klnZtlpreis 10 pfg- Jahrgang 2 «tbnWon; Berlw 55».«. CilKffVaiintaMM t»«*. «nqprcche«:«mt Motbcii SM95 m» 88»«, Dienstag, öcn 13. Mai 1010 Nummer 227> Morgenausgabe lMfrtd(« kosim u,-qw�pan. npar»>1l»z«!l»<*>n btrm Hemm SO Pf,.KltUe JUjrls««* iai f(!jjic»ni«li fTort'nipf, jede? wett-c- war« 30 pf. tttaereiegsjiifajlej 80 prev Äiimir.tn»««» Dnfammlut�jmijetse« fMt»«Anfchfa, fort.>?«Tat«(0» dra doranf' (oigrnCtM tag miflen fr5tt(tCTu dl« 3 ITdc«achm»w.e, bei der Ssxetitton ufg'o-ten fein. «rp«dlli»n: Berlin*Mß. 8,@4l#*ou«ib«uiM I» Srrnsprrchrr:«ntt Nvrdr»»7«« Serlhier-Organ bir Vnaböänßfyett StyMömofratk SVMMtan&s Zriede und RMonalversammluug. Ssuses Rede. ?? ßikidCR Sitzun« der Nattmalver�ammkuna bnoss«$#«(g Ret>e: 1* d«, e»��"«Wirotmeen stehen in schroffstem Widerspruch lrtt»vi v mcinf Kreunde und ich während der gan- kgkn, l, ue� stk den Stiebe* aufgesteTi hnie. Wir erheben W, J" fch«rfkcn Priest#egen diese Friedensbedingungen, kbe», lntt*em deuischrn Belke auferlegen will. Und wir »ich ta"echt in diesem Protest, weil wir jederzeit, �rr* h,"f, e ��'rgSlogr f»t Deutschland günstig war, den«eg» höd�, J1 ö'l'bcn des Recht» und der Gerechtigkeit zugestanden für das bemtsche Volk forderten. Wir haben allen **> n,, funi Trotz den Gewaltfrieden»an Brest-Litowsk "*�*Ü abgelehnt und damit vor aller Welt den BewetS er- st,.' wir die politische und wirtschaftliche �ste»� � auch besiegter Völker v e ra b- füll« n.' n"®'r ü»be*,en«. 8 �»ngeblich fivio« Stadt d>« van einem frem- le*,»rrwaltot, von Pole« nach außen vertreten wer» )tn"N den painischon«>aat wird Osiprruhen van den tibri. !», bfv'a k*8 prenhischen Staates völlig abgeschmtten. So muh 'iesee tummele und ringeschnnrt, wirtschasibch»erkiiimnern. Für >tn Jr,uf«"« Bchistsat ist teinerlet Begründung in �'lsanschen Programmsordernngen gegeben. "thoa � üi« fchngen Gewaltakte, die im Friedensvertrag« s'»d, nicht in, einzelnen aufstihren. Wir verlangen. �»endz W,g, der veviMeeung bei der»bäuderung der wihachfet wird. Wü wollen teto»all wider keinem Wkllen ander deutsche Herrschaft zwingen, protestieren aber auch, daß da» deutsche Volk durch offenen oder dersteSten Zwang fremden Willen unterworfen wird. Wir sollen nach dem Inhalt des FriedenSdertrages die«nabhänglgtrit Dentsch-Oestoeretch» at« unabänderlich anerkennen. DaS tun wir gern. Daoan» folgt aber auch da» unabänderktch« Recht Dentsch-OesteroeichS, sich nach seinem Willen mit dem deutschen Bolle zu vereinige«. Die wirtschaftlichen Forderungen d»S FriedcnSveriragS sind so hart, dah wohl die Furcht austauche« kann, das deutsche Boll mühte unter diesem Druck zusainmenboechen. Und sie sind zum Teil unerfüllbar. Die Voikswiotschaft wiR> derart«inge- schnürt, dah fie kaum noch lebensfähig»leibt. Di« Gegner Hai- len jetzt dem deutschen Balre vor, daß die deutschen Rili- taristen und Imperialisten«rbaamungSloS den Krieg geführt»nd die brutalsten VergewalligungSpIäne als ihr KriegSziel aufgestellt haben. Wurde doch auch mit zynischer Offenheit den Gegnern, ake sie zu unterliegen fchienm. das .Wege den Besiegten' zugerufen. Immer von»euem wird dem Parteien, mit Ausnahme der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei, enigezengehalten, dah sie kein Recht zum Klagen hätten, da sie doch in Brest. litawsk»nd Bukarest ebenfalls die Gewalt an Stelle des Rechts gesetzt. Das alle« ist richtig, kann ober meine Fraktion nicht hindern, mit dem größten Nachdruck vor einem Frieden zu mar- npn, der unmittelbar für das deutsche Poll, schltehlich aber für die Welt unheilvoll sein muh, da er neue Konsliklsstofse unHeim- lich auftüemt. Da« deutsch« Volk muh setzt furchtbar für die Verbrechen»nd Sünden seiner Herrschenden diihen. Die ausschweifendsten GewaltSpoNttker, die am meisten bazu beigetragen hoben, daß das b«n(fd)t Boll in das tiefe NngfOck zesiiirzt ist, versuchen jetzt die Spur abzulenken und die Revolution für das verantwortlich zu mache«, was jetzt da» Boll zu tragen hat und noch zu erdulden haben wird. Dieses anehrliche Bemühen ist erfolgtos. Ss ist historische Wahrheit, dah Hindenburg»nd Sudendorff Ende September »origon Jahres»er Regierung erklärt hohe«, dah der Krieg für Deutschland nicht mehr zu gewinnen so,, dah fie sein« Fort- führung nicht mehr v»ra«tioorten konnten, und dah deshalb ein sofortiger Waffenstillstand nachgesucht werden inüss«. Di« Schuld an der Katastrophe tragen dte deutschen und Habsburgischen NMtaristen, die tu der imperialistisch erhitzten Atmosphäre des Sommers 1914 den Weltkrieg entzündet haben, tragen all« diejentgen. die die KriegSpoltM der früheren Regie- rungen nnterstützt, den Brieg verlärtger»»nd es noch nach dem Wassenstillpand verhindert haben, dah nwt dem ölten Regime endgültig gebrochen wurde. Wenn in begeistermigsvolldn Kundgebungen der letzten Tage betont wird, dah der Geist vim ID14 wtetererwailft sei, wenn«n einzelnen Stellen zu de« Waffen gerufen wird, s» soll man stch darüber Kar sein, dah die Brbriteemasien nicht noch einmal rlaen»»ationaltsiischen Taumel verfallen werden. Unsere Aufgabe ist e«, bei aller Erregung über den uns zn- gemulrten Frwdon törichte und swnlose Taten zu verhüten,.die da» voll noch tiefer tn da« verderben htneimstohen. Alte das Boll ist der FriedenSzuftand unentbehrlich.®b braucht ihn schleunigst, um l e b o n zu können. Unsere 800 000«efaugeuen tacibt e» zu Vater und Skutt«. zu Fwu und Kind, und sie dürfen nicht enttSrchcht werden. Di« gequälten und zermarterten Massen des Boll» wollen im Geiste der R edo l u t i o n an den Aufbau der Gesellschaft hewmteeten. wollen nicht weiter blute» oder dem Hungertod« preisgegeben wer- den. In veefchiedenen Zeitungen wird meiner Partei für Wm Fall einer Regierungskrise zugemuket. den Krieg formell zum Abschluß zn bringen. Reine Frattzion krbnt diese Anfgute ab. Me erachtet eS für die Berpflichtung derjenigen Paoteicn, die tzi« Kriegspolitik un.t er stützt haben, auch den Abschiuh der Kriege« horbrizufiihren. Wie der strichen nach den oiuge- leiteten Verhandlungen auch ausfallen mag, dte Massen des Bolle» werden ntwer dem Druck der FriedenSbrstimmunge,, schwor leRx«. Wir erkennen mil Befriedigung an. doh»jx Sozialifte» der anderen Lander mit großer Enlschie. dendeit da» Werk ihrer Rezierungon bekämpfen und für einen gorochlen Fried«, ointrelen. Ob st« schon jotzt Erfolg hoben wer- den, ist sehr zweifelhaft,«der« allen Ländern ist der Boden rrvolutimmr. �Gchluch der Red« auf Geiz« Ter Schrei nach den Rächern. Die Protrstfttzwn« der dentschon Ratiorten hnften Drohunaen. Beschw-rh-n. Klagen und fontimeutulen Aus- rustn. Er h-ttze sitirnnsch� Beifall im ganzen Äaus«. mit Außnabme dre Unabhäwgmen eozialdemokratie. und selbit die Galene siimnU laut in den Beifall ein. ohne daß der Präsiden i Bseiegenhert nohi*. diese in den aeheiliaten SfT s« tir»cK>oI)tiie Sitte zu twdeln. ajt# i»aatzolK»nh,rt Redner der Negierrmsisparteieil mußten geringore Mrknwg haben, weil sie sich naturgemän zrnn sikwsten TeUc tviederhotten.. Cilftveder hatte Stöntn kI« n �'e Bointen schon vortoeaaenornmen, oder fle dttmuen noch mrhroe� Male daS vor. was m Tausenden b« str uuaftartiWn dem Boll? bekanntgegeben war. Äll- ? Klage darsiber, datz man ssih in Wilson �tzk Biß ans wenitre AuSnechnien aalt der amrrtrunNche HzFfjh�t während des ganzen Krieges den nwision bürgerlichen Posttitern und«ch nxmckien NcchtÄ- lozra.ifien akh ein hcckber der mir die silnteresien dcß 5»�5"»ertrete. Ruch dein militärisckien Rreder- vruch Denstchtanbs änderte sich das Bi«: man bezrüstte �villon als den reinen silsteulisten und Retter Deutschlands. >>wii«ostte von ihm. daß or die IfirWiKiw dar Entente- tmpernzlistrn zuuiekte marn»erde. Wir heben uns weder dem»och an der Vietze ni Wilson beteiligt, denn wir wnßwn stets, deck der amerikanische Präsident, mcxiile er noch so eetnen Villen» sein, in der harten Welt der kvpi- tatlstjlch.j«p«ria!«!, d«rch den inlernaüonale« INNS««S kapüalismusl___________ Der geschäslssührende Ausschull Theater und slKjn�unceit. VoltubLiilie. Tkoafer nrn PtilewidlaU. WintergartM Udlok 7V Uhr l'lirletzvcnieilM Rauchen trestatitt. Opernhaus 7 Uhr: Jotei En Eeypiea. Sehaus�itlh.cs 7 Uhr: Coriolan._ üirfklion MaxReinhurdi üetifsclies Tiieaier f lürr; Honst l. llnnuvMM TV Uli r Der Kiadei-fraand. Kleinst Sciwaspielhaus ft Uhr: U. titiciiM d. Paiidor« ferakilan C. i— Ii. Snnaiv. Tliealiw I d RüBlygrßizcrStifl� fUhr Stihr-a d. Oe�cllaciiait liltwoeli: Stdl/cn dor Ucsell- seUaft. Keiiiliilii'hffas an dar Mar»ch«llbrttcke. I Uhr: Erdgeist. Ünwuch bidKciat. Berliner Tßcalw Hgllcli 7" Uhr Sto»i wlsd«. l««cti«o. dl. Lcssing-fite&tar Direkt. Vic'or HarnowKky. t Uhr: Dar rote hahn. flUMorb; Peer Oynt. Htitneritff«;: Dlt» Ira6. i KihrJar-Iiieat Uhr: Der Salicp'cr. Ilttwocb: Der Schöpfer. teaacrxag: Ute» irne._ Neues Oprr et Ich hau-i. cbi(lhaM%>rdaiuia-Ja Nurdenibl Tflgli«h abends iuhr. DicItetiKiieSmflM tauch Souctna«) «otmlllaa» Vor.tclibnao« an «Mlaacn Huden vorlhufia __ nicht«lull.____ heiter am NollandoilnlsU. Öhr: t) er d ux.«rpu. Honc�näsator t Uhr: Kl»;». SduatTta. "Vf nTh»ll«- i n«Bt«*r tllhr: Der Jtser ant Kafslsl«. lasino- liieater Mnringt] i Str.«V.T Uhr; K#r ooch bis 32. Mal 'ater Haolie. Dil»». 6. 23. Mal.«>.. Maie! Pr ige doliwciiinakL j |aug U- AUusi»ei»kiih t IIiMief a. Kai bsta Tor Hr. Sui'Oiul hltl. Hr. I) Abe.daV1 ,n BemmWg B&chmltUsa t Ohr; Elito- SüHger I»hesd. w.«er SptHl' gl'?«! Blihhfcva-Konfarl Mtginn 7 Uhr Sonnt, nachm. orw55. Kr. Vorverkauf|f~l Uhr. niafitri'Kino — FrnuKiurtar Atlee378— vom II—I6 Mai. 8 lagert Oäi 6 heiiniM t« KitaT.esro!eiB0s 13 Im Rawoa Hur b is Sch&HspiiltriR. Artut*Hof l'erlebargeratr Jh. Ulr.C.k.ioh Oienala». dun 13. Msl: Aal der Sommeibubn« mll Keacniiaeh Enischeldüngs- dingKampi Zwischen Weltmeister H6ill undBarlhowIach po,.b. Wenn noch Zelt, weher« interessante Kämpfe. 'm Klnoeaal bis Donuerstagt Väiliamar Psliänder Eh: Dos tote SM'. U.cu drai Taaa vnr&nMrt Ve.iosws IwÄtar, H. TaH rreilaa Im KJpo: Dmr eeltoe Ted. Tauinölist J. VaissbarUeo. Tcmpelholar Ulnr In(am llalleachen Tor). AnWniter- Xar.e,■■»«eniart Privatuntar* »cht lader eait. modarner I nna- alrkal.& Jnni 7V Uhr nband«. slnillloha Tänae der Neoxnl'. «•»1IK-V. aar Belntllguag am t'rilhkuaian xasiicbl ca. 3(0 M, UebarschuB. A. Somma., Wiener dir»>. �Im-Rala� Kellers Festsäle, Koppeaatr. 29, Dlraktieai J. Vers er. Nur 3 Tage= Die Waise Drnma in i Akten nach dem Roman Die Weüe von Uwood Uanptnllc: BLeU WSraer Anaaardcm: Det Lebens Rutschbahn Schema#!