelegraph nichts melden werde. Das demokratische Blatt hat richtig vorausgesagt, wir erfahren offiziell nur die ausführlichen Nachrichten über die Erschießung der Geiseln� dagegen wird über die Toten der weißen Garden der Schleier der verstehenden und verzeihenden Liebe gedeckt. Die„National-Zeitung" sagt dann: Deutschland ist«8, da?»ort den Siegern in Pari» Maß u n�TW i l d e erhofft und erfordert; e» wäre wünschenswert, daß jene» Deutschland da» im inneren Kriege siegreich ist, der Pariser Konferenz nunmehr ein Beispiel gibt. Selbstverständl.ch soll Mord und Raub nicht toleriert werden und nicht straflos bleiben, doch e» heißt eine Revolution beschmutzen, wenn man mit Kugel und Blei gegen besiegt« politische Gegner wütet. Da» ist«», wa» Roske und seine Gardisren mit der De- gcncration de» alten preußischen Militärgeisio» nicht verstanden haben; hoffenlich versteht e» Herr Hofftnann und sein Gencralisfi- mu» Epp besser. Die Hoffnung des Dasker Blattes wird nicht in Er- füllung gehen. Herr Hoffmann, der jede Verständigung mit der Münchener Räteregierung abgelehnt und den Noskegenerälen unbeschränkte Vollmacht zur Nieder- wcrfung der Revolutionäre erteilt hat. ist bereit« am Werke, »m den Geist deS preußischen Militarismus, den Geist der sinnlosen! Gewalt, pollkonunen m Bayern heimisch zu machen. Volles Einvernehmen zwischen Noske und Schneppenhvrst. I Berlin, ß. Mai. Heute nachmittag fand zwischen ReichSwehrmimster NoSte und dem bayerischen Mililärministcr Schneppenhorst eine Aussprache über dir Bildung der Reichswehr in Bayern statt. Heber den von dem bayerischen Milltärminifter vorgelegten Entwurf zu den bayerischen AutführungSverordnungen zum Gesetz über die Bildung einer vorläufigen Reich»wehr ist volle».Einvernehmen erzieU worden. Der erste Schwlndel aufgedeckt. ' M ü»che», 5. Mai. Dir Mllnchenee Zeitung ist zu der Erklärung ermächtigt, dag s»w«hl vir»rentlichen wie die geschldlsenrn Depot« bei den Münchcnrr Banken unversehrt geblieben sind. Die von den russischen Mitglieder» der Räteregierung ge- plante Enteignung scheitert« an dem Widerspruch der Be- trieb»räte der Banken. > Der neueste Heeresbericht. München, ß. Mai. Hm Tonntag nachmittag setzte wieder heftige» Maschinen. gewehrfeuer ein, bald hörte man wieder Schläge von Kanonen und Minen. Der Kampflärm kam au» dem Nymphenburger Biertek. Dort wurde heftig au» rückwärt» gelegenen Häusern ge- schössen. Dec Kampf war sehr hortnäckiz. E» wirkten auch Auf- klärungsflieger mit, um da» Feuer auf die hinter den Kasernen gelegenen Nester zu lenken. Auch in der Gegend de» Rotkreuz-Piatzc» kam e» in den RachmittagZstunden de» Sonntag» zu heftigen Kämpfen, die mehrere Stunden an- dauerten. AI» eine Abteilung Toldalen mit einer Regiment»- tapclle von der Beerdigung eine» gefallenen Offizier» zurücklam, wurde in der Röhe de» Rolkrruz-Platze» darauf geschossen. Düse Schüsse waren da» Signal zu einer allgemeinen Schit- ß e r e i, die sich wie«in Jlugfeuer durch da» ganze viertel wr« breitete. Dabei traten auch Panzerauto» in Atlion. Am er- bittersten war der Kampf um da» Reseivelazarctt C rfn der Schulstrohe. Dort schössen verwundete au« den Fenstern. Au« den gegeullberliegenden Häusern wurde ebenlall» grschosien und Hand- gronaten geworfen. Schließlich gelang e» den Regierung«- trupp-n.'dir Cpartakistcnnester auszuheben. Gegen 1 00 A e- f o a z« n e, darunter auch Frauen, wurden, die Hände am Hinterkopf, unter starker Bewachimg in» Militärge- sängni» gebracht Au» dem Lazarett wurden 70 Gewehre und ein Zsialchimmgewedr hcrauegeholl. A,h"'ich ging«» auch bei dem �riiisonlazarett zu. Neber'die Gesamizahl der b»»- derigen Opfer liegen loch keine zuverlälsigen Nachrichten oot, vtzrletz» wt.rdev nach deu bisherigen F-itsticLunaeu r«td 100(Böttaten und Zwirpersane�. Im_ nischen Institut und in den einzelnen Friedhöfen lagen Montag etwa 2 50 Tote. VeKrng?n)(BcneroIMül � yn Hagen in Westfalen herrscht noch b« � schärfte Belogerung-Zgusttuch. Ein Generol beHerr ich! a' � ganze roeiie Feld der öffentlichen Gewalt. Da komm � ein« Vergewaltigung mehr oder weniger nicht an. gewaltigung uwerlog auch unser dortige? Prrteiblatt. eie. � stimme" für Mark und Sauerland. Sie wurde kurzer boten. Der Geschäftsführer und der leitende Redakieur.. Stroinfki fuhren darauf nach Dortmund»um � nrifsar Severi ng, der beidrn Genossen d.e Zui»-� ß-Mjes daß da» Blatt Weiber erscheinen dürfe. AI» sie tfc bem General mittÄlden, wurde ihnen eröffnet, „VolkZstimme" trotz seine» vcrbo!.'? erscheine,' gg führet und Redakieur rechafiet. Was kümmert d u> neral auch die Anordmuig eine» simplen Reich»kan»n«tz ter dam BolagertongSzufuind Hot er allein z» gelxelcN' Dem Reichskommisiar Serering. de n die Ln'wort K � � ral» mitgeteilt wurde, scheint diese SeKstherrlichkcit � woirig über die Hutschnur zu gehen. Er gab der■"' der Geschäftsführung den D.fch.'id, si« sollen c» ternuf. t, men lassen, da» Blatt solle weiter erscheinen. sMtM von seinem Posten zurücktreten, oll hier nachgeben. will sich auch an die Regierung uns direkt an Noske®fn. jjp Selbstvertstänidlich wird die Generalität versuchen- gäming«achzuwmj«!, Wß ein Eingreifen der � einet ganz« Reihe von Grünben nicht g-dnldet � Gespannt darf man jedoch sein, ob die tzkg.etiWP, wird, der Gene ral i.äi enbgegenzu-trolon, » i' Der ßrMchedm de???§!!L;1ü?e?ÄNb5a� Da» preußische Landwirtschaft» ministes'" �rc» sich an den Reichswehrministcr NoSke gewanlä, �"�/.jiett Werbungen für die Freiwilligensormatione.. auf dem P Lande vornehmen zu lassen. Der Wunsch de» Landwir- Ministerium» wird damit begründet, dag die Leuten o> e• � Lande noch sehr stark sei. EZ gäbe Heu!«»och uji wegen Arbcitermengel» von dem bebauten Bode» ein- mehr brach Itcgen lassen müßten. Die Anstrengungen,•' � in groß» Massen aus da» Land zu bekommen, Haiden m � geringen Erfolg gehabt. Es fei deshalb uniunllch. die f Lande befindlichen Arbeitskräfte durch die Werbung willigcnverbände nech z» vermindern.«ek Der Zustrom zu» den Frciwilligcnderbänden vom 7�,..�cii war bisher sehr groß. Einmal lag dir» an der UnattiiI"! der Landbewohner, zum anderen aber auch daran, � Nichtstun bei den Freiwilligenverbänden. die gut«' y* die hohe Löhnung die Männer auf dem Lande betfflm- Freiwilligenverbänden beizutreten. Es ist ein®'a..siat« gleichen, daß auf diese Weise der Landwirtschaft die et# eingearbeiteten Kräfte entzogen werden, um in den produktiv tätig zu sein, während zu gleicher Zeit die'" Arbeiter, di« von der Landwirtschaft keine Ahnung haben,, Lanh gewiesen wurden. Die deuische VolkSernälrung diese Maßnahmen nicht unerheblich gefährdet worden. auch jetzt noch, trotz der Mahnung deS Landwiri'ebrl!�-' riums, schwer halten, die Landarbeiter und Bancrnsöbnf,, den Freiwilligen dienen, wieder ihrer eigentlichen Besch' zuzuführen. Die militärischen Machthaber werden sich(in* dagegen sträuben, weil sie In den bäuerlichen Elemew"'� treffliche Stütze zur Ausführung ihrer reaktionären Politu Maßregelung ans poMMea ErZaden? Wir erhalten folgendes Tedegramm:, i i Allenstcin. 4.*% w Der Wahlverein her Unabhängigen S.'zialdcmok! � ANea stein protestiert hierdurch auf» schärfste Maßregelung seines- V.-fitzend n:,- de» � D ö b b e k e. Dem Gencssen Többeke ist am 2. Mai»otn � gericht Allen stein ohne Angabe von Gründen mündlich v' v � i* worden, baß et auf Anordnung de» Obtplanbe-l'-�"g»« Königsberg innerhalb von achtTa � scher Hetze ge-sien Gen. Többeke ist dieser Akt poiitis�- regelung zu erklären.. Unabhängiger Wahlverein Aliens � � Gleichlauterde Proteste gingen an den Preußischen R« i ch» j u st i z m'i n i st r r, an die National- und Lh" ge* sammlumg' und an den N« i ch»? o m m i s s a r W i n r- � Vollzugsausschuß der Arbeiterräte deS RegicrungSbezic!»- � � stein und bot Wahlverein de r Sozialdewo. scheu Partei in Allenstet» herben sich durch selbständti� gramm« an di« Landesvec lamm lang und den„Borw diesem Protest angeschlossen..(;|h Gen. D ö b b« k« ist seit Ausbruch der NevokuMon" Preußen für die Sache de» Sozialismus tätig, E» ist f' daß eine vorgesetzte Behörde mit solchen Mitteln> politischen Kampf eingreift und die H.'tze der.