klnzelpreis 10 pfg- Jahrgang 2 vonnerslag, Sen 22. Mai 1919 Nummer 244> Morgen-Musgabei «rtaWon: Berlw RW.«. Tchiffbanrrdmm« Srn»Ipr«cher: Amt Worten»SOö und»899. Inserate kosten die achtgespalt. Nonvareillezeile oder deren Raum l, 20 Mk., wortanzeige� das fettgednlckte N?ort 60 Pfv jedes weiter? wort 25 Pf. Teuerungs�uschlaz 50 pro). Lamilien- und versmnmlungsaltzeigcn fallt der Zuschlag fort. Inserate für den darm»f- folgenden Tag müssen spätestens bis 2 Uhr nachmittags bei der Expedition aufgegeben fein. Expedition: Berlin NW. S, Tchiffbanerdamm IS Fernsprecher: Amt Norden 976& $erlmir-Orffon M* VmbbänoiQen Somlöemfratie S>eiitfd)tanbss lOlClfltlötö. Für den Frieden! Das»var eine Kundgebung, wie sie Berlin noch nie ge- �ciihi«• toai:£'n Dag, der von denkwürdiger Be- lvirdj � �er beschichte der deutschen Revolution bleiben ktfof ri ��ängige Sozialdemokratie hatte daZ Prole- �ofe-Serlins gerufen, um zu bezeugen, welches sein i�hlbar'sn arbeitende Volk war gekommen. Un- �'»rneA r lialien kundgctan, daß sie einmütig zu- rnif�uehen in der Bekämpfung des von der Reaktion neu «NuL w".Un� von der Regierung geförderten Nationalis- Redens gewillt sind, für die Herbeiführung des Welt- 'chlftM v � kämpfen, daß sie bereit sind, für die Verwirk al Sozialismus ihr Aeußerftes zu wagen. Troß.� wirkllch fast die ganze arbeitende Bevölkerung gett' die da auf unseren Ruf in unabsehbaren Zü- iliarschierte. Gegenüber der Größe unserer Kund- Gen ü, schwindet einfach alles, was Berlin in diesen Ta- gefeh» politischen Versammlungen und Demonstrationen llnz �-p'- Sm Namen der arbeitenden Bevölkerung Ber- das R hat von haute an keine andere Partei mehr klotj�s �s die Unabhängige Sozialdemo- �chtöö��.darüber noch ein Zweifel sein, so haben die kechg«'�listen selbst dafür gesorgt, daß dieser behoben %%v'.r hatten den merkwürdigen Einfall, unserer lrnl£'"£ Gegenkun�gsbung entgegensetzen zu wol- u'r bonfen es ihnen! Denn so ist es klar gelvorden, Die Denreustra- lrn! tn üon dx?ie Arbeiterschaft steht. Hundert». i�sozialisten nw geradezu kläglich. Unseren hatten sie nur einige Tausend entgegen- stne Riij""d wnter diesen waren die wirkliche» Arbeiter inim wußten, der rechtssozialistischen Führung schwinden so mehr ihre Anhänger. Aber daß dieser Prozeß bereits Venn,. fortgeschritten ist. das hat erst der so vcrich�dene k,,�uf der beiden Demonstrationen mit lolcher Deutlichkeit kdm* �h�ozialißen hatten gehofft, W mk&et- fi.isg.mtssm C)ßFo Proletariat weiß heute, nach den ungeycuien chCn trollten, wird ihnen erst recht zum Verderben. 8-iW� Proletariat hat genug von der Abekteuer- un � chtrophenpolitik. Gewiß, es verabscheut diesen Gewalt- koum"' e8 weiß, daß ihm der EntentekapitatisiMis ein '» zu ertr, .Wersten Holl U lU leiden hat."Aber es will keine Verzweiflungs- fall' bie sich den entsetzlichen Folgen des Krieges zu ent- lich," trachtet, durch Herbeiführung von noch Eichetz- Hi&i m, sondern es fordert den ernsten und»ufrickstigen, don unausführbaren Drohungen und schädlichen � PMprechereien gestörten Versuch von Verhandlungen. 3%, �"igstcns die ärgsten Härten zu beseitigen trachtet. kntl�wng und Erlösung aber erwartet es nicht Pon den bon l mgen der kapitalistischen Regierungen, sondern iveou m siegreichen Fortschreiten der proletarischen Bc- "S in den anderen Ländern. ,, S KS-WMJ SKNLKkÄsas Uch sjuh zt, Ä- 8U nrfv"-*■------------------- �.schlver» Eilendes Joch auferlegt, daß die Arbeiterschaft �iitik ter den Folgen der verbvecherischen Kriegs- Vollversammlung der ST.- und S.-Räte beriet die Friedens- frag« und nahm die Resolution der lkiabhtmgigen mit großer Mehrheit an. Aber auch die rechtssozialistischen Arbeiterräte gaben eine Erklärung ab, die sich in dem ent- scheidenden Punkt der schließlichen Annahme des Vertrages ganz auf unseren Standpunkt stellt. Auch dies ein Beweis, daß die gesamte Berliner Arbeiterschaft die Poilitik der mtstssozialistischeu Führung und des„Vorwärts" einmütig verwirft. Wird die Regiening di« Bedeutung dieser Kundgebung begreifen? Ihr Versuch, das ganze Volk auf ihre Ver- zwcrflungApolitik festzulegen, ist gescheitert. Ihr Spiel mit der Ablehnung hat in den arbeitenden Massen, die nicht wollen, daß das entsetzliche Kriegselcnd länger dauern und noch verschärft werden soll, ungeheure Erregung ausgelöst Die nationalistische Bewegung, die sie gefördert hat, hat die proletarische Gezenbewegimg ausgelöst und läßt diese stark und stärier anwachsen. Die Regierung ist gewarnt. Das arbeitende Volk will den Frieden, weil es die Erneuerung des Kriegszustan des nicht mehr aushält, weil es, so opferbereit es auch ist, nicht vergebliche und unnütze Opfer zu bringen willens ist, die ihm die Naticnalisten zumuten.' Die Regierung täte gut, diese Stimmung zu beachten. Ist sie noch bclohrbar, dann muß ihr die heutige Kundgebung der Berliner Arbeiterschaft gesagt haben, daß sie das Spiel mit dem Feuer nicht fortsetzen darf. Uns aber ist die großartige Demonstration ein Beweis unseres Fortsclweitcns uud ein Unterpfand unseres künftigen Sieges. Schwer und ernst ist die Zeit, aber, gewiß des Vor- morsches der Revolution, ergeben wir uns nicht der Ver- zwei fl un z. Fstr einen schlechten Frieben haben wir heute demonstrieren müssen, mn noch schlimmeren Kriegszustand zu vermeiden, aber die roten Fahnen, die auf uns lperabwehten, kündeten uns auch die Zeit, in der dieser Friede vom dem siegreichen Weltproletariat vernichtet werden wird. Ktmö'ebimg der 11. S. p. .Für den Frieden! Für den SozialiSnnrS! Gegen seden neuen Krieg!" DnS war da« Stichwort, m* dem die U. S. P. D. die Arbeiterschaft Berlins gestern nach dem Hustgarten vor dem königliche« Schloß gernjen hatte. CW war zu erwarten, daß diesem Rufe ungeheure Nassen folgen würden. Aber die Menge, bie sich gestern zwischen der vierten und siebenten Stunde des Nachmittags vor dem Schlosse ewfand, übertraf wohl alle, auch die kühnsten Srwartungen. Eine Demonstration von so riesigem Umfang hat Berlin noch nicht gesehen. Nicht ein- mal die unermeßlichen Menschcnmassen, die im November und im Januar die Opfer der Revolution zu Grabe geleitet, können mit den Massen verglichen werden, de sich gestern auf den Ruf der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei eingestinden hatten. Der riesige Platz vor dem Schloß, der Lustgarten, die Linden, alle? war überfüllt. Selbst neben und hinter dem Schloß, zwischen den Museen, auf allen Seiten des Toms, überall stauten sich die Massen und immer noch, selbst nach 6 Uhr abend?, strömten neue Scharen hinzu. Die Organisationen weit entlegener Vor- orte hatten den oft kilometerlangen Weg nicht gescheut und kamen mit staubbedcckukn, müden Füßen herzu, um mich ihrerseits die proletarische Solidarität zu beiveisen und ihre Stimme mit zu erheben gegen den neuen Krieg, in den gewissenlose„Führer" da» deutsche Proletariat Hetzen wollen. Das waren wirklich alles P r» l e t a r i e r, di« sich hier zusalmnenfanden, im Kleid der Arbeit, wie sie aus den Fabriken mit» BureäuS, von der Arbeit kamen, mit arbcitgewohnteu Händen und leidgewohnten Gesichtern. Aber über«bnen allen wehten stolz und zukunfisfroh die blutroten Fahnen der Jnterwationale, nicht vereinzelt, sondern zu Hunderten. Zahlreiche Schilder wurden den einzelnen Brupp«, vorangetragcii; außer den Tafeln der Betriebe sah man viele Inschriften: „Nieser mit dem Krieg!"„Krieg dem Kriege!"„Hoch die Welt- revoJutionl"„Hoch die Internationale I".„Proletarier aller Länder vereinig: Euch!". Vereinzelt« blutrot« Plakat« trugen auch die Inschrift:„Denkt an die politischen Gefangenen!" und aus einem anderen Plakat stand:„Die Unterzeichniliig des Friedens bedeutet die Freigabe unserer Kriegsgefangenen." Von allen«ridenklichen Stellen aus sprachen die 9! ebner. Nicht nur w« mrgeiünvigt die liftmoffen Haas«, BtttmaNn. Brühl, Hosfmamn. Lautant. Zubeil. Li«tz usw., sondern außerdem noch eine ganz« Reihe nicht vorbereiteter PaA teigenossen. Von alten Treppe« des DomS, von den Mwsten, de» Denkmälern aus, von den Baliistraden des Schlosse», von jede» nur irgendwie als Rednertribüne zu benutzenden Stelle, sprachen Genossen zu der aus«nertsamiu Menge. Aber trotzdem an 111 oder 20 Stellen zugleich gesprochen wurde, standen noch Vieletz ohne ein Wort zu hören. Denn nun jeden Redner scharte sich stx fort«ine Menge, die jedesmal allein fchon ei-ne stattliche Dersamaw lung gebildet hätte, so daß«S schwierig war, wache genug cherairzoej kommien, um den Redner zu verstehen. Bei jenen ober, die den Auspeachon folgc.u konnten, Wsdcn di« Redner imimor wieder Zu-' stimuAig und Zurufe aus und, wenn sie zum Schluß-dt« Weltrevo» lution, di« Internationale, den Frieden und den Sozial iSmuS Hochlöben ließen, dann pflanzt« sich durch alle Reihen ein dröhnend« Sturm des Beifall s fort. i Diese Waffen kundgebung zeigt m lunübortrestflichor Weiset welcher Partei in Wirklichkeit dt« Massen fol» gen rm>d was»« Wahrheit der Wille des Prole« t a r i a t S i st. Dies« rrnÄbers-shbane Masse, devenl Zahl himderttmvsend weit überstieg, war beseelt von einem ge» mcinfamen Geist, beherrscht von einem gvmoüchamxn Willen. Die» Boll der Arbeit wivd vo» keiner Wacht der Welt in«inen netiei» Krieg getrieben werden. Gemeinsames Leid, vor dem Kriege und im Krieg eriiitten, hat diese M-i�fen vereint. Rechts wird fiel trennen und weder Lift«och Gewalt werden fte vi* ihrem Wetz abbringM, auf de« sie unaufhaltsam marfchieven dem Siegtz� des internatiowaien Sogiattömus entgegen. DaS Schloß war voll belogt van NaSkeS Saida ie«. Sie konwi ten sich nicht enthalten, ihre provoziemnbcu Ttahlhetzme und ihr« ganze kriegerische Schönheit ostentativ in den Fenstern zu zeigen. Wer das sonst so beliebte überlegene Mo nocle lächeln der Herren Offiziere verstummte vor der drohenden Ruhe der un«teheueren Menge, die man in dieser Masse wohl selbst von Militärischer Seit« nicht erwartet hatte. Diese Zurschaustellung von NoSkes. Garden störte den ruchigen und inipesonten Verlauf der Kundgebung nicht. Wer er bot ein bezeichnendes Bild für di« Zeit, in der wir leben und er war zugleich ein Zeichen für die Zukunft. Denn das wurde wohl jedem, der diese Gegensätze mit ansah, klar: Die Zukunft gehört wicht mehr bm Männern des Säbels und des SrihlhelmS, die Zukunft gehört dem l-ibewafjneten Aolk der Arbeit Rur ihm. Diese Gewißheit vereinte alle. Jedem einzelnen leuchtete der Stolz aus den Augen. Der Stotzz darüber, mff dazu gehören, mit dabei zu sain, ein Glich zu sein dieser großen Gemeinde i, deren Fahnen die Zukunft ruht, in deren Händen dir Welt» friede liegt. Eine Segevwdgebmz z« llechtss�telisken. �Während der Lustgarten die Massen, die dem Rufe bei U.