i SRiiN cvbfn M' 5 wc�» si« • tl'Mlri" a.-n»'*' 11 l 7. II !• , flcn�' A3 gA d«"»: '■"' rl üWl'i'T �"Zelpreis 10 pfg. yol�tgm� 2 vonneretag, Jen 15. Mai 1910 Nummer 251 j> Morgen-Mssave dn Srn!!'1 morgm» u»d naAmiMag», A.mt � Pf'li brtrAat bei freirr<-n< f >#%> n«._i t* m..___■& RA HL �"l'Pftlla mkw.««' y,-»»--„A m»&/w*» tu» H�ewj)——..... vi, 11,,:" �'°s-bitzr mono«. 2.80 m. tt, gu(ttnn«g B*tH Sittifban» "rtaflt- vlachw», t*t P»nitituiiij5lt(l» ffit l»W'ins 4,80* cinjtttagn �r»Idrr»»?'«!� W®' B' echlffdanerdam« 18:8*. iprrcher. Unu Rotkai 3803 unk 3880, ' AS •"■S r-5 zH l -s i I8iie,r!' , Z'»-� i:,3 ----' %< .Inirrat»(Mm Ml«Atgrlr«!). n»i«)Mn»itej«nr»>ft bmn!tmm, W Pf,.XIH« ÜHiHttn' aas■"«« 40 pf,|e»w MMt» w»n» PK tlttrruwgnaWjIaj w pt»J. Fanii, ,»-«He Pfrfamiirtimj»«nj»,j*» ,881»«iZnfchlag fm �tnimilt fA, tm barouf. («Igcnltn t«8«HlUm fr*»»fftn» W# 3 Ulf» n« Amittag» bti 8»» SrpeMii« asfgrgtlta(rin. ClpeWflon: SJerll» R».«,«iWfbniifrtmnm 18 Senis> recheri«lau Werben» �osa Luxemburg sind auf bestialische L�iig zf. ��4 worden. Sie. die ihr Leben der ve- <;J Menschheit vom Joche deS Kapitals geweiht �t>fer«2 bewaffneten Handlangern de? Kapitals vo kuchlos- �-?�"' �ber diejenigen, die beschuldigt waren. ri.s tunS �er beiden Helden deS Proletariats t.% sie w.*? begünstigt zu haben, sie tvandeln heute im %st bilden tl>f�cr e'n€ Wierde der bürgerliche» De- Iii?}efhaiisr5'nfe'h?n9 dieses PwzcsfeS. wie der Berlauf dz�duna ,,,""iZ. wie das Urteil selbst und seine Be- di. �rg»„» werten ist, daS werden wir noch eingehender 8 Für heute genügt es. festzustellen, daß �4 Eleifit£f',e'ich in allen kapitalistischen Ländern . bii»°n. dar V-Vn Frankreich darf JauröS hingcmordet d?,�lich Z0}" erfreut sich der liebevollen Gunst der Justiz. In Teutschland werden die Vorkämpfer sii» b�' abgeschlachtet. Aber die Tonne der Mili- jj0ti lnQi es nicht an den Taa. wer die Täter sind. «rwl to'r aber ein anderes Ergebnis dieses Pro- fthH8#fleridu* Pon vornherein war eS klar, daß ein k�GSoa«'» zusammengesetzt auS Kameraden und Ge- 8?�vn der Angeklagten, niemals deren Schuld Ä�rigg �rde. Tamm haben wir, darum haben die An- gesarx,. politischen Freunde der Erschlagenen mit t.zUnal daß dieser Prozeß vor einem RevolutionS- »i 8kn e; � handelt werde das allein Licht über den Mord S?'st'», e ter ermitteln, die Untat sühnen konnte. Was ihnm» 3 Mutigen Machthaber» die Revolution? WaS .Jdif- � rainfi.*,— ra— vrsfc«? Tfi, KlasieniustiZ des �'�-unbe��uti�näre Grundsätze?......[......... inj»<,rQ9rnhriÜr�t � unumschränkt wie nur je zuvor. �5. uo, i 8 o�ten Deutschlands werden aufrecht- le nachdem die revolutionären Arbeiter zu foltern und zu bestrafen oder die«egenreMlnftenlren(Kernen te zu belohnen und freizusprechen. Der Beginn und der Verlauf der Untersuchung, die Einleitung des Prozesse?, der Gang der Verhandlung, alles daS zeigte, daß eS der Justiz de? Edenhotel» nicht darauf ankam, den Mord zu sühnen und die Mörder ihrer Bestra- fung zuzuführen. Wir können daS verstehen und entrüsten uns darüber nicht; denn die Leute, die«mf der Anklage- bank saßen, waren Fleisch»nd Blut vom Fleisch und Blut der über sie zu richten Berufenen. Selbst der Soldat Runge, diese klägliche Abart eines Proletariers, mußte milde Richter finden, denn was er tat. hat er nicht für sich getan, sondern für die Klasse derer, die über ihn urteilen sollten. Deshalb wendet sich unsere Empörung nicht so sehr gegen das Gericht deS EdcnhotelS. sondern gegen die beschämende Tatsache, daß ein solche? Gericht iibsrhaupt noch amtieren konnte. Was werden die politischen Folgen dieses FreispruchS sein? Dem deutschen Proletariat wirb daS Urteil«eigen. daß wir noch tief in der Klasiendarbarei der Feit vor dem November 1918 stecken, daß der prcußil'ch-dentfche Milit»- riSmus heute sein Haupt so kühn erhebt wie nur s« zuvor. daß die Revolution bisher nur ein Narrenspiel zeblieben ist. daß die revolutionäre Hauptarbeit noch zu leisten bleibt. Aber nicht nur daS. dem deutschen Prolet«ri«t«miß eS endlich zum Bewußtsein kommen, daß eS seine eigene Schuld ist. wenn solche Freispreckiunaen beute noch möglich stnd. Denn wodurch ist der Militarismus« Deutfchlgnd wieder in die Höhe gekommen? D«nk der Fer- rilsenheit de? Proletariats, dank der Unfähigleit eine» großen Teiles der Arbeiterklgsfe. seine geschichtliche Mission zu begreifen und sie in die revokutionire Tat umzusetzen. Dem Ausland« ober wird tstefeß kreikprechend« Urtei von neuem ein Beweis dafür kein, daß in Deutschland sich so gut wie nichts aeändert bat: die Revolution wird bort als eine Komödie erscheinen, man wird autS neue die Behauptung aufstellen, daß nur einige Perkonen die Rollen gewechselt haben, daß aber in Wirklichkeit alle» beim alten geblieben ist. Und wir können dem nicht» entgegenketzen. wir müssen zugeben, daß Militarismus und Reaktion in den Novembertagen nur vorübergehend einen Schlag er litten haben, daß sie seitdem aber eine Position nach der andern wiedererobert hoben. Wie wird diese» Urteil aus den Verlauf der Friedensverhandlungen wirken? Das Proletariat in den Ententeländern wird mit Entsetzen sehen, daß der Mord an Rosa Luremburg und Karl Liebkneckst unaesühnt bleiben soll, jener beiden, die nicht nur der deutschen Arbeiterklaffe, die der Arbeiterklasse der ganzen Welt«n gehört haben. Die Bourgeoisie der Alliierten aber wird behaupten können, daß der deutsche Militarismus frecher als je sich aebärdet, und daß darum dem deutschen Volke die härtesten Bedingungen auferlegt werden müßten. Die zehntausend Protestresolutionen und Kundgebung gen der Nationalisten werden in ein Nichts»erhallen bleiben aber wird im?luSlande der Eindruck: daß ist das alte Deutschland, da» ist dieselbe Kaste, die den Weltkneg verschuldet und die Menschheit in das Tut- setzen deS Völkermordens gestürzt bat. und die setzt durch den Mund deS Kriegsgerichts in Moabit gesprochen batl Nie könnt«, wenn sich in Deutschland irgend etwa? geändert hätte, die deutichc Justiz wagen. die�Mordtat an Karl Lieb- fn eckst und Rosa Luxemburg ohne Sühne zu lassen? Ein Schrei des Entsetzens, der Einpörung wird durch die deutsche Arbeiterklasse geben. Flüche werden au!» acstoßen, Fäuste geballt werden. Da? also ist alle», was nns die Revolution gebracht bat. daß man unsere Führex. daß man untere Mitkämpfer abschlachtet und in den Kerker wirft, ohne daß wir etwas dazu zu sagen Wen sollen? Das Edenhotcl aber triumphiert. Der Militarismus jubelt. Das kapitalistische Bürgertum jauchzt. AlleS. WaS sich an reaktionärer Rückständigkcit und brutaler Arbeiter- feindlichkcit in Deutschland noch regt atmet freudig auf und glaubt die Bahn zu neuen Taten frei. Aber da? Heute ist nicht Morgen. Die revolutionäre Entwicklun« steht nicht still. Sie macht nicht Halt vor dem Freispruch dieses Kriegsgerichts. Eine höhere Fnstam wird diese? Urteil revidieren, und wir sind gewiß, dgß dieses neue Urteil schneller kommen wird, als die Triumpbatoren von beute zu abnen scheinen I Veweisausnahme md Weil. JT. K. tder B»rsitzende,»er AnNaj'evcrlrcter und der Per- teidiger lfaben wiederhol! von den Augrifsen der T«use!l?::, Press: und parteipolitischer Hetzt gesprochen. Sie haben kein lücsühl siir die sittliche Empörung, welche da? Proletariat angeiichW der Ermordang fein« Führer oaipFndet. Ohne die energische Tütig- toit unserer Aiarteipress« wüe» überhaupt kein Licht in dao Dunk! von Kork tzirtihioch» und Rasa RnxemburgS Ermordung ge- kommen. %tt Porfitzond« d«S Keldkriegögerichtv ging von.der An» schcuiung ciuS, daß bot seiner verhcnidlungöleüimg alte politischen und parteiischen Moment» ausgeschalte: seien. Temgegenüber ist ti ruMiuenbsti nunmehr unser« Einwendungen gegtu iai Urteil und gegen die itzewslkaufnahme. apf die das Urteil sich gründet, vorzubringen. SS muß hier zunächst noch auf die Vonrntetsiichüiig giirück- gcgriffon werten. Diese Veruntersuchnng nmr durchaus nicht eiaieandfrel. Zunächst begann dies cid« zu spät und setzte nicht gueegijch zenag ein. Wenn der Anklagevertreier»ud der Vorsitzende den Miigliedein d-S Bertiner vollzugdrateS. den We« nossen»«zmann und N u s ch. entgegenhielten, daß aus g:- frtzlichen Gründen nicht«her Haftbefehl« flur Verhinderung bec Ctrtunlclunj der Tat hätten erlaffen werden können, so ist das unrichtig, well«erbrechen den Gegenstand der Untersuchun,»ildeten, und in diesem Falle.Hast gegen. dir vrrdächtizen»hne weiteres zulässig ist. Die Mitglieder de» BovzugörateS w-ncen daher völlig im Recht, als sie die Verhaftung der in einem Hotel wohnenden der Tat verdächtigen Offiziere forderten. Ten Ausführungen des Voriitzeuden, daß dem geüest« den Recht der inquisilorlsche Charakter fehl«, und wir nicht ins Vtitlekalter gurückfallen dürften, erwidern wie. daß durch die allgemeine Handhabung der bestehenden Vestimmungen daS gellende militärische Aecht gegenüber Personen auS dem MannschaftS« stände— und das»ürgerliche Ttrafprozeßrccht gegenüber den Angehörigen der Sefitzlosen Klaffen einen durchaus üiquisito» rischen Ccharakier annimmt, während die Ossizienc und die Ast» gehörigen dir höheren Stände und Klassen auf Grunb derselbe» Bestimmungen zumeist so milde angefaßt werden, daß im Volke das größie Mißtrauen gegen die Rechtsprechung herrscht. Nun gut Hauptverhcindluirg. Wir halten«» für unzulässtg, daß der«orsitzcnde den Angoklagten Runge dai ffimer veranl» wörtliche» Vernehmung über wesentliche Punkte in der rhelori» schen verneinenden Form desragt hat, anstatt der durch die richterliche Stellung untere» Track- en« oatwtencn Fragen: Haben Si« eine» Austrag zur Tat erhakt«t? Haben Sie eine Verabredung »irt den Offiz-creei gehabt oder zwischen den Offizieren bemerkt? darf nicht gefragt werden: Tine» Slhiftrag gut Tat haben Sie nicht«rhalten? vmi einer Verabrodueig haben Sie nicht« bemerkt? usw.*:« negative Fassung«vgibt Suggestivfragen, bte den Angeklagten in eine Bestimmte Richtung hüten. Auch die Ber- nebmung der übrioe» Angetlag'en lvar untere» Erachten» in psycholospschet Hmstcht nicht geeignet, den Tatbestand in richiiger «Ü-L Möglichkeit, daß die Flucht Liebknecht« durch Mißhand.unqeU oder sonstwie künstlich hervorgerufen wurde, ist überhaupt nicht erörtert worden. Die AulOmobiksacksterständlgen siid nicht bei allen AeugeiW .nie mgen zugegen gewesen, die über die Geschwindigkeit Auskunft gaben, mit der baß Aute. in dem Liebknecht transportiert wurde, «oimeli-«Brück« passierte. Ts ist den Automobiksachrerständi» 4." � b't vorgelegt worden, od nicht die Möglichkeit deiteht, daß ein automotiUechtiifch gebiideter Mann wie der Haupimai'.» von Bilug.Har.tung nach der Auiforderunq da» Fahrer» Paschel, venzin ztt pumpe», diesen Auftrag absichtlich mcht richiig ausgeführt hat, um dadurch ein Stillstehen des Wa�-n» lerne sogenannte Paniie) berbeizuteihre». so daß diese Panne nickt nur auf dte Undichtigkeit trt Ventil», sondern auf � simulierte d. h. ungenügeiche Pumpen zurückgeführt werden kann. Die Möglichkeit, daß der Vorgang sich so abgespielt hat» gewinnt ein« innere Wahrscheinlichkeit durch die Aussagen Peschel», der wörtlich bekundet«:„Da dachte ich� da hat der die Druckpumpe nicht richtig rcingedrückt.' Sooann sind unseres Erachten» die gtngen Schch. Bevgrlp iiriebrich, Porkow. Popp« st. a. nicht gründlich genug befragt war» ör"- Jeden fall Z sind si« lang« nicht so tingehond wie di« Belastungszeugen Grand?« und Weber inguirtert worden. Di« Auid» sage d?r Zeugen machte den Eindruck, als ob sie noch mehr wußten und zurückbieltenr Wir hallen sodann die Vereidigunz der Personen die bt< Hüge„ daß die L«iche der Frau Lujeirtbutg von Spartakisten geraubt worden sei, zur Entlastung des Tramsportführer», de» Ober» leutnant» Vogel, bei ihrer Vernehmung auk den durch Beitänd»iH 8«9ee. wir haben unfern Geaner aegenttber die Perpflich- tung. dies offen und ekrlicki guszuipreckien. An dieses LluS- sprechen wollen die einen die Folgerung knüpfen, daß der Vertrag nicht unterschrieben werden kann: die andern bin- ««gen sehen gerade in der offenen Aussprach? die VorauS- setziing dafür erfüllt, ohne Gewissensbedenken eine Unterschrift leisten zu können, die der Hunger erzwingt. Daß der Besiegte, dem ein friede-diktiert wird, die Bedingungen für unerfüllbgr erklärt und nachträglich dock erfüllt, ift schon so oft dagewesen, haß einem solckien„Pro- tesi", der der Unterschrift zum Geleit gegeben wird, nie- nmud mehr Glauben schenkt. Er entschwindet dem Gedächt- ml# Ut Reitaenossen. und eS bleibt nickts lmften als die Vcrtsach«, daß unterschrieben wckrdin ist. Soll der Hinweis auf die Unerfüllbarkeit dauernd im Gedächtnis haften, fo darf er nickst mit einer Tatsache verbunden werden, die ibn ifi lehr dbenckattet wie die Leistung einer Unterschritt, auf die nackt fllnf KriegSsahrm dre SBcTt mit erlösuriaSbedllrf- tiger Spannung hinblicft. Wir müssen sagen:„Das neue Teutschland legt das arößte Gewicht daraus, für einen Staat zu gelten, der jedes Versprechen hält: damit ist es nicht vereinbar, ein Verwreckten abzugeben, das aar nicht gehalten werden k a n n." Und nun stelle man sich die Situation vor, daß der Staatsmann, der diese Worte ausspricht, gleich» zeitig die Feder eintaucht und mit Protest unterschreibt. Würde die# nicht eine willkommene Bestätigung der Unehp- lichkeit sein, die unsere Feinde uns nackt Wen wollen? Nun wird freilich eingen-endet: Wer für Nickt-Untev- schreiben ift, müsse»tich die Verantwvrtung für Berfckstir- fung der Hungerblockade und«lle andern feindseligen Maß- regeln übernehmen, die die Entente über uns verhängen kann. Dieler EiuNtand geht von der in Driitschlcmd all- gemein verbreiteten, oder gleichwobl irrtümlichen Annahn»? au», daß unS eine Urkunde zur Untcrgeicknnng vorgelegt fei. Was unfern Perfretorn überrricht worden ist, ist ein „Buch", mit dem Titel„FriedenSbedinzzungen". Wak bis Mittwoch, den 21. Vöai von tm» verlangt wurde, ift(nackt dem nunmehr durch die„Kölnische Reitung" Mannt- getvordcnen Wortlaut der beiden klckmmeeausckten An» sprachen), ist: daß unsere Vertreter zu den einzelnen Kapiteln„ihre Bemerkungen schriftlich einreichen": sie sollen bis Ablauf der Frist Gelegenheit haben,„ihre Antworten einzuienden oder Fragen zu stellen". Aber mit keinem Worte ist gesagt, daß wir unt erklären sollen, ob wir vnter- Ichreiben wollen oder nicht. Im Gegenteil: wa# wir auch erwidern. Clckinenceau hat zunächst eine Geaenäußerung des Obersten Rate« zugesagt. Die richtige Fragestellung lcmtet akfo nicht: Sollen wir«ine geforderte Unterschrift leisten oder vcrweigeni? »denn dieje Frage ist bis jetzt noch gar nickst auf die Tagesorduu-ng gesetzt), sondern: Sollen wir zu den„An mcrkungen" üoer die Unerfüllbarkoit einer großen Reihe von Bedingimgen ungefragt die Erklärung hinzusügen, daß wir trotzdem unter Prolest unterschreiben wollen?