I klnzelpreis 10 pfg* �abrgang 2 j* erscheint morgens und nachmittags� an Sonn- und Festtagen nur morgens. y�ugsgreis beträgt bei freier Zustellung ins 5, aus für Groß-Beriin oder bei direktem � lldezug ohne Bestellgebübr monati.:,50 HI, bei Zustellung unter Streifband 4/ ..Neiheit» ist in den ersten Hachtrag der Postzeitungsliste für Ist«»>ngei Berlin NW. 6, Schifibaiierdamm 19«". �"»wrechrri Amt Norden 2895 und 289«. Freitag, öen 23» ülaf 1919 direktem ,50 IM. eingetrage« Nummer 246> Morgen-Musgave Inserat« kosten die achtgespalt. No»rpareillez«ile oder deren Raum 1,20 IN k.. Ivortanzeigen da» fettgedruckte U?ort KO t?f» jede» weitere IVort 25 Pf. Teuerungszuschlag 50 proz. Familien- und Versammlungsanzeigen fällt der Zuschlag fort. Inserate für den darauf- folgenden Tag müssen spätesten» bi» 5 Uhr nachmittags bei der Lrpedition aufgegeben sei«. Expedilion: Berlin NW. 6, Schiffbonerdamm 19 Fernsprecher: Amt Norde» 9768 Berliner-Organ ber Vmbbämigen$0)Möenwfratie S>entjU)lanb0 , ,|,----■ IIBMWIHI III.......... II IIIIII Aegierungsberalungen Spaa. �Wlig der deullchen Gegenvor?chlSge. Berlin, 22. Mai. Offiziell wird mitgeteilt:„Der Ministerpräsident Scheide- j, nn hat sich heute, begleitet von den ReichSministern De rn- " e g und E r z b e r g c r und dem Bvrsihenden der Geschäftsstelle 'vi. Friedensverhandlungen, dem Grafen Bernstor ff» ch Spaa begeben. Die dcutsche Delegation wird von Versailles "chfalls nach Spaa reifen. Dort wird am Freitag die end- fch,.'«- Redaktion der deutschen Gegenvor- tor,!- fiattfindcn. Diese Zusanimcukunf, in Spaa ist not- . geworden, weil der B�rkchr zwischen Berlin und BersailleS . wisch außerordentlich erschwert war, andererseits aber die 'choregierung fest entschlösse» ist, den, deutschen Bolle so schnell Jv* ,r9mb möglich Klarheit iiber die deutschen Gegenvor wiiage l'cht Reichs Segle rung Me yefcrmfe.»oUjichcnöe* Gewalt an sich ge> nommen. � Trotzbem bei Arbeiterrat im C'inpernehmen mit dem Ober- Präsidium und allen anderen zivilen Behvrd.n gegen den un- gerechtfertigten Belagcrungszusiand bei der Reichsregierung protestierte, wurde dieser noch nicht aufgehoben. Bis jetzt hat sich die Stettiner Arbeiterschaft jedoch noch nicht provozieren lassen, trotzdem am Montag vormittag der Genosse Heise, Redakteur de? in Stettin erscheinenden„Kämpfer" aus gänziich unbekannten Gründen verhaftet wurde. Der Zweck der llebung liegt klar zutage. So wie überall will man auch hier in Stettin die Ereignisse reaktionären Gc- lüften dienstbar machen. � und damit zugleich über die FriedensauS- � Rejsi iU et�cn' �ct ReichSkolonialminister Bell nimmt an nach Spaa gleichfalls teil." g._ Versailles. 22. Mai. Ho,, �h�utschen FriedenSdelegierten, Reichsminister des Z.uswär- L,,. f Brockdorff-Rantzau. Re chsjustizminister Dr. Oherb," ß- Reichspostminister GiehbertS, Präsident D>r. L e i n e r t, Professor Dr. S ch ü ck i n g und felhsi ch> o r begeben sich heute abends nach Spaa, um dort Wieden?- �'fßiiedern der.Reichsregierung die demnächst in der w��rage abzugebende Erklärung zu besprechen und deren R Fassung zu beschließen. Veralvn en des Neierrots. o, Versailles, 22. Mai. L I Abwesenheit Orlando» besprachen Clcmenceau Sie Tragödie des Sozialimperialismus. "hd G �Avort e o r g e und Wilson gestern, abgesehen von der Nur äi Runge nach allbewährtem Rezept von„objek-ven Psychialern" als schwachsinniger Jemorant erklärt wird, dann hm der sonst so blut- gierige Bculegeier in diesem Falle w eder ein nal das Bukett der linklage ratzekahl gesressen. Wenn bicr nicht bald au'geränm wird, rann sollen sieb die Herren nicht wundern, wcn-n>rs Vo k «ine- Tae-S selbst aufräuml." Gut gebrüllt, Löwel Aber diese billige Entrüstung s kg.N'N nicht darüber hinwegtäuschen, daß es Hie regierenden Parteigenossen der„Chemnitzer Volksstimme" waren, die erstz diese Komödie eines Prozesses ermöglicht haben. Noske. der frühere Chefredakteur ber„Chemnitzer Volksstimme", ist es. der die Justiz des Edenhotels mit aller Liebe schirmt, der mit diesem„Monstrum einer Klassen-Unrcchtspflcge" die Arbeiter niederknütteln läßt, die Gegenrevolution fördert und das Treiben der OflizierTkamarilla begünstigt. Der„Vorwärts" treilich hat an dieser Sorte von Nechtspilege nichts auszusetzen, das Blatt hat sich über uns entrüstet, als wir die Komödie von Moabit beim rechten Namen nannten. Jetzt mutz sich das rechtsiozialistischc Zentralorgau von dem Chemnitzer Blatte sagen lassen, wie man in weilen Kreisen seiner Partei über die arbeite» feindliche und gesinnungslose Politik der Noske und Genossen denkt / Niemand kann aus seiner Haut heraus: Wer währen? de? ganzen Krieges hinter dem liciiuiiälen Militarismus hergelaufen ist, seine Siege gefeiert, seine innere und äußer« ftiront verstärkt hat, der kommt in logischer� Kcw.ieauen» dieser Haltung nach dem Zusammenbruch des eiacncn M'.li« tarismus dazu, den gegneriselxm Militarismus zu unter, stützen und die Herbeiführung des Friedens durch seine ve» kehrte Politik zu erschweren. Diese Komödie der Irrungen erleben wir setzt beinl „Vorwärts", dem Zentralorgau des deutschen Sozial- imperialismus. Seit er in den Händen der Reclitssozialiste» ist, stand er in den ersten Reihen der Kämpfer für den Sieg des deutschen Imperialismus. Er war es vor allem, der die innere sfaont der Kriegsvartei verstärkte, die Aktivi» tat der Arbeiterschast lalnnte, den Namen der deutsch« Sozialdemclkratie in der ganzen Welt schändete. Er tat sein Möglichstes dafür, um die Ansätze der internationalen Soli» darität des Proletariats zu zertrümmern und auch in den gegnerischen Ländern den militaristischen Kräften zum Siege zu verhelfen. Auch jetzt letzt er dieses edle Werk fort. In den kritischsten Tagen, die das deutsche Volk je durchlebt. sckwute er sich nicht, eine vergiftende Hetze gegen die aus- ländischcn Sozialisten zu führen. Und indem er die natio- nalistische Hetze und das konterrevolutionäre Treiben der Militärs im Jnlande förderte, stärkte er die Position aller Scharfmacher in den aeancriklien Ländern, die jede Gelegen- heit ausnutzen, um unter Hinweis auf den unaebrochenen Nationalismus und Militarismus in Deutschland den Widerstand des Proletariats gegen die drückenden Briedens- bcdingungen der Entente zu zerbrechen. Auch die jüngsten Vorgänge haben dieseZ Blatt, da! leider noch immer im Namen eines Teiles der deutschen Arbeiterschaft zu sprechen. berechtigt ist, nickst znr Vernunft gebracht. Tie Ansätze politischer Einsicht, die sich sogar in die Spalten der offiziösen„Tcuticlien Allgemeinen Zeitung" verirrt haben, und die in viel schärferer Form in einigen führenden bürgelstichen Blättern swie z. B in der„Frank- furtcr Zeitung") zum Ausdruck kommen, bleiben dem„Vor- wärts" verschlossen. Wie ein Papagei wiederbolt er in seinen leitenden politiichen Aeußerm.gen jenen politischen Stunips- sinn, den Stampfer von Versailles aus propagiert und nach leiner Ruckkehr der Mehrheit der Redaktion aufgezwun- gen hat. crnv?,lSmc!:rFb.'M'ner wiederholt der„Vorwärts" daS mobe Gewalch, daß die Unabbänaiaen durch ihre Haltung m der Friedens frage die Geschäfte des A u s l a n d e S -j'/FF" J?16 Aussichten der F r reden?per lia n d l» n oen vor» ich echtern. Wenn Genosse Richard M ü l l c r in seinem vollkommen lachlickren, objektiven Ri lernt in der Vcllver- Kiinnuiind der Berliner A.> und S-Räte anSsübrte. daß Teutiiiuand der Hauptschuldige am Weltkriege i �-n0ft) dem.lVorwäits". der seine Worte dahin »mumllcht, daß Deutschland allein die Schuld am Kriege lrage,»n Bun. esgenosie Clcineiiceaiisl Und wenn das Berdel» Ruf unserer Partei soladnd. zu für liniere Friedensvaro'e» denioiistiievt. Vowäits"— einen Gewinn für . M........... uius! Überall und bei jeder&e- waeicheit der schließt sich dieses Blatt enasliinia und eigen- »nn ig der klaren Loclik der Taliachen: es steht nicht und nicht seben. daß die Ziisammc-nlanae der inlernationalen ....... Imcr Proletariat. Hunde rttauieiiden 1° cF"tc''?'1s nach rem • vn Cittenleinipei iatt-' inns! Politik ganz anders aeartet sind, als wie es in seiner sozial- iuwcrialisti'chen Verrannthc'tt anniiiniit: es sieht nickst und will nicht sehen, daß es bewußt oder unbewußt nur das Werk- -Um des Nationalismus und Militarisinus ist und daß es >>ch mehr und mehr entscritt von der Gedankenwelt des So- zialiSmus und den Jnteresseniphären des internationalen Proletariats. Wir halten es für anssichtssos. dietes Blatt durch ein- gebende Ben'cissühruna den Gedankenkrei'eii des Sozialis- »ins und des Proletariats wieder näher zn brin ien. und di« enge Vcrkniipttilia unseres Standpunktes in der Friedens- trage niit den Aufgaben des«internationalen Proletariats näher zu begründen. Was wir dazu Zu sagen halten, haben wir in unser» Artikel» über die Friedenssraae ausae'iihrt. Wenn der„Vorwärts" uns nickst begreifen will, io ist das seine Sache. Daß das Proletariat uns in zunebineg. l' 5nn TOofe dearekfl.«dfft der Srfols unserer MMwoch. Kundi?ebuua und die Annahme unserer Resolution in der Lollversammluim der A.- und S..Näte. viqt das rapide Nnwachsen unserer Anhängerschaft in allen Teilen des Ret- ches und der zunehmende Zustrom der rechtssozialistischen Elemente der Arbeiterschaft zu unserer Partei. Es ist ein komischer Irrtum, wenn der„Vorwärts" weint, wir hätten es mit unserer Stellung in der Friedens- frage lediglich auf„billige agitatorische Erfolge" abgesehen. Dieser Erfolg, das wird der„Vorwärts" Wohl zugeben, war doch wohl viel eher für die verbündeten Rechtssozialisten und Bürgerlichen gesichert, die im Besitz eines ungeheuren behördlichen und organisatccrischen Apparates, gestützt auf Hunderte von Blättern, eine riesige Agitation im ganzen Reiche zu entfalten vermochten. Wenn trotzdem unsere Parole zündete und die Massen des werktätigen Volkes uns zuströmten, so zeigt das wohl am deutlichsten, dast wir als die einzige Partei das elementare Sühlen der Massen er- fastten und ihnen die leitenden Grundgedanken zur Ent- wirrung der verwickelten Probleme des Friedens gaben. Das Bewußtsein dieses innigen Zusammenhanges mit den proletarischen Massen gibt uns die Sicherheit, auch fernerhin kcwsequent an unserer Friedensparole festzuhalten, unbeirrt um das Toben und Schimpfen des bankerotten Sozial- imperialismuS. der sich in tragischer Verblendung selbst das Grab gegraben hat. Kommunistische HilfsKuppen des„Botrodefc"? Der„Vorwärts" veröffentlicht folgendes Flugblatt der Jenaer Ortsgruppe der Kommunisten, das ihm mit dem Ersuchen um Abdruck zugegangen ist: Di« II. S. P D.