ag» S» IT.>> p: :> Di- � a""''Z >S :öDcni«* g| •t:iW � i ll!ch< � s.«i� �nzelprew 10 pfg- Jahrgang S vn«||>»|IM ta» m—tmitta**.« S WW«""T' •Jn�lU# in&,« trfitn �chrraz der p»ftz«l«»»z»liste Ml IW rtas'1"*'" »«1h««».»«chlffbauerdam« 1#%� 0ct«f5>«C(9tr.«NN JUtfetli»895 trab MW. Zreitag, öen ib. Mal 191* all«». 1 Nummer 253> Msrgea-MusgaVZ 3n'trr aadpaillag* de» der �t�editto» aufg-grden(ein. dsbcbUion: Berlin 9M9.«, Schlffdn�erdamm in SerttK-rech«! Amt Norden»<68 Serliner■Organ 2-%... f:', r. �»- jtoW jU! I 1 von 1911 niiis"''1 g�l TallonaWijche Kuüdzebungm. ©släute sämtlicher Airchenglockc« Berlin? fand eine grosje Probe stversa-ninking der natio» ��bänd« gegen den Gewalrfrieden ans dem � � � flott Schüler und Schülerinnen rückten in ye- Ijftn«] e'1"ormial'on«i mit schwarz-weiß-rvten Schleifen und '�lir-lct� Un� bildeten«ruf dem Versammlungsplatz Spalier. b 3 spielten patriotische Weisen Kinoregisscure flitzten �ilnou!» r' es erweckte den Nnschrin. als sei eine gewaltige illl- Softem'T�'tet toaren Bemüht, die nat'onafistischen Letden- %iBü � 13 t ichen. So schrie einer: �Zch bin gewih nicht dir wir müsse» unsere Ostseeprovinzen wiederhalien, "�ouchgM ein zweites Trdan!" Ein Offizier r�h im Rausche horauö. reckte ihn beschwörend zum Himmel und j.j ,- Bismarcks, ich beschwöre dich, komme zu uns her« uns einig!* Zum Schlüsse wurde das Lied 1%.— Deutschland über alles* gesungen und die Ver- mufgan ein Treugelübde ablegen, mit Gut und nl & W&l—~D«�n cjh Ä«ccuyt:iuüüe uoi�yvit, iun vüi öm s? ��instchen, dag deutsch bleibe, was deutsch sei. littnsjf�, an die Versammlung bildeten sich Demonftna- )'c i�m Innern der Siadt zustrebten.' Vor dem Hotel ki(%."tdc den dort wchnendon Eiitr-ntekLmmissionen demon- H»h den,� c> nationolisli sch-militaristi sche Geist in Deutschland %ichg,■ iüoöetnBcr wieder in vollster Blüte steht. Vor dem Gin* in der Wilhrlmstrasse machte die Menge halt. �s«r begab sich zu Herrn Scheide mann, der bei »Uf �Oeichcit eine seiner bckairnten Ansprachen hielt Hier- lieh U di« Abordnung zum Reichspräsidenien E b e r i und trei;,' von dir fem bclcheinigm daH die Zlegieruug für dos Die w.�oliotMliften jedes Jniercsse hat �"kend-.��"olisten ließen es sich nicht nehmen, A "»Nei' � ouf ihren Wegen trafen, zu belästigen. so gut inszeniert, daß man sich wieder Tage des Juli 1914 zurückversetzt glaubte. zusammengetreten. Zu Anfang der Sitzung wurde ein Beschluß, antrag angenommen, der den Revolotlonäreu in Roß» land, Deutschland und Krautreich brüder» l i ch e n Gent sendet, jeder Einmischung in Ruß- land und den r c v- l» t i- n ä r en Ländern wider- spricht, sofortige Zurücknahme aller Truppen aus Rußland fordert, gegen den Friedensvertrag Einspruch erhebt«nd Aushebung des Belagerungszustandes in Frankreich und allgemeinen Sirascrlaß fordert Die Radikalen erhoben Ein- spruch(fegen die gemäßigte Haltung der Gewerkschaftsleitung: man hätte einen AllgemeinauSstand erklären müssen, um alle Forderungen durchzusetzen. Dle Gemäßigten warnten vor übcrscharfem Vorgehen, das nur Zwischenfälle herbeiführen könnte. Pharisäer. Von Rudolf Breilschoid. Zsri der Geißelbieben ZA w«hre Gesicht. In er AnderZ- Der tn di« eine ist''"' LeWgungen der Amerikaner. Hamburg, 15. Mai. Bureau teilt mit: Nach dem gestrigen Demonstrationen - Menge zum Hotel Atlantic, wo die amerikanische dar.'/'?" ihr« Quartiere hat. Nedrcr der Deut,chen Volks- d e n r der Demokrat sn erheben nochmals Proi-e>t 8 c Qf" Die �"bsichtigten Mord at? dem de utsch«u Volke. d-r Sisision übernahmen die Ueherm'ttlung der di« �"ngen an die Amsrikaner. AbendS 7 Uhr zerstreu.« nch 'tnge. V Gkukn nicht, daß dieses Benehmen die Berh-mS- über den Frieden günstig beeinflussen wibd. frünzesischen SoziLlisken und der ssrkede. MvaLtt werden die Mörder Karl Liebknechts von dem unter der fasialisiischrn Regierung gebildeten Militär- gericht freigesprochen. An demselben Tage erhält seine Witwe die Aussorbrrung, 737 M. 30 Psg. Kosten für den Aufenthalt Karl Liebknechts im Zucht h a» s e binnen einer Woche bei Vermeidung der Pfändung zu zahlen.' Der Militarismus macht ganze Arbeit. Nachdem seinen erbitterten Feind meuchlerisch ermordet«nd die Mörder freigesprochen, kassiert er auf Heller und Pfennig die Kosten für den Aufcuthalt des Ermordeten im Zucht hause ei», in das ihn seine Bekämpfung des Militarismus gebracht hatte. Und die soziallstisch demokratische Ne gicrung leistet bei all dem bereitwilligst Zuhältcrdienste. Proteste der Arbeiter. Die Arbeiter und Beamten der Firmen Fritz Werner Stock und Daimler in Marienfelde haben gestern als Protest gegen das Itrtcil, das im Falle Liebknecht und Luxemburg gefällt wurde, für einen Tag die Arbeit ein« gestellt. Bei der Firma Fritz Werner wurde einstimmig di« fob gcnde Resolution angenommen: „Die gesamte Arbeitnehmersthaft der Firma Fritz Werner- Maricnfclde hat mit Entrüstung Kenntnis genommen von dem Klassen urteil, dnS gegen die Schuildigcn an dem Morde gegen die Genossen Luxemburg und Liebknecht gesprochen wurde. Sie stehen auf den. Standpunkt, baß diesoe Urteil dem Rechts emplinden der Menschheit Hohn spricht und fordern mit aller Ent- schiedcnheit, daß dieses Urteil durch ein RevolutionS- gericht revidiert wir d." Aehnlich latttcnide Resolutionen wurden auch von der Arbeiterschaft der Firmen Stock und Daimler nngenomincn. %. *• B. Versailles, 15. Mai. meldet: Räch den sozialistischen Blättern hat die rSl" »W /< .Ä yo' ;?i i, i w neJi' V' C- �arlamentsgruppe gestern 16 Mit- 6'itlci r&•''>'c m't!'• von dem ErschäftSführcndcn Ausschuß lt� k e ü'. vim.iikii Mitgliedern den Friedensvertrag (�"'l'tre-N," k e n, darunter Eachi«, MchcraS, Lasont,.Barenne, �"ksin, und Rasfin-DugenS. Die Gruppe hat auch be- " U« A x �" Antrag auf Einsetzung eines besonderen 3ii Ausschusses zur Prüfung der BertragSbestioimun- z. Eaz." lt'-tze". t'u der„.Humanite" mit, baß von der Iis"% a n' �"Ul vorerwähnten gemeinschaftlichen Ausschuß ct e!.., 1' e ft erwogen wird, da die Partei dem Laude gegen- I>° kiuiof flr ��tautwortung trage. Eachin betonte scharf, baß " b r." �"sialisten auf nationalem Boden stände»: der k 3:" Anhänger eines gerechten Friedens eine Ent- c"sich(«»ba bei feinen Verpflichtungen und Schulden wi- �benüber erstrebten, fei lein Glaube zu schenken. � �eg p.•' �tilnrt Eachin, im Wunsche nach einem gereckten ''fit Ktj."'9 Hub, dann sind wir es in der Ucücrzcngunz, daß unserem Lande und seiner Zukunft günstig ist und i "lle Europas Rechnung trägt. der K o n g r e bahne, zur «He «if t{ldi km. u»vu;.»u»»a W" e' 6«"..�l"Uetn ift 8C.'ier" v«lotifs..''es der E i s e n o»-.»«» o——-........»... 'dt«,"«er ein neues Per'fonalstatut, über den Achtstun- und die Verstaatlichung der Eisenbahnen des Ratio- Beratung eines Ein www ZuchthausZeseZ. Die„B. Z." teive aestern mit*. Im R e i ch s j u st i z m i n i st e r i u m ist eine Vorlag« zum Schutze der Angehörigen der Freiwilligen. korps fertiggestellt worden, der sich gegen den Terroris- muS der Radikalen richtet. Die Vorlage, die ja vom Reichswehr- minister NoSke schon angekündigt worden ist, besteht, wie wir hören, aus einem einzigen Paragraphen: Wer zum Boykott von Angehörigen der Freiwilligcnverbände auffordert oder anreizt, wird mit Gefängnis bis zu fünf Jahren bestraft. Der Gesetzentwurf dürfte der Nationalversammlung, sobald es nur angeht, zur Beschlußfassung unterbreitet werden. Einst alaubten die K a p i t a l i st e n durch ein Gesetz. das jeden mit Zuchthausstrafe bedrohte, der einen anderen an der Ausübunq der Arbeit hinderte, die Ent- Wicklung der Arbeiterbeweauna hindern zu können. Sie erlebten eine bittere Enttäuschuna. die Entschlossenheit der Arbelterscktaft fcate den Entwurf dieses Gesetzes hinwea und führte zu einer aewaltiaen Erstarkuna der Organi» sationen der Arbeiter. Heute bereiten Sozialisten einen ebensolchen An- schlaa auf die Rechte der Arbeiter vor. Noskcs Drohunaen sollen demnach die Unterstützuna seiner Reaierunasfreunde finden. Glaubt man wirklich, daß man mit einem solchen Gesetz die aewaltiae Erreauna bannen wird, die überall bei den Arbeitern aeao« die Freiwilliaentruppen herrscht? Zeit, in der aanz Deutschland unter den stöhnt, die die Entente auf seinen Rücken l)crni-edcrsausen läßt, aeziemt es sickz wohl, die Erinncruna an die Icrhre wachzurufen, in denen die Mehrheit des deutschen Volkes an einen alänzenden Siea alaubte und sich von denen, die