kkzelprels 10 pfg- Jahrgang 2 SonnabenS, öen 10. Mal 1919 Pj*»rfchemi msrgens und an 5snn-« Bezug5preis beträgt bei freier Zustellung ine Haus für Gr« �stbezug ohne Bestellgebühr monatl. 3,50 OT, bei Zustellung »Äwthrft* ist ia den ersten Nacktraa dar Satkeitunaslif �' r~ 5" un? m Sonn.-»d j»stt<>»n> nui mttgrm. t,5'?*1 f1"" Sustillunz i» hiw, fix IßMgOfrlm ein M Nr« Mm« ** ► Mbeni-flusgabe Inserate kosten die achtgespalt. Norrpareillezeile oder deren Raum 80 Pfv„Kleine Anzeigen' das tettgtdrutkte Wort 40 pf� jedes«eitere wort 20 pf. Teuerungszvfchlag SO proz. Familien- und versannnlungs anzeigen fällt der Zuschlag fort. Inserate für den darauf- folgenden ll�ag müssen spSteste»ls bis S Uhr nachmittags bei der Ezxedition aufgegeben fein. Expedition: Berlin NW. 6, Tchiffvanerdmnm 10 Fernsprecher: Amt Norden 070» Scrlinrv-Organ ber Vnabdämigen SojMömofratie Seutfifilmte SL Sie deutsche Antwort. Zwei Sole« an Clemenceao. Der e»peaH«Aen«r.Sozialdemolrate»' erKSrt, daß der Friedensvertrag mit Wilsons 14 Pnnkten nicht viel mehr mm,: ZU tun habe Der Entwurf sei weder moralisch noch klug. Diese Der..ft, AKrTr,...«SV fJr � m•i. FruchenSbedinigungen könnten bewirken, daß eine Regierung, die *Mfibente" bCt******* furchtbaren Reaktion führen kö.mte. Die Volks st«mm« in Budapest sagt: Nach diesem Diktat n», Herrn Clemeneeiut, gerichtet: Versailles, S. Mai 131? &- H«r Präsident! Ii,'' deutsch« Friede nSdclegation hat die erste Durchsicht der �liis« Friede«Sbediagungen vollendet. Sie hat erkenne« J"*# m entscheidenden Puukte» die vereinbart« ia, i es RechtSfriedenS verlassen ist; sie war nicht der» ��"titet, daß die ausdruiklich dem deutschen Bolle und * ilBl?l',icn Menschheit geiiebene Ansage auf diese Weise illusorisch "cht wird. • ei�«, ���agScntwurf enthält Forderunge«, die für kicht � e r t r S g t l ch sind. BielrS ist außerdem nach Sn. friede Tachverständigen unerfüllbar. Die deutsche ."��egation, wird den Nachweis im einzelnen erbringen dnb und assoziierten Regierungen ihre Bemerkungen MeScrial fortlaufend Augcben lassen. Versailles, S. Mai 1919 Her, Präsident! 4 e j beurtch e FriedenSdelegatioa beehrt sich zu der Frage �in �"��kburde» Stellung zu nehme«, indem sie anbei n,* � u tfch Programm über, eicht, das ihm Meinung holt �r#I,Icw deS BöllerbnndrS wesentliche Anregungen«nt- lehc k deutsche Fr�edeuSdelegation behält sich vor, sich«och ein- iu a% 4Um �utwurf der alliierten und assoziierten Regierungen auf«,.«acht jedoch schon heute aus den W i d e r s» r u ch des dor darin liegt, daß Deutschland zwar daS Statut le»az° olb einen Bestandteil des unS überreichten Ber- fStaat ut!'t6 unterzeichne» sell, sich aber nicht unter den i>«d findet, die zum EIntvitt in de« Völkerbund eingeladen ' �,e deutsche Delegation stellt die Anfrage,* und ge. "Rdtfigt-j8 UnlfT welchen Umständen eine solche Einladung be- Sitzung der Friedensdelegation. Versailles, g. Mai fc-a«utschen Vorschläge werden zust«n° «uSschüssen überwiesen. Diese werden ,hr» Schlußwlgc formulieren und an den N-t der vier senden, der darüber inwieweit den Schlußfolgerungen stuttg-gebk« werden M. Auf keine,, Fall kann die Erörterung verlängert«erden, un» Deutschen werden die letzte« Beschlüsse der Srrg »zunehmen habe». �lumeu der sozialistischen Auslaudspreffe. Leitartikel de»„Populaire" trägt die Ueberschrrft �lat! � der Untordrückung und der Ungerechtigkeit". DaZ �nd»t au«, daß es sich um einen ausgezwungenen Frieden dvs Kr•.®km hdbe die Verträge von Brest-Litowsk und Bukarest ''Sc aber in der Ueberkieferung von Brest-Lrtowsk und � � d: b a t führt in der.H« ur e" aus daß«in euro- dich» Unheil entstehen werde, wenn d e Deutschen den Frieden tzir �hdichnen. Die Franzosen würden nicht mehr kämpfen; b-z N französische Volk sei der Krieg beendet. Der Bankerott sitlj.; Magien sei auch ein Bankerott deS Siegers. Das Kriegs- hthm,� wüsi: verschwinden und die Welt wieder an die Arbeit Aolff. �"4 die.H u m a n i t t' nennt den Frieden einen Ge- JT(i,.__••• Er sei nicht«in Völk-rsried» sondern der Friede . Männer: Elemenceau. Sloyd George und Wilson. Der sie«,? � don drei Kaifern angmnge-, und durch drei Autokraten k jto dt�rden. Ader die Völker bleiben im Schatten, nachdem tztzito swatet haben. Nur eine internationale Organist«. *** Krbtiter könne(inen tmuerbatteo Frieden armAinlou'te.u wird das deutsche Volk nicht mehr geneigt sein, sich im Interesse der Entente al» Bollwerk gegen den Bolschewismus gebrauchen zu lassen. Um die Haltung unserer Genossen in den Ententeländern ist uns nicht bange. Zu viel haben sie unter dem schweren Druck des kapitalistischen Systems gelitten, als dag oiese letzte Orgie der dem Untergang gewechten Gesellschaft ihnen nicht die Augen öffnen würde über das Schicksal, das sie dem Weltproletariat zu bereiten sich anschickt. llichl legitimiert! Der Vorstanii der Sozialdemokratischen Partei Deutsch lands wendet sich m einem Aufruf an die Sozialisten alln. Länder, damit die sozialistische Internationale ihre Stuiune siegen einen Gewal.t frieden so laut erhebe, daß in den siegreichen Ländern die Machthaber von heute auf sie hören müssen. Die Internationale hat auf den Appell derer, oie sie am schmählichsten und feigsten verroten haben, nicht erst ge wartet und es ist eine geschmacklose Ueberhebung derjenigen deren Kriegspolink die Internationale gesprengt, den siricg verlängert und die Größe des Unglücks vermehrt hat. di Internationale an ihre Pflicht erinnern zu wollen. Wo war denn dieser elende Vorstand, als es galt. Pro test zu erheben gegen den Frieden von Brest-Litowsk und Bukarest, die noch schlimmer waren, als de: Ver- saAer Friede? Da Häven sie geschwiegen oder sogar noch zugestimmt und wenn Deutschland heute siegreich wäre, ic würde der Gewaltfriede, den es dann diktiert hätte, im besten Fall einen lahmen Protest dieses Vorstandes aus gelöst haben, falls nicht seine Leute in der Regierung g* blieben und die Annahme empfohlen hätten. Diese Leute sollen schweigen, denn wenn sie. reden wenn die Scheidemann und Nosksst die Landsberg und David reden, dann muß das auf wahre Sozialisten und Internationale als aufpeitschende Provokaiior wirken Die Hehler der deutschen imperialistischen Raub Politik, die Nationalisten und Sozialimpcrialisten, haben ein für alle mal das Recht verscherzt, sich an die Internationale zu wenden. Und wenn sie heute noch die Frag« zu stellen wagen, ob die Sozialisten der andern Länder ihre Haltung der„Law desVerteidigung" verstehen, die durch den Sieg des Entente imperialismus gerechtfertigt sei. so zeigt die Frage nur daß es verstockte Sünder sind, die nichts gelernt und nichts vergessen haben. An der Größe der Katastrophe ist die Haltung der Rechtssozialisten schuld, denn nur sie er- möglichte die endlose Fortsetzung des Krieges bis zum völligen Niederbruch und ihre schmähliche innere und äußere Politik seit dem 9. November verhinderte es, daß Deutschland in der Not Freunde und Helfer erstanden sind. Wenn V meinen, an der jetzt aufflanimenden nationalen Erregung ihr erkaltendes Parteisüppchen wärmen zu können, angst- lich lauernd, ob sie als Bringer des Friedens oder als Nutz- nießer einer nationalen Vcrzweiflungspolitik bester ab» schneiden, so täuschen sie sich. Aus dieser Katastrophe wer den auch diese Brelgewandten nicht heil herauskommen. Die Adriafrage. Versailles, 9. Mol DaS Komitee der fünf Minister des Aeußeren regelte gestern die ungarischen Grenzen. Alle Ansschußbeschlüsse wurden gutgehei. ßen. Heut« sollen die österreichischen Grenzen geregelt werden. Die Adriafrage ist immer noch in der Schweb«, der Rat der Vier