#! Ii 4 Ahlem mit ClaarimMm BSmkllm na 4 dma mldnaanda Sclmropcmma Amlamc Wochtatamc 6 Uhr, Baoataca 4 Uhr. 0. S.?. s. öllz-iunye Becin-BiimtttOotl. SienBloa. den 13. Mal, abend» 7 Uhr: Sessentliche Voltsvkrsammluvg i« der Aula der Oberrealschule am Eeeparl. Thema: itt GewMüede ll b der revol-Ho öre SsziÄisnws. lkejereiu: Sienasse 3. Aufhäuser. Freita», de« 16. Mal. abend« 7 Vi Ubr, in der Aula der Eaelheschule. Mun«rsche Strafe, i�cke Westfälische Strusze. Die Revolution in Derlin. Lichtbild« r.Portcag RMte-Bwnd MIHwoob, de« M. Mal. Abend» 7% Uhr i« Obmrücbtmmml dmr PhUhcnconJe B.rahmrBarcU Rcdnmr; USumlK und Einstein. Prmondu miid Pelmdm: Alle dnd vlllhcniaiea. eintrlllcicld» Pit. cor Bcctrcltucc der Unko.lcm de» Sienoffen Han» Berliner Giemsen mit Orisinalausnahme« au» den Berliner Glrahenkiiuipfen. BilletS im Vorverkauf i 1 M. beim Vorstand und bei allen Funktionär»« der A. T. P. rO* in der Freiheillspeditim Sieselerft asz« Ab, im Rejlaurani Piche, Paul»bor»hr Strafe LS, Restaurant Schilling, Lanenetirger Lirahe 91. Vetbüud der Maler, W ww, Abstreicher etc. [ Achtung I Baslwfrtil QutsbasJtz«! KipttaHitsnl HBOsKino-Appornt aVÄ-R::— eutwlrtel S!:"Ä»! Ahiaarai naehee am hebern. Die..UlieaMc l.atart •im Ilde Woche mrmchaelnde« rllmprofimmMm Ihr ) Ahr höh 30«.- Merk. Ampmrmt kostenlos eich drei lehren Btron* tum dna Abonaeeiem. u» Imtfen Stadt- oder üorfbezlrk kommt nur oln Apparat I Amt Wmmseb Vmr"#terbeemdk, BW# FUfl- AjjSW-TktKngewIkoliaft Berlla W SO, amrdePhorpmrmtiroBe 2», k-c. (AusatalluiiKsimiloB■m 2?�"««. knailmctlfhlic.*«<«nnlohleme mit dem Mmdllchee VarMItai.en Ihrea Haalrkee ehaelel rmtrmmle K/etnverireUr»mrdem neewehL Klavier oder ria»cl, eventuell Her- manium, knnft Schacht- sclinelder.UockoweratHllI l'reteemxetMil erb« lern. I I ■ Bureau: AIrIA>»lst»>ße 28, pari» ,-�r««»'1« zerniptecher.«nu vlnrthpiatz 4787 J.liwlc OCtelfl Arb»U»«ach«uoia:«letnMiimHt. 1» Ärntlprfdiot;»ml Norde» 37S1/97 *1««etzt her XcUjlnm.ut 1* Hauet alher lemmtmod mm 7.«tat IBW hat|el»«m»«3»r- |«W4 sritahtt «»eei.hnM , ..»«V-Ä Ä n. UertlnihniH der RcthWriande T N 24, Fri«c>lcJbLtr. 1�7'"»We KarUemSe dl» Reeblfm,,shrMÜIel d flrfl¥t>n Pwhllktwns] ProHCoh,, lang— Vpwhaoil h—H Biehair dodmm 130 000 Rmlmuehra Uhr. de. Ict> warne! Ahn Jrttnsilich« und xerbroclien# ZÄhne nlcbt weewerfen. I«l» kmnfu dieselben in Berlm, Hoinl Urin/.eHUo!. HorotheeoAtr. 76 II 7.. � Nur 3 Tag# bleibe hier und snhl« pro Znhw bl« A�k- I.ÄO und biuer. O«- dieee Lm8 Mk. 2O0, Pwdn- und vrenoelUtE, Silber. all« vart'ota« Ua,d»n Uv ti»#»»,„,, v« Kön hawl Mmdat nur bfamaw*:, da# W. RUttwaab, H. -od Uinc« r*ta«„ den»A MrJ r«a trüb 6 Ubr w»«h»-adt 7 Uhr statt Ziifarnaflanalw Mimb be« Arirga* btchablhtdn wnb Ari�rlin«r* Mmcium OUapnipfr Cbk-nuk. Ver/ammiuag «tn Ds'mrrataß. b. 16. Vtat 10:#, 7 Ubr. WefMuitant Birg«, gar»««. JWi\afl«|4«n>iei,lr 13.— Wf«, wMko»lZti«n.— Aruaufnaho,«« in der OryUwiaihina. einoa odor awei Marrom ihm I Juni gesucht. Zuschrift «O K 16' fc*p«4ftlon rraibeit, ScbitftiAucrdiwtt ifc MÄ» m # >fa M« fteoie M*r wie ein kalter, aber ersriMnder WindstoK die Rede des Vertreters der UnaSbänaiaen Sozialdemokratie, dek Gcnosseu A» a s e. ES war für das ganze HauS wie ein?rl«b»iS. Hatto« sich seHr viele Abgeordnete di» AiiSfübrunae« der»aran- Kegsnaenen Redner aeichenkt. weil sie doch niÄits Naues von ,vnen erwarteten, so füllten sich jebt alle Pläbe. Man er- wartete mit außerordentlicher Svannnna. waS der Ver- treter«nserer Partei zu sagen haben würde. Ma« Katte von vornherein das Bewußtsein: hier svriM nicht der Per- treter einer Partei der Vergangenheit, hier erareift das Wert der Kiinder einer neuen Zukunft. Alles. wa» überlebt ist an Gedanken und Vorstellunaen. an formen und Ausdrücken, war vorher in den Raum gerufen worden: nun aber sprach einer, der mehr zu l»g»n Katte als zu appellieren, zu klagen, zu warnen und zu drohen. ES war der völkerverbindende und vvlkerbefreiende Sozialismus, dessen Sprecher Haase war, von dem allein dad Proletariat Deutschland» wie das in der ganze» Welt Befreiung aus allsin Elend erwarten kann. Ho ose brauchte nicht zu«er- schweigen, daß dieser Gewaltsriede auch von der Unabbänai- gen Sozialdemokratie nicht beschönigt wird. Kr konnte sich aber mit viel größerem R?cht dagegen wenden,«eil nur unsere Partei während des Krieges gegen die Gewaltpolitik nicht nur der Entente, sondern auch der deutschen Regierung. dos deutschen Militarismus protestiert und gefßmvft hatte. Wo aber waren damals die Äeuie. die sich heute so deftig gegen den Gewaltfrieden der Entente entriisten? Haben sie nicht deui Machtfrieden und Bukarest.zugestimmt, haben sie nicht die Kriegspolitik der deutschen Regierung 41/, fechte lang gestützt und gefördert, die doch dem Gegner nur das- selbe zufügen wollte, was uns jetzt zuaedacht ist? Wie steht es mit dem Einklang zwischen den Worten der nach Gerechtigkeit rufenden Neaierung und ihren Taten im eigenen Lande? Genosse Hac>>e mußt« bei dieser Gxleaen- heil aus» schärfste die neue Provokation der Arbeiter durch die?t»«ke Garde in Leipzig brandmarken. Sr wies mit scharfen Worten auf den Widerspruch zwischen dem Ruf der Regierung»ach Einigkeit des ganzen deutschen Volkes und der Unterdrückung der Arbeiterschaft, die Riedermctzelung unzähugsr Proletarier durch die weißen Garde» bin. Da» war natürlich dem Hause wie dem Brüst den te« äußerst nn- anarnetzm. Man hatte fich die Kinrnutiakeit der Heriomui- lung so schön vorgestellt, imd»un mußte man erleben, daß jemand ausstand und den Regierend»« zurief, daß sie Heuchler seien. Vergeblich veriurstte Herr stlehrenbach unseren Genossen zu unterbrechen, ihn von der SMtderung de» skandalösen Vorfalls von Eeivzia, von der DarktrKung der Gervaltpolitik der Regierung efczuhalteu. Hanse mußte reden, und er bat so laut geredet, daß es bofsenUich überall »erstunden werden wird. Eigentlich hatte man von Haases Rede auch eine kleine Sensation erwartet.?alblokstzkeit Deirtlchmi«»» nnen gnnst.,«»«iiwruck oaf N« Vntente uiache und fle«ine Remswn da» Kriobentver- trage» geneigter machen weird*? Dam»! wer m«W genug. Herr Redrenkach rief>a» Seif zur Rache aus. Kr rief in baö Ha,,?, daß, solange deuimte Ar»»»en Kinder ge- bären würben, sie die Dktavenkrtten»bwersen»ich die Schmach abeoa-selten würden, die jetzt»rm dotttschen AntUtz zugefügt werden iolle. Da» ist ve, Aufruf zur R e- van che, da» ist blanke uationalstststch« Hetze,«nd kenn- zeichnend war r«. daß Herr Rettrend�ick. at»»r mit kern rkltUtstchWi Vi»»«.De 11 1 f cht a atz. D?» t i � l» g d der ail»»" leine Rode stWoß. Knstimmunz*1*» nicht nur bei d,, dürgerlich,* Part len. fondern � ist. so nur von der Neaioruna. die ibn jetzt neckt w � Einmarsch ber weißen Garben auf die Spitz«,.-! An der Rattonalveriaminlung bat die nicht gewagt, ber eit?«»nbsr»ien Darstestweia des � Haaie etwa#«ntgeaenzu setzen weil sie wußte, b«* Hinserber kommt fU m,t«>«» vollen Wahrheit entsprach.-------- Reckstjertigungsverjuch. Er wird an bem Urteil letoriats über diese Rsgierunsi nichts äuberrn Sie Proleftbewegunz tu gwiiW* 12. W Verskilleck, .Humanjts" berichtet von starkem Besuch Versammlung der s o, i o l i ft i s che n»" x-l des Seine- Departement» in PöN Pro?etari«tt habe durch stürmischen Beifall s�.J�.„ifftz gezeigt, baß aS von«inent Sowaltfrieden Mw» Zuerst warf Berfenil der soziaWisH��ßck ihre Haltimg im Kriege vor.«uf die gsil Frieden»vorsch läge habe man nicht eingehen& die Führer Frankreichs arlUirt hätton. ba* f hinkender Friode. Räch dem Siege aber Ik'Kfl strick' zeigt, boß man Ersberungen«olle: dor Rersaill�g, mit seinen Annexionen, seiuor wirtschaftlichen r%neck den furchtbare» Entschädigungen und dom Farrb" � Bölkechimdes sei schlimmer, als der Rriek*'5Lfcrtt,»ck HitowSk, er zeige den BankeroR der Wnsoirfch� �7 Rccht, Freiheit und Äerechfigkeit. Der«arsaist« � p rief Suftuil, ist ein Clemenceaufriede, und mflM■, fick nicht unterzeichnen I Nur die Novoiutiou kann yW schaftlichen Fragen lösen und die augenblicklich Europa bedrohten Revolutionen retten..**4� F r o s sa r d wünschte Sinberusuus kin«S� kongresse». um die evnsie Soße** tzriisrn und � mentSgruptze und der Parteuettung Richelinien��� Er sagte: Wir haben vor der Geschichte ein* I WWW�WWW zu Übernehmen. 1871 trat dieselbe Frage»» demokraton Deutschland» heran:' damal» F*?(#. Bebel und Liebknecht der Erdrückuna k«r durch den Sieger. Der BersaiSer Friede V K* miß zwischen Wilson» Ideologie und dem fronzöni � tzi **> englischen und dem itakie nisthon Imperial Sozialismus kann den Bö Ikerfr irden kichern. Sodann erhob E a ch i n Mickpruch aepetz- � da? Saarbecken und da» linke Rheinusor �!* sollte«: Snatant stecke bei nahe alle deutschen �V�it und ersticke di« Stimme Aegypten« und keitsbewegunaen in seinen Kolonien. Der*"�2. s� friede sei ein Gewaltfriotze geworden. Lock" dann die inneren Kämpfe zwischen den � demokratev und den Unabhängigen in meinte, baß die"Tage der Vcheibe»�' Regierung gezählt seien und n.- u Unabhängigen zur M ach h g« l« n t*n dies sei di» Borbediugung für*« d i« r u n g de« Be r so i l le r Friedens. j�« ivks letzter Redner erklärt storiot, vertrag fei nur«in Iii iegtzvertvoa; die gestllrzl werden, damit die Segianstm»iavü»M Frieden schließe»«uulen. aT Endlich wurde tüüstimmiM«in« Tagesor« � 5. genemuMH, in der die SogiaKsten feststellen. �.�jl>. gieruugen in jedem«atz Vertrage» da» Recht verletzen. 0� widerspräche«»oll Empörung der nach Gerechtigkeit und Brübvrllchkeit. Alle B«!* de« Proletariat» sollion die kdästioste Wi«" � entsarvten FsmwtialitzMm« der Entente dem Elesaug« der Hnbrnmattonaka lbst« kie stch auf.. Ar W#0kx S« Mreekeech- Der Aueschuß der In ter national� stimmungen be# EriedenSvertrag» zaprtist»nb** fP*. ein«.Hnterrebung mit dem Bier« 1 Mim hü«LnrUM km, a.ulArUUa M bf" die Ew 5e«e«ll. also etat tSse. Beeil«, ig. Mai. Cfstziä# wird irritfleM«: Der Wb« Haas« ha, in der kulige« Litzunfi der Ra'irnnlvrr'ommiuno der Reziemny Berletzung der de mekrn tischen Grundsätze»»raeworsen. daß RrlchSwehrlenvvrn ieipziz besetzt heben.