>v. P.D. Msolgt waren, kaum zu fassen vermochte, sammeltev sich auf dem W: l h e l m p la tz die Anhänger der Nechtssozialisieu Da der WilhelmSplah nicht einmal ein Fünftel so gross ist wie tei Lustgarten, durfte man annehmen, dass er voll und überfüllt war. Aber obwohl die Rechts sozialisten und die Regierung Berlin mit Aufrufen. Flugzetteln und Plakaten über« r\j' D O w* v v* U il U �3 tUiVllCll W U C l' schwemmt hatten, war der nicht übermäßig große Platz n i ch t e i n m a l bis zur Hälfte gefüllt. Das Häuslcir von einigen tausend Menschen mußte vor den Hundert- taufenden vor dem Schloß verschwinden. Hier genügte e i n Redner, und der Andrang war so ger-ng, daß er von allen Sei en ohne weiteres zu verstehen war. Die Redner, die sidd ablösten, wiederholten alle die n a t i o n a l g e f ä r b t e n Redens- arten, die man vor ein paar Tage» schon auf dem KönigSptatz von den offiziellen Rechtssozialisteil hören konnte. Bezeichnend für die S t l i» m u» g der Versammelte, waren die Gespräche, die man unter der Menge mit anhöre, konnte. Eine allgemeine Unsicherheit war das Kennzeichen des hier herrschenden Geistes.„Was ist nun richtig?' .Wag sollen wir tun?", das waren die Fragen, die man imm« wieder hörte. Aber klare Antworten darauf Hörle ma» nicht Wieder machte diese Anhängerschaft der Regierung einen sehr wenig proletarischen Eindruck, wieder waren eS in der Mehrzahl ganz bürgerlich aussehende Elemente, die hier ..protestierten". Das wurde recht deutlich, als einige Gruppen von unabhängigen Genossen mit ihren' roten Fahnen vom Lustgarten der nach Hause zogen und auf dem Heimweg den kleinen Umweg über den Wilhelmplatz nicht sckeuten Mit Hochrufen auf die W e I t r c v o I u t> o-n, a-uf d!« Jntarnavio-nale, auf den Genossen Ledebour und-die pobitijche-n Gefangene n. kamen sie de Wilhet-mstraßc ontla-n-g und von der Friedrichstraße heran. Auch„Nieder mit der Ne< gierung",.Nidder mit El>ert— Schei-deman-n",„Nieder-miit dem KviogShetzern" wurde ae outen. T-u rüber war die Wut b--> d-» V�I>mmgSNemo«st«nttan amgeseaec, fls trfe�ea rommn vw> der ü�i.Hoch Ebvrt—-Schvidemram"«m* sogar.Hoch Ro#!<"; a&cc«S waoen jm»ge Bm-scho» vfM. Ktzin!i»»ftast«»i«»ützkn, Horr«, in fowvw Wi#««b rocht sülibUche Bütgood»»««, dch fich tzior fitr Ro*!c ieccifteri««. Dayogon �rh«, dch vom virst gorton kom-n«ch>en DoRomstra«. tsn� dir Arbeiter und«rboi tertnnon�di« Goldo- tn und di« zahlreiche» A r t e x» i n v a l? d e n kww». ter,«0crti«o» sehr ander» om», To ander», daß**nt von de« Trechtftfojwusiijchrn Birree�.rme« sich nicht«rnfhaliwi tonnte, chrsm Sgogfei« zuzuhlü�er«:..Da» sind ja die rein«» V ag ab u n de n I Da» sind ja richtige Prcleta- r i« r l' Die gute Frau«utzde gar nicht, toit recht sie hatte. I a, daS tvare« richtig« Proletarier! Sin besjeve« v»teil liesj sich über biete Mfcm gleich;»! versmmnlunyon gar nicht fülle«. Jeder tonnte hier deutlich edeanet, auf welcher Seite da» Proletariat steht. And ebenso deutlich wurde det Wille der proletari- schen Massen durch die«estrioe» Dcmoustrationen. Dieser Wille heißt: Friede, Sc�ia!i»«u», Internationale S»,".- darität! Auch die Genossen in dea tZntente- lau der» werden diesen Willen erkennen, auch st« werde« erlennen, w o ihr« Genosse» in Deutschland stehen. Sie werden un» unierstichen,«ie sie kSnne«. Und au» der Ber- brüderung de» internationalen Proletariat» wird erstehen, wa» da» Ziel der gestrigen Kundgebung sein wollte und igäki De r W e I t f r i e de. WtSe?Mst»!!ch«S«yd Schuldftage. Eine AuÄsortnot« der AMertm. Veiri», 21. Mai f�avaS). Im Name« der alliierten und assoziiert'« Reaierunasn anttrortete Clemenceau auf die Note Brock- dorff-RanhauS über die Mederautmachuna und dre Zvrüeftvcisuna der Schuld der früheren deutschen Nemerun« am Ausbruch des Krieges: .In Ihrer Not« vom!ö. M«ri«rklireu Sie, daß Deutsch- kand trotz der Annahm« der BerPflichtung zur GittschSdigung tm Novenrder 1918 nicht zugibt, daß diese Annahme die anüwortltchkett für dsn Krieg oder die Handlungen der früht- WM beudschen Negterung in stch schliefe. Sin« fo-ch, v.'rpft>cht«ng kann aber nur verstanden werden, wenn ihr die veraut- wortlichieit de« UrheHerS der Schuld al« II r- fach« zuorund« liogt. Di« füg«, bei, daß da»»«utsthe BaN nie einen Aivaiff» krieg unternommen habe. Run ist aber in der Rot« de» St«at»se!retSrI Lansing vom 5. Rovenckor 1918, die Sie billigend or«ich«u»sen un. gükttg zu machen. TS hat weder 1871 gejr.nilS*? Frankreich nach bar Ausrufung der Rep-it>?lk. iwch 1917 grge»tider Ruß- la'ud nach der«bichaffang de» Zariomu« durch die R�siutio« dies»m dorgebrachte« ißrinzip gemäß gehan- pelt. El« derkangon enÄltch IbiSermittluug de» Bericht«» der Kommission für die Perantwortkichkeit. Zür Arn» Wart haß« ich die Shat zu«vwiNm, daß die alltiertin und asse- ztierten Negievungen die Berieht« der von der Arwösnuk-usernz »Angesetzten Aommrjswn ak» Dokumente der Inneren Ang«- k,g« n h«it en betrachten, in« Ihnen»icht>Mt«rbo»it«t werden jtow««.* Offiziös werden dazu auS Versailles, also von der beut. jKen Friedcnsdelegation, folgende Vcmer?uwZen mitgeleilt: Die A«twovt der alliierten und assogiierwn MegaKimgen auf ßk deutsche Rote vom 18. Mai über die SchuBsrage deckt da» iraschenspielerstück aus, am dem tmt Sntente versucht, ki* grtedenebasi» zu verschieben, und die 14 Punkte de» PrAffeendcn Wikson in«in« Haftung Deutschland» fite dem ganz-m sslMag u.ntd all« sein« Folge« umpuvaud«!« In dir Sloie La«- sing» hcn�eit«»'Ich. wie ,hr«Hregctug zeigt, um eine kWicywag de» Begrisse«.WieberherswCiin� d« Invastondgebtete''. Diese tzüi«derherstellum>g könnt« und miißte Deutschland üfiemehmcn, mcU e» schon am 4 August 1914 durch den Wund sei««» tertenfo«« Gdaatdman««» anertmwrt ImH«, daß«s dea Krtez vÄkesoeehtS. Widrig, nämlich durch die Verletzung e-i-uer garxmlwrien ReuÄaii- tSt, noch Belgien und Roedfrantovich himeingetouge« Haide. Ikn dies«.»lgression" handelt«, sich. Nach dem, Urtext der Lanfiiag- Rote beziehem sich die Wort«:.zu Lande, zu Wasser und»u? ber Lust" nicht auf da» Wort.Angriff", sondern irus da» Aort.Scha- Im". Belgien iwb N-ndfrank reich haben;w Laufe de» Krieges auf allen diesen Wegen viel Schaden erbitten; aber sowoh! Ku ßaiiSe, al» besonder» zu Wasser und au» der Lisst ganz übet- Unegond ditrch unsere Gagner. Dies« worden schwerlich boreit sein, Deutschland mir für den Scheiben biftbar zu machen, der der fanqösischen und belgischen Zivilbevötterung»urch dt? d«utsche> Kategdhr-tchlunge-n zu Laude, zu Wasser und»uS dar Luft mi- ftonden ist. Wae die Haftbarkeit de» deutschen«vlke» für die wternationaleu Verpflichtungen sein«? früheren RrPfrunf anlangt, so hat die deutsche DrknaMon diese ausdrücklich in dem Umfange anerkannt, tu dem sie eingegongen sind. Sie bestreitet aber die Berechtigung un lerer Gagner, da» Volk str politische Vergehen zu strafen, die sie fernen ab??-' setzte« Führern zur Lost kezen. Deutschland hat die russische Rszikruagl mit der«# den Frieden von Brest schloß, wohl an die BertragSverprlnhtmiGe« der zaristischen Regierung gebunden, ihr aber weder vi« Milliarden» werte noch die Mensche nepser angerechnet, um die der ltebersnll der Heere bei Zaren auf den deutschen Öston das deutsche NÄk zefchüvist hatte. Wenn d-v» alliiert«» und assoziierte« Mölining«, stch wei» gern, den Kommissionkbericht Über die Pchuld» frage hecauSzuzeben. so paßt da» in ein Berflchcen, wo si« zu- gleich al» Ankläger und Richter auftreten. Der Angeklagte soll »licht einmal wissen, treffen und weähalb man ihn beschuldigt; er Zt verurteilt, ehe er gehört wurdet Wir Huben schon bei Verössentlichlmg der zlwiten Note Brockdorff-Mmyaus, die die Schuldfrage behandelte, unserer' Kjgiwuna Ausdruck««geben, daß wir de» SiandUiukt der druHchea Delegakicm«IS wenig glücklich Wrochkn. Die oben wiet�rgegebene Auseinandersetzung zwischen Cle- mencocut»ne der deutschen Delegation zeigt, d«S gerade in dieser Frage die größten Gegensätze zu überbrücken find. Der Ton der dsuischen Antwort und die gsnze Art der Argiimcntation berschtigj abor auch dietrsmal m«ht zu der Annahme, daß die deutsche« Interesse« in Versailles zweck- �.i sprechend wahrgenommen»«des. EGerse« dre! VeMMS«. Amsterdam,~L Mai. ReichSwiatfier Sr»b«rger»ellSrtck in einer tiiUerrrdung mit cinrr»ntcrretzung mit d»m Berlin«,««rüliterfiatter de» .Daii» Herald", B r a i I» f» r d, jx mrtzr er den Text de» striedens- »eitragr» fuidiere, desto mehr«rkennc»r Ihn nk» ein Dokument traizitchen Ilnfitr,». Zwei»inander widersprechend« yd«,» seien in ihm enthaitrn. Die Frauzosn« wünscht»!,»ioc mZzltchst srstze ckutschAtziguni,«Slircnd die Briten darauf ausgingen,»inen go- fürchteten Hand«I»k»nkurrrnien zn dejeitigen. Jede» einzelne dieser Fiel« wäre noch d?cstSndlich. ndor beide»nsleich srien nnrer- einbar. Keine Steuerung»nne derartig» Bemnaungen unter- zrichnon. Der vertrag müsse radikal geändert werden, wenn er nnteezeichnet«erden solle. Erst durch die Gewährung sofortigen Eintritt» in den Pklkerhund, gleicher Handeldbedingungen und der BvlkSabstimmung in allen strittigen Go» bieten würde der vertrag annehmbar werden können. Ohne diese drei VediRguugen würde feine deutsch» Regierung nnUrzcichaen. VeOtzMche SA-ZN' vZ?