«z nationalen und der ZentruorZprosse gc�en einen f"' Gegner unterstützt. Ein denlschts ArdeLs�eM�ch. � Der ReichSarbeitSministcr Bauer ivie» am 3. Mai � Arbeitsausschuß zur Reuordnung der gesamten gC auf di« Bedeutung eine» Gesetzwcrke» hin, daß da» beiisrecht mit Einschluß de« Tarifrecht» und de» �valisi� regeln werde. Bei gemeinverstäiidlicher Eprache und lriK, sicbtlichem Aufbau werde da» ganze Gebiet mit f' Grundgedanken zu durchdringen sein. Danach sollen alle der Arbeitsbeziehungen in einem deutschen ArbeilSgrsid�. g<< fammengesaßt werden. Al» Teile des Gesktzbuchwerte» I dacht: Ter Arbeitsvertrag, die Arbeitsgerichte, die fassung, die Nrd-li»verwal»ung und die soziale Selbstbrilun � (Koalitionen, KoalitiouSrecht. Lchnkämpke. Tarifverl läge beitSgemeinschaften). Fn den ArbeiiSauSichuß sind«in* bürgerlicher Sozialpolitiker berufen worden. �st Ob et notwendig ist. gerade jetzt soviel Zeit»nd- an«in Baragroulienwerk;u wenden, iür da» die � lagen noch gar riebt fiiber find, will vn? einige'' zwetselbott erscheinen. Nur wer die Neorm-s� � imSexrt«nusa Wirtjchaiuavejens scheu für aba� krlegsberlchkerslattung f aus Mnchev. Ein halbe»?kahr lang hat Schmock zu Haufe sitzen wüsten. Nun weilt er wieder auf den Kriegsschauplätzen und meldet dem aushorchenden Publikum, was es Neue» dort zu sehen gibt. ES ist wie in der Hochkonjunktur der KnegSzeU: seitenlang sind die Schilderungen über die ' Kämpfe, über alle Einzelheiten des Schlachten« und - Morden?. Als Beispiel von vielen sei wiedergegeben, WaS . der ans den bayerischen Kriegsschauplatz entsandte Sonder» - berichterstalter. des...Lokalanzeiger" erzählt: Und da» Schießen wird immer gewaltiger. An» allen Himmelsrichtungen blinkt und donnert und brüllt r». . Die Stadt, di«. verödet«. cruSgehungecl« Stadt, stöhnt und stöhnt wie ein Orkan. In einer Seitenstraße speisen Soldaten au» - ihrer Feldküche hungrige Kinder. Da— wa» ist da»7 Zwei • Pferde sinken getroffen in sich zusammen. Der leer« Magen schmerzt, der Hunger steht aus und stürzt rni» ftien Wohnungen Und schneidet— schneidet in» rot« Fleisch der Kadaver.... " Welt! Angst, Hunger. Schrecken, Wohnsinn— ' die Bestien nagen zu lang« schon am Herzen' der Menschen. ■„Erlösung!" schreien sie,.Erlösungl" Und die Kugeln, die die Befreiung bringen sollen, sausen weiter ( p i e Straße entlang: sie zerstören, aber sie säubern, si« ; liegen an und sie richten,'sie sind wie ein furchtlbare» Straf- * 84 Haben dort drüben eben nicht Weiber rni» den Fenstern ge- schössen?.Hinein! Hinauf!" Und sechs Infanteristen schlagen ha» Haust or«in, bringon schießend hinaus iuii& fassen zu, wie mit eisernen Klammern. E» haben wirklich zwei betörte Weibe« geschossen. Der FanatiSmu» feiert Orgien; sie büßen ihr Leben,«eil sie die ruhige Entwicklung der Dinge nicht abwarten konnte� Auf d«t Straße liegen fie in ihrem eigenen Llute. Sil» Uebersckirift hätte Uber diese Schilderung ebenso- ant wie jetzt München, der Name irgendeiner feirdlichen Stadt sieben können, über die der deutickie Mil'.tariSinu» im Weltkriege gekoinmcn ist. Damals waren eS Belgier, Franzosen oder Rüsten, heute sind es deutsche Arbeiter. Feinde" aber sind sie an«. Und wenn«rfl der Bürger bn-fe(treMtlio�cn Bilder gelesen bat. dann ist er rot f für di« Eußrngennahme der Schreckens berichte»-ber die Erschießung � fir ist mich reif bazt*. im Geiste mithandelnd leilzu- {tfhiUM Oft der ErjchießunK Pi« �rtchlaamig tel Jltabelb- MSS-SNM fc"« i.Lf'SvS'«ScÄ6& Äww- K�Ne polnischen Mgrlsisnbßchckn. Eine ErUarung Paderewstis. WWW WWW i&säB�wS# «n�otrirV cinc yccit an cipvrnicnie richten. ' eine neue Vlainn�e für di« Regierung. Lmuieu ln Slrzlsnnd. ... etroffwnt», 5. Mai. � in �Pin»ttag kam c8 hier zu Nnrahen. die ihre Ur- l(tn am Aeußerungenvan F i sch h S n d. ."'nsia�, �itcn. Die Menge zog vom Hafen nach der fc"'»n.m e � r e r f Geschäfte geplündert wur> �®rkiki" �'ltag konnte die Ruhe wiederhergestellt werden. iind Truppen nach Stralsund zur Aufrecht- 'ung der Wuchc apgcgangen. To, on„<•, Stralsund, 5. Mai. Ü' den Ieeck bezfffert den Schaden, den es to'lion8!ri®<:n �uruhen erlivten hat. auf mehrere I.'finfc. en-ll � r'■ Am Sonntag abend kam es zu neuen "Oann Mensll)enmenge zertrümmerte den 'ui, m,,;,...®atenhaufc8 Tietz mit Handgranaten und raubte es "*l*t m@4Rffe abgegeben wurden. Hierbei wur- �»e. /.�PPfvnen au» der Menge verwundet und 1'if'tonih*.�ernfr wurden drei Soldaten, die dem siliert, 5 aetj�nt<,'IIon•"fluten, verwundet. Die Schießerei � aber, morgen». Am heutigen vormittag sammelte kiig.. mo'8 große Menge und nahm«ine drohende Hal- t!b Warenhaus Wertheim. Die Unruhen dauern fort. nkichp„?.chnllick>cn Mcldtin�gn die Ursachen zu diesen schildern, miisz, nach den üblen Erfabrun- 0 mit ihnen gemacht wurden, abgewartet % Dft,.r( berührt es f»ton, daß durch die ofsi- r r � der Anschein erweckt wird, als wenn aus Jlttfj rl„-KM'm?nQf scharfe Schüsse abgegeben worden seien: jmh aber merkwiirdigerwets« zwei Personen aus �icht Jj-huenne verwundet und eine getötet Wörden. Ob In ��ttin, auch in Stralsund aufgehetzte Regie- "%ti? die Hauptschuld an diejen Vorkommnissen Aug de«, LukersuchNv�gausschuß. �krrw �"lersuchungSauSschuh der Preußischen Van- 'fl|jof mn,'unn wegen der Unruhen hörte gestern da» Mitglied ��'"""��".nmliing Emil Stahl über die Unruhen in k be,. eine Reihe von Augenzeugen über die Porgänge 5)i jwnfrkaiern« am 11. Januar. kj(!fn �""ch'le Sitzung wurde mit Nückstcht auf den Prozeß «»ntan"v morb,"1n Sarl Liebknecht« und Aosa Luxemburg» auf bpn 12. Mai. angesetzt. Der amerikanische Ko�ssj. klrb �'"zlen, 5. Mai.(HnvnS.) Laut«ISttenneldungen ' 1( 0 n den stongreb aus deu 1. Juni einberufen. �le amerikLuischeu resa�n�skruppeu. g: Amsterdam, B. Mai. itzentzst� drahtlosen Bericht der Niederländischen Telegraphen- �"i'hiiiglon zufolge wird vom Kriegdaint bestätigt, k*' W' 0;f Absich, beste hl. nach Unterzeechinlidg des rodens- U&... �'"erila irische Truppen länger m Deutschland zu lassen, &.,r'®chiff»tr u. �'rrrat tätig sein. Di« lommunaien Arbeiterrate lj�/usen. bit Siad.verwaltui'gen zu«ontrollicrrn. Di« jjt ein SUU btt StubiveovaUun». Der vor« fich-r klefer Perwvwmgen flvr PollzesprZskhenH kam, akf» nsthf in einer Person den Kontrolleur und den zu tiontrollierenoen vereinigen. g. Die Bestimmungen über die Wahl der kommunalen Arbeitcrräte sind unklar und lasse» Unzuträgiichkciten, wir die vorstehend festgestellten, zu, und solange diese Bestimmungen nicht klar gefafel sind, mufe sich fcder mir den daran» c»t- fte?, enden Uirzuträgtichleiie» abiinden.� 4. Da die Wahl eines Polizeipräsidenten als kommunaler Arbeiterrat den elementar- st« n Grundsätzen des R ä l e s y st c m S in» Gesicht schlägt und dagegen Protest eingelegt werden m.u ß. kann ein Polizeipräsident nur solange Mitglied der Volldersaminlung sein, bis seine Wahl rückgängig gemacht worden ist. Solange das nicht geschehen ist, kann derselbe nicht auS der Vollversammlung ausgeschlossen werden. Der kommunale Ausschuß des Vollzugs- ratcS wird beauslragt, dahin zu wirken, daß bei der Zufainmen- setzung der kommunalon Arbeiterräle keine groben Verstöße gegen den Rätegedanken verübt werden. B. Der Anirag der S. P. D. und der D. P., der von den Frak'ioncn der U. S. P. D und K. P. D. eine Aufiiebung des Beschlusses der letzten Vollversammlung verlangt, ist u n a n• nehmbar.da Beschlüsse der Vollversammlung nur von dieser, niemals aber von Fraktionen aufgehoben werden können. E» muß der nächsten Volldersainnitung überlassen bleiben, zu dem Antrag der S P D. und D. P. Stellung zu nehmen. Die Fraktion der U. S. P. sullt an der Hand des stenogr-'phi. sehen Protokolls der Vollversammlung fest, daß kein Anirag auf Ausschluß des Polizeipräsidenten Richter gestellt worden ist. sondern nur ein Protest vorgelegen hat. Der Vorsitzende hat den Protest als Antrag aufgefaßt und irrtümlich al» Antrag zur Geschäftsordnung zur Abstimmung gebracht. Da- durch ist eine Verwirrung innerhalb der Versammlung entstanden, die dann den Beschluß zur Folge hatte. Aber auch wenn«in Antrag auf Ausschluß des Polizeipräsidenten Richter oestellt war- den wäre, dürfte derselbe nicht im Rnbmen der Geschäftsordnung behandelt, sondern, müßte zur Diskussion gestellt werden, wobei nach einem bereits porgelegten Beschluß der Vollversammlung dem Angeschuldigten die Möglichkeit einer Rechtfertigung gegeben wer.