«nstlprcte 10 pfg. Ichrgang 2 DcwKtalag, Jen 15. Mai 1019 Nummer 232> Menö.?,n-g°b. rDdttini morgen» und naefmitta«» an>onn» und �rfttaaf"ur b«i ,„»» �uOrüun� ,n# Hau» rft. »da, PfO#UarK»b. manatl:.4t> UL bei �uürBun� untn 5li*irNind 4» in. • Mnbttr" it) m ben rnirn ZWAtxuu dr» �»�v«unu»tist» in* 1915 eln�euaHKA g�ahipw; Vcrlh»«i. etHinbaurrbamui Auu Norde» uub%&**. �wfttat» MWw W« achtgekpalt. Nonpareilleze'l» oder dorm Heuw 1,20 Ulf., lUorfcmjeige« da» fftiaedrurfte lvsrt 5� pf� rede»»rrter- U�r» 26 pl. Teurrun�s�uschia� 5o proj. Familien» und t?er» Fahl der das Saacb.'äen hewohnenden Personen. «„.�Mer Kälte es sich nur darum gehandelt, diese zeilwe>l>ge der gß'Cunp sicherzustellen, so hätte man den endgültigen Besitz Je, V-'�Ubeu Nicht gefordert, fliif poli ischem ÄeKiete gar wird litfj �lttt reich noel, klarer al? auf wirtschafllichcm. Man » a h>" � k e in e n Fall die Bevölkerung wie einen dkon'" �° � behandeln und doch erfolgte die Ale'ch'iellung. ihnrn Lm"I: �» Brennstoff, die Boden und die Schächte und mit sie � i. �rflsich» und de Eimvohiicr d-efer Oberfläche. I7hne erteilt man ihnen ein neue« Slalni: nach fünf. bth uU totr die Bevölkerung en scheiden. Jeder weiß wohl. himn,i,. 4 n'rfmittet in Zälipkeit gekebl werden, damit die«b. Klausel»-, Strien unserer Annerionisten entspricht. Tie bei, y. I't,cr da» Saarbeiken werden fünfzehn Tlabre lana auf ßiide hrl l'-nt1Cn Frankreichs und Teutschlands lasten und am i'ta»'"»�fhiiten Jahre» den Krieg unmittelbar "»fordern. plolestbewegvnq in Frankreich. � Pari», 11. Mai. fL>ava».1 �"Wlu'h eröffnete BnndeSkengresi der Eisenbabner hat eine (tsiu'»»ü aizplvomm, u in der clle in- der Otevolnlion de» kämest" �ö.'le, lrgrüßt weiten, eie säe die soziale Weiihefreiiing bipl�,". Tagesordnunz misil'lligt jede« miliiärilche und hit vorgehen gsgc» diese Völler und erklärt sich gegen �">>g de« Slegirrung. kle kllegs'ielje. n.i...- oin.iöif J1; iflrihnM an Ntp T rcflr. Mp tptr In koiihf/»"kutiaen Morarnliiisaal'c irtetzrnirncbm baden be- degf. �..5ein Zs?en ich inil oc'iindkn Tinnen" bara» Ar.' n"f'J"dir z»iii Oninpf z» den Waisen onüiintfcn. ichjr';' fo>»ip die»ständige TteNe" fit da rüder nnb- dos,>. dir Meldiinn der Teleirni�en-ifition darüber. IchL 11 �'"fMlftiibWicf einen Plan zur Cfrbebiina d>S de»I- bfnniiw- bereits nusaenrbeitet bade, ii.ti daacnen dam-t lih.j.• über uns z» entrüsten, io M'.m-'i:! a»ck> die tej,:' � fresse das Wesentliche an der Täte te> oder üe be- "n dem Oicchimrfe mif die„."vreiheit". Ter Qijchn aesi'-.Ü auslieft. Tein Tn>eiacn ist dai Ein» "'"bN'S dcg,*-berliner T o 0 fb I o t t" tirt ein iibrinel. in« � j"ns»nlrificflf, wir halten den Genreal von �lal« f r' 0'� Hteneralttahschet bezeichnet. Entweder das ein,, bal»nieren Jlrktfcl nicht gelesen, oder es maclit(idi "�"sfrcflimn'ch»!di„. ,p'r b> e Zalsacken noch ein-nas fest: Tie der Generalstnbvchef einen Feldz>>a»l'la" �r b'be. iit in einer aeineiniainen Titzung l»» � f.* lauer T l a d I v e e o r d n e t e n v e r s a n> m- ifj[."">>t»«ebreren anderen Oörperirtuisken zuerst mitge- lborä""�d-ann von der Tele,irai'heii. Union verbreitet 53ei K?/' wiirde von der Ver'amiiiliina„iit lebba'Iei» toochr �ltriiftt. Tie rechte ioualiiliirfie PresKiiier.Polte- bat bat»ileichsall» dorübei berichtet. Unabbängi,, davon ftrür�'�rKl von Liebcrt i" der»Tä.iüchon WiindüfMii* einen ich,- c' Noröisrn blicht, worin er genau? niililäri'ttw ili'a!» darü'.'er gibt, wie der neue Krieg z,i ssibren sei. Und ist in zahllosen.nationalen"?erfa»i»iliinae» dr» b'lir vielen Patrioten in der Prelle verlanal wor- lvA � der Kaiiiv' mit de» Waticn wird r ant lenommen iofle.?ao..berliner Taaeblatl" hat die Ä'.'eldiin- trüber ott wiedcraegetzc». war alio oitenbar damit einverstanden. Tie N e a i e r n n a bat nicht« aeaen bieie Aiisviificliuna der niebriöftm Jnslinkle aetan. sie Inftt den Artikel des Generals von Lieber! ividerspriichsloS vaiürren. dagegen areitl ne die..Freiheit" an. weil wir der Wahrheit aemäft dieie nationalistiiebe Gebe z» einem neuen Kriege zur öffentlichen Kenntnis brachte und das arbeitende Volk davor lvarnlen. sich von ihr ebenso einsanqen zu lassen wie im Anglist 1914. Tas„Berliner Tageblatt" begnügt sich aber nicht damit, der Regierung beizustimmen. ES bohauvtet: Beharrlich iäuschl sie„durch verschweigen aller von pazifjsti. scher Seite kommenden Proteste, ihre Leser darüber hinweg, daß dic'w i-r k lichen Pazifisten— diejenigen, die nicht, wie viele Freund« und Gesinnungsgenossen der.Freiheit", c r s» in später Stunde oder nach dem Fusommeiibruch sich zu solchen Ideen bekannten— heute der Meinung sind, unerträgliche und ungerechte Friedensbedingungen dürsten nicht unterzeichne! werden. Dazu wollen wir beute da? rine innen; Herr Theodor Wolfs vom„Berliner Tageblatt" bat innen PgzisiSmuS ziemlich fWif beläligt. In den kritischen Tagen des Kriegs» auSbriicks und lange hernach hat dos„Berliner Tageblatt" die Krieasvolitik der Negimmg unterslützt..Tamols kwt es die Ki iegobegeisterung vnt't krättig gefördert, und noch bis zuletzt bat das Blatt als sol'dieS— mit Ausnobme deS Mon- tagmoraenortikels— die Turchbaltevolilik gefördert. Wir. die Freunde und GesinnungSaenoslen der..Freiheit", hohe» von Ansang an den Kninvf argen die Machthaber des Ttaa- trs wie der Partei» und Gewerkichxiflsinstanzen unler drn schwierigsten Berbättnissen und mit andauernder Konieaurnz geführt und verbitten uns die Nerdochkigungen Herrn Wolsss ganz entschieden. Zu den Waffen! Die..Rone Berliner" gibt lwute fgsgen.den An fr u s deS K. Armeekorps wieder, der in den Brcslauer Blättern in giissaslenditkr Form veröttentlicht wird: „(»in Schrei vrr Pntrüriing gebt durch unser gnnze» Land. ?«n Frirdr» de» Recht» und der Gcrrchtigfeit ward nn« vrr» sprachen. Im vertrauen darauf hat dae deutsche t>»Ik seine Vtaf, frn aue der Oand arteat. Aber schmädlicher ikt niemals Im der Wrllarkchichtr ein Wort gedrechen warven. vrdingnnaen von unerhörter Grausamkeit weiden un» aukeekest. Tent'chlond und unsere(chlef! Mn C-fimal sollen zerrissen werden. Wie«. schastliche und völfische Vernichtung,»nti'labare Zcknnde mühte« die unasiivr-'dlinrrn Folgen lein. In dieser tiefsten Um de» vaterlande» lielfrn keine»avieeenen Protest« mehr. Ruensch der starte denll-che tle« kann»nDeetlen. Taeum auf Ihr wrhefäliigen M Inner, besonder» Tn schscsischr Jugrnd. s n dr» Kossen l Meldet Such sofort znm Sintriti Im dir Reichswehr." Ist dieser Aiifnif des Arnteekorps etwa auch eine Lüge. Wiss man uns nodi immer glaiiten marlwn.