hat gestern diese Beratungen wieder aufgenommen. Der Fall ist sebr beike!. Orianpo um Smmno sind nach Paris zurückgekommen unter dem Tindruck, daß die Frage von Fiume durch ein Kompromiß geregelt werde, das Jmilc» den Besitz Fiumcs nach einer Frist sickere, während deren die Stadt von> der Gesell- schaff der Nationen»erwaltet werde. Wilson hat sieset Kompromiß nicht angenommen. Darf mau den Dilkalsrieden voo Versailles uulerschreibeu? Von Prof. Dr. C. Ballod. Durch die gesamte bürgerliche Presie gellt ein Schrei des Entsetzens ob der harten Bedingungen des Diktat- friedenS von Versailles. Vom bürgerlichen Standpunkt aus mit vollem Recht. Für ein bürgerlich-indlvidualistiich- kapitalistisches Teutschland bedeutet dieser Friede den Tod. Ein bürgerliches Deutschland, dem man 18 Prozent seines Bodens, 35 Prozent seiner Kohlenproduktion raubt, das nur noch für ein Zehntel seiner früheren Eissn- Produktion Eisenerze im Jnlande hat, das trotzdem 88 Prozent seiner früheren Bevölkerung auf seiner verrinsierten Scholle ernähren soll, bereit? in zwei Jahren 20 Milliarden Mark Gold= 55 Milliarden nach heutigem Kurs bezahlen, neun Zehntel seiner Schissstonnage ausliesern soll(das verbleibende eine Zehntel reicht für die Küstenschiffahrt, z. 2� für die Östseefahrt), ein solches Bürgerliches Dcur m- land ist nicht lebensfähig. Und man täusche sich ja nickt: es ist nichts mit den Revan�eidecn eines bürgerlichem Deutschland. Denn um solche Ideen in der Zukunft durch zusetzen, müßte man Freunde unter anderen Völkern habest Tie Erhebung von 1813 war möglich, weil Rußland uwi Oesterreich Deutschland den Rücken stärkten. Aus Jen« konnte daher Leipzig folgen. Auf einen bürgerlichen Ge waltfriede» von Versailles folgt kein bürgerlicher Sieg be Sedan! Von wem soll denn ein bürgerliches Deutschlanl gegen die Entente Hilfe erwarten? Etwa von Großrußland dem die deutsche Regierung Anfang Dezember 1917 einet Gerechtigkeitssrieden verhieß, nachher den Gewaltfrieden von Brest diktierte? Einer Ukraine, mit dem der deutsche Militarismus in Brest Fritzden schloß, um nachher dir ukrainische Regierung ins Gefängnis zu stecken und rni ganzen Lande eine Gewaltherrschaf aufzurichten? Einen Baltikum, einem Litauen, dessen Bauern ihren Besitz zm Hälfte verlieren sollten? Ein feindliches Polen, im Osten. keine freundliche Großmacht Oesterreich als Rückendeckunx im Südosten, sondern einen feindseligen tschechischen Staat! Gewiß— einem bürgerlichen Frankreich wäre das bürger- liehe Deutschland, was die Bevölkerung und militärische Leistungsfähigkeit anlangt, immer noch erheblich überlegen. Denn Frankreich durfte trotz der Annexion von Elsaß-Loth- rmgen kaum über 39 Millionen Bevölkerung zählen säur 550 000 Quadratkilometern) Deutschland trotz aller Gebiets- abtretungen etwa 445 000 Quadratkilometer mit 59 Millionen Bevölkerung, wozu noch die zirka 7 Millionen starke S®e*!°??inin0, con Deutschösterreich, ob mit Deutschland heute pohinch verbunden oder nicht, bleibt sich gleich, hinzutreten wurde. Aver das feindselige Belgien wird seine 7 Millionen Bevölkerung ztoctfelloS nach französischem Muster militari- l'"en> � Mit einer„blitzartigen Offensive" in Frankreich. oie 1"14 trotz der Ueberrumpelung Belgiens versagte, ,n Zukunft erst recht nichts sein. Und leistet i.eutsa>o!ter reich Deutschland Hilfe, so wird Italien sicher gegen Deutschland marschieren, das es so bequem habe» wird, da es die Alpenpässe beherrschen wird! Also haben wrr gegen die 66 Millionen Bevölkerung Teutschlands und Teutschösterreichs bereits im Westen und Süden des eurbpä- 'fchen Kontinents eine feindliche Koalition von 39(Frank- reich)+ 7(Belgien)+ 36(Italien)— 82 Millionen. Und das künftige Polen, das die Entente möglichst stark machen will, wird nicht verfeblen. mitsamt den Tschechoslowaken Deutschland in den Rücken zu fallen. Was bedeutet das? Nun, Nussisch-Polen hatte allein 12 Millionen Bevölkerung, die Gebietsteile, die dem Deutschen Reiche abgenonimen werden sollen, zählen etwa rund 6 Millionen, der galizi'ch« Beuteteil(die Polen kämpfen um einen Teil des ukrainischen Galiziens) wohl 6, zusammen 24 Millionen. Dazu kommen aber noch die-weißrussisch-Iittauischen Gebietsteile, in die die Polen bereits eingedrungen sind. Nach den Aus- Plaudereien einiger Pariser Blätter soll sogar ganz Littauen und da? Baltikum unter polnische Herrschaft gezwungen werden, dadurch Polen auf 30, mit einigen noch zu annertre- renden weißrussrfchen Gebietsteilen vielleicht wsar auj 35—40 Millionen Bevölkerung gebracht werden. Alsdann würde ein Teutschland feindliches kriegerisches Reich von der Stärke Frankreichs im Osten entstehen. Dazu käme noch die 10-Millioiien-BevölkerilNsi der Tschochoilowakii! Die Maavaren würden, fall» sie ist tat Äulwut steurlck- freundliche Gelliste zeiqen sollten, durch die ihnen an Kopf» zahl dieifnch iiberleciencn Iuposlawen und Nmnänen»n Zaume gehalten werden. T« ist zweisello» bewußte Kblichl daß die Entente Polen die aanw oberchlesiiche Kohle, ein? Kohlenproduktion von Nt Millionen Tonnen jährlich, zu- schinzen will. Polen toll eben ein mächtiger Industrie» staat werden, soll Sie Möglichkeit erhalten, sich eine g»- pxiltige Rüstung anzulegen! Nein, dem bürgerliche.: Deutschland ist wader beute, noch in der Zukunft zu heilen l Ganz anders steht ein< o z i a I i st i l ch e S. d. h.»in wirklich sozialistisches(kein'cheiniozialistiicheS heutige»» Deuitschland da! Zwar iür heute müßte sich auch dae sozialistische Teutschland der Gewalt de« ententisttiÄten lmoerialiiliichen Kapitalistenk.üngel» beugen! Äbei die inteenchkionale MenichheitS'olldarität würde dabei doch eine ganz andere Nolle spielen! DaS sozialistische Deuk'chlano hat ausrichtige freunde im Ost und West. Wr ein sozio» l i st i i ch e s Teutschland find übrigens eine Reibe von Be» dingungen nicht gerade verderblich. So die Forderung, daß die Armee auf llXl 000 Mann beschränkt werden soll,_____ über die die rcchtsstel>eirden Matter ganz anS dem Häuschen I scheid üb«? die furchtbare find. Tie Arme« soll nach Vorschrift der Entente eine wirtichait und A.inee von Freiwilligen sein, also eine Prätorianergarde bilden Ein sozialistische» Deutschland braucht auch dieie Bestimmung nicht zu scheuen. Deun es könnte eine mehrjährig« Arbeitspflicht aller jugendlichen Man« wer einführen und die �freiwilligen, die sich zur Armee melden, anstatt zum Arbe tsdienst. nur je 8 Monate unter den Waffen behalten, welche Zeit für die militärische Ausbildung, wenn man den Gamoschewdienst und Parade» bvill beseitigt, vollständig ausreicht. Auslieferung Wilhelms II? Dem Sozialisten ist Wilhelm II. beute= Hr'irba. Die GeWchte hat über ihn ihr Urteil gesprochen. Daß das deutsche Volk an Wilhelm II. einen großen Geist, einen bedeutenden Herr» scher verloren, kann wicht der königtreueste Konservative de» haiwten. Daß die Inszenierung de» Weltkrieges, die Ml» Helm II. zur Last fällt, die denkbar ungeschickteste, dümmst» mögliche war, wird niemand bestreiten, auch wer der Mei» nung ist. daß auch die anderen Mächt« keine reinen Engel waren. Bau von 200 000 t S ch I f s s r o« in für die Entente durch 5 Jahre? Die»Voss. Ztg." bezeichnet schon dielb Forderung als nnannekmdarl Das ist doch der bar? Un» sinn— man sollte wirklich nicht mit io leichtfertigen Ein» wänden, wichen Bagatellesachen, kommen, über die dann die wirklich!chu>eren Forderungen Übersehen, bezm. mit den leichten in eine Linie gest.llt werden. Dentschlawd hat 1013 421000 t H�rwdelsschiff« für eigene, daneben noch 35 000 t für fremde Rechnung gebaut, daneben aber noch 53 020 t