%« der Roiionalverkammlung gegen Herrn Haa'e zu polemisieren, war nicht angebrach«. Kurz fest- pestellt mag bietmit frlgendeS werden: Di« t nippe« tarnen auf Berlangen der sächsischen Regierung, deren Aul- t» r i l i t den den lleipziger Bartetgenosien de» Herrn Haase kort. gesetzt verhehnt und derletzck worden iß. Unter»er Fllh- rung de» Rbg Beder war in Leipzig ein regelrechte» teree- rißische» Readme etiyiefllktl worden. Gegen die Anard- nungen der rechtmäßigen fächstiche« Rrgiernng. die die große «ehrße»' W# Lande» Unter sich bm. I'dni n sich die Genesie« de« Beren Hank««kfen anl. 9» iß«ketbina» anßerordenttich uner» freulWb.ml- peinlich, wrrm»n tr HNrfn Stunde«, wie sie da» kkrlk setzt'.»rchmacht. Dmvpen die stech Tun» k« sitzen mit sie«. Mögen die Vartetirenntz, be# Herrn Haast endlich bem«lm,HllCdl »«- Eine Warnung vor»er Schaffung neue« Un� p Friedensvertrag, da» nach Zähren wiederum,». schreie, spricht.Mancheßer Guardian" be»'' ZtcS- z. einem Leitartikol au». Dg« Blatt m i ß b i H'( uflj ch der Gaa r frage, ebenso wie die in der D a» s'* �ck � preußischen Frage getroffene Lsisung. � fUMUtzitilen Bedingungen all fsir die engltschen jsf- erträglich und»sinsch, die Feßsetzung einer� f ch« Deuischland in»sirzeßer Feit pihten tdun«, und(ck England». Eime weise PoK,« würde»eutsM�,,�� ger al« Feind detrachian, der zu fürchten und#" sei sondern«M rinen Teil Europa«, tzsn»iestm® lonb selber»in wesenilichre Besiaudiekl, und � Jade« der Hilfe nnd Anlerfttitzung Eugland», Untergang zn retten.. du»de««rbiickt werden könne, versag« der®jWctvt t*. � nicht nur seine vesiandieil« aufeinander, f«nb�!L.L, �Lfl� wen der neuen trdnung wird zu BchuU und, ftf1' ,, Sündni» könne sie«iederhersiellen. Kehre man. st' � jl .Dailp Rem#" vom». d M. dettmi. daß d*%*1 da» Frieden« nur in einer pro» i schon CrgauiW��b,''!r1' " itr{ yt U_ ff Gemall zurück, so däistn»'ie Veschlüffe der#' die geringste Aussicht auf Dauer, und Europa Ulw den der drohenden Anarchie gogenübeu w ebnsk 5,1 Ist Laut.Mat!«' wirk bre Ckerft««•' Lr' stf Lothringen an»« Mttgtioboov besiehe"' � hck istbrt Millerand, tau dellvertretendk» .'la kl); j, '«>! ZT«MtgTiAm find 10 Psriser Wm»e. *411%,,!betHl5t5pcofe[(oten, unter ihnen Albert •Vt fyr' ,m übrig»« Slsu�-Hschr.Ziger,»«»unter Blumenthal, W von Str-tzburz. L"1*>ec Bilrgerme ister»«* West, stSmel. Aus "H; jg,. s?:l?{t*nis'st mit itt Aufstellung der Wähler» �lsag-Lllthringen begonnen worden. «» LwWwsoll Zoch". a, Amsterdam, 13. Mai. rtvitionil„r!meen HandelSblad" zufolg««eld«t der Pariser �»Stiiii»Etoile Belg«", in politischen Kreisen werde N, k;'' K ach"«lsrig b«ipr»che». sMarschall Ui 1 Teftstellung der Grenzen nicht zu R«te gezogen »ch Z* �»»stmächj igten der GcestmSchte naäidrückich er. mitt!) ztn, liieichen Gachverstäudigen fett, dak fk fi*«e' Ä& �ÄTÄ"- h»st der„Sacliverstündinen" die nditwe >». Uli e Bedeudung de« Slchusse» .....___ den Ted»en%#(* «eichen Wert kann nt«n diesen Zleube» � hie An bwrik) die Schläge Runge« schwer»er- *'»1 f�sliininiV— en Matthen mucken«ollen, ohne Iii'.'«rf«if.. l"*«Barum«urd» da»« iw 9Lhtn>nlr «MKUKiM »»« öti feine' �' HM ...... � v»| "ft«ot ,u hindern?! .. All MW. HM'-lMMW WZZWWK «runde Au». nur den Veseu! »»» NNW ....... 11 d. Kessel, nicht nachsteahult st«»««. .*«yviwaferv��wee, m Trug dls znm Lchlvh. l(L. �Di»Hk_ vif. Öt'S»'d,?" WH»«»„Mlländinet StÄi?"S.--'OT■....... "»U»ictzerholea, wa» die Regierung schon xs: Steve" mit: — Pehauptungeu der.Freiheit' J da Grasen»ölst bei de« Regierung«- sm. „-"«»vwufviciip«ic incgicrung]ft)on ncmii� tai hei V�tsch des bAt tische« Stsb- "egierun, tiluumi«»ha««iffen u«d m«•»«,----"»«im« um»rh««Ilten u a I h i» �r», �'�tlichxp deatschea»teile» w �•li,k«. e»!!«»ur-m IL Wai perflnlich zu« tiJt,,- um d,r Regierung»u»«»siche»». d»ii k; u�'d« J 4*"*»o tili, n«» überb«»»« W '«» n« stc ujt, n»ch überhaupt ini Nudelt allein n»ch»»n Weisungen der r» e»g�„»iiwernehmen«it dem Verl»»,« 'd« stdrigea entbehrt die ganze A». � üeiuZ�**' d« belarnrtl.ck die deutsche Reich«. �d iwch stationiert gewesene», der geiau». »e« dortigen BaSNermez vchust gewährend«« Truppe» g» r t ck» gezogen hat Die VirluoKtät, mit der die.Lriständige GteLe" auch seht n»ch Tatsachen ableuanet. die im �rieöenSauSschuf! der Nationaiversammlung feftgestellt werden sind, könnte V«- wunderung erwecken, weun hinter ihr nicht dadselde S V st e in der eiseustirnigen L K g e stände, daö un« während des Kriege« s» nam?nl,ie« Unl)»il gehrücht statte. Der Ner- such, die rnwetö Anaelegeecheit jetzt eis nicht nähr»inter- esiant" darzristele«. versolgt«dens» wir di« sortiesekt«! Schwindeleien der„zuftändUwn Stellen" hautztsäohstch den ihveck. den General v. d. G»ttz. den.vautztschuldiaen der ganzen Affäre, heratrSz»cha»s« und der fhsrderung. die Schuldigen zur Aerantwortun« zu ziehen,«cht ttatlguaeben. MM der Vifsevschaft-. Der„Täglichen Rundschau" wird an« TreifSwaib gedrahtet: Im Hörsaal der GreifSwalder Universität kam«S zu lärmenden Kundgebungen. Professor Polen«!«, d«r der Unabhängigen Parlci angehört und der in München steiler de? bolschewistischen Flnauzministeruun« war, hatte seine erst« Vorlesung nach seiner Rückkehr angekündigt. Im Hörsaal hatten sich schon vor Beginn mehrere hundert Sludenteu«ngefunden. AI« der Professor erschien,>»urden zahlreich« Rufe, wie.H p a r- t a k i st"..Z a l s ch m Ü n, e r".„Raul" laut, ferner wurde auf Schlüssein gepfiffen und ein wüster Lärm veranstaltet. Die Mehrheit der Studenten erklärte, daß de« Professor» Wissenschaft nicht besser sei«lö seine Politik und dast er kein Recht mehr habe, al» akademischer st« h r« r aufzutreie». Al» der Professor mehrfach Persuche»achte, seine Borlesung zu be- ginnen, wurde»r jedesmal du»ch Lärm daran verhiodoet, so daj die Psrlesung nicht statlfinden konnte. Die LourgeoiSssthnchcn, die diese Wilsten Raiauszenen in Ereisswatd aufgeftsthrt haben, nehmen alio das Recht slir sich in Anspruch, einem verdienten Universitätslehrer ' die Ausübung seiner Tätigkeit zu untersagen, weil ihnen seine politische Nicktun« nickt paßt. Da« ist Ter- ror scht im inster Zlrt, i»«iiwn Augenblick prefla- ! uiiert, in dem die gesamte Vouraeoispresse nickt genug iiber ongeblicke BergewattigunP feiten« der Arbeiter zetern ! kann. Man»ird fick diei«n vorgana merken müssen, der der ekelhaften Heuchelei unserer honetten Tesevschaft die Maske»am Gesicht reißt. Ver neue Geist in der preutzMeu Uklerrichls- tomsiou. Die Sitzung vom 12. d. M. war ein Symbick dafür, wie wenig der neu« Geist dort Duldung findet. Zuerst wurden die ersten drei Puuste der Tagesorbnuug abgesetzt, geistliche Schul- »ufficht, HebuNg der voRbschule und do« strhrerftande« und die Zulassung de» Polnischen und Mährischen al« llnterricht»- gegenständ au den höhe»«« stehranstaiten der istlichen Provinzen. Die eestea decken PunkW, weck man während der Fried««Sverhand- iui�cn nicht» vernehmen w>S.«vaS zu Mreitigkecke« führen könnte. Dritten«, weck diese Frage durch die Gestaltung im Osten uöerflüsfig gewooden sei. Zum 4. Punkt der Tage«ordnung„Neuordnung de» Vehrerbildungtwesen»" macht« Abg. Oetzen Mbi- gere Nudsührungen, die ganz von dem rckweicheu, waS srither die Nonservative« veckrete« halten, aber doch s» waren, baß fte da» Seb da Zentrum« herow-sord orten. Sie veranlaßten Her«, Mi- nister Hänisch zu«»«stchrungen, die gleich verbindlich Heer von Trott zu Solz mich gemacht hält«. He» Dr. Schmidt, der Vorgänger Hänisch». hätte wahrscheinlich in viet kürzerer Zeit mehr gesagt. Daß bei seinen Ant-suhrungen wieder das ..Deutsch« mpsinden"»ine groß« RoS« spielte, ist bei Hä, tische immer noch verhandenem ungeirliluen RackonaliLmu» sechst»« r- ständstch;» singt n»ch iauner im Biwchaß:.Deutschland, Deutsch. iaud über«S»»l" S»«gen wir daftl», daß die Zustände so um- gestattet werde«, d»ß auch die Lehrerschaft und da» P»»letariat »cht bald da« schöne Sie* austiM««« Dunen, wenn auch eu» einer anderen Tonart. Der Bertrct» da MiinstorimnS für BoWdttdumg hiest über da« Thema: Reuregelung de» Lehrerbildung»- «esen» ei««* tbngeren, glänzend d nachdachten Dertoag, in dem soviel AnveOunKtmateeial gegeben wurde, daß die Dommissten eiustimmig beschloß, die Sitzung m w«tagen und In die Debatte iiber da« Gehörte erst eingutrelen, wen« der Berieag im Druck »erliegt. W# bemerkenatoert we»»n wir de»au« herv»»te»eu. daß durch den«stckgaa, der«eburteu und di««webttchkeit dar Kinder infolge de« Kriog«ernbbrung IRR vur dl» Hstift« der schnlpflich- tigen Kinder zum«lufchnlen zu erwooten find und aw« diesem Drnnd zu Oktober und nächsten Osteen die Lehre»semi»m»e nie- man* aufnehmen Weetzen. Zluch stber den unseligen Kriog»ud seine Beranlasserl Nn klassisches Vo�menk. Der Soldat Wilhelm Schueck au* Westfalen, der»D Krei- williger mit dem Alanen-Regiwent Rr. 5 zum Dren, schütz wellte, donn aber Ansang März noch Mühlenbeck bei Berlin kam, um bei den Berliner Kämpfen verwende» zu werden, fitzt seit dem 5 Mäo» in Hast,«r hatte fich geweigert, gogen di,.«pamatisten ,n kämpsem und seine Sritlassung ge forde rt. die ihm auch vom Leutnant genehmig wurde. Tretzdem wurde et gleich darauf»er. hafiot. Obwohl er mehrere Wale»ie»khörden fchristlrch#«w stu». kunft ersucht hatte, we»h«» man ihn festhält,«ehielt er erst am 8 Woi, als» nach zweimonatlicher Haft, soi« letzt»« Echrolbeu mit folgenden Zeilen zurück: .Urschristltch zurück mit dem Bescheide, daß Pe im Verdacht stehen, nachdem Sie stch mwriaubt von Zhrem Truppenteil«ntfeent hatten, da»,, weg««« Unzuperlässigteit«ut- lassen wurden. Ihre ehemaligen Kameraden zur Untreue verleitot und di« Polkdmeuge gegen die Regi»r»iig«IraPP«»' aufgereizt zu haben. D ie näheren«rmittluN- gen schweben ,. Ze. noch. Verlin. den 6. Mai 1810. Der Verichterstatter beim A. V. K. G. I, »*#. Dr.«hrendt«." Oln Kasstscha Dokument! V« kännte au« den dunkelsten Krieg»zeit«n stammen, aber e» ist goschriebe« 8. Mai lül«. seck« Monal« nach dem 0. November. Za. wir habe««» herrlich iowt gebracht m der.seziaiistischen" Republik. Der Töpferverbaud und die Kriegspolittt der Gewert- schallen. Eine Teneralveesammlung der Vertvalwng Berlin da Le», banda der Tvp!« hatte am Freitag im Lokal von Schulz, Am Könchsgrab«, i, Stellung zu nehmen zum Verband«tag am 22. Juni, in Nürnberg. Nach chneut«uilciteicken Referat deS gckialleiteeö S e g a w c, in dem«r gegenüber porliogrnckeu Anträgen dl« Gewerkschaften verteidigte, sie auch heut« noch für not- wendig eriiärie und den Antrag, die UnteestützungSeiurichtunaeck abzubauen, für verfrüh!