-Führer proklamieren die Annahm« der FriedenSbcdingungenl Das würde für die Arbeiterschaft bedeuten, datz unsere Kapitalisten von den Ententekapilalisten auSgehalten werden und daß dies«.Internationale" dann aus dem deutschen Proletariat den letzten Tropfen Blut heraussauge, um die alten Kriegsschulden und den neuen Krieg der vereinigten intcrnatio- «alen RegierungStruppen gegen die Sowjets, die Spartakisten und anderes arbeitsscheues Gesindel zu bezahlen. Hier zeigt es sich, wohin die Kvmpromitzpolitik der U. S. P. führt. Diese JrrwegS- potitik«med Haas« und oi-ne» KauiSky, tn« im Anfang der Revo- lution gegen den Anschluß an Rußland gestimmt haben und die im Kebruar unsere Beziehungen im Osten nicht verbessern wollten, auS Angst,«S sonst im Westen zu verderben! Auch die von der U. S. ist. so sehnlich herbeigerufen«.reinsazialistische Regierung" wird nach Unterzeichnung deS Friedensverträge» nichts gegen den WeltkapitaliSmuS vermögen. Weiter wird in dem Flugblatt der Zusammenschluß mit Rußland und Ungarn und der„sofortige Abbruch der Vcr- failler Verhandlungen ohne jede Erklärung" gefordert. Der „Vorwärts" registriert schmunzelnd diese Kundgebung als Beweis dafür, daß man auch links von der S. P. D. von der Richtigkeit unserer Stellung in der Friedenssrage nicht überall tiberzeugt sei. Wir glauben jedoch nicht, daß die unreife Phraseologie des Jenaer Flugblattes irgendwelchen tlnklang bei den kommunistischen Arbeitern finden wird. Immerhin sollte die AuSschlachtung dieses Flug- blatteS durch den„Vorwärts" den Kommunisten alS Warnung dienen. Es gibt jetzt wahrlich Wichtigeres zu tun, als die Geschlossenheit des revolutionären Teils des Proletariats durch konfuse Timden zn stören und die Ge- jchäfte des bankerotten Sozialimperialismus zu besorgen. Ter Zelagerungsznsland I« Sachsen bar Gegenständ einer SX ständigen, äußerst lebhaften und intcr- «ssanten Erörterung in der Sächsischen Volkskammer. Die Rcchtssozialisten hatten eine Interpellation eingebracht, in der die Regierung befragt wurde, au» welchen Gründen sie den Belagerungszustand verhängt habe. Di« Fraktion der ll.S. P. verlangte in einem Antrage die sofortige Auf- Hebung deS Belagerungszustandes. Die BeHand- wng der Sache war wochenlang hinausgezogen worden, indem der Präsident Fräßdorf im Einverständnis mit den Bürgerlichen und seinen Parteifreunden einfach die Bollsitzungen lange Zeit aussetzte. Seit End« April hatten nur zwei Sitzungen mit ganz unwesentlichen TageSordnuÄpen stattgefunden. Und das, ol wohl wichtiger DeratungSstoff genug vorlag und� eine derartige Verzettelung ganz unbegreiflich erscheinen mußte. Der Verlaus der Sitzung zeigt« denvölligenpoliilschen vankerott der Rechts soziali st en in einer geradezu erschreckenden Weise. Diese Regierung und dies« Kommerfraktion sind einander wirklich in jeder Hipsicht wert. Tiefer können sie bald nicht mehr aus den Boden bürgerlich-kapitalistischrr Denk» weis« sinken, als eS hier in die Erscheinung trat. Der R! i n i st e r- Präsident Dr. Gradnalz,er, der gegen allen Brauch vor den Begründungen durch di« FraktionZvcrtreter da? Wort zu einer langen Rede nahm, bewegte sich in seinen Ausführungen ganz und gar in den gewohnlen Gleisen früherer bürger- licher Regierungen. So wie er hätte auch irgendein konservativer Minister den Belagerungszustand rechtfertigen können. Unerhört aber war es. in welche: skrupellosen Weise er Material verwendete, das den Tatsachen vielfach in keiner Weise entsprach. Vereinzelte Vorgänge wurden von ihm absichtlich falsch bewertet, übertrieben und verallgemeinert. Ter stall der Ermv dung NeuringS wurde auch von dieser Stelle aui in unvcrant« wörtlichster Weise ausgeschlachtet Di« Ausführungen des Mi- nisters zeigten auch, daß manche seiner Hinler. und Gewährs- männer gewissenlose Subjekte sein müssen, denen es auf einen Schwindel mehr oder wc'nger nicht anlommt. Leipzig hat die st Regierung natürlich besonder? in ihr Herz geschlossen. Dort hcn-en unsere Est nassen nicht so ohne wei- tereS nach der Pfeife GradnauerS und Genossen gctanzt. Leipzig kfand sich aber ganz wohl unter dieser.Herrschaft". Seit koSke-Truppen dort Haufen, ist eS anders geworden. Trotzdem fat die Regierung die Kühnheit, zu sagen, der Velazerungszustand müsse gerade wegen Leipzig und überhaupt so lange aufrecht er- halten werden, bis Ruh« und Ordnung»m Lande garantiert seien. Dabei ist aber die Ruhe und Ordnung nirgends gestört worden! kllle Behauptungen von Terror'SmuS einer Minderheü erwiesen ßch nach dem beweiskräftige» Material unserer Redner als gc- wissenlose Schwatzerei. Und eS wurde nicht einmal der Versuch gemacht, den Beweis für diese Behauptungen zu führen. Nach der Rede GradnauerS erhob sich ein Redner der Rechts- sozialisten, um kurz zu erklären, daß sie /die Interpellation zu- rückzögen und auf«ine Begründung verzichteten, veil die Red« GradnauerS sie völlig befriedigt und ausgeklärt Hab«. damit war die Komödie zwischen Fraktion und Re- lieruug deutlich gekennzeichnet. Und noch deutlicher dadurch, Nß später der Vertreter einer bürgerlichen Partei aufstand und«tue ganz gleich« Erklärung abgab. ES hatten sich zunächst Vertreter aller Fraktionen zum Wort gemeldet. Nach GradnauerS Rede aber ließen sie erklären, daß sie alle auf das Wort verzichteten, weil sie mit der Regierung durchaus einverstanden wären. Diese Solidarität und Einmütigkeit sagt alles! Früher standen sich in der sächsischen Kammer in der- artigen Fragen, das Bürgertum und die Sozialdemokraten schroff gegenüber. Jetzt hat sich das Bild insofern verändert, als die Bürgerlichen und die Rechtssozialisten gegen die Unabhängigen Sozialdemokraten sich verbinden und verbrüdern. Mit Wonne und mit Erstaunen sehen die kapita. listischen Herrschaften, daß ihre Interessen bei dieser Regierung und ihren Helfern in Partei und Fraktion sehr gut aufgehoben sind. Man braucht sich nicht einmal mit einer Rede zu bemühen, so schön macht ein.sozialistischer" Ministerpräsident die Sache! Für die Fraklion der II. SP. sprachen die Abgeordneten L i p i n s k i und Fleißner, die mit wuchtigen und eindrucks- vollem Tatsachenmaterial dem Regierungsstandpunkt entgegen- treten konnten. Sie wiesen überzeugend nach, daß der Be- lagerungszustand in Sachsen formell wie materiell als ein Elan- dal bezeichnet werden muß. Es i st doch ein Skandal, daß sich eine »sozialistische" Regierung nach der Revolution bei V e r- hängung de? Belagerungszustandes auf die reaktionärsten Gesetze de» vorigen Jahrhuv- dert» zu berufen wagt, daß sie HS auch nur wagen darf! Nach diesen Vorgängen, die teilweise sehr erregt verliefen, war das Schicksal des Antrages unserer Genossen nicht zweifelhast. Obwohl in sehr vielen Fällen selbst Rechtssozialisten in Versamm- langen und in Gemeinderäten gemeinsam mit unseren Genossen die sofortige Aufhebung des Belagerungszustanoes forderten, sogar die.Chemitzer Volksstimme" sich aus diese» Standpunkt stelll«, lehnten die Rechtssozialisten der sächsischen Volks- kammer den Antrag im Verein mit den Bürger- l i ch e n ab. Sie gaben ein« lendenlahm« Erklärung bor der von unserer Seite beantragten namentlichen Abstimmung ab, womit sie sich nach außen wohl rechtfertigen wollten, ihre Position aber nur verschlimmerten. Der Vorgang in Sachsen ist lehrreich weit über die Grenzen dieses Landes hinaus. Tiefer kann eine Partei kaum noch sinken, die sich trotzalledcm sozialdemokratisch nennt. Den Arbeitern müssen immer mehr die Augen nach solchen Erfahrungen auf- gehen. Das hvngerude Deutichland. Un» wird mitgeteilt: Aus allen Schichten der Bevölkerung werden Klagen darüber laut, daß die Zuteilung der LebenZmittelmcngen derart minimal ist, daß bavon«in kräftiger Mensch nicht existieren kann, daß er also auf den Bezug von Lebensmitteln durch den Schleichhandel direkt angewiesen ist. Diese Not wird künstlich dadurch vergrößert, daß ein sehr großer Teil der Lebensmittel für das Militär verwandt wird. Diese Verteilung der Lebensmittel vorzugsweise für das Militär geht so weit, daß für die Zivilbevöllerung kaum wöchentlich% Pfund Fleisch gegeben werden kann, dagegen da» Militär der- artige Mengen erhält, daß die einzelnen Militär» noch in der Lage sind, nicht nur Pakete, sondern kistenweise hiervon nach Haus« zu schicken. In Mahlow, Bezirk Potsdam liegt zur Zeit«ine Provcant- kolonne im Quartier, von welcher die umliegenden Truppenteile mit Lebensmitteln versehen werden. Einer der bei dieser Kolonne angestellten Proviant-Jnspcktoren hat in seinem Quartier größere Posten Büchsenfleisch, Mehl, und anderes mehr. Daß diese Posten von demselben käuflich erworben worden sein lönnen. kann wohl kaum gesagt werden, da die dem Proviantamt gehörenden Mengen doch wohl ausschließlich zur Verpflegung der. Soldaten dienen und nicht einem einzelnen Mann zugute lonmttn sollen. Die? ist natürlich nicht der einzige Fall. Natürlich erregen diese Mißstände di« darbende Bevölkerung außerordentlich und«» erscheint hier Abhilfe dringeich geboten. Eine entsprechende Anzeige ist an den NcichSwchrminister Noske gerichtet und es dürfte die Oeffentlichkett interessieren, ob und wie dieser Herr hieraus reagieren wird und inwieweit er imstande ist, hier Abhilfe zu schassen. Wir erhalten ferner noch folgende Zuschrift: Die Bevölkerung erhält jetzt eine so geringe Kartoffelration, daß es selbst«nein Hungerkünstler nicht möglich ist, davon zu loben. Das ist eine Folge der Wirtschaft deS vergangenen Herbstes. Da» Rittergut Gersrod« bei Neuruppin hat wegen geringfügiger Lohndijfevenzen 160 Morgen Kartoffeln nicht abgeerntet, ebenso dos Gut Eharlottenhof b. Rhein»- berg 120 Morgen. Sdoch wesentlich schlimmere Zustände wie in der Mark herrschen in Vorpommern, und«S ist zu be- fürchten, daß die hungernde Bevölkerung sich mit Gewalt holt, was man ihr auS Profitgier versagt. Liegen doch noch ungezählte Kornmieten unauSgedroschen auf dem Felde. So auf dem Gute Schönbeck bei Oertzentwf, allein 7 große Weizenmicten. TS ist wirklich an der Zeit, daß den Arbeirerräten die Macht gegeben wird, welche sie gebrauchen, um unsere Ernährung in Pen Grenzen des Erträglichen zu halten. Aber notoeudig ist eS auch, daß di« Arbeiterräte von der Bevölkerung gewählt und nicht, wie es vielfach geschieht und geschehe» ist, von den Landräten, AmiZvor- I techern usw. bestimmt werden I Aufhetzung der bevStteruugsklassen. «erlin, 22. Mai. Offiziös wirb mitgeienlt: Dar Internationale Bund der KriegSbeschödiglon und Kriegshinterbliebenen, Ortsgruppe Ber- bin, hat in öffentlicher Versammlmig, die Behauptung verbreitet, daß für die todesmutig« Verteidigung des Polizeipräsidiums an Angehörige der Truppen Eisern« Kreuze verliehen seien. Wenn diese Behauptung auch an sich schon den Siempel der Unwahrheit trägt, so muß ihr deshalb be- sonder« entgegengetreten werden, weil sie bewußt wahrheitS- widrig unp geeignet ist, die BevölkerumgSklassen untereinander aufzuhetzen. Daß einzelne KviegS- beschädigte sich doShalb veranlaßt gesehen haben, ihre Ehren- zeichen abzulegen, ist eine besonders bedauerliche Folge derartig gewiss enioseir Treibereien. Ganz im alten Stil:...... geeignet ist, die Be. völkcrungsklassen untereinander aufzuhetzen." Jetzt fehlt dem„neuen Deutschland" nur noch die Anordnung des MajestätZheleidigungsparagraphen zum Schutze Eberts und Rostes I Auch Ussle hat sein �Attentat-. Di«-P- P. 91." teilen folgende An« Idole mit: Am Mittwoch abend fuhr der Reichswehrminister NoSke im offenen Wagen vom Brandenburger Tor die Lindn cullang. An der Wilhelmstraße mußte der Wagen wegen des De man- strationSzuges der Unabhängige, i halten. Als ein Mann rief, 9!oSke sei in dem Wagen, setzte ein w a h n w itz i g e S Gejohle und Geschiwpse an, wobei keines der Kraftworte vergessen wurde, die von der.Freiheit" in den letzten Monaten dem ReichSwcbrmiuiüer«widmet vordw» Gma. _ wetterfahren, als die Menge eine immer droherwe« HaNuitg nahm. Dem Wagen flutete eine tausendlöpfige Menge w Wilhelmstroße nach, die sich dort«ne ganze Weile Schimpfereien und Bedrohungen nach unabhängiger und ftw licher Art austobte._ Seitdem Noske in Wilhelms Bett schlafen darf, � noch ein„A t t e n t a-t" gefehlt, um die welthistonM, deutung dieses Mannes sicherzustellen. Vorausgesetzt, sich die Geschichte so zugetragen hat, wie sie vfw „P. P. N." erzählt wird, so müssen wir allerdings M daß wir es lieber sähen, wenn die Arbeiter mit s C der Verachtung an Noske vorübergehen würden. passive Sestftenz im mitleldeutscheu 8# daurevier. Der Gewaltstreich der preußischen Bureaukralrtl Oberbergamt zu Hall«, die sich der verhaßten Nwrt kontrolle entledigten, uni« dem Vorwand, daß der � bergarbeiterrat sich politisch oppositionell betätigt»ave,„ die lebliafte Enrrüstung der gesamten Bevgarbeiterl ausgelöst. Di« in aller Eil« einberufene Konserenz Berga ibeiter war außerordentlich gut bei» � 126 Betriebsanlagen hatten ihre Vertreter geschickt. Stimmung war äußerst kampfbegeisdert, jedoch Mull vergewaltigte Bezirksarbeiterrat im Hinblick auf die ist. warft ge außenpolitische Lage vor. von einem Stre> diesem Augenblick zunächst noch abzusehen. Nach Aussprache, in der fast übereinstimmend alle Redner die Sicherung des Kontroll- und Mitwirkungsrechtc» Arbeiterräte die Einleitung einer, forderten, wurde nachstehende Entschließung stimmig angenommen:. Die cnn 21. Mai 1919 im Volkspark zu Halle tagend« arbeiter-Konferenz d«S Mitteldeutschen Bergbau-RevierS. du 126 bergbaulichen Betrieben durch BelegschaftSvertret«: bcM � erkennt nochmals ausdrücklich den Bezirks-Arbeit«l als ihre Interessen-Vertretung an, insbesondere � die Wahrnehmung der gemeinsamen Angelegenheiten der triebSrät«. Mit Empörung haben die Bergarbeiter von der gewaui.