heute am lautesten über die verbreche- rische Gesinnuna der Alliierten zetern. Lustschlösser vor- aaukeln ließ. Von dem Siemes- und Erobenmasproaramm, das Herr Erzberaer im November 1014 aufstellte, ist die Rede aewesen. Herr Erzberaer war sicher auch in senem Augenblick schon eine einflußreiche Persönlichkeit, aber sckilicßlich war er doch ein einzr'..er Mann, sozusagen ein Narr auf eigene Rechnung. Die Welt brauchte ihn nicht allzu tragisch zu nehmen, und wenn er nicht inzwischen auf einen so hervorragenden Posten avanciert wäre, und sich als Vorsitzender der WaffenstillstandSkonimiision üb« die Niedertracht der Feinde(deren er in seiner Gescheit- heit natürlich immer Herr wurde) entrüstet hätte, würde wohl kaum noch jemand sein famoses Projekt der Vergessen- heit entrissen Wen... Anders Eroberunasidcen. die in den Tagen des Rausches entstanden und und verbreitet wurden, haben jedenfalls eine verhängnisvollere Wirkung ausgeübt als die des geschäftigen Matthias, und all der Lärm, den ihre Urheber jetzt verüben, kann nicht darüber hinwegtäuschen, daß sie ein vollgerütteltes Maß von Schuld an dem Unglück tragen, das über das deutsche Volk gekommen ist. ?vn erster Linie ist da zu nennen die Eingabe, die unter dem 20. Mai 1915 die großen deutschen Wirtschaftsverbände, nämlich der Bund der Landwirte, der Centralverband Dcutsckter Industrieller, der Bund der Industriellen, der Deutsche Vauernbund und der Reichsdeutsche Mittelstandsverband, an den Reichskanzler richteten, und der sich dann zu einem etwas späteren Termin die sogenannte Blüte der deutschen Intelligenz, geführt von den Professoren Dietrich Schäfer. R e i n h o l d Seeberg, Hermann Oncken, Herr mann Schumacher, dein Demokraten Friedrich Mein- ecke und dem um seines Ehren halber erworbenen Doktor» titeks willen in die Intelligenz aufgenommenen Generaldirektor Kirdorf angeschlossen bat. Die Eingabe ging aus von Gerüchten, die über die Anbahnung von Friedensverhandlungen im Umlauf waren. und begrüßte mit Befriedigung eine Erkläruna der amt- '-Sen„Norddeutichen Allgemeinen Zeitung", nach der kein Urteil.'sablger daran denken könne, die für Teutschland Pi'r'"«i1 zugunsten eines vorzeitigen Friedens» schuisie» mit irgendeinem seiner Feinde preiszugeben. Sie vatliL bezeichnenden Satz hinzu:„An dieler Ent- chlossenheit wurde allerdings auch eine ungünstigere oder Kriegslage nichts ändern dürfen, wenn anders 00" �riner MiHfröt dein Kaiser nach außen'wie nach werden soll" Zi� nicht aus dem Auge verloren . to,0"'Zwl nach innen, unter dem wahrscheinlich m%ii verstehen war, winde weiter nicht viel AMyebens gemacht. Um so klarer wurde das Ziel nach außen entwickelt und immer wieder betont, daß vor allem lein vorzeitiger, aber auch kein lauer Friede geschlossen werden dürfe. Dem Kriege könne nur ein ehrenvoller nriede folgen, der den aebracksten Opfern ent'Vieche die Gewähr seiner Dauer in sich trage. Ein Friede aber sei nur einer, der sich auf und dauernder einer weitgehenden ______( �|»»-VJ Vt4ll.V ift l lr plfl) l n wirtsckxlfüichen und militärischen Schwächung seiner Gegner aufbaue.. t Die einzelnen Bedingungen wurden dann deZ näheren ausgeführt, und an die Spitze stellte man die Foiderung eines Kolonialreiches, das den vielseitigen Wirt- schaftlichen Interessen Deutschlands voll genüge. Was darunter zu versieben iei. erklärten die Professoren in einer besonderen Denkschrift. Zcntralafrika allein, so jagten sie. würde nicht genügen. Es würde Deutichlgnd zwar große Gebiete, aber' im Verhältnis dazu nicht genug innere koloniale Werte acben. Hier trete die Wicktigkeit dauernder Vorbinduna mit der islamitischen Welt hinzu. Wenn es auch nicht offen ausasivrochen wurde, so war eä — doch ohne weitere» klar, daß diese islamitische Welt mehr oder weniaer in daS deutse Kolonialreich einbezoaen werden solle. Tie Annexion Belgien» war selbstverständlich. Man drückte da» so aus. daß Belgien mit unierm Hanvt» industriegebiet militär- und �ollvolitifdi, loivie tiinfirfitlich des sffiinv. Bank- und PostN'ciens der deuticlien Reicks- gesebnebuna unterstellt werden niüsse. Eiicnbalmcn und Wasserstnißen ieien dem deutschen VcrkcbrKweien eimu- gliedern, im iibriaen müßten Reaieruna und Venoaltuna des Landes so aeführt werden, daß die Bewohner keinen Einfluß aus die politischen Geschicke des Deutschen Reiches erlangten. Was Frankreich anging, so wurde der Bellb des an Belgien grenzenden Küstengebietes b!» etwa zur Somme und damit der Anöwea zum Atlantischen Ozean als eine Lebensfrage für die deutsche Seeaeltuna bezeichnet. Da? hierbei zu erwerbende Hinterland sei so zu bemessen, daß wirtsckxiftlich und strategisch die volle AuSmivung der gewonnenen Kanalhäfen gesickert werde. Selbstverständlich wurde das Erzbecken von Briey gefordert, darüber hinaus . aber auch noch die Kohlengebiete des Departements du Nord und des Pas de Calais. Das war der Plan, den man auS wirtschaftspolitischcn Erwägungen ausstellen zu müssen glaubte. Aber man be- gnügte sich damit keineswegs. Den militärstrateaischen Erwägungen sei ebenfalls Rechnung zu tragen, und e» wurde besonder» hervorgehoben, daß wir um der Sicherung unserer Grenzen willen unter keinen Umständen die Festungen Verdun und Belfort und den dazwischen liegenden wcstlicl>en Abfall der Vogeien den Franzosen überlassen dürften. Auch für Frankreich wurde eine ähn- liche Klausel wie für Belgien hinzugefügt, die auf die politische Entrechtung der Bewohner der zu annektierenden Gobiete hinauslief. Außerdem aber hieß es noch, daß die in diesen Gebieten vorhandenen wirtschaftlichen Macht- mittel einschließlich des mittleren und größeren Vesihes derart in deutsche Hand zu überführen seien, daß f�ronk- reich deren Eigentümer entschädige und übernehme. Dem Appetit im Westen entsprach durckwus der Lunaer im Osten. Dort forderte man„eine erhebliche Erweite- rung der Reichs- und preußischen Grenzen durch Analiede- rung mindestens von Teilen der Ostsecvrovinzen und der südlich davon liegenden Gebiete. Wcstpreußen. Posen und Schlesien seien durch Vorlageruna weiterer Landstriche zu sichern, die nissische Kriegsentschädigung habe in großem Umfgng in Land zu bestehen. Die KriegsentschädigungLfrage im all- gemeinen wurde in der Eingabe der großen Verbände weniger beachtet. Um so eifriger beschäftigten sich mit diesen materiellen Dingen In ihrer Zusahdenkschrift die be- kanntlich nur in de? Welt der Ideen lebenden intellektuellen Führer der deutschen Nation. Hier hieß es:„Kämen wir in die Lage. England eine Kriegsentschädigung auf- zuerlegen, kein Geldbetrag könnte hoch genug s e-i n." In erster Linie aber müsse man sich an Frankreich halten.„Wir sollten nicht in falscher Wilde zaudern, es dufs schwerste zu belasten." Die Zahlung eines wesentlichen Teiles der Kriegsentschädigung müsse in solchen Effekten erfolgen, deren Besitz die wirtschaftliche Stellung Deutschlands in don Ländern seiner potitischen Freund« stärke. DaS ist ein kleiner Auszug aus dem Plan der Leute. die den stärksten Einfluß auf die deutsche Regierung und die deutsche Politik auszuüben vermochten, und die während des Krieges ihre Stelluno ausgenutzt haben, um sich auf Kosten der Gesamtheit sckwmIoS zu bereichern. Ihre Eingaben wurden damals streng vertraulich behau delt, und sie sind nur einem sehr kleinen Kreise in Deutsch lkrnd in die Hände gekommen. Der Entente aber wurden diese alles Maß übersteigende Forderungen bekannt, und sie hat ihre Krieasvolitik danach einaerickstet. Sie war auch sehr genau darüber unterrichtet, in welchem Umfana die schwerindustriellen und großagrariiöten Verbände die maßgebenden Regierungsstellen am*st'igel basten. Sie wußte, daß hier nickt ein paar Narren Druckerschwärze und Papier verschwendeten, sondern daß die Verfasser der Denkschriften in Wirklichkeit die heimlichen Regenten Deutschlands waren. Und wenn sie noch irgendwelche Zweifel darüber gehegt hätte, ob die deutsche Regierung bereit sein würde, den wahnsinnigen Vorsckläccen zu ent- sprechen, so konnte sie der Friede von Brest belehren, der im Grunde noch über das Programm vom Frühjahr 1915 hinausging.. Haben die Urheber dieses Programms und die. die ihnen nahe stehen, wie. um nur ein Beispiel zu nennen. die Stresemann und Genossen, auch nur ein Fiinkchen von Recht, sich beute über die Bedingungen der Alliierten sitt- lich zu entrüsten?.Haben die Intellektuellen, die damals im Namen«der Wistenselwit, der Kunst und der Kirche" verkündeten, daß eine Kulturpolitik obne Machtpolitik nicht möglich fei. und die Bibelworte zu Hilfe riefen, um ihren frivolen Forderungen einen moralischen Anstrich zu geben. einen Anspruch darauf, sich heute in die ersten Reihen der Wrotestler zu drangen? Ein Volk, das etwas auf sich hielte und das den Ve- weis erbringen wollte, daß es wirklich mit der Vergangen- heit gebrochen hat, müßte diesen pharisäischen Heuchlern Ins Gesicht speien und sie mit der Peitsche an den Pranger treiben.