«. K»tterd«m, 21. Mai. T«m„Nieuw? Notirrdamsche Touvaut" zufolge meldet „Daily NeVS" a>nS Baris, daß mündliche Berstungen b«- reits wiederholt niit gutem her folge in Lebensmittel-, Fina»�. ober SchiffahrtSfrsgsn in Anwendung gekommen sind. GS wird darauf hingewiesen, daß eine Weigerung, mündlich zri verhandeln, unberechtigt sein würde.„Daily Rrw»" messet, es könne als sostftehend betrachiet werden. daß die Alliierten gewisse Konzessionen machen werden. Diese Konzessionen würden vermutlich in der fsrage deS SsarbeckenS, deretr aAgenblickliche LösiiTg einer ernsten Kritik nickt standhalten könne, und außerdem in wirtschaftliche» Bestimmungen allaemeinor Art gemacht werden. Daneben neigten die Hach-verständigM immer««» Unrechts sein sollte, sondern«in siebeoer,»nb- SUltiger wi* reim lieber Fried«, der nicht nur bie Wehtrüstun�n beenden, fonfeccn auch da« Mittel zur Eich er»mg bei Welt vor de-n ZerfWemigwi c«ä BenrütMn-jan jttfüirfli�er Kriege an die Heich q.chen steftte. Wie die Geschichte zeigt, kann e>!n Berlin. Ailtzlandtzpmss.� erteilen darf, wenn der Paßbelv-erber eine der Z-teuorb«Hörde dechringt, daß er seinen � verpslichtimgen, insbesondere wegen der KrieaSstkuer, gekominei! ist...__«-si« In weicher Weise hat stch das Roli�e'prckfldluin� � de! Arn de mann und Boge! von der Erfüllung der � � pülickten überzeugt? Hat da« Potizeiprästdi-mn vj* � legiing der Bescheinigung der Tteuerbehörde hp Kurt Velsen verlanqt, der al« Inhaber de« if zeichnet worden ist? Unser« Leser erinnern stch. � jj# falsch« Paß für den Oberleutnant Kurt Vogel a>' tjt Namen Kurt Bellen autzgestellt won' � Wir envesrte« gejtzwwtU auf«ine AufkhärvnS � 5t*acl Bon„zuMndlger Melle", also woBI vost deck toiligten TraWxyiteil. wird noch folgende« „%n einige« Blättern hwrban Bermutni.gen dahin � daß Angehörige k.» GmcdekiwalkartefchÄg�rtonuuando» Zjtz sckrtft un» Mischung de» fakscien Alwweise» für je Bogel ihr« Hand chm Hpte!« gehabt haben. Jrgeniv.":" teitlgunz d»r vorq«s»tzten Dienststellen m vellig ausgeschlossen. Kw? Uirwrsuchnng der 3 ist im Gonge, deren gortfAhrung dadurrh erschisert uivd � � Ai|C' bewiesen haben. Hm übrigen wird der Untersuch»«� fy Micht Bsgel», die der KriegegerichtScat S��atz J'' zur Perillgung stetzeuden ÜRmeln auf da»«n«igi!W< gefübtt.- � � Die energische Dmrchflihriin« der Untersuchend�.. j damit begannen, daß nwn den Leutnant Bogel ''Prnng von zwei Tagen ge«ünn«n ließ. Die»ä1!'1 ,..J Helle" erwähnt die„SvorlG die Mörder., � In gleichem Sinn« sprechen stch Resolutionen an*' Ii'',!1 der Bezirksleitung Berlin de» De u Ischen Sisenba» verbände», Zahlstrkleu Berlin l Berlin II und Nkr.« Weilend und Grunewald, sowie von einer Bertra», männerkonfcrenz de» 2 3. Bezirk» de» De»■jjg MetaIl»rbeiter-Beeba»d«K, OcUwerwaltung beschiogen wurden. Else ZrrlSirsW. ,. Rom Reichsirwhrtowpse-ckvtmnündo I fA b t« i l u« 6. jrf witzj in verlin»verde« wir, uator Berufung �uf» g»k Pvessegefotze» um di« Ausnahm» folgend« Bericht'» gebeten:'»ck Die Nummern SS4 und 968 enthalten JWitteihtnff' nach der G«,«al Viaer«»er den Versuch gemachi di« Redaktion der.Lripzige« volkSgeimng�« rhrer � Mvm>°g ö« vergewaltigen.■;nrTt«' Dir« entspricht nicht de« Tattachon. Di«.Bob'rm ist zunächst um Abgabe einer Sfvüärung ersucht vwrte'> � einer Rücksprache mit dam Awiegcr Äehnwjwt mo schriflielter Block. b»i dar dies« mitteilten, daß dies« gegen ihr Guioiffe« gimjt, wurde eine vom General � unier�ichBiete Erklärung verössenllicht. Sin Gewisse gegen die flekcklion Ist somit nicht au»geübt wordew U. s. d. SlelchSwihvgruppenkommandoS I der Üches de« Elenersistabe» n B. S»S A. Htini—ensteied Major.. ja? Trotzdem uns nicht begannt ist. mit welchem Kc-rps Lüttwitz sich hetz TeurralS Marrcker«niwwt..jjjck wir biei«„Berichtiaung" wieder, zeigt st« dock), in Weise die Oesfentlichkeit irreaesührt werden lolli Die„Leipziger VoMzeiturm" ist nicht«um' einer Erklärung ersucht worden", sondern ihr iff». tf einen Befehl des Peneroltz Maercker autzdrum�i zii gemutet worden, eine Erklärung zu bringen, lvcww» y« Redaktion der„Leipziger BolkSzeiturrg" den ElstN?�.. gm Rotzketruppen als rvchtmäßige Maßnahme der � Landesregierung anerkenne. Die Redaktion(»B� anerkennen, daß die vc«n Kommando Maercker voratll neu Durch! nchiinaen noch Waffen notwendig und daß alle zukünftig erfolgenden Wahle« zu bf''1 Ji!{ Körperschaften„auf rein demokratischer GrundlaO«'„k' nacki dem Diktat des Generals Maercker aukgeichri�br durchgeführt werden sollten. Erst wenn sich die 9%%&' diesem Vewissenszwang unterworfen hätte, sollte fr lchei«« der.Lciwüfl« iBeUiititiuw" wieder grstati" w#.«««•-«« 0 nch mehr tut hu BUötfeoi halt«»! die A.- md S.-We Elch-Veriw M Ziiedtschsze. •*-" � ft«ms;criöka tiue»oüwtlamwTunfl«v>»»Ui««»* . 8mn l. H5unu i�r Zaget«r»nu«�'? WM« '««« noch prfit�tU»irrch KU!»u-«en. � nntUnnHTÜKie©»imm«n#4nio4e, den JSUbrmichen mit �/(chtTauch wie im«« 8"T.. Bw�ew. w«t* W vskschewffiffche Mch�mS oomr Ke Ttrivn!« kviegerisch vovgehen will.«>r«iUseei durch Arbert nn Ginn« d«S Sogiaiismu« dafür lorae», dotz der?ao der Rlevision dieses Friedensvertrages recht dach lammt. Ein fo jurliffci fch«t Bölleo- band wird dann jeder Neitttdriicknng der Völker«in Ende machen tBeefall.) M a r x s(L. G. P.) d«,r.." m., v. r. f't l�,.' i.Ur.. r»*»*M"rNv*.««« r" u-----? i-r-••■t �'!e c0?- die 14 PunA-e ffiWfew# KU verwirklichcn. '■'Wbci,;-" kein Rocht dazu, zezen die un««usertegten kbre R,»u prateftleeen! denn _ r'c5b0eHeil hat tin« diesen Gewaltfrieden gebracht. �vtltfri�', k'arf fi,t> nicht über die wabren Ursachen de» hsuwegtä licken lassen. Tie gange Welt ist davon *i!-■! k m,® �" l s ch l a« d der Hauptschuldige am f'[s' jkkb»ttu veifall und starker Widerspruch. Im deutschen Weißbuch hat die Remerung ...___..,•- cefe'. f« Wdv'J'*� st« da« Ultimätu« an»erbten billigte, wir als mSm m «'n— v—w. Ich«« Ursache, die Schür« de» Welt. i_. den(Sejtahec St'.kotl.) Di? i>vage, ■ untetzeichrren solle«, kann nur be» bi«' r'" vnd klri*'*1"«"? würde die Stillegung nnkrrer Jnduftriej dich �.#trlchfirffe Hungerblockade»ur Folge haben. �"ll, bnl?.�ti später mühten wir doch unterschreiben. Wir � issuna o ,,. �ebin�un�n unerf2lll?«ir find, haben acher die J«flf,, daldia» Reo i stau de» Fi icde>i»t>i,rtragc« durch »?�d>(dr.r Der papitakilmu» der Elüclite sieb: auch an I?'•»ch;.,, Un�'* abselcharer Zeit wird si» die Mevoinlion p�'ieit Q4' WeltreoÄntion. f Lebhafter Beifall.) Redner """diii,.J.'lf'.v»'«« der Keattt«« der U. G.»., dt« er zur L%'Sf,ia MMlllUllÄtlttütiitUttiViMitlMtlllUMUtiiiiUItlUtMUiUaUllWUk öle U3i@L&:3%H2igIge So�IailäernoRra�tle uand �er FrledleS- Zu diesem Thema sind soeben Im Verlage der»Freiheil«, Berlin NW O, SchifTbauerdamm 10 2 fiodmicMigc SrosctiQren erschienen, cfle für Jeden unenfbehr- lich sind, der sich mit cen Friedens- bedlngungen eingehend beschädigen will. Die Titel der Broschüren lauten; ©«Sar Di« WewähDei#. Soalsldsinokratl« u. dar Fried« MU Bei/rfSoon von K. Kaufsky, C. Ballod, A. Stein, R. Hllferding »»rata SO Pf. Og. E. Orot, u. H. Maaa« Resolution haben wir schon in m)..—"it Erstärung. die in der Ballvei samin« —..l!n Rouwn der Kralti«! der 11. L. P. abgegebeti Osi ">UrLSm U D> m. w 1? 11" ä 8 � 8 ist noch buiz.igefvg! worden: -uinlimg d r veeilner Arbeite»— iommu' i."ch.'nfrf,�! Soltateirrlde prot- stiert goqmi d e gewißenioscn v dk« da« dt Utsch« Volk zu einem ausflchtd- v1* ifnirf-ik P'C�" die En. beut« au;v»fed>uHmiK»» zu er wld»?lrbei'e«väte korbern all« Arbeiter-äte Deutsch. s'k'd,/' oiftcfichts de»»bllrgen Persag««« der Regierung u* Hilf» Ich* strö'.« dt« Proiitarbt» zn sammengu fassen, uin ßtst-iA, � foojtguent duichg führten Rlttesbstem« die wirt> ich,-,,. nd poUtllch� Wiodergedurt Dmtischlond» zu«rautg» [chf itta.n�k�itt« Deut sc!- In nb»«ppullkeren an da« Menlch. F;»nl�5.u'ä) an da» sozi-altsüsckt»fwissen o» P oterariat« k"�tkiia"»nd«rliwrla« von ihm, daß tt- fiel' auch Jr'ifain-n �?<;n �c" Dewaltsri.den wendet. Kur in de, g« r%ii del w.»«mpftiont de» internal ionalen h-rob-tariat» . �fri�ch''!0'P»r!»U»m»» lioat dl» Gieoähr eine» dauenchon A. Om a,,,, u-1:b h«» E-iege» dc» Hoz'.aliömu«. I« ein.m � �?raltioi-. der«.?. D, berli-st Paul d.-Die«w 1 s°- u t' o n. m der U u. heißt- »„ Wntibm.'f."IM* kti»den»v«rtrag«» beden'et die M'«. ».."nder-i ttr,zg,-s, aW VuSsscht, da» griiden»erg«bni« ,.„k,>>'» deutschen Proletariat» verlangt den � rv»..:---... Unb V».' Vit"*7«*** V«chv»"-----_ L ift in Iii« i~v ir!c,< Regierung UN-er ich reiben will oder nicht. Ä»".!'che» VtrbeüfSU, Revoiution ist hl« heiligste«usgabe den Röte- bandeil U sich Ii ftjr.,..... offe. Da? ausländisch« Proletariat kann '"cht halb,»«'r>« eigenen Lande reinen ."i a'r.'V Richl nur die bürgerlichen Parteien und die ' b,. tt!!".«n der Revoiution geübt, sondern yührer der Unabhängige». Nachen Sie«rff ein "•Kl*'» »»man Wenn die Redner aller Parteien die»- urm'ülüi«« bezeichnet haben," s« tP�dT�tK« P01 Vicht ant.rzeichvuna aussprechen. Kl< �«««-» unsere(K;w. großer Wider. vor,»ich! et die Errwngenschatten der t»'• wir S'att der Dikia'ur W Proletarüit« de- �' iäthtv«iu�r Net'ncr fordert b* sich g- g e n .N.