� Wird die Frage in dieser Form gestellt, so wird die Einmütigkeit Toulschlands nicht gestört sein. Wir antworten aus da», wonach wir gefragt sind. Unsere Antwort muß ein sachliches, würdiges und zu ganzen Menschen sprechendes Dokument sein: daß daS, was hier verlangt wind, in einer Reihe von Punkten nicht erfüllt werden kann. Will die Entente trotzdem unsere Unterschrift haben, so überlasten wir ihr das Odium, sie uns abziwcrlangen. Auf Gerüchte, es gäbe aus der»Äegenseite Leute, die uns zu Hilfe kommen wellen, ist nichts zu geben. Aber welcher Anlaß liegt für uns vor, durch ein voreiliges Anbieten einer Unterfckstift, die noch nicht verlangt worden ist, diesem ober jenem unserer Gegner die billige Gelegenheit zu nachträglichem Rühmen zu geben, was er alles für Recht und Menschlichkeit getan hätte, wenn nickst die Deutschen sich zum Unterschreiben geradezu gedrängt hätten? Mögen die deutschen Arbeiter bedenken, was für sie ans dem Svrele steht. Werden diese Bedingungen verwirklicht, so wird in London bestimmt, wann der dentlche Arbeiter Arbeit hat. wann er jeiern muß: ob er sich satt essen kann, ob er hungern muß, ja in weitem Umfang«(z. B. wegen der Kontrolle über die gesamte staatliche Finanzverwaltungli ob er hohe oder niedrige Löhne bekommt. Welches Interesse könnten die Arbeiter haben, während die Feinde selbst sich zu Erwägungen erbieten, ihnen von vornherein entgegen zurufen, daß wir lieber unterschreiben wollen? Kein neuer Krieg? SerNn, 14. Mal. Von zuständiger Stelle wird mitgeteilt: Es gibt Nachrichten, deren Unsinnigteit so offenbar ist, daß ihnen entgegenzutreten nur dann notwendig wird, wenn bewußte Bö»ariigkeil den offentundi- gen Unfinn dazu mißbraucht, Agitation um jeden Prei» zu treiben. Die» gilt für die aberwitzige Nachricht, daß unter Billigung der NeichSregierung offen und heimlich zur Entzündung eine» neuen Kriege» getzetzl werde und daß insonderheit der General- stabeches in Berlin bereit» einen Plan zur Erhebung deS deutschen Volke» ausgearbeitet habe. Derartigen Wahnsinn zu widerlegen wäre überflüssig gewesen, wenn nicht die„Frei- heil* mehrfach diese Alarmnochrichien für ihre parteipolitischen Zwecke ausgebeutet hätte. Die versucht, ihre der überwiegenden Mehrheit de» deutschen Volke» unverständliche Stellung zu dem un» zugedachten Vewaltfrieden dadurch zu verschleiern, daß sie die Gefahren eine» neuen Nationalismus»n die Wand malt. Um solchen Umtrieben«in für allemal den Boden zu entziehen, sei darum ausdrücklich festgestellt, daß keine verantwort« liche Stelle in Dentschland, ja überhaupt kein Mensch mit gesunden- Sinnen daran denkt, noch daran denken kann, auf 8 neue zum Kampf mit den Waffen aufzurufen, und daß auch der General- stab»chef, der übrigens nicht in Berlin, sondern in Kelberg seinen Sitz hat, an nicht? weniger denkt, alt an die AuSarbeftung«ine» Planes zur bewaffneten Erhebung de» deutschen Volke». Wir hatten in unserer gestrigen Morgenausgabe die am Dienstag abend verbreitete Mlstdung der Telegraphenunion wiedergegeben, daß am Montag in einer Sitzung der Vertreter der Bürgerschaft, des Magistrats und der Stadt- verordnetenversammlnng in Breslau ein Plan zur Er» Hebung des deutschen Volkes ausgearbeitei werde. Wir verlangten sofortige Aeußeriing der Regierung zu dieser Meftumg. Sie erfolgte nicht. Auch die Meldung der Telegraphenunion wurde nicht dementiert. Dafür gießt die„zuständige Stelle" die ganze Schafe ihres RcjncS über u n S au?, ohne sich auch jetzt darüber zu äußern, waz hinter der Breslauer Meldung steckt. Da» kennzeichnit den Wert deS Dementis zur Genüge, Der tiblmer Wetlermlukel. Liba«, IB. Mal. Miiststerpräsident Andrea« Reetzp«� der lettisch« Pfarrer, der am 11. Mai di« Neubildun.z de» Kabinett» übernommen hatte, ist 24 Stunden später s p u r l o» verschwunden. Soviel bekannt geworben, hat«r am Sonntag abend aus Einladung eint- ger lettischer Qssiziere an einer Besprechung teilgenommen, von vcr au» man ihm verschleppt haben soll. Giwa» Bestimmt«« ist bisher nicht zu ermitteln gewesen, ebenso tve-n-ig läßt sich sagen, ob ei» Brief Needra», den der Volk»rat empfangen haben will und heut« veröffentl-icht hat, und in dem Needra srin A m t in di« Hände de? VoIk«rat«» zurückgibt, echt ist, oder wicht, ob et gezwungen oder freiwillig geschrieben. Sein f p i ste r i im gibt bekannt, daß es di» Regie- Eotwri**� rungsgewalt loeftct tn n« hat. Da» vom Ministerium sowohl, wie vom ValkSrat um Schutz ha« erklärt, daß es das Ministerjun» Needrv a" i, mäßig« Regierung ansehe und demgemäß Handel,«** Auf»efthf des derzeitigen lettisch«,»rieg»mlnisteri«m« iam«f«c i!, Bauer Zeitungen wegen de» Bericht» über die »elktzr-tSsitzuns beschlagnahmt und die Nevarilvne» v*1£l1 wehr besetzt werben. w%%%,%%&% SSZ lörrn Fortgang nehmen. Der Ministervrösidew%, dankt zugunsten des Volksrats ab- tut nichts. manner und BertronrnsFciite der Barone im SRirtiftc klammern sich an die Macht, und daS deutsche mment. geitutzt auf die famose„Landesmebr". die fniWc der Baren«, wirft sich zum Schützer dieser rcnteriing rm\. um auf RoSte-Art„regieren" w �'3 E'T � eudi.ch dieser Skandal aufhören? in dem Libauor Welterwinkc'l mit eisernem Bel ausgekehrt werden? Nieder eiu verbal. Die sathrisch polemisch? Zeitschrift.Di« Pleite' ist� .ihre» tu staaiSgefährlicher Weis« aufih, fccnötn Inhalt»' W »erboten morden. � j D.e blutigen Witz« unb Zeichnungen dieser nmgen S*™ ö'e sich vor allem gegen Rodle und sein« Helft rShrift' st« haben also in» Tchwarz« geiroften. Man lach.« bei 9?o»lt verbietet da» Sachen. Die Verha:.dlunZen mit Oesterreich- BerfoideS, lS Di« Pariser K-nserenz hat sich heute den ganzen M LI mit der Fertigstellung der Verträge für®,{UJ J e st« r reich und Ungarn, besonder» mit Fatiun« � Finanzabmachungen beschäftigt. Laut T e m p». Bürgermeister von Saint Gem.ain d.e Einwohnerichast'I%;; wahtenb der Amveienheit de, Qesteireicher würdevoll. z zu verhalten, und den Besiegten dn- ihnen schuldig' � bezeugen. T e m p» melde« ferner, daß Gras BrockdeNl j Skote a n O« st e r r e i ch abgeiaßt habe, die heute — h-»l J _, ei eh abgeiatz« have. mt"U"--.„.air Pari» g-stch'ckt werden solle; auch beabsichtige er, da», lern zu ersuchen drei deutsch« J L � d""'•"•PI«««! �st«, reicher nach Saint Gertnaiv 1® dürfen. Di««dr.a�Frage ist noch immer nick' '—''" r-V-fi k dürfen. Di« A d r la- F rage ist noch immer man(iti- und dürfte auch im Vertrag« mit Deutsch-Oeflerreich � geregelt werden, da der Vertragsentwurf bereit» in Ben ist. Die Wsssverluske der Enke�te »tiif Im Unterhaus� sagte«n Vertretung de» Schiff� leur« L e S l i e Wilson: Die Zahlen der Handlungen verloren gegangenen Schiff« sind Großbritannien: 9107 Schiff« mit 7 08?�� � I U 0 U i I i u ii i»» v»>. miv»..... ftÄtf'-.1 tonnen, Frankreich: 288 Schiffe mit 696 845 sttolien; 230 Sebitfe mit 742 803 Briittoionnen. � 29 Schiffe mit 120 176 Bruttotonnen. Vereinigt® afiOT ten 80 Schiffe mit 341612 Bruttotonnen. Unter t** Schisse Schiffen befinden sich 1 387 359 Bruttotonnen. 236 Passagierdampf« «tU Schwe e MetterunriHen in Agrain � Serajevo. T. U«'"•> � r. Die Verkündigung de» Generalstreik» in Ausdruck von Unruhen unter der Arbeiterschaft geführt, seit einigen Tagen andauern. Die Urfack« der unter � gotiif � Arbeiterschaft herrschenden Aufregung liegt In jRi'''J* nissen, die sich in Sarajewo abgespielt haben, wo eine Massenversammlung der Arbeiter durch �e, � Gewalt zu sprengen versuchte. Es kam dabei zu sammenstößen. Di« Truppen machten von ihren � Gebrauch und gaben mehrere Salven auf die Demonö Dabei wurden mehrere Arbeite? gelötet und zahlreiche Am folgenden Abend kam e« von neuem z» einer Schlacht in mehreren Straßen Serajewo». Die bur* samkeiten bei serbischen Soldaten erbitterten®t*>c'..„ gegen di« Truppen vor und errichteten in den kaden, um die sich heftige Kämpfe abspielten. der Demonstranten versucht«, sich In den Besitz de» � 1 werke» zu setzen, um die Beleuchtung auszuschatt«. sedoch den serbischen Soldaien, alle Angriffe auf Punkt abzuschldgen und sich im Elektrizitätswerk Auch hier kam ei zu blutigen fiufammenftößcn. fliif. 