„kein vernünftiger Mensch" in Deutschland denke an«inen n«uen Kri««? Ein pos'feldofu'venf. MiNlärifchc Vorbereitungen In Schfellcn. K a t t o w i v, 15. Mol. von der Pressestelke de» Staotskommissaria!» kttr ssbrrschlesten wird»rscheirben: Lau« Brlanntmachung»r« jltom'nand'errmvem Grnrrnl« de« ü Armeekorps und de» Staatokommillar» kür den -Ilraierunaobe.ztrl Lvvekm wird der Cbrrft« v» k n I k ch, A» l l» e»» tNnirekommissarial sstr Schlrsten) in Bciitben(C.-S.t aus tstrnnd der orsclilichrn Zzrstlmmungru sthrr drn Belagernna». zustand ansgrlöft. Tir»olkobe,erischem„»»„nwatirrn„Be. j k,i,n»mach»«orn- de» Juftlient» sszapia. pr» Flibrrr» dlrlr» Cber. sten PoltSratS, habrn in dir Bevölkerung rtnr derartige Briinrudi,' gung flflrasm, doh dir Behörden sich grzwiinzen sahen, diesem zemrinliesShrllchrn Treiben elm G»de zu sryrn AiiHrrdem zeigen sich nnch»irrlie?»«ren,s!l von tochverrn« Ans besondere Ansrogen erstär« hm, 5taat-'k»>nm!starlat noch voß deusschrrsrUs alle Borlebrunaen metrone« sind, mm d I r Grenze»n Hallen.(»# sind m i l i t S r t r ib« B e r ft 5 r. sunt tu zum ZtU bereite czngctrottrn. zum Teil t«««rollen. Mililargerichlsbatteik. Von Iuftizrat Dr. Johannes Werkhauer. Loville drückt in einem offenen Briefe an die deutsches Friedensdelegierten iein Erstaunen darüber aus. daft nremand von Deutichland als Unter Händler aeiw.ckk iet, der schon vor und wahrend des Krieges seine Haut dadurch zu Markte gelrogen, daft er gegen die Politik der Re» gieruitg protestierte. Liebknecht ist wie foui» ein anderer im Interesse der Arbeiter und der Pölkciveritändigunz gegen die damilige RegieriingSpolilik zum eigenen Schoden aiisgetreien. Und doch konnte er schon deshalb nicht delegiert werde», weil er inzwischen ebenso wie manch anderer totgeschlagen ivorsten ist. Taran ist nun nichts mehr z» ändern. Daft aber die Tat voll auf» geklärt und gesühnt werde, und zwar durch eine Instanz, zu der dos Volk Verironen hat»nd die grsev- lich dazu in der Loge ist. dos d o r s. m» ft sogar verfangt werden. Liebknecht ivor der Abgott»nd Fiihrer von Tanienden, die durch seine Tötung>» i t g c t r o s s e n sind. Das Le:chtenhegängniK seines BateiS wor doS gröftte Trauerfcst. das Teiitschlond an der Vahr? eines Mann«« anS dem Volke geiebkn lmt. Tie Kohl seiner eigenen An» Hänger und deren Zchnier, zeigte sich bei seiner eigenen Veerdigimfl. Selch Mann soll auch in Ttiitsckiland nicht »ngestrast totgeschlagen werden. Der Sinn für daS Recht ist seit Kriegsausbruch zwar gewaltig gelrübt: nichts wiirde aber die Achtung vor dem Gesetz noch mehr zenütlen,«18 eine nicht r c st l o s einheitlich d» r ch g c s ü h r t e Aufklärung aller mit dkm Ableben von Liebknecht- Luremburg verbundenen Umstände. Vorschriften, Mass- nabmen, Votksirresührungen»nd dergleichen. Eine wirksame Aiifktäriing scheitert iclion an der Tat» sockw des VestehenS der M! l i t ä r j u st i z. Diese erstreckt sich nur aus Militärpeisonen kanch ivenn es sich nm gemeins Vcrbreckien handelt), nicht auf Zivilpersonen. Es besteht als? keine Stelle, die für beide zuständig wäre und ge- meinlam verwickelte Fäden des Unrechtes clnbdtlich entwirren könnte. Gin Herr Linder ou? Wilmersdorf teilte dem Berliner Lokglanzeiner mit. daft er die Berhastung der beiden alS „Mltgiied der Biirgerwehr, mit Potizeibesugnissen auS- gestattet und, wie jeder Bürger beiechtiot. Verbrecher durch Vrrkattiing uinct eidlich z» machen", veranlasst habe. Er und �.eilillateiir Meerina bekundeten, sie hätten Liebknecht teitgenommen, nach der Cäcilienschnle per A»to gebracht. Meering bot die Wobnun i eines Viirner?..durchsucht". ,zm„Übend" vom 17. Iariilor lstlst veröffentlicht die Gokzr-Kavgsserie-Sck'iivrn-D'vision- die ärztliibe Unter- iirt.ning frachcn. daft Liebknrckrt von dru Schüssen im irr: C?»,(?<,'ro'fp". der Foll i II r i st i f ch einwand?- 5, � k l a r t. die Er'chieftung als gus dem Fliichwerluch zu k» e ch t bestehend onzu'ehen fei. und nur. um ein iihiioes z» tun.> i? Gnrde-Kalwklerie-Schsitzen.Tivision die Velks» 'eauilrooreu er!»cht bade, zu den Unferiuchuncirn einen Per» retcr der U S P. T. znzuzirlvn. Der einzige k') Vor- wurs der legen die Division kolw diev als'otche) »u er heben sei. liege in mangelbasleni Schutz der Lurem. vnrg. Tie? werde vom KrieoSoericht der Division auf n o« strengste uvtrrnxt'l wo,>'n. Es fraat sich daher "tiler:»ms die Garde-Kaixisseric Sck'sitzen-Division am lb. l. 19 ssis(iwvitdr gewe'rn ist. Im Airchlnft gg obiae Erklärung laat d'efelbe Keifiinci. sie st e I l e fest, daft b>r Ezgrde-Kavalleiie-Sckn'iben. Division am 12. Dezemher '»18 durch eine Entfchlieftuna der<«>'!) Regierung g»S- brücklich ersuckil. als..Rcgirrunasliiippc Verwruduna zu finden". Das Gefell über die VUduna einer seeiu'illfoen PolkS- wehr vom 13. Dezember 1918 lvft;im»t in Ziffer 4. daft die Pol ff meftr a» n e r l> g I b des Rohmens des Heere» stelle. DaS t�efetz vom Ii, Mörz 1919. nach dem kreiwillioe Korv? in den Rahmen des Heeres aukgeuomnien 'verde» können, ist erst am>2 März 1919 in(host getreten. Das Ne''ck»sger!cht unter!»chi iVd. 41?. 201) im Fahre 1910, ob Iflbst die ofrifonifchr ans vielen Gesetzen beiiitiende kaiieiliäw Schntztruppe ein Heeresleil tri. Elne lrei- willige I ruvve vom tü. 1.19 nvire e- sicher nicht. jedermann" bot nach der Strasprozeichrdnunz» «w T�einwymesecht oim ndrterRdxm Befehl*wr, wenn der Betreffend« auf frischer Tat betroffen oder auf frffcher Eßl verfolat wird. Ein offenbar out informierter Gerichtsbericht, der dor der Verhandluna am 4. Mai erschien, besacit. dak die im Prozeß als Anaeklaate genannten Persönlichkeiten sämtlich dem..Karde-KavaAerie-Schüben-Korps" anaehören, diese fformation noch mobil sei. die Verlmndluna deshalb vor einem �eldlricasaericht stattfände, dessen Entschei- duna von keinem Gericht der W-elt durch Rechtsmittel einer Nackiprüfuna unterworfen werden könnte. Es ist für jeden Deutschen äußerst wichtig, zu wissm, Wer einen anderen auf die angebliche Behauptung einer begangenen' Straftat anfassen, festnehmen, in ein Auto bringen, transportieren, verhören, bei angenommenem Fliuhtversuch nicderschießni darf, ob dies insbesondere auch eine Militärperson, ein Mitglied der Biirgenscbr, e?nes freiwilligen Korps, der Gardc-Schützen-Division durfte oder darf. Davon hängt ja ab. ob ein Festgenommeuer in die Hände eines Schichmannes. Boomten, ansgebildeten Trans- porteurs oder unter Umständen in die Gewalt jemandes kommt, der ihm den Schädel ein Wägt, weil er geistesschwach) oder rachsüchtig oder Polirisch anders orientiert ist. Schon wenn, sich herausstellt, daß ein Freikorps nicht deui Heer angehört, würde aber die Zuständigkeit des