{ Entfernung de» Bezirksarbeiterrates auf dem Obcrberganä Kenntnis genommen. Die Konferenz verurteilt diesen � stveich preußischer Bureau kraien auf da» ent.schiebsnste. � findet diesen Streich als eine überlegte Abwürgung durch die Revolution«rrungenen Kwnck r recht« d«r Arbeiterrät« und als ein« politisch« � lung, die nur erfolgt ist auf Grund einer außer hos. Kontrolltätigkeit liegenden oppositionellen politischen Vesta W. Diese politische Maßvegelung ist ein Bruch b#%, die Revolution gesicherten politischen MeinungS- und Ha'1®1' frrtheit.' nzch- Di« Konferenz verlangt die Aufhebang bi«s� � regelung. Di« Bergarbeiter sind entschlossen, für diese Fardi � mit allen zu Gebote stehenden Mitteln einzutreten, um l'; � revolutionärem Gminde entstandene Vertretung ficherzui Wenn heule noch von einem Streikbeschluß a sehen wird, so nur auZ eigenen taktischen Rücksichten. die Vergeltung kommt! Aufgeschoben ist nicht aufgehoben Di« Konferenz erwartet von der Regcirung, daß sie tiefgehenden Erregung Rechnung trägt und das Kontrollrech Arbeiterrät« auf dem Oderbovgaimt sicherstellt. Inzwischen � den die� Kon serenzteilnehmer die Bergarbeiter in Zahlstellen Belegschaftsversammlungen zu der reaktionären Maßrege- Stellung nehmen lassen, um die notwendigsten Aktionen ei leiten. �5, Im Verlauf der Aussprache war jedoch schon 9�0 druck gebracht worden, daß diese voin Bezirksbergarbcn � vorgelegte Entschließung nicht weit genug gehe. Jr jjt, schon vom Streik abgestcheu werden solle, so müßten � beiter auf andere Weise ihre Erbitterung über diesen � � gegen ihr revolutionäres Recht zum Ausdruck bringe>t. wurde deswegen fast einstimmig beschlossen: Da ote; gelegte Entschließung den Konferenzteilnehmern nM � genug geht, wird beschlossen auf allen Gruben»n.. Passive Resistenz einzutreten, bis das Recht des Rrv ratrs aus Ausübung der Kontrolle im Oberbcrgamt sv gesichert ist.> Eine Deputation soll dem Handelsministt � und dem Arbeitsministerium diese Forderungen übermi. � da das Oberbergaint in scharfmacherischer Weise selwt jz. nock, die Verhandlungen abgelehnt hat, als der arbait errat in Metfchirrg zu vermitteln versuchte- � Ablehnung hat erst zu der neuen Verschärfung der � Anlaß gegeben. Aaueuwahlrechl in Holland« AuS Amsterdam wird un» geschrieben:. ipN Die zweite Kammer der Generalstaaten hat nach drei, Debatte die Vorlag« zur Einführung des allgemeinen 3' jp Wahlrechts für sämtliche Wählen angenommen. Nur 11 sto �1» tionäre, protestantisch-klerikale Mitglieder stimmten sämtliche Liberalen und Katholischen, sowie auch die So.N � verschiedener Färbung dafür, so daß anzunehmen ist, daß � erste Kammer in kurzem die Vorlage annehmen wird. J"'jist, Falle wird zum ersten Male im Jahre 1922 für daZ im Fahre 1923 für die Kommunal- und Provinpw�nf» durch Frauen mitgestimmt. Nur wenn vorher(in* lösung der Parlamente stattfinden sollte, üben die Frauen vorher ihr Wahlrecht auS. Mit dieser Annahme ist die erste der Forderungen � gesetzt, die unsere Partei zusammen mit der Gewerkschasttze � im November 1918 aufstellte, als die deutsche Revolution � Wellen auch nach Holland schlug. Daß die Arbeiter für fänglich scharf bekämpfte Reform reif geworden sind,'si... � sächlich dem unermüdlichen Wirken der sozialistisch-organu�� Frauen zuzuschreiben, denen eS zuerst gelang, eine Volksbewegung für das' allgemeine Frauenwahlrecht ZU�en�' was den bürgerlichen Frauenrechtlerinnen mit ihrer For des beschränkten Frauenwahlrecht» nie gelang. Deutscher Soz�aNskentsg. Di« Zentralstell« für Einigung erläßt folgenden Sft'M„d die Genossen: lieber die Notwendigkeit der Einigung jsi Xti11 geredet. Laßt unS handeln! Vom 21 Funi ab findet in ein Sozialisten-Kongreß aller sozialistischen statt. Dort muß die Einigkeil geschmiedet werden. Fedc_.(t jeder Krei«, muß Delegiert« senden! 3!ähere» in einigen 1 � Seid bereit! Zuschriften sind zu richten an da» Bureau de» Deutschen Soziulib»�» owän W. 56. _«ot Sp'S"' Stadtverordncten-Persammlung. Eintritt in vi« TcqzcSordnunz wandte sich Oberbüvfler- Mermuth in einer Erlräi ung ,ö e '''roß-Beilin� Letzterer hat dem Z)!»s>,trar gemacht, nach Velanntwerden der Frievendbe. '**n-€t: halte sich allen Teilen gleich derantwvrtuch. ü®eii. Dr. W« y l 98 Stimmen, für H e i m a n n(S. P.) ammn. Unbeschrieben waren 21 Zettel. Käd/ P�egeamt sür sittlich gefährdete �och«n forderte ein demolratischcr Antrag. Genossen Wurm 6itw �du*%*:-ine gedeihliche Zusammenarbeit von Kv /n"leven. Die heutige Gesetzgebung ist verfehlt. Dte%«' Ursache Dirnen und halte sie dennoch rur i ,„r,nj,........ Halle sie dennoch für uncnrbehr> tage. der Prostitution sei wirtschaftliche und soziale Not- �rlljzeimoßnahmen i V' nicht zu helfen. Wir der- Wj z: f ßanze Fürsorge in städtische Hände gel"gt zu sehen. Ncdnerinnen und Redner forderten weitgehende jW dann 3 zeigten deutlich, wie dem Bürgertum angst plgtn xj.» k■ b0t t>en von uns vorausgesagten verhängnisvollen schuld jg%rr:ege:, an dessen Verlängerung dasselbe Büvgertum Ägi ilniraz wurde einem Ausschuß überwiesen. i*.- Ii-,, in r "U di» M hlpft ♦------|V*». t Ff r lntX fordert die Erhöhung der Zuschläge zu den „ 1 fangen der' Familien von Gefangenen �u»sch«°, � lm, Interesse rascher Erledigung debattelo? an einen Unrein w�"_ejen* �>ann beschäftigte sich die Versammlung mit 'Uft�«ntrag, Beiräte für sämtliche Straf- zu bilden. Genosse Weinberg begründete den '"Itttetibiofl:/0?8' Qn Hand zahlreicher Beschtverden die dringend« �"ichi cL. L, � stoforderten D>utznahmen nach. Er fragte, ob ----—-'V jjv* �. wv l«, I ;'t der geforderten Außnahmen nach.— Ehrenpflicht der Stadt Berlin sei. den au» politischen gefangenen eine wöchentliche Sondermahlzeit zu ge- �dde«. deutete weiterhin auf die selbst von Schöpfbin zuge- ti».„ Ichiechte Unterbringung und Behandlung der Gefangenen **%* bdandmorkte, dost man die Strafanstalten unrer mili» ia!ut Mi'tellt habe, die ungeheuerlichste Schikanen »J�sangetm' verübt. M......' m an un» .„iffa-.r/ un' die Anklagen unseres Redners zu entkräften. �kch Und 3"*� Gefangenenanstalt. Wo Butter und lu��dczr, scharen, bewies die steigende Unruhe. Als Genosse El�t he, s®' lvie ein Leutnant bei Schießübungen die 5*%. fcrtj�'hfchen Gefangenen als Zielscheiben hat benutzen " eä bürgerliche Rohling« fertig, zynisch darüber zu Aschen», too� die beste Selbstcharakterisierung dieser Sorte ?Wichn?,e 3'ä Genosse Weinberg es als Aufgabe der Beiräte k*On«i* vPf'.Bertrouen der Gefangenen zu erwerben, erfäallte fAr;n,fch«» Lachen auf den bürgerlien Bänken. Unser ��ven�? wir die Pflicht haben, das Straf- und Ge- M-»WWW>> »u schönen Dingen die Rede war, rief ihm Gen. ;/ Recht zu:.Glauben Sie denn, daß es sowas gibt?" ü?" lein.».15 0 entgegnete, wahrscheinlich habe Dr. Weiß- �Qchi, gjf. si �.IIunt!en ifber die Verpflegung auf dem Flügel st s; v Liebknechts und Rosa Luxemburgs unter- ÄntJI Dy�ob natürlich allerhöchste Entrüstung rechts. lr. äroher Mehrheit angenommen. L�ftstOfk forderte ein Antrag, daß die Beamten von allen Bermerkcn in den Personalakten Kenntnis er- Antrag wurde gleichfall» zugestimmt. ung für Inhaftierte und Gefangene. der UnterstütziingSkommission der Bertiner eingehenden Beträge aus Sammlungen wer Kommission eingehend geprüft und gebucht. �töss�w Grunde und wegen Platz �ct«Freiheit' Abstand genommen 'onn öu� das Ergebnis der Sammlung aus '�nens�chuckert-Elmo-Werk nicht veröffentlicht """ungskommiffion der Bertin e r Arbeiterschaft. S. A.: Adolf Baer. KZ Noskes nenester Sieg! abend fand im»Schwarzen Adler" in Schöneberg erein der U. S. P. einbrufene Versammlung statt, L" l WPn tr"*'v%**' w*"F* wn»vt«|*»»t i*"" ÜH*" r.t,* Beerfelde über.Die Ursache de» Zusammen. L/aw t.-'i' Kjterreive uver.Dte Ursache de» Zuiammcn- I�SSort;. �rieten sollte. Vor Beginn der Äersammlung machte kJ* m i u„ darauf aufmerksam, daß die öffentliche V e r- tu,.0 r> o m Polizeipräsidium v e r b o tcn sei und t ,'0' Ntidgliedcrversammlung stattfinden könne. lj''Nem«!' �rnosse Bcerfclde sein Referat begonnen, als er '#ny,.,/v�ffrn unterbrochen wurde, der die Aufforderung an L�tut*» �'ch�te, ruhig zu bleiben, da RoSke käme. Eine i«® bemächtigte sich der Versammlung, denn mit 8 Bolbfti'01"18 ein Dutzend stahlbchelmte schwerbewaff- •tn ber iozialistischen Republik unter Führung eine» . den Saal. Ts war minutenlang nicht möglich, der u D,t Ju Jauern. Ii'"ftfat»01. drrtagte nach Rücksprache mit dem Leutnant , j m-ung auf 10 Minuten, um sich mit den zuständigen |,i �'n. n,. �'"dung zu setzen. Da» Ergebnis war voraus- »�e« os. �wand war zu erreichen. b l m-.......— Der Leutnant b< stand auf r i.>"�Borsitzcnd- las den Befehl der Garde- 'Schützendivision vor, der ungefä ' ungefähr lautete: .ön�L0, Beerfelbe sprechen soll, ist verboten. Z3 Vit.» v 8 bloß« Wort Garde-Kavallerie löste Empörung au». ."ii di.r- �wmlung im.Schwarzen Adler", in welcher der Haupt- hw. c U*- XW4 W VOBMVV««« V»•«.' I"«— U dit cw Bersammlung bat dann, sich in Ruhe zu entsernen L�tyiim J-.��läufig noch in der Tasche zu ballen. Die Ver- L' a», gn!I° am 25. Mai in der Philharmonie fortgesetzt wer- L �t{Q' ,0' in der Schultheiß-Brauerei. AI» Beerfelde dann «nx,. fllen»Auf Wiedersehen" zurief, wollte da» Hochrufen b�i"• stnnven zwei Lastauto«,«nd auf einem recht provozierend auf»rn Eingang zum Saal gerichtet ein Maschinengewehr.'