-?ra-Af.irw~''- �"4*"""" k �: je.. a._____ f, y: Ou�Qt•«»notur einer Ent«ntetommi..ion Iii.*» R t» r' der Demskoawn auf. che SR.». J«tchnuna uuilmacht, mtö sä« Dc�L:: Und mzh dem Frieden Wlrt5cli..f ls|it UI'aehMi*a den Veraaillep Dedi/ gunQcn Von Og. E. Oral Freie*» PI. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen, Zeitungsausträger od. direkt vom Verlag der Freiheit, Berlin NW 0 NMM»WWWW«I«M Dl GiepoSranfch M« ÜßmÄMertMß gcTelgl ist. Dle stranzosen wer- de» dann mit sich rrden lasse». Der Weg zum Wellsriesen und Sr Völlewerbrüderu», muß«tappanweis« zurückgelegt werde». «ifall.) Heine fK. P. D.) beschukdi-'.i die damalige» vosksheenrftrag- len der U. S. P., statt a» der Vertiefung der Revolution zu ar. botten. dies« mit abgewürgt»u haben. Auch die jetzige Haltung der U. E. P. D. bereitet der Regierung Ebert-Ccheidemann den veden. Wir dürfen nicht nur kämpfen gegen die kapitalistische Sniente. sondern auch gegen ti«»erräierisch« Regierung. K i scher lDemokrot) weist auf Teil 18 de» Friedensverträge» hin. der die deutschen Arbeiter völlig rechtlot macht. S e l b st da» Schicksal der Kriegsgefangenen kann unl nicht dazu veranlassen, für die Unterzeichnung einzutreten. Auf die Preletarier der Ente«tt»land«r khnnen wir nn» nicht verlaffen. Ein»n'vag euf Schiatz der Debatte wird gazerc«ww Sf mm« ongenoeniiMn. Di« Abstimmungen über dt, vorilieganden vt«» Resolutionen ergeben dt» Annahme de»»«s»l«titm der V. S. B. D. der Mommnnisten varlangt dw Ein Otn An t reg ernfnng de»« a r« ro n« r-,,»» vurq#« n w,,. zngtrat«•»b-Bedwl, auf der Grundlqz, de» Bestnebswahl. i!-: »» S'�4 •; i: ä-* xr. "'«r»«' Seit ans dem Bauche nachlstindt'ch ...'" r,« r Jett ans de« te» Kß,;'*e*'»nr Unterschritt zugelr-ss««#* R. ch*,."ujzetufen. mu der Watte Pf#« die imenu Ate* ebenso ist t»«Äitti-a«mfc Akut. shstemS. R.chetd pflkfe««AAtt dagn. daß der Vollzugtrat m « d«r La?« tt». den«Stelottgretz einzuberufen, weil ihm' Zchttt-n dafür fechte«. Lang« und»«fjattchj»; V D.) fächern die«n- brmttnna Ficht vom<*Wdr der Regwrnt,, dürfen d« Arbeite?. «Aw abhünge«. Do« Prdebariat Deulsehlaich» wich selbst die Kosten für d-eseti idengeeß aufvrmg»». « alz a h n(U. S. P.) Will>#n verfuch der SmWufuag gs- m«bt miste»- «•.IS.'a-iyi.'S �«• Di«!Di*MP#" Aber säUzisiL. diesen Bericht wich vartagt, «erhaedsttitgea«st' Aus dem preuMcheu UZlerftchMZcaussSMß. Der NntersuchungSauSschutz der Preußischen LandeSve» sammlung in Dachen der Unruhe,, vernahm heute den Zeugen Kaufmann F e r n b ach, te» Pater, de» bei den Januarunruhe» in der DragoRerkasern« getöteten Mitglied» der»Vorwärt»'»Be satzung, Dchriftsteller» Aernbach. Erneut vernommen isuidt Major von E t e p h a n i, und ihm»ic Ze-ugen Helm» und Fernbach gegenübergestellt In der nächsten Sitzung de« UntersuchungSauischiissc», am 8 Juni, soll die BeweiHerhebung über die Bocgäiige in der Dragonerlascrne am U. Januar zu« Abschluß gebracht werden. Mit Au»i lahme de» Zeugen HetmS» aus dessen weitere Velnehmung..verzichtet wurde,«erden alle dag» vernommenen Zotigen noch mal» grstiden. Vom Justizministerium und Mniisterium de» Innern Ingen Dchreibrn vor, daß der friUtere Poligeipräsibent Emil Eich» Horn Immunität genießt und ohne Zustimmung der A» tionalversammtung nicht festgenommen werden darf. E n Ner» tretet de» Justizministerium» machte jedoch duioirf aufmerksam, daß laut einem Urieii de» RcichSmilitirgerichtO gegen den frühere» Abgeordneten Levegue die parlamentarische Immunität nicht ge�en die D butzhrift sichert, die auf lLrund de» Belagerui>g«zustandkS»erhä»igt werden lann. Die Bemerkung de« Vertreter« de» JiustizministeruimZ ist bezeichnend für dri« Elend unserer verfaiinwtdrechtlichen ssiistiinde. Iustizministcrium»nd Ministerium de« Jfnnern bestätigen die?n>inität bei Abg. Eicliborn. Nber ein Vertreter desselben Ministeriums gibt sich al« Dl'rnchrohr her für die WillkürbcrrieiRist W VeirmerlinnSzustaiiaei. dte anch die parlamcniarilclte Immunität ai-sa.-doben bat. Auch daS repitbiitanische De-.itschland Ncnnmerl sich cur einen Präzedenzfall au» dem kaiserlichen Deutschland, der die parlamnitarisch? Iminnniiät zerbrach»nd die All., einalt de» BelaaeriinaSzustande» proklaimerie. Auch da« Dendicklano dcr Nevcilution liegt vor diesem Mätzen, hinter deni der tu?» Militarismus[ich verbirgt, anbetend auf dem Bauch. Die T�eMMMMfur im nevsn Ventschlan� vom Zc-ntrolkoiniiX« der sozio IldiVii ak rat che» A-rbei.vrpttrieck Lettlcvid» iumto uns unter dein lö, Moi au* Hibau geschdie-iori! Die Gruppe, die sich al» lettländ.schr Regeru»»g bezeichnd -und die Telegvlnnmzensu.r ans dein ro.chSt.eu Ischen Ttahl«u»-' übt, Hai un» di« Abseudniig folgender Dra-Hinnz, vvEvecqert: Min-steripräsitdoitt Dcheidemann )c C V l i TU Uitter Parteioraen, die lettttch« Arivsterzeitung, wir-, ö«t bex L>ri»dv ow« h cabwi!.>»g Mal-inede eni Erschenwa verchtiiSevt. Diese Abwitung'st v»m deutschen(Zonvernemeni vor gesewnierngon, vctni souveränen Träger der Dtvat?ge-v>ttt 2cdd> koiud» dem VolkSoaSe»cht mrertannten Reefierwna 91«-.rar yi.t B«rfü«,.lng gestellt Wir erftichm»nverziiglzch Schrine z: in», damit unserer Tätigkeit durch gesetzoiorigr» S'uzveifen cor «ichädem,! schon Bc-Hörden kernt Hmdrrir"« im W-rge gek et wer» de,, Di« tziegieruna Ncodva, W auf Grund de« ceott vm i» Gewaltakt» v«n 18. April besteht, wir» weder vom letitmwifchß» Volk« noch von, votttzrat und der!«iti!:'«u Arn«--.'nerttmnt ü# doch von den örtlichen dentsche« Brl> rden uiuersuitzl. Im Auftoage de» Zcntrattvrnitee« der Dasialdeiiivtiapinhe« Aebaiterparwt M en der. Der JnWl diese» Tetegmnnn» ist der deutsch#,!«j«saiwi,scl>afit tn ailwm, ntit dem Ersuch«,, chü der gu chl>t® mstleln, miigeowlt wardem. Der LefchSsls�erichl der Vl5ks«ts�He!eSschO. In ihrem auch in den Tageszeitungen verösfcntlichle» Ge« schästibericht sucht die Di»konlogesellschaft die Ermäßigung ihrer Tibidende um 2 Prozent auf da».ganz außerordentlich« Anwachsen der Perwaltunyttesteu zu. rückzuführen. Die behauptet,.die sprilttghafle Steigerung und der geradezu gewaltige Umfang der Unkosten- sei»in« Folge der durch die Lohnbewegung der Lankbeami»» tt* zwungcnen DchallSausbessecunz. Der.AngestellienauSschuß der Diskonto. gesellschaft' sendet un« hierzu einen längeren Be Vicht, den wir Raummangel« wegen leider nicht völlig zum Abdruck bringen können. Der Augeltclltenaiirschuß wendet sich In dil'em Bericht vor allem gegen d>e Darstellung der Dikkoni-gesellschaft.«l» sei die Lohnbewegung der Bankangestelllen lediglich„aus die Agita. ilon politischer Hetzer zuritckzusühren" und entbehre der wirtschaftlichen Begründung. Da» ist eine absolute Unwahr- heit, die schon dadurch bewiesen wird, daß sowohl in der da» maligen Streit! eilung al» auch im Heuligen Angrstelllenatiöschuß alle politischen Richtungen vertreten waren und sind. Gegenüber der Behauptung d.« Elelchäfttbericht,. die Bezüge der«ngestellteii hätten sich von 1018 bi» 1018 auf'231 Piozeui er» joht, da» heißt auf deutsch, st, seien um 136 Prozent pc 1<1 8 � h,e'" �"geslelljenautschuß darauf hin, daß ein« solche Gt-igeruiig durchou« n.chl über triebe» ist, sondern „2,. 0llc" eine einiger»! aßen menschliche Lebenssührung � Seil ganz wesentlich stärker erhöht haben. E, ist bezeichnend, daß in dem«.'schäflSbericht mil keinem Wort erwähnt wir», welchen Anteil an der Erhöhung de, Un. erhöhten Bezüge der Direktoren., oer üellvertrelenden Direkteren und der Prokuristen auckRigchsn. Auch vo„ b,n außerordentlich gestiegenen Preisen für o/ a' e r I« I i« u aller Art, sowie von den erhöhten Koste» für oleueinrichtungen und baulich:» Veränderungen ist i» �'schüsttbecicht nicht di« Rede. Die ganz« Schuld«n der Erhöhung der Unkosten soll offenbar auf die Wanlangtstellle» ah» g«>vä>zt werden. Der Angestellten«u»schuh wendet ssch entschieden gegen don wrluch der Didkontogcsellschaft, ihren veschästSbericht, der nur Wchlich, Mtteilungen enthalten sollte, aus diese Weise zu einet volemij gegen die eigenen Singe stellten zu miß» üioudWn und mit Hilf« von durchau» tendenziö» dargestellt«» und o«'."'sierschtveigung ander, wirkender Tatsachen die öffentlichs Meinung über die Bestrebungen der Bankbeamten irre zu führ''». «olange die vesellschast in der Log« ist, von dem erzielton Qw, joinii noch Millionenbeträge zu offenen un» stillen Nb» ichreibungen und Reserbestellung zu derwendcn. hält» sie wohl wirklich keine Ursache, die Bestrebungen der Beamten schüft, dt, nur auf«ine müßige Erhöhung ihrer zum Teil sehr bescheidenen i Einkünfte hinzielten, auf diese Weise zu bekäckpfen und in Miß» »eil fa, kredit zu bringen. Sie sollte sich lieber daran erinnern,.daß � ffuMn* j> hre M tili anengewinno doch nur mit Hilfe und durch dU«Udefi l|*<* Snq»st«tl»«n wad fbuauam«4�» TIkmi und WWW!». ar;ss Tirektisii Friedrich Kayssler. k Uhr: Oas.__ Opernhaus B Uhr: TaimhinsCT_ | Sehanifielli» V Uhr: Othello. US ForUuna- I)!r«lrtlon C. HilahaTd— a. Bern wer. Theeier I. d . HSaSigrötzer Straße B Uhr: rrelte.: Stötzen d. Gesellschaft Romlsüsnlitras «n der Mar*cbalitjrficke. 5 Uhr: Der Vater. Lud*!: Hanau, Maria Orska) freiia;: FaMharrahiigel. Berliner Theater tI5 Ulir: Stsrn«. dlo ed*r leuchten. II Uhr; Cnd da» lieht»ehelnet la der rimfitrnis. lirektion MaxReinhardt Bsßtsches Thealer RmBeriplelB 14 Uhr: De* Klnoerfrenad. Klsittes Schaosplelhaus Uhr: D. ßfichse d. Paudora Lesslng-Yheater Direkt; Viotor Barnoarsky, & Uhr: Der Blacrfucbs. 