Militärgerichts aufhören, die Untersuchung müßt« Halt machen. Teile des DolkeS, wie Zeugen, haben»u Standes- oder VerufSgevichten eines freniden Standes oder Berufes nickst das Vertrauen, das sie zum ordentlichen Gericht haben. T-a. der«n«, Mord degeht. zustündtg setn soll, mrr m»t. wnm Ma flllllfO Aßß KMlPMT der Täter Militär ist. Der Gedanke ist unerträglich. f■JIK � daß ein überheblicher Leutnant, der den Zivilisten auf der' Straße beleidigt, von diesem nicht im Weg« der Straf- privatklage wie jeder andere belangt werden kann, sondern man sich an seine Berufsgenossen deshalb wenden muß. Eine wirklich)« VolkSrvgierung, die auf dem Boden wirklicher Gerechtigkeit steht, hätte längst Gelegenheit ge- uommen, die Militärgerichtsbarkeit abtu'chr.sfen. Es war dies sogar zugesichert. Was jetzt als Refoim der Militär- gerichtsbarkeit angepriesen wird, beseitigt niemals den Grund des Uebelstandes, nämlich die mangelnde Unterwerfung der Mi4!tärpersonrn unter eine objektive, vom deutschen Belke anerkannte Gerichts luukc st, der jeder- mann untersteht. Mit der Militärgerichisbckrkeii j ichrvindet erst der Staat im Staate, sie ist wie das Drei- klafscnpariament ein Teil des alten Obrigkeitsstaates. Im Falle Liebknecht kommt gerade zur Sprache, in- wieweit eine Schießordnung für das Militär das Schießen auf andere gestatten darf und gestattet. Einer der Än- geklagten betwnptet von sich, daß er bewußt die pnwahr- beit gesagt habe, weil er geglaubt habe, daß dies im �In irres s e der Division" fei. Di« Verteidigung hat geltend gemacht, daß. obivohl sie kriegsgerichtlich seit langem tätig gewesen sei, sie anerkennen müsse, daß das Rechst des Wvfsengebvaiiches ein ziemlich unklares sei. Das Volk muß verlangen, daß die Esiligleit und Trag- weite solcher in das tägliche Leben des Volkes ein- schneidender Erlasse von den Nichtern geprüft w'rd. die r-- f w dem Prozeß wegen der Ermordung Karl Lieb' Rola L u re m b u r g s waren nicht nur die iWmthrn der Getöteten, sondern die Proletarier all« La-' »er du? Verletzten. Vom vbilosophi schon Standpunkt aus ist es natiiM die ganz« Menschheit, die durch so scheußlickie Verbreckien ge'chiandet worden ist. Verletzt, geschädigt, aber nickst t« engeren prozessualen, sondern im Historstchen Sinne ill � Proletariat, dem zwei herv-rraaen« Verioiili.tueiten genommen worden sind Die besitzloion Klassen sind bei fast allen Strafvroiesse«- die vor den Zivil- und Militärocrichten des büraerlM« Staates zum Austrag kommen, mit ihren Svmwtknen«»! Versolaten. Das Proletariat wein, daß die schaftlichen und politischen Zustände des Klastenstoates � ernzelnrn sehr leielst in Konflikt mit den Gesetzen uyeiK" Ivsten. Es bat auch kein Vertrauen zu der dürac' lichen oder gar militärischen Rechtivrechiing. Es weiß, d- der heutige Strafvollzug nickst bessert sondern bricht»-c verdirbt und die Frag« der Schuld noch reinen Kbä. intmifen bei» ißt. Tie Arbeiterklasse erhebt deshalb � Vorwurf der Klassenjustiz. Diese wirb von der bürgerlichen Gesellschaft mit Enw'M� zuruelgewiesen. Die Bouraeoisie.'chre Richter, ihre Burc kratie. ihre Militärkaste und ihre Presse belchüldiarn �d w,r P�irte ipolitik in die Gerichte tränen, während".'w töricht obj�ktw llnpoli tiicd seien und o�hne Änsehen■ �orfon und ahne Unterschied der Parteien urteilten.. F u st> Z g e s ch i ch t e beweist das Gegenteil.. j poliri che Opposttion und die besitzlosen Klassen werden»» Vergehen unt> Verbrechen stets viel Wverer gestr-' die Angehörigen der herrschenden Klassen und ihre läufer. "WUlWn UaM f�b-n in erichreckenditer Weise zum Ausdnick�er� alle solche Dinge Prüfen müssen, nicht von eigenen her wird sich mancher Zeuge nickt melden, mancher nickst. M! l i t ä r r i ch t e r n. Für die Rechtspflege steht ja im unbefangen sein, weren ein Militär ihn über etwas fragt,! allgemeinen langst fest, daß ein fliehender Gefangener im was im Falle der rückhaltlosen Beantwortung gegen! schlimmsten Fall« nur oni Weiterlaufen durch Schießen vcr- dessen Kaineiadsn winkt. Deshalb beruht jeder Fort- hindert werden darf. Man scksteßt in den Fuß oder, wenn schritt der Strafrechtspflege auf der Abschaffung von Au«, man nicht sicher ist. wohin man trifft, fckont man jeden- nähmen oder Verzug sgcrichten»mzeluer Porson«» odsr jalls lieber ein Menschenteben. Personenklassen. Die Erörterungen über den Waffengebralich haben Die eigene-"#'# M Delikte Hütte längst abgeschaf� WW�> Wie«ich immer ein solches Standes-, Bern st- oder iiispejonderr aber einen, der zur vatt anvertraut ist. mutz! Tuch die ge.'giiickten............ Klassen urteÄ ausfällt, es wird niemal» die Anerken- in die Hände des Richters gelegt sein, der auch sonst für' irfjfn Tafle nael) dem Mord ist nur gegen e«nr. nwng erlangen, die dein Urteil des aSgeniei« anerkanute« da» ganze Volk zum Richter eingesetzt ist. I � Schuldigen Anklage erhoben worden...mrich Vergeben.| Rechtsverweigerung empfunden- Ein Beamter, welcher sich an einem ihm anvertrauten i kann in dem ergangenen Spruch und i-uur(P insbesondere aber einen, der zur Haft anvertraut ist. muß Verdunkelungsvk rch t j| nicht nur eigen« Klcibunfl. eii>ene Gssetzgebung, LebenS- Ä Ä; WÄ""*•» 1" 1' � _____ i.:n n'T" eacuei i gemeine Verbreche« durch Militärgerichte abgeurteiU werden, zeigt dadurch tiefe» Mißtrauen gegen d i e vom deutschen Volke eingesetzten und an- erkannten Zivilrichter und Bolksrichter. Der übliche Vorwand, daß Zivilrichter und Bolksrichter die inneren militärischen Verhältnisse nicht genügend berück- sichtige« könnten, scheüert an der Erwägung, daß die Zivil- richter Tag für Tag in den verwickeltsten Angelegenhcite» Recht zu sprscksen haben, die bedeutend schwieriger noch sind, als niilitärische Sbngelegenheiton. ES braucht nur daran erinnert zu werden, daß der Zivilstrafrichter die Fahrlässig- keit eines Architekten, der die statisch» Berechnung eines Saalb«»i dache s unrichtig vorgenommen haben soll, an dem- selben Vormittag nachprüfen muß, a« dem«r vielleicht auch zu beurteilen Hot, ab ein Prosefsor bei de? Operation fahr- lässig zu tief geschnitte« hat. Die angebliche Unfähig- keit der Zivilrichter. Militärpersonen richtig zu beurteilen, ist nur der Vorwand. um daS Gouve- ränilätsrecht der eigene» Gerichtsbarkeit «ofr echt zu erhalten. Im Militarismus sind dem fonKigen Gtaatsiebsn widersprechende Gewohnheiten verankert. Der Militaris- MuS befürchtet, daß Richter durch militöriichz'S Denken nicht beeinflußt, unbekümineot um solckie Rücksichten nur ,»««».»uiumimua«e x'«iuuii«ui/c uv�i ui "'sie Recht wrechen würöenund � sh al b'«ine Forder,. na. die wie den Manen