| den mußte. Der BollzugSrat ist der Meinung, daß durch eine erneute Aussprache in der Vollversamm- lung dieser Zwischenfall ohne Schwierig- keiten erledigt werden kann. Dieße Erklärung wurde dann den Fräbt'onen Überwiesen. Die nächste Vollversammlung sinket am Sonnabend, den 10. Mai, statt. AI» erste? Punkt der TageSarlduuwg ist die Er- ledigiwug de» Antrage» der S. P. D. vorgesehen. De» weiteren nahm der VollziigSrat Sbllung«u der Eni- schädig-ung der Arbeiterräte. Die Verordnnng des Finanzmini- iteriums vom 13. Januar hat erhrbliche Unklarheiten geschaffen, fö daß sich ein Teil de.r U.n'eriiehmer weigert, die durch die Tätigke! der Arbeiierräte en(stehe nben Kosten zu übernehmen. Der VollzugSrat wird erneut mit dam Finanzmiirifter über die ff rage verhandeln und glaubt dadurch eine schnelle Entscheidung herberführen zu können. Der verlauste Reichstag. Dir RenovierungSarbciten im ReichStagSgebäude, daS für die Nationalversammlung vollkommen neu hergerichtet werden muß. stoßen auf eine neue sehr ernstliche Schwierigkeit. Die vom Noichsamt des Innern eingesetzte Untersuchungskommission hat die Feststellung machen müssen, daß da» ganze Reichs- tagszebäude von Ungeziefer, von Läusen, ver. eucht ist. Die zunächst in Anwendung gebrachten Mittel habe» sich als wirkungslos erwiesen. So ist denn über den Reichstag eine Sperre von vierzig Tagen verhängt worden. Diese Sperre dürste nach Ansicht der medizinischen Cachverständizen genügen, um. da? Ungeziefer absterben zu lassen. Gegenwärtig ist auch eirft Kommission des Finanzministerium» bemüht, die Höhe der Schäden zu ermitteln, die in dem Gebäude angerichtet worden sind. Der Schaden wird oberflächlich auf über eine halbe Mil- lion Mark gefchätzi. Im ehemaligen BundeSratLsaal sind allein 20 Ledersessel, deren Anfertigung im Frieden pro Stück 2500 Mark kostete,.abgeledert" worden. Außerdem sind die sehr wert- vollen, mit Kurbelstickerei gestickten Vorhänge aus Sammet spur- lo» verschwunden. Selbst ein 23 Zentner schwerer Bronze- Kandelaber war von seinem Sockel abgeschraubt worden, doch konnte der Diebstahl durch Angestellte de? ReichStaze» nach recht- zeitig verhindm werden. Die Wiederhcrstellungkarbciten, namentlich im Sitzungssaal, dürften etwa 3 Monate in Anspruch nehmen.— Die.Dchutztruppe" die hier unter besonder« liebe- voller Protektion de».VorlvärtS'-Rcdakleur» Kuttncr gehaust hal. kommt der Reichskasse nunmehr recht teuer zu stehen. Revolutionär Stampfer. • Der Verichterstatler de».S-Uhr-Abendblatt»" meldet, tele- graphisch natürlich, auS Per'aille»: vor dem.Hotel kurbelte eine Sdhar amerikanischer Kino- »pernterire und bat um Spezialaufnahme' de».Vorwäri»"- redakteur» Stampfer, der als Revolutionär ameri- konisch« Leser besonder» zu interessieren scheint. Da hat sich der Berichterstatter wohl nur einen Scherz leisten wollen. Der Chefietakteur de».Vorwärts" kann in tausend journalistischen Sätteln reiten, R.volut.onär war er noch me- mal». Achtung! ArbetterrSte der ll. S. P. D.l Am Donnerstag, nachmittags 8 Uhr, findet eine Fraktionssitz u ng aller Arbeitmäte, die auf den, Boden der II. S. P. D stehen, im Herrenhaus, Leipziger Straße, statt. In dieser Versammlung soll Stellung genommen werden zu den Vorgängen, die zu dem frühzeitigen Abbruch der letzten Vollversamnilnng führten. Wir er- suchen um da8 pünktliche Erscheinen aller Ar« beiterräte., Der Frakilonsvorstand. I. A.: Koch. Leichenfund am Lietzenfee. Auf ein verbrechen, da» offenbar erst in den letzten 24 Dtun- den verübt worden ist, deutet ein schauriger Fund, den Anwohner des Lietzcnsees am flestripen Montag nachmittag machten. Am Nordufer dcS Sees bemerkten Passanten ein im Wasser treiben» de, Paket, sie brachten das Bündel ans Ufer und stellten als Inhalt fest den feenes Fleische» zum großen Teil beraubten Rumpf einer Leiche. Der Kopf und die Extremitäten fehlen vollständig, dagegen fand man Fleischteil« de» Gesäße». Die Umhüllung de» Paket« bestand au« mehreren Zei« tungSexemplaren der.Freiheit' vem 22. hj» 20. März d. I. Di« sofort benachrichtigt« Mordkommission der Charlottenburger Kriminalpolizei beschlagnahmte die Leiche. Bei der ärztlichen Untersuchllilg wurde festgcstelll. daß der Tod der unbekannten Perjo»«est vor 24 Str.«de» tmgetxeua fern kann, da da» Fleisch «nk M« SSmffefcn sich noch in BotkTotnmfn frischem Znstanb de. finden. Da auch die Eingeweide und innere Teile zum aller- größten Teil fehlen, konnte auch bisher noch nichi sestgesiell! wer- den, ob es sich bei dem Tote» um einen Mann oder um ein« Frau handelt. Gewisse Merkmale lassen jedoch daraus schließen, daß die ermordete Person etwa»0 Jahre alt gewesen unh von wohlbeleibter Siatur war. Die Leichenteile wurden pbotographiert und sodann in das Charlottenburger Lcichenfchauhau» gebracht. Für die Ennütlung des Täter« wird seilen» der Behörde eine Belohnung ausgesetzt. Personen, die AuhaUSpunkte zu geben in der Lage sind, wollen sich im Charlotieuburgcr Polizeipräsidium, Zimmer 137, meiden. Achtung! TFr Vollversammlung der Arbelter« rät« Grvtz-VerlinS findet nicht am Dienstag, fanbern am Sonnabend statt. Wir verweisen im übrigen auf den Le» richt de» vollzugsratS. Angehörige von Inhastierten, bie gewillt sind, ihren in Haft befindliclien Angehörigen Lebensmittel zu bringen, werden gebeten, Dienstag nachmiltag von 4 Uhr ab oder Mittwoch vorniittaa von st Uhr ab Lebensmittel im Bureau der U. S. V.D.. Schicklerstr. 5, abholen zu wollen. Es ist wiederholt vorgekommen, haß Lehensmittcl für solchc Mefnngenc, die keine Angehörigen haben, den Fmin- den und Bekannten, die sich um diese(befangenen bekümmer» ten, von den GesängniSbeamten nicht abaenommcr. morden sind. ES wurde aus eine entspreeliendc Verfügung des JlustizministerS verwiesen. Wir fragen hier in aller Ocsfentlichkeit den Iustizminister, ab er eine solch« Verfügung. die einen langsamen Hungertod für viele Gefangene bedeuten würde, erlnssen hat. oder ob es sich nur um Will- kürakte untergeordneter Vertonen handelt. Neukölln. Bei der Maifeier in der VereinSbrauerei ist ein Tvauring verloren gegangen; abzuaeben bei Ottc, HobrechtsirM», Ourrgeb. IV.— Ein Patentschlüsscl gesunden; abzuholen im WablveremSbureau. In*. Bund der Krl»gobeschödli>iei, und Kttepehlnterdllebenen. Ortsgr. N e u k L l l n. Diensieg abend 7 Uhr In der 9fula des Real- gnmnasium», Ka!ser-Fri«drlch>Sli. 208 SM, ötseniliche V?-sammlung.— Ortsgruppe Pankow. Milgliederoersammlung am Mittwoch abend 7% Uhr bei Struck, Brehmesir. 58.— Bezirk Nordost. Mittwoch abend 7 Uhr Bezirksoerfammlung in der Bötzow-Brauerei, Prenzlauer Alle« 247. tebensmiNelkafestder. Berlin Nach einer Bekannimachuna de» Maglssrak» gelangen k» Berlin auf Abfchnltle 18 und 22 der Lebensmillelkarl« der Sladt Berlin je 250 Tramm und auf Abschnitt 24 der LebensmittrlkarU 500 Tramm, zusammen also 2 Pfund Marmelade, zur Ausaab«. D« Kleinhandelshöchstprei» belrägl 1 80 M. für ein Pfund. Di» Anniel dung findet In den durch ein Aushüngeschild gekennzeichneten G» schästen am Dienstag, den 8., Mittwoch, den 7. und Donnerstag, de« 8. Mal stnlt.— Di- Frist zur Ausgabe de, ausländischen Weizenmehl» auf Abschnitt C 1 der Tinfuhrzufatzkarte, die mil Dienstag, den 8. b. M. ablaufen folll«, wird bi« zum Sonnabend, den 10. d. M. verlängert. Be,iupsberechtlgt«, die da» Mehl In ihrem zuständigen Klelnhondelsgefchäst nicht erhalten, können sich an dl« nächstgelegen« Krankenkofwerkaufsstell« wenden. Pankow, vom Mittwoch auf Abschnitt 4 der ollg. Lebensmittelkarte 250 Tramm Kunsthonig.— In dieser Woche bleibt dl« Kürzung der A», B> und O-Karlen um je% Liier bestehen. Di« X-Lite» Krankenkarten werden von jetzt ab wieder mit Frischmilch beliefert. Spandau. Gegen Abt«nnung von Feld 228 der Lebensmittelkart« Ist In den einschlägigen Tefckcislcn der Neustadt, rechts der Schön« walder Strafe»,% Pfund Weichkäse zum Preise von 50 Pf. zu haben. Alt'ElienIcke. 250 Gramm Graupen, 1 Hering, 50 Gramm Brat- sett. 125 Tromm Auslandsfleifchwaren. 270 Tramm«uslandsmehl oder 9Iproz Weizenmehl, 250 Tramm Kunsthonig, 5 Pfund Kot« löffeln, für Fugsndlich- 2 Suppenwü fei. Di«'Anmeldung der Ab- schnitt« 21 und 25 der Kreislebensmittelkart« und?Ir. 35 der Kart» für Fugendliche hat bi» einschliefelich Dienstag, den 6. d. M., zu er- folgen. Bei Abgab« von ülproz. Weizenmehl find vl« lell-Marken in Tegenwart de» Käufer» blau zu durchkreuzen. Aus den OrgMallonen. «lerter«reis. fIug-ndfektion.) Freitag, den V. Mal, erdend« 7% Uhr. bei Schmidt. Frankfurler AI!»« 1, Vortrag de»©cnolfen 28. Schenk Uber.Sozialrfierungssiage�." Die EektioNsleliung. Sechster Krei». 7. Abteilung. Mittwoch abend 7% Uhr Mit- glledsrverfammlung in de. Schulaula. Sonnenburger Str. 20. Bortrog de, Genossen Wilhelm Dentzer: Aufgaben und Ziel« der U. S. P. D. Neukölln. Dienstag abend CV4 Uhr Sitzung der neugewählteu Vov- stanbsmiiglicder im Bureau Reckarftr.». Neukölln. 