«rktäote, setzte eine lobhaft« Diskussion ein, iu der die meist«, Redner die Haltung der GeweetschaftS- ieilungen während deS Kriege« und der Revolution scharf vor» urieilleu. RauientUch die Schreibweise der VerbmckSzeitung wurde einer eingehenden Kritik unterzogen. Der Redakteur Kemnitz versuchte die gegen ihn erhobenen Vorwürfe abzuschwächeR, wa« ihm aber bei der großen Mehrzahl der Versammelten nicht gelang. Der Antrag zum Perbandsstatut, d i e Arbeit»les«u-, Kranken-, Umzug«- und Wander-Unterftützunck abzubauen und die Streikunterstützung entspreche«» zu erhöhen, wurde gegen wenige Glimmen angeno-mmen. Ubeuso erging c« einem Anirag, daß aus dem Statut die Bv» siimmung gestrichen»erden soll, nach weicher der Hauptoerstaud zu Streiks erst seine Einwilligung zu geben bat. Angeslelltt sollen nicht mehr z» VerbandSgeneralversammlungen gewätz« werden dürfen. Weiter wurdeu Anträge angenommen, nach denen Soldaten nicht wehr Miialieder des Verbände» fem könnoai alle Protokoll« der Porftändetsnserenzen und der Keueoap lommission find zu veröfsenUichen. Die Astbimiuung über nutz- rer, Resolutionen, in denen die KmaSpolitik da EerbaadSvov- staude« verurteilt, sein« Skichtwiedernxch!, Aushebung der Geueral» kaminisfion und Aechtung der RoSkegardisten gefsrdert wird, wurde der vorgerückt«. Zeck»«gen zur nächsten Ävrsammluug zurück- gestellt. Generalversammlung der Brauerelarbetter. Die Orisverwaliung Berlin des Verbandes dsr veauerci« ung Mühlenarbeiter hielt am Sonnlag im Gewer kfchestShau« ihre So- aeralüerianiulllung ab, in der H e d« p p den Geschäftsbericht über da« letzt« Quavtai erstatte,«. Die Kilial« Berlin umfaßte an« Quartalsschluß 4000 männttcke und SttS weiblich« Mitglieder. Au» dem»ut tm Unternehmern«bgeschiosseiw.» Tartfderteag seien nur einig« Zahlen antwführt. Die Lohn« für gelernte Aebeit« find im Durchschnitt um 04.»0 M erhöht werden, der Höchstloh» fit gelernt« SOeiiet beträgt 130 M., für ungelernt« Arbeiter Iis tX* ietziere erhalten drn Zohu für gelernt« Arbeiter, wenn sie derer» Arbeit verrichten Fatzbterfahrer erhalten einen Garanliekohn»an 5110,40 M. jährlich, Flasche irbiersah rer von 4581 SR., außerdeuk eine abix«, fähige Tcu-ruugszutage von 2030 M. Bai Berkauf votz S.Hektollter»der M Kisten soll«iu Mitfahrer gewährt werdfwj, für die der Wochenlohn einschließlich Tauerungszüiaze 110,50 M. beträgt. Urlaub ist bewilligt wovdeu»om 1. April ab»ach habo- jähriger Tätigkeit dret Tage steigend nach füuijältriger Tältgiee« auf 10 Werktage. Der Tarif trat am 1 April in Kraft auf die Dauer von einem Katzre. pgeseiickiche Kritik wurde am GefchäftA- bericht»ich« geicht. An einer nächsten Sersammlung soll ein Vor» trag über da« R ä t« sy st e m mit Korrrsevat gehalten werden. Lohubewegung der Orthopädicmechaililer und Bandagistzn. Die in Groß-Berlin beschäftigt«, Orthopäd ie-Meckaniker uick Bandagisten find m'i den Arbeitgebern in Be�audlu,�«, ge- treten, um ein« den jetzigen Teueru»g»vevhä!tnifsen annähewck gerecht werdend« Zutage von S» Prozent zu den bestehend«» WKinen zu«»wirken, da di« Arbeitgeber erNüren, eine Zalage nicht gewähren zu kdnnen, sie vielmehr an einen Abbau der SSH«e denken. Hat sich die Lag« sehr zugespitzt. Die Gehilfen erinnern di« A»bei ige per«n di» ihnen von den velwrden zugestände«« Sstprozentig« Stchdbung ihre« HxrstellunzSpreis«. Sellien die Arbeitgeber aus ihrer schössen Ablehn unz der Teuerunagalago bestehen, so wir» a stehet ze> einem Streck ch Serufe witunen, Sum Streik i» der Herren lettsche-Vranche. Die Arbeitgeber, die nicht dem Serba nde angeheren, habeck die Ferderuugen der Kollegonschast bewilligt. Der Aobettgeber- verband unter Seisung ven Herrn Vrie lehnt, obwohl der Dir eck schon zwei Wachen«ähot, a«8, die auf Wochenst' ArtzetinStmer« zeitigte lein Re sicktat. Die Aobecheier wolle» in, Aklolld die gästtmügtichston Zugeständnisse machen, aber toiew' ie zahlen, stmige der Aobeitgobe,»ersuchoa, de« PekNIkche llechrichlen. De« Rcht stund«»tag m Italien**n« BerHchma W �r fehtlwitsisKC« gewähr, den e i i e n b a h ne i n den Achftunbeu- mtj u,i» einen fr«»«, Tag jede«och«. DeckoiU Pafcko ist-n Äonswunsp«! verhaftet»mckep »ochei'M'»- zahle«.«n'-S« der«obe.tgsve, arch.... Sircwp-'ste«,, Wbech»*«« Kelleginuen, d>«»n Aussicht Üctltc Äuiege«es d>e»»erdpreis««echt schmackhaft zu machen und sprechen von dem Drei, und«ieefach«, des KriebenSaSoed». Daß dieses leer«»ersperchunoon sind, wie» in einer Veesamenlun« der Streikenden am setzten Doiuierliag dar Kollege LalewSktz an Sand der«bmachtmaen nach, die an anderen Orten plafcoefvisten Haien, wo dec«rteiterfchast nur% Prozent auf die UriestewS- XtdJufi�n leut' äugest rege und mied« in geheimoc «pstimmung von den Etooikenden mit 605 gegen 7 Stimme«««- schlössen, an den Lockerungen festzuhalten. zivllmustker uttl Landestrauer. Die Verordnung des Ob«« kvinmaudo RoSke, nach der für di« Dauer einer Woche all« effent» iichrn Theater- und Mustweeanfiallungen, soweit bei ihnen nicht ein häheve« Interesse der Kunst und Wissenschaft obwaltet, iu«- des»,,»«,« aber mustta.'ische Verteä« in Aast- und Echan stoiep- schatten, unterbleiben sollen, siifs! die Musiker brsoicker« schw«». Lest der Revolulion haben di« Kasfe«han«m„siker und die W Tanzistken beschäftigten,»noch Unruhen und Streik» anderer V«- ruf« 40 Tage unfreiwillig feiern müssen. Run wird diesen Ar» heitern auch noch von der Regierung»ine Vuße von 0 Tagen« @e«m einer Arbeit, ruhe auferlegt Die OrtSberwaltun,»a Zentralverbende» der Zivilmussler hm ihren»tttglkedern emp. sohlen, sich ihren Ardesigetzern zur Dienstieistung zur lllersüguag zu stellen, da di««erorduung de« Obeelommando» al» ungesetz» l'ch«'s« sehen Wied. vrdeiterratdwahlen in den VSr«uu»erkrn, sik.«. b. Deckt« meaditgefevschesi.«wj»«„ am S�wnavtn», den 1.» M., statt» Pfunden«, ArvetterraiSvahlen erhielt die Liste»er Ä.•.% SVS4 Stimm«* die Liste der«chrzetlssezial'steu«7 Stemmen. Die Arbeilcrratdmitglieder»er U. S. B. stick somit eestlo» gewühtt. Telegeapbeuerbcite«,»orerbeitor und Handwerker Sress« ?eriln». Tanne»«.»«,«ckeick» 6 Uhr, Bersammlunch Sephwn- säbe, Soph»ustr. 17/15. Bericht über di« Pertz-ndlungon»« Lohiwmt Rnlsiruum.»tjchUiifafsiuna durch So» Keimabstim,>»u»g üb»r Annichme a,r»Pio�Wng de« Schi»»»- '-ruchz.««uij nur gegen Borge gung der MitgK«»Starte dder »etzdtzuch. Achtung-. Urbeckerrät« de«»riegSergenisetienenk Heut« "Hag 9 Ahr Versammlung.« Hrrremhan». Saal 20. KrlegSheschSdige« und Srir»r»biut«rblk,hene der HeeeeSwoel. stättr* Spandau». Mittwoch mittag 1 Uhr große Versammlung Sermaniasäl« Shousseestr. HO OeritaueeUleute 10 Uhr. Kei»«»t»ii*ehu,er dl« in den KriegSorganisalioncn tätig find, Vecjamniiung Donnerstag, nachm. 4% Uhr,*ni tzerrentzattsg Plenarsitzungssaa' Beilage jnt«Frelheil". 1 1 imaigmmmammmmm Blenslog. 13. ITa! 1919 Wo stellt der Hauptmann Vetri? k KrI?gSfl?r!ck't d?r Gart�e-Kavallerle-Sck'schen� SW?>„« ai witderholt vel sichert, alles zu tun. um den Luxemburg und florULicblntcht rcst.os auf ff(fitrnCnere konnte dieses sclieußliche Verbreclren verübt diese m uns aber völlig klar darüber, daß in werden � die wirklich Schuldigen nicht obgeurteil: jn?!,r(ß die Aussagen der Zeugen Grantke und �.>5r hotte sich am gestrigen Vormittag die Verhandlung IrfinK zuuligiinsten des Oberleutnants Vrgel vei- »i..Beide Zeugen bekundeten übereinstimmend, daß % i,. Ehrend der Fahrt aufdemTrittbrett des st!,, 8 stand und Rosa Luxemburg mit einem Schuß aus einJk"iwolve� getötet hat. Tem Angeklagten ?"gehend ins N�n.i wurde . �.,ci>o ins �missen geredet, seine Schuld zu bekennen. (?. ,tt tchweisten Verdachtsgründe gegen ihn vorlägen. oii» ts'doch zu keinem Geständnis zu bewegen obwohl spj,■ Verteidiger in dieser Richtung aut ihn einsprach. stsr'"i1 schon in unserer gestrigen Abendausgabe mit- den �k-nnten. ist jetzt auf einmal ein„Uebrkanntcr" in � Vordergrund getreten. Der Oberleutnant Vogel tat «?.. w. als ob er diesen Mann kenne, verweigerte aber fcst-ir �»gabe der Personalien dieses„Unbekannten" ° Aslage. de,-? Nachmittag trat wieder eine Wendung zugunsten «chiverbelasteten Angeklagten ein. Die Chauffeure j '»low und Grantke und lentnaat Bogel.?r hat den Transport der Genossin Bnxein. bürg vom Edenhotel nach der Lichtensteiner Brücke mitgemacht und sich auch an der Boiscileschaffung der Leich« beteiligt. Es ist ihm auf daö strengi.e verboten, mit dem Zeugen Granite, der gleich- falls scktwcrbelaslond« Aussagen gegen Vogel vorgetragen hat, in Verkehr zu treten- Mit peinlicher Genauigkeit wird vom Bertolde ger darauf geachtet, daß dieser verkehr iwcht eintritt. Zeuge Weber: Ich war Paffen im GoenhiNel und bekam den Befehl, das Auto der Frau Luxemburg auf dem Transport zu begleiten. Vordem HotelauSgang erhielt Frau Luxemburg von Ruugezwei Schlüge über den Kops, sie tckien lot und wurde in da» Auto geschleift, so daß der halbe Körper draußen lag. Der Kop sie! nach hinten. Runge versuchte, noch ein drittel Mal zuzuschlagen, d'r Hieb»ras aber nicht mehr, da Frau Luxemburg sehr schnell weg-getragen wurde. In dem Ante laßen ein Chauifeur. ein Mitfahrer. Jäger Poppe, eine unbekannte Rilitärperson, Oberleutnant Vogel und ich. Ich saß recht» n'ben oer Luxemburg und mem'e, link» neben ihr hätte Poppe gesessen, hörte aber nachher. daß c» Gramike war.— Verteidiger: Ich bitte, daß Grantke während der Vernehmung herausgeht, ich habe noch eine Reihe von Fronen zu stellen. Der Vorsitzende wnst Grantke aus de» Saal. — Vors.: Wo war Oberleutnant Bogel. Zeuge: Auf dem rnkcn Trittbrett. AI» wir abfuhrei, kam eine Militär per» son und schlug mehrere Blale Frau Luxemburg mitderHand. Wir waren ea. 100 Meter gefahren» alt Oberleutnant Vogel den Revolver»»» und auf Frau Lug««- bürg schotz. Vors.: Wo hatte er den Rcvi�ver? Zenge: In bei Hand. Ich glaube, daß erste Mal versagte der Schuß. Vors.: Zagte jemand etwa» zu Oberleutnant VogÄ? Zeuge: Ich Taube, ich sagte:.Nicht schießenl" Er hob jedoch den Revolver und schoß zum zweite» Mal. Er hielt den Revolver vor den Kopf. Nachdem SchußgingeinZucken durch denKörper. Ich saß ganz dicht herangedrängt an Luxemburg und fühlte e». Nachher wurde eine Deck« über sie gezogen. AI» der Schliß abgegeben wurde, war der Matrose, der vorher ouf Luxemburg einschlug, nicht mehr auf dem 'dZagen, nur noch erne nur unbe.annte Militärperion — Vors.: Hatte dieser Mann ein« Aehnlichkeit mit dem Ober- lcutnont Bogel? Kennen Sie den Oberleutnant Vogel? Wo sitzt er?— Zeuge: Ter rechte Herr»uf der vordersten Bank, aber damal» trug er bestimmt keine» Bart.— Vors.: Kannten Sie den Oberleutnant schon früher?— Ich glaub«, daß ich ihn schon früher gesebe« habe. fip i,\ miteinander jptilfkvtlUyzilll CIH« C_''£ 12 f denen c? im Gegensatz zu den � mird sodann vom Vorsitzenden und auch vom Anklagever Gr weiß nicht»ehr, ob die Person, die auf Fran Luxemburg ge- schössen hat, auf dem Trittbrett stand oder im Wagen saß Daß der Körper der Getrofjene» zusammenzuckt«, ka»» er noch de» baupten. Der Zeuge hat auch die-L e i ch« d« r F r a n Luxem» bürg mit beiseitegebracht. Nach den Kolbenschiäaen hatte er den Einvruck gehabt, daß die Frau nichl mehr lange leben würde. Kr sah starte Blutflecken au der rechte» Schulter. Da» Wegschaffen der Leiche habe ein Offizier be» sohlen. Ferner sagt der Zenge noch au»:.