jedes Gcrecksten schul- � dr« Awfrechwrlxrltiiita d«r«ttttchvnchtsbarkst. � mHbesoudere auch den llllilitärperionen selbst, denn Dieses den Volksnchtern und damit dem Volke entgegen- diese sollen Volkstecke lein und nichts anderes. Der Tod gebracht« Mißtrauen w.rd von dem Volk» irnt dem iencr s�rnt die Lebenden an. der Wien gleichen Gerechtig- gleichen Mißtrauen beantwortet, da» es ,eder Sonder-«cit«.ca. �h,ieM nchtsbarkeit entffegentzringt. Es ist für das Volk' u r ch t b a r, daß sein Richter für jeden in Deutschland, r? ins Zuchthaus. Wer aber einen wehr- losen, ihm anvertvauten Menschen n»i ßhandelt, wird mit Zuchthaus bis zu zehn Jahren, urid wenn der Test»»er- uvsackt ist, mit Zuchthaus nicht unior drei Jahren bestraft. Das Gesetz rechnet zu den Beamten(Entscheidung des Reich»- gericksts vo-n! lsi. Juni 18%) auch die Offiziere, unter. Umständen auch Sonmten. Es muß deshalb der ordentliche Nichts? urteilen. Dies« Errvägunaen führen dazu, daß die Abschafflina der Militärgerichtsbarkeit dringendes Bedürfnis ist. So- lauge diese nicht erfolgt ist. muß auf Erun-d dieses Gesetzes eiiw Untersuchungskommission eingesetzt werden, die ohne Rücksicht auf ieaendwelche Standes-, Berufs- oder An». ncchmegerichte und deren Entscheidungen die hier fraglichen Angelegenheiten untersucht. Selbst wenn e» sich aar nickt um bestimmte Tätor handelte, müßten dock die in Deutsch. land lebenden Personen gegen jeden Eingriff irgendwelcher Militärpersonen, mag der Eingriff barmlos abgeben, oder zum Totschlag führen, durch daS Best eben der all- gemeinen Gerichtsbarkeit arschüdt sein. Wenn der Mikdet von Jaupd» freigesprockien worden ist. und die. die Liebknecht und Luremburg getötet haben, der allgemei kann in dem ergangenen«prucy uuo imm-..». keine Sülwie für daS geschehen« Unrecht z» forderte Gerichte; goreastes Gericht ist ihm oe�« blieben. Mit dem Urteil vom 14. Mai ist kem ßhaffon, soubern der Streit sänczt erst an. Er ist'ein- frai streit mehr. Er wächst über die Bedeutung e|K*® K» orrfohrens hinaus und gewinnt hiZorischc' Vrdeuti»� � erinnern daran, daß die älteste deutsche Tickst�' Ribelungenlied, schon die Tragödie der Necktsverw-�, enthält. Kriemhild ist ihr Mann im ,»ll� Das gleich« Lügenspiel begiant. Schuir worden. die Tat getan haben. keiiit jßelhMtzerWwdvttZ. Bon Friedrich W»gnee. Drei Tage war min Paul Hendfchei wieder daheim, nachdern Vr sich vier Jahr« dwiß-n h aStn©eiWeitan tzerumgeichtagen tzati« bi» zum Ueberdruß. Rachds«« all- mitttärifchen»oitihte gekostat, zog er mit wildem Pchagw dta äußeren Kannz-cchen kriegerischer, Dasein» vom Körper und fchtief sich Vievlradzwanzig Stunden laug hinein in» zivil« Leden. Drei Tage war er nun dahsim. Sein« Frau g«b sich alle Mühe, ihn dir aiten iiebzewordenrn Angewohnhriteii und Be- dürfmsf« geruhsai» gtuNtzen zu tasien. Trotzdem—«r wurde nicht recke warm in feinen vier Pfählen I»» war ihm. ff» müßt« rhm die Dccl« auf den Kopf fallen. Woran log bat nur? Erst sucht« er dl« Brün de äuherüch-. atzer et war doch alle» noch wie früher auch: in der viereckigen tapezirrten Stab« ftond alle» noch am stlben Fleck. De« m der*dk quer das v-rtikow, neben ihm do»«ofa. Darüber di« Bilder der TWern, Pekaunt« und| sonstig« Srinnerungen der Juz«ndzsit. vor dem Dofa der Dich' mit der schneeweißen Deck«. Drüben der Spcrgel und di« Aäh- maschin« der Frau. Am Fensterkreuz hing da* Vogeltzou-r, d-sser. Gefangener sein« alten Melodien pfiff. Au» der Ecke tickt« di« Ahr. Im Lstan knisterten di« Brikett». Vud doch wurde e» ihm »ckcht so wohiig-mallig wie sonst! Donzi>»chie er die Gründe mnerljch: die Nerven waren zlvar zerrültet, aber doch uckht so, daß d», stille HäuSlichkit sie nicht mehr heilen könnte, Dan« suchte er bei drilt.'u: er beobachtete fein« Frau. Allerlei giftige» schlich sich in siiiw Gedanken. Wa» hör-t man nicht alle» von Kamrraben, die heimkamen, uncrwarteti Der Krieg loorumptarta Mansch und€wele. Sitte und Moral! Van der Seit« beobachtet« er sie. Vertagten und offen. Mit volle» Wick und miß d»» Winkol. Geltsam. wie herb da» sonst welche Gesicht schaut! Wi« die Augen üb« ihn hc!Uv»ssta»r«u, die sonst in erquickender Warme gn ihm hingen! Mißtrauen limine»: in ihm»mpoe. Heiß mid drängend. Und so plötzlich, wie draußen im Graben tzoi jsde« Geräusch der tierische Instinkt de» Kriege» erwacht«. Pauk de« korp-rüch» Wieje, war nicht für» lang- fcacketa. �Marle. zwischen unS kst vaStk' JSk* denn. PaWIT" Der«ersuch, zu bächela».-rißglückt« teltt. imu MhLuUeu iölid dcS Süui«*,—"""" Sippen und Mannen, und schmörrm Proletariat aber ruft Klageübersie«»,»- scine Helden ertchlistgen l Wo Reckstsspruck vervae-g-r W da folgt die Rock)». Dos lehrt die Geschickte. Glaubt>" � mit Drahtverltauen wie man sie in Moabit ioden flezogen bot, diese Vergeltung aufbalten zu könnci,? G' � man. mit diesen Zwirnsfaden und oll dem KriegSgcr-�f 1 m Frankreich wurde der M L r d e r I a II r i s frt'cke'p� und dre Empörung der Arbeitercklafse« müt Mckrtackl� unterdrückt... >,, Die Ktage des Proletariats wird nickt verstummen Urteil ist so ausgefallen, wie rt da» Proletariat v» geahwt Hot. T-ic Justiz in den Händen der besitze lt!a,ion und der Militaristen ist kein Jnstruwell�� �f,lifc£'e' baue g-schw»rg«n, di« ganz« 8*'1 haltichmere», Wort«. Run bahrten sich sein« Ktn»«r i" bl« T., der K- ihn auf. D"'*' ®iu kühler, schmeichelnder Wind umfächakt khn. A"«gte* wie Biilsam die Glut seiner check. Wozu destn hassen und � Wem soll denn dieser Haß gelten? Der schlstbedüist�" die dieser furchtbare Krieg, um di« besten Jahr« ihrer �. we � Ein Grauen schüttelt« den'• oder den andern— den— Bruder?!- In beiden Fälle» sich auch das Herz au» dem Leibe reißen! i«vi Und die kühlen Winde umschmeicheln ihn irrKer ihren Fittichen schwebt Vernunft. Paul Hendschel nimmt jll sam an sich. Haß. Rache. Strafe! Wer hat im» Menschen"lir einen Akt der Gemeinheit immer durch einen dieser>lst gemeinen drei Dinoe zu erwidern? Warum ist Haß«>». �i,i« den Sckiivaten. di« Rai* iüß für den Starken, und die®ttaL{(|tä umher, suche in allen Ecken rurd finde sie nicht. Da tastet Hank in der Dtnb« herum und hilft tacken. Wir stießen aneinander. wie Kinder, und lachten dabei. Aber mit rinem Male wukde mir Angst. Ich weih nicht warum. Ich suchte da» Ansiohrn mit Hau» zu meiden. And fühlte doch dessen gegenteilig«» Bestrobe». Dein Lachen war verschwunden. Unteiuilich stumm taftate et herum Ich sehe sein« Augen wie giftige Kohlen leuchten. In höchste r Angst Schulter»! de» Mann«». .Zu dem geh' nicht...!" Zwei Gesichter aus weißem Granit schauen sich an. .Gprich, Frau...1* Wie wenn Dampf au« üderbitzlem Kessel zischt, so klangen die Wort«. riefigen Körper. Lanasam, aber mit de? Ruhe eines lang gereiften Tntschlusse» begann die Frau. .Di« ganzen Jahre kam Hans nicht öfter wie fernst auch«s» du hier warst. Und immer zur Tageszeit Jedesmal mit den lachende» Augen und den erheiternden Erzählungen, um mich aus- zumunterw Denn dein lange» eFrnscin wurde mir zur Qual. V n mal wurde e» später. Er hatte soviel JunaenSstreiche zu er» zählen, die ihr begingt. Wir leicht. Plötzlich ging da» Lich und warf neue Groschen ein To sang die milde Luft um thn und in ihm!..