___ . völbere!kung zum neuen krZeg. ES werden wiederum einige Nachrichten der- breitet, wonach daS neue ü st e n bereit? in vollem Umfange begonnen hat. So berichtet die„Tä'gl. Rundschau" am Donnerstag abend unter der Spitzmarke »Gr au den» bereitet sich»um Wasfengang vor", Grauden,. Msj. Hier fönt» eine gewaltige ProtestVundgcöui'g gegen»«t Frie- denSvkvtrag statt. E» beteiligten sich daran etwa 15 000 Personen. Der Gouverneur von Melachowstt cetlörte: Wir Miisirn uns vorbereiten auf den Ruf der Regierung, zu den Was. fen«u greise«. Er forderte zum Gintritt in dy Areiwilligen- derblinbc auf Hierauf erfolgte der Abmarsch zum Rathause, wo her erste Bürgeraneisler Dr. Peter» da» TmvgolutmiS zum Deutsch. tum ablegte. Der Gouverneur der Festung Geauden? Ist keine itcbcnsöchllche Persönlichkeit, sondern er bekleidet einen der bächfteNrOosteo i« der militärilchon Hierarchie. Wen« er ' cklso ausdrücklich auf den Ruf der Regierung, zu den Waffen zu greifen, vorbereitet, so ist das ein neuer Be- j weis dafür, daß die Militaristen Pläne- für einen neuen i Feldzug schmieden. Auch will die badische Presse von zu- ' verlässiger Seite aus Berlin erfahren liabcn, daß die Grenz ich utztruppen aus die doppelte Stärke ihres bisherigen Standes gebracht werden und daß die Auflösung des Großen Hauptquartiers m Kowrrg vorläufig ver- schoben worden sei. Die Nachricht von der Verstärkung des Grenzschutzes wird offiziell ausdrücklich be- st ä t i g t. Jetzt wird folgendes offiziös mitgeteilt: Von der angeblich au» Süddeutfchlmrd gemeldeten Ver- dopplung der Grenzichutztruppen und der vorläufigen Verschiebung dar Auflösung des Wcaßen Hauptquartier»' ist den amtlichen Stellen nichts bekannt. Derartige Pläne sind auch nicht erörbrt worden. Am Donnerstag ist. wie wir hiermit ausdrücklich fest- stellen, vom Staatskommsiar für Ober- Ichlesjen, dem ReclstSiozialisten Hörsing. öffentlich mit- geteilt worden, daß„militärische Verstärkungen zum Teil bereits eingctrosscn, zum Teil im Anrollen" seien. Sind also die Grenzjchutztruppen. nickt verdoppelt, sondern nur um etwa neun Zehntel verstärkt worden? Sie LechlssoMslen und der Zrlede. Die Erklärung über die Friedens frage, die in der Fraktion der S. P. D.-Arbeiterräte vorgelegt wunde, zeigt, daß auch den rechtssozialistischen ArHeite»rä-len vor der neuen Entfesselung de» Nationalismus und den fürchterlichen Folgen graut. Es ist kein Zweifel, daß die Haltung Stampfers nn„Vorwärts" im Widerspruch mit der Auffassung der übergroßen MetzrHeitder Berliner Ardeiterschaft steht Wie in den kritischen Anyufttvgen Herr Stampfer dos LdsungSu'vrt für die Kreditbaipilligungen und für den Bermt an den Grund- sähen des internationalen Sozialismus gegeben hat, so bringt er jetzt wieber seine Leute in eine Abenteuer- und Ve rzwe i f l il n g s p 0 l i t i? hinein, deren tragi» scher AuSganq nicht zw eile! Haft fein kann. Der rechtssozialistischen Provinzpre�se erscheint diese Politik offenbar recht bedenklich. DaS ..Hamburger Echo" schrieb zunächst am 8. Mai, daS deutsche Volk müsse sich in das Unvermeidliche fugen. Am nächsten Tage führte eS aus: »Wir sin» nicht in der Lage, uns große heroische Gest«« leisten zu können. Ein starre».Stein!", ein trotz- köpfige».Nnannehmbarl' wie uwere kapitalistische.Press« e» wünscht, kann und darf nicht Deutschland» Ant- wort sein. Wir sind nicht willen», den Krieg wie- der aufzunehmen, wir wollen mit den Wächten der Vergangenheit brechen, hie an» in diesen Zusammenbruch hin- e'ngeführt haben, aber wir ivä i>«,„ich: mi!, ibnen brechen, wir würden f-sort neuen Krieg heraufbeschwören, wenn unsere Aniwort an die Giezer ein glatieZ, plumpe» Steint fein würde. Reichte die EiaatSnuift der neuen'demokratischen Re- gierung Deutschland» nicht höher hinauf, so hätte c» sich n i ch I gelohnt, den Säbelrasseler von Hohen zollern und seine Ludendorsf-Garde davonzujagen, denn ein.Nein!" herau»zuschmetlern. da» hätten auch die noch fertig gebracht, wenn das Volk nur bereit gewesen wäre, noch länger durch Blut und Elend zu waten." In einem folgenden Artikel„Unterschreiben oder Ab- ehnen?" tritt das Matt schließlich für d o S Unter» cf) reiben unter Protest ein. ES wenidet sich auch gegen >ie erregte Gefühlspalitik Stampfers, der nur feine Prfvaimei nun« vertrete,'die von der übrigen»Vor- w ä rt»"-Redakt:on nicht geteilt werde. Einen ähnliä""' iandpunkt vertreten eine ganze Reihe anderer rechtsst er Blätter. Die„Mogdckb. Volk»- ftimune"». B. v. dem„gefährlichen Spiel": 'Indessen bcs..�.. si.h unser Land in einer noch schlimme- r«n Lag« als seinerzeit da» große russische Reich. Uns fehlt, was Rußland hatte, da» groß« Hinterland, das die Nah- rung»mittel schaffen könnte, die uns fehlen, voa den Rohstoffen für die Industrie ganz zu schweigen. Deshalb müssen wir die grage. ob der Friedensvertrag unterzeichnet werden darf oder nicht, trotz aller Empörung über die un» zugemutete wirtschaftliche Erniedrigung und mo- ralische Demütigung mit kühlem Blut« prüfen. Der Zorn ist in solchen Lagen der allerschlechteste Ra igeber. Freilich, die oft Preußischen Junker können gut.Niemal»!" rufen. Sie sitzen auf ihren Klitschen, füttern ihre Schwein« und bauen ihren Kohl, sind vielleicht so- gar in der Lag«, für hohe Schleichha»del»preise die ebenso for. schen Neinsager au» den Kreisen der städtischen Kri-gSgewinner zu versorgen. Aber das darbende arbeitend» Volk denkt an die der- stärkt« Blockade, die den Hungerriemen noch enger schnallen läßt, denkt an den Ruin der Industrie, der die Rohstoffe entzogen werden und die deshalb den Arbeliern keine Verdienstmögiichkeiien mehr bieten kann. Deshalb kann man nicht sagen: Wir nnterfchrelben nie- «noIS! Wir müssen im Lande der Regierung den Rücken stär- ken, damit sie Verhandlungen erreicht und in diesen Ver- Handlungen andere Bedingungen zu erlangen sucht. Aber wir müssen auch der traurigen Aussicht in» Auge sehen, daß schließ- lich unter dem Zwange der Not auch der Gewaltfriede ange- nommen werden mutz. Unter Protest natürlich, unter dauern» dem Hinweis darauf, daß dieser Friede keinen Bestand haben kann. Aber schließlich, wenn die Vernunft und das Recht nicht siegt, dann muß da» deutsche Voll aus die Zukiiiift bauen. die allein imstande ist. den Jmperialismiis der Entente zu brechen, wie der deutsche Jmperialismiis gebrochen ist. Diese Entwicklung müssen wir abwarlen, ohne zu der- zweifeln, die Zähne zusammenbeißen in der Gewißheit, daß sie nicht ausbleiben wird. Alles andere, vor allem da» Spielen mit dem eigenen Untergang, ist Wahnsinn! Aohwliche Aiisfübruugkv kann man in den rechts- sozialistisclstm Organen von Osfenbach. Chomnitz. ElberseD. Essen un,d anderen Orten finden,«die alle vor der na tio» nali stilchen Gefahr»varwn, Me und mit einer neuen Katastrophe bedroht. Die Hafard-Politik der rechtssozialistischen Führung stößt alro auch in ihrer Partei auf Wrderfpnich. Es ist oder zp befürchten, daß der Einfluß der Parteibureaukrotie stark genug ist. um diesen Widerspruch so weit zu bämpse.i. daß er praktisch wirkungslos bleibt. Die Regierung. Scheibe- mann voran, hat der nationalistischen Agitation daS Signal aogebe«. Tie UReAUjosialiften machen bereits iSfi � m einsame Protestaktionen mit den Bürgerlichen� � Gefahr besteht, daß sie die nationalistischen fu gerufen haben, nicht mehr bannen können,, sz wirklich wollten. Ihre Politik fuhrt tz den Abgrund! Heuchlerische Eulrüslunz. J Die cm der jlreifyrecfmna der Anerkieasre � Moobiter Mordprozeß interessierten Kreise entrm maßlos darüber, daß wir bei der Besprechung � dem Empfinden des Proletariats Ausdruck<>e(l« �z. vorausgeiagt haben, wie dieser FreiUnuck.'«weßl land wirken werde. So verbreitet das Wolllia» die folgende offiziöse Notiz:. Es ce edlen: feiezeitellt zu:v«rb?n. baß noch n»c Zeitung dem Gegner schamloser** 8* n# Vorgehen nahegelegt hm als die.Freiheu". � g w' Bourgeoisie der Alliierien Waffen gegen das eigen« � Waffer, deren lügenhafter Ehnralter cht aufs �_i®i' ist. Und alleö. um immer politisch ihr Geschäft 3".'