3. Biertel. MUIwoch, abend, 8% Uhr. für den 13. bi» 18. Bezirk in der Aula der Oberreatichule. Emfer Sir. 137, Mitgliederversammlung. Dogeoordnung: Kälefgftem und Rätekong.ejp Referent Elewer». Frledrichsseld». Mittwoch abend 7% Uhr gemelnfamer Zahlabend Im Saale von Bansdorf. Berliner Sir. 18. Die Mitglieder de,«- weiterlen Porfland», treffen sich beret» um 8% Uhr bei Bansdorf. Stralau. Mittwoch abend 7 Uhr Teneralverfammlung bei Stet- izick«, Att-Stralau 5. Tagesordnung: Berich!« der Bezirks- leilung. Neuwahl der Bezirksleitung. Die Dichtigkett der Tages- ordnung»rfordert die Anwesenheit fämtticher Mitglieder. Tegel. Mittwoch abend 74 Uhr bei Hnmesek, Hauptstraße, Mit» glkederverfammiung. Vortrag de, E-nosscn Sc!,w-nk. Frei« Jugend Neukölln. Heute abend 7% Uhr. im Jugendheim. Nogaistr. 15, Vortrag:„Di- Frau und der Sozialismus." Frei« Jugend«aulsdorf. Biesdorf. Mahlsdorl. Dienstag, abend, 7 Uhr, im Lokal von Schwarz, Kaulsdorf, Honowe. ftr. 5, Tründungs» Versammlung. Thema:.Zweck und Ziel« der freien Jugend." ...(*"{* Jugend Charlottenburg. Dienstag: Marx-Dedenkfelsr Unsete Cetniiltflllunaen finden j-dcn Dien»:vg und Freilag um 7ik Uhr im Lokal Theten,«aiser-Fiiedrich�tr. 45b, statt. . Ire! Jugend Rofenthaler P-rstadt. Di-nelag abend 7% Uhr in der S'mrinde ckul« Gipsstr. 23. Zimmer 6, Borlrag: Karl Marx' Leben und Wirken. Frei« Jugend Gefundbrunnen. Dienstag abend pünktlich 7 UHt Im Lokal von Mann. Wriezener Strafe-, Ecke eh iflianla-Slraße. «. 3r«i« Jugend. Truppe Nordost. Mittwoch abend%9 Uhr im Lokal von Pari«». Huselandstr. 32. Bortrag über bie Fo:berung°n Jugendlichen. o-, 7**# Äugend �rledrichofclde. Mittwsch abend �8 Uhr w bSR fuücaö�Unim�l9l)Utöet Sirobe, VorU'g:.Zweck und Zwle der Freien Spiel und Spart. Turnverein.Fichte". DI« 18. Männer-Abtettung turnt vorn Dien» >««. den 8 Mai. ob, jeden Dienstag und Freilag abend, von 8—10 Uhr, komme IUtnl,aU* � S-phiengymnastums. Sleinstr. 20/30. TäfU mUU lÄ"i9*'«rofe.Derllnk.-Am 8. Motz Äw.Sl'&ViiÄÄ a.8-"««•"•»imw-%« Vrieflaslen. H. H. Schreiben Sie sofort unter Angabe de» Zweck«,«»!> l*, näheren Umstände an Ihren Erfatzl.uppenlcil und ersuchen Ei«»>«I«ib Ihnen wenigsten» bescheinigen zu wollen, datz Ei« vom 3. Oktober rmn bi» 1.««gust 1014 aktiv dienlen. »ntdind««. Thom und ysr$nii$untcn. Icssfng-T�.eater Thea f er am n.'ilowptafz, Dlreklion Friedrich Kavss'er. Oien'ta« 7t Uhr: PenthfilMa. Opernhaus 7 Uhr: Martha, Oi rekl. VcfOf Harnowsky. "V Uhr: Oies ira-, Mi'twoch: Dies Irac. Donnerst: Der ttlaufuchs. Oeutjchss Künstier-Theal 'Z>t«Wr MWrtmMer-MrbM Bezirk Erotz-Berlin. Lrsnche Soizinduftile. » Allalenil. 7 Uhr: Das Schloß amWannsee Rose-1 heater 7i Uhr: Kleiao SUsria Setianspielhans 7 Uhr: Coriolan. Direkt/oh MaxReinhardt Beütsdies Theater Ti Uhr: Wie e» euch neUIlt Kommersplete Ti Uhr: Der Star. Kleines Schauspielhaus Uhr: D. F Ochse d. Pandora Direktion� C Molnhard— R. B&rnausr. Thentor I d KüRtggrfitzcrSfrnBe \S Uhr: Der Biberpelz. ffrau Wolff: P!se Lehmann). Mittwoch: Musik. Donnerstag zum 1. Male: Die Plätzen der O�se lschaif. Scl.ausp. L 4 Akten von Ibsen. KomöMm Uhr: Foldberrtxliüffol. Mittwoch:Pe1dlierrB� ügeL Berllaer Theater f*Uhr: Storno. d£o wieder locxchfen. Dorncrstap, 7 Uhr: Wohl- taiiukeib-Vorstellung. Reinertrag für unsere Kriegs- • gefangenen. rveu�sOpcreTtenliauä. SckiUhauordanini 4a NordeoiSI Tägliah abends nuiir: W'allialla-Tlicater 7t Uhr: DcrJ8scrausKnrpfa!z. Casino» Theater. Lothrlngc i Str..�.TSgL'/jS Uhr: Letzter Monat Vater Knolle. Dienstag, den 0. Mal, abend» 7 Uhr, findet bei Wegen«, Seydelstr. 30, ein« Versannntvnfl Rcrflncr VolksstQck In 3 Akten Dazu erstki. Spezialttaten. Wintergarten tägHch 7i Uhr vmeMMelllmg 1 für sämtliche in der Holzindustrie beschäftigten Hausdiener, Packer, Kutscher usw. statt. Tagesordnung: Die Lohnbewegung d« Solzarbriter«ni unsere Stellungnahme dazu. Jeder Betrieb muh vtttreren sein. Rauchen gestaltet, Tiieater a. Kotlbusei Tor (fr, histaeci ktttr Mr. M ab» daT1 sn. Sonntag Dachanttag» t Ohr: Elite- Sänger titnal. lilil.<« St'lt nir Sängtr (!) Herren) Bitlhgas-Koinrt Sonnt, nachm. ermaß. Pr. VorverWiiif II— I iriir. IHofimKino - Franklartcr Altec 27S- vom 6— S Mai: UunpemnüUers UfSlben nach dem Roman v. Heimburg Tiimc fcc Schauspiel mit Eva Später. Kclkrs Fastsäle, Koppenstr. 29, Direktion: J. Werner. Der große Sensation?- und Autklärungsfüm Igrauan, der Ab- I grund verschlrngt. Die Tragddie einer Unwissenden in 5 Akten. Ferner: Bist du es, lachendes Glück. Itiilschtt Mlilllirbtiitt-$(#11) Beewaltnngsstelle Berlin Jl 54, Liniensir aße 89,'85. Geschöstszeit von 9— 1 Uhr und van 4—7 Uhr. Telephon: Amt Norden 185. 1239, 1987. 0714. Mittwoch, den 7. Mai ISIS, nachmittag» 6Vb Uhri Vranchenverillmmluna aller in den Eisenlonstniktionsbetrieben beschästiAten Arbeiter und Arbeiterinnen in der Aula de» Tophien-L-jZeum», Weinmeister» straße 10/17. Tagesordnung: 1. Bericht der Tarishommifsicn. 2. Diskussion. 3. Vetschiedeues. — Mitgliedsbücher sind mitzubringen.— Zahlreiche» und pünktliches Erscheinen ist notwendig. Achtung! Vertrauensleute! Achtung! Im Anschluß an unser Flugblatt, betreffend die Sammlung von Unterschristen iür die Emderufung eines außerordentlichen Verdandstages, bitte» wir bis ZZertrattensleuie, bei der Einzeichnung der Kollegen und Kolleginnen in die Liste zur Kontroll« ihren Nomon in das 63. Markenseld zu schreiben. Die Lrtsverwaltung. Sm, dLkHechche" ______— �-chspanamcHaw- _ Sa'r�emOie wtet Rolkohl. Wc#ohL irtingköhl, Spinal, Höhren. Bohnert. dlp fle hfl Wem KklphWIgLbMkhW •rtpch»' Vsyfrolop' Agenturen tür lehensmttlel Q. n. h. H.. Berlin S59. Hasenheide 88; Cur« Benenn ann, R*'! VblUClCl. Carlus. Berlin NW 52: Dalllior& Möhrleg. Berlin 6�1 johnnn notlraann. B.-WUroersdojl. WWWMMMKSN- Schöneberg. Berchtesgadener Str. nerzners a voanonenonr» uusiav ncyncniann, Berlin N5ü, ürzkerstr. 11. 0� «nMUkR Z«»»»!»ctetolc tiltiaMrüd«!?«>»«! Mitiwach, den 7. Mat, mittags 1 Uhr: Versommiung dcr arbeitslosen Metalldrücker im Lokal von Klemens, Eophisnstr. 9. Di« Tagesordnung wird in der Versammlung be- kanntge macht. Zahlreiches Erscheinen erwartet Die Ortsverwaltung. » s wi«ra#c. I ss,i V»,» aiuiiosvt Vk7.( i.fl:» 1, UCIUSU.-Jt,' T W> d>■ l"» ♦-- VVekrt- . Bertfn SW 68: Kpnsumgenossenschait BorKn und Unntcgead, Lichtenberg. Rittergutstr. le: Q�t. Y Str.14; R. Schröter, Berlin SQ 16. Adatbortstr sTSebf. Haicscb. Berlin 0, Wei4«�/' g» Ol dort: Ocbr. Weigert, Herlin. Stralsundcr Str. Herlin hl), Schmidstr. S; Verein Iür Vofkskucften._ Cause. Berlin C, Br Uders. r. 7; C Bnebholg. Berlin kaulsgennsseoschail Cöpenlcker Koloniale; rcnhandler tn Cöpeniok:«Xsn Schoenleg 4 Co» Berlio-Fr'eacn»"-�»v Pont Brandt. Berlin-Cöpenlck; Bnkautegeoossenschait Pantowcr LchcnsmiHeliiiindler, Pankow; Wilhelm. t�ri K """*s"■-"—■-_______ c: AufUSl.. n.ölfl Alber« Müller. Berlin, Petersburger Str.-'j. D. Riedel A.�_�iesäos-ilFah«««n Koaketn,'Schbneberg: �uz�nel. 9«%% Berlin N 54. Lothringer Str. 8; Robert!,. UcbrecM NacW, Burtin NM. Lothrtoger Str. KM» Wilhelm zlderl" PI �6 febtnj: 5? % % Kv .wt te: Colt �Ö&QU «SS m Knorrpromenadc: Richard Rcielafi. Berlin-Cüpenicki E. Kotcnaila, McufcSfht: Marcuse& Orbacb, Betlln:.(r jj, Berlin NO IS. Waümnnnstr. 15: Albert Schenk. Bta-Reinlckeadori; 11. W; Bahlmaun. Berlin NW 52, Deutschev Holzartreiter-Rer�aN� Verwaltung Berti«. Telephon: Amt Morihplah 10023, 3578.' Viw>: Berlin. Mmtgest ratze Achtung! 14. Bezirk. Achtung! Die Vez'.rkskonsercnz de» Vertrauensleute des 1 14. Bezirke(Moäbii) findet am Mittwoch, den 7. d. M., abends 5 Uhr, im Lokal von Saud, Bcusselstr. 9, statt. Einladung per Post findet nicht statt.. Tie Ortsverwaltung. ein Küasllerroaiaii a. J. Leben des berühmt. Komponisten kränz Lehar. mit Oesangseinlageu. und das glänzende Beiprogramm. Anfanit: Wochentags 6. Sonntatrs 4 Uhr. Spandau. D-r bereits mehrfach angekündigte Vortrag des Genossen Hans Siemsen, Berlin findet am Mlltwocll. tlen 7. Mai 1919, Kochs Biemarcksäien, Felihtrasse abends 7 Ui Vorveritvi* ' s'att. ' i:-.! Vorstand und bei samtlichen ix inrxiren der U. S. P. D. . iur Frei)ieUM-Spedition bchlancrt, JjnJcnufcr, . uMaur. Laske. PichelsdorferStr. 10S, Kochs Bismarcksäien. kestaurant Abraham. Streitstr. 74 und vom 6 Uhr ab an der Abendkasse. £ Jüdische sozialdemokratische Arbeiterpartei„P o a l e- Z i o n". Sonntag, den II. Mai. abends 7'/, Nbr in dc: Resjource, Oranienbutger Sir. is Trauentaa! Rcichhaltiges Programm! auffi Schreramaublnen 1 aller Systeme, a II eil defekte. Ingenieur Reche, I Steglitz, furslatr. 