5 Aus Ungm (Eigener Drahtbericht ber.Ffreif»''� Einzelne Wiener Blätter brachten ungarische Sawjeereg'erung durch ihren glfzi' Budapest." z, � t'1' Wiener --- 1 T* �*■ V\J»»—"v k /f"ft" darüber verhandele, ihren Platz««"'* m Negierung zu überlassen. Di«(e Bckhcmtzwn» (ig au» der Luft gegriffen. Elsenbahn» med Tstebnimarchgiffmi. Budapest, 14. Mai.(Ungar. Die NSteregierung hat ein große» Eisend_ ptf' Programm ausarbeiten lassen, dessen Berwirkliaiv glC in die Wege geleitet wurde. Unter anderem wurde auf Raab-Druck der Bau de» zweiien Geikisc» in Angriff(ff In Alföld wird eine Reih« landtvirtschaftlicher Bahn�. gue Auch eine große WohnungSbau-Aktion w. p»" In Budapest wurde der Bau von Häuscrbtöcken mit iaul Wohnungen begonnen. Zeitungseinstessungen wegen Papkermastg�'�� Budapest. 14. Mai.(Ungar. Infolge de» außerordentlichen Popiermangel» hvi regierung die zeitweilige Einstellung einer ff, Tageszeitungen verfügen müssen; vom 15- scheinen bi» auf weitere» nur VsepSzava, vocroe», UjfaS--. hadsercg, VilagSzalxckjag, Pester Llohd und lgolkS-Ht»«� Dy'ao und Nserler. Sie*.5"� uns«-schrieben: kl frieMiri�i«•' �te Kommandeur der NoS?ctrupp?« i'ger V-voi�,7»��' P" l®!!n<,ral Maerker. on die Soip. �Icridrift w S'Cr('ff'en tragen gemeinhin auch die Mn, Äriicrmi« �eIr,rn 0tto Mylau, der von der jöchft. Kesetzl is, f"" 0l®..Bevollmächtigter" siir Leipzig ein- Leipzig_ M? l a u ist Arbeite! sekretär in �bejlerscha,>-.It � längste Zeit gewesen, denn die Wirkung L; v i'',n..')ie Stelle gekündigt. Seine Mit- blonder« ,»». ir luSubung des Stanörechts ist deshalb Oiir) des o«i„•ant' ri,C1' besagter Herr Mylau alS Mit- jßrhört der fif/ er Stadtvercrdnctcnkollcgiunis— er ■ D.'gj ni)lf, 7"en rechtSsoziatiiuschen Fraktion an— am kuiofratie i.>v?fn �"lrag der Unabhängigen Sozial- lorderie; kU, der den Rat der Stadt auf- Bflüo'frt' ,l?Kf!c.Regierung um Aufhebung des !'��'U"'.�"standes für Leipzig zu er- iMie Ähft j it, m. 1 r�"1 leine Parteigenossen haben durch ��irter__ vnfl' rbenio wie die gesamten bürgerlichen film 1%, ,,„ fr A n tTivg wurde vom Aoklegium ein- iDif stiriv/v.,,,:Hlcn?"""Pn~ eingestanden, dem kein irgend- n-iiflSzuU,,,,�.�r",|d für die Perhänauna des Belage- n<>w �'eipzia zu finden ist. Und einige "nb hji-, w'V JJ? Bt'fennlni* geht derselbe Herr Mptan hin ÜfliWic"breilit praktizieren. Tos ist rr, n a war �rsinuia.'""b teblten plovlich alle Mittel regulärer üingPn d unler ihren— die Presse, die yersamm- Ocheiuinr* Beibrechungen waren ihnen auf einen Säilan abend kam. dasi ein falscher Alarm gm Zonn- bierl.,,— Unbefugte batten im westlichen s�abrik- �osleii-!"Ovlatter tnit der Meldung N« Ciiiinariäx'» der teilt d!"9b?luffvrderiina zum Generalstreik ver- horguf; /l Ilegseliatten mcbrerer' grosier s�abriken waren in der o•cn- �"�f'.ind aetreten. und der Arbeiterrat Katte bie Jviiifrf l>,7(U'r Bolkszeitung" und an den Anschlaa'änlen auf 5..1'�idung richtigstellen und auffordern müssen, nur ber von den Ardeitern selbst gewählten biihtrg,,!?� Arbeit niederziileaen— die Arbeiterschaft ? gemacht hatte und vielfach, als das Bild am toori' c-"ISliIich veränderte aiif eine ostiziekle Parole ®0 kam es. das, die Annestellten der kurze», c bie die revolutionäre Bewegung erst seit koWn'-iZl bnt. keine Miene zum Streik machten. Die fto f, T Kerntruvven Leipzigs aber, die Belea- Wii„.;r. e. n der q rohen Betriebe, find am Montag Alitun��ben Streik getreten und verharrten heute kam «in barin. Auch im städtischen Gaswerk bat ein« w, ber Arbeitersäiaft die Arbeit einvstellt. so das, lvird 1%* Ausdebnuna der Gaswerrstunden anaekündiat itbei'n Maerker aber bedroht die streikenden Gas- gn v'rr m'l Entlassung und weiterem und kündigt -jt*" Arbeitswikliac bereits aus dem Marsch hat. b(,h-Leipziger BolkSzeituna" bleibt ivikder 9". AKensglls soll sie wäter unter Vorzensur " dürfen. Porzensur in der deutsche» steten' fc-O" R e p 11 b l i k l Slber erst muh Nube ein- eitiriiifi« ,Wr ba. cd» Herr Maerker mit seinen Truppen Aßer\ und wird sofort wieder eintreten, wenn er abrückt. ty�"ran wird ossenbar nickt gedacht. Die Perbas- banin-M ber Vertrauensleute der Arbeiter die. 9". bzw. die Versuche dazu, denn unsere Genossen. üch n x Hem Posten ihre P flickt uxuler tun. denken natllr- >n d?- buran. sich den Scheraen Noskes und GradnauerS tiir�. v.Hände zu liefern. Die aber glauben, den Streik » a. die V-rhastiing der..Streiklührer" ersticken ,u können. ilila,.» ko Mylau, der Zivilberatcr des Herrn Generals ker. hgt gründlich umgelernt I * wird im# ferner aus Leipzig berichtet: 6°nm � ��bäude der.Leipziger« 0 l k s z e i t u n g'«R stl» 6ef"'°0 würgen von einem besonder«.zuverlässigen" Kommando Tos Hauptlor ist mit RoiaiionSpapicrrollcn stark vrr- dem m"k. die Einfahrt selbst durch ein Maschinengewehr von P�.fuckronm an« gesichert. Am Montag durften selbst die«n Ta# hieben beschäftigten Arbeiter nicht an ihr««rbeittstelle. in b. wäre nicht vollständig, wenn"'cht gröhere weldbeträg« Hü,-,'""uinn der. Leipziger Volkszeilung' unier den berufenen K* b" Sicherheit und Ordnung abhanden gekommcn wären. @e_, unsia# morgen wurde zur Bewaffnung de« Bür- Je.,"*'* aufgerufen. Es wird ein Zeitfreiwilligen- Leipzig ausgerufen, in dem die reaktionären &iij en Un� entlassenen Offiziere yepen Frauen und.�'nder a �inengemehren und 5-ondgrano en kämpfen»oerven. »ikd v b" Aufstellung de« Zeitsreiwilligen-Regimenl» Leipzig durch z,e st ö d> i l ch e n BebSrden die Bildung von den ,,,'9''*' Rf n-Ei nmobn erwehren zum»chuye.ge- E,g�""ul'r und Btunderung" durchgelsthrt. Dabei bai die ejne� �o�dnetenveriammlung in ihrer letzten Sitzung am 7. Ptai �"nalichfcitionirüfl der U S. P zur« u f b e b u n g d e» Tee �terungsz» stände« einstimmig angenommen> leh�x' rb'i terra I ist zwar offiziell noch nicht ausgelSft. da Iitijir'"flHeber de« Präsidium» und früheren Engeren A»«- All, i, am Tönning morgen verhaftet wurden, ist an ein irs»,. unter der MilitärditiaUir nicht zu denken,«usterdew stündlich Perhatlungen und Haulsuchungen. onsn»" �nnniag srüh nach 10 Uhr wurde bei einer Menstben- ÜtBh,.',, lln6 vor dem volkthause in Lelpz'g durch einen Qflizicr. schnh'in Kind getötet, ein Mann durch einen Leib. rt vorletzt! er starb auf dem Tran»porl nach dem Kran- lehn« weiteren erfolgten zwei lchwere CberfchenfclM*- hiest T' H�ndsthuh und ein Kopfschuß, den eine ftrau er« da« k R' da« Kind bergen wollte Die Menge wurde durch Tie �"»zierende Verhalten de» Offizierstkll»»ertreler» gereizt stand zum groben Teil au» strauen und Kindern. a&enb°" b' r st erregten Szenen kam e« am Sonntag ■bittte J.n ber achten Stunde vor dem Hauptdalmhof. Dort de- %eti,'foe wogende Menschenmenge, die bei dem schönen 'pazieren gegangen war. die von der frühzeitigen Ein- gönn,.