Kriegsschiffe, die infolge der Panzerung und stärkeren Ma» schinen mindestens zum 3— ifachen der Handclstonnaae an» gesetzt werden können. Allo wird Teutschland wobl nnschzver läbrlich 600— 700 000 t.Handelsschiffe bauen können, bei „forciertem" Bau vielleicht selbst 300 000—1 Mill. Tonnen, denn die Werften sind Im Kriegt noch vergröbert worden. Tenk?n wir dock daran, daß wir etwa 15 Mill. Register» Tonnen Schifjsranni versenkt baden— der Bau von I Mill. ä ronto des Wiederersatzes ist wirklich kein« übermäßige Leistung! Ein schwerer Ttfilag wäre natürlich der Versirst der o b e r � ch l e( i l ch e n kea. 50 Mill. Tonnen Produktion) und bT Saarkohle(etwa 15 Mill. Tannen). Immerhin die best? Kokskohle Europas, die westfälische Kohle (etwa 120 Mill. Tonnen) bleibt uns.?llltrding» sollen wir auch davon 7 Mill. Tonnen Frankreich liefern. Auch das wird noch geben— wenn schleunigst eine Unrstelliing des wird noch gehen»— wenn lchlennigst eine Unrstelliing der Krastproduktionsanlagen stattfindet, in der kilrzestmöglick'en Frist die 2—3 Millionen Pferdestärken enthaltenden süd» deutschen und mitteldeutschen Wgsserkräste ausgebaut wer» den Da? kann natürlich nur der Staat leisten. Aber die heiitige Regierung wird es nickst tun. denn das wäre ja die dreimal vermaledeite Sozialisiernngl Schlimm steht?> mit der Zukunft der Eilen» erzeug u ng. denn die liirembirrgisch-lotbringisckien Eilen» werke werden Teut'chlan-d fehlen.©«lleicW wird auch der Bezug der lothringischen Minetteerze unmöglich gemacht und damit die Produktion der für die Landwirtschaft so not-ven. digen pbosphorbaltigen Tbomasichlacke. Die rechtsrheini» scheu Eisenerzlagerstatten hoben nur für 9 Mill. Tonnen Roheisenproduktion. während wir tatsächlich 1013 10 Mill. Tonnen produziert haben.» 13—14 MM. Tonnen Robeisen sind im rechtSbeiniickien Wedlet, zn*/,„ in Rheinland-Westfalen prodin'ert worden, /twa 0 Mill Tonnen Eisenerz wuiden auk Schweden. Norwegen und Spanien eingeführt. Es ist jedoch bnrckYiii« möglich, die Eistiier, Produktion im rechtsrheinücken Tentschlaud. wenigsten» vorüberaehestb. stark anzuspannen und so immerhin, trotz Verlustes von Obei ichlesten für einige Zeit eine Eisenproduktion von 12 bis 13 Mill. Tonnen beizubebstten. Ganz obn? sch-nedstche»nd spanische Erze wird e» freilich stkr schwer lein, auszukommen im Kriege haben wir rS freilich fast vollstän-dig �«mufttl Nun die G e.l den tfchS d! g» n g. brren ganze Höbe lmS noch nicht einmal bekannt gegeben ist: 90 Milliarden Mark kosten wir in 2 Iabr-n be�blen. außerdem 4 Milliar» den jährlich für die franzölllchen Kr�osinvofihen der Rest Deutichland verfügt nicht über Golbminen und NahrungS' mittel: es könnte nur in Rohstoffen. Koble. Eisen..Kali und Maschinen zahlen. AlSdann ist es eine bodenlos? Ungmch- tigkeit. Zahlungen an Invalide. Witwen. Waisen irßv. im Inland, mit aus dem Auslanb bezogenen Waren z» he,„ Olroß�andels-Einsuhrvreis«n berechnen. d»nn bei den In» landzablungen gewinnt sa der französische Sfaat infolge der hoben indirekten Steuern und Zölle mind»st?ns RC— löm Prozent! Soda an sind die i Milliarden an sich ein Unsinn. Di? Herren Franzoien wüßten gebeten werd�'n. im# jß?? tatsächlichen Rechnungen vorzulegen: diese werden noch nicht Mi so hoch'ein. T'-'em Unfug her üb«rhaben Anaabrn bah-n aber»nier verflossener„nd setziger Reichs'chatzstkretär felbst Vorichiib geleistet, indmn sie die deut'chen Zahlungen an In. validen W ihnen„nd Wstlen 4 Milliarden geschält fwbm ob'chon die bisherigen Zahlungen zugestandenermaßen nur IM, Millarden betrugen. Also: A's Antwort ant diese unsinnigen AeldentfchSdi» gunoSkorderungen erklär« man der Entente, sie �ll» doch die Mengen an Rohstoffen und Waren benennen, die si? von Teiit'ch�and an Stelle der 90 Milliarden zu erkalten bei aber genöttgr tst. große Ausgaben für den Bezug von Lebensmitteln und Rohstosten zu machen! Ein s o z i a l i st i>' ch e s Teutschland kann den unge» henerlicher Forderungen des Entenieimperialismus de» jjegncn indem es zunächst sich auls ichleuniaite aus die lnlgndi'ch- Mebrpoduktio» an Nahrungsmitteln und Feier» stoner. umstellt! Z» allererst ist Stickstoffdünger, sind Ma» Ich inen fül öie Land>virlilii»nt zu produzieren, die landwirt» 'claftlichen Großbetriebe ichieiinigit zu sozialisieren, damit die Perduktion gesteigert werden kann, die Einfuhr sich er» übrigf. Eine Schwierigkeit bleibt bei der Frage der Steigerung der landminichaftlichen Produktion bis zur volle' Bcbar'sdeckiina bestehen: der drohende Mangel an Plrsphoi'äure. Für deren Beschaffung wird man das Aiislan'! nich» entbehren können. Vielleicht läßt sich da Englank doch erweichen gegen entsprechende K a l i l re f e» r u n g uns jährlich je 1 Million Tonnen Phosphate aus der Iniel Nauru, die ei klugerweise nicht an Australien gegeben. irndern sich reserviert hat. abzulassen. Aber weiß denn überbauvt einer unterer Friedensunterhändler Ve» Phosphortäurenot unsere Land» über die Reichtümer der Insel Nauru? Weiß überhaupt einer, wo sie liegt, bat einer schon den Naiimn gehört? Tie Engländer wissen Bescheid, die hoben sich Fachmänner aelwit. genau so wie die Amerikaner — wir Interessenten. Di?'ozialistilche Umstellung der Landwirtschaft kann Teutschland in wenigen Jahren eine Borkrieos-Ein» fuhr von Zf»— 3 Milliarden an Nahrungsmitteln und l Milliarde an Faserstoffen ersparen. Tie bloße Ersetzung der Zugtiere durch Autowagen und Autopftüge. die nur der sczla.:it:i(fte. nickt der bürgerliche Staat vornehmen kann, ließe durch die Futterersparnis fürs Zugvieh in einem Ighr die akute Nohrungsnot verschwinden und da» mft dt-, Raub der deutschen Seeschiffe wettmachen! An Rohstoften. Halbfabrikaten und Maschinen für den Wieder» eufban von Frankreich und Belgien kann Teutschland ge» nügcnd liefern, sobald en't eine mehrjährige sozial ist! icke ..vateiländiiche Tienst» und Arbeitspflicht" einaeftikrt ist. Es könnten z. B. jährlich 50 Millionen Tonnen Kohle— natürlich nick» zum Borkrieaspreite von 15 M. frei Grenze, iond.'ln zum heutigen englischen Grenzpreis von 80 M. die Tonne liefern, damit I � Milliarden aufbringen. Notwendig dazu wären 200— 250 000 Arbeiter. Die Schacht» anlagen für eine Mehrproduktion von 50 Proz. im Ruhrgebiet sind vorhanden I TeSal. könnten Eilen und Ma» ichinen(Ausfuhr vor dem Kriege 6—7 Mill. To. zum Wert? von L Milliarden M.) mit einem entsprechenden Ar» heitsaufwand für den gleichen Betrag geliefert werden. Deiiticfland könnte bei Diedereinführiing der vaterländi» fcken Arbeitspflicht für ein? befchränkte Anzahl von Iahren die ftn den Wiederaufbau der zerstörten Gebiete und Güter. allenfalls nock etwa# darüber notwendige Ausfuhr liefern. Aber linkere heiitigen Gewalthaber werden über den bloßen Vorschlag der..vaterländischen Arbeitspflicht", die sie'm Kriege als große Errunaenichaft feierten, vor Wut schäumen denn wo bliebe der Unternehmerprosit? Wenn unscie tarieren bürgerlichen vatertändischen Helden den Tiktolfrieden ablehnen, können sie erleben dnß der Feind nnfere Iudiistriegebiete befebt und zwecks ProduktionZ- steigerung nickt eine gereckt z» handhabende vaterländisch« Arbeitspflicht, fondern eine barte Zwangsarbeit organisiert, dabei zu allererst das Renteneinkommen und den Unternehmerprofit der deutschen Besitzer konfisziert, die ' Tteuereingänge(ür sich in Anspruch nimmt. Rur eine sozialistische Organisation der Volkswirt» schalt kann Rat schaffen, nur sit kann auf die setzt uns gW —*•"•jjÄT.fe; �anf�-l: Hai. gehindert, ihre Rechte als regierende y fl Der Grund iah der Rick»einmischung in innere Ängelcgc»?