16. Telephon; Steglitz 14J9. R Praktische Neuheiten, anentbehrliche Bedarfsartikel für jedermann. Prospekte versendet kostenfrei. Vertriebs-Bureau für Neuheiten und Gebrauchsartikel. Berlin O 34. Abt. G, Hcidenfcldstrasse 10. Fortsetznug der GedenMchen" Henercrtversanrrntutis t.U $ I �rcitag, den 9. Mai, aticndö O'/g Uhr» bei KUems, Hasenhcide 14/15. FortsrVung der Ta�rsorduung. von dcr Ichten Verfainui'ung. Die OrtSvtriv'l� LezUs-VsllrMer.sMMuerversammlmZ- Laden« und Koniormöbeltischler- Dienstag, de» 6. Mai. abends 7 Uhr. bei Merkcc�a � sstankfurter Str. lü. Tagesordnung: Der Stand unserer Lohnbewegung. Tue*> leute haben den genauen Bericht über den Betrieb nmtzubringen._, Tischler Bezirk Süden. Mittwoch, den. Mai. abends 7 Uhr. bei Ewald. Schönlc' Tagesordnung: Bericht drö Obmanns und der Vertrauensleute. xa°>' Schirmmacher. Donnerstag, den 8. Mai. abends 6 Uhr. bei Staden. Michaelkirchstu 24. Ordnung: Bericht der Kommission und der Vertraucnsieute. VertranonSlcnte dcr Tischler, Polierer und Beizer, der in den Warenhäusern aeschäften beschäftigten Kollegen, am Donnerstag, den 8. Rungestrage 30. JerbanS der Maler, Mierer. Anstreicher etc. Bureau: Mclchiorstrobe 28, hart. gerutprecher: Amt Monchplap 4787 Silin,!»» UmKtlM Arbeitsnachweis: Äonnamtstr. 13 o-llule OcrllN szertilprechir: Amt Norden 3791/97 Mittwoch, den 7. Mai 1919, abends«'/. Uhr. im Gewerkichastohaus. Cngeluser 15(grosttr Saal) tI Z>GGGGZGS>®®®@®T>GG®®® @ © Irseörichshagen © v.? berei;» m« r och angekuns.gi, ® ® # vortesg des Genossen Hans Siemien, öeriin findet. m vienstog. den 6. lllwi Isis, in Conrad Kestjä'en,%% aoeiidt. 7 Uhr Rott. U iNnnerPnut* 6,'m voestan» un» de! allen$unt. L OtPCrrOli'., �nhren 4er U. e p. v...n 4«, ednaerbaUe, 4er»Zi-itel«'. Sps4>t,on Cdtmarj. Jr cor d). r 10? und oen 6 Uhr ab aa 4er nbeu4?a(Te FrcMa�d �ei@ id Bußd. ,035 OefTenllicncr Vortrag«ms im Freitag, üeu 9. Mal in der llauccwerkschule, • Uffiirstcns r. Ml(nahe Pols lamersiraöe. rbema: KöRn?ii die preise ubgeaout werden? Ret.; Ff. Holle--R tior. leglnn 7', Uhr. Eintritt frei. Mitglieder- Uers ammlung. 0. S. P. Nenkrölln, Unserm lieben Freund und Partelgerossen Emil Pawiilz u„d Frau die herzlichst. Glückwünsche zur Silberhochzeit, Die Genossen des 22; Bezirks. agcz ordnung: I. Wahl dcr Deligierteii zur 16. Generalversammlung. Ä. Statu tenberatiing. Ä. Verbandsangcicgcnhriten. Mi« stlrdobiich leiltlmierL Kollegen, weiche länger als 4 Ivochen mit chteu Beiirägm Im Rficksiande sind, ohne daß dieieiben gchundet sind, haben zu dieser Vetsdimiituiig leinen Zutritt. Tie Orit Verwaltung. VGFBin„Urfceiter Hochschule� E.V. Berlin Neuköi Am 2. Mai verstarb an derProlelaricrk�ankheit unser Genosse Gustav Rflckert Zleihenstr. 33. Die LJeerdigrung findet | am Dienstag, den 6. Ma* nachm. 2.45 Uhr auf dem ! Ue#eindefi iodhcj Ma- | riendorfer Weg statt | Ehre seinem Andenken! Die Genossen, die an d. Beerdigung: tcilnehm;. treffen sich V2 bbr beim Qcn.Rcgenberg.Zicthcn- str. 33. Der Vorstand. Theater-Verein� sucht spietende MhglkfkT, sPf% Anakanfc Pidtrowlcz, Charlottcnb«'*- Corps-Str. 8. Hol I Trp. Sitzung-frcl)P'|ä vor dem I. und 15. im Monat 5« Uhr Qarde-du-Corps-Str, 15. Preis- Bitsei! ,aa- 4»>v»---,..brn ej' � Zusammengestellt ergeben die DUw pfejfg,� ■legenwart. Zur Verteilung der Gegenwart. Zur Verteilung v inor*0ut Gebrauchsgegenstände. Richtige LOsungc- ROckrLfr im Kuvert bis zum 15. Mai er. elbzuscßd 0�ums, Äoi|ec> gtiebcich'Sitohe gUhi20S. eine osjcnHiche �cnoui iiiluita. für Kriegsbeschädigte und Kriegshinterbliebene «teSÄÄ „ t t,„für Nlclitmltulleder 2.50 Alk. LehrstStten: 9. PIlichtfortbildnngsjchaleN. Friedrichsir. I.'tiunwci: BahnhoiTriedrichstrJ Triedr. Werder Obcrrcalschale, C. Nicderwalls-r. 12(unw. Hausvoig'.eipl. Untergrundb I. Neukölln. Berliner Str. 9 10(Lyzeum) Vorlesungsverzeichnisse und Hörcrhartcn in obiger Geschäftsstelle*, bei den AusschuBmit- glicdern und in der Hörer- u. Mitglißderuersanünlüng Sonnabend, den 10. Mal, TL Ohr Niederwalhtr. 12(unweit Mausvoigieipl. u. Snittclrnarkt Vortrag Julius Hab(Dramaturg der-Volksbühne**» Arbrlierdlchtcr. Vorlesunsrea Mal- Juni 1919 herinnen Montag den 12. MaL Musik:(Doz O. Crnest).-- k�ust« Issenschilt:(Dr. H Cohn-HVner). Volkswirt chaltslchre:(Dr. Joh. Croner.— Völkerkunde:(Dr. A MichhornX Llierafurgcchlchtc:( K. W. OoJdsclirnidt\— Frai zösiseb:(Dr A. Paeder». w v.uler Vortragsreihe? Ratesystem und Wlrtscna'tsv« rf issung im großen Sitzungssaal des ehemaMgen Hc renhauies. W. Leipziger Str. 3. Freitags 7 4 Uhr. i*' Cohen-Heuss(Zentral rat1: Der Rategedanke und die Kammer der Arbelt. 23. Mai Jul. Kallsky: Rifesystera und Gewerkschaft. ' �aI' Direktor 11. Krämer: Die Unternehmer und die Wlrt*chaltsverfassung n Weitere Vorträge werde:» bekanntgegeben: n. a. haben zugesagt: ü;nerald rektor H* llrßckinann(Vor«, d. Deutsch. Wirfsc�afts-ongrcsscs): Das Wirt- i schaftsparla, nent.— Richard Aluiltr xVollzugsrat): Der Aufbau der Deutschen Wirtschaft und das kaiesysic�,.; Letrter Vortrag(Datum wird bekannigtzeben); Ur. Felix Rorchardt: Sorlalisleranr:: S hlagworie, VorprieHc und Urteile. Mitglieder ralilen ihr jeden Vortrag 25 PI*. Ni-bmihglledcr I Nk. Karten In den Theater-' kassen von Tie«*(Alexan ierpl. Leipziger Sir.'. Kaufhaus d. W.'Tauenuienslr. 21). Pau' Hnrscb lEnceluler 15) und vor den einzelnen Vorträgen. Wlsierschallllche Abende— Führungen.— Aur.liu* ew Hlmmelinhrlslag, scheid Am I. Mai verstarb] | nach schwerem Lc den mein lieber Mann, Vater,] I Schwicgcr-, Orosnva;ei i und Onkel, der Dreher Friedrich Schrei. Im zweiten Quartal ersC'*— � 'DIE ERDB- F Politische a.knllurpolUisdteHaihmonn Herausgeber: Waith et Das Kampforg1"1 des revolutionären m § Mi e: I $ s "ich I � 1 s Die Beerdigung finde» am Dienstag, den 6. Mal. nachmittags 1% Uhr, In Buch statt. Um stille Beteiligung 1 biticn Sit tnainin HiirferMieWec, Auguste>ciirel. ' Reinickendorfer Str. Gegen Nationalismus, Mititar Kapitalismus— Für den Mer -■ p.w- Milarbeittn Joh. R. Beehre, j Ehrtnsteitt, Ollo Frtuadlim,' f uchs, Henri Cuilbeaux. mumt.M.x /.'ermann. Oskur IC Jiermnnn Kcf-rr, Andreas Ludwig Keidner o.• tot-W' . o. tos Rott. Toaesordnung: 1. Ono schuldet un» Eloot und Kommune? Sief: Kam. T i e. t. 8. Zreie Au.kpluch. Leidende und Darbende heraus! Ter Borliunb des Interna«o»aIen Bunde, Ortsgruppe S'eudolln. Ro» Dr. med. Karl Reinhardt Berlin P. f damer SlräBn 117.(an der l.tiiiowsir.' Haut- und Harna zt bewährt«. fachvnüoaUclie Belianuluu. i Unentgeltliche Auskunft urtd aufklärende G a. üroschüren(Beschreib mg sämtlicher licilvcr- laiircn; in den Sprechstnitden von'«1-3 mittags. '»10 abends, Sonnrogs Vtll-I Uhr(im ver- achlosscnen Brief Mk. I25i Pumpen ed»n 7w Cx k und j > i/r.ttc, K 1 e i n»?. Hand*| ''»Ml' n zum Selbst-• „n i teUan nacli enioser An- I e.tung. fachm. Ra% A.es �pczial-• ''S IS f»'i JSrf rttfnüMfß. 1 Cur!Kocliiln&Co., Berlin SW 68, Alte Jmkow&r.akdÜL Danksagung. Für die Beweise herzlichster' edual.mc bei der Beerdigung meines neben Minne», herzens- guten Vaters, sagen wir allen Verwandten. B©~ I kannten, sowie dem Ver-( band'e: Maler, dem; Wahlverein U S. P, D- Bezirk 59S. der S'euer- koiiimission 354 D u.dem MänoerchOi �Nocd'«n- seren auWch t*gen Dank. ö- ttuiralM Hhuirtürtmci Mant Hunger u. Kinder, i Berlin M 31. Putbusc Str. 7 II. Leuawig metarwr«•-- � u- EimelKoJtlfiV.!., Qtiari alsabonnstn.«5 niert düfrh die Post, den Budihar.äel' Veriag»DIE ERVBff'5 Kr. 4J"• Schuretdniizersiraße -j'xrJ»».' n.ltu KitofUla» iff© (mntllMhnk* V»«*»«*' " U.f;ol.ll*gl. ti*. tM: t INr fkcciv S.,i.r»; 7 b. ZiiW I I &ti? kl»« I ».«4. MIM zur..Zreihein. VlensW. v. W 1919 % öchllchuug der Spaltdauer SlaaU- dettlebe. t SationQlbctJaTnmlunj in Weimar abgedru. � Wird or-t-ü-■~ %n otlcn Arbeiiern und Angestellten mit der gesetz enUassen�ist»rkündigt. All« Beamten aus Widerruf eme Umstellung der HeereZwerlstätten Illl®d"k dorzunehmen. Nur die A r t i l l e r i e w e r l. üblich �e Brfchlltzgießerei verbleiben aus- ?�ten%. Kriegs uiinisterium zur Ausführung von Heeres- '"MlWreh'n bfn Spandaner Betrieben sowie bei der »it dl« sl"" bestehenden Arbeit"�» sowohl des ZentralrotS wichen.�'"sarbeiterräte werden?urch das Dekret aufselos«, ki Ilmft.n,«enernldirettian. Andererseits wird versprochen, k%# 1'"n. b&!B. zur Ausführung eine» Teils der vorhan- dar so,�, Dringenden Auftrüge einen Teil der Arbeiter, und b'' b°r dem 1. August 1914 dort gearbeitet haben, tnir � Der Beginn der Arbeiten in diesem Um- d» z�jn 28- Mai erfolgen. Man rechnet mit einer Zeit ■j." konnten, um die künftigen Betriebe rationell zu gc. in t'ce»� $ ii»V T» ■SÜ | kk fS �bpell an den P.