�sc» Die Ttnrmwegen in keinem Innern verebbten(\t fchÖT'en Gedanker«nd plötzlich kam ein fröhliche» Jau«h»�' beglückend«» Dämmern über ihn. ..Ick will»erzeiben?" murmelte er kür sich..9*** tui fit ck» 1%.) W. vA>.14 �.,&... � �- f«v._- 1 i* t? f vd will ich zur Korridortüre, und da« Licht rock Flur bereinlassen. Da_ mit einem Ruck hoben mich zwei zitternde Arme empor. Gin glühender Atem umnebelt« mich.— Ich will schreien— aber die Lippen versagten. Ich will mich wehren, aber die Hände ge- horchen nicht. Ich will nach dir rufem— ich sah»ich— otzor du warst weit, weit von m!r weg— ein Meer lag zwischen un»..,. Sau llntata Siunde stuu er nicht mehr.,.* hei" --------------- 7~-» ' Rachsucki hal d'« Welt genug gesehen! Ich will vcrz.ihe» j ich der Tlärtcre bin!" In der Stube steht seine Frau. Ihre Arme hängen wie lahme Flügel. Ihr Gesicht ieuchtei weiß zur Trbe. Paul Hendschel.geht ihr langsam entgegen. �„ „Gräme dich n.cht mehr, Marie— ich will'S vergessen- Han» aber will ich Scham und Reue:oc.'cu. wenn el fähig istz— � ow# btefctn Militarismus herau» geboren ist, »% Cühue wird das Proletariat vor- {tün2.Jui rhm ruht die Aufgabe. Klassenherrschaft und juslij, die Ursachen dieser Mordtat, tu beseitigen. «er Rosa .die Rot« Ae WWMze«. .«tttoärt»- ist wich b»» w S« MWMW 2,�« d—(Oer an den Taturn;«ai,d«n �iege»._ j�ab« ![* tat»ksrhafs«,. hat"■"�0° WlflUlSstJen, twtt oen Ve vi. lf««fteaftvrvo der Gtfj-ili'gcn zu h "Neschen WilUatiSmii» zu«ei!« I ""t ki sie jetzt enttveder a» dem llrteit schaudeivhall>er wla* JU ntertreÄxut und die »tiien. Darum ist«# �hd>ben. zu üben»«igen ober gar de» Spruch de» Gden- dragen in dem Lieblnecht-Luxemburg-Prozeb noch die KnZu*i de» Urteil« nach, sie wir vearn»taum.nangel i« g�aenanSgüt; uicht veröffentlichen konnten. »ÜwL."41 mchm bei Runge an. datz er zu seiner Dat utch! worden ist. sondern auS e i g e a e m<5 n t s cht u h ge- %t(h iinz.rr»ch n UN g« sä� ig war er zur Zeit der Tat ntcht. K, Mann von starker Minderwertigkeit und ihm batzc; mridernde Umstände zugaoilligt we�de'� �««»d lammt in Betracht, die StelteU der Tat. C& der Tod Vu 0" 2utsmburfl infolge der RolbenschlSge«na-trew.'st. Wtgestelü werde». Runge kouu d«»hall> mcht wegen i�eltn Vlordt� souberu nur wegen ocrsuchien Xot,chlagS ver- ». tbcn,, �"cht hat auch erwogen,»b unter den Offizier«, ein' Vd,. �u»g-ur Tötung Dr. LieölnechtS getroffen »« lagen Indizien vor. W darauf hintieulen. dab \ �4e Verabredung stattgefunden hat. Dazu gehört vor allem Vku 1 2eu»u Beiger gehört« AeuZerung: D'e Herren «ch lm«'««arten erwartet am Liebknecht z» begrasen. L_. HifW• Ae vezrgudusg dZs Attells. .________ �"»Nt««reffpunktes und der Messerstich des «d. i der�/S� Auffällig sei, dast Leutnant Echulz«,«IS er .'Wi.»6cj/ Station verbinden liest, fich al? U I a n Sch u l z e � tthw' der Kapitänleutnant von Pflngk-Harttung »>..Vtlad� Tesche! wid geliehen habe. [IrVcht.*»«tau i»®?. eicht, Wg die Nngeklagten ''«»i 0(r5 �ew Tdcnhotei vor Gewalttätig» �tzt haben. T« Panme sei nach vekundung e bcht ge nesen und durch einen stabrikonon«. �**it z. e! worden. Besonder» entlastend seien die Ant» Medizinischen Sachverständigen Über die Schubverletzungen. Dt« Angaben der Angeklagten, daß Lied» knecht einan Fluchtversuch gemacht Hab« und dabei von hinten erschossen worden sei, würden durch diese Vutachten»n» terstützt und bewiesen. Die Angaben de» Ttadtrat« A r ü tz n e r, er sei durch Leutnant Sander beauftragt worden, die Wach. mannscha.tsn zu günstigen Aussagen zu bewegen, beruhten auf einem Mistverständni». Da» ffiencht könne nach ailedem kein verabredet«» oder stille» Einverständnis der Angeklagten an- nebmkn. De«halb mühten die an de» Transport beteiligten Angeklagten freigesprochen werden. ?m Falle de» Angeklagt«. Oberleutnant Bogel hat das Gericht nicht für erwiesen erachtet, wer den Scbtist auf Luxemburg abgegeben hat. Die Aussagen der Zeugen widersprechen sich in diese« Punkt. Oberleutnant Bogel kann deSbalb nicht wegen versuchten Morde» oder Totschlag« verurteilt werden.t»n als seliher nicht«ehr besteht, dürfte elf» die Preußisch« Negternng zuftliudig fein und die Sc« ftSlignng de» Urteil» durch de» Preußische»«Ninifter- Präsidenten zw erfolgen heben. Das Gericht wird, wie eine Lokalt.rresp»->dri.z meldet, nm in diese« Fair»olle Klarheit»n habe», die Eutscheidung des Ksblaett» einholen. Dir Berurtrilten bleiben bi» zur Vollstreckt ng des IlrlrilS In Hast. Gegen da» Urteil drS außerordentliche» ftriezzgevichtc» gibt e» kein» Berufung, doch wäre e» immerhin möglich, daß bei einer 9iichtl>«stärizung de» Urteils durch die Reziernng ein« Wiebreaufnahme de« Verfahren» erfolzen wiiede. So haben also diejentnen. die die alten Militaristen wieder zur Macht gebracht haben, in letzter Linie zu ent- scheiden, ob und wie die Sühne an der Ermordung ihrer ehemaligen Gmossen geschehen soll. Decken sie da? Ergeb- niS der Komifeie von Mvabit. so weiß da» Proletariat, daß der Teist von Moabit auch sie in ihren Bann geschlagen hat. Die rechfgsozlalislischea Vchei�errSte zu« ffrieSen. Jin Herrenhaus fand am Mittwoch eine Fraktioni- iitzung der S. P. D.