« Seuland» wird von deuieher Seite peinlich gewahrt. v, 8. Der Arontausichuß in Lettland ho, die Bedingungen Nltimaium» der alliierten Mächt« deziiglich der neuen budung angenommen. Die leitisch« Regierung wird al'»» � durch balilich« Truppenlörper am Arbeiten nicht gehindert. 3. Ten lettischen Soldaten sind die in der Note des v* �'— nr» 2:— �»——.F rbCU Balfour erwähnten 4. Der träf te" für nock feindlichen fremden Volksmehrheiten einen derartigen eine Re» ahnten A.'as,en verene zuruageacl'cn Zarderung. die Bezeichnung.Deutsche v> 1'. ,ur die deut'chen Sm'itträfte statt.Besatzungsarm anzunehmen, kann die deutsche Regierung nicht nachkommen. Annahm« diestr Forderung würde dazu kühren. daß dir deuoch'� einet Truppen die jß* fehle der Entente durch Vermittlung den Alliierten abhängigen Kabinett» erhalten würdew 5. Die deutsche Regierung zieht vielmehr d''� samten Gtreitkräsie au» Lettland und 2' � in kürzester Frist zurück. Vi« hol die varberttie� schritt« zur Herbeiführung einer Waffenruhe und V>nc daran anschließenden Waffenftillsiande» mit den stehenden Truppen bereit» eingeleitet. Die Zurückzicbu?? «n einem Zeitmaß erfolgen, durch welche» da» dem Reich gehörig« Eigentum in Lettland und Litauen geiw*' ullj Die Beraniworlung für die au» der Räumung von Leina � Litauen entstehenden Folgen tragen die alliierten und atzoz Mächte. In der Sitzung des Friedensousschiisses der i'kut' Ratfonalverfammlung oom 6. Mai ist festgestellt, daß die Darstellungen Erzbergers und des Reick-. minister» Motte""*-------- durchaus verlogen aeweien Der General rc f k» g vor-um mindesten m": imnrntfitft. daß die l>eutM>»balnU:cn Barone die � Regieruna beseitigen wollten und er lmt sie dabei o„ die deutfw'n Truppe» tatkiäftig unterstützen lassen. der Recktsiozialift Krätzig, der Herrn Noske auf K Fahrt nach dem Osten begleitet bat. mußte eingestev?- � habe den Eindruck gewonnen, daß General von der um den Staatsstreich gewußt hat. s,ir(f? Ter Inhalt der englischen Note entspricht also? -—■ r /tC.*»»t»Tl»-> au? der Wahrheit und ei ist unerhört, daß �%fS Cttü und Trug bis zum Schluß. Am 22. April war die deutsche Regieruna von Eng» land zur sofortigen Wiederherstellung der Lage in L i d a u. wie sie vor dem Staat« st reich gegen die lettische Regierung war. guigelordert worden. Tieier Staatsstreich fei von den Deutschen aus- geführt wo-den. Tie deutsche Regierung hatte damals er- widern lassen, daß dwie Anschuldigung durch nichts be» gründet tei. sie mische»ich in die innerpolitischen Verkält» nisle von Lettland nicht ein. könne aber auch das Reckt einer anderen Regierung auf eine solcke Ckinnii'cfiiing nickt anerkennen. Tcuiiche Truppen»nd Behörden hätten keinen Staatöftreick» geaen die lettische Regieruna aus» geführt und sich auch nickt daran beteiligt. Darauf hat Ba.four. der britische StaalSminisrer des Aus- wärt'gen der deutschen WaffenstillfiandSkommIssion d»rch d:n englilcktr Vertreter folgende Note zustellen lassen: Dem durch die Note vom Sll. April vom Chef der britischen Mission den Deuisihfn„nirrbreilelen Ersuche» ist in keiner Weise Genüge geschehen. Andcrseii« Hot L die lettische Slcaierung noch nicht wieder anfangen können zu arbeiten, da die Minister durch baltisch« Wachtposten von dem Truppe nkörper de» Baron» von Manreufsel und infolge de» seilen» de» General» von der Goltz geübten SBikp stände» in i h r r n Häusern festgehalten werden. 2. Die von dem Genera! von der Goltz gegeben« Au»» kunft, daß den lettischen Soldaien entwendet« oritisthe Waffen zurückerstattet worden sind. Ist al» falsch erkannt worbe». al» die bntisckit Miliiöriiiission dieselbe richtig sttllen wollt«. Teilen Sie den Tenischen diese Tals'che mit und Wied»«' holen Sie dn» am 22. April gestelli? Ersuchen. Außerdem geben Sie den Deut!er0e» leine LebeiiSm-ittel irgend weicher Art für die deutschen Vtreitträft« in Lidau ou»geschisst werden." Herr Erzberger. der Vorsitzende der deutschen WaskenskillstandSkommission bat darauf geantwortet, daß' die deutsch« Regierung ein? neue Untersuchung über die Vorgänge in Llbau vorgenan.men oereu E.g.'dniö die folgenden Maßnahmen feien: berger immer wieder Gelegenheit gegeben ist. die- � liefkeit irrezuführen. Ist denn der Regierung nock>.. � nickst da» Gefüllt dafür gekommen, daß sie dura» � auf Lug und trug aufgbaute Politik das N!ißtral>e Aus, indes gegenüber Deutschland immer von neuein muß? Kommt es ihr leibst in diesen Tagen nickt Bewußtsein, daß eö die Methoden der Brutalität � Hinterlist sind, die von der wribelminilchen Reg> � geübt worden sind»nd von ihr jetzt fortgesetzt ck«r')e'rf4It uns den Haß der ganzen Welt und auch die 0° Friedensvedingiingen eingetragen haben?_.„.„«g Tie moraiisckie Niederlage, die die deutsche Rea'�„ mit ihrer Politik in den baltischen Provinzen sich bat. daS für sie so blamable Verlanen des Außenministers den General von der Goltz zunickzuvn und die dentlchen Truppen richtig zu bezeichnen. antwortet sie mit einer Geste, die heroisch lein w'' Wirklichkeit aber einfältig ist. Sie teilt mit. daß von den Alliierten gestellten Bedingungen»nd indirekten Befehlen die dcutschen Truppen nickt kam t,, könnten..Und Deutschstand braucht zudem diele Zn � viel notwendiger in West Preußen Oberschlesien, u m dort für alle Eve n. alitäten gerüstet zu lein, um Ruhe und nunp in diesen Gegenden ausrechtzuerhalten", beim Schiusse ihrer Mitteilung: Aus eimnal also entdeckt Regierung, daß diele Truppen in der Heimat iz als in Lettland. Beweist das nickl � Ord c»n di« (eiern der Heimat Beweist da« ivfildtger ikihi. uiv in Sillium.. V» I.» ,1»... neue, daß die deutschen Truppen nur zu dem Zwecke gehalten worden sind, um die Gewaltpolitik der bcntiickr Barone»u imterstiitzen?„ Und jetzt kommt Ercherger mit einer Provokation, mit einer frechen Drohung a" Adresse der Entente. In einem Augenblick, wo die gierung alle« aiisbieten müßte, um von den Allu?'. ztrii»h«nAft«KinniindHTi»,ß, k s ..für a Herrn Erzderger erklären, daß Teutschland..tue Eventualitäten gerüstet" sein müsse. � lange Bock, darf dies?«.Individuum die deuti'cken Intcrellkn dem Ausland« gegenüber vertreten? � g Tie.MitteUungen der Wafseustillstandskomwisii� teilen den Wortlaut des Litauen betreffenden gh?n der Friedensbedingungen mit. der mit Bezug auf die � wird?: gegebene Note Balfours vom 5. Ma! vornweg 8. Mai in Spaa der deutschen Waisenstillstandskoini»»' mitgeteilt winde. Dieser Abschnitt lautet: .Sekllon II, Cif-Ckiiropa,«Irt.fcl 433. Al» Gewähr für die Durchsührung der Bestimmunees' � gegenwärtigen vertrage», durch welche Teuischiand endgu>» Abschaffung de» vertrage» von Breil-Litow»? und aller ver Konventivnen nnd Vereinbarungen anerkennt, die e» m> mazimalistische« Regierung in Rußland abgeschlosien hat.„,c>> Wiederherstellungde» Fr>tden»unde>nerS» Regierung in den baltischen Provinzen� � Litauen werden gegenwärtig in den alle deutschen besagten Gebieten befinden. »er D* gl»»»»*'»*»»»T9» v»(««tzi*»•• wvvivvfc»« wv I>»» l»' f f Tlf Tlf Grenzen Deutschland» zurückkehren, sobald die Reg' der alliierten und assoziierten hauptsächlich Interessierten � Oes»nuvarnement» des prindpn'es pulssances 9?» assoclöe«) den Augenblick hinsichilich der inneren Lage- pc» biete für geeignet erachten werden. Diese Truppen � oller Requisilion, Beschlagnahme und aller anderen � be» nahmen enibalten. welche die Erlangung von sür DeuM'-■ � itiitimte Lieferungen znm Zweck habe», und sie dürfen � keiner Weii« jn Anordnungen, die nationale Verleid'P" A't« »rekfend, einmischen, welche die vorlönflgen Regierungen? land, Livland und Litauen treffen würden. In he'ngtfn �8 lern wird fein« andere deutsche Trupp« bi» zu ibrer• oder nach Ihrer»ollsiändigen Räumung zugelassen wer>' Die..Mitteilungen der Wassenstillltaichskomnu bemerken dazu:„ot» .Deutschland tzerkugt über seine Truppen, wie e»'" wendig und gut erscheint. Und der r ich! ige X* Zurücknahme der Truppen auz dem Oste» scheint Deuilck' j» tz' s e zu sein." zl» Dies« offiziöse Antwort ist nvcki unverfchämter e- Antwort Erzberger« auf die Note Balsours. T'« �„g rung spekuliert ossensichtlich daraus, unter Anck folortiger Räumung der baltischen Provinzen Koiwtu � für»hre junkerlickien Schützlinge im Baltikum erprc.