'reitaj: Peer Oynt, ionnnbend: Der BiautflChS ÖMUchos Könstter-Theat Allahandllch 7t Uhr; t Bau Ochlog am Weeosa». Ihaatar am Nollendorfelatz. r uhr: Ifl die Lerche singt. WaVh«IT a-Th� nter 71 Uhr: Der Jäger aus Kurplatz. Casino- Theater. Lothringer Str. 37.Täi:l.4/48 Uhr: Die Berliner Posse. DeT aeügro Holiacatasbi. Dazu erstklass. Spezialitäten, SonntagS� U.: Du ahmst es nicht XJOOOOOOOOOO Uchtspiele a». Heute letzter Tag Der große Erfolg Der Hund von BuMiie I. Teil 5 und 8 UJir. AhFrM: 2.7eii. * HtHwH WaShalSa Lkhlspiele Ci>""ec- strasse 79 Heut« letzter Tag X g Wintergarten (1 tSgRch 7t Uhr Rancbea gestattet. S.Teü.'/uSn.SMr. Ab Freitag Fern Andra ZweiMeuKlwu a. 1).!. p. D. Pankow Aula des Lyzeums, G5?S£llStr. Freitag, den 23. Mai 1919 Uclttbifder-Vortrao des Schriftsteller« 1 Uber Die Mutisn in Berlin mit aathcnLichou Bildarn aus den Revolution»- und StraBeahlmpfen. □ntritt 1 Mk. P Vorverkauf beim Vorstand und bei allen Funktionären der U.S. P.D, in den Konsnmverkaufsatellea. Im Uescblftazinitaer des Arbeiterrat» Im Rathaua*, ia der freibcitspedltion Herbst, Moraatr. 25, sowie ab 7 Uhr an dar Abendkasse Ber Vorstaad. -am H. Wahlkreis U. S. p. V. Freitag, den 23. Mai, abends 7 Ahr: Wersammtung für Jrcruen und Männer iu der Schiil-Md. Glelm-Araße 49. Räteshstem und Sozialisierung Zahlreichen Besuch erwartet Ta�cs-Ordnuns: Referent: Genoffe Malzahn»— Diskussion. Der Vorstand. Kommunistische Partei! NvöK bxrbicttt alle unlere versaminiuiigen. Das Poiizeiprästdium hat die Setiehmizung zu einer SffenUichen«tiammiunz ohne Angabe von Gründen auf.höhere Weijung» hm ver- sagt. Deshalb findet heute Ä,,, Twuuerötaa. 22. Mai 1919, abends 7 Ufjr, W m den vrachtsälen üe» Ostens, Frantturter Allee,"W an Stelle der öffenitichen L-rjainmlung eine Mitgiiederveri'ammlmig statt, zu der auch Giifte Zutritt haben. Tagesordnung:«usere Stellung zum Frlehensschluft. Arbeiter! gestaltet die Versammlung durch Massen- erscheinen zu einer wuchtigen Kundgebung! verband der Tapezierer, _ Filiole Berlin._ Am Sonntrstog. den 82. Mai 1919, nachmiitogs 4 Uhr, in den TophienMen, Sophienstrahe: Versammlung mit dem Thema: Die Antwort der Arbeitgeber auf unser« Taris« forderungen. Kollegen und kollegiitacn erscheint in Massen. Die Ortsoerwaltung. MWWe p mcdw, Kaufe Mo;?'6 JÄM&g «WS» K«mm«»Mche Partei. III. Sylt! WM. DonnerMaa, bot 22. Wai, all ende T Übt In den 9M«mbtter»tlubttäleu.«StrleNtrali« tgroher«toi) öefsenMche Versammlung rhe. a: eirNnagnahme zum Arlebensverlra». Freie Aussprache. Arbeiter e«scheint in Walsen. Achtung! «mmMWe Miel. IG. AM! Friednchsfelde, Karlshorst: KM sWl. «m FgMag, dei» 29. Mai 191»,»bends 7% Uhr. im Resttmrant Brrbe, Aetadrichsseld», Prinzen-Allee 30. Thema: 1. Die Kommunistische Partei und der Frieden. 2- Dislmssi«. Der Bezlrksauofehuß. K. p. D.* Ortsgruppe Steglitz. Feeiiag. bw 24. SB«,«tenb* 7% Uhr. im Lyzeum s Schul«), Rothenburger St«che: gesseickiche Voksvzchmmluiill Thema: Fgiedsnebetsingnngen. Zentralstelle für Ginignng der SAialsemokratie. «d-- Dr. med. Karl Reinhardt Ittüi, Potsdämtr Strasse III(a. d. Utiontrasch Haut- und Harnarzt bewährte,{achmünnlsche ncfanacflsnie. Ui»enf?frstlichc Anshtioft und aufklarend« Oratis- Broscliüreo(Beschreibung«Amtlicher He; iv erfahren) In den Sprcchstacdofi von ll»l— 2 mittags, abends» Sonntags Vtll— l Uhr(im fer- »chlossenea Brief Mk. 1,251. de« 22.«ai 1919. abend» IH Uhr, Nealschrrte, Berlin N. C, Pasteur- Große ösienMche Versam«lmg am Donnerota in der Aula 1 st raste 45/46. »ej««nte« Gen. Adele Schreiber. S. P. D Gen. NedaKteur Wlllie. U. 6. P. D. Thema: Die Nicheitsfront de» Proletariats SoziaNsten all« Richtungen«seheint in Masse» Bezirk Nordosten. Verband der Schneider. Sch»Std«iu«en nud Vöschearbeiier ventschlands. FtUale verlt«. «ehafttunstr. 37=88 Freitag, den 23. Mai 1919, ebbend» 7 Uhr. im Dewtrlischastshauz, Engel-User 15: Wne».? mit echtem Frieders- Kantshliuk, Gold- Ärir krönen-, Brüiyhen-.FIetnben.ürnarbeitßn'/ sohlechtsittender Gebisse u. Reparat tot Generalversammlung Zahnziehen mit ßetbiibung. Billige Preise ev. f ettrahixng. " A. UOsor Jr. nur Elsassor Str. 3t» uh« fneiriclutr. J-t, IniL 14. C) Direkt atn Bahnhol Alexanderplatz Elugasc Ecke Köaigtgrabcn Spreehslundea 9—6 Uhr Tagesordnung: 1. Abrechnung vom t Quartal 1919. 2. Anste Illing eines«eiteren Bcootlinöcht igten. 2. Ersatzwahl der Ortsvermaltung. 4. Antrag auf Teuerungszulage für die Angestellten der FlNole Berlin. 5. Sollen wir den Beschluß vom 18. April 1919, be> iwffs Ausschluß der«ollegen, die tei den Frei- willigen-llorps eingestellt sind, ausrochterhetttent Bericht über die Verhandlungen mit Herrn NosKe. Umarbeiten»j:|'lechtsltrender -- uebisse intierli. 24Std. MügUedsbuch legitimiert,- ohne dasselbe oder mit bmsmammtmms enbeiW Reparaturen luuerhnlb 8 Stunde« ItUiAtM mhlitsi• totfailiüd bllllit Prilu [oderne I SS. M. in. P" Komplotte 5c!''a!zlfflincPv. ISÖOi Facharzt: Dr. Meyenbere M M. an, H>wle 8p»l»e- und IM er reu- Ummer in großer Auswahl u. »«II.« Preislagen empBebh Mhalle„Oiten" Alcmonderslraße 14 b. «n der SchickleratraBei Mr Facharzt für Haot- Harn- Frauenleiden. Salvarsankareo. — Blutuntersiicbmig.— SchnelUte Befreiung v. ansteckenden Krankheitin der Harnorgane Im Dr. Ritter# Hellanetalt Potsdamer Str. 27b U-l, 6-7. Sonntag 11-1. Oeschlechtsteiden 11—1 and 5—7 Uhr Potsdamer Str. 27 h. Spezlolorzt Dr. med. Haedicke Haut-, Harn-, Oeschleehtsl., Brutuatersitchg.. Friedrichs tr. 178-183(an d. Mohrenstraße. Untcrgrdb.). U-L 5-7. Stg.JI-I �li E IM rHnlSnsoö tindet sich bei Dencke, e i L M E k S D O R F. eaaleratraAis 26. mehr ttl» 8 rcstterendca Wachenbeiträgen Itcin Zutritt. Die CrtsoMwoimng. Kriegsle!l«ehmer! SrezstzAlerbiiehenet Sonnabend, den 24. Rai, nachruittag» 2 Uhr, im Lustgarten: Grche Wi#!# Achtung! Achtung! Freiheitfpediteure l MMer-Msuimlimg Sonnabend, den 24. Mal,«arm. 3'/, Uhr, bei Eottling. Prenzlauer Str. 29. Tagesordnung: Vorstandsbericht. Berschiedene». Da die zu behandelnden Fragen von äußerst weittragender Bedeutung sind, wird um pünkt- liehe» und zahlreichere» Erscheinen gebeten. , Der Vorstand. F, Mewes. Engel. Gesundbrunnen-Viertel. Im; 3 zuuerlfissise Botenlrnuen sucht Schlffbäuerdamm 19, „Freiheit". 4 zuuerl. Botentrauen fflr Wilmersdorf und Halensee werden eingestellt. Denecke, Wilmersdorf, Gieselerstr. 25, Laden. oassBoc am Donnerstag, den 22. Mai abends 7»/, Uhr Aula, Prmzenattee 8. Wohumgsnol! Vshn«»gswllcher! MlenAe! Vortrag von Dr. Hans Meyer, Benno Maast. Freie Aussprache für Mieter. Bermieter oder deren Vertreter haben keinen Zutritt. Erscheint in Massen! Mieterlnutd Cro�-Serlin W. Potsdamer TtvaKe 50. Achwng! Arbeiivlose Heinicfendctl. «m Donnerstag, den 22. Mal, mittag» 2 Uhr, stndet i» der L Vemetichetehul«, Ltndauer Siraste, Hit Fschtzmiz ön#il#k|MiBhimmliiBg von otmget Woche statt. Fürsorgeansschuß eingeladen. Arbeiislosen dringend notwendig. Statt jeder besonderen Anzeige! Es hat Gott dem Allmächtigen gefallen. mir meinem über alles geliebten Mann, den Leutnant d.£. a. D. Spiralbohrer.\lPlli --------------- jjj IggVsl{«*. % SO' Charlottenbure. drich-StraBeT� c+�occa 98. Strasse 1 retbkirchstr.»'■ JerstrassCj�____ K Spirnlbobrer, Belleine.. Sei'fl nach allzu kurzem Eheglück, im»L Lebensjahre zu nehmen. Er ist»einen Ver- letzungen infolge eines Bauchschusses am Z Sonntag, den 18. er.,| nachmittag» gegen � 3 Uhr, in der Charitö y erlegen. Die Beerdigung fin- i det am Freitag, den F 23. er., naeh mittags» | 1 Uhr ron der Leichen" J halle de» Hedwigs kirchhofo«, Weissen- »ee, Wörth Strasse, au« statt. In tiefstem Schmerz im Namen aller Hin- O tcrhliebenen Ellen Dorrenbach, � geb. Hartmann. Beileidsbesuche dankend ver beten. SSÄ.»-' ii Zweiter Wahlkreis. Am Montag starb unser«üte« Mitglied, Erscheinen jedes Die ArbeitsIosenrSt«: I. Nr o h a. E« n» o m. Parteisekretär für dev WahlKdis Mansfeld(lt. S. P. D.) zum solforifigen Antritt geisucht. Verlangt wird eine tüchtige Kraft, die ästet organisatorische und refcitwifchc Fähigienien derfügt, sowie Kenntnis revotuti dar restoiuttonäven Arbeitebewegung besitzt. Bewerbung»» mit Gehaltsansprüchen umgehend erbeten au Wilhelm Christange, EiSlebe»(Bezirk Halles, Grabenstraste 50. aller Kriegsteilnehmer, Kriegsbeschädigten«md Krieg». hintcrblisbenen der staatlichen Institut« und Heeres- Werkstätten Spandaus. Kriegsteilnehmer, Kriegsbeschädigte und Hinter» blieben« erscheint in Massen zu dieser Demonstration. Di« Kriegsbeschädigte n-Fürfosg«. Daakaaguag. »ür die»ah I reiche Beteiligun» bei der Kinüsciierung meine« ianig geliebten und herzensguten Manne«, de« Tiseblera TUwdar Blume. ■W Iah aNva Beteiligten, insbesondere dem Wahlvercin und der 6. Abtig. de» 4. Kreise« U. 8. P. D. »•wie dem Stadtrer- ordneten Künstler für seine trostreichen W orte meinen herzlichsten Dank. Frau Ida Blume. + Rote Kreuz- Ci e I d- Lotterie • Ziehung 4., 6., 7, 8.. 9., 10. Juni 1919 17 SSI Geldgewinne= GSOt OO Mark HauptgewSnn 100 000 Hark bar Lose nur 3,50 Mark. Porto und Liste 5# Pff. mehr. Versenden zegeu Nachnahme odtr Voreiesondung EmilHaase&G®., Berlin 21, Bredowstr. 9. EUea« Berliner Flllalea; K»alt»tr.Sg u.57. Waltsir. I. RosedtbalerStr.71. Mailorslr. 3b. --------- Zigarrwi, Zigaretten, Rauchtabak, Kautabake.--------- Neukölln. Am M. d. Mt«. verstarb am Lungen- unscr Schwindsucht Genosse Paul Froese M Jahre. Richardatr. JU. Wir verlieren In ihm ein alte« Mitglied. Ehre sainam Andenken. Die Beerdigung findet Freitag, den U. d. M.> Uhr, auf dem Qemelndefrladbot, Mo riendortcr Weg.«tatt. der Genosse Meil» Kelz I Schlosser, Liudenstr. 83, : im 56. Jahre. Ehre seinem Andenken. Die Beerdigung findet»tatt am Freitag. den 38. ds., nachm. 