%!» ich vor der Ab- fahrt neben dem Auto stand, kam jeinand zu mir und sagte, wen» ich den erste» Schlag gegen Frau Luxemburg führen würde, bekäme ich svundfoviel. Ich weiß nich' mehr, ob e» eine Mitilär- oder Zivilperson war. ein Samerad war e* bestimmt nicht, denn et hat mich mit Tie angesprochen. Ich sagte jeoensall«. ich könne nicht ein Weib tcktfchlagen, er solle es mir selber machen." Der Zeuge, der eine» sehr ängstlichen Eindruck macht, erklärt schließlich, er sei im Ermittlungsverfahren ein- geschüchtert worden. SriegtgerichtSrat Jörn«, der dio Vvruntersuchnng geleitet hat. wendet sich dagegen und beantragt, den anwesenden Staatsanwalt Ortmann al» Zeugen zu vernehmen, da dieser der Voruntersuchung beiigewohnt habe. Der ver eidiger wendet sich gegen die Vernehmung de» StaatSaiuvaltS Ortmann. Da« Gericht beschließt fedoch, Ortmann zu vernehmem Dieser bestätigt, daß der Zenge Poppe in keiner Welse bei der Vernehmung beeinflußt worden sei. Koi«g»geo!ch!»rat Jörn» sei mit alle» Personen, die zu Pro- tokoll vernommen wurden, äußerst höflich umgegangen. Popp« habe damal« klar und bestimmt«»«gesagt, wenez auch zu Anfang etwa» schüchtern. E« tritt die Mittagspause ein. In der Rack>mittag»sitzung richtet der Vorsitzende an den Zevgen Gran'ke die Frage,«der sich mit Poppe und Weber über sein« Au»sage verständigt Hab«, Der Zeuge verneint die». Die Sachverständigen E'raßmann und Bier geben hierauf ein Gn lachten darüber ab. ob grau Luxemburg beim Abgeben de» Schusse» schon tot«vwesen sei. oder ad der Schuß erst ihrem Tod verursacht Hobe. Beide Sachverständige können Positive» darüber nicht sagen. E» sei wohl möglich, daß die Zuckungen die mechanische Folge de» Sckmsie» in dem toten Körper gewesen seien. Zeuge Janschaw hat da« Aut» geführt, m dem Fr u» Luxemburg saß Er behauptet. OberlentnantVogeldab« auf dem Vordersitz zwische'n ihm und dem Mit» kgjhrer gesessen und dabei seinen rechten Arm ans die Webor nicht verboten war, vor der zu sprechen— wollten sich mit l�r'Ntsieit dorauf entsinnen können, daß Oberleutnant lllcht auf dem Trittbrett, sondern ouer über dem ftiifi > fein. sirolie Nrherraschnng rief r« hervor. Sitlif 8 Chauffeurs Prschel, der das Auto. i'»-« r-,.- ai,f dem Trittbrett, sondern ouer schoil- gesessen babe. Sie wissen auch nicht, daß er ge- bekin t und berufen sich gleichfalls auf einen..un- SBnAÜ n Mann", den einer der Zeugen vor einigen boü der Elekteischon so-iar wiedererkannt Es soll angeblich ein Marineoffizier nls die Eh*« r;.,.---iwuittuco z.-c)aiti, i?vi„u*,««»----» mit wrlchrm biV nach Mvabit truneportirrt werden sollte, lenkte, e-°/l>?sage machte, ihr Mann habe ibr gesaqt. wenn die KottjL ablause, dann gebe es wieder Geld zu Hause. Unnieiitnau» P s l u g k- H n r t t n n g wird aingefordert. hu dieser Aussage zu ö»f:trn. Cr gibt zu, Pesck'cl geborgt zu haben, dnmit sich dieser einen Anzug Hemd lauten»önnr. Cr habe Pcschrl aber nicht o-r""t- habe vor allem nicht gewusit, daß dirkrr das Aut« s.-."." babe, erst viel später— bei der Vornntersiichnng— ei» u birg bekannt geworden. Von dem Gelde habe ei b. Ta»? später den jvüs-'cn Teil wieder zurück wwwen. Prschef bestätigte diese Angaben. Und fle; tretet festzcstellt. daß Oberleutnant Vogel bei seinen ersten ver- iiehmungen einen außerordentlich kurzen kaum sichtbaren Bart trug. Der Aenge behauptet nun weiter mit vestimmtheit und ist trotz aller Kreuzfraaen nicht devon abzubringen, daß nicht die unbekannte Militärperson, sondern Oberleutnant«»gel den Schuß auf Ras» Luxembur, abzegeben hat. Er gibt dann noch an. daß sie im Tiergarten dt« Leiche Frau Luxemburg» an» dem Wagen nahmen und ein Stück in die Anlagen trugen. Ober- leutnant Bogel befahl dann Poppe und dem Zeugen Weber, die Leiche In» Wasser zu wer- f e n. Sie wurde nach Angabe de» Zeugen nicht mit Steinen be- schwer». Der Zeuge war sich bei diesem Vorgang keiner Schuld bewußt, weil Okerleutnant Vogel den Be- fehl dazu gegeben hat. Oberleutnant Vogek wird nunmehr vom Borsitzenden aufgefordert, sich z» der Ap»- sage de» Zewgen Weber zu äußern. �tteMÄst den Angeklagten aus da» ihm vorltegende schwere BrnMEmak- rial und gibt kb« den Rat, die Tat einzngrstehrn. Ott-, � und Person er absolut mckits wußte oer inm N'är« Ihnen von Sparwkisten geraubt, sne haben sogar gemgt. Tw Kitt-? völlip unbekannt mr, obnc weiteres die immer- Hz, � versucht, die Spartakisten abzuwehren. Sie geben J'U tiirfif i«________ ttnn ffTJ.ir? finroen � J�re falsch war. SW � Wasser geworfen z>> b koitt. unbeträchtliche Summe von...... bo,; 5" ,, �as widerspricht schon der militäriichen �'enit 'j*. die das Verborgen von Cield Urem verbietet.| fest- r0?.?�o�ß snaa ausgeben wie er will, kines�ffebt Kttn» � j'tzen noch nickt alle Schuldigen am der.lnkmge-, gftttVv �uimer mebr tritt das Bestreben zutage, alle ben�-von den angeklagten Otsizieren obii.'nalzen und ftt.. tieislig mindenvertigen Rimae als den alleinigen lltbet-� �g ��"""»-'11''''. Demgegenüber venoeiien wir auf die fiiocki» hwi'chen den Schlägen, die Runge niuf Lieb-, de.,'."'b später auf Lnrembiirg on?fii,,rte, die Zeitspanne j Up.„'Jtndfftens r n n a n Stunde Ina. Die 500 Mark borgen Meldung an Hauptmann Sie geben zu, Frau Luxemburg '»ab, Pabst in» en. Sie geben zu, daß ein Schuß gefallen ist. Früher haben Sie gesagt. eine unbekannte Person sei anigesprungen und habe geschossen E, wäre kein Soldat, sondern ein Zivilift aewksen. Trotzdem wollen Sie dabei bleiben, daß Sie der Tat nicht ichuldig sind'»'d Fhre Au?iage darüber verweigern, wer die dritte Person war? Ich halte �hncn ver. daß die dritte Person nacki Aussagen der beugen sich an der Tat nicht beteilig, hat. Warum habe» Sie früher nicht zugegeben, daß eine drille Person im Wagen anwesend war? A» g e k l a g- ,cr; Um jeden Verdacht von einer dritten un,.,,.------ einer knappen etunde loa- Person abzulenken, ym Sitzungssaal entsteht.«> diesen gav, Brutalität geaen Liebknecht batte sich iowri>m Areurfraaen eine große Bewegung »tt�n Hotel bernni gesprochen. Ein Teil der Hotolaaite� Der A n fl e k I a g t e Runge versucht hierauf, die Anorben ve-. Angestellten war darüber in derartiae Ansreauna Zeugen Weber obzi'schwäckwn. Er behauptet. Weber könne tai.,I;v' daß sie sich mit Ekel van dieiem Treiben ab- �r nicht ge'eben haben, wß er aus Luremburg«iiigeichla'>en msrnrn�mmmmi die Vereidigung de» Zeugen Weber, da er wegen Benin» stipimg uns unerlaubier Bestattung e�ne, Leiche-nigeA»« sei. Do» Gericht will über diesen Antrag betchließen. Ter Zeuge G r a n t'k e wird hieran' noch einmal unter Kreuz. lim« Schulter te» Zeug»» gestützt. Auf keinen Fall habe der Oberleut'nant Vogel auf dem Trittbrett ge- standen. Der Schuß sei an der Ecke der Nürnberger Straße gefallen untz zwar in demselben Moment, al» Overleuinaot voael mit ihm über den Weg gesprochen habe. Eine Verabredung. daß tzi« Leiche beseitigt werde» soll«, habe nicht stattgefunden. Drr Borsitzende macht den Zerigen darauf aufmerksam, daß er bei seiner ersten vernehinmmg ebensa aut Oberleutnant Vogel da» Märchen aufgetischt habe, Spartakisten hätten Frau Luxemburg geraubt. Der Zeuge gibt dir» zn, behauptet aber, von vberleutrzonß Bogel dazu ausgcfordert worden zu lein, �anschow will auch davon wissen, daß m dem Auto ein Mann mitgefahren sei. de»»r am andern Tag al» Marineafsizier wietzererkannt ha de. Der Betreffende hirbe sich dabei selber zu erkennen gegelren und dal« rksagt:»Sie wissen»och. deß ich gestern den TranSnort miiiremacht 'de. Bei dieser Nnierreduiig habe der Marineoffizier ein Mo- nokel getragen. Al» er vor einigen Wochen mit dem Zeugen Hall mm�Slericht fuhr, habe er den betreffendon Marine Offizier auf der Siroßendahn gesehen»nd ihn dem Zeugen Hall gezeigt. Zeuge Hall hak während de» Trantparte» nebe» Jtan- schon, gesessen. Auch er gibt zu. da» Märchen vom Raub« Luxemburg» durch Spartak»»anhänger bei seiner ersten Vernes muug erzählt zu haben. Erst später hol* et der Wahrheit die Ehre gegeben. Er behauptet gleichsall». daß Oberleutnant Vogel auf dem Rückfitzde» Führersitze» zwischen ihm und Janschow gesessen habe. Der SEnß ist nach iVnet Meinung dicht hinter ch« gefallen, au» welcher Richtung, kann er nicht sagen. Di« unbekannte Militärperson hat er nicht im Auto gesehen, er erinnert sich aber, daß der Zeiig« tzlansckww ihm einmal einen Marineofitzier gezeigt habe mit dem Bemerk««, daß dieser«„ de« TranSpoei teilae- Nammen habe. Hierauf wirb»o* einmal der Zeuge Grantke gerufen. De? chm die enl�ennß sehten TluSsn�cn der Zeugen Wvchow und Hall vor. aber Wrantke blelht mit aller vrstlmwtkfnt badet, hah nicht dl» nnbekannte Pees»»,(andern eberlrntnant v.gel den abgegeben hat. Auch der 8�uge Weber erklärt nach einmal, Bogel habe &ej e ct h e n n. daß der unbekannte Schütze eine*' r Öl g,(,„ tz, Aehnlichkeit mit de« Oberleutnant gehabt habe. Da» Gericht beschloß Hieraiis. die Zeugen ® f.6. f ,r• r opfe n n h Grantke zu vereidigen. Der Be chruß wirb dnmit begründet, daß Poppe»ud Webcr hei der Beiielteichairiing der Leiche lediglich de» Befehl ihre» Vo'gesetzten seien sich nicht bewußt gewesen, daß sie Ii*,,"»V-L"' �-a�bare Handlung zuschulden kommen ließe«. E.ne Begünstigung � Täler» habe ihnen ferngelegen. v-tt Po» �" 0'■Köhler, ein Angestelller de» Edenhotel». hat 3*&""K?"chstirg am Boden liegen sehen. Er'ah auch, wie ein a? I.- rf"u m bürg herumgezeigt wurde. AI» Z t a u JiJ> m Wagen gelegen habe, habe er ,. i- ei'r � v I-ehalten. Sie sc! storr gewesen und sie sicsi mit Ekel von Di« Ossiziere im Edenbotel ,. unerhörten Vorgana keine.Kenntnis erholten MPir dem Rungs die lsielegenheit geaehcn nmr »bwii� U"cli nock, ani Lurenihnra emzuickilaaen. "uffeit o die Offiziere, die den �an Sport der we- Sa in. �"reruburg und Liebkneckit aiisoefuhrt hatten, dem »Ne'�unn Pabst bei der Rückkehr Meld.ma uherd.e bleib Vornäna-»nr dem Hotel und uder den ller-j vor ''chls Vorgänge vor dem Hotel der Gefangenen erstatteten, konnte Runge nackt wie 'cinen Wackttdienst neriehen. bis er Mteßlich.