� ß» kennen. Befangen von dieier engstirnigen Idrc.>' � nickt, wie ckr ganzes Auftreten in diejer Frage aui' fcmti tfi(ftoitfenT'müf(cner�OnI,IUn0en®e�< iH* �egen das tibaver Schreckensurtel!. hm �"0«hörigen dc» Bataillon».Berlin ____ v_.___ �.. wtutuwuv ,•/»••••• rind bi« ..'""flrn der betucicillen Vertrauensleute in Libau hielte» '""n im LtcwertsäailShau, clnc Verlammlung ab. um geae» '«'buutr Sttin-if<•■<«..r«.ii...---«-«...."...1*- «"tjiicbcr Mi, dem von der Goitz im iiiaiivernenrent ycarbeiiet. TaS vollsten Einver. änderte sich, als m oer Ab�iu �«v'tz in Lwau erschien T» begann �idatcnrat» �»oldulenrSie. Der letzte Austost zun,«*»1* ojfijiet. % ÄÄ-sirÄ-»ä «iw» vorher in Libau nxir e« stodtbetann. sollien mm MWWM r di-lm-hr �tbienj, Kn «'Zen %r tischen°'"r'ch' erhalten und e n vertraucnSvolleS Verhältnis O'itent•„'[ Rutschen Nepnblik und dem lettischen Volke her «II---..—.... kiemelnsom mit dem Litauer Soldatenrat das erworben, die Disziplin und Ordnung unter den Di« verurteilten Vertrauensleute sind den �"ktin,.-' � de». DVKUIIVIIICn vcinu-.S.ir.. MI.|...p r... ar>"n l,mific6en der Offiziere und de, baltischen Barone Ii», j,*1"!' �-pser gefallen, wie der zanzc Libauer Soldaten- 8»g,' beseitigt worden ist. damit der Staatsstreich fonnte i.'' �iiländilche Regierung verübt werde» �dier x ieyf verurteilt n Vertrauensieute sind nicht nur sto,t;onr 1 �'stiärjustiz, sie sind auch Opfer der verruchte« fcoiibj. ren Politik der kaisertreuen Ofliziertkaste mit dem H'lleti[i"'," V'" �' ßo'fr an der Spitze. Da» Urteil iMen x Ii' HeiauSsorderung. ist ein Schlag .. x..«------- der beut Iche» Toldgtenräte und die anSwärtigc Politik ��°kr.i,s»e» Revi blit fann unter keinen Umständen aufrecht RechtSmi'lel zegcn da» Urteil steht den zu. ba da» Urteil von einem Keldkriey». ist. Die Bersimmelten fordern deshalb, datz grilfey werden, um da» Urteil rückgängig und beauftragen die von ihnen gewählte flom. Allongen "ficht Schritt, ftfifben? �' iU diesem.�weck mit der RcichSregierung und dem tu treten d r Nationalversammlung in Verhandlungen �er Morst an enxembuvg und Liebknecht. sie wohin dies«, der Tat»ine Pistole er Hab« angeord»»!. ..... V«« d«'" UntersuchnngSgesängn'» beland- tieu iul,w. Hauptmann Wr l le r lt«0e>n WWWchL�K �1, nMw-•- WKLSSKW Ichrh».� BusÄMiit, n [Vl '�h Und " C fe' gesprochen hätten. St Ist mehrmals ge- J®4'. wie w'r sagten,.bei scher sich betenden Ae» �-stseS heraudrordernde Verhalten der Angeklagten un» sesigestelll word n. sondern von allen obfek» dl«®fin' f® �>'ben sich noch bei keinem Mord» '"grk apte» benommen, lo hat sich vor einem bürger- u°ch ke n Angeklagter benehmen dürfen. Heute on ihnen sogar Zeitungen wäh- ...»,•» a« d l u n g. Oberleutnant Vogel wird dieser» S[,''chffif r"�en''f" zurrchlnewicieir, Hauptmann W e l l e r Erläuft im übr!,wn auch heut« wieder so span» den beiden dorbergegangeuen Tagen. E« sind � u> u n Ne''g�r.ge zu erwarte". D,e Zeugen. 0 lvickrst lieb autaumtiid) ab. e# kommt au keinen WM .._ zurechlgewiesrn. Houplmann •"erh,,, Mn Ifühslück ein und mu& gleichfalls zuwccht ge. Zusammenfrosten«wschen dem Verteidiger und dem Vorsitzenden. zu(einem Wortduell wischen dem Anklagevertreter und dem Rceltsanwali. SS ist ein belangloser Prozeß. Die Verhandlung steht immer noch bei der Vernehmung der Zeugen, die de» TronSpori Liebknecht» nach dem Tiergarten mitgemacht haben. ES treten keine neuen Wen düngen zutage Die Autepanne wird sich anscheinend zw gunsten der Angeklagten auftlären. Bon den Zeugen, die dem Transport beigewohnt haben, wird gegen die Angeklagten kein belastende» Ma.enai vorgetiagcn Die I einen Abwiichuugen in den Aussagen dieser Zeugen sind ohne Bedeutung für die volle Aufhellung de« Sachverhalt». Der Vorgang im Tiergarten wird wohl im Dunkeln bleiben. Lokaltermin im Tiergarten.' Freitag abend um 9% Uhr fand an dem Tatort im Her garten eifz Termin statt. Alle Prozeßbeieiligten versammelten sich am Bahnhof Tiergacien. Tie Angeklagten wurden vom Unter- suchungSgesängniS au« in einem großen Lastautomobil zur Stelle gebracht. Ten Termin leitete der KriegSgerichtSra, Er Hardt. der seine Fragen in der Hauptsache an den Angeklagten Kapitän leutnant v. Pflugk-Hartlung richtete, da dieser die ersten Schüsse auf Liebknecht abgefeuert hatte. E» wurde versucht, fest, zustellen, wo das Automobil an jenem Ianuartage im Tiergarten die Panne erhalten habe. ES handelt sich um den grosten Haupt- weg. der von der Fasancrie-Avec nach dem Bahnhof Tiergarten durchführt. In unmittelbarer Nähe, an der Stelle, wo der große See diesen asphaltierten Havptweg berührt, hat an jenem Abend da« Automobil gehalten. Liebknecht wurde dann aus dem Haupt- weg weiter geführt, siapitänlcutnaul v Pslugk-Harltung sagte aus: Er wollte mh Liebknecht in der Richtung nach Bahnhos Tier. garten weiter gehen und benutzte den rechts abbiegende» Seitenweg. An diesem Kreuzpunkt erhielt er den Zuruf:..Untersührung Bahnhof Ticrgar.en" und diesen Augenblick. atS er sich umblickt«. habe Liebknecht benutzt, um die Flucht zu ergreifen. In einer Entfernung von etwa sieben Schritt feuerte Pflugk-Harttung mehr» mal» hinler den Fliehenden. Liebknecht kam zu Fall und wurde dann tot ausgefunden. Um%U Uhr war der Termin beendet; e» waren streng« AbsperrungSmaßregeln getroffen worden, um da» Publikum fernzuhalten. Runge-Likgen. Wir erhalten fosgend« Zuschnft: Bezugnehmend aus die in den Zeitungen veröffentlichten LerhandlungSbcrichte vom Liebknechi-Prozeß sehen wir un» ver- anlagt, etwa» richtigzustellen. Durch die Aussage de» Mörder» Runge, wonach er an» läßlich eine» DemoiistrationSstre'ke bei der Firma Siemen» an» geblich von den Genossen Liebknecht und Luxemburg mit einem Revolver bedroht worden s'in soll, tan» e» den Aiffchein erwecken, al» ob die ermordeten Genossen entweder im Betrieb oder in einer Bctriebrversainmlung sich bei Ausbruch de» besagten Streik» in irgendeiner Form betätigt haben und somit den Mörder Runge am Arbeiten verhindern wollten. Wir Unterzeichneten, di�wir al» Arbeiterräte tn dem Betrieb seit dem 0. November fungieren und somit über alle Bewegungen innerhalb unsere» Werke» genau informiert sind, stellen hiermit fest, daß die Genosse» Karl Liebknecht sowohl al» auch Rosa Luxemburg niemalf im Werk, vor dem Werk oder in einer Betriebsversammlung anläßlich eine« Streik» im Dhnamowerk, in welchem der Mörder beschäftigt war, weder rednerisch noch irgendwie tätig oder überhaupt zu sehen waren. Der Mörder Runge kann somit niemal» mittel» Waffe oder sonstwie von der Arbeit abgehalten worden sein. Berlin, den 9. Mai 1919. Di« Arbeitcrräle de» Dhnamotverk» der Siemen». Schuckerl-Werke. Hermann Hoheisel. Otto vabden, U. S. P. D. v. P.D. repudltkanlschen Gchnhmacht»«»erhtnbern.