5 Uhr, vom Neuen i Jerdsalemer Kirchhof; 1 aus. Dor Vorstand. vmciiW?! K Utlii Echl 1 i auf i flitriin &tcn W S- M-in P �siagcr Iiiiii aniirj ttet kr 1'!% S# mm mit —— tiHaiA �' Ij v qeüidie. Lehte ooimtllegf. '«ti ftün 8 �"crZy� fcand�L, .53# S# S' uhtungen,____ rti:ig5i toi»,.'• Morj >».- Rechtsbel r, Bautsclier Metallarbditer-� Twwaltllnijssteile ftitid rrst Todesanzeige. Den K alleren zur Nachricht, daß unser Otto KsdapS, Oaudystr. 18. am 17. d. M. gestorben ist»$ A , Die Beerdigung findet am Donnerstag �gfjisf11| | nachm. 3 Uhr, von der Leichenhalle»es Kirchhofes in Westend, aus statt. Es wird rege Beteiligung erwartet Nachruf � Den Kollegen zur Nachricht, daß unser 1 der Schlösse r„- August isglinskii Wichertstraß, 42. am 2. d. M. und der Rohrleger Kurt Fotsch, | Turmstraße 51, mm 17. d. M. gesrorbeo s�0* Ehre threr.i Andenke", Die Ortever"' I ' itilj""!;! lieber Am 18. Mai verstarb nach langem f jjb» Li* frin er Maau, unser guter Vaier, Scliwieä6 ptlo-, g '"biir Wjlhttlm Kols- p Dl« Beeidigung findet' am Freitafi jL-li-'-jt' | nachm. 5 Uhr, von der Leichenhalle des Jerusalemer Ocrocinde in Neukölln, HerfU41 Eliese Kolz. geh.«. Else. Maria, Willi K0' Vj Am 18. Mai verstarb nach langem, mit vic- ler Geduld ertragenem Leiden, mein lieber, guter Mama, unser Ueher Vater, Schwiege»- und Grossratcr, Bruder and Onkel tlse. Marta, Willi a- hu. Louise Hentschel,"% iicor ssOÄ! % V. Ut Otto Altendorf tra M. Lcbensjalire, 04» transrndon Hinter- hUsbesen. Etnlaohrrung findet Freitag, den l«. MM 1919, nachm., Uhr. Krematorium Gericht- atrasae, statt. Kranzsaenden verbeten tKcUhuin.i t!> 1 i,' mmmm !Gr,!ChSiflu.dV Ikrematoj�l in BaurusrhuJCi Mitglieder, �feT Qönnor sind hierzu freundlichst eing �i; Ul: Lejlaae zur„Irelhell-. Lauuerstug. 22. MÄ 1919, U vor kv N s- loablL__ s t toicW, sw balm 1H" '($$ M» I'Ä � nicJju hn„ tCJour onch am brüten VerbanblimaS- ,. f f am crftPn l.,"lr k'bloqftnftinen �rifd)c einaebükt. mit bar ä" fwiten VerhandlunaStaae die%ben bm A"'Bflrö.iinil'f?'b*0'�10� darlsate. die mit Der- u'.�l olten Oi�tt � w'Pn RevoluticmSreM loSa«ht. Im'"• in feinen Okmibfeften nicht au er- Mische 3}eN„|b"�mt""'tzch# genau so abgespielt Hai wie «hs in diesem Gebäude, der ebnifallS angeb- �roi«., erschossen worden ist.— SlaatSamval! rflUhfl Torenbach Hat mir persönlich erklärt, hast er seiner Und.. �-'senach den allergröstlen Widerstand entgegen- tist?" toürde« � Hab«, das; er sich mit den Zähnen !'"d er,,,- 5 Quf seine Versicherung, bnfi et nicht fliehen I-: SSJj..'-bater die Handfesseln abgenommen worden.— .i tcine tatsächlichen Feststellungen treffen, », 8 ii ni l.8'.% bitte da# Thema zu verlassen.— Staats- 1 0 1 ch; Ich bemerke nur noch, da st der Fall *«"ttt v-v»'iv,t»T.»'»»»"-17--- U--- flief.» verichtlicksen Untersuchung ist. RechtSantoalt otnecht: Wir krirne» dieses Verfahren,»« wird Uno e'n �'titärgerichtSverfahrrn fein. ®'ft sicher. �.AbJch�'iien nun mtf die Vorgänge des 24. Dezember U"�: l.'iit' Ldech n,.r � lster, haben Sie nur vor der Universität . 00�'� j%• Ich t�- s den, Sckgostplatz vorlwr gesprockien? Lede« >sVl#Ä«� Ehalten-tot tosen die Slufferdernna gerichtet, zu- ..'r..'.�>�«taa�«#ur Unteoftühung der Revolution bereit zu >m.-lein nw," 11«bioe; KS»inst noch eine Rede gehalten 'ftr r\s*sit x«,-<*?■«— Hot Zwar nach der BermittlungSaition. fb«;«. b»m Crnbcrmcrb gesprochen. ich dainatS gehalten ES Die Herrn bezweckte is«r« il pn" UjlS M' Z W....«»». ',tto(P>n- Ällkb. � anderen Truppen vom gegenseitigen Kampfe ch«stetichrt T �nrsiav habe ich eine Ansprache an die ftmn'üM?1 �'4 dringend vor Ctewalttätigreiten .'hr ftiefo?,! f,c°uch- sich nicht an de» Kommandanten In�d.�e den �e, zu vergreifen.— Vors.: Können b,!'ffr! 0 U t• Ihrer Rebe nöVrcn Aufschlust gerben 1 Ibh"N-pA.. werde e# ablehnen, dast ich hier in dieser il"tiitt'f'fl- stit, i�f,le�c prophylaktische Vernehmung ist durch- r�t ijj0« big]fi'rhne c# ab, derartige Fragen zu beantworten '(1.;%� einem �°ri werden. Der Vorsitzende bc- Muh Ihr! wenn et derartig verfahrt.— dfti~ r'ntt �rrhandlungskrltung untersage»; W8?Jf Ä"Ä% %»>''"ibtrcn oi- r, Drechen.— L e d e b o u r: Ich bin ge- rfes.»>c»s,.ien nur aus gleichem Fiiht zu verletzrrn. daß die Massen sich ruhig zusammenhalten sollten, um Widerstand gegen eine Beseitigung Eichhorn# zu leisten.— StaatSamvali Ä Y s a e: Um welche Tageizoit haben Sie vor dem Polizei. Präsidium gesprechrn? L e d e b opi r: Genau kau» ich es nicht sagen, es kann 5 Uhr gewesen fein. ES soll hier d r Versuch gemacht werben, mich als Miturheber der Vorwärtsbe etznnge» dar- zustellen. Der Herr Juftizminiftrr Heine hat i» der prcnß schen Landebversammlung die Unabhängige Sozialdemokratische Partei in vol. ig ungerechter Weise der Mitschuld am Vorwürtbraub bc- .sichtet. Auf d e Zinnie meiner Freunde: Wie wollen Sie Ihre Anklagen beweisen? hat He-.t.Heine gewagt, zu rufen, ivollen Sie bestreiten, dast Ledebour zur Besetzung de#„Vorwärts" ansgewr- deck hat? Der Minister hat auch uwiler den Mut g habt. zu sagen. dast r# bezeichnend sei,, dast wach nn iner Rede die Menge vom Polizei-Präsidium zum Vorwö tSgebäude gezogen sei. Diese Be- schnlbigung ist uinoahr. Herr Iustizminijier Heine, sozusagen auch ein Jurist"hat mit verwerflichen Mitt. In gegen mich gearbeitet. Ich verlange, dost der Juftizministcr Heine liier als Ztugc gehört wird, welches Aiaterial er für sei wo Beschuldigungen gegen mich hat. RechitSanwalt Rosenfeld: Wir stellen unter PeiveiS, dast der Herr Juftiziniisister überhaupt kein Pdateriat für feine Beschuldigung hat.— Vors.: Angeklagter Lebe Wir. wissen Sie. ob Ou# der Menge Rufe wie: vtcbt unS Waffen! erfolgt find?— Ledebour: Wir standen auf dorn Baltzon. In dieser Höhe waren die verschiedenen Rufe nicht zu unterseheiden.— Vor s.-: Hatten Sic bestimmte Methoden für Ihre Absieht, die Regierung zu stürzen, in Aussicht genonrmen?— Ledebour: Wir habe» die Arbeiterschaft nur au# den Betrieben gerufen und den Angriff der Regierung aligewartet. Vors.: Wann haben Sie von den ZpitungSbesetzungen ge- hört?— Ledebour: Wir wurden durch di« Aktion der Masse» gegen den„Voi-wärtS" und dw andeoen Zeitungen vor vollendete Tatsachen gestellt. Vom militärischen Standpunkt halte ich die Besetzung für eine» Fehler und firr eine Dummheit. Aber wir mussien mit dieser Tatsache rechnen; e# war ein last accompli.— StaatSanirxil! G y s a e: War die Menge, die vor dem Poi!zeiprLsidi>un stand, »ach Wruppei» geordnet, oder war rin Dvrchcinander? Wissen Sie, wer die Menge dirigiert hat?— Ledebour: Es ist sclbstversländlich, dast die Arbeiter, wie e# bei uns üblich ist, eine gewisse Ordnung einhakten. Ich brauchte mich um derartige Dinge nickst zu kümmern. RrchtSanw. Dr. R o s e n f e l d stellt dem Staatsanwalt an» heim, deil jetzige» Polizeipräsidenten Ernst als Sachverständigrn über Stratzeiidemoustrationrn zu hören. Dieser habe jahrelang die Demonstrationen in Der- lin geleitet, keiner könne darüber so gute Angaben machrn wie Ernst.— 5B ar s.: Ist a»i Sonntag sck)on die Absetzung der Re» gierung leschltssen worden?— Ledebour: Es ist an diesem Abend nicht# Nähere# beschlossen oder in Angriff genommen wa-den.— V o t s.; Nachbciri min einmal die Leitungen besetzt waren, haben Sie sich aus den Boden der Tatsachen gestellt und die Aktion nickt rückgängig gemacht?— Ledebour: Ein Ftiirer mutz für die Fehler, die von anderen bei einer Unter- »rhmiinq gewacht werde», mlteiiiflrhen, wenn er feine Führer- schuft nicht nirdrrlezen will. Es bestand keine SKoglichfeit, die Manen znrückgurufen.— StaatSanivalt G y s a e: Es sind in den fraglüben Tagen ausser den Zeitungen»ach andere wickitige Gebäude, der Schlefischc Valmboi, die RcichSbruckerci, der An- haster Bahnhof und die Eisen-bahndircktion besetzt worden. Hat da# im P>ane de# Angeklagten gelegen? Ledebour: Von einem solchen Plan ist mir nicht# bekannt. Ich bin erst spät in den Marsiall gekommen und habe von der Besetzung der Kaserne erst erfahren, al# ich beim 3. Garde-Regiment erschien, um ein« Ansprache zu ballen.— Vors: Haben Ei« die Bedingungen, die Sie der Regierung wegen der Ab- sctzuiig Eichhorn# stellen wollten, voigele>e>i oder vorgetragen?— Ledebour: Ich tobe sie vorgelesen»nd zum Gegenstand meiner Red« gemacht.— Vorl.: Sind die Bedingungen, sö wie sie in einem Bericht der„Republik" vom 6. Januar entlasten sind?— Ledebour: Jawohl.— Vors.: ßefciinen Sie sich auch z» dem«iiinif. der an diele Bedingungen geknüpft'st?— Lede- bour Jawohl.— Der Aufruf wird minmebr veriesen: Arbeiter, Soldaten, Genvffenl An;ie klagte r Ledebour: Ich probest erc noch einmal mit aller Entschiedenheit gegen die Verlesiing diese? Artikel# inner» halb meiner Vernehmung. Die Vernehmung des Angeklagten soll dazu dienen, ihm Gelegenheit zu geben, sich im Zusamnienhaiiys über die Anklage zu äussern und zu rechtfertigen. Wenn die Staa!#anwai!schast in dem Artitel Bweißmateriak gegen mich er« blickte, so/hätte sie die Verlesung allenfalls in der DeweiSaufaahm« beantragen dürfen. Der Slaatsanwnlt hat ielber zugegeben, dag der Artikel in keinem Zusammenhang mit meiner Person steht, Die Aeusscrnngen einer anderen Partei, die'vierzehn Tage nach den mir zur Last gelegten Vorgängen veröffentlicht worden sinlz in meiner Vernehmung gegen mich zu verwenden, ist eine Entartung der Rrchtepslrge. Der Vorsitzende rügt diest-n Ausdruck. Ledebour: Eine tiieform de# Strafprozesse# von Grunlk auf iit notwendig: das habe ich gcwusst. aber dir Handhabung der Prozessführung hat cS mir wieder beslästgt.