[<4i' Sleyierung hat dem Lieblnecht-Ptozeß sel»« gc mäßigen Verlauf gelassen, ohne auch � � tingiten für ober wider Stellung zu rrÄMen. Ihr■"-» �jjjii- vetiassung! mäßig« Aufg-N'e ob. das gesprochen« llric ö gen oder nicht zu bestätigen. Falls sie sich»»«i# tm�g ber Bestätigung eirischließen sollte, liegt dor idaritt. daß bei dem Zustandeloinmen deS UrrsiUtf � fl� mäßiges mitgeiviokt hat, sondern weil sie jede„m genutzt sehen will, noch Uiihellärtes zu klären irnd noch gestellte Schuld sestzustellem.. � Diese Notiz offenbart wieder den scbamMev � stockten Charakter unserer offiziellen Politik.® gee Regierung, daß das Ausland io schleckt über um �stil Hältnisse unterrichtet ist. daß e« nur auf un" � wartet, um sich eiu eigenes Urteil zu bilden?.„| wie Kurt E i s n e r von den am Kriege'i hat ichimpft und verleumdet wurde, weil er«S im einen Teil der Akten über die Schuld TeuncW Kriege zu veröffentlichen, so werden auch mir � und verleumdet, weil wir der Wahrheit die�v» und an der von der Regierung und ihren-Han � betriebenen Vergiftung der Oeltentlichkeit durch Fälfchuna nicht teilnehmen wollen. Wenn sie g« „Sozialisten" in der Regierung nur ein wenw �» däckituiS anstrengen wollten, so würden sie siw ißii Innern, daß neneu die gleichen Vorwürfe von' � helminifcken Regierung gegen sie selbst aeriau«.$ sind, solange sie noch Arbeiterinteressen wabrnad>. daher den Kampf gegen die herrsckwnden Klauen i �(i- Der„Vorwärt»" schreibt e�en lansic «tikel zu dem Prozeß, weniger aber über die Ve-u je selbst. olS zu den Ausführungen, mit denen jjssl Urteilsspruch begleitet hotten. Der Iichalt des. kann nngefälir auf die Formel gebractst werden! � den lieben Gott und daS EdenhotÄ walten, sckwn daS Richtige finden. Und da daS MnU � seine Kameraden frei gesprochen hat. so liege für 0' �r) ter kein Slnlaß vor, sick über das Urteil zu rn tick sie. � gefaßt ist der Unterschied zwischen der Aufsosiu� � „VonvärtS" und der Zluffassung deS durch u»S �rr revolutionären Proletariats dieser: dem„Vorwari � überlwupt der reckTtslozialistischen Führung. bürgerlichen Parteien gar nicht zu reden— lulion ein politischer Fehler/ der durch die Wiederherstellung und Anerkennung der alten � nisse wiedergutgemacht werden muß. Wer Ww sst dem Boden der Rsoolution steht und die Veseilisti' tfiten Klassenoorrechte fordert, der muß verlange c � anck, in der Reckstsprechung nickst mehr die alten ver !en Paragraphen gelten, fondern den neuen Bernv Rechnung getragen wird. Bürgerliches Recht iw. gebm cht en Sinne bedeutet Klassenjustiz, also Begunl der Bourgeoisie durch bürgerliche Richter und minderes Recht für das Proletariat. Rttiolutionare* � dagegen ist die Beseitigung jeder Klassenjustiz. �#1 Klassenjustiz als zu Reckst bestehend anerkennt. rll.lXS auch dos Urteil im Mordprozeß von Moabit als verkennen. Wer revolutionäres Empfinden hat! oe» dieses Urteil aufs heftigste empören.. Dabei ist die Belxnivtung falsch, daß da? für uns die V e r u r t e i I u n g der Angeklagten in- Mordprozeß war. WaS wir verlangten, das war oi.z stellung der Wahrheit, die rücksichtslose A u f d.e a � deS Verbrechen», die fckwnungSlofe Ver f* der Schuldigen. Und was wir der m>l i M � Klasiensustiz zum Vorwurf machen, ist. daß sie dobe � sagt, daß sie den Beschuldigten Gelegenheit(wlwlx die Spuren der Verbrechen zu verwischen, und dan' der Verlauf der Voruntersuchung wie der Verhnw � alles andere waren, altz»in« unbeeinflußte Pflege rechtigkeit- NaSilmg jnra Kea'Ilcr IBorüiiro!� Die Presse ist im allgemeinen mit dem Ausgwig � Moabiier Mordprozesses zufrieden. Allgciiioin ww- � „objektive Prozeßführung" durch den Vorsitzenden � Kriegsgerichts heniorgchoben. ES sei alles getan wordj�tz die Wahrheit aufzudecken, und wenn nach verschiedene v. nicht völlig geklärt wären, so läge� dies an den �4 ,11' artigen Umstanden, die mit der Ermordung oer- Arbeiterführer Rosa Luxemburg und Karl Liehkueäll sammenhingen.. Wir sind der Auffassung, daß die Prazeßsw' F durchaus nicht so objektiv war, wie sie es bei der wnge'L&ck Bedeutung diese» Falles hätte sein müssen- Wir allerdings von vornherein von einem KrioisSgeriast andere Prozeßführung nicht ertvartet, wie wir auch anderen Ausgong des Pnozesses nicht erwartet haben,„p beben noch einmal hervor, daß weder in der suchung noch in der Haupwerhandlung auch nur der � Versuch gemackst wurde, öen tieferen B e m � gründen des scheußlichen- Verbrechens nachzuspüren- Urheber der beispiellosen Hetze, die gegen Rosa wnd Karl Liebkneckst geführt wurde, biege Heimen gebet, die durch Flugblätter und Plakate zur mordung der Genannten ausforderten und Preise Kopfe aussetzten, die ganze V e r schw ö r e r k l i g u Gegenrevolutionär« hätte an» Licht«zogen werden Dem» iweiseUci wuptze guyüe durch chejetz~ mr*1? . W*"' w N» K ,ig Lf; . �jlTenS foteett Mannschaften dabei in Betracht kamen. cv�i � stark aefordert. ttuf �lei£n Spuren ist das Gericht wie so vielen anderen gl?et'rQn� lieaenden Beroeffflriindcn nicht nüdwctionflcn. ln der Hauptsache bemüht, den Nachvei«»u er- M» � das Edenhotel in keiner Verbindunci mit der «orvtal stand. Den Beweis dafür hat das Gericht aber -"bracht. Es ist chamktenft-sch. daß der Boftihende Ly. Vnen dir anaestlmldiaten Ofti/tier« die?iraae gerichtet ä'®QtMni sie den durch einen Kolbenschlag venvundeten Mossen Liebknecht nicht sofort auf der dem Hotel gegen- finden Unfallstation verbinden< f i v e n. k,im> dwre bemühten sich nicht einmal, die Art der B er- »ndnng festzustellen, die Liebknecht durch den Kolben- Z l irßolten hatte. Keiner der Angeklagten konnte üver nrt und den Umfang der Verwundung genaue An» machen. Das läßt doch ,uni mindesten den Gärluß utw,)"in her von Runge geführte Kolbcnschlag keine ���nehme Angelettonheit mar. Sie Hatten als Tranv- r%( des gefangenen Dr. Karl Liebkneckt den Auftrog. pn'��ltenen ordnungsgemäß abzuliefern. Src W alio-"eben der sofortigen �eftstelluna der Vrrwun- hin n."rr�"eben fofortiaet ärftlicher Hilseleistuna alles U,"»'"stin. um den Täter an Ort und' Stelle MWetm. '»o der Täter hätte sofort ergriffen werden kdnnen. wenn � die Abficht gehabt hätte, chn Au evii reifen. Mtoercr wird diese vom Gerickt durchaus dimkel ' Angelegenheit dadurch, daß. wie wir ichon mebr- ih�', irwähnten. der fiäacr Runge eine knappe Stunde huiu nf('en �tou Rosa Lurembura das alcidw Verbreclx'n konnte. Auch hier kein sofortiges fahnden nach Ctkx-Jh* bier keine Unterftttlmng der fä'wer per- befangenen auk ihre Transvortsahigkett d>n. A..;' st�ßilfcnofiBie der in dichter Nähe gelegenen Unfall- toimN1; �'klmehr eine sofortige Beifeitefdigffung der Ver- �Nt mit anschließendem neuen Verbrechen. der m � � Kriegsgericht bat ouck in diefein s(ane bei fe\)pr� una keine fragen gestellt, durch die bi toS�'Wnben Umstände gebührend gewürdigt worden 5: Kicht ander« verhält es sich damit daß d'e An- WKMZtz TO|te und Gatetan gestellte wußten ebenfalls von semer Tat. Zllslizdebale. v-uihaltsauSschuß der pteußlMen ß««' m ""Uschen Fraktionen abgestimmt werden. �Hlleßtmg der lechulscheu Hochschulen. WSffM indem fie die deutsche Fnduftrle vernichtet. Die Skesoludton wen- bei sich geyen den Friedensvertrag der Sntenle an die allgemeine Solidarität der Böller, die bei einer RanfilHierung deZ Bewait- frieden« auch seviierhm bedroht sein würde. ES wäre wünichenSwert. den Wortlaut dieser Ent- schrkießung der Vorstände der Gwerkfclx'ften zu erfahren, den die vorstehende Meldutrg der V. V. N. leider nicht mitteilt. ZnsWNenMtt des 5r!eSeüSkMsschuffss. Der Frieden«!, uSschuß der Nationatdersammlung wird am So-nnabend, den 17. Mai, nachmittag« 5 Uhr. fan RaichSfinanz- ministerium in Berlin wieder gusauiurentret«». Wkomattscher Silustlovsberlchk. Bersalve«, 15. Mai. Die Pariser Aufgabe de«..New York Herald' melde,, daß ein Ausschuß für Osisecaiigelegenbeiten gestern von der Frieden«» konseren, eiirgesetzt wurde. N« wurde beschlossen, daß ein« alli- ierte Flotte in die Ostsee geschickt wird und eine Anzahl inter- alliierter Jiisanterieba�aillai'e geibildei wird. Wenngleich der Iwcck dieser Arpedidion amtlich noch mich, bekanntgegeben wordvn «st. liegt doch Brund zur Annahm« vor, daß ein« Operation gegen Peier»burg stattfinden soll, da Admiral Zkoltschak daraus besieht, daß man den Finnen nicht erlauben dürfe, gegen Vetersbury zu ziehen. »Thieago Tribüne' berichtet, daß der Biererrat nicht nur die Sventualiiät eine« Mortigen Duechsuhrung der Blockade im Falle dar Richeunterzeichnung de» FriedenSvererage» erörtert«, fondani auch di« völlig« Aufhebung d«r Blockad« besprach für den Fall, daß der Fried« unterzeichne, werde. Da« Blatt hält diesen Umstand für«in Anzeichen, daß in amerikanischen Kreisen gasten, die Ansicht vorpe herrscht habe, Deutschland werde den Berirag unter- zeicheien. Man ist der Ansicht, daß Scheidemann» Red« und die Proteste der deutschen Delegation nur bezwecken, Protest« gegen den Friedensvertrag anbringen zu können, daß dagegen, sobald di« Frist sich dem Tut« nähert, od« gar.voch« noch, d« Vertrag unterzeichnet werden wird. versteckte Mpn. f.",0"* zugelassen w u r v«,...