„weil Segen ihn vorlag", entlasten wurde. Vierier Verhandlungstag. fast an?sckVießk!ch durch h>e 3�«rstrige Porniitiagi»ssd»ng wurde so aiH», �"edm„ng de» Zengen Mar Weber au»ge>'üllt. Weher ist �8am*TbeT*&l*ir«#»e*«(n aeeenbe nOfret. verhör gestellt und bleibt bei seinen früheren B« h a» p t u n g e n. Er denwnstriert den■Aackwerständi«n S' r a ß. mann und Bier, wo die Kugel den Kopf der Frau Luxem- tntrg(teiroiffn bat. E? tritt sovann der? ä g e r Hermann Poppe aus. der angibt, beute ruhiger zu deuk'n al» in der Voriintersuchnng. E r könne d e � b a� b rie damal» gemachten Angaben nicht«ehr tu volle« U« f« n ac« u frech te e ha I te u. Öftbe die Augen nack Ichlet. Blut hat der Zeuge am Kopfeder Frau Lux. t gesehen. ■'riieg?ger,chi»rat. lli hieraus an den le'l'erleuinant �ogel die Frage, ob er vor keinem TranSpori durch -eutnant Liepmann erfahren habe, baß Liebknecht bereit» tat sei. Der Angeklagte behauptet mit Bestimmtheit, nicht mit Lievmonn darüber gesprockien zu haben, obwohl er zugibt, daß er diesen uemt Wegg.hen auf der Tneppe getroffen kalte. Auch Leulnant eievmann gibt an. daß er nach Rückkehr von der Uniallitolio» den Oberleutnant Vogoi nn Hotel getroffen habe, aber er habe nicht 'fit Mmi über Liebknecht t Tod gesprochen. Der Zenge Walter Alber» war Bcfehldcmpfänger im Edenhotel und hielt sich am Abend der Ermordung in der Wulst« ''»(te ans. Er Hörle, daß Liebknecht verbuiiet morden war und boi ioiuom Abtrandvort K o I h e n s ch l ä g e erb'lten ktltf, die ihn fletötfl Hütte«. Er(tefanb sich dieierbcilb in großer Auf» legung und al» er(pä'er börlc. daß auch Fron Luxe m bürg lest» genennmen worden sei und sich im Edeuboie! befinde, baüe er den Eindruck daß mich mit Ihr die Sache nicht gut abgehe. Er beielstoß, (int aufzupassen. Cr soh dann(päier da» Aula, und etwa td SoTVite» daneiben. Dann s o b er, wie Runge zwei Schläge gcae» Frau Luxemburg fürte, bei dritte Schlag traf nicht, da ste inzwischen ins Anw ffed-racht war. Der Zaug« sagt dann wörtlich aus: Etwa eine Stunde später kam Runge ziirtick und legte sich schlafen. Im selben Moment kam auch eine Abteilung zurülk, die Liebknecht wol>> weggebracht hatte. Tie unterhielt sich nufzercgt und hatte auch mehrere Flaschen Wein und Zigaretten. Ich fragte, ob Liebknecht wirklich tot sei und bekam eine bejahende Antwort. Zigaretten und Wein waren von den Offizieren gestiftet- Der Zeuge gibt weiter an. daß der Offizier, der Frau Luxem- bürg aus dem Gdenhotel begleitete, kein« Anstalt getroffen hat. den zweiten und dritten Schlag de» Runge zu verhindern. Krieg»- gerkichsrat Jörns hält dem Zeugen hierauf vor, dah er seine An- gaben anfänglich an anderer Stelle gemacht hat«. Der Zeuge bestreitet aber, der„F r e r h e i t" den Bericht eine« Augenzeugen vom 18. Januar übergeben zu haben, wohl aber Hab« er dem VollzugSrat Mitteilungen über feine Beobachtungen gemacht. Der Zeuge bleibt dabei, daß der Offizier geg/ea Nuuge einschreiten bunte, wenn er die» gewellt hätte. Die Zeugin Ann* Wandinger war Wäsche legerin im Edenhotel und hat getehen, wie«in Soldat einen Schuh der Frau Luxemburg im Besitz hatte. Er sagte ihr, diese» Schuh wüvde er sich als Andenken aufbeivab«»». Dem So»«" Rittmeister Schlegel war der Angeklagte Runge während d«r Mordtage zugetei«. Er sagt« au», dasj er einen Befehl vo« dem Leutnant Liepmann erhalten habe, daß Runge zu entlassen sei. Am 16. Januar sei dann Liepmann in sein Quartier gekommen und habe«prägt, ob Runge bereit» entlassen sei. Er habe sich auch danach erkuodigl, yb der Zeuge den Befehl noch in den Händen hätte. Rulmekster Schlegel hätte dabei den Eindruck, als rb mit dem Befehl irgend etwa» nicht in Ordnung sei. Soviel er noch wisse habe auf dem Befehl gestanden, er sei zu vernichten. Der Taucher Kopp macht al» Sachverständiger genaue An» gaben über da» Absuchen oe» Landweheäanal». Er hat den Kanal von der Lichtenstelner Brücke bis zur Schleuse sachgemäß abgesucht und dabei eine Männerleiche und LOGewehre gefunden. Später hat er auch noch an der Ihaototienburger Brücke Nachforschungen angestellt. Er nimmt an, daß die Leiche Lurtunburgs entweder gleich vom Wasser sortyetetebcn und über da» Wchr g«- schwömmen ist. Es bestehe jedoch auch die Möglichkeit, daß der Körper unter dem Wehr, da» immer R>— 60 Zentimeter geöffnet ist, htndurchgetrieben fd. Sichler gibt an, daß er nach der Tat i» enhoteil» eine Wrupprnanfnehm» «macht habe. Der Mger Runge sei dabei zugegen gewesen. Diese Aufnahme sei spater in der„Roten Fahne" veröffentlicht worden. Um ein Zechgelage Hab« e« sich nicht gehandelt, die auf dem Bild« befindliche Weknslasche sei leer gewesen. Auf die Frage des KriegSgerichtSrat» Jörns, ob er wisse, warum Runge aus dem Bilde eine vorgeschobene Stellung einnehme, erwidert der Zeug«, daß Rwuw i« in zufällig auf das Bild gekommen sei.'Aach die Zeriwl Wllner, die gleichfalls auf dem Bilde zu sehen ist, be- streitet, W»»in Zechgelage staitgefunden habe. Sodann wird die Frau des Kraftfahrer» Pesch«! dernvm» men, der den Wagen gesteuert hat, mit dem Liebknecht abtranS- portiert wurde. Sie sagt, chr Mann habe ihr erzählt, er würde eine Belohnung erhalten, wenn die Sache gut abginge. Geld habe sie von ihrem Manne jedoch nicht erhalten, dagegen sei er mit einer Frau Kreuzer nach Breslau gefahren und habe di« Frau dort bei feiner Mutter al» feine eigene Frau vorgestellt. KriegSgerichtSeat Jörn»: AnzeN. Pflugk-Harttun«, habe» Sie dem Kraftsaheer Peschcl Geld geborgt? Wieviel? An. geklagter: 0 00 Mark. Der Acafifahttc gab au, er könnte sich ohne Bezugsschein einen Ayzug und zwei»der drei Hemden kapiAi, er hätte aber kein®«te. Ich«ab ihm 500 Mark unter der B«äv zun«, dasj er sie mir zurückgebe, wenn er sie nicht mehr bra:M. Kri««S»ericht»rat Men»! Seit wann kennen Sie den Ku- Wahrer PeMt. AngrA,: Am Tage nach der Fahrt mit Lieb. ktnNlit lernte ich ihn kennen, varhe« konnte sch ihn nicht. B»r sitzender: W» leenw« Sie ihn kennen? AngrN.: Bei unserer ge- meinsamen Brruehmung. Der Z«««« Prschel gibt auf Befragen «n, das, er sich da» Geld gebergt habe, er habe eS dem Angeklagten aber wieder zurückerstattet, al» er stch de««nzug nicht kaufe» konnte. Rnkwgrvcrtr.: Wie ist e»«ni der«ubsagr Ihrer Frau, daß Sie eine Älohnung bekominen würden? Zeuge: E» stand in der Zeitung, eS würde auf die Ergreifung Liebknecht» 100 000 M. Belohnung geben. Ich dacht«, ich würde auch etwa» da»»» ab- bekommen. Der Bursche de» HaMwmAv» PcM gibt cm, daß er Frau Luxemburg nach den Ko'.l�nbh'.iWu skr tot gehalten habe. Direktor Ott vom Edenhi der Ermovdung Dr. Graba gekommen fei und ihm ein SC............. Ausfrage, eS dem Hqroperspnal vorzulesen. Der Bericht, der auf dein Smrlsi stück entWien sei sei vom der Division herausgege» ben uns würbe auch in den Zetwnae« erscheinen. Sr habe dem Bemcht den Hotelangestellten auch vorgelesen, einen Zusatz dazu jedoch nicht gemacht. E» wich nunmehr beschlossen, die AuSsa« de» Ingenieur» W i e n e r zu verlesen, die dieser in' toge� im lädenhotel. Er hat den � Bericht der ldarde-Kavallerie Echützen-Divtsion in den Zeitunge� geksen uub konnte aus Grund seiner eigenen Wahrnehmungen festifc'ca. dost dieser Bericht den Tatsachen nicht entsprach. Er hat«efeKMib einen Brief an den Abg. Dr. Oskar Cohn gerichtet und diesen beauftragt, von dem Brief in der.Freiheit Gebrauch«t machen. Das ist auch geschehen. Der Zeuge hat im der vorhall« de» Edenhotels auch gehörl, daß Haup mann P e t r i ,n tn-zug auf Dr Liebknecht die Aeußerung gebraucht«: Wa», der Kerl lebt noch? Später sei Haup! mann Petri förmlich vor Freude springend an die Offi- ziere herangetreten und habe ihnen etwa, erzahlt, wa« er jedoch nicht verstanden habe. Er habe den ganze» Borgan,«1# Unfug und Gemeinheit bezeichnet. Die Verhandlung wird kurz vor 0 Uhr auf Dienstag vertagt. Slne von den Pattenten der Hetlstätt« Beelitz ein. gegangen« Ve,chw-rde. daß der Zentralrat dem in Beelitz gewähl- en Arbcitcrrat die Existenzberechtigung versagt, wird dadurch er- ledigt. daz eine Koinmiision mit dem Zentralrat in Verhandlung treten wird." fnt tot gepanen yave. hei« lagt auS, daß am Tage nach ow i es von der Division zu ihn! dchrsstMck librreeicht habe, mit dem Sitzung de« vollzugsrals. Der Vollzugsrat beschäftigte sich in einer am Montag statt- aefuiidenen Sitzung, an der auch der Ausschuß der Gewerk- schaftskommission teilgenommen hatte, mit erner Resolution, die >n der am 3. April staltgefundenen Vollversammlung der Arbeiter- und Soidatenrät« angenommen worden ist. Diese be- sagt, daß die Versammlung jedem, der sich bei den F r e i w i l'l i. gen verbänden anwerben läßt, die scharsste Verachtung ausspricht und die Arbeiterschaft auffordert» mit ehemaligen Angehörigen der NoSkegarde nicht zusammenzuarbeiten. Diesen Beschluß haben sich mehrere Gewerkschaften zu eigen gewacht bzw. ähnliche Beschlüsse gefußt Mehrere Organisationen tragen gegen diese Beschlüsse starke Bedenken. Auch hat der Reichswehrminister Notke dckn schärf- fen Kampf denjenigen Organisationen angesagt, die im(Sinne ieser Beschlüsse borgchen wollen. Wiederum wollen die G«. werkschasten, die bereits dies« Beschlüsse gefaßt haben, dabei be- harren und den Kampf mit dem Reichswehrminister aufnehmen. Eine von beiden Körperschaften gewählte Kommiisin» Wird beauftragt, gemeinsam mit dem Reichskab,nett gu verhandeln, um diese» darauf aufmerksam zu machen, welche Gefahren drohen, wenn die von dem Minister NoSke an- zedrohte» Maßnahm« de» Arbeiter» gegenüber Anwendung find««. Seuifche llationalversammiung. Berlin, 12. Mai(im Aulagebäude der Universität). Di« Regierungsbänk«, die Plätze der Abgeordneten und die Tribünen sind voll besetzt. Präsident Fehrenbach eröffnet die Sitzung um 3% Uhr mit ge schaftlichen Mitteilungen. Die beiden reußischen Staaten haben sich zu einem F r e i st a a t vereinigt. Eine Fülle von Telegrammen aus allen Landesteilen des Reiches gegen die Zersplitterung Teutschland» durch den Friedensvertrag, gegen die wirtschaftliche Einführung, gegen die Auslieferung des Kai- serS usw. werden zur Einsicht ausgelegt. Vor Eintritt in die Tagesordnung begrüßt als Vertreter der Universität Berlin Abg. Dr. Kahl die Nationalversammlung. Das Haus tritt i» die, Tagesordnung ein: Entgegen- «ahme einer Ertlärung über die Friedensbedmgimgeu. Ministerpräsident Scheidemana: Wenn ich in Ihren Reihen die Vertreter aller deutschen Stämme und Länder sehe, neben den Abgeordneten der und«- drahten die Männer aus den bedrohten Ländern und Provinzen, dt«,— wenn der Wille unserer Gegner zum Gesetz wird— zum lebten Male al» Deutsche unter Deutschen tagen sollen, dann weiß ich mich von Herzen ein« mit Ihnen, in der Schwer« und Weihe dieser Stunde, über der nur ein Gebot stehen darf: Wir gehören zusammen, wir müssen beieinander bleiben, wir sind ein Fleisch und«in Blut und wer un» zu trennen versucht, der schneidet mit mörderischem Messer in den lebendigen Leib des deutschen Volke»! Ich habe die zuerst uns übermittelten Bedingungen unserer Gegner vor ein paar Tagen in Vergleich gesetzt mit den entsprechenden Programmpunkten de» Präsidenien Wilson. Darauf will ich heute verzichten. Seil ich die Forderungen in ihrer Ge- samtheit kenne, käme e» mir wie Lästerung vor. da» Wilsonpro- gramm, diese Grundlage de» ersten Waffenstillstandes, mit Ihnen .auch nur vergleichen zu wollen! Abr ein« Bemerkung kann ich nicht unterdrücke«: Die Welt ist wieder einmal um eine Illusion ärmer Mworden. Di« Völker haben in dieser an Ideale» armen Zeit wieder einmal einen Glauben verloren. Deutschland wird, wenn diese Bedingungen angenommen würden, mchi» mehr sein eigen warnen, wa» außerhalb seiner verengten Grenzen liegt. Di« Kolonie» verschwinden, alle Rechte au« staatlichen oder privaten Verträgen, all« Konzessionen oder Kapitulationen, all« Abkommen über Konsulargerichasbarkeit oder ähnliches, alles verschwindet! Deutschland hat im Ausland aufgehört zu existieren I Auch die Kabel werden' ihm weggenommen. Aber noch nicht genug: Der Rat der Vier bestimmt: Verträge zwischen Feinden gelten al» nichtig....Ausgenommen solche Verträge, deren ÄuSführung«ne Regierung der alliierten oder assoziierten Mächte zugguiste-n eines ihrer Siaatsangechprigen binnen sechs Monatvn verlangt.' Kriegsmaßnahme« Deutschlands in bezog auf die Liquidation feindlichen Eigentums sind sosort einzustellen oder wiedergutzumachen. Hingegen behalten sich die allnetten und assoziierteii Regierungen daS Recht vor. alle» Eigen- tum, Rechl« und Interessen deutscher Staatsangehöriger ihvecn Gebiet zurückzubehalten und zw liquidieren. Ich frage Sie, wer kann als ehrlicher Mamu—, ich will gar nicht sagon als Deut- scher— solche Bedingungen eingehen k Welche Hand mutzte nicht verdorren, dig sich und un» in diese Fesseln legt? llnd dabei izl- ganze West pst steil Und im&nlff'.ii)? Die lothringischen Erze, die ober. schlesizchr kohlc, da»«l Mische Kali, die Soargruben. die billigen MhrungSmtttel Polen» and Westpreußen» alle» soll außerhalb unserer Grenze liegen, um die wir keinen höheren Zollschutz ziehen dürfen, al» et am 1. August 1014 bestand, wohl aber uw sere Gegner ganz nach Belieben und ganz zu unser«» Erdr-He- lung. Kg Innern müssen alle deutsch?