-Jsibeitcr. und Soldatenräte statt, in der beschlossen wurde, in einer weiteren Sitzung Stellung zn den FriedenSbcdingungen zu nehmen. Hierzu hat der Führer dor Frackiion, B ü chei, folgende Erklärung vorgelegt: „Der von der Entente vorgeschlag-n« Freden bedeutet den Sieg de« kapitalistischen FmperialtSmus und' und einen verntchtungSpersuch gegen bat tntomationoßoA Sozialismus. Wir protesiioren mit aller Schärfe gagsn diesen Gewali- frieden und»echangen von d.r deutschen ReichSregierung, daß versucht wird, zu BerHandlungen zu kommen. Wir pretejtienen abeir auch gegen den Versuch der deutsche« kapi» taiistisch. bürgerlichen Presse, den vorgeschlagem«, Frieden dazu zu beuntzen, durch eine slruvrilose nativtealistisetze Hetze in« niedrigsten nationalen Leidensckxtfteu zu entfessele d'e geeignet sind, den Sozialismu» in- Deutschland selksst gu treffen. Der Versuch de» Herrn Fehrrnbach, de» Revanche» grdankrn im deutschen Volke zu wecken, ist ein verbrechen«n deutschen Volke und am internationaien Proletariat. Doch auch da» Spiel m t drr Ablehnung de» Frieden» von fetten dv» biiraerlich-k�piialistischen Kreise Deutschlands bedeutet ein» furchtbare Wetahr für die deutsche Arbeiterschaft. Die Adleh» nung de» Friedensverträge» heißt die Wieder» aufnahm« de» Kriege», ohne Aussicht, da» Frieden»» oeßebn* zu ändern. Die Arbeiterschaft al« der Haupt» bestoatdtetl dc» deutschen Bel ke» würde in diesem Falle Wied» die Hauptlast de» neuen Kriege» zu trage» haben. Der Wille de» deutschen Proletariat» verlangt den Frieden und deshalb auch von der so., iotisti schon Regierung die Unter» zeichnung de« Friedensverträge«. Des« Unterzeichnung ist fein Verzicht auf die Rechtsansprüche de» deutschen Bot» tet. die der von!vr tfnietite diktierte Aewaltsrieden durch Ab» trennuug rein deutscher ibebiete ohne Befragen her Bevölk«. wung, durch den Raub der Kolonien, durch Absperrung d»« Auslände« und durch ungezählte anteve Tittzelbestimmunzven de» Friedensverirag««»n der stärksten We.s« verietzt. Dt« deutsche Arbeitrrsehast ruft aber dem internationalen Proletariat zu. die Ketton z» zerbrvchen. hie durch diesen Frieden gegen da« Telbslbesttm'mtntgwrecht der Völker und den Sozialismus gesch-miedrt wepder. sollen.' Diese Erklärung deckt sich vollkommen mit her Holhmfl, die die Unabhängige Sozinldcmokratie zu den Frieden»» beding.nngen einnimmt, und sie steht in bemerkenswert«« Gegensotz zu der Haltung der rechtssozialistischen Führer. W Axelrod verhaskel. Wien. 18. Mai, In der Nähe von Innsbruck Ist gestern der M ü n che n est Spartakt st enföhrer Axelrod verhaftet worden. St war in Begleiiung«itte» Manne» und einer Frau über di« bayrische Grenze gekommen. Beim Abstieg verletzte sich der Bs» gleitet: so, daß die drei nicht weiter konnten und schließlich einem Gentzarinen in die Hände fielen. Axelrod und die beiden andee«« Personen wurden nach Bayern au»geüder Verräter: Sespenstiselier Traum. Selig ihr Armen! Zersprengt und erblindet, Den» der Unichtitdige Lebt ohne Besitz. Nur der Böse vepgradt sich in Gate, Hängend gninölo» Im qualvollen Sund. lieber Gezeiten Au« Moder sich spann««... j In Gefängnisse Quelle deS Baum»... l Euere verschütteten Höfe erwachen! Aufgefegt Im panischen Sturm. Immer noch strotzen Die Plätze von Henkern. Messergcgürtet. Gewehre im Arm. Ihre Kolben zerstampfen Die Psalter. Bombe ti-Gewilter Ruchlos im Raum. Aber bald endet solch Werk sich—; Da stürzen — Fieber brüllen Im Oelbauch der Tank»— Sich verreckend Die Mörder auf« Pflaster. Fahnen Hillen sich Heilig jn Not! Johanne« Becher. Der Weg zu« 5ozmlisMs. Unter der zahsreickten Brofchilrenlilertrtur zum Thema So zialcherung imtinnt die Broschüre de» bedeutenden Sstmetchischen svz>talist>ischen Theoretikers, bei Sp»a!»sekrrtar, de« Aevßern und jetzigen Sozial sirrung, minister« der deuisch- öfter rvichischan Repu- Mit. Cito Bauer», erne hervorragend«, wenn nicht di« erste Stell« ein.») TaS Werk hat di« Borzüg« atter Schriften von Otw Bauer, naml ch der all, wmem- verständlicher klarer Dar. ftellung bei st-enqster Wijseuschrstl.chleit und alls»,t:aft»ng dar Geoß>i«duftcw, er«e'chnet die ziveckniäßigite Fo«n der Loga- nisierunz und Berwaiiung der nich, sozialisierten Betriebe, er behamdeft«u«.gezeichnet auf sehr knappem ssLrum da» stswierige Problem der Vergesellschaftung d«» Großgrundbesitze» u»d liefert ein Programm der ft»!rm»,twl)%nt«g de» Bauboden« und der Sozialist« vuetg de» Hanohalie«, Die Bergeselbschaftung der Bau. ken und allgomeiew S chftitzbotrachni n gen schießen da« Heft ab. Diese Broschüre ist trotz dxse» Reichtum» an Gedanken, klar .und einfach geschrieben, setzt kaum Borkitrmtisse voran» und mit» wickelt nicht nur ein Sozial isierungSprogramm, sondern zugleich auch den Weg zur Tozialisierting.(j« ist die einzige knappch umfassende Darstellung jener Problem«, deren Lösung durch dem Frieden Ofot ich.og der Entente fo sehr erschwert, aber um so drin- gender getvarden ist. Darum verdient Bauer» Broschüre wettest« Massenverbreitung»1« Gegewivartsvroqramm und Di». ktrssionSgouiidlage, ol« ein Wegweller an« dem Wirrsal de» Trüurn-eneldr» der heulige« Wirtschaft, al»«m theoretischer Komptiß, der da« Abirren in utopisttsche Phantasterei verhindert und drr den Zaghaftet, Pfnrmien gabt zur Fahrt Ut da« uube» kannte liarch be« Sozialism.!». ff« sollte eigentlich überflüssig lein, ein amp fehlendes Wort für etne Dchr ft de« Verfasser« de« Werke« über die Rationabi. tätenfrage zu sagen, aber letdrr sind die früheren wisieitschachlich«, Werke>md Broschüren n riete« österreichische« Geuoss« i, Deurschland nicht geniiitend InkannL.Der Weg»um Eoziali». muS" wind, wenn geleken und eifrig studiert, den Weg zum ooziaUSmu» erleichtern heifau. O. I. �„Musik drr Zeit." Unter diesem Namen la» gestern Armi» T, Bt e a ,i r r im Harmonium. Saal ans eigenen Werken. Er l°S vom Krieg, der nach nicht zu Ende ist, la» nicht voller �Ul, inmß und Wideriiandskrafl, sondern voll rührseli» hin» gegebener dämmernder Trauer. AIS er von der Nevolutisn la», raff;« er sich auf und wellte glühende Feuerdränd« schleudern, östnete da» Arienal der Schlagworte und wirkte nirgend» stärker al» andere apch. Am Ende sprach er von der.Versöhnung— beneide itSwerter Traum eine».Revolutionär»" in den Tagen der fanatischen Gegenrevolution einer nationalistisch ausgepeitschten Kasse. Aber hier gab er wenigsten» Eigenste», al» er ein�einp» sundene«. tlingendr» und zerrissene».ZwicgesprSch im B«lt" la», in dem zwiespältige Sehnsucht und W«ltg«fühl offenbar werden, < I « I \ « l < 4 I Achtung! Zlmniti-keiitc! Die Notiz in den bürgerlichen £ littern, dog eine E-iniguiv, vor dem Wohnung?«,»!„Grog- rrlin" unter Borsitz de» unparteii'chen Vorsitzenden, Herrn Bau- »at Beuster. im Baugewerbe sta�gefundcn habe, trisst nur soweit |u. daß die Vertreter sich bereit erltän haben, de» Mitgliedern vie Annahme zu enipfchlen, da d e trganisa.ionen der Arbeit- geber wie Arbeitnehmer erst ihre deschlicjjende« Versammlungen abhalten müssen. Kameraden! Da unser« Zohlstellcnversammlung erst am Nillwoch, den 21. b. Mt»., dazu Ttellung nehmen kann, so gilt vi» dabin untere Bewegung noch zu Stecht. Also. Kameraden! Logt chuch nicht durch die bürgerlichen Notizen urelchen, sondern harrt bi» dahin in der Benxmuig au». Die BerbandS'eilung de» Zentra!verl«ndeS der Zimmerer Deutschlands. Zahlstelle Berlin und Umg. I. 91.: F. Benada. KriegSauShelfer und Auihelserinncn. Sonnlag rormitiag 10 Uhr Veriammlung in Haverland» Feslsäien, Neue Friedrich- strahe 85. Bericht über den dem Reichspostminislerium cinge- reichten Tarifvertrag. Verband der Eattlcr. Porteieuiller und Neiseortikelbranche am Freilag abend 7 Uhr bei Oiraumann, Nailnynstr. 