** de» Gtrabenbahnverkehr« nicht« roustte. Die Spazier- de« speist Krauen und Kindee. wurden plötzlich durch rattern- �'nengewehrfeuer. da« von der HnndclSbörse und vom ?z»n'"«»Hof abgegeben wurde, w panischen Ochreden versetzt. VUad schaffe, die aber stet de« Sind er»«ch Acaue« Weinen und Skervenerschütterungen zur Folg« hatten. Einige der Roskesöldner gaben ihrer Befriedigung über da« panikartige Davonbmien der Menschenmassen mit den Worten Ausdruck: .Na, jetzt geht die Hasenjagd Io»I' Am Montag nachmittag gegen drei Uhr wurde an der Ecke Wintcrgarlenstraße und Hahnekamp rwn einem Stadöauto der RegierungSiruppen ein Zivilist überfahren und daber schwer verletzt. Ein Zivilist wollte daraufhin den Namen de« Ehaufseur» feststellen. Aus die Aufforderung«,ne» Unter. offizier« der NoSkelruppen. fortzugehen, sonst bcsvmme er den Schädel emgefchlagcn, fragte der Betreffende, ob da« der General Maerker angeordnet habe. Mit den Worten:.Wenn Sie noch etwa« sagen, dann..." setzte der Unteroffizier dem Zivilisten mit nicht mibzuverstchendcr Gcberde den Revolver auf die Brust Nun erschollen au« der Meng« EntrüstmigSruse. Einer der Nuser wurde verhaftet unp eine Stunde lang in der Stadt hcrumgesührt..AI» ihm da« zu bunt wurde, mochte er einen Fluchtversuch. Auf den Fliehenden wurde nun von den Regie- cungttruppen lebhaftes Feuer eröffnet Man fatzie ihn schlieft- lieh und mit den Worten:.Schmeiht ihn doch toll" drohte man ihm mit Handgranaten und schlug ihm mit Gewehrkolben und mis Fäusten auf den Kops. Dann brachte man ihn aus ein Auto mit den Worten:.Schietzl doch den Lump gleich hier nieder I" Da« ist nur eine kleine Auslese au« der Fülle gleichartiger Ereignisse, die sich unter dem Regiment der»Ruhe und Ordnung" in Leipzig stündlich wiederholen. freie TDeä JHuJliUitc'Wodjcnjdjüft bei U. S. iß. Sett 5 Ifl foeöen cildjltnen Hui de« InQa/l: €i' ßfnecOt'SSuxemöurQ'fPioyeß 2feid)nuni7en and dem'VeiOanblungc!' jaaf von Wülg JaccfcL jfrleöcn "TMonncment Jflaij'Juni'JTl. 1.60 Oll, I unb 2 lOnnen nod) nacpgellefea werben. Aokschre! ans M«chen. Nm» wird folgeick�r Brief zur Verfügung gestellt, den die Frau eine» in Rnuiänien gefallenen Ofhzier«, der auch alt Dichter«inen Name» halt«, an theen Bruder gerichtet hat: München, 7. 8. 19. Lieber Walter, ich benötixe»liugeud Deine schleunige Hil?«. Ich sttze fett ff dp Dagen gefangen, die RegierungStrugpen haben mich verhaften lassen auf. die Denunziation irgend eme« mir unbelannien Nachbar« hin. daß bei mir Russen vetkehren- Von Traunstein der, wo ein Gefangenenlager war, kenn« ich sie. Bei der Hauesiichung fand man in irgend einem Brief den Namen Mühsam, den ich gleichfall« von Tr. her kenn«, aber seit fünf Monade» nicht mehr gesehen habe. Da« ist alle«, wa» gegen mich vorliegt. Ich habe mich kaum je in Gedanken mit sog. Polittk beschäftigt— sie liegt gänzlich«uherhalb meiner philosophisch-künsiierischen Weltan- schauung— geschcveige denn mich betätigt. Nun stete Dir vor, daß ich seit sech« Tagen nicht au« den Kleideen ge- kommen bin. wie ein Tier auf einem Haufen Stroh, voller Ungeziefer näckttgen muß. Maine Nahrung ist Soldateulost. Jeder Sehwerverbvecher bekommt ein Feldbett I Unb die Verhandlung wird von Tag zu Tag hinausgezögert, alle anderen mit und nach mir Berhatteten sind längst vernommen warben Ich liege ga»« allein in einem von Dreck starrenden Lchulzimmer. Im ganzen war ich schon in d Haftlokalen. iibemll da« gleiche Prolokoll, und die Handlung schreilet nicht sott Seil it Stunden ist überhaupt m*# mehr geschehen.... Urberbaupt habe ich in diesen 0 Tagen alle Phasen de« Ge> sllhl«. von Tobsucht dt« zu toteiiähnlicher Apathie, durckny'machi. Ich glaubte immer, nun endlich müsse man ein Einseben haben und mich nach Hause schicken. Aber man denkt offenbar nicht daran und so ist e« dann an der Zeit, daß ich mich mach Ve(stand von außen um seh«. Ich täte'0 vie'e Baleidrgung n D«- müttgungen und physisch« Unannehmlichkeiten. sogen wi« ruhig steiden, durchgemachi und werbe sie nach durchmache» müssen— wa werde>ch jemal« Genugtuung dasilr er hal-en? Ich bitte Dich, mach 141«, inigst Deinen lstinstuß und Deine Beziehungen geltend, um mnh zu befreien au» dieser uu- würdigen Lage, in die ich schuld io« hineingeraten bin. tevinö verhaftet. München. 14. Mai. Der Russe Lewint-Nissen ist heute nach, durch 6 Cffiziere de« Freilarp« Epp verhaltet ivorden. Urber die verhaslung»«rd noch berichtet: Levinö hat unier dem falschen Namen Ludwig Ge, Irnberg beim Kunstmaler Otto Schmidt in der Sch» ecken bunger Slrnßr g?wobi»l. Hx» wurde er aus Empfebtiing de« Proicssoi« Arthur Salz au» Hetdelderg und de« Archiiekten Wilhetm Zimmer au« B»mb«rg oersteck! gehalten! diese beide» wurde» verboitel. Lrvine wollte a», Donner«. ag im Auto München verlassen. AI« er fich die dazu notwendigen Papier« verlchoffen wollte, ersudrcn e« die Rgie-'ngttruppen ruch ermiUeU»» dann fein« Aufenthalt- Segen den Gtudenten ErvF T«Ttet«f» VnfUrer hff „Roten Armee" ist ein Steckbrief erlassen worden. Auf fein« Erpreifung wurde ein« Beiahnung von 10 000 Mark ausgesetzt. Nach den bitherigen Meldungen soll Toller in den Straßenkämpfen von Dachau gefallen sein; jetzt wird aber b«, houplct, daß er doch noch lebe. Boll Wöllstein bestell. Der.Düssekdorler Generalanzeiger" berichtet au» Lenne. folgende«: »Etwa 30 Spartakisten, die mit Revolvern bewaffnet Ivarech unternahmen m der Sonnlagnacht«inen Angriff aus dag hiesig« Gefängnis, um politische Gefangene zu befreien, Nach der Zevstärung der zum Gefängnis führenden Fernsprech- leitung wurde der GcfängnGausseher herausgeklingelt und mit vorgehaltenem Revolver gezwungen, die Spartatistin Rosi Wall» stein, die sich al» einzige pakitische Gafangene in dem Gefängnis befand, in Freiheit z u setzen. Frau Wöllstein war vor einer Woche von Düsseldorf nach Lennep gebrach« Warden. Di« Befreier, die unerkannt«ntlamme» find, führten Frau WollfUiy Im Kraftwagen mit fort." Die SlHntag ta vüerschleßen. Un» wird geschrieben: Wie man Stimmung macht und dt« Wahrheit berfMSter« will, Hab« ich jetzi erfahren. So berichtet« da».Verl. Tageblatt" über«ine Protestdamonstration in Oppeln O.-S. An dem bs» treffenden Tage war ich gerade in Oppeln: ich häb« zwar ge- sehen, daß Leute stch gegenseitig in die Arme fielen, andere sich die Hände reichten, oder, wie«« mir schien, vor Freude. Daß ein« gewisse Erregung sichtbar war. kann denjenigen nicht wundern. dem e* belannt ist. daß di« v«rbäl!niSmäßig kleine Stadt last überwiegend von Beamlan der allen Repmunp bewohnt ist. E» sind hier nämlich die Regierung, die Oberpostdireltion. da« LandeSgerntzt, Am'Sgericht, LandraiSaml. Estanbabn.Werkstätten u. v. a, außerdem liegt hier Gel Militär. Tie vielen Beamten sind natürlich um ihre Zukunft besorgt und daher erregt, dagegen sind die übrigen Bürger Oppeln» mit wenigen Au»na!>niem mit ihrem Schicksal zufrieden. Ich sprach einig« GeschäiGleute von Oppeln, die mir erklärten, daß trotz der intensiven Agitation der .Freien Bereinigung zum Schutze Oberschiesien«" die beinr>ch« Bevölkerung immer mehr zu Polen neige, und auch eine Volk»« abstimmung für un» auSsichtSlo» sei. Rech ungünstiger für un» soll e« im obertchlesischen Industriegebiet aussehen. Wenn wir »n« mit den W'Isonschen Bedingungen s. Zt. einverstanden e»> klärt haben, so ist doch jetzt diese Autregung überflüssig, für di« zurückbleibende deutsche Bevölkerung kann si« sogar von S»000 Lazareltinsaßen al» abgelehnt." Et ist ein ZeniralauSschuß der Lazarettinsassen gegründet. Zuschriften sind an Fritz Bublal, Elberfeld, Holsleiuer 7, ,« richtan. Ver'amm'!n�en. Wlfm«r»fcorf. Mii der Neuwahl de» kommunalen Apbelter» rar» besebchriigte sich gm» d. S'i eine Mitgbiederversammluug de» htesigen Or,«verein« der U S. P. Nach einem sehr eingebe n- Vortrag de« Genosso« Pfeiffer(Stralau) Wer..Rät«. system und Revcklunon". an den stch ein« lebhafte Interesse verratend« Dteckusswn schloß, wuvd« zur Neuwahl der Arveiterrät« neschritien. vorher würbe ein Anirag auzenominen. daß nur solch« Porteigenossen gewählt werden können, die in der Rkgel ckvei Johne ber Porteiorga.nisasi»n angehören. Ei» weiterer An- Irag. dam interna lionalei, Bund der KriegSbeschädig«n ein Man- dat rn üs-ar�alsen«h-n'«"* Ann-�-me. G-wählt wurden dt« Genossen: Scholz. Freu Logodgin«ft. Zabion, Brendler, Herz» '(15. tfil. Schwei, oiau iUi nennt r.