«............. de? m, 0 T*' 0 f Schließung der sämtlichen Hochschule« t» �zei.�""? fordert. h. u kür den Geist der Bersammlung Ware« d'e mit liH�ffori �' m Beifall aufgenommene« Auslaffiingen eine» �"�'fchrnJu � of# großen Fechle-r begrichtirt«, daß der u»- Boot-Krieg abgebrochen worden fei und die st von Passagtersdfsiffen unteflafien Hab«. Ssiofffs Bureau mekdet: Die inzwischen amtllch all unwahr gekennzeichnete Nachricht, daß der GenerasstabSchef m Berlün einen Plan zur bewaffneten Behebung de« deutschen Balke« au«ge- arbeitet habe, ist von dem unabhängigen Soznrldeniofeate« T r u s ch w i ß ie> der Bredlauer Sta dtv et ordnete nve rtomnri u«g. wie nachträglich festgestellt sein möge, aufgebracht worden. Die .Freiheit' hat di« Quelle der erlogenen Nachricht teusch ver- schwieg»«. B» hätte ihr ein leichte« tei«, müssen, die Unwahrhaftig- keit der Aufredenden Meldung festzustellen. Dieser Umstand dürfte die Taktik der.Freiheit', der diese Tartarennachricht für ihre poMischa« Zwecke seh,»ittlommen gewese» zu sein scheint, gebührend kennzeichnen. Di« Unverschsämtheit de» amMchen Demenfteradvarah» i'Ibersteigt olle Grenzen. Trod unterer wiederholten f�eft- stellungen wird auch feßt nit die Melduna der Tele- graphcnunion. die di« Vorgäna« in der VreÄauer Ver- faiiimIilNst behandelt«, dementiert. Statt dellen wird min darauf hinaewielen, unser Breslauer Genosse Grusch- Witz habe in der Siduna der Stadtverordnetenversammluna die ganze Nachricht miscsvbracht. Wie erklärt sich aber die — noch immer nicht dementiert«— Meldung der Tele- gravbenunion. daß die Mitteilung von der AuSarbeitiiBg deS Plan«« zur Erbebrnv* des deutschen Volkes von den Vertretern de« Mnaiflrats. der Stadtverordnedenverlamm- luna und«.er Bärgevschaft mit Begeisteruna aufgenommen wurde? Statt uns zu belchimvsen, würde die „zuständige Stelle" gut tun. kick endlich zu dieser Meldung zu äußern. Schwere Unruhen ln SteM«. W. T. B.«tetti», IB. Mai. Zu« Schutz» eine« H»rl»«»dampfee«, de, a« Bell- hauSbollwcrk lischt und der«eftern und vorgestern seine« Inhalt» teilweise beraubt werden war, war eine miWWtrisch, Bchutzwache ausgestellt werden,»nk d«, anderen Veite der Cd«, fa«, weite sich heute»»rniitta« eine erregte Wenge, tili die Wachmann. schafl abgelöst wurde, versuchte man, Ihr»te Aewrhee zu entreißen. Die Soldaten feuerte«, wobei ein iblllhriger Junge durch elnru Bauchschuß tödlich verletzt wurde. Der Wenge bemächtigte sich nun»evße Srreguni. Siu äber die Hansabrvcke fahrendes MllitSrautomobll, da« hatten mußte, well die Brücke hvchgezege« war, wurde feine« Inhalt», WllttSrgewrhre, beraubt. Andere Leute Helte« sich ven der Schnecken, erkaferne Waffe« und Muaitiei». 0)e, gen> Ubr rllckte die«-che ab, auf der veöcke löste sie sich auf. dl» Soldaten Warfe« die Gewehre weg und liefe« davon. Di« Wenge griff die Gewehre»«f und feuerte hinter de« Seldatea drei«. Dann wurden dl» In de, BSHr der e« davon auszuschkVßen, Die Barlage ging a« einen Au»Ichuh. Hiernach Wurde übet die Unterbringung van K i n» d« r n«tuif oem Laude borawru Frau Si 0 t e b e r g Von der Bürgerliche» Bereinigung dehandolle die Frage so, ate ob darin v«hör kiderhaup, nichi« gtickielooii sei ÜVtnofjiu W« y i lonn-tf ihr die mißerordeniitch ruhrige TcktizkeU der So.jia-.tijmofrati . auf Wesen! Gebiete snlgiizenha,�'». S* erhob aber auch berech l tigte Auitage zogen iwe viViiegctslcheu, durch beron Bertwile» bei ' Krieg mit seinen entfechlichen Koigon dee'ängert worden ist. Est : wig» ferner nach daß auch für W« SUWitt« cuoa* gefchchen müsse, 1 We oft äußerste Bwwchntng erduidexn. um nur ihre Kinde« «ich, allzusehr Not leiden zu lassen, Sie mirbnte den Mag.steat zu räscherer Arbeit und ge ßstiend>l« Berl>ation der bkrgevtiche« Partewn dura, Aufpeitfchung der nalionalen Leidonz haften er» neut impi-heur«» Glend über da« Coli, desmidea» auch über We ftmder, betauszufctfchhpören. Den Haupttestl der Sißnivz nahm di« Fortsetzung de-r Hau«» haltgderaiung ein. Der Ausschuß enrpfahl in bezug auf die DehallVregelu'ig der W.vt« jt roi o ni i't gi iebt r und(tem nuten zu Worten, bit eine all gemein«, organische Reyeluckg erfolgen kann. Olwrburgermeifter Mermuth fozte zu, balbi�l an die®r» lebigitug hcranzuigehen. wünschte aber, die« g com infam mit Groß» Berliner Gemeinb»« zu tun und erbot Delegation von Stechte verordne ton hierzu. Unter AustoerDungen kür gemoievvützige Zl rocke soll dem Blstthii>er-Oichei>e>r für Beranpaltungeu von BoIk«c»nz«rten»>«« Tubv.ntion zugervendei warten. Wen. Leid wünschte vi« Miltes der Stadt m Höherom Wufie für CollfbUbungsziocde Im allgemeinen aufgewendet zu sehen. Eine längere Dcbatt, entspann sich über den Beschluß de» Auöschusseg, da» Eriftenznrinimum von V auf&IOO M. erhöh e« und von 10 000 W. an die Steuer progrossi» zu gefk/ten. Stab tu. M o m m s e n wendete sich dagegen. Gr et kannte zwar die Be» grenzung auf 000 W»l« zu niedrig an. fand aber den Sprung zu groß. Städte. Wege dachte in dieser Hinsicht sozialer. Er erklärte sich sogar mit der pawe+W«©teiaiTunfl ven 10 000 W. ob einverstanden und befkkteoitet, die Sellbsteinschöstung auch auf die kleine« Einkommen ouizubehne« Genosse Hintze vertrat Herrn Mammsen gegenüber mit Entschiedenheit dt» Buten*(fem de» Windei bemitteften, Fun, Schluß der Etatberat, ing stibrte DeuoFe Arid an«, unser« Stellung zum Etat kBnn« heute«im» andere sein MA früher. D« Etat»n Heilt« zwar indivekte Stenern, wie di« Lust» barleitgsteuer. Diese sofort aufzubeben, würde ein fflsfvchnk«rt die Unternehmer fein und ist daher nicht«»gängig. In yu lim# werbe aber eine Aenderung auch in der grundieeeiden Hm» gesialtuna d r Einkommen!, euer möglich und die Befrüdiguvg aller Bedürfnisse aus diesem Wege möglich fei«. Diefe B». ficht»- punkte hätten unsere Partei gaiossen bestimmt, den Etat«■« zunehmen. Städte. Wommfen glaubte zu grühever Sparsamkeit malj. neu zu müssen und behauptete, auch ü, Aukunsi könne nicht auf eine indirekte Steuer verzichtet werden. Gen. Wurm enigeguei« ihm, daß dann der Zusiand ivaster bestechen würde, daß die ärmer« iqin, oxi ö vuim w& �)i<|iMi,u>«..»> w,••.-»ii..—„ Weoölfenmo einer Doppelbesteuerung unterworfen i,in würde. Sparsamken in der tfutlohming unb Besoldung der Arbrttdkrüste, die da« Wirtschaftsleben aufrechterhallen, fei Raubbau Deenente gegen bedeute Soziatifierung wirkliche Hparsanistut und Wirtschaft» fichftit. Da» verleitete Heren Cassel dazu, in«st er Oeffenlfichteil den Rochwoi« zu führen, daß«/ txn Grundgiwante« dar Sozio» lisierungdftagen absolut nichi begreifen kann. Er Paten,»sterta dann gegen dte von uns geforderte Weuordminr, der MnaisiratS. Verfassung. Gen, Leid unterstrich de»halb noch-iurt» die Forderung. da« gweifommerjtiftem auch in den Komun«, zu be» Ban Spar fom feit zu reden, wo i Fov» ——... in der Tat nur die allor» lk Gewerkschaften gegen de« Gewalkscieden. » der»V rftän da der deutschen Ete. L,,'''« wa,"te In den teytem Tagen In Berlin zusammen. I L*d«n'v ein« scharf« Protestresolution gr—>— 'San» ,. Entente«iniftimwig angenommen L,.''*•'* ,n irmea............., Hti t*de„'.! ein« scharfe Protestresolution gegen den«te. wjeun« t„r Entente«instimmig angenommen. Die End wü 8id Mi daß die Verwirklichung der Gntentesard«. big»Mrtjchg«rteiterki-ße treffe, mW«, Aus der parkel. Nn akSnzender Erfolg(m Thtlrknge«. Itte, den Bohlen zum Bvridtag in S ö I« n( i n g e«. da« im Rrgirr"na«deziet Erfurt liegt und btdhrr eine reaktionäre Hochburg war. Wurden»1 Unabhängig« Engialdemo. traten, i Rech,»fogialtften und 8 tMug-rsich« gewählt. Roch »er Wahl sind die Rrchtgfoziattsten in der Stadt Schteustngrn mu dem von ihnen gewählten standidaten gefchiossen zur ll. G. P. Sbergeteeten, fodaß Wir im Änriaiog W Abgeordnete, die Siecht». ------- we« p--»->(«•»••»-»••, g'■*—-—»»-—--»•-»«........