/ Ein« in der Nähe abgehaltene Versammlung der K. P. D. wurde gleichfalls aufgelöst. In der Hohenzollcrnschule wurde zu gleicher Zeit eine Vcr- sammlung der Nationalisten abgehalten, die nicht aufgcsiöst wurde. Di« Versammlungsteilnehmer vom.Schwarzen Adler" wurden in diese Versammlung nicht eingelassen. Zum Schutze der Ratio- nalisten wurden Noskctruppen aufgeboten, die Schreckschüsse ab- gaben, um die erregte Menge zu zerstreuen. So sieht die Freiheit der Meinungsäußerung in der deutschen sozialistischen Republik aus. Der Vvllzugsrat soll einen Rätekongreb emberufen. Der Antrag der Kommunisten in der Vollversammlung am Mittwoch, der den Vollzugsrat auffordert, aus Grund von Be- triebswahlen einen Rätekongreß einzuberufen, ist in geheimer Abstimmung mit 4�6 gegen 416 Stimmen angenommen worden. Zur Reuwahl der Arbeitslosenräte. Im Dresdner Garten fand am Donnerstag eine Versammlung der Groß-Berliner Arbciterrät« statt, die sich mit der Neuwahl der Arbeiterräte und den weiteren Protestaktionen be- schäftigte. H e r f u r t h führte aus, daß für die Arbeitslosen Wahlen nach Betrieben und Berufen nicht mehr in Frage kommen, da sie außerhalb jeder Berufs- und Betriebsgemeinschaft stehen. Er regt an, die Arbeitslosen als einheitliche Wahlkörper, beispiei». weise im Sinne der Mitgliedschaft«ine» großen Betriebe», zu erfassen. Alle Erwerbslosen vom 18. Jahre ab sollen listenmäßig erfaßt werden, ebenso alle diejenigen, die keine Unterstützung be- ziehen. Diese letzteren sollen durch Aufrufe zur Eintragung in die List« aufgefordert werden. Die Erwerbslosen wählen sich ihre Räte selber, dadurch werden sie hoffentlich auch auf dem dritten Rätekongreß vertveten sein. Er befürwortet einen Antrag, den Groß-Berliner Vollzugsrat zu ersuchen, eine Kommission der Er- werbslosen bei der Festlegung des Wahlmodu» Sitz und Stimme zu gewähren. Dieser Antrag findet einstimmige Annahme und es wurde eine viergliedrige Kommission gewählt. Bei der Besprechung der nächsten Protestaktionen wurde Mit- teilung gemacht über die Sachlage, wie sie nach Annahme der be- kannten Resolution, vom 1. Juni ab die Mietzahlung zu verweigern, besteht. Die Magistrate waren in der Reso. lution aufgefordert, sich zur Regelung mit den Arbeitslosenräten in Verbindung zu setzen. Im HauptauSschuß der Erwerbslosen- fürsorge wurde die Angelegenheit bereit» beraten und die an- wesendcn Vertvcter de» Ausschusses legten sich ganz energisch für die Arbeitsloser in» Zeug. Das ist immerhin, wenn dies« Partei» nähme auch durchaus egoistischen Motiven entspringt, ein Erfolg dieser Aktion. Die Vollversammlung der ErwerbSlosenfürsorye wird am Sonnabend die Resolution durcharbeiten. Der definitive Beschluß wird bis Mittwoch bekanntgegeben. Fällt er in nega- tivem Sinne aus, so wird eine Demonstration der gesamten Groß- Berliner Arbeitslosen unter freiem Himmel veranstaltet werden, und zwar am Freitag nächster Woche. Gegen den freien Lebensmittelhanbel. Die RahrungSmitteldeputation der Stadt Berlin hat in ihrer letzten Sitzung einstimmig beschlossen, an die RcichZrcgicrang die dringende Fordrung zu richten, gegenüber dem Ansturm au» Interessentenkreisen da? bisherige System der Erfassung und Verteilung der Lebensmittel mit unbeirrbarer Festig- keil aufrecht zu erhalten, da bei dem Mißverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage für eine heil- same Betätigung deö freien Handel» kein Raum ist. Die Deputation warnt davor, bei den wichtigen Nahrung?- mittein noch einmal die Erfahrung bei Freigabe de» Tier. Handel» zu wiederholen, welche sich als ein völliger Fehl. schlag erwiesen hat. Die Ernährung der großstädtischen Be- völkerung darf nicht der Willkür und dem Zufall preisgegeben werden. Sie würde bei Lockerung der gegenwärtigen Wirtschaft unfehlbar Schiffbruch erleiden. Wir sind ganz derselben Meinung und erwarten, daß sich die Reichsregierung davon ebenfall» leiten läßt. Die Kameraden der ehemaligen BalkSmarlnebivissa« werden ersucht, sich vollzählig zur Beerdigung unseres ermordeten Käme» rad-n Dohrenbach einzuftnden. Treffpunkt: 8 Uhr Hedwigskirch- Hof beim Kameraden Bahr. Die Handgranate. Gestern vormittag sprang in der Karl» straße ein RegierungSsoldat von einem Kraftwagen. Dabei krepiert« ein« Handgranate, tötete den Soldaten und verwundete noch mehrere andere Personen.— E» ist ein gemeingefährlicher Unfug, daß die Soldaten überall mit diesen Mordinstrumenten herumlaufen. Der Mathemaiik-Knrsu» für Jugendliche der Freien Hock schule für Proletarier ist auf Sonnabend, 5— 7 Uhr, verlegt. Tei nehmer, die jetzt noch neu in den Kursus eintrelen wollen, können am Sonnabend, den 24. d. M., nachm. 3 Uhr, in der Kochstr. 18 da» bis jetzt Versäumte nachholen. Auf der Görlitzer Lahn verkehrt wieder ein Personenzugspaar regelmäßig in R chtung Eottbu«. Der eine Zug 761 fährt vom Görlitzer Bahnhof um 7.80 Uhr abends ab. während sein Gegenzug um 1.20 Uhr mittags in Berlin eintrifft. Die Hilfsarbeiter beim Magistrat in Wilmersdorf hatten gestern in einer Versammlung beschlossen, am Freitag die Arbeit nielderzulegen Veranlaß worden sind sie dazu durch das Ver. .halten der bürgerlichen Vertreter im der Stadtverordnetsnsitzung am Mittwock:. d,e gegen die Stimu.en der beiden sozialdemolra- tischen Fraktionen Vertagung der Sitzung beschlossen und die noch auf der Tagesordnung stclvnd« Besoldung der Hilfsarbeiter unerledigt ließen. Darin erblicktem die leßteren eine Verschleppung ihrer Forderungen. Arbeitrr-Samariter-Bnnd OtroK-Berltn. Samariter-Gcnossen, welche irgend abkommen könncn, werden dringend ersucht, am Sonnabend, mittags 1 Uhr, am Dom im Lustgarten zum Dienst zu erscheinen.— Bezirk Süden. Die Wahl der Bezirks- leituna findet am Mcirtag, abend? 9 Uhr, nach dem Vortrag« Melchior straße 15 statt.— I. Abt. Freitag, abend« 7H Uhr, Usedomstraße 38, Vortrag und Uebimgsswnde. Mittwoch, abends 7 Uhr, Fortsetzung der Generalversammlung vom 4. Mai, Mcichiorstrahe 16. Gegen die gewerbsmäßigen Ltellenvermittler richtet sich eine Zuschrift, die das Unwesen beleuchte», welches in den gewerbsmäßigen Stellenvermittlungen Herrschi. Ein Mädchen erhielt in einem dieser Bureau» den Bescheid, sie soll« sich in» Riltberg- Krankenhaus, Lichterfelde-Wcst, begeben,«» wäre dort ein« Slelle frei, über da» Gehalt könne nichts geiagt werden, sie werde das schon im Krankenhaus erfahren. Sie erhielt auch tatsächlich den Bescheid, daß sie anfangen könne zu— 30 Mark im Moirot. Es ist verständlich, daß die Stellenvermittlungen die Gehalts- angabe nicht gemacht haben, sonst wäre nie ein Mädchen dorthin gegangen.— ES muß aufs schärffte gegen solchen Unfug vor- gegangen werden, noch dazu in der beutigen Zeit jeder Pfennig Fahrgeld doppelt schwer wiegt. Weil sie hintenherum amerikanischen Speck verkauft haben, haben die Schlächtermeister Bienert, Alt-Moabit 65-66. und Beyer. —-«•«» e_—-«»-'—— if» i— JT*— u-t— /Tl- S JC." Ce T f 1- r----—— ne- »neu«wen tyrtev we SeBen«cmftchler die Tatsache fetter but4 Anschlag bekanntgeben müssen. Was heule in Berlin an Lebens mittein versckwbcn wi d, ist kaum zu b-sschre.ben; Fleisch zenlnev weise und Klirtosselu waggonweise. Tie Kartoffel» sind knapp unt doch gibt es Gelegenheiten, wo der Zentner Kartoffeln mit 40 bis 45 Mark gehandelt wird. Gefunden wurde am 20. d. M., abend?, ans dem Wege von bei Ereienwalder Str. 22 nach der Soldiner Straße von der Genossin elene Oehmichen. R., Freienwalder Str. 22, ein« Summe baren Geldes. Der Verlierer wird gebeten, sich bei der oben genannteu Genossin zu melden. Ehemalige Mitglieder des jüdischen Arbeitor-VundeS, sowie der J. S. P. treffen sich jeden Dienstag. Donnerstag und Sonn» abeild, 8 Uhr abends, im Turnersaal der Sophien säi«, Sopyienstraß« 17/18. Die KricgSbeschädigtensllrsorge der HccrcLwerkstättcn Spa» bans befindet sich jetzt Berlin, Vrückenstr. 6a. Zentralstelle für die Einigniig der Sozialdemoliratie. Bszlrh Osten. Heute abend 7 Uhr Mitgliederversammlung bei Rosin, Gubener Etr. 19. Reinlcliendors. Jackenkleider bommen Freitag und Sonnavene von 8— I Uhr in der 1. Eeineindelchiilo gegen Zoclegung der Ausweis» kaite zum Verkauf. Decken zu Frauen- und Kinderulstsrn für 05 38, das Stück. Ebenso einig« Unterröcke, sowie bezugsscheinpflichtig» Herren- und Damenhcmden. In den amtlichen Verkaufsstellen Hosen» träger für Knaben und Männer. CcöensmUÄÄt. BerNn. Dam 24. Mal ob werden folgende Milchmengen aus» gegeben: Auf die A I-Karten 1 Liter, ans die A Ii-Karten K Liter, auf die U I-Karten% Liter, auf die B Ii-Karte» H Liter, auf die O I-Karten 14 Liter, aus die O N-Karten H Liter. Diese Belieferung bleibt dt» auf weiteres in Kraft. Spandau. Von Freitag ab auf Feld 248 der Lebensmittelkart« 300 Gramm Marmelade. Am Sonnabend beginnt der Verkauf von Auslomdsschmalz auf Abschnitt 13 der Einfuhrzusatzkart« in den Buttergelcl>ästen. Auf jeden Abschnitt we.den 00 Gramm zum Preis» von 60 Pf. verausgabt. Pankow. Da nur«ine geringe Menge frisches Fleisch zur Der» fügung steht, gelangen zum grvhien Teil Fleisch- und ÜZuiiikonserven mit zur Ausgabe. 100 Gramm Fleischkonserven 0,03 Uli., 100 Gramm Blutwurst üyO M. Wittenau. Freitag auf Abschnitt LZ der CVoß-Bmüner Leben« mittelhart« 200 Gramm Dörrgemüse und 130 Giamin Nudeln, auf Ab- schnitt 24 500 Gramm Honig, auf Abschniit 25 1 Hering, auf Abschnitt 31 der Iugendlichenkart« 200 Sramnt Graupen. Alhoiung dt» spätesten» den 30. d. M. Reinickendorf. Den Kriegsbeschädiglen. die 50 Pr jzent und mehtz erwerbsunfähig find, soll ohne ärztliche? Attest vom 10. Juni ab ein» wöchentliche Räl>rmitlelzulage von 260 Gramm bewilligt werden. All« Beschädigten, welche von diesem Zugeständnis Gebrauch machen ivoilew Mögen sich zur erstmaligen Anmeldung unier Borl-gvng aller Beweis» mittel Im Zimmer 23 des Ernährungsamies melden.— Auf Abschnitt 29 der allgemeinen Lebenemitiolkarte für Groh-Berli« lüO G.amm und auf Abschnitt 30 100 Gramm, zusammen 250 Gramm Teigwaren. Aus Abschnitt 85 der.Karte für Jugendliche 100 Gramm Gries;. Anmeldung bis 23. Mai. Aus den Meiabschnitt sder Ziummer» abschnitt darf nicht abgetrennt werden) der Ktnserkarte 0, 0 und 0 entsällt% Psund Hafermehl. Aus den OcgimWoün. Potsdam, Spandau, Osthavetland. Sonlnbag. 25. Mai, vormittags 11 Uhr, f Utfort die KretS» aeneralversammlunq in der A tfoei ter-B i Ifonngs-schale,.. Gchicklerstr. 6-6, Hof 2 Tr.. stritt. Zahlreiches und pünktftchcS E» scheinvn ist dvingend«rwmrscht. Der Kreisporstand. I. iL: E. Otzsft.j Vierter Kreis. Iugendsektion. Freitag, abends Vh Uhr, bei Schmidt, F anksurtsr Allee 1, Vortrag des Genossen Wcgmann übe, .Rätesystem." FOnster«reis. In-Abteilung. Eonnabend, abend». 7 Uhr. Ab, tetlungsoersammiung in der Echuiaula, Pasteurstr. 5. «ildmigsaueschuß Reiikälln. Freitag, den 30. Mal, In Kliem« Festsälen, Hascnheid«, Wagneradend unier Mitwirkung de« Blüthner-Orchesters und namhafter Solisten. Leitung: Hermann Scherchen, Karten ft 1,50 M find im Bureau, Neckarstr. 3, bei den Mitgliedern des Vitdungsausschusse», sowie bei Bock, Reuterstr. 40, Husenbeck, Hermannstr. 11, Selbiger, Weichselstr. 8, Eammecker, Kaiser-Friedrich-Stratze, Ecke Tellstratze, Kirchner, Hermannstr. 11% Braga. Beigstr. 57, zu haben. Grünau. Montag, abend» 7% Uhr, im Jägerhaus«, öffentlich» Versammlung. Reserent: Dr. Freund. TegeL Freitag, abends 7% Uhr, bei Leonhmdt, Berliner Straße. Rodnerkursus. Diejenigen Genossen und Genossinnen, die sich dazu gemeldet haben und daran teilnehmen wollen, mögen sich dortselbst »insinden. Bernau. Freitag, abend, 7% Uhr, Mitgliederversammlung bei Wünsch«. Wichtig- Tagesordnung. Miigliedebuch legitimiert. Freie Jugend, Moabtt. Freitag, den 23. Mal, abends 8 Uhv D-n-raiversammlung im Gesangssaal, Schul« Bochumer Str. 8b. Splel und Spork. Turnverein Ficht«. Die 2. Knabenabteilung turnt jetzt jeden Fretz tag, abends- von 0— 8 Uhr, in dem Kirschner-Oberreal-Gymnasiuntz Turmstr. 75.— Dt« 18. Männerabteilung turnt jeden Dienstag uni Freitag, abend von 8— 10 Uhr, in der Rostocker Stratz« 32.— Am Freitag, den 23. Mai, abends von£W-10 Uhr, ve-nnstallen du 13, Männer- und 7. Frausnabteilung in Gr Turnhalle Görliher Ufer I ein öffentliches Turnen, zu der alle Freunde und Gönner von Leibes. Übungen herzlich etngeiaden sind. Turnzeilen der 13. Männerabteilung Dienstag und Freitag, der 7. Frauenabteilung Montag und Donners- tag von 8—10 und der 11. Echüterabteilung Dienstag und Freitag von 0—8 Uhr. sämtlich in der Turnhalle Cörlitzer Ufer 2. *rb«lt«.!8ob(af)tetbuitti �Solidarität" Berlin und Umgegend. »irks. nach Treptow.