� Schulz,«i» Per» reter der Kriegdbe ichätz ig.vn g»ild Genosse Beiger bestätigt. Ve- »'He Kochian wie« zum Sihtutz noch daraus hin. daß da« Orstan Die Kömv'eri"" korian den Uienosnnivn gegen Zadstlng von 80 Pf. sssr den Mvimf obligatorisch geliefert werden soll«. Dies« Anrotzung fand Annahm«. MM!» Uüi VkWNlIlMt Jalksfcßhss. ixz™. Jlrektion Friedrich Kiyuler. S Uhr: PenJtrHiUoa. Opernhaus /_yti'; D«r It van jja'-ftjMA. Ssäau&ßSe&äas f Uhr: Coriolan.__ Direktion MaxReinhardl DaiJsthes Tl'entcr 1\ Uhr: W.»••»oh(»Ml't Romnißfss?!� A Uhr: Der ilar. Uli*? 8chZv5?!eöi»i A Uhr: f). iffalise d. Pamdora 'm Donnerstag, ftcn 15. D. Mts.. 2 Uhr vachwitiags, finiiev ��der, erz-kien: Äkd!iN«i.'ii-Z!rri»«i!>i>M in fo!g?nden Lskelrn statt: U. S. P. D. B*ä fi§W(i>rks«salt«ü Reaolatjon zur Oewcrksotiattsfrage Von Robert DUsnaas Preis 30 Pf. PrMeit b? U ai �rwffmtfr IBtt] sstzkRhösks-Hrmmi. Ww Birch Ina f.■»lahti J— R.»mnm. Tficaler I d MchgMttNniSe 8 Uhr: Mn Zk. freitg StQtreo d. QesUlschalL HontwßieuNns »» der M«rs. Halt- rilBho. WtlAr:!>«• V.ter. (Lu-lvig flarlRM, Vena Ora'ia rrelHe; birctatUt. Berliner Tüfaffr T�Uhr-. VI, rtiMi in Ikibc.laui in tklkeraaeie H rnhufger Straße 2! IL. cd estj illeedtk llteralar I llssaliftüi: De indische Lite- ra ur unJ der lüd. Lmser. Sch ionü: Aus eigenen We ken. Karten an der Abendkasse. 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Schlller-Str. 45. am Ii. d- fem lA �% Die Beer tigung findet am Donnerstag, d QefllC|oo< nachm. dS Uhr, von der Leichenhalle«es Friedhofes in StraaBberg aus statt Rege Beteiligung erwartet Die Orkver«*' Nachruf Den Konegen znr Nachricht, daß a"'5 Jle Arbeiter n, ,_w Gertrud Fried, ich Kolkerger Str. 17, am i. 4. Mta., der OOrtler Max Günther p Charlottenburg, Featalozzi-Str.& am'■ aiorben sind. Ehre ihrem Aiuienk«"' Die Ortsver«1 Weibensee! Weißensee! Achtung! Versammlung! Am Freitag, den 18. Rai, abend» 8 Vi Uhr, [Inbet im.Prilaleu", Wcitzens««, Lehberstr, 122, eine Bersammlu.ig sämUich�nc Gewerkschaftskartell- Delegierten, Funktionäre und Vertrauensleute der Betriebe Weiszensees einschließlich 1. Bezirks des Metallarbeiter-Verbandes statt.— Pünktliches und zahlreiche. Erscheine» bringend nalwendig. Sewerkschaltsttnierkartell, Weltzensee. ötfieniiiche versawm uiig der Vn'embkemusiker Gros»-Berli»S. 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Mai nach lan-| gern Leiden eamft entschlafen ist Die Einäscherung fin-; | det am 16. 5 19, nachm. i 1 4 Uhr, im Kremn erium| I Treptow- Baamschaler- wez, Ksefrolzstr, statt Um still© Teilnahme| bittet Fraa Wtthr r»M Mni Berlin Lich'enberg Bornitz�tr 53 Du bist nicht tot, schloß auch Dein Ange sich. In meinem Herzen lebsi| Du ewiglich. Deine Dich nie vergessende Gattin. ßeutacher Tr* ip rl- •rhetter-Ve* band Beiirksverwnltong Üroß-Berlin. Den Mitg ledern zur Nachricht, dafi unser Kollege der Konsum- arbe-tcr Willi Wolter am 12. d. Mts im Alter von 46 Jahren verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Einäscherung findet am Fre tag, den 16. d.Mts., nachm 4� Uhr, im Krematorium Treptow, Kicfhoizstr., statt. Um rege Beteiligung j ersucht Die Bezirksverwaltung NScß�j «K w s H/iSgf'll « statt— WämorrhoidBn J I über 20000 Erfolge || Topf 8 M. BOKASAL-Heilm itfti BaRUIN. 36.5W68 __ W'rigrdb.l.JJ—"jj Dr. med. Karl Relnh3' Berlla, Potidamer Slrasiß 117(a. d. Haut- und Harnarxt bewährte, fachmännische Behandlun���, Unentgeltliche Auskunft nnd aufk'ärcnd�g.jyeE Broschüren(Beschreib- ng»Imlllch«'--jjttalJ iahren) in den �prechstundem von V-TT /itn '#6—*,#10 abends, Sonntags'Ml- 1 Uhr schiaa&enea»rief Mit t *t. 231. Vellage zur»Freiheil-. vonuerslag. 15. Mai 1919 Las Ende des Mrdprozesses. Sechster Verhandlungstag. J&T* ßfWffn fei, W< Schläge abzilwehrcn. Wichtiger fei in««n- l*r Schusse» gegen Rosa Luxemburg, Wohl gingen : Tu.«- Leugenoulsagen darüber auseinander wo Lberleu nant Bogel -.n �rlte Uh a"f Sem Auto geslanden habe. Es sei habe! aber zu brach en. daß mmmMsrnm�rnm i gemerkt habe. Weiter sei er bemüht gewesen, schienen. des Gerichts wird hierauf noch der Zeuge TpanV,,, �s.s s bernammen. Gr ist in der Artillerie-Werkstatt 8ebr»a. � Kaufnrann besch.iitigt und sagt aus, datz Ende � ln der Sfi�prffiriffyp l>pfdFw� funt»» Ärbliiff�r£Sarlloi3 iöni die Spuren planmäßig zu beseitigen. Er habe weiter, wie einwandfrei erwiesen sei. den Befehl zum Halten des Au�os und zur Beijr'itcschastung der Leiche WWW �umujiyi» »''fr Geldbetrag verlangt, c Jttrum der Ziape Wolfs diese? Wbeit diese" k"£"— Angaben so spät gemacht habe,«r» befugni» angemaßt, die ihm nicht zusteh«. Ausserdem läz« Le- de» schuldiz. Kej Runge lägen mildernde Umstände öot Was den Fall des Hauptmann Weller anbelange, so habe er wissentlich falsche Angaben über die Borgünge an der Lichtcnstcincr Brüche g-macht Er habe gcwusst. dass ein Verbrc- brechen verübt worden sei er habe die Leiche schwimme» gesehen und halte daher bei seiner Bildung sich zur Wahrheit bekennen ki, itn 654 Jan'chkow die er in der Zeitung gelesen babe. hät- sifeciih. Anlagt, doch noch vor G?r!ch! zu erscheinen. Der Bor- D,-. 3 diel« Gründe an. sag«. a 1?* Janschkow wird aufgefordert, sich$u diesen Aus- «u äussern. Er ist und h- Verlegenheit geraten b o». Wn Zeii.-mis über da» ihm zu."jersüzuuq stchenbe »'sehci n? �44' T-as Gericht sei demgegenüber cen W.'g des ,."griff. 1,11 und er stehe nicht an, von di'sem Platze.,uS die 6 f p>«in» g�nz gemeine und nlederträch- » Er»..'" bezeichnen. ?a'B R n auf die Vorgänge vor dem Edenhotcl ein. biitch Luxemburg und Liebknecht an der Arbeit ?®$ driil 1�»'* fei. kei zwar unrichliz. abxr«» gehe daran» 18 SO«nl. b er auf die beiden eine grosse Wut gehabt habe. kälten r 7 Velvhnung, die er vor der Tat von einem Zivilisten tTMllcnx- Wtten seine W.n zweifellos noch mehr ängesachi. T"t(n itinrs'ei' auch noch einem anderen Zeugen Geld ange- iug, wäre, wenn er auf Luxemburg unö Liebknecht ein- (>«."--..v/ MTV«!» vv MM| �•••••»—------..■. Uni-?,e Osf, ziere bätten jedenfalls nicht in«erb.ndung m» �»standen. Was Med den Kall Liebknecht hu» Ergebnis der Leichenschau einem Flucht- r"chwers wL MSalicherweis« habe Liebknecht diesen h,? gemacht Es frag« sich nur. ob die Anzeklagien Jwich ml'l'. U0."'H,fr Waffe Gebrauch zu machen Der GW- A?4>et, nhr, 6.'e' au« eigenem Ermessen zwar jederzeit gc- -„s nu' soweit als es zur Erreichung des erstrebten 6;"se lihljt" 9 erscheine. Liebknecht war durch dir Kalben. .."fge geworde-i, er hat stark geblutet, ja der Leu imnl ttl Ann,.,.'7" sogar für so schw'ch zehult:n. dass er ihn. nachdem »>-- s8' au»? H"* Auto verlaff-n hatten, beim� Gehen stützte. «-»">fr i„7'owe'bar, da» die sechs Bewaffneten und kräftigen m D>-sl'?'u<4'4 keinen Beri ch gemacht bS«ten, Liebknecht zu erst».?"»« seien lehr nahe abgegeben, man habe nicht ein- oJ den»Rljjr,l'ner«lrcn�tauc� s8' bk! dieler Sach.age daher nicht ge- Habt bei iiinc Angeklagten hätten auf seinen Rücken gez elt, "»eil � Vorsatz bestanden. Liebknecht z« töten, �Wfirln 8 Gelegenheit für gekommen hielten, einen ihnen un» d. SSr b.�" beseitigen. (nlVen,.: 8 künstlich herbeigerufen« Ar topa n n« lägen nach 11% nn f.) v"whm« ke n« Gründe mehr vor. In der vorunter- wi- hr allerding« ander« gewesen. Rätselhaft bleibe aber !?.Mf unl* H'® Geschichte mit dem Messer. Er halte M.g �k'ch. dass Liebknecht b'« Gelegenheit gehabt Hobe, T�r j'8! au» der Tasche zu ziehen und zu öffne«. »»llagevert reter wendet sich hierauf dem � Fall Luxembnr, «unl" behauptet worden, daß Oberleutnant Vogel die der 0*si. bass unsere Genossen zwei Vorschläge gemacht haben, mit denen sich die Vertreter der Rechtssozialiiirn einverstanden erklärt haben und dass sie selber erst noch einen Kandidaten in Borschlag bringen werden. Herr Brolat ist im Nathause noch sehr jung. Aber er sollte sich doch erst genauer erkundigen, ehe er osjen.tich so unverantwortlich schwätzt, wie er da» getan hat� .