27, Ve-r lsamoclung. Bericht über die Verhandlungen mit den Fabrikaaten Groß-6erlin. I Pogromhetzen und ihre Folgen. Ts gibt Jhrcise, d e ein Jntoresse daran haben, eine shstema- tisch: Verhetzung kr urfeiUlosen Menge vorzu nrhmcn. Stach dcn Janua-rnnruhen wurde geyen Spa.t.rkii» g hetzt, und Zeder, der sich ossen zu den komwunistischen Ideen bekannte od.r als Spar- takrst dorschrien war. kannte damit rechnen, dag ihm wild gc- too.itcrjc Philisder zu Leibe giirgen. Neucrdings richlct sich die Hetze gegen die Jud'n. Der - Attlksemittlmu», diese Schmach einn».ausgektärlan Zeitalter», der seit Ahllvardt» Tod da» polltische Kampsfeld schon ziemlich rejt- k» geräumt hatte, feiert seine Ausrrstohung. In unzählig.» Plakaten und Flugblättc-rn wird über d e Juden hergezogen und ihnen olle Schaitbdatni der Welt angedichtet. Diese Spekulation auf den oberflächlichen Si»» der unausgcllärtcn Volksmasse» be- >wee Einjoinmenstcuerpflich' mit dem ersten Tage dcS der Entlassung aus dem Heeresdienst folgenden Monat» beginnt, sofern überhaupt ein jicuerpslichtigcS Eintom- «tn vc-rszanden ist. Von den Ilntrrossizieren und Mannschaften de» Beur- laubtcn stand die mit einem dem Einkommen von»ich! mehr als VIVO M. enisprcck)cndcn Steuersatz veranlagt sind, wird sür die- r;_ tt j.._ t k � i-.« r< i. r•.. � n Da viele Heeresentlassen« erwerbslos sind und«nef vie rrr- wkrb?Io>enun,!erslühung angewiesen sind, dürfte die Steuerfrei. heit der Unterstützung notwendig werden. Mehr Nücksicht aus die Arbeitslosen. Ein Krankenwärter, srit längerer Zeit arbeitslos, bekommt vom Nachweis Arbeil zugewiesen. Er begibt sich hoffnungsvoll dorthin und inuß sich in der Personalannahme sagen lassen, daß ldraße 12.43 nachts. Im Zuge D 16 verkehrt ein SchlaswaS lin— Düsseldorf. g, So�iXlillisckte Lehrer und Lehrerinnen. Sonnabend. 7 Uhr. LebrrrvereinShouS VerlrauenSinäiincrsitzung.. � nassen und Genossinnen, die außerhalb der regelmaipg einSsitzungen Zeit und Kraft opfern wollen, sind Die AuSkunstS- und Vrsckiwerbeannadmeslkllk de? tungeausschusse» Groß. Berlin in der Schiegcl'traß« 2!,C.-J -**** ,ik.» mti' in � lung�utiviuruiiw w 7» w»•... w»•«—--7-- u-•.in nur uruer�riruict« ßcutr angenommen lverden. M es schon UN-! Sprce VON 10— l Uhr(n l ch t con 9— 11 llhc. nrn. verständlich, daß ein verheirateter Mann nicht angenommen wird, so ist es gar nicht z» verstehen. Laß dann nicht wenigstens von vornherein gcsag! wird, daß nur Unverheiratete in Frage kommen Gesetzwidrige Beschäftigung— Jugendlicher. Vom Magistrat der StcÄUgrmeinde Berlin wcrd'n aus®ut Blankenburg bei Berlin noch immer jugendliche Per» sonen unter lOJahrenll Stunde namTagebe. s ch ä f t i g t, und ztvar vcn f'Lh 0 Uhr b's abends 7 Uhr mit Kitüiibigec Frühstückspause und t i�st ündigcr Miviagepause. Ein? so lauge Arbeitszeit für jugendliche Personen unter 16 Jahren ist direkt gesetzwidrig. Hoffentlich erfolgt bald Abhilfe. Zum Raubmord am Kursilrstendamm. Der Naukmörder de? Gencralvortwcter Wendelstadt ist noch nicht ermittelt. Die Kriminalpolizei hat die Wann änn« de? Ermordetem durchsucht, um Anhaltspunkte über den Täter zu finden. Ht r Mond, kstedt war ein Mann, der durch den K iczz reich geworden ist. er hat w oderholt Erprcsserb iebe erhallen. Das erste Mali wurde er aufgesordct. 1000 Mark an einer bestimmten Stelle niederzulegen. Statt dessen wandte er sich aber' gleich an die Ai minatpolizei. Da» war schon im Februar. Ten zwei en Brics, diesmal mit roter T ut« geschrieben, erhielt er während dr Unruhen in München. Er war unterzeichnet.das spartakistische Komitee" und so abgefaßt, als ob er von einem Komitee d'eser Art in München herrührte, jedoch in Berlin W. 50 auf der Post gegeben. Dieser Br'es enthielt auch eine schwere Drohung. Wendelstadt ließ sich ober auch dadurch nicht beeinflussen und äußerte, auch wenn 10 Spartaklsten kämen, wü de er sie über einen Haufen schießen. Ten Brics übergab er wieder der Kriminalpo'izei. Diese forschte nach dem Schreiber, konnte ihn aber b'sher nicht ermitteln. Er ließ seitdem auch nicht* mehr von sich hören. der.Flcibeit' ausgeben ist.. fa S'cichsnrrvand der Bolizcibcamten Teutschland».' ,, her bestehenden Pol, ze ibca m lenorgani ia I tonen Halen i � Ncichsverband der Pol>zcibeam!en Teutschlands s"'«w,|#i schlössen. Der Verband, der seinen Sitz in Berlin 9", r«Ltzd jetzt über 32 000 lvditgl«der und vereinig! rn sich c1'-. bcamieu aller Dienstgrade. Dem Vorstände gehören a, � der-Berlin, Pol.-Jn'p. Bccker-Btankaw, Pol.-Wacht,. Berlin, Pol-W. Kaßncr-Hamburg. Pol.-Komm, � Düsseldorf, Verb-Sekr. Kar>ser.Lr,pzig. Pol.-W. Knane- ""'-------»chombera� � s<-»/t L( v mv ii,&.......—---t,- "Elberfeld. Pol.W. Vsi Heeren-Ha llwriiad!, (Acschäs'e liegt in den Händen des General'elce ttranae-'t'erlin. Der Verband ist aus gewerkschostlmli". � lssge aufgebaut und gib, ein eigenes Organ, die-Teu liieibeanlienieitunn'. lx-ea»s. die feil dem I. April cr> � � lizcibeamtenzeilung Unlcrnrhmrrherrlichkeit. Wa» Ilnlernebmer lanben. gcd! au» e.ner ischrifl an uns h-rvar," � tiändlcr in der NüdcrSdorfer Straße händigt seinen Kur � Schein aus über zu empfangende Kohlen und jij 2(«l< Sit' Aß Zur Wucherbckämpfung. Die Verfolgung von Wucher, Schleichhandel und dergleichen ist jetzt dem bisherigen ÄrieiS- tvucheramt, jetzigen Landes polizeiamt unmittelbar übertragen ivapeen. Es wird anitlich beiav-ntgegeben: .Dem Lcrndespolizeiamt wird die Ausübung der oriZpolizeh lichen, die B'kämpsuirg des Wuche.» und der unlauteren Geda rungen im Verkehr mit Gegenständen zweckenden Befugnisse übertrafen, die dem Polizeipräsidenten zu Berlin zugewlcsen sind oder werden. Ferner wird das Landes» polizeiam! ermächtiot. de Befugnis zur Sch i'ßunz von Betrieben und Geschä'len auch selbst auszuüben. Tie Haiideleerlaubnisstclle auf Grund der Verordnungen über den Handel mit Lebens- und Futtermitteln den Handel mit Wein und den Handel mit Tabak- waren wird oem Lande-oolizeiamt angeg.ied rt." An Behörden fehlt es eigentlich nicht und Verordnungen gibt cS auch genügend. Aber die Bekämpfung des Schleichhandels bleibt an der Oberpöckie basten, so ange der Schleichkandel nicht allgemein mit der Würz"! aukgerot'et werden kann. Tie wirksamste Bekämpsung de? Schleichhandel» ist die schleunigste Heranlchaffung von Nahrungsmitteln. Neckit nette Zustände scheinen in de? Chemischen Fabrik ..Sicco". Nigaer Str. 14. zu herrschen. In