-triotismu» der nunmehr von �tiirr n*" lliegierunz aus die Straße geworfenen Staats. Kflolisw 4r!rm bringenden Interesse der Volksernührni'g und .'Ifoii ii'r'o,' bex Land- und Forstarbeit sowie dem Kohlen- �wem T®elfaflanfl Zu stellen, srblieht diese» charakteristische ''»krdi untei:zeichn st' eine zu ■«oll- ........-J— WWW.......- Angestellten- Iii ti! 11 Vertrauensleute der Staatsbetriebe, zu der auch ü. �"Mgsrat je ein Mitglied- der S. P. D.. U. S. P. und «-'«'tsandt hatte. 41� jei nun geschaffenen Situation nahm am Montag nach. Vsw1 Versammlung sämtlicher Arbeiter- und«ngefielltrn- �»��kauenSleute und Kunktw'iäre der HeereswerkstStten Vom er berichtete kurz über die Sachlage Am Sonntag be- Nwister Gothein, Ministerialrat Kautz, Dr. Bach und Mz �achtigten Lück und St.-.st' d'e Betriebe, um die Mate- ?ikiib,' Astpellen.°hn<. etwa« über die weiiere venoendunz der 4»u. bauten zu lassen. Montag morgen erschienen plötzlich % die Schließung ankündigten. Ts war eben sckon �iHereUet. Der 24. Mai soll letzter Tag des Arbeit». PsKi noc6m'i«»0'ne �''ercs genuen zu lauen, zeiHie .""niun-,--.r'at� �bandau einberufene kombinierte t WHfe.mi.« �'(�er Arbeitercäte, Arbe'ter. und Angeste u. � m»------.. a„ h.r Die Wiederinoetriebnahme soll i,.? dem?" bor sich gehen. Wer dann gebraucht wird, >t. i. hi..Uir Arbeiitnachwe's entnommen. Die Beamten W iinK nn( 0 z">ar bis zum 80. Juni. Die Negierung et. !'et. n\" � Arbeiter- und Angestellten ver» jj te Lebensmittel sollen an die noch Arbeitenden ver. » n VefiSr,.»[•sHb"* hervorgetan haben sich bei Abfassung tau-»b bie.Kollegen' Lück. Leiner und Rottmann, die krbiii," b m ü n n e, der Regierung, deren Treiben �"terung<»— t---- r.™ ä�Uhfm)?"" botti vollzugirat meint«, das, man sckon lange hj! Ichcn hmri-b0"'- bah es so kommen würde. Da« konnte JS kut. Aeuherungen Mo#(«8 entnehmen. >, alle w..'"iuulbbeirlebe tun, kännen morgen mit demselben t,."' Arbe.?.!' � b e t? i e b e tun. Auf der einen Seite ruft 55etri.L orbeitet. auf der andern Seit« schlieht der Giaat 40 000 Menschen auf die arbeitet, auf der andern Seite schlieht der Staat Vi.1"* c** r f' 40 PCO Menschen auf die (»„. Arbeitslust kann man nur heben, wenn man die •-» tätn �rtebe i'-te. cssiert und sie an der Produktion teil. WWWWMW��MM"* Wer hat ... IW als Arbeiter- .... Warum gibt man bei Wcrkstätte mit dem reichen I. Aber der Kern ist: W?kmi iur to. v 1 � 1'»fallen nicht mehr. lini aa. 1», �reinstrllung von Arbeitskräften kein anderer b..�ir m.i'..fl* �der Spandauer benutzt wird, 1■-» tv t t»i— fr*" »™«n vririeve I"te.cis,ert unc ste an oer PI muh die Frage aufgestellt werden: isttes-, �uck, Leine, und Mottmann beauftragt, h"1 Slon�, b« Konferenz teilzunehmen? Warum V.'str mebr Jei Spandauer benutzt wird, so kann kein di« Spandau kommen. Aber vielleicht Haben die SU fi.rii_. angeordnet haben. In 10—12 Monaten nichts Ä- lA« AlV Vollzugsrat meint, dab es sich hier nicht nur Sek. Provokation der S p a n d a u e r. s o n d e r n I kl i>1 i—.— mm. m W(— f 2— i �\ 1— 4l- A*- im' ailin m.V s" Arbeiterschaft handle. So wie hier, st 1 beil. Ki, JJ anderen Betrieben, In denen man Sinfluh hat-, &{, jjeifch. Vertreter de» Kriegsministerium» meinte zu uns, h>i�°nda,,.. ein Mangel an Dienstboten. mSgen l�afl an J Frauen und Mädchen doch Stellung in der Haus- k.Oon �""ehmen Civ? de/«>°lberii Diskussionsrednern wird eine gemeinsame � w. eoh-Berfsner Arbeiterschaft befürwortet. Sichler stn."»on%'ann aus dessen Frage, dah Lück. Leiner und Rott. �ailun»? b.l. dem«erireler Spandau» in der""' �1«'n»Npi �austragt seien.•■-K st»--' ÄffÄV i!l % Qllf National .........-...... iben auch die Informationen zu seiner Rede in der ,, ung gegeben. Sie haben auch sämtliche LebenS- beschlagnahmt. Lück sagte, nur Leute, die in».- cnwi v1" Boden der Regierung stehen. embfipM,-r«n die Aetrlebe. B ü ch e l vom Voll- % ia' Un>> 1' eJ.n* Kommission zu wählen, die mit dem«oll- ?ti> btivi,.,. bem Zentralrai beim Haushaltungsausschuh oder ih.m, Q11mlunfl vorstellig werden soll. Gelingt es uns .». en Erfolg zu erzielen, dann können wir uns an wir uns wenden. Kommission aus dem Vollzugsrat M>,t bei p.. stewahl,. die zemeinsam mit dem Vollzugirat lstdi»? dorü.a! O'brung zwecks Rücknahme de» vorliegenden Be- Sin.' Hn,".f werden s,ll. Desgleichen wird der Zenlralrat Sic,.?e-,nun der Nationaiversammluna zur Stellung- werdei. und eventuell, fall» dort dem nicht fu m,rS| ,iner vol JCM1UCV«, i—---. »iberusung einer Vollversamm Berlin« die gesamte Berliner Vorgeschichte und die nämlich die ........... '""dustrse- zurückkommen. �«elfftum« verbreitet den«"ftuf h*t Kegkwnst " dazu- S?"1 �KSNSSW sprechend, dah die Spandauer Werkstätten definitiv geschlossen bleiben sollen, weil sie nach Ansicht der Privatindustrie auf die Dauer konkurrenzunfähig bleiben werden. Richtig ist vielmehr, daß ein Jndusiriebeirat au» industriellen Arbeitern und Beamten gebildet worden ist, welcher— au her den technischen und kaufmännischen Sachverständigen— der Regierung bei der schwierigen Frage der Umstellung der Spandauer Werkstätten in rentable Friedensbetrieb« zur Seite stehen soll. Solange diese Umstellung, welcbe 8— 12 Monate dauern wird. nicht beendet ist, wird in Spandau mit denjenigen Arbeitern, welche bereits am 1. August 1914 dort beschäftigt waren, ferner mit den eine Familie ernährenden Arbeiterinnen und mit einem Teil der krieg»- und unfallberechligten Arbeiter an den bestehenden Austrägen weitergearbeitet. Die schwere finanzielle Lage de» Reiche? läht es begreiflich erscheinen, dah auf die Dauer eine so riesige Zuschuhwirtschaft, wie sie in den letzten Monaten in Spandau bestand, nicht zugelassen werden kann." Diese Erklärung ist eine bewußte Irreführung, auf die wir roch näher eingehen werden. Die Kommission, die am Sonntag die Betriebe besichtigte, war stark von Vertretern der Schwerindustrie durchsetzt und zeigte fast nur Interesse für die dort lagernden Rohmaterialien, die sie durch das ReichsverwerturgScmt der Schwerindustrie zuzuführen erhofft. Bon einer Verhetzung der Arbeiterschaft zu redei� ist angesichts dieser Sachlage ebenso dumm wie dreist. Wenn überhaupt von einer Hetze gesprochen werden kann,, so ist didse ausschlleblich von Herrn NoSke und seinen Hintermännern inszeniert worden. „Die freie Welt" Die z w e i t e-N u m m er der illustrierten Wochen- schrtst der Unabhängigen Sozialdemokratie„Tic sreie Welt" gelangt am 7. Nai zur /lusgabe. Buchhändler, Spediteure, Zeitung»- handirr müssen sofort ihren Deöars anmelöen, damit sie rechtzeitig in den Besitz der bestellten Exrm- plare gelangen. Verlagsgesossenschasl Jceiheii". e@.m.w., Berlin NW 0, Schiffbauerdamm 19, Abt. Buchhandel. —— Uaherordenllicher Verbmidslag des Seoische« Vavarbeilewerdaiides. Weimar, 4 Mai. Auf klassischem Boden, im Volkshause zu Weimar tagt der außerordentliche verbandsta, der Bauarbeiter. Er hat die Auf- gäbe die Tarif, und Arveitsgemeinschaften zwischen seinen Mitgliedern und den Arbeitgebern im Reiche zu regeln. Andere wichtige Fragen werden wohl nicht oder nur im Fluge behandelt werden, denn nach Auffassung des Vorsitzenden P a e p l o w- Hamburg sind nur zwei Verhandlungstage vorgesehen.— Der Verbandsvorstand hat eS, auf die Vertrauen«- ieliokeit seiner Mitglieder bauend, früher vortrefflich verstanden, sich maßgebenden Einfluß zu sichern. Die Revoluiion hat man- che« geändert, aber eine durchgreifende, der Neuzeit entsprechende Aenderung der GeneralkommissionS-Politik ist von diesem au» allen Gauen Deutschland« beschickten verbandStag nicht zu er- warten. Die» zeigte sogleich seine Eröffnung. Von B e rl i n. Spandau, Ehemnitz und Essen lagen Anträge vor. die beiden Verbands-Vorsitzemben Fritz P a e p l o w und August W i n n i g.wegen ihrer arbeiterfeindlichen Gesinnung und reaktionären Betätigung—.-- auszuschließen";.alle Mitglieder, die der Weißen Garde angehören, auszuschließen". cPaeplow hat unter anderem auf einer Konferenz der Ge- werkichafisvorstände für die Beibehaltung de« BelagerungSzu- stände» gesprochen und gestimmt, worüber die.Freiheit" am 5. 4. 19, Ab.