- �pfer der Noslegarden. Der„vorwärts" berichtet: Auch«!..« standrechtliche Erschietzung soll da» Verfahren se-.i ilnl �äta bei:("*99 lOjähtigt Alwin N e h s e, ftti'9l>ed der Nepublikanischen Soldatenwehr in Neu- 1;'n' b°ut Loben zum Tode befördert wnrde. Nach seinem Ausscheiden aus der N. S.-W. wurde, weil er da» Gewehr noch nicht abgeliefert hatte, eine Haussuchung in der Wohnung seiner im borge iiom men, und dort fand sich in seinem Bett die ., oe. Nur au» diesem Grunde sei er, vcrsi-t.rt seine Mutter. Isfort in Haft genommen worden, und au» ihr habe er »ach etwa acht Tagen an di« Eltern geschrieben, da st er et- tchossen werden s 0 l le. Der Vater setzte alle» in Be- wegung, den Sohn zu retten, konnte aber über seinen Verbleib und über sein Schicksal nicht» Bestimmte» ermilteln. Erst sechs Wochen nach seiner Verhaftung erhielt er den niederschmettern- den Bescheid, dass man den Sohn tatsächlich erschossen hatte, aber e» sehlte jede Angabe darüber, wo die Leiche geblieben war. Aach weiteren zwei Wochen wurde dann im Mai unter den vielen in da» Berliner Leichenschauhau» eingelieferten Leichen, die inzwischen au» dem Wasser aufgetaucht waren, auch die de» jungen Nchse erkannt Wa» ist bisher gesehehen, diese dunkl« ErschicssungSafsäre aufzuklärenl —% Auch das ist wohl nur ein„Einzelfall", wie der /.Vor- nicht identisch qn r8 gegen daS System der NoZkegarden etwas einzuwenden'. KtMAtnUtt.?uf d»««»H«sch» Semferteri ireWnfH« 1WWB " d«r grünen Lebensmiltelko te gelangt ab Sonnabend, den 10. b. M., "atIe- K Pfund Sireichköfe fWürzkose) zum Preise von 0,00 M. in den «nim grictfcnaterlammtungen. TR«'%% ,Ä ft NachtrSglich gingen un« noch einige Berichte über am DienS. Etaabe». Die Ausgab« der Brot, und Fetlkarlen sür die 3->t tag abeich stai'gefundene Friebensdemonstrationen zu, b* wir in rom 19. Mai bis 15. Juni findet am Donner»!««, den 15. Mai und lurzenr AriKziin wiedergeben: Freilag, den 18. Mai, an die Einwohner de» 5. Bezirb» lEartenstadt) In Briy sprach unter großem Beifall Ge-noss« Ret schlag und am Freitag, den 18. Mai, an die Einwohner de» 1., 2., 3. und vor etwa I0U0 Personen. Er l>ecwieS auf Brcst-Litowsl und Buw-*■»ejirfe» statt. Die Ausgabe der«rankenkarten erfolgt am Montag. rc st; ebenso wenig wie die danraligen Machihaber, die Teutschen. l,on vormittags 9 Uhr bis nachmitiogs 1 Uhr. Freude an b'efom Vertrag haben, werden die Gewaltpolitifer her.' Pankow. Große Mengen Milch In dichsaurem Zustande sind ein- Ciiteni«mäch e dauernd von den und auferlegten harten Bedin- gegangen. Es deshald die ,«'ßi J«ton b e n b a r t e n vo m 11 CSS?•JMSÄE SA&MZMÜKM: 58Ä«k Stmuu*-W' Zmcm �lowwn wurde-.»stimmig an.� s, 25 b(r Lebensrnttteika... werden nicht 250 Ii» Moern.rs Vlumeircrten in Obcrschilneweide referierte, oft°u»g-�.n. sondern% Pfund-unsthonig»um tarn starken verfall der 950 Perfoncn zählenden Zuhörerschaft Obersch'n.weide, Mütter, die über den dritten Monat hinan, In ReinIrkendors'Ost hattrn sich in den HubertuSfälen gegee. in der«arienausgabe, Zimmer 58. Frischenstr. S.— Anslait 650 Gramm 2000 Besucher«ingefniiden, die den trefflichen Ausführungen de» Ar-slandsmarmetade werden 500 Gramm Reichsmarmelade für 2 Wochen Genossen Richard« ü i e r- KarlShorst lebhaften veifall fven. ouj Abschnitt 20 der Grob-Berlinsr Lebensmittelkarte ausgegeben.— Velen. Chue Diskussion fand eine Rosolution einftimniig A«.«-> den Schlächtern werden auf d°n Kopf�r«ev»IK«r..� iWSiamm nähme, die. dos internationale Proletariat zur Wel.rcdoluti«. w°l25 D�mm?erau'g°M."'��' � Tegel. Di.«ctfcmmluui die im Borsigkas.no stattfand, war«m Vnn«s.'-g7«lld.f'ÄXnaÄ""on autzeroideiitllch itark besucht, darunter ein großer Teil Frauen. �_io Uhr, Aeuendorf- und Friethofstrrhe von 10-11 Uhr. Bötzow. Di« Stimimiti-, der Versammelten war günslig; einmütig wurde straße ran 11— 1 tthr. Heuptstrahe ron 2— 1 Uhr: am Freilag: Ber« den Darlegungen de» llleserenten zugesttinoit, I liner Straße 8— 11 Uhr, Bahnbofstrcße, Straße 45 und Ausbau von ll—l Ufr. Feld- und Fontanestroß: von 2— 1 Uhr: am Eonnabend: ' Burg- und Fabrikstrahe ron 8—11 Uhr, Eeilersiraße von 11—1 Uhr. RowoweS. Am DienStag abend hielt die S. P. D. in den Di»«artenausgabe erfolgt diesmal direkt on die Haushollungen.— Deutschen Festsälen ihre FriedenSdemonstraiion ab. Ter Rese» Am Donnerstag wird auf die Fettkarte dt« Butter ausgegeben. rent protestierte gegen den Gewaltfrieden. kam aber zu dem Re- sultat, daß es nötiz fei. den Vertrag zu unterschreiben. Genoffe Rai mann ging schar, mit der Politik der S. P. D. in» Gericht, was sich in erregter Zwischenrufen der S. P.. Leute kundtat. Ein Kommunist trat gleichfalls der L P. D. entgegen.— Der Ref.» sent ersuchte dann noch die II. S. P. für die Militärwi:ll'chafi der- aneivortlich zu machen. Aber M half alles nichts. Die Resoln- tion»er U. S. P. wurde mit ungefähr 500 gegen lOO Stimmen ab. gelehnt. Aus den organlfaNonen. Telww-veesko«. Sonnobeud abend« Uhr Im Bureau Aeukölln. Neckarstraße 3, Dorstandssttzung.— Sonntag vormittag 10 Uhr Im Siadwe.ordnetensaal, Ra Haus, Neukölln, B-Uiner Straße,«on- ter-nz der Demeindevertreter der U. S. P D. des«reise, Teltow-Peeskow. Eintriti nur gegen die von den Ortsvorsitzenden ausgegebenen Legttimatlonskarlen Neukölln. Freitag abend 6% Uhr, im Bureau,»eckarstraß« 3. Psrstondssttzung. ,,. llharlottenburg.«ommunole ArbeiierrSt« der U. S. P. Sißung dämm Nr. 183/69 verübt. Hier wurde der Generalvertreter HanS heut» abend 8 Uhr im Rathaus, Zimmer 804. »r- schließen, daß er nach einem Kampfe ermordet worden ist. I»itebotf. Unser Zahlabend findet umstsnbehalber ntch,»m Sonn. --> abend, sondern Montag, den 10,, mit einem Vortrag de, Genossen Eine Warnung gegen die AuSlSnderhetze erläßt der PvNzel- Pfeils« statt. Präsident in einem Ausruf an die BedSlkernng. En sagt darin Kor»S.Nnzrrl«tenpar?«arde. vkonkag nnWW.%|% im Lokal von Beer. Stralauer Allee 47, Versammlung sami* Betriebsräte und Vertvaueneleute.... Achtung, Spandauer HrereSbetriebe! Alle Arbeiter, und AngestelltenauSschüffe sowie die fterirau. � der Spandauer Staatsbetriebe finden stch heute Tonne_" W_ � 12 Uhr beftimmt in den Germania-Sälen, Ve�in, � � ftraße HO zur Entgegennahme des Berichte» der Dr-i- fion ein.., Pulverfabrik Spandan. Für die Arbeitet der Pulv'na�� Spandau Lohnzahlung am Freitag in gewohnter We>ie- die Lohnzahlung und Enilafsung siehe die am«o»na Anzeigenteil dieser Zeitung erscheinenden Annonce. «. W. Süd, Spandau. Di««rbeiterräte und Vertrau � leute treffen sich Donnerstag nachmittag L Uhr bei Mc»»' Berlin, RavenSstr. GL Leffen'liche gulttiinz. In der Zeit vom 27. Januar bis 30. April d. 3S- Silje» bei der Zentr-ilkasse der Unabhängig«, Soziaidemolr. Partei Teutschlands die nachstehen den Beträge«ml Für Mitgliedsbücher-.ßg« «. Daun 22,70 M. Liegnitz 2,94 SW. Mark. Braunschweig 74/10 M. Delmenharft 7X)0 SR.-. � 10,00 3)1. Lemgo 9,10 M. EberSwalde 21,00 M. Slatow>' Mark. Stettin 74.00 M. Fürstenwalde 7,00 M. Branden» � 10,50 vi. Wasserkanta 84/)0 M. Lötvenberg 3,50 M. Neustadt 14,00 Wittenberge, 1% Pommcrsig 3",u- Mord am Kursstrslendamm. Ein Mord wurde gestern früh in dem Haus« am Kurfürsten- Spiel und Spsrk. BerNner Rnd-r-Bereln„Freiheit-. S-ut» abend 3 Uhr außer» Am zum Schluß:„Ich bin entschlossen, allen AuSfttreitungen dieser Art, sowie der Aufforderung dazu, mit äußepsier Schärfe rnt- gegenzutreten, vertrau« aber daraus, daß Emstcht und Rechts«--------------------....... gefübl ber Bevölkerung es unnÄig machen werden, dieser Mah- ordeulliche Sitzung im Bootehause, Slroleu. Tunnelstr. 