______ � ringrubsten Aulgaben erfüllt werden könne*. Die Wtteve habt der Jloieg Brrlckni tdet und nicht, wie zwischengerirten wurde, d«, Revohttion, und auch rrichi di« Ardeiterräie, die im Etegeitteil Müb tTorbcnwcrte gerettet haben. Die Kestslellung de* Haushalt» plan» erfolg!« ernstrmmig. G»m«lnbedertreker°Konferenz des fozkaldenwkratifch«, Verbandes Trob-Berfins ll. S. P. D. Scmnabend, den 24. Mai. nachmittags viinktNch 5 Utzr. Konferenz aller Stqdtverordneten und Gemeint)«Vertreter Groß-BerlinS im Sißmrasfaetl Nachau« Berlin. Gmgana Köniaftrak«. Tagesordnuna? L Kommunale Forderungen der U.G. V.D. Rekerenti Genosse Emanuot Wunn. S. Bericht de« Kommunalen RiisMmfW Groß-Verltn» (in�cfonbere Entfch,idiminaSfrac>k),«abl von Kom- Missionen. Ressrent: Genosse Hermann Weife. «S wlrd aedeten. daß.|«ber Ort. soweit IL®. B. D�. Vertreter aetvahft sind, vertreten ist. Der Kommunale ÄuSschnß der N.S.P.D. Grob-verNu«. Dr. R o l e« s« f b. Zur Frledensfrage. Adlet»Hof fand am Witrwuch abend eine bon etwa 2000 Personen besuchte Berfa»imlung in WoSstein» Garten statt, pie wn Darlegungen deS PUfeifnttn Genossen Leid restlos zu- summte. In der Psefsriberg. Brauerei in der Fraulfurt«, in der Genosse Lampe-stipenick sprach, waren im Garten etwa 8000 Personen anwesend, die durch stürmischen Beifall thre Zustimmung zu der Stellung der U. S. P. D>«»«' Frieden». frage kundgaben. Biete neue Mitglieder wurden aufgenommen. Auch in Stralau lnnd am D>en«lag eine überttilkte Bersammlung statt,«Jrt, ttef, enden««»fflbtungen de» Genosse« Bt P feister sowie der Di«kussion»redner wurden oft durch stür- mischen Beifall unterstrichen.@n einet einstimmig nnpeivonune« nen Resolution wurde«.• schars gegen die naltemtlifltfche Hetz» Protest ifrt. oichienberg. Unser« 8 öffentlichen Bersammiungen teurer außerordeutttch stark besuch, und mußte« i« der Parfaue Bich Bürgerheimstraße Parallelversammtungen eingelegt«erden. ßn der Pariaue sprach Gen. Burth. ,« der Turnhalle-Burgerheim» sirahe Gen. Adolf Haftmnnan, in Cofä Bellevue Stenosse Witzle. E« waren in den 8 Bersammlnnge« gut 10 000 Personen an» teeftnb, di««instimmig zum Teil nach eingehender Diskussion eindringlich die Unterzeichnung de« FriedettSvertrag« forderten, teenn auch scharfe ftntif an der Enten, efotderuna geübt wurde. — Steichfoll« wurde einstimmig die sofortige Aufliebunj be« Belagerungszustände» ii*b die sofortige Entlassung de, poliiisch Fn- hafiierte« vertangt Eine ganze Anzahl Reuaufnahm«, für die IL S. iß. sowie Rruabomnente« für ,@KiW»ad.Ftete Wall" " üiei.-bialXJ«u*----- Thealer und vekWzuWi!. SolksMIws. Tlieator am w« Dflfownlatz, (Direktion Friedrich Kaysslcr. R Uhr: ÖmL_____ Opernhaus 7 Uhr: Der PfelschOtz. / SchftTjjpielh as Uhr: WlPfha TelL irektlon Max Reinhardt / Bfintsclies Tlmlw 7i Uhr: Wl» m«» h g«ltllt. i RoninieniJlelc ?!> Uhr: Dm Klnderirettsd. i Kleis» Scbssspleihaos TS Uhr: P. Bgdn«< Ptmtor« •teoktlaa e. UeiMtu i Tbeatw I.* /RSalssrötzer Straße 7 Uhr: Stütxex h. 0«stllschatt Beanabead; Sidtrao d. QcseJI- KbatL Beaatat, Daehmlttac*: Ma täal rraahlurter. BannUi, abends: Stiteon der Ciescllscbaic. RümSdlenboiis SM der Marschnllbrtcke. I Uhr: Erdgol L• euabead: FeldüerrvbCsct anotag. nechin.: DU Ehre. Ktgm mhends: FeJdherrnhfluel. Berliner Theater *Ubr: Storno, dt« wieder Wachtea. Lessing-Tbe&ter DirekL: Vretor BarnrrwslcT. 7 Uhr; Peer(jynt. Sonnabend; Pee"" Üvnt. Sonntag: Der ßlauftichs. Deutsches Kfffistler-Tlieat 7 Uhr, Mm l®0. Male: Der Scmipfer. Sonnabend. Sonntag: Das Schloß am Wanr.tce- Casino-Theatcr. Lothringer Stf. 37,Tig1.'�8Ubr: Nor mocto b!s Sonntag: Vater Hnolle. S K;nlag fi- U; M»aa) IM S#a& Uerband der Sattler und Portefeuiller _ cmacttuaümtfl aertin._ Achtung I Täschner, �ortefeniller, Achwng! Wintergarten ««Jlch 7\ Uhr Varlet�orsteliiifig Kanchen gestattet rXheater am NolIeiidorfplatK. t Uhr: Brei alte üebae leim. , Pos« Theater M Uhr um ersten Mal*: ttWUnUub. Wälhalia-'Micater übr: Der/igcr ans Kcrrpfafc. Theater a. Konboser Tor m(!r. Sur««™ ültt. Mr. I| V Ahe-de r ,il SonnUg Bsetraiittao 1 Uhr: Elite- Sänger %%.%: biuroWn-i�wi ö»! Beginn 7 Utyr Sonnt nachm. ermiß. Fr. Vorverkauf 11—1 Utir. Msm-xm — Fnuikfurter Allee 278— vom 16.— 19. Mal: MssrrM Jordon alt Bruno Ka.tnec, 4 Akte, Die iGthende Maske mit Mac da Madeloia«* i Akte. Kellers Festsais, Koppenstr. 29, Direktion: J. Werner. Heute bis 19. Mal. 19s Peer Gyn: L Tcfl: Jusendjabre mit Qesan«selnlagen Außerdem; Eine Jnnie Dame m BMI mach dein Runiau von Pcdor v. Zobeltitz Hanp trolle: Mady Cmlsiians ■od das glänzende Bsinrogr&mm Am 31. Mal IH. abends 7 Uhr: EcoHmins des Filmtunnels u. Diele Große VolksbelasUmnogea und Schrammetniuslk, Äofferiuacher und Galanteriesattler! Am Freitag, den IS. Mai, abends 7 RHr in„GraumannS Fertfälrn.NaMynstr. 27 Bran�kenVersammlwng. TageS-Ordnung: 1. Bericht von den Berhandlun-en mit den Fabrikanten. 2. Diskussion L. Verschiedenes. Erscheine« sämtlicher Kollegen nnd Kolleginnen dringend geboten. Dir Branchenleitung. Sonntag, ten 1§. Mal, nachmittags b Uhr, d» Zestfaal Stadthaus, Eingang Klsfterstraße /lifteö- Seierle-�ibenö »Wann stellt ihr, o Soldaten, die Arbeit endlich einP her« Kntolf teonharö spricht öder:»der Kamps gegen Sie Waffen.' Billets h 1 Mk. sind zu haben: Büro: Schlcklcrstr. 5-6, Mol 11 bei dem Kassierer J. Moses, BlCcbcrstr. 37, Laden Ocrlchtstr 71. 1... M. Kypi-c. Qreitsualdcrstr. 9, Ii , K6fllg»bergcrstr. 27. Stfl. I.« R. Budde. MaybocbolerS, Hof IV . Lichtenberg. Neue Bahnirofstr. 31 nnd bei allen beV?nnten Abteltongs- . Neukölln. Neckarstr. 3 und Bczirksiührera. Dsr öildungsausfchust des verbanöes soziaiöemokrat. wa�vereine U. S. p. d. Hr.-Serline Faijafjon für Icde» Zweck und Größe, kleinst. Mand- piitnpeo zum Selbst- aufstellen nach f-ostenloser Anleitung, Cachm. Rat. A�es Spezial- haus wsthtÄrtwiiwüT-ii. CRHKW m&Co. ücriiss LA 68, Alte Jakobs tr. 20 22. 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Ceti. Offert nnt |„W. j. an die Oe- i schüftsstclle d. BI. erbeten. Kommt Alle! Gegen Vergewaltigung! Für Fölkerversölmimg! Große Volkskundgebung Sonntag, 16. Mail919, vorm.11 Uhr Am Reidistag, Sophiensäle, Prachtsäle des Westens, Kaisertmllen(Morifeplab), Palaslthealer am Zoo, Germaniasäle Bernstein Davidsohn Dominicus Heilbrunn Hirschfeld Marie Juchacz Kucklioff Midiaeiis Pfeiffer Rade Rickelt Seelig Adele Schreiber Wallauer Einberufen von der Arbeitsgemeinschaft für Staats- bürgerliche und wirtscbaftliche Bildung, Berlin W 8 liü Tiscbl«' V Die der am verbeten. Nac�'W«« fc e- o« -M | Soeben erschien: -»«S y. 5. p. D. uad Gewerksotiatten Resolution zur Gewerkschaftsfrage Von Robert Dlssmam Preis 30 Pf. In den nächsten Tagen erscheinen: LZ? Nsx zam Sozialismus Von Otto Bauer Preis 50 Pf Die Sewerksehaltsfräge Von Robert Dlssmann Preis 30 Pf. Die Wahrheit über die BerUaer Sirasssnkämpfe III.- 120. Tausend Preis 35 Hf. Bestellungen sind zu richten an die Buch- baodlung der Verlaesgenossenschaft.FreJiieit" e. G. m. b. Berlin NW f., Schrfibauerdamm 19. m n ßorsi Straße � Achtung! Achtung! Die Einlahkarten für den am Sonnabend abend 8 Uhr stattsindenden Lick)tbilderoortrag „techiitellck Her Wkltkii" liegen im Parleibureau, Königsberger Str. 27, zur Ausgabe bereit. Bar und nach dem Vortrag Führung durch das Astronom. Museum u. Beobachtung mit dem Fernrohr. Ter Reinertrog ist für die in Hast besind lichen Genossen bestimmt. Wir ersuchen um recht zahlreiche Beleilizung. Die 16. Abteilung. F. A.: W. G illert. Heute neu Nr. 5 Preis 15 Pfennig: Kommunistisches Wochenblatt Überall zu haben. ZeitunsshSnaMer und Koloorteure gesucht: Ausgabe: Ricfctor» Nachl, Schüdeastr. 27 Buctadruckercl Marien barg» Sir. 28 TlWkger, gewandter W&r S!lf«brlfitfP?tr6i»J BerwaUmiassielle Berlin«. 54, Linlenstrahe 83/85. EesthSfiszeit von 0—1 llljc und von 4—7 Uhr. Televhon: Amt Norden 1«6. 1238, 1987, 9714. Freitag, den 18. Mal 1919, abends 5% Uhr. BerfammZuna aller Befriebsrvhrloger und Helfer im Gewerkschaftshaus, Engelufsr 16 sSaal 1). Tagesordnung: 1. Bericht übet den Ghir.b unserer Lohnbewegung. ängel'egen�i««n�'öbew»svn0 sind mit der Aufschrift „Bcmaadung" versehen bis zum 20. Mai au die Seichäfts stelle des Dtsch. Met.