«nb Pak» dessen einen reaktionären Stoßtrupp erstehen zu lassen. Die Versammlung ist der Ansicht, daß die g r a u I a m e» FrledrnSbedingungen der Entente zu einem große» Teil auf da» Schuldkonto dieses tu Deutschland wieder neu erstarkenden Milita, r i» m u» zu setzen sind, her unzweisclhast für das Inland wi« für da» Ausland eine erneut» Bedrohung von Frieden und Freiheit darstellt. ES steht zu besiirchte», baß nach Abschluß deS Friedens bii jetzt schon deutlicheNraktionganznnvcrhiillt durch keine Rücksicht auf da» Ausland mehr gebunden, hervortreten uni und sich der von Ihr beherrschten Teuppeninacht zu konter« revolutionären Zwecken bedienen wird. Tie Lcrsammluna sirlit dir r i n z i n c N e t f u n si für die sozialistische Sache, wir für Trutschland überhaiipi in drr Bildung einer rein sozialistische« Regierung, die allein den vorrevolutionären Milita.. ribniu» übrrslüssig machen, und damit ei» wichtigrt Hemmnis für die Einigung der Bruder- Parteien beseitigen kann." Ein Versuch des VenainmIungSseiterS, die in der Ver- sammlung der Funktionäre der S. P. D. am 8. Mai ango- nommenc Resolution, die sich für den Eintritt in die ftrei- milligen-Ti Uppen ausspricht, auch in dieser Versammlung zur Annal/ine z» bringen, scheiterte. Die Versammlung wurde dann auf den Antrag von Brutus M o l k e n b u h> vcrlaat. um. gestützt aus neues Material, nochmals zu ds Gefahren der Miiilänuiiischuft Stellung zu mchmeK. ficchtssozllls slen für vi? Bildung etiler rein sozliilislNe» kteglerung! Zu einer wichtigen polltischen Kund gebung gestaltete sich eine von dem Bezirksvorstand der rechiSioziaiistischen Partei Grost-Bcrlin» zu Freitag abend nach den Gerinanialäien einberufene Milglicderversamm lung der J. P. T. Dos Thema..Militarismus von beute" behandelte dei Nechtsiozialist Leutnant M scher, der ebe- malia? Adjutant von Weis und Roske. Aus der genauesten Kennluis de» jetzigen Militarismus fidraus stellte er fest, daß die Regierung in. völliger Abhängig keit von dem alten militärischen Gel st ge raten sei. Nach ihm sprach der geinählte, aber nicht de stätigte Kommandeur der Republikanischen Soldatenwehr Dr. K ö h l i tz. der insbesondere eingehend über den Hand» streich der alten MilitarisU'njsegen das Regiment Lieh«. das in den Ianuartage» Silin Schule der sozialistischen Rc» gierung gebildet worden war. sprach. Von besonderer Be» deulung war seine sseststellung über die Haltung der Vocks- marine-Diviston in den Morztagen. Obwohl sie als un» zuverlässige Truppe venckirien sei. habe man sie als erste zur Herstellung von Ruhe»nd Lrdnuiig aus den Alexanderp.'atz geschickt. Zweimal sei ohne jede Brranlafsiing von den sfrei» ivilliirn-Vrrbändcn n»S dem Polizkiprästdium ans sie ge» chosten worden, so daß hierdurch erst der Konflikt zwischen der BolkSmarinrdivision nntz den Freiwilligen-Truppen durch dir bewnstte Provokation dcr letzteren entstand. Als letzter Redner sprach Dr. Gimmel, der, Wr Ausführungen der Vorredner unterstreichend, den einzigen Ausiocg aus dem Bruderkamps der Sozialisten und die einzige Reltuug vor der drohenden Gegenrevolution in der Bildung einer rein sozialistischen Negierung er» l i ck t e. Er legte deshalb der Versammlung falgeiide Resolution vor, die ohne Widerkpxuch angenommen wurde. „Dl» am 9. Mai in den Ylermanlaiälrn tagende vcrsamm» Inn, von mehr al« IINIU«»«anisierten Partes,»nessen der S. P. D. hat mit Entrüstung von der traurlien Tatsache Kennt- niS genommen, baß hie Stcpiihlikanilche Schutztruppe»nd Ncpu» 'blikanischr Soldatenwehr, die au» Mitgliedern der Partei be» stehende Militärmacht, die treiwilli, in den ersten Sturmtagen p«» Januar sich im Kampf» für ein» tazialistisch« Trmokratie zu- sammengrfunden hatte,»an den alten MIllto eiste a mit brutaler Waffengewalt auseinandergejagt Wirben ist. Sie sieht darin den leyten Akt eine» systematisch betriebenen Feldzuge«, dt, Sazialisten au» den Frei. willigen» verbänden zu ratfernrn. Durch Dean� falierungen, Verleumdungen und zuletzt Vergewaltigung ist tza» gewünschte Ergebnis erziel« morden. Tie Versammlung erkennt daran, daß die sozlalitlischrn Mitglieder der K»alition»re,i,rung tzrm Treibe» de» O f t i» i« r t» I d a,»»» a«achlla» g r g» n ü b» r kl e h r n, die»s»erstanden bat, die durch die Spartakusbrdraduiigen Im Januar notwrndig srwardenr Ausstellung einer b»»-»"uete» Stellungnahme der Maler zum Verbandstag. In einer Milgliederversammiung der Filiate Berlin de» Vev» bände» dcr Maler usw. wurden zunächst d>« Wahlen zum Verbandttag vollzogen. Da» Resultat kann erst betannt gegeben werden, wen» dasselbe auch au» den übrigen Zahlstellen bekannt ist. Hieraus gab der Vorsitzende M i e tz bekannt, daß vom ,5. Mai ab injolge Verhandlungen vor dem NeichSarbeitSaint eine Teurungtzulage von 50 Pfg. vro Slund« sür Groß-Berlin nnd Groß-Hainburg zu zahlen ist. Uebcr eine weitere Zulage hat da» Rcich»arbe>t»amt angeordnet, daß weitere örtliche Verhandlungen bi» zum 20. Mol erledigt sein müssen, wo nicht, wird ein Schieo»- spruch gefällt. E» wirb hierauf in die Statutenberatung eingetreten. Kollege Kaiser und Bälger machen ein« ganze Reihe Ab- änderungsvorschläge, welche dem VerbandSlag vorgelegt werden sollen. Die Aendcrungen befassen sich hauptsächlich mit einer Neu. rcgelung der Rechte de» Hauplvorstande» bzw. der Mitglieder im dciiiotralischen Sinne, llwer anderem wird verlangt in da» Statut auszunehmen: Unterstützung dcr Soziallsierungsbestre- bungen. der Arbeiten in eigener Regie, enge» Zusammengehen mit dem Rä'esilstem. Unteriiützung auch an die Kollegen, welch« wegen ihrer politischen Tätigkeit inhaftiert werden. Ferner soll dem.Hanptvorsland da« Bestätigu-ngSrecht bei Wahlen der Ort»- vorstände und Angestellten entzogen werden. Sin Mitglied dei Arbeiterrat« soll Sitz und Sliinrne im Vorstand erhalten Tei .VereinSanzciger" soll durch eine Preßkornmission beaufsichiigl werden. Ferner wurden folgende Anträge.angenommen: 1. Den Kollegen, welch« eingezogen waren, ist die voll« Zeit anzurechnen. nicht nne der Hauptvorstand beschlossen hat, nur 2 Jahre. 2. Der Sitz de» Hauplvorstande» ist nach Berlin zu verlegen. 3. Aus die Tagesordnung de» VerbandStage» ist zu setzen:.Rätesystem unt Gewerkschaften, chieferen, DSumig. 4. Der VerbandStag woll, feststellen, ob aus dem VerbandSvcrmögen KricaSanleii»« gezeichnet ist. Die Weilerberalung der einzelnen Siatusenändcrungen uni noch vorliegenden Anträge wurde zum 15. Mai vertagt. Auch die Schuhmacher lehnen den„Vorwärts" ab. Di« OrtSverwaltung Berlin dei Verband:» der Schuhmacher hielt mm M ttwoch im Gen>.'rtischafi»haus ihre Generalversammlung ab. in der Kolleae Voltmerhaut i-en Kassen» und Tätig, tcitSberichl übe: da» verflossene Ouarlal erstattete. I» den Schuhfabriken haben Lohnbewegungen stattg.funden. dir zum Teil zur? rbe tSnicdcileg�ng und zu einer generellen Rege- lung dep Zeitlöhne führten. Für Zuschneider und Stanzer wurden Vetbesseruiigen mit einem Grundlohn von 2,50 Mark sür HauS- schuh-Zwicker und Stepper w sentlich« Srhöhungcn der Akkord- sätze erzielt. In der Maß s ch u h b t o n ch e wurden»ach mehe- inaliger Anrufung deS SchlichtungSainlel Lohnzuschläge von 20 Prozent erreicht. Für die Reparaiurbranche wurde mit den Innungen ein Minlmallohaturif abgeschlossen, dcr t n« Erhöhung der Lohne von über 300 Prozent g-geimber den Fne- denSlöhn. n vorsieht. Die Abschaffung her Akkordarbeit konnte leid«: nicht durchgesetzt werden. Nach einer lebhaften DiSdussion. In d«, an dcr Lvhnsestsehung für Zivicker Knt't gcubl wurde, gelangte eine Risolnt on zur ein- stimmigen Aiinabm«. in d«r die Generalveria-nmlung d.n AuS. tritt der Schuhmacher au» den N»st«garden bi» zum l. Juni 1012 fordert. wibrigfiifoB» Ausschluß au» dem Verband erfolgt. Da in der Schuhindustrie genügend 5 rb-il varhandc» ist, sind diese Kollegen nur al» Drückebe.g,« und Faulenzer anzusehen. In der R«iolut:on