„Eoncoibla", Parkstrüve. Schlesisches Tor. Jeden Freitag, abends 7 Uhr. groben Wiese in Treptow unsere Spiel ob ende Tegel. Zum BezuKssest noch Treptow. StaN — Ortsgruppe W e i b e n s e e- �rübtour nacn o n Nl.. u-i jw- Treptow,„Eoncordia", Parkstraße. Sammelstart 2 Uhr, Schlesisches Tor. Jeden Freitag, abends 7 Uhr, sinden wieder auf der ■" ende statt.— Oriegrupp» >W, Start 12 Uhr.'DereinsIokal. n in, h'i m'.T*' 0"" f c e- Frühtour nach dem Grabowsee. Etart 0 Uhr bei Marsche.— Ortsgruppe Reinickendors. Nachmiltag». tour nach HeUigcnjee. Etarl l Uhr. Sammeistart VA Uhr. Rasch» m'Ji"K.l06- Baste willkommen.- Ortsgruppe Lichtenberg. IIS%. fokrwart, Neukölln, Lichienrader Str. 81, über Ortsgruppenangelegea» helltn Gustav Dreilich, Wilhelm-Etolze-Str. 2L Ardelier-Radsahrerbund Solidarität. Ortsgruppe Eharlotfen- durg. Eonnabend, den 24. Mai. Sommersest im Dolkshauz. Sonn» tag, den 25. Mal. Bezirkesest in Treplow, Coneordia-Säl«. Start 1 Uhr Volkshaus. Arbelter-Radsahrer-Dereln Groß-Berlln. Sonntag früh 0 Uhr: Luckenwald,. Nachmittag» 1 Uhr: Grotz-Beeren tglchtenwäldchen). «tart Mortannenplatz. _ Touristen-Berein»DI« Natursrende", Ortsgruppe Berlin. Sonntag, 25- Mai. folgende Fahrten: 1. Elknsr, Löcknitz. Möllensee. T effpunkt v Uhr, Bahnhof Neukölln.— 2. Zerpenschieuse, Uedersee, Klandorf Treffpunkt Sonnabend nachmittag 5-Uhr. Bahnhos Gesundbrunn,» 'Llasgangj.— 3. Lehnitz. Grabowsee. Absahrt 7,40 Sietliner Bahw af Nach Lehnitz.— 4. Strausberg, Blumen thal. Abfuhrt� 0,05 Uhi Schief. Bahnhos. nach Strausberg.— 5. Werder, Eaputh, Potsdam, Treffpunkt%7 Uhr, Potsdamer Vorortbahnhof, Schwimm-Vereln„Welle". Sonnabend, abends 7 Uhr, Forssetzung der außerordentlichen Gsneralversammiung im Verelnrlokol, Mühlen» strahe 58. Di« Uebungsstunden finden jeden Mittwoch, von XO— X& in der Badeanstalt Mühlenstr. 60, statt. Außerdem jeden Eonnlog i» Freibad Rahnsdorf. „. I sx.ni Ii, ii in i.--pra ornunu paoen,! Freibad Rahnsdorf""'" UN � SWffifÄ 1«ii. S«a«SÄ2JM4 TReatei und cs�nüsuniDn. Theater am Itw# Hülownlatz. Direktion Friedrich Kayssler. n Uhr; Gas._ i Opernhaus Uhr/ Der Rosonkavall- r Sehausi.4eihäos y Uhr: Coriolan._ l'i.-ekdjB C. HelrJiard— E.(Jgna Theafer I. d Königgrötzer Straße VSUhr; Stützen d. Gesollschalt. Soimnb.rStfitzen d.Qeseiischaft Sonntag, abends: Biberpelz (Frau Wolff; Ffsc Lehmann). Hßinüdieniiaus f an der Mnrschallbrücke. Ä8 Uhr: Fe2vafirel. 'Sonnabend: Der Vater(Ladw. | Hartaii, Maria Orska). Bonntag, nachm.: Die Ehre. ISig.. abends: Fefdherrnhaxel. Berliner Theater Iis Uhr:$ierne. di�1' wieder ienehtea. Tnettor am iToneadoripfatz. Zum I. Mal«: 7 Uhr: Die Puppe. Hilter a. Kottbuser Tor (Ir. 8ui»ud Uttk. Kr. I) IhTEdi?'/,». SobbUc »mchmlWaga I Uhr: Slite- Sänger s ikuuL villi. Vir StMt'nir Si»i;tr Blüiiixen-Konzcrt Beginn 7 Uhr Sonnt nachm. ermaß. Fr. Vorverkauf 11— 1 Uhr. jfUm- �atast Direktion IVIaxReinhardt Benisches Theater 7i Ulm Die Wupper. Ksaimers« Pi Uhr; Der Star. Kieine* Schanspislliaus fV Uhr: D. Büchse d. Pandora Lessmg-Tfteaser Direkt: Victor Ramowsky. r Uhr: Peer Oynt. »onnabend; f) er Blaufuchs Sonntag: Liebe. Dsbtcties KOnstler-Tiieat Allabendlich 7ij Uhr: Das Schloß am Wannsee. Wallialla-Theater fVUhr: Derjägerans Kurpfalz. Casmo-Theatcr. LotbringerStr.37.Tfigl/v«8Uhr: Die Berliner Posse, Der selifiro HoBscblnskL Dazu erstklass. Spezialitäten. Sonntag 3V U- Du abnstes nicht Wintergarten tSulIch 7V Uhr ttsricttvorstellung Raocheu jestattet, Kellers Festsäle Kcppenstp. 29 Dir. J. Werner. Ab heute"-'ende Tage: Der große Indische Liebesroman n. Prunkfilm: Die Lleälisgsfrau des Msharadsclia n. TelL Tu den H aupi rollen; Gunnar Tolnaes Lylly Jacobson u.d. glänzend. Beiprogramm Am 31. Mal, abends 7 Uhr: Eröffnung d» Qr. Volksbelustigungen und Schrammelmusik. Kennst Du das Land wo dicke Eichen stehen, Hastdudeu NeinenSpree- Wald schon gesehen? Der schönste Ausflug». ort im Reiche M MM MschliH in SlhSntilht Telrpha«: gritbricWhnaen 55. Jede» SatiHMg loa». ARTUS- HOF PeÄSl IföSL24 Heute Im Garten mit Regendach(9 Uhr; Sshiußkämpfe. Au« Kampfe Entscheidung. bis zur--------- Coüon gegen PSetro- I Hein gegen Gooksoh \ Sbholz| Harrmann. Bartkowlack. Im luftigen Kinosaal bis Montag: Ulraune 6 Akte n. d. Roman v. Hans Heinz Ewers. ; Nicht zu verwechseln mit dem anderen Legenden-Film. MimMeml der ü, S. P, 0. Tempelhol unter Leitung des Kapellmehters HL Schercheai am Sonnabend, den 24. Mai abends 8 Uhr. In der Aula des Realgymnasiums, K»la«rln-Aagnsta-Str. 19. Mitwirkende: Scherchen mit dem Blüthner-Orchcstcr:-: Dr. Guttmano mit der a-capella-Verelnigung des Berliner Volkschor« x Else I.andshofl. Opernsängeria Nicolas Lamblooa, Konzertmeister. Eintrittskarten k 1.50 Mk. am Konzert# bead aoeh zu haben. FsiihiWiee tdattnidfa und«Dt Mtuheiifn. ®att(hiiia)ditncn u.Hchallptatttti. los« Fritdrichstratt 235. n N Sonntair. den 25. Mal ISIS. 11 Uhr vormlttacs. spricht der Herausgeber der.TrlbOne" Karl Schnaidt im KT. Saal der Bötasow-Brauorai Frei zl au er Allee 242-247 über das Thema: )er Weg zum Sozialismus —— Clntrittsprets SO PI,.■ Sammlung wirken-Ww-Nie». Sf� I"t ,,«WZ M» v».lag-g»noss»«schast.Stechest' e. m. d. h. 0 eelin N. w. 6. Schiffbau eröamm IS. Soeben erschienen: Mnehmen oöer ablehnen! Die Unabhängige Sozial- öemokra.ie unü üer Irieöe Zllir Beiträgen von K. KautßEy, Sg. S. Graf, C Balloä, A. Stein, R. Hiiseräing nnd H. Haase. Preis 50 Pfennig. Buchhänäler, Spediteure und Zeirungshändier wollen sofort ihren Bedarf anmelden. Vertreter in allen Grten Deutsch- lanüs gesucht! I 1 Z I I u. S. p. v. Spanöau. Freitag, den 23. Kai. abends 7 Uhr. in der tUtla der Obertealfchule, Molthestrahe: Mitglieder-Versammlung vervanv ver SsMer und porkefeuttler Tagesordnung: 1. Etelliiiignahme zur Kreis-Generalversammlung. 2. Wahl der Delegierten zu derselben. 3. JMe gegenwärtige Lage. Referent: Gen. K n n z. 4. Berfchicbenes. Dar Erscheinen aller Mitglieder ist dringend er- forderlich. Mitgliedsbuch legitimiert. Der Vorstand. AnWtr W»lllilbkiltt-Pcrt!Nii Berwaltungsstelle verlin R 54, Linlenstrahe 83/85. Geschäsiszeit von 9— 1 Uhr und von 4—7 Uhr. Telephon: Ami Norden 183, 1239, 1987, 9714. Achtung! Achtung! Versammlung der Mechaniker, sowie aller in der Schreibmaschinen- und Bureau- Maschinenbranche beschäftigten Kollegen und Kolleginnen am Sonnabend, den 24. 5lct. nachm. t'A Uhr, im Lokal von Wegener, Seydelstr. 39 Tagesordnung: 1. Unsere Zustimmung zu dem Abkommen mit den Unternehmern. 2 Diskussion. Verschiedene». Zu dieser überaus wichtigen Versammlung ist das Erscheinen aller Kollegen notwendig. Die Ortsverwaltung. Hm Sonnabend, den 24. Mal, abends S Uhr, findet ein« Versammlung sämtlicher Betriebsrohrleger und Helfer Groh-Berlins Im GemerkschaftShau», Engel-User 15, Saal IT, statt. Tagesordnung: Bericht der Berhandlungskommifsion. Diskussion. Beschlustfassung. Kollegen! Es ist Pflicht einn» feden Kollegen, in dieser iutherst wichtigen Versammlung �u erscheinen. Achtung! Achtung! Am Montag, den 28. Mai. abend» 7 Uhr, in den Pharussälen. Müll-rstr. 142: Sitzung der erweiterten Ortsverwaltung mit den gesamten Arbeiterräten der Metall- Industrie Arbeiterratskarte und Mitglied sduch legstimiert. Sonntag, den 25. Mai 1919, vormittags 10 Uhr, Versammlung aller in Hütten- und Messingwerken beschäf- tigten Schmelzer, Gießer, Osenarbeiter, Gietzereiarbeitcr usw. lm Lokal„Sto.Ofl", Waldemarstr. 76. Tagesordnung: 1, Wollen wir unser Lohnabkommen kündigen? 2. Diskussion. 3. Verschiedet»«». Kollegen und Kolleginnen! EK(st Pflicht aller, stt dieser so wichtige» Versammlung pünktlich zu er- scheinen. Die Ortsverwaltung. Achtung! Betriebssattler! Achtung! sTreibriemensattler.) Am Sonntag, den 25. Mai, vormittag» 9 Uhr, im Lokal Schulz, am«önigsgraben 2 sAIexanderplatz), Versammlung. Tagesordnung: Stellungnahme zum Kollektivvertrag. Jeder Betrieb muh vertreten fein. Die Äranchenleitung. Pampen für jeden Zweck und Größe, kleinst Hand- pumpen zum Selbst- aufstellen nach ostenloser Anleitung. fachm. a». Altes Spezial IZM riehtantMm�u. .riKocbUu& neriin SW 68, Alte Jakobstr. 20'72. Charlottenburg. Oeffeniiiche Versammlung Jeiitslhtt Holjorbeittt-Nerbliilli Verwaltung verlin. Telephon: Ami Moriszplatz 10023, 3578. Bureau: Berlin, Rungestr 30. Modell, jttik Fabriktischlee und ModeNdeechslee. Sonntag, den 25. Mai, vormittags 8H Uhr, tn den Pharussälen, Müllerstr. 142. Branchen-Versammlung. Tagesordnung: 1. Bericht der Kommission über unsere Lohnforderung. 2. Branchenangelegen- Helten. Ohne Veebandobuch kein Zutritt. Pflicht «ine» jeden Kollegen ist es, pünktlich zu»r- schein«». Die vranchenleltung. Achtung! Streikende Rahmenmacher! Die Versammlung findet nicht Freitag, sondern Sonnabend, oormittag, 10 Uhr, im Dresdener Garten statt, SteM der Min, Mieret, «reichn ulm. i KüchenmSbelbranch«. Am Sannabend, den 24. Mai. vormittag» 18 Uhr. im Gewerkfchastshau». Engelufer 15: LersemiiilW oBerjmStmlbeteiliotK Kolleges. Am Montag, den 28. Mal, abend» 7 Uhr, findet im Gewerkschafidhau», Engelufer 16, ein« B r a n ch e n- V e r f a m m i u n g der Maler und Anstreicher der Küchenmodel- dranche ij-it. Tagesordnung: Die augenblickliche Lag« in der Branche. Wegen der wichtigen Tagesordnung darf kein Kollege tn der Versammlung fehlen Di« Branchenleitung. Achtung! KmmMWe Min. IR. Bezirk, Friedrichsfelde, Karlshorst: Erohe WM BttlMmlm rwZTwwwöii u..*.1 rktSt Verkaufe Ordnerschaft der Freien Volksbühne. Am 18. Mal verstarb unser langjähriger Kollege | WilheimKolz (Obmann d. 7. Abt) I Ehre seinem Andenken I Die Beerdigung findet am Freitag, den Sl. Mai, nachmittags 5 Uhr, von der Leichenhalle der Jcrusa- lems-Oemeinde, Neukölln, Hcrmannstrasso 84-90, statt. Vorstand nnd Ordner- � schoft der Freien Volksbühne. Zweiter Wahlkreis, III. Abteilung. Nach längerem Lei-| ! den verstarb am Mon- ; tag unser lieber Ge-| I nossc Wilhelm Kolz 1 Schlosser. Lindcnstr. 88, 1 im 57. Lebensjahre. Wir werden seiner| 1 stets in Freundschaft | gedenken, Die Beerdigung fln- , det statt am Freitag, den 28. d. Mts.. nach- 1 mittags 5 Uhr, vom Neuen Jerus�lemer i Kirchhof aus. III. Abteilung. Mitglied Otto Aitendorf. Die Einäscherung findet am Freitag, den 28. Mal, nachm. 2 Uhr, im Krematorium, Gerichtstrasse, statt. Treffpunkt 1% Uhr.| Restaurant, Ruheplatz- str.. Ecke Gerichtstr. Um rege Beteiligung wird gebeten. Der Zontralvorstand. Ernst Voss, W. 57, Dennewitistr. 8.: I. Vorsitzender. II. Kreis. BerSchtlKaus« In der Todesanzeige Wilhelm Kolz in No. 244 muß es heißen im 57. Jahre. Die Spedition der "FREIHEIT" Halensce befindet sich bei Deneke, Wl LMERSDORF. Qle s e lerstrafie 25. ereinszlmmer mit Piano für zirka 40 b. SOPci sonen noch einige Tage frei. Restaurant .Sinzerbolm". fiollDowstr Z. Metallbetten. weiß. schwarz, braun 75.—. 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Vierter Verhandlungstag. if*'"®J®Mnunfl der Sitzung kommt der Vorsitzende auf �d)i Ä�r Rurigen Sitzung zurück- Nach einem Presse» h S�ui��anwul,. D. Theodor Liebknecht, im An>chluh.an 12a. O «rflnriiM-. L IT"Ii' � �, «n ifu StootSanmolH Zumbroich yesagt:»S s e ''"'"«u che In*. SiechtSanwalt Liebknecht gib» auf % Jn'»i16!