-Ard.-Verbandes, Lucken- «alde, veeliher Strohe 34. zu richten. Die Ortsverwaftung Berlin des Deutschen Händler» Berbaode» beabstch'.iOt, zum 1. Zuli 19 mw GeMstsfShrer anzustellen. Darsslbe mufe mit allen einschlägigen Ar- bsNen»erlrant und rednerisch und agitatorisch be- wandert fetn. Zufchriston sind mit der Annchrift .vewerbnng" die zum 1. Fun! 19 an den Kollegen Otto*o#d. Berlin 0 34, Tlftiter©fr. 80, zu richte» »�aitsmisprtich« sind mit anzugeben. Ortsoerwaltung Berlin. Deutscher Händler-Berband. rwiSM1» mmm'Bmm ArflflerlewprKstatt��? Die Ausgabe der Entlassnngspapierc. cr m vom Montag, den 19. bis Fre tag. den von 8 Uhr Vormittags bis 2 Uhr, »od xvj&r In«a cLaHhonder-> Am Montag, den 19. Mal 1919, für die Arbeiter und Arbeiterinnen im! den dcO' A. B, C. D, E und Q. Am Dienstag, den 20. Mal 1019, F, N. J. L. N. Am Mittwoch, den 21. Mal 1919, K. O. R. Bei dieser Gelegenheit müssen„ buch. Lebcnsm ttclkarte, Rauchzeugkarte. �«« und sonstiges Eigentum der Aw. zurucss'» Spandau, im Mai ISIS. Die Direkt en- gez. Wille. P I e P e_r■ K«!' -iWw.; Achtune l Arölieriewei'feiaw 8 Spandau. � v.%em!tss�mk«sggt»* führten Zelten für die Arbeiter in der K Angestellten In Halle 17 statt: -— Qewerk hezw. Dienststelle Ng. 1 B. 18 Dr. 2 T. 13 Dr. 3 Iis. 2 Fr. 1 Ng. 3 Fr. 2 BS Ng. 2 K. 17 K. 6 Wz. 1 Ng. 7 Or. I Or. 2 Rp. I Rp. 2 Ng. 5 Lu. I An. Ln. 2 Ng. 6 K. 21 Zb. I Ng. 8 Ms. 1 T. 4 Arbeiter-Büro Wz. 2 Dr. 1 Ng. 55 T. 15 Ng. 9 Arbeits-Düro männlich Lager-Büro Arbeits-Büro weiblich Es wird zur Verraeidu.ij von von 9 bi< ,11* bU 11 b" ,lff 12 b!« naebtrf«1�.» wird zur vcrmeidL.ig von»*" a Zahlungen dringend ersucht, die angegebene*- � leii'i w «ää««M-- ..■''--—%«wvk ivrj i»Wllltlfc«! Vt»'w v«»v* Ji.'ii fltt, j?1" �nvarlen, doh der Sieker dey, Besiegten mild« Viele 9«b«n ihrer En.. . entgegentreten werd-- MUson«uSdru� rMung kder die Stellung de» Prnen!t>riich im ®chen(on".*" 6 u 1 8 telegraphierte:.Auch der Friede im Wbo; c'n tvoicher Friede werden." Soll man von Foch und wir LÄ �undere« erwarten al« von Himdenburzs wir die FriedenSbedingungen ohne Heuchelei bisesallj�j, gerechter Kritik betrachten, so wüssen z.� ir-gen: was ist in den anderen L ö n d e r n 6�e�f" fce"1�" von Ihnen, die im Felde gewesen sind, wissen, tab t,/°' n. das;?! o r d f r a n i r e i ch von den. Dcu.schen surch». »Ut �"'chiet und systematisch ausgeraubt worden sind_ 9!, cht Inior mon in den besetzten Gebiete» die Fabriken acrstort. die «iid.f'1""'"chtel, die Maschinen ausmontiert, sondern man hat lind lfn Matratzen ,u holen. In Belgien und Nordsrankrcich Männern und Frauen. Mäd» . Zu" �""glingcn nacht» herausgeholt und "QGorbeii nach Deutschland, oft auch in n«><'°7-. 5Ä" ■s*ß CNJJV dl« l> bU bis ;'b„ isk ackf »ß\ 5tr. dich, hin"t e r b 7 r Is'rVn'"gebracht w o 1 7« u. MMZUM- S�scher Notwendigkeit, ein Teil geschah mi, der auSge- Absicht, da» Wirtschaftsleben dieser Lander für ein Icsiuv"' no>t» u �"abhängigen haben deshalb schon während de? Kriege» , �Weisel darüber gelassen, dah wir zwar Kontrib Ith..'Zersen. aber den angerichteten Schaden er- &u,J,"."Hi"ur von den Soldaten zum eigenen Gebrauch den Ol "ieni Gebiet vorhanden sind. K � bürgerlichen Partet-n. k'"öt; den Eberl und Scheidemann nicht hunderte Male bC| nl' denn wicht, daß Eure Politik de« Finmcr. feste- 7�°.a�"�-l.en,. de« Weit«i<ämpfen» bt» zum Weihbiulen t, dt»!» /°phe. zum Ausgepowert- und Bernichtet�verde»' führt? »WWW [ Hiiü»' 1 7' de» ei'*11 antworten:.Unser Kaiser hat ja mehrere Male k � t h. kunbgeg.ben."»wih. der Ex» " oi*."J* Fv-eben schltehen. aber einen solchen, bei dem er -N X-- A,•» rt*._ f-A.--««.» V_ �. "Ni verlacht, da bat man deinen Frieden ''Hrb#i.�?� iich genug Gelege«cheiden dazu boten. i- 4 lSsoziatisten pflegten un» allerdings mit 2 boftT,"„„ ZWWI JÜft, �rzember 1918 in feiner SWiWhaufmer Siede-. Sir lVPiph«»f» h.0 auswärtige» Gericht gestellt würd», da da» jedem Völkerrechte Hohn spreche. Aber dieser selbe Streiemann fordert« noch vor rinom Fahr«, datz man den Rnmänentönig absetze und ihm den Prozeh mache. Datz man e» nicht tat, nannie er eine unverzeihliche Schwäche der gutirütigen Deutschen. Jetzt wird dieseibe.Hand- luug al»«in« Grausamöeit und Verhöhnung de» Völkerrechts verschrieb«... Die Emenle verlangt auch, dag die anderen Echuldigrn zur Verantwortung gezogen werden. Diese Forderung hätte sich die Regierung ersparen können wen,' sie selbst diese Leute erirsthost zur Rechenschafl gezogen bälte. Da« empfanden die Schuldigen selbst sogar al» gtinz natürlich. AI» der 9. November anbrach, schüttelten die Hohn Herrschaften den deutschen Staub von ihren Füben, auch Herr T i r p i tz zog sich m ein Bersteck zurück, und Herr Ludendorss flog nach Schwede», weii ihm der Boden hier zu HeiH geworden wa». Aber jetzt sind sie alle wieder zu- rückgekehrl. EZ kann ihnen ja auch nirgend» so gut geben wie bei der Regierung Ebett-Schoibrinann. wie unter dem Schutze NoSke»! In dem Friedensvertrage wird weiter gefordert, daß die Dokument« über den Kriegsausbruch von unS ver- öffentil'cht werden müssen. Auch da« hätte man sich ersparen können. AI» wir am 9 November von den Massen zur Führung der NegierungSgeschäst« berufen wurden, haben wir verlangt, daß die Dokument« herausgegeben werden sollten. Nicht au» Liebedienerei gegenüber der Entente, sondern au» Verpflichtung gegenüber unserem eigenen Volke. Denn da» Volt sollte selbst bourteilen. wer da» Verdiechen von 1914 beza iigen hat. Genosse KautStv bat alle Dokiimente zusammengestellt. Inzwischen erfolgte unser Austritt au» der Regier» bg. Nun der Dolu- mentenband fertig ist. hol d'« neu« Regierung erflärt. st« hall« den Zeitpunkt zur Herausgabe nicht für geeignet, und hält die Veröffentlichung zurück. Diese Regierung Erzbergcr-Gcheide- Mann-Delbrück erachtet eS überhaupt offenbar für«ine besondere mann-Delbrück erachtet e» ja überhaupt offenbar für«in« beson- der, diplomatische Klughett, da» Notwenbig« niemal» au» freien Stücken zu tun. sondern sich im-mrr«rst dazu zwingen zu lassen. Und so wird e» kommen, dah diese Dokumente, die KautScky für da» deutsche Volk zusammengestellt Hotz an die Enlent« heraus» gegeben werden müssen! Sine Bedingung de» vertrage» Ist gerndegu«n erfüll- bar. Di« Entente verlangt van un». daß wir m 2 Fahre» 20 Milliarden in Gold bezahlen foHm Unsere Mark hat jetzt einen herzlich schlechten Wert. 20 Milliarden in Gold bedeuten heul« 55 Milliarden in Papier. Woher nehmen und nicht stehlen? In, selbst da» Stehlen würde nicht» nützen. Dies« Zahlung ist an- möglich Wo nicht» ist, hat der Kaiser sein Recht verloren. hat auch die Entente ihr Recht verloren. Da» haben die Per- kündeten wohl auch selbst befürchtet und in einem Paragraphen vorgesehem, daß, wenn Teutschland nicht zahlungsfähig fein sollt«, ein« Kommission ihm entgegenkommen solle. Und die fremden Kommissionen, die sich jetzt in Deutschland aufhalten, sind bereit« angewiesen, eine Prüfung der Zahlungsfähigkeit«nzu- leiten. Ich nehme an. dass e» möglich sein wird, diese Schuld- summie herabzudvücken— wenn man sich vernünftig benimmt... Haas« protestierte dann gegen den Gewaltfrieden, gegen die verhülll« Annexion d"» Saargcbiel». gegen die unver- antwortldche und verbrecherische?Ib>rennung Danzlg», gegen da» Unrecht, da» an Deutsch-Oesterreich verübt wewe und warf dann die Frage auf: Was wird nun werde»? Man wird m Verhandlungen ei nl velen. Auf sinaiiziell1«« und wirtschaftlichem Gebiete könnlen wohl Erleichterungen Hgielt werden. Ii, der Frage dar Grenzdrefchuedunge« ist die» schver zu erwarten. Nach der Rede, dl« gestern der Prästdent der Natlonalder- sammlung Fr'hrenbach gehakten hat, ui« die heul« schon sicher im Auslande in aller Mund« ist, wird die Hoffnung auf Milderung der wirtschaftlichen und finanziellen Vorschlüge tief gesunken sein. Di-ofe Rede in diesem Augenibtick« war ein Ver- brechen,«in Skandal. Sie hat die schon wahrlich schwierige Position der deutschen g r iedenSunt e rhä nWer<«wf» äuherst« erfchtvrrt. Wo» Höven wir denn immer von dielrn vernünftigen Leuwu in, neutralen und gegnerischen Ausland sagen?.Sil trauen dem deutschen Volk«' nicht. Die Revolution ist ja gar keine wahr« Revolution getvesen. Der Geist, der in der Regie- rung lebt, ist der alte Geislt. Man steht nicht mrr dtefeikben Gesichter. man fleht bliese Iben Methoden, ja fchliminere." Wenn di« ausländischen