« EkMnste in elfter Rzshr den Hahlmige» für fetze Verzollungen zur Verfügung stehen. AM» für unser Voll, nichts für Kriegödeschc.d'tzle»nd Kriegernsttwen, alle» elq Frvndienjt, für dessen Produkte dl« Vveife vom Abueh- mer feftgefitz» üvecdem Wa» soll sin voN machen, den, da» Gebot auferlegt wird: DentWanh ist für alle Pauste, alle Schäden, feie feie alliierten und asstxKtzrtcn Regierung«» und ihre Nationalen infolge de» fall ein Volk machen, da» nicht mitreden darf, fon. ich zu auhern, ohne daß e» Hessen eigene Be- ÜÜSKii "nd JT ber 9ie'Öe ier Kulturstaateu der Welt streichen *«„»bereitesten Bon WDMKW 'm-' fe«wnu« eine» solchen W KW» mm Sick» ßlW*' ein» cht1 un» verdorren, tue sich und un» m diese Fesseln legt? und dabei lob len wir die Hand« reacn, sollen arbeiten, dt« Sklavenschichten frii da» internationale Kckvital«Webe«. Frondienste für feie ganz« Dentschlackb dern an den düpfiage.._---------. mtt der Handbenn�nng wegsirvchsi �,...... keiner der allii«,»en wafe assoziierten Rkgievqngcst tMtkt oder indirekt irgendwelche Gcldsc>r5tzyrnAen f&k jigenAfeick«'» Eteigtrtß, da» vor«iifruftictzuM dstse» Vertrage» fäut, vcawsseoc«. Und fch.ttfpicj soll sich Deutschland vervKmgken, all« A?te der Gesetzzebuna, alle Bestimmungen und V&oefenunge« einzuführen, in Kraft zu letzen und zg petzSstkniKchen. die nötig fein könnten, um die vollständige AuSfMung der oben erwähnten Jestseyei ngen zuzusichern. Wir haben Gagenvorschläge gemacht. Wir werden noch weitere machen. Wir sehen unsere heilige Aufgab« dar». zu Beehandlange«*« kommen. Dieser Vertrag ist nach Auffassung der Reichsregierung unan- nehmbar. Da und dort rngt sich schon die Einsicht. In den neutralen Ländern, in Italien und England, vor allem auch— und das ist nn» ein Trost in diesem letzten furchtbarsten Auflodern chau- vinistischer Gewaltpolitik— vor allem auch im sozialistischen Frankreich werden di« Stimmen laut, an denen der Historrker einst den Stand der Menschlichkeit nach vierjährig«« Morden messen wird. Stehen Sie un» bei bei der Anbahnung der Berhandlungen. Wird dieser Vertrag wirklich unterschrieben, so ist nicht Deutsch- land» Leiche ollein, fei« auf dem Schlachtfeld von Versailles ltagen bleib,. Daneben werden al» ebenso edle Leichen liegen daS Selbstbestimmungsrecht der Völker, di« Unabhängigkeit freier Nationen, der Glaube an all die schönen Fdkale, unter deren Banner die Entente zu fechten vorgab, und vor allem der Glaube an die Vertragstreue! Wir wissen e» und wollen e* ehrlich tragen, daß dieser kom- mende Friede für un» ein« Marter sein wird. Wir weichen nicht um Faden« Breite von dem zurück, wa» unsere Pflicht ist, wa? wir zugesagt haben, wa» wir ertragen müssen! Aber nur ein Vertrag, der gehalten werden kann, ein Vertrag, der un» am Leben läßt, kann die Welt wieder ausbauen! Wir müssen von der Niederlage und den Krankheiten der Niederlage gesunden, ebenso wie unsere Gegner von den Krankheiten de» Siege» I Wir kämpfen nicht mehr, wir wollen den Frieden. Wir sehen mlt Brausen am Beispiel unserer Gegner, welche Verzerrungen Ge« waltpolittk und brutaler Militarismus hervorbringen. Wir wenden un» schauernd von dem jahrelangen Mord. Gewiß: Wehe denen, die den Krieg heraufbeschworen haben! Aber dreimal Wehe über die. welche heut« einen nürhrbasten Friede»»erzögern«uch nur»» eines» Tagl(Ltbherffcr Bmfall.) nufäjer Beifall.) Wir erheben Einspruch »cgc» jede gewaltsame L»Stre«»uag deutscher AslkSteist M 2:08 tt,te N'Sim j ms U------»nd bittm-, -wv*:« wiwtw.1 UstCl-yv», lUßl ISU*»«.«»ivy».- S»siTl verei derunoilan. Dckt mog sich Europa an Kiesew »cmtscher Geschichte merken.(Stürmischer Beifall. j Abg. Gr.el.er(Zentt): In ncssier Trauer W Schmerz Über da» Ungtück unser«» Mierlande» äentrum Stellung zu dem Vertragsentwurf&er en d>« rund der Zusagen der feindlichen Mächt« hat Wajfen niedergelegt und den WajteiMsianfe af! Zusage der Feind- entsprach dem Lnerbsttzn ff» Grund der Wstjonschen Punkte Frieden schtetzen � lagen also auf besden Sailen rechtsverbind�ch««un"�? Wa» un» jetzt aber vorließ läßt von den Wilionsch«. keine Spur mehr erkennen. Da» ist ein Wornwuch, g-p Sinne de» Worte». Hanfe in Hanfe m»t fe«o territe lüften geht di«. geforden» Entwaffn»«» Deutschkanfe«. Deutschland soll wehrlos gemacht und die obNgatrrischK psitcht abgeschafft werden. Am stiigeheuerlichfien eilen Frieden»bedinguirgrn. Wird mit ihnen ernst g« �$t> der BefrleÄgung der Feind« durch deutsch«? Geld vo ftlrdigung der inländischen ZahlmigSverpfiichtungen,> �jig" Reich und Einzelftaaten zum Bankerott«wr»mg«n. Auch di« Millionen kleiner Sparer, die ldr Kapital in ��ichfe leihe angelegt haben, wären ruiniert, irtcht nikader a> ,�0«' rungSanswlten und Banken, die ihre Gelder in KrieMw. g-olg� -- knTeroü wä« bie�WC� legi haben. Der allgemeine Bankerott wäre die nopmu�. England und Frankreich sind zwar einig in ihrem Deutschlaad, aber, »icht einig i» khre« KriegSzlele». � �((r� Frankreich braucht ein leistungsfähige» Deutschland, reich» zerrüttete Finanzen durch seine Opfer.�V?�>iieen T kann, England aber will einen unbequemen uvuifch''1.] sein und verlangt deshalb ein wirtschaftlich schivache» un�. All« die Bedingungen, die Deutschland» Wietschstt ,r Hörtel Weise schvächen, sind ein« Beeinträchtigung d«».st sogf schen KriegSzieleS. Solche Friedensbedingstn««» nw richtig vom Standpunkt unserer Feinde au» unerfüllbar„icht-p Der Wirtschaftskrieg wird durch diesen gricbei�IH«i:tr( 8. endet, sondern er wird tortgefetzt mit neuen Kitteln w M grenzt« Zeit Ein« solch« Ungereclstigkeil und Grausam Welt noch nicht erlebt(Sehr richtig!). Gegen die drohe �.�ichhtt. wird nicht nur dg» deutsche Volk, sondern die ganz« n/üi«� soweit ste sich noch ein freies Urteil bewahrt hat»«"' Proieft einlegen sLebhafker Beifall). Frau Böhm-Schuch(Sog.): Die Frauen aller. während de» Kriege» Unsaeiliares erlitten. Da» � ch ta� und Mütter war interna üonal. Al» der Was fen st iL zeigt« sich aber, daß wir Frauen in Deutschland allein Ich weiß nicht, ob unser« Schwestern senseil» der Grenz« btt «anz begriffen haben, welche Unmenschlichkeit der Huvg«.(f' deutet. Aber wir deutschen Frauen und Mütter wir hst jcjc hungert während des Krieges, wir hoben e» gesehen, wi Kinder hungerten und verhungerte», wie ganze Schill gaist)' der Sunger Menschen am Hunger zu Gruich« ginge»(WM go* Wenn die Entente un» eine Rechnung über fei« Heiden»> Aemanö fehle heute abenö in öen Veefammlungen öer U. S. p. DU betroffen«, Bürger aufmachen toi«, f° Nun den wir«we MMSZZWW > lallten doch verstehen, daß wir auch ein Heimatiefllhl MMB � m einer Zeit, too Uufsillnde an hundert Stellen au>icbr»cht» MNZZKW 'S.WSStNS ■ '»rhört auch die M'Irennqn« de) grShte« Teils Oberschlesiens WWW �fkitcn, schichtlichen Taten der deutscher» Armee in diesem Krieg« werden durch den KriegSauSgang nicht ausgelöscht(Sehr wahrt). Deutsch. taub soll zerstückelt, soll machtlos, rechtlos und ehrlos auf ewige Zeiten sein, soll Fionariwit für andere Mächte leisten. Dem sehen wir ein entschiedene» Nein entgegen(S'.ürmischer Beifall). Hier folgt die Rede des Abg. Haas»(U. Soz), die wir an anderer Stelle im Wortlaut wiedergeben. Frau Weber: Eutzen und Molmedy, die immer zum Deutschen Reiche gehört und wirtschaftlich und kulturell aus» engste mit Deulschümb verbunden sind, dürfen nacht von Deutschland los. gerisien werden. Dagegen würde auch die Bevölkerung wallonischen Stammes prvtejpieren, die durchaus deutsch geworden ist. Abg. Schäfer(Sog.): Das Eaargebiet, da» eine rein deutsche Bevölhniung hat, will dt» Entente ebenso von Deutschland wie das deutsche Oberschlzflen. Man will uns damit die re wiWgslen Quellen für u�er« Rcsisstvff«.' /-. unserer ganzen Zink durch brotlos gemacht. nehmen. Hu: Terttausend« von Arbeitern würden da- kann nicht das Er.-vbni« eine» Zu n und britischen Fachrefsort» sein. 3 mmm - ung.Wiedergutmachung- ob>«hm«n tmll. *?ieinde säen Rache und � dieser Saat werde«««» Richer entsteh«». �/ag kommen, wo Deutschland Wurst. Ein anderer, der nach dem Felde ging und glaubte, die Soldaten würden inzwischen seinen Hof schützen, mußte nach seiner Rückkehr feststellen, daß zwei Zentner Kartofseln fehlten. Beim Bäckermeister lagen zwei Kraft- sichrer. Weil sie nicht mehr 15,— Mark pro Tag bekommen, verschwand einer und mit ihm ein wasserdichter Plan. Die Klage» werden von allen Seiten laut. Der Besonnenheit unserer Parte» genossen ist es zu danken, daß eS am 1. Mai nicht zu AuSschred tungcn gekommen ist. In unserem Ort war eS so lange ruhig Wenn die Garde noch lange hier ist, kann eS zu Unruhen kommen (TW» Qä-ii 4nr»»»4 a»—■—----- �..c �. �Der Leutngnt ging gestern in Zivil zur Tanzmusik; sie wisse, Kriege keinen Anteil. Ä wollt« mir eine» bescheidenem Platz an| eben nicht, Iva» sie ansangen sollen. Und dafür wird noch GeS der Sonne hchen, wollte kein �reS vÄk �rdrängen uno k-; verschleudert._ .. Bevorzugung der Grenzschntztruppe»«» tz« LebenImIttUversorgung hat blitz Stadtverordnetcnkollegium i« TO;c".� lf,rA..enInit Protest erhoben. Da die früher geg» � LandetzlebenSmittelamt und de» W> rt scha fts m> n i st e n u m erhobenen Beschwerden keinen Erfolg hatten, wurde beschlossen, bei dem NeichSernährungSmiiiisterium vorstellig zu werden. Wie berechtigt diese» Vorgehen ist. beweiß die Tatsache, daß laut amtlicher Feststellung jeder Soldat du Arenz'chutztruppe erhält außer der Selbstbeköstigung wöchentlich 3500 Gramm Brot. 8600 Gramm.Kartoffeln, 400 Gramm Fleisch. 