28/29. nung weitere Cchritie folgen zu lassen." Wir wollen hoffen, daß i Iour!s!en»rrein«Die Natursrerndc", Ortsgruppe Berlin sich solch« Szenen, wie am DienStag abend vor dem Hotel Adlon, Freitag Sitzung des Btldungsausschusses bei E.dam, Iädenstr. 17,13. nun nicht mehr wiederholen.,°bends 7 Uhr. Tagesordnung: Sonnemvendse.er. Jet. Abteilung Arbeitcr-Tamoriter-Vund Kolvnne Groß-Berlln. Arbeiter-'"en CI're tc en e'1* Samariter, welche nichi dienstlich verhindert sind, werden dringend ersucht, am Douneri.ag. nachmillag» 4 Uhr, aus dem KönigSplatz am Eisernen Hin-denburg beim Äelgnnenführer Gustav Dietrich sich zu melden. Auch werden die Samariter ersucht, die bekannt gemachten Versammlungen zu besuchen, indem nicht jeder einzelne peladen werden kann. Am Sonnabend, den 17. Mai, abend» 7 Uhr, Lljährigez Sliftungöfest in Alt-Berlin, Mumenstraße 10. Aus der Lohnbewegung der Modelltischler. Zu dem Spandaucr Mlllisnenraub leiten wir mit, daß Leut- Die Modelltischler hatten gestern im Rosenthaler Hof«ine Wt Bingel sofort wieder auf freien Fuß gesetzt worden ist. da stark besuchte Bersammlung. Der«orsitzcnde berichtet« über die hnt slch dagegen noch verstallkt. Der Verfolgte»st gerade seit dem Un ernehmern bat deren Vorsitzender än Anbetracht der Friedens« Tage verschwunden, als die erste Nachricht von dem Millionen- bedingungen sich zu einigen. raub in die Oeffentlichkeit kam.| Der Redner demonstrierte da? Verhalten der Unternehmer, Fat. Bund der«rlrgsbefchLdlgten und SlnterbNebenen. Bezirk welches die Erregung der Kollegen unnötig steigere. Auf.räge E ü b-O st.«eziiksverfammiung am Freliag abend 7 Uhr in der Per« feien in Fülle vorhanden. DaS WirtschastSamt solle auch dort ein« s-hnungshalle, Grünauer Straße It. Zentralstelle sür Elnlaierg der Sozlaldemokratl», Abt. Charlotten- du ig. Freilag abend 7% Uhr In der Aula der Hindenbuig-Schule, Duarickestrsß?, Milsilederoetsommluieg. Gen. Dr.«ahl« sU. S. P. D.j und Mayernitt 21 der allgemeinen Lcdensmillelkart« der Cladi Berlin entfalle» 200 Gramm Grieß und auf Abschnitt 28 200 Gramm Graupen, ferner aus die Adschniiie 33 und 34 ber Lebensmiiielka t« für Jugendliche je 100 Gramm, zusammen 200 Gramm Haferflocken. Die Abfchniii» sind in der Zeit oom �("ss' oKvStaL ln itn Klelnhondelsgeschoften abzugeben.— Aus Abschn»! 25 der LebenzmIIlelkarte der Stadt Berlin werden 500 Gramm Kunsthonig abgegeben. Der«estellabschnllt 23 muß bis einschließlich Sonnabend in dem Geschäft, wo man> eingetragen ist. abgegeben fein._ greifen. Äottcre Spickermann hetonte, sestzuhal«n«m den Forde- ruirzen und die Geschlossenheit zu wahren. Kall. Otto verlangt, nicht mehr mit den Unternohnrern zu verhandeln. Tie einstiinrnig auqorrommeri« Rosolution lehnt d!« Zuge- ständnisse der UrAerne'hmcr ab. Sb soll an allen Forderungen festgehalten Werver� und soll wu noch die Zentralstreikleilun) verhandeln. # Achtung! Bauarbeiter! Kaut Beschluß de?-nißerordentllähen Verbandlkage» ivsich dt« v lre-ik wir Yr stri tzu ng um 50 Prozent evh ht. Die Auszahlung der Unterst.tzung erfolgt, nachdem die erfoed«rlick>en Vorarbeiten g> traft n sickdi Alle» Nähere wird in dim nächsten Tagen durch di». TageSpresse-betaniilargeoeu. ES sei an dieser Stelle noch daraus l�ngewtesen, daß während des Streik» Beitragsmarken zu kloda:. stich(sieh:§ 27 des VcrHandS-siaiu!») und daß jeder, der am Str»'? beteiligt war. zwecks Ausweis einen Stempel in» Mitgliedsbuch erhält. In allen Fällen muß beim Abheben der Streikunter- flützung da» Mitgliedsbuch in Ordnung fein. rmveiiverg u.öu vicustavt n.w zui. Pommrra u-«at, KottbuS 14,00 M. Bielefeld 17,50 M. LanÄSbi't 555 sten 1,40 M. Lübben 3,50 M. Schöpffurth 3,50 M. 74,00 M. Bremen 74,00 M. Forst 12,00 M. tf."1'" i; gO 1.75 M. Zetel 7.00 M. Nodcwick, 15 00 M. Treuen i. v ul(fi Mark. Hagen i. W. 88.00 M. Osterwald 8,40 M. Hanau Vürrf. Einbeck 0,70 M. Äciknnann 2,85 iW- Bren.» � 74,00 M. Wolfsgruben 5,00 M. Gotka fifi 00 M.«st«« 0 q, Mark. Scehausen 3.50 M. Bottrop 14,00 M. Frankfurt m.0 21,00 M. Gr. Dölln 1.75 M. Sapan 8.50 V". s-ani"«"« A. Mark. Hemelingen 37,00 M. Forst 14chO M., Tanzig 4»� � Offötrburg 7,60 iW. Crim Merode 3,50 M. Ltortow � LuikenNZalde 88,50. Bromon 7,00 M. Stettin 174,00 u/c- � fchin 5,25 M. Falkenberg 15,40 M. Allenstein 12 25 Jl- ßjr, senlhal 1,75 M.»ritz 7,00 M. Spr«uch?rg 17,50 M- iteuchen 1,75 M. Stargord 1,75 M. Köln 392-00 M- A. i. L. 30,75 M. Rodewich 15,25 M. Langensalza Ij' v.tV 91 um und 110,75 M. Zeitz 42,00 M. Siegburg 15.00 � (ladt 73,00 M. Delmenhorst 37,00 M. Bielefeld 15.25*„z loch 5,08 M. Wilhams Hoven 108,10 M. LudwigSha'«« Mark. Eilenburg 14.25 M. Leipzig 163,00 M. ��.siei, 073/10 M. Markendert 10 50 V.«•n-wd 15 OoW. 184/» M. Schmölln S.-A. 73,00 M. Etting 74,00 M-%> 31,25 M. Erfurt 1417�0 M. 12. säch!.»JahHoei« 6� A. KottbuS 21,00 M. Bremerhaven 73,75« Faievberg. zg Braunfckmxi« 029,25 M. LeiSntg 22,00 M. Riede rrbein' � Mark. Planen 168,00 M. Eilsuburg 08,50 M. j 74,00 M.»ram, schweig 74,00 M. Bremen 695,00 M- � j 15,00 M. Für Beiträge.< Lörrach 4,60 M. Lemgo 22,12 M. Reuß 5- L- f) t# Sölderholz 2,40 M. Magdeburg 263 32 M. Letschin 1'-°° A. Pommern 162/11 M. Schwerin 28.06 M. Halle EberSwalde 60,- M. Thüringen 558 52 M. Kummer« 12.12 M. Gr. Dölln 10.40 M. Senidurg 208,15 M- �. z. 476,02 M. Wasserkante 1946,6» M. Braunschweig 188,23 405,63 M. Pommern 335/58 M. Jüterbog 5.- M. Has i. B* Wasserkante 10— M. Luckenwalde 82.70 M. Gotha 871,'' � Wasserkante 297.82 M. Fnlkenberg 73 69 M. Wittk»ber,e Mark. Perleberg 14.40 M. Sagan 20,53 M. Letl'chin 7''° � Jena 170,— M.«lbing 1056.35 M Heegermüble � Bremberg 4.20 M Osterwald 20,20 M. GuNn 21.31 W-*1 fV deuburg 43,— M. Aumnnd 849,56 M. Gröba 123.49 M- � feien 619,— M. Mi stow i. Mark 11.19 M. Koputh oi/ii# buS 33,58 M. Schöpffnrlh 3.80 M Danziz 588,10 M- qg. 12 80 M. Markeudorf 52.15 M. 12. säibs. Krei» 3m � z Freienwalde 11,20 M. Westfalen 8029,41 M. isteerane>- 3,10 M.. Für Einzelanfnabmen und Einzekheltaäge: 406.05 M-, � Freiwillige Beilräge: 83« M. Auf«sien: Nr.##01: J Ä. Nr. 12 402: 175 M. Nr. 19 006: 3 A.»«rkei�rf 15»� Petersen 16 N. Schneiden, sihl 227 M. WklhelmS�»� 1»?,� Friedländer 03 M. Markendors 33 M. Daumann 1#0 M- �' 800 Vi. Jür Broschüren: 61.50 M..g«#. ür WablsoudS: Zt. 5 M. E. Haafe 4.30 M, Letch-n'' � MoSit! IAO M. Walle 10 M. Ungenannt 8 M. Itupenpni'-• itrd 100 M. Kok 1 M..«im mar gut 300 M. D,llmaim st Ü,. Kießlii�z ISO M. 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Hermann Nabtfe. ?3 wird gebeten, jedesmal auf dem Pest- K Sri �-J, V•%' V'.'.''_'' 1.--- iv»« v ytwstna j«V5VUiu» MUl Vv IM"K*■ L1. ,i 1»• otst und Stralau Sm Donnerstag, den 15.. nachmittags fartenabschuitt anzugeben, für wo« der Betrag � Uhr smdet im Ca{4 Dellevue, H-uptslr. 8,«me Versammlung 1 Außerdem ist c» praktischer, wenn Geldsendungen mit dem Na" '' de»»bei, Unterzeichneten adressiert werden.. Unabhängsge Sozialdemokrallsche Parle! DeilksO.#� Derli» NW 6. Schissbanepdamm 21. 2. Hof. 3 Trepp«-' Kriegsteilnehmer, welche in den KrieaSorganlsationen tätig sind: Versammlung Donnerstag, den 15. Mai, nachm. 4V4 Uhr, im Hcrrenhause, Zimmer 20. Weißensee. Freitag abend QVt Uhr im Prälaten, Lehder» straße 122, Versammlung sämtlicher WewerkschaftSkartelldelegier- ten«, Funktionäre und VerlrouenSlente der Betrieb« W«!ße»seeS, einschließlich 1. Bez. deS Metallarbeitcr-Verbande». Postscheckkonto Nr. 32 287. Lindendruckeret und Berlogsgesellschatt m. b. 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