-AuSg., berichtet hat) Die Geschäftsführung über diese Anträge lag in Händen des Müanaeslagten Paeplwa Gin Delegierter beantragte ohne jede weiiere Begründung Heber- gang zur Tagesordnung. Aus diesem, vom Vorsitzenden als. g e s ch a f t« mößiz behandelten Antrag wurde e« G ollm i ck-«! Berlin unmöglich gemacht, auch nur einen der Anträge fach- lich oder materiell zu begründen. Auch ein Protest von Heck e r t- Chemnitz, über die vergewaltigende und unsachliche Art der VerharMiing half nichts. Der Uebergang zur Tages- Ordnung war beschlossen. An« dem Vorstandsbericht, den Paeplow gab. Interessiert, daß am 18. November 1918, als» kurz nach der Revolution, die .Arbeitszemeinschaft" gegründet wurde, die sehr angefeindete Einrichtung, die bewirkt, daß auch in den Gewerkschafien ein Zug nach links vor sich geht. Der Verband hatte vor dem Kriege 310 000, anf seinem tiefsten Stand<9 000, jetzt 266 000 Mitglieder. Eine besonder« Kömmission soll nach Pari» gehen und über den Wiederaufbau Frankreichs, sowie über die Gefangene»- frage verhandeln.— Die Berichte de«.Grundstein'-Nedatteur« Ell Inger und de« Ausschußvorsttzendeii Daehne waren nur kurz. In der Diskussion, an der sich G o t« s ch a l k- Leipzig, H e i n r i ch- Göttingen, G o l l m i ck- Berlin, Fröhlich- Köln. Alheim-Essen, Z i eg e r- Nürnberg, H e ck« r t- Chemnitz. Win»ig und Klaus- Berlin beteiligten, hatten die Redner, die die Porstandspolitik bekämpften, einen schweren Stand. Der Geist der Hetz, und Lügenpresse hat seine Wirkung getan und zeigte, dah noch viel Aufklärungsarbeit notwendig ist. Die Un- abhängigen oder gar Kommunisten gelten nur als Krakehler, und die guten Beispiele und schlagendste« Beweise, die Heckeri gab, giiven«e st Im Tumult unter. W i. n i g fühlt sich noch mit dem B.-A�V. verwachsen und verteidigt seine Politik von früher und jetzt, oft von Wiverspruch begleitet. Er sogt dann weiter: Wir haben noch 500 000 Russe» im Lande; die Entente habe deren Rückkeh- verboten. Die Jnter- essen Rigas mit 4000 Deutschen und 25 Millionen Mark an deutschen Werten, waren Veranlassung, mit einem englischen Admiral verbondelu. SD* frühe« International« Hab« nicht ftuchjo- uteri und die englischen Arbeiter müssen erst ihre Gewalthaber beseiligcn. Revolutionen seien immer sinnlos ge. wesen, und deren wahrer Werl sei immer erst später erkannl worden. Wir müssen unsere Aufgabe, die Sozialisierung, er- fassen aber diese Aufgabe sei heute noch kein fester Begriff, Ruh- land sei durch die Sozialisierung isoliert worden und liege heute ökonomisch darnieder. Wir müssen warten, bis das Angelsachsen- tum sozialisiert, sonst lösen wir unsere Ordnung auf und treiben zur Anarchie. Er halte die Revolution für da« größte Unglück, das über Deutschland hereingebrochen. Gegen zerstörende Bestrebungen müssen wir uns mit aller Schärfe wenden. Nur politische Kindsköpfe machen die P o l i t i k d e r ll. S. P. Seine Rede wurde oft von stürmischem Widerspruch der Min. derhcit begleitet und den Fremi8en diese«„Politiker«" wnrde manchmal übel zu Mute.— Nach einer kurzen aber treffliche« Rede von Klaus- Berlin, die die Unternehmergewinne beleuchtet, erfolgte Vertagung. Achtung! Spanbauer Heeresbetriebe! Heute, Dienstag, 9 Uhr treffen sich alle Vertrauensleute, Arbeiter, und Anaestelltcn.Ausschüsse in folgenden Lokalen: Aw. Nord:„Gesellfchaftshaus", Swinemünder Str. 42; Aw. Süd. Gesch-Gießerei: Raoenestr. 6, b. Mecklenburg; Mnn.-Fabrik: Müllerstr. 32», b. Renner; Feuerw.-Labvratorium: Brunnen- straße 101, b. Z etz; Pulverfabrik, Gewehrsabrik, Gesch.-Fabrik: Udenaerstr. 26, b. Giese. Die Betriebsversammlung der Mi. ln den GermamasaleG fällt aus. (gez.) Eichler. yaber, Wanzke. An die Arbeiterschaft Groh-Berlins. Der Schneiderverband ersucht uns um Aufnahme des na«? stehenden Aufruf«:-.. Die im Verbände der Schneider organisierten Konfemon» schneider. Schneiderinnen, Zuschneider, Zuschneiderinnen, sowie die in der Stapelkonfektion, in der Hosen» und Westenbranche bei den Zwischenmeistern und in der K nabenionfektion be schätz 1 igten Arbeiter und Arbeiterinnen haben in einer gemeinsame« Versammlung beschlossen, auch ihrerseits Lohnforderungen z« stellen. Es besteht die Tatsache, dah, abgesehen von der Herren» konsektion, das ganze Gebiet der Knabenkonfektion, der Hosen- un» Westenbranche, bis j«tzt tariflich nicht erfaßt ist. dah also die Un- ternehmer Löhne bezahlen können, die völlig unkontrollierbar si«� die in jedem Falle unter all den In anderen Branchen bestehenden Löhnen seither stehen..... «Es muß Aufgabe der Organisation sein, hier helfend einzu» greifen. Forderungen an die Unternehmer sind aufgestellt uns werden in den nächsten Tagen abgehen. Nun wissen wir, daß in diesen Branchen Taufende von Personen beschäftigt sind, die teil- weise als Frauen und Töchter organisierter Gewerkschostsmlt- glieder zum Lebensunterhalt der Familie beitragen helfen Wir richten die dringende Aufforderung an sämtliche oiganisierten Ar. bester, uns behilflich zu fein dadurch, dah sie ihre Frauen und Töchter auf unsere Organisation, den Schneiderverband, Sebastian. straße 37'S8, Hos links 3 Tr,. aufmerksam machen, um so er» reichen, dah endlich einmal die langjährigen Bemühunaen, die nur darauf abzielen. Ordnung in diesen Berufen zu schassen, von Erfolg gekrönt sind._,, Wir bitten dringend, dah die organisierte Arbeiterschaft in diesem Falle und sich lediglich von dem Gesichtspunkt leiten läßt. daß. wenn hierin eine Besserung nicht geschafft werden kann, auch In Zukunft es unmöglich sein dürfte, da« ganze große Gebiet der Konfektion so zu gestalten, daß die darin Beschäftigten auskömm. liche Löhne erzielen können. Mitteilungen erbitten wir an unfe» Bureau. Lohnbewegung der Ensemble-Musiker. Der Zentralverband der Zlvilmustker hatte zum Montag vm- mittag nach den Musikersälen eine öffentliche Versammlung ein- berufen, um zur Regelung de« Tarife« und der sozialen Fragen im Ensemblewesen Stellung zu nehmen. Der Verbandsvorsitzende F a u t h berichtete über die Arbeiten der Tarifkommission, die schon im Januar einen beweglichen Tarif ausgearbeitet hattö, um die Löhne den kchwankenden Lebensmittelpreisen anpassen zu können. Die Unternehmer wollen nur einem st a r r« n Tarif ihre Zustimmung geben mit 18 Mark Tagelohn bei vier- stündiger Arbeitszeit, Bezahlung der Ueberstunden mit 8.50 Mark. Demgegenüber hat die Tarifkommission beschlossen, für eine vier- stündige«rbetlszeit einen Grundlohn vcn 20 Mark und füi Ueberstunden 5 Mark zu fordern. Da die Unternehmer nicht kampflos diese Forderung bewilligen werden, sollen die Ensemble. musiker noch einmal ihre Meinung tn dieser Versammlung äußern. Auch die erhobenen sozialen Forderungen werde« auf harten Widerstand bei den Uniernehmörn stoßen, so u. a. dlt Bezahlung der vollen Gage in Krankheitsfällen auf 14 Tage, der halben Gage auf weitere 14 Tage, ein freier Tag In der Woch« £«rbe?tsnachw?N«. � obligatorischen parstätt. _..""ornte zum Schluh vor der Benutzung de» � t-1"6,8 �trtn Klockow, der durch Inserat im -»-»'«»«i-N-d--, eine««Je C.,.ni. äs rn�nLee Beamten zu verhindern. Auch da, Spielen von Militär. T ern.oi,"'urde scharf verurteilt, ebenso die Eni- der Maifeier durch Veranstaltungen einiger Partei. organiialioiien beider Richtungen lediglich zu d-m Zweck, die Ver- einskasse zu füllen. 7 Folgende Forderungen sollen- den Unternehmern im Form eine« bis zum 15. Mai zu beantwortenden Ultimatum» unter- breitet werden: mindestens..