Kommifslonen, die hier tagen, jeve» die An- schlagfäulen sehen mit all den fürchterlichen Plakaten, die zur vildung neu« greiwitssigeniorp» aufrufen, sollen die da glauben, dah der Geist deS Militarismus tot srk? Und wen» sie erlobe», wie die Weißgardisten In frled- iich« Städte rücken»»um der Rrgioeung Anerksnnung zu verschaffen". wie die tatsächlich« Macht schon wieder in den Händen per alben Generale liegt, wenn ste sehen, wie in Moabit, beim Prozeß gegen die Lirbknechtmörder. die Offiziere mit MonaW „nd umgeschnalltem Revolber ans der An>kiaqebank erscheinen. nachdem st« lange trotz dringendem Mordverdacht geschont >va r den sind, und wie ut>er.,U die G-genvevo ulioiräre von der Regierung liebevoll geschützt, die Arbeiter in die Gesängnisse steckt werden, sdll ihnen da der Gedanke kommen, der alte»eist ei nicht mehr in Deutschland? Und wenn nach Pari» Herr ijandSberg geschickt wird, der während de» Kriege» den EI- saß-Lothringern da» Recht ans Sslbstbestimmimg abiproch, und Herr Leg i« n. der Hinbemburg und Gvöner verhimmelt«� sollen st« da an dl« innere Wandlun-z glauben? Und mehr noch! Jetzt, wo d eser Welffrieg hinter un» liegt. wo 2 Millionen 9 ühender Männer xetöier, Millionen ,u Krüppeln g.schlagcn, unzählige Frauen zu Wittven, Kinder zu Waisen ge- worden ßnb, wo ewie Verwilderung und Verrohung die Folg« gewesen ist. wie man sie tri« fstr möglich gehülsten hat, da ruft b eser selbe P ästtent bereits zum Revanchekrieg anjl Wi» haben stet» die Revonchepolilitor rn Frankreich bekämpft, und unser uiivergeßlichee I a u r e» hat bijiben selbst f in« gang« Kraft und schließlich sein Lrb.n in diesem Kun'pse hingegeben. Da kommt man nun dem drulschen Voll« mitten in d«sein Ärnd und verkündet den RovanchegedanbonI Wie dumm neben» bei. wie unglaublich dum ml Jetzt wird Koch, auf Herrn Fehrenbach hinwe-isend, feitie schä tsdr e N�Ga ra ni! ein fordern kön-iu. n. da Deutschland scbon zum Revanchekriege rüste, schon die ungrborenen Kinder alS Rächer aufiui«. ES ist tiestraurig, däF da» möglich wa>r. Damit ist der Einfluß aller derer gestärkt, di« für Verschär- sung der Bedingungen eintreten, der Einfluß aller derer geschwächt. die. wie unsere französisch«", englischen, italienischen» amerikanischen Parteigenossen, mit großem Opfermut gegen diese Bedingungen kämpfen. Und nun zu einer entscheidenden Frag«« Sössen wir unterschreiben oder nicht? Bei den R« ch t» s o z i a l i st e n war ein« Zeitlang Nei- gung, den Bert rag. auch wenn«r hart sei. zu unterzeichne w. Dan» machte Stampfer dafür Propaganda, den Vertiay nicht zu unterschreiben. Lieber da» größte Elend auf sich nehmen, und wen» e» Jahre lang dauere. Und die»Deutsche Tagrezeitung' schrieb: .Lieber tot. al» Sklave". Die bürgerlichen Fraktionen und auch dir RcchlSsozialisten haben gegen 5 Stimmen beschlossen, diesem Bertrag die Unterschrift zu verweigern. Scheide« mann schwankte offensichtlich, er wollt«, er wollt« nicht. Er wird da» tun. wa» die Mehrheit chm vorschreibt. Wenn nicht unterschrieben wird, wird der Feind unsere wich» tigsten Roh st offgebiet« besetzen, die Häsen sperren und di» Hungerblockade verschärfen. Da» LoS der 800 000 vlcfan« genen wird bann ganz ungewiß. Im Falle de» Frieden» kehre» sie zurück, im Falle der Nichtunterzeichnung de» Vertrage» müsse» sie in der Fremd« bleiben. Der Grund, den d>« Bourgeoisie für die Ablehnung«mgkbk, ist ein frivoler. Sie haben leicht reden:.Lieber wollen wir hungern." Bis jetzt habe ich di« hochpatriotischen Töne irur von Leuten gehört, die bisher nicht gehungert haben und auch am wenigsten hungern werden, wenn Deutschland ganz blockiert wird. Für die Massen wäre dieser Austand aber unerträglich. Schon jetzt ist di« Sterblichkeit der Kinder so groß, daß man damit rech- net, in den nächsten Jahren ganze BolkSschulklassen anSfalle» lassen zu müssen, viele Lehrer nicht mehr einstellen zu können. Wer eine solche Politik unterstützt, ist entweder et» Hlsslmker oder ein Hasardeur. Wir wollen nicht noch einmal nach Ludendorfj» Methode regiert werden. Nun w«>!st mon von rech!Ssoz!as!st!scher Seit« davmif Hirn, daß auch die ausländischen Genossen«in« Ablehnimg de» Vertrage» erruanten. Der GosichtSwintel, von vom dort unld hier die Bor- gäng« betrachtet wende»,«st ein durch?»S verschiedener. Die auS» I indischen Freund« erhoffen von der Nichtunterzeichnung ein An- wachfen der revotulionären Bewegauig im Ihren Ländern. Sic müssen uns klar boricher sein, daß eine«ntscheidenbe Um« wälzung für den Augenblick dort nicht zu evtvavton ist. Wir dürfen keine Ii! ufio»»Politik treiben, unser Voll braucht den Frieden, den sofortigen Frieden. Der Fried«, der rn Versailles g>e schlösse» Werbern wiod, wirb nicht«uig bestehen bleiben, ebenso wei»ig wie der von Breft-L!4o«vsk unld Bukarest. Der Verl rag von Brest-Liwwsl sollt« nach dem Vorschlag unser«« Diplomaten mt den Worten beginnen:.Wir schließen einen ewigeji Frieden". Trotzly hatte sich geweigert, da» Wort.ewig" zu unterschreiben, er sah voraus, daß die Geschichte den Vertrag «edieren wird. Auch wir setzen unsere Hoffnung auf die ge- fchichtlichc GnUwicklung. Die Revolution ist nicht aufzuhalten st« «iukHi reicht Halt an bor deutsch-fromzosischen Grenze. Gkwik m den siegreichen Staaten si,» die hemmende» Kräfte stärker— dtch sinb auch dort erst cinimal die Soldaten demobskistert, so wer- den sie skurmisch ihr Recht foiberu. Frankreich ist ebenso ver- w.e wir. auch d»t weiß kein Finanzmireister. wir er di« rnrnrn man mnsz schlicsjfich unterzeichne«. kbr ll7a 77"� f e Bürgerlichen und sagen: Dann übernchnü «ichree.®' 0 e n doch die Regierung und unter- faUiiw m5�tc den Herren so pasfent Rein, dies« ÜUI ge Enpp«, d e sie mit den MeglernngSsozialislen selbst hab.n, auSzuessen, da» üborlussen wir ihnen !."d wenn sie uns dreren oorw.rfen, mir»olltgi un» vor r veranlwortlichkejt d ücken, so sagen wir ihnen osken: Gewiß, l 10 1 e n di« Meg'erirng'o«vrli übernehmen, und könnten . e« heule tun. wir würden unS nicht bcsinifn. Aber wenn t d« Reg, arung fibertuchiian, so nicht um Uesen Vertrag zu ""lerz.ichncn und un« am nächsten Tage van dei Roek.» garden zum T e u'' I logen zu lasse.,. Nur. w-nn die .icvo.utt»n solche Fortich:,!» gemach: bat. daß die Masse der �btiter sich ztifrmmen um ein. e nheltlsche soziklistls.h« «e»!»»«., zu killen, die v-t, echtem revolutionären Geiste ctflllli in(. i" für unS gekommen. Diese Regierung f �Utgnbe darin sehen, unter allen Umsländen Frieden o fch.i.ßvn, jede« Pakt uiil der Bonrgeoisi« abzulehucn und -rmwoll den sozialistischen Ordnung dnt«eg zu ebnen. Jetzt ''"d wir noch nicht so weit. Wir wollen zum Ziel kommen nicht (iirch einen Putsch, nicht durch die vorübergehende Gnade der -l«t>onawei'animlung. fandern alkin durch den Will«« der üro ß« n Masse de» Proletariat». Dann handelt e» sich n cht um ein« vorübergehende Episode, sondern um ein« dauernd« Herrschaft, die besonder» I j WfrS.-**'* - on tag, den 19. und 26. Mai'" 2. und 6. Juni und 10- Inn' «4 Sch u l- A u la, G l e i m st r. 49. 1 J Uber-Revolution und Rätesystem-. 6), ßMWWWA --'----=—„rh Pittimn des»//g.s.e' UV» wyL, ,v«vc.» ,na SEv>' in der Aula der Oborrealschule am Seepark SM» u. M der rotes. Die bisherigen und neugewählteu M.g el«' r» es!— t» lN0 (Jiahllon halten zuvor um TA Uhr eine Sitzung ab. � Temp-lh-f. Groß» öffentliche B-lkooers« m � Pveeum», jg)!' Tempelyas. vl r o z e o,, e n 1 1> o?° �"-"„"nfeumä." Freitag abend 7% Uhr, im Vortrogssaal des �. ,x Zr strotze 4-5. lagezordnung: Die U. 2. P. D. und Erscheint in Massen! 7 Uhr-'' Marlendorf. Die B-rsammlung findet heut« nich dern um TA Uhr pünktlich statt. Jloiraio?«. Heu!« abend 8 Uhr In Klemens' Park' gel.- öffentliche Versammlung:»Die U. 2. P. und der ij' Redakteur Genosse Stein... ' Uhr. Wl � Genosse Z»W�» Freie Fugend Spandan. Sonnlag abend 8 Lyceum» Askanierrtng, künstlerische Friihüngsseier. Jugend und deren Eltern sind sceundlichst eingeladen. tw Juornd. Petersburger Viertel. lgitfttta8, TA Uhr, im Jugendheim, Petersburger Etratz« 5 fr .Kommunismus''. »lp 5p!cl nnd S?srt. ■'S Arbelter.Wand-rbi.-nd„Raturfreunde-, O r'•• Abteilung Norden. Freilag abend 111): 6,(C|J » AckrtfnniA r fG-tmaH* im nilcrklßllbUT ß«..... mell« Spandau. 250 Gramm Graupen auf jeden Abschnitt 243 der LebenamiUelkar!-. Feld 213 der LebenomiNelkarle verliert mit Ab- I lauf des 19. d. 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