200 Gramm Weizen, dazu monatlich 750 Gramm Nährmittel (Graupen, Grütze usw.) und 500 Gramm klaren Zucker. Das Brot muß»u» reinem Roggen mehl-l sei«, während da» Brot de, Zivilbevölkerung aus dem geringwertigen, mit Rüben gestreckten Mehl« her pc stellt wird. Zu alledem kommt noch, daß die Soldat«» au» den Bestünden de» Feldheere» Sachen zum Kauf angelatev klommen, die dem Zivil längst nicht mehr besonnt sind. So low neu sie z. B. haben 60 Stück Zigarren zu 13 fn» 64 Pf. das Stück, 800 Zigaretten zu 6)4 bis 14 Pf., ein Pfund Zucker zu 60 Pf., «in Pfund Kakao(!)»u 6,75 M.. 1 Liter Schnaps zu 2.40 M., 3 Pfund Kunsthonist lu 2.60 M.,«ine Zweililodose Fleisch zu 14 M. und Zlauchtavak. Bemerkt sei noch, daß die gesamte orga- nisierte Arbeiterschaft in einer Eingab« an den Stadtrat gegen die Bevorzugung der Grenzschutztruppen Stellung genommen hat. Da» gleiche hak« fast all« Gmemderäte de» Bezirkes getam Luckenwalde. Di« hiesigen NotstandSardeüer, die mit Stein- arbeiien bejchäsligt»erden, forderten ein« Lohnerhöhung von 1.86 Mark auf 2 Mark pro Stunde. Unsere Genossen in der Siadtverordnetyuitzung traten warm für dies« Forderung«in. der MeMNiSsozialtst. Herr Arbeitersekretär Seiler. anspruchte für sich nicht», wa» e» anderen Völkern mißgönnte. Die letzten Handlungen der Siegierm»» vor Kriegsausbruch möge» gegen im» zeugen. Aber die Schuld für dir Ursache« de» Kriege» lastet auf den Schulter« unserer Feinde. (Lebhaste' Zustimmung.) Wir hatten aus da» völkerfmudni» g«' hofft. Dieser Vertrag ist keine Einleitung dazu, er ist die Ber- ewigung de» Kriege».(Sehr tvahrl) Und jetzt wende ich mich an unsere Feinde in einer Sprach«, die auch sie verstehen, und sage: Meraores estote, Inlmici, ex osslbus ultor.(Stürmischer, lang- anhaltender Beifall.) Auch in Zukunft werde, i deutsche Frauen Kinder»ebare«, und diese Kinder werden die Sklavenketten»er- breche««nd dl» Sckimach abwische«, die«nserm deutschen Antlitz zugefli,»«erde« soll.(Lebhafter Beifall.) Für un» gilt wie in glücklichen Tagen so auch heute da» Wort, daß niemals der Au»- druck selbstsüäitiger Ueberhebung, sondarn immer nur der tiefen Liebe zu unserer Heimat war: Deutschland, Deutschland llber alle», über alle» in der Welt!(Lebhafter Beifall und Händeklat- scheu. Zischen, Unruhe und Zurufe bei den U. Soz.) Präsident Fehrenbach erhält die Ermächtigung, Tag«nd Tagesordnung der nächsten Sitzung selbständig sestzuschen. Schluß nach 8 Uhr.___ Aus der verlel. Mre«« Jugendbund(«itz Edremberg R.-L.). En, freier Juaendöund ist i» Spremberg in« Leb«, getreten. Der Bund hat pa» Bä'treben, die Jugend im sozial rsuschen Sinn« nach de« Gruirimitzen de» Erfurter Programm» zu erziehen. AnmechuIg«, � an den Bund sind zu richü», an den Genossen Dstheß L-Ä, Wilhelmstrade. TezMuirvau. Wft____ steficu V«rt«j 14 von 86 Mandaten verfügt, Unxtnt aus med I beantragte, von btt Festsehung der CSTjne auf 2 Mark pro Ttund« Mittwoch ohne Abtrennung«ine« Felde» der Ledenemtttek�art« v«r», abzusehen und den Antrag dem Magistrat zur Berücksichtigung zu kau|t werden. Feld 241 bet Seher-..' überweisen. Für diesen Antrag der Mehrheitler traten auch 064 heutigen Inges seine Dul.iglieit. Lohusordcrungen im Ausstand befinden, hier aber gegen die Er- �Uch statt. Vdtetuhof. Mittwoch, den 14. d. M.. Lebensmittelkarte verliert mit Ablauf Adlerehof,'tBUmotdiftrahe 73, abend» 7 Uhr, grohe 4''intIi ojitabi114 zkeit. Versammlung über: Die IL 6. P. D. und der Frleden. J Bis Donnerstag findet der Zeit oon 8— 1 Uhr vor- Qm Mittwoch fallt� aus Karlehorst Aus den OroanisaNonen. Zweiter Krei». der» darauf hingewiesen, am Mittwoch zum Hagelbe. ger Straße 52, recht zahlreich eine» Abteilung»>ührers sowie auf der Tagesordnung stehen. die Besetzung der einzelnen Bezirke! höhung dar Löhne stimmten, soll nur nebenbei gesägt werden. Daß solches arbeiterfeindliches Gebaren helle Empörung in der politisch geschulten Luckenwaldcr Arbeiterschaft auslöst, ist nur zu verständlich. Scharenweise verlassen die Arbeiter die Mehrhei.s- Partei und kommen zur Unabhängigen Sozialdemokratie als der entschiedenen Verfechterin ihrer Interessen. Der einst 1S00 Mitglieder zählende Mehrheitswahlvcrein ist Heu:« auf ein Drittel gesunken, und ist von dem Wahlverein der U. S P. längst überholt. Alle Mittel— Verleumdung unserer Genossen und Besuch der Abtrünnigen in ihren Wohnungen— fruch.en nicht. Die Luckenwaldcr Arbeiterschaft hat ihre Klassenlage begriffen. Grabsteiiicinweihung. Am Sonntag, den 18. Mai. findet die Einweihung des neu hergestellten GrabdenkstcinS des s. Zt. er» .fchosienen Zimmermanns Hervmann-Hohenneuendorf""' Feierlichkeit nimmt ihren Anfang in Stolpe-D o r f m � i-- mehr wie d.s"blichen SonntagSzug« einzulegen. Es wird sich Steglitz. Mittwoch abend%8 Uhr In der Aula der Realschule deshalb emp,ehlen. datz dw Berliner Teilnehmer schon möglichst gm Elubenrauchplatz. Bortrag über Kommunale«cbeiterrite. 2. Unsere früh aufbrechen.' Arbeiterräte in der hiesigen Kommune. _»/ ijfjr W Am Mittwoch, den 14 Mai. obends 7* � � liche Dersammlung in Königs Festsälen, Tresckow-A jjriihl Ordnung: Die U. P. T und der Frieden: Reserent 4!°-- Zu dieser Versammlung findet Dienstag um? Uhr euw v.«g Verbreitung vom Lokal von Kurzmann, Prinz-Heinrich nüiidM statt. Wir ersuchen die Genossen, sich hieran zahlreich zu beteiligen. Die Bezirksleitung.. d-« «aulsdors.(II. S. P. D) Mitgliederversammlung Dien � Die Mitglieder der 5. Abteilung werden deson- 13. Mai, abend» 7 Uhr, bei Schwarz, Hönowerstr. 5.« fn» ch zum Zahlabend bei Abert, nassen Kossellek über: Das Rätesystem. Gäste hoben Zu zu erscheinen, da u. a. die Wahl willkommen. Die Bezirksleitung.=, bd Frledrichsfelde. Mittwoch abend 7M Uhr Zahlabend Gruppenlokalen. g llhi � Hennigsdorf. Mitgliederversammlung Mittwoch abend Saale des Herrn Kienzler. Sehr wichtige Tagesordnung. � Räntgental, Zepernick. Buch. Schönow, Schwanebe». Hobrcchtsselde. Mittwoch abend 8 Uhr B atze offen icke � sommlung im Lokals von Marx, Rontgental. � Tr. Wl* Zweiter KreiS, 8. Abteilung. Mittwoch 7 Uhr, geme:n>sam«r g ah labt nb in der Anla Diefsenbachstr. 51. Vorlrchg der El Genossin Wurm. Neukölln. Mittwoch, den 14. Mai. abend, 8% Uhr, viertel». Versammlungen. 1. Wertet(Se5irhe_ 1— C), Aula. Berliner Str� 9/ll>. neuendorf statt. Tie 2. Diertol(Bezirke 7—12). R-st. Wolf,«irchhofftr 41. 3. viertel gr�ung: Die U. S. P. D. und der Frieden: Reserent: G«n.. Reichsbund rhin der Kriegsbeschädigten, ehem. Kriegsteilnehmer und Krlcgerhintcrbliebcncn. Bezirk Marienba. f. Am Dannersiag, den 15. Mai, abend« 7% Uhr, in der Schulaula, Kursürstenstratze 53, äffen!- liche Versammlung. Kamerad Bader spricht über:„Warum sollen Kriegsbeschädigle und Kriogerhinterblieben« sich organisieren." Iuternailonaler Bund der Kriegsbeschädigten und Krlegerhlnter- ."'Ssar««äw.... Lichterselde. Donnerstag abend 7% Uhr bei Erpel, Giesensdarfsr Strotze 32, Zahl- und Diskutierabend. Dorirog der Genossin Krischet »Die Einheilsschule". Zehlcndors(Wonnseebohn). Mittwoch, den 14. b. M, abend« 8 Uhr, findet in der Aula der Oberrealschule Hohenzolle-nschul», eine össenllicke Dolksversommlung statt. Thema: Christentum und Sazia» lismu» Referent: Pastor Dr. 23 egener. Berlin. Liz Dr. iheaL Tillich ----..<. ii_:--- nix* Q3--»:-N its-- an— rj( lung bei Jülich. Tagesordnung: Gründung eines tw'1".�t« Süden. Südwesten. Achtung. Lokalwechse ��� 8 Uhr im Lokal von Echwelkhord, Alle Iakobstr.«s Freie abend Spiel und Sport. i'l! /* Krystoll-Palost, Müller-, Eck« Seilerstratze. Söst» willkommen. tebensmMelkalevder. Spandau. Gegen Abtrennung von Feld 228 der Lebensmittelkorie in den einschlägigen Geschäften der Siemensstadi X Pfund Weichkäse. Die den Geschästen bisher,gelieserlen städtischen Zitronen dürsen ob strotze. 2 Etage, Aula. X8 Uhr. Tempelhaf. Der Zahlabend findet seden zweiten Mittwoch Im Monat, abend, 7X Uhr, statt, und zwar In folgenden Lokalen: Bezirk 1 und 2 im Lokal„Bürgergarten", Berliner Str. 185: Bezirk 3 und 4 im Lokal ran Hennlg. Manteusselstr. 45; Bezirk 5 und 0 im Lokal von Reimer. Orden, meiste str. 57; Bezirk 7 und 8 im Lokol von Becker, Ringbohnstr. 5/8; Bezirk L im Lokal von Winkel, Goltlied-Dunkel-SIrotze CO. Turnverein Ficht«. Die 8. Männer-Adteilung seden Dien,tog und Freitag, abend» von 8—10 Uhr, m 4, - Tu nzeiten leben Montag und Do» Gäste herzlich willkommen. der Bertram-Realschud öffnet der verein in 18. L«hrllng»abteilung. abends von 8— 10 Uhr. *. F. L kommen. rrleflanra._...- Zahlen Sie nicht und lassen El»»» aus Sonntag, ten 1$. Mai, nachmittags 6 Uhr, im 5e st sa a l Staöthau», Eingang Klosterstraße Mreö-öeierle-fibenö „Wann stellt ihr, o Solöaten, üie Arbeit enülich ein!" Herr Rudolf leonhar» spricht Ober:.Ver Kampf gegen dl» Waffen." ßillets ä I Alk. sind zu haben: Bflro: Schicklerstr. 5-6, Hol 11 bei dem Kassierer i. Moses. DIDcherstr. 37, Laden Oerlchtslr 71. I.., M. KypKe. Orelfswaldeistr. 0, II Könlgsbcrgerstr. 27, Stfl. I... R. Budde. Maybachufer2. Hof IV Lichtenberg. Neue Bahnhofstr. 31 lad bei allen bekannten Abteilungs- Neukölln. Neckarstr. 3 und Berirksfahrern. Ver Silöungsauoschutz de« Verbandes fozloldemokral. wohlv»r»in» U. S. p. v. er.-Serlin«. i Ichlung! Geschotzfeblss Spandau! elriebsversammlung am 13. Mal,«ormlllegs I" Uhr, 6ermaiiia- I i, Dienstag, den 13. Mal 1919, abend» 5 Uhr, rauchen-Versammlung aller in Schraubenbetriebcn beschäftigten Personen <» Graumann» Festsälen. Naunynskatze 27. Tagesordnung: 1. Dartrag des Kollegen Max Urlch:„Das Rät«» lstem".— 2. Stellungnahme zur Kündigung d«» >llekl!overlrages.— 3. Diskusston.— 4. Verschiedene». Ohne Mitgliedsbuch kein Zutritt. f Zahlreiches und punktliche» Erscheinen wird er- Partei.__ vonnerstag, den 15. Mal 1919, nachmittag» 4% Uhr, Bevsammlnttg gller in der Gold- und Silberwaren-Industrie > beschästiaten Arbeiter und Arbeiterinnen im„Dresdner Gatten". Dresdner Strotz« 45. Tagesordnung: " 1. Bortrag über.Da» Rätesgstem".— 2. Di»» Msston. In Anbetracht der autzerordentllch wichtigen Tage,- frdnung ist zahlreiches und pünklliche«'Erscheinen singend erforderlich. DI, Versammlung wird pünktlich 4% Uhr«rlsfnet. Die Ottsverwaltung. Kr.egsbeschüdi'le. kr egcrhluletblieveve der Heeresw�rMlen Spandaus. [i Mittwoch mittag 1 Nhr de« Germauiasäien, Chausseestr. 110 Urrjnmmlnng rsciwinen oller dringend erforderlich. Vertrauensleute um 12 Uhr, daselbst. Die K« icgsbejchädiqten- ZKmorge der HeereSwerkstättcn Spandaus. A. Schmidt. I- Pniildsit tflilsiirbr ttt-RcrliM Verwaltung Berlin. Telephon: Amt Maritzplatz 10823, 3578. Bureau. Berlin, Rungestr 30. Holzarbeiter! DIenotug Achtung! Die Sirelkunlerstützung kommt am DI««wt»g und Attwoch zur Auszahlung. Dienstag, den 18. Mal: 9 Uhr M* 11 Uhr, dl« Nummern 1 dl» 75; tl»» J» a a a 150; 1*»* m* 225. Mittwoch, den 14. Mal: 9 Uhr dl» 11 Uhr, die Nummern 225 KI» 300; 11.. 1... 300. 375; 1 a« 1# a a 875„ 400. � ts. DU Ottsperwattung. Möbel jedsr Art preiswert Große Auswahl BERLIN Brunnenstraße 7 NflheRosenthaierPlatz DAS NEUE - Hclt 7 REICH Der Rätegedanke mit Bcitrü'-en von Ernst Däumtg Richard Müller Karl Kaufsky Vogeler-Worpswede Eduard Bernstein Max Cohen-Reuss u. a. 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