* �eu'gerung ssclan zu haben, und fügt hinzu: kfuni.ijlntu* grl>abt. das; die Staatsanivaltichaft durch die Hu, Z da« mit dem Angetla�eu in gar «uiammenhan� l(t blnferrörf« zu Fall bringen r|»'« war mein subjektiver Eindruck l(knioni, m finf Mitteilung an einen meiner Mitverteidlger, — C�tl atSanwalt Zumbroich: Ich kanr i/�n. 5Ni" oTrfln.run0 b"« N«ck'i»anwalt« Siebknecht nicht an. rn'ffe tu v baben sich bemüht, verschiedene Vor» *......?'"cht politischer gefangener, bei D�o r r e� »v%*4"»Will I"" MWWWLSS ## ) tu" ist ivel�X C Unb der Ängeklogie eine 'e'Wi* kh.''r* �rrlebuu, der Prinzipien unserer Prozetz-rdnung. «»" veweisen mit Stimmungömlttekn grge« j'nif n Orhrn;«.* Wks.: Ren.7,""� bcschliestt darauf, von einer Ordnungdstrase SL Sz �"NXU, Liebknecht abzusehen. Kdann die fleuncn»ernommen. d.« zügeln innren. Der Nachtportier »ß, CSU»?. v iLl"� 6 r � Jlnimkn nicht mack�n, Sodann tritt der Üie» "<1 Büttner auf. der bichmiptet, die Führer der Trr'Ä n' H*ttöt'itfn bei Ihren Anhängern zu vnrecht den , Sa/c'r� f X � der Arbeiterschaft«e.aubt verichiedemen Wicdereroberungdversuche itw*t,""ternomni n worden sind " S»d>> k;% ßunix-!*?* er die Vorgänge am?bend der Vesehung, V»or? �bnuh,' ßA mit H e i I m a n n und Schiff 18 Stun< * I,-" war mi-t.**' auf und ist dann, al« keine ßiiff zu ■ ,u"i'l'en' bif' si, entflohen. Wahrend der Unruhen habe MÄSSNAUV r�u 1(6'»i—* 1'In i"oe ffi■•4�«: IWOITU""» PC» ,«unuaii» un 1111» ' JJ,''» dem Rom Mandanten Klabu nbe da« Webäude einer? �>>' waren zur Verteidigung an kn Durchgängen iiwu Joitofet trikade» errichtet. Man hatte au« Papierrogen Km.* f«ni)o1ftIi''ll>c�rfn gebildet. Nach der Eroberung des S' ö�'�ewe�. A'r über 20 Maschinengewehre, zirka 10 000 � 2�4� v"'10"'»>«1« Handgranatqn und gtotze Mengen & ÄS« SÄ ÄÄ- IL/'�W« iu* iUtvaltsame Besetzung de».Varwart« '" eie"'AI, datz auch die K i,.1',lctUn9 über die Schreibweise de».V»rwöet»" zu SÄ t ?<& Pü!", Hut?— Zeuge: Dasi die Nnab» �,7 ielbstu. s,- ircchiveise de«.Vorwärt»- nicht einverstanXu ' KL?' denn der..Vorwärt«' ist da» Vi« II einer [•tum.ättit.i besoindcren AnlaK zur Erbitieruna über Auktion Artikel'«,1,',"�" Mo lebeten Anlast zur Erbiucrung über Si-ui«", eK �le, ojfc u-chl. eS fei denn, daß man sich darüber da» T"' M»"M ««•"iwTi'e*.—alte»!,-" va» Treiben des Polizeipräsidenten Eich- $*rr � �b.m.— Recht Sa nwait Theodor Lieb» ..W'' nur.?Öf'®'e stellten es vorhin dar. als ob die Lr» #% kj'Mbe ai?.�'.'"en über den Raub an ihrem Sacheizentum. sääää Jl'l%"! vetgi,.�..'uerscl)aft mit dem Namen $i»9r.~7b" und i„ Borwär»»"(in der jetzigen Redaktion einen vereat einen Mißbrauch des Namen».Vor m Ii vhtt Vetösfcntiichungen , Nomen..Rückwärt»'»der.Neaktton- v, ich Jki dem Ai.gerlagten Ledebour gesehen f--Ä u t I n e. �i%; Herrn Lodebour nur mit einer Tepu '" 01* M-- kl. � bif m• �.»U» Ulli EUIVT ,5lo�" find s|ici�fnnzKi gehen sehen.— Ledebour smmi Deputation am K A" ip des Vorwärts?— Aultner: -~ Siechisanwalt Dr. L i e b k n e ch t: Haben ohi. �Mber an der Revolution beteiligt:— flu II» Tel».. �/chtSamv. Liebknecht: Haben Sie da» itziiiM eri,�""." Bureau besetzt.— ft u 1 1 n e r: dis jchfn m' /we mich, daß rS auf mich im März 1017 bei "W'hfichi"1?" den größten Eindruck gemacht hatte, Siege der Revolution von der PclerSburgei y. T'bctcit, wurde. lt erti,,® u i» 7 1 e' n e Ä*: Haben Sie Soldaten mitge- /ai}� /"tn i-" J r: Sa, es waren einige Soldaten dabei, mSrn* ielcnli-'"•itfr liberkliissig; wir haben.mit den iiUch"Un»tchen-Burcau» verhandelt und nur etnen Ler» Der Betrieb Rechtsanwalt , nur, weil die Beamten sich fügten.— tctzige Reichspräsident E b e r t hat übrigens bände befinden sich im Besitz der Mevolutlonäre. die DehSrden leisten leine» Widerstand, ein Arbeiter» und Soldatenrat �er'Siihi.ber der Branblschen Weinhandlung bekundet, daß er durch die Unruhen einen Schade» von 24000 Morl erlitten habe. Die Führer der Besatzung haben ihm mitgeteilt daß di« Diebstähle nicht von Spartakisten, sondern von andern vorgenommen worden seien. Er aber konnte keinen Unterschied zwischen den Eindringlingen machen. Rauf mann Zisch er hat seine Geichöstsräume und seine Wohnung im .Vonvärls"gebäude, Er ha: einen Schaden von 50000 M k, erlitten. Die Wohnung hat er vcriasicn� weil er von dem Angrifs der Regseriiiigstruppen vorher verständigt war. Der Zeinv Hai auch den Eindruck, daß die O b l e u t e. A r b e i t e r der Schlvortz kopff'Werke, Plünderung» N oerhinoern wollten. ? ngestagter Ledebour: Wer ha« Ihnen die Mitteilung gemacktt, daß d e llkgierungStruppen angrcisen werden? Zeu gei Ich möchte de» Her„ nicht nennen, ich habe ihm versprochen seinen Namen geheim zu halten. Ledebour: Jich beantrage die Ladung diese? Herrn als Zeugen. Kaufmann Ascher wud aufgegeben, mit seinem Gewährsmann zu sprechen, daß dersclbe sich an Gerichtöst lle al» Zeuge melden lann. Oberleutnant Gras Westarp gehört zu den Eroberern de».Vorwärts' und gibt eine detaillierte Beschreibung der Er oberung. Gras Westa.p führte einen Stoßtrupp nach der Linden, straße. AIS eine nockimalige Arlilleriebeschießung begann, winkle die Besatzung mit einem weihen Zeitiingsblatt, da» ihnen in Er. mavgelung eines Tuche» alz Fahne diente. ES kamen sechs oder sieben Leute al» Paelamentäee herau». Ich schickte einen ade: zwei zum.Vonvärt»' zurück und ließ ihnen sagen, doh n„r bedingungslos» Nebergab» innerhalb zehn Minuten in Frage läme. Die übrigen fünf Mann ließ ich nach hinten abführen. Verteidiger Dr. Rosenfeld: Fst Ahnen bekannt, batz diese fünf Parlamentäre erschollen worden sind?— Westarp, dem anscheinend die ultrareaktiouären Bestimmungen der Militärstraf gerichtSordnung vorschweben, im hochmütigen Tone: Ich ersuche, diese Frage durch den Herrn Vorsitzenden an mich zu stellen.— Vorsitzender: Sie müssen hier dem Verteidiger direkt ant» Worten. Westarp: Ich weiß von einer(frschiehun, nicht». Rechtsanwalt Ro s e n f e l d: Haben Sie nicht» davon gehört und gelesen? Westarp: In den linksstehenden Blättern stand davon, aber darauf gebe Ich nicht».> E» steht sa nicht fest, um welche Leute e» sich da handelte. Recht», anwalt Mosen selb: Im Kreise Fhrer Kameraden ist nichl von einer Erschießung der Parlamentäre gesprochen worden? Westarp: Niemals!— Rechtsanwalt N o> e n f e l d: Die 800 Mann der Besatzung, di« sich ergeben hatten, wurden dann von Ahnen abgelührt. Wissen Sle, dah dies» Leute schuvee miß. HOMldelt worden sind? Westarp: Stein, nur ein Mann in ArbeiterNeidung hat sich am Potsdamer Platz dazwischen gedrängt and Lenl« geschlagen, D?r Vorfall ließ sich picht verhindern, er ging so schnell vor sich. daß der Attentäter für einen siiichtendcn Gefangenen ge hallen wunde und von der Begleitmannschaft beinahe erschossen worven wäre. RechtSonw. De. Rosenfeld: Ich frage Sie jetzt nach den Vorgängen am Vormittage. Wissen Sie, daß Gefangene in der Dragonerkasern« mit Peitschenhleben empfangen«orden sind? Westarp: Davon ist mit nicht» bekannt, da ich den Zug schon am Belle-AllianrcPIatz einem anderen Offizier übergeben habe. — Ledebour: Sie haben vorhin gesagt daß Sie die Paria- mentäre abführen ließen. Haben Sie sich leinen Gedanken daraus gemacht, daß durch Ihre» Befehl die Ermordung der Par» lamentäre ermöglicht worden ist?— Vors.: Diese Frage kann ich nicht zulassen.— Ledebour: Ich formuliere nieii« Frage dahin: Ist e» dem Herrn Zeugen bekannt, dah t» die Pfiich, eine« Offiziers ist, für die Tlcherhelt der Parlainentäre, die mit ihm verhandeln, zu sorgen?— Westarp: D'e Leute hatten sich bedingungslos erzeben, es hätte Ihnen freigestanden, in da« G«. bäude zurückzukehren, die Leine aber wollten absolut raus. RechtSanw. Liebknecht: Was erklärte» die Parlamen- täre, als Sie sie abführen ließen?— Westarp: Si« waren einverstanden. Tie Leute haben keinen Widerspruch erhoben. ui'-vTtt""'i>u.'"�iat'he„.B»rcauS verbandelt und ni Msi-dü!!-'«Jssä. r".» »ein ####: Rechtsanwalt Dr. Rosen selb: SI» Ihnen ein Befehl bekannt. daß alle Leute der.PorwärtS"-Bcsatzu»g. die gefangen würden, erschossen werden sollten?— Vors.: Herr verleidiger, Sie dürfen nur von einem angeblichen Befehl sprechen— Westarp: Von einem jolchen Befehl ist mir nichts bekannt.— RechtSanw. Lieb. In echt; Haben Sie irgendwelche Melduna nach hinten ge- schickt, daß die gefangenen Parlamentäre nnt der Waffe eezrifsen wären oder Dumdum-Geschosse gehabt hätieu?— Westarp: Eine derartige Meldung ist nicht ergangen.— Recht Sa mp. Liebknecht: Kennen Sie die Namen der Offizier« oder der Mann- scbaflen. denen Sie sie Parlamentär« Übergabe»?— Westarp: Ich kannte niemand persönlich, ich rief die ersten besten vier heran. — RechtSanw. Liebknecht: Bestimmten Sie keine» TvanS- portführer?— Westarp: Es war noiioeiidig. mit«»er gewissen Schnelligkeit zu handeln. Ich habe keinen TranSportführer er» na nnt. Ich war erst zwei Tage bei der Truppe� und kann keinen Namen«mzeben. Offiziere in Mannschastöuiriform waren nicht dabei. Der Zeuge Engen F e r n b a ch ist der Vater einer der er- mordeten Parlainentäre. Der Berieidiger Rechtsanwalt Rosen- feld wünscht, daß der Zeuge sich über da» Ergebiii» seiner Noch- forschungrn über den Verbleib seine» Sohne» äußere. Da» Gericht beschließt diese Frage nicht zuzulassen, da sie nicht zur Sache gehöre, ReckNSanwalt Liebknecht erllärt, daß, wenn hie Vorgänge in der Alexanderkaserne zur v»cha>«dlung herangezogen seien, eS auch notwendig wäre, die Stimmung gegen die Spartakisten z« erforschen. Diesen Zweck hätte der abgelehnte BeweiSantrag gehabt. Auch die Frage, ob die Verhandlungen der Regierung ernstlich waren, müshe Gegenstand der BeloeiSaufnahme sein. Zeuge Hacker, der zur.Vorwärts'-Besatzung gehörte, gkaubte mit Bestimmtheit, daß der.Vorwärts' infolge der Verhandle ngen a,n Sonnabend friedlich übergeben werden würde. Durch die ver- traueiisleute hasten sie am DonnerSlag gehört, daß Ledebour mit der Regierung oerhandele. Der Zeuge bekunde, noch, daß der junge al» Parlamentär erschossene Fern dach während der gaiizen BesatzungSzeit in der Redaktion beschäftigt gewesen und niemal» Waffen getragen habe. Zeuge Mohr bekundet, daß für Marftall» und.vPÄvcirtS'- I befatzung 25 Kisten Ueischlonserven gegen Quittung requiriert worden seien Der Zeuge Wille berichtet über die gewalffame Beschlag» nahmung von AuSrüstungSgegenständen In der Beulcsammel- stelle. Er fand am Morgen de» 9 Januar fein Diemstlokal beraubt und ging darauf zum.Vorwärl»', um eine Ciuttiung zu holen. Der Zeuge erklärte nun' Man schickte mich zu einem Mann, der sich mir als Komniandant der SpnrtnkuSleiitr vor» stellte. Ich sagte: Sehr angenehm. Ich sollte eine Bescheinigiiiig über den EinbruchSdiebstohl erhalten. Der Spartak-usjichrer ansivortets;, Wir stehlen nicht, wir requirieren. Sie werden Ihre Bescheinigung erhalten. NechlSanwnlt O b u ch: Sie fprochein von einem Einbruch», diebstahl, von Einbrechern erhäl' man doch keine Ouitiung. Der Ausdruck Einbruch ist doch nur dir Ausdruck Ihrer politische« Antipathie.