—o•>.......... un» Harmvmumspieler erhalten 20 Prozent Zuschlag. Nachmittag». konzerte werden mit 5 Mark die Stunde und Musiker bezahlt. Nach einer Spielzeit von 1 und IM Stunde ist eine Paus« von Pt Stunde zu gewähren. Mit lebhaftem Beifall wurde die Mfttellung aufgenommen daß die Delegiertenversammluna de»„Allgemeinen Musiker-Vev» bände«' in Weimar beschlossen habe, sich mit dem Zentralverban» »n verschmelzen, so daß am L Juli die Einhcitsorgonisatio» Wirklichkeit wirdc Der TektlonSverlammlung der Zlgarrttenbranch« wurde über die Verhandlungen berichtet, die sich auf den«bschiuh eine« Nrichstarif» bezogen. Kollege Armbrust erstattete den Berich! und wie» darauf hin, daß mehrere Betriebsversammlungen den Tarif angenommen haben. AI» besonder« Verbesserungen sind folgende Punkt« anzusehen: Nach einjähriger BeschaftigungS- dauer werden sechs Tag« Urlaub gewährt für jede» weit«« Jahr MWMW' Herab, etzuna der Arbeitszeit wird die Erwerbs- losenuntcriiutzung in Anspruch genommen- Wenn die Arbeiter dann mit der Erwerbs iwenunterstützung nnd verdientem Arbeits- wbn zu, ammen nicht das Einkommen haben wie bei der Normal- Krbektszert, dann muß der Arbeitgeber die Hälfte der betragenden Disferenz zahlen. Die Akkordarbeit an gefahrdrohenden Ma- fchinen mug möglichst in Lohnarbeit umgewandelt werden. Für llleberstunden muß ein Zuschlag von 25 Prozent, bei Nachtarbeit em Zu,chlag von 60 Prozent nnd bei Sonntagsarbcit ein soleber ton 100 Prozent gezahlt werden. Zuschuß für nicht unterstützte »rr amentage: Bei einer Krankheit(Erwerbsunfähigkeit), deren Dauer zehn Tage übersteigt, zahlt der Arbeitgeber für die Karenz- gert. für die von den Krankenkassen kern Krankengeld gezahlt wird, den vollen Lohn. In der nächsten Bersammluwg soll über !das Rätesystem ein Vortrag gehalten werden. Auch die SrawattennSherinne» rühren sich! Am Mittwoch fand in Schulz' Festsälen. Am Königsgraben 2, eine öffentliche Versammlung aller in der Krawattcnindustrie beschäftigten Ar- beiter, Arbeiterinnen und kaufmännischen Angestellten sta-t, in der Kollege Sa lew s k h über.die Notwendigkeit der Besserung miserer wirtschaftlichen Lage' referierte. Wenn auch die Kra- vattenindustrie infolge des Rohstoffmangels während des Krieges stark zurückging, so sind doch die Unternehmergcwinne enorm »estiegen. Bedenkt man, daß heute ein guter Selbstbinder tO Mark kostet, so muß man zu der Erkenntnis kommen, daß Per. IllufSpreise und Löhne in ke nem Verhältnis stehen. Die Unter- nehm er. die im Verband der Kvawatten.Fabrikanten gut organi- stert sind, haben es eben verstanden, die Situation auszunützen, vährend die Arbeitnehmer zum großen Teil noch heute der prganifativn fernstehen. Welche Kaawattennäherin verdient heute B« Woche 40 Mark, wie sie nach der neuen Verfügung des demobilmachungsamtes alz Mindestlohn für tveibliche Arbeils- lräste verlangt werdend Der Redner schilderte dann das Elend der Heimarbeiterinnen, für die der gesetzliche Achtstunden- jag nur auf dem Papier stehe. DaS System der Zuarbeitcrinnen, das der Krawattcnnäherin Lasten zugunsten des Fabrikanten auf- »legt, müsse beseitigt werden. Da der einzelne gegenüber dem Organisierten Unternehmertum ohnmächtig sei, müssen sich die strbeiter und Arbeiterinnen im Verband der Schneider und Wäsche- rrbeiter zusammenschließen, um an den Arbeitgebenverband mit Forderungen herantreten zu können. Vom Zentralvecband der Handlungsgehilfen sprach Kollege Hasler zu den kaufnränuischen Angestellten de« Krawaltemnduftrie, indem er als Beweis für den Wert des gewerkschaftlichen Zusammenschlusses auf die letzte Be. wegunfl des Warenhausangestellten hinwies, die vor dem Kriege für 90 bis 60 Mmck im Monat arbeiteten und jetzt nach dem 0. November sich dem Zentralverband der Handlungsgehilfen an- geschlossen haben, dessen Berliner Nitgsiederzahl in wenigen Monaten von 4000 auf 45 000 gestiegen ist. In der Diskussion wurde allgemein die Notwendigkeit der gewerkschaftlichen Organi- sation anerkannt, so daß auch in diesem bisher vom Hauch der Revolution unberührten Berufszweig das Fundament zum Aufbau her gewerkschaftlichen Organisation gelegt werden konnte. Bildhauerl Dienstag, den 6. Mai, abends 7 Uhr, im Gewerk- WbaftShaufe, Engelufer 15, Saal I. Generalversammlung. Ohne Mitgliedsbuch kein Zutritt. Der Vorstand. Achtung! Tabakindustrie! Der Arbeitsausschuß der Zigaretten- Industrie hat in seiner Sitzung' vom 2L Mai folgende Resolution angenommen:.Der'Arbeitsausschuß beschließt, sich als Fach- aruppe dem ZentralauSschuß der»ngestelltenausschüsse Gros Berlin» anzuschließen und den Z. A. zu ersuchen, Oer Tabakindustrie eine besondere Fachgruppe einzuräumen. Er ersucht ferner den Kentralverband der Handlungsgehilfen innerhalb des Verbandes «ine Sektion der Angestellten der Täbakindustrie zu bilden.' !s« n t«, Dienstag, nachm. 5 Uhr: Zusammenkunft sämt- icher Angestelltenausschüsse bei Landre. Stralauer Str 35/36. Wo keine Ausschüsse bestehen, Vertrauensleute entsenden. Jede Airma muß vertreten sein! Arbeitcrrlftc, Bertra«enslente des Siemen-ZkonzernS! Mftt- «och nachmittag 5 Uhr in F riebe ls Festsälen, Kolbcrger Str. 23: Köllig« Bezirkskonferenz. Jugendliche Metallarbeiter und Metallarbeiterinnen; Am Dienstag, den 6. Mai. findet in den Sophien-Sälcn, abends H8 Uhr, eine Jugendversammlung des MetallgiNverbeS statt. Berlin-Borsigwalder Mctallwerk. Die Kollegen und Kol- leainnen, die am 10. Februar wegen Kohlenmangel� entlassen worden find, können sich umgehend ihr Gold für die sechs Tage Karenzzeit laut Schiedsspruch abholen. Kriegsbeschädigten-Funkti-näre des SiemenskonzernS. Vcr- fammlung am Dienstag, abends 7% Uhr, im Lokal Storchuest, Berlik« N.. Liebenwalder � können, da bis dahin die gesetzlichen Unterlagen dieses 8 festgestellt sind. f irf FriebrichSfeldc. Aus der G e mei nd eve r tr«i� können wir von einem erfreulichen Erfolg unserer konj« �, Haltung berichten. Die Schöffen hatten bekanntlich mmt? � Plätzen weichen wollen. Schließlich erklärten sie sim s g.---_ r.--- im. sts.—«•,-»c—: ti', Z r£u>n klw11 faulen Kompromiß bereit. Den beiden sozialistischen � sollte je ein Schöffe zugestanden werden. Rechtswzmt Demokraten toaren bcrcit.davouf einzugehen. Dimere» lehnte das ab. Sie forderte Besetzung des Gemeinde im Verhältnis zur Stärke der Parteien. Als dies uwst.? �«i den wurde, lehnten wir jede Mitarbeit m den Komnull und kündigten schctzrsste Opposition an. Das wirfte. erklärten sich zum Rücktritt bereit. Am Freitag fand di« statt. Getvählt wurden von unserer Fraktion dl« Frentzel und Pin sei er, dafür treten Genossin � ch Karlshorst und Genosse Karl M ü n n i ch- Friedrichslette' �li Von den Rechtssozialisten wurde Weiß, von den f',. 1 f Dr. Mvck und von der bürgerlichen Vereinigung Remy» � wählt. Dadurch verfügen die beiden sozialisttschen sammen mit 16 Stimmen über die absolute_ Kreistagsabgeordneten sind Genosse v L Rechtssozialist Splicht und Beigeordneter Goger Zinn Schluß wurde beschlossen, die Billettsteuer für die W von 10 auf 20 Pf. für feie Mark zu erhöhen. Versammlungen. � Neukölln. In der letzten Generalversammlung Ä Vereins gab Genosse Koch den Geschäfisber: 4 über drei Jahre erstreckte. Koch ging auf die schwierig« nisse ein, unter denen der Verein während des Kriege � mußte. Der Dtt tgl'ederbestand war von 18 000 auf ygiv gegangen, so daß irgendwelche nennenswerten Mittel o nicht mehr zuflössen. Dazu kamen die Haussuchungen, nahmen und Verfolgungen. Redner schilderte dann ve der Rebvlutton in Neukölln und wehrte sich mit aller En: p gegen den Vorwurf der Untätigkeit. L a ch m u n d«rg � 0 Bericht. Seit November sind 5000 Neuaufnahmen fJ9 und 2000 für Groß-Berlin zu verzeichnen. 400 Rechtssozialisten sind erfolgt. Der Mitgliederbestand&& )uiu*:r|umu a/wimiciMJLuvi'-—-,-- 10 000. Beyer gab den Bericht der»Freihett"-Spfd>u ,,j5« Abonnentcnzahl ist auf 12 000 gestiegen. In der D' s wurde hauptsächlich über die Einrichtung einer Zweiten gesprachen und ein diesbezüglicher Antrag angenomm � Sprecher der Kommunisten forderte in einer längeren oj den Uebcrtritt der U. S. P. Neukölln zur Jicuninunistil�.j z? Der Antrag wurde mit übergroßer Mehrheit abgelehnt. trag, den Vorstand nur provisorisch zu wählen, u nommen, ebenso ein Antrag, wonach Vorstandom mindestens seit der Gothaer Tagung der Partei angeho«« Eine lebhafte Diskussion entspann sich dann über die« nen Kandidaten. Di« Wahl erfolgte mittels SttmmZ-w ergab folgendes Resultat: Vorsitzende mit gleiten RechWss-(i� (363 Stimmen). Krille(320 Stimmen); auf 120 Stimmen; Kassierer: Lachmund(352);. x«!' Otto Beyer(258); Redisoren: W o lt e r(82g), W (901), Grznewicz(901), R u d. Krüger (231); Beisitzer: Frau Harnisch(323). Franz H" (314), Frau Porath(283); BildungLauSschuß- Wielepp. Schneider, Eichstädt, HLzrß� Manthey; Zeitungskonimission: Donath, v David Lewien, Schenk, Adler. Verantwortlich für die Redaktion Alfred Wlelepp- gni* 5 Verlbgsgenosscnschaft..Freiheit".«.(B. in. d. 6-, Berlin, � Lindendruckerei und Aerlagsgelellschaft m. b. H.. Schulbm��. Vskelnizlliiz Sek Rettofreunda Berlin N 24, Friedrichstr. 127, nalie KarlstnBe die Rechtsauskunftei d. grollen Publikums! Proreßablellnng— Snrechielt 9—8 ut,r WS" Bieber gegen 120000 Rnteochende."WS Möbel jeder Art preiswert GroOe Auswahl Uli BERUH BrnaoenstraSe 7 NIheRosentfcalerPUt* lSIkllllcll billig h. reell kauft man g�die- Sp# aa-, Herren-, Schlaf-, Wohnzimmer und Küchen nur im MöbelfrAus ODEN 30 AnderutenBe 30 Welcher bemittelte Herr oder Dame Khetckt einer a,Blen w"ve mit 6 kleine» Kinder» M M. tmr Beachaffong von Schah- werk? Oell. Zu*cHrlfien u Frau Schacht, FenkSII», Schftrie weljerSir. 17, Klavier• oder Flügel, eventuell Har- »on'iuro.' kauft Ächacht- Cl:nelder.BeckQwer