— Vors.: Welchen Zweck verfolgte Ihr Besuch beim 3. G a r d e- N e g i m e n l? Wollten Sie nur die Stimmung der Mannschaften ersorschen oder beabsichtigten Sie eine Einwirkung auf die Soldaten?—< Ledebour: Ich mache daraus kein Hehl, dass ich die Soldaten für meine Anschauungen gewinnen wokste.— Vors.: Haben Sie sich noch a» andere Truppenteile gewandt?— Ledebour: Nein. Wir unhaltbar das Veweismaterial der Stontsanivaltschask Ist, geht daraus hervor, dast man sich an sämtliche Rezimenkrr ge- tvandt hat um Zluskunft, ob ich an dem fruglichrn Tage hart ge» wrson sei. Dabei ist es eine technische Unmöglichkeit, an einem Vormittag an soviel verschiedenen Orten zu sprechen.— Vorl-> Wie ist e# mit der WaffenanSgabe Im Marstall? Ledebour: Ich habe mit der Waffenansgabe nickt# zu tust gehabt. Ich habe überbanpl mit den militärischen Angelegenheiten nicht» zu tuu gehabt, ich bin kein Triippenfnhrer. Meine Tätigkeit sollte erst einsetzen, wenn die politische Macht erobert löur. Zum Truppen sichrer war ick schon zu alt.— Vors.: Wer war an Sie wegen einer Vermittlung mit drr Regierung herangetreten? Ledebour: Mein Parteigenosse D i t t m a n n, der im No« vember Volisbraustragier geworden und später mit den anderen Unabhängigen zurückgetreten ist. Ditimann kam zu mir und erklärte: es müsse alles geschehen, um ein Bliltvergirszen zu vermeide«. Ich habe Dittmanu# Anregung in den Titzungen ans da# entsthie» deisit« unterstützt. Wir haben Montag in der Reichskanzlei verhandelt und om Dienstag im Abg-.ordnetenhauS mit dem Zentral» rat. dessen Mi'glie�r"on der Regierung beauftragt worden waren, die Berhandkingcn mit uns zu führen.-Die Vcrha.id- liinpr» kamen z» keinem Ergebnis, weil d e Regierung, die inzwischen Truppen herangeholt hatte, sich sehr stark fühlte. s.inK T onnerStass hätte otor eine gros* öffentliche Versammlung von Mitgliedern aller drei soziaiissiichcn Parteien im Humboldts Hain jtaltgesuiiden. Des« Äers»nimlu»g sandte uns Depuia« lionen. welche eine Verständigung forderten.— Vor su War während der Verhandlung Ihr Pia», die!kle-igening zu stürzen, ausgegeben? Ledebour: Fells die Regierung die Vstrhaud- lungrn abbrach und Widerstand leistet:, war cS für um# eine reine Viackitfrage. Staatsanwalt Zumbroich beantragt die Verlesung eine# Flupblatlc# der revolutionären Lbteute. der Bezirkso.gauisationen der U. S. P. D. und der Kommunistischen Partei. Der Auscüj wind Briefen.— Ledebour: Der Ausruf ist von meinen Freunden vcriasst, aber al# Mitgli d der rcvolutioiiäreu Obleubo übernehme ch die volle Verantwortung. Rechtsanwalt Theodor Liebknecht: E# kann sich hie.' best selbstverständlich nur um die politische, nicht aber um di« juristische Verau-iwortiiug de# Angeklagten handein. Mo: gen, Donnerstag, soll mit der Beweisaufnahme begonnen werden. Der Slrelt in der Berliner Holzindustrie.\ Zu der ablehnenden Haltung der Unternehmer im Schlirss» tungSausschuss iiahiu gesieril ein« P« rt rau e n#mä n n e rver sa mmlu» g der strciktiiüen Holzarbeiter Stellung. Siegle ber.chleie kurz über die Verha�luuge» im Sckstick/i-.ingsausschuss und hob besvir- der# da# Bcslrel>eii der Uuieruehnier hervor, durch Paradiere» mit einzelnen hohen Stundenlöhnen, die hier uns to erzielt worden stich, Verwirrung zu jchasjo». S.e vergessen nur, auch mitzuteilen, dass andererseits»och Stundenlöhn« von 1,60 Ml.»icht zu de» Selie n heilen gehören. Da# Manöver der Unleruehmer >r�°rsitz.�"«"Mien nur...........ßm. r_ iin'»Oi. W. I'tz'. Hirt, ich unwiittürstch sitze».— V o r f.: Im m««rtjf Ii» k, �lpich iit M.n's» tt-ieh, tnturiich iie Alcichbcrcch ohd& ,, ÄVä ß ■v•.i im,, i � oI,!'r Si'.le, dass der Vorsitzende fitzen Sie v" seiner Vernehmung steht.? Wenn (,"Sit,, �"te, fib-n 10 füllnen Sie. wie ich gestern be- C'pf'H.""£ S SBefr?� ferte auf solche Fragen nicht antworten. � Hab? hoS il?.'ß'"cht die richtige Methode, ich lehne ,z es �ciuhl, � bSri,' 0118 m'r hkrausgeholt werben, %, We?«"4»1!mi5n Dunst. Ich bin bereit, über da#, wa# £ Wrfu � Vutkn,____.Ü.sk zu geben, aber ich muss�über positive '- cm. f___ die Revolution Ausdruck gegeben und seid in ungeheuren Masse ersckwnen. E# muss allen gegenrevolutionären Massnahme» ein Riegel torgeschoton werden. Auf zum Kamps für den Sozialism»#, nieder mit der Regierung El>ert-Sckveideiiuannl Revolutionäre Obleute der Gressbetriebe Gross-Berlius Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschland#, Kmnmu- nistisck>e Partei, SpariakuSband. Ledebour: Ich übernehme die volle BeranNvortung für diesen Ausruf. Wir ha-ben einen Repelutio»#au#schuss eingesetzt zu dessen drei Vorsitzenden Liebknecht, Sckalze und ich bestimmt wurden. Wir übernahmen hie Leitung der Bewegung und alle Massrogeln. di« zur Ergreifung der RegiernngSgewalt notwendig waren. Die Absicht bestand, wenn die Beivegung Erfolg gehabt hätte, die�Regierung zu stürzen, wie wir e � i in November gemacht habe» Später hätte der Arbei.er- und Soldatenrat eine provi- sorische Regierung mid der Kongress der Artoiter- und Soldaten- räte ganz Doatsckland# die definitive Regierung einzusetzen gehabt Staatsanwalt Zumbroich: Die Revolutionäre gehen davon au#, Machtpositionen zu erobern. Al# solche gilt ihnen auch die bürgerliche Presse. Sie sprechen von Poessplantagen und geistiger Entwasfnnnq der Bourgeoisie. Ich beantrage zum Bciveise einen Aufruf im„Dresdner Kommu- nisten" za verleien. au# dem die Absichten der Revolutionäre deut- lieh hervcraehen Da# iöericht besck'liesst. diese Verlesung trotz Widerspruch# der Beueidigung. Rechtsanwalt R o se n fe l d stell! bei Beginn der Verlesung seit, dag der Artikel vom 13. Jon mir herrührt, während der Angrklnekr sich schon am]il. Januar tu UntrrkuckiungShast befand. ES kann sich atio ein Zusammenhang «irischen dem Artil-l und der Handlung de# Angeklagten gar nicht herstellen lassen. Die Verlesung geht in voller Eintönigkeit vor sich; die meisten verstrhen kein Wort. Nach der Berlesiing erklärt *locfomn,'n,nft J". oeben, aber Ich Miig'uvcr po,iiivr,-' �'tfrverltoLs,'rn01 werden. In dieser Weise kann!»ntveienden versieben kein Wort. Nach der Berles-una erklärt tt-ii..'-".dein.— Vors.: ES soll keincSfallö der Angeklagte, dass er den Ariikel nickt verstanden hal>: und tokäli '"'ü Anträge vor. Rechtsanwalt Dr. Theodor Lieb. --iv t nnii stk'Nen w> i-.« r- w d�b„ Si, 9cr«n»ßc5olt werden. Nach der An- sich«"II. Antrage vor. Rechtsanwalt 1"Nh Hatto sich der Kommunnti schon Parwi an. Hierauf tritt d.e Mit! Ig# pause ckn L» löhne in die Höhe zu bringe». In der Diskussion, die sehr lebhaft war und den Willen zum! Durchhallen de« Streiks zum Ausdruck brachte, imnd? auch ein Am rag eingebracht dass über Anuahine oder Abiehuuiig de# Schiedsspruchs nickt die Verivauensmännerversaininlung, sondernl sf« organisierter Redner, dass i-# nötig wäre, wen» i.„, � r eIlcr unÖ Packer sich reger an" den Lranchandersamm- liinzy-n beteiligen würden. I» t« me in Schlußwort tineS Siegle einige Vorwürfe zurück, fif.W den. dass dies« Versqnimlung istierfliisiig gewesen sei. Die vitSvcrwallang tolle es Hit ibre Aufgabe, in stärtbi.net Fühlung mil den Kollegon zu bleiton. Daxi-n wie? R dner die Angriffe zuru«. die im„Vorwär-.S" gecen die neue Ortsvorwal tung und llvgen Siegle persönlich gerichtet waren. Diese Angriffe- werde« irV iintcrnebmern in hämischer Freude ausgogriffen und 0 j" lomit iudirokt auch dem Streik. Den ihm gemach:-» Vor» wurf, dag er zu Beginn toß Krieges die Politik der Mehrheils- lra.tion gut gcheissen dato, könne er ertragen, denn er, d'r gleich i" de» ersten Augnstlaqen ins Feld rücken ininsste, sei etoutollS nur das Opfer des zrcsscn Volks-tolrug«» gewesen, pen die Krieg#. r 7. T'* H''fc! bre r stie h rhe i! Sl oz:a l i st i s.he n Trabanten in Sz-ne lleietzt boiicn. Aber schon im Frühjahr löis, al# er infolge einer -Verwundung nach Berlin zurückkam, habe er seine Meinung übe» b'e Kriegspolftik es'ändert. Am Freitag vormittag 10 Uhr fin-tot in den AndreaS-Fest- ™." eme weitere VertraiieuSmäniierversaminlung statt in der Schlug gefassi werden soll, was nach Fällmra des Schiedspruch» wcu««ichohen soll. / ÄirsHender StreS km Papkergewerde. ■#ie klirgostelltcn im Viich-, Srarf. und PopieuK-toerbe waren mn a in den s-rminhallrn»«KMHmett, am Bericht von Kn»ft�önil'ana«« mit t»n Sniernehmern (ch m i d i»em jyrt'mhjerfcon* der Hazidluns5�edi>fen a»i«S in ine in itrfcrat auf die van unS bereit» mit geteilt« Tetlach« hin, Mi die Uiiwnw�tner niebt mit den deinen irren verbänden aitein, tendetm auch mit dem gelben Kt«vrrl«!terräte, Vertrauensleute und Angestellten-Audtchüss« Dounerdtag, mittag» HS Uhr. Sihliiig bei DieiW. Berlin VI., Gtrrlih-r Strohe 10. Geschühgießerri Spunden vertrauen?!' n'« Donner?'»G TataMt» der Splav bevrit« mech-eee»bvandhSuse» fen migotaust Morde«, dietan. Plan*r«t% jtau n»n«4&vr tan 9hKi4»nt*», mit d«n fich da» Braven tum üderaL bveit«»»cht.»ahread danedan Kl an» Hunger Sr«nsend ISchew. Ans der Lichkesberze? EtatttveO»rd»!kuvt?s««mlmt8. Die Zubringerda hn f,I vom Z»ay»M»t«tz d« nach der Hertz- bergstratze»erliaegeri werden. Die StadtverOrdnetenversammlung dem IT. Aprfi hatte dm schloffen, mit Beginn de» Bchuliahrei 1919 die«nterfien Borschul. klaffen säm'Iicder höheren Lehranhalten«nd llliiitelschulen auf- zubeben. Auf B«l»eiben de» Bürgert«»»» ist der Magistr«» diesem Beschluß nicht beigetreten nnh ersucht nnn die Stadtverordneten- Versammlung, den damalig gesatzlen Beschtug auszuh'ven. Räch kurzer Debatte und iresstichen �Aueführungen de» Genossen Feltzer wurde der Antrag bei Magistrat» abgelehnt. Da» gleiche Tchnksat erlitt ein Antra« ans»rrichtnng einer dritten». Kaff« an der Kioadenachttelschule. E? wurde der Terichiung einer Deputats»» für die Schul- und Sportplätze zugestimmt, gleichiak!» einem Kostenonschiag für die tZrweitening de» Friedhofe» in Maozahn, sowie der SaSpeei« auf 3n Pf. für den Kubikmeter ad 1. April 1919 festgelegt. Sine von unseren Genossen gestellte Anfrage:.??a» gedenkt der Magistrat zu tun, um die Lebendmittelversorgung der Lichten» berger Bevöstkerung besser zu gestalten k" wurde oom Genossen Thurm begründet.