— Ledebour:/ Sie ließen sich die Quittung doch ausstellen, um für Ihre Dienststelle S-Hadenersatz z» erhalten. Zeuge: Jawohl l. Mach gewissen Vorhaltungen de» Vorsitzen- den wird der Zeuge pekwirrl und erklärt, die Frage Lede» bour» nicht gehört z» haben. E» kommt dabei zu einem, heftigen Zusammenstoß zwochen Ledeboriir und dem Vorsitzenden. Ledebour: Herr Vorsitzender, Sie haben den Zeugen jetzt dahin manövriert, daß er se ne klare«»ssage zurllckzleht. Sie haben Ihn durch Suggestivfragen und weitere Snggesliv- fragen etappenweise von seinen bestimmte» Antworte» abge- bracht. Vors.! Zch verdiite mir entschieden den Vorwrirs, daß Ich manövriere.und Suggestivfragen stelle. Ich habe nur in loyaler Weise zurückgegriffen, um den Widerspruch in den Aussagen de» Zeugen aufzuklären. Ledebour: E» besteht überhaupt kein Widerspruch in den Aussagen de» Zeugen. Der Zeuge Hai sich seiner Behörde gegen- über decken und zugleich den Schadenersatz sichern wollen. Obrrposffelretär Eckiwanbeck vom Postamt Schlrsischer Bahnhos hat ans Anweisung seine» Postdircllor� der mit dem llirvolver bedrobi wurde, an»Sparialisten' 156 000 Mark gegen Quittung bezahlt. Der Direktor d?» Wolffschen Telegraichen-Bureau», Gab I 41*, schildert die bekannten Vorgänge im Telegraphenbureau, Der Zeuge kigad sich zu den Führern derSparlakuSleute, um sich ivegm der Diebstähle zu beschwcien. Ich sagte: Da» sind Ihr« Ideale. Ihre Leute stehlen. Daraus erwiderte der Führer: Wir stehlen nicht. Er ging mit mir zu den angeschuldigten Leuten und sagte: „Oer hier stiehlt, kommt dn» P äsibium»der wirb an die! Wand gestellt.- jj Am Dienstag fand ein richtige, militärischer Appell aus dem Hof» statt, bei dem die Maniischaslen eindringlichst verwarnt wurden, sich keine Diebstähle»»schulden kommen zu lassen, E» wurde gesagt! Für wißt doch, wo Ihr Euch berindet? Von hi*r au» wird aile» in» Ausland lelegraphiert. u>>d wie stehen wir dann da? Wollt Ihr da»? Nein, da» loollen wir nicht, habe,, die ganzen Mann» schatten gerufen. Auch die Dame, die* ne leitende Stille inner» Haid» der SpartokuSIeute hatte, sorgt« für»cn Schutz de« Eigen» tum«. Vor den Geldschrank wurde ein» Wach» gestillt.)||| E9 ist an» dem Geldschrank nicht? gestohlen worden. Vor denk Angriff der RegicrungStruppen wurde ich vo» dim Führer auf,? gefordert, da» Hau» zu verlasse», da er für unser Leben picht mehr garantieren könne. Bei seiner Wiederkehr, nach der Eiobming, waren dl« Schränke inzwischen erbrochen. Von weicher Seite da» gesch.heo ist, kann ich nich, sagen Die Verhandlung wird auf Freitag früh 9 Uhr vertagt Sonnabend fällt die Sitzung au». n»/ im, Vreußlsche candesversammluiig 2& Sitzung Vom Donnerstag, 22. Mai» Gemäß dem Antrage de» Wohlpnifuug»a»sschusse» wirb de» Abg. Stoessetz(Soj.) al« rechtsgültiger Inhaber de« Mandat» ür bei» 8 Wahlkrei»(Pose») erklärt. Zur ersten Beratung steht der Nacktrag zum Entwurf de» Staatshaushaltsplans für 1018, der die Aufgabe» für da« neu zu errichtende Ministerium für VotUwohtsahrt an» ordert. «bg, Frau Hanna(Soz.): Bei den schweren Felgen de» Krieges ist die Hebung der BeVölker, ung in gesundheillickz-r und moralischer Beziehung eine der dtiiigeiidsteii Ausgabe,, de» Staate». Meine Partei hat den Wunsch, daß aus diejei» Gebiet« noch mehr Staatsmittel verwendet werden all seither. Die Auf- gaben de» neuen Amte» werden in erster Linie dce GesundheilS. Pflege ,u widmen(ein. Dahn, gehört vor allen Dinge,, die Be» tämpfung der BallSseuckwn. wie der Gesck�eätSkrankhciien und der Tuberkulose, Beide sind namentlich Krankheiten der armen Bevölkerung. Der GesuudhettSzustaud unserer Bevölkerung ist jetzt geradezu erschreckend: nur 5 Prozent der Bevölkerung köuneu al» vollkommen gewachsen den S-ifaaben der Gegenwart und Zukunft angelehtb werdeir. siilltchen Hebung de« Volkes maß be» soliderer Wert auf den Ausbau der Jugendfürsorge ge- legi werden. Minister für VolkSwohlsahrt Stegerwald: Der Gedanke ümSssi KJ�ssi�issM.�JäfA Di« ungeheure Veruichtiiug -»- I"»--Mjz IUIL. ffle 1 II r lege» V c r(v i r U i ch( worden, ______ o.v...«. uu» MM«...oenoung au" de« Seuche,, schütze» Der Erwe>ierui,g de« NahrungSmirtelspiek» räum» m iß besondere Aufmerksamkeit zugeivandt werden, da wir auch na-d FviedenSschluß noch mit schiveren Hinbcrnissei, m»er ««."lernährung zu kämpsen haben iverden, I» der gegenwartigen Stunde ist eine groszzügig« st ä d t i s ch« W° h nu„ g« r e f o r m nicht möglich. Um so naichdrückiicher mich ein grostzugige» Sied» lungSwerkoufdem Lande betrieben werden, fehlt e» noch an Wohngelegenheiten für den Teil der ßadlijchen Devölkerung, der geneigt ist, ans da» Land zurückzukehren. Wir hassen durch ausgedehnten Bau von Ein- und Ztvmsamilienljäiisern und Ver- billiguug de» Bauweje»« unter starker Berücksichtigung erprobter Ersotzbausioffe der Lösung dieser Rieseuausgabe näherkommen zu können. Durch gesetzliche Regelung der Jugendwohlfahrt soll eine Grundlage für die geordneie Erziehimg der Kinder geschaffen werden. Die Haupfarbeit soll nicht in Berlin geleistet werdeq, sondern im ganzen Lande. �, «bgeoidneter Sahbender(Ztr.); Wir haben vertrauen ,» dem Nöinjster und werden ihn gern unlersiützen. Ein« Hanpiaus» gab« de» nu,.... O, ,»-.» n.ivX.» t-t—■- v..... mitcrnutzciu•• gab« de» neuen Amte» wird e» sein, vorbeugend zur Veihinberung von Kraukbcifen zu wirken. D:e Wohlfahrtspflege muß vor allem auch auf da« Land gebracht werden. Eine Ze»li»Istelle gegen Schmutz in Wort und Bild sollte dem WahffahitSiiuwtsle» r- ÄÄ»»"«"pe« b°de«u einem Viutverg.ebea geführt. Abg. Frau Dönhoff(Dem): Die WohlsahrtSpflege muß die Arbriwuröglichkeit und die LebepSireude steigern. Auch die. «ntenvonjtf nt out« MTTttrinpitrvn nrr aufinj-t,*?re Frauen müssen auf den �Gebieten der Wohlfahrlepfle�e als be- sonders geeignet zur Mitwirkung kierangezogen werden. Für die Jugendpflege mug-m Ministerium eine selbständige Haupt- ibteilung geschatfen werden. Auch die bisherigen Organisationen auf den» Gebiete der Wohlfahrtspflege, die christlichen Mssionen, das Rote Kreuz, die Zentralstelle für Vollswohlfahrt ustp. müssen zur Mitarbeit herangezogen werden. Abg. Dr. Negcnberg(Dtsch.-Ratl): Wir müssen aus dem moralischen Zusammenbruch sobald wie möglich wieder heraus, indem wir für die leibl'te und geistige Gesundheit der Jugend »rbeiten In dieiem Sinne begrüstcn wir das neue Ministerium. Oer Geburtenrückgang mus; bekämpft werden. Durch Siedelungs- »olitik mutz eine gesunde Mischung der Beoölkerung in Stadt und Land herbeigeführt werden. Abg. Langer-Oberhausen(Dtsch Vp.): Ich empfehle dem Minister besonders sich der Mitarbeit der Kranken« k a s s e n b e a m t e n zu bedienen. Wir wünschen eine Einwirkung auf das Landwirlschaftsministerium, dotz es mehr Land zur Rentenbesiedeliiiig hergibt. In der Bckämpsung der ArbeitSlosigieit erblicken wir eine besondere Autgabe des neuen Ministeriums. Abg. Ad. Hoffmann(U. I. P): Bon mehreren Seiten, auch von den S. P. D.-Leuten, ist das aeue Ministerium begrützt worden. Diesen Optimismus teilen lvir nicht, denn WohnunaS», Voiksgesundheits- und Jugendpflege einem Zentrum? mann anzuvertrauen, das muß skeptisch machen. Was hat man gesagt, als wir im Kriege auf die schweren Schäden hingewiesen haben? Wir wollten das Vaterland vor dem Abgrund retten, in den Sie es gelrieben haben Sie hoben aber absichtlich sie Wahrheit verschleiert. Wandel in der VolksgesundheitSpflege wird erst eintreten, wenn sie nicht mehr vom Geldbeutel abhäi gt. Sorgen wir dafür, daß die Kom- muiien die Sacke in die Hand nehmen. UebrigcnS schweigt sich Herr Haeinsch über die schweren Anklagen auS, die� wir neulich ki der Generaldebatte vorgebracht haben. Dies Schweigen ist »eredt. Heule noch leben wer unter dem Belagerungs- zustand, ohne daß im geringsten Grund dafür vorhanden wäre. DaS Wohnungselend zu beseitigen haben Sie sich nie ent- schließen können,.so ost wir dahingehende Anträge gestellt haben. Auch heute denken Sie nicht daran, das Wohnungswesen zu sozialisieren. Die großen Wohnungen müßten ausgeteilt, die Schlösser freigegeben werden, auch wenn dann Ebert, Scheidemann und NoSke ein oaar Zimmer weniger zu beziehen hätten. Die llcberfühiung de» gesamten Grund und Bodens ins Gemeineigentum muß eintreten. Und ferner: die Uebcrsüllung der Schulen, die unhygienischen Arbeitsstätten, die Gistbuden stnd schuld an den ungesunden Zuständen. Betrachten wir einmal dir WohnungSmieten. km wieviel teurer muß gerade der Aermste seine dürftige Woh- »ung bezahlen als der Reich,, l Und weiter: wer von den Volks- ienossen kennt die Schönheiten der deutschen Lande? Nur ein keines Häuflein Besitzender. Die Arbeiter sind ausgeschlossen zon Sonne und Schönheit, von jeder Erholung, von jeder Stärkung Kr ArbeitSsreude. s Zwischenruf: si« sollen nicht streikenl) So- lange der Kapitalismus herrscht, wird sich der Ar- beiter dagegen aufbäumen, sich ausbeuten zu lassen. Sozialisieren sie, damit der Arbeiter für das AUgemeinintercsse arbeiten kann. Die Jugenderziehung und-Pflege ist ebenfalls ein trübes Kapitel. Heute werden n.ele junoe Menschenkinder geradezu erst iu Verbrechern erzogen. ES ist zwar versprochen worden, nun auch srauen zur Mitwirkung heranzuziehen. In der Tat ist davon eine große Besserung zu erwarten. Aber daS Ministerium will ja nicht einmal die Frauen zu den Magist. aten zulassen. P Die SirdrlungSsrage n utz sehr vorsichtig behandelt werden. damit die Lerne nicht zu Sklaven der Scholle werden. Herr Slegerwalo gab zu, daß Hunderttausende vonFraucn und Kindern während des Krieges zugrunde gegangen sind. Nicht nur an Hunger sind sie zugrunde gegangen, sondern auch an der schweren Arbeit. Viele Frauen sind derart gesundheitlich geschädigt, daß sie nicht mehr Mütter werden können. Die Unterernährung ist schuld an dem Rückgang der Zeugungsfähig/eit. Sorgen Die doch dafür. Daß diese Ursache verschwindet. Solange die Frauen und Mütter nicht die Gewißheit haben, daß ihre Kinder dermaleinst nicht wieder Kanonenfutter werden, kann man es ihnen nicht verdenken, wenn sie Zurückhaltung üben. Wenn Sie schöne Tort? über Wohnungs-, GesundheitS- und Jugend- pflege gebrauchen, so gestatten Sie un«, an deren Ernst zu zweifeln. Ausbeutung und Wohlfahrt sind Gegensätze, die sich gegenseitig ausschließen. Di« Abgabe von 140 000 Kühen ist eine furchtbare Sache und wir wünschten, daß diese Bestimmung bald rückgängig zemachi wird. Aber wieviel Vicb ha: man im Kriege niederge- stocken, um es liegen zu lassen; nicht einmal die notleidenden Be- »ehner des besetzten Gebietes durstet sich das Fleisch nehmen. fGroße Unruhe.) DaS Umsichgreifen der GeschlechtSkrank- heilen ist auch eine Kriegsfolge. Wir haben gefordert. Gc- schleck tskrankenhäuser zu bauen und keinen Soldaten zu entlassen. !» sei denn, er wäre vollständig geheilt.(Zwischenruf: die Revo- iution bat eS gehindert.) Freilich, fehl möchten Sie olle ihre lliiierlaffungsiünoen der Revolution aufbürden. Die Geschlechts- krankheilen sind auch eine Folge der Prost, tution. Diese ist df Pestbeule an dem durch und durch. verseuchten Volkskörper und sie beweist, wie dringend notwendig eine völlige UmwandWiiig der sozialen Verhältnisse ist. Wir wünsche« wirksamsten Jugendschutz auch fsirdieSchulentlassenen. Geben wir den Kindern eine entsprechende Erziehung in der Schule und gehen wir selbst mit gutem Beispiel voran, bann iuecbcn viele Gefahren schwinden. Da? Kinounwesen ist gewiß auch«ine Gefahr, aber warum? Weil der Kapitalisnius auf die Lüsternheit spekuliert und dementsprechende Filmtitel wählt. Kemmiinalisieren Sie Nisse Anstalien. dann wird das mit einem Male ander? werden. Die Zetern über Geburtenrückgang und Fehlgeburten. Ten Arbeitern zu verargen, daß sie Schutzmittel anwenden ist ebenso große Heuchelei. Schaffen Wir andere Verhältnisse, und diese Erscheinungen werben schwinden schaffen Tie den Militarismus ad und reden Sie inch'' mw e: vos se:> Arbeiierföauen, sondern wenden Sie sii? an die bessergestellten Kreise. Polizeimaßnabmen xenpen va gar rnajis, cmry gegen den AiroyoNSmltB�iAchk. Den tonnien Sie losou beseitigen, me-ne Herren von der Rechten, want Sie keinen Schnabs mebr brennen wollten. Aber Sie brauchen den AlkoholiSmuS. Mi: AlkoholiSmuS haben Sie den Krieg ge- führt und auch bei den NoZlcgarden gearbeitet. Ebenso haben Sie sich über die Spiclklubs entrüstet. Wo kommen diese denn her? Sie sind eine„Er- cuiigenjchaft" des Krieges. Dort haben die Offiziere gespielt und die Soldaten habe" es von denen gelernt. Arbeit ist notl rufen Sie. Auch wir wollen arbeiten, aber nicht für die Müßiggänger, sondern für die Allgemeinheit. Was wir wollen, ist eine Wohnungs-, GesundheitS- und Jugendpflege, die ausgebaut ist auf dem Recht des Volkes und wollen nicht, daß sie den religiösen, privaten ano lonst, gen Vereinen überlassen bleiben. Wa§ hätten wir für das GUd, was wir für den Krieg hinaus- geworfen haben, schassen können. DaS erste Kiillurvolk der Welt hätten wir werden können. Und wenn wir nickt aui dem Posten sind, werden Sie das Volk vollends in den Abgrund stürzen. Aber wir wissen, das Rätesystem und die Weltrcoolution werden kommen und die Grundlag« schaffen zu einer wahrhaften Wohlfahrtspflege!