wurde außerdem die Aufhebung de» BelogerungS» «ustand«» gefmdert. Dann heißt c«; ZentralauSschuß «e �l�fossen. Was ea» für die Konsumeuten, ÄK'-Ü.?"','??, ffü VXTn'. t'A.."l i.. i"r überhaupt leine Leder st iefek c* t,L5 r.'n" �ffhkrdcw ist die SogialisieruiigSmöglichkeit der fÄ« erschwe.t. Den Versammelten ist eS ""�füondi ch. daß selbst einige Arbeitervertreier sür .1. i». i"1® Oesi'mmt hoben, sie ersuchen dal Rrich?Swi>tschoft»- zMrctcn. ös» volktganzen diesem Beschluß nicht bei- Siu Znsatzantrag, dem.vorwärts" durch Verl sammln ngMi-�Mn�ji keine A rbeit«rgroschen m c.hr z u z u.i ü h r« n. der von V» l! m« c h a u» an» laktischen nahinr �kämpft wurde, gelaitgte gegen 9 Stimmen zur An- Au» VcrchandSmitleln sollen de? S<,mm'ung für die In- h a f i I r r t e II 500 Mark zugeführt werden. Zun, Gewert ichafiStvnprrß wurde Vollmer- i! k-nstimmig in Vorschlag gebracht; hie«ndgatt:»: Wahl ftndel am St. Mai oder 2. Jum statt. Stellungnahme zu den«rbelter.Ralt.Wghlen. Nach einem Referat de, Gcuosicn Tr. Rosenberg. über.die Rcallion im «DuU und Biidungsweien". weiche, mit großem Beifall aufge- nomin«,, wurde, naht» der Zentralverband der Fleiich'r. am . eiisiag. oen 8. Mai. Stellung zu bc» allgemein«» Neuwahlen dcr«rbe,trr.Räte Grog-Berlin«. 5k!,lleg« PvUin sprach als Art-» eindrucksvollen Worten über dw Noiwendnckeil der Neumahlen. Tie croauilOtionSleiiung habe sich dem V�llzugsrat zu« �»virkung zur Vcriügiing gestellt. Ungeheure Ardctt äu leisten, um ein« gerechte Wahl zu krinäg. Dcr Rcf-rcnt ichlägt vor,«ine Kommikston ist lichcn zu bilden. iwuu* welch« die un Vorarbeiten innerhalb der B-eirfS» >«0 wa» leb» reaea aa»«...n�, ttfeJfc«, die versmnmwng«rrt den«udsilhrnngen vo»»e-f«- ttirten ziemlich gleicher Meinung war. Kall. Pollin konnte in seinen, Schlußwort feststellen, daß es dem Arb.-Rat Koll. KeÄink« vorbehalten war, zu erklärcu, die Ausarbeimng eines Wahlregie« mentZ durch den VollzugScat sei unnötig- der Zentralrat werde schon dafür sorgen.(??,) Der Referent erklärte hierzu, daß die Berliner A» und S.-Räte noch soviel revolutionären Geist in sich Haben, daß sie wissen was sie zu tun haben. Unter Perbands- Angelegenheiten mackre Koll. Krause bekann:- daß erneut ein An- trag beim DemobilmachungsauSschuß, auf gänzliche Aushebung der gewerösmäß'gen Stellenvermittlung, eingereicht sei. Der Tarifvertrag der HandelshilsSarbeiter in der Teztil» brauche- abgeschlossen zwischen dem Groß-Berliner Arbeitgeber- verband und dem deutschen Transpomrbeitervrrbtmd liegt nunmehr gedruckt vor. Danach beträgt der Lohn: sür männliche Ar- beitskräfte über 20 Jahr pro Woche 76 Ml. in den Betrieben, die ganz besonders unter den zur Zeit bestehenden ungünstige» WirtschaftSverhältnisien zu leiden haben, bei einer durch diese Verhältnisse verkürzten Arbeitszeit von fünf Stunden und da- runter 60 Ml, sür männliche Arbeitskräfte von 18— 20 Jahre» pro Woche 60 bzw. 45 Ml, von 16— 18 Jahren 40 bzw. 35 Ml, von 14— 16 Jahren 35 bzw. 30 Ml Der Lohn für weibliche Ar- beitskräfte beträgt in allen Fällen 76 Prozent de? Grundlohnes für männliche Angestellte. Ueberstunden werden mit 2.50 Ml jwr männliche, 1,76 Ml für weibliche, 1,25 Mk. für jugendliche «rbeitskräfte bezahlt. SonntagSarbeit mit 50 Prozent Aufschlag Urlaub wird gewährt nach 1 Jahr mindestens 6 Werktage, nach &— 5 Jahren 9 Werktage, über 5 Jahr mindestens 12 Werktage. Bei Neueinstellung von Arbeitskräften ist nur der paritätische Arbeitsnachweis zu benutzen. Der Vertrag tritt rückwirkend mit dem 1. Februar 1919 in Kraft; er gilt vorerst bis zum 30. Scp- tember 1919.— Auskunft in allen Fragen erteilt der Branchen« leiter Carl Wolter, GewerfschastShaus, Engelufer 14-15 Zimmer «r. 38. Die Krankenschwestern und Pfleger wurden am Mittwoch von der �Wirtschaftlichen Bereinigung für Krankenpflege" im..Herrenhaus" zufammenbcrufen. Ein- gangs der Persammlung teilte der Vorsitzende mit. daß die ge- forderte Absetzung des Korpsarztes Velde er« folgt ist. Der Berichterstatter der Organisationskommission berichtete von den Verhandlungen mit dem Gemeindearbeiterverband, um «inen Anschluß der Schwestern und Pfleger zu ermöglichen. Da der Gemeindearbeiterverband keine Selbständigkeit der Schwestern- organisaition innerhalb des Verbandes garantieren will, schlägt die Kommission die Gründung einer besonderen Organisation vor» die. einen freigewerkschaftlichen Charakter tragen soll. Die Schaffung besserer Lohn- und Arbeitsbedingungen, Errichtung von Arbeitsnachweisen, Einrichtung von Schwestern- und Pfleger- Heimen usw. sollen zu den Hauptaufgaben der Vereinigung gehören.— In der Diskussion wurde die schlechte Wirtschaft» liche Lage des Pflegepersonals geschildert. In den Kliniken wer- den noch Monatsgehälter von 40 Mark gezahlt. Die freiwilligen Pflegerinnen aus den Kreisen der Bourgeoisie, die noch heute den Schwestern die Arbeit wegnehmen, müssen aus den Lazaretten verschwinden. Die miserablen Zustände in den privaten Schwesternhcimen wurden kritisiert. Einige Redner traten für den Anschluß an den Gemeindearbciiervcrband ein. Genossin Arendsee begrüßte die neue Bewegung und versprach die Unter» fiützung durch die Fraktion der U. S. P. D. in der preußischen Landesversammlung.— Die Versammlung stimmte den Vor- schlagen der Organisationskommission zu. Als Organ der Per- einigung wurde die„Die Wache" bestimmt. Zur ÄuSarbc:iung von Richtlinien sür die soziale Arbeit wurde eine Kommission gewählt. Eine andere Kommission soll die Schwesternheimc und Privaikliniken auf die dort herrschenden Mißstände hin kon- trollieren. D. W. F. Werk Moabit. Dienstag, den 13. Mai, Sitzung der Per!.auensleute und Funktionäre, um 2 Uhr bei Ernst. Mvit» i»ch, den 14. Mai, 1 Uhr- Betriebsvorsammlung in der Krone- kür- Moabit 46. Orttttiegcnbeit«Jim Dorum ffftt orff de« Geistlichen, allein die Grad reden halten zu dürfen? W DaS Ergebnis der Riederbaruimer KreistagSwahl jetzt auch sür die ländlichen Wahlbezirke in nicht amtucip» � läufiger Form vor. Es wurden in den 6 ländlichen W«?. insgesamt 24 Krerstagsabgeordnete gewählt; davon en' die sozialistischen Parteien 12(6 Unabhängige und<, sozialisten) und auf die bürgerlichen Parteien gleichfa � Insgesamt wird sich demnach der künftige Nied � Kreistag zusammensetzen auS 48 Sozialdemokraten l p heitssozialisten und 28 Unabhängizen) und 26 bürge» gliedern.. Die Schnellzüge, die jetzt verkehre»». Schnellzuge jetzt aus Berlin nach einer neuen amllichc»» ZUiam � folgende: Vom Archalter Bahnhof 7 Uhr 15 M: nuten nach Frankfurt«. M., 7 Uhr nachmittags 9 Uhr 36 Minuten nachmittags am �onna DienS'ag nach Leipzig und München; vom Potsdarne. g Ä 11 Uhr 10 Minuten vormittags, 8 Uhr 57 Minuten � 28 Minuten nachmittags nach Magdeburg und dem We, g ß der Friedrichstroße 7 Uhr 60 Minuten vormiiwgs 7 12 Minuten nachmittags nach Hannover und wen«,' 26 Minulen vormittags und 10 Uhr 31 Minuten n�.-. Breslau' usw., 9 Uhr 5 Minuten und 10 Uhr 43 Mwun � mittags nach Schneidemühl und dem Osten; vom«syri*» Hof 6 Uhr.50 Minuten nachmittags nach Hamburg. Achtet auf die Kinder. Tödlich verbrannt � 0 Jabre alte Töchterchen Jndrih des Kaufmanns W% � K der Ottostraß« 8 zu Neukölln. Di« Klein« blieb«lew � Küche- während dre Mutter notwendig etwas zu beso 8% z-s Allem Anscheine nach fiel nun Glut aus der HeiZUp? 2% Jt5 ofenS heraus und setzte ihre Kleidung in Brand. � kehr der Mutter war sie schon so schwer verbrannt, oax mehr gerettet �verden konnte.. Sür die dentsch-Zsterreichischen KriegSteilaehmer Hinterbliebenen findet Sonntag vormittag 11 Uhr in den � fitten, Spichernstr. 