dieser Fabrik wer- den Vonbons hergestell!, die nach ärztlichem Attest vorkaust weiden. Pen dem Zucker, den pie Behörde liefert, ist bwl abhanden gc- kommen. Natürlich heißt e» nun. die Ardeilcrinncn haben ihn gestohlen. Eines Tages plötzliche Untersuchung durch Bureau- personal, mit dem Erfolg, daß nichts gefunden wurde. Jctz: werden die Arbeiterinnen täglich des Abend» von der Vor ierfrau untersucht und müssen sich zu diesem Zwecke entkleiden. Die Firma sollte doch nicht solche Lächerlichkeiten machen. ES wäre besser, den Wegen nachzugehen, welche der Zucker gegangen ist; vielleicht findet die Firma diesen Weg. Wicdcrcinlkgiing von Schnellzügen. Auf der Strecke Bcr- lin— Königsberg verkehr! vorauSsich lich bereit» vom 10. d. M. ab der Schnellzug D I ob Friedrichstraße 8.35 Übe vor n, nach Königsberg. In der Gegenrichtung fährt von, folgenden Tage. den 17. ab. z»,,, ersten Male wieder der Schnellzug D 2. an Friedrichstraße 8.30 abend». Fernes vertelire» vom Freitag, den 10. ab. wieder die� Züge lasegeld zu zagten vraucyl. ,0, tue„[jnir lich. so ist es unerhört, daß Schaukeln n'cht vorb>'»den l müssen die Menscheii dort üundcnlang ihre Zeit verge»' ein Unternehmer seinen Prokit steigern kann- Tie Uel>crnab,i>« der Kohleiwerteilung durch d� � ernstlich in Angriff genommen werden. Aus dem Gemeinde'edeu. ++\4mß V V V/ � AdkerShok. Bei Beginn der Sitzung gibt der r(,Lc( k) 6 Anträge bekannt, deren Dringlichkeit betiätigt ändern ng der Lrtssatzungcn über die Schwein m ka>> die Fabriken zu den Kosten hcran-uzicbcn. wird»uge"' den KleinwohnnngSbau zu beschleunigen, werden � Fv» dazu vergeben. In die Porortgemeinschaft werde» 6� gcrmeiitcr Svorleder. die Schössen Zabel S. V-!!??.> II. I„ lose U. S. P., die Gemcindevertretcr Krämer S. P-. ncri�I und Krause bürgerlich. Das MictSeiniguugSaMt iviw � a es dem Ansturm der Tchutzsuchenden nicht mcchr(st' gick� ahlen zum Beam en-AuSschuß sollen auf icberzfi,'!" � deS täglichen Bedarfs be-! ruf. nickst aui ein Jahr, stat'sinden. Für die Einrn'- g# '' Verkauf»ständen für LebcnSmil'el in den Kellrrraumen P" r) Nadecke st raße werden 7000 M. bewilligt. Die Zahl der �./ü losen beträgt z. Zt. 837 Personen, die Nnterstutzuw --- f»% ,i TT Aafsen. Er iorderle bestehenden Karwfselnot.— In Wollersdorf Ucgc» Zentner Kar'ofieln, d r zu Wucherpreisen h'er t�riau � Frauen, die Erlaubnisscheine zum Karloifeikauf'»w dieselben von Regierungstruppc» wieder abgenommen- Aug den Orcani'allonen. Chn'lsllenburg. F-rilog. nbenv, 7 Uhr. Im Volbet!-»« 5"„ Schoichnufcn. Lmk.nN'vh- 11, Gr ohr öffentlich,* f.'�i, komm lang. Senoss. u h r Ig wrichl über.r-r>* der icoofulirnge, Soziatismus"." Dos Elschelnen aller Arbeiterinnen wird dringend erwartet. fcnigcn Monate, in dcucn sie sich im aktiven Dienst besinden. D 10 ab Dabiibas Friedrichstraße II 15 abend» noch Düsseldorf die veranlagte SlaatSeiiikommeusleuer nicht erhoben." und in der Gegenrichtung der Schnellzug D 25, an Fricdrich- Sjjld nn) öoorf., gH Arbeller-Wanderverrln„UcrTin**. Sonntag den I• gilffU zllge du ch den Strauhberger Forst. Abfoh l K l>hr 2 Eeh Dahnhos Mtilwoch, den 21. Mut. abend» 7 Uhr, echunfl Sholltzor Sir. 22. 00*"', «rb»Il»r-Radfahr,rch>cr«In Oroft-tJrrfTn. Srnnte!'., 1 Uhr Hohen Nruenda f frur Iknihllllvng des Deiihmoi» �U' Hertmann); nachdem Ai Irenweider fRest..Japan')." Beteiligung bitten die Fahrwaile. Statt: SlariannenP'1-®- Arb?lter.?chwlmm-Brr,>n„Süd-Ost". Am Eonotag � 2 Uhr Anbaden im Deutschen Bad. I-eplaw. Gaste wistk'; I Berliner Schwliirm-Bercln„Stile". Sonntag nachmü Anbaden im Freibad Rahnsdolf.______ Beraniworilich tili die Redahlion Alfred SlelepP-" jrU*'if Berlagegenollrnfchofl.Freiheil", e G. m. b H. Berlin. Llndendruckieret und Berlogegelellfchoft m. b. H. Schiiloo»��� Erst wenn es zu spiil ist wird dcr Monsikl einer ausrcichcndcn Schul» bildung erkannt, die al» Grundlage sür drn praktischen Beruf uncntbehilich ist- -leder erusthast Strebende vermai durch Selbststudium seine Pilduiiq ,n vertiefen und Erfahrungen zu sammeln, die daei schulmähige Wissen weit übertreffen, durch die ,,. V«er 0 stattli' e Lcr kon.Oklavdende, gebunden m. 155.—. 5500 Seiten BlblldiiCf des üllzemeinen Unö proiuluicn wrnsns Text. s«m J.lus'ratt°..en. BunlUlter. Modelle. Ätla« mil42K-rteu. Ganz speziell für den Tclbslunlrrricht geeignet. II A.MWZ nur 10 lll. Äl. WoUbrück& Eo.. Ivttchliandtttttg. Verlitt N., Oranienburger Str. 5» •T Siechnrn— Cch?n rt reibrn tu " F�nzAst ch? E yroche— iSSci.t-"-'" -.tk.T.ri'; n.fifDMti» f;; TerIIl>ra�*P.".s,.l. IMUiUijiglau lM v.liw �u«- p»me. eimb u. Wehuiuig: Verband VoIbsgcsundUciti Ort*vfre'n nd''1. .Ä öUlu.rctserroVu«- von"! Owenberg über! Aheale M MM und die Natur: ßntrltt frei. Freie. Aussprache. r Verbund Volksfscstindtiflt fördert die soziale uod persönliche OesiindheU�pfleiee de« Hro'eiarats. ArUlieriewerksfiaft Nord. \ Die Ausgabe der Lntlas�unitspaplcre fmdei in der /.eil V#m Mon'fljf, dem 10. bi* Frc lag. den 23. Mai er. Ia der Zeil Vou 8 Uhr Vormitiau* bi« 2 Uhr Nnclim'lim*»»tat». und zwar in n« chatobender Reiheclolg#. Am Montau, den 19. Mal 19 it. ffii d e Arbeilir ufidAiteitennnen nüdeniA�fttrbac't'iben AmOon nerste t.dvnJe.Mai mt>. M. P. Sch, T. Am Freite«, den IX Mai ISIS. S. SL U. V. W. Z. >. B, C. 0. r, onl 0. Am Dienst.«, den Mal ISIS. T. H, 1. L. N...... Am Mittwoch, den 21. Mal ISIS. i K. O R. Del d eser Oele«enhet| müssen Arbeluordnen«. Kranken. fcoch Leben. m ttelkerte. Va'ehrei'tkerte. s#in liehe Ausweise lad sonst«es Cgen um der Aw. aurücitgegebaa wexdea. .» gea. Mille, Fieper. DötttsciierMat&liarbeiter-Vsrba�ö Verwsltnmtitall« Berit n Nachruf Den Kolletea»«' NechncliU deS unsere KoUcgeo. Jer Erich Elvers, Tllfltcr Straße 67. am 27. AprtU der Scltiosser Ueckermflndcr Straße 13, aoi 30. April, und der Sclita<*er Reinhold Gens, Hermsdorl, am 4 d M.«eiturben sind. Ehre Ihrem Amdenkenl Die Ortswrrwalfurg ß j ��iiiiiiiiiiiimiiiiiiiinimiittimiiiiimiiuiiiiiimitmiiiimitii'iiumimiiminiminiiiiiinuuiiniiumiiiiiiitlitiiiiiimimiiiiw� I ❖ U. S.p. ebarlottenburg. Sie.ioj, sei, 16. Mal, Mbeuö» 7 Uhr, im Hol«;auA Nitglieöerversammlung. C«(tddr»aa*l> 1. ftrichi oon sie DerflÄnstfonferenj. 1. wahi 6« Pcllglrrua zur Rrriegcnciolcerfcmmlting. ?. Abrechnung oeo dtt Mat.tier. *. vrrichtes.ne». Der VorstanA. tiimiimmmmHitimnmmimimmfmtitininimmmmimiiuiiiimm# Kaufe«eden Posten Spiral- bohrer o ler Selmellatahl niti Konischem und lylindr.Schnni Schaft.kcibälilen undQewtnde- bohrer. Nacitmitiac 4— 8 Carl Köndzen. WeiBensce. I Sedanstr. ZI. bctJA 0 1 1 er._ Vertiko, riechend Stahle; «e(k.UcusscUU.4d.äU.llUkl|A- 1 I1 nhrrailankniir un