(Lebhafter Beifall bei der U S- P.) DaS Haus vertagt sich auf Freitag 23. Mai, mittags 12 Uhr. * Die Arbeiten der Landesvcrsammlung. Der Aeltcstenrat der Preußischen Landesversammlnng beschloß zur Geschäftslage, daß am Sonnabend die V o l l s! tz u n- gen mit Rücksicht auf die Arbeiten der Ausschüsse ausfallen jtzllen- Bom Diensiag, den 27. Mai, bis zum 4. Juni soll dagegen die Vollveosavunlung durchlagen.. I äeichskonsereilz der Former und Zeross- genossen. Am Mittwoch und Donnerstag fand im Herrenhaus die zweite Rcichskouferenz der Former und BerusSgenossen statt, die sich mit dem Bericht über den Stand der bisherigen Verhandlungen zur Schaffung eines Reichs- t a r i f e s, der gleichzeitig die Akkordarbeit abschaffen sollte, beschäftigte. Zernicke vom Hauptvorstand des MetallarbeiterverbandeS führte als Be r> ch t e c st a t t c r etwa folgendes aus: Die Verhandlung mit dem Gesamtverband der deutschen Metallindustricllen am 6. April haben nicht zu dem Erfolg geführt, den die Nürnberger Reichskonferenz der Former, besonder? von der Forderung der Abschaffung der Nkkordarbeii, erhoffte. In den Verhandlungen am 10. Mai erklärten sich die Unternehmer zwar nicht mit der Einführung der reinen Lohnarbeit einverstanden, stimmte� aber jetzt der Schaffung von Minde st löhnen zu, die bezirksweise gcrepckt werden sollen. Auf die Festlegung einer Mindestleistung konnte man sich nicht einigen. Die B e- 'zahlnng der Fehlgußarbeit, sowie die Festlegung von Akkordlöhnen wurde zur Beratung besonderen Kom- Missionen überwiesen. Die Entlohnung soll in Zukunft nur nach Stückpreisen erfolgen. Einig wurde man sich auch in der Frage der Bezahlung der Ueberstundcn, die ebenfalls bezirksweise geregelt werden soll. Für die-Benutzung eigener Werkzeuge wird eine wöchentliche Entschädigung von 50 Pfennig gezahlt. Zur LehrlingSirage hatten wir die Einführung der drei» jährigen Lehrzeit gefordert, aus die sich aber die Unternehmer nicht festlegen wollten, weil die AuLbildungSmöglichkeiten nicht überall gleich seien. Der Gewährung von Ferien wurde prin- zipiell zugestimmt. Die Frauenarbeit im Gießereibetrieb wird beseitigt. Nur in Ncbenbetricben ist die Beschäftigung von Frauen bei der Verrichtung-leichter Arbeiten zulässig. Die hygieni- scheu und sanitären Einrichtungen sollen ebenfalls verbessert werden. An diesen Bericht schloß sich eine eingehende AuS- spräche, an der sich 32 Redner beteiligien. an. In sachlicher Weise wurde van den Diskussionsrednern zu dem Bericht der Kommission Stellung genommen und ba& Für und Wider reichlich erwogen. Z i S k a(Berlin) stellte den Antrag, die Unternehmer aufzu- fordern, bis zum 15. Juni auf der Grundlage der Einführung der reinen Lohnarbeit zu verhandeln. Sollten diese Ver- Handlungen abgelehirt werden, dann ist am 16. Juni der Streik zu proklamieren. Begründend wucke ausgesührt, daß die bisher gepflogenen Verhandlungen nickt befriedigen können. An d.m Nürnberger Beschluß, die Akkordarbeit ahzu'ckasfen, muß unbedingt sestgehal- ten werden. Wenn die Unternehmer uns nicht gutwillig die rein« Lohnarbeit geben wollen, dann müssen die Former in den Kampf treten. W ernicke spricht sich in se'nem Schlußwort gegen den An- trag Ziska aus. Um eine? Pr-nzipS willen, dürfen sich die For- mer nickt in einen so sckweren Kampf stürzen. Die Frage, ob die reine Lobniorm oder ein erirägl ckeS Akkordsystem günstiger für die Arberte-r ist, ist nicht so schnell zu beantworten. Es ist schon ein großer Vorteil, daß die Unternebmor von tbrer? nsicht abge- gangen sind. dj�Festsetzung von Mind stlöhncn bedeute ein« Faick- beitspräm e. Di�Zugeitändnisse der Unternehmer sind ein großer Fortichritt. Die zentralen Abmachungen bedeuten nur einen Rahmen. Wenn die Former in den einzelnen Orten durch lokale Kämpfe besondere Vorteile erlanaen können, io ist da? nur zu begrüßen. Der Nürnberger Beschluß läßt sehr wohl den Weg offen auf der Grundlage der Koinmissionsvorfchlöge mit de» Unternehmern weiter zu verbandeln. In der namentlichen Abstimmung erhielt der Ant-ag Ziska n-cht die erforderliche �-Mehrhcnt, wurde also abgelehnt. Folgende Resolution wurde daraus gegen wenige Slim- men angenommen. Die Konferenz hält die Forderung, in den Gießereibetrieben die reine Lohnarbe i.i einzurühren, entschieden ausrecht. Die gegenwärtigen wirischaftlichon und pvülischcn Verhälckiss« lassen es jedoch nicht einpfehlenrwerl erscheinen, aus der sofortigen Durchsührung dieser Forderung zu bestehen. Die Konferenz beauftragt die Verhandlungskommission, nachdem die Regelung auf zentraler Grundlage nicht möglich war, dieselbe bezirksweise bzw. or sweise vorzunehmen unier Forderung garantierter M nd-ef, löhne. In den Bezirken, Orlen und Betrieben, wo die Lohnarbeit bereit? eingeführt ist. muß dieselbe bestehen bleiben. Weiler wird die Kommission beauftragt, alle, übrigen Fragen aus dem bisher befckrittenen Wege zu erledigen. Der Schiedsspruch für das Stukkateurgew � Ter Schlich tuiigsausjchuß hat am 12. Mai der Stukkateure, die mit den Uniernehmern trotz Verhandlungen zu keiner Einigung gelangen Ion' Schicdsspruck gefällt:. �-filö� „Vom 26. April 1919 ab sind folgende MiNvci zahlen: Für Baustuk.äteure 2,85 Mark pro ". oui tuauiiiuiateuic«vuv j-iui««10' 2,65 Marl, für Former, Zieher und Modellarbei � Die Akkordmindestlöhne wcrecn um 25 Prozent Z stehenden Akkordpretien erhöht.— Die Auslöiung I � Arbeiten wird auf 7 Marl pro Tag festgesetzt. jetzungen sollen gelten für 6 Monate bis 31. Ok>o Erklärung über Annahme oder Ablehnung oes ej: ist bis zum 20. Mai 1919 abzugeben, Unienveritn w � Parteien dem Schiedsspruch, so kann denselben o g|il einen Partei der Demobilmachungslommijiar i": � wirtschaftlichen Demobilmachung als vcrbindilch ss ,. Ein« stark besuchte Versammlung rer& 19. Mai nehm nun zu dem Schiedsspruch tionsleiler Scheck berichtete über den V'rlauf der � und kam zu dem Schluß, daß der Schiedsspruch} Erwartungen entspreche, die wohl die meist�t � hatten. die Sektionsleilung aber trotzdem in Anve � sächlichen, voraussichtlich noch längere Zeit � m gen Lage im Berus die Annahme empfehlen wolle.' 05 der Diskussion wurde dann auch d:r Schisdsspcuw ß-".„,51- ... Tivtussion.... men und folgende Resolution ei n jt i m m lg angcnoe' Kenntn's Die Versammlung nimiirt mit Bedauern Ergebnis der Verhandlungen im Schlichlungi, staticrt, daß der Schiedsspruch der Verteuerung oer- zt nicht in genügender Weise entspricht. �ie Amiah. spruch.'s ersolgl nur in der Erwägung, daß me g Minimalsätzc sind und cS den Kollegen unbenoini ArbritSkrast gegebenenfalls höher zu verwerten. f � A& Der Bericht hat sich um«in�-----..-. bcitgeber den Schiedsspruch nicht ebenfalls ohne le?;..jifli 5 anerkannt haben. Sic erklärten sich m.it allen-b jlanoen. ausgenommen die Festsetzung von 7 bei auswärtiger Arbeit, welche als unannehmbar � f der bisherige Satz für ausreichend erklärt wulve. die Kollegen auf, die Besonnenheit zu bewahren, a � de» ja auch von den Arbeitgebern sür hiesige �„nd in\ len Lohn rückwirkend vom 26. 4. 19 zu verlanzon ,.�(1* Montag. 26. Mm 1919, nachmitlag 4 Uhr. int � p Hause, Saal 1. statlsindendcn Mitgliebcrveriamw leren Beschlußfassung Mann sür Mann zu er Ick-'' Die ScktionSleitung. I. A.: Earl � An die Posthilfsangestelllen der Fernsprecha'� Postzeitungsamtes, des Postscheckamtes � � /Im Anschluß an die in der Versammlung anckrnvinmcne Erklärung teilen w'r mit, daß da» 3' slerium die Oberpostdirckiion angewiesen hat.'n;' luIMjckl verbaitld der HandlungSzehilfen sachlich in Verhan� treten. Dadurch erübrigen sich die in ber oben yf soluiion in Aussicht genommenen weiteren Schrtii«■z/h angestellten. Die Vertrauensleute werden ben p: bitten wir alle Kollegen und Kollegiimen di« wsiie gen der Sektionsleitung abzuwarien. Zentralverbanh der Handlungsgehilfen. I. A.: � Die in Fabriken tätigen, im Bauarbeilervrrbanb Maurer und Bauarbeiter beschästigten sich am D><. recht gut besuchten Versammlung mit dem Abjckit bewcgung für das �Hochbaugewerbe. einleiten� Vorsitzende. Kollege M e tz k e, die Vereinbarungen.' � Verband der Baugeschäfte geschlossen worden sind, vom 17. Mai an erhallen: Maurer 2,75 M.,®aua �,«0 vom 1. Juli an: Maurer 2.80 M.. Bouarbelter- � wöchentliche Arbeiiszeit beträgt 46% Stunden bei- 47 Stunden.— In der regen Aussprache kainz»®- � i' für die in Fabriken beschäftigten Kollegen diese u Betrieben zur Anerkennung zu bringen. Em<.v nommener Antrag besagt, die Forderungen durch 0 auSschuß in allen Fabriken am 21. Mai einzureich- dem Vorstand überlassen, evtl. weiter notwendig w �0 nahmen zur Durchführung des TarisS vornehmen» Das mit dem Metallarbciterverband vcrcindar cF abkommen kommt für die Bauarbeiter, welche M"$1 schäftigt sind, nicht in Frage. Eine Kündigung d>el kann von ihnen deshalb auch nicht verlangt wccocn- g,t Achtung! Fleischer! In der F'eischkouf r�nsam'..� u. Haake, Britz. Tempelhofer Weg sind d,c B I � den Ausstand getreten, auch in den Kühlhn>�11'% binerStraße haben sich die Kollegen der angeschlossen. Di« Firma wird versuchen, Arbeits■( koininen. An der Geschlossenheit der Arbeiter wirv zerschellen. Achtung? Bauarbeiter Spandan»! All« Knueß[i. Streikunletslützung noch nicht abgeholt haben, Sonnabend abend nachholen. Die Auszahlung l abends von 5H bis 7% Uhr beim Kollegen Voll mann« Straß« 60. statt.. 1 Schriftmaler In Metaklbetrirben. Freitag af,f" iri'j Wollschläger, Adalberistr. 21: Versammlung aller V crlM� l e u t e der Schriftmaler, Male: und Lackierer. � zum Kollektivvertrag...�,1' Betriebssattler. Sonntag vormittag 9 Uhr � � am Köuigsgraben 2, Versammlung. Stellungnahme Z vertrag. � Einnehmer der Biktoria-Berslchernng. Sonna. 'AG Uhr Versam nlung bei Wilke, Sebastiaustr. 39. Die Auslegung unseres Tarifvertrages. � K T. 83. M. F., Wittenau. Sonnabenlb mittags.z triebsversamn'.luwg in der Pharussälen, Müllerstr-��. Veranlwortlich für dl« Redokiion Slsred WlelepV�!. Berlagsgenollenichast„Freiheir. t.®. m. d H. ü,«' V Lindendruckerei und Berlagsgeleilschal! m. d. H... jillvkgezuctie Kupfsr Iflaif]. Metallabfalle, Oueck- lllber, Platin, üold. Silber- fcrueb. 7ahnKcblsse kauii zu Fabrikpreisen .MetalfscluncUeCohn" ( hrunnenstr. 1 1 tloi und Meukölln. Kai5.-Fricdr.-Str.?29 (nahm Mermannplatz). PlatinunKoul iSUbetabfäil«. Zalmeebiss«. OoluablSile. Münzen kauf' fnv t Link«. Blücher«». 40, Piatin! 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