8, eine Versammlung statt, dr« sich u- � Schaffung einer Organisation aller in Deutschland lebe wen österreichischen Kriegsteilnehmer befassen soll. � FreirellgiSse Gemeinde. Sonntag vorrn. Il Uhr � Klostertircke. Klofterstr. 73a, Vortrag des Herrn Jbiens„Brand" und.Peer Ghnt" vom moralphtwl�' Standpunkt betrachtet.— Gäste willkommen. Versammlungen. Bildung einer Einheitsfront! Die am 8. Mai von der Zentralstelle für Einigung der So■ tldemokratie nach Wilmersdorf einberufen« und von über 700 Pertonen besuchte öffentliche Versammlung faßte gegen 1 Stimm« folgende Resolution: „Die in Wilmersdorf am 3. Mai einirächtlich versammelten Mitglieder aller sozialistischen Parteien wünschen den Zusammen. schluß aller sozialistischen Richtungen zu einer sozialistischen Ge- samtpartei nn Geiste des Proletariats. Sie fordern die B i l» dung einer geschlossenen Einheitsfront gegen- über der Bourgeoisie. Hinsichtlich der Grundlage einelr Einigung gib! die Versammlung ihrer Ucberzeugung Ausdruck, daß die gegenwärtige Regierung auch nach Abschluß des äußeren Friedens nicht in der Lage ist, den inneren Frieden im Lande für die Dauer her- Zustellen. Die Regierung hält sich nur durch die Gewaltmittel deS Belagerungszustandes; sie' ist unfähig, beim Bestehen der der- fai'ungSmäßiaen Freiheiten des modernen KulturftaateS fich zu behaupten. DieVersammlunghält die Gesamtpolttik der Regierung für uitttereinbar mit den Grundsätzen des Erfurter Parteiprogramms, insbesondere erblickt sie »» der Anwerbung und Underhalinng der FreiwilligonkorpS die enkbar schwerste Verletzung der j«, Punkt S dsS Programms fest- »elegteR Richtlw-en. Di« Versammlung fordert die Auflösung md Entwaffnung der Freiwilligenkorps. Sie fordert die Bildung inet reinsozialistischen Regierung mit Einschluß der Kom- zun: sie n. Sie fordert den Wiederaufbau des WlrlschaftSlebsnS und Pen Neubau des politischen Gemeimvesens auf Grund deS Räte- Wem». Des weiteren fordert sie die sofortige Aufhebung des Belage« rungSzustondeZ und W Freilassung aller politischen Gefangenen." Die Steuerliot der Gemeinden. Die Gemeinden sind in schwerer finanzieller Bedräng- niS; die Ausgaben steigen und entsprechende Einnahmen stehen ihnen nicht gegenüber. Mit diesem Problem hat sich dieser Tage der Vorstand des preußischen Ztädtgtagcs be- schäftigt und er hat an die LandcSbehörden eine Eingabe gerichtet, ,m welcher er um Hilfe bittet. Er weist datau� hin, daß der Staat in diesem Jahre die Zuschläge zur Ein- konimenstcuer erhöht hat und er ersucht darum, den Ge- meinden die Möglichkeit zu geben, diese staatlichen-Zuschläge in die gemeindliche Zuschlagbesteucrung einzubeziehen. Die erhöhten staatlichen Zuschläge beginnen von Einkommen über 3000 Mark. Man wird gegen diesen Antrag des Vor» standes des preußischen StädietageS nichts einwcnoen können und unsere Genossen in den Gemeindeverwaltungen wie in der preußischen Landesversamnsiung haben sich m dieser Richtung schon betätigt. Es muß aber die Zustim- inung oerlangt werden, schon vom 1. April ab die erhöhten Zuschläge in die Gemeindebesteuerung einzubcziehen, wobei den Gemeinden bestimmte Freiheiten in der Staffelung gs- lassen werden sollten. Auf was sie hoffen. UnS wird geschrieben: Am vorigen Sonnabend konnten Fahrgäste, des um 610 Hyp nachmittags von Zossen in Richtung Berlin fahrenden Vorortzuges interessante Einblicke in da» Leben und in dkc Anschauungen der Angehörigen des in Zossen liegenden Frsiwilligen-DetacheinentS gewinnen. Aus Erzählungen solcher mitfahrenden Angehörigen war zu entnehmen, daß verschiede� von ihnen sich dem Frei« Willigenkorps angeschlossen hatten, weil sie ihre» verfchwenderischen Lebenswandels wegen von ihren Eltern von Haufe fortgewiesen worden waren. Es handelt fich dabei um Vertreter der „jet, ness« d'oree", die lediglich der hohe Sold und das sorgenlose Leben bei den Freikorps angelockt hatten. Einige von ihnen hoff- ten, ihren Aeußerungen nach, auf baldige Beförderung zu Offi« zieren, da in der letzten Ausgabe des„Armee-VerordnungS- BlaiteS" eine solche Beförderung angeblich nur denen in Aussicht gestellt ist, die im Besitze de» Einjährigenzeugmsse» oder Abitu- riums sind.(Hieß eS nicht einmal, die Offiziere sollen sich auS dem Mannschaftsstande ergänzen?) Im übrigen scheint dieser vielversprechende Nachwuchs der Noshcschen Osfizierskaste seine Freizeit mit Eierhamstern totzu schlag�». Die Eier tverden dann angeblich— immer den aufgefangenen Gespräche« der verschie- deutlich recht jugendlich anmittenden„Krieger" zufolge— zu Wucherpreisen von 2 Mark da» Stück in Berlin W. abgesetzt, Am interessantesten ist aber der Glaube mtzncher dieser noch rech! unreifen„Freiwilligen" an einen baldigen neuen Krieg in etwa sechs Wochen, da„man sich militärisch bereits wieder stark genug fühle, um„alle" unterzukriegen". In Kreisen der Frei» willigen glaubt man nicht, daß man sich einem solchen Kriege widersetzen würde- wenn wir einen hart«, Frieden bekommen sollten. Wenn man auf diese" Gerede politisch Unreifer bielleicht auch „ich! allzuviel zu geben braucht, so wirft der bei den zitierten Anschauungen zum Ausdruck gebrachte und künstlich gezüchtete Glaube doch ein grelle? Schlaglicht auf die Hoffnungen, die man in den leitenden Kreisen der Freikorps von einer neuen Aufpeit- schung des nationalistischen HaßgedankenS erwartet. Abschluß rechtsgültig»! MietsvertrSge nur nach vorheriger Zustimmung des Mielseinigungsamtes. Auf eine Eingabe an den Staatskommissar für das Wohnungswesen hin ist der Magistrat Neukölln zum Erlaß einer Verordnung ermächtigt worden, wonach rechts- gültige Mietsverträge mit neuen Mietern nur nach vor- heriger Zustimmung deS Mieteinigungsamts abgeschlossen werden dürfen. Auf den weiteren Ankrag deS Magistrats, durch Erlaß einer Verordnung dafür Sorge zu tragen., daß dos Inserieren von Wohnungen, insbesondere das Ausbieten von Prämien, verboten werden soll, ist die Antwort ergangen. daß eine allgemeine Regelung dieser Angelegenheit un- mittelbar bevorsteht und daher eine besondere Ermächtigung für Neukölln nicht erteilt werden kann. Pharisäer km geistlichen Kleid. Bei Fürftenberg(Mecklenburg) angelten vor kurzem zwei junge Leute, Söhne ehrbarer Eltern, in einem See, was verboten war. Einem hinzukommenden Stadtsergeanten verweigerten sie di« Herausgabe der Fisch», es kam zum Streit, der Sergeant machte, von seiner Waffe Gebrauch, tötete den einen jurrgen Mann und verletzte den andern schwer. Bei der Beerdigung verweigerte der Geistliche des Orts seine Teilnahme, weil es sich um einen „Dieb" handele. Ein Bürger hielt nun die Grabrede, wobei der Stadlsergeant natürlich schlechter wegkam, als wenn der Geistlich- gesprocken hätte. ber&%Ä btn md&'IÄn*% 1%. Ms den vrglmWlonen. � leltow-Beeebow. Morgan, Sonntag, vorm. 10 Uhr,„ Y lchaftshaus, Engcluftr 15, Konferenz des Sreisvorstand«» Ortsvorsitzenden und Kassierern. Jeder Ort mutz verttelen r i Neukölln. Di« Funktionärversammlung findet ,5* i#»# Dienstag, sondern bereits am Sonnlag, vorm. 10 Greif. Hermann-, Eck- Schierkestrotze statt.— Dienstag. ov«'> y* bei«liein. Hascnhelde 13, öffenlliche Volksversammlung. I» Ordnung: Die Stellung der U. S. P. D. zur Frledenssrag'-jj# Mittwoch finden an Stelle der Bezirksabende Viertelsoerl"»" statt. Versammlungslokal« werden noch bekanntgegeb«»»- Aus dem Gemeludelebe«. Spanbau. In der letzten Stadwerordnetensitzttng zunächst die Einfuhrung unseres Genossen Holsdort o* � des ausgeschiedenen Genossen Leo. Alsdann fand nach stimmungen der vorrevolutionären Städteordnung b»e< von neun unbesoldeten Stadträten statt- büraerlichen Parteien wurden gewählt die Herren Neni