®t kritifierte die ganze Leb«n»mi!tel»«rsorgung. die von Dag zu Tag schlechter würde. Die geradezu unhaltbar pe- ivor denen Zustande in den Fisel�ailen. die E-rdsontragödie sowie die «IK); stach aniafl um 5 Uhr tri Dlecklcnburg, Rav�ucsiratze 0, Nersumm- Lieferung der veriaeUten Kartoffeln; turch FnlerefleeilosvtWt ein tu"Ö-.•! jelner sind große Mengen Kartoffeln der Alloemeinheit«l» Rah- „BIIi»rIa>Si«nkhmo»- von Troh-Berlin. Saimabend, den rung entzogen worden. Auf der anderen Seit« ober liegen ve- 84. Mai, abend» 6 Uhr, bei Söiite, Berlin, Schar»»ansttofc« 39, v,- weise vor. daß die in Betracht kommenden Herren in Aeberfluß triebtvcrsammlunH. Bertr«uen»mann C. Schwitz Tapezierer. Heute abend Versammlung(stehe Inserats |B« kkeMktiHeverlrtker-Konserenz des sozkalbcmokratijchen Verbandes Erob-Berllns U. S. P. D. iAsmiabrnd, den 24. Mai. nochnwttftfll jpiwfHW) 5 UHr, Konferenz aller Stadtverordneten und Gemeindevertretcr Grob-Berlin» im Sitzungsiaal Rathau« Bertis. Sinaano königstrab«. LlageSordnunq? K. Kommunale storderunaen der U. T. P. D. Refstvent: Genosse Emanirel Wurm. i. Berickrt deS Kommunalen Ausschusses Trotz-BerssinS (insbesondere entichcidigungSfraae), Wacht von Korn- Missionen. Referent: Genosse Hermann Weise. ' ES wird qebeten, dost jeder Ort, soloeit U. S. P. D.- ,ßeri«tcr gtKvählt sind, vertreten ist. Du ksomuiutmle.AuSsclnisk der N. G. P. D. Groß-HrrNoS. Dr. R o s c n f e l d. , e. Einigung und Ratesyflem. ßn e?ner itm Dien» lag von«ngehSrigen aller sozsakWsschen Karteien stark besuchten Versammlung im.Kysshäuser'»u piederschönciveide wurde solgende Slesotution beschlossen: »Heber 1000 P.oletarier aller sozialistische st Parteien— 8««!« vereinigt im großen Tal«&«# Kyffhäuser zu»Wierf�Sn«. sveide— geloben in unverbü üblicher Treu« zum sozialift sch- tzevolutionären Schenken, nicht zu ruhen und zu rasten, bl» die inigung de» gesamten deutschen Proletariat» uf der einzig möglichen Plattform über den arteten, aus dem Boden de« reinen, unver- älschten Rätesystem«*ur vollendeten Tatsache g worden Ist. Richer mit dem sozialiitische» Bruderkampsl Hoch die kfrolgtaoische Ewigkeitl� >' Freie proletarische Hochschule. Die Kurse der Freien Proletarier-Hochschule für Arbeiter aller Branchen über Bankwesen und Finanzfragcn beginnen nächste Woche.«» wied nochmal» auf die am Freitag. den 83. Mai. abend« 6 Uhr. in der Aula de»«Vumnastum» Kock,. »traß« 1» stattfindende Vorbesprechung zu diesen Kursen hin- bewiese«, wo alle« nähere geregelt werden wird. Jeder Arbeiter- rat muß. um einen Einblick in seinen Betrieb z« gewinnen, auch hie Elemente de, Geldwesend kennen. Die Kurse, zu denen kerne fcotlepiUmfl« nötig sind, sollen hierzu Gelegenheit biete». Monte Carlo an der Ostsee. leben und auch ein einträgliche» SÄieberzeschäft belreiden. CI». wohl nun ja der Fall Freiwald angeblich eeklärt ist. so liegen aber doch gegen den Direkter der Lichtend« nwe Äedensmilteigentral«, Herrn Dr. Jntz«. schwere Beschuldigungen vor. S» ist nochweitttch von Zeugen festgestellt, daß dt«@an#r Tätigkeit de» Herrn Dr. Jnhe nicht aus die Lichtenbeegcr.Be- völkorung, sondern vielmed» auf(eine eigen« Persou und die seiner Freund« eingestellt ist. Auch die böogertich«« Herren BWeu Kritik an den augeichp.ik- licheii Zuständen. Herr Dr. Jntz« wußte weiter nicht» zu.sagen,*U daß er gegen die Gewährsperso« unsere« Gonossen Thurm Klag-- wegvn S)«lc* wenn auch Kommunisten drin sind. Er verweigert' aller Bäume und Mittel für die Zwecke de» A.'fl. u vom Gemeindevorstand. daß er sich der?estsetz>� widersetzt, geffebenensall» mit Gewalt. Ihm trat wann entgegen, der betonte, daß wir auf dem"ose ,, spslem» sieben»nd für un» die Borschriften gl bezog auf Wahl der A..V. maßgebend sind.... f?siecht»''agl erklärt, daß die Arbeiterschaft mit- strebt sein wirb, diese» Einrichtung zu halten._ betrie«, daß e» sich gar nicht um eine neue 8*1 Lchl bändele. Die A..A. bestehen du-aban«»u N< *u#$M retten sein. Die Bevölkerung bat zum n''-' tronen at» zu den Beamten. Nachdem noch alle d z. roichead zum Wort gekommen sind, llnsd lchlicßl'�.,|,i de« Gemeindevorftande», den A.-R. vorläusw nichi � gegen die Stimmen der lluabh. und der MechtSlvZ- � Vollversammlung der kommunalen Arbe.tcrrätk bunz». Donner? vag aeentz 7 Uhr im Sttzungtzirnrnc lottendueger Rat Hause«. � Zeugen gesucht- Personen, welche gesessen p Sonnabend, den 17. Mai, in der Belle-Allianee w-. � Dragonerkaserne Soldaten ein«?i«rbandgrana e au. ,gii war en und dabei ein junge« Fräulein am ObersnK »ollen fich bitte bei Klau«, vergmannstr. 17,«t® Jniurnailenate« Bund d»e Kefegedaschld'gteu und bs" Ott»B upv« llderloitenboro. Donnerstag a�ss>-,,hdi» '"......." Ztossnenstr.» zi'. "« geleitet. (jssn Derkiner Zstt'.taiAgblatt teilt mit, turß die deutsche Ostsee- au» Recht»iozialisten bestand, immer mehr und mebr oertümmkrte ssisic in biekm Jahre, wem, nicht all««»»eichan trügen,«inen; und nur noch ein Schattendasein füfcrt«, hat fich jetzt auf Parität!. b.iontzrr»" SoiwMeobeiuck'«.ivarten wird. Untsriwhmerkreise sind j!ch«r Grundlage neu ,usamme"«,setzt. Tin« jede der drei Ar- ain Werke, der immer m�hr zunedrnei, den Spielsuckt Kvnzesfionen � beiterparteien hat fünf Mitglieder in de» neuen A.-R. gewühlt. ... Mftchon uiä dagu planen sie die N i e» e r l a s f u n g vom Diefe Swiegenheft benutzt der Gem«.,'bevorstand, um erklären., fg. v» K.».»,i.n«lfeed_. « v i e l k I u b«. wo jeder erdenklich« Lufu« h e 1 1• i baß er den A.�t. nxlbt mehr aneedenne, und zwar weil der«.-R«»-Ing�sn.llinich.ll.Zr.ih.if. o. E. m. b S. A-rii?-«. v, leben wird. Sp zi?ll sollen Swlnemünbc und Heringetzorf«ig!»ine gesetzliche Grundiag« üderhoutzt r.»cht mehr bat, nachdem i Ltnd»ndru»«r»i und Berl»«»»»t»Nlchakl w. b.«n'' '------------------------.____■ i■■■.laiauuini wii■■■wi i■— M■mn—ow iimmmwii#* mm nm'imr» mi» 6� 9 Uhr 3tfch!c«u*hii«ft Im Boldshan»,— Orwgrupn, W I I m» r, d» r f. Donnerotag.«benvo oll Rainer tammlii n» bei Schilling, Lauenburger G" 5«---------... lazssordnung. M« Ichsbund bor Krtegodeschlldlgteu j. Stjnk. Osten, eeifomnitiingatag jebe« jfrti'o» v0*'a, Manat», 7 Uhr, i» tokal von Moz Heinrich, tihersW�llawde?. ,, Spandau. Degen Abtrennung»on Feld*45 bei sind noch Herings in einigen Eeschösten zu haben— � f* darauf dlnp-wiesen, daß zu allen Beilöngerungen gif erndhrungascheliien nnd bei Elnreichung neuer«1"*' aJuW. auf meliere* e II• hu Vekltz« der Mamille befindlichen.�«it AU einzureichen find. Wer die» unterläßt, hat»>« [t«l) enden«errögerungen sich salbst zueaschreiden. Di« »Ich! mehr im* bloher im?»N»«i?ebinih«. Zimmer «athjufe. Zimmer 15*. a hengeben- Aertänoernne*«'' bereit» 14 Tage vor Ablauf her Echeln« gestellt werde»- Panbo«. Heule»alangen fOt die«oelza vom euadj 115 Gramm arnerihanitcha Eäin>eine?leilchvraduhta Ivr y zwar auf«dfchnllt M 4 der«nfuhr,ulatzharte und«««' '' Fleifchhar'e.— Wir kranf» u"» der abgademoeUen »i» Frauen finde« dl« Aeuauagad« der Milchkarten vam' in her Michaitellung«nie ech»nbal,.r Str. fiimmew, Ar.»7 unk M In her Zeit von 8 bt»% Übt"'„p Ii S»!a 7 Uhr nechmiltogo stett. und«mar für Verlanen<» langsduchstod.n A-F am Donnerofo«. G— j»"!, Ul: »annadead. M-R am Wanlo«. S-T am nl Mllpvach.»fim Uiulaufch find W» aNen Al'-Wff-l'til' «emen und Nohnuag da# Inhatero uersehen sein muss»�- uaeeulegen. stinueams». Den Kriegsdeschllblgten. dl« 58 erwerdauufgh!» sind.(oB ohne ärzlllchea Attest und»une � ihren h»>ee'Ilch«n st u stand»in, wbchenlliche Zulage von Aadrwillelu dewilligt warben. Di» hiernach in I. Krlegabasichadiglen wallen sich In der Zeit wm** da»?»ben«miilellln'tenau»oabe. Ariesterstr. 51, unter Aevienbeschetdea und da» Dttlllärpassaa melden. U' 'j' Aug den vrßMsaNsnen. Sechste««rrl,.«.«btelkvng. MitaltedewerfarnmluN�� abend 7 Uhr. Öc-trag idder»« Kä'efvstem. Reler'v�,� «rich. II Abteilung.»MIsllafcanMftammlung 7 Uhi In Kolibri» FestsiUen,»aeienflr.- ll I«»«»e ... .»nun«. Munal, Sfobtoerioaltunfl. wie sie ist und sein fall. LchrZder.—«m Zreila, abend 7 Uhr sindel in der«an ,,1 fticti 4* eine ijffenttiche Bersammlung fllr««nner u»'° f Di« Tageoardnung lautat: RSIokysram und Sozlalisietv Denasse Malzahn. w Tem»»lh«f. Der 4. Knustadend der U.». P. dea Kapellmeister» Hermann Sche chen, slndei am � !4.«ai. a denke 5 Uhr. in der Aula de» Kaoigmsif" �,1,'jm «ugusta-G'.raße 19/10, statt. Milwirheuda: H Sch'i« �ip Aiüchner<>rch»fter. Dr.«dillmann mit»er a-eapeU-yW ,((ich Berliner»alhochara. Else lanbahasf. Opernsöngerin. v, i btusn,«anz-rlnieister. flnlrltlaharle« linhl. Varber« � p sind In Kanfumuerhsussstellen unk kot allen Vezirdafn« Der Blldun,aau»schuß. �! Z-uofiew-Mierodars. Dl»«eneralaersainmlung i��Law1' den«. Mai, abend# 8 Uhr. im Cvfcal von Zriedrich* dorf, statt. Plüsche, «»»ew-'e. GwleeNe 5n>il i«S« tzafirn.«il-ve-rdrenchrr' CieSlal. H« weurr Gn-W U, plana aelWiehruak. Tappieli -eefi Weller Sthaeider. Wal- acnbcroeielr. 2, A!exei«er !W7. Klavier W#r ritgef, ttv«n\«Wn Mar- BGMlaw. kauft.Sctiacht- fCheetäler.Uuck«w«r»tH II« PrGMnithot«rbetan. WgIi trlvcli« Artikel Kabel. Lititen, Leit i«f«ärlHte. Melore kaafl Welc«a BScbetpral«..Silberechmclze Henduck", K&pen cker Str. 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